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September 26
                         
September Kassel
             
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Donnerstag 19.Oktober 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.


Deutscher Eishockey Bund  (DEB)
U16-Nationalmannschaft: Drei Tests gegen Finnland
Nach dem überaus erfolgreichen Saisonauftakt im August beim 3-Nationen-Turnier in Österreich geht es für die U16-Nationalmannschaft vom 20.-22.10.2017 in Vierumäki (Finnland) in den nächsten Härtetest. Im finnischen Leistungszentrum treffen die Jungs von Trainergespann Stefan Mayer und Norbert Weber auf drei Auswahlmannschaften Suomis.
U16-Bundestrainer Stefan Mayer sieht den Test auf internationalem Top-Level als Chance sich zu entwickeln: „Wir haben die Möglichkeit in drei Spielen gegen Finnland, eine Nation die ab dem U18-Bereich zu den Top-Favoriten der Welt gehört, auf höchstem Niveau zu testen. Wir werden einige neue Spieler mit dabei haben, wobei man klar betonen muss, dass auch der August-Kader eine überzeugende Leistung abgeliefert hat.“
Nach einem gemeinsamen Lehrgang im Bundesleistungszentrum (BLZ) in Füssen brechen die drei Torhüter, acht Verteidiger und zwölf Stürmer am kommenden Donnerstag nach Finnland auf. Mayer: „Es wird sehr interessant sein zu sehen, wie sich die Spieler seit August in ihren Vereinen entwickelt haben. Wir haben uns als Trainer-Team vorgenommen, die Mannschaft so vorzubereiten, dass sie auf dem hohen internationalen Niveau bestehen kann. Inwieweit sich das auf die Ergebnisse in Vierumäki auswirkt kann man im Moment noch nicht sagen, denn hierfür fehlt uns schlichtweg der Vergleich zum Leistungsstand der Finnen in dieser Altersklasse. Wir werden uns generell aber auch in erster Linie auf unsere eigene Spielweise konzentrieren und wollen diese weiterentwickeln.“


Eisbären Berlin  (DEL)
Ohne Fünf nach Nürnberg
Die Eisbären Berlin müssen im Auswärtsspiel bei Tabellenführer Thomas Sabo Ice Tigers in
Nürnberg (Freitag, 19:30 Uhr) gleich auf fünf Stammspieler verzichten. Neben André Rankel
und Constantin Braun fehlen dem Hauptstadtclub auch Louis-Marc Aubry, Nick Petersen und
Martin Buchwieser.
Louis Marc Aubry wird den Eisbären aufgrund einer Fingerfraktur bis zur November-Pause
fehlen. Eine Unterkörper-Verletzung setzt Nick Petersen derzeit außer Gefecht. Martin
Buchwieser hingegen kämpft mit den Folgen einer Zahn-OP. Beim bayerischen Stürmer
besteht die Hoffnung auf einen baldigen Einsatz am ehesten. Kapitän Rankel laboriert
weiterhin an seiner Adduktorenverletzung. Als Ersatz für die fehlenden Spieler werden in
Nürnberg die drei Youngster Maximilian Adam, Charlie Jahnke und Vincent Hessler ihr DELSaisondebüt
feiern.
Die Eisbären bestritten ihr Saisonauftakt-Match gegen die Ice Tigers und verloren 2:4. Der
letzte Sieg in Nürnberg war ein 2:1-Erfolg der Berliner am 4. März 2016.
Eisbären All Stars mit klangvollen Namen für die Eisbären Juniors
Das Eisbären All Star-Team wird am kommenden Sonntag mit einigen sehr klangvollen Namen zum Benefizspiel zugunsten der Eisbären Juniors gegen Gazprom export Hockey auflaufen. Die Partie beginnt am Sonntag um 12 Uhr in der Mercedes-Benz Arena Berlin.
Angeführt von Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee als Teamkapitän verstärken viele bekannte Ex-Eisbären und DEL-Profis das All Star-Team. Im Tor werden mit Sebastian Elwing und Youri Ziffzer zwei Meister-Eisbär stehen. Die Verteidigung wird angeführt von den Ex-Eisbären Nico Pyka und Derek Mayer.
Aus dem Abwehrverbund heraus ragen sicher die erst kürzlich von der aktiven Karriere zurückgetretenen Sascha Goc und Mirko Lüdemann. Hinzukommen mit Martin Ancicka und Uli Hiemer zwei Ex-Nationalspieler. Im Sturm des Eisbären All Star-Teams spielen mit Guido Hiller, Steffen Ziesche und Niklas Hede drei bekannte ehemalige Eisbären-Profis genauso, wie mit Ben Doucet, Bernd Truntschka und Günther Oswald bekannte Ex-Bundesliga-Stars.
Die russische Auswahl führt wieder Alexander Medwedew als Kapitän an. Er wird unterstützt von mehreren Ex-Nationalspielern Russlands. Bekanntester Name ist zweifellos Andrei Kovalenko. Der 653fache NHL-Spieler, Teilnehmer an Olympischen Spielen und Weltmeisterchaften kommt nicht zum ersten Mal nach Berlin. Er wird unter anderem unterstützt von Alexander Korolyuk (über 300facher NHLSpieler) und Alexander Kharitonov (71 NHL-Spiele) und wird sich im Tor wieder auf Maxim Mikhailovsky (Weltmeister 1993) verlassen können.
Kostenfreie Tickets für dieses Spiel gibt’s noch bis Samstagabend im Fanshop in der Mercedes-Benz Arena. Alle Eisbären-Dauerkarteninhaber können kostenfrei und ganz einfach mit ihrer Dauerkarte zum Spiel kommen.
Eisbären All Stars
Torhüter: Sebastian Elwing, Youri Ziffzer, Markus Flemming
Verteidigung: Nico Pyka, Derek Mayer, Martin Ancicka, Mirko Lüdemann, Sascha Goc, Uli Hiemer
Angriff: Peter John Lee (C), Niklas Hede, Guido Hiller, Jens Ziesche, Steffen Ziesche, Markus Ziesche,
Rumid Masche, Stefan Mann, Günther Oswald, Berndt Truntschka, Benoit Doucet, Manfred Wolf
Coach: Stéphane Richer
Das Team von Gazprom export Hockey
Torhüter: Andrey Malkov, Maxim Mikhaylovsky,
Verteidigung: Alexander Guskov, Sergey Semin, Nikolay Ignatov, Nikolay Semin, Yury Yashchin, Evgeny Petrochinin, Evgeny Sapozhkov, Maxim Chukanov
Angriff: Alexander Medvedev (C), Viktor Gordiyuk, Sergey Shalamai, Alexander Kharitonov, Pavel
Agarkov, Vladislav Poperechniy, Igor Boriskov, Andrey Kovalenko, Dmitry Teplyakov, Oleg Belov,
Alexander Korolyuk, Andrey Petrunin, Igor Varitsky, Igor Shevtsov
General Manager: Vladimir Torzhkov Coach: Yevgeny Chizhmi


Düsseldorfer EG  (DEL)
Zweites Saisonviertel beginnt! Spiele gegen Panther und Eis-Tiger
13 Partien der Saison 2017/18 sind bereits gespielt. Gegen sämtliche konkurrierenden Teams der Deutschen Eishockey Liga ist die Düsseldorfer EG schon einmal angetreten. Diese „Gleichförmigkeit“ des Spielplans ist in der DEL durchaus ungewöhnlich. So kommt es am Wochenende zu zwei zweiten Aufeinandertreffen. Am Freitag geht es zu den Augsburger Panthern (20. Oktober, 19.30 Uhr), am Sonntag kommt der derzeitige Tabellenführer, die Thomas Sabo Ice Tigers (Sonntag, 22. Oktober, 19.00 Uhr). Hier ist die späte Anfangszeit zu beachten.


Krefeld Pinguine  (DEL)
Belohnung für Derbysieg gegen Düsseldorf - Schornsteinfegermeister Marcus Lingen und Peter Niersbach (NIKA Medical Produkte) sponsern Teamessen
Nach dem Sieg gegen Düsseldorf am 24. September hatten die Sponsoren Marcus Lingen und Peter Niersbach die komplette Mannschaft der Krefeld Pinguine inklusive Sportlicher Leitung zum Teamessen eingeladen. Dieses Versprechen wurde gestern eingelöst: Rick Adduono und sein Team trafen sich um 18 Uhr bei Ars Vivendi in Bockum.


Straubing Tigers  (DEL)
Rob Leask erhält Unterstützung von Otto Keresztes
Wie am gestrigen Mittwoch kommuniziert, wird der bisherige Co-Trainer Robert Leask bis auf weiteres das Training der Straubing Tigers leiten.
Der zweifache DEL-Champion Leask erhält nun Unterstützung von Otto Keresztes. Der 54-jährige ging während seiner aktiven Zeit für verschiedene Teams in der Oberliga und 2. Bundesliga auf das Eis und hat als Trainer, unter anderem bei den Passau Blackhawks, Erfahrung sammeln können. Seit Januar 2017 ist Otto Keresztes beim EHC Straubing e. V., dem Stammverein der Straubing Tigers, als hauptamtlicher Nachwuchstrainer mit an Bord.
Nun unterstützt Otto Keresztes bis auf weiteres die Profisportabteilung am DEL-Standort Straubing. Dies haben der Vorstand des EHC Straubing e. V. und Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers, ganz im Sinne einer gelebte Zusammenarbeit vereinbart. „Selbstverständlich helfe ich gerne in dieser Situation“, sagt Otto Keresztes.
Die beiden A-Lizenz-Inhaber Rob Leask und Otto Keresztes gehen heute mit der Mannschaft erstmalig gemeinsam auf das Eis.


Grizzlys Wolfsburg  (DEL)
900 Spiele: Sebastian Furchner feiert DEL-Jubiläum / Grizzlys-Torjäger betritt damit die Top-10 der Liga-Historie - Ehrung und Choreografie beim Heimspiel am Freitag geplant
Wenn die Grizzlys Wolfsburg am Freitag die Adler Mannheim empfangen, steht ein Akteur besonders im Fokus: Grizzlys-Torjäger Sebastian Furchner absolviert an diesem Abend sein 900. Spiel in der Deutschen Eishockey Liga. Bislang wurde diese Marke von lediglich neun Eishockey-Profis geknackt.
Grizzlys-Urgestein Sebastian Fuchner betritt am Freitagabend (19.30 Uhr | Eis Arena) beim Heimspiel gegen die Adler Mannheim den elitären Kreis derer, die 900 oder mehr Partien in der Deutschen Eishockey Liga absolviert haben. Lediglich neun Spieler haben in der Historie der DEL mehr Spiele bestritten. Einziger noch aktiver, der vor Furchner steht, ist Nürnbergs Patrick Köppchen mit 928 Partien. Führender der ewigen Bestenliste ist Ex-Hai Mirko Lüdemann mit 1198 Spielen. Ihm folgen der ehemalige DEG-Profi Daniel Kreutzer (1066) und Niki Mondt (1045).
Dass Partie Nummer 900 auch noch in Furchners zweiter Heimat, der Eis Arena, stattfindet, macht die Sache doppelt spannend. Die treuen Fans der Grizzlys planen zu Ehren ihres langjährigen Topstürmers eine Choreografie. Dazu wird es vor dem Spiel, wie sonst bei Heimspielen des Vizemeisters nicht üblich, eine offizielle Ehrung geben. „900 Spiele sind eine herausragende Marke, die bislang nur wenige erreicht haben. Furchi kann mit Recht sehr stolz darauf sein, unsere Organisation ist es allemal“, so Grizzlys-Sportdirektor Charly Fliegauf. Gemeinsam mit seinem Team wurde Furchner dreimal Deutscher Vizemeister (2011, 2016 und 2017) und holte im Jahr 2009 den DEB-Pokal nach Wolfsburg.
Was die Grizzlys-internen Rekorde angeht, ist der gebürtige Kaufbeurer bereits in zahlreichen Kategorien ganz vorne zu finden. So trägt „Furchi“, wie er in Wolfsburg nur genannt wird, die Krone in der Wertung des besten Torschützen sowie des Alltime-Scorers. Insgesamt gelangen dem ehemaligen Nationalstürmer in seinen bislang 899 DEL-Partien für die Kölner Haie und die Grizzlys 253 Tore und 267 Vorlagen. Mit 520 Punkten zählt Furchner zu den 13 besten Scorern in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga.
„Sebastian steht mit seiner Einstellung für Leidenschaft, harte Arbeit und Teamgeist und ist damit ein Aushängeschild der Stadt Wolfsburg. Das hat er in nun fast 900 Spielen immer wieder eindrucksvoll bewiesen. Wir alle freuen uns darauf, ihm am Freitag einen würdigen Empfang bereiten zu dürfen“, betont Charly Fliegauf. 


Bayreuth Tigers  (DEL2)
Zwei Duelle mit direkten Konkurrenten
Der kommenden Doppelspieltag führt die Bayreuth Tigers am Freitag (20 Uhr) zum aktuellen Tabellenschlusslicht nach Heilbronn, bevor am Sonntag wie üblich um 18:30 Uhr die Lausitzer Füchse im Tigerkäfig gastieren.
In Heilbronn wiederholt sich zu Saisonbeginn das Bild der vergangenen Jahre: Mit erneut umgebautem Kader, großen Hoffnungen und Ambitionen ging man mit dem klaren Ziel Pre-Playoffs in die neue Saison. Doch nach 10 Spieltagen findet man sich dort wieder, wo man keinesfalls erneut stehen wollte: Mit nur 7 Punkten aus 9 Spielen steht man seit dem vergangenen Wochenende am Tabellenende. Einige Spiele verlor man dabei vor allem durch einen Einbruch im letzten Spieldrittel. Hier gilt es für Trainer Gerhard Unterluggauer anzusetzen. In der vergangenen Saison führte er die Falken zum Klassenerhalt, doch bisher will sich der erhoffte Erfolg noch nicht einstellen. Mit dem Kanadier Brandon Alderson konnte man einen starken kanadischen Außenstürmer verpflichten, der mit 14 Scorerpunkten hauptverantwortlich für die bisher erreichten Punkte ist. Unterstützt wird er von seinem Landsmann Justin Maylan (13 Punkte). Mit den Leistungen der beiden anderen Kontingentspieler - Goalie Andrew Hare und Verteidiger Jordan Heywood - ist man bisher noch nicht zufrieden. Mit 37 Gegentoren liegt man im hinteren Drittel der Tabelle, aber auch die offensive Ausbeute mit 27 Toren ist verbesserungswürdig. Auch in Über- und Unterzahl liefert man nur die zweitschlechtesten Werte der Liga.
Am Sonntag gastieren mit dem Sponsor of the Match „Boran & Parot“ die Lausitzer Füchse in Bayreuth. In Weißwasser ist man nach einer sehr starken letzten Saison wieder in der Ligarealität angekommen. Die Abgänge zahlreicher Leistungsträger stellen Trainner Hannu Järvenpää vor die Aufgabe, aus vielen Neuzugängen eine neue Einheit zu formen. Zwischenzeitlich 16 Zugänge galt es zu integrieren, mit Marius Nägele hat sich unter der Woche einer bereits wieder in Richtung Duisburg (OL Nord) verabschiedet. Viele junge, nicht unbedingt erfahrenen Spieler sollen von den Kontingentspielern angeführt werden. Die beiden Schweden Anders Eriksson und Viktor Lennartsson sowie der Kanadier Kyle Just und der Ungar Christopher Bodo sind allesamt neu in der Lausitz, es gelingt aber noch keinem von ihnen, den Spielen ihren Stempel aufzudrücken. Positiv in Erscheinung tritt bisher besonders Youngster Maximilian Adam, der mit 10 Scorerpunkten Topscorer der Füchse ist. Die wenigsten Tore, die zweitmeisten Gegentore, im Penalty-Killing ebenfalls im hinteren Tabellendrittel - einzig das Überzahlspiel der Füchse kann statistisch positiv glänzen, rangiert man hier doch immerhin an 5. Stelle.
Nach dem überzeugenden Sieg in Kaufbeuren geht man im Lager der Tigers selbstbewusst in die beiden Spiele am Wochenende. Bezüglich der Besetzung am Wochenende gibt es aktuell noch einige Fragezeichen. „Ziga Pesut ist noch krank, für einen Einsatz am Wochenende reicht es nicht“, gibt Teammanager Dietmar Habnitt einen Einblick. Da am Freitag Michal Barta das zweite Spiel seiner Sperre absitzt und der Einsatz der Förderlizenzspieler mit Regensburg und Nürnberg erst kurzfristig entschieden wird, sind die Optionen eventuell stark eingeschränkt. „Es kann also durchaus sein, dass wir am Freitag mit nur 8 Stürmern nach Heilbronn fahren können und dann wieder ein Verteidiger im Sturm aushelfen muss.“
Wir freuen uns, Euch unseren Sponsor of the Match für kommenden Sonntag vorstellen zu dürfen: Die Agentur für Marken-Kommunkation „Boran & Parot“ aus Bayreuth zeichnet sich nicht nur für die neue Website der Bayreuth Tigers Eishockey GmbH und unsere Spieler-Fotografie verantwortlich, sondern auch für viele weitere spannende nationale und internationale Projekte für namhaftes Clientel. Unter dem Motto „Zeit für mutige Ideen“ laden wir Euch zu einem Surf-Trip auf die neue Agentur-Website ein: www.boran-parot.com


Eispiraten Crimmitschau  (DEL2)
Unangenehme Gegner zur angenehmen Situation / Auswärtsspiel in Bietigheim – Heimspiel gegen Freiburg
Nach 16 Punkten aus zehn Spielen und guten Auftritten zum Beginn der Saison möchten die Eispiraten Crimmitschau ihre kleine Erfolgsserie am kommenden Wochenende fortsetzen. Dabei warten auf die Westsachsen zwei unangenehme Gegner, deren Ausgangsposition unterschiedlicher kaum sein könnte. Am Freitag (20. Oktober - 19:30 Uhr) gastiert die Truppe von Kim Collins bei den Bietigheim Steelers, dem Ligaprimus der DEL2. Mit den Wölfen Freiburg kommt am Sonntag (22. Oktober - 17:00 Uhr) der Tabellenvorletzte in den Sahnpark.
Bei den Eispiraten herrscht momentan eine vermeintlich angenehme Situation. Nach der anhaltenden Krise in der Vorsaison ist im Sahn mehr Ruhe eingekehrt. Auch dank des positiven Saisonstarts der Westsachsen. Mit 16 Punkten rangieren die Crimmitschauer momentan auf Platz sieben, der Vorsprung der direkten Playoff-Aspiranten ist dabei nicht enorm. Doch die DEL2 ist sehr ausgeglichen, weshalb die Westsachsen weiterhin stets aufpassen müssen, nicht wieder in die untere Region der Tabelle abzurutschen. Nach dem letzten Wochenende, an welchem für die Collins-Mannschaft lediglich ein Punkt heraussprang, warten zudem gleich zwei weitere unangenehme Gegner.
Wenn die Eispiraten am Freitag bei den Bietigheim Steelers antreten, dann ist es eigentlich wie immer in den letzten Jahren. Die Rollen sind klar verteilt. Favorit ist natürlich der Ligaprimus der DEL2. Mit drei Punkten Vorsprung rangieren die Schwaben aktuell wieder an der Tabellenspitze. Zuhause ist die Gaudet-Truppe in dieser Saison zudem noch ungeschlagen (5 Siege, 1 Sieg nach Overtime). Ein Blick in die Historie verrät unterdessen, dass von den insgesamt 46 Aufeinandertreffen nur zwölf Partien an die Eispiraten gingen. Ein Torverhältnis von 97:169 aus Crimmitschauer Sicht spricht Bände. Somit bleibt den Sachsen am Freitag also nur die Außenseiterrolle. Doch im Eishockey, und das macht es am Ende auch so spannend, zählen die Fakten nur bis zum ersten Bully. Am Ende ist die Tagesform das entscheidende Rädchen. Und da hoffen die Eispiraten darauf, einen guten Tag zu erwischen, an dem jeder im Team seine volle Leistungsstärke und vielleicht sogar darüber hinaus abrufen kann. Außerdem geht die Tendenz der letzten Wochen in die richtige Richtung und auch nach Frankfurt sind die Westsachsen als großer Außenseiter gefahren. Das Ergebnis kennen wir! Und wenn Kim Collins und seine Mannschaft bei den Steelers Punkte entführen wollen, muss wieder einiges passen. Besonders Olivier Roy und seine Vorderleute im Abwehrverbund werden gegen den drittbesten Sturm der Liga gefordert sein. Denn gerade Matt McKnight, Tyler McNeely oder Shawn Weller sind für ihre Torgefahr schon länger bekannt.
Am Sonntag kommt mit den Wölfen Freiburg ein ganz anderer Gegner in das Kunsteisstadion Crimmitschau. Die Breisgauer stehen mit lediglich acht Zählern auf dem vorletzten Platz der DEL2-Tabelle. Trotz der tollen Spiele der letzten Wochen ist laut Kim Collins Vorsicht geboten. Denn die Westsachsen werden wohl als leichter Favorit in die Partie gehen, nach dem Saisonstart ist dies aber auch nachvollziehbar. Doch gerade gegen so einen unangenehmen Gegner wie Freiburg müssen die Westsachsen voll konzentriert zu Werke gehen und alles in die Waagschale werfen. Denn die Wölfe sind trotz ihrer Tabellensituation ein starker Gegner, der von der Wahrnehmung viel zu schlecht wegkommt und sich momentan nicht da befindet, wo er hingehört. Und eben von diesem 13. Platz will Leos Sulak seine Mannschaft wegführen. Helfen sollen ihm dabei neben Radek Duda und Christian Billich weiterhin auch Nikolas Linsenmaier. Der Stürmer spielte schon in den vergangenen Jahren bei den Wölfen, ist nun aber von Krefeld fest verpflichtet und aufgrund einer Verletzungspause gleich wieder verliehen worden. Mit 105 Scorerpunkten aus 102 DEL2-Spielen ist er der absolute Leistungsträger im Offensivverbund. Die Blicke werden aber am Sonntag nicht nur auf ihn gerichtet sein, sondern auch auf einen ehemaligen Eispirat. Jakub Körner, der drei Jahre lang in Crimmitschau spielte, wechselte erst im Sommer in den Breisgau und soll dort den Defensivverbund weiter stärken und Eispiraten-Angriffe über die Topscorer Robbie Czarnik, Jordan Knackstedt oder Patrick Pohl vereiteln. Die Fans beider Lager dürfen sich somit auf eine packende Partie freuen, in der die Mannschaft von Collins und Plachta ihrer Favoritenrolle gerecht werden will.
Ein Risiko will „KC“ auf keinen Fall bei Will Weber eingehen. Der Verteidiger laboriert noch an einer Unterkörperverletzung und wird am kommenden Wochenende somit noch nicht zum Einsatz kommen. Wieder an Bord hingegen soll Dominic Walsh sein, welcher in dieser Woche wieder normal mit der Mannschaft trainieren konnte und somit weitere Alternativen für die Offensive bringt.


Wölfe Freiburg  (DEL2)
Freiburg vs. Bad Nauheim: Eissport-Klassiker am Freitag
Spiele zwischen dem EHC Freiburg und dem EC Bad Nauheim zählen jedes Jahr zu den Highlights einer Eishockeysaison: So unterschiedlich die beiden Mannschaften auch geprägt sind, so sehr stehen Wölfe und Rote Teufel für traditionelle Eishockeykultur. Am Freitag um 19.30 Uhr kommt es wieder zu dem legendären Duell im Freiburger Westen.
Die Konstellation: Trotz weitgehend guter Leistungen steht der EHC Freiburg auf dem vorletzten Platz der DEL2-Tabelle – weil es allzu oft an der Effektivität haperte, das Gezeigte in Zählbares umzumünzen. Das große Manko der Saison 2017/18 ist bisher die Chancenverwertung: Torgelegenheiten spielt sich die Südbadener en masse heraus, doch nach 11 Partien stehen bisher nur 26 Treffer zu Buche. Für den EHC Freiburg kann es daher nur darum gehen, weiter hart zu arbeiten und sich die Torchancen zu erspielen. Irgendwann wird der Knoten platzen und das Abschlussglück zurückkommen.
Der Freitagsgegner: Auch der EC Bad Nauheim hat sich bisher nicht gerade als Torfabrik in Szene gesetzt: 28 Treffer erzielten die Hessen in ihren bisher 9 Begegnungen, holten damit aber doppelt so viele Punkte wie die Wölfe (16 gegenüber 8) und grüßen vom sechsten Tabellenplatz. Topskorer ist aktuell Neuzugang Cody Sylvester, Bruder des Ex-Freiburgers Dustin Sylvester. Und auch den großen Rückhalt der Equipe von Taktikfuchs Petri Kujala kennt man in der Franz-Siegel-Halle: Der aus dem Schwenninger Nachwuchs stammende Felix Bick hütete beim EHC-Aufstieg im Frühjahr 2014 das Tor von Finalgegner Duisburg.
Der Sonntagsgegner: Das Auswärtsspiel am Sonntag ist eine Sache für Frühaufsteher: Noch vor Sonnenaufgang macht sich der Mannschaftsbus auf den Weg nach Westsachsen, wo um 17 Uhr das Gastspiel in Crimmitschau auf dem Programm steht. Die Eispiraten sind eine positive Überraschung in der Frühphase der Saison, stehen momentan auf Rang 7 und gehen damit als Favorit in die Partie gegen die Blau-Weiß-Roten.
Die Personalsituation: Marc Wittfoth, Ben Walker und Gabriel Federolf fehlen den Freiburgern verletzungsbedingt. Weitere Spieler sind angeschlagen und konnten im Lauf der Woche nur eingeschränkt trainieren, wollen am Wochenende aber auf die Zähne beißen und für den EHC auflaufen – die Moral in der Mannschaft stimmt. Die genaue Aufstellung wird sich indes erst am Freitag herauskristallisieren.
Der Ticketverkauf läuft online auf tickets.ehcf.de. Zudem hat die Geschäftsstelle am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Am Freitag selbst gibt es Karten am Stadion von 16.30 Uhr an.


SC Riessersee  (DEL2)
Premiere in neuer Kaufbeurer Eishalle - Freitag zu Gast beim ESVK, Sonntag kommt Heilbronn
Die Weiß-Blauen sind am Freitag erstmals in der erst kürzlich fertiggestellten Kaufbeurer "Erdgas Schwaben Arena" zu Gast. Das Spiel in Kaufbeuren wird live auf www.sprade.tv übertragen. Der ESV hat bisher in seinem neuen Wohnzimmer für Furore gesorgt, das Team von Andreas Brockmann hat die beiden ersten Heimspiele gleich gewinnen können. Am vergangenen Dienstag gab es allerdings gegen Bayreuth die erste Heimniederlage mit 1:5.
Das Team des SC Riessersee sollte daher gewarnt sein, zu frisch ist die Niederlage der Rot-Gelben und zu gut die Möglichkeit um für sofortige Wiedergutmachung bei den eigenen Fans zu sorgen. Nichts desto trotz können die Werdenfelser mit Selbstvertrauen die Aufgabe im Allgäu angehen, da zuletzt mit einem sechs Punkte Wochenende der dritte Tabellenplatz gefestigt wurde.
"Nach der ersten Niederlage wird Kaufbeuren von Anfang an bereit sein, aber das ist auch unser Ziel. Wir fokussieren uns sowieso in erster Linie auf uns selber und wir bereiten uns seriös auf unseren Gegner vor. In der neuen Halle wird uns eine gute Derbystimmung erwarten und darauf freuen wir uns wieder. Wir hatten letzten Sonntag von der Stimmung her bereits ein schönes Erlebnis, unsere Fans haben uns wahnsinnig gut unterstützt und das war ein schönes Gefühl. Wir sind super dankbar für das was unsere Fans machen." so SCR Coach Toni Söderholm.
Am Sonntag sind die Falken aus Heilbronn unter der Zugspitze zu Gast. Das Spiel beginnt um 18:30 Uhr und bereits ab 11 Uhr hat die Stadionkasse zum Karten-Vorverkauf geöffnet.
In dieser Woche waren wie in den Jahren zuvor einige unserer Spieler (Vally Gschmeißner, Richie Mueller, Joel Johansson, Jared Gomes, Louke Oakley und Philipp Wachter) in der US Army Garrison Garmisch-Partenkirchen in der Schule zu Gast, um den Schulkids am traditionellen "Hockey Day" den (Eis-)Hockeysport näher zu bringen. Die Schulkinder und unsere Jungs hatten sichtlich Spaß. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.


Deggendorfer SC  (OLS)
Der DSC zu Gast in Lindau
Knapp zwei Wochen nach dem ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison 
treffen der Deggendorfer SC und die Lindau Islanders erneut 
aufeinander. Nach dem 5:3 Heimerfolg über das Team vom Bodensee will 
der DSC den zweiten Sieg gegen die Islanders einfahren.
In der ersten Partie zwischen beiden Mannschaften zeigten die Lindauer 
aber bereits, was in ihnen steckt. Durch ihr aggressives Forechecking 
und der kompakten Defensive machten sie den Deggendorfern mehr als nur 
das Leben schwer. Lange stand das Spiel auf Messers Schneide, ehe der 
DSC am Ende durch Treffer von Benedikt Böhm und Kyle Gibbons doch noch 
für den Heimsieg sorgen konnten. Zu unterschätzen ist die Truppe vom 
Bodensee nicht, der es in dieser Saison jedoch noch an der Konstanz 
fehlt. Einer 5:7 Heimniederlage gegen den Erzrivalen Memmingen 
konterten die Lindauer mit einem 0:4 Sieg im Rückspiel auswärts bei 
den Indians. Um die nötige Sicherheit und Stabilität zu finden, hat 
das Team von Trainer Dustin Whitecotton nochmal personell nachgelegt. 
Für den enttäuschenden Charlie Adams kehrt der letztjährige 
Kontingentspieler der Lindauer Jeff Smith wieder zurück an den 
Bodensee. Auch auf der Torhüterpositon sorgte man für die nötige 
Tiefe. Vergangene Woche holten die Islanders Goalie Dawid Zabolotny 
aus der ersten polnischen Liga. Der 23-jährige Zabolotny stand bereits 
für Polens U18- und U20-Nationalmannschaft auf dem Eis und besitzt 
zudem die deutsche Staatsbürgerschaft. Nach der Niederlage in Selb 
will der DSC allerdings auswärts wieder zurück in die Erfolgsspur und 
wird alles daran setzen, die Punkte aus Lindau zu entführen. 
Spielbeginn am Bodensee ist um 19:30 Uhr.


Lindau Islanders  (OLS)
EV Lindau Islanders wollen den ersten Heimsieg
Mit frisch erworbenem Selbstvertrauen aus dem Derbysieg in Memmingen fordern die EV Lindau Islanders nun ein Spitzenteam heraus. Am Freitag (19:30 Uhr) kommt mit dem Deggendorfer SC der Tabellendritte an den Bodensee.  
Die Niederbayern sind bisher ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und gehören zum Spitzentrio der Oberliga Süd. Der DSC ist punktgleich (jeweils 15 Zähler) mit Tabellenführer Peiting und Rosenheim, verlor nur eines der bisherigen sechs Spiele (0:4 in Selb), gewann aber in Sonthofen und Weiden. Im ersten Spiel zwischen den beiden Teams zeigten die Islanders eine starke Leistung, unterlagen allerdings im Endspurt unglücklich mit 3:5. Den Unterschied machten in dieser Partie unter anderem die Importspieler aus. Das herausragende Deggendorfer Sturmduo Kyle Gibbons (5 Tore, 8 Vorlagen) und Curtis Leinweber (4 Tore, 6 Vorlagen), war damals ebenso unter den Torschützen zu finden, wie Alexander Janzen, der zwei seiner drei Saisontore in diesem Spiel erzielte.
Dass die Lindauer das Topteam aber lange Zeit mit ihrem Tempo und ihrer Aggressivität zu ärgern vermochten, haben beide Seiten sicherlich nicht vergessen. Dazu hat sich seitdem bei den Islanders auch noch einiges verändert. So war Rückkehrer Jeff Smith an fünf der neun Lindauer Tore am vergangenen Wochenende beteiligt, erzielte zwei davon selbst. Auch Verteidiger Dylan Quaile kommt immer besser in Schwung, gibt nicht nur der Lindauer Hintermannschaft Stabilität, sondern setzt auch Akzente nach vorne. In Memmingen zeigte der EVL- „Quarterback“ sein bisher bestes Spiel im Lindauer Trikot und zählt mit inzwischen zwei Toren und vier Vorlagen zu den sechs punktbesten Verteidigern der Liga.
Es scheint also, dass die Lindauer Verantwortlichen an den richtigen Stellschrauben gedreht haben, denn auch Neu- Torhüter David Zabolotny macht im Training bisher einen guten Eindruck. „Er hält solide und verteidigt sein Tor aggressiv“, lobt Trainer Dustin Whitecotton, der mit dem sympathischen 23jährigen auch einen neuen Konkurrenzkampf zwischen den Pfosten bekommen hat, der auf alle Beteiligten leistungsfördernd wirkt.
Gegen das Team mit dem drittbesten Angriff der Oberliga Süd werden aber nicht nur die Qualitäten im, sondern auch die vor dem eigenen Tor gefragt sein. Hier sind die 23 in Memmingen geblockten Schüsse der Maßstab. Die Hingabe an die Defensivarbeit, die es allen Beteiligten leichter macht, die bisher ordentliche Offensive (24 Tore sind der fünftbeste Wert der Liga) herzunehmen, um Spiele zu gewinnen. Jeweils sieben Gegentore in allen drei Heimspielen waren eine bisher (zu) schwere Hypothek für die Islanders. Nur Aufsteiger Miesbach musste mehr Tore schlucken. So gesehen war das erste zu Null dieser Saison am Sonntag ein Hoffnungsschimmer und im besten Fall ein Neu- Anfang für die Lindauer.
Zumal sie dieses Ergebnis ohne den bisher guten Phillip Gejerhos einfuhren. Auf den Verteidiger werden die Islanders nach seiner Matchstrafe noch dreimal gesperrt verzichten müssen. Auf einen anderen Defensivspieler verzichten die Lindauer freiwillig. „Wir haben Manuel Malzer und die Förderlizenz an die Ravensburg Towerstars zurückgegeben“, sagt EVL- Sportchef Bernd Wucher. „Er hat bei uns nicht die erhofften Eiszeiten bekommen.“ Sportlich konnte sich der 19jährige demnach nicht aufdrängen und wird sich demnächst bei einem anderen Oberligisten versuchen.
Damit sollen aber nun die Personalrochaden bei den Islanders beendet sein. Der nun etwas kleinere Kader scheint sich nämlich gerade zu finden und eine richtig gute Einheit zu bilden, die im Top-Spiel gegen Deggendorf nun eine harte Prüfung vor sich hat. 


Memmingen Indians  (OLS)
Allgäu-Derby: Indians reisen nach Sonthofen
Der ECDC Memmingen absolviert am Freitag das zweite Allgäu-Derby der Saison. Die Indians müssen beim ERC Sonthofen antreten und wollen hier erneut punkten. Zahlreiche Fans werden das Team im Oberallgäu unterstützen.
Es war der erste Sieg in der Oberliga und gleichzeitig der erste Erfolg nach einer langen Durststrecke im Derby, als die Memminger vor wenigen Wochen die „Bulls“ am Hühnerberg besiegten. Nun wollen die Rot-Weißen, wenn möglich, nachlegen und den nächsten Erfolg gegen den Rivalen feiern. Dass dies kein einfaches Unterfangen wird, ist aber jedem im Lager der Maustädter bewusst. Sonthofen, als etablierter Oberligist und letztjähriger Halbfinal-Teilnehmer, geht als klarer Favorit in die Begegnung, auch wenn Kapitän Carciola wohl noch ausfallen wird. Doch die Qualität im Kader der „Bulls“ ist noch immer riesig. Erfolgsgaranten sind u.a. Torhüter Patrick Glatzel, Verteidiger Vladimir Kames sowie die Angreifer Chris Stanley, Max Hadraschek oder der junge Marco Sternheimer.
Bei den Indians wird auf jeden Fall Martin Jainz zurückkehren, weitere Comebacks verletzter Spieler sind im Bereich des Möglichen. Nach dem schwachen Auftritt gegen Lindau am letzten Spieltag steht die Mannschaft etwas unter Zugzwang, auch personelle Veränderungen im Kader könnten in den kommenden Tagen folgen. Trotzdem stehen die Indians noch immer gut da, der Aufsteiger findet sich immer noch auf dem achten Rang wieder, einen Platz vor Gegner Sonthofen. Damit dies auch nach dem Spieltag so ist, müssen die Rot-Weißen aber punkten. Verlassen können sich die Memminger bei dieser Aufgabe auf jeden Fall auf ihre Fans. Mehrere Hundert werden am Freitag ins Oberallgäu reisen und wollen ihr Team unterstützen.
Am Sonntag folgt dann das Heimspiel gegen den EV Weiden am Hühnerberg. Die Gäste aus der Oberpfalz konnten die erste Begegnung knapp in der Overtime für sich entscheiden und stehen in der Tabelle einige Plätze vor den Indians. Der Vorverkauf für diese Begegnung läuft bereits, ein ausführlicher Vorbericht folgt.


Starbulls Rosenheim  (OLS)
Bewährungsproben: Zwei Top-Gegner für die Starbulls
Zwei Gegnern mit viel Substanz und Qualität, die zudem auf Revanche für die Hinspiel-Niederlagen vor 14 Tagen heiß sind, müssen sich die Starbulls Rosenheim am Wochenende stellen. Am Freitag geben – erstmals überhaupt – die Eisbären Regensburg an der Mangfall ihre Visitenkarte ab. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag sind die Starbulls zu Gast beim heimstarken EC Peiting. Angesichts der ersten Rosenheimer Saisonniederlage am vergangenen Sonntag darf man die Spiele durchaus als echte Bewährungsproben für die Mannschaft von Manuel Kofler deklarieren.
Der Rosenheimer Trainer weiß um die Schwere der Aufgaben: „Regensburg ist in der Spitze und in der Breite sehr gut besetzt und ein absolute Top-Mannschaft. Peiting ist im eigenen Stadion traditionell eine Macht.“ Und dass der EC Peiting, der ganz nebenbei die Starbulls am Sonntag an der Tabellenspitze abgelöst hat, diese Tradition wahren will, beweist ein Blick auf die bisherigen Spieltage: drei Heimspiele, drei klare Heimsiege, jeweils sechs eigene Treffer – Ligaspitzenwert! Die Starbulls wollen aber am Sonntag – Spielbeginn im Peitinger Eisstadion um 18 Uhr – alles dafür tun, diese Serie zu durchkreuzen.
Vor zwei Wochen gewannen die Starbulls in Regensburg mit 4:1 und schlugen Peiting im emilo-Stadion mit 4:0. „Aber wer die Spiele gesehen hat, kann die Ergebnisse schon richtig einordnen“, weiß Manuel Kofler, der aber von seiner Mannschaft im Heimspiel gegen Regensburg, einem der Ligatopfavoriten, ohne wenn und aber einen Sieg fordert: „Wir wollen gewinnen. Wir wissen, was auf uns zukommt und wir wissen, auf wen wir ganz besonders aufpassen müssen.“ Damit dürfte er vor allem den DEL-erfahrenen Peter Flache sowie den herausragenden Import-Stürmer Nikola Gajovsky im Fokus haben. Beide sind in Top-Form, trafen beim jüngsten 9:4-Auswärtssieg in Miesbach jeweils dreifach. Weniger erfreulich endete diese Partie für den Ex-Rosenheimer Leopold Tausch. Er ging bereits mit Hüftproblemen angeschlagen ins Spiel, musste schließlich aufgeben und soll nun bis zu sechs Wochen ausfallen. Mit ihm wird es am Freitag also kein Wiedersehen im emilo-Stadion geben. Trotzdem dürfte die Partie zu einem Highlight vor toller Kulisse werden. Es ist nicht nur ein Spitzenspiel, sondern auch eine Premiere, denn die von Torwart-Legende „Peppi“ Heiß trainierten Eisbären treten das erste Mal auf Rosenheimer Eis an.
Karten für das Starbulls-Heimspiel am Freitag sind jederzeit online zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich, oder aber in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr und ab 17 Uhr. Das Spiel wird wie gewohnt auch live und kommentiert im Internet übertragen. Die Liveübertragung ist zum Preis von 5 Euro über die Internetadresse www.sprade.tv buch- und abrufbar.
Personell hat sich bei den Starbulls seit der Sonntagspartie in Landshut übrigens nichts geändert. Ob Manuel Kofler vier komplette Sturmreihen aufbieten kann, hängt davon ab, ob Simon Heidenreich ins Team zurückkehrt. Der nach der Verpflichtung von Verteidiger Manuel Neumann wieder in den Sturm zurückgekehrte Youngster konnte krankheitsbedingt bis Donnerstag nicht mit der Mannschaft trainieren.
Sonderzug-Verkaufsstart am 27. Oktober
Nach fünf Jahren Pause ist es wieder soweit! Am 30. Dezember startet der Starbulls Sonderzug unter dem Motto „Crazy Train to Walhalla“ in die Domstadt nach Regensburg. Verkaufsstart am 27. Oktober 2017.
In der Geschichte des Starbulls Rosenheim e.V. haben die treuen Fans des Vereins seit dem Jahr 2000 insgesamt drei Sonderzüge organisiert. Die Ziele waren dabei Bad Nauheim, Halle und zuletzt ging im Jahr 2012 mit über 600 Fans in Richtung Niederbayern nach Landshut. Bereits seit wenigen Wochen steht mit der Domstadt Regensburg das nächste Sonderzug-Ziel der Starbulls fest. Nun startet der Ticketverkauf am 27. Oktober vor dem Heimspiel gegen den TEV Miesbach.
Unter dem Motto „Crazy Train to Walhalla“ gehen insgesamt 500 Sonderzug-Tickets in den freien Verkauf. Im Ticketpreis von 75 Euro sind das Zugticket, die Eintrittskarte für die Donau-Arena sowie der Bustransfer vom Regensburger Bahnhof (Hin- & Rückfahrt) inbegriffen. Für einen Aufpreis von sechs Euro ist ein Upgrade für eine Sitzplatzkarte möglich. Bereits jetzt ist die Nachfrage für den Sonderzug enorm wie der Fanbeauftragte Erich Gottelt unterstreicht: „Der Fanbeirat hat in den letzten Wochen täglich Anfragen erhalten, wann der Verkauf für den Sonderzug startet. Speziell die verschiedenen Fanclubs der Starbulls Rosenheim haben schon rund 250 Tickets bei uns angefragt.“
Erstmalig findet der Verkauf der Sonderzug-Tickets an der Tageskasse der Starbulls Rosenheim im Vorfeld vor den Heimspielen des Vereins statt. Jeweils zwei Stunden vor Spielbeginn öffnen die Kassen für den Ticketverkauf. An diesen Kassen ist auch die Bezahlung mit EC-Karte möglich. Um den Kaufprozess zu beschleunigen wird empfohlen bereits im Vorfeld das Anmeldeformular auszufüllen und zu unterschrieben. Alle Informationen rund um den Sonderzug sowie das Anmeldeformular gibt es unter www.starbulls.de/sonderzug.
Für diesen Sonderzug nach Regensburg ist erstmalig der Starbulls Rosenheim e.V. der Veranstalter. Dies bedeutet, dass mögliche Erlöse aus dem Ticketverkauf sowie aus der gastronomischen Betreuung dem Verein zu Gute kommen. Die grundsätzliche Organisation des Sonderzuges übernimmt der Fanbeirat um die Fanbeauftragten Erich Gottelt und Holger „Pan“ Weißenbach.
Nach Rücksprache mit den Eisbären Regensburg wurde das Spiel am 30. Dezember auf 18:00 Uhr vorverlegt. So ist davon auszugehen, dass der Sonderzug um die Mittagszeit vom Bahnhof in Rosenheim startet. Genaue Informationen hierzu erhalten alle Teilnehmer des Sonderzuges gesondert und gesammelt. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre, bei unter 16jährigen ist die Mitfahrt eines Erziehungsberechtigten erforderlich.


Selber Wölfe  (OLS)
Nachbarschaftsduell und Besuch vom Bodensee
Die Oberliga Süd geht in Runde sieben und acht. Dabei soll im Derby bei den Blue Devils Weiden die Revanche für die 3:4-Heimniederlage her und auch zuhause gegen Lindau gepunktet werden. In der WölfeVorschau sprechen wir mit unserem Coach, Henry Thom, über die anstehenden Spiele.
Bei der kleinen PlayOff-Serie gegen Deggendorf haben sich beide Mannschaften am Ende die Punkte geteilt und jeweils einen Heimsieg eingefahren.
„Das Spiel am Freitag in der NETZSCH-Arena war schon ein sehr hochklassiges Match, dass wir verdient gewonnen haben. Es hat mich natürlich auch sehr für Niklas Deske gefreut, dass er einen Shutout gefeiert hat. Aber die gesamte Defensivarbeit war einfach klasse. Am Sonntag in Deggendorf hatten wir durchaus unsere Möglichkeiten. Aber uns hat ein bisschen Scheibenglück gefehlt. Das war schade, aber es gibt eben manchmal auch einen starken Gegner.“
Eine lange Auswärtsfahrt bleibt unseren Wölfen an diesem Wochenende erspart. Stattdessen kommt es zum Derby in Weiden. Und da ist ja noch eine kleine Rechnung offen.
„Ob da eine Rechnung offen ist, lassen wir mal dahingestellt. Wir müssen uns gegen Weiden an unseren Matchplan halten. Sie haben ihre Qualitäten im Konter. Deshalb dürfen wir nicht alles nach vorne werfen. Wir müssen unser Positionsspiel sauber runterspielen. Chancen werden wir kreieren. Diesmal sollten aber ein paar den Weg ins Tor finden.“
Der zweite Gegner am Wochenende heißt Lindau. Zwar konnten unsere Jungs beim 7:5-Erfolg am Bodensee drei Punkte entführen, ein Spiel für schwache Nerven war das aber nicht.
„Das hat mich schon noch ein paar graue Haare gekostet. Darauf kann ich diesmal gerne verzichten. Auch hier gilt: Lindau hat sehr schnelle Spieler, ist aber in der Defensive nicht immer sattelfest. Außerdem haben sie einen neuen Torhüter bekommen, der Ihnen mehr Sicherheit geben könnte.“
Es kommen also zwei sehr konterstarke Mannschaften auf unsere Wölfe zu.
„Wir haben während der Woche viel Wert auf Positionsspiel und Konstanz in der Defensive gelegt. Wir sind gut vorbereitet.“
Nach Lukas Pozivil steht jedoch ein weiterer Verteidiger auf der Kippe. Unsere #28, Dominik Kolb, laboriert nach wie vor an einer früheren Verletzung und so wie es momentan aussieht, ist ein Einsatz nicht wahrscheinlich. Eine Lösung über Förderlizenzspieler wird noch geprüft, kann aber auch aufgrund der momentanen Personaldecke bei den Lausitzer Füchsen nicht garantiert werden. Marius Nägele hat währenddessen einen Vertrag beim EV Duisburg unterschrieben und steht uns somit nicht mehr zur Verfügung. Adam Penc ist außerdem ebenfalls auf dem Weg zurück nach Weißwasser und wird uns am Wochenende nicht unterstützen.


Sonthofen Bulls  (OLS)
ERC Sonthofen freut sich auf große Kulisse gegen Memmingen - Bulls wollen Niederlage im ersten Allgäu-Derby wettmachen
Es ist eines der Saisonhighlights für den ERC Sonthofen überhaupt: Endlich gibt es auch große Allgäu-Derbys gegen die Memminger Indians in der Eishockey-Oberliga, Lieblings-Feindbild der Fans und Publikumsmagnet. Einige Jahre mussten die Anhänger der Bulls auf dieses Ereignis warten, dementsprechend prall gefüllt dürfte die Eissporthalle in Sonthofen am Freitagabend sein.
Sportlich will sich Sonthofen im „Rückspiel“ und vor einer großen Zahl an eigenen Fans natürlich von seiner besten Seite zeigen. Der Kader hat sich entsprechend gefüllt, die Heimniederlage von Sonntag gegen Weiden ist verdaut. Unter der Woche analysierte die Mannschaft die Fehler des vergangenen Spieltags in der Videoaufarbeitung mit Trainer Heiko Vogler und Co-Trainer Chris Stanley.
Immerhin: Auch auf Memminger Seite war „Wunden lecken“ angesagt. Die 0:4-Heimpleite gegen die EV Lindau Islanders am Sonntag schmeckte weder Fans noch Verantwortlichen besonders gut. Erwartet wird daher eine entsprechende Trotzreaktion, zumal Martin Jainz, der im letzten Spiel beruflich verhindert war, wieder im Aufgebot steht.  


TecArt Black Dragons Erfurt  (OLN)
Hamburger Wochenende
Am kommenden Wochenende treffen die TecArt Black Dragons gleich zweimal auf die Hamburg Crocodiles. Während die Nordlichter am Freitag in Erfurt gastieren (Spielbeginn 20:00 Uhr) treffen sich beide Mannschaften bereits am Sonntag zum Rückspiel im Eisland Farmsen in Hamburg (Spielbeginn 16:00 Uhr). 
Die Hamburger sind nach dem recht durchwachsenen Saisonstart (2 Siege und 4 Niederlagen bei 21:28Toren) bereits ein wenig unter Zugzwang und müssen eigentlich punkten, will man in der Tabelle nicht frühzeitig den Kontakt zur Spitze verlieren. Derzeit rangieren die Crocodiles mit 6 Punkten auf dem 10. Tabellenplatz, der Rückstand zur Spitze beträgt bereits 10 Punkte. Dieser Rückstand ist allerdings auch dem Heim-Debakel gegen die Icefighters vom letzten Sonntag geschuldet. Mit 1:9 kamen die gastgebenden Crocodiles gegen die Sachsen unter die Räder. 
die bisherige Bilanz der TecArt Black Dragons gegen die Krokodile kann sich durchaus sehen lassen. In bisher 8 Vergleichen beider Teams konnten die Erfurter in bisher 6 Vergleichen die Oberhand behalten. Die beiden Niederlagen resultieren aus der vergangenen Saison. Hier musste man sich zunächst im Heimspiel knapp mit 2:4 geschlagen geben. Im Rückspiel in Hamburg siegten die Gastgeber gegen ein Rumpfteam aus Erfurt, Trainer Belitz standen nur 12 Spieler zur Verfügung, mit 9:5.
Mit nahezu unverändertem Kader gehen die Hamburger die neue Spielzeit an. So haben 6 Spieler die Crocodiles verlassen und werden durch 5 Neue ersetzt. Bekanntester Name dürfte hierbei Norman Martens aus Duisburg sein, aber auch Gianluca Balla aus Timmendorf dürfte durchaus bekannt sein. Auch in diesem Jahr soll wieder die „#13“ Christoph Schubert mit seiner Erfahrung aus über 300 NHL-Spielen die Führung im Team übernehmen. 
Beide Mannschaften wollen nach zuletzt weniger erfolgreichen Spielen natürlich allzu gern wieder in die Erfolgsspur zurück kehren. Drachencoach Thomas Belitz kann dazu zumindest wieder auf den zuletzt gesperrten Hannes Ulitschka zurück greifen. Nach einer Knieverletzung aus dem Spiel gegen Tilburg wird Michel Maaßen allerdings nicht zur Verfügung stehen.


Wohnbau Moskitos Essen  (OLN)
Wohnbau Moskitos vor „Berliner Wochenende“
Am kommenden Wochenende haben es die Wohnbau Moskitos gleich zwei Mal mit dem ECC Preussen Berlin zu tun. Zunächst müssen die Essener dabei reisen, denn das Hinspiel findet am kommenden Freitag (19:30 Uhr – Eissporthalle am Glockenturm) statt. Zum Rückspiel kommt es dann direkt am kommenden Sonntag, wenn die Mannschaft aus Berlin zu Gast in der Eissporthalle Essen-West ist. (18:30 Uhr)
Mit den Preussen haben die Moskitos zwei Spiele gegen eine Mannschaft vor der Brust, die derzeit als direkter Konkurrent zählt. Nach dem eher nicht so tollen Saisonstart rangiert das Team aus der deutschen Hauptstadt mit einem Zähler mehr direkt vor den Moskitos. Damit ist die Ausgangslage klar, die Wohnbau Moskitos haben die Chance mit den beiden Spielen gegen die Preussen am Verein aus der Hauptstadt vorbeizuziehen und bei positivem Verlauf beider Spiele, sogar ein Punktepolster anzulegen. Ein wenig Nervosität ist bei einem Teil der Fans der Moskitos nach dem bisherigen Saisonverlauf unverkennbar, lediglich drei Punkte hat das Team von Frank Gentges bisher auf dem Konto. Aus den bisherigen sechs Spielen konnten die Spieler um Kapitän Dennis Thielsch nur einen Punkt aus Herne entführen, sowie die Harzer Falken nach Penaltyschiessen niederringen. Der Sturm der Moskitos hat noch nicht zu seiner Treffsicherheit gefunden und die junge Defensive wird derzeit auch für jeden Fehler bestraft.
Das Team der Preussen hat bisher zwar in einigen Spielen durchaus gute Spiele abgeliefert. Zu Punkten reichte es aber auch nur beim 4:2 Heimsieg gegen die Hannover Indians und zu einem weiteren Punkt bei der 0:1 Overtime Niederlage gegen die TecArt Black Dragons aus Erfurt. Bei allen anderen Spielen standen Josh Rabbani, Jakub Rumpel und Mitspieler bisher mit leeren Händen da. Die beiden Stürmer sind bisher auch in der internen Scorerwertung ganz vorne zu finden. Allerdings darf die junge Defensive der Essener auch Stürmer Daniel Volynec nicht unterschätzen, der Stürmer hat mit drei Treffern bisher die meisten Tore der Berliner erzielen können. Brian Gibbons, noch auch vergangenen Tagen und Spielen aus Neuwied bekannt, fällt da mit einem Tor und drei Vorlagen schon ein wenig ab.
Für die Moskitos und die Fans der Stechmücken wird es ein Wochenende wo alles passieren kann. Können Pelletier, DeCoste und Co. ihre Treffsicherheit wiederfinden kann der Weg wieder nach vorne gehen. Gelingt das nicht und die Berliner Preussen erweisen sich als zu harte Nuss, werden sicherlich auch die Aufgaben nach dem „Berlin Wochenende“ nicht einfacher. 


Hannover Scorpions  (OLN)
Halle Saale Bulls im Doppelpack  - Sonntag 22. Okt. 18:30 Scorpions v. MEC Halle
Acht Spiele, 11 Punkte, der Saisonstart der Hannover Scorpions ist geglückt, insbesondere wegen des schweren Auftaktprogramms, mit dem die Scorpions in die Saison starten mussten.
Am vergangenen Wochenende wurden fünf von sechs möglichen Punkten eingefahren. Im Heimspiel gegen die Crocodiles Hamburg siegten die Scorpions nach Verlängerung, im Auswärtstreffen im Ruhrgebiet wurden die Moskitos Essen mit 4:2 (1:0 / 1:1 /2:1) besiegt.
Am kommenden Wochenende stehen gleich zwei Spiele gegen die Saale Bulls aus Halle auf dem Spielplan. Am Freitag den 20.10. um 20:00 müssen die Reiss-Schützlinge in Halle gegen den MEC Halle 04 im Eisstadion Halle antreten, am Sonntag, den 22. Oktober 18:30 findet das Rückspiel in der hus de groot EISARENA in der Wedemark statt.
Aktuell stehen die Saale Bulls Halle nach 6 Spielen mit 15 Punkten auf dem Tabellenplatz drei, punktgleich mit den Füchsen Duisburg, die den zweiten Tabellenplatz einnehmen.
„Gerade nachdem sich die Saale Bulls aktuell auf der Ausländerposition noch einmal verstärkt haben, steht uns ein ganz schweres Wochenende bevor“, so Coach Dieter Reiss. „Wir müssen äußerst konzentriert an die vor uns stehende Aufgabe herangehen und insbesondere auch in der Abwehr darauf achten, Fehler zu vermeiden und kompakt im eigenen Drittel zu verteidigen“, so Reiss weiter.
„Dass wir auch gegen Halle punkten können haben unsere beiden Vorbereitungsspiele gezeigt, die mit einem Sieg und einer Niederlage endeten“, so Sportchef Eric Haselbacher.


Herner EV  (OLN)
Zweimal Hannover Indians am Wochenende!
Am Wochenende müssen alle Mannschaften der Oberliga Nord zweimal gegeneinander antreten. Der Herner EV trifft dabei auf die Hannover Indians, zuerst am Freitagabend in Hannover (20 Uhr), dann zwei Tage später am Sonntag am Herner Gysenberg (18:30 Uhr). Vor diesen beiden Doppel-Duellen trennen die beiden Teams in der Tabelle zwei Punkte, der HEV liegt dabei auf Platz vier, die Indians drei Plätze dahinter. Von daher ist sicherlich von zwei umkämpften Partien auszugehen, zumal natürlich immer noch die Brisanz aus den unrühmlichen Begleiterscheinungen zum Ende der letzten Saison mit der schweren Verletzung von Aaron McLeod über diesen Aufeinandertreffen liegt. Die Indians sind mit einem neuen Trainer in diese Spielzeit gegangen. Das hannoversche Urgestein Lenny Soccio steht nun nach Wedemark und Langenhagen erstmals am Pferdeturm hinter der Bande. Dabei kann er auf einige Neuzugänge zurückgreifen. Im Tor stehen nun Sebastian Albrecht (Halle) und Patrick Golombek (Bietigheim-Bissingen/DNL2), in der Abwehr u.a. der finnische Kontingentspieler Lasse Uusivirta (2. Liga Finnland), sowie im Sturm z.B. Igor Bacek (Halle) und Andreas Morczinietz (Scorpions). Aktueller Topscorer der Indians ist Branislav Pohanka, der seine dritte Saison am Pferdeturm bestreitet. Die Hannoveraner brachten am ersten Spieltag dem aktuellen Tabellenführer die bis dato einzige Niederlage (im Penaltyschiessen) bei. Danach gab es Siege gegen Rostock, Erfurt und Timmendorf, aber auch Niederlagen in Berlin und Duisburg. Das Wochenende wird also sicherlich anspruchsvoll und intensiv für den Herner EV werden. „Wir müssen mental stark sein und uns auf unser Spiel konzentrieren. Alles andere werden wir ausblenden“ meint HEV Coach Frank Petrozza. Er wird definitiv nicht auf Förderlizenzspieler Philipp Kuhnekath zurückgreifen können, der sich bei den Krefelder Pinguinen verletzt hat. Dafür wird aber überraschend der andere DEL-Förderlizenzspieler Tom Schmitz sein Debüt im HEV Trikot geben, der nach seiner Verletzung zum Saisonbeginn früher als erwartet bereits wieder trainiert hat und auf seinen Einsatz brennt.


Rostock Piranhas  (OLN)
Füchse im Doppelpack
Wieder stehen die Piranhas vor schweren Begegnungen. Am vierten Spielwochenende der laufenden Oberliga – Saison kommt der Gegner aus Duisburg und den gibt es gleich im Doppelpack. Am Freitag treten die Rostock Piranhas in der Scania Arena in Duisburg um 19.30 Uhr zum ersten Kräftevergleich an. In der Vergangenheit konnten die Füchse stets den Sieg davontragen. Die aktuelle Saison verläuft für die Duisburger bis jetzt sehr zufriedenstellend. Fünf der sechs Begegnungen konnten sie für sich entscheiden. Nur den Tilburg Trappers unterlag man 0:5. Damit schoben sie sich mit 15 Punkten auf Platz 2 der Tabelle. Allerdings ist der Vorsprung auf die folgenden Plätze nicht sehr groß. Personell verkündeten die Füchse Duisburg in dieser Woche einen Neuzugang. Mit der Verpflichtung von Marius Nägele, welcher aus der DEL 2 von den Lausitzer Füchsen wechselte, erhöhten sie die Anzahl der Verteidiger auf sieben. Sehr breit sind die Gastgeber im Sturm aufgestellt. Immerhin 16 Spieler, wobei man sich den Luxus von drei Kontingentspielern leistet. Seit April 2017 leitet der Kanadier Doug Irwin als Headcoach das Team. Auch bei den Füchsen gab es mit 14 Neuverpflichtungen einen Umbruch im Team. Zu den Topscorern der Mannschaft gehören Robin Slanina und Mike Schmitz.
Der Rostocker Coach Ken Latta kann am Wochenende auf den vollen Kader zugreifen. Punkten können die Piranhas mit einer besseren Bilanz im Powerplay. Ein Manko der Füchse – mit 96 Strafminuten sitzen sie öfter auf der Strafbank als die Piranhas.
Das Heimspiel am Sonntag beginnt wie immer um 19.00 Uhr in der Rostocker Eishalle.


Passau Black Hawks  (BYL)
Black Hawks „fahren für´s Leben“! Auswärtsspiel in Erding wird zu Benefizfahrt
Am Freitag geht es für die Passau Black Hawks nach Oberbayern zu den Erding Gladiators. Um 20 Uhr müssen die Habichte gegen die von Ex-Black Hawks Spieler Thomas Vogl trainierten Erding Gladiators antreten. Keine leichte Aufgabe für die aktuell auf Tabellenplatz vier stehenden Passau Black Hawks. Das Besondere an dem Spiel ist zudem die vom 1. Eishockey Fanclub Passau ins Leben gerufene Benefizfahrt zugunsten der Kinderklinik in Passau. Die Auswärtsfahrt findet unter dem Motto „Wir fahren für´s Leben“ statt und wird vom Gasthaus Öller, Schalding l.d. Donau und den Passau Black Hawks unterstützt. Die Erlöse der Auswärtsfahrt nach Erding werden am Ende der Kinderklinik Passau übergeben. „Eine tolle Sache bei der wir gerne wieder helfen und richtig Freude daran haben.“ erzählt Marcus Fischer, Vorstand vom 1. EFC Passau.
Die Mannschaft der Passau Black Hawks darf sich also in Erding über lautstarke Unterstützung von den Tribünen freuen. Diese Unterstützung wird auch notwendig sein, da die Passau Black Hawks mit Verletzungs- und Krankheitssorgen zu kämpfen haben. Neben den langzeitverletzten Spielern, wird in den nächsten beiden Wochen auch Stürmer Dominik Schindlbeck ausfallen. Anton Pertl wird hingegen nach seiner Spieldauerstrafe in den Kader zurückkehren. Ebenso steht Verteidiger Arthur Platonow nach auskurierter Grippe wieder zur Verfügung. „Trotz kleinen Kaders sind wir gut drauf und wollen unser bestes Eishockey zeigen. In Erding können wir definitiv was holen und werden das Spiel von Anfang an konzentriert angehen. Es ist wichtig die Zweikämpfe an der Bande zu gewinnen und hart zu spielen.“ gibt der sportliche Leiter Christian Zessack einen Ausblick auf das Spiel.
Bei den Erding Gladiators läuft es hingegen noch nicht richtig rund. Die Mannschaft von Thomas Vogl steht mit zwei Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz. Der Schein trügt allerdings gewaltig. Die Erdinger haben ebenso wie die Passau Black Hawks mit Verletzungssorgen zu kämpfen. So fehlte den Gladiators zuletzt unter anderem der letztjährige Top Scoror Daniel Krzizok. Dieser steht allerdings ausgerechnet vor dem Spiel gegen die Passau Black Hawks vor einer Rückkehr in die Mannschaft. Neu im Kader der Erdinger ist der Ex-Passauer Philipp Michl. Dieser konnte aus Landshut nach Erding gelockt werden und stellt eine gewaltige Verstärkung im Angriff dar. Hart aber fair spielen lautet daher das Motto der Passau Black Hawks.  „Die Zweikämpfe annehmen, auf den Körper gehen und keine unnötigen Fouls.“ so die Marschroute von Coach Ivan Horak. Trotz der besseren Position in der Tabelle, sind die Passau Black Hawks in Erding nur der Außenseiter. Der Kader der Gladiators ist sowohl qualitativ wie quantitativ hochwertig besetzt. Die ersten drei Spieltage mussten die Erdinger zudem gegen die Top Teams der Liga antreten. Der zwölfte Tabellenplatz sagt somit nichts über das wahre Leistungsvermögen der Gastgeber aus. Trotzdem werden die Passau Black Hawks gemeinsam mit ihren mitgereisten Fans hart daran arbeiten die Punkte nach Passau zu entführen.
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, so eine bekannte Floskel. Bereits am Sonntag, 22.10. um 18.30 Uhr geht’s für die Passau Black Hawks dann wieder aufs heimische Eis. Zu Gast in der EisArena sind dann die Icedogs aus Pegnitz. Karten erhalten Sie im Vorverkauf beim FIRST Reisebüro Eichberger (Fuzo) und der Shell Tankstelle Färber. -czo


Forst Nature Boyz  (BLL)
Nature Boyz gegen "Wölfe" Bad Wörishofen - Nur ein Einsatz am Wochenende
An diesem Wochenende sind die Nature Boyz nur einmal im Einsatz, sie empfangen am Freitag um 19:30 Uhr die "Wölfe" aus Bad Wörishofen im Peißenberger Eisstadion.
Die Gastgeber und die Unterallgäuer duellieren sich in der Landesliga bereits seit einigen Jahren. Die Kneippstädter waren den Mannen um Trainer Josef Bachmeier meist überlegen. So verloren die Nature Boyz in der letzten Saison beim Gegner knapp mit 3:1, ehe es beim Rückspiel in Peißenberg eine 2:8-Niederlage setzte. Von den Gästen sind nur zwei Vorbereitungsergebnisse bekannt, nämlich eine Heimniederlage gegen den Bayernligisten ESC Geretsried mit 0:7 und einem Heimsieg gegen den EV Fürstenfeldbruck mit 9:3 Toren. Die Mannschaft hat sich im Vergleich zur letzten Saison nicht wesentlich verändert. Neu ist unter anderem Philipp Birk vom ESC Kempten, der auch zwei Jahre das Trikot der Nature Boyz trug. Die Kontingentstelle besetzt wie im Vorjahr der mittlerweile 25-jährige Tscheche Michal Telesz.
Die Gäste starteten mit einem 1:5-Sieg beim EV Pfronten und einer klaren 2:9-Heimniederlage gegen Klostersee in die Landesligasaison. Die ausgeglichene Mannschaft dürfte am Ende der Vorrunde unter den ersten 5 Teams in der Tabelle zu finden sein. Für die Nature Boyz heißt es in diesem Spiel, die Negativserie zu beenden und einen Sieg nach Hause zu fahren. Sicher fehlen wird am Freitag Stürmer Daniel Stöberl aufgrund seiner Schulterverletzung. Ein Sieg liegt im Bereich des Möglichen, sofern sich die Mannschaft auf die Leistung im 1. Drittel gegen Fürstenfeldbruck erinnert und diese Leistung auch 60 Minuten auf das Eis bringt.


Kempten Sharks  (BLL)
Spielverlegung am Freitag und Auswärtspartie am Sonntag
Ein Doppelwochenende stand eigentlich auf dem Plan des ESC Kempten. Aufgrund des anhaltend warmen Wetters musste das Spiel am Freitagabend in Fürstenfeldbruck auf den 23.12. verschoben werden. Die Crusaders verfügen nur über ein offenes Stadion so dass eine Eisbereitung zur Zeit nicht möglich ist.
Somit bleiben der Mannschaft von Andreas Becherer 2 zusätzliche Tage um sich auf die Partie am Sonntag beim SC Reichersbeuern vorzubereiten. Spielbeginn ist um 19.30 in Bad Tölz. Reichersbeuern ist traditionell gut besetzt mit jungen talentierten Tölzer Spielern und besitzt einen großen Kader. Die Mannschaft ist bekannt für Ihr temporeiches Spiel so dass die Sharks Verteidigung gefordert sein wird. In der Vorbereitung verloren die Oberbayern nur knapp gegen Farchant und auch das erste Punktspiel in Pfronten ging nur knapp mit 4:2 verloren. Die Kemptener müssen also von Beginn an hellwach sein.
Aktuell sind alle Spieler an Bord, auch Tobias Pichler, der die ersten Saisonspiele noch mit einer Verletzung pausieren musste soll wieder dabei sein. Die Sharks wollen den guten Saisonstart mit 5 Punkten am vergangenen Wochenende nutzen und mit diesem Elan aus Reichersbeuern Punkte mitnehmen.


Pinguine Königsbrunn  (BLL)
Spielabsage Ulm
Die Partie gegen Ulm am Freitag fällt aus nachdem uns krankheits- und verletzungsbedingt keine spielfähige Mannschaft zur Verfügung steht.


Devils Ulm/Neu-Ulm  (BLL)
Devilsstarten mit Höhen und Tiefen in die neue Saison
Das erste Saisonspiel in Freising verloren die Ulmer klar mit 2:6. Dabei dominierten die Ulmer die Anfangsminuten, ehe die Freisinger aus dem Nichts in Führung gingen (4.). Glücklicherweise gelang denGästen durch JoschuaEckmann in der gleichen Minuteprompt der 1:1-Ausgleich. Danach änderten die Black Bears jedoch ihr Spielsystem, worauf die Ulmer keine passende Antwort fanden. Und so stellten die Hausherren das Ergebnis innerhalb von fünf Minuten auf 3:1 (8., 12.). Die Ulmer leisteten sich zu diesem Zeitpunkt zu viele Fehler im Spielaufbau und Ungenauigkeiten im Zuspiel, was die Freisinger eiskalt ausnutzten. Als dann noch Fabio Valenti eine fünf minütige Strafe plus Spieldauer erhielt, wurde es noch düsterer (20.). Jedoch überstanden die Devilsdie fünf Minuten Unterzahl ohne Gegentreffer dank eines gut aufgelegten Torhüters, der in brenzligen Situationen zur Stelle war. Nach 34 Minuten war dann aber auch Konstatin Bertetmachtlos als die Black Bears in Überzahl auf 4:1 erhöhten. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis legten die Hausherren noch einen Treffer nach (46.). Durch Eckmanns zweiten Streich – dieses Mal in Überzahl – gelang den Ulmern zumindest noch Ergebniskosmetik (49.), aber sieben Minuten später machte Freising noch das halbe Dutzend voll und dabei blieb es dann auch.
Beim zweiten Ligaspiel am Sonntag konnten die DevilsUlm/Neu-Ulm den ersten Sieg der Saison 2017/18 einfahren. In Selb gewannen die Ulmer mit 4:2 (0:1/2:1/2:0) wobei der Sieg erst kurz vor Schluss klar gemacht werden konnte. Außer auf den gesperrten Fabio Valenti konnten die Devils auf alle Spieler zurückgreifen. Dennoch sind die Gäste schwer ins Spiel gekommen. Erst nach sechs Minuten konnten sie in Person von Benedikt Stempfel den ersten Torschuss verzeichnen, aber anstatt weiter Druck zu machen, gerieten sie nach neun Minuten gegen die zweite Garde der Selber in Rückstand. Kurz vor Drittelende hatten die Blau-Weißen durch doppelte Überzahl eine Riesenchance, konnten aber kein Kapital daraus schlagen. Im Gegenteil mussten sie zu Beginn des Mitteldrittels das zweite Tor der Hausherren schlucken (24.). Michael Simon hatte dann endlich den ersehnten Anschlusstreffer auf dem Schläger, sein Abschluss landete jedoch nur am Pfosten (35.). Aber dann markierte der Doppelschlag von Jan Michalek und Benedikt Stempfel den Wendepunktund ein Sieg wirkte durch den erreichten Ausgleich (39., 40.) doch nicht mehr unmöglich. Aber im letzten Drittel stand das Spiel lange auf Messers Schneide.Wieder waren es diestarken Paraden des Ulmer GoaliesKonstantin Bertet, die die Ulmer zu diesem Zeitpunkt noch so gut im Spiel hielten. Kurz vor Schluss fielen schließlich die erlösenden Treffer. JoschuaEckmann und Mike Dolezal stellten mit ihren Toren den 4:2-Endstand her (55., 57.). 
„Am Freitag waren die Freisinger einfach 55 Minuten lang die tonangebende Mannschaft. Da haben wir nicht gut ausgesehen und der Freisinger Sieg war vollkommen verdient“,äußerte sich der zweite Vorsitzende Georg Meißner über das erste Punktewochenende. „Dafür haben wir am Sonntag großen Kampfgeist gezeigt und damit haben wir den Gegner besiegt. Der Ulmer Wille war einfach größer.“


Eisbären Oberstdorf  (BBZL)
Lasst die Spiele beginnen
Am kommenden Sonntag, den 22.10.2017, ist es so weit: die Eisbären Oberstdorf starten in die Punkterunde der Bezirksliga Gruppe 4.
Die Mannen um das Trainer-Duo Peter Waibel und Erik Fabian treten gleich zu Beginn gegen einen regelrechten Brocken an, da der Ligafavorit SG Lindenberg / Lindau 1b  zum Kräftemessen in die Eissportarena nach Lindau einlädt.
Die Gastgeber konnten ihren Vize-Meister-Kader im Großen und Ganzen halten und sich noch punktuell verstärken. In der Vorbereitung siegte die Spielgemeinschaft mit einem 5:3 Erfolg gegen die SG Maustadt / Memmingen 1b und verlor das Spiel gegen den höherklassig spielenden ESC Kempten mit 4:2. Für die Islanders begann die Saison schon erfolgreich mit einem 7:3 Sieg in Königsbrunn.
Die Eisbären gehen die Herausforderung motiviert und gestärkt am Sonntagabend an. Sie blicken auf die sehr erfolgreiche Vorbereitung zurück und können mit ihrem konsequenten und konzentrierten Spiel die Jungs aus Lindenberg / Lindau schlagen. Leicht wird diese Partie auf keinen Fall, aber machbar, meinen die Spieler.
Wir drücken unseren Eisbären auf jeden Fall die Daumen!


Eisbären Eppelheim  (RLSW)
Eisbären empfangen Ravensburg
Unser nächster Gast am Sonntag gehört nach 4-jähriger Abstinenz seit nun 3
Spielzeiten wieder zum Teilnehmerkreis der Regionalliga Südwest. Seither
konnte man jedoch nur als Sparringspartner agieren. Nach Platz 8 des
10er-Feldes in der Premieren-Saison musste man die beiden weiteren
Spielzeiten auf dem letzten Platz abschließen. Für die neue Runde will der
EVR jedoch angreifen und hat mit 9 teilweise höherklassigen Neuzugängen
das Team deutlich verstärkt. Konstant bleibt lediglich das
Torhüter-Gespann, was sich nach nun 3 Spielen als altes neues Problem
darstellt. So konnte man zwar das erste Spiel gegen Aufsteiger Mannheim
gewinnen und auch gegen die Baden Rhinos ein enges Spiel abliefern, musste
sich jedoch mit zusammen 22 Gegentoren gegen die Top-Teams Zweibrücken und
Heilbronn geschlagen geben.
Die Bilanz des ECE gegen die Oberschaben könnte dabei nicht besser sein.
Nach nunmehr 8 Duellen in den letzten 3 Spielzeiten stehen 8 Siege für den
ECE zu Buche, im letzten Heimspiel gelang dabei sogar ein zweistelliger
Erfolg.
Für die Eisbären ist daher ein Sieg Pflicht, will man im Rennen um die
Play-Off-Plätze nicht an Boden verlieren.


Eisbären Heilbronn  (RLSW)
Nächste Station: Mannheim
Nach einem spielreichen Wochenende, machen die Eisbären Heilbronn am kommenden Samstag, den 21.10.17, um 19.30h  in der Mannheimer SAP Arena (Nebenhalle) Halt. Gegner hier ist der Aufsteiger Mad Dogs Mannheim. 
Bisher verliefen die Spiele der Eisbären wie auf Schienen: 5 Spiele absolviert, 4 davon mit mehr als 6 geschossenen Toren gewonnen. Klare Folge: der EHC Heilbronn zog an die Spitze der Regionalliga SüdWest.
Das zweite Derby am letzten Sonntag gegen den Lokalrivalen aus Bietigheim sollte dies ändern. Hatte man die Steelers 1B noch im ersten Aufeinandertreffen 9:4 aus der Halle geschossen, wurde man nun mit 7:2 deutlich geschlagen. Doch für das Team um Trainer Sascha Bernhardt bleibt keine Zeit zum Trübsal blasen.
Für EKU Mannheim (Mad Dogs)  ist  es nach drei Jahren der Abstinenz, die Rückkehr in die Regionalliga SüdWest. Beim letzten Auftritt in der Liga musste man nach nur einem Jahr bereits wieder den Gang in die Landesliga antreten. Damit dies nicht wieder geschieht, setzt man auf junge Spieler und Kontinuität. Selbstbewusst sind auch die Ziele der Mad Dogs. Das Team von Trainer Sascha Trivunov möchte nach eigenen Aussagen, sich nicht mit den unteren Tabellenregionen abfinden, sondern im Gegensatz, in der Liga ein "Wörtchen mitreden". Die gespielten Partien bestätigen die ehrgeizigen Ziele: in den bisherigen vier Spielen ging man zwar nur gegen die Stuttgart Rebels als Sieger vom Platz, und belegt dadurch mit 2 Punkten nur den vorletzten Tabellenplatz, allerdings konnte am über weite Strecken mit dem Gegner mithalten.
Die Eisbären haben die Heimniederlage gegen Bietigheim sicherlich noch nicht verdaut, doch immerhin abhakt. Eisbären-Coach Sascha Bernhardt muss aber auf mehr Spieler verzichten, wie im sicherlich lieb sein wird. Zu einigen angeschlagenen Spielern, deren Einsatz abzuwarten bleibt, sind auf jeden Fall Patrick Luschenz und Igor Filobok nach diesem Wochenende gesperrt. 
Nichtsdestotrotz sind die Eisbären Heilbronn fest entschlossen, bereits kommendes Wochenende in die Erfolgsspur zurückzufinden und die Punkte von Mannheim mit nach Heilbronn zu nehmen!


Dinslaken Kobras  (RLW)
Mission: „Weg mit der roten Laterne“ ist gestartet
Am kommenden Wochenende erwarten die Kobras 2 Spiele, deren Ausgangslage kaum unterschiedlicher sein könnte. Dabei geht es für die Giftschlangen zunächst am Freitag in den Südpark zum Neusser e.V, am Sonntag stellen sich erstmalig die Neuwieder Bären in der Schlangengrube vor.
Die Neusser haben ähnliche Startschwierigkeiten, in die Saison zu kommen, wie die Dinslakener. Jedoch mit ganz anderen Voraussetzungen, so man dies von außen überhaupt beurteilen kann. Ein Versuch ist es trotzdem wert.
Die Linksrheinischen profilieren sich seit geraumer Zeit als Ausbildungsstätte für junge Spieler, die den Sprung ganz nach oben in ihrem Stammverein – meist ein DEL-Ligist – (noch) nicht geschafft haben und bieten ihnen die Möglichkeit, sich in der Regionalliga weiter zu entwickeln. Dies ist grundsätzlich sehr löblich und zur Nachahmung durchaus empfohlen, birgt aber auch Risiken. Gerade zum Saisonstart. Denn diese „Rohdiamanten“ können zu Beginn noch nicht die Erfahrung und die Klasse haben, wie sie sie vielleicht benötigen, um eine Führungsrolle in ihrer Mannschaft zu spielen. Diese Problematik nimmt aber im weiteren Saisonverlauf immer weiter ab, so dass man die Truppe von Trainer Fuchs keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen darf. Aber dahingehend besteht bei den Kobras derzeit sowieso keine Befürchtung. Zudem müssen sich die Dinslakener auf eine schnelle und laufintensive Begegnung einstellen.
Mit Ken Passmann steht immer noch einer der besten Goalies der Liga bei unserem Gegner im Tor, doch insbesondere das derzeitige Fehlen von Torjäger und Kapitän Holger Schrills sowie der Abgang des Rumänen Peter Balazs-Szabolcz wiegt wohl schwer. Ob Holger Schrills beim Spiel gegen die Kobras wieder auf dem Eis steht, bleibt spekulativ, dass die Kobras auf einen Tabellennachbarn treffen und im günstigsten Fall durch einen Sieg die rote Laterne abgeben können, nicht.
Die Begegnung in der Eishalle im Stadtteil Neuss-Reuschenberg startet am Freitag, 20.10.2017, um 20:00 Uhr.
Deutlich höher dürften die Trauben für die Sikorski-Truppe zwei Tage später beim Heimspiel gegen die Neuwieder Bären hängen. Diese gehörten schon in der letzten Spielzeit zu den Top-Teams der Liga und beendeten sowohl die Haupt- als auch die Meisterrunde als Zweitplatzierte. Um so verwunderlicher das sang- und klanglose Ausscheiden der Rheinland-Pfälzer im Viertelfinale gegen den Herforder e.V.
Damit dies nicht noch einmal passiert hat, man in dieser Spielzeit personell nochmals kräftig nachgelegt und katapultiert sich damit erneut in den Kreis der Titelaspiranten. Ein Wiedersehen wird es mit einer Kobra der letzten Saison geben, wenn die Bären in der Schlangengrube auflaufen, denn Lukas Schaffrath, letztjähriger Torwart der Kobras, trägt inzwischen das Trikot der Bären. Zwar hat ihn Coach Hergt bislang immer nur als Backup – Goalie eingesetzt, doch vielleicht wird er ihm gerade gegen seinen alten Verein das Vertrauen schenken. Denn an diesem Abend dürfte Lukas gegen seine alten Kollegen besonders motiviert sein. Zwar sind die Giftschlangen krasser Außenseiter in diesem Vergleich, doch auch dieses Spiel muss erst einmal gespielt werden. Und kampflos werden die Bären keinen einzigen Punkt aus Dinslaken mit auf die Heimreise nehmen können.
Das Eröffnungsbully ist am 22.10.2017 um 19:00 Uhr.


Ice Dragons Herford  (RLW)
Ice Dragons mit 2 schweren Auswärtsaufgaben am Wochenende!
Gleich 2 Mal müssen die Ice Dragons am Wochenende auswärts ran. Und beide Spiele haben es wirklich in sich!
Am Freitag erwarten die Rockets der EG Diez-Limburg die Ice Dragons zum Tanz. Die Mannschaft von der Lahn hat im Sommer einen massiven Umbau erfahren, der neue Trainer Arno Lörsch wechselte gemeinsam mit einigen seiner Schützlingen aus Lauterbach an die Lahn. Das Prunkstück des Teams ist die Offensive, neben den beiden Torgefährlichen Kanadiern Joey Davies und Matt Fisher, die gemeinsam bisher bereits 40 Scorerpunkte (davon 19 Tore) 6 Spielen sammeln konnten, stehen unter anderem mit Julian Grund, Pierre Wex, Florian Böhm und Konstantin Firsanov Spieler im Kader der Rockets, die bereits höherklassig hervorragend gepunktet haben. Im Tor setzen die Rockets vor allem auf Steve Themm, ein alter Bekannter der Ice Dragons, der immer wieder seine Klasse unter Beweis gestellt hat. Und auch die Verteidigung um die erfahrenen Marc Hemmerich und Dennis Stroeks ist durchaus zu höherem fähig. Nicht von ungefähr zählen die Rockets zu den absoluten Spitzenteams der Liga und sind, wenn erst mal alle Rädchen ineinander greifen, ein absoluter Titelkandidat! Für die Ice Dragons erneut eine echte Standortbestimmung, bei der sie versuchen werden, besser zu stehen als zuletzt in Hamm und selbst Steve Themm unter Druck zu setzen.
Angepfiffen wird die Partie in der Eissporthalle Diez am Freitagabend um 20:30 Uhr, für alle, die die weite Fahrt nicht auf sich nehmen können, wird das Fanprojekt wieder einen Liveticker unter fdo-herford.de/liveticker anbieten.
Sonntag treten die Ice Dragons dann beim Neusser EV an. Das Team von Coach Andrej Fuchs lag den Ice Dragons im letzten Jahr überhaupt nicht, vor allem die Reihe um Goalgetter Holger Schrills bekam das Team von Jeff Job nicht in den Griff. Zwar stehen die Quirinusstädter derzeit nur auf dem 7. Rang in der Tabelle, doch die eingespielte Mannschaft, die vor der Saison mit einigen Spielern aus Grefrath verstärkt wurde, auf die leichte Schulter zu nehmen, wäre tödlich. Denn was in diesem Team steckt, zeigten sie in der letzten Saison, als sie ebenso wie der HEV bis ins Playoff-Halbfinale vordringen konnten. Gestützt auf den starken Ken Passmann im Tor sind sie mit ihr routinierten Defensive und der laufstarken Offensive brutal schwer zu spielen, verstehen sie es doch nur zu gut, ihren Kontrahenten mit schnellen Kontern den Zahn zu ziehen. Ja, zuletzt lief es nicht rund, erst 2 Punkte aus den ersten 5 Spielen stehen zu Buche, doch wehe das Team kommt ins Rollen! Die Ice Dragons werden höllisch aufpassen müssen, wenn am Sonntagabend um 20:00 Uhr Hauptschiedsrichter Martin Prudlo und seine beiden Assistenten Lars Stockenschneider


Neusser EV  (RLW)
EIN WECHSELBAD DER GEFÜHLE
Einen Punkt aus dem Auswärtsspiel in Soest konnte der NEV verbuchen. Es war ein Wechselbad der Gefühle bei dem 7:6 Sieg der Gastgeber in der Verlängerung.
Die Bördeindianer begannen das Spiel gleich mit einer Großchance in der ersten Minute. Angefeuert von den wieder zahlreich mitgereisten Fans konnte sich der NEV sehr schnell befreien. In der fünften Minute gab Pascal Rüwald einen steilen Pass in den Lauf von Matthew Schwehr. Sein Schuß wurde vom Torhüter abgewehrt. Pascal Rüwald war zur Stelle und drückte die Scheibe über die Linie. Wenig später setzte sich Pascal erneut durch und schießt die Scheibe in den Winkel des Gastgebertores. Das 0:3 ließ nicht lange auf sich warten. Andre Schroll konnte aus dem Gewühl heraus die Scheibe ins Tor befördern. Bis zu diesem Zeitpunkt nützte der NEV jede sich bietende Torchance aus. Soest wurde nun langsam stärker und prüfte unseren Torhüter, der mit einem Supersave eine 100% Tormöglichkeit vernichtete. 30 Sekunden später dann jedoch der Anschlusstreffer durch ein nachlässiges Abwehrverhalten in einer zwei gegen null Situation.
Im zweiten Drittel verkürzten die Soester schon in der 22. Minute auf 2:3. Den Ausgleich musste das Team in Unterzahl hinnehmen als nur noch zwei Sekunden der Strafzeit auf der Uhr waren. Die Euphorie der Gastgeber nützte Tim Dogmen nur 15 Sekunden später zur erneuten NEV  Führung. Aber auch diese Führung konnte Soest erneut in Überzahl in der 32. Minute egalisìeren. Mit Beginn des letzten Drittels erhöhten die Gastgeber die Schlagzahl. Der NEV stand jetzt permanent unter Druck und in der 43. Minute gingen die Bördeindianer zum ersten Mal in der Partie in Führung. Als nur 3 Minuten später auch das 6:4 von Soest erzielt wurde, schien das Spiel für Neuss gelaufen. Soest kontrollierte das Spiel. Erneut machten sich die Fans lautstark bemerkbar. Sie hatten damit Erfolg. Vier Minuten vor Schluss erzielte Tim Dohmen auf Vorlage von Max Bleyer und Christian van Berg den Anschlusstreffer.
Jetzt war der NEV spielbestimmend und Angriff auf Angriff rollte auf das Soester Tor. 110 Sekunden vor Schluss hatten sie damit Erfolg. Erneut war es Tim Dohmen, der seine gute Leistung mit seinem dritten Tor krönte. So ging es in die Verlängerung. Hier konnte der Soester Stürmer nur noch durch ein Foul gestoppt werden.  Den fälligen Penalty  nützte Martin Juricek für den Zusatzpunkt.
Fazit: 6 Tore in einem Auswärtsspiel sind beachtlich. Aber eine Führung mit 3 Toren sollte eigentlich für einen  Sieg  reichen. Positiv, die Mannschaft hat gekämpft und sich durch die Führung der Gastgeber nicht schocken lassen.


Bären Neuwied  (RLW)
Gegen Soest ist am Freitagabend im Icehouse bei den Bären Geduld gefragt
Es waren keine leeren Worte. Das bewahrheitet sich immer mehr. Die Eishockey-Regionalliga West ist in diesem Jahr tatsächlich - wie von vielen Experten und Beteiligten prognostiziert - eine spannende, ausgeglichene Sache. Die Entwicklung des vergangenen Wochenendes an der Tabellenspitze ist das beste Indiz dafür. Vier Spiele hatte der EHC „Die Bären“ 2016 vor der Niederlage bei den Ratinger Ice Aliens nach 60 Minuten für sich entschieden. Dann gingen die Neuwieder am Sandbach trotz guter Leistung gegen einen an diesem Abend noch einen Tick besseren Gegner leer aus und aus Tabellenplatz eins wurde Rang vier. „Die Top-Teams befinden sich auf einem ähnlichen Niveau, und wir haben bislang gesehen, dass wir jede Mannschaft schlagen können“, kommentierte EHC-Trainer Jens Hergt seine Feststellungen aus den ersten Saisonwochen. Am Freitag empfangen die Bären im Icehouse ab 20 Uhr nun eine Mannschaft, die tabellarische zwar noch nicht zur Spitze zählt, aber mit Sicherheit über das Potenzial verfügt, sich noch weiter nach oben zu arbeiten. Nach einem perfekten Saisoneinstand (8:2 gegen Dinslaken) musste die Soester EG gegen Herford (3:6), Hamm (2:7) und Diez-Limburg (3:8) Abstriche machen. „Wir haben es gegen Herford und Diez-Limburg nicht geschafft, die Nachschüsse zur Seite abzuwehren, verlieren hinten Eins-gegen-Eins-Situationen, lassen unsere Torwart im Stich“, erklärt Trainer Dieter Brüggemann die hohen Ergebnisse. Gegen Neuss gelang am Sonntag dann der zweite Saisonsieg (7:6 nach Verlängerung). Ein Sieg der Moral. Die Bördeindianer hatten zwischenzeitlich schon mit 0:3 hinten gelegen und das Ergebnis auch dank ihres slowakischen Topscorers Martin Juricek das Ergebnis noch gedreht. Ähnlich gefährlich für die gegnerische Abwehr ist Routinier Ernst Reschetnikow, der in fünf Begegnungen mit viel Übersicht schon elf Tore vorbereitet hat.
Jens Hergt stellt sein Team unterdessen auf eine ähnliche Aufgabe wie gegen Lauterbach ein. „Soest ist eine unangenehme Mannschaft. Sie werden sicherlich großen Wert auf eine kompakte Abwehr legen und dann versuchen zu kontern. Deshalb müssen wir 60 Minuten lang besonders konzentriert und geduldig sein. Blind nach vorne zu stürmen, wird sehr gefährlich. Wenn wir aber so spielen wie im letzten Heimspiel und auch bei der Niederlage in Ratingen, bin ich zuversichtlich, dass wir etwas holen und eine neue Serie beginnen können.“
Umstellen muss der EHC-Coach seine zweite Angriffsreihe. Michael Jamieson und Deion Müller bekommen einen neuen Nebenmann, weil Sven Schlicht in Ratingen für einen Kniecheck eine Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt und gegen Soest gesperrt ist. Hergt: „Wir sind breit genug aufgestellt, um das in einer Partie zu kompensieren.“ Zurück aufs Eis kehrt dagegen Andreas Wichterich. Der Verteidiger war gegen Lauterbach vorzeitig des Feldes verwiesen worden und hat in Ratingen seine anschließende Zwangspause verbüßt.
Die zweite Aufgabe des Wochenendes führt die Bären am Sonntag nach Dinslaken (Spielbeginn: 19 Uhr). Das Schicksal, das die Kobras, bei denen der ehemalige Neuwieder Marvin Haedelt das Tor hütet, vor Saisonbeginn ereilte, ist der Albtraum jedes Eishockeyspielers und -trainers: Anfang September mit dem Eistraining beginnen, vier bis sechs Testspiele in der Vorbereitung absolvieren. So hatten es die Dinslakener Verantwortlichen vorgesehen. Aber dann stattete die Kreisbehörde der Eissporthalle einen Besuch ab. Ein Besuch, der für den Hallenbetreiber und die Kobras einen langen Rattenschwanz nach sie zog, der alle Vorhaben über den Haufen warf. Aus einer routinemäßige Überprüfung der Hallentechnik resultierte die Erkenntnis, dass sich die Sicherheitstechnik nicht auf dem neuesten Stand befindet und Nachbesserungen erforderlich sind. Der Zeitplan geriet aus den Fugen. Die Testspiele wurden abgesagt, trainieren konnte die Mannschaft in der Umgebung nur zur späten Stunde. Das führte zu einem klassischen Kaltstart, der sich in den Ergebnissen widerspiegelt. „Wir wollen uns wieder an die Leistungen der letzten Saison herankämpfen, brauchen dafür aber noch Geduld“, ist sich Trainer Krystian Sikorski darüber im Klaren, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen können. Als einzige Mannschaft der Liga ist Dinslaken zum jetzigen Zeitpunkt noch punktlos. „Das wird sich mit Sicherheit noch ändern, aber hoffentlich nicht gegen uns“, sagt Jens Hergt.


Grefrath Phoenix  (LLW)
EHC Netphen muss Team zurückziehen - Neuer Modus und neuer Spielplan für die Grefrather EG
Es hatte sich ja leider bereits abgezeichnet. Nun ist amtlich, dass der EHC Netphen ‘08 sein Team aufgrund der anhaltenden Eishallen-Problematik (wir berichteten) zurückziehen muss.
Alle Spiele mit Beteiligung der Siegerländer werden nun aus dem Spielplan gestrichen. Folglich wird auch das für Samstag, 28. Oktober geplante Heimspiel der Grefrather EG gegen Netphen nicht stattfinden.
Erst vor Kurzem hatte sich mit den Hammer Eisbären 1b ein weiteres Team vom Spielbetrieb der NRW-Landesliga abgemeldet, so dass das Teilnehmerfeld nun auf 6 Teams geschrumpft ist. Die verbliebenen 6 Teams haben sich nun auf die Durchführung einer Doppelrunde verständigt, so dass jede Mannschaft zwei Mal in eigener Halle und zwei Mal auf fremden Eis gegeneinander antreten muss. Die zusätzlichen Spieltermine werden jetzt kurzfristig unter den NRW-Ligisten abgestimmt und in Kürze bekannt gegeben.
Für die Fans der Grefrather EG bedeutet dies, dass sie sich auf zwei zusätzliche Heimspiele freuen können. Der nächste Termin steht bereits fest: Am Freitag, 27.10. sind erneut die Wiehl Penguins Gast an der Grefrather Stadionstraße. Spielbeginn ist um 20.00 Uhr.


Schölnheider Wölfe  (RLO)
Schönheider Wölfe empfangen ESC Dresden
Am Sonntag, dem 22.10.17, um 17:00 Uhr steigt nun auch endlich das erste Meisterschaftsheimspiel für die Schönheider Wölfe in der Regionalliga Ost. Dabei empfangen die Schützlinge von Coach Sven Schröder den ESC Dresden im Wolfsbau.
Der ESC Dresden gilt für die Wölfe als direkter Konkurrent, wenn es um die Vergabe der vier Play-Off-Plätze nach der Hauptrunde geht. Wölfe-Trainer Sven Schröder redet daher auch nicht lange um den heißen Brei. “Wir wollen, wie letzte Woche in Chemnitz, auch am Sonntag von Anfang an klar machen, dass die Punkte im Wolfsbau bleiben sollen. Wir müssen uns in der Defensive gut bewegen und vor allem vor dem eigenen Tor besser aufräumen, damit die Dresdner Leistungsträger wie zum Beispiel John Koslowski oder Franz Berthold wenig Raum und Möglichkeiten haben. In der Offensive müssen wir noch viel mehr Scheiben auf das gegnerische Tor bringen und unsere Großchancen qualitativ besser nutzen. Wenn uns das gelingt und wir es im Vergleich zum letzten Spiel in Chemnitz besser machen, dann werden wir erfolgreich sein.“
Personell kann der Wölfe-Coach am Sonntag aus dem Vollen schöpfen, denn auch Tim Peters ist nach seiner Erkrankung wieder fit und zurück im Team.
Für ein Highlight zum ersten Meisterschaftsspiel im heimischen Wolfsbau sorgt die Laser Event Company unter Leitung von Enrico Oswald aus Eibenstock. Während den Drittelpausen dürfen die Zuschauer und Fans eine Lasershow erleben und sich auf eine farbenfrohe Show freuen. Des Weiteren wurde in den letzten Wochen eine neue Tonanlage im Eisstadion installiert, mit welcher die Faszination Eishockey jetzt auch akustisch viel besser zum Ausdruck kommt. Zudem wurde der Fanshop im Wolfsbau mit einem neuen Sortiment an Fanartikeln ausgestattet. So gibt es zum Beispiel ab Sonntag unsere nigelnagelneuen Wintermützen für Klein und Groß zu erwerben. Außerdem kann am Fanshop das Saisonheft Regionalliga Ost 2017/2018 erworben werden, in welchem alle Informationen zur Liga und den einzelnen Teams zu finden sind.


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Donnerstag 19.Oktober 2017
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