IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Montag 6.März 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Hessenliga, Landesliga Nord und Regionalliga Ost.
Red Bull München: Konrad Abeltshauser ist „Verteidiger des Jahres“(DEL) Konrad Abeltshauser vom Deutschen Meister EHC Red Bull München ist „Verteidiger des Jahres“. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der DEL bei den Trainern und Managern aller 14 DEL-Klubs sowie den Experten von Telekom Eishockey. Der 24 Jahre alte Abwehrspieler gehörte während der abgelaufenen Hauptrunde zu den Defensiv-Stützen der Red Bulls und verbuchte mit zehn Toren und insgesamt 31 Scorerpunkten seine sowohl tor- als auch punktbeste Spielzeit als Eishockeyprofi. Zudem weist er mit einem Plusminus-Wert von +24 die beste Bilanz aller DEL-Verteidiger aus.
„Es gibt so viele gute Verteidiger in der Liga. Insofern ist es eine große Ehre, diese Auszeichnung zu bekommen. Ich freue mich sehr“, sagte Abeltshauser bei der „5. Gala des Deutschen Eishockeys“ nach der Preisverleihung am Samstagabend in Köln. Der 1,95 Meter große Abwehrspieler wechselte nach einem sechsjährigen Nordamerika-Gastspiel im Januar 2016 zum EHC Red Bull München und absolvierte seitdem 73 Partien (14 Tore, 24 Assists) für die Roten Bullen. Zwischen 2009 und 2013 spielte er in der Quebec Major Junior Hockey League für die Halifax Mooseheads, mit denen er den prestigeträchtigen Memorial Cup gewann. Danach führte ihn sein Weg in die AHL, wo er für Worcester Sharks und Chicago Wolves insgesamt 127 AHL-Partien absolvierte.
Neben Abeltshauser wurden bei der Preisverleihung auch Patrick Reimer („Spieler des Jahres“ und „Stürmer des Jahres“), Gustaf Wesslau („Torhüter des Jahres“), Maximilian Kammerer („Rookie des Jahres“) und Rob Wilson („Trainer des Jahres“) geehrt.
Straubing Tigers: Saisonabschlussfeier am 10. März im TIMEOUT(DEL) Am Freitag endete die elfte DEL-Saison der Straubing Tigers in Spiel zwei der 1. Playoff-Runde in Spielminute 104 gegen die Eisbären Berlin. Die letzte Partie, nebenbei bemerkt die längste der Tigers ever, war Spiegelbild der kompletten Saison. Geprägt von "Ups and Downs", aber immer mit voller Leidenschaft geführt. Deshalb war es auch alles andere als verwunderlich, dass die Besucher, inklusive der Anhänger der Hauptstädter, am Ende die Mannschaft der Gäubodenstädter frenetisch feierten.
Eine derartige Stimmung soll auch auf der Abschlussfeier am Freitag, 10. März, herrschen. Frei nach einer Textpassage des Songs Hotel California von den Eagles "Some dance to remember some dance to forget", werden am Freitag alle tanzen, um sich an eine tolle Spielzeit zu erinnern. Monate voller Emotionen und Highlights liegen hinter den Fans, Spielern, Verantwortlichen, ehrenamtlichen Helfern, Partnern & Sponsoren usw. Dabei darf man es nicht als selbstverständlich erachten, dass die Gäubodenstädter zum zweiten Mal in Folge die Endrunde erreicht und dabei namhafte Clubs wie z. B. die Düsseldorfer EG hinter sich gelassen haben. Als einer der kleinsten DEL-Standorte nimmt man es täglich mit den Global Playern der Szene auf und setzt sich häufig durch. Dies ist der stete Beweis dafür, dass man vieles im Leben mit Fleiß, Wille und Zusammenhalt meistern kann!
Die Abschlussfeier findet in der bereits bestens bekannten Eventlocation „TIMEOUT!“ auf dem Gelände der ehemaligen Dachziegelei Mayr (Geiselhöringer Str. 23 – 94315 Straubing) statt. Einlass ist ab 19.00 Uhr, offizieller Beginn um 19.30 Uhr. Anschließend haben alle Tigers-Fans und sonstigen Partyfreunde die Möglichkeit, bis in die frühen Morgenstunden mit Deejay Danny Deluxé abzufeiern. Zum Wohlfühlen abseits des Dancefloors tragen sicher auch frisch zubereitete Holzofenpizzen und angenehme Chillout-Zonen bei. Das „TIMEOUT!“ ist zudem barrierefrei, außerdem sind direkt an der Location ausreichend kostenlose Parkplätze vorhanden.
Der Ticketverkauf startet am Dienstag, den 07. März, im Fanshop am Stadion zu den bekannten Öffnungszeiten, bei den Vorverkaufsstellen SWT Straubinger Werbetechnik GmbH (Schlesische Str. 235 - 112, 94315 Straubing), beim Leserservice des Straubinger Tagblatts (Ludwigsplatz 30 - 94315 Straubing), bei Richard Schwaiger Mineralöle und Tankstellen KG (Ittlinger Str. 51 – 53 94315 Straubing) sowie online im Ticket-Portal der Straubing Tigers unter www.straubing-tigers.de. Der Eintrittspreis beträgt 3,00 Euro und kann gegen Vorlage des Tickets beim Kauf von Fanartikeln in der neuen Saison 17/18 verrechnet werden. Alle ehrenamtlichen Helfer erhalten gegen Vorlage und Abgabe ihres Mitarbeiterausweises freien Eintritt.
Wie bereits im vergangenen Jahr werden auf der Abschlussfeier die blauen Game-Worn-Trikots (Heim-Version) verlost. Bis Freitag, den 10. März, können die Lose noch im Fanshop am Stadion sowie bis vor Beginn der Veranstaltung im „TIMEOUT!“ erworben werden!
Sei dabei und lass die Saison 2016/2017 mit den Tigers ausklingen!
Frankfurt deutlich zu stark für die Bayreuth Tigers(DEL2) Die Bayreuth Tigers verlieren ihr letztes Hauptrundenspiel bei den Löwen Frankfurt mit 6:1 (3-0;2-0;1-1). Nach dem 3-0 schon im ersten Abschnitt vor 4 530 Zuschauern war schon früh eine Vorentscheidung gefallen, von der sich die Wagnerstädter nicht mehr erholten. Weil Marsall einen Penalty (53.) nicht nutzen konnte, blieb Bartosch der einzige Torschütze der Oberfranken. Die Wagnerstädter schließen die Hauptrunde damit auf Platz 8 ab und treffen ab Dienstag den 07.03. mit Heimrecht auf den SC Rießersee.
Eispiraten Crimmitschau mit Niederlage gegen Riessersee(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr letztes Hauptrundenspiel der diesjährigen DEL2-Saison verloren. Gegen den SC Riessersee musste sich die Mannschaft von Cheftrainer John Tripp letztlich mit 5:2 geschlagen geben. Somit treffen die Westsachsen in den anstehenden Play-Downs auf die Mannschaft vom EC Bad Nauheim. Philipp Halbauer und Ivan Ciernik erzielten im heutigen Heimspiel die Treffer für die Crimmitschauer.
Die Gäste aus Garmisch-Partenkirchen, welche für eine sichere Teilnahme an den Pre-Playoffs einen Sieg brauchten, machten schon von Beginn an weg viel Druck auf das Tor von Ryan Nie und ließen die Eispiraten in den ersten 20 Minuten kaum zur Entfaltung kommen. Die effektiven Bayern zwangen die Westsachsen immer wieder zu Fehlern und konnten schon nach zwei Spielminuten in Führung gehen. Nachdem Rimbeck zunächst an Nie scheiterte, versenkte er den Nachschuss im Tor der Crimmitschauer. Andreas Driendl erhöhte für den SC Riessersee in Folge mit zwei weiteren Treffern sogar auf 3:0.
Auch im zweiten Durchgang erwischten die Bayern den besseren Start. Andreas Eder konnte nur vier Minuten nach Wiederbeginn auf 4:0 für die Gästemannschaft erhöhen. Die Mannschaft von John Tripp wurde in Folge aber stärker, investierte mehr in die Offensive und wurde dafür belohnt. Nach 32 gespielten Minuten traf Philipp Halbauer, welcher heute im Angriff zum Einsatz kam, zum 4:1. Zwei Minuten vor Ende des Drittels verkürzte Ivan Ciernik dann auf 4:2
Im Schlussabschnitt entwickelte sich dann eine Partie auf Augenhöhe. Die Eispiraten versuchten den Rückstand schon früh zu verkürzen, vergaben dabei aber mehrere gute Möglichkeiten. Auf der Gegenseite fanden die Spieler des SCR immer wieder ihren Meister in Ryan Nie. Der kanadische Schlussmann hielt seine Mannschaft mit zahlreichen Parade lange im Spiel. Den Schlusspunkt setzte dann Stephan Wilhelm, der die Scheibe kurz vor Schluss im verwaisten Crimmitschauer Tor unterbrachte.
Dresdner Eislöwen siegen mit 7:0 / Kaufbeuren Gegner im Playoff-Viertelfinale (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das letzte DEL2-Punktspiel der Hauptrunde bei den Starbulls Rosenheim mit 7:0 (3:0; 2:0; 2:0) gewonnen. Das Team von Cheftrainer Bill Stewart belegt nach Abschluss der Hauptrunde den vierten Tabellenplatz und startet vor heimischer Kulisse in das Playoff-Viertelfinale gegen den ESV Kaufbeuren. Die direkte Playoff-Qualifikation mit Sicherung des Heimrechts ist ein Novum in der Klubgeschichte.
Vor 2025 Zuschauern waren in Rosenheim gerade fünf Minuten gespielt, als in Unterzahl das erste Tor des Abends fiel – und zwar für Dresden. Teemu Rinkinen brachte die Blau-Weißen per Shorthander in Führung (6.). Kurz vor Ablauf der Strafzeit netzte Brendan Cook ein weiteres Mal für Dresden ein (7.). Dominik Grafenthin erhöhte die Führung noch vor der Pausensirene auf 3:0 (18.).
Im Mitteldrittel legten die Eislöwen durch Eric Valentin (23.) und Alexander Höller abermals in Unterzahl (25.) mit ihren Treffern nach. Tomas Schmidt war in Überzahl im Schlussdrittel gleich zwei Mal erfolgreich und markierte den 7:0-Endstand (41./46.).
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: "Wir haben heute einen schnellen und dynamischen Auftritt hingelegt. Ich habe mich heute entschieden, Teemu Rinkinen die Chance zu geben und mein Vertrauen in ihn hat sich ausgezahlt. Von Jusso Rajala wünsche ich mir mehr Konstanz. Platz vier war unser Ziel. Das haben wir erreicht. Jetzt beginnt die richtige Saison für uns. Die Vorbereitung in den nächsten Tagen wird sehr wichtig sein.“
Die Dresdner Eislöwen treffen im Playoff-Viertelfinale auf den ESV Kaufbeuren. Das erste Spiel der Serie bestreiten die Blau-Weißen am Dienstag, 14. März um 19.30 Uhr in der EnergieVerbund Arena.
EHC Freiburg: Pre-Playoffs beginnen am Dienstag in Freiburg / Rießle verletzt(DEL2) Mit 4:3 hat der EHC Freiburg am Sonntag in Heilbronn gewonnen und sich nach den 52 Spielen der Punkterunde geradezu sensationell den siebten Tabellenplatz in Deutschlands zweithöchster Eishockeyliga DEL2 gesichert. Bereits am morgigen Dienstag, 7. März, beginnen für die Wölfe die Pre-Playoffs mit einem Heimspiel gegen Ravensburg (19.30 Uhr). Verletzt fehlen wird unter anderen der Kapitän.
Der Gegner:
In den Pre-Playoffs misst sich der EHC mit den Ravensburg Towerstars, einem Team, das als vollkommen unberechenbar gilt. Ihr Kader weist die Oberschwaben nominell als Spitzenteam aus. Doch sportlich blieben die Towerstars über weite Strecken der Punkterunde 2016/17 deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Gleichzeitig zeigt der Tod von Trainer Toni Krinner in aller Brutalität, wie unbedeutend das Geschehen auf dem Eis plötzlich sein kann; Krinner ist in der vergangenen Woche nach schwerer Krankheit gestorben. Nun coachen Ex-Profi Christopher Oravec und der frühere Freiburger Kapitän Marcus Bleicher das Team. Verzichten müssen sie in der Mini-Serie gegen Freiburg – es sind nur maximal drei Spiele möglich – voraussichtlich nicht nur auf ihren verletzten Top-Stürmer Mathieu Tousignant, sondern auch auf Torhüter Jonas Langmann. Der Keeper, der sich zuletzt in starker Form präsentiert hatte, handelte sich beim letzten Punktspiel in Bad Nauheim eine Matchstrafe ein und muss mit einer Sperre rechnen.
Die Situation in Freiburg:
Würde man die Oberschwaben aufgrund ihrer – auf ganz verschiedenen Ebenen – äußerst schwierigen Situation unterschätzen, so würde man einen schwerwiegenden Fehler machen. Ravensburg wäre nicht die erste Equipe, die durch widrige Umstände besonders eng zusammenrückt, und Ravensburg hat weiterhin einen exquisit besetzten Kader, der mit DEL2-Stars nur so gespickt ist (beispielhaft genannt seien die Verteidiger Sören Sturm und Alexander Dück sowie die Stürmer Brian Roloff und Adam Lapansky).
Mit einer angespannten Personalsituation hat auch der EHC Freiburg zu kämpfen: In Heilbronn hat Kapitän Philip Rießle einen Schlagschuss ins Gesicht bekommen und sich dabei eine so schwere Verletzung zugezogen, dass er am Montagmorgen in der Freiburger Uniklinik operiert werden musste. Damit fällt er ebenso auf unbestimmte Zeit aus wie Dennis Meyer (Knie-OP) und Radek Duda (Verletzung im oberen Körperbereich). Der Einsatz von Austin Cihak ist unwahrscheinlich.
Wie funktionieren die Pre-Playoffs?
Die Mannschaften auf den Rängen 7 bis 10 spielen die Pre-Playoffs aus: Freiburg trifft auf Ravensburg, Bayreuth auf Riessersee. Die Pre-Playoffs werden im Modus "Best of three" ausgetragen. Das heißt: Wer zwei Spiele gewinnt, zieht ins Viertelfinale ein. Dort trifft der in der Regular Season am schlechtesten platzierte Gewinner vom 14. März an auf Punkterunden-Champion Bietigheim, das bestplatzierte Team bekommt es mit den Löwen Frankfurt zu tun.
Wann wird gespielt?
Dienstag, 7. März, 19.30 Uhr:EHC Freiburg – Ravensburg Towerstars
Freitag, 10. März, 20 Uhr:Ravensburg Towerstars – EHC Freiburg
(falls notwendig:) Sonntag, 12. März, 18.30 Uhr:EHC Freiburg – Ravensburg Towerstars
Wo gibt es Karten?
Der Online-Vorverkauf läuft bis in die Nacht auf Dienstag auf tickets.ehcf.de, die Geschäftsstelle in der Ensisheimer Straße hat am Montag zwischen 17 und 19 Uhr geöffnet. Wer eine Sitzplatzkarte möchte, sollte sich sputen und am besten online bestellen. Stehplätze wird es auch noch am Dienstag von 16.30 Uhr an der Abendkasse geben; mit einem ausverkauften Spiel ist nicht zu rechnen. Wir raten aber dazu, frühzeitig zu kommen – der Andrang dürfte größer, die Schlangen länger sein als sonst: Die Euphorie ist groß, die südbadischen Sportfans lieben das hart arbeitende EHC-Team.
Was für Besonderheiten gibt es am Dienstag?
Pre-Playoffs statt Playdowns, Kampf ums Viertelfinale statt gegen den Abstieg, Blick nach oben statt nach unten: Die jetzt anstehende Serie gegen Ravensburg ist ein sportliches und emotionales Highlight. Deshalb hat sich die aktive Fanszene etwas ganz Besonderes einfallen lassen und wird die Mannschaft am Dienstag mit einer prächtigen Choreografie begrüßen.
Kassel Huskies siegen zum Abschluss in Bietigheim – Weißwasser wartet im Viertelfinale(DEL2) Ohne Adriano Carciola, der für ein Foul im letzten Spiel gegen Crimmitschau für ein Spiel gesperrt wurde, traten die Kassel Huskies am heutigen Sonntag die Reise zu den Bietigheim Steelers an. Das Tor der Schlittenhunde hütete Patrick Klein. Die Neuauflage des Finales hatte keine Auswirkungen mehr auf die Abschlusstabelle, da beide Teams von ihren Plätzen nicht mehr verdrängt werden konnten. Auch die Gastgeber schonten ihren Stammtorhüter, zum Einsatz kam der 20-jährige Patrick Golombek.
Die erste Großchance des Spiels verzeichneten die Steelers nach einer guten Minute, als Wrigley
über den linken Flügel durchbrach, jedoch an Patrick Klein im kurzen Eck scheiterte. Danach
waren es die Huskies, die mehr vom Spiel hatten. Die Versuche von Hungerecker, Merl und
Hanusch stellten Golombek jedoch vor keine Schwierigkeiten. Nach 17 Minuten musste der junge
Mann aber erstmals die Scheibe aus dem Netz holen. Braden Pimm traf aus kurzer Distanz nach
Klinge-Zuspiel zum 0:1. Da DeBlois kurz vor Ende den Puck aus dem Torraum nicht an Golombek
vorbeibekam, ging es mit diesem Zwischenstand in den Mittelabschnitt.
Dort erhöhten die Steelers den Druck und erspielten sich zahlreiche Einschusschancen, die
Patrick Klein aber teilweise glänzend vereitelte. Die Huskies wurden erst in den zweiten zehn
Minuten wieder gefährlich. Bei eigener Überzahl wurde das Tor von Golombek aufs Korn
genommen, dieser behielt aber die Übersicht und hielt seinen Kasten sauber. In der
Schlussminute des 2. Drittels vergaben DeBlois und Pimm zunächst einen Konter in Unterzahl.
Quasi im direkten Gegenzug folgte die Strafe dafür. Nach schönem Spielzug erzielte Rodman
sieben Sekunden vor der Sirene den verdienten 1:1-Ausgleich.
In einem von wenig Unterbrechungen geprägten Schlussabschnitt stellten die Huskies in der 55.
Spielminute per Doppelschlag die Weichen auf Sieg. Pimm nach Klinge-Querpass und Meileur,
der zuvor den Steelers die Scheibe klaute, erhöhten auf 1:3 und sorgten damit für die
Vorentscheidung. In der Schlussminute sorgte Hungerecker mit seinem Treffer zum 1:4 ins leere
Tor für den Endstand.
Die Kassel Huskies schlossen die laufenden DEL2-Hauptrunde somit mit einem Sieg beim Hauptrundenmeister ab. Gegner im Playoff-Viertelfinale sind die Lausitzer Füchse, die als eines der Überraschungsteams der Saison die Hauptrunde als Sechster beendeten.
Kaufbeuren gewinnt letztes Hauptrundenspiel in der Sparkassen Arena - 5:1 Sieg gegen Weißwasser sichert ESVK fünften Tabellenplatz(DEL2) Am heutigen 5. März fand ein emotionales und historisches Spiel zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Lausitzer Füchsen statt, welches der ESVK mit 5:1 vor 2.335 Zuschauern gewann. Damit sicherten sich die Rot-Gelben mit insgesamt 88 Punkten Rang 5 der Tabelle und spielen in der ersten PlayOff-Runde nun gegen die Eislöwen aus Dresden.
Zu Beginn bekamen der DEL2 Trainer des Jahres Hannu Järvenpää von Weißwasser sowie DEL2 Torhüter und zugleich DEL2 Spieler des Jahres Stefan Vajs reichlich Applaus. Ein weiterer Applaus sorgte dann für Gänsehaut im weiten Rund, denn zur Erinnerung an den am Donnerstag verstorbenen Toni Krinners bekam dieser, wie bereits nach dem Klassenerhalt vor gut einem Jahr, eine Minute lang Standing Ovations aller Anwesenden – eine würdige Erinnerung an einen großartigen Menschen, der im Sommer noch das Grundgerüst für diese bisher äußerst erfolgreiche ESVK-Saison mitaufbaute. Zum letzten Mal in der bewegenden Geschichte der Sparkassen Arena, mit großen Bundesliga-Erfolgen, Auf- und Abstiegen sowie denkwürdigen Länderspielen warf Schiedsrichter Eric Daniels dann um 18:30 Uhr den Puck für ein Hauptrundenspiel ein.
Kaufbeuren startete das letzte Hauptrundenspiel äußerst dominant und zwang den Füchsen von der ersten Sekunde an das Spiel auf. Bereits nach 79 Sekunden ging man auch in Führung. Jere Laaksonen kam über die linke Seite und zog unhaltbar für Maximilian Franzreb ins kurze Eck zum 1:0 ab. Immer wieder hatten die Hausherren gute Gelegenheiten und zwangen die Gäste auch zu Fouls, doch unter anderem Jeff Szwez und Florin Ketterer verpassten es, den Vorsprung auszubauen. Die Gäste taten sich in der Offensive ohne Jakub Svoboda und Jeff Hayes äußerst schwer und brauchten ganze zehn Minuten für ihren ersten Schuss auf Stefan Vajs' Gehäuse. Das deutliche Übergewicht des ESVK spiegelte sich auch in der Schussstatistik mit 14:4 wieder.
So ging es mit einem schmeichelhaften 1:0 in den Mittelabschnitt, in dem die Allgäuer nahtlos an ihr Spiel anknüpften. Eine Überzahl diente den Gästen lediglich zur Entlastung. In der 28. Minute belohnte schließlich Joona Karevaara seine Farben. Statt zu passen, schoss der Finne ins kurze Eck zum 2:0. Wie aus dem Nichts hatte dann Weißwasser eine riesige Chance, als ein Puck versprang und Gregor Kubail allein vor Vajs scheiterte. Nach dieser Möglichkeit trauten sich die Gäste deutlich mehr, doch auch Dennis Swinnen scheiterte aussichtsreich an Vajs. Weiterhin war es aber vor allem Franzreb, der permanent gefordert war. So auch im direkten Gegenzug durch Szwez. Keine Chance ließ ihm dann aber Sami Blomqvist. Der Finne nahm direkt nach Ablauf einer Überzahl Maß und setzte den Puck vom rechten, äußeren Bullykreis direkt in den rechten Winkel zu einer verdienten 3:0 Führung. Direkt im Anschluss sollten sich aber die Gäste zurückmelden. In Überzahl gelang Mücke mit einem Schlenzer von der Blauen das 3:1. Mit dem Momentum im Rücken sorgten die Füchse nun erstmalig richtig für Wirbel. Die Chance für sie sollte sich durch eine Spieldauerstrafe gegen Jeff Szwez ergeben, der Marius Schmidt hart checkte.
Doch Stefan Vajs und die sich in die Schüsse werfenden Mitspielern boten kein Vorbei in der Unterzahl, die auch drei Minuten in das letzte Drittel ging. Das Tor schoss dann der ESV. Simon Schütz spielte im Mitteldrittel einen Doppelpass mit Karevaara, wodurch er sich an allen Gegner vorbeitankte und mit der Rückhand zum 4:1 einnetzte. In der 50. Minute fiel dann die endgültige Entscheidung. In Überzahl ließen die Rot-Gelben den Puck flüssig laufen, bis sich Daniel Oppolzer die Scheibe im Slot in aller Ruhe noch auf die Rückhand legen durfte und Franzreb chancenlos war. In den Schlussminuten entwickelte sich trotz des Spielstands und keiner weiterer Tore ein äußerst unterhaltsames Spiel, welches mit der La Ola von den Rängen noch untermalt wurde.
In der anschließenden Pressekonferenz sprach Järvenpää von einem wirklich starken Heimteam, wogegen Weißwasser Probleme hatte, den Puck aus dem eigenen Drittel zu bekommen. Seine Mannschaft habe heute einen sehr leeren Tank gehabt und nun wolle man einmal tief durchatmen, um dann bereit für Kassel zu sein. Er sei überzeugt, dass dann wieder ein anderes Team auf dem Eis stehe. Andreas Brockmann sah bis zur 32. Minuten ein sehr gutes Spiel seiner Mannschaft, bis es dann zu den Strafminuten kam. Zur Saison kann er seinem Team nur ein Kompliment machen. Seine Jungs seien nicht müde und wollen noch mehr. „Es muss uns erst einmal eine Mannschaft vier Mal schlagen", so Brockmann.
Starbulls Rosenheim: Drei Gegentreffer bei eigener Überzahl(DEL2) Die Starbulls Rosenheim haben das letzte Spiel der Hauptrunde in der DEL 2 mit 0:7 gegen die Dresdner Eislöwen verloren, die sich dank dieses klaren Erfolges den vierten Tabellenplatz und damit den Heimvorteil für das Playoff-Viertelfinale sicherten. Vor 2.025 Zuschauern im Rosenheimer emilo-Stadion konnten die Gastgeber, für die das Spiel im Hinblick auf die Tabellenplatzierung bedeutungslos war, in keiner Phase überzeugen. Die Grün-Weißen ließen gar drei der sieben Gegentreffer zu, als sie mit einem Spieler mehr auf dem Eis standen; zwei davon sogar innerhalb von weniger als einer Minute.
Bei den Starbulls fehlten erneut Michael Baindl, Simon Fischhaber, Peter Lindlbauer und Simon Heidenreich. Außerdem standen die Nachwuchs-Spieler Valentin Hein und Veit Wieczorek diesmal nicht zur Verfügung, da sie im DNL-Team zum Einsatz kamen. Im Tor setzte Trainer Franz Steer diesmal auf Timo Herden. Gästecoach Bill Stewart musste wie schon am Freitag auf Torwart Hannibal Weitzmann verzichten, da er von DEL-Kooperationspartner Kölner Haie nicht abgestellt wurde. So stand also mit Kevin Nastiuk ein Kontingentspieler zwischen den Holmen. Und diesmal war es nicht Teemu Rinkinen, der dafür auf der Tribüne Platz nehmen musste, sondern dessen finnischer Landsmann Juuso Rajala.
Und dieser Schachzug sollte sich auszahlen, denn Rinkinen jagte nach einer Rosenheimer Unzulänglichkeit im Aufbauspiel die Scheibe in Unterzahl unhaltbar in den Torwinkel zur Gästeführung (6.). Und nur 55. Sekunden später – die Starbulls agierten noch immer mit einem Mann mehr auf dem Eis – sagte Dresdens Topscorer Bredan Cook „Danke“, als ihm der von allen guten Geistern verlassen scheinende Rosenheimer Verteidiger Cameron Burt das Spielgerät zentral vor dem eigenen Tor auf die Schlägerschaufel servierte. Starbulls-Keeper Timo Herden hatte keine Chance mehr, das 0:2 zu verhindern (7.). In der 18. Spielminute stellten die Eislöwen gar auf 0:3. Erneut agierten die Hausherren im Aufbauspiel extrem fahrlässig, Alexander Höller fing die Scheibe ab, bediente Rinkinen, der legte quer auf Dominik Grafenthin, der Rest war Formsache. Dresden ging aber auch deshalb mit dieser klaren Führung in die erste Pause, weil Torwart Kevin Nastiuk absolut sicher agiere und gute Rosenheimer Chancen durch Tyler Scofield in Überzahl (6.), Manuel Edfelder (10.) und Thomas Reichel (17.) zunichte machte.
Im zweiten Durchgang versuchten die Starbulls von Beginn an das Spiel an sich zu reißen – was aber nicht nachhaltig gelang. Stattdessen hieß es schnell 0:4, weil Timo Herden einen Schuss von der blauen Linie von Tomas Schmidt trotz freier Sicht durchrutschen ließ und Eric Valentin das Spielgerät ungehindert über die Torlinie schieben konnte (23.). Herden wurde eine Minute später von Lukas Steinhauer abgelöst, doch auch der musste bereits eine gute Minute später erstmals hinter sich greifen. Zum dritten Mal trafen die Gäste gegen konfuse Starbulls in Unterzahl, diesmal nach überlegter Vorarbeit von Rinkinen durch Alexander Höller – 0:5 (25.). Allerdings war der Treffer irregulär, denn der Torschütze traf Rosenheims Burt mit der Schlägerschaufel voll im Gesicht. Burt (30.) und Jonas Valkonen (31.) scheiterten danach mit hervorragenden Einschussmöglichkeiten am starken Gästetorwart Nastiuk, doch insgesamt enttäuschte die Leistung der Grün-Weißen auch im zweiten Spielabschnitt.
Im dritten Drittel dauerte es nur 33 Sekunden, ehe die Eislöwen in Überzahl auf 0:6 erhöhten. Torschütze war Tomas Schmidt nach Zuspiel von Ville Hämäläinen und Brendan Cook. Ebenfalls Tomas Schmidt, diesmal nach Zuarbeit von Arturs Kruminsch und Steven Rupprich, stellte in der 46. Spielminute mit einem weiteren Überzahltreffer den 0:7-Endstand her. Fast hätte Rinkinen sogar noch das 0:8 folgen lassen, doch sein Schlenzer, an dem Torwart Steinhauer vorbei griff, blieb am Pfosten liegen (57.). Für die Starbulls vergab Greg Classen Sekunden später alleine auf den fehlerfreien Gästekeeper Nastiuk zufahrend die größte Chance zum Ehrentreffer.
Gästecoach Bill Stewart war mit dem Spiel und dem Ergebnis zufrieden, wollte den deutlichen Sieg aber nicht überbewerten: „Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir die Hauptrunde als eines der ersten vier Teams abschließen wollen. Das haben wir geschafft. Aber die richtige Saison geht jetzt erst los. Heute haben wir sehr intensiv gespielt und die Partie über unsere Schnelligkeit gewonnen. Die Entscheidung für Rinkinen und gegen Rajala heute war für mich sehr schwierig, weil Rajala eine sehr konstante Saison spielt.“
Starbulls-Trainer Franz Steer sah in der Partie ein konträres Bild zu den letzten Spielen: „Wir haben die letzten beiden Partien vor allem dank gutem Überzahl- und Unterzahlspiel erfolgreich gestaltet. Aber wenn man drei Gegentore bei eigener Überzahl bekommt und dann auch noch zwei in Unterzahl, dann kann man nicht gewinnen. Dresden hat bei den Toren einfach nur eiskalt zuschlagen müssen, ermöglicht haben wir die Chancen dazu selbst. Wir wollten uns ganz anders präsentieren und unbedingt mit einem Erfolgserlebnis in die Spielpause vor den Playdowns gehen. Aber vielleicht war das Spiel heute ja ein Warnschuss zum richtigen Zeitpunkt und hat gezeigt was passiert, wenn nicht jeder 100 Prozent gibt. Das einzig Positive aus Rosenheimer Sicht heute waren heute die Zuschauer.“
Für die Starbulls Rosenheim steht nun eine Pause von über einer Woche an, bevor die Ausscheidungsrunde um den Klassenerhalt startet. Dabei trifft die Mannschaft von Franz Steer auf die Heilbronner Falken. Das erste von maximal sieben Duellen – vier Gewinnspiele – findet am Dienstag, 14. März um 19:30 Uhr im Rosenheimer emilo-Stadion statt.
Lausitzer Füchse: Wer wird der „Fuchs des Jahres“? Abstimmung läuft bis 16. März(DEL2) Es gehört inzwischen zu einer festen Tradition bei den Lausitzer Füchsen, dass zum Ende einer Saison der „Fuchs des Jahres“ gekürt wird. Auch in diesem Jahr findet diese Wahl wieder statt.
Auf der Facebook-Seite des Eishockey-Zweitligisten läuft bis zum 16.März die Abstimmung darüber. Außerdem können Vorschläge auch per Mail (presse[at]lausitzer-fuechse.de) und per Post (EHC Lausitzer Füchse, Prof. Wagenfeld Ring 74, 02943 Weißwasser) geschickt werden. Bei der Abstimmung per Mail und Post muss unbedingt die persönliche Anschrift erkennbar sein. Dies ist wichtig, da unter allen Teilnehmern ein Füchse-Trikot verlost wird. Zur Auswahl stehen alle Spieler aus dem aktuellen Kader der Lausitzer Füchse. Die Auszeichnung wird von der Firma SpiegelART Noack unterstützt. Sie stellt die Pokale für den „Fuchs des Jahres 2017“, sowie für die Zweit-und Drittplatzieren, zur Verfügung.
2016 hatte Darren Haydar die Wahl zum „Fuchs des Jahres“ gewonnen.
(OLS) Mit 3:0 (2:0, 1:0, 0:0) gewinnen die Tölzer Löwen am Sonntag gegen den EC Peiting. Es ist der sechste Sieg im sechsten Aufeinandertreffen. Doch die eigentliche Nachricht des Abends lautet: Die Tölzer Löwen schließen die Oberliga-Süd-Meisterrunde als Erster ab und sind damit offiziell Meister der Oberliga Süd.
Am Sonntagabend hielt Markus Janka seinen Kasten sauber - es war der insgesamt sechste Shutout für den Löwen-Goalie. Mit 103 Gegentoren stellen die Tölzer Löwen die mit Abstand beste Defensive der Liga, und auch gegen den EC Peiting standen die „Buam“ defensiv sicher. In den ersten zehn Minuten entwickelte sich noch ein recht ausgeglichenes Spiel, doch mit zunehmender Spieldauer machten die Gastgeber klar, wer Herr in der Hacker-Pschorr Arena ist. Johannes Sedlmayr traf nach acht Minuten aus kurzer Distanz zur Führung, Klaus Kathan setzte nach 17 Minuten das 2:0 drauf, und schnell wurde klar: Die Löwen haben alles im Griff. Kaum einmal kam der ECP gefährlich ins Tölzer Drittel und falls die Gäste einmal vor Markus Janka auftauchten, hielt dieser gewohnt sicher. Spätestens nach dem 3:0 durch Stefan Reiter - er verwandelte nach einer schönen Kombination über Klaus Kathan und Florian Strobl - gingen die Feierlichkeiten los. Die 1722 Zuschauer bejubelten ihre „Buam“ euphorisch. Dies war auch dem Umstand geschuldet, dass das Spiel im letzten Drittel etwas abflachte. Die Löwen taten nur noch das Nötigste und der EC Peiting fügte sich in die Niederlage. So bleiben aus der restlichen Spieldauer hauptsächlich die lautstarken Fangesänge in Erinnerung.
102 Punkte haben die Tölzer Löwen in 46 Spielen gesammelt, nun geht die Saison allerdings erst richtig los. Gegner in der ersten Playoff-Runde ist der EV Landshut, der nach dem Trainerwechsel neuen Schwung geholt hat. Los geht´s mit einem Heimspiel am kommenden Freitag (Spielbeginn: 19:30 Uhr). Gespielt wird im Modus Best-of-five.
Zum Abschluss siegt der EV Regensburg bei den Selber Wölfen(OLS) Gegen einen wie erwartet stark dezimierten VER Selb holen die Schützlinge von Doug Irwin mit einem 5:3-Auswärtssieg die letzten drei Punkte der Saison. Ab Freitag starten gegen Sonthofen die Playoffs.
Die 2.011 Zuschauer sahen wie vermeldet dünne Kader auf beiden Seiten. Bei den heimischen Wölfen waren alle gemeldeten Ausfälle, ganze acht Spieler fehlten verletzt oder krank, auch nicht mit dabei und auch der EVR musste auf einige Akteure verzichten. Alle drei DNL-Stürmer (Schwarz, Kroschinski, Stöhr), die am Freitag noch gegen Bad Tölz aufliefen, agierten wieder für ihr Nachwuchsteam und auch Brandon Wong, Lukas Heger, Tim Brunnhuber und Daniel Stiefenhofer waren verletzungsbedingt nicht mit dabei. Peter Holmgren fehlte erneut aus privaten Gründen, sodass Cody Brenner als Ersatzmann Jonas Leserer zur Seite gestellt bekam.
Der Start in die Partie war temporeich und bot Chancen auf beiden Seiten. Für Selb ging es ja noch um die Chance, in allerletzter Sekunde den ersten Platz zurück zu erobern. Zunächst spielte aber nur der Gast und vor allem die Reihe um Nikola Gajovsky, der pünktlich zu den Playoffs in bestechender Form ist, sorgte für mächtig Gefahr vor Selbs Keeper Sebastian Stefaniszin. Allerdings gelang es auch den von Henry Thom betreuten Wölfen, durch einige Konter gefährlich vor das Gäste-Gehäuse zu kommen. Schon in der 10. Spielminute musste Cody Brenner für Regensburg die größte Wölfe-Möglichkeit entschärfen, als Achim Moosberger trotz toller Körpertäuschung im EVR-Torhüter seinen Meister fand.
Die Treffer in dieser Partie hebten sich beide Mannschaften für die letzten beiden Drittel auf. Zunächst war aber auch in Abschnitt zwei lange kein Treffer zu erwarten, sodass schon manch Zuschauer unkte, dass es torlos bis ins Penaltyschießen gehen könnte. Zum Glück kam es aber anders und in der 31. Spielminute zappelte die Scheibe zum ersten Mal im Netz. Ein Traum-Doppelpass von Vitali Stähle und Nikola Gajovsky bei angezeigter Strafe für Selb brachte Gajovsky so viel Raum, dass dieser schön aus dem Handgelenk zum 1:0 für die Gäste treffen konnte. In der 36. Minute war es dann erneut der Tscheche, als er in Überzahl an der blauen Linie von Barry Noe bedient wurde und von dort trocken auf der Fanghandseite von Stefaniszin auf 2:0 erhöhte. Nur 44 Sekunden später jubelte aber der Wölfe-Anhang, denn Youngster Wich sorgte mit seiner Oberliga-Torpremiere für den 1:2-Anschluss noch vor der ersten Sirene, als er einen Abpraller nur noch über die Linie drücken musste.
In den letzten Abschnitt startete Selb dann besser und drückte vehement auf das Ausgleichstor. Zunächst hielt Regensburg dagegen, doch in der 45. Spielminute narrte Jared Mudryk die Regensburger Abwehr und Torsteher Brenner per Bauerntrick zum 2:2. Wie würde nun der Gast darauf reagieren, der mit Sicherheit darauf spekulierte, dass den Franken die Kraft ausgehen würde?! Die Antwort lautet: Sehr gut! Schon in der 49. Minute traf Yannick Drews zum 3:2 für seine Farben, als er einen Gulda-Schuss unhaltbar abfälschen konnte. Wenige Augenblicke später dachte sich dann wohl Vitali Stähle: Was mein Teamkollege kann, kann ich auch und so fälschte der Deutsch-Russe auch einen Schuss - diesmal Korbinian Schütz von der blauen Linie - zum 4:2 ab (51.). Zwar sorgte Achim Moosberger in Minute 55 durch seinen Treffer zum 3:4 nochmal für Hoffnung, jedoch klappte es am Ende nicht mehr für die Hausherren. Wölfe-Coach Thom nahm zwar in der 58. Spielminute eine Auszeit und seinen Goalie vom Eis, doch neun Sekunden vor Ende traf Nikola Gajovsky zum dritten Mal an diesem Abend und krönte eine erneute starke Leistung mit dem Empty Net-Goal zum 5:3-Endstand.
Somit schließt der EV Regensburg die reguläre Saison nach 46 Spieltagen auf Tabellenplatz drei ab und misst sich im Playoff-Achtelfinale ab dem kommenden Freitag mit dem ERC Sonthofen. Die Bulls befanden sich in den letzten Wochen in bestechender Form und werden mit Sicherheit ein schwerer Gegner in der best-of-five-Serie sein. Infos rund um die erste Serie und den Ticketverkauf gibt es ab 10.00 Uhr auf allen bekannten Kanälen.
Selber Wölfe kämpfen bis zum Umfallen(OLS) Unsere Wölfe müssen zum Spitzenspiel am letzten Spieltag der Meisterrunde in der Oberliga Süd weiter stark ersatzgeschwächt gegen den EV Regensburg antreten. Neben den beiden verletzten Schiener und Schadewaldt, hüten weiterhin Kümpel, Schneider, Geisberger, Dorr, Deske und Neumann das Krankenbett.
Dafür rücken die Nachwuchscracks Baetge, Silbermann, Wich und Lück in den Kader der ersten Mannschaft und sie schlagen sich tapfer.
Nach einer kurzen Abtastphase beider Mannschaften geben unsere Wölfe in Person von Wich und Mudryk die ersten Torschüsse ab. Beide Male bleibt der Regensburger Torhüter Brenner jedoch Sieger. Die gut 2.000 Zuschauer honorieren - sofern sie unseren Wölfen wohl gesonnen sind - den großen Kampfgeist unseres Rumpfkaders und peitschen ihr Team frenetisch nach vorne. Auch die Regensburger verstecken sich keineswegs, so dass sich ein ausgeglichenes und ansehnliches Spiel entwickelt. Unsere Wölfe tauchen mehrmals im Konter gefährlich vor dem Regensburger Kasten auf, ein Tor soll aber im ersten Drittel auf beiden Seiten nicht fallen.
In der 26. Spielminute kann der EV Regensburg eine kurze Drangphase unseres Teams nur in Kauf einer Strafe stoppen. Aber auch aus dieser Überzahlsituation können wir kein Kapital schlagen. Besser machen es fünf Minuten später die Gäste: Bei angezeigter Strafe gegen Ondruschka versenkt Gajovsky mit einem gezielten Schuss die Scheibe im Selber Tor. Doch auch als Regensburg, erneut in Überzahl, auf zwei Tore erhöht, stecken unsere Wölfe den Kopf nicht in den Sand und spielen unbeeindruckt weiter. Keine Minute nach dem Nackenschlag verkürzt Wich mit seinem ersten Treffer in der Oberliga auf 1:2. Gare und Moosberger haben kurz vor der Pausensirene sogar noch den Ausgleichstreffer auf dem Schläger, kommen aber nicht an Brenner vorbei.
Als Dunlop auf Regensburger Seite die Strafbank drückt, bietet sich für uns wieder die Chance auf den Ausgleich durch Piwowarczyk. Jedoch muss auch Stefaniszin bei einem Gajovsky-Konter Kopf und Kragen riskieren, um einen Unterzahl-Treffer für die Gäste zu verhindern. In der 45. Minute gleicht die NETZSCHArena einem Tollhaus, nachdem Mudryk aus unmöglichem Winkel einen Gegenspieler anschießt und quasi „über Bande“ ins Tor trifft. Doch Regensburg schlägt durch zwei abgefälschte Treffer innerhalb von nicht einmal zwei Minuten gnadenlos zurück. Nach Moosbergers Anschlusstreffer keimt nochmal Hoffnung auf unserer Seite auf. Wir nehmen eine Minute vor Schluss Stefaniszin zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch neun Sekunden vor Spielende macht Regensburg durch Gajovskys dritten Treffer an diesem Abend den Deckel auf das Spiel. Unsere Wölfe können aber trotz der Niederlage erhobenen Hauptes das Eis verlassen.
Am Freitag beginnt die schönste Zeit für alle Eishockeyspieler und Fans: die Playoffs. Unsere Wölfe treffen dabei auf den Tabellensiebten Blue Devils Weiden. Das 1. Playoffspiel beider Teams findet am Freitag, 10.03.2017 um 20.00 Uhr in der NETZSCH-Arena.
Moskitos Essen sichern in der Overtime dritten Platz(OLN) Mit dem hart umkämpften 2:1 (0:0, 1:1, 0:0, 1:0) Sieg gegen die Tilburg Trappers sicherten sich die Wohnbau Moskitos im letzten Spiel der Meisterrunde den 3. Tabellenplatz der Oberliga Nord und treffen nun im ersten Play Off Spiel auf die Icefighters Leipzig (Freitag, 17. März, 20 Uhr – Eishalle Essen-West)
1.433 Zuschauer gaben dem Spiel gegen Tilburg einen würdigen Rahmen, bei zwei Mannschaften die sich bei bestem Play Off Eishockey weitegehend neutralisierten. Bereits in den ersten 20 Minuten bekamen Sebastian Staudt im Tor der Wohnbau Moskitos, aber auch Ian Meierdres im Kasten der Trappers so einiges zu tun, beide hielten jedoch ihr Tor zunächst sauber. Die Trappers hatten optisch mehr vom Spiel, doch die Wohnbau Moskitos ihrerseits befreiten sich immer wieder, kamen auch selbst zu einigen guten Chancen. Zwei Mal verpassten die Moskitos, frei am langen Pfosten stehend eine gute Gelegenheit in Führung zu gehen.
Mit dem Beginn der zweiten 20 Minuten sollte es dann lauter werden am Essener Westbahnhof. Zunächst hatten die etwa 250 mitgereisten Fans der Niederländer Grund zum Jubeln. Tilburg wirbelte rund um das Essener Tor, zwei, drei Mal konnte Sebastian Staudt in höchster Not abwehren, dann bekam Mitch Bruijsten aus kurzer Distanz die Nachschusschance und netzte diese dann auch ein. Es stand 1:0 für die Gäste aus Holland. Doch die Moskitos gaben zu keinem Zeitpunkt des Spiels auf, alle hängten sich voll rein und sollten nur eine Minute später belohnt werden. Andrej Bires setzte sich am linken Flügel schön durch und sah seinen völlig freistehenden Sturmpartner Dominik Patocka vor dem Trappers Gehäuse stehen. Traumpass quer durch die Abwehr der Gäste und Patocka konnte sich quasi die Ecke aussuchen.
Beide Mannschaften schenkten sich im weiteren Verlauf des Spiels nichts. Mehrfach standen beide Abwehrreihen und die Torhüter im Fokus. Und der Blick aufs Smartphone war während des Spiels auch immer dabei, denn der dritte punktgleiche Konkurrent spielte zeitgleich in Halle. Am Ende neutralisierten sich beide Teams soweit, dass die Verlängerung ranmusste. Hier begannen beide Mannschaften zunächst äußerst vorsichtig, taktierten ganz kurz. Ja, bis sich die große Chance bot, einem Verteidiger war es vorbehalten den Weg auf Platz Drei freizumachen. Oliver Granz, fuhr seelenruhig mit Scheibe ins Drittel der Gäste, und fuhr, und fuhr, ohne dass er groß behindert wurde. Soweit bis er die richtige Position gefunden hatte, und dann hämmerte er die kleine schwarze Scheibe unter die Latte von Tilburgs Tor. Der Rest war Jubel in der Eissporthalle am Westbahnhof.
Frank Gentges, der Essener Cheftrainer sagte in der Pressekonferenz: „Wir haben gesehen, Tilburg hat alles dafür getan Vizemeister zu werden, und wir haben das auch. Das war Play Off Eishockey, das war überragendes Eishockey, das war Werbung fürs Eishockey. Man muss nichts darauf geben was manche Leute schreiben, das ist dummes Gerede, wir sind Sportsleute, wir wollen gewinnen. Wir sind nun Dritter punktgleich mit dem Zweiten, ich bin total Stolz auf meine Mannschaft, der Verein kann stolz auf diese Mannschaft sein.“
FTV Hamburg: Unnötige Niederlage gegen Wedemark, 3:4 (2:0/0:1/1:3)(OLN) Coach Bartkevics und Co-Kapitän Tillert waren in der Pressekonferenz noch ziemlich angefressen über diese unnötige Heim-Niederlage im letzten Spiel der Meisterrunde. Bartkevics bemängelte, dass sich die Spieler nach der 2:0 Führung zu sicher gefühlt haben und dann nicht mehr 100% gaben und sich viele Leichtsinnsfehler vorne wie hinten erlaubten. Ein so routinierter Gegner nutzt dies dann natürlich aus, immerhin stehen neben zwei sehr starken Kontingentspielern Budd und Adams mit Bombis, Reiß und Morczinietz noch drei DEL erfahrene Spieler im Team und auch Lehmann und Schütt gehören seit Jahren zu den Top-Leuten in der Oberliga. Am Ende ging die knappe Niederlage in Ordnung. Die gute Nachricht, einige angeschlagene Spieler konnten wieder mitmischen, es fehlten nur Kluvetasch, Zimmer und Hollmann. Gott sei Dank, kam auch kein weiterer verletzter oder gesperrter Spieler hinzu. Bis zur letzten Sekunde spannend blieb der Kampf um die Oberliga-Plätze 2-4. Am Ende setzte sich Duisburg mit 4:3 knapp in Halle durch und Essen gewann das "Endspiel" um Platz 2 zuhause in der Overtime gegen Tilburg mit 2:1. Das bedeutet, dass die Crocodiles in den Play-offs nun gegen die Tilburg Trappers spielen müssen. Sicher der unangenehmste Gegener, zudem der einzige, gegen den kein einziger Punkt erzielt wurde. Allerdings hatten sich die Crocodiles in beiden Spielen in Hamburg der Profitruppe aus Holland zweimal nur sehr unglücklich und knapp geschlagen geben müssen. Da Playoffs ja bekannterweise ihre eigenen Gesetze haben, kündigten Bartkevics und Tillert bereits an, dass das Team 100% geben wird und bis zur letzten Sekunden fighten wird.
Zu Beginn sahen die 1.723 Zuschauer ein munteres und schnelles Spiel, in dem die Crocodiles das Spielgeschehen aber klar dominierten. 15:6 Torschüsse belegen dies deutlich. Nach nur 25 Sekunden prüft Budd Kai Kristian, der aber stark pariert. Im direkten Gegenzug dann schon das erste Tor für die Crocodiles, 1:0 McGowan nach nur 44 Sekunden. Eine erste Strafzeit überstanden die Skorpione noch, aber in der zweiten war dann Schluss mit lustig. Den Schuss von McGowan kann Goalie Korff noch abwehren, aber André Gerartz hat dann keine Mühe den Nachschuss im Wedemarker Tor unterzubringen, 2:0 (12:20). Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause.
Im zweiten Drittel nahmen dann die von Coach Bartkevics bemängelten Nachlässigkeiten zu. Das Spiel nun ausgeglichener. Nach 5:18 erzielen die Scorpions den Anschlusstreffer durch Budd, nur noch 2:1. In der dreizehnten Minute fast der Ausgleich, aber der Skorpion schafft es, den Puck am leeren Tor vorbei zu schießen. Eine Minute später eine ähnliche Szene auf der anderen Seite. Dann noch einmal Powerplay für Hamburg, der Puck läuft gut und gekonnt durch das Angriffsdrittel, aber zum Abschluss kommen die Krokodile leider selten. Kurz vor Schluss Wedemark mit einer dicken Chance und exakt 1 Sekunde vor Drittelende hätten die Crocodiles fast noch das 3:1 erzielt. So blieb es bei der knappen 2:1 Führung. Wedemark startet gleich mit Druck ins letzte Drittel, die Crocodiles hingegen etwas schläfrig. Kristian muss schon nach 40 Sekunden retten und kurze Zeit später liegt der Puck dann doch im Hamburger Tor, dieses wird aber zu recht nicht gegeben, da es mit dem Schlittschuh erzielt wurde. Die Wedemarker Proteste hielten sich in Grenzen. Den Ausgleich erzielt Schütt mit einem verdeckten Schuss, 2:2 (5:05). Bei den Krokodilen läuft nicht viel zusammen, Schubert mal mit einem knackigen Schuss von der Blauen, knapp vorbei. 6:37 die Wedemarker Führung durch Adams, der einen kapitalen Fehler der Croco-Defense ausnutzen kann, 2:3. Zweieinhalb Minuten später rettet Kristian wieder in höchster Not. Dann hat Wedemark Glück, dass ein weiterer Kracher von Schubert nicht einschlägt, Torwart Korff ist zwar dran, aber der Puck springt über ihn hinweg, allerdings ganz knapp neben das Tor. 14:04 Budd muss bei Wedemark auf die Strafbank. Dieses Mal dauert es nur 23 Sekunden bis wieder Gerartz zum 3:3 trifft. McGowan vergibt noch das 4:3. 1:32 vor dem Ende muss dann Marek in die Kühlbox und das wird auch prompt bestraft, Budd steht frei vor dem Slot und fälscht einen Schuss unhaltbar ab, 3:4 (19:06). Die Crocodiles nehmen zwar noch einmal den Torwart raus, aber ohne Erfolg.
Die starke Meisterrunde haben die Crocodiles mit 7 Siegen und 7 Niederlagen ausgeglichen gestaltet. Zwischendrin schien den Reptilien mal die Luft auszugehen, als man 4x infolge punktlos blieb, aber das Team kam wieder in die Spur und konnte dann mit Herne und Essen zwei Top-Teams bezwingen. Die gestrige Heimniederlage sollte man also richtig einordnen. Die Männer um Capitano Schubert haben am kommenden Wochenende spielfrei, da dann die Pre-Playoffs stattfinden. Das erste Playoff-Spiel findet am 17.03. in Tilburg statt. Im Eisland sehen wir Playoff-Hockey erstmals am Sonntag, den 19.03. um 19:00Uhr. Karten gibt es wie immer in Claudias Vereinshaus oder über den Ticketshop auf der Homepage. Der frühe Vogel fängt den Wurm, wer dabei sein möchte, sollte/muss sich beeilen! (geh)
(OLN) Mit einem Sieg, dem 34. in dieser Saison, beendete der Herner EV am Sonntagabend am heimischen Gysenberg die Meisterrunde der Oberliga Nord und wartet nun als top gesetzte Mannschaft auf die am 17. März 2017 mit einem Heimspiel beginnenden Playoffs. Allerdings musste der 4:3-Erfolg gegen stark aufspielende Leipziger Icefighters hart erkämpft werden, zumal die Gäste nach 22 Minuten bereits mit 3:1 vorne lagen. Trotzdem begannen schon in den letzten zwei Spielminuten die Meisterfeierlichkeiten, als die Fans lautstark „Oberliga Meister“ skandierten. Nach Abpfiff wurde mit der Pokalübergabe durch DEB Ligenleiter Oliver Seeliger an HEV Ehrenpräsident Günter Thill weiter gefeiert und die Mannschaft der Grün-Weiß-Roten überraschte ihre Fans abschließend mit einer kleinen Pyro-Einlage. Die Partie begann mit einer schnellen Führung der Gäste, die bereits in der 5. Minute ihre erste Überzahlmöglichkeit durch Ian Farell nach einer guten Kombination zum 0:1 nutzen konnten. Aber auch der HEV zeigte gute Powerplay-Qualitäten und so konnte Dominik Luft fünf Minuten später die erste Herner Überzahlsituation ebenfalls nach einer tollen Kombination über drei Stationen zum Ausgleich abschließen. Die Icefighters, denen man anmerkte dass sie unbedingt die noch nötigen Punkte für die direkte Playoff-Qualifikation am Gysenberg holen wollten, spielten weiterhin schnell und direkt nach vorne und konnten in der 13. Minute erneut im Powerplay durch Hubert Berger im Nachschuss das 1:2 erzielen. Und sie holten sich sogar weitere gute Chancen heraus, so dass Michel Weidekamp im HEV Gehäuse einiges zu tun bekam. Die Pausenführung war auf jeden Fall verdient. Kurz nach Wiederanpfiff brachte ein satter Schuss aus halblinker Position dann sogar das 1:3 und nun war Kämpfen angesagt aus Sicht der Heimmannschaft. Das ohnehin schon temporeiche Spiel wurde nun noch intensiver und nur 20 Sekunden nach dem Zwei-Tore-Rückstand hatte der HEV eine gute Chance zur Ergebnisverbesserung. Die gelang dann in der 26. Minute, als Damian Schneider nach tollem Alleingang kurz vor dem Leipziger Gehäuse zu Fall gebracht wurde und den zugesprochenen Penalty sicher und gekonnt halbhoch zum 2:3 versenkte. Weitere gute Herner Chancen folgten, aber auch die Gäste zeigten sich immer wieder gefährlich. Der Ausgleich fiel dann in der 37. Minute und erneut war es eine gute Überzahl-Kombination, die von Aaron McLeod gekonnt ins kurze Eck vollendet wurde.
Im letzten Abschnitt bot sich ein ähnliches Bild wie in Abschnitt zwei. Der HEV hatte mehr Spielanteile und gute Chancen, Leipzig kam immer wieder zu schnellen Gegenangriffen. So auch in der 47. Minute, als die Icefighters erneut an Michel Weidekamp scheiterten. Eine Minute später war es dann aber Stephan Kreuzmann, der den HEV mit dem Treffer zum 4:3 zum ersten Mal in Führung bringen konnte. Entschieden war damit aber noch nichts. Die Icefighters hatten noch zwei Überzahlmöglichkeiten und Michel Weidekamp musste noch ein paar Mal zupacken. Die letzte Leipziger Chance gab es in der 58. Minute. Danach nahm Leipzigs Coach Sven Gerike noch eine Auszeit, brachte 32 Sekunden vor der Schlusssirene noch einen sechsten Feldspieler für seinen Torhüter, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Stattdessen kombinierten Brad Snetsinger und Aaron Mcleod in den letzten Sekunden alleine aufs leere Gäste Gehäuse zu, der letzte Schuss ging aber wenige Zentimeter am Tor vorbei. Nach Spielende waren beide Trainer zufrieden. Frank Petrozza auf HEV Seiten über den Sieg und die bisher so toll verlaufende Punkterunde, Seven Gerike darüber, dass sein Team im Laufe der Saison sich kontinuierlich steigern und trotz der Niederlage den sechsten Tabellenplatz und damit die sichere Playoff-Teilnahme verteidigen konnte. Immerhin wissen die Icefighters bereits, gegen wen sie in den Playoffs anzutreten haben, nämlich gegen die Essener Moskitos. Die konnten am letzten Spieltag noch auf Platz drei klettern. Tilburg landete auf Platz vier und spielt gegen Hamburg, Duisburg holte sich Rang zwei und wartet nun ebenfalls wie der Herner EV auf die Sieger der Pre-Playoffs, die am nächsten Wochenende beginnen. Hier treffen die Saale Bulls Halle auf die Black Dragons Erfurt sowie die Wedemark Scorpions auf die Hannover Indians. Der Herner EV trifft dann in den Playoffs auf den Sieger dieser beiden Duelle mit der schlechteren Platzierung in der letzten Punkterunde.
ESC Wedemark Scorpions gegen Hannover Indians - 4:3 Auswärtssieg des ESC in Hamburg(OLN) Das wird der bisherige Saisonhöhepunkt, wenn am Freitagabend (10.03.) um 20 Uhr die „Pre-Play-off“ Partie zwischen den ESC Wedemark Scorpions und den Hannover Indians im Mellendorfer Eisstadion angepfiffen wird. Nachdem sich die Indians gegen Erfurt am letzten Wochenende durchgesetzt haben, war die Begegnung zwischen der Wedemark und Hannover perfekt.
Wenn sich die Indians in der Hauptrunde auch nur für die Qualifikationsrunde (Plätze 9 – 16) qualifiziert hatten und die Wedemärker die Meisterrunde (Plätze 1 – 8) erreicht hatten, spricht allein der Saisonetat der Indians, der ein Mehrfaches der Scorpions beträgt, eine klare Sprache zum Kräfteverhältnis der beiden Konkurrenten die in maximal drei Begegnungen (10.03/12.03 falls ein Entscheidungsspiel nötig wird 14.03) aufeinandertreffen.
Der Sieger dieser Pre-Play-offs hat dann voraussichtlich den Platz 8 der Play-offs sicher und trifft auf den 1ten der Meisterrunde dem Herner EV.
Mit einer starken Leistung haben die Wedemark Scorpions ihr letztes Auswärtsspiel der Meisterrunde in Hamburg gegen die Crocodiles mit 4:3 (0:2/1:0/3:1) gewonnen und damit unterstrichen, dass sie trotz des Etatunterschiedes, sportlich alles geben werden um in der Begegnung gegen die Indians die Nase vorne zu behalten.
Andy Reiss der in der Heimbegegnung gegen Essen eine Spieldauerstrafe erhielt, wird am Freitag gegen die Indians wieder dabei sein, da er seine Spiel Sperre gegen Hamburg abgesessen hat. Auch Sebastian Pigache der seit einigen Wochen wegen seiner Verletzung pausieren musste, brennt darauf am kommenden Freitag aufs Eis zu gehen. Nach der guten Trainingseinheit der letzten Woche fühlt er sich absolut fit und bereit der Mannschaft zu helfen.
Lediglich Tommy Pape der am Freitag eine Matchstrafe erhielt steht den Wedemärkern gegen die Indians nicht zur Verfügung.
„Volle Konzentration einzig und allein auf die Begegnung am Freitag“, sagte übereinstimmend das Trainerduo Reiss/Willmann vor der Begegnung, „anders haben wir keine Chance diese schwere Aufgabe zu lösen.“
Der geplante Einstand von Brett Beebe ist leider geplatzt, der Flug auch bereits storniert, da Beebe bei seinem letzten Spiel in den USA sich eine schwere Gehirnerschütterung zugezogen hat und strenge Bettruhe verordnet bekam.
„Macht nichts“, so Sportchef Eric Haselbacher, „unser Team ist mental stark, wir sind vorbereitet, wir haben gute Charaktere im Kader und wir werden zeigen, warum wir in der Wedemark schon sehr häufig große Erfolge erzielt haben.
Bahn frei für die Oberliga! TEV Miesbach bezwingt Höchstadt mit 6:5(BYL) Der Underdog aus dem Oberland hat es tatsächlich geschafft! Mit dem 6:5-Sieg im heutigen Heimspiel gegen die Höchstadt Alligators hat der TEV Miesbach in Spiel vier den dritten Sieg eingefahren und damit die Viertelfinalserie mit 3:1 für sich entschieden. Mit dem Einzug ins Halbfinale haben sich die Rot-Weißen das Ticket für die Oberliga Süd gesichert. Entsprechend ausgelassen haben Spieler und Fans nach dem Abpfiff noch lange gemeinsam auf dem Eis gefeiert. Hauptschlager der dargebotenen Sangeskünste war der Hit „Nie mehr, nie mehr, Bayernliga!“
Rasant und mit viel Tempo sind die Hausherren ins Spiel gestartet und konnten bereits nach 30 Sekunden den ersten gefährlichen Schuss von Tom-Patric Kimmel ans Außennetz verzeichnen. Die nächsten Minuten war klar der TEV am Drücker. Durch einen unnötigen Scheibenverlust vor dem eigenen Tor dann völlig überraschend das 0:1 für die Gäste (5.). Michal Petrak hatte die Scheibe abgefangen und auf Michael Cejka abgelegt, der Timon Ewert im Tor der Kreisstädter keine Chance ließ. Der TEV antwortete aber postwendend. Noch nicht einmal eine Minute später fälschte Jan Trojan einen Schlagschuss von Peter Kathan von der blauen Linie ins gegnerische Tor zum 1:1 ab (6.). Nur wenig später Glück für den HEC, nachdem Gästetorhüter Carsten Metz einen Schuss von Kimmel gerade noch parieren konnte. Die nächsten Minuten nahmen die Gäste kurzzeitig das Spiel in die Hand. Die beste Chance, die sich daraus ergab, hatte Thilo Grau, der knapp über das Miesbacher Tor zielte. Danach forderte erneut Cejka den Miesbacher Goalie. Bei der ersten Strafzeit für den TEV fiel dann das nächste Tor, aber nicht für die Alligators, sondern für die Hausherren. René Müller und Trojan hatten sich bei einem schnellen Konter die Scheibe gegenseitig zugespielt und letzterer den Puck eiskalt in den Maschen des gegnerischen Tores zum 2:1 versenkt (16.). Gleich beim nächsten Angriff nach dem Bully hatten die Kreisstädter dann Glück, dass ein von Markus Babinsky abgefälschter Schuss knapp am TEV-Tor vorbeistrich. Den nächsten Treffer hatte danach zunächst Christian Heller, der einen von der Bande zurückgeprallten Puck nur um Haaresbreite nicht ins gegnerische Tor bugsieren konnte auf dem Schläger. Beim Schuss von Tom-Patric Kimmel aus halblinker Position verhinderte Metz reaktionsschnell den dritten Treffer. Auch Florian Gaschke scheiterte mit einem Direktschuss nach einem Fehlpass der Gäste am Höchstadter Goalie.
Das zweite Drittel begann wie das erste aufgehört hatte. Miesbach machte viel Druck und nach nur drei Minuten hatten die Rot-Weißen zwei weitere hochkarätige Gelegenheiten die Führung weiter auszubauen. Die erste gab es für Andreas Baumer, der einen Querpass nicht verwerten konnte. Die zweite für Kimmel, dessen Schuss in der Fanghand des Gästegoalies landete. Im unmittelbaren Gegenzug dann das 2:2 durch Tomas Rousek, der sich schön auf der rechten Seite durchgesetzt hatte und die Hartgummischeibe über die Schulter von Ewert im Miesbacher Tor versenkte (24.). Aber noch nicht einmal eine halbe Minute später hatte der TEV die richtige Antwort parat. Stefan Kirschbauer zog einfach mal von der blauen Linie ab und schoss den Puck über die Fanghand von Metz ins Kreuzeck des gegnerischen Tores. Im weiteren Spielverlauf ging es dann hin und her, ohne dass es zunächst wirklich zwingende Chancen gab. Mitte des Drittels durften erneut die Kreisstädter jubeln. Höchstadts Goalie hatte einen eher harmlosen Schuss von Stefan Mechel abprallen lassen. Den Nachschuss verwandelte Kimmel aus kurzer Distanz zum 4:2 (31.). Aber 15 Sekunden später schon wieder der Anschlusstreffer für Höchstadt. Ein Miesbacher Abwehrspieler hatte bei einem Abwehrversuch die Scheibe unglücklich zum 4:3 ins eigene Tor gelenkt (31.). Knapp zwei Minuten später musste Ewert gleich zweimal gegen Patrick Dzemla retten. Als sich kurz darauf der Miesbacher Coach über eine aus seiner Sicht ungerechtfertigte Strafe beschwerte bekamen die Miesbacher gleich noch eine kleine Bankstrafe oben drauf, sodass sie zwei Minuten lang mit zwei Mann weniger auf dem Eis standen. Diese überstanden die TEVler mit aufopferungsvollem Kampf gegen wütend anrennende Höchstädter, bei denen ab Mitte des Spiels fast nur noch der erste Block auf dem Eis stand. Bitter dann, dass die TEVler, kurz nachdem sie wieder komplett waren, die Scheibe im eigenen Drittel verloren und die Gäste dies in Person von Babinsky eiskalt zum 4:4 ausnutzten (36.). Knapp drei Minuten vor der zweiten Drittelpause gingen die Hausherren erneut in Führung. Bei einem Nachschuss von Nico Fissekis trullerte die Scheibe in Überzahl gerade noch so zum 5:4 über die Linie (38.). Matthias Stumböck hatte dann noch Sekunden vor dem Pausenpfiff bei einem Alleingang die große Chance den alten Zwei-Tore-Abstand wiederherzustellen, sein Schuss strich aber knapp am linken Pfosten vorbei.
Im Schlussabschnitt waren es die Gäste die die ersten gefährlichen Szenen für sich verbuchen konnten. Doch das nächste Tor schossen wiederum die Kreisstädter. Bei einem Konter wurde ein Schuss von Florian Gaschke vom Schläger eines HEC-Spielers direkt auf Markus Kankaanranta abgelenkt, der nicht lange fackelte und auf 6:4 stellte (43.). Der HEC reklamierte auf Torraumabseits, die Schiedsrichter ließen sich aber nicht beirren und gaben den Treffer. Doch wiederum dauerte es nicht lange und Höchstadt war wieder dran. Ein Schuss von Martin Vojcak aus halblinker Position hatte seinen Weg ins Miesbacher Tor gefunden (46.). Nach einem Pfostentreffer von Baumer gab es eine kurze Raufeinlage, die dem TEV eine vierminütige Überzahlgelegenheit bot, bei der aber nichts Zählbares herauskam. Knapp fünf Minuten vor Schluss hatte der Oberligist dann nur den Pfosten in Person von Vojcak anvisiert. Gut zwei Minuten vor Schluss hätte Stefano Rizzo dann alles klarmachen können, scheiterte bei seinem Alleingang aber an Metz. Bei Spielzeit 58:38 setzen die Gäste alles auf eine Karte und nahmen ihren Torwart vom Eis. Und als dann neun Sekunden vor Schluss noch Peter Kathan auf die Strafbank musste, hätten die Gäste bei 6 gegen 4 fast noch den Ausgleich erzielt, doch der Puck wollte nicht mehr ins gegnerische Tor und so war Sieg für den TEV perfekt.
Der Jubel der Hausherren kannte danach keine Grenzen. Die Gäste zeigten sich trotz aller Rivalität und der bis zum Schluss verbissen geführten Viertelfinalserie als faire Verlierer. Allen voran Spielertrainer Daniel Jun, der es sich nicht nehmen ließ zur anschließenden Pressekonferenz zu kommen und dem TEV unter anerkennendem Beifall der Miesbacher Zuschauer zum, wie er sagte, „verdienten Aufstieg in die Oberliga“ zu gratulieren. TEV-Coach Simon Steiner war absolut happy nach dem Sieg und sprach seiner Mannschaft ein großes Lob für die starke Leistung aus. Allen voran Jan Trojan und Timon Ewert, die von ihm ein Extralob bekamen. Miesbachs sportlicher Leiter Stefan Moser musste danach noch Fragen der Presse zu den Oberligaplänen des TEV beantworten. Der Gegner fürs Halbfinale steht allerdings noch nicht fest, da es in der Serie zwischen Lindau und Schönheide 2:2 steht und die Entscheidung erst am kommenden Dienstag in Spiel fünf in Lindau fällt.
Niederlage zum Saisonabschluss - Pfaffenhofen IceHogs unterliegen in Geretsried mit 3:7- Schongau steigt ab(BYL) Den Klassenerhalt in der Bayernliga hatten sich beide Mannschaften schon vorzeitig gesichert, so dass die abschließende Partie der Abstiegsrunde zwischen dem ESC Geretsried und dem EC Pfaffenhofen allenfalls noch für die Statistik interessant war. Sieht man vielleicht einmal davon ab, dass sich Geretsried durch den 7:3 (1:2; 3:1; 3:0) Erfolg noch den ersten Platz in der Abschlusstabelle gesichert hat, was Florian Funk aber relativ kalt ließ. „Hauptsache nicht Fünfter oder Sechster. Alles andere ist egal,“ brachte es der ESC-Coach auf den Punkt, auf was es in der Abstiegsrunde ankommt. Da musste ihm auch Michael Dippold beipflichten. „Wir haben den Klassenerhalt letztendlich relativ souverän geschafft. Das haben die Jungs sehr gut hinbekommen,“ lobte er seine Mannschaft, die nach der Vorrunde als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt worden war. In den sauren Apfel des Abstiegs muss nun die EA Schongau beißen, die das „Endspiel“ zuhause gegen die EHF Passau mit 3:6 verlor und nach einer Saison in der Bayernliga wieder zurück in die Landesliga muss. Den Relegationsplatz sicherten sich wie schon im Vorjahr erneut die Wanderers Germering, die nun auf den Verlierer des Landesliga-Finales zwischen dem EV Füssen und dem EC Bad Kissingen warten. Durch den 4:1 Erfolg gegen Moosburg zogen die Wanderers noch in der Tabelle an Schongau vorbei. Die Moosburger Niederlage hätte auch den IceHogs sogar noch die Möglichkeit eröffnet, mit einem Sieg in Geretsried die Abstiegsrunde als Tabellenerster zu beenden. Auch wenn Michael Dippold vor der Partie natürlich mit dieser Möglichkeit kokettiert hatte, lag das Hauptaugenmerk des IceHogs-Coaches nicht darauf. Wie angekündigt, brachte er nämlich alle zur Verfügung stehenden Spieler zum Einsatz, vornehmlich auch solche, die zuletzt nicht allzu viel Eiszeit erhalten hatten., wie Torhüter Thomas Mende, der in der Abstiegsrunde bisher noch gar nicht zum Zug gekommen war. Zudem verhalf er dem erst 16jährigen Lukas Leonhardt zu seinem Debüt in der 1.Mannschaft und ließ den jungen Verteidiger an der Seite von Andi Pielmeier auch in Über- und Unterzahl ran. Da mit Kapitän Patrick Landstorfer, Topskorer Robert Neubauer und Luis Seibert drei Stammkräfte fehlten, würfelte er auch seine Reihen kräftig durcheinander. Die für ein bedeutungsloses Spiel doch recht ansehnliche Kulisse von mehr als 400 Zuschauern, darunter auch ca. 30-40 ECP-Fans sahen eine bis in die Schlussphase ausgeglichene Partie, die die Gastgeber dann mit drei Treffern in den Schlussminuten zu ihren Gunsten entscheiden konnten. In der 11. Minute brachte Dominik Thebing die IceHogs in Führung, die Georg Meiller nur gute zwei Minuten später mit etwas Glück egalisieren konnte. Mit einem Konter in Unterzahl, den er mit einem schönen Rückhandschuss abschloss, sorgte Stephan Trolda für die Pausenführung. Dass es auch Geretsried versteht, in Unterzahl zu kontern, bewies gleich nach Wiederbeginn Andreas Dornbach mit dem Treffer zum 2:2 und nur wenig später traf Daniel Bursch in Überzahl zum 3:2. Das schön herausgespielte 3:3 von Andreas Tahedl beantwortete wenig später erneut Daniel Bursch. Im Schlussabschnitt vergaben die IceHogs zunächst mehrere gute Möglichkeiten, ehe Martin Köhler in der 54. Minute für die Vorentscheidung sorgte. Schließlich legten die Gastgeber noch zwei Treffer, davon einen ins leere Tor nach und sicherten sie so noch Platz eins in der Abstiegsrunde.
EV Füssen(BLL) Mission erfüllt! Der EV Füssen gewinnt die Finalserie gegen den EC Bad Kissingen in zwei Spielen, und feiert damit nach dem Gewinn der Bayerischen Bezirksligameisterschaft im Vorjahr nun auch die Landesligameisterschaft sowie den damit verbundenen Aufstieg in die Bayernliga, das ausgegebene Saisonziel.
Nach dem deutlichen 8:4 am Freitag auf heimischem Eis bedurfte es am Sonntagabend beim 3:1 (1:1, 0:0, 2:0) in Unterfranken aber nochmals einer starken Leistung, denn die gastgebenden Wölfe waren keinesfalls gewillt, sich kampflos zu ergeben. EVF-Trainer Thomas Zellhuber hatte seinem Team für die Auswärtsaufgabe eine deutlich defensivere Ausrichtung als noch zwei Tage zuvor verordnet, statt Offensivfeuerwerk war diesmal Absicherung angesagt.
In der Anfangsphase gab es für beide Seiten jeweils eine sehr gute Chance, Evans scheiterte frei vor Benedikt Hötzinger, der für den verletzten Fabian Schütze zum Einsatz kam, während auf der Gegenseite Dressel ebenso frei verfehlte. In Überzahl zog Bad Kissingen wieder sein gewohnt gefährliches Powerplay auf, doch kaum wieder komplett enteilte in der 10. Spielminute Andrej Naumann der gegnerischen Abwehr, wurde im letzten Moment aber unfair am Torabschluss gehindert. Den fälligen Penalty konnte er gegen den Litauer Zukovas im Tor der Gastgeber aber nicht verwandeln. Ein weiteres Unterzahlspiel wurde im Anschluss schadlos überstanden, ehe bei der ersten Strafzeit gegen die Wölfe der EVF zuschlug. Kissingens Goalie konnte einen Schlagschuss von Nadeau nur abprallen lassen, und Torjäger Nikolas Oppenberger war zum 0:1 zur Stelle (15. Minute). Nur eine gute Zeigerumdrehung später stand die Partie aber schon wieder unentschieden. Eugen Nold wurde zu wenig angegriffen, und sein Schuss aus spitzem Winkel fand genau den Weg ins lange Toreck. Zum Ende des ersten Abschnitts kamen die Füssener in eine doppelte Überzahl, und hier fand die Scheibe durch Oppenberger erneut den Weg ins Tor, keiner der Schiedsrichter hatte den Treffer jedoch wahrgenommen. Im Anschluss scheiterten auch noch Keller, Nadeau und Newhook am starken Zukovas.
Im zweiten Abschnitt spielte nur eine Mannschaft – der EV Füssen. Bad Kissingen brachte in den zwanzig Minuten die Scheibe nur viermal auf das Gehäuse von Hötzinger, eine gute Chance war nicht dabei. Auf der Gegenseite häuften sich die Möglichkeiten für die Schwarz-Gelben, vor allem bei drei Überzahlspielen brannte es vor dem Kasten von Donatas Zukovas, dieser ließ sich jedoch weder aus kurzer (Schmid, Simon, Naumann, Schorer) noch aus größerer Distanz (Velebny, Krötz, Oppenberger) überwinden. Der längst fällige erneute Führungstreffer blieb dem EVF versagt.
Die Entscheidung musste im letzten Drittel fallen, und hier bekamen die Hausherren durch zwei Strafzeiten gegen die Füssener zunächst Oberwasser. Das sehr scheibensichere Powerplay erzeugte großen Druck, Hötzinger blieb aber der ruhige Fels in der Brandung. Als die Scheibe an den Füssener Pfosten klatschte, wäre aber auch er geschlagen gewesen. Es sollte die letzte Chance für die zwar tapfer kämpfenden, aber kräftemäßig unterlegenen zwei Blöcke der Gastgeber gewesen sein. Dem EVF fehlte jedoch immer noch die entscheidende Szene zum Sieg. Es lief bereits die 51. Spielminute, als nach zwei Strafzeiten auf beiden Seiten viel Platz auf dem Eis war. Hier tankte sich Florian Simon unaufhaltsam durch die komplette gegnerische Abwehr, vollendete den Alleingang zum 1:2, und verwandelte den Füssener Fanblock in ein Tollhaus. Als sich Bad Kissingen nur eine Zeigerumdrehung später auch noch eine Spieldauerstrafe abholte, hieß es fünf Minuten Überzahl für den EVF, und hier war es erneut Florian Simon, der im dritten Nachsetzen die Scheibe zum 1:3 über die Linie bugsierte. Dies bedeutete den vielumjubelten Endstand, denn den Rest der Partie konnten Kapitän Eric Nadeau und sein Team sicher herunterspielen, bevor es dann zur Krönung der erfolgreichen Spielzeit mit der Übergabe des Meisterpokals kam.
Noch lange nach Spielende feierten die Füssener Spieler zusammen mit ihrem zahlreichen Anhang auf dem Eis die Meisterschaft und den Aufstieg, konnten sich aber auch des Applauses der fairen heimischen Fans sicher sein. (MiL)
EV AICH VERLIERT ERSTES BEV POKAL HALBFINALE GEGEN FREISING(BBZL) In einem spannenden und hochklassigen BEV Pokal Halbfinale musste der EV Aich eine zuletzt doch klare 5:8 Niederlage hinnehmen. Fünf Minuten kollektiver Black-Out der Aicher Mannschaft reichten den Black Bears, um die Partie für sich zu entscheiden. Der Rest war eine spannende Begegnung mit vielen hochklassigen Chancen auf beiden Seiten, die oftmals von tollen Reflexen der Torhüter zunichte gemacht wurden.
In den ersten 10 Minuten waren die Domstädter die dominierende Mannschaft. Die Aicher hatten zu viel Respekt vor dem Landesligisten, der dadurch viel Freiraum bekam. Ein Wechselfehler bescherte den Freisingern die erste Überzahlsituation, die sie auch postwendend zum Führungstreffer nutzten. In der 12. Minute erhöhten die Gäste nach einem schönen Spielzug auf 2:0.
Die Aicher ließen sich aber davon nicht beirren und kamen immer besser ins Spiel.
Daniel Korn überlief in der 16. Minute die Freisinger Hintermannschaft und steuerte allein auf den gegnerischen Torhüter zu. Die Notbremse eines Freisinger Verteidigers hätte einen glasklaren Penalty zur Folge gehabt. Die Schiedsrichter entschieden aber nur auf eine zwei Minuten Strafe.
Kurz darauf war es aber dann soweit. Korn erzielte den verdienten Anschlusstreffer zum 1:2. In der 18. Minute hatten die Freisinger Riesenglück, als ihr Goalie mit einem tollen Reflex den Ausgleich verhinderte. Kurz darauf verfehlte Matt Puntureri den gegnerischen Kasten knapp.
Zu Beginn des zweiten Drittels waren die Aicher die dominierende Mannschaft. Stephan Kreuzer (Andreas Koller/Herbert Jarczyk) erzielte mit einem Schuss von der blauen Linie den 2:2 Ausgleich. Und es kam noch besser. Daniel Korn packte die Trickkiste aus und düpierte die Freisinger Hintermannschaft. Mit seinem zweiten Treffer erzielte er nach Vorarbeit von Stefan Urzinger und Jens Trautmann die 3:2 Führung .
Die Aicher waren nun am Drücker und drauf und dran diese Führung auszubauen.
Doch zwischen der 29. und 34. Minute nutzten die Black Bears eine 5-minütige Desorientierung in der Aicher Mannschaft, um mit 4 Treffern aus dem 2:3 Rückstand eine 6:3 Führung zu machen.
Obwohl die Aicher in der 47. Minute einen weiteren Gegentreffer erhielten, gaben sie das Spiel nicht auf. Beste Chancen von Andreas Koller und Matt Puntureri wurden vom Freisinger Torhüter zunichte gemacht. Aber die Aicher hatten ja Daniel Korn, der in der 50. Minute nach Vorarbeit von Andreas Koller und in der 55. Minute (Stefan Urzinger/Tarek Mustapha) seine Mannschaft auf 5 :7 heranbrachte. Das Spielgeschehen spielte sich in der Folge überwiegend im gegnerischen Drittel ab. Durch die offensive Spielweise ergaben sich aber auch gefährliche Konter für die Freisinger. In der 58. Minute nutzten sie einen davon zum spielentscheidenden 8:5 aus Freisinger Sicht.
Das positive Resümee des Aicher Trainers Georg Herrmann war, dass bis auf die 5 Minuten kein Klassenunterschied zu sehen war .
Mit einem Sweep ziehen die Hammer Eisbären ins Finale ein(RLW) Die Hammer Eisbären haben auch das dritte Spiel im Halbfinale der Regionalliga West gewonnen uns stehen im Finale. Durch das 5:1 vor 877 Zuschauern in der HeLiNet-Eissportarena gelang ihnen der Sweep in der Serie.
Es war allerdings ein hartes Stück Arbeit bis die Eisbären jubeln durften und das lag vor allem auch am Neusser EV. Die Gäste wollten ihre letzte Chance wahren und gestalteten das erste Drittel ausgeglichen, attackierten die Eisbären früh und versuchten so das schnelle Spiel der Gastgeber zu unterbinden. Die weinigen Torchancen auf beiden Seiten machten sowohl May im Hammer Kasten als auch Passmann im Tor der Neusser zu Nichte. Folglich ging die spannende Partie in die erste Pause.
Was im ersten Drittel fehlte waren die Tore und damit ging es im zweiten Drittel früh los. Marvin Cohut zog mit Tempo ins Neusser Drittel und konnte Passmann auf der langen Ecke überlisten, da waren gerade einmal 48 Sekunden gespielt. Das Tor gab den Eisbären Sicherheit in ihrem Spiel und sie beschäftigten die Neusser Defensive nun pausenlos. In der 27. Minute erhöhte Hemeier auf 2:0, bei seinem Schuss von der blauen Linie griff Passmann an der Scheibe vorbei und diese landete im Tor. Doch Neuss steckte nicht auf und kam durch Bleyer nur kurze Zeit später zum Anschlußtreffer (29.). Hamm zeigte sich wenig beeindruckt, genau eine Minute nach dem Gegentor spielte Mäkijärvi einen Pass fast über das gesamte Eis und fand Ehlert, der sich diese Chance nicht nehmen ließ und das 3:1 erzielte. Hamm war nun die klar bessere Mannschaft und als Thau den im Slot freistehenden Kraft bediente und der direkt zum 4:1 einschoss, war die Vorentscheidung gefallen (33.). Einen Treffer legten die Eisbären noch nach. Kevin Thau erzielte das schönste Tor des Abends, als er einen Neusser Verteidiger stehen ließ, dann nach innen zog und die Scheibe gegen die Laufrichtung diagonal in den Winkel schoß (39.). Es war die endgültige Entscheidung in dieser Serie. Im letzten Drittel konzentrierten sich die Eisbären darauf das Ergebnis zu verwalten. „Wir haben das Spiel gut herunter gespielt. Wichtig war, dass sich keiner mehr verletzt hat und wir keine große Strafe bekommen haben“, so Hoja nach dem Spiel. Das Spiel plätscherte entsprechend vor sich hin und letztendlich fuhren die Eisbären einen souveränen Sieg ein.
Gegen wen es im Finale gehen wird steht allerdings noch nicht fest. Im zweiten Halbfinale verkürzten den Ratinger Ice Aliens gegen die Ice Dragons Herford auf 1:2. Eine Entscheidung fällt am kommenden Wochenende. Trainer Ralf Hoja wollte sich nach dem Spiel nicht festlegen gegen wen seine Mannschaft lieber spielen sollte: „Egal wer von beiden ins Finale kommt, der hat es auf jeden Fall verdient und wird uns das Leben so schwer wie möglich machen. Sollte es Herford werden, ist es von der Stimmung her sicher etwas emotionaler. Aber auch gegen Ratingen waren es immer stimmungsvolle Spiele. Wir nehmen es wie es kommt, Freitag werden wir uns in Herford beide Mannschaften ansehen und uns ein Bild machen“.
(HL) Die gemeinsame Aktion „Fußball meets Eishockey“ der Eifel-Mosel Bären und der Eintracht Trier endete mit einem sportlichen Erfolg. Während die Eintracht mit großem Wille mit 1:0 gegen die Kickers Offenbach gewann, rundeten die Eifel-Mosel Bären einen perfekten Sporttag mit einem leidenschaftlichen 5:3 Erfolg gegen die Darmstadt Dukes ab.
Dabei liefen die „Kufen-Cracks“ aus dem Eifel-Mosel Land die längste Zeit der Partie einem Rückstand hinterher. Die Gäste aus Darmstadt, welche sich erst vor kurzem aus dem Titelrennen verabschiedeten, konnten dementsprechend frei aufspielen und in der 15. Spielminute das erste Mal in Führung gehen. Mit Strafminuten im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts, setzten sich die Bären selbst unter Druck, verwandelten jedoch kurz vor der Drittelpause einen Unterzahltreffer zum wichtigen 1:1 Ausgleich.
Darmstadt ließ jedoch auch im zweiten Drittel nicht locker und stellte den alten Vorsprung in der 28. Spielminute wieder her. Erneut war es Stefan Tschammer (36.), der die Bären, dieses Mal in Überzahl, wieder zurück ins Spiel schoss. Jedoch schlugen die Gäste aus Hessen nur eine Minute später mit einem schnellen Konter wieder zurück und beendeten das zweite Drittel mit einer zwischenzeitigen 2:3 Führung.
In einer erneuten Überzahlsituation, beinahe direkt nach Wiederanpfiff, fand Bären-Verteidiger Marco Hillgärtner (46.) genau den richtigen Weg durch das Gewühl vor Eike Busch und egalisierte den Spielstand erneut. Während des körperbetonten, umkämpften aber ansehnlichen Eishockeyspiels mussten die Bären-Spieler Thomas Barth und Daniel Petry das Eis verletzungsbeding vorzeitig verlassen. Auch Michal Janega konnte das Spiel, nach einem unkorrekten Körperangriff, nur mit sichtlichen Blessuren beenden. Da Janega in jenem Zweikampf das Eis zunächst blutig verlassen musste, erhielt Darmstadts Kai Schulze eine automatische Spieldauerdisziplinarstrafe und erschuf somit eine 5-minütige Überzahlsituation für die Eifel-Mosel Bären.
Dank jener Überzahlsituation kippten die Bären die Partie in der Eissporthalle Bitburg. Marcel Hirsch (50.) verwandelte einen großartigen Schlagschuss von der blauen Linie, ehe Lukas Golumbeck (54.) mit Ablauf der Darmstädter Strafzeit einen Direktschuss zum erlösenden 5:3 für die Eifel-Mosel Bären einnetzte. Auch die finale Schlussoffensive der Darmstädter, welche zwei weitere Powerplays zugesprochen bekamen und schlussendlich auch den Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahmen, wurden von der starken Bären-Defensive und Bären-Goalie Sean Broderick im Keim erstickt.
Im Parallelspiel der Eishockey Hessenliga gewannen die Kassel Huskies „89ers“ mit 9:1 gegen die Löwen Frankfurt e.V. und halten somit ihren Vorsprung auf die Eifel-Mosel Bären konstant. Vier Punkte liegen die Nordhessen nun vor den Bären. Während die „89ers“ nur noch ein weiteres Spiel vor sich haben, werden die Bären noch zwei Mal auflaufen müssen. (12.3. gegen Löwen Frankfurt in Bitburg, 17.3. gegen Eintracht Frankfurt in Frankfurt)
Für die weitere Titelchance der Bären, darf Kassel bei ihrem letzten Spiel in Darmstadt maximal einen Punkt holen. Mit dem Heimsieg gegen eben jene Darmstädter kletterten die Eifel-Mosel Bären jedoch auf den 2. Platz der Tabelle und können diesen bereits am kommenden Sonntag, 12. März, 19:00 Uhr in der Eissporthalle Bitburg gegen die drittplatzierten Löwen Frankfurt endgültig festigen.
ECW Sande: Termine für die Playoff-Spiele stehen fest(LLN) Die Termine für die Aufstiegsspiele zur Verbandsliga Nord stehen fest.
Am Samstag, 1. April treten die Jadehaie um 15.30 Uhr beim ESC Wedemark Scorpions 1b an.
Das Rückspiel findet am Samstag, 8. April um 19.30 Uhr in der Eishalle Sande statt.
Wenn solche Playoff-Runden im Modus Hin- und Rückspiel ausgetragen werden, gilt für die Ermittlung des Siegers dieser Serie:
Spiel 1: Das erste Spiel endet nach regulärer Spielzeit (3 x 20 Minuten) mit dem bis dahin erzielten Ergebnis (auch bei Torgleichheit keine Verlängerung und kein Penaltyschießen!)
Spiel 2: Wenn nach gespielten 3 x 20 Minuten zwischen beiden Teams aus beiden Spielen Punkt- und Torverhältnis gleich sind, gibt es eine Verlängerung von 5 Minuten mit Sudden Victory. Endet die Verlängerung ohne Tor, erfolgt sofort das Penaltyschießen.
Beispiele:
- Spiel 1 endet 3:1 für Team A, Spiel 2 endet 4:2 für Team B - es gibt Verlängerung in Spiel 2!
- Spiel 1 endet 3:3, Spiel 2 endet 5:5 - Verlängerung!
- Spiel 1 endet 5:1 für A, Spiel 2 endet 5:0 für B - keine Verlängerung, B Sieger, da besseres Torverhältnis.
(RLO) Die Crashers fackelten am Samstag ein regelrechtes Feuerwerk ab und verabschiedeten sich bei ihren Fans im letzten Heimspiel der Saison mit einem sensationellen 15:1 gegen deprimierte Preussen aus Berlin.
Im Spiel selbst gab es zudem einige Superlative. 15:1 - höchster Heimsieg der Crashers! 15:1 - höchster Sieg in der Regionalliga Ost 2016/17! Innerhalb von 03:42 macht Marcel Schulz einen lupenreinen Hattrick! Und, O-Ton der Mannschaft: "Lautestes Heimspiel der Saison! 500 Leute machten Krach wie 5.000! Danke an unsere Fans! Wir lieben Euch!"
Einen emotionalen Abschied im letzten Heimspiel gab es für Marcel Schulz und Erek Virch, denn beide werden in der kommenden Saison nicht mehr für die Crashers auflaufen. Auch insgesamt war es sehr emotional in der Eishalle. Das Schiedsrichtergespann verteilte insgesamt 61 Strafminuten - 18 für Chemnitz. Die Preussen erwischte es schlimmer. Kai Arkuszweski erhielt schon im ersten Drittel eine Matchstrafe für einen Check gegen den Kopf mit Verletzungsfolge. Auch das Publikum war überaus emotional. Es wurde getrommelt, geklatscht, gesungen und geschrieen wie noch nie in dieser Saison. Wahnsinns Stimmung im Küchwald. Und das abschließende "Uffta" der Fans setzte allem die Krone auf!!! Schade, dass es schon das letzte Heimspiel in dieser Saison war.
Trainer Buschmann: „Wir hatten uns für das letzte Heimspiel sehr viel vorgenommen. Dass wir die Preussen allerdings so deutlich auseinandernehmen werden, hatte vorher keiner auf dem Schirm. Ein dickes Lob an mein Team. Wir hatten gegen die Preussen nicht eine einzige Schwachstelle. Das war von Anfang bis Ende ein wahres Eishockeyfest. Ich freue mich auch riesig über das ganze Drumherum. Unseren Mitarbeiterstab, das Helferteam rund ums Team, alle anderen ehrenamtlichen Mitarbeiter und Helfer, unser gewachsener Sponsorenpool; alle waren motiviert, hilfsbereit, begeistert. Und dann noch unsere mega Heimspiele ab Mitte November. Alles in allem war das die bisher beste Heimsaison einer Chemnitzer Eishockey-Männermannschaft. Und nicht zu vergessen unsere Fans: In 12 Heimspielen hatten wir über 9.000 Zuschauer. Also im Schnitt mehr als 750. Das hat Potential und macht Spaß. Einfach Wahnsinn.“
Nur einen Tag später gab es das erste von vier aufeinanderfolgenden Auswärtspartien in Weißwasser. Mit nur 10 + 1 Spielern gewannen die Crashers mit 8:0 (3:0; 3:0; 2:0) recht deutlich gegen die Bad Muskau Bombers. Zwei Akteure hatten sich dabei besonders in Szene gesetzt. Vlastimil Pospisil netzte gleich 4x im Bombers Kasten ein und erzielte zudem wie Marcel Schulz einen Tag zuvor einen lupenreinen Hattrick. Die weiteren Torschützen waren Daniel Haid, Sven Rutsatz, Vincent Wolf und Jan Nekvinda. Kevin Kopp erzielte mit einer tollen Leistung im Tor seinen ersten Saison-Shutout. Mit seinen erst 16 Jahren strahlte er in dem Spiel in Weißwasser erstaunlich viel Ruhe und Abgeklärtheit aus.
Damit haben die Crashers die erste von vier Auswärtshürden in Weißwasser gemeistert. Das nächste (und letzte) Spiel gegen Bad Muskau ist schon kommenden Samstag, 17:30 Uhr. Dort wollen die Crashers die nächsten drei Punkte kassieren, um in den letzten beiden Spielen der Saison gegen Vorjahresmeister und Titelfavorit Tornado Niesky noch ein Wörtchen um die Vergabe der Meisterschaft mitreden zu können.
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