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Juni 26
                          
Donald Duck
       
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Hannover Scorpions
(OLN)  Verteidiger Dane Montgomery wechselt aus der Oberliga Süd von den Stuttgart rebels zum Nord-Meister. Der 24-jährige US-Amerikaner machte in seiner ersten Saison in der Oberliga durch gute Leistungen, offensiv, wie defensiv, auf sich aufmerksam. In 49 Oberligaspielen gelangen ihm 12 Tore und 45 Assists
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Stürmer Christian Neuert, der während der letzten Saison über Miesbach und Weiden in die Drei-Flüsse-Stadt kam, wird die Black Hawks nun wieder mit unbekanntem Ziel verlassen
  
Lausitzer Füchse
(DEL2)  Youngster Hannu Tripcke, der zuletzt auf Leihbasis für Weißwasser spielte und bei den Löwen Frankfurt unter Vertrag stand, wird künftig nicht mehr für die Füchse auflaufen
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Stürmer Artur Galwas, der während der letzten Saison vom REV Bremerhaven zurückkehrte, bleibt beim ECW, für den er zuletzt in fünf Spielen ein Tor erzielen konnte
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Der HCL hat mit Angreifer Manuel Müller verlängert. Der 22-Jährige, der 2022 den Sprung in die 1.Mannschaft schaffte, konnte in zuletzt 44 Partien 8 Tore und 13 Assists erzielen
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Torhüter Andreas Marek wird auch in der Bayenrliga weiter im Tor seines Heimatvereines stehen. Der 26-Jährge gehört bereits seit 2019 zum Kader der 1.Mannschaft
 
TEV Miesbach
(BYL)  Mit Verteidiger Petr Gulda, der während der letzten Saison zum TEV zurückkehrte, konnte keine Einigung über eine weitere Zusammenarbeit erzielt werden. Verlassen wird zudem auch Stürmer Nick Endress den Verein. Er musste verletzungsbeding lange Zeit pausieren. Vorerst ebenfalls nicht mehr zum Aufgebot gehört Henry Sihling, der aus Studiengründen kürzer treten wird. Eine Rückkehr ist allerdings nicht ausgeschlossen
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Stürmer Joey Petrozza bleibt beim EVD. Der 22-Jährige, der vor zwei Jahren aus Moers kam, brachte es in zuletzt 24 Spielen auf 11 Scorerpunkte
  
Bayreuth Tigers
(BLL)  Nach Neuzugang Michael Breyer aus Haßfurt gibt es nun mit Christopher Maier die nächste Verlängerung beim EHC. Der 40-jährige Verteidiger spielt bereits seit vielen Jahren für die Tigers und konnte in zuletzt 16 Landesligaspielen 5 Assists beisteuern
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Die Schalker Haie planen offenbar nach vielen Jahren ein Comeback im Senioren-Eishockey und werden offenbar eine Mannschaft für dne Spielbetrieb der Bzeirksliga NRW melden. Zuletzt trainierten die Nachwuchs-Teams in Dorsten. Spiele wurden in Wesel ausgetragen. Künftig soll aber wieder in Gelsenkirchen gespielt werden
  
EHC Regensburg
(BBZL)  Nach Verteidiger Philipp Ippisch hat als nächstes Stürmer Elias Hirschinger für die nächste Bezirksligasaison zugesagt. Der 21-Jährige kam 2022 aus dem EVR-Nachwuchs zum EHC und konnte zuletzt in 21 Partien 26 Scorerpunkte für sich verbuchen
   
Berlin Capitals
(LLB)  Andre Berger schnürt in der neuen Saison die Schlittschuhe für die Capitals. Der 45-jährige routinierte verteidiger spielte zuletzt für dne EHC Berlin Blues, verfügt auch über Oberliga-Erfahrung und ging zu beginn seiner Laufbahn sogar schon in der DEL für die damaligen Capitals aufs Eis
  
Bären Neuwied
(OLN)  Routinier Jeff Smith geht mit dem EHC in die Oberliga. Der 37-jährige Stürmer ist bereits seit vier Jahren einer der wichtigsten leistungströger bei den Bären. In der vergangenen Saison gelangen ihm in 42 Spielen 35 Tore und 32 Vorlagen
  
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Mit Lorenz Landerer wechselt ein talentierter Verteidiger aus dme Füssener Nachwuchs zum VfE um hier seine erste Saison im Seniorenbereich zu bestreiten. Der 19-Jährige stand in der Saison 24/25 auch schon im erweiterten Oberliga-Kader der Allgäuer
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Donnerstag 30.November 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Hessenliga und Regionalliga Ost.


Eispiraten Crimmitschau  (DEL2)
Olivier Roy wechselt zu den Augsburger Panthern - Torhüter wagt Schritt in die DEL
Olivier Roy wird die Eispiraten Crimmitschau verlassen! Der 26 Jahre alte Torhüter schließt sich ab sofort den Augsburger Panthern an und wagt somit den Schritt in die DEL. Durch seine starken Leistungen bei den Westsachsen weckte der kanadische Schlussmann schnell Begehrlichkeiten aus der deutschen Eliteliga. Die Eispiraten haben seinem Wunsch, zu einem traditionsreichen Erstligisten wechseln zu dürfen, entsprochen. Bei den Eispiraten absolvierte Roy 21 Zweitliga-Spiele. In denen avancierte er zu einem der besten Torhütern der DEL2.
„Entgegen den zahlreichen Gerüchten, die in den letzten Wochen kursierten, können wir sagen, dass Olivier Roy bei den Eispiraten nie unzufrieden war und für die Mannschaft immer 100 Prozent gegeben hat. Die DEL war für ihn dennoch immer reizvoll. Deswegen wollten wir Olivier bei diesem Schritt auch keine Steine in den Weg legen“, betonte Geschäftsführer Jörg Buschmann.
Die Eispiraten bedanken sich bei Olivier Roy für seine starken Leistungen, mit welchen er einen großen Anteil am erfolgreichen Saisonstart seiner Mannschaft hatte, und wünschen ihm alles Gute für seine sportliche und private Zukunft. Einmal Eispirat, immer Eispirat!


Deggendorfer SC  (OLS)
DSC will die Tabellenführung verteidigen
Erstmals in dieser Spielzeit wird der Deggendorfer SC als 
Tabellenführer in einen Spieltag gehen. Gegner dabei werden am 
kommenden Freitag die Indians aus Memmingen sein, die aktuell auf dem 
zehnten Tabellenplatz stehen.
Die Indians konnten in dieser Spielzeit bereits zweimal beweisen, dass 
sie den DSC unter Druck setzen können. Die Deggendorfer bezwangen die 
Memminger dabei jeweils knapp (6:4 und 5:6 n.V.). Nach diesem 
beeindruckenden Start in die Oberliga musste der ECDC allerdings 
zuletzt fünf Niederlagen in Folge hinnehmen. Besonders personelle 
Ausfälle machen dem Aufsteiger Probleme und vergangene Woche kam es 
dann so richtig knüppeldick. Mit Petr Haluza fällt einer von 
Memmingens Topstürmern die komplette restliche Saison verletzt aus. 
Die Verantwortlichen suchen bereits fieberhaft nach einem Ersatz, 
jedoch bisher ohne Erfolg. Doch nicht nur aufgrund dieser Verletzung 
nahmen die Chefs der Indians bereits Veränderungen an ihrem Kader vor. 
Früh in der Saison verpflichtete man mit Lubomir Pokovic einen 
slowakischen Verteidiger, der Rory Rawlyk ersetzen soll, mit dem die 
Verantwortlichen unzufrieden waren. Zudem verpflichteten die Memminger 
vor kurzem mit Marc Stotz einen weiteren Verteidiger aus der Oberliga 
Nord, der davor auch schon sieben Jahre für die Indianer auflief. 
Personell also leicht verändert treten die Memminger in Deggendorf an 
und werden versuchen, den DSC auch im dritten Aufeinandertreffen in 
Bedrängnis zu bringen. Die Deggendorfer hingegen werden alles daran 
setzen, ihre weiße Weste auf heimischen Eis weiterhin beizubehalten 
und auch die Tabellenführung zu verteidigen. Spielbeginn am Freitag 
ist um 20 Uhr.


Memmingen Indians  (OLS)
Spitzenreiter wartet: Indians am Freitag in Deggendorf
Der ECDC Memmingen tritt am kommenden Freitag beim aktuellen Spitzenreiter der Eishockey-Oberliga, dem Deggendorfer SC, an. Die Indians können ohne Druck nach Niederbayern reisen, am Sonntag steht dann das große Allgäu-Derby gegen Sonthofen am Hühnerberg an.
Die Ausgangslage ist klar: Deggendorf als Ligaprimus will sich gegen die Indians, die seit fünf Spielen ohne Punktgewinn sind, keine Blöße geben. Die Memminger, die seit Wochen ohne viele Stammkräfte auskommen müssen, werden auch in dieser Partie einige Ausfälle zu beklagen haben. Ob angeschlagene Akteure letztendlich ins Aufgebot zurückkehren, wird sich erst kurz vor der Partie entscheiden. Für die Hausherren dürfte dies aber keine Rolle spielen, schließlich ist die Mannschaft der Deggendorfer bislang kaum zu bezwingen. Lediglich drei Niederlagen stehen bislang in der Bilanz des Tabellenführers, bei denen Kyle Gibbons als herausragender Akteur seit Wochen herausragt. 38 Punkte hat der amerikanische Angreifer bislang zum Erfolg beigesteuert. Doch auch Curtis Leinweber, Ales Jirik, Andrew Schembri oder Dimitri Litesov gelten als brandgefährlich und zählen ganz klar zum Besten, was die Liga zu bieten hat. Doch auch die Abwehr, rund um Torhüter Cody Brenner, steht bislang äußerst sattelfest.
Für die Indians wird dies eine weitere Mammutaufgabe werden, Hoffnung machen die bislang starken Auftritte gegen den DSC. Im ersten Auswärtsspiel der Saison waren die Indians lange Zeit nahe am Punktgewinn, der ihnen dann im zweiten Aufeinandertreffen mit den Niederbayern gelang. Bis kurz vor Schluss sahen die Memminger wie der sichere Sieger aus, ehe der Favorit das Spiel in der Overtime für sich entscheiden konnte.
Am Sonntag steht dann die wichtige Partie gegen den ERC Sonthofen an. Hier geht es nicht nur gegen einen direkten Konkurrenten um den 8. Platz, sondern auch um die Ehre im großen Allgäu-Derby, welches die Indians bereits zweimal für sich entscheiden konnten. Karten für diese Partie sind bereits an allen VVK-Stellen erhältlich.
Nicht mehr um den 8. Rang kämpfen können wird Memmingens Kontingentspieler Petr Haluza. Der Tscheche verletzte sich schwer und bekam vor wenigen Tagen die Diagnose eines langfristigen Ausfalls mitgeteilt, so dass für ihn die Saison möglicherweise schon beendet ist.


Sonthofen Bulls  (OLS)
Bulls wollen gegen Peiting und Memmingen Erfolge feiern - ERC Sonthofen steigert sich von Woche zu Woche
Ein Heimspiel gegen den EC Peiting am Freitagabend um 20 Uhr und das Auswärtsderby beim ECDC Memmingen, das sind die Aussichten bei den Bulls am kommenden Wochenende. Das Ziel: Sechs Punkte und sich im Kampf um einen Platz unter den ersten acht Mannschaften wieder etwas Luft verschaffen.
Der EC Peiting hat am vergangenen Wochenende mit einem 8:2-Erfolg Tabellenführer Rosenheim vom Thron gestürzt. Die jetzt zweitplatzierten Starbulls aus Rosenheim hatten allerdings den Ausfall beider Stammtorhüter zu verkraften, so stand ein Feldspieler im Tor. Sonthofen kann hier weiter auf die Dienste der Krake setzen: Patrick Glatzel zeigt seit Saisonbeginn konstant gute Leistungen. Mit Nationaltorhüterin Jennifer Harß und Ferdinand Dürr haben die Bulls außerdem gute Kräfte für den Fall der Fälle. Doch auch ohne Ausfall auf gegnerischer Seite ist der viertplatzierte EC Peiting immer ein gefährlicher Gegner. Die gestandene Oberligatruppe glänzt über ihre Goalgetter Ty Morris und Milan Kostourek, die bereits 13 bzw. 11 Treffer zum Erfolg beigetragen haben. Bei Sonthofen geben Maximilian Hadraschek und Marco Sternheimer mit je acht Toren sowie Marc Sill und Tyler Wood mit je sieben Treffern den Ton an.
In den vergangenen Wochen hat das Team von Trainer Heiko Vogler weiter an Konstanz gewonnen. Die Defensive wurde gefestigt, die Angriffe haben an Intensität und Gefährlichkeit zugelegt. So schafften die Bulls einen tollen Erfolg gegen den VER Selb und hätten beinahe auch im Auswärtsspiel vergangenen Sonntag bei Neu-Tabellenführer Deggendorf das Ruder herumreißen können.
Trainer und sportliche Leiter Heiko Vogler: „Die Hälfte der Spiele ist vorbei, jetzt beginnt für uns die Rückrunde zum Erreichen der Playoff-Plätze. Wir haben die viertwenigsten Tore der Liga, waren aber noch nicht geschickt genug vor dem Tor. Daran arbeiten wir jeden Tag sehr hart. Aber: Die Stimmung in der Mannschaft ist hervorragend, jeder von uns hat das Ziel vor Augen am 14. Januar mindestens Platz acht erreicht zu haben. In den vergangenen Wochen haben wir leistungsmäßig den Schritt in die richtige Richtung gemacht, jetzt müssen wir Kontinuität reinbringen. Gegen gute Mannschaften gibt es nur wenige Torchancen, da müssen die Schüsse einfach sitzen“.
Ein besonderes Augenmerk der Fans aus Sonthofen liegt allerdings auf der Partie am kommenden Sonntag. Gegen die Memminger Indians konnten die Bulls diese Saison noch nicht gewinnen. Die Besonderheit der Aufeinandertreffen zwischen den beiden Allgäuer Mannschaften dürfte inzwischen aber allen Spielern auf Sonthofer Seite bekannt sein. So wird von den Anhängern erwartet, dass gegen die Maustädter endlich ein Sieg in einer Oberligapartie erreicht wird. Aus Bayernligazeiten sind die Fans des ERC Sonthofen gegen Memmingen anderes gewohnt. Hier hatte der ECDC bis zum Aufstieg in die Oberliga eine lange Durststrecke gegen Sonthofen hinter sich.
Einen echten Meilenstein in seiner jungen Eishockeykarriere gab es für Förderlizenzspieler Marco Sternheimer. Der 19-Jährige stand am Dienstagabend erstmals im DEL-Kader für seinen Heimatverein, die Augsburger Panther, und kam gegen die Adler Mannheim zu zwei Einsätzen. Mit seinen starken Leistungen beim ERC Sonthofen und in der Augsburger DNL-Mannschaft hatte er sich für seinen ersten Einsatz im Panther-Trikot empfohlen. Augsburg hatte die Partie 2:3 nach Penaltyschießen verloren und immerhin einen Punkt aus der SAP-Arena in Mannheim entführt. Am kommenden Wochenende steht Marco Sternheimer aber wieder den Bulls zur Verfügung.


Crocodiles Hamburg  (OLN)
Rückspiel im Bruderduell
Am Freitagabend um 20 Uhr kommt es im Eisland erneut zum Duell der Marek-Brüder. Es ist in dieser Saison die zweite Begegnung von Tim und seinem älteren Bruder Robin. Das Hinspiel in der Wedemark entschieden die Skorpione mit 6:5 in Overtime für sich, am Freitag soll die Revanche her. Eine einfache Aufgabe wartet nicht auf die Mannschaft von Herbert Hohenberger. Die Hannoveraner stehen mit 34 Punkten auf Platz vier der Tabelle. „Die Scorpions sind diese Saison sehr stark aufgestellt und haben viele erfahrene Spieler, die auch schon höherklassig gespielt haben. Mit Robin Thomson haben sie sich letzte Woche auch noch in der Verteidigung verstärkt. Wir müssen viel Körperspiel einsetzen, dass mögen die nicht“, sagt Tim Marek. Gleichzeitig gilt es aber auch Strafen zu vermeiden. Die Scorpions weisen derzeit mit 30,8 Prozent die stärkste Überzahl-Statistik auf, auch gegen die Crocodiles trafen sie im Hinspiel zweimal.
„Wir haben viele knappe Niederlagen hinter uns. Ich glaube, vom Verlieren haben wir jetzt genug. Wir müssen wieder auf die Siegerstraße gelangen. Hannover ist eine Top-Mannschaft und meistens haben wir gegen starke Gegner gut gespielt. Dieses Mal möchte ich den Spieß umdrehen und sehr knapp gewinnen. Im Momentan müssen wir noch ein paar Ausfälle kompensieren, aber ich bin positiv gestimmt“, sagt Trainer Herbert Hohenberger.
Am Sonntag folgt gleich das nächste Spiel gegen einen starken Gegner. In Leipzig spielen die Crocodiles gegen die Icefighters, die Hamburg im Hinspiel eine deftige 1:9-Niederlage einschenkten.
„Das war damals eine richtige Klatsche zum richtigen Zeitpunkt. Momentan kann ich sie nicht gebrauchen. Aber zunächst geht es gegen Hannover“, so Hohenberger.
Auf Christoph Schubert wird der Trainer wohl auch am Wochenende verzichten müssen. Der Kontrollausschuss des DEB hat am Mittwoch eine Ordnungsmaßnahme von vier Spielen Sperre gegen den Kapitän der Crocodiles Hamburg beantragt. Somit würde Christoph Schubert in den Partien gegen die Hannover Scorpions, die Icefighters Leipzig und die Tilburg Trappers fehlen. Das erste Spiel hat der 35-Jährige bereits am Sonntag in Rostock verbüßt. Gegen den Antrag haben die Crocodiles Hamburg Einspruch erhoben.
Vier Spiele Sperre für Christoph Schubert
Der Kontrollausschuss des DEB hat am Mittwoch eine Ordnungsmaßnahme von vier Spielen Sperre gegen den Kapitän der Crocodiles Hamburg beantragt. Somit würde Christoph Schubert in den Partien gegen die Hannover Scorpions, die Icefighters Leipzig und die Tilburg Trappers fehlen. Das erste Spiel hat der 35-Jährige bereits am Sonntag in Rostock verbüßt.
Gegen den Antrag haben die Crocodiles Hamburg Einspruch erhoben.
Nach einem Check an Hernes Tobias Esch am vergangenen Freitag hatte Schiedsrichter Seedo Janssen eine Matchstrafe für Christoph Schubert ausgesprochen.


Forst Nature Boyz  (BLL)
Falcons gastieren in Peißenberg - Nature Boyz wollen ersten Heimsieg
Wenn am Freitag, dem 01.12.2017, um 19:30 Uhr im Peißenberger Eisstadion, mit dem Eröffnungsbully das einzige Pflichtspiel an diesem Wochenende für die Nature Boyz beginnt, gilt es, das gewonnene Selbstvertrauen und die verbesserte Stimmungslage zu nutzen, um den Fans und sich selbst mit dem ersten 3-Punkte-Heimsieg zu bestätigen.
Mit dem EV Pfronten kommt aktuell der Tabellen-Neunte, der nur 2 Punkte mehr auf dem Konto aufweist, wie die Nature Boyz. Bei den Falcons läuft es in der aktuellen Saison nicht so, wie sich es die Verantwortlichen vorgestellt hatten. Zu Beginn der Saison wurden zwei Spiele gegen die Ostallgäuer gewertet, weil sie einen gesperrten Spieler einsetzten. Gegen Trostberg behielten sie zu Hause mit 9:7 Toren die Oberhand, im Derby gegen Kempten siegten sie mit 4:3 nach Penalty. Das erste Spiel in Miesbach gewannen die Gäste mit 3:5 Toren. In der vergangenen Saison standen die beide Kontrahenten in der Landesliga-Vorrunde gegenüber, dabei konnten sich die Pfrontener jeweils knapp durchsetzen. Um der sportlichen Talfahrt entgegen zu steuern, haben sich die Falcons zum 01.12. mit einem weiteren Tschechen verstärkt. Mit Lukas Hruska wechselt der 19-jährige vom EV Füssen zu den Gästen und dürfte zum ersten Mal zum Einsatz kommen. Er stammt aus der DNL-Nachwuchsschmiede des EV Füssen.
Die Nature Boyz haben unter der Woche recht gut trainiert, der Trainingsbesuch war jedoch nicht optimal, plagen sich doch noch einige Akteure mit Blessuren und Grippe herum. Erfreulich aus Forster Sicht ist, dass Torhüter Andreas Scholz mit auf dem Eis war. Es wird also langsam Zeit, dass Trainer Sepp Bachmeier wieder aus den Vollen schöpfen kann. Das Stimmungsbild in der Mannschaft hat sich erheblich verbessert, sie wollen ihre aufsteigende Form beweisen und den ersten Dreier vor eigenem Publikum einfahren. Wie schon in Trostberg und auch vorher gegen Miesbach gilt es, mit der richtigen Einstellung und dem entsprechenden Kampfgeist anzutreten, dann könnten die Gastgeber an den Gästen vorbeiziehen und selbst den 9. Tabellenplatz einnehmen.


Haßfurt Hawks  (BLL)
„Hawks“ wollen Verfolger aus Schweinfurt im Spitzenspiel der Landesliga durch einen Derbysieg auf Abstand halten
„Es ist davon auszugehen, dass nochmals mehr Fans kommen, als in den Vorjahren“, rechnet ESC-Sportvorstand Andreas Kurz mit einem „pickepackevollen“ Eisstadion. Die Nachfrage sei jedenfalls „sehr, sehr vielversprechend“. Ja, in Haßfurt entwickelt sich derzeit langsam wieder eine Eishockeyeuphorie, sodass beim „Revierkracher vom Main“ und gleichzeitig dem Spitzenspiel der Liga zwischen dem Tabellenführer, den Haßfurter „Hawks“ (1./32), und dem Verfolger Nummer 1, den „Mighty Dogs“ des ERV Schweinfurt (2./26), der interne ESC-Zuschauerrekord von offiziell 1359 aus der Saison 2015/2016 geknackt werden könnte.
„Ich empfehle Jedem, sich rechtzeitig auf den Weg an den Großen Anger zu machen“, rät Kurz, um einer möglichen Warteschlange vor den Kassenhäuschen, die ab 18 Uhr geöffnet sind, zu entgehen. Kein Frage: Die Vorfreude auf diese Partie ist riesig. „Natürlich fiebern wir alle dem Freitagabend entgegen“, macht auch Haßfurts Trainer Martin Reichert keinen Hehl aus der besonderen Bedeutung der Partie und spricht von einem „sportlichen Glanzlicht der Saison. Spiele gegen Schweinfurt sind natürlich immer etwas Besonderes. Erst recht in diesem Jahr.“ Dabei richtet sich der Blick des Sylbachers auf die aktuelle Landesligatabelle. Und diese zeigt, dass sich derzeit noch sieben Mannschaften um die begehrten fünf Plätze streiten, die zum Einzug in die Aufstiegsrunde berechtigten. Weil Schweinfurt als Tabellenzweiter lediglich fünf Punkte mehr auf dem Konto hat als der Siebtplatzierte EHC Königsbrunn, dauert der Kampf wohl noch sehr lange an. „Es ist unglaublich eng“, betont Reichert. „Keine Mannschaft hat etwas zu verschenken“. Er glaubt fest daran, dass das Hauen und Stechen noch bis zum letzten Spieltag Mitte Januar 2018 weiter geht.
Freilich, dass ist ihm ebenso bewusst, haben sich die „Hawks“ in die aktuell beste Ausgangslage aller Kontrahenten gespielt – an die Spitze. Sechs Punkte beträgt derzeit der Vorsprung vor Schweinfurt. Klar, dass dieser mit einem weiteren Derbysieg nach dem tollen Auftritt in Bad Kissingen vor einer Woche ausgebaut werden soll. „Das wäre für uns alle ein weiterer großer Schritt in Richtung Aufstiegsrunde“, betont Reichert. Doch er warnt eindringlich vor den Gästen: „Ich bin fast sicher, dass es von der ersten bis zu letzten Minute heiß hergehen wird.“
Die Mannschaft des neuen Trainers Zdenek Vanc hat von den zwölf Begegnungen auch bereits neun gewonnen. Ihre drei Niederlagen kassierten die „Mighty Dogs“ ausschließlich in der Fremde: bei den „Devils“ des EC Ulm/Neu-Ulm (4:3), beim EV Dingolfing (4:3) und beim ERSC Amberg (5:3) gab es jeweils nichts zu erben. Beim Heimspiel gegen den ESV Burgau sorgte der interne Topscorer Dion Campbell derweil erst in der Verlängerung für den knappen 6:5-Sieg. „Schweinfurt will nicht nur die Aufstiegsrunde erreichen, sondern in der kommenden Saison in der Bayernliga spielen“, weist Martin Reichert auf die Zielsetzung der Gäste hin, die sich dementsprechend keine großen Ausrutscher mehr leisten sollten. „Ich denke schon, dass der Druck, vor allem im Umfeld, weitaus höher ist als bei uns. Ich erwarte aber insgesamt ein hoffentlich faires Derby auf Augenhöhe.“
Apropos Zdenek Vanc: Ein Jahr nach dem sprichwörtlichen „Schlagabtausch“ im Schweinfurter „Icedome“, bei dem der Tscheche noch als Spieler aktiv und am Rande einer Massenschlägerei verantwortlich war für den Schien- und Wadenbeinbruch bei Haßfurts Phillip Bates, sind die Narben noch nicht verheilt. „Ganz verdrängen kann man das natürlich nicht“, räumt Martin Reichert ein, dass die Geschehnisse vom 2. Dezember 2016 noch präsent sind. Auf der anderen Seite ist er Profi genug, um die Sache zumindest für 60 Minuten außer Acht zu lassen. „Ich begrüße Zdenek Vanc, wie es der Anstand gebietet. Mehr nicht.“ Wie es bei den Spielern ausschaut, wisse er nicht. „Ich kann mir aber gut vorstellen, dass die Nerven schon etwas blanker als sonst liegen.“ Er hofft freilich, dass die eingeteilten Schiedsrichter „jederzeit alles im Griff haben, sodass keine Diskussionen entstehen. Es geht für beide Mannschaften um Punkte und um nichts anderes.“
Auf die sich zuspitzende Personalmisere reagieren die Verantwortlichen der „Dogs“, darunter mit Thomas Berndaner der letztjährige Trainer und jetzige sportlicher Leiter, wie die meisten anderen Vereine, unterdessen mit der Verpflichtung weiterer Spieler dank der Öffnung des Transferfensters am Freitag. Während der langjährige Verteidiger Simon Knaup bereits vor einer Woche sein „Comeback“ gab, wurden laut Vereinsangaben weitere Verträge geschlossen. Offiziell waren noch keine Namen bekannt, doch es wird über eine Rückkehr von Spielern spekuliert, die Schweinfurt erst zu Saisonbeginn Richtung Bad Kissingen verlassen haben. Von dort könnte zudem der gebürtige Amerikaner Niko Samuel Grönstrand zum Ligarivalen wechseln. Fakt ist, dass etwa Stephen Heckenberger aufgrund einer Operation vorerst nicht mehr zur Verfügung steht. Zuvor wurde auch schon Maximilian Rabs operiert und der aus Haßfurt zurückgekehrte Jan Slivka schlägt sich immer wieder mit Knieproblemen herum, sodass er bislang nur wenige Partien bestritten hat.
Bei den „Hawks“ gibt Verteidiger Daniel Hora sein Debüt (wir berichteten). Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Pascal Marx, der aufgrund einer Fingerverletzung gegen den EHC Königsbrunn kurzfristig passen musste. Ansonsten kann Martin Reichert seine beste Mannschaft ins Rennen schicken.
Im Vorjahr unterlagen die „Hawks“ erst nach Penaltyschießen knapp mit 4:5, in der Saison 2014/2015 nach regulärer Spielzeit mit 3:4. Nachdem der letzte ESC-Heimsieg gegen die „Mighty Dogs“ 35 Monate zurückliegt (5:3 am 2. Januar 2015), soll es diesmal wieder mit einem „Dreier“ klappen. „Ich hoffe auf die lautstarke Unterstützung unserer Fans, die uns bereits bei vielen Punkten geholfen hat. Die Mannschaft wird jedenfalls alles geben, um am Ende mit ihnen feiern zu können.“


Schwenninger Fire Wings  (RLSW)
Schwenninger Fire Wings gastieren in Stuttgart
Für die Schwenninger Fire Wings steht am kommenden Freitag ein richtungsweisendes Spiel an. Denn bei einer erneuten Niederlage beim Tabellenletzten aus der Landeshauptstadt, den Stuttgart Rebels, droht der Play-Off Zug bereits vor dem ersten Advent abgefahren zu sein.
So sind die Neckarstädter im Grunde genommen zum Siegen verdammt, will man immer noch ein Wörtchen im Kampf um die begehrten Endrundenplätze mitreden. Allerdings liegen gegenwärtig bereits 12 Punkte zum Viertplatzierten aus Ravensburg und den Fire Wings. „Der aktuelle Tabellenplatz spiegelt nicht das Leistungsniveau, welches in meiner Mannschaft steckt. Oft waren es nur Kleinigkeiten, welche zwischen Sieg und Niederlage entschieden haben. Dennoch bringt es jetzt nichts den verloren gegangenen Spielen hinterher zu trauern, sondern wir müssen den Blick von Spiel zu Spiel richten.“, so Schwenningens Trainer Matthias Kloiber. Wo sich die Fire Wings in dieser Saison sichtlich schwer tun ist die konsequente Verwertung ihrer Torchancen. So auch am vergangenen Sonntag, als man in Zweibrücken zwar nicht die bessere Mannschaft war, sich aber dennoch etliche hochkarätige Tormöglichkeiten erspielte. Letztlich aber dennoch als Verlierer das Eis verlassen musste.
Aber auch beim Gastgeber am Freitag, den Rebels aus Stuttgart, läuft es diese Saison noch nicht so richtig rund. Der Abgang von Stammtorhüter Dominik Guris nach Bietigheim scheint doch eine größere Lücke in die Stuttgarter Defensive gerissen zu haben, als wohl gedacht. Dennoch wird es für die Schwenninger am Freitag kein Selbstläufer werden und Stuttgart die Punkte nicht freiwillig herschenken wollen. Mit welchen Reihen Trainer Kloiber gegen die Rebels agieren wird, wird sich freilich auch erst kurzfristig entscheiden, da bei Auswärtsspielen am Freitag bekanntlich oft einige Spieler berufsbedingt nicht zur Verfügung stehen.
„Wir müssen unsere Torchancen, welche wir uns erspielen, definitiv besser verwerten und in der Defensive wenig Schüsse des Gegners zu lassen. Wenn wir dies aufs Eis bringen, sind wir für jede Mannschaft in der Liga ein unangenehmer Gegner.“, so Schwenningens Top-Scorer Stefan Schäfer.


Diez-Limburg Rockets  (RLW)
Gegen Neuss und in Neuwied: Rockets wollen weiter Punkte sammeln
Heimspiel gegen Neuss, Auswärtsspiel in Neuwied: Wenn am Sonntagabend die Partie in der Bärenhöhle abgepfiffen wird, dann hat die EG Diez-Limburg 16 Saisonspiele absolviert - und damit die Hälfte aller Hauptrundenspiele. Die ideale Gelegenheit, ein Zwischenfazit zu ziehen und sich gemeinsam einzustimmen auf die heiße Phase der Hauptrunde, in der die Teams um eine gute Ausgangslage für die Play-offs kämpfen. Vorher aber steht der Kampf um sechs ganz wichtige Punkte am Freitagabend in der Diezer Eissporthalle gegen den Neusser EV (20.30 Uhr) und am Sonntagabend im Neuwieder Icehouse gegen die Bären Neuwied (19 Uhr).
14 Saisonspiele, 28 Punkte: Geht es nach der Effektivität, dann sind die Rockets gemeinsam mit den Eisbären aus Hamm (beide Teams sammelten bisher im Schnitt 2 Punkte pro Spiel) derzeit punktgleich die ersten Verfolger von Spitzenreiter Herford (2,53 Punkte pro Spiel). In der tatsächlichen Tabelle aber lauern hinter den Ice Dragons (38 Punkte) die Teams aus Neuwied und Ratingen (jeweils 29 Punkte), die beide jedoch bereits ein Spiel mehr absolviert haben als Diez-Limburg und Hamm (jeweils 28 Punkte). Vier Mannschaften, nur einen Punkt voneinander getrennt - die Liga könnte kaum spannender sein. Und die Rockets stecken mittendrin in diesem packenden Kampf um eine gute Play-off-Position.
„Unser 7:2-Heimsieg gegen Hamm war für uns die Bestätigung für die harte Arbeit unter der Woche“, sagt EGDL-Trainer Arno Lörsch. „Solche Siege geben den Spielern Vertrauen in das System und in deren Umsetzung. Wir wissen, dass wir es mit allen Teams in der Liga aufnehmen können. Es gilt nun, weitere Konstanz in unser Spiel zu bekommen.“
Zwei Akteure spielten sich beim Erfolg gegen Hamm in den Vordergrund: Neuzugang Philipp Maier (1 Tor) und Routinier Konstantin Firsanov (3 Tore). „Ich freue mich, dass Philipp einen solch guten Einstand hatte. Er ist sicherlich eine Bereicherung für unser Team und seine Sturmreihe. Hier kann es durchaus zu Verschiebungen kommen. Wir könnten Pierre Wex als Verteidiger in dieser Reihe einsetzen, was der Defensive sicherlich nochmals mehr Qualität gibt. Und Konstantin hat am Freitag eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig er für diese Mannschaft ist. Die Rollen in seiner Reihe sind neu verteilt: Nicht alleine Joey Davies und Matt Fischer stehen im Fokus und müssen es richten. Vielmehr kann auch Konstantin diese Rolle übernehmen und sorgt damit für Entlastung der beiden Imports. In dieser Form ist er eine perfekte Ergänzung zu den Kanadiern und für uns definitiv nicht zu ersetzen.“
Der Erfolg gegen Hamm verliert jedoch an Wert, wenn es jetzt nicht gelingt gegen Neuss nachzulegen. Nur zu gut erinnert sich die Rockets-Bande noch an die verdiente Niederlage gegen zehn tapfer kämpfende Kobras aus Dinslaken. „Ich erwarte eine selbstbewusste und stark kämpfende Mannschaft aus Neuss“, sagt Lörsch. „Sie haben uns schon in den bisherigen Spielen das Leben schwer gemacht. Für uns wird auch dieses Spiel eine Frage der Geduld sein.“ Im ersten Heimspiel setzten sich die Rockets mit 5:3 durch, in Neuss gab es ein ebenso knappes 4:2 für die EGDL.
Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen des nächsten Derbys zwischen Neuwied und Diez-Limburg. Von bisher vier Vergleichen haben die Rockets in der laufenden Saison nur ein Spiel verloren (3:6 in Neuwied). Allerdings: In der Bärenhöhle gelang auch noch kein Sieg, im Halbfinale des Rheinland-Pfalz-Pokals reichte ein Remis (3:3) für die Rockets zum Finaleinzug. Beide Heimspiele in der Diezer Eissporthalle gingen hingegen mit 6:5 und 7:2 an das Team von Trainer Arno Lörsch.
„Die Derbykarten werden erneut neu gemischt“, sagt der EGDL-Trainer. „Neuwied hat wie Neuss einen Trainerwechsel hinter sich und will sich ganz sicher für das letzte Ergebnis in Diez revanchieren wollen. Auch in Neuwied müssen wir geduldig agieren und in den ersten Wechseln defensiv perfekt spielen. Ich vertraue meiner Mannschaft, dass sie aus den letzten Spielen das notwendige Selbstbewusstsein mitgenommen hat, um auch in der Bärenhöhle zu bestehen.“
Personell wird der Trainer am Freitag gegen Neuss aus beruflichen Gründen auf Steve Themm und Tim Ansink verzichten müssen. Gut möglich, dass im Gegenzug Förderlizenzspieler von Kooperationspartner Bad Nauheim zum Einsatz kommen werden. Hinter dem Einsatz von Nils Krämer steht noch ein Fragezeichen, der Verteidiger ist jedoch wieder in das Training mit eingestiegen.


Dinslaken Kobras  (RLW)
Am Freitag beginnt die Rückrunde
Auch das kommende Wochenende gönnt den Kobras keinen spielfreien Tag. Am 1.12.2017 empfängt man die Ratinger Ice Aliens in der Schlangengrube, zwei Tage später werden die Giftschlangen im Wigwam der Soester Bördeindianer zu Gast sein. Mit dem Spiel Dinslaken gegen Ratingen sind alle Beteiligten in der zweiten Hälfte der Hauptrunde angekommen, denn mit diesem Vergleich hat die Saison für beide Teams angefangen. Diese Partie ist für die Giftschlangen gleichzeitig das letzte Heimspiel in diesem Jahr, das nächste Mal wird man Kapitän Linda & Co. erst wieder am 07.01.2018 in der Schlangengrube anfeuern können.
Bei den Aliens läuft es im Moment nicht ganz so rund, wie man es sich bei diesem Spitzenteam der Regionalliga eigentlich vorstellen könnte. Nach Jahren des stetigen Erfolges durchläuft man derzeit eine sportliche Durststrecke, die auch etwas mit personellen Veränderungen zu tun haben könnte. Denn plötzlich trat Kay Adams, langjähriger 1. Vorsitzender des Vereins vom Sandbach, aus privaten und persönlichen Gründen zurück, kurz darauf quittierte auch der langjährige Trainer Alexander Jacobs den Dienst. Während Adams eigentlich schon in der Sommerpause sein Amt aus Zeitmangel zur Verfügung gestellt hatte und nur wegen fehlender Interessenten für seinen Posten zunächst noch eine weitere Saison bekleiden wollte, kam der Rücktritt von Alexander Jacobs für Viele schon sehr überraschend. Er hatte nach eigener Aussage keine Anknüpfpunkte mehr gefunden, die Mannschaft in die Erfolgsspur zurückzuführen. Nachwuchstrainer Achim Johnigk erklärte sich bereit, zusätzlich als Übungsleiter der 1. Mannschaft zu fungieren. Die Ratinger Presse will von Gräben und Lagerbildung innerhalb der Mannschaft wissen, was von dieser allerdings vehement abgestritten wird. Man könnte sagen: Unruhige Zeiten aktuell am Sandbach. Die „Trainerwechsel – entspricht – Erfolg“ - Gleichung funktionierte bei den Außerirdischen bis jetzt nur bedingt. Zwar konnte man unmittelbar danach einen 3:1-Sieg bei den Neuwieder Bären verbuchen, der gewonnene Punkt bei der 2:1-Niederlage n.V. beim damaligen Tabellenletzten Lauterbach war sicherlich nicht das, was man sich am Ende des Tages vorgestellt hatte. Dies alles ist allerdings nun schon gut 10 Tage her und Coach Johnigk hatte nun bei diversen Trainingseinheiten Gelegenheit, den Spielern seine eigene Eishockeyphilosophie zu vermitteln. Ob allerdings der 4:3- Sieg n.V. am letzten Sonntag bei den Soester Bördeindianern einen Wendepunkt darstellt, wird die Zukunft zeigen. Die Qualität eines Regionalliga-Spitzenteams ist in diesem Kader allemal vorhanden. Zweimal haben sich die Ratinger mit den Kobras in dieser Saison bereits verglichen. Zweimal gingen die Punkte an das Team vom Sandbach. Doch beide Begegnungen waren eng geführt und die Kobras waren keinesfalls chancenlos. Somit sollte es am 1.12.2017 um 20:00 Uhr zu einem weiteren interessanten Vergleich in der Schlangengrube kommen.
Ach kulinarisch kann man an diesem Abend wieder mit etwas Glück auf seine Kosten kommen. Denn zum zweiten Mal in der aktuellen Spielzeit spendiert das Hotel „Zum Grunewald“ dem Sieger des Puckwerfens einen Gutschein für ein Essen zu zweit im hoteleigenen Restaurant.
In deutlich ruhigerem Fahrwasser dürfte sich derzeit das Kanu der Soester Bördeindianer befinden. Natürlich ist es von außen immer schwer, die Lage in einem anderen Verein zu beurteilen, doch die Westfalen vermitteln zumindest den Eindruck, als seien sie mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. Und das können sie auch, denn Manager Burghard Höcker hat seine Mannschaft in der Sommerpause punktuell ausgezeichnet verstärkt und die Männer von Trainer Dieter Brüggemann wissen ihre Fans durch eine schnelle und kämpferische Spielweise zu begeistern. Gegen die Großen der Liga halten sich die Niederlagen deutlich in Grenzen, gegen Mannschaften auf Augenhöhe geht man meist als Sieger vom Eis. Die Bilanz der Kobras gegen die Truppe vom Möhnesee ist ausgeglichen. Einer 2:8-Klatsche im zweiten Saisonspiel folgte ein 6:4-Erfolg in der Schlangengrube. Auch in dieser Partie ist somit für ausreichend Spannung gesorgt. Das Eröffnungsbully im Eissportzentrum Möhnesee wird es am 1. Advent um 19:00 Uhr geben.
Kapitän Sven Linda sieht das kommende Wochenende für die Kobras wie folgt: „Wir können uns gegen beide Mannschaften am Wochenende sicherlich etwas ausrechnen. Gegen Ratingen haben wir uns immer gut geschlagen und warum soll dabei nicht auch mal wieder ein oder mehrere Punkte herausspringen. Das haben wir in den letzten Jahren doch immer wieder mal geschafft. Unschlagbar ist das Team sicherlich nicht, auch wenn sie die Favoriten in dieser Partie sind. Leider müssen wir am Freitag auf Marvin Haedelt verzichten, der bei seinen Einsätzen immer ein großer Rückhalt für uns war, aber ich glaube, auch mit Felix Zerbe zwischen den Pfosten sind wir sehr gut aufgestellt.
Gegen Soest sollten sich die Zuschauer auf ein anderes Spiel als beim ersten Aufeinandertreffen einstellen. Damals, zu Saisonbeginn, haben wir uns auch selten dämlich angestellt. Seither sind wir als Mannschaft weiter zusammengewachsen, haben auch ein paar gute Spiele abgeliefert und Punkte eingesammelt, was uns natürlich mehr Selbstbewusstsein eingebracht hat. Ich hoffe, dass wir gegen den direkten Konkurrenten Soest punkten werden aber auch gegen Ratingen sehe ich uns keinesfalls chancenlos. Auch wenn es die Tabelle derzeit nicht hergibt, denke ich, dass auch in dieser Saison jeder jeden schlagen kann. Zumindest Überraschungsresultate sind immer mal drin. Somit gehe ich positiv in das kommende Wochenende. In Anbetracht der Dezemberdürre, wo wir aufgrund des Spielplans häufig zum Zuschauen verdammt sind, wäre es schön, wenn wir jetzt noch ein paar Punkte vorlegen könnten“.


Ice Dragons Herford  (RLW)
Ice Dragons empfangen Lauterbach und reisen zum Spitzenspiel nach Ratingen
Ein Heimspiel gegen die Luchse aus Lauterbach, ein Auswärtsspiel in Ratingen. Moment, da war doch was? Richtig! Fast auf den Tag genau 2 Monate ist es her, dass die Ice Dragons mit einem Heimspiel gegen Lauterbach und einem Auswärtsspiel in Ratingen in die aktuelle Saison starteten. Nun kommt es also zur Wiederholung dieses Wochenendes.
Die Lauterbacher Luchse, am Freitagabend zu Gast in der Eishalle „Im kleinen Felde“, haben in dieser Saison gewaltig zu kämpfen. Die vielen Abgänge im Sommer, ein neuer Trainer, ein neues Spielsystem und zu allem Überfluss auch noch einige langfristige Ausfälle: Am Vogelsberg hätte man sich eine deutlich entspanntere Saison vorstellen können. Doch das junge Luchse-Team hat sich trotz der Ausfälle nicht ins Bockshorn jagen lassen, mit viel Leidenschaft kämpft die Mannschaft von Thomas von Euw um jede Scheibe, konnte zuletzt mit einem Heimsieg gegen Ratingen die schon lange erhoffte Überraschung feiern! Ausrufezeichen setzt dabei vor allem der Lauterbacher Kontingentspieler Marco Sakic, der mit 29 Punkten derzeit Ligaweit auf Platz 5 rangiert, ein Spieler, den die Ice Dragons auf jeden Fall im Auge behalten sollten. Überhaupt wird es darum gehen, selbst defensiv sicher zu stehen und die Gäste nicht ins Spiel kommen zu lassen. Da die Ice Dragons, die nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Jan-Niklas Linnenbrügger (Knieverletzung), Nils Bohle (Knöchelbruch in der Hand), Kieren Vogel (Bänderdehnung) gegen Lauterbach auch noch Kapitän Fabian Staudt auf Grund seiner Sperre ersetzen müssen, alles andere als personell auf Rosen gebettet sind, wird auch den Herforder Fans wieder eine entscheidende Rolle zukommen. Denn die Unterstützung von den Rängen ist ein Faustpfand der den Ice Dragons schon in so mancher schwierigen Situation geholfen hat!
Die Leitung der Partie übernehmen die unparteiischen Stefan Wentigmann, Carsten Karst-Flamme und Cedric Steeg, Spielbeginn in der Eishalle „Im kleinen Felde“ ist am Freitagabend wie gewohnt um 20:30 Uhr.
Sonntag reisen die Ice Dragons dann zu den Außerirdischen nach Ratingen. Der amtierende Vizemeister hatte zuletzt zwar ein wenig Probleme, konstant die volle Leistung abzurufen, dennoch rangieren die Ice Aliens derzeit auf Rang 3 der Tabelle. Nachdem es im Umfeld des Ratinger Sandbachs zuletzt ein wenig unruhig war - nach dem Rücktritt des ersten Vorsitzenden Kay Adam stellte auch Cheftrainer Alexander Jacobs seinen Posten zur Verfügung - ist nun wieder ein wenig Ruhe eingekehrt und die Aliens wollen unter ihrem neuen Coach Achim Johnigk zurück zu alter Stärke finden. Dass es zuletzt wieder aufwärts ging zeigte nicht nur der Sieg in Neuwied, auch in den nachfolgenden Auswärtspartien in Lauterbach und Soest konnten die Außerirdischen immer mindestens einen Punkt mitnehmen. In ihrem ersten Heimspiel nach knapp 3 Wochen werden sie dann auch sicherlich alles in die Waagschale werfen, um vor eigenem Publikum den sprichwörtlichen Bock umzustoßen und endgültig wieder in die Erfolgsspur zu finden. Eine schwierige Situation für die HEV-Cracks, die mit ihrer eigenen Platzierung garantiert für zusätzliche Motivation der Ice Aliens sorgen, schließlich gibt es im Sport kaum etwas schöneres, als einen Tabellenführer zu schlagen. Daher wird das Team von Jeff Job sein bestes Eishockey spielen müssen, um in Ratingen bestehen zu können. Die Anwesenden in der Eishalle am Ratinger Sandbach können sich also jetzt schon auf ein echtes Spitzenspiel mit hohem Tempo und hochklassigen Eishockey freuen, wenn am Sonntagabend um 18:00 Uhr Hauptschiedsrichter Fabian Dimmers und seine Assistenten Marc Grewe und Max Nitsch die Partie eröffnen.


Bären Neuwied  (RLW)
Trainerposten: Kein Schnellschuss in Neuwied
Das erste Dezemberwochenende mit den Regionalligapartien gegen die Hammer Eisbären (Freitag, 20 Uhr in Hamm) und die EG Diez-Limburg (Sonntag, 19 Uhr in Neuwied) wird für den EHC „Die Bären“ 2016 das zweite unter der sportlichen Verantwortung des Interimstrainer-Duos Carsten Billigmann/Andreas Halfmann. Stellt sich die Frage, wie lange diese Interimslösung im Amt bleibt. „Natürlich halten wir Augen und Ohren offen. Anfragen liegen uns bereits vor, aber wir werden uns die gegebene Zeit lassen. Momentan gibt es keinen Grund zu handeln“, sagt die EHC-Vorsitzende Sandra Fischer. Die Eindrücke, die die Mannschaft in den Partien gegen Dinslaken (5:2) und Herford (4:7) hinterließ, seien ohnehin kein Grund, in Aktionismus zu verfallen. Die Stimmung im Team sei sehr gut, die Mannschaft physisch und psychisch bestens drauf.
„Carsten Billigmann und Andreas Halfmann, denen wir extrem dankbar sind, dass sie die Aufgabe übernommen haben, genießen unser vollstes Vertrauen. Sie kennen das Neuwieder Eishockey wie ihre eigene Westentasche, sind Bären durch und durch und verfügen über langjährige Erfahrung“, unterstreicht die „Vereins-Chefin“. Einen Schnellschuss, schließt Fischer kategorisch aus und nennt mehrere Gründe hierfür: „Wir legen großen Wert auf eine ruhige, solide Basis. Wenn wir jetzt übereilig einen neuen Trainer verpflichten würden, würde das sicherlich nicht zur Ruhe beitragen. Außerdem müssen wir natürlich schauen, was der Markt hergibt, und es muss sich alles in einem finanziell machbaren Rahmen bewegen. Der Vorstand will etwas Solides, Langfristiges aufbauen. Deshalb werden wir auch die Trainerpersonalie in aller Ruhe überlegen.“


Eifel-Mosel Bären  (HL)
Erstes Duell gegen den Neuling der Liga - Rote Teufel aus Bad Nauheim zu Gast in der Eissporthalle Bitburg
Nach dem eindrucksvollen 8:1-Sieg gegen die Eintracht Frankfurt am vorletzten Sonntag, treffen die Eifel-Mosel Bären nun zum ersten Mal auf die Roten Teufel aus Bad Nauheim.
Der Regionalliga-Absteiger aus dem Wetteraukreis hat bis jetzt eine eher durchwachsene Saison hinter sich. Die Teufel starteten in der Hessenliga mit einer 12:1 Niederlage gegen den amtierenden Meister aus Kassel, konnten am vergangenen Sonntag auf heimischem Boden jedoch einen 8:4-Sieg gegen die Kassel Huskies „89ers“ verzeichnen.
Insgesamt befinden sich die Hessen nach sieben Partien mit nur einem Punkt vor den Bären auf Platz drei der Tabelle. Gelingt es den Eifel-Mosel Bären am Sonntag die nächsten drei wichtigen Punkte zu holen, klettert die Mannschaft mit Heimspielstätte in Bitburg, die bis jetzt vier Partien aufzuweisen haben, an die Spitze der Tabelle.
Da beide Mannschaften zum ersten Mal aufeinander treffen und sowohl Bären als auch Rote Teufel in der laufenden Saison bereits starke Ergebnisse aufzeigen konnten, verspricht es, eine spannende Partie zu werden.
Das Duell findet am Sonntag, den 3. Dezember um 19:00 Uhr in der Eissporthalle Bitburg statt. 


Tornado Niesky  (RLO)
Chemnitz zu Gast in Niesky
Am Sonnabend, den 02.12.2017 empfangen die Tornados das 2.Mal die Chemnitz Crashers im heimischen Eisstadion. Anpfiff ist wie gewohnt um 18:30 Uhr. Anfang November waren die Chemnitzer bereits zu Gast in Niesky. Damals gewannen die Gastgeber klar mit 0:7. Natürlich wollen die Chemnitzer Cracks nun eine Revanche. Die Nieskyer Eishockeyfans können sich am Samstag in jedem Fall auf eine spannende Partie freuen.
Tornado-Trainer Jens Schwabe steht am Wochenende fast der komplette Kader zur Verfügung. Nur die Verletzten Marcel Leyva und Tom Domula sowie Torhüter Robert Handrick werden fehlen. 


Schönheider Wölfe  (RLO)
Wölfe wollen gegen Bombers zurück in die Spur
Nach der Niederlage vergangene Woche in Dresden, wollen die Schönheider Wölfe am Samstag, dem 02.12.17, um 17:00 Uhr im Heimspiel gegen die Bad Muskau Bombers schnell wieder zurück in die Erfolgsspur. Leicht wird dieses Unterfangen allerdings nicht, denn vor zwei Wochen beim Spiel in Weißwasser gegen eben jene Bombers fiel die Entscheidung beim 7:4-Auswärtssieg erst in der letzten Viertelstunde zu Gunsten der Wölfe.
Unter der Woche herrschte zudem eine ziemlich angespannte Personalsituation im Team von Coach Sven Schröder, wonach zum Dienstagstraining lediglich 10 Feldspieler einsatzfähig waren. Heißt, insgesamt sechs Akteure haben verletzungs-, krankheits- oder berufsbedingt gefehlt. Für das Spiel gegen Bad Muskau gibt es jedoch Hoffnung, dass sich die Situation etwas entspannt. Weiter fehlen wird aber definitiv Danny Reimann, welcher nach wie vor an einer Schulterverletzung laboriert. Egal, mit welcher Mannschaftsaufstellung die Wölfe auch antreten, am Samstag im Wolfsbau zählt nur eins, nach den zwei engen Heimspielen gegen die Hauptstadtteams FASS und Blues, soll für die Fans im heimischen Wolfsbau ein Drei-Punkte-Sieg erkämpft werden. Dafür müssen die Wölfe mit Zielstrebigkeit, Leidenschaft und Tempo wieder richtig Gas geben.


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Donnerstag 30.November 2017
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