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Juni 26
                          
Donald Duck
       
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Hannover Scorpions
(OLN)  Verteidiger Dane Montgomery wechselt aus der Oberliga Süd von den Stuttgart rebels zum Nord-Meister. Der 24-jährige US-Amerikaner machte in seiner ersten Saison in der Oberliga durch gute Leistungen, offensiv, wie defensiv, auf sich aufmerksam. In 49 Oberligaspielen gelangen ihm 12 Tore und 45 Assists
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Stürmer Christian Neuert, der während der letzten Saison über Miesbach und Weiden in die Drei-Flüsse-Stadt kam, wird die Black Hawks nun wieder mit unbekanntem Ziel verlassen
  
Lausitzer Füchse
(DEL2)  Youngster Hannu Tripcke, der zuletzt auf Leihbasis für Weißwasser spielte und bei den Löwen Frankfurt unter Vertrag stand, wird künftig nicht mehr für die Füchse auflaufen
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Stürmer Artur Galwas, der während der letzten Saison vom REV Bremerhaven zurückkehrte, bleibt beim ECW, für den er zuletzt in fünf Spielen ein Tor erzielen konnte
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Der HCL hat mit Angreifer Manuel Müller verlängert. Der 22-Jährige, der 2022 den Sprung in die 1.Mannschaft schaffte, konnte in zuletzt 44 Partien 8 Tore und 13 Assists erzielen
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Torhüter Andreas Marek wird auch in der Bayenrliga weiter im Tor seines Heimatvereines stehen. Der 26-Jährge gehört bereits seit 2019 zum Kader der 1.Mannschaft
 
TEV Miesbach
(BYL)  Mit Verteidiger Petr Gulda, der während der letzten Saison zum TEV zurückkehrte, konnte keine Einigung über eine weitere Zusammenarbeit erzielt werden. Verlassen wird zudem auch Stürmer Nick Endress den Verein. Er musste verletzungsbeding lange Zeit pausieren. Vorerst ebenfalls nicht mehr zum Aufgebot gehört Henry Sihling, der aus Studiengründen kürzer treten wird. Eine Rückkehr ist allerdings nicht ausgeschlossen
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Stürmer Joey Petrozza bleibt beim EVD. Der 22-Jährige, der vor zwei Jahren aus Moers kam, brachte es in zuletzt 24 Spielen auf 11 Scorerpunkte
  
Bayreuth Tigers
(BLL)  Nach Neuzugang Michael Breyer aus Haßfurt gibt es nun mit Christopher Maier die nächste Verlängerung beim EHC. Der 40-jährige Verteidiger spielt bereits seit vielen Jahren für die Tigers und konnte in zuletzt 16 Landesligaspielen 5 Assists beisteuern
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Die Schalker Haie planen offenbar nach vielen Jahren ein Comeback im Senioren-Eishockey und werden offenbar eine Mannschaft für dne Spielbetrieb der Bzeirksliga NRW melden. Zuletzt trainierten die Nachwuchs-Teams in Dorsten. Spiele wurden in Wesel ausgetragen. Künftig soll aber wieder in Gelsenkirchen gespielt werden
  
EHC Regensburg
(BBZL)  Nach Verteidiger Philipp Ippisch hat als nächstes Stürmer Elias Hirschinger für die nächste Bezirksligasaison zugesagt. Der 21-Jährige kam 2022 aus dem EVR-Nachwuchs zum EHC und konnte zuletzt in 21 Partien 26 Scorerpunkte für sich verbuchen
   
Berlin Capitals
(LLB)  Andre Berger schnürt in der neuen Saison die Schlittschuhe für die Capitals. Der 45-jährige routinierte verteidiger spielte zuletzt für dne EHC Berlin Blues, verfügt auch über Oberliga-Erfahrung und ging zu beginn seiner Laufbahn sogar schon in der DEL für die damaligen Capitals aufs Eis
  
Bären Neuwied
(OLN)  Routinier Jeff Smith geht mit dem EHC in die Oberliga. Der 37-jährige Stürmer ist bereits seit vier Jahren einer der wichtigsten leistungströger bei den Bären. In der vergangenen Saison gelangen ihm in 42 Spielen 35 Tore und 32 Vorlagen
  
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Mit Lorenz Landerer wechselt ein talentierter Verteidiger aus dme Füssener Nachwuchs zum VfE um hier seine erste Saison im Seniorenbereich zu bestreiten. Der 19-Jährige stand in der Saison 24/25 auch schon im erweiterten Oberliga-Kader der Allgäuer
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Freitag 1.Dezember 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Verbandsliga Nord.


Düsseldorfer EG  (DEL)
DEG will am Wochenende nachlegen
Das Programm in der Deutschen Eishockey Liga bleibt hart. Nach sechs Partien (und fünf Siegen) in zwölf Tagen hatte die Düsseldorfer EG nun immerhin einmal zwei Tage Pause bis zum nächsten Spiel. Am Freitag treten die Rot-Gelben im hohen Norden bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven an (19.30 Uhr). Zwei Tage später kommt dann der Deutsche Meister EHC Red Bull München in den ISS DOME (Sonntag, 16.30 Uhr).


Krefeld Pinguine  (DEL)
Spieltagssplitter: Viele Aktionen rund um den 1.12. gegen Köln
Wenn die Krefeld Pinguine am morgigen Freitag ab 19:30 Uhr auf die Kölner Haie treffen, wird es neben der Partie viele weitere Aktionen im KönigPALAST Krefeld geben:
Spieltagssponsor ist der langjährige Partner der Krefeld Pinguine, die Entsorgungsgesellschaft Niederrhein. Die EGN legt den Schwerpunkt auf die Sparte Berufskraftfahrer. Diese stellen sich im Pauseninterview vor, außerdem gibt es in der 2. Drittelpause ein besonderes Gewinnspiel: Fans können sich am Infostand mit nummerierten Frisbees eindecken. Auf das Kommando von Stadionsprecher Cedric Bies werden diese aufs Eis geworfen. Wer dem Bullypunkt am nächsten kommt, gewinnt.
Ebenfalls in den beiden Drittelpausen findet im BusinessClub eine exklusive Versteigerung zu Gunsten des stups Kinderzentrums statt: Das außergewöhnliche "Nagel-Tor" begeisterte zur Eishockey-Weltmeisterschaft 2017 in Köln viele der ehemaligen weltbesten Eishockey-Spieler: Stars wie Dieter Kalt, Saku Koivu, Uwe Krupp, Joe Sakic, Teemu Selanne, Tony Hand, Patrick Francheterre und viele weitere Sportstars schoßen in der Hall of Fame im Deutschen Sport- und Olympia-Museum auf die Maße von 1,80 x 1,20 m – und versenkten ihren Puck damit zwischen oder auf einem der über 2800 Nägel. Zur Versteigerung kommen zwei der limitierten Drucke, moderiert wird die Veranstaltung von Moderatorin Birgit Lechtermann. Die Künstler Jens Enneper aus Köln und Wolfgang Quante aus Düsseldorf sind ebenfalls vor Ort.
Und auch nach dem Spiel sind die Fans aktiv eingebunden: Zusammen mit der Aidshilfe Krefeld veranstalten die Pinguine nach der Partie einen Teddy Bear Toss. Die Fans werden gebeten, die Kuscheltiere erst zum Startschuss aufs Eis zu werfen. Am Stand der Aidshilfe gibt es während des ganzen Spiels die Möglichkeit Tüten zum Schutz der Kuscheltiere und Kuscheltiere zu erwerben. Die 2 Euro gehen als Spende an die Aidshilfe. Die Netze hinter den beiden Toren können aus oranisationstechnischen Gründen nicht herunter gelassen werden. Die Fans werden gebeten, auf die Gerade auszuweichen.


Tölzer Löwen  (DEL2)
Wegweisende Spiele für die Tölzer Löwen
Es sind richtungsweisende Spiele, die die Tölzer Löwen am kommenden
Wochenende zu bestreiten haben. Am Freitag ist der Tabellenzehnte in Bad
Tölz zu Gast. Am Sonntag geht´s zum Vorletzten in die Lausitz.
Traditionell sind die Heilbronner Falken nach der Hauptrunde in den
Playdowns der DEL2 anzufinden. Vergangene Saison schafften sie in der
ersten Runde gegen Rosenheim den Nichtabstieg, ein Jahr zuvor bleiben
sie nur in der Liga, weil sie der Nachrücker für die aufgestiegenen
Pinguins aus Bremerhaven waren. 2014/15 rettete sie nach sportlichem
Abstieg der finanzielle Rückzug des EV Landshut.
Auch in dieser Saison sind die Falken in der unteren Hälfte der Tabelle
anzufinden. Aktuell steht das Team auf Tabellenplatz zehn. 24 Punkte
wurden gesammelt, damit sieben Zähler mehr, als bei den Löwen. Tore
schießen kann das Team, vor allem dank zweier Kanadier, doch in der
Defensive gibt es noch Handlungsbedarf. 78 Gegentore bedeuten die
drittschwächste Abwehrleistung der Liga. Die Torhüter Andrew Hare
(Kanada) und Leon Frensel haben jeweils einen Gegentorschnitt von über
drei und eine Fangquote unter 90%. Im Spiel gehalten wird Heilbronn oft
durch ihr kanadisches Duo im Sturm. Brandon Alderson und Justin Maylan
haben gemeinsam schon 48 Punkte gesammelt. Maylan fungiert dabei meist
als Vorbereiter, Alderson ist mit einem guten Schuss ausgestattet. Der
vierte Kanadier im Bunde ist Jordan Heywood. Der Verteidiger hat auch
schon 15-fach gepunktet.
Den ersten Saisonvergleich haben die Löwen mit 4:3 (n.V.) für sich
entschieden. Klaus Kathan machte damals mit zwei Toren den Unterschied.
Die Formkurve zeigt bei beiden Teams nach oben: Nimmt man nur die
letzten fünf Spiele ist Heilbronn auf Platz fünf, die Löwen sind
zehnter.
Ganz und gar nicht zufrieden sind die Lausitzer Füchse mit ihren letzten
Auftritten. Hannu Järvenpää hat reagiert und ist von seinem Trainerjob
zurückgetreten - trotz Umstimmungsversuchen der Vereinsführung. Beim
Spiel gegen die Tölzer Löwen wird wohl Co-Trainer Robert Hoffmann die
Mannschaft sportlich führen. Es ist die Folge des 13. Tabellenplatzes
und vier Niederlagen am Stück. Recht deutlich war auch die Pleite im
ersten Saisonvergleich mit den Löwen: 4:1 gewannen die Buam damals - es
war der dritte Sieg in Folge für das Team von Rick Boehm. Nun geht es am
Sonntag auswärts nach Weißwasser. Mit über 600 Kilometern Fahrt ist es
die weiteste Anreise der Saison. In der Lausitz erwartet die Löwen vor
allem der Schwede Anders Eriksson. Mit 19 Punkten führt er die interne
Scorerliste klar vor Kyle Just und Viktor Lennartsson (beide zwölf
Punkte) an. Mit Roope Ranta hat das Team einen weiteren torgefährlichen
Stürmer zurückgewonnen. Er kam vor zwei Wochen aus Schweden zurück zu
den Füchsen, mit denen er vergangene Saison schon einige Torerfolge
feiern konnte.
Die beiden Spiele sind für die Tölzer Löwen von größter Bedeutung. Wird
das Wochenende positiv gestaltet winkt ein Vorrücken in der Tabelle. Bei
negativen Ergebnissen verpassen die Buam im schlimmsten Fall den
Anschluss. Nicht mithelfen kann dabei Marinus Reiter. Der junge
Verteidiger ist seit Donnerstag in Füssen bei der Vorbereitung auf die
U20-WM. Dafür kann Rick Boehm wohl wieder auf Beppo Frank zurückgreifen.
Für Tom Horschel kommt ein Einsatz, zumindest am Freitag, noch etwas zu
früh.


Bayreuth Tigers  (DEL2)
Zwei Herkulesaufgaben warten auf die Tigers
Nach der knappen Niederlage beim SC Riessersee stehen für die Bayreuth Tigers am Wochenende zwei schwere Prüfungen auf dem Programm. Mit den Stadtwerken Bayreuth als „Sponsor of the Match“ gastieren am Freitag (20 Uhr) die Bietigheim Steelers als Tabellenführer im Tigerkäfig, bevor am Sonntag (17 Uhr) die Reise zum Tabellendritten nach Dresden führt.
Die Bietigheim Steelers stehen dort, wo man sich selbst erwartet - an der Spitze der DEL2. Zuletzt waren die Leistungen der Mannschaft von Trainer Kevin Gaudet jedoch durchaus wechselhaft. Nach der Deutschland Cup-Pause unterlag man in Ravensburg und zuletzt in Kassel, auch gegen Heilbronn und Bad Tölz tat man sich bei Siegen durchaus schwer. Einzig ein klarer Erfolg gegen die Lausitzer Füchse zeigt die Möglichkeiten der auch in diesem Jahr hochkarätig besetzten Truppe aus dem Ellental. Aktuell ist Shawn Weller mit 30 Punkten (9 Tore, 21 Assists) bester Scorer des Teams gefolgt von Liga-Toptorschütze Matt McKnight (18+10) und Sommerneuzugang Tyler McNeely (7+20) und Norman Hauner (13+9). Weller, McNeely und Hauner spielten einst schon in Rosenheim gemeinsam und bilden nun bei den Steelers die gefährlichste Angriffsformation. Aber auch in der Defensive ist man stark besetzt und verfügt über einige „alte Haudegen“, mit deren Erfahrung man bisher die viertwenigsten Gegentore der Liga kassiert hat. Daran hat auch das Duo bestehend aus dem erfahrenen Sinisa Martinovic und dem jungen und hochtalentierten Ilya Sharipov großen Anteil, das sich bisher die Spielanteile gleichmäßig aufteilt. Im Hinspiel mussten die Tigers eine knappe 0:2-Niederlage quittieren, für die man sich nun revanchieren will.
Sonntagsgegner Dresden reitet in den letzten Spielen auf einer Erfolgswelle: Die letzten 5 Spiele konnten allesamt gewonnen werden, wobei die Entscheidung in den letzten beiden Heimspielen gegen Ravensburg und Crimmitschau jeweils erst in der Verlängerung fiel. In beiden Spielen erzielte Löwen-Topscorer Alexander Höller (10 Tore, 12 Assists) den goldenen Treffer. Mit der Punktausbeute der beiden Kanadier Nick Huard (8+9) und Matt Siddall (6+6) ist man in Dresden nicht vollends zufrieden. Der im Saisonverlauf nachverpflichtete Harrrison Reed zog sich in seinem zweiten Spiel eine schwere Verletzung zu, sodass man kürzlich mit Tadas Kumeliauskas einen weiteren Kontingentstürmer verpflichtet hat. In der Defensive stehen die Eislöwen sehr gut und haben hinter Kassel und Kaufbeuren die drittwenigsten Gegentore aller Teams kassiert. Hierzu trägt auch der junge Goalie Marco Eisenhut bei: Mit nur 2,59 Gegentoren pro Spiel und einer Fangquote von 92,79% zahlt der Neuzugang, der als Förderlizenzspieler vor zwei Jahren auch schon in Bayreuth zwischen den Pfosten stand, das in ihn gesetzte Vertrauen mit starken Leistungen zurück.
Auf Seiten der Tigers wird man am Wochenende erneut nur mit einem Rumpfkader auflaufen können. Im Training heute früh standen Trainer Sergej Waßmiller nur 12 Feldspieler und 2 Torhüter zur Verfügung. Die Verteidiger Sebastian Mayer und Martin Heider sowie die Stürmer Sergej Stas und Eugen Alanov werden auf keinen Fall spielen können. Luca Gläser und Valentin Busch sind für die nächsten 3 Wochen bei der U20-Nationalmannschaft. Dazu steht hinter dem Einsatz von Ivan Kolozvary, der Antibiotika nimmt, sowie Anthony Luciani, der nach einem Check aus dem Dienstagsspiel angeschlagen ist, ein großes Fragezeichen. Die Gespräche mit Kooperationspartner Regensburg laufen noch, allerdings ist dort die Personaldecke zurzeit ebenfalls sehr dünn. Umso mehr hofft Waßmiller auf die Unterstützung der Fans: „Selbst mit voller Kapelle sind Spiele gegen Bietigheim und Dresden sehr schwer, aber unter diesen Voraussetzungen brauchen wir die Hilfe von den Zuschauern noch mehr. Die Jungs auf dem Eis kämpfen und geben alles!“


Eispiraten Crimmitschau  (DEL2)
Bernhard Keil muss Karriere aufgrund gesundheitlicher Probleme beenden - Einschränkungen schließen Fortsetzung der Profi-Laufbahn aus
Eispiraten-Stürmer Bernhard Keil kann seine Laufbahn als Eishockey-Profi aufgrund von gesundheitlichen Problemen nicht fortsetzen! Aufgrund dieser Tatsache haben sich sowohl Keil als auch die Eispiraten Crimmitschau für die Auflösung seines Vertrages entschieden. Der Offensivmann wird künftig für die Landesliga-Mannschaft des ERSC Amberg spielen und abtrainieren, bei welchen die Belastungen deutlich geringer sind, als bei einem DEL2-Klub. Am 8. Dezember, zum Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers, wird der 25-Jährige offiziell verabschiedet. Über die gesundheitliche Einschränkung von Bernhard Keil werden die Westsachsen zudem keine weiteren Aussagen treffen.
Bernhard Keil wechselte 2015 von Schwenningen nach Crimmitschau. In 77 Pflichtspielen für die Westsachsen erzielte der Angreifer 31 Tore und gab zudem 28 Assists. Während seiner Zeit bei den Pleißestädtern hatte der Rechtsschütze allerdings immer wieder mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen. Zuletzt bremste ihn eine Leistenzerrung aus.
„Wir sind sehr bestürzt und traurig, dass Bernhard in diesem jungen Alter seine Karriere nicht fortsetzen kann. Er war immer ein positiver Typ und ein wichtiger Spieler für unsere Mannschaft. Er hat viele wichtige Tore geschossen und ist auf dem Eis immer dahin gegangen, wo es auch Mal wehtut. Wir werden ihm in dieser schwierigen Zeit zur Seite stehen und versuchen zu helfen, wo wir nur können“, so Jörg Buschmann, Geschäftsführer der Eispiraten Crimmitschau.
„Es war natürlich ein großer Schock. Eishockey war immer mein Leben gewesen. Ich bin mit diesem Sport groß geworden. Jetzt ist auf einem Schlag alles weg! Aber es muss weiter gehen und ich muss aus dieser Situation das Beste machen. Ich schaue trotzdem auf eine schöne Zeit in Crimmitschau zurück und werde mit der Stadt und dem Klub immer verbunden bleiben“, betonte Bernhard Keil.
„Wir müssen zu Hause wieder eine Macht werden!“ - Kim Collins vor den Spielen gegen Bad Nauheim und Kassel
Für die Eispiraten soll nach drei sieglosen Begegnungen die Wende her. Am kommenden Wochenende duellieren sich die Westsachsen dabei mit dem EC Bad Nauheim (1. Dezember – 20:00 Uhr) und den Kassel Huskies (3. Dezember – 16:00 Uhr). Vor den beiden schweren Aufgaben sprach Cheftrainer Kim Collins in der heutigen Presserunde unter anderem über die aktuelle Personallage, den Abgang von Olivier Roy und mögliche Umstellungen seiner Reihen.
„Nach den letzten Spielen müssen wir endlich wieder punkten“, eröffnete Kim Collins die heutige Presserunde in der Geschäftsstelle der Eispiraten. „Wir stehen natürlich schon unter Druck, gerade da wir wieder zu Hause spielen. Hier müssen wir wieder eine Macht werden“! Der 55-jährige Cheftrainer gab für die Begegnung gegen den EC Bad Nauheim somit eine klare Marschroute vor. Gegen den Tabellenneunten soll nach drei sieglosen Spielen in Folge die Wende kommen. Die Analyse vor dem Spiel gegen die Roten Teufel fiel dem Trainergespann Collins/Plachta jedoch nicht leicht: „Bad Nauheim ist schwer einzuschätzen. Sie haben sehr gute Spieler in ihren Reihen, sind bislang aber auch sehr unkonstant“. Und die Kassel Huskies? Über die wollte Collins noch kein Wort verlieren. „Morgen ist für uns erstmal wichtiger“!
In der Presserunde sprach Collins außerdem im Detail über…
… die Personallage: Olivier Roy gehört seit heute nicht mehr zum Team der Eispiraten. Für ihn rückt Clemens Ritschel wieder in den Kader, Brett Kilar wird im Tor starten. Christoph Kabitzky wird weiter fehlen, da er immer noch Probleme mit dem Knie hat. Wenn alles gut läuft, soll er nächste Woche schon wieder aufs Eis. Bei Danny Pyka hatten wir bis zuletzt die Hoffnung, dass er am Wochenende spielen kann. Doch er wird noch ausfallen.
… den Weggang von Olivier Roy und die neue Torhütersituation: Viele Spieler konnten den Abgang nicht verstehen. Er war natürlich einer unserer besten Spieler. Doch nun haben wir Brett, der die Lücke im Tor schließen muss. Er wird morgen auch gegen Bad Nauheim halten und ich hoffe, er macht seine Sache gut. Ich kann die ersten Minuten gegen Frankfurt schlecht beurteilen, aber er ist sehr fleißig, trainiert und spricht viel mit Boris Rousson und will viele Schüsse haben. Mark Arnsperger kann frühestens in zwei bis drei Wochen wieder spielen. Seine OP lief zwar gut, doch durch eine Infektion im Knie kam es zu einer Verzögerung.
… eine freie Kontingentstelle: Wir suchen noch einen Stürmer für die dritte Reihe. Dabei legen wir uns nicht fest, ob es ein Center oder ein Außenstürmer wird. Wir wollen den besten freien Spieler holen, der gleichzeitig auch bezahlbar ist. Wenn Christoph Kabitzky zurückkommt, können wir auch wieder mehr variieren. Eventuell erhält der Stürmer dann auch erstmal einen TryOut-Vertrag.
… mögliche Umstellungen in seinem System: Ich werde keine großen Änderungen im Gegensatz zu den letzten Spielen vornehmen. Elia Ostwald wird im Sturm bleiben und André Schietzold dafür in der Verteidigung spielen. Ich habe lange überlegt, ob ich Ossi Saarinen in die Reihe mit Robbie Czarnik und Jordan Knackstedt stecke. Aber ich werde vorerst nichts verändern.


Dresdner Eislöwen  (DEL2)
Eislöwen treffen auf Ravensburg & Bayreuth
Die Dresdner Eislöwen treffen am kommenden Punktspielwochenende auf die Ravensburg Towerstars und die Bayreuth Tigers. Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer muss neben Petr Macholda und Harrison Reed auch länger auf den Einsatz von Goalie Sebastian Stefaniszin verzichten. Zudem fehlen Martin Davidek und die U20-Nationalspieler Cedric Schiemenz und Timo Walther. Derweil hat der Klub die Entscheidung getroffen, den Vertrag mit Tadas Kumeliauskas über das bestehende Tryout hinaus zu verlängern.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Wir haben uns dazu entschieden, Tadas mit einem Vertrag bis zum Saisonende auszustatten. Er hat sich problemlos ins Team integriert, verfolgt ein erkennbares Ziel. Wir haben ihn bewusst noch nicht so viel Eiszeit gegeben, da er 1,5 Jahre kein Spiel bestritten hat. Er ist in guter Form, braucht aber noch Zeit. Was Martin Davidek betrifft, möchten wir nach seiner Gehirnerschütterung kein Risiko eingehen. Im Leben hat man nur eine Gesundheit. Durch die ganzen Ausfälle stehen uns am Wochenende nur drei Blöcke zur Verfügung. Aktuell sind wir auch auf der Suche nach einer Möglichkeit, einen Torhüter zu verpflichten, weil sich unsere DNL auch in einer entscheidenden Phase der Saison befindet. Auch Bayreuth hat mit vielen Ausfällen zu kämpfen und muss mit einem kleinen Kader auskommen. Ravensburg hingegen kann aus den Vollen schöpfen. Wir müssen sehr diszipliniert und taktisch klug agieren.“
Tadas Kumeliauskas: „Ich bin sehr glücklich, dass ich bis zum Saisonende für die Dresdner Eislöwen auflaufen kann. Ich fühle mich sehr wohl bei den Jungs, komme jeden Tag sehr gern zum Training. Es ist schön, endlich wieder spielen zu können. Ich freue mich auf eine erfolgreiche Saison, die meinetwegen gern bis in den April andauern kann.“
Das DEL2 Punktspiel bei den Ravensburg Towerstars am Freitag, 1. Dezember beginnt um 20 Uhr und wird geleitet von den HSR Ulpi Sicorschi und Alexander Singer. Am Sonntag, 3. Dezember empfangen die Dresdner Eislöwen um 17 Uhr die Bayreuth Tigers. Das Spiel steht unter der Leitung der HSR Sven Fischer und Christian Oswald. Kassen und Arenatüren öffnen um 15.30 Uhr. SpradeTV zeigt beide Partien live.


Kaufbeuren Buron Joker  (DEL2)
Grow a Mo, save a Bro - ESVK Team sammelt 1.977,- Euro spenden / Erfolgreiche Unterstützung für die Movember Foundation e.V. im Kampf gegen Prostatakrebs
Vielen ist es aufgefallen und viele haben dankenswerterweise gespendet. Sehr erfolgreich haben sich ein Großteil unserer Spieler um Initiator Charly Sarault einen sogenannten "Mo", also einen Schnurrbart wachsen lassen, um über die Movember Foundation e.V auf die Männerkrankheit Prostatakrebs aufmerksam zu machen und damit auch Spenden für den Kampf gegen den Krebs zu sammeln. Insgesamt kam dabei die Stolze Summe von 1.977,- Euro zusammen. Der ESV Kaufbeuren möchte sich daher im Namen der Mannschaft bei allen Spendern von ganzen Herzen bedanken. Grow a Mo, save a Bro!


SC Riessersee  (DEL2)
Heimserie soll halten - Freitag sind die Lausitzer Füchse zu Gast / Sonntag in Bad Nauheim
Am morgigen Freitag um 20 Uhr kommt es zum ersten Spiel nach der Ära Järvenpää in Weisswasser, der finnische Trainer ist heute überraschend bei den Füchsen zurückgetreten. Bisher läuft es beim letztjährigen Playoffteilnehmer nicht rund und deshalb wurde auf dem Transfermarkt nochmal nachgelegt. Neben dem ehemaligen Stürmer des SC Riessersee Roope Ranta, wurde auch Torjäger Jeff Hayes in die Lausitz zurückgeholt.
Nichts desto trotz soll die laufende Serie des SC Riessersee im heimischen Stadion halten. Seit dem Heimspiel gegen Bad Nauheim am 15.Oktober konnten die Weiß-Blauen stetig im heimischen Stadion Punkten und aus den sechs Heimspielen holte das Team fünf Siege. „Wir freuen uns auf das zweite Heimspiel innerhalb von nur drei Tagen und möchten den Schwung aus dem Heimsieg gegen Bayreuth nutzen, um einen weiteren Sieg einzufahren. Es wird allerdings sehr interessant, wie das FüchseTeam mit dem plötzlichen Rücktritt ihres Trainers Hannu Järvenpää umgeht" so der sportliche Leiter Tim Regan.
Am Sonntag gastieren die Werdenfelser in Bad Nauheim, dort beginnt das Spiel um 18:30 Uhr. Wie gewohnt wird das Spiel live auf Sprade.TV übertragen.


Lausitzer Füchse Weißwasser  (DEL2)
Neue Füchse-Geschäftsstelle öffnet am 12.12 - Umzug in die neuen Räume beginnt nächste Woche
Die Lausitzer Füchse werden in der kommenden Woche mit dem Umzug in die neue Geschäftsstelle beginnen. Diese befindet sich künftig wieder im Prof. Wagenfeld Ring, allerdings nun in der Hausnummer 70. Die Übergangsgeschäftsstelle in der Straße der Kraftwerker 11 ist ab sofort geschlossen.
Die Füchse rechnen damit, dass der Umzug in der kommenden Woche abgeschlossen werden kann. Als Neueröffnung ist der 12. Dezember geplant.
Um einen reibungslosen Kartenverkauf abzusichern wird es ab 1. Dezember Tickets für die Heimspiele im Fanshop an der Eisarena geben. Die Karten sind dort ohne Vorverkaufsgebühr erhältlich.
Der Fanshop „Hockeyfuchs Lausitz“ ist sechs Tage die Woche und zu den Heimspielen geöffnet. Die genauen Öffnungszeiten sind unter www.hockeyfuchs-lausitz.shop/ zu finden. Der Fanshop soll künftig als erster Anlaufpunkt für alle Anfragen nach Heimspielkarten werden. In der neuen Geschäftsstelle werden künftig keine Tagestickets mehr verkauft.


Deggendorfer SC  (OLS)
Es ist soweit - das erste Derby steht vor der Tür!
Lange mussten die Fans des Deggendorfer SC in dieser Spielzeit auf ein 
Derby mit einem Lokalrivalen warten, doch nun ist es soweit. Am 
Sonntag reist die Mannschaft von Trainer John Sicinski nach Landshut 
zum ersten Niederbayernderby der Saison.
Trotz des Derbycharakters ist es nicht nur ein Aufeinandertreffen von 
Rivalen, sondern auch das Duell zweier Teams, die man beide als "das 
Team der Stunde" bezeichnen könnte. Zum einen der DSC, der nach 
zuletzt starker Leistung mittlerweile die Tabellenführung in der 
Oberliga Süd übernommen hat, oder auch der EV Landshut, der mit sieben 
Siegen in den letzten neun Partien mächtig für Wirbel sorgte. Gestützt 
durch eine solide Defensivleistung mauserte sich das Team von Coach 
Axel Kammerer mittlerweile zu einem echten Topteam in der Oberliga 
Süd. Topscorer bei den Niederbayern ist aktuell Billy Trew, der mit 43 
Jahren immer noch kein bisschen müde ist. Doch auch andere Spieler 
tragen ihren Beitrag zum Erfolg bei, wie zum Beispiel Alexander Ehl. 
Der Landshuter Jungspund dürfte wohl die Entdeckung des EVL in dieser 
Spielzeit sein. Mit acht Toren und zehn Vorlagen ist der 18-Jährige 
einer der Topscorer der Landshuter.
Der DSC ist also gewarnt vor der starken Form des EVL. Dennoch wollen 
die Deggendorfer alles in ihrer Macht stehende tun, um dem 
niederbayerischen Lokalrivalen auf heimischen Eis ein Bein zu stellen. 
Verzichten muss Trainer John Sicinski dabei allerdings auf Robin 
Deuschl, der krankheitsbedingt das ganze Wochenende fehlen wird. 
Spielbeginn am in Landshut ist um 18 Uhr.


Lindau Islanders  (OLS)
Weite Reise, schwerer Gegner für die EV Lindau Islanders
Ein anstrengender Freitag steht den EV Lindau Islanders bevor. Nicht nur, dass sie die weiteste Auswärtsreise zu bewältigen haben. Nach knapp 450 Kilometern und fünf Stunden Fahrt wartet um 20 Uhr der Tabellendritte Selber Wölfe auf die Islanders, die am Sonntag (18 Uhr) dann zuhause die Blue Devils Weiden erwarten.
An die letzte Fahrt nach Oberfranken erinnern sich die Islanders mit gemischten Gefühlen. Mitte Oktober boten sie dem Favoriten kräftig Paroli und standen kurz vor einem Punktgewinn, ehe der Selber Treffer zum 4:3 diesen Traum 21 Sekunden vor dem Ende zerstörte. „Das war ein bitterer Moment“, erinnert sich Trainer Dustin Whitecotton, denn das Negativerlebnis hatte seinen Nachhall, sein Team verlor anschließend drei weitere Male in Folge.
Nun hat sich die Stimmung am Bodensee komplett gewandelt, weil die Form der Islanders stimmt. Mit vier Siegen in Folge haben sich die Lindauer auf Platz Sieben nach vorne geschoben und gehen die Aufgabe in Selb mit neuem Mut an. Allerdings haben sich die Kräfte nicht wirklich verschoben: Die Wölfe gewannen sechs ihrer letzten sieben Spiele, verloren nur in Sonthofen, als man beim 1:4 das erste Drittel komplett verschlief (0:3). Die Antwort folgte auf dem Fuß, durch einen 6:4- Sieg im Derby gegen Weiden, auch wenn Selb nach einer sicheren 5:1 Führung noch etwas ins Wackeln kam. Letztlich hielt aber die zweitbeste Defensive der Liga um Torhüter Niklas Deske, der drittbeste Bilanz aller Oberliga- Goalies aufweisen kann.
Was die Offensive der Oberfranken zu leisten vermag haben die Islanders in beiden bisherigen Saisonspielen (in Lindau gab es ein ebenfalls recht bitteres 5:7) auch schon am eigenen Leib verspüren müssen. Mit Jared Mudryk (32 Punkte, Platz 4), Herbert Geisberger (25 Punkte, 12.) und Kyle Piwowarczyk (24 Punkte, 15.) haben die Wölfe gleich drei Mann unter den Top 15 Scorern der Liga. Zum Vergleich: Die beiden besten Lindauer Scorer, Florian Lüsch und Andreas Farny stehen mit je 21 Punkten auf den Plätzen 23 und 24.
Allerdings ist das für die Islanders auch kein großes Problem, ist doch die Verantwortung in der Offensive auf viele Schultern verteilt und gerade die Ausgeglichenheit ein großes Plus des EVL. „Dazu kommt, dass wir immer besser als Mannschaft zusammenwachsen“, sagt Dustin Whitecotton. Allerdings hat er für die nächsten Spiele eine sportliche Schwächung hinzunehmen, denn Tim Brunnhuber befindet sich mit der deutschen U20- Nationalmannschaft bei der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft. Schafft der Center den Cut (vier Spieler werden vor der Abreise noch aussortiert) und fährt mit nach Frankreich, wird er sogar sechs Spiele ausfallen.
„Wir sehen das trotzdem absolut positiv, denn es ist eine Auszeichnung für unsere Arbeit“, sagt Präsident Marc Hindelang. „Wir sind als Verein für junge, talentierte Spieler attraktiv, weil sie sich bei uns ohne großen Druck weiterentwickeln können. Es profitieren also beide Seiten von der Situation. Wenn dann ein junger Spieler für Deutschland auflaufen darf, haben wir, allen voran natürlich unser Trainer vieles richtig gemacht.“ Dies sei eine Bestätigung der Lindauer - Ausrichtung, die Signalwirkung an andere Talente in Deutschland habe.
Brunnhuber sportlich zu ersetzen, wird also eine Aufgabe des Lindauer Teams sein, zumal auch Zdenek Cech immer noch ausfällt. Mit der zuletzt gezeigten Einstellung, könnte den Islanders dies allerdings gelingen, auch wenn die Aufgabe in Selb extrem schwer bleibt.   


TEV Miesbach  (OLS)
TEV empfängt den EV Landshut
Mit dem zweimaligen Deutschen Meister EV Landshut kommt der aktuell 5te der Oberliga Süd am morgigen Freitag in die Miesbacher Eissporthalle. Dabei besteht durchaus Tuchführung zur Tabellenspitze, da die vom Tölzer Axel Kammerer trainierte Truppe nur 6 Punkte hinter Tabellenplatz 2 rangiert. Kein Wunder also, dass die Verantwortlichen mit dem Saisonverlauf zufrieden sind und den Vertrag von Kammerer bereits über die Saison hinaus verlängerten. Verlassen kann sich Kammerer dabei auf die Stützen Englbrecht im Tor, Krogh und Schadewaldt in der Abwehr und Trew, Abstreiter, Forster, Wrigley im Sturm, sowie dem Youngster Ehl der sich mit 8 Toren und 10 Vorlagen immer mehr in den Vordergrund spielt.
Ernüchternd war die Stimmung beim TEV nach den beiden Niederlagen am letzten Wochenende, wie Trainer Markus Wieland bestätigte: „ Wir hatten uns in beiden Spielen Punkte erhofft, scheiterten aber an uns selbst, da immer noch einige Spieler nicht auf Oberligamodus umgeschaltet haben.“ So beträgt der Rückstand auf Tabellenplatz 11 nach den beiden Niederlagen gegen die unmittelbaren Tabellennachbarn mittlerweile 8 Punkte. „ Wir wissen dass wir im Torabschluss Defizite haben, aber die Chancen die wir liegen gelassen haben war schon teils fahrlässig und die Gegentore wurden zu leicht hergegeben, daran haben wir diese Woche intensiv gearbeitet,“ berichtet Wieland. Den Verantwortlichen ist die Gradwanderung bewusst, die Spieler nach der Niederlagenserie aufzubauen aber dennoch konsequent an der Abstellung der Fehler zu arbeiten und diese auch zu sanktionieren. Um positiv gestimmt in die Partie gegen den Altmeister zu gehen reicht die Erinnerung an die letzte Begegnung, die der TEV verdient mit 6:4 gewann. An diese Leistung gilt es anzuknüpfen. Mithelfen wird dabei der wiedergenesene  Stephan Stiebinger, sowie die beiden Förderlizenzspieler Michael Grabmaier und Timo Gams. Dadurch kann Trainer Wieland 3 trotz des Ausfalls von Benjamin Frank (Grippe) und Michael Kristic (Fingerbruch) mit 3 Verteidigungsreihen und 4 Sturmreihen agieren. „ Landshut ist vor uns gewarnt und wird uns sicherlich nicht unterschätzen, aber wir wollen ihnen alles abverlangen und unseren Zuschauern ein tolles Spiel bieten,“ blickt Wieland optimistisch voraus.


Starbulls Rosenheim  (OLS)
In Weiden und gegen Miesbach: Starbulls treffen auf „angeschlagene Boxer“
Am Freitag um 20 Uhr auswärts gegen die Blue Devils Weiden und am Sonntag auf eigenem Eis um 17 Uhr gegen den TEV Miesbach: Die Starbulls Rosenheim haben es am 18. und 19. Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd mit Gegnern zu tun, die lange Niederlagenserien zu verkraften haben. Doch auch die Starbulls müssen sich nach einer herben Auswärtspleite und dem Verlust der Tabellenführung neu beweisen. Die personelle Situation dürfte im Vergleich zum letzten Spiel aber wieder etwas besser aussehen – und es wird aller Voraussicht nach kein Feldspieler im Tor stehen!
Es waren besondere Umstände, die es bei der Analyse der Rosenheimer 2:8-Niederlage am vergangenen Sonntag in Peiting einzupreisen galt. Neun Spielern fehlten, weitere waren gesundheitlich geschwächt und lange Zeit musste Stürmer Michael Baindl als Torhüter agieren: „Natürlich war es dann vor allem wichtig, dass wir das Spiel anständig zu Ende bringen und sich nicht noch jemand zusätzlich und unnötig verletzt. Aber wir haben die Partie nicht einfach abgehakt, sondern trotzdem analysiert und wissen, was wir verbessern müssen“, sagt Trainer Manuel Kofler, der darauf hofft, am Wochenende wieder auf Torwart Lukas Steinhauer zurückgreifen zu können. Trainieren konnte die etatmäßige „Nummer eins“ der Starbulls allerdings bis Donnerstag noch nicht.
Luca Endres fällt für die Spiele an diesem Wochenden definitiv aus. Deshalb wird mit Michael Fischer oder Lennard Brunnert mindestens einer der Torhüter aus dem DNL-Kader der Starbulls in Weiden und gegen Miesbach auf dem Spielbericht stehen.
Vor der Rückkehr ins Team stehen Stürmer Dominik Daxlberger und Verteidiger Matthias Bergmann. Beide konnten im Laufe der Woche wieder ins Training einsteigen. Bei Stürmer Michael Fröhlich wird dies dagegen frühestens am kommenden Montag der Fall sein. Außerdem fehlen weiterhin Michael Rohner, Andreas Nowak, Valentin Hein und Peter Lindlbauer.
Die personelle Situation im Rosenheimer Kader ist also noch lange nicht perfekt. Und die Aufgaben des Wochenendes trotz – oder gerade wegen – der Gegner mit seit langer Zeit ausgebliebenen Erfolgserlebnissen alles andere als anspruchslos: „Weiden hat eine richtig gute Mannschaft, die in der Tabelle viel weiter oben stehen müsste als auf Tabellenrang acht. Die haben zuletzt einen echten Negativlauf, aber angeschlagene Boxer sind bekanntlich besonders gefährlich“, meint Manuel Kofler, der auch am Sonntag im Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht heftige Gegenwehr erwartet: „Wie schwer es uns der TEV Miesbach mit Kampfgeist und Defensivtaktik machen kann, haben wir Ende Oktober im Auswärtsspiel beim knappen 2:1-Sieg schon zu spüren bekommen. Aber wir sind bereit und werden so auftreten, dass wir unserer Favoritenrolle gerecht werden können.“
Der TEV Miesbach hat zwar die letzten neun Spiele verloren – allerdings nicht immer klar und deutlich. So war der Aufsteiger nicht nur gegen die Starbulls, sondern auch bei der knappen 3:4-Niederlage in Deggendorf drauf und dran, für eine faustdicke Überraschung zu sorgen. Beim 1:2 nach Verlängerung gegen Sonthofen erbeuteten die Schlierachstädter immerhin einen Punkt. Und dass die Mannschaft von Markus Wieland, der in den 90er-Jahren für die Starbulls Rosenheim in der höchsten deutschen Eishockeyspielklasse verteidigt hat, am
1. Adventssonntag im emilo-Stadion topmotiviert antreten wird, steht außer Frage.
Karten für das Heimspiel der Starbulls am Sonntag gegen Miesbach sind jederzeit online zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich, oder in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion am Donnerstag zwischen 17 Uhr und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr und zwischen 17 und 19 Uhr. Die Tageskasse am Spieltag öffnet um 15 Uhr. Das Spiel beginnt am Sonntag um 17 Uhr und wird auch per Internet-Stream – buchbar zum Preis von 5 Euro über www.sprade.tv – live und kommentiert übertragen.
Doch zunächst steht für die Starbulls die Fahrt in die Oberpfalz an. Spielbeginn in der 2.560 Zuschauer fassenden Hans-Schröpf-Arena in Weiden ist am Freitag um 20 Uhr. Für die gastgebenden Blue Devils war der November ein Desaster. Alle sieben in diesem Monat absolvierten Spiele gingen verloren. Gegen Peiting (3:4 nach Penaltyschießen) und in Landshut (5:6 nach Verlängerung) konnte die von Tscheche Milan Mazanec trainierte Mannschaft aber zumindest jeweils einen Punkt ergattern. Und nicht nur in diesen beiden Spielen bot das Team über weite Strecken richtig gutes Eishockey. Doch im Gegensatz zu Saisonbeginn schlug sich das nicht in den Endresultaten nieder. Damit rutschten die Blue Devils binnen weniger Wochen vom dritten auf den achten Rang ab und müssen bei nur noch einem Punkt Vorsprung vor dem Neunten Sonthofen um den Einzug in die Meisterrunde und damit um die Playoffs bangen.
Die Weidener Talfahrt scheint unmittelbar mit der eingebrochenen Offensivausbeute des Sturmduos Josef Straka und Martin Heinisch verknüpft zu sein. Tscheche Straka erbeutete in den zehn Spielen bis Ende Oktober im Schnitt 2,3 Scorerpunkte je Spiel, im November dagegen im Schnitt weniger als einen Punkt pro Partie. Heinisch, zweitbester Weidener Scorer der vergangenen Spielzeit hinter dem Kanadier Matt Abercrombie, erzielte in den ersten zehn Spielen 15 Tore – im November kam kein einziges mehr dazu. Und über die Defensive Spiele zu gewinnen ist für die Oberpfälzer ausweislich 76 Gegentoren in 17 absolvierten Partien derzeit nur ganz schwer möglich.


Löwen Waldkraiburg  (OLS)
LÖWEN MIT DEM LETZTEN AUFGEBOT
Das erste Dezember-Wochenende hält für die Löwen vom EHC Waldkraiburg zwei überaus anspruchsvolle Aufgaben bereit. Am Freitag reist das Team zum Tabellensechsten Regensburg (Beginn: 20:00 Uhr), zwei Tage später kommen mit den Selber Wölfen der aktuell Dritte der Oberliga Süd in die Raiffeisen Arena. Wie gewohnt beginnt die Partie am ersten Advent um 17:15 Uhr.
Die Eisbären aus Regensburg liegen mit 10 Siegen und sieben Niederlagen aktuell auf Rang sechs und haben im Moment elf Zähler Rückstand auf Tabellenführer Rosenheim. In den vergangenen Tagen drehte es sich an der Donau aber weniger ums Sportliche, als vielmehr darum, was beim EVR abseits des Eises passierte. Denn mit Stefan Liebergesell wurde am Montag der 24-Jährige Geschäftsführer, der erst im Sommer diesen Posten einnahm, nachdem er zuvor Stadion- und Pressesprecher war, von seinen Aufgaben entbunden. Aus „persönlichen Gründen“ wolle sich Liebergesell, der im Sommer Trainer Peppi Heiß und elf Neuzugänge verpflichtet hatte, neuen Aufgaben widmen. Inwieweit das Thema das Team der Eisbären beeinflusst, wird sich zeigen, der mittelbayerischen Zeitung sagte Coach Heiß, dass dies alles schon „in der Mannschaft drin stecke“, eben weil Liebergesell viele Jahre im Verein war und mit zahlreichen Spielern auch persönlich verbunden war. Sei’s drum, die Löwen sollten weniger hoffen, als vielmehr an der eigenen Leistung arbeiten und ihre Defensive in den Griff kriegen, denn mit Arnoldas Bosas hat Regensburg den Top-Torjäger und mit Nikolas Gajovsky den Top-Scorer der Oberliga in seinen Reihen. Der Litauer Bosas traf in 16 Spielen bisher 23 Mal, der Tscheche Gajovsky verbuchte in 17 Spielen schon 41 Punkte (28 Assists). In den zwei Duellen bislang gewann Regensburg mit 7:3 bei den Löwen- die zwischenzeitlich 3:1 geführt hatten- und mit 10:0 auf eigenem Eis. Jetzt kehrt Waldkraiburg in die Donau-Arena zurück- allerdings nur mit dem letzten Aufgebot.
Denn einige Akteure sind nicht dabei, nachdem das Löwen-Lazarett größer wurde. Bei Verteidiger Tobias Thalhammer wird es noch mindestens zwei Wochen dauern, bis mit einer Rückkehr gerechnet werden kann. Noch immer unter den Folgen einer schweren Kopfverletzung leidet sein Defensiv-Kollege Christian Ettwein, der deshalb noch zwei bis sechs Wochen pausieren muss. Tomas Vrba zog sich zuletzt in Miesbach beim 4:1-Sieg eine schwere Oberschenkelverletzung zu und wird mindestens drei Wochen fehlen, wie auch Michael Trox, der sich einen Knochen angebrochen hat. Da musste auch Interimstrainer Rainer Zerwesz erst einmal durchatmen, nachdem er wegen zusätzlicher Krankheitsfälle am Dienstag in eine halb leere Kabine kam. „Vier Spieler der ersten beiden Reihen fehlen- das ist natürlich schon bitter“ meinte Zerwesz, doch hatte er seinen Humor deshalb nicht verloren. „Das war letztes Jahr auch schon so, langsam glaube ich, das liegt an mir“ sagte der 48-Jährigen mit einem Lachen. Er wird also viel umstellen müssen und auch die jungen Spieler werden erneut wichtige Eiszeit bekommen- um dem ganzen wenigstens etwas Gutes abzugewinnen.
Am Sonntag kommen dann die Wölfe des VER Selb in die Höhle der Löwen und mit dem Tabellendritten hatte man es in dieser Spielzeit noch nicht zu tun. In der aktuellen Form wird es aber gewohnt schwer für die Industriestädter, denn in den letzten zehn Spiel ging das Team von Trainer Henry Thom acht Mal als Sieger vom Eis. Jeweils in Sonthofen unterlagen die Porzellanstädter mit 1:4, gegen Regensburg, in Peiting und auch gegen Landshut konnte man in dieser Phase aber jeweils gewinnen. Der Deutsch-Kanadier Jared Mudryk führt die Selber Scorerliste mit 10 Treffern und 22 Assists an, gefolgt von Herbert Geisberger (25 Scorerpunkte) und Kyle Piwowarczyk (24). Top-Angreifer Michael Dorr aus den USA, der in der letzten Spielzeit 71 Punkte (30 Tore) in 52 Partien verbuchte, hat sich Anfang des Monats am Knie verletzt und musste diese Saison bereits beenden- mit dem Kanadier Ian McDonald präsentierte man in Selb aber schnell einen entsprechenden Nachfolger, der mit seinen 1,91 Metern Größe auch mit viel Wucht ins gegnerische Drittel drängt. McDonald kam aus der Alps Hockey League aus Gröden und konnte im ersten Spiel gegen Miesbach auch prompt den ersten Treffer erzielen. In den folgenden drei Partien blieb er aber punktelos.
Auch wenn es personell nicht gerade rosig aussieht, hoffen die Löwen auf die Unterstützung durch ihre treuen Fans. Die Mannschaft hat zuletzt wieder leidenschaftlich gekämpft und möchte auch in diesen beiden Begegnungen an ihre Grenzen gehen. Karten für das Heimspiel am Sonntag gegen den VER Selb gibt es wie gewohnt Online bis 24 Stunden vor Spielbeginn unter ehcwaldkraiburg.com sowie am Spieltag selbst an den Abendkassen ab 15:45 Uhr. Außerdem im Vorverkauf in der Geschäftsstelle der Raiffeisen Arena am Donnerstag zwischen 18:00 und 20:00 Uhr.


Harzer Falken Braunlage  (OLN)
Harzer Falken plagen Personalsorgen
Die Harzer Falken müssen am Freitag nach Essen reisen und begrüßen am 
Sonntag um 18:00 Uhr die Rostock Piranhas im heimischen 
Wurmbergstadion. Und wären die anstehenden Aufgaben nicht schon 
anspruchsvoll genug, wird Trainer Bernd Wohlmann in Essen wohl eher 
mit einem Rumpfteam auflaufen müssen.
Denn zu den langzeitverletzten Artjom Kostyrev und Max Bauer gesellen 
sich nach dem Spiel gegen Erfurt noch Richard Zerbst und Kapitän Erik 
Pipp. Zerbst war mit einem üblen Check gegen den Kopf außer Gefecht 
gesetzt worden und mit einer Gehirnerschütterung zog der behandelnde 
Arzt die Notbremse und verschrieb für dieses Wochenende eine Pause. 
Ähnlich heftig erwischte es auch Erik Pipp, der zunächst von Carsten 
Gosdeck und später noch von Michel Maaßen mit überhartem Körpereinsatz 
niedergestreckt wurde und unterhalb der Woche nur leichtes Eistraining 
absolvieren konnte. Und da die Kassel Huskies derzeit ebenfalls von 
Personalsorgen geplagt sind, muss Wohlmann bis zuletzt warten, welche 
der Förderlizenzspieler aus Kassel ihm zur Verfügung gestellt werden. 
Verzichten muss er auf jeden Fall auf Leon Hungerecker und so werden 
Fritz Hessel und Dennis Korff das Duo für das Wochenende stellen.
Doch gewohnt entspannt nimmt Wohlmann auch die ihm nunmehr gegebenen 
Umstände an, denn auch er weiß, zu welchen Leistungen Rumpfteams 
imstande sein können. Und bislang stellten sich vor allem die Moskitos 
aus Essen als ein Gegner dar, der den Harzern zu liegen scheint. 
Natürlich reist man als krasser Außenseiter in den Westen. Doch ob das 
System der Moskitos den Falken entgegenkommt, oder die Essener mit der 
Spielweise der Harzer einfach nicht so gut zurecht kommen, man konnte 
immer ordentlich dagegen halten und gute Ergebnisse, zuletzt gar einen 
Punkt nach Penaltyschießen erzielen. Allerdings schien das Duell im 
Harz für die Essener so etwas wie ein Weckruf gewesen zu sein. Eher 
mäßig in die Saison gestartet setzte es im Anschluss zwar noch 
Niederlagen gegen die beiden Hannoveraner Teams und am letzten Sonntag 
gegen das Überraschungsteam aus Leipzig. Doch die restlichen neun 
Spiele konnten die Moskitos für sich entscheiden und vor allem die 
Siege in den Prestigeduellen gegen die Nachbarn aus Herne und Duisburg 
dürften einiges an Selbstbewusstsein produziert haben.
Anders als die Moskitos, die sich mittlerweile auf den 7. Platz 
gekämpft haben, sind die Piranhas aus Rostock für die Harzer Falken 
mit 12 Punkten Vorsprung zumindest noch am Horizont erkennbar. Aber 
das Team von der Ostsee gehört nicht unbedingt zu den Lieblingsgegnern 
der Falken. Bereits im Hinspiel setzte es eine 8:3-Niederlage, die 
Ex-Trainer Norbert Pascha dazu bewegte, seinen Hut zu nehmen. Nun hört 
sich das Ergebnis nach einem relativ normalen Eishockey-Ergebnis an. 
Nicht jedoch, wenn man gegen einen Gegner spielt, den man vor der 
Saison zum eigenen Dunstkreis zählte. Und schon gar nicht, wenn man 
nach zwei Dritteln bereits mit 7:0 zurückliegt. Nun mussten aber auch 
die Rostocker zuletzt einiges an Federn lassen. Und vor allem den 
Effekt aus der Verpflichtung des DEL-erfahrenen Gregory Classen lässt 
wohl noch auf sich warten. Kurioserweise erzielte man im Anschluss an 
die Verpflichtung des Stürmers, der in der letzten Saison noch in der 
DEL2 spielte, in den letzten vier Spielen nur drei Tore. Allerdings 
sollten zwei davon auch reichen, um die Crocodiles Hamburg am letzten 
Sonntag mit einer 2:1-Niederlage nach Hause zu schicken.
Man steht also so oder so vor zwei harten Aufgaben, die durch die 
knappen Möglichkeiten der Kadergestaltung nicht unbedingt einfacher 
werden. Doch wer Bernd Wohlmann kennt, weiß, dass er ein Meister der 
Motivation ist und zudem bereits gewohnt ist, mit dem zu arbeiten, was 
ihm gegeben wird und hieraus das Maximum herauszuholen. (Hei)


Füchse Duisburg  (OLN)
Füchse Duisburg führen Markenrechtsstreit vor dem Deutschen Patent- und Markenamt – Fighten wie beim Eishockey und am Ende siegen
der Eishockey-Oberligist Füchse Duisburg kämpft derzeit auch an anderer Front. Schauplatz ist nicht die Eisfläche, sondern das juristische Parkett. Hier ein kurzer Überblick:
Bereits im November 2016 wurde das Logo der Füchse Duisburg von zwei Privatpersonen beim Deutschen Patent- und Markenamt als Marke angemeldet. Dies geschah ohne Kenntnis und ohne jede Zustimmung der Füchse Duisburg, sodass nach Bekanntwerden der Markenanmeldung unverzüglich rechtliche Schritte eingeleitet wurden. Da sich die Anmelder trotz Abmahnung nicht bereit erklärt haben, die Marke freiwillig aufzugeben, wurde im Juni 2017 Widerspruch beim Deutschen Patent- und Markenamt erhoben. Mit einer Entscheidung im Markenrechtsstreit ist voraussichtlich in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres zu rechnen.
Die Füchse Duisburg sehen dem Ausgang des Markenrechtsstreits überaus gelassen entgegen, denn die Rechtslage ist eindeutig: Der Name Füchse Duisburg ist als besondere geschäftliche Bezeichnung kennzeichenrechtlich geschützt und wird von dem Eishockey-Oberligisten bereits seit dem Jahr 2004 durchgängig geführt. Zudem genießt das Logo der Füchse Duisburg urheberrechtlichen Schutz, sodass die angemeldete Marke nicht nur bestehende Kennzeichenrechte der Füchse Duisburg verletzen dürfte, sondern auch eine Urheberrechtsverletzung begründet. Eine Löschung der angemeldeten Marke ist damit unausweichlich. Zudem behalten sich die Füchse Duisburg derzeit auch weitere Schritte, insbesondere die Einleitung eines gerichtlichen Verletzungsverfahrens, gegen die Anmelder vor.
Die Füchse Duisburg werden in diesem Markenrechtsstreit von einer der führenden Anwaltskanzleien für geistiges Eigentum in Deutschland – der Kanzlei Boehmert & Boehmert – beraten und vertreten.
Für Interessierte noch zum Schluss: Die streitige Markenanmeldung des Logos der Füchse Duisburg kann unter der online frei zugänglichen Datenbank des Deutschen Patent- und Markenamts unter dem Aktenzeichen 3020162317845 eingesehen werden.
Die Füchse Duisburg werden selbstverständlich über den Ausgang des Markenrechtstreits berichten.     


Wohnbau Moskitos Essen  (OLN)
Platz Sieben verteidigen
Nach der knappen Niederlage in Leipzig gilt es für das Team von Cheftrainer Frank Gentges am kommenden Wochenende wieder Gas zu geben, um im Kampf um Platz Sieben dran zu bleiben. Die erste Gelegenheit dazu haben die „jungen Wilden“ am kommenden Freitag am heimischen Westbahnhof, wenn sich der Tabellenvorletzte aus dem Harz vorstellt. (20 Uhr – Eishalle Essen-West) Am kommenden Sontag wird die Aufgabe dann von der reinen Papierform deutlich schwerer, Staudt und seine Vorderleute gastieren in Hannover bei den Scorpions (18:30 Uhr – hus de groot Eisarena)
So recht kommt das Team von Trainer Bernd Wohlmann nicht in Tritt. Einer der die Torflaute beim Team vom Wurmberg beheben könnte ist Viktor Elias Bjuhr. Der Schwede, der auch einige Spiele für die Füchse Duisburg absolvierte, hat in den bisherigen sechs Spielen für die Falken bereits sieben Treffer und vier Beihilfen verbuchen können. 11 Punkte, genauso viele wie sein Sturmkollege Erik Pipp, der allerdings 17 Spiele brauchte. Mit 13 Punkten ist bei den Braunlagern mit Thomas Schmid ein Verteidiger bisher ganz vorne, doch das wird sich dank Bjuhr wohl bald ändern, wenn er weiter so scoren kann. In den letzten beiden Spielen konnten die Falken auch das Ergebnis jeweils sehr knapp gestalten, so dass das Team der Moskitos gewarnt sein sollte. Auch wenn es Wohnbau Moskitos Chefcoach Frank Gentges nicht so gerne hören wird, doch im Kampf um dem siebten Platz darf man sich am heimischen Westbahnhof einen Ausrutscher gegen die Harzer Falken nicht erlauben.
Am Sonntag wird das Unterfangen zählbares einzufahren nämlich dann sicherlich nicht leichter, wenn es nach Mellendorf geht. Die Scorpions haben nach ihrer Fusion mit den Scorpions dann doch ihre Mannschaft gut verstärken können und stehen aktuell hinter den beiden punktgleichen Spitzenreitern aus Tilburg und Leipzig auf Platz Vier. Mit Björn Bombis, Chad Niddery und dem in Essen bestens bekannten Michael Budd haben die Scorpions vorne schon eine gute Qualität. Topstürmer ist derzeit aber der gebürtige Nürnberger Patrick Schmid, der mit 17 Toren und 18 Assists ganz oben steht. Da gibt es also gleich so einige Gegenspieler, auf die es für die Moskitos Defensive zu achten gilt. Wenn die Angriffsmaschine um Michael Budd mal in Spiellaune kommt, das haben die Moskitos in den letzten Jahren ein paar Mal erleben müssen. In den letzten Wochen haben es einzig Leipzig und Tilburg geschafft aus der Wedemark Punkte zu entführen.
Es ist also wieder ein Wochenende wo vieles passieren kann, beim Heimspiel gegen die Falken erwarten die Moskitos Fans sicherlich einen Heimsieg. In der Wedemark wird es dann nicht unmöglich sein, aber ähnlich schwer wie am letzten Sonntag in Leipzig. Vor den letzten neun Spielen biegt die Vorrunde also so langsam auf die Zielgerade ein und jeder Spieltag garantiert den Zuschauern enorme Spannung.


Crocodiles Hamburg  (OLN)
Widerspruch erfolgreich: Schuberts Sperre wird reduziert
Der Kontrollausschuss des DEB hat am Donnerstag die Ordnungsmaßnahme von vier Spielen Sperre gegen den Kapitän um ein Spiel reduziert. Nachdem die Crocodiles Hamburg Widerspruch eingelegt haben, wurde bei der Beurteilung auch Videomaterial des Checks gegen Hernes Tobias Esch gesichtet. Die neue Ordnungsmaßnahme sieht eine Sperre von drei Spielen und ein Spiel auf Bewährung vor. Die Bewährungszeit gilt bis zum 23.11.2018. Sollte gegen den Verteidiger in dieser Zeit erneut eine Matchstrafe ausgesprochen werden, kann der Kontrollausschuss die Bewährung widerrufen und das folgende Strafmaß um eine Partie erweitern.
 Christoph Schubert wird somit noch an diesem Wochenende in den Partien gegen die Hannover Scorpions und die Icefighters Leipzig fehlen. Das erste Spiel hat der 35-Jährige bereits am Sonntag in Rostock verbüßt.
Nach einem Check an Hernes Tobias Esch am vergangenen Freitag hatte Schiedsrichter Seedo Janssen eine Matchstrafe für Christoph Schubert ausgesprochen. Die Matchstrafe beruhte auf einer Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters und hat automatisch eine Sperre von zwei Spielen zur Folge, welche vom Kontrollausschuss erweitert werden kann.


Hannover Scorpions  (OLN)
Scorpions empfangen Moskitos Essen  - Sonntag, 3. Dez. 18:30 hus de groot EISARENA
Insgesamt neun Spiele (4 Heim / 5 Auswärts) müssen die Scorpions noch austragen bis die Oberliga Nord sich in die Play-Off Gruppe (Plätze 1-7) und die Qualifikationsgruppe (Plätze 1-14) teilt. Wenn die Scorpions ihr erklärtes Saisonziel erreichen wollen, müssen sie am 28. Dezember einen Platz in der 1ten Gruppe erreicht haben.
„Aktuell sieht es für uns recht gut aus,“ so Sportchef Eric Haselbacher, der mit dem aktuellen 4. Tabellenplatz sehr zufrieden ist und ein wenig stolz darauf, dass sich die Scorpions schon einige Zeit knapp vor den Indians befinden.
Am Sonntag kommen die ESC Wohnbau Moskitos Essen in die hus de groot EISARENA, ein Team, dass nach einem etwas unglücklichen Saisonstart mittlerweile stark aufgeholt hat und sich aktuell mit 29 Punkten auf Tabellenplatz 7 befindet. Lediglich fünf Punkte Differenz zu den Scorpions zeigen, wie eng die Tabellensituation momentan ist.
Es wird sicherlich eine ganz enge Angelegenheit am Sonntag um 18:30 Uhr in der hus de groot EISARENA wenn die beiden Teams die Schläger kreuzen. Bedauerlich für die Scorpions ist, dass mit Chad Niddery ein sehr wichtiger Spieler wegen seiner Verletzung aus dem Leipzigspiel aktuell nicht zur Verfügung steht.
Bevor die Moskitos in die Wedemark kommen, muss das Team von Coach Dieter Reiss am Freitag den 1. Dezember um 20:00 Uhr in Hamburg bei den Crocodiles antreten, auch eine Begegnung die mit Sicherheit äußerst anspruchsvoll sein wird. 


Herner EV  (OLN)
Erneutes Wochenende mit Gegnern von der Ostsee!
Wie schon Mitte Oktober muss der Herner EV an diesem Wochenende in der Oberliga Nord erneut gegen die beiden Teams von der Ostsee antreten. Zuerst geht am Freitagmorgen die weite Fahrt nach Rostock, dort tritt man um 20 Uhr an der Schillingallee bei den Piranhas an. Am Sonntag kommt dann der EHC Timmendorfer Strand um 18:30 Uhr an den Herner Gysenberg. Die Ausgangslage für den HEV ist klar. Noch stehen bis Ende des Jahres in der Hauptrunde neun Spieltage auf dem Programm. Bei drei Zählern Rückstand auf Platz sieben bzw. vier Zähler auf Rang sechs müssen dringend Punkte her um das Saisonziel, das Erreichen der Playoffs, nicht aus den Augen zu verlieren. Da passt es nicht so gut ins Konzept, dass für das Wochenende hinter dem Einsatz einiger Spieler noch einige Fragezeichen stehen. So beklagt z.B. Brad Snetsinger schon seit einiger Zeit eine Verletzung an der Leiste. Ob er zumindest in Rostock auflaufen kann wird sich erst nach dem Abschlusstraining am Donnerstagabend entscheiden. Julius Bauermeister wird krankheitsbedingt wohl auf jeden Fall ausfallen. Frank Petrozza wird nach der Verletzung von Tobias Esch stattdessen Thomas Richter in die Abwehr beordern. „Vor allem die Begegnung in Rostock wird alles andere als einfach, das hat man beim Hinspiel gesehen, als wir uns erst in der Overtime zumindest den zweiten Punkt sichern konnten. Und auch gegen Timmendorf ist die volle Konzentration nötig“ meint der HEV Coach. Die Rostock Piranhas mit ihrem Trainer Ken Latta haben den Kampf um den Einzug in die Meisterrunde (Platz 1-7 der Abschlusstabelle der Hauptrunde) noch nicht aufgegeben und könnten mit einem Sieg am Freitagabend noch näher an die oberen Plätze herankommen. Zwar gab es zuletzt eine längere Niederlagenserie, bevor man dann am letzten Sonntag die Crocodiles Hamburg mit einem späten Treffer 69 Sekunden vor dem Abpfiff mit 2:1 bezwingen konnte. Auch in der letzten Saison taten sich die Gysenberger in Rostock schwer und mussten mit einer 1:2-Penaltyniederlage die lange Heimreise antreten. Es wird also sehr viel kämpferischer Einsatz sowie volle Konzentration und Disziplin in der Abwehr nötig sein um zu einem Auswärtserfolg zu kommen. Von der tabellarischen Ausgangssituation her erscheint das Heimspiel am Sonntag am Gysenberg nicht allzu schwierig, denn die Timmendorfer stehen am Tabellenende. Das Hinspiel ging mit 9:1 klar an den HEV und auch in den beiden letzten Jahren gab insgesamt vier Siege gegen die ‚Jungs vom Strand‘. Aber es gibt gerade aktuell keinen Grund für das Team von Frank Petrozza Gegner zu unterschätzen. Zu wechselhaft waren zum Teil die Leistungen der Grün-Weiß-Roten. Deshalb sollte es auch am Sonntag nicht an der entsprechenden Einstellung mangeln.


Buchloe Pirates  (BYL)
Freibeuter zweimal auf weiter Reise - ESV Buchloe ist am Wochenende gleich doppelt in der Fremde gefordert
Gleich drei Auswärtsspiele am Stück warten an den kommenden drei Spieltagen auf die Buchloer Piraten in der Eishockey Bayernliga. Den Auftakt macht an diesem "Franken-Wochenende" dabei am Freitag das Duell beim Spitzenreiter in Höchstadt (20 Uhr), bevor es für die Gennachstädter am Sonntag dann ab 17.30 Uhr zum EV Pegnitz geht. Mit den beiden weitesten Auswärtsfahrten dieser Saison sind die Buchloer innerhalb von wenigen Tagen insgesamt somit über 1000 Kilometer unterwegs.
Trotz der in etwa gleich weiten Anfahrtstrecke könnten die beiden Aufgaben für den ESV eigentlich unterschiedlicher nicht sein. Denn während man am Freitag beim Spitzenreiter und Ligakrösus in Höchstadt wohl krasser Außenseiter ist, ist ein Sieg am Sonntag beim Schlusslicht in Pegnitz im Kampf um Platz acht eigentlich fast schon Pflicht. Aber Vorsicht: Denn mit Teams aus den unteren Tabellenregionen haben die Buchloer zuletzt ja keine besonders guten Erfahrungen gemacht. Die beiden Niederlagen gegen Germering und Moosburg sind den meisten hier sicherlich noch in guter oder um nicht zu sagen in unguter Erinnerung und sollten Warnung genug sein. Ein weitrer Vorteil für den Tabellenletzten Pegnitz könnte zudem das offene Stadion sein, in dem schon so mancher seine Probleme hatte. Es wird also auf Kleinigkeiten ankommen, wie zum Beispiel die Special-Teams in Über- und Unterzahl. Und hier sind die Buchloer in der Liga statistisch gesehen bislang richtig stark. Denn sowohl bei der Unterzahlquote (85,9%) als auch im Powerplay (23,4%) hat man aktuell die dritt- bzw. viertbesten Werte in der BEL. Besser sind hier nur die Mannschaften aus Peißenberg, Landsberg und der Freitagsgegner Höchstadt. "Überzahl und Unterzahl sind immer wichtig, vor allem auch in engen Spielen. Aber die meiste Zeit spielt sich bei Fünf gegen Fünf ab und hier haben wir noch genug Hausaufgaben zu erledigen ", meint Trainer Topias Dollhofer.
Schließlich erwartet die Buchloer am Freitag in Höchstadt eine wahre Herkulesaufgabe. Der letztjährige Oberligist zieht an der Tabellenspitze nämlich bislang einsam seine Kreise. Bis zum letzten Sonntag war man sogar komplett ungeschlagen, ehe man dann in Füssen ersatzgeschwächt die allererste Niederlage (2:5) überhaupt in dieser Saison einstecken musste. Zu Hause wahrt die beste Offensive (88 Tore) und die beste Defensive (33 Gegentreffer) aber bisher noch die weiße Weste. Vor allem auf den bärenstarken Angriff um den ligaweit zweitbesten Scorer Michael Petrak (17 Tore, 27 Assists) muss die ESV-Defensive ein Augenmerk legen. Aber auch der langjährige DEL-Profi und deutsche Nationalspieler Vitalij Aab und Sturmkollege Ales Kreuzer haben schon mächtig Punkte gesammelt. Bei den Buchloern muss an diesem Tag also schon alles passen, wenn man vom Aischgrund tatsächlich Zählbares mitnehmen möchte.
Am Sonntag geht es dann unter freiem Himmel nach Pegnitz. Nachdem die Icedogs im letzten Jahr noch überraschend die Verzahnungsrunde erreicht haben, läuft es in dieser Spielzeit bislang ziemlich unrund. Nach vier Pleiten zu Beginn - darunter auch die 4:11 Hinspielniederlage in Buchloe - musste Trainer Stan Mikulenka seinen Platz räumen. Kürzlich konnte mit dem oberligaerfahrenen Josef Hefner ein Nachfolger präsentiert werden. Er soll die angeschlagenen Icedogs wieder in die Spur bringen und der Mannschaft vor allem defensiv wieder mehr Stabilität vermitteln. Denn mit 90 Gegenorten stellt man momentan die schlechteste Abwehr der Liga. Und das, obwohl man im Sommer mit Torhüter Julian Bädermann (ehemals Bayreuth), Verteidiger Daniel Sevo (Weiden) und Defensivroutinier Daniel Sikorski (Höchstadt) gleich mehrere Akteure mit langjähriger höherklassiger Erfahrung geholt hat. Auf die leichte Schulter darf man die Pegnitzer in deren Stadion aber keinesfalls nehmen, sonst wird es für die Piraten ebenso ein böses Erwachen geben wie in Moosburg oder Germering.


EV Moosburg  (BYL)
Der Coach will alle sechs Punkte
Als Trainer des Tabellenvorletzten ein Sechs-Punkte-Wochenende zu fordern, klingt gewagt – aber genau das macht Moosburgs Dimitri Startschew vor dem Freitags-Heimspiel gegen den TSV Peißenberg (19.30 Uhr) und dem Derby-Auftritt am Sonntag beim EC Pfaffenhofen (17.30 Uhr).
„Davon waren wir schon in der Hinrunde nicht weit weg“, begründet Startschew seinen Vorstoß. In der Tat: In Peißenberg hat der EVM am dritten Spieltag mit 6:5 seinen ersten Saisonsieg gefeiert und die 1:2-Heimniederlage gegen den EC Pfaffenhofen zwei Tage später war angesichts der Dominanz der Dreirosenstädter mehr als ärgerlich.
Für die Grün-Gelben geht es auch darum, möglichst schnell den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen. Zumindest der Sprung von Platz 13 auf Rang 11 wäre an diesem Wochenende möglich. Den belegen gerade die Pfaffenhofener IceHogs – mit drei Zählern Vorsprung auf Moosburg. Doch einfach werden beide Aufgaben nicht. Peißenberg verlor zuletzt zwar daheim gegen Geretsried, hat aber auch mit einigen deutlichen Auswärtssiegen auf sich aufmerksam gemacht. Der ECP überraschte vergangenen Sonntag mit einem Overtime-Sieg beim Tabellenzweiten ESC Dorfen.
Was das zur Verfügung stehende Personal für dieses Wochenende betrifft, wechseln sich bei Startschew gerade Licht und Schatten ab. In der Offensive sieht es sehr gut aus: Mit Jan Herrmann und Jakob Killermann sind in dieser Woche zwei junge Angreifer in den Trainingsbetrieb zurückgekehrt, während der Landshuter Neuzugang Max Retzer (20) – Transferfenster-Stichtag: 1. Dezember – endlich sein Debüt geben kann. „Geplant ist, dass Max in die Reihe zu Tobias Hanöffner und Daniel Möhle kommt“, kündigt Startschew an.
Defensiv plagen den Trainer jedoch Sorgen: Kevin Steiger (Auslandsaufenthalt) wird dem EVM erst in einer Woche wieder zur Verfügung stehen und Philipp Ujcik hat sich in Landsberg das Innenband angerissen. Drei bis vier Wochen fällt er damit wohl aus. Besser sieht es bei Bastian Krämmer aus, der gerade an einer Fingerverletzung laboriert. Startschew: „Ich denke aber, dass Basti am Wochenende spielen wird.“


Passau Black Hawks  (BYL)
Tabellennachbar auf Distanz halten - Black Hawks mit Hamberger und Kößl gegen Schongau
Wenn sich der Mannschaftsbus am heutigen Freitagmittag auf dem Weg macht, dann liegen 550 Reisekilometer vor der Mannschaft von den Passau Black Hawks. Mit an Bord sind zum ersten Mal in dieser Saison die beiden Rückkehrer Christian Hamberger und Helmut Kößl. Beide sind mit der nötigen Routine ausgestattet um der Mannschaft wieder etwas mehr Sicherheit zu verleihen. Wer tatsächlich am Freitag ab 20:00 Uhr im Tor der Passauer steht lässt die sportliche Leitung allerdings noch offen.
Nicht offen ist die Frage ob es dabei um wichtige Punkte geht, denn diese Frage werden beide Vereine ganz klar mit einem Ja beantworten.
Die Schongau Mammuts liegen nur drei Punkte hinter den Black Hawks und könnten punktemäßig ausgleichen. Im Torverhältnis liegen die Passauer Eishockeycracks allerdings deutlich vor den Oberbayern.
Mit einer Auswärtsdreier hätten auf der anderen Seite die Hawks die Chance wieder an das vordere Mittelfeld Anschluss zu finden. Gerade im Hinblick auf die Herkulesaufgabe am kommenden Sonntag gegen den souveränen Tabellenführer Höchstadter EC ist Punkten fast Pflicht.    
Leader im Team bei den Mammuts ist ganz klar der Mann mit der Nummer 33 auf dem Trikot, Milan Kopecky. Die Spieler der eigenen Mannschaft haben mitgeholfen um ihren Topspieler weiter verpflichten zu können. Das hat sich bisher auch ausbezahlt! Vergangenen Sonntag erzielte er alleine drei der vier Schongauer Tore selbst. Den ehemaligen tschechischen Erstligaspieler zu stoppen, wird im wahrsten Sinne des Wortes eine „Mammutaufgabe“ für die Passauer Defensive werden.
Stark besetzt sind die Gastgeber der Black Hawks auch auf der Torhüterposition mit Niklas Marschall und Christoph Lohr. Dennoch, mit dem Schwung des deutlichen Heimsieges gegen Germering und der neuen Euphorie mit den beiden Nachverpflichtungen, sollte auch in Schongau für die Horak-Truppe etwas zu holen sein. Beim letzten Spiel der vergangenen Saison haben es die Passauer gezeigt wie es geht. Mit 6:3 gewann man in der Schongauer Eissporthalle und vermied dadurch den sportlichen Abstieg. Einer der Matchwinner war an diesem 03. März 2017 Toni Pertl. Er erzielte zwei Tore, kann die Reise nach Schongau leider aber nicht antreten. Seine Verletzung hat sich verschlimmert, dem Stürmer droht ein längerer Ausfall.
Seit dem ersten Dezember ist das Transferfenster geöffnet. Gut möglich, dass sich die Passauer Verantwortlichen aufgrund der Verletzung von Pertl nochmal umsehen, ob ein neuer Spieler in das Gefüge der Mannschaft passen wird.
Für das Spitzenspiel am Sonntag gegen Höchstadt empfehlen die Passau Black Hawks sich Tickets im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger (Fuzo) oder der Tankstelle Färber in Passau Maierhof zu sichern. Die Abendkasse öffnet um 17.30 Uhr –czo


Pfaffenhofen Ice Hogs  (BYL)
Weiterhin Personalsorgen beim ECP / Auswärtspartie beim Angstgegner – Sonntag Derby gegen Moosburg
Nach wie vor mit Personalproblemen hat der EC Pfaffenhofen zu kämpfen. Beim Auswärtserfolg am Sonntag beim Tabellenzweiten fehlten nicht weniger als acht Spieler und auch vor den anstehenden beiden Partien am Freitag (19 Uhr) beim ESC Geretsried und am Sonntag (17.30 Uhr) zuhause gegen den EV Moosburg hat sich die Situation nur unwesentlich entspannt. Zwar werden voraussichtlich Kapitän Stefan Huber Andreas Pielmeier und Torhüter Thomas Mende wieder einsatzfähig sein, doch neben Patrick Weiner, Michael Welter, Michael Pfab und Christian Semmler werden zumindest am Freitag wohl zusätzlich Luis Seibert und Robert Gebhardt aus beruflichen Gründen fehlen. So werden die IceHogs auch in Geretsried nur mit einem stark dezimierten Kader antreten können und dies ausgerechnet beim Angstgegner, gegen den es für die Pfaffenhofener in den letzten Jahren kaum etwas zu holen gab. In den letzten 11 Vergleichen gab es lediglich zwei Erfolge, die allerdings beide in Geretsried. In den Heimspielen gingen die IceHogs immer leer aus, wie auch diese Saison beim 2:5. Die Riverrats verfügen über eine kampf- und laufstarke Mannschaft  mit einem enorm starken Torhüterduo als Rückhalt. Aus einem ausgeglichen gut besetzten Kader ragt Ondrej Horvath  noch etwas heraus. Bereits 15 Treffer gehen auf das Konto des tschechischen Torjägers. Zweitbester Geretsrieder Torschütze ist Maximilian Hüsken, der bisher sieben Mal getroffen hat. Mit einem Erfolg zuletzt in Peißenberg im Rücken liegt die Favoritenrolle eindeutig bei Geretsried, das mit einem Heimsieg gegen die IceHogs seinen derzeitigen Platz unter den Top Acht der Liga festigen will. Die IceHogs haben jedoch mit dem Erfolg in Dorfen bewiesen, dass sie jederzeit für eine Überraschung gut sein können. Während die Geretsrieder mit dem bisherigen Saisonverlauf  durchaus zufrieden sein dürften, hinkt der EV Moosburg hinter den Erwartungen zurück. Nachdem man letzte Saison die Qualifikation für die Zwischenrunde in letzter Sekunde verpasst hatte, sollte es diese Saison auf jeden Fall klappen. Doch aktuell sieht es aber eher so aus, als würde der EVM dieses Ziel schon frühzeitig aus den Augen verlieren. Mit drei Punkten Rückstand auf die IceHogs belegen die Moosburger derzeit nur den vorletzten Tabellenplatz. Nur mit einer Siegesserie könnte wohl nochmals der Anschluss an Platz Acht hergestellt werden. Die IceHogs befinden sich in einer ähnlichen Lage und so dürfte sich wohl nur der Sieger des Derbys noch gewisse Hoffnungen machen können. Die Zuschauer dürfen sich aller Voraussicht nach auf eine ähnlich knappe und hart umkämpfte Partie wie im Hinspiel einstellen, in der die Pfaffenhofener mit einem 2:1 alle drei Punkte aus Moosburg entführen konnten. Ein besonderes Auge müssen die Pfaffenhofener auf Moosburgs Topskorer David Michel werfen. Der Tscheche, vor der Saison von Ligakonkurrent Erding gekommen, führt mit acht Toren und 15 Assists die interne Punktewertung an. Bester Torschütze ist allerdings Daniel Schander mit 10 Treffern.


Amberg Wild Lions  (BLL)
ERSC-Löwen spekulieren auf Sechs-Punkte-Wochenende
Zwei vermeintlich einfachere Aufgaben stehen für den ERSC Amberg am ersten Adventswochenende in der Eishockey-Landesliga auf dem Programm – auf die leichte Schulter sollten die Löwen ihre Gegner aber dennoch nicht nehmen, trotz der möglichen Angriffsverstärkung der Amberger (siehe gesonderten Artikel). Auf dem Wunschzettel stehen jedenfalls sechs Punkte.
Es beginnt am heutigen Freitagabend, 20 Uhr, mit dem Heimspiel gegen den VER Selb 1b. Das 1b-Team wird bei den Wölfen unter der Rubrik „Nachwuchs“ gelistet, dementsprechend niedrig ist das Durchschnittsalter der Landesligamannschaft. Ambergs Stürmer Dan Heilman hat viele Jahre zwar in der Oberliga für Selb gespielt, kann aber vielleicht trotzdem den einen oder anderen Tipp zu den Jung-Wölfen geben. Die fehlende Erfahrung machen die Selber mit großem Einsatz und Laufbereitschaft wett, sind zudem technisch gut ausgebildet. So wurde unter anderem Freising besiegt und auch zuletzt in Dingolfing führten die Wölfe nach dem 2.Drittel mit 4:1(!). Mangelnde Disziplin und eine Reihe von Strafzeiten führten aber dazu, dass die Isar Rats die Partie noch drehen konnten. Ein Warnzeichen der Selber waren die zwei Drittel aber allemal.
ERSC-Coach Alex Reichenberger dürften die zuletzt fehlenden Lukas Salinger und Thomas Schreier wieder zur Verfügung haben. Fraglich ist dagegen der Einsatz von Matti Swadzba wegen Rückenbeschwerden.
Am Sonntag geht die Reise nach Ulm/Neu-Ulm zu den Donau Devils – gleichzeitig der Auftakt zu vier Auswärtsspielen am Stück. Der Tabellenachte durchlebt derzeit schwere Zeiten. Nach einem eher mäßigen Auftaktprogramm – aus dem lediglich der 4:3-Erfolg über Schweinfurt herausstach - musste nun Trainer Martin Valenti seinen Dienst quittieren. Daraufhin verließen einige Spieler umgehend den Verein. Neuer Coach ist Robert Linke, der seinen Einstand mit Mini-Kader gegen Vilshofen mit 6:9 verlor, seine Mannschaft aber kämpferisch überzeugen konnte. Außerdem ist Stammtorhüter Konstantin Bertet wegen einer Matchstrafe für sechs Spiele aus dem Verkehr gezogen worden – also auch gegen den ERSC noch nicht dabei. Mit dem Team, das die Löwen bei deren 5:2-Heimerfolg phasenweise richtig ärgern konnte, haben die jetzigen Donau-Devils eher wenig gemeinsam. Verstärkungen sollen aber zum 1.Dezember zumindest im Gespräch sein. Man muss sich überraschen lassen – aus Amberger Sicht hoffentlich nicht unangenehm. Spielbeginn in der Eishalle am Donaubad Neu-Ulm ist um 18 Uhr.


Kempten Sharks  (BLL)
ESC Kempten Sharks beim Letzten und beim Ersten gefordert
Zwei weite Auswärtsfahrten stehen für die Kemptener an diesem Wochenende auf dem Plan. Zunächst geht es am Freitagabend bei den Trostberg Chiefs gegen den aktuellen Tabellenletzten. Die Mannschaft von Trainer Piskunov hat sich den Saisonverlauf anders vorgestellt, die Verzahnungsrunde zur Bayernliga war das Ziel. Zuletzt gab es sogar eine Heimpleite gegen den bis dahin Letzten die Nature Boyz aus Forst worauf die beiden Teams die Plätze tauschten. Beim Heimspiel gegen Trostberg gab es eine deutlichen 13:4 Sieg für die Sharks, die sich jedoch lange schwer taten gegen kompakt verteidigende Oberbayern. Das Spiel darf die Mannschaft von Andreas Becherer auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Zum einen fehlen berufsbedingt einige Akteure, so dass wahrscheinlich nur zwei Reihen zur Verfügung stehen werden. Zum zweiten kann das Wetter eine Rolle spielen, Trostberg hat ein offenes Stadion, und wenn es schneien sollte werden die Bedingungen ganz schnell suboptimal und das ist für jede Mannschaft schwierig.
Trainer Becherer möchte das sein Team mit einer cleveren und kräfteschonenden Spielweise zum Erfolg kommt. Auch das Vermeiden von Strafzeiten ist für ihn ein Schlüssel zum Erfolg. Dies war im letzten Heimspiel gegen Klostersee nicht gelungen so dass sich die Sharks 6 Tore in eigener Unterzahl einfingen.
Dies wird vor allem am Sonntag beim Rückspiel gegen Klostersee in Grafing ein Schlüssel sein. Zu diesem Spiel können die Allgäuer bis auf die Langzeitverletzten wieder aus dem Vollen schöpfen. Vor allem auf dem flinken Kanadier Corey Pawley ruhen die Hoffnungen, er soll mit seiner Schnelligkeit den spielstarken Tabellenführer das ein oder andere Mal ärgern. Er war wegen eines Trauerfalles in der Familie vorübergehen zurück nach Canada geflogen und wird am Samstag zurückerwartet. Mit Disziplin, wenig Strafen und konsequenter Abwehrarbeit  wollen die Sharks zeigen das sie zu Recht um den zweiten Tabellenplatz mitspielen.
Thomas Hasselbach


Sande Jadehaie  (VLN)
Jadehaie reisen zum Tabellenführer
Der ECW Sande tritt am Sonntag (15.30 Uhr) beim FTV Hamburg Crocodiles 1b an.
„Nach der Pokal-Niederlage, die jetzt auch kein Hals- und Beinbruch war, wollen wir in der Liga wieder Gas geben“, blickt Kapitän Nick Hurbanek auf den kommenden Gegner, der sehr gut in die Verbandsliga-Saison gestartet ist.
Die Hamburger liegen mit zwölf Punkten aus vier Spielen an der Tabellenspitze und feierten unter anderem einen 7:1-Erfolg über den REV Bremerhaven. Hurbanek weiter: „Auf uns wartet definitiv keine leichte Aufgabe.“
Weiterhin verzichten muss Trainer Sergey Yashin auf Patrick Bartlog und Michel Merta (beide verletzt). Beim Pokalspiel gegen den HSV wurde Marcel Struck zu allem Überfluss mit einer Matchstrafe zum Zuschauen verdammt.
„Wir haben Post vom Verband bekommen. Strucki wird uns wegen einer Unsportlichkeit in den nächsten acht Spielen nicht zur Verfügung stehen, was natürlich bitter ist“, erklärt Teamleiter Jörg Opitz.
Umso erfreulicher für den ECW Sande: Christoph Josch wird nach seiner abgesessenen Sperre zum ersten Mal in dieser Saison das Jadehaie-Trikot tragen.


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Freitag 1.Dezember 2017
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