IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Sonntag 25.Februar 218. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Landesliga Berlin.
Deutsche Eihockey Liga 2
Neuansetzung der Hauptrunden-Partie zwischen Crimmitschau und Bietigheim
(DEL2) Das Meisterschaftsspiel zwischen den Eispiraten Crimmitschau und den Bietigheim Steelers vom 23. Februar musste aufgrund größerer logistischer Probleme bei der Anreise der Steelers in Abstimmung beider Lizenzclubs abgesagt werden.
Das Ermittlungsverfahren gegen Bietigheim hat ergeben, dass eine schuldhafte verspätete Anreise nicht vorlag. Der Mannschaftsbus der Steelers wurde auf seinem Weg nach Crimmitschau von der Autobahnpolizei Heilbronn angehalten. Aufgrund polizeilicher Überprüfungen konnte der Bus seine Fahrt nicht fortsetzen. Ein Ersatzbus konnte nicht zeitnah zur Verfügung gestellt werden, so dass eine Ankunftszeit in Crimmitschau zum Eintreffen des Ersatzbusses mit 22:30 Uhr berechnet wurde. Damit war ein Spielbeginn vor 23:00 Uhr nicht möglich und das Spiel wurde abgesagt.
Die Bietigheim Steelers sind nach Prüfung des Fahrtenschreibers pünktlich losgefahren. Es liegt kein Verstoß gegen §12 (3) der Spielordnung vor. Die Steelers hätten im Vorfeld nicht erkennen können, dass es bei dem Transport zu solchen Schwierigkeiten hätte kommen können. Aus diesem Grund wird das Spiel neuangesetzt und auf Dienstag, 27. Februar 2018 (20:00 Uhr) terminiert.
Deggendorfer SC
DSC entführt zwei Punkte aus Selb
(OLS) Der Deggendorfer SC ist weiterhin auf fremden Eis nicht zu bremsen. Mit einem 3:4 Sieg nach Verlängerung in Selb gelang den DSC-Cracks am Freitagabend der sage und schreibe achte Auswärtserfolg am Stück.
Vor dem Spiel gab es allerdings noch personelle Veränderungen im Vergleich zum Vorwochenende zu vermelden. Entgegen der anderweitigen Ankündigung im Vorbericht musste Andrew Schembri sein Comeback doch noch um eine Woche verschieben. Auch Cody Brenner war angeschlagen, sodass seinen Platz im Tor Daniel Filimonow einnahm, der eine starke Partie spielte. Zurückkehren in den Kader konnte dafür wieder Ales Jirik, nachdem er zwei Spiele pausieren musste.
In den ersten Minuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel bei dem beide Teams sich Chancen erspielen konnten. Es dauerte knapp zehn Minuten, ehe dann das erste Tor fiel. Benedikt Böhm überwand mit einem verdeckten Schuss Wölfe-Keeper Deske zum 0:1. Beflügelt durch diese Führung gab es in der Folgezeit einige gute Chancen für den DSC, jedoch wollte kein weiterer Treffer für den aktuellen Tabellenführer fallen. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts kamen die Wölfe durch Jared Mudryk zum Ausgleich, sodass es mit einem 1:1 in die erste Pause ging. Im zweiten Drittel kamen dann die Hausherren, auch bedingt durch einige Überzahlmöglichkeiten, besser in die Partie und konnten durch Treffer von Gare (23.) und Ondruschka (32.) auf 3:1 davonziehen. Doch die Deggendorfer bewiesen an diesem Abend eine tolle Moral und kamen kurz vor der zweiten Pausensirene durch Alexander Janzen auf 3:2 heran. Im Schlussabschnitt nahm der Tabellenführer dann das Heft in die Hand und drückte auf den Ausgleich. Dieser sollte dann auch tatsächlich noch fallen. In der 56. Minute war es Curtis Leinweber, der Deske zum hochverdienten Ausgleich überwand. Wenige Augenblicke vor Schluss hatten die Deggendorfer dann auch noch die große Chance auf den Sieg in der regulären Spielzeit, da sich die Wölfe noch eine Strafzeit leisteten. Doch es sollte nicht sein, sodass es nach 60 gespielten Minuten 3:3 unentschieden stand. In der Verlängerung war es einmal mehr Kyle Gibbons, der sich zum Matchwinner aufschwang. Er verwertete den Abpraller eines Leinweber-Schusses zum vielumjubelten Siegtreffer. Nun geht es für das Team von Trainer John Sicinski gleich am Sonntag weiter. Zu Gast in der Festung an der Trat ist der EC Peiting. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.
Lindau Islanders
EV Lindau Islanders verlieren Spiel 1 in Landsberg
(OLS) In ihrem ersten Spiel des Play-off-Viertelfinals zum Klassenerhalt in der Oberliga haben die EV Lindau Islanders am Freitagabend beim HC Landsberg mit 1:4 (0:2, 0:0, 1:2) verloren.
Dabei zeigten die Islanders zu keinem Zeitpunkt der Partie Play-Off Format und präsentierten sich wie ein Absteiger. Der aufgrund zahlreicher Verletzter nur mit zweieinhalb Reihen und dazu mit der dritten Torhüterin antretende Bayernligist war den Islanders vor allem in läuferischer und kämpferischer Hinsicht haushoch überlegen. Bester Spieler bei den Islanders war Torhüter David Zabolotny, der eine höhere Niederlage verhinderte.
Ein Doppelschlag im ersten Drittel brachte die Mannschaft von EVL-Coach Mike Muller vorentscheidend auf die Verliererbahn. Schmelcher in der 13.und Menge eine Minute später stellten zur 2:0-Pausenführung, die auch nach dem mittleren Spielabschnitt Bestand haben sollte. Die zahlreichen mitgereisten Lindauer Fans unter den Zuschauern warteten auch im Schlussabschnitt vergeblich auf eine Aufholjagd ihres auf der ganzen Linie enttäuschenden Teams.
Zwar konnten die Gäste vom Bodensee kurz vor Schluss durch Jeff Smith noch auf 1:2 verkürzen. Als Trainer Mike Muller alles auf eine Karte setzte und seinen Goalie herausnahm, reagierten die Lechstädter eiskalt und machten das 3:1. Am Ende erhöhten die Hausherren zum 4:1-Endstand. Die Islanders verloren zudem Philipp Geijerhos durch eine Spieldauer- Disziplinarstrafe. Der Verteidiger wird am Sonntag (18 Uhr) gesperrt fehlen, wenn die Islanders die Serie auszugleichen versuchen werden. Mit einer Leistung wie am Freitag wird es damit allerdings nichts werden - sondern ein Ausscheiden in vier Spielen.
In der Ko- Runde sind Spiele nicht mehr in der Dauerkarte enthalten. Die Dauerkartenbesitzer bekommen aber einen Gutschein über ein Freigetränk bei Vorlage der Karte beim Kauf eines Tickets am Sonntag als Belohnung für die Treue. Die Sponsorenkarten behalten ihre Gültigkeit bis Ende der Saison.
Die Eintrittspreise bleiben aber unverändert. Im Unterschied zu anderen Vereinen erhöhen die Islanders die Preise in den Playoffs nicht, erheben auch keinen Topzuschlag.
Memingen Indians
Deutlicher Sieg im Auftaktspiel: Indians gewinnen gegen Geretsried
(OLS) Der ECDC Memmingen hat das erste Spiel der Viertelfinal-Serie gegen den ESC Geretsried mit 9:3 gewonnen. Vor knapp 1700 Zuschauern setzten sich die Indians am Ende deutlich durch, auch wenn die Gäste anfangs noch gut mithalten konnten. Die Treffer für die Maustädter erzielten Kirils Galoha (2), Eddy Rinke-Leitans (2), Dominik Piskor (2) sowie Daniel Huhn, Antti Miettinen und Timo Schirrmacher.
Als großer Favorit in die Serie gegangen, machten die Indians gleich zu Beginn ordentlich Tempo. Bereits nach rund 100 Sekunden war der Puck zum ersten Mal im Gästetor, als Kirils Galoha die frühe Führung besorgen konnte. Doch die Gäste zeigten, weshalb sie für so viele Überraschungen in diesem Jahr sorgen konnten und glichen in der 5. Minute in Überzahl aus. Eddy Rinke-Leitans konnte fünf Minuten später per Direktschuss aber die erneute Memmigner Führung erzielen, mit der es dann auch in die erste Pause ging.
Im zweiten Abschnitt drehten die Indians dann auf: Erneut Rinke-Leitans, Daniel Huhn, Kirils Galoha, Antti Miettinen und Dominik Piskor erhöhten für die Indians durch teilweise absolut sehenswerte Treffer. Die Gäste hatten dem, bis auf einen erfolgreichen Penalty durch May, kaum etwas entgegenzusetzen und fanden sich weitgehend in ihrem eigenen Drittel wieder. Der ECDC stellte die Weichen auf Sieg und wollte in der Folge ein Zeichen für die weitere Serie setzen.
Dies gelang ihnen im letzten Drittel nicht mehr in dieser Konsequenz, die Gäste wehrten sich nach Kräften. Trotzdem konnten sie die späten Treffer von Dominik Piskor und Timo Schirrmacher nicht verhindern, so dass am Ende ein 9:3 Erfolg für die Indians zu Buche stand, der durchaus in Ordnung ging und die Zuschauer am Hühnerberg zufrieden den Heimweg antreten ließ.
Bereits am Sonntag müssen die Memminger dann die gute Leistung bestätigen, auch wenn die Umstände ganz andere sind. Im Freiluftstadion von Geretsried wollen die Rot-Weißen gegen die heimstarken „Riverrats“ bestehen und die Führung in der Serie ausbauen. Spiel 3 am Hühnerberg findet dann am nächsten Freitag um 20 Uhr statt.
Löwen Waldkraiburg
EHC HOLT SICH HEIMRECHT ZURÜCK
(OLS) Am Freitagabend starteten die Löwen vom EHC Waldkraiburg mit einem Sieg ins Playoff-Viertelfinale. Beim TSV Peißenberg gewann das Team von Trainer Rainer Zerwesz abgezockt mit 2:1 und hat damit den Heimvorteil jetzt wieder auf seiner Seite. In der „Best-of-7“-Serie führen die Industriestädter, die in Peißenberg den fünften Sieg in den letzten fünf Spielen der Saison feiern konnten, jetzt mit 1:0.
Die erste gute Nachricht gab es auf Seiten des EHC Waldkraiburg für die Fans bereits beim Aufwärmen, denn Kapitän Max Kaltenhauser biss auf die Zähne und konnte nach mehreren Wochen Verletzungspause wieder das Trikot der Industriestädter überziehen und aufs Eis gehen. Ebenso lief es bei Michail Sokolov und Lukas Wagner, die beide wieder in den Sturm der Löwen zurückkehrten. Bis auf Jung-Verteidiger Daniel Schmidt hatte Rainer Zerwesz damit seinen ohnehin eher spärlichen Kader beisammen und konnte in die erwartet schwere „Best-of-7“-Serie gegen den Bayernliga-Vierten und Zwischenrunden-Zweiten aus Peißenberg starten.
Die Partie begann schwungvoll und die Gastgeber starteten so, wie man sie erwartet hatte: Selbstbewusst, schnell, technisch stark und mit gutem Körpereinsatz. EHC-Keeper Korbinian Sertl jedoch, der einen guten Tag erwischen sollte, machte alle Chancen der „Eishackler“ zunichte und so ging es torlos in die erste Drittelpause, wobei die Peißenberger nah dran waren, an der Führung. Die Löwen ihrerseits arbeiteten defensiv gut, lauerten auf ihre Chancen und wollten erst einmal ankommen im Spiel, das in Peißenberg erfahrungsgemäß schon immer schwer für Auswärtsmannschaften war.
Im zweiten Abschnitt übernahmen die Waldkraiburger Löwen dann das Kommando im Spiel und angefeuert von rund 50 Fans der Industriestädter- die sich zwischenzeitig auch auf der Tribüne von einer Handvoll Unbelehrbarer einiges anhören durften- kippte die Begegnung in Richtung der Gäste. Und nachdem der EHC sein drittes Unterzahlspiel gut und ohne Gegentor überstanden hatte, schlugen die Löwen zu. Tomas Rousek überwand Jakob Goll im Tor der Eishackler und stellte auf 1:0 (28:26)
Dass man die wenigen Powerplays, die man traditionell in Peißenberg bekommt, nutzen muss, hatte Rainer Zerwesz seiner Mannschaft im Vorfeld mehrfach gesagt und kurz nach Beginn des Schlussabschnitts, taten seine Mannen, wie ihnen geheißen. Ihr zweites Powerplay des Spiels- mehr sollten es in 60 Minuten nämlich nicht werden, bei 16 Strafminuten auf dem Löwen-Konto- nutzten die Waldkraiburger durch Lukas Wagner auf Zuspiel von Brent Norris und Florian Ullmann (42:45) zum 2:0 und damit war eine erste Vorentscheidung in diesem Spiel gefallen. Denn obwohl Maximilian Malzatzki rund sieben Minuten vor dem Ende (52:52) doch noch den starken Korbinian Sertl im Löwen-Gehäuse überwinden konnte und die Peißenberger damit eine gewaltige Schlussoffensive einläuteten, wurde es nichts mehr, mit dem erhofften Ausgleich der Hausherren und so entführten die Löwen das Heimrecht nach Waldkraiburg und feierten den ersten Sieg in der „Best-of-7“-Serie.
Saale Bulls Halle
UNGEWOHNT HOHE TICKET-NACHFRAGE
(OLN) Dank der historischen Sensation in Pyeongchang und natürlich auch aufgrund unserer bisherigen Erfolge in der Meisterrunde steigt momentan das Interesse am Eishockeysport immens.
Aktuell erreichen uns ungewohnt häufige Anfragen, ob es noch Karten für das nächste Heimspiel der Saale Bulls gibt.
NATÜRLICH!
Sowohl online als auch in den bekannten Vorverkaufsstellen sind ausreichend Karten für das Spiel gegen die Füchse Duisburg verfügbar – also jetzt ein Ticket sichern und am 02.03.2018 die Saale Bulls live unterstützen bei ihrer Mission Platz 2 der Oberliga Nord!
EV Moosburg
EVM kassiert in Schweinfurt sechste Pleite in Folge
(BYL) Die Moosburger Negativ-Serie nimmt einfach kein Ende: Auch in Schweinfurt waren die Grün-Gelben nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft. Weil vor dem Tor momentan allerdings die Durchschlagskraft fehlt, setzte es dort mit 1:5 (1:2, 0:1, 0:2) die nächste Niederlage. Der EVM ist damit auf den letzten Platz der Verzahnungsrunde abgerutscht.
Die jüngsten Statistiken sind ernüchternd: sechs Pleiten in Folge und in den vergangenen drei Spielen gerade mal vier Törchen. So haben Moosburgs Eishackler in der Bayernliga definitiv nichts verloren. Am Freitag bei den Schweinfurt Mighty Dogs war das Toreschießen wieder mal das Hauptproblem: „Im zweiten Drittel müssen wir normalerweise das Spiel drehen, so überlegen wie wir da waren“, sagte Coach Bernie Englbrecht. „Aber momentan klappt einfach nix.“
Selbst in den letzten 20 Minuten, als die Gastgeber bereits mit 4:1 in Front lagen, hätte der EVM zehn Minuten vor Schluss nach einer Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen den Schweinfurter Marc Zajic (wegen Bandenchecks) noch einmal zurückkommen können. Doch das fünfminütige Powerplay war zu brav, als dass man den starken ERV-Goalie ernsthaft hätte in Verlegenheit bringen können.
Das einzige Tor der Dreirosenstädter markierte Mitte des ersten Drittels Emil Svec. Nach einem Müller-Zuspiel netzte der Tscheche per Handgelenksschuss zum zwischenzeitlichen 1:2 ein. Einer der wenigen Lichtblick an einem ansonsten betrüblichen Freitagabend. Denn auch personell gab es bis auf die vorzeitige Rückkehr von Martin Dürr kaum Positives zu berichten: Das Comeback von Lukas Varecha musste aus Krankheitsgründen erneut verschoben werden und die Verteidiger Stefan Loidl und Marc Lenczyk fehlten ebenso wie Angreifer Max Retzer. Letztgenannter hatte sich, wie sich im Laufe der Woche herausstellte, in Königsbrunn eine Schultereckgelenkssprengung zugezogen. Die Saison ist damit für ihn beendet.
Peißenberg Eishackler
Knappe 1:2 (0:0-0:1-1:1) Niederlage im Spiel 1 gegen Waldkraiburg
(BYL) Die Eishackler verloren ihr erstes Spiel gegen Waldkraiburg knapp mit 1:2. Die rund 800 Zuschauer sahen zwei Mannschaften die sich nichts schenkten. Das erste Drittel blieb noch torlos wobei die Eishackler, die ohne die beiden Verteidiger Manuel Singer (verletzt) und Dominik Ebentheuer (erkrankt) antraten, hier mit leichten Vorteilen agierten aber ihre Chancen nicht nutzten und auch die beiden Goalies waren richtig gut drauf.
Ohne Tore ging es ins zweite Drittel und in der 28. Minute bescherte ein Zuordnungsfehler in der Abwehr der Eishackler, den „Löwen“ den Führungstreffer durch Rousek der völlig unbedrängt angespielt wurde und das 0:1 erzielen konnte. Jakob Goll im Tor hatte hier keine Chance. Die Gäste waren in diesem Drittel die tonangebende Mannschaft. Bei den Eishacklern lief nicht viel nach vorne und Jakob Goll musste mehrmals sein Können zeigen und war immer ein sicherer Anker im Eishacklertor.
Nur rund drei Minuten im letzten Spielabschnitt waren gespielt als die Waldkraiburger eines ihrer beiden Überzahlspiele nutzten und Wagner konnte auf 0:2 erhöhen. Dieses Tor stachelte die Eishackler an und das Spiel wurde intensiver und härter. Die Peißenberger gaben nochmal richtig Gas und bei den Gästen schien die Luft mit zunehmender Spielzeit weniger zu werden denn es häuften sich die Fouls. Die Eishackler konnten jedoch ihre vier Überzahlspiele in diesem Drittel nicht nutzen. Dies war der Knackpunkt an diesem Abend denn bei vier Überzahlspielen in einem Drittel sollte man schon eines davon nutzen. Die Peißenberger gaben aber nicht auf und Max Malzatzki machte mit einem Schuss von der blauen Linie in der 54.Minute den Anschlußtreffer. Die Eishackler drückten in der Folge stark auf das Tort von Sertl der ein ums andere Mal rettete und auch manchmal Glück hatte. Auch die Herausnahme des Torwarts auf Peißenberger Seite brachte kein Tor mehr ein und so blieb es bei der knappen Heimniederlage. Jetzt heißt es erholen und mit aller Kraft und Konzentration in Waldkraiburg versuchen einen Sieg zu holen.
Black Bears Freising
Black Bears überfahren Straubing mit 7:1
(BLL) Es ist fast schon schade, dass die Landesliga-Saison in zwei Wochen zu Ende ist, denn nun knüpfen die Black Bears wieder an den starken Leistungen der ersten beiden Monate mit acht Siegen an. Gegen den Tabellen-Letzten der Abstiegsrunde, den EHC Straubing, gab es mit 7:1 den fünften Sieg in Folge.
Straubing hat sich längst mit dem Schicksal des Abstiegs aus der Landesliga abgefunden, in der Vorrunde gab es aus 22 Spielen lediglich einen Sieg (in Freising!), und auch in der Anstiegsrunde konnte das Team kein Spiel gewinnen. Trotzdem kämpft die junge Mannschaft, die selten mehr als zwei komplette Reihen aufbieten kann, in jedem Spiel aufopferungsvoll. Auf der anderen Seite die Freisinger Black Bears, die sich konditionell nach einem schweren Durchhänger im Dezember und Januar wieder auf einem guten Niveau bewegen und das veränderte Spielsystem des neuen Trainers Michael Klein mittlerweile gut umsetzen. In Straubing fehlten zwar neben den Langzeitverletzten Sebastian Thiede und Marcus Mooseder auch noch Sebastian Kröger, Armin Dünzel und Pavel Hanke, doch der verbliebene „Rest“ machte seine Sache sehr gut und souverän.
Im Tor stand mal wieder Johannes Sedlmeier, er gab seinen Vorderleuten bei den wenigen gefährlichen Straubinger Angriffen die notwendige Sicherheit. In der 55. Minute parierte er einen Penalty bravourös. Freising war zwar überlegen, doch Straubing spielte toll mit und ergab sich keineswegs seinem Schicksal. Folglich waren die Tore hart erarbeitet, fielen aber in schöner Regelmäßigkeit und wurden auf viele Schultern verteilt. Das 1:0 erzielte Kevin Rentsch auf Zuspiel von Paul Rausch, den zweiten Treffer schoss Jonas Maierthaler, er wurde von Patrick Holler bedient. Dann wurden die Seiten erstmals gewechselt. Das 3:0 durch Bernhard Weinzierl bereitete Anton Münzhuber mustergültig vor, ehe Holler zwei Mal zum 5:0 zuschlug, seine Assistenten waren Domenic Schnirch und Maierthaler. Im letzten Spielabschnitt kamen die Straubinger zu ihrem Ehrentreffer, ehe Alexander Völkel und noch einmal Maierthaler die Tore zum nie gefährdeten 7:1 erzielten.
Mit 17 Punkten aus acht Spielen ist Freising mittlerweile auf Rang 2 der Abstiegsrunde angelangt, mit einem Sieg am Sonntagabend im Heimspiel gegen den Vorletzten Vilshofen könnte das Team von Michael Klein sogar die Tabellenführung übernehmen.
Kempten Sharks
Sharks verlieren zu Hause gegen starke Mammuts
(BLL) Die Trainer waren sich nach dem Spiel einig, dass mit Schongau die abgeklärtere und cleverere Mannschaft den Sieg eingefahren hatte. Den Unmut beider Trainer zog sich das Schiedsrichtergespann zu, das vor allem im letzten Drittel nicht nachvollziehbare Entscheidungen traf. Dies war aber nicht ausschlaggebend für die Niederlage der Kemptener auf eigenem Eis.
Das erste Drittel begann mit vielen taktischen Feinheiten auf beiden Seiten. Man merkte den Schongauern an, dass sie auf keinen Fall in Rückstand geraten wollten. Sie zogen sich weit zurück und die Sharks mussten das Spiel gestalten, was ihnen bei den engen Räumen sichtbar schwer fiel. So dauerte es bis zur zehnten Spielminute bis die Schongauer in doppelter Überzahl zu etlichen Chancen kamen. Torhüter Schütze und seine Verteidiger konnten aber alles aus dem Weg blocken, was Richtung Tor kam. Überhaupt dachte jeder, dass in diesem ersten Drittel kein Treffer fallen würde. Doch Schongau kam in der 18. Spielminute zum 0:1, als sie ein Überzahlspiel ausnutzen konnten. Das sollte an diesem Abend auch eines der Probleme der Sharks bleiben. Man saß einfach zu oft in der Kühlbox.
Das zweite Drittel begann, wie das erste endete. Ein Schuss der Schongauer rutschte irgendwie an allen vorbei und es stand 0:2. Danach kam der eigentlich geglaubte K.O. für die Kemptener, als die Schongauer binnen nicht einmal einer Minute zu drei Treffern kamen. Nicht einmal eine Auszeit der Kemptener konnte die Mammuts in dieser Phase aufhalten. Drei sehr präzise Schüsse bedeuteten das 1:5, nachdem in der 24. Spielminute kurz Hoffnung aufkeimte, als Ziegler in Überzahl von der blauen Linie traf.
Nach dem fünften Treffer der Schongauer verlies Torhüter Fabian Schütze wutentbrannt sein Gehäuse. Zu wenig Unterstützung hatte er doch in dieser Phase von seinen Vorderleuten. Für ihn kam Martin Niemz ins Spiel, der sich noch mehrfach auszeichnen konnte und die Mannschaft vor weiteren Gegentreffern bewahrte.
Mit 1:5 ging es ins letzte Drittel. Die Zuschauer gaben nicht mehr viel auf die Sharks, doch mit etwas mehr Glück an diesem Abend wäre sogar noch, wenn auch nicht ganz verdient, mehr drin gewesen. Denn als Pawley nach einem Solo in der 50. Spielminute traf, merkte man, dass die Schongauer nochmal ins Grübeln kamen. Dem 2:6 der Schongauer ließen die jetzt aufopferungsvoll kämpfenden Sharks ein schnelles 3:6 und 4:6 folgen. Bereits vier Minuten vor Schluss nahm Trainer Andreas Becherer den Torhüter vom Eis. Die Sharks schnürten die Mammuts ein und Pawley hätte das leere Tor treffen müssen. Wer weiß, was dann noch passiert wäre. So kam es wie es kommen musste. Die Schongauer kamen an die Scheibe. Der beste Spieler der Mammuts an diesem Abend Marius Klein traf zum Endstand 4:7 ins leere Gehäuse der Kemptener.
EHC Bayreuth 1b
EHC Bayreuth nimmt eindrucksvoll Revanche
(BBZL) Nach der knappen Hinspielniederlage nach Penalties in der ersten Play-off-Runde zum Aufstieg in die Landesliga gingen beide Mannschaften etwas verhalten in dieses Rückspiel und tasteten sich erst einmal etwas ab. Nach einigen Minuten zogen die Hausherren, unterstützt von der stimmungsvollen Mainkurve und den gut 400 Anhängern im erneut eiskalten Tigerkäfig und angetrieben vom anfangs omnipräsenten Kapitän Müller an. Lohn war die Führung durch Eissner, der einen Torwartabpraller nach einem schönen Schrüfer-Schuss verwertete. Nach dem 2-0 durch Bärnreuther der einen Bandenabpraller gegen den nervös wirkenden Gästegoalie problemlos verwandelte, sah sich der erfahrene EV-Trainer Herrmann zu einem Torwartwechsel veranlasst. Doch wieder nur 2 Minuten später legten die Tigers nach einer schönen Aktion durch den guten Natzi weiter nach. Dass die Oberbayern das Spiel nicht kampflos abgeben wollten, zeigte besonders deren amerikanischer Torjäger Puntureri, der sich erst in einige Scharmützel mit Müller und Zimmer verstrickte und dann zum 3-1 traf, wobei nicht ganz klar war, ob die Scheibe überhaupt im Tor war.
Diesen Schwung der ersten 15 Minuten konnten die Gastgeber im zweiten Abschnitt dann nicht mehr ganz aufrechterhalten und die Partie verlief ausgeglichener. Bei 5 gegen 3 Überzahl visierte Zimmermann nur die Latte an und kurz danach verkürzte Aich mit einem schnellen Gegenzug. Die ständigen kleinen Nickeligkeiten führten dann zu mehreren Strafen und brachte dem EHC fast 3 Minuten doppelte Überzahl. Ein Treffer von Steffens wurde etwas fragwürdig wegen Schlittschuhtor nicht anerkannt, aber sonst agierte man in diesem Powerplay fast etwas zu statisch. Bei 4 gegen 3 spielte dann aber Routinier Zimmermann den jungen Gräber schön frei und der schloss trocken zum 4-2 ab.
Im letzten Abschnitt versuchten es die Moosburger Vorstädter zwar nochmals heran zu kommen, aber der spielstarke Puntureri und seine teilweise höherklassig erfahrenen Kollegen wurden gut in Schach gehalten und spätestens beim überragenden Goalie Nicolas Sievers war Endstation. Vorne führte nun auch immer deutlicher der als Center aufgebotene und sehr auffällige Spielertrainer Marco Zimmer Regie. Mit einem „Strahl von der Blauen“ sorgte er schon in der 47. Minute für eine Art Vorentscheidung und mit seiner glänzenden Einzelleistung zum 6-2 sorgte er noch für ein besonderes Highlight. Nach dem Gewinn seines eigenen Bullys tankte er sich hart bedrängt mit „guten Händen“ energisch bis vors Tor durch und traf überlegt. Mit einer Kopie vom 5-2 sorgte er dann auch noch für den Schlusspunkt einer geschlossenen Mannschaftsleistung in der keineswegs nur die Routiniers zu überzeugen wussten. Hinten raus entluden sich auch noch einige aufgestaute giftige Duelle, so dass es besonders für die Tigers noch mehrere Strafzeiten hagelte. Am Endergebnis änderte sich trotz Dauerunterzahl aber nichts mehr, so dass es nun am kommenden Freitag wieder in Moosburg zum ultimativen Showdown dieser „best of 3-Serie“ kommt.
Dinslaken Kobras
Bittere Niederlage im ersten Playoffspiel
(RLW) Gleich im ersten Playoffspiel gegen die Neuwieder Bären kassierten die Kobras eine bittere 9:3 Niederlage und sind am Sonntag fast schon zum Siegen verdammt. Dabei verlief schon die Anreise für die Giftschlangen, die auf Kevin Wilson und Tim Cornelißen verzichten mussten, nicht optimal. Bedingt durch einige längere Staus, kam die Sikorski-Truppe mit einiger Verspätung an, was auch einen späteren Spielbeginn zur Folge hatte. Die Anreisestrapazen, gepaart mit einer gewissen Nervosität, merkte man den Kobras in den ersten 20 Minuten des Spiels an. Zu ungenau waren die Pässe im Spielaufbau und auch in der Dinslakener Verteidigung fehlte ein ums andere mal die Zuordnung. Besser machten es da die Hausherren. Gerade das Überzahlspiel machte an diesem Abend einen Unterschied deutlich. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Bären in der 5. Minute im Powerplay in Führung gingen. Und auch der zweite Neuwieder Treffer fiel in der 16. Minute in Überzahl. Nur zwei Minuten später vergrößerte sich der Rückstand für die Kobras sogar auf 3:0 und die mitgereisten Fans ahnten schon Böses in diesem Drittel. Denn bis dahin konnten die Dinslakener Sturmreihen nur wenige Torchancen generieren, die bis dahin eine sichere Beute für Neuwieds Torhüter Felix Köllejan waren. Hoffnung keimte beim Dinslakener Team und den mitgereisten Fans auf, als Philipp Heffler sieben Sekunden vor der Pause noch auf 3:1 verkürzen konnte.
Und diese Hoffnung war berechtigt, denn die Kobras kamen im zweiten Drittel besser ins Spiel und waren nun auch aggressiver in den Zweikämpfen. Auch der Spielaufbau klappte nun besser und die Anzahl der Torchancen erhöhte sich merklich. Doch zählbares kam dabei nicht heraus. Da die Dinslakener Abwehr nun ebenfalls sicherer stand, gelang auch den Neuwieder Bären kein weiterer Treffer an diesem Abend. So blieb es auch zur zweiten Pause beim 3:1 Rückstand.
Die ersten Minuten des letzten Drittels leiteten dann die endgültige Dinslakener Niederlage ein. Innerhalb von nur einer Minute musste Marvin Frenzel gleich drei mal hinter sich greifen. Zu offensiv waren seine Vorderleute an die Sache herangegangen, was die Bären eiskalt ausnutzten. So stand es plötzlich 6:1 nach 42 gespielten Minuten. Gian Carlo Schöche konnte die Kobras mit seinem Tor nach Alleingang in der 44. Minute zwar noch mal heran bringen, doch geholfen hat es nichts. Zwei Neuwieder Überzahltore in der 51. und 52. Minute, sowie ein weiterer Treffer in der 55. Minute schraubten den Spielstand auf 9:2 und besiegelten die Dinslakener Niederlage endgültig. Der Schlusspunkt blieb aber den Kobras vorbehalten, die durch Mark Essery mit seinem Überzahltor in der 58. Minute zum 9:3 Endstand noch mal Ergebniskosmetik betreiben konnten.
Trotz der hohen Niederlage ist für die Kobras erst mal noch nichts entscheidendes passiert. Denn zunächst haben die Dinslakener erst mal nur ein Spiel verloren, auch wenn die Höhe der Niederlage natürlich bitter ist. Jetzt heißt es erst mal, dieses Spiel aus den Köpfen zu bekommen und am Sonntag in der Schlangengrube bei Null anzufangen und mit einer couragierten Leistung einen Sieg einzufahren. Der würden dann gleichzeitig ein viertes Spiel bedeuten, das dann am darauffolgenden Sonntag wieder um 19.00 Uhr in der Schlangengrube steigen wird. Doch bis es soweit ist, haben die Giftschlangen neben dem morgigen Spiel noch eine weitere Partie am nächsten Freitag. 20.00 Uhr, im Neuwieder Icehouse vor der Brust.
Ice Dragons Herford
Ice Dragons starten mit Sieg in die Playoffs!
(RLW) Knapp 800 Zuschauer konnten am Freitagabend einen verdienten 5:2 Sieg der Ice Dragons im ersten Spiel der „Best of five“ Serie gegen die Soester EG verfolgen. Vor den Augen von Goalie Justin Figge, der erstmals nach einer schweren Lungenentzündung wieder in der Eishalle war, ließen die Ice Dragons nichts anbrennen und schalteten erst nach einer 5:0 Führung ein wenig zurück, um Kraft für den weiteren Verlauf der Serie zu sparen.
Die Ice Dragons zeigten von der ersten Sekunde an, dass sie für die Playoffs bereit sind, spielten wie entfesselt auf und überrannten ihre Gäste förmlich. Aus einer sicheren Defensive, die den Boerdeindianern schon in der neutralen Zone den Zahn zog, starteten sie immer wieder schnelle Angriffe mit viel Zug zum Tor, setzten bei verlorenen Scheiben aggressiv nach, gewannen die Zweikämpfe an den Banden und bauten so mächtig Druck auf die Bördeindianer auf. Einzig das erhoffte frühe Tor wollte nicht fallen, Gästetorwart Marc Fleischer wollte trotz bester Chancen keine Scheibe passieren lassen. So dauerte es bis zur 9. Minute, ehe das erste Mal Jubel auf der Tribüne aufbrandete. Aric Schinke hatte einen Aufbauversuch der Gäste unterbunden, reagierte blitzschnell, schickte Killian Hutt auf die Reise. Der lief alleine auf Fleischer zu und ließ dem Soester Keeper keine Chance! Und während die Gäste sich noch über den Gegentreffer ärgerten, immer noch lief die 9. Minute, fiel schon das 2:0! Nach toller Vorarbeit von Ben Skinner, der sich hinter dem gegnerischen Tor gegen 2 Mann durchsetzte und dann mit der Rückhand überlegt vors Tor passte, hielt Nils Bohle aus kurzer Distanz unhaltbar für Fleischer drauf. Die Ice Dragons wollten unbedingt weiter nachlegen, wurden kurz zu offensiv, was zu ersten echten Torchance der Gäste führte. Plötzlich war ein Soester Stürmer alleine durch, lief auf den bis dahin kaum geprüften Kieren Vogel zu. Doch der ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, fischte den Schuss aus der Luft. Dieser Konter jedoch schien zur rechten Zeit zu kommen, sofort spielten die Ice Dragons wieder disziplinierter. Und legten kurze Zeit später erneut nach. In Überzahl wurde Leon Nasebandt mit einer tollen Kombination vor dem Tor freigespielt und konnte sich die Ecke aussuchen, bevor er in der 11. Minute jubelnd abdrehte.
Was jetzt folgte, war Spielkontrolle der Ice Dragons. Sie nahmen sich offensiv ein wenig zurück, ließen jedoch nach hinten nichts zu und warteten geduldig auf Fehler der Gäste. Diese Fehler kamen auch, jedoch schafften die Ice Dragons es bis zur Pause nicht mehr, daraus weiteres Kapital zu schlagen.
Auch im zweiten Drittel gaben die Ice Dragons sofort den Ton an. Die erste große Chance auf den 4. Treffer hatte Jan-Niklas Linnenbrügger, der nach einer klugen Vorarbeit von Maurice Becker und Gleb Berezovskij alleine auf Marc Fleischer zu lief und erst im letzten Moment durch ein Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Penalty jedoch konnte er leider nicht verwandeln, so dass es weiter beim 3:0 blieb. Kurze Zeit später war dann plötzlich wieder Kieren Vogel im Blickpunkt, der sich einem brandgefährlichen Konter der Boerdeindianer ausgesetzt sah. Doch auch bei diesem Versuch der Gäste blieb der Herforder Schlussmann souveräner Sieger, sorgte dafür, dass die Boerdeindianer nicht zurück ins Spiel fanden. Wie man einen Alleingang erfolgreich abschließt, zeigten dann die Ice Dragons in der 29. Minute. Kieren Vogel stoppte eine Scheibe, spielte sofort weiter zu Florian Kiel, der schickte Killian Hutt auf die Reise. Der Topscorer der Ice Dragons lief alleine auf Fleischer zu, ließ den Schlussmann der Gäste geschickt aussteigen und erhöhte auf 4:0. In der Folge kontrollierten die Ice Dragons das Spiel weiter, standen defensiv sicher und setzten auf schnelle Konter. Weitere Treffer fielen jedoch nicht mehr.
Auch das letzte Drittel begann ganz nach dem Geschmack der Herforder Eishockeyfans. Wieder war es Killian Hutt, der, in der 43. Minute in Szene gesetzt von Ben Skinner, einen Weg vorbei an Fleischer fand und mit seinem Treffer zum 5:0 für die Vorentscheidung sorgte. In der Folge war es immer wieder vor allem Marc Fleischer, der im Mittelpunkt des Geschehens stand. Doch egal wer nun noch vor ihm auftauchte, ob Jan-Niklas Linnenbrügger, Leon Nasebandt, Fabian Staudt, Ben Skinner oder Maurice Becker, der mit einem Solo über die ganze Eisfläche für Szenenapplaus sorgte, der Soester Schlussmann blieb stehts erster Sieger. Nach und nach richteten sich die Ice Dragons nun defensiver ein, ließen den Gästen mehr Freiräume und wurden dafür dann auch 2 Mal bestraft! Marc Polter konnte in der 48. Minute im Nachschuss auf 5:1 verkürzen, Martin Juricek sorgte mit einem sehenswerten Treffer in der 56. Minute gar für das 5:2. Ein Treffer, der den Ice Dragons deutlich vor Augen führte, dass man den Boerdeindianern nicht zu viel Platz lassen darf, woraufhin sie sich defensiv wieder deutlich aggressiver zeigten und den Vorsprung routiniert über die Zeit brachten. Nun heißt es am Sonntag in Soest erneut so diszipliniert aufzutreten, um erfolgreich nachlegen zu können!
Grefrath Phoenix
GEG startet mit Sieg in die Aufstiegsrunde
(LLW) Freitag, der 23. Februar: Anscheinend ein ausgesprochen guter Tag für hochspannende Eishockey-Spiele mit Happy End, zumindest wenn man es aus Grefrather Perspektive betrachten möchte. Zugegebenermaßen nicht unbedingt ein Vergleich auf Augenhöhe, aber wie beim denkwürdigen Sieg der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft über Kanada im Olympia-Halbfinale sollte sich auch nach dem Spiel der Grefrather EG gegen die Wiehl Penguins einmal mehr bewahrheiten, dass beim Eishockey fast alles möglich ist.
Mit nicht viel mehr als Hoffnung und einer ordentlichen Portion Trotz hatten sich die Blau-Gelben für die Begegnung warm gemacht, denn pünktlich zum Aufstiegsrundenstart hatte die Grippewelle auch das Team von der Niers erreicht. Während einige blau-gelbe Kufencracks angeschlagen die Schlittschuhe gegen den gerade erst gekürten Landesliga-Meister Wiehl Penguins schnüren konnten, war bei Julius Krölls, Christoph Kiwall sowie Topscorer Matthias Holzki an einen Einsatz nicht zu denken. Außerdem musste Phoenix-Trainer Karel Lang weiter auf die Verletzten Dennis Holstein, Dennis Lüdke und Jason Adler verzichten.
Trotz dünner Personaldecke nahm die GEG die Herausforderung gegen die in voller Mannschaftsstärke angereisten Gäste an und so entwickelte sich schnell eine muntere aber faire Begegnung auf Augenhöhe. Dennoch waren es die Gäste aus dem Oberbergischen Kreis, die in der 5. Minute bei eigenem Unterzahlspiel zunächst in Führung gehen konnten. Ganze 10 Sekunden später folgte die direkte Grefrather Antwort zum 1:1, als Christian Robens auf Zuspiel von Carsten Reimann und Andre Nelleßen der Ausgleich gelang. In der 15. Minute trafen die stets gefährlichen Penguins erneut zum 1:2, abermals nur wenige Augenblicke waren vergangen, ehe Gerrit Ackers abgefälschter Schuss von der blauen Linie schließlich doch zum 2:2 den Weg ins Wiehler Tor fand. Mit diesem leistungsgerechten Zwischenstand ging es zum ersten Mal in die Pause.
Im zweiten Spielabschnitt erwischte Grefrath den deutlich besseren Start, setzte nun die Akzente und die Gäste ein ums andere Mal ordentlich unter Druck. Zählbares sollte jedoch erst in der 36. Minute heraus springen, als Gerrit Ackers mit seinem zweiten Tor des Abends die GEG hochverdient erstmals in Führung brachte.
Der intensive Schlussabschnitt hatte es dann noch einmal in sich. Roby Haazens Überzahltreffer für die GEG zum 4:2 in der 44. Minute ließ die Grefrather Zuschauer im EisSport & EventPark jubeln und wurde gleichzeitig zum Weckruf für die Gäste. Wiehl übernahm jetzt die Initiative auf dem Eis und schaltete umgehend einen Gang hoch. So war es fast folgerichtig, dass die immer stärker werdenden “Pinguine” zunächst bei doppelter Überzahl unhaltbar auf 3:4 verkürzen konnten (46. Minute) und nur wenig später (48.) schließlich zum Ausgleich kamen.
4:4 - Alles wieder auf Anfang. Angesichts nun schwindender Kräfte im Grefrather Team und des nicht nachlassenden Drucks der Gäste schien es jetzt nur noch eine Frage der Zeit, bis das Spiel vollends kippen würde. Doch allen Befürchtungen zum Trotz sollte es anders kommen. Mitten in der Wiehler Drangperiode brachten sich die Gäste durch ein wenig cleveres Foulspiel selbst in Unterzahl, eine Chance, die sich Lukas Bisel im Phoenix-Trikot nicht nehmen ließ. Sein erneuter Führungstreffer in der 55. Minute setzte noch einmal alle Kraftreserven beim Phoenix frei, so dass Grefrath die knappe 5:4-Führung schließlich über die Zeit brachte.
Nach Spielende blickten die zufriedenen Zuschauer in entsprechend strahlende, wenngleich abgekämpfte Gesichter ihrer ‘Grefrather Jungs’. “Das war ein sehr intensives Spiel mit dem verdient besseren Ende für uns”, meinte ein zufriedener Karel Lang nach dem gelungenen Aufstiegsrunden-Auftakt. “Jetzt Freuen wir uns am Sonntag auf den Neusser EV”.
Aufgrund einer Zuschaueraktion erhalten alle Dauerkartenbesitzer der Grefrather EG und der Krefeld Pinguine für das Spiel gegen Neuss (Sonntag, 25.02., 19:30 Uhr) gegen Vorzeigen ihres Tickets freien Eintritt. Wenngleich die GEG gegen den Regionalligisten als klarer Außenseiter in die Partie gehen dürfte, so freut man sich an der Niers doch auf ein stimmungsvolles und faires Nachbarschaftsderby.
Landesliga Berlin
SCC erkämpft sich drei Punkte
(LLB) Eigentlich schien die Partie gelaufen, doch der ASC Spandau kämpfte sich gegen den SCC Berlin ins Spiel zurück, unterlag am Ende aber mit 3:4 (0:1/0:2/3:1).
Während es für den ASC noch um die Absicherung des 7. Platz ging, benötigte der SCC Punkte, um möglicherweise noch einen Platz nach oben zu klettern. Doch selbst ein Abrutschen auf den letzten Platz wäre noch möglich. Zumal es für die Zebras das letzte Saisonspiel war und somit keine Möglichkeit mehr besteht, noch weitere Punkte zu holen.
Personell war der SCC etwas besser besetzt, sie konnten 18 Feldspieler aufbieten. Der ASC hingegen nur zwölf. Aber so etwas hat bekanntlich nicht viel zu sagen. Das Torhüterduell lautete Sebastian Grunwald (ASC) gegen Lucas Koletzki (SCC). Der ASC begann offensiver, der SCC spielte auf Konter. Und die Zebras hatten ein leichtes Chancenübergewicht. So war es am Ende des 1. Drittels keine Überraschung, dass der SCC mit einer Führung in die 1. Pause ging. Sascha Breuer traf nach 17 Minuten.
Ausgeglichen ging es im 2. Drittel weiter. Beide Teams kamen zu Torchancen und so war nur die Frage, wer erfolgreich sein würde. Es waren die Gäste, Simon Moor erzielte nach 29 Minuten das 0:2. Einige Strafzeiten sorgten nun für einen kleinen Bruch im Spiel und eine Überzahlsituation nutzte Richard Gast zum 0:3 nach 36 Minuten.
Mit einer doppelten Überzahl gingen die Gäste ins letzte Drittel. Diese wurde zwar nicht genutzt, dennoch gelang Lorenz Rugor nach 43 Minuten das 0:4. Durch war das Spiel aber noch lange nicht, die Askanier kämpften weiter. Und da es weiter Strafen auf beiden Seiten gab, ergaben sich auch für den ASC Powerplays. Eines nutzte Leon Patz zum 1:4 nach 45 Minuten. Und mit zwei Spielern mehr auf dem Eis gelang Dominik Droese das 2:4 (54.). Und es wurde noch richtig spannend, denn als sich jeweils ein Spieler auf den Strafbänken ausruhte, traf Leon Patz vier Minuten vor dem Ende zum 3:4. Diesen Vorsprung verteidigte der SCC aber bis zum Spielende.
Der SCC beendet die Saison mit neun Punkten, für welchen Tabellenplatz das reicht steht aber noch nicht fest. Für den ASC Spandau geht es nach einer kurzen Nacht bereits am Sonntag um 09:30 Uhr im Eisstadion Neukölln gegen den OSC Berlin um weitere Punkte, um den 7. Platz zu sichern. Für den OSC ist es auch eine kurze Nacht, auch die Hirsche hatten am Samstag ein Spiel zu bestreiten.
(Norbert Stramm)
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