IHP Nachrichten (IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 18.Oktober 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.
Eisbären Berlin (DEL)
PUK Group für weitere 3 Jahre Eisbären-Partner
Die Eisbären Berlin konnten mit der PUK Group einen treuen Partner für weitere drei Jahre als Unterstützer gewinnen. Die PUK Group ist eine weltweit tätige Unternehmensgruppe der metallverarbeitenden Industrie und schon seit vielen Jahren Fan vom DEL-Rekordmeister.
Das Berliner Unternehmen wirbt bei den Eisbären auf dem Fascia Board (360 Grad LED) sowie mit dem Partner-Aktivierungs-Paket. Außerdem im Vertrag enthalten sind Tickets für mehrere Business-Seats.
ERC Ingolstadt (DEL)
ERC-Tickets für Weihnachtsspiele erhältlich
Der ERC Ingolstadt startet am Dienstagmittag den Vorverkauf für die zweite Saisonphase. Tickets für alle Heimspiele bis einschließlich 7. Januar 2018 sind in den gängigen Vorverkaufsstellen der Region, im Fairplay Hockey Shop und im Online-Ticket-Shop auf www.erc-ingolstadt.de erhältlich.
Tolle Tore, harte Checks, konsequente Defensive – das Panther-Eishockey macht wieder mächtig Spaß. Tommy Samuelssons Mannschaft steht aktuell auf dem vierten Tabellenplatz. Unterstützen Sie das Team um Kapitän John Laliberte im nächsten Saisonabschnitt. Zum Beispiel in den weiß-blauen Spielen gegen Meister EHC Red Bull München, Lokalrivale Augsburger Panther oder auch im altbairischen Derby gegen die Straubing Tigers.
Ticketmanager Nicholas Rausch sagt: „Besonders beliebt sind alljährlich auch die Spiele in der Weihnachtszeit. Sichern Sie sich die Tickets dafür jetzt. Machen Sie sich, Ihrer Familie und Ihren Freunden ein schönes Geschenk und erleben Sie gemeinsam ein ERC-Heimspiel in der Saturn Arena, ganz nah an der Action auf dem Eis.“
Krefeld Pinguine (DEL)
Silvester-Partie gegen Iserlohn auf 30.12. vorverlegt
Die Partie der Krefeld Pinguine gegen die Iserlohn Roosters (ursprünglich auf den 31.12.; 15 Uhr terminiert) wird vorverlegt. Das kleine Derby wird nun bereits am Samstag, den 30.12. um 19 Uhr im KönigPALAST Krefeld stattfinden. Im Anschluss an das Spiel ist vom Fanprojekt Krefeld zum gemeinsamen Jahresausklang eine Fanparty geplant, bei der auch die Profis der Krefeld Pinguine vorbeischauen werden. Details hierzu werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Red Bull München (DEL)
Hockey HALLEluja: Vorverkauf startet am 17. Oktober
Ende des Jahres ist es wieder soweit: Hockey HALLEluja geht beim EHC Red Bull München in die nächste Runde. Der Ticketvorverkauf für die Spiele in der Olympiahalle startet am Dienstag, 17. Oktober um 10.00 Uhr. Gleichzeitig beginnt auch der Vorverkauf für das Champions-League-Achtelfinale gegen den SC Bern sowie für alle Heimspiele der DEL-Hauptrunde.
Am 30. Dezember 2017 starten die Eishockey-Festspiele in der 10.000 Zuschauer fassenden Olympiahalle um 17.00 Uhr gegen die Thomas Sabo Ice Tigers. Am 2. Januar 2018 folgt dann die Partie gegen die Adler Mannheim (19.30 Uhr) und am 5. Januar 2018 sind die Eisbären Berlin zu Gast (19.30 Uhr). Bereits zum dritten Mal ziehen die Red Bulls Ende des Jahres zum Hockey HALLEluja in die Olympiahalle – erstmals sogar für drei Partien. Packende und stimmungsvolle Duelle sind gegen die Top-Klubs aus Nürnberg, Mannheim und Berlin also garantiert.
Straubing Tigers (DEL)
Injury-Report vom 18.10.2017
Ob Mike Connolly und Sandro Schönberger am Freitag die Auswärtspartie bei den EHC Red Bulls München bestreiten können, ist ungewiss.
Mike Connolly ist aufgrund einer Unterkörperverletzung angeschlagen und Sandro Schönberger laboriert an einem grippalen Infekt.
"Ich war bereits im Vorfeld der Partie geschwächt, wollte der Mannschaft aber unbedingt helfen", sagt Sandro Schönberger. "Als wir nach dem Scheibenbruch das Aufwärmen unterbrechen mussten, habe ich mich auf Anordnung des Mannschaftsarztes dazu entschlossen, nicht zu spielen", erklärt der Kapitän der Straubing Tigers.
Bayreuth Tigers (DEL2)
Starker Auftritt der Tigers in Kaufbeuren
Ohne den kurzfristig erkrankten Pesut und den gesperrten Barta, dafür wieder mit Valentin Busch und Eugen Alanov gingen die Oberfranken dieses Nachholspiel von Spieltag drei an. Wegen der später fertig gestellten neuen Halle an der Wertach musste die Partie verlegt werden.
Nach einem ausgeglichenen Beginn bei gutem Tempo bekamen die Hausherren etwas Oberwasser. Begünstigt durch eine doppelte Überzahl legten sie öfters den Vorwärtsgang ein ohne sich ganz klare Chancen erspielen zu können. Tigers-Goalie Vosvrda und seine engagierten Vorderleute hielten stand und nach etwa zehn Minuten spielten die Wagnerstädter sich immer öfters frei. Tore gelangen ihnen dabei aber auch nicht und so ging man mit einem gerechten 0-0 in die erste Pause.
Diesen Schwung vom Ende des ersten Abschnitts nahmen die Gäste im zweiten Drittel auf und intensivierten ihr Spiel noch weiter. Das Übergewicht an Spielanteilen stieg langsam und auch die Torchancen wurden immer besser. Eine brilliante Vorarbeit des starken Alanov veredelte Stas mit einem sauberen Direktschuss zum 0-1, doch da folgte noch eine kalte Dusche. Zu offensiv orientiert lief man kurze Zeit später zu tief in den Angriff und Sarault nutzte sein Solobreak, völlig alleine gelassen, per Nachschuss gegen den reaktionsschnellen Vosvrda zum Ausgleich. Doch diesmal ließen sich die Bayreuther nicht schocken, sondern drückten ihr gutes Spiel in der Folgezeit weiter durch. Hinten nun wieder ziemlich sicher stehend, setzte man Vorne immer wieder gefährliche Gegenstöße und einen davon verwertete Sebastian Busch zur erneuten Führung. Gekrönt wurde dieses klasse Mitteldrittel noch von Kolozvarys Powerplaytor, wo die Scheibe etwas glücklich abgefälscht wurde. Mit diesem weiteren Treffer wurde die insgesamt sehr gute Phase der Tigers nun auch ergebnistechnisch deutlicher dokumentiert.
Im Schlussabschnitt erwartete man zwar nochmals ein großes Aufbäumen der Hausherren, doch die Oberfranken konnten die Gastgeber großteils unter Kontrolle halten. Viele Schüsse und auch einzelne Chancen waren zwar dabei, aber Vosvrda und die Defensive agierten so souverän, dass man nicht zu große Probleme bekam. Noch mehr Rückenwind gab es durch das 1-4 von Bartosch (48.) im Zusammenspiel mit Kolozvary und Gläser, so dass sich ESVK-Trainer Brockmann schon früh dazu gezwungen sah, seinen Goalie mehrmals vom Eis zu nehmen. Mit 6 Feldspielern versuchten die Allgäuer minutenlang noch eine Wende zu erzwingen, doch in Unterzahl sorgte der ebenfalls sehr auffällige Valentin Busch mit seinem „empty-net-goal“ für die endgültige Entscheidung. Völlig verdient nach einer starken und disziplinierten Vorstellung nahmen die Tigers die drei Punkte mit nach Oberfranken.
Dresdner Eislöwen (DEL2)
Matt Siddall erleidet Adduktorenverletzung
Weitere Hiobsbotschaft für die Dresdner Eislöwen: Stürmer Matt Siddall hat sich im Spiel gegen die Ravensburg Towerstars am vergangenen Freitag eine schwerere Verletzung zugezogen. Beim Kanadier wurde am Dienstag eine Adduktorenverletzung diagnostiziert. Nach derzeitigem Stand gehen die Verantwortlichen von einer Ausfallzeit von mehreren Wochen aus.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Matts Ausfall trifft uns natürlich hart, aber wir müssen das Beste aus der Situation machen und Lösungen finden. Jetzt sind wir als Team gefragt, müssen noch näher zusammenrücken.“
Matt Siddall: „Ich habe gehofft, dass sich mein Verdacht nicht bestätigt. Aber leider hatte der Arzt heute keine guten Nachrichten für mich. Es hilft nichts, ich muss nach vorn schauen und versuche so schnell wie nur möglich ins Training zurückzukehren.“
Eislöwen-Mannschaftsarzt Dr. Lars Stephan: „Wir hoffen den Ausfallzeitraum von Matt Siddall durch den täglichen Einsatz einer sogenannten Kernspinresonanztherapie zu verkürzen. Dieses moderne Verfahren hat sich im Leistungssport vielerorts bewährt. Wir haben bei der Behandlung von Steve Hanusch und Dominik Grafenthin zuletzt bereits positive Erfahrungen gemacht.“
Kaufbeuren Buron Joker (DEL2)
ESVK unterliegt Bayreuth 1:5 - Erstmals Punkte für ein Gastteam in der erdgas schwaben arena
Am heutigen Dienstag gelang es den Bayreuth Tigers als erstes Gastteam Zählbares aus der erdgas schwaben arena zu entführen. Vor 1.982 Zuschauern waren die Gäste über weite Strecken das aktivere Team mit mehr Zug zum Tor, und einem besseren Defensivverhalten weshalb die Kaufbeurer Niederlage auch in dieser Höhe nicht unverdient war.
Vor Spielbeginn kam es zu einem besonderen Moment, als Vorstand Karl-Heinz Kielhorn dem ESVK-Gründungsmitglied Luggi Schuster zu seinem 93. Geburtstag einen Kuchen überreichte.
Die Hausherren erwischten einen guten Start, wobei die Reihe um Schäffler, de Paly und Kiefersauer sich in ihrem ersten Shift die anfangs besten Möglichkeiten erspielten. Nach einem Beinstellen an Max Schmidle in der fünften Minute bot sich für die Rot-Gelben das erste Powerplay. Dabei hatte Sami Blomqvist die riesige Möglichkeit, als er am kurzen Pfosten von Charlie Sarault freigespielt wurde, aber Tomas Vosvrda ließ sich nicht umkurven. Auch eine kurze doppelte Überzahl blieb von Seiten des ESV ungenutzt. Vosvrda war dabei stets auf seinem Posten, wie auch bei einem Nachschuss von Sarault in der zehnten oder Abfälschern von Florian Thomas und Daniel Oppolzer in der zwölften Minute. Mit zunehmendem Spielverlauf testeten aber auch die Bayreuther Stefan Vajs, wobei Eugen Alanov fast Kapital schlagen hätte können, als er einen Querpass der Kaufbeurer Verteidiger abfing, aber den Puck nicht entscheidend unter Kontrolle brachte. Karevaara hatte in der Folge dann eine gute Möglichkeit als er durch die Abwehr tanzte, doch Vosvrda lenkte den Puck noch mit der Fanghand ab. Nachdem der sehr auffällige Alanov Sekunden vor der Pause nochmals Vajs' Können probte, ging das Unentschieden nach zwanzig Minuten in Ordnung.
Gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts eröffneten die Tigers den Torreigen als in der 23. Minute Alanov mustergültig für Stas auflegte und letzterer Vajs mit einem trockenen Schuss überwand. Nur eine Minute später egalisierte Charlie Sarault das Spiel wieder. Nach einem Traumpass von Karevaara kam Sarault frei zum Abschluss und brachte den Puck im zweiten Versuch über die Linie. In der 28. Minute brachte Sebastian Busch, dessen Abseitsposition zuvor nicht von den Unparteiischen nicht erkannt wurde, die Gäste freistehend aus kurzer Distanz wieder in Front. In der Folge waren die Bayreuther das aktivere Team, das sich mehrere gut Möglichkeiten erarbeitete. Die Joker fanden in dieser Phase offensiv lediglich durch einzelne Entlastungsangriffe statt, was jedoch auch der Tatsache geschuldet war, dass die Kaufbeurer meist in Unterzahl agieren mussten. Eines dieser Überzahlspiele nutze Kolozvary in der 34. Spielminute, um auf 1:3 zu erhöhen, wobei allerdings ein Kaufbeurer Verteidiger den Puck ins Tor abfälschte.Mit diesem, durchaus leistungsgerechten, Spielstand ging es auch zum zweiten Pausentee.
Im letzten Drittel änderte sich am bekannten Bild nicht viel. Die Kaufbeurer brachten offensiv nicht allzu viel zu Stande und agierten in der Defensive oft zu nachlässig. In der 48. Minute zogen die Tigers mit dem 1:4 durch Bartosch endgültig davon. Bereits in der 52. Minute als Heider auf der Strafbank Platz nehmen musste, nahm Brockmann seinen Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch weder in diesem Powerplay noch in den Folgeminuten brachte diese besondere Maßnahme den gewünschten Erfolg. Mit einem Treffer in das verwaiste Tor beseitigte Valentin Busch drei Minuten vor dem Ende dann auch die letzten Zweifel an einem Bayreuther Sieg.
In der anschließenden Pressekonferenz sah Tigers-Coach Waßmiller das starke zweite Drittel seiner Mannschaft als Schlüssel zu Erfolg. Im Schlussabschnitt habe man die Führung sehr souverän ins Ziel gebracht. Das Spiel sei ein Top-Auswärtsspiel seiner Mannschaft gewesen. Brockmann haderte mit der Harmlosigkeit vor dem Tor seiner Mannschaft, das Team sei „nicht hungrig" gewesen. Ein Lob sprach der Trainer des ESVK den Bayreuthern aus, die sehr stark verteidigt hätten.
Starbulls Rosenheim (OLS)
Das Trikot am Handgelenk® erobert Oberbayern
Neuzugang beim Traditionsverein der Eishockey Oberliga Süd: Obwohl es in diesen Tagen für die ambitionierten Oberbayern auf dem Eis bestens läuft, basteln die Verantwortlichen abseits der Spielfläche bereits mit Hochdruck an der Weiterentwicklung des Clubs. Kurz nach Saisonstart vermelden Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Schwarzfischer und Marketingchef Andreas Huber einen Neuzugang der etwas anderen Art: Das Trikot am Handgelenk® von BRAYCE®. „Mit diesem Zuwachs für unser Fanartikel-Portfolio bieten wir unseren treuen Fans eine neue Möglichkeit ihre Verbundenheit zum Club immer und überall zum Ausdruck zu bringen. Beim Trikot am Handgelenk® ist der Name Programm. Das hochwertige Armband ist im Style unseres Clubs designt und wird mit einer frei wählbaren Nummer zwischen 0 und 99 für jeden Einzelnen individuell veredelt“, freuen sich die beiden Vereinsverantwortlichen, die ebenso wie die Spieler mit gutem Beispiel vorangehen und seit dem heutigen Tag ihren Schmuck im Clubdesign tragen.
Gemäß dem BRAYCE® Slogan „Make gameday every day“ („Mache jeden Tag zum Spieltag“) haben es sich die Starbulls Rosenheim zum Ziel gesetzt, möglichst viele Fans mit dem Trikot am Handgelenk® auszustatten. „Es gibt doch nichts Schöneres, als den eigenen Verein nicht nur im Herzen 24/7 bei sich zu haben. Wo unser schönes Trikot im Alltag an seine Grenzen stößt, übernimmt in Zukunft das dezente und doch so ausdrucksstarke Trikot am Handgelenk®“, sind sich Hans-Peter Schwarzfischer und Marketingchef Andreas Huber einig. Auch Chris Grünewald, ehemaliger Hockeyspieler und Entwickler des innovativen Schmucks für Sportbegeisterte, ist überzeugt vom Starbulls Rosenheim-Armband: „Das Wappentier prägt natürlich das markante Design und gehört für mich persönlich zu den Highlights unserer Vereinskollektion. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Starbulls.“ A propos Vereinskollektion: Die Starbulls Rosenheim sind der erste Oberligaclub in ganz Deutschland, der ein Trikot am Handgelenk® im vereinseigenen Style sein Eigen nennt. In Hockeydeutschland reihen sich die Starbulls damit in eine ganze Reihe an prominenten Clubs ein, die mit BRAYCE® zusammenarbeiten. Neben beispielsweise den Fußballern vom FC Schalke 04 und dem amtierenden Handballmeister Rhein Neckar Löwen besitzt rund die Hälfte aller DEL-Clubs, darunter die Adler Mannheim, die Eisbären Berlin, die Augsburger Panther, die Thomas Sabo Ice Tigers und viele weitere Clubs, ihr eigenes Armband. Alle Trikots am Handgelenk® von BRAYCE® inklusive Starbulls Rosenheim-Armband sind auf der Website der Sportmarke online im Internet unter www.brayce.de erhältlich. Auch im Onlineshop der Rosenheim Starbulls ist das Armband ab sofort für 39,95 € bestellbar. Das Band ist in Größen vom Kleinkind bis zum Erwachsenen verfügbar (15 cm – 23 cm) und wird mit jeder Trikotnummer zwischen 0 und 99 per Hand in Deutschland gefertigt.
Hochschule Rosenheim und Starbulls werden Partner
Bildung und Sport gehen Hand in Hand: Die Hochschule Rosenheim wird ab sofort neuer Business Partner der Starbulls Rosenheim.
Zwei Schwergewichte des öffentlichen Lebens der Stadt Rosenheim und weit über diese hinaus haben zusammengefunden: Die Hochschule Rosenheim und die Starbulls Rosenheim sind ab der Saison 2017/2018 offizielle Partner. Die wichtigste Bildungseinrichtung Südostoberbayerns wirbt in Zukunft mit einem über 61m² großen Fassadenbanner im emilo-Stadion Rosenheim und wird zusätzlich auf allen Pressewänden des Vereins zu sehen sein.
Der Präsident der Hochschule Rosenheim Prof. Dr. h.c. Heinrich Köster zur neuen Partnerschaft: “Die Starbulls Rosenheim und die Hochschule Rosenheim bewegen sich im gleichen Einzugsgebiet und sind daher ideale Partner für ein gelebtes Miteinander. Für uns als Hochschule sind Transparenz, Offenheit, gemeinschaftliches Denken und Leistungsbereitschaft wichtige Säulen der Ausbildung an unserer Fakultät. Hierfür steht in unseren Augen auch unser neuer Partner. Die Zusammenarbeit mit den Starbulls Rosenheim ist eine tolle Werbung für unsere Hochschule und wird diese beiden großartigen Institutionen in Stadt und Land noch enger zusammenführen!“
„Die Hochschule Rosenheim sowie die dort eingeschriebenen Studenten sind ein sehr wichtiger Faktor für die ganze Region und von dieser in keiner Weise mehr wegzudenken. Für uns bietet diese neue Kooperation eine große Fülle an Möglichkeiten der öffentlichen Präsentation unseres Vereins. Schon seit langer Zeit sind Absolventen der Hochschule Rosenheim bei unseren Heimspielen anzutreffen und sind damit eng mit dem Rosenheimer Eishockey sowie ganz speziell mit den Starbulls verbunden. Wir freuen uns außerordentlich mit der Hochschule eine der impulsgebenden Innovationskräfte in einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Europas als Partner gewonnen zu haben“, so Marcus Thaller, Starbulls Vorstand.
Die Starbulls Rosenheim erhalten in Zukunft diverse dauerhafte werbliche Platzierungsmöglichkeiten an der Hochschule und werden auch bei Veranstaltungen wie z.B. dem „Tag des Sports“ am 11.10.2017 mit einem Präsentationsstand anwesend sein. Mit rund 30 Sportarten ist der Hochschulsport ein wichtiger Teil des Campuslebens und bei den Studierenden sehr beliebt – egal ob für Gelegenheitssportler oder Wettkampfathleten.
Sonthofen Bulls (OLS)
Kartenvorverkauf vor Allgäu-Derby am Freitag - ERC Sonthofen rechnet mit großem Publikumsandrang gegen Memmingen
Der ERC Sonthofen rechnet vor dem Allgäu-Derby in der Eishockey-Oberliga am Freitag gegen
Memmingen mit einem großen Zuschaueraufkommen. Deshalb weisen die Verantwortlichen noch
einmal auf die Vorverkaufsmöglichkeiten hin und bitten möglichst viele Fans, von diesen auch
Gebrauch zu machen. Karten gibt es seit dieser Saison ab Mittwochnachmittag im Allgäu Outlet in
Sonthofen zu den regulären Öffnungszeiten zu kaufen. Außerdem öffnet mittwochs ab 18 Uhr das
Overtime. Ab 19:30 Uhr kann das öffentliche Training von der Stadiongaststätte und auch von der, in
diesem Fall für alle zugänglichen, VIP-Tribüne aus verfolgt werden. Die Ticketabendkasse öffnet am
Freitag ab 18 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr.
Neben dem ohnehin schon großzügigen gastronomischen Angebot, gibt es beim Derby am
Freitagabend zwei zusätzliche Getränkestände in der Eissporthalle. Im Kiosk auf Seiten der Gästefans
kann bei diesem Spiel ausschließlich mit Bargeld bezahlt werden. Ansonsten ist weiterhin die
„BullsCard“ das alleinige Zahlungsmittel im Stadion. Der ERC Sonthofen empfiehlt diese nicht an der
Ticketkasse, sondern erst im Stadion zu erwerben und aufzuladen. Hierdurch werden unnötige
Wartezeiten vermieden. Auflademöglichkeiten gibt es an der Schnapsbar und am ERC-Fanshop,
sowie im Overtime.
Wichtig:
Aufgrund polizeilicher Auflagen ist die ERC Sonthofen Spielbetriebsgesellschaft bei einem so
genannten „Sicherheitsspiel“ verpflichtet, eine strikte Fantrennung beim Einlass durchzuführen. Der
Eingang für Fans des ERC Sonthofen befindet sich an der Ostseite des Stadions, der Eingang für Fans
des ECDC Memmingen am Haupteingang der Eissporthalle. Anschließend können sich beide
Fangruppen aber frei im Stadion bewegen.
Löwen Waldkraiburg (OLS)
EHC möchte Miesbach auf Abstand halten
Am Freitag kommt das Tabellenschlusslicht TEV Miesbach in die Raiffeisen Arena. Ab 19:45 Uhr brennt das Team des EHC Waldkraiburg dann auf den zweiten Saisonsieg. Zwei Tage später reisen die Löwen zum EV Regensburg, um sich ab 18:00 Uhr gegen die Eisbären so gut wie möglich zu verkaufen und vielleicht eine Sensation zu schaffen. Der Modus meint es eben nicht gerade gut mit dem EHC in dieser Saison.
Bekanntlich spielen die 12 Teams der Oberliga Süd in diesem Jahr wie in der Vorsaison auch eine eineinhalbfache Runde. Bedeutet, gegen jede Mannschaft tritt man einmal zuhause und einmal auswärts an. Außerdem ist die Liga in sich in zwei Sechsergruppen unterteilt- die Gruppen setzen sich nach einem bestimmten Schlüssel, abhängig vom Abschluss-Tabellenplatz des Vorjahres, zusammen und diese Teams spielen in ihren jeweiligen „Gruppen“ nochmals mit Hin- und Rückspiel gegeneinander. So kommen am Ende alle Teams auf ihre gewünschte Anzahl an Spielen, gleichzeitig kann man aber auch den berühmten und unerwünschten „Griff ins Klo“ dabei machen wie der EHC Waldkraiburg. Die Gruppe der Löwen besteht nämlich aus Miesbach, Rosenheim, Peiting, Landshut und Regensburg und bisher spielte man „nur“ schon doppelt gegen Peiting (aktuell Tabellenführer) und Rosenheim (Tabellenzweiter), außerdem gegen Regensburg (Tabellenvierter) und Aufsteiger Miesbach. Dass gegen diese Gegner die Trauben für die Löwen hoch hängen, war zwar abzusehen, doch zuletzt kam etwas Kritik auf und darum muss gegen Miesbach am Freitag im eigenen Stadion ein Sieg her für Kapitän Max Kaltenhauser und Co.
Der TEV Miesbach, der im Vorjahr sensationell den Höchstadter EC im Playoff-Viertelfinale ausschaltete und damit nach dem Abstieg 2009 wieder in die Oberliga zurückkehrte, konnte bisher noch keine Punkte einfahren. Allerdings hatte es das Team von Markus Wieland bisher schon zweimal mit den Schwergewichten Peiting (2:6 & 2:6) und Regensburg (4:7 & 4:9) zu tun, einmal mit dem ambitionierten EV Landshut (4:9) und eben mit Waldkraiburg (1:7) bei denen die erste Reihe mit den Kanadiern Ken Neil und Brent Norris, sowie Kaltenhauser Alarm machten. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten möchten die Miesbacher arbeiten und nach Möglichkeit den Klassenerhalt schaffen, so die sympathische und verständliche Devise im Oberland. Die Ergebnisse sprechen auf dem Papier bisher zwar eine deutliche Sprache, doch hat sich der TEV noch längst nicht aufgegeben und kämpft in jedem Spiel bis zum Schluss. Ein Zeichen für den starken Teamgeist de TEV und so sollten auch die Löwen auf der Hut sein. Noch dazu kooperieren die Miesbacher mit Zweitligist Bad Tölz und von daher kann es auch immer wieder sein, dass hochtalentierte Nachwuchsspieler im Kader stehen, die die arrivierten Kräfte entlasten.
Wenig Entlastung werden die Löwen, die an diesem Wochenende hoffen, in Bestbesetzung antreten zu können, am Sonntag wohl auch in Regensburg haben. Der Tabellenvierte kommt immer mehr in Schwung, musste sich bisher nur Rosenheim mit 1:4 und am letzten Wochenende Landshut knapp mit 3:4 geschlagen geben. Das Team von Trainer Peppi Heiß hat mit 30 Treffern die gefährlichsten Angriff der Liga und gewann schon den ersten Vergleich gegen die Löwen mit 7:3, obwohl Waldkraiburg nach 20 Minuten noch mit 3:1 geführt hatte.
Karten für das Heimspiel am Freitag gegen den TEV Miesbach gibt es wie gewohnt Online bis 24 Stunden vor Spielbeginn unter ehcwaldkraiburg.com sowie am Spieltag selbst an den Abendkassen ab 18:15 Uhr. Außerdem im Vorverkauf in der Geschäftsstelle der Raiffeisen Arena am Donnerstag zwischen 18:00 und 20:00 Uhr.
Saale Bulls Halle (OLN)
Saale Bulls erkämpfen wieder zwei Siege am Wochenende und bleiben im oberen Tabellendrittel!
Nachdem in der vergangenen Woche auch abseits des Eises einiges los war und man den ersten personellen Wechsel im Kader verkündete, waren die Erwartungen an das bevorstehende Punktspielwochenende groß. Aber auch die Sorgen aufgrund weiterer verletzungsbedingter Ausfälle wuchsen. So startete man am Freitag mit nur 15 Feldspielern, aber auch diese Zahl sollte sich noch einmal reduzieren.
Erneut musste das Team von Headcoach Dave Rich also beweisen, dass sie Ausfälle in ihren Reihen nicht nur kompensieren, sondern dennoch Siege einfahren können.
Außerdem waren alle Augen auf unseren prominenten Neuzugang Nathan Robinson gerichtet - und auch er wurde seinem Ruf gerecht und markierte in souveräner Art und Weise den zweiten Treffer der Partie.
Hier der Rückblick auf`s Wochenende:
Am Freitag empfingen die Saale Bulls im Sparkassen-Eisdom die TecArt Black Dragons aus Erfurt. Und die Thüringer hatten der Mannschaft um Kapitän Kai Schmitz vorher eine eindeutige Kampfansage gemacht. Diese Angriffslust wurde natürlich bestärkt durch unsere Meldungen bezüglich der dünnen Kaderdecke im Team.
So musste man von Beginn an konzentriert arbeiten, vorne unbedingt Tore schießen und hinten den eigenen Kasten möglichst sauber halten. Und auch wenn die eigentliche Entscheidung bereits im ersten Drittel fiel, das Spiel hatte im weiteren Verlauf genug Spannung und Action zu bieten, inklusive jeweils einer Spieldauerstrafe für beide Teams und dem ersten Shutout der Saison für Goalie Kevin Beech.
Am Sonntag stand die nächste Auswärtspartie an, dieses Mal ging es in die Hauptstadt zu den ECC Preussen Berlin. Auch vor diesem Team musste man gewarnt sein, denn sie waren stark in die Saison gestartet und hatten schon so manchen Favoriten mehr als nur ärgern können.
Und genauso zeigte sich das dann auch auf dem Eis: dreimal ging Berlin in Führung. Dreimal gelang den Saale Bulls der schnelle Ausgleich, bevor man endlich selbst in Führung gehen konnte und diese danach auch nicht mehr abgab. Da man in Berlin aufgrund der Spielsperre für Michal Schön und der Verletzung von Philipp Gunkel nur mit 13 Feldspielern agieren konnte, ist dieser (Arbeits-)Sieg umso höher einzuschätzen.
Am Freitag empfangen die Saale Bulls zu Hause erneut die Hannover Scorpions. Und mit den Niedersachsen hat man noch eine kleine Rechnung offen - sie hatten die Bulls im Testspiel im September in Halle geschlagen. Zwar hatte Halle die Hannoveraner beim "Hinspiel" zwei Tage zuvor auswärts besiegen können, aber Niederlagen vor dem Heimpublikum schmerzen immer besonders. Hier gilt es also, eine kleine Wiedergutmachung vorzunehmen und den Fans den Heimsieg zu schenken.
Buchloe Pirates (BYL)
ESV veranstaltet am 31. Oktober Buchloer Eissporttag - Buchloer Eissportverein lädt zu buntem Rahmenprogramm aller Sparten in die Sparkassenarena
Mit einem abwechslungsreichen und buntem Rahmenprogramm lädt der ESV Buchloe am Dienstag den 31. Oktober ab 14 Uhr zum großen „Buchloer Eissporttag“ in die Buchloer Sparkassenarena. Dort ist am Feiertag für Klein und Groß, Jung und Alt einiges geboten. Denn alle Sparten des mittlerweile fast 56-jährigen Buchloer Eissportvereins werden sich an diesem Tag in der Eishalle an der Kerschensteinerstraße präsentieren. Der Eintritt ist komplett kostenlos und auch für die entsprechende Verpflegung ist ausreichend gesorgt.
„Wir wollten einfach mal etwas für unsere Mitglieder, aber auch für alle Interessierten und Neugierigen in und um Buchloe veranstalten, damit sie unseren Verein in all seiner Vielfalt kennenlernen“, heißt es von Seiten der Vorstandschaft. Und so präsentieren sich neben der wohl bekanntesten Sparte, dem Eishockey, auch die Eiskunstläufer und Stockschützen des ESV an diesem Nachmittag. Nicht zuletzt kommen aber schließlich auch alle Eislaufbegeisterten auf ihre Kosten, wenn man zum Beispiel bei der Eisdisco selbst auf die kalte Eisfläche kann.
Der Startschuss dieses Eissporttages fällt dabei ab 14 Uhr mit einem Schlägerlauf. Wer also selbst einmal auf das das kalte Eis gehen möchte, um der schwarzen Hartgummischeibe hinterherzujagen, der ist hier genau richtig. Voraussetzung sind hierbei Handschuhe und ein Helm und auch sonst ist eine gute Schutzausrüstung sicherlich ratsam. Einige Utensilien können dafür aber auch vor Ort entliehen werden.
Im Anschluss sind dann die Kleinsten des ESV an der Reihe. Denn ab 14.45 Uhr werden die Bambinis bzw. die Kinder der U8 ein Showtraining und Spiel zeigen. Die Nachwuchskids trainieren bereits seit geraumer Zeit begeistert und mit Spaß. Da aber auch jetzt immer noch Kinder gesucht werden, wäre das die optimale Gelegenheit für neugierige und interessierte Kinder und Eltern, sich die Sportart Eishockey einmal aus der Nähe anzuschauen.
Wer es gerne filigran und artistisch mag, der ist nach dem Showprogramm des Nachwuchs bei der Vorführung der Eiskunstlaufabteilung genau richtig. Die Kunstläufer zeigen dabei ab 15.30 Uhr ihr Können und werden mit ihrem Auftritt sicher für so manches staunende Gesicht sorgen.
Ein echtes Highlight ist dann auch das Eishockey-Legendenspiel, bei dem schließlich auch alle Fans der schnellsten Mannschaftssportart der Welt auf ihre Kosten kommen. Ab 16.15 Uhr tritt nämlich die 1. Mannschaft des ESV gegen ein Team aus zahlreichen Akteuren vergangener Tage an. Mit dabei sind unter anderem viele altbekannte Gesichter aus der Meistermannschaft von 2008, die damals den Landesligatitel errang und den Aufstieg in die Bayernliga schaffte.
Nach dem Eishockey dreht sich ab 17.30 Uhr dann alles ums zielgenaue Schießen mit einem Eisstock auf dem glatten Untergrund. Die Eisstockabteilung des ESV bietet nämlich allen die Möglichkeit, selbst einmal einen Eisstock in die Hand zu nehmen und sich beim Zielschießen zu versuchen.
Den Abschluss des Tages bildet schließlich die große Halloween-Eisdisco, die ab 18.30 Uhr beginnt. Bei fetziger Musik kann hier nochmals jeder auf eigenen Kufen die Sparkassenarena unsicher machen. Wer keine eigenen Schlittschuhe haben sollte, kann auch hier vor Ort entsprechende Utensilien ausleihen.
Erding Gladiators (BYL)
Die Erding Gladiators sind noch nicht so richtig in Schwung gekommen
Beim 4:3-Erfolg nach Penaltyschießen am Freitag in Dorfen gab es zwar die ersten beiden Punkte, doch es sollten die einzigen am Wochenende bleiben. Gegen den EV Füssen kassierte die Truppe von Trainer Thomas Vogl nämlich eine 3:5-Niederlage.
Nach dem Erfolg im Derby wirkte der Gladiators-Coach ausgesprochen entspannt. „Es ist immer wieder schön, hier in Dorfen zu sein, denn ich habe hier selten verloren. Vor allem als ich hier noch als Spieler tätig war“, meinte er schmunzelnd. Am Anfang sei die Partie „dahingeplätschert, dann sind mehr Emotionen reingekommen“. Auch wenn das 3:3 für sein Team nach 65 Minuten „glücklich war, denke ich doch, dass es gerecht war“. Vogls Fazit: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Penaltysieg.“
Sein Gegenüber John Samanski haderte ein wenig mit den vielen vergebenen Möglichkeiten seiner Mannschaft. „Die ersten zehn Minuten hatte Erding mehr Chancen, da waren wir ein bisschen durcheinander“, meinte er. „Aber was wir zum Beispiel im zweiten Drittel gespielt haben, das geht nicht besser. Auch die Unterzahl war exzellent.“ Die Niederlage sei „kein Beinbruch. So ist das halt mal beim Eishockey.“ Seine Mannschaft habe gut gespielt, er könne ihr keinen Vorwurf machen. Ein Sonderlob hatte Samanski noch für Erdings Torwart Andreas Gerlspeck parat, in das Vogl einstimmte: „Man hat gesehen, wie gut der Gerli sein kann. Die zwei Punkte gehen eindeutig auf seine Kappe.“
Am Sonntag nach der 3:5-Niederlage gegen Füssen war der Gladiators-Coach nicht so zufrieden. „Es ist halt schwierig, wenn du im Training aufgrund von verletzten Spielern immer mit anderen Formationen üben musst.“ Individuelle Fehler hätten zu den Gegentoren geführt. So habe man keine Chance gehabt, „gegen das Füssener Power-Eishockey mit vier Reihen“.
Füssens Trainer Thomas Zellhuber lobte beide Vereine für den Weg, den sie gehen, auf eigene Spieler zu setzen: „Da sind Erding und Füssen sehr gleich.“ Der EVF habe zwar zwei 19-jährige Ausländer im Kader, „die spielen aber schon seit fünf Jahren in unserem Nachwuchs“. Zellhuber sagte in Richtung der TSV-Verantwortlichen: „Hut ab für die Entscheidung, ohne Ausländer zu spielen. Geht von diesem Weg nicht weg!“
Vogl lobte seinerseits die Füssener, „die in der Bayernliga am Ende sicher ganz oben mit dabei sein werden“ und wies auf das harte Auftaktprogramm seiner Mannschaft hin. Gleichzeitig versprach der Gladiators-Trainer: „Nächstes Wochenende werden wir sicher mehr Punkte einfahren als dieses. Ich werde die Mannschaft schon entsprechend vorbereiten.“
Landsberg Riverkings (BYL)
Riverkings behalten weiße Weste
Nach zwei deutlichen Siegen am vergangenen Wochenende bleiben die Riverkings ungeschlagener Tabellenführer in der Bayernliga. Von Anfang an, zeigte der HC Landsberg ein temporeiches Spiel und erspielte sich eine Chance nach der anderen. Germering wehrte sich nach Kräften, doch nach 10 Minuten zappelte die Scheibe das erste Mal im Gehäuse der Gäste. Bohumil Slavicek erzielte in Überzahl die hochverdiente Führung. Kurz vor der Pause erhöhte Stefan Kerber auf 2:0. Auch im nächsten Drittel erwischten die Gastgeber wieder einen guten Start. In Person des sehr gut aufgelegten Thomas Fischer erzielten die Riverkings den nächsten Treffer (23.). Zu dieser Phase kamen auch die Wanderers immer besser in die Partie und verkürzten durch Daniel Rossi (32.) auf 3:1. Einen schönen Konter vollendete Dennis Sturm (35.) in gewohnter Manier zum 4:1. Nach der zweiten Pause war erneut Sturm zur Stelle und erhöhte auf 5:1. (42.). Jeweils in Überzahl schraubten Elias Maier (51.) und Dennis Neal (53.) das Ergebnis auf 7:1. Trainer Randy Neal zeigte sich nach der Partie zufrieden über die gezeigte Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben unser System bis auf eine kurze Phase im zweiten Drittel durchgespielt. Die Mannschaft sieht, dass sie auch dann erfolgreich spielt und das macht uns dann allen Spaß.“
Auch in Schongau zogen die Riverkings wieder ihr Spiel konsequent durch und siegten bei den Mammuts verdient mit 2:6. Für die schnelle Führung sorgte nach guten 90 Sekunden Markus Kerber. Die Gastgeber konnten nach 10 Minuten durch Vitalijs Hvorostinis den Ausgleich erzielen. Zu allem Überfluss wurde Dennis Neal nach einer unglücklichen Situation zum Duschen geschickt (11.) und so mussten die Riverkings fünf Minuten mit einem Mann weniger auf dem Eis auskommen. Diese Situation überstand die Mannschaft von Randy Neal schadlos und Dennis Sturm erhöhte noch vor der Pause mit seinen beiden Treffern (17. & 20.) auf 1:3 für den HC Landsberg. Im zweiten Abschnitt war dann wieder Markus Kerber (23.) sofort zur Stelle und erhöhte in Überzahl auf 1:4. Auch der Gegentreffer zum 2:4 (38.) konnte die Riverkings nicht aus Ihrem Konzept bringen. Durch den dritten Treffer von Markus Kerber (54.) war die Partie dann endgültig entschieden. Den Schlusspunkt setzte Bohumil Slavicek eine Minute vor dem Ende zum 2:6 Auswärtssieg.
Am Freitag steht für die Riverkings das Auswärtsspiel in Pegnitz auf dem Programm, bevor am Sonntag der Topfavorit aus Höchstadt im Eisstadion am Hungerbachweg zu Gast ist.
Amberg Wild Lions (BLL)
Spiele des ERSC Amberg haben weiter einen enormen Spannungsfaktor
Auch im zweiten Spiel des Wochenendes mussten die Löwen in die Overtime und hatten hier erneut das bessere Ende für sich. Felix Köbele avancierte nach 2:17 Minuten der Verlängerung zum Matchwinner bei der Auswärtspartie in Dingolfing.
Davor schickten die Schwarz-Gelben ihre Anhänger in ein Wechselbad der Gefühle, wo sie nach einem 3:0-Vorsprung gegen Ende des 2.Drittels sogar in Rückstand gerieten. Aber natürlich wächst das Selbstvertrauen durch solche Energieleistungen in der Reichenberger-Truppe zusehends.
Die Löwen hatten schneller Zugriff in die Partie, sehr zur Freude der Amberger Fans, die gut über die Hälfte der 120 Zuschauer ausmachten. Bereits die erste ERSC-Überzahl führte zum 0:1 durch Kirill Groz, der einem Schuss von Dan Heilmann die entscheidende Richtungsänderung gab. Auch die weiteren zählbaren Aktionen im Anfangsdrittel waren geprägt von den „Special-Teams“ in Unterzahl oder Powerplay. Dass die Löwen auch mit einem Mann weniger können zeigten sie dann beim 0:2 durch Felix Köbele. Als Heilman in doppelter Überzahl aus Amberger Sicht auf 3:0 erhöhte, wähnte man sich im ERSC-Lager schon in trügerischer Sicherheit, zumal die Löwen auch spielerisch sichtbare Vorteile hatten. Allerdings konnte Dingolfing noch vor Drittelende durch Gilg auf 1:3 stellen, ebenfalls in Überzahl.
Der Mittelabschnitt begann eigentlich positiv für die Gäste mit einigen guten Aktionen. Irgendwie ging den Löwen dann aber der Faden nahezu komplett verloren und es wurde ein Drittel zum Vergessen. Einen Teil trugen dazu in dieser Phase auch die Entscheidungen der Unparteiischen bei, mit denen die Amberger nicht immer Konform gingen. Einen Penalty konnte Dingolfing durch Harrer zunächst nicht verwandeln, kam aber dennoch in dieser Spielminute durch einen Doppelschlag zum 3:3-Ausgleich. Der ERSC konnte in Person von Daniel Smazal zwar nochmals in Führung gehen, aber zwei doppelte Überzahlsituationen nutzten die Gastgeber schließlich, um das Resultat auf 5:4 für sich zu stellen. Zu allem Überfluss handelte sich Andreas Hampl in den Schlussminuten auch noch eine zehnminütige Disziplinarstrafe ein.
Keine guten Aussichten also für das Schlussdrittel, in dem Amberg aber doch sehr schnell wieder in die Spur zurückfand. Begünstigt wurden sie dabei durch einige Strafen, die sich Dingolfing einfing. Aus einer weiteren Überzahlsituation heraus traf erneut Heilman zum 5:5. Beide Teams suchten danach bis zum Ende der regulären Spielzeit nach der Entscheidung, aber vor allem die Löwen ließen dabei noch einige Hochkaräter liegen.
Schließlich ging es in die Verlängerung, wo Dingolfing zunächst die Latte des Amberger Tores traf und im direkten Gegenzug Köbele den Zusatzpunkt für den ERSC einsackte.
Pinguine Königsbrunn (BLL)
Unglaubliche Pechsträhne der Königsbrunner
Mit drei von sechs möglichen Zählern beendete der EHC das letzte Wochenende und steht nun auf dem achten Tabellenplatz. Für eine Qualifikation zur Punkterunde muss aber der fünfte Rang erreicht werden. Am Freitag geht es nun ab 20 Uhr zu den punktgleichen „Donau Devils“ des VfE Ulm/Neu-Ulm.
Eine Woche zuvor holte der EHC Königsbrunn seinen ersten Sieg im insgesamt dritten Aufeinandertreffen mit dem EV Dingolfing. Auch mit vielen Ausfällen hängte sich der Kader von Trainer Alexander Wedl mächtig rein und verdiente sich nach schweren Kampf die ersten drei Punkte der Saison. Zwei Tage später ging es auswärts gegen die „Wölfe“ des EC Bad Kissingen. Dort verloren die Brunnenstädter mit 1:3 und mussten einen weiteren Ausfall hinnehmen. Denn Dominik Zimmermann blieb nach einem Check liegen und musste die Nacht vor Ort in einem Krankenhaus verbringen. Zum Glück konnte er am nächsten Tag die Heimreise antreten, er wird nach einer Woche Pause wieder ins Training einsteigen. Weniger Dusel hatte ein tschechischer Stürmer des Gruppengegners Haßfurt, sein Sturz sorgte für einen Schock in der gesamten Landesliga. Während der Partie gegen Freising prallte der 22-jährigere Petr Krepelka unglücklich und ohne Fremdverschulden in die Bande und brach sich dabei den fünften Halswirbel. Er wurde mit dem Hubschrauber nach Murnau transportiert und befindet sich nach einer Operation in einem künstlichen Koma. Das Spiel wurde nach dem Vorfall abgebrochen, an ein Weiterspielen war danach nicht mehr zu denken.
Das Spiel gegen die Donau Devils steht nun unter einem schlechten Stern für Königsbrunn, denn auch mit kompletten Kader in Ulm wären die Donaustädter ein ernstzunehmender Gegner. Denn die Generalprobe am ersten Oktober ging in die Hose, der EHC musste mit einer 3:8 Niederlage die Heimreise antreten. Vor allem die erste Reihe um Routinier Mike Dolezal machte der Königsbrunner Defensive schwer zu schaffen, in Unterzahl waren die Devils kaum zu verteidigen. Deren 24-jähriger schwedische Neuzugang Johann Larsson integrierte sich prächtig in die Mannschaft, zudem zeigte der 41-jährige Slowake Jan Michalek eine bärenstarke Partie. Im ersten Spiel gegen Freising kassierten die Gastgeber zwar eine 2:6 Niederlage, die zweite Begegnung brachte aber den ersten Sieg. In Selb gewannen die Donau Devil mit 4:2 und haben nun ein Spiel weniger als Königsbrunn, sind aber punktgleich. Mit drei Punkten am Freitag wäre der VfE weiterhin auf Kurs, gegen den EHC muss jetzt ein weiterer Sieg her.
Königsbrunn steht vor einer fast unmöglichen Aufgabe, denn momentan stehen Coach Alexander Wedl gerade mal 11 Feldspieler zur Verfügung. Denn zu den vielen Ausfällen gesellt sich nun auch ausgerechnet Kontingentspieler Hayden Trupp, der bis dahin eine tolle Saison ablieferte und wegen einer Verletzung wohl einige Wochen fehlen wird. Dazu ist Patrick Zimmermann auch noch angeschlagen und noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Ob einer der erkrankten Lukas Fettinger und Henning Schütz wieder zur Mannschaft stoßen wird ist noch unklar. Zumindest die Einstellung stimmt, denn in den bisherigen Partien zeigten sich alle Spieler sehr einsatzfreudig und hochmotiviert. Ob das gegen einen individuell so stark bestückten Gegner wie die Donau Devils reichen kann wird sich am Freitag zeigen. Den Sonntag darauf hat der EHC Königsbrunn spielfrei und kann im Laufe der nächsten Woche auf die Rückkehr weiterer Spieler hoffen.
Für EHC-Vorstand Tim Bertele ist die Marschroute klar: „So viele fehlende Spieler hatten wir noch nie. Es trifft uns besonders hart, da es sich bei den Ausfällen auch noch um absolute Leistungsträger handelt. Jetzt gilt es bis 01.12. durchzuhalten und den ein oder anderen Zähler zu sammeln, sodass wir dann gegebenenfalls nochmals auf dem Transfermarkt tätig werden können.“
Schweinfurt Mighty Dogs (BLL)
Mighty Dogs sind ungeschlagener Tabellenführer - Fehlstart mit Happy End
Nach einem Fehlstart drehten die Mighty Dogs die Partie und gewannen trotz mangelnder Chancenverwertung mit 5:1 gegen den VER Selb 1b.
Die erste Minute schienen die Mighty Dogs noch nicht auf dem Eis präsent zu sein, denn der VER Selb 1b hatte leichtes Spiel und Florian Heinz netzte bereits nach 47 Sekunden zum 0:1 ein. Auch danach taten sich die Hausherren schwer, da die Selber früh störten und schon im gegnerischen Drittel am Mann waren. Zusätzlich dazu hielt Radek Uhrin im Tor der Gäste seine Mannschaft lange in Führung und verwehrte Jona Schneider in der 8. Minute den Ausgleichstreffer. In der gleichen Minute traf Marcel Grüner nur den Pfosten. 14 Minuten waren gespielt, da fiel dann endlich der Ausgleich zum 1:1, nachdem Dion Campbell die Scheibe ins lange Eck platzierte. Kurz vor der Drittelpause spielte sich der Schweinfurter Kapitän frei durch das gegnerische Drittel und legte noch das 2:1 nach.
Im zweiten Drittel nutzten die Mighty Dogs ihren Chancen nicht. In Überzahl legte Fritz Geuder zurück auf Dion Campbell, doch der Selber Goalie fing den Puck. Zum Ende der Strafe gewannen die Selber in der 29. Minute die Scheibe, als Stefan April von der Strafbank zurückkam, aber Kevin Kessler war bei dessen Alleingang zur Stelle. In der 34. Minute bekam Fritz Geuder die Scheibe vor dem Tor, doch dessen Abschluss landete in der Fanghand von Radek Uhrin. Im Gegenzug kam Sebastian Lück am Pfosten frei zum Abschluss, aber Kevin Kessler verhinderte den Ausgleich. Kurz vor der Drittelpause spielte Dion Campbell noch einmal tief auf Fritz Geuder, der allerdings nur den Pfosten traf. Somit ging es nach einem torlosen Drittel mit 2:1 in die Kabine.
Der letzte Spielabschnitt begann mit einer Überzahl für die Mighty Dogs, in der Kevin Kessler aber einen Konter von Ricco Warkus abwehren musste. Im Gegenzug landete Jonas Mangers Schuss zuerst an der Latte, bevor er zwei Minuten später zum 3:1 ins lange Eck traf. Mathias Kohl spielte in der 49. Minute die Scheibe von hinter dem Tor auf Jan Slivka der das 4:1 nachlegte. In den nächsten Minuten scheiterten unter anderem Jonas Manger, Stephen Trolda und Maximilian Rabs am starken Torwart des VER Selb 1b, bevor Pascal Schäfer in der 58. Minute zum 5:1 Endstand traf.
Alle guten Dinge sind drei
Mighty Dogs gewinnen im dritten Punktspiel mit 2:9 gegen den ESV Burgau und sind derzeit ungeschlagener Tabellenführer der Landesliga Gruppe 1.
In der neuen Burgauer Eishalle starteten die Mighty Dogs gut in die Partie, auch wenn die Burgauer es ihnen nicht einfach machten. Ähnlich wie der VER Selb 1b störten die Burgauer die Gäste bereits im Aufbauspiel. Aber trotzdem erspielten sich die Mighty Dogs ihre Chancen und bereits in der dritten Spielminute konnte Stephen Heckenberger nach einem Schuss von Maximilian Rabs die Scheibe zum 0:1 hinter die Linie stochern. Im Gegenzug wurde es brenzlig vor dem Schweinfurter Tor, doch Benjamin Arnolds Schuss ging am Pfosten vorbei. Nachdem die Mighty Dogs in der 7. Minute die Kontrolle über den Puck im eigenen Drittel verloren hatten, glich dann David Hornak zum 1:1 aus. In den folgenden Minuten ergaben sich Chancen für beiden Mannschaften, doch die Schweinfurter hatten das Glück und einen starken Benjamin Dirksen auf ihrer Seite. In der 15. Minute flankte Andreas Kleider quer zum langen Pfosten auf Mathias Kohl, der zum 1:2 verwandelte. Gerade einmal eine Minute später legte Dion Campbell noch das 1:3 nach und verwandelte seinen eigenen Abpraller. Kurz darauf klingelte es noch einmal, allerdings traf Jan Slivka nur den Pfosten und die Scheibe blieb vor der Linie liegen. In den letzten beiden Minuten mussten die Mighty Dogs noch eine Unterzahl überstehen, bevor sie mit einer 1:3 Führung in die Kabine gingen.
Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts spielte Dion Campbell den Puck vors zu Fritz Geuder, der es allerdings nicht schaffte die Scheibe ins Tor zu bugsieren. In der 26. Minute waren die Mighty Dogs erneut in Unterzahl als Mathias Kohl die Scheibe aus dem eigenen Drittel herausbrachte und Stephen Trolda zum Alleingang ansetzte, dessen Abschluss wehrte aber Sebastian Gassner ab. Doch in der 31. Minute netzte dann Stephen Trolda nach einem Bullygewinn zum 1:4 ein. Im Gegenzug startete Ronny Zientek einen Alleingang, der allerdings an Benjamin Dirksen scheiterte. Im nächsten Angriff verkürzte Vladimir Klinga schließlich doch auf 2:4. In den letzten drei Spielminuten im zweiten Drittel baute die stark spielende dritte Reihe die Führung der Mighty Dogs erneut aus. Zuerst stocherte Michael Stach die Scheibe unterm Goalie hindurch zum 2:5 ins Tor, bevor Maximilian Rabs 12 Sekunden vor der Drittelpause das 2:6 nachlegte.
In den ersten Minuten des letzten Spielabschnitts gab es auf beiden Seiten kaum etwas zu berichten. Die Mighty Dogs verwalteten größtenteils ihre Führung. In Überzahl netzte dann Dion Campbell mit einem satten Schlagschuss zum 2:7 in der 51. Minute ein. Alle guten Dinge sind drei – das dachte sich wohl auch der Schweinfurter Kapitän und legte in der 57. Minute seinen dritten Treffer zum 2:8 nach. 20 Sekunden später traf Jan Slivka noch zum 2:9 Endstand.
An den kommenden beiden Freitagen und Samstagen sind die Mighty Dogs spielfrei. Am 22.10.2017 können wir den ESC Vilshofen zu seinem Landesligaauftakt um 18 Uhr im Schweinfurter Icedome begrüßen. Am Sonntag, den 29.10.2017, bestreiten die Mighty Dogs um 18 Uhr ihr nächstes Auswärtsspiel in Ulm. Nach Ulm bieten die Supporters Schweinfurt eine Spezialfahrt an: Neben einem Kleinbus werden ebenfalls 2 Limousinen fahren. Genauere Informationen zur Auswärtsfahrt können dem unten stehenden Plakat entnommen werden.
HC Maustadt (BBZL)
Generalprobe verpatzt – HCM verliert letzten Test in Oberstdorf - Am Freitag Punktspielauftakt gegen Bad Wörishofen
Eishockey-Bezirksligist HC Maustadt/ECDC Memmingen 1b hat die Generalprobe für die am Freitag beginnenden Punktspiele verpatzt. Beim Ligarivalen SG Oberstdorf/Sonthofen 1b setzte es eine vermeidbare 6:7 (2:3/3:2/1:2) Niederlage. Am Freitag um 20 Uhr geht’s am Hühnerberg um Bezirksliga-Punkte gegen den EV Bad Wörisofen 1 b.
Die Niederlage in Oberstdorf war vermeidbar, weil der HCM es versäumte, die eigene 6:5-Führung im Schlußabschnitt über die Zeit zu bringen. Zwar mußte Spielertrainer Ingo Nieder erneut auf eine ganze Reihe erfahrener Akteure verzichten, konnte dennoch mit drei kompletten Reihen antreten.
Beide Teams lieferten sich von Beginn an einen munteren Schlagabtausch mit vielen Chancen. Die Oberallgäuer waren allerdings in der Verwertung konsequenter, zudem leisteten sich die Grün-Gelben Gastgeschenke in Form von individuellen Fehlern. Immer wieder mußten die Maustädter einem Rückstand hinterher laufen, erst im letzten Drittel konnte die Partie gedreht und die 6:5-Führung erzielt werden. Aber anstatt das Spiel in Ruhe zu Ende zu bringen, waren es wieder Unzulänglichkeiten in der Defensive und Disziplinlosigkeiten, die Oberstdorf nutzen konnte. „Oberstdorf hat sich den Sieg dann auch verdient, weil sie konzentrierter agierten“, resümierte Nieder und weiß auch, wo er für das erste Punktspiel gegen Bad Wörishofen den Hebel ansetzen muß.
Mehr Effektivität und Disziplin fordert Nieder, „dann werden wir die Punkte gegen Bad Wörishofen auch für uns verbuchen können.“ Allerdings ist die Wörishofer Landesliga-Reserve ein zumeist unbequemer Gegner, gegen den sich der HCM in der Vergangenheit immer schwer getan haben. In der letzten Saison setzte es in Bad Wörishofen eine bittere 2:6-Niederlage, auch zu Hause taten sich die Maustädter bei ihrem 5:2-Erfolg schwer.
Eisbären Oberstdorf (BBZL)
Eisbären beenden erfolgreich die Vorbereitung
Mit einem 7:6 Erfolg gegen die SG Maustadt / Memmingen 1b beenden die Eisbären Oberstdorf ihre Vorbereitungsphase.
Das letzte Freundschaftsspiel dieser Saison begann –wie schon im Vorfeld erwartet- sehr spannend. Trainer Peter Waibel und Erik Fabian haben nach dem Trainerrücktritt die Reihen gehörig umgestellt und mit den Spielern neue und alte Spielzüge vertieft. Das neugewonnene Selbstvertrauen der Eisbären zeigte sich schon nach wenigen Minuten mit dem 1:0 in Überzahl durch Marco Socher auf Zuspiel von Markus Abler. Kurz darauf gelang den Gästen der Ausgleich zum 1:1.
In der 17. Spielminute lief die Scheibe in Überzahl über Kevin Adebahr und Fabian Haspel auf Tobias Waibel, der die Scheibe zum 2:1 im Netz zappeln ließ. Gerade einmal 23 Sekunden später war es Tobias Pauler, der auf Zuspiel von Dustin Ottenbreit, mit einem Schlagschuss von der blauen Linie auf 3:1 erhöhte. In der 20. Minute gelang Maustadt noch der 3:2 Anschlusstreffer.
Im zweiten Abschnitt waren die Gäste konsequenter und so viel in der 26. Spielminute der 3:3 Ausgleich. In der 31. Spielminute mussten die Eisbären in Unterzahl agieren. Mario Schöllhorn erkämpfte sich im eigenem Drittel die Scheibe und brachte die Eisbären nach einem Sololauf mit dem 4:3 in Führung. Drei Minuten später mussten die Eisbären wieder den Ausgleich der Gäste einstecken. In der 39. Spielminute gingen erst die Eisbären durch Lukas Stadelmann auf Zuspiel von Mario Schöllhorn in Führung, doch Maustadt glich noch in der gleichen Minute zum 5:5 aus.
So musste das letzte Spieldrittel die Entscheidung bringen. Beide Mannschaften spielten starkes und schnelles Eishockey - um jeden Zentimeter Eis wurde gekämpft –
In der 51. Spielminute ging Maustadt mit 5:6 in Führung. Kapitän Markus Abler schoss zwei Minuten später durch Vorlagen von Florian Stöckel und Mario Schöllhorn das Tor des Spieles: Nach einem Abpraller am Torwart der Gäste flog der Puck hoch in die Luft, um dann über die Schulter hinter dem Goalie im Tor zu landen. In der 55. Spielminute setzte Kevin Adebahr in Überzahl, auf Zuspiel von Tobias Waibel und Joachim Hartman, mit dem 7:6 den Schlusspunkt an diesem Abend.
Die Eisbären können nun auf eine erfolgreiche Vorbereitung mit fünf Siegen aus fünf Spielen zurückblicken. Alle Spiele waren schwer und die Gegner ebenbürtig, aber das Wissen und der Teamgeist hilft unseren Jungs den kommenden Ligaspielen zu trotzen, wenn wieder alles auf “NULL“ gestellt wird.
Die Punkterunde beginnt für die Oberstdorfer Eisbären am 22.10.2017 auswärts mit dem Spiel gegen den Top Favoriten der Liga, die SG Lindenberg / Lindau 1b.
Schwenninger Fire Wings (RLSW)
Schwenningen in Ravensburg und zuhause gegen Stuttgart
Nach dem fulminanten ersten Saisonsieg gegen den amtierenden Meister aus Zweibrücken wollen die Schwenninger Fire Wings in der Siegesspur bleiben. Dabei haben die Neckarstädter am kommenden Wochenende gleich zweimal die Möglichkeit weitere Punkte einzufahren.
Endlich, wird man sich im Lager der Schwenninger Fire Wings sicher denken, endlich sind die ersten drei Punkte der Saison eingefahren. Und dies auch noch gegen den amtierenden Meister aus Zweibrücken. Grund genug dennoch für Trainer Kloiber auf die Euphoriebremse zu treten. „Wir haben nun den ersten Saisonsieg eingefahren und die ersten Punkte auf dem Konto, mehr aber auch nicht. Es ist keine Meisterschaft gewonnen, sondern lediglich ein Spiel. Die Saison ist noch lange und die kommenden Partien werden zeigen, wo wir uns in der Tabelle orientieren werden.“, so ein warnender Schwenninger Übungsleiter. Und in der Tat kommen am kommenden Wochenende zwei nicht zu unterschätzende Gegner auf die Fire Wings zu. Am Freitag gastiert man bei der 1b des EV Ravensburg, die bisher ebenfalls einen Saisonsieg erringen konnten, am vergangenen Wochenende aber eine 2:12 Heimniederlage gegen Heilbronn einstecken musste. Die Schwenninger sind somit gewarnt, zumal mit Dennis Böhm ein erfahrener Verteidiger in der Fire Wings Hintermannschaft, aufgrund seiner Spieldauerdisziplinarstrafe, gesperrt fehlen wird. Trainer Kloiber wird somit für diese Partie in der Verteidigung improvisieren müssen.
Keine 24 Stunden später geht dann erneut auf kühle Eis. Dann empfängt man die Stuttgart Rebels aus der Landeshauptstadt, die bisher noch nicht so recht in die Saison gefunden haben und mit einem Punkt das Tabellenschlusslicht der Liga stellen. Nach 3 deutlichen Niederlagen konnte man lediglich am vergangenen Wochenende einen Punkt gegen Liga-Neuling Mannheim ergattern, als man mit 4:5 nach Penaltyschießen zuhause verlor. Die größte Veränderung gab es bei den Rebels dabei auf der Torhüterposition. So verließ deren „Lebensversicherung“ in der Rebels-Hintermannschaft, Dominik Guris, die Landeshauptstadt in Richtung Bietigheim. Dies schlägt sich bisher auch in der Gegentorstatistik nieder, denn die Stuttgarter kassierten in 4 Ligaspielen satte 31 Gegentreffer! Doch auch vor diesem Gegner warnt der Schwenninger Trainer mit vorgehaltener Hand. „Stuttgart ist wie wir noch nicht richtig in der Liga angekommen. Aber bekanntlich sind genau solche Gegner am gefährlichsten und man unterschätzt sie gerne mal. Daher wollen wir auch gegen die Rebels mit konzentriertem und einfachem Eishockey zum Erfolg kommen.“, so Fire Wings Trainier Matthias Kloiber.
Diez-Limburg Rockets (RLW)
Herford daheim, Hamm auswärts: Rockets treffen auf zwei Topteams
Helm auf, Handschuhe an und auf zur ersten wirklichen Standortbestimmung der neuen Saison. „Dieses Wochenende wird zu einem echten Gradmesser für uns und wir freuen uns riesig drauf“, sagt Rockets-Trainer Arno Lörsch. Die EG Diez-Limburg bekommt es mit zwei Topteams der Liga zu tun: Am Freitag gastieren die Ice Dragons aus Herford in der Diezer Eissporthalle (20.30 Uhr), am Sonntag geht es zum amtierenden Meister Eisbären Hamm (18.30 Uhr). Spaziergang geht anders - aber genau das macht diese Regionalliga West ja auch so interessant.
Zwei Siege, 12:4 Tore, Tabellenplatz drei - dass die Rockets langsam Fahrt aufnehmen unterstrichen sie am vergangenen Wochenende mit einem 8:3-Heimsieg gegen Soest und einem 4:1-Erfolg bei starken Kobras in Dinslaken. „Mit Blick auf die Defensive würde ich tatsächlich sagen, dass die Partie in Dinslaken mit das Beste war, was wir bisher gezeigt haben“, sagt Lörsch. Wie zum Beleg schnappte der Trainer nach dem Spiel in der Kabine diesen Satz eines Spielers auf: „Jungs, heute haben wir endlich mal das gespielt, was wir spielen sollen und können.“ Das umschreibt die stetige Entwicklung des Teams mit nur wenigen Worten. „Ich konnte mich dem nur anschließen“, sagt der Trainer. „Wir haben ein Spiel, in dem beide Keeper wirklich überragend gehalten haben, am Ende mit viel Geduld und auch einem Schuss individueller Klasse mit 4:1 gewonnen. Was aber auch wichtig war: Wir haben auf dem Eis 26 Checks gefahren - so viele, wie in der ganzen bisherigen Saison nicht. Die Mannschaft nimmt auch diese Komponente immer mehr an.“
In der Summe ist Lörsch mit der aktuellen Entwicklung seines Teams absolut einverstanden: „Ich sehe die eingeforderten Fortschritte ganz deutlich. Und vor allem sieht diese Fortschritte auch die Mannschaft selbst. Aber wir sind auch nicht blauäugig. Das war ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung, aber weitere müssen und werden folgen. Wichtig ist, dass wir gesehen haben: Wir können auch defensiv gut stehen und müssen dabei das Toreschießen dennoch nicht außer Acht lassen.“
Nun also Herford daheim und Hamm on the road - das hat was. „Ich erwarte beide Teams in der Tabelle ganz vorne. Zwei äußerst stabile und spielstarke Mannschaften. Herford bringt dazu auch noch die physische Komponente mit, während Hamm - seit vielen Jahren eingespielt - da noch mehr spielerisch löst. Zwei Topteams, gegen die wir nun den Respekt ablegen müssen. Visier auf und schauen, was möglich ist. Jeder einzelne Spieler kann zeigen, welche Rolle er im Team hat und wie weit wir wirklich schon sind.“
Verzichten werden die Rockets am Wochenende erneut auf die verletzten Roman Löwing und Konstantin Firsanov, dessen Rückkehr wohl noch zu früh kommen würde. Die zuletzt angeschlagenen und beruflich verhinderten Tim Ansink und Dominik Hülskopf sollten wieder im Kader stehen. Und auch personelle Unterstützung aus Bad Nauheim ist zumindest für Freitagabend geplant. „Die Förderlizenzspieler haben sich bisher ganz toll ins Team eingefügt und ohne jedes Risiko schnörkellos ihren Job gemacht. Das hat mir bisher sehr, sehr gut gefallen“, freut sich Lörsch über die lebendige Kooperation.
Ice Dragons Herford (RLW)
Ice Dragons chancenlos in Hamm
Es gibt so Tage, da läuft nichts zusammen. Wenn diese Tage dann auch noch auf einen Derby-Termin fallen, wird das Ergebnis umso bitterer. So geschehen am gestrigen Sonntag, beim einzigen Spiel der Ice Dragons am Wochenende. Dem amtierenden Meister unterlag die Mannschaft von Jeff Job mit 5:1, rutschte damit ab auf den 5. Platz der Tabelle.
Ohne den verletzten Jan-Niklas Linnenbrügger, dafür mit dem wieder genesenen Kevin Rempel angetreten, sahen sich die Ice Dragons von der 1. Sekunde an in die Defensive gedrängt. Das lag zum einen daran, dass die Eisbären ein wirklich starkes Spiel ablieferten, zum anderen aber auch, dass die Ice Dragons völlig neben sich standen. Ungenaue Zuspiele, schlechte Entscheidungen auf dem Eis, immer wieder läuferisch und gedanklich einen Schritt zu spät: sie machten es ihren Kontrahenten wirklich leicht! Oft genug brannte es lichterloh vor Kieren Vogel, der Herforder Schlussmann musste immer wieder Kopf und Kragen riskieren, um Gegentreffer zu verhindern. Doch lange ging das nicht gut, in der 9. Minute war auch er machtlos. Die Eisbären waren in Überzahl und Ibrahim Weißleder konnte aus kurzer Distanz zum 1:0 einnetzten. Dieser Treffer schien die Gastgeber noch mehr zu beflügeln, das 2:0 durch Martin Benes in der 13. Minute war bereits abzusehen. Während die Ice Dragons Mühe hatten für Entlastung zu sorgen, waren die Gastgeber bis zur Pause immer wieder gefährlich, scheiterten jedoch im Abschluss, so dass es mit diesem 2:0 in die erste Pause ging.
Das zweite Drittel war dann nicht mehr ganz so einseitig, das Team von Jeff Job wirkte deutlich wacher, brachte nun Sebastian May im Hammer Tor immer mal wieder in Bedrängnis. Als sie dann in der 23. Minute in doppelter Überzahl agieren konnten, lag der Anschlusstreffer in der Luft – und fiel letztendlich auch. Die Ice Dragons hatten sich im Drittel der Gastgeber festgesetzt, versuchten immer wieder ihre Schützen in eine gute Position zu bringen. Vor allem RJ Reed wurde von seinen Mitspielern gesucht und gefunden. So war es dann auch der Kanadier, der nach einigen Fehlversuchen mit einem satten Schuss die Scheibe zum 2:1 im Tor unterbringen konnte. Und dieser Treffer schien die Ice Dragons zu beflügeln, sie hatten nun ihre stärkste Phase im Spiel, erarbeiteten sich gute Torchancen. Doch sie trafen nicht. Bezeichnend dafür eine Chance von Nils Bohle, der nach toller Vorarbeit von RJ Reed und Killian Hutt mit einem satten Schuss dem Hammer Goalie zwar keine Chance ließ, doch anstatt im Netz zu zappeln knallte an die Scheibe an die Latte. Irgendwann jedoch ließ der Herforder Druck ein wenig nach und sofort waren die Gastgeber zur Stelle. Ein schneller Gegenzug, ein etwas inkonsequentes Abwehrverhalten und die Eisbären führten in der 31. Minute 3:1 durch Kevin Thau. Dieser Treffer schien den Ice Dragons den Zahn zu ziehen. Die Angriffsbemühungen verebbten etwas, sie wurden wieder mehr in der Defensive gebunden und es ging mit diesem 3:1 in die zweite Pause.
Im letzten Drittel lief dann nicht mehr viel zusammen. Die Angriffsbemühungen der Ice Dragons wurden von den Gastgebern meist im Keim erstickt, selbst in Überzahl kamen sie selten gefährlich vors Tor. Gelang es ihnen doch, war der Hammer Goalie Sebastian May auf dem Posten. Als dann Thomas Ehlert in der 49. Minute nach gerade abgelaufener Herforder Überzahl auf 4:1 erhöhte, war das Spiel wohl auch für den größten Optimisten gelaufen. Den Schlusspunkt unter diese Partie setzte dann Hamms tschechischer Stürmer Martin Benes, der in Unterzahl im Fallen die Scheibe über Kieren Vogel zum 5:1 in der 55. Minute löffelte.
Grefrath Phoenix (LLW)
Vandalismus auf Stadionparkplatz
Es war zum Teil großer Sport, welchen die Zuschauer am Samstagabend beim 3:2-Sieg der Grefrather EG im EisSport & EventPark geboten bekamen. Alles andere als sportlich war dann das, was sich offenbar in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwischen 0.00 Uhr und 05.00 Uhr auf dem Parkplatz direkt hinter der Eissporthalle zugetragen haben muss.
Ein ehemaliger Grefrather Eishockey-Spieler hatte sein Fahrzeug auf dem Parkplatz abgestellt, um gemeinsam mit seinen Ex-Teamkollegen in einer nahe gelegenen Diskothek ein Wiedersehen und den Grefrather Sieg zu feiern. Nach dessen Rückkehr zu seinem Wagen musste er feststellen, dass ein oder mehrere Unbekannte alle vier Reifen seines Fahrzeuges mutwillig zerstochen hatten. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Ebenso wurde im Außenbereich des Eissportzentrums eine große Werbewand für die Veranstaltung "Holiday on Ice" vollkommen zerstört.
War es nun Zufall, dass ausgerechnet jener Spieler der Vandalismus-Aktion zum Opfer gefallen war oder nahm ihm vielleicht jemand den erst vor Kurzem erfolgten Wechsel zu einem höherklassigen Nachbarverein übel?
"In jedem Fall eine Aktion, die wir als Grefrather EG auf das Äußerste missbilligen und welche wir entschieden verurteilen" so der GEG-Geschäftsführer Paul Schmitz.
Unklar ist, ob gegebenenfalls noch weitere Fahrzeuge auf dem Parkplatz beschädigt wurden, worauf diverse Glasspuren hindeuten. Die gesamte Vereinsführung ist über den Vorfall sehr verärgert und bittet etwaige Zeugen, sich bei der GEG-Geschäftsführung zu melden. Der Verein behält sich vor, Anzeige zu erstatten.
EHC Netphen (LLW)
EHC Netphen trifft auf „Real Stars“ aus Bergisch Gladbach
Der EHC Netphen hat am Samstag das nächste Spiel „vor der Brust“. Dieses findet wie bereits die letzten beiden auf fremdem Eis statt. Um 20:00 Uhr kreuzen die Siegerländer mit den „Real Stars“ vom ESV Bergisch Gladbach die Schläger. Nach zwei Siegen (auch wenn nur einer gewertet wurde) strebt der EHC den nächsten „Dreier“ an. Die Bergischen haben erst ein Spiel absolviert. Dieses verlor man vor heimischem Publikum gegen einen der Ligafavoriten, die Grefrather EG, mit 0:2. Im letzten Jahr beendeten die „Real Stars“ die Landesliga auf dem vierten Tabellenplatz. Das Team konnte im Sommer gehalten werden. Somit trifft der EHC Netphen auf einen direkten Konkurrenten, wenn es um einen Platz im oberen Mittelfeld geht.
Dazu ist auch Verteidiger Florian Schäfer nach seiner Sperre am letzten Wochenende wieder spielberechtigt. Dafür ist Angreifer André Jung nach seiner großen Strafe aus Dortmund für Samstag aus dem „Verkehr gezogen“. Der EHC hofft, dass wieder viele Fans den Weg in die gegnerische Eishalle finden um ihre Mannen lautstark zu unterstützen.
Adendorfer EC (RLN)
AEC erwartet Salzgitter zum Punktspielstart
Ab jetzt wird es ernst für den Adendorfer EC. Überzeugte das Team von Trainer Dieter Kinzel und Falko Kucharek in beiden absolvierten Testspielen die über 1000 gekommenen Zuschauer im Walter-Maack-Eisstadion Adendorf mit tollen Siegen über Berlin und Hamburg, so geht es ab jetzt erstmalig um wichtige Punkte im Kampf um die Play-off Plätze. Zu Gast zum Punktspielstart im “heißesten Kühlhaus des Nordens“ am kommenden Freitag um 20 Uhr sind die TAG Salzgitter Icefighters, die offiziell Anspruch auf den Meistertitel erhoben haben.
Salzgitter, vergangene Saison am Hamburger SV im Play-off Halbfinale gescheitert, hat sich für diese Spielzeit viel vorgenommen. Ähnlich wie beim AEC wurde einiges am Kader geändert und so haben sechs Spieler das Team um Trainer, sportlichen Leiter und ehemaligen DEL Spieler Radek Vit das Team verlassen. Dem gegenüber stehen bisher sieben Neuzugänge, wobei hier noch weiter nachgebessert werden soll und eine Ausländerposition noch nicht wieder besetzt ist. Weiterhin dabei ist Salzgitters Vorlagenkönig Tomas Lesko. Der Slowake erzielte in der vergangenen Saison stolze 46 Assist. Verzichten muss Lesko allerdings auf seinen Landsmann Michal Babkovic, der sich den Haßfurt Hawks im Süden Deutschlands angeschlossen hat. Auf der Suche nach einem neuen Topscorer tut sich Salzgitter derweilen noch etwas schwer. Der slowakische Testspieler David Rusin wurde ebenso als nicht gut genug empfunden wie der Kanadier Chad Evens. Ein Indiz dafür, dass es die Icefighters diese Saison ernst meinen mit dem Meisterschaftskampf. Gute Zeugnisse kann man aber den bisherigen Neuzugängen ausstellen. Mit den DNL2 Spielern Artur Bippus und Leon Geffers aus Wolfsburg holte Radek Vit zwei Junge Spieler ins Team, welche für Schwung sorgen werden und mit Michael Kopke und Justin Spenke zwei Routiniers, welche über viel Oberliga Erfahrung verfügen.
Doch nicht nur die Neuzugänge machen Salzgitter zu einem Top-Team. Leistungsträger wie Ruven Bannach, Tobias Maeter, Nils Blankschyn oder auch Maik Gatzka konnten gehalten werden und machen die Salzgitter Icefighters so zu einem echten Titelanwärter.
Doch um eine Hand an den Pokal halten zu können, müssen sich die neuen Icefighters erstmal noch weiter finden und dabei kräftig strecken. Zwei Testspiele gegen die Berlin Blues wurden jeweils nach Penaltyschießen verloren und auch der Auftakt in die Punkterunde verlief nicht wirklich optimal. Nach einer 1:5 Niederlage im ersten Ligaspiel bei den Weserstars und einem 2:4 zu Hause im Pokal gegen Tornado Niesky folgte dann am vergangenen Sonntag mit einer 3:10 Blamage gegen die Weserstars ein erneutes Debakel gegen die Bremer. So kann man beim Adendorfer EC davon ausgehen, dass die Icefighters mit einer Menge Wut im Bauch nach Adendorf reisen werden, um erstmalig in dieser Eiszeit das Eis als Sieger verlassen zu können.
Der Adendorfer EC geht am Freitag mit gestärkter Brust in dieses erste Pflichtspiel. Ein 7:5 im Test gegen die Berlin Blues und eine grandiose Leistung beim 10:3 gegen den amtierenden Meister HSV, machen diese Saison Mut auf ein starkes Heidschnuckenteam. Gerade der neue kanadische Spirit mit Thomas Stuart-Dant und Scott Dorion scheint das AEC-Team förmlich zu beflügeln. Doch für das Team ist trotzdem und gerade deshalb Vorsicht geboten. Nach zwei Testspielen und drei Wochen Eistraining ist man lange noch nicht bei 100% angekommen und auch Testspielerfolge gilt es nicht über zu bewerten. „Auch die Gegner probieren da noch viel aus“, so AEC Trainer Dieter Kinzel mahnend und wie gewohnt auf die Euphoriebremse tretend. In der vergangenen Saison begann der Adendorfer EC sensationell mit sechs Siegen am Stück, doch dann kam Salzgitter zum ersten Mal nach Adendorf…
Beim Adendorfer EC freut man sich auf einen hoffentlich erfolgreichen Start in die Punkterunde und ein stimmungsvollen Auftakt im “heißesten Kühlhaus des Nordens“, wo sehr viele Fans erwartet werden.
Es wird daher empfohlen den Kartenvorverkauf zu nutzen. Diesen gibt es zu den öffentlichen Laufzeiten an der Kasse des Walter-Maack-Eisstadion Adendorf, oder im dortigen AEC Service Center am Donnerstagabend von 19 bis 20.30 Uhr.
Die Abendkasse öffnet am Freitag um 19 Uhr und um längere Wartezeiten zu vermeiden wird empfohlen rechtzeitig vor Spielbeginn einzutreffen.
TAG Salzgitter Icefighters (RLN)
Herbe Niederlage für die Icefighters gegen Weserstars Bremen
Eine in dieser Höhe allemal verdiente 3:10 (1:4, 1:4, 1:2) Niederlage mussten die TAG Salzgitter Icefighters am Sonntagabend einstecken.
Dabei mussten sich die Salzgitteraner in allen Belangen geschlagen geben.
Zuerst sah es allerdings noch nicht aus als ob diese Begegnung vor der enttäuschenden Kulisse von nur etwa 150 Zuschauern in einem Debakel enden würde. Druckvoll begonnen und besonnen agierend setzte man die Gäste früh unter Druck, um in der 5. Minute die Führung durch einen verwandelten Abpraller zu erzielen (Yannik Meve).
Dies beeindruckte die Bremer allerdings nicht sonderlich, sie gestalteten das Spiel offener und kamen öfter gefährlich dem Tor der Hausherren nahe.
Der Ausgleich in der zehnten Minute war die logische Konsequenz, die den Gästen verhalf die Partie mehr und mehr im eigenen Sinne zu gestalten.
Besonders die Brüder Paul und Igor Schöne spielten sich zunehmend in einen Rausch, der den vorzeitigen Höhepunkt in der Schlussphase des ersten Drittels fand.
Zu diesem Zeitpunkt drehten die Weserstars das Ergebnis binnen weniger Sekunden in eine komfortable 1:4 Pausenführung.
Was auch immer Trainer Radek Vit in der Pause seinen Schützlingen mitteilen wollte wurde offensichtlich nicht wahrgenommen, bzw. umgesetzt.
Denn in Durchgang zwei zeigte sich dasselbe Bild wie es gegen Ende der ersten 20 Minuten zu sehen war.
Die Hausherren zeigten Schwächen im Zuspiel, Fehler in der Verteidigung und kraftloses Anrennen gegen eine robust verteidigende Abwehr des Vizemeisters.
Diese wiederum spielten geschickt ihre Trümpfe aus und bauten im Verlauf dieses Spielabschnittes das Ergebnis auf 2:8 aus, die einzig nennenswerte Aktion seitens der Gastgeber stellte ein Tor in Überzahl dar (Nils Blankschyn, 44. Minute). Auch der Wechsel im Tor der Icefighters (Niklas Weikamp für Radka Lhotska, 32. Minute) konnte keine weitere Stabilität in der Hintermannschaft bewirken, da die Gegentore ohnehin am wenigsten von den Torleuten zu verantworten waren.
In den verbleibenden 20 Minuten des Spiels drehten die Hansestädter das Tempo ihrerseits herunter, blieben aber dennoch gefährlicher.
Bezeichnend für die Harmlosigkeit im Abschluss dürfte die Tatsache sein das es einer doppelten Überzahl bedarf um den dritten Treffer und die damit verbundene Ergebniskosmetik zu erreichen (Tomas Lesko, 53.).
Mit den Gegentoren 9 und 10 ging dieser äußerst bittere Abend schließlich zuende, und Radek Vit brachte es auf den Punkt:“Wir haben nach den ersten 15 Minuten das Spiel komplett aus der Hand gegeben, danach nicht mehr als Mannschaft funktioniert.“
ESC Berlin (RLO)
Regio muss zu Bombers, Saisonstart für die Zweete
Beide Teams des ESC 07 Berlin sind an diesem Wochenende im Einsatz. Die Zweete startet am Samstag mit einem Auswärtsspiel bei der BSG Eternit in die Saison, die Regio tritt in Weißwasser bei den Bad Muskau Bombers an.
Der Landesligastart der Zweeten ist gleichzeitig ein Start ins Ungewisse. Denn sowohl die Stärke der Zweeten, als auch der Gegner, die BSG Eternit, sind nur schwer einzuschätzen. Die BSG ist nach einem Jahr Pause wieder mit dabei, sehr viel mehr ist über sie allerdings nicht bekannt. Es dürfte aber ein unbequemer Gegner auf die Zweete zukommen. Ähnlich ist es bei der Zweeten. Es gab einen Umbruch und so etwas dauert bekanntlich immer ein wenig. Die Reihen müssen sich finden und die Neuzugänge müssen intrigiert werden. Diese Aufgabe hat nun Mario Plack, der das Team in dieser Saison coacht. Und so beginnt am Samstag um 19:00 Uhr im Eisstadion Neukölln eine neue Zeit beim Club.
Die Regio muss am Sonntag um 16:00 Uhr in Weißwasser bei den Bad Muskau Bombers antreten. Ein Gegner, gegen den Punkte durchaus realistisch sind. Unvergessen bleibt da das Aufeinandertreffen im November letzten Jahres. Mit neun Spielern angetreten erkämpften sich am Ende sieben Feldspieler einen 5:2-Erfolg. Eine solche Leistung zu wiederholen ist zwar nicht leicht, beim Club weiß man aber mit Personalproblemen umzugehen. Und sehr viel anders ist die Situation ja im Moment auch nicht. Es gibt einiges an verletzten Spielern und so dürfte sich auch diesmal wieder eine überschaubare Anzahl von Spielern auf den Weg nach Weißwasser machen. Eines ist aber klar, das Team wird alles geben, um hier wieder Punkte zu holen.
(Norbert Stramm)
Tornado Niesky (RLO)
Tornados fahren in die Landeshauptstadt
Am Sonnabend, den 21.10.2017 fahren die Tornados das erste Mal in der Saison in die Landeshauptstadt. Dort treffen sie um 20:00 Uhr auf die Cracks des ESC Dresden. Die Dresdner sind durchaus ernst zunehmende Gastgeber, die nach 3 Spielen auf Platz 4 der Tabelle stehen. Die Fans dürfen sich auf alle Fälle wieder auf eine spannende Partie freuen. Schließlich hoffen die Nieskyer Cracks auf die Unterstützung der vielen mitgereisten Fans aus der Heimat. Dresden ist doch immer eine Reise wert.
Tornado-Trainer Jens Schwabe muss am Sonnabend verletzungsbedingt auf Robert Bartlick und Marcel Leyva verzichten. Außerdem werden Eric Girbig, Marco Noack und Jörg Pohling in Dresden nicht mir dabei sein.
Hinweis:
Ab sofort sind Anmeldungen für die Fanbusse zu den Auswärtsspielen nach Dresden am 21.10.2017 und nach Berlin am 31.10.2017 möglich. Weiter Infos finden Sie unter: http://www.tornado-niesky.de/2017-2018/fanbus
1. Stammtisch des ELV Niesky
Am Montag, den 23. Oktober 2017 treffen sich um 18.00 Uhr alle Eishockeybegeisterten in der Nieskyer Gaststätte „Weintraube“ auf der Rosenstraße zum 1. Stammtisch in der neuen Saison. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Neben dem Start in die Regionalliga-Saison steht sicher auch die Stadioneröffnung im Mittelpunkt des Abends. Als Gäste werden der Vorstand des ELV Niesky und Trainer Jens Schwabe erwartet.
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