IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Sonntag 2.April 2017. Heute mit Informationen von den DEB-Teams und aus der Oberliga Süd, sowei aus der Landesliga Nordrhein-Westfalen, Bezirksliga Nordrhein-Westfalen, Landesliga Nord und Landesliga Berlin.
(DEB) Weiter auf Kurs: Mit einem 2:1 (0:0/1:0/1:1)-Erfolg über Tschechien hat die deutsche Auswahl auch ihr zweites Vorrundenspiel bei der 2017 IIHF Frauen Eishockey-Weltmeisterschaft in Plymouth (USA) gewonnen und sich mit sechs Punkten vorzeitig für das Viertelfinale qualifiziert.
Bundestrainer Benjamin Hinterstocker änderte im Vergleich zum Vortag nur die Torhüterposition und brachte Ivonne Schröder statt Jennifer Harß. Die deutschen Frauen taten sich gegen einen druckvoll agierenden Gegner sehr schwer, ins Spiel zu kommen und konnten zu Beginn kaum eigene Akzente setzen.
Torlos ging es in den zweiten Abschnitt und die Osteuropäerinnen machten da weiter, wo sie nach den ersten zwanzig Minuten aufgehört hatten. Die erste gefährliche Aktion hatte Andrea Lanzl (25. Min), scheiterte aber an Klara Peslarova im Kasten der Tschechinnen. Noch brenzliger wurde es, als in der 27. Minute erstmals eine Strafe gegen die deutsche Mannschaft ausgesprochen wurde, doch Ivonne Schröder und ihre Vorderleute hielten dem Dauerfeuer der tschechischen Mannschaft stand. Dann nutzte die DEB-Auswahl eine Zwei-gegen-Eins-Situation eiskalt aus: Laura Kluge setzte sich auf der linken Seite durch und passte genau auf die mitgelaufene Julia Zorn, die über die Stockhandseite der tschechischen Torfrau eiskalt zur deutschen 1:0-Führung verwandelte (35. Min).
Nach dem letzten Seitenwechsel änderte sich wenig an der Dominanz der Gegenüber doch die deutschen Frauen hielten dem Druck mit cleverem Defensivspiel weiterhin stand. Bei einer unübersichtlichen Situation vor dem deutschen Tor konnten die Tschechinnen dann aber doch noch ausgleichen. Zunächst parierte Ivonne Schröder stark, war dann aber beim Rebound machtlos. Als schon alles nach Verlängerung aussah kam Laura Kluges Stunde. Es herrschte viel Betrieb vor dem Gehäuse der Tschechinnen und die junge Stürmerin stocherte 97 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit aus dem Gewühl die Scheibe zum 2:1 ins gegnerische Tor. Die Osteuropäerinnen nahmen ihre Auszeit und anschließend die Torfrau zugunsten einer weiteren Feldspielerin vom Eis. Aber die deutsche Mannschaft brachte auch die letzten Sekunden konzentriert zu Ende und ziehen damit vorzeitig ins Viertelfinale ein.
Die letzte Partie der Vorrunde findet am kommenden 03.04. um 18.00 Uhr deutscher Zeit gegen die Schweiz statt.
Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Das heutige Spiel ist in keinster Weise mit dem von gestern vergleichbar. Wir haben heute über 60 Minunten sehr effektiv in der defensiven Zone gearbeitet und konnten zwei unserer wenigen Chancen verwerten um das Spiel für uns zu entscheiden. Unser Fokus gilt nun dem Spiel am Montag gegen die Schweiz.“
Torhüterin Ivonne Schröder: „Ich bin sehr glücklich über unser heutiges Spiel, in der die gesamte Mannschaft hervorragend defensiv gearbeitet und mir sehr geholfen hat. Nach der verpassten Olympiaqualifikation waren wir alle ziemlich down, aber hier hat das Team gezeigt, was in ihm steckt.“
(DEB) Die U18-Nationalmannschaft hat das erste Vorbereitungsspiel zur IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft verloren. Im Bundesleistungszentrum in Füssen unterlag das Team von Trainer Steffen Ziesche der dänischen U18-Nationalmannschaft mit 0:1 nach Verlängerung. Die DEB-Auswahl startete gut in die Partie, schwächte sich allerdings durch drei Strafen in den ersten zehn Minuten. Die Überzahlsituationen konnten die Dänen jedoch nicht zum Torerfolg nutzen. In der Folge erarbeiteten sich die deutschen U18-Nationalspieler ein Übergewicht an Chancen und konnten mehr Spielanteile verbuchen. Doch zu einem Torerfolg reichte es auch für die deutsche Auswahl nach nicht. Der dänische Goalie Mads Sogard und der Deutsche Tobias Ancicka verdienten sich am Abend Bestnoten. Die DEB-Auswahl ging durch eine Strafe aus dem Schlussdrittel in Unterzahl in die Verlängerung. Diesen Vorteil nutzten die Dänen bereits nach 18 Sekunden und sicherten sich durch das Tor von Soren Dietz-Larsen den 1:0-Erfolg im WM-Vorbereitungsspiel. Als zweiter Gegner steht der U18-Nationalmannschaft am Montag ab 18:00 Uhr die französische Auswahl gegenüber.
André Dietzsch, Team Manager U18-Nationalmannschaft: „Wir haben heute ein gutes Vorbereitungsspiel gesehen. Leider konnten wir aus dem besseren Schussverhältnis keinen Profit schlagen und verloren dann letztlich durch den Overtime-Treffer. Wir stecken mitten in der WM-Vorbereitung und können auf das Spiel trotz des Ergebnisses aufbauen. Bereits am Montag wartet mit der französischen Auswahl der nächste Gradmesser und WM-Gegner auf uns.“
EV Lindau Islanders vergeben ihre erste Meister- Chance(OLS) Die Finalserie um die Bayrische Meisterschaft wird immer enger. Hauchdünn mit 1:2 (1:2, 0:0, 0:0) unterlagen die EV Lindau Islanders am Freitag beim EHC Waldkraiburg und vergaben ihren ersten Matchpuck. Deshalb gibt es am Sonntag (17:30) ein viertes Finale in der Eissportarena Lindau.
Zwei Drittel lang boten die Lindauer dabei vor 866 Zuschauern, darunter über 100 Fans aus Lindau ein zumeist überlegenes Spiel, liefen aber vergeblich dem Rückstand aus dem ersten Drittel hinterher. „Wir sind erst im zweiten Drittel wach geworden“, sagte EVL- Trainer Dustin Whitecotton, dessen Mannschaft schon nach 28 Sekunden nach einem Stellungsfehler im eigenen Drittel durch Thomas Vrba in Rückstand geriet.
Es hätte noch Schlimmer kommen für die Lindauer, die in der Anfangsphase bis auf eine Chance von Troy Bigam überhaupt nicht auf dem Eis waren, und sich bei Torhüter Korbinian Sertl und der mangelhaften Chancenverwertung der Löwen bedanken konnten, dass sie nicht noch mehr Tore kassierten. Der EHC war dagegen von Anfang an bereit und zeigte, dass er nicht gewillt war, eine zweite Heimniederlage hinzunehmen. Dazu kam, dass sich EVL- Torjäger Jeff Smith bei einem Sturz in die Bande nach sieben Minuten verletzte und von da an nicht mehr weiterspielen konnte.
Für den Amerikaner sprang zwei Minuten später aber Petr Heider in die Bresche. Michal Mlynek passte klug auf den freistehenden Petr Heider dessen zielgenauer Schuss genau zum Ausgleich im Winkel landete. Nach und nach fanden die Islanders nun ins Spiel und schafften es, eigene Akzente zu setzen. Allerdings fiel genau in diese Phase der erneute Führungstreffer für die Gastgeber. Jakub Marek spielte dabei Fabian Kanzelsberger frei, dessen verdeckter Schuss von der blauen Linie unhaltbar im Lindauer Tor landete (13.). Nur eine Minute später hatte Jiri Mikesz die Ausgleichschance, zielte aber knapp vorbei. Dennoch ging das erste Drittel ganz klar an die Gastgeber.
Ganz anders traten die Lindauer ab dem zweiten Drittel an. Plötzlich waren Kreativität und Zug zum Tor da, obwohl Whitecotton seine Sturmreihen umstellen musste. Adrian Kirsch und Simon Klingler hatten früh gute Möglichkeiten zum Ausgleich, zielten aber knapp vorbei (23./ 25.), wie die Lindauer überhaupt bis zur 30. Minute spielbestimmend waren, ehe Sertl gegen Nico Vogl spektakulär retten musste. Im Gegenzug hatte Zdenek Cech die beste Lindauer Möglichkeit, traf aber nur die Latte. Denselben Ort visierte nach 37 Minuten Andreas Paderhuber auf der anderen Seite an.
In einem intensiven Spiel gab es weiter Möglichkeiten auf beiden Seiten, aber auch starke Defensivaktionen beider Teams. So scheiterte Troy Bigam in der 40. Minute am überragenden Björn Lindau im EHC Tor, Sekunden vor der Pause blockte EVL- Kapitän Tobi Fuchs gleich zweimal in höchster Not und verhinderte das 3:1.
Mit Fortdauer des Spiels übernahmen aber die Lindauer das Kommando und drückten auf den Ausgleich, taten sich aber schwer, Großchancen herauszuspielen. „Waldkraiburg hat das sehr schlau zu Ende gespielt und gut verteidigt“, sagte Whitecotton. Marco Miller (42.) und Heider mit einem starken Solo (50.) hatten die besten Möglichkeiten für die Lindauer, die sogar in Unterzahl in der Schlussphase anrannten, aber den Ausgleich und die mögliche Verlängerung verpassten. „Jetzt müssen wir uns Zusammenreißen und am Sonntag Entscheidung suchen“, denn noch ist der Vorteil auf Lindauer Seite.
(OLS) Der EHC Waldkraiburg ist wieder drin, in der „Best-of-5“-Serie des Playoff-Finales gegen den EV Lindau. Am Freitagabend bezwangen die Industriestädter nach einer starken Leistung die Islanders mit 2:1 in der Raiffeisen-Arena und verkürzten in der Serie somit auf 1:2. Tomas Vrba und Fabian Kanzelsberger trafen für die Löwen, die am Sonntag zum vierten Spiel an den Bodensee reisen und jetzt richtig heiß sind.
Mit gemischten Gefühlen begann die Partie – zumindest auf der Tribüne: Vor dem Spiel meinten viele „Experten“ nämlich, dass die Lindauer sicher nicht gewinnen wollen würden, um am Sonntag dann vor heimischer Kulisse den Sack zu zumachen. Gleichzeitig machten aber auch Gerüchte die Runde, dass der EVL für Samstag bereits die Meisterfeier geplant habe. Und über die gesamte Spielzeit betrachtet, dürfte- wenn es auch unbestätigt blieb- eher letzteres gestimmt haben. Denn es entwickelte sich eine unglaubliche schnelle, spannende und vor allem intensive Partie, in der Lindau mit aller Macht versuchte, den dritten Sieg der Serie zu holen, die Löwen aber zurückbissen und am Ende besonders den Zuschauern bester Sport und beste Unterhaltung geboten wurde.
„Kompliment an die Mannschaft, dass sie sich nach einem 0:2 in der Serie jetzt so präsentiert hat“ lobte EHC-Coach Rainer Zerwesz sein Team nach dem Spiel. „Das spricht für den Charakter der Mannschaft und habe ich auch so erwartet- nach dem schwachen Auftritt letzte Woche. Wir sind jetzt zurück in der Serie und es ist wieder alles offen“ so der 48-Jährige weiter.
Einen Auftakt nach Maß erwischte seine Truppe, bei der nach überstandenem Knochenbruch auch wieder Martin Hagemeister auflaufen konnte. Vor knapp 900 Zuschauern bejubelten die Hausherren auch früh die Führung: Tomas Vrba jagte nach gerade einmal 28 Sekunden den Puck in die Maschen und ließ Korbinian Sertl im Tor der Gäste keine Chance. Wenige Sekunden zuvor hatte sich aber Björn Linda im Löwen-Tor schon einmal gegen Troy Bigam lang machen müssen. Nur eine Minute später verzog Andreas Andrä, in der Folge jagte Vrba die Scheibe über das Gäste-Gehäuse. Wie auch schon in den letzten Begegnungen erarbeitete sich Lindau in der Folge ein spielerisches Übergewicht und in der 9.Minute fiel der verdiente Ausgleich: Petr Heider zog aus halbrechter Position völlig frei ab und ließ Linda keine Chance (08:28). Die Gäste waren nun am Drücker, doch der EHC verteidigte gut und mitten hinein ins Lindauer Offensivfeuerwerk fiel die erneute Führung für die Löwen: Fabian Kanzelsberger zog von der blauen Linie einfach ab und die Scheibe fand den Weg, vorbei an Freund und Feind, ins lange Eck zum 2:1 (12:07).
Das zweite Drittel begann wie das erste geendet hatte: Lindau drängte und drückte, Linda im Tor des EHC verrichtete Schwerstarbeit und hielt seinen Farben die Führung fest. In der 32.Minute wurde er von hinten per Schläger von einem vorbeifahrenden Lindauer Top-Stürmer von den Beinen geholt und wurde fuchsteufelswild- der Unparteiische hatte die Aktion aber nicht gesehen. Ebenso wenig sahen die Schiedsrichter sechs Minuten später einen Zusammenstoß zwischen Michael Trox und Lindaus Adrian Kirsch am Mittelkreis, bei dem Trox nicht nur die Schulter, sondern auch den Schläger im Gesichh zu spüren bekam.
Chancen gab es in der Folge auch noch zahlreiche, doch Linda rettete gegen Zdenek Cech (40.Minute, 55.), Jiri Mikesz (48.) und Heider (51.), auf der anderen Seite vergaben Andreas Paderhuber (49.) und Vrba (57.). 91 Sekunden vor dem Ende setzte Lindau-Coach Dustin Whitecotton alles auf eine Karte, nahm seine Auszeit und Keeper Sertl vom Eis. Doch die Löwen retteten den Sieg über die Zeit, holten sich den Sieg in Spiel 3 und damit auch den vierten Vergleich in dieser sehenswerten Serie.
(LLW) Auch wenn die lange Saison, die von einigen, wenigen „Höhen“ und noch mehr „Tiefen“ geprägt war, zum Schluss alle Kräfte im Team gefordert hat, kämpfte sich das Team von Trainer Andrej Emersic bis zum letzten Spiel verbissen durch.
Freitag Abend mussten die Grafenstädter nochmal bei den Bergisch-Raptors (Solingen) ran, die den Landesmeister-Titel nur mit einem Sieg gegen die Schwarz-Gelben verteidigen konnten. Entsprechend groß war das Aufgebot und das Engagement der Gastgeber, die natürlich die Meisterfeier in der eigenen Halle im Anschluss an das Spiel durchführen wollten. Solingen musste sogar einige Spieler aus dem Aufgebot streichen, da nur 20 Feldspieler und 2 Torleute in einem Spiel eingesetzt werden dürfen.
Zwei Drittel (1:0; 2:1) lang, konnten sich die Black Tigers, die mit 2 Reihen antraten, erfolgreich wehren, bevor im Schlussdrittel die Gastgeber nochmal das Tempo und den Druck erhöhten.
Hier musste die Mannschaft von Trainer Emersic dann der Übermacht Tribut zollen und verlor am Ende das Spiel total entkräftet mit 7 : 1.
Beim letzten Heimspiel am Samstag Abend gegen den TUS Wiehl stießen dann auch endlich die „Langzeit-Verletzten“ Philip Grühn und Mike Reichl wieder zum Team. Mit drei Reihen lief es direkt
besser und Wolf Herbst, dem Moerser Methusalem gelang es bereits nach 30 Sekunden Spielzeit mit dem 1 : 0 Führungstreffer den ersten Paukenschlag zu setzen und diese Führung bis in die erste Drittelpause zu verteidigen. In einem offenen und fairen Schlagabtausch, trafen die Schwarz-Gelben im Mitteldrittel zwar zweimal, mussten aber leider auch vier Gegentreffer hinnehmen. Im Schlussdrittel versuchten die Grafenstädter alles, um das Spiel nochmal zu drehen, mussten aber zunächst in der 50. Minute nochmal einen Gegentreffer hinnehmen, obwohl inzwischen ein leichtes Übergewicht auf Seiten der Moerser lag. In der hart umkämpften Schlussphase wurde es nochmals spannend, als Philip Grühn in der 54. Minute der 4 : 5 Anschlusstreffer gelang und nochmals der Druck auf das gegnerische Tor erhöht wurde. Obwohl in den letzten beiden Minuten auch der Moerser Torhüter zugunsten eines 6 Feldspielers raus genommen wurde, konnte jedoch leider der Ausgleich nicht mehr erzielt werden.
Trainer Andrej Emersic war dennoch mit der abschliessenden Leistung des Teams zufrieden und froh, dass diese erste schwierige Saison unter der neuen Verbandsführung zu Ende ist und hofft, dass in der neuen Saison wiederr mindestens 8 Mannschaften in der Landesliga NRW an den Start gehen. Eine Hauptrunde mit 6 Mannschaften, in der man insgesamt 5 mal gegeneinander spielt und vor der Saison keiner wusste, wie stark die teilnehmenden Mannschaften, die durch die Änderungen der „alten“ Ligenstrukturen gemischt wurden, war für alle Beteiligten sehr mühsam und nicht immer motivierend. Schlussendlich wurde Platz 5 erreicht und damit die Zielsetzung des 4. Platzes knapp verfehlt!
Pokalsieg für den EHC Netphen / EHC Netphen gewinnt Pokalfinale gegen Lippe-Hockey-Hamm – Debut von Noah Steuber(BZLW) Der EHC Netphen hat im letzten Spiel der Saison seinen zweiten Pokal gewonnen. Im Finale des Bezirksliga-Pokals zwischen den Meistern der beiden Bezirksliga-Gruppen behielt der EHC Netphen gegen die 1b von Lippe-Hockey-Hamm vor 220 Zuschauern die Oberhand. Am Ende stand ein deutliches 12:1 (1:1 3:0 8:0) auf der Anzeigentafel. Mit im Kader war mit Noah Steuber ein Debütant, der von Coach Reinhard Bruch aus dem Nachwuchs in die „Erste“ hochgezogen wurde. Der 17jährige zeigte in einer Sturmreihe mit den beiden Bruch-Brüdern eine gute Leistung und deutete damit an, dass im EHC-Nachwuchs einige Talente stecken, die den Sprung in die „Erste“ schaffen können.
Der EHC Netphen zeigte von Beginn an, wer in der stärkeren Bezirksliga gespielt hat. Die Siegerländer verlagerten das Spielgeschehen fast ausschließlich ins Drittel der Gäste. Die Hammer konzentrierten sich auf ihre Defensive und schafften es, wenig klare Torchancen zuzulassen. So stand es zur ersten Pause nur 1:1, wobei das Gästetor durch deren ersten und einzigen Angriff zu Stande kam.
In den folgenden Dritteln ein ähnliches Bild, nur dass sich der EHC diesmal mehr klare Torchancen erspielte und diese vor allem in den letzten zwanzig Minuten konsequent nutzte. Im zweiten Drittel fielen drei weitere Netphener Tore, im dritten waren es derer sogar acht. Die Tore für Netphen erzielten André Bruch (3), Tim Bruch (2); Matti Stein (2), Felix Bauer (2), Daniel Herling, Mark Hall, Florian Sareyko.
Nach dem Spiel bedankten sich die EHC-Cracks mit einer Ehrenrunde und einem Banner bei ihren Fans für die Unterstützung in der abgelaufenen Saison.
Sande Jadehaie gewinnen erstes Finalspiel(LLN) Der ECW Sande hat das erste Finalspiel für sich entschieden. Das Team von Trainer Sergey Yashin gewann bei den Wedemark Scorpions 1b mit 5:1.
Mit einem Doppelpack brachte Marcel Struck die Jadehaie auf die Siegerstraße und nach einem weiteren Treffer von Christian Fleischauer ging es im Mellendorfer Eisstadion mit einer 3:0-Führung in die erste Drittelpause.
"Besonders im ersten Abschnitt haben wir sehr konzentriert gespielt und eine super Mannschaftsleistung abgeliefert", blickt Christoph Josch auf die Partie, der nach einer zweimonatigen Verletzungspause wieder auflaufen konnte.
Im Mittelabschnitt erzielte Lajos Papoudis vor rund 180 mitgereisten Haie-Fans das zwischenzeitliche 4:0. "Es war gigantisch, wie viele Fans dabei waren und das Auswärtsspiel zu einem Heimspiel gemacht haben", erklärt Witalij Saitz, der mit der Schiedsrichterleistung ganz und gar nicht zufrieden war: "Wir haben gefühlt die halbe Partie in Unterzahl gespielt."
Christoph Josch traf im Schlussabschnitt zum 5:0 und kurz darauf wurde er von den Unparteiischen mit einer Matchstrafe vorzeitig unter die Dusche geschickt. "Das soll ein Kniecheck gewesen sein und dabei sind wir nur ineinander gefahren. Ziemlich blöd, dass ich jetzt im zweiten Spiel gesperrt bin", erklärt der Stürmer, der den Wedemarker Ehrentreffer nicht mehr zu sehen bekam.
(LLB) Auch das zweite Finalspiel der Landesliga Berlin konnte die 1c vom ECC Preussen Berlin für sich entscheiden und gewann somit den dritten Titel in Folge. Das kleine Finale ging nach Verlängerung an die 1c von FASS Berlin.
FASS gewinnt torreiches kleines Finale: FASS Berlin 1c – ESC 07 1b 10:9 (3:3/4:2/2:4) n.V.
Erst in der Verlängerung entschieden wurde das kleine Finale der Landesliga Berlin. Mit 10:9
(3:3/4:2/2:4) gewann die 1c von FASS Berlin gegen die 1b vom ESC 07 Berlin.
Auch vor diesem Spiel gab es eine Gedenkminute für Manuel Knobloch, die Zweete von ESC 07 Berlin war ja "sein" Team. Seine Nummer 30 wird beim Club in Zukunft nicht mehr vergeben, eine weitere Ehrung für einen großartigen Menschen.
Auf dem Eis legten beide dann auch gleich los. Es wurde ein munteres erstes Drittel und nach drei Minuten hämmerte Robert Richter den Puck erstmals zur Führung für den Club ins Tor. 24 Sekunden später glich Jules Thoma aus. Weitere 41 Sekunden später führte wieder die Zweete, Mario Pohland war der Torschütze. Auch der nächste Treffer ging an den Club, Mario Plack traf nach 12 Minuten. Dich das war noch längst nicht alles in diesem Drittel, denn Timothy Stephan (14.) und Jules Thoma (17.) sorgten für den Ausgleich.
83 Sekunden nach Wiederbeginn ging der Club durch Marco Mund erneut in Führung. Und das muntere Toreschießen ging weiter, denn Christopher Krämer glich nicht nur diese Führung aus, sondern auch das 4:5 von Steven Niemeyer nach 27 Minuten. Vier Minuten später erzielte er nämlich das 5:5. Dann durfte FASS auch mal in Führung gehen, Jules Thoma (37.) und Christian Dictus (38.) trafen zum Zwischenstand von 7:5.
In Unterzahl ging der Club ins letzte Drittel und verkürzte trotzdem auf 6:7. Steven Niemeyer traf nach 113 Sekunden. Und der Club-Stürmer mit der Nummer 86 sorgte nach 46 Minuten für das 7:7, wodurch wieder alles offen war. Und der Club setzte nach. Lohn war das 7:8 durch Mario Plack zehn Minuten vor dem Ende. Und das war noch längst nicht alles in diesem Spiel. Denn Jules Thoma gelang sechs Minuten vor dem Ende wiederum der Ausgleich. Das gefiel Alexander Weise gar nicht, er brachte den Club eine Minute später wieder in Führung. Diese hielt bis 70 Sekunden vor dem Ende. Ohne Goalie, also mit einem Feldspieler mehr, gelang Christopher Krämer das 9:9.
Es blieb bei diesem Ergebnis und so gab es eine Verlängerung. Die dauerte ganze 23 Sekunden, dann schoss Christopher Krämer FASS auf den dritten Platz der diesjährigen Landesligasaison.
Drittel Titel für ECC: ERSC Berliner Bären - ECC Preussen Berlin 1c 4:7 (0:3/2:1/2:3)
Beide Teams gingen mit voller Kapelle in dieses zweite Finale und der ERSC wollte sich keinesfalls kampflos geschlagen geben. Und auch dieses Spiel war sehr gut besucht, es war also für gute Stimmung gesorgt.
Es begann allerdings alles andere wie gut für die Bären, denn sie kassierten gleich in den ersten Minuten zwei Strafzeiten. Und das nutzte der ECC gnadenlos aus. Steve Roubicek und Pascal Heinze trafen in der 3. Minute zum frühen 0:2. Den Bären wurde die Aufgabe also noch schwerer gemacht. Und als Marco Rentzsch mit einem Hammer nach sieben Minuten den dritten Treffer für den Titelverteidiger erzielte, sah es nach einer frühen Entscheidung aus. Zumal dem ERSC im ersten Drittel kein Treffer gelang. Mehr als ein paar Torchancen ließ der ECC nicht zu.
Viel besser wurde es bei den Bären in 2. Drittel zunächst nicht, der ECC hatte auch weiterhin die besseren Chancen und konnte durch Johannes Schindler nach 28 Minuten sogar auf 0:4 erhöhen. Erst die 2. Hälfte des Mitteldrittels brachte nach einer Auszeit etwas Besserung. Maksim Cepik (32.) und Harald Kott (37) konnten das Ergebnis bis zur zweiten Pause freundlicher gestalten.
Zumindest für dieses zweite Finalspiel spannend machte es Stefan Mann, der nach 60 Sekunden auf 3:4 verkürzte. Der ERSC versuchte weiter, dieses Spiel noch zu drehen, aber der ECC schlug zurück. Patrick Balko machte nach 48 Minuten den Meistersack zu. Steve Roubicek setzte zwei Minuten später noch einen drauf. Das 4:6 von Julian Teichert (52.) brachte keine Wende mehr. Den Schlusspunkt setzte Pascal Heinze 49 Sekunden vor dem Ende.
Der Titelgewinn für den ECC war verdient. Aber die Bären haben sich nach zwei 3. Plätzen in den letzten beiden Jahren um einen weiteren Platz verbessert und werden sicherlich auch im nächsten Jahr wieder angreifen.
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