IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Sonntag 5.März 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Bezirksliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Nord.
Düsseldorfer EG: Maxi Kammerer ist âRookie des Jahres; "Diese Auszeichnung ist ein Ansporn!"(DEL) Mit Stolz hat DEG-Stürmer Maximilian Kammerer auf seine Ehrung zum „Rookie des Jahres“ der DEL-Saison 2016/17 reagiert. Der 20-jährige Stürmer: "Ich fühle mich sehr geehrt! Wir hatten bei der DEG keine einfache Saison. Umso mehr freut es mich, dass ich mit meiner Leistung so auf mich aufmerksam machen konnte. Diese Auszeichnung ist für mich Ansporn, in den kommenden Jahren weiter an mir zu arbeiten!" Kammerer hat gerade erst seinen Vertrag bei der DEG vorzeitig bis 2019 verlängert.
(OLS) Ohne Punkte mussten die Tölzer Löwen am Freitag die Heimreise aus Regensburg antreten. Mit 2:6 (1:3, 0:1, 1:2) verloren die Isarwinkler in der Donaustadt und verschoben die Meisterschafts-Entscheidung damit auf Sonntag.
Von Anfang an machten die Gastgeber klar, dass sie sich in der heimischen Arena keine Blöße geben wollen. Ganze 14 Sekunden waren vergangen, als der Puck erstmals hinter Markus Janka ins Tor flog. William Trew traf per Nachschuss zur frühen Führung. Auch in der Folge ging das Spiel meist nur in Richtung des Löwen-Tores. Es dauerte allerdings bis zur zwölften Minute bis der EVR ein zweites Mal jubeln durfte. Dann nämlich verwertete Nikola Gajovsky einen Traumpass von Tomas Gulda zum 2:0 - und die Regensburger ließen nicht locker. Bei angezeigter Strafe baute Benedikt Böhm nach einer gekonnten Kombination die Führung für den EVR aus. Gegen Ende des Anfangsdrittels rüttelten sich die Löwen noch einmal wach und kamen, unter anderem, durch Christian Kolacnys Pfostenschuss zu guten Chancen. Im Powerplay belohnten sich die „Buam“ in Person von Thomas Schenkel dann mit dem Anschlusstreffer.
Im Mitteldrittel entwickelte sich zunächst ein recht ausgeglichenes Spiel. Beide Teams hatten gute Möglichkeiten, die beste Tölzer Gelegenheit vergab Maxi Hörmann, dessen Schuss wenige Zentimeter vor der Torlinie liegen blieb. Deutlich abgezockter zeigten sich die Oberpfälzer: Nur einige Sekunden nach der Tölzer Großchance schoss erneut Nikola Gajovsky im Fallen das 4:1.
Auch wenn die Tölzer nochmals alles versuchten und Anfangs des letzten Drittels zum 2:4 einschossen - Stefan Reiter traf im Powerplay - ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen. Spätestens als Maxi Hörmanns Haken zu einem Regensburger Überzahl und dem daraus resultierenden 5:2 führte war die Partie entschieden. Der dritte Treffer von Nikola Gajovsky setzte einen passenden Schlusspunkt auf eine Partie, die durch die individuelle Klasse der Regensburger entschieden wurde.
Aufgrund des gleichzeitigen Sieges der Selber Wölfe in Peiting bleibt die Oberliga Süd damit bis zum Spieltag spannend. Zwei Punkte beträgt das Polster der Löwen auf die Wölfe. Am Sonntag kommt der EC Peiting in die Hacker Pschorr-Arena, und die „Buam“ brauchen einen Sieg, um die Süd-Meisterschaft aus eigener Hand klar zu machen. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
Letztes Heimspiel der Meisterrunde geht an den Deggendorfer SC
(OLS) Der Deggendorfer SC entschied am Freitagabend das letzte Heimspiel der
Meisterrunde für sich. Mit 4:3 nach Verlängerung zwang die Mannschaft
von Trainer John Sicinski den ERC Sonthofen in die Knie.
Vor dem Spiel musste der DSC allerdings kurzfristig noch einen
weiteren personellen Rückschlag hinnehmen. Martin Rehthaler konnte
krankheitsbedingt nicht auflaufen. Für ihn rutschte Mathias Sagerer
aus der eigenen DNL2-Mannschaft in den Kader und machte seine Sache
gemeinsam mit Lukas Stettmer in der dritten Verteidigungsreihe sehr
gut. Das Spiel begann jedoch zäh. Bei beiden Teams schlichen sich früh
Unkonzentriertheiten ein, wodurch das Niveau des Spiels im ersten
Abschnitt litt. In Topform präsentierten sich allerdings beide
Torhüter, sodass es nach dem ersten Drittel noch 0:0 stand. Zu Beginn
der zweiten 20 Minuten wechselte der DSC dann den Torhüter. Für Sandro
Agricola, der leicht angeschlagen war, stand nun Daniel Filimonow
zwischen den Pfosten und dieser musste dann auch gleich hinter sich
greifen. Chris Stanley überwand Filimonow zum 0:1 nach nur 45
gespielten Sekunden im Mitteldrittel. Doch der DSC ließ sich dadurch
nicht beeindrucken und schlug nur wenige Minuten später zurück. Mychal
Monteith schickte Alexander Janzen auf die Reise, der allein vor
Jennifer Harß im Sonthofener Tor die Nerven behielt und zum 1:1
einnetzte. Nun entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, denn
knapp eine Minute später, in der neunten Spielminute, durften dann
wieder die Allgäuer jubeln. Fabio Carciola tauchte ebenfalls allein
vor dem DSC-Tor auf und netzte ein zum 1:2. Doch erneut hatte der DSC
die passende Antwort parat. Dieses Mal dauerte es knappe sechs
Minuten, ehe Stefan Ortolf vor dem Tor ein tolles Zuspiel zum erneuten
Ausgleich nutzte. Doch damit noch nicht genug. Wenige Sekunden vor der
zweiten Pausensirene konnten die Gäste wieder in Führung gehen.
Maximilian Hadraschek erzielte mit einem satten Schlagschuss im
Powerplay das 2:3. Im Schlussabschnitt übten die Deggendorfer noch
einmal Druck auf das Sonthofener Gehäuse aus und in der 53.
Spielminute gelang dann auch der verdiente Ausgleich. Sylvester
Radlsbeck sorgte nach tollem Solo für den dritten Deggendorfer
Ausgleich an diesem Abend. Dabei blieb es auch nach 60 Minuten, sodass
es am Ende noch mehr Spielzeit brauchte, um das Spiel zu entscheiden.
Dort wurde Nico Wolfgramm zum Held für den DSC. Der Verteidiger traf
per Schlagschuss bei angezeigter Strafe und sicherte damit den
Zusatzpunkt für die Deggendorfer Kufencracks. Nun geht es am Sonntag
weiter mit dem Gastspiel beim EV Landshut. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
EV Lindau Islanders fehlt noch ein Sieg zum Klassenerhalt(OLS) Nach klaren Siegen in den ersten beiden Spielen haben 717 Zuschauer am Freitag ein Play-Off Drama im Eichwald erlebt. Die EV Lindau Islanders konnten sich gegen Schönheide dabei mit 4:3 (2:0, 2:1, 0:2) durchsetzen und sind vor dem vierten Viertelfinale nur noch einen Sieg vom Klassenerhalt in der Oberliga Süd entfernt.
Bis zur 38. Minute sah es wieder nach einer klaren Angelegenheit für ein Team aus. Denn bis zu diesem Zeitpunkt konnten sich die Lindauer dank ihres konsequenten Überzahlspiels einen 4:0 Vorsprung herausschießen. Mit dem ersten Tor der Gäste durch Martin Wenter, das ebenfalls im Powerplay fiel, ging bei den Lindauern das große Zittern los. Denn bei der Strafenverteilung, die nach einer halben Stunde unverständlicherweise nur noch die Islanders traf, war buchstäblich der „Wurm“ drin. Das brachte die Gäste mit zwei schnellen Toren im Schlussabschnitt durch Petr Kukla und Alexander Seifert binnen 85 Sekunden in der 42. und 43. Minute wieder voll ins Spiel und sorgte für Hochspannung in der Eissportarena.
„Wir sind mit den schnellen Gegentoren nicht klar gekommen“, sagte EVL- Trainer Dustin Whitecotton, dessen Team mit großem Einsatz den Vorsprung aber über die Zeit brachte.
Zuvor waren es die Lindauer, die nach nervösem Beginn beider Mannschaften, die dieses dritte Spiel auf gar keinen Fall verlieren wollten, die ersten Akzente setzten. Es dauerte allerdings bis zur 10. Minute, ehe Sascha Paul einen gefährlichen Lupfer von der Seite knapp neben das Gästetor setzte. Danach war es das erste Überzahlspiel, das den Lindauern weiteren Schwung gab. In den zwei Minuten machten die Islanders zwar Druck, verfehlten aber das Tor von EHV- Keeper Florian Neumann mehrfach. Nur zwei Sekunden nachdem die Wölfe wieder komplett waren, „klingelte“ es aber im Kasten der Sachsen. Zdenek Cech hatte die Scheibe geschickt vor das Tor gebracht, von wo sie Simon Klingler förmlich über die Linie arbeitete. „Die Intensität war höher als in den ersten beiden Spielen. Das hat man auch in solchen Szenen gesehen“, sagte Whitecotton.
Nach dieser Befreiung eroberten sich die Gastgeber mehr Spielanteile und Chancen. Die beste hatte Jeff Smith in der 13. Minute, der nur ganz knapp vorbeischoss. Auf der anderen Seite machte sich Zdenek Cech verdient, der drei Minuten später rechtzeitig zur Stelle war, um ein Gästebreak zu stoppen. Danach stand wieder Jeff Smith im Blickpunkt. Scheiterte er in der 19. Minute noch an einem überragenden Reflex von Neumann, so war er zwei Sekunden vor Drittelende nach einem Pfostenschuss von Troy Bigham zu Stelle, um den Abpraller zum 2:0 im Tor unterzubringen.
Der Treffer fiel natürlich zu einem guten Zeitpunkt für den EVL. Den besseren Start ins zweite Drittel hatte aber Schönheide. Korbinian Sertl verhinderte in der 22. Minute den möglichen Anschlusstreffer. Den anschließenden Lindauer Angriff konnte dann wiederum Bigam nicht final verwerten.
Eine Schlüsselszene des Spiels ereignete sich in der 28. Minute. Adrian Sanwald musste nach einem Check gegen den Kopf von Jeff Smith mit einer Spieldauer- Disziplinarstrafe vom Eis, was die Lindauer gnadenlos ausnutzten. Während dieser Strafe zogen sie ein gekonntes Powerplay auf und erzielten zwei Treffer. Zunächst traf Cech mit einem Direktschuss auf Vorlage von Klingler zum 3:0 (29.). Drei Minuten später stand Smith goldrichtig, als er einen Pass von Farny nur noch zum 4:0 einzuschieben brauchte. Es war gleichzeitig aber auch die letzte Aktion von Smith, der durch die Nachwirkungen des Checks nicht mehr spielfähig war. Hinter seinem Einsatz am Sonntag steht ein dickes Fragezeichen.
Möglicherweise sorgte dieser Ausfall für zu viel Unruhe bei den Islanders, die immerhin wieder auf Marco Miller und Philipp Haug bauen konnten. Die schnellen Tore von Schönheide hätten den Islanders fast einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber die Art und Weise wie sie sich wehrten, zeigte die Widerstandskraft des Teams.
Den Druck haben die Lindauer nun an Schönheide weitergegeben, das am Sonntag unbedingt gewinnen muss, um den Abstieg aus der Oberliga zu verhindern, während der EVL die ganz große Chance hat, die Serie bereits zu beenden. Für große Spannung ist also weiterhin gesorgt.
EV Regensburg schlägt die Tölzer Löwen eindrucksvoll(OLS) Vor 2.300 Zuschauern schlägt der EV Regensburg den EC Bad Tölz mit 6:2 und zeigt sich in guter Form unmittelbar vor den Playoffs. Platz zwei kann jedoch nicht mehr erreicht werden.
Ohne die verletzten Daniel Stiefenhofer, Tim Brunnhuber, Lukas Heger und Brandon Wong sowie ohne den privat verhinderten Torhüter Peter Holmgren schickte EVR-Trainer Doug Irwin sein Team ins Rennen. Immerhin konnte das Comeback von Vitali Stähle vermeldet werden und gleich drei DNL-Angreifer waren mit dabei und zwar Nico Kroschinski, Matteo Stöhr und Felix Schwarz. Bei den Gästen aus Bad Tölz fehlten verletzungsbedingt Jordan Baker und Julian Kornelli, gesperrt konnte Michael Endraß nicht mitwirken.
Die Gastgeber kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine und trafen gleich mit der ersten Torchance ins gegnerische Tor. Der Ex-Regensburger Markus Janka musste bereits nach 14 Sekunden die Scheibe aus dem Netz holen, als Billy Trew nach guter Vorarbeit von Marco Habermann ohne Probleme zum 1:0 traf. Daraufhin zeigten die Domstädter, dass sie immer mehr in Form kommen und schnürten die Tölzer Löwen phasenweise ein. Aber auch die “Buam“ zeigten durch gefährliche Nadelstiche, warum sie an der Spitze der Tabelle stehen. Als allerdings Tomas Gulda in der 12. Spielminute wunderbares Auge bewies und Nikola Gajovsky per Diagonalpass freispielte, stand es 2:0 für den EVR. Dieser hatte aber vor der ersten Sirene immer noch nicht genug und erhöhte in Minute 16 auf 3:0, als erst Trew und dann Merka mustergültig Benedikt Böhm fanden, der wie schon Gajovsky kurz davor ins leere Tor treffen konnte. Allerdings gelang den Löwen aus Tölz noch in Überzahl der 3:1-Anschluss, als Thomas Schenkel aus Nahdistanz die Scheibe in den Winkel beförderte. EVR-Keeper Cody Brenner war dabei ohne jegliche Abwehrchance.
Axel Kammerer fand wohl in der ersten Pause die richtigen Worte, denn seine Mannen fanden im Mittelabschnitt besser in die Partie und drückten gewaltig auf den zweiten Treffer. Immer wieder scheiterten die Oberbayern allerdings an einer gut organisierten Regensburger Hintermannschaft, für die Torsteher Cody Brenner auch öfters in höchster Not retten musste. Ganz gefährlich wurde es in der 32. Minute, als Hausherren-Kapitän Billy Trew die Scheibe gerade noch so vor der Linie wegkratzen konnte. Fast im Gegenzug gelang es aber dann dem EVR, ein wichtiges Zeichen zu setzen. Auf engstem Raum bediente Yannick Drews Nikola Gajovsky und der Tscheche ließ mit nur einer Hand den ersten Gegenspieler aussteigen, um danach den Rest und ECT-Goalie Markus Janka zum umjubelten 4:1 zu überwinden. Mit diesem Zwischenstand trennten sich auch beide Kontrahenten zur letzten Pause.
Dass ein Drei-Tore-Rückstand zwischen Regensburg und Bad Tölz noch nichts heiß, hat die letzte Partie in Oberbayern bewiesen, denn dort hat ja der EVR noch das Geschehen gedreht und deshalb hieß es höchste Vorsicht bei den Oberpfälzern. Dass noch nichts durch war, zeigte sich auch schon 48 Sekunden nach Wiederanpfiff, denn da verkürzte Stefan Reiter auf 4:2 für den ECT. Regensburg fand aber eine schnelle Antwort und zwar durch Billy Trew, der im Powerplay auf 5:2 stellte (43.). Danach dauerte es noch ein wenig, bis der nächste Treffer fallen sollte. Davor gab es noch einen Faustkampf zwischen Mark Dunlop und Josef Frank zu begutachten (48.), als sich beide Verteidiger an den Strafbänken in die Haare gerieten. Sportlich wurde es wieder in Spielminute 52, denn dort traf Nikola Gajovsky zum dritten Mal am Freitagabend, als er den Rebound eines Schusses von Sebastian Wolsch zum 6:2 verwertete. Daraufhin ersetzte Anian Geratsdorfer für die restliche Spielzeit Löwen-Stammgoalie Markus Janka und ECT-Dompteur Axel Kammerer versuchte in einer Auszeit nochmal letzte Reserven zu mobilisieren.
Am Ende blieb es beim 6:2-Heimsieg für den EV Regensburg, der allerdings aufgrund des unerwarteten Sieges einer Selber Rumpftruppe in Peiting nicht mehr Tabellenplatz zwei in Angriff nehmen kann. Somit gehen die Oberpfälzer als Dritter in die Playoffs und wissen nach dem morgigen Sonntagabend, ob der Gegner Weiden oder Sonthofen heißt. Anpfiff zum Abschluss der regulären Spielzeit ist am kommenden Sonntag um 18.00 Uhr in der Netzsch-Arena. Die Playoffs beginnen dann am 10. März in der Regensburger Donau-Arena.
EVR schließt Meisterrunde in Selb ab
Ein Spiel, das zumindest für den EV Regensburg tabellarisch nichts mehr ändern wird, steht am heutigen Sonntag in Selb an. Die heimischen Wölfe könnten unter Umständen noch Meister werden.
Beide Kontrahenten lieferten sich in den vergangenen Wochen ein Fernduell um den zweiten Tabellenplatz und an diesem Wochenende sollten die Entscheidungen fallen. Der EVR schlug Spitzenreiter Bad Tölz souverän mit 6:2 und Selb siegte überraschend mit dem gleichen Ergebnis in Peiting und das obwohl gleich acht Akteure fehlten. Ohne Manuel Kümpel, Tim Schneider, Christopher Schadewaldt, Dennis Schiener, Michael Dorr, Herbert Geisberger, Eric Neumann und Marvin Deske ging die Reise nach Oberbayern. Stand jetzt werden auch all diese Spieler am heutigen Sonntag nicht mit ins Geschehen eingreifen. Regensburg muss heute weiterhin auf die verletzten Daniel Stiefenhofer, Tim Brunnhuber, Lukas Heger und Brandon Wong verzichten. Ob Peter Holmgren mit dabei sein wird, entscheidet sich kurzfristig.
Für den EVR geht es also darum, den Selber Wölfen ein Bein zum Abschluss zu stellen und sich nochmal ordentlich Selbstvertrauen für die Playoffs zu holen. Gegen Bad Tölz zeigten die Schützlinge von Doug Irwin, dass sie immer mehr in der Optimalform sind, die ab kommenden Freitag benötigt wird. Da stellt sich nur noch die Frage, wie der Gegner der Domstädter in der ersten Runde heißen wird. Der Sieger aus dem Duell Sonthofen - Weiden spielt gegen den EV Regensburg, das unterlegene Team trifft auf die Selber Wölfe, insofern diese auf Platz zwei bleiben. Somit haben am heutigen Abend beide Parteien in der Netzsch-Arena ein gemeinsames Interesse, wenn auch der VER mit Sicherheit das andere Auge auf die Heimpartie der Tölzer Löwen gegen den EC Peiting richten wird.
EHV Schönheide: Knappe Wölfe-Niederlage in Lindau(OLS) “Alles oder Nichts“ am Sonntag im Wolfsbau Der EHV Schönheide 09 hat am Freitagabend im dritten Spiel des Playoff-Viertelfinales am Bodensee eine unglückliche Niederlage hinnehmen müssen und gegen die Lindau Islanders am Ende knapp mit 3:4 (0:2, 1:2, 2:0) verloren. Während für den EHV 09, nach 0:4-Rückstand, noch Martin Wenter, Petr Kukla und Alexander Seifert trafen, nutzten die Gastgeber im ersten und zweiten Drittel die wenigen Strafzeiten gegen die Wölfe gnadenlos aus und erzielten alle vier Treffer in Überzahl. Nun brauchen die Wölfe morgen beim Heimspiel im Wolfsbau unbedingt einen Sieg, um kommenden Dienstag ein fünftes Spiel in Lindau zu erzwingen und weiter die Chance auf den Klassenerhalt zu haben.
Die bisherigen beiden Spiele zwischen Lindau und Schönheide hatten schon gezeigt, dass es neben einer guten Defensivarbeit vor allem auf die Specialteams ankommen wird, um enge Partien für sich zu entscheiden. Genauso kam es auch beim gestrigen Spiel 3 in Lindau, wo sich die Gastgeber zwischen der 13. und 32. Minute im Powerplay äußerst effektiv präsentierten und bei nur drei Strafzeiten gegen die Wölfe, darunter eine Fünf-Plus-Spieldauerstrafe gegen Adrian Sanwald, durch Simon Klingler, Zdenek Cech und Jeffrey Smith (2) ganze vier Treffer erzielten. Auch die Wölfe hatten allein im Mittelabschnitt viermal die Möglichkeit, in Überzahl das Ergebnis besser zu gestalten, doch gelang nur Martin Wenter zweieinhalb Minuten vor der zweiten Pause ein Tor zum 1:4 aus Schönheider Sicht. Angestachelt von diesem Treffer, legte der EHV 09 im Schlussdrittel dann einen furiosen Start hin und kam durch Tore von Petr Kukla (42.) und Alexander Seifert (43.) innerhalb von nur 85 Sekunden wieder bis auf 4:3 heran. Lindau nahm sofort seine Auszeit, um sich neu zu sortieren und diese Maßnahme sollte fruchten, denn den Islanders gelang es in der Folge, die Wölfe wieder etwas einzubremsen. Die größte Chance zum möglichen Ausgleich hatte der EHV 09 dann gut vier Minuten vor Schluss, als die Wölfe in Überzahl agierten. Doch sowohl dieses Powerplay, als dann auch später die Herausnahme von Keeper Florian Neumann zugunsten eines sechsten Feldspielers brachte nicht mehr den erhofften Erfolg, wonach am Ende die knappe 3:4-Niederlage Bestand hatte. Der EHV 09 muss am morgigen Sonntag nun sein Heimspiel gegen Lindau unbedingt gewinnen, um weiter die Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Bei einer weiteren Niederlage gegen die Islanders wäre nicht nur die Saison 2016/2017 vorbei, sondern müssten sich die Wölfe auch aus der Oberliga Süd verabschieden, mit bisher noch ungewisser Zukunft, wie es danach mit einer ersten Männermannschaft weiter geht!?
(OLS) Die Löwen vom EHC Waldkraiburg werden auch in der kommenden Saison in der Oberliga an den Start gehen. Am Freitag Abend gewannen die Industriestädter das dritte Spiel der „Best-of-5“-Serie im Playoff-Viertelfinale gegen den ESC Dorfen mit 6:3 und zogen ins Halbfinale ein, was automatisch zum Aufstieg in die Oberliga bzw. zum Klassenerhalt berechtigt. Gegner im Halbfinale wird nun der ECDC Memmingen sein, der ebenfalls unter den letzten vier Teams steht.
EHC-Coach Rainer Zerwesz war nach dem entscheidenden dritten Spiel gegen Dorfen mehr als zufrieden: „Ich bin natürlich stolz auf die Mannschaft, dass wir es in drei Spielen geschafft haben. Das waren enge Spiele, Dorfen hat sich nie aufgegeben und der Unterschied war nicht so groß“ sagte der 48-Jährige. „Klar sind da Emotionen drin, aber wir haben ein gutes Spiel gemacht mit schönen Toren. Alle haben erwartet, dass wir den Klassenerhalt in der Oberliga schaffen- das hat geklappt und darauf bin ich jetzt wirklich stolz“ so Zerwesz nach dem Spiel weiter.
Die Gäste aus Dorfen erwischten jedoch den besseren Start: Nach gut sieben Minuten erzielte Florian Brenninger das 1:0 für die Gäste aus Dorfen (07:11). Allerdings fanden die Löwen vor über 1200 Zuschauer nur wenig später die Antwort und Daniel Hämmerle schaffte den Ausgleich zum 1:1 (07:47). Der EHC spielte in einem richtig starken ersten Drittel groß auf und Fabian Zick, der mit drei Toren und einem Assist zum Mann des Spiels werden sollte, brachte die Löwen wenig später mit seinem ersten Treffer des Spiels mit 2:1 in Führung (10:21). Noch vor der ersten Pause legte Zick nach und stellte auf 3:1 (13:27), doch der ESC Dorfen sollte sich bei weitem noch nicht geschlagen geben.
Im mittleren Spielabschnitt kam der ESC nämlich zurück und Johannes Kroner (21:05) und Miculka (22:20) glichen früh zum 3:3 aus. Doch die Löwen behielten in diesem hochemotionalen Spiel die Nerven und erneut war es Fabian Zick (34:48), der für die abermalige Führung der Industriestädter sorgte.
Im Schlussabschnitt machten die Löwen dann alles klar und Nico Vogl (45:33) und Martin Führmann (55:58) setzten den Schlusspunkt unter eine emotionale Serie an deren Ende die Löwen ins Playoff-Halbfinale einziehen, den Klassenerhalt in der Oberliga Süd schaffen und jetzt im Halbfinale mit dem ECDC Memmingen um den Einzug ins Endspiel kämpfen!
Wohnbau Moskitos Essen drehen Spiel in Wedemark(OLN) Es war ein Spiel der Gegensätze im Ice House in Mellendorf. Am Ende gewannen die Wohnbau Moskitos aufgrund eines ganz starken Comebacks und eines starken letzten Drittel mit 7:4 (2:2, 0:2, 5:0)
Engagiert begannen beide Mannschaften, allerdings mit einer Verspätung von etwa 15 Minuten. Den ersten Stich im Duell der Stacheltiere setzten nach gut vier Minuten die heimischen Skorpione, Charlie Adams nutzte eine Chance. Doch quasi im Gegenzug die direkte Antwort der Wohnbau Moskitos, Niklas Hildebrand steht halbrechts völlig frei und haut die kleine Scheibe ins lange Eck. Und nur 19 Sekunden später können die etwa 70 mitgereisten Moskitos Fans zum zweiten Mal jubeln, denn auch Christoph Ziolkowski hat reichlich Platz vor dem Tor der Scorpions und kann sich die Ecke aussuchen. Wedemark nun wieder konzentrierter und mit ein paar guten Chancen, Marcel Pfänder musste leider nach einem Check erst mal passen. Vor allem im Powerplay sind die Scorpions mit ihrer Paradereihe dann auch immer brandgefährlich und Sebastian Staudt muss einige Male retten. Bis zur 17. Minute, Oliver Granz hat gerade auf der Strafbank Platz genommen, da trifft André Reiß mit einem Schlagschuss durch die Schoner von Sebastian Staudt.
Der zweite Abschnitt war nicht das Drittel der Moskitos, nichts ging zusammen. Kaum Pässe fanden den Mitspieler, Überzahlspiele verpufften oft ohne zwingend zu sein. Und die Scorpions nutzten das. Zunächst beginnt das Drittel zwar mit einer Top Chance für die Moskitos, doch im Gegenzug hämmert Dennis Schütt die Scheibe aus recht spitzem Winkel ins lange Eck. Die Moskitos probieren es, doch irgendwie will es nicht klappen, passend dazu dann auch, dass ein Treffer wegen Torraumabseits nicht gegeben wird. Und es kommt noch schlimmer, einen Penalty verwandelt Wedemarks Top Scorer Michael Budd zur 4:2 Führung mit der es dann auch in die letzten 20 Minuten geht.
Und das letzte Drittel sollte ein eindrucksvolles Comeback der Wohnbau Moskitos werden. Zunächst tankt sich Robin Slanina in seiner unnachahmlichen Weise durch und überwindet Dennis Korff im Kasten der Scorpions zum Anschlusstreffer. Dann gelingt es Andrej Bires in einer Druckphase der Moskitos irgendwie die Scheibe im Tor unterzubringen. Dennis Thielsch mit zwei starken Auftritten und jedes Mal krönt er seine gute Leistung damit, den Puck ins Tor zu hämmern, die Moskitos liegen plötzlich 6:4 vorne. Wedemark akzeptiert die drohende Niederlage noch nicht, setzt Staudt unter Druck und der Keeper der Essener zeigt einige ganz starke Paraden. Dann gehen André Reiß die Nerven durch, für einen Stockschlag erhält er fünf Minuten plus Spieldauerstrafe. Im anschließenden Getümmel bekommen sich auch noch Thomas Pape und Maik Klingsporn in die Wolle. Pape legt sich dann auch noch handgreiflich mit dem Schiedsrichter an, was ihm eine Matchstrafe einbringt. Eishockey wurde aber auch in den letzten Minuten noch gespielt, die Moskitos in den letzten Minuten in doppelter Überzahl, durch einen Schlagschuss von Kapitän Philipp Gejerhos noch mit dem 7:4 Endstand.
Cheftrainer Frank Gentges, der auch nicht wirklich einen ruhigen Abend an der Bande erlebte in seinem Statement: „Vier unserer Spieler haben aufgrund von Stockschlägen Handverletzungen davongetragen. Ein Stadionsprecher, der verbal über Lautsprecher ins Spiel eingreift. Ein Zeitnehmer, der mehrfach die Uhr nicht laufen lässt. Ein Spieler, der den Schiedsrichter umhaut. Ein Spiel, das ohne Angabe von Gründen 15 Minuten verspätet beginnt. Weder wir, noch die Schiedsrichter wurden in Kenntnis gesetzt. Eine sehr unwürdige Geschichte. Nur gut, dass wir das Spiel verdient gewonnen haben.“
Damit biegen die Wohnbau Moskitos sensationell vor dem letzten Spieltag am morgigen Sonntag (18:30 Uhr – Eishalle Essen-West) punktgleich mit Duisburg und Tilburg auf die Zielgerade der Meisterrunde. Gegen Gegner Tilburg gibt es dann morgen Abend ein echtes Endspiel um eine gute Ausgangsposition für die Play Offs.
Zum Siegen verdammt! 14. Spiel der Meisterrunde 2016/17: Saale Bulls Halle vs. EV Duisburg (OLN) Ereignisreiche Tage liegen hinter den Saale Bulls: Nach der herben Derbyniederlage gegen Leipzig und der Trennung von Georgi Kimstatsch soll nun das Trainer-Trio Danny Albrecht, Stephan Klingner sowie Uwe „Schlappi“ Liebetrau das Team zurück in die Spur bringen.
Ihre erste Bewährungsprobe haben die Drei bereits heute gegen die Füchse vom EV Duisburg. Ein Team, welches ebenfalls vor kurzem den Trainer gewechselt hat und anschließend vier Siege in Serie gewinnen konnte. Aus hallescher Sicht ist jedoch zu hoffen, dass diese Serie im Sparkassen-Eisdom reißen wird. Denn die Saale Bulls sind zum Siegen verdammt, um sich die „Ehrenrunden“ in den Pre-Playoffs zu ersparen und sicher für die Playoffs planen zu können. Dies ist jedoch nur möglich, wenn zeitgleich die Leipziger in Herne verlieren.
Auch wenn die Füchse bereits sicher in den Playoffs spielen werden, hat die Partie in Halle auch für den EVD einen richtungsweisenden Charakter: Denn auf den Plätzen zwei bis vier stehen drei punktgleiche Mannschaften und jeder Punktgewinn entscheidet über die finale Platzierung und somit auch den entsprechenden Gegner in den Playoffs. Demzufolge werden die Füchse die Partie nicht wegschenken, sondern versuchen, sich die bestmögliche Ausgangslage zu sichern.
Allerdings könnte am Ende des Abends – je nach Spielverlauf sowie den Ergebnissen der anderen Spiele – eine mögliche Playoff-Ansetzung Duisburg-Leipzig lauten. Eine Partie, die bei den Füchsen schmerzhafte Erinnerungen an die letzte Saison hervorruft und sicherlich auch im Unterbewusstsein eine Rolle spielen kann. Doch alle Rechenspiele nach dem Motto „was wäre wenn….“ verbieten sich von vorneherein, denn jeder Sportler will gewinnen.
So auch die Saale Bulls, deren Lazarett wieder leer ist und die lediglich auf den gesperrten Georg Albrecht verzichten müssen. Somit kann man nahezu in Bestbesetzung antreten und dem neuen Trio hinter der Bande einen hoffentlich erfolgreichen Einstand sowie den Fans einen Sieg bescheren.
Oberliga, wir kommen: Memmingen Indians machen Aufstieg vor heimischer Kulisse perfekt(BYL) Was für eine Stimmung, was für eine Serie. Die Indians nutzten ihren ersten Matchball und besiegten den Derbygegner HC Landsberg mit 4:3. Die Treffer vor über 3300 begeisterten Zuschauern erzielten Jan Kouba, Stefan Rott und zweimal Tim Tenschert. Somit hat das Warten nach 14 Jahren ein Ende, denn der ECDC ist durch diesen Sieg automatisch für die kommende Oberliga-Saison 2017/18 qualifiziert, was den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte bedeutet.
Es war der erste Matchball, den die GEFRO-Indians vor der mehr als oberligareifen Zuschauerkulisse am Hühnerberg nutzen wollten. Über 3300 Zuschauer wollten den Halbfinaleinzug der Memminger miterleben, dennoch verlief es zunächst nicht wie erwartet. Trotz furiosen Starts der Indianer, die schon früh für eine Führung hätten sorgen können, waren es die Gäste aus Landsberg, die in der 11.Minute das 0:1 erzielten. Kanadier Cody Freeman traf in Überzahl und ließ Hoffnung im Team von Trainer Andreas Zeck aufkeimen. Die Gäste spielten nun munter und druckvoll auf und so war es eine Minute später Sven Curmann, der die Scheibe zum 0:2 in die Maschen hämmerte. Doch auch die Indians setzten ihr Spiel weiter fort und versuchten den Anschluss zu erzielen. Dies gelang schließlich Jan Kouba, der seinen Alleingang mustergültig vollendete und für das 1:2 sorgte (17.Minute). Doch mit diesem Spielstand sollte es nicht in die Kabine gehen. Martin Schweiger ließ die Gäste nochmals jubeln und bescherte den „Riverkings“ einen auf den ersten Blick komfortablen Vorsprung zur ersten Pause des Abends.
Doch wie schon in den vergangenen Duellen der Viertelfinalserie kamen die Indians zurück und drehten das Spiel. Im zweiten Drittel war nun von Anfang an eine ganz andere Körpersprache seitens des ECDC zu sehen. In der 27.Minute knallte dann Tim Tenschert die Scheibe ins Tor, nachdem er zuvor von Lukas Varecha bedient worden war. Angetrieben von den zahlreichen Fans drehten die Indianer nun richtig auf. Stefan Rott sorgte für den Ausgleich in der 32.Minute und zudem für grenzenlosen Jubel. Der „Hexenkessel“ Hühnerberg war spätestens zu diesem Zeitpunkt zum Leben erwacht und so sollte der Wahnsinn vollendet werden. Abermals Tim Tenschert war zur Stelle und schob zum 4:3 für den ECDC ein, was zeitgleich auch der Pausenstand war (36.Minute).
Das letzte Drittel war jedoch nichts für schwache Nerven, auch wenn die Indians den Sack nun zumachen wollten. Unter anderem Lukas Varecha hatte in der 55.Minute die Gelegenheit, die Führung auszubauen, scheiterte aber am Pfosten. Auch Daniel Huhn, oder Dominik Piskor verfehlten nur knapp. Als dann die Schlusssirene ertönte, gab es kein Halten mehr am Memminger Hühnerberg und die Freude war riesengroß. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte zieht der ECDC Memmingen als Aufsteiger in die Oberliga-Süd ein und konnte damit, die ohnehin schon sensationelle Saison krönen.
Doch ein Ende ist vorerst nicht in Sicht, so wird es für die Truppe von Coach Dietrich und Vorderbrüggen bereits kommende Woche weitergehen, wenn dann das Habfinale gegen den EHC Waldkraiburg steigt und die Indianer somit auch die Chance haben „Bayrischer-Meister 2016/17“ zu werden. Das erste Heimspiel zur Halbfinalserie, die ebenfalls im Best-of-Five-Modus ausgetragen wird, steigt am Sonntag, 12.03. um 18:30 Uhr.
EV Moosburg verabschiedet sich mit 1:4-Auswärtsniederlage von der Eiszeit 2016/17(BYL) Als Tabellenzweiter beendet der EV Moosburg die BEL-Playdownrunde 2016/17. Aufgrund der 1:4 (0:1, 1:2, 0:1)-Niederlage am Freitag in Germering und dem zeitgleichen 7:3-Heimsieg der Geretsrieder zogen die Riverrats am letzten Spieltag wieder am EVM vorbei. Die Grün-Gelben konnten es verschmerzen.
Mit fast vier Blöcken gingen die Dreirosenstädter in das finale Aufeinandertreffen mit den Germeringern. Doch die Qualität blieb diesmal hinter der Quantität zurück. Die Hausherren waren von Beginn an das dominierende Team, Moosburg wirkte in vielen Szenen zu zaghaft. „Wenn man, wie wir, mir dem Rücken zur Wand steht, muss man da sein – und das waren wir“, zeigte sich Wanderers-Coach Florian Winhart mit der Einstellung seiner Jungs zufrieden, die bereits nach zweieinhalb Minuten in Führung gingen. In der Folge waren die Rollen klar verteilt: Die Gastgeber agierten, die Gäste reagierten. Bernhard Eggerdinger-Hölzl, dem EVM-Trainer Dimitri Startschew den Vorzug vor Dominik Gräubig gab, war deshalb schnell warmgeschossen und hielt sein Team im Spiel. Die Grün-Gelben tauchten erst in den Schlussminuten des ersten Abschnitts gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auf, konnten die Chancen aber nicht nutzen.
Patrice Dlugos, der nach mehrwöchiger Verletzungspause ein starkes Comeback feierte, machte es in der 28. Minute besser: 1:1. Doch die Verunsicherung bei den Wanderers hielt nur ein paar Minuten – dann markierten sie in Überzahl den zweiten Treffer. 13 Sekunden vor dem letzten Wechsel ertönte vor fast 600 Besuchern im Polariom erneut die Tormusik. Das 3:1 war zumindest eine kleine Vorentscheidung. Auch wenn die Moosburger in den letzten 20 Minuten nun die eine oder andere Powerplay-Situation hatten, fehlte doch den unbedingte Wille, dieses Match noch zu drehen. Den Schlusspunkt setzte somit erneut Germerings US-Import J.C. Cangelosi. Das 4:1 (42.) war sein zweiter Treffer.
Er und seine Kollegen haben mit diesem Sieg den Relegationsplatz erreicht. Sie treffen in einer Woche auf den Verlierer des Landesliga-Finales. Schongau ist nach der 3:6-Heimpleite gegen Passau bereits fix in die Landesliga abgestiegen, während sich die Black Hawks in letzter Minute noch Rang vier krallten.
Bayernliga! Passau Black Hawks ringen Schongau nieder - Energieleistung von Mannschaft und Fans (BYL) Es war der letzte Spieltag der Bayernliga Abstiegsrunde. Passau gegen Schongau – zwei Teams – jeweils 10 Punkte – der Sieger bleibt in der Bayernliga. So waren kurz gefasst die Fakten vor dem Spiel. Die 750 Zuschauer in Schongau, davon ca. 150 Passau Fans, bekamen von Anfang an ein spannendes Spiel zu sehen. Beiden Mannschaften kamen schnell ins Spiel und drängten auf den ersten Treffer. Diesen erzielte mit einer tollen Einzelleistung Frantisek Mrazek für die Habichte. Nur 38 Sekunden später erhöhte Oliver Ferstl nach toller Vorarbeit von Daniel Huber zum 0:2. Hulapalu, schallte es nach dem zweiten Black Hawks Tor aus dem Passauer Fanblock. Die Gastgeber meldeten sich aber durch einen Treffer in Überzahl vier Minuten vor Ende des Drittels zurück. Nico Bentenrieder erzielte den Anschluss mit einem trockenen Schlagschuss von der blauen Linie. Unbeeindruckt spielten die Black Hawks weiter und so war es Anton Pertl der den alten Abstand wiederherstellte und zum 1:3 einnetzen konnte.
Im zweiten Abschnitt beruhigte sich das Spiel etwas. Keine Mannschaft wollte einen Fehler machen und so spielten die Teams eher defensiv und kontrolliert. Beide Torhüter konnten sich im zweiten Drittel auszeichnen und bewiesen sich als sicherer Rückhalt. Ein Treffer sollte dennoch im zweiten Drittel fallen. Anton Pertl nutzte eine Überzahlsituation zum 1:4 für die Dreiflüsse Städter. Die Vorentscheidung? Nein, im Schlussabschnitt sollte es zum Ende noch einmal richtig spannend werden. Die Mammuts legten einen wahren Sturmlauf auf das von Patrick Vetter gehütete Tor hin und drängten auf den Anschluss. Da die offiziellen zum Ende des Spiels immer kleinlicher „pfiffen“, ergaben sich für die Gastgeber mehrere Überzahlspiele. Bei einer 5 gegen 3 Überzahl verkürzte erneut Nico Bentenrieder zum 2:4, ehe Bastian Klein vier Minuten vor dem Ende erneut in Überzahl den Anschlusstreffer zum 3:4 markierte. Ein zittern ging nach dem Anschluss durch den Passauer Fanblock. Coach Ivan Horak, im Gesicht schwer gezeichnet, nach dem ein Puck sich auf die Bank verirrt hatte und den Black Hawks Trainer mit voller Wucht im Gesicht getroffen hatte, nahm daraufhin seine Auszeit. Eine Entscheidung die Gold wert war. In erneuter Unterzahl war es Frantisek Mrazek der sich die Scheibe schnappte, Torhüter Marschall um kurvte und den Treffer zum 3:5 erzielte. Ekstase pur durchlief nun den Black Hawks Fanblock. Als dann noch Dominik Persch per Empty Net Goal den 3:6 Endstand erzielte, gab es kein Halten mehr.
Mannschaft, Offizielle, Betreuer und Fans feierten nach dem Spiel den Klassenerhalt frenetisch. Eine Saison die wahrlich nicht perfekt lief, fand am letzten Spieltag ein gutes Ende. Die Mannschaft der Black Hawks trat im letzten Spiel von Anfang an mit „breiter Brust“ auf und hat am Ende den Sieg in Schongau verdient geholt. Für Schongau bedeutet die Niederlage den direkten Abstieg in die Bayernliga. Konkurrent Germering muss nach dem 4:1 Sieg gegen Moosburg in die Relegation.
„Wir sind wahnsinnig froh das wir die Liga gehalten haben. Die Mannschaft hat heute alles gegeben und sich den Klassenerhalt verdient! Jetzt feiern wir unser 20jähriges Vereinsjubiläum im Dezember in der Bayernliga!“ so ein erleichterter Vorstand Christian Eder. „Ein herzlicher Dank gilt unseren Fans die uns heute nicht nur zahlreich, sondern auch lautstark unterstützt haben! Es ist nicht selbstverständlich an einem Freitag Abend mit fast 150 Fans nach Schongau zu fahren.“ so Pressesprecher Oliver Czapko, der die Fahrt nach Schongau selbst mit dem Bus des 1. Eishockey Fan Club angetreten hat.
Für die Verantwortlichen hat die Planung für die kommende Bayernliga Saison bereits am Freitag begonnen. Die Gespräche mit Mannschaft und Spielern starten in den nächsten Tagen. Bereits in der kommenden Woche tagt auch der Beirat der Habichte um die Planungen frühzeitig voranzutreiben. Eine Saisonabschluss Veranstaltung ist ebenfalls in Planung und wird die nächsten Tage auf der Homepage und den sozialen Medien angekündigt. So haben Mannschaft, Fans und Offizielle die Gelegenheit die Saison noch mal Revue passieren zu lassen.
Ratinger Ice Aliens: Zeit, dass sich was dreht!(RLW) Stürmer Benjamin Hanke fasste das Spielgeschehen im kurzen Worten treffend in etwa so zusammen: „Wenn nach wenigen Sekunden alles, was man sich als Team vorgenommen hat, über den Haufen geworfen ist, wird es ziemlich schwer. Aber wir sind als Mannschaft wieder zurückgekommen“!
Insgesamt sahen mehr als 1.000 Zuschauer in der ausverkauften Herforder Eissporthalle während der zweiten Playoff-Halbfinal-Begegnung des Herforder EV gegen die Ice Aliens drei sehr unterschiedliche Drittel.
Bereits nach 23 Sekunden musste Ratingens Goalie Christoph Oster das 1:0 der Ice Dragons aus dem Tornetz fischen und in der vierten Minute schlug ein Flachschuss bereits zum 2:0 für den HEV ein. Schlimmer hätte es für die Gäste kaum kommen können, die alle Hände voll zu tun hatten, um von einen entsprechend beflügelten Herforder EV nicht vollends überrollt zu werden. Erst gegen Ende der ersten zwanzig Minuten gab es ein paar zaghafte Lebenszeichen des „Schockpatienten“.
Zunächst schienen die Gastgeber im zweiten Drittel dort weiterzumachen, wo sie vor der Pause aufhörten. In der 27. Minute prallte ein HEV-Schuss klangvoll vom Pfosten des Aliens-Gehäuse ab, der wahrscheinlich vorzeitig spielentscheiden gewesen wäre, wenn er die „Ziellinie“ überschritten hätte.
Ab hier gab es aber einen Wendepunkt, denn anschließend kamen die Außerirdischen immer stärker auf. Benjamin Hanke (Tobias Brazda/Marvin Moch) erzielte in der 29. Minute aus der Drehung den Anschluss zum 2:1, Dennis Fischbuch (Milan Vanek/Florian Pompino) glich in der 37. Minute im Powerplay, nach einer schnellen schnörkellosen Kombination, zum 2:2 aus – in dieser Spielphase lag die Führung der Aliens in der Luft, sich heftig wehrende Dragons hielten das Unentschieden aber fest.
Ihren vehementen Angriffsschwung konnten die Gäste auf die letzten zwanzig Minuten allerdings nicht übertragen, sondern mussten in der 43. Minute den erneuten Führungstreffer Herfords zum 3:2 sowie anschließend, grundsätzlich wenn Ratingen gerade wieder zum Angriff ansetzte, mit erstaunlicher Regelmäßigkeit Strafzeiten hinnehmen. Sechzig Sekunden vor Spielende holte Alexander Jacobs als letzte Option seinen starken Schlussmann Christoph Oster vom Eis, um mit einem Angreifer mehr, den „Sperrriegel“ der Gastgeber eventuell doch noch zu knacken. Die Rechnung ging nicht auf, denn die Dragons gingen nach einem „empty net goal“ mit 4:2 (2:0; 0:2; 2:0)endgültig als Sieger aus dieser Partie hervor. Damit stehen die Ice Aliens im Sonntagsspiel am Sandbach mit dem Rücken zur Wand, denn der Herforder EV benötigt nur noch einen Sieg, um in das Regionalliga West-Meisterschaftsfinale einzuziehen. Der letzte Sieg einer Serie ist aber meistens der schwerste – mal sehen, ob die Dragons tatsächlich den längeren Atem haben!
(LLW) Das Spiel am Freitag war ein Benefizspiel zu Gunsten Schumaneck Kinder & Jugendeinrichtungen. Nach dem Spiel übergab Thorsten Pfalz (Präsident des Eishockey Club Troisdorf e.V.) einen Scheck über 666 € an die Verantwortlichen der Schumaneck Kinderhaus gemeinnützige GmbH. Außerdem waren einige Kinder zu dem Spiel eingeladen und hatten sichtlich Spaß an dem schnellen Spiel.
Nichts zu bestellen gab es für die Bergisch Gladbacher bei dieser Begegnung. Bereits nach knapp 4 Minuten stand es 3:0 für die Troisdorfer, durch Tore von Patrick Stellmaszyk und zweimal Dominik Klein. Der Treffer zum 4:0 fiel dann in der 14. Spielminuten auf Vorlage von Dano Janßen und Sebastian Kleimann durch den Kapitän Lucas Hubert.
Bergisch Gladbach hatte lediglich in Überzahlsituationen Torchancen. In der 18. Spielminute gelang es Bergisch Gladbach in solch einer Überzahlsituation auf 4:1 zu verkürzen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Drittelpause.
Im Mittelabschnitt wurde nur ein Tor geschossen und wie war es anders zu erwarten von Troisdorf. Erwähnenswert ist außerdem, dass dieser Treffer in Unterzahl von Troisdorf, also 4 Troisdorfer gegen 5 Bergisch Gladbacher, erzielt wurde.
Bergisch Gladbach konnte sich nur darauf konzentrieren nicht noch mehr Treffer zu kassieren.
Im letzten Drittel wurden die beiden ersten Treffer wieder durch die Verteidigung geschossen. In der 44. und 57. Spielminute war es jeweils Dano Janßen auf Zuspiel von Dominik Klein, der die Treffer erzielte. Bergisch Gladbach konnte zwar noch einen Treffer, wieder in Überzahl schießen, aber in der 58 Spielminute stellte Oliver Dröge mit seinem Treffer den Endstand mit 8:2 her.
Statement des Trainers André Koslowski: "Ich finde es schade, dass wir jetzt nur noch drei Spiele bis Saisonende haben. Wir sind jetzt richtig eingespielt und wir können den Zuschauern tolle Kombinationen zeigen und sind den Gegnern tempomäßig und konditionell weit überlegen. Unser Ziel ist es die letzten drei Spiele ebenfalls zu gewinnen und die Saison an der Tabellenspitze zu beenden."
Am kommenden Samstag muss Troisdorf beim Tabellendritten in Wiehl antreten, die auch noch die Chance auf den ersten Tabellenplatz haben, wenn sie das Spiel gegen Troisdorf und die beiden Spiele gegen Solingen gewinnen.
Das letzte Heimspiel für diese Saison findet am 24.03.2017 um 20:00 Uhr im Icedom am Rotter See gegen das Team aus Neuss statt.
EHC Netphen ist Meister - Nach 6:5-Sieg in Aachen vorzeitig Meister der Bezirksliga Gruppe 2(BZLW) Der EHC Netphen hat es geschafft. Nach einem 6:5-Sieg (5:3 0:0 1:2) beim Aachener EC haben die Netphener auch den zehnten Finger am Meisterpokal. Von zahlreichen Fans begleitet holten sie statt dem einen fehlenden Punkt derer gleich drei und sind damit drei Spiele vor Saisonende nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.
Die Netphener agierten von Beginn an mit druckvollem Spiel nach vorn, handelten dafür in der Defensive teilweise zu nachlässig. Nachdem Florian Sareyko und Mark Hall ihr Team in Führung geschossen hatten (vierte und fünfte Spielminute) verkürzten die Gastgeber keine 60 Sekunden später. Bis zur Pause entwickelte sich ein „Katz‘-und-Maus-Spiel“, in dem die Aachener den vergrößerten Vorsprung des EHC postwendend verkürzen konnten. Nach weiteren Toren von Mark Hall (in Unterzahl), André Bruch und Florian Schäfer und den folgenden Gegentoren ging es mit einem 5:3-Vorsprung in die erste Pause. Im zweiten Spielabschnitt war das Spiel durch viele Strafen auf beiden Seiten zerfahren, so dass keine weiteren Tore fielen. Im Schlussabschnitt sorgte Markus Gieseler mit seinem Tor zum 6:3 schnell für die kleine Vorentscheidung. Der EHC hatte das Spiel im Griff und hätte seinerseits die Führung weiter ausbauen können. Ein Konter und ein Fehler in der Verteidigung ließen die Aachener drei Minuten vor Spielende nochmal auf 6:5 heran kommen und machten das Spiel am Ende nochmal spannend. Die Netphener überstanden den folgenden Sturmlauf der Gastgeber unbeschadet und ließen sich nach Spielende von den zahlreich mitgereisten Fans für ihren vorzeitigen Meistertitel gebührend feiern.
(RLN) Der Hamburger SV hat das Finale um die Meisterschaft in der Regionalliga Nord erreicht – gegen die Salzgitter Icefighters gab es am Freitagabend einen hart umkämpften 4:2 (0:0,2:1,2:1)-Erfolg.
Von Beginn an wurde deutlich, dass sich beide Teams an diesem Abend nichts schenken würden. Salzgitter versuchte es erneut mit aggressivem, offensivem und körperbetonten Spiel, der HSV tat sich erneut schwer damit. Torchancen ergaben sich nur wenige, da beide Mannschaften die Räume eng machten und auf gegnerische Fehler warteten. So dauerte es über eine halbe Stunde Spielzeit, bis der erste Treffer fiel. Matyas Kovacs war es schließlich, der bezeichnenderweise mit einem klassischen Stochertor den Bann für den HSV brach. Die Icefighters ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und glichen postwendend aus. Erneut quasi im Gegenzug dann Penalty für den HSV – eine harte Entscheidung. Matyas Kovacs ließ sich die Chance nicht entgehen. Der Youngster ruft in der entscheidenden Phase der Saison sein bestes Eishockey ab – gutes Timing!
Im Schlußabschnitt drängte der HSV auf die Entscheidung, Jannik Höffgen hämmerte die Scheibe zum 3:1 zwischen die Torstangen. Vorüber war die Partie damit aber noch lange nicht – Salzgitter nutzte einen Moment der Unachtsamkeit in der HSV-Abwehr und erzielte den Anschlußtreffer, nahm kurz vor Schluß die Torhüterin heraus. Matus Zaborsky ließ sich nicht lange bitten und machte mit seinem überlegten Empty-Net-Goal den Finaleinzug perfekt.
So etwas wie eine Regenerationsphase gibt es für die Mannschaft nicht. Bereits am Sonntagabend (!) kommt es zum ersten Finalspiel bei den Weser Stars – Anbully ist um 18 Uhr. Zum Zweiten von maximal drei Aufeinandertreffen kommt es dann am kommenden Freitag in Stellingen.
Kein Happyend für die Salzgitter Icefighters – Niederlage bedeutet Saisonende(RLN) Es hätte ein großer Tag für die TAG Salzgitter Icefighters werden können, als am Freitagabend das definitiv letzte Halbfinalspiel gegen den Hamburger SV stattgefunden hat. Aber wie bereits prognostiziert entschied letztlich die bessere Tagesform das Spiel das der Gastgeber mit 4:2 (0:0, 2:1, 2:1) gewann und somit ins Finale der Regionalliga einzog. Dort wartet bereits am Sonntag der Titelverteidiger Weserstars Bremen.
Dabei sahen die Zeichen zunächst nicht so düster aus wie es am Ende das Ergebnis vermeintlich verdeutlicht. Keine Tore im ersten Drittel bedeutet nicht zwangsläufig, dass auf dem Eis nicht darum gekämpft wurde. Aber wie schon häufiger zuvor ließ sich keiner der Akteure vorzeitig in die Karten schauen und das Abtasten der gegnerischen Reihen begann. Bis nach etwa zehn Minuten dann langsam Bewegung in die Angriffsbemühungen kam, begonnen von den Hausherren die sich leichte Feldvorteile sicherten.
Ohne zählbares absolvierte man die erste Pause. Und auch nach dem Wechsel dauerte es wieder bis die Chancen aufkamen und auch einige Zeit danach genutzt wurden. Die Führung der Hamburger durch den Rumänen Matyas Kovacs im Nachschuss (33. Minute) wurde prompt durch Icefighter-Verteidiger Ruven Bannach mit einem Schuss von der blauen Linie beantwortetet (35.). Wenige Augenblicke später gab es einen in der Entstehung kuriosen, aber dennoch wohl berechtigten Penalty, der vom gefoulten Matyas Kovacs verwandelt wurde. Die zweite Pause endete mit 2:1 für die Hanseaten.
Der letzte Abschnitt musste eine Leistungssteigerung bringen, sollte der Finaltraum für die Salzgitteraner nicht wie eine Seifenblase zerplatzen. Die kalte Dusche gab es nach dem Wiederanpfiff in der 44. Minute, als das nächste Tor für die Gastgeber eine Vorentscheidung brachte. Hamburgs Jannik Lasse Höffgen hatte zu viel Raum und konnte mit einem harten Schuss die gut aufgelegte Torfrau Radka Lhotska überwinden.
Alle Kräfte mobilisierend kamen die Stahlstädter noch zum Anschlusstreffer durch Ron Friedrich im Nachschuss (50.). Doch der Puck wollte im restlichen Verlauf nicht mehr den Weg ins gegnerische Tor finden, so musste kurz vor dem Spielende die Entscheidung wie schon häufiger vorher durch den sechsten Feldspieler bei leerem Tor erzwungen werden. Diesen Umstand konnten dann die Hamburger ihrerseits durch den Slowaken Matus Zaborsky zum entscheidenden 4:2 nutzen.
Zieht man aus den Halbfinalbegegnungen ein Fazit, so hat die Mannschaft verdient gewonnen, die zum einen ihre Chancen effektiver genutzt hat, und zum anderen zum richtigen Zeitpunkt ihre Tagesform gefunden hat. Eine eindeutig bessere Mannschaft hat man selten erblicken können, allerdings gratulieren wir von den Icefighters den Spielern des HSV zum verdienten Finaleinzug und wünschen dort alles Gute im Kräftemessen mit den Weserstars Bremen.
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