IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 15.März 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Rheinland-Pfalz-Liga.
Eisbären Berlin Partner LIQUI MOLY wird Sponsor der LA Kings und Ontario Reign – Erste globale Partnerschaft im AEG-Eishockey-Netzwerk(DEL) LIQUI MOLY hat nicht nur die Partnerschaft mit den Eisbären Berlin um drei weitere Jahre verlängert, sondern ist nun für die gleiche Laufzeit Partner der Los Angeles Kings in der NHL und von Ontario Reign in der AHL. Somit wird der Autochemie-Spezialist aus Ulm als erste deutsche Ölmarke im USSport aktiv.
Alle drei Teams gehören zu AEG Sports, einer Division der Anschutz Entertainment Group. Das
Engagement von LIQUI MOLY läuft bei allen drei Proficlubs bis zum Ende der Spielzeit 2019/2020.
Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee: „Es ist ein tolles Signal, dass unser Eisbären-Partner den
Sprung über den Atlantik schafft und dort zusätzlich Sponsor unserer beiden Partner-Teams LA Kings
und Ontario Reign wird. Dass die erste globale Partnerschaft von den Eisbären ausgeht, ist natürlich ein
Erfolg für unsere Arbeit im Bereich Partnerschaften und Sponsoring.“
„Wir sind die erste deutsche Ölmarke im US-Profisport. Das unterstreicht die Bedeutung unseres
Engagements“, sagte LIQUI MOLY-Marketingleiter Peter Baumann bei einer Pressekonferenz in Los
Angeles. Nordamerika ist einer der Märkte mit den größten Wachstumsaussichten für LIQUI MOLY. „Das
ist der Grund für diese Werbemaßnahme mit dem bis dato größten Budget in Nordamerika“, so
Marketingleiter Peter Baumann. Die Wahl fiel auf das Eishockeyteam Los Angeles Kings aus der
National Hockey League (NHL), „weil viele unserer Kunden im Großraum L.A. angesiedelt sind und die
Kaufkraft sowie die Dichte deutscher Fahrzeuge in Kalifornien besonders hoch ist.“
„Wir freuen uns sehr, LIQUI MOLY in unserer Sport-Familie begrüßen zu dürfen. Wir sind der festen
Überzeugung, dass diese Partnerschaft einzigartig ist und die Aktivierung des Sponsorings bei allen drei
Profiteams neue Standards setzen wird“, sagt Luc Robitaille, President Business Operations der LA
Kings.
Die Partnerschaft umfasst traditionelle Rechte, wie Bandenwerbung und Digitale Werbeformen im
STAPLES Center (Los Angeles) und der Citizens Bank Arena (Ontario), sowie unter anderem Webseiten-
Takeovers von LAKings.com und Giveaway Promotions. Bei den Eisbären Berlin ist LIQUI MOLY Premium
Partner mit Trikot- und Untereiswerbung sowie weiteren Werbemaßnahmen.
Dezimierter Bayreuth Tigers ärgern lange den Favoriten aus Bietigheim(DEL2) Im ersten Drittel konnte man die Bietigheim Steelers mächtig ärgern, doch dann drehte der Hauptrundenmeister auf zum verdienten Heimsieg, der um ein Tor zu hoch ausfiel.
Dass man als Überraschungsteilnehmer in den Playoffs beim Dauerfinalisten der letzten Jahre nicht unbedingt in der Favoritenroll ist, überrascht sicher nicht. Dass sich die Bedingungen noch vor dem ersten Bully noch ungünstiger entwickeln, macht die Aufgabe noch einmal schwerer. Mit Christopher Kasten, Sebastian und Valentin Busch fehlten Trainer Waßmiller drei ganz wichtige Spieler, die ihn zu Umstellungen zwangen. So verzichtete er auf Goalie Tomas Vosvrda, um vier Kontingentstürmer einsetzen zu können. David Wohlberg rückte in Reihe drei zu Marsall und Rypar, Sergei Stas führte die erste Reihe mit Kuchejda und Robinson.
Und trotz der widrigen Bedingungen gelang den Tigers ein starker Start: Marcus Marsall verwertete einen schönen Pass von David Wohlberg in der 7. Minute zur Führung. Doch bereits 61 Sekunden später konnten die Gastgeber durch McKnight im Powerplay ausgleichen. Beeindrucken ließ man sich auf EHC-Seite davon nicht, setzte immer wieder Nadelstiche - und ging durch Stas, der einen Linden-Schuss noch entscheidend abfälschte sogar in Führung (13.), die bis zu ersten Pause Bestand hatte.
Die Gastgeber kamen merklich „angefressen“ aus der Kabine und bauten großen Druck auf das Gehäuse von Johannes Wiedemann auf - und schlugen im Powerplay durch Wrigley (23.) eiskalt zu. In der Folge verpassten die Tigers bei zwei Überzahlspielen die Gelegenheit, vielleicht erneut in Führung zu gehen, was die Steelers mit der ersten Führung ihrerseits bestraften. Lukes markierte das 3:2 in der 33. Minute.
Im letzten Spielabschnitt kamen die Tigers agiler aus der Kabine, konnten in den ersten Minuten Druck aufs gegnerische Tor aufbauen - doch erneut Lukes sorgte mit seinem zweiten Tor für die Vorentscheidung (44.). Zwar versuchte der EHC alles, um noch einmal den Anschluss wiederherzustellen, doch zu ganz großen Chancen kam man im Grunde nicht. Die Gastgeber spielten die Partie nun souverän zu Ende und kamen in der letzten Spielminute durch Zientek noch zu einem Treffer ins leere Tor, nachdem Waßmiller seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatte.
Zwar gehen die Schwaben mit diesem Sieg in der Viertelfinal-Serie in Führung, doch bereits am kommenden Freitag wollen die Tigers in einem hoffentlich erneut stimmungsvollen Tigerkäfig den Ausgleich schaffen. Denn in der langen „best of seven“-Serie ist noch lange nichts verloren. Und dass die Tigers großen Kampfgeist haben und auch die vermeintlich klar besseren Teams ärgern können, haben sie mehrfach und eindrucksvoll bewiesen.
Das nächste Heimspiel des EHC findet am kommenden Freitag, 17. März 2017 um 20 Uhr im Tigerkäfig statt.
Eispiraten Crimmitschau unterliegen Bad Nauheim in Overtime(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben in der ersten Playdown Begegnung in Bad Nauheim Kampf, Leidenschaft und Wille gezeigt. Die Partie, welche nach regulärer Spielzeit 3:3 unterschieden stand, fand erst in der Verlängerung ihren Sieger. Nachdem Eispiraten Keeper Ryan Nie einen Penalty der Hessen festhalten kann, treffen diese 52 Sekunden vor Ablauf der Overtime. Ein Schuss in das Kreuzeck sorgt in der 80. Minute für den 4:3 Endstand und somit für die 1:0 Führung in der Serie zwischen beiden Teams. Diese findet am Freitag nun mit Spiel 2 in Crimmitschau seine Fortsetzung.
Die Partie beginnt mit viel Respekt beider Mannschaften. Sowohl den Gastgebern aus Bad Nauheim als auch den Eispiraten ist bewusst, welche Bedeutung die Playdownserie letztlich für beide Standorte hat. Kampf, Leidenschaft und gutes Zweikampfverhalten bestimmen über gut 15 Minuten die Partie, die zwar einige Schüsse, aber wenige hochkarätige Torchancen bringt. Erst ein Unterzahlspiel der Eispiraten lässt das Kräfteverhältnis zugunsten der Hessen ausschlagen. Keeper Ryan Nie zeichnet sich in den 2 Minuten durch starke Paraden aus und bewahrt seine Mannschaft vor einem Rückstand. Bis zur Pause sollt sich dies aber noch ändern. Ein Distanzschuss findet 19,5 Sekunden vor der Unterbrechung seinen Weg ins Tor. Die Nauheimer gehen durch die „Bogenlampe“ etwas glücklich in Führung, haben sich zugleich die notwendigen Chancen zuvor aber erarbeitet.
Der Auftakt in das 2. Drittel verläuft aus Sicht der Eispiraten nach Maß. Nicht ganz 2 Minuten nach Wiederanpfiff erzielt Jason Pinizzotto den verdienten Ausgleich. Er drückt einen scharfen Querpass von Mark Lee zum 1:1 über die Linie. In der Folge bleiben die Eispiraten spielbestimmend. Deutlich wird das, als Erik Gollenbeck in Unterzahl die Führung für die Westsachsen erzielt. Das 1:2 in der 31 Minute hält aber nur kurz. Bad Nauheim gleicht gut 3 Zeigerumdrehungen später aus und drückt seinerseits auf das Tor der Crimmitschauer. Eine unnötige Strafzeit von Jason Pinizzotto bringt die Westsachsen dann in Bedrängnis. Die anschließende Überzahl nutzen die Hessen und stellen somit vor der Pause den alten Abstand vor der erneuten Unterbrechung wieder her.
Der Schlussabschnitt hat es aus Sicht der Dramaturgie in sich. Die Eispiraten kommen wieder gut aus der Kabine und können in der 45. Minute den Rückstand egalisieren. Nach schöner Vorarbeit von Christoph Kabitzky ist es Erik Gollenbeck, der am langen Schläger den Puck über die Linie befördert. Das 3:3 bringt den Crimmitschauern weitere Sicherheit und sorgt für einen spannenden Spielverlauf. Martin Bartek und Jason Pinizzotto haben die Führung auf den Schläger, können den Nauheimer Keeper aber nicht überwinden. Kurz vor Ultimo sind es dann nochmals die Gastgeber, die mit viel Druck die Vorentscheidung suchen. Mit einer geschlossenen Leistung wissen die Spieler von Eispiraten-Trainer John Tripp dies aber zu verhindern.
Die Overtime bringt Hochspannung und Nervenkitzel für beide Fanlager. Beide Teams haben jeweils im Powerplay die Chance die Begegnung zu entscheiden, verpassen es aber ihre Möglichkeiten zu nutzen. Einen zugesprochenen Penalty lässt Bad Nauheim ungenutzt und scheitert am gut aufgelegten Torwart Ryan Nie. Die Entscheidung über Sieg und Niederlage fällt 52 Sekunden vor Ende der 1. Verlängerung. Die Roten Teufel schicken den Puck mit einem Distanzschuss ins Kreuzeck zum entscheidenden Treffer und 4:3 Endstand. Somit gehen die Hessen mit 1:0 in der „best of seven“ Serie in Führung, bevor es am Freitag (17.03.2017 – 20:00 Uhr) zum nächsten Aufeinandertreffen beider Teams in Crimmitschau kommt.
Dresdner Eislöwen verlieren Playoff-Auftakt (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das erste Spiel im Playoff-Viertelfinale gegen den ESV Kaufbeuren mit 1:4 (1:0; 0:1; 0:3) verloren. Vor 2378 Zuschauern setzte Dresden durch Teemu Rinkinen nach nur 34 gespielten Sekunden das erste Achtungszeichen in einer schnellen und intensiv geführten Partie. Jere Laaksonen scheiterte infolge für den ESVK; Alexander Höller vergab in Überzahl aus kurzer Distanz und auch Petr Macholda verzog nur knapp von der blauen Linie. Bei einem Konter von Max Schmidle in Unterzahl war Dresdens Goalie Kevin Nastiuk zur Stelle – und wenig später setzte sich Mirko Sacher auf der linken Seite durch und netzte unhaltbar für Goalie Stefan Vajs zum 1:0 ein (7.). Sebastian Osterloh aus der Distanz, Christoph Kiefersauer und Denis Pfaffengut unterstrichen mit ihren Gelegenheiten allerdings auch den Offensivdrang der Gäste. Auf der Gegenseite scheiterte Brendan Cook aus spitzem Winkel ebenso wie Sacher per Konter und Tomas Schmidt. Kurz vor der ersten Pause war Nastiuk gegen Joona Karevaara, Pfaffengut und Osterloh gefragt.
Im Mitteldrittel verzeichnete Dominik Grafenthin die erste Gelegenheit. In den folgenden Minuten wurde Nastiuk erneut von Jeffrey Szwez und Sami Blomqvist getestet. Marius Garten kam zu einer weiteren Schussmöglichkeit. Das Spiel wogte hin und her. Michael Fröhlich versuchte einen Nachschuss im Tor unterzubringen, Höller probierte sich aus der Drehung. In der 29. Minute schickte der Referee Steven Rupprich mit einer 5-Minuten+Spieldauerstrafe vom Eis. Infolge kochten die Emotionen über. Während der fünfminütigen Überzahl für die Gäste vergab Rinkinen zunächst einen Konter, dann wurden die Fäuste ausgepackt und gleich mehrere Spieler beider Mannschaften mussten in die Kühlbox. Kaufbeuren schaffte im Powerplay den Ausgleich durch Michael Fröhlich (31.), ehe Szwez und Daniel Haase ihr Glück versuchten. In Überzahl scheiterten Macholda und Brendan Cook.
Das letzte Drittel startete mit einem Pfostenschuss von Grafenthin. In der 44. Minute gelang Branden Gracel in Überzahl die erstmalige Führung. Macholda traf wenig später mit einem Blueliner die Maske von Vajs. Dem Kaufbeurer Sami Blomqvist gelang mit dem dritten Treffer die Vorentscheidung (49.). Nach einer weiteren Chance von Sacher herrschte drei Minuten vor der Schlusssirene noch einmal Aufregung, als Macholda blutend das Eis verlassen musste. Schmidle erzielte per Empty Net-Treffer den 1:4-Endstand (49.).
ESVK-Coach Andreas Brockmann: „Wir haben ein sehr enges und äußerst umkämpftes Spiel erwartet und auch erlebt. Im zweiten Drittel haben wir etwas mehr vom Spiel gehabt. Der zweite Treffer war natürlich sehr wichtig. Im Schlussabschnitt haben wir ein paar unnötige Strafen genommen, so dass es noch eng geworden ist. Aber wir haben die Schüsse gut geblockt und wenn etwas durchgegangen ist, war Stefan Vajs zur Stelle. Wir sind natürlich zufrieden, aber am Ende ist es nur ein Sieg – nicht mehr und nicht weniger.“
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Wir haben in den letzten drei Heimspielen nur vier Tore geschossen. Das ist peinlich. Wir wissen, wie entscheidend es gerade in den Playoffs ist, das Momentum auf seine Seite zu ziehen. Wenn man Tore schießt, erreicht man es. Wenn man das nicht tut, verliert man es. Und genau das passiert gerade bei unseren Heimspielen. Unser Team hat für 30 Minuten hart gearbeitet. Das reicht nicht aus. Wir haben den Heimvorteil, den wir uns über sieben Monate hart erarbeitet haben, innerhalb von einer Stunde verschenkt.“
Das nächste Spiel im Playoff-Viertelfinale bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 17. März um 19.30 Uhr beim ESV Kaufbeuren.
Kassel Huskies siegen 4:1 zum Playoff-Auftakt(DEL2) Zum ersten Playoff-Viertelfinalspiel begrüßten die Kassel Huskies am Dienstag die Lausitzer Füchse vor 3.159 Zuschauern in der heimischen Eissporthalle. Nachdem pünktlich zu den Playoffs auch Corey Mapes in das Team zurückkehrte, musste Ricco Rossi nur auf die beiden Langzeitverletzten Alexander Heinrich und Dorian Saeftel verzichten. Zudem waren Austin Wycisk, Alex Lambacher und Esa Lehikoinen als überzählige Ü23-Spieler bzw. Ausländer nicht im Kader.
Und die Zuschauer bekam ein von Beginn an ein temporeiches und körperbetontes Spiel zu
sehen, in dem die Sachsen die Huskies-Defensive mit ihrem Forechecking immer wieder unter
Druck setzten. Es waren jedoch die Hausherren, die sich die klareren Torchancen erarbeiteten. So
scheiterten Klinge (3.) mit einem Distanzschuss, Christ konnte eine Hereingabe von Boiarchinov in
der sechsten Minute nicht verwerten und auch Meilleur scheiterte aus der Drehung an Franzreb
(8.).
Auf der anderen Seite Prüfte Hayes Keller in Überzahl (9.), dieser Schuss stellte für den Kasseler
Schlussmann aber eben so wenig ein Problem da wie der verdeckte Schuss von Lüsch (12.), bei
dem Keller hervorragend reagierte.
Da erneut Meilleur (13.) und Pimm in der 15. Minute den Schlussmann der Füchse nicht
überwinden konnten und die Sachsen nicht mehr gefährlich vor das Kasseler Gehäuse kamen,
ging es torlos in die erste Pause.
In einem weiterhin sehr köperbetonten Spiel, waren es im zweiten Durchgang die Lausitzer mit der
ersten Großchance. In Überzahl tauchte Palka allein vor Markus Keller auf (23.), doch auch
diesmal reagierte der Kasseler Schlussmann hervorragend. Nach 28 Minuten gelang es Pimm,
nach einer Hereingabe von Klinge, eben so wenig den Puck über die Linie zu bringen, wie zwei
Minuten später, als Franzreb erneut die Oberhand behielt.
Da Keller auch gegen Swinnen (30.) und Hayes (33.) seinen Kasten sauber hielt und auch
Downing (33.), Carciola (35.) und Klinge (37.) Franzreb nicht überwinden konnten, stand es auch
zur zweiten Pausensirene 0:0.
Mit Beginn des Schlussabschnittes nahm die Begegnung an Intensität zu. Und als die Huskies, nach einem Bandencheck gegen Proft, fünf Minuten in Überzahl spielten, schlugen sie gleich zwei Mal zu. In der 44. Minute nagelte Hungerecker den Puck aus dem rechten Bullykreis zur 1:0-Führung in die Maschen. Nur eine Minute später war es dann Carciola, der den Puck mit Hilfe des Innenpfostens über die Linie brachte. Nach dem der Schiedsrichter den Videobeweis zur Hilfe nehmen musste, stand es 2:0 für den ECK. Zuvor, in der 43. Spielminute hatten die Sachsen bei einem Konter allerdings die Möglichkeit auf den Führungstreffer. Jedoch traf Palka nach einer scharfen Hereingabe den Puck nicht richtig.
Direkt nach dem 2:0 hatte DeBlois die Chance die Führung zu erhöhen, jedoch brachte er die Scheibe nicht im leeren Tor unter. Besser machte es dann Downing, als er in der 48. Minute im Slot stehend von DeBlois angespielt wurde und per Direktabnahme auf 3:0 für den Hauptrundendritten erhöhte.
In der 58. Minute deutete Phil Hungerecker nochmal an, warum die Huskies seinen Vertrag verlängert haben. Der 22-Jährige nahm einen langen Pass an der gegnerischen blauen Linie seelenruhig an, legte sich den Puck zurecht und beförderte das Spielgerät durch die Beine seines Gegenspielers zum 4:0 ins lange Eck. In der 60. Minute sorgten die Füchse noch für Ergebniskosmetik durch Bruneteaus 4:1 in Überzahl.
ESV Kaufbeuren gewinnt erstes Spiel der Playoff-Serie in Dresden - Hart umkämpfter 1:4 Auswärtssieg vor 2387 Zuschauern(DEL2) Mit einem verdienten und hart erkämpften Auswärtssieg startete die Mannschaft von ESVK Trainer Andreas Brockmann in die Playoff-Viertelfinalserie gegen die Dresdner Eisöwen. Spiel zwei der Serie findet am Freitagabend um 19:30 Uhr in der Sparkassen Arena statt.
Die Joker kamen zunächst etwas schwer in die Partie und wirkten stellenweise etwas nervös. Die Eislöwen kamen dadurch auch zu ersten Torabschlüssen und ESVK Torhüter Stefan Vajs konnte sich sogleich mehrfach auszeichnen. In der 5. Minute musste Simon Schütz auf die Strafbank und die Heimmannschaft zog sofort ihr gefährliches Powerplay auf. Nach einem Scheibengewinn an der blauen Linie hatte Joker Stürmer Max Schmidle, der alleine auf Eislöwen Keeper Kevin Nastiuk zu laufen konnte, die große Chance auf einen ersten Treffer für seine Farben, er scheiterte mit seinem Schussversuch jedoch am Schlussmann der Dresdner. Nur wenige Sekunden später konnte Mirko Sacher noch in Überzahl das 1:0 für die Sachsen erzielen. Stefan Vajs hatte gegen den platzierten und satten Handgelenkschuss des DEL2 Verteidiger des Jahres 2017 keine Abwehrchance. Nach dem Gegentreffer kamen die Allgäuer besser in das Spiel und hatten durch Branden Gracel und Joona Karevaara sehr gute Möglichkeiten, die Kevin Nastiuk beide stark parierte. So ging es nach 20 Minuten mit einem durchaus Leistungsgerechten 1:0 in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt waren die Wertachstädter dann das aktivere Team und konnte sich dabei einige hochkarätige Chancen erspielen. Eislöwe Steven Rupprich kassierte nach einem Bandencheck an Simon Schütz eine fünfminütige Spieldauerdisziplinarstrafe. Der junge ESVK Verteidiger musste benommen vom Eis gebracht werden und konnte das Spiel auch später nicht mehr fortsetzen. Das Spiel wurde nun etwas ruppiger und Hauptschiedsrichter Naust verteilte viele Strafen. Noch in Überzahl agierend nutzte Michi Fröhlich einen Abpraller von der Bande nach einem Direktschuss von Joona Karevaara zum 1:1 Ausgleichstreffer. Die Joker mussten kurz danach vier Minuten am Stück in Unterzahl agieren. Die Mannschaft verteidigten diese aber bravurös und ließ dabei auch kaum Schüsse auf das Tor von Stefan Vajs zu. Zu allem Überfluss verletzte sich ESVK Kapitän Sebastian Osterloh bei einem Zweikampf am Fuß und musste die Partie, wie auch schon Simon Schütz, vorzeitig beenden. Im Schlussabschnitt war der ESVK wieder die agilere Mannschaft. Branden Gracel nutze in Überzahl einen Zuckerpass von Sami Blomqvist zum erstmaligen Führungstreffer für die Rotgelben an diesem Abend. Knapp fünf Minuten später schoss dann Sami Blomqvist nach einem gewonnen Bully von Branden Gracel mit einem Direktschuss in den Winkel das 1:3. Wie schon beim zweiten Tor der Kaufbeurer, war der stark haltende Eislöwen Keeper Kevin Nastiuk auch beim dritten Gegentreffer chancenlos. Die Kaufbeurer hatten das Spiel fortan unter Kontrolle und agierten dabei auch sehr clever. In der 56. Spielminute kassierte Jeff Szwez nach einem unnötigen Stockfoul an Petr Macholda eine fünfminütige Spieldauerdisziplinarstrafe und machte das Spiel dadurch nochmals spannend. Wiederum verteidigten die Joker ihr Gehäuse in Unterzahl mit allen Mitteln und einem herausragenden Torhüter Stefan Vajs. Eislöwen Trainer Bill Stewart nahm wenige Sekunden später noch seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, so dass die Sachsen mit zwei Mann mehr agieren konnten. Max Schmidle setzte den Hoffnungen der Eislöwen nach einem Konter aber ein schnelles Ende. Nach einem Scheibengewinn brach der Kaufbeurer Stürmer über die Außenposition durch und konnte vor dem leeren Dresdner Gehäuse nur unfair gestoppt werden, so dass Schiedsrichter Naust auf technisches Tor zum 1:4 entscheiden musste. Somit war der Auswärtssieg und die 1:0 Serienführung des ESVK besiegelt.
Starbulls Rosenheim: Dreierpack von McNeely, „Lucky Punch“ durch Valkonen(DEL2) Die Starbulls Rosenheim sind erfolgreich in die Playdown-Serie um den Klassenerhalt in der DEL 2 gestartet. Vor 2.142 Zuschauern im emilo-Stadion gewannen die Grün-Weißen das erste von mindestens vier und maximal sieben Spielen gegen die Heilbronner Falken mit 4:3 nach Verlängerung. Jonas Valkonen sorgte in der 76. Spielminute mit einem Schlagschuss ins Kreuzeck für den Siegtreffer. Die drei Rosenheimer Treffer davor erzielte jeweils der bärenstarke Tyler McNeely – schon nach 36 Sekunden zur frühen Führung und danach zum 2:2- und 3:3-Ausgleich.
Eine Hiobsbotschaft gab es für die Starbulls Rosenheim bereits eine gute Stunde vor Spielbeginn. Torwart Lukas Steinhauer verletzte sich beim Aufwärmen im „Trockenen“ und musste passen. Um seine Position als „Backup“ hinter Timo Herden einzunehmen wurde kurzfristig Nachwuchskeeper Luca Endres akquiriert, den die Starbulls Ende Januar noch für ihren DEL-2-Kader lizensiert hatten. Dass Michael Baindl, Peter Lindlbauer, Simon Heidenreich (für alle drei ist die Saison beendet) und Simon Fischhaber nicht spielen konnten, war schon lange klar. Bei den von verletzungsbedingten Ausfällen verschonten Heilbronner Falken war vor allem die Frage interessant, auf wen Trainer Gerhard Unterluggauer aus Kontingentgründen verzichtete. Es traf im Ausländerbereich Stürmer Ville Järveläinen und im Ü24-Portfolio Verteidiger Matthias Forster. Bei den Torhütern hatte sich Unterluggauer bereits im Vorfeld auf den Kanadier Andrew Hare festgelegt.
Und Hare stand sofort im Mittelpunkt. Bereits nach 20 Sekunden konnte er einen Schuss von Maximilian Vollmayer nur mit Mühe entschärfen. Doch die Starbulls setzten sofort nach, einen Rückhandschrägschuss von Tyler Scofield konnte der Gästekeeper nur unzureichend ablenken und Tyler McNeely hatte keine Mühe, zum 1:0 einzuschieben – ganze 36 Sekunden waren gespielt. Danach bewies Hare aber mehrfach seine herausragende Klasse. Er störte nach einem weiteren Scofield-Schrägschuss den einschussbereiten Joseph Lewis effektiv und verhinderte gegen den nach Sahnepass von Cameron Burt völlig frei auf in zufahrenden Scofield mit sensationeller Fanghandreaktion das Rosenheimer 2:0. Auf der anderen Seite ging ein Schlagschuss von Patrick Kurz nur knapp am Tor vorbei, ebenso wie ein Nachschuss von Jordan Heywood. In der 11. Spielminute zielte Heywood, den die Starbulls-Defensive in dieser Szene im Slot viel zu viel Platz ließ, genauer und verwerte einen überlegten Rückpass von Markus Eberhardt zum 1:1-Ausgleich. Während die spielbestimmenden Gastgeber Chancen liegen ließen – Yannick Wenzel schloss zu eigensinnig ab, anstatt auf den mitgefahrenen und freistehenden Leopold Tausch zu spielen (12.), Vollmayer traf nach schöner Einzelaktion die Latte (13.) – agierten die Falken ein zweites Mal eiskalt vor dem Tor. Diesmal versenkte Jonathan Harty einen Rückpass von Kyle Helms (14.). Auf der Gegenseite war Torwart Hare das Spekulationsglück hold, als er ohne Sicht bei einem Schuss von Manuel Edfelder auf Verdacht reagierte und damit das 2:2 verhinderte (15.).
Mit der Führung im Rücken leisteten sich die Falken danach binnen weniger als einer Minute sage und schreibe vier unerlaubte Weitschüsse – und eine fahrlässige Aktion von Heywood gegen Scofield. Mit dem Schläger hoch in einen Zweikampf gehend, fügte Heywood dem Rosenheimer Stürmer eine blutenden Wunde im Gesicht zu und wurde von Hauptschiedsrichter Benjamin Hoppe folgerichtig per Spieldauer-Disziplinarstrafe zum Duschen geschickt (16.). Das Powerplay der Starbulls gestaltete sich durchaus konzentriert, aber nicht effektiv – bis Scofield erneut gefoult wurde, McNeely aber bei angezeigter Strafe die von Scofield im Fallen noch zu ihm bugsierte Scheibe aus spitzem Winkel frei vor Hare unter der Latte zum hochverdienten 2:2-Ausgleich platzierte (19.).
Fast hätte die im zweiten Spielabschnitt andauernde Rosenheimer Überzahlphase den Gastgebern auch wieder die Führung beschert, doch gegen Scofield rettete Hare erfolgreich mit dem Schoner (21.). Danach wurden das Spiel immer zerfahrener, die Aktionen zufälliger, die Torchancen minderwertiger. Rosenheims Michael Rohner gegen Tobias Kircher (25.) und Heilbronns Justin Kirsch bei einem Unterzahlbreak gegen Scofield (26.) zogen jeweils am Rande der Strafschusswürdigkeit die „Notbremse“. Hare stand bei Schüssen von Scofield und Lewis bombensicher. Gegen Drittelende übernahmen die Falken mehr und mehr die Initiative. Helms konnte in Überzahl unbedrängt nachschießen, zielte aber über das Tor (35.). Kurz danach verfehlte Kevin Lavallée nach einem Diagonalpass das leere Tor. Bei einem Break hatte dann Christian Neuert aber das 3:2 für Rosenheim auf dem Schläger, scheiterte jedoch am Pfosten. Im Gegenzug traf Jonathan Harty mit einem Onetimer zur Heilbronner Führung; die Scheibe schlug bei freier Sicht für Torwart Herden halbhoch im linken Eck ein (39.). Doch die Starbulls antworteten sofort mit einem überlegten Spielzug über Burt und Lewis, den McNeely 38 Sekunden vor der zweiten Pausensirene frei vor dem Gästekeeper ähnlich raffiniert wie beim 2:2 zu seinem dritten Treffer in dieser Partie veredelte – 3:3 (40.).
Im letzten Drittel hatten Vollmayer (43.) und Burt (46.) die Rosenheimer Führung auf dem Schläger, doch Hare wartet lange mit seiner Reaktion und blieb beide Male Sieger. Mehr und mehr regierte der Zufall beim Zustandekommen der Torchancen. Es waren die Gäste aus Heilbronn, die den längeren Atem zu haben schienen. Sie wirkten an der Scheibe sicherer und hatte in der Schlussphase dann auch die Mehrzahl an Torchancen. Thomas Gödtel und Justin Kirsch scheiterten mit Schlagschüssen an Torwart Herden und Tyler Gron wurde von Edfelder beim Abschluss effektiv gestört. In der Schlussminute der regulären Spielzeit kam Nik Pem im Slot völlig frei zum Abschluss, doch Timo Herden rettete die Starbulls mit einem akrobatischen Fanghandsave in die Verlängerung.
Nach den Eindrücken der letzten Minuten vor der dritten Pause war es nicht unbedingt zu erwarten, dass die Hausherren die Verlängerung von Beginn an dominieren sollten. Doch die Grün-Weißen waren jetzt körperlich deutlich und mehr und mehr auch scheibentechnisch überlegen. Die Falken wurden phasenweise in ihrem Drittel eingeschnürt und mussten sich oft wiederholt in unerlaubte Weitschüsse flüchten. Torwart Hare präsentierte sich aber weiterhin absolut souverän und agierte vor allem auch sehr vorausschauend und geschickt bei von der Bande zurückprallenden Scheiben. Turbulent wurde es in der 75. Spielminute. Erst scheiterte Edfelder freistehend am Gästekeeper, dann verfehlte ein Pass von Burt den einschussbereiten McNeely. Im Gegenzug hätten die Falken den Spielverlauf der Verlängerung fast auf den Kopf gestellt: Rylan Schwartz visierte nach einem Querpass das offene rechte Eck an, doch Timo Herdens Schoner zuckte reflexartig heraus und verhinderte den vierten Heilbronner Treffer. Sekunden später zappelte die Scheibe dann hinter Gästekeeper Hare im Netz. Jonas Valkonen hatte aus vollem Lauf abgezogen und die Scheibe nach 75 Minuten und 31 Sekunden Gesamtspielzeit unhaltbar im rechten oberen Eck zum vielumjubelten 4:3-Endstand platziert.
Damit gehen die Starbulls Rosnheim in der Playdown-Serie, die im Modus „Best Of Seven“ (vier Gewinnspiele) ausgetragen wird, mit 1:0 in Führung. Die nächste Partie findet am Freitag in Heilbronn statt, Spielbeginn in der dortigen Kolbenschmidt-Arena ist um 20 Uhr. Das dritte Spiel findet dann am kommenden Sonntag (Anpfiff 17 Uhr) wieder im Rosenheimer emilo-Stadion statt.
Die Trainerstimmen:
Gerhard Unterluggauer (Heilbronner Falken): „Ich war zeitweise mit vielen Dingen im Auftreten meiner Mannschaft zufrieden. Gegen Ende der regulären Spielzeit hätten wir das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden können. Leider haben wir in der Verlängerung dann aufgehört, körperbetont zu spielen. Da hat dann die Aggressivität gefehlt.“
Franz Steer (Starbulls Rosenheim): „Wir haben richtig stark begonnen und nach dem 1:0 viele Chancen gehabt. Dann hat Heilbronn zweimal unsere Stellungsfehler eiskalt ausgenutzt. Man hat aber gesehen, wie stark Heilbronn personell besetzt ist. Im letzten Drittel hatten wir dann große Probleme und müssen uns bei Timo Herden bedanken, dass er das vierte Heilbronner Tor verhindert hat. In der Pause vor der Verlängerung hab ich dann nicht viel zu meiner Mannschaft sagen müssen.“
(OLS) Play-off-Eishockey vom Feinsten lieferten die Tölzer Löwen und der EV Landshut am Dienstagabend in der Hacker-Pschorr Arena ab. Am Ende durften die Hausherren jubeln: Mit 5:4 nach Verlängerung gewannen sie auch den dritten Play-off-Vergleich. Damit ziehen die Löwen in die nächste Runde ein.
Dabei erwischten die "Buam" einen denkbar schlechten Start: Max Hofbauer netzt nach nur 49 Sekunden zur Gäste-Führung ein. In der 16. Minute setzte der Landshuter noch ein Tor drauf: 2:0. "Heute haben wir Geschenke verteilt", kritisierte Trainer Axel Kammerer nach der Partie.
Zu Beginn des zweiten Drittels schienen sich die Löwen gefangen zu haben. Johannes Sedlmayr (24.) und Marinus Reiter (26.) sorgten für den umjubelten Ausgleich zum 2:2. Als dann Peter Baumgartner mit 2+2 und kurz darauf Christoph Fischhaber auf die Strafbank wanderten, durften die Tölzer sogar lange in Überzahl agieren. Aber sie nutzten die Chance nicht – im Gegenteil. Als Baumgartner von der Bank kam, fuhr er alleine aufs Tölzer Tor zu und erzielte das 3:2 (31.). Wenig später stellte Max Forster in Überzahl sogar auf 4:2 (34.).
Jetzt mussten die Löwen im letzten Drittel Moral zeigen – und das taten sie in beeindruckender Weise. "Die Mannschaft hat eine unglaubliche Gewinnermentalität", lobte Kammerer. In Überzahl schloss Julian Kornelli einen schönen Angriff zum 3:4 ab. Und als kurz vor Schluss Markus Janka zugunsten eines weiteren Feldspielers das Eis verließ, fälschte Florian Strobl einen Schuss von Christian Kolacny zum 4:4 ab – die Löwen-Fans standen kopf.
In der Verlängerung war zunächst Landshut am Drücker. Dann aber der Geniestreich des Abends: Ein toller Pass von Klaus Kathan auf den freien Florian Strobl. Und der Kapitän machte trocken den Siegtreffer.
"Eine sehr gute Serie", waren sich Axel Kammerer und Thomas Daffner einig. Und der Löwen-Trainer ergänzte: "Ein dramatisches Spiel mit Happy End – was will der Zuschauer mehr?"
Die Löwen haben nun eine längere Pause. Der Gegner der nächsten Play-off-Runde – ein Nord-Oberligist – muss erst noch ermittelt werden. Egal wer es wird: Die Tölzer starten mit einem Heimspiel am 31. März.
Wieder Vorteil Peiting - Deggendorfer SC unterliegt mit 5:3(OLS) Es hat nicht sollen sein am Dienstagabend für den Deggendorfer SC in
Peiting. Trotz zwischenzeitlicher 2:3 Führung unterlag die Mannschaft
von Trainer John Sicinski am Ende mit 5:3 bei den Oberbayern und liegt
nun in der Best-of-Five-Serie mit 2:1 in Rückstand.
Wie bereits im ersten Heimspiel am vergangenen Freitag erwischten die
Hausherren den besseren Start. Lukas Gohlke erzielte in der 8.
Spielminute das 1:0 nach einem Wechselfehler des DSC. Doch die
Deggendorfer ließen sich dadurch nicht beirren und erspielten sich
selbst einige gute Chancen, die sie allerdings nicht nutzen konnten.
Anders jedoch die Hausherren. Diese konnten knapp zwei Minuten nach
dem Führungstreffer nachlegen. Im Powerplay erzielte Anton Saal das
2:0 für den ECP. Doch der DSC bewies Moral und kam noch im ersten
Abschnitt noch einmal ran. In der 18. Spielminute nutzte Sergej Janzen
ein schönes Zuspiel von Dimitrij Litesov zum 2:1. Und zu Beginn des
zweiten Abschnitts gelang den DSC-Cracks sogar der Ausgleich. Nico
Wolfgramm schickte Curtis Leinweber auf die Reise, der in der 22.
Minute unter höchster Bedrängnis zum 2:2 einschob. Nun war der DSC am
Drücker und war der Führung näher als die Hausherren. Schließlich war
es dann auch soweit. In der 33. Spielminute fälschte Stefan Ortolf im
Powerplay einen Schuss von Mychal Monteith unhaltbar zum 2:3 ab. Dies
war auch der Zwischenstand nach 40 gespielten Minuten. Doch die
Peitinger kamen noch einmal zurück. In der 45. Minute traf zunächst
Dominik Krabbat mit einem kuriosen Treffer zum Ausgleich. Und ähnlich
wie bereits beim ersten Aufeinandertreffen in Peiting ging der DSC
dann in den Schlusssekunden KO. Erneut hatten die Deggendorfer eine
Unterzahlsituation zu überstehen und dies nutzten die Peitinger erneut
aus. Ausgerechnet der Ex-Deggendorfer Simon Maier traf in der 58.
Minute zum 4:3 für die Hausherren und ebenfalls Maier war es, der nur
eine Minute später per Empty-Net-Goal alle Deggendorfer
Comebackhoffnungen zunichte machte.
Nach dieser 5:3 Niederlage in Peiting steht der der DSC am Freitag
bereits mit dem Rücken zur Wand. Eine Niederlage würde das Saisonende
bedeuten. Mit einem Sieg würde man ein entscheidendes fünftes Spiel in
Peiting erzwingen, bei dem dann auch wieder Verteidiger Travis Martell
nach seiner Sperre sein Comeback geben würde. Spannung sollte also
garantiert sein beim Duell der beiden Teams am kommenden Freitag in
der Deggendorfer Eissporthalle. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
Peiting gewinnt Heimspiel gegen Deggendorf und holt sich zwei Matchpucks(OLS) Peiting schlägt nach der Auswärtsniederlage in Deggendorf zurück und gewinnt verdient mit 5:3. Erneut ist es eine Partie auf des Messer’s Schneide, wobei der ECP im letzten Drittel mehr Durchschlagskraft besitzt und das Spiel noch dreht.
„Wir haben gut begonnen und waren in den ersten Minuten die bessere Mannschaft“, stellt Deggendorfs Trainer John Sicinski nach der Partie fest. Doch ein dummer Wechselfehler, den die Hausherren eiskalt ausnutzen, bringt seine Mannschaft in der achten Minute in Rückstand. Alexander Winkler spielt einen weiten Pass auf Florian Stauder, dieser legt quer auf den mitgelaufenen Lukas Gohlke, welcher unhaltbar zum 1:0 einnetzt. Zwei Minuten später legt Peiting in Überzahl nach. Anton Saal, bekommt die Scheibe von Torhüter Florian Hechenrieder über Andreas Feuerecker zugespielt, nimmt Tempo auf, lässt einen Verteidiger aussteigen und trifft in Überzahl zum 2:0. Kurz darauf sind die Gäste am Zug, lassen aber durch Sylvester Radlsbeck und Kyle Gibbons gute Chancen aus. Gegen Drittelende, die Niederbayern haben gerade ein Peitinger Überzahlspiel überstanden, verkürzt Alexander Janzen (18.) nach einem Konter auf 2:1.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs legt Deggendorf dann nach. Peiting lässt Curtis Leinweber (22.) an der blauen Linie des Verteidigungsdrittels sträflich frei, was dieser eiskalt zum 2:2-Ausgleich nutzt. Jetzt geht es hin und her. So verhindert Gästetorhüter Sandro Agricola die erneute Peitinger Führung durch Lukas Gohlke. Wenig später trifft Tim Rohrbach nur die Latte. Im Gegenzug, Florian Hechenrieder ist schon geschlagen, verhindern Peitings Verteidiger in Gemeinschaftsarbeit einen Treffer von Robin Deuschl. Danach lässt Brad Miller kurz hintereinander gute Möglichkeiten liegen. Doch in der 33. Minute schlägt die Sicinski-Truppe in Überzahl durch einen von Stefan Ortolf (33.) abgefälschten Schuss zu und dreht die Partie. Keine Zeigerumdrehung später vergibt Florian Stauder die Möglichkeit zum Ausgleich. Auf der Gegenseite verhindert Florian Hechenrieder eine Chance von Kyle Gibbons. Kurz darauf trifft Dominic Krabbat nach Zuspiel von Jonas Lautenbacher nur den Pfosten.
Im Schlussabschnitt stellt Peitings Trainer Sebastian Buchwieser sein Team um. So tauschen Milan Kostourek (in die Reihe von Florian Stauder und Lukas Gohlke) und Jonas Lautenbacher (zu Ty Morris und Martin Andrä) die Plätze. In der 45. Minute hat Peiting Glück und gleicht durch einen kuriosen Treffer von Dominic Krabbat zum 3:3 aus. Peitings Stürmer fährt hinter das gegnerische Tor, es kommt zu einem Pressschlag und die Scheibe springt aufs Tor, von dort an den Rücken des Gästetorhüters und dann ins Tor. Jetzt ist die Partie wieder offen. Nachdem Ausgleich sind die Gäste für kurze Zeit am Drücker. So kratzt Brad Miller für den bereits geschlagenen Florian Hechenrieder einen Schuss von der Linie und Alexander Janzen sowie Stefan Ortolf werden von Peitings Keeper gestoppt. In der 54. Minute trifft Simon Maier nur den Pfosten. Als kurz darauf Anton Saal auf die Strafbank wandert, nehmen die Gäste eine Auszeit. „Wir wollten diese Möglichkeit zum Sieg nutzen, doch meine Mannschaft spielte die Scheibe nur außen herum und suchte nicht den Abschluss“, zeigt sich John Sicinski später unzufrieden. Denn gegen Ende der Strafzeit fängt sich sein Team nach einem Foul an Ty Morris ebenfalls einen Ausschluss ein. Und diesen nutzen die Hausherren. Brad Miller spielte die Scheibe zu Simon Maier (59.), der vor dem Tor lauert, dieser lässt Sandro Agricola eiskalt aussteigen und trifft zum umjubelten 4:3. Als die Gäste dann ihren Torhüter vom Eis nahmen, legt der Bayersoier nach und stellt mit seinem zweiten Treffer den 5:3-Endstand her.
Nach diesem Sieg hat der ECP jetzt zwei Matchpucks um die Entscheidung in der Serie herbeizuführen.
EV Regensburg mit rabenschwarzem Tag in Spiel drei: Sonthofen sichert sich Matchpuck(OLS) Die 2.375 Zuschauer trauten ihren Augen kam. Das Team von Doug Irwin verpasst es erneut, vor heimischer Kulisse einen Treffer zu erzielen und unterliegt am Ende deutlich mit 0:3.
Vor der der Dienstagspartie war das Heimaufgebot wieder etwas verändert besetzt, denn Sebastian Wolsch kehrte nach abgesessener Sperre zurück ins Team. Dafür musste Christoph Frankenberg als überzähliger Verteidiger auf die Tribüne. Verletzt konnten Brandon Wong, Tim Brunnhuber und Daniel Stiefenhofer nicht mit eingreifen. Beim ERC Sonthofen verstärkte Maximilian Kolb von den Ravensburg Towerstars die Abwehr, dafür war Mike Weigandt bei den Bietigheim Steelers im Einsatz. Marc Sill stand weiterhin auf der Ausfallliste. Außerdem lief Marco Sternheimer wieder für den ERC auf.
Regensburg startete ordentlich in die dritte Partie der Serie und hatte zunächst die besseren Chancen. Erneut stand aber mit Patrick Glatzel ein Könner seines Fachs im Bulls-Tor und dieser machte den Hausherren das Leben erneut richtig schwer. Die im Drei-Reihen-System agierenden Oberpfälzer konnten die sich bietenden Chancen nicht im Tor versenken und mussten aufpassen, die blitzschnellen Konter der Gäste aus dem Allgäu abzuwehren. So kam es dann, wie es kommen musste: In der 15. Minute ging das Team von Bulls-Coach Heiko Vogler in Front und zwar durch Chris Stanley. Der Routinier der in gelb spielenden Gäste hatte viel zu viel Zeit und konnte Cody Brenner mit einem haltbaren Schuss zum 0:1 überwinden. Noch dicker kam es dann, als Benjamin Kronawitter 42 Sekunden vor der ersten Sirene auf 0:2 stellen könnte und auch dieser Treffer war vermeidbar.
Zum Start in den zweiten Abschnitt setzte EVR-Trainer Doug Irwin ein Zeichen und stellte fortan Peter Holmgren anstelle von Cody Brenner zwischen die Pfosten und der Deutsch-Schwede machte seine Aufgabe beim ersten Playoff-Einsatz mehr als nur gut. Was machten aber seine Vorderleute? Die waren bemüht, aber trotz alledem agierten sie glücklos und sehr oft ideenlos. In der 31. Minute traf dann erst Billy Trew den Pfosten und nur eine Minute später auch noch Nikola Gajovsky, sodass nicht einmal das Scheibenglück auf Seiten der Domstädter sein wollte. Diese verpassten es auch, im Mittelabschnitt zu verkürzen und so würde der Weg zurück ins Geschehen für die letzten zwanzig Minuten richtig steinig und schwer werden.
Sonthofen war in einer komfortablen Situation: Der EVR musste kommen, fand aber bisher kein Rezept, um das Abwehrbollwerk zu durchbrechen. Von Minute zu Minute schwanden auch die Kräfte, da weiterhin mit nur drei Reihen agiert wurde, obwohl vier Formationen zumindest auf dem Spielbericht standen. Doug Irwin wirbelte zwar die Reihen etwas durcheinander und stellte Lukas Heger an die Seite von Billy Trew und Peter Flache sowie Svatopluk Merka neben Nikola Gajovsky und Vitali Stähle, aber der gewünschte Effekt blieb aus. Dagegen machte Maximilian Hadraschek mit seinem Tor zum 3:0 in der 49. Spielminute den Deckel auf die Partie. Regensburg war damit der Zahn gezogen und es gelang auch nicht mehr, im zweiten Heimspiel einen Treffer zu erzielen. Doug Irwin nahm in der 59. Spielminute eine Auszeit, welche aber ebenso verpuffte und so wurde das heimische Team mit lautstarken Pfiffen des eigenen Anhangs in die Kabine geschickt.
Der EV Regensburg liegt nun nach den beiden Heimniederlagen mit 1:2 in Rückstand und muss am kommenden Freitag in Sonthofen alles abrufen, um ein vorzeitiges Saisonende zu vermeiden. Noch ist nicht aller Tage Abend, jedoch muss endlich ein Weg gefunden werden, die Bulls aus Sonthofen zu knacken. Die Chance gibt es dazu in Spiel vier, Anpfiff ist am Freitag um 20.00 Uhr, wenn es heißt: Jetzt oder nie!
(OLS) Das dritte Playoff-Halbfinale des Bayerischen Eissport-Verbandes (BEV) zwischen dem EHC Waldkraiburg und dem ECDC Memmingen steht an! Am Freitag duellieren sich die Löwen und die Indians ab 19:45 Uhr in der Waldkraiburger Raiffeisen Arena und in Spiel 3 dürfte mit einer ersten Vorentscheidung beim Stand von 1:1 in der „Best-of-5“-Serie gerechnet werden. Der EHC geht trotz des vermeintlichen Heimvorteils aber eher als Außenseiter in die Begegnung, darum wird am Freitag der „siebte Mann“ auf der Tribüne von enormer Bedeutung sein! Am Sonntag steigt um 18:30 Uhr Spiel 4 in Memmingen.
Anders als im Vorjahr, als passenderweise zu den wichtigen Playoff-Spielen alle verletzten Akteure in den EHC-Kader zurückkehrten und dann auch von weiteren körperlichen Rückschlägen verschont blieben, quälen sich die Industriestädter mit ihrem dünnen Kader aktuell durch die eigentlich schönste Zeit des Eishockey-Jahres und bei 100 Prozent sind die Wenigsten. Martin Hagemeister brach sich im letzten Spiel der Verzahnungsrunde in Lindau den Arm, spielte aber weiter- seitdem geht jedoch nichts mehr. In der gleichen Partie zog sich auch Kapitän Max Kaltenhauser einen Knochenbruch zu und musste pausieren. Am letzten Wochenende biss er auf die Zähne und spielte wieder, doch kam am letzten Sonntag beim 1:4 in Memmingen eine Muskelverletzung hinzu. Gegen die starke Offensive der Memminger braucht es eigentlich eine stabile und wackere Defensive- genau diese wird am Freitag aber ohne den „Abwehr-Chef“ Andreas Paderhuber auskommen müssen, der sich zuletzt eine Spieldauerstrafe eingehandelt hat. Die Lage bei den Löwen also mehr als bescheiden vor dem Duell mit den Indianern, die sich nicht nur nach der Vorrunde den Titel „Bayernliga-Meister“ der Senioren sicherten, sondern auch über einen absoluten Top-Kader verfügen. Und der von vielen „Experten“ immer wieder gerne genannte Unterschied, dass die eine Truppe ja ein Oberligist sei, der andere ein Bayernligist, zieht auch nicht so richtig. Dafür ist die Qualität beim Gegner einfach zu gut und gleichzeitig zogen die Memminger die Löwen dafür zuletzt zu extrem am Nasenring durch die Manege am Hühnerberg.
Der EHC zeigte eine enorm schwache Vorstellung in Spiel 2, verständlich wenn man sich den verfügbaren Kader ansah und gleichzeitig bedenkt, dass aufgrund der vielen Verletzungen zuletzt weder die erste, noch die zweite Angriffsreihe weit von den 100 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit entfernt sind. Die Kontingentspieler beispielsweise tauchten zuletzt ab: Tomas Vrba und Jakub Marek haben in den bisherigen fünf Playoff-Spielen jeweils ein Tor und einen Assists verbuchen können. In die Defensive schleichen sich immer wieder erklärliche und darum unnötige Fehler ein und überhaupt sind die Löwen offenbar noch immer nicht voll im Playoff-Modus angekommen.
Man kann es verstehen, denn die gesamte Oberliga-Spielzeit bewegte man sich mit maximaler Konzentration und körperlicher wie mentaler Anspannung am Limit. Die Playoffs der Oberliga wurden verpasst, es folgte eine Zwischenrunde gegen hochmotivierte Bayernligisten, die zum Großteil der Saison auf Erfolgswellen ritten, die keiner so wirklich wollte und brauchte - aber erfolgreich bestreiten musste. Schließlich ging es um den Klassenerhalt. Inzwischen dürfte man beim EHC froh sein, dass im Viertelfinale Dorfen wartete. Gegen die Eispiraten braucht es keine Motivation, das ist ein Derby und man will immer gewinnen. Es mag sich ein wenig wie Ausrede anhören, aber die mentale Belastung sollte man nicht unterschätzen – in Höchstadt herrscht beispielsweise gerade Katerstimmung, nachdem man im Viertelfinale gegen Miesbach rausflog. EHC-Coach Rainer Zerwesz berichtete, dass sich auch seine Trainer-Kollegen aus der Oberliga ähnlich äußerten.
Dennoch: Am Freitag gilt es, eine Vorentscheidung soll in Richtung der Löwen fallen und darum wird es Zeit, dass in Waldkraiburg endlich die Playoff-Stimmung ausbricht! Der EHC will ins Finale und auch wenn es personell aktuell nicht gut aussieht: Jetzt zählt‘s! „Wir wollen unser bestes Gesicht zeigen und unbedingt ins Endspiel, um unseren Titel zu verteidigen. Es kommt nicht oft im Leben vor, dass man ein Finale spielen kann und wir sind kurz davor“ erklärte Zerwesz! „Ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir eine gute Saison gespielt haben und das wäre jetzt das i-Tüpfelchen“ so der 48-Jährige weiter, der in dieser Woche seinem Team ins Gewissen redete und weiß, dass es einer Steigerung bedarf.
Karten für das dritte Spiel der Playoff-Halbfinal-Serie gibt es bis 24 Stunden vor Spielbeginn Online unter ehcwaldkraiburg.com, auf der Geschäftsstelle am Donnerstag zwischen 18:00 und 20:00 Uhr und am Spieltag selbst an den Abendkassen, die ab 18:15 Uhr geöffnet sind
EC Harzer Falken: Benefizspiel bietet einen launigen Saisonabschluss(OLN) Viele Tore, kleine Prügeleinlagen, Schiedsrichter auf der Strafbank und ganz viel Abschied sollten das Benefizspiel der Harzer Falken gegen die Braunlager Jungs prägen und zu einer runden Angelegenheit machen.
Dabei trat das spielerische und vor allem das Ergebnis bei den rund 150 Fans vollkommen in den Hintergrund. Lange konnten die Braunlager Jungs mithalten und sogar zwischenzeitlich in Führung gehen. Doch vor allem ein Falke hatte entscheidende Argumente gegen eine Niederlage. Kurzerhand in den Sturm befördert und mit einem signalroten Jofa-Helm versehen, den er wahrscheinlich vor dem Spiel im Braunlager Heimatmuseum entwendet hatte, fiel Fabian Pyszynski nicht nur optisch und ob der ungewohnten Position auf. In unnachahmlicher Topscorermanier erzielte er so 4 bis 5 Tore bei dem 9:5-Sieg der Falken. Da die Getränke auf Spieler- als auch Strafbank an diesem Abend nur sehr bedingt isotonischen Charakter hatten, konnte die genaue Anzahl keiner mehr so richtig rekapitulieren. Aber definitiv war Pyszynski der auffälligste Akteur der anwesenden Kufencracks. Natürlich neben Schlussmann Tobias Bannach, der bei einigen Szenen nochmal bewies, was in ihm steckt und diverse Hundertprozenter sicher und teilweise spektakulär entschärfte. Und so hatte sich Tobi das Präsentkörbchen, welches er inmitten des Spieles erhielt, wahrlich verdient.
Doch nicht nur Tobias Bannach sollte an diesem Abend verabschiedet werden. Die Konzentration zukünftig ganz auf Familie und Beruf ausrichten wird auch Verteidiger Semen Hildebrand, der gemeinsam mit seiner Frau, seinem Kind und seinem Vater angereist war, um noch einmal die besondere Atmosphäre des Wurmbergstadions zu genießen. In seinen drei Spielzeiten erzielte der 29-Jährige in 109 Spielen 44 Scorerpunkte (13 Tore und 31 Torvorlagen) und trug wesentlich dazu bei, die hinteren Reihen der Falken zu schließen und den Puck mit starker Technik und enormer Schnelligkeit nach vorne zu tragen. Doch auch bei Semen wurde der Spagat zwischen Beruf und Eishockey immer schwieriger – von der Familie, die an den Wochenenden auf ihren Papa verzichten musste, mal ganz zu schweigen. Und so wird Semen das Eishockey zwar vermissen, freut sich aber schon ganz besonders darauf mehr Zeit mit seiner Frau und seinem Sohn zu verbringen.
Und dann war da noch einer auf dem Eis, dem nicht nur die Harzer Falken, sondern auch die anderen Teams aus der Oberliga und den anderen Ligen nachtrauern werden. Denn die Harzer Falken hatten die Ehre, gleichzeitig auch das Abschiedsspiel für Gregor Brodnicki ausrichten zu dürfen. Der Schiedsrichter aus Wolfsburg hängt nach nunmehr 30 Jahren die Pfeife an den berühmten Nagel und eigentlich war dieses Spiel auch für Brodnicki eine Art Zeitreise. Denn was in Braunlage mit den Harzer Falken endete, begann vor gut 30 Jahren auch in Braunlage, was einige Akteure auf Seiten der Braunlager Jungs, wenn auch unwissentlich der Ära, die Brodnicki dort starten sollte, mitbegleiten sollten. Und so kam es nach dem Spiel zu sehr ungewöhnlichen Szenen als die Spieler beider Mannschaften sich nicht nur gegenseitig verabschiedeten, sondern sich auch mit den drei Schiedsrichtern in den Armen lagen. Brodnicki hatte sich über die Jahre einen sehr guten Ruf bei Spielern und Trainern erarbeitet, da er einer war, der Spiele laufen ließ, gesunde Härte ungeahndet tolerierte und sich nie zum Hauptakteur auf dem Eis aufspielte. Konsequent fuhr er seine Linie und bereits vor dem Spiel konnten sich beide Teams verlässlich darauf einstellen, welche Spielleitung sie erwarten würde.
Und so sollte es auch in dem Benefizspiel kommen. Die Schlägerei zwischen den beiden „Hightowers“ Dylan Quaile und Thomas Kühne wurden mit einer kurzen Trinkpause auf der Strafbank geahndet. Der Ausflug von Mario D'Antuono zur Prügelei ins gegnerische Drittel musste Brodnicki irgendwie übersehen haben. Doch konsequent schickte er seinen Linesman auf die Strafbank, als dieser ein Abseits pfiff, dass Brodnicki so gar nicht nachvollziehen konnte. Aktionen, die die Fans mit Gesängen und viel Applaus honorierten.
Schlussendlich kam dann aber auch der Benefizcharakter des Spieles nicht zu kurz. Denn stolze 1.150,00 Euro konnten Geschäftsführer Klaus Waibel und Teammanager Devid Wilde an die Vertreter des Braunlager Kindergartens übergeben. Ein warmer Regen für die Kleinen, der nach dem Spiel durch diverse kalte Bierduschen für die Großen abgelöst wurde. (Hei)
Füchse Duisburg spielen gegen Saale Bulls Halle in der 1. Playoff-Runde(OLN) Das lange Warten hat ein Ende – der Eishockey-Oberligist Füchse Duisburg spielt in der am Freitag beginnenden 1. Playoff-Runde gegen Saale Bulls Halle. Die Hallenser konnten sich am Dienstagabend in einem Herzschlagfinale im Entscheidungsspiel gegen Erfurt nach Overtime durchsetzen.
Folgende (möglichen) Spieltermine stehen für diese Serie an:
1. Spieltag: 17.03.2017, 19.30 Uhr / Füchse Duisburg – MEC Halle 04
2. Spieltag: 19.03.2017 / MEC Halle 04 – Füchse Duisburg
3. Spieltag: 21.03.2017, 19.30 Uhr / Füchse Duisburg – MEC Halle 04
4. Spieltag: 24.03.2017 / MEC Halle 04 – Füchse Duisburg (sofern erforderlich)
5. Spieltag: 26.03.2017, 19.30 Uhr / Füchse Duisburg – MEC Halle 04 (sofern erforderlich)
Alle Fans können zu den regulären Öffnungszeiten des neuen Fan-Shops (Marientorstr. 42, 47051 Duisburg) noch Tickets für alle Kategorien erwerben. Folgende Öffnungszeiten gelten ab sofort in diesem Zusammenhang: Montags, mittwoch und donnerstags in der Zeit von 18.00 Uhr bis 20 Uhr.
Weitere Informationen unter www.fuechse-duisburg.de.
Wir freuen uns auf spannende Playoffs.
TEV Miesbach zum Siegen verdammt!(BYL) Nach der ebenso knappen wie bitteren Heimniederlage am vergangenen Sonntag steht der TEV Miesbach beim dritten Vergleich (Freitag, 19.30 Uhr) mit den Lindau Islanders am Bodensee mit dem Rücken zur Wand. Nur ein Sieg kann das erneute Saisonaus gegen die Allgäuer verhindern. Ein Alles-oder-Nichts-Spiel also, bei dem alles passen muss und die Kreisstädter zudem das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite haben müssen, um den Traum vom Finale am Leben erhalten zu können.
War die Truppe von Simon Steiner am vergangenen Sonntag schon knapp dran, die Partie für sich zu entscheiden, hofft man im Lager der Rot-Weißen natürlich, dass es vielleicht diesmal klappt, auch wenn es auf fremden Eis umso schwieriger ist. Dazu müssen die Kreisstädter vor allem die Strafbank meiden, um die Gäste ihrer stärksten Waffe, dem Überzahlspiel, zu berauben. Eine Powerplayeffizienz von knapp 40% spricht im Gegensatz zu 11% bei den Miesbachern eine deutliche Sprache. Nicht umsonst haben die Islanders von ihren vier Toren beim letzten Auftritt an der Schlierach gleich zwei in Überzahl erzielt. Und das, obwohl die Kreisstädter beim Penaltykilling mit 85% den drittbesten Wert der Liga aufweisen.
Außerdem haben die Lindauer bei 4,7 zu 3,2 Toren pro Spiel, bei einem fast identischen Gegentorschnitt von 3,5, die Nase vor den Miesbachern. Verwunderlich ist das allerdings nicht, denn neben den beiden originären Kontingentspielern, dem Amerikaner Jeff Smith und dem Slowaken Lubos Sekula, haben die Lindauer noch weitere sieben Akteure in ihren Reihen mit tschechischen und einen mit kanadischen Wurzeln! Beim TEV hingegen gibt es neben Jan Trojan und Markus Kankaanranta keinen einzigen Spieler, der nicht in Deutschland geboren ist. Vielmehr stammt der überwiegende Teil der Miesbacher Mannschaft aus dem Umland.
Insofern ist es einerseits mehr als erstaunlich, dass – wie Miesbachs sportlicher Leiter Stefan Moser zuletzt ironisch anmerkte – „der Betriebsunfall Oberliga eingetreten ist“. Andererseits steht das Team von Simon Steiner mit einem Altersdurchschnitt von 24,5 Jahren noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung, was für die kommende Spielzeit hoffen lässt. Das Erreichte haben Miesbachs Coach und sein Team vor allem mit viel Herz und Leidenschaft und einer intensiven Vorbereitung auf die Saison geschafft. Ansonsten wären die Kreisstädter wohl gar nicht in der Lage, den Allgäuern auch nur annähernd Paroli bieten zu können.
Die Fans des TEV haben diese Saison jedenfalls allen Grund stolz auf ihre Mannschaft zu sein, unabhängig davon, ob es mit der Finalteilnahme noch klappt oder nicht.
EHC Heilbronn: Finale oder Sommerpause - das entscheidende dritte Spiel(RLSW) In überzeugender Manier haben die Eisbären Heilbronn am letzten Wochenende mit einem 7:3-Auswärtssieg den Kopf aus der Schlinge der drohenden Sommerpause gezogen und die Playoff-Serie gegen die Baden Rhinos Hügelsheim ausgeglichen. Dadurch kommt es nun am Sonntag (18 Uhr) in der Heilbronner Kolbenschmidt-Arena zum Showdown. Alles oder nichts heißt es sowohl für Titelverteidiger Eisbären als auch für den Herausforderer vom Baden Airpark.
Der Gewinn der Hauptrunde, die Erfahrung von vier Meistertiteln in Folge - alles spricht eigentlich für ein Weiterkommen der Eisbären, wäre da nicht die eigenartige Serie in den jüngsten Duellen der beiden Erzrivalen: In allen fünf Begegnungen der laufenden Saison war das Heimteam am Ende mit leeren Händen dagestanden. Erst hatten die Eisbären Ende Oktober mit einem 6:2-Sieg die Punkte aus Hügelsheim entführt, um dann kurz vor Weihnachten mit einer 3:4-Heimniederlage nach Verlängerung eine Negativserie von fünf Niederlagen in Folge zu starten. Zum Ende der Hauptrunde hieß der Sieger auf Hügelsheimer Eis erneut Heilbronn (6:3), bevor die Badener den Favoriten zum Playoff-Start erneut mit einem 4:3-Sieg in der Kolbenschmidt Arena düpierten.
"Diese vermeintliche Serie interessiert uns überhaupt nicht", wiegelt Eisbären-Trainer Sascha Bernhardt jegliche Gedanken an eine drohende Heimniederlage ab. "Wir waren im ersten Spiel nicht fokussiert genug und haben gesehen, was dann passiert ist. Im zweiten Spiel haben wir dann 60 Minuten lang hoch konzentriert agiert und haben den Gegner dominiert. Unsere Spieler sind erfahren genug, um daraus ihre Lehren zu ziehen. Jeder Einzelne will dieses Finale erreichen."
Nur zu gerne sehen sich die Baden Rhinos in der Rolle des Außenseiters und spekulieren auf ihrer Homepage darauf, den Eisbären "in ihrem Wohnzimmer ein Schnippchen zu schlagen".
Die Eisbären werden voraussichtlich in voller Mannschaftsstärke aufs Eis gehen können. Bereits im Spiel zwei war Leontin Kreps trotz eines Jochbeinbruchs wieder mit von der Partie, und auch bei Felix Kollmar verdichten sich die Zeichen, dass er rechtzeitig zum Spiel wieder fit wird.
Ankündigung: Letztes Heimspiel der Stuttgart Rebels in der Saison 2016/17 am Freitag, den 17.03.2017 um 20:00 in der Eiswelt Stuttgart(RLSW) Am kommenden Freitag, den 17. März 2017 bestreiten die Rebels Stuttgart ihr letztes Heimspiel der Saison 2016/17 in der Eiswelt Stuttgart. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr, zu Gast sind die Schwenninger Fire-Wings. Wie das Team des Stuttgarter EC dürften auch die Spieler des Schwenninger ERC mit dem Verlauf der Saison nicht gerade zufrieden sein. Auch sie hatten während der Hauptrunde des Öfteren mit Verletzungsproblemen zu kämpfen und zahlreiche Ausfälle zu beklagen. Zum letzten Spiel am kommenden Freitag wollen sich die Rebels aber auf jeden Fall noch einmal mit einer ansprechenden Leistung von den Fans und Zuschauern in die Sommerpause verabschieden, dies verspricht noch einmal eine interessante und ansprechende Begegnung. Der Stuttgarter EC hofft daher auf regen Besuch des Spieles durch Fans und Eishockeybegeisterte, auf stimmungsvolle Unterstützung des Teams und auf einen sportlich ansprechenden Ausklang der Eishockeysaison 2016/17.
(jb)
Ratinger Ice Aliens: Mission Titelverteidigung - Zuschauer-Sonderaktion am Sandbach!(RLW) Bereits am kommenden Freitag wird in der Hammer HeliNet-Eissportarena das erste Finale der der Serie „best of five“ gegen Lippe-Hockey-Hamm angepfiffen.
**SUPER**FAMILY**SUNDAY**
Am Sonntag, den 19.03.2017 gastieren die Hammer Eisbären dann ab 18:00 Uhr am Ratinger Sandbach (2. Finalspiel) und haben sich bereits mit einem „vollgepackten“ Eisbären-Fanbus angesagt.
Zu diesem Heimspiel der Ratinger Ice Aliens wird es wieder die Familien-Aktion geben, bei der zwei Erwachsene und mindestens ein Kind für lediglich zehn Euro Eintritt dieses Match in der Eissporthalle Ratingen miterleben können!
Damit es nicht zu unnötigen Wartezeiten beim Einlass kommt, werden die Zuschauer gebeten frühzeitig zu erscheinen – die Abendkassen öffnen bereits um 16:45 Uhr.
**KARTEN**VORVERKAUF**KARTEN**
Um Wartezeiten an der Abendkasse zu vermeiden, bieten wir einen
zusätzlichen Kartenvorverkauf (Einzelkarten, Familienkarten)
an und das sogar OHNE VVK-GEBÜHR.
Samstag, 18.3.17, von 11-13 Uhr, „Kleiner Prinz“, Wallstraße 30, 40878 Ratingen.
Aliens löschen Drachenfeuer!
Eine spannende Halbfinal-Serie der Ice Dragons Herford gegen die Ratinger Ice Aliens ist nach hart umkämpften 300 Spielminuten beendet. Dabei, so sagte es Alexander Jacobs, verlangte Herford den Ratingern alles ab! Nach zwei Spielen führten die Westfalen mit zwei überzeugend gewonnen Partien und es sah so aus, als ob die Außerirdischen das gleiche Schicksal ereilen würde, wie schon vorher die klar favorisierten Neuwieder Bären. „Nach dem zweiten Spiel habe ich aber gemerkt, dass noch Leben in meinem Team ist!“ konstatierte der niederländische Coach und er sollte Recht behalten.
Gerade der unerbittliche Kampf um jeden Zentimeter Eis und die fast schon elektrisierende Spannung während des kompletten Playoff-Halbfinales dürften auch einer der wesentlichen Gründe für einen starken Zuschauerzuspruch sowohl in Herford als auch in Ratingen gewesen sein – in der Spitze sorgten jeweils mehr als 1.000 Zuschauer für eine großartige Kulisse in den Eishallen, was sich beide Teams durch ihre Leistungen auch mehr als redlich verdient hatten. Letztendlich verließen die Außerirdischen, nach einer insgesamt außergewöhnlichen Spiele-Aufholjagd, im letzten und entscheidenden Aufeinandertreffen am Ratinger Sandbach mit 5:3 (2:0; 2:0; 1:3) das Eis als Sieger und zogen somit in das Meisterschaftsfinale ein.
Dabei starteten die Ice Dragons gut in die Partie, gaben richtig Gas und bestürmten ein ums andere Mal das von einem ruhigen, sicheren RIA-Goalie Christoph Oster gehütete Tor. Herfords Trainer Jeff Job merkte nach der Partie richtig an: „Wer in dieser Serie die ersten beiden Tore des Spiels schoss, gewann die Begegnung“. Die ersten vier Tore des Abends schossen die Ice Aliens – und es waren mit sehenswerten Kombinationen herausgespielte Treffer, welche die Gastgeber nach 37. Minuten mit 4:0 in Führung gehen ließen.
Dabei nutzten die Hausherren gleich zwei Mal eine numerische Überlegenheit aufgrund von Strafen gegen ihre Gäste, um zum Torerfolg zu kommen – eine der länger verschollen geglaubten Stärken, das Powerplay, funktionierte plötzlich wieder effizient.
Aber das Aufbäumen der Dragons kam im letzten Drittel.
Was zunächst nur wie der „Ehrentreffer“ aussah, sollte sich als starker Aufwind in den „Drachenschwingen“ entpuppen. Begünstigt durch unter anderem eine große Strafe gegen die Ice Aliens kämpfte sich Herford in der 56. Spielminute auf 4:2 heran und drückte in Überzahl unbändig weiter in Richtung des Ratinger Gehäuses. Während die Uhr unerbittlich herunterlief, wurde der „Kampf pur“ vom Publikum mit Standing Ovations begleitet.
Štěpán Kuchynka, Ratingens quirliger, tschechischer Stürmer machte dann in der vorletzten Minute mit einem starken Alleingang über den linken Flügen „den Deckel“ drauf.
In Unterzahl überlief er die Herforder Verteidigung und netzte zum erlösenden 5:2 für Ratingen ein! Der Herforder EV nutzte sein Powerplay in der 60. Minute zwar noch zum 5:3, aber 45 Sekunden nach diesem Tor erklang bereits die Schlusssirene.
Die Ice Aliens treffen damit im Finale auf die Mannschaft von Lippe-Hockey-Hamm, während sich die Ice Dragons Herford mit mehr als erhobenem Haupt als eines der vier besten Teams der Regionalliga West-Saison 2016/2017 in die Sommerpause begeben.
(RPL) Sonntag, Mittagessenszeit, eine Woche vor dem Rheinland-Pfalz-Liga-Heimspiel des EHC „Die Bären“ 2016 gegen den EV Bitburg II: Jens Hergt, der Trainer der Neuwieder Eishockeyspieler, will für eine grobe Vorplanung schon einmal wissen, welche Spieler aus der ersten Mannschaft am 19. März ab 19 Uhr im Icehouse die Schlittschuhe schnüren und die Ausrüstung anziehen werden. Kaum hat er die Frage in der Whatsapp-Gruppe der Bären gestellt, kommen die ersten Antworten. Gut 90 Minuten später hat Hergt rund ein Dutzend Zusagen. Zum Hintergrund: In den bisherigen beiden Auswärtsspielen der vier Partien umfassenden Runde bildeten die Spieler aus der Neuwieder Regionalliga-Mannschaft gegenüber den U19-Akteuren den weitaus kleineren Anteil. Diesmal wird das Gesicht des Teams wieder dem deutlich näherkommen, das einem aus der Punktrunde 2016/17 bekannt ist.
Viel Eishockey ist in dieser Saison nicht mehr zu spielen, 120 Minuten stehen noch aus. Am Sonntag 60 gegen Bitburg, eine Woche später noch einmal eine Stunde gegen den EHC Zweibrücken II. Und dann soll der Meisterschaftspokal an die Bären erreicht werden. Es gibt keine ernsthaften Zweifel an der Umsetzung dieses Ziels. „Wir haben die beiden Auswärtspartien bereits klar gewonnen, und am Sonntag wollen wir mit einem deutlich stärkeren Aufgebot den Fans einige Tore zu bejubeln geben“, kündigt Trainer Hergt an. Mit 7:3 setzte sich ein Miniaufgebot des EHC in Zweibrücken durch, in Bitburg stand es beim Ertönen der Schlusssirene 17:1. „Aber wir rechnen damit, dass Bitburg auch Personal aus der ersten Mannschaft mitbringt, die Platz zwei in der Hessenliga belegt“, erklärt Hergt.
Für die letzten beiden Saisonheimspiele hat der Neuwieder Vorstand Aktionen ins Leben gerufen, um den Fans „danke“ zu sagen für die Unterstützung. Gegen Bitburg und Zweibrücken werden die Eintrittspreise für Erwachsene auf fünf Euro reduziert, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre zahlen nichts. Die Eintrittseinnahmen der beiden Abende kommen zu 100 Prozent dem EHC-Nachwuchs zugute. Außerdem gibt es bei Verlosungen in den Drittelpausen Trikots zu gewinnen und die Spieler werden im Bistrobereich Autogrammwünsche erfüllen.
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