IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Dienstag 4.April 2017. Heute mit Informationen zur Weltmeisterschaft und vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Regionalliga West und Regionalliga Ost.
(IIHF) Genau einen Monat vor dem ersten Bully der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft (5. – 21. Mai), geht nun auch die offizielle Wiederverkaufsplattform "2017 IIHF WM Ticket Exchange" online. Besitzer von Paket-, Tages- und Einzelkarten können diese dort weiter veräußern, falls sie Partien nicht wahrnehmen können. Von Fan zu Fan – legal, bequem, sicher und zu regulären Preisen zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr.
Gemeinsam mit dem offiziellen Ticketing-Partner CTS EVENTIM wird dieser Service zum ersten Mal überhaupt bei einer IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft angeboten. Die Wiederverkaufsplattform wurde auf Basis der etablierten EVENTIM-Technologie "fanSALE" entwickelt und ist über die offizielle WM-Website www.iihfworlds2017.com unter der Schaltfläche "Tickets" erreichbar.
Der Ticketvorverkauf war seitens des Organisationskomitees der 2017 IIHF WM von Beginn an stets mit der Option versehen, ein evtl. nicht nutzbares Ticket auf einer offiziellen Plattform zum Wiederverkauf anbieten zu können. Zudem besteht beim "2017 IIHF Ticket Exchange" möglicherweise die Gelegenheit, Tickets zu ergattern, die im eigentlichen Vorverkauf bereits vergriffen sind. Mit einem integrierten Kurierservice erfolgt der Ticketversand von einem Tag auf den anderen, von Tür zu Tür.
"Wer künftig beim '2017 IIHF WM Ticket Exchange' eine Karte erwirbt, erhält ein mit dem EVENTIM Ticketcheck auf Echtheit geprüftes Ticket", erläutert WM-Generalsekretär Henner Ziegfeld und macht deutlich: "Die Kunden dieser neuen, offiziellen 2017 IIHF WM Wiederverkaufsplattform sind so vor unseriösen Angeboten geschützt. Vor dem Kauf von Tickets bei nicht autorisierten Internet-Anbietern können wir hingegen nur dringend warnen. Die Echtheit von dort gehandelten Tickets kann nicht gewährleistet, der Zutritt zu den Arenen nicht garantiert werden. Uns erreichen zudem immer wieder Anfragen von Leuten, die – meist überteuert – auf diesem Graumarkt Tickets vermeintlich erworben, bezahlt, jedoch nie erhalten haben, aber da können auch wir nur kategorisch passen. Der gewerbliche Weiterverkauf ist überdies über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) des offiziellen Ticketverkaufs ohnehin verboten und wird rigoros rechtlich verfolgt."
Eintrittskarten für die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in der Kölner LANXESS arena und der Pariser AccorHotels Arena gibt es u. a.:
- online auf www.iihfworlds2017.com und www.facebook.com/iihfhockey
- Telefonisch unter +49 (0)1806 2017 01 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen // Montag-Freitag 10.00 – 19.00 Uhr und Samstag von 12.00 – 19.00 Uhr)
(DEB) Teamsport Deutschland bekommt personelle Kraft und ein Gesicht: Anett Sattler wird künftig die gemeinsamen Interessen von Basketball, Eishockey, Fußball, Handball und Volleyball vertreten. Die 33-jährige Fernsehjournalistin beginnt ihre Arbeit als Managerin von Teamsport Deutschland zum 1. Juli dieses Jahres im Berliner Büro des Deutschen Olympischen Sport-Bundes.
„Wir freuen uns, dass wir Anett Sattler mit all ihrer fachlichen Kompetenz sowie ihrer Bekanntheit und Ausstrahlung als hauptamtliche Kraft für den Zusammenschluss unserer fünf Sportarten gewonnen haben“, sagt Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes und in diesem Jahr Sprecher von Teamsport Deutschland. „Anett Sattler wird unsere gebündelten Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und deutschem Sport bestens vertreten. Für ihre breite Akzeptanz spricht, dass sich die Präsidenten und Generalsekretäre von Teamsport Deutschland geschlossen für Anett Sattler ausgesprochen haben.“
„Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben für Teamsport Deutschland“, sagt Anett Sattler. „Neben meinen bisherigen Kernsportarten Handball, Fußball und Volleyball erwarten mich mit Basketball und Eishockey neue Themenfelder. Diese fünf starken Mannschaftssportarten zukünftig mit einer gemeinsamen Stimme noch stärker zu machen, ist eine große Herausforderung, der ich mich gern stelle.“
Anett Sattler studierte Kommunikationswissenschaften & Betriebswirtschaftslehre in Berlin. Ihre journalistische Laufbahn begann sie beim Deutschen Sportfernsehen, dem Vorgänger von Sport1. Acht Spielzeiten lang moderierte sie für Sport1 Live-Übertragungen aus der DKB Handball-Bundesliga. Dazu kamen Welt- und Europameisterschaften. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro arbeitete Anett Sattler im Deutschen Haus und interviewte dort Medaillengewinner und weitere Olympiahelden. Am Montagabend wurde sie in Hamburg beim Deutschen Sportjournalistenpreis als „Beste Sportmoderatorin” ausgezeichnet.
In der Initiative Teamsport Deutschland haben sich Deutscher Basketball Bund, Deutscher Eishockey-Bund, Deutscher Fußball-Bund, Deutscher Handballbund und Deutscher Volleyball-Verband zusammengeschlossen. Die Verbände bündeln so ihre Interessen und treten mit einer Stimme auf. Kernthemen sind unter anderem die Leistungssportförderung, Regelungen zur Förderung in Deutschland ausgebildeter Talente, nationale und internationale Situation der Medienrechte, Werberechte und Vermarktung, Dienstleistungsangebote und internationale Veranstaltungen.
(DEB) Im letzten Vorrundenspiel der 2017 IIHF Frauen Eishockey-Weltmeisterschaft in Plymouth (USA) mussten sich die deutschen Frauen der Schweiz mit 2:4 (0:3/0:0/2:1) geschlagen geben. Die Voraussetzungen konnten unterschiedlicher kaum sein: Deutschland stand nach zwei Siegen mit sechs Punkten bereits als Gruppenerster im Viertelfinale. Die Schweizerinnen hingegen hatten erst zwei Punkte und brauchten einen Sieg gegen die Nachbarn um überhaupt noch eine Chance auf Platz zwei zu haben.
Im deutschen Tor stand an diesem Tag Franziska Albl, die zu ihrem ersten Einsatz bei einer Weltmeisterschaft kam. Die DEB-Auswahl hatte zu Beginn mehr Spielanteile und Kerstin Spielberger scheiterte nach vier Minuten am Pfosten der in rot spielenden Schweizerinnen. Das Blatt änderte sich erst, als nach acht Minuten erstmals eine deutsche Spielerin auf die Strafbank musste. Fünf Sekunden vor Ablauf der Strafzeit zappelte die Hartgummischeibe dann im deutschen Tornetz, doch die Schiedsrichter erkannten den Treffer nach Videobeweis wegen Torraumabseits nicht an. 30 Sekunden später dann doch die Schweizer Führung. Laura Stalder setzte sich durch die Mitte durch und lies Franziska Albl keine Chance. Nur 38 Sekunden später legte die Torschützin dann quer auf die mitgelaufene Alina Müller, die flach ins lange Eck zum 0:2 aus deutscher Sicht verwandelte (12. Min). Als es erneut eine Strafe gegen die DEB-Auswahl gab, waren es wieder Stalder und Müller, die auf 0:3 erhöhen. Die Schweizerinnen hatten nun Oberwasser und die Deutschen Glück, als eine Sekunde vor der ersten Pause der Pfosten einen noch höheren Rückstand verhinderte.
Im zweiten Drittel musste Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker etwas verändern und brachte Jennifer Harß ins Tor. Mit zwei Riesenchancen starteten die deutsch Frauen dann in diesen Spielabschnitt, aber Kerstin Spielberger scheiterte ebenso an der Schweizer Torfrau Florence Schelling wie Sekunden später Manuela Anwander (23.).
Die deutschen Frauen machten dann nach dem letzten Seitenwechsel genau dort weiter, wo sie im zweiten Drittel aufgehört hatten. 23 Sekunden nach dem Wiederanpfiff nutze Marie Delarbre ein schönes Zuspiel von Sophie Kratzer und markierte den 1:3-Anschlusstreffer. Die deutsche Auswahl war jetzt am Drücker und als zwei Mal kurz hintereinander eine Strafzeit ausgesprochen wurde scheiterten Kerstin Spielberger und Nicola Eisenschmid jeweils nur ganz knapp. Gut sechs Minuten vor dem Ende der Partie netzte dann Verteidigerin Anna Fiegert, die nachfolgend als beste Spielerin der Deutschen geehrt wurde, mit einem tollen Schlagschuss von der blaue Linie ein und verkürzte auf 2:3. Noch immer in Überzahl verpasste zuerst Daria Gleißner und Sekunden später Julia Zorn den Ausgleich. Mittlerweile hatte DEB-Torfrau Jennifer Harß ihr Tor geräumt und für eine sechste Feldspielerin Platz gemacht. Doch 52 Sekunden vor Schluss erzielte Alina Müller mit ihrem dritten Treffer in den verwaisten deutschen Kasten den 2:4-Endstand aus deutscher Sicht.
Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Wir haben heute sehr gut das erste Drittel begonnen und unseren Spielplan verfolgt. Dennoch ist es der Schweiz gelungen innerhalb knapp vier Minuten drei Tore zu erzielen. Im zweiten und dritten Drittel haben wir wieder zu unserem disziplinierten Spiel zurückgefunden. Bei dieser Weltmeisterschaft müssen wir in jedem Spiel 60 Minuten konzentriert sein, um erfolgreich sein zu können. Morgen werden wir im Viertelfinale wieder versuchen unsere maximale Leistung zu zeigen.“
Stürmerin Marie Delarbre: „Im ersten Drittel haben wir es vielleicht etwas zu kompliziert gemacht und waren nicht fokussiert genug. Aber ab dem zweiten Drittel haben wir als Mannschaft gezeigt, was wir können und das Spiel bis zum Ende offen gestaltet.“
Die deutsche Mannschaft trifft nun am morgigen Dienstag auf den Vierten der Vorrundengruppe A. Gegner und Anspielzeit stehen erst nach dem letzten Vorrundenspiel der anderen Gruppe fest.
(DEB) Die U18-Nationalmannschaft hat das letzte Vorbereitungsspiel zur 2017 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft verloren. Im Bundesleistungszentrum in Füssen unterlag das Team von Trainer Steffen Ziesche der französischen U18-Nationalmannschaft mit 3:2 (1:1, 1:1, 1:0). Die DEB-Auswahl startete gut in die Partie und ging durch Sebastian Streu nach nicht einmal drei Minuten in Führung. Die ersten 20 Minuten waren insgesamt von hektischen Aktionen und wenig Spielfluss auf beiden Seiten geprägt. Frankreich kam durch einen individuellen Fehler kurz vor der Drittelpause zum Ausgleich und drehte das Spiel im zweiten Abschnitt. Umso länger die Begegnung dauerte, desto besser fand die deutsche U18 Nationalmannschaft zu ihrem Spiel. Folgerichtig gelang in Überzahl der Ausgleich durch Nicolas Appendino. Das letzte Drittel gehörte dem deutschen Team, nur die Chancenverwertung und die Konzentration im Abschluss ließen zu wünschen. Fünf Minuten vor dem Ende gelang den Franzosen dann etwas glücklich der Siegtreffer.
Am Dienstag reist die U18 Nationalmannschaft nach Bled (Slowenien) und startet dort am Freitag mit dem ersten Spiel der Weltmeisterschaft gegen Frankreich ins Turnier. Alle informationen zur 2017 IIHF U18 Weltmeisterschaft gibt es unter http://wm18ia2017.iihf.com/en/. Der Livestream zum Turnier: https://www.youtube.com/channel/UCnlsT4FbfuKJncQPHH5uC5g
Steffen Ziesche, Bundestrainer U18-Nationalmannschaft: „Leider haben wir am Tag der Nominierung nur schwer ins Spiel gefunden. Frankreich hatten wir genauso erwartet: aggressiv und laufstark. Heute waren wir zu aufgeregt und haben zu viele einfache Fehler gemacht. Das letzte Drittel war dann besser. In den nächsten Trainingseinheiten bis Freitag werden wir nun an den Details und der Taktik arbeiten um optimal vorbereitet in die Weltmeisterschaft zu starten.“
Eisbären Berlin beschließen die Saison am Sonntag in der Mercedes-Benz Arena(DEL) Nach dem Ausscheiden im Halbfinale durch die Verlängerungsniederlage am Sonntagnachmittag in München haben die Eisbären Berlin am Montag die Planungen für ihre Saisonabschlussveranstaltung begonnen. Am kommenden Sonntag (09.04.2017) werden Fans und Mannschaft gemeinsam zwischen 12 und 18 Uhr die Spielzeit 2016/17 in der Mercedes-Benz Arena Berlin beschließen.
Die Hauptprogrammpunkte der Saisonabschlussfeier sind in diesem Jahr das Eishockeyspiel zwischen
dem Sponsorenteam der Eisbärenbrüder, trainiert von Ex-Eisbärenverteidiger Nico Pyka gegen eine
Fanauswahl, die Verlosung eines Satzes der DEL-Originaltrikots der Saison 2016/17 und die große
Saisonabschlussautogrammstunde. Zudem wird am Ende des Tages auch die Eisfläche wieder zum
Schlittschuhlaufen für Groß und Klein geöffnet.
Vor Ort wird es auch mehrere Möglichkeiten geben, sich über Dauerkarten für die kommende Spielzeit zu
informieren. Alle Dauerkartenbesteller bis zu diesem Tage können gespannt auf die stündliche
Verlosung von außergewöhnlichen Preisen schauen.
Die Eisbären suchen für das Team der Fanauswahl noch Mitspieler aus den Reihen ihrer Anhänger. Alle
die einmal zusammen mit und gegen Eisbären-Profis sowie andere Fans auf dem Eis der Mercedes-Benz
Arena spielen wollen, können sich jetzt mit einer kurzen E-Mail mit dem Betreff „Faneishockeyspiel zum
Saisonabschluss“ und einer Beschreibung ihrer Vorkenntnisse, ihres Alters und ihrer Position an
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bewerben.
Neben den bereits erwähnten Programmpunkten wird es an den Merchandisingständen und im Fanshop
der Mercedes-Benz Arena viele Artikel zu stark reduzierten Preisen geben. Alle Saisonpins und
Spieltagspucks für 3 Euro, den Saisonschal und verschiedene T-Shirts für 10 Euro und die Trikots der
abgelaufenen Spielzeit für 60 Euro.
Krefeld Pinguine: Sommerpausengewinnspiel - Gesucht: Die schönsten Fanschnappschüsse aus dem Urlaub(DEL) Die Krefeld Pinguine sind auch in der Sommerpause Teil des Fanalltags. Sei es durch Shirts, Tassen, Badelatschen oder Plüschpinguine: Der Verein vom Niederrhein ist bei den Anhängern auch in den Sommermonaten immer mit von der Partie. Nun ist die Kreativität der Fans gefragt: Die Krefeld Pinguine suchen nämlich ab sofort die schönsten schwarz-gelben Urlaubsschnappschüsse. Dabei ist es egal, ob diese unter Wasser, über den Wolken oder auf einer einsamen Insel aufgenommen wurden. Einzige Bedingung ist ein abgebildetes Utensil der Pinguine.
Einsendeschluss der Bilder ist der 10. August. Die schönsten Einsendungen werden bei der großen Saisoneröffnungsfeier auf der Bühne geehrt und prämiert. Zu gewinnen gibt es Tickets, Fanartikel und einen Trainingsbesuch für den Gewinner und zwei Freunde während der Saison 2017/18. Fotos können über presse @krefeld-pinguine.de eingereicht werden. Bitte Kontaktdaten nicht vergessen!
Countdown läuft: Vorzugspreis der Dauerkarten bis zum 1.5. erhältlich
Der Vorverkauf der Dauerkarten für die Spielzeit 2017/18 läuft seit Mitte Februar. Anfang Mai (1.5.2017) endet nun die Frist des Vorzugspreises. Wer bis zum 1.5. seine Karten bestellt, kann bei Stehplätzen im Vergleich zum regulären Preis (ab 2.5.2017) als Neukunde 39 Euro sparen, als Wiederholungstäter sogar 53 Euro.
Unabhängig von den drei neu definierten Ticket-Kategorien Clubkarte, Premium und Rookie, profitieren alle Saisonkartenfans von vielen weiteren Vorteilen gegenüber Einzelkarten. Dazu gehört freier Eintritt (plus Kumpelkarte) zur Saisoneröffnung, kein Derby-Zuschlag, deutliche Ersparnis gegenüber dem Einzelkartenkauf und der Stammplatz für 26 Heimspiele.
Neu in diesem Jahr ist zudem die Werbeaktion: Für die erfolgreiche Werbung eines neuen Dauerkarteninhabers erhält der werbende Fan einen Warengutschein in Höhe von 50 Euro für die Fanshops des KönigPALAST.
Karsten Krippner, Geschäftsführer der Krefeld Pinguine: „Bislang sind 275 Bestellungen bei uns eingegangen. Das ist ungefähr identisch zum Vorjahr. Unter diesen Bestellungen sind allerdings bereits 25 Neukunden, was uns natürlich besonders freut. Wir werden die Inhaber aus der vergangenen Saison und auch aus den zwei vorherigen Spielzeiten in dieser Woche noch einmal gesondert auf das Fristende hinweisen.“
Adler Mannheim: Ausrüstungsverkauf am 05. April(DEL) Alles muss weg: Am kommenden Mittwoch, den 05. April, wird das Equipment der Saison 2016/17 beim alljährlichen Ausrüstungssale verkauft. Los geht’s um 17.30 Uhr.
Ob Schläger, Handschuhe, Helme, Hosen, Stutzen oder Trainingstrikots – für jeden Fan und Hobbyspieler ist etwas dabei. Erstmals werden wir beim Ausrüstungsverkauf auch die getragenen CHL-Trikots der Saison 2016/17 nach dem Prinzip „first come, first serve“ für den guten Zweck verkaufen. Der Erlös kommt dem Verein „Adler helfen Menschen e.V.“ zugute.
Der Ausrüstungsverkauf, der 90 Minuten dauert, findet wie in den vergangenen Jahren im Südtunnel der SAP Arena zwischen Eingang A und B statt. Parkmöglichkeiten stehen auf dem VIP-Parkplatz kostenlos zur Verfügung.
Eispiraten Crimmitschau unterliegen Rosenheim mit 2:1 - 1:1! Starbulls gleichen die Playdown-Serie aus(DEL2) Die Eispiraten mussten im zweiten Spiel der zweiten Playdown-Runde einen bitteren Rückschlag hinnehmen! Die Mannschaft von John Tripp unterlag den Starbulls Rosenheim vor 2.150 Zuschauern im Kunsteisstadion Crimmitschau nach 60 Minuten mit 2:1. Dabei waren die Westsachsen über weite Strecken das bessere Team, verpasste es allerdings aus zahlreichen Torchancen Kapital zu schlagen. Ivan Ciernik erzielte mit seinem Abstauber in der 48. Minute den einzigen Treffer auf Seiten der Crimmitschauer.
Im ersten Spielabschnitt starteten die Eispiraten stark in die Partie und konnten sich so einige gute Chancen erarbeiten. Danach entwickelte sich das Spiel ausgeglichener. In der sechsten Minute musste Erik Gollenbeck wegen Beinstellens auf die Strafbank, schon nach acht Sekunden konnten die Rosenheimer in ihrem Powerplay den Führungstreffer erzielen. Joseph Lewis überwand Eispiraten-Goalie Ryan Nie - 0:1 für die Starbulls (7.)! Im weiteren Verlauf des Drittels erarbeiteten sich die Jungs von John Tripp viele weitere gute Möglichkeiten, aber sowohl eine numerische Überzahl als auch ein Penaltyschuss von Bernhard Keil blieben ungenutzt. Somit ging es mit der 1:0-Führung für die Rosenheimer in die erste Pause.
Auch wenn die Eispiraten im zweiten Durchgang nicht mehr so druckvoll wie im Anfangsdrittel begannen, hatten sie allerdings mehr vom Spiel als die Oberbayern um Neu-Trainer Thomas Schädler. Dennoch trafen erneut die Gäste: Ex-Eispirat Christian Neuert entschied sich nach einem blitzschnellen Konter gegen einen Querpass und bugsierte die Hartgummischeibe in die Maschen des Crimmitschauer Tores - 2:0 (38.).
Auch im Schlussabschnitt waren die Westsachsen über weite Strecken die bessere Mannschaft, agierten druckvoll und drängten auf einen schnellen Anschlusstreffer. Dieser fiel dann in einer doppelten Überzahlsituation der Pleißestädter. Einen Hammer von Martin Bartek fälschte Ivan Ciernik unhaltbar für Timo Herden zum 2:1 ab und somit keimte im Sahnpark noch einmal etwas Hoffnung auf (49.). Auch in der Folge investierten die Crimmitschauer mehr in die Offensive, konnten aber keinen weiteren Torerfolg für sich verbuchen.
Weiter geht es am kommenden Dienstag im Rosenheimer emilo-Stadion. Dann treffen sich beide Mannschaften zum bereits dritten Duell in der zweiten Playdown-Runde.
Powerplay-Schwäche stoppt Kassel Huskies in Spiel 2(DEL2) Nach der 1:4-Niederlage im ersten Halbfinale gingen die Kassel Huskies in der Playoff-Serie gegen die Löwen Frankfurt nun erstmals vor heimischer Kulisse aufs Eis. Beide Mannschaften traten unverändert im Vergleich zum Spiel am Freitag an.
Nach der deutlichen Niederlage im ersten Aufeinandertreffen hatten die Kasseler etwas gut zu
machen und starteten entsprechend forsch. Bereits nach eineinhalb Minuten stand eine 2:0-
Führung auf der Anzeigetafel, die Jens Meilleur und Thomas Merl aus fast identischen Positionen
freistehend vor dem Tor besorgten.
Ein Traumstart aus Sicht der Schlittenhunde, den sie sich aber selbst wieder zunichte machten.
Keine fünf Minuten waren gespielt, als Brett Breitkreuz Kevin Maginot den Puck an der blauen
Linie abluchste und im Konter den mitgelaufenen Matt Pistilli bediente, der die scharfe Hereingabe
zum 2:1-Anschluss verwertete. Über 5.500 Fans sahen nun ein rassiges, intensives Derby, in dem
die Löwen einmal mehr ihre Comeback-Qualitäten unter Beweis stellten. Wieder war es das Duo
Breitkreuz/Pistilli, das erfolgreich war, jedoch in umgekehrter Rollenverteilung. Einen Pistilli-
Schlenzer von der blauen Linie fälschte Breitkreuz nach einer Viertelstunde zum 2:2-Ausgleich ab.
Vor der ersten Pause erhielten die Huskies dennoch zwei weitere gute Möglichkeiten auf die
erneute Führung. Nachdem DeBlois nach 16 Minuten regelwidrig durch Gawlik gestoppt wurde,
entschied Hauptschiedsrichter Bidoul auf Penalty, den DeBlois aber nicht verwertete. Und in der
Schlussminute des ersten Abschnitts hatte Kassel Pech, als der Puck nach einem Downing-
Schlagschuss in Überzahl von Löwen-Torhüter Jaeger an den Innenpfosten prallte und dann auf
der Torlinie liegen blieb.
Dies sollte nicht die letzte Powerplay-Phase der Huskies gewesen sein, denn allein im
Mittelabschnitt erhielten sie fünf Mal die Chance, mit einem Mann mehr auf dem Eis ins Tor zu
treffen. Jedoch zeigten die Schlittenhunde sich quasi mit jeder schwindenen Überzahlsekunde
immer verunsicherter. Die gefährlichen Torschüsse, die unter anderem durch Downing, Hanusch
und Ritter durchkamen, parierte Brett Jaeger sicher. Auch die Löwen zeigten sich in der Offensive, Pistilli (34.) und Mueller (35.) scheiterten jedoch an Keller. In der 36. Minute hatten die Huskies das Glück auf ihrer Seite, als ein Pressschlag zwischen Mapes und Mueller nur an der Latte landete.
In der 39. Spielminute bestraften die Gäste dann die liegengelassenen Möglichkeiten ihrer Gegner. Bei einem der vielen gefährlichen Konter drang Brett Breitkreuz in die Defensivzone der Schlittenhunde ein und netzte trocken zum 2:3 ins lange Eck ein.
Die Huskies lagen nun erstmals in diesem Spiel zurück und waren im Schlussdrittel gefordert. Nachdem zunächst eine weitere Überzahlphase ungenutzt verstrich, legten die Löwen in der 47. Minute nach, als Laub einen Rebound zum 2:4 verwertete.
Die Südhessen waren nun klar auf der Siegerstraße, zumal Kassel auch weitere gute Möglichkeiten liegen ließ. Unter anderem scheiterte Michael Christ per Penalty (48.) an Jaeger, der damit den zweiten Strafschuss in diesem Spiel und den Dritten der Serie vereitelte.
Für die endgültige Entscheidung sorgten eiskalte Löwen viereinhalb Minuten vor Schluss, als Jarrett den Puck in den rechten Winkel setzte und den 2:5-Endstand besorgte.
Zweites Halbfinale geht an die Steelers - ESV Kaufbeuren verliert mit 2:5 in einer umkämfpten Partie(DEL2) Am heutigen Sonntag waren die Bietigheim Steelers zum zweiten Spiel der Halbfinalserie zu Gast. Vor einer ausverkauften Sparkassen Arena gewannen die Gäste dank eines effektiven ersten Drittels mit 2:5. Somit steht es nun 0:2 nach Spielen.
Während Andi Brockmann den gleichen Kader wie am Freitag zur Verfügung hatte, gab Kevin Gaudet Shawn Weller den Vorzug vor Justin Kelly. Der ESVK startete mit seinem gewohnt aggressiven Forechecking in die Partie und hatte dadurch auch mehr Spielanteile, doch es waren die kaltschnäuzigen Gäste, die den ersten Treffer des Spiels erzielen sollten. Shawn Weller nutzte einen Fehlpass im Spielaufbau der Hausherren und erzielte das 0:1 über die Unterkante der Latte. Im Powerplay erhöhten die Gäste in der zehnten Minute mit ihrer quasi zweiten Chance auf 0:2. Zwar wurde der erste Querpass geblockt, doch die Scheibe fiel erneut direkt auf Cabanas Schläger und seinen zweiten Passversuch verwertete dann Benjamin Zientek. Doch auch die Hausherren hatten ihre Chancen. Sami Blomqvist stand in der elften Minute in Überzahl frei am Bullypunkt, scheiterte aber an Sinisa Martinovic. Noch im selben Wechsel sollte es einen Penaltyschuss geben. René Schoofs sperrte die Scheibe im eigenen Torraum und ließ Schiedsrichter Jens Steinecke keine andere Wahl mehr. Martinovic vereitelte aber Brendan Gracels Versuch, so dass es beim 0:2 blieb. Auf der Gegenseite war es dann wieder Zientek, der das Tor markierte, als die Scheibe glücklich ins Tor rutschte. Trotz des Spielstands bot der ESVK den Steelers jederzeit Paroli, doch sollte einfach kein Tor gelingen. So ging es mit einem etwas zu hohen 0:3 in die Pause.
Lange stand die Null im zweiten Abschnitt jedoch nicht mehr, denn nachdem Michi Fröhlich einen scharfen Pass vors Tor spielte, lenkte Jere Laaksonen die Scheibe durch die Schoner von Martinovic ins Tor ab. Kaufbeuren hatte nun das Momentum inne und war dem Anschlusstreffer nahe, als Daniel Oppolzer den Puck nur knapp am Tor vorbei abfälschte. Die Ellentäler waren aber allzeit gefährlich, jedoch vergab Schoofs einen Alleingang auf Vajs. Nachdem der ESVK in der 28. Minute einmal mehr in Unterzahl agierte, brannte es zuerst lichterloh, als man mit vereinten Kräften gerade noch ein Gegentor verhinderte. Die Steelers zeigten sich aber unnachgiebig und trafen nur einige Sekunden später dank eines Schlagschusses von Bastian Steingroß zum 1:4. Die Joker versuchten immer wieder gefährlich vor Martinovic aufzutauchen, doch wurden sie nicht für ihre Mühen belohnt. Dadurch blieb es beim 1:4 bis zur zweiten Pause.
Auch der letzte Abschnitt begann mit einem Tor des ESV. Simon Schütz hielt die Scheibe gegen Weller im Drittel und versenkte in den rechten Winkel. Somit war Kaufbeuren wieder im Spiel. Dieses ging hin und her. In der 48. Minute zog Gracel dann bei einem Konter Martinov aus dem Tor, doch an seinen Pass brachte Blomqvist seinen Schläger nicht mehr entscheidend hin. Die Partie wurde mit zunehmendem Verlauf hitziger. Als in der 50. Minute beide Teams nur mit vier Spielern spielen durften, ging Schütz' Schuss erst knapp am linken Pfosten vorbei, bevor Gracel nur das Außennetz traf. Danach agierte der ESV in Überzahl und war dran am Anschluss, doch zwei Mal trafen die Rot-Gelben nur das Gestänge. Quasi im Gegenzug kassierte dann Jeff Szwez eine Spieldauerstrafe wegen Bandenchecks. Die Hausherren überstanden diese zuerst ohne Probleme. In der 56. Minute trafen die Gäste letztlich doch. Wrigley servierte Sommerfeld die Scheibe von hinter dem Tor und Vajs war chancenlos. Trotz der Vorentscheidung schenkten sich beide Teams nichts und das Spiel war bis zur Schlusssirene hart umkämpft. Am Ende gewannen die Steelers damit 2:5.
Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Kevin Gaudet von einem „Feuerwehr"-Start des ESVK. Der Schlüssel für die Gäste sei die effiziente Chancenverwertung im ersten Drittel gewesen. Nach dem 3:1 habe dem ESVK das Puckglück gefehlt, so Gaudet, der auch lobende Worte für die Stimmung in der Sparkassen Arena fand. Andi Brockmann lobte den Charakter seines Teams, das immer wieder zurückkam. „Das Wichtigste ist, dass die Mannschaft gezeigt hat, dass Sie nicht aufgibt. Wir werden am Dienstag nach Bietigheim fahren und versuchen zu gewinnen", so Brockmann.
Heimrecht zurück in Rosenheim(DEL2) Durch einen 1:2 Auswärtserfolg vor 2.150 Zuschauern am Sonntagabend im zweiten Playdown Spiel in Crimmitschau holten sich die Starbulls Rosenheim das Heimrecht zurück und konnten damit in der „Best Of Seven“ Serie zum 1:1 ausgleichen. Weiter mit Spiel 3 geht es bereits am Dienstag, den 04.04.2017. Spielbeginn zum nächsten sicherlich hochdramatischen Spiel im heimischen Rosenheimer emilo-Stadion ist um 19:30 Uhr.
Bei der Partie am vergangenen Sonntag in Crimmitschau kamen die Eispiraten sehr gut aus der Kabine und machten von Beginn an viel Druck auf das Starbulls Tor. Ein gut aufgelegter Timo Herden hielt in diesen wichtigen Minuten die Starbulls Rosenheim im Spiel und bewahrte sein Team vor einem zu diesem Zeitpunkt sicherlich verdienten frühen Rückstand. In der siebten Spielminute wanderte zum ersten Mal an diesem Abend ein Spieler des "ECT" auf die Strafbank und hierbei ließen sich die Grün-Weißen nicht zweimal bitten. Nach nur 7 Sekunden fälschte Joseph Lewis einen Schuss von Tyler Scofield ab und konnte damit die so wichtige frühe Auswärtsführung erzielen. Diese wackelte in der 17. Spielminute jedoch bedenklich, als Maximilian Vollmayer bei einem schnellen Angriff um Eispiraten Akteur Bernhard Keil gegen diesen nur noch die Notbremse ziehen konnte. Aus dieser Aktion resultierte ein Strafschuss für den soeben gefoulten Keil, welcher aber vom abermals sehr gut reagierenden Timo Herden entschärft werden konnte. Somit gingen beide Teams mit einem Spielstand von 0:1 zum ersten Mal in die Drittelpause.
Im zweiten Spielabschnitt konnten sich die Starbulls Rosenheim nun deutlich vom Druck der Heimmannschaft befreien und gestalteten die Partie deutlich offener und mit Vorteilen zu ihren Gunsten. Eine unbeschadet überstandene 5:3 Unterzahlsituation zu Beginn des zweiten Drittels gab den Mannen von Trainer Thomas Schädler anschließend noch weiteren Auftrieb und ließ das Spiel zu Gunsten der Mannschaft von der Mangfall kippen.
In der 38. Spielminute wurde Christian Neuert von Greg Classen an der Bande bedient und lief daraufhin mit Manuel Edfelder einen 2 auf 1 Konter auf das Tor von Ryan Nie. Neuert entschloss sich dabei an alter Wirkungsstätte zum eigenen Abschluss und konnte den in das Tor zurückgekehrten Kanadier Nie mit einem Handgelenksschuss in das linke Kreuzeck zum 0:2 überwinden. Wenige Sekunden später gab es dann jedoch eine Schrecksekunde für die Gäste. Abseits der Scheibe beging der Crimmitschauer Keil einen Bandencheck an Starbulls Angreifer Leopold Tausch und dieser sackte sofort regungslos auf die Eisfläche. Nach mehreren Behandlungsminuten musste Tausch dann mit einer Trage von Eis gebracht werden und wurde umgehend in das nächstgelegene Krankenhaus zur Untersuchung gefahren. Für den Verursacher der Verletzung, Bernhard Keil, war die Partie mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe (5 Min+SPD) wegen "Check gegen die Bande" vorzeitig beendet. Mit diesem Verletzungsschock und einer 0:2 Führung ging die Partie nun in die zweite Pause.
Im dritten Spielabschnitt kamen die Starbulls gut aus der Kabine und konnten sich im Rest der fünfminütigen Überzahl einige kleinere Möglichkeiten erspielen, welche aber allesamt ungenützt blieben. In der 48. Spielminute sahen sich die Starbulls Rosenheim jedoch zum zweiten Mal an diesem Abend mit einer 5:3 Unterzahlsituation konfrontiert und dieses Mal ließen sich die Mannen um Kapitän Lee nicht lange bitten. Martin Bartek verkürzte nach exakt 47:43 gespielten Minuten im doppelten Powerplay mit einem Flachschuss zum 1:2. Von diesem Anschlusstreffer beflügelt, bliesen die Sachsen nun zum Endspurt und versuchten alles um zum Ausgleich zu kommen. Die Starbulls Defensive stand hierbei jedoch sehr gut und hatte mit Timo Herden an diesem Abend einen hervorragenden Rückhalt im Tor. Nach dem dieser in der 60. Spielminute auch noch einen abschließenden Versuch von Halbauer entschärfte, standen die Starbulls als Sieger des zweiten Playdown Spiels fest und konnten die Serie damit zum 1:1 ausgleichen.
Für Starbulls Coach Thomas Schädler war die gute Chancenverwertung, die kämpferische Einstellung und ein sehr gut fangender Timo Herden die Schlüssel zum 1:2 Auswärtserfolg im "Sahnpark Crimmitschau". Eispiraten Trainer John Tripp sah auch dieses Mal wieder einen guten Auftritt seiner Mannschaft und bemängelte einzig und allein das Nutzen der zahlreichen guten Einschussmöglichkeiten.
Die dritte Partie der Playdown-Serie zwischen den Starbulls und den Eispiraten findet bereits am Dienstag um 19:30 Uhr im Rosenheimer emilo-Stadion statt.
Dieses Spiel wird wie immer live und kommentiert im Internet übertragen. Der entsprechende Stream ist über das Portal sprade.tv zum Preis von 5,50 Euro buch- und abrufbar. Die Übertragung aus dem Rosenheimer emilo-Stadion ist zusätzlich zum aktuellen Spielgeschehen angereichert mit Zeitlupen-Wiederholungen, auch aus der Übertor-Kameraperspektive, sowie Spielerinterviews und Zusammenfassungen der Spielhöhepunkte in den Drittelpausen.
Eintrittskarten für das Dienstags-Heimspiel der Starbulls können bequem online im Starbulls-Ticketshop auf www.starbulls.de gebucht und am heimischen Drucker ausgedruckt werden, sind aber natürlich auch im emilo-Stadion in der Starbulls-Geschäftsstelle erhältlich. Diese ist am Dienstag ab 17 Uhr geöffnet.
EHC Lausitzer Füchse: Füchse-Trikots ab Donnerstag bei ebay - Jerseys aus der Erfolgssaison werden bis Ostern versteigert(DEL2) Die Lausitzer Füchse versteigern ab Donnerstag die Original-Spielertrikots aus der abgelaufenen Saison. Erstmalig wird diesmal nicht ein kompletter Satz von Heim-oder Auswärtstrikots versteigert, sondern eine Mischung aus beiden Trikotsätzen. Jeder Spieler konnte nach der Saison entscheiden, welches Trikot er mit nach Hause nehmen wollte. Das andere Jersey hat er unterschrieben und geht nun in die ebay-Auktion. Die Versteigerungen beginnen zeitversetzt und laufen bis zum Osterwochenende. Der Link zu den Auktionen ist auf www.lausitzer-fuechse.de zu finden.
(OLS) Der Höhenflug der Tölzer Löwen setzt sich fort. Auch am Sonntagabend gingen sie als Sieger vom Eis. Diesmal dank eines 3:2-Erfolges bei den Hannover Indians.
Alles andere als leicht waren die Umstände für die „Buam“. Vor dem Schlussdrittel lagen sie im Rückstand und hatten gegen über 3000 lautstarke Indians-Anhänger anzukämpfen. Doch wieder einmal zeigten sie ihren unbändigen Siegeswillen und erarbeiteten sich damit die 2:0-Serienführung. Anders als am Freitag hatten die Indians im Auftaktdrittel ungefähr gleich viele Spielanteile wie die Löwen. Großchancen waren allerdings auf beiden Seiten Mangelware. So brauchte es einen Special-Team-Einsatz, um zum ersten Treffer der Partie zu kommen. Es waren allerdings nicht die in Überzahl agierenden Hannoveraner, sondern die Löwen, die mit einem Mann weniger auf dem Eis trafen. Knapp zwei Minuten vor Drittelende schnappte sich Florian Strobl den Puck und vollendete frei vor Mirko Pantkowski zum 1:0. Der Pferdeturm war erstmal abgekühlt, allerdings währte die Enttäuschung der Indians nicht lange. Nur 16 Sekunden waren im Mittelabschnitt gespielt, als Dennis Arnold in Überzahl zum Ausgleich traf. Er fälschte einen Schuss von Thomas Ziolkowski noch entscheidend ab. Die Gastgeber nun, geführt von ihren lautstarken Fans, mit etwas Oberwasser. Die nächste Einladung der Löwen, Christian Kolacny vertändelte den Puck im Mitteldrittel, nutzte Branislav Pohanka in Unterzahl eiskalt zur ECH-Führung. Das Spiel war gedreht und die Indians zogen sich wieder in die Defensive zurück.
Dass die Löwen in dieser Saison von einem Rückstand zurückkommen können, haben sie allerdings mehrmals bewiesen. Auch am Sonntagabend konnte der Gegner den druckvollen Angriffen der „Buam“ nicht lange standhalten. Nach dreieinhalb Minuten erzielte Christian Kolacny mit einem wuchtigen Schlagschuss ins Kreuzeck den Ausgleich. Es war das erste Überzahltor der Löwen in zwölf Versuchen gegen die Indians. 59 Sekunden nach dem Ausgleich nutzte Jordan Baker den kurzzeitigen Schockmoment der Indians zur neuerlichen Löwenführung. Mit Tempo zog der Kanadier vors Tor und vollendete gekonnt durch die Beine des erneut stark aufspielenden Mirko Pantkowski. In der Folge rannten die Gastgeber unermüdlich an, scheiterten aber immer wieder an der gut stehenden Löwenabwehr. Sogar eine doppelte Überzahlsituation überstanden die „Buam“ mit Bravour. So blieb es beim 3:2-Sieg der Tölzer Löwen am Pferdeturm.
Schon am Dienstag haben sie die Chance die Serie zu beenden und vorzeitig ins Halbfinale einzuziehen. Spielbeginn in der Hacker-Pschorr Arena ist um 19.30 Uhr.
EV Lindau: Finale um die Bayrische Meisterschaft geht über die volle Distanz(OLS) Was die Experten vorausgesehen haben, ist nun eingetreten: Die Finalserie zwischen dem EHC Waldkraiburg und den EV Lindau Islanders geht über die volle Distanz. Im vierten Spiel schlug der Titelverteidiger erneut zurück und gewann am Bodensee mit 5:2 (1.1, 2:1, 2:0). Nun geht es am kommenden Freitag in ein entscheidendes fünftes Finalspiel in Waldkraiburg, ehe der Bayrische Meister 2017 gekrönt werden kann.
Entscheidend war vor der grandiosen Kulisse von 1217 Zuschauern im Eichwald die nahezu 100prozentige Verwertung ihrer Überzahlsituationen durch die Gäste. Die schlugen früh zu, nachdem die Lindauer angesichts der Chance, vor den eigenen Fans Meister zu werden, übermotiviert starteten. Schon nach zwei Minuten gerieten die Lindauer in Unterzahl, die sie gerade überstanden hatten, als EHC Stürmer Nico Vogl im zweiten Nachschuss zum 0:1 traf.
Die Antwort der Lindauer folgte aber schnell. War Petr Heider am erneut exzellenten Björn Linda im Gästetor gescheitert (8.), machte es Troy Bigam nur eine Minute später besser. Mit einem Traumpass von Simon Klingler am Schläger marschierte er alleine auf Linda zu und traf zum schnellen Ausgleich. Danach war die Partie ausgeglichen, beide Mannschaften zeigten den Zuschauern ein erneut hochklassiges Finale, allerdings ohne sich die ganz großen Möglichkeiten zu erspielen.
Dies änderte sich im zweiten Durchgang, in dem die Lindauer eindeutig am Drücker waren. 17:6 Torschüsse zählten die Statistiker zugunsten der Islanders, „aber wir haben an diesem Wochenende keinen Weg gefunden, Tore zu erzielen“, wie EVL- Coach Dustin Whitecotton feststellte. Der hatte Torjäger Jeff Smith zwar mit im Kader, dem bei seinen wenigen Einsätzen trotz großen, vorbildlichen Willens deutlich anzumerken war, dass er nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. Dazu kam das Pech, dass Marco Miller nach 23 Minuten nur den Pfosten traf und nur wenig später einen Nachschuss knapp vorbeisetzte.
Dazu machten sich die Gastgeber das Leben dann wieder selber schwer: Zum zweiten Mal in Unterzahl geraten, versäumten es die Lindauer die Scheibe zu klären. Sie wurde zentral abgefangen, nach rechts zu Max Kaltenhauser gespielt, dessen Direktschuss nach Exakt 30 Minuten zum 1:2 im Lindauer Tor einschlug.
Aber auch hier fanden die Lindauer aber schnell eine Antwort. Sie erhöhten sofort wieder den Druck, was eine angezeigte Strafe gegen die Löwen nach sich zog. Diese nutzte Philipp Haug mit sechs gegen fünf Feldspielern zwei Minuten später zum Ausgleich. Allerdings gelang es den Lindauern nicht, daraus weitere Energie zu ziehen und erstmals in Führung zu gehen. Wieder gerieten sie in Unterzahl, wieder war Kaltenhauser zur Stelle, diesmal bei einem Abpraller, den er in Zeitlupe über die Linie schob.
Der Rest des Spiels war dann Lindauer Anrennen, das bisweilen trotz größter Bemühungen kopflos wirkte und kluges Verteidigen des EHC. Jiri Mikesz mit der Rückhand und Bigam hatten die größten Chancen, die Linda aber vereitelte. Dennoch waren die Hausherren die bei erneut frühlingshaften Temperaturen, angetrieben von der phantastischen Unterstützung des Lindauer Publikums, alles aus sich herausholten, immer nah dran am Ausgleich – bis sie zum vierten Mal in diesem Spiel in Unterzahl gerieten und wieder bestraft wurden. Diesmal war es Andreas Paderhuber, der fünf Minuten vor Schluss mit einem verdeckten Schuss Korbinian Sertl zum 2:4 überwand. Die Entscheidung, denn „Waldkraiburg hat das Spiel heute in Überzahl gewonnen. Das ist unsere Lehre für Spiel fünf: Wegbleiben von der Strafbank“, wie Whitecotton feststellte. Der Lindauer Trainer nahm zwar noch einmal Sertl vom Eis und versuchte mit einem zusätzlichen Stürmer das Unmögliche möglich zu machen. Aber auch hier hatte der EHC die bessere Antwort: Jakub Marek traf anders als vor einer Woche nicht ins eigene, sondern zum 2:5 ins Lindauer Tor (59.) und schickte die Finalserie endgültig in ein fünftes und entscheidendes Spiel am kommenden Freitag in Waldkraiburg.
VER Selb: Kein Happyend im Land der Tulpen(OLS) In der Playoff-Viertelfinalserie unserer Wölfe gegen den amtierenden Meister Tilburg Trappers steht es 1:1. Im Rückspiel in Tilburg setzt sich der Gastgeber mit 4:2 durch. Unsere Wölfe zeigen Moral und kommen nach einem 0:3 Rückstand wieder zurück ins Spiel, werden am Ende für ihren nimmermüden Einsatz nicht belohnt. Tilburg ist über weite Strecken der Partie überlegen, ohne jedoch zu glänzen. Goalie Meierdres hält über zwei Drittel sensationell und läßt unsere Wölfe schier verzweifeln.
Gut 300 Selber Schlachtenbummler machen sich auf die weite Reise zum ersten internationalen Auswärtspflichtspiel der Vereinsgeschichte unserer Wölfe. Ziel: Das ca. 720 Kilometer entfernte Tilburg und das dortige 1996 erbaute Ijssportcentrum Stapppegoor, eine der modernsten Arenen der Niederlanden. Mit gut 15minutiger Verspätung – geschuldet der Verabschiedung des langjährigen Kapitäns van Biezen, der seit 1998 im Team der Trappers stand, geht es dann endlich los. Überraschend beginnt der Gastgeber verhalten, der erwartete Sturmlauf bleibt aus. Es sind aber die Hausherren, die sich mit der gefühlten ersten nennenswerten Torchance auf die Anzeigentafel bringen – ein abgefälschter Schuss bringt die Führung, die Piwowarczyk nahezu im Gegenzug hätte ausgleichen können. Aber nicht nur in dieser Szene ist Goalie Meierdres Endstadion. Wir finden fortan besser in unser Spiel, sind auch nicht wesentlich schlechter als der Gegner. Letzterer aber einfach bringt die Scheiben direkter auf das Tor und ist konsequenter im Abschluss.
Während wir zu viele gute Chancen liegenlassen, sind die Niederländer eiskalt. Kapitän Hagemeijer besorgt den 2:0 Pausenstand – abermals abgefälscht und unhaltbar für Stefaniszin.
Auch im Mittelabschnitt brennen beide Mannschaften kein Offensivfeuerwerk ab, gute Torszenen Mangelware üben wie drüben. Tilburg wirkt frischer und spritziger, mit beruhigendem Vorsprung lassen sie es ruhig angehen. Die Chance schlechthin besitzt Geisberger, der freistehend an Meierdres scheitert, auch Piwowarczyk und Moosberger danach zweiter Sieger gegen Tilburgs Nummer 39 im Kasten. Aber auch Gegenüber Stefanszin ist zur Stelle, pariert glänzend gegen Bruijsten. Kurz später ist Stefaniszin aber machtlos. Trapper-Torjäger Larson spaziert in Überzahl an Freund und Feind vorbei und erhöht auf 3:0. Dorr danach mit einer guten Szene, aber der Torerfolg bleibt aus, auch ein Überzahlspiel bleibt ungenutzt. Selb in Glück, als Hagemeijer in Unterzahl die Scheibe knapp am Tor vorbeizielt.
Kommen die Wölfe nochmals zurück ins Spiel? Zu Beginn der letzten zwanzig Minuten schaut es nicht so aus. Tilburg hat alles im Griff, unsere Wölfe haben Schwierigkeiten überhaupt ins Tilburger Drittel vorzustoßen, zwingende Torchancen bleiben aus. Ein Wachrüttler ist Ondruschka´s wichtiger 1:3 Anschlusstreffer. Unser Wölfe-Kapitän steht goldrichtig und kann einen Abpraller über die Linie drücken. Unsere Wölfe lecken nochmals Blut und drehen einen Gang höher. Ein zugesprochenes Überzahlspiel bleibt fahrlässig ungenutzt, aber als Piwowarczyk urplötzlich der zweite Treffer gelingt, droht eine bis dato verlorengeglaubte Partie allmählich zu kippen. Unsere Wölfe läuten eine hochdramatische Schlussphase ein, Tilburg zeigt sich beeindruckt, unsere Wölfe mit guten Szenen auf den Ausgleich. 83 Sekunden vor Ende setzt unser Coach Henry Thom alles auf eine Karte, nimmt Stefaniszin für einen weiteren Feldspieler vom Eis und wird fast belohnt – Geisberger mit der riesen Möglichkeit, im Gegenzug trifft Tilburg das leere Tor nicht. Es bleibt spannend, Coach Thom schwört seine Jungs nochmals mittels einer Auszeit ein, aber ein Happyend bleibt unseren Jungs verwehrt. 4 Sekunden vor Schluss besorgt Kapitän Hagemeijer per empty net goal den 4:2 Endstand.
(OLS) Der EHC Waldkraiburg hat sich den Heimvorteil zurückgeholt und so kommt es an diesem Freitag in der Raiffeisen Arena zum ultimativen Duell um die bayerische Playoff-Meisterschaft! Die Löwen gewannen nämlich am Sonntag nach einer grandiosen Vorstellung beim EV Lindau in Spiel 4 der „Best-of-5“-Serie mit 5:2. Rainer Zerwesz‘ Team zeigte eiskalte Effektivität, erzielte drei Treffer in Überzahl und fiebert nun dem Showdown um den Titel entgegen.
Rund 100 Löwen-Fans begleiteten den EHC beim „Do-or-Die“-Spiel an den Bodensee und es ging auch gleich tatkräftig los: Denn schon nach zwei Minuten mussten die drei Spieler Christof Hradek, Philipp Seifert und Lindaus Jiri Mikesz vom Arzt auf die Bank zur Behandlung begleitet werden. Wie auch im letzten Vergleich zwei Tage zuvor in Waldkraiburg, als die Löwen mit 2:1 gewinnen konnten, entwickelte sich eine packende, schnelle und überaus unterhaltsame Partie. In der fünften Minute staubte Nico Vogl dann erstmals ab und stellte auf 1:0 für die Industriestädter (04:14). Nur wenig später schlug Lindau aber zurück und Troy Bigam verwertete einen Konter zum Ausgleich (07:52). In einem sehr intensiven Drittel, in dem sich beide Teams nichts schenkten und um jeden Zentimeter kämpften, vergab noch einmal Fabian Zick mit seinem Schuss knapp über das Tor und Lindau ließ sein bis dato einziges Powerplay torlos verstreichen.
Im zweiten Druchgang hatte Marco Miller zunächst zweimal früh die Chance zum Ausgleich (23.Minute), in der Folge nahmen die Islanders das Heft noch mehr in die Hand. Bis zur 30. Minute fand das Spiel überwiegend im EHC-Drittel statt, doch die Löwen standen defensiv sehr gut und klare Chancen konnten die Hausherren vor 1217 Zuschauern nicht verzeichnen. Ihr zweites Powerplay der Partie nutzten die Löwen dann nach 30 Sekunden zur erneuten Führung: Daniel Hilpet legte ab auf Max Kaltenhauser, der beim Lindauer Anhang wohl nicht mehr Publikumsliebling werden wird und Korbinan Sertl blieb beim Schuss des EHC-Kapitäns machtlos (30:00). Nun überschlugen sich aber die Ereignisse und das Spiel hatte seinen ersten, dramatischen Höhepunkt: Bei angezeigter Strafe gegen die Löwen setzte sich Patrick Haug im Nachschuss im Gewühl vor Björn Lindas Tor durch und glich zum 2:2 aus (31:58) und es war wieder alles offen. Nur wenige Sekunden drauf gerieten die Löwen in Unterzahl und Lindau drückte auf die Führung, doch der EHC stand kompakt und verhinderte den Rückstand. In der 36. Minute eine sinnbildliche Szene für den Einsatz der Löwen, als sich Fabian Zick innerhalb weniger Sekunden zweimal in einen Schlagschuss der Lindauer warf. Kurz drauf das nächste Powerplay für die Löwen und erneut klingelte es: Wieder war es Kaltenhauser, der mit seinem zweiten Treffer des Spiels auf 3:2 stellte (36:10)- etwas kurios, denn Lindau machte eigentlich das Spiel, doch der gnadenlos effektive EHC Waldkraiburg die Tore.
Im Schlussdrittel fehlte dem EVL dann etwas die Linie im Spiel, die Löwen kamen auf und es wurde noch mehr ein wahres Eishockeyfest. Bis zur 50.Minute rannte Lindau weiter verzweifelt an, doch die Löwen standen defensiv perfekt, machten keine Fehler und sorgten mit aggressivem Fore-Checking immer wieder für Entlastung. In der 55.Minute musste dann erneut mit Zdenek Cech ein Lindauer vom Eis und wieder zeigten die Industriestädter ihre Kaltschnäuzigkeit: Nach 17 Sekunden zog Andreas Paderhuber von der blauen Linie ab und plötzlich stand es 4:2 (54:29). Wie auch schon am Freitag holte Lindau-Coach Dustin Whitecotton kurz vor dem Ende Goalie Korbinian Sertl vom Eis, doch auch diesmal klappte es nicht mit dem Lindauer Treffer. Im Gegenteil: Der EHC schaffte die Befreiung und Jakub Marek setzte mit seinem Treffer ins verwaiste Gehäuse den Schlusspunkt (58:11). Am Freitag fällt ab 19:45 Uhr nun definitiv die Entscheidung um die bayerische Playoff-Meisterschaft in der Raiffeisen Arena. Karten gibt es bis 24 Stunden vor Spielbeginn online unter ehcwaldkraiburg.com, sowie auf der Geschäftsstelle am Dienstag (16:30Uhr – 18:30), Mittwoch (10:00 Uhr – 12:00 Uhr) und Donnerstag (18:00 Uhr – 20:00 Uhr).
ESC Essen: Der Süden hat seinen Schrecken verloren(OLS) Nach dem 5.3 Sieg vom Freitag im ersten Spiel gegen den Südvertreter EC Peiting am heimischen Westbahnhof kam das Team von Frank Gentges mit exakt dem gleichen Ergebnis zurück aus Bayern. Und dabei ist das umso höher zu bewerten, da die Essener zunächst mit 2:0 in Rückstand gerieten, das Spiel aber mit einer tollen Leistung drehten um am Ende beim 3:5 (2:1, 0:1, 1:3) das Tor zum Halbfinale ganz weit aufstießen.
Der EC Peiting legte los wie die Feuerwehr und setzte das von Sebastian Staudt gehütete Tor direkt von Beginn an unter Druck. Nach fünf gespielten Minuten die erste Topchance der Hausherren, doch noch stand die Null auf der Anzeigetafel. Doch auch der Hauptschiedsrichter schien an diesem Abend ein Peitinger zu sein, denn er sah schon bei den Moskitos Fouls, die er bei den Peitingern geflissentlich übersah. Über das Spiel verteilt sprechen 10 zu 18 plus 10 Strafminuten zu Ungusten der Moskitos hier schon eine deutliche Sprache. So war es dann auch eine Strafzeit gegen die Moskitos, die Peiting zum ersten Erfolg verhalf, Werner Hartmann musste raus und Simon Maier hämmerte die Scheibe aus kurzer Distanz hoch in den Winkel. Noch keine 10 Minuten waren gespielt, da sollte es für die etwa 200 mitgereisten Moskitos Fans noch schlimmer kommen, Brad Miller startet links durch bis fast hinters Essener Tor und den Rückpass versenkt Ty Morris zum 2:0. Die Wohnbau Moskitos zu dieser Zeit des Spiels viel zu passiv, viel zu ungenau, doch das sollte sich grundlegend ändern. Den Startschuss dazu gab Christoph Ziolkowski ab, einen klugen Pass von Dennis Thielsch nimmt der Essener Stürmer auf, startet von links ins Peitinger Drittel und hämmert den Puck ins lange Eck.
War den Wohnbau Moskitos im ersten Abschnitt noch die lange Anreise anzumerken, kamen sie hellwach in den zweiten Abschnitt. Bereits Sebastian Eickmann und Andrej Bires hatten zu Beginn Topchancen, doch der Ausgleich blieb Julian Lautenschlager vorbehalten. Zusammen mit Chritoph Ziolkowski und Nardo Nagtzaam fuhren die drei einen regelrechten Überfall auf das Peitinger Tor und Lautenschlager hat dann die beste Position, versenkt die Scheibe.
Robin Slanina kann dann den letzten Abschnitt gar mit der Führung für die Gäste aus Essen krönen, nach knapp drei Minuten im letzten Drittel bekommt er den Puck schön aufgelegt und zieht von der rechten Seite ab ins Tor. Doch noch war Peiting nicht besiegt, Brad Miller brachte sein Team in der 48. Spielminute noch einmal zurück ins Spiel. Doch jetzt wollten die Wohnbau Moskitos alles. Und wieder war es Robin Slanina der die Moskitos jubeln ließ. Einen Traumpass von Dennis Thielsch nimmt er auf, umkurvte einmal das Peitinger Tor und der Bauerntrick überrascht am Ende auch Hechenrieder, die Moskitos führten erneut. Peiting probierte in den letzten 10 Minuten noch einmal alles, aber die Defensive der Wohnbau Moskitos und ein erneut überragender Sebastian Staudt halten ihr Tor sauber. Nardo Nagtzaam, der wieder für den erkrankten Michal Velecky spielte, machte am Ende mit einem Empty Net Goal alles klar.
Damit können die Moskitos am morgigen Dienstag im dritten Spiel (20 Uhr – Eissporthalle Essen-West) alles klarmachen. Und dann, dann gäbe aus auch wieder ein Shakehands und eine Pressekonferenz, denn in Essen ist es immer noch Sitte, dass es in den Play Offs erst Shakehands und eine Pressekonferenz gibt, wenn der Sieger ausgekämpft wurde. Bei einem Sieg im morgigen Spiel wären die Wohnbau Moskitos im Halbfinale der Oberliga Play Offs, und da der Süden so langsam seinen Schrecken verliert.......
Ratinger Ice Aliens: Spannend bis zum Saisonende!(RLW) Nach der Meisterschaft in der letzten Saison ist es in der abgelaufenen Spielzeit der Vize-Meistertitel der Regionalliga West für die Ratinger Ice Aliens´97 geworden.
Müsste man deswegen bedrückt sein?
Eindeutig nicht, denn der Kader um Mannschaftskapitän Dennis Fischbuch, der vom niederländischen Coach Alexander Jacobs trainiert sowie aufgestellt wird, hat erneut eine starke, erfolgreiche Saison gespielt und zog – auch wenn nicht immer alles „Gold“ war – wieder ins Finale ein!
Geschont haben die Spieler in sechs Vorbereitungsspielen, 22 Hauptrundenspielen, zwei Viertelfinals, fünf Halbfinals und fünf Finalspielen weder sich noch die Zuschauer, denn die Spannung blieb von September bis Ende März auf extrem hohem Niveau, obwohl die Ice Aliens die Hauptrunde souverän vor ihren Konkurrenten auf dem ersten Tabellenplatz abschlossen.
Entsprechend stieg der Zuschauerzuspruch in den Playoffs auch kontinuierlich von rund 400 Besuchern auf 500, 600, 800, 1.000, 1.200 an und erreichte im allesentscheidenden Match in Hamm sogar die Höchstmarke von 1.800 begeisterten Eishockeyfans!
Entschieden wurde das fünfte Playoff-Finale gegen Lippe-Hockey Hamm, so analysierte Ratingens Verteidiger Florian Pompino das Geschehen im Nachhinein zutreffend, durch die „special teams“.
Die Powerplayformation der Hammer Eisbären nutzte im ersten Drittel eine doppelte Unterzahl der Außerirdischen zu zwei Toren, wohingegen die Aliens aus Strafen für die Hausherren kein Kapital zu schlagen wussten. Obwohl die Ratinger diesen Zwei-Tore-Rückstand mit aller Macht aufzuholen versuchten, triumphierten dieses Jahr nach sechzig Minuten die Hammer Eisbären auf eigenem Eis und lösten damit den amtierenden Vorjahresmeister aus Ratingen ab.
Die Ratinger Ice Aliens`97 gratulieren dem neuen Meister der Regionalliga West, nach einer sehr sehenswerten sowie nervenaufreibenden „best-of-five-Finalserie“, welche beide Teams bis an ihre Belastungsgrenze trieb, zum verdienten Titelgewinn!
Den Worten von Jan Koch, Vorstandsmitglied der Hammer Eisbären, der sich zusammen mit Werner Nimmert sowie Kay Adam, den Vereinsvorsitzenden Hamms bzw. Ratingens, vor dem Spiel an das vielköpfige Publikum wandte, kann man sich nur anschließen. Er sagte, in dieser Saison gäbe es eigentlich keine Verlierer, sondern nur Gewinner, insbesondere den Eishockeysport und die Regionalliga West mit allen in ihr vertretenen Clubs, weil sämtliche Teams in dieser vierthöchsten, deutschen Spielklasse den Zuschauern attraktiven, guten Sport geboten hätten.
Damit gehen jetzt auch die Finalisten in die Sommerpause, welche jedoch nur eine kurze Auszeit bedeutet, denn schon bald gilt es wieder, die Weichen für die nächste Saison zu stellen – „Nach der Saison ist vor der Saison!“
Abschließend bedanken sich die Ratinger ice Aliens ’97 herzlich bei allen Sponsoren, Fans, Helfern, Unterstützern, Betreuern, Trainern und Spielern und wünschen sich, dass sich auf der weiterhin außerordentlich positiven Entwicklung und dem in Ratingen endlich wiedererwachten „Eishockeyfieber“ weiter aufbauen lässt!
Vielen Dank für Ihre Begeisterung und auf ein Wiedersehen in der kommenden Saison 2017/2018!
ELV Niesky: Sieg des Meisters über den Vizemeister - Emotionaler Abschied von Mojmir Musil (RLO) Am Freitag fand das letzte Heimspiel der Tornados in dieser Saison statt. Zu Gast beim Titelverteidiger in der Eisarena Weißwasser waren die diesjährigen Vizemeister, die Chemnitz Crashers. Die Gäste reisten nur mit einem Kader von 10 Spielern und einem Goalie an. Auch bei den Nieskyer fehlten Robert Bartlick, Richard Rentsch, Andreas Brill und Christian Rösler sowie Torfrau Ivonne Schröder, die gegenwärtig mit der Frauennationalmannschaft an der WM in Plymouth im Bundesstaat Michigan (USA) teilnimmt.
Von Beginn an stellten die Tornados ihr Klasse unter Beweis und dominierten so das Spiel. In der 8. Minute gingen sie durch den Tor von David Vatter nach Vorlage von Richard Jandik und Eric Girbig in Führung und gaben diese bis zum Ende nicht mehr auf. Nur eine Minute später versenkte Jörg Pohling nach Zuspiel von Mojmir Musil und Sebastian Greulich den Puck im gegnerischen Kasten. Philipp Rädecker sorgte in der 15. Minute nach Vorarbeit von Marcel Leyva und Marco Noack für den dritten Nieskyer Treffer. So ging es mit einem Spielstand von 3:0 in die erste Pause.
Im Mitteldrittel schwächelten die Gastgeber etwas. Dies nutzten die Chemnitzer gnadenlos aus und erzielten in der 31. Minute in Überzahl schließlich ihren ersten Treffer.
Im letzten Drittel fanden die Nieskyer aber schnell zu ihrer gewohnten Stärke zurück. Gleich zu Beginn – in der 42. Minute - schoss Chris Neumann nach Vorlage von Philipp Rädecker und Jörg Pohling das nächste Tor. Und Jörg Pohling war es auch, der dann für die letzten beiden Nieskyer Tore der Saison sorgte. In der 45.Minute traf er nach Zuspiel von Mojmir Musil und Sven Becher sowie in der 48. Minute nach Vorlage von Mojmir Musil und Stephan Kuhlee. Doch die Gäste aus Chemnitz ließen sich nicht unterkriegen. Immer wieder suchten sie den Weg zum Kasten der Tornados. In der 49. Minute gelang ihnen das dann auch erfolgreich.
So endete das letzte Heimspiel mit einem klaren 6:2 Sieg (3:0; 0:1; 3:1) des Meisters über den Vizemeister in der Regionalliga Ost.
Die Tornados, ihre Fans und die Verantwortlichen des ELV feierten anschließend den erneuten Gewinn der Meisterschaft. Leider hatte kein Vertreter der Ligenleitung am Freitag den Weg nach Weißwasser gefunden.
Die Partie am Freitag war gleichzeitig das Abschiedsspiel von Stürmer Mojmir Musil, der seit der Saison 2009/ 2010 zu den Stammspielern der Tornados gehörte. Er stand 219 Mal mit der 1. Männermannschaft für den ELV Niesky auf dem Eis. In seiner Zeit bei den Tornados schoss er 117 Tore und war als Assistent 308 Mal an Toren beteiligt. Natürlich musste er auch manchmal auf die Strafbank, insgesamt 241 Mal. Berufliche und familiäre Verpflichtungen werden künftig im Lebensmittelpunkt des 42jährigen dreifachen Familienvaters stehen. Der ELV Niesky, die Tornados und seine Fans bereiteten ihm nach dem Spiel einen sehr emotionalen Abschied.
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