Newsticker

    
September 26
                     
Pilze
    
   
  www.ihp .hockey
  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Celler Oilers
(VLN)  Goalie Alexander Ansmann, die Verteidiger Francesco Esser Del Castillo, Sven Fust, Mark Kosel, Patrik Sodeikat und Max Woop, sowie die Angreifer Edwin Boos, Markus Köppl, Jerome Orward Martin, Jean Reckert, Laurin Rutz und Jörn Thölke bleiben bei den Oilers. Neu zum EC kommen unterdessen Torhüter Rene Schoch und Stürmer Alexander Genze aus Salzgitter, sowie die Angreifer Sascha Fitzner und Tufan Salfeld von der 1b des Adendorfer EC
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Angreifer Andreas Sabudski, der in der letzten Saison zwei Spiele für die Weserstars bestritten hat, wird auch in der neuen Spielzeit wieder im Aufgebot stehen
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Der routinierte Torhüter Ilya Andryukhov, der zum Ende der letzten Saison aus Essen kam, wird den ECW mit derzeit noch unbekanntem Ziel verlassen
  
Kempten Sharks
(BYL)  Torhüter Danny Schubert wird aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im Aufgebot des ESC stehen. Ausserdem wird auch Verteidiger Mason Palmer nicht mehr nach Kempten zurückkehren
  
Forst Nature Boyz
(BLL)  Verteidiger Tobias Zimmert wird aus familiären Gründen die Schlittschuhe an den Nagel hängen. Ausserdem wird auch Stürmer Maximilian Brunner den SC verlassen
  
Selber Wölfe
(OLS)  Stürmer Lukas Valasek hat sich eine schwere Unterkörperverletzung zugezogen und wird für mehrere Monate ausfallen
  
HC Maustadt
(BBZL)  Die Verteidiger Franz Fastner, Fabian Haspel, Paul Mester, Jonathan Schalk und Luca Tögel, sowie die Stürmer Andre und Kevin Aschenbrenner, Marco Eibl, Florian Schwarz, Benedikt Stempfel, Kevin Tögel und Jonas Zürn werden weiterhin für den HCM die Schlittschuhe schnüren. Nach einer Auszeit kehrt zudem Verteidiger Felix Hellmann ins Team zurück
  
Blue Devils Weiden
(DEL2)  Der kanadische Torhüter Michael McNiven musste sich wegen einer Unterkörperverletzung einer Operation unterziehen und wird langfristig ausfallen. Vorraussichtlich 5 Monate wird er nicht zur Verfügung stehen. Die Verantwortlichen sind bereits auf der Suche nach Ersatz
  
Eisbären Balingen
(LLBW)  Die drei Stürmer Erick Bensel, Florian Zeiselmeier und Andrej Vasilev haben ihre weitere Zusage gegeben und werden weiterhin das Trikot der Eisbären tragen
  
EHC Regensburg
(BBZL)  Verteidiger Niklas Gasser kommt vom EC Pfaffenhofen zum EHC. Der Südtiroler spielte im bisherigen 1b-Team des ECP in der Bezirksliga. Ausserdem werden die Verteidiger Philipp Sauer, Paul Dirnberger, Luca Bauer und Korbinian Swoboda, sowie Stürmer Dominic Burkert wieder für den EHC auflaufen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Lukas Zellner wird genauso wie die beiden Stürmer Stefan Ortolf und Max Venter wieder im Trikot des ERC aufs Eis gehen. Damit sind die Personalplanungen bei den Drachen so gut wie abgeschlosse
  
EV Fürstenfeldbruck
(BLL)  Eigengewächs Marc Stroscher geht weiterhin für den EVF auf Torejagd. Der 32-Jährige spielte noch nie für einen anderen Verein und gehört seit 11 Jahren zur 1.Mannschaft
  
ERC Sonthofen
(BLL)  Verteidiger Roman Zwicker und Stürmer Justin Weber werden weiterhin für den ERC auflaufen. Damit haben die Verantwortlichen die Kaderplanungen für die neue Landesligasaison abgeschlossen
  
Wanderers Germering
(BLL)  Verteidiger Oskar Haerty trägt weiter das Trikot der Wanderers. Der 23-Jährige kehrte vor drei Jahren aus dem Regensburger Nachwuchs zurück. Zuletzt konnte er in 17 Partien 2 Tore und 7 Assists erzielen
  
TSV Farchant
(BBZL)  Der TSV verliert mit Lukas Artus einen wichtigen leistungsträger. Der Stürmer wird sich einer neuen Herausforderung bei einem anderen Verein stellen
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Mit der Verpflichtung von Cheyne Matheson hat der ESC seine Mannschaftsplanungen für die neue Saison abgeschlossen. Der 35-jährige Kanadier kommt aus der Oberliga von den Erding Gladiators zum Aufsteiger. In der letzten Saison konnte er in 46 Partien 20 Tore erzielen und weitere 18 Treffer vorbereiten
  

   

 Stichwortsuche:
ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 30.September 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Landesliga Nordrhein-Westfalen.


Deutscher Eishockey Bund  (DEB)
U20 Future Challenge geht in die zweite Runde - U20-Nationalmannschaft trifft auf Salzburg / Fünf neue Spieler im Kader
Kaum Zeit zum Verschnaufen: Für die U20-Nationalmannschaft geht es nach dem erfolgreichen Auftakt der U20 Future Challenge im Spiel gegen den SC Riessersee (3:2 n.P.) genau eine Woche später, am 03.10.2017 (18.00 Uhr) bereits in den nächsten Test.
Das zweite Spiel der diesjährigen Challenge bestreiten die DEB-Jungs zum ersten Mal nicht auf deutschem Boden, sondern in der Eisarena Salzburg. Ihnen gegenüber werden die Juniors des EC Red Bull Salzburg stehen. Bundesnachwuchstrainer Christian Künast muss dafür auf einige Spieler verzichten: „Leider stehen uns einige Jungs nicht zur Verfügung, da gleichzeitig die Champions Hockey League spielt und sie dort für ihren Club an den Start gehen.“ Trotzdem sieht es Künast positiv: „Wir haben dafür so aber die Möglichkeit noch ein bisschen was auszuprobieren, denn die Saison ist für uns nicht mehr lang und wir wollen auf alle Eventualitäten vorbereitet sein.“ Fünf neue Spieler kann der Bundesnachwuchstrainer somit am kommenden Dienstag testen. Neben dem Rosenheimer Verteidiger Florian Krumpe kommen außerdem noch Tim Brunnhuber (EV Lindau), Michael Grabmaier (EC Bad Tölz), Yannik Wenzel (Starbulls Rosenheim) und Tim Wohlgemuth (ESV Kaufbeuren) hinzu.
Das dritte und letzte Spiel der U20 Future Challenge findet am 21.11.2017 (18.30 Uhr) in der weeArena in Bad Tölz statt. Die U20 trifft dort auf die Tölzer Löwen. 


Düsseldorfer EG  (DEL)
DEG ringt den Meister nieder -  Spannung bis zum Schluss
Anders als am Sonntag in Krefeld lief es heute mit dem Toreschießen wie am Schnürchen. Trotzdem war es ein Kampf bis zur letzten Sekunde, ehe die Düsseldorfer EG den Deutschen Meister EHC Red Bull München mit 6:4 (3:0; 1:1; 2:3) niedergerungen hatte.


Red Bull München  (DEL)
Red Bulls verlieren in Düsseldorf
Der EHC Red Bull München hat das Auswärtsspiel bei der Düsseldorfer EG trotz starker Aufholjagd mit 4:6 (0:3|1:1|3:2) verloren. Vor 5.738 Zuschauern reichten Treffer von Steve Pinizzotto, Mads Christensen, Patrick Hager und Keith Aucoin nicht, um die erste Niederlage nach drei Siegen in Folge zu verhindern.  
Die Düsseldorfer EG erwischte den besseren Start und erspielte sich durch Treffer von Alexej Dmitriev (6.) und Jeremy Welsh eine Zwei-Tore-Führung nach acht Minuten. Die Red Bulls waren oft einen Schritt zu spät und verloren entscheidende Zweikämpfe. In der 14. Minute legte Alexander Barta den dritten DEG-Treffer nach. In der Schlussphase des ersten Drittels wurde München besser, Düsseldorfs Torhüter Mathias Niederberger hielt sein Tor aber sauber. 
Im Mittelabschnitt drängten die Red Bulls auf den schnellen Anschlusstreffer – mit Erfolg. Steve Pinizzotto verkürzte in der 24. Minute auf 1:3. Düsseldorfs Bernhard Ebner stellte aber nur eine Minute später den Drei-Tore-Abstand wieder her. Danach machte München Druck, Mads Christensen (30.) und Steve Pinizzotto per Penalty (36.) scheiterten aber am starken Niederberger.  
Die letzten 20 Minuten spielten sich größtenteils im Drittel der DEG ab. Nur einmal waren die Red Bulls unachtsam und das nutzten die Hausherren durch Alexander Barta eiskalt aus (45.). München gab aber nicht auf und verkürzte durch Tore von Mads Christensen (46.) und Patrick Hager, der neun Minuten vor dem Ende traf. In der Schlussphase nahm Don Jackson bei Münchner Überzahl Danny aus den Birken vom Eis. Keith Aucoin traf 56 Sekunden vor dem Ende zum 4:5, für mehr reichte es aber nicht. Drei Sekunden vor der Schlusssirene markierte Düsseldorfs Eduard Lewandowski mit einem Empty-Net-Treffer den Endstand.


Bayreuth Tigers  (DEL2)
2 Minuten Blackout raubte den Tigers die Chance auf mehr
36 Minuten hielten die Oberfranken mit einem starken Vosvrda die Null gegen leicht feldüberlegene Nauheimer, doch dann leistete man sich diesen folgenschweren Aussetzer. Durch einen schön in den Lauf gespielten, schnell abgeschlossenen Gegenzug vom auffälligen Gläser (22.) lag man da in Führung und arbeitete bei eigenem Powerplay sogar an einer möglich Vorentscheidung. Es fehlte dabei aber die Entschlossenheit und der letzte Zug zum Tor, so dass man stattdessen in einen Konter lief, den Sylvester eiskalt zum Ausgleich nutzte. Damit aber nicht genug verlor man eine Minute später nochmals ziemlich die Ordnung und der gerade von der Strafbank zurück gekehrte Ketter vollendete sein Break auch noch zum 2-1. Damit war eine Partie gedreht, in der den Hausherren zuvor schon langsam die Ideen auszugehen schienen. Immer wieder waren sie angelaufen, doch Zählbares war bis dahin nicht heraus gesprungen.
Ohne die verletzten Verteidiger Heider und Neher, sowie den kurzfristig wieder in Nürnberg eingesetzten Alanov war Tigerscoach Waßmiller erneut zu einigen Umstellungen gezwungen, doch defensiv war man lange Zeit ziemlich stabil und den Rest erledigte der bärenstarke Vosvrda. Nach einer Abtastphase zu Spielbeginn überstand man z.B. fast eine Minute doppelte Unterzahl schadlos und hatte daneben auch immer wieder eigene gute Breakmöglichkeiten. Die Hessen hatten zwar ständig etwas mehr Scheibenbesitz und auch mehr Abschlüsse, aber die Alleingänge von Voronov (9.) oder Valentin Busch (28.) waren fast die klarsten Chancen. Da diese aber ungenutzt blieben, bzw. Torwart Bick die bessere Antwort parat hatte, ging es mit diesem Zwischenstand in die letzte Pause.
Das Potac gleich nach Wiederbeginn wegen einem Bandencheck 12 Strafminuten absitzen musste, machte es den Wagnerstädtern dann im Spielaufbau noch schwerer wieder zurück zu kommen. Immer wieder aufziehende Nebelschwaden im offenen Colonel Knight Stadion erschwerten zusätzlich die Sicht für beide Teams und sorgten sogar für eine Spielunterbrechung. Den Willen und das Bemühen für eine Wende kann man bei den Gästen niemand absprechen, aber viel zu oft fehlten die zündenden Ideen und bei mehreren 2 gegen 1 oder sogar 3-1 Kontern hatten auch die roten Teufel hochkarätige Chancen auf eine Vorentscheidung. Denen fehlte aber das Zielwasser und so blieb es bis zum Ende eng. Der nach einem ungeahndeten Check angeschlagene Stas biss z.B. auf die Zähne und auch sonst versuchte man vieles, fand aber kaum Lösungen zu klaren Torchancen. Auch eine Auszeit und der Versuch mit sechs Feldspielern brachte nichts mehr ein, so dass die Punkte in Hessen blieben. Die verflixten Minuten kurz vor der zweiten Pause hatten den Tigers das Genick gebrochen. Nauheims Erfolg war durch mehr Schüsse und Spielanteile sicher nicht unverdient, aber wer weiß wie es gelaufen wäre, wenn man dieses 1-0 mit in die Pause hätte nehmen können?


Dresdner Eislöwen  (DEL2)
Eislöwen unterliegen in der Verlängerung
Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Heilbronner Falken nach Verlängerung mit 3:4 (1:1; 1:0; 1:2; 0:1) verloren. Vor 1762 Zuschauern nutzte Brad Ross eine doppelte Überzahl (3.), um die Gäste frühzeitig in Führung zu bringen. Tomas Schmidt glich jedoch nur wenige Minuten später für die Blau-Weißen aus (8.). Im zweiten Drittel brachte Dominik Grafenthin Dresden in Führung. Heilbronn kam durch Justin Maylan (37.) jedoch zum Ausgleich, doch Matt Siddall nutzte eine Überzahlsituation, um Sekunden später erneut den Eislöwen-Führungstreffer zu erzielen (38.). Abermals gelang Brandon Alderson jedoch der Ausgleich (54.), so dass es in die Verlängerung ging. Nur wenige Sekunden waren gespielt, als Jordan Heywood die Entscheidung herbeiführte. 
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Die Qualität unserer Heimspiele hat sich fortgesetzt. Wir haben verdient verloren, sind für die Leistung im Gegensatz zu den letzten Spielen in unserer Arena aber bestraft worden. Uns sind zu viele Fehlpässe unterlaufen, was unverständlich für mich ist, denn genau das haben wir in der letzten Woche trainiert. Wir werden morgen ein ernstes Gespräch führen.“
Falken-Cheftrainer Gerhard Unterluggauer: „Es war eines unserer schlechtesten Saisonspiele. Unsere Zuordnung hat nicht gestimmt. Wir haben die Positionen nicht gehalten, die Tore zu einfach hergeschenkt. Am Ende hat die Mannschaft aber noch einmal Charakter gezeigt.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 1. Oktober um 19 Uhr bei den Tölzer Löwen. 


Kassel Huskies  (DEL2)
Sonntag nach Heilbronn, Dienstag kommt der SC Riessersee
Da das Gelände rund um die Kasseler Eissporthalle am Freitag im Rahmen des Kassel-Marathons genutzt wird, haben die Kassel Huskies an diesem Tag spielfrei und können in Ruhe beobachten, was die Ligakonkurrenten treiben. Im Fokus steht da sicherlich der Auftritt der Heilbronner Falken, die in Dresden antreten müssen, denn zwei Tage später sind die Schlittenhunde zu Gast in Heilbronn. Am kommenden Dienstag, dem Tag der Deutschen Einheit, gastiert dann der SC Riessersee ab 17 Uhr in der Kasseler Eissporthalle.
In den letzten Jahren war das Abstiegsgespenst Stammgast in der Heilbronner Eishalle, meist wurde
sprichwörtlich in der letzten Sekunde der Klassenerhalt gesichert. Dies soll in dieser Saison anders
werden, das Umfeld sehnt sich nach einer sorgenlosen Spielzeit in ruhigem Fahrwasser. Chef an
der Bande ist der österreichische Ex-Nationalspieler Gerhard Unterluggauer, der bereits in der
letzten Saison als Co-Trainer in Heilbronn aktiv war. Getragen wird die Mannschaft vor allem von
den kanadischen Importspielern. Torhüter Andrew Hare und Offensivverteidiger Jordan Heywood
wussten bereits in der letzten Spielzeit zu überzeugen, hinzu stießen mit Brandon Alderson und
Justin Maylan zwei großgewachsene Stürmer, die nach vier Spieltagen die interne Scorerwertung
anführen. Außerdem steht für die Huskies ein Wiedersehen mit Corey Mapes und Justin Kirsch auf
dem Programm.
Am Sonntag wird Phil Hungerecker nicht für die Huskies auflaufen, er steht für die Adler Mannheim
auf dem Eis. Ob die weiteren Mannheimer Förderlizenzspieler für Kassel zum Einsatz kommen, ist
von der Personalsituation abhängig und entscheidet sich daher erst kurzfristig. Toni Ritter pausiert
weiterhin aufgrund seiner Verletzung. Mirko Pantkowski und Florian Kraus werden am Freitagabend
in Hannover zum Oberligastart im Indians-Trikot auflaufen. Beide Spieler wurden mit einer
Förderlizenz ausgestattet. Für die Auswärtspartie in Heilbronn stehen der Goalie und der Verteidiger
allerdings wieder im Aufgebot der Huskies.
Nach der Kasseler Rückkehr in die DEL2 im Jahr 2014 waren die Falken zunächst so etwas wie ein Lieblingsgegner der Schlittenhunde. Die ersten sieben Begegnungen entschieden die Nordhessen allesamt mehr oder weniger deutlich für sich. Im Anschluss beendeten die Falken diese schwarze Serie jedoch mit einem 4:3-Sieg nach Verlängerung im Januar 2016. Im Dezember des gleichen Jahres wiederholte sich diese Punkteteilung am gleichen Ort. Das letzte Aufeinandertreffen in Heilbronn entschieden die Schlittenhunde dann wieder für sich. Beim 5:3-Erfolg am 24.02.2017 traf Jack Downing doppelt.
Das Spiel bei den Heilbronner Falken beginnt am Sonntag um 18:30 Uhr und wird im Livestream bei www.sprade.tv übertragen.
Am Tag der Deutschen Einheit holen die Huskies das vom Freitag zuvor verlegte Heimspiel nach.
Zu Gast ist der Traditionsverein SC Riessersee, der – genauso wie die Heilbronner Falken – im Sommer einen Trainerwechsel vollzog. Tim Regan wechselte auf die Position des Sportdirektors, als Cheftrainer fungiert nun Toni Söderholm. Dieser kann auf eine der stärksten deutschen Sturmreihen der Liga bauen: Zu Andreas Driendl, der sich bereits vor einem Jahr den Garmischern anschloss, gesellten sich nun auch Lubor Dibelka und Richard Mueller. Gerade an den pfeilschnellen Mueller haben die Huskies nicht nur positive Erinnerungen, sorgte er in der Vergangenheit mit seinen Toren für die Löwen Frankfurt doch für ordentlich Frust im Kasseler Lager. In der laufenden Saison war dieses Trio an 13 der 16 SCR-Treffer beteiligt, Mueller führt darüber hinaus mit neun Punkten die ligaweite Scorerliste an.
Oberstes Ziel der Schlittenhunde wird es am Dienstag sein, eine schwarze Serie gegen den SC Riessersee zu beenden, denn in der letzten Saison gingen alle vier Vergleiche mit dem Altmeister verloren.


Kaufbeuren Buron Joker  (DEL2)
Auswärtssieg beim Tabellenführer - ESVK gewinnt in Crimmitschau vor 2233 Zuschauern mit 4:0 - Stefan Vajs mit Shoutout
Der ESV Kaufbeuren startete sehr gut in das erste Spieldrittel und setzte die Heimmannschaft auch sofort gehörig unter Druck und erspielte sich dabei auch erste Torabschlüsse. Nach vier gespielten Minuten gingen die Allgäuer dann auch schon in Führung. In Überzahl agierend konnte Jere Laaksonen die Scheibe nach dem die Eispiraten Verteidigung einen Schuss von Mychal Monteith blockte frei im Slot aufnehmen und mit einem trockenen Schuss im Tor von Olivier Roy unterbringen. Die Joker blieben das gesamte weitere Drittel das spielbestimmende Team und ließen kaum Torabschlüsse des Tabellenführers zu. Pech hatte zu dem Florian Thomas in der 11. Spielminute bei einem Konterangriff nur den Pfosten traf. In der Folge (12., 13. und 16. Spielminute) konnte auch ESVK Torhüter Stefan Vajs mehrmals erfolgreich in das Geschehen eingreifen. Kurz vor der Pause hatte dann Joker Stürmer Charlie Sarault seinen Auftritt. Nach einer feinen Einzelleistung, kam er seitlich auf das Tor der Eispiraten zu, täuschte einen Pass in die Mitte zum mitgelaufenen Sami Blomqvist an, lief dann aber von hinter der Roten Linie über das Tor herum und schob den Puck am verdutzten Olivier Roy vorbei zum 0:2 über die Torlinie.
Das zweite Drittel ähnelte stark dem ersten. Der ESVK checkte sehr gut vor und zwang die Defensive der Eispiraten zu Fehlern im Aufbauspiel. Einen ersten gefährlichen Schuss in Richtung des Heimtores setzte Steven Billich ab. Dessen Schlagschuss konnte Olivier Roy noch so eben mit der Fanghand über das Tor lenken. Nach dem bei den Westsachsen Will Weber für zwei Minuten auf der Strafbank saß, erzielten die Joker in der 38. Spielminute das 0:3. Zuerst erspielte sich die erste Powerplayformation eine erste top Chance. Charlie Sarault scheiterte mit einem Direktschuss am Außenpfosten. Besser macht es dann die zweite Kaufbeurer Reihe. Steven Billich und Jere Laaksonen bewiesen lange Geduld, bis ersterer den im Slot freistehen Max Schmidle mustergültig bedienen konnte. Die Kaufbeurer Nummer zehn hatte dann keine Mühe mehr, die Scheibe auf der Fanghandseite von Olivier Roy einzuschießen. Der Tabellenführer hatte dann etwas Pech, als Erik Gollenbeck mit einem Handgelenkschuss, wie schon zuvor der Kaufbeurer Charlie Sarault, ebenfalls am Außenposten scheiterte. Kurz drauf musste Stefan Vajs sein ganzes Können gegen Robbie Czarnik aufbringen, als dieser gefährlich vor dem Tor der Joker auftauchte. Die Wertachstädter ihrerseits hatten bei einem drei auf zwei Konter die Chance auf den vierten Treffer. Nach einem feinen Pass von Steven Billich (33.Minute) scheiterte ESVK Sturmtank Jere Laaksonen mit seiner Direktabnahme an einem Verteidiger der Crimmitschauer, der die Scheibe vor seinem wohl bereits geschlagenen Torhüter, noch entscheidend blocken konnte. Die Eispiraten versuchten sich dann wieder mehr Spielanteile zu erspielen, hatten aber immer wieder große Probleme mit dem Spiel der Joker.
Auch im Schlussabschnitt dominierten die Joker das Spiel und ließen kaum Torchancen der Eispiraten zu. Die Kaufbeurer blieben stets gefährlich und wichen nicht von ihrem Spielplan ab. Auch ein Unterzahlspiel des ESVK konnten die Hausherren nicht zu einem Treffer nutzen. Der ESVK seinerseits konnte nur vier Minuten vor dem Ende durch Jona Karevaara das 0:4 erzielen. Der finnische Außenstürmer nutze einen Abpraller von Roy mit einem wuchtigen Schlagschuss in den Winkel zur Vorentscheidung. Die Allgäuer konnten durch einen geschlossenen und disziplinierten Auftritt somit alle drei Punkte beim aktuellen Tabellenführer der DEL2 entführen. Torhüter Stefan Vajs konnte dabei auch sein erstes Spiel ohne Gegentreffer in der aktuellen Spielzeit absolvieren.


Deggendorfer SC  (OLS)
Aufsteiger Memmingen kommt zum Heimauftakt
Zum Saisonauftakt im heimischen Stadion darf der Deggendorfer SC 
gleich einen echten Liganeuling begrüßen und zwar die Indians aus 
Memmingen.
Obwohl die Indianer aus dem Allgäu neu in der Oberliga Süd sind, 
verstärkten sich die Memminger im Sommer mit einigen prominenten Namen.
Zum einen hat man mit Verteidiger Rory Rawlyk einen in Deutschland 
bestens bekannten Spieler verpflichtet, der auf genügend höherklassige 
Erfahrung zurückgreifen kann. Zum anderen kommt mit Petr Haluza ein 
Stürmer, der die letzten drei Jahre in Freiburg sowohl in der 
Oberliga, als auch in der DEL II eine Kontingentstelle besetzt hatte. 
Dabei erzielte der Tscheche in 149 Partien 75 Tore und bereitete 84 
weitere Treffer vor.
Dies sind allerdings nicht die einzigen bekannten Gesichter im 
Memminger Kader. Mit Patrik Beck verpflichteten die Indians einen 
erfahrenen Akteur, der die letzten drei Spielzeiten beim DSC aktiv 
war. Erfahrung pur ist auch das richtige Stichwort, wenn es um das 
zweite altbekannte Gesicht geht. Nach dem Abgang aus Deggendorf im 
Jahr 2015 schloss sich Alt-Star Jan Benda den Memmingern in der 
Bayernliga an und übernahm gleichzeitig eine tragende Rolle im Verein. 
Der mittlerweile 45-Jährige will es sich nicht nehmen lassen und läuft
nach geschafftem Aufstieg auch in dieser Saison noch einmal in der 
Oberliga auf. Der restliche Kader besteht zum Großteil aus Spielern 
des letztjährigen Bayernligakaders, die sich nun in der Oberliga 
beweisen dürfen und wollen.
Keine einfache Aufgabe also für den DSC, der beim ersten Heimspiel der 
neuen Saison wieder auf die lautstarke Unterstützung seiner Fans baut. 
Spielbeginn im Eisstadion an der Trat ist am Sonntag um 18:30 Uhr.


Lindau Islanders  (OLS)
EV Lindau Islanders vor Heimdebüt gegen Blue Devils Weiden
Am Sonntag beginnt die Eiszeit nun auch am Bodensee richtig. Um 18 Uhr empfangen die EV Lindau Islanders zu ihrem ersten Heimspiel in der Oberliga Süd die Blue Devils aus Weiden.
Am Donnerstag stimmten die Islanders ihre zahlreichen Sponsoren im Salone No. 4 beim traditionellen gemeinsamen Abend auf die neue Saison ein und stellten ihren Partnern die aktuelle Mannschaft vor. Dabei war die Aufbruchstimmung spürbar, die das Team nun auch auf das Eis bringen soll.
Dabei ist das Thema Eis durchaus ein schwieriges in diesen Tagen, da die Anlage nicht so gearbeitet hat, wie es optimal wäre, was teilweise heftige Auswirkungen auf den Trainingsbetrieb sogar mit Absagen von Übungseinheiten hatte. „Ich bewundere Dustin Whitecotton und die Mannschaft, wie gelassen sie alle mit der Situation umgehen“, sagte EVL- Vorsitzender Bernd Wucher und scheute sich auch nicht vor Klartext. „Für einen Oberligisten sind die Bedingungen zum Teil unwürdig. Im Grunde hängen wir drei Wochen zurück.“ Allerdings werde man keine Ausreden suchen. „Was wir uns aber von unseren Fans neben der Unterstützung erhoffen, ist jede Menge Geduld, wenn Dinge am Anfang vielleicht nicht so laufen, wie gewohnt.“
Blendet man die Begleitumstände aus, so dürfen sich die Fans auf einen tollen Sonntag freuen. Die runderneuerte Eissportarena ist fast schon ein kleines Schmuckkästchen geworden, wozu natürlich die professionelle Bande beiträgt, über die man nicht nur das Spiel besser sehen kann, sondern die Akteure die Scheibe natürlich auch besser und schneller nach vorne bewegen können.
Das wird gefragt sein gegen einen Gegner, der wie die Islanders einen größeren Umbruch hinter sich hat. Zehn Spieler haben die Oberpfälzer ausgetauscht und dies an einigen Schlüsselstellen. So ist das Torwartgespann Johannes Wiedemann/ Josef Lala, ebenso neu wie vier Verteidiger. Einer davon, Petr Heider kam von Lindau nach Weiden, er fällt allerdings wegen eines Nabelbruchs – einer im Eishockey doch eher seltenen Verletzung – aus. Dafür werden Hochkaräter und langjährige Oberliga Cracks wie Barry Noe (Regensburg) und Peter Hendrikson (Selb) auflaufen. Der spektakulärste Neuzugang der Blue Devils ist allerdings ein Stürmer. Der 39jährige Josef Straka lief 41 mal für die tschechische Nationalmannschaft auf und 250 mal in der KHL, dem russischen Pendant zur NHL. Eine Herausforderung für die Lindauer Hintermannschaft. Neu ist auch der Trainer, Milan Mazanec ist Nachfolger von Markus Berwanger und soll mindestens den Vorjahreserfolg, als Weiden als Siebter in die Playoffs kam, erreichen.
Mitentscheidend wird also sein, welches der beiden Teams seine vielen Neuzugänge schneller integriert hat. Angesichts des Vorbereitungsrückstandes werden sich die Islanders sicherlich mehr über Kampfeswillen als über Spielkunst definieren müssen. Aber das soll kein Nachteil sein. Mit der Unterstützung der Fans kann das Vorhaben, das erste Heimspiel zu gewinnen durchaus gelingen. 


Memmingen Indians  (OLS)
Auftakt in der Oberliga: Indians unterliegen den Selber Wölfen
Das Warten hatte ein Ende, endlich war es Zeit für Oberliga-Eishockey am Memminger Hühnerberg. Über 1700 Zuschauer verfolgten das erste Punktspiel der GEFRO-Indians, in welchem man sich jedoch dem Gegner aus Selb mit 1:5 geschlagen geben musste. Das Trainergespann Dietrich/Boldavesko konnte fast aus dem Vollen schöpfen und musste einzig und allein auf den angeschlagenen Patrik Bek verzichten. Das Tor für die Rot-Weißen erzielte Antti Miettinen.
Die Euphorie war spürbar groß und so starteten die Indianer auch in das erste Drittel. Angepeitscht von der großartigen Unterstützung der Fans, war der Bann schon nach sechs Minuten gebrochen: Antti Miettinen schoss das erste Oberligator der 25 jährigen Vereinsgeschichte und brachte die Memminger mit 1:0 in Führung. Die Gastgeber drückten weiterhin munter auf das generische Tor und so war es Anton Barrein, der nach einer abgesessenen Strafe die beste Möglichkeit hatte, um die Führung weiter auszubauen. Doch auch die Gäste aus Oberfranken kamen ein ums andere Mal gefährlich vor das Gehäuse von Joey Vollmer, der wieder einmal glänzend parierte.
Das zweite Drittel konnte getrost den Selber Wölfen zugeschrieben werden, die ihre Cleverness und Erfahrung unter Beweis stellten. In der 25.Minute glich der VER Selb in Überzahl zum 1:1 durch Geisberger aus. In der Folge ereigneten sich weitere Strafzeiten gegen die GEFRO-Indians, die für mehrere Minuten in Unterzahl agieren mussten. So war es Torjäger Piwowarcyzk, der die Gäste nur eine Minute später in Führung brachte. Auch wenn die Indians versuchten den Ausgleich zu erzielen, zeigten sich die Oberfranken eiskalt und zogen mit einem weiteren Doppelschlag von Gare und Piwowarczyk mit 1:4 davon.
Im letzten Drittel fiel dann zu Beginn die endgültige Vorentscheidung, denn Geisberger besorgte das 1:5 für die Gäste. Diese machten es den Maustädtern nur sehr schwer die nötige Gegenoffensive aufzubringen. Das Spiel plätscherte vor sich hin und es waren nur noch vereinzelt Chancen auf beiden Seiten zu sehen, da der VER Selb das Spiel ruhig zu Ende spielte. Gregor Kubail traf in der 52.Minute nur den Pfosten, der den Wölfen den 1:5 Endstand bescherte.
Für den ECDC war es dennoch ein Auftakt, der phasenweise Mut auf die bevorstehenden Aufgaben gemacht hat. Denn schon am Sonntag reisen die GEFRO-Indians zum schweren Auswärtsspiel nach Deggendorf. Am kommenden Freitag kommt es dann schon zum absoluten Derby-Kracher am Hühnerberg, wenn der altbekannte Klassiker gegen den Rivalen aus Sonthofen steigt. Der Vorverkauf für diese Partie läuft bereits auf Hochtouren.


TEV Miesbach  (OLS)
Der TEV reist nach Regensburg
Zum ersten Auswärtsspiel der Saison reist der TEV zu den Eisbären nach Regensburg. Spielbeginn ist am Sonntag um 18 Uhr in der Donau-Arena, vor einer sicherlich stattlichen Kulisse, betrug doch der Zuschauerschnitt in der letzten Saison 2370 pro Partie. Die Gastgeber belegten in der Haupt- und Meisterrunde den 3. Tabellenplatz, schieden jedoch als favorisierte Mannschaft im Play-Off Achtelfinale überraschend aus. Der Sommer wurde genutzt um am Personalkarussell kräftig zu drehen: den 11 Neuzugängen stehen insgesamt 17 Abgänge gegenüber. Und auch an der Bande gab es einen Wechsel: Peppi Heiß ersetzt hier Doug Irwin, der nach Duisburg weiterzog. Die Mannschaft ist nun ausgeglichen besetzt und sicherlich einer der Top-Favoriten auf die Meisterschaft. Spieler wie Holmgren, Alt, Wolsch, Baier, Bosas, Flache, Gajovski, Kronawitter, Pinizzotto gehören zur Creme de la Creme der Oberliga und dürften die Fans wieder zu Jubelstürmen hinreißen.
Für die junge TEV-Mannschaft sicherlich ein Riesenerlebnis in solch einer Arena und vor so einer Kulisse antreten zu dürfen. Es gilt den Respekt und die Nervosität schnell abzulegen und in der Defensive mit höchster Aufmerksamkeit zu agieren, um das Spiel möglichst lange offen gestalten zu können. In der Abwehr steht Michael Kristic als Förderlizenzspieler wieder zur Verfügung stehen, sodass Trainer Wieland, aufgrund des Ausfalls von Martin Lidl, der Sperre von Benjamin Frank und den Karriereende von René Müller nur 5 Verteidiger aufbieten kann.
Die Sturmreihen wurden nochmals leicht umgestellt, Tom Kimmel rückt wieder neben Deml und Stiebinger. Ob Josef Reiter nach seinem Check am Freitag spielen kann ist ungewiss, eventuell rückt Stefano Rizzo neben die beiden Feuerreiter-Brüder Florian und Felix.
„Wir werden dagegenhalten und uns so teuer wie möglich verkaufen, dann sehen wir was dabei herauskommt. Die Mannschaft muss alle Erfahrungen aus den ersten Spielen aufsaugen, damit die Umstellung auf die neue Liga schnellstmöglich erfolgt.“, gibt sich Wieland kämpferisch. 
TEV unterliegt Peiting mit 2:6
Mit einer Niederlage startet der TEV in die OL-Saison 2017/18.  Vor enttäuschenden 360 Zuschauern unterlag der TEV trotz guter Leistung den Gästen aus Peiting. Dabei konnte das 1. Drittel weites gehend ausgeglichen gestaltet werden. Bei 5 gegen 5 erspielte sich der TEV auch gute Chancen, aber musste schmerzhaft erfahren, wie abgeklärt in der Oberliga Strafzeiten bestraft werden. Die Gäste der Treffer durch Kostourek und Krabbat fielen in Unterzahl. Nach dem Anschlusstreffer durch Felix Feuerreiter in der 24. Minute erzeugte der TEV Druck auf das vom stark spielenden Hechenrieder gehütete Tor, kassierte aber mit einem abgefälschten Schuss von der blauen Linie durch Rohrbach postwendend das 1:3. Als dann nach einem Konter der Gäste die Zuordnung im eigenen Drittel nicht stimmte, erhöhte Mayr auf 1:4. Mit Mayr und Wachter agierten 2  Förderlizenzspieler bei den Gästen, da Garmisch am Freitag spielfrei hatte. Deren Sportl. Leiter Tim Regan war vor Ort, um sich persönlich ein Bild von seinen Spielern zu machen. Im letzten Drittel setzte sich JT Hall nach 4 Minuten im gegnerischen Drittel durch und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Beim fälligen Penalty scheiterte er jedoch abermals an Hechenrieder. Als dann Benjamin Frank in der 48. Minute einen einem harten Check eine Matchstrafe kassierte, war die Partie gelaufen. In Unterzahl erhöhten Maier und Dietz auf 1:6. Stefano Rizzo, der im letzten Drittel Josef Reiter ersetzte, der nach einem Check in der neutralen Zone nicht weiterspielen konnte, gelang in der 54. Minute mit einem Penalty zum 2:6 nur noch Ergebniskosmetik. „ Wir haben nicht schlecht gespielt und hatten nach 2. Dritteln eine Schussstatistik von 27:33; eigentlich vernünftig, aber es stand 1:4,“ bilanzierte Trainer Markus Wieland und ergänzte: „ Peiting war abgeklärt in Überzahl, schmerzhaft ist für uns natürlich der Ausfall von Frank und Reiter für Sonntag.“  


Eisbären Regensburg  (OLS)
Eisbären legen mit Derbysieg in Landshut perfekten Start hin
In einem klasse Eishockeyspiel im Eisstadion am Gutenbergweg entführen die Eisbären Regensburg vor 3.093 Zuschauern drei Punkte und zeigen sofort, dass sie eines der Top-Teams der Liga sind.
Über 800 Fans waren aus der Domstadt mit nach Landshut gereist, um dem Auftakt in die neue Spielzeit beizuwohnen. Sie wurden Zeuge davon, dass bei den Eisbären für den privat verhinderten Felix Schwarz DNL-Akteur Davide Vinci ins Aufgebot rückte und dieser zeigte eine tadellose Leistung. Bei den Gastgebern, die mit Billy Trew einen neuen Kapitän gefunden haben, der in den letzten beiden Jahren dieses Amt bei den Regensburgern inne hatte, waren keine Ausfälle bekannt.
Im EVL-Kasten stand Max Englbrecht, ebenfalls mit Regensburger Vergangenheit, wie so einige Spieler bei den Niederbayern und bei den Eisbären war Peter Holmgren der Starting-Goalie. Beide sahen von Beginn an, wie ihre Vorderleute konzentriert zu Werke gingen und zunächst keine Großchancen zuließen. In der 7. Minute wurde es aber zum ersten Mal gefährlich und zwar vor dem Hausherren-Tor. Englbrecht musste einen Schuss von Bosas prallen lassen, Gajovsky war sofort zur Stelle und setzte die Scheibe nur an den Pfosten. Minute 11 bot für den Gast sogar eine noch größere Chance, in Führung zu gehen, denn gleich zwei Landshuter Cracks brummten in der Kühlbox, jedoch war das Eisbären-Visier noch nicht richtig eingestellt. Arnoldas Bosas traf einmal die Latte und einmal den Pfosten, sodass die Gastgeber sich bedanken durften, nicht mit zwei, drei Toren Rückstand in die erste Pause gehen zu müssen.
Eine alte Weisheit im Sport sagt schon immer: Wer vorne die Tore nicht macht, bekommt sie eben hinten. Das lag auch ab Drittel zwei ziemlich schnell in der Luft, denn EVL-Coach Axel Kammerer schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. Landshut nahm im Mittelabschnitt das Zepter in die Hand und drückte immens auf EVR-Goalie Peter Holmgren. Der Deutsch-Schwede bewies aber ein ums andere Mal Ruhe und bewahrte seine Teamkollegen vor einem Rückstand. Als Hauptschiedsrichter Kannengießer, der sehr kleinlich pfiff und nicht wirklich eine Linie erkennen ließ, in der 36. Spielminute Jason Pinizzotto auf die Strafbank beorderte, schlug dessen alter Teamkollege David Wrigley für den EV Landshut zu. Einen Doppelpass auf engstem Raum schloss der Kanadier zur umjubelten 1:0-Führung für die Niederbayern ab. Es dauerte aber nur 35 Sekunden, bis die Eisbären zurückschlugen und den befreienden Ausgleich bejubelten. Diesmal waren die Oberpfälzer in Überzahl, Nikola Gajovsky bestach wieder einmal durch seine Spielmacherqualitäten und bediente Bosas mit einem traumhaften Traumpass. Das 1:1 per Direktabnahme war für den Litauer dann nur noch Formsache (37.).
Somit war für die letzten zwanzig Minuten weiterhin alles offen und schon kurz nach Wiederbeginn hatten die Schützlinge von Eisbären-Dompteur Peppi Heiß die erste dicke Chance. Yannik Baier war in Minute 42 auf und davon, umspielte Max Englbrecht mit einem sehenswerten Move und hatte Pech, dass er am Pfosten des Heimtores scheiterte. Die Eisbären zeigten sich nun wieder von ihrer stärksten Seite und zwangen den Hausherren ihr Spiel auf. Dafür wurden sie auch belohnt. Erneut waren Arnoldas Bosas und Nikola Gajvosky die Hauptakteure, als der nächste Treffer viel. Regensburg gewann im eigenen Drittel die Scheibe, Bosas öffnete mit einem langen Pass auf Gajovsky das Spiel und als der scharfe Rückpass in den Slot kam, lenkte Bosas diesen unhaltbar zur 2:1-Gästeführung ins Netz (46.). Landshut zeigte sich davon beeindruckt und kassierte bereits 130 Sekunden später den nächsten Genickschlag. Jason Pinizzotto arbeitete hart mit Peter Flache in der Ecke, platzierte sich danach im Slot und genau dort brachte Peter Flache das Spielgerät auch hin. Der erfahrene Deutsch-Kanadier Pinizzotto zeigte dort seine Torjäger-Qualitäten und traf trocken zum 3:1 für seine Farben. Landshut versuchte danach nochmal alles, nahm schon gut zehn Minuten vor Ende eine Eiszeit und in der Schlussphase den Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, der Derbysieger hieß aber trotzdem nach 60 Minuten Eisbären Regensburg und das mehr als nur verdient.
Die Truppe von Peppi Heiß überzeugte zum Start viele Skeptiker, die dem Team diesen Auftakt nicht zugetraut hatten. All das stärkt die Vorfreude auf den kommenden Sonntag, an dem das erste Punktheimspiel in der Oberliga Süd gegen Rückkehrer Miesbach ansteht. Die Partie gegen den TEV beginnt um 18.00 Uhr, der Einlass in die Donau-Arena erfolgt ab dieser Saison schon eineinhalb Stunden vor Anpfiff, das bedeutet um 16.30 Uhr. Das Team und die Verantwortlichen freuen sich auf den Startschuss vor heimischer Kulisse, bei dem einiges geboten sein wird.


Starbulls Rosenheim  (OLS)
Starke Starbulls gewinnen zum Auftakt 6:0
Die Starbulls Rosenheim sind erfolgreich in die Spielzeit 2017/18 der Oberliga Süd gestartet. Im Auswärtsspiel beim EHC Waldkraiburg gelang den Grün-Weißen ein deutlicher 6:0-Sieg. Vor knapp 2.000 Zuschauern in der Waldkraiburger Raiffeisen Arena überzeugte die Mannschaft von Manuel Kofler über die gesamte Spielzeit mit einer konzentrierten und disziplinierten Mannschaftsleistung.
Die 1.933 Zuschauer, darunter rund 500 Rosenheimer Fans, sahen beide Mannschaften schwungvoll und offensiv beginnen. Schon nach wenigen Sekunden hatte Michael Baindl die große Chance zur Rosenheimer Führung, scheiterte aber frei vor dem Waldkraiburger Torwart Korbinian Sertl. Auf der Gegenseite hatte Christoph Hradek nach Pass von Lukas Wagner die Riesenmöglichkeit zur Löwen-Führung, verfehlte das Tor, das Starbulls-Keeper Lukas Steinhauer bei seinem Rettungs-Reflex verschob, aber knapp. Im Gegenzug setzte sich Fabian Zick an der Bande durch und bediente Thomas Reichel, der frei vor Torwart Sertl zum 0:1 abschloss.
Waldkraiburg schien geschockt, konnte den spielfreudigen Starbulls jetzt nur noch wenig entgegen setzen und kassiert mehrere Strafzeiten. Mit zwei Mann mehr schlugen die Starbulls dann in der 7. Minute erneut zu. Michael Fröhlich war mit einem satten Schuss von der blauen Linie erfolgreich, der zum 2:0 hoch im linken Eck einschlug. Und auch ein weiteres Überzahlspiel nutzten die Grün-Weißen eiskalt. Erneut zog Fröhlich von der blauen Linie ab, Michael Baindl stand goldrichtig und fälschte unhaltbar zum 0:3 ab (16.). Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.
Im zweiten Drittel erhöhte Matthias Bergmann freistehend vor Korbinian Sertl zum 0:4 (26.); Thomas Reichel hatte die Scheibe in der Rundung erkämpft und perfekt aufgelegt. Es folgte die einzige Phase der Partie, in der die Gastgeber einige Löcher in die Rosenheimer Defensive reißen konnten und für einige Minuten auch die Regie auf dem Eis übernahmen. Brent Norris und Michael Trox (32.) sowie Kenneth Neil (34.) hatten Chancen zu einem Treffer, verfehlten das Gästetor aber jeweils knapp.
In den letzten Spielminuten des zweiten Drittels und im gesamten abschließenden Spielabschnitt hatten die Grün-Weißen aber wieder alles im Griff. Petri Lammassaari fälschte in Überzahl einen Schuss von Tobias Draxinger unhaltbar ins Kreuzeck zum 0:5 ab (42.), ehe Michael Fröhlich in der 48. Minute den Schlusspunkt zum 0:6 setzte. Dominik Daxlberger hatte nach einem schönen Solo per Rückhand perfekt aufgelegt.
Starbulls-Coach Manuel Kofler zeigte sich nach dem Spiel überglücklich: „Wir sind sehr froh, dass wir das Auftaktspiel gewonnen haben. Wir haben uns auf kämpfende Waldkraiburger gut eingestellt, hatten in den ersten Minuten aber auch etwas Glück, dass wir kein Gegentor bekommen haben, denn dann kann das Spiel auch anders laufen. Lukas Steinhauer hat stark gehalten und sich den Shutout verdient. Die gesamte Mannschaft hat eine gute Leistung gezeigt, auf die wir aufbauen können.“
Mit dem klaren Auftaktsieg haben die Starbulls noch einmal kräftig die Werbetrommel für das Heimspiel am Sonntag gegen den EV Landshut gerührt, in dem der Gegner nach seiner 1:3-Auftaktniederlage gegen Regensburg nun unter Zugzwang steht. Das Traditionsderby im emilo-Stadion beginnt um 17 Uhr. Karten gibt es online zum Selbstausdrucken auf www.starbulls.de. Auf alle Fälle wird aber auch an der Tageskasse noch ein ausreichendes Kontingent an Stehplatzkarten zur Verfügung stehen.
„Es wird kuschelig!“ – Starbulls vs. EVL elektrisiert die Massen
Am morgigen Sonntag, den 01.10.2017 ist es endlich wieder soweit: Das Derby zwischen den Starbulls Rosenheim und dem EV Landshut ist zurück auf der Bühne der deutschen Eishockey Landschaft! Wie sehr sich die Fans nach dieser Partie gesehnt haben, merkt man am prächtig verlaufenden Vorverkauf zum Duell Oberbayern gegen Niederbayern!
Wenn am Sonntagabend, 17 Uhr Ortszeit, dass Eröffnungsbully eingeworfen wurde, liegen exakt 954 lange Tage zwischen dem letzten Derby und der diesjährigen Neuauflage im Rosenheimer emilo-Stadion. Damals konnten die Starbulls Cracks das Duell mit 3:0 für sich entscheiden und sorgten zusammen mit den Fans für eine einmalige Stimmung auf den Rängen.
„Wir sind uns sicher, dass es am Sonntagabend im Rosenheimer emilo-Stadion richtig kuschelig zugehen wird! Diese spezielle Atmosphäre hat dieses Duell schon seit Jahrzehnten geprägt und wir als Verantwortliche merken in der Stadt und im Umland schon seit Wochen, wie sehr sich alle auf dieses Kräftemessen freuen. Der bisherige Vorverkauf liegt über Plan und wir erwarten eine unglaubliche Atmosphäre im emilo-Stadion!“, so Vorstand Marcus Thaller.
Der absolute Renner im bisherigen Ticketverkauf sind die Sitzplätze im Eisstadion an der Jahnstraße. Stand Mittwochabend gibt es nur noch sehr vereinzelte Tickets für die Sitzschalen und besonders der „Alles-Klar Block“ meldet quasi schon jetzt: Ausverkauft!
Auch bei den Stehplätzen ist der Run seit Wochen ungebrochen stark und auch hier gilt es schnell zu sein. Um auch allen Kurzentschlossenen die Chance auf Eintritt zu ermöglichen, halten die Starbulls an der Abendkasse rund 1.000 Karten für den freien Verkauf zurück.
Keine Lust auf lange Schlangen? Hier hat der Verein noch einen praktischen Tipp: Über den Starbulls Onlineshop unter https://starbulls.reservix.de/ können zur jeder Tag- und Nachtzeit Tickets gekauft und selbst gedruckt werden! Frei nach dem Motto: „Der frühe Vogel fängt den Wurm und vermeidet unnötiges Anstehen!“.
Für jeden der mit „Online“ nichts anfangen kann und lieber die klassische Variante bevorzugt, gibt’s die Tickets zum Derby gegen den EV Landshut natürlich auch an der Abendkasse zwei Stunden vor Spielbeginn.
„Das Derby zwischen Rosenheim und Landshut ist eines der größten und traditionsreichsten Duelle im deutschen Eishockey und jeder freut sich auf dieses Spiel! Wir auf dem Eis brauchen unseren siebten Mann auf den Rängen“, so Starbulls Trainer Manuel Kofler. 


Selber Wölfe  (OLS)
Perfekter Saisonstart – Wölfe punkten souverän beim Aufsteiger
Unseren Wölfen gelingt ein Start nach Maß in die neue Saison. Am Hühnerberg in Memmingen feiern knapp 400 mitgereiste Wölfe-Fans eine ausgelassene Party. Mit einer konzentrierten Leistung und vier Treffern im zweiten Drittel besiegeln unsere Wölfe den ersten Sieg in der neuen Saison.
Keine 10 Sekunden stehen auf der Uhr, da haben die zahlreich mitgereisten Fans den Torjubel auf den Lippen. Dorr lauert an der blauen Linie und nimmt das Zuspiel aus dem eigenen Drittel auf, scheitert aber an Goalie Vollmer. Auch Schiener versucht sich, diesmal ist der Pfosten im Weg. Im Gegenzug machen es die Indians besser: Aus der ersten wirklichen Chance erzielt der Finne Miettinen den Führungstreffer für die Gastgeber. Unsere Jungs geben aber keineswegs klein bei und drängen auf den Ausgleich. Aber auch aus einer fast zweiminütigen doppelten Überzahlsituation können wir noch kein Kapital schlagen.
In der Anfangsphase dürfen sich die Torhüter auf beiden Seiten nicht über Langeweile beschweren, denn beide Sturmformationen spielen sich einige gute Torchancen heraus.
Unser Coach hat offenbar Zielwasser in den Pausentee gerührt, denn jetzt klappt es mit dem Powerplay.
Zuerst ist es Kolb, der den ersten Treffer in dieser Saison erzielt, dann reißt Piwowarczyk die Arme hoch, das 1:2 – unsere mitgereisten Fans nicht mehr zu halten. Schiener und Gare suchen jetzt die Entscheidung, doch wieder ist es Routinier Vollmer, der eine höhere Führung verhindert.
Aber auch unser Goalie Deske darf sich das ein oder andere Male auszeichnen. Mit einem sensationellen Hechtsprung kratzt er den Puck von der Linie und verhindert den Ausgleich. Kurz vor der Sirene schrauben Gare und Mudryk auf den verdienten Zwischenstand von 1:4 hoch.
Dass unsere Wölfe nichts mehr anbrennen lassen wollen, zeigen sie nach genau 41 Sekunden. Geisberger macht mit dem vierten Überzahltreffer den Deckel drauf. Die einheimischen Fans feuern ihr Team weiterhin an, aber den Gastgebern gelingt es nicht mehr, uns ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. So spielen wir die Zeit souverän runter und fahren einen verdienten Auswärtsdreier nach Hause.
Wölfe-Coach Henry Thom nach dem Spiel: „Ab dem zweiten Drittel haben wir das Tempo hochgehalten und Memmingen zu Strafzeiten gezwungen. Die Chancenverwertung im Überzahlspiel hat uns den Sieg beschert.“


Sonthofen Bulls  (OLS)
Sensationeller Saisonauftakt für den ERC Sonthofen - Bulls besiegen Lindau Islanders mit 5:1
Der ERC Sonthofen startet mit einem 5:1-Erfolg in die neue Saison der Eishockey-Oberliga Süd. Am
Freitagabend besiegten die Bulls die EV Lindau Islanders und feierten einen hervorragenden
Saisonstart. Überschatten wurde der Sieg von einer Schrecksekunde um EVL-Spieler Phillip Gejerhos.
Er wurde in eine Klinik eingeliefert. Ihm geht es aber nach Aussage des Lindauer Trainers Dustin
Whitecotton gut und er ist zum Glück nicht schwerwiegend verletzt.
Nach dem ersten Abtasten beider Teams zu Beginn kam Sonthofen immer gefährlicher vor das Tor.
Marco Sternheimer wurde beispielsweise noch entscheidend gestört, bevor er hätte abschließen
können. Lindau mit einigen wenigen Gelegenheiten, die Andreas Farny in der siebten Spielminute
zum Führungstreffer für die Islanders nutzte. „Anschließend wollte der Sonthofer Goalie nichts mehr
reinlassen“, so der Lindauer Trainer Dustin Whitecotton in der Pressekonferenz nach dem Spiel. Und
Sonthofen kam immer besser ins Spiel: Den überfälligen Ausgleich erzielte Daniel Rau schließlich
nach Zuspiel in der zehnten Minute von Martin Guth, der einen überragenden Tag hatte, sowie Sean
Morgan. Guth war es auch der etwas mehr als eine Minute vor dem Drittelende auf 2:1 für die Bulls
erhöhte. Vladimir Kames und Marco Sternheimer hatten ihm den Puck perfekt zugespielt.
Am Anfang des zweiten Drittels erwischten die Lindauer den besseren Start aus der Kabine.
Sonthofen benötigte ein paar Minuten bis wieder zwingende Aktionen für die Bulls heraussprangen -
Doch Sonthofen hatte ja Martin Guth. Der Spieler mit Nummer 15 auf dem Rücken war heute an vier
der fünf ERC-Tore beteiligt und machte zwei Tore, darunter das in der 34. Minute, selbst. Direkt
danach große Sorgen um einen Spieler aus den Reihen der Islanders: Phillip Gejerhos bleibt an der
Bande hinter dem Tor von Patrick Glatzel liegen. Ein „Check gegen die Bande“ wird von den
Schiedsrichtern vermutet, die den Schuldigen in Sonthofens Nummer 12, Maximilian Hadraschek
sehen und ihn mit einer Spieldauerstrafe vom Eis schicken. Mit einer Trage wird Gejerhos vom Eis
getragen und in eine Klinik eingeliefert. Lindaus Trainer Whitecotton klärt auf der Pressekonferenz
auf: Eine Routinemaßnahme, er ist zum Glück nicht schwerer verletzt. 3:1 nach Drittel zwei. Auf dem
Highlightvideo ist zu erkennen, das Hadraschek die Strafe zu Unrecht kassiert hat. Dennoch wird er
erst wieder beim Auswärtsknaller gegen Memmingen am kommenden Freitag zum Einsatz kommen.
Im letzten Spielabschnitt Sonthofen von Anfang an wacher. In der 43. Minute war Martin Guth „nur“
Vorbereiter. Kapitän Fabio Carciola hatte an der blauen Linie gelauert, wurde von Guth bedient und
erzielte mit einem Schlagschuss das 4:1 für Sonthofen. Den letzten Treffer des Spiels steuerte
schließlich noch Publikumsliebling Marc Sill bei.
Lindau konzentriert sich auf das Heimspiel am Sonntag. Die Bulls müssen dagegen auswärts bei den
Selber Wölfen ran. „Es gibt keine leichten Spiele“, sagte Heiko Vogler zum Schluss. „Wir müssen
weiter voll konzentriert sein - Leichte Gegner gibt es in dieser Oberliga-Süd nicht“, so der Trainer und
sportliche Leiter des ERC Sonthofen.


Wohnbau Moskitos Essen  (OLN)
Moskitos Spiel in Herne abgebrochen
Man konnte den Eindruck bekommen dem Gastgeber Herner EV kam der Abbruch des Spiels gegen die Wohnbau Moskitos nach 8:30 Minuten ganz recht, denn bis dahin waren die Gäste die spielbestimmende Mannschaft. Allein Andrej Bires hatte außer seinem Tor zur 1:0 Führung noch zwei gute Chancen. Niklas Hildebrand, Julien Pelletier und Julian Lautenschlager drängten ebenfalls auf das von Christian Wendler gehütete Herner Tor. Doch bereits nach etwa vier Minuten unterbrach Hauptschiedsrichterin Hertrich die Begegnung, weil die Eismeister den Nebel nicht in den Griff bekamen. Gut eine Minute später die nächste Unterbrechung, beide Mannschaften gingen in die Kabine. Nach Wiederanpfiff zeigten die Moskitos wiederum ihre Bereitschaft die Begegnung zu Ende zu bringen und hätten das auch nach der nächsten Unterbrechung wieder getan. Doch nach 8:30 Minuten wurde das Spiel dann letztlich abgebrochen. Das Wiederholungsspiel findet am kommenden Dienstag, 03.10. statt, voraussichtlich um 19:30 Uhr. Zunächst bleibt den Moskitos aber nur, sich am Sonntag beim nächsten Derby gegen die Füchse aus Duisburg auszutoben und nach Möglichkeit die ersten Punkte zu holen.


Crocodiles Hamburg  (OLN)
Crocodiles können sich trotz starker Leistung nicht belohnen
Am Freitagabend haben die Crocodiles ihr erstes Saisonspiel in Duisburg knapp verloren. Nach 60 Spielminuten mussten sich die Hamburger mit 5:2 geschlagen geben.
Dabei sah es anfangs gar nicht schlecht aus. Nach gut fünf Minuten ging das Team in Überzahl durch André Gerartz in Führung. Anschließend zeigten die Füchse allerdings, dass sie das Powerplay ebenfalls beherrschen. Noch vor Drittelende drehten die Gastgeber durch zwei Überzahl-Tore von Robin Slanina und Sam Verelst die Partie.
Im zweiten Drittel hielten die Crocodiles weiter gut dagegen, mussten in der 26. Minute jedoch das 3:1, erneut durch Sam Verelst, hinnehmen. Die Mannschaft um Kapitän Christoph Schubert gab sich nicht geschlagen. So war es fünf Minuten später ausgerechnet Ex-Duisburger Norman Martens, der in Überzahl mit einem Rückhandschuss den Anschlusstreffer markierte.
Der knappe Zwischenstand versprach ein spannendes letztes Drittel. Doch getrieben von den lautstarken Fans übernahmen die Füchse die Oberhand und bauten in der 47. Spielminute ihre Führung aus. Das 4:2 der Gastgeber erzielte Marco Habermann.
In den letzten Minuten setzten die Crocodiles alles auf eine Karte, warfen alles nach vorne. Anstelle eines Anschlusstreffers fiel allerdings nur noch das 5:2 durch Björn Barta.
Trainer Herbert Hohenberger war mit der Leistung seiner Mannschaft nach der Partie trotzdem zufrieden: „Wir wussten, dass es gegen Duisburg ein schweres Spiel wird. Aber wir haben uns bis zum Schluss gut verkauft. Uns sind ein paar Fehler unterlaufen, trotzdem war es gegen den Titelfavoriten lange ein sehr enges Spiel. Wir brauchen jetzt die Köpfe nicht hängenlassen. Sonntag geht es weiter.“


Herner EV  (OLN)
Herner EV - ESC Wohnbau Moskitos nach 8:30 Minuten abgebrochen
Während beim Anpfiff des Ruhrpott-Derbys Herner EV gegen die Essener Moskitos vor vollem Haus die Sicht am Herner Gysenberg noch einigermaßen akzeptabel war, stellte sich dann leider sehr schnell heraus dass an diesem Abend ein reguläres Spiel nicht möglich sein sollte. Eine auch zur Abendzeit noch hohe Außentemperatur im Zusammenspiel mit einer hohen Luftfeuchtigkeit führte sehr schnell zu dichtem Nebel auf dem Eis. Bereits in den ersten Minuten musste die Partie das erste Mal unterbrochen werden, bei gespielten 5:15 Minuten wurden beide Teams kurzzeitig in die Kabine geschickt. Da beide Mannschaften weiter spielen wollte wagte Hauptschiedsrichterin Nicole Hertrich einen dritten Anlauf. Allerdings vergeblich, bei gespielten 8:30 Uhr wurden beide Mannschaften erneut vom Eis genommen. Im Sinne der Fürsorgepflicht gab es für das Schiedsrichtergespann keine Alternative. Zu groß wäre ohne Sicht die Verletzungsgefahr für die Spieler gewesen. Damit war der Spielabbruch nach der in der Spielordnung vorgesehenen Wartezeit unvermeidbar.
Nach längeren Diskussionen wurde von beiden Vereinen als Wiederholungstermin Dienstag, der 3. Oktober 2017 akzeptiert. Die verkauften Eintrittskarten behalten für diesen Termin ihre Gültigkeit. Der Herner EV bedauert diesen Spielabbruch und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten, hatte aber auf diese extremen Witterungsbedingungen keinen Einfluss.


Buchloe Pirates  (BYL)
Die Kaltschnäuzigkeit fehlt - ESV Buchloe verliert nach ordentlicher Leistung auch das Vorbereitungsrückspiel in Landsberg
Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zur 2:6 Heimniederlage vergangenen Sonntag verloren die Buchloer Piraten am Freitagabend auch das Rückspiel beim HC Landsberg mit 0:3 (0:1, 0:1, 0:1). Ausschlaggebend dafür war vor allem die fehlende Effektivität der Rot-Weißen vor dem gegnerischen Tor. Denn über weite Strecken begegneten sich beide Kontrahenten in einer fairen Partie auf Augenhöhe. Die Landsberger waren in den entscheidenden Momenten dann aber schlichtweg kaltschnäuziger vor dem Tor und verließen somit als Sieger das Eis, während die Buchloer durch ihre schwache Chancenverwertung ein besseres Ergebnis oder sogar einen Sieg verpassten.
Nachdem die Buchloer letzten Sonntag gerade einmal drei Verteidiger aufbieten konnten, kehrten mit Maximilian Raß und Simon Beslic zumindest wieder zwei weitere Abwehrspieler zurück. Dafür musste Trainer Topias Dollhofer neben Mario Seifert, Christopher Lerchner, Erik Schönberger und Pavel Vit auch auf Angreifer Marc Weigant verzichten. Dennoch präsentierten sich die Gennachstädter deutlich kompakter als im Hinspiel und starteten auch etwas besser als die Lechstädter in das Nachbarschaftsduell. Die ersten Warnschüsse auf den Kasten von HCL-Tormann Christoph Schedlbauer blieben aber anfangs zu harmlos oder zu unplatziert. So parierte Schedlbauer gleich zweimal gegen Christoph Heckelsmüller und hatte bei einem Versuch von Timo Rauskolb auch Glück, dass dieser haarscharf am Gehäuse vorbeiging (8./9.). Praktisch aus dem nichts fiel dann nach elf Minuten auf der Gegenseite die Führung für die Hausherren durch Bohumil Slavicek. Beflügelt durch diesen Treffer gehörten die nächsten Minuten fast ausschließlich den Landsbergern, die das Tor von ESV-Schlussmann Alexander Reichelmeir nun ein ums andere Mal unter Beschuss nahmen. Doch Reichelmeir und der Pfosten verhinderten Schlimmeres. Gegen Ende des Startdrittels befreiten sich die Freibeuter schließlich wieder etwas aus der Umklammerung und trafen sogar zum vermeintlichen Ausgleich. Aber die Schiedsrichter gaben den Treffer nicht, da ein Buchloer die Scheibe angeblich mit der Hand über die Linie befördert hatte (19.).
Mit dem knappen 0:1 Rückstand ging es somit in den Mittelabschnitt, der auf beiden Seiten recht munter begann. Allerdings blieben die beiden Abwehrreihen zunächst wachsam. Während es also weiter sehr ausgeglichen und offen blieb, nutzten die Hausherren im Stile einer Spitzenmannschaft nach 31 Minuten eine kleine Buchloer Unachtsamkeit eiskalt aus. Markus Kerber hatte nach einem Scheibengewinn aus spitzem Winkel zum 0:2 getroffen, was auch gleichzeitig der Spielstand nach 40 Minuten war.
Auch im Schlussdurchgang sahen die 482 Zuschauer zwei nahezu ebenbürtige und gleichwertige Mannschaften. Einziger Unterschied blieb - wie schon in den beiden Abschnitten zuvor - die Chancenverwertung. Denn die Buchloer schafften es auch im finalen Drittel nicht, den Puck im Tor von Schedlbauer unterzubringen.  So scheiterten sowohl Alexander Krafczyk als auch Martin Zahora in Unterzahl (44.). Auch nach fast sechs Minuten in Folge mit einem Mann weniger, die die Piraten schadlos überstanden, wollte dem glücklosen ESV einfach kein Torerfolg gelingen. Markus Vaitl vergab per Direktabnahme ebenso wie Martin Zahora und David Vycichlo in der Schlussphase. Statt dem längst verdienten Ehrentreffer trafen die Riverkings durch Thomas Fischer sieben Sekunden vor der Schlusssirene sogar noch mit einem Empty-Net-Tor ins mittlerweile verwaiste Buchloer Tor zum 0:3 Endstand.
Zum Abschluss der Vorbereitung treffen die Buchloer am Sonntag nun noch zu Hause auf den EV Bad Wörishofen. Spielbeginn gegen den Nachbarn aus der Kurstadt ist um 18 Uhr.


Kempten Sharks  (BLL)
Die Sharks aus Kempten gewinnen mit einer Rumpftruppe bei den Falcons aus Pfronten 4:5 n.P
Die Sharks mussten in Pfronten auf etliche Spieler verzichten und traten mit nur 12 Feldspieler
in Pfronten an. Mit dabei war auch der junge Lukas Baader vom Kooperationsverein EV Füssen.
Eine große Unterstützung waren dabei die mitgereisten Fans, die das Spiel fast zu einem Heimspiel machten. Auffällig ist bereits jetzt, im Gegensatz zu den vergangenen Spielzeiten,
dass ein großer Zusammenhalt auf und neben dem Eis zu spüren ist.
Die Sharks legten mutig los und hatten bereits zu Beginn große Möglichkeiten. Dabei lief man aber in den ersten fünf Minuten in zwei Konter der clever agierenden Falcons aus Pfronten.
So stand es etwas überraschend 2:0 für die Heimmannschaft. So ging es auch in die erste Drittelpause.
Auch zu Beginn des zweiten Drittels lies die routinierte Mannschaft der Pfrontener Falcons
die Hintermannschaft der Kemptener immer wieder schlecht aussehen. Nachdem die Pfrontener in der 31 Minute eine 2+10 Minuten Strafe erhielten, drehte sich das Übergewicht wieder zu Gunsten der Sharks. In der 33. Minute war es Aschenbrenner der die Sharks in zweifacher Überzahl auf 2:1 heran brachte. Mit diesem Ergebnis ging es in die zweite Drittelpause.
Zu Beginn des letzten Drittels machten die Sharks enorm Druck und belohnten sich mit einer sehenswerten Kombination mit dem 2:2 erneut durch Aschenbrenner in der 45. Minute.
Die kalte Dusche erfolgte allerdings nur vier Minuten später, als Schön in Überzahl die Scheibe vor dem Tor abfälschte und so die Heimmannschaft wieder mit 3:2 in Führung brachte.
Wer jetzt dachte, dass bei den Sharks die Kräfte schwinden, sah sich eines besseren belehrt.
Immer wieder rollten die Angriffswellen auf das Tor der Falcons. Belohnt wurde dies durch ein sehenswertes Solo von Verteidiger Phillip Stalla, der im Nachschuss den Prontener Torwart zum 3:3 bezwingen konnte.
Das Spiel ging jetzt hin und her.  Beide Mannschaften hatten die Möglichkeiten das Spiel für sich zu entscheiden. Die Torhüter beider Mannschaften hatten jedoch etwas dagegen.
So ging es auch in die Verlängerung in der beide Mannschaften wieder viele Chancen generierten.
Ein Torerfolg blieb jedoch aus.
Somit müsste das Penaltyschiessen entscheiden.
Für Pfronten traf Wiedemann und für Kempten Henkel nach den ersten drei Schützen.
Somit musste der nächste Treffer entscheiden. Es bedarf jedoch weiterer sechs Schützen, bis Tobi Epp die Partie für die Sharks mit einem blitzsauberen Penalty entscheiden konnte und zum 4:5 traf.
Fazit: Ein freundschaftliches Allgäuer Derby, das im Laufe des Spiels immer besser wurde und einen verdienten, da nie aufsteckenden Sieger, mit den Sharks aus Kempten hatte.
Spielabsage
Das morgige Spiel gegen die Silzer Bulls in Kempten muss auf Grund eines  technischen Defekts der Eismaschine abgesagt werden.


Pinguine Königsbrunn (BLL)
Unerwarteter Sieg nach Verlängerung
Einen überraschenden Erfolg feierte der EHC Königsbrunn auswärts gegen den ligenhöheren EV Füssen. Nach einer fairen, aber sehr intensiv geführten Partie waren die Brunnenstädter in Overtime siegreich gegen den Altmeister.
In seinem letzten Vorbereitungsspiel nutzte Füssens Coach Thomas Zellhuber die Gelegenheit um seine Reihen zu testen und gönnte Top-Scorer Nikolas Oppenberger eine Pause. Bei Königsbrunn fehlten Lukas Fettinger und Hans-Jörg Traxinger, ansonsten konnte EHC-Trainer Alexander Wedl auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Zu Beginn agierten beide Teams noch recht vorsichtig, erst mit der Zeit erarbeiteten sich die Mannschaften ihre Möglichkeiten. Königsbrunn versteckte sich nicht und nutzte gleich in der vierten Minute das erste Überzahlspiel zum 1:0. Hayden Trupp setzte Patrick Zimmermann gekonnt in Szene, dieser sorgte so für die frühe Führung der Königsbrunner. Füssen zeigte sich davon nicht sonderlich beeindruckt und erarbeitet sich immer wieder Torgelegenheiten, in der 13. Spielminute rettete der Pfosten die Führung der Gäste. Nur eine Minute später vergab der Füssener Angreifer Marvin Schmid freistehend vor Königsbrunns Goalie Markus Kring. Bis Ende des Drittels fielen aber keine Treffer mehr. Auch im zweiten Drittel agierte Königsbrunn wieder aus einer sicheren Defensive heraus und kam erneut zu Möglichkeiten. Füssen zeigte zwar immer wieder gefälliges Kombinationsspiel, konnte aber keinen Profit daraus schlagen. EHC-Goalie Markus Kring war durch Direktschüsse nicht zu bezwingen und lieferte wieder eine tadellose Partie ab. In der 31. Spielminute zappelte der Puck erneut im Füssener Tor, doch der Schiedsrichter erkannte den Treffer wegen Torraumabseits nicht an. Dafür traf Moritz Lieb in der 35. Spielminute, wieder war der EHC in Überzahl und zeigte sich in Torlaune. Füssen reagierte mit wütenden Angriffen, der Königsbrunn produzierte vermehrt Strafzeiten. Der Altmeister hatte dann sogar doppelte Überzahl und schnürte Königsbrunn gnadenlos ein, doch der EHC hatte das Glück des Tüchtigen und rettete sich schließlich in die Pause. Auch im letzten Drittel handelten sich die Brunnenstädter gleich wieder eine Strafzeit ein, der erste Füssener Treffer lag in der Luft. Doch erst in der 51. Spielminute fiel der hochverdiente Anschlusstreffer. Beim EHC machte sich jetzt der Kräfteverschleiß bemerkbar, die Mannschaft hatte sich bis dahin körperlich stark und gnadenlos effizient präsentiert. In der 56. Spielminute fiel dann auch noch das schön herausgespielte 2:2 für die Gastgeber. In der letzten Spielminute hätte der Füssener Angreifer Tobias Meier alles klar machen können, doch auch dieses Mal war Torgigant Markus Kring wieder zur Stelle. Die Entscheidung musste also in der Verlängerung fallen, doch ausgerechnet in eigener Überzahl fing sich der Füssener Goalie Jorde einen Schuss von Henning Schütz ein, der eigentlich ein Befreiungsschlag vor der blauen Linie war. Königsbrunn gewinnt glücklich, aber nicht unverdient gegen Altmeister Füssen. Die Gastgeber zeigten tolles Eishockey, agierten an diesem Abend aber eher glücklos vor dem Tor.
Mit seiner Mannschaft war EHC-Coach Alexander Wedl nach der Partie sehr zufrieden: „Das Team hat einen weiteren Schritt nach vorne gemacht, heute haben wir uns gegen einen guten Bayernligisten stark präsentiert. Die Mannschaft hat gefightet und ist kompakt gestanden. Im nächsten Spiel gegen Ulm dürfen wir aber nicht nachlässig werden.“


Eisbären Heilbronn  (RLSW)
Zielstrebige Eisbären überraschen Schwenningen
Die Regionalliga-Saison 2017/18 hat für die Eisbären Heilbronn mit einem 9:3 (5:0, 3:2, 1:1)-Sieg gegen die Fire Wings Schwenningen begonnen.
Obwohl viele Fans bei sommerlichen Temperaturen den Biergarten der Eishalle vorgezogen hatten, legten die Eisbären gleich einen Traumstart hin. Nicht mal eine Minute war gespielt, als Stefano Rupp die Scheibe auf Felix Kollmar passte. Dessen Schuss konnte Schwenningens Keeper Fabian Hoppe zwar noch abwehren, doch dann war es Neuzugang Rupp vorbehalten, bei seiner Premiere für die Eisbären im Nachschuss das erste Saisontor zu erzielen.
Die Eisbären wussten mit zielstrebigem Offensivspiel zu gefallen. Wie am Faden aufgezogen schwirrten die Pässe so millimetergenau von Schläger zu Schläger, dass die Gäste vom Neckarursprung oft nur staunend zuschauen konnten. Eine solche Puckstafette brachte nach knapp vier Minuten bereits das 2:0. Patrick Luschenz schickt Igor Filobok auf der rechten Seite steil, der leitet direkt weiter auf den am langen Pfosten freistehenden Benjamin Brozicek, der keine Mühe hat zum 2:0 einzuschieben. Auch beim 3:0 durch Patrick Luschenz (10. Minute) war Igor Filobok wieder derjenige, der dem Torschützen die Scheibe direkt auf den Schläger zirkelte.
Das frühe 3:0 sorgte für große Verunsicherung bei den Gästen, die in den Folgeminuten gleich zweimal kurz hintereinander neben dem eigenen Tor die Scheibe vertändelten. Nutznießer war in der 14. Minute erst Stefano Rupp, der seinem Gegenspieler die Scheibe abluchste, sich einmal um die eigene Achse drehte und zum 4:0 einschob. Nicht mal eine Minute später sahen die 346 Zuschauer quasi eine Wiederholung dieser Szene. In der Hauptrolle diesmal: Daniel Steinke. Auch der vom Verteidiger zum Stürmer umfunktionierte Routinier stibizte den Puck vom Schläger seines Gegners und netzte unbedrängt zum 5:0 ein – ein Treffer, der schon mehr als die Vorentscheidung bedeutete.
In den zweiten 20 Minuten machten die Gastgeber dort weiter, wo sie aufgehört hatten – sie suchten zielstrebig den Weg zum Tor. Bis sie das Gehäuse der Gäste jedoch gefunden hatten, dauerte es etwas mehr als fünf Minuten: Kapitän Stefan Schrimpf erhöhte auf 6:0. Auch wenn Stefan Schäfer in der 28. Minute der Anschlusstreffer zum 6:1 gelang, konnten die Fire Wings ihren Gegner kaum in Bedrängnis bringen. Im Gegenteil, denn Felix Kollmar und Benjamin Brozicek schraubten den Spielstand in der 33. Minute mit einem Doppelschlag innerhalb von 20 Sekunden auf 8:1. Dennis Böhm verkürzte in der 35. Minute noch auf 8:2.
Im Schlussdrittel verlor die Partie dann deutlich an Fahrt. Die Eisbären lagen uneinholbar in Front und beschränkten sich aufs Nötigste, was den Gästen mehr Raum verschaffte und schon nach 23 Sekunden das 8:3 durch Andreas Erlenbusch brachte. Erst in der Schlussphase zog der Vizemeister das Tempo nochmal an, nachdem Vasilios Maras in der 56. Minute auf 9:3 erhöht hatte. Und beinahe hätte Robin Platz das Ergebnis noch zweistellig gemacht, doch klatschte sein Schuss acht Sekunden vor dem Ende an die Querlatte.
“Wir haben heute durch die Bank eine sehr starke Leistung gebracht”, zeigte sich Trainer Sascha Bernhardt mit dem Saisonstart hochzufrieden. Dabei lobte der Coach auch seine Neuzugänge: “Stefano Rupp hat bestätigt, dass er weiß, wo das Tor steht. Er hätte sogar noch ein, zwei weitere Tore machen können. Und Adrian Kolar wurde nicht umsonst zum Spieler des Abends gewählt. Er hat hinten drin ganz stark gespielt und mit klugen Pässen die Stürmer bedient. Und Vasi Maras ist ja eigentlich gar kein richtiger Neuzugang. Aber auch er hat stark gespielt und hat sich sein Tor redlich verdient.”
Auch Alexander Keterling zeigte sich nach seinem ersten Spiel als Co-Trainer hochzufrieden: “Das Team hat super gespielt und hat auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Die ersten drei Punkte sind im Kasten, aber am Dienstag wartet mit Bietigheim nochmal ein ganz anderes Kaliber. Und da beginnt das Spiel wieder bei 0:0. Deshalb dürfen wir uns auf den Lorbeeren von heute nicht ausruhen, sondern müssen uns nun auf Bietigheim konzentrieren.”


Diez-Limburg Rockets  (RLW)
Rockets drehen Zwei-Tore-Rückstand gegen Neuss und holen den ersten Saisonsieg
Niemand hatte gesagt, es würde einfach werden. Dafür ist der letztjährige Halbfinalist Neusser EV schlichtweg zu stark. Und auch wenn die Gäste gerne auf „Understatement“ machen: Dieser NEV, in großen Teilen eingespielt, gespickt mit zahlreichen jungen, schnellen und technisch starken Spielern, dazu mit einem bestens aufgelegten Keeper Ken Passmann wird auch in der neuen Saison in der Regionalliga West wieder sportliche Akzente setzen. So wie phasenweise auch in der Diezer Eissporthalle, in der die Gäste zwischenzeitlich und verdientermaßen mit 3:1 führten. Doch die EG Diez-Limburg drehte die Partie noch und holte sich am Ende ebenso verdient die drei Punkte beim 5:3 (1:2,2:1,2:0)-Heimsieg. Der erste Saisonsieg für die Rockets - auch wenn noch viel Luft nach oben bleibt.
Drei Minuten brauchte es nur für den ersten kleinen Rückschlag der neuen Saison: Alexander Zaslavski (3.) traf zur 1:0-Führung für die Gäste, auch, weil die Rockets spürbar noch nach Ordnung suchten. Sechs Siege in der Vorbereitung sind ja gut und schön, aber so sehr man sich etwa von den Vergleichen mit Nijmegen einen harten sportlichen Wettkampf erwartet hatte, konnten die Duelle mit den Holländern nicht im Ansatz das simulieren, was ein gestandener Regionalligist wie Neuss auf das Eis bringt: Frühes Pressing, viel Druck auf den scheibenführenden Akteur, schnelle Konter, präsentes Körperspiel - es brauchte fast ein halbes Spiel lang, bis sich die EGDL in der Liga akklimatisiert hatte.
Nur gut, dass individuelle Nadelstiche dafür sorgten, dass die Rockets dennoch im Spiel blieben. Marc Hemmerich etwa traf nach 18 Minuten sehenswert humorlos in Überzahl von der blauen Linie in den Torwinkel. Die prompte Antwort von Neuss? Eine Minute später traf Jaime Nicola Lindt zur erneuten Führung der Gäste (19.).
Der finale Weckruf war das freilich noch nicht. Diez-Limburg blieb auch zu Beginn des zweiten Drittels auf der Suche nach der Form, kassierte in Unterzahl den dritten Gegentreffer durch Christian von Berg (26.). Weil man zudem in der Folge eine doppelte Überzahlsituation ungenutzt ließ, galt es das Schlimmste zu befürchten. Es brauchte zwei weitere Verteidigertore, um die Rockets final auf Spur zu bringen: Marc Hemmerich in einfacher Überzahl (33.) und Tim Ansink (36.) glichen zum 3:3 aus.
Erst in dieser zweiten Spielhälfte ab der 30. Minute erarbeitete sich die EGDL das spielerische Übergewicht, um die Partie zu drehen und sie auch verdient zu gewinnen. Das Torschussverhältnis sprach am Ende mit 49:26 klar für die Gastgeber, die durch Matt Fischer (50.) und Julian Grund (53.) den 5:3-Sieg herausschossen. Gleich zwei Mal waren die Rockets im Nachschuss erfolgreich gegen den starken NEV-Keeper Ken Passmann.
„Wir stehen am Anfang der Saison, deshalb war das heute noch relativ rohes Eishockey“, sagte NEV-Trainer Andrej Fuchs. „Jeder hat so mit seinen Problemen zu kämpfen. Auf beiden Seiten wurden noch zu viele Fehler gemacht. Ich kann Arno und Diez-Limburg nur zum Sieg gratulieren.“ Auch Rockets-Trainer Lörsch fand deutliche Worte: „Ein verkrampftes und nicht schön mit anzusehendes Spiel. Viele Stockfehler, viele Abstimmungsfehler, der erste Pass kam zu spät, die Scheibe wurde zu wenig zum Tor gebracht. Gerade am Anfang der Saison musst du die einfachen Dinge richtig machen. Das haben wir heute zu selten getan und dem Gegner damit auch die Türe geöffnet für dessen Tore. Aber unter dem Strich steht da ein Sieg. Es wäre falsch zu sagen, wir haben alles richtig gemacht. Es wäre aber auch falsch zu sagen, wir haben alles falsch gemacht.“
Ein doppelter Dank zum Schluss: Der Eis- und Rollsportclub Diez sorgte mit einer Vorführung für eine sehr schöne Einstimmung in den Eishockeyabend. Und die Fans des Neusser EV, mit einem Fanbus angereist, sorgten mit knapp 25 Anhängern, Fahnen, Trommeln und Gesängen für eine schöne Stimmung im in der Regionalliga ansonsten oftmals recht verwaisten Gästeblock.


Dinslaken Kobras  (RLW)
Kobras müssen sich dem Vizemeister knapp geschlagen geben
Es war ein stimmungsvoller Saisonauftakt in der Schlangengrube: Ein abgedunkelter Einlauf der Spieler, jeder von ihnen hatte einen Nachwuchs-Crack an der Hand und auf dem Eis wurde eine große Kobra-Fahne geschwenkt. Und am Ende des Tages wäre es fast wäre es zu einem kleinen Eishockey – Wunder gekommen, doch dies blieb bei der 2:4 – Heimniederlage der Kobras gegen die Ratinger Ice Aliens aus. Dennoch waren irgendwie alle Beteiligten im Großen und Ganzen mit dem Gesehenen zufrieden. Beim Sieger liegt dies in der Natur der Sache, doch auch bei den Fans und Verantwortlichen der Giftschlangen wusste man die gezeigte Leistung der Mannschaft richtig einzuordnen. Quasi ohne Vorbereitung, lediglich mit ein paar Trainingseinheiten auf fremden Eis zur Sperrstunde ausgestattet, taten die Dinslakener das, was sie am besten können: Kämpfen bis zum Umfallen und über den Kampf zum Spiel finden. Verzichten mussten sie dabei auf die Mithilfe von Michal Plichta, der wegen einer Spieldauerdisziplinarstrafe aus dem letzten Playoff-Spiel der vorherigen Saison gesperrt war und auf Sebastian Haßelberg, der aus beruflichen Gründen mindestens für die nächsten 6 Wochen nicht das Kobra-Trikot überstreifen kann. Dafür fügten sich insbesondere die in der letzten Spielzeit abwesenden Joey Menzel, Tim Cornelißen und Sven Linda nahtlos in das Mannschaftsgefüge ein, als wären sie nie weggewesen. Letztgenannter trägt auch wieder das Kapitäns – C auf seiner Brust. Ebenso konnte Neuzugang Arthur Erhardt andeuten, dass er eine Verstärkung sein wird.
Allerdings mussten sich die Kobra-Fans In den ersten 10 Minuten mehrfach auf die Lippen beißen, denn in dieser Zeitspanne lief bei den Hausherren noch nicht viel zusammen. Große Abstimmungsprobleme in der Hintermannschaft, wohl das diesjährige Prunkstück des Teams, wusste der Vizemeister der letzten Saison gnadenlos auszunutzen. Zur Halbzeit des ersten Drittels ließ die Leistung der Sikorski - Truppe nichts Gutes erahnen, stand es doch schon 2:0 aus Sicht der Gäste vom Sandbach. Doch langsam aber sicher bissen sich Daniel Pleger und Co. in die Partie hinein und die Dominanz der Gäste begann zu schwinden. Von nun an konnten die Kobras eigene Tormöglichkeiten kreieren, scheiterten aber immer wieder an ihrer fehlenden Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse oder am Gäste-Keeper Christoph Oster.
Dennoch waren es erneut die Ratinger, die den nächsten Nadelstich setzten. Das 0:3 durch ihren Importspieler Stepan Kuchynka in der 28. Spielminute war ein Schlag in die immer größer werdenden Bemühungen der Hausherren. Doch diese ließen nicht die Köpfe hängen, sondern machten dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Und konnten sich in der 31. Spielminute erstmalig belohnen. Kevin Wilson hatte sich an der gegnerischen blauen Linie freigestohlen und ließ Christoph Oster beim ersten Saisontor der Giftschlangen keine Chance. Dies machte bei der Mannschaft weitere Kräfte frei und es wurde um jeden Quadratmillimeter Eis erbittert gekämpft. Neun Minuten vor der Schlusssirene bekamen die Ratinger in Person von Marvin Moch einen Penalty zugesprochen, doch Felix Zerbe im Tor der Hausherren konnte parieren und hielt sein Team somit im Spiel. Und als Sven Linda drei Minuten vor dem Ende den vielumjubelten Anschlusstreffer erzielte, nährte er damit die Hoffnung der Kobra-Fans auf ein kleines Eishockey – Wunder. Doch diese Hoffnung wurde bereits 46 Sekunden später wieder zerstört, als Pascal Behlau mit dem vierten Ratinger Treffer das Endergebnis herstellen konnte.

Das es hätte auch anders ausgehen können, bestätigte Aliens-Trainer Jacobs in der anschließenden Pressekonferenz, der ein wenig mit der Tatsache haderte, dass seine Mannschaft nach 10 Minuten etwas das Tempo herausnahm und damit unweigerlich den Kobras damit half, ins Spiel zu kommen. Auch Kobra-Coach Sikorski lobte eine nie aufgebende und kämpfende Kobra-Truppe, wies aber auch darauf hin, dass dies aufgrund der schlechten Vorbereitung momentan alles sei, was man anzubieten habe. Die spielerischen Defizite würden erst im Laufe der Saison behoben werden können.
Die Tatsache, dass die Mannschaft mit großem Applaus in die Kabine verabschiedet wurde, ist allerdings ein sicheres Indiz dafür, dass die Kobra-Fans die Leistung ihres Teams unter den gegebenen Umständen richtig einzuschätzen wissen.



Bären Neuwied  (RLW)
Bären kontern den Meister aus
Ende September ist im Eishockey noch nicht die Jahreszeit, in der die Bäume in den Himmel wachsen. Die Saison ist noch jung – in der Regionalliga West waren es am Freitagabend die ersten 60 Minuten -, aber was der EHC „Die Bären“ 2016 in Hamm aufs Eis brachte, hinterließ schon einmal Eindruck. Mit 5:2 schlugen die Neuwieder den amtierenden Meister und setzten eine erste Duftmarke. „Wir haben auch noch unsere Baustellen, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit der Leistung und froh, dass wir die ersten drei Punkte geholt haben“, sagte EHC-Trainer Jens Hergt nach der Schlusssirene.
Nichts sehen, nichts hören, nichts fühlen – zunächst war es nur der dichte Nebel, der es einem im Maxipark schwer machte, den Überblick zu behalten. Die weiteren Sinne der Hammer Fans legten die Bären mit zunehmender Spielzeit ebenfalls mehr und mehr lahm. Als Moritz Schug in der 37. Minute zum 4:1 für die Bären traf, machten sich im Eisbären-Lager die große Stille, Enttäuschung und Emotionsfrost breit. „Lange nicht mehr so ein schlechtes Spiel gesehen“, schimpfte einer der Fans, als die Niederlage beschlossene Sache war. „Powerplay? Gibt heute doch eh nichts“, waren sich die Fans hinter dem Neuwieder Tor einig, als Hamm zu Beginn des Schlussabschnitts in Überzahl auf dem Eis stand. Aber man spielt bekanntermaßen auch immer nur so stark, wie es der Gegner zulässt. Und die Deichstädter ließen im ersten Saisonspiel nicht viel zu. Bereits nach fünf Minuten entfachten sie mit zwei starken Wechseln Druck auf das Tor von Sebastian May, sodass die Führung durch Sven Schlicht ins Bild passte (7.). Die Bären konnten dieses Gefühl zunächst jedoch nur 56 Sekunden lang auskosten, ehe Robin Loecke von hinter dem Tor Felix Köllejan auf dem falschen Fuß erwischte und ausglich. Nun standen sich zwei Mannschaften gegenüber, die mit offenem Visier agierten, was zu einigen guten Einschlussgelegenheiten auf beiden Seiten führte. „Optisch hatten wir mehr, aber Neuwied die besseren Gelegenheiten“, stellte Hamms Coach Ralf Hoja fest. Die Chancen resultierten aus Zuordnungsschwierigkeiten in der Abwehr des Meisters, der in der elften Minute Michael Jamieson zu viel Platz ließ. Dass der US-Import der Deichstädter das bestraft, hatte er bereits in den Vorbereitungspartien angedeutet. Auch in seinem ersten Pflichtspiel für den EHC trug er sich nach Sven Schlichts Querpass in die Torschützenliste ein (11.).
„Entscheidend waren die Konter. Uns fehlten in diesen Situationen Tempo und Zuordnung“, analysierte Hoja. May vereitelte zunächst noch Alleingänge von Jamieson (25.) und Willi Hamann (27.), musste zwischen der 34. und 39. Minute dann aber, alleine gelassen von seinen Vorderleuten, dreimal die Scheibe aus seinem Netz holen. Nun machte sich bemerkbar, dass der EHC das Tore schießen in dieser Saison offenbar besser verteilen kann als zuletzt. Hatte im ersten Abschnitt die Jamieson-Müller-Schlicht-Formation für Zählbares gesorgt, nahm nun die Reihe mit Martin Brabec, Stephan Fröhlich und Moritz Schug die Produktion auf und entschied die Begegnung bereits zum zweiten Kabinengang. Fröhlichs Doppelpack (34., 39.) und Schugs Direktabnahme (37.) schraubten das Ergebnis auf 5:1 in die Höhe.
Die Gäste vom Rhein, bei denen der erkrankte Verteidiger Robin Schütz und Marco Herbel, der im Abschlusstraining am Donnerstag einen Puck ins Gesicht bekommen hatte und großflächig an der Lippe genäht werden musste, fehlten, brillierten in dieser Phase nicht nur im Angriff, sie kannten auch stets den Rückwärtsgang. Zum Beispiel, als man zu zweit Hamms Topscorer Kevin Thau im drohenden Konter die Scheibe von der Kelle spitzelte. Auf die Abwehr konnte sich Trainer Hergt verlassen, sodass er für das dritte Drittel die Devise ausgab, die Führung zu verwalten und unnötiges Risiko zu scheuen. Mehr als Ergebniskosmetik durch Marvin Cohut (55.) gelang den Hausherren gegen EHC-Schlussmann Felix Köllejan nicht mehr.
„Wir befinden uns auf einem guten Weg“, nahm Jens Hergt für das bevorstehende Derby gegen die EG Diez-Limburg am Sonntagabend im Icehouse mit. Für seinen Hammer Kollegen Hoja war das Ergebnis nicht besorgniserregend: „Wir hatten eine holprige Vorbereitung, was man auch heute gemerkt hat. Aber wir werden wieder in die Spur finden.“ Eine Spur, in der sich die Neuwieder schon zu befinden scheinen. Aber: Bäume wachsen im September bekanntermaßen ja noch nicht in den Eishockeyhimmel.


Ratinger Ice Aliens  (RLW)
Gelungener Saisonstart
Vor Spielbeginn waren zuerst einmal alle Beteiligten sehr froh, dass es in Dinslaken den Verantwortlichen um Christian Kühn gelungen war, die Eisfläche rechtzeitig zum Saisonstart fertig zu stellen, nachdem es Probleme mit der Kühlanlage gegeben hatte.
Vom ersten Bully an zeigten die Aliens Präsenz auf dem Eis und schon nach 118 Sekunden konnte Tobias Brazda den ersten Treffer der Saison feiern. In der 9. Minute erhöhte Dustin Schumacher auf 2:0 und bis dahin hatten die Kobras noch gar keinen Angriff auf das von Christoph Oster gehütete Aliens Tor zustande gebracht. Erst langsam fingen sich die Gastgeber, der Vorsprung der Aliens geriet aber nicht in Gefahr.
So begann auch das 2. Drittel. In der 28.Spielminute erhöhte Stepan Kuchynka auf 3:0 und die Aliens schienen einem ungefährdeten Sieg einzufahren. Doch als die Kobras durch die Ex-Ratinger Kevin Wilson nach 31 Minuten der Anschlusstreffer mit einer schönen Einzelleistung gelang, ging ein Ruck durch die Heim-Mannschaft. Auf einmal bekamen die Kobras Oberwasser und Oster konnte sich mehrfach auszeichnen. Trainer Alex Jacobs war mit dieser Phase gar nicht zufrieden und wies seine Mannschaft in der Drittelpause an, das Tempo wieder zu erhöhen.
Das befolgte die Mannschaft dann auch und konnte das Spiel auch wieder ausgeglichen gestalten und eigene Torchancen herausarbeiten. Die größte Möglichkeit vergab Marvin Moch, der mit einem Penalty an Kobra Torhüter Zerbe scheiterte. Als die Kobras zum Endspurt ansetzten und  Sven Linda in der 56. Minute den Puck zum zweiten Treffer über die Linie stocherte, erwachte auch die Halle wieder. Doch die Aliens fanden die richtige Antwort. Nur wenige Sekunden später setzte sich Pascal Behlau vor dem Tor gekonnt durch und überwand mit einem Heber den Kobra-Goalie. Die restlichen Spielminuten kontrollierten die Aliens das Geschehen und Trainer Jacobs war die Erleichterung über den gelungenen Saisonbeginn anzumerken.
Am Sonntag kommt mit dem Herforder EV ein Meisterschaftskandidat an den Sandbach, der seinen Kader durch die Neuverpflichtungen verstärkt hat und mit den Aliens aus der Vorsaison noch eine Rechnung zu begleichen hat. Da warfen die Aliens den HEV nach zwei Niederlagen noch mit 3:2 Siegen aus dem Play-Off Halbfinale und das hat man in Ostwestfalen noch nicht vergessen.


Grefrath Phoenix  (LLW)
Saisonstart geglückt - Grefrath Phoenix siegt mit 4:2 in Troisdorf
Die GEG ist erfolgreich in die neue Saison gestartet. In einem spannenden und hart umkämpften Spiel bezwang das Team von Karel Lang am Freitagabend den EHC Troisdorf mit 4:2.
Dabei mussten die Feuervögel im ersten Drittel zunächst den 0:1-Rückstand hinnehmen. Im zweiten Spielabschnitt sahen die Zuschauer im Troisdorfer Icedom dann eine zunehmend ruppige Begegnung mit einigen Strafzeiten auf beiden Seiten. Roby Haazens Ausgleich in der 26. Minute ließ Matthias Holzki bei eigenem Unterzahlspiel nur wenige Sekunden vor Drittelende erstmals die Grefrather Führung zum 2:1 folgen.
Auch im Schlussdrittel kamen die Phoenix besser aus der Kabine. In der 43. Minute erzielte Kapitän Andreas Bergmann schließlich das zu diesem Zeitpunkt verdiente 3:1 für seinTeam von der Niers.
Spannung pur bot dann die Schlussphase, nachdem Troisdorf in der 52. Minute noch einmal auf 2:3 verkürzen konnte, jedoch gelang es den Blau-Gelben in der Folgezeit die nun Morgenluft witternden Gastgeber auf Distanz zu halten. GEG-Verteidiger Gerrit Ackers setzte 11 Sekunden vor Spielende mit seinem Treffer zum 4:2 ins bereits geräumte Tor der Dynamites den erlösenden Schlusspunkt der Begegnung.
"Wir haben unsere Sache gut gemacht und uns auch nicht aus der Ruhe bringen lassen, als es mal ruppiger wurde" zeigte sich GEG-Trainer Karel Lang nach dem Spiel zufrieden mit dem Saisonauftakt seiner Mannschaft. Sehr positiv bewertete er die Leistung seines Nachwuchsspielers Viktor Hubbertz aus dem Grefrather Jugend-Team, welcher erstmals auch im Kader der 1. Mannschaft zusätzliche Erfahrungen sammeln durfte.
Der Saisonstart ist schon einmal geglückt. Nun kann man an der Niers in Ruhe den nächsten sportlichen Herausforderungen entgegen blicken. Zunächst am kommenden Samstag, 07. Oktober ist die Grefrather EG um 20:00 Uhr bei den RealStars aus Bergisch Gladbach zu Gast ehe am darauf folgenden Samstag, 14. Oktober um 19:30 Uhr gegen die Penguins aus Wiehl das erste Heimspiel ansteht.


Troisdorf Dynamite  (LLW)
Mit Pech in die neue Saison gestartet
Mit Respekt gegen das Team aus Grefrath, welches letzte Saison noch eine Liga höher (Regionalliga) gespielt hatte, startete man in die Saison 2017/2018.
Auch wenn zu Beginn noch etwas Nervosität zu erkennen war, war Troisdorf doch von Beginn an spiel bestimmend; ins besonders was das Tempo anbelangt.
Eine der vielen Torchancen konnte in der 13. Spiel Lucas Kürten auf Zuspiel von Daniel Fegus zum 1:0 nutzen.
Mit der 1:0 Führung ging es auch in die 1. Drittelpause.
Das 2. Drittel begann wie das 1. Drittel endete und zwar mit einem temporeichen Spiel der Troisdorfer. Leider ermöglichte man den Gästen durch individuelle Fehler die Möglichkeit zum Ausgleichstreffer zum 1:1 in der 26. Spielminute.
Danach war das Spiel geprägt von einer starken Druckphasen der Gäste aus Grefrath, bei denen der Troisdorfer Torhüter Lukas Haack sein ganzes Können einsetzen musste, um den Führungstreffer für Grefrath zu verhindern.
Dem Dauerbeschuss musste er sich aber 26 Sekunden vor Ende des 2. Drittels geschlagen geben, so dass die Gäste mit einer 2:1 Führung in die Pause gehen konnten.
Entschlossen das Spiel noch zu ihren Gunsten zu wenden, versuchte Troisdorf immer wieder den Grefrahter Goalie zu überwinden; leider ohne Erfolg.
Grefrath hatte zwar nicht mehr so viele Möglichkeiten, aber ein eigentlich verunglückter Schussversuch von der blauen Linie, wurde so unglücklich abgefälscht, dass es in der 43. Spielminute 2:4 für Grefrath stand.
Das war dann jedoch der Startschuss für Troisdorf mit einem unglaublichen Willen das Grefrather Tor anzugreifen. Grefrath war sichtlich mit den Kräften am Ende und wehrte sich mit letzter Kraft.
In der 52. Spielminute erzielte Daniel Fegus auf Zuspiel von Justyn Tursas und Thorsten Metzen den Anschlusstreffer zum 2:3.
90 Sekunden vor Spielende wurde eine Bully vor dem Grefrather Tor genutzt, um Lukas Haack aus dem Tor zu nehmen und durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen.
In den nächsten Sekunden wurden wirklich traumhafte Kombinationen gespielt und aussichtsreiche Chancen herausgespielt, aber der Einsatz wurde nicht belohnt.
Aus Sicht der Grefrather war es mehr als glücklich in dieser Phase keinen Gegentreffer zu kassieren. Aus Sicht der Troisdorfer war es mehr als Pech.
Nur 11 Sekunden vor Spielende landete ein Befreiungsschuss der Grefrather im leeren Tor, so dass das Spiel letztendlich mit 2:4 verloren ging.
Statement des Trainers André Koslowski: "Grefrath zählt mit seinen Erfahrungen aus der Regionalliga und dem fast unverändertem Kader sicher zu den Favoriten, aber wir haben es dem Gegner
zeitweise zu einfach gemacht. Wir müssen uns an das schnellere Tempo noch gewöhnen und unsere Qualitäten über die vollen 60 Minuten ins Spiel einbringen.
ich bin mir sicher, dass wenn wir noch einige Kleinigkeiten verbessern, ganz oben in der Tabelle mitspielen können"


 www.icehockeypage.de | www.eishockey.news  Informationen zum Thema
 Datum:
 Thema:
 Bericht:
Samstag 30.September 2017
Nachrichten / Spielberichte
IHP - pm
    -  Kaderlisten
    -  Ergebnisse und Tabellen
    -  IHP facebook
  

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login




Partner2


  
Noppe
 
 
   
facebook
 
 

 
www.ihp.hockey

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!