IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Dienstag 20.Februar 2018. Heute mit Informationen von den Olympischen Winterspielen, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württeberg, Regionalliga West und Landesliga Berlin.
Deutscher Eishockey Bund
Nationalmannschaft steht im olympischen Viertelfinale - 2:1 nach Verlängerung gegen die Schweiz / Seidenberg mit Siegtreffer / Morgen wieder gegen Schweden
(DEB) Die deutsche Eishockey- Nationalmannschaft steht im Viertelfinale des olympischen Eishockey- Turniers. Die DEB- Auswahl bezwang die Schweiz mit 2:1 (1:0, 0:1, 0:0) nach Verlängerung. „Es war ein Spiel mit Höhen und Tiefen", sagte Bundestrainer Marco Sturm erleichtert: „Die Mannschaft hat im letzten Drittel ihren Charakter gezeigt und am Ende auch verdient gewonnen."
Das Spiel war erst neun Sekunden alt, als es schon die erste unschöne Szene gab. Der Schweizer Stürmer Cody Altman checkte Christian Ehrhoff gegen den Kopf und erhielt folgerichtig eine Spieldauer- Disziplinarstrafe. Der Kölner Verteidiger konnte erst im zweiten Drittel wieder in die Partie eingreifen. Das deutsche Team nutzte die numerische Überlegenheit aber schnell, als Leo Pföderls verdeckter Schuss von der blauen Linie durch die die Beine des Schweizer Torhüters Jonas Hiller ins Ziel fand (2.).
In der Folge boten sich beide Mannschaften das erwartet hart umkämpfte Spiel. Vor allem die deutschen Penalty Killer hatten Schwerstarbeit zu verrichten, da das Team von Bundestrainer Marco Sturm gleich dreimal in Unterzahl geriet. Hier kam die Schweiz allerdings nur zu wenigen Möglichkeiten, die Torhüter Danny aus den Birken vereiteln konnte. Kurz vor der Pause musste das deutsche Team auch noch den Ausfall von Gerrit Fauser verkraften, der einen Schuss ins Gesicht bekam.
Auch Fauser kam im zweiten Drittel zurück, konnte aber ebenso wie seine Mitspieler den schnellen Ausgleich nicht verhindern. Nach vier Minuten war es Simon Moser, der im Nachschuss zum 1:1 ausglich. In der Folgezeit hatte die Schweiz mehr vom Spiel, drückte auf das Tempo, während die DEB Auswahl kaum noch Zugriff in den Zweikämpfen hatte. Gegen Ende des Durchgangs konnte sich das deutsche Team aber wieder vom Druck der Eidgenossen befreien und wieder selbst Akzente setzen. Sekunden vor der Pause hatte Brooks Macek sogar die erneute Führung auf dem Schläger.
Diesen Schwung nahm das deutsche Team mit ins letzte Drittel, in dem die DEB- Auswahl zunächst spielbestimmend war. Dominik Kahun (44.) und Felix Schütz (46.) hatten weitere gute Chancen. Zehn Minuten vor dem Ende war dann Zittern angesagt, als die Schweiz zwei mal hintereinander in Überzahl antreten konnte. Aber auch hier zeigte sich das deutsche Team in Unterzahl als unüberwindbar. In der Verlängerung dauerte es dann nur 26 Sekunden bis zum Siegtreffer. Dominik Kahun brachte die Scheibe zum Tor, wo Yannick Seidenberg im Nachschuss erfolgreich war und zum vielumjubelten 2:1 einschoss.
Am morgigen Mittwoch (13:10 MEZ) geht es für die Mannschaft von Marco Sturm bereits weiter. Im Viertelfinale ist dann erneut Schweden der Gegner.
Düsseldorfer EG
Ungewohntes Duell - DEG morgen in den Niederlanden
(DEL) Die lange Olympia-Pause stellt DEG-Fans und -Mannschaft auf die Probe. Während beim Abschiedsspiel von Club-Ikone Daniel Kreutzer am vergangenen Wochenende bereits einige noch aktive Spieler auf dem Eis standen, geht es für das gesamte rot-gelbe Team morgen erstmals wieder im Wettkampf-Modus aufs Eis. Um 19.30 Uhr ist die Mannschaft von Tobias Abstreiter bei den LACO Eaters Limburg in Geleen zu Gast.
Kassel Huskies
Ladies‘ Day in der Eissporthalle am 24. Februar 2018
(DEL2) 11:30 Uhr | Sektempfang VIP-Raum Eissporthalle mit Begrüßung
11:50 Uhr | Trainingseinheit der Kassel Huskies in der Eishalle
mit Trainer Rico Rossi und Co-Trainer Hugo Boisvert
12:30 Uhr | Einführung zum Thema „Achtsamkeit“ im VIP-Raum
- Angelika Veith (Weltmeisterin Tai Boxen)
- Arzu Dilara Celiker (Deutsche Meisterin Bikini Bodybuilding)
- Schlanke Kurven nicht nur auf dem Eis
13:10 Uhr | Get together mit den Spielern
bei einem gemeinsamen Mittagsbuffet mit Getränken.
Für die Förderung der Veranstaltung bedanken wir uns bei
Dr. Rennert & Kollegen (Zahnärzte am Märchenviertel)
Zur Erinnerung erhalten alle Teilnehmerinnen ein Präsent der Firma
Einen schönen Tag wünschen
Das Orga-Team
Deggendorfer SC
Vierter Derbysieg in Folge - DSC behält erneut die Oberhand über die Eisbären
(OLS) Viertes Ostbayernderby - Vierter Sieg. Diese Bilanz kann der Deggendorfer SC seit dem späten Sonntagabend vorweisen, denn die DSC-Cracks besiegten auf heimischem Eis die Eisbären Regensburg vor knapp 2000 Zuschauern mit 5:3 und konnten durch die zeitgleiche Niederlage der Starbulls Rosenheim gegen die Selber Wölfe die Tabellenführung sogar weiter ausbauen.
Die Hausherren starteten auch gleich optimal in die Partie. Gerade einmal zwei Minuten dauerte es, ehe Dimitri Litesov aus spitzem Winkel Holmgren im EVR-Tor überwand. In diesem Tempo ging es auch weiter. Nur eine Minute später war es Kyle Gibbons, der per Bauerntrick auf 2:0 stellte. Damit allerdings immer noch nicht genug. Keine sechs Minuten waren gespielt, als die Deggendorfer gar auf 3:0 erhöhten. Dieses Mal war es Alexander Janzen, der im Powerplay schön freigespielt wurde und Holmgren keine Chance ließ. Anders als in den bisherigen Aufeinandertreffen mit den Oberpfälzern steckten die Eisbären nicht auf und kamen durch Bosas (10.) und Gajovsky (25.) noch einmal heran. Doch gerade als die Regensburger anfingen, sich ein leichtes Übergewicht zu erspielen, schlugen die Deggendorfer eiskalt zurück. Andi Gawlik bediente den völlig freistehenden René Röthke vor dem Regensburger Tor und der Routinier hatte keine Mühe, Peter Holmgren zum 4:2 zu überwinden. Doch die Eisbären steckten nicht auf und kamen durch Jason Pinizzotto in der 35. Minute noch einmal auf 4:3 heran. Als dann allerdings Kyle Gibbons in der 41. Minute auf 5:3 stellte, ließen die Deggendorfer im Schlussabschnitt nichts mehr anbrennen und brachten den Zwei-Tore-Vorsprung über die Zeit. Somit steht das Team von Trainer John Sicinski vier Spieltage vor Ende der Meisterrunde weiterhin auf dem ersten Platz und reist am kommenden Freitag nach Selb zum nächsten Tospiel. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
Starbulls Rosenheim
Playoff-Auftakt am 9. März: Jetzt Heimspiel-Tickets sichern!
(OLS) Trotz der unnötigen Niederlagen am vergangenen Wochenende ist es inzwischen auch rechnerisch unumstößlich: Die Starbulls Rosenheim werden mit Heimvorteil in die erste Playoff-Runde starten. Im Achtelfinale treffen die Grün-Weißen dann zum ersten Mal auf eine Mannschaft aus der Oberliga Nord. Für die nun feststehenden ersten beiden Heimspiele, die am 9. und 13. März im emilo-Stadion stattfinden, sind Tickets ab sofort im Vorverkauf in der Geschäftsstelle und auch per Online-Buchung erhältlich. Bei den Starbulls Dauerkarten, die in der Frühbucherphase bis einschließlich 14. Juli gekauft wurden sind sämtliche Playoff-Heimspiele bereits inkludiert.
Inhaber der grünen Dauerkarten müssen sich keine Gedanken machen. Sie besitzen ein Saisonticket, bei dem als attraktiver Frühbuchervorteil alle Playoff-Spiele im emilo-Stadion inklusive sind. Die roten Dauerkarten ohne Frühbuchervorteil verlieren dagegen mit dem letzten Meisterrunden-Heimspiel am 4. März gegen den Deggendorfer SC ihre Gültigkeit. Die bis zu diesem Spiel fest reservierten Sitzplätze stehen ab dem ersten Playoff Heimspiel dann als Einzeltickets im freien Verkauf zur Verfügung.
Für die ersten beiden Heimspiele des Playoff-Achtelfinales, die am 9. März (Freitag) und am 13. März (Dienstag) jeweils um 19:30 Uhr im emilo-Stadion stattfinden werden, sind ab sofort Einzelkarten in allen Kategorien erhältlich. Im Ticketshop auf www.starbulls.de ist die Online-Buchung – bei Sitzplatzkarten mit exakter Auswahl des Platzes – mit anschließendem Selbstausdruck des Tickets jederzeit möglich. In der Starbulls Geschäftsstelle am emilo-Stadion sind Tickets zu den regulären Öffnungszeiten (montags zwischen 9 und 12 Uhr, dienstags und donnerstags zwischen 17 und 19 Uhr, freitags zwischen 9 und 12 Uhr und zwischen 17 und 19 Uhr) sowie bei Heimspielen ab zwei Stunden vor Spielbeginn erhältlich.
Die weiteren Starbulls Spieltermine im Playoff-Achtelfinale sind der 11. März (Sonntag) auswärts und – jeweils falls nötig – der 16. März (Freitag) auswärts und der 18. März (Sonntag) zuhause. Entsprechend dem Modus „best of five“ entfallen die weiteren Spiele, wenn eine Mannschaft drei Siege verbucht hat. Rosenheims Gegner in der ersten Playoff-Runde ist ein Team aus der Oberliga Nord. Sollten die Starbulls doch noch als Tabellenerster der Oberliga Süd in die Playoffs starten, wäre es definitiv der Herner EV. Ansonsten könnten die Hannover Indians oder Scorpions, die Icefighters Leipzig, die Moskitos Essen oder die Füchse Duisburg der Achtelfinal-Kontrahent für das Team von Trainer Manuel Kofler werden.
Auch Viertelfinale, Halbfinale und Finale der Oberliga-Playoffs werden im Modus „best of five“ ausgetragen. Die Paarungen ergeben sich dann aus einer Gesamttabelle der Abschlussplatzierungen aller Teams nach dem letzten Meisterrundenspiel, wobei in dieser Spielzeit der Nordvertreter gegenüber dem gleichplatzierten Südvertreter als besser eingestuft wird. Im Viertelfinale trifft der nach dem Achtelfinale verbleibende Beste dieser Gesamttabelle auf den verbleibenden Letzten, der Zweitbeste auf den Vorletzten, der Drittbeste auf den Sechstbesten und der Viertbeste auf den Fünftbesten. Nach gleichem Muster ergeben sich dann auch die Halbfinalpaarungen. Der jeweils besser Platzierte (Nord im „Patt-Vorteil“ gegen Süd) beginnt mit einem Heimspiel, danach wechselt das Heimrecht von Partie zu Partie.
Die Spieltermine für das Viertelfinale sind 21. März (Mittwoch), 23 März (Freitag), 25. März (Sonntag), 27. März (Dienstag) und 29. März (Gründonnerstag). Im Halbfinale wird am 2. April (Ostermontag), 4. April (Mittwoch), 6. April (Freitag), 8. April (Sonntag) und 10. April (Dienstag) gespielt. Die Finalserie beginnt am Freitag dem 13. April. Frühestens am Dienstag, 17. April und spätestens am Sonntag, 22. April steht der Oberligameister dann fest. Sollte dies die niederländische Mannschaft der Tilburg Trappers sein, die in der Oberliga Nord seit Wochen mit großem Abstand und längst uneinholbar an der Tabellenspitze steht, fällt dem Verlierer der Finalserie das Aufstiegsrecht in die DEL 2 zu.
Freier Eintritt für alle Schüler
Für das Heimspiel am kommenden Freitag, den 23. Februar 2018 erhalten alle Schüler als Belohnung zur Vergabe der Zwischenzeugnisse freien Eintritt!
Am kommenden Freitag ist nicht nur das Heimspiel der Starbulls Rosenheim gegen den ERC Sonthofen. An diesem Tag werden an den Schulen in der Region auch die alljährlichen Zwischenzeugnisse vergeben. Anlässlich der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse haben sich die Starbulls Rosenheim etwas einfallen lassen, um alle Fans und Interessierte im Schüleralter zu belohnen.
Für das Heimspiel gegen den ERC Sonthofen erhalten alle Schüler gegen Vorlage des Schülerausweises freien Eintritt. Die Freikarten sind ausschließlich an der Abendkasse vor dem Heimspiel erhältlich. Diese öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn. Tickets nur solange der Vorrat reicht.
Zweiter Starbulls GirlsDay
Am 24. Februar 2018 veranstalten die Starbulls Rosenheim den zweiten GirlsDay im Rosenheimer emilo-Stadion.
Die Starbulls ermöglichen es eishockey-interessierten Kindern immer wieder mit den Profis der Starbulls Rosenheim zu trainieren. Diese Veranstaltung erfreut sich oft großer Beliebtheit. Im gleichen Stile des KidsDays veranstalten die Starbulls nun den ersten Starbulls GirlsDay.
Am 24. Februar ab 11.30 Uhr haben alle Mädchen unter zehn Jahren, die sich einmal im Eishockey versuchen wollen, die Möglichkeit im emilo-Stadion mit der ersten Mannschaft der Starbulls zu trainieren. Ziel ist es, den Spaß am Eishockey zu vermitteln und mit Hilfe der Profis erste Schritte auf dem Eis zu wagen.
Mitzubringen sind nur ein eigener (Fahrrad-)Helm sowie Handschuhe.
Infos und Anmeldung unter starbulls.de/kidsday
Löwen Waldkraiburg
PLAYOFFS ! LÖWEN ZIEHEN KOPF AUS DER SCHLINGE
(OLS) Der EHC Waldkraiburg steht im Playoff-Viertelfinale und hat damit weiterhin Chancen auf den Klassenerhalt in der Oberliga Süd. Am Sonntagabend gewann das Team von Trainer Rainer Zerwesz mit 5:4 nach Penaltyschießen beim Gruppenersten ECDC Memmingen und eroberte damit nach den chaotischen Tagen samt Punktabzug den dritten Platz in der Gruppe B. Ab Freitag geht es jetzt im Playoff-Viertelfinale gegen den TSV Peißenberg im Modus „Best-of-7“, Heimrecht haben zunächst die Eishackler“.
Rainer Zerwesz und sein Team dürfte ziemlich glücklich gewesen sein, dass man sich am Sonntagabend am Memminger Hühnerberg wieder auf das konzentrieren konnte, worum es eigentlich geht, nämlich das Geschehen AUF dem Eis. Wenige Stunden vor Beginn wurde nämlich bekannt, dass die Black Hawks aus Passau schriftlich eine Überprüfung ihres Spiels gegen die Löwen am Sonntag zuvor beim Bayerischen Eissport-Verband eingereicht hatten. Auch gegen Passau war Martin Hagemeister nämlich aufgelaufen, der gegen Dorfen noch auf zwei Meldelisten gestanden hatte und darum indirekt und ohne eigenes Zutun verantwortlich für die spätere 0:5-Wertung gegen den EHC war- wenngleich nicht von Hagemeister auf, sondern neben dem Eis beim EHC diesbezüglich Fehler gemacht worden waren. Wie am Montag bekannt wurde, läuft Passaus Beschwerde aber ins Leere, da die Löwen- wie auch schon von EHC-Präsident Klose am Freitag nach dem Heimsieg über Landsberg verkündet- Hagemeister von der „überflüssigen“ Liste genommen und er bereits gegen die Black Hawks aus Passau ganz offiziell auflaufen „durfte“.
In Memmingen wollten die Löwen dennoch ihre Fans überzeugen, die mit einer einmaligen Kooperationsfahrt mit Anhängern der Erding Gladiators, nach Schwaben gekommen waren. Unterwegs hatte man Fans der Erdinger eingesammelt und für deren Spiel in Landsberg abgesetzt, nach den Partien ging es wieder gemeinsam zurück nach Oberbayern. Ein voller Erfolg war der gemeinsame Fanbus in jedem Fall, auch wenn Erding in Landsberg mit 1:2 knapp unterlag- neue Freundschaften wurden geknüpft, gute Gespräche geführt und gemeinsam gefeiert und getrunken.
Die EHC-Anhänger sahen einen engagierten Auftritt ihrer Mannschaft in Memmingen, die mit viel Leidenschaft gegen die Startruppe der Indians, die sogar einige Akteure schonten, antraten. Bereits früh brachte Christof Hradek die Industriestädter per Abstauber mit 1:0 in Führung (03:37), Tomas Rousek fälschte dann einen Schuss von Michael Trox und schon hieß es 2:0 für Waldkraiburg (14:46) nach nicht einmal einer Viertelstunde. Perfekt bedient von der Waldkraiburger Hintermannschaft, ließ wenig später Martin Jainz einen Schlagschuss auf EHC-Keeper Korbinian Sertl und der starke Lette Kirils Galoha fälschte unhaltbar ab zum 1:2-Anschlusstreffer (17:02).
Der Deutsch-Finne Antti-Jussi Miettinen sorgte kurz nach Beginn des mittleren Drittels für den umjubelten Ausgleich (24:15), doch die Löwen steckten nicht im auf. Im Gegenteil: Nico Vogl stürmte über den linken Flügel ins Memminger Drittel und jagte die Scheibe über Torhüter Florian Neumann hinweg ins kurze rechte Eck (30:17). Die Spiel wog hin und her, die Fans wurden bestens unterhalten und Memmingen arbeitete sich an Keeper Sertl ab. In den letzten zehn Spielminuten wurde es dann aber doch nochmals hektisch. Hatte Sertl da nämlich gegen Miettinen noch stark gerettet, war er beim Nachschuss von Galoha machtlos und es hieß 3:3 (51:14). Auf der Gegenseit verwertete nur 70 Sekunden später auch Thomas Rott einen Nachschuss und wieder waren die Löwen vorn (52:24).
Doch erneut sollte Memmingen der Ausgleich gelingen und diesmal ging der Schuss von Martin Jainz un-abgefälscht in die Maschen zum 4:4-Ausgleich (57:58).
In der Verlängerung leisteten sich die Löwen einen unnötigen Wechselfehler und spielten fast die Hälfte der fünf Minuten in Unterzahl, mit herausragender Moral stemmten sich die Waldkraiburger aber gegen die Niederlage, retteten sich ins Penaltyschießen und hier sollte Tomas Rousek der umjubelte Held werden, da er den entscheidenden Versuch zum 5:4-Endstand versenkte. Als Tabellendritter der Gruppe B stehen die Löwen jetzt im Viertelfinale der BEV-Playoff-Meisterschaft und treffen auf den Zweiten der Gruppe A, den TSV Peißenberg, im Modus „Best-of-7“. Heimrecht haben zunächst die Eishackler, der Gewinner der Serie spielt im nächsten Jahr in der Oberliga Süd.
EV Füssen
Ersatzgeschwächter EV Füssen zum Abschluss mit einem 3:5 in Peißenberg
(BYL) Auch im letzten Saisonspiel kämpfte der EVF bis zum Schluss, musste sich beim 3:5 (0:1, 2:1, 1:3) in Peißenberg letztendlich aber der individuellen Klasse der Gastgeber geschlagen geben. Drei Sololäufe entschieden im Schlussdrittel zugunsten der Eishackler, die sich damit den zweiten Platz in der Gruppe sichern konnten, und im Viertelfinale nun auf den Oberligisten Waldkraiburg treffen werden.
Erneut führte eine lange Ausfall-Liste auf Füssener Seite zu Umstellungen, und zeigt auch nochmals das Problem in dieser Saisonphase. Bühler, Krötz, Velebny, Meier, Steiner, Nadeau und Holzmann fehlten in der Partie bei den Pfaffenwinklern, die jüngste Mannschaft der Liga wurde somit noch jünger.
Im ersten Abschnitt boten beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, die besten Spieler waren die beiden Torsteher Jakob Goll und Benedikt Hötzinger. Zweimal Höfler und Hörndl scheiterten mit Alleingängen am starken Füssener Goalie, Letzterer konnte den 20-jährigen aber mit dem einzigen Treffer des Abschnitts aus spitzem Winkel zum 1:0 überraschen. Der EVF hatte seine besten Möglichkeiten bei einem penaltymäßigen Konter durch Marc Besl, einem Pfostentreffer in Überzahl durch Marvin Schmid sowie Thomas Böck, der innerhalb von 40 Sekunden gleich dreimal an Goll scheiterte. Insgesamt ging die Führung der Hausherren auch dank einer Druckphase nach der Führung aber in Ordnung.
Im zweiten Drittel war dann aber Füssen die tonangebende Mannschaft. Vincent Wiedemann zielte in Überzahl vorbei, Nikolas Oppenberger hatte mit einem Schuss an den Innenpfosten Pech, Ron Newhook und Marc Besl vergaben aussichtsreich. Obwohl die Eishackler bei Kontern stets gefährlich blieben, kam das 2:0 durch Müller etwas überraschend. Der EVF ließ sich aber nicht beirren, und baute weiterhin Druck auf. Die Folge waren zwei Treffer aus kurzer Distanz durch Sean Kavanagh und Marc Besl zum 2:2-Ausgleich. Dazwischen glänzte Hötzinger mit einer Riesenparade gegen den Slowenen Dejan Vogl. Der Abschnitt ging aber an den EV Füssen, das Unentschieden war verdient.
Bereits Ende des zweiten Drittels hatten die Ostallgäuer in der fairen Partie aber eine Strafzeit kassiert, und jeweils wieder komplett folgten zwei weitere. Dieses fast durchgehende Unterzahlspiel nutzte der TSV durch ein Solo des ehemaligen Peitinger Topscorers Manfred Eichberger zum 3:2. Die entscheidende Szene kam dann knapp zwei Minuten später. Ron Newhook und Nikolas Oppenberger fuhren einen 2 gegen 1 Konter, der Deutschkanadier brachte den Pass aber nicht zu seinem Mitspieler. Die abgefangene Scheibe wurde auf den Kanadier Morley geleitet, der seinen Alleingang eiskalt zum 4:2 abschloss. Ebenfalls mit einem Solo setzte sich Eichberger auch noch ein zweites Mal gegen die junge Füssener Abwehr durch und verwandelte gekonnt zum fünften Treffer. Obwohl es für die Schwarz-Gelben um nichts mehr ging, kämpften sie auch nach diesem deutlichen Rückstand weiter, und wurden in der letzten Minute für ihren Einsatz belohnt, als Marius Keller, der in dieser Spielzeit auch drei Monate lang verletzt ausgefallen war, die Scheibe zum 3:5 ins Tor arbeitete.
Damit endete für den EV Füssen seine erste Spielzeit in der Bayernliga. Nach dem fünften Platz in der Vorrunde hatte man sich mit dem Einzug in die Zwischenrunde den Klassenerhalt gesichert. In dieser konnte man sich als fünftbestes Team der Gruppe nicht mehr um den einen benötigten Platz für die Playoffs verbessern, da man zwar den Oberligisten Miesbach hinter sich ließ, dafür von Geretsried überholt wurde. Nach einem tollen Start mit Siegen gegen Lindau und Höchstadt war der Ausfall von Leistungsträgern nicht zu kompensieren, dazu konnte gegen die Riverrats und die Eishackler in dieser Saison keine Partie gewonnen werden. Nicht nur dieser Umstand wird eine Herausforderung für die nächste Spielzeit werden. Dann auch mit neuem Trainer an der Bande, nachdem Thomas Zellhuber gestern sein letztes Spiel als EVF-Coach bestritten hat. Unter seiner Regie wurde innerhalb von zweieinhalb Jahren der Weg von der Bezirksliga bis zur Verzahnungsrunde mit der Oberliga realisiert, dabei 68 von 90 Pflichtspielen siegreich gestaltet. Am Kobelhang gilt ab sofort das altbekannte Motto: Nach der Saison ist vor der Saison. (MiL)
Wanderers Germering
Schlechte Performance lässt Fans verstummen - Wanderers verspielen Big Points im Kampf um den Klassenerhalt
(BYL) Ein Wochenende mit Licht und Schatten ging für das Team um Wanderers Coach Heinz Feilmeier am vergangenen Sonntagabend zu Ende. Im Heimspiel gegen die EA Schongau sahen die gut 200 Zuschauer im Germeringer Polariom eine desolate Vorstellung ihrer Mannschaft. Von Einstellung, Kampf und Leidenschaft war bei den Schwarz-Gelben nichts zu sehen. Derweil ging es für den EVG darum, den dritten Tabellenplatz in der Verzahnungsrunde zu verteidigen und den Vorsprung auf Platz vier auszubauen, da Kempten im Parallelspiel einen Punkt liegen ließ. Die Wichtigkeit der Partie ging aber scheinbar nicht bis zu den Spielern durch. Schongau war über 60 Minuten die bessere Mannschaft und gewann auch in der Höhe verdient mit 5:1 gegen die Wanderers. Zwei Tage zuvor feierten die Germeringer beim 4:3 einen Last-Minute-Sieg im Derby gegen den EV Fürstenfeldbruck. Die Landkreisnachbarn vermeldeten mit knapp 530 Zuschauern einen Saisonrekord.
Am kommenden Wochenende beginnt nun der Dreikampf um Platz 3 in der Verzahnungsrunden-Gruppe D. Schongau, Kempten und Germering gehen mit jeweils 15 Punkten in die nächsten beiden Partien.
Das Spielwochenende wird für den EVG mit dem Auswärtsspiel beim SC Reichersbeuern eröffnet, die ihre Heimspiele in der Halle des Zeitligisten EC Bad Tölz austragen. Die Mannschaft von Trainer Josef Schlickenrieder hat aktuell den vorletzten Tabellenplatz inne, hat aber die einzigen beiden Siege jeweils vor heimischen Publikum gefeiert. Den jüngsten Sieg konnte man am letzten Sonntag gegen den EV Bad Wörishofen einfahren. Mit Selbstvertrauen geht man also in das Aufeinandertreffen gegen Germering. Die torgefährlichsten Akteure sind Tobias Reiter und Lukas Harrer. Für das Feilmeier-Team zählt nur ein Sieg, will man weiter um den Klassenerhalt in der Bayernliga mitspielen.
Zwei Tage später ist der ESC Kempten zu Gast im Polariom. Im Hinspiel bissen sich die Münchner Vorstädter lange Zeit die Zähne an den Schwaben aus. Die Sharks erwiesen sich als sehr kompakte, laufstarke und kämpferisch top eingestellte Mannschaft. Der knappe 4:2 Erfolg an der Iller zeigte klar auf, dass die Kemptener über die volle Spieldauer ebenbürtig und nah an einem Punktgewinn waren. Als mittlerweile direkter Konkurrent im Kampf um Platz 3 sollten möglichst alle Punkte in Germering behalten werden. Entsprechend wird man sich in der laufenden Trainingswoche vorbereiten und fokussieren.
Bei den Wanderers muss in den anstehenden Übungseinheiten einiges passieren und angesprochen werden. Ein Auftritt wie am letzten Wochenende kann man sich nicht mehr leisten, will man den Kredit bei den Fans nicht komplett verspielen. Den Spielern muss klar gemacht werden, um was es für Stadt und Verein geht. Man muss den Kampf annehmen, die Einstellung hinterfragen und eine Reaktion zeigen. Sonst heißt es nächstes Jahr für die Wanderers Landesliga.
Landsberg Riverkings
Riverkings holen sich das Heimrecht für die Playoffs
(BYL) Am Freitag verloren die Riverkings noch deutlich mit 7:1 beim EHC Waldkraiburg. Mit dem 2:1 Heimsieg zwei Tage später gegen die Erding Gladiators sicherte sich der HC Landsberg den zweiten Tabellenplatz und somit das Heimrecht für die anstehenden Playoffs gegen den EV Lindau.
Der Freitag war ein gebrauchter Tag für die Riverkings. Der frühe Treffer von Elias Maier (6.) sollte der einzige Treffer an diesem Abend für den HC Landsberg bleiben. Die Gastgeber glichen quasi mit dem Gegenangriff sofort wieder aus. Im zweiten Drittel erhöhte die Gäste zunächst auf 2:1 (22.) um im weiteren Drittelverlauf kontinuierlich die Führung auf 4:1 auszubauen. Mit einem Doppelschlag in der 52. Minute war die Partie endgültig entschieden. Der letzte Treffer zum 7:1 fiel erst 9 Sekunden vor dem Ende und hatte eher statistischen Wert.
1002 Zuschauer waren dem Aufruf zum Klassentreffen von Michael „Drummy Riedl gefolgt. Viele Landsberger Eishockeyfans waren aus diesem Grund in Ihre Trikots geschlüpft und sorgten für eine gute Stimmung im Landsberger Eisstadion. Die Tatsache, dass die Playoffs vor der Türe stehen und es für beide Mannschaften noch um einiges ging, merkte man auch am intensiven Spiel. Beide Mannschaften störten früh im Spielaufbau und machten die Räume in der eigenen Zone eng. Gerade als eine Strafzeit der Erdinger abgelaufen war (11.), konnte Thomas Fischer nach Zuspiel von Dennis Sturm die Landsberger Führung erzielen. Bobby Slavicek hatte noch die Möglichkeit, per Alleingang (16.) noch zu erhöhen, doch der gute Erdinger Torwart blieb in diesem Duell Sieger.
In der ersten Drittelpause wurde die Jugendmannschaft von Oberbürgermeister Mathias Neuner für den Bayerischen Meistertitel in der Saison 2016/2017 geehrt.
Im zweiten Drittel hatten die Riverkings weiter gute Chancen, Ihren Vorsprung auszubauen. Wie sooft im Sport, sollte sich dies in der 35. Spielminute rächen. Erdings Verteidiger Mathias Jeske machte sich auf der linken Seite auf die Reise und schoss die Scheibe in den Winkel zum Ausgleich. Die Riverkings machten weiter Druck auf das Gästetor. Dennis Neal schickte mit einem schönen Pass Bobby Slavicek in Richtung Erdinger Tor, doch erneut behielt Erdings Torwart Steinmann die Oberhand. Eine schöne Einzelaktion von Dennis Neal, kurz vor der zweiten Pause, brachte auch nicht den erhofften Erfolg.
In der 53. Spielminute wurde es ruhig im Stadion. Nach einem Zweikampf blieb Marcel Juhasz regungslos auf dem Eis liegen. Juhasz musste mit der Trage in die Kabine gebracht werden. Anschließend ging es für Ihn ins Krankenhaus, wo er am Montag am Schlüsselbein operiert wurde.
In den letzten zwei Spielminuten musste ein Erdinger Spieler auf die Strafbank. Trainer Randy Neal nahm seine Auszeit und hatte anscheinend die richtigen Worte für seine Schützlinge parat. Bei seinem Heimspiel Comeback bediente Kapitän Andreas Geißberger Bobby Slavicek, der zum 2:1 Siegtreffer einnetzte. Doch die Partie war immer noch nicht beendet. Plötzlich lag Torwart Christoph Schedlbauer auf dem Eis. Er hatte sich ohne gegnerische Einwirkung verletzt und musste ebenfalls verletzt vom Eis. Für Ihn stand Maximilian Güßbacher für die letzten dreißig Sekunden im Kasten. Dennis Neal erhielt noch eine Strafzeit und so mussten die Riverkings mit zwei Mann weniger – Erding hatte den Torwart durch einen weiteren Feldspieler ersetzt - die letzten sechszehn Sekunden überstehen. Es wurden Schüsse geblockt oder Güßbacher war zur Stelle und so blieb es beim 2:1 Heimsieg für Landsberg. „Wir haben die Zwischenrunde als zweiter abgeschlossen und somit das Heimrecht für die Playoffs gesichert. „Neben Marcel Juhasz und Christoph Schedlbauer hat sich auch wieder Stefan Kerber verletzt. Der Preis den wir für den heutigen Sieg bezahlen ist sehr, sehr hoch.“ so Randy Neal im Anschluss.
Das erste Playoff Heimspiel gegen den EV Lindau findet bereits am kommenden Freitag, 23.02.2018 um 20:00 Uhr im Landsberger Eisstadion statt. Gespielt wird im Modus best of seven, das bedeutet, die Mannschaft, die viermal gewinnt, zieht ins Halbfinale ein.
Am Mittwoch den 21.02.2018 findet von 18:30 Uhr – 20:00 Uhr ein Kartenvorverkauf in der Geschäftsstelle im Eisstadion statt. Die Verantwortlichen weisen noch einmal darauf hin, dass die Dauerkarten keine Gültigkeit für die Playoff Spiele besitzen. Die Sitzplätze für Dauerkartenbesitzer bleiben bis 15 Minuten vor Spielbeginn reserviert. Am Freitag öffnen die Kassen bereits um 18:30 Uhr. Wie bereits zu Saisonbeginn kommuniziert werden die Preise jeder Kategorie um eine Euro erhöht. Bisherige Dauerkartenbesitzer sind vom „Playoffzuschlag“ ausgenommen. Als Nachweis bitte die Dauerkarte an der Kasse vorlegen.
EV Moosburg
Platz drei rückt für EVM nach erneuter Heimpleite in weite Ferne
(BYL) Nach dem zweiten Null-Punkte-Wochenende in Folge ist der Klassenerhalt für den EV Moosburg in weite Ferne gerückt. Auch bei der 2:3 (0:3, 2:0, 0:0)-Heimniederlage gegen die Buchloe Pirates fehlte den Grün-Gelben das nötige Quäntchen Glück. Aufgeben kommt für Coach Englbrecht allerdings nicht in Frage.
Aufgrund des Verlaufs der letzten Spiele ist es Goalie Thomas Hingel inzwischen fast schon gewohnt, in den Schlussminuten vom Eis geholt zu werden. Gegen Buchloe klappte dieses Manöver allerdings nicht. Trotz laufender Strafzeit gegen die Gäste wirkten die Moosburger zu kraftlos und wackelig – „da hätte es sofort gescheppert. Das Risiko war zu groß“, sagte Bernie Englbrecht.
So blieb es beim 2:3. Die zweite Niederlage eines Wochenendes, das eigentlich unter dem Motto „Verlieren verboten“ stand, war besiegelt. Das Glück schien die Moosburger dabei sowohl auf dem Eis als auch außerhalb verlassen zu haben. Die Grippe- und Erkältungswelle sorgte nicht nur für einige angeschlagene Spieler, sondern auch für den Ausfall von Verteidiger Florian Müller, Angreifer Max Retzer und Torjäger Lukas Varecha – der, seit er Ende Januar die Passunterlagen ausgefüllt hat, immer noch nicht zum Einsatz gekommen ist.
Seinen Torinstinkt hätte der EVM diesmal speziell im ersten Drittel brauchen können, als die Gastgeber erschreckend harmlos agierten. Die bittere Niederlage von Königsbrunn schien ihnen noch in den Knochen zu stecken. Die zuletzt auch nicht gerade auf Wolke sieben schwebenden Buchloer hatten jedenfalls wenig Mühe, durch zwei Powerplay-Tore (7./19.) sowie eine schöne Kombination (10.) auf 0:3 davonzuziehen.
Im zweiten Durchgang war von den Dreirosenstädtern wieder mehr zu sehen. Per feiner Einzelleistung inklusive Körpertäuschung verkürzte Emil Svec nach 25 Minuten auf 1:3, und als Daniel Möhle in einer 5:4-Situation zum zweiten Mal für die Hausherren traf, war die Begegnung wieder offen. Gut, dass Thomas Hingel in der Phase auch einen Penalty der Freibeuter entschärfen konnte (35.).
Von Krampf und Kampf um die überlebensnotwendigen Zähler waren dann die letzten 20 Minuten geprägt. Doch so sehr sich die Moosburger auch bemühten – die Tankanzeige schien bereits zehn Minuten vor Schluss auf Reserve zu blinken. Da half dann auch die berühmte Brechstange nichts mehr.
Auch wenn der EVM noch ein Nachholspiel zu absolvieren hat, trennen ihn vom dritten Platz inzwischen elf Punkte. Der scheint also kein realistisches Ziel mehr zu sein. Da sich aber die Gerüchte bezüglich einer möglichen Aufstockung der Bayernliga bzw. eines erneuten Nichtaufstiegs des Tabellenzweiten Bad Kissingen (zu wenig Nachwuchsmannschaften) mehren, sollte man auch die Plätze vier und fünf nicht aus den Augen verlieren. Trainer Bernie Englbrecht: „Wir machen weiter bis zum letzten Spieltag. Aufgeben ist keine Option.“ Schließlich können die Moosburger theoretisch noch 18 Punkte holen.
Passau Black Hawks
Neuer Mannschaftsbus für die Passau Black Hawks - Eichberger Reisen „übergibt“ Bus an den Verein
(BYL) Beim letzten Spiel in der Verzahnungsrunde zur Oberliga Süd wurde den Fans im Vorfeld eine große Überraschung versprochen. Diese ist den Verantwortlichen der Passau Black Hawks, Eichberger Reisen und Pixali UG geglückt. Vor der Passauer EisArena erwartete die Fans der neue Mannschaftsbus im Design der Passau Black Hawks. Vor dem letzten Heimspiel Spiel gegen Dorfen wurde der Bus offiziell an die Vorstände des Vereins übergeben. „Wir bedanken uns recht herzlich bei unserem langjährigen Partner Eichberger Reisen. Das ist für uns als Verein und für die Mannschaft eine richtig tolle Sache. Der Bus fährt quer durch Europa und präsentiert somit die Passau Black Hawks auch überregional. Ein großer Dank geht an Andreas Liedl von Pixali UG für das grandiose Design.“ bedankt sich Vorstand Christian Eder bei den beiden Partner der Passau Black Hawks.
Eichberger Reisen freut sich das der neue Mannschaftsbus im Design der Passauer Kufencracks nun quer durch Europa tourt. „Ab sofort werden wir mit unserem nagelneuen Mercedes Benz Bus die Passau Black Hawks auf unseren Reisen in ganz Europa repräsentieren. Während der Saison ist dann die Mannschaft nach dem Motto "Asphalt oder Eis" sicher und komfortabel unterwegs. Beide werden immer das Beste geben - egal, ob auf Asphalt oder Eis!“
„Als die Anfrage von Eichberger Reisen kam, war ich natürlich hocherfreut. Umso mehr, dass der Bus nun Realität wurde und alle begeistert sind - vor allem die Mannschaft und die Fans. Ich bedanke mich bei den Passau Black Hawks und Eichberger Reisen für die tolle Zusammenarbeit.“ so Andreas Liedl von Pixali UG, welcher das Design für den neuen Mannschaftbus entworfen hat.
Der neue Mannschaftbus erstrahlt in den Vereinsfarben der Passauer – schwarz und rot. Fehlen darf selbstverständlich auch das Vereinslogo der Black Hawks nicht. Ein echter Hingucker ist der Habicht der beide Seiten des Bus ziert. Ein wahres Schmuckstück mit welchem die Mannschaft der Passau Black Hawks in Zukunft die Reisen zu ihren Auswärtsspielen antreten werden.
Peißenberg Eishackler
Sieg gegen EV Füssen zum Abschluss der Verzahnungsrunde
(BYL) Zum Abschluss der Verzahnungsrunde mit der Oberliga Süd gewannen die Eishackler ihr Heimspiel gegen den EV Füssen vor rund 800 Zuschauer mit 5:3 (1:0-1:2-3:1). Die Eishackler beenden nun die Verzahnungsrunde mit der Oberliga-Süd Gruppe A als Zweitplatzierter mit 21 Punkten aus 10 Spielen. Eine starke Leistung vor allem, weil man ja mit Lindau und Miesbach zwei Oberligisten hinter sich gelassen hat. So mancher Peißenberger Beobachter der zu Anfang der Saison schon sehr schwarz gemalt hat dürfte sich jetzt ob der souveränen Leistung dieser Peißenberger Mannschaft in dieser Saison gehörig die Augen reiben. Was die beiden Coaches und hier federführend Headcoach Sepp Staltmayr zusammen mit der Mannschaft erreicht haben ist absolut bemerkenswert.
Doch jetzt mit dem Start der Viertelfinal-Play-offs gegen den Oberligisten Waldkraiburg kommt die Kür. Sepp Staltmayr meinte bei der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Füssen das es bestimmt ein heißer Tanz beim ersten Play-off Heimspiel am Freitag gegen Waldkraiburg wird. Die Eishackler wollen jetzt noch mehr, doch ob es gelingen wird beim „Best of seven“ Modus noch eine Runde weiter zu kommen wird sich zeigen. Die Motivation, die Kraft und auch das Können sind in der Mannschaft da.
Pfaffenhofen Ice Hogs
Ein unnötiger Punktverlust - ECP gibt Partie gegen Amberg fast noch aus der Hand
(BYL) Mit einem 5:4 (3:1; 1:2; 0:1 1:0) nach Verlängerung gegen den ERSC Amberg konnte der EC Pfaffenhofen seinen vierten Sieg in Folge im Rahmen der Verzahnungsrunde einfahren. Zufrieden war man dennoch nicht im ECP-Lager, hatte man doch schon wieder einen scheinbar sicheren 3:0 Vorsprung aus der Hand gegeben und einen Punkt verloren, der in der Endabrechnung noch schmerzen könnte.
Am Freitag in Buchloe hatte dies noch keine Auswirkungen, weil Dillon Duprey im letzten Drittel doch noch der Siegtreffer gelang. Gegen Amberg sollte es dann aber zu einem Erfolg in der regulären Spielzeit nicht mehr reichen. Erst nach 41 Sekunden der Verlängerung sicherte Kenny Matheson den IceHogs mit seinem Treffer zumindest den Zusatzpunkt. Einen Zähler aber nahmen die Gäste mit nach Hause und das völlig verdient. Denn nach einer furiosen Anfangsphase, in der die IceHogs klar dominierten, verloren sie nach der ersten Pause völlig den Faden und konnten von Glück reden, nicht in Rückstand zu geraten. „Wir haben die Mannschaft in der Pause extra nochmals wach gerüttelt, damit sich dasselbe wie in Buchloe nicht wiederholt und dann passiert es doch,“ zeigte sich ECP-Abteilungsleiter Alex Dost entsprechend unzufrieden. Dabei erwischten die Hausherren einen Auftakt nach Maß. Von Beginn an setzten sie Amberg gehörig unter Druck und schon nach gut zwei Minuten musste ERSC-Keeper Oliver Engmann den Puck aus dem Netz holen. Auf Zuspiel von Christian Semmler hatte Luis Seibert getroffen. Und es sollte noch besser kommen. Denn nur eine weitere Zeigerumdrehung später hieß es bereits 2:0, nachdem Jake Fardoe für Kenny Matheson aufgelegt hatte. In der Folgezeit setzten sich die Pfaffenhofener oft minutenlang im gegnerischen Drittel fest und die fast schon logische Folge war das 3:0 durch Robert Neubauer (16.). „Wenn wir so weiter gemacht hätten, hätte es heute ein Debakel gegeben,“ befürchtete Gästecoach Dirk Salinger. Doch seine Mannschaft machte nicht so weiter. Wie aus dem Nichts gelang den Oberpfälzern wenige Sekunden vor der Pause der Anschlusstreffer, als Felix Köbele in Überzahl einen Schuss von Benjamin Frank unhaltbar für Philipp Hähl abfälschte. Dieser Treffer schien den Gästen Auftrieb zu geben, während von der bisherigen Souveränität der IceHogs in der Folgezeit nichts mehr zu sehen war. Zeitweise ging die Ordnung im Spiel komplett verloren. Man ließ den Gästen viel zu viel Raum, ging nicht mehr konsequent in die Zweikämpfe und bekam die Quittung für diese Spielweise. Mit einem Doppelschlag innerhalb einer Minute gelang Kiril Groz (28.) und Berhard Keil (29.) der Ausgleich. In den folgenden Minuten hatten die Hausherren alle Mühe, weitere Gegentreffer zu verhindern, ehe Mike Chemello in der letzten Spielminute des Mittelabschnitts die IceHogs doch wieder in Front brachte. Sicherheit brachte aber auch dieser Treffer nicht und in der 47. Minute traf Sebastian Aukofer zum 4:4. Erst in der Schlussphase konnten die Gastgeber nochmals zulegen und hatten noch einige gute Möglichkeiten die Partie zu entscheiden. Doch dies gelang dann erst in der Verlängerung Kenny Matheson, der in Überzahl erfolgreich war.
Amberg Wild Lions
Neu formierte ERSC-Blöcke harmonieren / Sonderlob für Abwehr
(BLL) Der ERSC Amberg setzt seine Serie der starken Heimauftritte fort. Auch die ambitionierten Schweinfurter Mighty Dogs mussten das zur Kenntnis nehmen, hatten trotz fünf Kontingentspielern keine reelle Chance, den 4:1-Erfolg der Löwen in einer temporeichen Partie zu verhindern.
Deren Coach Dirk Salinger war dann auch zurecht zufrieden mit der Vorstellung seiner Schützlinge: „Da hat alles gepasst, in jeder Reihe“. Dabei musste der Rudel-Häuptling etwas improvisieren, nachdem zu dem gesperrten Benjamin Frank auch noch Verteidigerkollege Thomas Schreier erkrankt ausfiel und Daniel Troglauer in der U19 eingesetzt wurde. Die neuformierten Blöcke gefielen aber allesamt: Dominik Schopper passte gut zu Florian Bartels und Felix Köbele. Vor allem aber Dan Heilman mit Bernhard Keil und Matti Swadzba stellten mit ihrem schnörkellosen Spiel die Gästeabwehr immer wieder vor Probleme. Dazu setzten auch Sebastian Aukofer mit David Rybka zusammen mit Philipp Dürr und Kirill Groz wichtige Akzente. Letzterer half nach einer Spieldauerstrafe für Christoph Schönberger auch ansatzlos in der dezimierten Abwehr mit aus, und für die hatte Salinger ein besonderes Lob: „Die mussten das ganze Spiel Doppelschichten fahren und haben das prima hingekriegt“.
Die knapp 500 Zuschauer, darunter etwa 100 aus Schweinfurt, wussten schon früh, was sie zu erwarten hatten. Nach 35 Sekunden hatten beide Seiten schon gute Chancen erarbeitet und in dem Rhythmus ging es weiter. 100 Sekunden waren gespielt, da jubelte der Löwen-Fanblock. Beim 1:0 durch Simon Bogner war schon die Vorarbeit durch Heilman und Swadzba ein Zuckerstück. Danach glichen sich die Spielanteile aus, aber durch das sehr gute Forechecking wirkten die Gastgeber effektiver. Dies blieb im gesamten Anfangsdrittel so. Das 2:0 durch Keil gelang den Löwen sogar in Unterzahl und zeigte Wirkung bei den Gästen, bei denen vieles Stückwerk blieb. Konsequenter da schon die Amberger, die durch einen Alleingang von Aukofer auf 3:0 erhöhten – ein verdienter Pausenstand.
Zum Mittelabschnitt begann Schweinfurt mit größerer körperlicher Präsenz und deren üblicher Taktik: Schießen bei jeder Gelegenheit und aus allen Lagen. Das war allerdings nur bedingt gefährlich, denn bei freier Sicht war Oli Engmann im Amberger Tor nicht zu bezwingen und die (Einzel-)Aktionen der Gäste schienen nicht wirklich einfallsreich. Da musste für den Anschlusstreffer der Mighty Dogs schon der Zufall aushelfen, den der Tscheche Marek Probst ausnutzte und zum 3:1 hinter die Linie stocherte. Geändert hat das am Spielverlauf aber nichts. In den Schlussminuten verpassten Köbele, Bartels und Swadzba Chancen zum Ausbau der Führung.
Im Schlussdrittel versuchten die Gastgeber mit ihren Kräften richtig zu haushalten, „verwalteten“ deshalb etwas die Begegnung. Größter Aufreger war zunächst eine Meinungsverschiedenheit zwischen Schönberger und Gästestürmer Jonas Manger, die – weil mit Fäusten ausgetragen - für beide mit einer Spieldauerstrafe durch das überzeugende Unparteiischen-Trio und frühzeitigem Duschen endete. Schweinfurt war stets bemüht, Druck aufzubauen, aber die Löwen waren mit ihren seltener werdenden Kontern schon wesentlich gefährlicher. Und hinten ließ Engmann aber auch gar nichts mehr anbrennen, raubte mit seinen Reflexen und der stoischen Ruhe den Gästen den letzten Nerv – und war schließlich auch der Ausgangspunkt zur endgültigen Entscheidung.
Nach einer weiteren Parade leitete er die Scheibe weiter auf Swadzba und dessen Vorlage nagelte Keil in den Winkel zum 4:1. Damit war die Messe gelesen, denn Amberg brauchte und Schweinfurt konnte nicht mehr tun.
ERSC-Löwen müssen sich in Pfaffenhofen mit einem Punkt zufrieden geben
Der ERSC Amberg holt beim Bayernligisten in Pfaffenhofen seinen ersten Auswärtszähler in der Quali-Runde, aber hinterher hatte man im Löwenlager gespaltene Gefühle, ob man einen Punkt gewonnen oder nicht vielleicht doch zwei verloren hatte.
Mit einer Energieleistung hatte die Salinger-Truppe einen 0:3-Rückstand egalisieren können und bereitete den favorisierten Gastgebern größte Schwierigkeiten. Beim Stand von 4:4 traf in der Schlussphase Bernhard Keil nur das Lattenkreuz des Pfaffenhofener Gehäuses – das wäre beinahe der nicht unverdiente „Dreier“ für Amberg gewesen. So aber hatten die Ice Hogs das glücklichere Ende für sich und den Zusatzpunkt in der Overtime. „Vor dem Spiel hätten wir das unterschrieben, wenn wir nach so einem Rückstand noch den Punkt holen – aber nach dem Spielverlauf hat man schon seine Zweifel“, wirkte Löwencoach Dirk Salinger eher gefrustet.
Zunächst war einmal Geduld gefragt in Pfaffenhofen, denn die dortige Eisbereitungsmaschine verweigerte unter gewaltigen Dampfwolken den Dienst. Erst nach einstündiger Verspätung konnte die Partie starten – aus Sicht des ERSC wurde es ein Kaltstart. „Wir waren in den Anfangsminuten nicht bereit“, kommentierte „Sale“ den frühen 0:2-Rückstand seines Teams nach nicht einmal vier Minuten. Pfaffenhofen wirkte vor dem Tor energischer, stocherte immer wieder nach und die Amberger waren nicht konsequent. So vielen alle Treffer der Gastgeber nach dem gleichen Muster, auch das 3:0 in der 16.Minute durch Robert Neubauer. In der Schlussminute konnte Felix Köbele in Überzahl zumindest den Anschluss herstellen und den ERSC im Spiel halten.
„Im Mittelabschnitt waren wir wesentlich aggressiver – so wollten wir eigentlich von Anfang an auftreten“, beschrieb der ERSC-Trainer die Löwenvorstellung im 2.Drittel. Zunächst fehlte Amberg in den Offensivaktionen noch der „Killerinstinkt“, aber die Anzahl der guten Möglichkeiten sprach schon eindeutig für den ERSC. Mit einem Doppelschlag binnen exakt 60 Sekunden besorgten Kirill Groz und Bernhard Keil den Ausgleich und dann hatte man den Gegner eigentlich im Griff. Wieder war man bei den eigenen Gelegenheiten etwas zu zögerlich und so fing man sich 25 Sekunden vor Drittelende das 4:3 ein – erneut im Nachschuss. „Das war glücklich für uns“, bestätigte EC-Trainer Tobias Schätzl, der Amberg „eine starke Leistung“ attestierte.
Der Schlussabschnitt verlief relativ ausgeglichen, denn beide Teams vermieden das letzte Risiko. Im Zusammenspiel mit Dominik Schopper gelang Sebastian Aukofer der Ausgleich und der ERSC bekam mehr Oberwasser. Dann folgten die unglücklichen Schlussminuten mit Keils Lattentreffer und einer Strafzeit kurz danach für den gleichen Spieler – „muss man in so einem Moment nicht unbedingt geben“, meinte Salinger hierzu. Jedenfalls ging der ERSC mit einem Mann weniger in die Overtime und als dann auch noch eine Strafe gegen Dan Heilman angezeigt wurde, fiel nach 41 Sekunden der Verlängerung das 5:4 durch Ken Matheson – einem der vier Kanadier bei den Ice Hogs.
Forst Nature Boyz
Keine Chance in Bad Aibling - Nature Boyz geschwächt unterlegen
(BLL) Wie bereits bei der Anfahrt nach Bad Aibling vermutet, war für die Nature Boyz nichts bei den Aibdogs zu holen, denn diese gewannen ihr Heimspiel am Sonntag klar mit 8:2 (2:1, 3:0, 3:1) und sicherten sich klar den Ligenverbleib.
Der Blick auf den Spielberichtsbogen ließ erahnen, dass dieses Spiel ein sehr schweres sein wird, denn nicht weniger als 5 Stammkräfte fehlten aus verschiedenen Gründen. Zudem trafen die Mannen um Trainer Josef Bachmeier auf eine Mannschaft, die ihre Spiele in der Abstiegsrunde allesamt siegreich gestalten konnten. Die Gastgeber starteten recht schwungvoll in dieses Spiel, die Belohnung folgte bereits in der 3. Spielminute, denn Matthias Ahrens eröffnete mit dem 1:0-Treffer den Torreigen. Markus Schneider erkämpfte sich in Unterzahl nach einem Abspielfehler der Gastgeber die Scheibe und passte auf den startenden Sascha Zenzs, der mit seinem 1:1-Ausgleichstreffer sein erstes Pflichtspieltor in der 5. Spielminute für den SC Forst seit seiner Rückkehr erzielte. Die Gastgeber bestürmten das wieder von Andreas Scholz gehütete Tor immer wieder. Scholzi hatte genügend Gelegenheiten, sein Können immer wieder zur Schau zu stellen. Er hielt seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel. Kurz vor der ersten Pausensirene war er jedoch machtlos, denn Johannes Seidl schob freistehend zur 2:1-Führung ein.
Der mittlere Spielabschnitt ist schnell erzählt, Forst konterte gelegentlich, konnte aber keine Treffer erzielen. Bad Aibling drückte immer wieder in das Verteidigungsdrittel der Gäste. Begünstigt durch eine Hinausstellung eines Forsters erhöhten die Gastgeber in der 30. Spielminute auf 3:1. Vom Gegentreffer noch irritiert mußte Scholz 17 Sekunden später die Scheibe zur 4:1-Führung passieren lassen. Die Gäste kämpften und versuchten, die Stürmer und deren Kreise zu stören. Eine zweifelhafte Hinausstellung eines Forsters wegen "Spielverzögerung" nutzten die Gastgeber in Überzahl zur 5:1-Führung.
Als dann die Aibdogs nur 20 Sekunden nach Beginn des letzten Spielabschnittes auf 6:1 erhöhten, war die Entscheidung gefallen. Die Tore Nummer 7 und 8 waren für die Gastgeber die logische Folge der spielerischen Überlegenheit. Den Schlußpunkt in dieser jetzt klar zu Gunsten der Aibdogs gezeigten Überlegenheit setzten jedoch die Forster. In der 55. Spielminute erzielte Michael Krönauer auf Zuspiel von Sascha Zenzs den 8:2-Endstand.
Die Kräfte bei den Gästen schwanden im Laufe des Spieles, die Überlegenheit der Gastgeber war zu deutlich, die Ausfälle zu schmerzlich, um die Hausherren wirklich in Gefahr zu bringen. Hervorzugeben in diesem Spiel war die Kampfbereitschaft der Spieler. Noch ist gar nichts verloren, der Klassenerhalt ist aus eigener Kraft zu schaffen.
Am kommenden Wochenende sind die Nature Boyz spielfrei und können sich auf die bevorstehenden Aufgaben konzentrieren. Am 23. Februar muß der aktell Tabellenletzte EV Pfronten bei den Aibdogs antreten. Sollten die Falcons mit einer Niederlage nach regulärer Spielzeit zurückkehren, würde dies automatisch den Ligenverbleib der Nature Boyz bedeuten.
EV Aich
In Bad Aibling 8:4 gewonnen – Am kommenden Freitag 1. Play-Off-Spiel zuhause gegen Bayreuth
(BBZL) Beim letzten Spiel der Hauptrunde war der EV Aich als Tabellenerster beim Tabellenletzten Bad Aibling zu Gast. Wer nun gedacht hätte, das Spiel ein Selbstläufer musste sich schnell eines Besseren belehren lassen. Es war die gefährliche Mischung aus einer klaren Favoritenrolle und keine Verletzungen oder dummen Strafen für das anstehende Playoff Spiel mitzunehmen. Dazu kam, dass sich die Gastgeber in ihrem letzten Heimspiel so teuer wie möglich verkaufen wollten und sieben Spieler der ersten Mannschaft einsetzen konnten.
Und so rieben sich die mitgereisten Fans verwundert die Augen, als es nach 40 Sekunden 1:0 für die Gastgeber hieß. Obwohl die Aicher in der Folge eine Vielzahl von Chancen u.a. durch Korn, Scholz und Trautmann hatten konnten sie den bestens aufgelegten Gästetorhüter nicht überwinden. Es dauerte bis zur 16. Minute bis Andreas Koller nach Zuspiel von Puntureri zum Ausgleich traf. In der 19. Minute legte Jens Trautmann (Mustapha) den Führungstreffer nach.
Der zweite Spielabschnitt begann nach einer ordentlichen Kabinenpredigt zunächst vielsprechend für die Aicher. Nach einem lehrbuchreifen Angriff über Neumeier und Jarczyk düpierte Andreas Koller einen gegnerischen Verteidiger und hob die Scheibe über die Fanghand zum 3:1 ins Netz. Aibling ließ sich aber nicht beeindrucken und verkürzte auf 3:2. Kurz darauf gelang Daniel Korn auf Zuspiel von Jens Trautmann ebenfalls ein sehenswerter Treffer zum 4:1. Als dann in der 31. Minute Christoph Schwenk (Andreas Schmid/Bailey Görl) aus spitzem Winkel auf 5:2 erhöhte, schien die Messe gelesen. Aber die Kurstädter gaben nicht auf und konnten innerhalb von 50 Sekunden mit zwei Treffern auf 5:4 verkürzen. Die Aicher hatten in dieser Phase durchaus Glück, dass die Gastgeber einmal nur den Pfosten trafen und mehrfach am Aicher Torhüter Pfafferott scheiterten.
Als die Aicher zu Beginn des letzten Drittels einen Mann mehr auf dem Eis hatten, nahm Christian Koller (A. Koller, Jarczyk) genau Maß und sein Schuss von der blauen Linie schlug halbhoch am Innenpfosten ein. Für den siebten Treffer sorgte Andreas Schmid (Puntureri/Kreuzer) mit einem ansatzlosen Schuss aus halbrechter Position. Und gut drei Minuten vor Schluss traf Puntureri nach einer Bullystafette (A. Koller/Neumeier) zum 8:4-Endstand.
Damit beendet der EVA die Bezirksliga-Hauptrunde mit fünf Punkten Vorsprung auf dem ersten Tabellenplatz. Rang zwei sicherte sich Waldkraiburg knapp vor Inzell. Kommenden Freitag beginnt die Playoff-Runde um die Bayerische Meisterschaft und den Landesliga-Aufstieg. Der EV Aich trifft am Freitag, 23.02. um 19:30 Uhr zuhause auf den EHC Bayreuth. Im Modus „best-of-three“ sind zwei Siege zum Einzug ins Halbfinale nötig. Spiel 2 findet gleich einen Tag später um 20:30 in Bayreuth statt. Für ein mögliches drittes Spiel träfen beide Mannschaften am Freitag, 02.03. wieder im Moosburger Eisstadion aufeinander.
Pforzheim Bisons
Bisons sind auswärts zweimal erfolgreich
(LLBW) Die Bisons haben den Doppelspieltag am Wochenende mit zwei Siegen erfolgreich abgeschlossen. Zunächst siegten sie beim EHC Zweibrücken 1b mit 5:3 (2:0/2:1/1:2) ehe am Sonntagabend bei den Black Eagles Reutlingen beim 5:4 (2:0/0:0/2:4)-Erfolg nach Penaltyschießen zwei Punkte ergattert wurden.
Am Samstagmittag reisten die Bisons in die Pfalz, um bei den kleinen Hornissen anzutreten. Bei der ersten Aktion des Spiels nach zwei Minuten checkte Dennis Walzer den Pforzheimer Verteidiger Sidney Körper in die Bande, so dass dieser mit einem Schlüsselbeinbruch ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Doch die Bisons zeigten sich von diesem Ausfall nicht geschockt, sondern gingen durch Steffen Bischoff mit 1:0 in Führung (4.). Nach neun Minuten erhöhte Steffen Bischoff auf 2:0. Zweibrücken kam dem Anschlusstreffer immer näher, doch Andreas Hellweger im Kasten der Bisons verhinderte mit tollen Paraden das Gegentor. Drei Minuten vor der ersten Sirene, kam es zu einer Schlägerei zwischen den beiden Teams, Vladimir Viller von den Bisons wurde mit einer Spieldauerstrafe belegt. Zu Beginn des zweiten Drittels waren die Hornets dann erfolgreich und erzielten durch Robin Spenler das 1:2 (24.). Anschließend strafen die Unparteiischen nur Strafen gegen die Bisons aus, so dass diese rund neun Minuten am Stück mit einem Mann weniger agieren mussten. Doch diese brenzligen Situationen meisterten die Bisons und in Unterzahl konterte Steffen Bischoff und konnte nur mit einem Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty konnte er leider nicht im Kasten unterbringen, so dass es zu keiner Veränderung auf der Anzeigetafel kam. Wie man in Überzahl agiert, zeigten die Bisons in Person von Sergej Wittmann, der zum 3:1 einnetzte (39.). Acht Sekunden vor der Pause erhöhte Wittmann auf 4:1. Im Schlussabschnitt kamen die Pfälzer wieder ran, zunächst traf Robin Spenler zum 2:4 (43.) ehe Pascal Beetz ein Überzahlspiel zum 3:4 nutzen konnte (54.). Den Schlusspunkt setzte Steffen Bischoff, denn er versenkte 44 Sekunden vor dem Ende die schwarze Hartgummischeibe im leeren Kasten zum hartumkämpften 5:3-Sieg.
Da am Sonntagabend beim Nachholspiel in Reutlingen Sidney Körper (verletzt) und Vladimir Viller (gesperrt) fehlten, wurde Goalie Tobias Nuffer in der Verteidigung eingesetzt. Die Bisons begannen wie die Feuerwehr, denn bereits nach 41 Sekunden brachte Topscorer Steffen Bischoff die Bisons mit 1:0 in Führung. Lange Zeit passierte nichts, doch eine doppelte Überzahl Nutzte Brar Momme Rickmers 27 Sekunden vor der ersten Drittelpause zum 2:0. Im zweiten Drittel war viel Leerlauf im Spiel beider Mannschaften, so dass es auch keine Tore zu bejubeln gab. Im dritten Drittel wurde es turbulent. Zunächst überstanden die Bisons eine doppelte Unterzahl, dich neun Minuten vor dem Ende, musste Bisons-Goalie Andreas Hellweger zum ersten Mal die Scheibe aus dem eigenen Kasten holen, denn Matthew Lewis traf zum 1:2. Genau 60 Sekunden später traf Dominique Tilgner zum 2:2-Ausgleich für die „schwarzen Adler“. Daraufhin nahm Coach Ken Filbey eine Auszeit, damit seine Mannschaft wieder zurück in die Spur findet. In Überzahl war es auch soweit, denn Brar Momme Rickmers traf zur 3:2-Führung für die Bisons (55.). Nur 14 Sekunden später netzte Daniel Rösinger zum 4:2 ein. Die mitgereisten Fans glaubten an den sicheren Auswärtssieg, doch sie haben die Rechnung ohne Dominique Tilgner gemacht. Denn zunächst traf Tilgner 70 Sekunden vor dem Ende zum 3:4 und als der Trainer der Black Eagles Reutlingen alles auf eine Karte setzte, traf er vier Sekunden vor Schluss auch noch zum Ausgleich. Somit ging es ins Penaltyschießen. Auf Seiten der Bisons trafen Steffen Bischoff und Sergej Wittmann, für Reutlingen nur Dominique Tilgner. Somit geht der Zusatzpunkt an die Cracks aus der Goldstadt.
Am kommenden Sonntag, 25.02.2018 findet das erste Heimspiel der Bisons im Jahr 2018 statt. Dann empfangen die den aktuellen Tabellenführer, die ESG Esslingen, in der St.-Maur-Halle. Los geht’s um 18:30 Uhr.
Dinslaken Kobras
Kobras schießen sich für Playoffs warm
(RLW) Es war ein gelungener Abschluss der Hauptrunde für die Dinslakener Kobras. Mit 8:3 bezwangen die Giftschlangen die Luchse Lauterbach und holten sich die nötige Portion Selbstvertrauen für die kommenden Playoff-Begegnungen gegen die Neuwieder Bären. Die Ehrung des Spielers der Saison, die diesmal an Kevin Wilson ging, und die Verabschiedung von Daniel Pleger und Sebastian Haßelberg sorgten schon vor Spielbeginn für Gänsehautatmosphäre und gaben den passenden Rahmen zum letzten Hauptrundenspiel.
Auch auf dem Eis wurde den Zuschauern einiges geboten. Während den Kobras Platz 6 nicht mehr zu nehmen war, hätten die Luchse bei einem Sieg und gleichzeitiger Soester Niederlage noch auf Platz 7 klettern können. Dem entsprechend boten beide Teams gutes Offensiveishockey, dem, dank der gut aufgelegten Torhüter beider Teams, zunächst noch die Tore fehlten. Das änderte sich in der 16. Minute, als Michal Plichta Sebastian Grunewald im Lauterbacher Tor keine Chance ließ und zum 1:0 für die Kobras einnetzte. An diesem Abend waren die Kobras selbst bei eigener Unterzahl nicht zu stoppen. Nur drei Minuten später war es wieder Michal Plichta, der die Dinslakener Fans jubeln ließ. Mit einem sehenswerten Treffer in den langen Winkel baute er den Dinslakener Vorsprung auf zwei Tore aus. Kurz vor der Pause konnte Lauterbach noch auf 2:1 verkürzen und für die nötige Spannung in den kommenden Dritteln sorgen.
Das zweite Drittel war vier Minuten alt, da klingelte es erneut im Lauterbacher Kasten. Wieder war es Michal Plichta, der den Zwei-Tore-Abstand wieder herstellte. Auch wenn die Kobras Spiel und Gegner weitestgehend im Griff hatten, wussten die Luchse eine Unachtsamkeit der Dinslakener Abwehr für sich zu nutzen und verkürzten in der 35. Minute auf 3:2. Doch die Antwort der Kobras ließ nicht lange auf sich warten. Keine Minute später erhöhte Stefan Dreyer auf 4:2 und stellte den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Bei diesem Spielstand blieb es dann auch bis zur Pause.
Das letzte Drittel war gerade sechs Minuten alt, da schraubte Mark Essery den Spielstand auf 5:2 für die Kobras. Eine Minute zuvor war bei seinem Versuch noch die Torstange im Weg. Die Kobras kontrollierten nun das Spielgeschehen und waren darauf bedacht ihre Kräfte für die kommenden Aufgaben zu schonen. Tore blieben deswegen aber trotzdem nicht aus. Wie in der 54. Minute, als Stefan Dreyer von Moritz Hofschen und Daniel Pleger, der auch in seinem letzten Spiel im Kobradress noch mal zu Scorerpunkten kam, in Szene gesetzt wurde und mit dem Tor zum 6:2 für die Vorentscheidung sorgte. Zwar konnten die Luchse zwei Minuten vor Schluss mit einem Überzahltreffer zum 6:3 noch mal Ergebniskosmetik betreiben, wurden anschließend aber noch zwei mal von den Kobras gebissen. Zunächst markierte Michal Plichta mit seinem vierten Treffer das 7:3 für die Kobras, dann schlug noch mal die Stunde von Sebastian Haßelberg und Daniel Pleger. In Unterzahl vollzogen die Beiden zusammen mit Mark Essery, der zusammen mit Marvin Frenzel den zweiten Platz der Spielerwahl belegte, noch mal einen sehenswerten Konter, den Haßelberg auf Zuspiel von Essery und Pleger zum 8:3-Endstand vollendete. Ein besseres Ende ihrer Karrieren hätte man sich nicht vorstellen können. Dementsprechend laut wurden beide nach dem Spiel von den Fans noch mal gefeiert. Wobei sich die Fans auf einen eventuellen Einsatz von Sebastian Haßelberg in den Playoffs, sollten die Kobras über drei Viertelfinalspiele hinauskommen, freuen dürfen. Doch nach der Saison wird auch für ihn Schluss sein. Ähnliches gilt für Daniel Pleger, der nach dem gestrigen Spiel seine Schlittschuhe an den sprichwörtlichen Nagel gehangen hatte.
Auf der Pressekonferenz zeigte sich Coach Sikorski zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft und sieht die Kobras auch in den Playoffs nicht Chancenlos gegen Neuwied. „Die Bären sind das favorisierte Team und müssen gerade zu Hause unbedingt gewinnen. Wir dagegen haben nichts zu verlieren und können unser Spiel machen.“ Auch die beiden Akteure des Abends, Daniel Pleger und Sebastian Haßelberg, bekamen auf der Pressekonferenz noch mal Gelegenheit, sich persönlich zu verabschieden und versprachen, das eine oder andere mal in der Schlangengrube vorbei zu schauen. Auf diesem Wege wünschen auch die Kobras den Beiden noch mal alles Gute und sagen Danke für die vielen tollen Spiele, die die Beiden im Trikot der Giftschlangen abgeliefert haben.
Für die Kobras geht es schon am kommenden Freitag mit dem ersten Playoff-Spiel im Neuwieder Icehouse weiter. Spielbeginn ist um 20.00 Uhr. Spiel zwei findet dann Sonntag in der Schlangengrube um 19.00 Uhr statt und das dritte Spiel steigt am darauffolgenden Freitag wieder in Neuwied. Ein eventuelles viertes Spiel wäre darauf den Sonntag in der Schlangengrube und das Spiel Fünf unter der Woche am Dienstag, dann wieder in Neuwied. Ein straffes Programm für die Kobras, doch zu verlieren haben sie nichts und können locker aufspielen. Und wer weiß, vielleicht gelingt der Sikorski-Truppe ja die Sensation.
Ice Dragons Herford
Ice Dragons sichern Platz 2 mit Sieg in Neuwied!
(RLW) Es gibt sicher angenehmere Orte, um in einem Endspiel anzutreten, als das Icehouse in Neuwied. Vor dem fanatischen Heimpublikum eine echte Charakterprobe. Eine Charakterprobe, die die Ice Dragons am Sonntagabend mit Bravour bestanden, mit 3:5 die Oberhand behielten und so das Endspiel um Platz 2 für sich entscheiden konnten! Ein Grund für Coach Jeff Job am Ende zu Protokoll zu geben: „Ich bin heute sehr zufrieden mit meinem Team!“
Ohne Jan-Niklas Linnenbrügger und Aaron Reckers angetreten, spielten die Ice Dragons mit viel Selbstvertrauen, erarbeiteten sich in einem hochklassigen, körperbetonten Spiel ein leichtes Übergewicht. Die erste richtig große Chance auf die Führung bekamen sie in der 7. Minute, als ein Neuwieder Spieler auf die Strafbank musste, doch das Überzahlspiel brachte den Ice Dragons nicht den gewünschten Erfolg. Kaum war die Überzahl jedoch vorüber, trafen die Ice Dragons. Ausgangspunkt für den Treffer war eine Parade von Kieren Vogel im Herforder Tor, der die Scheibe prallen ließ. Nils Bohle nahm den Abpraller auf und schickte mit einem klugen Pass den durchstartenden Killian Hutt auf die Reise. Der wiederum bediente den zentral mitgelaufenen Ben Skinner und es stand 0:1 in der 10. Minute! Während die Gastgeber versuchten, schnellstmöglich den Ausgleich zu erzielen, verteidigten die Ice Dragons geschickt und warteten geduldig auf ihre Chance. So fiel dann auch das 0:2. Die Ice Dragons hatten einen Neuwieder Aufbau unterbunden, mit zwei schnellen Pässen war plötzlich Gleb Berezovskij frei vor Felix Köllejan und versenkte eiskalt zum 0:2 in der 15. Minute, was zugleich den Pausenstand darstellte.
Das die Bären mit viel Schwung und Wut im Bauch aus der Kabine kommen würden, war den Ice Dragons von vornherein klar. 4 Minuten konnten sie dem Neuwieder Druck standhalten, dann war es Michael Jamieson, der mit einem sehenswerten Alleingang Kieren Vogel erstmals überwinden konnte und so zusätzliche Kräfte bei den Gastgebern freisetzte. Sie drückten, wirkten dabei aber ein wenig übermotiviert, was zu einer Überzahl der Ice Dragons führte. Und jetzt waren die Ice Dragons eiskalt. Über Ben Skinner und Gleb Berezovskij kam die Scheibe zu Nils Bohle, der in der 26. Minuten, mitten in die Drangphase der Gastgeber, das 1:3 erzielte. Als dann Leon Nasebandt nur gut eine Minute später, ebenfalls in Überzahl, auf 1:4 erhöhte, wirkte es kurzzeitig, als wäre der Widerstand der Gastgeber gebrochen. Doch die Ice Dragons konnten in der Folge auch beste Chancen nicht nutzen, was sich rächen sollte! Ein Fehler im Aufbau der Ice Dragons brachte die Gastgeber zurück ins Spiel, Dennis Schlicht fing die Scheibe ab, spielte auf seinen Bruder Sven und der verkürzte auf 2:4 in der 34. Minute. Als dann noch Stephan Fröhlich in der 36. Minute auf 3:4 verkürzte, kochte die Halle und es brannte immer wieder lichterloh vor Kieren Vogel. Doch mit viel Herz, harter Arbeit und dem nötigen Quentchen Glück überstanden die Ice Dragons noch eine doppelte Unterzahl gegen die Gastgeber und retteten den knappen Vorsprung bis zur 2. Pause.
Knapp eine Minute Unterzahl hatten die Ice Dragons zu Beginn des letzten Drittels zu überstehen, eine Minute, in der sie sich, mit Erfolg, mit Mann und Maus in die Schüsse schmissen, um den knappen Vorsprung zu verteidigen. Auch nach Ablauf der Strafzeit ließ der Druck der Gastgeber nicht nach, im Gegenteil, sie kamen sogar zum vermeintlichen Ausgleich, der ihnen ob eines verschobenen Tors vom unparteiischen Gespann verweigert wurde. Das Spiel wurde langsam ruppiger, die Ice Dragons setzten sich zur Wehr, schlugen dabei aber auch ihrerseits über die Strenge. Eine weitere doppelte Überzahl für die Gastgeber war die Folge, eine Überzahl in der zwar ob der leidenschaftlichen Verteidigungsarbeit kein Tor fiel, die aber trotzdem Folgen hatte:Killian Hutt nämlich hatte mehrere Schüsse geblockt, dann einen Konter gefahren und fiel plötzlich hin, seine Oberschenkel-Muskulatur verweigerte den Dienst, für ihn war das Spiel vorzeitig beendet. Doch auch mit dieser Hypothek wussten die Ice Dragons umzugehen. Sie kämpften sich, gestützt auf den starken Kieren Vogel, zurück in die Partie, schafften es, das Spiel wieder etwas ausgeglichener zu gestalten und wurden für ihre kämpferische Leistung belohnt. Sven Johannhardt war es, der in der 53. Minute nach Vorarbeit von Fabian Staudt und Philipp Brinkmann plötzlich frei vor Köllejan auftauchte und zum 3:5 einnetzte. Eigentlich sollte dies der Wirkungstreffer sein. Doch die Gastgeber gaben noch nicht auf! So war es an Kieren Vogel, der 3 Monate nach seiner Verletzung, zugezogen in eben dieser Eishalle in Neuwied, erstmals wieder zwischen den Pfosten stand, den Gastgebern endgültig die Hoffnung zu nehmen. Und das gelang ihm mit einer unglaublichen Parade im direkten Gegenzug! In der Folge schwächten sich die Bären mit Strafen selbst, so dass die Ice Dragons routiniert die Zeit von der Uhr nehmen und am Ende den so wichtigen 2. Platz feiern konnten!
Ratinger Ice Aliens
Torfestival gegen Soest
(RLW) Am letzten Spieltag der Hauptrunde haben es die Offensivreihen der Ice Aliens noch einmal krachen lassen, in einem offenem Schlagabtausch setzte man sich gegen Soest mit 8:6 durch.
Ganze 14 Tore standen am Ende auf der Anzeigentafel, die Zuschauer sahen eine flotte Partie, in der es theoretisch zwar noch um wichtige Plätze in der Tabelle ging, aber praktisch war es eher ein lockerer Ausgalopp vor den Playoffs. So verwunderte es kaum, dass beide Mannschaften auch das Verteidigen nicht mehr allzu ernst nahmen.
Schon nach etwas mehr als einer Minute musste Dennis Kohl, der zu seinem zweiten Saisoneinsatz kam, die Scheibe das erste mal aus seinem Tor holen. Die frühe Soester Führung war der dringend benötigte Weckruf für die Aliens, schnell stellte man durch Stepan Kuchynka den Ausgleich wieder her und drehte die Partie in der neunten Minute durch Tim Brazda. Marvin Moch erhöhte in der 14.Minute auf 3:1. Man hatte das Gefühl die Ice Aliens spielten an diesem Abend nur so gut wie sie müssen. Noch vor der Pause gelang den Gastgebern der 2:3 Anschluss. Auch im zweiten Drittel das gleiche Schema, beide Mannschaften nahmen es mit dem Verteidigen nicht mehr allzu ernst. Soest konnte wieder ausgleichen, danach legten die Ratinger wieder eine Schippe drauf und zogen wieder auf 5:3 weg. Daraufhin wurde Soest wieder stärker, eine offene Partie war im Gange. Drei Minuten vor dem Ende dann sogar das 6:6. Doch wieder drehte die Partie, Dennis Fischbuch und Thomas Dreischer legten erneut nach und trafen zum 8:6 Endstand für Ratingen. Man hatte das Gefühl die Ice Aliens spielten nur ein wenig mit den Bördeindianern.
Trotz des Sieges gelang am Ende der Sprung auf den dritten Tabellenplatz nicht mehr, da Neuwied eine etwas bessere Tordifferenz aufzuweisen hat. Mit einer etwas konzentrierteren Leistung wäre der dritte Platz sicher noch möglich gewesen.
Mit dem Fanbus zum zweiten Play-Off Spiel am Sonntag nach Hamm
etzt ist Play-Off-Time und alle Fans sind aufgefordert, ihre Mannschaft auch auswärts zu unterstützen!
Zum ersten Auswärtsspiel in der Best-Of-Five Runde gegen die Hammer wird daher am Sonntag um 16:45Uhr ein Fanbus ab der Ratinger Eissporthalle fahren. Spielbeginn in Hamm ist um 19:30Uhr.
Der Fahrpreis beträgt 12€, für Dauerkarteninhaber 10€.
Anmeldungen sind ab sofort möglich bei Laser66 (Thomas Lerschmacher) auf der Hochstrasse 23, beim Fanclub Supcom und bei den Ratinger Ice Aliens selbst office @icealiens97.de). Der Platz im Fanbus ist nur gesichert, wenn der Fahrpreis bis Freitag (Heimspiel gegen Hamm) bezahlt wurde.
ECC Berlin 1b
Preussen mit zwei Spielen am Wochenende - OSC Berlin vs. ECC Preussen / Samstag, 24.02.2018 19.00 Uhr Eisstadion Neukölln
(LLB) Erinnern wir uns noch mal kurz an das Hinspiel. Mit 20:0 wurden die Hirsche mächtig am Geweih gepackt. Mit einem ähnlichem Ergebnis ist am Samstag nicht zu rechnen, aber ein glatter Dreier sollte gegen den Tabellenletzten schon rausspringen.
ECC Preussen vs. EHC Berlin Blues / Sonntag, 25.02.2018 16.00 Uhr Paul-Heyse-Stadion
Vor zwei Wochen musste man sich den Blauen nach Penaltyschiessen geschlagen geben und die Titelträume endgültig begraben.
Also gilt es diesmal den Spies umzudrehen und mit satten sechs Punkten das Wochenende ausklingen zu lassen.
Jungs immer schön die Konzentration hochhalten, die Eisbären kratzen schon.
Nicht vergessen:
11.03.18 um 16 Uhr in die Eissporthalle am Glockenturm P09
Preussen im Hauptstadt-Derby gegen die Eisbären Jr. Berlin.
Der Eintritt ist frei.
Das Landesliga-Team der Preussen freut sich aber zunächst auf die beiden Spiele am Wochenende und lautstarke Unterstützung am Rande der Bande.
Der Eintritt ist wie immer FREI.
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