IHP NachrichtenMontag 15.Oktober 2018
(IHP) Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen:
Nationalmannschaft, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West
Deutscher Eishockey Bund
WM-Generalprobe in der SAP Arena: Nationalmannschaft trifft am 7. Mai 2019 auf die USA
(DEB) Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bestreitet ihr letztes Vorbereitungsspiel vor der 2019 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in der Mannheimer SAP Arena. Am Dienstag, 7. Mai 2019, um 19.00 Uhr trifft die Mannschaft von Bundestrainer Marco Sturm auf die USA. Somit steht den Fans aus der Quadratestadt nur vier Tage vor dem WM-Start ein hochkarätiges Spiel bevor. In Mannheim gastiert die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bereits zum 22. Mal in der Länderspiel-Geschichte.
Marco Sturm, Bundestrainer: „Bereits im vergangenen Jahr haben wir die Stimmung im Rahmen der Euro Hockey Challenge in der SAP Arena genossen. Nun freuen wir uns, nach Mannheim zurückzukehren und gegen einen solch attraktiven Gegner kurz vor der Weltmeisterschaft antreten zu können. Es wird unsere Generalprobe, ehe wir in die Slowakei reisen.“
„Wir freuen uns sehr, die DEB-Auswahl wieder in Mannheim begrüßen zu dürfen. Die Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang war ein Meilenstein für das deutsche Eishockey und hat das Interesse an unserem tollen Sport nachhaltig gesteigert. Mit Team USA wird eine große Eishockeynation auf die Mannschaft von Marco Sturm treffen“, so Daniel Hopp, Geschäftsführer der SAP Arena und Vizepräsident des DEB.
Der letzte Erfolg der deutschen Mannschaft gegen die USA liegt nur ein Jahr zurück: Damals siegte das Team von Bundestrainer Marco Sturm beim Deutschland Cup in Augsburg mit 5:1. Im letzten Duell hatten die US-Amerikaner das bessere Ende für sich: Bei der 2018 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Dänemark konnten sie sich in der Gruppenphase mit 3:0 durchsetzen. In insgesamt 102 Spielen sicherte sich die deutsche Mannschaft 31 Erfolge und unterlag 62 Mal. Weitere neun Partien endeten Remis und drei Spiele wurden im Shootout entschieden.
Tickets für alle Preiskategorien sind auf www.deb-online.de/tickets oder telefonisch unter 01806 – 99 22 01 erhältlich (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz). Für das Länderspiel am 7. Mai 2019 in Mannheim gibt’s die Eintrittskarten auch im Ticketshop der SAP Arena, online unter www.saparena.de, unter der Tickethotline 0621 - 18 190 333 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Gruppen ab 20 Personen bekommen auf den Gesamt-Einkaufswert einen Rabatt von 20 Prozent.
Düsseldorfer EG
Zurückgekämpft und Punkt geholt – DEG verliert bei Meister München erst in der Overtime
(DEL) Die Düsseldorfer EG hat vor 3.680 Zuschauern bei Meister EHC Red Bull München mit 4:5 (1:1, 2:3, 1:0, 0:1) nach Verlängerung verloren. In einem Spiel mit immer wieder wechselnden Führungen hatte die DEG kurz vor Ende der regulären Spielzeit die Overtime erzwungen.
EHC Red Bull München
Red Bulls schlagen DEG nach Verlängerung
(DEL) Der EHC Red Bull München und die Düsseldorfer EG haben sich ein hochklassiges DEL-Duell geliefert. Am Ende gewannen die Red Bulls mit 5:4 nach Verlängerung (1:1|3:2|0:1|1:0). Vor 3.680 Zuschauern erzielten Matt Stajan, Frank Mauer und Maximilian Kastner mit einem Doppelpack in der regulären Spielzeit die Tore für den Deutschen Meister. In der Overtime sicherte Matt Stajan den Münchnern mit seinem zweiten Treffer der Partie den Zusatzpunkt.
Beide Teams lieferten sich ein Duell mit vielen Höhepunkten. München hatte die besseren Chancen, den ersten Treffer erzielte aber Düsseldorfs Marco Nowak (6.). Nach exakt acht gespielten Minuten glich Stajan auf Pass von Ryan Button aus. Die Red Bulls verbrachten danach viel Zeit auf der Strafbank, hatten aber in Unterzahl mehrere gute Chancen auf die Führung – darunter Alleingänge von Mauer (10.) und Mark Voakes (12.). Beide tauchten frei vor Fredrik Pettersson Wentzel auf, verzogen aber knapp.
Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie noch mehr Fahrt auf. Mauer schoss die Red Bulls in der 23. Minute aus spitzem Winkel in Führung, zwei Minuten später glich Stefan Reiter für die Gäste aus. Danach drängte München auf das 3:2, die DEG nutzte aber einen Entlastungsangriff durch Ken Andre Olimb (29.). In der 32. Minute erzielte Kastner bei einer 5-gegen-3-Überzahl das 3:3. Nachdem Münchens Torhüter Kevin Reich innerhalb weniger Sekunden dreimal den erneuten Rückstand verhindert hatte, stellte Kastner mit seinem zweiten Treffer auf 4:3 (34.).
Auch im Schlussdrittel ging es auf und ab. Düsseldorf war immer gefährlich, München aber näher am nächsten Tor. In der 45. Minute traf Konrad Abeltshauser die Latte, eine Miunte später Frank Mauer den Pfosten. Die Red Bulls ließen nicht viel zu – und das, was auf das Tor kam, hielt Kevin Reich. Beim Schuss von Alexander Barta in der 56. Minute während eines DEG-Powerplays war Münchens Schlussmann jedoch geschlagen.
Es ging in die Overtime, und da sicherte Matt Stajan den Red Bulls mit seinem zweiten Tor des Spiels den Zusatzpunkt.
Bayreuth Tigers
Bayreuth erkämpft sich verdienten zweiten Heimsieg in Folge
(DEL2) Diese Partie, ohne den bisherigen Toptorschützen Bosas auf Seiten der Tigers und den fehlenden Verteidigern Little und Reis bei den Gästen, brauchte einige Zeit um richtig Fahrt aufzunehmen. Erste Chancen wurden sichere Beute der beiden Goalies Hungerecker und Herden und auch im Powerplay fanden beide Kontrahenten noch keinen Weg zum Torerfolg, sodass man sich fast schon mit einem 0-0 zur ersten Pause begnügen wollte. Ein Unterzahlbreak der Schlittenhunde (19.) konnte gerade noch gestört werden und im Gegenzug „lud Goldhelm Järveläinen von der Blauen einfach mal durch“. Ohne große Sicht für den Torwart traf der Finne zur Führung. Gegen noch nicht wieder sortierte Huskies startete Sebastian Busch dann noch ein Solo aus der Mittelzone, vernaschte dabei Verteidiger Dinger und legte die Scheibe Hungerecker durch die Beine ins Netz. Zwischen den beiden Treffer lagen keine 20 Sekunden zum doch noch klaren Vorsprung für die Hausherren.
Im zweiten Abschnitt merkte man den Gästen den Willen zu Veränderungen an aber mit den großen Lösungen tat man sich weiter schwer. Man verzettelte sich in zu vielen Einzelaktionen statt Kombinationsspiel und die Tigers konnten in den wichtigen Momenten immer wieder entscheidend stören. Einzelne Chancen blieben wieder ungenutzt auch wenn Kassel jetzt etwas mehr Spielanteile und Abschlüsse zu verzeichnen hatte. Einige Gegenzüge der Wagnerstädter blieben auch in dieser Phase des Spiels fast die besseren Torchancen. Aus einem abseitsverdächtigen Angriff bei 4 gegen 4 markierte Gron dann aber doch den Anschlusstreffer für die Nordhessen mit einem satten Schuss und die Oberfranken stemmten sich dagegen das Momentum nicht komplett zu verlieren. „Brustlöser“ dafür war dann das 3-1 durch S.Busch, der einen feinen Querpass von Gläser im Stile eines Torjägers sofort mit einem platzierten Abschluss „unters Dach“ verwertete.
Die große Chance zur Entscheidung hatten die Gelb-Schwarzen dann in Minute 46, als man fast 2 Minuten doppelte Überzahl hatte, diese aber nicht nutzen konnte, und bei einem Break sogar Gefahr lief den Gegner mit einem Treffer wieder richtig zurück ins Spiel zu holen. In der Folgezeit spürte man das Bemühen der Gäste schon deutlich, aber auch dass sie den Schlüssel zu diesem Spiel nie wirklich fanden. Von den Einheimischen bekamen sie aber auch nichts einfach mal so gestattet. Bayreuth wehrte sich nach Kräften und „als letzte Instanz“ machte spätestens der gute Herden im Gehäuse die Tür zu. Als schon 150 Sekunden vor Schluss Gästetrainer Rossi seinen Goalie erstmals für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahm, war der Schlussspurt für jeden offensichtlich. Aber auch hier hatten die Tigers die bessere Antwort parat und verteidigten ihr Tor geschlossen „mit Mann und Maus“ zum eminent wichtigen und unterm Strich verdienten zweiten Heimsieg in Folge. Das stellten beide Trainer so auch in der Pressekonferenz fest, wo Gästecoach Rossi den zu geringen „Arbeitsaufwand“ seiner Jungs bemängelte und Petri Kujala den guten und erfolgreichen Einsatz seines Teams richtigerweise dagegen hervorhob.
Eispiraten Crimmitschau
4:2! Eispiraten feiern Heimsieg über Freiburg - Fans sehen souveränen Crimmitschau-Erfolg
(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel gegen die Wölfe Freiburg mit 4:2 gewonnen. Recht souverän konnten die Westsachsen nach 60 Minuten ihren Heimerfolg bejubeln. Auch wenn die Schützlinge von Trainer Kim Collins einmal mehr zu viele hochkarätige Torchancen haben liegen lassen. Die vier Eispiraten-Treffer erzielten Rob Flick (2), Patrick Klöpper und Julian Talbot. Am Freitagabend (19.10.2018 – 20:00 Uhr) steht das nächste Spiel an. Dann treffen die Crimmitschauer auf die Bayreuth Tigers.
Personal: Die Eispiraten gingen mit dem selben Personal in das Heimspiel gegen die Wölfe Freiburg wie schon gegen Kaufbeuren. Bis auf den Langzeitverletzten Tomas Kubalik waren somit alle Spieler an Bord. Im Tor startete wieder Brett Kilar.
Die Freiburger kamen besser in die Partie. Erst zogen die Breisgauer eine Strafe gegen Vincent Schlenker, im folgenden Powerplay vollendeten die Gäste dann eiskalt. Nikolas Linsenmaier hämmerte den Puck, unhaltbar für Kilar, unter den Giebel. Die Eispiraten-Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten. Nur 15 Sekunden lagen zwischen dem Linsenmaier-Hammer und dem Ausgleich der Westsachsen! Über Kircher und Hilbrich landete die Scheibe bei Patrick Klöpper, welcher souverän zum 1:1 verwandelte. Danach war nur noch eine Mannschaft am Drücker. Und das waren die Crimmitschauer. Immer wieder spielten sich die Sachsen beste Möglichkeiten heraus.
Doch weder Patrick Pohl, noch Rob Flick, Christoph Kabitzky oder Neu-Eispirat Christoph Körner konnten Kapital aus ihren Chancen schlagen.
Zweites Drittel – Selbes Bild! Die Eispiraten nahmen nun endgültig das Heft des Handelns in die Hand. Zwar waren die Breisgauer bei Kontern stets gefährlich, doch Brett Kilar hatte zumeist keine große Mühe, Schüsse des EHC zu parieren. Christian Hilbrich und Patrick Klöpper verpassten auf Seiten der Gastgeber zunächst, doch in der 27.Minute hatten die Anhänger der Rot-Weißen Grund zum Jubeln. Julian Talbot zielte genau und setzte seinen Schuss genau in den Winkel – 2:1 (27.)! Auch in der Folge hatte die Sulak-Truppe den offensivstarken Eispiraten nur wenig entgegenzusetzen. Jimmy Hertel, Goalie der Freiburger, konnte sich bei den Chancen von Dominic Walsh und Co.immer wieder auszeichnen.
Das dritte Drittel lief dann gerade mal 126 Sekunden, da konnten die Eispiraten das dritte Tor erzielen! Nach einem Traumpass von Dominic Walsh, packte Rob Flick einen schönen Move aus und vollendete schließlich im Nachschuss zum 3:1 (43.). Die Gäste mussten nun „aufmachen“ und kamen vereinzelt zu guten Gelegenheiten. Brett Kilar ließ aber nichts anbrennen, konnte sich gleich zwei Mal mit unglaublichen Paraden auszeichnen. Für die Vorentscheidung sorgte dann Rob Flick. Der Kanadier zog nach Innen und schickte die Hartgummischeibe, erneut unhaltbar für Hertel, unter die Latte – 4:1 (59.). Alexander Brückmann sorgte 32 Sekunden vor dem Ende dann noch für Ergebniskosmetik. Doch auch sein Treffer zum 4:2 (60.) konnte nichts an den drei verdienten Punkten für die Eispiraten ändern.
Deggendorfer SC
EC Bad Nauheim zwingt den DSC nach hartem Kampf in die Knie
(DEL2) Mit einer Rumpftruppe reiste der Deggendorfer SC am Sonntagabend zum
Auswärtsspiel nach Bad Nauheim. Neben dem nach Straubing abgeorderten
Maximilian Gläßl musste Trainer John Sicinski weiterhin auf
Christopher Kasten, Andreas Gawlik, Vladislav Filin und Christoph
Kiefersauer verzichten. Dennoch warfen die Deggendorfer Kufencracks
alles in die Waagschale und verloren am Ende mit 5:2 gegen die Hessen.
Die Hausherren versuchten gleich von Beginn an den personell
geschwächten DSC durch hohes Tempo und viel Zug zum Tor den Schneid
abzukaufen, doch die Deggendorfer Abwehr ließ zunächst nur wenig zu.
Trotz der hohen Geschwindigkeit, die der EC Bad Nauheim in die Partie
warf, gab es auch für das Team von Trainer John Sicinski einige
Kontergelegenheiten. Die dickste Chance im ersten Abschnitt hatte dann
auch Josh Brittain, der alleinstehend vor dem Tor knapp die Scheibe
verfehlte. Die Chancen auf der Gegenseite machte Cody Brenner, der an
diesem Abend den Vorzug vor Björn Linda bekam, alle zunichte, sodass
es mit einem 0:0 in die erste Pause ging.
Das zweite Drittel begann dann ähnlich wie die ersten 20 Minuten. Bad
Nauheim baute viel Druck auf und setzte sich immer wieder, auch
bedingt durch Überzahlsituationen, im Angriffsdrittel fest. Ein ums
andere Mal war es Cody Brenner, der als Fels in der Brandung den
Angriffen der Hessen im Weg stand. In der 36. Spielminute war
allerdings auch er machtlos. In einem Bad Nauheimer Powerplay zog
Topscorer Cody Sylvester trocken ab und versenkte den Puck mit einem
satten Schlagschuss im Deggendorfer Tor. Kurze Zeit später bot sich
den Hessen dann die Möglichkeit, das Ergebnis durch eine weitere
Überzahlmöglichkeit weiter in die Höhe zu schrauben, doch die
DSC-Cracks kämpften tapfer und erspielten sich sogar in Unterzahl die
ein oder andere Chance. Die dickste hatte Christoph Gawlik, als er
alleine vor Nauheims Keeper Hane die Latte traf. Mit diesem Spielstand
ging es dann auch nach 40 gespielten Minute in die Kabine.
Der letzte Spielabschnitt begann dann ebenfalls mit einer Bad
Nauheimer Drangphase, die die Hausherren durch James Livingston zum
2:0 nutzte. Wer nun mit der Vorentscheidung rechnete, der war schief
gewickelt. Der DSC kämpfte sich noch einmal zurück in die Partie und
erzielten in der 46. Minute durch Josh Brittain den Anschlusstreffer.
Als dann knapp vier Minuten später Marius Wiederer mit einem
Gewaltschuss den Ausgleich markierte, waren die Deggendorfer kurz
davor, die Partie in Richtung des DSC zu kippen. Doch die Hausherren
blieben dran und konnten in der 53. Minute antworten. Daniel Ketter
brachte die Nauheimer mit einem satten Schlagschuss erneut in Führung.
Kurz vor Ende der Partie setzte DSC-Coach John Sicinski nochmal alles
auf eine Karte und nahm Brenner zu Gunsten eines sechsten Feldspielers
vom Eis. Dies nutzten die Nauheimer dann, um das Ergebnis noch um zwei
weitere Treffer in die Höhe zu schrauben.
Damit geht der Deggendorfer SC ohne Punktgewinn aus diesem Wochenende
heraus und rutscht damit auf den vorletzten Tabellenplatz ab.
Am kommenden Freitag trifft das Team von Trainer John Sicinski dann
zuhause auf die Tölzer Löwen und will dort wieder um wichtige Punkte
kämpfen. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
Dresdner Eislöwen
Eislöwen schlagen Kaufbeuren mit 2:1 / Sechs-Punkte-Wochenende
(DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen den ESV Kaufbeuren mit 2:1 (1:1; 0:0; 1:0) gewonnen. Vor 1878 Zuschauern brachte Branden Gracel den Gast in Führung (9.). Nick Huard markierte in der 15. Minute den Ausgleich für Dresden. Nach einem torlosen Mitteldrittel nutzte René Kramer eine Powerplaymöglichkeit zum Siegtreffer (50.).
Kaufbeuren-Coach Andreas Brockmann: „Das Spiel war sehr eng. Dresden hat alles reingehauen, hart gekämpft und wollte den Sieg mehr. Wir haben insgesamt zu viele Strafen genommen und unsere Chancen nicht genutzt. Marco Eisenhut hat für Dresden im Tor heute ein starkes Spiel gemacht.“
Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: „Nach dem schlechten Saisonstart und der letzten Woche mit entsprechenden Maßnahmen unsererseits war der Sieg enorm wichtig und die Reaktion, die wir sehen wollten. Der Start in die Partie verlief holprig. Das Spiel war sicher nicht das Schönste, aber man hat deutlich gesehen, wie sehr wir diesen Sieg heute wollten. Jeder Spieler hat alles dafür in den Ring geworfen, sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und Verantwortung übernommen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 19. Oktober um 19.30 Uhr bei den Wölfen Freiburg.
ESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt in Dresden mit 2:1
(DEL2) ESVK Trainer Andreas Brockmann musste am Sonntagabend beim Auswärtsspiel in Dresden vor 1.878 Zuschauern au insgesamt fünf Stammspieler verzichten, da neben den bekannten Ausfällen von Simon Schütz, Daniel Oppolzer, Steven Billich und Phillip Messing auch Florin Ketterer nicht auflaufen konnte. Zusätzlich waren einige Spieler krankheitsbedingt angeschlagen.
Die Eislöwen starteten gut in Partie und hatten auch so gleich im Powerplay einige guten Chancen. Dies sollte auch die Geschichte dieses Spieles sein. Die Joker agierten viel in Unterzahl und die Hausherren agierten dementsprechend oft in Überzahl. Aber erst einmal der Reihe nach. Die Kaufbeurer kamen nach den ersten überstandenen Unterzahlspielen besser in das Spiel und Branden Gracel markierte nach einer schönen Einzelaktion auch den 0:1 Führungstreffer. Es waren gerade einmal knapp sieben Minuten gespielt. Die Allgäuer hatten danach mehrere sehr gute Möglichkeiten auf einem weiteren Treffer, die aber alle samt nicht genutzt wurden. Im Gegenteil. Eine Unachtsamkeit in der Defensive brachte die Eislöwen nach 15 Minuten auf die Anzeigetafel. Nick Huard konnte Stefan Vajs im dritten Nachschuss zum 1:1 Ausgleichstreffer überwinden. Mit diesem Ergebnis sollte es auch in die erste Pause gehen.
Im zweiten Abschnitt kamen die Eislöwen wie die Feuerwehr aus der Kabine und setzten die Kaufbeurer ordentlich unter Druck. Nachdem die die Joker diese Phase gut überstanden hatten, kamen die Rotgelben in den Genuss einer doppelten Überzahl. Welche aber leider nicht genutzt werden konnte. Die beste Chance hatte noch Joey Lewis, der knapp am Schoner von Marco Eisenhut scheiterte. Kurze Zeit später parierte dieser erneut stark gegen Joey Lewis. Weiter mussten die Joker wie schon erwähnt oft in Unterzahl verteidigen, was den Spielfluss der Allgäuer immer wieder unnötig unterbrach. Auch im Schlussabschnitt das gleiche Bild. Die Joker saßen zu oft auf der Strafbank und im achten Powerplay waren die Hausherren dann auch erfolgreich. René Kramer nutze nach 50 Minuten einen Abpraller nach einer unübersichtlichen Situation vor Stefan Vajs zur 2:1 Führung. Die Joker warfen dann noch einmal alles nach vorne und drückten auf den Ausgleichstreffer. Auch die Herausnahme von Stefan Vajs knapp zwei Minuten vor dem Ende, zu Gunsten eines sechsten Feldspielers, sollte keinen weiteren Torerfolg mehr bringen.
Tölzer Löwen
Gala-Auftritt der Tölzer Löwen
(DEL2) 6:2! Den Tölzer Löwen gelingt mehr, als nur ein Sieg gegen die hochfavorisierten Frankfurter Artgenossen. Ein fulminantes Auftaktdrittel ebnet den Weg, doch auch danach waren die Buam nie unterlegen.
Gerade einmal elf Tage ist die Klatsche der Tölzer Löwen in der Frankfurter Eissporthalle her. Am heutigen Sonntag gelang den „Buam“ die Revanche - und wie. Es war ein fulminanter Start, der den Grundstein für den Überraschungs-Erfolg legte. Bereits nach knapp einer Minute legte Leon Hüttl dem Tölzer Stürmer Andreas Pauli auf - ein Gastgeschenk, das sich Pauli nicht entgehen ließ. Es war der Traumstart, den die Isarwinkler brauchten, um den Rückenwind vom Sieg in Weißwasser mitzunehmen. Umso besser, dass die Kaltschnäuzigkeit in den folgenden Minuten nicht abnahm. Johannes Sedlmayr traf erst in Überzahl per Bauerntrick, dann in Unterzahl mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck. Der Knoten scheint geplatzt beim letztjährigen Playdown-Topscorer - es waren seine Saisontore zwei und drei.
Die Löwen nahmen ein beruhigendes Polster mit in die erste Pause, ruhten sich auf diesem aber im Mitteldrittel keineswegs aus. Nach 25 Minuten überstanden die Buam eine lange doppelte Unterzahl - auch mit etwas Glück, als Frankfurt den Innenpfosten traf. Erst nach 32 Minuten wurde der erneut starke Ben Meisner überwunden: Daniel Sprang traf zum 3:1-Anschluss. Aus der Ruhe brachte dieser Treffer die Tölzer dennoch nicht. Sie spielten den zweiten Abschnitt gekonnt zu Ende, hätten in eigener Überzahl und bei der Drei-gegen-Eins-Situation der zweiten Sturmreihe selbst sogar noch erhöhen können.
Das gelang dann im Schlussabschnitt, als Kyle Beach im Powerplay seinen gefürchteten Schuss erst an den linken und dann an den rechten Innenpfosten setzte. Die Scheibe folg auf die richtige Seite der Linie und die Löwen führten mit 4:1. Frankfurt versuchte nochmals alles, nahm bei ohnehin schon doppelter Überzahl zusätzlich noch den Torhüter vom Eis. Doch statt dem erneuten Anschluss traf Casey Borer - von der Strafbank kommend - ins verlassene Tor. Spätestens mit dem Treffer von Andreas Schwarz knapp eine Minute später, als Trainer Tiilikainen erneut den Torhüter gezogen hatte, aus dem eigenen Drittel auf 6:1 erhöhte, war das Spiel gelaufen. Der Treffer von Matthew Pistilli war nur noch Ergebniskorrektur.
An einem Wochenende, an dem mit Weißwasser und Frankfurt zwei Top-Teams auf dem Programm standen, war mit fünf Punkten so nicht zu rechnen. Umso höher ist die Leistung einzuordnen. Auf der Pressekonferenz verkündete Markus Berwanger die nächste gute Nachricht: Sollte nichts Außergewöhnliches passieren, wird Lubor Dibelka am Freitag sein Saisondebüt geben. Dann geht’s für die Löwen nach Deggendorf.
ECDC Memmingen
Nach hartem Kampf: Indians unterliegen in Höchstadt
(OLS) Der ECDC Memmingen hat im zweiten Spiel des Wochenendes beim Höchstadter EC mit 2:5 verloren. Die Indians lieferten sich einen harten Kampf, ehe die Kräfte schwanden. Petr Haluza verletzte sich im Schlussabschnitt und droht lange auszufallen.
Beim Klassiker in Höchstadt haben die Indians gegen die Hausherren den Kürzeren gezogen. Ohne Patrik Beck, Dominik Piskor und Jakub Wiecki erwischten die „Alligators“ den besseren Start. Bereits früh galt es eine Unterzahl zu überstehen, den ersten Gegentreffer gab es dann aber erst bei der zweiten Strafe gegen die Indians. Ein Schuss der Hausherren wurde unhaltbar vom Memminger Spieler abgefälscht und rauschte an Joey Vollmer vorbei ins Tor. Mit dem einzigen Treffer der Partie ging es ins zweite Drittel.
Hier kamen die Indianer endgültig ins Rollen. Milan Pfalzer sorgte nach einem Traumpass von Petr Haluza für den Ausgleich im Powerplay. Sieben Minuten später, nachdem die Maustädter mehrmals knapp an der Führung scheiterten, schlug der HEC abermals zu. Als dann 40 Sekunden vor der Pausensirene das 3:1 folgte, war die Marschrichtung für den letzten Abschnitt klar.
Die Indians stellten für die letzten 20 Minuten auf zwei Reihen um und erhöhten den Druck. Schnierstein ließ sich aber nicht überwinden. Im Gegensatz schlugen die Gastgeber eiskalt zu und erhöhten auf 4:1. Es folgte der wohl bitterste Moment des Abends: Ein Check erwischte Indians-Angreifer Petr Haluza mit voller Wucht am Kopf, so dass er ohne Helm auf dem Eis aufschlug. Der Stürmer verlor kurz das Bewusstsein und wurde sofort ins Krankenhaus eingeliefert. Er musste mit Verdacht auf eine schwere Gehirnerschütterung zahlreiche weitere Tests absolvieren. Die Indians kamen nochmals zurück und nutzten die lediglich zwei Minuten Überzahl aus: Jared Mudryk mit dem Anschluss rund acht Minuten vor dem Ende. Ein Schuss an die Latte fiel vom Rücken des Torhüters ins Netz der Panzerechsen. Doch es sollte nicht mehr reichen. Die Kraft der Indians reichte nicht mehr zum Comeback, zu viele Ausfälle wichtiger Spieler konnten nicht kompensiert werden. Daniel Huhn traf noch einmal die Latte, dann machte der HEC den Sack mit Treffer Nummer 5 zu.
Die Indians müssen nun am kommenden Wochenende gegen Regensburg und in Landshut zwei schwere Aufgaben bewältigen. Es bleibt zu hoffen, dass sich das Verletztenlager der Memminger in den nächsten Tagen lichtet. Die Ausfalldauer von Petr Haluza wird sich erst in den nächsten Tagen endgültig herausstellen.
VER Selb
Wölfe ringen Rosenheim nieder
(OLS) Unsere Wölfe sind zurück in der Erfolgsspur. In einer dramatischen Partie ließ sich unsere Mannschaft diesmal nicht vom frühen Rückstand schocken, sondern fand durch Kampf und unermüdlichen Einsatz zurück ins Spiel. Nach der Selber Führung brachte Niklas Deske die Stürmer der Starbulls schier zur Verzweiflung.
Dies war die Grundlage, dass unsere Jungs den knappen Vorsprung mit ein wenig Glück und Geschick über die Zeit brachten und die volle Punkteausbeute durchaus verdient in Selb behielten.
Die Gäste aus Rosenheim wollten ihre Heimniederlage vom Freitag wettmachen. Und so kamen sie auch angriffslustig aus der Kabine. Bereits in der ersten Minute musste Deske gegen Zick, der urplötzlich vollkommen frei vor ihm auftauchte, sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern.
Unsere Wölfe waren nicht chancenlos, wirkten aber im Spielaufbau etwas fahrig. Bei angezeigter Strafe gegen unsere Farben fand die Scheibe dann den Weg vorbei an Deske ins Tor zur Gästeführung. Moosberger und Kolb hätten vor der ersten Pausensirene den Spielstand noch ausgleichen können, brachten den Puck aber nicht über die Linie.
Unsere Wölfe kamen entschlossen und mit mehr Selbstvertrauen aus der Kabine. Bei numerischer Überlegenheit scheiterte zunächst noch Müller an Steinhauer, doch kurz darauf war es Gare, der mit einem platzierten Schuss vorbei an Freund und Feind den vielumjubelten Ausgleich markieren konnte. Unsere Mannschaft kam in dieser Phase jetzt richtig ins Rollen, musste aber bei schnell vorgetragenen Kontern der Starbulls höllisch aufpassen. Ein Abschluss von Gollenbeck krachte noch an die Latte, bevor zwei Minuten später Geigenmüller bei doppelter Überzahl mit einer wahren „Bombe“ zur Führung einschoss. Anschließend waren die Mannen von Henry Thom teils etwas zu euphorisch, aber Deske hielt sein Team mit starken Paraden im Spiel.
Der letzte Spielabschnitt war weiter ein offener Schlagabtausch zweier Mannschaften, die mit offenem Visier um den Sieg kämpften. Rosenheim traf zweimal das leere Tor nicht, doch auch unsere Farben hatten immer wieder die Chance, die Entscheidung herbeizuführen. So traf Geigenmüller nur den Pfosten und Moosberger scheiterte am guten Steinhauer im Rosenheimer Tor. Mit Glück, Geschick und einem überragenden Deske hielten sich unsere Wölfe schadlos und feierten einen verdienten Heimsieg.
ERC Sonthofen
Spielbericht vom 7. Spieltag ERC Sonthofen gegen EV Lindau Islanders
(OLS) Sonthofen gelingt der ersehnte Sieg gegen die EV Lindau Islanders und gewinnt mit 5:2.
Die Bulls mussten weiterhin auf Kontingentspieler Petr Sinagl verzichten, für den ein Einsatz noch zu früh gewesen wäre. Dafür war Jayden Schubert wieder mit von der Partie. Der ERC begann druckvoll und erspielte sich, wie schon so oft, einige Torchancen heraus, ohne diese dann aber zu nutzen. So war es, wie schon in Memmingen, dass der Gegner in der 9. Spielminute durch Jan Hammerbauer mit dem ersten Torschuss für sein Team mit 0:1 in Führung ging. Sonthofen steckte jedoch nicht auf, spielte weiter mit Druck nach vorne und so gestaltete sich ein Spiel auf ein Tor im ersten Drittel. Erst in der 19. Spielminute der hochverdiente Ausgleich: Mit einer starken Einzelleistung war es Martin Frolik, der zum 1:1 einschoss. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel begann wie das erste endete. Sonthofen drückend überlegen, aber nicht effektiv vor dem Tor. In der 24. Spielminute dann die erste Überzahl für Sonthofen. Die Scheibe lief gut und Lindau konnte sich kaum befreien. Lucas di Berardo im Tor der Islanders war der große Rückhalt der Islanders und machte eine Chance nach der anderen der Bulls zunichte. Obwohl die Strafzeit bereits abgelaufen war, zog Sonthofen bei 5 gegen 5 ein dauerhaftes Powerplay im Drittel der Lindauer auf. In der 27. Spielminute dann wieder dasselbe Bild. Lindau mit einem Konter und prompt steht es 1:2. Auf Zuspiel von David Farny und Marco Miller war es Anthony Calabrese, der für den EVL traf. Aber wie bereits im ersten Drittel gab Sonthofen nicht auf. Angriff über Angriff rollte auf das Tor der Islanders und in der 36. Minute der hochverdiente Ausgleich zum 2:2. Mit einer schönen Kombination über Jonas Schlenker und Wayne Lucas war es schlussendlich Daniel Rau, der genau Maß nahm und den Puck von halblinker Position in den Winkel schoss. Sonthofen drückte weiter, Lindau konnte sich nur durch einzelne Konter befreien. Die Konter waren stets brandgefährlich, aber Patrick Glatzel im Tor der Bulls war ein sicherer Rückhalt an diesem Abend. Kurz vor Ende dann zwei Strafzeiten für Lindau. Mit 14 Sekunden auf der Uhr konnten die Bulls aber nichts Zählbares daraus ziehen und es ging mit einem 2:2 in die zweite Drittelpause.
Im dritten Drittel dann weiterhin 5 gegen 3. Sonthofen kommt schnell in die Formation und bereits nach wenigen Sekunden klingelt es im Kasten der Lindauer. Martin Frolik, auf Pass von Lukas Slavetinsky und Jonas Schlenker, bringt die Bulls mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend mit 3:2 in Front. Mitte des dritten Drittels drückte Lindau dann auf den Ausgleich. Ein ums andere Mal musste Patrick Glatzel die Führung verteidigen. Mehrere Strafzeiten auf beiden Seiten machten den Spielfluss sehr zerfahren. Zunächst mussten auf Sonthofer-Seite Manuel Malzer und Sean Morgan auf die Strafbank. Bei doppelter Überzahl für Lindau leisteten diese sich jedoch auch gleich eine Strafzeit. Bei 4 gegen 3 dann die nächste Strafzeit für Sonthofen. In dieser Phase des Spiels war das Spiel auf Messers Schneide: Die Bulls konnten sich immer wieder befreien und überstanden diese kritische Phase unbeschadet. Als Lindau in der 54. Spielminute sich eine Strafe wegen Spielverzögerung einhandelte, nutzte Sonthofen diese Überzahl bereits nach wenigen Sekunden zum 4:2. Über Vladimir Kames kam die Scheibe zu Marc Sill, der mit einer schönen Direktabnahme die Führung ausbaute. Zwei Minuten vor Ende des Spiels versuchte Lindau nochmal alles. Lucas di Berardo ging für einen sechsten Feldspieler aus dem Tor. Das nutzte Jonas Schlenker eiskalt aus und stellte in der 59. Minute auf 5:2, was auch den Endstand des Spiels bedeutete.
„In Summe war es ein verdienter Sieg der Bulls“, resümierte Martin Sekera in der abschließenden Pressekonferenz. „Wir waren heute die komplettere und bessere Mannschaft und wurden endlich für die Bemühungen belohnt. Zwar ließen wir immer wieder mehrere hundertprozentige Chancen aus, aber die Jungs erarbeiteten sich diesmal ihr Glück und gingen als verdienter Sieger vom Eis“, so Sekera.
Crocodiles Hamburg
Crocodiles erkämpfen einen Punkt in Tilburg
(OLN) Die Crocodiles Hamburg haben am Sonntagnachmittag beim amtierenden Meister einen Punkt entführt. Gegen die Tilburg Trappers musste sich die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta erst in der Overtime mit 4:3 (1:2/1:1/1:0/1:0) geschlagen geben.
Die Gäste erwischten einen guten Start in die Partie und gingen durch Tore von Brad McGowan (12.) und Aaron Reinig (13.) mit 0:2 in Führung. Für die Hausherren konnte Danny Stempher vor der Pause allerdings noch den Anschlusstreffer erzielen (18.).
Im zweiten Spielabschnitt gelang Mitch Bruijsten zunächst der Ausgleich in Unterzahl (28.), doch die Crocodiles holten sich die Führung zurück. Mit seinem vierten Treffer in den letzten drei Spielen stellte Jake Ustorf auf 2:3 (34.).
Der Vorsprung hatte bis ins dritte Drittel bestand, dann allerdings gelang Mitch Bruijsten mit seinem zweiten Treffer der erneute Ausgleich (47.). Trotz einer Überzahl kurz vor Schluss, die bis in die Overtime reichte, und einem Pfostenschuss von Dominik Lascheit, konnten die Crocodiles keinen Treffer mehr erzielen. In der letzten Minute der fünfminütigen Verlängerung war es Nardo Nagtzaam, der seiner Mannschaft den zusätzlichen Punkt sicherte.
„Wenn man hier zweimal in Führung geht, muss man eigentlich gewinnen. Wir haben defensiv gut gestanden und hart gearbeitet. Dafür hätten wir uns belohnen können. Im Moment fühlt es sich nach zwei verlorenen Punkten an. Aber mit etwas Abstand werden wir uns über den Punkt freuen können und mit breiter Brust in die nächste Woche starten“, so Torwart Kai Kristian.
Am kommenden Freitag treten die Crocodiles Hamburg vor eigenem Publikum gegen die EC Harzer Falken an.
Herner EV
TecArt Black Dragons Erfurt - Herner EV 2 : 3 (1:0,0:3,1:0)
(OLN) Am Sonntag frühen Abend, erarbeitete sich der Herner EV bei sicherlich sehr unbequemen Erfurtern ein verdientes 2-3 und schaffte nach der Niederlage von Freitag somit direkt wieder den Anschluss an die oberen 3 Plätze. Es bleibt nach wie vor alles beim alten, diese Liga ist verdammt schwer zu spielen und bald wirklich jeder Club kann auch jeden schlagen. Somit sollte unser Team nun ausreichend gewarnt sein und jedes Spiel von der ersten Sekunde angenommen werden.
Knapp 6 Minuten waren in der altehrwürdigen Erfurter Kartoffelhalle gespielt und da stand es plötzlich 1-0 für die Hausherren. Erfurt kam gut ins Herner Drittel, die Kombinationen passten und da stand es 1-0, Torschütze hier auf Erfurter Seite S.Hofmann (6. Minute ). Bis dahin war es ein offenes Spiel, ohne das sich mal eine von beiden Mannschaften in der gegnerischen Zone fest spielen konnte. In dieser Phase allerdings noch einige Herner Fehlpässe im eigenen Spielaufbau, welches dann im weiteren Verlauf allerdings abgestellt werden konnte. Eine Unterzahl wurde überstanden und keine weiteren Chancen zugelassen, so das es dann auch ab der 15.Minute zu einigen Herner Halbchancen kam. So ging man dann in die erste Pause.
Im 2. Drittel dann wie so oft in dieser jungen Saison viel mehr Druck und Power. Einen sehr guten Start mit einigen vergebenen Großchancen folgte dann in der 26. Spielminute der nun mehr völlig verdiente Ausgleich durch Lois Spitzner nach schönem Zuspiel von Brad Snetsinger. Und weiter ging die wilde Fahrt, der HEV jetzt klar tonangebend und mit weiteren Chancen. So war es dann in der 27. Spielminute unserer Kapitän Michel Ackers mit dem 1-2 aus Erfurter Sicht. Eine Unterzahl wurde erfolgreich verteidigt und als der HEV dann kurz vor Drittelende selbst noch ins Powerplay kam, war es dann Dennis Thielsch kurz vor der 2. Pause in der 40. Spielminute mit dem 1-3. So ging es dann auch in die 2. Pause.
Im letzten Drittel dann wieder Herne mit einem guten Start und sofort wieder Chancen, aber selbst als es dann zu einer doppelten Überzahl für den HEV kam, wollte der Puck einfach nicht mehr am sicher auch gut aufgelegten Philip Lehr vorbei ins Erfurter Tor. Stattdessen dann Erfurt in einer Phase dann auch wieder mit Chancen und dem Anschlusstreffer zum 2-3 in der 49. Spielminute. Michel Weidekamp und seine Kumpel ließen allerdings nicht mehr anbrennen und selbst als Erfurt kurz vor Schluss den TW zugunsten eines weiteren Feldspieler heraus nahm, kam nichts zählbares mehr dabei heraus.
So gewann der HEV am Ende verdient mit 3-2 in Erfurt und sicherte sich weiterhin einen Platz unter den TOP 4.
Am kommenden Freitag sind die Hannover Indians zu Gast beim Herner EV. Das erste Bully ist wie immer zur gewohnten Freitagsabend Zeit um 20.00 Uhr.
Rostocker EC
Heimserie hält, Piranhas siegreich gegen Braunlage
(OLN) Wer vor Spielbeginn glaubte, der Tabellenletzte aus Braunlage hat die Anreise nach Rostock auf sich genommen, um den PIRANHAS 3 Punkte zu schenken, der sah sich bereits ab der ersten Minute getäuscht. Kämpferisch, zum Teil etwas hektisch aber immer leidenschaftlich, begannen die Falken das Spiel. Die PIRANHAS hielten dagegen und kamen ihrerseits zu einigen Torchancen. Im Abschluß jedoch haperte es auf beiden Seiten, was unter anderem auch an den beiden Goalies lag, die einen guten Job machten. Das Gehäuse der PIRANHAS hütete heute die #90, Jan Dalgic, zum Ende der Begegnung Spieler des Tages auf Seiten des REC. Erst als sich die Gäste erneut durch Regelwidrigkeiten selbst dezimiert hatten, gelang Kapitän Greg Classen nach Vorlage von Tomas Kurka in Minute 11 der erlösende Treffer zum 1:0. Damit ging es auch in die Pause.
Im zweiten Drittel gelang es den Falken unnötige Strafen zu vermeiden und den PIRANHAS die eigene Spielweise aufzuzwingen. Die klareren Torchancen hatten weiterhin die Piranhas, ins Netz aber wollte die Scheibe nicht. Vom knappen Spielstand beflügelt warfen sich die Gäste weiterhin ins Spiel und der Aufwand wurde belohnt. In Minute 37 gelang Dzemla (Gulda / Franz) der Ausgleich und schon 1 Minute später netzte Trattner (Kosteyrev / Kubail) einen Konter zur Führung für die Gäste ein.
In der zweiten Pause justierte auch der REC etwas nach und bereits in Minute 42 glich Thomas Voronov (Bezouska / Teljukin) zum 2:2 aus. Die Spielweise der Falken, offensichtlich gut auf den Gegner eingestellt, sorgte weiterhin für Verunsicherung auf Seiten der PIRANHAS und so unterliefen immer wieder ungewohnte und ebenso unnötige Fehler in der Punkannahme. Trotz zahlreicher Bemühungen auf beiden Seiten hielt das Ergebnis bis zum Ende der regulären Spielzeit.
Somit musste die Begegnung in der Overtime entschieden werden. Dies besorgte 4 Sekunden vor Ende des ersten Extraabschnittes Dominik Patocka nach Vorlage von Andrej Teljukin.
Sicher kein hochklassiges Spiel welches aber an Spannung nichts vermissen ließ, mit dem glücklicheren Ende für die Piranhas, die ihre Siegesserie vor heimischem Publikum fortsetzen.
EV Füssen
EVF siegt auch gegen Geretsried mit 8:4 - Mauro Seider wechselt kurzfristig nach Schongau
(BYL) Erneut ein Spiel mit hohem Unterhaltungswert am Kobelhang. Gegen den letztjährigen Angstgegner ESC Geretsried gab es ein Wechselbad der Gefühle, und dank eines tollen Schlussspurts noch einen 8:4-Erfolg (2:1, 1:3, 5:0), der aber auf Grund der Chancenanzahl und Spielanteile klar verdient war. Beide Mannschaften haderten mit der harten Regelauslegung des Unparteiischen, was in einer wahren Strafzeitenflut mündete.
Zerfahrener Beginn der Partie und immer wieder Hinausstellungen, so verlief der erste Abschnitt. Gleich sechsmal wanderten die Gäste auf die Strafbank, dreimal traf es die Füssener. Nach guten Chancen zu Beginn für Nadeau und Simon erwischte Martin Köhler mit seinem Unterzahltreffer den EVF kalt. Lubos Velebny zog im Powerplay aber nach gewonnenem Bully sofort ab und sorgte für den Gleichstand, ehe Samuel Payeur den EVF erstmals in Führung brachte. Mit dem 2:1 waren die Gäste in diesem Drittel gut bedient, denn es gab noch einige Chancen für weitere schwarz-gelbe Treffer.
Im Mitteldrittel entschied der Schiedsrichter zunächst auf Tor für Geretsried, wurde vom Linesman aber darauf hingewiesen, dass die Scheibe nur am Pfosten war. Insgesamt wirkte der EVF in diesem Abschnitt nicht sehr konzentriert, auch wurde nun kleinlich gegen die Heimmannschaft gepfiffen. In Überzahl gelang den River Rats erst der Ausgleich durch Maximilian Hüsken, und bei einem weiteren Powerplay sogar das 2:3 durch Benedikt May. Ein Unterzahlkonter hätte beinahe den nächsten Gegentreffer bedeutet, auf der anderen Seite vergab Newhook nach tollem Velebny-Pass den fast sicheren Ausgleich. Diesen erzielte schließlich Markus Vaitl, doch der EVF lief keine Minute später erneut in einen Konter, welchen Hüsken mit einem Schuss ins kurze Eck zum 3:4 abschloss.
In Überzahl begannen die Füssener das Schlussdrittel, hatten gleich große Chancen, scheiterten aber am gewohnt starken Ex-DEL-Torhüter Martin Morczinietz im Tor der Gäste. Ein harter Bandencheck gegen Marius Klein brachte ESC-Verteidiger Matthias Götz eine Spieldauerstrafe ein. Eric Nadeau gelang in Überzahl dann endlich der Ausgleich, und ein weiteres Powerplay nutzte Maximilian Dropmann gut acht Minuten vor Spielende zum 5:4, die Partie war wieder gedreht worden. In der Folge wurde Gästestürmer Ondrej Horvath mit 2+2+10 Minuten belegt und durfte zum Duschen, das zweifelhafte Badevergnügen wurde kurz darauf auch Dropmann auf EVF-Seite zu Teil, er wurde nach einer kleinen Rangelei wegen eines angeblichen Kopfstoßes sogar mit einer Matchstrafe belegt. Da sein prügelnder Kontrahent auch vier Strafminuten aufgebrummt bekam, blieb es bei Überzahl Füssen. Und hier zeigte das Heimteam seine Klasse, erhöhte durch die Treffer der beiden Kontingentspieler Tyler Wood und Sam Payeur innerhalb kürzester Zeit auf 7:4, letzterer hervorragend durch Marc Besl angespielt. Am Ende gelang auch noch Marius Klein sein verdienter Treffer zum Endstand, und der Eissportverein durfte den vierten Saisonsieg feiern, welcher Füssen weiterhin von der Tabellenspitze grüßen lässt.
Trainer Ludwig Andrä (Geretsried): „Wir wussten, dass uns ein starker EV Füssen mit viel Tempo erwarten wird. Die ersten zehn Minuten wollten wir schadlos überstehen, das ist uns gelungen, wir konnten sogar in Unterzahl in Führung gehen. Im zweiten Drittel haben wir sehr gut gespielt, und den Rückstand wieder gedreht. Wir haben gut gekämpft und sind defensiv sicher gestanden. Im letzten Abschnitt haben wir fast nur in Unterzahl gespielt, teils durch berechtigte, teils durch nicht berechtigte Strafen. In diesem Drittel waren wir chancenlos, und Füssen hat ein paar schöne Tore geschossen. Am Ende haben uns auch etwas die Körner gefehlt, der Sieg war insgesamt sicher verdient.“
Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Die ersten beiden Drittel haben mir heute gar nicht gefallen. Wir hatten trotz der Siege zuvor kein Selbstvertrauen, vielleicht auch schwere Beine aus Schweinfurt. Man hatte mir gesagt, dass Geretsried ein sehr unangenehmer Gegner ist, jetzt habe ich es selbst gesehen. Ich habe in der zweiten Pause angesprochen, dass wir nichts umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen haben. Danach hat es dann gepasst, wir sind weite Wege gegangen, und haben uns für den Aufwand auch belohnt. Unser Start in die Saison ist mehr wie perfekt, die Mannschaft hätte es verdient, am Freitag gegen Miesbach vor vollem Haus zu spielen.“ (MiL)
EHC Königsbrunn
Dramatischer Sieg für den EHC Königsbrunn in Schongau
(BYL) Der EHC Königsbrunn gewinnt mit 5:4 nach Penaltyschiessen die Auswärtspartie gegen die „Mammuts“ der EA Schongau. Damit holen sich die Brunnenstädter wichtige zwei Punkte und bleiben auf Tuchfühlung mit dem anvisierten achten Tabellenrang.
EHC-Coach Fabio Carciola musste erneut ohne seinen ersten Sturm antreten, die verletzten Hayden Trupp und Maxi Hermann fallen weiterhin aus. Zudem musste Lukáš Hruzík ein letztes Mal die Bank drücken, ab nächsten Freitag ist er allerdings wieder spielberechtigt.
Königsbrunn startete gut in die Partie und setzte sich immer wieder im Drittel der Gastgeber fest. Der EHC agierte druckvoll und dominierte das Spiel, von Schongau war nur wenig zu sehen. In der achten Spielminute konnten die Brunnenstädter ein Überzahlspiel nutzen und gingen durch den Treffer von Ralf Rinke mit 1:0 in Führung. Allerdings fing sich der EHC nur drei Minuten später einen Konter ein und mussten den Ausgleich hinnehmen. Königsbrunn blieb weiter am Drücker, verpasste es aber zu treffen. Schongau machte es besser und nutzte kurz vor der ersten Pause einen weiteren Fehler der Gäste zum glücklichen 1:2 für die Mammuts.
Die Führung zeigte Wirkung, Königsbrunn wirkte im zweiten Spielabschnitt verunsichert, Schongau hingegen nahm nun aktiv am Spielgeschehen teil und erarbeitete sich jetzt auch Torchancen. In der 34. Spielminute konnten die Mammuts sogar auf 1:3 erhöhen. Nachdem Königsbrunn nach einer Unterzahlsituation noch unsortiert war, schoss Milan Kopecky für Schongau ein. Doch das war wohl das Wecksignal für den EHC, der nun innerhalb von drei Minuten gleich drei Treffer erzielte und plötzlich wieder mit 4:3 vorne lag. Schongaus Coach Roman Mucha nahm daraufhin eine Auszeit und brachte sein Team zurück in die Spur, denn nur zwei Minuten später klingelte es nun auch nochmal im Königsbrunner Tor, als die Mammuts einen Angriff erfolgreich abschlossen. Mit dem Remis ging es dann auch in die Pause.
Im letzten Drittel wirkte der EHC zunächst unsortiert, kam aber wieder besser in die Partie und lieferte sich mit den Gastgebern einen Fight auf Augenhöhe. Doch Königsbrunn ließ reihenweise Chancen liegen, aber auch Schongau konnte seine Möglichkeiten nicht in Zählbares umsetzen. So stand es nach 60 Minuten weiterhin 4:4, nun wurde eine fünfminütige Verlängerung mit jeweils drei Feldspielern angesetzt.
Königsbrunn hätte nun alles klar machen können, die letzten fünf Minuten gehörten dem EHC. Doch auch in der Verlängerung fielen keine Treffer mehr, so dass ein Penaltyschiessen entscheiden musste. Königsbrunn konnte von vier Penaltys insgesamt drei im gegnerischen Tor versenken, Schongau schaffte hingegen nur zwei, so dass der EHC am Ende verdient die Partie für sich entscheiden kann.
Nun darf Königsbrunn weiterhin auf die Aufstiegsrunde hoffen. Positiv waren heute die wenigen Strafzeiten, die Brunnenstädter waren wesentlich disziplinierter als in den Spielen zuvor. Zudem zeigte die Mannschaft Moral in den Schlüsselszenen des Spiels und muss sich nur die fehlende Chancenverwertung vorwerfen lassen.
EHC-Coach Fabio Carciola ist froh über den hart umkämpften Sieg: „Wir waren heute die bessere Mannschaft, haben aber zu viele individuelle Fehler gemacht und so den Gegner wieder ins Spiel gebracht. Aufgrund des Chancenübergewichts haben wir uns die zwei Punkte redlich verdient.“
TEV Miesbach
TEV siegt beim TSV Peißenberg
(BYL) Vor 432 Zuschauern siegt der TEV dank eines überragenden Anian Geratsdorfer im Tor und einer gut aufgelegten Defensive beim ersten Auswärtsspiel der Saison mit 2:0 (0:0, 0:0, 2:0). Stephan Stiebinger musste aufgrund seiner am Freitag erlittenen Verletzung doch passen, Timon Ewert stand wieder im Kader. Trainer Simon Steiner agierte mit 4 Reihen und gab den Jungen Sebastian Höck, Hannes Schorer und Yannick Dreier wieder das Vertrauen. Im ersten Drittel hagelte es abermals Strafzeiten für den TEV, sodass 13 Minuten in Unterzahl gespielt wurde. Besonders bitter war die 5+Spieldauerstarfe für Michael Grabmaier in der 11. Minute wegen Kniecheck. Der TEV wünscht dem gefoulten Moritz Birkner gute Besserung, der das Spiel nicht fortsetzen konnte. Aufgrund der häufigen Überzahl wurde die Defensive um Anian Geratsdorfer stark gefordert und hielt mit Glück und Geschick stand. Im 2. Drittel fand dann mehr ein Spiel 5 gegen 5 statt, indem beide Mannschaften sich Torchancen erspielten, jedoch stets scheiterten. Der kämpferische Einsatz stimmte bei Heim- und Auswärtsteam, jedoch fehlte wie so oft die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. So dauerte es bis zur 43. Minute, bis der erste Treffer fiel und der war dreckig, entstand er doch eher glücklich: in Überzahl lief Martin Zahora gut ins Szene gesetzt von Bohumil Slavicek die Bande entlang bis fast an die Torlinie und passte vors Tor, womit der gut aufgelegte Jakob Goll nicht rechnete und die Scheibe vom Schoner hinter die Torlinie trullerte. Danach mussten die Eishackler offensiver agieren, konnten jedoch die gute Defensive um Geratsdorfer nicht überwinden. In der 54. Minute gelang das 2:0 für den TEV als Felix Feuerreiter den Abpraller eines von Martin Lidl abgefeuerten Schusses in leere Tor einschieben konnte. Auch danach probierte Peißenberg nochmal alles, nahm eine Auszeit aber brachte nichts Zählbares auf die Anzeige. Somit feierte der TEV nach dem Schlusspfiff ein nicht unverdienten Auswärtssieg und kann sich an diesem Wochenende über 5 Zähler freuen, was den dritten Tabellenplatz mit 8 Punkten nach 4 Spieltagen bedeutet. Einzig ungeschlagene Mannschaft ist noch Tabellenführer EV Füssen, bei dem der TEV am kommenden Freitag um 19.30 Uhr antritt. Auf jeden Fall dort fehlen wird Michael Grabmaier, der 1 Spiel pausieren muss. Steiner hofft dann auf die Rückkehr von Stephan Stiebinger und Nico Fissekis.
TSV Peißenberg
Chancen nicht genutzt – „Eishackler“ verlieren gegen Miesbach
(BYL) Wille und Durchschlagskraft wurde vermisst. Wenn der nötige „Biss“ fehlt, dann schießt man keine Tore. Trotz zahlreicher Überzahlsituationen, darunter auch eine 5 Minuten-Überzahl, brachten die TSV-Mannen die Scheibe nicht im Gehäuse von Schlussmann Anian Geratsdorfer unter. „Da haben wir den Torwart natürlich stark gemacht“ sagte Trainer Sepp Staltmayr nach dem Spiel und sprach auch wiederholt an, „wenn man dem Torwart freie Sicht lässt, dann kannst du auch keine Tore machen. Da wächst der Torwart auch über sich hinaus und wird immer stärker.“ Anerkennen muss man die Leistung des Gäste-Torhüters.
Aber genug der vielen Worte zu unserem Gäste-Torhüter. Das Spiel ist relativ einfach erklärt.
Wenig Tempo – Keine Durchschlagskraft in den Angriffen – Überzahlsituationen zu genüge – „Eishackler“ waren zum größten Teil die bessere Mannschaft und am Ende gewinnt Miesbach mit 0:2 durch die Treffer von Martin Zahora in der 43. Spielminute und von Felix Feuerreiter in der 55. Minute. Negatives Highlight war noch im ersten Drittel als Moritz Birkner zu Boden ging aufgrund eines Kniechecks und das Eis verletzungsbedingt am Oberschenkel verlassen musste, dessen Verursacher Michael Grabmaier bekam deshalb folgerichtig eine 5 + Spieldauer Disziplinarstrafe.
Am kommenden Freitag geht’s nach Landsberg, da weht dann wieder ein ganz anderer Wind. Edelbetreuer Christian Wein äußerte sich kämpferisch zum nächstens Wochenende: „De back ma, am Freitag gewinn ma“, lies er voll motiviert verlauten.
Dann warten wir bis Freitag und hoffen auf eine Leistungssteigerung in Sachen Glück vor dem Tor und vielleicht auf einen gegnerischen Torhüter der nicht ausgerechnet gegen die „Eishackler“ seinen guten Tag erwischt.
EA Schongau
Am Ende nur ein Punkt für die Mammuts - EA Schongau unterliegt Königsbrunn im Penaltyentscheid
(BYL) Schade, denn es waren nur 150 Sekunden Black-out die der EA Schongau einen möglichen 3 Punkte Sieg über den Favoriten aus Königsbrunn kosteten. Zwischen der 36. und 38. Minute lief die EAS den Gästen dabei ins offene Messer. Mit drei Toren in dieser Phase drehten die Pinguine eine zuvor erarbeitete 3 : 1 Führung der Mammuts in ein 3 : 4.
Begonnen hatte die Partie mit einer bitteren Botschaft, Allrounder Daniel Holzmann wird der EAS durch eine Verletzung für ein paar Wochen schmerzlich fehlen und reiht sich zu den Langzeitverletzten Tobias Zimmert und Matthias Müller.
Die Gäste waren trotz ihres hochkaratig besetzen Kaders schlecht in die Saisongestartet hatten Niederlagen gegen Peißenberg und Füssen zum Auftakt . Mit einem kurzfristig neu geholten Goalie – Donatos Zukovas aus Litauen , im Vorjahr noch Garant für den Aufstieg des EC Bad Kissingen soll der EHC wieder auf Spur kommen.
In Schongau erwischten die Gäste auch den besseren Start und gingen in Überzahl mit 0 : 1 in Front (Rinke / 8. Min). Doch die Mammuts blieben unbeeindruckt – Fabian Magg und Sebastian Sutter überliefen die EHC-Abwehr und Fabian Magg bestätigte seine derzeitige Hochform und nagelte die Scheibe zum Ausgleich unter die Latte (11.). Und in der 18. Minute war es Jakub Muzik, der der EA Schongau die verdiente Pausenführung erzielte – 2 : 1.
Im Mittelabschnitt – Königsbrunn hatte gerade die zweite Unterzahl überstanden, da war es Routinier Milan Kopecky, der zum 3 : 1 vollendete (34.). Doch anstatt diese jetzt schon etwas komfortablere Führung auszubauen, liess sich die EAS zu Fehlern im Defensivverhalten verleiten. Matthias Forster zum 3 : 2 Anschluß (36.). Dominik Schönwetter zum 3 : 3 Ausgleich (37.) und nur wenige Sekunden später Lukas Fetttinger zum 3 : 4 (38.) – und schon war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt.
Doch nach einer Auszeit kam die EAS wieder in Spur und Simon Fend überraschte den EHC-Goalie mit einem Schuß aus spitzen Winkel zum 4 : 4 (40.) noch vor der zweiten Pause.
Im Schlussdrittel wogte die Partei hin und her – keiner wollte ins offene Messer laufen - es bleibe beim 4 : 4 nach 60 Minuten - was somit auch bedeutet – die EA Schongau blieb auch in der dritten Partie der jungen Saison nach regulärer Zeit ungeschlagen und hatte sich einen weiteren Punkt aufs Klassenerhalts-Konto geschaufelt.
Auch die 5 minütige Overtime blieb ohne Entscheidung – so musste das Penaltyschießen entscheiden.
Fettinger legte für den EHC vor – Magg glich für die Mammuts aus. Rinke scheiterte für den EHC ebenso, wie Muzik für die EAS. Nun legte Forster für die Gäste vor – Kopecky behielt die Nerven – erneuter Ausgleich.
Nun musste der Tie-Break entscheiden – hier hatten die Gäste das glücklichere Ende für sich – Patrick Zimmermann traf, während Schongaus Fabian Magg diesmal die Scheibe nicht über die Linie brachte.
Dennoch mit nun 5 Punkten bleibt die EAS im Rennen und findet sich in der Tabelle in prominenter Nachbarschaft!
ESV Buchloe
Piraten fahren zu Hause die ersten Punkte ein - ESV Buchloe gewinnt torreiches Spiel gegen den EV Pfronten mit 9:5
(BLL) Mit einem verdienten 9:5 (2:1, 5:3, 2:1) Erfolg über den EV Pfronten haben die Buchloer Piraten nach der Auftaktniederlage am Freitag in Burgau im ersten Heimspiel der Landesligasaison die ersten drei Punkte eingefahren. Dabei profitierte man vor allem von neun ganz starken Minuten im Mitteldrittel, in denen die Piraten mit vier Treffern den Grundstein für den ersten Saisonsieg mit einem wahren Torfestival legten.
Nach den ersten 20 Minuten hatte es danach allerdings noch nicht unbedingt ausgesehen. Denn nach der Freitagsniederlage kamen die Buchloer durchaus eher nervös aus den Startlöchern, wie auch Trainer Alexander Wedl eingestand. Dennoch überstanden die Freibeuter in den ersten Minuten gleich drei Unterzahlspiele unbeschadet und konnten bei einem sogar selbst in Führung gehen. Alexander Krafczyk blieb per Shorthander alleine vor EVP-Torfrau Franziska Albl nervenstark und traf zum 1:0 (3.). Als Oliver Braun nach gut zwölf Minuten dann nach feiner Vorarbeit von Marc Weigant zum 2:0 traf, schien die Partie endlich nach dem Geschmack der über 200 Zuschauer zu laufen. Doch die Gäste verkürzten wenig später durch einen verdeckten Blueliner von Ladislav Hruska auf 2:1 (15.).
Während es also mit einem engen Spielstand in die erste Pause ging, legten die Buchloer anschließend im Mittelabschnitt einen richtigen Sturmlauf hin. In den ersten neun Minuten schnürten die Piraten die nun überfordert wirkenden Pfrontner förmlich in deren Drittel fest und schraubten das Ergebnis mit vier Treffern auf 6:1 in die Höhe. Zunächst hatte David Strodel mit einem platzierten Schuss 24 Sekunden nach Wiederbeginn zum 3:1 getroffen, ehe Tobias Kastenmeier 27 Sekunden später die Scheibe mit der Rückhand zum 4:1 in den Winkel setzte. Ein verwandelter Alleingang von Marc Weigant (24.) und ein Abstauber von David Vycichlo (27.) brachten den Hausherren schließlich einen scheinbar komfortablen 6:1 Vorsprung ein, der die wirklich bärenstarke Phase des ESV auch mit Zählbarem belohnte. Doch in diese Drangphase mischten sich anschließend – zum Unmut von Trainer Wedl – in der Defensive wieder einige Unachtsamkeiten ein, die die Gäste sofort bestraften. „Da müssen wir cleverer agieren und wollten offensiv zu viel“, meinte Wedl, der insgesamt mit der Angriffsleistung seiner Mannen zufrieden war, aber im Abwehrverhalten noch reichlich Arbeit sieht. „Wir machen hinten zu viele Fehler, was dem Gegner viel zu viele Chancen ermöglicht.“ Eine dieser Nachlässigkeiten führte schließlich auch zum 6:2 Anschlusstreffer durch Joel Titsch (29.), der den Buchloern dadurch auch in der Offensive wieder etwas den Wind aus den Segeln nahm. Zwar stellte Oliver Braun gleich darauf mit dem 7:2 den alten Abstand wieder her (33.), aber auch die Pfrontner waren bis zur zweiten Pause noch zweimal erfolgreich. Erst netzte erneut Titsch ein, ehe Dennis Gröger in Überzahl ESV-Schlussmann Michael Bernthaler zum 7:4 überwand.
Und so mussten sich die Piraten vor dem Schlussdrittel den Vorwurf gefallen lassen, dass das bis dahin unterhaltsame Spiel trotz der zum Teil drückenden Überlegenheit in der Anfangsphase des zweiten Abschnitts nicht schon vorzeitig entschieden war. Dennoch keimte auch in den letzten 20 Minuten zu keinem Zeitpunkt mehr wirkliche Gefahr auf, dass die Hausherren das Ergebnis doch noch einmal aus der Hand geben könnten. Denn nach 42 Minuten vollendete Verteidiger John Boger im Powerplay zum 8:4. Anschließend prägten in einer bis dato fairen Partie auf beiden Seiten vor allem Strafzeiten das Geschehen auf dem Eis, wobei David Vycichlo nach einer harten Entscheidung sogar mit einer 5+Spieldauerstrafe wegen eines Checks von Hinten vorab zum Duschen musste. Er wird somit im nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Fürstenfeldbruck gesperrt fehlen. Tore gab es aber auf beiden Seiten auch noch zu vermelden: Robin Wiedmann betrieb mit dem 8:5 noch Ergebniskosmetik für die Gäste (52.), ehe Maximilian Schorer nach einem beherzten Antritt der 9:5 Schlusspunkt gelang (54.).
Grund zur Freude beim ESV hatte man an diesem Abend aber nicht nur wegen des ersten Sieges, sondern auch weil der Sponsor und Partner, die Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren, den Verantwortlichen an diesem Abend einen Scheck über 1000 € auf Grund des gemeinsamen Public Viewing-Auftritts im Sommer übergab. Das Geld soll dem Buchloer Nachwuchs zu Gute kommen, wofür sich der Verein an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bedanken möchte.
EC Eppelheim
Eisbären unterliegen Ravensburg
(RLSW) Im ersten Heimspiel der Saison mussten sich die Eisbären effizienten Gästen aus Ravensburg mit 0:3 geschlagen geben. Die Eisbären scheiterten dabei vermehrt am EVR-Schlussmann Heckenberger und luden all zu oft die Gäste zu Gegentoren ein.
Den besseren Start erwischten die Eisbären und erspielten sich in den Anfangsminuten zahleiche gute Chancen. Doch ausgerechnet im ersten Powerplay des Spiels, verpassten es die Eisbären die Überlegenheit in einen Torerfolg umzumünzen. Im Gegenteil leistete man sich einen Konter der Gäste, die diesen zur schmeichelhaften Führung nutzen konnten (10.). Auch in der Folge scheiterte man mehrmals am Ravensburger Goalie, so dass man den knappen Rückstand in die erste Pause mitnahm.
Im zweiten Abschnitt ein ähnliches Bild wobei die Gäste nun des Öfteren mit schnellen Gegenstößen vor Semtner auftauchten, diesen jedoch ihrerseits nicht überwinden konnten. Ausgerechnet ein Aufbaufehler der Eisbären im eigenen Drittel sorgte für eine Großchance des EV Ravensburg, erneut durch André Martini zum 0:2 genutzt (35.). Die Eisbären zeigten sich kurz von der Rolle, so dass Semtner vermehrt in aller höchster Not klären musste, um einen höheren Rückstand zu vermeiden.
Im Schlussabschnitt wurde das Spiel zunehmend zerfahren, viele Strafen auf beiden Seiten ließ den Spielfluss deutlich leiden. Nachdem die Gäste trotzdem aus Sicht der Eisbären all zu oft vom Unparteiischen vor Strafen verschont blieb, setze es Disziplinarstrafen gegen die Eisbären, die ihrem Ärger zu laut Luft machten. Ausgerechnet diese Überzahl führte zum 0:3 (54.) und damit zur Vorentscheidung.
Am Ende stehen die Eisbären trotz einer guten Leistung mit leeren Händen da, da man es verpasste, aus den vielen Chancen Tore zu erzielen, während man sich selbst in der Defensive um den Lohn seiner Mühen brachte. Es gilt nun, den suboptimalen Saisonstart vergessen zu machen und im kommenden Spiel (So, 21.10., 19:00 Uhr gegen die Baden Rhinos) zurück in die Erfolgsspur zu finden.
EG Diez-Limburg
Rockets mit Arbeitssieg in Frankfurt
(RLW) Die EG Diez-Limburg macht mit einem Sieg bei den Löwen Frankfurt das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt und klettert damit in der Regionalliga West auf den 3. Tabellenplatz. Die Rockets gewannen in der Mainmetropole mit 6:4 (2:2, 2:0, 2:2), machten dabei zwar deutlich zu wenig aus den sich bietenden Torchancen, mussten aufgrund von Ausfällen aber auch über weite Strecken der Partie mit nur zwei Reihen auskommen.
Jens Hergt hatte nach dem Kantersieg gegen Lauterbach, bei dem seine Mannschaft spielerisch nicht überzeugt hatte, eine Reaktion eingefordert. Auf den ersten Blick mag man glauben, dass die in Frankfurt ausgeblieben ist - schließlich hatten viele auch bei den Löwen mit einem deutlichen Sieg gerechnet. Doch unter den Umständen, mit denen die Rockets am Bornheimer Hang aufliefen, zählten am Ende nur die drei Punkte.
„Ich habe eine Reaktion der Mannschaft gesehen, und das war heute auch wichtig“, sagte Hergt. Wohlwissend, dass sein Team auch am Sonntagabend nicht in einen Spielrausch verfallen war. Ohne die Routiniers Alexander Engel, Konstantin Firsanov und Steve Themm und auch ohne Förderlizenzspieler kam die EGDL auf gerade einmal 13 Feldspieler. „Dennoch waren wir in den ersten beiden Dritteln klar überlegen.“ Ablesbar ist das auch an den Torschüssen: 19:9 im ersten, 22:5 im zweiten Drittel - jeweils zugunsten der Rockets. Die ließen in den ersten 40 Minuten unter anderem drei Alleingänge liegen und schossen drei Mal an den Pfosten.
Tore gab es dennoch zu bejubeln - und an dieser Stelle gebührt den treuen Rockets-Fans ein großes Lob, die sich am Sonntag auf den Weg nach Frankfurt gemacht hatten und dort ihre Mannschaft unterstützten. Gejubelt wurde zunächst über die beiden Tore von Florian Böhm (2.) und Andre Bruch (11.) zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung. „Danach haben wir durch zwei individuelle Fehler den Gegner zum Toreschießen eingeladen“, bemängelte der Rockets-Trainer. Nutznießer waren Dustin Bauscher (12.) und Max Levin Frank (19.).
Schlimmer als die Gegentore war jedoch, dass US-Stürmer Bobby Sokol Ende des ersten Drittels nach einem Check gegen den Kopf- und Nackenbereich nicht mehr weiterspielen konnte. Schiedsrichter Siegfried Gut hatte den Check von David Lademann auch als einen gegen Kopf und Nacken gewertet, erfand jedoch kurzerhand ein neues Strafmaß: 2 + 10 Minuten. Lademann durfte weiterspielen. Ob der Amerikaner am nächsten Wochenende wieder spielen kann, ist derzeit noch offen.
Auf dem Eis schossen die Rockets im zweiten Drittel eine knappe Führung durch Pierre Wex (30.) und Julian Grund (39.) heraus. „Wir sind nie Gefahr gelaufen, dieses Spiel zu verlieren“, sagte Hergt - auch wenn sein Team es am Ende unnötig spannend machte. Im letzten Drittel trafen Emanuel Grund (53.) und Florian Böhm (57.) für die EGDL, Tim Ansink (54., 58.) verkürzte für die Löwen im Doppelpack auf 4:6. Am Sieg änderte das aber nichts mehr, die Pflichtaufgabe in Frankfurt war gelöst. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Dinslakener EC Kobras
Starke Leistung der Kobras wird nicht belohnt
(RLW) Die Kobras unterliegen vor heimischer Kulisse gegen den Favoriten Hammer Eisbären mit 3:5 (3:0; 0:3; 0:2).
Nach dem engagierten Auftritt am Freitag gegen die Neuwieder Bären, wollten die Giftschlangen gegen die Hammer Eisbären nachlegen.
Und die Kobras begannen den ersten Spielabschnitt wie die Feuerwehr. Bereits in der zweiten Spielminute, schon der erste Schlangenbiss. Phillip Heffler brachte die Giftschlangen in Front, mit Unterstützung durch Jesse Parker und Tim Cornelißen. Ein Schock für die Eisbären, die scheinbar noch nicht ganz wach waren. Doch die Kobras ließen nicht locker und gaben weiterhin Vollgas. Dies zahlte sich dann in der siebten Minute aus. Nach einem Abwehrpatzer der Eisbären und einer Passkombination zwischen Michal Plichta und Robin Dambacher, setzten sie Leon Taraschewski in Szene, der nur noch einschieben musste. Kurze Zeit später führte ein Torwartfehler der Eisbären zum zwischenzeitlichen 3:0 aus Kobra Sicht. Jesse Parker war hier der Torschütze und bedankte sich bei seinen Assistenten Tim Cornelißen und Phillip Heffler.
Der Trainer der Eisbären, Ralf Hoja, musste daraufhin erst einmal eine Auszeit nehmen um sein Team noch einige Impulse zu vermitteln.
„Wir haben sehr fahrig angefangen und sehr früh das 1:0 kassiert. Dann ging es fröhlich mit dem zwei und drei null weiter. Wir wissen das wir die Qualität haben, um zurückzukommen. Aber wenn wir Pech haben, steht es hier vier oder fünf zu null und dann ist das schon erledigt“, resümierte Ralf Hoja den ersten Spielabschnitt seiner Eisbären.
Mit einer souveränen und verdienten Führung für die Kobras ging es in die Pause.
Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts gab es erst einmal einen Goalie Wechsel auf Seiten der Gäste. Sebastian May ersetzte den glücklosen Marius Dräger.
Das zweite Drittel war der Startschuss für die Gäste aus Hamm. Plötzlich, mit den Fans im Nacken, schalteten die Hammer Eisbären einen Gang nach oben. Das Tempo und die Intensität im Spiel nahmen zu. Durch viele Strafminuten der Kobras führte es zu einer Überlegenheit der Eisbären. Die Qualität war im Laufe des Drittels zu sehen und sie zeigten Comeback Qualitäten. Wenn das Spiel schnell gemacht wurde, waren die Eisbären immer brandgefährlich. Innerhalb von zehn Minuten, egalisierten sie den Spielstand und die Anzeigetafel zeigte ein verdientes Remis aus Sicht der Hammer nach dem zweiten Drittel.
„Ein 3:0 gegen so eine Mannschaft zu halten ist natürlich schwer, da ja die Qualität vorhanden ist. Was nur negativ zu betrachten ist, dass bei dem Spielstand von 3:3 unsere Fans sehr leise waren. Ich finde es traurig für die Jungs, denn sie reißen sich wirklich den Arsch auf und warten auf eine Unterstützung“, so Milan Vanek´s Einschätzung zum zweiten Spielabschnitt.
Die Kobras gingen zunächst unbeeindruckt in den letzten Spielabschnitt der Partie.
Leidenschaftlich und kämpferisch hielten sie gegen den Drang der Gäste stand. Besonders stich Dennis Kohl, der Goalie der Giftschlangen heraus. Zeitweise hielt er seine Mannschaft mit seinen Glanzparaden im Spiel. „Was Dennis heute geleistet hat, war unglaublich. Ich habe selten so eine gute Torwartleistung gesehen. An ihm haben wir uns wirklich die Zähne ausgebissen“, lobte Ralf Hoja unseren Schlangenhüter Dennis Kohl.
Die spielerische Überlegenheit der Gäste nahm zu und in der 45. Minute brachte Kevin Orendorz die Eisbären erstmalig an diesem Abend in Führung.
Im weiteren Spielverlauf musste Phillip Heffler vorzeitig unter die Dusche, da er einen unabsichtlichen Kniecheck gegen Thomas Lichnovsky begangen hatte. Mit der verhängten 5+ Spieldauerdisziplinarstrafe fehlt er den Kobras beim nächsten Auswärtsspiel gegen Herford. Diese Unterzahl nutzten die Gäste dann auch aus und setzten damit den Schlusspunkt in der Partie. Andre Kuchnia stellte auf das Endergebnis von 5:3 aus Hammer Sicht.
„Ich bin komplett zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Ich kann ihr keinen Vorwurf machen. Ein wenig Unterstützung von den Fans hätten die Jungs verdient gehabt. Vielleicht wäre dann mehr drin gewesen“, resümierte Schlangenbeschwörer Vanek das Spiel seiner Kobras.
Am kommenden Wochenende spielen unsere Giftschlangen freitags und sonntags auswärts. An den Leistungen der vergangenen Spiele wird definitiv angeknüpft, darauf kann man sich verlassen.
EHC Neuwied Bären
Bären meistern Aufgabe Neuss souverän
(RLW) Max Wasser ist so schnell nicht vor dem gegnerischen Tor wegzubekommen. Auch nicht, wenn es ungemütlich wird. Dreimal, viermal musste der Kleinste im Kader des EHC „Die Bären“ 2016 den Helm im ersten Powerplay richten, weil ihm der Neusser Kapitän Francesco Lahmer mit Stock von hinten Saures gab. Die Gäste gingen in der Eishockey-Regionalliga-Partie am Sonntagabend im Neuwieder Icehouse von Anfang an aggressiv zu Werke, vielleicht sogar etwas mutiger als es die Bären erwartet hatten, und ließen früh erkennen, dass sie sich vor dem EHC nicht verstecken wollten. Warum auch, hatte der NEV bereits am Freitag bei der knappen Niederlage gegen die Ratinger Ice Aliens (2:3) ordentlich ausgesehen und diesmal in der Rolle des Außenseiters nichts zu verlieren. Allerdings auch nichts zu gewinnen. Die Bären brauchten beim 6:0-Sieg eine Viertelstunde, um Fahrt aufzunehmen, hatten die Partie aber spätestens ab dem zweiten Drittel unter Kontrolle und feierten souverän, wenn auch ohne das ganz große Spektakel, den fünften Sieg im sechsten Saisonspiel. „Das erste Drittel war unsererseits noch etwas durchwachsen, aber mit dem zweiten und dritten bin ich sehr zufrieden. Dass wir noch ein paar Tore nachgelegt haben, war für mich genauso wie wichtig wie dass wir zu null gespielt haben. Ein richtiges Statement, das die Mannschaft wieder abgegeben hat“, fasste Neuwieds Trainer Daniel Benske die Partie gegen seinen Ex-Verein zusammen. Auch Udo Tursas, der Co-Trainer der Gäste, war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: „Wir haben zumindest die Hälfte des Spiels gut mitgehalten, aber leider das Tor nicht getroffen. Die Chancen waren da.“
Die erste dicke Gelegenheit ging aufs Konto der Neusser, als Timothy Tanke in der neunten Minute den Puck an die Neuwieder Torlatte setzte, das erste Tor schrieb sich dann jedoch der EHC gut. In Überzahl überwand Frederic Hellmann im Nachschuss den gewohnt starken Ken Passmann im Neusser Kasten. Der Routinier stand ab dem zweiten Abschnitt immer mehr im Mittelpunkt. Während Tim Lehwald – bei seiner Regionalliga-Premiere für die Deichstädter auf Anhieb mit einem Shutout – nur selten geprüft wurde, dann aber hellwach war, wenn er unter Beschuss stand, wie zum Beispiel mit einer fantastischen Parade gegen Jaime Lindt (33.), zog sich die Schlinge um Passmann immer mehr zu. Zwei weitere Tore von Dennis Appelhans (24.) und Martin Brabec (37.) brachten die Gastgeber in die richtige Richtung.
Ausgangs des zweiten Abschnitts kochten die Emotionen ein wenig hoch, auch weil der ohne klare Linie pfeifende Daniel Melcher bei Aktionen der heftigeren Art nicht eingriff. Die Benske-Truppe ließ sich davon nicht anstecken und aus dem Konzept bringen. Daniel Pering und Kevin Wilson befanden sich auf dem Sprung zwei Reibereien handfest zu klären, zeigten aber kurz vor der „Explosion“ bemerkenswerte Disziplin. Auch das ist ein Teil der Handschrift von Daniel Benske.
Die beiden Ziele, die sich die Gastgeber für die letzten 20 Minuten steckten, setzten sie in die Tat um: Die Abwehr unterstützte den starken Keeper Lehwald auf dem Weg zum Shutout und Michael Jamieson mit einem Doppelpack (48., 49.) sowie Max Wasser (59.) machten das halbe Dutzend. „Da konnten wir nicht mehr mithalten. Wir haben momentan viele Verletzte und konnten nur mit vier Verteidigern antreten“, erklärte Udo Tursas im Anschluss an die Begegnung, deren Schlusspunkt Maximilian Wasser setzte. Genau dieser Max Wasser, den man nicht so leicht vor dem gegnerischen Tor wegbekommt.
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens verschenken zwei Punkte am Möhnesee
(RLW) Gegen die Bördeindianer aus Soest traten die Ice Aliens erneut mit einem kleinen Kader an und verloren nach Penaltyschiessen mit 2:3. Die Verletztenliste ist dauerhaft zu lang, so dass Trainer Sikorski weder im Training, noch im Spiel eingespielte Blöcke aufs Eis schicken kann. Hinzu kommt die augenblicklich herrschende Abschlussschwäche, die die Situation verschärft.
Die Ice Aliens gingen in der 6. Minute durch Simon Klemmer in Führung, danach verflachte das Spiel zunehmend. Wenige Unterbrechungen und lediglich eine Strafzeit in diesem Drittel zeugen davon. Einziger Höhepunkt war noch der zweite Treffer der Ice Aliens. Max Bleyer hatte im eigenen Drittel den Puck aufgenommen, stieß bis vor das Tor der Indianer durch und verwandelte per Rückhand zum 0:2.
„Auf zum Seuchendrittel“ rief Sportobmann Wilfried Tursch die Mannschaft zum zweiten Drittel aus der Kabine. Leider sollte er Recht behalten, denn erneut lieferte seine Mannschaft einen schwachen Mittelabschnitt ab. Krystian Sykorski zeigte sich nach dem Spiel sehr enttäuscht: „das ist das dritte Spiel in Folge, in dem wir die Führung abgeben. Durch zu viele eigene Fehler haben wir den Gegner aufgebaut. Einige Spieler haben nicht das gezeigt, was sie können.“ Soest nutzte die Ratinger Fehler und glich bis zur Mitte des Spiels aus. Spannend wurde es zum Schluss noch einmal, denn beide Mannschaften versuchten, den Siegtreffer in der regulären Spielzeit zu erzielen. Als dies auch in der Verlängerung nicht gelang, musst die Entscheidung im Penaltyschiessen fallen. Von sechs Spielern konnte nur Igor Furda für die Indianer einnetzen.
| www.icehockeypage.de | Informationen zum Thema | ||
|
- Kaderlisten - Ergebnisse und Tabellen - IHP facebook |













