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Januar 26
              
Januar Rostock
    
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
  
Wölfe Freiburg
(DEL2)  Stürmer Julian Airich hat sich eine schwere Knieverletzung zugezogen. Vorraussichtlich ist die Saisn für ihn damit bereits vorzeitig beendet
  
Pforzheim Bisons
(BWL)  Stürmer Corey Schultheis wechselt aus der Regionalliga Nord vom ECW Sande zum CfR. Der 26-jährige gebürtige US-Amerikaner mit deutschem Paß hat 13 Spiele für die Jadehaie absolviert und konnte dabei einen Assist beisteuern. In der letzten Saison ging er für den ES Weißwasser in der Regionalliga Ost aufs Eis
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Giovanni Schönfeld hat sich dem GSC angeschlossen. Der 23-jährige Stürmer stammt aus dem Krefelder Nachwuchs und spielte in den letzten Jahren für die Ratinger Ice Aliens. Dabei brachte er es in der letzten Saison in 24 Partien auf 12 Scorerpunkte
  
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Nach Stürmer Timothy Kim gibt es einen weiteren Neuzugang bei der EGDL. Die Verantwortlichen haben auf den Abgang von jeremy Gervais reagiert und mit Eric Backman einen erfahrenen verteidiger verpflichtet. Der 32-jährige Schwede spielte mehrere Jahre in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes. Zuletzt spielte er in der dritten Liga Norwegens für Tromsa iK
  
Amberg Wild Lions
(BYL)  Nolan Gardiner verlässt das Bayernliga-Schlußlicht. Der 27-jährige Kanadier hat um Auflösung seines Vertrages gebeten, da er seine mögliche Leistung nicht abrufen konnte und die Gesamtsituation für ihn belastend war. Trotz seiner guten Scorerwerte von 15 Toren und 21 Vorlagen aus 26 Spielen galt Gardiner bei den Fans als nicht unumstritten. Die Verantwortlichen sind bereits auf der Suche nach einem neuen Kontingentspieler
  
Grefrath Phoenix
(RLW)  Die GEG füllt ihren Kader weiter auf. Lester Brown ist ein weiterer Neuzugang in Grefrath. Der 34-jährige Niederländer mit amerikanischen Wurzeln gilt als Allrounder. In den letzten 2 Jahren spielte er in der nordamerikanischen FPHL. Davor ging er in der zweithöchsten holländischen Liga, sowie in der BeNe League aufs Eis
 
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Dominik Gutjahr verstärkt ab sofort die Defensive des EHC. Der 24-jährige Mannheimer spielte in den vergangenen drei Jahre für die EG Diez-Limburg in der Oberliga, BeNe-League und in der Central European Hockey League
  
ESV Kaufbeuren
(DEL2)  Der EHC Red Bull München hat Stürmertalent Vadim Schreiner mit einer Förderlizenz für seinen Heimatverein ausgestattet. Der 20-Jährige spielte in den letzten Jahren bei Red Bull Salzburg in der höchsten österreichischen Liga, sowie in der Alps Hockey League und im Nachwuchs
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Die Eisbären haben den Vertrag mit Trainer Tobias Stolikowski um eine weitere Spielzeit verlängert. Der 42-Jährige, der zudem auch als sportlicher Leiter fungiert,  stand in der letzten Saison noch an der Bande der Hannover Scorpions
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die Schwaben haben sich nochmal auf der Torhüterposition abgesichert. Die Schwenninger Wild Wings haben Bruno Cicek mit einer Förderlizenz ausgestattet. Der 19-Jährige gehört zum erweiterten DEL-Kader und spielt im DNL-Team des SERC
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Die beiden Angreifer Patrick Latusek und Pawel Kuszka, die beide erst zu Saisonbeginn zum GSC kamen, haben um Auflösung ihrer Verträge gebeten. Beide haben jeweils acht Spiele bestritten und blieben dabei ohne Scorerpunkte
  
Lausitzer Füchse
(DEL2)  Torhüter Anthony Marrone muss wegen einer Unterkörperverletzung bis auf Weiteres pausieren. Mehrere Wochen müssen die Füchse auch auf Verteidiger nils Elten verzichten, der wegen einer Oberkörperverletzung operiert werden muss
  
Kempten Sharks
(BYL)  Der ESC Kempten hat den Vertrag Stürmer Filip Kokoska um zwei weitere Jahre verlängert. Der 28-jährige Deutsch-Tscheche kam vor drei Jahren aus Südtirol zu den Sharks. In der laufenden Saison konnte er bereits in 22 Spielen beachtliche 55 Scorerpunkte erzielen, womit er zweitbester Scorer im Team ist
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Sielberichte und Spielankündigungen von Sonntag 18.Februar 2018. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, den Olympischen Winterspielen, aus der Deutschen Eishockey Lga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Landesliga Berlin.


Deutscher Eishockey Bund
Patrick Hager schießt DEB-Auswahl zum ersten Sieg - Stürmer trifft beim 2:1 über Norwegen in regulärer Spielzeit und im Penaltyschießen
(DEB)  Die Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat ihr erstes Spiel beim Olympischen Eishockey-Turnier gewonnen und beendet die Vorrunde als Gruppendritter. In einem hart umkämpften Match setzte sich die DEB- Auswahl mit 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0) nach Penaltyschiessen gegen Norwegen durch. „Wir haben wieder eine solide und gute Teamleistung gezeigt. Es war wie erwartet ein hartes Stück Arbeit, aber die Jungs haben sich diesen Sieg erarbeitet und verdient“, sagte Bundestrainer Marco Sturm.
Die deutsche Mannschaft begann dabei da, wo sie gegen Schweden aufhörte – mit mutigem und aktivem Spiel nach vorne. Allerdings war auch die Chancenverwertung zunächst dieselbe, wie im zweiten Gruppenspiel. Schon nach fünf Minuten hatte Yasin Ehliz bei einer zwei-gegen-eins Situation mit Frank Mauer die Chance zur Führung, scheiterte allerdings an Norwegens Torhüter Lars Haugen. 
In einem anschließend ausgeglichenen Spiel dauerte es dann bis zur 12. Minute, ehe Mauer die nächste gute Möglichkeit für die DEB- Auswahl hatte. Frank Mauer fälschte dabei in Überzahl einen Schuss Yannick Seidenbergs von der blauen Linie gefährlich ab. 
Mauer war es auch, der die beste Chance des Drittels hatte. Nach einem Traumpass von Frank Hördler aus dem eigenen Drittel lief er allein auf Haugen zu, konnte ihn aber nicht überwinden. Zu diesem Zeitpunkt lautete die Schussbilanz 10:3 für das deutsche Team, ehe Norwegen diese bei einem späten Powerplay Ende des ersten Drittels noch auf 10:8 verbessern konnte, aber an DEB- Torhüter Danny aus den Birken nicht vorbeikam. 
Auch im zweiten Abschnitt war das deutsche Team dominant, vor allem, als Norwegens Tommy Kristiansen nach einem Check gegen den Kopf von Sinan Akdag vollkommen zurecht mit einer Spieldauer- Disziplinarstrafe vom Eis geschickt wurde. Der deutsche Verteidiger musste das danach verletzt verlasen und kehrte nicht zurück. Nach Patrick Reimer, der kurz vor dem Aufwärmen durch Leo Pföderl ersetzt werden musste, der zweite Ausfall im deutschen Team. 
Beim anschließenden Powerplay hatte dann David Wolf Pech. Sein Schuss landete am Pfosten – der Rekordverdächtige sechste deutsche Alu Treffer bei diesem Turnier (27.). Aber weder davon, noch von der Härte der Norweger ließ sich die Mannschaft von Marco Sturm beeindrucken. Sie blieb gegen einen destruktiven Gegner das aktivere Team und wurde belohnt: Nach 33 Minuten nutzte Patrick Hager das vierte deutsche Powerplay zur hochverdienten Führung. Nach klugem Pass von Dominik Kahun, drehte er sich blitzschnell und schloss zum 1:0 ab. 111 Minuten und zwei Sekunden musste das deutsche Team auf diesen Treffer beim olympischen Turnier warten.
Dennoch wäre es trotz haushoher Überlegenheit beinahe mit einem Unentschieden in die Kabine gegangen. Zehn Sekunden vor der zweiten Pause lief Rosseli Olsen alleine auf Danny aus den Birken zu, der das Break des Norwegers aber stoppen konnte. 
Machtlos war der Münchener Schlussmann allerdings nach 46 Minuten. Beim Schuss von Alexander Reichenberg zum 1:1 war aus den Birken die Sicht komplett verdeckt. Das deutsche Team erholte sich aber schnell von diesem Gegentreffer und hatte acht Minuten vor dem Ende noch die Chance in Überzahl. Trotz eines guten Powerplays gelang der Siegtreffer aber nicht. 
Nach einer torlosen Verlängerung, in der das deutsche Team noch eine Unterzahlsituation zu überstehen hatte, musste dann das Penaltyschießen entscheiden. Hier trafen Patrick Hager, Matthias Plachta und Dominik Kahun mit den ersten drei Versuchen. Danny aus den Birken hielt zwei Penaltys, einmal half der Pfosten zum letztlich verdienten 2:1 Sieg. 
Mit diesem Ergebnis beendet die deutsche Mannschaft die Vorrunde auf Platz Drei der Gruppe C. Der Gegner für die Viertelfinal Qualifikation steht allerdings erst nach Abschluss der weiteren Spiele des Tages statt. „Gegen wen es letztlich geht, können wir nicht beeinflussen. Aber es steht jetzt schon fest, dass es ein sehr starker Gegner sein wird“, sagte Sturm.
DEB-Nachwuchs- und Frauenteams: U18 und U16 holen Turniersieg, Frauen holen Punkt gegen Tschechien, U17 und U19 müssen sich geschlagen geben
U18 gewinnt auch drittes Spiel:
Die U18-Nationalmannschagft gewinnt auch das dritte Spiel beim Vlado Dzurilla Cup in der Slowakei mit 2:1 (0:0; 0:1; 1:0; 0:0; 1:0) nach Penaltyschießen gegen den Gastgeber und belegt so am Ende mit drei Siegen den ersten Turnierplatz. Moritz Seider wurde zum besten Verteidiger des Turniers gewählt.
Frank Fischöder: „Trotz der Härte im Spiel haben wir auch heute wieder einen Weg gefunden zu gewinnen. Es war wieder ein Erfolg im Kollektiv und mit einer sehr soliden Torhüterleistungen. Wir freuen uns über den Turniersieg.“
U16 gewinnt Turnier in Salzburg:
Die U16-Nationalmannschaft gewinnt das letzte Spiel des 4-Nationen-Turniers in Salzburg (Österreich) mit 5:1 (1:1; 1:0; 3:0) gegen den Gastgeber und sichert sich so den Turniersieg.
Stefan Mayer: „Obwohl wir zunächst mit 0:1 in Rückstand lagen, waren wir das gesamte Spiel über überlegen, was sich auch an der Schussstatistik von 63:21 für uns ablesen lässt. Einzig die Chancenverwertung gibt Anlass zur Kritik. Bis zum Ende des 2.Drittels lautete der Spielstand nur 2:1 für uns. Sofort nach Wiederanpfiff des letzten Drittels konnten die Jungs das Ergebnis auf 4:2 erhöht. Anschließend kam noch der Treffer zum 5:1-Endstand hinzu. Wir hatten die Möglichkeit wieder neue Spieler auf verschiedenen Positionen zu testen, was uns neue Erkenntnise gebracht hat. Durch den Sieg im letzten Spiel konnten wir uns den Turniersieg sichern. Es war ein rundum gelungenes Turnier.“
Frauen holen Punkt gegen Tschechische Republik:
Die Frauen-Nationalmannschaft muss sich der Tschechischen Republik bei der Wörthersee Trophy in Klagenfurt (Österreich) mit 1:2 (1:0; 0:1; 0:0; 0:0; 0:1) nach Penaltyschießen geschlagen geben. Grund zur Freuede gab es trotzdem. Kapitänin Julia Zorn machte ihr 200.Länderspiel, die Allgäuerin Marie Delarbre ihr 100.Länderspiel. Morgen trifft die DEB-Auswahl zum Abschluss des Turniers auf die Slowakei.
Benjamin Hinetrstocker: „Wir haben heute insgesamt eine solide Leistung gezeigt. Allerdings haben wir nur ein Tor erzielen können und das ist schlichtweg zu wenig.“
U17 unterliegt Dänemark:
Die U17-Nationalmannschaft verliert im letzten Spiel des 4-Nationen-Turniers im Bundesleistungszentrum in Füssen mit 2:4 (1:1; 1:2; 0:1) gegen Dänemark und beendet das Turnier dadurch auf dem letzten Platz.
U19 ohne Punkte gegen Eidgenossen:
Die U19-Nationalmannschaft muss sich auch im dritten Spiel des 5-Nationen-Turniers in der Tschechischen Republik geschlagen geben und verliert deutlich mit 1:8 (0:3; 1:4; 0:1) gegen die Schweiz. Im letuten Turnierspiel trifft die DEB-Auswahl morgen um 16.00 Uhr auf den Gastgeber.
Thomas Schädler: „Heute haben wir zwr über 60 Minuten hart gearbeitet, jedoch haben wir den Schweizern zu viele Torchancen ermöglicht, die in der Folge meist eiskalt in Tore umgemünzt wurden.“


Kaufbeuren Buron Joker
5.000 Euro Spende für humedica e.V. - Weihnachtstrikots des ESVK landeten für den guten Zweck unter dem Auktionshammer
(DEL2)  Beim Heimspiel am 22. Dezember 2017 gegen die Bayreuth Tigers trugen die Spieler des ESV Kaufbeuren für dieses eine Spiel spezielle Weihnachtstrikots. Neben dem besonderen weihnachtlichen Design fand auch das Logo der Kaufbeurer internationalen Nichtregierungsorganisation humedica e.V. einen Platz auf der Trikotbrust. Ziel dieser Aktion war es, der humanitären Arbeit von humedica e.V. eine Plattform zu bieten und gleichzeitig durch den Verkauf der originalen Spielertrikots auch einen finanziellen Beitrag leisten zu können. Die bei den Joker Fans sehr beliebten "gameworn" Trikots wurden Anfang Januar 2018 auf der Auktionsplattform eBay versteigert und fanden glückliche Käufer in der ganzen Bundesrepublik. Am Freitagabend vor dem Spiel gegen die Löwen Frankfurt übergab ESVK Geschäftsführer Michael Kreitl Heidi Vaassen von humedica auf dem Eis der erdgas schwaben arena vor 2.554 Zuschauern einen obligatorischen Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro, der den Erlös der Versteigerung widerspiegelte.


Deggendorfer SC
Nach toller Leistung: DSC holt Derbysieg in Landshut 
(OLS)  Der Deggendorfer SC fährt nach einer tollen Vorstellung auswärts beim EV Landshut mit drei Punkten wieder nach Hause. Im Derby vor knapp 2900 Zuschauern bezwang das Team von Trainer John Sicinski den niederbayerischen Konkurrenten am Ende verdient mit 1:3 und klettert durch die zeitgleiche Niederlage der Starbulls Rosenheim an die Tabellenspitze der Oberliga Süd. 
Vor dem Spiel mussten die Deggendorfer allerdings noch zwei Rückschläge verdauen. Robin Deuschl und Ales Jirik mussten kurzfristig angeschlagen pausieren. Ob ein Einsatz am Sonntag gegen die Eisbären Regensburg möglich ist, bleibt noch ungewiss.
Dennoch merkte man beiden Mannschaften vom ersten Bully weg an, dass sie in diesem Derby unbedingt etwas holen wollten. Viel Geschwindigkeit und viele Zweikämpfe prägten zunächst die Partie, in der sich die Landshuter in den ersten Minuten ein leichtes optisches Übergewicht erspielen konnten. Das Resultat war dann auch das 1:0 für die Hausherren. In der 14. Spielminute, gerade als der DSC nach einer Strafzeit wieder komplett wurde, brachte Peter Abstreiter den EVL in Führung. Bei diesem Spielstand blieb es auch bis zur ersten Drittelpause. Im zweiten Abschnitt kamen die Deggendorfer dann besser aus der Kabine und konnten gleich nach zwei gespielten Minuten den Ausgleich erzielen. Im Powerplay brachte Robert Peleikis den Puck aus spitzem Winkel einfach Mal aufs Tor und drückte den eigenen Abpraller am verdutzten EVL-Keeper Engelbrecht vorbei und über die Torlinie. Nun nahmen die Deggendorfer das Heft in die Hand und ließen nur noch wenige klare Torchancen für die Landshuter zu. Auf der Gegenseite erspielten sich die DSC-Cracks nun selbst einige gute Chancen und in der 31. Minute war es dann schließlich soweit. Dimitri Litesov setzte mit einem tollen Querpass René Röthke in Szene und der Routinier erzielte per Direktabnahme die erstmalige Deggendorfer Führung an diesem Abend. Dabei blieb es auch bis zur 47. Spielminute. Dann kam die große Auftritt von DSC-Allrounder Nico Wolfgramm. Im eigenen Drittel erkämpfte er sich die Scheibe, spielte einen Doppelpass mit René Röthke und überwand aus spitzem Winkel Engelbrecht zum vielumjubelten 1:3. Trotz zahlreicher weiterer Gelegenheiten auf beiden Seiten sollte dies der Endstand in einer spannenden und umkämpften Partie bleiben. Damit springt der Deggendorfer SC an die Tabellenspitze der Oberliga Süd und trifft morgen im Ostbayernderby auf die Eisbären Regensburg. Spielbeginn im Eisstadion an der Trat ist um 18:30 Uhr.


Sonthofen Bulls
ERC Sonthofen verliert gegen Selber Wölfe - 2:5-Niederlage nach 2:0-Vorsprung in Oberfranken
(OLS)  Der ERC Sonthofen hat bei den Selber Wölfen am Freitagabend eine 2:5-Niederlage hinnehmen müssen. Nach gutem Beginn und einem 2:0-Vorsprung für die Bulls, kamen die Hausherren aus Oberfranken allerdings zurück und drehten das Spiel. Nach zuvor vier Niederlagen und nur einem Sieg wollte Selb vor heimischer Kulisse unbedingt beweisen, dass sie gegen die Oberallgäuer nicht chancenlos sind.
Im ersten Drittel sahen die 1.285 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für die Bulls, die Noah Nijenhuis in der 11. Minute zum 1:0 für den ERC nutzten konnte. Kyle Just und Kapitän Vladimir Kames waren die Vorbereiter der Sonthofer Führung. Der Kapitän ließ es sich aber rund sechs Minuten später nicht nehmen, den Treffer zum 2:0 selbst einzunetzen, nachdem Stanley und Rau den ERC-Spieler mit Nummer 97 im richtigen Moment mit dem Puck bedient hatten. 42 Sekunden vor Ablauf der Uhr allerdings Landon Gare mit dem Anschlusstor für Selb. Sonthofen führte zur ersten Drittelpause 2:1.
Im Mitteldrittel ähnlich ausgeglichen. Torabschlüsse gab es bei dem intensiven Spiel beider Teams wenige. So schoss Selb insgesamt neun Mal aufs Tor, der ERC sieben Mal. Und wieder folgte der Gegentreffer durch die Hausherren kurz vor der Drittelpause. Diesmal fehlten sogar nur zehn Sekunden bis zum Ertönen der Schlusssirene. Dominik Müller war zur Stelle und netzte zum 2:2 für die Wölfe ein.
Im letzten Spielabschnitt kamen die Gastgeber aus Oberfranken eine Spur besser aus der Kabine. Lukas Pozivil in der 48. Minute mit der erstmaligen Führung für die Selber Wölfe und in der 49. Minute erneut Landon Gare mit dem nächsten Treffer. 2:4 lagen die Sonthofer plötzlich zurück – Das Spiel gedreht. Überlegungen Patrick Glatzel vom Eis zu nehmen, um vielleicht noch einmal heranzukommen, machte Marius Stöber in der 54. Minute zunichte. 2:5 verloren die Bulls direkt an der Landesgrenze zu Tschechien.
Im Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden möchten Trainer Heiko Vogler und sein Team alles daransetzen, vor heimischer Kulisse drei Punkte einzufahren. Bully in der Eissporthalle in Sonthofen ist um 18 Uhr.


EV Moosburg
1:4 in Königsbrunn: Zwei Aussetzer kosten EVM mögliche Punkte
(BYL)  Zwei Moosburger Aussetzer zu Beginn des letzten Drittels reichten dem EHC Königsbrunn, auch das Rückspiel für sich zu entscheiden. 4:1 (1:0, 0:1, 3:0) hieß es am Ende von 60 engen Minuten, in denen eine über weite Strecken gute Vorstellung der Gäste nicht belohnt wurde.
Der Geschenkkorb, der ihm zu seinem 60. Geburtstag vom Vorstand überreicht wurde, kam bei EVM-Trainer Bernie Englbrecht zwar gut an, noch mehr hätte er sich aber wohl über gewisse Geschenke seiner Mannschaft gefreut. Die Probleme begannen bereits Donnerstagabend: "Comebacker" Lukas Varecha meldete sich ebenso mit Grippe ab wie Verteidiger Florian Müller. Und da auch hinter den Einsätzen der kränkelnden Thomas Hingel, Kevin Steiger und Max Retzer große Fragezeichen standen, musste man schmerzhafte personelle Engpässe befürchten. Immerhin fuhren die drei Letztgenannten mit.
Auf dem Eis gaben die Moosburger trotz der alles andere als idealen Voraussetzungen einen gleichwertigen Gegner ab, der sich auch vom ersten (Konter-)Tor der Hausherren nicht verunsichern ließ. Diszipliniert in der Defensive (nur eine Strafzeit), engagiert in der Offensive (mehr Torschüsse als die Gastgeber) - so präsentierten sich die Grün-Gelben den rund 500 Zuschauern. Im zweiten Abschnitt waren sie sogar die dominierende Mannschaft mit klarem Chancenplus. Die Königsbrunner Star-Truppe, die durch ihre überfallartigen Angriffe immer gefährlich blieb, konnte sich diesmal aber auf einen gut aufgelegten Keeper verlassen, der seinen  Kasten bis zur 34. Minute sauber hielt. Dann markierte Tobias Hanöffner per Nachschuss den überfälligen Treffer zum 1:1. Und auch in der Folge boten sich den Englbrecht-Schützlingen gute Chancen, noch das eine oder andere Tor draufzusetzen - die wurden aber allesamt vergeben. "Schade", sagte der Coach nach der Partie. "Nach dem zweiten Drittel hätten wir eigentlich in Führung liegen müssen."
Zu Beginn der letzten 20 Minuten schienen die Gäste mit dem Kopf noch in der Kabine zu sein: Zweimal ließ man die starken Stürmer der Pinguine ohne großen Widerstand gewähren - und die bedankten sich mit dem 2:1 (41.) und dem 3:1 (43.). Ein Schock, von dem sich der EVM nicht mehr erholte. Zwar wirkten die Dreirosenstädter bis zur Schlusssirene bemüht, noch einmal heranzukommen, große Gefahr strahlten sie jedoch nicht mehr aus. Als Englbrecht in der Schlussminute den trotz seiner Erkrankung stark haltenden Goalie Hingel auf die Bank geholt hatte, beendeten die Königsbrunner die Partie - wie auch im Hinspiel - mit einem Schuss ins leere Tor.


Passau Black Hawks
Saisonabschluss gegen die Eispiraten - Sonntag um 18.00 Uhr gegen die Eispiraten Dorfen
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben ihr Auswärtsspiel am Freitag bei den Erding Gladiators mit 5:1 verloren. Durch den gleichzeitigen Sieg des EHC Waldkraiburg gegen Landsberg ist der Playoff Zug für die Passau Black Hawks somit abgefahren. Trotz der Niederlage in Erding spürte man bei den mitgereisten Black Hawks Anhängern keinen Ärger oder gar Frust. Vielmehr überwiegte die Freude über die klasse Saison der Habichte. „Wir haben viele tolle Spiele gesehen. Wir haben gegen die Top Mannschaften eindrucksvoll gezeigt, dass wir nicht nur mithalten können, sondern diese sogar schlagen können. Die Vorfreude auf die kommende Saison ist somit natürlich bereits jetzt groß.“ so der Kommentar von Sebastian Höhn, Vorstand des 1. Eishockey Fan Club Passau.
Das Spiel der Black Hawks bei den Gladiators ist schnell zusammengefasst. Die von Grippe und Verletzungen gebeutelten Niederbayern spielten im ersten Drittel nicht nur gut mit, sondern gingen verdient mit 0:1 in Führung. In Drittel zwei und drei war den Black Hawks der Kräfteverschleiß der Saison deutlich anzumerken. Dazu nutzten die Gladiators ihre Chancen konsequent. „Klar hätten wir das Spiel heute gerne gewonnen. Der Mannschaft ist kein Vorwurf zu machen. Über die ganze Saison haben die Jungs alles gegeben und uns und den Fans viele tolle Momente bereitet.“ so das Fazit von Vorstand Christian Eder.
Am Sonntag steht nun in der Passauer EisArena das letzte Saisonspiel auf dem Programm. Bereits um 18 Uhr beginnt die Partie der Black Hawks gegen die Eispiraten Dorfen. Dorfen ist als Tabellenletzter ebenfalls bereits ausgeschieden. Trotzdem wollen die Black Hawks sich mit einem Sieg von Fans in die Sommerpause verabschieden. Dazu erwartet die Passau Black Hawks noch eine große Überraschung. Ein langjähriger Sponsor hat sich gemeinsam mit den Passau Black Hawks was großes einfallen lassen. Was? Die Auflösung folgt am Sonntag in der Passauer EisArena. Die Abendkasse öffnet um 17 Uhr. -czo
Stellungnahme zum Spiel der Passau Black Hawks gegen den EHC Waldkraiburg vom 11.02.18.
Der Bayerische Eissport Verband, kurz BEV, hat am Donnerstag das Spiel des EHC Waldkraiburg gegen Dorfen (Endergebnis 4:2, vom 09.02.18) mit 0:5 Toren und 3 Punkten für den ESC Dorfen gewertet. (Einsatz eines Spielers ohne Spielberechtigung gemäß den Durchführungsbestimmungen des BEV)
Der Spieler ohne Einsatzberechtigung spielte zwei Tage später auch beim Spiel des EHC Waldkraiburg in Passau (11.02.18.). Die Passau Black Hawks haben am Freitag schriftlich eine Überprüfung der Wertung des Spiels der Passau Black Hawks gegen den EHC Waldkraiburg beim BEV eingereicht.
Bis dato liegt den Passau Black Hawks von Seiten des Verbandes keine offizielle Stellungnahme vor. Die Passau Black Hawks werden im Sinne des Vereines, unserer Fans, Partner und Sponsoren alle Möglichkeiten einer nachträglichen Spielwertung zugunsten der Passau Black Hawks ausschöpfen. Wir werden Sie zeitnahe über die weiteren Entwicklungen informieren.
Aufgrund dieser Entwicklung hat das Spiel der Passau Black Hawks heute um 18 Uhr gegen Dorfen eine besondere Bedeutung. Holen die Passau Black Hawks heute drei Punkte und erfolgt eine nachträgliche Spielwertung aus der Partie gegen Waldkraiburg, haben die Passau Black Hawks die Chance einen Playoff Platz zu erobern. So wird die Passauer EisArena heute ein weiteres mal in ein Tollhaus verwandelt. -czo


Pfaffenhofen Ice Hogs
IceHogs mit nächstem Auswärtssieg - Dillon Duprey und Robert Neubauer treffen beim 4:3 in Buchloe doppelt
(BYL)  Zweiter Auswärtssieg in Folge für den EC Pfaffenhofen. Nach dem überzeugenden 5:1 vor Wochenfrist in Schweinfurt, entführten die Pfaffenhofener am Freitag auch in Buchloe beim 4:3 (3:0; 0:3; 1:0) alle drei Punkte und verbesserten damit weiter ihre Chancen auf den Klassenerhalt.
Der ESV Buchloe, als Neunter der Vorrunde bestplatzierter Bayernligist in der Verzahnungsrunde, gerät dagegen immer tiefer in den Abstiegsstrudel. So war die Partie gegen die IceHogs, denen man in Pfaffenhofen vor zwei Wochen noch mit 1:7 unterlegen war, für den ESV schon ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel. Mit einem Sieg hätten sie nämlich mit dem ECP gleichgezogen, jetzt beträgt der Abstand allerdings bereits sechs Punkte. Mut machte den Gastgebern vor allem das Spiel zum Ende der Hauptrunde, als man die Pfaffenhofener beim 11:2 regelrecht aus der Halle geschossen hatte. Und schon nach wenigen Sekunden bot sich die große Chance zur Führung, doch Markus Vaitl scheiterte alleinstehend am wiederum überzeugenden Philipp Hähl im Kasten der Gäste. Nach einigen, von großer Nervosität geprägten Minuten, in denen auf beiden Seiten nicht viel zusammen lief, waren es die IceHogs, die für die ersten zielstrebigen Offensivaktionen sorgten und auch gleich erfolgreich waren. Mit einem verdeckten Schuss brachte Dillon Duprey die Kreisstädter in der 11. Minute in Front. Dieser Treffer sorgte für reichlich Verwirrung bei den Hausherren. Nur 23 Sekunden nach dem 0:1 musste Torhüter Alexander Reichlmeir den Puck erneut aus dem Netz holen. Robert Neubauer hatte getroffen und derselbe Spieler sorgte weitere zwei Minuten später, nun in Überzahl, zum dritten Mal für Jubel unter den mitgereisten ECP-Fans. Beide Treffer hatte Jake Fardoe glänzend vorbereitet. Den Schwung nahmen die IceHogs auch mit ins zweite Drittel, doch der nun für Reichelmeir im Tor stehende Daniel Blankenburg mit einer Glanztat (26.) und die Querlatte bei einem Schuss von Quirin Oexler (27.) verhinderten einen höheren Rückstand. In der Folgezeit gingen die IceHogs nicht mehr ganz so konzentriert zu Werke, ließen dadurch Buchloe besser ins Spiel kommen und wurden augenblicklich bestraft. Zunächst fälschte Ladislav Marek unhaltbar für Philipp Hähl zum 1:3 ab (31.) und nachdem die IceHogs eine weitere Riesenmöglichkeit nicht nutzen konnten, verkürzte Max Dropmann  in Überzahl auf 2:3 (37.). Doch damit nicht genug. Noch vor der zweiten Pause gelang Marc Weigant gar der der Ausgleich (39.) und die Partie, die die IceHogs bis zur 30. Minute klar im Griff hatten, war plötzlich wieder offen.  In einem ausgeglichenen Schlussabschnitt zeichnete sich schon bald ab, dass der nächste Treffer die Entscheidung bringen könnte und so sollte es dann auch kommen. In der 51. Minute markierte Dillon Duprey das 4:3, das den IceHogs einen aufgrund der Spielanteile letztendlich verdienten und enorm wichtigen Auswärtssieg bescherte.  ESV-Trainer Norbert Zabel war bitter  enttäuscht.  „Wir haben heute überhaupt nicht ins Spiel gefunden und vor allem im ersten Drittel auch keinen Zugriff bekommen“, stellte er sichtlich frustriert fest, während sich ECP-Abteilungsleiter Alex Dost  vor allem darüber erfreut zeigte, dass „wir den Klassenerhalt nun in der eigenen Hand haben.“


Forst Nature Boyz
Nature Boyz knapp unterlegen - Knappe Heimniederlage gegen Farchant
(BLL)  Es war das im Vorfeld erwartete enge Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften Forst und Farchant, das die Gäste äußerst knapp mit 2:3 (1:1, 1:0, 0:2) für sich entscheiden konnten.
Obwohl es für beide Mannschaften um den Verbleib in der Landesliga ging, wurde dieses Aufeinandertreffen sehr fair durchgeführt. Drei Strafzeiten für Forst, zwei für Farchant bestätigen diese Aussage.  In diesem wichtigen Spiel mußten einige Akteure ersetzt werden. Trotz dieser personellen Schwächung zeigte die Mannschaft großen Kampfgeist und stellte sich ihrem Gegner. Das Spiel wurde recht offensiv von beiden Seiten geführt, jeder wollte unbedingt den ersten Treffer erzielen. So war es nicht verwunderlich, dass beide Torhüter im Mittelpunkt des Geschehens standen. Die Abwehrreihen hatten die gegnerischen Stürmer meist unter Kontrolle. In der 15. Spielminute eine kleine Unachtsamkeit in der Forster Defensive, Sebastian Kastner nutzte diese eiskalt zur 0:1-Führung aus. Die Nature Boyz reagierten mit weiteren Angriffsversuchen, die bereits in der 18. Spielminute belohnt wurden. In Überzahl hämmerte Andreas Krönauer die Scheibe auf Zuspiel von Daniel Anderl zum 1:1-Ausgleich in die Maschen. Mit diesem Zwischenstand wurden die Seiten gewechselt.
Im Mittelabschnitt wurden weiterhin die gegnerischen Tore bestürmt. Es ergaben sich vereinzelt klare Torchancen, doch diese wurden entweder leichtfertig ausgelassen, oder waren sichere Beute der beiden starken Torhüter. Einige Alleingänge konnten jeweils entschärft werden. Eine Überlegenheit konnte sich keine Mannschaft erspielen. So hätte jede Mannschaft in Führung gehen können. Dies gelang der Heimmannschaft in der 36. Spielminute bei einem wunderschön herausgespielten Konter. Ron Zinner legte auf Manuel Weninger, der ins Angriffsdrittel fuhr. Er spielte den mitgelaufenen Daniel Ebentheuer an, dieser konnte sich die Seite aussuchen und verwandelte unhaltbar für Niklas Marschall zur 2:1-Führung. Kurze Zeit später rettete Andreas Scholz mit einem Monstersave und verhinderte den Ausgleich.
Der letzte Spielabschnitt begann äußerst unglücklich für die Gastgeber. Ein Forster wurde in die Kühlbox geschickt, die Gäste nutzten diese Überzahlsituation zum 2:2-Ausgleich durch Anton Radu. Das Spiel wogte hin und her, es wurde um jeden Zentimeter gekämpft, jeder wollte die Scheibe haben. Torchancen ergaben sich auch in diesem Spielabschnitt zur Genüge. Die etwas reifere Spielanlage der Gäste sollte letztendlich die Entscheidung bringen, denn wieder brachten die Hausherren die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone. Nutznießer war Picotin-Mazet, der die Scheibe zur 2:3-Führung und gleichzeitigem Endstand im Kreuzeck versenkte.
Die Gäste konnten sich aufgrund der etwas besseren Spielanlage durchsetzen. Leider konnten sich die Mannen um Trainer Sepp Bachmeier nicht für den großen Kampf belohnen. Die Spieler haben und hatten ihr Herz am richtigen Fleck, so Trainer Sepp Bachmeier nach dem Spiel. Am Sonntag geht es zum EHC Bad Aibling, wo bekanntlich die Trauben äußerst hoch hängen. Wenn die verhinderten Spieler vom Freitag mitwirken können, wären die Chancen gegeben, ein Pünktchen mit nach Hause zu nehmen. Die Aibdogs haben den Klassenerhalt bereits sicher in der Tasche. Vielleicht agieren sie etwas nachlässiger.
In der nächsten Tagen wird Trainer Bachmeier noch ein paar spezielle Trainingseinheiten leiten, um noch etwas am Spielsystem zu ändern.


Haßfurt Hawks
Knappe Derbyniederlage nach unglaublicher Aufholjagd der „Hawks“
(BLL)  Sie ackerten, sie rackerten, sie kämpften bis zur Erschöpfung. Sie legten trotz einer starken personellen Schwächung eine unglaubliche Moral an den Tag. Bis zum Ende. Und sie erzielten bei ihrer wohl spektakulärsten Aufholjagd der vergangenen Jahre fünf Treffer am Stück in den letzten zwölf Minuten, nachdem sie zuvor sieben in Folge kassierten. Wie bitter, dass die Haßfurter „Hawks“ ein denkwürdiges Derby beim EC Bad Kissingen trotz neun erzielter Auswärtstore kurz vor dem Ende mit 10:9 verloren und die Belohnung in Form der Verlängerung ausblieb.
Für den sichtlich geknickten ESC-Trainer Martin Reichert, der von seiner „ganz bitteren Niederlage“ sprach, gab es am Freitagabend nur ein logisches Fazit: „Ich bin stolz auf die Mannschaft.“ Sie habe „genau das umgesetzt, was wir uns heute vorgenommen haben. Alles was drin war, hat sie gegeben. Und zwar von vorne bis hinten, vom Michael Tscherepanow im Tor, über unsere Abwehr, bis hin zu unseren überragenden Torjägern Michal und Jakub.“ Dabei waren die Voraussetzungen für eine Revanche zwei Wochen nach der derben 3:9-Heimklatsche im Hinspiel eigentlich von Anfang an nicht gerade rosig. Ohne die an den Schultern verletzten Angreifer Georg Lang und Jan Trübenekr, dem erkrankten David Franek sowie dem vermutlich für acht Spiele gesperrten Max Hildenbrand (ein Einspruch seitens des ESC wird noch geprüft), schien das Unternehmen „Derbysieg Nummer 2 in Bad Kissingen“ schon vor dem Eröffnungsbully nicht zu realisieren. Immerhin konnte Kissingens Spielertrainer Mikhail Nemirowksy eine Woche nach der krankheitsbedingten Absage der Partie in Moosburg alle „Stars“, darunter auch sich selbst, ins Rennen schicken. Doch siehe da: die Musik spielte zunächst der Underdog aus Haßfurt, der nicht nur den ersten Abschnitt mit 3:1 für sich entschied, sondern auch am Anfang des zweiten Drittel mit 4:2 in Führung lag. Erst danach begann der Spitzenreiter der Verzahnungsrunde Gruppe C, seine individuelle Klasse immer mehr in Tore umzumünzen, wobei auch die „Hawks“ selbst eine große Rolle spielten. „Leider hatten wir im zweiten Drittel zu viele individuelle Fehler, das war unser Problem“, wollte Martin Reichert deshalb nicht nur die Stärke des Kissinger Kaders in den Vordergrund stellen. Sieben Mal trafen der aus Haßfurt stammende EC-Kapitän Eugen Nold (er steuerte das zwischenzeitliche 8:4 bei, 41.) und überwiegend seine osteuropäischen Teamkollegen Anton Seewald, Domantas Cypas, Alexei Zaitsev sowie vor allem Nikolai Kiselev drittelübergreifend, sodass sich die Kissinger Fans bis zur 47. Minute über einen deutlichen 9:4-Vorsprung freuten. Doch von wegen nur anständig zu Ende spielen. Plötzlich übernahmen die „Hawks“ mehr und mehr das Kommando gegen immer mehr nachlassende Hausherren. Lukas-Andreas Thebus (49.), Daniel Hora (51.), Jakub Sramek (56./57.) sowie Michal Babkovic mit seinem insgesamt siebten Scorerpunkt am Freitag (59.), sorgten mit ihrem 5:0-Lauf für lautstarke Gefühlsausbrüche auf der ESC-Ersatzbank sowie vor allem im Fanblock der diesmal nur knapp 150 mitgereisten Haßfurter Schlachtenbummler. Nikolai Kiselev erwies sich letztlich im wahrsten Sinne des Wortes als „Spielverderber“: 33 Sekunden vor der Schlusssirene erzielte der 23-jährige Russe nicht nur sein viertes Tor, sondern sicherte seiner Mannschaft mit dem 10:9 zugleich den „Dreier“.
Natürlich war die Enttäuschung unmittelbar nach dem endgültigen „Knock out“ riesengroß. Schnell überwog aber der Stolz über die gezeigte Leistung. „Wie meine arg dezimierte Mannschaft gegen die bestbesetzte von Bad Kissingen gespielt hat, da kann ich nur ein Kompliment machen“, sagte Reichert.


Eisbären Eppelheim
Eppelheim gelingt das Break in Heilbronn
(RLSW)  In Spiel 1 der Best-Off-three Serie in den Halbfinals haben die Eisbären einen Auswärtserfolg eingefahren. Angeführt von Matchwinner Colin McIntosh, der mit seinen 4 Toren auch den Siegtreffer erzielte, steuerten Eric Artman und Manuel Pfenning die weiteren Treffer zum 6:5-Sieg nach Verlängerung bei.
Das Duell der Eisbären wurde im Vorfeld als enge Partie prognostiziert und sollte dies vollends bestätigen. Doch etwas überraschend waren es die Eisbären aus Eppelheim, die dem Spiel zu Beginn ihren Stempel aufdrückten. Bereits in der ersten Minute gab es die erste Großchance für den ECE und es sollten weitere folgen. Während Eppelheim mit präzisem Passspiel durch die Heilbronner Reihen seinen Weg bahnte, zeigten diese vor allem in den Anfangsminuten viele Unkonzentriertheiten und luden den ECE quasi zu Torschüssen ein. Doch statt des verdienten Führungstreffers geriet der ECE in der 8. Minute in Unterzahl, was Heilbronn durch Schrimpf prompt mit dem 0:1 aus Eppelheimer Sicht bestrafte. Der ECE zeigte sich jedoch nur kurz geschockt und zog sein Spiel weiter durch, fand jedoch in Heilbronns Schlussmann Seeger jeweils seinen Meister. Mit einer Unachtsamkeit beim Wechsel folgte kurz vor der ersten Pause gar der Super-Gau, Top-Scorer Rupp nahm den Freiraum dankend an und erhöhte für die Hausherren (20.).
Die Pause nutzte der ECE, um sich statt Resignation auf die „Jetzt-erst-Recht“ Moral einzuschwören. Und so gelang McIntosh (22.) der längst überfällige und wichtige Anschlusstreffer. Der ECE ging nun weiterhin offensiv zu Werke und hatte schnell die Chance zum Ausgleich, musste eine Überzahl-Situation jedoch zunächst verstreichen lassen. Doch kaum war Heilbronn komplett, gelang erneut McIntosh der Ausgleichstreffer (29.). Der Jubel war jedoch kaum verhallt, da konnte Heilbronn glücklich mit einer Bogenlampe durch Tor-Garant Filobok wieder in Führung gehen - 2:3 (30.). Erneut musste der ECE Moral beweisen, und tat dies vorbildlich. Die nächste Überzahlsituation sollte diesmal zum Erfolg führen und Artman war der erneute Ausgleichstreffer vorbehalten (34.). Das Torfestival ging nun munter weiter, zunächst gelang Heilbronn durch Brendle erneut die Führung (37.), wieder konnten die Eisbären antworten – Pfenning (39.) besorgte den 4:4-Pausenstand.
Es bahnte sich ein Krimi an und wenige der gut 650 Zuschauer wollten eine Prognose über den Sieger abgeben. Einig war man sich weitestgehend, dass beide Teams nun defensiver zu Werke gehen könnten, wurden jedoch zunächst eines Besseren belehrt. Erstmals an diesem Abend gelang dem ECE der Führungstreffer (45.), der jedoch auf Grund von Torraumabseits nicht anerkannt wurde. So musste man im ECE-Lager weiter zittern und es sollte zunächst Heilbronn sein, die 5 Minuten vor dem Ende mit dem nächsten Überzahltreffer durch Ex-ECE-Eisbär Metz in Führung gingen. Selbiger leistete sich jedoch im Anschluss ein Foul, die fällige Überzahl nutzte erneut McIntosh zum Ausgleich (57.). Während man sich gedanklich bereits auf eine Verlängerung eingestellt hatte, konnte Artman Sekunden vor der Schlusssirene nochmals durchbrechen, hatte den Siegtreffer auf dem Schläger, Heilbronns Schlussmann blieb jedoch Sieger.
Wie im Vorjahr musste man in Spiel 1 somit beim Stand von 5:5 in die Verlängerung, die mit jeweils 4 Feldspielern gespielt wird. Der ECE wollte sich auf die drohende Lotterie Penaltyschießen nicht einlassen und suchte früh die Entscheidung. So kam die Scheibe zu McIntosh, der dank der defensiv stehenden Heilbronner Zeit und Platz hatte, sich lange mit dem Abschluss Zeit zu lassen, die freie Stelle im unteren Eck des Tores erkannte und platziert die Scheibe nach gerade einmal 73 Sekunden zum 6:5 Siegtreffer einnetzte. 
Dass dem ECE der Sieg gelang, ohne eine einzige Sekunde in diesem Spiel geführt zu haben, rief bei den Hausherren Frust hervor. EHC-Eisbär Filobok knöpfte sich McIntosh noch beim Jubeln mit Faustschlägen vor, was eine Massenkeilerei mit nahezu allen Spielern zur Folge hatte. Während auf Seiten des ECE Sven Jacobaschke eine Sperre für das zweite Spiel kassierte, muss Heilbronn auf dessen Kampfpartner Luschenz verzichten. Initiator Filobok kassierte dagegen eine Matchstrafe und wird in dieser Saison somit wohl kein Spiel mehr für Heilbronn bestreiten können.
Nach diesem Krimi und der heißen Einlage nach Spielende ist Spannung für das Rückspiel in Eppelheim vorprogrammiert, dass am Sonntag, den 25. Februar um 19.00 Uhr im Eppelheimer Icehouse ausgetragen wird.


Diez-Limburg Rockets
Rockets schlagen Meister Hamm
(RLW)  Mit einem Sieg gegen den amtierenden Meister Hamm hat die EG Diez-Limburg eine nahezu perfekte Vorrunde in der Regionalliga West gekrönt. Die Rockets schlugen vor heimischen Fans die Eisbären mit 4:3 (0:0, 2:2, 2:1). Es war der 25. Saisonsieg im 32. und letzten Vorrundenspiel. Bereits vor der Partie stand fest: Die Mannschaft von Trainer Arno Lörsch geht als Spitzenreiter in die Play-offs. Die beginnen für die Raketen nächsten Freitag mit dem Viertelfinale und einem Heimspiel. Der Gegner kommt aus Lauterbach oder Soest, beide Teams absolvieren erst am Sonntag ihr letztes Vorrundenspiel.
In einem ausgeglichenen und fairen Spiel konnten die Gastgeber aus den sich bietenden Torchancen im ersten Drittel kein Kapital schlagen. Auch zwei Überzahlsituationen verstrichen ohne die erhoffte Führung. Schon zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich: Beide Teams hatten nicht ihren besten Tag erwischt und es war unübersehbar, dass sich beide Mannschaften auch in der Tabelle nicht mehr verbessern (oder verschlechtern) konnten. Zudem hatte Lörsch auf gleich sechs Akteure verzichten müssen: Dennis Stroeks und Julian Grund (langzeitverletzt) fehlten ebenso wie Ville Kärkäs, Roman Löwing, Andre Bruch und Daniel Niestroj, die jedoch alle zum Start der Play-offs wieder zur Verfügung stehen sollten.
Ausgeglichen wie Abschnitt eins verlief auch das zweite Drittel, dieses Mal jedoch bekamen die 300 Zuschauer in der Diezer Eissporthalle endlich auch Tore geboten. Zwei davon machte der Kanadier Joey Davies - er brachte die Rockets in der 24. Spielminute in Führung und glich nach 37 Minuten zum 2:2 aus. Dazwischen netzten auch die Eisbären zwei Mal ein: Michal Spacek (33.) und Oliver Kraft (37.) hatten zwischenzeitlich die Partie gedreht und die Gäste in Führung geschossen.
Dass es am Ende zu einem knappen Sieg reichen sollte, hatte die EGDL Topscorer Matt Fischer (46.) und Konstantin Firsanov (57.) zu verdanken, die eine zwischenzeitliche 4:2-Führung herausschossen. Hamm kam in Unterzahl lediglich noch zum 3:4-Anschlusstreffer durch Kevin Thau (60.). 
„Es war leider ein von Fehlern geprägtes Spiel, in dem beide Mannschaften nicht wirklich überzeugen konnten", sagte der Rockets-Trainer. „Wir haben uns irgendwie durch das Spiel geschleppt, das gilt für Hamm wie auch für uns. Ab Mitte des zweiten Drittels haben wir ein wenig das Kommando übernommen und die Partie daher aus meiner Sicht auch verdient gewonnen. Da hatten wir dann mehr Spielanteile als der Gegner. Aber so richtig rund war das heute nicht. Was zählt, ist jetzt der Blick nach vorne: Freitag beginnt mit dem Start der Play-offs die Saison noch einmal neu und wir freuen uns sehr darauf." 


Dinslaken Kobras
War das schon die Generalprobe ?
(RLW)  Gestern Abend gastierten die Dinslakener Kobras bei den Bären aus Neuwied und unterlagen in einem packenden Spiel knapp mit 1:2 (0:0; 0:0; 1:2).
Die Begegnung hatte insgesamt bereits Playoff – Charakter und könnte die Generalprobe für das Viertelfinale gewesen sein. Denn nach dem gestrigen Spieltag hat sich herauskristallisiert, dass die Kobras nun nicht mehr von Platz 6 zu verdrängen sind. Die möglichen Viertelfinalgegner haben sich inzwischen auf 2 reduziert: Herford oder Neuwied. Interessanterweise treffen diese beiden am letzten Spieltag im direkten Vergleich aufeinander und der Verlierer dieser Partie wird der Viertelfinalgegner der Kobras sein.
Ist Coach Sikorski zu Wochenbeginn von einer nahezu kompletten Mannschaft für den gestrigen Spielabend ausgegangen, sah er sich gestern Abend einmal mehr überrascht. Im Laufe der letzten Tage mussten für das Spiel in Rheinland-Pfalz neben dem bekannten Ausfall von Sven Linda aus diversen Gründen nun auch Timothy Tanke, Joey Menzel, Tim Cornelißen, Benni Hüsken und Kevin Wilson passen. Somit traten die Kobras die Reise ins Icehouse Neuwied mit 12 Feldspielern und 2 Torhütern an. Der kleine Kader sollte sich dann auch im weiteren Spielverlauf rächen.
Es entwickelte sich eine über die gesamte Distanz spannende Begegnung; kampfbetont und läuferisch schnell. Dabei wurden die Torhüter beider Mannschaften zu den überragenden Akteuren. Felix Köllejan auf Neuwieder Seite sowie Marvin Haedelt, der nach einer Namensänderung nun Marvin Frenzel heißt, zeigten ein ums andere Mal, dass sie zu den Besten ihrer Gilde in der Regionalliga West zählen. Zwei Drittel lang war die Verteidigungsarbeit beider Teams besser als ihre Sturmqualitäten, so dass das Spiel immer noch torlos war, als die zweite Sirene ertönte.
Fast hatte man sich schon mit einem 0:0 nach regulärer Spielzeit abgefunden, als Moritz Hofschen in der 47. Spielminute das Spielgerät bei einem Gästeangriff ins rechte obere Lattenkreuz hämmerte. Zu diesem Zeitpunkt herrschte viel Verkehr vor Köllejan, der die Scheibe wohl zu spät hat kommen sehen.
Die Hausherren – mit 19 Feldspielern und 2 Torhütern ausgestattet – legten jetzt noch eine Schippe drauf und ihre Angriffe wurden wütender. Marvin Frenzel rückte nun immer mehr in den Fokus und glänzte mit zahlreichen Paraden. Die Tatsache, dass ausgerechnet er sich das 1:1 durch Michael Jamieson aus der 54. Spielminute ein Stück weit selbst ankreiden muss, darf man ruhig als ungerecht empfinden. Denn der Neuwieder Kontingentspieler hatte den Puck mittels eines strammen Schusses aus spitzem Winkel am langen Pfosten, obwohl Frenzel eigentlich die Tür zugemacht hatte, doch noch am Dinslakener Goalie vorbei in die Maschen gesetzt. Die Neuwieder setzten nach, während bei den Gästen nun immer mehr die Kräfte schwanden. Und dreieinhalb Minuten vor dem Ende sollten die Gäste nochmals vom Pech verfolgt sein. Nach einem Bully in der Dinslakener Hälfte wollte Bären – Verteidiger Hellmann den Puck in die rechte Ecke des Tores schießen. Sein Schlagschuss wurde aber auf seinem Weg derart abgefälscht, dass er drei Meter weiter links, genau vor die Füße von Tobias Etzel fiel. Da Marvin Frenzel in diesem Moment auf dem Weg ins andere Eck unterwegs war, hatte Etzel wenig Mühe, die schwarze Hartgummischeibe in der freigewordenen Hälfte des Tores unterzubringen. Coach Sikorski nahm seinen Schnapper kurz vor dem Ende noch zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch weder hüben wie drüben sollte sich daraus ein Treffer entwickeln.
Das Fazit nach dem Spiel fiel ähnlich aus, wie nach der letzten Begegnung in Ratingen: „Trotz der Niederlage bin ich mit dem Spiel meiner Mannschaft zufrieden. Jeder hat heute wieder alles gegeben. Entschieden wurde das Spiel durch die Tatsache, dass auch heute unser Kader zu klein war, was sich dann vor allem im letzten Drittel bemerkbar gemacht hat“.‘
Die Kobras konnten das Eis trotz der Niederlage erhobenen Hauptes verlassen. Bleibt zu hoffen, dass in der nächsten Woche beginnenden Finalspielen die Niederrheiner von personellen Ausfällen weitestgehend verschont bleiben.
Morgen Abend, beim Heimspiel gegen Lauterbach, bietet sich für die Giftschlangen die Gelegenheit, nach einem Sieg mit einem positiven Gefühl in die Playoffs zu starten. An dieser Stelle noch einmal der Hinweis an die Fans, dass am morgigen Abend nicht nur die Ehrung des Spielers der Saison stattfindet, sondern man sich auch von 2 Spielern verabschiedet, die ihre Schlittschuhe an den berühmten Nagel hängen. Für den einen ist seine Eishockeykarriere unmittelbar nach dem Spiel beendet, der andere geht noch mit in die Playoffs. Da er allerdings an den ersten beiden Begegnungen für die Kobras nicht verfügbar sein wird und die Möglichkeit besteht, dass die Kobras im dritten Spiel ausscheiden, wird auch er bereits morgen verabschiedet.
Ergo werden auch die emotionalen Momente nicht zu kurz kommen.
Wer nichts verpassen will, sollte spätestens um 18:45 Uhr in der Schlangengrube sein. 


Ice Dragons Herford
Ice Dragons behalten gegen Neuss auch im 4. Vergleich die Oberhand!
(RLW)  Zweimal zurück gelegen, dann aber doch den Hebel umgelegt bekommen. So einfach lässt sich das Spiel der Ice Dragons beschreiben, das die gut 650 Zuschauer am Freitagabend in der Eishalle „Im kleinen Felde“ zu sehen bekamen. Nach einem ausgeglichenen 1. Drittel auf durchschnittlichem Niveau und einem Kaltstart ins zweite Drittel konnten sich die Ice Dragons am Ende doch noch deutlich absetzen und behielten mit 7:2 gegen Neuss die Oberhand.
Neben Kieren Vogel und Leon Nasebandt, die nach längerer Verletzungspause beide wieder zur Verfügung standen, meldeten sich auch die in der Vorwoche verletzt ausgeschiedenen Tim Stenger und Nils Bohle wieder fit, womit Jeff Job beinahe seine Wunschformationen aufs Eis bringen konnte. Beinahe, da der frisch gebackene Vater Aaron Reckers sich an diesem Wochenende voll auf seinen Nachwuchs konzentrieren sollte. Zwar funktionierten die nun wohl endgültig für die Playoffs formierten Reihen noch nicht sofort so wie erhofft, dennoch versuchten die Ice Dragons von Anfang an das Spiel zu kontrollieren. Einzig das herausspielen hochkarätiger Torchancen funktionierte gegen die erwartet tief stehenden Gäste vorerst nicht, dazu waren Tempo und Genauigkeit noch nicht hoch genug. Ein Umstand, der den Gästen zu Gute kam. Die zeigten sich gleich mal von ihrer effektiven Seite, gingen mit ihrem ersten Torschuss in der 4. Minute in Führung. Maximilian Stein hatte die Scheibe ins Herforder Verteidigungsdrittel getragen, legte ab auf Jaime Lindt und der spielte in den Slot, wo Shahab Aminikia Maß nahm und unhaltbar für Tim Stenger in den Winkel schlenzte. Die Antwort der Ice Dragons ließ dann jedoch nicht lange auf sich warten, nur 2 Minuten später war es Killian Hutt, der, bedient von Nils Bohle und Kris Gehring, in Überzahl zum 1:1 ausglich. In der Folge entwickelte sich eine muntere Partie, in der sich die Ice Dragons zwar leichte Feldvorteile erspielten, echte Torchancen jedoch Seltenheitswert hatten, so dass es mit dem Unentschieden in die erste Pause ging.
Das 2. Drittel begannen die Ice Dragons deutlich engagierter. Man merkte nun, dass die Zahnrädchen immer besser ineinander griffen, so dass Ken Passmann nun deutlich mehr zu tun bekam. Einzig der nächste Herforder Treffer wollte nicht fallen. Wie es besser geht, zeigte dann erneut der Neusser Stürmer Shahab Aminikia, der nach einem abgefangenen Herforder Angriff von seinen Mitspielern mit einem langen Pass bedient wurde, alleine auf Stenger zu lief und sicher zum 1:2 in der 25. Minute verwandelte. Dieser Treffer schien die Ice Dragons nun endgültig zu wecken, immer druckvoller wurde das Spiel der Mannschaft um Kapitän Fabian Staudt, die sich phasenweise förmlich im Neusser Verteidigungsdrittel festbissen. Der hoch verdiente Ausgleich ließ jedoch bis zur 30. Minute auf sich warten. Ein Schlagschuss von Aric Schinke kam zentral aufs Tor, Ben Skinner fälschte ab und die Scheibe zappelte im Netz. Keine 3 Minuten später war es dann erneut Ben Skinner, der Passmann überwand und so die Ice Dragons erstmals in Führung brachte: Gleb Berezovskij hatte einen Pass abgefangen, Jan-Niklas Linnenbrügger bedient, der sah den startenden Ben Skinner. Der Kanadier lief alleine auf Passmann zu und tanzte den Neusser Goalie klassisch zum 3:2 aus. Die Ice Dragons versuchten nun, die Führung weiter zu erhöhen, fanden jedoch keinen Weg mehr an Passmann vorbei. Da sie allerdings defensiv sicher standen und sich in den wenigen brenzligen Situationen auf Tim Stenger im Tor verlassen konnten, ging es mit dieser knappen Führung in die 2. Pause.
Den besseren Start ins letzte Drittel erwischten dann die Ice Dragons. Es lief die 43. Minute, als Ben Skinner sich nach einem Zuspiel von Killian Hutt gegen 2 Gegner an der Bande durchsetzte, aufs schoss und Gleb Berezovskij im richtigen Moment den Schläger dazwischen hielt, um unhaltbar für Passmann abzufälschen. Als dann noch 2 Minuten später Tim Stenger einen Alleingang auf sein Tor entschärfte, schien der Widerstand der Gäste gebrochen, die Ice Dragons nahmen das Tor von Ken Passmann unter Dauerfeuer. Doch der hielt was zu halten war, sorgte für verzweifelte Gesichter bei den Ice Dragons Stürmern. Bis zur 48. Minute, als Jan Niklas Linnenbrügger einen Abpraller mit der Rückhand über die Linie drücken konnte und so für die Vorentscheidung zum 5:2 sorgte. Gästecoach Boris Ackermann nahm direkt im Anschluss an diesen Treffer eine Auszeit, um sein Team neu zu sortieren, mit Erfolg. Die Gäste standen defensiv nun wieder sicherer und versuchten, aus dieser sicheren Defensive heraus die Ice Dragons in Bedrängnis zu bringen. Als das jedoch nicht von Erfolg gekrönt wurde, zog der Gästecoach 5 Minuten vor Schluss seinen letzten Trumpf: Da Neuss nur mit einem Sieg noch die Chance hatte, der Relegation zu entgehen, ging er volles Risiko, als die Ice Dragons eine der wenigen Strafen kassierten. Er nahm den Torwart zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, wollte den Anschluss erzwingen. Der Schuss ging jedoch nach hinten los, Gleb Berezovskij erkämpfte sich in Unterzahl die Scheibe an der blauen Linie, spielte auf Killian Hutt und der vollendete in der 57. Minute ins leere Tor, das Spiel war endgültig entschieden. Den Schlusspunkt unter die Partie setzten die Ice Dragons dann 40 Sekunden vor dem Ende. Kris Gehring hatte im eigenen Drittel an der Bande einen Zweikampf gewonnen, spielte auf Gleb Berezovskij, der steckte durch zu Maurice Becker und der sah den startenden Jan-Niklas Linnenbrügger. Die Herforder Nummer 19 lief daraufhin alleine auf Passmann zu und bezwang den Neusser Goalie mit einem sehenswerten Lupfer in den Winkel zum 7:2 Endstand!


Eisadler Dortmund
Eisadler besiegen Auswärtsfluch und gewinnen in Grefrath
(LLW)  Mit 3 Pkt und einem verdienten 2-4 (1-0, 0-0, 1-4) Auswärtssieg kehrten die Eisadler vom Spiel in Grefrath zurück. Im Vergleich zum Solingenspiel waren die Jungs um Kapitän Matthias Bräunig nicht wiederzuerkennen. Einsatz und die Bereitschaft die Leistung abzurufen war von Beginn an bei allen 17 angereisten EAD Spielern (es fehlten u.a. Malte Bergstermann und Ben Elten) zu erkennen. 
Im 1. Drittel fehlte noch etwas das Schussglück, denn Chancen gab es auf beiden Seiten. Die Gastgeber waren da effektiver und gingen nach 16 Min. mit 1-0 in Führung. 
Im 2. Drittel blieb es zwar torlos, aber die Eisadler wurden immer mutiger und wollten sich nicht so einfach geschlagen geben. 
Das letzte Drittel musste dann also die Entscheidung bringen. Zunächst Grefrath mit dem 2-0 (41. Min), wobei EAD Keeper Patrick Fücker etwas Pech hatte. Er wollte das Spiel schnell machen, aber der Puck kam durch etwas Wasser auf dem Eis nicht beim Mitspieler, sondern beim Gegner an. Doch in der Folge hielt er seine Mannschaft mit tollen Paraden im Spiel und vorne klappte es auch mit dem Tore schießen. Robin Lieschke ebenfalls in der 41. Min mit dem Anschlusstreffer, sowie Patric Schnieder 2 Min später mit dem 2-2 Ausgleich. Und die Eisadler wollten noch mehr an diesem Abend und belohnten sich. Robin Lieschke zum 2. Mal zum 2-3 und Patric Schnieder ebenfalls mit seinem 2. Treffer zum 2-4 Endstand. Besonderheit und Lob an beide Teams - es gab in 60 Min keine Strafzeit. 


Hamburger SV
Den Erfolg hart erkämpft
(RLN)  Der Regionalligamannschaft des Hamburger SV ist der Start in die Playoffs geglückt: gegen den Dauerrivalen aus Adendorf gab es im ersten Halbfinalheimspiel einen 3:1 (1:0,1:1,1:0)-Erfolg.
Leicht gemacht wurde es dem Team um Kapitän Marcel Schlode dabei allerdings wirklich nicht – der AEC agierte von Beginn an mutig und körperbetont, der HSV hielt dagegen. Beide Paradereihen neutralisierten sich gegenseitig – und so war es die zweite Reihe der Hamburger, die Mitte des ersten Abschnitts für die Führung sorgte. Souveränität brachte dieser Treffer allerdings nur bedingt – und nach dem Ausgleich des AEC Mitte des zweiten Drittels drohte die Partie zu kippen. Dann jedoch die Schlüsselszene des Spiels: Adendorf kassierte seine einzige (!) Strafzeit und der HSV nutzte die Gelegenheit eiskalt: Topscorer Pascal Heitmann traf zur erneuten Führung. Die Partie blieb eng und völlig offen – bis Mitte des letzten Drittel Jannik Höffgen das 3:1 gelang. Erst jetzt ließ der Adendorfer Druck etwas nach – die Rautenträger überstanden im Anschluß auch das letzte Unterzahlspiel unbeschadet und schaukelten den Erfolg nach Hause.
Fazit: es gab sicherlich schon souveränere Auftritte des Teams von Coach Dominik Döge – am Freitagabend zählte jedoch einzig und allein der Erfolg. Auf den gilt es jetzt aufzubauen:  am Sonntagabend sehen sich beide Teams in Adendorf wieder.


Landesliga Berlin
Torreiches Spitzenspiel geht an Bären
(LLB)  Für die einen ging es um die letzte Chance noch Meister zu werden, für die anderen darum, die Tabellenführung auszubauen. Im Spitzenspiel der Landesliga Berlin unterlag FASS Berlin 1c gegen den ERSC Berliner Bären mit 7:9 (4:3/1:3/2:3).
Beide gingen nicht ganz komplett in dieses Spiel, die Bären hatten allerdings einige Ausfälle mehr zu beklagen. Dennoch ging gleich die Post ab und der ERSC konnte nach vier Minuten durch Jan Schertz in Führung gehen. Beide Teams hatten weitere gute Chancen und nach 13 Minuten konnte Jules Thoma ausgleichen. Und 40 Sekunden später brachte Timothy Stephan die Akademiker in Führung. Diese hielt zwei Minuten, dann glich Harald Kott aus. Doch wieder gelang FASS ein Doppelschlag. Christian Dictus (17.) und Jules Thoma (18.) brachten die Weddinger 4:2 in Führung. 68 Sekunden vor der Pause machte es Manuel Storbeck mit dem 4:3 wieder etwas spannender.
Und nach 93 Sekunden Spielzeit des 2. Drittels stand es 4:4. Dennis Melchior staubte ab. Doch wieder gelang den Weddingern die schnelle Antwort. In Überzahl gelang Robert Bäuerle nach 24 Minuten das 5:4. Das ließen die Bären sich nicht gefallen und Patrick Surkemper schaffte nach 28 Minuten den erneuten Ausgleich. Die Torhüter Dennis Gembus (FASS) und Martin Hummel (ERSC) bekamen auch weiter gut zu tun, denn beide Teams hatten weitere gute Torchancen. Ein Break brachte den elften Treffer des Spiels, Maxim Cepik ließ den Torhüter keine Chance und brachte die Bären eine Minute vor der zweiten Pause in Führung.
Den besseren Start ins letzte Drittel erwischten die Bären, denn Dennis Melchior traf nach 93 Sekunden zum 5:7. Drei Minuten später ging das Spiel aber wieder "von vorne" los. Denn in Überzahl glichen Dennis Karrenbauer (43.) und Robert Bäuerle (45.) aus. Und obwohl es ein sehr enges Spiel war, blieb es auf dem Eis fair. Es geht also, wenn man nur will. Beide Teams griffen an, obwohl es beiden zunehmend schwerer fiel. Zehn Minuten vor dem Ende konnte Dennis Melchior eine Chance der Bären zum 7:8 ausnutzen. Mit dem 7:9 durch Maksim Cepik zwei Minuten vor dem Ende war die Partie endgültig entschieden. Denn diesen Vorsprung konnte der ERSC halten.
Es waren drei wichtige Punkte für den ERSC, der seine Tabellenführung ausbauen konnte und dem rechnerisch nur noch vier Punkte zum ersten Titelgewinn fehlen. Für FASS ist immer noch der 2. Platz möglich, es wird aber schwer, diesen zu halten.
(Norbert Stramm)


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Sonntag 18.Februar 2018
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