IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 21.Oktober 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Hessenliga, Regionalliga Nord und Verbandsliga Nord.
Deutscher Eishockey Bund (DEB)
DEB und Raben besiegeln Förderung des Eishockey-Nachwuchses
Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) und Raben Deutschland haben ihre gemeinsame Absicht zur Talentförderung in schriftlicher Form fixiert: Am 19.10.2017 wurde zwischen den Partnern ein Kooperationsvertrag unterzeichnet. Nachdem die Eishockey-Ligen in Deutschland in die neue Saison starteten, beginnt nun parallel die Zusammenarbeit von Fachverband und Logistikdienstleister abseits des Eises. Unter dem Motto „Powerplay for Talents“ werden duale Karrieremöglichkeiten für junge Eishockeyspieler geschaffen. Ziel ist es, den Spielern neben dem sportlichen auch ein berufliches Standbein zu sichern. Raben-Kunden können das Projekt mit einem kleinen Aufschlag auf den Transportpreis unterstützen.
Der Auswahlprozess für die jungen Eishockeyspieler, die bei Raben künftig ausgebildet werden sollen, geht mit der Kooperationsvereinbarung nun in die nächste Runde. „Egal, ob es sich um Studierende oder Auszubildende handelt: Wir können attraktive Tätigkeiten in einer spannenden Branche an vielen unterschiedlichen, vereinsnahen Standorten offerieren“, sagt Daniel Rösch, Geschäftsführer von Raben Deutschland. „Dabei gewähren wir auch die nötigen Freiräume für Training sowie Wettkampf. Darüber hinaus wenden wir uns mit diesem Angebot ebenfalls an Eishockeyspieler, die ihre Karriere bereits beendet haben und nach einer interessanten beruflichen Tätigkeit nach dem Profisport suchen. Auch Quereinsteiger oder Sportler, die mittels eines Praktikums in die Logistik reinschnuppern wollen, sind bei uns herzlich willkommen.“
„Der Saisonauftakt in den Eishockey-Ligen zeigt wieder guten Sport von jungen Talenten. Aber nicht jeder dieser Spieler wird dauerhaft den Sprung zum Eishockey-Profi schaffen und nach der Karriere finanziell ausgesorgt haben“, so Franz Reindl, Präsident des DEB. „Insofern ist es auch für uns als Verband wichtig, in Kooperation mit der Wirtschaft unseren Akteuren einen vernünftigen Weg ins weitere Berufsleben zu ebnen. Die innovative Zusammenarbeit mit Raben Deutschland hilft dabei, Lebensläufe entscheidend für die Zeit jenseits der Eisfläche positiv mitzugestalten.“
Neben dem Angebot von interessanten Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, ermöglicht Raben seinen Kunden, sich an der Talentförderung im deutschen Eishockey zu beteiligen. „Mit einem kleinen Aufpreis auf das Beförderungsentgelt können unsere Auftraggeber daran mitwirken, bessere Rahmenbedingungen für die jungen Athleten in der schnellsten Mannschaftsportart der Welt zu schaffen“, merkt Daniel Rösch an.
U16-Nationalmannschaft: Knappe Niederlage gegen Top-Nation Finnland - DEB-Auswahl erzielt drei Tore innerhalb von 38 Sekunden / Mayer: „Werden morgen wieder mit offenem Visier spielen“
Die U16-Nationalmannschaft unterliegt Finnland im ersten von drei Spielen in Viermumäki knapp mit 7:8 (1:4; 3:2; 3:2).
Stefan Mayer, U16-Bundestrainer: „Die deutsche Mannschaft hat heute beim Aufeinandertreffen mit der Top-Nation Finnland ambitioniert begonnen, den Gegenüber in den Anfangsminuten stark unter Druck gesetzt und konnte so in Führung gehen. Innerhalb von zehn Minuten gingen wir dann zwar mit 1:4 in Rückstand, kamen nach der ersten Drittelpause aber stark zurück und konnten fünf Tore in Folge erzielen. Die zwischenzeitliche Führung haben die Finnen nach zwei individuellen Fehlern wieder auf 8:7 drehen können. In den letzten 16 Minuten waren wir trotz Rückstand ständig am Drücker und konnte die Finnen noch mal arg unter Druck setzten. Leider waren wir mit der Schiedsrichter-Leistung sehr unzufrieden, aus unserer Sicht wurden wir deutlich benachteiligt. Beeindruckend aber waren die fünf Tore am Stück die unsere Mannschaft erzielen konnte und drei davon sogar innerhalb von 38 Sekunden. Wir sind sowohl mit der Moral, als auch mit der Leistung der Mannschaft hochzufrieden. Wir bereiten uns jetzt auf das morgige Spiel vor und werden wieder mit offenem Visier spielen.“
Düsseldorfer EG (DEL)
Keine Punkte für die DEG in Augsburg
Die Düsseldorfer EG hat am Freitagabend bei den Augsburger Panthern mit 0:2 (0:1, 0:1, 0:0) verloren. In der torarmen und teilweise hitzigen Partie hatten die Düsseldorfer den besseren Start erwischt, konnten ihre Chancen allerdings nicht in Zählbares ummünzen.
Red Bull München (DEL)
Red Bulls feiern zweiten Derbysieg gegen Straubing
Der EHC Red Bull München hat auch das zweite Derby gegen die Straubing Tigers gewonnen und damit den siebten DEL-Heimsieg in Folge eingefahren. Eine Woche nach dem 5:2-Erfolg in Niederbayern siegte das Team von Trainer Don Jackson im Olympia-Eisstadion vor 4.370 Zuschauern mit 6:3 (1:2|2:0|3:1). Die Red Bulls erzielten vier ihrer sechs Tore in Überzahl.
Die Red Bulls begannen druckvoll und deckten in den ersten Minuten das Tor von Drew MacIntyre mit Schüssen ein. Straubing überstand die Anfangsphase jedoch schadlos und schloss seine ersten beiden Angriffe erfolgreich ab: Jeremy Williams (5.) und Michael Zalewski (8.) schossen eine Zwei-Tore-Führung für die Gäste heraus. München wurde nach der Großchance von Jason Jaffray (12.) wieder stärker. 24 Sekunden vor dem Drittelende verkürzte Markus Lauridsen auf 1:2. Es war der zweite Saisontreffer des Dänen nach seiner Torpremiere vor sieben Tagen in Straubing.
Der Mittelabschnitt gehörte den Red Bulls. In der 23. Minute erzielte Jon Matsumoto in Überzahl auf Zuspiel von Dominik Kahun den Ausgleich. Danach vergaben Keith Aucoin (25.) und Brooks Macek mit einem Pfostenschuss (26.) gute Chancen auf das 3:2. In der 39. Minute richtete es dann zum zweiten Mal das Powerplay für die Red Bulls. Yannic Seidenberg zog von der blauen Linie ab und brachte München erstmals in Führung.
Im Schlussdrittel passierte zunächst wenig vor beiden Toren. In der 53. Minute nutzten die Gäste eine starke Phase zum Ausgleich durch Dylan Yeo. München zeigte sich aber nicht beeindruckt. Nur 19 Sekunden später stellte Frank Mauer auf 4:3. Kurz vor dem Ende sorgten Michael Wolf bei 5-gegen-3 und Brooks Macek in einfacher Überzahl für den 6:3-Endstand (57.).
Bayreuth Tigers (DEL2)
Tigers retten mit stark dezimierten Kader noch einen Punkt bei den Falken
Mit den sogenannten Kellerkindern tut man sich in dieser Spielzeit schwer im Lager der Tigers. Verlor man kürzlich bei den Tölzer Löwen, die bis dahin die rote Laterne inne hatten, wiederholte sich ein solches Ereignis nun erneut gegen die Heilbronner Falken. Immerhin ein Punkt konnte aber mit nach Oberfranken genommen werden.
Mit dezimierten Kader – es fehlten Barta, Pesut, Gläser und Alanov – trat man mit nur 8 nominellen Stürmern bei den Falken an. Um überhaupt mit drei Angriffsformationen auflaufen zu können, wurde Felix Linden an die Seite von Sergej Stas und Thomas Voronov in den Sturm beordert. Während des Spiels musste zudem Sebastian Mayer nach einem harten Check, der mit 5 Minuten + Spieldauer bestraft wurde, in die Kabine und konnte nicht wieder eingreifen.
Die Falken begannen wie die Feuerwehr: Gerade einmal 32 Sekunden war die Scheibe im Spiel, da stand schon der erste Eintrag für die Gastgeber auf dem Scoreboard, als Heywood am schnellsten schaltete und Vosvrda überwinden konnte. Die Tigers ließen sich jedoch (noch) nicht beeindrucken und konnten durch Valentin Busch in Spielminute drei den Ausgleich erzielen. Geigenmüller erhöhte in nummerischer Überlegenheit in der 14. Spielminute mit einer schönen Direktabnahme aus spitzem Winkel, bevor Sergej Stas Sekunden vor der ersten Pause auf 1:3 für die Tigers stellen konnte.
Im Mittelabschnitt war mehr Feuer im Spiel der Falken - und das beeindruckte die Tigers nun scheinbar erstmals. Der bereits angesprochenen großen Strafe gegen Lavallee folgte ein schön aufgezogenes Powerplay der Tigers, in dem erneut Geigenmüller traf – vermeintlich, denn die Schiedsrichter entschieden nach Heranziehens des Videobeweises darauf, dass es wohl doch kein Treffer war. Noch während dieser großen Strafe musste der nächste Falke auf die Sünderbank und nun war es soweit – Bartosch stellte bei doppelter Überzahl auf 1:4 für seine Farben. Anschließend jedoch wollte nichts mehr so richtig gelingen. Bezeichnend, dass die Gastgeber mit einem „Doppelschlag“ (33. u. 34. Minute) plötzlich auf nur ein Tor herangekommen waren.
Auch im Schlussabschnitt waren es eher die Falken, die das Spiel machten. Die Kräfte bei den Wagnerstädtern schienen immer mehr zu schwinden. Es dauerte nur bis zur 43. Minute, bis dies auch
auf der Anzeigentafel zum Ausdruck gebracht wurde, als Ross mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend den Ausgleich erzielen konnte. Immerhin konnten sich die Tigers noch in die Overtime retten, nachdem das Spiel von beiden Seiten nicht mehr das Niveau vom Anfang erreichte.
In dieser Verlängerung dann noch die große Chance, als ein MacKay zwei Minuten zog – jedoch ohne, dass man im Lager der Tigers Profit daraus schlagen konnte. So musste am Ende das Penalty-Schießen herhalten, um einen Sieger zu ermitteln. Nachdem für beide Teams bereits jeweils sechs Schützen gescheitert waren, eroberte Christoph Eckl mit dem siebten geschossenen Penalty den Zusatzpunkt für seinen Club.
„Wir haben bis zur Mitte des Spiels die Partie bestimmt und waren die bessere Mannschaft, haben uns dann durch blöde Fehler das Leben selbst schwergemacht und Tore kassiert. Nach einer 4:1-Führung ist das bitter, aber nachdem wir jetzt das vierte Spiel in wenigen Tagen absolvieren und uns einige wichtige Spieler gefehlt haben, können wir mit dem gewonnenen Punkt am Ende insgesamt zufrieden sein“, resümiert Teammanager Dietmar Habnitt den Abend.
Auch Sergej Waßmiller sprach in der Pressekonferenz davon, dass man froh sein kann, einen Punkt mit nach Hause nehmen zu können. „Ab der 30. Minute hat die Konzentration nachgelassen. Das kommt nach den vielen Spielen davon, wenn man müde ist.“ Über die vergebenen Chancen beim Penalty-Schießen muss man sich nach Ansicht des Trainers vielleicht Gedanken machen und dies noch mal üben. „Das war einfach zu wenig“, so Waßmiller.
Sebastian Mayer konnte die Reise nach Bayreuth mit antreten und wird sich nochmal eingehend untersuchen lassen. Derzeit leidet der langjährige Verteidiger der Tigers an starken Kopfschmerzen.
Eispiraten Crimmitschau (DEL2)
7:3! Eispiraten gehen in Bietigheim leer aus - Fünf Gegentore in Drittel zwei kosten Westsachsen Punkte
Für die Eispiraten Crimmitschau gab es am 11. Spieltag der DEL2 nichts zu holen. Bei den Bietigheim Steelers, dem aktuellen Tabellenführer und Ligaprimus unterlagen die Westsachsen mit 7:3. Dabei konnten die Crimmitschauer selbst zwei Mal in Führung gehen. Fünf Gegentore im zweiten Durchgang brachten die Gastgeber aus Bietigheim folglich auf die Siegerstraße. André Schietzold, Jordan Knackstedt und Bernhard Keil trafen für die Rot-Weißen.
Die Gastgeber verschafften sich schon in den Anfangsminuten ein starkes Chancenplus. Olivier Roy musste somit direkt wieder zeigen, was er kann. Danach agierten die Westsachsen, die krankheits- und verletzungsbedingt lediglich mit 13 Feldspielern aufliefen, durchaus mutig und erspielten sich gute Torchancen. Nach Ablauf des ersten Powerplays war es André Schietzold (8.), der die Scheibe von der blauen Linie erstmals über die Torlinie bringen konnte - 1:0! Die Führung sollte allerdings nicht lange anhalten. Nach Zuspiel von Hauner war es Shawn Weller, der für Bietigheim ausgleichen konnte (12.). Die Steelers wussten folglich die Offensivaktionen der Crimmitschauer gut zu unterbinden. Auf der Gegenseite hielt Roy was das Zeug hielt.
Im zweiten Abschnitt erwischten die Eispiraten einen regelrechten Blitzstart. In numerischer Überzahl traf Jordan Knackstedt mit seinem Schuss auf das lange Eck und brachte sein Team somit erneut in Front - 2:1 (21.)! Danach wurde es aus Sicht der Westsachsen ganz bitter. In eigener Überzahl kassierten die Crimmitschauer zunächst den Ausgleich und verloren komplett den Faden. Binnen acht Minuten stellten die Mannen von Trainer Kevin Gaudet auf 6:2, Olivier Roy wurde zwischenzeitlich von Clemens Ritschel abgelöst.
Ritschel stand auch zu Beginn des dritten Drittels im Mittelpunkt. Er blieb bei den Offensivaktionen der Bietigheim Steelers entweder mit dem Schoner oder der Fanghand schlussendlich Sieger. Und seine Vorderleute verkürzten noch einmal auf 6:3. Im Powerplay traf Bernhard Keil nach Zuspiel von Jordan Knackstedt (43.). Doch dieser Treffer war leider nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Eine Minute vor dem Spielende machten die Schwaben dann den Sack zu. Brown traf zum 7:3-Endstand.
Dresdner Eislöwen (DEL2)
Eislöwen feiern Derbysieg im Penaltyschießen
Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Lausitzer Füchsen vor 2668 Zuschauern nach Penaltyschießen mit 3:2 (2:1; 0:1; 0:0; 1:0) gewonnen. Steven Rupprich (13.) und Nick Huard (14.) brachten die Eislöwen in Führung. Marius Stöber markierte den Anschlusstreffer (16.) für Weißwasser. Im zweiten Drittel gelang André Mücke der Ausgleich (24.). Auch in der Folgezeit gab es Chancen auf beiden Seiten, Tore fielen jedoch auch im letzten Drittel nicht. Kurz vor dem Ende der Verlängerung entschieden die Referees auf Penalty für Weißwasser, allerdings vergab Mücke die Chance für die Gastgeber. Im anschließenden Penaltyschießen avancierte Martin Davidek zum Mann des Tages. Mit seinen zwei Treffern ebnete er den Weg für den Dresdner Derbysieg.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Wir haben unsere ersten Chancen genutzt, aber leider auch zwei vermeidbare Tore bekommen. Dann war das Spiel wieder völlig offen. Es war insgesamt nicht unser bestes Spiel, aber am Ende können wir zufrieden sein und sagen: Wir haben den Fuchs mit dem zweiten Schuss erlegt.“
Marco Eisenhut: „Mein erstes Derby in Weißwasser war auf jeden Fall etwas Besonderes. Die Stimmung war super. Wir sind leider zum Beginn nicht so gut ins Spiel gekommen. Infolge haben wir Kampfgeist gezeigt und endlich mal ein Spiel in der Overtime gewonnen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 22. Oktober um 17.00 Uhr. Zu Gast in der EnergieVerbund Arena sind die Bietigheim Steelers.
Kassel Huskies (DEL2)
Huskies verlieren das Derby in Frankfurt im Mittelabschnitt
Im zweiten Hessenderby der Saison konnten die Huskies in der Fremde
erneut keinen Erfolg feiern. In Frankfurt verloren die Nordhessen vor 6.770 Zuschauern mit 4:5.
Die Löwen starteten besser in die Partie, ohne jedoch Goalie Markus Keller ernsthaft gefährden zu
können. Die Nordhessen taten sich zunächst schwer, bekamen jedoch mit zunehmender Spielzeit
mehr Zugriff auf die Löwen. Nach zehn Minuten prüfte Michael Christ den Ex-Kasseler Florian
Proske nach einer 2-auf-1 Situation – die erste gute Torgelegenheit für die Huskies. In der folgenden
Phase gaben die Huskies dem Gegner immer mehr Defensivaufgaben mit auf den Weg. Die
Belohnung folgte in der 12. Minute: Toni Ritter bezwang Florian Proske mit einem Drehschuss über
die Fanghand. Nur zwei Minuten später ließ Goldhelm Braden Pimm den gegnerischen Verteidiger
in eigener Unterzahl aussteigen und erhöhte zur Freude der zahlreich mitgereisten Huskies-Fans
auf 2:0.
Im Mittelabschnitt brachte C.J. Stretch die Löwen nach drei Minuten direkt wieder ran: Nach
Vorarbeit von Tyler Gron und Wade MacLeod überwandt der Rechtsschütze Markus Keller mit
einem Schuss über die Fanghand. Vier Minuten später gelang dem Gastgeber durch den Ex-Husky
Eric Stephan per Shorthander gar der Ausgleich. Nachdem Braden Pimm auf der Gegenseite in
Überzahl den Puck an die Latte schießt, fuhren die Löwen einen direkten Konter zum Ausgleich.
Dann bekamen die Frankfurter immer mehr Aufwind und nutzen eine doppelte und eine einfache
Überzahl, um das Spiel gänzlich zu drehen. Erneut C.J. Stretch und Wade MacLeod sorgten für
einen 4:2-Vorsprung der Löwen nach 40 Minuten.
Nach dem Seitenwechsel starteten die Huskies mit der direkten Antwort: Adriano Carciola fuhr nach
79 Sekunden ungehindert in die Angriffszone und vollstreckte zum 3:4-Anschlusstreffer. In der Folge
bekamen Evan McGrath und Mike Little mit weiteren Schussversuchen gar die Chance das Spiel
auszugleichen, doch McGrath scheiterte an Florian Proske und Little verpasste mit seinem Schuss
von der blauen Linie nur knapp das Tor. Als Wade MacLeod für die Löwen auf der Strafbank Platz
nahm, bot sich die nächste Gelegenheit für die Huskies ein Überzahlspiel aufzuziehen. Doch die
Löwen waren, wie schon im Mittelabschnitt, erneut zur Stelle: C.J. Stretch enteilte Andy Reiss und
ließ Markus Keller im direkten Duell keine Chance (45.). James Wisniewski sorgte nach starker
Vorarbeit von Braden Pimm mit seinem Powerplaytor für den Anschluss (51.). Weiterhin bekamen die Huskies kurz vor dem Ende noch die Gelegenheit, in Überzahl den Ausgleich zu markieren, doch die Kasseler konnten ihre numerische Überzahl in der Folge nicht mehr zum Punktgewinn nutzen.
Kaufbeuren Buron Joker (DEL2)
Trotz zahlreicher Chancen unterlisgt der ESVK dem SCR mit 1:2
Die 2969 Zuschauer sahen ein schnelles erstes Drittel mit leichten Vorteilen für den SC Riessersee. Bereits in der zweiten Minute hatten die Gäste ihre erste Chance. Driendl kam zum Schuss, aber sein Abschluss war zu zentral. In der dritten Minute eine Doppelchance für Wilhelm und im Nachschuss Vollmer, aber Stefan Vajs blieb Sieger. Die Allgäuer hatten in der vierten Minute ihre erste Gelegenheit durch Joey Lewis der knapp am langen Eck vorbei zielte. Max Schäffler wusste in der achten Minute mit einem Alleingang und einem guten move zu überzeugen, aber Gäste-Keeper Nemec blieb knapp Sieger. Eine gute Kombination in der 12. Minute zwischen Jere Laaksonen und Max Schmidle wurde leider nicht mit einem Tor belohnt. Aber zwei Minuten später fiel der erste Treffer für die Gäste: Müller wurde von Felix Thomas und Daubner schön eingesetzt und verwandelte seinen Alleingang zur 1:0 Führung, indem er Stefan Vajs ausspielte und dem Goalie der Wertachstädter keine Chance lies. In Minute 16 waren es wieder die Gäste, die zuschlugen: Nach einem Abwehrfehler konnte Dibelka der von Driendl angepasst wurde zum 2:0 verwandeln. In der letzten Minute des ersten Durchgangs war es der auffällige Max Schäffler, der die Heimfans mit dem längst überfälligen Anschlusstreffer erlöste, Von Sami Blomqvist in Szene gesetzt schlug sein Schuss unhaltbar im kurzen Eck ein.
Im zweiten Drittel spielte, bis auf wenige Ausnahmen nur der ESVK, aber es gelang den Jokern nicht den Ausgleich zu erzielen. In Minute 22. hatte Max Schmidle, nach Vorarbeit von Jere Laaksonen die erste Gelegenheit für die Heimmannschaft. Es dauerte bis zur 26. Minute ehe die Gäste die erste Chance im zweiten Abschnitt für sich verbuchen konnten. Zahlreiche gute Möglichkeiten konnten die Mannen um Kapitän Sebastian Osterloh verzeichnen, aber es wollte kein Treffer fallen. Die besten Chancen boten sich dabei in einem 5:3 Powerplay in der 36. Und 37. Minute als Joey Lewis zweimal am langen Pfosten freigespielt wurde, aber in dem auf der Linie hervorragend agierend Keeper des SC Riessersee Matthias Nemec jeweils seinen Meister fand. Fast wäre das Auslassen der eigenen Chancen noch bestraft worden, aber Stefan Vajs konnte in der 40. Minute einen Alleingang von Mayenschein vereiteln. So endete dieses Drittel trotz hohem Aufwand und Überlegenheit der Joker mit 0:0.
Auch im letzten Abschnitt zeigte sich der ESVK sehr engagiert und hatte durch Wolter in der 43. Minute die erste gute Möglichkeit. Im Powerplay in der 45. Minute wurde Joey Lewis von Joona Karevaara und Charlie Sarault gut freigespielt, aber scheiterte knapp. Nur drei Minuten später ergab sich für den ESVK eine Doppelchance durch Sami Blomqvist und Charlie Sarault, die aber beide die Scheibe nicht im Kasten des heute sehr gut agierenden Nemec unterbringen konnten. Danach kamen die Gäste wieder auf und hatten durch Driendl und Müller gute Chancen auf das 3:1. In der 53. Minute hatten sowohl Sami Blomqvist, als auch in Nachschuss Florin Ketterer die Gelegenheit zum Ausgleich, aber er wollte nicht fallen, auch als Coach Andi Brockmann alles auf eine Karte setzte und Torhüter Stefan Vajs zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm. Fehlendes Schussglück und ein überragender Matthias Nemec verhinderten einen weiteren Kaufbeurer Treffer, somit endete eine spannende Begegnung mit 2:1 für die Werdenfelser. Für Gästecoach war es ein Kampf gegen aggressive Kaufbeurer, der mit einem Sieg endete. Er zeigte sich glücklich über den Auswärtssieg. Trainer Andreas Brockmann beklagte die Torausbeute der Allgäuer, die ihre Chancen heute nicht nutzen konnten. Aber mit der Spielweise seines Teams war er zufrieden. Aber wenn die Mannschaft so weitergespielt, dann kommen auch die Punkte.
Deggendorfer SC (OLS)
Die Heimserie soll ausgebaut werden!
Nach zuletzt drei Heimsiegen in Folge will der Deggendorfer SC
weiterhin in der Erfolgsspur bleiben und den vierten Erfolg auf
heimischem Eis feiern. Am Sonntagabend trifft die Mannschaft von
Trainer John Sicinski dabei auf die Sonthofen Bulls, die aktuell mit
sechs Punkten auf dem neunten Tabellenplatz rangieren.
Nach starken Playoffs in der letzten Saison starteten die Sonthofener
dieses Jahr etwas holprig in die Saison. Nur zwei Siege in sechs
Partien sprangen für das von Heiko Vogler trainierte Team heraus. Aus
diesem Grund stehen die Allgäuer an diesem Wochenende bereits etwas
unter Druck. Zunächst geht es für die Bulls ins Derby nach Memmingen,
ehe die Sonthofener am Sonntag zum DSC reisen, gegen den sie bereits
im Heimspiel Punkte ließen. Mit 2:4 sicherten sich die Deggendorfer
vor knapp zwei Wochen den Auswärtssieg. Obwohl der Sieg am Ende
verdient war, sind die Allgäuer auf keinen Fall zu unterschätzen.
Durch ihre kompakte Spielweise und starken Einzelspielern wie Fabio
Carciola und Chris Stanley können die Bulls auch auswärts jedem Gegner
in der Liga gefährlich werden. Zudem konnten die Sonthofener in dieser
Woche auch noch Zuwachs im bisherigen Kader begrüßen. Mit Tyler Wood
verstärkt ein echter Abwehrhüne die Allgäuer, der sich nach einem
zweiwöchigen Try-Out für eine Verpflichtung empfahl. Auf der anderen
Seite will sich der DSC allerdings auf seine Stärken besinnen und den
Bulls im zweiten Aufeinandertreffen keine Chance lassen. Für Spannung
ist also gesorgt und der Deggendorfer SC freut sich bereits jetzt
wieder auf viel Unterstützung von den Rängen! Spielbeginn im
Eisstadion an der Trat ist um 18:30 Uhr.
Lindau Islanders (OLS)
Schweres Auswärtsspiel für die EV Lindau Islanders
Vor einer schweren Aufgabe stehen die EV Lindau Islanders am Sonntag in der Oberliga Süd. Um 18 Uhr müssen die Lindauer bei den Selber Wölfen antreten.
Beide Teams kommen dabei aus sicherlich anspruchsvollen Aufgaben ihrer Freitagsspiele. Während die Lindauer zuhause den Tabellendritten Deggendorf empfingen, stand Selb beim prestigeträchtigen Derby in Weiden auf dem Eis. Sicherlich kräftezehrende Aufgaben für beide Teams, wobei die Oberfranken den Vorteil der kurzen Reise hatten, während die Islanders den Sonntag komplett im Bus verbringen.
Dies ist allerdings auch eine weitere Möglichkeit, zusammenzuwachsen. Dass die Automatismen im EVL- Spiel immer besser funktionieren war zuletzt deutlich zu sehen, auch wenn weiterhin hart daran gearbeitet wird, hier noch besser zu werden. Wie ein eingespieltes Team funktioniert, kann man am Gegner sehen. Die Selber Wölfe sind, die vor der Saison nur fünf Mann austauschten und deren Spieler teilweise schon über viele Jahre in der dritten Liga zusammenspielen. Dazu treffen sich Routine und Qualität.
Dies erlebten die Islanders im ersten Spiel zwischen den beiden Teams, in dem Selb mit 4:1 führte, die Lindauer aber ins Spiel zurückkommen ließ, um in der Schlussphase aus dem 4:5 Rückstand noch einen 7:5 Sieg zu machen. Überragend war dabei das Selber Powerplay (Aktuell mit 35% das drittbeste der Liga) mit drei Treffern aus nur fünf Überzahlmöglichkeiten. Alle Tore erzielte dabei Kyle Piwowarczyk, der sogar noch einen vierten Treffer nachlegte. Zusammen mit seinen Sturmpartnern Jared Mudryk und Herbert Geisberger kommt das Trio auf 37 Skorerpunkte (14 Tore). Als Mannschaft hat Selb insgesamt 23 Tore erzielt – es ist also deutlich zu sehen, woher die Gefahr bei den Gastgebern kommen wird.
Für die Islanders heißt es bei den heimstarken Wölfen in der Defensive genauso konsequent zu arbeiten, wie in Memmingen und dazu jede Kontermöglichkeit so gut wie möglich zuende zu spielen. Denn viele Chancen wird der Tabellenfünfte nicht zulassen, hat er doch die drittbeste Abwehr der Liga. Es kommt also an beiden Enden der Eisfläche einiges an Arbeit auf die EV Lindau Islanders zu.
Memmingen Indians (OLS)
Nächster Derbysieg: ECDC gewinnt das zweite Allgäu-Derby in Overtime
Der ECDC Memmingen konnte die nächsten Punkte im großen Allgäu-Derby einfahren. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und leidenschaftlichem Kampf fiel in der Overtime die Entscheidung zum letztendlichen 3:2 Erfolg über den ERC Sonthofen. Die Tore für den ECDC vor 1500 Zuschauer erzielten der wiedergenesene Patrik Beck, Dominik Piskor und Petr Haluza.
Knapp 500 Anhänger aus der Maustadt begleiteten ihr Team, das vor dem Spiel nochmals für Neuigkeiten sorgte. Erstmals dabei war der slowakische Verteidiger Lubor Pokovic, der ein gelungenes und souveränes Spiel bestritt. Auch die Förderlizenzspieler aus Kaufbeuren waren an diesem Abend allesamt einsatzbereit. Verzichten musste man hingegen auf Tim Tenschert und Sven Schirrmacher.
Die GEFRO-Indians erwischten einen Start nach Maß. Nach exakt 52 abgelaufenen Sekunden klingelte es das erste Mal im Gehäuse der Bulls. Nach einem Schuss von der blauen Linie fälschte Patrik Beck ab und der Puck zappelte im Netz. Der ECDC drückte nun weiter auf das Tor der Oberallgäuer ohne große zwingende Chancen. Vor allem das Abwehrverhalten konnte sich aber sehen lassen, da man nur wenig zuließ und dadurch die Bulls nur wenig entgegensetzten zu hatten. In der 17.Minute sollte es noch besser kommen. Dominik Piskor schnappte sich die Scheibe und schloss nach einer Drehung zum verdienten 2:0 aus Memminger Sicht ab, womit es auch in die erste Pause des Abends ging.
Das zweite Drittel startete mit einer Großchance auf beiden Seiten. Während der ERC Sonthofen nach einem Abpraller den Puck verpasste, konnte im Gegenzug Milan Pfalzer die Scheibe nicht über die Linie drücken. Auch die Bulls versuchten nun offensive Akzente zu setzen und trafen zweimal nur die Latte, die den Indians die Führung vorerst rettete. Kurz vor Ende des zweiten Drittels hatte der ECDC mehrmals noch die Möglichkeit, die Führung zu erhöhen, doch auch aus einer doppelten Überzahlsituation sprang nicht mehr heraus. Dennoch wurde die Führung gehalten und beide Teams verabschiedeten sich in die letzte Pause des Abends.
Das letzte Drittel des Allgäu-Derbys war an Spannung und leidenschaftlichem Kampf seitens der Indians kaum zu übertreffen. Doch der ERC Sonthofen konnte in Überzahl für den Anschlusstreffer sorgen. Nach einem verdeckten Schuss von Chris Stanley war Joey Vollmer chancenlos und eine spannende Schlussphase sollte sich andeuten (45.Minute). Dann folgte eine Phase voller Strafzeiten, die gegen die Indianer ausgesprochen wurden. Knappe acht Minuten befand man sich in Unterzahl, für die Anhänger aus der Maustadt teils völlig unersichtlich. Der wieder einmal glänzend parierende Joey Vollmer sowie seine gesamten Vorderleute überstanden jedoch mehrere Unterzahlsituationen schadenlos. Doch durch eine weitere zumindest fragwürdige Strafe, kamen die Bulls dann zu ihrem Ausgleichstreffer. In der 57.Minute erzielte der gefährliche Tyler Wood mit einem Schlagschluss das 2:2 für die Hausherren. Somit ging es in die Overtime, um nach der regulären Spielzeit einen Sieger zu ermitteln. Die GEFRO-Indians ließen sich an diesem Abend den Extrapunkt nicht nehmen und erzielten nach gut einer gespielten Minute den Siegestreffer, durch eine tolle Einzelleistung. Petr Haluza lief auf das Tor der Bulls zu, ließ die Verteidigung stehen, versenkte die Scheibe gekonnt unter der Latte und zeigte wieder einmal seine ganze Klasse.
Danach war die Freude über den zusätzlichen Punkt und den nächsten Derbysieg übergroß. Fans und Mannschaft feierten nach dem Spiel zusammen den nächsten Erfolg in der noch jungen Oberliga-Saison, der an diesem Abend durch Kampf und Hingabe gesichert wurde und für zusätzlich Moral sorgen wird. Weiter geht es für den ECDC bereits schon am Sonntag, wenn dann die Blue Devils Weiden am Hühnerberg gastieren und der nächste Erfolg vor heimischer Kulisse erhofft wird.
ECDC empfängt Weiden: Heimspiel am Sonntagabend
Zwei Tage nach dem Allgäu-Derby und bereits zum zweiten Mal in dieser Saison trifft der ECDC Memmingen auf den EV Weiden. Am Sonntagabend (18:45 Uhr) wollen die Indians die Punkte am Hühnerberg behalten, gab es doch in der ersten Partie eine knappe Niederlage im Penaltyschießen. Der Vorverkauf für das Spiel läuft bereits an den bekannten Stellen.
Die GEFRO-Indians wollen sich vor eigenem Publikum, gegenüber dem letztem Heimspiel, deutlich verbessert präsentieren, und möglichst die Punkte in der Maustadt behalten. Trainer Waldemar Dietrich hat die zuletzt aufgetretenen Probleme erkannt und wird seine Mannschaft entsprechend einstellen. Vor allem die unnötigen Strafzeiten müssen zwingend abgestellt werden, will man erfolgreich sein. Sicher wieder an Board ist Verteidiger Martin Jainz, der zuletzt beruflich passen musste und auch Patrik Beck, der unter der Woche das Training wieder aufgenommen hat.
Die Gäste aus der Oberpfalz liegen in der Tabelle knapp vor dem ECDC, diesen Vorsprung will man natürlich verteidigen bzw. ausbauen. Im Tor der Mannschaft von Trainer Milan Mazanec steht mit Johannes Wiedemann ein junger, talentierter Torhüter. Er wechselte im Sommer aus Bayreuth (DEL 2) nach Weiden, wo er als Back-up fungierte. Hochkarätig besetzt ist die Abwehr der Gäste, umso verwunderlicher, dass man bisher doch relativ viele Gegentreffer hinnehmen musste. Angeführt von Routinier und Kapitän Daniel Willaschek wurde dieser Mannschaftsteil in der Sommerpause mit gestanden Oberliga-Verteidigern wie Barry Noe (Regensburg) oder Peter Hendrikson (Selb) noch zusätzlich verstärkt. Im Angriff überragt bisher der 39-jährige Josef Straka. Der ehemalige tschechische Nationalspieler ist derzeit punktbester Spieler der Oberliga Süd. Eiskalt vor dem gegnerischen Tor zeigt sich bisher Martin Heinisch, der bereits 9 Treffer erzielen konnte. Ebenfalls brandgefährlich ist Urgestein Marcel Waldowsky, der bekanntermaßen unangenehm zu verteidigen ist. Die zweite Kontingentstelle neben Josef Straka besetzt der starke Kanadier Matt Abercrombie.
Einen ersten Vergleich, wie erwähnt, gab es mit den Oberpfälzern bereits in dieser Spielzeit: Am vierten Spieltag mussten sich die Memminger nach einem nervenaufreibenden Spiel und anschließendem Penaltyschießen geschlagen geben. Mit einem ähnlich engen Spiel wäre man im Lager der Rot-Weißen wohl durchaus zufrieden, mit der Unterstützung des Publikums soll aber der Sieger am Ende ein anderer sein.
Der Vorverkauf für das Heimspiel am Sonntagabend läuft bereits. Seit dieser Woche können die Indians auch in Erkheim eine VVK-Stelle anbieten. Karten sind an folgenden Orten erhältlich: Service-Center Memminger Zeitung, Vitalcenter Gerstberger, Dietzels Hockeyshop (jeweils Steh- und Sitzplätze), Puck Sportsbar, Agip Tankstelle Berkheim, Geschenkartikel Mitschka Erkheim (jeweils nur Stehplätze)
Sonthofen Bulls (OLS)
Auswärtsspiel in Deggendorf (Niederbayern) - Ziel: Punkte ins Allgäu holen!
Am Sonntag reisen die Oberallgäuer zum Deggendorfer SC. Erwartet wird auch hier ein harter Kampf um die Punkte. Vor zwei Wochen zeigte die Vogler-Truppe gegen die Niederbayern einen guten Einsatz, musste sich am Ende aber knapp geschlagen geben. Mit der richtigen Einstellung und dem entsprechenden Willen soll der Sieg ins Allgäu geholt werden. Insgesamt steht der Bulls-Kader im Großen und Ganzen fast vollständig zur Verfügung.
ERC Sonthofen holt einen Punkt gegen Memmingen - 2:3-Niederlage nach Verlängerung für die Bulls
Der ERC Sonthofen verliert im Allgäu-Derby der Eishockey-Oberliga vor 1.502 Zuschauern gegen den ECDC Memmingen mit 2:3 (0:2; 0:0, 2:0; 0:1) nach Verlängerung. Nach dem schnellen Führungstreffer der Indians und dem Ausbau auf 0:2 für die Gäste, brauchten die Bulls zu lange für den Ausgleich. In der agierte Memmingen eiskalt und kassiert verdiente zwei Punkte. Die Bulls bekommen immerhin einen Zähler gutgeschrieben.
Tolle Stimmung vor dem traditions- und zuschauerreichen Derby in der Eissporthalle in Sonthofen. Doch schon kurz nach dem Beginn sollten die Fans des ERC in eine Art Schockstarre fallen. Nach 52 Sekunden zieht Patrick Beck den Puck unhaltbar für Bulls-Goalie Glatzel in den Winkel. Das 0:1 machte die großen Pläne mit einem Schlag zunichte. Memmingen abgezockt und cleverer im Spiel, Sonthofen tat sich schwer. Vergessen waren die guten Zusammenspiele aus dem Training. Irgendwie wirkten die Bulls gehemmt. In der 18. Minute ein individueller Fehler auf Sonthofer Seite, die Indians nutzen diesen aus: Dominik Piskor mit dem 0:2 Pausenstand.
Nach vielen Diskussionen auf Seiten der ERC-Fans und mit feiernden Anhängern der Maustadt-Indianer begann das Mitteldrittel. Torschüsse auf beiden Seiten, doch die Torhüter Jochen Vollmer und Krake Patrick Glatzel waren zur Stelle. Besonders fies: Gleich zwei Mal klingelte das Metall bei einem Angriff des ERC Sonthofen, im Gegenzug Memmingen äußerst gefährlich vor dem Tor der Bulls - Es blieb beim 0:2.
Im letzten Spielabschnitt musste doch eine Reaktion kommen, dachten sich die Fans der Bulls. Der ERC baute jetzt mehr Druck auf, Memmingen mit einer Vielzahl an Strafzeiten. Jeweils in Überzahl die Treffer: Chris Stanley in der 45. Minute zunächst zum 1:2 Anschlusstreffer, ehe in der 57. Minute Tyler Wood einen seiner gefürchteten Schlagschüsse zum 2:2-Ausgleich herausholte. Sonthofen kam immer besser ins Spiel, konnte den Sack aber nicht mehr zu machen.
In der Verlängerung zunächst die Oberallgäuer mit der Riesenchance, ehe der Memminger Petr Haluza mit einem halbhohen Schlenzer das Spiel zu seinen Gunsten entschied.
Die Mannschaft des ERC Sonthofen muss die Blockade im Kopf lösen, das System wiederfinden und den Knoten mit einem Sieg platzen lassen. Dann könnte der Grundstein für einen anhaltenden Erfolg gelegt werden. Schon am Sonntagabend in Deggendorf besteht dafür die nächste Chance.
Löwen Waldkraiburg (OLS)
Wiederauferstehung von Wagner rettet die Löwen
Erster Heimsieg für den EHC Waldkraiburg in der Oberliga Saison 2017/ 2018. Am Freitagabend gewann die Mannschaft von Trainer Sergej Hatkevitch am siebten Spieltag gegen den TEV Miesbach mit 5:3. Die Tore in der Raiffeisen Arena erzielten Brent Norris und Ken Neil, die Wiederauferstehung namens Lukas Wagner erzielte drei Treffer, darunter den entscheidenden zum 4:3 durch den die Löwen die Partie gegen den TEV letztendlich drehten.
In der ersten Reihe nichts zu suchen, zu langsam, keine Durchschlagskraft mehr, am besten verkaufen- über Löwen-Stürmer Lukas Wagner wurde in den letzten Woche nicht gerade positiv geurteilt. Am Freitagabend jedoch stand er wieder auf aus der Versenkung und es wäre dem 25-Jährigen zu wünschen, dass die harten Wochen jetzt hinter ihm liegen. Denn mit seinen drei Toren sorgte er fast im Alleingang für den Sieg gegen den TEV Miesbach, der den Löwen lange Zeit Paroli bot und an den Rand einer Niederlage gebracht hatte.
Ken Neil und Thomas Rott hatten ihre Verletzungen auskuriert und so konnte EHC-Coach Hatkevitch gegen Miesbach in Bestbesetzung antreten. Und der Auftakt in die Partie gegen den einzigen Gegner, gegen den man im bisherigen Saisonverlauf gewinnen konnte, war mehr als verheißungsvoll: Nach 45 Sekunden bekamen die Hausherren das erste Powerplay zugesprochen und bereits nach zehn Sekunden war Wagner erstmals in Erscheinung getreten, als er einen Schuss von Ludwig Synowiec unhaltbar abfälschte (00:55). Wenig später verzog Top-Torjäger Brent Norris auf Zuspiel von Neal, und Anian Geratsdorfer im TEV-Tor musste sich nicht weiter bemühen. In Sachen Überzahl zeigte unmittelbar darauf der TEV Miesbach aber auch seine Kaltschnäuzigkeit und Stefano Rizzo durfte sich in die Torschützenliste eintragen (04:34). In der Folge gaben wieder die Löwen den Ton an, hatten Chancen trotz Unterzahl, zudem parierte Geratsdorfer einen Schuss von Neil nach tollen Pass von Christian Ettwein. Nach einer Viertelstunde gingen die Löwen dann erneut in Führung und erneut war es Wagner, der einen Rebound von Michael Trox zum 2:1 verwerten konnte (14:49).
Im mittleren Drittel verloren die Löwen dann aber aus nicht weiter erklärlichen Gründen den Faden und luden die Gäste somit freundlich ein, wieder ins Spiel zu finden. Zunächst traf der US-Amerikaner Christopher Stemke in Überzahl zum 2:2-Ausgleich (27:01), in der Schlussminute des zweiten Drittels wurde es dann kurios. EHC-Verteidiger Florian Ullmann tankte sich erst durch, wurde zu Fall gebracht und die Löwen erhielten einen Penalty. Ullmann aber vergab und fünf Sekunden vor Ende des Drittels erhielten dann auch die Miesbacher einen Penalty zugesprochen. Anders als Ullmann war der angetretene Miesbacher James Hall aber Stürmer und so war der Tabellenletzte mit einem mal mit 3:2 in Führung (39:55).
Im Schlussabschnitt musste somit wieder eine deutliche Steigerung der Löwen her, doch anfangs zeigten sie sich noch mächtig zahnlos. Keiner wollte in Überzahl einen Schuss riskieren, keiner traute sich etwas zu und so fürchteten viele Fans schon, dass es eine Niederlage setzen würde. Doch mit ihren starken Fans im Rücken, die 60 Minuten tolle Stimmung machten und denen Coach Hatkevitch am Ende auch den Sieg widmen sollte, kamen die Löwen und besonders Lukas Wagner nochmals zurück. Zunächst gewann Brent Norris das Bully während die Fans im Hintergrund „Löwen geben niemals auf“ sangen; die Scheibe fand den Weg zu Ken Neil und mit seinem zweiten Saisontor stellte der Kanadier auf 3:3 (52:05). Nur 69 Sekunden später hieß es abermals Überzahl für den EHC Waldkraiburg und jetzt war wieder Wagner an der Reihe. Zum dritten Mal in dieser Partie stand er goldrichtig und zum dritten Mal durfte er jubeln (53:14). Den Schlusspunkt unter die Partie, die am Ende noch etwas hektisch wurde, setzte allerdings Brent Norris: Auf der Torlinie stehend schoss er genau auf den Schlittschuh von Keeper Geratsdorfer und von dort ging die Scheibe unmittelbar ins Tor zum 5:3-Endstand (57:54). Mann des Spiels wurde aber Lukas Wagner mit seinen drei Treffern und die Löwen-Fans hoffen, dass diese Wiederauferstehung keine einmalige Erscheinung war.
Wohnbau Moskitos Essen (OLN)
Moskitos mit dem erlösenden Dreier in Berlin
Paukenschlag im ersten Abschnitt, nach dem Abgang von Niklas Hildebrand zeigte die Mannschaft bei den Preussen eine deutliche Reaktion. Störte Berlin früh und war endlich mal effektiv. Für die Moskitos begann es nach Maß, Dennis Thielsch konnte bereits in der 2. Minute die Führung für die Essener Gäste erzielen. Und die Moskitos machten weiter, Berlin bekam keinen Zugang zum Spiel. Zwangsläufig dann in der 12. Spielminute das 0:2 Julian Lautenschlager verwertete eine perfekte Vorlage von Dennis Thielsch und die mitgereisten Essener Fans jubelten. Als Andrej Bires dann in der 18. Spielminute auf die Strafbank musste kehrten die Moskitos die Chancen einfach um, Julian Lautenschlager erhöhte auf 0:3. Das war das Zeichen für die Heimmannschaft eine Auszeit zu nehmen, Konsequenz: Olafr Schmidt verließ sein Tor, Philipp Lücke übernahm.
Im zweiten Drittel kam Berlin etwas besser ins Spiel. Zwar hatten die Essener direkt wieder einen Pfostentreffer, doch im Anschluss musste die Mannschaft von Frank Gentges sich wütender Angriffe erwehren. Bis zur 29. Spielminute, da wollte auch Dennis Thielsch seinen zweiten Treffer. Vor dem Berliner Tor kämpfte der Essener Stürmer den Puck letztlich über die Linie. Das zweite Drittel brachte noch so einiges, zunächst konnte Volynec das erste Berliner Tor erzielen. Die Moskitos setzten aber nach und das Drittel endete wie es begonnen hatte, mit einem Pfostenschuß.
Die Essener suchten zu Beginn des letzten Drittels die Entscheidung, klasse Checks und guter Zug gegen den Gegner. Die Berliner Preussen suchten ihrerseits ihr Heil in der Defensive und versuchten das Essener Spiel zu zerstören. Julien Pelletier ließ sich nicht beeindrucken, 48. Spielminute, Treffer Nummer Fünf für die Wohnbau Moskitos. Letztlich brachten die Moskitos das Spiel dann nach Hause, hatten Chancen und weitere Pfostentreffer, doch passieren sollte nichts mehr. Damit ist der erste Dreier der Saison eingefahren.
Am kommenden Sonntag kommt es zum Rückspiel gegen den ECC Preussen Berlin. Anders als teilweise angegeben wird das Spiel um 18:30 Uhr in der Eissporthalle Essen-West angepfiffen.
Crocodiles Hamburg (OLN)
Crocodiles gewinnen ihr Auswärtsspiel in Erfurt
Die Crocodiles Hamburg haben erstmals in dieser Saison auch auswärts einen Sieg eingefahren. Gegen die Black Dragons aus Erfurt gewann die Mannschaft von Herbert Hohenberger mit 5:0 (1:0/2:0/2:0). Nach der hohen Niederlage am Sonntag zeigten sich die Hamburger erholt und kamen gut ins Spiel. Besonders die Reihe um den wiedergenesenen Stürmer Thomas Zuravlev baute offensiv Druck auf und belohnte sich mit vier Toren (Mitchell (11., 58.), Zuravlev (35., 54.)). Den fünften Treffer erzielte der als Verteidiger eingesetzte Fabian Calovi (28.).
„Wir hatten heute ein tolles Comeback. Die Mannschaft ist nach der Niederlage gegen Leipzig gut zurückgekommen und hat verdient gewonnen. Der Schlüssel war das Unterzahlspiel im zweiten Drittel. Da haben wir über zwei Minuten in doppelter Unterzahl überragend gespielt. Dazu haben wir zur richtigen Zeit die Tore gemacht und Kai Kristian hat hinten alles gehalten. Das war eine top Mannschaftsleistung“, sagte der zufriedene Trainer nach dem Spiel.
Am Sonntag um 16.00 Uhr treffen die Crocodiles erneut auf die Black Dragons, dieses Mal im Eisland Farmsen.
Herner EV (OLN)
Hannover Indians – Herner EV 5-3 ( 2-1, 1-1, 2-1 )
Ein spannendes Spiel am Freitagabend in Hannover endete nach 60 Minuten mit 5-3 für Hannover. Relativ schnell ging der Herner EV zunächst mit 0-2 in Rückstand. Christian Wendler im Herner Tor hielt was zu halten war, aber irgendwie lagen die Herner dann doch nach etwas mehr als 10 Minuten mit 2-0 im Hintertreffen. Doch der HEV kämpfte sich durch den 1-2 Anschlußtreffer von Marcus Marsall wieder heran und so ging es dann auch in die erste Pause.
Der HEV ging zunächst in Unterzahl in das Mitteldrittel und überstand dieses auch schadlos. Chancen gab es danach hüben wie drüben, doch erst nachdem das 2. Drittel in etwa zur Hälfte abgelaufen war, erhöhte Tobi Schwab auf Seiten der Indians auf 3-1. Die Herner Spieler reklamierten zwar auf Schlittschuhtor, der Schiri gab den Treffer dennoch.
Wendler glänzte danach mit einigen Big Saves und als kurz darauf der HEV im Powerplay durch Danny Albrecht auf 2-3 verkürzte sah es so aus, als ob der HEV es jetzt packen könnte. Kurz darauf tauschten Nieberle und Turnwald nach einer unfairen Aktion gegen Ackers ein paar Nettigkeiten miteinander aus und der Schiri sprach als Konsequenz daraus eine 2+2+2 Minuten Strafe gegen Turnwald und 2+2 Minuten Strafe gegen Nieberle aus. Auch McLeod ging eine Minute später mit einer 2 - Minuten Strafe vom Eis, aber es sollte nichts weiter im 2. Drittel geschehen. So ging es erneut mit einem hauchdünnen Vorsprung für die Indians in die letzte Pause.
Nach der Pause spielten die Indians zunächst stark in der Offensive und wieder war es Schwab der die Scheibe im Tor der Herner unterbrachte.
Herne zeigte sich sehr konzentriert und mit viel Schwung in Richtung Tor der Indians und in Minute 48 schoß Brad Snetsinger den erneuten Anschlußtreffer, nun zum 3-4. Der HEV danach mit viel Druck zum Tor. Herne spielte nur noch in eine Richtung und nahm die Indians unter Beschuss, aber die Scheibe wollte nicht ins Tor. Die Indians minutenlang nur mit Befreiungsaktionen und Wendler zu diesem Zeitpunkt nahezu beschäftigungslos. Vor allem McLeod sorgte immer wieder für Gefahr, aber auch Albrecht im Hannoveraner Tor zeigte eine super Leistung an diesem Abend. 90 Sekunden vor Spielende nahm Petrozza dann Wendler zu Gunsten eines weiteren Spielers vom Eis, aber der Mut wurde nicht belohnt und die Hannover Indians trafen kurz vor Schluss mit dem Empty-Net-Goal zum 5-3 durch Pohanka.
Am Sonntag geht es dann ab 18.30 Uhr direkt in die Revanche, denn an diesem Wochenende spielt die Oberliga Nord alle Spiele sofort mit Hin-und Rückspiel aus. Es wird also spannend am Gysenberg und die Petrozza-Boys werden alles dafür tun, die Punkte am Berg zu behalten.
Passau Black Hawks (BYL)
Black Hawks in der Favoritenrolle gegen EV Pegnitz - Heimspiel am Sonntag in der EisArena
Der Spielplan ist eng getaktet, es gibt keine Verschnaufpause in der Eishockey Bayernliga. Die Passau Black Hawks spielen am morgigen Sonntag in der Passauer EisArena um 18:30 Uhr gegen die Icedogs aus Pegnitz. Nach der Benefizfahrt nach Erding am gestrigen Freitag (Ergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor) die nächste Hürde welche die Black Hawks im Kampf um die Zwischenrunde nehmen müssen.
Die Gäste aus Oberfranken sind nur suboptimal in die neue Saison gestartet. Drei Niederlagen aus drei Spielen bedeuten aktuell die rote Laterne für die Icedogs. Der Kader der Icedogs wurde vor der Saison gezielt verstärkt und hat das Potential um die Zwischenrunde mitzuspielen. Dabei wurden qualitativ hochwertige Spieler wie Daniel Sevo verpflichtet. Der Top Verteidiger kam aus der Oberliga Süd von den Blue Devils Weiden nach Pegnitz. Anfällig zeigte sich zuletzt die Pegnitzer Verteidigung. Bei der Niederlage in Buchloe fing man sich gleich elf Gegentore ein. Das lag vielleicht auch daran, dass die Icedogs bis dato nicht auf eigenem Eis trainieren konnten. Die offene Eisfläche wurde erst diese Woche spielfertig gemacht, sodass die Pegnitzer bis dato nur „Auswärts“ trainieren konnten. Am gestrigen Freitag gegen den Spitzenreiter HC Landsberg war das erste Icedogs Heimspiel auf Pegnitzer Eis zumindest geplant.
Bei den Passau Black Hawks wird an diesem Wochenende wieder Anton Pertl mit von der Partie sein. Der Stürmer war zuletzt nach einer Spieldauerstrafegesperrt und kehrt in den Kader zurück. Ebenfalls steht Verteidiger Arthur Platonow nach einer überstandenen Grippe vor der Rückkehr in den Kader. Etwas Zeit braucht Stürmer Simon Schießl noch, um seine Verletzung komplett auszukurieren und Dominik Schindlbeck fehlt krankheitsbedingt wohl ebenfalls. Das Transferfenster ist bis zum 01.12. geschlossen. Bis dahin hat der sportliche Leiter Christian Zessack nun Zeit den Markt zu sondieren und Gespräche zu führen. Auch mit ihrem vergleichsweise kleinen Kader kämpfen die Black Hawks um die Top Plätze in der Bayernliga und wollen ihren Fans weiter spannende Spiele und Top Eishockey zeigen. „Die Heimspiele sind unglaublich wichtig in dieser ausgeglichenen Bayernligasaison. Pegnitz wird ein unangenehmer Gegner sein. Die aktuelle Tabelle trügt, die Mannschaft aus Pegnitz hat echte Playoff Qualitäten. Wir werden von Anfang an hellwach sein müssen und unsere Heimserie ausbauen zu können.“ so der Ausblick der Black Hawks Trainer auf das Spiel gegen Pegnitz
Karten für das Heimspiel am Sonntag, 22. Oktober um 18.30 Uhr gegen den EV Pegnitz erhalten Sie im Vorverkauf beim FIRST Reisebüro Eichberger (Fuzo) und der Shell Tankstelle Färber. Die Abendkasse öffnet um 17.30 Uhr. -czo
EV Aich (BBZL)
EV AICH EMPFÄNGT ZUM SAISONAUFTAKT BERCHTESGADEN
Nach einer durchaus zufriedenstellenden Vorbereitung beginnt für den EV Aich am kommenden Sonntag die Saison 2017/18. Nach einigen Eiszeiten in Landshut und dem Trainingslager im tschechischen Milevsko folgten die Trainingseinheiten im heimischen Eisstadion, sowie drei Vorbereitungsspiele gegen Pfaffenhofen 1b und die Landesligisten Dingolfing und Vilshofen. Das für den vergangenen Samstag angesetzte Spiel gegen Holzkirchen musste kurzfristig abgesagt werden, da die Gäste keine spielfähige Mannschaft aufbieten konnten.
Im ersten Spiel gegen Pfaffenhofen siegten die Aicher deutlich mit 11:2, wenngleich das Ergebnis aufgrund des Notaufgebotes der Gäste sicherlich kein Maßstab war. Während in Dingolfing beim 1:8 nichts zu holen war, zeigten sich die Schützlinge von Coach Georg Hermann gegen Vilshofen in vielversprechender Form und konnten einen 6:4 Sieg einfahren.
Vorbereitung ist aber bekanntlich Vorbereitung und erst ab dem Punktspielbetrieb zählt es. Und da kreuzt mit dem EV Berchtesgaden gleich ein unangenehmer Gegner auf. Vor allem auswärts hat man sich gegen die Gebirgler immer recht schwer getan. In der letzten Saison folgte einem deutlichen 10:1 Heimsieg auswärts ein 4:5 nach Penaltyschießen, neben Klostersee war Berchtesgaden damit die einzige Mannschaft, die dem EV Aich eine Niederlage zufügen konnte. Die kampfstarke Mannschaft befindet sich bereits seit Ende August auf dem Eis wird sicher heuer wieder bei der Vergabe der vorderen Tabellenplätze ein Wort mitreden wollen. Besonders auf sich aufmerksam gemacht haben die Berchtesgadener, als sie mit Hilfe einer Rechtsanwältin gegenüber dem Eissportverband den unbegrenzten Einsatz von EU Ausländern durchgesetzt haben. Ob sie dies nun auch im eigenen Verein umsetzen wird sich zeigen.
Der Aicher Kader ist nahezu identisch zum Vorjahr. Das Karriereende von Kapitän Robert Pell hinterlässt sicherlich eine große Lücke. Max Kaltenegger und Raphael Wild werden heuer nur sporadisch zur Verfügung stehen. Markus Bauer muss berufs- und familienbedingt leider kürzer treten. Neben Rückkehrer Michael Lackner konnten mit Linus Messerer (Tor, zuletzt inaktiv), Florian Bochnak (Pfaffenhofen 1b) und Armin Rotzinger (EV Landshut) vielversprechende Neuzugänge verpflichtet werden. Zum Auftakt fehlen noch Andreas Weinberger nach Kreuzband-OP im Sommer und Michael Mayer mit Bänderverletzung im Sprunggelenk.
Pforzheim Bisons (LLBW)
Saisonstart für die Bisons
Nach zwei Niederlagen in den Testspielen gegen die Darmstadt Dukes, steht nun das erste Ligaspiel auf dem Programm. Vor zwei Wochen mussten sich die Bisons nach knapp einer Trainingswoche auf dem Eis in der heimischen St.-Maur-Halle mit 4:5 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Am vergangenen Sonntag setzte es dann eine klare 1:7-Niederlage, Steffen Bischoff erzielte den Ehrentreffer für die Goldstädter per Penalty. Die Bisons traten mit vielen Nachwuchsspielern an, da einige Stammkräfte für dieses Spiel ausfielen.
Nun wartet auf die Bisons ein schwerer Auftakt in die neue Saison der Landeliga Baden-Württemberg. Mit den Eisbären Balingen haben die Bisons allerdings noch eine Rechnung offen, schließlich gingen beide Heimspiele in den vorangegangenen Spielzeiten verloren. Die Eisbären konnten ebenfalls erst Anfang Oktober auf dem heimischen Eis trainieren, allerdings haben die Schwaben noch keine Spielpraxis in einem Testspiel sammeln können. Der erste Vorsitzende der Balinger, Dietmar Gogoll, hofft auf eine erfolgreiche Saison und will am Saisonende mindestens den dritten Platz erreichen. Er sieht die Bisons als Favorit für den Aufstieg. Der Kader der Bisons ist nahezu zusammengeblieben, lediglich Falk Dornbach hat aus beruflichen Gründen die Pforzheimer verlassen und wechselte zur ESG Esslingen. Die Bisons wollen nach dem Aufstieg des letztjährigen Meisters, den Mad Dogs Mannheim, die Favoritenrollen annehmen. Dazu benötigen die Cracks um Coach Ken Filbey einen guten Start. Sorgen bereiten den Bisons allerdings der mögliche Verkauf der St.-Maur-Halle, denn sollte die Halle ohne Zweckbindung verkauft werden, droht am Saisonende das Aus für die Bisons.
Los geht’s in der St.-Maur-Halle am kommenden Sonntag, 22.10.2017 um 18:30 Uhr.
Bären Neuwied (RLW)
Blitzstarter mit Aussetzern
Die Niederlage in Ratingen vergessen gemacht, den dritten Sieg im dritten Heimspiel gefeiert, Tabellenplatz zwei zurückerkämpft – der EHC „Die Bären“ 2016 hat gegen die Soester EG den nächsten Erfolg in der Eishockey-Regionalliga West gefeiert. Mit 7:4 setzten sich die Neuwieder gegen die Bördeindianer durch, aber wirklich zufrieden war Trainer Jens Hergt mit dem Gesehenen nicht.
Ein Rückpass aus der linken Bandenecke von Moritz Schug zu Frederic Hellmann, ein gar nicht so harter Schuss des Neuzugangs aus Zweibrücken in die kurze Ecke, und schon lagen die Bären mit 1:0 in Führung. Gerade einmal 15 Sekunden waren zu diesem Zeitpunkt am Freitagabend im Icehouse gespielt. Noch keine andere Partie in dieser Regionalliga-West-Saison hatte ein so frühes Tor gesehen wie dieses Duell zwischen Neuwied und Soest. Ein idealer Einstand, der an diesem Abend kein Zufall sein sollte. Die Bären erwiesen sich gleich dreimal als Frühstarter, erzielten insgesamt vier von sieben Toren in den ersten Minuten nach Drittelbeginn. „Wir sollten die ersten beiden Minuten jedes Drittels streichen. Dann wäre es eng geworden“, sagte Soests Trainer Hans-Dieter Brüggemann. Auch EHC-Coach Hergt erkannte das Faible seiner Mannschaft für den Blitzstart, stellte aber ebenfalls nicht ganz ernst gemeint eine andere Schlussfolgerung als sein Kollege an: „Wir sollten in jedem Drittel nur die ersten beiden Minuten spielen. Ich habe vor Spielbeginn und in jeder Pause gesagt, dass wir die richtige Einstellung brauchen, den Gegner nicht ins Laufen kommen lassen dürfen. Dann sind wir auch dreimal gut reingekommen, haben nach den Toren aber rausgenommen.“ Nein, Hergt war trotz des Sieges nicht zufrieden mit dem Wie. „Die Einstellung des Großteils der Mannschaft hat mir heute nicht gefallen.“
Das erste Drittel war in der Summe das souveränste der Gastgeber, die nach Hellmanns Treffer durch Martin Brabec auf 2:0 erhöhten (14.). Soest besaß durchaus auch Möglichkeiten, aber Felix Köllejan zwischen den Pfosten stand gegen Ernst Reschetnikow (6.) und Marc Polter (14.) seinen Mann. Das 3:0 durch Michael Jamieson (22.) vermittelte zunächst den Eindruck, die Indianer seien erlegt. Die Realität sah jedoch anders aus. Der EHC zog die Handbremse an und stärkte durch Nachlässigkeiten die Gäste. Das erste und einzige Neuwieder Unterzahlspiel in einer fairen, von Schiedsrichter Marcus Hahn jederzeit unauffällig und souverän geleiteten Partie mit jeweils nur zwei Strafminuten auf beiden Seiten, führte prompt zum Soester Erfolg. Niels Hilgenberg lud von der blauen Linie durch und traf (29.).
Drittes Drittel, zum dritten Mal starteten die Bären von null auf hundert durch. Diesmal brauchte Moritz Schug nach dem Bully nur 19 Sekunden, um eine großartige Kombination über Frederic Hellmann und Stephan Fröhlich einzutippen (41.). Nur 63 Sekunden setzte Willi Hamann einen Soester Verteidiger im Spielaufbau unter Druck, übernahm die Scheibe und markierte das 5:1. Und wieder das gleiche Bild: Die Hergt-Truppe ließ nach, verlor in der defensiven Zone die Genauigkeit und bekam die Quittung ausgestellt. Igor Furda (46.) und Kevin Peschke (50.) brachten Soest wieder ins Rennen. Es blieb aber bei allen Auszeiten, die der EHC einstreute, auffällig, dass ein höheres Tempo und mehr Zug zum Tor prompt zum Erfolg führten. Stephan Fröhlich (57.) und erneut Willi Hamann (58.) erhöhten die Führung wieder, ehe Maurice Pascal Becker den Schlusspunkt des Abends setzte (60.). „Wir haben zu viele Chancen zugelassen“, kritisierte Hergt vor allem das zweite und dritte Drittel und forderte für das Auswärtsspiel am Sonntag in Dinslaken „eine Reaktion. Sonst bekommen wir auch dort Probleme.“
Hans-Dieter Brüggemann meinte, dass sich sein Team, in dem unter anderem der slowakische Torjäger Martin Juricek fehlte, gut aus der Affäre gezogen habe: „Wir haben gezeigt, dass wir auch als kleine Mannschaft gegen die Großen Theater machen können. Jetzt arbeiten wir weiter daran, einer der Spitzenmannschaften auch einmal ein Bein zu stellen.“
Eifel-Mosel Bären (HL)
Das nächste Kracher-Spiel: Kassel kommt nach Bitburg - Nach den Löwen Frankfurt, kommen nun die Kassel Huskies „89ers“
Keine Verschnaufpause für die Eifel-Mosel Bären: Nach einer umkämpften und spannenden Partie gegen die Löwen aus Frankfurt, folgt nun der nächste Kracher in der Eissporthalle Bitburg. Am Sonntag, den 22. Oktober 2017 um 19:00 Uhr ist der amtierende Meister aus Kassel zu Gast.
Nicht nur die Löwen Frankfurt, sondern auch die Kassel Huskies „89ers“ haben sich über den Sommer zusätzlich verstärkt. Während man in Frankfurt besonders durch zwei jüngere, ehemalige Profis neue Stützpfeiler ins Team nahm, bringen die Nordhessen aus Kassel deutlich mehr Erfahrung mit. Beinah ein halbes Dutzend Neuzugänge konnte der amtierende Meister der Hessenliga präsentieren. Unter anderem mit an Bord Semen Hildebrandt, welcher ebenfalls bereits DEL Erfahrung vorweisen kann.
Auch Kassels Eishockeylegende Stéphane Robitaille, seines Zeichens kurzzeitiger kanadischer Nationalspieler mit 471 DEL Spielen, stand bereits in der vergangenen Saison den Eifel-Mosel Bären gegenüber. Gepaart mit jungen, schnellen und hochmotivierten „Young Huskies“ stellen die „89ers“ eine explosive Mischung dar, die auch in dieser Saison frühzeitig die Favoritenrolle einnahm. So gewann die Mannschaft aus Kassel bereits mit 12:1 gegen den Regionalliga-Absteiger aus Bad Nauheim und 6:2 gegen die Eintracht Frankfurt und sind somit aktueller Tabellenführer.
Bären-Spielertrainer Michal Janega zeigt sich im Vorfeld der Partie jedoch unbeeindruckt. Ganz auf sich, wolle man sich konzentrieren. Wenn man gewinnen wolle, müsste man gutes Eishockey spielen, ganz egal welcher Gegner einem gegenüberstünde.
Das erste Heimspiel der Bären zeigte phasenweise, dass die Mannschaft unter der kurzen Vorbereitungsphase zu leiden hatte und noch deutlich Luft nach oben hat. „Kassel kann seit August auf Eis trainieren oder Darmstadt absolviert sieben Freundschaftsspiele, bevor sie in die Saison starten – das ist für uns unmöglich. Wir dürfen in der letzten September-Woche aufs Eis und müssen zwei Wochen später Leistung zeigen, sozusagen eine wahre Herausforderung, welcher wir uns aber gerne stellen.“ sagte Bären-Goalie Danny Engels über den Start in die Saison.
Ähnliches spielte sich bereits in der vergangenen Saison ab. Hier unterlagen die Bären gleich zu Beginn gegen die Löwen Frankfurt und den „89ers“, konnten jedoch kurze Zeit später eben jene „89ers“ fulminant mit 6:1 aus der eigenen Halle schießen. Gegen Frankfurt nahm man in diesem Jahr bereits einen Punkt mit und gegen Kassel möchte man im besten Falle keine Punkte verschenken. „Alle Heimspiele gewinnen.“, lautet die Marschroute von Michal Janega.
Die Fakten und Zahlen verdeutlichen, dass in der Eishockey-Hessenliga weiterhin alles möglich ist und somit eine weitere, spannende Partie bevorsteht. Erstes Bully in der Eissporthalle Bitburg, am Sonntag um 19:00 Uhr.
EC Nordhorn (RLN)
Erstes Auswärtsspiel – gleich beim Meister / EC Nordhorn reist zum Hamburger SV
Saisonstart beim Eishockey Club Nordhorn e.V.: Der Aufsteiger startet am Sonntag, 22. Oktober mit seinem ersten Auswärtsspiel in die neue Saison. Gegner ist der Meister des letzten Jahres, der Hamburger SV.
Die Elbstädter haben einen starken Kader vorzuweisen, Top-Scorer war in der letzten Spielzeit Pascal Heitmann mit 48 Punkten, gefolgt von Marcel Schlode (35 Punkte). Beide Spieler sind auch in diesem Jahr wieder mit im Boot, Verstärkung kommt unter anderem vom Stadtrivalen, den Hamburg Crocodiles. Lukas Turek hat den deutschen Pass nicht bekommen und somit den Sprung in die Oberliga-Mannschaft knapp verpasst – nun verteidigt er beim HSV.
Zuletzt hat der Hamburger SV gegen den Adendorfer EC getestet und mit 3:10 verloren, dennoch können die Rautenträger deutlich mehr Eiszeit vorweisen – sowohl trainings- als auch spieltechnisch.
Nordhorns Trainer Heiko Niere hat mit seiner Mannschaft eine Woche auf eigenem Eis trainieren können. Fraglich ist krankheitsbedingt der Einsatz von Mikhail Berezhnoi und Micah Anderson.
Das Auswärtsspiel findet am Sonntag, 22. Oktober um 18:30 Uhr im Eisstadion in Stellingen statt.
Sande Jadehaie (VLN)
Spielabsage
Das Spiel gegen den Hamburger SV 1b muss leider abgesagt werden, weil die Hanseaten krankheitsbedingt keine spielfähige Mannschaft zusammenbekommen. Ob das Spiel neu angesetzt oder für den HSV als verloren gewertet wird, entscheidet sich in den nächsten Tagen.
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