IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Freitag 16.Februar 2018. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Hessenliga und Regionalliga Nord.
Deutscher Eishockey Bund
DEB-Nachwuchsteams: U16 und U18 fahren Siege ein, U17 und U19 mit Niederlagen
(DEB) U16 dominiert gegen Frankreich:
Die U16-Nationalmannschaft konnte sich im ersten Spiel des 4-Nationen-Turniers in Salzburg (Österreich) souverän und deutlich mit 10:0 (5:0; 5:0; 0:0) gegen Frankreich durchsetzen. Die jüngste deutsche Männerauswahl wird sich in der zweiten Turnierpartie morgen um 15.40 Uhr mit der norwegischen Mannschaft messen.
Stefan Mayer: „Die Mannschaft hat die guten Eindrücke der letzten Tage aus der Vorbereitung in Füssen in das erste Spiel gegen Frankreich mitnehmen können. Nach einem sehr fokussierten und motivierten Start konnte die Mannschaft die Überlegenheit aber zuerst nicht in Tore ummünzen. Nach zehn Minuten dann der verdiente Führungstreffer und zwischen Minute 15 und 20 vier weitere. Zu diesem Zeitpunkt des Spiels ließen wir nichts in Richtung unseres Tores zu. Auch im kompletten zweiten Spieabschnitt spielte die Mannschaft sehr ordentlich und so konnten wir mit einer 10:0-Führung in die zweite Pause gehen. Im Schlussabschnitt war die Spannung dann raus und die Mannschaft spielte die verbleibende Zeit souverän, aber ohne weitere Torerfolge runter.“
U18 bezwingt Eidgenossen:
Die U18-Nationalmannschaft gewinnt in einem ausgegelichenen ersten Spiel beim Vlado Dzurilla Cup in der Slowakei durch zwei Tore von Erik Betzold und Louis Brunde mit 2:1 (0:0; 0:1; 2:0) gegen die Schweiz. Morgen Mittag um 13.30 Uhr steht für die DEB-Auswahl der nächste Test auf dem Programm, Gegner wird die weißrussische Auswahl sein.
U17 startet mit Niederlage ins Heimturnier:
Die U17-Nationalmannschaft muss sich den Eidgenossen zum Auftakt des Heimturniers im Bundesleistungszentrum in Füssen mit 3:8 (1:2; 2:4; 0:2) geschlagen geben. Nach einem zunächst ausgeglichenen Start verliert die DEB-Auswahl den Faden, was die Schweiz gnadenlos ausnutzt. In der morgigen Partie trifft die U17 um 18.30 Uhr auf die Slowakei.
Uli Liebsch: „Wir haben in den ersten beiden Dritteln zwar auch Positives gesehen, aber leider hat uns die nötige Disziplin gefehlt um gegen die Schweizer zu bestehen.“
Michael Pfuhl, Team-Manager: „Die Mannschaft hat knapp zwei Drittel ganz ordentlich gespielt und mit dem Gegner mithalten können. Im Anschluss hat sich das Team dann plötzlich sehr undiszipliniert verhalten und in Unterzahl die Tore kassiert. Hier muss die gesamte Mannschaft in den nächsten Spielen zeigen, dass sie es sich verdient hat, für Deutschland zu spielen.“
Schweden eine Nummer zu groß für U19:
Die U19-Nationalmannschaf unterliegt Schweden im ersten Spiel des 5-Nationen-Turniers in Hradec Kralove (Tschechische Republik) deutlich mit 2:9 (0:4; 1:3; 1:2). Doch für die Mannschaft um Trainer Thomas Schädler bleibt nicht viel Zeit zum Verschnaufen. Bereits morgen um 18.00 Uhr treffen die deutschen Nachwuchsspieler auf Finnland.
Thomas Schädler: „Vor allem in den ersten beiden Dritteln wurden selbst die kleinsten Fehler unserer Mannschaften durch die Schweden bestraft. Unsere Mannschaft steigerte sich jedeoch von Drittel zu Drittel, sodass im Schlussabschnitt ein deutlicher Lernerfolg zu verzeichnen war, ohne dass man den Eindruck hatte, die Schweden hätten einen Gang zurückgeschlatet. Von daher ist es für uns sehr wichtig, möglichst viele Begegnugen auf solch hohem Niveau zu bestreiten.“
Krefeld Pinguine
Nick St-Pierre bittet um Vertragsauflösung
(DEL) Nick St-Pierre hat die Krefeld Pinguine soeben um Auflösung seines laufenden Vertrags gebeten. Dieser Bitte sind die Krefeld Pinguine nachgekommen. Damit gehört Nick St-Pierre ab sofort nicht mehr zum Kader 2017/18 der Krefeld Pinguine. Die Pinguine wünschen Nick St-Pierre an seiner neuen Wirkungsstätte viel Erfolg.
Schwenninger Wild Wings
Dauerkartenverkauf startet am 20. Februar 2018
(DEL) Die Schwenninger Wild Wings arbeiten in dieser Saison fleißig daran die (Pre-)Playoffs zu erreichen. Entsprechend möchten die Wild Wings die ersten Infos zum Dauerkartenverkauf für die kommende Spielzeit und zu einem möglichen Ticketkauf für die Playoffs bekanntgeben.
Ab dem 20. Februar startet in diesem Jahr der Verkauf der Dauerkarten. Dabei haben die aktuellen Dauerkarteninhaber bis zum 02. Mai 2018 ein Vorkaufsrecht auf ihren angestammten Platz und profitieren natürlich vom gleichen attraktiven Frühbucherpreis wie in der Vorsaison. Außerdem wird die Dauerkarte weiterhin zahlreiche exklusive Vorteile für ihre Besitzer beinhalten.
Für die möglichen (Pre-)Playoffs in dieser Saison wird es einen Topzuschlag bei den Ticketpreisen geben. Dabei werden die Stehplatztickets um 3,50 € und die Sitzplätze um 6,00 € bzw. 7,00 € angehoben. Wichtig für alle aktuellen Dauerkartenbesitzer der Saison 2017/18: Diese zahlen in den möglichen Playoff-Spielen für ihr Ticket keinen Aufpreis, sondern lediglich den normalen Hauptrundenpreis. Diesen Vorteil können sich ebenfalls alle Zuschauer sichern, die aktuell noch keine Dauerkarte besitzen. Jeder, der bis zum 01. März 2018 eine Dauerkarte für die neue Saison 2018/19 bestellt und bezahlt, wird von dem Topzuschlag befreit und sichert sich das Vorkaufsrecht für seinen Dauerkartenplatz in den möglichen (Pre-)Playoffs.
Das Vorkaufsrecht gewähren die Schwenninger Wild Wings aktuellen und neuen Dauerkartenbesitzern für einen kurzen Zeitraum vor jedem (Pre-)Playoff-Spiel. Die genauen Zeiträume werden je nach Verlauf der letzten Hauptrundenspiele rechtzeitig bekanntgegeben. Sollte sich das Team bis zum letzten Spieltag für die (Pre-)Playoffs qualifiziert haben, startet der Ticketverkauf bereits am Sonntag, den 04. März nach dem Spiel gegen die Grizzlys Wolfsburg im Stadion oder über alle bekannten Verkaufsstellen.
Genauere Informationen zum Dauerkartenkauf und zum Ablauf des möglichen Ticketkaufs für die Playoffs sowie Übersichten über die aktuellen Dauerkartenpreise sowie Playoff-Preise sind unter www.wildwings.de zu finden.
Kassel Huskies
Huskies auf Breisgau-Reise / Sonntag: Eispiraten zu Gast
(DEL2) Nach der Niederlage am Dienstagabend gegen Heilbronn möchten die
Kassel Huskies am Freitag wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Das Team von Trainer Rico
Rossi trifft ab 19:30 Uhr in der Franz-Siegel-Halle auf die Wölfe Freiburg. Nicht zur Verfügung steht
in diesem Spiel Adriano Carciola, der aufgrund einer Strafe aus dem Heilbronn-Spiel pausieren
muss. Weiterhin kann Neuzugang Sam Povorozniouk nicht ins Geschehen eingreifen, da er vom
Weltverband eine Strafe aus der finnischen „Liiga“ anerkannt bekommen hat – hierdurch wird er bis
zum 2. März 2018 nicht in der DEL2 spielen dürfen. Am Sonntag kehrt Adriano Carciola in den Kader
zurück, dann treffen die Schlittenhunde auf die Eispiraten Crimmitschau.
Wölfe Freiburg (Freitag, dem 16. Februar, 19:30 Uhr, Franz-Siegel-Halle)
Mit 14 Punkten Rückstand auf Rang 10 bei noch sechs zu absolvierenden Partien ist der erneute
Einzug in die Pre-Playoffs in dieser Saison nur noch theoretisch, aber nicht mehr praktisch möglich.
Noch in der letzten Spielzeit gelang dies, nach Hauptrundenplatz 7 gelang mit einem Erfolg über die
Ravensburg Towerstars sogar der Einzug ins Viertelfinale. Ein ähnliches Wunder wird den Wölfen
verwehrt bleiben, insofern fokussiert man sich in Freiburg nun auf den anstehenden Abstiegskampf.
Im Hauptrundenendspurt müssen die Breisgauer auf einen wichtigen Schlüsselspieler verzichten.
Der kanadische Allrounder Mark Mancari fällt verletzungsbedingt mehrere Wochen aus, es besteht
allerdings Hoffnung, dass er zur heißen Preseason-Phase wieder ins Team zurückkehrt.
So muss vor allem wieder das eingespielte Sturmtrio mit Chris Billich, Tobias Kunz und Nikolas
Linsenmaier einen Großteil der Offensivlast tragen. Zumindest beim Spiel gegen die Huskies soll
zudem Stammtorhüter Miroslav Hanuljak eine Pause erhalten und von Marco Wölfl vertreten
werden.
Für die Huskies wird es bei diesem Aufeinandertreffen auch darum gehen, Revanche zu nehmen.
Das letzte Duell der beiden Teams gewannen die Wölfe in Kassel klar mit 5:1.
Eispiraten Crimmitschau (Sonntag, dem 18. Februar, 18 Uhr, Eissporthalle Kassel)
Am kommenden Sonntag erhalten die Kassel Huskies die nächste Chance, ihre im Jahr 2018
abhanden gekommene Heim-Form wiederzufinden. In sieben Spielen kassierten sie im neuen Jahr
vier Niederlagen, nur zwei „Dreier“ sprangen außerdem heraus. Auf Formsuche ist auch der Gegner
aus Crimmitschau. Die Eispiraten sind seit vier Spielen sieglos und kassierten in diesen
Begegnungen insgesamt zwanzig Gegentore. Für Stabilität soll daher Torhüter Ben Meisner sorgen,
der für die nächsten vier Saisonspiele aus Augsburg ausgeliehen wurde und Stammtorhüter Brett
Kilar eine dringend benötigte Verschnaufpause geben soll.
Für Offensivpower sorgt weiterhin das Top-Sturmduo mit Flügelstürmer Jordan Knackstedt und
Center Robbie Czarnik. Vor allem Czarnik glänzte bisher als Goalgetter, mit seinen 32 Treffern führt
er die ligaweite Torjägerstatistik an.
Auch wenn die Eispiraten zuletzt bis auf Tabellenplatz 10 abrutschten, ist bei sechs Punkten
Rückstand auf Ravensburg (6.) sogar noch die direkte Playoff-Qualifikation drin.
Deggendorfer SC
Ostbayernderby, die Vierte! Eisbären Regensburg zu Gast in Deggendorf
(OLS) Derbyzeit beim Deggendorfer SC! Nachdem die Mannen von Trainer John Sicinski am Freitag in Landshut ranmussten, kommt es am darauffolgenden Sonntag gleich zum nächsten Aufeinandertreffen zweier Lokalrivalen, denn zu Gast in der Festung an der Trat sind Eisbären Regensburg.
Die Oberpfälzer stecken aktuell in einer sportlich schwierigen Situation. Nachdem sich die Verantwortlichen in Regensburg Mitte Januar von Trainer Peppi Heiß trennten, wurde mit Igor Pavlov ein neuer Coach präsentiert, der bereits jahrelang höherklassige Trainererfahrung in Deutschland sammeln konnte. Dennoch sollten die ersten Wochen unter Pavlov wenig erfolgreich sein. Teilweise sehr deutliche Niederlagen taten ihr Übriges, um die Eisbären ins Niemandsland der Tabelle zu stürzen. Aktuell trennen die Regensburg nur vier Punkte von den Blue Devils Weiden, die aktuell auf dem achten Tabellenplatz rangieren. Tiefpunkt dieser Phase war das Heimspiel gegen jene Blue Devils am vergangenen Freitag, bei dem man nach einem Drittel bereits mit 1:6 zurücklag und die Partie am Ende mit 5:7 verlor. Nach dem Spiel platzte Trainer Pavlov dann der Kragen und er ließ die Kapitäne seines Teams auf der Pressekonferenz antreten und der Presse Rede und Antwort stehen. Diese Maßnahme schien auch zu fruchten, denn bereits am darauffolgenden Sonntag traten die Eisbären mit einem völlig anderen Gesicht auf und besiegten auswärts den heimstarken ERC Sonthofen mit 5:6 nach Verlängerung. Herausragender Akteur war an diesem Abend Kapitän Peter Flache, der drei Treffer erzielte. Somit dürften die Regensburger mit frischem Selbstvertrauen ins Wochenende starten. Für den DSC sind die Oberpfälzer auf keinen Fall zu unterschätzen, da das Team von Igor Pavlov unter anderem mit Nikola Gajovsky und Arnoldas Bosas auf eines der stärksten Kontingentspieler-Duos der Liga zurückgreifen kann.
Spielbeginn am Sonntagabend im Deggendorfer Eisstadion ist um 18:30 Uhr.
Starbulls Rosenheim
Das nächste Eishockey-Fest: Starbulls gegen Selb am Sonntag
(OLS) Am Sonntag um 17 Uhr bitten die Starbulls Rosenheim zum Spitzenspiel der Eishockey-Oberliga Süd. Zu Gast im heimischen emilo-Stadion sind die Selber Wölfe. Die Oberfranken haben sechs Spieltage vor Ende der Meisterrunde nur vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Rosenheim – und daher berechtigte Ambitionen, selbst noch vom Platz an der Sonne in die Playoffs zu starten. Vor allem wollen sich die Gäste unbedingt für den ersten Auftritt an der Mangfall vor sechs Wochen rehabilitieren. Beim Rosenheimer 6:1-Sieg Anfang Januar sah nicht nur Henry Thom sein Team unter Wert geschlagen. Auf die Starbulls wartet am späten Sonntagnachmittag also eine riesige Herausforderung, auf ihre Fans ein großes Eishockeyfest. Zuvor steht am Freitag aber noch die keinesfalls zu unterschätzende Auswärtsaufgabe gegen die wiedererstarkten Blue Devils Weiden auf dem Spielplan. Spielbeginn in der Weidener Hans-Schröpf-Arena ist um 20 Uhr.
Die Blue Devils Weiden sind als Tabellenachter zwar nach wie vor das Schlusslicht der Oberliga-Meisterrunde, haben am vergangenen Wochenende aber aufhorchen lassen: Der 7:5-Auswärtserfolg – nach dem ersten Spielabschnitt stand bereits eine 6:1-Führung zu Buche – gegen die Eisbären Regensburg war eine deutliche Ansage im Kampf um Platz sieben. Und der wäre im Hinblick auf die Playoffs sportlich wie finanziell enorm wertvoll. Man würde den längst als Meister der Oberliga Nord feststehenden Tilburg Trappers aus dem Weg gehen und sich bei den Auswärtsfahrten zu einem schlagbarer scheinenden Gegner nach Halle oder Hannover viele hundert Reisekilometer ersparen.
Am Sonntag war für die Blue Devils dann sogar ein Sieg gegen den starken Deggendorfer SC in greifbarer Nähe. Über 60 Minuten ebenbürtig, phasenweise sogar überlegen, mussten sich die seit Beginn der Meisterrunde von Ken Latta trainierten Oberpfälzer knapp und unglücklich mit 3:4 geschlagen geben. Deggendorf konnte dank dieses Erfolgs mit den Starbulls wieder nach Punkten (87) gleichziehen. Nun qualifiziert allein das bessere Torverhältnis (plus 70 gegenüber plus 63) die Grün-Weißen vor dem 9. Spieltag der Meisterrunde als Tabellenführer, nachdem beim Sonntags-Gastspiel in Peiting letztlich nur ein Punkt auf der Habenseite verbucht werden konnte. Bis weit in die letzte Spielminute hatte noch alles auf einen Rosenheimer Drei-Punkte-Sieg im Pfaffenwinkel hingedeutet. Nach Toren von Vitezslav Bilek, Chase Witala und Andreas Nowak 3:2 in Führung liegend, hatte Yannick Wenzel sogar das leere Peitinger Tor vor Augen, wurde aber im allerletzten Moment noch so entscheidend gestört, dass die Scheibe nicht den Weg über die Linie fand. Mit zwei Feldspielern mehr auf der Eisfläche gelang den Hausherren dann 28 Sekunden vor Schluss durch Brad Miller doch noch der Ausgleichstreffer. Und in der dritten Spielminute der Overtime sicherte Ty Morris den Peitingern mit einem tollen Schuss ins Kreuzeck auch den Zusatzpunkt.
In Weiden am Freitag soll so etwas aus Rosenheimer Sicht natürlich nicht noch einmal passieren. Von der bisherigen „weißen Weste“ aus den drei schon ausgetragenen Vergleichen mit den Oberpfälzern (6:2, 7:2, 3:1) lässt sich Manuel Kofler aber nicht blenden: „Weidens Kader ist stärker, als der Tabellenplatz aussagt. Und die Umstellungen, die Ken Latta vorgenommen hat, scheinen nun Früchte zu tragen. Trotzdem müssen wir vor allem auf unser Spiel schauen, mit viel Energie in der Offensive und konsequent im Defensivspiel agieren. Dann nehmen wir am Freitag auch die drei Punkte mit – und das ist unsere klare Zielsetzung!“
Mithelfen dabei kann Stürmer Fabian Zick, der nach krankheitsbedingtem Fehlen in Peiting ins Team zurückkehrt. Ob es dagegen mit dem Comeback von Kapitän Tobias Draxinger klappt ist fraglich und wird sich erst kurzfristig am Spieltag selbst entscheiden. Gleiches gilt für Stürmer Michael Fröhlich, dessen Mitwirken vor allem aber deshalb wünschenswert wäre, weil nun Thomas Reichel fehlt. Der zuletzt neben den neuen Kontingentstürmern Witala und Bilek so torgefährlich agierende Youngster ist für die U19-Nationalmannschaft im Einsatz. Ebenfalls für DEB-Dienste (U17) abgestellt ist zudem Enrico Henriques-Morales. Das Rosenheimer Torhüter-Duo bilden an diesem Wochenende erneut Lukas Steinhauer und Michael Böhm, wobei Letzterer in Weiden zwischen den Holmen stehen wird. „Er hat in seinen bisherigen Einsätzen überzeugende Leistungen gebracht und ist jetzt einfach mal wieder mit einem Einsatz dran“, so Manuel Kofler.
Am Sonntag kommt es schließlich in Rosenheim zu einem echten Spitzenspiel. Zu Gast im emilo-Stadion (Spielbeginn 17 Uhr) sind die Selber Wölfe, die auf Tabellenrang drei stehend vor diesem Wochenende vier Punkte Rückstand auf das Spitzenduo Rosenheim/Deggendorf aufweisen. Lediglich nur noch einer hätte es sein können, wenn die Oberfranken am vergangenen Sonntag ihre starke Leistung und deutliche Überlegenheit beim Auswärtsspiel gegen den Tabellenvierten EV Landshut auch auf die Anzeigetafel gebracht hätten. Am Ende stand aber eine unnötige 2:4-Niederlage zu Buche – und die an der Isar leichtfertig liegen gelassenen Punkte wollen sich die Wölfe nun in Rosenheim zurückholen, um die Tabellenführung selbst noch einmal ins Visier zu nehmen. Dass sie an der Mangfall am 5. Januar vor fast 1.000 eigenen Fans unter den über 4.000 Zuschauern im emilo-Stadion deutlich mit 1:6 „baden“ ging, sorgt für ganz besondere Revanchegelüste bei der selbstbewusst anreisenden Mannschaft von Trainer Henry Thom. Der sagt: „Wir haben die nötige Qualität und auch die Erfahrung, um in Rosenheim etwas mitnehmen zu können“.
Mit Jared Mudryk, Kyle Piwowarczyk, Landon Gare, Herbert Geisberger und Ian McDonald sind gleich fünf Selber unter den Top 15 der Liga-Topscorer platziert. Und relativiert um die tatsächlichen Spieleinsätze stünden die genannten Selber Offensivstars sogar noch besser da. Der nachverpflichtete McDonald etwa erzielte seine inzwischen 49 Scorerpunkte in nur 27 Partien! Das Verletzungspech fokussiert sich bei den Oberfranken derzeit auf die Torhüter. Manuel Kümpel zog sich beim Spiel in Landshut eine Knieverletzung zu; seine Ausfalldauer konnte noch nicht seriös prognostiziert werden. Der 18-jährige Timon Bätge, der zuvor noch kein Oberliga-Spiel bestritten hatte, ersetzte ihn. Nun hofft man in Selb für die Spiele dieses Wochenendes auf die Rückkehr des ebenfalls am Knie verletzten und seit Wochen fehlenden Stammtorhüters Niklas Deske oder des zuletzt auch nicht spielfähigen Förderlizenz-Keepers Konstantin Kessler von den Lausitzer Füchsen.
Die bisherige Saisonbilanz der Starbulls gegen die Selber Wölf ist negativ. Das erste Aufeinandertreffen in Selb Anfang Dezember entschieden die Oberfranken mit 8:4 für sich, am Auftaktwochenende der Meisterrunde behielten sie dann nach einem langen Penaltyschießen ganz knapp mit 4:3 die Oberhand. „Beide Spiele liefen wahrlich nicht so, dass wir sie hätten verlieren müssen“, erinnert sich Manuel Kofler, „andererseits war die Angelegenheit bei unserem 6:1-Heimsieg Anfang des Jahres bei weitem nicht so klar, wie es das bloße Ergebnis vermuten lässt“. Fest steht aber: Wenn die Starbulls eine ähnlich couragierte Leistung vor ähnlich begeisternder wie begeisterter Kulisse wie damals oder wie im jüngsten Heimspiel gegen Landshut am vergangenen Freitag auf das Eis zaubern, wird es auch eine noch so motivierte und mit noch so vielen Topscorern besetzte Mannschaft schwer haben, Punkte aus Rosenheim zu entführen. Es ist jedenfalls alles angerichtet für ein erneutes Eishockey-Fest am Sonntag ab 17 Uhr im emilo-Stadion.
Tickets für das Spitzenspiel am Sonntag gegen Selb sind jederzeit online zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de buchbar. In der Geschäftsstelle am emilo-Stadion besteht am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr die Möglichkeit zum Kartenvoreinkauf. Die Tageskasse öffnet am Sonntag bereits zwei Stunden vor Spielbeginn um 15 Uhr. Wer keine Möglichkeit hat, selbst ins Stadion zu kommen, kann das Spitzenspiel per Internet-Livestream – buch- und abrufbar über www.sprade.tv zum Preis von 5 Euro – verfolgen.
Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling auch nächste Saison Premium Partner der Starbulls Rosenheim
Bereits früh in diesem Jahr stellen die Starbulls die Weichen für die nächste Saison: die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, langjähriger Partner der Starbulls Rosenheim, wird auch in der Saison 2018/19 Premium Partner sein.
Schon seit vielen Jahren unterstützt die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling die Starbulls Rosenheim auf mehreren Ebenen. Das Logo des Partners ist nicht nur auf zahlreichen Werbeflächen im Stadion oder den Präsentationsshirts der Spieler zu sehen, die Sparkasse fördert auch explizit den Nachwuchs der Starbulls. Die jahrelange Zusammenarbeit wird nun also fortgesetzt.
Alfons Maierthaler, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling: „Über die letzten Jahre ist zwischen der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling und den Starbulls Rosenheim ein sehr vertrauensvolles Verhältnis entstanden, das wir in der nächsten Saison sehr gerne weiterführen. Wichtig ist uns bei unserem Engagement der regionale Zusammenhalt zweier großer Marken der Region. Wir wünschen den Starbulls für die aktuelle und auch nächste Saison viel Glück und vor allem Erfolg.“
Alexandra Frank-Klebe, Marketing-Leiterin Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling: „Als Sparkasse unterstützen wir bereits seit vielen Jahren verschiedene Projekte in der Region. Besonders am Herzen liegt uns dabei die Zusammenarbeit mit den Starbulls Rosenheim und die Nachwuchsförderung im Verein. Erfolge, wie der Gewinn der Schüler-Meisterschaft im letzten Jahr, oder das Eingliedern zahlreicher Nachwuchsspieler in der ersten Mannschaft, bestärken uns in der Entscheidung den Verein weiterhin zu unterstützen und die Zukunft des Rosenheimer Eishockeys mitzugestalten.“
Marcus Thaller, Vorstand der Starbulls Rosenheim und Daniel Malguth (Leiter Sponsoring): „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling einen langjährigen Unterstützer für die nächste Saison an uns binden konnten. Klar ist auch, dass die Sparkasse Premium Partner, und damit Partner der höchsten Kategorie, bleibt. Mit dieser Entscheidung stellen wir bereits früh die Weichen für die nächste Saison und können mit einer starken Marke an unserer Seite planen. Die Zusammenarbeit verläuft weiterhin auf mehreren Ebenen und betrifft sowohl die erste Mannschaft als auch unsere Nachwuchsabteilung. Die zukunftsorientierte Arbeit beider Seiten kann nun also fortgesetzt werden.
Im Namen der Starbulls Rosenheim möchte ich mich beim Vorstandsvorsitzenden Herrn Alfons Maierthaler, Marketing-Leiterin Frau Alexandra Frank-Klebe und der gesamten Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling für die bisherige Zusammenarbeit und das für die Zukunft entgegengebrachte Vertrauen bedanken.
Saale Bulls Halle
WEITER GEGEN ERSTER, BULLS EMPFANGEN MEISTER TILBURG! 40. Punktspiel der Saison 2017/18: Saale Bulls vs. Tilburg Trappers
(OLN) Seit dem 06. Februar steht fest: die Tilburg Trappers sind von Platz eins der Oberliga Nord nicht mehr zu verdrängen. Somit empfangen die Saale Bulls morgen Abend den aktuellen Meister der OL Nord. Diesen Titel haben sich die Niederländer in dieser Saison erstmalig erspielt, hatten aber in den beiden vergangenen Spielzeiten den noch höherwertigen Meistertitel der (gesamten) Oberliga (Nord+Süd) gewonnen. Aufgrund fehlender Aufstiegsberechtigung in die DEL2 bereichern sie dennoch weiter die dritte Liga.
Mit den Trappers haben die Saale Bulls morgen also ein echtes Kaliber vor der Brust. Und auch wenn Tilburg als absoluter Favorit anreist, werden die Jungs von Trainer Dave Rich alles geben, um endlich den ersten Sieg gegen die Gäste aus den Niederlanden in dieser Saison einzufahren. Gelungen ist dies in der Meisterrunde bisher nur den Hannover Scorpions und den Wohnbau Moskitos Essen, die jeweils in der Verlängerung/ Penaltyschießen gegen die Trappers den Zusatzpunkt holen konnten.
Wenn man jedoch den Saisonverlauf betrachtet, sowohl unabhängig voneinander als auch die bisherigen Spiele gegeneinander, dann ist ein Heimsieg morgen nicht völlig ausgeschlossen – im Gegenteil er ist sogar in greifbarer Nähe. Denn wenn das Team es schafft, sich gut auf das bekannter-maßen äußerst körperliche Spiel von Tilburg einzustellen und gleichzeitig die eigenen Stärken vor allem in der Defensive nutzt, dann ist alles möglich. Und jeder Punktgewinn wäre aufgrund der knappen Tabellenlage äußerst wichtig, will man einen Platz unter den ersten Vier behalten und sich damit das Heimrecht in der ersten Playoffrunde sichern.
Nach langer Verletzungspause ist morgen vermutlich Top-Stürmer Nathan Robinson wieder mit am Start. Vielleicht kommt er ja genau zum richtigen Zeitpunkt zurück aufs Eis. Leider fällt aber neben Johannes Ehemann auch unser morgiges Geburtstagskind Patrik Cerveny aus. Seine Verletzung am Fuß verhindert noch einen Einsatz im Kasten. Als Backup wird Julius Valerius erstmalig in dieser Saison dem Team zur Seite stehen.
Nach dem vierten Derbysieg auch der erste Sieg gegen den Meister? Auf geht`s – ZUSAMMEN IST ALLES MÖGLICH!
Buchloe Pirates
Die Luft wird dünner - ESV Buchloe gerät im Abstiegskampf immer mehr unter Druck
(BYL) Mit den beiden Partien am Freitag zu Hause ab 20 Uhr gegen den EC Pfaffenhofen und dem Auswärtsspiel am Sonntag in Moosburg (17.15 Uhr) beginnen für die Piraten des ESV Buchloe an diesem Wochenende die Rückspiele in der Verzahnungsrunde. Sieben Spiele sind es also noch für die Gennachstädter, die entscheiden ob die Buchloer den Ligaverbleib sichern können oder ob der Abstieg in die Landesliga droht.
Nach der jüngsten Heimniederlage gegen Königsbrunn, als man erst zehn Sekunden vor dem Ende den 3:3 Ausgleich kassierte und anschließend in der Verlängerung den Kürzeren zog, wird es für die Freibeuter dabei immer enger. Als Fünfter haben die Rot-Weißen nämlich mittlerweile drei Punkte Rückstand auf den rettenden dritten Rang, auf dem ausgerechnet der Freitagsgegner Pfaffenhofen steht. Zwischen den Buchloern und den Pfaffenhofenern liegen außerdem noch die Schweinfurter, die zwei Zähler mehr auf dem Konto haben wie der ESV und zudem auch noch eine Partie weniger absolviert haben. Die Ausgangslage zum Start in die Rückserie der Abstiegsrunde ist für die Pirates also alles andere als rosig, sodass nun jedes der verbleibenden sieben Duelle ein echtes Endspiel ist. „Es wird für uns natürlich extrem schwer“, sagte der sichtlich geknickte ESV-Trainer Norbert Zabel schon nach der bitteren Derbyniederlage gegen Königsbrunn, um aber im nächsten Atemzug hinterherzusetzen, dass man dennoch bis zum letzten Spieltag alles geben werde. „Wir werden bis zum Schluss kämpfen, denn aufgeben ist solange ich da bin einfach keine Option“, so die klare Aussage von Zabel, der sich unter der Woche mit der Mannschaft wieder intensiv auf die beiden bevorstehenden Partien gegen die bisherigen Ligakonkurrenten vorbereitet hat.
Das letzte Aufeinandertreffen gegen den Freitagsgegner Pfaffenhofen liegt noch nicht einmal zwei Wochen zurück. Bei den Icehogs kassierten die Piraten dabei jedoch eine empfindliche 1:7 Niederlage, sodass die Buchloer mit dem ECP eigentlich noch eine Rechnung offen haben dürften. Doch die Hallertauer sind in den vergangenen Spielen immer besser in Schwung gekommen. Das beweist nicht nur der deutliche Hinspielsieg, sondern auch der etwas überraschende 5:1 Erfolg in Schweinfurt vor knapp einer Woche. Großen Anteil daran hat neben dem Kapitän und dreifachen Hinspiel-Torschützen Stefan Huber vor allem die kanadische Fraktion des ECP. Neben den beiden Importspielern Jake Fardoe und Michael Chamello, der momentan punktbester Angreifer seines Teams ist und dies auch schon in der Hauptrunde war, treffen auch die zur Verzahnungsrunde neu gekommenen Nordamerikaner Dillon Duprey und Kenneth Matheson mittlerweile immer häufiger. Auf diese vier Kontingentspieler muss die Buchloer Defensive also ein besonderes Augenmerk legen, wenn die Revanche glücken soll.
Auch der Sonntagsgegner Moosburg hat sich noch einmal mit einem ausländischen Akteur verstärkt, wobei dieser in der Bayernliga und bei den Dreirosenstädtern kein Unbekannter ist. Lukas Varecha, der in dieser Spielzeit bisher pausiert hatte, verstärkt die Angriffsreihen des an der Bande stehenden Ex-Nationaltorhüters Bernhard Engelbrecht. Bevor der 27-jährige Tscheche 2016/17 für den ECDC Memmingen auf Torejagd gegangen war, lief er eine Saison zuvor bereits für den EV Moosburg auf und war dort mit 31 Toren und 30 Vorlagen der Topscorer. Eigentlich hätte Varecha, der neben David Michel und Emil Svec somit also der dritte Osteuropäer bei den Grün-Gelben ist, schon letzten Freitag sein Comeback im Heimspiel gegen den EC Bad Kissingen feiern sollen, doch die Partie wurde von den Kissingern wegen Spielermangels kurzfristig abgesagt. Demzufolge hat auch der EVM, der aktuell mit zwei Punkten Rückstand auf den ESV der Buchloer Tabellennachbar ist, noch eine Partie weniger absolviert wie die Piraten.
EV Moosburg
Jetzt müssen Punkte her: EVM in Königsbrunn und daheim gegen Buchloe
(BYL) Verlieren verboten! Acht Spieltage vor Ende der Saison steht der EV Moosburg vor einem richtungsweisenden Wochenende: Zum Rückrunden-Start der Verzahnungsrunde geht’s zunächst am Freitag nach Königbrunn (20 Uhr), am Sonntag empfangen die Grün-Gelben dann um 17.15 Uhr den ESV Buchloe. Beim Blick auf die Tabelle wird klar: Beide Partien gehören zur Kategorie Sechs-Punkte-Spiel.
Hätte Bernie Englbrecht vor einigen Wochen nicht die Trainerstelle beim EVM übernommen, könnte er am Freitag groß feiern: Der frühere Nationalmannschafts-Goalie wird nämlich 60 Jahre alt. Doch die Festivitäten werden wohl etwas kleiner ausfallen – um 16.30 Uhr ist Busabfahrt zum wichtigen Playdown-Spiel beim EHC Königsbrunn. „Das wird ein ganz entscheidendes Wochenende“, sagt der Coach. „Wenn wir nicht ausreichend punkten, sieht’s zappenduster aus. So ist die Lage.“
Mit sieben Zählern aus den bisherigen sechs Spielen belegen die Moosburg Platz sechs. Der rettende dritte Platz ist derzeit fünf Punkte entfernt, allerdings haben die Dreirosenstädter auch noch das Nachholspiel gegen Bad Kissingen zu absolvieren. Aber auf dieses hätte man in Moosburg gerne verzichtet. Die kurzfristige Absage und einige Fragezeichen hinter fehlenden Spielern der Unterfranken weckten doch die Hoffnung, dass der Verband das Match für den EVM werten könnte. Am Dienstag dann jedoch die Nachricht: Es muss am 9. März nachgeholt werden.
Doch vor dem finalen Doppelpack gegen den Tabellenführer – das sind die Kissinger Wölfe momentan – bekommt es die Englbrecht-Truppe jetzt erst mal mit dem Zweiten zu tun. Zuhause gegen die Königsbrunner Pinguine schrammte man beim 6:8 denkbar knapp an Zählbarem vorbei. Der Trainer weiß auch warum: „Die vielen Strafen haben uns aus der Bahn gebracht.“ Beim EHC fordert er deshalb mehr Disziplin von seinen Jungs, wenn es darum geht, die stürmenden Ex-Profis wie Fabio Carciola, Jeffrey Szwez oder Matthias Forster in den Griff zu kriegen.
Von Rückkehrer Lukas Varecha erwartet sich Bernie Englbrecht derweil in der eigenen Offensive wichtige Impulse. „Das, was ich bisher vom ihm gesehen habe, stimmt mich schon optimistisch, dass er uns weiterhelfen kann.“ Er laborierte unter der Woche allerdings ebenso wie einige andere Moosburger an einem grippalen Infekt. Am Mittwoch waren nur 14 Spieler im Training, der Coach hofft allerdings, dass der eine oder andere bis zum Wochenende wieder fit ist.
Besser präsentieren als in den vergangenen beiden Aufeinandertreffen mit dem ESV Buchloe will sich der EVM am Sonntag, wenn die Pirates in die Sparkassen-Arena kommen. 2:11 und 4:9 – mit diesen ziemlich deutlichen Resultaten musste man sich zuletzt bei den auf Platz fünf rangierenden Freibeutern geschlagen geben. Der Grund waren für Englbrecht in beiden Spielen „jeweils zehn Minuten, in denen nichts funktioniert hat“. Durchhänger, die man sich im Kampf um den Klassenerhalt einfach nicht erlauben könne. Doch so mager die Bilanz auswärts gegen den ESV aussieht – auf heimischem Eis tun sich die Moosburger gegen Buchloe meistens leichter. So auch heuer in der Hauptrunde, als man – noch unter Dimitri Startschew – Mitte November mit 4:3 nach Penaltyschießen den ersten Heimsieg der Saison gefeiert hat.
Passau Black Hawks
Drama und Herzschlagfinale um die Play-Offs - Hawks fighten am Sonntag um 18.00 Uhr gegen die Eispiraten Dorfen
(BYL) Am Sonntag steht für die Passau Black Hawks das letzte Qualifikationsspiel zu den Playoffs zur Oberliga Süd in der Passauer EisArena auf dem Programm. Spielbeginn ist zu diesem möglicherweise entscheidenden Spiel bereits um 18.00 Uhr. Für die Passau Black Hawks geht es gegen die Eispiraten aus Dorfen um Alles oder Nichts!
Der Kreis der Kandidaten für die freien Plätze drei und vier um die Play-Off-Qualifikation hat sich auf drei Mannschaften erweitert. Eine Entscheidung seitens des BEV (Bayerischer Eissport-Verband) hat direkte Auswirkungen auf die Playoff Kandidaten der Gruppe B. Waldkraiburg wurde der Sieg gegen Dorfen aberkannt und mit 0:5 für die Eispiraten gewertet. Somit haben die Passau Black Hawks die Chance auch die Löwen Waldkraiburg hinter sich zu lassen. Vor dem Spieltag am Freitag stehen bei den drei Kandidaten 12 Punkte (TSV Erding), 11 Punkte (EHC Waldkraiburg) und 9 Punkte (Passau Black Hawks) auf der Guthabenseite. Dabei hat Waldkraiburg mit Landsberg und Memmingen die dicksten Brocken an diesem Wochenende vor der Nase.
Einzig bei einer Niederlage der Black Hawks in Erding und einem gleichzeitigen Sieg des EHC Waldkraiburg gegen Landsberg am Freitag wäre der Zug „Playoff“ für die Passauer abgefahren. Doch daran wollen die Passauer gar nicht denken.
Gegen die Eispiraten Dorfen haben die Passau Black Hawks in dieser Saison eine positive Bilanz. Zwei Siege bei nur einer Niederlage. Am Sonntag um 18 Uhr möchten die Passau Black Hawks, mit der lautstarken Unterstützung der Ränge, diese Serie weiter ausbauen. Ein Sieg wäre ohnehin Voraussetzung um noch ein Wort um Platz 4 – den letzten Playoff-Platz – mitzureden. „Wie in den letzten beiden Spielen gegen Dorfen, müssen wir auch am Sonntag wieder an unsere Schmerzgrenze gehen. Jeder muss 100% abrufen und dabei diszipliniert spielen und die Strafbank meiden.“ so der Matchplan von Trainer Ivan Horak.
Nach zwei Heimniederlagen ist auch das Passauer Publikum wieder heiß auf einen Sieg auf eigenem Eis. Egal wie auch die Ergebnisse am Freitag ausfallen mögen, schon jetzt ist sicher, dass sich die Fans bei Ihrer Mannschaft für eine klasse Saison bedanken werden. Vielleicht wird aber auch der Traum vom Viertelfinale war und die Saison geht noch weiter. Abgerechnet wird am Sonntagabend, dann heißt es für das Team der Black Hawks Playoff oder Badeschlappen!
Für den Verein hat einer der Hauptsponsoren der Black Hawks noch eine Überraschung bereit. Als „Danke“ für die ohnehin schon jetzt sehr erfolgreiche Saison gibt es …….. Tja, das erfährt der Verein und die Fans am Sonntagabend vor dem Spiel und vor der EisArena. Ein Hingucker soll es sein, soviel hat man schon mal verraten!
Karten für das Heimspiel gegen Dorfen erhalten Sie im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger in der Fußgängerzone und der Tankstelle Färber in Maierhof. Die Abendkasse öffnet um 17 Uhr. -czo
Pfaffenhofen Ice Hogs
Bleiben die IceHogs in der Erfolgsspur? IceHogs in Buchloe und gegen Amberg gefordert
(BYL) Mit zwei überzeugenden Siegen gegen Buchloe und Schweinfurt zur Halbzeit der Verzahnungsrunde hat der ECP seine Chancen auf den Klassenerhalt zwar deutlich verbessert, aber was die Erfolge wert waren, wird sich erst im weiteren Verlauf der Runde zeigen. Nun gilt es nämlich für IceHogs, möglichst nachzulegen und in der der Erfolgspur zu bleiben. An diesem Wochenende sind sie am Freitag (20 Uhr) zunächst in Buchloe gefordert und dann am Sonntag zuhause gegen Amberg. Eine ganz schwere Aufgabe steht den Kreisstädtern in Buchloe bevor. Der ESV, Neunter der Bayernligavorrunde, muss inzwischen mehr denn je um den Klassenerhalt bangen. Nach den beiden letzten Niederlagen, darunter auch das 1:7 in Pfaffenhofen, steht Buchloe fast schon mit dem Rücken zur Wand. So werden sich die IceHogs auf einen hoch motivierten Gegner einstellen müssen, der alles dafür tun wird, mit einem Sieg den Anschluss an die ersten drei Plätze zu halten. Doch die IceHogs haben mit ihrem Sieg in Schweinfurt bewiesen, dass nach zuletzt sehr durchwachsenen Auswärtsauftritten auch auf fremdem Eis wieder mit ihnen zu rechnen ist. Eine Abfuhr wie beim 2:11 am Ende der Vorrunde soll es dieses Mal jedenfalls nicht mehr geben, vielmehr will man auch aus Buchloe nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten. Etwas gut zu machen gibt es dann am Sonntag, wenn die Pfaffenhofener den ERSC Amberg zum Gastspiel an der Ilm erwarten. Im Hinspiel setzte es nämlich eine 3:4 Niederlage nach Penaltyschießen, in einer Partie, in der die IceHogs lange Zeit eine ganz schwache Vorstellung boten und somit ihrem Gegner den bisher einzigen Sieg in dieser Runde gestatteten. Dass die Oberpfälzer derzeit nur auf dem letzten Platz liegen, womit der Aufstiegszug bereits abgefahren sein dürfte, verwundert allerdings etwas. Die Vorrunde der Landesliga Nord beendeten die Oberpfälzer nämlich als Tabellenerster. Für die IceHogs jedenfalls zählt in dieser Partie nur ein Sieg, sollen die Chancen auf den Klassenerhalt auch nach diesem Wochenende noch intakt sein. Abzuwarten bleibt noch, ob Karl Hoffmann und Alex Dost alle Mann an Bord haben, nachdem während der Woche doch einige Spieler gesundheitlich angeschlagen waren.
EV Aich
NIEDERLAGE NACH PENALTYSCHIESSEN FÜR AICH IN INZELL
(BBZL) Nach 12 Siegen in Folge und dem Meistertitel in der Tasche mussten die Aicher am Sonntag eine knappe 4:5 Niederlage nach Penaltyschießen hinnehmen. Neben den Langzeitverletzten Rotzinger und Pollner hatten sich auch noch Pfafferott und Scholz mit Grippe abgemeldet. Während die Aicher ihr Saisonziel schon erreicht hatten, war für Inzell ein Sieg unbedingt erforderlich, um den vor der Saison als Minimalziel ausgegebenen Einzug in die Playoffs noch zu schaffen. Dass ihnen das in einem Spiel auf eher durchschnittlichem Niveau nur bedingt gelang, lag daran, dass es nach der regulären Spielzeit 4:4 stand und erst das Penaltyschießen den Zusatzpunkt für die Gastgeber brachte.
Die erste gute Chance hatten die Aicher bereits nach 16 Sekunden, als eine Bogenlampe von Christoph Schwenk beinahe den Weg ins Tor gefunden hätte. In der 6. Minute dann der Aicher Führungstreffer durch Stefan Kreuzer (Andreas Schmid/Tarek Mustapha), der mit einem Schuss aus der Drehung den gegnerischen Torhüter überraschte. Kurz darauf hätte Matt Puntureri bei einem Alleingang nachlegen können, aber er hatte an diesem Abend sein Visier nicht genau genug eingestellt.
In der Folge dann ein optisches Übergewicht der Inzeller, das auch aufgrund von zahlreichen, teilweise sehr fragwürdigen Strafzeiten auf Aicher Seite zustande kam. Aber auch die Aicher hatten ihre Chancen wie in der 16. Minute durch Andreas Koller und kurz darauf mit einem Pfostentreffer von Tarek Mustapha. Als zum Ende des ersten Drittels gleich vier Aicher in der Kühlbox saßen, erzielten die Inzeller den 1:1 Ausgleich.
Ein ähnliches Bild gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts. Der EVA war immer noch mit zwei Spielern weniger auf dem Eis und das nutzten die Gastgeber zum 2:1 Führungstreffer. Den Ausgleich verpasste wenig später Trautmann, als sein Versuch knapp über das Tor strich. Für kurze Diskussion bei den Inzellern sorgte dann der Ausgleich der Aicher in der 24. Minute durch Andreas Schmid nach Pass von Christian Koller. Das Spiel war schon abgepfiffen, aber die Unparteiischen entschieden doch noch auf Tor, als sie sahen, dass der Puck die Linie schon überquert hatte. In der 28. Minute fiel dann der einzige Inzeller Treffer bei numerischer Ausgeglichenheit. Puntureri und Korn ließen zunächst gute Chancen liegen, im Gegenzug wurde der Inzeller Stürmer nicht konsequent angegriffen und traf zur erneuten Führung für die Gastgeber. Nach einer Spieldauerstrafe eines Inzellers hatten die Aicher mehrere Minuten einen Spieler mehr auf dem Eis, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Besser machten es danach die Spieler aus der Eisschnelllaufmetropole. Wiederum in Überzahl erhöhen sie vor der 2. Drittelpause auf 4:2.
Dass die Spieler von Trainer Georg Herrmann auch nach einem Rückstand nicht aufgeben, haben sie bereits mehrfach bewiesen. Und das sollte ihnen auch diesmal wieder gelingen. Der Aufholjagt war noch eine Glanztat vom Aicher Goalie Linus Messer vorausgegangen als ein Inzeller frei vor seinem Tor zum Schuss kam. Die Aicher konnten die ersten 10 Minuten im Schlussabschnitt endlich wieder zu fünft spielen und da waren sie die deutlich bessere Mannschaft. Zunächst tankte sich Tarek Mustapha unwiderstehlich durch und erzielte nach einem Alleingang den 3:4 Anschlusstreffer. Nach weiteren Aicher Möglichkeiten sorgte Stefan Kreuzer (Puntureri / C. Koller) mit seinem zweiten Treffer für den viel umjubelten 4:4 Ausgleich.
In der Folge fielen die Inzeller in manchen Situationen wieder sehr schnell, die sich bietenden Gelegenheiten konnten sie aber nicht mehr nutzen. Da auch dem EVA kein Treffer mehr gelang ging es wie auch schon im letzten Jahr ins Penaltyschießen. Von den ersten drei Schützen trafen auf Aicher Seite Andreas Koller und Jens Trautmann, da aber auch die Gastgeber zwei Treffer erzielten ging es weiter. Nachdem Daniel Korn knapp verfehlte traf der Inzeller Tödling und sicherte seiner Mannschaft den Zusatzpunkt.
Zum letzten Spiel müssen die Aicher am kommenden Samstag in Bad Aibling antreten. Für Fans besteht wieder Mitfahrgelegenheit im Bus. Abfahrt ist um 12.30 Uhr am Schützenheim in Aich und um 13.00 Uhr am Eisstadion in Moosburg.
EHC Bayreuth 1b
Glückt die Revanche gegen den Meister?
(BBZL) Im letzten Hauptrundenspiel ist der Tabellenzweite EHC Bayreuth Gastgeber für den noch amtierenden Meister ERC Ingolstadt, der zum ersten Mal in dieser Saison im Tigerkäfig erwartet wird. Bully ist am Samstag wie gewohnt um 17:30 Uhr. „SPONSOR OF THE MATCH“ ist in dem Spiel die Sportgaststätte Himmelkron und Schwimmbadkiosk Grillgott Himmelkron.
Bereits zu Beginn des Eishockeysports im Städtischen Kunsteisstadion kreuzten beide Mannschaften, in Bayreuth noch als Abteilung des Schwimmvereins, die Schläger. 1976 gab es zwei Begegnungen in der Hauptrunde der Landesliga, die damals die unterste Liga war. Der ERC gewann sein Heimspiel mit 6:2, der SVB konnte sich im Rückspiel revanchieren und brachte dem damaligen Tabellenführer mit 4:1 die erste Niederlage der Saison bei. In der anschließenden Aufstiegsrunde setzte sich der Favorit mit 5:4 und 4:2 durch und stieg in die Bayernliga auf.
Der Meister von 2017 war von den Experten zusammen mit Waldkirchen auch in dieser Saison am meisten genannt worden, als es um die Meisterschaftsfrage ging. Während Waldkirchen nach anfänglicher Durststrecke sich schlussendlich doch an die Spitze setzte, konnten die Oberbayern die Erwartungen nicht ganz erfüllen. Zu oft musste man mit einem personell dezimierten Kader antreten, das erste Heimspiel in Bayreuth fiel sogar aus. In den bisherigen beiden Begegnungen musste jeweils das Penaltyschießen entscheiden. Dabei gewann jede Mannschaft einmal, zuletzt Ingolstadt letzte Woche mit 2:1. Die Tigers brennen daher auf Revanche, nachdem sie im letzten Spiel einige Chancen liegen lassen haben, um die Partie bereits nach regulärer Spielzeit zu entscheiden. Man hat aber gesehen, was die Autostädter drauf haben, wenn sie mit einer vollen Spielerbank antreten.
Für die Wagnerstädter geht es darum, den Playoff-Platz zu sichern. Bei einem Sieg ist auch die Meisterschaft noch möglich, sollte Waldkirchen am Sonntag gegen den EHC Regensburg patzen.
Auch für dieses Spiel werden noch einmal Klatschpappen für einen Euro bzw. gegen Spende verkauft. Außerdem werden am Fanstand die in Handarbeit hergestellten Armbänder, Ringe etc. von M&M Design verkauft.
Lechbruck Flößer
Flößer vor den letzten beiden Saisonspielen
(BBZL) Der ERC Lechbruck hat am kommenden Wochenende noch zwei Spiele zu bestreiten, dann ist die Saison für die 1. Mannschaft bereits zu Ende. Am Freitag geht es nach Memmingen zur SG Maustadt/Memmingen 1b (Spielbeginn: 20:00 Uhr) und am Samstag um 18:00 Uhr treffen die Lecher auf die 1b des EV Bad Wörishofen.
Zwei Gegner, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Auf der einen Seite der aktuelle Tabellenführer Maustadt, auf der anderen das abgeschlagene Schlusslicht Bad Wörishofen. Klar ist auch, sollten die Flößer beide Spiele gewinnen, können sie aus eigener Kraft an Buchloe vorbeiziehen und die doch etwas durchwachsene Saison noch mit einem zufriedenstellenden dritten Platz abschließen.
Die SG Maustadt/Memmingen 1b ist bereits sicher für die Play-Offs qualifiziert, wird aber alles daran setzen, gegen den ERC zu gewinnen. Denn dann wären die Maustädter Meister der Eishockey-Bezirksliga Gruppe 4 und würden in den Play-Offs um den Aufstieg in die Landesliga Heimrecht geniessen. Das sehr zerfahrene Hinspiel im Lechparkstadion konnten die Memminger mit 5:2 für sich entscheiden. Lechbruck erhielt damals 99 Strafminuten und schlug sich damit eher selbst. Daraus resultierend erfolgte dann der Trainerrücktritt von Michael Köpf und Sebastian Ego.
Bad Wörishofen durchlebt eine Spielzeit ohne Glücksgefühle. Nicht ein einziger Punkt steht auf der Habenseite der Wölfe, schlechteste Offensive und schwächste Defensive – damit ist eigentlich, bei allem Respekt, der Samstagsgegner schon beschrieben. Das Hinspiel gewann der ERC ohne große Mühe mit 10:3.
Die Flößer sind heiß auf Platz drei und möchten nichts unversucht lassen, diesen noch im Endspurt zu erreichen. Nachdem diese Woche aufgrund des Faschings kaum trainiert wurde, wird gerade das Spiel in Memmingen sicherlich eine sehr große Herausforderung. Aber es ist noch eine Rechnung gegen die Grün-Gelben offen, dies sollte alle Kräfte mobilisieren und da die ERC-Torfabrik mittlerweile wieder wie am Schnürchen läuft, sollte genug Selbstvertrauen da sein, um als ebenbürtiger Gegner im Eisstadion am Hühnerbergweg aufzulaufen. Gegen Bad Wörishofen ist ein Sieg hingegen Pflicht und dann wird man schauen, ob es am Ende für den dritten Platz reicht. Es wäre dem Team von Jörg Peters zu gönnen.
Pforzheim Bisons
Doppelspieltag für die Bisons
(LLBW) Gleich zwei Spiele müssen die Bisons am kommenden Wochenende absolvieren. Zunächst reisen sie am Samstag, 17.02.2018 zu den kleinen Hornissen nach Zweibrücken. Die zweite Mannschaft des Regionalligisten rangiert derzeit mit elf Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. Im Hinspiel feierten die Bisons mit 13:0 ihren höchsten Saisonsieg. Daran wollen die Bisons anknüpfen, auch wenn Zweibrücken zu Hause stärker einzuschätzen ist. Neun Punkte konnten die Pfälzer behalten, unter anderem wurden die Eisbären Balingen mit 9:3 nach Hause geschickt. Los geht’s für die Bisons zur ungewohnten Zeit um 12:00 Uhr. Bereits einen Tag später reisen die Bisons zum Nachholspiel zu den Black Eagles nach Reutlingen. Die Schwaben stehen in der Tabelle aktuell direkt hinter den Cracks des 1.CfR Pforzheim auf dem fünften Platz. Während die Pforzheimer zwei Wochen Pause hatte, sind die schwarzen Adler im Rhythmus. Nach einem deutlichen 9:0-Erfolg gegen die 1b-Mannschaft der Mad Dogs Mannheim, folgte am Faschingssonntag ein 5:4-Sieg nach Penaltyschießen bei der Regionalligareserve des Stuttgarter EC. Für die Bisons zählen am Wochenende allerdings nur sechs Punkte, denn nur so haben sie die Meisterschaft weiter in der eigenen Hand. Spielbeginn in Reutlingen ist um 19:15 Uhr.
Das vor zwei Wochen ausgefallene Spiel der Bisons gegen den FSV Heritage Schwenningen wird nun am Sonntag, 18.03.2018 um 18:30 Uhr nachgeholt.
Das nächste Heimspiel der Bisons steht am Sonntag, 25.02.2018 auf dem Spielplan. Das erste Bully gegen die ESG Esslingen erfolgt in der St.-Maur-Halle um 18:30 Uhr.
Eifel-Mosel Bären
Ein Hauch von DEL zu Gast in Bitburg - Löwen Frankfurts „U25“ rüsteten kräftig auf und kommen nun nach Bitburg
(HL) Knapp ging es zu beim Auftakt in die Meisterrunde der Eishockey Hessenliga und trotz Karneval blieb für die Eifel-Mosel Bären kaum Zeit zum Durchatmen. Am kommenden Sonntag, 18. Februar 2018 um 19:00 Uhr kommen die Löwen Frankfurt e.V. zu Gast in die Eissporthalle Bitburg.
Kroatischer Nationalspieler Marko Sakic mit KHL Erfahrung und 12 Scorerpunkten in zwei Hessenliga Vorrundenspiele und der 25-jährige Nico Oprée, der auch schon für die Kölner Haie in der DEL punktete, sind nur Beispiele für die Neuzugänge der Löwen Frankfurt „U25“, welche bereits mit den ehemaligen DEL bzw. DEL2 Spieler Schaub, Gradl und Fatyka in die diesjährige Hessenliga gestartet sind. So war es keine große Überraschung, dass die Mainstädter mit einem 8:1 Auftaktsieg über die Darmstadt Dukes in die Endrunde starteten und allgemein als Favorit gelten – ebenso machten die Frankfurter bereits frühzeitig klar in die Regionalliga aufsteigen zu wollen.
Dennoch waren es die Eifel-Mosel Bären, die die Vorrunde der Hessenliga gewinnen konnten und sich nun auf die erneute Herausforderung freuen. In der Vorrunde verlor man jeweils beim Hin- und Rückspiel im Penaltyschießen gegen die Löwen aus Frankfurt. Beim Auftakt gegen den amtierenden Meister aus Kassel wiederholte sich der Fluch im Penaltyschießen, sodass die Bären aktuell mit einem Punkt auf dem dritten Platz der Meisterrunde stehen – Frankfurt mit drei Punkten an der Spitze.
Bei einer Niederlage für die Eifel-Mosel Bären würden die Löwen bereits mit fünf Punkten Vorsprung beinahe davon laufen und dies ist auch Spielertrainer Michal Janega bewusst. Punkte gegen die Löwen seien notwendig, jedoch ginge es von Spiel zu Spiel und da seien wohl die Löwen aktuell die größte Hürde. Ob jene Hürde gemeistert werden kann, wird man am kommenden Sonntag, 18. Februar 2018 um 19:00 Uhr in der Eissporthalle Bitburg miterleben können.
TAG Salzgitter Icefighters
Vorbericht Playoff Wochenende Salzgitter Icefighters vs. Weserstars Bremen
(RLN) Es sind die Momente, auf die sich jeder Eishockey-Spieler freut. Am morgigen Freitag beginnen die Play-Offs in der Eishockey Regionalliga Nord. Gespielt wird in einem „Best of-Five“ Modus. Zum Verständnis - um die Serie als Sieger zu verlassen sind drei Siege nötig. Im Halbfinale treffen unsere Icefighters auf den Vorrundenmeister aus Bremen, das zweite Halbfinale wird zwischen dem Hamburger SV und dem Adendorfer EC ausgetragen.
Die Weserstars Bremen werden als Favorit in die Halbfinal-Serie gegen die Icefighters gehen.
Sehr souverän hat das Team von der Weser dieses Jahr die Regionalliga Nord dominiert, lediglich zwei Niederlagen nach 60 Minuten musste das Team von Spielertrainer Igor Schön in der Vorrunde einstecken, Die Vorrunde war also eine klare Sache für die Hansestädter. Erst letztes Wochenende musste das Team von Trainer Radek Vit eine schmerzliche Niederlage in Bremen einstecken. Unter der Woche wurden deshalb im Training die Fehler analysiert und der Fokus auf die anstehende Serie gelegt.
Alles auf Null. Das Team aus der Stahlstadt wird alles geben, um den Favoriten zu ärgern. "Die Weserstars sind ein harter Brocken und ein schweres Los. Wir müssen die Herausforderung annehmen. Mit Konstanz und Durchhaltevermögen werden wir versuchen, die Serie so lange wie möglich offen zu halten und mit der nötigen Cleverness und der richtigen Einstellung in jedem Spiel ist auch gegen die Weserstars alles drin" sagt Kapitän Christan Pelikan zur Halbfinal-Serie.
Los geht es mit der Auswärtspartie am kommenden Freitag, den 16.02.2018, um 20 Uhr in Bremen. Zwei Tage später, am 18.02.2018 , um 18 Uhr empfangen die Icefighters den Vorrundensieger vor eigenem Publikum in der Eissporthalle am Salzgittersee.
Personelle Probleme gibt es nicht viele, bis auf den Ausfall von Stürmer Ron Friedrich und Torwart Niklas Weikamp sind alle Mann bereit eine hoffentlich spannende und faire Halbfinale-Serie zu bestreiten.
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