IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 29.November 2017. Heute mit Informationenvom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, regionalliga West und Regionalliga Nord.
Deutscher Eishockey Bund (DEB)
U20-Nationalmannschaft: Cedric Schiemenz nachnominiert
Stürmer Cedric Schiemenz von den Dresdner Eislöwen wurde von U20-Bundestrainer Christian Künast in den vorläufigen WM-Kader berufen. Schiemenz wird sich ab Donnerstag gemeinsam mit der U20-Nationalmannschaft im Bundesleistungszentrum in Füssen auf die anstehende 2018 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft (10.-16.12.2017) in Frankreich vorbereiten. Vorher hatte Tim Wohlgemuth (ESV Kaufbeuren) seine mögliche Teilnahme an der WM verletzungsbedingt absagen müssen.
Die U20-Nationalmannschaft trifft in Courchevel / Meribel auf Kasachstan (10.12. / 14.30 Uhr), Österreich (12.12. / 19.00 Uhr), Gastgeber Frankreich (13.12. / 19.00 Uhr), Aufsteiger Ungarn (15.12. / 13.00 Uhr) sowie den letztjährigen Absteiger der Top Division Lettland (16.12. / 14.30 Uhr). Der finale Kader für die Weltmeisterschaft wird vor Abflug der Mannschaft bis zum 05.12.2017 benannt.
Eisbären Berlin (DEL)
Louis-Marc Aubry kehrt zum Auswärtsdoppelpack zurück
Die Eisbären Berlin gehen am morgigen Mittwochmorgen auf Auswärtsreise. Für den
Auswärtsdoppelpack in Schwenningen (29.11., 19:30 Uhr, Helios Arena) und Iserlohn (1.12.,
19:30 Uhr, Eissporthalle Iserlohn) kann Chefcoach Uwe Krupp wieder auf die Dienste von
Stürmer Louis-Marc Aubry zählen.
Aubry hatte sein letztes DEL-Spiel am 15. Oktober 2017 bestritten. Der 26-jährige Kanadier
musste danach 6 ½ Wochen aufgrund einer Fingerfraktur pausieren.
Das Spiel am Mittwoch in Schwenningen wird das vorerst letzte für die U20-Nationalspieler
Maximilian Adam und Charlie Jahnke sein. Beide reisen danach zur Vorbereitung auf die U20-
WM der Division 1 nach Füssen und anschließend zum WM-Turnier nach Frankreich
(Courchevel & Meribel).
Am Freitag kann es zudem, im Rahmen seiner Therapie, zum Einsatz von Constantin Braun
für die Eisbären kommen. Thomas Oppenheimer, André Rankel und Frank Hördler hingegen
fehlen den Eisbären weiterhin.
„In Iserlohn und in Schwenningen muss man sich auf jeden Fall warm anziehen. Beide sind
bärenstark zu Hause“, sagt Eisbären-Chefcoach Uwe Krupp. „Es werden zwei wirklich
schwere Spiele.“
Das nächste Heimspiel bestreiten die Eisbären am kommenden Sonntag (3.12., 14 Uhr) in der
Mercedes-Benz Arena Berlin gegen den ERC Ingolstadt. Karten sind über
www.eisbaeren.de/ticketshop und die Tickethotline der Eisbären, (030) 97 18 40 40
erhältlich.
Tölzer Löwen (DEL2)
Punkte verloren, Respekt gewonnen
Die Vorzeichen standen schlecht für die Tölzer Löwen am Dienstagabend.
Nach dem ersten Drittel schien ein Punkterfolg sogar nahezu unmöglich,
doch die Mannschaft zeigte Moral. Verloren ging das Spiel trotzdem: Die
Löwen Frankfurt gewannen mit 6:5 (4:0, 1:4, 1:1).
Mit nur vier Verteidigern reisten die Buam am Dienstagvormittag nach
Hessen. Schon vor dem Spiel war klar: Es würde eine Mammutaufgabe
werden, beim amtierenden Meister bestehen zu können. Im Tor startete
Michael Boehm, eine Rotationsmaßnahme. Der junge Löwen-Goalie hatte es
allerdings gerade im ersten Drittel schwer. Innerhalb von 20 Minuten
schenkten ihm die Frankfurter vier Tore ein. C.J. Stretch und Matthew
Pistilli trafen dabei jeweils doppelt. Es schien ein bitterer Abend für
den Aufsteiger zu werden, doch der gab sich nicht auf. "Wir waren zu
Beginn des Spiels nicht anwesend. Hatten vielleicht zu viel Respekt.
Dadurch war es schwer zurückzukommen. Die Mannschaft hat dann Charakter
gezeigt", resümierte Rick Boehm.
Die Drittelansprache des Tölzer Coaches schien Wirkung zu zeigen, denn
im zweiten Drittel war es Bad Tölz, das das Spiel weitestgehend
bestimmte. Im Powerplay schlug Klaus Kathan früh zu, nur vier Minuten
später traf André Lakos nach guter Übersicht von Philipp Schlager zum
4:2. Die Hoffnung war zurück im Spiel der Isarwinkler. Allerdings gab es
einen weiteren Rückschlag zu verarbeiten. Chris St. Jacques sprang die
Scheibe kurz vor dem Körper unglücklich von der Bande ab: Frankfurt lief
einen Konter in Unterzahl und traf in Person von Pawel Dronia zum 5:2.
Frankfurt nahm erneut einen Gang raus und ließ die Isarwinkler damit
zurück ins Spiel. Florian Strobl und Andreas Schwarz setzten die Tölzer
Aufholjagd fort - der Rückstand betrug nur noch ein Tor. "Wir dachten,
das Spiel wäre vorbei. Aber das Spiel ist niemals vorbei", so Frankfurts
Coach Paul Gardner.
Das Spiel war niemals vorbei, weil die Tölzer sich einfach nicht
geschlagen geben wollten. Auch nach dem erneuten Rückschlag von
Vladislav Filin nahmen die ersatzgeschwächten Löwen nochmal Anlauf.
Belohnt durch den Treffer Joonas Vihkos zum 6:5. Es sollte der letzte
Treffer an diesem denkwürdigen Dienstagabend sein. Nach 50 gespielten
Minuten merkte man den Kräfteverschleiß im Tölzer Team. Julian Kornelli
vergab die letzte wirkliche Großchance des Spiels.
Rick Boehm zeigte sich nach dem Spiel kritisch: "Daraus müssen wir
lernen. Wir müssen von Anfang an dabei sein. Vom Spielverlauf her wäre
ein Punkt drin gewesen. Aber wenn man gegen Frankfurt nur zwei Drittel
spielt, ist es zu wenig." Es war ein regelrechtes Eishockeyfest, dass
Spieler und gerade auch Fans am Dienstagabend vor 3575 Zuschauer
feierten. Die Tölzer Fans wanderten in die Frankfurter Kurve und
feierten gemeinsam einen spektakulären Eishockeyabend.
Es ist die Geschichte der bisherigen Saison: Die Tölzer Löwen halten
mit, sogar beim amtierenden Meister, belohnen sich aber schlussendlich
noch zu selten. Punkte sind dringend nötig am Freitag. Dann steigt das
Duell gegen die Heilbronner Falken in der weeArena. Ein wichtiges Spiel,
bei dem die Buam jede Unterstützung der Fans gebrauchen können. Also ab
ins Stadion, Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Bayreuth Tigers (DEL2)
Tigers mit konzentrierter Leistung aber ohne Punkte
Ohne die Verteidiger Sebastian Mayer und Martin Heider sowie die Stürmer Valentin Busch, Eugen Alanov und Sergej Stas fehlten den Tigers gleich fünf Spieler, die regelmäßig in der Stammformation der Tigers auflaufen. Vom Kooperationspartner - den Eisbären Regensburg - konnten mit den jungen Akteuren Xaver Tippmann, Philipp Vogel, Felix Schwarz kurzfristig drei Förderlizenzen-Akteure mit ins Werdenfelser Land reisen, die kurzfristig lizenziert wurden. Jakub Felsoci, der bereits zwei Einsätze für die Tigers in dieser Saison absolviert hat, war ebenso im Kader für diese Partie.
Die Tigers zeigten, im Gegensatz zu den zwei vorangegangenen Partien an diesem Abend einen konzentrierten Auftritt.
Im ersten Abschnitt konnte man klar erkennen, warum die Gastgeber in der Tabelle weit vor den Wagnerstädtern liegen. In der Spielanlage wesentlich reifer und abgeklärter hatte man das Spiel zunächst im Griff und brachte den Gegner immer wieder in Bedrängnis. Was durch kam war dann aber Beute von Goalie Vosvrda. So blieb der Bayreuther Torsteher, der sich keinesfalls über zu wenig Arbeit beschweren konnte und oftmals eingreifen musste, in Minute 15 als Mueller plötzlich vor ihm auftauchte ebenso Sieger wie kurz darauf als Mayenschein aus kürzester Distanz aus dem Slot abzog. Hätte Sebastian Busch, der in der 10. Minute einen clever gespielten Pass von Luciani aufnahm, anschließend den Goalie noch umkurvte, nicht nur den Pfosten getroffen, hätte man diesen Abschnitt sogar – wenn auch nicht dem Spielverlauf entsprechend – auf die Habenseite bringen können.
Nicht ganz an den ersten Abschnitt konnten die zweiten zwanzig Minuten anschließen. Beide Teams nun mit einer höheren Fehlerquote und in vielen Situationen überhastet. Mueller war es dann, der dennoch Action ins Spiel brachte. Zunächst nahm er auf der Strafbank Platz, um nur wenige Augenblicke nach Verbüßung der selbigen die Führung für seine Farben zu erzielen. Weniger in Torjäger- als in Abstauber-Manier. Vosvrda musste zwei Mal im Sekundentakt mit den Schonern runter und retten, bevor Mueller sich die Chance, als die Scheibe nun zum dritten Mal im Slot lag, nicht entgehen ließ. Die Möglichkeit, dies zu korrigieren verpassten die Tigers, gerade auch bei eine 4-minütigen Überzahl als Gomez 2 + 2 kassierte. Etwas besser aber ebenso wenig effektiv gestaltet sich im Anschluss eine
Unterzahlsituation, in der man die Werdenfelser überhaupt nicht zur Entfaltung kommen ließ und sich seinerseits mehrere Chancen erarbeitete.
Fast bis zur Hälfte des Schlussabschnittes dauerte es, bis etwas Bedrohliches für einen der Torsteher kreiert werden konnte. Busch auf Gläser, der aber zu unplatziert agiert. Fünf Minuten vor Spielende dann doch etwas Action – auf beiden Seiten der Eisfläche. Zunächst packte Vosvrda erneut einen Monstersave aus – Mueller aus kurzer Distanz! Im Anschluss, fast im Gegenzug probierten sich Busch und Luciani – hier war dann aber bei Torsteher Reich Schluss. Beinahe im Coast-to-Coast Stil dann Eder, der die Bayreuther Abwehr vernascht und scheitert und als Mueller endlich einmal an Vosvrda vorbeikommt, rettet der Pfosten. Einmal aber konnten die Gastgeber noch jubeln, als zu Gunsten eines sechsten Feldspielers Vosvrda Platz machte, ergriff Driendl die sich im bietende Chance und stellte den Endstand her.
Team-Manger Habnitt war trotz der Niederlage nicht enttäuscht von seiner Mannschaft. „Die Gastgeber hatten die Mehrzahl an Chancen und haben verdient gewonnen aber unsere Jungs haben toll gekämpft. Tomas hat uns natürlich im Spiel gehalten und eine klasse Partie abgeliefert. Wir haben lange dagegen gehalten und hatten durchaus die eine oder andere Chance. Angesichts der Situation mit unseren Verletzen und das wir mit vier jungen Spielern von den Eisbären Regensburg, die aber durchweg einen super Job gemacht haben, aufgelaufen sind und der SC Riessersee wahnsinnig Qualität im Kader hat, brauchen wir uns heute nicht ärgern.“
Eispiraten Crimmitschau (DEL2)
Offiziell: Bullyzeit der Partie Kassel gegen Crimmitschau vorverlegt - DEL2-Spiel startet zwei Stunden eher
Die Partie zwischen den Kassel Huskies und den Eispiraten Crimmitschau am 3. Dezember 2017 wird von 18:00 Uhr auf 16:00 Uhr vorverlegt. Darauf haben sich die Verantwortlichen beider Teams in Absprache mit der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) geeinigt. Die veränderte Bullyzeit soll Familien die Möglichkeit geben, ein Spiel der Kassel Huskies zu besuchen und zugleich die Heimreise der Gästefans und -mannschaft aus Crimmitschau vereinfachen, welche einen Buskonvoi nach Hessen geplant haben.
0:3! Eispiraten unterliegen Heilbronn - Collins-Truppe rutscht auf Platz sechs ab
Erneut kein Eispiraten-Sieg vor eigenem Publikum: Die Mannschaft von Kim Collins musste sich am heutigen Dienstagabend den Heilbronner Falken mit 3:0 geschlagen geben. Einem ernüchternden Auftritt ohne eigenem Torerfolg folgte somit die zweite Heimniederlage in Folge. Schon am Freitag steht aber die nächste Begegnung auf dem Spielplan. Dann treffen die Eispiraten im Sahnpark auf den EC Bad Nauheim.
In den Anfangsminuten der Begegnung duellierten sich beide Teams auf Augenhöhe. Rein optisch kamen die Eispiraten aber sogar etwas besser in die Partie. Einen abgefälschten Schuss von Vincent Schlenker und einen straffen Schuss von Ole Olleff konnte Falken-Goalie Andrew Hare aber entschärfen. Kurze Zeit später schlug die Scheibe auf der Gegenseite ein. Mark Heatley kam unbedrängt zum Abschluss, sein Schuss landete im rechten Winkel. 0:1 (9.). Die Eispiraten fanden fortan nicht in die Partie zurück. Heilbronn dagegen bekam allmählich Oberwasser und drängte mit guten Möglichkeiten sogar auf Treffer zwei.
Im zweiten Durchgang starteten die Westsachsen dann aber mit einem zweiminütigem 5:3-Powerplay. Die doppelte Überzahl brachte allerdings nicht den gewünschten Erfolg. In der Folge mussten die Eispiraten selbst lange in numerischer Unterzahl ran und verloren mit Will Weber zudem eine wichtige Stütze im Abwehrverbund. Er musste das Eis nach einem Check gegen Jonas Schlenker mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe verlassen. Insgesamt agierten die Schützlinge von Kim Collins im zweiten Drittel elf Minuten in Unterzahl (!), ein weiteres Tor konnten die 1.079 Zuschauer im Sahnpark aber auf beiden Seiten nicht bestaunen.
Auch im Schlussabschnitt fanden beide Mannschaften keinen Faden zum Spiel. Die Eispiraten waren bemüht, Heilbronn verteidigte clever, kam selbst aber auch zu wenigen zwingenden Chancen. Zudem schien Olivier Roy einmal mehr ein unüberwindbares Hindernis zu sein. Bis zur 57. Minute: Justin Kirsch schnappte sich nach einem Puckverlust der Sachsen den Puck und vollendete seinen Alleingang eiskalt zum 0:2. Die Falken setzten außerdem den Schlusspunkt in diesem Dienstagsspiel. Lavallée machte mit seinem Schuss ins verwaiste Crimmitschau-Tor den Sack zu - 0:3 (59.)! Die Westsachsen blieben dagegen erstmals in dieser Saison, nach einem wahrlich ernüchterndem Auftritt, ohne eigenem Treffer. Zudem rutschen die Crimmitschauer auf den sechsten Tabellenplatz in der DEL2 ab.
Dresdner Eislöwen (DEL2)
Eislöwen feiern 3:2-Erfolg in Kaufbeuren
Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel beim ESV Kaufbeuren vor 1911 Zuschauern mit 3:2 (1:0; 1:1; 1:1) gewonnen. Mike Glemser brachte die Blau-Weißen durch einen Treffer in der sechsten Minute in Führung. Im zweiten Abschnitt gelang Florin Ketterer (23.) in Überzahl der Ausgleich, ehe Alexander Höller (35.) die Eislöwen erneut in Front brachte. Im Schlussdrittel setzte zunächst wieder Dresden mit Thomas Pielmeiers Powerplay-Treffer (50.) das erste Achtungszeichen in Form eines Tores. Sami Blomqvists Anschlusstreffer sollte am Spielausgang nichts mehr ändern (59.).
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Das erste Drittel hat mir gut gefallen, war wie aus einem Guss. Dann gab es ein paar Strafen, die den Ausgleich mit sich gebracht haben. Der Penalty-Treffer von Dominik Grafenthin muss ein Tor sein, zudem wurde ein Tor von Nick Huard nicht gegeben. Wenn man lange in Unterzahl gegen eine sehr gute Überzahlmannschaft spielt, ist es eine Herausforderung. Aber wir haben es gezogen, das ist am Ende das Entscheidende.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 1. Dezember um 20 Uhr bei den Ravensburg Towerstars.
Heilbronner Falken (DEL2)
Falken veranstalten Familientag am 03.Dezember 2017
Das Heimspiel am kommenden Sonntag, den 03.12.2017 steht bei den Heilbronner Falken wieder ganz im Zeichen der Familien. Die Partie gegen die Ravensburg Towerstars startet aus diesem Grund bereits um 17:00 Uhr – die Saalöffnung findet um 16:00 Uhr statt. Neben stark vergünstigten Eintrittspreisen für Familien haben die Falken noch weitere Programmpunkte wie bspw. Torwandschießen oder eine Fotowand für alle Kinder geplant.
In der 1.Drittelpause wird die Nachwuchsabteilung des Heilbronner EC ihr Können auf dem Eis unter Beweis stellen. Nach dem zweiten Drittel sind dann alle Kinder und Jugendliche herzlich eingeladen, sich am „PUCKSCHIESSEN“ zu beteiligen, um einen attraktiven Preis zu gewinnen.
Wichtige Information zum Ticketkauf: Der Verkauf der Sitzplatz-Familienkarten erfolgt an der Abendkasse über die Kasse 3; Stehplatz-Familienkarten werden an der Kasse 4 zu erwerben sein. Als „Kinder“ gelten an diesem Abend alle unter 16 Jahren (nur in Kombination mit einem Elternteil). Freuen dürfen sich alle Familien über Preisermäßigungen von bis zu 50%.
Kassel Huskies (DEL2)
Familientag: Bullyzeit gegen Crimmitschau auf 16:00 Uhr vorverlegt
Kassel, 27. November 2017. Die Partie zwischen den Kassel Huskies und den Eispiraten
Crimmitschau am 3. Dezember 2017 wird von 18:00 Uhr auf 16:00 Uhr vorverlegt. Darauf haben
sich die Verantwortlichen beider Teams in Absprache mit der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2)
geeinigt. Die veränderte Bullyzeit soll Familien die Möglichkeit geben, ein Spiel der Kassel Huskies
zu besuchen und zugleich die Heimreise der Gästefans und -mannschaft vereinfachen.
Für die Partie gegen die Eispiraten Crimmitschau können weiterhin Karten im Online-Ticketshop der
Kassel Huskies, im Fanshop, im FanPoint Kassel, an den AdTicket-Vorverkaufsstellen sowie an der
Abendkasse erworben werden. In den Blöcken A1, C1, D und H gibt es Familienangebote, bei denen
ein Erwachsener mit mindestens einem Kind bzw. Jugendlichen die Tickets zu ermäßigten Preisen
erhält. Die Kassel Huskies freuen sich auf zahlreiche Besucher, denen in der Eissporthalle Kassel
ein tolles Familienerlebnis geboten werden soll.
Familienangebote: Preise Saison 2017/18
A1- und C1-Block: 24,00 € (Erwachsener) | 22,00 € (Jugendlicher) | 14,00 € (Kind)
D- und H-Block: 17,00 € (Erwachsener) | 15,00 € (Jugendlicher) | 11,50 € (Kind)
5:2 – Huskies stürzen den Tabellenführer
Die Heimserie der Kassel Huskies hält an. Nur 48 Stunden nach dem Derbysieg gegen Bad
Nauheim feierten die Nordhessen beim 5:2 (1:1,1:0,3:1) gegen den Tabellenführer Bietigheim
Steelers den achten Heimsieg in Serie.
Von Beginn an entwickelte sich eine Partie, für die das Wort Spitzenspiel entwickelt wurde.
Nachdem Tim Lucca Krüger und Marcus Sommerfeld das Tor verpassten (3.), machte es Kassels
Goldhelm besser. Evan McGrath und Braden Pimm kombinierten sich von der eigenen Zone bis
vor das Tor von Sinisa Martinovic, wo Braden Pimm mit einem ansatzlosen Schuss sein 16.
Saisontor erzielte (4.). Beflügelt vom Tor drückten die Huskies, aber weder Della Roveres Schuss
(5.) noch Pimms Direktabnahme (7.) fanden den Weg ins Tor. Der Tabellenführer aber kämpfte
sich zurück ins Spiel und bekam Hilfe von den Huskies. Als die Huskies gleich vier Minuten in
Unterzahl waren scheiterten Shawn Weller (8., 11.) und Andrew McPherson (10.) an Mirko
Pantkowski, der wieder den Vorzug vor Markus Keller erhielt. Der Huskies-Torhüter musste sich
aber kurz darauf ebenfalls geschlagen geben. Nach einem Scheibenverlust von Andy Reiss stand
Matt McKnight goldrichtig und der Top-Torjäger traf zum verdienten Ausgleich (14.).
Die Hausherren meldeten sich aber kurz darauf auch wieder zurück. In Überzahl scheiterte
zunächst Toni Ritter an Martinovic (18.), ebenso wie Pimm, der frei im Slot zum Schuss kam (19.).
Deutlich verhaltener starteten beide Teams ins zweite Drittel. Zwar versuchten es die Steelers
weiterhin mit Forecheck, doch erzwangen sie keine Puckverluste mehr. Ganz im Gegenteil: Nach
einem Konter bediente Braden Pimm Andy Reiss, der zwar am Tor vorbei schoss, den Abpraller
aber verwertete Kassels Goldhelm zur 2:1-Führung (25.). Im Gegenzug hatte Ex-Husky Dominic
Auger den Ausgleich auf der Kelle, doch das Zuspiel von Norman Hauner bekam er nicht an
Pantkowski vorbei (26.) Danach aber waren die Hausherren wieder am Zug. Zwar verteidigten die
Steelers eine vierminütige Unterzahl stark, hatten aber Glück, dass Adriano Carciola frei vorm Tor
verzog (29.). Kaum komplett arbeitete der Tabellenführer am Ausgleich. Benjamin Zientek traf
alleine vor Pantkowski den Puck nicht (34.), Adam Borzeckis Lupfer von der Mittellinie (38.) sowie
Sommerfelds Schlagschuss (40.) landeten am Pfosten des Kasseler Gehäuses.
Eine kalte Dusche gab es für die Huskies nach nur 21 Sekunden im Schlussabschnitt. Erneut verloren die Huskies die Scheibe im eigenen Drittel, Norman Hauner fälschte den Schuss von Benjamin Hüfner zum Ausgleich ins Netz ab. Als nur 17 Sekunden später Evan McGrath auf die Strafbank musste, drückten die Steelers auf den Führungstraf, wurden aber eiskalt erwischt. Einen Abstimmungsfehler nutzte Toni Ritter mit einer feinen Ablage auf Braden Pimm. Der Topscorer scheiterte zwar in Unterzahl an Martinovic, den Abpraller aber drückte James Wisniewski zur erneuten Führung über die Linie (43.). Ein Tor, das die Huskies nun beflügelte – vor allem James Wisniewski. Der Top-Verteidiger der Huskies fing einen Aufbaupass der Steelers ab, marschierte bis vor das Tor und traf trocken zum 4:2 in den Winkel (48.). Und nur 54 Sekunden später ertönte wieder das Ramalamadingdong für 2740 Zuschauer. Benjamin Hüfner rutschte vor dem Tor aus, Toni Ritter schaltete am schnellsten und traf zum 5:2 ins Netz. Die Steelers bäumten sich in Überzahl zwar nochmal auf, aber nachdem der Treffer von Shawn Weller wegen einer vorherigen Abseitsstellung aberkannt wurde (54.), war auch das letzte Aufbäumen des Tabellenführer beendet.
Kaufbeuren Buron Joker (DEL2)
Knappe Niederlage gegen die Eislöwen - Joker gehen zu fahrlässig mit ihren Chancen um und verlieren vor 1.911 Zuschauern 2:3 gegen Dresden
Knapp und durchaus unglücklich unterlag der ESV Kaufbeuren am Dienstagabend vor 1.911 Zuschauern den Dresdner Eislöwen. Die Joker waren über weitere Strecken das aktivere Team, das allerdings seine vielen Überzahlspiele nicht in Zählbares ummünzen konnte. Deutlich effektiver vor dem gegnerischen Tor zeigten sich die Eislöwen, die trotz des Chancenplus der Kaufbeurer öfter erfolgreich waren. Im Tor des ESVK vertrat Bastian Kucis ein weiteres Mal den am Freitag zurück erwarteten Stefan Vajs, auch ansonsten griff ESVK-Trainer Brockmann auf dasselbe Personal wie am Wochenende zurück. Youngster Tim Wohlgemuth wird dem Team auf Grund einer Oberkörperverletzung voraussichtlich vier bis sechs Wochen lang nicht zur Verfügung stehen.
Die Eislöwen kamen als die deutlich aktivere Mannschaft aus der Kabine und kamen durch Schiemenz, Kumeliauskas und Garten zu ersten guten Gelegenheiten. In der sechsten Spielminute konnten die Gäste aus Sachsen erstmals jubeln als ein Verteidiger des ESVK einen eigentlich harmlosen Schuss von Glemser für Kucis ungünstig ins eigene Tor abfälschte. Nach diesem frühen Weckruf kamen auch die Kaufbeurer besser ins Spiel und hätten in der achten Minute um ein Haar ausgleichen können – doch Blomqvist traf nur das Lattenkreuz. In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften, sodass sich kaum Torszenen ereigneten. Genau 18 Minuten waren gespielt als Laaksonen und Billich kurz nacheinander aus bester Position an Eisenhut scheiterten. Direkt im Gegenzug traf Garten nur das Torgestänge.
Als gleich zu Beginn des Mittelabschnitts Boutin auf die Strafbank wanderte, gelang den Jokern direkt der Ausgleich. Sarault zog von der blauen Linie ab, Dresdens Torwart Eisenhut konnte nur nach vorn abprallen lassen und Ketterer bugsierte den Nachschuss über die Linie. Zwei Minuten nach dem Ausgleich, der ESVK spielte erneut mit einem Mann mehr, traf Sarault aus ähnlicher Position nur den Innenpfosten. Im weiteren Verlauf des Drittels waren Torszenen wieder Mangelware, der ESVK tauchte lediglich in drei weiteren Überzahlsituationen gefährlich vor dem Dresdner Tor auf und konnte die Eislöwen vom eigenen Tor fern halten. Dementsprechend überraschend fiel in der 35. Minute der erneute Führungstreffer für die Gäste als Höller den Puck über die Linie stocherte. Auch im fünften und letzten Überzahlspiel dieses Drittels wollte den Jokern kein weiterer Treffer gelingen, es ging also erneut mit einem knappen Rückstand in die Kabine.
Der erste Aufreger des Schussabschnittes ereignete sich schon nach 35 Sekunden als die Dresdner zum dritten Mal an diesem Abend ein Tor bejubelten. Nachdem die Schiedsrichter den Videobeweis konsultierten, nahmen diese das Tor jedoch wieder zurück, da Kucis zuvor im Torraum behindert wurde. Den Zuschauern bot sich anschließend ein bekanntes Bild: Kaufbeuren rannte an, spielte des Öfteren in Überzahl, hatte aber kaum echte Chancen. Ein effektiveres Powerplay brachten die Eislöwen auf das Eis und erhöhten nach 50 gespielten Minuten durch Pielmeier auf 1:3. In der 53. Minute lief Grafenthin allen Verteidigern davon und konnte nur noch mit illegalen Mitteln am Torschuss gehindert werden, den fälligen Penalty hielt Kucis und damit seine Mannschaft im Spiel. Im direkten Gegenzug schloss Karevaara einen zwei-auf-eins Konter selbst ab, zielte aber über das Tor. Weniger als zwei Minuten vor dem Ende gelang es der sonst starken Dresdner Defensive einmal nicht, den abprallenden Schuss vor Eisenhut zu klären, prompt verkürzte Blomqvist auf 2:3. Richtig brenzlig wurde es in den letzten 73 Sekunden als Hanusch auf der Strafbank Platz nehmen musste und Kucis zu Gunsten eines weiteren Feldspielers das Eis verließ. Der Ausgleich wollte jedoch nicht mehr fallen.
In der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich Gästetrainer Franz Steer glücklich, in Kaufbeuren gewonnen zu haben, dies sei schwer genug. ESVK-Trainer sprach von einem Arbeitssieg der Dresdner und kritisierte seine „sogenannten Schlüsselspieler", von denen gerade in den Überzahlspielen im zweiten Drittel mehr hätte kommen müssen. Die letzte Wile hätte gefehlt. Dennoch habe man gegen eine sehr gute Mannschaft verloren und müsse nun noch konzentrierter arbeiten.
SC Riessersee (DEL2)
Wetten, dass??? 5555 Zuschauer zum Derby gegen Bad Tölz
Diese Wette wurde kürzlich von den Mannschaftskapitänen Flori Vollmer, Stephan Wilhelm und Richie Müller einigen Fanclubvertretern angeboten. Als Wetteinsatz stehen immerhin 555 Liter Freigetränke (Bier und nicht alkoholische Getränke) auf dem Spiel.
Zum 236. Oberlandderby am 22.Dezember 2017 gegen die Tölzer Löwen geht es nicht nur darum, den wichtigen Derbysieg einzufahren, sondern auch um alle Fans und Anhänger des SC Riessersee zu mobilisieren. Damit die Fanclubs die Wette gewinnen, müssen mindestens 5555 Zuschauer die Tore des Olympia-Eissport-Zentrums passieren. Wird zum Derbyschlager die Zuschauerzahl erreicht oder gar übertroffen, kommt es am 30.Dezember nach dem Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau zur großen Pre-Sylvester Party. Unser Partner, die Brauerei Kaltenberg, bei der wir uns auf diesem Wege herzlich für die Unterstützung bedanken, wird dann für alle Pre-Sylvester-Party-Besucher die 555 Liter Freigetränke zur Verfügung stellen!
Lausitzer Füchse Weißwasser (DEL2)
Füchse-Glühweinfest am neuen Fanshop - Große Autogrammstunde am Samstag ab 14 Uhr
Die Lausitzer Füchse laden am Samstag (2. Dezember) zum Glühweinfest in die Eisarena. Ab 14 Uhr ist die komplette Mannschaft in der Stadiongaststätte „Fuchsbau“ und schreibt Autogramme. Gleichzeitig werden Glühwein, Kinderpunsch und Würstchen angeboten
Im Fanshop wird es an diesem Tag neben dem bekannten Sortiment auch den neuen Füchse-Jahreskalender 2018 geben. Er wurde diesmal in Zusammenarbeit mit City-Press produziert. Das Unternehmen stellt die bekannten Playercards für die DEL und DEL2 her.
Vor der Eisarena wird ab 14 Uhr auch der REINERT CHRISTMAS-EXPRESS auf große und kleine Gäste warten.
Zum Abschluss des Tages gibt es von 15.45 bis 16.30 Uhr ein öffentliches Füchse Training in der Eisarena.
EC Peiting (OLS)
ECP – Familientag am Sonntag
Am Sonntag (3.12. gegen Regensburg) herrscht volles Programm!
Der Eissportclub Peiting ist mehr als seine erste Mannschaft: im Nachwuchsbereich laufen insgesamt 6 Mannschaften auf zwischen der DNL2 und der U8. Weit mehr als 100 Kinder und Jugendliche jagen bei uns also der Hartgummischeibe nach, lernen Schlittschuhlaufen und Eishockeyspielen und werden Jahr für Jahr besser. Dazu kommt eine engagierte Nachwuchsleitung rund um Thomas Zeck und Micha Krabbat, die den Spiel- und Trainingsbetrieb organisieren. Und da haben wir noch gar nicht von den vielen Betreuerinnen und Betreuern, den Sanis und Zeitnehmern gesprochen, die rund um den EC Peiting im Einsatz sind. Sie alle bilden gemeinsam mit unseren Fans und auch den Nachwuchseltern eine große Eishockey – Familie!
Und genau das will der „Family Day“ entsprechend würdigen: hier laden wir alle ein, mit uns gemeinsam Eishockey zu feiern! Am Sonntag beginnt der Familientag ab 16 Uhr, Anpfiff des Spiels gegen die Eisbären Regensburg ist um 17 Uhr. „Zum Rahmenprogramm gehören Kinderschminken und Puckwerfen, sowie ein Showgame der U8 und Infostände rund um unser Nachwuchsprogramm.“, so unsere stellv. Nachwuchsleiterin, Micha Krabbat. Freibier gibt es ebenfalls, allerdings nur solange der Vorrat reicht!
Und wenn wir von unserer ersten Mannschaft sprechen, wollen die Jungs freilich ein attraktives und spannendes Spiel gegen Regensburg liefern. Die Vorzeichen dafür stehen gut, Toni Saal und co. haben seit der Deutschlandcup – Pause einen mächtigen Lauf: 5 Spiele, 5 Siege (14 von 15 möglichen Punkten), gute Körpersprache – es läuft rund bei Coach Buchwiesers Team. Und mit Regensburg kommt der größte Standort der OLS und ein sehr attraktiver Gegner, der von ex – ECP – Trainer Peppi Heiß gecoacht wird.
Zudem beläuft sich der Eintritt zum Spiel für Familien (Papa, Mama, Kinder) nur auf 15,- Euro (bzw. 8,- Euro mit nur einem Elternteil). Also auf geht’s: wir freuen uns auf Euch alle beim „ECP – Family Day 2017″ am Sonntag im Peitinger Eisstadion.
Selber Wölfe (OLS)
Islanders zu Gast, Löwen warten
Auf unsere Wölfe warten am Wochenende die EV Lindau Islanders und der EHC Waldkraiburg „Die Löwen“. Gegen die Islanders war es bereits zweimal ganz eng, in Waldkraiburg herrscht momentan Aufbruchstimmung und bisher gab es mit den Löwen noch keinen Vergleich in dieser Saison. Was unser Coach, Henry Thom, zu den nächsten beiden Aufgaben sagt, gibt es in der WölfeVorschau.
Am vergangenen Wochenende haben unsere Wölfe drei Punkte mit in den Wolfsbau genommen. In den beiden Spielen gegen Sonthofen und Weiden hat unser Coach gleichermaßen Licht und Schatten gesehen.
„Sonthofen hat über weite Strecken richtig gut gespielt und wir konnten an diesem Tag wenig dagegensetzen. Solche Tage gibt es (1:4). Wichtig war, dass wir eine Reaktion gegen Weiden gezeigt haben, zumindest 48 Minuten lang. Auch wenn man 5:1 führt, dürfen wir nicht von unserem taktischen Konzept abweichen. Auch dann zählt der Mannschaftserfolg und damit auch die Defensivaufgaben. Wir wollten nur noch munter Tore schießen. Aber am Ende zählen nur die drei Punkte und die haben wir eingefahren (6:4).“
Das anstehende Wochenende eröffnen wir mit einem Heimspiel gegen die Islanders aus Lindau. Und das die Mannschaft von Dustin Whitecotton mehr kann als Platz sieben oder acht, zeigt sie mittlerweile auch.
„Zuhause haben wir 23 Sekunden vor Schluss das entscheidende Tor gemacht, in Lindau knapp und nervenaufreibend mit 7:5 gewonnen. Vor Lindau muss ich niemanden mehr warnen. Sie hatten große Veränderungen im Kader, haben jetzt noch einen neuen Torhüter bekommen. Das muss sich finden. Aber man sieht die Handschrift des Trainers und diese Mannschaft wird noch viele sogenannte Favoriten stolpern lassen. Wir werden am Freitag zwei offensive Mannschaften mit viel Tempo sehen. Lindau wird sich nicht wie viele andere in der NETZSCH-Arena hinten einigeln. Das wird eine richtig harte Nuss und ein tolles Spiel. Wir freuen uns drauf!“
Nicht viel gemütlicher wird das erste Aufeinandertreffen unserer Wölfe bei den Löwen in Waldkraiburg ausfallen. Und das nicht nur, weil man sich das erste Mal in dieser Saison begegnet.
„Waldkraiburg ist wie Lindau sehr schwer in die Saison gekommen. Aber auch die Löwen scheinen sich langsam zu fangen. Sie haben mit Goalie Björn Linda eine wichtige Stütze verloren, aber seit letzter Woche ihren Erfolgstrainer wieder. Da herrscht momentan viel Euphorie und davon wollen wir uns nicht anstecken lassen. Waldkraiburg kommt mit Dampf, sie sind schwer auszurechnen. Geduld, an die taktischen Vorgaben halten und sich nicht anstecken lassen – das muss unser Plan sein.“
In Sachen Kader stehen Trainer Henry Thom alle Akteure zur Verfügung. Ein kleines Fragezeichen steht hinter Dennis #9Schiener, der sich am vergangenen Wochenende leichte Blessuren zugezogen hat. Sein Einsatz scheint aber nicht ernsthaft gefährdet.
Füchse Duisburg (OLN)
DEB Oberliga Nord – So geht es weiter nach der Hauptrunde
Am 28.12.2017 endet die Hauptrunde der DEB Oberliga Nord mit dem letzten Spieltag. Nun hat der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) informiert, wie es danach weitergeht. Denn die nächsten Runden beginnen bereits am 30.12.2017. Sowohl in der Meisterrunde (Platz 1-7 nach Abschluss der Hauptrunde) als auch in der Qualifikationsrunde (Platz 8-14 nach Abschluss der Hauptrunde) wird im Zeitraum 30.12.17 – 04.03.2018 eine 1,5-fach Runde gespielt. Innerhalb jeder Gruppe spielt also 1x „jeder gegen jeden“ und zusätzlich gegen 3 Gruppengegner ein weiteres Mal zu Hause sowie gegen die anderen 3 Gruppengegner ein weiteres Mal auswärts. Damit nicht erst kurz vor Beendigung der Hauptrunde und evt. dann bereits feststehender Platzierungen die Diskussionen anfangen und entsprechende Wünsche an den DEB herangetragen werden, wen man bei den zusätzlichen Heimspielen gerne hätte, hat der DEB für diese zusätzlichen Heim-/Auswärtsspiele einen Schlüssel bekanntgegeben.
Terminierung der Spiele für Meister- und Qualifikationsrunde (Spielplan): Da einerseits die vollständigen Spielpläne erst nach Abschluss der Hauptrunde erstellt werden können und einiges an Zeitaufwand erfordern aber andererseits bereits am 30.12. schon weitergespielt wird und sicherlich aus Planungsgründen keiner erst 24 Std. vorher erfahren möchte, ob er am 30.12. ein Heim-/Auswärtsspiel oder spielfrei hat, wird der DEB im ersten Schritt am 22.12. direkt nach Abschluss des Spieltages die Spiele/Begegnungen für die Spieltage 30.12., 02.01., 05.01. und 07.01. festlegen und entsprechend bekanntgeben – bei Teams, deren Zuordnung zu Meister- oder Qualifikationsrunde zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststehen sollte (es stehen dann noch 2 Spieltage, 26.12. und 28.12., aus), arbeitet der DEB selbstverständlich mit einem entsprechenden Platzhalter.
Black Dragons Erfurt (OLN)
Bulls & Trappers
Am kommenden Wochenende stehen für die TecArt Black Dragons zwei mehr als anspruchsvolle Aufgaben auf dem Programm. Vom Papier her dürften die Rollen vor Spielbeginn klar verteilt zu sein. So empfangen die Erfurter zunächst den Tabellensechsten aus Halle, ehe es am Sonntag zum Deutsch/Holländischen Vergleich mit dem Tabellenführer aus Tilburg kommt.
Die Saale Bulls aus Halle, derzeit auf Rang 6 der Tabelle, müssen nach nur einem Punkt am letzten Wochenende den Blick wohl eher nach unten richten. Der Vorsprung vor Platz 8, der einen Platz in der Qualifikationsrunde bedeuten würde, beträgt derzeit nur 4 Punkte. Vor allem der Punktverlust gegen die Falken aus Braunlage vom Freitag war alles Andere als eingeplant. Aus den bisherigen 17 Saisonspielen holten die Bulls 8 Siege nach regulärer Spielzeit, sowie 2 weitere nach Overtime. In 5 Spielen musste man das Eis als Verlierer verlassen in weiteren 2 Partien konnte man zumindest noch einen Punkt auf der Habenseite verbuchen. Unumstrittener Star der Mannschaft ist wohl Nathan Robinson. Er bringt die Erfahrung aus 7 NHL-Partien und über 300 Partien aus der DEL mit. Robinson avanciert dann auch gleich mit 18 Punkten (9 Tore + 9 Assists) zum Teaminternen Topscorer der Bulls. Auf Rang 2 folgt Sturmpartner Burns, er kommt zwar „nur“ auf 2 Tore bereitete aber gleich deren 16 Treffer vor. Das Hinspiel in Halle gewannen die Bulls mit 3:0, nicht zuletzt deswegen brennen die Erfurter auf Wiedergutmachung.
Zwei Tage später geht es nach Tilburg zu den Trappers. Die Mannschaft von Coach Bo Subr rangiert derzeit auf Rang 1 der Tabelle, allerdings gleichauf mit den Exa Icefighters aus Leipzig. Beide Teams sind im bisherigen Saisonverlauf im Gleichschritt unterwegs. Die Trappers mussten erst einmal in diesem Jahr das Eis ohne Punktgewinn verlassen. Gleich zu Saisonbeginn musste man sich den Hannover Scorpions mit 2:3 geschlagen geben. Teaminterner Topscorer ist derzeit Parker Bowles mit 31 Punkten (15 Tore + 16 Assists), damit liegt Bowles gleichzeitig auch auf Rang 3 ligaweit. Reno de Hondt und Danny Stempher rangieren Teamintern mit 23 Punkten auf Rang 2 bzw. 3.
Während die Partie gegen die Saale Bulls am Freitag wie immer um 20:00 beginnt, startet die Partie im holländischen Tilburg bereits um 15:00 Uhr.
Hannover Scorpions (OLN)
Erstes Stadtderby der Saison steht an diesem Wochenende an!
Der Vorverkauf für das Derby zwischen unseren Hannover Scorpions und den Hannover Indians am 26.12. in der hus de groot EISARENA läuft auf Hochtouren. Jeder muss einfach bei diesen Derbyleckerbissen dabei sein. Einen ersten Vorgeschmack auf die Derbys am 22.12. am Pferdeturm und unser Heimderby am 26.12. bekommt man bereits diesen Samstag (02.12.) im Winterzoo Hannover!
Von 16 – 16:20 Uhr geben sich Schmid, Schütt, Bombis als Feldspieler und Björn Linda im Tor die Ehre und tragen auf neutralem Eis im Winterzoo Hannover das erste kleine Derby der Saison gegen eine Auswahl der Hannover Indians aus.
Um Punkte geht es natürlich auch an diesem Wochenende. Freitag geht es zum Auswärtsspiel nach Hamburg, bevor es am Sonntag um 18:30 Uhr zum nächsten Heimspiel in der hus de groot EISARENA gegen die ESC Wohnbau Moskitos Essen geht. Zwei wichtige und richtungsweisende Spiele im Kampf um die heiß begehrten Playoff-Plätze.
Rostock Piranhas (OLN)
Piranhas gegen Herner EV und EC Harzer Falken
Die Anhänger der Rostock Piranhas können sich schon am Freitag auf das nächste Heimspiel der Piranhas freuen. Zu Gast ist der Herner EV. Das Team um Trainer Frank Petrozza liegt derzeit mit 26 Punkten auf Rang 8 der Tabelle. Dankbar sollten sie den Rostockern für die Schützenhilfe sein, denn durch deren Sieg über die Crocodiles aus Hamburg zogen sie an diesen vorbei. Dies wird aber nicht dazu führen, es den Gastgebern leicht zu machen, brauchen die Herner doch noch einige Punkte auf dem Konto, um in die Meisterrunde einzuziehen. Ebenso werden sie dieses Duell nicht auf die leichte Schulter nehmen, konnten sie die Piranhas beim ersten Aufeinandertreffen doch erst in der Overtime besiegen. Am vergangenen Wochenende besiegten sie die Crocodiles knapp und unterlagen den Hannover Scorpions. Insgesamt verzeichnen die Gäste nach 17 Spielen sechs Siege, sechs Niederlagen, drei Siege in der Overtime und zwei Niederlagen in Overtime. Anbully am Freitag ist um 20.00 Uhr.
Während am kommenden Sonntag der Rostocker Eishockeyfan den Adventskranz vorbereitet, damit er nachmittags gemütlich bei Kaffee und Kuchen die erste Kerze anzünden kann, sitzen die Spieler im Bus auf dem Weg in den Harz. Um 18.00 Uhr treffen sie in Braunlage auf die Harzer Falken. Die Saison verläuft für die Gastgeber alles andere als optimal. 15 Niederlagen stehen nur zwei Siegen gegenüber. Ein Achtungserfolg war dabei sicherlich der überraschende Sieg über den Herner EV. Trotzdem konnten die Falken erst sieben Punkte erringen und stehen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Das erste Aufeinandertreffen konnten die Piranhas mit einem 8:3 Sieg deutlich für sich entscheiden. Für die Falken gab es nach diesem Spiel einen Trainerwechsel. Für Norbert Pascha kehrte Bernd Wohlmann an die Bande zurück. Personell verstärkten sich die Harzer auch. Vor kurzem verpflichteten sie Patrik Dzemla und Elias Bjuhr.
Die Mannschaft um Trainer Ken Latta konnte am vergangenen Sonntag die Niederlagenserie beenden und gibt den Kampf um den Einzug in die Meisterrunde nicht auf. Ein Fragezeichen steht noch über dem Einsatz von Gino Blank, der bei einem Check in Essen verletzt wurde. Ein kleines „ Highlight“ erwartet die Zuschauer am Freitag in der Rostocker Eishalle. In der Drittelpause werden die kleinen „ Kufencracks“ des REC in einem Spiel ihr Können zeigen. Ein Grund mehr, am Freitag in die Eishalle zu kommen.
Wanderers Germering (BYL)
Ein auf und ab bei den Wanderersn - Nach Buchloe-Sieg folgt eine herbe Klatsche in Passau
Zwei Gesichter zeigten die Wanderers Germering am vergangenen Spielwochenende.
In einer eher tempoarmen Partie mit wenig spielerischen Höhepunkten ging das Feilmeier-Team am letzten Freitagabend mit einem 4:2 Heimsieg vom Eis. Auch wenn es alles andere als ein Leckerbissen für echte Eishockeyfreunde war, nahmen die Münchner Vorstädter wichtige drei Punkte mit. Zwei Tage später beim Auswärtsspiel in Passau fielen die Schwarz-Gelben wieder zurück in alte Muster. Trotz nahezu kompletten Kaders fehlte erneut die Stabilität in der Defensive, dazu kamen individuelle Undiszipliniertheiten mit daraus resultierenden Unterzahlspielen, die die Dreiflüssestädter gekonnt für sich zu nutzen wussten. Drei ihrer sechs Powerplaysituationen krönten die Black Hawks zu einem Torerfolg. Der 7:3 Sieg für den EHF war letztlich auf Grund der läuferischen Frische und der höheren individuellen Qualität verdient. Damit gehen die Wanderers als Tabellenzwölfter mit neun Punkten Rückstand auf den 8. Tabellenplatz in die nächsten beiden Spieltage.
Am kommenden Freitag begrüßt das Team um Wanderers Kapitän Christian Czaika den HC Landsberg im Germeringer Polariom zum A96-Derby. Trotz wochenlangen Personalsorgen belegt das Team von Randy Neal den dritten Tabellenplatz mit jeweils drei Punkten Vor- bzw. Rückstand auf den jeweils Nächstplatzierten. Der HCL ist bärenstark in Sachen Powerplayeffizienz und kassiert gleichzeitig die wenigstens Gegentore in Unterzahl. Darüber hinaus haben sie mit Bohumil Slavicek den drittbesten Bayernliga-Scorer in ihren Reihen, mit 21 Toren und 12 Assists in 13 Ligaspielen für die Lechstädter. Dicht dahinter in der vereinsinternen Statistik folgen Dennis Sturm (26 Punkte) und der ehemalige deutsche Erstliga- und Zweitliga-Profi Daniel Menge (23 Punkte). Landsberg kommt als Team mit den meisten geschossenen Auswärtstoren nach Germering. Einen zuverlässigen Rückhalt im Tor haben Sie zudem im ehemaligen Wanderers Akteur Christoph Schedlbauer, der aktuell als drittbester Goalie der Liga auftritt. Die Favoritenrolle geht damit klar an den HC Landsberg. Das Feilmeier-Team wird jedoch, wie des Öfteren in der Vergangenheit, alles daran setzen, den vermeintlichen Favoriten zu ärgern.
Zwei Tage später ist Germering bei den Eishacklern in Peißenberg zu Gast. Zwar hat sich gegenüber der Vorsaison der Kader des TSV nur wenig verändert, allerdings mussten die wenigen Abgänge erstmal ersetzt werden, handelte es sich bei Sepp Staltmayr (jetzt Trainer), Dennis Neal (HC Landsberg) und Torjäger Tyler Wiseman (zurück nach Kanada) doch um absolute Leistungsträger. Allerdings scheint man diese Verluste durch Neuverpflichtungen wie den Kanadier Brandon Morley (University of Alaska) oder auch Florian Höfler (Schongau) ganz gut kompensiert zu haben. Beide gehören neben Spielmacher Manfred Eichberger und dem Slowenen Dejan Vogl zu den gefährlichsten Angreifern. Sie allesamt haben bereits mehr als 20 Scorerpunkte auf dem Konto und gehören damit zu den Top20 der Liga. Kein Wunder also, dass Peißenberg eine der offensivstärksten Mannschaften der Liga stellt. Bereits 79 Treffer haben die Peißenberger bisher erzielt. Fast immer unerwähnt bleibt die Tatsache, dass die Eishackler in den letzten Partien kaum mit mehr als vier geschulten Verteidigern aufgelaufen sind, fallen doch mit Manuel Singer und Tobias Maier zwei Spieler verletzungsbedingt für mehrere Wochen aus. Ein klares Indiz für mannschaftliche Kompaktheit und eine gereifte Teammoral, füreinander in jeder Situation einzustehen. Wie so oft in Peißenberg, eine schwere Aufgabe für die Germeringer.
Aktuell wechseln sich Stolz und Enttäuschung bei den Wanderers immer wieder ab. Die fehlende Konstanz ist bei den Schwarz-Gelben schon seit jeher ein Problem. Neben der Leistungsbereitschaft, bedarf es auch der nötigen Eigenmotivation, sich für den eigenen Mitspieler reinzuhängen und jeden Zweikampf zu Ende zu fahren, als wäre es der letzte. Der Ernst der Lage scheint nicht jedem immer klar zu sein. Die einfachsten Tugenden, wie jede Scheibe aufs Tor zu bringen oder jeden Check zu nehmen, müssen wieder an den Tag gelegt werden. Am bevorstehenden Wochenende warten zwei echte Härtetests auf die Münchner Vorstädter, auf die es sich in der Trainingswoche gut vorzubereiten gilt.
ESV Bad Bayersoien (BBZL)
ESV Bad Bayersoien an diesem Wochenende zweimal gefordert!
Am Freitag um 19:30 Uhr geht es zu Hause gegen den ESC Geretsried 1b und am Sonntag ebenfalls um 19:30 Uhr, dürfen die Soier Ihre Visitenkarte beim dortigen ESV Dachau abliefern.
Volle Konzentration bei beiden Spielen ist angesagt. Gerade Geretsried hat in den letzten Saisonen der Mannschaft alles abverlangt und war definitiv kein Selbstläufer. So ganz rund läuft es diese Saison allerdings noch nicht bei den „Riverrats“ Gegen Germering und Schliersee gab es deutliche Klatschen, gegen Schongau veranstaltete der ESC aber ein Torfestival und gegen Holzkirchen mussten sie sich auch nur knapp geschlagen geben. Stehen dadurch mit nur drei Punkten aus 5 Spielen hinter dem ESV.
Am Sonntag geht’s dann zum Freiluftspiel nach Dachau. Vielleicht bei leichten Schneetreiben… aber das Wetter muss egal sein. Die Punkte müssen an die Ammer. Dachau, der neue aus dem Osten. Aber doch ein alter Bekannter. Spielte man vor Jahren schon mal gegeneinander. Meistens ging Bayersoien da als Sieger vom Eis. Doch auch die Dachauer haben an der Mannschaft gefeilt. Stehen aktuell auf dem 5. Platz. Konnten Mittenwald und Fürstenfeldbruck schlagen und unterlagen Germering nur knapp. Also auch hier zählt nur Vollgas, unnötige Strafzeiten vermeiden, und mit Kampfgeist und Siegeswille die Punkte mitnehmen.
Eisbären Oberstdorf (BBZL)
Eisbären auf Platz vier
Mit einem 4:1 (0:0/1:0/3:1) Erfolg über den EV Königsbrunn am Sonntagabend im Bundesleistungszentrum Oberstdorf erkämpfen sich die Eisbären den vierten Tabellenplatz.
Das dynamische Spiel startete durch hervorragende Torchancen auf beiden Seiten. Dabei hatte Dominik Bauer im Tor der Eisbären gleich einiges zu tun und zeigte durch seine tollen Paraden, dass er ein großer Rückhalt für sein Team ist. Aber auch der Goalie der Gegner verteidigte sein Tor rigoros. Brenzlig wurde es ab der 16. Spielminute, als Philip Kohler durch einen Bandencheck eine 5+Spieldauer Strafe erhielt und die Eisbären mit Zusammenhalt und Kampfgeist die fünf Minütige Unterzahl Tor frei überstanden.
Im zweiten Spieldrittel zeigten die Eisbären von Beginn an Akzente. In der 23. Spielminute lief die Scheibe in einfacher Überzahl über Tobias Waibel und Sebastian Blaha auf Jochen Hartman, der den Puck im Netz versenkte. Beide Mannschaften spielten auf einer Augenhöhe und die Gäste aus Königsbrunn drängten auf den Ausgleich, doch es blieb beim 1:0 Pausenendstand.
Mit dieser knappen Führung für die Eisbären begann das Schlussdrittel. Erst nach sieben langen Minuten konnten die Eisbären ihre Führung weiter ausbauen. Nach einem Pass von Mario Schöllhorn versenkte Kapitän Markus Abler die Scheibe zum 2:0 im gegnerischen Tor. Vor lauter Torfreude waren die Hausherren unachtsam, was dazu führte, dass nur 28 Sekunden später die Gäste den 2:1 Anschlusstreffer erzielten. Das Spiel wurde nun immer emotionaler und dadurch aggressiver von Seiten der Gegner. Das bekam auch unser Kapitän zu spüren, nach einem Check gegen die Bande, kam es zu einer Rangelei auf dem Eis. Drei Spieler von Königsbrunn griffen den Oberstdorfer Kapitän an, brachten diesen aber nicht zu Boden. Das Ergebnis waren drei Strafen mit 2+2 Minuten und einer 10 Minuten Strafe wegen unnötiger Härte, einer Delle im Gitter des Kapitänshelms sowie einer geschwollenen Nase. Die entstandene Überzahl nutze in der 52. Spielminute Jochen Hartman, auf Zuspiel von Sebastian Blaha und Tobias Waibel, aus und versenkte den Puck zum 3:1. In der letzten Spielminute setzten die Gäste alles auf eine Karte und brachten einen weiteren Stürmer zu Gunsten des Goalies auf das Eis. Aber unsere Nummer #97 Markus Becker konnte die Scheibe abfangen und setzte nach einem Sololauf mit dem Empty Net Goal den 4:1 Schlusspunkt.
Wir gratulieren dem Team für diese hervorragende Leistung!
Nach nun drei Siegen in Folge haben sich die Oberstdorfer Jungs den vierten Tabellenplatz erkämpft. Zum dritten Platz fehlen aber nur noch zwei Punkte, die durch einen weiteren Sieg erspielt werden können. Die Möglichkeit dazu haben die Eisbären am kommenden Samstag, denn sie sind zu Gast beim EGW Augsburg.
Eisbären Heilbronn (RLSW)
Eisbären Heilbronn wollen zurück an die Tabellenspitze
Die beiden Niederlagen vom Wochenende, die dem EHC Eisbären Heilbronn die Tabellenführung gekostet haben, sind abgehakt. Selbstverständlich hätten die Eisbären ihre „weiße Weste“ gerne behalten, doch mit einer durch Krankheit und Verletzungen deutlich dezimierten Mannschaft war am Schluss nicht mehr möglich. Zuversichtlich blickt Eisbären-Coach Sascha Bernhardt auf das nächste Spiel gegen die EKU Mannheim, das bereits am kommenden Freitag, dem 01.12.17 um 20 Uhr in der Kolbenschmidt Arena stattfindet. „Unsere Kranken und Verletzten werden wieder zurückkommen“, so der Trainer.
Somit hätten die Heilbronner Kufencracks die Möglichkeit, nach einer Woche der Regeneration und Fehleraufarbeitung, direkt wieder den Angriff auf die Tabellenspitze zu starten.
Gegen die EKU Mannheim, derzeitig Vorletzter in der Regionalliga Südwest, haben die Heilbronner „Polar-Tiere“ bisher eine Partie bestritten, die man 6:2 deutlich für sich entscheiden konnte. Doch der diesjährige Aufsteiger aus der Landesliga ist alles andere als ein Punktelieferant. Auch dieses Spiel dauert 60 Minuten und muss letztendlich gewonnen werden. Denn nur dann kommen die Eisbären ihrem Ziel wieder näher: die Tabellenführung zurück nach Heilbronn zu holen!
Black Eagles Reutlingen (LLBW)
das Heimspiel gegen Pforzheim fiel nach einer Spielabsage durch Pforzheim aus. Pforzheim hatte wegen Erkrankung und Verletzungen nicht genügend Spieler.
Die Partie wird am 18.02.2018 nachgeholt.
Die nächste Partie steht für die Black Eagles am kommenden Samstag in Form des Derbys bei den Eisbären Balingen an.
Bären Neuwied (RLW)
Bären leben wieder von der Euphorie
Montagmorgen in der Welt der sozialen Netzwerke. Spieler, Verantwortliche und Zuschauer des EHC „Die Bären“ 2016 haben einmal, die meisten von ihnen zufrieden, drüber geschlafen, als sie immer noch euphorisiert von diesem Eishockeyabend im Icehouse schwärmen. „Eishockey macht in Neuwied wieder Spaß. Das macht Lust auf mehr“, bekommt EHC-Manager und Interimstrainer Carsten Billigmann gedankt. Andere Fans schreiben zurecht von einem „absoluten Topspiel auf Augenhöhe“, „Adrenalin auf dem Eis und auf den Rängen“, dem „Gefühle Bärenfamilie“ und Verteidiger Christian Neumann ging die Unterstützung von den Rängen „runter wie Öl – Gänsehaut inklusive“. Die Euphorie ist in die Deichstadt zurückgekehrt, und das obwohl die Bären gegen Tabellenführer Herford mit 4:7 unterlagen. „Aber das Ergebnis“, sprach Billigmann aus, was alle empfanden, „fühlte sich nicht im Geringsten wie eine Niederlage an. Herford war die einzige Mannschaft, gegen die wir bis Sonntag in dieser Saison noch den Beweis schuldig waren, dass wir dagegenhalten können. Auch das haben wir jetzt unter Beweis gestellt. Die Jungs haben den Abend genossen, weil die Fans die Bärenhöhle beben ließen und wollen auch am Sonntagabend wieder diesen Hexenkessel erleben.“
Dann ist ab 19 Uhr die EG Diez-Limburg im Icehouse zu Gast. Viermal gab es das Derby in dieser Saison 2017/18 schon. Zweimal im Pokal, zweimal in der Meisterschaft. Mit der einen oder anderen Kampfansage von beiden Seiten und mitunter markigen Worten. Und diesmal? „Wir könnten jetzt natürlich die alten Kamellen von Brisanz und einem starken Gegner auspacken, aber das wollen wir überhaupt nicht“, verbannt Billigmann gewisse klassische Vokabularien aus dem EHC-Wortschatz. Warum? „Weil wir schon einige Male gesehen haben, dass wir erfolgreich sind, wenn wir uns ganz auf unser Spiel konzentrieren und das auf dem Eis durchbringen. Das war zum Beispiel vor kurzem im Heimspiel gegen Hamm so, als wir mit 6:0 gewonnen haben, und auch gegen Dinslaken und Herford am vergangenen Wochenende machten wir deutlich, wozu wir in der Lage sind, wenn wir ganz eng zusammenrücken und jeder für jeden kämpft. Wir können stolz sein auf das, was wir hier haben.“
Billigmann und sein Interimstrainerkollege Andreas Halfmann haben ihrem Team eine Spielweise verordnet, die ankommt. Pressing, den Gegner früh unter Druck setzen und jeden Zweikampf körperbetont zu Ende führen. „So haben wir Herford vor große Aufgaben gestellt, und wenn wir das wieder abrufen“, ist sich Billigmann sicher, „ist auch gegen die EGDL etwas möglich“.
Die hat in dieser Saison im Icehouse noch nicht gewonnen. Im Rheinland-Pfalz-Pokal trennten sich beide Teams remis, in der Liga gaben die Bären den Ton an, die dafür am Heckenweg zweimal unterlagen. Dort musste vor einer Woche auch Meister Hamm klein beigeben und verlor mit 2:7, bei dem die Deichstädter das erste Dezemberwochenende am Freitagabend ab 20 Uhr eröffnen. „Bislang lief es gegen Hamm in dieser Saison sehr gut“, beruft sich Billigmann auf den 5:2-Erfolg am ersten Spieltag und das 6:0 in eigener Halle. „Aber wir sollten nicht erwarten, dass wir den Meister wieder zu null abschießen. Das wird ein weiteres ganz hartes Stück Arbeit.“
Ein Neuwieder Arbeiter muss dann zusehen: René Sting kassierte für seinen Fight mit Herfords Fabian Staudt eine Spieldauerdisziplinarstrafe und ist beim Gastspiel an der Lippe gesperrt. Dafür steht Verteidiger Dennis Schlicht wieder zur Verfügung.
Ratinger Ice Aliens (RLW)
Der gewohnte Rhythmus, aber: Nur am Sonntag: 9 Spiele zahlen und 11 Spiele sehen
Nachdem der Spielplan zuletzt einige Kuriositäten hervorgebracht hatte, geht es am kommenden Wochenende wieder "klassisch" mit einer Partie in der Ferne und einem Heimspiel weiter. Den Anfang machen die Ratinger am Freitagabend in Dinslaken (Spielbeginn 20.00 Uhr), Sonntagabend ist dann der Tabellenführer Herford zu Gast am Sandbach (Bully um 18.00 Uhr).
Auch wenn die Ice Aliens auf dem Papier wohl als Favorit in die Partie gegen Dinslaken gehen, unterschätzen darf man die Kobras keinesfalls. Der miserable Saisonstart der Ruhrgebietler ist mittlerweile abgehakt und das Team hat mit konstant guten Leistungen in den letzten Wochen auch die rote Laterne schon längst wieder abgegeben. Gerade in der heimischen "Schlangengrube" konnte man schon so manchen Konkurrenten ärgern. Auf die Dinslakener trafen die Aliens in der bisherigen Saison schon zwei Mal, beide Duelle gingen jeweils knapp zugunsten der Ratinger aus.
Am Sonntag gastiert dann der Tabellenführer aus Herford am Sandbach. Die Herforder Dragons zeigen bislang von allen Mannschaften der Liga die größte Konstanz und stehen damit auch zu Recht ganz oben. Mit den Kontigentspielern R.J.Reed und Morgan Reiner haben die Ostwestfalen zwei ganz starke Akteure in ihren Reihen, die jederzeit Spiele im Alleingang entscheiden können. Sonntag soll allerdings, trotz der Herforder Siegesserie, wieder ein Sieg für die Ice Aliens herausspringen, schließlich hat man noch eine Rechnung für das verlorene Gastspiel von vor einem Monat offen. Damit das gelingt, wird weiter fleißig an den eigenen Schwachstellen gearbeitet, insbesondere die Special-Teams und der Torababschluss stehen in dieser Woche im Fokus von Trainer Achim Johnigk. Gewiss keine leichten Aufgaben am Wochenende, aber wenn der berühmte "Torknoten" platzt und die Defensive weiterhin so gut arbeitet wie bisher, dann sind alle Verantwortlichen und Spieler sehr optimistisch die Herausforderungen zu bewältigen.
Für dieses Heimspiel gegen die Herford Dragons haben sich die Ice Aliens wieder eine besondere Kartenaktion einfallen lassen: Nur am kommenden Sonntag, den 03. Dezember, haben alle Eishockeybegeisterten die Gelegenheit, unsere 10-er Karte zu ganz besonderen Konditionen zu erwerben. Normalerweise bekommt man 10 Karten und zahlt für 9 Karten, dieses Mal gibt es noch eine zusätzliche elfte Karte als Freikarte dazu. Alle Karten können flexibel für Einzelpersonen und Gruppen an allen Spieltagen eingesetzt werden.
Die 11-er Karte gibt es nur am Sonntag und sie kostet 90€ für Erwachsene, 63€ für Ermäßigte und 27€ für Kinder (7-17 Jahre). Zu erwerben gibt es die Tickets wie immer an der Abendkasse, welche ca.1 Stunde vor Spielbeginn öffnen wird.
EC Nordhorn (RLN)
Zuhause gegen Bremen - Schophuis und Maier auf der Gästebank
Saisonpremiere in Nordhorn: Der Eishockey Club Nordhorn e.V. trifft in der Regionalliga erstmals auf die Weserstars Bremen. Am Freitag, 1. Dezember um 20 Uhr in der Eissporthalle in Nordhorn, mit dabei sind einige alte bekannte Gesichter. Karten gibt es im Vorverkauf beim VVV Nordhorn.
Zuletzt trafen beide Mannschaften in der drittklassigen Oberliga Nord aufeinander, bevor die Weserstars die kluge Entscheidung für die tiefere Liga trafen. Inzwischen sind die Bremer eine sichere Bank in der Regionalliga und gehören in jeder Saison zu den konstanten Favoriten. Topscorer sind das Brüderpaar Igor und Paul Schön, die mit 11 und 10 Punkten aufwarten können. Bestens bekannt ist in Nordhorn auch noch Tim Maier, der bereits zu Oberliga-Zeiten für den damaligen Grafschafter EC auflief. Bei den Kontingentstellen setzen die Bremer auf den Tschechen Ales Jurcik, den Schweden Michael Sievert und den Slovaken Lubomir Sivak.
Und dann ist da natürlich noch Sascha Schophuis. Geboren, aufgewachsen und ausgebildet in Nordhorn. Seine gesamte Laufbahn über trug er das Trikot von Nordhorn, mit einem Abstecher in die Junioren-Bundesliga beim EHC Dortmund. Im Jahr 2015 erfolgte dann der Wechsel in den Regionalliga-Kader der Weserstars und dort hat er sich durch konstante Leistung seinen festen Platz erarbeitet.
Für den EC Nordhorn sieht es momentan alles andere als rosig aus, dennoch freut man sich auf den neuen Gegner. Nach zuletzt schwachen Leistungen steht die Mannschaft mit dem Rücken zur Wand und will nun vor heimischem Publikum ordentliches Eishockey präsentieren – und damit zeigen, dass das Team von Trainer Heiko Niere auch in der viertklassigen Regionalliga punkten kann. Am Freitag kehrt hoffentlich auch Patrick Kaminski zurück zum Kader von Nordhorn; Leonard Lämmchen, Nick Jurk, Alexander Paul und Lars Schellerhoff fehlen jedoch weiterhin. Weitere Ausfälle sind bisher noch nicht gesichert.
Spielbeginn ist am Freitag, dem 1. Dezember um 20 Uhr in der Eissporthalle von Nordhorn, der Einlass beginnt eine Stunde zuvor. Karten gibt es im Vorverkauf beim VVV Nordhorn und an der Abendkasse in der Eissporthalle.
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