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März 26
                    
März Duisburg
                      
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
  
Eisbären Berlin
(DEL)  Verteidiger Korbinian Geibel muss sich wegen einer Schulterverletzung einer Operation unterziehen und wird bis zum Saisonende ausfallen
  
Dresdner Eislöwen
(DEL)  Stürmer Rourke Chartier hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird in der aktuellen Spielzeit nicht mehr auflaufen können
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Der Ex-DEL-Verteidiger Nick Aichinger hat seinen Vertrag bei den Realstars verlängert. Der 25-Jährige, der vor zwei Jahren von den Kölner Haien zum ESV kam, brachte es in der letzten Saison in 22 Spielen auf 11 Tore und 12 Assists
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Nach Mannschaftskapitän Kilian Steinmann, den es wieder nach Süddeutschland zieht, stehen mit Torhüter Timon Bätge, sowie Verteidiger Nicolas Turnwald, der die Schlittschuhe an den Nagel hängen wird, zwei weitere Abgänge fest
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der ESC Haßfurt hat den Vertrag mit Heascoach Milan Mazanec verlängert und sorgt damit für Kontinuität an der Bande
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Die Steelers haben personell nochmal nachgelegt. Aus der Oberliga von den Heilbronner Falken kommt Stürmer Luis Ludin nach Bietigheim-Bissingen. Ausserdem wurde Nachwuchsspieler Philipp Nuss für die 1.Mannschaft lizenziert
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Kaum ist die Saison für die Stuttgart rebels beendet, beginnen bereits die Planungen für die kommende Saison. Gespräche mit den Spielern, die bleiben sollen, haben bereits stattgefunden. Sicher ist bereits der Verbleib von Stürmer Jannik Herm, sowie von Matt Pistilli, der auch als sportlicher Leiter agiert
  
Füchse Duisburg
(OLN)  Die Füchse haben den Kontrakt mit Stürmer Luis Üffing für die nächste Saison verlängert. Der 25-Jährige, der auch schon auf 2 Länderspiele zurückblicken kann, kam während der Saison aus der DEL von den Nürnberg Ice Tigers zum EVD und konnte in 27 Spielen 15 Tore erzielen und weitere 12 Treffer vorbereiten
  
Bayreuth Tigers
(OLS)  Nach dem Ausstieg von onesto gibt es offenbar Bestrebungen die Bayreuth Tigers dennoch weiter in der Oberliga zu halten. Zwar hat der Stammverein der GmbH-Übernahme bereits eine Absage erteilt, doch hat der Sponsoring-Beauftrage der Lorenz Röthlingshofer ein Konzept entwickelt, wie man weiterhin in der dritthöchsten deutschen Spielklasse antreten und den Standort langfristig sichern könnte
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Sonntag 22.Oktober 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest und Regionalliga West.


Deutscher Eishockey Bund  (DEB)
U16-Nationalmannschaft: Niederlage nach Verlängerung - Mayer: „Haben den Finnen alles abverlangt“ / Reichel trifft 46 Sekunden vor Ende zum Ausgleich
Die U16-Nationalmannschaft muss sich Finnland auch im zweiten Spiel knapp geschlagen geben und unterliegt dem Gastgeber in Vierumäki knapp mit 3:4 (0:1; 1:1; 2:1; 0:1) nach Verlängerung. Die dirtte und letzte Partie findet morgen um 10.00 Uhr statt.
Stefan Mayer und Norbert Weber, Trainerteam der U16-Nationalmannschaft: „Heute war die Balance zwischen Offensive und Defensive von Anfang an deutlich besser als gestern und wir konnten fast 60 Minuten lang auf Augenhöhe mitspielen. Letztlich hatten die Finnen etwas mehr vom Spiel, doch wir haben alles in die Waagschale geschmissen und defensiv deutlich weniger zugelassen als gestern. Außerdem hat unser Torhüter uns die Möglichkeit gegeben das Spiel offen zu halten, sodass wir offensiv immer wieder zu guten Torchancen gekommen sind. Durch eine grandiose Energieleistung und einen starken Teamzusammenhalt sind wir dann in die Over Time gekommen. Erst hier konnten die Finnen das Spiel dann zu ihren Gunsten entscheiden. Man kann wirklich stolz auf unsere Burschen sein, denn sie haben den Finnen an diesem Nachmittag alles abverlangt.“


Lausitzer Füchse Weißwasser  (DEL2)
Tickets für Weihnachtsspiele ab kommenden Dienstag - Füchse starten Verkauf der Heimspiel-Karten bis 12. Januar 2018
Die Lausitzer Füchse starten am kommenden Dienstag mit dem Verkauf der Eintrittskarten für die Heimspiele vom 17. November bis 12. Januar. Darunter fallen auch die Weihnachts-Heimspiele gegen Crimmitschau (26.Dezember) und Bietigheim (30.Dezember).
Der Verkauf beginnt am 24. Oktober ab 10 Uhr zeitgleich über alle Vertriebskanäle, inklusive Geschäftsstelle in der Straße der Kraftwerker 11.


Deggendorfer SC  (OLS)
DSC kehrt mit leeren Händen vom Bodensee heim
Auch das zweite Auswärtsspiel in Folge muss der Deggendorfer SC die 
Punkte abgeben. Am Freitagabend verlor die DSC-Truppe mit 5:2 in 
Lindau und steht nun gegen die Sonthofen Bulls am Sonntag bereits 
unter Zugzwang, um sich nach dem guten Saisonstart weiterhin eine gute 
Ausgangslage zu verschaffen.
Das Spiel begann mit viel Tempo. Der DSC konnte sich einige 
hochkarätige Chancen herausspielen, blieb dabei jedoch ohne das nötige 
Quäntchen Glück. Trotz einiger Gelegenheiten auch auf Lindauer Seite 
blieb es nach dem ersten Drittel beim 0:0. Im zweiten Abschnitt wurde 
die Partie dann etwas hektischer. Zahlreiche Stellungs- und 
Abspielfehler schlichen sich auf Deggendorfer Seite ein und einen 
dieser Fehler nutzten die Islanders eiskalt aus. In der 27. Minute 
setzte Florian Lüsch vor dem Tor energisch nach und überwand Daniel 
Filimonow, der an diesem Abend noch einmal den Vorzug vor dem leicht 
angeschlagenen Cody Brenner erhielt. Die Hausherren kamen in dieser 
Phase besser in die Partie und so eröffneten sich für die Deggendorfer 
die ein oder andere Kontermöglichkeit, aus denen man allerdings kein 
Kapital schlagen konnte. Und so kam es, wie es kommen musste. Kurz vor 
Ende des zweiten Drittels hatten die Islanders zu viel Freiraum im 
Deggendorfer Defensivdrittel und Simon Klingler erhöhte auf 2:0. Im 
letzten Abschnitt setzte der DSC dann zu einem wahren Sturmlauf an und 
wurde dafür tatsächlich belohnt. Zunächst traf Curtis Leinweber in der 
42. Minute, ehe Andrew Schembri in der 50. zum verdienten Ausgleich 
traf. In der Folgezeit hatte der Deggendorfer SC teils dicke Chancen 
auf die Führung auf dem Schläger, jedoch stand Henning Schroth im 
Lindauer Kasten ein ums andere Mal im Weg. Und dann, in einem der 
vielen Angriffsversuche, lief der DSC in einen Konter der Lindauer, 
den Jeff Smith eiskalt abschloss und für die erneute Hausherrenführung 
sorgte. Nach dem Schock verloren die Deggendorfer etwas den Faden und 
mussten kurze Zeit später auch noch das 4:2 hinnehmen. Am Ende 
versuchte Sicinski nochmal alles und brachte anstelle des Torhüters 
einen sechsten Feldspieler. Diese Maßnahme trug aber keine Früchte 
mehr und die Lindauer trafen noch einmal ins verwaiste DSC-Tor.
Die Chance auf Wiedergutmachung bietet sich dem DSC gleich morgen. 
Dann trifft das Team von Trainer John Sicinski auf die Bulls aus 
Sonthofen. Spielbeginn in Deggendorf ist um 18:30 Uhr.


Lindau Islanders  (OLS)
EV Lindau Islanders feiern den ersten Heimsieg
Endlich haben die EV Lindau Islanders ihre Fans mit einem Sieg belohnen können. In einem spektakulären Spiel bezwangen die Lindauer den Deggendorfer SC mit 5:2 (0:0, 2:0, 3:2) und feierten ihren zweiten Sieg in Folge.
Spätestens zwischen der 50. und der 52. Minute wurde den 650 Zuschauern in der Eissportarena Lindau klar, warum sich Islanders Coach Dustin Whitecotton für den Klassiker entschieden hatte, einen Torwart, der zu Null gespielt hat, nicht zu wechseln. Gerade hatten die Gäste aus einem 0:2 ein 2:2 gemacht und waren mächtig am Drücker, da zeigte Henning Schroth zwei Glanzparaden und verhinderte, dass das Spiel kippte. Mehr noch: Aus dem zweiten abgewehrten Schuss entwickelte sich ein Lindauer Konter, bei dem Andreas Farny zunächst die Scheibe in der neutralen Zone behaupten konnte, und dann Jeff Smith in Szene setzte, der den Querpass aufnahm und zur erneuten EVL- Führung einschoss.
In den Wochen zuvor wäre das Spiel wahrscheinlich gegen die Islanders gelaufen und gekippt. „Diesmal sind wir aber nicht zusammengebrochen. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft“, sagte Whitecotton, der auch einräumte, „dass wir in manchen Phasen auch etwas Glück gehabt haben.“
Dieses hatten sich die Islanders aber hart erarbeitet. Der Tabellendritte hatte in den ersten zehn Minuten der Partie zwar mehr vom Spiel, aber die Defensive der Gastgeber hielt den Niederbayern stand. In der Folge wurde den Zuschauern von beiden Seiten ein hochklassiges und temporeiches Oberliga- Spiel geboten, wozu auch die souveräne Spielleitung des Schiedsrichtergespanns um Michael Fendt erheblich beitrug.
Es dauerte bis zur 27. Minute, ehe einer der beiden guten Torhüter überwunden wurde. Nach einem Querpass von Jeff Smith scheiterte Florian Lüsch zunächst an DSC Daniel Filimonov, brachte die Scheibe aber im zweiten Nachschuss zum 1:0 im Tor unter. Lüsch war auch am zweiten Lindauer Tor entscheidend beteiligt, denn er bediente 59 Sekunden vor der zweiten Pause Simon Klingler, der aus halbrechter Position einen satten Handgelenkschuss via Innenpfosten im Gästetor unterbrachte.
„Leider haben wir dann den Start des zweiten Drittels komplett verschlafen“, sagte Dustin Whitecotton. „Hier hat man auch gesehen, dass wir weiter an unserer defensiven Koordination arbeiten müssen.“ Allerdings war auch etwas Pech dabei, denn bei einem Konter der Gäste traf Curtis Leinweber Lüschs Schlittschuh, von dem die Scheibe zum Anschlusstreffer ins Tor prallte (42.). Zehn Minuten vor Schluss war das Spiel dann wieder komplett offen, als Andrew Schembri einen Handgelenkschuss zum Ausgleich unhaltbar in den Winkel feuerte.
Nach den folgenden intensiven 130 Sekunden mit dem besseren Ende für die Islanders blieb die Partie allerdings spannend, bisweilen dramatisch. „Unsere Jungs haben einen großartigen Kampf abgeliefert“, sagte EVL- Vorsitzender Bernd Wucher. „Das war ein toller Teamerfolg.“
Bis drei Minuten vor Schluss stand die Partie auf des Messer Schneide, dann sorgte Tobi Fuchs mit einem sehenswerten Treffer für die Entscheidung. Nach Doppelpass mit Michael Mlynek zog Fuchs direkt ab und traf zum 4:2. Als Deggendorf noch einmal alles riskierte und den Torwart vom Eis nahm, eroberte Tim Brunnhuber die Scheibe und erzielte aus der Drehung von der eigenen blauen Linie aus sein erstes Oberliga- Tor für die EV Lindau Islanders. Die konnten stolz auf diesen 5:2 Sieg sein, den sie sich mit toller Einstellung eroberten. 


TEV Miesbach  (OLS)
TEV unterliegt den Löwen mit 3:5
Eine enge und spannende Partie sahen die knapp 700 Zuschauer gestern in Waldkraiburg. Der TEV trat ohne Deichstetter, Frank, Kimmel, Gaschke, Seiderer, Amann und Stumböck an und musste nach dem 1. Drittel auch noch auf Stefan Mechel verzichten, der über Schwindel klagte bzw ab der 25. Minute auch noch auf Sebastian Deml, der sich bei einem Check an der sich öffnenden Bandentüre verletzte und wohl länger ausfallen wird. Gut dass mit Michael Kristic zumindest 1 Spieler der Tölzer Löwen zur Verfügung stand. Der Start in die Partie verlief auch alles andere als vielversprechend. In Unterzahl kassierte der ansonsten stark haltende Anian Geratsdorfer mit dem ersten Schuss, den Wagner unhaltbar abgefälschte, das Gegentor. Dies konnte mit dem ersten Überzahlspiel des TEVs nach 5. Minuten durch einen Schuss von Lidl, den Stefano Rizzo abfälschte, egalisiert werden. In der 14. Minute erzielte  wiederum Wagner mit 2:1  die Führung für die Hausherren, nachdem die TEV-Abwehr nicht klären konnte. Insgesamt verdient, da insbesondere das Aufbauspiel des TEVs noch zu fehlerhaft war. Im 2. Drittel kämpfte sich das Team von Trainer Markus Wieland dann richtiggehend in die Partie. Nachdem nur noch 4 Verteidiger und 8 Stürmer zur Verfügung standen, wurde einfacher gespielt und man ging durch Tore von Stemke in Überzahl und einem souverän verwandelten Penalty von Hall mit 3:2 in Führung. Diese war verdient, wenn auch die Löwen zB durch einen Penalty, den Geratsdorfer abwehren konnte auch ihre Chancen hatten. So konnte bis zur 52. Spielminute der Vorsprung gehalten werden, obwohl eine zweifelhafte Hinausstellungen zu einem 3:5 Unterzahl führte. Das 3:3 fiel, als ein Bully in Verteidigungsdrittel zur Mitte verloren ging und Neil trotz 2 Miesbacher Gegenspielern ungehindert einschießen konnte. „ Für mich der Knackpunkt des Spiels,“ berichtet der enttäuschte Markus Wieland. Kurz darauf erhielt Fissekis eine unnötige Strafzeit, die sich Wagner mit seinem 4. Treffer nicht entgehen ließ. Mit intakter Moral und Kampfgeist erarbeitete sich auch der TEV immer wieder gute Einschussmöglichkeiten und hätte das Spiel mehrfach entscheiden können. Insbesondere bei einer schönen Einzelaktion von Stefano Rizzo, als der trudelnde Puck Zentimeter vor der Torlinie liegen blieb. Als dann in der 54. Minute Kristic nach einem harmlosen Zweikampf eine Strafe bekam und im selben Moment eine Bankstrafe wg Reklamierens ausgesprochen wurde, weil Coach und Spieler nach angezeigter Strafe zu wild auf der Bank gestikulierten, erhielt Markus Wieland noch eine Spieldauerstrafe. Diskussionen nach jeder Entscheidung durch den Kapitän der Waldkraiburger und ein enthusiastisches Publikum das mehrmals ihren Zorn kundtat, hatten den bis dahin ausgewogen agierenden Schiedsrichter wohl verunsichert, nachdem auch neutrale Zuschauer die Entscheidungen im letzten Drittel nicht nachvollziehen konnten. Bitter für den TEV, der ein gutes Spiel zeigte und sich um den Lohn seiner Mühen beraubt fühlte.


Eisbären Regensburg  (OLS)
Eisbären vor Pflichtaufgabe gegen Waldkraiburg
Wenn am heutigen Sonntagabend um 18:00 Uhr in der Donau-Arena die Eisbären Regensburg auf den Tabellenvorletzten Waldkraiburg treffen, sind die Rollen von Anfang an klar verteilt und die Eisbären in der Favoritenstellung. Die Domstädter wollen nach der ärgerlichen Niederlage vom Freitag gegen Tabellenführer Rosenheim, bei der Punkte zum Greifen nah waren, wieder drei Zähler auf das Habenkonto bringen. 
Für diese Aufgabe steht Coach Peppi Heiß bis auf Leopold Tausch sein gesamter Kader zur Verfügung. Im Tor wird auch heute vorrausichtlich wieder Peter Holmgren den Vorzug vor Jakub Urbisch erhalten.
Die Gäste, die am Freitag ihren zweiten Saisonsieg (zweimal gegen Schlusslicht Miesbach) einfahren konnten, werden alles daran setzen auch in Regensburg zu punkten, um wieder in den Kampf um die Playoff-Ränge eingreifen zu können. Hierfür kann Gästetrainer Sergej Hatkevitch die Löwen in Bestbesetzung aufs Eis schicken. 
Das erste Aufeinandertreffen beider Teams konnten die Eisbären mit 7:3 in Waldkraiburg für sich entscheiden. 
Tickets für die Begegnung gegen die Oberbayern gibt es online unter www.reservix.de oder an der Abendkasse, welche um 16:30 Uhr ihre Pforten öffnet. Der Einlass ins Stadion erfolgt ebenfalls um 16:30 Uhr. 


Buchloe Pirates  (BYL)
Knappe Buchloer Niederlage im Ostallgäu-Derby / ESVB verliert in Füssen 1:3 - Max Dropmann mit Kieferbruch ins Krankenhaus
In einer spannenden Bayernliga Begegnung unterlagen die Pirates des ESV Buchloe am Freitagabend am Kobelhang dem EV Füssen mit 1:3 (1:1, 0:1, 0:1). Schwerwiegender als die Niederlage wiegt aber der Ausfall von Verteidiger Max Dropmann, der in der sechsten Spielminute den Puck ins Gesicht bekam und mit Verdacht auf Kieferbruch ins Krankenhaus gefahren werden musste.
Dabei begann die Begegnung für die Freibeuter mit zwei Chancen in der ersten Spielminute sehr gut und die Spieluhr zeigte beim frühen Führungstor des ESV von Alexander Krafczyk, der eine Vorlage von Martin Zahora verwertete, gerade erst 3:05. Der EV Füssen war aber keineswegs geschockt und kombinierte mit vier Reihen weiter und hielt das Tempo hoch. Ab der sechsten Minute mussten die Buchloer dann auf Leistungsträger Max Dropmann verzichten, der durch einen Querpass den Puck seitlich am Kiefer abbekommen hatte und dadurch vermutlich einen Kieferbruch erlitt. Im weiteren Spielverlauf erspielten sich beide Mannschaften Chancen fast im Minutentakt, doch genau wie Andreas Jorde im Tor des EV Füssen mit Paraden glänzte, fanden die Stürmer des EVF auch ihren Meister in Daniel Blankenburg. Das erste Unterzahlspiel verteidigten die Freibeuter mit vollem Einsatz. Wieder komplett dauerte es dann aber nur eine Zeigerumdrehung, ehe der Gastgeber einen schön ausgeführten Konter durch Marvin Schmid zum Ausgleich abschloss (17). Mauro Seider hätte anschließend sogar für die Füssener Führung sorgen können, doch wieder zeichnete sich Daniel Blankenburg als Sieger aus und so ging es mit dem 1:1 zum ersten Pausentee.
Auch das zweite Drittel ging mit viel Tempo los, doch weder Ron Newhook noch Christoph Heckelsmüller konnten ihre aussichtsreichen Chancen zur Führung verwerten (22). Anschließend legten beide Teams mehr Wert auf eine kompaktere Spielweise. In der 27. Spielminute zeigte Daniel Blankenburg wieder sein ganzes Können, als er vor Marc Besl einen Rückstand verhinderte. Ein weiteres Unterzahlspiel in einer sehr fair geführten Partie mit insgesamt nur fünf Strafzeiten überstand der ESV Buchloe schadlos. Wieder komplett scheiterten dann Markus Vaitl, Alexander Krafczyk und auch David Vycichlo an Alexander Jorde. Nach der Drangphase der Pirates war es der gut aufgelegte Veit Holzmann auf Füssener Seite, der eine Vorlage von Andre Bühler in den Winkel zum 1:2 einnetzte (40).  Zwei Sekunden vor der Pausensirene war es Martin Zahora der eine Bogenlampe am Pfosten nicht über die Linie zum Ausgleich drücken konnte.
Ins letzte Drittel startete die Piraten zwar in Überzahl, doch nach und nach zollten die mit vier Spielern weniger angereisten Buchloer dem hohen Tempo Tribut. Ein Schuss von Veit Holzmann fälschte Kevin Steiner unhaltbar für Daniel Blankenburg zum 1:3 ab. (45). Nach einer weiteren Parade von Daniel Bankenburg nahm Trainer Topias Dollhofer, um die Mannschaft noch mal zu motivieren, eine Auszeit. Diese zeigte Wirkung, doch wieder fanden Markus Vaitl, Alexander Krafczyk und Max Hofer, der angespielt von Simon Beslic alleine auf Andreas Jorde zulief, keine Mittel um den Keeper zu überwinden. Ein wenig Hoffnung hatten die mitgereisten Buchloer Fans als die Hausherren nochmals in Unterzahl spielen musste. Doch weder dort noch durch die Herausnahme von Torhüter Daniel Blankenburg in der letzten Spielminute gelangen den Freibeuter noch einmal Zählbares, sodass es beim 1:3 Endstand blieb.
Verfasser: Marcel Peter


EV Moosburg  (BYL)
3:7 gegen Dorfen - stark angefangen, aber noch stärker nachgelassen
Der EVM wartet weiter auf den ersten Heimsieg der Saison: Mit dem ESC Dorfen konnten die Dreirosenstädter am Freitagabend nur ein Drittel lang mithalten. Am Ende hieß es 3:7 (1:1, 0:4, 2:2). Eine frühe Spieldauer-Disziplinarstrafe hatte die Startschew-Schützlinge anscheinend komplett aus dem Konzept gebracht.
Torreich, unberechenbar, unterhaltsam - und vor allem: meist auf Augenhöhe. Wenn sich Moosburg und Dorfen in den vergangenen Jahren gegenüberstanden, war für die Zuschauer eigentlich immer was geboten. In dieser Tradition verlief auch der erste Abschnitt: Die Partie wogte hin und her, Torszenen auf beiden Seiten gab es en masse. Die favorisierten Gäste brauchten jedenfalls ein Powerplay, um nach knapp einer Viertelstunde in Führung zu gehen. Doch der EVM blieb dran, fightete und kam in Person von Patrice Dlugos kurze vor der Pausensirene zum mehr als verdienten Ausgleich. Nur 13 Sekunden danach leistete sich EVM-Stürmer Daniel Schander allerdings einen Bandencheck gegen den Ex-Moosburger Christian Göttlicher, den der Referee mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe ahndete. Diese Aktion war so etwas wie der Partybreak aus grün-gelber Sicht.
Auch wenn man zu Beginn des zweiten Abschnitts tapfer verteidigte und in der fünfminütigen Unterzahl nur einen Treffer hinnehmen musste, fanden die Gastgeber nicht mehr zurück ins Spiel. Dorfen nutzte in der Folge jeden einzelnen Fehler der Moosburger gnadenlos aus und zog auf 5:1 davon.
Daran änderte sich auch im Schlussdrittel nichts. Obwohl die Unparteiischen nun erst gemerkt zu haben schienen, dass auch für ESC-Spieler eine Strafbank bereit steht, konnte der EVM aus den sich nun immer öfter ergebenden numerischen Überlegenheiten kein Kapital schlagen. Im Gegenteil: Bei eigener 5:3-Überzahl enteilte ihnen gar Doppeltorschütze Trevor Hills - Penalty. Den allerdings konnte Thomas Hingel entschärfen. Doch mit zwei weiteren Toren sorgten die Eispiraten in aller Ruhe für die endgültige Entscheidung. Moosburg hingegen wirkte bei seinen Offensivbemühungen viel zu überhastet, verlor immer wieder die Scheibe und offenbarte in der Abwehr bedenkliche Lücken. Immerhin das Ergebnis noch freundlicher gestalten konnten in den beiden Schlussminuten David Michel und Daniel Möhle. Am ungefährdeten Sieg der Gäste änderte dieser Doppelpack freilich nichts mehr.


Pfaffenhofen Ice Hogs  (BYL)
Knappe Niederlage in Schongau / IceHogs unterliegen in umkämpftem  Spiel mit 2:3 – Michael Pfab mit Fingerbruch
Knapp mit 2:3 (0:1; 2:1; 0:1) musste sich der EC Pfaffenhofen am Freitag bei der EA Schongau geschlagen geben. Fast noch bitterer für die IceHogs als die unglückliche Niederlage ist die Verletzung von Michael Pfab, der sich einen Fingerbruch zugezogen hat. Damit fehlt dem ohnehin schon kleinen Kader ein weiterer Stammspieler für längere Zeit. Gerade drei Blöcke, inklusive Jugendspieler Nich Csirmaz, konnte das Trainergespann Kurnosow/Tomasik für die Partie in Schongau aufbieten, doch die traten die Reise nach dem Erfolg in Moosburg durchaus optimistisch an und die ersten Spielminuten schienen diese Zuversicht auch zu bestätigen. Die IceHogs übernahmen sofort die Initiative und kamen bereits in der Anfangsphase zu einigen guten Möglichkeiten. Der Treffer fiel jedoch auf der Gegenseite. Ein laut Gregor Tomasik „dummer Wechselfehler“ wurde von Schongaus lettischem Torjäger Vitalijs Hvorostinins gnadenlos bestraft. In der Folgezeit lieferten sich beide Mannschaften, fast wie erwartet, einen offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, doch sowohl Phlipp Hähl als auch sein Schongauer Torhüterkollege Niklas Marschall  zeigten sich stets auf dem Posten, so dass es mit der knappen Führung der Gastgeber erstmals in die Pause ging. Aus dieser kamen die IceHogs „wie die Feuerwehr“, so Gregor Tomasik, mit dem festen Willen, die Partie zu drehen und schon nach 49 Sekunden gelang Robert Neubauer bei einer angezeigten Strafe gegen Schongau der Ausgleich. Die Hausherren hatten jetzt sichtlich Probleme, sich aus der Umklammerung der Gäste zu befreien, die mächtig auf das Tempo drückten und die nächste Strafzeit der Gastgeber durch Mike Chemello zur Führung nutzten. Danach wurde die Partie wieder offener und nachdem die Pfaffenhofener die große Chance zum 3:1 vergeben hatten, traf Marius Klein kurz vor der zweiten Pause  zum 2:2. Die Vorarbeit dazu hatte Milan Kopecky geleistet, den die EAS kurzfristig zurückgeholt hatte und der jetzt die zweite Ausländerstelle besetzt. Auch im Schlussabschnitt lieferten sich beide Mannschaften nach wie vor ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich kein Team zunächst einen entscheidenden Vorteil erarbeiten konnte. Bis zur 51. Minute, dann musste ECP-Stürmer Steven Maier auf die Strafbank. Die Unterzahl  schien schon fast überstanden, als Hvorostinins wenige Sekunden vor Ablauf der Strafe doch noch zum Führungstreffer traf. Die verbleibenden Minuten versuchten die Gäste noch einmal alles, doch geschickt verteidigende Gastgeber und wohl auch schwindende Kräfte des dezimierten ECP-Kaders verhinderten letztendlich einen durchaus möglichen und auch verdienten Punktgewinn. „Das war ein Spiel zweier absolut gleichwertiger Mannschaften, in dem der Glücklichere gewonnen hat,“ zog Schongaus Trainer und früherer ECP-Torjäger Roman Mucha ein Fazit, dem Gregor Tomasik und Dimitri Kurnosow nur beipflichten konnten. 


Forst Nature Boyz  (BLL)
Grippe schwächt Nature Boyz - Niederlage gegen EV Bad Wörishofen
Schon die Vorzeichen standen nicht gut, wußten die Verantwortlichen des SC Forst vom Fehlen einiger wichtiger Spieler aufgrund von Krankheit, Verletzung und Beruf. So verwundert es nicht, dass die Mannen um Trainer Josef Bachmeier mit 2:5 (0:3, 0:2, 2:0) ihren Gästen vom EV Bad Wörishofen am Freitag Abend unterlegen waren.
Neben den bereits bekannten Ausfällen gesellten sich kurzfristig auch noch die Verteidiger Ron Zinner und Christoph Barnsteiner, wegen Grippe. Einige Akteure liefen ebenfalls verschnupft auf. Das Trainergespann war also gefordert, die Sturmreihen wieder einmal umzustellen. Die Mannschaft wirkte im ersten Drittel deshalb sehr verunsichert. Die Verständigungsprobleme traten offensichtlich zu Tage. So war es nicht verwunderlich, dass der starke Christopher Sievers im Tor einiges zu tun bekam. Machtlos war er beim 0:1 in der 8. Spielminute durch Peter Brückner, der eine schnell vorgetragene Kombination vorausging. In der 11. Spielminute wurde Sievers von einem stammen Schuß von der Blauen zur 0:2- Führung durch Dominic Weis überrascht. Vorher hatten sich auch die Gastgeber einige Chancen erspielt, doch Ercan Kumru im Tor der Wölfe hatte etwas dagegen, hinter sich greifen zu müssen. Auch nach dem 0:2 ergaben sich noch Möglichkeiten für die Gastgeber, leider waren sie in ihren Aktionen etwas glücklos. Die Folge war der 0:3-Rückstand in der 16. Spielminute, wieder wurde die Abwehr der Einheimischen vom pfeilschnellen Michal Telesz ausgespielt.
Im Mittelabschnitt mühten sich die Nature Boyz, das Ergebnis in ihre Richtung zu lenken, der Rückstand lähmte jedoch einige Aktionen. Großes Pech dann, als die Angriffsbemühungen mit einem Pfostenknaller nicht belohnt wurden. Im Eifer des Gefechts wurde die Abwehrarbeit vernachlässigt. Nutznießer war der Ex-Forster Philipp Birk, der allein vor Sievers stand und in der 29. Minute auf 0:4 erhöhte. Als dann in der 33. Minute Andreas Walther auf 0:5 stellte, bahnte sich wieder eine hohe Niederlage an.
Die Gastgeber wollten es aber im Schlußabschnitt nochmal wissen und gingen jetzt viel engagierter zu Werke. In der 43. Spielminute klappte es endlich mit dem 1. Jubel für die Fans und Mannschaft der Nature Boyz. Michael Krönauer zog ab, den vom Pfosten abspringenden Puck verwandelte Bastian Grundner zum 1:5. Die Chancen häuften sich jetzt wieder, dazu ein unsicherer Marius Münch im Tor der Wölfe, der im letzten Drittel eingewechselt wurde.  Dieser hatte oftmals das Glück auf seiner Seite, ganz besonders, als die Scheibe nach einem Knaller an den Innenpfosten den Weg vor das Tor suchte. Es hätte nochmals richtig spannend werden können. Den letzten Treffer des Abends zum 2:5-Endstand war wieder dem agilen Bastian Grundner vorbehalten, der die Scheibe auf Vorlage von Martin Burger ins Netz schlenzte.
Trainer Josef Bachmeier war nach dem Spiel zwar vom Ergebnis her enttäuscht, stellte der Mannschaft aber ein gutes Zeugnis aus. Die Burschen haben die Köpfe trotz des klaren Rückstandes nicht hängen lassen und versuchten, besonders im letzten Drittel , das Spiel noch zu ihren Gunsten zu drehen.


Eisbären Heilbronn  (RLSW)
6:2 bei den Mad Dogs - vier Eisbären-Tore im Schlussdrittel
Mit einem 6:2 (0:0, 2:2, 4:0)-Sieg bei den Mad Dogs Mannheim sind die Eisbären Heilbronn in der Regionalliga Südwest in die Erfolgsspur zurückgekehrt.
Von Beginn übernahm der Vizemeister gegen den Aufsteiger das Kommando, traf aber auf einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner, der um jeden Preis sein Tor verteidigte - mit Erfolg, denn das erste Drittel brachte auf beiden Seiten nichts Zählbares.
Nach 26 Minuten brach dann endlich Benjamin Brozicek den Bann, als er auf Zuspiel von Stefano Rupp das 0:1 erzielte. Der knappe Vorsprung hielt dann bis zur 37. Minute, als Marcel Jandura in Überzahl den Ausgleich machte. Nachdem eine Minute später Mirco Majewski aus heiterem Himmel auch noch das 2:1 für die verrückten Hunde aus der Quadratestadt erzielte, fühlte man sich auf Seiten der Eisbären an das 2:7 gegen Bietigheim erinnert. 46 Sekunden vor der Pause gelang Claudio Schreyer dann aber doch noch der verdiente Ausgleich zum 2:2.
Das Schlussdrittel brachte dann aber doch noch die Entscheidung zu Gunsten der Eisbären, bei denen zum ersten Mal wieder Verteidiger Arno Metz von der Partie war, der nach der Saison 2015/16 eigentlich seine Schlittschuhe an den Nagel gehängt hatte. Dem Team von Trainer Sascha Bernhardt genügten zwischen der 42. und 47. Minute fünf Zeigerumdrehungen, um mit drei Treffern den Sieg sicherzustellen. Stefan Schrimpf, Stefano Rupp und Daniel Steinke machten aus dem 2:2 ein 2:5. Den Schlusspunkt zum 2:6 setzte Benjamin Brozicek mit seinem zweiten Treffer zum 2:6.
"Eigentlich war das heute eine einseitige Partie mit einem Spiel auf ein Tor, doch sind wir uns oft selbst im Weg gestanden", meinte Sascha Bernhardt nach dem Ende der Begegnung. "Und plötzlich lagen wir dann 1:2 zurück, das hat uns für eine Weile ziemlich aus dem Tritt gebracht. Im letzten Drittel haben wir dann aber gottseidank die Tore noch gemacht."
Am kommenden Wochenende geht es für die Eisbären gleich mit zwei Spielen gegen Gegner weiter, die bisher hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben sind und deshalb umso gefährlicher sind. Am Freitag gastiert in der Neuauflage des Finales der letzten beiden Jahre der Meister Zweibrücken Hornets in der Kolbenschmidt Arena (20 Uhr), ehe es am Sonntag (19 Uhr) zu den Eisbären Eppelheim geht.


Diez-Limburg Rockets  (RLW)
Rockets verspielen Heimsieg gegen Herford
Am Ende war es pure Psychologie. Ein Paradebeispiel dafür, wie das Momentum ein Spiel drehen kann. Wie plötzlich Beine schwer werden, Abläufe nicht mehr funktionieren. Dieses Ergebnis machte eigentlich gar keinen Sinn, aber es stand am Ende tatsächlich so auf der Anzeigentafel: EG Diez-Limburg 6, Ice Dragons Herford 7. Und all das nach Penaltyschießen. Und nach einer zwischenzeitlichen 6:3-Führung der Rockets. Dass diese Niederlage unnötig war, steht außer Frage. Der Respekt gebührt jedoch einem Gegner, der sich nie aufgegeben hat und am Ende ein eigentlich schon verlorenes Spiel noch gedreht hat.
40 Minuten lang phasenweise Eishockey mit Szenenapplaus, mit fein herausgespielten Toren, mit sehenswerten Kombinationen - die Rockets spielten die Gäste aus Herford schön her und machten in feiner Regelmäßigkeit die Treffer. Allen voran marschierte besonders im ersten Drittel der neuformierte zweite Sturm mit Neuzugang Florian Böhm, Pierre Wex und Julian Grund. Böhm bereitete die ersten drei Treffer vor, vollendet wurden sie von Pierre Wex (4., 8.) und Julian Grund (18.). Dass Herford zwischenzeitlich durch R.J. Reed zum 1:2 ausgeglichen hatte war nicht mehr als ein Schönheitsfehler.
Die Gäste wirkten auch im zweiten Drittel phasenweise hilflos gegen das Offensiv-Bollwerk der Gastgeber. Die häufigste Körperbewegung bei den Ice Dragons war ein ungläubig wirkendes Kopfschütteln. Natürlich fehlten bei den Gäste unter anderem Leistungsträger Jan-Niklas Linnenbrügger und Gleb Berezovskij, aber auch die Rockets waren dezimiert: Konstantin Firsanov, Roman Löwing, Dominik Kail - sie alle standen nicht zur Verfügung.
Hatten in den ersten 20 Minuten noch Böhm, Wex und Grund die offensiven Akzente gesetzt, übernahmen nun Joey Davies, Matt Fischer und Marius Majer das Toreschießen: Ein Doppelpack von Davies (21., 29.) und der Treffer von Fischer (31.) schraubten das eigene Torekonto auf sechs in die Höhe. Und das gegen den starken Halbfinalisten aus dem Vorjahr - das konnte sich wahrlich sehen lassen. Wären da nicht diese ärgerlichen Schönheitsfehler gewesen, die R.J. Reed zum zwischenzeitlichen 2:3 (21.) und 3:5 (30.) nutzte.
Was dann folgte bleibt auch am Tag danach nur schwer zu erklären. Mit einem 6:3 im Rücken hatte mancher Akteur das Duell mit den Ice Dragons wohl schon als Heimsieg verbucht, war mit den Gedanken vielleicht schon beim Spiel in Hamm. Gänzlich verloren ging der Faden dann aber nach dem 4:6 durch Killian Hutt in Minute 47. „Wenig später trifft Joey Davies nur die Latte“, sagt EGDL-Trainer Arno Lörsch. „Machen wir da das siebte Tor, ist das Thema ganz sicher durch.“ Weil dieser Treffer aber nicht fällt, ist Treffer Nummer vier endgültig nicht mehr nur ein Schönheitsfehler, sondern der Wendepunkt im Spiel.
Natürlich spielt es den Gästen danach in die Karten, dass die Rockets in kürzester Zeit drei Zwei-Minuten-Strafen bekommen, über die man allesamt mit dem Unparteiischen diskutieren kann. Herford macht in doppelter Überzahl das 5:6 durch Reed (50.) und trifft in einfacher Überzahl durch Hutt zum Ausgleich (51.). Dass der Schiedsrichter in dieser Phase das Spiel der EGDL aus den Händen reißt, würde den tatsächlichen Gründen aber nicht gerecht werden. Leistet man sich vorher nicht vier „Schönheitsfehler“, die zu vier Gegentoren führen, dann kann man auch mit diesen Treffern in Unterzahl durchaus leben.
Am Ende eines langen Abends ist es die größte Leistung der Gastgeber, überhaupt einen Punkt mitzunehmen aus einem im letzten Drittel völlig zerfahrenen Spiel - geprägt von individuellen Fehlern in der Defensive und überhasteten Einzelaktionen in der Offensive. Herford hat zwei Großchancen, noch in der regulären Spielzeit die Partie zu gewinnen, übersteht in der Verlängerung zwei Unterzahlsituationen und belohnt sich mit dem Sieg im Penaltyschießen für eine außergewöhnliche Moral und eine bemerkenswerte Energieleistung.
„Ich möchte nicht den Kamm über das gesamte Team scheren“, sagte Arno Lörsch nach dem Verlust von zwei sicher geglaubten Punkten. „Ich habe in der zweiten Pause gesagt, dass wir ruhig weiterspielen müssen. Nicht hektisch werden. Nicht zu sicher fühlen. Diszipliniert sein. Das Ding ist noch nicht gewonnen. Stattdessen haben wir in einzelnen Situationen Disziplin vermissen lassen, haben schlechte Zweikämpfe geführt und zu wenige Scheiben auf das gegnerische Tor gebracht. Das darf uns nicht passieren und darüber werden wir auch noch sehr intensiv sprechen. Am Ende waren es viele Einzelfaktoren, die dazu geführt haben, dass wir dieses Spiel noch aus der Hand gegeben haben.“


Dinslaken Kobras  (RLW)
Ernüchterung pur
Als Spielberichterstatter freut man sich, wenn man über ein tolles Spiel seiner Mannschaft berichten darf und schießt vielleicht im Eifer des Gefechtes schon einmal übers Ziel hinaus. Man versucht bei Spielen, in dem das Team bis zum Umfallen gekämpft und sich dennoch dem übermächtigen Gegner geschlagen geben musste, dem Leser zu vermitteln, dass es sich trotz einer Niederlage lohnt, sich ein Spiel dieser Mannschaft anzuschauen und es gibt Spiele wie gestern, in denen sportliche Einzelheiten zur Nebensache werden.
Die Voraussetzungen für die Dinslakener Kobras, sich vom letzten Tabellenplatz zu entfernen, waren nicht schlecht. Trat man doch beim Neusser e.V. an, der seinerseits selbst mit einem schwachen Start zu kämpfen hatten und mit nur 2 Punkten aus den ersten 5 Spielen nur unwesentlich besser in der Tabelle beheimatet waren.
Wer das Heimspiel der Giftschlangen gegen Diez-Limburg gesehen hatte, fuhr voller Vorfreude und Erwartungen auf diese Partie in die Eishalle am Südpark nach Neuss.
Doch nach dem Spiel sah man in den meisten Gesichtern der Dinslakener Fans hauptsächlich Frustration und blankes Entsetzen.
Was war passiert ? In Zahlen ausgedrückt hatten die Kobras die Begegnung mit 3:8 (1:2; 1:2; 1:4) verloren. Doch es war nicht die Enttäuschung der Fans über das Ergebnis, sondern vielmehr die Art und Weise, wie es entstanden war.
Dass man beim Vergleich des Tabellenvorletzten gegen den Tabellenletzten kein Eishockey – Schmankerl erwarten darf, war auch den Kobra-Fans im Vorfeld bewusst. Doch die Art und Weise, wie man sich seitens der Dinslakener in sein Schicksal ergab, versetzte selbst die eingefleischtesten Fans in einen Schockzustand.
Nahezu dieselbe Mannschaft, die in der 2. Hälfte der letzten Saison ihre Fans zu begeistern wusste und die auch jetzt auf einem guten Weg schien, an diese Leistungen anknüpfen zu wollen, ließ gestern Abend jegliche mannschaftliche Geschlossenheit und Einsatzbereitschaft vermissen. Wer  weiß, dass die Kobras zu 90% von ihrer kämpferischen Einstellung leben, da sich ihr spielerisches Potenzial derzeit arg in Grenzen hält und dann an einem Abend, an dem man den letzten Tabellenplatz gegen ein durchaus schlagbares Team hätte verlassen können, ihre wichtigste Tugend zuhause gelassen hat, der kann vielleicht in Ansätzen ermessen, wie es in den Köpfen der mitgereisten Fans zugegangen ist.
Im Gegenteil: Viele kontraproduktive Aktionen machten eine erfolgreiche Aufholjagd schon in Ansätzen zunichte. Ein gutes Beispiel dafür war die Situation, als es die Gäste nach 10 Sekunden eigener Überzahl schafften, in einer einzigen Spielszene gleich 2 Spieler an die Strafbank zu verlieren, so dass nach 10 Sekunden Überzahl eine Unterzahl folgte. Überflüssig zu erwähnen, dass die Neusser ihre Überzahl in einen Treffer ummünzten.
Apropos Strafzeiten: Dies scheint sich in dieser Saison zu einem Problem auszuwachsen, denn erneut standen 22 Strafminuten am Ende auf dem Spielberichtsbogen. Klar, die Tatsache, dass auch der NEV von 24 Strafminuten betroffen war, deutet auf eine enge Regelauslegung des Unparteiischen hin. Dennoch scheint man derzeit nicht in der Lage zu sein, diese Undiszipliniertheiten zumindest bei wichtigen Spielen eindämmen zu können.
Auch ging zu keinem Zeitpunkt ein spürbarer Ruck durch die Mannschaft. Der unbedingte Wille, diese Partie noch einmal zu drehen, wurde schmerzlich vermisst. Nahezu alle Spieler blieben weit unter ihrer Normalform. Fast jeder Neusser Spieler war läuferisch und gedanklich schneller als sein Gegenüber.
Dies alles soll die Leistung der Neusser in keinster Weise schmälern. Sie hatten die Partie auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Allerdings reichte an diesem Abend bereits einfachstes Eishockeyhandwerk aus, um die Gäste vor eine unlösbare Aufgabe zu stellen.
Zwar sind in dieser Spielzeit in der Hauptrunde noch 26 Begegnungen für die Giftschlangen zu absolvieren, doch sollte nicht bald eine erhebliche Leistungssteigerung zu sehen sein, wird die rote Laterne schnell zum Abstiegsgespenst mutieren.


Ratinger Ice Aliens  (RLW)
Aliens tun sich schwer gegen Lauterbacher Rumpfkader
Vor dem Spiel schien der Sieger bei einigen schon festzustehen. Während Aliens Trainer Alex Jacobs lediglich auf Captain Dennis Fischbuch und die beiden Verteidiger Dennis Appelhans und Lucas Becker verzichten musste, reisten die Luchse grade einmal mit 12 Feldspielern und zwei Torhütern an.
Also ziemlich ungünstige Voraussetzungen, um beim Tabellenführer bestehen zu können.
Schon nach fünf Minuten konnte Tim Brazda auf Vorlage seines Bruders Tobias und Benny Hanke das 1:0 erzielen, und viele dachten wohl es geht jetzt über 60 Minuten munter so weiter. Doch anstatt nachzulegen und mit einem 2-oder gar 3:0 früh alles klar zu machen fingen unsere Aliens an, unkonzentriert zu werden und brachten so die Luchse wieder ins Spiel. Die Konsequenz war das zu diesem Zeitpunkt mehr als verdiente 1:1 durch Michal Ziska in der 17. Spielminute. Getreu dem Motto: "Ein gutes Team spielt nur so gut wie es muss", gaben unsere Aliens auf einmal wieder Vollgas und gingen schon 94 Sekunden nach dem Ausgleich durch Thomas Dreischer wieder in Führung.
Auch im zweiten Drittel waren unsere Aliens zwar die spielerisch bessere Mannschaft, doch irgendwie fehlte der letzte Biss und die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Beide Teams neutralisierten sich weitgehend und lange Zeit sahen die Zuschauer nur viel Kampf und Krampf. Erst in der 32. Minute konnte Marvin Moch auf 3:1 erhöhen, doch als viele dachten, jetzt brechen die Luchse ein, hörten unsere Aliens auf einmal wieder auf, Eishockey zu spielen. Man lud die Luchse zu Torchancen ein, und als alle wohl mit dem Kopf schon in der Kabine waren schlug dann Daniel Knieling ganze sieben Sekunden vor dem Ende des Drittels zu. Plötzlich nur noch 3:2, und alles war wieder offen.
Dieser Anschlusstreffer setzte bei den Luchsen im letzten Drittel alle Kräfte frei, Lauterbach fand "über den Kampf ins Spiel".  Der verdiente Ausgleich war die Folge (43.Spielminute) und ganze zehn Minuten später gab es dann sogar die Quittung für ausgelassene Großchancen und Unkonzentriertheiten. Lauterbachs Ruben Weitzer konnte zum 3:4 einnetzen. Das Spiel war gedreht, unsere Aliens kurz geschockt. Keiner hatte damit gerechnet dass die Luchse drei Treffer in Folge erzielen würden.
Dass die Moral bei den Aliens großartig ist zeigte einmal mehr die tolle Aufholjagd in den letzten sechs Minuten. In der 54.Minute zog Thomas Dreischer einfach mal von der blauen Linie ab, dem Torhüter war die Sicht verdeckt und schon war der Ausgleich wieder hergestellt.  Unsere Aliens wollten aber noch mehr, und auf einmal gelangen auch wieder schöne Spielzüge und Angriffe.
Die seit Wochen überragende Brazda-Brazda-Hanke Reihe sorgte dann für den Siegtreffer. Tim Brazda sah die Lücke für den völlig frei stehenden Benny Hanke, dieser zog mit einem satten Handgelenkschuss einfach mal ab, drin das Ding, 5:4.
Das war gleichzeitig die Entscheidung in einem nicht immer hochklassigen, aber stets umkämpften Spiel.


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Sonntag 22.Oktober 2017
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