Newsticker

    
Januar 26
              
Januar Bad Tölz
    
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Die Eisbären haben den Vertrag mit Trainer Tobias Stolikowski um eine weitere Spielzeit verlängert. Der 42-Jährige, der zudem auch als sportlicher Leiter fungiert,  stand in der letzten Saison noch an der Bande der Hannover Scorpions
  
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Verteidiger Jeremy Gervais hat um Vertragsauflösung gebeten und wird aus beruflichen Gründen nach Nordamerika zurückkehren. Verletzungsbedingt muss die EGDL wohl künftig auch auf Stürmer Emil Gabrielson verzichten. Mit Timothy Kim gibt es aber bereits Ersatz. Der 21-jährige Kanadier mit koreanischen Wurzeln spielte zuletzt in der SPHL für die Fayetteville Marksmen
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die Schwaben haben sich nochmal auf der Torhüterposition abgesichert. Die Schwenninger Wild Wings haben Bruno Cicek mit einer Förderlizenz ausgestattet. Der 19-Jährige gehört zum erweiterten DEL-Kader und spielt im DNL-Team des SERC
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Die beiden Angreifer Patrick Latusek und Pawel Kuszka, die beide erst zu Saisonbeginn zum GSC kamen, haben um Auflösung ihrer Verträge gebeten. Beide haben jeweils acht Spiele bestritten und blieben dabei ohne Scorerpunkte
  
Lausitzer Füchse
(DEL2)  Torhüter Anthony Marrone muss wegen einer Unterkörperverletzung bis auf Weiteres pausieren. Mehrere Wochen müssen die Füchse auch auf Verteidiger nils Elten verzichten, der wegen einer Oberkörperverletzung operiert werden muss
  
Kempten Sharks
(BYL)  Der ESC Kempten hat den Vertrag Stürmer Filip Kokoska um zwei weitere Jahre verlängert. Der 28-jährige Deutsch-Tscheche kam vor drei Jahren aus Südtirol zu den Sharks. In der laufenden Saison konnte er bereits in 22 Spielen beachtliche 55 Scorerpunkte erzielen, womit er zweitbester Scorer im Team ist
  
Adendorfer EC
(RLN)  Die Heidschnucken haben mit Roni Salmenkangas einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der 26-jährige Finne spielte in den letzten Jahren in der ndoramerikanischen College-Liga NCAA und in der vergangenen Saison in der SPHL für Quad City Storm
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Stürmer Kevin Schinko hat aus persönlichen Gründen um Auflösung seines Vertrages gebeten. Ausserdem wird auch Verteidiger Markus Duchenko den EVD verlassen und aus beruflichen Gründen eine Pause einlegen
  
TEV Miesbach
(BYL)  Der oberbayerische Traditionsverein hat den Vertrag mit Trainer Duson Frosch für die nächste Saison verlängert. Der 44-jährige Deutsch-Tscheche, der bis 2022 selbst die Schlittschuhe für den TEV schnürte, steht seit 2 Jahren an der Bande
  
Harzer Falken
(RLN)  Stürmer David Brozek wechselt von den Salzgitter Icefighters nach Braunlage. Der 21-jährige Tscheche konnte in der laufenden Saison in bislang 11 Spielen 4 Tore erzielen und weitere 4 Treffer vorbereiten. In der vergangenen Spielzeit brachte er es sigar auf 39 Scorerpunkte in 26 Partien
  
EC Peiting
(OLS)  Die Pfaffenwinkler haben vorzeitig den Vertrag mit Verteidiger Daniel Holzmann für die nächste Saison verlängert. Der 30-Jährige, der vor drei Jahren aus Schongau zurückkehrte, brachte es in der aktuellen Spielzeit in bislang 37 Partien auf 7 Tore und 12 Assists bei 37 Strafminuten
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Dauerbrenner Tobias Wedl hat seine Zusage für eine weitere Saison bei seinem Heimatverien gegeben. Der 32-jährige Routinier spielt durchgehend seit 2014 für den HCL. In der laufenden Spielzeit konnte der Verteidiger in bislang 25 Spielen ein Tor und sechs Assists für sich verbuchen
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Montag 26.Februar 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.


Bayreuth Tigers
Tigers ohne sieben Stammspieler // Ohne Punkte in der Lausitz
(DEL2)  Wie fast in einer Dauerschleife muss man in dieser Saison auf die fehlenden Akteure bei der Mehrzahl der Spiele hinweisen. Neben Heider und Drews, die als Langzeitverletzte schon seit Monaten nicht zur Verfügung stehen und Bartosch und Geigenmüller, welche in den letzten Wochen fehlen, kamen zu dieser Partie die Ausfälle von Neher, Kolozvary und Luciani dazu. Somit fehlte neben der kompletten KGB-Reihe auch der Top-Scorer der Gelb-Schwarzen, die zusammen für knapp der Hälfte aller erzielten Tigers-Tore in dieser Saison verantwortlich zeichnen.
Mit einer nominell dritten Angriffsreihe, die mit Gams, Ontl und Voronov ein Durchschnittsalter von knapp unter 19 Jahren aufs Papier bringt – und die ihre Sache sehr ordentlich machten – tut man sich auch gegen Weisswasser, die mit fast voller Kapelle und routinierten Akteuren ins Spiel gehen konnten, sehr schwer.
Im ersten Abschnitt taten sich die verbleibenden Tigers-Akteure ziemlich schwer ins Spiel zu kommen, hielten die mit viel Engagement auftretenden Gäste aber größtenteils in Schach und vom eigenen Tor fern. Lediglich Hayes konnte einmal den erneut starken Vosvrda in der elften Spielminute überwinden. Die eigenen Angriffs-Bemühungen stockten allerdings, sodass die erste gute und echte Torgelegenheit bis zur 17. Minute auf sich waren ließ als Gläser aus wenigen Metern frei zum Schuss kam, hier aber zu zentral auf Franzreb zielte.
Der zweite Abschnitt gehörte dann den Tigers. Mit mehr „Drive“ aus der Kabine gekommen, suchte man das Heil in der Offensive und kreierte mehr klare Torchancen als die Gastgeber. Die einzige (!) Strafzeit der Partie brachte dennoch keinen Erfolg auf dem Scoreboard. Neben Chouinard hatte Potac die Möglichkeit in Überzahl den Ausgleich herzustellen – allerdings musste der Kapitän auch einen 2 auf 1-Konter der Lausitzer ablaufen und konnte diese Möglichkeit entschärfen. Gute Chancen ergaben sich noch für Alanov, Chouinard und kurz darauf für Valentin Busch, der fast vom Bully weg mit einem Gewaltschuss auf sich aufmerksam machte.
Nach der erneuten Pause waren es die Lausitzer, die eine erste Chance durch den Ex-Bayreuther Kuchejda erspielten konnten. Vosvrda hatte aufgepasst und ließ den versuchten Bauerntrick nicht zum Erfolg ausarten. Der „Genickbruch“ ereilte die Tigers dann bei einem zweifelhaften Penalty, bei denen das Schiedsrichter-Gespann auf „Stockwurf“ durch Linden entschieden. Die sich bietende Gelegenheit ließ sich Boiarichinov nicht entgehen und erhöhte auf 2:0 für seine Farben. Der dritte Treffer durch Owens, der nach zwei kurz zuvor abgewehrten Schüssen durch Vosvrda diesen überwand machte den Deckel auf die Partie. Pech hatten die Tigers - nachdem Stas zwischenzeitlich nach einer schnell gespielten Kombination über Müller und Chouinard den Treffer für die Tigers erzielte – kurz vor Schluss als Linden den Pfosten anvisierte.


Eispiraten Crimmitschau
3:0! Eispiraten mit wichtigem Auswärtsdreier in Freiburg - Ben Meisner und Brett Kilar halten erstmals die „Null“ fest
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Formtief mit einem souveränen 3:0-Sieg bei den Wölfen Freiburg beenden können. Die Mannschaft von Trainer Kim Collins fuhr bei den harmlosen Breisgauern einen hoch verdienten und nie gefährdeten Dreier ein und wahrt somit weiter einen knappen Vorsprung vor Verfolger Weißwasser. In der kommenden Woche wartet dann ein Hammerprogramm auf die Pleißestädter. Zum Start ins Saisonfinale kommt Ligaprimus Bietigheim am Dienstagabend (20:00 Uhr) zum Nachholspiel in den Sahnpark.
Nach sechs Niederlagen endlich wieder Punkte! Das war die Vorgabe von Kim Collins, dessen Team sich nach der langen Niederlagenserie selbst in eine unangenehme Situation brachte. Doch den Eispiraten merkte man schon zu Beginn der Begegnung keinen großen Druck an. Im Gegenteil! Teils unbeschwert spielten die Westsachsen gut auf und kamen prompt zu guten Chancen. Völlig verdient fiel in Minute elf dann auch der erste Treffer für die in weiß gekleideten Crimmitschauer. Scott Allen traf zum wichtigen 1:0 für die Gästemannschaft.
Und auch in Drittel zwei erwischten die Westsachsen den besseren Start. Jordan Knackstedt traf nach nicht einmal fünf Minuten zum 2:0 (25.) - Sein trockener Schuss schlug in den Maschen des Freiburger Gehäuses ein, ohne Abwehrchance für Marco Wölfl. Der Schlussmann der Wölfe konnte sich im Nachgang allerdings mehrmals auszeichnen. Immer wieder vereitelte er gute Chancen der Eispiraten, welche gut und gerne auch mit einer höheren Führung in das Schlussdrittel hätten gehen können.
Auch im Schlussdrittel dominierten die Westsachsen weitesgehend das Geschehen. Die Mannschaft von Kim Collins gewann die wichtigen Zweikämpfe, brillierte mit einem guten Penalty Kill und unterband Chancen der harmlos agierenden Breisgauer meist schon im Ansatz. So konnten sich Ben Meisner und auch Brett Kilar, welcher den heutigen Stammkeeper kurzzeitig, aufgrund von Problemen mit der Ausrüstung, ersetzen musste, erstmals in dieser Saison die „Null“ halten. Abgeklärt wie eh und je sorgte Ivan Ciernik mit seinem Schuss ins verwaiste Tor der Freiburger dann für den 3:0-Endstand.


Dresdner Eislöwen
5:4-Erfolg in Bietigheim
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Bietigheim Steelers mit 5:4 (2:0; 2:1; 1:3) gewonnen. Vor 2694 Zuschauern brachte Matt Sidall (5.) die Blau-Weißen in Führung. René Kramer baute den Vorsprung in der siebten Minute weiter aus, doch kurz nach dem Beginn des zweiten Drittel gelang Marcus Sommerfeld in Überzahl der Anschlusstreffer (24.). Dresden antwortete durch Treffer von Alexander Höller im Powerplay (30.) und Martin Davidek (32.). Im Schlussdrittel sollte es noch einmal spannend werden, denn der Gastgeber startete eine Aufholjagd und kam durch Matt McKnight (43./50. PP1), Frédéric Cabana (49.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Ein weiteres Mal nutzte Davidek jedoch eine Powerplaysituation zum Dresdner Siegtreffer (56.).   
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Im ersten Drittel haben wir unsere Chancen gut genutzt, obwohl Bietigheim insgesamt wohl mehr vom Spiel hatte. Wir müssen uns bei Marco Eisenhut bedanken, dass er uns mit seinen Aktionen im Spiel gehalten hat. Im Laufe der Partie haben die verschiedenen Strafen dann für gemischte Gefühle gesorgt. Letztlich sind wir aber natürlich froh, dass wir die Punkte mit nach Dresden nehmen können.“  
Das nächste DEL2-Punktspiel gegen die Wölfe Freiburg bestreiten die Dresdner Eislöwen am  Freitag, 2. März um 19.30 in der EnergieVerbund Arena.


Kaufbeuren Buron Joker
4:0 Sieg vor ausverkauftem Haus - Sieg gegen die Towerstars sichert direkte PlayOff-Teilnahme - 8. Shut-Out von Vajs
(DEL2)  Nach einem denkwürdigen Public Viewing am Morgen erlebte die erdgas schwaben arena auch einen begeisternden Abend. Vor ausverkauftem Haus gewann der ESV Kaufbeuren gegen die Ravensburg Tower Stars mit 4:0 und hat somit die direkte PlayOff-Teilnahme mit sechs Punkten Vorsprung und einem um 45 Tore besseren Tordifferenz bei noch zwei zu spielenden Partien quasi sicher.
Andi Brockmann musste heute einmal mehr auf die Verletzten Steven Billich und Joey Lewis verzichten. Trotzdem agierten seinen Mannen wie auch die Gäste aus Ravensburg von Beginn an mit einem sehr hohen Tempo. Die Hausherren hatten dabei ein leichtes spielerisches Übergewicht, welches sich auch in zwei guten Chancen durch Max Schmidle und Tim Wohlgemut zeigte. Aber auch Stefan Vajs musste die ersten Schüsse parieren. In der fünften Minute hatte der ESVK dann die erste Überzahl. Diese war ansehnlich, jedoch verhinderte Jonas Langmann unter anderem bei einem Schlagschuss Osterlohs einen Torerfolg. In der neunten Minute war es auf der gegenüberliegenden Seite die Latte, die einen Treffer für die Gäste verhinderte, als Jakub Svoboda sich mit einem Doppelpass und viel Energie durch die Kaufbeurer Abwehr spielte und allein vor Vajs auftauchte. Dies sollte sich eine Zeigerumdrehung später rächen. Kaufbeuren lief einen Zwei- auf-Eins Konter, den Max Schäffler selber über die Schoner von Langmann zum 1:0 abschloss. Dies gab dem Spiel des ESVK nochmals Schwung und resultierte dann in einem vermeintlichen Tor von Tim Wohlgemuth, doch die Unparteiischen zogen den Unmut auf sich, da der Pfiff vor dem Überqueren der Torlinie ertönte. Somit ging es mit 1:0 weiter. Ravensburg reagierte darauf mit einer härteren Spielweise, die in zwei Strafen resultierte. Eine kurzzeitige doppelte Überzahl blieb jedoch von den Rot-Gelben ungenutzt. Nachdem Mychal Monteith in der Schlussminute Vincenz Mayer von den Beinen holte, sollte das Mitteldrittel mit einer Überzahl für die Oberschwaben starten.
Der ESVK bot dabei eine sehr gute Unterzahl und hatte gar die beste Chance bei einem Konter durch Schmidle. Die Puzzlestädter wirkten von der Rolle und mussten Jonas Wolter bei einem Break regelwidrig stoppen. Den ausgesprochenen Penalty sollte Langmann jedoch parieren. In der Folge ging es permanent hin und her, wobei sich die Gäste immer mehr steigerten. Dies resultierte in zwei ausgezeichneten Gelegenheiten in Minute 29. Zuerst ein verdeckter Schuss von Sören Sturm, dann parierte Vajs in höchster Not gegen Brian Roloffs Schuss aus dem Slot. Mit einem hohen Stock zerstörten sich die Gäste dann ihre Druckphase. Obwohl sie in Unterzahl noch einen Alleingang von Mayer verzeichneten, fiel das Tor auf der Gegenseite mit der ersten Möglichkeit der Allgäuer. Charlie Sarault verzögerte, legte ab auf den nachrückenden Monteith und der markierte das 2:0. Nachdem Osterloh dann auf die Strafbank musste, ging es vor Vajs hoch her, jedoch entschärfte er alles. Als die Gäste dann kurz vor Ablauf der Überzahl selbst auf dem Sünderbänkchen Platz nahmen, zeigte sich der ESVK kaltschnäuzig. Sarault sucht mit seinem flachen Schuss den Abpraller und Sami Blomqvist netzte diesen ein. Das Tor sollte noch gar nicht angesagt worden sein, da zappelte der Puck schon wieder im Tor der Oberschwaben. Kiefersauer zog von rechts in Richtung Tor und schoss ins lange Eck. Die ausverkaufte erdgas schwaben arena stand nun Kopf. Trotz des klaren Ergebnisses ließ das Spiel in der hohen Intensität nicht nach. Ravensburg war nah dran am ersten Treffer, doch ein grandioser Save von Vajs sollte dies verhindern. Auf dem Bauch liegend mit dem Kopf Richtung Tor wehrte er mit der Fanghand hinter seinem Rücken ein quasi sicheres Tor von David Zucker ab. Dadurch ging es mit 4:0 in die Pause, auch wenn das Ergebnis die Spielanteile und Chancen nicht 1:1 wiedergibt.
Im Schlussdrittel war es dann wieder Vajs, der eine Direktabnahme nach einem Querpass mit den Schonern entschärfte. Es wurde weiter um jeden Zentimeter Eis gekämpft und beide Defensivreihen ließen wenig Möglichkeiten zu. In der 50. Minute standen dann zwei Spieler im Mittelpunkt – Langmann und Laaksonen. Der Finne kam innerhalb eines Wechsel vier Mal im Slot zum Abschluss, doch zeigte Langmann seine Klasse. Somit mussten die heimischen Fans weiter auf die endgültige Entscheidung warten, die auch Blomqvist im Alleingang verpasste. Auf der Gegenseite war immer wieder Vajs zur Stelle. So auch in der 55. Minute, als Zucker allein vor ihm scheiterte. Eine weitere Überzahl der Gäste blieb danach ungenutzt und Langmann musste gar einen Alleingang Schäfflers abwehren. Die letzten Minuten hatte der ESVK wieder die Oberhand und Langmann musste mehrfach eingreifen. Somit endete das Spiel mit dem Stand von 4:0 für die Hausherren, die einen bärenstarken Stefan Vajs zwischen den Pfosten hatten.
Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Gäste-Coach Jiri Ehrenberger wollte mit seinem Team eigentlich etwas mit nach Hause nehmen, jedoch habe man es versäumt die Chancen zu nutzen und der Doppelschlag sei hart gewesen. Andi Brockmann sprach von einem sehr guten Eishockey-Tag, der bereits in der Früh begonnen hatte. Er zollte seiner Mannschaft für die Spielweise im Allgemeinen ein großes Lob. Ein Sonderlob gab es für seinen Torwart Stefan Vajs, der heute seinen achten Shut-Out der Saison hatte.


Tölzer Löwen
Löwen lassen gegen Kassel aufhorchen
(DEL2)  Das Ziel ist klar: Platz 13 soll es am Ende der Hauptrunde werden. Mit 
dem Sieg am Sonntagabend gegen die Kassel Huskies haben die Tölzer Löwen 
einen enorm wichtigen Schritt in Richtung dieses Ziels gemacht. Am Ende 
gewinnt das Team von Rick Boehm in einem engen Spiel mit 3:2 (0:0, 2:1, 
1:1).
Schmale 5:2-Schüsse zeigte die Statistik nach dem ersten Drittel an. Für 
den Zuschauer schwere Kost, für die Trainer hingegen gerade defensiv 
sehr zufriedenstellend. Rick Boehm sprach von einem sehr guten Drittel 
mit "gutem Tempo und sehr gutem Niveau". Auch Gegenüber Rico Rossi war 
zufrieden mit dem Auftakt seines Teams, dass das Spiel in diesem 
Zeitraum dominiert habe.
Weniger lobend äußerte sich der Husky-Coach über die ersten knapp 
eineinhalb Minuten im zweiten Drittel. Dort zogen die Löwen 
zwischenzeitlich davon. Philipp Schlager - per Breakaway - und Florian 
Strobl trafen innerhalb von 93 Sekunden zum 2:0-Zwischenstand. "Dann 
kämpfst du mit Gegenwind - das ganze Spiel", monierte Rossi. 37 Minuten 
lang arbeiteten die Tölzer Löwen in der Defensive konzentriert. Erst 
dann durchbrach Mike Little mit einem platzierten Schuss ins linke Eck 
das Löwen-Bollwerk und traf zum 2:1. Momentum-Umschwung?
Von wegen. Die Huskies schlugen sich erneut recht früh im Schlussdrittel 
selbst. Eine Minute und 58 Sekunden lang durften die Tölzer in doppelter 
Überzahl ran. In der 47.Spielminute nutzte Hannes Sedlmayr das mit einem 
Schuss, den Mann im Fußball wohl als "Drop-Kick" bezeichnen würde. Der 
Löwen-Stürmer, der nun in allen vier Spielen gegen Kassel gepunktet hat, 
nahm einen aufspringenden Abpraller direkt und sorgte erneut für ein 
Zwei-Tore-Polster. "Das darf eigentlich so nicht passieren", ärgerte 
sich Rossi. Sein Team kämpfte sich zwar durch das Tor von Tyler Gron 
nochmals heran, doch die Leidenschaft der Löwen war am Sonntag größer, 
als die Qualität der Huskies. "Vom Einsatz her sicherlich verdient und 
sehr positiv", freute sich Rick Boehm.
Die drei Punkte helfen die Tölzer Löwen auf Platz 13. Durch die 
Niederlage der Bayreuth Tigers beträgt der Vorsprung vor dem letzten 
Wochenende der Hauptrunde zwei Punkte. Mithelfen kann dann gegen 
Kaufbeuren und Frankfurt auch wieder Marcel Rodman. Der slowenische 
Olympionike feierte gegen Kassel sein Comeback. Durchweg positiv, wie 
Rick Boehm fand: "Sehr gut. Er bringt unwahrscheinlich viel Tempo ins 
Spiel und Erfahrung. Er tut uns gut, ich bin froh, dass er wieder da 
ist."


Kassel Huskies
Ohne Punkte in Bad Tölz – Huskies unterliegen dem Aufsteiger mit 2:3
(DEL2)  Zwei Tage nach dem Erfolg im Hessenderby haben die Kassel Huskies
gegen die Tölzer Löwen eine Niederlage hinnehmen müssen. Die Nordhessen unterlagen dem
Aufsteiger in der weeArena vor 1.452 Zuschauern mit 2:3 (0:0, 1:2, 1:1).
Nach torlosen und grauen 20 Minuten überraschte der Gastgeber die Huskies im Mittelabschnitt mit
einem echten Blitzstart: Zunächst brachte Ex-Husky Philipp Schlager seine Farben nach nur 29
Sekunden in Front. Knapp eine Minute später erhöhte Florian Strobl zur Freude des Tölzer
Publikums auf 2:0. Dann liefen die Huskies lange Zeit gegen die kompakte Defensive des
Gastgebers an – jedoch erst nach 38 Minuten durfte das Team von Trainer Rico Rossi erstmals
jubeln. Mike Little brach mit einem Schuss ins linke Eck den Bann.
Nachdem Mike Little (Check von hinten / 2+10 Min) und Evan McGrath (Stockschlag / 2 Min) zu
Beginn des Schlussabschnitts auf der Strafbank Platz nahmen, nutzte Bad Tölz ihre doppelte
Überzahl zur Wiederherstellung des 2-Tore-Vorsprungs. Johannes Sedlmayr traf nach Vorarbeit von
Philipp Schlager und Marcel Rodman, der sein Comeback nach der Teilnahme an den Olympischen
Winterspielen feierte, zum 3:1. Tyler Gron brachte Kassel durch seinen 26. Saisontreffer nur drei
Minuten später wieder in Schlagdistanz, doch für den Ausgleich reichte es für die Huskies nicht
mehr.
Da die direkten Konkurrenten aus Kaufbeuren und Bad Nauheim ihre Sonntagsspiele für sich
entscheiden konnten, verringert sich der Abstand zum Tabellenfünften Kaufbeuren auf einen Punkt
und zum Tabellensechsten Bad Nauheim auf zwei Punkte. Somit kommt es am letzten Hauptrunden-
Wochenende der DEL2 zu echten Finalspielen um den vierten Platz, der das Heimrecht im ersten
Viertelfinalspiel der Playoffs bedeutet.


Memmingen Indians
Indians legen nach: Deutlicher Sieg im zweiten Spiel der Serie
(OLS)  Den zweiten Sieg im zweiten Spiel gegen den ESC Geretsried konnte er ECDC Memmingen am Sonntagabend feiern. Im Freiluftstadion der „Riverrats“ setzten sich die Memminger glatt mit 7:0 durch, auch wenn sie einige Zeit brauchten, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Spiel 3 folgt bereits am Freitag am Hühnerberg.
Auch bei eisigen Temperaturen ließen die Indians dem Gegner aus Geretsried keine Chance. Im ersten Drittel brauchten die Indians aber eine Weile, um sich auf die Begebenheiten des Freiluftstadions einzustellen. Zahlreiche Schüsse in Richtung Tor der Hausherren fanden nicht ihr Ziel, Torhüter Albanese konnte nicht überwunden werden.
Im zweiten Abschnitt kam die Tormaschine des ECDC dann ins Rollen. Patrik Beck eröffnete den Torreigen in der 30. Minute. Dann ging es Schlag auf Schlag: Eddy Rinke-Leitans erhöhte auf 0:2, Dominik Piskor und Kirils Galoha legten jeweils noch einen Treffer drauf, so dass die Partie nach 40 Minuten bereits entschieden war. Zu überlegen präsentierten sich die Indians mittlerweile, so dass kaum einer der rund 120 mitgereisten Fans mit Sorgen ins letzte Drittel ging.
Dort angelangt machten die Indians mit dem Toreschießen munter weiter. Nach einigen vergebenen Möglichkeiten war es erneut Galoha, der in Überzahl den Puck im Winkel versenken konnte. Auch Eddy Rinke-Leitans legte sechs Minuten vor Ende seinen zweiten Treffer nach, ehe Lubor Pokovic vier Minuten vor Ende den Schlusspunkt setzte. Joey Vollmer rettet kurz vor Ende seinen wohlverdienten Shutout und hielt seinen Kasten sauber.
Die Indians gehen durch diesem Erfolg mit einer 2:0 Führung in das zweite Wochenende der Serie, an dem eventuell bereits eine Entscheidung fallen könnte. Zunächst empfangen die Maustädter am Freitag die „Riverrats“ in Memmingen, ehe es am Sonntag zum vierten Spiel in Oberbayern kommt. Der Vorverkauf zum Heimspiel läuft bereits, Karten können an allen gewohnten Stellen sowie an der Abendkasse erworben werden.


Sonthofen Bulls
Bulls mit knapper 3:4-Niederlage gegen Landshut - ERC Sonthofen wird für Aufholjagd nicht belohnt
(OLS)  Der ERC Sonthofen hat im Sonntagsspiel gegen Landshut eine knappe Niederlage hinnehmen müssen. 3:4 (0:2; 1:2; 2:0) stand es am Ende. Nach einer sensationellen Aufholjagd im letzten Drittel konnten sich die Bulls nicht belohnen. 586 Zuschauer hatten das Spiel bei äußerst frostigen Temperaturen in der altehrwürdigen Eissporthalle in Sonthofen verfolgt.
Gleich zu Beginn erwischten die Gäste nicht nur den besseren, sondern einen echten Traumstart. Die Bulls aus dem Oberallgäu irgendwie nicht richtig bei der Sache und nach einer Minute und fünf Sekunden zappelte der Puck nach einem Schuss von Maximilian Hofbauer zum 0:1 aus Sonthofer Sicht im Tor. Etwas mehr als zwei Minuten später musste ERC-Goalie Patrick Glatzel nach einem Abschluss von Alexander Ehl erneut hinter sich greifen. Landshut von der ersten Minute an voll da, die Bulls steigerten sich im weiteren Verlauf immerhin. Es blieb aber zunächst beim 0:2.
Das Mitteldrittel war da schon ausgeglichener - Dies war auch an der Anzahl der Torschüsse ablesbar: 10:10 stand es nach vierzig Minuten. Landshut aber erneut effektiver. Zwar hatte Martin Guth im Getümmel nachgestochert und so den 1:2-Anschlusstreffer für die Bulls erzielt, doch direkt im Gegenzug erhöhte Landshut über Stefan Reiter auf 1:3, ehe Christoph Fischhaber sogar noch auf 1:4 drauflegen konnte. Sein Schuss war ERC-Torhüter Patrick Glatzel mitten durch die Schoner gerutscht. „Sowas wie diese zwei total überflüssigen Tore habe ich echt noch nie gesehen“, entfuhr es Heiko Vogler in der Pressekonferenz. Eine kurze Druckphase der Bulls kurz vor Ende des zweiten Drittels brachte keinen Torerfolg mehr. 1:4 ging es zum zweiten Mal in die Kabinen.
In der Pause muss Trainer Heiko Vogler die richtigen Worte gefunden haben. Richtig viel Druck bauten seine Mannen nach Wiederbeginn auf und drängten Landshut ins eigene Drittel. Mit Erfolg: Marc Sill spielte in der 42. Minute hinter dem Tor der Gäste vor den Kasten und Maximilian Hadraschek versenkte zum 2:4. Sieben Minuten später besorgte Kyle Just sogar noch den Anschlusstreffer zum 3:4, doch anschließend war das Tor der Landshuter wie vernagelt - Auf Sonthofer Seite machte Ferdinand Dürr seine Sache bestens. Er war zum letzten Spieldrittel für Patrick Glatzel ins Tor gekommen und hatte trotz mehrerer Prüfungen keinen Puck mehr reingelassen.
ERC-Trainer Heiko Vogler nach dem Spiel in der Pressekonferenz: „Wenn es noch eine Minute länger gegangen wäre, hätten wir den Ausgleich gemacht.“ Für Axel Kammerer war es ein verdienter Sieg, wenngleich er Sonthofens attestierte nie aufzugeben und immer gefährlich zu sein.
Klare Verhältnisse für ERC Sonthofen in Rosenheim
In Rosenheim hatte der ERC Sonthofen am Freitagabend eine 1:5 (1:3; 0:0; 0:2)-Niederlage einstecken müssen. Erst nach drei erzielten Toren der Oberbayern hatte Kyle Just die Antwort von Sonthofer Seite gegeben und immerhin den Treffer zum 1:3 erzielt. Gegen Rosenheim war allerdings kein Kraut gewachsen. Die Oberbayern hatten die Bulls im Griff und so konnte sich der ERC nur wenige Chancen herausspielen. 40:14 Torschüsse wurden insgesamt gezählt. „Wir wissen, wo unsere Defizite am Freitag lagen und arbeiten daran, diese abzustellen“, sagte Sonthofens Trainer Heiko Vogler. Bitter nötig, denn am Freitag (20 Uhr) kommen die Starbulls zum nächsten Heimspiel des ERC in die Eissporthalle.


Löwen Waldkraiburg
ROUSEK SICHERT LÖWEN DEN NÄCHSTEN SIEG
(OLS)  Die zweite Begegnung der „Best-of-7“-Serie im BEV-Playoff-Viertelfinale ging am Sonntagabend ebenfalls an den EHC Waldkraiburg. Gegen die Eishackler vom TSV Peißenberg gewann die Mannschaft von Trainer Rainer Zerwesz wie schon zum Auftakt zwei Tage zuvor mit 2:1, beide Treffer erzielte dabei der Tscheche Tomas Rousek. Am kommenden Freitag steht bereits Spiel 3 in Peißenberg auf dem Plan, hier wollen die Löwen mit vielen Anhängern im Fanbus anreisen.
Früh öffneten die Raiffeisen Arena und die Stadiongaststätte des EHC Waldkraiburg am Sonntag bereits ihre Pforten, denn nach dem sensationellen Finaleinzug der deutschen Nationalmannschaft beim olympischen Eishockeyturnier in Pyeongchang veranstaltete man bei den Löwen spontan ein Public-Viewing. Rund 70 Fans kamen und sahen das dramatische Endspiel gegen die Athleten aus Russland, bei dem am Ende das historische Silber für das Team von Marco Sturm heraussprang. Entsprechend war man bereits früh eingestimmt und am Abend feierten die Löwen dann ihren zweiten Sieg!
Bereits zum Einstieg ins Playoff-Viertelfinale am Freitag konnte Löwen-Coach Rainer Zerwesz mit Ausnahme von Daniel Schmidt alle 20 Mann aufbieten und auch im zweiten Aufeinandertreffen mit den Eishacklern trat man mit Allem an, was man hat- wenngleich das quantitativ nicht viel zu heißen hat und auch bei Kapitän Max Kaltenhauser schon beim Aufwärmen wohl wieder Schmerzen auftraten. Im Tor setzte Rainer Zerwesz wieder auf Korbinian Sertl, Gästetrainer Josef Staltmayr brachte wieder Jakob Goll. Das erste Drittel verlief torlos und erneut zeigten beide Teams, dass man sich eigentlich auf Augenhöhe begegnet, allerdings verbuchten die Löwen die größte Chance auf die Führung. In der 16.Minute hatte Christof Hradek einen Schuss von Florian Ullmann abgefälscht und Goll war geschlagen, allerdings krachte der Puck an die Latte.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts hatte Peißenbergs kanadischer Stürmer Brandon Morley die Führung für die Gäste auf dem Schläger, doch EHC-Verteidiger Florian Ullmann stahl ihm die Scheibe sensationell von der Kelle. Zwei Minuten später hatte auf der Gegenseite Michael Trox die Chance auf das erste Tor des Abends, doch war noch immer Geduld gefragt, bei den rund 800 Zuschauern in der Raiffeisen Arena. Es dauerte bis zur letzten Minute des zweiten Drittels, doch dann war Jubeln angesagt: Tomas Rousek nutzte einfach die Gelegenheit und nahm sich ein Herz. Jakob Goll war nicht auf dem Posten und der vermeintlich harmlose Schuss rutschte ihm am Arm durch und die Löwen bejubelten die verdiente Führung (39:53).
Peißenberg fand kein wirkliches Durchkommen gegen die clever und gut verteidigenden Industriestädter und nach knapp fünf im Schlussdrittel gespielten Minuten schlug Tomas Rousek erneut zu und stellte auf 2:0 (44:23)- nach 9 Toren in 10 Spielen der Verzahnungsrunde bereits der dritte Playoff-Treffer in der zweiten Begegnung für Rousek. Knapp fünf Minuten später hätte der 24-Jährige Tscheche sogar einen Hattrick schnüren können, doch jetzt verpasste er knapp. Ihr insgesamt viertes Powerplay wussten die Eishackler aus Peißenberg in den Schlussminuten dann zu nutzen und der Slowene Dejan Vogl durfte sich zum insgesamt 21. Mal in dieser Saison für den TSV in einer Torschützenliste eintragen lassen (53:41). 50 Sekunden vor dem Ende nahm Staltmayr seine Auszeit und eine halbe Minute vor Schluss ersetzte er Keeper Goll durch einen weiteren Feldspieler, doch die Löwen brachten das Ergebnis über die Zeit und sicherten sich das 2.1.
Nach diesem inzwischen sechsten Sieg in Serie, ist die vermeintliche „Weltuntergangsstimmung“ aus der Verzahnungsrunde wieder verzogen und es soll auch wieder ein Fanbus rollen, um das Team bei der Mission Klassenerhalt entsprechend zu unterstützen. Zur dritten Partie der „Best-of-7“-Serie, am Freitag in Peißenberg um 19:30 Uhr, kann man sich bereits für den Fanbus anmelden: Per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , via Direkt-Nachricht bei Facebook, oder auf der Geschäftsstelle in der Raiffeisen Arena. Treffpunkt am Freitag ist um 16:15 Uhr am Parkplatz vor der Arena, um 16:30 Uhr wird die Abfahrt geplant. Der Preis wird je nach Teilnehmerzahl zwischen 13 und 17 Euro liegen und das Team der Löwen würde sich über zahlreiche Unterstützung in Peißenberg freuen!


Wohnbau Moskitos Essen
Klarer Moskitos Heimsieg gegen die Indians
(OLN)  Mit einem 5:0 Shutout Sieg gegen die Hannover Indians wahrten die Wohnbau Moskitos vor den letzten beiden Meisterrunden Spielen gegen die Scorpions und in Leipzig alle Chancen auf das Heimrecht in den Play Offs. Mit dem Sieg kletterte das Team nach der glatten Pleite am Freitag in Tilburg sogar auf den dritten Tabellenplatz hinter Tilburg und Halle.
Die Wohnbau Moskitos begannen bissig und hatten bereits in den ersten zwei Minuten zwei Top Chancen, doch noch blieb es vor knapp 1.200 Zuschauern beim 0:0. Bei den Indians begann Sebastian Albrecht im Tor, und dieser konnte sich nicht über Langeweile in den ersten Minuten beklagen. Sein Team, die Indians, zwar mit ein paar Entlassungsangriffen, doch alles was näher ans Essener Tor kam war sichere Beute vom erneute überzeugenden Basti Staudt. In der 8. Spielminute war es dann zum ersten Mal soweit, dass die Essener Zuschauer jubeln durften. Albrecht ließ einen Schuss von Leon Fern abprallen, war aber dann gegen den Nachschuss von Julien Pelletier machtlos, 1:0. Die Moskitos spielten weiter klug, stellten die Indians zu und checkten oft klug vor. Aus einem solchen Forechecking entsprang dann auch der zweite Essener Treffer. Julian Lautenschlager fing hinter dem Gehäuse der Indians einen Querpass ab, bediente den alleine im Slot stehenden Andrej Bires und der hatte keine Mühe Albrecht zu überwinden.
Zum 2. Drittel kamen die Indians mit mehr Offensivdrang aus der Kabine, offenbar hatte Coach Len Soccio noch einmal an seine Spieler appelliert, mehr für die Offensive zu tun. Doch die Moskitos passten auf, und was die Defensive der Mannschaft von Frank Gentges nicht entschärfen konnte, das wurde eine sichere Beute von Basti Staudt. Doch mitten in die erste Offensivphase der dritte Stich der Wohnbau Moskitos, Gestocher vor dem Tor von Albrecht, und letztlich stocherte Christoph Ziolkowski den Puck über die Linie. So ein wenig nahm das dritte Essener Tor den Gästen die Luft, zwar probierten sie in der ein oder anderen Aktion noch einmal den Wunsch ihres Trainers umzusetzen, doch es ging nichts am Essener Keeper vorbei.
Die Moskitos, die wieder einmal versuchten weitgehend von der Strafbank weg zu bleiben, machten im letzten Drittel schnell den Deckel drauf. Denis Fominych setzte sich schön auf halbrechts durch und die freie Scheibe spitzelte Andrej Bires in der 45. Minute vorbei am Keeper der Gäste. Die Wohnbau Moskitos ließen in der Folge nichts mehr anbrennen, kontrollierten das Spiel und erarbeiteten sich weitere Chancen. Die Letzte verwertete dann wieder Christoph Ziolkowski, der einen Abpraller von Albrecht aus spitzem Winkel unter die Latte nagelte. Der Essener Chefcoach, der am heutigen Tag seinen Geburtstag feiert, sagte in seinem Statement kurz und knapp: "Es war ein hoch verdienter Sieg durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wir waren von Beginn an in allen Bereichen besser.“
Auch die Aktion von Spieltags Sponsor DKMS – Wir besiegen Blutkrebs, war ein voller Erfolg. Larissa, die diese Aktion aktiv mit ihren Helfern zum Spiel begleitete war sichtlich zufrieden über den Abend. „Wir haben 50 Neuregistrierungen, wir hätten noch mehr haben können, aber manche Leute waren zu jung oder manche auch zu alt, dann geht das nicht. Auch meine Helfer hatten einen tollen Abend für unsere Aktion, es kamen sogar Zuschauer um sich registrieren zu lassen, die gar nicht das Spiel gucken wollten.“ Für ein paar Zuschauer lohnte es sich dann doppelt, denn beim DKMS-Puckwerfen gewannen zwei Zuschauer ein Trikot der Mannschaft und einer sogar einen Abend mit Sherif Werner Hartmann.


Crocodiles Hamburg
Heimsieg für die Crocodiles
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Sonntagnachmittag das vorletzte Heimspiel der Saison gegen die EC Rostock Piranhas mit 6:4 (2:2/2:1/2:1) gewonnen. Die Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, bei dem beide Teams das Spiel zweimal zu ihren Gunsten drehten. So gingen zunächst die Gäste in Führung, doch durch Tore von Moritz Israel (3.), Brad McGowan (16.), Anton Zimmer (29.), Josh Mitchel (40./51.) und Leo Prüßner (57.) behielten die Hausherren vor 1595 Zuschauern am Ende die Oberhand.
„Wir haben heute einfach 60 Minuten unser System durchgezogen und in den richtigen Momenten die Tore geschossen. Gerade das Tor von Josh am Ende des zweiten Drittels war ein Knackpunkt für die Rostocker“, sagte Moritz Israel, der am Freitag in Herne noch aufgrund einer Prellung gefehlt hatte.  


Buchloe Pirates
Piraten ergeben sich kampflos ihrem Schicksal / ESV Buchloe verliert zu Hause gegen Amberg – der sportliche Abstieg ist damit so gut wie besiegelt
(BYL)  Mit zwei Siegen hätte der ESV Buchloe an diesem Wochenende eigentlich noch einmal ins Rennen um die ersten drei Plätze in der Verzahnungsrunde eingreifen können. Doch schon nach der Freitagsniederlage in Haßfurt hatte sich dieses Vorhaben bereits vorzeitig zerschlagen. Und nach der 1:3 (0:1, 1:0, 0:2) Heimpleite am Sonntag gegen den ERSC Amberg steht der sportliche Abstieg der Freibeuter fast schon vorzeitig drei Spieltage vor dem Ende fest. Das Schlimme – an der ohnehin schon bescheidenen sportlichen Lage – war aber vor allem die Art und Weise, wie die Piraten am Sonntag ihr vorletztes Heimspiel verloren und so auch das letzte Fünkchen Hoffnung aus der Hand gaben. „Wenn man in so einer Partie so eine Leistung aufs Eis bringt, dann zweifle ich schon am Charakter mancher Spieler“, so das Urteil des maßlos enttäuschten Trainers Norbert Zabel nach einem blutleeren Auftritt der Rot-Weißen.
In der Tat mussten die gut 200 Zuschauer ein extrem niveauarmes Spiel mitansehen, in dem die Buchloer die schlechtere von zwei schwachen Mannschaften waren. Die Amberger, die allerdings nur mit einem Rumpfkader angereist waren, nahmen aber zumindest „den Kampf an“, wie es der Gästetrainer nach dem verdienten Auswärtsdreier richtigerweise sagte. Dies konnte man von den Hausherren über weite Strecken dagegen nicht behaupten. „Ein emotionsloser Auftritt von vorne bis hinten“, so das schonungslose aber treffende Fazit von ESV-Coach Zabel über die vorangegangenen 60 Minuten seiner Schützlinge.
Schon im ersten Drittel, das auf beiden Seiten sehr zerfahren und mit vielen Ungenauigkeiten begann und auch in der Folge so weitergehen sollte, kamen die Pirates überhaupt nicht ins Spiel und in die Zweikämpfe. Nach vorne hin agierte man ideenlos und in der Defensive um den armen Tormann Daniel Blankenburg leistete man sich nach neuneinhalb Minuten auch wieder einen Aussetzer. Denn nachdem Andreas Hampl gerade von der Strafbank zurückkam, liefen die Amberger plötzlich mit zwei Mann alleine auf den Buchloer Schlussmann zu und ließen sich diese Gelegenheit nicht nehmen. Hampl traf auf Zuspiel von David Rybak zum 0:1. Bis auf einen weiteren Alleingang der Gäste, den Blankenburg wenigstens gegen Bernhard Keil entschärfen konnte (16.), passierte bis zur ersten Pause auf beiden Seiten vor dem Tor nicht mehr viel.
Und auch im zweiten Drittel sollte die Begegnung nicht wirklich besser werden. Erst als die Freibeuter endlich einmal schnell ins gegnerische Drittel kamen, konnte Alexander Krafczyk im Fallen eine Hereingabe von Marc Weigant vorbei an ERSC-Tormann Oliver Engmann zum 1:1 Ausgleich in die Maschen setzen (33.). Dies sollte aber auch die einzige nennenswerte Szene im Mitteldrittel bleiben, sodass es mit dem Remis auch in den entscheidenden Abschnitt ging.
Wer nun hoffte, dass die Buchloer dort endlich einen Gang zulegen würden, sah sich schnell enttäuscht. Schließlich fanden die Amberger nach 48 Minuten erneut die Schnittstelle in der ESV-Abwehr, sodass Bernhard Keil erneut alleine durch war und seine Farben wieder mit 1:2 in Front brachte. Und der ehemalige DEL-Angreifer war es auch, der mit dem 1:3 Endstand schließlich die Entscheidung markierte (55.). Denn die Buchloer kamen trotz mehrerer Überzahlspiele einfach nicht auch nur ansatzweise gefährlich vors Tor, sodass die Gäste gegen völlig enttäuschende Gastgeber am Ende verdient die Oberhand behielten und auch in der Tabelle vorbeizogen.


Höchstadt Alligators
Graue Haare für Daniel Jun
(BYL)  "Das wird noch eine spannende Serie...", so zog Spielertrainer Daniel Jun am Sonntag Abend in Erding sein Fazit zum Wochenende. "Die jungen Spieler können an sowas wachsen, ich krieg graue Haare", fügte er mit einer Geste Richtung Playoff-Bart hinzu.
1:1 steht es nach den ersten beiden Spielen der Best-of-Seven-Serie um den Aufstieg in die Oberliga. Zuhause mussten sich die Alligators, ohne Jun und Ales Kreuzer den Gladiators mit 3:4 geschlagen geben, auswärts schien sich diese Niederlage dann erneut anzukündigen, denn wieder gingen die Erdinger mit 3:0 in Führung. Doch diesmal sammelte sich die Mannschaft des HEC, wieder mit Jun, doch ohne Kreuzer und Jiri Mikesz, der am Tag zuvor zum zweiten mal Vater geworden war, schneller als am Freitag und konnte das Spiel mit 5:6 für sich entscheiden.
Spielerisch sei man Höchstadt nicht überlegen, mache dies aber mit Kampfgeist, Moral und Herz wieder wett, so Erdings Trainer Thomas Vogl, der im Laufe des emotionalen Spiels vom Schiedsrichter mit einer Spieldauerstrafe von der Bank geschickt wurde und sein Team auch am kommenden Freitag nicht coachen darf. Jun, der am Freitag noch sehr unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft war, dankte seinem Team am Sonntag Abend: Man habe an den Sieg geglaubt und das Spiel gedreht. "Der Wille zu siegen war heute entscheidend", bestätigte Sportvorstand Jörg Schobert.


EV Moosburg
Platz drei trotz 6:5-Penaltysieg über Haßfurt kein Thema mehr
(BYL)  Der EVM kann doch noch gewinnen: Nach der jüngsten Negativserie lieferten sich die Grün-Gelben am Sonntag mit den Haßfurt Hawks einen torreichen Schlagabtausch, den das Heimteam im Penaltyschießen mit 6:5 (3:3, 2:0, 0:2, 1:0) für sich entschied. Der sportliche Abstieg in die Landesliga ist inzwischen trotzdem besiegelt.
Dieses Erfolgserlebnis hatten sich die Moosburger Kufencracks nach den zuletzt oft nicht mal schlechten, aber eben immer punktlosen Auftritten verdient: Als David Michel den entscheidenden Penalty verwandelte, wurde endlich mal wieder richtig gejubelt in der Sparkassen-Arena – kleine After-Game-Party vor dem Fanblock inklusive.
Da war der Ärger darüber, dass man überhaupt noch in die Overtime musste, schon wieder verflogen. Denn alleine im zweiten Drittel hatten die Hausherren Torchancen für mehrere Spiele. In fast schon slapstickhafter Manier wurden die Hundert- bis Tausendprozentigen im Minutentakt vergeben. Mittendrin kam zwar auch immer wieder ein Entlastungsangriff der Haßfurter zustande, die stellten sich vor EVM-Goalie Thomas Hingel aber auch nicht besser an. Nachdem beide Teams im ersten Drittel noch eiskalt bei der Chancenauswertung gewesen waren und je dreimal getroffen hatten (Asen, Dlugos und Michel für Moosburg), endete dieser Abschnitt „nur“ mit einem 2:0 für den EVM. Beide Tore besorgte Emil Svec (24./26.), den der Besuch seines Vaters aus Tschechien zusätzlich motiviert zu haben schien.
Im letzten Drittel dominierte zwar weiterhin die Englbrecht-Truppe, aber die Hassfurter meldeten sich durch ihr immer brandgefährliches tschechoslowakisches Duo Sramek/Babkovic mit einem Doppelschlag in der 46. und 48. Minute zurück. Dabei blieb es bis zur Verlängerung – und dem Penaltyschießen.
Da der EV Moosburg nach diesem Spieltag auch rechnerisch nicht mehr Dritter werden kann und Rang vier ebenfalls schon elf Punkte entfernt ist, liegt der Fokus in den verbleibenden vier Partien auf dem fünften Platz. Ob der noch irgendeine Bedeutung in Bezug auf einen Bayernliga-Startplatz haben könnte, wird sich wohl erst im Sommer entscheiden. Derzeit belegt diesen der ERSC Amberg, fünf Punkte vor dem EVM. Das kann sich allerdings schon am kommenden Freitag ändern, wenn die Moosburger bei den Wild Lions in der Oberpfalz zu Gast sind.


Pfaffenhofen Ice Hogs
5:4-Erfolg in Bietigheim  
(BYL)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Bietigheim Steelers mit 5:4 (2:0; 2:1; 1:3) gewonnen. Vor 2694 Zuschauern brachte Matt Sidall (5.) die Blau-Weißen in Führung. René Kramer baute den Vorsprung in der siebten Minute weiter aus, doch kurz nach dem Beginn des zweiten Drittel gelang Marcus Sommerfeld in Überzahl der Anschlusstreffer (24.). Dresden antwortete durch Treffer von Alexander Höller im Powerplay (30.) und Martin Davidek (32.). Im Schlussdrittel sollte es noch einmal spannend werden, denn der Gastgeber startete eine Aufholjagd und kam durch Matt McKnight (43./50. PP1), Frédéric Cabana (49.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Ein weiteres Mal nutzte Davidek jedoch eine Powerplaysituation zum Dresdner Siegtreffer (56.).   
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Im ersten Drittel haben wir unsere Chancen gut genutzt, obwohl Bietigheim insgesamt wohl mehr vom Spiel hatte. Wir müssen uns bei Marco Eisenhut bedanken, dass er uns mit seinen Aktionen im Spiel gehalten hat. Im Laufe der Partie haben die verschiedenen Strafen dann für gemischte Gefühle gesorgt. Letztlich sind wir aber natürlich froh, dass wir die Punkte mit nach Dresden nehmen können.“  
Das nächste DEL2-Punktspiel gegen die Wölfe Freiburg bestreiten die Dresdner Eislöwen am  Freitag, 2. März um 19.30 in der EnergieVerbund Arena.


Black Bears Freising
Lustlose Black Bears absolut chancenlos - Verdiente 3:8-Niederlage gegen Vilshofen
(BLL)  Gerade noch feierten die Freisinger Eishackler fünf Siege in Folge und standen vor dem Sprung an die Tabellenspitze der Landesliga-Abstiegsrunde. Notwendig wäre dazu ein Sieg gegen den Vorletzten ESC Vilshofen gewesen – also eigentlich nur eine Formsache. Doch mit der schlechtesten Leistung unter Trainer Michael Klein, lustlos, ohne Kampfgeist oder Aufbäumen, unterlagen die Black Bears in dieser Höhe verdient mit 3:8.
Die Eishockey-Fans waren noch beseelt von der Silbermedaille des Nationalteams bei Olympia und freuten sich auf einen glanzvollen und torreichen Abend in der Weihenstephan Arena. Tore gab es dann auch einige – doch ganz unerwartet schlugen diese vor allem im Kasten von Manuel Hanisch ein. Der hielt, was möglich war, wurde aber durch eine sehr schwache Abwehr, die zudem haarsträubende Abspielfehler im eigenen Drittel en masse produzierte, immer wieder alleine gelassen. Vilshofen spielt nicht überragend, aber die „Wölfe“ waren durchweg schneller, arbeiteten aggressiver in Richtung Scheibe und zeigten von der ersten Sekunde an, dass sie gewinnen wollten. Das 0:1 fiel in der zweiten Minute, der zweite Treffer in der zehnten und nach 15 Minuten leuchtete 0:3 auf der Anzeigetafel auf – zwei Pfostenschüsse der Vilshofener und mehrere Hanisch-Paraden verhinderten ein Debakel bereits im ersten Drittel. Bei Freising klappte nach vorne nichts, das Überzahl-Spiel war peinlich und die Fehler in der Defensive zahlreich.
Der Einlauf von Coach Klein der Kabine muss wohl recht deutlich gewesen sein, denn im zweiten Drittel ein völlig anderes Bild: Freising aggressiv mit Forechecking, jetzt spielten die Black Bears so begeisternd wie in den vergangenen Wochen. Das 1:3 durch Martin Oertel nach einem Gestochere vor dem Tor, zwei Minuten später erzielte Patrick Holler auf Vorlage von Bernhard Weinzierl das 2:3, alle Freisinger Fans gingen fest davon aus, dass die Gastgeber jetzt das Spiel drehen würden. Doch weit gefehlt! Es waren lediglich fünf Minuten Strohfeuer, fortan übernahmen wieder die Wölfe das Ruder und die Black Bears fielen in ihre Lethargie zurück. Das 2:4 nach 30 Minuten und das 2:5 zwei Minuten vor der Drittel-Hupe waren Ausdruck dessen.
Auch im letzten Spielabschnitt gab es kein Aufbäumen der Hausherren, dafür noch drei schöne Tore nach katastrophalen Freisinger Abspielfehlern vor dem eigenen Kasten. Weinzierl war noch für den dritten Freisinger Treffer verantwortlich. Zehn Minuten vor Spielende feierte Torwart Johannes Sedlmeier nach längerer Verletzungspause sein Comeback , er konnte mit einigen herrlichen Aktionen sein persönliches Konto ohne Gegentreffer sauber halten.


Haßfurt Hawks
Dezimierte „Hawks“ erkämpfen sich einen Punkt im Penaltyschießen
(BLL)  Zwei ausgeglichene Mannschaften lieferten sich eine gute und abwechslungsreiche Partie. Bei ihrem Gastspiel beim EV Moosburg zogen die Haßfurter „Hawks“ zwar letztlich mit 6:5 den Kürzeren, allerdings erst nach dem notwendigen Penaltyschießen. Dementsprechend zeigte sich ESC-Coach Martin Reichert mit dem einen und zugleich ersten Auswärtspunkt in der Verzahnungsrunde zufrieden. Auch aufgrund der lange Ausfallliste. „Ich habe ja immer weniger Spieler“, beklagte der 54-Jährige, dem bei den „Grün-Gelben“ gerade einmal zwölf Feldspieler zur Verfügung standen.
Und trotzdem wäre in der von Hauptschiedsrichter Bruckmann sehr gut geleiteten Begegnung mehr drin gewesen, bereits in der regulären Zeit. „Wir hatten leider etwas Schusspech und haben auch sonst leider einige Chancen ausgelassen“, trauerte Martin Reichert schon etwas den vergebenen Möglichkeiten in den 60 Minuten nach. Zumindest in der Anfangsphase aber zeigten sich die „Hawks“ von ihrer eiskalten Seite, denn David Franek in Überzahl (5.) und Jakub Sramek (6.) brachten ihre Mannschaft binnen 65 Sekunden mit zwei Treffern frühzeitig nach vorne. Doch die Dreirosenstädter, deren Landesligaabstieg nur noch theoretisch zu verhindern ist, schlugen drei Mal zurück. Michal Babkovic sorgte mit seinem 47. Pflichtspieltor dafür, dass beide Kontrahenten mit einem 3:3-Unentschieden in die Kabine gingen (17.). Im zweiten Abschnitt stand dann auch wieder Michael Tscherepanow im ESC-Gehäuse, nachdem ihm während der ersten 20 Minuten der Lederriemen seiner Schienbeinschoner riss und er zwischenzeitlich von Jens Dietz vertreten werden musste. Der 20-Jährige konnte nicht verhindern, dass David Michel und Emil Svec (24./26.) die „Grün-Gelben“ mit 5:3 nach vorne brachten. Am Willen der „Hawks“, etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen, änderte diese Tatsache freilich nichts. Und den beiden besten „Torfabrikanten“ der Liga, Jakub Sramek und Michal Babkovic, gelang mit dem 5:4 (46.) und dem 5:5 (48.) der verdiente Ausgleich. Weil die „Overtime“ mit jeweils drei Feldspielern außer einer Strafzeit gegen Jakub Sramek kurz vor dem Ende nichts einbrachte, musste die Partie mit dem Penaltyschießen entschieden werden. David Michel gelang dabei der entscheidende Treffer für die Hausherren, nachdem Haßfurts Michael Breyer sowie auch Michal Babkovic mit ihren Alleingängen scheiterten.
Mit der Ausbeute von vier Punkten „kann man so zufrieden sein“, zog Reichert am Ende in erster Linie wegen des Personalmangels ein durchaus positives Fazit des „Bayernliga“-Wochenendes. „Ich hatte halt nicht viele Möglichkeiten, etwas zu variieren. Wenn ich schon von Anfang an keine drei Sturmreihen habe, ist es nicht einfach.“ Er hofft nun, dass bei den Partien am kommenden Wochenende wieder einige Stammkräfte wie etwa Jan Trübenekr, Georg Lang oder Pascal Marx zurückkehren. Das wäre dringend notwendig, schließlich steht am Freitag die schwere Auswärtspartie beim EC Pfaffenhofen auf dem Programm, ehe zwei Tage später im Stadion Am Großen Anger dann das zweite große Heim-Derby gegen die Schweinfurter „Mighty Dogs“ steigt. Für diese Partie findet am Donnerstag, 1. März, im „Hawks Inn“ zwischen 20.00 und 21.00 Uhr nochmals ein Kartenvorverkauf statt.


Kempten Sharks
Sharks Kader zu klein - Erstes Wochenende ohne Punkte nach 6:3 Niederlage in Germering
(BLL)  Gleich auf 6 Spieler musste Andreas Becherer beim Bayernligisten Germering verzichten. Neben den Verletzten Waibel, Aschenbrenner, Zirngibl und Baader fehlte auch noch Kapitän Gregor Stein nach seiner Spieldauerstrafe aus dem Freitagsspiel gegen Schongau. Ebenfalls eine Sperre musste Philip Stalla absitzen, er handelte sich am Freitag bereits seine dritte 10 min. Strafe ein.
Im ersten Drittel war bis zum 2:2 noch alles offen, die jeweilige Führung der Hausherren konnten Tobias Epp und Andreas Ziegler ausgleichen. Das 3:2 nicht mehr, mit diesem Zwischenstand ging es in die Kabine. Ab dem 2.Drittel übernahmen die Wanderers das Kommando und bauten ihren Vorsprung bis auf 5:2 aus. Vor allem die Paradereihe um die stets gefährlichen Tobias Feilmeier und Florian Fischer bekamen die Kemptener zu keiner Zeit des Spiels in den Griff. Auch als nach dem 5:3 durch Patrick Weigant noch kurz Hoffnung aufkeimte. Kempten nahm Keeper Martin Niemz vom Eis, brachte einen sechsten Feldspieler und hatte einige gute Chancen, Der Treffer fiel jedoch auf der anderen Seite ins leere Tor zum 6:3 Endstand.
Vorstand Florian Ecker zollte seiner Mannschaft nach Spielende Respekt für die kämpferische Leistung trotz nur 13 Feldspielern, erkannte aber gleichzeitig auch an, das Germering einfach die bessere Mannschaft war und verdient gewonnen hat.
Auch Trainer Becherer zeigte sich bei der Pressekonferenz als fairer Verlierer, sprach die Probleme seiner Mannschaft an, lobte zu Recht aber auch die bisher gezeigten Leistungen. Bei dem schweren Restprogramm in Pegnitz und Klostersee hat sich der ESC wohl aus dem Rennen um den Aufstieg verabschiedet. Dazwischen steht noch das letzte Heimspiel der Saison gegen den SC Reichersbeuern an.
Auf jeden Fall gehen die Sharks die letzten Spiele optimistisch und motiviert an, es sollen so viele Punkte wie möglich geholt werden, auch wenn es nach diesem Wochenende wohl nichts mehr mit dem Traum von der Bayernliga wird.


Pinguine Königsbrunn
Heimniederlage gegen clevere Gäste
(BLL)  Nach der Niederlage vom Freitag verliert der EHC Königsbrunn auch sein Heimspiel gegen die „Mighty Dogs“ des ERV Schweinfurt mit 1:4. Die Gäste zeigten sich dabei gnadenlos effektiv, die Brunnenstädter hingegen ließen zu viele Chancen liegen.
Obwohl der EHC ersatzgeschwächt und mit einigen angeschlagenen Spielern in die Partie ging, zeigten beide Mannschaften von Anfang an einen fairen Kampf auf Augenhöhe. Königsbrunns Coach Fabio Carciola musste im Gegensatz zum Freitag noch auf den verletzten Verteidiger Lukáš Hruzík und den gesperrten Jeffrey Szwez verzichten. Doch der EHC versuchte von Anfang an, sich im gegnerischen Drittel festzusetzen und erarbeitete sich schnell gute Chancen. Schweinfurt kam zwar immer wieder gefährlich vor das Tor der Brunnenstädter, doch Goalie Markus Kring ließ sich durch direkte Schüsse nicht beeindrucken.  In der achten Spielminute zappelte der Puck zum ersten Mal im Schweinfurter Tor, der Treffer wurde aber nicht gegeben. Der EHC hatte mehr und bessere Möglichkeiten, verpasste es aber zu treffen. Zwei Minuten vor der Pause hämmerte der Schweinfurter Angreifer Trolda den Puck an den Pfosten, doch auch der EHC konnte im direkten Gegenzug nur Metall treffen, mit dem 0:0 ging es dann in die erste Pause.
Im Mitteldrittel gingen die Mighty Dogs nach vier Minuten in Führung, dieser Treffer zeigte Wirkung. Königsbrunn wirkte verunsichert und überließ den Gästen das Spiel. Eine Strafzeit für Königsbrunn nutzten die Gäste dann zum 0:2, nach schönem Powerplay ließ Richard Adam Torhüter Markus Kring keine Chance. Der EHC stemmte sich nun gegen die drohende Niederlage und erarbeitete sich wieder einige Gelegenheiten, blieb aber zu harmlos vor dem Tor. Kurz vor der Drittelpause vergab Königsbrunn eine Großchance, doch drei Sekunden vor Abpfiff netzte Patrick Zimmermann zum 1:2 Anschlusstreffer ein.
Die letzten zwanzig Spielminuten war noch genug Zeit um auszugleichen, doch in der 43. Spielminute konnten die Mighty Dogs einen schnellen Konter zum 1:3 abschließen, mit dem Treffer zogen sie dem EHC auch den Zahn. Königsbrunn wirkte ideenlos vor dem gegnerischen Tor, und auch die Herausnahme von Goalie Markus Kring kurz vor Spielende zugunsten eines weiteren Feldspielers ging heute nach hinten los. Nach einem Puckverlust netzten die Schweinfurter ins leere Tor ein und besiegelten die bittere Niederlage für Königsbrunn. Am Ende war der Sieg der Gäste verdient, die Mighty Dogs zeigten mehr Cleverness und konnten zum richtigen Zeitpunkt treffen.
Nach den zwei Niederlagen vom Wochenende rutscht Königsbrunn vom ersten Rang auf Platz vier. Schweinfurt zieht an den Brunnenstädtern vorbei und kann sich nun über den dritten Tabellenrang freuen. In den letzten drei Partien steht der EHC jetzt unter Zugzwang und muss unbedingt siegen, um sich noch einen Platz unter den ersten Drei sichern zu können. Allerdings geht es am nächsten Freitag nach Bad Kissingen, gegen die Unterfranken konnte Königsbrunn in dieser Saison noch nicht punkten.
EHC-Coach Fabio Carciola haderte nach dem Spiel mit der gezeigten Leistung: „Wir waren bis zum zweiten Drittel die bessere Mannschaft. Schweinfurt hat das ganz clever gespielt und am Ende die drei Punkte mitgenommen.“


EV Aich
Sieg und Niederlage im Play-off Viertelfinale für den EV Aich
(BBZL)  Zum ersten Spiel im Play-off Viertelfinale hatte der EV Aich am Freitag den EHC Bayreuth zu Gast. In einem Eishockey-Krimi konnten die Schützlinge von Trainer Georg Hermann einen knappen 4:3 Sieg nach Penaltyschießen einfahren. Einziger Wermutstropfen in der spannenden und hochklassigen Partie waren die Ausschreitungen einiger Gästefans nach Spielende, die einen Polizeieinsatz notwendig machten.
Die zweite Partie in dem Modus „best-off-three“ fand am Samstag in Bayreuth statt. Diese Partie ging mit 7:2 an die Gastgeber (ausführlicher Bericht folgt), so dass es am kommenden Freitag zu einem Entscheidungsspiel in der heimischen Sparkassenarena kommt.
Im ersten Aufeinandertreffen beider Teams waren die Anfangsminuten von vorsichtigem Abtasten gekennzeichnet. Der EV Aich setzte mit Alexander  Neumeier (2. Minute) nach einem Schuss von der blauen Linie ein erstes Ausrufezeichen, Bayreuth antworte mit Benjamin Wagner. Im weiteren Spielverlauf hatten die Aicher mehrfach die Chance zum Führungstreffer.
Andreas Koller fing eine Befreiungsschuss im gegnerischen Drittel ab, scheiterte aber knapp am bestens disponierten Torhüter der Gäste. Ebenso erging es Jens Trautmann, der das Zuspiel von Daniel Korn nicht im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. Die beste Gelegenheit hatte Matt Puntureri (13. Minute), der in Unterzahl den Pfosten traf. Der zweite Spielabschnitt begann für die Aicher in einer vier Minuten andauernden Unterzahl, da Trautmann und Jarczyk nacheinander auf die Strafbank geschickt wurden.
Kurz darauf dann der Führungstreffer für die Gäste. Im eigenen Drittel wurde die Scheibe ohne Not vertändelt, für dieses Geschenk bedankte sich Benjamin Natzi  von den Oberfranken und erzielte den Führungstreffer (25. Minute) für seine Mannschaft. Die Antwort kam prompt. Matt Puntureri (Christian Koller / Alexander Neumeier) glich in der 27. Minute zum 1:1 aus. Die Bayreuther hatten in Folge ein optisches Übergewicht und zogen vor Ende des Mitteldrittels mit einem Doppelschlag (36./38.Minute) auf 3:1 davon.
Im Schlussdrittel waren die Aicher wieder die spielbestimmende Mannschaft. In der 51. Minute wurden sie mit dem Anschlusstreffer durch Herbert Jarczyk (Puntureri / A. Koller) für ihren Einsatz belohnt. Die Olympia-Sensation vom Nachmittag war natürlich auch in der Sparkassenarena Gesprächsthema und für manche Fans wurde es nun ähnlich spannend. Die Aicher schnürten den Gegner in der Folge im eigenen Drittel ein in der 58. Minute gelang der erlösende und viel umjubelte Ausgleich zum 3:3 durch Jens Trautmann (Korn/Mustapha). Nachdem keine weiteren Treffer fielen, kam es zum Penaltyschießen.
Den Anfang machte Herbert Jarczyk, der mit einem Lattenschuss Pech hatte. Auch der Bayreuther Gräber konnte nach einer großartigen Reaktion von Linus Messerer die Scheibe nicht im Gehäuse unterbringen. Im zweiten Durchgang kamen die Schützen von beiden Teams zu keinem Treffer. Den dritten Penalty der Aicher verwandelte schließlich Matt Puntureri und nachdem der letzte Schütze der Gäste wieder nicht traf, war die Partie zugunsten der Aicher entschieden.
EV AICH VERLIERT ZWEITES VIERTELFINALSPIEL IN BAYREUTH
Es geht Schlag auf Schlag in den Playoffs des EV Aich. Bereits einen Tag nach dem 4:3 Heimsieg musste die Truppe von Trainer Georg Herrmann in Bayreuth antreten. Die Aicher hätten den Sack gern zugemacht und mit einem Sieg ein drittes Aufeinandertreffen vermieden. Leider kam es nicht dazu, denn es war nicht ihr Tag im Stadion an der Oberfrankenhalle.
Die Gäste begannen druckvoll und wurden von über 400 Zuschauern entsprechend unterstützt. Die Aicher Spieler machten in der Anfangsphase teilweise den Eindruck als säßen sie noch im Bus. Speziell bei den ersten beiden Gegentreffern waren sie ziemlich desorientiert und ließen die Gastgeber im eigenen Drittel ungehindert gewähren. Der erste Treffer (6. Minute) viel nach einem Abpraller. Kurz darauf eine ähnliche Situation, die Scheibe kam von der Bande zurück und ein Bayreuther war zum 2:0 zur Stelle. Der Aicher Vorstand Wolfgang Hauk kommentierte die Situation „ein reiner Abstauber, soviel Glück muss man erst mal haben“
Der Aicher Coach Hermann reagierte daraufhin, „um die Mannschaft wachzurütteln und  ein Zeichen zu setzen“ und wechselte Johannes Pfafferott gegen Linus Messer im Aicher Tor. Dies brachte aber keine wirkliche Besserung, denn bereits zwei Minuten später musste auch er hinter sich greifen und so stand es nicht mal 12 Minuten 3:0 für die Bayreuther.
Die Aicher gaben aber nicht auf und kamen in der Folge besser ins Spiel. Andreas Koller (Matt Puntureri) verkürzte nach einem Getümmel vor dem gegnerischen Tor zum 1:3. Daniel Korn hatte nach schönem Zuspiel von Alexander Scholz die Chance den Anschlusstreffer zu erzielen, aber der Bayreuther Goalie hielt in dieser Phase den Vorsprung für sein Team fest.
Wie schon in vergangen Partien zeigten die Spieler um Kapitän Stefan Urzinger Moral und kamen über eine gute kämpferische Leistung zu aussichtsreichen Chancen. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts mussten die Aicher eine drei gegen fünf Unterzahlsituation überstehen. Kurz darauf bediente Andreas Schmid mit einem perfekten Pass den freistehenden Christoph Schwenk und der lenkte die Scheibe unhaltbar zum 2:3 in den gegnerischen Kasten. In der 31. Minute wurden wieder zwei Aicher auf die Strafbank geschickt. Diesmal ließen die Oberfranken die Überzahl nicht ungenutzt und erzielten ihren 4. Treffer. Das war auch der Stand nach dem zweiten Drittel.
Im letzten Spielabschnitt trafen die Gastgeber nach zwei Minuten zum 5:2. Damit war die Luft raus bei den Aichern und sie hatten das Spiel abgehakt. Mit zwei weiteren Treffern schraubten die Gastgeber das Ergebnis auf 7:2. Durch diesen Sieg glichen die Bayreuther zum 1:1 in der Serie aus und müssen am kommenden Freitag zur entscheidenden Partie in der Moosburger Sparkassenarena antreten.


Eisbären Heilbronn
Gratulation an Eppelheim
(RLSW)  Die Saison 17/18 endete für die Eisbären Heilbronn gestern Abend im Eppelheimer Icehouse mit einer knappen 3:1 Niederlage im 2. Playoff-Halbfinalspiel. Nach einem Spiel, das knapper und ausgeglichener nicht hätte sein können, entschieden am Ende die vielen Strafzeiten und ein Empty Net Goal über das Saisonaus. Die Eisbären gratulieren dem ECE Eppelheim zum verdienten Sieg und zum Einzug ins Finale und wünschen ihnen viel Erfolg in ihrer Serie gegen die Bietigheim Steelers 1B. Für die Eisbären Heilbronn war es trotz allem eine erfolgreiche Saison mit dem 6. Playoffeinzug in Folge. Nun freuen sich die Eisbären-Verantwortlichen und das Team um Sascha Bernhardt auf eine umtriebige Sommerpause um dann in der nächsten Saison wieder voll anzugreifen! 


Diez-Limburg Rockets
Rockets feiern auch im zweiten Play-off-Spiel einen Kantersieg
(RLW)  Ein kleiner Schritt fehlt noch, dann steht die EG Diez-Limburg im Play-off-Habfinale der Regionalliga West. Die Rockets gewannen auch das zweite Spiel der Viertelfinal-Serie, dieses Mal auswärts bei den Luchsen in Lauterbach und mit 9:2 (5:0, 2:1, 2:1). Damit fehlt in der Serie "Best of Five" noch ein Erfolg, den der Vorrundenmeister am Freitag (2. März, 20.30 Uhr) vor heimischer Kulisse einfahren will. Die Partie in Lauterbach war wie schon der Auftakt zwei Tage zuvor eine klare Angelegenheit für die Gäste und bereits nach dem ersten Drittel entschieden.
Die Parallelen waren offensichtlich: 5:1 nach dem ersten Drittel am Freitag, 5:0 nach dem ersten Drittel am Sonntag: Die Rockets gingen auch im zweiten Viertelfinalspiel von Beginn an hochkonzentriert zu Werke. Rockets-Trainer Arno Lörsch hatte gegen stets mit kleinem Kader antretende Luchse auf gleich zehn Spieler verzichten müssen, die verletzt, erkrankt, gesperrt oder aus beruflichen Gründen fehlten. Dank Kooperationspartner Bad Nauheim konnte die EGDL zumindest mit Nils Flemming einen zweiten Keeper hinter Steve Themm sowie mit Jan Wächtershäuser und Leon Köhler insgesamt 14 Feldspieler aufbieten.
Dass sich im ersten Spielabschnitt gleich fünf verschiedene Akteure in die Torschützenliste eintrugen, sprach einmal mehr für die Ausgeglichenheit des Rockets-Kaders: Joey Davies (7.), Matt Fischer (10.), Philipp Maier (10.), Kevin Schophuis (12.) und Leon Köhler (13.) stellten früh die Weichen auf Auswärtssieg. Das gab beiden Teams die Möglichkeit, wie beim Hinspiel schon im zweiten Abschnitt einen Gang zurückzuschalten. 
Der Rest der Partie verlief zumindest vom Ergebnis her recht ausgeglichen. Joey Davies (21.) und Matt Fischer (39.) trafen im zweiten Drittel ebenso wie Luchse-Import Robert Sokol (26.). Und auch das letzte Drittel ging mit 2:1 an die Gäste: Philipp Maier (49.) und Nikolai Varianov (55.) trafen für die Rockets, der wiedergenesene Lauterbacher Jan Hammerbauer (54.) für seine Farben. Die EGDL unterstrich nach dem 8:1 am Freitagabend mit dem 9:2-Sieg am Sonntag erneut ihre Überlegenheit in diesem Viertelfinalduell.
„Das Spiel lief ähnlich wie die erste Partie“, sagte Arno Lörsch. „Wir haben in den ersten Minuten ein bisschen rumgeeiert, sind dann aber gut ins Spiel gekommen und haben schnell eine klare Führung herausgeschossen. Danach haben wir es sauber nach Hause gespielt, wenngleich ich mich über die Spieldauerstrafe von Pierre Wex geärgert habe. Das war unnötig von ihm. Gefreut habe ich mich über die starken Leistungen der beiden Förderlizenzspieler, die sich nahtlos in die gute Mannschaftsleistung eingefügt haben. Jan Wächtershäuser hat defensiv stark gespielt und Leon Köhler sein erstes Tor gemacht. So kann es gerne weitergehen."


Dinslaken Kobras
Kobras gleichen die Serie aus – und wie !
(RLW)  Zwei Tage zuvor wurden sie noch beim 3:9 aus der Eishalle Neuwied gefegt. Gestern Abend fanden die Giftschlangen eine Antwort. Beim 7:0 (1:0; 4:0; 2:0) – Sieg der Dinslakener konnten die Niederrheiner nicht einfach nur die Viertelfinal – Serie ausgleichen, auf die Höhe des Sieges hätte zuvor wohl kaum jemand gewettet. Doch es gibt sie – diese Tage. An denen der Gegner zwar spielerisch besser ist, mehr Spielanteile hat aber gegen einen unbändigen Siegeswillen nichts ausrichten kann. Hinzu kam, dass bei den Hausherren nahezu alles klappte, bei den Gästen eben einfach zu wenig. Verständlich, dass die Machtlosigkeit irgendwann in Frust umschlägt, was wiederum meistens Strafzeiten nach sich zieht, doch von der Kühlbox aus ist bekanntlich noch kein Eishockeyspiel gewonnen worden. Und so lief die gestrige Partie ausschließlich pro Kobras, die sich diesen Sieg redlich verdient hatten. Dass es gleich ein Shutout wurde, lag zum einen an einem an diesem Abend überragenden Felix Zerbe im Tor der Kobras, zum anderen aber auch an einer Mannschaft, die im Defensivverhalten alles gab, was ging: Harte Checks wurden weggesteckt, es wurde sich in die Schüsse geworfen und jeder half bei Problemen des anderen aus. Hinzu kommt natürlich auch eine kleine Portion Glück, die immer nötig ist, wenn ein Spiel gegen einen starken Gegner „zu Null“ ausgeht. Denn das ein oder andere Mal hatte der Puck schon freie Sicht auf das Tornetz, während er nur wenige Zentimeter vor der Dinslakener Torlinie lag. Doch letztlich verbaute ihm dann doch irgendein Schläger der Männer in Schwarz den Weg ins Tor – oder eben Felix Zerbe selbst.
Gut 16 Minuten mussten die Zuschauer ausharren, ehe sie den ersten Treffer bejubeln durften. Bis dahin hatte das Spiel den Verlauf, den die meisten erwartet hatten. Überlegene Neuwieder schnürten die Giftschlangen immer wieder im eigenen Drittel ein, die ihrerseits auf nadelstichartige Konter setzten. Und einer dieser Konter war dann auch erfolgreich und der „Dosenöffner“ für das weitere Spiel der Hausherren. Dominick Spazier und Timothy Tanke hatten Gian – Carlo Schöche mustergültig aufgelegt und Letztgenannter ließ Felix Köllejan im Neuwieder Gehäuse mit einem platzierten Schuss keine Abwehrmöglichkeit. Im weiteren Verlauf des Drittels bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Optisch überlegene Gäste und verteidigende Kobras, die geduldig spielten und einfach auf ihre Konterchance warteten. Doch im Eröffnungsdrittel sollte dabei nichts Zählbares mehr herausspringen.
Es dauerte bis zur 26. Spielminute, bis die Kobrafans ihre Schals wieder fliegen lassen konnten. Denn bei 25:30 auf der Uhr war Felix Köllejan das zweite Mal geschlagen. Die Kobras waren ihrem System treu geblieben und hatten zu diesem Zeitpunkt erneut einen Konter gestartet. Joey Menzel passte auf Moritz Hofschen, dieser mit einem guten Auge für den gestarteten Philipp Heffler und der Kobra-Stürmer ließ dem Neuwieder Goalie bei seinem Schuss in den rechten oberen Winkel keine Chance. Von nun an wurde die Brust der Hausherren immer breiter, während die Gangart der Gäste immer rauher wurde. Insgesamt 12 Strafminuten allein im Mitteldrittel untermauern diese Aussage. Dennoch hätte das Spiel noch eine Wende nehmen können, als Neuwieds Kontingentspieler Michael Jamieson in der 31. Spielminute allein auf Felix Zerbe zulief, doch dieser ließ sich gestern Abend einfach nicht düpieren. Und als 6 Minuten später das Spielgerät nach einem Schuss von Joey Menzel Felix Köllejan durch die Schoner hinter die Torlinie kullerte, verließ Neuwieds Nummer 30 entnervt sein Gehäuse und machte nach dem 3:0 Platz für die Ex-Kobra Lukas Schaffrath. Doch dieser hatte keine Zeit, sich warm zu machen und wurde dementsprechend nur 24 Sekunden später eiskalt erwischt. Blueliner Tom Giesen hatte abgezogen und Sekundenbruchteile später zappelte die Hartgummischeibe im gegnerischen Gehäuse. Spielstand: 4:0. Den Schlusspunkt dieses ereignisreichen Mitteldrittels setzte Michal Plichta, der in der 39. Spielminute seinen ehemaligen Mannschaftskollegen bei einfacher Überzahl überwinden konnte.
Auch der Schlussabschnitt blieb ereignisreich. Zwar nicht so sehr in Form einer Tor-, mehr in Form einer Strafzeitenflut. Die Gäste konnten mit ihrem Frust immer schlechter hinterm Berg halten und sammelten weitere 32 Strafminuten, aber auch auf Kobra-Seite ließ man sich von der Hektik ein wenig anstecken und wurde für 12 Minuten aufs Sünderbänkchen verbannt. Dennoch gab es für die Kobra-Fans noch zweimal Grund zu Jubeln. Denn bereits in der 56. Spielminute nahm Neuwieds Coach Daniel Benske seinen Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Eine Entscheidung, die sich aber für die Gäste nicht auszahlen sollte. Im Gegenteil: Nach einem Angriff der Bären schnappte sich Torhüter Felix Zerbe den Puck, sah den freistehenden Stefan Dreyer, passte diesen an und Dinslakens Nummer 11 hatte im Anschluss wenig Mühe, die Scheibe trotz Unterzahl ins verwaiste Gästegehäuse unterzubringen. Mit diesem Assistpunkt krönte der Dinslakener Schlussmann selbst einen für ihn rundum gelungenen Abend. Den Schlusspunkt setzte 78 Sekunden vor der Schlusssirene Alex Brinkmann, der den gewonnenen Freiraum bei doppelter Überzahl zum finalen 7:0 Endstand nutzen konnte. Bemerkenswert, dass sich an diesem Abend 7 verschiedene Torschützen der Giftschlangen in den Spielbericht eintragen lassen durften.
In der anschließenden Pressekonferenz strahlte Coach Sikorski mit Pressesprecher Christian Prieß um die Wette. Der Dinslakener Übungsleiter betonte immer wieder, wie stolz er auf seine Mannschaft sei und dass sie über 60 Minuten weitestgehend cool geblieben sei, gab aber auch zu, dass er im Vorfeld mit einem Sieg in dieser Höhe nicht gerechnet hätte. Ein Sonderlob holte sich natürlich Felix Zerbe vom Trainer ab, der wohl gestern Abend sein bestes Spiel der Saison abgerufen hatte. Nicht der schlechteste Zeitpunkt.
Damit konnten die Dinslakener die Viertelfinalserie nicht nur zum 1:1 ausgleichen, sondern sich auch ein weiteres Heimspiel sichern. Zwar müssen sie am kommenden Freitag, 02.03.2018 zunächst wieder im Icehouse Neuwied antreten, doch Spiel 4 wird nun definitiv am Sonntag, 04.03.2018 in der Schlangengrube stattfinden. Wer bereit ist, seinen Adrenalinspiegel anheben zu lassen, ist ab 19:00 Uhr herzlich willkommen.


Bären Neuwied
Bären finden nicht in die Zweikämpfe
(RLW)  Was ist dieses Eishockey nur für eine verrückte Sportart. Da fehlen dem deutschen Nationalteam bei den Olympischen Spielen in Südkorea 55 Sekunden zu Sensationsgold, und im westfälischen Dinslaken kassiert eine Mannschaft nur zwei Tage nach einem 9:3-Heimsieg gegen den selben Gegner eine 0:7-Packung. Diese Mannschaft heißt EHC „Die Bären" 2016 und musste im zweiten Viertelfinale der Regionalliga West eine Stimmungsdämpfer bei den Dinslakener Kobras hinnehmen. „Wir wissen, dass uns am Sonntag die nächste harte Aufgabe erwartet und das Spiel wieder bei 0:0 anfängt", hatte der Neuwieder Trainer Daniel Benske nach dem ersten Sieg zum Auftakt des Wochenendes noch eindringlich gewarnt. Es entwickelte sich eine Partie, in der die Neuwieder eine ihrer Stärken nicht einbringen konnten. Sie fanden nicht in die Zweikämpfe und waren diesmal nicht spritzig genug, um den Giftschlangen Paroli bieten zu können. „Das Ergebnis ist natürlich deutlich, und wir sind auch sehr enttäuscht darüber, aber so brutal schlecht, wie man es bei diesem Ergebnis denken könnte, waren wir auch wieder nicht", ordnete Benske die bislang höchste Niederlage in seiner Amtszeit beim EHC ein. 
In der 17. Minute machte Gian Carlo Schöche den Anfang. Gegen Dinslaken zurückzuliegen, kannte der EHC aus drei Hauptrundenpartien, nur diesmal rissen die Deichstädter das Ruder nicht herum. Im Gegenteil. Im Mittelabschnitt ging der Schuss ganz schön nach hinten los. Philipp Heffler (26.), Joey-Max Menzel (36.), Tom Giesen (37.) und Michal Plichta (39.) setzten die Gäste unter Schock. „Es war nicht so, dass wir keine Möglichkeiten besaßen", schilderte Benske, der das Schussverhältnis auf 30:20 für sein Team bezifferte. „Nach dem 2:0 waren wir richtig am Drücker, Dinslaken kam sieben Minuten lang überhaupt nicht zum Abschluss." Während Michael Jamieson (2) und Stephan Fröhlich unter anderem mit Alleingängen am großartig aufgelegten Kobras-Schlussmann Felix Zerbe scheiterten, nutzte die Mannschaft von Kristian Sikorski ihre Gelegenheiten. Felix Köllejan machte nach dem 3:0 Platz für Lukas Schaffrath, aber auch der ehemalige Dinslakener wurde von seinen früheren Teamkollegen kalt erwischt. „Am Ende kam auch der Frust dazu", erklärte Benske die vielen Strafminuten im letzten Drittel, in dem Stefan Dreyer (56.) und Dominick Spazier (59.) auf 6:0 und 7:0 erhöhten.
Somit steht auch fest, dass die Serie mindestens über vier Spiele gehen wird. Am kommenden Freitag haben die Bären ab 20 Uhr wieder Heimrecht gegen die Kobras. Dann wollen sie sich revanchieren und für zwei Tage später einen Matchball erspielen.


Ratinger Ice Aliens
Noch keine Entscheidung gefallen
(RLW)  Das Viertelfinale gegen die Hammer Eisbären hält was es verspricht. Nach zwei Spielen steht es in der Serie 1:1. Am Freitag gewann Hamm in Ratingen mit 6:3, und am Sonntag gelang den Aliens der wichtige Auswärtserfolg mit einem 4:3 nach Penaltyschiessen.
Schon am Freitag war die Körpersprache bei beiden Teams eine ganz andere als noch in der Vorrunde. Man ging in jeden Zweikampf und bot sich eine hochklassige Begegnung. Die Anfangsphase gehörte, trotz des ersten Tores für Hamm, den Ice Aliens. Noch vor der ersten Pause konnte der Hammer Führungstreffer durch zwei Treffer von Tim Brazda gedreht werden. Doch dann brach man leider ein, das zweite Drittel gehörte den Gästen, die vor dem Tor eiskalt zuschlugen und im Mitteldrittel auf 2:4 davon zogen. Auch im letzten Spielabschnitt lief es danach leider nicht besser. Kevin Thau besorgte den fünften  Treffer für die Gäste. Danach war die Partie gelaufen, Dennis Fischbuch gelang zwar noch der zwischenzeitliche Anschluss zum 3:5, Hamms Loecke war aber wiederum für die Eisbären erfolgreich und erzielte den 3:6 Endstand aus Sicht der Aliens.
Damit lag der Druck am Sonntag eindeutig bei den Ausserirdischen. Diese so wichtige Begegnung musste unbedingt gewonnen werden. Unterstützt von vielen mitgereisten Ratinger Fans stürmten die Ice Aliens im ersten Drittel munter nach vorne, schnürten die Hammer Defensive regelrecht ein und konnten sich durch Treffer von Benjamin Hanke und Milan Vanek auch mit einer 2:0 Führung belohnen. Damit ging es in die erste Pause, eine deutliche Leistungssteigerung zum Freitag war zu erkennen. Die Gastgeber gaben jedoch nicht auf und konnten direkt zu Beginn des zweiten Drittels durch einen Treffer von Benes verkürzen. Fortan war Hamm wieder in der Partie. Die Gastgeber wollten nun mit Macht den Ausgleich erzwingen, scheiterten aber immer wieder an der aufopferungsvoll spielenden Ratinger Abwehr oder am wiedererstarkten Christoph Oster. Gerade als sich die Aliens etwas befreien konnten, entwischte der Abwehr der Hammer Weißleder, der dann nur noch durch ein Foul gebremst werden konnte. Den fälligen Penalty konnte Weißleder im Tor der Aliens unterbringen und das Spiel schien zu kippen. Doch die Aliens überstanden die nächste Druckphase der Eisbären, begannen ihrerseits wieder Torchancen zu generieren, von denen Becker eine kurz vor der Drittelpause zur 3:2 Führung für die Aliens nutzen konnte. Was für eine starke Moral zu einem Zeitpunkt, zu dem das Spiel zu kippen drohte.
Das letzte Drittel begannen die Eisbären erneut mit einer starken Offensive, mussten aber immer auf die gefährlichen Aliens Konter achten. Beide Torhüter hatten mit tollen Reflexen großen Anteil am weiterhin knappen Spielstand. Als sich die zahlreichen Aliens Fans unter den 539 Zuschauern schon auf den nahenden Schlusspfiff freuten, gelang den Eisbären durch Spacek knapp eine Minute vor Schluss doch noch der Ausgleich. Damit ging es in die Overtime.
In der Verlängerung hatten beide Mannschaften je einmal eine Überzahl-Situation, beide Male bereinigten die Abwehrreihen aber die prekären Situationen. So musste nach Ablauf der torlosen 5 Minuten das Penalty-Schießen die Entscheidung bringen.
Benny Hanke und Tim Brazda scheiterten zunächst an Eisbären Torhüter May – genauso wie die Hammer Stürmer Loecke und Benes in Aliens Torhüter Oster ihren Meister fanden. Den dritten Penalty für Ratingen verwandelte Routinier Vanek dann schließlich. Als Oster auch noch den dritten Penalty der Eisbären durch Thau halten konnte, sah er sich umgehend von seiner kompletten Mannschaft umringt und gefeiert. Die Aliens hatten die Serie ausgeglichen und es geht am Freitag mit Spiel 3 in Ratingen weiter. 


Eisadler Dortmund
Eisadler verlieren Heimauftakt in der Pokalrunde
(LLW)  Ohne ihren erkrankten Coach Waldemar Banaszak (er wurde von Udo Tursas vertreten) verloren die Eisadler den Heimauftakt in der Pokalrunde gegen die Bergisch Raptors mit 7-9 (1-2, 5-4, 1-3).
Es war von Beginn an ein Spiel auf eher niedrigem Landesliganiveau mit vielen Fehlern und Unkonzentriertheiten auf beiden Seiten. Gerade die Abwehrreihen hatten einen schwarzen Tag, so dass am Ende insgesamt 16 Tore gefallen waren.
Die frühe Führung im 1.Drittel durch Robin Lieschke wurde durch die Gäste per Doppelschlag nach 7 Minuten zum 1-2 gedreht. 15 Sekunden waren im 2.Drittel gespielt, da konnte Malte Bergstermann zum 2-2 ausgleichen. Und die Eisadler spielten weiter nach vorne und ging durch Mirko Jim Neumann mit 3-2 in Führung (22 Min.) Doch Solingen nutzte eine Unachtsamkeit in der Dortmunder Defensive zum 3-3 (27 Min.) aus. 2 Min später wieder die Führung für die Eisadler zum 4-3. Torschütze Robin Lieschke mit seinem 2. Treffer. Danach gestattete die Eisadler Abwehr um Torwart Steffen Pietzko den Gästen wieder einen Doppelschlag, so dass es nach 31 Minuten 4-5 stand. Marvin Kruminsch war es dann, der zum 5-5 ausgleichen konnte, ehe Solingen 2 Minuten später zum 5-6 traf. Kurz vor der 2. Drittelpause war es Constantin Wichern der zum 6-6 ausgleichen konnte.
Im letzten Drittel war die Dortmunder Gegenwehr mit nachlassender Konzentration dann leider gebrochen, und Solingen zog zum Unmut der frierenden Dortmunder Fans bis zur 53. Minute auf 6-9 davon. Das 7-9 durch Miles Steinschneider kam 90 sek. vor dem Ende leider zu spät. Die war dann auch gleichzeitig der Endstand.
Eisadler gelingt die Revanche
Den Eisadlern ist am Sonntag Abenddie Revanche gegen die Bergisch Raptors geglückt. Am Ende siegten die Dortmunder verdient mit 6-11 (2-5, 1-4, 3-2). Die mit nur einem Torhüter (Steffen Pietzko) und 11 Feldspielern angereisten Gäste trafen auf 11 Solinger (1 Torhüter u. 10 Feldspieler).
Die Eisadler begannen das Spiel furios, denn sie führten nach Treffern von Malte Bergstermann, Maris Kruminsch (2), Miles Steinschneider und Mirko Jim Neumann nach knapp 10 Minuten mit 1-5. Die Bergischen zeigten sich etwas geschockt und kamen bis zum Drittelende nur auf 2-5 heran.
Im 2. Drittel suchten die Eisadler ihr Glück weiter in der Offensive. Mirko Jim Neumann, Malte Bergstermann, Tim Linke und Nick Casssbaum bauten die Führung auf 2-9 aus. Solingen betriebt wieder nur ein wenig Ergebniskorrektur und kam auf 3-9 heran. So ging es in die 2. Drittelpause.
Im letzten Drittel war es dann ein offenes Spiel. Erst Solingen mit dem 4-9, aber nur eine Minute später gelang Maris Kruminsch mit seinem 3. Treffer an diesem Abend das 10. Tor der Gäste. (4-10) Danach noch ein Solinger Doppelschlag zum 6-10, ehe Felix Wiegand knapp 4 Minuten vor dem Ende das 6-11 und damit auch den Endstand erzielte


Hamburger SV
Gruselwochenende für den HSV
(RLN)  Playoffs haben ihre eigenen Gesetze – diese Erfahrung mußte die Regionalligamannschaft des Hamburger SV am vergangenen Wochenende machen.
Bereits unter der Woche folgte die erste Hiobsbotschaft: Topscorer Pascal Heitmann würde für beide Partien am Freitag und Sonntag mit leichter Lungenentzündung ausfallen. Da auch Benjamin Garbe und Matyas Kovacs für die erste Begegnung am Freitagabend nicht zur Verfügung standen war der Angriff schon erheblich geschwächt. Das kann aber nicht die blutleere Vorstellung im dritten Halbfinalmatch erklären: nach einem noch ordentlich zu nennenden ersten Drittel fiel die Mannschaft nach dem 0:1 mehr oder weniger auseinander, Adendorf spielte sich in einen Rausch und gewann am Ende klar mit 6:0 (0:0,3:0,3:0).
Für das vierte Spiel am Sonntag kam es für das Team von Coach Dominik Döge dann richtig knüppeldick: mit Jannik Höffgen fehlte auch der zweite Topscorer, auch Chris Rapprich fiel aus. Insofern war es schon fast überraschend, daß der HSV mit dem Rumpfkader zwei Drittel mithielt, bevor der AEC in der Schlußphase davonzog – Endstand 8:3 (1:1,2:2,5:0).
So kommt es also am Freitagabend zum Showdown in Stellingen – ein Szenario, daß der HSV gerne vermieden hätte. Entscheidend wird sein, wer aus dem aktuell gut bevölkerten Lazarett wieder auf das Eis zurückkehren kann. Der psychologische Vorteil liegt aktuell jedenfalls klar beim AEC.


FASS Berlin
FASS sorgt für Windstille bei den Tornados - Erneut verletzte Torhüter bei den Akademikern
(RLO)  Am Sonntagnachmittag verließen nur zufriedene FASS-Anhänger das Erika-Heß-Eisstadion im Berliner Wedding. Hatten doch gerade ihre Akademiker mit einem deutlichen 5:1 für Windstille bei den Gästen von Tornado Niesky gesorgt. Aber ebenso wie beim historischen Silbermedaillengewinn der deutschen Nationalmannschaft am Morgen desselben Tages, hatten die Fans einiges durchleiden müssen.
Die 172 bestens aufgelegte Fans die nach dem olympischen Vorspiel den Weg zum letzten Heimspiel der Hauptrunde der Regionalliga Ost, das ja möglicherweise auch eine vorweggenommene Finalpaarung sein könnte, erlebten von Beginn an, dass beide Teams hier heute auch gewinnen wollten, ob wohl das Spiel für die Platzierung in der Tabelle schon nicht mehr wichtig war. Insbesondere die Berliner wollten sich noch einmal vor den PlayOffs dem heimischen Publikum präsentieren. Während die Lausitzer Gäste mit 13 + 2 etwas dezimiert antraten, konnten die Akademiker mit 17+2 mit einer Reihe mehr im Spiel gehen.
Beide Teams legten gleich mächtig los und es entwickelte sich das erwartete Spiel, das dann in der 8. Spielminute jäh unterbrochen wurde: Nach einem Angriff auf das Berliner Tor bleibt FASS-Goalie Sören Thiem verletzt auf dem Eis liegen und muss am Ende mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden. Das Spiel war minutenlang unterbrochen.
Momentan liegen noch keine näheren Informationen vor, welche Verletzung Thiem erlitten hat. Er konnte aber die Klinik auf Krücken aber bereits wieder verlassen.
Goalie Nummer zwei des heutigen Spiels, der 27-Jährige Sebastian Becker, Stammgoalie der 1b Mannschaft musste übernehmen und nach ein paar wackeligen Aktionen fand Becker gut ins Spiel und bot einen sicheren Rückhalt. Trotzdem waren es die Gäste, die zunächst in der 15. Min durch David Vatter in Führung gingen. Die Freude darüber hielt aber nur bis zum Ausgleich durch Dennis Merk in der 17. Minute. Mit dem 1:1 gingen die beiden Teams dann auch in die Kabine zum Pausentee.
Nach der Pause übernahmen die Akademiker vollends das Kommando auf dem Eis und während die Angriffsversuche von Tornado Niesky immer wieder in den Fängen von Goalie Sebastian Becker oder an den Kellen der Berliner Verteidigung endeten. Tore fielen nur auf der Berliner Seite. In der 33. Minute netzte Christian Steinbach und in der 38. Min erhöhte Wirbelwind Nico Jentzsch den Spielstand auf nunmehr 3:1.
Doch kurz danach bleibt auch Sebastian Becker nach einem Angriff auf das Berliner Tor liegen und muss von den Sanitätern behandelt werden. Damit stand nun kein weiterer Goalie zur Verfügung. Die Schiedsrichter unterbrachen an dieser Stelle die Partie und zogen die zweite Drittelpause vor, um so dem medizinischen und sportlichen Personal die Zeit zu geben über den weiteren Spielverlauf zu entscheiden.
Nach Pause und Eisbereitung konnte Sebastian Becker nach dem harten Kopftreffer zum Glück wieder den Platz in seinem Gehäuse einnehmen und die Akademiker sorgten mit dem 4:1 durch Patrick Czajka kurz nach dem Wiederanpfiff, aber noch in der Spielzeit des zweiten Drittels für die Vorentscheidung.
Niesky drückte nun noch mal auf die Tube, wollte das Ergebnis noch deutlich korrigieren, doch die Weddinger gaben dem Druck der Gäste nicht nach und Phillip Golz erzielt in der 53. Spielminute dann mit seinem Treffer zum 5:1 bereits das Endergebnis.
FASS Berlin ist gerüstet für die PlayOffs, das wollte das Team mit diesem Spiel auch den Fans gegenüber zum Ausdruck bringen, und sieht sich nun spannenden PlayOff-Spielen gegenüber.
Der erste Gegner der Akademiker ist der Tabellenzweite, die Schönheide Wölfe. Im Erzgebirge sind die Berliner am Freitag, 09.03.2018 zu Gast, bevor zwei Tage später am Sonntag das möglicherweise schon entscheidende Rückspiel in Berlin folgt (11.03.2018, 13:30 Uhr, Erika-Heß-Eisstadion).


Landesliga Berlin
ERSC Berliner Bären ist Berliner Meister
(LLB)  Eine wichtige Entscheidung ist heute in der Landesliga Berlin gefallen, der neue Meister steht fest.
Ein Punkt hat dem ERSC Berliner Bären noch gefehlt, um die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte perfekt zu machen. Abgefangen werden hätte der ERSC noch von der 1b des EHC Berlin Blues, der dazu aber alle seine noch auszutragenden Spiele hätte gewinnen müssen, inklusive das gegen die Bären. Die wiederum hätten dann aber auch ihr letztes Spiel gegen die 1b des ESC 07 Berlin verlieren müssen. Das hat sich erledigt, denn die Blues haben heute ihr Spiel beim nun entthronten Titelverteidiger ECC Preussen Berlin 1b mit 4:5 verloren. Damit kann der ERSC nicht mehr eingeholt werden und nun den ersten Titelgewinn der Vereinsgeschichte feiern.
Das Projekt www.noppe-ist-schuld.de gratuliert recht herzlich zu diesem Erfolg. (Norbert Stramm)


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Montag 26.Februar 2018
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