IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Dienstag 17.Oktober 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Hessenliga, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.
Krefeld Pinguine (DEL)
Karten gegen Köln und Düsseldorf / Tickets für restliche DEL-Hauptrunde ab morgen erhältlich –
u.a. im neuen Ticket-Onlineshop!
Die Krefeld Pinguine werden am morgigen Dienstag die zweite Hälfte der DEL-Hauptrunde freischalten. Ab 12 Uhr können dann Tickets für alle verbleibenden Hauptrunden-Partien der Saison 2017/18 an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie online unter www.kevtickets.de geordert werden.
Der Online-Ticketshop ist in der Zwischenzeit komplett überarbeitet und optimiert worden. Nicht nur das Design wurde dem aktuellen CI der Krefeld Pinguine angepasst, auch die Funktionen wurden vereinfacht. „Kunden können ab sofort von zu Hause sehen, welche Plätze noch verfügbar sind und welche bereits verkauft. Der Wunschplatz kann nun mit Hilfe des interaktiven Saalplans ausgesucht und gebucht werden. Auch die Auswahl der verschiedenen Blöcke und Kategorien wurde vereinfacht, “ erklärt Ticketingleiter Fabian Herzog die Neuerungen.
Grizzlys Wolfsburg (DEL)
Schulterverletzung: Torsten Ankert wird operiert / Eingriff beim Verteidiger erfolgt bereits am Dienstag - Charly Fliegauf: „Eine bittere Nachricht für uns alle“
Bittere Diagnose für Grizzlys-Verteidiger Torsten Ankert: Der 29-jährige Defensivspezialist in Reihen des Vizemeisters muss sich einer Schulteroperation unterziehen. Diese wird bereits am Dienstag durchgeführt.
Grizzlys-Profi Torsten Ankert wird seinem Team vorerst nicht zur Verfügung stehen. Der gebürtige Essener, seit dieser Saison in Diensten der Niedersachsen, hatte sich am 05. Oktober beim Auswärtsspiel der Grizzlys in Augsburg bei einem Zweikampf an der Schulter verletzt. Letzte Untersuchungen ergaben, dass sich der Verteidiger einer Operation unterziehen muss und vorerst ausfallen wird.
„Das ist eine bittere Nachricht für Torsten und uns alle. Wir hoffen, dass die Operation und die anschließende Heilungsphase gut verlaufen“, so Sportdirektor Karl-Heinz Fliegauf.
Neben Ankert fallen bei den Grizzlys mit Mark Voakes, Jimmy Sharrow, Alex Roach, Marcel Ohmann und Fabio Pfohl aktuell fünf weitere Spieler aus.
Bayreuth Tigers (DEL2)
Gebrauchter Tag für die Tigers gegen Dresden
In dieser, nach den Freitagsniederlagen für beide Teams noch wichtiger gewordenen Partie, dauerte es etwas bis richtig Tempo hineinkam. Zuerst das Gaspedal fanden dann die Gäste, die zu passives Abwehrverhalten der Tigers durch Davidek und Huard zu einer beruhigenden 2 Tore Führung nach sieben Minuten nutzten. Die Oberfranken mussten sich von diesem Schock erst erholen und kämpften sich ab Mitte des Drittels mit mehr Einsatz zurück ins Spiel. Ab und zu konnten sie auch Druck aufbauen, doch Eisenhut und seine Vorderleute behielten den Überblick und brachten den Vorsprung in die erste Pause, weil die Sachsen die in beiden Teams fehlenden wichtigen Akteure etwas besser kompensieren konnten.
Die Hausherren kamen dann gut aus der Kabine und setzten ihren Schwung aus dem ersten Abschnitt fort. Lohn dieses Engagements waren zwei Treffer vom auffälligen Drews und Neher, die das nun kurzzeitig zurück gekehrte Scheibenglück mit Abprallern und Schüssen von ganz Außen zum zwischenzeitlichen Ausgleich nutzen konnten. Dresden ließ sich davon aber nicht groß beeindrucken und forcierte seine Bemühungen wieder. Nach einer fraglichen Strafe gegen Pavlu nutzten sie ihr Powerplay durch ihren, neben Pielmeier, auffälligsten Spieler Davidek zur erneuten Führung. Das Momentum wanderte nun wieder klar zu den Sachsen, was Grafenthin und noch mal der starke Davidek bis zum Zwischenstand auf 2-5 hochschraubten. Genau bei diesem fünften Treffer ließ sich der frustrierte Barta zu einem unnötigen Stockcheck gegen den Kopf eines Gegenspielers hinreißen und kassierte dafür folgerichtig eine Spieldauerstrafe. Die folgende Unterzahl blieb zwar ohne Folgen, doch für den sonst erneut blassen Tschechen war die Partie natürlich vorzeitig beendet.
Im Schlussabschnitt versuchten die Oberfranken zwar nochmals heran zu kommen, aber das große Aufbäumen blieb mangels kreativer Ideen weitgehend aus. Die Gäste spielten die Partie relativ ruhig und auf Sicherheit bedacht herunter, da Bayreuth kaum zu Spielzügen und genauso wenig zu guten Abschlüssen kam. Wenn doch einmal eine Chance heraus sprang war Eisenhut auf dem Posten und klärte. Ziemlich bezeichnend dafür war der 3-5 Treffer von Linden. Der Verteidiger startete bei einem Mann weniger aus dem eigenen Drittel ein Solo, kam durch und traf dem Gästekeeper durch die Beine. Da waren aber nur noch gut 2 Minuten zu spielen. Dresden verlagerte dann das Spielgeschehen wieder vor das Bayreuther Gehäuse, so dass Trainer Waßmiller keine Chance hatte Vosvrda noch für einen sechsten Feldspieler vom Eis zu nehmen. 13 Sekunden vor Ende traf Pielmeier dagegen noch zum 3-6 Endstand. Der Erfolg der Eislöwen war unterm Strich absolut verdient, denn den Wagnerstädtern gelangen diesmal nur wenige gute Minuten zwischen dem 0-2 und 2-3, sonst war man in nahezu allen Belangen deutlich nur zweiter Sieger.
Tigers reisen zum Nachholspiel ins Allgäu
Am Dienstag steht die Auswärtspartie beim ESV Kaubeuren auf dem Programm. Das Spiel, welches dem dritten Spieltag zugordnet wird, musste auf Grund der neuen und kürzlich fertig gestellten Halle in Kaufbeuren, verlegt werden. Ein Grund, warum Kaufbeuren die ersten fünf Spiele dieser Spielzeit in der Ferne bestreiten musste.
Der letztjährige Halbfinalist steht derzeit, mit einem Spiel weniger als die Tigers, auf dem 8. Rang der Tabelle. Am vergangenen Wochenende zeigten die Allgäuer, dass in dieser Spielzeit erneut mit ihnen zu rechnen ist. So trotzte man Frankfurt, in deren Halle, einen Punkt ab und schlug anschließend Bietigheim vor eigenem Anhang in der Overtime.
Topscorer sind die beiden Finnen Sami Blomqvist und Jere Laaksonen mit zwölf bzw. zehn Punkten, gefolgt von Neuzugang Charlie Sarault (neun Punkte) , der im Vorjahr bei gleich vier Vereinen unter Vertrag stand – u.a. beim Liga-Konkurrenten Bad Nauheim wo er in 23 Spielen 28 Mal scorte.
Die Abwehr wurde etwas umgebaut. Vier Neuzugänge gilt es zu integrieren, darunter den in Bayreuth bestens bekannten Christopher Kasten, der sich nach fünf Spielzeiten in Oberfranken den Allgäuern anschloss.
Im Tor steht mit Stefan Vajs ein inzwischen schon fast zum Inventar gehörender Akteur, der bereits in seine achte Saison in Kaufbeuren geht. Mit einer Fangquote von knapp unter 90% steht der erfahrene Goalie derzeit aber im unteren Drittel des Rankings, betrachtet man ihn im Vergleich mit seinen Torhüter-Kollegen in der Liga.
Mit jeweils 24 geschossenen Toren gehört Kaufbeuren, ebenso wie Bayreuth zu den Teams mit den größten Ladehemmungen derzeit. Mit 23 Gegentoren hat man sechs weniger kassiert als das Team von Coach Waßmiller. Beim Powerplay gehört man beim ESVK mit einer Quote von 23,1 Prozent zu den besseren Teams der Liga – dagegen rangieren die Tigers 13,0 Prozent nur auf dem vorletzten Platz. Auch beim Penalty-Killing ist man den Tigers ein wenig voraus. Bestreitet man in Kaufbeuren 82,1 Prozent der Unterzahlspiele erfolgreich, so steht bei den Bayreuthern in 75 Prozent der Fälle nach einenm Unterzahlspiel das gleiche Ergebnis auf der Anzeigentafel.
In Bayreuth geht man trotz der nicht überzeugenden Leistungen in den letzten Spielen mit vorsichtigem Optimismus in die Partie. Die Mannschaft ist bis auf Michal Barta, der sich im letzten Spiel gegen Dresden eine Spieldauer-Strafe eingefangen hat und für zwei Spiele von der Liga gesperrt wurde, komplett und heiß darauf, die vorangegangenen Spiele vergessen zu machen.
Der positive Aspekt, dass Eugen Alanov und Valentin Busch seit heute wieder in Bayreuth trainieren und die Reise ins Allgäu mit antreten werden, dürften viele Anhänger der Tigers mit Freude aufnehmen.
SC Riessersee (DEL2)
Mottospiel "Hockey fights Cancer" - Freitag, 27.10.2017, Heimspiel gegen Bietigheim
Erstmalig in der fast 96 Jährigen Geschichte des Clubs beteiligt sich der SC Riessersee an der von der NHL ins Leben gerufenen Aktion "Hockey Fights Cancer". Exklusiv zum Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers werden die Weiß-Blauen in speziellen Sondertrikots, anlässlich dem Kampf gegen die fürchterliche Krankheit Krebs antreten.
Die GameWorn-Trikots werden zwischen dem 17. und 25.Oktober über die Homepage des SCR (www.scr.de) nach dem Prinzip "First Come first serve" beziehungsweise "wer zuerst kommt mahlt zuerst" für € 250,-- Festpreis verkauft. Der Erlös der Aktion geht an den Verein "Initiative für krebskranke Kinder München e.V.". Diese Sondertrikots wird es nicht als Fantrikots zu kaufen geben und daher ist jedes Trikot ein Unikat! Nach dem Spiel werden die Spieler diese persönlich an die Käufer übergeben. Die Trikotkäufer die nicht beim Spiel anwesend sein können, bekommen das Spezialtrikot selbstverständlich per Post zugestellt.
Corey Morgen -Mitarbeiter des SCR und Initiator des Aktionsspiels: "Krebs ist eine Krankheit, die immer in unserem Leben oder näheren Umfeld vorkommen kann und es kann jeden direkt oder indirekt treffen. Wir möchten mit der Aktion das Bewusstsein zu der Krankheit wieder in das Gedächtnis eines jeden einzelnen rufen und mit dem Erlös der TrikotAuktion die wichtige Arbeit des Vereins für krebskranke Kinder unterstützen."
Ausserdem beginnen wir eine Woche zuvor mit der Verteilung von Schildern "I fight for......-Hockey fights Cancer" . Die Schilder sind an unserem Fanständen kostenlos erhältlich. Natürlich werden auch Spenden für diese Aktion dankend entgegen genommen.
Deggendorfer SC (OLS)
DSC glückt Revanche gegen Selb
Was für eine Antwort des Deggendorfer SC! Mit 4:1 bezwang der DSC am
Sonntagabend die Selber Wölfe und damit gelang den Mannen von Trainer
John Sicinski die Revanche gegen die Franken, denen man im
Freitagsspiel noch mit 4:0 unterlag.
Wie bereits am Freitag starteten die Deggendorfer allerdings nicht gut
in die Partie. Es dauerte gerade einmal vier Minuten ehe Herbert
Geisberger im Powerplay für die frühe Gästeführung sorgte. Daniel
Filimonow, der kurzfristig für Cody Brenner einspringen musste, der
sich beim Aufwärmen verletzte, blieb keine Abwehrmöglichkeit. Nach dem
frühen Führungstor für die Gäste plätscherte die Partie etwas vor sich
hin, sodass Großchancen auf beiden Seiten Mangelware blieben. Im
zweiten Abschnitt kam der DSC dann immer besser in die Partie und
konnte einige gute Chancen kreieren. Eine davon nutzte schließlich
Dimitri Litesov. Der Stürmer überwand Wölfe-Keeper Deske mit einem
harten Schlagschuss und sorgte in der 30. Spielminute für das erste
Deggendorfer Tor an diesem Wochenende. Doch der DSC konnte nachlegen.
Kurz vor Ende des zweiten Drittels bekamen die Hausherren ein
Powerplay zugesprochen und diese Chance in Führung zu gehen, ließen
sich die Deggendorfer nicht entgehen. Sergej Janzen wurde an der
blauen Linie toll freigespielt und überwand Deske mit einem
platzierten Handgelenksschuss. Nun hatten die DSC-Cracks Oberwasser
und konnten weiter nachlegen. Nur wenige Minuten nach Beginn des
Schlussabschnitts war es erneut Litesov, der auf 3:1 erhöhte. Er
fälschte einen Schuss von der blauen Linie von Ales Jirik mustergültig
ab und ließ Deske keine Abwehrmöglichkeit. Mit viel Kampf und Einsatz
hielt der DSC auch in den kommenden Minuten die Selber vom eigenen Tor
fern und konnten bis in die Schlussminuten das 3:1 halten. Gerade als
die Selber dann alles auf eine Karte setzen wollten und ihren Torhüter
zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nehmen wollten, konnten
die Deggendorfer noch einen draufsetzen. Milos Vavrusa erzielte mit
einem satten Schlagschuss seinen ersten Saisontreffer und sorgte damit
für die endgültige Entscheidung. Damit bleibt der Deggendorfer SC auch
nach drei Wochen auf dem dritten Tabellenplatz und muss nun am
kommenden Freitag zu den Lindau Islanders reisen. Spielbeginn ist um
20 Uhr.
Lindau Islanders (OLS)
EV Lindau Islanders geben die Antwort: 4:0 in Memmingen
So verrückt kann Eishockey sein. Nach der 5:7 Defensiv- Katastrophe vom Freitag zeigten die EV Lindau Islanders im zweiten Derby gegen den ECDC Memmingen ein ganz anderes Gesicht und gewannen verdient mit 4:0 (1:0, 2:0, 1:0).
Es war die passende Antwort der Lindauer auf einige Zweifel und viele Fragen, die nach der dritten Heimniederlage zurecht gestellt wurden. Auch die 200 mitgereisten EVL- Fans unter den 1927 Zuschauern konnten kaum glauben, dass dieselbe Mannschaft zu zwei derart unterschiedliche Leistungen in der Lage war.
Neben der Anzahl der Tore war die wichtigste Zahl des Abends 23. So viele Schüsse blockten die Lindauer Spieler mit ihren Schlägern, Schlittschuhen, Schonern und Körpern. Diese Hingabe an die Defensivarbeit hatte Trainer Dustin Whitecotton im Samstagstraining seinen Spielern eingetrichtert. „Die Jungs sind klug, aber manchmal stur“, sagte er. „Aber heute haben sie begriffen, dass es ohne defensive Konsequenz nicht geht und dass diese über 60 Minuten da sein muss.“ Die in dieser Saison leider obligatorische 10minütige Auszeit in der die Islanders Spiele abgaben, fiel diesmal aus. „Man hat sofort den Effekt gesehen. Jeder gelungene Block und jeder zu ende gefahrene Check gibt Dir Selbstvertrauen“, stellte Präsident Marc Hindelang fest. „Die Körpersprache ist da sofort eine andere. So stellen wir alle uns Islanders- Eishockey vor.“
Auch die läuferischen Qualitäten der Lindauer kamen mit Fortdauer des Spiels immer mehr zum Tragen. War das erste Drittel noch ausgeglichen und der Unterschied ein Powerplay Tor von Florian Lüsch, der nach einem abgeprallten Schuss von Dylan Quaile zur Stelle war und einschoss (15.), so dominierten die Gäste den zweiten Abschnitt. Immer wieder fingen sie die Memminger Angriffsversuche ab und konnten dadurch häufig selbst Offensive Akzente setzen. „Wir haben an beiden Enden der Eisfläche konsequenter gespielt“, lobte Dustin Whitecotton sein Team, das mit weniger Risiko als sonst nach vorne spielte, aber dennoch nicht die Zielstrebigkeit vermissen ließ.
So war der zweite Treffer ein Musterbeispiel für Hingabe und Handlungsschnelligkeit der Inselstädter: In der Spielfeldmitte kämpften drei Mann um die abgeprallte, herrenlose Scheibe, die Simon Klingler mit letztem Einsatz zu Michel Mlynek brachte, der den Puck in vollem Lauf mitnahm und bei seinem Break wie schon am Freitag Indians Keeper Joey Vollmer keine Chance ließ und zum 0:2 einschoss. (31.). Nur drei Minuten später konnte Vollmer einen Schuss von Martin Wenter von halbrechts nicht festhalten. Lai Laux war zur Stelle und schob den Puck zum 0:3 ins Tor. Simon Klingler hatte wenig später in Überzahl noch einmal Pech, sonst wäre noch mehr für die Lindauer möglich gewesen.
Die blieben trotz der deutlichen Führung aber konsequent und arbeiteten hart, um die Allgäuer nicht wieder ins Spiel kommen zu lassen. Lediglich 21 Schüsse brachten die frustrierten Gastgeber dann auch wirklich auf das Lindauer Tor, in dem Henning Schroth Sicherheit ausstrahlte, in der Schlussphase noch einige Paraden zeigen konnte und sich seinen Shut- Out, unterstützt vom Team, redlich verdiente.
Kurz nachdem Jeff Smith in der 44. Minute in Überzahl nur die Latte getroffen hatte, setzte Andreas Farny den Schlusspunkt, als er einen Pass von Mlynek nur noch über die Linie tippen musste. Damit waren die Kräfteverhältnisse endgültig geklärt und die Islanders konnten endlich zusammen mit ihren zahlreichen Fans den ersten Saisonsieg feiern. Mit der gezeigten Einstellung sollte der nächste Erfolg doch recht bald möglich sein.
Eisbären Regensburg (OLS)
Eisbären mit Kantersieg in Miesbach - Tausch fällt aus
Die Eisbären Regensburg konnten nach der Derbyniederlage am Freitag gegen den EV Landshut ihr Auswärtsspiel am gestrigen Sonntag gewinnen. Bei Aufsteiger Miesbach setzte sich das Team von Peppi Heiß nach einer torreichen Partie am Ende mit 9:4 durch.
Peppi Heiß konnte bis auf Jakub Felsoci, der erneut bei den Bayreuth Tigers in der DEL2 zum Einsatz kam, auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Im Tor startete diesmal Jakub Urbisch.
Wie bereits beim Auswärtsspiel vergangenen Sonntag in Waldkraiburg mussten die Oberpfälzer früh den ersten Gegentreffer schlucken. In Minute zwei beförderte Stefano Rizzo die Scheibe unhaltbar für Urbisch in den Winkel. Regensburg versuchte schnell den Ausgleich zu erzielen, was aber auch aufgrund vieler Unterzahlsituationen schwer fiel. So war es nicht verwunderlich, dass die Eisbären ausgerechnet in nummerischer Unterzahl zum Ausgleich kamen. Nikola Gajovsky und Arnoldas Bosas fuhren ein schnelles Break welches letzterer eiskalt zum 1:1 abschloss. Zwei Minuten vor der ersten Pause netzte Peter Flache, diesmal in eigener Überzahl, zur 2:1-Führung für die Gäste aus der Domstadt ein.
Im Mittelabschnitt erwischten diesmal die Eisbären den besseren Start und stellten bereits nach 58 Sekunden durch Tomas Gulda auf 3:1. Der TEV zeigte sich aber wenig geschockt und kam weniger später durch Stefan Stiebinger (24.) zum Anschlusstreffer. Zwischen der 28. und 31. Spielminute entschieden die Gäste aus der Oberpfalz die Partie durch drei Treffer vorzeitig zu ihren Gunsten. Zunächst vollendete Lukas Heger (28.) zum 4:2, ehe Peter Flache per Doppelpack auf 6:2 stellte.
Auch im letzten Abschnitt ließen die Eisbären nicht mehr viel anbrennen und hielten den Gastgeber aus Oberbayern auf Distanz. Auf den Treffer durch Nikola Gajovsky in Minute 44 (Unterzahl) antwortete der TEV mit dem 3:7 durch Athanasios Fissekis (46.). Nikola Gajovsky schraubte das Ergebnis durch zwei weitere Treffer in der 51. sowie der 55. Spielminute auf 9:3 in die Höhe. Das letzte Tor des Abends war dem Aufsteiger aus Miesbach gegönnt. Stefano Rizzo sorgte in Minute 58 für den 4:9-Endstand.
Der Sieg der Eisbären Regensburg wurde allerdings von der Verletzung von Leopold Tausch teuer erkauft. Der Stürmer fällt mit einer Unterkörpferverletzung ca. sechs Wochen aus. Die Eisbären rücken durch den Erfolg beim TEV Miesbach mit zwölf Punkten auf Platz vier vor. Am kommenden Freitag gastiert das Team von Peppi Heiß bei den Starbulls Rosenheim.
Löwen Waldkraiburg (OLS)
Peiting überflügelt die Löwen
Nichts zu holen gab es für den EHC Waldkraiburg am Sonntag in der Raiffeisen Arena gegen den EC Peiting. Mit 1:5 musste sich das Team von Trainer Sergej Hatkevitch dem neuen Tabellenführer der Oberliga Süd geschlagen geben. Ein Doppelschlag in doppelter Überzahl brach den Löwen im zweiten Drittel dabei das Genick. Den einzigen Treffer für die Industriestädter erzielte Daniel Hämmerle.
Ziemlich geknickt verließen die Zuschauer am Sonntag die Raiffeisen Arena und wie so oft in solchen Situationen kamen auch die üblichen Kritiker unter ihren Steinen hervorgekrochen. Und man muss sagen, obwohl sie sich in den letzten Jahren aus Mangel an Misserfolg ja eher zurückhalten mussten, hatten die in dieser Zeit modernen ewig Schimpfenden auch nichts verlernt: Einer ganzen Mannschaft sprachen sie einfach ihre Tauglichkeit ab. Ganz so schlimm war es zwar auch wieder nicht, denn Peiting ist keine Laufkundschaft und steht mit den besten Quoten in Überzahl und Unterzahl nicht umsonst an der Tabellenspitze, aber die Löwen müssen in Zukunft gegen „ihre“ Gegner wieder mehr zusammenstehen und 60 Minuten hart arbeiten, sonst spielen sie die Arena tatsächlich leer. Vor dem Spiel war klar, dass man unbedingt von der Strafbank fernbleiben muss, denn Peiting hatte zwei Tage zuvor beim 6:2-Erfolg gegen Miesbach fünf Tore in Überzahl erzielt. Die Löwen waren gewarnt, doch so wirklich geklappt hat es am Ende nicht. Bereits nach 26 Sekunden hatte Max Kaltenhauser das 1:0 auf dem Schläger, doch konnte er den starken Querpass von Brent Norris nicht im leeren Tor versenken. Gut acht Minuten später setzte Bastian Rosenkranz einen Schuss knapp am Kasten von Florian Hechenrieder vorbei. Wenig später ab die erlösende Führung: Daniel Hämmerle traf zum 1:0 (10:03) für die Löwen. Nico Vogl hätte zwei Minuten später dann erhöhen können, doch es fehlten wenige Zentimeter. Die Gäste dagegen rannten vergeblich an, die Löwen verteidigten aber sehr hoch und ließen die Peitinger nicht zur Entfaltung kommen. Mit der Pausensirene klappte es dann aber doch und Anton Saal, Peitings Top-Torjäger der Vorsaison, durfte jubeln (20:00).
Ab dem zweiten Durchgang aber drehte Peiting auf, gleichzeitig ließen die Löwen ihre Form der ersten 20 Minuten wohl in der Kabine und das Spiel fand seine Vorentscheidung. Zunächst wurde Florian Stauder vor dem EHC-Tor kläglich allein gelassen und stellte auf 2:1 für den ECP (23:42), anschließend verloren die Löwen komplett die Ordnung und kassierten innerhalb von 74 Sekunden den Nackenschlag in diesem Spiel. Ty Morris nutzte erst eine doppelte Überzahl für das 3:1 (28:16), dann war es erneut Stauder der Peiting abermals in Überzahl auf 4:1 in Führung schoss (29:30).
Im Schlussdrittel jagte Florian Ullmann dann noch einen Puck an den Peitinger Pfosten (42.) und Hämmerle (45.) und Michael Trox (47.) hatten Chancen für die Industriestädter, die nun wieder etwas besser auftraten. Doch Peiting machte es gut, besann sich darauf, die Löwen zu keinem weiteren Tor mehr kommen zu lassen und lauerte selbst auf den nächsten Konter. In Sachen Gastfreundschaft machte den Löwen an diesem Tag aber niemand etwas vor und so ermöglichte man Peiting nach 52 Minute erneut ein Überzahlspiel und bereits nach zehn Sekunden nutzte Ty Morris eben dieses zum 5:1-Endstand (52:21). Am kommenden Freitag geht es in der Raiffeisen Arena weiter gegen einen Gegner, der sich mehr auf Augenhöhe mit den Löwen befindet und so will das Team von Coach Hatkevtich jetzt zunächst Wunden lecken und dann ab 19:45 Uhr gegen den TEV Miesbach wieder erneut angreifen und die Kritiker zum schweigen bringen.
EV Füssen (BYL)
EV Füssen kann erstes Sechs-Punkte-Wochenende in der Bayernliga feiern
Durch einen 8:2-Heimsieg (3:1, 2:0, 3:1) gegen den EV Pegnitz konnte der Eissportverein Füssen zunächst am Freitag seinen ersten Dreier in der Bayernliga einfahren. Es waren hochverdiente Punkte gegen einen Kontrahenten, der vor allem läuferisch deutlich unterlegen war. Beide Mannschaften spielten sehr offensiv, wobei der EVF ein großes Chancenplus zu verzeichnen hatte, und bereits nach 39 Sekunden durch einen schnellen Angriff in Führung ging. Diese wurde kontinuierlich bis zum Schluss ausgebaut.
Trainer Stefan Ponitz (Pegnitz): „Es war klar, dass es heute für uns schwer wird, wir haben noch kein Eis und konnten die letzten beiden Wochen nur zweimal trainieren. Am Anfang waren wir gar nicht schlecht, nach dem vierten Tor war die Partie aber entschieden, Füssen hatte dann leichtes Spiel und siegte ungefährdet.“
Trainer Thomas Zellhuber (Füssen): „Wir sind durch das frühe Tor sehr gut in das Spiel gekommen, es hat uns aber keine Sicherheit gebracht. Der Ausgleich war mit dem Pfostentreffer möglich, dann läuft es vielleicht anders. Ich bin nicht ganz zufrieden mit dem Spiel, das Ergebnis schmeichelt uns etwas. Nicht die acht Tore, da wäre noch mehr möglich gewesen, sondern dass wir nur zwei Gegentreffer erhalten haben. An der Defensive müssen wir arbeiten. Benedikt Hötzinger hat ein tolles Spiel gemacht, und mit erneut drei Überzahltreffern im Heimspiel haben wir bislang eine sehr gute Quote.“ (MiL)
Nach diesem Sieg wurde am Sonntag dann auch gleich das erste Sechs-Punkte-Wochenende perfekt gemacht. Bei den favorisierten Erding Gladiators, dem Tabellenzweiten der Hauptrunde im Vorjahr, siegte der EVF verdient mit 5:3 (0:1, 4:1, 1:1).
Erding musste für die Partie den Ausfall von vier Stürmern hinnehmen, bei Füssen fehlte weiterhin Nikolas Oppenberger. Defensiv waren beide Mannschaften aber weitgehend komplett, und so waren im ersten Abschnitt Tore Mangelware. Füssen gehörte die Anfangsphase, und vor allem in Überzahl wäre die Führung möglich gesehen, rettete doch zweimal der Pfosten für die Gastgeber. Konnte Andi Jorde im Tor zunächst noch alle Möglichkeiten des Heimteams abwehren, war er in der 17. Minute machtlos.
Das zweite Drittel ging dann eindeutig an den EVF. Mit schnellem und schnörkellosem Spiel wurden die heimischen Gladiators immer mehr unter Druck gesetzt, und endlich klappte es auch mit der Chancenverwertung. Ärgerlich lediglich, dass nur 38 Sekunden nach dem 1:4 Erding wieder verkürzen konnte.
Im letzten Abschnitt drückten die Gastgeber dann auf den Anschlusstreffer, und der EVF war nicht mehr so richtig in der Partie wie noch zuvor. Folge war das 3:4, und noch gut zwölf Minuten zu spielen. Mit vereinten Kräften wurde der Ausgleich aber verhindert. Vincent Wiedemann machte schließlich mit seinem Treffer in der Schlussminute ins leere Tor alles klar.
Fazit: Beide Teams hatten in der spannenden Partie jeweils starke Phasen, am Ende siegte der EVF auf Grund seiner läuferischen Überlegenheit aber verdient. Bei den Gastgebern wurde Neuzugang Philipp Michl zum besten Spieler gewählt, beim EVF Kapitän Eric Nadeau, der ebenfalls doppelt traf. (MiL)
River Rats Geretsried (BYL)
Erstes Heimspiel geht in die Hose – Dorfen gewinnt mit 3:7
Festlich ging es los zum Heimspielauftakt gegen unsere Gäste aus Dorfen, die Beuerberger Musikkapelle eröffnete mit der Bayernhymne quasi die neue Saison auch endlich im heimischen Stadion. Im ersten Drittel war neben der Musikkapelle jedoch nur eine Mannschaft tonangebend und das waren die Eispiraten aus Dorfen. Nachdem man in eigener Überzahl 1 1/2 Minuten vergeblich versuchte überhaupt einen Schuss auf das Gästetor abzufeuern, war Eispiraten-Topscorer Miculka mit einem Break zum 0:1 erfolgreich (4.). Nach Unstimmigkeiten im eigenen Drittel war Florian Meier mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie zum 0:2 zur Stelle (7.). Bei der zweiten Überzahl für die Rats sah das Ganze dann deutlich besser aus, mit einem harten Schlagschuss erzielte Ondrej Horvath den ersten Heimspieltreffer der Spielzeit 17/18 (7.). Die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und kamen über Außen immer gefährlich vor das Rats-Gehäuse. Fast eine Kopie des ersten Treffers war das 1:3, Miculka spazierte relativ unbedrängt an der Rats-Defensive vorbei und vollendete im Abschluss durch die Hosenträger von Morczinietz (9.). Vor allem die Reihe um Miculka und Hills konnte weiterhin schalten und walten wie sie wollte. Diesmal traf US-Import Hills mit einem schönen Handgelenkschuss aus dem Slot und nach nur 16. Minuten leuchtete ein absolut ernüchterndes 1:4 von der Anzeigetafel. Mühsam zu erwähnen, dass man auch in eigener Unterzahl ziemlich kopflos im eigenen Drittel rumirrte und sich prompt das 1:5 durch Kroner fing (19.). Laufbereitschaft, Forechecking, Körperspiel, Wachsamkeit… Die Liste an welchen Punkten es im ersten Drittel gefehlt hat ist lang.
Zwar war man im zweiten Spielabschnitt deutlich bemühter, gefährlicher blieben jedoch vorerst die Gäste. Hills war weiterhin kaum zu bändigen und erhöhte auf 1:6 (29.). Martin Morczinietz war es dann zu verdanken, dass die Gäste nicht noch weiter davonzogen. Ein richtiger schöner Treffer gelang zu Abwechslung den Rats. Christian Heller tankte sich herrlich hinter dem Tor durch und vollendete in der Drehung mit einem Schuss unter die Latte zum 6:2 (32.). Endlich ging ein Ruck durch die Mannschaft von Ludwig Andrä und Gästekeeper Yeingst war zum ersten Mal richtig gefordert. Was fehlte war ein Tor, denn Yeingst hielt sich in der Druckphase der Rats mit einigen starken Paraden schadlos.
Im letzten Drittel plätscherte das Spiel lange vor sich hin. Morczinietz parierte einen Alleingang, das war für dreizehn Minuten so gut wie der einzige Höhepunkt. Bis sich Ondrej Horvath über die Mitte gut durchsetzen konnte und auch im anschließenden Alleingang gegen Yeingst die Nerven behielt (54.). Das 3:6 war am Ende aber nicht mehr als Ergebniskosmetik, Dorfen schaukelte seinen beruhigenden Vorsprung verdient über die Zeit und erzielte bei 3-6 (Morczinietz machte Platz für den 6. Mann) sogar noch den Treffer zum 3:7 (59.)
Fazit: Die Rats fanden in den ersten 30 Minuten quasi nicht statt und ließen die Paradereihe um Hills und Miculka frei gewähren. Die Quittung war ein 5-Tore Rückstand, der nicht mehr aufgeholt werden konnte. Viel zu viele Fehler verhinderten ein besseres Ergebnis, Dorfen war an diesem Abend der verdiente Sieger. Das haben die Rats in dieser Saison schon deutlich besser gemacht und eine Niederlage ist jetzt auch nicht der endgültige Untergang. Das junge Team ist lernfähig und hat endlich mit dem eigenen Eis erstmals einen geregelten Trainingsablauf. Bereits am kommenden Wochenende trifft man mit Germering + Moosburg auf zwei vermeintlich direkte Konkurrenten und muss mental sowie körperlich wieder voll da sein, um nicht gleich den Anschluss zu verlieren.
Wanderers Germering (BYL)
Wanderers vor richtungsweisendem Wochenende - Gegen Geretsried und Pfaffenhofen sollen Punkte eingefahren werden
Während man am ersten Spielwochenende noch eine zufriedenstellende Ausbeute von drei aus möglichen sechs Punkten konstatieren konnte, liefen Spiel drei und vier in der Bayernliga-Saison 2017/2018 für die schwarz-gelben Germeringer alles andere als optimal. Mit 1:7 in Landsberg und einem 1:9 im Heimspiel gegen den TSV Peißenberg kassierte das Team um Wanderers Coach Heinz Feilmeier deutliche Niederlagen und konnte nicht ansatzweise an die guten Leistungen der Vorwoche anknüpfen. Um zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison nicht weiter in der Tabelle abzurutschen, sind am kommenden Wochenende Punkte fest eingeplant.
Am Freitagabend treffen die Wanderers Germering im heimischen Polariom auf den ESC Geretsried.
Im Vergleich zur Vorsaison ist der Kader der River Rats nahezu gleich geblieben. Lediglich ESC-Kapitän Andreas Dornbach beendet im Alter von 36 Jahren seine aktive Eishockeykarriere. Bereits vergangene Saison bat er um Bedenkzeit, letztlich ließ er sich aber doch noch auf ein weiteres Jahr Bayernliga ein. Das Loch in der Defensive stopfen soll Stephan Englbrecht. Der 22-Jährige wechselte 2014 aus der Tölzer DNL-Mannschaft nach Miesbach, für den TEV stand er anschließend in 92 Bayernligapartien auf dem Eis. Den größten Erfolg feierte er mit seinen nun ehemaligen Mannschaftskollegen vom TEV, nämlich den Aufstieg in die Oberliga Süd. Martin Morczinietz ist neuer Bestandteil des Torhüter-Trios. Er ist in Geretsried kein Unbekannter, wurde der 32-jährige Torhüter doch beim TUS Geretsried ausgebildet. Nach drei Jahren in der 1. Mannschaft zog es den talentierten Schlussmann über die Fischtown Pinguins Bremerhaven (2. Liga) bin in die DEL, wo er einige Spiele für Augsburg und Hannover bestritt. Beruflich hat es ihn wieder zurück in die Heimat gezogen, ein echter Glücksgriff für den ESC. Im Sturm kommen Daniel Merl und Christian Heller neu zu den River Rats. Wie bereits einige andere Spieler aus dem Kader des ESC, hat auch Merl seine Ausbildung in der ausgezeichneten Nachwuchsschmiede des EC Bad Tölz genossen. Neben etlichen Einsätzen in der DNL stehen bei dem erst 20-jährigen Stürmer bereits 95 Oberligaspiele auf dem Konto. Christian Heller kann gleichermaßen auf einige Spiele für die Tölzer Löwen zurückblicken. Nach zwei Oberligaspielzeiten zog es ihn vergangenes Jahr weiter zum TEV Miesbach, wo er 28 Punkte in 39 Spielen.
Zwei Tage später gastieren die Münchner Vorstädter beim EC Pfaffenhofen.
Im Lager der IceHogs hatte man im vergangenen Sommer die Abgänge von Andreas Tahedl, Rick Gebhardt, Stephan Trolda und David Felsoci zu verkraften. Aber auch auf der Trainerposition gab es einen Wechsel. Der ECP hat nicht nur einen, sondern gleich zwei Nachfolger für Trainer Michael Dippold gefunden. Mit Dimitri Kurnosow und Gregor Tomasik übernehmen zwei junge Trainer als Team die Führung des Bayernligisten. Tomasik stand von 2002 bis 2009 für die IceHogs im Kasten und schaffte es mit dem ECP sogar zweimal ins Bayernliga-Finale, Kurnosow ging von 2000 bis 2006 auf Torejagd in Pfaffenhofen. Dimitri Kurnosow ist darüber hinaus ein sehr bekanntes Gesicht bei den Germeringer Fans. Der 34-jährige Deutsch-Russe schnürte einst zwischen 2006 und 2008 zwei Jahre lang die Schlittschuhe für die Wanderers und avancierte zur damaligen Zeit zum Publikumsliebling in Germering.
Darüber hinaus geht die Mannschaft von der Ilm mit zwei Kanadiern in die aktuelle Bayernliga-Saison.
Michael Chemello und Jake Fardoe tragen das Trikot des EC Pfaffenhofen. Chemello spielte die vergangenen drei Jahre in der amerikanischen College-Liga ACHA II bei der Florida Golf Coast University. In seiner gesamten Zeit bei den FGCU Eagles erzielte Chemello in 91 Spiele insgesamt 64 Tore und 107 Assists und gewann 2016 die nationale Meisterschaft der ACHA II. Als Publikumsliebling, Stratege und Schlüsselfigur in der Spieleröffnung war Jake Fardoe die letzten Jahre bereits in Deutschland für die Luchse des EC Lauterbach in der Regionalliga West aktiv. In der vergangenen Saison wurde er bester Vorbereiter der Regionalliga West. Weitere namhafte Neuzugänge sind die beiden Stürmer Stefan Huber (EV Regensburg) und Rückkehrer Christian Birk (EV Moosburg). Der 29-jährige Huber wurde im Regensburger Nachwuchs ausgebildet und war bis auf ein eineinhalbjähriges Gastspiel in Deggendorf immer ein Fixpunkt in der ersten Mannschaft des EV Regensburg bzw. bei den Eisbären Regensburg in der damaligen zweiten Liga. Das ECP-Eigengewächs Christian Birk genoss seine Eishockey-Ausbildung in Pfaffenhofen und durchlief alle Nachwuchsmannschaften. Seine Debütsaison im Seniorenhockey spielte Birk 2005/2006 Seite an Seite mit dem Trainerteam Kurnosow und Tomasik. Er geht nun in seine 13. Bayernliga-Saison und neben seinen Torjägerqualitäten bringt er sehr viel Erfahrung mit ins Team.
Zum fast allerletzten Zeitpunkt kehrt Patrick Landstorfer ebenfalls in den Kader zurück. Der Ex-Kapitän, der vor der Saison seine Karriere beendet hatte, hat sich dazu entschlossen, doch wieder für die IceHogs aufzulaufen. Die Rückkehr ist auch eine Reaktion auf die kurzfristigen Abgänge von Fabian Eder und Tim Lohrer.
Auf dem Papier sind Geretsried und Pfaffenhofen für das Feilmeier-Team zwei Gegner auf Augenhöhe, gegen die es zu punkten gilt. Damit sich die Schwarz-Gelben nicht frühzeitig in der Saison unter Druck bringen, liegt der Fokus und die volle Konzentration auf die optimale Punktausbeute. Dass es in der Bayernliga jedoch keine leichten Gegner gibt, ist hinlänglich bekannt. Am Freitag wieder mit dabei ist Trainersohn Tobias Feilmeier, der im letzten Saisonspiel wegen einer Spieldauerstrafe pausieren musste.
EV Moosburg (BYL)
1:2-Derbypleite: EVM verzweifelt an Pfaffenhofens Keeper
Das Anrennen wurde nicht belohnt: Der EVM biss sich am Sonntag an Pfaffenhofens Goalie Philipp Hähl die Zähne aus und kassierte so eine vermeidbare 1:2 (1:0, 0:1, 0:1)-Heimniederlage im Hallertau-Derby.
Doppelt hält besser. Beim EC Pfaffenhofen gilt dieses Motto zumindest auf der Trainerposition. Mit Gregor Tomasik und Dimitri Kurnosow haben bei den IceHogs nämlich zwei gleichberechtigte Übungsleiter das Sagen. Und so hörte man bei der Pressekonferenz nach dem Sonntagsspiel im Eisstüberl auch so manches doppelt. Der Name des Keepers fiel gleich fünf- oder sechsmal: Philipp Hähl war schließlich der Garant für die ersten drei ECP-Punkte der Saison.
„Wir brauchen nicht reden: Es war Wahnsinn, was Pippo heute gehalten hat“, lobte Tomasik. „Besonders im letzten Drittel, als die Moosburger nochmal richtig Dampf gemacht haben.“ Was die rund 200 Zuschauer da geboten bekamen, erinnerte eher an Handball als an Eishockey: Der EVM schnürte die Gäste im eigenen Drittel ein und ließ die Scheibe teilweise im Halbkreis vor dem gegnerischen Gehäuse laufen. Doch entweder die Schüsse knallten an die Bande – oder „Pippo“ war da.
Da es in dieser Phase noch 1:1 stand, wäre es für die Hausherren auch nicht so dramatisch gewesen, wenn dieses Spielchen noch bis zum Ende so weitergegangen wäre. Den geplanten Dreier fürs Wochenende hatte man überraschenderweise am Freitag in Peißenberg geholt. Und ein vierter Zähler wäre bei einem Remis nach 60 Minuten so auch noch dazugekommen. Aber einer der wenigen Befreiungsangriffe der Gäste sollte nach 54 Minuten die Endphase auf den Kopf stellen: Thomas Bauer traf aus dem Gewühl vor EVM-Keeper Thomas Hingel zum 1:2. Da sich die Moosburger noch zwei Strafzeiten einfingen, musste die Schlussoffensive ausfallen.
In den vorangegangenen beiden Dritteln hatten die Zuschauer ein über weite Strecken mäßiges Bayernliga-Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten gesehen. Während der EVM im ersten Abschnitt den Ton angab und neben der 1:0-Führung durch Daniel Möhle noch zwei, drei Großchancen vergab, gehörte der Großteil des zweiten Durchgangs den Gästen. Hier fiel auch der zwischenzeitliche Ausgleich.
Moosburgs Coach Dimitri Startschew trug die Pleite mit Fassung: „Mit Blick auf den Kampf um die Playoff-Plätze wären die drei Punkte gegen Pfaffenhofen vielleicht wertvoller gewesen. Aber sowas kann man sich nicht aussuchen.“ Oder der EVM gewinnt beim nächsten Mal einfach beide Spiele. Doppelt hält bekanntlich besser.
Passau Black Hawks (BYL)
Höchstadt für Passau nicht zu schlagen - Erste Saisonniederlage beim Favoriten
Am Sonntag reisten die Passau Black Hawks zu Oberliga Absteiger und den Favorit auf den direkten Wiederaufstieg Höchstädter EC. Nach dem überzeugenden 6:1 Sieg am Freitag in der Passauer EisArena, rechneten sich die Dreiflüsse Städter gute Chancen aus, den Favoriten ein Bein stellen zu können. Am Ende stand eine 6:1 Niederlage für die Passau Black Hawks auf der Anzeigetafel.
Ohne drei verletzte Spieler sowie den gesperrten Anton Pertl, stand dem Trainer Duo Horak/ Zessack nur ein Mini Kader von 15 Spielern zu Verfügung. Trotz des kleinen Kaders verkauften sich die Passau Black Hawks teuer. Die Niederlage war am Ende vielleicht um zwei Tore zu hoch. Im ersten Drittel fanden die Passau Black Hawks gut ins Spiel und waren bis zur zehnten Minute das tonangebende Team. Danach übernahmen mehr und mehr die Höchstädter das Kommando. Kurz vor Ende des ersten Drittels erzielte der Gastgeber die 1:0 Führung. Im zweiten Drittel nutze Höchstadt seine Chancen eiskalt aus und zog bis zur 40. Spielminute auf 5:1 davon. Waldemar Detterer hatte zum zwischenzeitlichen 2:1 Anschlusstreffer getroffen. Im Schlussabschnitt versuchten die Passau Black Hawks noch mal zu verkürzen, konnten aber keine ihrer Chancen mehr verwerten. Alex Kreuzer setzte den Schlusspunkt mit seinem Treffer zum 6:1 Endstand. „Höchstadt hat seine Chancen konsequent genutzt. Da sieht man die unglaubliche Qualität im Kader. Wir haben heute nicht schlecht gespielt und werden aus der Niederlage das Positive ziehen und an unseren Fehlern arbeiten.“ so die nüchterne Analyse von Trainer Ivan Horak.
Bereits am kommenden Freitag geht’s für die Passau Black Hawks zu den Erding Gladiator. Ein ganz besonderes Spiel, da der 1. Eishockey Fanclub zur „Wir fahren fürs Leben“ Fahrt geladen hat. Gemeinsam mit dem Gasthaus Öller und den Passau Black Hawks wurde die Fahrt organisiert. Die Erlöse werden der Kinderklinik Passau gespendet. „Jeder Fan der sich zur Auswärtsfahrt anmeldet schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Ihr Unterstützt die Mannschaft und helft gleichzeitig mit die Kinderklinik in Passau finanziell zu unterstützen. Langweilig wird es auf der Fahrt nach Erding bestimmt nicht. Es werden unter anderem die aktuellen Trikots der Passau Black Hawks versteigert.“ verrät Marcus Fischer, Vorstand des 1. Eishockey Fanclub. Anmeldungen sind beim 1. Eishockey Fanclub weiterhin möglich. Schaut dazu auf die Facebook Seite des Fanclubs.
Am Sonntag den 22. Oktober geht es dann wieder in der EisArena heiß her. Um 18.30 Uhr ist der EV Pegnitz zu Gast in der Passauer EisArena. Gegen die Icedogs wollen die Passau Black Hawks ihre Siegesserie im heimischen Stadion ausbauen. Karten gibt es im Vorverkauf beim FIRST Reisebüro Eichberger (FuZo) und der Shell Tankstelle Färber in Passau Maierhof. – czo
Peißenberg Eishackler (BYL)
Das war stark – Eishackler gewinnen in Germering 9:1
Nach dem verkorksten Freitagsspiel gegen Moosburg mussten die Eishackler am Sonntagabend nach Germering fahren. Nicht mit dabei waren wieder die Verletzten Daniel Lenz und Tobias Estermaier. Trainer Sepp Staltmayr sagte noch bei der Pressekonferenz am Freitagabend „….dann werden wir halt in Germering gewinnen…“ und er sollte recht behalten. Mit einer starken Leistung der gesamten Mannschaft, viel Laufarbeit und auch wieder mit dem gebotenen Körpereinsatz ließen sie den „Wanderers“ am Sonntagabend keine Chance.
Auch das sechs Spieler die neun Tore schossen zeigt das in Peißenberg das Kollektiv entscheidet. Los ging es in der 9.Minute durch Vogl nach schöner Vorarbeit von Eichberger. Fünf Minuten später knallte Brandon Morley in einer Überzahlsituation aus spitzem Winkel die Scheibe ins Kreuzeck von Germerings Goalie Klein. Es stand 0:2 für Peißenberg. Ein Auftakt nach Maß. Dann kamen die Gastgeber ebenfalls zu Chancen und daraus resultierte der Anschlusstreffer in Überzahl der aber eigentlich nicht gegeben werden durfte, weil er durch einen Schlittschuhkick, also durch eine aktive Bewegung des Germeringers Fischer erzielt wurde.
Im zweiten Drittel gab dann Kapitän Florian Barth (21.) den Gastgebern den entscheidenden Genickschlag. Vom Bully weg tankte er sich vor den Torwart und tunnelte diesen zum 1:3. Dann drehten die Peißenberger richtig auf. In Unterzahl bekommt Manfred „Magic“ Eichberger (26.) die Scheibe von Stögbauer geht durch zwei Abwehrspieler durch und lässt den Goalie cool aussteigen. Beim 1:5 zeigte dann Brandon Morley (27.) seine Qualitäten und wieder Eichberger macht nur eine Minute später das 1:6. Den Germeringern dürfte es zu diesem Zeitpunkt a „bisserl“ schwindlig geworden sein, denn nur 2 Minuten später machte auch Vogl sein zweites Tor nach schöner Vorarbeit von Florian Höfler. Letzterer rundete seine gute Leistung mit einem platzierten Handgelenkschuß ins Kreuzeck in verdienter Weise mit dem 1:8 (37.) ab. Im dritten Spielabschnitt hatten die Peißenberger noch weitere Chancen doch die Gastgeber beschränkten sich auf das Verteidigen. Den Abschluss dieser gelungenen Vorstellung der gesamten Mannschaft machte „Valli“ Hörndl mit einem Knaller von der „Blauen“ zum 1:9 in der 58.Minute.
Dieser Sieg – auch in dieser Höhe – war sehr wichtig für das Team um Trainer Sepp Staltmayr und Co-Trainer Simon Mooslechner denn als nächstes steht ein richtiger Brocken auf dem Programm. Am Freitag müssen die Eishackler nach Höchstadt zu den „Alligators“ und da müssen sie alle Kräfte, sowohl physisch wie auch mental mobilisieren um zu bestehen. Wer hier in diesem Spiel der Favorit ist, dürfte klar sein doch die Moral bei den Peißenbergern stimmt und sie werden bestimmt auch in Höchstadt alles geben.
Pfaffenhofen Ice Hogs (BYL)
IceHogs feiern ersten Saisonsieg - 2:1 Erfolg im Derby gegen Moosburg
Die ersten Punkte sind endlich unter Dach und Fach. Mit einem 2:1 (0:1; 1:0; 1:0) Auswärtserfolg beim EV Moosburg konnte der EC Pfaffenhofen nicht nur seinen ersten Saisonsieg feiern, sondern auch die Niederlagenserie der letzten Jahre in diesem Derby beenden. In einer, wie in den Vergleichen der beiden Mannschaften eigentlich immer, intensiv geführten, aber jederzeit sehr fairen Partie, hatten dieses Mal die IceHogs das glücklichere Ende für sich. Fünf Minuten vor der Schlusssirene sorgte Thomas Bauer für Jubel im ECP-Lager, als er seine Mannschaft mit 2:1 in Führung brachte, die sie bis zum Abpfiff erfolgreich verteidigen konnte. Etwas überraschend meldete sich Stürmer Mike Chemello einsatzbereit. Gegen Geretsried hatte der kanadische Neuzugang wegen einer Verletzung noch gefehlt. Dafür musste kurzfristig Christian Semmler aus privaten Gründen passen, so dass die Ausfallliste gegenüber dem Freitagspiel nicht kürzer geworden war und deshalb mit Nick Csirmaz und Leonardo Uhl erneut zwei Jugendspieler im IceHogs-Kader standen. Moosburg ging nach dem überraschenden Auswärtserfolg in Peißenberg mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in dieses Derby und wollte von Beginn an keinen Zweifel aufkommen lassen, wer an diesem Abend das Eis als Sieger verlassen sollte. Allerdings leisteten sich die Pfaffenhofener dieses Mal keine gröberen Nachlässigkeiten wie noch gegen Geretsried, sondern hielten von Beginn voll dagegen. Zwar boten sich beiden Teams einige Möglichkeiten, doch im Großen und Ganzen ließen die beiden Defensivabteilungen inklusive der beiden sicheren Schlussmänner kaum etwas zu. In der 15. Minute gingen die Hausherren aber dann doch in Führung,. Nach Vorarbeit von David Michel konnte Daniel Möhle Philipp Hähl überwinden. Die IceHogs wirkten aber keineswegs geschockt, sondern suchten weiter ihre Chance und erhöhten nach dem ersten Wechsel sogar noch etwas das Tempo. In der 26. Minute musste mit Alexander Asen zum ersten Mal ein EVM-Akteur auf die Strafbank und das folgende Überzahlspiel nutzten die Gäste. Mit einem Schuss von der blauen Linie traf Patrick Landstorfer, der erst am Freitag sein Comeback gegeben hatte, zum 1:1. Die Partie blieb weiter spannend, weil sich keine der beiden Mannschaften ein deutliches Übergewicht erarbeiten konnte. Erst im Verlauf des letzten Spielabschnitts erhöhten die Hausherren den Druck und drängten auf die Führung, blieben aber immer wieder in der gut gestaffelten Abwehr der IceHogs hängen. Diese blieben mit ihren Kontern aber stets gefährlich. In der 55. Minute führte einer dieser Vorstöße zum 2:1, als Thomas Bauer in einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor die Scheibe an EVM-Torhüter Thomas Hingel vorbei über die Linie bugsierte. Zwar hatte das Team des Trainerduos Kurnosow/Tomasik anschließend noch eine Unterzahlsituation zu überstehen, doch auch die Gastgeber leisteten sich in der Schlussphase noch zwei Strafzeiten, so dass die Pfaffenhofener, am Ende nicht einmal unverdient, den knappen Vorsprung relativ problemlos ins Ziel retten konnten.
Schongau Mammuts (BYL)
Tabellenführer Landsberg nicht zu stoppen – EA Schongau unterliegt mit 2 : 6
Es fehlt der EA Schongau noch deutlich an Konstanz – das liegt aber daran, dass die Reihen immer wieder neu gemischt werden müssen. Zwar waren einige der am Freitag noch beruflich verhinderten Spieler wieder an Bord und auch Mike Sabautzki kam nach überstandener Verletzung zum ersten Einsatz in der Punktrunde, doch fehlten wieder andere.
Der Auftakt war alles andere als nach Maß – die favorisierten Gäste legten schon in der 2. Minute vor. Doch nach anfänglichen Unsicherheiten kam die EAS ins Spiel und glich in der 10. Minute durch Vitalijs Hvorostinins zum 1 : 1 aus. Als dann in der 11. Minute HCL-Verteidiger wegen eines Bandenchecks gegen den Torschützen zum Duschen geschickt wurde verpasste die EAS die Chance die Partie zu ihren Gunsten zu drehen. Und so kam es, wie es kommen musste, die Gäste gingen in der 17. Minute in Front.
In Unterzahl hatte die EAS dann die Chance zum Ausgleich durch einen Konter von Vitalijs Hvorostinins - doch dem mitgelaufenen Marius Klein versprang die zugespielte Scheibe, das wiederum den schnellen Gegenzug der Gäste zum 1 : 3 einleitete. Ein schöner Spielzug, dennoch hätte der Treffer nicht zählen dürfen, da der Torschütze bei der Puckannahme die blaue Linie schon vollständig überschritten hatte (20.). Die Entscheidung zählte und der HCL ging mit komfortabler Führung in die erste Pause.
Den Mittelabschnitt musste die EAS komplett umstellen – Vitalijs Hvorostinins (Cut am Kinn- vom Bandencheck in der 11. Minute) und Sebastian Schattmaier (Cut an der Wange) mussten zum Nähen ins Krankenhaus- dafür rückte Verteidiger Daniel Holzmann vorübergehend in den Angriff.
Der HCL nutze vor gut 400 Zuschauern die nächste Überzahl zum 1 : 4 (23.) ehe die EA Schongau in der 38. Minute durch das 2 : 4 von Fabian Magg wieder ins Spiel zurück fand.
Gästetrainer Randy Neal machte es dann auch in der abschließenden Pressekonferenz deutlich – das nächste Tor würde den Ausgang des Spiels bestimmen. Zwar blieben die Gäste optisch überlegen und EAS-Goalie Christoph Lohr, der diesmal zwischen den Pfosten stand musste einige Male rettend eingreifen. Doch auch die Schongauer blieben stets gefährlich. Erst das 2 : 5 in der 55. Minute war dann die Entscheidung. Das 6. Gegentor in der Schlussminute war dann ein Zeichen der Resignation.
Der Sieg der Gäste ging in Ordnung – das ist eben der Stand in der Liga – der HCL mit Ambitionen in Richtung Oberliga – die EAS kämpft klar um den Klassenerhalt. Es kommen andere Gegner an denen man sich messen muss – dann hoffentlich mit einem kompletteren Kader.
Amberg Wild Lions (BLL)
Heilman schießt die Wölfe ab
Hohe Intensität und viel Qualität, dazu Spannung, die für zwei Spiele gereicht hätte - und gefühlt ebenso viele Tormöglichkeiten für die ERSC-Löwen. Die entschieden einen echten Eishockey-Krimi gegen die Kissinger Wölfe dann in der Overtime.
Nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit war es Routinier Dan Heilman, der nach exakt 45 Sekunden der Nachspielzeit zum 2:1 traf und den Ambergern den Zusatzpunkt sicherte. Chancen auf die vollen drei Zähler hatten zuvor beide Teams, der ERSC allerdings in erheblich größerer Zahl, gerade auch in den letzten beiden Dritteln. Der Gegner tauchte zwar weniger oft, aber deshalb nicht minder gefährlich vor dem Löwen-Tor auf, in dem Goalie Oliver Engmann einen ebenso tollen Job erledigte, wie der „vollbeschäftigte“ Donatos Zukovas auf der Gegenseite.
Bei Amberg war überraschend Andreas Hampl nach seiner Verletzung in den Kader zurückgekehrt, die Gäste konnten erstmals ihre beiden Top-Verteidiger Richard Adam und Niko Grönstrand einsetzen. Diese zwei ragten aus einer technisch ungemein beschlagenen Truppe besonders heraus, dazu im Angriff Spielertrainer Mikhail Nemirovski als Dreh- und Angelpunkt. Allerdings sollte man den Wölfen mit zunehmender Spieldauer anmerken, dass die physische Verfassung mangels ausreichender Vorbereitung da nicht mithalten konnte. Amberg gefiel – erneut – mit mannschaftlicher Geschlossenheit und großer Kampfkraft. Auch in Unterzahlsituationen konnte sich die Reichenberger-Truppe sehr abgeklärt aus der Affäre ziehen und gezielte Gegenangriffe starten. Eine der Strafzeiten führte aber indirekt um 0:1, denn gerade als diese für Amberg abgelaufen war, kam Grönstrand vor Engmann unvermittelt frei zum Schuss und traf. Eine Schockstarre trat bei den Gastgebern deswegen aber nicht ein, auch wenn man zwischenzeitlich noch Daniel Trometer wegen einer Schulterverletzung ersetzten musste. Vor allem in der Endphase des 1.Drittels lag der Ausgleich schon mehrmals in der Luft.
Gleiches Bild dann im Mittelabschnitt, allerdings mit mehr Erfolg für die Löwen. Schönberger scheiterte nach 35 Sekunden noch knapp, aber schon beim nächsten Versuch durch Lukas Salinger zappelte die Scheibe zum 1:1 im Netz. Nach und nach eroberte sich Amberg mehr Spielanteile, ab Mitte des Drittels wurde es dann beinahe schon erdrückend. Zukovas warf sich mit allem was er hatte in die Schüsse der Löwenangreifer und hatte bei zwei Pfostentreffern durch Dominik Schopper und Sebastian Aukofer auch noch das Glück des Tüchtigen.
Das stand dem litauischen Junioren-Nationalkeeper auch im Schlussdrittel zur Verfügung. In Amberger Überzahl entwickelte sich zeitweise ein Dauerbeschuss des Gästegehäuses, immer wieder unterbrochen durch gefährliche Gegenangriffe. Engmann rettete hierbei unter anderem gegen Masel und Zeivald, die beide alleine vor ihm auftauchten. In den letzten beiden Spielminuten wollte dann keiner mehr das große Wagnis eingehen und am Ende vielleicht völlig leer ausgehen. So blieb es beim 1:1 und es ging in die Overtime, die in dieser Saison vom Verband eingeführt wurde und maximal fünf Minuten dauert, wobei beide Teams jeweils nur drei Feldspieler aufbieten dürfen. Sollte hier kein Treffer fallen, würde es ins Penaltyschießen führen. Soweit sollte es aber nicht kommen, denn nach idealer Vorarbeit von Thomas Schreier und Hampl sorgte Heilman für den „Sudden death“ der Kissinger.
Forst Nature Boyz (BLL)
Nature Boyz reicht 3-Tore-Vorsprung nicht - EV Fürstenfeldbruck entführt 2 Punkte
Nach der Klatsche in Grafing waren 78 zahlende Zuschauer gespannt, wie die Nature Boyz ihre Heimpremiere angehen werden. Nach gutem Start und einer 3:0-Führung unterlagen sie am Sonntag im Peißenberger Eisstadion gegen die Crusaders mit 3:4 (3:0, 0:1, 0:2, 0:1) nach Verlängerung.
Die Gäste reisten mit einem Trainingsrückstand an, denn die warme Witterung verhinderte bisher die Eisbereitung im eigenen offenen Stadion. Genau begann auch dieses Spiel. Forst zeigte sich selbstbewußt und trug einige Angriffe vor. Diese Angriffsbemühungen wurden schon in der 3. Spielminute durch den 1:0-Treffer durch Markus Schneider belohnt. Dieses Tor stärkte die Heimmannschaft, die Folge war die 2:0-Führung durch Daniel Anderl, dessen Schuß Torhüter Valentin Mohr durch die Schoner rutschen ließ. Die Gäste nahmen ihre Auszeit und wechselten den Torhüter. Forst ließ sich nicht beeindrucken und erhöhte durch Thomas Ptok in Überzahl auf 3:0, es war die 10. Spielminute angebrochen. Die sich weiter ergebenden Chancen wurden leichtfertig vergeben. Daniel Stöberl verletzte sich an der Schulter und mußte ins Krankenhaus gebracht werden.
Im zweiten Spielabschnitt erlangten die Gäste ein spielerisches Gleichgewicht, die Einheimischen ließen etwas nach. Zwingende Chancen auf beiden Seiten ergaben sich, doch die Schützen zielten oftmals am Tor vorbei. Als sich zwei Spieler der Mannen um Trainer Josef Bachmeier in der Kühlbox ausruhen mußten, schlugen die Gäste in der 29. Spielminute durch Patrick Ullmann mit dem 3:1-Anschlußtreffer zu. Das Spiel plätscherte dahin, es passierte nicht mehr viel.
Im letzten Spielabschnitt befanden sich beide Mannschaften leistungsmäßig auf Augenhöhe, es war jedoch festzustellen, dass die Gäste überlegener werden, die Nature Boyz konnten nicht mehr entsprechend dagegenhalten. Christopher Sievers mußte jetzt immer mehr beweisen, dass er ein Könner seines Faches ist. Immer wieder mußte er für seine Vorderleute klären, hatte auch das entsprechende Quentchen Glück bei seinen Aktionen. In der 52. Minute war er gegen den 3:2-Anschlußtreffer der Gäste durch Yehor Vinnytskyi machtlos. Kurz darauf in der 53. Minute glichen die Gäste durch Lennart Guttenthaler aus. Bei beiden Toren stocherten die Schützen die Scheibe aus kurzer Distanz ins Tor. Mit Glück konnte das Unentschieden bis zum Schlußpiff gerettet werden.
Die Mannschaften und die Zuschauer bekamen eine Regeländerung in dieser Saison zu sehen, nämlich die maximal 5-minütige Verlängerung, bei der nur 3 Spieler pro Mannschaft auf dem Eis stehen. Von dieser Regeländerung hatten die beiden Schiedsrichter offensichtlich nichts mitbekommen, denn die Mannschaften und Funktionäre mußten viel Energie aufwenden, um das irrtümlich von den Schiedsrichtern angeordnete Penaltyschießen zu verhindern.
Kurz nach dem Bully vertändelten die Gastgeber die Scheibe, Marc Stroscher ließ sich die Chance nicht entgegen und verwandelte nach 15 Sekunden zur 3:4-Entscheidung.
Pinguine Königsbrunn (BLL)
Keine Punkte und ein weiterer Ausfall für den EHC
Bei den „Wölfen“ des EC Bad Kissingen gab es für die stark dezimierten Königsbrunner nichts zu holen. Mit einer 1:3 Niederlage und einem weiteren verletzten Leistungsträger musste der EHC nach großem Kampf die Rückreise antreten.
Königsbrunn war nur mit einer Rumpftruppe nach Bad Kissingen angereist, neben acht Leistungsträgern fehlte auch der am Freitag gesperrte Danny Grünauer. Doch der EHC wollte die Punkte nicht herschenken und begann die Partie gewohnt kämpferisch. Dabei agierten die Spieler aus einer sicheren Abwehr heraus und gingen keine unnötigen Risiken ein. Die Bad Kissinger Wölfe starteten wie erwartet in die Begegnung und drückten in das Königsbrunner Drittel. Doch der EHC hielt gut dagegen und hatte schon in den Anfangsminuten Möglichkeiten, konnte diese aber nicht verwerten. Die Wölfe machten es besser und netzten in der fünften Spielminute zur 1:0 Führung ein. Königsbrunn ließ sich dadurch nicht beirren und hätte in der siebten Spielminute nach einem Alleingang von Hayden Trupp fast ausgeglichen. Nur Sekunden später hatte Max Arnawa seine erste Großchance, erzielte aber keinen Treffer. Kurz darauf blieb Dominik Zimmermann nach einen Check des Bad Kissinger Spielertrainers Nemirovski liegen, was für die Gastgeber jedoch ohne Folgen blieb. Dafür müsste Zimmermann vom Eis und ins Krankenhaus, am Freitag war er noch an drei der vier Königsbrunner Treffer beteiligt. EHC-Coach Wedl war sichtlich erzürnt als die erwartete Strafe für Bad Kissingen ausblieb. Die hochgekochte Stimmung legte sich aber bis Drittelende, weitere Treffer fielen im ersten Spielabschnitt nicht. Auch nach dem Pausentee begannen die Gastgeber stark, der EHC lauerte auf seine Chance. Doch ein abgefälschter Schlagschuss von der blauen Linie führte zum 2:0 für die Wölfe. Königsbrunn blieb zwar weiterhin engagiert, spätestens aber beim herausragenden Gästekeeper Zukovas war dann Feierabend. Erst im letzten Spielabschnitt hatte der EHC Grund zum Jubeln, als der bis dahin bärenstark agierende Hayden Trupp Max Arnawa in Überzahl zum 2:1 Anschlusstreffer bediente. Die Freude währte aber nur kurz, denn Bad Kissingen sorgte mit dem Tor zum 3:1 in der 49. Spielminute für den alten Abstand. Königsbrunn setzte kurz vor Schluss nochmal alles auf eine Karte und nahm Goalie Sebastian Kinader zugunsten eines weiteren Feldspielers heraus, doch die Gastgeber ließen nichts mehr anbrennen und schaukelten die Partie verdient nach Hause. Am Ende des Spieltags bleiben dem EHC null Punkte und ein weiterer verletzten Leistungsträger, Königsbrunn wusste aber durch großen Kampfgeist und unermüdlichen Einsatz zu überzeugen.
EHC-Coach Alexander Wedl war zwar enttäuscht über die Niederlage, hatte aber viel Lob für sein Team übrig: „Wir sind hier mit einer Rumpftruppe angereist und haben gut gegen die hochkarätig bestückte Truppe der Gastgeber mitgehalten. Meine Mannschaft hat immer Gas gegeben und sich nochmals rangekämpft. Auf dieser Leistung lässt sich weiter aufbauen, ich glaube an unseren Erfolg!“
ESV Bad Bayersoien (BBZL)
ESV Bad Bayersoien reicht starkes zweites Drittel zum Sieg
Man kann schon fast von einem Brauch sprechen. Fast jedes Jahr gibt der ERC Lechbruck seine Visitenkarte in Peiting ab. So auch heuer und man erwartete ein Spiel auf Augenhöhe. Das war es auch. Zumindest im ersten Drittel. Lange tasteten sich die Mannschaften nicht ab und es ging gleich zur Sache. Chancen auf beiden Seiten. Man sah den Teams an, dass sie jetzt schon länger auf dem Eis stehen. Weniger Fehlpässe, besser Körpersprache und zwei gut aufgelegte Torleute sorgten für viele Chancen aber wenig Tore. Erst in der 14. Spielminute war es Thomas Maier der die Heimmannschaft ihn Führung schoss. Auf der Gegenseite hielt Andreas Mayr seinen Kasten sauber. Er war eh wieder in Bestform und ein Garant für den Soier Sieg. Mit dem 1:0 ging es in die erste Pause. Hans Schmaußer wusste um die Qualitäten seiner Mannschaft, war trotz Führung nicht ganz zufrieden und forderte mehr Einsatz, optimierte die Taktik. Mit Erfolg. Nach 5 Minuten war Matthias Mödl in Überzahl erfolgreich. Zur Hälfte des zweiten Spielabschnitts hämmerte Mario Kögler von der blauen den Puck ins linke Kreuzeck. Nach diesem Treffer machte Markus Echtler, im ERC Tor, den Weg frei für Patrick Dietl. Er war noch keine vier Minuten auf dem Eis, da musste auch er hinter sich greifen. In Unterzahl erhöhte Stephan Rößle zum 4:0. Die „Flößer“ kamen in diesem Drittel gar nicht mehr richtig auf die Füße. Sogar in Überzahl hatten sie Probleme Druck aufzubauen und Bayersoien konnte kombinieren. So wie Stefan Schäller, der gerade von der Strafbank kam, er legte auf Markus Hirschvogel, der weiter auf Timmo Weindl, der sehenswert zum 5:0 abschloss. Wenig später Bayersoien in Überzahl und wieder erfolgreich. Matthias Mödl machte mit seinem zweiten Treffer das halbe Duzen voll.
Im letzten Drittel ging der ERC Lechbruck wieder etwas konzentriert zur Sache. Bayersoien nahm dafür etwas Fuß vom Gas. Mayr, im Soier Tor bekam wieder mehr zutun aber so richtig gefährlich wurde es nicht. Lechbruck versäumte es aus den vielen Überzahlsituationen Kapital zu schlagen. Die Ammertaler hatten das Spiel im Griff. Waren selbst in Unterzahl gefährlich. Den letzten Treffer des Abends war aber dann den „Flößern“ vergönnt. Patrick Völk nutzte das Durcheinander vor dem Soier Tor, in letzter Minute, für den Ehrentreffer.
Mit der Leistung kann man zufrieden sein. Schmaußer mit einem guten Händchen für die Reihenbildung. Bisschen optimieren und man ist für den Punktrundenstart am 3. November bereit.
Eisbären Heilbronn (RLSW)
Eisbären gehen gegen Bietigheim mit 2:7 unter
Zwölf Tage nach ihrem 9:4-Heimsieg gegen die Bietigheim Steelers Amateure kamen die Eisbären Heilbronn am Sonntagabend gegen denselben Gegner im zweiten Derby mit 2:7 (0:2, 1:3, 1:2) unter die Räder.
Beide Mannschaften hatten an diesem Wochenende bereits ein weiteres Spiel bestritten, was man jedoch keiner der beiden Mannschaften anmerkte. Die Eisbären begannen gewohnt stürmisch und hatten in den Anfangsminuten mehr vom Spiel als die Gäste - doch dann kam die fünfte Spielminute. Erst erzielte Willi Gross quasi aus dem Nichts in Überzahl das 0:1, 34 Sekunden später ließ Marco Windisch das 0:2 folgen. Dieser Treffer war bezeichnend für das Spiel der Eisbären an diesem Abend. Obwohl Goalie Patrick Seeger bereits zwei Bietigheimer Schüsse abgewehrt hatte, ließ die Defensive Windisch genug Platz um die Scheibe im zweiten Nachschuss doch noch im Tor unterzubringen.
Zwar mühte sich das Team von Sascha Bernhardt redlich und hatte auch mehr Spielanteile, doch wirkten die Aktionen nach vorne wenig zwingend. Zudem ließen sich die Spieler ein ums andere Mal vom Gegner provozieren, was über das Spiel hinweg zahlreiche Strafzeiten nach sich zog - darunter auch eine Spieldauer-Disziplinarstrafe für Igor Filobok, der sich mit Thorsten Weisler in die Haare bekam.
Wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, hätte Moritz Muths Schuss nach eineinhalb Minuten im Zweiten Drittel nicht die Querlatte sondern ins Schwarze getroffen. So aber blieb es beim 0:2 - aber nur bis zur 27. Minute, denn da bauten Haiko Hirsch und Matthias Vostarek den Vorsprung ihres Teams mit einem weiteren Doppelschlag innerhalb von 34 Sekunden zum 0:4 aus. Doch damit nicht genug. In der 29. Minute musste Igor Filobok auf die Strafbank, und genau acht Sekunden später stand es auch schon 0:5 gegen völlig indisponierte Eisbären. Haiko Hirsch hatte in Überzahl getroffen.
Ein leichter Hoffnungsschimmer glomm auf, als Benjamin Brozicek in der 38. Minute zum 1:5 verkürzte. Doch schon nach 59 Sekunden im Schlussdrittel stellte Marco Windisch mit seinem Tor zum 1:6 den alten Abstand wieder her. Der Rest des Spiels ist schnell erzählt: Vasilios Maras traf in der 57. Minute zum 2:6, erneut Windisch setzte kurz vor dem Ende den Schlusspunkt zum 2:7.
"Das war heute glaub ich unser schlechtestes Spiel seit mindestens zwei Jahren", schimpfte Trainer Sascha Bernhardt nach dem Spiel. "Aber vielleicht war das jetzt ein Dämpfer zur rechten Zeit, damit manche Spieler nicht mehr glauben, dass man Spiele einfach im Vorbeigehen gewinnt."
Am Samstag (19.30 Uhr) geht es für die Eisbären nun beim Aufsteiger Mad Dogs Mannheim weiter. In jedem Fall verzichten muss Sascha Bernhardt dabei auf die gesperrten Patrick Luschenz (Matchstrafe in Ravensburg) und Igor Filobok.
Dinslaken Kobras (RLW)
Kobras können Raketensieg nicht verhindern
Auch im fünften Spiel bleibt den Kobras ein Punktgewinn verwehrt. Mit 1:4 verlor Dinslaken gegen die EG Diez-Limburg. Dabei stand das Spiel schon im Vorfeld unter keinem guten Stern. Coach Sikorski musste nach den Absagen von Kevin Wilson, Benedikt Hüsken und Philipp Heffler, die aus unterschiedlichen Gründen fehlten, die Reihen umbauen. Doch das tat der kämpferischen Einstellung der Kobras keinen Abbruch. Mit viel Herz warfen sich die defensiv eingestellten Giftschlangen den Limburger Angriffen entgegen. Und wenn mal ein gegnerischer Angriff durchkam, war Marvin Haedelt im Dinslakener Tor zur Stelle. Auch im Spiel nach vorne wussten die Dinslakener Stürmer einige Akzente zu setzen, die aber in diesem Drittel wirkungslos blieben. So sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel der beiden Teams, dem im ersten Abschnitt noch die Tore fehlten.
Das sollte sich im Mitteldrittel ändern. Das Spiel blieb lange ausgeglichen. Das Dinslakener Abwehrbollwerk hielt den Limburger Angriffen stand. Auf der anderen Seite bissen sich auch die Dinslakener Stürmer an der Gegnerischen Abwehr die Zähne aus. Bis zur 36. Minute, als Nikolai Tsvetkov vor dem Limburger Tor zum 1:0 für die Kobras abstaubte. Zuvor war Michal Plichta noch an Gästekeeper Steve Themm gescheitert. Die Freude über den Führungstreffer war groß im Dinslakener Fanlager und hielt auch bis 45 Sekunden vor der zweiten Pause an. Doch dann traf Matt Fischer zum Ausgleich für die Rockets.
Das letzte Drittel konnten die Kobras zunächst noch ausgeglichen gestalten. Doch die Kräfte schwanden aufgrund des hohen Laufpensums in den ersten beiden Dritteln immer mehr bei den Dinslakener Akteuren und es schlichen sich Fehler im Dinslakener Spiel ein. Da war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Männer von der Lahn diese auch ausnutzten. In der 49. Minute gerieten die Kobras erstmals in Rückstand. Wieder war es Matt Fischer, der für die Rockets traf. Auf der anderen Seite hatten die Dinslakener vor dem gegnerischen Tor das sprichwörtliche Pech am Schläger. Beste Chancen, die letzte Saison noch zum Torerfolg führten, konnten nicht verwertet werden. Da machte es die EGDL besser. Tore in der 55. und 60. Minute besiegelten endgültig die Dinslakener Niederlage und ließ die Kobras mit hängenden Köpfen vom Eis schleichen. Obendrein schieden Dominick Spazier und Petr Macaj vorzeitig verletzungsbedingt aus. Am schlimmsten hat es den tschechischen Verteidiger getroffen. Ihm droht nach einer Schulterverletzung sogar eine drei- bis viermonatige Pause, was gleichzeitig das Saisonende für ihn bedeuten würde.
Nach dem Spiel wurde den Kobras von Gästetrainer Arno Lörsch eine starke Leistung attestiert und er prophezeite, dass die Punkte für Dinslaken bald kommen werden. Auch Dinslakens Coach Krystian Sikorski war davon überzeugt. „Meine Mannschaft hat heute ein gutes Spiel gemacht, aber am Ende keine Punkte eingefahren. Wir sind momentan immer noch nicht auf dem Level, auf dem wir sein sollten. Wir müssen den Weg der kleinen Schritte gehen und werden geduldig weiter arbeiten, dann werden die Punkte kommen.“
Dazu haben die Kobras schon kommendes Wochenende Gelegenheit, wenn es am Freitag in den Neusser Südpark und am Sonntag zu Hause gegen die Neuwieder Bären geht.
Ratinger Ice Aliens (RLW)
Gäste aus dem Naturschutzpark
Am kommenden Freitag ist die Mannschaft der „Luchse“ aus Lauterbach zu Gast am Ratinger Sandbach (Spielbeginn 20:00 Uhr). Die Mannschaft des neuen Trainers aus der Schweiz, Thomas von Euv, ist , nachdem einige wichtige Spieler aus der Vorsaison ihrem Trainer Arno Lörsch nach Diez gefolgt oder zu den Bären nach Neuwied gewechselt sind, im sicherlich nicht einfachen Neuaufbau begriffen. Trotzdem darf man die „Luchse“ wohl nicht unterschätzen und das wird die Mannschaft der Aliens in dieser Woche von Coach Alex Jacobs wohl mehrfach zu hören bekommen. Spiele gegen die Mannschaft aus dem Naturschutzgebiet Vogelsberg waren eigentlich nie einseitig und von ihrer Spielanlage, aus einer sicheren Defensive heraus zu kontern, sind die Lauterbacher immer für Überraschungen gegen eine zu weit aufgerückte Verteidigung gut. Auch wenn die Mannschaft erst zwei Punkte aus fünf Spielen auf dem Konto vorweist, hat sie doch bisher einige bemerkenswerte Zwischenergebnisse geliefert und zuletzt in Neuwied lange geführt um dann am Ende doch noch zu verlieren. Eine Frage der Kondition oder des kleinen Kaders?
Die Mannschaft der Aliens tut also gut daran, nach dem begeisternden Spiel gegen Neuwied den zusätzlichen freien Tag zur Regeneration zu nutzen und sich intensiv auf das einzige Spiel des Wochenendes zu konzentrieren. Und auch die Aliens Fans, die ihren Teil zum Gelingen des Spiels gegen Neuwied beigetragen haben, sind wieder gern gesehene Gäste am Sandbach.
Zur Belohnung der bisher gezeigten Leistungen (und hoffentlich auch der vom kommenden Freitag), wurde die Mannschaft vom Vorstand zur „Sportlernacht“ eingeladen, die am Samstagabend in der Stadthalle Ratingen stattfindet; eine Gelegenheit für die Fans, die Spieler auch mal ohne Ausrüstung zu sehen und mit ihnen in's Gespräch zu kommen. Den rechtzeitig geäußerten Wunsch der Aliens, am darauffolgenden Sonntag spielfrei zu haben, konnte die Ligenleitung der Regionalliga in diesem Jahr erfüllen.
Troisdorf Dynamite (LLW)
Sensationelle Aufholjagd - 6 Tore in Folge
Mit viel Respekt startete man gegen den Landesligameister der letzten Saison. Etwas verkrampft agierte man und niemand wollte einen Fehler machen, so dass richtiger Spielfluss von Troisdorf nicht zu Stande kam. In der 5. Spielminute waren es die Solinger, die mit 1:0 in Führung gingen. Beide Teams versuchten dem Gegner jeweils möglichst wenig Raum zu geben. Richtige Torchancen konnte keins der Teams in den folgenden Minuten erarbeiten. In der 17. Spielminute war es jedoch Patrick Stellmaszyk auf Zuspiel von Oscar Zimmermann und Kevin Stöhr, der den Ausgleich zum 1:1 erzielte.
Der Beginn des zweiten Drittels war eine Kopie des ersten Durchganges. Solingen benötigte diesmal jedoch nur 4:26 Minuten, um wieder in Führung zu gehen. Damit nicht genug, nur 38 Sekunden später erhöhte Solingen auf 1:3. Wer jetzt denkt Troisdorf war abgeschrieben, hat sich getäuscht. Auch wenn es 10 weitere Minuten dauerte bis Daniel Fegus auf Zuspiel von Dominik Klein den Anschlusstreffer schoss, war allen in der Eishalle klar, so wie sich Troisdorf herankämpfte konnte es nochmal spannend werden.
Von nun an kreierte Troisdorf einen Angriff nach dem anderen. Solingen wurde so unter Druck gesetzt, dass sie keine Zeit zur Erholung hatten. 71 Sekunden vor der letzten Pause war es Sven Walterscheid auf Zuspiel von Daniel Kühlem, der dafür sorgte, dass Troisdorf mit einem Unentschieden in die Kabine gehen durfte.
Nur 25 Sekunden waren im letzten Spielabschnitt vergangen bis der Kapitän Lucas Hubert mit dem Game-Winning-Goal dafür sorgte, dass Troisdorf erstmals in diesem Match in Führung gehen konnte. Nur 19 Sekunden später hieß es 5:3 für Trosidorf, durch einen Treffer von Justyn Tursas auf Zupiel von Lucas Kürten und Daniel Fegus. Nun begann die Show von Justyn Tursas, der in der 49. und 53. Minute einen lupenreinen Hattrick erzielte. Dies war jedoch auch nur möglich weil wieder Daniel Fegus und Lucas Kürten ihn perfekt bedienten. Solingen wurde regelrecht demontiert und fand nicht mehr zurück ins Spiel. Es war die super Leistung der Troisdorf Dynamites, die den Solingern keinen Raum für ihr Spiel gab.
Statement des Trainers André Koslowski: "Unglaublich was das Team erreichen kann, wenn es an sich glaubt und jeder sein Können voll einbringt. Sechs Tor in Folge in einem Spiel ohne Gegentreffer sind auch im Eishockey selten und ich bin stolz auf diese Leistung des Teams."
Das nächste Heimspiel des EHC Troisdorf findet am Sonntag den 27.10.2017 um 20:00 Uhr im Icedom am Rotter See gegen das Team aus Bergisch Gladbach statt. Das Spiel der EHC Troisdorf Dynamits am 27.10.2017 gegen die Real Stars aus Bergisch Gladbach erfolgt als Benefizspiel zu Gunsten des gemeinnützigen Vereines Brustkrebs Deutschland e.V.. Geplant ist, dass während des Spiels mit einer Spendendose gesammelt wird und das Team mit pinken Schnürsenkeln aufläuft. Die Grundidee von Brustkrebs Deutschland e.V. war die Gründung einer Organisation, bei der Ärzte, Patientinnen, Angehörige, aber auch nicht Betroffene gleichberechtigt zusammenarbeiten. Die Ziele sind u. a. die Öffentlichkeit aufzurütteln und für das Thema Brustkrebs zu sensibilisieren, die Prävention und Früherkennung zu fördern und Tabus zu brechen, umfangreiche Informationen über Diagnose- und Operationsmöglichkeiten zu geben, Therapiemöglichkeiten und Nachsorge bereit zu stellen, betroffene Frauen und deren Familien zu unterstützen, Ärztefortbildungen durch zu führen und unabhängige Forschung zu fördern. Der EHC Troisdorf möchte mit der Aktion am 27.10.2017 einen kleinen Teil dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen.
Eifel-Mosel Bären (HL)
Vor einer Rekordkulisse bis ins Penaltyschießen - Eifel-Mosel Bären unterliegen mit 6:7 gegen Löwen Frankfurt e.V.
Eine Achterbahnfahrt der Gefühle für die Eifel-Mosel Bären: Zwei Drittel konnte man gewinnen, wurde jedoch im Mitteldrittel von den ehemaligen Profis eiskalt erwischt - sogar Frankfurts Torhüter Marc Hansconrad schießt offiziell ein Tor. Ein kurioses aber leidenschaftliches Eishockeyspiel endet für die Bären mit einem Punkt nach Penaltyschießen.
Über 400 Zuschauer und somit so viele wie noch nie in der Ära der Eifel-Mosel Bären, sahen eine erinnerungswürdige Hessenliga-Partie bei der einige DEL- und DEL2-Erfahrung auf dem Eis stand. Trotz der zahlreichen Besucher wurde es zunächst ganz still in der Eissporthalle Bitburg, als die Löwen aus Frankfurt bereits in der 4. Spielminute in Überzahl mit 0:1 in Führung gehen konnten. Ganz anders als Marcel Hirsch in der 10. Spielminute den Spielstand egalisierte und Lukas Golumbeck nur zwei Minuten später die heimischen Bären in Führung brachte.
Im mittleren Spielabschnitt gelang es erneut Marcel Hirsch in Überzahl einen umjubelten 3:1 Zwischenstand herzustellen, jedoch zeigten die Löwen daraufhin ihr wahres Gesicht. So waren es nämlich die ehemaligen DEL und DEL2-Cracks der Löwen, die eiskalt zuschlugen. Marc Schaub in der 31. und Frederik Gradl in der 34. Spielminute, drehten die Partie in kürzester Zeit. Dies war besonders ärgerlich, da die Bären während beiden Gegentoren eigentlich in Überzahl spielten. Es war auch erneut Gradl, der zum Ende des zweiten Drittels, dieses Mal in Überzahl der Löwen, den 3:4 Führungstreffer für die Main-Städter schoss.
Für den letzten Spielabschnitt motivierte Spielertrainer Michal Janega seine Eifel-Mosel Bären erneut und nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff, wurde bereits eine Strafe gegen den Frankfurter Philipp Laufer angezeigt. Wie üblich, verließ Bären-Goalie Sean Broderick sein Gehäuse für einen weiteren Angreifer, da die Partie abgepfiffen werden würde, sobald ein Löwen Spieler an die Scheibe käme. Das Kuriosum: Während des laufenden Angriffes der Bären, die zu diesem Zeitpunkt mit sechs Feldspieler bestückt waren, misslingt ein Rückpass zur gegnerischen blauen Linie. Stattdessen findet die schwarze Hartgummischeibe aus etwa 60 Meter Entfernung den Weg ins Tor – das eigene, leere Tor der Eifel-Mosel Bären – 3:5, offizieller Torschütze, Frankfurts Torhüter Hansconrad, da sonst kein weiterer Frankfurter am Puck war. Eine sinnbildliche Situation für diesen katastrophalen Spielabschnitt, bei dem auch sichtbar wurde, dass die Eifel-Mosel Bären in der noch jungen Saison weit von einer Top-Form entfernt sind.
Dennoch gaben die Cracks aus Bitburg und Trier nicht auf. Golumbeck war nur kurze Zeit später in Überzahl erfolgreich und brachte die Mannschaft im schwarzen Dress erneut ins Spiel. Die Löwen schlugen jedoch ebenfalls in Überzahl zurück und gingen zehn Minuten vor Schluss mit 4:6 in Führung. Ein Torhüterwechsel bei den Bären sollte neue Impulse bringen und dem war tatsächlich so. Nico Rietz (50.) und Thomas Barth (51.) glichen die Partie im Nu wieder aus. In einer umkämpften Schlussphase hätten die Bären um ein Haar sogar in Führung gehen können, jedoch fielen keine weiteren Tore und das Penaltyschießen musste den Sieger bestimmen.
Hier hatten am heutigen Tag die Löwen aus Frankfurt die besseren Hände und verwandelten auch eiskalt zwei jener drei direkten Duelle mit Bären-Goalie Sean Broderick, sodass ein spannendes Eröffnungsspiel mit 6:7 (2:1,1:3,3:2,0:1) nach Penaltyschießen endete. Unterm Strich starten die Bären somit besser in die neue Saison, als noch im vergangenen Jahr, gaben jedoch die drei Punkte selbst aus der Hand.
Bereits am kommenden Sonntag, den 22. Oktober 2017 um 19:00 Uhr gibt es die nächste Herausforderung in der Eissporthalle Bitburg. An diesem Tag kommt es zum Aufeinandertreffen mit dem amtierenden Meister EJ Kassel Huskies „89ers“, die aktuell mit zwei Spielen und zwei Siegen auch die Tabellenführung in der neuen Saison innehaben.
EC Nordhorn (RLN)
Pokalspiel gegen Bremen wird verschoben - Spielverlegung in Nordhorn
Kurz vor Start der Saison ist die Spielfläche in der Eissporthalle Nordhorn fertig geworden – am gestrigen Sonntag stand die Mannschaft erstmals zum gemeinsamen Training auf dem eigenen Eis. Die Zeit drängt, bereits am kommenden Wochenende startet der Eishockey Club Nordhorn e.V. in den Spielbetrieb.
Geplant war ein erstes Pokalspiel am Freitag, dem 20. Oktober – aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit hat der ECN jedoch um eine Verlegung gebeten. Dem Antrag wurde stattgegeben und als neues Datum wurde der 14. Januar 2018 um 18 Uhr festgesetzt. Damit steht als Eröffnungsspiel der 28. Oktober auf dem Plan, dann läuft die Regionalliga-Mannschaft des ECN in dieser Saison erstmals vor eigenem Publikum auf.
Das erste Punktspiel findet jedoch wie geplant am kommenden Wochenende statt. Am 22. Oktober reist die Mannschaft von Trainer Heiko Niere zum Regionalliga-Meister 2016/17, dem Hamburger SV.
Chemnitz Crashers (RLO)
Trotz furioser Aufholjagd keine Punkte
Was für ein DERBY? Das erste Pflichtspiel nach vier Jahren verloren die Crashers gegen die Schönheider Wölfe knapp mit 3:4. Von Beginn an drückten die aus der Oberliga Süd abgestiegenen Erzgebirgler auf die Tube und erarbeiteten sich zahlreiche gute Chancen. In der 10. Minute gingen die Gäste verdient mit 0:1 in Führung. Die Crashers kamen im ersten Drittel nur in Überzahl zu nennenswerten Möglichkeiten. Konnten aber so durch Patrick Fritz in der 16. Spielminute zum 1:1 ausgleichen. Überragend auf Chemnitzer Seite war der Torhüter Pierre Ulbricht, der mit tollen Paraden das Ergebnis bis zum Drittelende verteidigte.
Das Mitteldrittel wirkte zerfahren. Die Wölfe nutzten durch Lukas Novacek, der an allen vier Schönheider Toren beteiligt war, eine der wenigen Torchancen und gingen erneut in Führung.
Im Schlussdrittel war es erneut Lukas Novacek, der mit einem Doppelpack in der 45. bzw. 55. Spielminute jeweils in Überzahl die Wölfe mit 1:4 in Führung brachte. Nachdem Mannschaftskapitän Michael Stiegler wegen einer Spieldauerdisziplinarstrafe nicht mehr am Spiel teilnehmen durfte, schien die Partie gelaufen. Doch David Weitz schoss drei Minuten vor Abpfiff auf Zuspiel von Nekvinda den 2:4-Anschlusstreffer und rüttelte sein Team wach. Spielertrainer Tobias Rentzsch setzte alles auf eine Karte, nahm eine Auszeit und ersetzte Torhüter Pierre Ulbricht durch einen sechsten Feldspieler. Anderthalb Minuten vor Schluss verkürzte Jan Nekvinda auf Zuarbeit von Stiegler und Braun auf 3:4. In der letzten Spielminute entfachten die Crashers ein wahres Feuerwerk auf den Schönheider Kasten. Doch drei großer Einschussmöglichkeiten wehrten sich die Wölfe erfolgreich gegen stark kämpfende Crashers und konnten das 3:4 bis zum Abpfiff verteidigen.
625 Zuschauer bekamen ein sehenswertes Derby geliefert. Die Crashers untermauerten ihren Anspruch, um die Play-Off-Plätze ein Wörtchen mitreden zu wollen. Spieler des Tages auf Seiten der Crashers war der erst 18-jährige Torhüter Pierre Ulbricht.
Kommenden Samstag reisen die Crashers zum Absteiger der Oberliga Nord und Ligafavoriten FASS Berlin. Die Akademiker klatschten am vergangenen Wochenende sonst eher stark einzuschätzende Dresdner mit 10:3 an die Wand und gewannen gegen den ESC Berlin mit 6:0. Was beide Ergebnisse wirklich wert sind, wird sich kommendes Wochenende zeigen.
Buschmann: „Grundsätzlich kann man mit dem Ergebnis gegen sehr stark einzuschätzende Wölfe zufrieden sein. Ein oder zwei Punkte mehr auf dem Konto, hätten uns zwar gut getan. Am wichtigsten aber für mich ist, dass die Zuschauer mit dem Spiel zufrieden waren. Wir haben tolle Werbung für einen tollen Sport gemacht. Ärgerlich ist, dass wir im nächsten Spiel ohne unseren Mannschaftskapitän Michael Stiegler spielen müssen, der zu Unrecht eine Spieldauerstrafe hinnehmen musste, weil das Schiedsrichtergespann ganz klar eine Spielsituation fehlinterpretierte.“
Nach fünf Spielen stehen die Crashers mit sechs Punkten auf Platz vier.
Schönheider Wölfe (RLO)
Polsterfuchs aus Schönheide wird Firmenmitglied
Die Verantwortlichen des Schönheider Wölfe e.V. konnten mit der Firma Polsterfuchs – Spezialist in den Bereichen Innenausbau und Raumausstattung - aus Schönheide das erste Firmenmitglied gewinnen.
Das Polsterfuchs-Team, bestehend aus dem Handwerksmeister, seiner Ehefrau, seiner Tochter als Raumausstatterin und dem langjährigen Gesellen, blickt in zwei Jahren auf eine 100 Jahre erfolgreiche Arbeit in dritter Generation zurück. Ziel und Aufgabe des Unternehmens ist es, die Bau- und Raumausstattungsaufgaben pünktlich und sorgfältig auszuführen und bei der Umsetzung die Wünsche des Kunden in den Vordergrund zu rücken und mit gutem Geschmack zu unterstützen. Mit kompetenter und freundlicher Beratung werden die Wünsche und Vorstellungen der Kunden kennengelernt und professionell umgesetzt. Zusammen werden Ideen und Lösungsvorschläge gesammelt und schließlich wird sich mit höchsten Ansprüchen an die Bauausführungen im Innenbereich für die beste Lösung entschieden. Kreativ, stilsicher und handwerklich meisterlich.
Die Schönheider Wölfe bedanken sich bei Polsterfuchs Schönheide für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung der über 80-jährigen Eishockeytradition im Ort.
| www.icehockeypage.de | www.eishockey.news | Informationen zum Thema | ||
|
- Kaderlisten - Ergebnisse und Tabellen - IHP facebook |












