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Mai 2026
                     
WM2026
         
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Landesliga Bayern
(BLL)  Der ESV Türkheim rückt als Vize-Meister der Bezirksliga in die Landesliga nach und wird den Platz des Bayernliga-Absteigers EC Pfaffenhofen einnehmen. Die Eishogs haben ihr Team in die Bezirksliga zurückgezogen. Die Gruppeneinteilungen in Landesliga und Bezirksliga werden vorraussichtlich im Juni erfolgen
  
Höchstadt Alligators
(OLS)  Verteidiger Niklas Hane hat seinen Vertrag im Aischgrund verlängert. Der 22-Jährige stammt aus dem Düsseldorfer Nachwuchs und kam über Herne und Essen letztes Jahr zum HEC. In 54 Spielen gelangen ihm 4 Tore und 16 Vorlagen bei 51 Strafminuten
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Die Realstars haben mehrere Abgänge mitgeteilt. Demnach werden Edgar Schäfer, Florian Bosbach, Jonas Eichler, Rafael Sturmberg und Fiona Hennesser den ESV verlassen
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Leon Seelmann wechselt aus dem Nachwuchs des SC Riessersee zu den Miners. Der 20-jährige Verteidiger stand auch schon im erweiterten Oberliga-Kader der Werdenfelser
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Stürmer Nico Geidl wird die Rebels verlassen. Der Deutsch-Tscheche konnte in der letzten Saison in 43 Spielen beachtliche 26 Tore und 14 Vorlagen für sich verbuchen
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Die Fischtown Pinguins Bremerhaven haben Stürmertalent Florian Reinwald unter Vertrag genommen. Der 18-Jährige stammt aus dem Ingolstädter Nachwuchs und spielte zuletzt in der DEL2 für den ESV Kaufbeuren. In der neuen Saison soll er mittels Förderlizenz in der Oberliga Spielpraxis sammeln
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Nach Verteidiger-Routinier Rene Kramer hat als nächstes Stürmer Dennis Bondarenko ein neues Arbeitspapier bei den TecArt Black Dragons unterzeichnet. Der 23-Jährige wechselte letztes Jahr aus Leipzig nach Erfurt und absolvierte 39 Spiele, bei denen er einen Assist für sich verbuchen konnte
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  nach Goalie Nils Velm hat als nächstes Stürmer Loris Walter verlängert. Der 24-Jährige, der vor zwei Jahren aus Stuttgart zu den Black Eagles kam konnte zuletzt in 27 Spielen 7 Tore erzielen und weitere 20 Treffer vorbereiten
  
Bayreuth Tigers
(BLL)  Nach dem Oberliga-Aus setzt der Stammverein für den Neubeginn auf Torsten Steffens als Trainer. Er stand bereits in der letzten Landesligasaison an der Bande des EHC. Künftig wird er auch als sportlicher Leiter fungieren. Als Saisonziel wurde ein Platz unter den ersten vier ausgegeben
  
Straubing Tigers
(DEL)  Nationalspieler Stefan Loibl bleibt den Niederbayern erhalten. Der 29-jährige Angreifer verfügt noch über einen laufenden Vertrag. In der letzten Saison brachte er es in 56 Spielen auf 11 Tore und 24 Assists
  
Kempten Sharks
(BYL)  Mannschaftskapitän Mauro Seider wird bereits in seine siebte Saison im ESC-Trikot gehen. Der 30-Jährige stammt aus dem Füssener Nachwuchs und kam 2020 über Schöngau und Königsbrunn zu den Sharks, wo er auch in der nächsten Saison ein Verteidiger-Duo mit Kevin Marquardt bilden wird. Der 28-Jährige, der vor zwei Jahren aus Schweinfurt kam, hat ebenfalls seinen Vertrag verlängert
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Stürmertalent Christian Schiling hat bei den Eisbären verlängert. Der 21-Jährige, der auch mit einer Förderlizenz der Kassel Huskies DEL2-Erfahrung sammelte, konnte in 51 Oberliga-Spielen 18 Tore erzielen und weitere 32 Treffer vorbereiten
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Donnerstag 26.Oktober 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen Hessenliga und Regionalliga Ost.


Eisbären Berlin  (DEL)
Eisbären am Freitag daheim gegen Straubing
Die Eisbären Berlin empfangen am morgigen Freitagabend die Straubing Tigers in der
Mercedes-Benz Arena Berlin (Erstes Bully: 19:30 Uhr). Die Gäste aus Niederbayern reisen mit
ihrem heute verpflichteten neuen Cheftrainer Tom Pokel (50 Jahre/zuletzt HC Bolzano) an.
Die Eisbären hoffen an diesem Wochenende auf die Rückkehr von Nick Petersen in den
Kader. Ob und wann der Kanadier wieder mitspielen kann, entscheidet sich in den
kommenden Teamtrainingseinheiten. Louis-Marc Aubry wird den Eisbären aufgrund seiner
Fingerfraktur weiterhin fehlen. Kapitän Rankel laboriert an seiner Adduktorenverletzung.
„Wir müssen einfach ein gutes Spiel machen gegen Straubing“, sagt Eisbären-Stürmer
Thomas Oppenheimer. „In unserer Liga gibt’s nur gute Mannschaften da kann man sich nicht
ausruhen. Wir müssen uns gut vorbereiten und konzentriert spielen.“
Die Eisbären empfingen die Tigers bereits Mitte September zum ersten Vergleich beider
Teams in Berlin. Der derzeitige Tabellenzweite gewann dieses Match mit 3:1. Karten für
dieses Spiel sind, wie immer, buchbar über www.eisbaeren.de/ticketshop!
Vier Eisbären-Spieler beim Deutschland-Cup 2017 in Augsburg
Die Eisbären Berlin sind mit vier Spielern beim Deutschland-Cup 2017 vom 10.-12. November
2017 in Augsburg vertreten. Neben Sean Backman, der bereits vor einer Woche für das Team
USA nominiert wurde, steht jetzt auch der deutsche Kader von Bundestrainer Marco Sturm
fest.
Die Verteidiger Frank Hördler, Jonas Müller und Stürmer Thomas Oppenheimer wurden heute
für das DEB-Team nominiert. Zudem ist auch Physio André Kreidler in Augsburg im Einsatz.


Düsseldorfer EG  (DEL)
DEG wacht zu spät auf: 4:5 in Mannheim, tolle Aufholjagd nicht belohnt
So knapp, so schade! Nach einem total verpatzten Start verliert die Düsseldorfer EG trotz einer anschließenden, deutlichen Steigerung und toller Aufholjagd bei den Adler Mannheim mit 4:5 (0:3, 2:2, 2:0). Entscheidend hierbei war ein schwaches erstes Drittel, das später trotz vier eigener Tore und weiterer Chancen nicht mehr ausgeglichen werden konnte. Nun gilt es, diese Niederlage schnell aus den Trikots zu schütteln. Denn schon am Wochenende stehen die nächsten beiden Meisterschaftsspiele an.
Sonntag Fan-Ansturm aus Bremerhaven im ISS DOME
für die Mannschaft der Düsseldorfer EG ging es vom aufregenden Mittwoch-Abend-Duell bei den Adlern aus Mannheim ohne Zwischenstopp in der Heimat weiter. Bereits am morgigen Freitag (19.30 Uhr) tritt das Team bei Vize-Meister Grizzlys Wolfsburg an. Zwei Tage später wird im ISS DOME ein wahrer Fan-Ansturm aus Bremerhaven erwartet. Fast 2.000 Anhänger der Fischtown Pinguins machen sich mit einer großen Sonder-Bus-Schiff(!)-Tour auf den Weg in die Landeshauptstadt. Erstes Bully ist Sonntag um 19 Uhr.
DEG-Duo für die Nationalmannschaft nominiert
Bundestrainer Marco Sturm hat zwei Düsseldorfer in den Kader für den Deutschland Cup berufen. Sowohl Bernhard Ebner als auch Maxi Kammerer stehen für das Turnier vom 10. bis 12. November im deutschen Auswahlteam. Die beiden treffen mit ihren Teamkollegen in Augsburg auf Russland, die Slowakei und die USA. Mit dabei an der Bande ist auch wieder DEG-Co-Trainer Tobi Abstreiter, der Nationalcoach Sturm assistieren wird.


ERC Ingolstadt  (DEL)
Pielmeier für Deutschland-Cup nominiert
Timo Pielmeier, Torhüter des ERC Ingolstadt, ist zum Deutschland Cup 2017 eingeladen. Der Vier-Länder-Wettkampf, das der Nationalmannschaft als Vorbereitung für die Olympischen Spiele und die Weltmeisterschaft dient, findet in der Ligapause vom 10.-12. November statt.
„In Augsburg erwartet uns das bisher hochkarätig besetzte Turnier seit langer Zeit“, sagt Bundestrainer Marco Sturm. „Russland, Slowakei und das Team USA nutzen den Deutschland Cup ebenfalls zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele und reisen mit jeweils entsprechend starken Kadern an.“
ERC-Torwart Timo Pielmeier bestach im ersten Saisonabschnitt mit der stärksten Fangquote der Liga und vier Zu-Null-Spielen („shutouts“). Er sagt: „Ich freue mich sehr über die Nominierung. Vor der Saison sagte ich, dass ich mir die Berufung mit guten Leistungen verdienen will. Das hat bisher ganz gut geklappt und ich hoffe, dass es so weiter geht. Mein Ziel ist es, mit dem ERC Erfolg zu haben und bei den Olympischen Spielen dabei zu sein.“
Im 28-Mann-starken deutschen Kader stehen auch zwei Debütanten: die Stürmer Andreas Eder und Stefan Loibl. Sie stammen von den beiden Wochenendgegner des ERC Ingolstadt, den EHC Red Bull München (Freitag, 19.30 Uhr, Saturn Arena) und Straubing Tigers (Sonntag, 16.30 Uhr, Straubing).


Krefeld Pinguine  (DEL)
Daniel Pietta und Marcel Müller für Deutschland Cup nominiert
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht kurz vor dem 28. Deutschland Cup vom 10. – 12. November in Augsburg. Bundestrainer Marco Sturm hat für das renommierte Vier-Nationen-Turnier im Curt-Frenzel-Stadion drei Torhüter, zehn Verteidiger sowie 15 Stürmern in seinen 28 Mann starken Kader berufen. Teil des Kaders sind auch die beiden Pinguine-Stürmer Daniel Pietta (17 Punkte) und Marcel Müller (19 Punkte), die derzeit auch auf Liga-Ebene zum Nonplusultra gehören
„Wir haben mit dem Deutschland Cup, den Olympischen Spielen und der Weltmeisterschaft in Dänemark eine Saison mit großen Herausforderungen vor uns“, sagte Sturm und ergänzte: „In Augsburg erwartet uns das bisher hochkarätig besetzte Turnier seit langer Zeit. Russland, Slowakei und das Team USA nutzen den Deutschland Cup ebenfalls zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele und reisen mit jeweils entsprechend starken Kadern an.“


Straubing Tigers  (DEL)
Deutschland-Cup: Stefan Loibl ist dabei
Wenn am Freitag, 10.11.17, das Vier-Nationen-Turnier zum dritten Mal im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion über die Bühne geht, steht mit Stefan Loibl ein Spieler der Straubing Tigers im DEB-Kader.
Der 21-jährige hat in dieser Saison bereits dreimal getroffen und drei Assists gesammelt. Ein Tor gelang ihm im Rahmen des 3:2-Erfolges am heimischen Pulverturm gegen die Adler Mannheim. Hier war auch Bundestrainer Marco Sturm vor Ort und konnte sich von den Qualitäten Stefan Loibls persönlich überzeugen.
„Dass Stefan nominiert wurde, ist der verdiente Lohn harter Arbeit. Stefan entwickelt sich täglich weiter und verhält sich dabei diszipliniert“, befindet Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers. Die Entwicklung des gebürtigen Straubingers zeigt, wie auch der Weg von Manuel Wiederer, dass es an kleinen DEL-Standorten ebenfalls möglich ist, Talente aus der Region sukzessive aufzubauen und auf höhere Aufgaben vorzubereiten.
Bundestrainer Marco Sturm hat für das renommierte Vier-Nationen-Turnier im Curt-Frenzel-Stadion drei Torhüter, zehn Verteidiger sowie 15 Stürmern in seinen 28 Mann starken Kader berufen.
Das Trainerteam des Bundestrainers setzt sich aus Tobias Abstreiter (Düsseldorfer EG), Patrick Dallaire (EHC Red Bull München) und Mikael Samuelsson (40) zusammen.
O-Ton Marco Sturm
„Wir haben mit dem Deutschland Cup, den Olympischen Spielen und der Weltmeisterschaft in Dänemark eine Saison mit großen Herausforderungen vor uns“, sagte Sturm und ergänzte: „In Augsburg erwartet uns das bisher hochkarätig besetzte Turnier seit langer Zeit. Russland, Slowakei und das Team USA nutzen den Deutschland Cup ebenfalls zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele und reisen mit jeweils entsprechend starken Kadern an.“
Andreas Eder vom EHC Red Bull München steht ebenfalls erstmals im Kader der Herren-Nationalmannschaft. Stefan Loibl und Andreas Eder haben gemeinsam die Jugend-Nationalteams des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) durchlaufen.
Tickets gibt es in allen Preiskategorien wie gewohnt unter www.deb-online.de/tickets, im 1878 SHOP der Augsburger Panther sowie an allen Eventim-Vorverkaufsstellen oder telefonisch unter 01806 – 99 22 01 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz).
School & University Day / 02.11.17 vs. Bremerhaven
Schüler und Studenten mit einem gültigen Schüler- beziehungsweise Studentenausweis erhalten am 02.11.17 ein Stehplatzticket für nur 6,00 Euro und sparen bis zu 60 Prozent (!!!) im Vergleich zum herkömmlichen Eintrittspreis.
„Das Heimspiel gegen Bremerhaven eignet sich für diese Aktion optimal, da zu dieser Zeit Ferien sind“, sagt Gaby Sennebogen, Geschäftsführerin der Straubing Tigers. „Wir hoffen, dass viele Familien den Besuch am Pulverturm in ihr Ferienprogramm einplanen.“
Im Rahmen des School & University Day soll Schülern und Studenten die Möglichkeit gegeben werden, Erstliga-Eishockey zum Einstiegspreis zu erleben und im besten Fall auf dem Geschmack zu kommen, denn neue, insbesondere junge Anhänger kann man nie genug haben.
Wie kommt man an Karten?
Die Aktionstickets können online unter https://straubing-tigers.reservix.de/events, an den bekannten Vorverkaufsstellen und natürlich an der Abendkasse erworben werden. Die entsprechenden Nachweise sind beim Stadioneinlass unaufgefordert vorzuzeigen.
Spielbeginn ist um 19.30 Uhr, die Abendkasse öffnet, wie auch die Stadiontore, 90 Minuten vor Spielbeginn.


Tölzer Löwen  (DEL2)
Info zum Karten-Vorverkauf fürs Derby Tölzer Löwen gegen SC Riessersee
Die Vorfreude aufs Derby am Sonntag, 29. Oktober, um 18 Uhr gegen den SC Riessersee ist riesig. Die Sitzplätze sind restlos ausverkauft. Es gibt noch 700 Stehplätze. Im Vorverkauf gibt es Karten im Online-Ticketshop auf der Löwen-Homepage (www.toelzer-eissport.de), in der Tourist-Info Bad Tölz und in der Geschäftsstelle der TEG. Am Sonntag öffnet die Geschäftsstelle von 11 bis 14 Uhr noch einmal zum Vorverkauf. Aus logistischen Gründen sind keine Kartenreservierungen per Telefon oder E-Mail mehr möglich.


Bayreuth Tigers  (DEL2)
In Crimmitschau und gegen Kaufbeuren trifft Bayreuth auf zwei Tabellennachbarn
Freitag geht es um 20 Uhr zum Duell mit den Eispiraten, zu deren Fans seit Jahrzehnten eine der wenigen wirklich gelebten Fanfreundschaften besteht. Wegen der kürzesten Entfernung aller Tigers-Gegner in der Liga kommt dieses Spiel auch dem Begriff Derby noch am Nähesten, was auch für eine große Kulisse mit zahlreichen Gästefans spricht.
An der Pleiße gab es im Sommer nach der enttäuschenden letzten Spielzeit, wo man mit dem "last minute" Klassenerhalt im Play-down-Finale gegen Rosenheim den Supergau gerade noch verhindern konnte, einen ziemlich großen Neuaufbau.
Der ebenfalls neue Trainer Kim Collins bekam dazu besonders drei neue nordamerikanische Kontingentspieler, die allesamt entscheidenden Einfluss auf die bisher deutlich bessere Spielzeit haben. Im Tor konnte Olivier Roy überzeugen und vorne sind Robbie Czarnik und Jordan Knackstedt offensiver Dreh-und Angelpunkt der Westsachsen. Alles nur auf dieses Dreigestirn zu reduzieren trifft den Kern der Crimmitschauer Rennaisance aber auch nicht. Ganz wichtige Rollen spielen auch der Goldhelm des Vorjahres Patrick Pohl, der ebenfalls neue stürmende Finne Ossi Saarinen und der neue Abwehrchef Ales Kranjc. Das auf den entscheidenden Positionen sehr erfahrene Team belegt trotz in den letzten Wochen einiger hohen Niederlagen aktuell mit 19 Punkten Platz 7 und das bei einer stark negativen Tordifferenz.
Sonntag wird ab 18.30 Uhr unter Sponsor of the match FH-Werbetechnik der ESV Kaufbeuren im Tigerkäfig erwartet. Mit der Rückkehr des langjährigen Spielers und eines der„Gesichter der Tigers“ Christopher Kasten gäbe es dabei auch noch ein weiteres extra spezial, falls er seine Verletzung rechtzeitig auskuriert.
Wie ein Gegenentwurf zum Freitagsgegner wirken hier insgesamt die wenigen Veränderungen über den Sommer, wobei die starke Vorsaison der Allgäuer eben auch kaum Anlass dazu gab. Trainer Brockmann vertraut weiterhin vielen seiner Leistungsträgern und musste nur punktuell Neuzugänge integrieren. Beim ESV wird weiterhin vieles getragen vom starken Goalie Vajs oder den Skandinaviern um Blomquist, Karevaara und Laaksonen im Angriff. Offensiv bringt sich dort jetzt der neue Kanadier Charlie Sarault (aus Nauheim gekommen) schon gut ein, während die anderen Neuen Lewis und Billich (zuletzt verletzt) noch nicht so auffallen. Hinten sorgt mit Sebastian Osterloh ein erfahrener, ehemaliger DEL-Spieler für Ordnung neben einigen Jungen. Dieses eingespielte Ensemble erwarten viele auch dieses Jahr wieder im Vorderfeld, doch mit teilweise immer noch drei Spielen weniger als die Konkurrenz ist die Tabelle natürlich sehr verzerrt und man belegt aktuell Platz 10 bei 12 Zählern. Eines der weiteren Problemfelder ist auch, dass sich der ESV etwas zu viele Strafzeiten leistet und durch das häufige Unterzahlspiel ab und an in Not gerät. Wie man gegen die Joker bestehen kann, zeigten die Oberfranken vor einigen Tagen beim überraschend deutlichen 1-5 Auswärtserfolg. Zuviel ableiten kann man davon aber nicht, sondern eher sollte man mit Revanchegelüsten rechnen.
Genau zwischen den beiden nächsten Kontrahenten, nämlich auf Platz 8 und guten 17 Punkten rangieren momentan die Tigers. Die Personallage nach den beiden Abgängen Barta und Pesut (s. extra Mitteilung) und dem sicheren Ausfall von Verteidiger Mayer bleibt allerdings weiterhin angespannt. Bei den zuletzt ebenfalls fehlenden Gläser und Voronov hat man Hoffnung auf Rückkehr, aber wie üblich kann man das bei den Förderlizenzspielern erst kurzfristig genauer einschätzen, wobei Kooperationspartner Regensburg zum Bsp. momentan eigene Angeschlagene vor schweren Spielen zu beklagen hat. Tigerdompteur Waßmiller hat damit das Problem außer der KGB-Reihe kaum auf eingespielte Angriffsreihen zurückgreifen zu können. Nur in der Defensive haben sich die Pärchen schon richtig gefunden. Sichtbar wird das auch an den relativ wenigen Gegentreffern woran auch die bisher starke Saisonleistung von Torwart Vosvrda ihren Anteil hat. Ständig wechselnde und dünne Besetzungen der Stürmer verhindern dagegen schon die ganze Zeit normale Trainingsabläufe und unter diesen Umständen ist es ihm deswegen oft kaum möglich so vieles einzustudieren wie es nötig wäre. Als Kämpfernatur lässt er sich davon aber genauso wie sein Team nicht unterkriegen: „Wir versuchen weiter das Beste aus den Bedingungen zu machen und werden auch in Crimmitschau oder gegen Kaufbeuren trotz kleinem Kader wieder alles versuchen“. „Gute Defensivarbeit und möglichst wenig Strafen sind bei kurzem "lineup" noch wichtiger
und daraus dann schnelle Gegenzüge kreieren“, gibt er außerdem einen kleinen Einblick seiner nicht überraschenden Gedanken.


Eispiraten Crimmitschau  (DEL2)
„Gegen diese Mannschaften müssen wir punkten!“ - Kim Collins in der Presserunde vor dem Punktspielwochenende
In der heutigen Presserunde in der Eispiraten-Geschäftsstelle gab Cheftrainer Kim Collins einmal mehr einen Einblick über die Personallage, die Ursache für leichte Anlaufprobleme in den letzten Heimspielen und die Schwerpunkte im Training. Zudem schätzte der Headcoach auch die kommenden beiden Gegner der Westsachsen ein. Diese sind die Bayreuth Tigers, welche morgen Abend im Sahnpark gastieren, sowie die Ravensburg Towerstars.
„Gegen diese beiden Mannschaften müssen wir punkten“, antwortete Kim Collins auf die Frage, wie er die kommenden Gegner einschätzt. „Sowohl Bayreuth als auch Ravensburg liegen in der Tabelle nur wenige Punkte hinter uns, deshalb sind das zwei ganz wichtige Spiele“, untermauerte der 55-Jährige zudem. Gegen den morgigen Gegner, die Bayreuth Tigers fordert der Eishockeylehrer dabei einen Heimsieg. Gegen Ravensburg hofft Collins zudem auch auf Punkte, stellte aber klar: „Sie spielen zu Hause kein schlechtes Eishockey“. Die Eispiraten müssen also trotz vermeintlicher Favoritenrolle konzentriert die kommenden Aufgaben angehen.
Weiterhin sprach der 55jährige Cheftrainer im Detail über…
… die personelle Situation: Dominic Walsh und Will Weber werden am Wochenende zu 100 Prozent fehlen. Weber trainiert zwar schon wieder mit der Mannschaft, doch wir wollen kein Risiko bei ihm eingehen. Robbie Czarnik hat die letzten beiden Tage gefehlt. Er hatte einen grippalen Infekt. Heute trainiert er aber schon wieder mit. Er hat mir gesagt, dass er sich fit fühlt. Ich hoffe, dass er morgen auch spielen kann. Wieder mit dabei sind auch Maurice Keil und Ole Olleff, die ja am vergangenen Wochenende gefehlt haben.
… einen Plan B bei einem möglichen Czarnik-Ausfall: Ich hoffe natürlich, dass er spielen kann. Falls nicht, wird Jordan Knackstedt die Position des Centers einnehmen und vermutlich Bernhard Keil und Maurice Keil neben ihm stürmen. Wir haben leider nicht so viele Alternativen in der Offensive.
… die Verletzung von Will Weber: Wir müssen behutsam mit Will umgehen. Er ist ein wichtiger Spieler und ich brauche ihn komplett fit in meinem Team. Ich habe schon erlebt, dass sich so eine Verletzung über die ganze Saison ziehen kann, wenn man diese nicht richtig auskuriert oder zu schnell zu viel will. Wir gehen davon aus, dass er erst zum nächsten Punktspielwochenende fit wird.
… die Anlaufprobleme zu den letzten Heimspielen: Das ist für unsere Mannschaft nicht immer leicht. Unsere Gegner haben zuletzt defensiv sehr gut gespielt und unser schnelles Spiel nach vorn gut unterbunden. Doch gerade gegen Freiburg, als wir im zweiten Drittel unsere Taktik etwas umgestellt haben, wurde es viel besser. Ich denke, auch Bayreuth wird sehr defensiv spielen. Wir müssen einfach versuchen, gut in Schwung zu kommen.
… die Trennung von Michal Barta und Ziga Pesut bei den Tigers: Natürlich schwächt das deren Mannschaft ein wenig. Doch bei den beiden Spielern hat es nicht ganz gepasst und das Spiel war auch nicht auf sie ausgerichtet. Deshalb müssen wir trotzdem aufpassen und uns voll auf uns konzentrieren. Nur dann haben wir eine Chance das Spiel zu gewinnen.
… die Schwerpunkte im Training: Unsere Schwerpunkte lagen in dieser Woche vor allem in der Defensivzone, wo wir meiner Meinung nach noch viel zu tun haben. Wir haben das lange trainiert, im heutigen Abschlusstraining legen wir dann noch einmal etwas mehr Wert auf das Powerplay.


Dresdner Eislöwen  (DEL2)
Freiburg & Frankfurt / Playport-Familientag am Sonntag / Halloween-Trikot
Die Dresdner Eislöwen stehen vor den DEL2-Punktspielen gegen die Wölfe Freiburg und die Löwen Frankfurt. Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer muss weiterhin auf die Langzeitverletzten Petr Macholda und Matt Siddall verzichten. Goalie Sebastian Stefaniszin wird voraussichtlich am Sonntag zumindest in den Kader zurückkehren. Verteidiger Steve Hanusch hat sich wieder fit gemeldet. Zum Aufgebot der Dresdner Eislöwen gehören entsprechend 13 Stürmer und sechs Verteidiger.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Freiburg hat alle zehn Punkte zu Hause geholt. Wir wissen also, was uns erwartet. Vor uns steht eine lange Reise, das Stadion und die Atmosphäre sind besonders. Eine Reihe der Freiburger hat von den 32 Toren allein 14 erzielt, davon zehn in Überzahl. In der Vorbereitung haben wir darauf einen besonderen Fokus gelegt. Frankfurt ist eine Top-Mannschaft mit Top-Spielern, die ein Spiel alleine entscheiden können. Disziplin und mannschaftliche Geschlossenheit werden der Schlüssel zum Erfolg sein. Ob unsere beiden Neuzugänge am Wochenende zum Einsatz kommen können, hängt davon ab, ob wir alle bürokratischen Fragen geklärt bekommen.“
Cedric Schiemenz: „Der Wechsel nach Dresden hat wir mich einen großen Schritt bedeutet. Ich wohne beispielsweise das erste Mal alleine. Ich wurde aber von allen Bereichen sehr gut aufgenommen. In der Mannschaft habe ich besonders zu Thomas Pielmeier ein enges Verhältnis aufgebaut. Es ist sehr wichtig für mich, Feedback, aber auch das Vertrauen zu  bekommen. Das ist hier in Dresden der Fall.“
Die Dresdner Eislöwen sind am Freitag, 27. Oktober um 19.30 Uhr bei den Wölfen Freiburg gefragt. Das Spiel steht unter der Leitung der HSR Alfred Hascher und Ulrich Hatz. Am Sonntag, 29. Oktober empfangen die Blau-Weißen in einem Halloween-Sondertrikot in der EnergieVerbund Arena die Löwen Frankfurt. Der Spielbeginn erfolgt aufgrund des Playport-Familientages bereits um 16 Uhr. Besucher können sich auf ein buntes Rahmenprogramm mit Angeboten für die ganze Familie freuen, u.a. stehen zwei Großspielzeuge, eine Hüpfburg, mechanische Reittiere sowie das beliebte Kinder- und Fanschminken auf dem Programm. Auch das traditionelle Puckwerfen der Fans ist geplant. Kassen und Arenatüren öffnen um 14.30 Uhr; der VIP-Raum um 15 Uhr. Die Partie wird geleitet von den HSR Göran Noeller und Jens Steinecke. Beide Spiele werden von SpradeTV übertragen. 


Kassel Huskies  (DEL2)
Legenden-Ehrung gegen Ravensburg, Sonntag in Weißwasser
Kassel, 26. Oktober 2017. Ein ganz besonderes Heimspiel steht für die Kassel Huskies am
kommenden Freitagabend ab 19:30 Uhr in der Kasseler Eissporthalle an. Vor dem
Aufeinandertreffen mit den Ravensburg Towerstars werden mit Milan Mokros, Shane Tarves,
Herbert Heinrich und Matthias Kolodziejczak vier verdiente ehemalige Kasseler Eishockeyspieler
mit einer Ehrenbanner-Zeremonie gewürdigt. Bereits ab 17 Uhr stehen die vier Legenden in der
Champions Bar für Autogramme zur Verfügung, außerdem werden Getränke zu Happy-Hour-
Preisen angeboten.
Nach der Ehrenbanner-Zeremonie steht das aktuelle Team der Huskies mit zwei Rückkehrern auf
dem Eis: Lukas Koziol und Kevin Maginot kehren aus Mannheim nach Kassel zurück und verstärken
das Team von Trainer Rico Rossi am Freitag. Der Einsatz von Mike Little ist hingegen fraglich.
Towerstars im Aufwind
Im Anschluss an die Zeremonie folgt das Spiel gegen die Ravensburg Towerstars. Nach
enttäuschender Saison und dem frühen Aus in den Pre-Playoffs haben die Ravensburger personell
vor allem auf dem deutschen Sektor zugelegt. Mit Thomas Supis, Ondrej Pozivil, Robin Just, David
Zucker und Arturs Kruminsch wechselten fünf erfahrene Spieler zu den Towerstars. Darüber hinaus
kann Neu-Trainer Jiri Ehrenberger auf Jakub Svoboda bauen, der letzte Saison im Trikot der
Lausitzer Füchse zu einem der besten Stürmer der DEL2 avancierte. Zu Saisonbeginn erfüllten die
Gäste vom Freitag die Erwartungen jedoch noch nicht, in den ersten neun Spielen kassierte man
sieben Niederlagen.
Als Hauptgrund dafür kann sicherlich das Verletzungspech genannt werden, denn mit Brian Roloff,
Jakub Svoboda, David Zucker und Mathieu Pompei fielen wichtige Schlüsselspieler aus. Hinzu
gesellten sich zeitweise auch Verteidiger Raphael Kapzan und der 1,96 Meter große Angreifer
Dennis Reimer. Die Genannten sind mittlerweile jedoch allesamt wieder mit von der Partie. Fast wie
auf Kommando konnten die letzten beiden Spiele auch erfolgreich gestaltet werden, aus Dresden
und Bad Tölz brachten die Towerstars jeweils drei Punkte mit und erzielten in jedem Spiel fünf
Treffer. Die Kassel Huskies dürften somit gewarnt sein.
Lausitzer Füchse im Kampf um Platz 10
Einen noch größeren Umbruch als die Towerstars haben die Lausitzer Füchse hinter sich. Cheftrainer Hannu Järvenpää, der zum DEL2-Trainer der Saison 16/17 gewählt wurde, musste den Abgang seiner besten fünf Verteidiger und besten fünf Stürmer verkraften. Sie blickten somit auf die Kehrseite der Medaille einer starken Saison, die überraschend auf Platz 6 und dem dann weniger überraschenden Viertelfinal-Aus gegen die Kassel Huskies endete. Aus finanziellen Gründen entschieden sich fast alle Leistungsträger für besser dotierte Angebote anderer Clubs. Klar, dass man in der Oberlausitz daher gezwungen ist, in dieser Saison kleinere Brötchen zu backen. Der Blick richtet sich vor allem auf Platz 10, der den vorzeitigen Klassenerhalt und die Teilnahme an den Pre-Playoffs bedeuten würde.
Aktuell sind die Füchse zwar lediglich auf Rang 12 platziert, mit zwei Punkten Rückstand ist der zehnte Platz allerdings in Reichweite. Als Leistungsträger trumpft neben dem schwedischen Sturmduo Eriksson/Lennartsson und Urgestein André Mücke vor allem Maximilian Adam auf. Der 19-jährige Abwehrspieler ist mit zehn Punkten aus neun Spielen punktbester Verteidiger seines Teams und deutet damit zumindest ansatzweise an, die Lücke, die der fAbgang des Finnen Patrik Parkkonen riss, füllen zu können. In den bisherigen sechs Heimspielen gelang Weißwasser zwar nur ein Sieg, drei weitere Duelle wurden allerdings erst nach Verlängerung bzw. im Penaltyschießen verloren. Hinzu kommt eine knappe 2:3-Niederlage gegen den Spitzenreiter aus Bietigheim, nur beim 2:5 gegen den SC Riessersee war das Järvenpää-Team letztendlich chancenlos.
Beide Spiele der Kassel Huskies werden per Livestream über Sprade TV übertragen. Tickets für die Heimpartie und die damit verbundene Ehrenbanner-Zeremonie am Freitag gibt es im Internet unter www.kassel-huskies.com, im Fanshop, beim FanPoint Kassel sowie allen anderen Vorverkaufsstellen.


SC Riessersee  (DEL2)
Spitzenspiel gegen Bietigheim - "Hockey Fights Cancer" Spiel am Freitag um 20 Uhr
Wie bereits berichtet, beteiligt sich der Sportclub Riessersee erstmalig in seiner Geschichte an der Aktion "Hockey Fights Cancer", damit steht das Heimspiel am Freitag 27.10.2017 gegen den Spitzenreiter Bietigheim Steelers unter diesem besonderen Motto.
Tim Regan -sportlicher Leiter- dazu: "Wir wollen uns mit dieser Aktion sozial engagieren. Jeder kennt jemanden persönlich der von einer Krebskrankheit direkt oder indirekt betroffen ist. Wir wollen als Club helfen und möchten unseren Beitrag für den Kampf gegen diese Krankheit leisten. Nach dem Spiel gegen Bietigheim werden unsere Jungs die verkauften Trikots im SCR-Stüberl an die Trikotkäufer persönlich übergeben. "
Auch Geschäftsführer Udo Weisenburger hebt das soziale Engagement hervor: "Unser Praktikant Corey Morgan hat im Sommer die Idee aufgebracht, dass wir uns daran beteiligen können und wir haben das sofort unterstützt. Das ist einfach eine Superidee. Wir wollen die Position unseres Clubs in der Region nutzen um etwas Gutes zu tun. Der Reinerlös aus der ganzen Aktion geht an den Verein -Initiative für krebskranke Kinder München e.V.- die Spende setzt sich aus dem Verkauf der Sondertrikots, spezielle HockeyFightsCancer T-Shirts und einem Euro aus jeder verkauften Eintrittskarte, die an unserer Abendkasse verkauft wird, zusammen. Wir hoffen auf einen fünfstelligen Betrag, den wir dann an den Verein übergeben können und dass wir damit einen kleinen Beitrag leisten können. Die Krankheit wiegt so schwer in vielen Familien, jeder von uns kann davon betroffen sein."
Neben der finanziellen Hilfe wurden auch Krebspatienten, sowie deren Familien, Ärzte und Pflegekräfte zu diesem Spiel ins Olympia-Eissport-Zentrum eingeladen, um das Spitzenspiel der DEL2 gegen die Bietigheim Steelers zu besuchen.
Das letzte Wochenende war für die Werdenfelser mit zwei Siegen und sechs Punkten sportlich sehr erfolgreich, allerdings konnte die sportliche Leitung nicht mit allem zufrieden sein "wir haben das letzte Wochenende komplett aufgearbeitet, das war sehr lehrreich und wir sind die Videos nochmal durchgegangen. Unser Spiel muss sich noch weiterentwickeln. Wir haben zwar die Punkte geholt, aber nicht unser Potential ausgeschöpft, das können wir besser als die letzten zwei Spiele. Das nächste Wochenende wird spannend, am Freitag gegen den Meisterschaftskandidaten Bietigheim, wird es emotional und eine große Herausforderung gegen eine zweikampfstarke Mannschaft. Wir hoffen auf eine schöne und stimmungsvolle Kulisse am Freitag für das Hockey Fights Cancer Game." so der Trainer des SC Riessersee Toni Söderholm.
Am Sonntag, den 29.Oktober sind die Garmisch-Partenkirchner im benachbarten Landkreis Bad Tölz zum zweiten Oberlandderby zu Gast. Den ersten Vergleich in dieser Saison gewann der SC Riessersee mit 9:4.


Lausitzer Füchse Weißwasser  (DEL2)
Füchse starten Verkauf für Derby in Dresden - Tickets für den 8.12 gibt es in der Geschäftsstelle und der Abendkasse
Ab sofort sind in der Geschäftsstelle der Lausitzer Füchse die Karten für das Derby am 8.Dezember in Dresden erhältlich. Aktuell stehen 160 Vollzahler-Tickets zum Preis von 16 Euro zur Verfügung. Neben der Geschäftsstelle werden die Karten auch an der Abendkasse eins zu den kommenden Heimspielen der Füchse angeboten.


Lindau Islanders  (OLS)
Derbytime: Die EV Lindau Islanders empfangen Sonthofen
Nach dem tollen Heimsieg gegen den Deggendorfer SC erwartet die Lindauer Eishockey- Fans ein weiteres Highlight: Am Freitag (19:30 Eissportarena Lindau) empfangen die Islanders den ERC Sonthofen zum Allgäu- Bodensee Derby.
Es steckt erneut eine besondere Brisanz in diesem Spiel, schließlich liegen die Rivalen punktgleich auf Platz neun und zehn. Lediglich ein Tor trennt die also nicht nur tabellarischen Nachbarn in der Oberliga Süd, weshalb ein Sieg für beide enorme Bedeutung hätte. Für die Lindauer gilt es in diesem Spiel nicht nur, sich für das 1:5 vom ersten Spieltag zu revanchieren, sondern weiter in der Spur zu bleiben. Vor allem ging es in dieser Woche darum, das Positive aus dem 3:4 von Selb herauszunehmen und sich nicht von der „Last Second“- Niederlage runterziehen zu lassen. Denn in Unterfranken zeigten die Islanders ihre gute Entwicklung der letzten Spiele, die sich nun auch in Punkten auszählen soll.
Dabei treffen die Lindauer allerdings auf einen angeschlagenen und deshalb umso gefährlicheren Gegner. Der letztjährige Halbfinalist Sonthofen blieb bisher doch unter den eigenen Erwartungen, mehr noch unter denen der eigenen Fans. Nach dem Auftaktsieg konnte der ERC nur noch ein Spiel gewinnen, verlor zuletzt dreimal in Folge. Umso schlimmer für die schwarz-gelben, dass man beide Derbys gegen Memmingen verlor. Kein Wunder also, dass es bei den Bulls in den letzten Tagen etwas rumorte. So trennte man sich Anfang der Woche von Stürmer Matthias Forster, der die Ansprüche nicht erfüllen konnte und auch der zu Saisonbeginn im Kader stehende Lukas Hruzik hat den Verein verlassen. In Kürze will man bereits einen Neuzugang präsentieren, es wäre keine Überraschung, wenn dies schon zum nächsten Spiel der Fall wäre, zumal man gerne den Kader immer wieder mit Förderlizenzspielern aus  Augsburg, Bietigheim oder Heilbronn auffüllen kann. Dazu holte man ja vor Wochenfrist den in Lindau überzähligen Manuel Malzer.
Einen guten Fang scheinen die Allgäuer mit Verteidiger Tyler Wood gemacht zu haben. Der schussgewaltige Amerikaner, Bruder von NHL- Profi Miles (New Jersey) überzeugte mit gleich drei Schlagschusstoren gegen Weiden. Der Kader der Bulls, bei denen der Einsatz von Kapitän Fabio Carciola (Adduktoren) fraglich ist und Sean Morgan gesperrt fehlen wird, wird also ein anderer sein als im ersten Saisonspiel. Aber bei den Islanders ist das ja nicht anders. Mit dem Unterschied, dass die Kaderbewegungen jetzt vorbei sind und Kontinuität beim EVL einkehrt.
Zwar müssen die Lindauer noch einmal auf den gesperrten Phillip Gejerhos verzichten, zuletzt schafften es die Islanders aber recht gut, den Abwehrspieler zu ersetzen, weil sie wesentlich kompakter auftreten, als zuvor und die Torhüter einen guten Job machen. Dazu wollen sie auch gegen die Bulls wieder ihre starke Offensive loslassen, die sogar mehr Tore erzielt hat, als Tabellenführer Rosenheim. Die Lindauer Fans waren zuletzt jedenfalls mehr als angetan vom temporeichen Angriffswirbel des jungen Lindauer Teams. „Unsere Ausrichtung wird sich nicht ändern, wir wollen angreifen“, sagt Trainer Dustin Whitecotton. Dies, der Tabellenstand und der besondere Reiz dieses Derbys werden sicherlich erneut für eine große Kulisse in der Eissportarena sorgen. Es gilt also nicht nur für die Islanders frühzeitig bereit zu sein, sondern auch für die Fans. 


Starbulls Rosenheim  (OLS)
Doppel-Derby gegen Miesbach: Starbulls mit neuen Reihen 
Ein ungewöhnlicher Doppelvergleich steht auf dem Wochenend-Programm der Starbulls Rosenheim in der Eishockey-Oberliga Süd. Am Freitag empfangen die Grün-Weißen den TEV Miesbach um 19:30 Uhr zunächst im heimischen emilo-Stadion. Am Sonntag um 18 Uhr folgt das Rückspiel im nur eine halbe Autostunde entfernten Miesbach. Der Lokalkampfcharakter ist aber nur ein Aspekt, der den beiden Duellen des Tabellenersten mit dem Tabellenletzten besondere Aufmerksamkeit verleiht.
Am vergangenen Sonntag ließ der TEV Miesbach aufhorchen: Ausgerechnet gegen den klar favorisierten EV Landshut, der zuvor viermal in Folge siegreich war, gelang dem Aufsteiger von der Schlierach der erste Saisonsieg. Und dass die Miesbacher mit Stefan Mechel, Max Deichstetter, Sebastian Deml, Tom Kimmel, Florian Gaschke, Thomas Amann und Markus Seiderer auf gleich sieben verletzte Akteure verzichten mussten, machte den 6:4-Heimerfolg gleich noch ein großes Stück bemerkenswerter. Trainer Markus Wieland, der zwischen 1993 und 1996 für die Starbulls Rosenheim in der höchsten deutschen Spielklasse verteidigte, konnte trotzdem vier Sturmreihen aufbieten, indem er einige Akteure aus der Miesbacher 1b-Mannschaft ins kalte Oberliga-Wasser schmiss.
„Der Sieg der Miesbacher gegen Landshut hat bewiesen, dass jeder jeden in der Liga schlagen kann und dass jedes Spiel schwer ist. Und Miesbach hat bisher schon 26 Tore geschossen, also nur fünf weniger als wir“, hebt Starbulls-Coach Manuel Kofler mahnend den Zeigefinger, um gleichzeitig das Selbstbewusstsein eines Tabellenführers zu dokumentieren: „Natürlich wollen wir ohne wenn und aber sechs Punkte aus den beiden Spielen gegen Miesbach holen. Die Mannschaft ist optimal auf den Gegner eingestellt und vorbereitet“.
Elementarer Bestandteil dieser Vorbereitung in einer erfreulichen Starbulls-Trainingswoche ohne (neue) Ausfälle war das Einspielen neu zusammengestellter Reihen, die sich in den Spielen gegen den TEV Miesbach unter Wettkampfbedingungen etablieren sollen. In der ersten Reihe der Starbulls Rosenheim werden demnach Michael Fröhlich, Michael Baindl und Petri Lammassaari stürmen, in der zweiten Formation Dominik Daxlberger, Jussi Nättinen und Daniel Bucheli (der am Donnerstag seinen 29. Geburtstag feierte). Die dritte Sturmreihe setzt sich aus Fabian Zick, Thomas Reichel und Yannik Wenzel zusammen und die vierte Offensivformation bilden Andreas Nowak, Simon Heidenreich und Christoph Echtler.
Manuel Kofler setzt damit grundsätzliche Überlegungen um, die aufgrund der Personalsituation erst jetzt möglich sind. Daneben geht es dem Rosenheimer Übungsleiter aber auch um die Erfolgssicherung: „Der bisherige Saisonverlaufs war sehr positiv. Aber wir müssen uns regelmäßig hinterfragen, was wir verbessern können. Die veränderten Reihen sollen neue Reize setzen und dazu beitragen, die Konzentration hochzuhalten“. Einzig wer das Rosenheimer Tor in den Spielen gegen Miesbach hüten wird, stand vor dem Abschlusstraining noch nicht fest. Während Luca Endres bei den Erfolgen in den Spitzenspielen des vergangenen Wochenendes gegen Regensburg und in Peiting zwischen den Holmen vollauf überzeugte, hat sich Lukas Steinhauer in Ruhe auskurieren können.
Grundsätzlich positive Signale gibt es ferner auch von der medizinischen Abteilung, was die drei Rosenheimer Langzeitverletzten betrifft. Bei Peter Lindlbauer ist eine Rückkehr auf das Eis zwar noch nicht terminierbar, aber im Erholungsverlauf nach seiner schweren Gehirnerschütterung hat der Verteidiger eine wichtige Hürde übersprungen und darf inzwischen dreimal wöchentlich ins „Trockentraining“. Valentin Hein, der übrigens im Nachwuchs des TEV Miesbach seine Eishockey-Karriere begann, macht in der Reha nach seiner Schulterverletzung große Fortschritte. Aktuell lautet die Prognose, dass Hein Mitte Dezember wieder für die Starbulls in der Oberliga stürmen kann. Bereits Anfang Dezember rechnet Manuel Kofler mit dem Comeback von Michael Rohner. Der Verteidiger wird sich am Freitag zwar noch einer kleinen Operation an der Leiste unterziehen, seine Schambeinverletzung hat er aber endgültig überwunden.
Karten für das Starbulls-Heimspiel am Freitag – Spielbeginn 19:30 Uhr – sind jederzeit online zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich, oder aber in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr und ab 17 Uhr. Das Spiel wird wie gewohnt auch live und kommentiert im Internet übertragen. Die Liveübertragung ist zum Preis von 5 Euro über die Internetadresse www.sprade.tv buch- und abrufbar.


Selber Wölfe  (OLS)
Zehn Tage, fünf Spiele
Vor der Länderspielpause im November stehen in der Oberliga Süd fünf Spiele in zehn Tagen an. Auf unsere Wölfe wartet dabei ein echtes Hammerprogramm. Der Coach, Henry Thom, blickt mit uns in der WölfeVorschau auf das kommende Wochenende voraus.
Das es am Wochenende überhaupt mit Punkten geklappt hat, ist für den Coach ein absoluter Erfolg.
„Da sieht man, welcher Wille, Teamgeist und vor allem Qualität in der Mannschaft steckt. Wir hatten viele kranke Spieler dabei, die eigentlich besser im Bett gelegen hätten. Dazu die Ausfälle Pozivil, Kolb und Hördler. Alles wichtige Spieler für uns. Wenn ich das alles zusammenzähle, bin ich mit drei Punkten zufrieden. Zumal wir in Weiden nicht die schlechtere Mannschaft waren.“
In Sachen kranke und verletzte Spieler fordert der Coach aber etwas mehr Verständnis.
„Natürlich können wir vor dem Match nicht laut sagen, dass Florian Ondruschka stark erkältet ist. Die Gegner würden das gnadenlos ausnutzen. Und wenn du so geschwächt ins Spiel gehst, und er war nicht einzige, dann passieren einfach Fehler. Genauso wie bei jüngeren Spielern. Sie haben jetzt einen anderen Rhythmus, sehr viel Eiszeit und müssen sich daran erst gewöhnen um konstant Konzentration bringen zu können. Das ist ganz normal. Aber sie brauchen unsere Unterstützung und die Unterstützung der Fans, um an sich glauben zu können.“
Den Support von den Rängen werden unsere Jungs auch am Freitag brauchen. Dann sind die ECDC Memmingen Indians in der NETZSCH-Arena zu Gast. Und der Aufsteiger hat sich mittlerweile in die neue Liga eingefunden.
„Ich erwarte schon ein anderes Spiel als am ersten Spieltag in Memmingen (5:1). Als Aufsteiger gehst du da mit einer riesen Portion Euphorie raus. Wir haben es dann clever gemacht und ihnen wenig Chancen gelassen. Aber ich glaube nicht, dass die Indians bei uns so forsch und offensiv auftreten werden als beim letzten Mal. Das wird eine harte Nuss. Sie haben viele gut ausgebildete Spieler, die technisch hervorragend sind und vor allem haben sie ein herausragendes Torhüterduo.“
Am Sonntag stehen unseren Wölfen dann Bullen gegenüber. Beim Heimauftakt am zweiten Spieltag gab es ein 3:2, bei dem wir am Ende auch noch ein bisschen zittern mussten.
„Sonthofen ist zuhause gefährlicher als auswärts. Man muss sehen, dass sie auch einige neue Spieler integrieren mussten und das braucht einfach Zeit. Das Hinspiel hätte deutlicher ausfallen können, davon darf man sich aber nicht täuschen lassen. Wir müssen die Geschwindigkeit im Angriffsspiel hochhalten und auf Konter aufpassen. Das ist die Stärke der Bulls.“
Die Konzentration muss dabei ganz auf dem Wochenende liegen.
„Klar wissen wir, dass es am Mittwoch in Peiting weitergeht, danach Landshut und Regensburg kommen. Aber genau deshalb ist es so wichtig, dass wir von Spiel zu Spiel denken! Jetzt ist Memmingen wichtig, ab Samstag Sonthofen und erst danach Peiting.“
Dominik #28Kolb steht den Wölfen am Wochenende wieder zur Verfügung. Auch bei David #7Hördler sieht es nicht schlecht aus. Dennoch muss man hier eine letzte Untersuchung abwarten. Somit wird nur der langzeitverletzte Lukas #55Pozivil weiterhin fehlen. Einen FöLi aus Weißwasser hat unser Trainerteam nicht angefordert.
Engagement und harte Arbeit zahlen sich aus - Florian Heinz erhält Vertrag für die Oberliga-Mannschaft
Unser Ziel ist es, vermehrt junge Eigengewächse aus dem eigenen Nachwuchs in den Oberliga-Kader zu integrieren. Wir legen seit einigen Jahren viel Wert darauf, gut ausgebildete Nachwuchstrainer einzusetzen. Dies kommt nicht zuletzt durch die Anstellung von Cory Holden als hauptamtlichen Nachwuchstrainer zum Ausdruck.
Nachdem vor Beginn der Saison mit Mauriz Silbermann und Lukas Klughardt zwei Nachwuchscracks mit Verträgen für den Oberliga-Kader ausgestattet wurden, haben wir nun mit dem 21-jährigen Stürmer Florian Heinz nachgelegt.
Der 188cm große und 80kg schwere Linksschütze hat schon in den vergangen beiden Saisons sporadisch Oberliga-Luft schnuppern können. Leider wurde Florian immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen, was eine größere Zahl an Einsätzen verhinderte.
„Florian hat über den Sommer grandios gearbeitet und sowohl körperlich als auch spielerisch einen riesen Sprung gemacht“, ist Trainer Henry Thom voll des Lobes über seinen Schützling, zu dessen Stärken vor allem eine gute Schusstechnik sowie das Körperspiel gehören. Und so ist Florian seinem persönlichen Ziel, Stammspieler im Kader der ersten Mannschaft der Selber Wölfe zu werden, ein großes Stück näher gekommen.
Die harte Arbeit über den Sommer hat sich für den sympathischen jungen Mann, der sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt, ausgezahlt. Dies wird auch ein Ansporn für alle anderen Nachwuchswölfe sein. Denn an Florians Beispiel können sie sehen, dass Leistung und eine professionelle Einstellung sowohl durch die sportliche Leitung als auch durch die Vereinsführung gewürdigt werden.
Wir wünschen Florian Heinz eine verletzungsfreie Saison und sind uns sicher, dass er seine Chance nutzen wird!


Sonthofen Bulls  (OLS)
Schwere Aufgaben für den ERC Sonthofen am Wochenende - Derby gegen erstarkte Lindau Islanders und Selb-Heimspiel
Der ERC Sonthofen will das kommende Spielwochenende dazu nutzen, wieder in die Siegesspur zurückzufinden. Doch die Bulls haben zwei starke Gegner vor der Brust. Am Freitagabend (19:30 Uhr), Eissportarena Lindau) geht es zunächst zu den deutlich erstarkten Lindau Islanders an den Bodensee, bevor am Sonntag (18 Uhr, Eissporthalle Sonthofen) die Selber Wölfe auf dem Programm stehen.
Drei Spiele in Folge haben die Bulls verloren. Dass sie das Siegen noch nicht verlernt haben will sich die Mannschaft um Trainer Heiko Vogler an diesem Wochenende selbst beweisen. Ein Spaziergang wird das allerdings nicht, denn mit Lindau auswärts und Selb daheim stehen schwere Aufgaben bevor. Nach dem 5:1-Erfolg der Oberallgäuer gegen die Bodensee-Truppe zu Saisonbeginn hat sich bei den Islanders einiges getan. Zuletzt war die Mannschaft sogar in der Lage den ECDC Memmingen im eigenen Stadion mit 4:0 zu besiegen. Auch gegen die Selber Wölfe, der Ligafavorit und Sonthofens Gegner am Sonntag, verloren die Lindauer nur knapp mit 3:4. Unter anderem investierte die Mannschaft vom bayerischen Bodenseeufer mit David Zabolotny in einen neuen Torhüter.
Heiko Vogler: „Wir sind mannschaftlich gut aufgestellt, sind ein richtiges Team. Jetzt müssen wir auf dem Eis zeigen, dass wir sportlich in der Lage sind, diese ganzen guten Eigenschaften und die einstudierten Übungen auch in einem Punktspiel bestmöglich umzusetzen. Ich bin davon überzeugt und hoffe, dass wir es diese Woche schaffen, den Knoten platzen zu lassen, um unsere Blockade im Kopf zu lösen.“
Für den ERC Sonthofen gilt weiter: Die Plätze 1-8 sollen es am Ende der Hauptrunde sein. Für die Bulls spricht, dass die Neuzugänge immer besser an die Spielzüge und Laufwege gewöhnt sind. So wird das Zusammenspiel in den Reihen von Eiszeit zu Eiszeit besser. Dies soll am Ende den erhofften Erfolg bringen. Auf Sonthofer Seite steht hinter dem Einsatz von Kapitän Fabio Carciola weiter ein Fragezeichen, Sean Morgan ist nach der Spieldauerstrafe in Deggendorf am vergangene Sonntag gesperrt und Matthias Forster und der ERC gehen, wie berichtet, getrennte Wege.


Wohnbau Moskitos Essen  (OLN)
Den Schwung von sechs Punkten mitnehmen!
Mit den beiden gewonnenen Spielen gegen die Preussen Berlin kehrte bei den Wohnbau Moskitos nach mehreren knappen Niederlagen wieder etwas Ruhe ein. Platz Neun nach acht Saisonspielen ist sicherlich nicht unbedingt wunschgemäß, und so manches Spiel hätte sicherlich auch zugunsten der Essener ausgehen können. Vor den Spielen gegen die Saale Bulls Halle (Freitag, 20 Uhr – Eishalle Essen-West) und bei den TecArt Black Dragons in Erfurt (Sonntag, 16 Uhr – Eissportzentrum Erfurt) kann die Mannschaft von Frank Gentges aber vielleicht den Schwung des letzten Wochenendes mitnehmen und auch am kommenden Wochenende punkten. Für Diskussionen sorgten unter der Woche die beiden Checks von Oliver Granz, die diesem eine Matchstrafe einbrachte, sowie ein Check gegen Essens Verteidiger Thomas Gauch.
Mit dem MEC Halle stellt sich am der Tabellenvierte der Oberliga-Nord am Essener Westbahnhof vor. Das Team von Trainer Dave Rich kam recht gut in die Saison und liegt einen Zähler hinter Duisburg und Leipzig, ganze zwei hinter Tabellenführer Tilburg. Nathan Burns führt aktuell die interne Wertung bei den Bulls an, doch ein anderer Nathan ist ihm bereits nach wenigen Spielen auf den Fersen. Man darf es für die Oberliga durchaus als Coup bezeichnen, denn den Machern der Saale Bulls gelang es, den vielfachen DEL-Spieler Nathan Robinson nach Halle zu lotsen. Und der Kanadier hat bereits zugeschlagen, drei Spiele, vier Tore, vier Vorlagen. Da wird Wohnbau Moskitos Cheftrainer Frank Gentges seine Defensive wohl nicht groß warnen, eher vorbereiten müssen. Robinson ist aber wohl nicht der einzige Spieler der Gäste auf den die Defender der Stechmücken ein Auge haben sollten, die meisten Tore gehen im Moment auf das Konto von Maximilian Schaludek, sechs Mal netzte der Stürmer in acht Spielen bereits ein. Die Moskitos werden also eine konzentrierte Leistung abrufen müssen um den zweiten Heimsieg einfahren zu können.
Am Sonntag geht es dann für das Team um Kapitän Dennis Thielsch in die thüringische Landeshauptstadt nach Erfurt. Die TecArt Black Dragons liegen einen Punkt schlechter als die Wohnbau Moskitos auf Platz 11 der Tabelle und werden sicherlich versuchen im heimischen Eissportzentrum, diese Tatsache zu ändern. Alte Bekannte aus ehemaligen Essener Zweitligazeiten sind bei den Dragons im Moment in der Wertung oben. Robin Sochan, 2007/2008 auch als Verteidiger am Westbahnhof aktiv ist gar mit zwei Toren und sechs Assists vor allen Stürmern seines Teams. Doch ein weiterer ehemaliger Moskito ist nur einen Punkt schlechter. Carsten Gosdeck, in der letzten Saison noch in Hannover aktiv, versucht sein Glück jetzt mit Erfolg in Erfurt. Für Tore waren in den bisherigen Spielen allerdings eher Felix Schümann (5) und Michel Maaßen (4) zuständig.
Für die Moskitos also ein Wochenende wo vieles passieren kann. Mit einer konzentrierten Leistung sind sicherlich beide Gegner nicht unschlagbar, zumal das Team von Frank Gentges in den letzten beiden Spielen hoffentlich etwas Selbstvertrauen getankt haben sollte. 
Cheftrainer Frank Gentges im Ausblick auf das anstehende Wochenende: Fehlende Spieler: - Oliver Granz (Matchstrafe, 2 Spiele plus eins auf Bewährung),  - Ziolkowski (Virusinfektion),  Fominych (Syndesmosebandanriss; aktueller Ärzte-Streit, er soll jetzt doch operiert werden, damit wäre die Saison für ihn beendet). Förderlizenzspieler: keine. Bindels spielt für die Kölner Haie DNL und Huß (Düsseldorfer EG DEL) der für uns spielen sollte muss sofort nach Wolfsburg nachreisen weil die Düsseldorfer EG Verletzte hat. Statement: "Jetzt bekommen wir fürs Wochenende keine drei Blöcke mehr zusammen und wenn Fominych so wie es aktuell aussieht, die komplette Saison fehlt, werden wir ohne ihn und Hildebrand nie mehr mit vier Reihen spielen können. Das ist unser Konzept und das haben wir auch die letzte Saison so praktiziert, für diese Saison ist das mit dem Kader nicht mehr möglich.“


Herner EV  (OLN)
Spitzenspiel am Gysenberg und auswärts beim Tabellennachbarn
Der HEV bittet am morgigen Freitag zum Spitzenspiel an den Gysenberg. Dies bedeutet ein Aufeinandertreffen zwischen de letztjährigen Hauptrundenmeister der Oberliga Nord und dem Meister der Oberliga. Auch befinden sich die Trappers erneut auf einem eindrucksvollen Kurs und führen mit 7 Siegen aus 8 gespielten Spielen die Tabelle der aktuellen Saison an.
Die Trappers bauen hierbei auf eine solide Defensive, die im bisherigen Saisonverlauf nur 13 Tore zugelassen hat und im Penaltykilling einen Topwert von 82% vorweisen kann. Umgekehrt sind sie vorne brandgefährlich. Im Powerplay sitzt mehr als jeder dritte Versuch und alles zusammen ergibt eine Tordifferenz von +32.
Der Herner EV ist also gewarnt und wird eine ähnlich geschlossene und kämpferische Leistung wie am letzten Sonntag gegen die Hannover Indians zeigen müssen. Dies wird durch die Sperre von Kapitän Kreuzmann sicherlich nicht leichter. Aber das Team hat gerade beim Overtimesieg gegen die Indians aus Hannover gezeigt, dass es wie aus einem Guß zusammenhält. Und nicht nur Kampf und Willen hat das Team vom Gysenberghalle zu bieten, Brad Snetsinger führt inzwischen die Scorerwertung der Liga an und 3 weitere HEV-Spieler befinden sich unter den Top 10. Der HEV weiß also wo das Tor steht und zeigt auch die nötige Konsequenz und Kaltschnäuzigkeit im Abschluss.
Weiterhin wird Frank Petrozza nicht auf den verletzten Dominik Luft zurückgreifen können und auch hinter dem Einsatz von Tom Schmitz steht weiterhin ein Fragezeichen. Neu im Team wird dagegen Julius Bauermeister sein. Der junge, gebürtige Düsseldorfer verbrachte seine Jugend größtenteils beim Krefelder EV bevor er in die Western States Hockey League wechselte. Von dort aus führte der Weg zurück nach Deutschland und über die Füchse Duisburg und Rostock zum Herner EV. Julius wird bereits morgen für den Herner EV auf’s Eis gehen.
Der Ausblick verspricht erneut ein mitreißendes Spiel und da auch die Gäste aus dem Nachbarland einen Fanbus einsetzen, eine tolle Atmosphäre. Spielbeginn ist um 20 Uhr und Einlass ist ab 19 Uhr.
Am Sonntag geht es dann an die Saale nach Halle zum direkten Tabellennachbarn. Saale Bulls zeigen im bisherigen Saisonverlauf eine konstante Leistung. Einen Ausreißer gab es nur bei der 8:2 Heimniederlage gegen die Trappers aus Tilburg. Seit Sommer steht Trainer Dave Rich bei den Bulls an der Bande. Der gebürtige Kanadier lebt inzwischen seit 27 Jahren in Deutschland und hat in der Vergangenheit oft ein gutes Händchen bei der Förderung und Entdeckung junger Talente bewiesen. Nun hat er nach eigener Aussage die Aufgabe, sich mit den Top-Mannschaften der Liga zu messen.
Für Aufsehen sorgte sorgte in jüngster Vergangenheit die Verpflichtung von Nathan Robinson. Der 35-jährige Kanadier kann auf 331 DEL-, 261 AHL- und 7 NHL-Spiele zurückblicken. Er ist bekannt für seine technischen Fähigkeiten, war allerdings in der Vergangenheit auch nicht immer frei von Kritik. Dass Kapitän Stephan Kreuzmann nach seiner Sperre an der Saale wieder zum Team stoßen kann, kommt daher sehr gelegen. Das Spiel in Halle beginnt um 18:15 Uhr.


Buchloe Pirates  (BYL)
Zwei harte Brocken für die Pirates - ESV Buchloe trifft in der Eishockey-Bayernliga am Freitag zu Hause auf Passau – am Sonntag Gastspiel in Dorfen
Auch an diesem Wochenende warten auf den ESV Buchloe wieder zwei schwere Aufgaben. Denn mit dem Heimspiel am Freitag ab 20 Uhr gegen die Passau Blackhawks und dem Auswärtsduell am Sonntag bei den Eispiraten in Dorfen (17 Uhr) treffen die Buchloer auf gleich zwei Teams aus dem vorderen Tabellendrittel. Wollen die Gennachstädter hier punkten, braucht man wohl zwei hochkonzentrierte Leistungen.
Was dafür nötigt ist fasste ESV-Trainer Topias Dollhofer bereits nach dem 3:2 n.V. Sieg über Erding letzten Sonntag passend zusammen: „Wir müssen uns dahingehend entwickeln, dass wir in einem Spiel drei konstant gute Drittel spielen.“ Das ist den Buchloern in den bisherigen sechs Partien noch nicht ganz gelungen und dementsprechend gemischt sieht auch die Bilanz mit drei Siegen und drei Niederlagen aus. Während man kurioserweise alle Sonntagsspiele gewinnen konnte, setzte es am Freitag jeweils immer eine Niederlage. Diese Serie will man am besten gleich mit dem Freitagsheimspiel gegen den Tabellennachbarn Passau beenden.
Auf eine andere Konstante in dieser noch jungen Spielzeit können die Buchloer wohl auch getrost verzichten, nämlich die, dass man an allen drei Wochenenden bisher immer einen neuen verletzten Ausfall hinnehmen musste. Während der langzeitverletzte Pavel Vit noch gar keinen Einsatz diese Saison hatte, erwischte es Torhüter Alexander Reichelmeir schon am ersten Spieltag beim Aufwärmen mit einem gebrochenen Finger. Am zweiten Wochenende musste dann Dustin Vycichlo nach einem üblen Bandencheck im Höchstadtspiel vorzeitig vom Eis, wobei den junge Neuzugang zumindest am letzten Wochenende wieder mitwirken konnte. Anders dürfte dies beim Max Dropmann aussehen, der sich am vergangenen Freitag in Füssen eine schwere Gesichtsverletzung zuzog und somit erst einmal auf unbestimmte Zeit ausfallen wird. „Wir wünschen uns natürlich, dass Max schnell wieder gesund wird, weil er nicht nur auf dem Eis sondern auch in der Kabine ein ganz wichtiger Spieler ist“, sagt Dollhofer, der nun die Mannschaft in die Pflicht nimmt diese Ausfälle als Kollektiv zu kompensieren.
Schließlich wird eine geschlossene Mannschaftsleistung am Freitag benötigt, wenn es zu Hause gegen die Passauer geht. An die Blackhawks haben die Buchloer bislang allerdings keine guten Erinnerungen, denn beide Partien in der letzten Saison gingen gegen den damaligen Aufsteiger mit 2:7 und 4:7 verloren. Nach dem Klassenerhalt sind die Mannen aus der Dreiflüssestadt mit drei Siegen zum Auftakt hoffnungsvoll in die neue Saison gestartet. Danach folgte mit zuletzt drei Niederlagen, darunter am letzten Sonntag auch überraschenderweise ein 3:4 gegen die dato noch punktosen Pegnitzer, aber ein erster Dämpfer. Dennoch steckt im Team von Trainer Ivan Horak reichlich Potential und Qualität. Voll eingeschlagen haben dabei vor allem die beiden tschechischen Neuzugänge Petr Sulcik (6 Tore, 5 Assists) und Roman Nemecek, der mit 12 Scorerpunkten aktuell der torgefährlichste Verteidiger der Liga ist.
Am Sonntag geht es für die Buchloer dann zum Piraten-Duell nach Dorfen. Trotz der schmerzhaften Abgänge von Trainer Heinz Feilmeier und seinem Sohn Tobias sowie Florian Fischer, Daniel Kreß (alle Germering) und Keeper Andreas Tanzer sind die Eispiraten wieder einmal optimal in die neue Spielzeit gestartet. Als derzeit Tabellendritter liegt man punktgleich mit dem Zweiten Landsberg nur einen Zähler hinter dem Spitzenreiter Höchstadt. Dafür verantwortlich ist vor allem die bärenstarke Offensive der Oberbayern um den Tschechen Lukas Miculka und den neuen US-Importspieler Trevor Hills, die beide schon acht Mal ins Schwarze getroffen haben.
Dennoch haben die Buchloer zuletzt eigentlich ganz gute Ergebnisse gegen den ESC erzielt, vor allem auch auswärts. Die letzten drei Auswärtsduelle gegen die Eispiraten gewannen die Buchloer nämlich allesamt. Bei zwei Spielen waren die Oberbayern dabei sogar aktueller Tabellenführer gewesen, was bis Sonntag theoretisch ja auch wieder möglich ist. Und eine Fortsetzung dieser Serie würde im ESV-Lager natürlich keinen stören.


EV Moosburg  (BYL)
EVM gegen Schongau und Germering unter Zugzwang
Sechs Spiele, drei Punkte – diese Bilanz ist selbst für eine Mannschaft, die „nur“ um Platz acht in der Bayernliga mitspielen will, zu wenig. Entsprechend steigt nun der Druck auf die Eishockeyspieler des EV Moosburg. Zumal es am Wochenende gegen zwei Teams geht, die dasselbe Saisonziel ausgegeben haben. Personell sieht es bei den Grün-Gelben schon wieder etwas besser aus.
„Wir müssen in den nächsten Spielen punkten, egal wie“, forderte Coach Dimitri Startschew bereits nach der 3:7-Niederlage gegen Dorfen vor einer Woche. Da wusste er noch nicht, dass die Verletzenliste zwei Tage später noch länger werden würde. In Geretsried trat man somit nur mit einer besseren Notbesetzung an – und ging am Ende mit demselben Resultat vom Eis.
Kein Zweifel: Durch die vielen Ausfälle ist dem EVM auch die Leichtigkeit abhanden gekommen, mit der man in den Vorbereitungsspielen seinen Anhang so begeistert hatte. Im Laufe dieser Woche gab es allerdings auch endlich mal wieder positive Nachrichten aus der Krankenabteilung: Verteidiger Maximilian Ohr konnte erstmals in dieser Saison regelmäßig mittrainieren, und Patrice Dlugos stand nach seinem „Ausrutscher“ (gegen Dorfen) ebenfalls wieder auf dem Eis. Da Stürmer Daniel Schander seine Spieldauer-Disziplinarstrafe abgesessen hat, stehen Startschew im Vergleich zu vergangenem Sonntag drei Leistungsträger wieder zur Verfügung.
Auf die noch angeschlagenen Jan Herrmann, Stefan Loidl und Hermann Azimov kann der Coach allerdings noch nicht zurückgreifen. Selbiges gilt für Tobias Hanöffner, dem eine Ellbogen-Entzündung zu schaffen macht. Da Startschew die zweite und dritte Sturmreihe nicht verändern will, könnte Hanöffners Platz im ersten Block Kapitän Mathias Jeske – eigentlich Verteidiger – übernehmen. „Matze hat das angeboten, keine schlechte Idee“, sagt Startschew. Zumal Jeske vor zwei Jahren schon mal für seinen Ex-Club Pfaffenhofen stürmte – und in der Abstiegsrunde immerhin auf sechs Tore und sechs Vorlagen kam.
Sechs Punkte an diesem Wochenende würden die Ausgangsposition des EV Moosburg deutlich verbessern. Am Freitag geht es zur EA Schongau (20 Uhr, Busabfahrt 16.15 Uhr), die sich mit einem solchen Befreiungsschlag an den vergangenen beiden Spieltagen auf Rang acht katapultiert hat. Die Wanderers Germering, die am Sonntag um 17.15 Uhr in der Sparkassen-Arena zu Gast sind, rangieren wie der EVM auf den Playdown-Plätzen der Liga. Mit erst drei Zählern blieben die Münchner Vorstädter, die vor der Saison ordentlich aufgerüstet hatten, bislang weit hinter den Erwartungen zurück.


Peißenberg Eishackler  (BYL)
Englische Tage/Woche für die Eishackler
Vor den Peißenberger Eishacklern steht erneut ein wichtiges Wochenende und ein vorgezogenes Spiel gegen EV Füssen am kommenden Dienstag und 3 Tage später am Freitag den 03.11. wieder gegen Füssen zuhause.
Natürlich möchte die Mannschaft von Trainer Staltmayr am Wochenende wieder Punkte machen, schon alleine um den Stachel des verlorenen Lokalderbys wieder zu entfernen. Positiv ist, dass die beiden Stürmer Tobias Estermaier und Dejan Vogl und auch der verletzte Maximilian Malzatzki wieder dabei sein werden. Die Eishackler haben am Freitag in Erding, am Sonntag zuhause gegen Pegnitz und am Dienstag in Füssen die Möglichkeit die eigentlich eingeplanten aber verlorenen Punkte aus den Heimspielen wieder auszugleichen.
Natürlich wird das nicht leicht werden, aber das Können, die Leistungsfähigkeit und die Fähigkeiten jeden Gegner zu besiegen sind da. Da gibt es keinen Zweifel bei Trainer und Vorstand und für die Moral wären mindestens 6 Punkte aus diesen 3 Spielen auch nicht schlecht. Mit dem nötigen Selbstvertrauen jedes einzelnen Spielers in seine eigenen Fähigkeiten, mannschaftlicher Geschlossenheit und der Unterstützung zahlreicher Fans und Zuschauer kommen die Peißenberger Eishackler sicher wieder in die Erfolgsspur zurück..


Forst Nature Boyz  (BLL)
Nature Boyz zweimal in der Ferne - ESC Kempten und TSV Farchant als Gegner
Der Terminplan in der Landesliga sieht für dieses Wochenende zwei Spiele für die Nature Boyz vor, am Freitag geht es um 19:30 Uhr beim ESC Kempten los, am Sonntag kreuzen sich um 18:00 Uhr die Schläger beim TSV Farchant.
Mit einem alten Bekannten haben es die Forster mit den Sharks aus Kempten zu tun. Unvergessen in der letzten Saison in den Play-Down-Spielen der 9:3-Sieg zu Hause, und der 1:2-Sieg bei den Sharks. Mit diesen Siegen konnten die Mannen um Trainer Sepp Bachmeier den Ligenverbleib sichern. Kempten profitierte jedoch von der Ligenänderung. Bad Kissingen erhielt keine Spielerlaubnis für die Bayernliga und wurde in die Landesliga Gruppe 1 eingeteilt. Da Schongau als Nachrücker feststand, konnten die Kemptener in der Liga verbleiben. Zwischenzeitlich hat sich das Bild der Mannschaft gewaltig geändert. 11 Neuzugängen stehen 12 Neuzugänge gegenüber. So bedienten sie sich bei den Memminger Indians mit Philip Stalla, Martin Niemz und Patrick Weigant. Dazu gesellt sich unter anderem auch Torhüter Fabian Schütze vom EV Füssen. Weiter treten die Sharks mit dem Kanadier Corey Pawley an. Die Ergebnisse in der Landesliga lassen aufhorchen. Zu Hause besiegten die Sharks den TSV Farchant mit 6:5 nach Verlängerung. Gegen Miesbach/Schliersee gab es einen 7:4-Sieg und in Reichersbeuern gab es einen 2:4-Sieg.
Der TSV Farchant gilt für die Nature Boyz als unbeschriebenes Blatt, spielten diese doch in den vergangenen Jahren in der Bezirksliga bzw. in der anderen Landesligagruppe. Auch Gastgeber Farchant verfügt über eine schlagkräftige Truppe. Als Neuzugänge können sie unter anderem Anton Radu vom EC Peiting, Florian Imminger von der EA Schongau und Daniel Schmidt vom SC Rießersee vermelden. Im Kader befinden sich einige sehr bekannte Namen wie z. B. Dennis Schlickenrieder aus Peißenberg, Sebastian Kastner, früher Peißenberger Eishackler, wie auch Thomas Wasl. Die Mannschaft hat, wie auch der ESC Kempten den Kader, um unter die ersten 5 der Landesliga Gruppe 2 mitzuspielen.
Beide Gegner gelten aufgrund des Mannschaftskaders und deren Umfeld als die jeweiligen Favoriten der Spiele gegen die Nature Boyz. Ziel der Mannschaft kann es in erster Linie nur sein, die zu erwartenden Niederlagen in Grenzen zu halten. Sollte dann ein Punktgewinn am Ende der jeweiligen Partie stehen, kann dies als überaus gutes Ergebnis gesehen und gewertet werden. Die Frage wird auch sein, ob sich die grippegeschwächten Spieler erholt haben.


EHC Bayreuth 1b  (BBZL)
Leider kein Hockey am Samstag…
Leider hat Würzburg kurz vor Beginn der Saison die Meldung ihrer Mannschaft für die Bezirksliga zurückgezogen, weil die Renovierung der Würzburger Eisfläche erst Ende Dezember abgeschlossen sein wird. Somit entfällt das für Samstag angesetzte Heimspiel.
Trotz unserer Bemühungen, auch kurzfristig Ersatz zu finden, um zumindest ein Spiel anbieten zu können, kam dies nicht zu Stande.
Allen Dauerkartenbesitzern und allen anderen Fans können wir versprechen, dass wir uns bereits um eine angemessene Entschädigung bemühen und auf einem guten Weg sind, diese auf die Beine zu stellen!


Diez-Limburg Rockets  (RLW)
Freitag frei, Sonntag in Neuss, danach Doppelpack gegen die Neuwieder Bären
Ein spielfreier Freitag, dann mit dem Fanbus nach Neuss, bevor eine englische Woche mit einem Doppelpack gegen die Neuwieder Bären ansteht - die EG Diez-Limburg lässt das Wochenende etwas ruhiger angehen, um dann aber richtig Fahrt aufzunehmen. In der Regionalliga West sind die Rockets am Sonntag ab 18 Uhr beim Neusser EV gefordert. Am Dienstag (Feiertag, Spielbeginn 19 Uhr) geht es zum Halbfinal-Rückspiel im Rheinland-Pfalz-Pokal nach Neuwied, bevor am darauffolgenden Freitag (3. November, 20.30 Uhr) die Bären in der Liga zu Gast in der Diezer Eissporthalle sind.
Zum ersten Mal in der noch jungen Saison haben die Rockets an einem Freitag spielfrei. Mannschaft und Trainer werden die Zeit nutzen, um eine zusätzliche Einheit auf dem Eis einzuschieben. Eine willkommene Gelegenheit, die Umstellungen in der Defensive zu verfeinern und Neuzugang Andre Bruch ins Team zu integrieren. Der Routinier wird wie angekündigt in der Verteidigung auflaufen, in der die EGDL am Sonntag ohnehin mit Ausfällen zu kämpfen haben wird. Roman Löwing ist noch verletzt, Tim Ansink und Ville Kärkäs werden ebenfalls ausfallen und Dominik Hülskopf hat seinen Try-out-Vertrag aufgrund seiner beruflichen Verpflichtungen nicht verlängert (wir berichteten). Offensiv steht hinter dem Einsatz von Konstantin Firsanov noch ein Fragezeichen.
„Wir haben uns schon beim Heimspiel gegen Neuss schwer getan und erwarten auch in Neuss eine schwere Partie“, sagt EGDL-Trainer Arno Lörsch. Am ersten Spieltag hatte Neuss in Diez zwischenzeitlich mit 3:1 geführt, die Partie am Ende aber noch mit 3:5 verloren. „Wir gehen optimistisch, aber nicht blauäugig diese Aufgabe an. Neuss kontert dich gerne mal aus, darauf müssen wir uns einstellen. Im Vergleich zum Spiel in Neuwied wird der NEV jetzt auch seinen Import einsetzen. Die Mannschaft hat zuletzt zwei Gesichter gezeigt von den Ergebnissen her. Wenn wir so spielen wie im letzten Drittel in Hamm, dann sollte für uns in Neuss ein Erfolg möglich sein. Wir fahren ganz klar nach Neuss, um dort drei Punkte zu holen. So viel Selbstvertrauen haben wir. Aber wir wissen auch, dass wir dafür unsere beste Leistung abrufen müssen.“ Die Rockets Supporters haben für dieses Spiel einen Fanbus organisiert und werden das Team mit rund 50 Anhängern in Neuss unterstützen. „Eine wirklich klasse Sache“, freut sich Lörsch.
Nicht anders ist die Ausgangslage vor dem Rückspiel im Rheinland-Pfalz-Pokal am Dienstagabend in Neuwied. Das Hinspiel hatten die Rockets nach Rückstand noch mit 6:5 gewonnen. Die Durchführungsbestimmungen sehen nun folgende Konstellation vor: Bei einem Sieg von Diez-Limburg oder einem Unentschieden nach 60 Minuten steht die EGDL im Finale um den Rheinland-Pfalz-Pokal. Gewinnt Neuwied mit einem Tor Unterschied (die Anzahl der geschossenen Tore ist dabei egal), gibt es sofort ein Penaltyschießen ums Weiterkommen.
„Das wird für uns alle ein ganz besonderes Spiel“, sagt Lörsch. „Ein Pokalkrimi, wie man ihn sich nur wünschen kann. Neuwied hat bei uns ein, sagen wir mal, wirtschaftliches Ergebnis eingefahren. Ein Tor Rückstand ist natürlich sehr schnell aufzuholen im Eishockey. Und vor heimischer Kulisse wird das sicherlich eine tolle Herausforderung sein, dieses Ergebnis zu drehen. Aber wir haben jetzt auch zwei Mal gegen Neuwied gespielt und haben auch gesehen, wo sie möglicherweise verwundbar sind. Das wird in jedem Fall eine spannende Kiste vor hoffentlich vollem Haus. Ich denke, wer am Ende mehr Geduld hat, der wird den Sprung ins Finale schaffen.“ Da sowohl der Dienstag als auch der Mittwoch Feiertag sind in Rheinland-Pfalz, erwarten die Bären eine große Kulisse für dieses Pokalderby.


Grefrath Phoenix  (LLW)
Grefrath Phoenix vom Jäger zum Gejagten - Freitag erneut Spitzenspiel gegen Wiehl Penguins
Gerade einmal knapp zwei Wochen ist es her, dass die Grefrather EG in einer packenden Begegnung auf heimischem Eis den damaligen Spitzenreiter Wiehl Penguins mit 3:2 bezwang und diesen damit auf dem “Platz an der Sonne” ablöste. Nachdem kürzlich mit dem EHC Netphen bereits der zweite NRW-Landesliga-Club sein Team vom Spielbetrieb abmelden musste, wurde der Spielmodus noch einmal verändert und der Terminplan somit auf den Kopf gestellt. In der nun vereinbarten Doppelrunde treffen die verbliebenen sechs Landesligisten jeweils zwei Mal in eigener Halle und auf fremden Eis aufeinander.
Die Eishockeyfans an der Niers dürfen sich freuen, denn der Spielplan sieht vor, dass es am Freitag, 27.10. um 20.00 Uhr im Grefrather EisSport & EventPark erneut zum Spitzenspiel gegen die Wiehl Penguins kommt. Dabei haben die Teams ihre Rollen getauscht, denn nun sind es die Feuervögel, die vom Jäger zum Gejagten geworden sind und natürlich gerne mit einem erneuten Sieg die Gäste aus dem Oberbergischen auf Distanz halten möchten.
Sicherlich alles andere als eine leichte Aufgabe für Phoenix-Trainer Karel Lang und sein Team. “Ich gehe davon aus, dass es wieder ähnlich eng werden wird, wie vor zwei Wochen” ist der Grefrather Coach überzeugt. “Wir werden es erneut mit einem starken und sehr motivierten Gegner zu tun bekommen” so Karel Lang. Sicherheitshalber wurde bei der GEG in dieser Woche gleich dreimal auf Eis trainiert, so dass die Blau-Gelben gut vorbereitet in das Spitzenspiel gehen werden.
Die Zuschauer dürfen sich also erneut auf einen spannenden Eishockeyabend an der Niers freuen.


Eifel-Mosel Bären  (HL)
Vorbericht zum Auswärtsspiel gegen die Eintracht Franfkurt - Eifel-Mosel Bären sind „heiß“ auf drei Punkte!
Nachdem die Eifel-Mosel Bären sich zwei Mal in Folge nach Penaltyschießen geschlagen geben mussten, ist das Verlangen nach drei Punkten umso größer. Am kommenden Sonntag, 29. Oktober 14:15 Uhr spielen die Bären auf der Außenfläche der Eissporthalle Frankfurt gegen die legendäre Eintracht.
Während die Eifel-Mosel Bären nach zwei spannenden Partien mit zwei Punkten auf Tabellenplatz Vier rangieren, steht die Eintracht Frankfurt stattdessen mit zwei Niederlagen am Ende der Liga. Beide Mannschaften spielten hierbei jeweils gegen die Kassel Huskies „89ers“ beziehungsweise Löwen Frankfurt e.V. und treffen nun auf der Frankfurter Außenfläche aufeinander.
Dabei sahen die Eifel-Mosel Bären in der vergangenen Saison nicht besonders souverän aus, wenn man bei den Eisadlern zu Gast war. In zwei Spielen konnte man dort jeweils erst nach dem Penaltyschießen gewinnen, was die Leistungsdichte in der Eishockey Hessenliga nochmals unterstreicht.
Obwohl beinahe alles möglich ist, pochen die Eifel-Mosel Bären drauf drei Punkte aus der Mainmetropole entführen zu können. Erstes Bully findet bereits zur familienfreundlichen Zeit um 14:15 Uhr statt und der Eintritt ist für alle frei. Am gleichen Wochenende treffen außerdem die Kassel Huskies „89ers“ auf die Löwen Frankfurt und die Darmstadt Dukes starten gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim in ihre Hessenliga Saison. Eine wahrliche Weichenstellung erwartet somit alle Teams der Hessenliga.


FASS Berlin  (RLO)
„Englische Woche“ für die Akademiker – Freitag gegen die Blues, Samstag gegen die Bombers aus Bad Muskau und am Dienstag im Nord-Pokal gegen die Tornados aus Niesky
Die Nordberliner haben am Samstag und Dienstag gleich zweimal Heimrecht. Am Samstag (14.30 Uhr) kommen die Bad Muskau Bombers, am Dienstag (13.30 Uhr Uhr) sind Tornado Niesky zu Gast im Erika-Heß Eisstadion.
Sportlich soll der erste Platz in der Tabelle gehalten werden. Machbar, aber es ist auch ein intensives Wochenende. Coach Victor Proskuryakov weiß: „Wir müssen noch fünf bis zehn Prozent draufpacken. Wir brauchen wieder die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Die bisherigen Siege haben dem Team Selbstvertrauen gegeben, darauf kann man aufbauen. Aber die Arbeit ist noch nicht vorbei.“
„In allen Spielen muss das Team Vollgas geben. Wir brauchen von jedem 100 Prozent. Nicht nur die Spieler, auch die Fans sind gefordert,“ so der sportliche Leiter Oliver Miethke. Deshalb haben wir uns für die Besucher folgende Aktionen ausgedacht.
Am Samstag gegen Bad Muskau erhält jeder Fan, der eine Eintrittskarte zum Normalpreis (7,00 Euro) erwirbt, ein Getränk am Getränkestand gratis.
Am kommenden Dienstag, dem 31. Oktober, ist Halloween. Zu unserem Heimspiel gegen Niesky gibt es daher einen Familientag. Alle Kinder, die verkleidet und geschminkt ins Stadion kommen, können ihre Eltern kostenlos mit hineinnehmen.


Schönheider Wölfe  (RLO)
Wölfe wollen auch in Jonsdorf punkten
Am Samstag, den 28.11.17, um 18:30 Uhr gastieren die Schönheider Wölfe zum nächsten Meisterschaftsspiel in der Regionalliga Ost bei den Black Panthern vom ESC Jonsdorf. Die Vorzeichen sind klar, denn die Wölfe wollen mit einem weiteren Sieg die nächsten Punkte einfahren, um dann mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein in die beiden folgenden Spiele gegen FASS Berlin zu gehen.
In ihren bisherigen zwei Auswärtsspielen konnten die Jonsdorfer Panther noch nicht überzeugen, so setzte es bei den Berlin Blues eine 0:12-Klatsche und auch das Gastspiel bei FASS Berlin ging klar mit 2:11 verloren. Beim Heimspiel-Derby gegen Tornado Niesky war es allerdings lange sehr eng, mit immer wechselnden Führungen, ehe sich am Ende die Nieskyer knapp mit 9:6 durchsetzen konnten.
“Wir wollen weiter unser Spiel verbessern und konstanter in unserer Spielweise werden.“, gibt Wölfe-Coach Sven Schröder die Marschroute für Samstag in Jonsdorf vor.


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Donnerstag 26.Oktober 2017
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