IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Freitag 3.März 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Hessenliga und Regionalliga Ost.
Saisonausklang 2016/17 - Krefeld Pinguine verabschieden sich in die Sommerpause(DEL) Die Krefeld Pinguine möchten sich vor der Sommerpause von allen Fans verabschieden.
Am kommenden Samstag, 04.03.2017 ist es soweit: Beginn der Veranstaltung ist um 15 Uhr, ab 15.30 Uhr ist die Mannschaft zu Gast im Fan& Bikertreff auf der Kleinewefersstraße 160.
Bei der Veranstaltung werden erste Spieler, deren Verträge nicht verlängert werden, verabschiedet. Die Planung und Organisation des Saisonausklangs liegt beim Fanprojekt der Krefeld Pinguine. Auch die Moderation wird vom Fanprojekt übernommen.
Das Programm läuft bis spätestens kurz vor 17 Uhr. Dann startet die Partie der DNL gegen Berlin in der Rheinlandhalle. So haben alle Anwesenden die Gelegenheit, den Nachwuchs des KEV 81 e.V. zu unterstützen.
Lausitzer Füchse und Bayreuth Tigers verurteilen gewalttätige Vorfälle - Beide Klubs rufen ihre Anhänger zur Aufklärung der Ausschreitungen auf(DEL2) Nachdem es beim Heimspiel der Lausitzer Füchse gegen die Bayreuth Tigers am 24. Februar 2017 bereits während des Spiels zu verbalen Entgleisungen rund um den Gästeblock gekommen war, kam es außerhalb der Eisarena zu gewalttätigen Vorfällen, bei denen Anhänger beider Vereine aneinandergerieten. Die Polizei konnte die Situation zwar schnell auflösen, leider wurde während des Eingreifens eine Beamtin verletzt.
Die Bayreuth Tigers und die Lausitzer Füchse verurteilen diese Vorfälle auf das Schärfste. Zugleich rufen beide Klubs ihre Anhänger dazu auf, zur vollständigen Aufklärung der Vorfälle beizutragen. Hierzu haben bereits die Fanbeauftragten des EHC Bayreuth mit Stellungnahmen zu den Ereignissen beigetragen. Im Interesse des Sports und in Anbetracht der Tatsache, dass beide Klubs in den letzten Jahren als Kooperationspartner zusammengearbeitet haben, dürfen sich derartige Vorfälle nicht mehr wiederholen.
Hinweise zu den oben geschilderten Vorgängen nimmt die Polizeidienstelle in Weißwasser entgegen (03576-2620).
Bereits Ende Oktober hatte es in Bayreuth Übergriffe durch vermeintliche Anhänger der Füchse gegeben. In diesem Zusammenhang wurde auch ein bundesweites Stadionverbot gegen eine Person ausgesprochen. Mit ähnlichen Strafen müssen auch die Täter vom vergangenen Freitag rechnen.
Sächsischer Innenminister kündigt Besuch zum Heimspiel gegen SC Riessersee an - Eispiraten Crimmitschau freuen sich auf über die Anwesenheit von Markus Ulbig(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau erwarten zum Heimspiel gegen den SC Riessersee am kommenden Sonntag (05.03.2017 – 18:30 Uhr) hohen Besuch. Unter den Gästen wird der sächsische Innenminister Markus Ulbig sein, der gemeinsam mit Crimmitschaus Oberbürgermeister Holm Günther seine Anwesenheit angekündigt hat. Das Treffen der beiden Amtsträger war bereits früher in der Saison avisiert, musste auf Grund terminlicher Überschneidungen aber vertagt werden. Die Eispiraten, die sich über den Besuch äußerst freuen, hoffen zugleich auf eine Signalwirkung für die lokale und überregionale Politik in hinblick auf die Bedeutung des Eishockeysports in Crimmitschau für die Stadt und die gesamte Region Westsachsen. Die Eispiraten hoffen, trotz der schwierigen sportlichen Situation, auf eine positive Außenwirkung und rufen ihre Fans um Unterstützung auf.
Dresdner Eislöwen treffen auf Kaufbeuren & Rosenheim(DEL2) Die Dresdner Eislöwen treffen zum Ende der DEL2-Hauptrunde auf den ESV Kaufbeuren und die Starbulls Rosenheim. Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart muss weiterhin auf den Einsatz von Martin Davidek und Lucas Dumont verzichten.
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Wir treffen mit Kaufbeuren auf ein gut trainiertes, dynamisches Team mit einem guten Goalie. Wir spielen derzeit sehr gut ohne Puck, aber um das Puzzle zu komplettieren müssen wir auch wieder unsere Tore machen und unser Powerplay besser nutzen. Wenn man Spiele gewinnen will, braucht man den Glauben und die Intensität, um Tore zu schießen.“
René Kramer: „Auf die vierwöchige Pause durch meine Verletzung hätte ich zuletzt natürlich gern verzichtet. Es ist unheimlich schwer, wenn man zum Zuschauen gezwungen ist. Am Freitag steht für uns ein schweres Spiel an. Der ist ESVK ist eine schwer zu bespielende Mannschaft, die Stürmer arbeiten hart. Das Ergebnis des Kassel-Spiels hat uns sicher allen noch einmal einen Push gegeben. Es ist schön zu sehen, dass die Dinge, die wir in der Analyse ansprechen, auch in dieser Form aufs Eis gebracht werden.“
Das DEL2-Punktspiel gegen den ESV Kaufbeuren am Freitag, 3. März beginnt um 19.30 Uhr und wird geleitet von HSR Steffen Klau. Kassen und Arenatüren öffnen um 18 Uhr. Im Anschluss an die Partie findet in der „Freiberger Auszeit“ die AfterGameParty statt. Das Spiel bei den Starbulls Rosenheim am Sonntag, 5. März beginnt um 18.30 Uhr und wird geleitet von Ulrich Hatz. Die „Freiberger Auszeit“ zeigt das Spiel via SpradeTV live.
Starbulls Rosenheim wollen Sieg zum Hauptrunden-Abschluss (DEL2) Mit dem Auswärtsspiel am Freitag in Ravensburg (Spielbeginn 19:30 Uhr) und dem Heimspiel am Sonntag gegen die Dresdner Eislöwen (Spielbeginn 18:30 Uhr) beenden die Rosenheimer Eishockeyspieler die Hauptrunde 2016/17 in der DEL 2. Dass es ab 14. März in Ausscheidungsspielen um den Ligaerhalt gegen die Heilbronner Falken weiter geht, steht seit Faschingsdienstag fest. Noch nicht in trockenen Tüchern ist aber das Rosenheimer Recht des ersten Heimspiels sowie der Heimvorteil in einem eventuell entscheidenden siebten Spiel, denn Heilbronn könnte den Rückstand von sechs Zählern auf die Grün-Weißen in zwei Spielen noch egalisieren und die Starbulls aufgrund des deutlich besseren Torverhältnisses damit in der Tabelle überholen. Ungeachtet dessen wollen Franz Steer und sein Team unbedingt mit einem Erfolgserlebnis in die kommende spielfreie Woche gehen. Das Spiel in Ravensburg am Freitag steht aber natürlich einzig und allein unter dem traurigen Eindruck des Todes von Anton Krinner.
Auch die Starbulls-Familie, Mannschaft, Funktionäre und Fans, traf die Nachricht am Donnerstagvormittag ins Mark und löste große Trauer aus: Toni Krinner, geboren in Bad Tölz und seit Ende Oktober 2016 Trainer der Ravensburg Towerstars, zuvor als Spieler und Trainer vor allem bei bayerischen Vereinen aktiv, ist tot. Seine schwere Krankheit war bekannt, dass er ihr aber jetzt erlag kam völlig überraschend. Ein Eishockeyspiel der von ihm betreuten Mannschaft nur einen Tag später rückt da völlig in den Hintergrund – auch für den Gegner. Die Ravensburger Mannschaft wird von Co-Trainer Christopher Oravec betreut werden, der seinen Chef bereits in den drei Spielen am vergangenen Faschingswochenende an der Bande vertrat. Toni Krinners Absenz war ein Krankenhausaufenthalt, bei dem Gallensteine entfernt werden sollten
Sportlich waren die drei letzten Spiele für die Towerstars mit nur einem Punkt nicht erfolgreich, auch wenn die Niederlagen zuhause gegen Dresden (1:2 nach Verlängerung) und Bayreuth (0:1) sowie in Kassel (4:5) jeweils sehr knapp ausfielen. Damit hat sich die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale erledigt. Und auch um in die Pre-Playoffspiele mit Heimvorteil gehen zu können müssten die Ravensburger nun entweder Freiburg oder Bayreuth erst wieder überholen, die jetzt einen Punkt bzw. zwei Punkte Vorsprung haben. Die Vita der bisherigen drei Saisonvergleiche zwischen Ravensburg und Rosenheim spricht leicht für die Starbulls, die ihr beiden Heimspiele gewannen (6:2 und 4:3 n.V.) und in Oberschwaben nach einer 2:0-Führung am Ende noch knapp mit 2:3 unterlagen.
Mit einem Punktgewinn in Ravensburg könnte die Mannschaft von Franz Steer den zwölften Platz in der Abschlusstabelle und damit den „Heimvorteil“ in der Playdown-Runde gegen die Heilbronner Falken bereits fixieren. Gleiches wäre auch bei einer Niederlage der Fall, wenn Heilbronn in Garmisch-Partenkirchen nicht alle drei Punkte holt. Starbulls-Trainer Franz Steer schaut aber weder auf Rechnereien, noch auf die anderen Teams: „Wir gehen in jedes Spiel, um zu gewinnen. Das ist natürlich auch in Ravensburg so und das wird auch gegen Dresden so sein. Es geht ja auch darum, dass wir mit einem guten Gefühl in die Playdown-Runde gehen“.
Welche Bedeutung das Sonntagsheimspiel der Starbulls für die Gäste aus Dresden aus tabellarischer Sicht haben wird, ist noch völlig offen. Bei drei Punkten – und uneinholbar vielen Toren – Vorsprung auf die Lausitzer Füchse und fünf Punkten Vorsprung auf Dresdens Freitagsgegner Kaufbeuren waren viele Konstellationen möglich. Je nach Ausgang der Spiele am Freitag könnte Dresden am Sonntag im emilo-Stadion gehörig unter Zugzwang stehen, um den Heimvorteil für das Playoff-Viertelfinale zu verteidigen oder sich sogar gegen den möglichen Rückfall auf Rang sechs zu stemmen. Genau so gut könnte es aber sein, dass die Mannschaft von Trainer Bill Stewart vor dem Finalspieltag auf Rang vier bereits festgetackert ist und daher zu einer „Ananas-Partie“ an die Mangfall kommt. Theoretisch könnte aber auch sogar noch Platz drei für die Eislöwen drin sein, die abgesehen davon natürlich auch mit dem positiven Eindruck eines Sieges in die „Pre-Playoff-Pause“ gehen wollen, bevor zehn Tage später dann die „echten“ Playoffs und die Playdowns starten.
Die Eislöwen setzten jüngst ein ganz großes Ausrufezeichen und gewannen am Faschingsdienstag beim Tabellendrittel in Kassel mit sage und schreibe 8:2. Trainer Bill Stewart verzichtete dabei auf seinen kanadischen Torhüter Kevin Nastiuk, um vier ausländische Feldspieler einsetzen zu können. Das Tor der Eislöwen hütete der Ex-Rosenheimer Hannibal Weitzmann. Und der deshalb nach längerer Pause wieder zum Einsatz gekommene finnische Stürmer Teemu Rinkinen bedankte sich gleich mit zwei Treffern, so dass diese Aufstellungs-Maßnahme durchaus zur Wiederholung und Verstetigung führen könnte. Auf alle Fälle ist die Stewart-Truppe in Topform, punktete zuletzt stetig und regelmäßig, und die wenigen Niederlage im Jahr 2017 fielen äußerst knapp aus. Und gegen die Starbulls haben die Blau-Weißen in dieser Spielzeit noch gar keinen Punkt abgegeben, siegten in den Heimspielen 7:1 und 3:1 und gewannen den ersten Vergleich im emilo-Stadion an Allerheiligen mit 4:3. Zudem sind die Eislöwen das drittstärkste Powerplay-Team der Liga.
Über- und auch Unterzahlspiel funktionierten zuletzt aber bei den Starbulls ebenfalls wieder besser. Und gegen die Lausitzer Füchse am Dienstag konnte vor allem auch die erste Sturmreihe nach längerer Durststrecke wieder überzeugen und scoren. Tyler McNeely und Tyler Scofield trafen jeweils doppelt, Joseph Lewis traf einmal und bereitete drei Treffer vor. „McNeely hatte wieder deutlich mehr Energie als in den ersten beiden Spielen nach seinem krankheitsbedingten Ausfall. Und Lewis hat sehr gut gespielt. Für ihn hat es mich ganz besonders gefreut, denn er hat sich vor dem Tor lange Zeit sehr schwer getan“, sagt Starbulls-Coach Franz Steer, der darauf hofft, dieses Wochenende alle Spieler zur Verfügung zu haben, die auch am Dienstag mit dabei waren. Zwar spielt die DNL-Mannschaft am Samstag und Sonntag die letzten beiden Partien vor den Ausscheidungsspielen, die aber für die Tabellenplatzierung nicht mehr relevant war. Möglich also, dass Veit Wieczorek und Valentin Hein erneut Erfahrung in der DEL 2 sammeln können. Florian Krumpe kann das leider nicht. Der 17-jährige Verteidiger, der sehr gute Einstandsauftritte im DEL-2-Team hatte, verletzte sich am Montag am Knöchel und fällt wohl längerfristig aus.
Mit Rückkehrer ins Team plante Franz Steer vor dem letzten Hauptrundenwochenende erst gar nicht mehr. Damit fehlen neben Simon Heidenreich und Peter Lindlbauer – für beide ist die Saison beendet – weiterhin auch Michael Baindl, Michael Rohner und Simon Fischhaber. Christoph Gottwald hatte zuletzt noch Rückenprobleme, weshalb Andreas Nowak gegen die Lausitzer Füchse als Verteidiger durchspielte und seine Sache gut machte. „Wir müssen jetzt im Hinblick auf die Playdowns bei manchen Spielern auch sehen, wie sie auf verschiedenen Positionen funktionieren“, sagt Franz Steer. Die ein oder andere Aufstellungs-Variante oder -Rochade könnte es also gegen Ravensburg und Dresden geben.
Die Spiele der Starbulls am Freitag in Ravensburg (Beginn 19:30 Uhr) und am Sonntag gegen Dresden (Beginn 18:30 Uhr) werden live im Internet übertragen. Die Livestreams sind jeweils zum Preis von 5,50 Euro über das Portal sprade.tv buch- und abrufbar.
Eintrittskarten für das Heimspiel der Starbulls am Sonntag sind im Vorverkauf bequem online und zum Selbstausdrucken im Starbulls-Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich, natürlich aber auch in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Eisstadion. Die Geschäftsstelle ist am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr, am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr sowie zwischen 17 und 19 Uhr und am Spieltag ab 16:30 Uhr geöffnet.
Lausitzer Füchse-Spendenaktion für erkrankten Max / Einnahmen aus dem Becherpfand gegen Bietigheim gehen nach Crimmitschau(DEL2) Der Eissport Weißwasser und die Lausitzer Füchse führen zum Heimspiel gegen Bietigheim (Freitag 19.30 Uhr) eine gemeinsame Spendenaktion durch. Sämtliche Einnahmen aus der Becherpfand-Aktion die am Freitag erzielt werden, gehen an den erkrankten Max aus Crimmitschau.
Der Nachwuchsspieler des ETC leidet an Leukämie. Diese erschreckende Diagnose überbrachten die Ärzte kurz nach dem Jahreswechsel. Das Mitglied der Bambini-Mannschaft befindet sich inzwischen im Uniklinikum Jena, wo er sich einer langwierigen Chemotherapie unterziehen muss.
Um Max und seine Familie in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, haben sich die Füchse entschlossen, diese Spendenaktion ins Leben zu rufen. Zugleich wünschen sie ihm baldige Genesung.
Füchse und Tigers verurteilen gewalttätige Vorfälle - Beide Klubs rufen ihre Anhänger zur Aufklärung der Ausschreitungen auf
Nachdem es beim Heimspiel der Lausitzer Füchse gegen die Bayreuth Tigers am 24. Februar 2017 bereits während des Spiels zu verbalen Entgleisungen rund um den Gästeblock gekommen war, kam es außerhalb der Eisarena zu gewalttätigen Vorfällen, bei denen Anhänger beider Vereine aneinandergerieten. Die Polizei konnte die Situation zwar schnell auflösen, leider wurde während des Eingreifens eine Beamtin verletzt.
Die Bayreuth Tigers und die Lausitzer Füchse verurteilen diese Vorfälle auf das Schärfste. Zugleich rufen beide Klubs ihre Anhänger dazu auf, zur vollständigen Aufklärung der Vorfälle beizutragen. Hierzu haben bereits die Fanbeauftragten aus Bayreuth mit Stellungnahmen zu den Ereignissen beigetragen. Im Interesse des Sports und in Anbetracht der Tatsache, dass beide Klubs in den letzten Jahren als Kooperationspartner zusammengearbeitet haben, dürfen sich derartige Vorfälle nicht mehr wiederholen.
Hinweise zu den oben geschilderten Vorgängen nimmt die Polizeidienstelle in Weißwasser entgegen (03576-2620).
Bereits Ende Oktober hatte es in Bayreuth Übergriffe durch vermeintliche Anhänger der Füchse gegeben. In diesem Zusammenhang wurde auch ein bundesweites Stadionverbot gegen eine Person ausgesprochen. Mit ähnlichen Strafen müssen auch die Täter vom vergangenen Freitag rechnen.
(OLS) Mit sieben Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze starteten die Tölzer Löwen vor knapp eineinhalb Monaten in die Meisterrunde der Oberliga Süd. Das Punktedefizit wurde mittlerweile in einen Vorsprung umgewandelt. Die „Buam“ liegen vor dem letzten Wochenende fünf Punkte vor dem zweitplatzierten VER Selb und haben den Titelgewinn selbst in der Hand. Die letzten beiden Spiele vor den Playoffs sind am Freitag (20 Uhr) in Regensburg und am Sonntag (18 Uhr) auf eigenem Eis den EC Peiting.
Der EV Regensburg ist derzeit Drittplatzierter der Oberliga Süd und hat rechnerisch noch die Chance auf den zweiten Tabellenplatz. In Regensburg gab es zuletzt eine deutliche 1:6-Niederlage für die „Buam“. Allgemein ist die Donau-Arena kein gutes Pflaster für die Löwen. Die letzten neun Auswärtsspiele wurden allesamt verloren. Auch in der laufenden Spielzeit kommt der EVR immer besser in Fahrt. Aus den letzten sechs Spielen holten sie fünf Siege, zuhause sind sie in der Meisterrunde noch ungeschlagen.
Mit Peter Holmgren haben sich die Oberpfälzer während der Saison noch einmal auf der Torhüterposition verstärkt. Der gebürtige Schwede hat bislang vier Siege aus seinen sechs Spielen geholt. Im Sturm setzt der EVR vor allem auf die eingespielten Nikola Gajvosky (71 Punkte) und William Trew (63), die mit Brandon Wong (61) einen weiteren gefährlichen Angreifer an die Seite gestellt bekommen haben. Das Team von Doug Irwin stellt die zweibeste Defensive und den zweitbesten Angriff der Liga und ist in Unterzahl statistisch die beste Mannschaft. Auf Axel Kammerers Team kommt also ein hartes Stück Arbeit zu. Verzichten muss der Coach voraussichtlich auf Jordan Baker (Sprunggelenk), Julian Kornelli (Schulterverletzung), Michael Endraß (gesperrt) und Franz Mangold (krank).
Am Sonntag steht das Heimspiel gegen die Pfaffenwinkler aus Peiting an. Gegen den ECP haben die Löwen in der aktuellen Saison eine weiße Weste: Alle fünf Duelle wurden gewonnen, nur einmal ging es in die Verlängerung. Der EC Peiting liegt derzeit sicher auf dem vierten Tabellenplatz, wird aber sicherlich hochmotiviert nach Bad Tölz reisen. Topscorer der Rot-Weißen ist Ty Morris mit 70 Punkten, dahinter reihen sich Verteidiger Brad Miller (64 Punkte) und Neuzugang Milan Kostourek (41 Punkte) ein. Im Tor steht für gewöhnlich Florian Hechenrieder, er hat bereits 40 Saisonspiele bestritten.
Spielbeginn zum letzten Meisterrunden-Heimspiel ist – nach einer Gedenkminute zur Erinnerung an den am Donnerstag verstorbenen Toni Krinner - um 18 Uhr. Die Löwen brauchen am Wochenende noch zwei Punkte, um sich den Meisterrunden-Titel der Oberliga Süd zu sichern. Am Sonntag werden auch die Gewinner der großen Verlosung zu Gunsten des ECT gezogen: Welcher Fan kann mit einem Motorrad im Wert von 30 000 Euro nach Hause fahren?
Spiel 3: EV Lindau Islanders wollen wieder vorlegen(OLS) Ab Freitag (19:30, Eissportarena Lindau) geht die Viertelfinal- Serie zwischen den EV Lindau Islanders und dem EHV Schönheide in die entscheidende Phase. Denn durch den 1:1- Zwischenstand ist aus Best- of- Five nun Best of Three geworden. Nur wer zwei der nächsten drei Spiele gewinnt ist eine Runde weiter und sportlich für die Oberliga Süd qualifiziert. Der Sieger des morgigen Spiels holt sich dabei den „Matchpuck“ zum Weiterkommen.
Play- Offs sind die schönste Zeit des Jahres im Eishockey – alles oder nichts, Spiel für Spiel. Deshalb haben die Lindauer die Enttäuschung der Niederlage vom Sonntag schon auf der Rückfahrt weggesteckt. „Wir sind sauer, dass wir verloren haben“, sagt Trainer Dustin Whitecotton. „Das wollen wir sofort korrigieren“. Niederlagen schnell abhaken, Siege nicht zu lange feiern. Denn in den Play- Offs geht es nur am das hier und jetzt.
„Schönheide ist der erwartet starke Gegner. Wir wussten vorher, dass es eine lange Serie werden wird und das ist eingetreten. Jetzt entscheidet, wer den größeren Willen hat. Es geht um ganz harte Arbeit und nicht um schönes spielen“, sagt EVL- Präsident Marc Hindelang.
Angesichts der Verletztenmisere steht bei den Lindauern sowieso nichts Anderes zur Debatte, als zusammen zu rücken und mit erhöhtem Einsatz die drohenden Ausfälle von Marco Miller, Michal Mlynek, Philipp Haug und Alex Katjuschenko zu kompensieren. Hilfreich dabei wäre, wenn das Powerplay wie in den ersten beiden Spielen funktionieren würde und das Unterzahlspiel noch widerstandfähiger wäre. Hier liegen beide Mannschaften gleich auf, entschieden die beiden Spiele jeweils mit effizientem Überzahlspiel für sich. „Ich mache mir insgesamt keine Sorgen. Wir haben genug Qualität in der Mannschaft, um zu bestehen, wenn wir alles abrufen.“, sagt Whitecotton.
Ein Sieg ist für die Islanders am Freitag wichtig, um nicht mit dem Rücken zur Wand zu geraten – denn Schönheide wird natürlich mit aller Macht versuchen, mit einem Vorsprung ins Heimspiel am Sonntag zu gehen, um die Serie dann eventuell zu beenden. Sportlich wären die Sachsen mit dem Erreichen des Halbfinals für die Oberliga Süd dann zwar qualifiziert. Ob sie in diesem Fall trotzdem in der Liga antreten dürfen, hängt von der Erfüllung vor allem eines Punktes ab: Den rechtzeitigen Abschluss des laufenden Insolvenzverfahrens. Wird dies nicht in eine Planinsolvenz umgewandelt, erlauben die Durchführungsbestimmungen des Deutschen Eishockey- Bundes (DEB) die Teilnahme der Wölfe an der kommenden Saison erst gar nicht. „Das sind Szenarien, die mit uns aktuell gar nichts zu tun haben. Wir wollen uns sportlich für die Oberliga qualifizieren und nicht als Nachrücker. Zudem sind wir auch gar nicht Nachrücker Nummer Eins, sondern Höchstadt und Waldkraiburg stehen hier vor uns. Die sind auch noch nicht durch“, sagt EVL- Vorsitzender Bernd Wucher. „Es wäre ja ein Wahnsinn auf so etwas zu spekulieren. Die Entscheidung fällt auf dem Eis, aber auch auf den Rängen.“
Hier erhoffen sich die Islanders die Unterstützung der Lindauer Eishockey- Freunde und auch ein Statement, wie heiß Lindau auf ein weiteres Jahr Oberliga ist. So kommt aus Österreich Unterstützung durch das Hörbranzer Faschingsprinzenpaar, das den Fasching verlängert und mit einem Drittelpausen- Auftritt mit ihrer Tanzgruppe mit einem Stück aus „Moulin Rouge“ der Arena einheizen wird. Ab 17 Uhr 30 und auch nach dem Spiel ist auch wieder Happy Hour im Eisstüble. Damit alle gemeinsam dafür sorgen können, dass am Freitag eben nicht das letzte Heimspiel der Saison in der Eissportarena stattfindet. Stünde es nach dem Wochenende übrigens 2:2 in der Serie, würde es am kommenden Dienstag (19:30) zu einem alles entscheidenden fünften Spiel in der Eissportarena Lindau kommen. Dann würde das Drama also weitergehen. Aber so sind die Play- Offs: alles wird in die nächsten fünf Tage hineingesteckt. Zwei, maximal drei Spiele die allen Beteiligten das Maximum abfordern werden.
Kampf um Platz zwei: EV Regensburg empfängt zum ersten Teil das Top-Team aus Bad Tölz(OLS) Der Fast-Meister aus Oberbayern tritt am heutigen Abend die Reise in die Domstadt an. Gegen die Tölzer Löwen möchte der EV Regensburg mit einem Sieg seine Chance auf Platz zwei wahren.
Nach einem deutlichen 8:1-Kantersieg über den Deggendorfer SC am abgelaufenen Sonntag hat das Team von EVR-Dompteur Doug Irwin Lunte gerochen. Gegen die Tölzer “Buam“ kann durch einen Erfolg nach regulärer Spielzeit und einer gleichzeitigen Niederlage der Selber Wölfe in Peiting ein wahres Endspiel um die Vizemeisterschaft am Sonntag bei jenen fränkischen Wölfen erzwungen werden.
Für dieses Unterfangen steht Irwin erneut ein verändertes Aufgebot zur Verfügung. Brandon Wong kann nach dem unfairen Einsteigen von Deggendorfs Kyle Gibbons dieses Wochenende nicht mitwirken. Auch für Lukas Heger kommt ein Einsatz noch zu früh. Dafür gibt allerdings Vitali Stähle sein Comeback und rückt dabei sofort neben Nikola Gajovsky und Yannick Drews. Des Weiteren fehlen Tim Brunnhuber (verletzt) und höchstwahrscheinlich Peter Holmgren (private Gründe) sowie natürlich Daniel Stiefenhofer. Dafür bekommen die Oberpfälzer Unterstützung aus dem DNL-Team in Person von Nico Kroschinski, Matteo Stöhr, Felix Schwarz und Xaver Tippmann. Die Gäste aus Bad Tölz müssen auch auf ein Quartett verzichten und zwar auf die verletzten Jordan Baker und Julian Kornelli, auf den erkrankten Franz Mangold sowie auf den gesperrten Michael Endraß.
Das Team von ECT-Coach Axel Kammerer hat fünf Punkte Vorsprung auf die Selber Wölfe und könnte heute durch mehrere Szenarien die Meisterschaft in der Oberliga Süd perfekt machen. Der erste Platz ist natürlich gleichbedeutend damit, dass die Löwen in jeder Playoff-Runde Heimrecht genießen würden. Sogar eine Niederlage der Oberbayern beim EVR könnte genügen, insofern der EC Peiting seinem Ruf als heimstarkes Team gerecht wird und Selb in die Schranken weist. Es wartet auf alle Fälle ein absolutes Top-Spiel auf die Zuschauer in der Donau-Arena. Für Tölz und Regensburg geht es um viel, für die Hausherren sogar um die letzte Chance, sich in Richtung Platz zwei zu arbeiten.
Diese Partie hat eine würdige Kulisse verdient, die den EV Regensburg nach vorne peitscht. Tickets für das Spiel gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie online unter www.reservix.de. Die Donau-Arena öffnet ab 19.00 Uhr ihre Pforten, die Abendkassen verkaufen bereits ab 18.30 Uhr Eintrittskarten. Für alle Fans, die sich dieses Knallerspiel entgehen lassen müssen, gibt es zwei Möglichkeiten, hautnah am Geschehen zu sein: Kostenfrei zum Mitlesen im Ticker unter www.evr-liveticker.de sowie in Bild und Ton per Livestream für 4,50 € unter www.sprade.tv.
Wedemark Scorpions am Sonntag letzter Gegner in der Meisterrunde - Crocodiles Hamburg wollen mit einem Sieg in die Playoff-Vorbereitung(OLN) Nur noch zwei Spiele, dann ist die Meisterrunde der Oberliga Nord-Saison 2016/2017 schon wieder Geschichte. Es folgt der Höhepunkt einer jeden Eishockeysaison: die Playoffs. Die Crocodiles haben sich als Tabellenfünfter sicher für die KO-Runde qualifiziert und konnten mit zwei Siegen aus den letzten beiden Spielen viel Selbstvertrauen tanken. Für eine noch breitere Brust will man sich mit einem Sieg in die zwei Wochen andauernde Playoff-Vorbereitung verabschieden. Dafür müssen die Hamburger am Sonntag ab 19 Uhr die Wedemark Scorpions schlagen. Die Gäste aus Mellendorf stehen auf Rang 8 der Meisterrunde und werden in den Pre-Playoffs höchstwahrscheinlich gegen de Lokalrivalen der Hannover Indians antreten. Die Skorpione tun sich in der Meisterrunde bislang schwer. Nur zwei Siege aus 12 Spielen erreichte die Mannschaft von Trainer Dieter Reiß. Auswärts gelang kein einziger Sieg. Die Crocodiles werden alles daran setzen, dass die Serie auch am Sonntag zur Schlusssirene noch Bestand hat. Die Gastgeber dürfen den Gegner aber keinesfalls unterschätzen. Einige Male musste man sich in der Ferne nur knapp geschlagen geben. Vor allem der Sturm der Scorpions muss erst einmal in Schach gehalten werden. Mit Michael Budd treffen die Hamburger auf den zweitbesten Torschützen der Liga. Nur Brad McGowan ist treffsicherer. Auch in der Scorerwertung ist Budd der einzige Spieler, der dem Hamburger Kanada-Duo Mitchell/McGowan ansatzweise folgen kann. Unterstützung erhält der Topscorer der Gäste vor allem durch Charlie Adams, der mit 72 Punkten auf Platz acht der punktbesten Spieler liegt. Auch die späte Verpflichtung von Björn Bombis, der aus Großbritannien nach Deutschland zurückkehrte, zahlte sich aus. Der Stürmer erzielte in nur 16 Spielen beachtliche 29 Scorerpunkte. Schwächen zeigen sich zu oft in der Verteidigung. 194 Gegentore sind mit Abstand der Höchstwert aller Teilnehmer der Meisterrunde. Da hat auch die Verpflichtung von DEL-Spieler André Reiß noch nicht den entscheidenden Impuls gegeben. Crocodiles-Sportchef Sven Gösch ist gespannt wie sich der Gegner am Sonntag präsentieren wird: „Die Scorpions müssen im Gegensatz zu uns bereits eine Woche später in den Pre-Playoffs gegen die Indians antreten. Wir sind gespannt, ob sie Vollgas geben werden um mit einem guten Gefühl in Pre-Playoffs zu gehen oder ob sie keine Verletzungen und Sperren riskieren wollen. Wir wollen auf jeden Fall das letzte Spiel vor den Playoffs gewinnen.“ Auch die Hamburger Fans freuen sich auf das Spiel. Bislang wurden über 1600 Karten verkauft. Die verbliebenen Karten für dieses und das erste Playoff-Heimspiel am 19.03. sind im Onlineshop (www.eventimsports.de/ols/crocodiles/) und allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Crocodiles-Trainer Andris Bartkevics wird auch an diesem Wochenende wieder auf eine Reihe von Spielern verzichten müssen. Daniel Hollmann und Marvin Walz fallen definitiv aus. Hinter den Einsätzen von Fabian Calovi, Semjon Bär und Tom Kluvetasch stehen noch Fragezeichen unterschiedlicher Größe. Morgen macht sich die Krokodilherde auf den langen Weg an die niederländisch-belgische Grenze, wo man um 20 Uhr auf die Tilburg Trappers treffen wird. (mas)
Game Day ! Tillert für Deutschland – Tilburg wartet !
Wenn sich heute die Krokodilherde auf den langen Weg an die niederländisch-belgische Grenze macht, wo man um 20 Uhr auf die Tilburg Trappers trifft, ist natürlich auch Ex-Kapitän und Co-Trainer Stefan Tillert mit dabei. Der Routinier unterschrieb am vergangenen Freitag die angebotene Vertragsverlängerung, spontan auf dem Eis. Großer Jubel brach daraufhin bei den Fans aus, die Stefan mit den bekannten Sprechchören „Tillert für Deutschland“ feierten! Der 41 jährige Verteidiger spielt seit 2013 für die Crocodiles und ist, laut Kapitän Schubert „ ein unglaublicher Typ“: Ein Vorbild für die jungen Spieler, die er stets aufmuntert und antreibt, auf dem Eis und im Training stets engagiert und verlässlich. Die Crocodiles freuen sich auf ein weiteres Jahr mit Stefan, der „es noch machen will, solange die Knie halten und er nicht rechts und links überholt wird“.
Die Niederländer stecken noch im Kampf um Platz zwei, der zumindest in den ersten beiden Playoff-Runden das Heimrecht bescheren würde. Entsprechend engagiert werden die Gastgeber vor ausverkauftem Haus zu Werke gehen. Im bisherigen Saisonverlauf haben sich die Trappers zu einem Angstgegner der Hamburger entwickelt. In den bisherigen drei Begegnungen blieb man ohne Punkt. Vor vier Wochen konnte Tilburg aber erst in den Schlussminuten das Spiel zu seinen Gunsten entscheiden. Wie schon in der Vorwoche gegen den neuen Oberliga Nord-Meister, wollen die Crocodiles diese Serie nun endlich beenden. Kein einfaches Unterfangen. Die Gastgeber konnten 20 ihrer bisherigen 21 Heimspiele gewinnen. Sven Gösch bringt die Herausforderung auf den Punkt: „Das wird ein harter Stiefel.“
Entspanntes Saisonfinale - Pfaffenhofen IceHogs reisen ohne Abstiegssorgen nach Geretsried(BYL) Während es in den beiden anderen Spielen der Abstiegsrunde nochmals hoch hergehen dürfte bis die Entscheidung gefallen ist, wer den direkten Weg in die Landesliga antreten muss und wer sich in der Relegation noch den Verbleib in Bayernliga sichern kann, haben sich sowohl der ESC Geretsried als auch der EC Pfaffenhofen bereits aller Abstiegssorgen entledigt, Deshalb können beide Mannschaften dem letzten Spieltag der Saison, an dem sie heute in Geretsried (20 Uhr) aufeinandertreffen, sehr entspannt entgegensehen. Die IceHogs konnten den Klassenerhalt zuletzt mit den Siegen in Germering und zuhause gegen Schongau und damit ihrem ersten Sechs-Punkte-Wochenende dieser Spielzeit feiern. Den hatte der ESC Geretsried schon frühzeitig mit einem furiosen Start in die Abstiegsrunde mit fünf Siegen in Folge unter Dach und Fach gebracht. Seither scheint bei den River Rats allerdings etwas die Luft raus zu sein, denn seither kamen zu den bis dahin erspielten 15 Punkten nur noch zwei weitere hinzu. Was allerdings auch daran liegen mag, dass die Geretsrieder in den letzten Spielen etwas vom Verletzungspech eingeholt wurden und auf mehrere wichtige Spieler verzichten mussten. Ein Problem, mit dem auch die IceHogs nahezu über die gesamte Spielzeit zu kämpfen hatten. So werden ESC-Coach Florian Funk, der seinen Vertrag um weitere drei Jahre verlängert hat und Michael Dippold sicherlich auch heute nicht ihre Bestbesetzungen auf das Eis schicken können. Dennoch wollen die IceHogs auch aus Geretsried etwas mitnehmen und möglichst den vierten Sieg in Folge feiern. Dann hätte man nicht nur die Gastgeber vom 2.Tabellenplatz der Abstiegsrunde verdrängt, sondern hätte sogar noch die Chance auf Platz eins, sollte Tabellenführer Moosburg seine abschließende Partie in Germering verlieren. Die Wanderers brauchen jedenfalls einen Sieg nach 60 Minuten, um den Direktabstieg aus eigener Kraft zu verhindern. Doch darüber braucht man sich im Pfaffenhofener Lager keine Gedanken zu machen. Vielmehr ist die Mannschaft bestrebt, zum Saisonabschluss nochmals ein gutes Spiel abzuliefern und zusammen mit ihren Anhängern zu feiern. Deshalb besteht für die Fans dieses Mal auch eine Mitfahrgelegenheit im Mannschaftsbus. Dort sind noch einige Plätze frei. Abfahrt ist heute um 16.45 Uhr am Eisstadion.
EV Füssen(BLL) Der EV Füssen steht im Finale um die Bayerische Landesligameisterschaft, und hat damit nun die Möglichkeit, den Aufstieg in die Bayernliga klar zu machen. Der Sieger der „Best-of-Three“-Serie steigt direkt in die höchste bayerische Spielklasse auf, der Verlierer hat noch eine zweite Chance durch Relegationsspiele mit dem Vorletzten der Bayernliga.
Am heutigen Freitag kommt es zuhause ab 19.30 Uhr zum ersten Finalspiel gegen den EC Bad Kissingen. Der Kobelhang hat schon viele Eishockey-Schlachten und Gegner gesehen, auf die Wölfe trifft man erstmals. Die Mannschaft aus der Kurstadt spielt nach dem Aufstieg aus der Bezirksliga im Jahr 2011 nun die sechste Saison in Folge in der Landesliga. Während man im Vorjahr im Viertelfinale scheiterte, kann man nun mit dem Finaleinzug den bisher größten Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte feiern.
Möglich gemacht hat das unter anderem auch die Nachverpflichtung einiger EU-Ausländer, überhaupt setzte kein anderer Landesligist die komplette Öffnung für Spieler aus EU-Ländern im BEV-Bereich so sehr um wie die Wölfe. Dadurch trifft der EVF auf eine interessante Mannschaft mit internationalem Anstrich, die als Sieger der Zwischenrunde A in den Playoffs zunächst den EV Pfronten und dann den EHC Königsbrunn ausschaltete.
Der kleine Kader der Unterfranken hat eine hohe Qualität und ist sehr erfahren, der jüngste Spieler ist der 22-jährige Torhüter Donatas Zukovas, der älteste Stürmer Mikhail Nemirovsky (42). Zukovas steht im Kader der litauischen Nationalmannschaft, während Nemirovsky im Verein die Funktionen Spielertrainer, Sportlicher Leiter und zweiter Vorstand bekleidet. Nicht nur deswegen gilt der Deutsch-Russe als Kopf der Mannschaft, mit seiner Erfahrung aus nordamerikanischen Profiligen wie AHL und ECHL, der ersten russischen Liga oder der DEL ist er der klare Leader auf dem Eis. Im Trikot der Mighty Dogs Schweinfurt hat er gegen den EV Füssen auch in der Oberliga schon des Öfteren getroffen.
Stützen der Verteidigung sind die Finnen Niko Grönstrand und Rami Heikkilä (beide 26). Mit dem ehemaligen Peitinger Simon Eirenschmalz (25) und „Wandervogel“ Marc Hemmerich (32), der in den letzten 14 Jahren für 20 verschiedene Mannschaften aktiv war, sowie Jan Pantkowski, der einiges an DNL- und Oberliga-Erfahrung aufweisen kann, stehen weitere gestandene Spieler in der Abwehr.
Im Sturm ist neben Nemirovsky der ehemalige lettische Nationalspieler Romans Nikitins (39) eine große Stütze, dazu kommt mit dem kanadischen Sturmtank Chad Evans (34) ein weiterer Spieler mit internationalem Flair. Martin Oertel (33) hat viel Oberligaerfahrung gesammelt, und mit Viktor Ledin (25), Eugen Nold (26) und Christian Masel (24) stehen weitere sehr gute Landesligascorer zur Verfügung. Der litauische Juniorennationalspieler Donatas Vitte hat Bad Kissingen dagegen wieder verlassen.
Auf den EV Füssen wartet also eine routinierte Mannschaft, deren Finaleinzug sicherlich kein Zufall war, und die versuchen wird, mit ihren eigenen Stärken auch die Serie gegen den EVF für sich zu entscheiden. Die Zuschauer dürfen sich auf ein hochklassiges und spannendes Finale freuen. (MiL)
EC Eppelheim: Alles auf Null – Ist Play-Off-Time(RLSW) Wenn am Sonntag, um 19.00 Uhr das erste Bully in Zweibrücken
fällt, ist die Hinrunde längst Geschichte. Es zählt nur die Leistung in den
direkten Duellen der Best-of-three Play-Off-Serie zwischen den Hornets Zweibrücken
und den Eppelheimer Eisbären. Zum dritten Mal nach 2013 und 2015 treten
die Eisbären in den Play-Offs an, wo sie jedoch jeweils in der ersten
Runde scheiterten.
Die Hornets aus Zweibrücken dagegen sind in den letzten Jahren zu einem
Titelaspiranten gereift. In den letzten beiden Jahren stand jeweils eine
Play-Off-Teilnahme für die Pfälzer zu Buche, wobei sie sich in der
abgelaufenen Spielzeit den Vize-Meister-Titel sichern konnten. Auch in
dieser Saison gehören die Hornets zu den Meisterschaftsfavoriten, was
nicht zuletzt ein Blick auf die Tabelle zeigt. Knapp die Hälfte der Saison
waren die Hornets auf dem ersten Tabellenrang zu finden und stellen
erstmals die beste Offensive der Liga.
Die Eisbären haben in dieser Saison jedoch einen wahren Quantensprung
hingelegt und rangieren nur drei Zähler hinter den Pfälzern. Erstmals
gelang es dabei auch, den direkten Vergleich (2:1 Siege) gegen die Hornets
zu gewinnen. Als inoffizieller Rückrunden-Meister können die Eisbären
somit voller Selbstvertrauen das Duell gegen die Hornets angehen, welches
eine spannende Serie verspricht.
Für die Hornets spricht dabei neben der Erfahrung in den Play-Offs aus den
beiden Vorsaisons vor allem die effektive Offensive, die mit knapp 6 Toren
pro Spiel die aktuell beste der Liga darstellt. Weiterhin haben sich die
Hornets mit dem zweiten Rang den Heimvorteil gesichert, der gerade bei den
Pfälzern sehr wichtig ist, denn mit bis zu 1.000 Zuschauern im Rücken,
stellten die Hornets in der Hauptrunde bereits das beste Heimteam.
Die Eisbären dagegen können vor allem durch ihr Fair-Play punkten, mit
knapp 10 Min/Spiel weniger als Zweibrücken, könnte dies in engen Spielen
einen Vorteil ergeben. Dass die Eisbären als vermeintlicher Außenseiter in
die Serie starten, könnte den Eisbären ebenfalls zu Gute kommen. Aber
nicht zuletzt die Rückrunden-Performance, in der sich die Eisbären noch
Rang 3 sicherten, während Zweibrücken sich nach einer Niederlagen-Serie
mit Rang 2 zufrieden geben musste, könnte ein weiterer Schub sein, der den
Eisbären den entscheidenden Vorteil bringt.
Doch all das zählt ab Sonntag ohnehin nichts mehr. Es sind die dann
folgenden, maximal drei Spiele, die über den Finaleinzug entscheiden
werden. Hellwach sein, kämpfen von der ersten bis zur letzten Sekunde,
wird entscheidend sein, wenn es um die Frage geht: Wer will den
Finaleinzug mehr.
Ankündigungen der Spiele des Stuttgarter EC in der diesjährigen Eishockey-Regionalliga Pokalrunde (RLSW) Die Spiele der in dieser Saison ausgetragenen Pokalrunde der Eishockey-Regionalliga Südwest stehen inzwischen fest: Die Stuttgart Rebels werden bereits am kommenden Sonntag, den 05. März 2017 um 13 Uhr das erste Pokalrundenspiel als Auswärtsderby gegen die Steelers Amateure des SC Bietigheim-Bissingen e.V. bestreiten. Am 10. März 2017 um 20:00 Uhr folgt dann das erste Pokalrunden-Heimspiel gegen den EV Ravensburg in der Eiswelt Stuttgart. Das zweite Heimspiel gegen die Schwenninger Fire Wings findet dann am 17. März 2017 ebenfalls um 20:00 Uhr in der Eiswelt Stuttgart statt. Die Stuttgart Rebels freuen sich für die drei Begegnungen der Pokalrunde auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung durch Zuschauer und Fans.
Spieltermine:
Sonntag, 05. 03. 2017 13:00 Uhr: Steelers Amateure – Rebels Stuttgart (EgeTrans Arena Bietigheim-Bissingen)
Freitag, 10. 03.2017 20:00 Uhr: Rebels-Stuttgart – EV Ravensburg (Eiswelt Stuttgart)
Freitag, 17. 03.2017 20:00 Uhr: Rebels-Stuttgart – Schwenninger ERC (Eiswelt Stuttgart)
Heimspiel für die Pforzheim Bisons(LLBW) Am kommenden Sonntag, 05.03.2017 um 18:30 Uhr empfangen die Pforzheim Bisons den Stuttgarter EC 1b in der St.-Maur-Halle Pforzheim.
Am vergangenen Wochenende haben die Bisons die Tabellenführung der Landesliga Baden-Württemberg übernommen. Diese wollen sie auch behalten, wenn es am Sonntagabend gegen die aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz stehende Stuttgarter geht. Mit nur drei Punkten sind die kleinen Rebellen aus der Landeshauptstadt nahezu chancenlos in den bislang absolvierten Spielen. Lediglich bei den noch punktlosen Mad Dogs Mannheim 1b konnten die Stuttgarter mit 4:2 gewinnen. Das erste Aufeinandertreffen zwischen den Schwaben und den Bisons konnten die Cracks aus Baden mit 10:2 für sich entscheiden. In der vergangenen Saison machten die Cracks von Coach Ken Filbey gegen die Regionalliga-Reserve die Meisterschaft perfekt und feierten zuvor mit 20:1 den bislang höchsten Sieg der noch jungen Geschichte der Bisons. Demnach sind viele Tore garantiert, doch allzu leicht dürfen die Bisons den Gegner auch nicht nehmen, denn Ken Filbey warnt: „Man hat gesehen, was die kleinen Mannschaften können. So hatten auch die Mad Dogs Mannheim 1b vor drei Wochen nur knapp gegen uns verloren (2:5)“. Am Samstagabend können zunächst die Eisbären Balingen mit einem Sieg gegen das Schlusslicht die Tabellenführung übernehmen, doch Esslingen (in Reutlingen), Mannheim (in Schwenningen) und die Bisons werden am Sonntagabend den ersten Tabellenplatz unter sich ausmachen.
Weiter geht es für die Bisons mit einem Doppelspieltag. Zunächst treten die Bisons am Samstag, 11.03.2017 bei den Mad Dogs Mannheim an. Bereits einen Tag später steht das Heimspiel gegen die Black Eagles Reutlingen an. Die Partie gegen die Reutlinger wurde im Januar wegen Eisproblemen abgesagt.
(HL) Mit dem Slogan „Zusammenrücken. Drin bleiwen“ läutete der SV Eintracht Trier 05 eine bislang vielversprechende Rückrunde ein. Die Eifel-Mosel Bären zeigten bereits in einer Videobotschaft ihre Solidarität und wollen das Zusammenrücken nun noch mehr beim Wort nehmen.
Am kommenden Sonntag, den 5. März 2017 beginnt ein interessanter, regionaler Sporttag bereits um 14:00 Uhr im Moselstadion Trier. Bei der heißersehnten Partie des „SVE“ gegen die Kickers Offenbach werden auch zahlreiche Spieler der Eifel-Mosel Bären anwesend sein und die Mannschaft in blau-schwarz-weiß vor Ort unterstützen.
Passenderweise kämpfen die Spieler rund um Michal Janega am selben Sonntag um 19:00 Uhr in der Eissporthalle Bitburg um den Meistertitel in der Eishockey Hessenliga. Noch liegt man knapp hinter den Kassel Huskies „89ers“ und den Frankfurt Löwen, könnte aber an jenem Abend beim Nachholspiel gegen die Darmstadt Dukes wichtige Punkte im Titelrennen dazugewinnen, da im Parallelspiel das Führungsduo aus Kassel und Frankfurt aufeinandertreffen werden.
Gemeinsam hierfür erschuf die Eintracht Trier und die Eishockey-Mannschaft aus dem Eifel-Mosel Land die Aktion „Fußball meets Eishockey“. Zuschauer des Eintracht Spiels erhalten auf Vorlage ihrer Eintrittskarte freien Eintritt zum Eishockeyspiel der Eifel-Mosel Bären. Sportbegeisterte Eishockey-Fans können sich somit wiederrum beim Besuch des Moselstadions vorzeitig den Eintritt in die Bärenhöhle sichern.
Direkt nach dem Fußballspiel versammeln sich interessierte Fans vor dem Kunstrasenplatz im Moselstadion zu einem kleinen „Meet and Greet“ mit den Eishockey-Spielern. Neben einem persönlichen Austausch, zu dem sehr wahrscheinlich auch Spieler der Eintracht hinzustoßen, können hier ebenso Fahrgemeinschaften nach Bitburg gebildet werden. Planmäßige Abfahrt eines möglichen Konvois wäre etwa um 16:30 Uhr.
Ab 17:00 Uhr besteht nämlich für alle Zuschauer der Fußball Partie die Möglichkeit gegen einen rabattierten Eintrittspreis selbst ein paar Runden auf dem Bitburger Eis zu drehen. Für die nicht ganz so mutigen gibt es stattdessen freien Zugang ins Bistro der Eissporthalle Bitburg, ehe die Spieler der Eifel-Mosel Bären um 18:25 Uhr das Eis zur Warmlaufphase betreten.
Ein Sieg gegen die Dukes wäre die notwendige Bedingung, um Chancen auf den Titel zu wahren. Sollten die Löwen aus Frankfurt am selben Abend in Kassel gewinnen, würde man lediglich eine Woche später, am 12.03., gegen Frankfurt auf heimischen Eis um die Tabellenführung kämpfen.
Neben einer äußerst spannenden Ausgangssituation, gibt auch US-Neuzugang Sean Broderick sein Heimspieldebüt im Tor der Eifel-Mosel Bären. Nach beinahe vier Monaten ohne Heimspiel sehnen sich Spieler und Fans im Eifel-Mosel Land bereits auf das kommende Spiel am 5. März, 19:00 Uhr und hoffen auf ein erfolgreiches und spannendes Eishockeyspiel in einer gutbesuchten Eissporthalle Bitburg (am Südring).
(RLO) Zum letzten Heimspiel der Saison 2016/17 empfangen die Chemnitz Crashers den ECC Preussen Berlin. In die letzte der drei Begegnungen gegen die Hauptstädter starten die Männer um Trainer Torsten Buschmann als Favorit. Beide bisherigen Spiele entschieden die Crashers für sich - 4:3 in Berlin und 7:2 in Chemnitz.
Eine erfolgreiche Saison haben die Crashers bisher absolviert. Tolle Spiele, super Ergebnisse, Zuschauerrekord… Und in der heißen Schlussphase kämpft das Team auch noch um die Meisterschaft. Kein einziges Spiel darf mehr verloren werden! Und gegen Titelverteidiger und Meisterschaftsfavorit Tornado Niesky müssen in den zwei noch ausstehenden Begegnungen mindestens 5 Punkte erkämpft werden. Alles ist möglich. Und allen voran wird unser Topscorer und erfolgreichster Torjäger der Regionalliga Ost, Jan Nekvinda, mit seinem Team um Punkte kämpfen. Mit 58 Punkten aus 19 Spielen (29 Tore und 29 Assists) gehört er zu den Zugpferden des Teams. Doch einer allein gewinnt kein Eishockeyspiel, schon gar keine Meisterschaft. Das geht nur im Verbund – mit einem starken Team und einem starken Verein.
Pausieren müssen: Daniel Weber (Hüftprellung), Karsten Stiegler (Knie-OP), Nils Langer (steigt nach Hand-OP wieder ins Mannschaftstraining ein; spielt erst in der kommenden Saison wieder), Jan Rutsatz (Ellbogenverletzung) und Torsten Hofmann. Dafür stehen hungrige U19-Spieler in den Startlöchern – Charly Strobelt, Viktor Braun und Kevin Kopp.
Sichere Dir zum Heimspiel gegen die Preussen eine der limitierten Klatschpappen mit dem Mannschaftsfoto der Chemnitz Crashers!
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