IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Dienstag 24.Oktober 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Nord.
Red Bull München (DEL)
AEE Technology neuer Business-Partner des EHC Red Bull München
AEE Technology Inc., eines der weltweit führenden Unternehmen in der Kamera- und Drohnentechnik, ist neuer Business-Partner des EHC Red Bull München. Die Partnerschaft ist zunächst auf ein Jahr festgelegt und beinhaltet den Einsatz von AEE's Body- und Action-Cams, die die Fanbindung sowie die mediale Darstellung des Champions-League-Teilnehmers optimiert.
„Unser Unternehmen, der EHC Red Bull München und Eishockey haben sich überschneidende Fanlager. Daher ist es sinnvoll, mit dem Spitzenteam in Deutschland zusammenzuarbeiten“, sagt Mike Kahn, CMO von AEE Technology. „Darüber hinaus teilen wir gemeinsame Attribute wie Begeisterung, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit. Wir freuen uns, dass die AEE-Cams in dieser Saison bei den Red Bulls im Einsatz sind und die Action auf und neben dem Eis einfangen."
„Ich freue mich, unser Partner-Portfolio mit einem innovativen Technologierunternehmen erweitern zu können. Unser Klub und AEE Technology teilen die Leidenschaft für Höchstleistungen und Qualität. Dass unser großartiger Sport medial zukünftig noch besser dargestellt wird, ist gut für unseren Klub und gut für das Produkt Eishockey. Die AEE-Body- und Action-Cams sind zweifelsohne eine enorme Bereicherung für das Spieltagserlebnis unserer Fans“, erklärt Christian Winkler, Geschäftsführer des EHC Red Bull München.
Neben den Red Bulls unterstützt AEE Technology Inc. auch zahlreiche Weltklasse-Athleten wie beispielsweise Wakeboard-Weltmeister Dominik Gührs. AEE Technology Inc. produziert bereits seit 1999 Aufnahmegeräte für unterschiedlichste Zwecke und ist Pionier in der Vereinigung von drahtloser Audio- und Videoübertragungs-Technologie sowie Bildverarbeitungs- und intelligenter Steuerungstechnologie. Der Fokus von AEE liegt auf der Entwicklung von innovativen Elektronikprodukten. Dies beinhaltet UAV-Drohnen-Systeme, Actionkameras oder Polizei-Aufnahmegeräte. Die AEE-Produkte werden weltweit in über 55 Ländern vertrieben. AEE Technology Inc. hat seinen Sitz in Shenzhen (China), mit Büros in München und Walnut (Kalifornien).
Eispiraten Crimmitschau (DEL2)
Autohaus Hempel wird Partner der Eispiraten - Mitsubishi-Partner stattet Co-Trainer mit Dienstwagen aus
Der Eishockey-Zweitligist Eispiraten Crimmitschau freut sich, das Mitsubishi Autohaus Hempel als neuen Partner begrüßen zu können. Das Unternehmen in Schneeberg zählt in dieser Saison erstmals zum Sponsorenpool und unterstützt die Westsachsen durch die Bereitstellung eines Fahrzeugs, welches Co-Trainer Jacek Plachta zur Verfügung gestellt wurde.
Der Erfolgsweg des seit 1977 bestehenden Familienbetriebes begründet sich aus der ständigen Weiterentwicklung und Erfüllung der Kundenwünsche. Um dies gewährleisten zu können, wurde das Autohaus 2013 Partner des Netzwerkes „Mehrmarken-Center“ und bietet seitdem sämtliche Automarken zu günstigen Niederlassungspreisen an.
Kassel Huskies (DEL2)
Ehrenbanner-Zeremonie am 27. Oktober – Ehrung von Mokros, Tarves, Heinrich und Kolodziejczak
2 – 3 – 5 – 14 - es sind Zahlen, die den Huskies-Fans fest im Gedächtnis geblieben sind. Ihre
einstigen Lieblinge trugen diese Nummern auf ihrem Rücken: Milan Mokros, Shane Tarves, Herbert
Heinrich und Matthias Kolodziejczak. Jene Spieler werden im Vorfeld des kommenden Heimspiels
am 27. Oktober 2017 gegen die Ravensburg Towerstars für ihre Verdienste geehrt.
Die ehemaligen Spieler der Schlittenhunde werden in einer Zeremonie mit anschließender
Enthüllung „ihrer“ Ehrenbanner gewürdigt. Die Eissporthalle öffnet am Freitag bereits um 17:00 Uhr,
dann haben alle Fans die Gelegenheit im Rahmen eines After-Work-Events in der Champions Bar
alle Getränke zum Happy-Hour-Preis zu erhalten. Weiterhin stehen ab diesem Zeitpunkt die
Ehrenspieler für eine Autogrammstunde an gleicher Stelle parat. Die offizielle Ehrung beginnt um
19:20 Uhr mit Ansprachen einiger Gäste und Verantwortlicher. Auch die Volkswagen AG ist als
treuer Hauptsponsor der Kassel Huskies bei der Zeremonie vertreten.
Die besten Szenen und Bilder der Spielerkarrieren werden anschließend zurück auf die Leinwand
der Eissporthalle geholt. Die Ehrenbanner platzieren sich zukünftig direkt über der Anzeigetafel und
bringen symbolisch die Erinnerungen aus vergangenen Tagen zurück. Präsentiert werden die
Banner von Eisenbach Tresore, dem langjährigen Sponsor und Partner der Kassel Huskies. Die
abgebildeten Nummern von Milan Mokros, Shane Tarves, Herbert Heinrich und Matthias
Kolodziejczak wurden und werden bei den Kassel Huskies nicht mehr vergeben.
Eine separate Ehrung wird es für Sven Valenti im Frühjahr geben. Hier laufen bereits die
Vorbereitungen für ein kombiniertes „Legends Game“, im Rahmen dessen auch das Ehrenbanner
mit der Nummer 19 seinen Platz in der Eissporthalle finden soll.
Deggendorfer SC (OLS)
Die Festung an der Trat trotzt auch Sonthofen
Auch im vierten Heimspiel in Folge konnte der Deggendorfer SC am
Sonntagabend die Punkte sichern. Mit 5:1 gewannen die DSC-Cracks am
Ende verdient gegen die Bulls aus Sonthofen, die damit weiterhin ihrer
Form von der letzten Saison hinterherlaufen.
Die Deggendorfer versuchten früh, Druck auf das Tor von Jennifer Harß
auszuüben und erspielten sich einige gute Abschlussmöglichkeiten. Das
erste Tor wollte allerdings erst in der 13. Minute fallen. Dort lenkte
Ales Jirik einen Schuss von Marius Wiederer geschickt aus der Drehung
heraus ins Tor. Nachdem zuletzt zu viele Chancen für ein Tor gebraucht
wurden, merkte man den Deggendorfern an, dass ihnen das Tor
Selbstvertrauen gab und sie somit mehr Sicherheit ins Spiel brachten.
Bis ins zweite Drittel hinein wollte jedoch kein weiteres Tor mehr
fallen. Im zweiten Abschnitt meldeten sich dann aus dem Nichts die
Gäste zu Wort. Marc Sill fälschte einen Schuss von der blauen Linie
unhaltbar ab zum überraschenden Ausgleich. Nun kamen die Bulls besser
in die Partie, jedoch schwächteten sie sich kurz nach dem Ausgleich
selbst. Sean Morgan musste nach einem Kniecheck gegen Dimitri Litesov
mit einer Spieldauerstrafe vom Eis. Diese fünfminütige Überzahl nutzte
der DSC dann eiskalt aus. Andreas Gawlik und Alexander Janzen netzten
beide sehenswert ein und somit zogen die Deggendorfer auf 3:1 davon.
Als Andrew Schembri dann in der 32. Minute einen Abpraller zum 4:1
verwertete, war dies schon so gut wie die Vorentscheidung, denn von
nun an verwalteten die Mannen von Trainer John Sicinski das Ergebnis
geschickt und setzten selbst noch ein paar Nadelstiche in der
Offensive. Einer dieser Angriffe führte kurz vor Ende der Partie noch
zum 5:1. Benedikt Böhm verwertete den Abpraller eines Gibbons-Schusses
zum 5:1 und damit zum Endstand. Damit durften sich die 1161 Zuschauer
über den vierten Sieg im vierten Spiel freuen und in der kommenden
Woche kommt es dann zum absoluten Topspiel in Deggendorf. Dann sind
nämlich die Blue Devils Weiden zu Gast in Deggendorf, was
gleichbedeutend mit dem Duell zwischen dem Tabellenzweiten und dem
Tabellendritten ist. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
Lindau Islanders (OLS)
EV Lindau Islanders verlieren Sekunden vor Schluss
Viel bitterer kann man kaum verlieren. Bis 21 Sekunden vor Schluss lagen die EV Lindau Islanders beim Top Team Selber Wölfe gleichauf und hatten sogar Chancen, das Spiel zu gewinnen, ehe den Gastgebern der vor 1326 Zuschauern der Siegtreffer zum 4:3 (0:1, 2:1, 2:1) gelang.
So wurde eine gute Leistung der Lindauer nicht belohnt, die stets auf Augenhöhe mit den Gastgebern agierten und sogar häufiger zum Abschluss kamen. Auch das gelungene Debüt von Torhüter David Zabolotny, der eine sehr solide Leistung bot, wurde nicht belohnt. Der Treffer kurz vor der Schlusssirene, ein von Michael Dorr abgefälschter Schuss Florian Ondruschkas von der blauen Linie, war für den Lindauer Goalie nicht zu halten.
„Ein bitterer Abend für uns“, sagte Trainer Dustin Whitecotton. „Leider dauert ein Spiel nicht nur 59 Minuten.“ Denn in denen bereiteten die Islanders ihren hoch gehandelten Gastgebern einige Probleme. Schon ihr zweites Überzahlspiel nutzten die Lindauer durch Florian Lüsch, der bereits im fünften Spiel in Folge traf, zum 0:1 (17.). In der Scorerwertung der Oberliga schob sich der 24jährige damit auf Platz elf nach vorn.
Die Oberfranken, die wohl noch die Derbyniederlage in Weiden vom Freitag erarbeiten mussten, kamen ab dem zweiten Durchgang besser ins Spiel und erspielten sich ein leichtes Übergewischt. Lanny Gare nutzte dies früh zum Ausgleichstreffer in der 24. Minute. Aber die Islanders blieben wachsam und schlugen sogar in Unterzahl unmittelbar zurück. Tobi Fuchs spielte zwei Minuten später einen Pass in den Lauf von Jeff Smith, der Wölfe- Keeper Niklas Deske zunächst ausspielte, die Scheibe aber nicht im Tor unterbrachte. Das gelang Smith dann im Nachsetzen fast von hinter dem Tor. Für den Amerikaner war es das vierte Tor im vierten Spiel für die Islanders. „Gerade in Unterzahl waren wir heute gut, wie überhaupt unsere Special Teams immer stabiler werden“, lobte Team- Manager Sebastian Schwarzbart.
Dies war mit ein Grund, warum die Lindauer auch in der Folge die Topreihe der Gastgeber um Kyle Piwowarczyk weiterhin im Griff hatten, so dass diese ohne Punkt blieb. Aber die Klasse der Selber zeigte sich dann eben durch deren zweite Reihe, die nicht nur kurz vor der Pause durch Achim Moosberger ausgleichen konnte, sondern nur 24 Sekunden nach Wiederbeginn erneut durch Gare wieder in Führung ging.
„Danach haben wir uns aber wieder Chancen erarbeitet und ausgenutzt. Ich bin sehr stolz drauf, wie sich meine Mannschaft zurückgekämpft hat“, sagte Whitecotton. Zunächst blieben sie noch in Unterzahl einmal ohne Gegentor, um dann im Powerplay zum zweiten Mal an diesem Abend zuzuschlagen. Nachdem Deske Zdenek Cechs Direktschuss nicht festhalten konnte, war Michal Mlynek zur Stelle und markierte mit dem sechsten Saisontor neun Minuten vor Ende den verdienten 3:3 Ausgleich.
Bis zum Schluss hatten danach beide Teams die Chance, den Siegtreffer in der regulären Spielzeit zu erzielen. Was den Lindauern leider nicht gelang, schaffte das routiniertere und etwas cleverere Team. Dennoch war es wieder eine gute Leistung des EVL, die Mut macht für das Derby am Freitag gegen Sonthofen.
Eisbären Regensburg (OLS)
EISBÄREN MIT SCHÜTZENFEST GEGEN WALDKRAIBURG
Die Eisbären Regensburg gewannen nach Startschwierigkeiten im ersten Drittel deutlich und souverän gegen den EHC Waldkraiburg mit 10:0.
Trainer Peppi Heiß konnte im Sonntagsspiel gegen den EHC Waldkraiburg das selbe Aufgebot ins Rennen schicken wie am Freitag bei den Starbulls Rosenheim. Leopold Tausch (Unterkörperverletzung) steht weiterhin nicht zur Verfügung und zwischen den Pfosten kam Peter Holmgren zu seinem sechsten Saisonstart.
In den ersten zwanzig Minuten plätscherte das Spiel weitestgehend vor sich hin, wobei sich der Gast aus Waldkraiburg über weite Strecken ebenbürtig präsentierte. Nach Anfangs guten Chancen für die Eisbären verflachte das Spiel zum Ende des ersten Drittels und die guten Torabschlüsse wurden Mangelware.
Im Verlauf des zweiten Abschnitts zog das Team von Peppi Heiß das Tempo und überrannte den EHC Waldkraiburg förmlich. Den Torreigen eröffnete in Minute 25 Jason Pinizzotto, der nach schöner Kombination mit Peter Flache und Nikola Gajovsky eiskalt abschloss. Nur zwei Minuten später vollendete Franz Mangold ein Break zum 2:0. Es war der lang ersehnte erste Treffer der dritten Formationen der Regensburger. Noch vor der zweiten Pause schraubten Sebastian Alt (35.), erneut Franz Mangold (35.) sowie Tomas Gulda (40.) den Spielstand auf 5:0 in die Höhe.
Zu Beginn des letzten Drittel wechselten die Gäste den Torhüter. Für Korbinian Sertl übernahm jetzt Fabian Birk. Aber auch Nachfolger Birk hatte keinen leichten Tag. Bereits nach 18 Sekunden schlug es zum ersten Mal hinter ihm ein. Arnoldas Bosas schloss trocken zum 6:0 ab. Regensburg bestimmte das Spiel nach Belieben und ließ hinten nichts anbrennen. Jason Pinizzotto mit seinem zweiten und dritten Tor an diesem Tag (46. und 57.) stellte auf 8:0. In den letzten Minuten war Waldkraiburg nur noch danach aus, es nicht zweistellig werden zu lassen, aber dies gelang ihnen nicht. Nikola Gajovsky in Minute 59 mit dem 9:0 sowie Korbinian Schütz in der 60. Spielminute mit dem 10:0 sorgten für den höchsten Regensburger Sieg der letzten Jahre. Peter Holmgren feierte seinen ersten Shutout der laufenden Saison.
In der Tabelle der Oberliga Süd rutschen die Eisbären mit jetzt 15 Punkten wieder auf Rang vier, punktgleich mit Verfolger und dem nächsten Gegner Peiting. Am Freitag gastiert das Team von Peppi Heiß um 20:00 Uhr in Oberbayern ehe am Sonntag der ECP bereits um 16:00 Uhr zum Familientag in die Domstadt reist.
Hannover Scorpions (OLN)
Scorpions empfangen Erfurt in hus de groot EISARENA - Sieg und Niederlage gegen Saale Bulls Halle
Reichte es für die Scorpions beim Auswärtsspiel in Halle nach einem 0:2 Rückstand noch zum 4:3 Auswärtssieg nach Verlängerung.
Auch im Heimspiel am Sonntag gegen den gleichen Gegner lagen die Scorpions gegen den aktuellen Tabellendritten mit 0:2 zurück, doch dieses mal konnten die Scorpions das Spiel nicht noch drehen und verloren mit 6:4, wobei das letzte Tor der Hallenser ein "Empty-Net-Goal" war.
Am Freitag, den 27.Oktober um 20:00 Uhr findet nun die nächste Begegnung gegen die "TecArt BlackDragons" aus Halle auf heimischem Eis statt. „Wir werden die Woche hart trainieren“, so Coach Dieter Reiss „und daran arbeiten, dass die Konzentration von der ersten Spielminute an stimmt.“
Mit nunmehr 13 Punkten aus acht Spielen stehen die Scorpions auf Tabellenplatz sieben und haben fürs Erste die Tabellengegend erreicht, die man vor Saisonbeginn angepeilt hatte.
EV Füssen (BYL)
EV Füssen mit drei Punkten am Wochenende weiter im Soll
Hart umkämpft war das Spiel des EV Füssen gegen die Buchloe Pirates, ehe sich am Ende der Gastgeber mit 3:1 (1:1, 1:0, 1:0) durchsetzte. Der EVF feierte damit den vierten Sieg im fünften Bayernliga-Spiel. Die Zuschauer konnten sich zudem über eine sehenswerte Partie mit hohem Tempo und vielen Chancen auf beiden Seiten freuen.
Buchloe begann die Partie sehr druckvoll, und Füssens Torhüter Andi Jorde musste bereits in der Anfangsphase einen Big Save mit der Fanghand auspacken. Nach dem anschließenden Bully fiel im Nachschuss aber doch das 0:1. Konnten die Gäste zunächst fast noch ein zweites Tor nachlegen, musste die Partie nach fünf Minuten unterbrochen werden, da ESV-Verteidiger Maximilian Dropmann den Puck ins Gesicht bekam und verletzt ausscheiden musste. An dieser Stelle gute Besserung. Danach kam der EVF besser in die Partie und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit großen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Nach einem schnellen Angriff traf Marvin Schmid schließlich zum Ausgleich.
Im zweiten Drittel mehrten sich die Chancen für die Lechstädter, doch Newhook, Besl, Schorer und Keller scheiterten knapp. Die Pirates blieben dabei aber ebenfalls stets gefährlich. Nach schöner Zuarbeit gelang Veit Holzmann kurz vor Ende des Abschnitts die mittlerweile verdiente EVF-Führung, die Zahora in der letzten Sekunde beinahe wieder egalisiert hätte.
Als in der 45 Minute durch einen abgefälschten Schuss der dritte Füssener Treffer fiel, war das bereits eine Vorentscheidung, denn die Gäste konnten nicht mehr den großen Druck aufbauen, daran änderte auch eine Auszeit nichts. Die größte Möglichkeit kam in der 55. Minute bei einem Unterzahlbreak, aber der starke Jorde im EVF-Tor war nicht mehr zu bezwingen. Am Ende siegte Füssen in einem spannenden und sehr fairen Spiel knapp aber verdient, die Gäste bestätigten dennoch ihre gute Form und dass mit ihnen in dieser Spielzeit zu rechnen sein wird.
Trainer Topias Dollhofer (Buchloe): „Wir wussten, dass Füssen eine sehr laufstarke Mannschaft ist, und waren darauf vorbereitet. Wir sind ganz gut ins Spiel gekommen, und konnten aus einer Bully-Situation heraus in Führung gehen. Dann kam leider die Verletzung, was bei uns Tempo herausgenommen hat. Insgesamt haben wir ein ordentliches Spiel gemacht, waren aber bei unseren Chancen nicht kaltschnäuzig genug. Der Sieg geht für Füssen daher in Ordnung.“
Trainer Thomas Zellhuber (Füssen): „Im ersten Drittel habe ich Buchloe klar vorne gesehen. Das Umschaltspiel ist die große Stärke des ESV, das hat uns am Anfang vor große Probleme gestellt. Über das ganze Spiel gesehen hat uns Andi Jorde heute einen extremen Rückhalt gegeben. Es war klar, dass bei unseren vier Reihen die Kräfte von Buchloe nachlassen werden, und wir wollten dann unsere Chancen nutzen, das ist uns gelungen. Das Tor von Veit war purer Wille. Am Sonntag werden wir unsere jungen Spieler komplett zur DNL abstellen, in Dorfen treten wir mit drei Reihen an.“ (MiL)
Mit einer deutlichen 2:6-Niederlage (1:3, 1:3, 0:0) im Gepäck musste der EV Füssen die Heimreise aus Dorfen antreten. Der Tabellendritte war über die gesamte Spielzeit die überlegene Mannschaft, dem die Füssener nur phasenweise zusetzen konnten.
Dass es keine leichte Auswärtsaufgabe werden würde, war von vornherein klar. Der ESC war im Vorjahr Vierter der Bayernliga, und scheiterte erst im Viertelfinale am Oberligisten Waldkraiburg. Zudem überraschten die Eispiraten vor der Saison, weil sie sich neben ihrem tschechischen Stürmerstar Lukas Miculka mit dem US-Amerikaner Trevor Hills noch einen weiteren Kontingentspieler aus der NCAA III holen konnten. Beim EVF fehlten neben Nikolas Oppenberger diesmal auch die DNL2-Spieler, welche sich mit zwei Auswärtssiegen in Weißwasser die sportliche Qualifikation für die DNL sicherten, gesonderter Bericht folgt. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch.
Trotz des starken Gegners und der personellen Widrigkeiten war das, was der EVF mit den neu formierten drei Blöcken bot, aber von Anfang an zu wenig. Zu sorglos in der Defensive und ungenau im Kombinationsspiel lag man schon nach elf Spielminuten mit 0:3 hinten. Bis dahin hatte lediglich Veit Holzmann eine EVF-Chance. Der Wechsel von Benedikt Hötzinger auf Andreas Jorde brachte kurzfristig mehr Stabilität, vor allem weil er sich mit einigen Glanzparaden auszeichnen konnte, der EVF aber auch eine seiner wenigen Chancen zum ersten eigenen Treffer nutzte.
Der zweite Abschnitt begann dann wieder denkbar schlecht. Zu weit aufgerückte Verteidigung, nach 54 Sekunden der vierte gegnerische Treffer. Bezeichnend für das Spiel die erste Füssener Unterzahl. Bei einem aussichtsreichen Konter wurde ein schlampiger Pass gespielt, im Gegenzug fiel der fünfte Treffer. Auch beim sechsten Tor wurde dem Gegner der Abschluss viel zu leicht gemacht, gespielt waren gerade einmal knapp 29 Minuten, es drohte ein Schützenfest. Für die Moral des EVF spricht, dass man sich danach nochmals aufrappelte, und nach dem zweiten Treffer die beste Phase des gesamten Spiels hatte. Dorfen schwamm nun gehörig, und mit etwas Glück wären weitere Tore möglich gewesen. Allerdings bei einem Break auch der siebte Treffer der Gastgeber.
So ging es aber mit 6:2 in den letzten Abschnitt, und hier hatten beide Teams gleich eine Großchance. Danach war der Druck auf beiden Seiten raus, zwar gab es durchaus Möglichkeiten, aber beide Torhüter ließen sich nicht mehr bezwingen.
Fazit: In der ersten Spielhälfte war man in allen Belangen unterlegen, danach kam man besser ins Spiel, doch am klaren Sieg der Heimmannschaft gab es nichts zu rütteln. Der EVF bekam die erste Reihe des Gegners nie in den Griff, während einige eigene Akteure nicht an bereits gezeigte Leistungen anknüpfen konnten. (MiL)
Trainer Thomas Zellhuber (Füssen): „Leider waren wir heute nicht in der Lage, dem Gegner auf diesem Niveau Paroli zu bieten. Wir haben auch in dieser Höhe verdient verloren. Nächste Woche warten drei sehr schwere Spiele auf uns, da brauchen wir nun jede Unterstützung.“
Wanderers Germering (BYL)
Wanderers geraten früh in der Saison unter Zugzwang - Feilmeier-Team will im Kollektiv an fehlender Konstanz arbeiten
Gar nicht nach dem Geschmack des schwarz-gelben Anhangs verliefen die vergangenen beiden Ligaspiele der Wanderers Germering. Gegen vermeidlich schwächere Gegner als noch zum Ligastart, rechnete man sich durchaus etwas zählbares aus, doch am Ende standen zwei Niederlagen zu Buche. 2:5 im heimischen Polariom gegen den ESC Geresried und 4:6 beim Gastspiel in Pfaffenhofen sind die Resultate vom letzten Spielwochenende. Entsprechend getrübt ist aktuell die Stimmung bei Wanderers Kapitän Christian Czaika und Co. Doch der Blick geht jetzt schon wieder auf die kommenden Aufgaben.
Germering startet mit dem Freitags-Heimspiel gegen den ESC Dorfen in das nächste Spielwochenende. Bis ins Playoff-Viertelfinale der letztjährigen Saison ging es für die Eispiraten, wo man letztlich gegen den EHC Waldkraiburg den kürzeren zog. Ähnlich erfolgreich will man auch in der anstehenden Bayernliga-Spielzeit abschneiden.
Im vergangenen Sommer musste man jedoch erstmal die Abgänge von Alexander Rauscher (Erding), Patrick Beham, Marc Lenczyk (Moosburg) und den drei Neu-Germeringern Tobias Feilmeier, Florian Fischer und Daniel Kreß kompensieren. Fündig wurden man in den Verteidigern Tobias Fengler, Alexander Elsberger und Christian Seidlmayer sowie den Stürmern Stefan Hummel und dem US-Amerikaner Trevor Hills. Hills wird als zweiter Kontingentspieler neben dem Topscorer Lukas Miculka das Eispiraten-Trikot überstreifen. Hills wurde in Kassel geboren, weil sein Vater Brian dort als Profi in der zweiten Liga (später auch in der Schweiz) spielte. Der 1.75 Meter große und 82 Kilo schwere Stürmer hat die letzten drei Jahren in der College-Liga NCAA III beim Club SUNY Geneseo gespielt und in 77 Einsätzen 81 Scorerpunkte erzielt. Zurück beim ESC Dorfen ist Trainer John Samanski. Der 54-jährige Deutsch-Kanadier, der die Eispiraten bereits in den Saisonen 2011/2012 und 2012/2013 trainierte, tritt die Nachfolge von Heinz Feilmeier an, der nun bei den Wanderers an der Bande steht.
Die beiden Importspieler Miculka und Hills sind weit vorne in der aktuellen Scorerstatistik zu finden, daher gilt es gerade auf diese beiden Akteuren ein wachsames Auge zu haben.
Am Sonntag ist das Feilmeier-Team beim EV Moosburg zu Gast. Moosburg gehört zu den Teams, die vergangene Saison in die Abstiegsrunde mussten. Mit Platz neun verpasste der EVM ganz knapp die Chance, vorzeitig den Klassenerhalt zu sichern. Das Team von Trainer Dimitri Startschew hat einen ähnlich schwachen Start hingelegt wie die Münchner Vorstädter und sind aktuell punktgleich mit dem EVG. Etliche Veränderungen gab es im Kader der Dreirosenstädter. Neben Christian Birk (Pfaffenhofen) verließen mit Rudi Lorenz (Erding), Alexander Feistl (Karriereende), Dominik Schindlbeck (Passau) und Christian Seidlmayer (Dorfen) wichtige Leistungsträger den Verein. Gefüllt wurden diese Lücken überwiegend mit jungen Talenten. Bekanntester und sicherlich auch wertvollster Neuzugang ist der Tscheche David Michel, der letzte Saison mit 50 Punkten in 25 Spielen für Erding einer der Topscorer der Liga war. Nach eineinhalb Jahren beim Oberligisten EHC Waldkraiburg kehrt Torhüter Thomas Hingel zu den Grün-Gelben zurück. Auf Grund des Masterstudiums in Landshut wollte Hingel in der Region Eishockey spielen und beim EVM kann er nur eine wichtige Schlüsselfigur werden. Nachdem er bislang in verschiedenen Trikots anderer Vereine immer gegen den EV Moosburg spielte, schlüpft er im Alter von 30 Jahren erstmals in das Trikot der Dreirosenstädter: Die Rede ist von Abwehrmann Marc Lenczyk. Der Burgkirchener kommt von Liga-Konkurrent ESC Dorfen, wo er in der abgelaufenen Spielzeit vier Tore selber schoss und fünf vorbereitete.
An der Zielvorgabe von Wanderers Coach Heinz Feilmeier "drei Punkte pro Wochenende" müssen sich die Münchner Vorstädter die nächsten Wochen messen lassen. Dass Potential in der Mannschaft steckt, hat man phasenweise immer wieder zeigen können. Nun geht es darum, Kampf, Einsatz und Leidenschaft über die vollen 60 Spielminuten abzurufen und am Ende hoffentlich den erhofften Ertrag zu erzielen. Gleichermaßen muss die Defensive stabilisiert werden, um deutlich weniger Gegentore zu kassieren als in den Partien zuvor. Für die Schwarz-Gelben wäre es sehr wichtig zu punkten, um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren.
Landsberg Riverkings (BYL)
Riverkings punkten auch gegen Pegnitz und Höchstadt
Der Donnerstag letzte Woche war hektisch für die Verantwortlichen des HC Landsberg. Da es fraglich war, ob im Freiluftstadion in Pegnitz überhaupt am Freitag gespielt werden kann, überlegten die Verantwortlichen der beiden Vereine, ob ein evtl. Heimspieltausch möglich wäre. Die HCL Vorstände Markus Haschka und Joachim Simon hatten alle Hände voll zu tun, um ein kurzfristiges Heimspiel in Landsberg zu organisieren. Als so weit alles geklärt war, erhielt man am Abend dann den Anruf aus Pegnitz, mit der Information, dass dort doch am Freitag gespielt werden könne. Allerdings müsste der Spielbeginn auf 20:30 Uhr verschoben werden. Tatsächlich konnte die Partie sogar er erst um 21:00 Uhr angepfiffen werden und es sollte noch ein langer Abend für die Riverkings werden. Im ersten Abschnitt erzielten Mika Reuter (3.) und Markus Kerber (10.) zunächst die Treffer zur 2:0 Führung. Die erste Pause verzögerte sich dann aufgrund einer defekten Eismaschine. Die Mannschaft von Randy Neal brachte auch diese Verzögerung nicht aus dem Konzept. Bohumil Slavicek (23.) und Thomas Fischer (32.) erzielten die beiden Treffer in diesem Abschnitt. Vor dem letzten Drittel wurde dann auf die Eisaufbereitung komplett verzichtet. Daniel Menge (53.), erneut Markus Keber (54.) und Andreas Geisberger sorgten für den 0:7 Auswärtssieg. Sorgenfalten bereiteten Trainer Randy Neal allerdings die beiden Verletzungen von Marcel Juhasz und Thomas Zeck. „Marcel hat sich am Knie verletzt, wie lange er ausfällt, wird sich erst nach einer Untersuchung in dieser Woche ergeben. Thomas Zeck hat sich das Wadenbein gebrochen und wird uns voraussichtlich gute acht Wochen nicht zur Verfügung stehen.“
Zum Topspiel der Bayernliga zwischen den Tabellenführer aus Landsberg und seinem Verfolger aus Höchstadt kamen knapp 1.000 Zuschauer in das Eisstadion am Hungerbachweg. Die Partie war vor allem von Taktik und kleinen Nickligkeiten geprägt, hatte nach Ansicht der beiden Trainer, die Bezeichnung Spitzenspiel zu Recht verdient. Keine der beiden Mannschaften wollte der jeweiligen gegnerischen Offensive viele Torchancen gewähren. Nach den ersten zwanzig Minuten ging es deshalb auch Torlos in die Pause. Auch im zweiten Drittel ändert sich zunächst daran nichts. In der 36. Minute nutzten die Gäste, während einer 4:4 Situation, den Platz auf dem Eis zur 0:1 Führung. Nach einem Zuspiel des ehemaligen Nationalspieler Vitalij Aab vollstreckte Michal Petrak eiskalt. Die Partie war weiter ausgeglichen, dem HC Landsberg wollte jedoch einfach nicht der Ausgleich gelingen. Gut fünf Minuten vor dem Ende der Partie erzielte Höchstadt sogar noch das 0:2. Ein Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte versprang so unglücklich vor Christoph Schedlbauer, dass trotz aller Rettungsversuche am Ende die Scheibe im Landsberger Tor lag. Viele dachten bereits, dass dies die Vorentscheidung gewesen wäre. Doch die Riverkings zeigten wieder einmal Ihre tolle Moral. In der 57. Minuten wurde Bohumil Slavicek kurz vor dem Tor gefoult und der Schiedsrichter entschied auf Penalty. Diesen verwandelte „Bobby“ eiskalt zum 1:2. Und nur Sekunden später war wieder Salvicek zur Stelle. Er fälschte einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar ab und verwandelte das Stadion in ein Tollhaus. Die Riverkings überstanden dann sogar noch eine Unterzahlsituation, bevor es in die Verlängerung ging. Die erste gute Torchance hatten auch die Hausherren, ließen diese allerdings liegen und fast im Gegenzug erzielten die Gäste den Siegtreffer. Trainer Randy Neal zeigte sich daher nach der Partie trotzdem zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Auch wenn wir heute nach Verlängerung verloren haben, sind wir mit dem absoluten Topfavoriten in der Bayernliga auf Augenhöhe. Meine Mannschaft hat heute wieder Moral und Charakter bewiesen.“
Pfaffenhofen Ice Hogs (BYL)
IceHogs verdiente Sieger im Duell gegen Germering - Mike Chemello mit drei Treffern beim 6:4 Erfolg
Den ersten Sieg im dritten Heimspiel dieser Saison konnte der EC Pfaffenhofen am Sonntag feiern. Gegen die Wanderers Germering behielten die Pfaffenhofener am Ende verdient mit 6:4 (3:3; 3:1; 0:0) die Oberhand. Nach der knappen 2:3 Niederlage vom Freitag in Schongau war ein Erfolg gegen die Wanderers fast schon Pflicht, um weiter im Mittelfeld der Bayernliga mitzumischen. Das Gleiche galt allerdings auch für die Gäste nach deren Heimniederlage gegen Geretsried. Für diese wichtige Partie standen Luis Seibert und Christian Semmler wieder zur Verfügung, die am Freitag beruflich bedingt noch gefehlt hatten, während Michael Pfab (Fingerbruch) und Quirin Oexler (Knieverletzung) nur zuschauen konnten. Und die Gastgeber erwischten einen Start nach Maß. Schon nach 28 Sekunden überraschte ECP-Kapitän Stefan Huber Germerings tschechischen Torhüter Martin Hauser mit einem Schuss ins kurze obere Eck zur frühen Führung. Lange freuen konnte sich der ECP-Anhang jedoch nicht darüber, denn die Gäste zeigten sich dadurch keineswegs beeindruckt und benötigten nur gute vier Minuten, um die Partie zu drehen. Erst gelang dem Ex-Pfaffenhofener Tobias Feilmeier der Ausgleich (4.) und nur eine Minute später traf Christian Köllner zum 1:2. Bei beiden Treffern sah die Pfaffenhofener Hintermannschaft nicht sonderlich gut aus. Die IceHogs brauchten eine Weile, um wieder in die Spur zu finden. Nachdem gerade die erste von nur zwei Strafzeiten schadlos überstanden war, schnappte sich Mike Chemelleo die Scheibe, trat beherzt an und erzielte mit einem schönen Schuss aus vollem Lauf den Ausgleich (15.). Doch die nächste kalte Dusche folgte postwendend. Noch in derselben Minute brachte Florian Fischer die Gäste nach einer weiteren Unkonzentriertheit im Defensivverhalten wieder in Front. Nur gut dass Mike Chemello hellwach war. In der 19. Minute tanzte er erst zwei Verteidiger aus, umkurvte auch noch den Torhüter und schob zum 3:3 ein. Zufrieden konnte Pfaffenhofens Trainergespann bis dahin dennoch nicht sein. „In der Pause ist es dann auch ein bisschen lauter geworden“ räumte Gregor Tomasik ein. Geholfen scheint es jedenfalls zu haben, denn nach der Pause gingen die Gastgeber deutlich konzentrierter zu Werke und legten wie schon zu Spielbeginn einen Blitzstart hin. Nach nur 19 Sekunden jagte Luis Seibert in Überzahl den Puck per Direktabnahme in die Maschen. Die Hausherren gaben jetzt klar den Ton an und in der 31. Minute baute Mike Chemello mit seinem dritten Treffer den Vorsprung aus. Tobias Feilmeier konnte in der 36. Minute nochmals verkürzen, als er der ECP-Abwehr entwischen und Philipp Hähl überwinden konnte. Doch die Gastgeber schlugen prompt zurück. Mit dem schönsten Spielzug des Abends über Jake Fardoe und Mike Chemello stellte Robert Neubauer den alten Abstand wieder her (38.). Jetzt war es Wanderers-Coach Heinz Feilmeier, der die fehlende taktische Disziplin seiner Mannschaft bemängelte. „Bei uns laufen die Verteidiger hinter dem gegnerischen Tor rum und hinten sichert niemand ab,“ stellte er fest. Im Schlussabschnitt tat sich nicht mehr sehr viel. Die IceHogs hielten die Gäste weitgehend vom Tor und sich selbst von der Strafbank fern, so dass sie den wichtigen Heimerfolg am Ende relativ sicher nach Hause schaukeln konnten.
Amberg Wild Lions (BLL)
ERSC grüßt von der Tabellenspitze
Amberg hält auch gegen hoffnungslos überforderte Straubinger und unangenehmen Ulmer Donau-Devils seine Weste sauber.
Gut zwei Drittel lang nahmen die ERSC-Angreifer das Ulmer Tor unter Dauerbeschuss, scheiterten aber meist am überragenden Gästegoalie. Als es dann richtig eng zu werden drohte, stellten die Amberger Löwen ihr Visier besser ein und trafen in den Schlussminuten dreifach.
Der 5:2-Erfolg über unangenehme Ulmer Donau-Devils war zweifellos nach Chancen und Spielanteilen hochverdient für den Tabellenführer, der sich mit einer besseren Verwertungsquote aber die spannende Endphase hätte ersparen können. Besonders die vielen Überzahlmöglichkeiten wurden nicht immer mit der letzten Konsequenz ausgespielt und so war (fast) immer Ulms Torhüter Konstantin Bertet die letzte Instanz – natürlich auch mit dem nötigen Glück.
Die schnellen Angriffe des ERSC konnte die Gästedefensive oft nur regelwidrig unterbinden, weshalb es zu mehreren Powerplay-Situationen kam. Der ERSC startete druckvoll, aber nach zwölf Minuten tauchte Gästestürmer Andreas Börner alleine vor Oli Engmann auf. Der Amberger Goalie verhinderte den Rückstand und kurz darauf traf Matti Swadzba für die Löwen. Es folgten Chancen im Minutentakt für die Gastgeber, allerdings ohne zählbaren Erfolg.
Relativ ausgeglichen begann der Mittelabschnitt, ehe sich der ERSC durch Dominik Schopper und Felix Köbele die ersten „dicken“ Gelegenheiten erspielte. Löwencoach Alex Reichenberger hatte Daniel Smazal in die Abwehr zurückgezogen und Andreas Hampl dafür in den Angriff beordert. Eine Maßnahme mit Erfolg, denn Hampl traf nach feiner Vorarbeit von Swadzba und David Rybka zum 2:0.
Amberg hatte das Spiel im Griff, brachte die Gäste aber durch einen verunglückten Wechsel wieder in die Partie zurück. Bei vier Ulmern gegen einen Amberger Verteidiger traf US-Stürmer Chris Caroll erst den Pfosten ehe Börner auf 1:2 verkürzte. Am Druck der Gastgeber änderte das aber nichts, und wenn Ulm sich auch nach Kräften wehrte – die Partie hätte nach zwei Dritteln eigentlich schon entschieden sein müssen.
Die Gäste kamen hochmotiviert aus der Kabine zum Schlussdrittel und relativ bald auch zum Ausgleich. Beim 2:2 wurde Nicklas Dschida allerdings nur zu zögerlich angegriffen und plötzlich war das Spiel nun wieder völlig offen.
Amberg brauchte Zeit, um sich wieder zu sortieren, bekam dann aber doch wieder mehr Zugriff. Sieben Minuten vor dem Ende ließ Verteidiger Lukas Salinger mit dem 3:2 in Überzahl die Siegchancen der Löwen wieder rapide steigen.
Ulms Trainer Martin Valenti nahm eine Auszeit und stimmte sein Team auf die Schlussattacke ein. Die Löwen konterten aber den Gegner aus und machten in den letzten beiden Spielminuten durch Schopper und abermals Hampl den Sack zu.
EV Aich (BBZL)
EV AICH GEWINNT ZUM SAISONAUFTAKT GEGEN BERCHTESGADEN
Mit einem verdienten 6:2 (2:0; 2:0; 2:2) Heimsieg ist der EV Aich in die neue Bezirksligasaison gestartet. Trotz des deutlichen Ergebnisses waren die Berchtesgadener der erwartet schwere Gegner. Die zweikampfstarken Gebirgler störten das Aicher Spiel früh und gingen gewohnt engagiert zu Werke.
Es lag nicht zuletzt an der starken Leistung des Aicher Torhüters Jo Pfafferott, dass die Gäste erst Ende des zweiten Drittels zu ihrem ersten Treffer kamen als die Partie bereits zugunsten der Aicher entschieden war.
Einen Bilderbuchstart erwischen die Schützlinge von Trainer Georg Hermann, die bereits nach einer Minute und 26 Sekunden in Führung gingen. Ein präziser Pass von Alexander Neumeier aus dem eigenen Drittel auf Matt Puntureri leitete den Treffer ein. Puntureri bediente den freien Andreas Koller, der dem gegnerischen Torhüter keine Chance ließ. Glück hatten die Aicher kurz darauf, als die Gäste nur den Pfosten trafen. Als Bailey Görl auf die Strafbank musste kamen die EVB`ler zunächst zu guten Chancen. Doch die Aicher waren selbst in Unterzahl brandgefährlich. Andreas Koller erkämpfte sich die Scheibe und bediente Puntureri, der auf 2:0 erhöhte. Sieben Sekunden vor Ende des ersten Drittels vereitelte der Berchtesgadener Keeper gegen den freistehenden Florian Bochnak das mögliche 3:0.
Gleich zu Beginn des 2. Spielabschnitts hatten die Aicher eine Überzahl, konnten aber trotz bester Chancen keinen Treffer erzielen. Ebenso erging es den Gästen, die in der 27. Minute eine sogenannte „100%-ige“ hatten, aber an Pfafferott scheiterten, der mit einer tollen Parade den Anschlusstreffer verhinderte.
Eine sehenswerte Kombination zwischen Stefan Urzinger und Alexander Scholz schloss Jens Trautmann mit einem platzierten Schuss ins Kreuzeck zum 3:0 ab.
Noch in der selben Minute erhöhte Andreas Koller mit seinem zweiten Treffer in Unterzahl (Matt Puntureri/Christian Koller) auf 4:0.
Die Gäste gaben aber zu keinem Zeitpunkt auf und wollten es zu Beginn des letzten Drittels noch einmal wissen und drängten vehement auf den Anschlusstreffer.
Sehr wichtig in dieser Phase und sozusagen die Vorentscheidung war dann der 5. Treffer der Aicher durch Christian Koller (Puntureri/Jarczyk).
In der 46. Minute wurde der Sack dann endgültig zugemacht. Wieder war es ein schneller Angriff aus dem eigenen Drittel der zweiten Sturmreihe der Aicher, den Matt Puntureri (A. Koller/Jarczyk) zum 6:0 abschloss.
Noch in der selben Minute dann doch der erste Treffer für die Gäste. Die Unparteiischen entschieden nach einem Foul vor dem Aicher Tor auf Penalty, den der Berchtesgadener Christian Mamontow verwandelte.
Nach einer schönen Einzelleistung von Daniel Korn kam Alexander Scholz frei vor dem gegnerischen Torwart zum Schuss, verfehlte aber das Ziel knapp.
Der zweite Berchtesgadener Treffer in der 56. Minute war dann nur noch Ergebniskosmetik, der bei doppelter Aicher Unterzahl (3 gegen 5) fiel.
Eisbären Oberstdorf (BBZL)
Eisbären starten mit Niederlage
Am Sonntagabend mussten sich die Eisbären Oberstdorf der SG Lindenberg/Lindau 1b mit 9:1 geschlagen geben.
Dezimiert durch Krankheit und Sperren mussten die Oberstdorfer Kufencracks ohne die Leistungsträger Kevin Adebahr, Tobias Waibel, Mario Schöllhorn, Marco Socher und Sebastian Blaha in Lindau antreten. Im Gegensatz dazu konnten die Gegner aus dem Vollen schöpfen und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht: Mit 18 Feldspielern überliefen sie die Eisbären.
Im ersten Drittel zeigten die Oberstdorfer Jungs noch ihr Können, aber das Glück war nicht auf ihrer Seite und die Scheibe rutschte nicht über die Torlinie. Vom Pech verfolgt erhielten sie noch zwei Lindenberger Treffer.
Der zweite Spielabschnitt startete gleich mit einer Verletzung von Joachim Hartmann. Er bekam ein Schlägerende in sein Auge und musste vorzeitig das Spiel verlassen. Weiter geschwächt trafen die Gegner weitere sechs Mal. Einen Ehrentreffer für die Eisbären erzielte Florian Stöckel auf Zuspiel von Jochen Hartmann.
Im letzten Spielabschnitt baute die SG LL Ihre Führung zum 9:1 Endstand aus.
Jetzt heißt es abhaken und nach vorne blicken: bereits am kommenden Sonntag sind die Eisbären im ersten Heimspiel der Punkterunde gegen den ESV Türkheim gefordert. Bully ist am 29.10.2017 um 18:00 Uhr.
Eisbären Eppelheim (RLSW)
Eisbären unterliegen dem EV Ravensburg
In einer temporeichen Partie mussten sich die Eisbären dem EV Ravensburg
nach Treffern von Michael Dorfner und Cedric Striepeke verdient mit 2:5
geschlagen geben und sind in der Tabelle auf den 5. Platz abgerutscht.
Das den Eisbären ein schweres Heimspiel bevorstehen würde, war schon vor
Spielbeginn klar. Denn mit Goalie Heckenberger hatten die Oberschwaben den
nach Janis Wagner besten Torhüter der Liga im Tor und auch die zahlreichen
Neuzugänge wussten in den vorherigen Spielen bereits zu überzeugen. Die
Eisbären wollten dem erwartet hohen Tempo mit 4 Reihen entgegentreten, was
am Ende jedoch nicht aufgehen sollte.
Die ersten Minuten gehörten dabei klar den Gästen, die Angriff um Angriff
auf das von Marcel Kappes bestens gehütete ECE-Gehäuse liefen. Als man in
der 15. Minute die erste und einzige Unterzahl des Spieles überstanden
hatte, lief es bei den Eisbären langsam flüssiger und auch EVR-Goalie
Heckenberger bekam vermehrt Arbeit. Die Führung der Eisbären in der 18.
Minute, als Dorfner einen Schuss von Christian Pister unhaltbar
abfälschte, war daher schon eine schmeichelhafte Führung.
So wunderte es kaum, dass zu Beginn des zweiten Drittels der verdiente
Ausgleichstreffer für Ravensburg fiel (26.). Doch mit dem schönsten
Spielzug des Abends korrigierten Striepeke und Artman nur Sekunden später
die Anzeigetafel auf 2:1 (27.). Ruhe sollte dieser Treffer den Eisbären
jedoch keinesfalls bringen und die folgenden Minuten brachten das Spiel
gänzlich zum Kippen. Kurz nacheinander lieferte man sich katastrophale
Puckverluste in der eigenen Defensive, bei denen sich die Gäste im Konter
ohne Gegenspieler nicht lange bitten ließen und innerhalb von 10 Minuten
das Ergebnis auf 2:4 drehten.
Für das Schlussdrittel hatte man sich viel vorgenommen und wollten das
Spiel wieder an sich reißen. Der Wille war da, doch es fehlte an
Präzision. So hatten beide Teams zwar Chancen, verpassten aber eine
Vorentscheidung. Als 5 Minuten vor der Pause die Eisbären nochmals in
Überzahl agierten, verlies bereits Kappes das Tor zu Gunsten eines
weiteren Feldspielers. Es lag ein Treffer in der Luft doch anstelle des
Anschlusstreffers musste man stets um sein verwaistes Tor fürchten. Zwei
Sekunden vor Spielende fiel dann letztendlich der, nicht mehr
spielentscheidende Empty-Net-Treffer, der den Gästen den ersten Sieg
überhaupt über die Eisbären in der Regionalliga sicherte.
Black Eagles Reutlingen (LLBW)
TSG Reutlingen Black Eagles – ESG Esslingen 3:8(1:2;0:4;2:2)
Keinen geglücktem Saisonauftakt erwischten die Black Eagles der TSG Reutlingen am vergangenen Sonntag gegen die ESG Esslingen vor rund 80 Zuschauern. Die ESG war dazu wahrscheinlich auch nicht der geeignete Gegner, da die ESG als Anwärter auf einen der ersten drei Plätze gilt. Zu Beginn zeigten sich die Black Eagles leichte vom Tempo der Neckarstädter beeindruckt und zog sich auf Defensivarbeit zurück. Nach rund 5 Minuten war die Nervosität aber verflogen, sodass auch im Angriffsspiel mehr gelang. Echte Chancen waren für die Black Eagles nicht dabei. Zu harmlos waren die Schüsse aus Halbdistanz mit freier Sicht für den Esslinger Torhüter. Die ESG hatte ihr Aufbauspiel merklich im Vergleich zur vergangenen Saison verbessert. Die erste gute Chance, die auch zum Tor führte, nutzten die Gäste prompt. In Überzahl konnte sich Philipp Scheitterlein vor dem Black Eagles-Gehäuse durchsetzen und den Abpraller zum 0:1 in der 14. Minute verwerten. Rund 3 Minuten später erhöhte die Gäste durch Florian Fink zum 0:2. Matthias Schreiber konnte für die Black Eagles 1 Minute vor Drittelende allerdings den Anschluss erzielen, sodass alles nach einer ausgeglichenen Partie aussah. Bis weit ins zweite Drittel gestaltete sich das Spiel mit Chancen auf beiden Seiten ausgeglichen. Spielentscheident waren allerdings die 29. und die 30. Minute, als die ESG innerhalb von nur 14 Sekunden zum 1:4 nach individuellen Fehlern davon ziehen konnte. In der Folge lief bei den Black Eagles im Zusammenspiel nicht mehr viel. Zu hektisch waren die Einzelaktionen in der Hoffnung gegen die gut positionierten Esslinger Raum zu schaffen. Vielmehr führten die Einzelaktionen zu Scheibenverlust oder bestenfalls zu einem neuen Aufbauversuch. Besser machten es die Gäste und nutzten die aus den Reutlinger Angriffsbemühungen resultierenden Freiräume in der Defensive. In der 38. und 40. Minute erhöhten Kevin Frank und Patrick Schäffler auf eins zu sechs. Im Schlussabschnitt blieb das nötige Eishockeywunder aus. Die Black Eagles kamen mit Treffern durch Dennis Kramer und Matthias Schreiber zwar noch zu insgesamt drei Treffern. Die ESG konnte aber ebenfalls zwei weitere Treffer erzielen, sodass es am Ende doch ein recht deutliches 3:8 wurde. Roberto Cazacu, als neuer Mann hinter der Bande, konnte mit der Leistung seiner Schützlinge nicht zufrieden sein, da die in der vergangenen Saison am Ende schon recht gut praktizierte Umsetzung des taktischen Systems, fast gar nicht gelang. Hierzu hat das Team aber bis zum nächsten Heimspiel am 12.11.2017 entgegen den EC Stuttgart 1B nun ausreichend Zeit.
Dinslaken Kobras (RLW)
Der erste Punkt ist endlich da
Nach der hohen Niederlage am Freitag gegen Neuss, hatte niemand der anwesenden Zuschauer daran geglaubt, dass die Kobras gegen die favorisierten Bären aus Neuwied irgendetwas ausrichten könnten. Doch die Giftschlangen konnten alle überraschen. Mit der bislang besten Saisonleistung rangen sie den Deichstädtern einen Punkt ab und mussten sich erst nach Verlängerung und Penaltyschießen geschlagen geben. Dabei wären an diesem Abend durchaus auch drei Punkte für die Sikorski-Truppe drin gewesen. Von Anfang an war Feuer im Spiel. Die Dinslakener wirkten gegenüber dem Freitagsspiel wie ausgewechselt und begannen sehr druckvoll. Bissig im Zweikampf und mit einer diesmal gut funktionierenden Abwehr, lieferten die Kobras den Bären ein Spiel auf Augenhöhe und konnten auch ihre Akzente im Spiel nach vorne setzen. Bis zur siebten Minute blieb die Begegnung torlos. Doch dann schlug die Stunde des Michal Plichta. Nachdem er kurz zuvor noch an Ex-Kobra Lukas Schaffrath im Neuwieder Tor gescheitert war, blieb er im zweiten Anlauf der Sieger und erzielte das 1:0 für die Kobras. Seine Freude und Erleichterung über seinen ersten ersten Treffer nach einer langen Durststrecke war nicht zu übersehen. Das Spiel nahm nun noch mehr Fahrt auf und beide Teams hatten beste Gelegenheiten zum Torerfolg zu kommen. Doch erst in der 18. Minute ertönte die Torjubelmusik ein weiteres mal aus den Lautsprechern der Schlangengrube. In Überzahl erzielte Kevin Wilson mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie das 2:0 für die Kobras. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause und bei den Dinslakener Fans keimte ein Funken Hoffnung auf einen Sieg auf.
Im Mittelabschnitt machten die Kobras da weiter, wo sie im ersten Drittel aufgehört hatten. Mit viel Körpereinsatz wurden die Neuwieder Stürmer möglichst weit weg von Marvin Haedelts Tor gehalten. Und wenn mal ein Schuss durchkam, war er eine sichere Beute für den Kobra-Keeper. Auf der anderen Seite durfte sich auch Lukas Schaffrath nicht über mangelnde Arbeit beklagen, denn die Dinslakener Stürmer setzten ihre Angriffsbemühungen ebenfalls weiter fort. In der 26. Minute nutzte Stefan Dreyer ein Zuspiel von Michal Plichta und Philipp Heffler und haute den Puck zum 3:0 in die Neuwieder Maschen. Doch nur 3 Minuten später gelang den Bären der Anschlusstreffer und sie witterten wieder Morgenluft. Von nun an nahm die Begegnung, die ohnehin schon auf oberen Regionalliganiveau lief, noch weiter an Fahrt auf und die Deichstädter drängten die Kobras immer weiter in die Defensive. Doch das gab den Giftschlangen Gelegenheit zum Kontern. Wie in der 36. Minute, als sich Michal Plichta auf und davon machte und nur mit unfairen Mitteln am Torschuss gehindert werden konnte. Den daraus resultierenden Penalty konnte er zum Leidwesen der Dinslakener Fans nicht im Neuwieder Tor unterbringen. So blieb es bis zur Pause bei der Dinslakener 3:1 Führung.
Im letzten Drittel hielt Neuwied den Druck auf die Dinslakener Hintermannschaft weiter hoch und die Kobras mussten manchmal zu unerlaubten Mitteln greifen, um die Deichstädter zu stoppen. Wobei sie dieses mal wesentlich disziplinierter zu Werke gingen, als noch zuletzt. Umso wichtiger, da ein Spitzenteam wie die Bären solche Überzahlsituationen zu nutzen weiß. Wie in der 42. Minute, als Marvin Haedelt chancenlos gegen Michael Jamieson war und es nur noch 3:2 stand. Nur 2 Minunte später erzielte Neuwied sogar den 3:3 Ausgleich und das Spiel war nun wieder völlig offen. Beide Teams suchten die Entscheidung, wobei die Deichstädter in diesem Abschnitt immer mehr Oberwasser bekamen und die Dinslakener mit Kräftezehrender Defensivarbeit beschäftigten. In der 55. Minute fiel dann zum Entsetzen der Dinslakener Fans der Neuwieder Führungstreffer zum 3:4. Doch die Kobras zeigten Moral an diesem Abend und kämpften sich zurück ins Spiel. Nur 2 Minuten später war es Kevin Wilson, der den Spielstand wieder egalisierte. Dieses 4:4 hatte bis zur Schlusssirene bestand und sicherte den Kobras den lang ersehnten ersten Punkt in dieser Saison. In der anschließenden fünfminütigen Verlängerung, die in dieser Saison eingeführt wurde, hielten sich beide Teams schadlos. So musste das Penaltyschießen für die Entscheidung sorgen. Während Tom Giesen, Kevin Wilson und Sven Linda auf Dinslakener Seite scheiterten, traf Michael Jamieson für die Neuwieder Bären und sicherte den Extrapunkt. Trotz der Niederlage im Penaltyschießen zeigte sich Kobra-Coach Krystian Sikorski nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Der Anfang ist gemacht. Wenn wir weiter so souverän spielen, wie gegen Neuwied, die eine sehr starke Mannschaft haben, werden wir den einen oder anderen Punkt noch holen.“
Nächstes Wochenende gehen die Punkte zwei mal auf fremden Eis auf Punktejagd. Dabei treffen sie mit den Luchsen aus Lauterbach auf einen Tabellennachbarn, der bislang erst zwei Punkte auf seiner Habenseite hat. Mit einem Sieg können die Kobras an den Luchsen vorbeiziehen. Wichtig für die Fans, es wird an dem Freitag, anders als noch in der Eishalle verkündet, kein Bus nach Lauterbach eingesetzt! Am Sonntag geht es dann an den Ratinger Sandbach, wo die Kobras auf den Vizemeister Ice Aliens treffen.
Ice Dragons Herford (RLW)
Ice Dragons gewinnen auch in Neuss – Shut out für Vogel!
Eine hoch konzentrierte, defensiv stabil stehende Mannschaft, ein treffsicherer Kapitän, 2 treffsichere Kanadier und ein Kieren Vogel in Gala-Form, das waren die Zutaten, die es benötigte, um am Sonntagabend mit 6:0 in Neuss zu gewinnen und in der Tabelle wieder auf den 4. Platz zu klettern. Und das, obwohl Jeff Job erneut auf diverse Spieler verzichten und seine Reihen wieder neu formieren musste.
Im Vergleich zu Freitag kehrten zwar Nils Bohle und Kevin Rempel wieder zurück ins Lineup, dafür fiel Lukas Derksen verletzt aus und auch Kris Gehring musste nach dem Aufwärmen passen, konnte das Spiel nur von der Tribüne aus verfolgen. Doch die Ice Dragons steckten die Ausfälle gut weg, gestützt auf eine sichere Defensive rund um Kieren Vogel versuchten sie von Beginn an, das Spiel zu kontrollieren und das gewohnt schnelle Neusser Angriffsspiel von vornherein zu unterbinden. Dies gelang Anfangs auch gut, mit ihrem sehr kontrollierten, durchdachten Spiel kamen sie so zu hervorragenden Einschusschancen, Treffer jedoch wusste der starke Neusser Goalie Ken Passmann zu verhindern. Nach und nach fanden jedoch die Gastgeber besser ins Spiel, versuchten nun ihrerseits, Kieren Vogel unter Druck zu setzen. Doch nicht nur, das der Herforder Goalie an diesem Abend zu einer schier unbezwingbaren Mauer wurde, seine Vorderleute nutzten auch die erste echte Neusser Unachtsamkeit, um mitten in deren Druckphase das 0:1 zu erzielen, ein Traumpass von RJ Reed hatte Killian Hutt in Position gebracht und der kleine Kanadier ließ Passmann in der 17. Minute keine Chance! Weitere Treffer fielen keine mehr, so dass es mit der knappen Führung in die erste Pause ging.
Im zweiten Drittel starteten die Ice Dragons deutlich aggressiver und offensiver ins Spiel und überraschten damit die Gastgeber. Bis sich die Neusser Spieler darauf eingestellt hatten, stand es dann auch bereits 0:4. Fabian Staudt sorgte mit einer tollen Direktabnahme in den Winkel in der 25. Minute für das 0:2, RJ Reed legte nach Pass von Kai Domula nicht ganz 60 Sekunden später das 0:3 nach und Kevin Rempel traf in der 27. Minute zum 0:4, das Pendel schlug nun eindeutig in Richtung der Ice Dragons aus. Der Neusser Coach reagierte umgehend, nahm eine Auszeit um sein Team zurück in die Spur zu bringen und hatte damit auch Erfolg. Die Gastgeber gingen jetzt volles Risiko, schossen aus allen Lagen auf das Tor von Kieren Vogel. Doch die Ice Dragons machten das clever, ließen Neuss anrennen, verteidigten geschickt und wenn die Verteidiger geschlagen waren, packte Kieren Vogel tief in die Trickkiste und ließ die Neusser Stürmer mit schier unfassbaren Paraden verzweifeln. Desto mehr die Gastgeber anrannten, desto besser wurden jedoch auch die Konterchancen der Ice Dragons, doch auch Ken Passmann im Neusser Tor zeigte, dass er zu den Guten seines Fachs gehört. So änderte sich bis zur Pause am Spielstand nichts mehr.
Im letzten Drittel erwarteten die Ice Dragons den Sturmlauf der Gastgeber abgeklärt und routiniert. Im Stile eine Spitzenmannschaft ließen sie die Neusser anrennen und warteten geduldig auf ihre Chancen. Mit Erfolg! Ein tolles Solo von Fabian Staudt in der 48. Minute sorgte für das 0:5, nur 40 Sekunden später brachte RJ Reed die Scheibe im Fallen zu Killian Hutt, der mit dem Rücken zum Tor auf 0:6 erhöhte. In der Folge ging es für die Ice Dragons nur um eins: Ihrem Goalie das „zu 0“ sichern. Sie ließen defensiv nicht nach, halfen Kieren Vogel so gut es ging. Und da auch der Herforder Goalie bis zur letzten Sekunde hoch konzentriert zu Werke ging, konnte er sich am Ende über den ersten Shut Out der Saison freuen!
Troisdorf Dynamite (LLW)
Eisadler Dortmund : EHC Troisdorf Dynamite 3:2 n.P. (2:0 / 0:1 / 0:1 / 1:0)
Mit vollem Kader (2 Torhüter und 20 Feldspieler – 4 komplette Blöcke) ging es nach Dortmund. Ziel sollte es sein, mit den 4 Blöcken Dortmund unter Druck zu setzen und von Anfang an das Spiel zu machen.
Leider wollte der Puck bei keinem Angriff der Troisdorfer in dem ersten Drittel den Weg ins Dortmunder Tor finden. Ganz im Gegensatz zu den Dortmundern, die bereits in der 2. Spielminute aus einem eigentlich unmöglichen Winkel den Troisdorfer Torhüter Lukas Haack überwinden konnten. Damit aber nicht genug. In der 7. Spielminute wurde ein Schuss der Dortmunder so unglücklich abgefälscht, dass er für Lukas Haack nicht zu halten war.
Mit einem zwei Tore Rückstand ging es in die erste Pause.
Nach der Pause war zu erkennen, dass Troisdorf sich nicht geschlagen geben wollte und versuchte mit viel Energie und Einsatz das Spiel zu kippen. Viele gute Möglichkeiten konnten aber nicht kreiert werden, da immer wieder falsche Entscheidungen oder schlechte Pässe den Angriff unvollendet ließen. In der 36. Spielminute gelang Lucas Hubert auf Zuspiel von Tobias Schäfer der Anschlusstreffer zum 2:1. Der Ausgleichtreffer wollte aber in dem zweiten Spielabschnitt nicht glücken.
Mit dem festen Willen das Spiel zu Gunsten der Troisdorfer noch zu drehen, kam das Team aus der Kabine. Dortmund konnte sich nur mit Befreiungsschüssen wehren. Letztendlich konnte in der 59. Spielminute eine Überzahlsituation von Lucas Kürten auf Zuspiel von Dominik Klein und Justyn Tursas zum Ausgleich zum 2:2 genutzt werden. Die letzen Sekunden waren an Dramatik nicht zu überbieten, weil Troisdorf ganz dicht am Siegtreffer war, aber an diesem Tag war das Glück nicht auf der Seite der Troisdorfer Akteure.
Den Zusatzpunkte konnte sich dann Dortmund im Penaltyschießen sichern.
Statement des Trainers André Koslowski: „Ein Punkt in Dortmund ist definitiv zu wenig, auch wenn Dortmund letzte Saison noch eine Liga höher gespielt hatte, muss man gegen dieses Team nicht verlieren. Wir haben gekämpft und gewollt, aber zu häufig die falsche Entscheidung getroffen oder nicht konsequent umgesetzt“.
Das nächste Heimspiel des EHC Troisdorf findet am Sonntag den 27.10.2017 um 20:00 Uhr im Icedom am Rotter See gegen das Team aus Bergisch Gladbach statt.
Das Spiel der EHC Troisdorf Dynamits am 27.10.2017 gegen die Real Stars aus Bergisch Gladbach erfolgt als Benefizspiel zu Gunsten des gemeinnützigen Vereines Brustkrebs Deutschland e.V.. Geplant ist, dass während des Spiels mit einer Spendendose gesammelt wird und das Team mit pinken Schnürsenkeln aufläuft. Die Grundidee von Brustkrebs Deutschland e.V. war die Gründung einer Organisation, bei der Ärzte, Patientinnen, Angehörige, aber auch nicht Betroffene gleichberechtigt zusammenarbeiten. Die Ziele sind u. a. die Öffentlichkeit aufzurütteln und für das Thema Brustkrebs zu sensibilisieren, die Prävention und Früherkennung zu fördern und Tabus zu brechen, umfangreiche Informationen über Diagnose- und Operationsmöglichkeiten zu geben, Therapiemöglichkeiten und Nachsorge bereit zu stellen, betroffene Frauen und deren Familien zu unterstützen, Ärztefortbildungen durch zu führen und unabhängige Forschung zu fördern.
Der EHC Troisdorf möchte mit der Aktion am 27.10.2017 einen kleinen Teil dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen.
EC Nordhorn (RLN)
Saisonauftakt beim Meister Hamburger SV - ECN schlägt sich tapfer
Saisonauftakt beim Eishockey Club Nordhorn e.V.: Der Aufsteiger absolvierte am Sonntag beim Hamburger SV sein erstes Spiel in der viertklassigen Regionalliga – und das gleich beim Meister. Nach nur einer Woche Eistraining in eigener Halle unterlagen die Nordhorner mit einem Ergebnis von 7:3 (3:1; 1:0; 3:2). Damit kann der ECN dennoch zufrieden sein.
Vor 145 Zuschauern gelingt Mikhail Berezhnoi in der zweiten Minute der erste Treffer, die 1:0-Führung für den ECN. Das lassen sich die Hausherren nicht bieten, die Top-Reihe um Pascal Heitmann macht in Überzahl in der fünften Minute den Ausgleich, Jannik Höffgen legt ein Doppelpack (9., 19.) nach.
Im zweiten Abschnitt werden die Tore heiß umkämpft, Pascal Heitmann kann in der 33. Minute für den HSV erneut treffen. Der ECN bäumt sich im Schlussdrittel auf und macht ordentlich Tempo nach vorn. Die Mühen werden belohnt, Jörn Reimink (52.) und Anton Gluchich (57.) können immerhin noch zwei weitere Treffer für den ECN verbuchen. Leider zieht der HSV beim Tempo mit und die Elbstädter können zum 7:3-Endstand erhöhen.
Die Punkte bleiben also in Hamburg, bis zum nächsten Spiel am 28. Oktober gegen den Adendorfer EC wird die Mannschaft unter der Führung von Trainer Heiko Niere noch einige Trainingseinheiten absolvieren.
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