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Mai 2026
                     
WM2026
         
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Landesliga Bayern
(BLL)  Der ESV Türkheim rückt als Vize-Meister der Bezirksliga in die Landesliga nach und wird den Platz des Bayernliga-Absteigers EC Pfaffenhofen einnehmen. Die Eishogs haben ihr Team in die Bezirksliga zurückgezogen. Die Gruppeneinteilungen in Landesliga und Bezirksliga werden vorraussichtlich im Juni erfolgen
  
Höchstadt Alligators
(OLS)  Verteidiger Niklas Hane hat seinen Vertrag im Aischgrund verlängert. Der 22-Jährige stammt aus dem Düsseldorfer Nachwuchs und kam über Herne und Essen letztes Jahr zum HEC. In 54 Spielen gelangen ihm 4 Tore und 16 Vorlagen bei 51 Strafminuten
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Die Realstars haben mehrere Abgänge mitgeteilt. Demnach werden Edgar Schäfer, Florian Bosbach, Jonas Eichler, Rafael Sturmberg und Fiona Hennesser den ESV verlassen
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Leon Seelmann wechselt aus dem Nachwuchs des SC Riessersee zu den Miners. Der 20-jährige Verteidiger stand auch schon im erweiterten Oberliga-Kader der Werdenfelser
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Stürmer Nico Geidl wird die Rebels verlassen. Der Deutsch-Tscheche konnte in der letzten Saison in 43 Spielen beachtliche 26 Tore und 14 Vorlagen für sich verbuchen
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Die Fischtown Pinguins Bremerhaven haben Stürmertalent Florian Reinwald unter Vertrag genommen. Der 18-Jährige stammt aus dem Ingolstädter Nachwuchs und spielte zuletzt in der DEL2 für den ESV Kaufbeuren. In der neuen Saison soll er mittels Förderlizenz in der Oberliga Spielpraxis sammeln
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Nach Verteidiger-Routinier Rene Kramer hat als nächstes Stürmer Dennis Bondarenko ein neues Arbeitspapier bei den TecArt Black Dragons unterzeichnet. Der 23-Jährige wechselte letztes Jahr aus Leipzig nach Erfurt und absolvierte 39 Spiele, bei denen er einen Assist für sich verbuchen konnte
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  nach Goalie Nils Velm hat als nächstes Stürmer Loris Walter verlängert. Der 24-Jährige, der vor zwei Jahren aus Stuttgart zu den Black Eagles kam konnte zuletzt in 27 Spielen 7 Tore erzielen und weitere 20 Treffer vorbereiten
  
Bayreuth Tigers
(BLL)  Nach dem Oberliga-Aus setzt der Stammverein für den Neubeginn auf Torsten Steffens als Trainer. Er stand bereits in der letzten Landesligasaison an der Bande des EHC. Künftig wird er auch als sportlicher Leiter fungieren. Als Saisonziel wurde ein Platz unter den ersten vier ausgegeben
  
Straubing Tigers
(DEL)  Nationalspieler Stefan Loibl bleibt den Niederbayern erhalten. Der 29-jährige Angreifer verfügt noch über einen laufenden Vertrag. In der letzten Saison brachte er es in 56 Spielen auf 11 Tore und 24 Assists
  
Kempten Sharks
(BYL)  Mannschaftskapitän Mauro Seider wird bereits in seine siebte Saison im ESC-Trikot gehen. Der 30-Jährige stammt aus dem Füssener Nachwuchs und kam 2020 über Schöngau und Königsbrunn zu den Sharks, wo er auch in der nächsten Saison ein Verteidiger-Duo mit Kevin Marquardt bilden wird. Der 28-Jährige, der vor zwei Jahren aus Schweinfurt kam, hat ebenfalls seinen Vertrag verlängert
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Stürmertalent Christian Schiling hat bei den Eisbären verlängert. Der 21-Jährige, der auch mit einer Förderlizenz der Kassel Huskies DEL2-Erfahrung sammelte, konnte in 51 Oberliga-Spielen 18 Tore erzielen und weitere 32 Treffer vorbereiten
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichteund Spielankündigungen von Sonntag 17.Dezember 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Verbandsliga Nord und Regionalliga Ost.


Deutscher Eishockey Bund  (DEB)
U20-WM: Deutschland unterliegt Lettland - Deutschland verpasst Aufstiegschance / Künast: „Diese Division verzeiht keinen schlechten Tag“
Es sollte nicht sein: Die U20-Nationalmannschaft unterliegt Lettland im letzten Spiel der 2018 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisetrschaft Div.I in Courchevel (Frankreich) mit 0:1 (0:0; 0:1; 0:0) und verpasst damit die Chance auf den Aufstieg in die Top-Division knapp.
Beide Mannschaften gingen mit der Voraussetzung in das Spiel punkten zu müssen, wenn man die Chance auf den Aufstieg wahren wollte. Lettland hatte zuvor neun Zähler auf der Habenseite, Deutschland, punktgleich mit dem Tabellenersten Kasachstan, zehn. Beide Mannschaften mussten bei eigenem Sieg darauf hoffen, dass Kasachstan in der Abendpartie gegen Frankreich noch mindestens einen Punkt liegen lässt.
In einem verhaltenen ersten Drittel neutralisierten sich die beiden Mannschaften gegenseitig. Leichtsinnige Fehler der deutschen U20 ermöglichten den Letten vor allem in Überzahl einige gute Chancen, es blieb aber vorerst beim 0:0.
Nach der ersten Pause konnten die Gegenüber dann aber doch in Führung gehen. Renars Kastenbergs traf in Überzahl zum 0:1 aus deutscher Sicht. Die DEB-Auswahl bekam keinen richtigen Zugriff auf das Spiel, war im Aufbau- und Überzahlspiel nicht konsequent genug, während Mirko Pantkowski seine Farben mit guten Paraden vor einem höheren Rückstand bewahrte.
Im Schlussabschnitt warf die Mannschaft um U20-Bundestrainer Christian Künast noch mal alles in die Waagschale. Doch es sollte nicht sein. Trotz sechstem Feldspieler und guter Möglichkeiten fand die Scheibe an diesem Nachmittag keinen Weg an dem lettischen Torhüter vorbei und so musste sich Deutschland mit 0:1 geschlagen geben.
Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Im ersten Drittel sind wir nicht ins Spiel gekommen und haben kein Mittel gefunden, um unseren Spielplan umzusetzen. Auch danach war unsere Spielanlage nicht ausreichend ,um unsere Fähigkeiten umzusetzen. Erst im dritten Drittel konnten wir Akzente setzen, haben Chancen kreiert und den Abschluss gesucht. Die Mannschaft hat im dritten Drittel gekämpft und versucht ein positives Ergebnis zu erzielen, ich kann ihr dafür nur meinen größten Respekt aussprechen. Man hat wiederum gesehen, dass diese Division keinen schlechten Tag verzeiht und die konstanteste Mannschaft am Ende aufsteigt."


Deutsche Eishockey Liga 2  (DEL2)
SpradeTV mit neuer Webseite und erstmalig mit App
Alle Nutzer von SpradeTV, dem Livestream-Service der Sports Trade GmbH, können sich ab dem 16.12.2017 auf eine neue Webseite freuen. Die responsive Webseite ermöglicht den Nutzern eine einfachere Bedienung, eine schnellere Buchung und den Aufruf von einer Vielzahl von Endgeräten. Neben der Website gibt es auch erstmalig eine Abspiel-App für iOS und Android. Durch die App können vorab über die Webseite gebuchte Spiele oder Pakete bequem auch mit den mobilen Endgeräten genutzt werden. 
„Nach einiger Entwicklungszeit sind wir nun stolz unseren Kunden mit der neuen Webseite und beiden Apps eine Neuerung zu bieten, welche das Anschauen der Spiele noch attraktiver gestaltet. Webseite und App sind nahezu identisch und sehr einfach zu bedienen. Ein toller neuer Service für die zahlreichen Fans unserer Partner-Teams.“, so Marcel Linke, Geschäftsführer der Sports Trade GmbH. 
Neben den beiden neuen Applikationen startet SpradeTV ebenfalls einen neuen Service mit thefan.fm. Der Sports-Podcast integriert in Webseite und App bietet den Fans auch abseits der Spieltage kompakte Informationen rund um das Eishockey. Die erste Sendung auf thefan.fm „Die DEL2 Spieltagsvorschau mit Chris und Nils“ befasst sich mit allen Spielen des Wochenendes, kürt das Tor der Woche und geht auf das TopSpiel der Liga näher ein. In den weiteren Sendungen werden ebenfalls Interviewgäste aus der Welt des Eishockeys im wöchentlichen Podcast zu Wort kommen. 
Alle Produkte sind über:
iOS: https://itunes.apple.com/us/app/spradetv/id1193516706?l=de&ls=1&mt=8
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=tv.sprade.app
Website: http://www.sprade.tv


Lindau Islanders  (OLS)
EV Lindau Islanders bescheren sich vorzeitig
Eine vorzeitige Bescherung gab es für die Fans der EV Lindau Islanders. Denn eingeplant waren die überraschenden Punkte gegen die Selber Wölfe nicht. Verdient war das 3:1 (0:0, 2:0, 1:1) gegen Tabellendritten aber allemal.
„Eine konzentrierte Teamleistung über 60 Minuten“, war für Trainer Dustin Whitecotton ausschlaggebend für den Erfolg gegen die Oberfranken, die sich selten so entfalten konnten, weil der EVL den Gegner während der kompletten Spielzeit beschäftigte. „Der Mut hat sich ausgezahlt“.
Bei besserer Chancenverwertung hätten die Lindauer das Spiel sogar noch früher für sich entscheiden können. So hatten sie schon im ersten Durchgang einige Powerplay- Chancen, nach acht Minuten sogar mit zwei Mann mehr, aber Selbs ausgezeichneter Torhüter Niklas Deske verhinderte ein Lindauer Tor. Jeff Smith mit einem Direktschuss (9.) und später Florian Lüsch per Rückhand (15.) hatten die besten Chancen für die Gastgeber. Während Selb durch Achim Moosberger und Dominik Müller eine Führung verpasste.
Auch im zweiten Durchgang war es das konzentrierte Defensivspiel, gepaart mit schnellem Umschalten nach vorne, das den Tabellendritten selten druckvoll ins Spiel kommen ließ. Stets waren die Islanders hellwach und behielten auch bei brenzligen Szenen den Überblick. Nicht nur im eigenen, sondern auch im gegnerischen Drittel. So fiel dann auch das 1:0 in der 24. Minute, als Andreas Farny einen Querpass von Jeff Smith aus kurzer Distanz ins Tor donnerte.
Das gab den Lindauern noch mehr Selbstvertrauen, während der Favorit seine Ordnung verlor. Hier setzten die Gastgeber nach und erhöhten fünf Minuten später auf 2:0. Einmal mehr war es Smith, der mit sich die Scheibe im Backchecking eroberte, Lüsch bediente, dessen Versuch zunächst erfolglos war, ehe der starke Farny im Nachschuss seinen Doppelpack schnürte. Auch wenn die Gäste danach versuchten, ins Spiel zurück zu kommen und etwas druckvoller agierten, gerieten die Islanders selten in Gefahr. Die beste Chance zum Anschluss hatte Landon Gare in der 36. Minute in Überzahl, die aber der erneut sehr gute David Zabolotny zunichtemachte. 
Auf der anderen Seite hatten die Lindauer gleich zweimal die Chance, ein drittes Tor zu erzielen. In derselben Unterzahl hatte Simon Klingler einen Alleingang, bei dem er an Deske scheiterte. Kurz vor der Sirene war es dann Michal Mlynek, der den Puck nicht im leeren Tor unterbrachte. „Eine dieser Chancen hätten wir nutzen müssen“, sagte Whitecotton. „Gut, dass sich das nicht gerächt hat.“
Denn die Islanders holten Versäumtes sofort im Schlussabschnitt nach. Auch dies war ein Treffer, der den Willen und die Entschlossenheit des EVL zeigte. Nach nur 52 Sekunden behauptete Smith in Bedrängnis den Puck in der Ecke, Farny übernahm und bediente überlegt Lüsch, der auf 3:0 stellte. Mit dieser beruhigenden Führung im Rücken, ließen die Islanders vor 540 begeisterten Zuschauern nichts mehr anbrennen. Zwar rannten die Wölfe mit Nachdruck an, aber auch wenn Ian MacDonald in der 46. Minute nur den Pfosten traf, hatten sogar die Gastgeber bei ihren Kontern bessere Chancen. In der Schlussphase verpasste Smith knapp und Tobi Fuchs‘ Hammer von der blauen Linie sprang von der Unterkante der Latte vor die Linie. Wären die Islanders weniger verspielt gewesen, hätten sie noch Tore nachlegen können. So war es dann eine Unkonzentriertheit, die Jared Mudryk 19 Sekunden vor Schluss das 3:1 ermöglichte.
Dies war zwar ärgerlich für Keeper Zabolotny und die Lindauer Hintermannschaft – die Freude trübte dies allerdings nicht, denn mit diesen drei Zählern hatte im Vorfeld niemand gerechnet. Vor allem die Art und Weise, wie sie errungen wurden, war dank der reifen und konzentrierten Leistung bravourös.


Löwen Waldkraiburg  (OLS)
Regensburg eine Nummer zu groß
Im vierten und wohl auch letzten Vergleich der Saison mit dem EV Regensburg gab es für den EHC Waldkraiburg am Freitagabend in der Raiffeisen Arena abermals nichts zu holen. Das Team von Cheftrainer Tomas Martinec unterlag den Eisbären mit 0:4, da der EVR mit seiner spielerischen Klasse für die Industriestädter einfach ein zu großes Kaliber ist.
Das Löwen-Lazarett hatte sich rechtzeitig zum Spiel gegen den EV Regensburg glücklicherweise endlich wieder etwas gelichtet und Christof Hradek, Lukas Wagner, Michael Trox und auch Tobias Thalhammer konnten wieder mitwirken. Chefcoach Tomas Matinec, der in der Trainingswoche auf Daniel Hämmerle verzichten hatte müssen, weil dieser beruflich verhindert war, hatte seine Mannen aber bestens eingestellt, denn die Löwen legten los wie die Feuerwehr. Hradek und Nico Vogl verbuchten in den ersten drei Minuten zwei Chancen für die Gastgeber, doch auch Regensburg war bereits auf Betriebstemperatur und Nikola Gajovsky prüfte mehrfach EHC-Schlussmann Korbinian Sertl. Im Laufe der ersten Minuten wurden die Kräfteverhältnisse aber bereits deutlich: Regensburg machte enormen Druck, ließ sich die Löwen nicht einmal im Powerplay entfalten und Gajovsky, Top-Torjäger Arnoldas Bosas, Peter Flache und Jason Pinizzotto- der Bruder vom Sheriff des deutschen Meisters EHC Red Bull München- schossen Sertl richtig ein. Nachdem auf der anderen Seite Trox, Max Kaltenhauser und Hradek Gelegenheiten verbuchten aber an Regensburgs Goalie Jonas Leserer gescheitert waren, gingen die Gäste kurz vor der ersten Pause in Führung. Über den linken Flügel rollte die Regensburger Angriffswelle, der Puck kam goldrichtig in die Mitte und Bosas drückte ab- keine Chance für Sertl (17:04). 
Der Balte Bosas, der vor 27 Jahren in Litauen geboren worden war, blieb auch im zweiten Durchgang zusammen mit Gajovksy der auffälligste Spieler der Gäste. Anders als sein genialer Sturmkollege sollte Bosas an diesem Abend in Sachen Toreschießen so ziemlich Alles gelingen und mit einem Traumtor von der blauen Linie in Überzahl eröffnete er das mittlere Drittel (21:04). Waren die Regensburger spielerisch und technisch immer eine Nasenlänge voraus, waren die ambitioniert und wacker agierenden Löwen aber auch in den Zweikämpfen körperlich immer zweiter Sieger. Eine doppelte Überzahl für Waldkraiburg verstrich torlos und wenig später musste Florian Ullmann mit einem Hechtsprung die Scheibe von der Linie kratzen und so das 0:3 verhindern.
In der 47. Minute war es dann aber doch geschehen und erneut jubelte Bosas nach seinem zweiten Powerplay-Treffer und dem insgesamt dritten im Spiel (46:34). Der EHC jagte die Scheibe kurz zuvor nur an den linken Pfosten, auch ließ man bei einem Alleingang den Anschlusstreffer liegen. Korbinian Sertl galt dennoch der Dank, dass das Ergebnis noch nicht höher ausfiel, aber konnte man den nach wie vor kämpfenden und engagierten Löwen keinen wirklichen Vorwurf machen. Gegen eine so stark aufspielende gegnerische Mannschaft müsste alles passen und Regensburg erlaubte sich kaum Fehler. So war es auch am EVR, den Schlusspunkt durch Jason Pinizzotto ins leere Tor, zwei Sekunden vor dem Ende, zu setzen.


Harzer Falken Braunlage  (OLN)
Harzer Rumpfteam chancenlos gegen starke Indians
Deutlich mit 0:6 (0:3; 0:2; 0:1) verloren die Harzer Falken vor der 
Rekordkulisse in dieser Saison von 1.060 Zuschauern gegen die EC 
Hannover Indians und spüren nun den Timmendorfer Atem immer deutlicher 
im Nacken, nachdem diese ihr Spiel in Rostock mit 6:8 gewinnen und auf 
2 Punkte auf die Harzer aufschließen konnten.
Erneut brauchte sich Trainer Bernd Wohlmann nur wenige Gedanken über 
eine taktische Ausrichtung oder die Zusammenstellung der Reihen 
machen. Denn taktisch war klar, dass man den Hannoveranern mit einer 
kompakten Defensivarbeit begegnen musste. Und nachdem neben den 
langzeitverletzten Artjom Kostyrev und Max Bauer, sowie dem gesperrten 
Patrik Franz der gesamte Block der Förderlizenzspieler aus Kassel 
nicht für das Spiel zur Verfügung gestellt wurden, blieben Wohlmann 
lediglich vier Verteidiger und neun Stürmer. Doch diese nahmen die 
Herausforderung im ersten Drittel zunächst sehr gut an und stemmten 
sich mit einem guten Dennis Korff im Harzer Kasten mit allen Kräften 
gegen erneut sehr körperbetont und mit hohem Tempo spielende Indianer. 
So brauchte es nach einem schönen Blueliner von Thomas Schmid in der 
3. Minute, den Torwart Sebastian Albrecht entschärfen konnte, erst 
eine Überzahlsituation, die den Gästen die 0:1-Führung bescherte. 
Lasse Uusivirta zog von der blauen Linie ab und ließ Korff bei dem 
verdeckten und platzierten Schuss keine Chance. In der Folge 
erspielten sich die Landeshauptstädter weitere gefährliche Chancen 
durch Stefan Goller, Branislav Pohanka oder Roman Pfennings, der aus 
ganz kurzer Distanz frei vor Korff zum Schuss kam. Doch Dennis Korff 
zeigte in dieser Drangperiode der Indians eine grundsolide Leistung 
und hielt seine Mannen im Spiel, die ihrerseits ebenfalls gute 
Möglichkeiten durch Elias Bjuhr, Erik Pipp und Patrik Dzemla 
herausspielten. Einzig der Puck wollte einfach nicht in den von 
Sebastian Albrecht ebenso gut behütetet Hannoveraner Kasten. Und gemäß 
der alten Weisheit, wenn man vorne die Buden nicht macht, bekommt man 
sie irgendwann hinten eingeschenkt. In der 17. Minute traf Branislav 
Pohanka nach einem sehenswerten Doppelpass mit Igor Bacek und als Erik 
Pipp eine sehr fragwürdige Strafzeit absitzen musste, zeigten die 
Indians einmal mehr ein sehenswertes Powerplay, dass Robby Hein nach 
einem Musterpass von Lasse Uusivirta zum 0:3 veredelte, mit dem man 
sich auch in die Pause verabschiedete.
Und auch im 2. Drittel sollte sich die Chancenverwertung nicht 
wesentlich ändern. In der 23. Minute scheiterten in der Folge Trevor 
Hendrikx und Alexander Engel in Überzahl erneut am Hannoveraner 
Schlussmann und kaum war das Powerplay vorüber, hämmerte Nicolas 
Turnwald in der 26. Minute einen Pass von Igor Bacek direkt und extrem 
humorlos ins Lattenkreuz zum 0:4. Die Kräfte auf Seiten der Falken 
schwanden im Anschluss merklich, auch wenn man durch Elias Bjuhr, 
Richard Zerbst, Alexander Engel und Lukas Brückner noch zu guten 
Möglichkeiten kam und sowohl Christian Schock als auch Erik Pipp bei 
ihren Alleingängen zu genau zielten und den Puck knapp über das Tor 
schossen. Und neben den schwindenden Kräften sollte sich noch eine 
Menge Frust ansammeln. Denn Schiedsrichter Kevin Salewski war in dem 
körperbetonten aber zunächst doch insgesamt recht fair geführten Spiel 
völlig überfordert. Merkwürdige Strafentscheidungen gegen die Falken 
wurden teilweise mit ebenso merkwürdigen Entscheidungen gegen die 
Indians anscheinend versucht zu relativieren und in der 33. Minute 
kochte der Zorn auf den Falkenrängen und bei Trainer Bernd Wohlmann 
richtig über. Hannover freute sich über das vermeintlich erzielte 0:5 
zu dem Elias Bjuhr und Erik Pipp den Schiedsrichter aufmerksam 
machten, dass dieses mit dem Schlittschuh erzielt wurde. Woraufhin 
Salewski Bjuhr eine 10-minütige Disziplinarstrafe verpasste, aber das 
Tor nach Rücksprache mit seinen Linienrichtern annulierte. Bjuhr 
musste die Strafe dennoch absitzen und wahrscheinlich war dies auch 
regelkonform, doch trug die unsouveräne Regie des Unparteiischen aus 
Jena in keinster Weise dazu bei, dass er dieses Spiel noch in den 
Griff bekommen sollte.
So wurden das regulär in der 36. Minute erzielte 0:5 der Indians, 
nachdem Jan Tramm einen Fehlpass der Falken mit seinem Alleingang 
gnadenlos bestrafte und das 0:6 in der 59. durch Mark Ledlin aus 
Falkensicht fast schon zur Nebensache. Lediglich Trevor Hendrikx hatte 
in der 55. Minute noch einen sehr bemerkenswerten Auftritt. Über das 
ganze Spiel hinweg hatte Hendrikx immer wieder Schläge auf die Hände 
wegstecken müssen. Und stellvertretend für die vergangenen 55 Minute 
musste Leon Lilik sehr eindrucksvoll lernen, dass man sich zum einen 
nicht mit Trevor Hendrikx anlegen und zum anderen auf gar keinen Fall 
vorher den Helm absetzen sollte. Denn ganz trocken schickte Hendrikx 
den Indian mit drei blitzschnellen Schlägen auf den kühlen Untergrund 
und gab ihm gleich noch drei weiteres Punches als Präsent zum dritten 
Adventswochenende. Da Hendrikx nach den Stockschlägen auf die Hand 
nicht mehr weiterspielen konnte und duschen ging, bekam er gar nicht 
mit, dass er lediglich 2+2 Strafminuten kassierte. Zumindest diese 
Entscheidung des Schiedsrichter hatte dann doch noch etwas mit 
Eishockey zu tun.
Alles in allem ein bitterer Abend für Bernd Wohlmann und seine Jungs. 
Denn mittlerweile merkt man dem tapferen Rest der Falkentruppe 
deutlich an, dass man ein derart schnell und hart geführtes Spiel wie 
das der Indians nicht über 60 Minuten abwehren geschweige denn 
mitspielen kann. Und so blickte Wohlmann auch voraus auf das 
Sonntagsspiel in Berlin, in dem ihm erneut lediglich 12 Spieler zur 
Verfügung stehen werden. Nicht resigniert, eher aus sportlicher Sicht 
eines Trainers enttäuscht über das Verhalten in Kassel, von wo aus 
Trainer Wohlmann in dieser schwierigen Situation keinerlei 
Unterstützung vom Kooperationspartner erhält. Doch Wohlmann wäre nicht 
Wohlmann wenn er nicht auch für das Spiel in Berlin Hoffnungen auf 
Punkte schürt. Seinen Spielern will und kann er dann auch nach einer 
so deutlichen Niederlage keine Vorwürfe machen. Die vier Verteidiger 
mussten an diesem Abend harte Doppelschichten fahren und selbst 
Spieler wie Marcel Deich oder Delf Sinnecker, deren Hauptaufgabe eher 
die Entlastung der Leistungsträger ist, machten einen sehr guten Job 
und standen ihren Teamkameraden in puncto Kampf und Willen in nichts 
nach. Und genau das wird auch am Sonntag wieder ganz dringend 
benötigt, wenn es gegen die Preussen geht, die am Freitagabend stark 
dezimierte Crocodiles in Hamburg (Leistungsträger wie Christoph 
Schubert und Brad McGowan fehlten) mit 2:3 schlagen und den Abstand 
auf die Falken auf 12 Punkten ausbauen konnten. (Hei)


Saale Bulls Halle  (OLN)
Noch ist nichts verloren … 23. Punktspiel der Saison 2017/18: Saale Bulls vs. Crocodiles Hamburg
… oder abgerechnet wird zum Schluss … Was für den einen oder anderen wie eine Durchhalteparole klingen mag, ist nichts desto trotz eine rechnerische Tatsache. Noch sind 4 Spiele in der aktuellen Hauptrunde von allen Teams zu absolvieren, bevor (nach dem 28.12.) endgültig feststeht, wer sicher in der Meisterrunde und damit in den Playoffs spielt und welche Mannschaften in der Qualifikationsrunde um den letzten verfügbaren Platz in den  Playoffs kämpfen.
Somit steht auch für die Saale Bulls am morgigen dritten Advent ein sehr wichtiges Spiel vor heimischem Publikum auf dem Programm, aber nachdem man sich am Freitag auswärts dem Herner EV mit 3:2 nur knapp geschlagen geben musste, sollte ein Sieg gegen Hamburg durchaus machbar sein.
Für diesen Sieg wäre es den Jungs von Headcoach Dave Rich zu wünschen, dass sie ihre Torchancen effektiv verwerten. Insbesondere unsere Stürmer sind gefragt, wenn sie diese wichtigen drei Punkte morgen Abend einfahren wollen.
Beim Hinspiel in Hamburg Ende Oktober hat uns gegen die Crocodiles nicht viel gefehlt (2:1) und ein Sieg war in greifbarer Nähe. Aber da rächte sich eben, dass man zu wenig aus seinen Chancen gemacht hatte. Zudem begann damals schon die Dauermisere mit immer wieder verletzten oder erkrankten Spielern. Auch jetzt müssen wir wieder auf einen wichtigen Spieler verzichten – Johannes Ehemann fällt aufgrund seiner Schulterverletzung mindestens bis zum Jahresende aus.
Aber auch bei unserem morgigen Gegner – den Crocodiles Hamburg – läuft es seit Wochen alles andere als optimal, den letzten Sieg fuhren die Hansestädter am 17. November gegen die Harzer Falken ein. Seither blieben sie ohne Sieg. Somit können sie sich zwar rein rechnerisch schon nicht mehr für die Meisterrunde qualifizieren, aber natürlich werden sie alles dafür tun, um sich die besten Voraussetzungen für die anschließende Qualifikationsrunde zu schaffen.


Erding Gladiators  (BYL)
Erst die Weihnachtsfeier, dann das Halleluja
Nur ein Spieltag steht an diesem Wochenende in der Eishockey-Bayernliga auf dem Programm. Auf die Erding Gladiators wartet am Sonntag eine sehr heikle Aufgabe.
Der Freitag war spielfrei in der Bayernliga. Für die Erding Gladiators allerdings kein Grund, sich auf die faule Haut zu legen. Nachdem das Donnerstagstraining wegen der Weihnachtsfeier bei den Stadtwerken ausfallen musste, wurde eben am Freitagabend trainiert. Die Mannschaft muss gut vorbereitet sein, denn am Sonntag (18 Uhr) kommt mit dem HC Landsberg der Tabellendritte in die Erdinger Eissporthalle.
Erdings Trainer Thomas Vogl kann trotz der Verletzungsmisere ein wenig durchatmen. Aus seinem Lazarett kehrt zwar kein Spieler zurück – nächste Woche eventuell Dominik Wagner – aber er hat zwei neue Spieler zur Verfügung (wir berichteten). Da ist zum einen der schussgewaltige Verteidiger Mathias Jeske und zum anderen der aggressive Stürmer Lukas Krämmer. Letzterer hat allerdings seit zwei Jahren kein Pflichtspiel mehr bestritten. Dennoch sagt Vogl: „Ich bin überzeugt von ihm, und ich bin sehr froh, dass er da ist.“
Sollte sich beim Abschlusstraining kein Spieler verletzt haben, dann hat der Gladiators-Trainer am Sonntag sechs Verteidiger und neun Stürmer zur Verfügung. Wie es dann weitergeht, wenn die Verletzten nach und nach wieder ins Training oder gar in den Spielbetrieb einsteigen, das lässt der Coach auf sich zukommen. „Da habe ich mittlerweile aufgehört, mir Gedanken zu machen“, sagt Vogl. „Das wird immer kurzfristig entschieden.“
Mit dem Sonntagsgegner Landsberg bekommen die Gladiators einen dicken Brocken vorgesetzt. Der neue HCL-Coach Randy Neal hat eine Truppe geformt, die vor allem in der Offensive über ein gewaltiges Potenzial verfügt. So haben die Riverkings bereits die 100-Tore-Marke geknackt und sind mit 104 Treffern nach Höchstadt (110) das schussstärkste Team. Zum Vergleich: Die Gladiators haben bislang erst 72 Mal ins Schwarze getroffen. Bester Scorer beim HCL ist der Tscheche Bohumil „Bobby“ Slavicek, der die Gladiators beim 7:2 im Hinspiel quasi im Alleingang abgeschossen hat. Aber Markus Kerber, Dennis Sturm und Daniel Menge weisen eine kaum schwächere Quote auf.
Die Gladiators sind also gefordert. Am Freitag nach dem Training gab es in der Kabine die interne Mannschafts-Weihnachtsfeier, bei der die beiden Neuen gleich richtig integriert wurden. Im Mittelpunkt stand bei den mehr oder weniger besinnlichen Stunden aber (natürlich) die Einstimmung auf die Partie gegen die Riverkings.
Text: Wolfgang Krzizok (wk)


HC Maustadt  (BBZL)
5:2-Sieg beim ERC Lechbruck nährt die HCM-Meisterträume
Mit einem hart erkämpften 5:2 (2:0/2:2/1:0) Sieg beim Angstgegner ERC Lechbruck hat die SG HC Maustaddt/ECDC 1b in der Eishockey-Bezirksliga die Tabellenführung erobert. Gleichzeitig ließ Konkurrent Buchloe 1b überraschend Punkte in Augsburg liegen.
Von Beginn an entwickelte sich beim unter Druck stehenden ERC Lechbruck ein kampfbetontes Spiel. Die Maustädter konnten gegen den arg rustikal eingestellten Gegner nur mit 13 Feldspielern antreten, „diese Jungs rückten aber richtig zusammen und machten einen tollen Job“, freute sich Spielertrainer Ingo Nieder.
Mit viel Disziplin und guter Defensivarbeit hielten die Grün-Gelben die Gastgeber weitestgehend in Schach und konnten bis zur 24. Minute einen (scheinbar) beruhigenden 4:0-Vorsprung herausschießen. Ingo Nieder und Markus Schmid trafen in Durchgang eins, Stephan Riehr und Armin Ullmann legten nach. Dann allerdings genehmigte sich der HCM eine „Auszeit“, vielleicht ließen sich die Jungs um Ingo Nieder auch von der nun überharten und übermotivierten Spielweise der Ostallgäuer beeindrucken – jedenfalls konnte Lechbruck auf 2:4 verkürzen. Insbesondere Martin Löhle und Florian Schwarz mußten einiges einstecken, bissen, wie auch Felix Hellmann, der im 1. Drittel den Puck ins Gesicht bekam und trotz Platzwunde weiterspielte, aber auf die Zähne und hielten mit ihren Kameraden weiter dagegen.
Mit entscheidend war die Phase zu Beginn des Schlußabschnittes, als gleich zwei Maustädter die Strafbank drückten. Torhüter Steffen Chronz hielt dabei den Vorsprung fest und seine Kameraden im Spiel. Erst kurz vor Ende entschied Jimmy Nagle die Partie mit dem 5:2. Zuvor holte sich der Lechbrucker Patrick Völk eine Spieldauerstrafe nach einem üblen Foul gegen Alex Ulianiw, der danach nicht mehr weiterspielen konnte,  ab.
„Wir haben mit einer super Teamleistung diszipliniert gegen einen starken Gegner stand gehalten“, so Nieder abschließend. Letzendlich kassierten die Gastgeber insgesamt 99 (!) Strafminuten, gegen den HCM verhängten die Unparteiischen 16 Minuten.
Erneut muß die SG HCM/ECDC 1b nächste Woche auswärts ran: dabei steht am kommenden Freitag (19.30 Uhr) das Spitzenspiel bei der SG Lindenberg/Lindau an. Die Westallgäuer haben nur einen Zähler weniger als die Grün-Gelben auf dem Konto. Mit einem Sieg könnte ein Riesenschritt in Richtung Meisterschaft getan werden.


Diez-Limburg Rockets  (RLW)
Schrottwichteln on Ice: Rockets gewinnen unterhaltsam, aber nicht schön
Wie in alten Zeiten. Manchmal umschreibt das die schönen Momente aus der Vergangenheit. Manchmal kann das aber auch eine Erinnerung sein an eigentlich längst vergessene nicht so prickelnde Zeiten. Der Arbeitssieg der EG Diez-Limburg gegen die Soester EG war so ein Spiel der Kategorie „wie in alten Zeiten“. Grundtenor nach dem Heimsieg: „Ganz schön schlecht.“ Das 8:7 (1:3, 5:2, 2:2) wurde denn auch auf keinem Kanal schön geredet - weder in der Kabine noch auf der Pressekonferenz. Fakt ist aber auch: Der Respekt gebührt einem Gegner, der über 60 Minuten die sich bietenden Chancen brutal gut ausgenutzt hat. Und dass die Bördeindianer gutes Hockey spielen können steht ohnehin nicht zur Diskussion - zur Not einfach mal in Herford und Hamm nachfragen. Gegen diese Teams hatte Soest in der Vorwoche in 120 Minuten insgesamt nur zwei Gegentore kassiert und zwei Siege eingefahren. Ergebnistechnisch blieben die Rockets also in der Spur und belohnten sich mit dem erstmaligen Sprung an die Tabellenspitze, weil Klassenprimus Herford spielfrei hatte.
Gerade einmal 209 Sekunden waren gespielt, da wusste Steve Themm bereits, dass dies kein schöner Abend werden sollte. Gleich zwei Mal hatten seine Vorderleute in den ersten vier Minuten den Keeper im Stich gelassen, der bei Kontern die frühen Gegentore von Filip Sedivy (3.) und Fabian Mörschler (4.) kassierte. Von den insgesamt sieben Treffern an diesem Abend musste der Rockets-Keeper einmal in Überzahl hinter sich greifen und gleich fünf Mal, nachdem die Gäste mit 2-auf-1 auf das EGDL-Gehäuse gefahren waren. Die Gastgeber waren zu oft mit zu wenigen Spielern „hinter der Scheibe“, sprich zwischen Puck und eigenem Tor. Als nach mühsamen 14 Minuten und 10 Sekunden Andre Bruch die Halle mit dem 1:2 erlöste, sollte man die Spur endlich gefunden haben - so die Hoffnung. Die Realität: Martin Juricek traf in Minute 17 zur 3:1-Pausenführung der Gäste.
Spürbar bei den Raketen: Die Umstellungen in den Reihen sorgten für fehlende Abläufe im Spielaufbau. Den Gastgebern fehlten gegen Soest Joey Davies, Marijus Maier, Julian Grund, Daniel Niestroj, Dominik Kail und Dennis Stroeks. Sechs Ausfälle, die auch die Rockets nicht einfach so ersetzen können. Dank dem Tschechen Jakub Zdenek in der Hinterhand und drei Verstärkungen vom Kooperationspartner aus Bad Nauheim konnte die EGDL trotz der Ausfälle 20 Spieler aufbieten, gleichwohl brauchte es Zeit für die Abstimmung.
Im zweiten Drittel schienen die Rockets endlich zu ihrem Spiel gefunden zu haben: Mit fünf Toren in elf Minuten gingen die Gastgeber zwischenzeitlich mit 6:3 in Führung. Matt Fischer (21.), Andre Bruch (22.), Konstantin Firsanov (24.), erneut Fischer (29.) und ein stark aufspielender Jakub Zdenek mit seinem ersten Tor für die Rockets (31.) sorgten für das eigentlich mit dem Kauf der Eintrittskarte gebuchte und erhoffte Offensiv-Feuerwerk der Raketen. Den Puck der Torpremiere hatte sich das Team schnell gesichert und dem Tschechen nach Spielende in der Kabine als Erinnerungsstück übergeben. Blöd nur, dass Diez-Limburg danach das Eishockeyspielen wieder einstellte. Zwei effektive Konter von Soest, zwei Tore von Martin Juricek (34.) und Filip Sedivy (38.) - nach 40 Minuten stand es „nur“ 6:5 für die Rockets. Bördeindianer haben es halt nicht so mit dem Aufgeben.
Die Geschichte des letzten Drittels ist schnell erzählt: 7:5 Jakub Zdenek (47.), 7:6 Simon Tambosi (49.), 8:6 Philipp Maier (50.), 8:7 Igor Furda (52.). Danach noch ein bisschen zittern und hoffen, die Nummer geht nicht wie damals gegen Herford (6:7 nach 6:3) noch in die Hose. Die zuletzt so souverän aufspielenden Rockets brauchten am Ende auch Glück, um die drei Punkte in der Diezer Eissporthalle zu halten. Aber wenn du auch solche Spiele gewinnst, dann darfst du mit einem Tag Abstand ruhig zufrieden sein und einen Haken hinter das Spektakel machen. Gewonnen, und gut ist.
„Gratulation zum glücklichen Sieg“, sagte Gästetrainer Dieter Brüggemann. „Wir haben sehr gut angefangen und konnten an die Leistungen aus der Vorwoche anknüpfen. Den Beginn des zweiten Drittels möchte ich am liebsten vergessen. Wir haben dann Moral gezeigt und sind noch einmal zurückgekommen, aber am Ende hat es nicht mehr gereicht. Für uns Trainer ist ein 8:7 nicht so der Idealfall, für die Zuschauer aber war es sicherlich interessant.“
„Nach so einem Abend kannst du sagen: Drei Punkte, Mund abwischen und nach Hause gehen“, sagte EGDL-Trainer Arno Lörsch. „Aber das wäre uns zu einfach. Das war heute ein Rückfall in den Zeitraum Ende Oktober, als wir uns defensiv nicht stabilisieren konnten. Wir suchen dafür auch keine Ausreden. Fakt ist, dass wir heute 50 Minuten lang schlecht gespielt haben. Die Mannschaft hatte diese starke Phase im zweiten Drittel, über die sie sich vielleicht auch selbst ein bisschen gewundert hat. Danach haben wir aber wieder katastrophale Fehler gemacht, und da nehme ich keinen Spieler raus. Das war ein schlechtes Spiel, aber das ist eben auch Sport. Wir sind alle keine Maschinen. Und wenn du dennoch die drei Punkte hast, dann solltest du dir wirklich einfach nur den Mund abwischen und sagen: Danke, schönen Abend noch. In Lauterbach machen wir es wieder besser.“


Dinslaken Kobras  (RLW)
Starker Kobra-Auftritt beim Meister
Die Befürchtungen, dass die lange Spielpause den immer besser in Schwung kommenden Kobras geschadet haben könnte, wurden nicht bestätigt. Mit einem starken Auftritt beim aktuellen Meister Eisbären Hamm konnten die Giftschlangen ihren derzeitigen Trend bestätigen. Beim 5:3 (1:1; 1;1; 3:1) - Sieg der Niederrheiner wurden die spielerischen Defizite durch enorme Kampfkraft und Siegeswille mehr als egalisiert. Wobei man festhalten muss, dass sich auch auf der spielerischen Seite inzwischen einiges zum Positiven entwickelt hat. Einzig das Powerplay hat noch reichlich Luft nach oben.
Die Kobras, bei denen Tim Cornelißen wegen Krankheit, sowie Alex Brinkmann und Benni Hüsken aus beruflichen Gründen fehlten, verzichteten im ersten Spielabschnitt auf die Abtastphase und legten los wie die Feuerwehr. Es hätte keinen der 346 anwesenden Zuschauer wundern dürfen, wenn die Gäste nach 10 Minuten bereits mit 2:0 in Front gelegen hätten. Insbesondere Stefan Dreyer tat sich in puncto Gefährlichkeit hervor, verzog jedoch einmal knapp am linken Pfosten vorbei, beim zweiten Versuch scheiterte er an Hamms Goalie Sebastian May. Besser machte es die dritte Reihe in der 12. Spielminute, als die Hausherren klassisch ausgekontert wurden. Timothy Tanke und Tom Goldmann legten in dieser Situation auf für Dominick Spazier, der dem Eisbären-Schlussmann beim Schlenzer in den linken oberen Winkel keine Abwehrmöglichkeit ließ. Fast hätten die Kobras diesen Vorsprung in die erste Pause retten können, doch durch eine Strafzeit 3 Minuten vor Ende des Eröffnungsdrittels brachte man den Meister so richtig in Schwung. Zwar überstanden die Giftschlangen die Unterzahlphase, doch die Eisbären schnürten auch für die verbleibende Spielzeit des ersten Drittels ihre Gäste in deren eigenen Verteidigungsdrittel ein. Ein Tor war nur die logische Folge, dass das 1:1 durch Martin Benes jedoch 10 Sekunden vor der ersten Sirene passierte, war aus Sicht der Dinslakener schon etwas ärgerlich.
Jetzt waren die Hausherren auf Betriebstemperatur und nutzten ihre spielerische Klasse, so dass sich das Spielgeschehen in den ersten 10 Minuten des Mittelabschnitts hauptsächlich im Verteidigungsdrittel der Kobras abspielte. Dies hinderte die Sikorski-Truppe jedoch nicht, ihrerseits durch Konter einige Nadelstiche zu setzen. So geschehen in der 22. Spielminute, als Michal Plichta den Puck in den Lauf von Philipp Heffler spielte und dieser von links kommend parallel zur Torlinie an Sebastian May vorbeizog, um ihm dann – quasi im Vorbeifahren – die schwarze Hartgummischeibe in die Maschen zu setzen. Nach der 2:1-führung der Gäste wurden die Angriffe der Eisbären noch wütender. Mit Erfolg, denn knapp 2 Minuten später konnte Michal Spacek den Kobra-Vorsprung nach einem Abstimmungsproblem im Defensivverhalten egalisieren. Die Hammer blieben im Anschluss weiterhin am Drücker, doch Moritz Hofschen & Co.  schafften es immer wieder, den Gegner nach außen zu drängen und somit weg vom Tor von Felix Zerbe zu halten. Damit blieb es zunächst einmal bei einer optischen Überlegenheit der Westfalen, Zählbares sollte in diesem Abschnitt dabei nicht mehr herauskommen. Ab der Mitte der Partie hatten sich die Giftschlangen wieder ins Spiel zurückgearbeitet und es wurde mit offenem Visier gekämpft. Doch auch den Gästen blieb ein weiterer Treffer verwehrt.
Zu Beginn des Schlussabschnitts vermochten es die Gastgeber immer wieder, den Tabellensiebten häufig in seinem eigenen Drittel einzuschnüren. In der 45. Spielminute wurde der Druck für die Dinslakener Hintermannschaft zu groß, so dass erneut Michal Spacek einen Treffer erzielen konnte. Das 3:2 war die erstmalige Führung des Regionalligameisters. Doch die Dinslakener steckten keinesfalls die Köpfe in den Sand und versuchten nun ihrerseits, sich wieder auf die Anzeigetafel zu bringen. Dass dies nur knapp 2 Spielminuten später gelingen sollte, war natürlich Balsam für das Selbstvertrauen. Michal Plichta führte den Puck von rechts kommend hinter das gegnerische Tor und wollte mit der Rückhand in den Slot passen. Dieser Pass wurde von Eisbären Goalie Sebastian May noch ein wenig abgefälscht und der Puck landete genau vor die Füße von Philipp Heffler. Dieser hatte dann wenig Mühe, den Puck beim 3:3 aus kurzer Distanz halbhoch in die Maschen zu lupfen. Damit waren alle Bedingungen wieder auf Anfang gestellt. Danach lief das Spiel wieder „from coast to coast“ und man bekam mit zunehmender Spielzeit immer mehr den Eindruck, dass das nächste Tor die Entscheidung bringen würde. Und diese fiel diesmal pro Kobras. In einer 5:4-Überzahlsituation erkämpfte sich Mark Essery im gegnerischen Verteidigungsdrittel den Puck an der Bande von seinem Hammer Gegenspieler und bediente mit einem Querpass Michal Plichta, der bei der 4:3-Führung nur noch den Schläger hinhalten musste, um den Puck über die Linie drücken zu können.
Der Meister versuchte nun alles, um in den verbleibenden sechseinhalb Minuten noch den Ausgleichstreffer zu erzielen. Inklusive der Maßnahme, Sebastian May für einen sechsten Feldspieler zu opfern. Doch das Abwehrbollwerk der Kobras hielt. Im Gegenteil: 30 Sekunden vor dem Ende der Begegnung brachte Schlitzohr Kevin Wilson mit einem Schlenzer fast von der Rundung des eigenen Verteidigungsdrittels ins verwaiste Hammer Tor den Dinslakener Sieg in trockene Tücher.
Unmittelbar nach der Partie wurden die besten Spieler beider Mannschaften geehrt. Die Auszeichnungen erhielten die jeweiligen Doppeltorschützen. Dies war auf der Seite der Hausherren Michal Spacek, Philipp Heffler durfte die Ehrung auf Seite der Kobras in Empfang nehmen.
Erfreulich auch, dass Nikolai Tsvetkov und Sebastian Haßelberg wieder mit dabei sein konnten. Letztgenannter bekam von Coach Sikorski sogar im Schlussabschnitt noch einige Minuten Eiszeit, bei Nikolai war der Trainingsrückstand wohl doch noch zu groß.
Im anschließenden Trainertalk zeigte sich Krystian Sikorski sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass der Spielplan und das derzeit in der Dinslakener Eissporthalle stattfindende Eismärchen die Trainingsbedingungen deutlich erschwert hat.  Den Schlüssel zum Erfolg an diesem Abend sah der Übungsleiter darin, dass die Kobras die wichtigen Tore zum richtigen Zeitpunkt geschossen hatten.
Sein Pendant Ralf Hoja haderte neben der Tatsache, dass er aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen einiger Spieler nicht seine beste Mannschaft aufs Eis schicken konnte und auch während des Spiels aus diesen Gründen immer wieder umstellen musste, vorrangig mit den Entscheidungen der Unparteiischen. Eine Beurteilung der Schiedsrichterleistung, der man nicht bedingungslos folgen muss, auch wenn man mal die Kobra-Brille im Etui liegen lässt.
Die Giftschlangen haben mit diesem Sieg auf jeden Fall genug Selbstbewusstsein getankt, um diesmal auch am für die Kobras so verwunschenen Südpark bestehen zu können. Wer dabei sein will, sollte sich am kommenden Freitag auf den Weg nach Neuss machen. Dort wird der Spielpuck um 20:00 Uhr erstmalig eingeworfen werden.


Ratinger Ice Aliens  (RLW)
Kantersieg gegen Neuss
Die Ratinger Ice Aliens gewinnen ihr "Derby" gegen Neuss unerwartet deutlich mit 9:2 und tanken endlich wieder Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.
Das Anfangsdrittel war zunächst noch sehr zerfahren. Beide Mannschaften waren zwar um einen guten Spielaufbau bemüht, die Unsicherheit war aber dennoch immer präsent. Nach einem Anfangsdrittel ohne nennenswerte Highlights ging es folgerichtig torlos in die erste Pause.
Trainer Achim Johnigk war ebenfalls mit der Leistung seiner Mannschaft nicht einverstanden und stellte daraufhin die Reihen um. Diese Maßnahme hatte auch sofort Erfolg. Die Ice Aliens waren im Mitteldrittel deutlich aggressiver und bissiger am Werk. Spätestens als sich Dennis Appelhans und der Neusser Timon Busse einen Schlagabtausch lieferten und sich danach für vier Minuten abkühlen durften, war allen Ratingern die Motivation und der Siegeswille anzumerken. Schon zwanzig Sekunden nach dieser kleinen Kampfeinlage konnte Milan Vanek das erlösende 1:0 für die Aliens erzielen (21.Minute). Zwar glichen die Hausherren in der 25.Spielminute durch Baum wieder aus, spielerisch waren die Aliens aber immer eine Nummer besser. Neuss war gezwungen, sich nur noch auf die Defensive zu konzentrieren und konnte sich des öfteren bei Torhüter Passmann bedanken, der im Mitteldrittel einige gute Chancen der Aliens vereitelte. In der 38.Spielminute brachen dann bei den Hausherren alle Dämme. Zuerst brachte uns Pascal Behlau wieder in Führung, nur 57 Sekunden später folgte das 3:1 durch Thomas Dreischer und wiederum nur 19 Sekunden später sorgte dann Tobias Brazda für das 4:1 für Ratingen. Neuss schleppte sich in die Pause, die Partie war entschieden.
Im letzten Drittel zauberten die Aliens dann munter weiter und hatten auch nicht mehr viel Gegenwehr zu befürchten. Mit dem Gefühl des sicheren Sieges spielten die Ice Aliens sorgenfrei auf und legten fünf weitere Treffer nach. Zwar gelang den Neussern noch ein zweiter Treffer zum zwischenzeitlichen 2:6, mehr als Ergebniskosmetik war das allerdings nicht mehr. Das letzte Highlight in der Partie setzte dann noch einmal Tim Brazda, er bekam sich mit Matthew Schwehr in die Haare, kassierte dafür 2+2 plus 10 Minuten und erzielte damit einen waschechten "Gordie Howe Hattrick"(Tor, Assist und ein Kampf pro Spiel).
Ganze neun Treffer stehen am Ende zu Buche, angesichts der Tatsache dass einige Leistungsträger immer noch fehlen eine mehr als überzeugende Leistung der Ice Aliens.


Hamburger SV  (RLN)
Klare Sache im Topspiel
Zu einem verdienten 6:2 (4:1,1:0,1:1)-Erfolg kam am Freitagabend die Regionalligamannschaft des Hamburger SV im Topspiel gegen die Weserstars aus Bremen – die Partie konnte dabei allerdings nicht an das hohe Niveau des Hinspiels anknüpfen.
Von Beginn an hatte der HSV die Partie vor einer überschaubaren Kulisse gegen erstaunlich körperlose Bremer gut im Griff, ging in Überzahl durch Robin Richter früh in Führung und legte durch Pascal Heitmann kurz darauf in Unterzahl nach. Nach dem 3:0 durch Jonas Behrens konterte Robin Richter auch das Anschlusstor der Weser Stars postwendend mit dem vierten Hamburger Treffer. 4:1 also nach dem ersten Absschnitt, eigentlich ein sicherer Vorsprung – aber genau den hatten die Rautenträger im Hinspiel verspielt. Am Freitagabend hielt der HSV jedoch die Konzentration hoch und den Gegner vom Tor weg, legte selber zwei weitere Treffer nach. Erst nach dem Treffer zum 2:6 entdeckten die Bremer für kurze Zeit den Kampf und produzierten auch einige Nickligkeiten – gefährlich werden konnten sie den an diesem Abend einfach besseren Hamburgern aber nicht mehr.
So hat das Team von Coach Dominik Döge am Sonntag die Möglichkeit, bei einem Erfolg in Nordhorn die Tabellenführung zurückzuerobern. Bei einer konzentrierten Vorstellung wie gegen die Weser Stars ein machbares Unterfangen.


Sande Jadehaie  (VLN)
Jadehaie gewinnen in Harsefeld
Der ECW Sande hat am Samstagabend mit 8:2 bei den Harsefeld Tigers gewonnen. Durch den Sieg hält das Yashin-Team Anschluss an die obere Tabellenhälfte. 
Ohne die gesperrten Karol Bartanus und Marcel Struck hatten die Jadehaie eine durchaus schwere Aufgabe vor der Brust, zumal Sergey Yashin auch auf die verletzten Patrick Bartlog, Michel Merta und Lubomir Sivak verzichten musste.
Der Trainer fand jedoch die passende Antwort und setzte das Personal-Puzzle erfolgreich zusammen. Christian Fleischauer rückte in eine Angriffsformation mit Nick Hurbanek und Christoph Josch - und diese Sturmreihe erwischte einen Sahnetag. 
Dennoch nutzte Möhrke auf Seiten der Harsefelder eine Unachtsamkeit in der Haie-Abwehr und brachte den Tabellenvierten in der zweiten Spielminute in Führung. Nur eine Minute später erzielte Nick Hurbanek jedoch den Ausgleichstreffer.
Vitali Janke traf kurz danach zur 2:1-Führung und auch der dritte Haie-Treffer ließ nicht lange auf sich warten. Christian Fleischauer brachte den Puck zum 3:1 im gegnerischen Gehäuse unter.
Die 25 mitgereisten Fans des ECW Sande kamen nach der 4:10-Ligapleite bei den Crocodiles Hamburg und den beiden Niederlagen im Pokal wieder voll auf ihre Kosten. Im ersten Abschnitt bekamen die Anhänger zwei weitere Treffer von Nick Hurbanek und Christoph Josch zu sehen.
„Es war eine gute und vor allem konzentrierte Vorstellung von uns. Ein Lob geht auch an Fabian Janssen, der im Tor sehr viel Ruhe ausgestrahlt hat“, erklärt Christian Fleischauer.
Im zweiten Abschnitt zogen die Jadehaie durch weitere Treffer von Christoph Josch und Nick Hurbanek auf 7:1 davon. Den Treffer zum 8:2 Endstand erzielte Christian Fleischauer in der 51. Spielminute.
Der Doppeltorschütze weiter: „Alle Jungs haben einen super Job gemacht und wir haben in einem wichtigen Spiel sehr wichtige Punkte eingefahren“.
Mit zehn Punkten aus fünf Spielen bleibt der ECW Sande den Harsefeld Tigers dicht auf den Fersen, die mit elf Zählern den vierten Tabellenplatz belegen. Allerdings hat Harsefeld bereits eine Partie mehr absolviert.


Schönheider Wölfe  (RLO)
Wölfe mit klarem Heimsieg gegen ESC Berlin
Die Schönheider Wölfe haben im gestrigen Heimspiel gegen den ESC 2007 Berlin einen ungefährdeten 8:1 (2:1, 3:0, 3:0)-Erfolg eingefahren und bleiben damit dem Spitzenduo Tornado Niesky und FASS Berlin auf den Fersen.
Berufs- und krankheitsbedingt mussten die Wölfe auf Florian Richter, Christian Laszig und Jannik-Noah Grätke verzichten und für den grippegeschwächten Goalie Eric Hanke stand gestern Oliver Fengler zwischen den Pfosten. Aber auch die Berliner kamen ersatzgeschwächt in den Wolfsbau und konnten gerade einmal auf 10 Feldspieler und zwei Torhüter zurückgreifen. Zwar mussten die favorisierten Hausherren in der 4. Minute das 0:1 durch Jan Krautmann hinnehmen, doch dieser Gegentreffer war sozusagen der Wachmacher für das Team von Coach Sven Schröder. In der Folge spielte sich das Geschehen fast nur noch in Richtung Schlittschuhclub-Gehäuse ab. Von den Gästen kamen dagegen nur noch sporadische Konter, welche aber die Wölfeabwehr im Verbund mit Keeper Oliver Fengler zu entschärfen wusste. Durch Tore von Jan Gruß, Petr Kukla (3), Christoph Rogenz, Björn Schenkel, Lukas Novacek und Danny Reimann schraubten die Wölfe dann auch das Ergebnis kontinuierlich über die gesamte Spielzeit auf 8:1 in die Höhe und gingen am Ende als klarer Sieger vom Eis.
„Zugegeben, es war nicht unsere beste Leistung heute, was aber dem erhöhten Trainingspensum unter der Woche geschuldet war. Dieses kleine Risiko habe ich aber bewusste in Kauf genommen, da es in Hinblick auf die kommenden Spiele gegen Chemnitz und Niesky notwendig war, denn da werden wir sicher ganz anders gefordert sein.“, so Wölfe-Coach Sven Schröder nach dem gestrigen Spiel.
Kommenden Freitag, dem 22.12.17, um 19:30 Uhr steigt dann das mit Spannung erwartete erste Heimderby gegen die Chemnitz Crashers im Schönheider Wolfsbau. Bereits anderthalb Stunden vorm dem Spiel dürfen sich die Fans auf eine Weihnachtsüberraschung freuen, denn um 18:00 Uhr wird eine professionelle Flex- & Feuershow auf dem Eis zu erleben sein. Daher öffnen die Stadionkassen auch bereits um 17:30 Uhr. Also, zeitiges Kommen sichert gute Plätze!


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Sonntag 17.Dezember 2017
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