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Juli 26
                     
Juli Lindau
          
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
      
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks verstärken ihre Defensive mit Mathias Binder. Der 22-jährige stammt aus dem Nachwuchs des ERC Ingolstadt und spielte in den vergangenen zwei Jahren in der Bayernliga für den HC Landsberg. In 44 Spielen konnte er für die Riverkings in der vergangenen Saison 27 Scorerpunkte erzielen
  
Erding Gladiators
(OLS)  Daniel Henter komplettiert das Goalie-Trio der Gladiators. Der 19-Jährige spielte zuletzt beim EV Landshut in der DNL, stand auch im erweiterten DEL2-Kader und sammelte mittels Förderlizenz Spielpraxis in der Bayernliga beim EHC Waldkraiburg
  
EC Peiting
(OLS)  Dauerbrenner Lukas Gohlke hat seinen Vertrag beim ECP verlängert. Der 31-jährige Stürmer spielt bereits seit 11 Jahren für die Gallier. In der letzten Saison gelangen ihm in 46 Spielen 2 Tore und 20 Assists
 
Hannover Scorpions
(OLN)  Die Hannover Scorpions werden in der neuen Spielzeit eine Kooperation mit den grizzlys Wolfsburg eingehen, so dass junge Talente der Grizzlys mit Förderlizenz in Mellendorf Spielpraxis erhalten können
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Mit Topias Saramäki und Niklas Romppanen wechselt ein finnisches Sturmdio zum ECW. Die beiden 23-Jährigen gingen zuletzt zusammen beim finnischen Drittligisten SapKo auf Torejagd
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Bei den Kobras sind die nächsten Vertragsverlängerungen unter Dach und Fach. Die Verteidiger Toni Heinrichs und Peter Kovacs werden wieder im Dinslakener Trikot auflaufen und beide in ihre jeweils dritte Saison für den EV gehen
  
Eisiraten Dorfen
(BYL)  Verteidiger Moritz Geier, letztes Jahr aus dem Rosenheimer DNL-Team zum ESC gewechselt, geht mit den Eispiraten in die Bayernliga. Der 20-Jährige konnte in 34 Spielen 17 Scorerpunkte beisteuern
  
Eisbären Heilbronn
(BWL)  Mit Marco Horter bleibt ein langjähriger Akteur weiter beim HEC. Der 26-jährige Angreifer konnte in zuletzt 28 Spielen 7 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Trostberg Chiefs
(BLL)  Der TSV hat mit dem tschechischen Angreifer Jakub Poricky verlängert. Der 35-jährige Routinier wird damit in seine fünfte Saison für die Chiefs gehen. 13 Tore und 11 Vorlagen waren seine Bilanz azs 20 Partien in der letzten Spielzeit
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Mit Mark Meier bleibt dem ESC ein wichtiger Leistungsträger in der Offensive erhalten. Der 24-jährige kam letztes Jahr aus Pegnitz zu den Hawks und konnte in 37 Spielen beachtliche 21 Tore und 32 Vorlagen erzielen
 
Wanderers Germering
(BLL)  Mit Nico Rossi bleibt ein langjähriger Spieler weiter bei den Wanderers. der 32-jährige Stürmer brachte es in der vergangenen Saison in 28 Spielen auf 8 Tore und 10 Assists
  
Wiehl Penguins
(RLW)  Der  TuS hat die nächsten vier Spieler für die neue Saison bekannt gegeben. Die Stürmer Ben Kautschke, Marco Kosche, Phillip Schumacher und Constantin Nocker werden weiter das Trikot der Penguins tragen
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Torhüter Kevin Pfeiffer, der vor drei Jahren aus dem Iserlohner Nachwuchs kam, wird weiterhin die Schlittschuhe für die Grizzlys schnüren
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Verteidiger Bernhard Schönig bleibt beim ERSC und geht damit in seine dritte Saison in Ottobrunn. Der 23-Jährige stammt ursprünglich aus dem Nachwuchs des EHC Klostersee
  
Berlin Mighty Bucks
(LLB)  Tom-Pierre Heinisch und Sergei Terekhov gehen auch in der nächsten Saison wieder für den OSC auf Torejagd. Ausserdem kommt mit Stürmer Leod Edelhäuser ein weiterer Akteur vom ASC Spandau zu den Mighty Bucks
  
Waldkirchen Crocodiles
(BLL)  Stürmer Johannes Brunner hat bei den Karoli Crocodiles verlängert. Ausserdem meldete der DEC Inzell den Wechsel von Stürmertalent Noah Antos nach Waldkirchen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Als nächster Spieler hat Angreifer Christian Steinmetz seine weitere Zusage gegeben. Der 31-Jährige wird bereits in sein zehntes Jahr beim MEK gehen
  
EHC Essen
(BZLW)  Christian Sohlmann ist der nächste Neuzugang beim EHC. Der 41-Jährige kehrt damit an den Ort zurück, an dem er einst seine Laufbahn begonnen hat
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Donnerstag 5.Januar 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost und von der Frauen-Nationalmannschaft.



eisbrenberlinEisbären Berlin: Am Freitag kommt Köln

(DEL)  Die Eisbären Berlin empfangen morgen die Kölner Haie zu einem weiteren heißen DEL-Tanz in der Mercedes-Benz Arena. Der Puck wird um 19:30 Uhr zum Spiel eingeworfen.
„Wir sind in einer Situation, durch die müssen wir uns durcharbeiten‘‘, sagte Eisbären-Chefcoach Uwe Krupp. „Wir können nicht darauf warten, dass uns jemand hilft, wir müssen aktiv agieren und uns rausarbeiten, so schwierig wie die Situation sich nun mal auch darstellt.‘‘
Der Einsatz von Verteidiger Bruno Gervais ist morgen fraglich. Der Kanadier konnte heute nicht auf dem Eis trainieren. Genauere Erkenntnisse zu seiner Unterkörperverletzung erwarten die Eisbären morgen. Ansonsten müssen die Hauptstädter weiterhin auf Marcel Noebels, Frank Hördler, Jonas Müller und Darin Olver verzichten.
„Wir müssen als Mannschaft geschlossen spielen und kompakt stehen, vor allem in der Defensive‘‘, sagt Eisbären-Stürmer Laurin Braun vor der Partie gegen die Haie. „Es geht darum, die kleinen Sachen richtig zu machen. Wir wollen jetzt unseren Worten Taten folgen lassen.‘‘
Die Kölner Haie gewannen beide Partien in dieser Saison gegen die Eisbären sehr souverän. In Berlin
lautete das Ergebnis 0:3, in Köln blieben die Haie mit 4:1 siegreich.



koelnerhaieNach Berlin und Nürnberg – KEC erneut on Tour

(DEL)  Die Kölner Haie begeben sich auch am kommenden Wochenende auf Reisen. Am Freitag steht das Gastspiel bei den Eisbären Berlin an, am Sonntag spielt der KEC in Nürnberg.
Der Start ins Jahr 2017 ist den Kölner Haien gelungen. Zwei Siege und sechs Punkte gegen den amtierenden Meister aus München stehen zu Buche. Damit ist der KEC im neuen Jahr noch ungeschlagen und konnte in der Tabelle auf Rang drei (62 Punkte aus 33 Spielen) vorrücken. Das kommende DEL-Wochenende sieht für die Haie zwei Partien auf fremdem Eis vor: Am Freitag, 06.01.2017, ist der KEC in Berlin zu Gast (19:30 Uhr). Aus der Hauptstadt reisen die Haie bereits am Samstag weiter nach Nürnberg, wo am Sonntag das Duell mit den Thomas Sabo Ice Tigers ansteht (14:00 Uhr).
In Berlin treffen die Haie auf ein Team, das aus den vergangenen zehn Spielen nur zwei Erfolge einfahren konnte und nunmehr seit vier Partien auf einen Sieg wartet. Entsprechend motiviert werden die Eisbären (Tabellenplatz acht mit 49 Punkten aus 36 Spielen) gegen den KEC vor heimischem Publikum auftreten. Beide bisherigen Aufeinandertreffen konnten die Haie in der aktuellen Spielzeit für sich entscheiden. In der Hauptstadt gewann der KEC mit 3:0, auf eigenem Eis in der LANXESS arena mit 4:1.
Jeweils einen Sieg aus den beiden Duellen der Saison konnten sich die Haie und die Ice Tigers sichern. Vor eigenem Publikum gelang jedem Team ein Erfolg. Am Sonntag will der KEC nun auch in Nürnberg (vor dem Wochenende mit 70 Punkten aus 34 Spielen auf Rang zwei) punkten. Dass das kein Selbstläufer wird, zeigen die vergangen Auftritte der Haie bei den Franken. Fünf der letzten sechs Auftritte verlor der KEC in Nürnberg. Doch mit dem frisch getankten Selbstvertrauen aus den Siegen gegen München, gehen die Haie mit Rückenwind in die anstehenden Aufgaben.
Weiterhin verzichten muss der KEC auf die verletzten Stürmer Sebastian Uvira und Travis Turnbull.
Das nächste Heimspiel steigt für die Haie am Freitag, 13.01.2017, um 19:30 Uhr gegen die Augsburger Panther. Tickets gibt es u.a. auf www.haie.de.



bayreuthtigersMit Kassel und Rießersee treffen die Bayreuth Tigers auf zwei Topteams

(DEL2)  Mit dem starken Lauf von zuletzt 15 Punkten aus 6 Partien reisen die Tigers am Freitag um 19.30 Uhr zum amtierenden Meister nach Kassel. Während man beim ersten Aufeinandertreffen in Nordhessen trotz gutem Spiel knapp mit 6-5 den Kürzeren zog, hielten sich die Oberfranken zu Hause mit 5-2 schadlos. Wenn es, wie in letzter Zeit oft, wieder gelingt von der Strafbank fern zu bleiben, kann man vielleicht diesmal auch aus dem Huskiezwinger etwas Zählbares mitnehmen, erzielten die Schlittenhunde doch in ihrem Heimspiel gegen den EHC satte 4 Überzahltore um auf die Siegerstrasse zu gelangen. Der aktuelle Tabellendritte hat aber nicht nur ein gutes Powerplay sondern ist gespickt mit viel Qualität. Angefangen von Torwart Markus Keller, stecken vor allem im Angriff einige weitere herausragende Akteure. Ex-Nationalspieler Manuel Klinge gibt dabei zusammen mit dem Amerikaner Jack Downing den Torjäger und Braden Pimm ist mehr der Spielmacher. Aber auch Toni Ritter und Offensivverteidiger Alexander Heinrich scoren zuverlässig. Was den Huskies zuletzt etwas abging war die Konstanz.
Trainer Rico Rossi bemängelte öfters dass guten Spielen, viel zu oft schwache Auftritte folgten.
So konnte man mit Tabellenprimus Bietigheim nicht mehr Schritt halten, musste sogar
Derbyrivale Frankfurt an sich vorbei ziehen lassen und von hinten drängen inzwischen auch
Dresden, Weißwasser und Ravensburg immer mehr.
Gleich dahinter folgt auf Platz 7 dann der Sonntagsgegner der Tigers Rießersee. Bully im
Tigerkäfig wird wie üblich um 18.30 Uhr sein. Die Werdenfelser konnten ihren leichten
Abwärtstrend von 3 Niederlagen in Folge unter der Woche mit einem sicheren 4-0 über
Heilbronn stoppen und wollen ihre Niederlage in Bayreuth vom Oktober (3-0) sicher vergessen
machen. Die neue Paradereihe des SCR mit Jared Gomes, Roope Ranta und Matthias Beck
gehört sicher zu den stärksten Formationen der ganzen Liga, doch noch wichtiger scheint
Torwart Matthias Nemec zu sein. Er gibt seinem Team Sicherheit und gehört mit nur wenig über
2 Gegentoren/Spiel und einer Fangquote von fast 92 % zu den besten seines Faches in der DEL2,
auch wenn er einige Partien verletzungsbedingt fehlte. Mit dem langjährigen DEL-Spieler
Andreas Driendl, Louke Oakley und Florian Vollmer ist man im Angriff auch noch tief mit
Qualität besetzt, während hinten eine rein deutsche Fraktion um Stephan Wilhelm und Julian
Eichinger das Kommando führt. Der Altmeister könnte ohne sein großes Verletzungspech
deswegen sicher noch ein paar mehr Punkte auf dem Konto haben, denn spätestens die Wechsel
auf den Kontingentstürmerpositionen im Saisonverlauf haben aus dem SCR ein echtes
Spitzenteam gemacht. Beim 4-2 am Fusse der Zugspitze bekamen die Oberfranken davon einen
kleinen Vorgeschmack, als man besonders die damals noch neuen Gomes und Ranta nicht richtig
in den Griff bekam und ohne Punkte auf die Heimreise musste.
Da aber auch die Tigers mit etwas veränderter Spielanlage, trotz fast gleichem Personal, nicht
mehr ganz mit damals vergleichbar sind, haben diese bisherigen Spiele jetzt noch weniger
Aussagekraft als sonst. Für EHC-Coach Waßmiller ist der Gegner aber sowieso hinter seinem
eigenen Team nur an zweiter Stelle der Überlegungen. Im Tigerrudel gibt es momentan kaum
etwas zu mäkeln, was aber nicht heißt, dass man sich bei den Oberfranken jetzt zurück lehnt.
Ganz im Gegensatz dazu ist man sich bewusst, dass man nun gejagt wird und den
hervorragenden Platz 9 in jedem Spiel erst wieder bestätigen muss. Auf die letzten erfolgreichen
Partien kann man aufbauen und dem Selbstbewusstsein beim Aufsteiger hat es sicher auch gut
getan. Defensive Stabilität und dann schnelle Gegenzüge oder das Ausnutzen der Fehler gelingt
den Wagnerstädtern zuletzt immer besser und daran will man auch in Kassel und gegen
Garmisch weiter anknüpfen.
Soweit jetzt abschätzbar, sind auch für dieses Wochenende alle eigenen Akteure spielbereit. Nur
bei Vladislav Filin gibt es keine Aussicht auf einen Einsatz. Der Nürnberger hat sich beim Spiel
der Icetigers in Ingolstadt verletzt und fällt vorerst aus.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen: Anstatt roter Rosen - Damen erhalten Ticket zum Sonderpreis

(DEL2)  Valentinstag  - der Tag der Verliebten: Für all diejenigen, die sich am Dienstag, 14. Februar in diesem Jahr nicht von ihrer besseren Hälfte trennen, aber auch nicht auf das DEL2-Punktspiel um 19.30 Uhr gegen die Löwen Frankfurt verzichten möchten, halten die Dresdner Eislöwen ein spezielles Angebot bereit.
Alle Damen erhalten an diesem Tag ihr Ticket zum Vorzugspreis von fünf Euro – ganz egal ob für den Steh- oder den Sitzplatzbereich. Das Angebot gilt nur solange der Vorrat reicht. Tickets können ausschließlich in der Eislöwen-Geschäftsstelle, im Eislöwen-Fanshop sowie an der Abendkasse erworben werden. Eine nachträgliche Rabattierung bereits gekaufter Karten ist nicht möglich.
Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel: „Wir wollen mit diesem Angebot allen Paaren einen romantischen Abend in der EnergieVerbund Arena ermöglichen – bei Wunderkerzenschein und packenden Zweikämpfen auf dem Eis.“



scriesserseeZielerade des Marathons erreicht - SC Riessersee empfängt Lausitzer Füchse am Feiertag

(DEL2)  Am Freitag empfängt der SC Riessersee bereits um 18.30 Uhr die Lausitzer Füchse im eigenen Stadion. Der Gast ist die Überraschungsmannschaft in dieser Saison und befindet sich in der Spitzengruppe der DEL2. „Lausitz gehört zu den laufstärksten Mannschaften in der Liga und hat viele gefährliche Spieler, die eine Begegnung entscheiden können. Wir müssen unsere beste Leistung abrufen, um gewinnen zu wollen“, so Trainer Tim Regan. Die Mannschaft hat am Dienstag gezeigt, dass immer mit ihr zu rechnen ist, egal wer auf dem Eis steht. Bei einem Sieg ist der Gegner wieder in Reichweite und die Werfenfelser mischen weiterhin um den sechsten Tabellenplatz mit.
Personell entscheidet sich erst kurz vor dem Spiel, auf welche Spieler Tim Regan zurückgreifen kann.
Am Sonntag gastieren die Weiß-Blauen um 18.30 Uhr in Bayreuth. Das Spiel ist auch auf Sprade TV im Stadioncafe im Olympia-Eissportzentrum zu sehen.  



lausitzerfuechseweiswasserLausitzer Füchse erwarten erneut ausverkauftes Haus - Für Dresden-Derby bislang rund 2500 Karten verkauft

(DEL2)  Die Lausitzer Füchse erwarten für das anstehende Derby gegen Dresden ein volles Haus. Für die Partie am Sonntag (Beginn 17 Uhr) sind aktuell rund 2500 Tickets verkauft. Die Nachfrage hat in den letzten Tagen noch einmal deutlich angezogen.
Die Füchse empfehlen deshalb, unbedingt den Vorverkauf zu nutzen. In der Region gibt es rund 30 Vorverkaufsstellen. In Weißwasser sind das neben der Geschäftsstelle, unter anderem auch die AGIP-Service-Station, die Tourismusinformation und Lotto Kucher. Außerdem besteht auch die Möglichkeit, sich sein Ticket online auf etix.com zu bestellen.
Präsentiert wird das Heimspiel gegen Dresden vom Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz – Niederschlesien (ZVON). Der ZVON hat sich für alle Besucher einige Überraschungen einfallen lassen.
Die Stadionkassen öffnen am Sonntag um 15 Uhr.

André Mücke vor 650. Zweitligaeinsatz - Füchse Kapitän wird am Sonntag vor dem Dresden-Derby ausgezeichnet
Ein ganz besonders Jubiläum wird André Mücke am Freitagabend feiern. Das Spiel der Füchse beim SC Riessersee (18.30 Uhr), ist zugleich auch seine 650. Partie in der zweiten Liga. In seiner langen Karriere hat der 33-Jährige für Bremerhaven und Dresden auf dem Eis gestanden. Ein Großteil seiner Zweitligaeinsätze hat er aber für die Lausitzer Füchse bestritten.
Mücke begann seine Laufbahn zunächst als Stürmer. Später wurde er zum Verteidiger „umgeschult“. In 649 Zweitliga-Spielen erzielte der Weißwasseraner 70 Tore und gab 168 Vorlagen.
André Mücke am Sonntag wird für seine 650 Spiele vor dem Sachsen-Derby gegen Dresden geehrt.



deggendorferscDeggendorfer SC: Neues vom Publikumsliebling - Andrew Schembri arbeitet an seinem Comeback

(OLS)  Tolle Leistungen liefert der Deggendorfer SC im Moment Woche für Woche auf dem Eis und auch neben dem Eis gibt es positive Entwicklungen: Andrew Schembri arbeitet fokussiert an seinem Comeback.
Im Reha-Zentrum von DSC-Vorstand Artur Frank absolviert der Deutschkanadier im Moment bereits wieder Athletik-Training und Frank ist von den Fortschritten äußerst angetan: „Auf Grund der Schwere der Verletzung war ein so schneller Heilungsverlauf nicht abzusehen.“ Bezahlt macht sich dabei auch die professionelle medizinische Betreuung durch die Klinik am Isarpark in Plattling und Dr. Zantop vom sporthopaedicum in Straubing, der Schembri auch nach seiner OP regelmäßig untersucht und nun erste Daten hinsichtlich von Andrew ins Mannschaftstraining nennen kann: In ca. 4 Wochen steht der erste „Return-To-Play-Test“ an. Bis er wieder mit der Mannschaft aufs Eis darf, werden noch ca. 3 Monate vergehen.

Deggendorfer SC mit Doppelvergleich gegen Höchstadt
Nachdem die Mannschaft von Trainer John Sicinski bereits am Freitag in
Höchstadt auf die Alligators trifft, kommt es am Sonntag erneut zum
Vergleich zwischen den beiden Mannschaften.
Die Höchstadt Alligators sind aktuell noch mitten drin im Kampf um den
achten Platz, der nicht nur die Teilnahme an der Meisterrunde sichert,
sondern auch den vorzeitigen Klassenerhalt. Die Höchstädter liefern
sich aktuell mit den Löwen Waldkraiburg, als auch mit den Bulls aus
Sonthofen und den Lindau Islanders ein direktes Duell um diesen
begehrten achten Rang. Alle vier Teams trennen aktuell nur wenige
Punkte, sodass davon auszugehen ist, dass die Mannschaften in den
letzten Spielen der Hauptrunde noch einmal alles geben werden. Dass
die Höchstadt Alligators für den DSC ein unangenehmer Gegner sein
können, haben sie bereits in dieser Spielzeit zwei Mal bewiesen. Im
ersten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften siegten die
Deggendorfer hauchdünn vor heimischen Publikum mit 6:5 und auswärts
mussten sich die Mannen von Trainer John Sicinski dem Aufsteiger sogar
geschlagen geben. Mit 7:5 bezwangen die Franken damals den DSC, der
sich an diesem Tag zu viele Aussetzer in der Defensive leistete. Diese
individuellen Fehler im Abwehrverhalten wollen die Deggendorfer in
diesem Aufeinandertreffen vor heimischen Publikum abstellen, sodass
nach zuletzt zwei Heimniederlagen am Stück wieder ein Erfolgserlebnis
im heimischen Rund gefeiert werden kann. Weiterhin fehlen wird an
diesem Wochenende Stefan Ortolf und auch hinter dem Einsatz von Lukas
Stettmer steht ein großes Fragezeichen.
Spielbeginn am Sonntag im Eisstadion an der Trat ist um 18:30 Uhr.



selberwoelfeSelber Wölfe gewinnen mitreißendes Topspiel in Regensburg

(OLS)  Ein Spitzenspiel das alles hatte, was es versprach. Unsere Wölfe besiegen den Tabellendritten EV Regensburg in der Donau-Arena mit 4:3 und behaupten sich weiter an der Spitze der Oberliga Süd. Unsere Wölfe zeigen sich von frühen Rückschlägen unbeeindruckt und wandeln einen 0:2-Rückstand schlussendlich in einen 4:3-Auswärtssieg. Kampfgeist und eine geschlossene Mannschaftsleistung sind der Schlüssel zum Erfolg.
Beide Mannschaften suchten von Beginn an ihre Möglichkeiten, wodurch sich ein abwechslungsreiches Spiel entwickelte. Regensburg als auch wir erspielten uns einige Torchancen, doch der erste Spielabschnitt blieb ohne Treffer. Auch in zwei Regensburger Unterzahlsituationen sollte kein Treffer für unsere Selber Wölfe fallen.
Im zweiten Drittel erhöhte sich zunächst der Druck auf das Selber Tor. Grund dafür war eine Unterzahlsituation bedingt durch ein angebliches Beinstellen durch Kapitän Ondruschka. Unsere Jungs überstanden die Strafzeit schadlos und erspielten sich weitere Torchancen. Schadewaldts Schuss von der blauen Linie konnte EVR-Goalie Brenner entschärfen. Selb weiterhin am Drücker, doch das erste Tor des Abends schossen die Hausherren. Flache hatte nach gutem Zuspiel keine Mühe und stellte die Führung für den EVR her. Wir spielten aber weiter nach vorne, gute Chancen u. a. von Mudryk blieben aber vorerst ungenutzt. Als Hendrikson auf die Strafbank musste, kam es aber noch schlimmer für den VER. Verteidiger Noe zog von der blauen Linie ab und erhöhte auf 2:0. Völlig unbekümmert machten unsere Cracks weiter – mit Erfolg – nach Geisbergers Pass markierte Moosberger mit einem sehenswerten Tor den Anschlusstreffer.
Glück für uns zu Beginn des Schlussdrittels, ein satter Schlagschuss knallte an Stefaniszins Pfosten. Fast im Gegenzug dann Jubel im Selber Lager. Eine von der Bande zurückprallende Scheibe schnappte sich Schiener, ließ EVR-Schlussmann Brenner keine Chance und schoss zum verdienten Ausgleich ein. Als Schadewaldt auf die Strafbank musste, ging Regensburg erneut in Führung. Auch in dieser Phase bestimmten große Torchancen beider Mannschaften das Spielgeschehen. Dorr mit guter Aktion, kurz darauf die Oberpfälzer mit einer riesigen Doppelchance, Goalie Stefaniszin blieb Sieger. Freuen durfte man sich im Gästelager im Anschluss wieder, nachdem Brenner den Puck abprallen ließ, netzte Geisberger ein. Sekunden später erstummte die Donau-Arena, nachdem Moosberger zum ersten Mal an diesem Abend zur Selber Führung einschoss. Fast wäre es noch besser gekommen, Geisberger wurde von seinen Kollegen mustergültig bedient, scheiterte jedoch. Doch auch die Heimmannschaft hatte hochkarätige Möglichkeiten, die Selber Hintermannschaft musste teilweise Kopf und Kragen riskieren. Vorallem als Regensburg den Torhüter für einen weiteren Feldspieler und Mudryk noch zwei Strafminuten kassierte. Doch unsere Wölfe kämpften aufopferungsvoll und machten den wichtigen Auswärtssieg perfekt.



ehvwoelfeschoenheide09Doppeltes Wölfe-Derby - Selb vs. Schönheide /
An beide Fanlager – Bitte helft mit, unseren Verein zu retten!

(OLS)  Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen der Wölfe, denn in Hinund Rückspiel stehen sich die beiden Wolfsrudel der Oberliga Süd aus Selb und Schönheide gleich zum doppelten Wölfe-Derby gegenüber. Zunächst geht es am Freitag, dem 06.01.17 nach Oberfranken, wo der EHV 09 ab 20:00 Uhr in der Netzsch-Arena auf den VER Selb trifft. Zwei Tage später, am Sonntag, dem 08.01.17, um 17:00 Uhr steigt dann das direkte Rückspiel zwischen beiden Mannschaften im Schönheider Wolfsbau.
Bis auf den Beinamen haben Selb und Schönheide aktuell nicht viel
gemeinsam. Während Schönheide abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz
steht, thronen die Oberfranken an der Tabellenspitze und haben insgesamt 24
ihrer bisher 28 Hauptrundenspiele gewinnen können. Zudem stellen die Selber
mit durchschnittlich fünf erzielten Toren pro Spiel den besten Sturm der Liga
und haben noch dazu mit Jared Mudryk und Kyle Piwowarczyk die beiden Liga-
Topscorer in ihren Reihen. Bei noch vier ausstehenden Begegnungen ist den
Porzellanstädtern sogar schon ein Platz unter den Top-3 nach der Hauptrunde
sicher, wobei das Ziel der Selber sein dürfte, bis zum Ende der Hauptrunde die
Spitzenposition zu behaupten.
Keine Frage also, wer in beiden Partien als Favorit ins Rennen geht, wenngleich
es die Schönheider den Selbern in den bisherigen zwei Duellen in dieser Saison
nicht leicht gemacht haben. Beim ersten Aufeinandertreffen im Oktober
vergangenen Jahres im Wolfsbau setzte sich Selb erst in der Schlussphase mit
5:3 durch und beim ersten Spiel in der Netzsch-Arena hätten die
erzgebirgischen Wölfe bei der knappen 4:5-Niederlage mindestens einen Punkt
verdient gehabt. Auch die letzten Auftritte des EHV 09 seit dem Restart in der
Oberliga Süd machen Mut, dass es auch am kommenden Wochenende
durchaus spannend werden könnte. Viel wird auch davon abhängen, mit
welchem Kader Schönheide antreten kann und ob sich das Lazarett etwas
lichtet. Am Freitag in Selb wird aber definitiv Kilian Glück fehlen, welcher seine
Spieldauerstrafe aus dem dienstägigen Höchstadt-Spiel absitzen muss.
Die Verantwortlichen des EHV Schönheide 09 bitten für das Heimspiel
am Sonntag darum, dass möglichst viele Anhänger sowohl aus Selb als
auch aus Schönheide und Umgebung den Weg in den Schönheider
Wolfsbau finden und damit die Rettung des Vereins unterstützen.
Mindestens 500 zahlende Zuschauer pro Spiel müssten erreicht
werden, damit die Chance besteht, dass der EHV Schönheide 09 auch
über den 15.01.17 hinaus noch an der Relegationsrunde teilnehmen
kann. Bringt bitte Familie, Freunde und Bekannte mit zum Wölfe-Derby
in den Schönheider Wolfsbau und lasst uns alles versuchen, damit der
Eishockeysport in Schönheide weiter eine Zukunft hat.



echarzerfalkenHarzer Falken können auch in Erfurt nicht bestehen

(OLN)  Deutlich mit 7:0 (2:0; 3:0; 2:0) verlieren die Harzer Falken auch das nächste Spiel diesmal gegen die Black Dragons aus und in Erfurt und entfernen sich so immer mehr vom 10. Tabellenplatz.
Dass es schwer werden wird, war bereits vor dem Spiel klar. Dass man auch durchaus in Erfurt verlieren kann ebenso. Dass es dann aber so deutlich und niederschmetternd wird, sollte auch die rund 40 mitgereisten Harzer Fans überraschen. Denn wie schon im vorherigen Spiel gegen FASS Berlin ließen die Falken so vieles vermissen, was ihnen im Laufe der Saison auch schon respektable Ergebnisse und Respekt eingebracht hatte. Zudem muss man erneut resümieren, dass einfach zu viele Chancen liegen gelassen wurden. Denn bei einem Torschussverhältnis von 30:38 zu Gunsten der Harzer – und das sollte noch wohlwollend für die Erfurter ausfallen, denn im Schlussdrittel gab es kaum mehr Schüsse als die, die zu den beiden Toren führten – derart deutlich und dann auch noch mit Shutout des gegnerischen Torwarts zu verlieren, kommt wahrscheinlich auch nicht allzu oft vor. Doch entweder parierte der an diesem Abend ganz starke Martin Otte im Tor der Thüringer glänzend, oder man verfehlte diverse Male das Tor. So kann man den Falken eigentlich auch gar nicht vorwerfen, dass sie keine Chancen kreiert haben und gegen einen übermächtigen Gegner insgesamt keine Chance hatten. Vielmehr gesellte sich zu Unvermögen und Schusspech dann auch noch eine teilweise katastrophale Fehleransammlung im eigenen Drittel. Schwach und inkonsequent in der Defensivarbeit sowie ideenlos und ungenau im Aufbau nach vorne luden sie die Erfurter geradezu ein, das mit 326 Zuschauern sehr überschaubare Publikum mit einem munteren und vor allem erfolgreichen Scheibenschießen auf das von Mario D'Antuono gehütete Tor zu begeistern. D'Antuono konnte einem zwar in diversen Aktionen, in denen seine Vorderleute den Gegner einfach nicht in den Griff bekamen, etwas leid tun, doch auch er trug nicht unbedingt dazu bei, Sicherheit in das Harzer Spiel zu bekommen.
So konnte sich vor allem die Sturmreihe mit Mathias Vostarak, Michal Vazan und Christian Grosch so richtig austoben und die Harzer Reihen mit schnellem und direktem Spiel durcheinander wirbeln. Bezeichnend für das pomadige Spiel der Harzer Hintermannschaft das 2:0, als Vostarak unbedrängt um das Falkentor kurvt und per Bauerntrick ins lange Eck einschiebt. Oder der Shorthander zum Erfurter 4:0, als die Falken im Powerplay den Puck im eigenen Drittel nicht sortiert bekommen, verlieren und Grosch allein vor D'Antuono vollstreckt. Oder auch das 7:0, als Felix Schümann und Justin Creutzburg im 2 gegen 1 gegen Semen Hildebrand laufen und sich dieser im Rückwärtslauf bis kurz vor dem Harzer Tor nicht für eine einschreitende Aktion entscheiden kann und so das lockere Hin- und Herspielen der beiden Erfurter eigentlich nur ineffektiv begleitet bis der Puck im Netz zappelt.
Doch auch ohne zählbaren Erfolg der Gastgeber gab es einfach zuviele Momente, die die momentanen Schwächen der Falken gnadenlos offenbarten. Das Powerplay, das über weite Phasen der Saison eigentlich recht erfolgreich gestaltet werden konnte, blieb völlig wirkungslos. Zeitweise ließ man sich bereits beim Aufbauspiel dermaßen viel Zeit, dass man die Erfurter geradezu zum Forechecking nötigte. Oder eine Szene in der 48. Minute, als Reto Schüpping im Alleingang die gesamte Harzer Mannschaft stehen ließ und selbst nach Puckverlust im Harzer Drittel noch so viel Kraft hatte, die Scheibe an der Bande gegen zwei Falkenspieler zurück zu erobern. Nun könnte man sagen, dass die Falken zu diesem Zeitpunkt bei einem 6:0-Rückstand frustriert und abgekämpft waren. Man könnte aber auch entgegenhalten, dass die Erfurter trotz hoher Führung noch immer willens waren noch mehr Gas zu geben und auf ein noch höheres Ergebnis zu drängen. Lediglich in den letzten beiden Minuten sollte es nochmal so richtig aufregend werden, wenn auch mit erneut negativem Ausgang. Denn unglücklich verhakte sich Florian Böhm nach einem Bully mit dem Schläger am Linienrichter. Und obwohl Böhm den Schläger sofort losließ, um den Schiedsrichter nicht zu Fall zu bringen, wertete der Hauptschiedsrichter die Aktion als Tätigkeit gegen einen Offiziellen und schickte Böhm mit einer mehr als fragwürdigen Matchstrafe unter die Dusche. Das Robert Wittmann 33 Sekunden vor Schluss noch einen Penalty verschoss reihte sich dann eigentlich nur noch in die schwache Chancenverwertung oder auch die gute Leistung von Schlussmann Otte ein.
Insgesamt erneut ein Spiel, das man schnellstmöglich aus dem Kopf bekommen muss. Zwar rechnen nur die kühnsten Optimisten mit einem Erfolg am Freitag in Tilburg, doch zwei Tage darauf haben die Harzer Falken im heimischen Eisstadion am Wurmberg bereits die Gelegenheit, das Spiel in Erfurt mit einem Heimsieg gegen Erfurt vergessen zu machen. (Hei)



hannoverscorpionsTim Dreschmann verlässt die Hannover Scorpions

(OLN)  Der Spieler Tim Dreschmann wechselt zum Herner EV. Beide Vereine haben sich heute auf den Wechsel geeinigt, nachdem mehrere Gespräche stattgefunden haben. Wir wünschen Tim Dreschmann alles Gute für die Zukunft.



hernerev2007Herner EV: Die Moskitos kommen am Sonntag an den Gysenberg, aber zuerst geht es Freitag zu den Icefighters!

(OLN)  Das kommende Wochenende bietet schon einmal einen Vorgeschmack auf die am 13. Januar 2017 beginnende Meisterrunde. Denn mit den Icefighters Leipzig und den Moskitos Essen warten zum Ende der Hauptrunde zwei starke Gegner auf den Herner EV. Zuerst geht die Fahrt am Freitag nach Taucha, einer Kleinstadt im Nordwesten Sachsens. Dort spielen die Icefighters seit vier Jahren, Spielbeginn ist um 20 Uhr. Zwei Tage später, am Sonntag ab 18:30 Uhr, findet das ewig junge Derby gegen die Moskitos am Gysenberg statt.
Für HEV Coach Frank Petrozza ist die eine Woche später beginnende neue Runde mit den besten Acht ohnehin eine Fortsetzung der jetzigen Serie. „Es macht keinen Unterschied ob wir jetzt gegen Leipzig und Essen spielen oder danach in der so genannten Meisterrunde. Wir haben bis zu den Playoffs im März noch insgesamt 16 Punktspiele vor uns und jede Begegnung ist enorm wichtig, da die Punkte von der Hauptrunde ja mitgenommen werden. Von daher denken wir von Spiel zu Spiel mit der entsprechend notwendigen vollen Konzentration.“
Die Spiele bei den Icefighters haben immer einen besonderen Charakter, nicht nur wegen der Zeltkonstruktion sondern auch wegen der kleineren Eisfläche. In der letzten Spielzeit mussten sich die Grün-Weiß-Roten in Taucha mit 1:4 geschlagen geben. Dafür konnte der HEV das Heimspiel mit 5:1 für sich entscheiden. Beim Hinspiel in dieser Saison ging es am Gysenberg sehr knapp zu und es war Brad Snetsinger, der erst drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit den Siegtreffer (gegen sein ehemaliges Team) erzielen konnte. Auch beim Rückspiel nun in Sachsen kann man am Freitag von einer hart umkämpften Partie ausgehen.
Das wird sicherlich auch am Sonntag am Herner Gysenberg in besonderer Weise gegen die Moskitos der Fall sein. Dieses Nachbarschaftsduell hat ohnehin meistens für eine besondere Atmosphäre gesorgt, das merkte man auch beim Hinspiel Mitte November des vergangenen Jahres vor großer Kulisse am Essener Westbahnhof. Der HEV beendete damals die Siegesserie der Moskitos und verdrängte sie gleichzeitig von der Tabellenspitze, die seitdem von den Gysenbergern belegt ist. Das wird sich auch am Wochenende nicht ändern können, weil der Vorsprung komfortabel ist. Aber die Essener haben dennoch Revanche angekündigt für die 1:2-Niederlage auf eigenem Eis in einer Partie, in der alle drei Treffer in Überzahl fielen. Den entscheidenden Siegtreffer erzielte einmal mehr Brad Snetsinger. „Am Essener Westbahnhof sahen gut 3000 Zuschauer ein umkämpftes tolles Spitzenspiel, damals unterstützten viele Herner unser Team. Nun hoffen wir, dass auch am Gysenberg viele Moskito Fans ihrem Team Rückhalt bieten, denn solche Derbys verdienen einfach einen großen Rahmen. Der Vorverkauf läuft bereits sehr gut und deshalb vertrauen wir auch darauf dass die HEV Fans für stimmgewaltige klare Verhältnisse sorgen“ meint Jürgen Schubert, Geschäftsführer des Herner EV.
Deshalb gibt es auch am Sonntag in der Zeit von 12 Uhr bis 15 Uhr noch einmal die Möglichkeit an der Tageskasse der Gysenberghalle Eintrittskarten zu kaufen. Der Einlass in die Eishalle beginnt am Sonntag bereits ab 17 Uhr, zeitgleich öffnet die Abendkasse. Der Zugang zum VIP-Raum ist wie gewohnt ab 17.30 Uhr möglich. Der HEV bittet um eine frühzeitige Anreise, um die Parkplatzsituation sowie den Einlass zu entzerren.



rostockpiranhasRostocker EC: Internationales Flair zum Ende der Hauptrunde

(OLN)  Zwei Gegner aus dem oberen Tabellendrittel erwarten die Eishockeyspieler der Rostock Piranhas zu den letzten beiden Spielen der Hauptrunde am kommenden Wochenende. Am Freitag Vormittag heißt das Ziel der Auswärtsfahrt Duisburg. Mit 62 Punkten stehen die Füchse Duisburg auf dem dritten Tabellenplatz und haben sich klar für die Meisterrunde qualifiziert. Anbully am Freitag ist 19.30 Uhr. Ebenfalls 62 Punkte verzeichnen die Tilburg Trappers auf ihrem Konto. Die Niederländer geben am Sonntag in Rostock ihre Visitenkarte ab. Der Drittplatzierte schloss die vergangene Saison als Meister der Oberliga Nord ab. Beide Teams konnten im Hinspiel die Partie für sich entscheiden.
Das wird für die Piranhas noch einmal ein hartes Stück Arbeit. Personell sieht es für Trainer Ken Latta immer noch schwierig aus. Zu den Langzeitverletzten Tobias John, Florian Brink, Paul Stratmann, Jannik Striepeke und Tomas Kurka muss er auch auf Goalie Dustin Haloschan verzichten. Auch die „ Erkältungswelle“ machte vor der Kabine der Piranhas nicht halt und so ist der Einsatz weiterer Spieler am Wochenende gefährdet.
Spielbeginn am Sonntag ist zur gewohnten Futterzeit um 19.00 Uhr in der Eishalle Rostock.



buchloheHeimspiel-Doppel zum Jahresauftakt - ESV Buchloe will trotz vorzeitigem Klassenerhalt zu Hause weiter punkten

(BYL)  So entspannt wie selten zuvor in dieser Saison dürfte der ESV Buchloe in das erste Spielwochenende des neuen Jahres starten, an dem die Buchloer gleich zweimal zu Hause im Einsatz sind. Am Dreikönigstag empfangen die Buchloer ab 17 Uhr zunächst den Aufsteiger Schongau, ehe zwei Tage später am Sonntag zur selben Zeit der EV Moosburg in der Buchloer Sparkassenarena Halt macht.
Nach dem krönenden Jahresabschluss in Pfaffenhofen ist den Buchloern schon drei Spieltage vor dem Ende der Bayernliga-Hauptrunde ein Platz unter den ersten Acht nicht mehr zu nehmen und somit auch die Teilnahme an der Verzahnungsrunde schon sicher. So früh wie bislang noch nie in den letzten neun Jahren seit dem Bayernliga-Aufstieg 2007/08 haben die Freibeuter also den Klassenerhalt bereits in der Tasche und können damit den verbliebenen drei Hauptrundenduellen relativ entspannt entgegensehen. Auch wenn das primäre Ziel mit dem Ligaverbleib schon vorzeitig erreicht ist, ist die Saison für den ESV aber selbstverständlich noch lange nicht gelaufen. "Natürlich haben wir den Ergeiz, auch mit den Großen in der Verzahnungsrunde mitzuhalten", sagt ESV-Trainer Topias Dollhofer. "Bis auf Erding ist unter den ersten Acht keine Mannschaft, die wir in dieser Spielzeit nicht schon geschlagen haben, weshalb wir bei guter Tagesform sicher auch den stärksten Teams Paroli bieten können."
Doch bevor es ab 20. Januar in der Verzahnungsrunde unter anderem auch zum Vergleich mit zwei Oberligisten kommt, stehen in der Bayernliga noch die drei abschließenden Hauptrundenpartien an, die die Piraten natürlich nicht abschenken wollen. Schließlich möchten die Buchloer in den beiden Heimauftritten am Wochenende weiter ihre gute Bilanz vor eigenem Publikum von neun Siegen aus elf Spielen ausbauen. Zudem will man auch für die verbliebenen Teams keine Wettbewerbsverzerrung schaffen. Beide Gegner, die EA Schongau und der EV Moosburg stecken nämlich immer noch mitten drin im engen Kampf um den letzten Platz über dem Strich. Die Chancen für die zwölftplatzierten Schongauer sind zwar nur noch von theoretischer Natur, doch für die Moosburger, die momentan den heißbegehrten achten Tabellenrang belegen, zählt im Endspurt jeder Punkt. Der Vorsprung auf die Verfolger ist aber marginal. Ein Punkt auf den Neunten Geretsried, zwei Zähler auf den Zehnten Pegnitz und fünf auf den Elften Passau sind ein mehr als wackliges Polster, zumal die Oberbayern vom Papier her mit Memmingen und Miesbach auch noch das schwerste Restprogramm haben. Es dürfte also bis zum Schluss spannend bleiben ehe feststeht, wer sich neben Miesbach, Memmingen, Erding, Dorfen, Peißenberg, Landsberg und dem ESV als letztes Team für die Aufstiegsrunde qualifiziert.
Für den Freitagsgegner Schongau dürfte dieses Vorhaben allerdings ziemlich schwer werden. Sechs Punkte Rückstand bei noch neun zu vergebenden Zählern sind für die Mammuts wohl kaum noch gut zu machen. Trotzdem spielt der Aufsteiger bislang eine durchaus respektable Saison. Neun Siege konnte man immerhin schon holen, darunter auch so mancher Überraschungserfolg wie beim 3:2 Overtime-Sieg in Memmingen oder dem 5:1 Derby-Erfolg in Peißenberg. Die Buchloer taten sich im Hinspiel gegen die kampfstarke Mammut-Truppe von Trainer Reiner Lohr bei der 3:4 Niederlage nach Verlängerung ebenfalls schwer.
Anders sah das gegen die Moosburger aus, die am Sonntag ab 17 Uhr zum letzten Vorrundenheimspiel in der Gennachstadt zu Gast sind. Beim EVM zeigten die Piraten beim 8:4 Sieg nämlich eine der besten Auswärtsleistungen. Und obwohl die Oberbayern mit 94 Toren schon genauso viele Treffer wie die Buchloer erzielt haben, müssen die Dreirosenstädter immer noch gehörig zittern. Zwar hat man unter anderem mit Alexander Feistl (30 Punkte), Daniel Möhle (27 Punkte) und Patrice Dlugos (24 Punkte) eine starke Offensive, doch mit 122 Gegentoren drückt vor allem Hinten bislang der Schuh. Schmerzlich vermisst wird hier sicherlich Tormann Thomas Hingel, der im Sommer endgültig zum Oberligaaufsteiger Waldkraiburg wechselte. 



ecdcmemmingenECDC Memmingen: Spitzenspiel in Miesbach - Vorentscheidung um Bayernliga-Meisterschaft

(BYL)  Der ECDC Memmingen muss am Sonntag zum absoluten Spitzenspiel der Eishockey-Bayernliga antreten. In Miesbach, beim besten Heimteam der Liga, hängen die Trauben hoch, doch nur mit einem Sieg können die Indianer aus eigener Kraft den Titel des Bayernliga-Meisters in die Maustadt holen. Beide Mannschaften, die in den letzten Wochen die Tabellenführung unter sich ausmachten, trennen vor dem Wochenende lediglich drei Punkte, so dass für reichlich Spannung gesorgt ist.
Die Indians haben ein klares Ziel ausgegeben: Der Meistertitel soll her. Auch wenn dieser keine Berechtigung zum Aufstieg mit sich bringt und lediglich einen Zwischenschritt auf dem langen Weg Richtung Oberliga darstellt, so würden die Verantwortlichen zum 25-jährigen Vereinsjubiläum gerne den Briefkopf mit dieser Auszeichnung schmücken. Drei Siege aus drei Spielen müssen dafür her, die schwierigste Partie steigt dabei mit Sicherheit am Sonntag beim TEV Miesbach, die vor dem Wochenende die Tabelle anführen. Drei Punkte Vorsprung konnte das heimstärkste Team der Liga vor der schweren Partie am Freitag in Landsberg vorweisen, doch selbst bei einer Niederlage der Miesbacher in der Lechstadt verändert sich die Ausgangslage kaum. Die Indians müssen gewinnen und wollen alles dafür tun um die beste Abwehr der Liga zu knacken.
Der TEV verfügt über vier ausgeglichene Reihen, die Defensive um Torhüter Timon Ewert steht bombensicher. Geführt wird die Abwehr von den höherklassig erfahrenen Akteuren Peter Kathan und Benjamin Frank, die ihre körperlich robusten Kollegen anleiten.
Im Sturm sticht kein Akteur besonders heraus, sicherlich auch ein Erfolgsgeheimnis, welches die Miesbacher auszeichnet. Durch ihre Ausgeglichenheit sind sie sehr schwer auszurechnen und können so mit jeder Reihe wichtige Treffer erzielen. Topscorer ist der 26-jährige Tom-Patrick Kimmel, der vor der Saison aus Bad Tölz verpflichtet wurde. Die Kontingentstelle belegt mit Jan Trojan, wie bei den Indianern, ein tschechischer Akteur, der durch eine sehr robuste und mannschaftsdienliche Spielweiße exakt ins Teamgefüge zu passen scheint.
Eine äußerst unangenehme Aufgabe, die sich den Indians dort auftut, doch Bange machen gilt nicht. Das beste Auswärtsteam der Liga will sich im vorletzten Spiel vor der Verzahnungsrunde den Matchball im Kampf um die Meisterschaft sichern, die man dann eine Woche später im Heimspiel gegen Geretsried feiern könnte. Unterstützung werden die Cracks von Waldemar Dietrich auf jeden Fall genießen können, wird sich doch ein Fanbus ebenfalls auf die Reise nach Oberbayern begeben, zu dem unter Tel. 0160/7856269 noch Anmeldungen möglich sind.



tev-miesbachEntscheidung um die Vorrundenmeisterschaft naht - TEV Miesbach gegen Landsberg und Memmingen gefordert

(BYL)  Recht viel schwerer hätte es für den TEV Miesbach am vorletzten Wochenende der Vorrunde der Eishockey Bayernliga nicht kommen können. Mit dem Gastspiel am Dreikönigstag, 20.00 Uhr, beim HC Landsberg und dem Heimspiel am Sonntag, 18.00 Uhr, gegen den ECDC Memmingen, stehen den TEVlern zwei Hammerspiele bevor.
Der aktuelle Tabellensechste, der HC Landsberg, von TEV-Coach Simon Steiner als schlafender Riese bezeichnet, ist nach den Kreisstädtern die heimstärkste Mannschaft der Liga. Nur fünf von möglichen 33 Punkten haben sie bisher im heimischen Oval abgegeben. Vorangetrieben von im Schnitt mehr als 800 Zuschauern haben die Lechstädter bisher nur gegen Memmingen (4:8) und Dorfen (6:7 n. V.) den Kürzeren gezogen. Alle anderen Teams haben sich als dankbare Punktelieferanten gezeigt. Für die Miesbacher gab es in den vergangenen beiden Saisonen seit dem Wiederaufstieg der Riverkings in die Bayernliga am Lech nichts zu holen. 8:4 und 2:1 lauteten die Ergebnisse und auch in dieser Saison haben die Miesbacher schon einmal eine Niederlage in Landsberg einstecken müssen. In der Vorbereitung gab es einen deutlichen 6:2-Erfolg für die Hausherren. Dass die Riverkings für die Kreisstädter aber nicht unschlagbar sind, hat das Hinspiel bewiesen. Hier war das Team um Kapitän Peter Kathan mit 5:2 erfolgreich. TEV-Coach Simon Steiner flößt vor allem die Offensive der Landsberger großen Respekt ein. „Wenn die einmal ins Laufen kommen, dann ist es für jede Mannschaft schwer dagegen zu halten“, ist der Miesbacher Übungsleiter überzeugt. Denn im Gegensatz zu manch anderen Mannschaften ist der Erfolg der Lechstädter nicht nur von den teaminternen Topscorern wie Marcel Juhasz (37 Pkte.), Cody Freeman (34 Pkte.) und Dennis Sturm (32 Pkte.) abhängig, sondern ein Produkt des gesamten Teams. Deshalb appelliert der Miesbacher Übungsleiter bei den Seinen vor allem an das Defensivverhalten, das die Mannschaft zu Beginn der Saison ausgezeichnet hat. Dies müsse sich seiner Ansicht nach im Endspurt der Vorrunde wieder deutlich verbessern, um am Lech bestehen zu können und um nicht womöglich von den vom Debysieg in Memmingen euphorisierten Riverkings überrollt zu werden.
Das Gastspiel der Memmingen Indians am Sonntag an der Schlierach ist nicht nur das letzte Heimspiel der Vorrunde, sondern möglicherweise auch das Endspiel um die Vorrundenmeisterschaft, vorausgesetzt die Erding Gladiators schieben sich nicht noch als lachender Dritter an den bislang vor ihnen platzierten Miesbachern und Memmingern vorbei. Das schwerste Programm von den dreien hat jedenfalls der TEV, der mit dem HC Landsberg und den Memmingen Indians noch gegen zwei Hochkaräter antreten muss. Die Indians und die Erding Gladiators hingegen haben es nur einmal mit einer Mannschaft aus den Top 6 (TEV Miesbach bzw. ESC Dorfen) zu tun und zudem noch zwei Heim- und nur ein Auswärtsspiel im Gegensatz zum TEV. Dieser darf in den letzten drei Partien nur noch einmal zuhause antreten, muss dafür aber noch zweimal auswärts ran. Allerdings haben es die TEVler aufgrund des Drei- bzw. Vier-Punkte-Vorsprungs auf die beiden Verfolger selbst in der Hand, auch am Ende der Vorrunde ganz oben zu stehen. Nach Einschätzung des Sportlichen Leiters des TEV Miesbach, Stefan Moser, wäre den Kreisstädtern die Gruppe A in der Verzahnungsrunde sportlich lieber als die Gruppe B. Eine Teilnahme an der Gruppe A würde aber voraussetzen, dass die Rot-Weißen am Ende der Vorrunde entweder Platz 1 oder Platz 4 belegen müssen. Anzustreben wäre natürlich Rang 1, schließlich ist dieser gleichbedeutend mit dem Titel „Meister der Bayernliga Senioren“. Ein Titel jedenfalls, der sich in den Analen eines jeden Vereins gut macht, auch wenn er für die Qualifikation zur Oberliga Süd völlig unbedeutend ist.
Für Spannung ist also nicht nur in der Partie gegen die Allgäuer gesorgt. Diese ist aber, wie bereits das Hinspiel am Hühnerberg, der absolute Kracher des Spieltags. Nicht nur, weil der Tabellenerste auf den Zweiten trifft, sondern weil mit dem Meisterschaftsfavorit Nummer eins die beste Auswärtsmannschaft der Liga beim besten Heimteam antritt. Vorteile haben die Indians in Sachen Torgefährlichkeit. Im Schnitt erzielen sie ein Tor pro Spiel mehr als der TEV. Dafür hat dieser in Sachen Gegentorschnitt knapp die Nase vorn. Gefährlichster Angreifer im Team der Indians ist der Deutsch-Finne Antti-Jussi Miettinen, der zusammen mit dem Erdinger Daniel Krzizok mit 53 Punkten Topscorer der Bayernliga ist. Teamintern liegt er zudem deutlich vor Daniel Huhn (40 Pkte.) und Lukas Varecha (35 Pkte.). Dahinter folgen Jan Benda, der punktbeste Verteidiger der Liga, und Patrick Weigant mit 33 bzw. 32 Zählern. Alle fünf liegen sie in der Scorerwertung noch vor dem besten Miesbacher Tom-Patric Kimmel (31 Pkte.). In der Abwehr ist neben dem Altinternationalen Jan Benda Torwart Joey Vollmer zu nennen. Mit seiner Klasse hat er vor allem zuletzt gezeigt wie wichtig er für sein Team ist.
Ob den Indians noch die unerwartete Heimniederlage im Derby gegen Landsberg in den Knochen steckt, wird sich zeigen. Den TEVlern kann es jedenfalls egal sein, Hauptsache sie behalten am Ende die Oberhand.



evmoosburgEV Moosburg muss zweimal ins Allgäu

(BYL)  Drei Spieltage vor Ende der BEL-Vorrunde scheint der Kampf um den verbleibenden freien Verzahnungsrunden-Platz (Rang acht) seinen Höhepunkt zu erreichen. Am letzten Doppelwochenende könnte bereits eine Vorentscheidung fallen. Dieses hat es für den EV Moosburg in sich: An Heiligdreikönig müssen die Grün-Gelben nach Memmingen (20 Uhr, Busabfahrt 16 Uhr) und am Sonntag steht beim ESV Buchloe (17 Uhr, Busabfahrt 13.30 Uhr) ein weiteres schweres Allgäu-Gastspiel auf dem Programm.
Lagen die Moosburger nach der Hinrunde mit 22 Punkten voll im Soll, will es in der Rückrunde einfach nicht laufen: Erst neun Zähler wurden bis dato geholt, womit man in der Rückrundentabelle auf dem drittletzten Platz liegt. „Wenn wir wüssten, woran es liegt, würden wir es sofort abstellen“, sagt Pressesprecher Bastian Amann. Auch der Trainerwechsel – Dimitri Startschew für Petr Kankovsky – hat sich bislang nicht wirklich auf dem Eis bemerkbar gemacht.
Dass der EVM trotz magerer drei Punkten in den vergangenen vier Spielen immer noch den begehrten achten Platz belegt, liegt auch an den wenig überzeugenden Leistungen der Konkurrenten. Während Schongau (12., 25 Punkte) und Passau (11., 26 Punkte) die Teilnahme an der Abstiegsrunde nur noch theoretisch vermeiden können, spüren die Moosburger den Atem von Pegnitz (10., 29 Punkte) und Geretsried (9., 30 Punkte) schon seit Wochen. Letztgenannte treffen am Freitag direkt aufeinander. Was für den EVM bedeutet: Geht man beim Tabellenzweiten Memmingen leer aus, würde man erstmals in die Playdown-Zone rutschen.
Amann: „Man muss realistisch sein: Drei Zähler an diesem Wochenende wären in unserer jetzigen Situation schon ein großer Erfolg.“ Während die Memminger noch immer um Platz eins mitspielen und somit alle Punkte brauchen, ist tabellarisch lediglich bei den einen Platz vor Moosburg rangierenden Buchloern die Luft etwas raus. Die „Pirates“ sicherten sich letzte Woche das vorletzte Ticket für die Aufstiegsrunde. „Ob das ein Vorteil für uns ist, wird sich zeigen“, so der Pressesprecher.
Kein Vorteil ist definitiv der Ausfall von Stürmer Patrice Dlugos, der wegen Bandscheibenproblemen an diesem Wochenende noch fehlen wird. Hiobsbotschaften verbreitete jüngst auch Abwehrmann Bastian Krämmer. Seine Fingerverletzung zieht sich – vor Ende Januar kann Coach Startschew mit ihm nicht rechnen.



blackhawkspassauZwei Spiele auf Augenhöhe - Passau Black Hawks in Germering und am Sonntag Heimspiel gegen EV Pegnitz   

(BYL)  Wirklich erwartet hatte man im Lager der Passau Black Hawks es nicht, gegen einen der Großen zu punkten. Möglich und auch verdient wäre es jedoch gewesen! Gerade im letzten Heimspiel gegen die Erding Gladiators hatten die Passauer „Eishackler“ deutlich mehr vom Spiel und gingen trotzdem wieder ohne Punkte vom Eis. „Wir haben im zweiten Drittel 1:0 geführt und wussten nicht warum!“ so der Gästetrainer Thomas Vogl nach dem Spiel.
Passau spielte, Erding schoss die Tore.
Am kommenden Wochenende geht es gegen Konkurrenten auf Augenhöhe. Zunächst muss die Horak-Truppe zum aktuell Tabellenletzten Wanderers Germering. Der hat diese Woche nochmals aufgerüstet und mit  J.C. Cangelosi den letztjährigen internen Topscorer zurückgeholt. Prompt kam der der erste Sieg, beim ESC Geretsried gewannen die Wanderers 2:1 – und da saß der letztjährige Top Scorer sogar noch auf der Tribüne. Cangelosi brennt auf seinen ersten Einsatz im Dress der Germeringer und wird am Freitag gegen die Black Hawks sein Debüt in dieser Saison geben. Es wird also kein Selbstläufer für die Black Hawks. Gerade zum Ende der Vorrunde wäre ein Erfolgserlebnis für die Horak Truppe so wichtig. Rechnerisch wären die Playoffs noch möglich – aber auch für eine mögliche Abstiegsrunde brauchen die Dreiflüsse Städter jede Menge Selbstvertrauen. Klarste Chancen werden vor dem Tor vermasselt. „Ganz viel ist jetzt Kopfsache, spielerisch sind wir doch gut dabei, doch den Knoten müssen wir jetzt aufbekommen!“ hofft Christian Eder von den Hawks. Unterstützt werden die Black Hawks wieder von zahlreichen Fans. Der 1. Eishockey Fanclub hat wieder eine Busfahrt organisiert um die Habichte im so wichtigen Spiel zu unterstützen. Und an das letzte Spiel in Germering denken die Black Hawks Fans ja gerne. Bei Spielzeit 59:59 erzielten die Passauer da den Siegtreffer. Wiederholung? Gerne erwünscht!
Zwei Tage später kommt ein äußerst unangenehmer Gegner in die Passauer EisArena. Am Sonntag um 18:30 Uhr kommt ein direkter Konkurrent um den noch möglichen Platz 8. Der EV Pegnitz gehört nicht gerade zu den Wunschgegner der Hawks.  In Pegnitz, auf der offenen Eisfläche, gab es nur selten etwas zu holen, zu Hause sieht jedoch die Bilanz schon deutlich besser aus. In der Passauer EisArena waren die engen Duelle am Ende immer zugunsten der Passauer ausgefallen. Aber auch die Oberfranken haben nochmals auf dem Transfermarkt zugeschlagen und den Verteidiger Robin Niedermeier verpflichtet. Der 22-jährige gebürtige Berliner hat seine Karriere beim ECC Preußen Berlin begonnen.
Die „Ice Dogs“, wie sich die Pegnitzer nennen, stehen für konsequente Defensivarbeit und beginnen gerade auswärts die Spiele immer sehr weit zurückgezogen. Vorne zeichnen sich vor allem der Kontingentspieler Aleksandrs Kercs und Oldie Markus Schwindl durch Torgefährlichkeit aus. Der letztgenannte ist ein Phänomen der Bayernliga. Mit 41 Jahren ist er weiterhin der Antreiber des EVP und das seit mittlerweile 15 Jahren beim gleichen Verein. Die Ice Dogs wollen in Passau ihre Ambitionen auf die Playoffs untermauern und den Habichten die Punkte abspenstig machen. Da werden allerdings nicht nur die Mannschaft, sondern auch die zahlreichen Passau Fans auf der Tribüne etwas dagegen haben.
Die große Unbekannte ist, nicht nur für Trainer Ivan Horak, wie der Kader der Black Hawks am Wochenende aussieht. Definitiv fehlen werden die beiden Verteidiger Patrick Nutz und Dominik Persch und Torhüter Christian Hamberger. Alle drei fallen mit Verletzungen noch längere Zeit aus. Große Fragezeichen stehen auch hinter Frantisek Mrazek und Patrick Geiger, die am vergangenen Freitag unglücklich zusammenprallten. Dagegen sind sowohl Daniel Huber, als auch Toni Pertl wieder ins Training eingestiegen. Also zumindest vorne wieder etwas Entwarnung.
Mit einem Sechs-Punkte –Wochenende können die Black Hawks sogar noch einmal Platz acht herankommen. Der würde bedeuten, dass die Passauer die Abstiegsrunde doch noch vermeiden könnten. Denn die, und da sind sich alle einig, wird knallhart. Deshalb heißt es um jeden Zentimeter Eis kämpfen um vielleicht dem Damoklesschwert Abstiegsrunde doch noch zu entfliehen. Dabei hoffen die Passauer am Sonntag auf eine volle EisArena um mit lautstarker Unterstützung in die Erfolgsspur zurück zu kehren.
Tickets für das Heimspiel gegen den EV Pegnitz gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen First Reisebüro in der Brunngasse und Shell Färber oder am Sonntag ab 17:30 Uhr an der Abendkasse. -czo



peissenbergeishacklerTSV Peißenberg:  Icehogs und Mammuts am Wochenende

(BYL)  Am Wochenende bekommen es die Eishackler mit zwei Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich zu tun, wobei ein Tabellenplatz in dieser Bayernliga-Saison als Bewertungsmaßstab oft nicht wirklich etwas bedeutet, wenn man sich so manches Ergebnis ansieht. Die Erfahrung mussten die Eishackler auch schon im Spiel in Pfaffenhofen machen. Die Peißenberger taten sich beim 5:1 Auswärtssieg, lange schwer gegen die Icehogs, die nach Aussage ihres damaligen Trainers Heinz Zerres ihr bestes Spiel bis dahin abgeliefert hätten. Kurz darauf wurde Zerres als Trainer entlassen und Michael Dippold übernahm das Ruder. Seit diesem Zeitpunkt befinden sich die Pfaffenhofener laut ihres Trainers Dippold im Aufwärtstrend und sind seit dem 8.Spieltag auf dem 13.Tabellenplatz. Wenn man sich nun die letzten 3 Spiele ansieht, so könnte man diese Aussage durchaus bestätigen. Zuletzt verloren die Icehogs zuhause mit 2:4 nur knapp gegen Buchloe und am 2. Weihnachtsfeiertag feierten sie gar einen 3:2 Heimsieg gegen die starken Landsberger. Gegen Pegnitz verloren sie 3 Tage davor in Pegnitz 4:1. In das Heimspiel am Freitag müssen die Peißenberger also mit voller Konzentration und Körperspannung reingehen damit die schmerzliche Niederlage in Dorfen wieder aus den Köpfen herausgespielt wird und ein Heimsieg den hoffentlich vielen Zuschauern aus Peißenberg und Umgebung präsentiert werden kann. Coach Neal muss leider auch in diesem Spiel wieder ein paar Ausfälle bei der Teamplanung berücksichtigen. Nicht spielen werden die beiden erkrankten Spieler Max Barth und Max Brauer. Vor dem Einsatz vom ebenfalls erkrankten Tobi Maier steht ebenfalls noch ein Fragezeichen. Länger ausfallen wird auf jeden Fall Matthias Müller nach seiner Schulterverletzung im Spiel gegen Dorfen. Er muß vorraussichtlich 4-6 Wochen pausieren.
Am Sonntag findet dann in Schongau ein Spiel statt zu dem man eigentlich nicht viel sagen muss um seine Wertigkeit herauszuheben. Ein Derby ist immer ein besonderes Spiel bei dem die Bedeutung von Tabellenplätzen gegen Null geht. Vor allem auch dann wenn die beiden Vereine nur 20 Kilometer voneinander entfernt sind. Und dann war da ja auch noch was, oder? Eine bittere 1:5 Heimniederlage mussten die Eishackler beim letzten Derby in Peißenberg einstecken. Das war schon eine sehr bittere Pille die das Team von Coach Neal und die Peißenberger Eishockeyfans damals schlucken mussten. Diese Scharte gilt es am Sonntag wieder auszumerzen auch wenn es bestimmt nicht gerade leicht werden durfte. Die Mammuts haben in ihren 3 letzten Spielen gegen Moosburg Pegnitz und Germering ausnahmslos Siege eingefahren und sind allem Anschein nach sehr gut drauf. Auch haben sie noch die Chance den achten Tabellenplatz zu erreichen, dürfen dazu jedoch in den letzten 3 Spielen nicht mehr patzen. Am Sonntag ab 18 Uhr dürfen sich also die Zuschauer bestimmt auf ein sehr interessantes und intensives Spiel gefasst machen bei dem hoffentlich zuletzt die Eishackler als Sieger vom Eis gehen.



schongauGewaltige Herausforderungen für die Schongau Mammuts zum Jahresauftakt

(BYL)  Gegen zwei Teams die schon gesichert in der Verzahnungsrunde mit der Oberligisten spielen werden muß sich die EA Schongau am Wochenende beweisen.
Dass man theoretisch selbst noch den Sprung auf Rang 8 schaffen kann dagegen ist nicht die Belastung. Denn diese Chance ist zu theoretisch – dazu müssten alle Konkurrenten patzen und die EAS selbst alles gewinnen.
Vielmehr gilt es sich auf die eigene Leistung  zu konzentrieren und die restlichen drei Spiele der Hauptrunde als Charaktertest für die sehr schwere Relegation zu werten.
Leider hat sich kurzfristig Johannes Schierghofer vom Team abgemeldet und wechselt zu seiner vorherigen Wirkungsstätte nach Königsbrunn zurück, das seinerseits den Aufstieg in die Bayernliga versucht.
Da heißt es für das Team der Mammuts, dass ja auch noch auf den verletzten Verteidiger Christoph Altstetter verzichten muß, noch enger zusammen zu rücken.
Der ESV Buchloe hat es trotz einiger Abgänge zum Saisonbeginn souverän geschafft in die Zwischenrunde einzuziehen.  Ein Garant war die  Heimstärke der Freibeuter – 9 der 11 absolvierten Partien auf eigenem Eis konnten gewonnen werden, so dass der ESV mit 42 Punkten und  94 : 86 Toren auf Rang 7 der Tabelle stehen – mit sicheren Abstand auf Rang 8 (31 Punkte)  bzw. 9 (30 Punkte)
Punktbeste Scorer der Buchloer sind Alexander Krafzcyk ( 15 Tore und 21 Beihilfen) vor dem Ex-Peitinger Markus Vaitl (17 Tore, 11 Vorlagen) und Marc Weigant (11/17).
Die Kontingentstelle besetzt der tschechische Verteidiger Lukas Hruska. Im Tor sind sowohl Daniel Blankenburg als auch Alexander Reichelmeir ein guter Rückhalt.
Das Hinspiel gewann die EAS in der Verlängerung mit 4 : 3.
Zum Lokalderby lädt die EAS am Sonntag – und egal ob die Plätze schon verteilt sind, dieses Spiel hat Brisanz. Will sich Peißenberg doch für die überraschende und dann noch so klare 1 : 5 Heimniederlage revanchieren.
Die Peißenberger gehören mit Sicherheit zu den besten Teams der Liga, haben in keinem Mannschaftsteil Schwächen. Mit Michael Resch, Jakob Goll und Felix Barth 3 starke Torhüter gepaart mit einer sattelfesten Verteidigung mit erfahren Kräften wie Ex-DEL-2 -Spieler Josef Staltmayr oder Daniel Lenz. Und  dazu absolut torgefährliche Angreifer wie der Kanadier Tyler Wiseman (23 Tore!), Ex-EAS-Spieler Manfred Eichberger oder Florian Barth. Zudem steht die Einbürgerung des zweiten Kontingentspielers Dejan Vogl (früher Pungarsek) im Raum.
Mit 99 : 75 Toren bei 43 Punkten belegt das Team von Trainer Randy Neal mit derzeit Rang 5 der Tabelle gesichert in der Zwischenrunde.    



ehcpinguinekoenigsbrunnEHC Königsbrunn: Schwieriger Einstieg ins neue Jahr

(BLL)  Nach dem Auswärtssieg über Altmeister Füssen am zweiten Weihnachtfeiertag folgt für den EHC Königsbrunn am Freitag ab 20 Uhr das Rückspiel in heimischer Arena. Sonntag geht es dann auswärts ab 17:45 Uhr zum ersten Mal gegen die „Crusaders“ des EV Fürstenfeldbruck.
Im letzten Spiel war der Jubel bei den Königsbrunnern groß als der EHC überraschend mit 6:5 beim Altmeister aus Füssen gewann. Während der EHC letztes Wochenende pausieren konnte, musste Füssen sich auswärts mit dem Tabellenersten der Landesligagruppe 2 messen. Gegen die Freisinger Black Bears hatten es die Gäste lange schwer, erst im letzten Spielabschnitt konnte mit zwei wichtigen Teffern zum 4:2-Sieg die ersten Punkte eingefahren werden. Gegen Königsbrunn soll nun eine überzeugende Leistung die Fans versöhnen und weitere Punkte mit Ziel Aufstieg geholt werden. Zwar hatte der EHC eine Pause, dies kann aber auch ein Nachteil sein da die Mannschaft nicht mehr im gewohnten Rhythmus ist. Sonntags folgt dann die Partie gegen den „ewigen Rivalen“ EV Fürstenfeldbruck. Schon in der Vorbereitung trafen beide Teams aufeinander. Das bessere Ende hatten aber die Crusaders für sich, nach einer mannschaftlich überzeugenden Leistung würde ein 5:3 Sieg gegen Königsbrunn eingefahren. Die Vorrunde verlief aber eher durchwachsen, sieben Siegen stehen ebenso viele Niederlagen entgegen. In der Zwischenrunde hatte Fürstenfeldbruck erst ein Spiel, gleich am ersten Spieltag siegten die Crusaders zuhause mit 2:0 gegen Pfronten. Vor allem das Freieis und die dadurch schlechtere Sicht könnten den EHC vor größere Probleme stellen. Und mit Torhüter Dennis Berger steht einer der besten Goalies der Liga im Kasten der Gastgeber. So könnte Königsbrunn zum ersten Mal ein Wochenende punktelos bleiben. Doch der EHC zeigte sich zuletzt spiel- und willensstark, die Mannschaft will unbedingt die nächste Runde erreichen.
EHC Vorstand Marc Streicher freut sich auf das Ende der Pause: „Nach unserem Sieg in Füssen müssen wir jetzt unserem Heimpublikum ein schönes Spiel gegen den Aufstiegsfavoriten zeigen. Die Mannschaft ist gerade in Höchstform und die Stimmung so gut wie nie. Wenn wir unser Potenzial ausschöpfen können steht einem Sieg nichts im Weg. Hoffnungsvoll sehe ich auch auf die Zuschauerzahl und bin gespannt ob wir mit unserem letzten Sieg den einen oder anderen Eishockeyfreund begeistern konnten in unsere Halle zu kommen. Ich hoffe auf einen neuen Zuschauerrekord!“



donaudevilsulmVfE Ulm/Neu-Ulm: Zwei Aufgaben vor der Brust

(BLL)  Am kommenden Wochenende dürfen die Eishockeycracks des VfE Ulm/Neu-Ulm wieder zwei Mal ran. 
Am Freitag empfangen die Devils im Donau-Ice-Dome um 20:30 Uhr den ESC Kempten. An diesem Abend findet zum ersten Mal die Ladies Hockey Night statt. Das bedeutet, dass alle weiblichen Zuschauer freien Eintritt inklusive ein Glas Prosecco erhalten. Es wartet ein spannender Abend auf die Zuschauer, denn gegen die Sharks haben die Devils noch was gut zu machen, da man in der Punkterunde zu Hause damals nach 5:3 Führung noch eine bittere 5:6-Niederlage kassiert hat. Ulms sportlicher Leiter Manfred Jorde sieht dies indes etwas nüchterner: "Letztendlich zählen in der Abstiegsrunde nur die Punkte. Was vorher war, zählt nicht mehr". 
Am Sonntag gastieren die Blau-Weißen dann beim SC Forst (16:30 Uhr). Das Heimspiel gewannen die Ulmer neulich mit 11:2. "Das wird ein ganz anderes Spiel. Wer jetzt denkt, man fährt da hin und gewinnt ganz locker, der kann sich täuschen", warnt Jorde schon mal vor. Zumal die Nature Boyz in Kempten in ihrem letzten Spiel bei der 4:5 Niederlage nach Penalty den ersten Punkt in der Abstiegsrunde ergattert haben. Grundsätzlich müssen die Devils eh erst auf sich schauen und ihre Leistung abrufen. "Wir müssen zu unserem Spiel zurückfinden, so wie in den letzten der Vorrunde", ergänzt der sportliche Leiter. Der Umstand, dass in der Ferienzeit nur einmal die Woche in Neu-Ulm trainiert werden konnte, begünstigt sicherlich nicht das Zusammenspiel. Zumindest konnte Anfang dieser Woche in Senden mit der zweiten Mannschaft trainiert werden. Wobei bei 36 Mann auf dem Eis von gezielten Training wohl auch nicht die Rede sein kann.



esvbadbayersoienBayersoien auf Natureis gegen den ESC Geretsried 1b

(BBZL)  Das hat es schon lange nicht mehr gegeben. Dank der anhaltenden kalten Temperaturen kann der ESV Bad Bayersoien  sein Punkspiel gegen die „River Rats“ im heimischen Natureisstadion austragen.  Dies ist natürlich ein absolutes Highlight für die Spieler und für die Fans. Anspiel ist wie gewohnt um 18 Uhr, nur eben in Bad Bayersoien und nicht in Peiting.
Zuerst ist der ESV allerdings in Geretsried gefordert. Am 07.01.2017 um 15:30 Uhr ist Anpfiff beim 6. der Bezirksliga 3. Der aktuelle Tabellenplatz spielgelt allerdings nicht die Stärke der Isarstädter wieder. Sie haben in der Saison bis jetzt nur viermal verloren und haben noch berechtigte Chancen auf einen der Top-Plätze. Gerade zuhause sind sie eine Macht. Sie konnten schon Mittenwald bezwingen und wollen den Soiern unbedingt ein Bein stellen. Gerade wenn das Bayernliga Team nicht im Einsatz ist hat ESC Trainer Christian Ott einen breiten und kampfstarken Kader. Das wird eben am Samstag der Fall sein. Bayersoien ist vorbereitet, weiß über die Stärken und Schwächen der Geretsrieder Bescheid und wird alles geben um bei beiden Spielen als Sieger vom Eis zu gehen. Leider kann Hans Schmaußer nicht komplett in die Begegnungen gehen. Matthias Mödl, Thomas Prielmeier, Korbinian Bräutigam und Stephan Rössle werden nicht dabei sein. Trotzdem wird man drei hochmotivierte Blöcke sehen. Bleibt zu hoffen, dass es am Sonntag nicht zu heftig schneit und zahlreiche Zuschauer in die Natureisarena nach Bayersoien kommen.



eisbaereneppelheimEisbären Eppelheim starten ins neue Jahr

(RLSW)  Nach der 3-wöchigen Weihnachtspause starten die Eisbären Eppelheim am
kommenden Sonntag ins letzte Saisondrittel mit dem vierten Auswärtsspiel
in Folge beim EV Ravensburg. Ursprünglich der erste Heimauftritt im Jahr
2017, auf Grund des Heimrechtstausches geht es für den ECE nun zum zweiten
Mal diese Saison in die Puzzlestadt nahe des Bodensees.
Für die Eisbären ein bislang gutes Pflaster, konnte man doch bei jedem
Auftritt im entferntesten Auswärtsspiel der Saison die Punkte mit nach
Hause bringen. Die Bedeutung eines erfolgreichen Auftretens beim
Schlusslicht in Ravensburg verdeutlicht der Blick auf die Tabelle, denn
während ein Sieg den Aufstieg auf den 3. Platz bedeuten würde, müsste man
bei einer Niederlage das Verlassen der Play-Off-Ränge fürchten. Daher
werden die Eisbären alles für den 5. Auswärtssieg der Saison geben.
Die Gastgeber sollte man dabei jedoch keinesfalls unterschätzen. Zwar
ziert der EVR mit nur einem Punkt das Tabellenende, hat aber vor allem in
seinen Heimauftritten des Öfteren den Favoriten am Rande einer Niederlage
gehabt. Vor allem seit der Rückkehr von drei ehemaligen Spielern zeigt die
Formkurve klar bergauf, beim letzten Auftritt musste man sich dem EHC
Zweibrücken erst in den Schlussminuten geschlagen geben.



dinslakenerkobrasDinslakener EC: Relegations- oder Meisterrunde ?

(RLW)  Zunächst einmal wünschen die Dinslakener Kobras allen Eishockeyfans ein gesundes und frohes Neues Jahr.
Hop oder Top ? Barfuß oder Lackschuh ? Für die Dinslakener Kobras minimiert sich die gesamte Hauptrunde auf einen einzigen Spieltag. Denn am 8.1. kommt es für die Giftschlangen zum Fernduell mit drei weiteren Teams der Regionalliga West: Den Rockets aus Diez Limburg, den Eisbären 2016 aus Neuwied und den Eisadlern Dortmund.
Alle drei Mannschaften haben derzeit noch die Möglichkeit, mindestens den begehrten sechsten Platz, der zu einem Direkteinzug in die Meisterrunde berechtigt, nach dem 22. Spieltag zu belegen.
Die besten Voraussetzungen dafür haben die Neuwieder und Diez-Limburger, weil sie aktuell über dem Trennstrich in der Tabelle postiert sind und somit aus eigener Kraft die Meisterrunde erreichen können. Während die Neuwieder noch zwei Chancen haben, sich für die besten Sechs zu qualifizieren (auswärts in Neuss, zuhause gegen Grefrath), bleibt den Diez-Limburgern nur noch eine Möglichkeit, das Punktekonto aufzubessern: Am 8.1. beim Heimspiel gegen die Dortmunder Eisadler.
Diese haben beim aktuellen Punktestand allerdings selbst noch Ambitionen auf den Platz an der Sonne. Voraussetzung ist allerdings ein Heimsieg gegen die Dragons aus Herford am Freitag zuvor. Wie wird es sich auswirken, wenn eine oder mehrere Partien erst nach Penaltyschießen entschieden sind ? Ein Fall für Mathematiker.
Und die Kobras ? Diese haben bekanntlich nur noch ein Spiel zu absolvieren, da der Verband das Freitagsspiel der Giftschlangen bei Bad Nauheim mit 3:0 Punkten und 5:0 Toren für die Niederrheiner gewertet hat. Doch diese Partie hat es in sich. Denn die Kobras reisen nach Hessen zu den Lauterbacher Luchsen. Diese haben durch einen eindrucksvollen 5:3-Auswärtssieg bei Meister Ratingen und einen nicht minder beachtenswerten 15:1-Derbysieg in eigener Halle gegen Bad Nauheim gezeigt, dass sie bereit für die Meisterrunde sind. Die Vogelsberger kommen zum Ende der Hauptrunde so richtig in Fahrt. Die krankheits- und verletzungsbedingten Personalprobleme scheinen überwunden, alle Topspieler der Hessen sind wieder an Bord und eingespielt ist diese Mannschaft sowieso. Es bedarf also einer 120%-igen Leistung der Sikorski-Truppe, um in der Lauterbacher Eissport-Arena bestehen zu können. Allerdings gab es in der Vergangenheit gerade gegen das Team von Arno Lörsch immer wieder denkwürdige Spiele, von denen noch Wochen später gesprochen wurde. Bei dieser Begegnung treffen übrigens die beiden fairsten Teams der Regionalliga aufeinander. Spielbeginn in Lauterbach ist um 18:00 Uhr. Wer sich jetzt noch entscheidet, das Team zu unterstützen, muss allerdings privat anreisen, da die Mitfahrgelegenheiten im Mannschaftsbus ausverkauft sind. Die Kobras weisen alle Mitfahrer nochmals darauf hin, dass man sich spätestens um 12:15 Uhr an der Eissporthalle einfinden sollte. Abfahrt ist um 12:30 Uhr.

Hier noch als Rechenhilfe ein Auszug aus der Spielordnung des Landesverbandes EHV (S. 12):
„Rangfolge in der Tabelle bei Punktgleichheit:
Enthalten die jeweiligen Durchführungsbestimmungen keine besonderen Regelungen für die Platzierung bei Punktgleichheit von zwei oder mehreren Mannschaften, wird wie folgt platziert:
a) Bei zwei punktgleichen Mannschaften ist die Mannschaft höherrangig platziert, die das bessere Torverhältnis aus allen Spielen hat (siehe unten c)).
b) Sollten zwei oder mehr Mannschaften punkt- und torgleich sein, zählt deren direkter Vergleich. Bei drei und mehr punkt- und torgleichen Mannschaften werden die Ergebnisse dieser Mannschaften gegeneinander berücksichtigt, indem von deren Spielen eine neue Tabelle erstellt wird. Es zählt zuerst das Punkt- und dann das Torverhältnis.
c) Das Torverhältnis zählt in folgender Reihenfolge:
aa) Differenzmethode; die größere positive bzw. kleinere negative Differenz zwischen selbst erzielten Toren und Gegentoren ist höherrangig;
bb) bei exakt gleicher Differenz erfolgt die höherrangige Platzierung aufgrund der höheren Anzahl der selbst erzielten Tore.“
Was passiert, wenn die Giftschlangen am Wochenende den Direkteinzug in die Meisterrunde verpassen?
Dann müssen sie in die sogenannte Relegationsrunde, die – wie die Meisterrunde auch – am 13.01.2017 startet. Dort vergleichen sie sich mit den anderen Teams der unteren Tabellenhälfte nach der Hauptrunde. Gespielt wird in Form einer Einfachrunde. In beide weiterführende Runden werden übrigens die in der Hauptrunde erzielten Punkte nicht mitgenommen. Sollten die Kobras diese Runde als Erst- oder Zweitplatzierte beenden, rücken sie im Anschluss zur Meisterrunde auf und nehmen an den Playoffs zur Ermittlung des Regionalligameisters teil.
Doch diesen Umweg wollen sie auf jeden Fall vermeiden und die Meisterrunde bereits am Sonntag realisieren – zumindest der Teil, der noch in ihren Händen liegt.

Somit ist alles für einen spannenden Finaltag der Hauptrunde vorbereitet.



grefrathphoenixLetzte Chance die ‘Rote Laterne’ abzugeben - Bevor die Hauptrunde endet, bestreitet die Grefrather EG zwei Spiele innerhalb von 24 Stunden


(RLW)  Sportlich gesehen war es bislang eine harte Regionalliga-Saison für die Grefrather EG. Trotz einiger guter Leistungen blieb die bisherige Punkteausbeute beim Aufsteiger von der Niers mit drei Siegen aus 20 Spielen überschaubar. Am kommenden Wochenende geht nun die Hauptrunde der Regionalliga West zu Ende. “Endlich!”, mag sich manch einer denken, den hoffnungsvollen Blick bereits auf die Mitte Januar beginnende Relegationsrunde gerichtet.
Bevor es jedoch soweit ist, hat die GEG noch zwei anspruchsvolle Aufgaben zu lösen. Dabei treffen die Feuervögel zunächst am kommenden Samstagabend, 07.01. um 19.30 Uhr in eigener Halle auf die ‘Bördeindianer’ von der Soester EG. Wie die Grefrather stehen die Soester bereits als Relegationsrundenteilnehmer fest. Jedoch gelang es den Westfalen im bisherigen Saisonverlauf einige Male häufiger zu punkten. Zuletzt führte man den Tabellendritten aus Neuss in dessen eigener Halle überraschend deutlich mit 7:1 an der Nase herum.
Auch wenn demnach die Favoritenrolle einmal mehr nicht beim Grefrath Phoenix liegt, so sollte dies jedoch für Karel Lang und sein Team kein Grund zu übertriebenem Pessimismus sein. Immerhin gelang es den Blau-Gelben beim 6:5-Hinspiel-Sieg alle drei Punkte aus dem Soester Wigwam zu entführen. Diesmal möchte man natürlich auch vor heimischem Publikum gerne als Sieger das Eis verlassen. Schließlich besteht noch die Möglichkeit, die Roten Teufel aus Bad Nauheim auf der Zielgeraden zu überholen und zumindest noch die ‘Rote Laterne’ an diese abzugeben.
Keine 24 Stunden später, am Sonntag, 08.01., 19.00 Uhr bestreitet die GEG dann ihr letztes Hauptrundenspiel bei den Neuwieder Bären. Als Tabellenfünfter haben die Deichstädter die vorzeitige Erreichung der Play-Offs fest im Visier. Sollten die Bären jedoch ihr Freitags-Spiel nicht gewinnen können, so würde die Begegnung gegen den Phoenix noch einmal zum Endspiel werden.



icedragonsherfordIce Dragons Herford reisen zum Jahresauftakt in den Adlerhorst nach Dortmund

(RLW)  Das letzte Spiel der Hauptrunde steht an, die Ice Dragons reisen am Freitag nach Dortmund zu den Eisadlern. Auch wenn es für die Ice Dragons eigentlich um nichts mehr geht - Platz 6 ist nicht mehr erreichbar – und die Dortmunder noch um den 6. Platz kämpfen: Die Spieler des HEV sehen dieses Spiel doch ganz pragmatisch unter der Prämisse: “Gleiches Recht für alle!“ Schließlich haben sie schon den Dinslakener Kobras einen Dämpfer im Kampf um Platz 6 verpasst und natürlich wollen Sie auch den Dortmundern nicht einfach kampflos die 3 Punkte überlassen. Zumal sich das Team von Jeff Job zuletzt in bestechender Form befand und für einige Ausrufezeichen sorgen konnte. Um diese Form ins neue Jahr herüber zu retten, hat das Team weiter hart trainiert und will mit einem Sieg im Adlerhorst an der Strobelallee weiter Selbstvertrauen tanken, bevor es dann ab dem 13.1. um die letzte Chance auf einen Playoff-Platz geht. Denn die ersten beiden Plätze der Relegationsrunde sind als 7. und 8. für die Playoffs qualifiziert, während die verbleidenden vier Teams ab Ende Februar in den Playdowns die beiden Absteiger unter sich ausspielen. Die Partie in Dortmund, übrigens mit den Kameras des WDRs verfolgt und mit Liveschaltung ab ca. 19:45 Uhr in der Lokalzeit aus Dortmund bedacht, verspricht also noch einmal eng und spannend zu werden. Ein Grund mehr für die Herforder Eishockeyfans, die kurze Strecke auf sich zu nehmen und Ihr Team anzufeuern, wenn die unparteiischen Robert Schelewski, Udo Scholz und Lars Stockenschneider um 20:00 Uhr am Freitagabend die Scheibe zum ersten Bully einwerfen.
Für alle, die die Anreise nach Dortmund nicht auf sich nehmen wollen, bietet das FDO wie gewohnt seinen Liveticker unter fdo-herford.de/liveticker an.



luchselauterbachLuchse Lauterbach beenden das Jahr 2016 mit einem zweistelligen Sieg gegen Bad Nauheim

(RLW)  Das Regionalliga West Spiel der Luchse gegen die Zweitvertretung aus Bad Nauheim, war mehr als nur Wiedergutmachung der Partie vom 15.12. in Bad Nauheim.
Gleich 15-mal schlugen die Luchse zu und ließen den Kurstädtern zu keinem Zeitpunkt auch nur den Hauch einer Chance. Bereits in der ersten Minute eröffnete Kenny Matheson den Torreigen. Bis zur ersten Drittelpause kam noch ein weiterer Treffer von Jake Fardoe dazu.
Im zweiten Drittel überrannten die Luchse den Gast und zogen durch Tore von Benny Schulz, 2x, Pierre Wex, Julian Grund, Kenny Matheson und nochmals Jake Fardoe auf 9:1 davon. Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer für Bad Nauheim erzielte Dominik Kail per Penalty.
Im letzten Drittel sorgte zunächst Benny Schulz mit seinem dritten Treffer für das zehnte Tor der Luchse. Nach dem 11:1 durch Kevin Schophuis war es dann wiederum Kenny Matheson der mit einem blitzsauberen Hattrick die Tore 12,13 und 14 erzielte. Den Abschluss und somit Treffer Nummer 15 erzielte Marijus Maier.
Einen einzelnen Spieler aus dieser geschlossenen Mannschaft hervorzuheben würde dem Rest der Mannschaft nicht gerecht werden.
Die Luchse verabschiedeten sich mit einer eindrucksvollen Leistung von ihren über 600 Fans in den Jahreswechsel.

Luchse empfangen die Kobras aus Dinslaken - Zum Abschluss der Vorrunde in der Regionalliga West, kommt es nun am 08. Januar um 18:00 Uhr zu einem nicht weniger wichtigen Duell im Steinigsgrund
Aufgrund der extrem engen Tabellensituation bei noch 1 bzw. 2 ausstehenden Spielen werden alle Mannschaften bereits ab Freitag den Live Ticker im Auge haben. Zuviel kann noch passieren.
Fest steht zurzeit nur, dass Ratingen, Hamm und Neuss das Ticket für die PlayOffs gelöst haben. Alle anderen Mannschaften bis Platz 8 können in der Tabelle noch an Boden gewinnen aber auch verlieren.
Zu diesen Mannschaften gehört auch unser Gast am kommenden Sonntag. Die Kobras aus Dinslaken liegen mit 35 Punkten, bei noch einem ausstehenden Spiel, unmittelbar hinter den Luchsen mit 38 Punkten.
Will Dinslaken ihre Minimalchance waren ist zunächst eine Niederlage von Dortmund, die am Freitag zuhause gegen Herford spielen, notwendig. Andererseits müssen sie unabdingbar in Lauterbach gewinnen.
Somit sind die Zeichen für eine spannende und aufregende Partie, alleine durch die Tabellensituation, klar.
Auch Diez-Limburg ist noch nicht endgültig „durch“. Sollte der Aufsteiger am Sonntag sein Heimspiel gegen Dortmund verlieren und Dortmund geht am Freitag als Sieger gegen Herford vom Eis, könnte es die Rockets ebenfalls noch aus den PlayOffs kegeln.
Somit ist für ausreichend Spannung am Freitag und am Sonntag geboten. Für die Luchse heißt es natürlich, die Formkurve und die Beständigkeit zu bestätigen und sich mit einem Sieg gegen die Kobras u.U. sogar noch auf Platz 4 vorzuschieben. Personell sind die Luchse für das letzte Spiel gut aufgestellt
Erfreulich kommt hinzu das Torhüter Steve Themm sich schon wieder im Aufbautraining befindet und den Luchsen sicherlich auch bald wieder in gewohnter Stärke zur Verfügung steht.



salzgittericefightersSalzgitter Icefighters: Knaller zum Jahresbeginn gegen Adendorf

(RLN)  Den Jahreswechsel wollten die TAG Salzgitter Icefighters eigentlich an der Tabellenspitze verbringen. Doch dieses Unterfangen wurde im letzten Spiel des Jahres 2016 für die Salzgitteraner durch die Weserstars Bremen vereitelt.
Die Bremer entschieden die hochklassige und spannende Begegnung mit 3:4 in der Verlängerung.
Somit beginnt das neue Jahr für die Mannen um Radek Vit am Sonntag den 08.01.2017 mit einem erneuten Anlauf den ersten Platz zu erobern. Allerdings steht dem entgegen, dass die Gäste aus Adendorf ihrerseits zur Aufholjagd geblasen haben. Mit einem eindrucksvollen 12:3 gegen Hannover untermauerten die Heidschnucken, dass mit ihnen trotz der für ihre Verhältnisse zu zahlreichen Niederlagen in der Vergangenheit zu rechnen ist.
Personell kam als Paukenschlag die Verpflichtung eines finnischen Hochkaräters namens Kim Wikström hinzu, der in den vergangenen Jahren bereits der Herde angehörte und unmittelbar als Toptorjäger gilt.
Auch die Verantwortlichen der TAG Salzgitter Icefighters waren über die Jahreswende nicht ganz untätig und können ebenfalls einen Neuzugang im Sturm präsentieren. Der 24-jährige technisch versierte Offensivspieler Michele Meridian wird das Team der Stahlstädter verstärken und dem Team noch mehr individuelle Qualität im Sturm geben und wohl seinen Platz in der Top Reihe Babkovic/Lesko finden.
Demnach trifft also das derzeitige Top-Duo der Regionalliga Nord Babkovic/Lesko auf Seiten der Icefighters auf den designierten Anwärter des Titels Wikström direkt aufeinander. Ein Umstand der unter dem Einfluss der zuletzt gezeigten starken Leistungen der Gastgeber ein wahres Feuerwerk auf dem Eis erwarten lässt.
Mit dieser Begegnung gegen den Adendorfer EC geht die Vorrunde dieser Saison in die Endphase, bevor Mitte Februar dann die Entscheidung steht wer in den Playoffs um den Titel spielen wird – nach den derzeitigen Ergebnissen dürfte es auf die Weserstars Bremen, den HSV, Adendorf und die Icefighters hinauslaufen.
Nach den letzten guten Auftritten der Icefighters wird auch am kommenden Sonntag wieder mit mehr Zuschauern in der Eissporthalle am Salzgittersee gerechnet. Für das passende Rahmenprogramm ist gesorgt, vor dem Spiel steht ein Auftritt eines Unterhaltungskünstlers auf dem Programm und in der Drittelpause wird sich der Nachwuchs der Young Icefighters präsentieren.  
Bully für dieses Topspiel ist Sonntag den 08.01.2017 um 18 Uhr.



schlittschuhclubberlinESC Berlin: Mit einem Spitzenspiel ins neue Jahr

(RLO)  Mit einem Heimspiel startet der ESC 07 Berlin ins Jahr 2017. Und mit den Chemnitz Crashers kommt zudem ein Spitzenteam in die Eissporthalle PO 9.
Bisher läuft es für das Regionalligateam vom Club recht gut, alle erhofften Punkte wurden geholt. Und mit dem Sieg gegen den ESC Dresden gab es eine Zugabe. Nun aber dürfte es besonders schwer werden, denn Punkte gegen die Crashers gehören doch eher in die Kategorie „Wunsch“. Zusammen mit Tornado Niesky dominieren die Crashers in dieser Saison die Liga und so sind die 16 Punkte Unterschied in der Tabelle eine logische Folge dieser Überlegenheit. Auch das erste Spiel der Saison ging klar an die Crashers, ein Zwischenspurt im 2. Drittel sorgte für ein am Ende klares 11:2. Ziel des Clubs wird es sein diese Partie ein wenig offener zu gestalten und vielleicht gelingt es ja den Favoriten ein wenig zu ärgern.
Gespielt wird am Samstag um 19:30 Uhr in der Eissporthalle PO 9 und das Team würde sich wie immer über Unterstützung freuen.



deutschereishockeybundFrauen siegen gegen Schweden / U18-Frauen erfolgreich gegen Frankreich - Frauen-Nationalmannschaft bezwingt Schweden  - Jennifer Harß mit Shutout / N.Eisenschmid und Lanzl treffen

(DEB)  Im ersten Spiel des Nations-Cups in Füssen zeigte die deutsche Frauen-Nationalmannschaft eine engagierte Leistung und erkämpfte sich gegen Schweden einen 2:0 (0:0/0:0/2:0) Erfolg. Damit bestätigte die Truppe von Bundestrainer Benjamin Hinterstocker ihre Form und kam so zum ersten Sieg gegen die Nordeuropäerinnen seit dem Jahr 2001.
In einem ausgeglichenen ersten Drittel überzeugten die Defensivabteilungen beider Teams und Torchancen blieben Mangelware. Das setzte sich zunächst auch im Mitteldrittel fort, ehe die Gäste gegen Ende des zweiten Abschnitts den Druck immer mehr erhöhten. Die DEB-Auswahl schaffte es aber mit viel Engagement ohne Gegentreffer in die zweite Pause. Mitte des letzten Drittels war es dann Nicola Eisenschmid, die in ihrem ihr 50.Länderspiel per Nachschuss zum 1:0 traf. Die Schwedinnen drückten nun auf den Ausgleich, doch Jennifer Harß im deutschen Tor hielt ihren Kasten weiter sauber. Eine Minute vor dem Ende nahm Gästetrainer Leif Boork seine Torfrau zugunsten einer sechsten Feldspielerinn vom Eis, doch Andrea Lanzl traf vier Sekunden vor Ende ins verlassene schwedische Gehäuse zum 2:0-Endstand.
Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Nach dem Sieg gegen Kanada am Montag konnten wir heute die dort gezeigte Leistung wieder abrufen. Uns ist es gelungen, über 60 Minuten gutes Eishockey zu spielen. Dennoch gilt es, noch einiges in unserem Spiel zu verbessern.“
Torhütern Jennifer Harß: „Ich bin sehr stolz auf unser Team. Es war eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung und wir freuen uns riesig über den Sieg“.

U18 Frauen: Sieg im letzten WM-Test: Kubiczek trifft doppelt / Harrer: „Überzeugende Mannschaftsleistung“
Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft gewinnt im letzten Test vor der anstehenden 2017 IIHF U18 Frauen-Eishockey Weltmeisterschaft Div.I mit 5:1 (2:1/2:0/1:0) gegen Frankreich.
Bereits in der zweiten Spielminute konnte Sarah Kubiczek die deutsche Mannschaft mit 1:0 in Führung bringen. Die Französinnen glichen fünf Minuten später zum 1:1 aus. Mit ihrem zweiten Tor traf Sarah Kubiczek zum 2:1 Pausenstand. Zur Mitte des zweiten Drittels erhöhten die deutschen U18-Frauen durch Luisa Kaiser auf 3:1 und erzielten drei Minuten vor der zweiten Pause durch Naemi Bär die 4:1 Führung. Luisa Welcke traf zehn Minuten vor dem Ende in Überzahl zum 5:1 Endstand.
Viona Harrer, Assistenztrainerin U18 Frauen-Nationalmannschaft: „Wir haben heute durch eine geschlossene Mannschaftsleistung überzeugt und verdient gewonnen. Morgen stehen die letzten beiden Trainingseinheiten auf dem Plan, bevor wir am Freitag nach Budapest reisen.“



eishockeylogoNations Cup Tag 1: Siege für Kanada, Deutschland, Finnland und Russland

Mit recht deutlichen Siegen für Kanada, Russland und Finnland sowie einem Erfolg für das deutsche Team startete der Nations Cup 2017.
16:00 Uhr Tschechien – Kanada 2:6 (1:1/1:2/0:3)
Beide Teams hatten in diesem Eröffnungsspiel Schwierigkeiten, sich gute Torchancen zu erarbeiten. Tschechien stand hinten sehr gut und versuchte es meist mit Konter. Die 16. Minute sorgte dann für die ersten Tore des Turniers. Jillian Saulnier brachte Kanada in Überzahl nach schöner Vorarbeit in Führung, 45 Sekunden später konnte Katerina Bukolska für Tschechien ausgleichen. Dann wurde es wieder ruhiger und so blieb es bei diesen beiden Toren nach 20 Minuten.
Kanada gewann nicht nur das Eröffnungsbully zum 2. Drittel, daraus resultierte nach 15 Sekunden auch die erneute Führung. Sarah Davis traf zum 1:2. Es folgte ein Sturmlauf der Kanadierinnen, die ihre Chancen aber einfach nicht nutzen konnten. Tschechien griff nur noch selten an, war dabei aber auch stets gefährlich. Und auch in diesem Drittel fielen die Tore sehr spät. Elizabeth Giguereerzielte 119 Sekunden vor der Pause in Überzahl das 1:3, 16 Sekunden später verkürzte Tereza Vanisova nach einem Break zum 2:3-Pausenstand.
Kanada ließ im letzten Drittel nichts mehr anbrennen, sie hatten das Spiel jetzt im Griff. Sie scheiterten aber immer wieder am Goalie von Tschechien. Victoria Bach (50.), Erin Ambrose (53.) und Lindsay Agnew (57.) sorgten dann aber doch noch mit zum Teil schön herausgespielten Toren für den 2:6-Endstand.
Schweden – Deutschland 0:2 (0:0/0:0/0:2)
Deutschland spielte sehr defensiv und versuchte über Konter für Gefahr vor dem gegnerischen Tor zu sorgen. Schweden hatte so mehr Spielanteile, zu Torchancen kamen aber beide kaum. So blieben die ersten 20 Minuten torlos.
Mit einem Übergewicht für das deutsche Team begann das 2. Drittel. Aber genutzt werden konnten die Chancen wieder nicht. Schweden kam zum Ende des Drittels wieder besser im Schwung und hatte einige sehr gute Chancen, darunter ein Pfostenschuss. Es blieb aber beim 0:0 nach 40 Minuten
So blieb es ein sehr spannendes Spiel, in dem Schweden zu Beginn des letzten Drittels Vorteile hatte. Deutschland nutzte aber jede Möglichkeit selbst anzugreifen. Verdienter Lohn war die Führung nach 51 Minuten. Rebecca Graeve zog ab, den Bandenabpraller versenkte in ihrem 50. Länderspiel Nicola Eisenschmid. Schweden versuchte Deutschland weiter unter Druck zu setzen, aber das gelang einfach nicht so richtig. Als Schweden den Goalie vom Eis nahm, viel das 0:2. Andrea Lanzl konnte den Puck ins Leere Tor schießen.
(Norbert Stramm)



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Donnerstag 5.Januar 2017
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