IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Samstag 1.April 2017. Heute mit Informationen von der Frauen-Nationalmannschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bezirksliga Bayern.
(DEB) Gelungener Start: Die Frauen-Nationalmannschaft gewinnt im Auftaktspiel der 2017 IIHF Frauen Eishockey-Weltmeisterschaft in Plymouth (USA) mit 3:1 (0:0; 1:3; 0:0) gegen Schweden.
Die deutschen Frauen mussten sich von Beginn an den Angriffe der Schwedinnen erwehren, doch Torfrau Jennifer Harß blieb der Fels in der Brandung und bewahrte ihr Team vor einem frühen Rückstand. Nach gut fünf gespielten Minuten hatten dann die Nordeuropäerinnen Glück, als Manuela Anwander einen Schuss von Kerstin Spielberger abfälschte, der nur ganz knapp am Tor vorbei ging. Die brenzligste Situation mussten die Schwedinnen aber in der 13. Minute überstehen. Binnen zehn Sekunden feuerten die deutschen Frauen gleich fünf Mal auf deren Gehäuse, doch die Scheibe wollte nicht über die Linie. So ging es torlos ins zweite Drittel.
Gleich die erste Powerplaymöglichkeit nutze die DEB-Auswahl aus. Andrea Lanzl legte von hinter dem schwedischen Tor millimetergenau auf Nicola Eisenschmids Schläger, die sich nicht zweimal bitten lies und zum 1:0-Führungstreffer einschob (23. Min). Nur eine Minute später erneut Überzahl für Deutschland und wiederum hatte das Sturmgespann Lanzl – Eisenschmid nach einem schönen Doppelpass die Riesenchance auf 2:0 zu erhöhen, scheiterten aber an Sara Grahn im schwedischen Gehäuse. Die Schwedinnen erhöhten in der Folge den Druck und die DEB-Auswahl hatte Mühe sich immer wieder zu befreien. Der Ausgleich fiel dann recht unglücklich aus Sicht der deutschen Mannschaft. Ein von Jenny Harß abgewehrter Schuss prallte an den Schläger einer eigenen Verteidigerin und von da zurück ins deutsche Tor. Doch das deutsche Team ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und hielt den schwedischen Angriffsbemühungen weiterhin stand.
Glück hatte die Mannschaft von Bundestrainer Benjamin Hinterstocker bei einem Pfostenschuss der Schwedinnen (36. Min), doch danach aber schlug die DEB-Auswahl zurück. Zuerst markierte Manuela Anwander nach einem gewonnenen Bully per Direktschuss ins Kreuzeck die 2:1-Führung (39.). Nur 21 Sekunden später fingen die deutschen Frauen in der schwedischen Zone einen Pass ab und Andrea Lanzl drosch die Hartgummischeibe unter die Querlatte zum 3:1.
Die Schwedinnen bemühten sich im Schlussabschnitt zwar weiter den Druck aufrecht zu erhalten, aber die deutschen Frauen hatten mit Jennifer Harß, die nach der Partie zur besten Spielerin gewählt wurde, einen sicheren Rückhalt. Selbst als der schwedische Trainer zwei Minuten vor Ende seine Torfrau zugunsten einer sechsten Feldspielerin vom Eis nahm, verteidigten die Deutschen den zwei Tore Vorsprung ausgesprochen clever und konnten sich so über den Sieg im Auftaktspiel der Weltmeisterschaft freuen.
Die nächste Partie findet morgen um 18.00 Uhr deutscher Zeit gegen Tschechien statt.
Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Wir sind mit dem klaren Ziel hier nach Plymouth gekommen, Spiele zu gewinnen. Dies ist uns heute gelungen und unsere gesamte Mannschaft hat über 60 Minuten eine sehr gute Leistung gezeigt. Nun gilt es diese Leistung für das morgige Spiel zu konservieren.“
Manuela Anwander: „Wir haben in dieser Saison schon einige Male gegen Schweden gespielt und wussten genau, welche Fehler wir vermeiden mussten, um endlich einmal bei einem großen Turnier gegen diese Mannschaft gewinnen zu können“.
Sieg in Rosenheim - Eispiraten führen mit 1:0 / Crimmitschau startet mit 6:4-Erfolg in die Serie(DEL2) Auftaktsieg für die Eispiraten auf fremden Eis! Die Mannschaft von Cheftrainer John Tripp konnte ihr Auswärtsspiel gegen die Starbulls Rosenheim im ersten Spiel der zweiten Playdown-Runde mit 6:5 (2:1, 2:0, 2:3) gewinnen. In der Serie steht es somit 1:0 für die Westsachsen. Patrick Pohl (2), Jason Pinizzotto , Ivan Ciernik, Martin Bartek und Bernhard Keil trafen für die Crimmitschauer. Am Sonntag (02.04.2017 - 17:00 Uhr) folgt das erste Heimspiel der Best-of-Seven-Serie im Kunsteisstadion Crimmitschau.
Die Eispiraten, welche sich für die entscheidende Playdown-Serie viel vorgenommen haben, starteten verhalten in das Spiel und mussten schon früh im einen Rückschlag hinnehmen. Yannick Wenzel bekam in der vierten Spielminute zu viel Platz und überwand Henning Schroth, der erneut den gesperrten Nie zwischen den Pfosten vertrat, mit seinem Schuss ins lange Eck. Nach elf Minuten hatten die Westsachsen dann Glück, als Lewis eine präzise Hereingabe nicht im Tor der Gäste unterbringen konnte. Bei Tyler Scofields Schuss hielt Schroth wenige Augenblicke später dann bärenstark. Die Mannschaft von John Tripp wurde in Folge besser und belohnte sich für die zunehmenden Offensivbemühungen: Jason Pinizzotto ließ Starbulls-Goalie Timo Herden mit seinem Handgelenksschuss in den Winkel keine Chance zur Abwehr und gleich die Partie somit wieder aus (17.). Nur wenige Zeigerumdrehungen später durften die Eispiraten erneut jubeln. Patrick Pohl kam von der Bande, zog nach innen und versenkte den Puck im Tor der Oberbayern (18.) - 2:1 Eispiraten!
Das zweite Drittel startete mit zwei guten Chancen für die Gäste aus Westsachsen. Zunächst blieb Ivan Ciernik nach einem schönen Sololauf ohne Scheibenglück, Timo Herden parierte im Anschluss stark gegen Vincent Schlenker. Die Eispiraten waren nun das überlegenere Team und kamen nach 33 Minuten folgerichtig zum 3:1. Nachdem sich Chris St. Jacques an der Bande durchsetzen konnte, schob Ivan Ciernik den folgenden Pass unbedrängt über die Torlinie - 3:1! Nur wenige Augenblicke später nutzten die Pleißestädter dann ein 4:3-Überzahlspiel aus und stellten somit auf 4:1. Nach einer schönen Passstafette war es Martin Barteks Hereingabe, welche von Rosenheims Cameron Burt ins eigene Tor abgefälscht wurde.
Auch in den Anfangsminuten des Schlussabschnitts hatten die Eispiraten das Spielgeschehen völlig unter Kontrolle und prüften Timo Herden abermals mit guten Schüssen aus aussichtsreichen Positionen. Dennoch trafen die Starbulls. In numerischer Überzahl verkürzte Verteidiger Joonas Valkonen auf 4:2 (50.). Danach ging es Schlag auf Schlag! Manuel Edfelder erzielte lediglich zwei Minuten später den Anschlusstreffer zum 4:3 und unter den zahlreichen Rosenheim-Fans im emilo-Stadion keimte noch einmal Hoffnung auf (52.). In jener 52. Spielminute sorgte Bernhard Keil dann aber auf Seiten der Crimmitschauer für etwas Entlastung, als er einen Pass von Vincent Schlenker stark bedrängt zum 5:3 verwertete und erneut einen Zwei-Tore-Vorsprung herstellte. Greg Classen gelang kurz vor dem Ende zwar noch der 5:4-Anschluss, Patrick Pohl konnte wenige Sekunden vor dem Spielende den Puck erobern und diesen zum 6:4-Endstand über die Linie des verlassenen Starbulls-Tores schieben. Spiel eins ging letztlich an die Eispiraten Crimmitschau, welche am Sonntag vor heimischer Kulisse die Chance haben, die Serie auf 2:0 auszubauen.
Dresdner Eislöwen starten Dauerkartenverkauf(DEL) Die Dresdner Eislöwen starten mit der Saisonabschlussfeier den Dauerkartenverkauf der Saison 2017/2018. Die günstigsten Jahreskarten sind dabei zum Preis von 349 Euro (Vollzahler) für den Stehplatzbereich erhältlich. Wer sich lieber für einen Sitzplatz entscheiden möchte, kann weiterhin zwischen drei verschiedenen Kategorien wählen und sich bereits ab 461 Euro seinen persönlichen Platz in der EnergieVerbund Arena sichern. Tageskarten sind für den Stehplatzbereich für Vollzahler ab 14 Euro erhältlich. Die günstigste Sitzplatzkarte kostet für Vollzahler 19 Euro.
Auch in der neuen Saison dürfen sich Dauerkartenbesitzer neben den bekannten Vorzügen über weitere exklusive Vorteile freuen: Wie schon in der abgelaufenen Serie sehen Inhaber einer Jahreskarte auch künftig alle Vorbereitungs-, Hauptrunden-, sowie (Pre)-Playoff- oder Playdownspiele der Dresdner Eislöwen ohne jegliche Vorverkaufs-Gebühr oder Topspiel-Zuschläge zu zahlen. Ein separater Dauerkarten-Eingang ermöglicht zudem einen schnelleren Zugang zur EnergieVerbund Arena, so dass nicht nur das Anstehen an der Abendkasse, sondern auch an den normalen Zugängen entfällt. Beim Kauf der perfekten Ausstattung kommen Jahreskarteninhaber in den Genuss eines einmaligen Fanshop-Rabatts von 15 Prozent und auch für die Freiberger Auszeit gibt es einen Verzehrgutschein im Wert von fünf Euro. Die ersten 500 Dauerkarten-Käufer dürfen sich zudem über einen exklusiven Eislöwen-Schlüsselanhänger mit Einkaufschip freuen. Nicht zuletzt nehmen alle Dauerkarten-Käufer (bis zum 31. Juli 2017) auch in der kommenden Spielzeit an einer besonderen Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es dabei unbezahlbare Preise, wie etwa einen Platz auf dem offiziellen Mannschaftsfoto, eine persönliche Autogrammkarte, einen Spielertreff, eine Arenaführung inkl. Trainingsbesuch oder einen Ehrenbully. Die Dauerkarte ist uneingeschränkt übertragbar.
Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel: „Unser Jahreskarten-Gesamtpaket ist eine absolute Seltenheit im Profi-Eishockey. Trotz der Betrachtung aller finanziellen Aspekte bei der Kalkulation, wollen wir unseren treuen Fans die Karte für alle Spiele als Dankeschön auch weiterhin anbieten. Eine marginale Preisanpassung ist aufgrund der stetig steigenden Kosten im Dienstleistungsbereich jedoch leider unumgänglich gewesen. Wir sind dennoch überzeugt, dass wir für die neue Saison ein attraktives Angebot gestalten konnten.“
Verbindliche Bestellungen sind ab sofort durch Abgabe bzw. Zusendung des vollständig ausgefüllten Dauerkartenflyers an die Eislöwen-Geschäftsstelle möglich. Die Ausgabe der Dauerkarten erfolgt voraussichtlich Anfang August. Sollte ein Postversand gewünscht sein, ist zusätzlich zum Kartenpreis eine Bearbeitungsgebühr von sechs Euro zu entrichten.
Dauerkartenplätze aus der Saison 2016/2017 bleiben bis zum Sonntag, 30. April 2017 reserviert. Anschließend werden die Plätze für den freien Verkauf freigeschalten. Ab dem 1. Mai 2017 sind Reservierungen auch auf dem Onlineweg möglich.
Erstes Halbfinalspiel geht mit 5:4 an die Steelers / Joker bieten dem Hauptrunden-Primus einen großen Kampf - Sonntag Spiel zwei in Kaufbeuren(DEL2) Von über 400 lautstarken ESVK Fans wurden die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann am heutigen Abend zum ersten Playoff Halbfinalspiel bei den Bietigheim Steelers begleitet. Verzichten musste der Kaufbeurer Übungsleiter dabei wie gewohnt auf Sebastian Osterloh und Matthias Bergmann.
Das erste Drittel hatte noch garnicht richtig begonnen da konnten die Steelers schon das erste Mal jubeln. Verteidiger Dominic Auger wurde nach 64 Sekunden im Slot völlig frei gelassen und hatte nach einem schönen Zuspiel von hinter dem Tor keine Mühe Stefan Vajs im Tor des ESVK zur 1:0 Führung zu überwinden. Die Hausherren setzten des ESVK danach auch weiter unter Druck und nach einem Fehler im Aufbau lief David Rodmann alleine - in abseitsverdächtiger Position - auf Stefan Vajs zu und ließ diesem schlussendlich mit einem platzierten Schuss in den Winkel zum 2:0 keine Abwehrchance. Nach dem zweiten Treffer der Steelers hatten die Joker die erste richtig gute Torchance durch Daniel Oppolzer, der mit seinem Schuss an der Unterkante des Steelers Gehäuse scheiterte. Wenig später machte es Jere Laaksonen besser, der Finne musste nach einer schönen Passstaffette über Michi Fröhlich und Max Schmidle die Scheibe nur noch zum 2:1 Anschlusstreffer ins Tor der Hausherren schieben. Keine zwei Minuten später dann der Ausgleich für die Allgäuer. Nach dem ein Schuss von Michael Fröhlich von der Außenposition vor das Tor von Sinisa Martinovic abgefälscht wurde, hatte Jonas Wolter keine Mühe die Scheibe zum 2:2 über die Linie zu bringen. Es sollte dann sogar noch besser kommen für die Rotgelben. Branden Gracel probierte ist mit einem Bauerntrick und dieser sollte gelingen. Er stocherte den Puck am verdutzen Sinisa Martinovic zum 2:3 Führungstreffer ins Tor hinein. Die Steelers konnten aber blitzschnell den Ausgleichstreffer markieren. Nach einem schönen Passspiel musste Dominic Auger in Überzahl die Hartgummischeibe nur noch im leeren Tor der Joker unterbringen. ESVK Torhüter Stefan Vajs war erneut ohne jede Abwehrchance. Somit ging es nach einem turbulenten ersten Drittel mit einem 3:3 Unentschieden in die Kabinen.
Im Mittelabschnitt hatten die Gäste zu Beginn erst einmal alle Händevoll zu tun, um zwei Unterzahlsituationen zu überstehen. Bei einem eigenen Powerplay hatten die Joker etwas Pech, als ein Schuss von Simon Schütz am Pfosten landete. Das Spiel wurde im weiteren Verlauf etwas zerfahren und undurchsichtig. Wobei der umsichtige Hauptschiedsrichter Iwert die eine oder andere Strafe verteilen musste, um die Gemüter auf dem Eis etwas zu beruhigen. Eine vier gegen vier Situation nutzen die Bietigheimer dann zum 4:3 Führungstreffer. Matt McKnight nutze einen zwei auf eins Konter gekonnt aus und brachte seine Mannschaft somit wieder in Front. Im Schlussabschnitt konnten die Hausherren nach gut drei Minuten einem Konter den fünften Treffer nachlegen. Wiederum konnte Marcel Rodmann ungestört vor Stefan Vajs einnetzen. Daniel Oppolzer wiederum konnte gut eine Minuten später im Nachschuss auf 5:4 verkürzen. In Folge saßen die Joker zu oft auf der Strafbank und hatten dabei große Mühe um einen weiteren Treffer der Bietigheimer zu verhindern. In der Offensive hatte Michi Fröhlich wohl noch die beste Chance auf den Ausgleichstreffer, sein Schuss verfehlte kurz vor dem Ende des Spiel das Tor der Hausherren nur hauchdünn. Schlussendlich konnten die favorisierten Steelers das Spiel mit 5:4 für sich entscheiden.
Aufholjagd nicht belohnt: Starbulls Rosenheim unterliegen Crimmitschau(DEL2) Die Starbulls Rosenheim haben das erste Spiel der Playdown-Serie gegen die Eispiraten Crimmitschau mit 4:6 verloren. 2.477 Zuschauer sahen im emilo-Stadion eine stark beginnende Rosenheimer Mannschaft, die früh in Führung ging und gute Chancen zu weiteren Toren hatte. Die Gäste stellten aber mit zwei Toren Ende des ersten Spielabschnitts den Spielverlauf auf den Kopf und präsentierten sich in den beiden folgenden Spielabschnitten als abgezockter und defensivstarker Gegner. Nach einem 1:4-Rückstand kämpften sich die Hausherren im letzten Drittel noch einmal zurück, erzielten zunächst den Anschlusstreffer zum 3:4 und kamen auch nach dem postwendenden fünften Gegentreffer noch einmal auf 4:5 heran. In der Schlussminute hatte der nach einem hartnäckigen Virus ins Team zurückgekehrte Tyler McNeely sogar noch das 5:5 auf dem Schläger, ehe ein Gästetreffer ins leere Tor die Partie endgültig entschied.
Die Starbulls, für die zum ersten Mal Thomas Schädler die Verantwortung als Trainer an der Bande hatte, begannen zielstrebig und offensiv und setzten die Gäste aus Westsachsen von der ersten Minute an unter Druck. Schon bevor der Sekundenzeiger die erste Runde absolviert hatte mussten die Eispiraten die erste Strafzeit riskieren, um die Starbulls von der Scheibe zu trennen. Das Powerplay der Hausherren brachte zwar nichts ein, der Angriffsdruck hatte aber auch darüber hinaus Bestand. Und in der 4. Spielminute war es Yannick Wenzel, der die Scheibe nach gescheitem Zuspiel von Leopold Tausch aus der Halbdistanz per Handgelenkschuss unhaltbar im rechten oberen Eck zur frühen 1:0-Führung unterbrachte. Die Gäste fanden gegen das konsequente Forechecking der Starbulls auch in der Folge kein effektives Gegenmittel, und das 2:0 schien nur eine Frage der Zeit. Joseph Lewis zielte aus dem Slot nach Pass von Tyler Scofield zu hoch (10.), dann zeigte Gästetorwart Henning Schroth, der den noch gesperrten Kanadier Ryan Nie zwischen den Holmen vertrat, zweimal gegen Scofield sein ganzes Können. Er entschärfte den Abschluss des quirligen Rosenheimer Stürmers bei einer Zwei-gegen-eins-Situation und holte bei Rosenheimer Powerplay dank eines sensationellen Reflexes per Schlittschuh die Scheibe noch von der Torlinie (15.). Danach scheiterten auch Manuel Edfelder und Greg Classen am souverän agierenden Gästekeeper. Doch dann stellten die Gäste, die zuvor das Rosenheimer Tor nur bei einem Überzahlspiel in Gefahr brachten, das Spielgeschehen auf den Kopf.
Jason Pinizzotto versenkte das Spielgerät nach Pass von André Schietzold vom rechten Bullypunkt zum überraschenden Ausgleich im linken Eck – 1:1 (17.). Und 70 Sekunden später nutzte Topscorer Patrick Pohl die Inkonsequenz der Rosenheimer Defensive zum Abschluss, Bernhard Keil nahm Starbulls-Keeper Timo Herden die Sicht und touchierte die Scheibe auch noch, so dass sie den Weg über die Linie zur 2:1-Gästeführung fand (18.). Die Starbulls waren geschockt und konnten auch die Drittelpause nicht zur Neuorientierung nutzen. Denn im zweiten Spielabschnitt war von Rosenheimer Dominanz nichts mehr zu sehen. Die Scheibenbesitzvorteile konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass es fortan die Eispiraten waren, die sich im Zweikampf cleverer verhielten und nahezu immer den exakten Zeitpunkt erwischten, die Rosenheimer Angriffsversuche effektiv zu unterbinden. Und die Gäste spielten sich auch Chancen heraus, die Führung auszubauen. Mark Lee, Ivan Ciernik und Jason Pinizzotto scheiterten aber an Torwart Herden. Just als die Starbulls die Partie dann an sich zu reißen schienen – Classen (30.) und Scofield (33.) verzogen jeweils bei Abschlüssen ohne Bedrängnis – schlugen die Gäste dann erneut aus dem Nichts zu und erzielten ihren drittem Treffer (33.). Ciernik konnte im Slot stehend ein Zuspiel vom aus der Rundung kommenden Lee verwandeln; beide Akteure genossen dabei viel Freiraum.
Danach wurde es kurios. Leopold Tausch wurde frei auf das Gästetor zufahrend von hinten gelegt, aber die Pfeife von Hauptschiedsrichter Christian Oswald blieb stumm. Sekunden später bemühte Oswald den Videobeweis, nachdem auf der gegenüberliegenden Seite die Scheibe den Weg ins Rosenheimer Tor gefunden hätte, wenn es nicht verschoben gewesen wäre (36.). Der Unparteiische entschied nicht auf Tor, schickte aber Rosenheims Maximilian Vollmayer wegen Spielverzögerung auf die Strafbank. In Überzahl spielte Martin Bartek quer auf den lauernden Ciernik, doch es war Rosenheims Cameron Burt, der das Spielgerät mit der Schlägerschaufel an Torwart Herden vorbei in die eigenen Maschen beförderte – 1:4 (37.). Unmittelbar vor der Pause traf der retten wollende Gästekeeper Schroth bei einer fahrlässigen Aktion den am Tor lauernden McNeely mit der Schlägerschaufel und mit dem Torwarthandschuh heftig im Gesicht, kam aber ungeschoren davon.
Im letzten Spielabschnitt waren es erneut die Gäste, die zunächst den abgeklärteren Eindruck machten. Sie ließen die Starbulls nicht ins Spiel kommen und hatten durch Keil und Philipp Halbauer sogar Chancen auf das 1:5. Doch die Gastgeber kämpften sich in die Partie zurück. Burt scheiterte bei einem Solo am Gästekeeper, Lewis schafft es nicht, den Abpraller im weit offenen Gästetor unterzubringen (46.). Doch bei einem Überzahlspiel fand Joonas Valkonen mit einem ansatzlosen Schuss aus dem rechten Anspielkreis dann die Lücke und traf hoch ins kurze Eck – 2:4 (50.). Und knapp zweieinhalb Minuten später arbeiteten Vollmayer und Christian Neuert das Spielgerät mit etwas Scheibenglück durch die neutrale Zone bis vor das gegnerische Tor und Manuel Edfelder vollstreckte trocken zum 3:4 (52.). Das Stadion kochte nun – doch die Gäste antworteten eiskalt. Martin Bartek wurde bei seinem lange Lauf mit der Scheibe entlang der Bande bis hinter das Rosenheimer Gehäuse nicht effektiv gestört und Bernhard Keil versenkte den Rückpass aus kurzer Distanz direkt im kurzen Eck zum 3:5 (52.). Ganze 24 Sekunden waren nach dem Rosenheimer Anschlusstreffer gespielt.
Die souverän agierenden Westsachsen schienen jetzt nichts mehr anbrennen zu lassen, gerieten aber spät noch einmal ins Wanken. Starbulls-Trainer Thomas Schädler hatte Torwart Herden durch einen sechsten Feldspieler ersetzt. Und als die vorletzte Spielminute genau eine Sekunde alt war, zog Michael Rohner von der blauen Linie ab und der im Slot arbeitende Greg Classen lenkte die Scheibe zum 4:5 ins Netz. Die Hausherren machten weiter Druck, und als 105 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit Gästespieler Danny Pyka auf die Strafbank musste, war die große Chance zum späten Ausgleichstreffer da. Die Grün-Weißen agierten nun erneut ohne Torwart und deshalb mit zwei Spielern mehr, als die Eispiraten. McNeely hatte das 5:5 auf dem Schläger, als er zwei Meter vor dem Tor im Fallen abzog. Doch der starke Henning Schroth fischte die Scheibe mit der Fanghand aus dem Winkel. Das anschließende Anspiel gewannen zwar die Starbulls, doch dann vertändelte Burt die Scheibe an der blauen Linie, so dass Gäste-Topscorer Patrick Pohl – er war der stärkste Feldspieler an diesem Abend auf dem Rosenheimer Eis – 23 Sekunden vor der Schlusssirene ins leere Tor zum 4:6-Endstand traf.
Die Trainerstimmen:
John Tripp (Eispiraten Crimmitschau): „Das war ein anstrengendes Spiel. Beide Mannschaften hatten gute Phasen und Aktionen. Wir haben viel geschossen und wir haben in Überzahl getroffen, das ist in den Playdowns wichtig. Im dritten Drittel kam Rosenheim noch einmal sehr aggressiv. Entscheidend war, dass wir nach dem dritten Rosenheimer Tor dann gleich selbst wieder getroffen haben. Wir haben uns jetzt zwar den Heimvorteil geholt, aber der Sieg heute ist nichts wert, wenn wir am Sonntag nicht nachlegen. Unser Torwart Henning Schroth hat heute riesig gehalten, und normalerweise ändert man das Team nicht, wenn man ein Spiel in einer Serie gewonnen hat. Wir werden in Ruhe besprechen, was wir am Sonntag machen, wenn Ryan Nie wieder spielberechtigt ist.“
Thomas Schädler (Starbulls Rosenheim): „Der Start ins Spiel war verheißungsvoll. Genau so habe ich mir das vorgestellt. Leider haben wir dann aber den Faden verloren. Die Mannschaft hat zwar alles gegeben, aber man hat dann schon die Unsicherheiten gesehen. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie alles geben will und hätte das Spiel fast noch gedreht. Die Körpersprache stimmt aber, der Kopf ist oben und die Brust draußen. Im nächsten Spiel müssen wir einfach noch eine Schippe drauf legen.“
Die zweite Partie der Playdown-Serie zwischen den Starbulls und den Eispiraten steigt am Sonntag (Spielbeginn 17 Uhr) im Kunsteisstadion im Sahnpark in Crimmitschau. Das dritte Spiel findet dann zwei Tage später, am Dienstag (Spielbeginn 19:30 Uhr), wieder im Rosenheimer emilo-Stadion statt. Alle Spiele werden live und kommentiert im Internet übertragen. Die entsprechenden Streams sind über das Portal sprade.tv zum Preis von je 5,50 Euro buch- und abrufbar.
Eintrittskarten für das Heimspiel der Starbulls am können bequem online im Starbulls-Ticketshop auf www.starbulls.de gebucht und am heimischen Drucker ausgedruckt werden, sind aber natürlich auch im emilo-Stadion in der Starbulls-Geschäftsstelle erhältlich. Diese ist am Montag von 9 bis 12 Uhr und am Dienstag ab 17 Uhr geöffnet.
(OLS) 1:0 nach Verlängerung: Mit diesem hauchdünnen Ergebnis setzten sich die Tölzer Löwen am Freitagabend im ersten Viertelfinal-Spiel gegen die Hannover Indians durch.
Knapp 2500 Zuschauer sahen die ersten Chancen für die Hausherren durch Julian Kornelli und Jordan Baker. Auf der anderen Seite hatten Tobias Schwab, Carsten Gosdeck und Branislav Pohanka erste Möglichkeiten. „Spielerisch war das erste Drittel von unserer Seite gut“, sagte Trainer Axel Kammerer hinterher. Nur ein Tor wollte nicht fallen. Auch nicht in vier Überzahl-Situationen. „Wir haben oft im finalen Moment nicht sauber gespielt – bei den Pässen, den Schüssen“, sagte Kammerer. Hannover stand defensiv gut und hatte mit Mirko Pantkowski einen starken Torhüter zwischen den Pfosten. Auf der anderen Seite vereitelte Markus Janka alle Chancen der Indianer.
Nach torlosem Mitteldrittel hatten die Tölzer gerade im Schlussabschnitt noch einmal zahlreiche Gelegenheiten, scheiterten aber weiterhin an sich selbst oder Pantkowski. Auch die Gäste hätten das Spiel für sich entscheiden können, als sie kurz vor Schluss in doppelter Überzahl agierten. Aber auch Markus Janka hielt seinen Kasten sauber und „wir haben bravourös verteidigt“, so Kammerer. Es ging in die Verlängerung. Nach 64 Minuten und 21 Sekunden durften die Gastgeber dann jubeln: Nach einer Reihe von druckvollen Angriffen der Löwen überwältigte er den starken Indianer-Torhüter.
„Das war taktisch ein gutes Spiel von beiden Mannschaften“, sagte Hannovers Trainer Tobias Stolikowski. „Über 60 Minuten gesehen war der Sieg verdient“, meinte Kammerer. „Wir hatten zahlreiche Torchancen.“ Dass sein Team zuletzt 17 Tage nicht gespielt hatte, sei nicht förderlich gewesen. „Es ist nicht so leicht, da wieder in den Spielrhythmus zu kommen.“
Am Sonntag findet Spiel zwei in Hannover statt (Beginn: 19 Uhr). Am Dienstag geht es für Spiel drei zurück in die Hacker-Pschorr Arena (Beginn: 19.30 Uhr).
Deggendorfer SC: Trikot-Versteigerung erneut ein voller Erfolg(OLS) Auch die dritten Sondertrikots in dieser Saison kamen bei den DSC-Fans
wieder sehr gut an. Versteigert wurden, auf der Auktionsplattform
Ebay, die diesjährigen Playofftrikots und wieder einmal war dies ein
voller Erfolg. Erneut gab es zahlreiche Gebote auf die originalen
Spieltrikots und ein Gebot stach dabei unter allen heraus. Das Trikot
von Curtis Leinweber fand für sage und schreibe 313 Euro einen neuen
Besitzer! Die Top 5 der Gebote lauten wiefolgt:
1. Curtis Leinweber 313 Euro
2. Andrew Schembri 181 Euro
3. Andreas Gawlik 169 Euro
4. Mychael Monteith 150 Euro
5. Nico Wolfgramm 146 Euro
Der Deggendorfer SC bedankt sich bei seinem Partner BadOne für die
erneut gute Zusammenarbeit und natürlich bei seinen Fans, die mit
ihren Geboten und ihrer Leidenschaft für das Deggendorfer Eishockey
diese Versteigerungen überhaupt erst möglich machen.
VER Selb: Piwowarczyk lässt NETZSCH-Arena beben (OLS) Im Playoff-Viertelfinale treffen unsere Selber Wölfe auf die niederländische Mannschaft Tilburg Trappers, die sich seit der vorigen Saison der Oberliga Nord angeschlossen hat. Internationales Flair also in der Netzsch-Arena zu Spiel 1 in dieser Serie. Den knapp 3.300 Zuschauern – die für eine tolle Atmosphäre sorgen - wird ein rassiges, schnelles und körperbetontes Eishockey geboten, welches erst in der Verlängerung entschieden wird.
Anders als im Achtelfinale sind unsere Wölfe von Beginn an im Playoff-Modus. Die Checks werden sowohl im eigenen Drittel, als auch in der Angriffszone zu Ende gefahren. Besonders Schneider, Meier, Schadewaldt und Moosberger sind hier positiv zu erwähnen. Beide Mannschaften zeigen ein schnelles Spiel. Dem Gegner wird kaum Zeit noch Raum gelassen. Bei den Zuschauern kommt keinerlei Langeweile auf, auch wenn noch nichts Zählbares herausspringt. Tilburg überzeugt vor allem durch ein hervorragendes Defensivverhalten, welches unsere Wölfe noch nicht entscheidend durchdringen können.
Wir beginnen im zweiten Spielabschnitt in Überzahl, doch mehr als ein Pfostentreffer ist nicht drin. Kurze Zeit später verzieht Piwowarczyk, wiederum in Überzahl aus aussichtsreicher Position knapp. Sollten sich die vielen vergebenen Überzahlsituationen rächen? Eindeutig etwas gegen diese These hat Dorr, der sich über Gare und Hendrikson in eigener Unterzahl eine Kontersituation erarbeitet und schließlich selbst zur Führung für unsere Wölfe abschließt. Doch der Selber Jubel währt nicht lange. Tilburgs Verkiel wird nicht entscheidend gestört und erzielt nach feiner Einzelleistung den Ausgleich. Die Niederländer schwächen sich jedoch durch ständige Undiszipliniertheiten selbst und dies bestraft Geisberger mit einem gewaltigen Schuss von der blauen Linie ins Tordreieck zur erneuten Führung für unsere Mannschaft.
Unsere Wölfe starten gut in den Schlussabschnitt. Die Reihe um Gare hat einen sehr guten Wechsel und kann sich in der Angriffszone festsetzen. Doch vier, fünf Schüsse auf das Gästetor innerhalb weniger Sekunden können allesamt abgewehrt werden. Je länger das Drittel läuft, desto mehr drücken die Trappers auf den Ausgleich. Wir verteidigen geschickt und erfolgreich, kommen aber nur noch selten zu Entlastungsangriffen.
Kurz vor Schluss überstehen wir noch eine Unterzahlsituation, doch zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit stochert McColgan aus dem Gewühl heraus irgendwie die Scheibe zum Ausgleich über die Torlinie und rettet damit sein Team in die Verlängerung. Da nehmen die Gäste wiederum eine unnötige Strafe und Piwowarczyk erlöst unseren Anhang mit dem Siegtreffer. Der Jubelschrei ist wohl im gesamten Selber Vorwerk zu hören!
Bereits am Sonntag, 2.April steht Spiel Nummer 2 der Playoff-Viertelfinalserie an. Spielbeginn in Tilburg ist
um 19.00 Uhr.
MITGLIEDERVERSAMMLUNG UND SAISONABSCHLUSSFEIER DES EV AICH(BBZL) Der EV Aich war im vergangenen Jahr nicht nur sportlich sehr aktiv und erfolgreich, auch gesellschaftlich war der Verein sehr rührig und hat im Jubiläumsjahr einen Altstadtflohmarkt, das 3-tägige Dorffest sowie einen Kabarettabend organisiert.
Besonders erfreulich war die zahlreiche Teilnahme vieler Mitglieder, Freunde und Gönner des Vereins an der Mitgliederversammlung und Saisonabschlussfeier.
Der Grund, dass in diesem Jahr bereits im März zur Jahreshauptversammlung und Saisonabschlussfeier eingeladen wurde, war die Verabschiedung des Kontingentspieler Matt Puntureri, der bereits die Heimreise in die USA angetreten hat.
Nachdem keine Neuwahlen anstanden, war die satzungsmäßig jährlich vorgesehene Mitgliederversammlung nur Formsache und innerhalb kurzer Zeit abgearbeitet. Nach der Begrüßung, den Berichten von Kassier und Schriftführer erfolgte die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft. Eine Anpassung der Satzung wurde ebenfalls einstimmig beschlossen.
Vorsitzender Wolfgang Hauk bedankte sich in seiner Begrüßung besonders bei den vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne die vorallem die Veranstaltungen nicht denkbar wären.
Eben diese Veranstaltungen bilden unter anderem die finanzielle Basis für den Verein, um den Sportbetrieb am Laufen zu halten. Die Kassiererin Angela Hartwig berichtete dazu, dass sich die Einnahmen und Ausgaben gerade so die Waage halten und das Vereinsjahr mit einer sogenannten schwarzen Null abgeschlossen wurde.
Das Schützenheim in Aich war bestens gefüllt und die Besucher waren besonders an den Ausführungen der Vorstände Wolfgang Hauk, Hanns Koller und Klaus Winklmaier interessiert, die über das vergangene Jahr berichteten, die Ehrungen der Topscorer vornahmen und zu den Planungen des neuen Jahres Aussagen trafen. Nach dem Bericht über die sehr erfolgreiche sportliche Saison mit einem zweiten Tabellenplatz in der laufenden Punktrunde, der Teilnahme an den Playoffs und einem hervorragenden dritten Platz im Bayernpokal folgte die Ehrung der Torschützen durch den Vorsitzenden Klaus Winklmaier.
Diesmal waren es vier, die geehrt wurden, da es zwei punktgleiche Zweite gab.
Unangefochten an der Spitze war Matthew Puntureri mit 94 Scorerpunkten (23 Spiele). Ihm folgten punktgleich Herbert Jarczyk (24 Spiele) und Andreas Koller (20 Spiele) mit jeweils 55 Punkten und auf dem dritten Platz Alexander Scholz (22 Spiele) mit 50 Punkten.
Bereits zum dritten Mal wurde der beste Nachwuchsspieler geehrt. Dies war in diesem Jahr Christian Koller, der in 20 Spielen 23 Punkte erreichte.
Auch bei der U23 wurden die besten Scorer durch Jugendleiter Markus Göschl geehrt.
Der Erstplatzierte war Liam Dallimore; ihm folgten Raphael Wild und die zwei drittplatzierten Felix Daffner und Niklas Hobmaier.
Markus Göschl gab in dem Zusammenhang auch einen kurzen Ausblick in die nächste Saison. Nach seinen Worten plant der EV Aich auf alle Fälle auch in der nächsten Spielzeit mit einer U23-Mannschaft. Er steht bereits mit einigen anderen Jugendleitern in Kontakt, die ebenfalls an dem Konzept der Förderliga U23 festhalten möchten. Außerdem haben schon neue Mannschaften ihr Interesse an einer U23 bekundet. Unterstützt wird dies auch durch die Aussage des Geschäftsführers des Bayerischen Eissportverbands, Anton Weitl. Ob es allerdings im Landkreis noch weitere U23-Mannschaften geben wird, ist nach den Worten von Markus Göschl derzeit fraglich.
Anschließend gab es auch noch Infos von Vorstand Klaus Winklmaier zu den Planungen für das laufende Jahr und die neue Saison der Seniorenmannschaft.
Als nächstes stehen wieder der Altstadtflohmarkt und das Dorffest an.
Aus sportlicher Sicht ist laut Klaus Winklmaier die wichtigste Personalie in trockenen Tüchern. Der Trainer Georg Herrmann hat bereits für die nächste Saison zugesagt.
Man plane nach derzeitigem Stand auch wieder mit einem Ausländer. Ein Fragezeichen steht allerdings noch hinter der Zusammensetzung der Liga. Nachdem der Klassenprimus Klostersee wie geplant den Aufstieg geschafft hat und keiner der Absteiger in die Region fällt, werden vermutlich alte Bekannte wie z.B. Pfaffenhofen, Regen oder Waldkirchen wieder dazukommen.
Als sportliches Ziel wurde das Erreichen der Playoffs genannt. Wobei dies wieder stark davon abhängt, ob erneut ein hochklassiger Verein aus finanziellen Gründen in der Bezirksliga antreten muss.
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