IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Montag 19.Februar 2018. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Hessenliga, Regionalliga Nord, Verbandsliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.
Deutscher Eishockey Bund
Nachwuchs- und Frauenteam: Frauen gewinnen gegen Slowakei, U19 bleint punktlos
(DEB) Frauen belegen Platz Zwei:
Die Frauen-Nationalmannschaft gewinnt das letzte Spiel der Wörthersee Trophy in Klagenfurt (Österreich) mit 3:1 gegen die Slowakei und kann sich am Ende selbstkritisch aber zufrieden über den zweiten Platz freuen. Ein herber Dämpfer an diesem Wochenende war allerdings die schwere Verletzung, die sich Torhüterin Jenny Harß im ersten Spiel am Freitag gegen Österreich zuzog. Der nächste internationale Vergleich steht Ende März an. In Memmingen (31.03. / 17.00 Uhr) misst sich die Frauen-Nationalmannschaft dann mit Ungarn, wenige Tage später am 02. Und 03.04.2018 in Frankreich mit dem Gastgeber.
Julia Zorn, Kapitäin: „Wir haben eine solide Woche hinter uns. Die Trainingstage in Füssen haben uns die Möglichkeit gegeben, weiter an einzelnen Schrauben zu drehen. Das Turnier konnten wir weitesgehend erfolgreich gestalten, zwei Siege einfahren und in allen drei Spielen punkten. An unserem Offensivdrang müssen wir weiterhin arbeiten, um uns mehr zwingende Torchancen zu erarbeiten. Der Verlust unserer Nummer Eins trifft uns natürlich sehr und wir wünschen Jenny alles Gute für die bevorstehende Zeit.“
Nina Kamenik, Assistentin: „Die Zuschauer konnten in allen drei Spielen eine kämpferische, engagierte und laufstarke Mannschaft sehen. Auf diese Leistung lässt sich aufbauen und ein positives Gefühl mit in das nächste Turnier nehmen.“
Andrea Lanzl: „Wir konnten heute im Vegleich zu den ersten beiden Spielen in diesem Turnier einen höheren Druck aufbauen und diesen in Tore ummünzen. Die Mannschaft hat sich im gesamten Verlauf des Turniers gesteigert. Nun gilt es in den nächsten Vergleichen gegen Ungarn und Frankreich an der Leistung des heutigen Spiels anzuknüpfen und die Vielzahl der Chancen zu verwerten.“
Daria Gleißner, Assistentin: „Wir haben insgesamt ein gutes Turnier gespielt. Gegen die Tschechen haben uns leider ein paar Tore gefehlt, um das Spiel in regulärer Zeit gewinnen zu können. Im letzten Spiel gegen die Slowakei haben wir bewiesen, dass wir es auch anders können. Mit dieser positiven Stuimmung freuen wir uns auf die nächsten Spiele Ende März!“
U19 bleibt ohne Punkt:
Die U19-Nationalmannschaft muss sich auch im letzten Spiel des 5-Nationen-Turniers in der Tschechischen Republik dem Gastgeber mit 2:9 (0:2; 0:4; 2:3) geschlagen geben und beedent das Turnier damit ohne Punktgewinn.
Tölzer Löwen
Ungemütlicher Abend in der Lausitz
(DEL2) Die Bayreuth Tigers und Tölzer Löwen gehen weiterhin im Gleichschritt.
Heute verloren die beiden Liga-Schlusslichter jeweils ihre
Auswärtsspiele in Sachsen. Die Buam zwar zwischenzeitlich in Weißwasser
in Führung, am Ende aber doch mit einer deutlichen 2:6-Niederlage. Der
Unterschied zwischen den Löwen und den Füchsen war am Sonntagabend ein
klarer. Besonders die erste Lausitzer Reihe um Jeff Hayes, Rope Ranta
und Feodor Boiarchinov wirbelte recht problemlos durch die Tölzer
Abwehr. Die Defensive, geschwächt durch den krankheitsbedingten Ausfall
von Casey Borer, kassierte insgesamt sechs Gegentore - drei davon in
Unterzahl.
Früh im Spiel zeigten die Gastgeber, dass die Punkte am Sonntagabend in
Sachsen bleiben sollen. Ryan Warttig fälschte einen Schuss zur frühen
Führung ab. Das Team von Robert Hoffmann hatte noch mehr Chancen, doch
die Kaltschnäuzigkeit hatten die Löwen auf ihrer Seite. Johannes
Sedlmayr und Klaus Kathan drehten das Spiel innerhalb von eineinhalb
Minuten. Dennoch war klar, dass die Tölzer ab dem zweiten Drittel eine
Leistungssteigerung brauchten, um etwas mitnehmen zu können.
Das war aus Löwen-Sicht leider nicht der Fall - im Gegenteil. Lausitz
gewann das Mitteldrittel mit 3:0 und drehte das Spiel damit ihrerseits.
Erst traf Charlie Jahnke, dann erhöhten Feodor Boiarchinov und Marius
Schmidt jeweils in Überzahl auf 4:2.
Spätestens nach dem 5:2 - erneut ein Powerplay-Tor - von Chris Owens in
der 54. Minute war das Spiel gelaufen. Den Löwen fehlte die Kraft,
nachdem sie nur mit drei Reihen angetreten waren. Das Tor von Roope
Ranta fünf Sekunden vor Schluss nochmal ein Spiegelbild der Partie.
Dreimal durften Hayes und Ranta nachstochern, ehe der Finne zum
6:2-Endstand traf. Die Tölzer Löwen waren am Sonntagabend einfach nicht
vollständig auf dem Eis.
Folgerichtig war Rick Boehm auf der Pressekonferenz kurz angebunden und
unzufrieden: "Es ist sehr enttäuschend, wie wir uns heute präsentiert
haben. Wir haben das, was uns auszeichnet, vermissen lassen und es dem
Gegner relativ leicht gemacht. Etwas unverständlich in unserer
Situation, aber wird müssen damit umgehen und ab Dienstag einen Neustart
beginnen." Auch Füchse-Trainer Robert Hoffmann sprach von einem "auch in
der Höhe" verdienten Sieg.
Bayreuth Tigers
Dresden behält die Punkte in Sachsen
(DEL2) Ohne Vosvrda, Heider, Gams, Geigenmüller, Drews und kurzfristig auch Bartosch, den die Grippe erwischt hat, traten die Tigers bei den Eislöwen an.
Von Anfang an zeigten die Dresdner, dass sie die, für den Kampf um einen direkten Playoff-Platz dringend benötigten Punkte, in der heimischen Arena behalten wollten. Und so begannen die Sachsen ziemlich engagiert, kamen nach nur wenigen Sekunden gleich zur ersten Chance. Die Tigers, die an diesem Abend über das komplette Spiel müde wirkten, standen oftmals einen Schritt zu weit entfernt vom Gegner.
Huard auf Seiten der Gastgeber stellte bereits in der 6.Spielminute – nachdem Rupprich nach gut einer gespielten Minute zur Führung traf, einen beruhigenden 2:0 Spielstand her. Bis zur Mitte des ersten Spielabschnitts dauerte es, bis auch die Angriffsbemühungen der Tigers sichtbar wurden. Luciani feuerte aus halbrechter Position einen Schuss aufs Tor, den der an diesem Abend gut aufgelegten Stefaninzin entschärfen konnte. Kurz darauf die erste Chance für die Tigers im Powerplay etwas zählbares auf die Anzeigentafel zu schreiben – allerdings war dieses, wie auch die danach folgenden, zu harmlos, um die Elbstädter ernsthaft in Gefahr zu bringen. Kurz vor Ende des Spielabschnitts kassierte Eugen Alanov eine Strafe (2+10), die wohl nur die Schiedsrichter gesehen hatten. Den Bandencheck, der in dieser Situation bestraft wurde, kam von Kapitän Potac.
Im Mittelabschnitt machte man es den Dresdnern nicht ganz so einfach, wie in den ersten 20 Minuten. Ab und an blitzten kluge Spielzüge auf, die Gefahr für das Tor der Eislöwenen brachte. Aber auch die Gastgeber kamen immer wieder zu gut heraus gespielten Chancen, so hatten Hanusch und kurz darauf Davidek gute Einschussmöglichkeiten, die Raitums im Tor der Tigers parieren konnte. Später war der Bayreuther Torsteher machtlos, als Pielmeier in Unterzahl, vor dem Tor liegend, die Scheibe über die Linie „arbeiten“ konnte. Sekunden vor der Pausensirene parierte der Bayreuther Torsteher noch einen von Garten - der von Pavlu nur noch mit einem Foul gestoppt werden konnte - geschossenen Penalty.
Die beste Chance, doch noch ins Spiel zurück zu kommen, erhielten die Tigers nach 47 gespielten Minuten, als sie knapp 50 Sekunden mit zwei Mann mehr auf der Eisfläche agieren konnten. Pielmeier „bestrafte“ im Anschluss an die abgelaufenen Strafen gegen das eigene Team die Nachlässigkeiten der Tigers, die keinen Erfolg verzeichnen konnten, und erhöhte mit seinem zweiten Treffer des Abends. Und nur kurz darauf – Kolozvary drückte die Strafbank - stellte Reed im Powerplay den verdienten Endstand für die Eislöwen her.
„Das fünfte Spiel in neun Tagen war vielleicht zu viel für die Jungs. Bartosch hat heute auch noch gefehlt. Das ist schwer zu kompensieren. Der Sieg der Dresdner geht heute völlig in Ordnung. Vielleiht hätten wir eine Chance gehabt, wenn wir bei der 5 gegen 3 Überzahl-Situation ein Tor geschossen hätten aber so hat Dresden gleich danach noch einen draufgesetzt. Dann war es auch durch,“ so Teammanager Habnitt kurz nach der Partie.
Eispiraten Crimmitschau
1:3! Eispiraten unterliegen Kassel erneut - Westsachsen können Negativtrend nicht stoppen
(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies mit 1:3 verloren. Somit können die Westsachsen ihren anhaltenden Negativtrend in der DEL2 nicht beenden. Das nächste Heimspiel steht am kommenden Freitag an. Dann gastieren die Bietigheim Steelers im Sahnpark. Karten sind unter www.eispiraten-crimmitschau.de erhältlich.
Die Kassel Huskies nahmen das Heft des Handelns bereits im ersten Durchgang in die Hand. Zwar hielten die Eispiraten zunächst gut dagegen, durch mehrere Strafen und den folgenden Unterzahlspielen, nahmen sich die Crimmitschauer immer wieder selbst aus dem Rennen. Das erste Gegentor des Abends fiel dann aber beim 5 gegen 5. Thomas Merl überwand Ben Meisner zum 1:0 (17.). Und die Pleißestädter hatten in dieser Phase noch Glück. Aber Meisner konnte sich noch einige Male auszahlen.
Die Eispiraten wurden im zweiten Durchgang aber besser. Die Huskies spielten nicht mehr so zwingend und zielstrebig auf das Tor der Westsachsen. Die Schützlinge von Kim Collins dagegen konnten nun auch die ein oder andere Möglichkeit verbuchen, die jedoch allesamt ohne Ertrag blieben.
Und das sollte sich rächen. Im Schlussdrittel kassierten die Eispiraten dann das zweite Gegentor. Phil Hungerecker traf nach einer schönen Kombination zum 2:0 (44.). Die Westsachsen wurden dann erst in numerischer Überzahl wieder besser. Doch mehrere Powerplay-Chancen wie durch Czarnik oder Pohl blieben ungenutzt. Erst in der 59. Minute kamen die Westsachsen zum Anschluss. Robbie Czarnik traf zum 2:1 und bei den Westsachsen keimte noch einmal Hoffnung auf. Evan McGrath machte mit seinem Empty-Net-Tor zum 3:1 in der 60. Minute den Sack jedoch zu.
Dresdner Eislöwen
5:0-Erfolg gegen Bayreuth / Stefaniszin mit Shut-Out
(DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Bayreuth Tigers mit 5:0 (2:0; 1:0; 2:0) gewonnen. Vor 2653 Zuschauern brachte Steven Rupprich den Gastgeber in der zweiten Spielminute in Führung. Nick Huard baute den Vorsprung der Dresdner aus (6.), ehe Thomas Pielmeier im zweiten Abschnitt eine Überzahlsituation zum 3:0 nutzte (36.). Marius Garten vergab kurz vor der Pausensirene einen Penalty. Im Schlussdrittel sicherten Pielmeier (50.) und Harrison Reed in Überzahl (52.) mit ihren Toren den Dresdner Erfolg ab.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Wir haben heute eine kompakte Mannschaftsleistung gezeigt, viele Chancen kreiert. Es freut mich, dass Thomas Pielmeier zwei Tore erzielen konnte. Das ist sehr wichtig für ihn. Wichtig war es auch für mich zu sehen, wie René Kramer kurz vor dem Ende einen Schuss blockt, damit der Torwart keinen Gegentreffer bekommt. Das spricht für den Teamspirit.“
Tigers-Coach Sergej Waßmiller: Wir kommen zwei Mal nach Dresden, schießen aber zwei Mal kein Tor. Die Chancenverwertung ist unser großes Problem. Die Eislöwen waren heute besser. Uns war anzumerken, dass nach dem fünften Spiel in neun Tagen etwas die Kraft gefehlt hat, die wir besonders am Freitag gelassen haben.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 23. Februar um 19.30 Uhr gegen die Lausitzer Füchse.
Kassel Huskies
Huskies holen Heim-Dreier gegen Crimmitschau
(DEL2) Nachdem die Huskies am vergangenen Freitag beim Auswärtsspiel in
Freiburg punkt- und torlos geblieben waren, hatten die nordhessischen Eishockeycracks heute die
Chance auf Wiedergutmachung vor eigenem Publikum. Als Gäste empfingen die Mannen von
Coach Rico Rossi die Eispiraten Crimmitschau, die im Kampf um eine gute Position in den Pre-
Playoffs durch fünf Niederlagen in Serie zuletzt an Boden verloren hatten.
Unterstützt von stimmungsvollen Gesängen aus 3.569 Kehlen war es Adriano Carciola, der bereits
nach wenigen Sekunden das 1:0 auf dem Schläger hatte, aus anderthalb Metern jedoch den
Kasten von Ben Meisner verfehlte. Postwendend fanden jedoch auch die sächsischen Gäste in die
Partie, als Robbie Czarnik ECK-Zerberus Markus Keller prüfte. Doch spielbestimmend blieben
zunächst die Hausherren. Die mangelnde Chancenverwertung der vergangenen Wochen machte
den Huskies jedoch auch heute zu schaffen. Insbesondere John Rogl (9.) und Andy Reiß
vergaben aus bester Position oder scheiterten an Meisner. Erst in der 17. Minute durchbrach
Thomas Merl den Bann, als er – von Tyler Gron perfekt in Szene gesetzt – Meisner austanzte und
zum 1:0 einnetzte.
Doch vom Führungstreffer der Huskies ließen sich vor allem zu Beginn des zweiten Drittels die
Eispiraten Crimmitschau beflügeln. Immer wieder musste Markus Keller in höchster Not retten. Die
besten Chancen ließen hierbei Altmeister Ciernik, Ex-Husky Walsh sowie ETC-Finne Saarinen
liegen. Doch spätestens zu Beginn des Schlussdrittels gab es Balsam für die Fan-Seelen. Phil
Hungerecker erhöhte kurz nach Wiederbeginn in Überzahl auf 2:0. Doch auch dieser Treffer sollte
die West-Sachsen nicht in Lethargie stoßen. Zwar scheiterten die Eispiraten auch in der Folge
gleich reihenweise an Keller, doch in der 59. Minute war dann auch der Kasseler „Hexer“
machtlos. Robbie Czarnik hatte – während Meisner das Tor zu Gunsten eines weiteren
Feldspielers verlassen hatte – seinen eigenen Rebound auf die Kelle bekommen und zum
ersehnten Treffer eingeschoben. Sollte es nochmal spannend werden? Nein, das Bollwerk der
Huskies hielt und zwei Sekunden vor Schluss stellte Evan McGrath den 3:1 Endstand her.
Lindau Islanders
EV Lindau Islanders gehen als Dritter in die Play-Offs gegen Landsberg
(OLS) Mit einem Sieg haben die EV Lindau Islanders die Gruppenphase der Oberliga Süd Qualifikation beendet. Nach dem hart umkämpften 5:4 (1:1, 2:1, 1:2, 0:0) nach Penaltyschießen gegen den TEV Miesbach konnten sich die Lindauer Platz Drei sichern und treten nun gegen den HC Landsberg an.
Nach der Niederlage in Höchstadt am Freitag mussten die Islanders auf einen Ausrutscher des TSV Peißenberg hoffen, um noch das Heimrecht zu ergattern. Den gab es allerdings nicht. Die Eishackler gewannen daheim gegen den EV Füssen mit 5:3.
Zeitgleich lief es auch in der Lindauer Eissportarena für die Islanders alles andere als nach Plan: Bereits nach 36 Sekunden schlug die Scheibe zum ersten Mal ins Tor von EVL-Goalie David Zabolotny ein, Jeff Smith (8.) und Mlynek brachten die Gastgeber vor 540 Zuschauern zwar wieder in Führung, aber Miesbach konnte auch nach den weiteren Treffern von Mlynek (29.) und Sascha Paul noch dreimal ausgleichen. Nach der torlosen Verlängerung waren dann aber Zdenek Cech und Andreas Farny, die ihre Penaltys verwandelten, während Zabolotny hielt hier seinen Kasten sauber hielt.
Ab Freitag müssen die Lindauer nun gegen den HC Landsberg um einen Platz in der Oberliga Süd kämpfen. Die Lechstädter knüpften auch in der Verzahnungsrunde an ihre glänzende Saison (Dritter der Bayernliga) an und klopfen nun als Zweiter der Gruppe B mit Vehemenz ans Tor zur dritten Liga. Von den Strukturen her hat sich der 2008 gegründete Nachfolgeverein des ehemaligen Zweitligisten EV Landsberg in den letzten Jahren auch durch eine hervorragende Nachwuchsarbeit beispielhaft entwickelt. Die Zuschauer- Resonanz spricht ebenfalls für den Hunger der Fans nach mehr. Der Schnitt von über 800 aus der Bayernliga Vorrunde konnte nun auf 1055 in der Verzahnung gesteigert werden. Das Nachbarschaftsduell mit den Islanders dürfte die Zahlen noch weiter nach oben schnellen lassen.
Da der HCL mit Heimrecht in die Best- of- Seven Serie startet (vier Siege sind zum Weiterkommen und damit dem Platz in der Oberliga nötig), werden die Islanders ihre maximal drei Heimspiele jeweils am Fanfreundlichen Sonntag (18 Uhr) austragen. Um den Klassenerhalt zu schaffen werden die Lindauer aber mindestens einmal auch am Hungerbachweg gewinnen müssen. Dies zeigt, wie extrem schwer die Aufgabe für den EVL werden wird.
Memmingen Indians
Ein Punkt zum Abschluss: Nun wartet Geretsried in den Play-Offs
(OLS) Der ECDC Memmingen hat das letzte Spiel der Verzahnungsrunde gegen Waldkraiburg, den anderen Oberligisten der Gruppe, knapp nach Penaltyschießen verloren. 4:5 hieß es am Ende für die Gäste. Die Indians müssen nun ab Freitag gegen Geretsried in der entscheidenden Play-Off-Serie um den Klassenerhalt ran.
Verzichten mussten die Memminger, neben den zur Nachwuchs-Nationalmannschaft abgestellten Förderlizenz-Spieler, auf Kapitän Jan Benda sowie die angeschlagenen Joey Vollmer und Eddy Rinke-Leitans. Die Löwen, die noch Plätze gut machen wollten, kamen gut in die Partie und erzielten früh das 0:1 durch Hradek. In der 15. Minute legten sie sogar einen weiteren Treffer nach und brachten die, eigentlich passabel spielenden, Indians unter Zugzwang. Diese antworteten noch vor der Pausensirene mit dem Anschluss durch Galoha.
Im zweiten Abschnitt dann gleich der Ausgleich durch Miettinen, der aber wiederum nicht lange Bestand hatte. Vogl brachte die Löwen wieder in Front, die Florian Neumann in dieser Situation keine Chance ließen. Die Indians hingegen scheiterten noch mehrmals am Gästegoalie Sertl.
Im Schlussabschnitt drückten die Memminger etwas aufs Tempo und wurden belohnt: Erneut Galoha hieß der Torschütze für die Rot-Weißen, die kurz darauf wieder einen Waldkraiburger Treffer hinnehmen mussten. Beim Spielstand von 3:4 ging es in die Schlussminuten, in denen Indians-Trainer Waldemar Dietrich volles Risiko ging. Bereits rund drei Minuten vor Ende der Partie nahm er den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und versuchte so den Ausgleich zu erzwingen. Dies sollte den Memmingern, in Person von Martin Jainz, auch tatsächlich gelingen und so ging es in die Overtime.
In der Verlängerung kamen beide Teams zu Chancen, Florian Neumann glänzte mit einigen starken Paraden, doch am Ende musste das Penaltyschießen entscheiden. Nachdem Dominik Piskor auf Memminger Seite der einzige Treffer gelang, sicherte Rousek den Löwen einen Zusatzpunkt und entschied die Partie im letzten Versuch.
Für die Indians hatte dies allerdings keine Auswirkungen mehr, der erste Platz war gesichert, auch der Gegner stand somit fest. Ab Freitag kämpfen die Memminger in der Viertelfinal-Serie gegen Geretsried um den Klassenerhalt. Maximal sieben Spiele entscheiden hier über den Verbleib in der Oberliga, los geht es bereits in wenigen Tagen am Hühnerberg. Der Vorverkauf beginnt in Kürze.
Starbulls Rosenheim
Overtime-Pleite gegen Selb: Starbulls verspielen 3:0-Führung
(OLS) Die Starbulls Rosenheim haben das Heimspiel gegen die Selber Wölfe am 10. Spieltag der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd mit 3:4 nach Verlängerung verloren. Vor 2.410 Zuschauern im Rosenheimer emilo-Stadion führten die Hausherren zwischenzeitlich bereits mit 3:0 – und das aufgrund ihrer bis dahin souveränen Spielweise völlig verdient. Nach der Hälfte der Spielzeit kippte die Partie dann aber zugunsten der Gäste aus Hochfranken, für die Jared Mudryk nach nur 20 gespielten Sekunden in der Verlängerung auch noch den Zusatzpunkt sichert. Damit ziehen die Selber Wölfe als Tabellendritter nach Punkten mit den auf Rang zwei stehenden Starbulls gleich, während der gegen Regensburg siegreiche Tabellenführer Deggendorfer SC nun bereits fünf Punkte Vorsprung genießt.
Während die Starbulls auf den in DEB-Nationalteam-Diensten (U19) stehenden Thomas Reichel verzichten mussten, stand Gästecoach Henry Thom der angeschlagene Achim Moosberger nicht zur Verfügung. Ansonsten gab es auf beiden Seiten keine nennenswerten Ausfälle. Dass es sich um ein Spitzenspiel zwischen den beiden nur durch einen Punkt getrennten Teams der Tabellenränge zwei und drei handelte, merkte man der Partie aber zunächst nicht an. Die Starbulls, die diesmal im Gegensatz zum „Weiden-Desaster“ vom Freitag das Hauptaugenmerk auf eine stabile Defensive legten, waren im Spiel nach vorne zwar engagiert, agierten dabei aber ohne jedes Risiko. Die Gäste aus Hochfranken kamen im ersten Drittel dagegen überhaupt nicht ins Spiel, agierten viel zu körperlos und wurden folgerichtig rasch bestraft.
Doppeltorschütze für die Hausherren war Vitezslav Bilek. Der tschechische Stürmer schnappte sich einen Bandenpass von Chase Vitala an der gegnerischen blauen Linie, nachm Tempo auf, fuhr von der Seite vor das Tor und überlistete Gästekeeper Niklas Deske – 1:0 (7.). Auch bei seinem zweiten Streich nur eine Minute später nutzte Bilek seine Freiheiten, kam von hinter dem Tor und platzierte die Scheibe schließlich aus dem linken Bullykreis per Handgelenkschuss unter die Latte zum 2:0 (8.). Fast hätte Bilek im Powerplay sogar seinen dritten Treffer nachgelegt: Das kurze Eck war lange offen, doch Deske war beim Abschluss dann doch noch mit einer Glanzparade zur Stelle (18.). Zuvor hätte bereits Bileks Sturmpartner Michael Fröhlich aus bester Position nach klasse Zuspiel von Witala auf 3:0 erhöhen können. Die einzige Selber Chance zum Anschlusstreffer vergab Ian McDonald nach zehn Minuten, als sein Schuss aus kurzer Distanz noch neben das Rosenheimer Tor abgeblockt wurde.
Im zweiten Spielabschnitt deutete zunächst wenig auf eine Änderung der Verhältnisse hin. Die Gäste fanden einfach kein Rezept gegen die konzentrierte Rosenheimer Spielweise und hatten Glück, dass ihr guter Torwart Niklas Deske einen Schuss von Bilek aus spitzem Winkel im allerletzten Moment mit dem Schoner exakt auf der Torlinie einklemmte (24.). Fast wäre Deske dieses Kunststück noch einmal gelungen, doch als Bilek raffiniert von hinter dem Tor auf den nachgefahrenen und sofort abschließenden Maximilian Vollmayer zurücklegte, flutsche das Spielgerät über die Linie – 3:0 (29.).
Obwohl die Gäste danach endlich zu mehr Spielanteilen und Torchancen kamen, fiel das 3:1 durch Ian McDonald in der 33. Spielminute noch überraschend. „Aber es hat uns Adrelanin gegeben“, sagte Wölfe-Trainer Henry Thom nach der Partie, während Starbulls-Coach Manuel Kofler seine Mannschaft für den Auftritt in der Folge kritisierte: „Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir alles richtig gemacht und uns auf die einfachen Dinge konzentriert, dann aber damit unverständlicher Weise aufgehört“.
Die Partie mutierte nun jedenfalls zum offenen Schlagabtausch. Simon Heidenreich mit einem schön verzögerten, dann aber nicht genau genug gezieltem Schuss (34.) und Fabian Zick in Unterzahl (36.) hatten noch das Rosenheimer 4:1 auf dem Schläger. Dann eröffnete aber ein schlechter Rosenheimer Wechsel den Gästen einen Gegenstoß, den Jared Mudryk alleine vor Torwart Lukas Steinhauer eiskalt abschloss – 3:2 (38.). Unverdient war der Anschlusstreffer nicht, denn im Powerplay zuvor hätten Kyle Piwowarczyk und Florian Ondruschka bereits treffen können.
Auch im letzten Spielabschnitt ging es hin und her. Zunächst vergaben beide Teams gute Chancen im Überzahlspiel, dann nutzten die Gäste einen Gegenzug zum Ausgleich: Von McDonald ideal bedient, zog Ondruschka aus zentraler Position unbedrängt ab, die Scheibe prallte an den Pfosten und vom Rücken von Torwart Steinhauer zum 3:3 über die Torlinie (46.). Gegen David Hördler verhinderte Steinhauer aber dann die erstmalige Selber Führung ebenso wie bei einem gefährlichen Rückhandabschluss von Piwowarczyk. Die Starbulls hätten das Spiel in der Schlussphase dann durchaus noch zu ihren Gunsten entscheiden können, doch Bilek wurde nach sehenswerten Spielzügen zweimal beim Abschluss noch effektiv behindert und Michael Fröhlich verfehlte nach einem abgeprallten Schuss von Manuel Neumann aus spitzem Winkel das leere Tor (58.).
In der Verlängerung sorgte der quirlige Mudryk dann nach nur 20 Sekunden für die Entscheidung. Ähnlich wie beim 3:3-Ausgleich war zwar auch Glück zugunsten der Hochfranken im Spiel, das Zustandekommen aber war sehenswert: Schlittschuhtechnisch eindrucksvoll durch die Rosenheimer Zone kurvend, verlud Mudryk Torwart Steinhauer zu einer Reaktion, um von hinter der Torlinie Rosenheims Verteidiger Neumann anzuschießen, von dessen Schlittschuh die Scheibe den Weg zum 3:4-Endstand ins Tor nahm.
Wohnbau Moskitos Essen
Kampfsieg in Mellendorf
(OLN) Die Moskitos machten da weiter, wo sie im letzten Drittel am Freitag gegen Leipzig aufgehört hatten. Sie machten Druck auf das Tor der Scorpions in dem an diesem Abend Lukas Müller stand, Und der musste auch nach wenigen Minuten hinter sich greifen, Andrej Bires brachte die Moskitos in Führung. In der restlichen Spielzeit des ersten Abschnitts machten die Moskitos weiter das, was sie können, sie drückten. Ins Tor wollte der Puck dann aber nicht mehr und so ging es mit der knappen Führung in die erste Pause.
Umgekehrt begann dann das 2. Drittel, doppelte Überzahl für die Skorpions und der Topstürmer der Hannoveraner traf zum Ausgleich. Doch auch die Moskitos wussten eine Überzahl zu nutzen, Kyle De Coste war es nach der Hälfte der Spielzeit, der die erneute Führung herstellte. Und sein kanadischer Kollege, der mit ihm in einer Reihe spielt, Julien Pelletier, wollte da nicht nachstehen. Julien Pelletier nahm ein tolles Zuspiel von Kyle De Coste auf und die Moskitos fuehrten mit 3:1 in Mellendorf.
Turbulent sollte es dann in den letzten 20 Minuten werden. Die Scorpions konnten den Ausgleich erzielen, soviel vorweggenommen. Erst war es wieder Patrick Schmidt, der Basti Staudt überwand, dann Chad Niddery. Doch die Moskitos wären nicht die Moskitos unter Frank Gentges, wenn sie das akzeptieren würden, GWG, Game Winning Goal, so steht es in den Geschichtsbüchern. Und den erzielte Dominik Lascheit. Lange rannten die Scorps an, nahmen den Keeper raus, doch es half am Ende alles nichts. Die Moskitos nahmen die Punkte mit!
Crocodiles Hamburg
Hoher Heimsieg für die Crocodiles
(OLN) Die Crocodiles Hamburg haben am Sonntagnachmittag im Eisland Farmsen mit 8:2 (3:2/3:0/2:0) gegen den ECC Preussen Berlin gewonnen. Vor 1608 Zuschauern legten die Gastgeber einen holperigen Start hin und gerieten zunächst in Rückstand (10.). Doch noch in der selben Minute glich Josh Mitchell aus und eröffnete eine Tor-Gala der Hamburger. André Gerartz (14., 16., 22.), Tobias Bruns (33.), Anton Zimmer (40.), Leo Prüßner (47.) und Brad McGowan (58.) trafen in einem hitzigen Duell (insgesamt 68 Strafminuten) für die Hausherren. Das zwischenzeitliche 3:2 (19.) konnte das Unheil für die Berliner nicht abwenden.
„Mein kleiner Kader hat heute gut gespielt und gekämpft. Ich denke, wir haben verdient gewonnen, auch in der Höhe. Ich freue mich, dass sie mit Leidenschaft die letzten Spiele der Saison angehen“, sagte Trainer Herbert Hohenberger. Ein Sonderlob bekam André Gerartz, der nach seinem Viererpack am Freitag gleich noch einen Hattrick folgen ließ. „Es freut mich für ihn. Es ist ja nicht so, dass ihm die Tore geschenkt werden, da arbeitet André ja auch für. Er hat im Moment einen Lauf.“
Ludwig Synowiec musste nach einem Check im letzten Drittel verletzt vom Eis.
Herner EV
Rostock Piranhas - Herner EV 3 : 2 (0:0,2:1,1:1)
(OLN) Im 15. Spiel der Qualifikationsrunde hat es den Herner EV am Sonntagabend in Rostock dann doch erwischt. Mit 2:3 mussten sich die Gysenberger bei den Piranhas geschlagen geben. Nach torlosem ersten Drittel mit guten Leistungen der beiden Torhüter und leichten Vorteilen für den HEV gab es dann zu Beginn des zweiten Abschnitts sofort drei Treffer innerhalb von knapp zwei Minuten. Aaron McLeod konnte den HEV in der 23. Minute zwar mit 1:0 in Führung bringen, die hielt allerdings nur 27 Sekunden. Dann kamen die Gastgeber durch Kevin Piehler zum Ausgleich und konnten in der 24. Minute durch ihren Routinier Andrej Teljukin in Überzahl sogar mit 2:1 in Führung gehen. Danach boten sich den Grün-Weiß-Roten gleich zweimal hintereinander Überzahlsituationen, aber erfolgreiche Abschlüsse blieben aus. Danach wurden die Piranhas wieder giftiger, bis zu einem erneuten Herner Powerplay. Letztlich konnten die Gastgeber den knappen Vorsprung in die zweite Pause retten, sie hatten sogar Sekunden vor Schluss noch eine gute Breakchance.
Der Schlussabschnitt begann dann gut für die Piranhas, denn sie konnten in der 44. Minute aus einem Gewühl heraus durch Michal Bezouska auf 3:1 erhöhen. Der HEV versuchte sich nun gegen die drohende Niederlage zu stemmen, wobei Rostock durch Konter stets gefährlich blieb. Ein bisschen „physischer“ wurde es dann in der 51. Minute nach einem Stockschlag von Piranha Verteidiger Pascal Kröber und einem folgenden Handgemenge mit zusätzlichen Strafzeiten gegen beide Teams. Michel Ackers konnte dann die Überzahl in der 52. Minute mit dem Anschlusstreffer zum 2:3 nutzen. Der HEV war nun wieder am Drücker und Rostocks Keeper Niko Stark bekam nun noch sehr viel Arbeit. Aber auch eine Herner Auszeit, die Herausnahme von Torhüter Michel Weidekamp sowie noch eine weitere Strafzeit gegen die Piranhas 21 Sekunden vor dem Abpfiff brachten zwar noch einmal sehr viel Spannung, den Ausgleich aber nicht mehr.
"Wir haben bei 5 gegen 5 ganz gut gespielt. Der Knackpunkt war heute unser Überzahlspiel, da haben wir unsere Chancen nicht genutzt. Vielleicht steckte der Mannschaft auch noch die drei längeren Auswärtsfahrten innerhalb von sieben Tagen in den Knochen" meinte HEV Coach Uli Egen vor der Rückreise von Mecklenburg-Vorpommern nach Westfalen. Am nächsten Wochenende hat der Herner EV nur ein Spiel zu bestreiten und zwar am Freitag um 20 Uhr am Gysenberg gegen die Crocodiles aus Hamburg. Am Sonntag sind die Grün-Weiß-Roten dann spielfrei.
Eisbären Heilbronn
Spiel 1 geht an Eppelheim
(RLSW) Alles was Playoff-Hockey ausmacht, Eishockeyfanherzen höher schlagen lässt und die Verantwortlichen in den Wahnsinn treibt, war am Freitag in der Kolbenschmidt Arena geboten: EMOTIONEN, SPANNUNG und eine MASSENKEILEREI!
Die zu jeder Zeit hochklassige Partie war zunächst ein stark taktisch geprägtes Spiel. Beide Teams agierten auf Augenhöhe und absolut fair. Meistens war an der blauen Linie oder bei den Torhütern Schluss. Die Kurzfassung zu der Partie könnte lauten: Heilbronn legt vor, Eppelheim zieht nach und am Ende siegen die Eisbären.
Im ersten Abschnitt nutzten die Heilbronner die einzige Überzahl durch Stefan Schrimpf (9.) zum 1:0, bevor kurz vor der Pause noch Stefano Rupp (20.) die Heilbronner Eisbären mit 2:0 in Führung brachte.
Mit dem zweiten Drittel begann dann das muntere Toreschießen! Dem Anschlusstreffer und Ausgleich zum 2:2 durch Colin McIntosh (22./29.) folgte nur eine Minute später (30.) das 3:2 durch Igor Filobok. Keine vier Zeigerumdrehungen später glich Eric Artman (34.) für Eppelheim zum 3:3 aus. Kurz darauf gleiches Bild: Daniel Brendle erzielte nach schönem Pass von Moritz Muth erneut die Führung (37.) zum 4:3, Ex-Eisbär Manuel Pfenning glich annähernd umgehend zum 4:4 (39.) aus. Was für ein Spiel!
Im dritten Spielabschnitt neutralisierten sich beide Teams recht gut. Der vermeintliche Führungstreffer für die Eisbären aus Eppelheim fand wegen Torraumabseits keine Anerkennung. So dauerte es bis zur 56. Spielminute bis Arno Metz die Führung für Heilbronn zum 5:4 erzielte. - Und bevor Colin McIntosh (57.) wieder ausglich. In der Folge waren beide Teams darauf bedacht, keine weiteren Fehler und somit keine weiteren Gegentore zu verursachen. Die Verlängerung musste die Entscheidung bringen, mit dem besseren Ende für den ECE Eppelheim durch den vierten Treffer von McIntosh in der 2. Minute der Overtime.
Was danach geschah, ist lässt sich wie folgt zusammenfassen: eine explosive Mischung aus jubelnden Eppelheimer und enttäuschten Heilbronner Eisbären entlud sich auf dem Eis und endete in einer Massenschlägerei. Aus dieser gingen auf Heilbronner Seite Igor Filobok (Matchstrafe) und Patrick Luschenz (5+Spieldauer) als Sünder hervor und werden am kommenden Sonntag das entscheidende zweite Playoff-Spiel in Eppelheim von der Tribüne anschauen müssen.
Somit wird die Aufgabe am kommenden Sonntag um 19:00 Uhr für die Eisbären noch ein Tick schwerer. - Aber in den Playoffs ist alles möglich. Es zählen nur die kommenden 60 Spielminuten.
Buchloe Pirates
Piraten entführen drei Punkte aus Moosburg - ESV Buchloe rettet nach starkem Auftaktdrittel knappen 3:2 Sieg über die Zeit
(BYL) Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie haben die Buchloer Piraten am Sonntagabend beim Tabellennachbarn in Moosburg drei überlebenswichtige Punkte geholt. Ein bärenstarkes Auftaktdrittel – das in den vergangenen Spielen ja oftmals das Problem war – war der Grundstein für den am Ende aber trotzdem knappen 3:2 (3:0, 0:2, 0:0) Erfolg über den EV Moosburg. Am Ende brachten die unermüdlich kämpfenden Buchloer das enge Resultat aber dennoch verdient über die Zeit.
Mit lediglich vier etatmäßigen Verteidigern und ohne den erkrankten Markus Vaitl begann die Partie vom Start weg munter. Schnell erspielten sich aber die Freibeuter ein deutliches Übergewicht, was sich auch schnell auf der Anzeigentafel niederschlug. Denn gleich im ersten Überzahlspiel konnte man den Moosburger Keeper Thomas Hingel bezwingen. Über Ladislav Marek und Martin Zahora kam die Scheibe zu Max Dropmann, der von der blauen Linie flach per Direktabnahme zum 1:0 traf (7.). Und die spielerisch überlegenen Buchloer legten ziemlich genau vier Minuten später nach: Tobias Kastenmeier netzte nach schöner Ablage von Alexander Krafczyk zum 2:0 ein. Während die Buchloer immer wieder gefährlich ins gegnerische Drittel kamen, hatte ESV-Tormann Daniel Blankenburg bis zu diesem Zeitpunkt einen relativ ruhigen Abend. Und kurz vor der Pause durfte er sich sogar über den dritten Treffer seiner Vorderleute freuen, der abermals mit einem Mann mehr auf dem Eis fiel. Kapitän Christopher Lerchner hatte mit einem mustergültigen Diagonalpass erneut Tobias Kastenmeier vor dem Tor gefunden, der dort die Ruhe bewahrte und den Puck zum 3:0 in die Maschen setzte (19.).
Mit einem komfortablen, aber auch absolut verdienten Vorsprung ging es also ins Mitteldrittel, in dem sich zunächst nicht viel änderte. Die Buchloer wirkten offensiv weiter präsenter, doch man vergaß, die Führung weiter auszubauen. Ladislav Marek legte die Hartgummischeibe nur aufs statt ins Tor und ein satter Schuss von Max Hofer streifte lediglich das Außennetz (22.). Und es bewahrheitete sich wieder einmal die alte Weisheit, dass wenn man die Tore vorne nicht macht, sie sich hinten fängt. Denn der überraschende 3:1 Anschlusstreffer von Emil Svec hatte sich bis dato nicht wirklich abgezeichnet (26.). Trotzdem wachten die Hausherren dadurch nun auf und wurden stärker. Als dann ein Buchloer nach einer harten Entscheidung auf die Strafbank musste, verkürzte der EVM ein zweites Mal. Eine kurze Desorientierung in der Hintermannschaft nutzte Daniel Möhle zum 3:2 (32.). Die Buchloer versuchten aber umgehend zu antworten, auch wenn die Dreirosenstädter mittlerweile besser im Spiel waren. Tobias Kastenmeier hätte mit einem Penalty beinahe den alten Abstand wiederhergestellt, doch er scheiterte an Hingel, der im Liegen im letzten Moment noch irgendwie den Schoner hochzog und so die Scheibe parieren konnte (35.). Auch Max Hofer und Marco Göttle hatten gegen Drittelende nochmals zwei gute Gelegenheiten, aber die Kaltschnäuzigkeit aus dem Auftaktabschnitt schien den Buchloern inzwischen verloren gegangen zu sein.
Und so entwickelte sich im entscheidenden Durchgang fast schon logischerweise ein Duell auf Messers Schneide. Viele gefährliche Aktionen gab es auf beiden Seiten aber nicht mehr, sodass das Spiel eher von der Spannung lebte. In der Schlussphase erhöhten die Moosburger dann nochmals spürbar den Druck, doch die Buchloer hielten aufopferungsvoll dagegen und konnten sich auch auf einen starken Rückhalt im Tor verlassen, der in den brenzligen Situationen die nötige Sicherheit ausstrahlte. Und so rette der ESV den knappen Sieg trotz einer Unterzahlsituation in den letzten beiden Minuten mit vereinten Kräften über die Zeit und zitterte sich so zu drei ganz wichtigen Zählern im Abstiegskampf.
Da aber auch die Konkurrenz aus Schweinfurt, Pfaffenhofen und Königsbrunn jeweils siegte, stecken die Buchloer mit 12 Punkten weiter auf Platz fünf fest, wobei man zumindest die von Rang sechs auf Platz sieben abgerutschten Moosburger vorerst auf Distanz halten kann.
Höchstadt Alligators
Alligators siegen auch gegen Lindau und in Geretsried
(BYL) Mit zwei Siegen endeten die beiden Spiele der Höchstadt Alligators an diesem letzten Wochenende der Verzahnungsrunde. Am Freitag besiegte man im heimischen Stadion den EV Lindau mit 5:2. Am Sonntag im Freilauftstadion des ESC Geretsried feierten die Alligators einen 7:6-Sieg nach Penaltyschießen.
"Wir hatten einen echten Fehlstart", klagte Lindaus Trainer Mike Muller am Freitag Abend. Sein Team sei zwar kurz davor gewesen das Spiel zu drehen, aber die Chancenverwertung habe einfach nicht gestimmt. Höchstadts Trainer Petr Kasik lobte dagegen den guten Start und die Mannschaftsleistung seines ganzen Teams, trotzdem gehe ein Spiel über 60 Minuten, woran man im Hinblick auf die Playoffs arbeiten müsse.
Zwölf Tore, das sei ein schönes Spiel für die Zuschauer gewesen, allerdings nicht so sehr für die Trainer, so Kasik am Sonntag Abend bei der Pressekonferenz in Geretsried. Das Penaltyschießen sei doch eher eine Lotterie und Höchstadt habe dabei mehr Glück gehabt. Nach dem unglücklichen ersten Drittel habe die Mannschaft ihre moralische Stärke bewiesen und sei stark aus der Kabine zurückgekommen.
Mit Ende des letzten Spieltags der Verzahnungsrunde stand dann auch der Gegner fest mit dem sich die Alligators in den kommenden Wochen im Aufstiegsduell messen werden. Nach dem Gewinn der Bayerischen Meisterschaft und dem Gruppensieg in der Verzahnungsrunde beginnt nun für die Mannschaft des Höchstadter Eishockeyclubs die heiße Phase: Im direkten Duell geht es im Best-of-Seven-Modus gegen die Gladiators aus Erding um den Aufstieg in die Oberliga.
Black Bears Freising
Toller Lauf der Black Bears - Mit 4:0 gegen Dingolfing vierter Sieg in Folge
(BLL) Klar, es geht um absolut nichts mehr in den letzten Spielen der Landesliga-Abstiegsrunde. Weder gibt es einen Meister oder möglichen Aufstieg noch haben die Black Bears Freising oder Dingolfinger „IsarRats“ etwas mit dem Abstieg zu tun. Aber zumindest versöhnten die Freisinger die treuesten ihrer Fans mit gutem Eishockey und dem vierten Sieg in Folge.
Dingolfing kam nur mit elf Feldspielern in die Weihenstephan Arena, zeigte auf dem Eis wenig Engagement, viel mehr beim ständigen Diskutieren und Meckern mit den beiden guten Schiedsrichtern. Die einzige Isarratte mit starker Form war Torfrau Nadja Gruber, die sich gerade im letzten Drittel fast alleine gegen die zahlreichen Angriffe der Black Bears wehrte. Das schmälert keineswegs die kämpferisch sehr starke Leistung der Gastgeber, bei denen die Handschrift von Trainer Michael Klein immer stärker sichtbar wird, aus einer stabilen Abwehr heraus überfallartige Angriffe zu starten. Bei Freising spielte erneut Torwart Manuel Hanisch extrem stark und wurde mit einem Shutout belohnt, im Angriff war Verlass auf Patrick Holler, der drei Mal einnetzte.
Im ersten Drittel passierte gar nichts, jedes Team hatte eine Zeitstrafe, Dingolfing war optisch überlegen, scheiterte aber an Hanisch. Nach vorne ging für Freising außer einem tollen Solo von Alexander Völkel – Endstation war hier Nadja Gruber - fast nichts. Auch in den ersten zehn Minuten des zweiten Spielabschnitts änderte sich wenig, Dingolfing drückte, Hanisch hielt. Dann in der 30. Minute der Weckschuss für die Bears, Torhüterin Gruber lässt ein gewaltiges Geschoss von Manuel Kühnl abprallen, Jonas Maierthaler stochert die Scheibe über die Linie – aus nicht ersichtlichen Gründen gaben die Schiris das Tor nicht. Nun war Freising aber hellwach und übernahm das Kommando auf dem Eis, Dingolfing begann zeitgleich zu meckern und fing sich Zeit- und Disziplinarstrafen ein. Nach einigen tollen Spielzügen der Gastgeber ohne zählbaren Erfolg war es dann Holler, der eine herrliche Kombination über Armin Dünzl und Kühnl lässig abschloss. Zwei Minuten vor dem Pausentee das 2:0, Dünzl erkämpfte sich die Scheibe nach einer Hanisch-Parade, schob sie Völkel in den Lauf und der passte genau auf Kevin Rentsch.
Die wenigen ernsthaften Bemühungen und Breaks der Dingolfinger machte alle Hanisch zunichte. Nach einem Pfostenschuss von Kühnl durften die Fans noch nicht jubeln. Wenige Minuten später versenkte Holler die Scheibe zum zweiten Mal, Andreas Tanzer hatte sich toll durchgespielt, leider blieb der Puck ein paar Zentimeter vor der Linie liegen. Holler reagierte am schnellsten und löffelte ihn ins Netz. Die Dingolfinger verlagerten ihre Bemühungen immer mehr auf die Strafbank. Freising jetzt deutlich überlegen, vier Minuten vor dem Ende Hollers dritter Streich, dieses Mal lieferten Völkel und Öertel die Vorarbeit. Ein weiterer eindrucksvoller Sieg gegen den Tabellenführer der Abstiegsrunde. Am kommenden Wochenende spielen die Black Bears beim Letzten Straubing und empfangen den Vorletzten Vilshofen.
Haßfurt Hawks
Dezimierte „Hawks“ nach großem Kampf auch gegen Königsbrunn ohne Punktgewinn
(BLL) „Der Trainer kann keine Tore schießen“, lautet eine beliebte Floskel nach Niederlagen. Doch das war gegen den EV Königsbrunn wieder einmal nicht das Problem, denn die Haßfurter „Hawks“ erzielten am Sonntagabend immerhin sieben Treffer. Hauptursache für die erneute Nullausbeute war erneut die Abteilung „Abwehr“. Schlussmann Michael Tscherepanow musste nach dem Derby in Bad Kissingen zum zweiten Mal in Folge zehn Mal die Scheibe aus seinem Tor holen.
Aber – das betonte auch Haßfurts Trainer Martin Reichert nach der 7:10-Heimniederlage – es sei einfach „nicht mehr drin“ gewesen. War schon die Partie in der Kurstadt sehr kräftezehrend, konnte das Fehlen von insgesamt sechs Stammspielern (neben David Franek, Jan Trübenekr, Georg Lang und Max Hildenbrand musste Reichert auch auf Ilja Kinereisch und Pascal Marx verzichten) durch den erneut tollen Einsatz gegen abgezockte und erfahrene Gäste letztlich nicht wettgemacht werden. „Es war leider bei einigen auch im Kopf nicht so, wie am Freitag“, nahm der Sylbacher seine Schützlinge, die wieder alles gaben und die Begegnung gegen den neuen Tabellenführer aufgrund der Doppeltorschützen Jakub Sramek (15./18), Daniel Hora (26./27.) und Michal Babkovic (38./52.) sowie Luca-Andreas Thebus (43.) lange offen hielten, zudem in Schutz. „Wir waren sicher nicht so gut wie am Freitag, aber das war auch klar. Irgendwann ist die Kraft auch einmal am Ende.“
Die offiziell 302 Zuschauer sahen jedenfalls wieder eine packende Partie, in der sich die Treffer auf beiden Seiten und somit auch die Führung ständig abwechselten. Erst nachdem der erneut überragende Michal Babkovic im Schlussabschnitt nochmals den Anschluss zum 7:8 hergestellt hatte, wurde der Widerstand der „Hawks“ gebrochen: Königsbrunns Patrick Zimmermann brachte seine Mannschaft nur Sekunden später erneut mit zwei Toren in Führung, ehe er – nachdem ESC-Schlussmann Michael Tscherepanow kurz vor dem Ende das Eis verlassen hatte – mit einem „Empty-net“ den 7:10-Endstand erzielte. „Wir hatten leider nur eine Reihe, mit der wir richtig gut dagegenhalten konnten“, bilanzierte Martin Reichert, ohne jedoch die Schuld auf die anderen Spieler, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch ihr Bestes gaben, zu schieben. „Sicher hätten wir den einen oder anderen Gegentreffer verhindern können“, fügte er hinzu. Gegen die unglaublich gut besetzte Königsbrunner Mannschaft mit ihrem Spielertrainer und ehemaligen Nationalspieler Fabio Carciola sowie dem ebenfalls reichlich DEL-erfahrenen Matthias Forster, fehlte den erneut stark ersatzgeschwächten „Hawks“ letztlich einfach die Kraft. Und das Thema Bayernligaaufstieg ist nach der sechsten Niederlage in der Verzahnungsrunde aller Voraussicht nach beendet. „Es trifft uns derzeit halt besonders hart mit Verletzungen und Ausfällen. In der Vorrunde konnten wir dies bei schwächeren Mannschaften noch kompensieren. Jetzt in der Aufstiegsrunde spielen wir aber nur noch gegen die besten Gegner. Dann fällt das natürlich viel stärker ins Gewicht. Die Leute fehlen uns hinten und vorn.“
Ach ja: Eigentlich hatten die Königsbrunner ihr Auswärtspartie nicht bei den „Hawks“, sondern bei den „Zipfelgesichtern“ bestritten. So nannte Co- und Torwarttrainer Sven Rampf die drei fränkischen Landesligavereine schließlich in der Pressekonferenz nach der Auswärtspartie der „Pinguine“ beim ESV Buchloe. Neben Haßfurt also noch Schweinfurt und Bad Kissingen. Und alle drei wären seiner Meinung nach besser „bei den Preißn oder irgendwo“ aufgehoben, als in der Bayernliga. Warum? „Weil das hat eh nix mit Bayern zu tun.“ Nun hatte der 46-jährige, selbst lange Jahre in der 1. Liga, der Regional- und Oberliga sowie auch für die Augsburger „Panther“ in der Deutschen Eishockeyliga (DEL) aktiv, am Sonntag Gelegenheit, sich zu dieser für viele verbale Entgleisung zu äußern. Und er entschuldigte sich vor der Partie für seine Wortwahl. „Das war absolut falsch“, räumte Rampf ein. „Ich glaube, dass ist ein bisschen in den falschen Hals gekommen“, hat er nicht mit einem derartigen Aufschrei der unterfränkischen Eishockeyfans gerechnet. „Es war wirklich nicht böse gemeint und nicht gegen die Leute von hier.“ Sein Unmut richtete sich vor allem auf die „Mannschaft aus Bad Kissingen“, die seiner Meinung nach „fast nur mit Profis“ spielt „ohne Nachwuchsförderung.“ In der Landesliga sollten „junge deutsche Spieler gefördert werden. Das ist alles.“ Für Sven Rampf seien seine Aussagen „etwas hochgekocht“ worden. Er hält es einfach „nicht für den richtigen Weg“, dass selbst Bayernligateams wie der EC Pfaffenhofen nachrüsten müssen und sich in „riesige Kosten“ stürzen, um gegen Teams wie Bad Kissingen überhaupt noch Chancen zu haben. „Der richtige Weg wäre zu sagen: Zwei Ausländer in der Mannschaft und das war´s. Ich glaube, wir sprechen immer noch über die fünfte Liga.“ Zudem versicherte der ehemalige Spitzentorwart, dass es „keinerlei Absprachen“ mit anderen Vereinen gegeben habe, um einen möglichen Aufstieg von Schweinfurt, Haßfurt oder Bad Kissingen zu verhindern.
Kempten Shars
Sharks siegen 4:3 n.P. nach 3,5 Stunden
(BLL) Nichts für schwache Nerven und Fans mit wenig Steh- und Sitzfleisch war wieder einmal das Heimspiel der Sharks aus Kempten.
Nachdem ein Loch im Eis für eine Unterbrechung nach dem zweiten Drittel von über einer Stunde gesorgt hatte, konnten die Sharks wieder einmal ein Spiel drehen.
Gegen sehr rustikal spielende Gäste aus Fürstenfeldbruck taten sich die Kemptener fast die ganze Spielzeit sehr schwer. Die Aufbaupässe wollten nicht gelingen und lange Zeit fehlte der letzte Biss sowie der Zug vor das Gästetor. Dieses wurde zudem noch sehr gut vom Gästetorhüter gehütet.
Die Gäste spielten weit aus engagierter als die Heimmannschaft und belohnten sich im ersten Drittel mit drei Toren an denen jeweils die Spieler Mönch, Hoffmann und Kolb beteiligt waren. Nach dem 0:3 in der 17. Spielminute sahen die Gäste bereits wie der sichere Sieger aus. Zu ungefährlich waren bis dahin die Aktionen der Heimmannschaft. Doch in der zwanzigsten Spielminute konnte Corey Pawley doch noch eine Überzahlsituation nutzen und zum 1:3 verkürzen. Fans und Heimmannschaft schöpften wieder Hoffnung.
Das zweite Drittel war bis auf den Treffer in der 39. Spielminute durch Tobias Pichler sehr arm an Ereignissen. Die Gäste spielten weiter ihr aggressives Spiel und die Sharks konnten die Überzahlsituationen nicht nutzen.
Somit ging es nach über einer Stunde Pause in das letzte Spieldrittel. Zuvor hatten die Verantwortlichen alle Hände voll zu tun, um das Eis wieder spielfähig zu bekommen. Schließlich rückte der dritte Torhüter der Kemptener Bernhard Kunerth mit einem CO2-Feuerlöscher an und machte das Eis wieder spielfähig. Die Kemptener rannten weiterhin auf das Gästetor an, hatten jedoch an diesem Abend bisher wenig Glück. Selbst eine fünfminütige Überzahlsituation nach einem völlig unnötigen Check an den Kopf von Tobias Pichler konnten die Sharks nicht nutzen.
Doch wie so oft in dieser Saison kämpfte sich die Heimmannschaft im letzten Drittel mit nur noch zwei Sturmreihen zurück. Corey Pawley war es, der in der 58. Spielminute zum vielumjubelten 3.3 Ausgleich traf.
In der Verlängerung konnte sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil herausarbeiten. Somit musste die Entscheidung im Penaltyschiessen erfolgen.
Hier waren Gregor Stein und Corey Pawley erfolgreich, während Martin Niemz beide Penaltys der Fürstenfeldbrucker entschärfen konnte.
Somit sicherten sich die Sharks den wichtigen Zusatzpunkt und rangieren mit nun 15 Punkten auf Rang vier der Tabelle, punktgleich mit Germering und Schongau. Die Mammuts aus Schongau sind nächsten Freitag der nächste Gegner der Sharks. Hier hoffen die Kemptener auf viele Zuschauer die ihr Team unterstützen.
Pinguine Königsbrunn
Königsbrunn setzt sich an die Tabellenspitze
(BLL) Nach einer sehenswerten und fair geführten Partie schlägt der EHC Königsbrunn die Haßfurter „Hawks“ mit 10:7. Wie schon in den letzten Begegnungen beider Mannschaften stand das Spiel lange Zeit auf Messers Schneide.
Königsbrunn begann stark und ließ kaum Chancen der Unterfranken zu. Dabei setzten sich die Brunnenstädter immer wieder im gegnerischen Drittel fest und erspielten sich einige gute Möglichkeiten. Doch das erste Tor erzielte Verteidiger Lukáš Hruzík, der sich in der vierten Spielminute aus dem eigenen Drittel vor das gegnerische Tor durchtankte und zur 1:0 Führung einnetzte. Zehn Minuten später erhöhte Forster auf 2:0, doch der herausragende Jakub Sramek erzielte gleich im Gegenzug den Anschlusstreffer, kurz vor Drittelende gelang ihm sogar der etwas glückliche Ausgleich.
Auch im mittleren Spielabschnitt legte der EHC vor, Patrick Zimmermann brachte in der 21. Spielminute die Brunnenstädter wieder in Führung. Doch nachdem zwei Königsbrunner die Strafbank drücken mussten zeigten sich die Hawks gnadenlos effektiv und schenkten dem EHC gleich zwei Tore ein. Nur drei Minuten später konnte aber Matthias Forster für Königsbrunn ausgleichen, einen weiteren Treffer erzielte dann Michael Fischer, der einen gewonnenen Bully von Fabio Carciola direkt im Haßfurter Tor zum 5:4 versenken konnte. Lukas Fettinger erzielte gleich im Anschluss einen weiteren Treffer, doch die Gastgeber blieben am Ball und schossen noch zum 6:5 Drittelendstand ein.
Im letzten Spielabschnitt konnte Haßfurt nochmals ausgleichen, doch Hayden Trupp und Lukas Fettinger brachten den EHC wieder mit 8:6 in Führung. Kurz nach dem Anschlusstreffer zum 8:7 durch Thebus setzte es für Michael Fischer wegen eines verunglückten Checks aber eine Spieldauerstrafe, doch auch ein Haßfurter musste mit vom Eis. Patrick Zimmermann brachte den EHC noch rechtzeitig mit 9:7 in Führung, ehe Haßfurt drei Minuten Überzahl spielen konnte. Doch Königsbrunn verteidigte clever und hielt der Überzahl stand. Kurz vor Schluss nahmen die Hawks ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, fingen sich dann aber in der letzten Spielminute das 10:7 Empty Net Goal durch Patrick Zimmermann ein. Die Partie war jetzt endgültig entschieden, der EHC entführt drei Zähler aus Unterfranken.
Königsbrunn holt sich mit diesem verdienten Sieg und den insgesamt sechs Punkten vom Wochenende zum ersten Mal Platz eins in der Gruppe und kann weiterhin auf den Aufstieg in die Bayernliga hoffen. Für die Haßfurter dürfte das Thema Aufstieg nun wohl vom Tisch sein, die Hawks stehen nach dieser Niederlage weiter auf dem achten Platz.
EHC-Coach Fabio Carciola ist stolz auf sein Team: „ Wir sind gut in die Partie gestartet und hatten das Spiel größtenteils unter Kontrolle. Sicher gab es die ein oder andere Situation in der wir unter Druck waren, aber alle haben heute einen guten Job gemacht. Den Sieg haben wir uns hart erkämpft und er war auch hochverdient, doch wir haben noch fünf Spiele vor uns und müssen weiter mit diesem Einsatz weitermachen, der uns schon so weit gebracht hat.“
ESV Bad Bayersoien
Aus der Traum! ESV unterliegt in Holzkirchen unglücklich mit 4:3!
(BBZL) Mit einer starken, aber leider nicht erfolgreichen Vorstellung verabschiedet sich der ESV Bad Bayersoien in die Sommerpause.
Die Mannschaft um Coach Hans Schmaußer bot in Holzkirchen wirklich starkes Eishockey. Jeder kämpfte und holte alles auch sich raus und dieser Kampf wurde bereits in der 12. Spielminute belohnt. Stefan Schäller traf in Überzahl zum 0:1. Noch im ersten Drittel konnte Thomas Maier die Scheibe an ESC Goalie Veicht ins Tor stochern. Die neutrale Zone hielt man auch sehr gut dicht und so waren Angriffe der Holzkirchner eher Mangelware. Im zweiten Drittel ähnliches Bild und Bayersoien durch einen satten Blue-Liner von Tobias Maier wieder erfolgreich. Doch diese 3:0 Führung nutzte leider nichts. Maximilian Zauner kam freistehend zum Schuss und schon stand es 1:3. Dann der glückliche Treffer von Benedikt Danner. Hinter der Torlinie traf er den Rücken von ESV Goalie Ullsperger, von dort prallte die Scheibe ins Tor. Unglaublich und in diesem Augenblick kaum zu fassen. Bayersoien wusste dass man nachlegen musste aber wurde kurz vor Ende des Drittels durch Sebastian Danner und Kilian Abeltshauser ausgekontert. 3:3 . Etwas betreten ging es in die Kabine, aber noch war nichts verloren. Der ESV startete den Sturmlauf, biss sich im Drittel des ESC fest aber kein Treffer wollte gelingen. Tobi Maier traf zwar ins Tor, aber die Scheibe verließ das Gehäuse wieder so schnel, dass es von den Schiedsrichtern gar nicht gesehen wurde - bitter. Auch in der Folge hatte Bayersoien die zahlreicheren Chancen, konnte aber auch ein 4 Minütiges Überzahl nicht nutzen. So kam es wie es kommen musste. Holzkirchen in Überzahl erfolgreich. 4:3 damit auch die Hoffnung auf die Play-offs. Kurz vor Schluss checke Markus Hirschvogel seinen Gegenspieler unglücklich in die Band. Dieser blieb benommen liegen und Hirschvogel kassierte dafür eine Matchstrafe. Die Sekunden verstrichen und als die Schlusssirene erklang wollten die Spieler nur noch so schnell wie möglich in die Kabine, obwohl sie gerade wohl eines ihrer besten Spiele ablieferten…verständlich. Allerdings hat man die Play-offs nicht in Holzkirchen verloren, sondern in Schongau… das war auch jedem klar…
EHC Bayreuth 1b
Revange geglückt - Play-Offs erreicht
(BBZL) Im letzten Spiel der Hauptrunde zeigte Bezirksligist EHC Bayreuth gegen den Meister von 2017, ERC Ingolstadt, insgesamt eine sehr ansprechende Leistung und zog durch ein 4:2 (0:1,2:0,2:1) in die Aufstiegsrunde zur Landesliga ein. Die Gelb-Schwarzen konnten sich somit für die eine Woche zuvor erlittene Niederlage revanchieren.
Zunächst sah es aber nicht nach einem Sieg für die Wagnerstädter aus. Die Oberbayern kamen frischer auf das Eis und setzten im ersten Drittel die Akzente. Die Führung durch Majewski war daher auch verdient, so ging man in die Pause.
Co-Trainer Christopher Maier hatte wohl die richtigen Worte gefunden – die Tigers kamen wie verwandelt aus der Kabine. Es entwickelte sich jetzt ein hochklassiges Bezirksliga-Match, bei dem die Hausherren immer mehr das Heft in die Hand nahmen. Johannes Runge und kurz vor Drittelende Marco Schrüfer drehten mit ihren Treffern die Partie.
Ein Doppelschlag in der 46. und 47. Minute durch Steeger und Spielertrainer Marco Zimmer entschied die Begegnung zugunsten des EHC Bayreuth gegen keineswegs enttäuschende Ingolstädter, die nie aufsteckten und in der 56. Minute noch zum Anschlusstreffer kamen. Zu mehr reichte es jedoch nicht mehr.
Das erste Ziel ist also erreicht. Am kommenden Wochenende geht es direkt in die erste Aufstiegsrunde zur Landesliga. Gegner ist voraussichtlich der EV Aich am Freitagabend um 19:30 Uhr, zu diesem Auswärtsspiel wird wieder ein Fanbus eingesetzt. Das Heimspiel findet in jedem Fall am Samstag, 24.02. zu ungewohnter Stunde um 20:30 Uhr statt, der Gegner steht noch nicht endgültig fest.
Lechbruck Flößer
Niederlage und Kantersieg zum Saisonfinale
(BBZL) Mit einer Niederlage und einem Kantersieg hat der ERC Lechbruck die Saison beendet. Genauso unterschiedlich wie die Gegner des Eishockey-Bezirksligisten am letzten Spielwochenende, waren auch die Ergebnisse beider Partien: am Freitag unterlagen die Flößer dem Topfavoriten HC Maustadt noch mit 3:9, einen Tag später demontierten sie Tabellenschusslicht EV Bad Wörishofen mit 18:5. Maustadt holt sich damit den Meistertitel – Lechbruck landet auf Platz vier.
Krankheitsbedingt fehlten den Flößern am Freitag Magnus Lang, Markus Sadkowski und Sammy Wörle. Marcus Köpf, Lukas Zugmaier und Josef Bayrhof hatten einen wichtigen Auftritt mit der Jugendmannschaft. Dementsprechend ersatzgeschwächt trat der ERC in Maustadt an. Zielstrebig und mit vollem Einsatz nahm sich der HCM das Ostallgäuer Rumpfteam vor und sicherten sich mit einem klaren 9:3-Sieg vorzeitig den Meistertitel. Auch die Gegentore durch die ERC-Spieler Matthias Köpf, Christoph Pfeiffer und Patrick Völk reichten nicht aus, um dem überlegenen Gegner Paroli zu bieten.
Mit einem Torfestival beendeten die Flößer dann aber kaum 24 Stunden später die Meisterschaftsrunde: Mit fast komplettem Kader fegten die Lecher Bad Wörishofen vom Eis und holten sich einen überdeutlichen Kantersieg von 18:5 (5:2; 7:2; 6:1). Vier Tore erzielte Fabian Bacz, je drei Treffer Christoph Pfeiffer und Marcus Köpf, je zwei Matthias Erhard und Stefan Dubitzky. Die restlichen Tore kamen von Lukas Zugmaier, Maximilian Ott, Jonas Seitz und Matthias Köpf. Am selben Abend besiegte der ESV Buchloe die SG Senden mit 5:2. Deshalb beendet der ERC die Saison auf dem vierten Tabellenplatz. (fis)
Stiftland Dragons Mitterteich
7:4 gegen Regen, Saison-Abschluss mit Platz 3
(BBZL) 14+2 "Grüne" gegen 13+2 "Rote" , das 4. Mal traten die Teams aus Mitterteich und Regen vor 80 Zuschauern zum Drachenduell an. Mitterteich übernahm die Herrschaft auf dem Eis, Pfänder schießt den EHC nach 5 Minuten in Führung, mehr war aber trotz vieler Chancen im 1. Drittel leider nicht drin! Die Gäste hatten in der 14. Minute die Chance zum Ausgleich, aber Mensator pariert den Penalty.
Drittel Nummer 2 ging komplett an den EHC, Schalamon, Smazal und Pfänder bringen Mitterteich innerhalb 4 Minuten bis auf 4:0 in Führung - Alles Klar für Mitterteich, Feiner im ERC- Kasten bekam Dauerfeuer.
Kaum aus einer Unterzahl wieder heraus muss der EHC in der 42. Minute den Anschlusstreffer der Gäste hinnehmen. Mitterteich fackelt nicht lange, nach 30 Sekunden ist der alte Abstand mit dem 5:1 durch Smazal wiederhergestellt, Buchmann baut den Vorsprung in der 47. auf 6:1 aus, Brenner setzt in der 52. Minute noch das 7:1 drauf. Der ERC gibt sich aber keinesfalls geschlagen und kommt auf in der 54. Minute in Überzahl auf 7:2 heran. Drobny nimmt Mensator heraus, Alexander Messer hütet jetzt den EHC Kasten und muss noch 2 Treffer der Gäste einstecken. Mit 3 Punkten und Platz 3 in der Tasche durften die EHC-Cracks zufrieden in die Kabine fahren.
Mitterteich, anfangs der Saison sicher oft ein wenig belächelt, hat sich wieder einmal den Prestige-Platz 3 geholt, Vaclav Drobny hat eine schlagkräftige Truppe geformt - mit dem EHC- Cracks ist also zu rechnen.
Bären Neuwied
Dezimierte Bären verlieren das Spitzenspiel
(RLW) Am frühen Sonntagnachmittag begann es im Kopf von Daniel Benske zu rattern. Zunächst Karl Neubert, dann auch noch Robin Schütz, Philipp Dieser und Deion Müller. Obendrein der schon am Freitag gegen Dinslaken fehlende Martin Brabec – die Grippewelle hat auch bei den Neuwiedern volle Breitseite zugeschlagen, vor dem abschließenden Hauptrundenspiel in der Eishockey-Regionalliga West gegen den Herforder EV zu einer Absagenflut geführt und den Trainer zum Improvisieren gezwungen. Und das gegen starke Ice Dragons, die nach langer Verletzungspause erstmals wieder auf ihren Stammtorhüter Kieren Vogel zurückgreifen konnten, und bei denen Neuzugang Benjamin Skinner immer besser Fuß fasst – eine Mammutaufgabe für den EHC, der sich allen Widrigkeiten zu trotz teuer verkaufte, die 3:5-Niederlage allerdings nicht verhindern konnte. „Trotz der Ausfälle haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht und Herford auf der kämpferischen Schiene alles abverlangt. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Im Gegenteil, wir haben sehr, sehr gut gespielt“, sagte EHC-Trainer Daniel Benske. Die Bären gehen nach der Niederlage als Dritter in die Play-offs und eröffnen die Viertelfinalserie am Freitagabend mit einem Heimspiel gegen die Dinslakener Kobras.
Neuwied brauchte ein Drittel, um richtig in Schwung zu kommen. Das nutzten die von Anfang an hellwachen Ice Dragons zu einer 2:0-Führung. Benjamin Skinner nach mustergültigem Querpass von Killian Hutt (10.) und ein Schuss von Nils Bohle durch das Getümmel vor dem Bären-Gehäuse (15.) brachten die Gäste zunächst verdientermaßen in Führung. Jetzt waren die Deichstädter wachgerüttelt. Sie erhöhten im zweiten Drittel die Schlagzahl und schafften durch ein sensationelles Solo von Michael Jamieson den Anschluss (25.). Die Bären waren nun am Drücker, und ausgerechnet in dieser Phase nahm eine ganze Reihe von Hinausstellungen den Schwung. Herford nutzte seine Möglichkeiten, erhöhte erneut durch Bohle (23.) und Leon Nasebandt (27.) mit zwei Powerplaytoren auf 1:4. Der EHC schüttelte sich kurz und kam mit starker Moral zurück. Sven Schlicht überwand Vogel mit dem ersten Schuss nach der Unterzahl-Phase (34.) und Stephan Fröhlichs verwandelter Alleingang (36.) stellten die Weichen für ein spannendes Schlussdrittel. Auch hier gab die Benske-Truppe zunächst den Ton an. Jamieson feierte schon den vermeintlichen Ausgleich, aber dann breitete Hauptschiedsrichter Marc Stromberg die Arme aus, weil das Herforder Tor nach seinem Geschmack von Vogel zu früh aus seiner Position gebracht worden war. In einer vergleichbaren Situation hatten die Unparteiischen vor zwei Wochen im Icehouse ein Ratinger Tor gegen Neuwied anerkannt. Chancen besaßen die Bären genug, um auszugleichen. Vor allem in der 5:3-Situation ab der 46. Minute, die nichts einbrachte. Als Sven Johannhardt in der 53. Minute das 3:5 nachlegte, war dann allerdings die Entscheidung gefallen.
Einen letzten Versuch mit einem sechsten Feldspieler anzugreifen, scheute Trainer Benske diesmal aus gutem Grund. Die Neuwieder hatten das Ergebnis der Ratinger Ice Aliens gegen die Soester EG im Blick, weil es in diesem Quervergleich der Punktgleichen im Torverhältnis um Platz drei ging. Den verteidigte Neuwied mit einem knapp besseren Torverhältnis, sodass es eine Woche nach dem 2:1-Sieg über Dinslaken am kommenden Freitag wieder gegen die Kobras geht. „Vielleicht sehen wir uns ja in zwei Wochen wieder“, verabschiedete sich Herfords Coach Jeff Job („Ich bin heute sehr zufrieden mit meiner Mannschaft“) aus dem Vip-Raum des Icehouses. Ein Halbfinale zwischen Neuwied und Herford – das hätte was. Nicht zuletzt aus Sicht der Fans, die am Sonntag voll auf ihre Kosten kamen im Duell zwischen zwei Regionalliga-Spitzenteams. Aber zunächst gilt die volle Konzentration den Dinslakenern. Ab sofort haben die EHCler nur noch die Giftschlagen im Kopf.
Eisadler Dortmund
Eisadler schlagen Troisdorf
(LLW) Die Eisadler haben mit dem 5-4 (3-2, 1-0, 1-2) Heimsieg über den EHC Troisdorf ein 6 Pkt Wochenende perfekt gemacht.
Nach dem Auswärtssieg in Grefrath spielten die Jungs von Trainer Waldemar Banaszak befreit auf und kamen zu Beginn des Spiels zu einigen Chancen. Die erste Strafzeit für die Gäste konnte Robin Pietzko zur 1-0 Führung nutzen (12. Min). Die Freunde hielt nur kurz, denn Troisdorf glich schnell zum 1-1 aus. Dann gab es eine weitere Strafzeit gegen die Gäste und Tim Linke war zu Stelle (2-1). Als Kai Domula kurz darauf das 3-1 nachlegte, sah man sich auf Dortnunder Seite schon auf der Siegerstrasse, aber Troisdorf gab nicht auf und kam noch vor der 1. Drittelpause auf 3-2 heran.
Im 2. Drittel plätscherte das Spiel so dahin, und als sich alle auf den 2. Pausentee vorbereiteten traf Maris Kruminsch zur erneuten 2-Tore-Führung für die Eisadler (4-2).
Das letzte Drittel begann mit der vermeintlichen Vorentscheidung, denn Till Lukas Schäfer traf zum 5-2. Doch Troisdorf steckte nicht auf, sondern kam per Doppelschlag bis zur 54 Min auf 5-4 heran. 6 min zittern war angesagt, doch mit Glück und Geschick brachten die Eisadler den Sieg unter Dach und Fach. Ein versöhnlicher Abschluss der Hauptrunde endet für die Eisadler auf Platz 4. Weiter geht es bereits am kommenden Fr mit der Pokalrunde und einem Heimspiel gegen Solingen.
Grefrath Phoenix
GEG beendet Vorrunde mit zwei Siegen und einer Niederlage
(LLW) Am zurückliegenden Wochenende hatten die Grefrath Phoenix zum Abschluss der Landesliga-Vorrunde mit drei Spielen innerhalb von vier Tagen noch einmal ein straffes Programm zu absolvieren. Wenngleich die Begegnungen angesichts der bereits sicher erreichten Aufstiegsrunden-Qualifikation sportlich ohne Bedeutung waren, sollten sie noch einmal als Gradmesser für die am kommenden Freitag beginnende Aufstiegsrunde zur Regionalliga dienen.
Im Nachholspiel bei den Realstars aus Bergisch Gladbach feierten die Blau-Gelben am Donnerstagabend zunächst einen 4:3-Sieg nach Penaltyschießen. Die Grefrather Führung nach Toren von Roby Haazen, Tobias Meertz und Kapitän Andreas Bergmann konnten die Gastgeber jedoch in der Schlussphase ausgleichen. Da alle Grefrather Penaltyschützen trafen, konnte die GEG den Zusatzpunkt an die Niers mitnehmen.
24 Stunden später waren dann am Freitag die Eisadler Dortmund zu Gast an der Grefrather Stadionstraße. Trotz des anstrengenden Vorabends in den Beinen schien auch diesmal für die Grefrather EG bis zum Schlussdrittel alles nach Plan zu laufen. Gerrit Ackers (17.) und Matthias Holzki (42. Minute) hatten die Feuervögel mit 2:0 in Führung gebracht. Nachdem die Gäste aus der Ruhrstadt nur wenige Sekunden später durch ein fragwürdiges Tor den 2:1-Anschlusstreffer erzielen konnten, verlor Grefrath vollkommen den Faden. Schließlich musste man nach weiteren Gegentreffern in der 44., 46. und 57. Minute eine vermeidbare Niederlage hinnehmen.
Zum Abschluss der Landesliga-Vorrunde reiste die Grefrather EG am Sonntagabend noch einmal zum EC Bergisch Land Raptors nach Solingen. Für die Begegnung beim Tabellenschlusslicht gab GEG-Trainer Karel Lang seinem Backup-Goalie Sven Budde den Vortritt vor seinen Stammkräften Rene Dömges und Oliver Nilges. Nach eher verhaltenen ersten 40 Minuten drehten die Grefrath Phoenix im Schlussabschnitt mächtig auf und verwandelten den zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand schließlich in einen hochverdienten 6:4-Erfolg.
Die Grefrather Tore erzielten Sascha Schmetz, Matthias Holzki, Gerrit Ackers, Andre Nelleßen, Christian Robens und Max Parschill.
Bereits am kommenden Freitag, 23.02., 20.00 Uhr kommt es im Grefrather EisSport & EventPark zur ersten Aufstiegsrunden-Begegnung gegen die Wiehl Penguins, dem frisch gekürten Landesliga-Meister.
Troisdorf Dynamite
Troisdorf wieder „nur“ Vizemeister
(LLW) Durch ein unglückliches 5:4 in Dortmund wurde die Meisterschaft in der Landesliga zu Gunsten der Pinguine aus Wiehl entschieden.
Troisdorf ist wie letzte Saison „nur“ Vizemeister.
Nur ein Tor fehlte, dann hätte man das Unentschieden erreicht und den einen wichtigen Punkt erzielt, um an Wiehl in der Tabelle vorbei zu ziehen.
So ist man punktgleich mit Wiehl nur Zweiter, weil Wiehl im direkten Vergleich mit Troisdorf besser abgeschnitten hat.
Das Spiel in Dortmund wurde im ersten Drittel fast ausschließlich von Dortmund geprägt.
Dortmund hatte mehr Laufbereitschaft, Kampf und Willen gezeigt und ging in der 13. Spielminute in Überzahl in Führung.
Zwar konnte nur zwei Minuten später der Ausgleich durch Kevin Stöhr erzielt werden, aber Dortmund benötigte keine weiteren zwei Minuten, um wieder in Führung zu gehen.
In der 19. Spielminute konnte Dortmund sogar einen zwei Tore Vorsprung herausspielen.
Den Anschlusstreffer erzielte Daniel Fegus 17 Sekunden vor der ersten Pause.
Das zweite Drittel wäre torlos ausgegangen, wenn man den Dortmundern in der 39. Spielminute nicht wieder so viel Raum gegeben hätte.
Mit 4:2 für Dortmund ging es in die letzte Pause.
Obwohl allen Spielern bewusst gewesen sein müsste, dass jetzt nur noch 20 Minuten verbleiben, um die Meisterschaft zu gewinnen, waren es die Dortmundern, die den ersten Treffer im letzten Spielabschnitt erzielen konnten.
Auch wenn 5:2 ein recht eindeutiger Spielstand ist, hat sich Troisdorf nicht ergeben und mit allen Mitteln versucht, noch den Ausgleich zu schaffen.
In der 52. Spielminute konnte Troisdorf den Treffer von Mario Wonde zum 5:3 bejubeln.
In der 54. Spielnute was es Dominik Klein, der den Anschlusstreffer zum 5:4 erzielte.
Von nun an war es ein Spiel auf ein Tor mit vielen Chancen für die Troisdorfer, aber der Ausgleich wollte nicht gelingen.
30 Sekunden vor Spielende wurde der Torwart Dominik Liesenfeld durch einen sechsten Feldspieler ersetzt. Aber auch diese taktische Maßnahme konnte die Niederlage nicht verhindern.
Am kommenden Freitag den 23.02.2018 geht es um 20:00 Uhr im ersten Spiel der Aufstiegsrunde zur Regionalliga gegen das Team aus Neuss.
Eifel-Mosel Bären
Eifel-Mosel Bären verlieren zweites Spiel der Meisterrunde - Löwen Frankfurts „U25“ mit deutlich mehr Biss
(HL) Das zweite Spiel der Meisterrunde in der Eishockey Hessenliga verlieren die Eifel-Mosel Bären mit 3:6 gegen den aktuellen Spitzenreiter aus Frankfurt. Letztes verbleibendes Heimspiel der Saison wurde auf Samstag, den 24. März 2018 um 11 Uhr vormittags terminiert.
Hamburger SV
Am Freitag schon Matchball
(RLN) Die Regionalligamannschaft des Hamburger SV ist nur noch einen Sieg vom Erreichen der Finalspiele entfernt – beim zweiten Halbfinalmatch beim Adendorfer EC gelang am Sonntagabend ein 3:2 (1:0,1:0,1:2)-Erfolg.
Die Partie im Walter-Maack-Eisstadion wirkte wie eine Kopie des Auftaktmatches vom Freitag: eine enge und umkämpfte Partie, in der sich erneut beide Topreihen beharkten. Erneut ging der HSV in Führung, erneut glich der AEC aus und wirkte danach kurzzeitig obenauf – und erneut setzte der HSV dann doch den entscheidenden Stich. Dieses Mal in Person von Marc Stüven, der sechs Minutenvor vor der Schlußsirene zum entscheidenden 3:2 traf – nachdem der AEC zuvor eine Hamburger 2:0-Führung hatte ausgleichen können. Ein großes Aufbäumen der Adendorfer in den Schlußminuten verhinderte dann eine Strafzeit für den Ex-Hamburger Matthias Oertel.
Zwei Spiele, zwei Siege – optimaler Auftakt also für das Team von Dominik Döge – das offensichtlich auch in dieser Saison wieder rechtzeitig in den passenden Modus umgeschaltet hat.
TAG Salzgitter Icefighters
Mit Herz und Willen die Playoffs offen gehalten
(RLN) Es gibt Spiele die man lange im Gedächtnis behält. Solch eine Begegnung konnten rund 250 Zuschauer am Sonntagabend bestaunen, als die TAG Salzgitter Icefighters mit 6:5 (2:2, 3:3, 1:0) gegen die Weserstars Bremen gewannen.
Am Freitag zuvor fand bereits die erste Partie statt, die Weserstars hatten zuerst das Heimrecht. Auch hier standen sich zwei Mannschaften gegenüber die sich über die gesamte Spieldauer nichts schenkten und stets den Willen zum Sieg zeigten.
Folglich hat keiner der beiden Kontrahenten es geschafft eine komfortable Führung herauszuspielen oder gar eine drückende Überlegenheit an den Tag zu legen.
Nach der regulären Spielzeit stand ein 2:2 an der Tafel, und die Verlängerung musste die Entscheidung bringen. Und hier zeigte sich das Schicksal von seiner bitteren Seite: Erst hatten die Icefighters eine absolut hochwertige Großchance, konnten diese nicht nutzen und kassierten Minuten später den entscheidenden Gegentreffer.
Demnach war am Sonntag der Druck auf dem Team von Radek Vit gelastet.
Und in der Spielweise war von Beginn an zu lesen, dass man das Halbfinale keinesfalls herschenken möchte. Man ließ den Gästen nie die Gelegenheit ihr druckvolles Spiel aufzuziehen und suchte stattdessen selbst den Zug zum Tor. Belohnt wurde dies bereits früh mit dem 1:0 durch Michael Kopke in der 2. Spielminute. Auch in der Folge entwickelte sich eine hochklassige Begegnung die kaum Zeit zum Durchatmen ließ. Der zwischenzeitliche Ausgleich der Bremer (9.) wurde noch vor der Pause beantwortet, als der Mann der ersten Hälfte des Spiels erneut zuschlug. Michael Kopke traf erneut (19.).
Erneut wurden die bisherigen Überzahlsituationen zugunsten der Icefighters nicht genutzt, dafür zeigten die Weserstars wie man es macht, gleich das erste Powerplay brachte Sekunden vor der ersten Pause den dann neuerlichen Ausgleich.
Den Start in den zweiten Spielabschnitt gestalteten die Mannen von der Weser deutlich besser als die Hausherren. Durch geschickt herausgespielte Treffer zogen die Vorrundenmeister auf 2:4 davon (21./24.). Wer nun dachte, dass die Icefighters sich aufgeben, sah sich getäuscht. Weiter hielt man das Tempo hoch, agierte konzentriert und aus einer stabilen Abwehr heraus arbeitete man sich nicht nur an das gegnerische Tor heran, sondern drehte das Spiel nochmals um ( Lukas Pfaffinger 26., Michael Kopke 30. und Luca Häufler 32.).
Das Ergebnis hatte etwa zwei Minuten bestand, nicht unverdient unter dem Strich glichen die Gäste aus (34.). Erwähnenswert war noch ein nicht gegebenes Tor der Icefighters durch Luca Häuffler (mit der Hand erzielt), bevor man in der Pause einmal kräftig durchatmen konnte.
Der letzte Abschnitt wurde in einem atemberaubenden Tempo gespielt, zum einen auf dem Eis selber, wo beide Abwehrreihen sich auszeichnen konnten, und Torchancen eher weniger als vorher zu verzeichnen waren, zum anderen aber auch durch wenige Unterbrechungen. Als sich die 250 Zuschauer bereits auf eine Verlängerung eingestellt hatten, erzielte Luca Häufler den vielumjubelten 6:5 Siegtreffer (59.). Zwar versuchten die Weserstars unter Mithilfe des sechsten Feldspielers im Austausch des Torhüters noch einmal auszugleichen, doch die ohnehin stabile Abwehr der Stahlstädter hielt auch der letzten Angriffswelle stand, und mit dem Erfolg konnte man eindrucksvoll die Serie ausgleichen, und hat wieder alles in der Hand.
Hiermit steht fest, dass es neben dem dritten Spiel in der Best-of-Five Reihe neben dem kommenden Freitagsspiel in Bremen auch noch eine Heimbegegnung im Chinadome geben wird.
Diese findet am Sonntag den 25.02.2018 um 18 Uhr statt.
Harsefeld Tigers
(VLN) Im Halbfinalhinspiel kassierten die Harsefeld Tigers eine nicht unerwartete 0:9 Niederlage gegen den Hauptrundensieger der Regionalliga West. Die Gäste aus Diez-Limburg ließen von Anbeginn keine Frage offen, wer die stärkere Mannschaft an diesem Abend sein würde. Trotz allem gelang es den Tigers, den Rockets ganze 43 Minuten ein moderates Ergebnis von 0:3 abzuringen. Danach schwanden die Kräfte der Tigers merkbar. Immer häufiger fanden die Rockets den freien Mann und erhöhten zum Endstand von 0:9.
Besonderen Anteil an der guten Vorstellung der Harsefelder hatte Keeper Lars Wolfram. Einigen Rockets Stürmern stand während der Partie die Verzweiflung förmlich ins Gesicht geschrieben. Rockets Trainer Arno Lörsch: „Man muss aber auch den Hut ziehen vor Harsefelds Keeper Lars Wolfram, der ein unfassbar starkes Spiel gemacht hat“, sagte Lörsch. „Der hatte seine Arme überall, das war schon klasse. Die Jungs haben ihm nach dem Spiel auch alle zu dieser Leistung gratuliert." Ein besseres Kompliment kann ein Verbandsligatorwart in so einem Duell wohl kaum bekommen.
Das Kompliment zählt allerdings auch für allen anderen Akteure auf dem Eis. Geschlossen stämmten sich alle Gastgeber gegen die spielerische Übermacht. Den Rockets ist damit der Einzug ins Finale des norddeutschen Eishockeypokals kaum noch zu nehmen. Ob es ein Rückspiel geben wird, hängt vom Verlauf der Playoffs im Westen statt. Bisher ließ sich kein Termin finden und ein Finale soll es ja auch noch geben.
Am kommenden Samstag empfangen die Tigers den Tabellenletzten aus Hamburg im heimischen Superdom. Gegen die zweite Garnitur des HSV sollen wieder drei Punkte erspielt werden. Damit würde sich Harsefeld den vierten Tabellenrang sichern.
Tornado Niesky
Knappe Niederlage nach Penalty schießen
(RLO) Bereits zum 2.Mal innerhalb einer Woche trafen die Tornados am Sonnabend im heimischen Waldstadion in Niesky auf die Cracks von Blues Berlin. Am vergangenen Sonntag spielten beide Teams in der Eissporthalle am Glockenturm in Berlin-Charlottenburg schon einmal gegeneinander. Damals gewannen die Tornados in der Hauptstadt klar mit 0:5. Doch die Blues wollten dafür an diesem Wochenende eine Revanche.
Im ersten Drittel beherrschten die Gastgeber klar das Spiel. In der 4.Minute gingen sie durch ein Tor von Sebastian Greulich nach Vorlage von Christian Rösler und Chris Neumann in Führung. Doch die Blues glichen nur
3 Minuten später aus. Chris Neumann brachte die Tornados jedoch in der 8. Minute in Unterzahl im Alleingang wieder in Führung. So ging es mit einem Spielstand von 2:1 in die erste Pause.
Im Mitteldrittel wurde die Spielweise aggressiver und die Strafen, insbesondere auf Nieskyer Seite, häuften sich. In der 22. Minute erhöhte Philip Riedel nach Zuspiel von Stephan Kuhlee und Andreas Brill zum 3:1. Die Blues nahmen in der 35. Minute eine Auszeit. Kurz darauf nutzten sie unverfroren die Schwächen in der Nieskyer Abwehr aus und sorgten innerhalb von 3 Minuten durch zwei weitere Treffer für den Ausgleich. Mit einem Spielstand von 3:3 ging es so das 2. Mal in die Kabine.
Im letzten Drittel fanden die Tornados einfach nicht mehr ihr Spiel. Trotz 8 Minuten in Überzahl gelang ihnen kein weiterer Treffer. So kam es nach Ablauf der 60 Spielminuten zum Penalty schießen. Diesmal hatten die Berliner das Glück auf ihrer Seite. Sie trafen zweimal. Für Nieskyer vergaben Stephan Kuhlee und Christian Rösler. Nur Robert Bartlick überwand die gegnerischen Torhüter.
So endete die Partie für die Tornados mit einer knappen Niederlage von 3:4 n.P. (2:1; 1:2; 0:0; 0:1) und einem einzigen Punkt für die Tabelle. Dennoch ist den Nieskyern der Sieg in der Hauptrunde der Regionalliga Ost nicht mehr zu nehmen. Die Blues Berlin sind mit diesem Sieg jedoch noch in die Playoffs eingezogen. Dazu gratuliert der ELV Niesky den Berliner ganz herzlich. Bereits am 03.03.2018 gibt es die nächste Begegnung der beiden Teams.
Schönheider Wölfe
Wölfe sichern Heimrecht für Play-Off-Halbfinale
(RLO) Mit einem auch in der Höhe verdienten 10:3-Auswärtserfolg am vergangenen Samstag beim ESC 2007 Berlin steht fest, dass die Schönheider Wölfe die Hauptrunde der Regionalliga Ost auf dem zweiten Tabellenplatz abschließen werden und sicherten sich damit auch das Heimrecht für das ab 09.03.18 beginnende Play-Off-Halbfinale, in welchem die Wölfe im „Best-Of-Three“-Modus entweder auf FASS Berlin oder die Berlin Blues treffen werden.
In einer einseitigen Partie beherrschten die Wölfe zu jederzeit das Geschehen auf dem Eis, auch wenn die wacker kämpfenden 10 Berliner das erste Drittel noch ausgeglichen gestalten konnten. Dies lag aber eher an der mangelnden Chancenverwertung und den Unkonzentriertheiten in der Abwehr der Wölfe. Ab dem Mittelabschnitt war es dann auch vom Ergebnis her eine klare Angelegenheit und die Mannschaft um Coach Sven Schröder sicherte sich am Ende durch Tore von Petr Kukla (5), Danny Reimann (2), Vincent Wolf, Robert Horst und Lukas Novacek souverän den Auswärtssieg und gleichzeitig auch den zweiten Tabellenplatz nach der Hauptrunde der Regionalliga Ost. Zum letzten Hauptrundenspiel am kommenden Samstag, dem 24.02.18, um 17:00 Uhr im Wolfsbau gegen die Jonsdorfer Panther haben wir für alle Wölfefans noch etwas ganz Besonderes. “Ladies-Night“ ist angesagt, weshalb der Fanclub Schönheider Wölfe jedem weiblichen Eishockeyfan ein Glas Sekt spendiert, um einen guten Start in den Abend zu garantieren. Zusätzlich steigt nach dem hoffentlich erfolgreichen Spiel das Wernesgrüner-Fan-Fest samt Eisdisco mit DJ Hausi im Wolfsbau, wo Euch beim gemütlichen Beisammensein mit den Wölfe-Spielern 80 Liter Wernesgrüner-Freibier und eine Versteigerung der Warmlauf-Trikots aus der Saison 2016/2017 zu Gunsten Fördervereins Junge Wölfe e.V. erwarten. Wenn das mal kein aussichtsreicher Hauptrundenabschluss ist, bevor unsere Wölfe ab dem 09.03.18 in die Play-Offs um die Meisterschaft in der Regionalliga Ost starten.
Landesliga Berlin
Mit Arbeitssieg dem Ziel entgegen…
(LLB) Schwer tat sich der ERSC Berliner Bären gegen den ASC Spandau. Erst in den letzten sieben Minuten konnten sich die Bären absetzen und gewannen am Ende mit 10:5 (1:2/3:0/6:3).
Hatten die Bären schon am Samstag einige Personalprobleme, kam es am Sonntag noch schlimmer. Denn einige weitere Spieler blieben da, wo sie schon am Vortag hingehört hatten, im Bett. So blieben für Sonntag zwei Reihen übrig. Da ein Regionalligaspiel abgesagt wurde, konnte das Spiel kurzfristig in die Haupthalle verlegt werden, was der Gesundheit der verbliebenen Spielern entgegen kam. Auch für den ASC war es das zweite Spiel an diesem Wochenende, sie hatten aber einen Ruhetag zwischen den Spielen.
Und der Favorit tat sich gegen einen gut aufgelegten ASC schwer. Es gab zwar einige gute Chancen, den ersten Treffer aber erzielten die Gäste. Marco Jagnow traf nach zehn Minuten zum 0:1. Diese Führung hielt bis zur 16. Minute dann ging Jan Schertz durch und erzielte den Ausgleich. Doch davon zeigten sich die Gäste unbeeindruckt und Pierre Borck gelang 68 Sekunden vor der Pause die erneute Führung für die Askanier.
Das 2. Drittel gehörte dem ERSC, der nun kaum noch Gegenangriffe zuließ und selbst immer wieder zu guten Torchancen kamen. So war das 2:2 durch Harald Kott eine logische Folge der Überlegenheit. Dennoch lief es immer noch nicht richtig rund beim Titelaspiranten. Auch das 3:2 durch einen schön herausgespielten Überzahltreffer von Dennis Melchior nach 29 Minuten brachte den ASC nicht ins Wanken. Sie kämpften weiter, dennoch musste Goalie Sebastian Grunwald das 4:2 durch Maksim Cepik hinnehmen (31.). Weitere Tore gelangen den Teams im Mittelabschnitt nicht.
Es wurde im letzten Drittel noch einmal spannend, denn nach 19 Sekunden nutzte Marco Jagnow ein Geschenk der Bären zum 4:3. Der ERSC griff aber weiter an und Maksim Cepik traf zwei Minuten später zum 5:3. Doch Spandau gab nicht auf und 25 Sekunden später überwand wiederum Marco Jagnow ERSC-Goalie Martin Hummel zum 5:4. Es klingelte weiter in den Toren, denn Heiko Schulze traf drei Minuten später zum 6:4. Ein weiteres Geschenk der Bären nahm Marco Jagnow an und kam so zu seinen insgesamt vierten Treffer in diesem Spiel, drei davon im letzten Abschnitt (47.). Nun war Schluss mit Geschenken, es trafen nur noch die Bären. Das aber auch erst sechs Minuten später. Uwe Hirscherg (53.) und Danny Melzer (54.) sorgten für die Vorentscheidung. Dennis Melchior erhöhte 99 Sekunden vor dem Ende auf 9:5 und 18 Sekunden vor dem Ende machte es Maksim Cepik zweistellig.
Der ASC verkaufte sich wieder gut, am Ende war der Sieg des ERSC aber verdient. Insgesamt war es ein sehr faires Spiel, mit dem die Schiedsrichter nie Probleme hatten. Um den Rechenschieber nicht beanspruchen zu müssen, fehlt dem ERSC noch ein Punkt, um das große Ziel zu erreichen. Die letzten beiden Gegner sind die 1b-Teams der Berlin Blues und des ESC 07 Berlin. Schwere Aufgaben also, allerdings bietet der Spielplan noch viele Paarungen der Top-Teams untereinander. Für Spannung ist auf den vorderen Plätzen also weiterhin gesorgt.
(Norbert Stramm)
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