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Juli 26
                     
Juli 5
          
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
      
Bären Neuwied
(OLN)  Stürmertalent Lenard Dötsch, der nach einem kurzen Auslandsaufenthalt erst während der letzten Saison zum EHC kam, wird auch in der Oberliga wieder für die Bären auflaufen. In 36 CEHL-Spielen konnte der 19-Jährige zwei Tore erzielen und einen weiteren Treffer vorbereiten
  
Mad Dogs Mannheim
(BWL)  Die Mad Dogs haben mehrere Abgänge kommuniziert. Tobias Späth, David Amort, Fabian Späth, Justus Schmitz, Vitus Wagnerm Levi Wunder, Topias Niskanen und Nicolas Bastian werden den Verein aus unterschiedlichen Gründen verlassen
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Der EVD hat Stürmer Leon Draser verpflichtet. Der 19-Jährige wechselt aus dem Deggendorfer Nachwuchs zu den Isar Rats. Beim DSC stand er auch im erweiterten Oberliga-Aufgebot
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die ersten Abgänge beim EV stehen fest. Während Nicolas Herringer nach Kanada zurückgekehrt ist, werden auch Jan Koller, Max Muscheid und Julian Michalik nicht mehr die Schlittschuhe für die Kobras schnüren
  
Wanderers Germering
(BLL)  Mit Louis Kolb bleibt ein weiteres Eigengewächs in germering. Der 26-Jährige spielt bereits seit 2017 in der 1.Mannschaft der Wanderers
  
Pfaffenhofen Eishogs
(BBZL)  Strmer Matthias Hofbauer, sowie die Verteidiger-Eigengewächse Tim Lohrer und Quirin Oexler bleiben beim ECP und werden Teil der neu formierten 1.Mannschaft sein
  
EHC Essen
(BZLW)  Die Stürmer Andrii Ibraiev und Jan Hildenberg sind die ersten beiden Spieler im neuen Mannschaftskader des EHC.Beide spielten zuletzt im Nachwuchs der Moskitos und Eagles
  
Waldkraiburg Löwen
(BYL)  Verteidiger Max Cejka wird in seine fündte Spielzeit im EHC-Trikot gehen. Der 32-jährige Deutsch-Tscheche, der lange Zeit auch in der Oberliga aktiv war, konnte zuletzt in 44 Partien 3 Tore und 22 Assists für sich verbuchen
  
Schongau Mammuts
(BYL)  Nachwuchsgoalie Ludwig Negele wird genauso wie die beiden jungen Stürmer Marcel Forstner und Jonathan Schubert wieder im Kader der Bayernliga-Mannschaft stehen
  
Adendorfer EC
(RLNO)  Lukas Fricke wechselt vom amtierenden Meister der Oberliga Nord, den Hannover Scorpions, zu den Heidschnucken. Der 21-Jährige stammt aus dem Nachwuchs des EHC Wolfsburg und absolvierte in der Wedemark seine erste Saison im Seniorenbereich. 46 Spiele hat der Verteidiger für die Scorpions bestritten und konnte dabei 5 Assists beisteuern
  
Harzer Falken
(RLNO)  Mannschaftskapitän Nico Ehmann hat in Braunlage verlängert. Der 32-jährige Verteidiger kam 2018 aus Rostock zum EC und ist seither nicht mehr aus der Defensive wegzudenken. In der letzten Saison gelangen ihm 2 Tore und 13 Vorlagen in 31 Spielen
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Die Realstars melden einen weiteren Neuzugang aus der DEL2. Von den Eispiraten Crimmitschau wechselt Verteidiger Alexander Schmidt, der ursprünglich aus dem Kölner Nachwuchs hervorging, nach Bergisch Gladbach. Drei Jahre lang stand er im Kader der Westsachsen
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Vladiyslav Sushkov verstärkt auch in der kommenden Saison wieder die Hintermannschaft des ESV. Der 23-jährige Ukrainer absolvierte zuletzt 21 Partien und konnte dabei 8 Tore und 11 Assists erzieen, womit er auch seine Offensiv-Fähigkeiten unter Beweis stellte. Dagegen wird Verteidiger Nikolai Kulik die Grizzlys nach drei Jahren aus familiären Gründen verlassen und seine aktive Laufbahn beenden
  
Wiehl Penguins
(RLW)  Die Defensive der Penguins wächst weiter. Als nächstes haben die drei verteidiger Timothy Stamm, Mats Göbel und Finn Mariaux ihre Zusagen für die neue Regionalligasaison gegeben. Ausserdem bleiben auch Mannschaftskapitän Stefan Streser, sowie seine Assistenten Patrick und Yannick Beste
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Eigengewächs Jonas Stockhausen wird in seine vierte Saison für die Crocodiles gehen und weiterhin die Defensive verstärken
 
Türkheim Celtics
(BLL)  Der Landesliga-Nachrücker meldet die Verlängerungen mit den sieben Verteidigern Jakob Bottner, Benjamin Hofmann, Friedrich Keller, Maximilian Schorer, Michael Urbanek, Sascha Vogler und Florian Zacher
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Freitag 31.März 2017. Heute mit Informationen von den Nationalmannschaften, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga und Regionalliga Südwest.



nationalmannschaftNationalmannschaft: Alexander Sulzer erklärt Rücktritt - Bundestrainer Marco Sturm nominiert Düsseldorfs Verteidiger Marco Nowak nach

(DEB)  Verteidiger Alexander Sulzer (32) von den Kölner Haien hat seinen Rücktritt aus der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft erklärt. Bundestrainer Marco Sturm wurde von Sulzer über seine Entscheidung in einem persönlichen Gespräch informiert.
„Es ist schade, dass wir nicht mehr auf Alex Sulzer zählen können, aber ich respektiere diese Entscheidung und wünsche ihm für die zukünftigen, sportlichen Ziele im Club alles Gute“, sagte Sturm.
„Nach der langen Saison möchte ich nun mehr Zeit mit meiner Familie verbringen und meinem Körper Zeit für die nötige Regeneration geben“, erklärte der Defensivspieler. Sulzer hat 64 Mal für die Nationalmannschaft auf dem Eis gestanden und in dieser Zeit an vier Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen (2006/2010) teilgenommen.
Bundestrainer Marco Sturm nominierte für die beiden Partien im Rahmen der Euro Hockey Challenge in Norwegen gegen den Gastgeber (Donnerstag, 6.4., 19 Uhr, Samstag, 8.4., 18:15 Uhr; jeweils im Internet-Livestream bei SPORT1) in Lillehammer mit Marco Nowak (26) einen weiteren Spieler der Düsseldorfer EG nach. Am kommenden Montag, 3. April, beginnt die erste Vorbereitungsphase auf die Heim-WM (5. – 21. Mai 2017) in Köln.



deutschereishockeybundFrauen starten in die WM

(DEB)  Es geht los: Am Freitag um 21:30 Uhr deutscher Zeit startet die deutsche Fraueneishockey-Nationalmannschaft in die 2017 IIHF Frauen Eishockey-Weltmeisterschaft in Plymouth, USA.
Erster Gegner der Mannschaft von Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker ist Schweden, gegen die es in der laufenden Saison bereits drei Aufeinandertreffen gab. Dabei konnte die deutsche Auswahl fünf von neun möglichen Punkten erzielen. Zweimal ging es ins Penaltyschießen, beim 2:0-Erfolg der DEB-Auswahl Anfang Januar in Füssen fiel die endgültige Entscheidung zugunsten der Deutschen erst mit einem Empty-Net Treffer. „Alle drei Partien waren von sehr hoher Intensität mit vielen spielerischen Elementen auf beiden Seiten geprägt“ so Benjamin Hinterstocker.
Im zweiten Vorrundenspiel treffen die deutschen Frauen am Samstag auf Tschechien (Spielbeginn 18 Uhr). Gegen die Osteuropäerinnen gab es nur ein Aufeinandertreffen in dieser Saison. Anfang November unterlag die DEB-Auswahl im Rahmen des Halloween Cups in Memmingen gegen die junge und sehr lauffreudige Mannschaft knapp mit 1:2. 
Letzter Vorrundengegner ist am Montag die Schweiz (ebenfalls 18 Uhr), gegen die es ebenfalls im Halloween Cup in Füssen eine 0:2 Niederlage gegeben hatte. Der entscheidende Treffer fiel erst in der Schlussminute per Empty-Net Goal.
Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Unsere Vorrundengruppe halte ich für sehr ausgeglichen. Alle vier Mannschaften spielen ein sehr erfolgsorientiertes international wettbewerbsfähiges Eishockey, welches als spielerisch, laufintensiv und aggressiv beschrieben werden kann. Die Ergebnisse aus den bisherigen Spielen in dieser Saison zeigen, dass hier jede Mannschaft erfolgreich sein kann. Ich schätze Schweden, auf Grund des Saisonverlaufes, als stärkste Mannschaft ein.“
Die beiden Ersten der deutschen Vorrundengruppe ziehen ins Viertelfinale ein, während die Plätze drei und vier im Modus Best-Of-Three in die Relegationsrunde müssen.



duesseldorferegMarco Nowak nachnominiert - Nationalteam mit fünf Düsseldorfern

(DEL)  Die DEG-Fraktion in der Nationalmannschaft wächst weiter. Bundestrainer Marco Sturm nominierte am Donnerstag Marco Nowak für die Euro Hockey Challenge nach. Damit stehen nun in Mathias Niederberger, Maxi Kammerer, Bernhard Ebner, Stephan Daschner und Marco Nowak insgesamt fünf Düsseldorfer im Aufgebot. Die Deutsche Nationalmannschaft trifft in Lillehammer in zwei Partien (6. bzw. 8. April) auf Norwegen. Die Spiele dienen als erste Vorbereitungsphase auf die Weltmeisterschaft in Deutschland und Frankreich (5. bis 21. Mai).



kaufbeurenESV Kaufbeuren: Dauerkartenverkaufsstart 2017/2018 - Alle Informationen zum Dauerkartenverkauf auf einen Blick

(DEL2)  Vorkaufsrecht für Dauerkartenbesitzer und freier Verkauf:
Sitzplatzdauerkarteninhaber der Saison 2016/2017 haben exklusiv vom Montag den 03.04.2017 bis einschließlich Mittwoch den 12.04.2017 das Vorrecht auf den Kauf einer Dauerkarte für die Saison 2017/2018. Für alle Stehplatzdauerkarteninhaber der Saison 2016/2017 besteht das Vorkaufsrecht ab Donnerstag dem 13.04.2017 bis einschließlich Samstag den 22.04.2017. Ab Montag dem 24.04.2017 gehen die Karten in den freien Verkauf. Jeder aktuelle Dauerkartenbesitzer hat im Zeitraum des Vorkaufsrecht die Möglichkeit eine zweite Dauerkarte zu erwerben.
Dauerkarten Aktionszeitaum:
Im Zeitraum vom 03.04.2017 bis einschließlich Samstag den 29.04.2017 gibt es einen Sonderrabatt auf die Dauerkartenpreise.
Abendkassenzuschlag:
Ab der kommenden Spielzeit wird der ESVK aufgrund der veränderten Kassensituation in der erdgas-schwaben-arena an der Abendkasse einen Zuschlag von 2,- Euro pro Ticket auf alle Kategorien erheben. Tagestickets zum regulären Eintrittspreis können in Zukunft unter der Woche zu den normalen Öffnungszeiten in der Geschäftsstelle des ESVK erworben werden. Tagestickets können auch weiterhin online erworben werden, dies ist unter tickets.esvk.de bei unserem Partner EVENTIM Sports möglich. Weiterhin wird es auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen (Allgäuer Zeitung, Sport Rau, ... ) Tagestickets geben.
Stehplatz Heimkurve:
Dauer- und/oder Tagestickets gelten für alle Blöcke. Sind aber natürlich begrenzt.
Stehplatz Gegenüber Heimkurve:
Hier befindet sich unter anderem der Gästebereich (Block R und bei Bedarf Block Q). Für die Blöcke O und P können Dauerkarten erworben werden. Dort gibt es aber eine Zuordnung für die einzelnen Blöcke. Für die Blöcke R,Q und S können keine Dauerkarten geordert werden.
Stehplatz-Umlauf Stehplatztribünen:
Umlaufplätze im Bereich der Sehplatzblöcke gehören zu den einzelnen Stehplatzblöcken. Handhabung wie in der Stehplatz Heimkurve oder Stehplatz Gegenüber Heimkurve.
Stehplatz-Umlauf Sitzplatztribünen:
Umlaufplätze über den Sitzplatztribünen (Blöcke J, K, M, N, T, D) sind den einzelnen Blöcken zu geordnet. In den Blöcken selber herrscht freie Platzwahl.
Stadiongaststätte:
Nach aktuellem Stand der Dinge wird bei den Spielen der ersten Mannschaft keine Stadiongastätte betrieben. Bei Spielen der Nachwuchsmannschaften wird diese aber geöffent haben.
Vorteile für Dauerkartenkäufer:
Sicheres Ticket für Playoffspiele. Bequeme online Aktivierung von zu Hause aus möglich. Alternativ auch in der Geschäftsstelle des ESVK. Keine zusätzlichen Kosten (Abendkassenzuschlag, Vorverkaufsgebühr im Online-Ticketshop. Kein Anstehen an der Abendkasse. Ersparnisse im Vergleich zum Kauf von  Einzeltickets: Dauerkartenkäufer sehen drei DEL2 Spiele und alle Vorbereitungsspiele kostenlos.
Stadionpläne:
Zum Dauerkartenverkaufsstart gibt es in der Geschäftsstelle auch diverse Pläne der verschiedenen Tribünen zur Einsicht.
Saisonvorbereitung:
Nach aktuellem Planungsstand ist es denkbar, dass die Vorbereitungsspiele in der Saison 2017/2018 noch in der Sparkassen Arena stattfinden. Im Fall der Fälle würde für diese Spiele für Dauerkartenbesitzer eine freie Platzwahl herrschen.



starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim: Freie Köpfe für ein hartes Stück Arbeit

(DEL2)  „Siegen oder fliegen“ – und zwar aus der Liga. Das Motto der am Freitag um 19:30 Uhr im Rosenheimer emilo-Stadion beginnenden Playdown-Serie zwischen den Starbulls Rosenheim und den Eispiraten Crimmitschau ist eindeutig. Nur die Mannschaft, die in den maximal sieben Spielen vier Mal die Oberhand behält, spielt auch in der kommenden Saison in der DEL 2; der unterlegene Gegner muss für die Oberliga planen. Eine völlig neue Situation für die Starbulls Rosenheim, die im siebten Jahr nach ihrem Aufstieg aus der Oberliga zum ersten Mal nicht die Playoffs erreichten und in der ersten Playdown-Runde den Heilbronner Falken (2:4 Siege) unterlagen. Aber auch bei den Westsachsen, die in der ersten Playdown-Serie gegen Bad Nauheim (1:4 Siege) den Kürzeren zogen, ist es lange her, dass sie sich in einer „Alles-oder-Nichts-Serie“ beweisen wussten.
Exakt vor zehn Jahren, im Frühjahr 2007, sprang der damalige ETC Crimmitschau dem Abstieg gerade noch von der Schippe. Nach einem 1:3-Rückstand in der Serie gegen den ESV Kaufbeuren mussten zunächst zwei „Matchpucks“ abgewehrt werden, ehe ein 5:0-Heimerfolg im siebten Spiel den Ligaerhalt fixierte und die Allgäuer in die Oberliga schickte. Bemerkenswerte 6.530 Zuschauer verfolgten die damals entscheidende Partie im Kunsteisstadion im Sahnpark und setzen ein deutliches Signal zum Erhalt des Profieishockeys in Crimmitschau, das angesichts finanzieller Probleme auf der Kippe stand. Es folgte die Gründung der Eispiraten GmbH, unter der die Westsachsen nun ihre zehnte Spielzeit in der zweithöchsten deutschen Spielklasse bestreiten. In „echte“ Abstiegsgefahr gerieten die Eispiraten dabei bis zur jetzt beginnenden Serie gegen die Starbulls noch nicht. In der vergangenen Saison erreichten sie sogar die Pre-Playoffs, wo sie an den Dresdner Eislöwen scheiterten. 2008 scheiterten sie im Playoff-Viertelfinale an den Kassel Huskies.
In den sieben Jahren dazwischen reichte es im Endklassement der Hauptrunde dagegen nur zu Plätzen unterhalb der (Pre-)Playoff-Region. In eine „Alles-oder-Nichts-Serie“ gegen den Abstieg mussten die Eispiraten dabei aber nie. Zweimal (2010 und 2015) fixierten sie den Ligaerhalt mit jeweils 4:1 Siegen in der ersten von zwei Playdown-Runden vorzeitig. Dreimal (2011, 2012 und 2014) gelang der Klassenerhalt souverän und gefahrlos über tabellarisch ausgewertete Abstiegs- bzw. Qualifikationsrunden. Zweimal (2009 und 2013) wurden die Playdowns wegen des feststehenden Rückzugs von Mannschaften abgesagt. Insofern kann man für die nun beginnende entscheidende Playdown-Ssrie auch kaum von einem Erfahrungsvorteil der Westsachsen gegenüber den Starbulls sprechen.
In der abgelaufenen Hauptrunde errangen die Starbulls mit 59 Punkten 16 Zähler mehr als die Eispiraten (43). In der Torausbeute lagen die beiden Mannschaften mit 127 (Crimmitschau) bzw. 130 (Rosenheim) erzielten Treffern in etwa gleich auf. Allerdings kassierten die Westsachsen deutlich mehr Gegentore (210) als die Starbulls (183). Letztlich treffen im „Abstiegsfinale“ aber die Teams mit den ligaweit schlechtesten Torbilanzen aufeinander. Die beiden Heimspiele der Hauptrunde gewannen die Starbulls gegen die Eispiraten klar (6:1 und 5:1). Im Sahnpark behielten die Grün-Weißen einmal knapp mit 1:0 die Oberhand, das andere Spiel dort gaben sie dagegen nach einer 3:0-Führung noch aus der Hand und verloren mit 3:4 nach Verlängerung.
Die Hauptrunde ist freilich Geschichte – ebenso wie die Ära von Franz Steer als Trainer der Starbulls Rosenheim. Seit Dienstag ist Thomas Schädler, hauptamtlicher Nachwuchstrainer bei den Starbulls und Coach der in der Deutschen Nachwuchsliga spielenden U20, nun für die DEL-2-Mannschaft verantwortlich und soll sie zum Klassenerhalt führen. Dass dazu ein Auftaktsieg fest eingeplant ist, steht außer Frage. Dass die Mission ein Kraftakt werden dürfte allerdings auch. „Crimmitschau viermal zu schlagen wird ein ganz hartes Stück Arbeit“, sagt Thomas Schädler, der gemeinsam mit Co-Trainer Martin Reichel die Videos der Playdown-Spiele der Eispiraten gegen Bad Nauheim ausgewertet und dabei zu einer unangenehmen Erkenntnis gekommen ist: „Das ist ein ganz unberechenbarer Gegner, der von Spiel zu Spiel, oft auch von Spielphase zu Spielphase ganz unterschiedlich agiert“. Und ein Gegner, der in den Playdown-Partien gegen Bad Nauheim tendenziell stabiler aufgetreten ist, als noch in der Hauptrunde. Zwar gelang nur ein Sieg, aber drei der vier Niederlagen (3:4 n.V., 0:4, 1:2, 1:3) fielen sehr knapp aus. Bei den Starbulls sah das gegen Heilbronn anders aus (1:3, 1:4, 1:5, 0:5).
Personelle Experimente wird Thomas Schädler, der zur Vorbereitung der Mannschaft auf den Serienauftakt ja nur drei Trainingseinheiten hatte, nicht eingehen. Überraschungen in den Reihenzusammenstellungen sind daher nicht zu erwarten. Die Chance, dass Tyler McNeely nach seiner Viruserkrankung gleich im ersten Spiel gegen Crimmitschau wieder mit von der Partie sein kann, prognostiziert Schädler auf 50 Prozent: „Er muss nicht nur gesund sein, er muss auch erst wieder zu Kräften kommen“. U18-Nationalspieler Thomas Reichel steht den Starbulls am Freitag zur Verfügung, danach aber wegen der anstehenden Weltmeisterschaft nicht mehr. Frühestens im dritten Spiel am Dienstag wird Jungspund Veit Wieczorek nach überstandener Mandelentzündung den Starbulls-Kader wieder ergänzen können. Für seine DNL-Kollegen Florian Krumpe und Valentin Hein ist die Saison dagegen beendet. Gleiches gilt bekanntlich seit langem auch für so wichtige Spieler wie Michael Baindl, Peter Lindlbauer, Simon Fischhaber und Simon Heidenreich. Für das Tor der Starbulls steht neben Timo Herden der wiedergenesene Lukas Steinhauer zur Verfügung.
Weit weniger von Ausfällen als die Starbulls waren und sind die Eispiraten Crimmitschau gebeutelt. Trainer John Tripp, im letzten Jahr noch als Spieler bei den Westsachsen aktiv und seit Ende Dezember Nachfolger von Chris Lee an der Crimmitschauer Bande, hat im Moment keine verletzten oder angeschlagenen Spieler zu beklagen. Definitiv nicht mit dabei sind am Freitag aber zwei Spieler aus anderen Gründen. Verteidiger Lukas Pozivil, vor der Saison von den Lausitzer Füchsen nach Crimmitschau gewechselt, wurde überraschend unter der Woche beurlaubt. Nach 46 Hauptrunden- und allen bisherigen fünf Playdownpartien wird der 34-jährige Deutsch-Tscheche wegen „mangelnder Einstellung auf und neben den Eis“ kein Spiel mehr für die Eispiraten bestreiten. Der kanadische Torwart Ryan Nie wurde nach einer Attacke gegen Eugen Alanov nach der Schlusssirene im vierten Playdown-Spiel gegen Bad Nauheim für zwei Spiele gesperrt. Er darf somit erst ab Sonntag gegen die Starbulls ran. Vertreten wird er von Henning Schroth und/oder Mark Arnsperger – das junge Torwarttalent muss – wie Rosenheims Thomas Reichel – nach der Freitagspartie wieder zur U18-Nationalmannschaft des DEB abrücken.
Die torgefährlichsten Spieler in den Reihen der Westsachsen sind Deutsch-Kanadier Jason Pinizzotto (14 Hauptrundentore plus ein Treffer in den Playdowns), Deutsch-Slowake Ivan Ciernik (13 plus zwei Tore) und der Kanadier Mark Lee (14 plus ein Tor). Letzterer wurde in der vergangenen Woche noch zum neuen Captain befördert und übernahm dieses Amt von Verteidiger Andrè Schietzold. Bei den beiden weiteren aktuellen ausländischen Spieler (die „westsächsischen Episoden“ von Mike Hoeffel, Toni Kallela und Niklas Lusenius sind schon wieder beendet) handelt es sich um Nachverpflichtungen: Der Slowake Martin Bartek hat in insgesamt 45 Spielen (Hauptrunde und Playdowns) zwölf Tore erzielt, der Kanadier Chris St. Jacques traf in insgesamt 16 Spielen erst einmal. Topscorer der Eispiraten mit 44 Punkten  ist Patrick Pohl, der in 50 Hauptrundenspielen 13 Tore erzielte und 31 weitere vorbereitete. In den fünf Playdownspielen gegen Bad Nauheim war er aber an keinem einzigen Tor beteiligt.
Das Rezept der Starbulls für die entscheidende Serie um den Klassenerhalt gegen die Eispiraten ist vor allem die Disziplin in der klassischen Defensivarbeit. „Wir dürfen dem Gegner definitiv keine einfachen Gegentore gewähren“, fordert Thomas Schädler, der dementsprechend die Trainingsschwerpunkte setzte. Gearbeitet wurde darüber hinaus am Überzahlspiel, das viel mehr Abschlüsse zu Tage fördern muss, als dies über weite Strecken der Saison und insbesondere in den Playdown-Spielen gegen Heilbronn der Fall war. Ganz entscheidend sei laut Schädler aber, dass die Spieler mit freien Köpfen in die nun wichtigsten Spiele der Saison gehen. „Wir haben dazu zahlreiche Einzelgespräche geführt, und am Mittwoch durfte bei einer Kabinenbrotzeit auch mal über andere Dinge gesprochen werden, als über Eishockey.“ Für den spannungsgeladenen Auftakt gegen die Eispiraten hofft der neue Verantwortliche an der Bande aber natürlich auch auf die uneingeschränkte Unterstützung der Fans im emilo-Stadion. Denn was der „siebte Mann“ in einer solchen Patt-Situation wert sein kann, hat sich ja auch vor zehn Jahren in Crimmitschau gezeigt – und nun liegt der Heimvorteil in der „Alles-oder-Nichts-Serie“ nicht auf Seiten der Westsachsen, sondern bei den Starbulls Rosenheim.
Die zweite Partie der Playdown-Serie zwischen den Starbulls und den Eispiraten steigt am Sonntag (Spielbeginn 17 Uhr) im Kunsteisstadion im Sahnpark in Crimmitschau. Das dritte Spiel findet dann zwei Tage später, am Dienstag (Spielbeginn 19:30 Uhr), wieder im Rosenheimer emilo-Stadion statt. Alle Spiele werden live und kommentiert im Internet übertragen. Die entsprechenden Streams sind über das Portal sprade.tv zum Preis von je 5,50 Euro buch- und abrufbar.
Eintrittskarten für die Heimspiele der Starbulls am Freitag und Dienstag (Spielbeginn jeweils 19:30 Uhr) können bequem online im Starbulls-Ticketshop auf www.starbulls.de gebucht und am heimischen Drucker ausgedruckt werden, sind aber natürlich auch im emilo-Stadion in der Starbulls-Geschäftsstelle erhältlich. Diese ist am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr und am Freitag von 9 bis 12 Uhr und ab 17 Uhr geöffnet.

Starbulls legen DEL-Aufstiegsbürgschaft
Mit dem Basispapier 2020 haben sich die Verantwortlichen für den Verein und für die DEL2 das Ziel gesetzt, die notwendigen Unterlagen für die Wiedereinführung des sportlichen Auf- und Abstiegs bei der DEL einzureichen – Die Starbulls haben es geschafft!
Es ist einer der größten Kritikpunkte am deutschen Eishockey, dass es seit Jahren keinen sportlichen Auf- und Abstieg zwischen der DEL und der DEL2 gibt. Dies mindert aus Sicht der Verantwortlichen der Starbulls Rosenheim nicht nur den sportlichen und gesellschaftlichen Wert, sondern vor allem auch das Vermarktungspotential bei der Suche nach neuen großen Werbepartnern.
Um diesen Meilenstein für das deutsche Eishockey zu beschreiten, haben beide Ligen Bedingungen ausgehandelt, die es zu erfüllen gilt. Für die Wiedereinführung des sportlichen Auf- und Abstiegs müssen sechs DEL2-Clubs mit dem Stichtag des 31. März ein DEL-taugliches Stadion, sowie eine zweckgebundene Aufstiegsbürgschaft über den Betrag von 816.000 Euro vorweisen.
Nun können es die Verantwortlichen der Starbulls offiziell verkünden: Es ist geschafft! Die Starbulls haben alle notwendigen Unterlagen erfolgreich bei der Liga eingereicht. Rosenheim ist damit einer von am Ende hoffentlich sechs Standorten der DEL2, die die Wiedereinführung des sportlichen Auf- und Abstiegs möglich machen wollen! Die Frist für die anderen DEL2-Vereine endet mit dem heutigen Tag (Freitag, 31.03.2017). Hierzu wird es eine gesonderte Mitteilung seitens der Liga geben und die Starbulls Rosenheim hoffen, dass auch die anderen Clubs fristgerecht und vollständig liefern können.
Unter dem Vorbehalt der finalen Prüfung aller Unterlagen durch die DEL bekräftigt Marcus Thaller (3. Vorstand): „Nachhaltig gesehen wäre die Wiedereinführung des Auf- und Abstieges zwischen beiden Profiligen in der Vermarktung für den Verein ein Pfund in den Gesprächen mit potentiellen Werbepartnern. In der DEL2 könnte es demnach ab der Saison 2018/19 wieder um mehr als nur die „goldene Ananas“ gehen!“
Aufklärung zum Thema Bürgschaft der Starbulls:
Speziell auf Grund der aktuellen sportlichen Situation ist es den Starbulls Rosenheim von großer Bedeutung, rund um das Thema Bürgschaft aufzuklären: „Der Betrag von 816.000 Euro wurde außerhalb der Werbepartner der Starbulls Rosenheim akquiriert, womit dem Verein keine potentiellen Einnahmen verloren gehen. Das Geld steht dem Verein nicht für Spieler(nach)verpflichtungen oder im Tagesgeschäft zur Verfügung, sondern ausschließlich zum Zwecke der Wiedereinführung des sportlichen Auf- und Abstiegs.“
Auch für die Darstellung eines DEL-tauglichen Stadions in Rosenheim haben die Starbulls Rosenheim alle notwendigen Unterlagen eingereicht. Ein Punkt darin ist die Installation einer LED-Wand, welche gemäß den Anforderungen erst in einem möglichen zweiten Jahr in der DEL notwendig wäre. Dennoch ist es Ziel für die Verantwortlichen der Starbulls Rosenheim, diese infrastrukturelle Maßnahme bereits für die Saison 2017/2018 umzusetzen. Hierzu plant die Vorstandschaft des Starbulls eine Crowdfunding-Aktion, um die geplante Maßnahme umsetzen zu können. Weitere Informationen zur Aktion werden in einer gesonderten Mitteilung folgen.
Die Verantwortlichen der Starbulls sehen in dieser Unterstützung der Bestrebungen der gesamten Liga den ersten Schritt für eine positive Zukunft und appellieren an alle Eishockeybegeisterten, heute um 19:30 Uhr den Weg in das emilo-Stadion zu finden und die Mannschaft lautstark zu unterstützen, um den ersten Schritt in Richtung Klassenerhalt zu meistern!



toelzerloewenTölzer Löwen starten ins Viertelfinale gegen Hannover – Kammerer: "Attraktiver Gegner"

(OLS)  Die Viertelfinal-Serie der Tölzer Löwen gegen die Hannover Indians startet an diesem Freitag mit einem Heimspiel der „Buam“ in der Hacker-Pschorr Arena (Spielbeginn: 19.30 Uhr). Ein Ausblick mit Trainer Axel Kammerer.
Herr Kammerer, wie schätzen Sie die Hannover Indians ein?
Man darf sich von ihrem Tabellenplatz nach der Vorrunde nicht in die Irre führen lassen. Sie sind emotional oben auf. Zuerst haben sie das Stadtderby gewonnen, dann den Ersten geschlagen. Sie haben ein enormes Selbstvertrauen und einen Lauf. Die Indians sind ein sehr emotionaler Club. Das wird ein ganz schwerer Gegner.
Wo sehen Sie ihre Stärken?
Der Torwart ist ein Talent, er spielt sehr gut. Als Team sind sie sehr kampfstark. Sie bleiben gut in ihren Positionen, lassen dem Gegner wenig Raum. Beide Kontingentstürmer – Brian Gibbons und Branislav Pohanka – sind Schlüsselspieler. Dann haben sie noch Carsten Gosdeck und Tobias Schwab, die beide schon in der Zweiten Bundesliga gespielt haben. Sie sind gut besetzt – und können auch durchaus rustikal spielen.
Das Stadion der Hannoveraner, der Pferdeturm, ist für seine Stimmung bekannt. Kennen Sie ihn?
Ja, klar, ich war schon oft am Pferdeturm. Der Verein hat was, das ist ein attraktiver Gegner.
Ihr hattet eine lange Pause. Wie ist die Mannschaft drauf?
Natürlich war die Pause ungewöhnlich lang. Aber wir haben gut trainiert, die Zeit gut genutzt. Die angeschlagenen Spieler konnten sich auskurieren. Wir haben das Beste aus der Situation machen müssen. Die Mannschaft ist mental gut drauf und heiß darauf, dass es jetzt weitergeht.
Am Rande der Bande:
In der ersten Drittelpause des Freitagsspiels wird die Tölzer DNL-Mannschaft, amtierender Deutscher Vize-Meister, auf dem Eis geehrt.
Die Spieltermine:
Freitag, 31. März, 19.30 Uhr: Tölzer Löwen – Hannover Indians
Sonntag, 2. April, 19 Uhr: Hannover Indians – Tölzer Löwen
Dienstag, 4. April, 19.30 Uhr: Tölzer Löwen – Hannover Indians
Freitag, 7. April, 20 Uhr: Hannover Indians – Tölzer Löwen (falls nötig)
Sonntag, 9. April, 18 Uhr: Tölzer Löwen – Hannover Indians (falls nötig)



EV LindauEV Lindau Islanders wollen finale Entscheidung

(OLS)  Wird es das Wochenende der Entscheidung für die EV Lindau Islanders oder geht die Finalserie um die Bayrische Meisterschaft in die Verlängerung? Am Freitag (19:45 Uhr) in Waldkraiburg und am Sonntag (17:30) in der Eissportarena Lindau haben die Islanders zwei Chancen den dritten und entscheidenden Sieg einzufahren. Gelingt dies nicht, muss noch eine weitere Woche auf die Entscheidung gewartet werden.
„Soweit soll es aber nicht kommen. Wir denken erst einmal nur an Freitag. Auf diesem Spiel liegt unsere volle Konzentration“, sagt EVL- Trainer Dustin Whitecotton und lässt keinen Zweifel daran, dass seine Mannschaft kein Problem damit hätte, den möglichen Titel auswärts zu feiern. Zwar wäre für die Vereinskasse ein weiteres Heimspiel am Sonntag in der Eissportarena sicher ein Segen, „aber so denken wir nicht. Wir wollen Meister werden und nicht dem Gegner Hoffnung und die Chance auf eine Wende geben.“
Denn es wird schwer genug für die Islanders, in Waldkraiburg zu bestehen, da die Löwen vor allem die 1:5 Heimpleite im ersten Finale mächtig geärgert hat. „Das war kein Play-Off Eishockey von uns“, sagte Trainer Rainer Zerwesz nach dem Spiel, das die Islanders vor allem im ersten Drittel (3:0) dominierten. Es ist zu erwarten, dass der EHC, der wieder auf Torjäger Michael Trox bauen kann, gerade zuhause noch einmal einen starken Auftritt hinlegen will, um die Fans zu entschädigen und sich zu rehabilitieren. Vor allem, da neben dem Trainer auch einige erfahrene Akteure nach der Saison die Schlittschuhe an den Nagel hängen oder wie Torhüter Björn Linda (Hannover Scorpions) den Verein verlassen werden. Mit einem „Sweep“, also einer glatten Finalniederlage in drei Spielen, davon auch noch zwei zuhause, wird sich kein Waldkraiburger verabschieden wollen.
Auf der anderen Seite sind die Islanders gerade mächtig in Fahrt gekommen und haben zuletzt vor allem eine große Effizienz beim Verwerten ihrer Chancen gezeigt, gepaart mit einer bombenfesten Defensive. Gegen ein offensivstarkes Team wie Waldkraiburg in zwei Spielen nur ein Gegentor zuzulassen - und das in doppelter Unterzahl - ist ein absolutes Qualitätsmerkmal. Was die Lindauer Abwehr nicht abgeräumt hat, wurde bisher eine Beute des starken EVL- Goalies Korbinian Sertl. Im Finale so wie letzten Sonntag zu Null zu spielen, ist eine besondere Leistung.
Das Selbstvertrauen der Lindauer ist also groß und auch der psychologische Vorteil ist auf Seiten Inselstädter. Denn der EHC Waldkraiburg muss unbedingt gewinnen – und das dreimal in Folge, sonst ist der Titelverteidiger im Duell der Bayrischen Meister von 2016 und 2015 entthront und die Saison zu Ende. Man weiß, dass dies Kräfte freisetzen kann. Gleichzeitig haben die Islanders bewiesen, dass sie in Sachen Willenskraft immer wieder Paroli bieten konnten und es sogar schafften, noch etwas mehr zu investieren.
„Allerdings weiß man auch, dass der dritte Sieg in einer Play-Off Serie immer der Schwierigste ist“, sagt Whitecotton. Beim Auswärtsspiel in Waldkraiburg dürfen sich die Islanders aber wieder über zahlreiche Unterstützung freuen, denn der Fanclub Bodensee- Fighters hat bereits zwei Busse gechartert. Anmelde-möglichkeiten gibt es über die Facebook Seite des Klubs, aber auch über die des EVL. Dazu gibt es weitere Informationen unter anderem auch zu Live-Ticker und Live- Radio auf evlindau.com. Hier ist dann auch zu erfahren, ob es am Sonntag noch einmal ein Heimspiel für die Islanders gibt, oder vielleicht doch schon die Meisterschaft gefeiert werden darf.



selberwoelfeVER Selb: Irgendwann einmal, spielen die Wölfe international

(OLS)  Das lange Warten auf die Verzahnung mit der Nordstaffel der Oberliga hat endlich ein Ende! Die Vorfreude auf den Vorjahresmeister Tilburg Trappers ist so groß wie selten zuvor. In der WölfeVorschau blicken wir mit unserem Coach, Henry Thom, auf die erste internationale Serie unserer Vereinsgeschichte voraus.
Zu lange Pause? Von wegen!
Am 17. März 2017 um 22:22 Uhr war die Serie gegen die Blue Devils Weiden vorbei und das Viertelfinale war gebucht. In vier Spielen hatten sich unsere Jungs gegen die Nachbarn aus der Oberpfalz durchgesetzt und damit hatte das Warten auf den möglichen Gegner aus der Nordstaffel begonnen. Von langer Pause war und ist aber keine Spur:
„Wir haben gleich am Dienstag nach der Weiden-Serie wieder trainiert. Die ganze Woche ging es richtig zur Sache, wir haben sehr hart trainiert. Da war auch der ein oder andere Euro im Spiel. Die Intensität war sehr hoch.“, schmunzelt der Coach.
Durch die Pause am Wochenende, an dem die verbleibenden vier Nordvertreter ausgespielt wurden, gab es aber auch ein paar Tage frei.
„Klar haben wir am Wochenende freigegeben. Das haben sich die Jungs auch verdient. Jetzt sind die Köpfe frei, die Jungs sind fit und wir können uns voll und ganz auf Tilburg konzentrieren.“
Und eine gute Vorbereitung ist bekanntlich manchmal schon die halbe Miete.
Doch wer sind die Tilburg Trappers? Eine große Unbekannte sind sie jedenfalls seit dem letzten Jahr nicht mehr. Die Trappers waren in den 70er Jahren der erfolgreichste Eishockeyverein in den Niederlanden, wurden insgesamt 15 Mal Meister. Seit der Saison 2015/16 spielen sie in der deutschen Oberliga Nord, dort belegten sie in ihrer ersten Spielzeit den zweiten Platz hinter Duisburg. Durch Playoff-Siege gegen die Hannover Scorpions, dem EV Landshut und dem EC Peiting erreichten sie das Finale um die Oberliga-Meisterschaft, dass sie mit einer 3:0-Finalserie gegen den EHC Bayreuth für sich entschieden haben. Damit sind die Tilburg Trappers der einzige, ausländische Verein in der Geschichte des Deutschen Eishockeys, die einen nationalen Titel gewinnen konnten.
„Man kennt sich auch über die Grenzen hinweg. Wir wissen, was auf uns zukommt. Wir haben in den letzten Tagen viele Videos analysiert. Tilburg ist eine sehr kompakte und physisch sehr starke Mannschaft, sie fahren viele Checks sind aber nicht unfair. Es wird von Anfang an hart zur Sache gehen. Darauf müssen wir gefasst sein und auf unsere Stärken setzen. Auf diesem Niveau werden Kleinigkeiten entscheiden. Darauf bereiten wir uns vor und am Freitag gehen wir da raus, um in Serienführung zu gehen!“
Ja, aus dem Fanblock konnte man diesen Satz schon öfter hören. Ein bisschen Vorsehung könnte man meinen. Denn das erste Mal in der Geschichte des Selber Eishockeys geht es im offiziellen Ligabetrieb über die deutsche Staatsgrenze hinaus. Die Vorfreude ist natürlich riesig.
„Mich haben die Jungs schon gefragt, ob die Nationalhymnen gespielt werden. Spaß beiseite. Auch wenn viele gerne auch wegen der Fanfreundschaft Essen gesehen hätten. Freundschaften kann man auch mit neuen Vereinen schließen. Und ob nun Duisburg, Essen oder Tilburg kommen ist egal. Alle unsere möglichen Gegner lagen auch nach der Hauptrunde gleich auf. Spätestens ab jetzt gibt es keine leichten Gegner mehr!“
Und da kann der Heimvorteil selbstverständlich ein Thema sein. Denn am Freitag werden die Trappers in eine picke-packe volle NETZSCH-Arena aufs Eis fahren.
„Das kann ein großes Pfund für uns sein! In unserem Wohnzimmer, bei unseren Fans mit dieser Stimmung muss jede Mannschaft erst mal bestehen. Das wollen wir nutzen, das wird uns Auftrieb geben und das beeindruckt jeden Gegner. Und dazu kommen, je länger die Serie dauert, auch die Reisestrapazen.“
Apropos Reisestrapazen. Der WölfeBus für das Auswärtsspiel am Sonntag in Tilburg wird bereits am Samstag in Richtung Holland aufbrechen. Die Jungs werden dann im 30 Kilometer entfernten Eindhoven übernachten um am Sonntag die Vorbereitung auf Spiel 2 im Ijssportcentrum Tilburg in aller Ruhe angehen zu können.
Außerdem haben wir für unsere Gäste ein kleines Begrüßungsgeschenk vorbereitet. Unser kulturelles Aushängeschild im Fichtelgebirge, die Luisenburg in Wunsiedel, wird ihren holländischen Schauspieler Paul Hörmann zu uns in die NETZSCH-Arena entsenden. Er wird unsere Gäste aus dem Land der Tulpen und der Holzschuhe in der Landessprache begrüßen. Dafür wollen wir schon jetzt einmal herzlich danke sagen.
Ziemlich genau zwei Wochen haben unsere Wölfe kein Spiel mehr bestritten. Die Pause wurde für Regeneration und gezielte Vorbereitung genutzt. Somit sind die meisten Blessuren auskuriert und alle Mann für die erste internationale Serie unserer Wölfe an Bord.
Die Spiele in der Übersicht:
Freitag, 31. März 2017, 20:00 Uhr II Selber Wölfe vs. Tilburg Trappers II NETZSCH-Arena
Sonntag, 02. April 2017, 19:00 Uhr II Tilburg Trappers vs. Selber Wölfe II Ijssportcentrum Tilburg
Dienstag, 04. April 2017, 19:30 Uhr II Selber Wölfe vs. Tilburg Trappers II NETZSCH-Arena
(Donnerstag, 06. April 2017, 20:00 Uhr II Tilburg Trappers vs. Selber Wölfe II Ijssportcentrum Tilburg)
(Sonntag, 09. April 2017, 18:00 Uhr II Selber Wölfe vs. Tilburg Trappers II NETZSCH-Arena)
Tickets und Hallenöffnung:
Die NETZSCH-Arena öffnet Ihre Tore am Freitag bereits um 18:30 Uhr. Wir weisen explizit darauf hin, dass der Vorverkauf im Internet, bei EDEKA Egert in Selb oder bei Sport Stodl in Wunsiedel, genutzt werden sollte. Der Andrang auf Tickets ist groß und so vermeiden Sie außerdem lange Schlangen und lange Einlasszeiten.



evfuessenEV Füssen: Johannes Böck folgt Simon Fahr als vorläufiger zweiter Vorstand

(BYL)  Eine personelle Änderung hat der Eissportverein Füssen bekannt zu geben. Simon Fahr, zweiter Vorstand des Vereins, tritt zum 31. März von seinem Amt zurück. Interimsmäßig wird nun Kassier Johannes Böck bis zu der nächsten Jahreshauptversammlung alle Aufgaben von Simon Fahr übernehmen, um sich dann vor den Mitgliedern zur Wahl für diesen Posten zu stellen. Für das Amt des Schatzmeisters wird bis zu der Versammlung ein geeigneter Nachfolger gesucht, der dann ebenfalls zur Wahl stehen wird.
Als sich im Frühjahr 2015 die drohende Insolvenz des alten EV Füssen andeutete, gehörte Simon Fahr zu dem Kreis der Personen, die sich für die Rettung des EV Füssen eingesetzt hatten. „Ganz offen – ich hatte niemals das persönliche Ziel, im alten oder neuen Verein eine Vorstandsposition zu besetzen. Ich wollte aber unbedingt das Aus des Eishockeysports in Füssen verhindern, und die Zeit drängte extrem. Daher habe ich meine Hilfe angeboten“, erklärt der zweite Vorstand.
Beim neuen EVF war Simon Fahr überwiegend mit organisatorischen Aufgaben betraut, dies gerade im Zusammenhang mit der Neugründung. Für Satzung, Vereinsregister, Mitgliedergewinnung, Neuausstellung der Spielerpässe, Koordination mit dem BEV oder Engagement von Trainern und Betreuern zeigte er sich federführend.
Intern kommt seine Entscheidung nicht ganz überraschend. „Ich habe Vorstand und Wirtschaftsbeirat bereits vor einigen Monaten über meinen Rückzug informiert. Über diese Entscheidung wurde Stillschweigen vereinbart, damit der Verein in aller Ruhe einen geeigneten Nachfolger suchen kann“, sagt Fahr, und gibt Einblick in seine Beweggründe. „Wir haben in der ersten Saison den Verein organisatorisch neu aufgestellt. Ab Anfang 2016 war ich auch in die Vorbereitung für die zweite, nun geregelte Spielzeit, involviert, und wollte die diesbezüglichen Entscheidungen noch begleiten und zu Ende führen. Meine ursprünglichen Aufgaben sehe ich zum jetzigen Zeitpunkt aber als erledigt an. Der Verein ist an einem Punkt angelangt, an welchem er sich neue Ziele für die nächsten Jahre setzen kann. Daher kann ich guten Gewissens mein Amt übergeben.“
Mit der Übergabe blickt Simon Fahr auch auf die geleistete Arbeit zurück: „Die Entwicklung des neuen EV Füssen bewerte ich als sehr gut. Alle Nachwuchsmannschaften konnten an den ursprünglichen Ligen weiter teilnehmen, die erste Mannschaft ist nach zwei direkten Aufstiegen wieder am Ausgangspunkt des alten EVF angekommen. Der Verein hat eine hohe Akzeptanz bei Fans, Sponsoren und Eishockeyinteressierten, und ist finanziell sehr solide aufgestellt.“
Simon Fahr bleibt dem Verein auch nach seinem Rücktritt verbunden: „Als Vater von zwei eishockeyspielenden Kindern und treuer Fan bleibe ich dem EVF erhalten. Ich wünsche meinem Nachfolger und dem Verein das Allerbeste für die Zukunft.“ Das Gleiche wünscht der Eissportverein Füssen auch Simon Fahr, und bedankt sich bei ihm vielmals für seine geleistete Arbeit und sein Engagement.



EHC Eisbaeren HeilbronnEHC Heilbronn: Noch ist nix verloren 

(RLSW)  Am Freitag dem 31.03 um 20 Uhr kommt es in der Eisarena Zweibrücken zum  zweiten Finalspiel der best-of-three Serie zwischen den Eisbären Heilbronn und den Zweibrücken Hornets.
Wenn man sich die diesjährigen Playoffs der Regionalliga Südwest anschaut, sind die Eisbären voll in der Serie drin und eigentlich auf dem Weg zum fünften Titel! - Denn beide Final-Mannschaften haben sich gegen ihren Play-off Gegner nach einer Heimniederlage wieder zurückgekämpft und schließlich ihre Serien gewonnen.
" Wir waren zwar bereit, haben aber nicht ins Spiel gefunden" war nach dem Spiel das Kredo der Spieler. Natürlich ist Zweibrücken mit einer ausverkauften Halle und dem Sieg im Rücken klar im Vorteil,  "Wir fahren aber  nicht nach Zweibrücken um uns einfach so geschlagen zugeben" konstatiert Sven Breiter, Vorstand und Stürmer der Eisbären. Und Verteidiger Moritz Muth meint: "Wir wollen Manu (Pfenning) zum Karierende den fünften Titel "schenken"! - Also einfach aufgeben ist nicht drin!" 
Das Spiel in Zweibrücken ist restlos ausverkauft. Eisbären-Fans, die sich noch überlegen, den Weg nach Zweibrücken auf sich zunehmen und noch keine Eintrittskarte haben, sollen bitte von der Fahrt absehen und sich besser über den Eisbären Liveticker über das Spiel informieren.



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Freitag 31.März 2017
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