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Januar 26
              
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  KURZNACHRICHTEN  

          
  
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Verteidiger Jeremy Gervais hat um Vertragsauflösung gebeten und wird aus beruflichen Gründen nach Nordamerika zurückkehren. Verletzungsbedingt muss die EGDL wohl künftig auch auf Stürmer Emil Gabrielson verzichten. Mit Timothy Kim gibt es aber bereits Ersatz. Der 21-jährige Kanadier mit koreanischen Wurzeln spielte zuletzt in der SPHL für die Fayetteville Marksmen
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die Schwaben haben sich nochmal auf der Torhüterposition abgesichert. Die Schwenninger Wild Wings haben Bruno Cicek mit einer Förderlizenz ausgestattet. Der 19-Jährige gehört zum erweiterten DEL-Kader und spielt im DNL-Team des SERC
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Die beiden Angreifer Patrick Latusek und Pawel Kuszka, die beide erst zu Saisonbeginn zum GSC kamen, haben um Auflösung ihrer Verträge gebeten. Beide haben jeweils acht Spiele bestritten und blieben dabei ohne Scorerpunkte
  
Lausitzer Füchse
(DEL2)  Torhüter Anthony Marrone muss wegen einer Unterkörperverletzung bis auf Weiteres pausieren. Mehrere Wochen müssen die Füchse auch auf Verteidiger nils Elten verzichten, der wegen einer Oberkörperverletzung operiert werden muss
  
Kempten Sharks
(BYL)  Der ESC Kempten hat den Vertrag Stürmer Filip Kokoska um zwei weitere Jahre verlängert. Der 28-jährige Deutsch-Tscheche kam vor drei Jahren aus Südtirol zu den Sharks. In der laufenden Saison konnte er bereits in 22 Spielen beachtliche 55 Scorerpunkte erzielen, womit er zweitbester Scorer im Team ist
  
Adendorfer EC
(RLN)  Die Heidschnucken haben mit Roni Salmenkangas einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der 26-jährige Finne spielte in den letzten Jahren in der ndoramerikanischen College-Liga NCAA und in der vergangenen Saison in der SPHL für Quad City Storm
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Stürmer Kevin Schinko hat aus persönlichen Gründen um Auflösung seines Vertrages gebeten. Ausserdem wird auch Verteidiger Markus Duchenko den EVD verlassen und aus beruflichen Gründen eine Pause einlegen
  
TEV Miesbach
(BYL)  Der oberbayerische Traditionsverein hat den Vertrag mit Trainer Duson Frosch für die nächste Saison verlängert. Der 44-jährige Deutsch-Tscheche, der bis 2022 selbst die Schlittschuhe für den TEV schnürte, steht seit 2 Jahren an der Bande
  
Harzer Falken
(RLN)  Stürmer David Brozek wechselt von den Salzgitter Icefighters nach Braunlage. Der 21-jährige Tscheche konnte in der laufenden Saison in bislang 11 Spielen 4 Tore erzielen und weitere 4 Treffer vorbereiten. In der vergangenen Spielzeit brachte er es sigar auf 39 Scorerpunkte in 26 Partien
  
EC Peiting
(OLS)  Die Pfaffenwinkler haben vorzeitig den Vertrag mit Verteidiger Daniel Holzmann für die nächste Saison verlängert. Der 30-Jährige, der vor drei Jahren aus Schongau zurückkehrte, brachte es in der aktuellen Spielzeit in bislang 37 Partien auf 7 Tore und 12 Assists bei 37 Strafminuten
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Dauerbrenner Tobias Wedl hat seine Zusage für eine weitere Saison bei seinem Heimatverien gegeben. Der 32-jährige Routinier spielt durchgehend seit 2014 für den HCL. In der laufenden Spielzeit konnte der Verteidiger in bislang 25 Spielen ein Tor und sechs Assists für sich verbuchen
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 17.Februar 2018. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Landesliga Berlin.


Deutscher Eishockey Bund
Trotz starkem Auftritt: Bitteres 0:1 gegen den Weltmeister - DEB-Auswahl kämpfte beherzt / Bundestrainer Marco Sturm: „Eine der besten Leistungen während meiner Amtszeit“
(DEB)  Die Leistung war bärenstark – allerdings belohnte sich die DEB- Auswahl nicht dafür und unterlag im zweiten Gruppenspiel beim olympischen Eishockey-Turnier Weltmeister Schweden mit 0:1 (0:1, 0:0, 0:0). Allen viermal verhinderten dabei Pfosten und Latte einen Treffer und damit einen verdienten deutschen Punktgewinn. 
„Das war eine der besten Leistungen während meiner Amtszeit als Bundestrainer. Wir haben in allen drei Zonen sehr gutes Eishockey gespielt, Chancen kreiert und taktisch dagegengehalten. Leider haben wir uns für den hohen Aufwand nicht belohnt. So ist manchmal der Sport“, sagte Bundestrainer Marco Sturm.
Anders als gegen Finnland war das deutsche Team sofort im Spiel präsent und hatte auch die erste große Chance durch Felix Schütz, der nach zwei Minuten aber an Schwedens Torhüter Enroth scheiterte. Danach schalteten die Schweden blitzschnell um und ermöglichten Viktor Stalberg ein Break, das dieser perfekt zum 1:0 abschloss. 
Von diesem frühen Rückstand ließ sich die DEB Auswahl aber nicht entmutigen und setzte weiter konsequent ihren Matchplan um. Erneut Schütz hatte die Chance zum schnellen Ausgleich. Tempo und Rhythmus des Spiels diktierte aber der Weltmeister, der häufig gefährlich zum Abschluss kam, aber am reaktionsschnellen Timo Pielmeier im deutschen Tor scheiterte. 
Die beste Chance hatte aber die deutsche Mannschaft. In Überzahl war es Brooks Macek, der nach zwölf Minuten nur den Pfosten traf. Sekunden später setzte Jubilar Yannick Seidenberg einen Schuss von der blauen Linie ans Außennetz. 
Auch im zweiten Drittel machte die DEB- Auswahl unter den Augen von DOSB- Präsident Alfons Hörmann und zahlreicher anderer deutscher Athleten und Fans dem Weltmeister das Leben schwer. Mit konsequenter Abwehrarbeit im eigenen Drittel und mutigem Spiel nach vorne setzte die Mannschaft von Marco Sturm immer wieder Akzente. Dabei hatten die Deutschen auch Pech. Sowohl David Wolf (26.) als auch Moritz Müller (34.) trafen in Überzahl nur Pfosten und Latte. Mehrfach lag bei deutschen Chancen der Ausgleich in der Luft. Allerdings konnten sie auch 71 Sekunden in doppelter Überzahl nicht nutzen. 
Der Sturmlauf des deutschen Teams hielt auch im Schlussabschnitt an. David Wolf kam schon nach 58 Sekunden gefährlich zum Abschluss. Danach war es wieder der Pfosten, der den verdienten Ausgleich verhindert. Nach 46 Minuten hatte Felix Schütz das vierte deutsche Alu- Pech. Bis in die Schlussphase hinein hatte die weiter leidenschaftlich kämpfende deutsche Mannschaft weitere Chancen, konnte aber Schwedens überragenden Torhüter Enroth nicht überwinden.
Nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel steht fest, dass die DEB- Auswahl in die Viertelfinal- Qualifikation muss. Übermorgen gegen Norwegen geht es nun um Platz Drei in der Gruppe und die bessere Ausgangsposition für das K.O.- Spiel am Dienstag. Schlusswort Sturm: „Wir müssen das Positive mitnehmen und die gleiche Leidenschaft gegen Norwegen aufs Eis bringen.“
DEB-Nachwuchsteams: U16, U17, U18 und Frauen punkten, U19 muss sich erneut geschlagen geben
U18 gewinnt auch das zweite Spiel:
Die U18-Nationalmannschaft ist auch im zweiten Spiel des Vlado Dzurilla Cups in der Slowakei  erfolgreich und kann sich mit 3:0 (1:0, 1:0; 1:0) gegen Weißrussland durchsetzen. Trainer Frank Fischöder zeigte sich nach der Partie durchaus zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben gegen eine sehr robuste weißrussische Mannschaft gegenhalten können und nach der Führung weiter clever gespielt.Wieder eine typisch starke kämpferische Leistung gepaart mit guten spielerischen Elementen.“ In der dritten und letzten Turnierpartie spielt die DEB-Auswahl morgen um 14.00 Uhr gegen den Gastgeber.
U17 siegt beim Heimturnier:
Die U17-Nationalmannschaft hat im zweiten Spiel des 4-Nationen-Turniers im Bundesleistungszentrum in Füssen die hohe Niederlage vom Tag zuvor gegen die Schweiz wett machen können und nach einer kämpferisch guten Leistung mit 4:3 (1:1; 2:1; 0:1; 0:0; 1:0) nach Penaltyschießen gegen die Slowakei gewinnen können. Im letzten Turnierspiel trifft die Mannschaft um Trainer Uli Liebsch morgen um 15.30 Uhr auf Dänemark.
Uli Liebsch: „Die Mannschaft hat heute eine sehr gute Reaktion auf das gestrige Spiel gezeigt. Sie hat sich als Einheit präsentiert, einen großen Kampf geliefert und sich den Sieg im Penaltyschiesen verdient.“
Frauen mit erfolgreichem Turnierauftakt:
Die Frauen-Nationalmannschaft gewinnt im ersten Spiel der Wörthersee Trophy in Klagenfurt (Österreich) druch Tore von Anna-Maria Nickisch, Kerstin Spielberger und Celina Haider sowie einer starken Leistung von Franziska Albl im deutschen Tor mit 3:2 (2:0; 0:2; 1:0) gegen den Gastgerber. In der nächsten Partie trifft die deutsche Frauen-Auswahl morgen um 19.15 Uhr auf die Tschechische Republik.
Benjamin Hinterstocker: „Wir haben heute ein insgesamt sehr gutes Spiel gemacht. Wir wollten über 60 Minuten konsequent nach vorne spielen, die neutrale Zone eng halten und den Abschluss suchen. All das ist uns gegen eine gute österreichische Mannschaft gelungen.“
U16 holt einen Punkt gegen Norwegen:
Die U16-Nationalmannschaft muss sich im zweiten Spiel des 4-Nationen-Turniers in Salzburg (Österreich) in einer hart umkämpften und engen Partie Norwegen knapp mit 3:4 (1:0; 1:1; 1:2; 0:0; 0:1) nach Penaltychießen geschlagen geben. Im letzten Spiel treffen die deutschen Nachwuchsspieler morgen auf Gastgeber Österreich.
Stefan Mayer: „Trotz der Niederlage sind wir mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden. Wir haben das Spiel über weite Strecken dominiert, konnten die 45 zu 24 Torschüsse aber leider nicht in ein besseres Ergebnis umwandeln. Die Jungs haben enorm viel investiert, konnten sich letztlich aber nicht vollends dafür belohnen. Zwei große Strafen im Mitteldrittel haben uns dann etwas den Rhythmus genommen, aber es ist positiv, dass wir uns auch dort Chancen erarbeitet haben. Der gegnerische Torwart war heute einfach klasse, diese Leistung müssen wir anerkennen.“
U19 unterliegt Tre Kronor:
Die U19-Nationalmannschaft muss sich Top-Nation Schweden im zweiten Spiel des 5-Nationen-Turniers in der Tschechischen Republik deutlich mit 2:9 (0:4; 1:3; 1:2) geschlagen geben. Morgen trifft die U19-Auswahl um 13.30 Uhr auf die Schweiz.


Straubing Tigers
Abschlussfeier der Straubing Tigers
(DEL)  Am Freitag, 9. März, wird die Mannschaft zusammen mit Fans, ehrenamtlichen Helfern, Gesellschaftern und Sponsoren die Spielzeit 2017/2018 ausklingen lassen.
„Wir wollen alle zusammen eine gemütliche Party feiern, uns bei allen, die uns unterstützen, bedanken und die Mannschaft in die Pause verabschieden“, sagt Gaby Sennebogen, Geschäftsführerin der Straubing Tigers.
„Der ungezwungene Kontakt zwischen Fans und Spielern steht heuer im Vordergrund. Viele Anhänger wollen sicher die Chance für einen kurzen Plausch, ein Autogramm oder ein Selfie nutzen“, so Gaby Sennebogen.
Location:
Die Saisonabschlussfeier findet im VIP-Raum der Straubing Tigers statt. Der VIP-Raum wird dabei, wie auch zur Volksfestzeit, zur beliebten Party-Location „Overtime“ umfunktioniert.
Facts:
·         Einlass - 19.00 Uhr
·         Offizieller Beginn - 20.00 Uhr
·         Eintritt - 3,00 Euro pro Person (kann beim Kauf von Fanartikeln verrechnet werden*)
·         Alle Inhaber eines Mitarbeiterausweises erhalten gegen Rückgabe des Ausweises freien Eintritt und 2 Getränkemarken
·         Tickets gibt’s online - http://bit.ly/2gRvngH - an der Abendkasse und bei den bekannten Vorverkaufsstellen
* die Verrechnung erfolgt im Fanshop im Eisstadion am Pulverturm gegen Vorlage der Eintrittskarte der Abschlussfeier.
Spieler der Saison – Tigers Award:
Im Anschluss an das letzte Saisonspiel (So., 4. März, in Nürnberg) haben die Fans die Möglichkeit, online für ihren Spieler der Saison zu voten. Auf der Abschlussfeier wird der Akteuer mit den meisten Stimmen geehrt. Weitere Informationen zum Voting erfolgen zeitnah.
Verlosung Game-Worn-Trikots:
Derzeit sind im Fanshop am Eisstadion Lose zum Stückpreis von 2,00 Euro für die beliebten „Gamer“ der Gäubodenstädter erhältlich, denn im Rahmen der Abschlussfeier wird, wie gewohnt, ein kompletter Trikot-Satz verlost.
Informationen zur „Gamer-Verlosung“: http://bit.ly/2EnfYRY.
Im Rahmen der Abschlussfeier erfolgen die Ziehung der Gewinner und die Trikotvergabe.
Overtime! Opening Party:
Nach dem offiziellen Teil der Saisonabschlussfeier fällt der Startschuss zur ersten „Overtime“ Party des Kalenderjahres 2018.
Alle Informationen dazu finden Sie hier: http://www.overtime-sr.de/


Tölzer Löwen
Defense first! Löwen schlagen auch Falken!
(DEL2)  Genau genommen könnte man den Spielbericht vom Dienstagsspiel kopieren 
und hier wieder einfügen. Ein paar Städtenamen und Minuten verändern und 
voilá: Da wäre der Bericht vom Spiel am Freitag. Viele Parallelen gab es 
zum Sieg in Dresden. Wieder gewannen die Tölzer Löwen mit 2:1 (0:0, 0:0, 
1:1, 1:0) - diesmal nach Verlängerung.
Gerhard Unterluggauer - Trainer der Heilbronner Falken - beendete sein 
Fazit mit den Worten: "Auf der anderen Seite bin ich schon glücklich, 
dass wir gegen Tölz einen Punkt gemacht haben." Ein Lächeln rutschte dem 
Coach über die Lippen -  es war Galgenhumor. Für die Unterländer gab es 
gegen die Löwen in dieser Saison nicht viel zu holen. Vier Niederlagen, 
zwei davon immerhin erst in der Overtime.
Von Anfang an wurde klar, dass die Freitagspartie eng werden würde. "Am 
Anfang war es ein Hin und Her. Tölz ist defensiv sehr kompakt gestanden. 
Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Es war viel zu viel 
Verspieltheit dabei, wir haben zu wenig Zug zum Tor gehabt", monierte 
Unterluggauer. Gerade im ersten Drittel gab es wenig Grund zur Aufregung 
in der weeArena. Beide Teams hatten jeweils nur eine wirkliche 
Großchance, ansonsten wurde in der Defensive stärker gearbeitet, als die 
Offensive kreativ sein konnte. "Das Spiel ist ausgezeichnet von sehr 
vielen Unter- und Überzahlsituationen gewesen. Man kann das positiv 
sehen: Wir haben die Unterzahlsituationen - bis auf eine - gut 
verteidigt. Das Negative ist, dass wir die zahlreichen Überzahlchancen 
nicht genutzt haben, aber der Gegner hat das auch optimal verteidigt", 
so Rick Boehm. Seine Löwen hatten insgesamt sechs Powerplays - alle ohne 
Ertrag. Die Falken hatten deren fünf Chancen, in einer dieser 
Überzahlsituationen brach Justin Maylan den torlosen Bann. Sechseinhalb 
Minuten waren im Schlussdrittel gespielt, als der Kanadier zum 1:0 aus 
Falken-Sicht traf. Doch die Tölzer Löwen kamen nach dem Rückschlag 
zurück - wie schon am Dienstag. "Für uns sehr positiv, dass wir das 0:1 
weggesteckt haben und ausgeglichen haben", freute sich Boehm.
Julian Kornelli war der Torschütze zum Ausgleich. Recht frei tauchte er 
vor dem stark haltenden Falken-Goalie Marcel Melichercik auf und 
hämmerte die Scheibe oben ins Kreuzeck. Die Buam hatten auch nach dem 
1:1 noch zwei Überzahlmöglichkeiten, doch auch die Falken verteidigten 
konzentriert. So musste die Verlängerung über einen Sieger entscheiden. 
Dort schlug endgültig die große Stunde des Mikko Rämö: Zwei Alleingänge, 
erst gegen Maylan, dann gegen Kevin Lavallée, entschärfte die finnische 
Wand. Bei beiden hatte die Falken-Spielerbank schon die Arme 
hochgerissen. Vergeblich. Vor der Südkurve trat erneut der andere Finne 
seinen Dienst an. Joonas Vihko zog von links Richtung Tor und versenkte 
die Scheibe im rechten unteren Eck - eine Willensleistung zum 
Zusatzpunkt.
Insgesamt zeigte sich Rick Boehm durchaus zufrieden. Gerade mit seiner 
Defensive: "Es liegt viel am Torwart, aber ich bin auch der Ansicht, 
dass die Mannschaft - vor allem heute - bei Fünf-gegen-Fünf relativ 
wenige gute Chancen zugelassen hat." Prognosen gab es zu den beiden 
Verletzten Chris St. Jacques und Tom Horschel. Bei beiden hofft der 
Löwencoach auf eine Rückkehr in der kommenden Woche. Erstmal steht aber 
das Auswärtsspiel in der Lausitz an. Dann ja vielleicht wieder mit zwei 
finnischen Matchwinnern.


Bayreuth Tigers
Tigers ringen den Tabellenführer nach Penalties nieder
(DEL2)  Dieses Duell des Dreizehnten gegen den Tabellenführer brauchte diesmal etwas bis es Fahrt aufnahm. Die Ausganglage war klar, sodass die Steelers als Favorit etwas mehr die Initiative übernahmen und Bayreuth aus dem Konter agieren wollte. So war auch die Aufteilung, doch den Oberfranken gelang es die Räume eng zu halten und die Gäste kaum zur Entfaltung kommen zu lassen. In den wichtigen Momenten gewann man die Zweikämpfe oder brachte zumindest einen Schläger entscheidend dazwischen. Einige Ausfälle auf beiden Seiten spielten auch eine Rolle, so dass es nur einzelne Torchancen gab, die allesamt nicht verwertet werden konnten.
Im zweiten Abschnitt zogen die Gäste dann etwas an und die Partie wurde nach etwa fünf Minuten auch von Bayreuther Seite aus abwechslungsreicher. Die Folge davon war, dass es nun flüssiger hin und her ging und die Torchancen zunahmen. Da beide Torhüter aber stark spielten blieb es bis zur 33. Minute beim 0-0. Die erste Strafe im Spiel gegen Kolozvary sorgte dann gleich für mehrere Höhepunkte. Erst traf Sommerfeld nur den Pfosten für Bietigheim und kaum wieder komplett starteten die Wagnerstädter einen Gegenzug den Stas im Nachschuss zur Führung an Sharipov vorbeibrachte. Davon angestachelt setzte der Spitzenreiter aber zum Gegenschlag an und Hauner markierte wenig später nach einem schnellen Gegenzug mit gutem Schuss den nicht unverdienten Ausgleich. Insgesamt war nun deutlich mehr Action im Spiel und der sehr starke Raitums hielt was machbar war, genauso wie sein Gegenüber.
Kurz nach Beginn des Schlussdrittels unterlief den Gelb-Schwarzen ein Fehler im Powerplay, was Preibisch zu einem Break nutzte. Mit viel „Speed“ zog er an seinen Gegnern vorbei und traf flach zum 1-2. In der Folgezeit hatten die Hausherren bei Alutreffern von McKnight (47.) und McNeely (50.) auch das nötige Quäntchen Glück weil man auch merkte wie die Kräfte nach der Grippewelle unter der Woche bei einigen sichtbar schwanden. Das sie sich trotzdem in den Dienst der Mannschaft stellten war schon aller Ehren wert, doch sie holten noch immer alles aus sich heraus. Quasi „auf der letzten Rille“ startete Kolozvary zusammen mit Alanov in Minute 59 noch einen weiteren Angriff und fand den fast auf links außen aufgerückten Verteidiger Potac, der sein klasse Spiel tatsächlich noch mit späten Ausgleich direkt ins kurze Eck krönte. Die Steelers drängten angetrieben vom auffälligen Weller danach zwar nochmals, doch mit vereinten Kräften und einem sicheren Raitums hielt man stand.
So ging es in die Verlängerung, wo die Gastgeber anscheinend die „zweite Luft“ bekamen. Mit mehr und besseren Torchancen hatten man hier schon mehrmals die Möglichkeiten für den Extrapunkt, doch der gelang erst im shoot-out.
Da Weller, Hauner und McKnight keinen Weg vorbei an Raitums fanden, blieb es Torjäger Luciani mit dem einzigen Treffer vorbehalten, diese riesen Willensleistung zu vollenden. Aufgebaut auf einen starken Torwart und ziemlich sicherer Abwehr, wo man mit viel defensivem Aufwand in allen Mannschaftsteilen, den hoch dekorierten Gästen Paroli bot, biss man sich förmlich in diese Partie. Man hielt das Ergebnis immer knapp und drehte hinten heraus mit den letzten Reserven nochmals auf und sicherte sich durch die Pfostenschüsse vielleicht etwas glücklich, aber auch nicht völlig unverdient die zwei Zähler.


Eispiraten Crimmitschau
3:5! Eispiraten verlieren gegen Bad Nauheim - Zahlreiche Undiszipliniertheiten kosten Punkte
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben am heutigen Freitagabend ihr fünftes Spiel in Folge nicht gewinnen können. Gegen den EC bad Nauheim unterlagen die Westsachsen mit 3:5. Ausschlaggebend für die Niederlage waren zu viele Undiszipliniertheiten, welche folglich zu Gegentreffern führten. Das nächste Spiel steht am Sonntagabend (18:00 Uhr) bei den EC Kassel Huskies an.
Die Eispiraten starteten im Vergleich zu Dienstag fast unverändert in das Spiel gegen Bad Nauheim. Aber eben nur fast! Zwischen den Pfosten stand Neuzugang Ben Meisner, welcher unter der Woche vom DEL-Klub Augsburger Panther ausgeliehen wurde. Der Deutsch-Kanadier rückte auch sofort in den Mittelpunkt. Zunächst konnte der Schlussmann mehrmals gut parieren, in der neunten Spielminute war Meisner dann aber machtlos. Radek Krestans verdeckter Flachschuss landete im Tor der Eispiraten - 0:1. In numerischer Überlegenheit kamen die Gäste nur drei Minuten später dann sogar zum 2:0. James Livingston erhöhte die Nauheimer Führung (12.). Die Schützlinge von Kim Collins gingen nun aggressiver zu Werke. Zunächst traf Pohl nur das Aluminium, dann musste Kabitzky für ein vermeintliches Foul in die Kühlbox. In Unterzahl kamen die Crimmitschauer allerdings zum Anschluss. Pohls perfekt getimter Querpass landete auf der Kelle von Schlenker, welcher das Spielgerät förmlich in die Maschen drosch - 1:2 (16.)! Und nochmals sollten die Fans der Westsachsen jubeln dürfen. Nur Zehntelsekunden vor der Pausensirene vollendete Robbie Czarnik mit seinem Hammer unter die Querlatte eine schöne Kombination über Saarinen und Pohl. Die Unparteiischen entschieden nach dem Videobeweis dann auf 2:2 (20.)!
Die Eispiraten wollten im Mitteldrittel dann mehr. Zunächst verpasste Elia Ostwald, Patrick Pohls Schuss sollte für Goalie Felix Bick kurze Zeit später kein Problem darstellen. Effektiver waren dann die Gäste aus der hessischen Kurstadt. James Livingston behielt im Gewühl vor Ben Meisner die Übersicht und drückte die Scheibe zum 2:3 über die Torlinie (30.). Die Eispiraten übten aber weiter Druck aus und kamen nach den hochkarätigen Möglichkeiten von Schlenker und Allen dann erneut zum Ausgleichstreffer. Alex Roach zog mit Tempo ins Nauheimer Drittel und zog einfach mal ab. Jordan Knackstedt reagierte vor Bick am schnellsten und egalisierte die Begegnung - 3:3 (36.)!
Die Eispiraten ließen im Schlussdrittel dann etwas den Zug zum Tor vermissen. Zudem agierten die Schütrlinge von Kim Collins oftmals zu undiszipliniert. Daraus entstand zunächst auch der nächste Treffer der Gäste. Mike McNamee, schön bedient von James Livingston, bezwang Maißner einmal mehr uns erzielte somit das 3:4 (48.). Marcel Brandt sorgte dann schon in der 49. Minute für die Vorentscheidung. In doppelter Überzahl hämmerte der Nauheimer den Puck humorlos in die Maschen des Eispiraten-Tores. Erneut war Ben Meisner im Tor ohne Abwehrchance. Von seinen Vorderleuten war in Folge kein Aufbäumen mehr zu erkennen. Viele umständliche Spielzüge und Unkonzentriertheiten waren am Ende ausschlaggebend, dass die Westsachsen kein erneutes Comeback hinlegen konnten. Schlussendlich stand mit der 3:5-Niederlage gegen die Roten Teufel auch das fünfte Spiel in Folge ohne Punktgewinn fest.


Dresdner Eislöwen
Eislöwen gewinnen in Ravensburg 
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Ravensburg Towerstars mit 6:4  (2:2; 1:1; 3:1) gewonnen. Vor 2684 Zuschauern brachte Adam Lapsanky den Gastgeber in Führung (4.). Alexander Höller konnte für Dresden ausgleichen (8.), doch wenig später war Daniel Pfaffengut erneut für die Towerstars erfolgreich (13.). Nachdem ein Eislöwen-Tor von Nick Huard nach Sichtung des Videobeweises nicht gegeben wurde, konnte Höller in Überzahl noch vor der Pause den Ausgleich erzielen (18.). Im zweiten Abschnitt brachte zunächst Carter Proft Ravensburg in Front (28.), doch Martin Davidek konnte abermals für die Eislöwen ausgleichen (33.). Abwechslungsreich sollte die Partie auch im letzten Abschnitt weitergehen: Lukas Slavetinsky war zunächst wieder für Ravensburg erfolgreich (47.), ehe Steven Rupprich für Dresden ausgleichen konnte (50.). Alexander Höller (51.) und Sebastian Zauner (60.) machten den Erfolg für die Blau-Weißen klar.  
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Wir haben heute eine kompakte Mannschaftsleistung und einen guten Auftritt unseres Goalies Sebastian Stefaniszin gesehen. Ravensburg hat von Beginn an viel Druck und direkt das Tor gemacht. Allerdings ist es uns gelungen, immer wieder den Anschluss zu erzielen. Im zweiten Drittel haben wir uns gute Chancen erarbeitet, die Kontermöglichkeiten insgesamt gesehen gut genutzt. Am Dienstag haben wir die Punkte verschenkt, heute haben wir uns diese Zähle mühsam zurückgeholt. Die Zähler sind goldwert.“
Das nächste DEL2-Punktspiel gegen die Bayreuth Tigers bestreiten die Dresdner Eislöwen am  Sonntag, 18. Februar um 16 Uhr.


Kassel Huskies
Huskies bleiben in Freiburg punkt- und torlos
(DEL2)  Am 47. DEL2-Spieltag reisten die Kassel Huskies zu den Wölfen
Freiburg und wollten Revanche für die 1:5-Niederlage nehmen, die die Breisgauer den
Schlittenhunden vor wenigen Wochen beibrachten. Für Adriano Carciola rückte Thomas Merl in
die Sturmreihe zu Phil Hungerecker und Toni Ritter, Mirko Pantkowski hütete das Tor.
Bereits nach zwei Minuten hätten die Huskies in Front gehen können, Braden Pimm scheiterte aus
kurzer Distanz allerdings am Innenpfosten. Dies sollte ein Weckruf für die Gastgeber sein, denn im
Anschluss bestimmten sie das Spiel. Pantkowski entschärfte noch die Versuche von Billich und
Saccomani, Kunz traf bei seinem Penalty den Außenpfosten. In der 7. Spielminute brach jedoch
Jakub Babka über die linke Defensivseite der Huskies durch und erzielte das verdiente 1:0 für die
Wölfe.
Die Schlittenhunde benötigten einige Minuten, um sich von diesem Rückstand zu erholen. Ein
Überzahlspiel verlieh ihnen nach einer knappen Viertelstunde aber Rückenwind. Little, zwei Mal
Pimm und Hungerecker ließen jedoch gute Ausgleichsmöglichkeiten liegen. Kurz vor der ersten
Pause machten es die Breisgauer mit einem Mann mehr auf dem Eis besser. Nach Kunz-Vorlage
wurde Saccomani nicht aggressiv genug am Torschuss gehindert und netzte zum 2:0 ein.
Im Mittelabschnitt verbrachten die Huskies deutlich mehr Zeit in ihrer Offensivzone, setzten sich
mehrfach vor dem Tor der Wölfe fest und arbeiteten ein Torschuss-Plus von 16:8 heraus, echte
Großchancen sprangen dabei jedoch zu selten heraus. Freiburgs Torhüter gelang es so, seinen
Kasten auch nach 40 Minuten sauber zu halten.
In den ersten zehn Minuten des Schlussabschnitts gelang es den Schlittenhunden nicht, Druck auf
das Tor der Wölfe zu entfachten. Dies änderte sich zwar in der Schlussphase, die wenigen
Großchancen wurden jedoch liegengelassen, wie beispielsweise durch Pimm und Little in der 55.
Minute. Radek Duda besiegelte mit seinem 3:0 ins leere Tor endgültig die Niederlage der Huskies.


Kaufbeuren Buron Joker
Spektakuläres Spiel mit unglücklichem Ausgang für die Joker - ESVK holt bei 4:5 Niederlage gegen Frankfurt 0:2 auf und gibt 4:2 aus der Hand
(DEL2)  In einem sehenswerten Spiel, das eigentlich keinen Verlierer verdient gehabt hätte und aus Sicht der 2.554 Zuschauer, egal in welchen Farben, gut und gerne noch länge hätte dauern können, unterlag der ESV Kaufbeuren am Freitagabend den Löwen Frankfurt mit 4:5. Beide Mannschaften zeigten dabei Comeback-Qualitäten und holten jeweils einen Zwei-Tore-Rückstand auf, Patrick Jarrett gelang mit seinem Tor gut fünf Minuten vor dem Ende der entscheidende Punch in diesem Match. ESVK-Trainer Andi Brockmann konnte auf dieselbe Mannschaft wie am Dienstag in Bad Nauheim zurückgreifen, nahm aber einige Veränderungen in der Reihenzusammenstellung vor.
Die erste gute Gelegenheit in einem rasanten ersten Drittel hatte Florian Thomas nachdem Frankfurts Torwart Antti Karjalainen einen Schuss von Aaron Reinig nur nach vorne abprallen hat lassen. Im Gegenzug schlugen die Frankfurt direkt zu, C.J. Stretch brachte seine Farben in Führung. Keine Zeigerumdrehung später tauchten gleich zwei Löwenspieler frei vor Stefan Vajs auf und erhöhten in Person von Eric Valentin auf 0:2. Die Kaufbeurer zeigten sich relativ unbeeindruckt vom effizienten Auftakt der Hessen und hatten bereits in der sechsten Spielminute, als Steven Billich einen Schuss zum Tor abfälschte, die große Chance auf den Anschlusstreffer. Dieser gelang in der 15. Spielminute eben jenem Billich, der einen doppelten Doppelpass mit Joey Lewis nur noch am ausgespielten Torwart vorbei über die Linie bugsieren musste. Der Vorlagengeber des Anschlusstreffers schloss zwei Minuten vor der Pause eine hervorragend gespielte Powerplay-Passstafette zum 2:2-Ausgleich ab.
Zu Beginn des Mittelabschnitts machte der ESVK dort weiter, wo er am Ende der ersten 20 Minuten aufgehört hat. Nach wenigen gespielten Sekunden luchste Charlie Sarault einem Frankfurter Verteidiger hinter dessen Tor den Puck ab und passte auf den einschussbereiten Billich, der die Joker in Führung brachte. In der 25. Minute erhöhte Sarault gar auf 4:2. Philipp de Paly hielt mit großartigem Einsatz den Puck im Angriffsdrittel, setzte sich eins gegen eins gegen seinen Gegenspieler durch und passte die Scheibe zum Tor. Dort verwandelte der Kanadier. Der starke Karjalainen, der bei den Gegentreffer machtlos war, hatte auch in der Folge alle Hände voll zu tun und bewahrte mit starken Paraden sein Team vor einem höheren Rückstand. In der 36. Spielminute verhinderte innerhalb von wenigen Augenblicken der Pfosten weitere Tore: Erst traf der im Powerplay freigespielte Joona Karevaara nur den Innenpfosten, bei einem Konter scheiterte Lukas Koziol am Gestänge. Zu einem psychologisch günstigen Zeitpunkt stocherte Nils Liesegang kurz vor der Pause aus einen unübersichtlichen Situation heraus den Puck über die Linie.
Der Anfang des letzten Drittels gehörte klar den Gästen aus der Mainmetropole und wäre Brett Bretkreutz, der nach einem Missverständnis in der Kaufbeurer Defensive das leere Tor vor sich hatte, nicht ins Straucheln geraten, hätte der Spielstand schon früh im Schlussabschnitt wieder ausgeglichen sein können. Dominik Tiffels hatte in der 46. Minute die nächste gute Chance, verzog jedoch freistehend über das Tor. Als drei Minten später Vajs einen Schlagschuss von Dronia nicht festhalten konnte, verwandelte Seeger den Abpraller zum Ausgleich. Danach war das Spiel wieder völlig offen, beide Teams konnten sich gute Möglichkeiten erarbeiten, den nächsten Treffer zu setzen, doch beide Torleute ließen zunächst nichts zu. In der 54. Minute parierte Vajs erst noch stark gegen Pistilli, musste aber eine Minute später einen Schuss ins kurze Eck von Jarrett passieren lassen. Auch die Schlussphase war völlig offen, beide Mannschaften hatten Chancen, den Sack entweder zuzumachen bzw. den Spielstand wieder zu egalisieren. Es fiel jedoch kein weiterer Treffer.
In der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich Frankfurts Trainer Paul Gardner glücklich über die drei Punkte. Man habe niemals aufgegeben und immer an sich geglaubt. ESVK-Trainer Brockmann sah das zweite Drittel als Knackpunkt im Spiel, als man viele Chancen liegen gelassen habe. Dennoch habe seine Mannschaft nach dem frühen Rückstand Charakter und Emotionen gezeigt.


Ravensburg Towerstars
Dämpfer im Kampf um die Play-off Zone
(DEL2)  Zum Auftakt des drittletzten Wochenendes der Hauptrunde haben die Towerstars eine Heimniederlage gegen einen direkten Konkurrenten einstecken müssen. Das Team von Trainer Jiri Ehrenberger unterlag den Dresdner Eislöwen mit 4:6.
Die Towerstars hatten einen selbstbewussten Start in die Partie. Bereits nach drei Minuten brachte Adam Lapsansky die Scheibe mit einem Handgelenkschuss zur 1:0 Führung in den linken Torwinkel unter. Auch in den Folgeszenen gehörte das Spiel klar den Gastgebern, Dresden war meist tief in die eigene Zone gedrängt und konnte da nur auf Konter lauern.Von der Dominanz konnten sich die Ravensburger Cracks von rund 2600 Zuschauern allerdings wenig kaufen, denn schon nach acht Minuten war der Spielstand wieder egalisiert. Die Towerstars sortierten sich bei einem Angriff der Eislöwen viel zu spät und Alexander Höller hatte freistehend auf halbrechter Postion keine Mühe.
Der Gegentreffer hatte durchaus eine positive Wirkung auf das Spiel der Oberschwaben. Das Tempo wurde sofort wieder angezogen und nach mustergültiger Vorarbeit von David Zucker drückte Daniel Pfaffengut zum 2:1 ein. Glück hatte das Team von Trainer Jiri Ehrenberger eine Minute später. Ein schlampiger Spielerwechsel führte zu einer 2-1 Breakchance der Eislöwen, prompt war der Puck auch im Tor. Allerdings hatte Nick Huard den Puck mit einer Kickbewegung über die Linie befördert. Nach der Sichtung des Videobeweises fand der Treffer keine Anerkennung.
Wieder sahen die Towerstars diese Szene als Warnschuss und ließen danach einige pfeilschnelle Angriffe auf das Dresdner Tor rollen. Mit ihren Torchancen gingen die Oberschwaben aber weiterhin zu großzügig um und erhielten auf der Gegenseite prompt die Quittung. Wieder war es Alexander Höller, der vor dem Tor am schnellsten schaltete und den 2:2 Ausgleich markierte. Mit diesem Spielstand ging es auch in die ersten Pause.
Im zweiten Spielabschnitt präsentierten sich die Oberschwaben von Beginn an engagierter, doch oftmals verzettelten sie sich in der gegnerischen Zone. Dieses Problem zog sich weiterhin wie ein roter Faden durch das Ravensburger Spiel. Zumindest bis zur 28. Minute. Dann endlich konnte Carter Proft den ansonsten starken Sebastian Stefaniszin überwinden. Der Treffer wurde mit einer schönen Kombination hinter dem gegnerischen Tor vorbereitet. Doch wie schon im ersten Abschnitt gab die erneute Führung den Towerstars keine Sicherheit in der Defensive. Einen viel zu durchsichtig gespielten Pass an der blauen Linie fing Martin Davidek ab und überwand Towerstars Torhüter Jonas Langmann nach seinem Solo mit einem millimetergenauen Schuss in den rechten Torwinkel. 33 Minuten waren gespielt.
Im Schlussabschnitt agierten die Towerstars offensichtlich mit einer Zusatzportion Siegeswillen. In der 47. Minute schafften es die Towerstars Stürmer zwar nicht, den Sekunden lang freiliegenden Puck über die Linie zu schieben, doch aus dem Rückraum kam Lukas Slavetinsky. Der Verteidiger hämmerte den Puck zum 4:3 in die Maschen, auch hier wollten sich die Unparteiischen erst über den Videobeweis absichern.
Die Hoffnung der Zuschauer war groß und berechtigt, dass die Towerstars mit diesem Treffer auf die Siegerstraße einbiegen würden. Doch es sollte leider anders kommen. Nur drei Minuten später leisteten sich die Towerstars wieder einen schlampigen Wechsel. Dresden zeigte sich beim anschließenden 3:1 Break abgebrüht im Abschluss und das Spiel war wieder ausgeglichen. Mental konnten die Oberschwaben diesen Rückschlag nicht nachhaltig verarbeiten, denn nur 95 Sekunden später folgte der nächste Fehler in der eigene Zone und Steven Rupprich schob zum 4:5 ein.
Die letzten zehn Minuten waren dann leider von Verkrampfung und Nervosität geprägt. Zwar gab es die eine oder andere gute Einschussmöglichkeit, doch Dresden erwies sich insgesamt als gut abgestimmt. Als die Towerstars in der Schlussminute noch den Torhüter vom Eis holten, setzte Sebastian Zauner mit dem 4:6 ins leere Ravensburger Tor den Schlusspunkt.
Am Sonntag sind die Towerstars zu Gast in Heilbronn, dort gibt es die Möglichkeit, sich den an Bad Nauheim abgegebenen Platz 6 wieder zurück zu kämpfen.


Memmingen Indians
Kantersieg in Dorfen sichert Indians den 1. Platz
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat sein Auswärtsspiel beim ESC Dorfen klar mit 9:2 gewonnen. Bei den Eispiraten setzten sich die Indians ohne größere Probleme durch und können nicht mehr von Rang 1 verdrängt werden. Die Treffer für die Maustädter erzielten Kirils Galoha (4), Eddy Rinke-Leitans (2), Dominik Piskor, Pierre Gläser und Anton Barrein.
Bereits nach zwei Minuten waren die Indians durch Galoha in Führung gegangen. Verzichten mussten die Rot-Weißen lediglich auf Fabian Koziol und Markus Lillich, die bei der U19-Nationalmannschaft im Einsatz waren, und so machten sie weiter Druck auf das Tor der Hausherren. Der amtierende BEL-Vizemeister aus Dorfen, der zur Zeit mit dem Verletzungspech zu kämpfen hat, war ohne jegliche Chance. Eddy Rinke Leitans und weitere zwei Mal Kirils Galoha schraubten das Ergebnis auf 4:0, ehe die Gastgeber den Ehrentreffer kurz vor der Pause erzielen konnten.
Auch im zweiten Drittel schraubten die Indians das Ergebnis weiter nach oben. Rinke-Leitans, Dominik Piskor und Pierre Gläser trafen für die Gäste, die von rund 100 Fans begleitet wurden. In den letzten zwanzig Minuten trafen die Hausherren dann zum zweiten Mal an diesem Abend durch einen satten Schlagschuss, ehe die Memminger wieder mit dem Tore schießen an der Reihe waren. Anton Barrein mit feiner Einzelleistung und der überragende Galoha mit seinem vierten Treffer des Abends setzten den Schlusspunkt unter eine sehr einseitige Partie.
Durch die gewonnenen Punkte und den gleichzeitigen Punktverlust des HC Landsberg können die Indians nun nicht mehr vom 1. Platz verdrängt werden. Im Fernduell mit dem Höchstadter EC geht es am Sonntag beim Spiel gegen Waldkraiburg nun um die Position als punkbestes Team der Runde, was Heimrecht bis zu einem möglichen Finale bedeuten würde.


Starbulls Rosenheim
Starbulls verspielen in Weiden die Tabellenführung leichtfertig
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben das Auswärtsspiel bei den Blue Devils Weiden am Freitagabend 5:7 verloren. Nach zwei frühen Gegentreffern in der zweiten Spielminute liefen die Grün-Weißen quasi über die gesamte Spieldauer einem Rückstand hinterher. Die Mannschaft von Manuel Kofler dominierte die Partie vor 829 Zuschauern in der Hans-Schröpf-Arena dabei zwar deutlich, ließ aber viel zu viele Torchancen ungenutzt. Trotzdem gelangen noch die Anschlusstreffer zum 3:4 und zum 5:6. Letztlich gingen die Starbulls aber leer aus und müssen die Tabellenführung daher nun an den in Landshut siegreichen Deggendorfer SC abtreten.
Der Spieltag begann eigentlich gut für die Starbulls, denn sowohl Verteidiger Tobias Draxinger, als auch Stürmer Michael Fröhlich konnten den Daumen nach oben strecken: Beide Routiniers gaben in der Hans-Schröpf-Arena ihr Comeback. Auf den zuletzt so torgefährlichen, an diesem Wochenende aber in DEB-Nationalteam-Diensten (U19) stehenden Thomas Reichel musste Trainer Manuel Kofler dagegen verzichten.
Das Rosenheimer Tor hütete wie angekündigt Förderlizenzspieler Michael Boehm (Tölzer Löwen), der sofort im Mittelpunkt stand. Denn seine Vorderleute zeigten sich von der Offensivlust der Gastgeber augenscheinlich überrascht. So kam Martin Heinisch schon nach wenigen Sekunden völlig frei zum Abschluss, scheiterte aber noch knapp. In der zweiten Spielminute war es dann Matt Abercrombie, der im Slot viel zu viel Freiraum hatte und zudem tolles Auge und tolle Technik beim Querpass auf den ebenfalls freistehenden Marcel Waldowsky bewies. Für Waldowsky war es dann Formsache, zur 1:0-Führung einzuschieben. Ganze 23 Sekunden später, noch immer in Spielminute zwei, erhöhte Lukas Zellner bereits auf 2:0. Auch diesmal wurden Torschütze und Vorbereiter in der gefährlichen Zone nicht bzw. viel zu spät gestört.
Die Starbulls rissen das Spiel nun förmlichen an sich, dominierten klar, nahmen das Weidener Tor mehr und mehr unter Beschuss – und wurden erneut eiskalt erwischt. Diesmal spielte das Scheibenglück den Hausherren in die Karten, denn die Scheibe fiel nach einem harmlosen, mehrfach zufällig abgelenkten Schuss von Adam Schusser dem freistehenden Martin Heinisch vor die Füße, der nicht lange fackelte und ins offene kurze Eck traf (9.).
Starbulls-Coach Manuel Kofler nahm eine Auszeit – und die zeigte Wirkung. Fortan waren die Starbulls nicht nur in der Spielkultur dominant, sondern machten auch die neutrale Zone effektiv zu. Zudem konnte Maximilian Vollmayer ganze 14 Sekunden nach dem dritten Gegentreffer bereits auf 3:1 verkürzen. Nach Pass von Michael Baindl kurz verzögernd, nahm er exakt Maß und platzierte die Scheibe aus der Halbdistanz im Torwinkel (9.).
Von nun an war Johannes Wiedemann endgültig der meistbeschäftigte Spieler auf der Eisfläche. Doch der Weidener Keeper strahlte zwischen seinen unzähligen großartigen Paraden viel Ruhe und große Souveränität aus. Glück hatte er, als Michael Fröhlich nach einer tollen Kombination mit Chase Witala per Rückhand nur den Pfosten traf (18.). Natürlich war mehrfach auch Rosenheimer Inkonsequenz Grund dafür, dass der Anschlusstreffer bis zur zweiten Pause nicht fallen wollte. So hatte Witala sowohl in der 14., als auch in der 23. Spielminute Torwart Wiedemann bereits „auf dem Bierdeckel“ ausgespielt, um dann jeweils zu lange zu brauchen, um die Scheibe ins leere Tor zu schieben. Beide Male kam der Weidener Keeper dann doch noch irgendwie mit der Beinschiene auf der Torlinie ran.
Die Starbulls zeigten sehenswerte Kombinationen und schnürten die Blue Devils phasenweise in deren Zone ein – allerdings ohne Ertrag. Von den Hausherren war dagegen in der Offensive lange Zeit kaum etwas zu sehen. Erst in der Schlussphase des zweiten Drittels gelangen Abercrombie und Heinisch wieder der ein oder andere Abschluss.
Tore satt fielen dann im Schlussabschnitt. Zunächst traf Abercrombie gegen nach wie vor spielbestimmende Hausherren bei einem Gegenangriff satt in den rechten Torwinkel zum 4:1 (42.). Wie schon im ersten Drittel ließ die Rosenheimer Antwort nur 14 Sekunden auf sich warten. Fröhlich verkürzte nach idealem Rückpass von Bilek zum 4:1 (42.). Die Starbulls blieben am Drücker. Christoph Echtler, der zu Beginn des zweiten Drittels mehrere Zähne verloren hatte, versenkte einen schönen Rückpass von Fabian Zick, der sich in der Rundung gut durchgesetzt hatte, per Direktabnahme zum 4:3-Anschlusstreffer ins kurze Eck (44.). Noch in der gleichen Spielminute hatte Draxinger das 4:4 auf dem Schläger, zielte aber am leeren Tor vorbei. Statt des verdienten Ausgleichs fiel aber auf der Gegenseite das 5:3. Torwart Böhm konnte einen Schuss von der blauen Linie nicht festhalten, Petr Heider staubte aus kurzer Distanz ab (48.). Als die Gastgeber dann ihr erstes Powerplay des Spiels in der 52. Minute in Person von Vitali Stähle gleich zum 6:3 nutzten, schien das Spiel entschieden.
Starbulls-Trainer Kofler riskierte aber noch einmal alles, nahm Torwart Böhm bereits viereinhalb Minuten vor der Schlusssirene vom Eis. Und die Starbulls kamen auf diese Weise mit einem zusätzlichen Feldspieler tatsächlich noch einmal heran. Vitezslav Bilek staubte nach einem abgeprallten Schuss von Michael Rohner zum 6:4 ab (56.), Tobias Draxinger tunnelte Torwart Wiedemann von der blauen Linie zum 6:5 (57.). In der letzten Spielminute gelang den Blue Devils dann aber doch noch der Treffer ins leere Tor zum 7:5-Endstand durch Vitali Stähle.


Selber Wölfe
Familientag bei den Wölfen
(OLS)  Am 04. März 2018 empfangen unsere Selber Wölfe zum letzten Spieltag der Meisterrunde die Eisbären Regensburg in der NETZSCH-Arena. Wir laden alle Fans unserer Wölfe und natürlich explizit alle Familien der Region ein, mit uns ein großes Eishockeyfest zu feiern. Daher wird die Partie bereits um 16:30 Uhr beginnen. Euch erwartet ein großes Rahmenprogramm: der Nachwuchs des VER Selb e.V. stellt sich vor, es wird zwischen 13:00 und 14:30 Uhr einen öffentlichen Lauf geben, im FanShop kann richtig gespart werden und für alle Kids gibt es beim PuckDrop in der weiten Drittelpause tolle Preise zu gewinnen.
Zum ersten Mal wird es zum Familientag auch online Familienticket-Pakete geben. Sitzplätze innerhalb eines solchen Paketes sind um 15% reduziert, Stehplätze um 25%. Nähere Informationen zu den Bedingungen finden Sie in unserem Onlineshop. Die Familienticketpakete können selbstverständlich auch an der Abendkasse sowie bei den Vorverkaufsstellen des VER Selb e.V. erstanden werden.
Da das erste Bully bereits um 16:30 Uhr ist, ändert sich auch die Zeit für den Öffentlichen Lauf. Dieser wird bereits um 13:00 Uhr beginnen und um 14:30 Uhr beendet sein. Wer eine gültige Eintrittskarte für das Spiel unserer Wölfe gegen die Eisbären Regensburg vorlegen kann, erhält kostenlosen Eintritt zum Öffentlichen Lauf. Natürlich können während des Öffentlichen Laufs Tickets für das Spiel um 16:30 Uhr gekauft werden. Schon während des Öffentlichen Laufs wird hinter Block H der NETZSCH-Arena die Schneebar samt Grill öffnen.
Auch der FanShop wird an diesem Tag mit exklusiven Angeboten aufwarten. Auf die aktuelle Kollektion erhalten Sie 10%, auf alles andere 25% Rabatt. Ebenfalls neu an diesem Tag: die PlayOff-Kollektion steht an diesem Tag exklusiv zum Verkauf.
Selber Wölfe vs. Eisbären Regensburg II NETZSCH-Arena II 16:30 Uhr II Einlass 15:00 Uhr
Für alle Kinder und Jugendlichen gibt es in der zweiten Drittelpause außerdem die Chance auf tolle Preise. Wir werden einen PuckDrop veranstalten, für den man bereits zum Öffentlichen Lauf Pucks im Wert von 2,00€ kaufen kann. Wer seinen Puck von der Tribüne aus am Mittelbully platziert, gewinnt. Die Preise sind:
1. PlayOff-Trikot nach Wahl im Wert von 79,90€ + 2 Stehplatztickets für das erste PO-Heimspiel
2. WölfeHoodie, grau im Wert von 39,90€ + 2 Stehplatztickets für das erste PO-Heimspiel
3. 2 Stehplatztickets für das erste PO-Heimspiel


Löwen Waldkraiburg
EHC TROTZT DEM CHAOS UND SIEGT DEUTLICH
(OLS)  Mit 7:1 gewannen die Löwen am Freitagabend in der Raiffeisen Arena gegen den HC Landsberg. Damit zeigte die Mannschaft von Trainer Rainer Zerwesz, für die der Rückkehrer Brent Norris allein drei Treffer erzielte, Charakter und dass sie im größten Durcheinander einen kühlen Kopf bewahren kann. Einen Tag vor dem Spiel überschlugen sich für die Industriestädter nämlich die Ereignisse und mit einem derartigen starken Auftritt hatte man nicht unbedingt rechnen können.
Am Donnerstagabend erhielt EHC-Präsident Wolfgang Klose eine E-Mail vom Bayerischen Eissportverband (BEV) und nach dem Durchlesen der selbigen musste er sich erst einmal setzen. Denn den Löwen, die sich am Wochenende zuvor, nach einer bislang von Unruhen geprägten Saison, sportlich einigermaßen gefangen und zwei wichtige Siege in Folge gefeiert hatten, kassierten eine Spielwertung und mussten drei Punkte wieder abgeben. Betroffen war das Spiel vom 9.Februar gegen den ESC Dorfen, das der EHC mit 4:2 gewonnen hatte und bei dem Martin Hagemeister erstmals wieder für die Löwen aufgelaufen war. Ursprünglich hatte der 39-Jährige im Sommer seine Karriere beendet und war in die 1b-Mannschaft des EHC gewechselt, die in der Bezirksliga des BEV-Bereichs antritt. Prophylaktisch hatte man „Hage“ aber auch für die Oberliga gemeldet, welche wiederum vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) organisiert wird- aufgrund der Organisation durch zwei „unterschiedliche“ Verbände hätte der Stürmer, vereinfacht gesagt, auf beiden Meldelisten stehen und bis zu sechs Spielen in der Oberliga absolvieren dürfen. Soweit die Theorie.
Inzwischen spielen die Löwen aber mit ihrer bisherigen Oberliga-Mannschaft in der Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten und der organisierende Verband ist der BEV. „Der schreibt vor, dass ein Spieler nicht bei der 1b und bei der ersten Mannschaft gemeldet werden kann“ erklärte Wolfgang Klose am Freitag nach dem Spiel gegen Landsberg. Dieser, wie er sagte, „saudumme Fehler“ sei zu spät festgestellt worden und erst nach dem Spiel gegen Dorfen wurde Hagemeister offiziell von der Meldeliste der 1b gestrichen. „Leider hat es uns für das Spiel gegen Dorfen aber erwischt“ so Klose, der sich nach Bekanntwerden des Fehlers in den sozialen Netzwerken neben berechtigter Kritik auch einiges an Beleidigungen anhören bzw. durchlesen durfte. Die Mannschaft der Löwen, die sich in den letzten beiden Spielen am Wochenende gegen Landsberg und in Memmingen das Heimrecht und mindestens Platz 2 in der Gruppe sicher wollte,  wurde bereits am Donnerstagabend nach dem Training informiert und nun war klar, dass es realistisch gesehen nur noch um Platz 3 und 4 und die Viertelfinal-Qualifikation an sich geht. 
„Die Mannschaft war zwar nicht am Boden zerstört, aber natürlich nicht gerade hochmotiviert, nachdem sie erfahren hat, dass wir drei Punkte weniger auf dem Konto haben“ erklärte EHC-Coach Rainer Zerwesz nach dem Spiel gegen die Riverkings. „Die Reaktion war umso besser und ich bin wirklich sehr, sehr stolz auf die Mannschaft, dass sie so ein Gesicht gezeigt hat. Es ist eine ganz junge Mannschaft und da ist es auch nicht selbstverständlich, dass man gegen Landsberg- die Zweiter sind, ein sehr gute Zwischenrunde spielen und eine sehr starke Mannschaft haben- dass man die 7:1 aus dem Stadion fegt“ so Zerwesz weiter, der dem ganzen Chaos versuchte, auch etwas Gutes abzugewinnen. „Vielleicht hat uns das auch wieder enger zusammen gebracht. Man hat heute gesehen, dass alle an einem Strang ziehen und jeder für den anderen eingesprungen ist. Ich bin sehr, sehr stolz auf das Team und das wichtigste ist, dass wir die Playoffs erreicht haben und jetzt geht es weiter.“
 Gegen Landsberg setzte es aber zunächst die kalte Dusche: Elias Maier brachte die Gäste nämlich früh durch einen Nachschuss in Führung (05:44). Im Gegenzug allerdings schlug Rückkehrer Brent Norris zu und sorgte per Bauerntrick für den Ausgleich (06:06). Der Kanadier traf in der 14. Minute dann noch den Pfosten, doch es dauerte bis zur 22. Minute, ehe Michael Trox die Löwen erstmals in Führung brachte (21:22). Jetzt nahmen die Löwen das Heft in die Hand und Norris mit Treffer Nummer zwei (29:12) und Tomas Rousek (34:22) sorgten noch vor der zweiten Pause für klare Verhältnisse. Im Schlussabschnitt trieben erneut Brent Norris, diesmal im Powrplay (51:36) und Daniel Hämmerle (51:59) den Spielstand weiter in die Höhe, ehe Lukas Wagner neun Sekunden vor dem Ende für den 7:1-Endstand sorgte (59:51).


Wohnbau Moskitos Essen
Irre Aufholjagd gegen Leipzig wird belohnt
(OLN)  „Andere Mannschaften sind so stark? Wir stehen jetzt vor Duisburg und wir stehen vor Leipzig, so viel können wir nicht falsch gemacht haben“, sagte ein sichtlich entspannter Cheftrainer Frank Gentges in der Pressekonferenz nach dem Spiel seiner Moskitos gegen die Gäste aus Leipzig. 5:3 (0:1, 0:1, 5:1) hieß es am Ende, wobei es nach 40 Minuten nach einer Heimniederlage gegen die Icefighters aussah. Unter der vergangenen Woche war bei den Moskitos an einen geordneten Trainingsbetrieb kaum zu denken, denn immer wieder fehlten Spieler, die sich allesamt mit einem Grippevirus infiziert hatten und es war teilweise wirklich recht leer auf dem Eis. In den ersten 40 Minuten war das aus Sicht der Essener Moskitos dann auch recht zäh, man merkte, dass keine Reihe das auf die Eisfläche brachte, was sie bringen kann. Umso höher ist es zu bewerten, dass diese Mannschaft in den letzten 20 Minuten noch mal über die Grenze ging und am Ende das Spiel komplett drehte.
Leipzig begann konzentriert, hatte in den ersten Minuten mehr vom Spiel und scheiterte nach knapp vier Minuten an der Latte des Essener Tores, in dem Basti Staudt stand. Nach knappen 10 Minuten war es dann geschehen, Michal Velecky, dessen Spielweise in Essen bestens bekannt ist, spazierte in seiner unnachahmlichen Art durch die Essener Defensive und ließ auch Basti Staudt im Tor keine Chance. Die Moskitos kaum mit zwingenden Spielzügen, Leipzig machte gegen die wenigen Angriffe gut dicht und wenn etwas durch kam war Benedict Rossberg da. Erst etwa vier Minuten vor der Pause eine gute Torchance der Moskitos, doch es blieb beim 0:1. Fast sogar noch der zweite Gästetreffer, doch der Pfosten half den Moskitos.
Ähnliches Bild im 2. Drittel, die Moskitos mühten sich, überhaupt gefährlich zu sein, Leipzig blockte die Angriffe der Moskitos gut und drückte selbst auf das Essener Tor. Zwar hatte Dennis Thielsch zu Beginn eine gute Chance, doch Rossberg passte auf. Auch das Powerplay half in dieser Phase nicht, als Velecky saß blieben die Moskitos harmlos. Besser machten es auch hier die Gäste. Paavilainen konnte ungehindert vor dem Essener Tor kreuzen, die Verteidiger wurden gut geblockt und als er seine beste Position gefunden hatte, haute er die Scheibe halbhoch ins lange Eck.
Was dann passierte kann man schwer beschreiben, in der 45. Spielminute drückten die Moskitos auf das Leipziger Tor, Julian Lautenschlager probierte es von halbrechts und der abgefälschte Schuss rutschte unter dem Jubel der gut 1.100 Fans ins Tor der Gäste. Von nun an hatten die Gäste ihre Mühe mit den Wohnbau Moskitos, denn diese gaben noch einmal alles um doch noch zu punkten. Gut zwei Minuten nach Treffer Eins fuhren wieder Lautenschlager mit dem Puck, Pfänder und Gauch einen Konter gegen Rossberg und einen Leipziger Defender. Und Lautenschlager machte das clever, täuschte den Pass an und hämmerte die Scheibe dann links oben in den Winkel. Und aus Sicht der Essener Fans sollte es noch besser kommen, Bires und Lautenschlager beschäftigten die Leipziger Defensive hinter und neben dem Tor von Rossberg. So lange, bis Denis Fominych vor dem Tor in der besten Position war, seine Abnahme passte perfekt. Spiel gedreht!
Eine schöne Einzelaktion von Antti Paavilainen brachte noch einmal den Ausgleich, doch nun hatten die Moskitos auch das bisschen Glück, was in den ersten 40 Minuten nicht erarbeitet wurde. Schlagschuss Ochmann, der knallte hinter die Scheibe von Rossbergs Tor und Bires spitzelte den Rebound am Leipziger Torwart vorbei zur erneuten Führung des Essener Teams. Dem dreifachen Torschützen blieb der letzte Treffer vorbehalten. An Leipzigs blauer Linie spitzelte er dem Verteidiger der Gäste den Puck vom Schläger, fuhr ein paar Meter auf Rossberg zu und ließ dem Gästetorwart keine Chance. Frank Gentges in der Pressekonferenz: „Wir wissen wie laufstark beide Mannschaften sind, dieses Jahr ist Leipzig etwas laufstärker als letztes Jahr. Ist klar, jetzt haben sie einige Spieler von uns. Kämpferisch beide Mannschaften sehr gut, wir haben jeder drei Blöcke aufs Eis gebracht. Nach zwei Dritteln haben wir auch gesagt, wollen wir die Reihen nochmal ändern, wir hatten unsere Chancen. Wir haben’s nicht gemacht, sind einfach so geblieben. Haben konstant weitergespielt, haben an uns geglaubt und die fünf Tore gemacht. Am Ende geht der Sieg dann auch so in Ordnung.“


Crocodiles Hamburg
Crocodiles gewinnen am Wurmberg
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Freitagabend bei den EC Harzer Falken vor 592 Zuschauern mit 5:3 (2:1/0:0/3:2) gewonnen. Nach knapp vier Minuten gingen die Gäste schon in Führung. Torschütze war André Gerartz, der sich an diesem Abend in glänzender Form präsentierte. Die Falken konnten zwar in der 9. Minute den Ausgleich erzielen, doch Gerartz sorgte dafür, dass seine Mannschaft mit einer knappen Führung in die Pause ging (13.).
Nach einem torlosen Mitteldrittel brauchte André Gerartz lediglich 27 Sekunden, um die Führung zu Beginn des letzten Drittels auf 3:1 auszubauen. In der 44. Minute durfte dann schließlich auch mal ein anderes Krokodil treffen, und es wurde ein besonderes Tor: Mit seinem 89. Treffer in der zweiten Saison an der Elbe krönte sich Brad McGowan zum Rekord-Torschützen der Crocodiles Hamburg (44.). Die Gäste legten in der 46. Minute noch ein letztes Mal nach. André Gerartz schnürte mit dem 5:1 einen Viererpack! „Der André hat heute einen überragenden Abend erwischt. Man darf einem Spieler wie ihn nicht so viel Platz im Slot geben, da ist er halt sehr stark“, lobte Herbert Hohenberger.
Anschließend ruhten sich die Crocodiles auf Ihrer Führung aus. Die Harzer Falken kamen durch zwei Treffer noch ins Spiel (48., 50.), konnten eine Niederlage allerdings nicht mehr abwenden.
„Wenn man kurz hintereinander viele Tore schießt, verliert man vielleicht ein bisschen den Fokus. Aber wir haben uns am Ende wieder gefangen. Dafür waren die ersten zehn Minuten im letzten Drittel überragend, das war heute der Schlüssel zum Erfolg. Es hat mich für Brad gefreut, dass er noch getroffen hat. Aber für ihn ist glaube ich nur wichtig, dass wir gewinnen“, bilanzierte Trainer Herbert Hohenberger nach dem Spiel. 


Herner EV
Herner EV – EHC Timmendorfer Strand 10 : 5 (3:1,3:0,4:4)
(OLN)  Wer gerne viele Tore sieht, der wurde am Freitagabend am Gysenberg gut bedient. Gleich 15 Mal insgesamt landete der Puck im Gehäuse. Vor allem das letzte Drittel mit insgesamt 8 Treffern, gut verteilt auf beide Teams, zeigte die Torlaune beider Mannschaften. Dass dabei die Defensivarbeit doch arg zu kurz kam bemängelten natürlich hinterher beide Trainer. Am verdienten 10:5-Sieg des Herner EV gegen den EHC Timmendorfer Strand gab es nie einen Zweifel, sieht man einmal von den Anfangsminuten ab. Das erst seit wenigen Tagen von Marc Vorderbrüggen trainierte Gästeteam ging nämlich sehr motiviert sowie köperbetont und aggressiv spielend in die Partie und konnte auch in der 7. Spielminute durch einen schnellen Konter mit 1:0 in Führung gehen. Dann aber kam der HEV besser ins Spiel, holte sich viele Chancen heraus und lag verdient nach 40 Minuten mit 6:1 vorne. Im letzten Abschnitt hieß es dann aber Aufpassen und Tore zählen, das Abwehrverhalten werden die Trainer sicherlich mannschaftsintern besprechen. Aber wann sieht man schon einmal 15 Tore in einem Spiel?
Die Tore für die Gysenberger verteilen sich in der Zusammenfassung auf Lois Spitzner und Marcus Marsall (je zweimal), sowie Aaron McLeod, Philipp Kuhnekath, Sebastian Eickmann, Brad Snetsinger, Michel Ackers und Vladimir Vaskowskiy. Letzterer erzielte das 10. und letzte HEV Tor frech, als er hinterm Tor nach dem Puck stocherte und ihn dann aus spitzem Winkel über die Linie brachte. Die meisten Treffer der Gysenberger entstammten schönen Kombinationen oder Alleingängen, wie der von Marcus Marsall in der 40. Minute oder der von Michel Ackers in der 53. Minute zum 8:3. Im Schlussabschnitt konnten die Timmendorfer zweimal verkürzen und zwar von 1:6 auf 3:6 und dann am Ende von 3:10 auf 5:10. Aber da kamen ihnen auch die Sorglosigkeit in der HEV Defensive entgegen. Auf den insgesamt 14. Sieg der Gysenberger im 14. Spiel der Qualifikations hatte dies keinen Einfluss.
Am Sonntag geht es für den HEV zum letzten Mal in dieser Saison nach Rostock. Dort beginnt die Partie bei den Piranhas dann um 19 Uhr.


Buchloe Pirates
ESV gerät immer tiefer in den Abstiegsstrudel - Heimniederlage gegen Pfaffenhofen bringt Buchloer Piraten in arge Bedrängnis
(BYL)  Die Wolken im Abstiegskampf werden für den ESV Buchloe immer dunkler. Denn durch die 3:4 (0:3, 3:0, 0:1) Heimniederlage am Freitagabend gegen den EC Pfaffenhofen wird der Klassenerhalt der Gennachstädter immer unwahrscheinlicher, und dass, obwohl man mit einem Dreier wieder dick im Geschäft gewesen wäre. Stattdessen verloren die Freibeuter gegen den Tabellendritten und somit unmittelbaren Kontrahenten um den Ligaverbleib das nunmehr dritte Spiel in Serie in der Abstiegsrunde. Während man bei einem Sieg punktemäßig mit den Icehogs gleichgezogen wäre, hat sich der Abstand auf das rettende Ufer somit mittlerweile auf sechs Punkte vergrößert. „Wir haben heute überhaupt nicht ins Spiel gefunden und vor allem im ersten Drittel auch keinen Zugriff bekommen“, sagte der bitter enttäuschte und frustrierte ESV-Trainer Norbert Zabel. „Und wenn man in vielen Situationen einfach nicht konsequent abreitet, dann verliert man seine Spiele.“
Dabei hatte Markus Vaitl schon nach wenigen Sekunden die große Chance zur Führung, doch der Angreifer scheiterte alleine vor dem sicheren Gästetormann Philipp Hähl. Gegen Drittelmitte wurden die Pfaffenhofener nach hektischem Auftakt beider aber vor allem offensiv stärker. Das 0:1 durch einen verdeckten Schuss von Dilon Duprey war somit die logische Konsequenz (11.). Doch wie schon bei der 1:7 Hinspielpleite vor knapp zwei Wochen schlug es nach dem ersten Gegentreffer binnen kürzester Zeit noch zwei weitere Male im Buchloer Gehäuse ein. So traf gerade einmal 23 Sekunden später Robert Neubauer zum 0:2. Doch damit nicht genug. Beim 0:3 in Überzahl, das praktisch eine Kopie des zweiten Tores war und wieder durch Neubauer fiel, blieb der Buchloer Hintermannschaft erneut nur die Statistenrolle (12.). Der zweiminütige Tiefschlaf ließ die Pirates, die in dieser Phase viel zu passiv agierten, somit mit einem 0:3 Rückstand in die Pause gehen.
Aus der kamen aber wiederum die Gäste besser zurück. Und so hatte ESV-Schlussmann Daniel Blankenburg, der nach dem Seitenwechsel für Alexander Reichelmeir zwischen die Pfosten rückte, gleich alle Hände voll zu tun. Die Icehogs wirkten offensiv weiter zielstrebiger und druckvoller und so konnten sich die Piraten bei einer Glanztat von Blankenburg (26.) und dem Torgestänge bedanken (27.), dass es weiterhin beim 0:3 blieb. Erst nach und nach bissen sich die Hausherren aber doch zurück ins Spiel, was durch den Anschlusstreffer von Ladislav Marek eingeläutet wurde, der einen Schuss von Max Hofer zum 1:3 ins Tor abfälschte (31.). Dieser Treffer gab den bis dato uninspiriert wirkenden Freibeutern sichtlich Auftrieb und Selbstvertrauen, auch wenn der ECP nach 36 Minuten beim einem Drei-auf-Eins-Konter fast umgehend zurückgeschlagen hätte. Doch statt dem 1:4 fiel eine gute Minute später auf der Gegenseite im Powerplay das 2:3 durch Max Dropmann. Und die Aufholjagd des ESV ging noch vor der zweiten Pause weiter. Eine tolle Ablage von Tobias Kastenmeier setzte Marc Weigant zum 3:3 in die Maschen, was die Gastgeber endgültig zurück ins Spiel brachte (39.). Das Momentum war nun also klar auf Buchloer Seite - nur schade, dass die zweite Drittelpause die Buchloer dann stoppte.
Im finalen Abschnitt entwickelte sich anschließend ein ausgeglichenes Duell, in den keiner der beiden den entscheidenden Fehler machen wollte. Und so war abzusehen, dass das nächste Tor die Vorentscheidung bringen würde. Nachdem die Buchloer zunächst eine Überzahlgelegenheit ungenutzt ließen, waren es schließlich die Pfaffenhofener, die durch Dupreys zweiten Treffer das siegbringende 3:4 erzielten (51.). Zunächst konnte Tobias Kastenmeier noch einen Schuss an der blauen Linie blocken, doch dann stand der Kanadier plötzlich mutterseelenallein vor Blankenburg. Im Nachsetzten überwand er diesen und besiegelte so die nächste bittere und schmerzliche Niederlage der Rot-Weißen, die vor der Sonntagspartie in Moosburg (17.15 Uhr) die ohnehin schon prekäre Lage im Abstiegskampf weiter verschärft.


Erding Gladiators
Gladiators machen die Playoffs perfekt
(BYL)  Den vierten Sieg in Serie haben die Erding Gladiators am Freitababend im 
Heimspiel gegen die Black Hawks aus Passau eingefahren und damit das 
Ticket für die Playoffs gelöst. Aber sie benötigten ein gutes Drittel 
Anlaufzeit, bis sie richtig in Schwung kamen.
Die Gladiators-Fans auf der Tribüne feierten ausgelassen, die Spieler 
klatschten sich nach der Schlusssirene ab und strahlten übers ganze 
Gesicht. Erdings Eishackler haben sich mit einem 5:1 (0:1, 4:0, 1:0) 
gegen die Passau Black Hawks für die Playoffs qualifiziert.
Die Gladiators kamen allerdings denkbar schlecht aus den Startlöchern. 
Nach einem kollektiven Tiefschlaf in der Erdinger Abwehr brachte Lukas 
Daschinger die Black Hawks schon in der 3. Minute in Führung. Simon 
Schießl vergab in der 6. Minute frei vor Torwart Jonas Steinmann, und 
dann marschierten gleich zwei Erdinger auf die Strafbank. Doch 
überstanden die Gladiators diese kritische Situation unbeschadet und 
wurden jetzt munterer. Allerdings hatten sie Probleme mit den aggressiv 
spielenden Gästen. Dennoch kamen sie jetzt zu ersten wirklich guten 
Chancen, und nur mit viel Glück verteidigten die Passauer die Führung.
Im zweiten Drittel agierten die Gladiators um 180 Grad anders. Jetzt 
hatten sie sich auf die aggressive Spielweise der Black Hawks 
eingestellt und waren viel konsequenter in der Chancenverwertung. Und 
innerhalb von 28 Sekunden drehten sie die Partie. Florian Zimmermann 
verlängerte in Überzahl einen Bernhardt-Schuss zum 1:1, und Philipp 
Michl verwandelte einen feinen Borrmann-Pass zum 2:1 (25.). Und nur zwei 
Minuten später wuchtete Mathias Jeske den Puck von der blauen Linie zum 
3:1 ins Passauer Netz. Wiederum nur zwei Minuten danach Pech für die 
Erdinger, als ein Schuss von Rudi Lorenz an der Latten-Unterkante 
landete. Jetzt lief es bei den Gastgebern wie am Schnürchen. Und in der 
37. Minute setzte Stephan Hiendlmeyer mit dem 4:1 den Schlusspunkt unter 
ein furioses Drittel.
Zu Beginn des Schlussdrittels warfen die Black Hawks alles nach vorne 
und schnürten die Gladiators in deren Drittel ein. Doch Zählbares sprang 
nicht heraus, auch nicht, als zwei Erdinger gleichzeitig auf der 
Strafbank saßen. Dann aber ergriffen die Platzherren wieder die 
Initiative, und bei einem Konter erhöhte Hiendlmeyer nach klugem 
Poetzel-Pass auf 5:1 (47.). Das war dann auch die Entscheidung und 
zugleich der Endstand.


EV Füssen
EVF belohnt sich beim 4:6 gegen Geretsried nicht für seinen großen Kampf
(BYL)  Die Spielzeit 2017/2018 endet für den EVF am Sonntag in Peißenberg. Durch ein 4:6 gegen Geretsried (1:1, 3:3, 0:2) verpasst die Füssener Mannschaft in ihrer ersten Bayernliga-Spielzeit die Playoffs, während die Gäste als Überraschungsteam der Saison in die nächste Runde einziehen.
Was für ein Spiel am Kobelhang. Mit riesigem Kampfgeist und einer hervorragenden Offensivleistung probierte der EVF alles, um seine letzte Chance zu wahren. Am Ende entschieden jedoch große individuelle Fehler in der Verteidigung die Partie zugunsten der glücklichen Gäste, welche ihre große Stärke aus der Leistung von Torhüter David Albanese zogen. Bei Füssen stellten sich noch einmal alle in den Dienst der Mannschaft, selbst angeschlagene Spieler waren mit von der Partie. Neben Meier und Nadeau fiel aber auch noch Andre Bühler aus.
Schon bei einer frühen Strafzeit hatten Oppenberger und Simon große Möglichkeiten in Unterzahl, es spielte zu Beginn nur der EVF. Eine erste Chance hatten die „River Rats“ ihrerseits ebenfalls mit einem Konter in Unterzahl. Scheiterten Kavanagh und Besl knapp, so konnte der eben von der Strafbank zurückgekehrte Berger einen schlimmen Abwehrschnitzer zum 0:1 nutzen, ihm wurde quasi das leere Tor präsentiert. Knapp zwei Minuten später konnte Ron Newhook aber zum hochverdienten 1:1 abstauben. Oppenberger, Holzmann, nochmals Newhook und Max Schorer hatten weitere hochkarätige Chancen, das Unentschieden für Geretsried nach dem ersten Drittel war schmeichelhaft.
Im zweiten waren die Gäste dann besser in der Partie, obwohl der EVF durch Schmid und Oppenberger weitere Großchancen hatte. Ab der Hälfte der Begegnung ging es dann auch ergebnistechnisch richtig rund. Zunächst scheiterte Horvath mit einem Bauerntrick, im Gegenzug rettete Albanese in höchster Not gegen Oppenberger. Ein erneuter haarsträubender Fehler vor dem Füssener Tor bescherte dem ESC durch Englbrecht aber die erneute Führung, und als ein Verteidiger einen Alleingang von Meierl zum 1:3 ermöglichte, schien das Spiel bereits gelaufen zu sein. Doch der EVF baute weiter großen Druck auf, was zu Strafen gegen Geretsried führte. In Überzahl setzte Florian Simon die Scheibe zum Anschlusstreffer ins Netz, und auch im nächsten Powerplay schepperte es, diesmal traf Marc Besl. Bei der nächsten Hinausstellung lag der Füssener Führungstreffer förmlich in der Luft, doch ein weiterer schwerer Fehler schenkte den Gästen in Unterzahl das 3:4 durch Köhler. Das war 27 Sekunden vor der Pausensirene, aber noch nicht das Ende. Denn mit einem Wahnsinnstreffer Marke „Tor des Jahres“ glich Nikolas Oppenberger noch zum 4:4 aus.
Im Schlussdrittel überstanden die Schwarz-Gelben zunächst eine Unterzahl schadlos, ehe Schmid und Besl zwei Riesenmöglichkeiten zur Führung hatten. Als noch gut fünf Minuten zu spielen waren, kam die große Chance für den EVF durch ein doppeltes Überzahlspiel. Doch auch hier zeigte Albanese gegen den freigespielten Oppenberger eine Weltklasse-Parade, er hielt auch einen Direktschuss von Velebny und einen Alleingang von Newhook. Füssen musste auf Grund des schlechteren Torverhältnisses die Partie in der regulären Spielzeit entscheiden, und agierte am Ende entsprechend offensiv. Dies nutzte Geretsried 73 Sekunden vor Spielende nach einem Konter zur Entscheidung. Vom Mittelbully weg trafen die glücklichen Gäste dann auch noch direkt ins mittlerweile verlassene EVF-Tor. Der große Kampf der Füssener wurde nicht belohnt.
Trainer Ludwig Andrä (Geretsried): „Es war für beide Mannschaften ein wichtiges Spiel heute, wir brauchten zwei Punkte für die Playoffs. Wir wussten, dass der EVF von Anfang an viel Druck machen würde, und so kam es auch. Im ersten Drittel war Füssen klar besser, da hat uns zum Glück David Albanese im Spiel gehalten. Das zweite Drittel war ausgeglichener, mit einem richtigen Torspektakel. Das letzte war dann ein Kampf auf Biegen und Brechen, mit dem glücklicheren Ende für uns. Füssen war heute besser, wir haben aber gut gekämpft, und am Ende zählt nur das Resultat an der Anzeigetafel.“
Trainer Thomas Zellhuber (EVF): „Heute haben wir sehr viel investiert, viele Chancen heraus gespielt. Im zweiten Drittel haben wir aber krasse Abwehrfehler gemacht, die das Spiel entschieden haben. Für mich ist Albanese der Torhüter des Jahres in der Bayernliga, er hat konstant sehr gute Leistungen gebracht, im letzten Drittel heute zwei Wahnsinns-Paraden gezeigt. Kein Vorwurf an meine Mannschaft, sie hat brutal gekämpft. Wenn man bedenkt, dass zum Beispiel Krötz und Velebny letzte Woche noch mit Krücken auf der Tribüne saßen, dann kann man den Einsatz gar nicht hoch genug bewerten. Geretsried hat uns diese Saison aber viermal geschlagen, und darum ist das Weiterkommen verdient.“ (MiL)


Kempten Sharks
Sharks bleiben in der Spur - 3:4 Sieg in Wörishofen bringt 3 wichtige Punkte im Aufstiegsrennen und den dritten Sieg gegen die Wölfe
(BLL)  Stell Dir vor es ist Eishockey und keiner geht hin. Unter diesem Motto sahen gerade einmal 86 Besucher das Spiel der Kemptener Sharks bei den Wölfen vom EV Bad Wörishofen. Und von denen kam der Großteil aus Kempten so dass es, 60 min. angefeuert, ein gefühltes Heimspiel für die Sharks wurde.
Und jeder der nicht im Stadion war hat ein sehenswertes Spiel verpasst. Zwei spielstarke Mannschaften zeigten Tempo, Härte, tolle Spielzüge und jede Menge Torchancen auf beiden Seiten. Einziger Wermutstropfen waren die Unparteiischen die der Klasse der beiden Teams nicht gewachsen waren.
2 Tore für Bad Wörishofen denen Torraumabseits vorausging wurden anerkannt. Ein klares Tor der Kemptener wurde nicht gegeben, ebenso wie der letzte Treffer den Corey Pawley bei 59.59 auf der Uhr erzielte. Auch bei etlichen Strafzeiten gegen beide Mannschaften gab es nur unverständliches Kopfschütteln auf beiden Seiten. Eine klare Linie der Referees war nicht zu erkennen dies brachte leider viel Unruhe in ein eigentlich hochklassiges Spiel.
Bad Wörishofen begann wie schon gewohnt schnell und aggressiv. Die Sharks brauchten eine Weile um sich von diesem Druck zu befreien. Endgültig gelang das als Christian Engler vor dem Tor von Tobias Epp wunderschön angespielt wurde und in der achten Spielminute eiskalt zur Gästeführung traf.
Unmittelbar nach der Pause der Ausgleich, aber die Kemptener ließen sich nicht nervös machen. Nur 2 min. später erneut tolle Vorarbeit von Tobias Epp der Phillip Stalla bediente und der junge Verteidiger den Puck von halbrechts in den Winkel hämmerte.
In Unterzahl konnten die Wölfe in der 36.min. erneut ausgleichen. Doch wieder dauerte es nur zwei Minuten bis die Sharks antworteten. Der wieder einmal stark aufspielende Corey Pawley traf zunächst nur den Pfosten, doch Tobias Epp reagierte am schnellsten, legte den Abpraller auf Gregor Stein und der hatte keine Probleme die Scheibe zur erneuten Führung im halbleeren Tor zu versenken. Das Spiel war ein offener Schlagabtausch, Chancen in Hülle und Fülle auf beiden Seiten, Fabian Schütze im Kemptener Kasten hatte wieder einmal genügend Chancen seine Klasse zu beweisen. In der 32. min. sorgte der kämpferisch starke Patrick Weigant für die Vorentscheidung. Nach einem schönen Solo versenkte er den Puck mit einem Kracher sehenswert im rechten Kreuzeck. Das Spiel wurde nun immer ruppiger und viele Nicklichkeiten und Strafen nehmen etwas den Fluss.
Und auch im letzten Drittel klingelte es sofort wieder im Kemptener Kasten. Bad Wörishofen investierte nun immer mehr und machte viel Druck auf das Sharks Tor. Im Gegenzug sorgten die Kemptener Konter für gute Chancen. Letztendlich fiel kein Treffer mehr und Kempten jubelte über drei wichtige Punkte. Durch die gleichzeitige Niederlage der EA Schongau kletterten die Illerstädter wieder auf Rang vier und haben so weiterhin alle Chancen einen der begehrten ersten drei Plätze zu erobern.


Pinguine Königsbrunn
Die Siegesserie hält
(BLL)  Mit 4:1 gewinnt der EHC Königsbrunn nach einer hochspannenden, aber immer fairen Partie sein Heimspiel gegen den ligenhöheren EV Moosburg. Dabei war die kämpferische Begegnung zunächst ausgeglichen, das letzte Drittel brachte dann letztendlich die Entscheidung.
Gleich zwei Rückkehrer konnte der Königsbrunner Coach Fabio Carciola vor der Partie wieder in seinen Kader einbauen, Robin Pandel machte nach langer Pause wieder ein Spiel für den EHC. Und auch Dany Grünauer stand nach einer hartnäckigen Erkrankung endlich wieder auf dem Eis. Vor der beeindruckenden Kulisse von 525 Zuschauern startete der EHC konzentriert in die Partie und generierte einige Torchancen. Aber auch die Gäste kamen immer wieder gefährlich vor das Königsbrunner Tor. Den ersten Treffer markierte aber in der neunten Spielminute Hayden Trupp für den EHC, doch danach fielen im Anfangsdrittel keine weiteren Tore. Mit der knappen, aber verdienten Führung gingen beide Mannschaften in die erste Pause.
Nach Wiederanpfiff hatte der EHC in der 23. und 24. Spielminute zwei Riesenchancen und verpasste es die Führung weiter auszubauen. Die Gäste kamen nun besser in die Partie und setzten den EHC immer wieder unter Druck, aber Königsbrunns Torhüter Markus Kring zeigte wieder eine herausragende Leistung und war mit direkten Schüssen nicht zu bezwingen. In der 33. Spielminute musste er das erste Mal hinter sich greifen, allerdings wurde zuvor abgepfiffen. Doch nur eine Minute später musste er sich wirklich geschlagen geben, als die Gäste ihn ausspielten und zum 1:1 ausglichen. Bis Drittelende fielen aber keine weiteren Treffer mehr.
Nach dem Pausentee erwischte der EHC den besseren Start und ging durch Patrick Zimmermann mit 2:1 in Führung, Coach Fabiola hatte im Schlussabschnitt seine Reihen umgestellt. Gerade mal zwei Minuten später wurde er von Michael Fischer in Szene gesetzt und spielte dann mit all seiner Routine den Moosburger Torwart aus, Königsbrunn lag jetzt 3:1 vorne. Die Gäste versuchten zwar alles, um das Spiel nochmal zu drehen, verpassten es aber zu treffen. Kurz vor Spielende nahmen die Oberbayern dann ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch die Königsbrunner Abwehr hielt stand. In den letzten beiden Minuten gab es Standing Ovations für den EHC, ehe Jeff Szwez vor dieser Gänsehaut-Kulisse mit seinem Empty Net Goal für den 4:1 Endstand sorgte.
Der EHC holt sich mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung drei wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg in die Bayernliga und belegt weiterhin den zweiten Rang. Für den EV Moosburg wird die Luft nun sehr dünn, vor allem bei dem schweren Restprogramm scheint ein Verbleib in der Bayernliga in weite Ferne gerückt zu sein.
EHC-Coach Fabio Carciola ist froh über den wichtigen Heimsieg: „Im ersten Abschnitt haben wir sehr gut und konzentriert gespielt. Denn wir wussten, das Moosburg Vollgas geben wird, um sich noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Unsere Abwehr stand stabil, wir hatten das Spiel unter Kontrolle. Im Mitteldrittel ist Moosburg nochmals gekommen, wir sind zwar ganz gut gestanden, haben uns aber dann das 1:1 gefangen. Im letzten Spielabschnitt hatten wir mehr Power und konnten die Partie für uns entschieden, zudem hatte unser Goalie Markus Kring einen Sahnetag und hielt seinen Kasten sauber.“


HC Maustadt
Souverän das erste Saisonziel erreicht - HCM/ECDC 1b schlägt Lechbruck und ist Meister der Gruppe 4
(BBZL)  Mit einem sicheren 9:3 (4:1/1:0/4:2)-Erfolg über den ERC Lechbruck hat sich die SG HC Maustadt/ECDC 1b den Titel in der Bezirksliga, Gruppe 4 geholt und damit das erste Saisonziel erreicht. Weiter geht’s nun mit den Play-Offs um die Bayerische Bezirksliga-Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga.
Die Maustädter zeigten gegen die Ostallgäuer eine ihrer besten Saisonleistungen, waren also auf „den Punkt fit“. Von Anfang an beherrschten die Grün-Gelben das Geschehen und waren stets einen Schritt schneller als die Gäste. Martin Löhle und Jimmy Nagle sorgten für eine schnelle 2:0-Führung, auch der zwischenzeitliche Anschlußtreffer brachte den HCM nicht aus dem Konzept. Im Gegenteil, Felix Hellmann und erneut Martin Löhle erhöhten noch im Startdrittel auf 4:1. Danach schlichen sich beidseitig Nickligkeiten ein, die entsprechenden Strafzeiten konnte aber kein Team nutzen. Nur Tobias John krönte eine feine Einzelleistung mit dem 5:1.
Als Jimmy Nagle nur wenige Sekunden nach der zweiten Pause mit dem 6:1 das halbe Dutzend voll machte, war Lechbruck endgültig geschlagen – und mächtig gefrustet. Der negative Höhepunkt war ein übler Ellbogencheck gegen HCM-Spielertrainer Ingo Nieder nach seinem Treffer zum 7:1. „Da muss ich mir schon langsam überlegen, ob ich mir das noch antun muss und was das soll“, so Nieder, der zum Nähen ins Krankenhaus mußte. Jimmy Nagle und Martin Löhle antworteten mit Toren und schraubten das Resultat auf 9:3.
„Das war eine perfekte Teamleistung, jetzt freuen wir uns auf die Playoffs“, hatte Ingo Nieder den schmerzhaften Preis für den Erfolg dann aber schnell vergessen.
Weiter geht’s für den HCM in den Viertelfinal-Playoffs (Best-of-3) gegen den Zweiten der Gruppe 3, den ESC Geretsried 1b oder den ESV Bayersoien. Danach folgt beim Weiterkommen das Halbfinale, die Sieger daraus steigen in die Landesliga auf und küren auch noch den Bayerischen Bezirksliga-Meister.


Eisbären Oberstdorf
Endspiel für die Eisbären
(BBZL)  Am Sonntagabend empfangen die Eisbären des EC Oberstdorf die SG Lindenberg/Lindau 1b zum letzten Heimspiel der Saison 2017/2018.
Die Eisbären spielen in dieser Partie um den fünften Tabellenplatz, während die Gäste um die Meisterschaft der Bezirksliga 4 kämpfen müssen. Sie sind bereits für die Play-Offs qualifiziert, haben aber derzeit einen Punkt weniger als die SG Maustadt/ Memmingen und wären dadurch –wie letztes Jahr- zweiter. Dass sie zu den Top-Favoriten gehören zeigt auch ihre Statistik: mit nur zwei Niederlagen erzielten sie 42 Punkte aus 17 Spielen und ein Torverhältnis von 103:36.
Das wird wohl die härteste Aufgabe, die die Oberstdorfer Spieler vor sich haben. Denn auch sie brauchen mindestens einen Punkt, um die Saison als fünfter abzuschließen. In der Tabelle liegen alle dicht beieinander und so trennen den Tabellenvierten und Sechsten gerade einmal vier Punkte.
Aber die Eisbären, angeführt von Kapitän Markus Abler, werden am Sonntag alles geben, um trotz des großen Verletzungspechs das Beste aus der Partie herauszuholen. Das Lazarett wird leider immer größer, bereits in Lechbruck musste die Mannschaft mit einem Rumpfkader von 9:1 antreten und kamen unter die Räder. In diesem Spiel verletzte sich auch noch Verteidiger Philip Kohler schwer am Fuß und steht den Eisbären nicht mehr zur Verfügung. Wir wünschen hier auch dir gute Besserung!
Aber wir kennen unsere Jungs: Sie werden sich nicht ohne Kampf geschlagen geben!
Seid alle mit dabei, feuert unsere Eisbären lautstark an und unterstützt sie, wenn es um 18 Uhr wieder heißt: „HEY WIR WOLL‘N DIE EISBÄREN SEH‘N!“    


Bären Neuwied
Späte Tore bringen Sieg und Endspiel gegen Herford
(RLW)  Für den EHC „Die Bären“ 2016 kommt es am Sonntagabend ab 19 Uhr im Neuwieder Icehouse zum „Endspiel“ um Tabellenplatz zwei in der Eishockey-Regionalliga West gegen den Herforder EV. Am Freitag gewannen sowohl die Bären als auch die Ice Dragons ihr Heimspiel, beide Teams sind somit auch nach 31 von 32 Hauptrundenpartien punktgleich. Neuwied gegen Dinslaken – das sind in dieser Saison knappe Kisten, die nun schon dreimal nach dem gleichen Schema abliefen. Die Kobras gehen in Führung, Neuwied legt eine Schippe drauf und holt sich die Punkte für den 2:1-Sieg mit einem durchschlagenden Endspurt. Das hinterlässt Spuren in den Gesichtern der Unterlegenen. Dinslakens Stefan Dreyer steht nach dem letzten Kraftakt tief einatmend auf Höhe der blauen Linie, als die letzten Sekunden heruntergetickt waren. Der Blick geht ins Nichts, als wollte der Kobras-Angreifer sagen: „Nicht schon wieder.“ Die Gäste boten mit nur zwölf Feldspielern eine kämpferisch starke Leistung, gingen aber leer aus. „Wir sind mit dem Ziel hergekommen, uns nicht abschlachten zu lassen und haben uns sehr gut verkauft. Meine Mannschaft zeigte im ersten und zweiten Drittel eine disziplinierte Leistung, aber dann sind die Kräfte etwas ausgegangen. Neuwied hat verdient gewonnen“, sagte Trainer Krystian Sikorski.
Bevor die Bären endlich jubeln konnten, mussten sie und die 647 Zuschauer viel Geduld beweisen. 53:30 Minuten lang hielt der ehemalige Bären-Keeper Marvin Frenzel (früher Haedelt) seinen Kasten sauber. Dann überlistete ihn Michael Jamieson von der linken Seite zum 1:1-Ausgleich, und Tobias Etzel kürte sich mit dem Siegtor zum 2:1 (57.) selbst zum Matchwinner. Frederic Hellmanns abgefälschter Schlagschuss von der blauen Linie sprang Etzel vor die Kelle, der sich diese Chance nicht entgehen ließ. „Es war ein enges, von beiden Seiten gut geführtes Spiel. Man darf nicht vergessen, dass wir in den letzten zwei Wochen nie komplett trainieren konnten. Im letzten Drittel haben wir mehr Druck entfacht und an den Chancen gemessen auch verdient gewonnen“, so EHC-Coach Daniel Benske.
In den ersten 40 Minuten war hüben wie drüben zunächst Vorsicht die Mutter der Porzellankiste. Dinslaken verteidigte vor dem und rund um das eigene Tor sehr konsequent, Neuwied agierte ebenfalls mit dem Wissen im Hinterkopf, dass die Giftschlangen im Konter eine große Stärke besitzen. Viele gute Gelegenheiten ließen die Gastgeber nicht zu. In der neunten Minute musste Felix Köllejan gegen Dreyer retten, das Chancenplus lag jedoch auf Seiten des EHC, der unter anderem ohne seinen von der Grippewelle erfassten Topscorer Martin Brabec auskommen musste. Es ist müßig zu mutmaßen, ob der Tscheche den Bann früher gebrochen hätte. Moritz Schug, Stephan Fröhlich und Co. besaßen gegen Mitte des zweiten Abschnitts einige Hochkaräter, doch stets hatte Frenzel das bessere Ende auf seiner Seite. Als dann in der 47. Minute Moritz Hofschen nach einem gewonnenen Bully von der blauen Linie abzog und die Dinslakener in Führung gingen, erhielt die Neuwieder Zuversicht Trübungen. Aber die Benske-Truppe schien den Rückstand gebraucht zu haben, um die Schlagzahl zu erhöhen. Wütende Angriffe hatten Gelegenheiten im Minutentakt zur Folge, Dinslaken befreite sich reihenweise nur noch mit Icings. Der Druck stieg und entlud sich mit Jamiesons überraschendem Schuss in der 54. Minute. Frenzel hatte zahlreiche erstklassige Paraden gezeigt, aber diesen Versuch des US-Boys hätte er abwehren müssen. Die Kobras versuchten es in den letzten 90 Sekunden mit einem weiteren Feldspieler, aber der EHC ließ sich die Butter nicht mehr vom an diesem Abend erst spät geschmierten Brot nehmen. Tobias Etzel hätte noch die Scheibe Wurst drauflegen können, verfehlte mit seinem Schuss aufs leere Tor jedoch knapp das 3:1. Es reichte für die Bären auch so. Sie haben ihr Endspiel um Platz zwei, das alle herbeisehnten, bekommen. „Gegen Herford müssen wir eine ähnliche Leistung zeigen und noch einen Tick effektiver vor dem Tor sein. Dann können wir auch das Spiel gewinnen“, glaubt Trainer Benske.


Landesliga Berlin
Juniors wahren Chancen auf Podiumsplatz
(LLB)  An einem für die Landesliga eher ungewöhnlichen Freitag trafen sich die Eisbären Juniors Berlin und der ASC Spandau im Welli zu ihrem Landesligarückspiel. Das ging an die Eisbären, die glatt mit 7:3 (6:1/0:0/1:2) gewannen.
Es ging gleich mit Chancen auf beiden Seiten los, der ASC hatte sogar die Möglichkeit eines frühen Powerplays. Dann aber kamen die Juniors, Patrick Ristow nach fünf Minuten und zwei Minuten später Paul Konietzky brachten die Eisbären in Führung. Nun lief es und die Juniors kamen zu weiteren Chancen und Toren. Innerhalb von 15 Sekunden erhöhten Philipp Frank und Sebastian Braun in der 10. Minute auf 4:0. Die Spandauer kamen zwar auch noch zu Torchancen, nutzten diese aber nicht. Dann kam die 18. Minute. Erst erhöhte Patrick Ristow auf 5:0, 18 Sekunden später traf Marco Jagnow nach einem Break zum 5:1. Den Schlusspunkt in diese Minute setzte Marco Mund mit dem 6:1 Pausenstand.
Im 2. Drittel gerieten die Spandauer gehörig unter Druck, Torhüter Sebastian Grunwald hatte schwer zu tun. Marco Eis und ab der 31. Minute Maximilian Lorenz hingegen wurden nur selten geprüft. Tore gelangen beiden Teams in Mittelabschnitt nicht.
Mit einer Reststrafe aus dem 2. Drittel gingen die Gäste in das letzte Drittel und das nutzten die Eisbären aus. Heiko Reinert traf nach 31 Sekunden zum 7:1. Der nächste Treffer ging dann an den ASC. Bei Unterzahl der Spandauer kam nach einem Pfostentreffer der Juniors Marco Jagnow an den Puck und ging alleine durch (46.). Dass es nicht noch schlimmer für den ASC kam, verdankten sie ihrem Torhüter und dem Torgestänge. Denn mehrfach trafen die Eisbären in diesem Spiel Metall. Den Schlusspunkt durften die Gäste setzen, Rene Beuthner traf zwei Minuten vor dem Ende.
Ein starkes Drittel reichte den Eisbären, um einen ungefährdeten Sieg einzufahren. Und sie haben damit weiterhin Chancen auf einen Podiumsplatz zu erreichen. Spandau bleibt auf dem 7. Platz der Tabelle.
(Norbert Stramm) 


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Samstag 17.Februar 2018
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