IHP NachrichtenDienstag 16.Oktober 2018
(IHP) Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen:
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost
Eisbären Berlin
Mit 19 Spielern und 120 Fans nach Grodno
(DEL) Die Eisbären Berlin reisen am Dienstag nach Weißrussland und spielen dort ab 18 Uhr (MEST) beim HC Neman Grodno die letzte Champions Hockey League-Partie der Saison 2018/19.
Dabei können die Berliner den Einzug in die CHL-Playoffs nicht mehr schaffen, der dritte Rang in der Gruppe ist aber bei einem Drei-Punkte-Sieg noch möglich.
Dem Hauptstadtclub fehlen in Grodno acht angeschlagene oder verletzte Stammspieler. Zu den Ausfällen am vergangenen Wochenende gesellte sich nun auch noch der angeschlagene Jamie MacQueen dazu. Mark Cundari, am Wochenende zweimal als überzähliger Importspieler nicht im Kader, wird am morgigen Dienstagabend auf jeden Fall spielen. Zudem ist Maximilian Franzreb als Start-Torhüter vorgesehen.
Die Eisbären werden von rund 120 Fans nach Belarus begleitet. Einige Fans machten sich bereits am Sonntag auf den Weg in Richtung Grodno. 70 von ihnen sind mit Buchers Weltreisen per Bus unterwegs. Das Spiel kann morgen wie gewohnt im Liveticker auf www.eisbaeren.de und in der App verfolgt werden. Sport1+, www.sport1.de und www.dazn.com übertragen ebenfalls.
EHC Lausitzer Füchse
LAUSITZER FÜCHSE STARTEN MIT DEM VORVERKAUF FÜR DIE NÄCHSTEN HEIMSPIELE
(DEL2) Die Lausitzer Füchse starten mit dem Kartenverkauf für die Heimspiele vom 18.11.2018 bis 04.01.2019.
Der Vorverkauf beginnt am 23.10.2018 um 10.00 Uhr. Die Karten können ausschließlich im Fanshop „Hockeyfuchs Lausitz“ direkt gekauft, sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online über www.etix.com erworben werden.
In der Geschäftsstelle im Prof.-Wagenfeld-Ring 70 in Weißwasser werden keine Tageskarten verkauft.
Besonders begehrt sind erfahrungsgemäß die Tickets für die Derbys gegen den ETC Crimmitschau (27.11.18) und die Dresdner Eislöwen (30.12.18).
Noch ein wichtiger Hinweis. Für das Spiel gegen die Eislöwen am 30.12.2018 sind die Karten für die Blöcke L und M (Gästeblöcke) nur online über ETIX verfügbar.
Der Fanshop an der Eisarena hat wie folgt geöffnet:
Dienstag und Donnerstag von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Samstag von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Montag bis Freitag von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr
EV Lindau Islanders
Zwei-Punkte-Wochenende für die EV Lindau Islanders
(OLS) Das Heimspiel am vergangen Freitag gegen den EHC Waldkraiburg konnten die EV Lindau Islanders in der Overtime mit 3:2 für sich entscheiden. In Sonthofen sah es für die EV Lindau Islanders leider nicht so gut aus und sie mussten sich den Allgäuern mit 2:5 geschlagen geben.
Gegen die Löwen des EHC Waldkraiburg fanden die EV Lindau Islanders am Freitag vor 625 Zuschauern gut ins Spiel und übten von Anfang an Druck auf die Gegner aus. Der erste Führungstreffer entstand in der 13. Minute aus einem schönen Zusammenspiel von Passgeber Anthony Calabrese und Andreas Farny zum Torschützen Garrett Milan. Weitere Torversuche der EV Lindau Islanders scheiterten an der starken Defensive der Löwen oder am ehemaligen Teamkollegen Korbinian Sertl, der das Tor der Waldkraiburger zunächst sauber hielt. Im zweiten Drittel waren die Lindauer zu passiv und so bestimmten die Gäste das Spiel, was in der 23. Minute zum Ausgleich führte. In der 28. Minute gingen die Löwen mit 1:2 in Führung. Die Oberbayern waren frischer und spielten das bessere Eishockey. Den Lindauern fehlte in diesem Drittel die Spritzigkeit. Auch eine Überzahl in der 33. Minute konnten die Jungs um Coach Chris Stanley nicht zum Ausgleich nutzen. Hinzu kam, dass zwei offensichtliche Fouls an Lindauer Spielern von den Offiziellen nicht geahndet wurden und die Chance auf ein Überzahlspiel dadurch verwehrt blieb. Im letzten Drittel nahm das Tempo und das Engagement der EV Lindau Islanders nochmal zu und so gelang in der 52. Minute in Überzahl der lang ersehnte Ausgleich zum 2:2 durch Simon Klingler nach einem Zusammenspiel von Dominik Ochmann und Santeri Ovaska. Weitere Torchancen der Lindauer wurden vom Waldkraiburger Tormann Sertl vereitelt, der an diesem Abend eine starke Leistung zeigte. Mit 2:2 ging es in die Overtime, die Lindau durch ein Foul der Waldkraiburger in der 59. Minute mit vier Spielern beginnen konnte. In der 4. Minute der Nachspielzeit verlor Waldkraiburg die Scheibe, was Anthony Calabrese nutzte und zum Siegtreffer für die EV Lindau Islanders verwandelte.
Beim Auswärtsspiel am Sonntag mussten sich die EV Lindau Islanders einem starken Gegner geschlagen geben. Die ERC Bulls Sonthofen zeigten schon im ersten Drittel klare Torchancen. Jedoch waren es die EV Lindau Islanders die in der 9. Minute durch Jan Hammerbauer auf Zuspiel von Santeri Ovaska die Chance nutzten und mit 1:0 in Führung gingen. Kurz vor der ersten Pause gelang Sonthofen der verdiente Anschlusstreffer. Im zweiten Drittel kamen die Islanders besser ins Spiel. In der 27. Minute folgte das zweite Tor für die Lindauer durch Anthony Calabrese nach einem Abpraller am Torpfosten von Marco Miller. Der folgende Spielabschnitt war geprägt von vielen Chancen auf beiden Seiten, die zunächst nicht verwertet werden konnten. In der 36. Minute gelang Sonthofen dann der Ausgleich. Der Start in das letzte Spieldrittel gestaltete sich schwer. In einer doppelten Unterzahl kassierten die Lindauer in der der 41. Minute das 2:3. Im weiteren Verlauf des Drittels sahen die Zuschauer ein sehr zerfahrenes Spiel mit vielen Spielunterbrechungen durch Strafzeiten auf beiden Seiten. Die Bulls nutzten eine Überzahlsituation in der 54. Minute und erhöhten auf 2:4. Der letzte Konterversuch von Lindau mit einem zusätzlichen Feldspieler führte zu einem Empty-Net-Treffer für die Sonthofer zum Endstand von 2:5. „Die Jungs haben nicht als Mannschaft agiert. Wir brauchen in jedem Spiel eine Mannschaftsleistung und Herzblut wenn wir gewinnen wollen.“, sagt Sascha Paul, sportlicher Leiter der EV Lindau Islanders.
Als nächstes spielen die EV Lindau Islanders am Freitag, den 19. Oktober um 19:30 Uhr Zuhause gegen die Blue Devils Weiden. Am Sonntag, den 21. Oktober stehen die Lindauer in Regensburg gegen die Eisbären ab 18 Uhr auf dem Eis.
EHC Waldkraiburg Löwen
HÄTTE, WENN UND ABER – EHC VERGIBT GROSSE CHANCEN GEGEN REGENSBURG
(OLS) Eine bittere 1:3-Niederlage mussten die Löwen vom EHC Waldkraiburg am Sonntagabend im Heimspiel in der Raiffeisen Arena gegen die Eisbären Regensburg hinnehmen. Bitter, weil das Spiel nach der 1:0-Führung durch Kapitän Daniel Hämmerle durchaus einen anderen Verlauf hätte nehmen können. Doch hier sind für die Industriestädter noch einige Entwicklungsschritte zu gehen.
Wenn man nach dem Spiel vom Gegner viel Lob erhält, hat man vieles richtig gemacht. Wenn man das Spiel aber dennoch verloren hat, ging aber nicht alles so auf wie geplant. So geschehen am Sonntag nach dem Duell zwischen den Löwen und den Eisbären aus Regensburg. „Es war unglaublich, man hat gesehen, dass die Waldkraiburger so richtig kämpfen und wollten“ erklärte Igor Pavlov, Chef an der Bande der Regensburger. „Es war ein hartes Stück Arbeit, aber meine Kreativabteilung hat eine gute Leistung gezeigt“ und am Ende den Sieg für die Oberpfälzer eingefahren. Pavlovs Gegenüber Thomas Vogl dankte zwar für das Lob, doch musste auch er festhalten: „Dafür kann ich mir leider nichts kaufen.“ Mit der Leistung seines Teams sei er überaus zufrieden gewesen, habe der Gegner seiner Mannschaft klar gezeigt, was ihnen noch fehlt. „Wenn Du in Überzahl kommst, wenn Du ein 5 gegen 3 hast, wenn Du einen Penalty hast- dann musst Du ein Tor schießen, sonst kannst Du gegen Top-Mannschaften keinen Punkt holen“ so Vogl.
Sein Team begann gut und erneut engagiert im dritten Heimspiel der Saison, doch bis auf einen Schuss von Patrick Zimmermann, der nach Abpraller von Keeper Peter Holmgren hoch in die Luft flog und nur auf die Torlatte knallte, statt über den Rücken von Homlgren ins Tor gelenkt zu werden, war nicht viel zwingendes dabei. In Überzahl starteten die Löwen dann aber ins zweite Drittel und hier wurden sie für ihre Bemühungen belohnt: Sebastian Wolsch zog mal wieder an der blauen Linie ab, Daniel Hämmerle hielt den Schläger und die Flugbahn und lenkte den Puck so unhaltbar ins Netz zur 1:0-Führung (20:31). In den folgenden sieben Minuten drängten die Regensburger mit Felix Schwarz (25.Minute), Matteo Stöhr (28.) und Constantin Ontl (28.) auf den Ausgleich, fanden ihren Meister aber im wieder starken EHC-Keeper Korbinian Sertl. Fünf Minuten später rettete Sertl die Löwen dann erneut stark, diesmal gegen den überragenden Nikola Gajovsky, und Kirils Galoha wurde bei seinem Alleingang im direkten Gegenzug regelwidrig von den Beinen geholt. Die Unparteiischen entschieden auf Penalty und Galoha trat an- nun fand aber auch seinen Meister in Holmgren und verzog. Hätte er hier getroffen und wäre hier das 2:0 für die Löwen gefallen- das Spiel hätte möglicherweise einen anderen Verlauf genommen. Doch hätte, wäre, wenn und aber- da bewegt man sich im Konjunktiv und dies ist bekanntlich die Sprache der Verlierer. So schlug das Pendel in den weiteren Minuten noch stärker in Richtung der Gäste und bei angezeigter Strafe gegen den EHC sorgte Leopold Tausch kurz vor der zweiten Drittelpause im Nachschuss doch noch für den Ausgleich (38:58).
Bei eigener Überzahl erhöhten die Regensburger im Schlussabschnitt dann auf 2:1 und gingen durch Petr Heider, der einen Schuss von Gajovsky abfälschte, erstmals an diesem Abend in Führung (43:37). Zwar kämpften die Löwen weiter und bemühten sich um den erneuten Ausgleich, doch waren alle Anstrengungen vergebens. Lukas Wagner scheiterte zweimal, auch Gulda vergab und so blieb es den Gästen vorbehalten, den Schlusspunkt zu setzen: Gajovsky hatte das Auge für Mitspieler Richard Divis, der allein vor dem Löwen-Tor lauerte und der 28-Jährige Tscheche, der im Sommer aus Jihlava gewechselt war, schob zum 3:1-Endstand ein (55:26). Für EHC-Coach Thomas Vogl bleibt somit weiterhin viel Arbeit, ehe es am Freitag um 20:00 Uhr zuhause gegen Rosenheim geht, doch setzt er auch auf seine Spieler: „Was uns gerade fehlt und was uns Regensburg gezeigt hat, ist, genau in den richtigen Situationen das entscheidende Tor zu schießen. Wir hätten in den Situationen ein, zweimal zuschlagen müssen, dann wäre mehr drin gewesen“ so Vogl. Am Freitag starten die Löwen einen erneuten Anlauf.
Hannover Scorpions
Scorpions „Heimweste“ bleibt weiß - Freitag 19.10. 20 Uhr Rostock Piranhas
(OLN) Mit dem 4:3 Sieg über den Oberligameister der letzten drei Jahre haben die Scorpions drei bemerkenswerte Leistungen erzielt.
Erstens sind sie in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagen. Zweitens haben sie saisonübergreifend in den letzten 10 Begegnungen in der hus de groot EISARENA alle Pflichtspiele gewonnen und zum Dritten war es der sechste!! Sieg über Tilburg im heimischen Eisstadion in Folge.
Wie schrieb die Hannoversche Allgemeine im Sport-Hauptteil unlängst so treffend „Bei den Heimspielen der Scorpions ist immer für Spannung und Spektakel gesorgt.“
Auch am vergangenen Freitag beim 4:3 Sieg der Scorpions über Tilburg war es so. Erst gerade einmal 8 Sekunden vor Schluss konnten die Holländer zum 3:3 ausgleichen ehe die Scorpions dann im Penaltyschießen den 4:3 Sieg einfuhren.
Am Freitag den 19. Oktober um 20 Uhr empfangen die Scorpions dann das „Überraschungsteam der Saison“ in der hus de groot EISARENA. Die Rostock Piranhas haben sich in der bisherigen Spielzeit deutlich stärker gezeigt, als von fast allen Fachleuten angenommen. „Ein ganz, ganz schweres Spiel“, so Coach Dieter Reiss, „aber wir wollen unsere Heimbilanz und unsere weiße Weste verteidigen“.
EC Harzer Falken
Harzer Falken ziehen einen Punkt aus dem Piranhabecken
(OLN) Nicht wirklich zu erwarten aber hochverdient zwingen die Harzer Falken
die Rostock Piranhas am Sonntagabend in Rostock in die Verlängerung
und müssen sich erst dort mit 3:2 (1:0; 0:2; 1:0; 1:0) geschlagen geben.
Zunächst einmal gaben allerdings die Hausherren den Ton an. Und das
war sicherlich auch bedingt dadurch, dass die Harzer Falken bereits in
der 1. Spielminute die erste Strafzeit kassierten und dieser im 1.
Drittel noch einige folgen sollten. Rostock spielte clever aus einer
sicheren Verteidigung heraus und nutzte dann auch ihre Chance in
5:3-Überzahl zum 1:0 durch Gregory Classen. Viel mehr sollte aus der
optischen Überlegenheit der Piranhas jedoch in diesem Drittel nicht
herausspringen. Weil auch die Falken gut in der Defensive standen und
Fabian Hönkhaus erneut einen sicheren Schlussmann abgab.
Doch Trainer Arno Lörsch war aufgefallen, dass das Team von der Ostsee
bereits im 1. Drittel müde wirkte und man hier vor allem mit viel
Tempo eine Chance haben könnte. So war es dann auch nicht weiter
verwunderlich, dass Patrick Dzemla, der an diesem Abend an der Seite
von Dennis Gulda und Jörn Weikamp eine sehr aktive Sturmreihe bildete,
in der 36. Minute auf Zuspiel von Gulda und Franz ausglich. Die Harzer
Falken hatten das Heft nun im 2. Drittel vollends in die Hand genommen
und Rostock besann sich nur mehr auf die dennoch immer wieder
gefährlichen Konter. Doch erneut sollte es trotz bester Chancen
lediglich zum Führungstreffer durch Louis Trattner reichen. „Die
Reihe mit Trattner, Kostyrev und Kubail ist für mich nun fix. Das
passt einfach und Louis hat bei seinem Abstaubertor einfach genau da
gestanden, wo er laut Taktik stehen sollte. Genau so stelle ich mir
das vor.“ zeigte sich Lörsch dann auch mit der gewählten
Reihenzusammenstellung sehr zufrieden. Lediglich mit der
Chancenverwertung haperte es erneut, was aber auch daran lag, dass der
Rostocker Torwart Jan Dalgic den Begriff „Matchwinner“ sicherlich für
sich in Anspruch nehmen darf.
So sollte sich auch im letzten Drittel am Erscheinungsbild nicht
allzu viel ändern. Die beiden Mannschaften agierten auf Augenhöhe und
erneut musste ein Powerplay herhalten, damit Thomas Voronov in der 43.
Spielminute den Ausgleich für die Piranhas erzielen konnte. Ein
Gegentreffer der die Harzer nicht entmutigen sollte. Allerdings wurden
die Chancen nicht zwingend genug zu Ende gebracht und als 56 Minuten
gespielt waren, folgte so etwas wie der Knackpunkt. Gleich zwei
Rostocker wanderten auf die Strafbank und die Falken sollten nun
selbst in 5:3-Überzahl spielen. „Wenn ich meiner Mannschaft heute
etwas vorwerfen kann, dann ist es wohl das 5:3-Powerplay kurz vor
Schluss. Da hat mir einfach die nötige Disziplin gefehlt um den
verdienten Lucky-Punch zu setzen.“ haderte Arno Lörsch nach dem Spiel
nur kurz mit seinen Jungs. Denn insgesamt sah er eine großartige
Teamleistung. „Ich will grundsätzlich immer gewinnen. Und wenn ich
sehe, dass man die Möglichkeit hat zu gewinnen, dann ärgert einen die
Niederlage natürlich schon. Dennoch muss man respektieren, dass
Rostock das auch sehr gut verteidigt hat und mit ihren Kontern immer
brandgefährlich ist.“ zieht der Trainer ein abschließendes Resümee.
Denn was folgte war die Overtime mit Chancen hüben und drüben und dem
besseren Ende für die Hausherren, die mit einem satten Schuss von
Dominik Patocka 4 Sekunden vor Schluss den Sack zu machten.
Alles in allem ist eine derart knappe Niederlage natürlich erstmal
enttäuschend. Doch angesichts der katastrophalen Resultate in Rostock
aus der letzten Saison und dem starken Saisonstart der Piranhas, muss
man dem Falkenteam ein dickes Lob aussprechen, das als erstes Team in
dieser Saison überhaupt etwas Zählbares aus Rostock mitbringen konnte,
wohingegen Herne und Preussen Berlin bereits gescheitert waren. Zudem
zeichnet sich mit den beiden vorgenannten Reihen ab, dass zumindest
hier die Zusammensetzung und Abstimmung bereits sehr gut passt.
Wohingegen Erik Pipp und Richard Zerbst mit Geordie Wudrick erneut
einen neuen Nebenmann erhielten. Wudrick zeigte sich bei seinem Debüt
sehr engagiert, wobei noch einiges an Luft nach oben ist, um dem hohen
Tempo der Oberliga folgen zu können. Nun ist unter der Woche
Gelegenheit, sich für das Auswärtsspiel in Hamburg am Freitag und das
Heimspiel am Sonntag gegen Leipzig weiter zu entwckeln. (Hei)
Icefighters Leipzig
Unnötige Niederlage nach Penaltyschießen
(OLN) Gestern gab es das erste Derby gegen Halle in dieser Saison. Die Gastgeber ließen am Freitag beim Sieg in Herne aufhorchen. Unsere EXA IceFighters kamen mit dem Rückenwind aus dem Sieg gegen Rostock zum Nachbarschaftsduell. Im ersten Drittel schien aber nur der Gastgeber anwesend zu sein. Unser Team wirkte pomadig und war zu langsam in den Zweikämpfen. Gleich in der dritten Minute klingelte es folgerichtig in unserem Tor. Schaludek ließ Keke Roßberg aus kürzester Distanz keine Abwehrchance. Unser Team war geschockt und ungeordnet. Zwei Strafen kurz nacheinander sorgten erneut für eine 3 – 5 Unterzahl. Diese Chance nutzen die Gastgeber zum 2 – 0 in der 11. Minute. So ging es dann auch in die Kabinen.
Im zweiten Drittel wendete sich das Blatt komplett. Nun waren es die EXA IceFighters, die das Spiel und das Tempo bestimmten. Und in der 26. Minute belohnte sich die Mannschaft auch. Im Powerplay traf Patrick Raaf-Effertz mit einem Hammer in den Winkel zum Anschluss. Und weiter ging es nur in eine Richtung. Halle wirkte müde. Die IceFighters dagegen unter dem Jubel der vielen mitgereisten Fans, wirkten plötzlich spritzig und erspielten sich viele gute Chancen. Die Pausensirene schien die Bulls zu retten.
Das letzte Drittel begann aber wie das zweite aufgehört hatte. Antti Paavilainen traf in der 42. Minute genau als Halles Strafe abgelaufen war und der Finne erzielte nur gut zwei Minuten später sogar den Führungstreffer. Jetzt sollte man doch mit diesem Spiel durch sein, oder? Nein. Leider weit gefehlt. Ab der 50. Minute schienen unsere Mannen „Angst vor der eigenen Courage“ zu haben und igelten sich nur noch im eigenen Drittel ein. „Da waren wir zu passiv und haben dem Gegner wieder Luft zum Atmen gegeben. Das war unnötig“, sagte Coach Sven Gerike nach dem Spiel. Folgerichtig erhöhte Halle dann auch den Druck. Eigentlich spielten unsere Eiskämpfer defensiv trotzdem ganz ordentlich, aber Halle erzielte durch einen Abfälscher den in der Entstehung glücklichen, aber dennoch zu dem Zeitpunkt verdienten Ausgleich. So ging es dann auch in die Verlängerung. Hier waren es unsere IceFighters, die bessere Chancen hatten. Aber die blieben ungenutzt. Am Ende musste man sogar noch zittern, weil Michal Velecky auf die Strafbank musste. Doch das Unterzahl funktionierte. So musste das Penaltyschießen entscheiden und hier hatte Halle das bessere Ende für sich. „4 Punkte am Wochenende waren ok. Und nach 0 – 2 Rückstand hier nochmal so aufzuspielen, war ganz stark von meinem Team. Trotzdem müssen wir an ein paar Dingen noch intensiv arbeiten, weil die Liga einfach zu eng Ist, um immer wieder unnötig Punkte liegen zu lassen“, meinte Gerike auch im Hinblick auf Spiele wie zum Beispiel bei den Scorpions, wo man ebenfalls etwas Zählbares hätte mit nach Hause bringen können.
TSV Erding
Gladiators schießen Eispiraten ab
(BYL) Einen 6:1-Erfolg feierte der TSV Erding am Sonntagabend.
Und das ausgerechnet gegen den Erzrivalen aus Dorfen.
Bestes Ausflugswetter, eine frühe Saisonphase und die
Landtagswahlen – trotzdem waren gestern beim Bayernliga-Derby zwischen
den Erding Gladiators und den Dorfener Eispiraten rund 1200 Zuschauer in
der Erdinger Eissporthalle gekommen. Die aber brauchten ihren Besuch
nicht zu bereuen – sofern sie Anhänger der Gladiators waren. Denn die
Gastgeber gewannen deutlich mit 6:1 Toren (2:1, 3:0, 1:0).
Die Eispiraten hatten personelle Probleme: Neben Ernst Findeis fehlten
auch die die beiden verletzten Ausländer Lukas Miculka (Hand) und
Povilas Verenis (Schulter) sowie der Ex-Erdinger Tobias Fengler
(Sprunggelenk). So war Tomas Vrba der einzige Kontingentspieler auf dem
Eis. Der hatte nach 45 Sekunden bereits die erste große Möglichkeit,
bekam jedoch den Pass von Tobias Brenninger freistehend vor dem Tor
nicht unter Kontrolle.
Dann die erste Strafe gegen Dorfen, und es dauerte genau elf Sekunden,
da schlug ein Schlenzer von Gladiators-Kapitän Sebastian Schwarz zum 1:0
für Erding ein (3.). Und bei der nächsten Strafe gegen Dorfen waren es
genau 55 Sekunden, bis der Puck im Netz lag – Marco Deubler hatte zum
2:0 getroffen (4.). Bei der dritten ESC-Strafe fast das 3:0, doch
Torwart Thomas Hingel, rettete gegen Florian Zimmermann. Dann aber saßen
zwei Gladiators auf der Strafbank. Bei Fünf gegen Drei verkürzte Vrba
auf 1:2 – Torwart Jonas Steinmann war ohne Chance (14.)
Der zweite Abschnitt begann einmal mehr mit Erdinger Überzahl – und dem
3:1 durch Zimmermann nach gespielten 31 Sekunden. Kurz danach zwei
weitere Powerplay-Möglichkeiten für die Gladiators, aber ESC-Torwart
Hingel hielt bravourös – und sein Team im Spiel. In der 31. Minute saß
ein Erdinger auf der Strafbank, und wieder fiel ein Tor – allerdings für
die Gladiators. Zimmermann fing einen Pass ab und besorgte im Konter das
4:1. Und weil es bei den Gastgebern gerade so gut lief, erhöhte Simon
Pfeiffer auf 5:1 – das erste Tor bei Fünf gegen Fünf (36.). In der 38.
Minute jubelten die Gladiators schon wieder, doch das
Schiedsrichtergespann hatte den Schuss von Daniel Krzizok, der vom
Innenpfosten quer abgeprallt war, nicht im Tor gesehen.
Im Schlussdrittel wechselte Dorfens Trainer John Samanski seinen
Torwart, jetzt stand Simon von Fraunberg zwischen den Pfosten. Die
Gladiators hatten die Partie jetzt voll im Griff, versäumten es
allerdings, noch mehr Tore nachzulegen, denn von Fraunberg hielt ganz
stark. In der 55. Minute war er aber geschlagen – Daniel Rossi war der
Torschütze zum 6:1. Damit war der Torhunger der Gastgeber gestillt – und
der verdiente Sieg eingefahren.
ESC River Rats Geretsried
In den letzten 10 Minuten ging der Dampf aus - ESC unterliegt Füssen letztlich klar
(BYL) Beim ESC könnte es momentan durchaus besser laufen. Aus den ersten zwei Spielen nur einen Punkt geholt und vom Training im eigenen Stadion ist man auch noch weit entfernt. Konstante Temperaturen jenseits der 20 Grad machen die Eisaufbereitung weiterhin unmöglich, es bleibt nur auf Eiszeiten in Bad Tölz auszuweichen. Ob man unter der Woche um 21/22 Uhr noch besonders effektiv trainieren kann, sei dahingestellt. Zudem meldeten sich für das Spiel beim bisherigen Spitzenreiter EV Füssen auch noch Nino Poch (verletzt), Stefano Rizzo (krank) und Luis Rizzo (gesperrt) ab.
Die Hausherren haben einen Lauf, gewannen alle ihrer bisherigen drei Partien und wollten auch weiterhin die weiße Weste bewahren. Den besseren Start erwischten allerdings die Rats, die gleich in der ersten Unterzahl in Führung gingen. Martin Köhler wurde in der neutralen Zone perfekt von Bene May bedient, entwischte seinem Verteidiger und schob ins kurze Eck zum 0:1 ein (4.). Nach einer erneuten Unterzahlsituation hätte es beinahe wieder im Heimtor geklingelt, doch Florian Lechner scheiterte mit seinem Alleingang. In der dritten Überzahl klappte es dann aber für die Hausherren, Velebny feuerte von der blauen Linie eine Rakete ab und traf unhaltbar ins Kreuzeck (11.). Füssen konnte nachlegen, profitierte dabei aber von einem krassen Stellungsfehler in der Rats-Defensive. Am Ende stand Payeur Mutterseelenallein vor Martin Morczinietz und erzielte per Direktschuss das 2:1 (15.). Die Rats wirkten vom Kopf her teilweise noch nicht bei 100%. Beispiel: Wiedemann luchste bei doppelter Unterzahl für den EVF einem ESC-Spieler die Scheibe ab, kreierte noch eine Torchance und holte am Ende sogar die Strafzeit raus. Die Gastgeber drückten auf das dritte Tor, blieben im Abschluss doch vorerst ohne Glück.
Der zweite Spielabschnitt begann gleich mit viel Verwirrung. Mäx Hüsken schoss von der Seite, der Hauptschiedsrichter entschied sofort auf Tor. Allerdings auch zur Verwunderung der schräg hinter dem Tor postierten Rats-Fans, denn der Puck war klar am Pfosten gelandet. Nach kurzer Beratung einigte sich auch das Schiedsrichtergespann auf kein Tor, die richtige Entscheidung. Der nächste Versuch von Hüsken war dann aber zweifelsfrei regelkonform und führte zum 2:2 Ausgleich (31.). In Überzahl verwertete er seinen eigenen Nachschuss, EVF-Torwart Jorde wusste nicht genau wo die Scheibe war und konnte nicht mehr eingreifen. Jetzt waren die Jungs von Ludwig Andrä im Spiel legten in der nächsten Überzahl direkt nach. Bene May zielte ganz genau und nagelte die Scheibe zum 2:3 unter die Latte (33.). Beinahe gefolgt vom 2:4, aber Berger konnte die tolle Vorarbeit von Heller in Unterzahl nicht verwerten. Dafür nutzten die Gastgeber ihre nächste Chance besser und kamen durch Vaitl im Nachsetzen zum Ausgleich (35.). Nun ging es Schlag auf Schlag, denn schon mit dem nächsten Versuch schlug es wieder im Gehäuse der Gastgeber ein. Torschütze war zum zweiten Mal Hüsken, diesmal erfolgreich mit einem Schuss aus spitzem Winkel (36.). Wieder verpassten es die Rats ihre Führung auszubauen, diesmal verzog Horvath nach traumhaften Pass von Hüsken.
Früh im letzten Abschnitt mussten die Rats eine fünfminütige Unterzahl verkraften, Matthias Götz verabschiedete sich nach einem Bandencheck vorzeitig. Das 4:4 war Marke „Eiertor". Velebny versuchte es von der blauen Linie und vom Oberkörper von Nadeau trudelte die Scheibe über den chancenlosen Morczinietz hinweg ins Netz (48.). Der Rats-Keeper zeigte im weiteren Spielverlauf noch einige starke Paraden und hielt sein Team im Spiel. Gegen Dropmanns Direktschuss aus dem Slot konnte er aber nichts ausrichten, Füssen ging in Überzahl wieder in Führung (52.). Mehr als unnötig dann die Aktion von Ondrej Horvath, der nach mehrmaligen Reklamieren ebenfalls vorzeitig die Dusche aufsuchen durfte (2+2+10). Auf der Strafbank herrschte weiter reger Betrieb, denn Dropmann bekam nach einem Kopfstoß gegen Merl eine Matchstrafe. Merl hingegen ließ sich das nicht gefallen und bekam ebenfalls 2+2 aufgebrummt. Am Ende nutzten die Gastgeber den Raum (gespielt wurde 4 vs. 3) durch Wood und erzielten das vorentscheidende 6:4 (57.). Besl griff nur Sekunden später ganz tief in die Trickkiste und bediente den einschussbereiten Payeur zum 7:4 perfekt (58.). Jetzt gings dahin, Klein durfte auch nochmal und erzielte den 8:4 Endstand (59.).
Fazit: Lange haben die Rats sehr gut mitgehalten, am Ende wurde es ein Schützenfest. Das Ergebnis ist wieder mal zu hoch ausgefallen, aber wen interessiert das morgen noch. Unterm Strich bleibt man weiter ohne Sieg und hat viel Arbeit vor der Brust. Auf der Strafbank hat noch keiner ein Spiel gewonnen, neben vielen anderen Dingen muss vor allem die Disziplin wieder in den Vordergrund rücken. Füssen war an diesem Abend sicherlich nicht unverwundbar, aber es fehlen einfach noch die letzten Prozent.
HC Landsberg Riverkings
Auf einen Auswärtssieg in der Verlängerung folgt eine äußerst bittere Neiderlage Zuhause
(BYL) Im Freitagspiel traten die Riverkings bei den Pinguinen in Königsbrunn an und konnten mit einem 4:3 Sieg nach Verlängerung nach Hause fahren. Trotz eines sehr fahrigen Beginns konnte der HCL bereits nach 8 Minuten mit 1:0 in Führung gehen. Torschütze in Überzahl war nach einen schönen Kombination Dennis Sturm. Allerdings dauert es nicht lange und die Gastgeber konnten in der achten Minute nach einem gewonnen Laufduell zum 1:1 ausgleichen. Weitere vier Minuten später nutzten sie dann Irritationen in der Abwehr zur 2:1 Pausenführung. Deutlich verbessert zeigten sich die Riverkings im zweiten Drittel. Es dauerte trotzdem bis zur 34. Min bis Tyler Wiseman in Überzahl einen starken Pass von Daniel Menge zum Ausgleich nutzen konnte.
Im dritten Drittel konnten abermals die Gastgeber in Überzahl in Führung gehen. Nach dem Ausgleich durch Daniel Menge in der 46. Minute konnte auf beiden Seiten kein Tor mehr erzielt werden. In der fünf minütigen Verlängerung traf dann Michale Fischer nach starker Einzelleistung zum 4:3 Endstand für den HCL.
Im Heimspiel gegen Schweinfurt zeigten die Riverkings ein völlig anderes Gesicht als noch am Freitag. Das Team begann mit viel Druck und spielte die Franken in den ersten zwei Dritteln phasenweise regelrecht an die Wand. Das erste Tor schoss allerdings Schweinfurt nach deren erster Chance. Nach dem Ausgleich von Dennis Neal in Überzahl legten Dejan Vogl und Daniel Menge nach und erhöhten auf 3:1 bevor den Gästen der Anschlusstreffer gelang. Michael Fischer stellte in der 34. Minute den alten Abstand wieder her. In der 39. Minute gelang Schweinfurt der Treffer zum 4:3. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es lediglich die Chancenverwertung des HCL zu kritisieren, ansonsten zeigten die Riverkings gutes und schnelles Hockey. Im letzten Drittel nahm das Drama dann seinen Lauf! In der 48. Minute nutzten die Franken zunächst eine 2+2 Minuten Strafe von Mika Reuter wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge zum Ausgleich und zur 4:5 Führung aus. Im Anschluss kassierte Markus Kerber nach einem unglücklichen Bandencheck eine 5 plus Spieldauerstrafe. Das Ergebnis waren die Treffer 6 und 7 für Schweinfurt. So endete das Spiel trotz eines deutlichen Chancenplus der Landsberger mit 4:7. Es gilt jetzt bis zum nächsten Heimspiel die noch sehr schwankenden Leistungen der Riverkings abzustellen um dann im Heimspiel gegen Peißenberg den nächsten Sieg zu feiern.
EHF Passau Black Hawks
800 Zuschauer beim Black Hawks Familientag - 8:5 Sieg gegen den EV Pegnitz
(BYL) Die Passau Black Hawks haben am Sonntag beim Familientag ihr Heimspiel gegen den EV Pegnitz vor 800 Zuschauern in der Passauer EisArena mit 8:5 gewonnen. Bereits um 15:30 Uhr fand zur familienfreundlichen Uhrzeit das Eröffnungsbully statt. Rund um die Halle fand für Kinder und Familien ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm statt. Bereits eine Stunde vor Spielbegann begann das „bunte Treiben“ vor der Passauer EisArena. Hüpfburg, Torwandschießen, Kinderschminken und frisches Popcorn sorgten für Abwechslung und Freude bei den anwesenden Gästen. „Der Familientag wurde trotz des herrlichen Wetters super angenommen. Die Stimmung war von „jung bis alt“ ausgelassen. Herzlichen Dank an alle die mitgeholfen haben.“ so das Fazit von Black Hawks Vorstand Christian Eder. Vor dem Spiel gegen Pegnitz wurden alle Nachwuchsmannschaften der Black Hawks vorgestellt. Von der Laufschule bis zur U17 Mannschaft wurden alle Teams auf die Eisfläche gerufen und den Zuschauern vorgestellt. In der ersten Drittelpause zeigten die U9 und die U13 in einem Show Match ihr Können. Wenn Sie selbst Eishockey begeisterte Kinder haben, sind sie herzlich eingeladen sich bei einer Trainingseinheit der Teams zu informieren und rein zu schnuppern. In den Herbstferien bieten die Passau Black Hawks wieder einen Schlittschuhkurs an. Informationen erhalten Sie auf der Homepage sowie auf der Facebook Seite der Passau Black Hawks.
Kurz vor dem Spiel präsentierten die Fans der Passau Black Hawks in einer Choreographie die Homepage/ Petition (www.pro-eisarena.de) zur Modernisierung der Passauer EisArena. Mit dem passenden Slogan zum Wahltag: „Unsere Wahl ist schon entschieden!“ wurden hunderte Passau Black Hawks Wahlschilder vor Spielbeginn von den Zuschauern in die Höhe gehalten. Die Fan Initiative will mit ihrer Aktion auf die Notwendigkeit einer Modernisierung der Passauer EisArena aufmerksam machen. „Es geht uns darum den Eissport in Passau zu unterstützen und weiter nach vorne zu bringen. Das fängt bei Eishockey an und schließt selbstverständlich alle Hallennutzer wie die Eisstockschützen, den Eiskunstlauf sowie alle öffentlichen Veranstaltungen mit ein. Eine Modernisierung der EisArena würde für alle nur Vorteile bringen.“ so die geschlossene Haltung der Fan Initiative.
Eine geschlossene Mannschaftsleistung mussten auch die Passau Black Hawks gegen den EV Pegnitz an den Tag legen. Beim 8:5 Heimsieg taten sich die Habichte lange Zeit schwer in die Partie zu finden. Dazu kamen individuelle Fehler welche vom EV Pegnitz eiskalt bestraft wurden. „Der Druck auf die Mannschaft war nach der guten Vorbereitung sehr hoch. Das haben die Spieler natürlich im Hinterkopf. Der Sieg heute war wichtig um jetzt befreit aufspielen zu können.“ so das Fazit von Trainer Christian Zessack auf der Presse Konferenz nach dem Spiel. In der Tat machten sich die Habichte das Leben oft selbst unnötig schwer. Der EV Pegnitz war nur mit elf Feldspielern angereist. Die Taktik war klar, die Defensivarbeit stand bei den Oberfranken im Vordergrund und mit Kontern versuchte man Nadelstiche zu setzen. Das gelang, denn nach einer 3:1 Führung für die Black Hawks stand es urplötzlich 3:3. Erst eine Auszeit und eine klare Ansprache vom Coach brachten die Dreiflüsse Städter wieder auf Kurs. Der Sieg war am Ende eventuell teuer erkauft. Dominik Schindlbeck musste das Spiel vorzeitig mit einer Verletzung beenden. „Wir werden sehen wie weit es bei Dominik fehlt. Aktuell gehen wir davon aus, dass Dominik am Freitag wieder spielen wird.“ so die erste Einschätzung nach dem Spiel. Dreizehn Tore an einem Abend, darüber konnten sich die Zuschauer freuen, über das Niveau des Spiels etwas weniger, denn das war über weite Strecken nicht besonders hoch.
Bereits am Freitag steht für die Passau Black Hawks das nächste Heimspiel auf dem Programm. Um 20 Uhr ist Aufsteiger Schweinfurt zu Gast in der EisArena. Die Franken sind fulminant in die Saison gestartet und belegen mit 8 Punkten den vierten Tabellenplatz. Eine spannende und enge Partie ist also garantiert. Tickets für das Spiel gegen Schweinfurt erhalten Sie im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger in der Fußgängerzone sowie der Tankstelle Färber in Maierhof. -czo
ERV Schweinfurt
Geduld zahlt sich aus
(BYL) Obwohl die Mighty Dogs nur mit 2 + 13 Spielern nach Landsberg gefahren waren, können sie im letzten Spielabschnitt das Spiel mit 4:7 für sich entscheiden und entführen 3 Punkte nach Unterfranken.
„Heute war es eine sehr schwierige Situation für uns. Wir sind mit vier Verteidigern nach Landsberg gekommen.“, sagte Trainer Zdenek Vanc, denn die Schweinfurter waren ohne Christopher Schadewaldt, Pascal Schäfer und Aleksander Andrusovic angereist. Und so lag der Fokus mit dem kleinen Kader vor allem auf der Defensive. In den ersten beiden Spielabschnitten spielte sich das Geschehen vor allem im Drittel der Mighty Dogs ab. Hinten stand die Verteidigung mit Ferdinand Dürr im Tor stabil und vorne wurden die wenigen Chancen konsequent ausgenutzt. So erzielte Patrik Rypar in Überzahl das 0:1 für die Mighty Dogs (10. Minute). Ebenfalls im Powerplay glich Dennis Neal in der 16. Minute wieder aus.
Zu Beginn des zweiten Drittels baute Landsberg weiterhin Druck auf das Schweinfurter Tor auf und konnte innerhalb 34 Sekunden zwei Tore erzielen (2:1 Vogl, 22. Minute; 3:1 Menge, 23. Minute). Aber der Anschlusstreffer der Mighty Dogs ließ auch nicht lange auf sich warten. In der 25. Minute traf Andreas Kleider zum 3:2. Ein Konter führte dann erneut zur Zwei-Tore-Führung der Hausherren, als Markus Kerber vor dem Tor quer auf Thomas Fischer legte, der zum 4:2 einnetzte (34. Minute). Bevor die Mighty Dogs kurz vor der zweiten Drittelpause eine doppelte Überzahl hatten, nutzte Trainer Zdenek Vanc seine Auszeit um seine Spieler darauf einzustellen. Erfolgreich, wie sich herausstellen sollte, denn Marc Zajic nutzte diese Möglichkeit zum 4:3 Anschlusstreffer (49. Minute).
Das geduldige Abwarten in den ersten beiden Dritteln sollte sich am Ende auszahlen. Nach einem hohen Stock gegen Josef Straka kassierte Mika Reuter eine 2+2 Minuten Strafe, welche die Mighty Dogs gleich doppelt ausnutzten. Zuerst glich Patrik Rypar auf 4:4 aus (49. Minute), bevor Stephan Trolda 50 Sekunden später den 4:5 Führungstreffer nachlegte. Nach dem 4:6 Treffer von Josef Straka, der im Anschluss zum besten Schweinfurter Spieler gewählt wurde, setzte wohl bei Markus Kerber kurzzeitig jegliche Vernunft aus, was aber auch nicht den unnötigen, übertriebenen Bandencheck erklärte, den er gegen einen der Schweinfurter Youngsters fuhr. Nachdem Maurice Köder mit der Trage vom Eis gebracht werden musste, war Markus Kerber mit einer Spieldauer gut bedient. Die passende Antwort darauf hatte Josef Straka in der darauffolgenden Überzahl parat, als er das 4:7 erzielte (55. Minute) und Landsberg nun endgültig jegliche Hoffnung nahm das Spiel noch zu drehen.
„Landsberg ist eine sehr starke Mannschschaft. Mit vier gute Reihen, sie laufen schnell. Wir spielen die ganze Zeit geduldig und wir warten und warten auf unsere Chancen. Ich denke, wir haben ein super Powerplay gezeigt und wir schießen unsere Tore dabei. Das war unser Plan und wir haben wieder drei Punkte.“, fasste Zdenek Vanc nach der Partie zusammen.
Am kommenden Wochenende treffen die Mighty Dogs am Freitag, den 19.10.2018, um 20 Uhr auswärts auf den EHF Passau. Am Sonntag, den 21.10.2018, ist der EA Schongau um 18 Uhr im Icedome zu Gast.
SC Forst
Nature Boyz holen 2 Punkte in der Ferne - EV Bad Wörishofen in Verlängerung bezwungen
(BLL) Das Spiel am Sonntag Abend in der Bad Wörishofer Eisarena war nichts für schwache Nerven, denn die Nature Boyz rissen das Ruder erst in den letzten Minuten des Spieles herum und gewannen noch mit 2:3 (0:0, 1:0, 1:2, 0:1) nach Verlängerung.
Die Gäste schlossen nahtlos an das Spiel vom Freitag an, leider jedoch an das schlechte letzte Drittel aus dem Kempten-Spiel. Die Laufbereitschaft war nicht so gegeben, das Zusammenspiel klappte nicht wie erhofft. So war klar, dass die Gastgeber leicht überlegen schienen. Sie brachten einfach mehr Schüsse auf das von Andreas Scholz gehütete Tor, der wieder eine starke Leistung bot. Ihm war und ist es zu verdanken, dass im ersten Abschnitt die Null Bestand hatte. Sein Gegenüber wurde fast nicht in Bedrängnis gebracht.
Auch der zweite Spielabschnitt verlief ähnlich, es gab wenig Chancen auf Forster Seite, die Gastgeber forderten Andreas Scholz immer wieder. In der 32. Spielminute jubelten die Wölfe, denn Alexander Schönberger überwand Scholz zur 1:0-Führung. Die Gäste mühten sich, doch Zählbares sprang nicht heraus. Spannend wurde es im letzten Spielabschnitt, denn einige Strafzeiten auf beiden Seiten störten den Spielfluß merklich.
Mit einem Paukenschlag begann besagtes letztes Spieldrittel. Nach gerade mal 19 Sekunden erhöhte Tobias Huber auf 2:0 für seine Farben. Einige der mitgereisten Forster Fans sorgten sich um den Ausgang des Spieles. In der 50. Spielminute konnten sie den 2:1-Anschlußtreffer feiern. In Überzahl schloss der starke Kapitän Manfred Guggemos auf Zuspiel von Andreas Krönauer und Daniel Stöberl erfolgreich ab. Jetzt wachte die Mannschaft auf und zeigte sich von ihrer Schokoladenseite. Sie drängten die Gastgeber in deren Hälfte und zwangen sie zu Fehlern. Als sich ein Forster Spieler auf der Strafbank befand, stürmten die Mannen um Trainer Josef Bachmeier weiter und belohnten sich für den Angriffsmut in der 55. Spielminute. Wieder war es Manfred Guggemos, der auf Zuspiel von Bastian Grundner zum 2:2-Ausgleich per Gewaltschuß traf. Weitere Chancen konnten nicht verwertet werden, somit ging es in die Verlängerung.
Nachdem Andreas Scholz wiederum eine starke Parade zeigte, ging es Richtung Wölfe-Tor. Nach 55 Sekunden in der Verlängerung war es dem Forster Kapitän vorbehalten, die 2:3-Führung zu erzielen und somit den Zusatzpunkt unter Dach und Fach zu bringen. Trainer Josef Bachmeier bat seine Jungs, sie sollen bitteschön von Anfang an so spielen wie in den letzten 10 Minuten, oder die ersten beiden Drittel gegen Kempten, denn seine Nerven halten solche Spannungen nicht aus.
SE Freising
Zwei Spiele, zwei Siege – aber der Coach ist nicht zufrieden - Black Bears schlagen Bad Aibling nach schwachem Spiel 5:4
(BLL) Eigentlich müsste Coach Markus Knallinger breit über das ganze Gesicht strahlen, nachdem seine Black Bears am Freitag in Moosburg 2:1 und am Sonntag in der heimischen Weihenstephan Arena gegen Bad Aibling 5:4 gewonnen hatten. Knallinger ist aber realistisch genug, dass er weiß, in Moosburg hatten sie unheimlich viel Glück und Bad Aibling war 45 Minuten die bessere Mannschaft. „Ich freue mich über die sechs Punkte – aber so, wie wir spielen, trainieren wir nicht. Da bin ich nicht zufrieden!“
Vor allem ärgerte sich der Trainer am Sonntag über das schwache Angriffsspiel. Er hatte nicht nur 20 Mann im Kader, davon elf Stürmer. „Die Aiblinger kommen mit gerade mal vier Verteidigern an, die müssen wir doch mit unserer Power wegschießen. Das war wirklich nicht gut.“ Sein Pendant auf Bad Aiblinger Seite, der alte Trainer-Fuchs Heinz Zerres, noch in der Vorsaison an der Black Bears-Bande, hatte sein Team gut eingestellt. Diszipliniert (nur 12 Strafminuten gegenüber 26 von Freising), mit viel Engagement und schönen Spielzügen waren die Gäste das bessere Team. Von den Bears konnte man im ersten Drittel nur Torwart Johannes Sedlmeier loben, der seine Mannschaft mehrfach vor dem Rückstand bewahrte. Nach vorne ging wenig und hinten fabrizierte einer nach dem anderen haarsträubende Fehler.
Torlos wurden erstmals die Seiten gewechselt, danach sahen die Fans wenigstens Tore. Das erste Ausrufezeichen setzte Christian Birk, der einen herrlichen Pass von Pavel Hanke noch nicht verwerten konnte. Quasi im Gegenzug münzten die Aiblinger ihre Überlegenheit in Zählbares um, 0:1 nach 24 Minuten. Ein spielerisches Aufbäumen der Bears war leider nicht die Reaktion, sondern viel unfaire Härte, die durch den exzellenten DEL-Schiedsrichter Lukas Kohlmüller rigoros bestraft wurde. Ein Schwarzbär nach dem anderen wanderte in die Kühlbox, als Freising dann nur noch drei Feldspieler auf dem Eis hatte, fiel das 0:2 in Minute 26. Es dauerte bis zur 32. Minute, dass sich die Hausherren auf ihr spielerisches Potenzial besannen und zu fighten begannen. Nach Vorarbeit durch Marcus Mooseder das 1:2 von Alexander Völkel mit einem feinen Lupfer der Scheibe über die Towart-Kelle. Die Gäste hielten dagegen und erzielten das 1:3 nach einer wirklich sehenswerten Kombination. Hanke verkürzte aus dem Gewühle heraus zum 2:3, in der 39. Minute bediente er seinen Sturmpartner Manuel Kühnl und der schloss zum 3:3-Pausenstand ab.
In der Freisinger Kabine wurde es danach wohl etwas lauter, denn die Black Bears kamen mit viel Elan aufs Eis zurück, vor allem Kühnl war jetzt der überragende Mann mit Vorlagen und Torschüssen, gleichzeitig kämpfte er vor dem eigenen Tor um die Scheibe. Zunächst scheiterte er noch zwei Mal am Aiblinger Goalie Klimesch. Beide Teams wollten den Sieg und spielten sehr offensiv, die Torhüter standen ständig im Brennpunkt des Geschehens. In der 46. Minute das 3:4 - und erst jetzt ging ein Ruck durch die Reihen der Gastgeber, die sich nicht geschlagen geben wollten. Der erneute Ausgleich in der 50. Minute durch Birk nach feiner Vorarbeit von Münzhuber. Fünf Minuten später schloss ebenfalls Birk eine mustergültige Kombination über Dürr und Kühnl zum 5:4-Siegtreffer ab. Bad Aibling nahm noch den Torhüter vom Eis, der Schuss von Dürr ging aber am leerem Tor vorbei – zwei Tore Vorsprung wären auch zu viel gewesen.
EV Moosburg
EVM geht nach irrem letzten Drittel auch in Amberg leer aus
(BLL) Viel hatte nicht gefehlt. Als die Schlusssirene ertönte, standen Moosburgs Eishackler aber auch nach Spiel zwei der noch jungen Landesliga-Saison mit leeren Händen da: Beim Aufstiegskandidaten ERSC Amberg verlor der EVM am Sonntag knapp mit 5:4 (1:0, 0:1, 4:3).
Bis auf Verteidiger Julian Fink konnte Trainer Bernie Englbrecht auf den selben Kader wie im Derby gegen Freising zurückgreifen. Eines sollte diesmal aber anders werden: die Sache mit dem Toreschießen. Als „grausam“ hatte Englbrecht die Chancenverwertung noch am Freitag bezeichnet – diesmal agierten seine Schützlinge allerdings deutlich effektiver.
Die Partie begann ziemlich ausgeglichen. Der befürchtete Sturmlauf der Wild Lions, die ihr Auftaktmatch in Pfaffenhofen mit 3:2 gewonnen hatten, blieb aus, beide Teams kamen in der Anfangsphase zu halbwegs guten Chancen. Gerade in einer Phase, als die Gäste mehr am Drücker waren, gingen die Hausherren in Führung (9.).
Nach dem ersten Seitenwechsel wurde die Gangart von beiden Seiten etwas härter, auf den Strafbänken herrschte Betrieb. Amberg erhöhte nun den Druck, scheiterte aber immer wieder am bestens aufgelegten Carlo Schwarz im Moosburger Kasten. Als sich für die Grün-Gelben eine 5:3-Überzahl ergab, ließ sich Neuzugang Vincenz Maier nicht lange bitten und glich nach 28 Minuten aus. Der ERSC reagierte mit wütenden Gegenangriffen, aber auch im mittleren Durchgang blieb es bei lediglich einem Treffer.
Im Schlussabschnitt schepperte es dafür um so öfter: Den Auftakt machte Tobias Hanöffner, der 46 Sekunden nach Wiederbeginn einen Unterzahl-Konter mit der 2:1-Führung für den EVM abschloss. Doch die Wild Lions blieben dran: Noch im selben Powerplay glichen die Hausherren wieder aus. Und als sie kurz darauf erneut ein Mann mehr waren, hieß es sogar 3:2 (44.). Doch die irre Anfangsphase der letzten 20 Minuten war noch lange nicht vorbei: Patrice Dlugos traf auf Zuspiel von Nolan Regan für die Dreirosenstädter (46.), Amberg antwortete 45 Sekunden später mit dem 4:3. Mir doch egal, schien sich, als wiederum nur 45 Sekunden vergangen waren, Christian Seidlmayer zu denken, der – von Dlugos in Szene gesetzt – abermals für den Gleichstand sorgte. Doch die Hoffnung der mitgereisten Moosburger Fans, das 4:4 jetzt mal über einen längeren Zeitraum zu halten, wurde exakt 29 Sekunden darauf zu nichte gemacht, als Amberg die erneute Führung gelang (48.).
Am 5:4 sollte sich trotz der Angriffsbemühungen der Englbrecht-Schützlinge in den verbleibenden zwölf Minuten nichts mehr ändern. Der Wille war da, die Kraft jedoch fehlte, um die zahlreichen routinierten Ex-Profis der Oberpfälzer noch mal ins Wanken zu bringen.
EC Pfaffenhofen
Missglückter Auftakt - IceHogs unterliegen cleveren Ambergern mit 2:3
(BLL) Den Start in die Landesligasaison hatte man sich im Lager des EC Pfaffenhofen sicherlich etwas anders vorgestellt. Am Freitag unterlagen die Pfaffenhofener nämlich vor heimischem Publikum einem abgeklärt und clever auftretenden ERSC Amberg mit 2:3 (0:2; 1:1; 1:0) und mussten gleich feststellen, dass auch in dieser starken Landesliga die Trauben sehr hoch hängen werden.
Obwohl man den IceHogs den Willen und das Bemühen keinesfalls absprechen konnte, war die Niederlage am Ende nicht einmal unverdient, wie auch Chris Heid feststellte. „Wir haben heute nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten. Amberg war abgeklärter, verfügte über die besseren Special-Teams und hat deshalb verdient gewonnen,“ sagte der ECP-Coach nach dem Spiel. Wozu auch Ambergs kurzfristiger Neuzugang Vaclav Benak einen gehörigen Anteil beisteuerte. Der tschechische Ex-Nationalspieler organisierte mit seiner Erfahrung aus 755 Extraliga-Spielen nicht nur die Abwehr der Gäste, sondern steuerte in seinem ersten Einsatz auch gleich einen Treffer bei. Beide Teams mussten auf einige Spieler verzichten, den weitaus besseren Start erwischte allerdings der Hauptrundensieger des Vorjahres. Ruhig und abgeklärt zogen die Oberpfälzer ihr Spiel auf, störten die IceHogs früh, die nervös und viel zu hektisch agierten und vor allem im ersten Drittel überhaupt nicht ins Spiel fanden. Gleich die erste Strafzeit der Partie gegen die Gastgeber nutzten die Gäste mit einem schön herausgespielten Treffer durch Felix Köbele zur Führung (8. Minute) und auch das 0:2 (16.) durch Benak spielgelte nur die Amberger Überlegenheit im ersten Spielabschnitt wider. Nach der Pause erhöhten die Mannen von Chris Heid den Druck etwas und kamen in der 23. Minute zum Anschlusstreffer. Einen von Stefan Huber in Unterzahl eingeleiteten Konter vollendete Robert Gebhardt gekonnt zum 1:2. Lang währte die Freude darüber allerdings nicht, denn Amberg schlug augenblicklich zurück. Immer noch mit einem Mann mehr auf dem Eis, stellte Felix Köbele nur eine Minute später den alten Abstand wieder her. Bereits der zweite Powerplay-Treffer für die Gäste, die hier gegenüber den IceHogs klare Vorteile hatten. Denen gelang bei eigener Überzahl nämlich kein eigener Torerfolg, ja zweimal hatte man sogar längere Zeit doppelte Überzahl und vergab diese Chancen mehr oder weniger kläglich. So wie im Schlussabschnitt, als die Pfaffenhofener nach dem Anschlusstreffer von Nick Endress in der 45. Minute auf den Ausgleich drängten. Der lag in der 50. Minute mit zwei Mann mehr auf dem Eis in der Luft und hätte der Partie durchaus noch eine Wende geben können. Doch Ambergs Defensive hielt dem Druck stand. Wie auch in der Schlussminute, als ERSC-Angreifer Daniel Vlach auf die Strafbank musste und Chris Heid für Philipp Hähl einen sechsten Feldspieler auf das Eis schickte, war Ambergs Torhüter Oliver Engmann nicht mehr zu überwinden.
Ungefährdeter Arbeitssiegt / ECP schlägt Selb mit 6:1 – Nick Endreß dreifacher Torschütze
Nach der Niederlage zum Auftakt am Freitag gegen Amberg konnte der EC Pfaffenhofen am Sonntag die ersten drei Punkte einfahren. Gegen die Oberliga-Reserve des VER Selb kamen die Pfaffenhofener ohne zu glänzen, zu einem ungefährdeten 6:1 (2:0; 2:1, 2:0) Heimerfolg.
„Gegenüber Freitag war eine Steigerung erkennbar, auch wenn natürlich noch viel Luft nach oben ist,“ zeigte sich ECP-Abteilungsleiter Alexander Dost letztlich zufrieden mit dem Arbeitssieg. Die Gäste aus Selb erwiesen sich als der erwartet unangenehme Gegner, der mit einer strikten Defensivtaktik versuchte, bei den IceHogs erst gar keinen Spielfluss aufkommen zu lassen. Dies erledigten die jungen Selber auch durchaus geschickt, so dass sich die Gastgeber schwer taten, den Selber Abwehrriegel zu knacken. Zwar feuerten die IceHogs 55 Schüsse auf den Kasten von Gästetorhüter Timon Baetge ab, weitere gut 20 wurden von seinen Vorderleuten geblockt, doch nur 6 fanden schließlich auch den Weg ins Netz. So dauerte es bis zur 12. Minute, ehe die Hausherren zum ersten Mal jubeln konnten. Gerade in dem Moment, als Gästeverteidiger Philipp Hechtfischer von der Strafbank zurückkam, traf Nick Endreßs nach Vorarbeit von Stefan Huber und Jake Fardoe zum 1:0. 16 Sekunden vor der ersten Pause erhöhten die IceHogs auf 2:0. Dieses Mal legte Nick Endreßs für Dillon Duprey auf. Auch nach dem Wechsel bot sich den Zuschauern dasselbe Bild. Das Geschehen spielte sich überwiegend in der Hälfte der Selber ab, die dem Favoriten aber weiterhin das Toreschießen nicht leicht machten. Die Treffer zum 3:0 durch Nick Endreß in Überzahl (27.) und 4:0 durch Dillon Duprey (30.) konnten sie aber dennoch nicht verhindern. Dafür kamen sie wenige Sekunden vor der zweiten Pausensirene bei einem ihrer wenigen Vorstöße nach einer Unkonzentriertheit in der ECP-Abwehr zum Anschlusstreffer durch Kevin Tausend. Dies sollte jedoch ihr einziger Erfolg an diesem Abend bleiben, denn auch im Schlussabschnitt beherrschten die IceHogs das Geschehen, ohne jedoch zu brillieren. Für zwei weitere Torerfolge reichte es aber dann doch noch. Erst erhöhte Nick Endreß mit seinem dritten Treffer auf 5:1 (56.), ehe Andi Pielmeier kurz vor dem Ende den Schlusspunkt setzte. So kamen die Pfaffenhofener nach einer soliden Vorstellung zu einem Pflichtsieg, der zu keiner Zeit in Gefahr geriet. Will man aber auch die nächsten Spiele erfolgreich gestalten, wird man sich auf jeden Fall noch steigern müssen.
EV Aich
EV AICH VERLIERT IM LETZTEN TEST GEGEN REGENSBURG
(BBZL) Viel vorgenommen hatten sich die Spieler um Kapitän Stefan Urzinger nach der zuletzt schwachen Leistung gegen Dingolfing für das letzte Testspiel auf heimischem Eis. Gegen den EHC Regensburg aud der Bezirksliga Gruppe 1 musste Trainer Georg Herrmann allerdings gehörig improvisieren, da mit Schwarzkugler, Neumeier und Wild drei Stammkräfte fehlten. Aufgefüllt wurden die Lücken mit den U23-Spielern Felix Daffner und Marco Maier, die beide eine sehr ordentliche Leistung ablieferten. Zudem half Herbert Jarczyk aus, der voraussichtlich auch im ersten Saisonspiel gegen Berchtesgaden mit von der Partie sein wird.
Beide Mannschaften starteten ohne großes Abtasten in die Partie und so entwickelte sich von Beginn an ein temporeiches Spiel auf gutem Bezirksliganiveau. Im ersten Spielabschnitt konnten sich die Aicher, bedingt durch einige Strafzeiten auf Regensburger Seite, ein leichtes spielerisches Übergewicht erarbeiten. Die daraus resultierenden Überzahlsituationen blieben aber ungenutzt. Durch ihre körperbetonte Spielweise kamen die Gäste jedoch mit zunehmender Spielzeit immer besser in die Partie und gingen im zweiten Drittel mit 1:0 in Führung. Nach einem schnellen Konter über Jarczyk schloss Neuzugang Florian Erl zum 1:1-Ausgleich ab. In der Folge agierten die Aicher in der Defensive aber wiederholt zu sorglos und fingen sich folgerichtig zwei Gegentreffer ein, sodass es mit einem 1:3-Rückstand in die Kabinen ging. Im letzten Spielabschnitt zeigten Gastgeber eine engagierte Leistung und versuchten sich gegen die Niederlage zu stemmen. Die Offensivaktionen blieben aber ohne den letzten Biss, wie es Trainer Herrmann nach dem Spiel formulierte und so sprang bis auf einen Lattentreffer nichts Zählbares mehr heraus. Der EHC Regensburg zeigte sich vor dem Tor treffsicherer. Nachdem die Aicher an der gegnerischen blauen Linie die Scheibe vertändelten, trafen die Gäste zum 1:4-Endstand.
Am kommenden Wochenende startet die Bezirksliga Gruppe 2 in die Spielzeit 2018/19. Zum Auftakt in die neue Saison empfängt der EV Aich am Samstag, 20. Oktober um 17:15 Uhr den EV Berchtesgaden in der heimischen Sparkassen-Arena.
Wanderers Germering
Neue Saison, neue Liga, neue Mannschaft - Wanderers bestehen auch den letzten Test
(BBZL) Mit dem Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft des ESC Dorfen am gestrigen Sonntag endete die Vorbereitungsphase für das Team um Wanderers Coach Heinz Feilmeier. Nach einem engagierten und souveränen Auftritt hieß es am Ende 6:2 für den EVG. Hierbei zeigten sich insbesondere die Verteidiger in Goalgetter-Manier. Allein Simon Klopstock mit einem Dreierpack und Marco Berger sorgten für vier von sechs Germeringer Tore. Thomas Köppl und der wieder genesene Patrick Smolik konnten gleichermaßen jeweils einen Treffer auf ihrem Konto verbuchen.
Für die Wanderers geht damit eine erfolgreiche Testspiel-Phase zu Ende. Gegen zwei Landesligisten und vier Bezirksligisten, darunter zwei Top 5 Mannschaften der Vorsaison, erspielten die Münchner Vorstädter fünf Siege bei einer Niederlage. Diese gab es gegen die Sharks vom ESC Kempten, die in der letztjährigen Spielzeit in der Verzahnungsrunde noch um den Aufstieg in die Bayernliga kämpften.
Am kommenden Samstag geht es nun für das Team um Wanderers Kapitän Quirin Reichel das erste Mal um Punkte. Man ist zu Gast bei der zweiten Mannschaft des ESC Geretsried. Für den EVG am ersten Spieltag gleich ein harter Brocken, geht es schließlich gegen den letztjährigen Finalisten in den Bezirksliga-Playoffs. Nach einem zweiten Platz in der Vorrunde, ging es für die Mannschaft von Trainer Christian Ott über die SG Maustadt/Memmingen 1b und SG Lindenberg/Lindau 1b bis ins Finale. Dort unterlag man letztlich dem EV Aich in zwei Spielen, was der erfolgreichen Spielzeit 2017/2018 keinen Abbruch tat. Mit gleicher Freude und gleichem Engagement will man nun in die neue Saison gehen. Neben Spielern aus dem eigenen Nachwuchs, umfasst der Kader auch Spieler mit reichlich Landesliga- und Bayernliga-Erfahrung. Der 28-jährige Markus Ritschel kann sogar auf drei Zweitliga- und über 100 Oberliga-Spiele für die Tölzer Löwen zurückblicken. Auch alterstechnisch zählt das Team um Kapitän Michael Stowasser durchaus zu den erfahrenen Mannschaften. Darüber hinaus kommt es zum Wiedersehen mit dem lettischen Angreifer Edgars Opulskis, der in der Saison 2016/2017 kurzzeitig das schwarz-gelbe Trikot trug.
Nach nun vier Wochen Vorbereitung beginnt für die Wanderers eine neue Zeitrechnung. Es war eine Zeit der Experimente, des Formens einer Mannschaft und der Trainings von Kombinationen. Im schwarz-gelben Lager ist man positiv gestimmt für all das was kommt. Das Team ist motiviert und bereit den wöchentlichen Kampf um Punkte anzunehmen. Zusammen mit ihren treuen Anhängern möchte man positiv in die Bezirksliga-Saison starten, daher ist es umso wichtiger, dass die Unterstützung der Fans gleich vom ersten Spieltag an zu spüren ist. Gemeinsam kann und will man etwas bewegen!
HEC Eisbären Heilbronn
„EL CLASSICO" in der Kolbenschmidt Arena
(RLSW) Am kommenden Freitag, den 19.10.2018 (20Uhr), steht das Heimspiel gegen die Baden Rhinos auf dem Spielplan der Eisbären Heilbronn.
Das „EL CLASSICO“, Spiele der Eisbären gegen die „Nashörner“ aus Hügelsheim, sind aus der Geschichte der Regionalliga Südwest nicht mehr wegzudenken!
Viele Male standen sich die beiden Mannschaft bereits gegenüber - in Hauptrunden- aber auch in Play Off-Spielen verschiedenen Saisons. Eines haben sie alle gemeinsam: diese Begegnungen sind immer sehenswert und garantieren kurzweilige Unterhaltung und Emotionen auf dem Eis!
Die Jungs aus Hügelsheim sind in ihren ersten beiden Spielen einmal gegen den Stuttgarter EC als Sieger nach Overtime, und einmal als Verlierer gegen den SC Bietigheim, vom Eis gegangen, was sie unter Zugzwang setzt, wenn sie nicht bereits zu Beginn der Saison den Anschluss zur Spitze verlieren wollen.
Und auch bei den Eisbären ist nach dem „Licht-und-Schatten-Wochenende“ punkten angesagt. Die spannendste Frage wird bis Freitag sein, welche Konsequenzen Trainer Heiko Vogler aus dem letztem Drittel des Spiels gegen Zweibrücken zieht. Personalnot sollte keine herrschen, denn voraussichtlich steht Coach Vogler der komplette Kader (inklusive DNL3-Spieler) zur Verfügung.
Herforder EV
Ice Dragons fahren Kantersieg in Lauterbach ein!
(RLW) Jeff Job hatte für das Spiel in Lauterbach einen Sieg prophezeit und er behielt Recht! Obwohl die Ice Dragons wieder nur mit 2 ½ Reihen antreten konnten, zusätzlich zu den anderen Ausfällen musste dieses Mal auch Leon Nasebandt aus beruflichen Gründen passen, gaben sich die Ice Dragons in Lauterbach keine Blöße und behielten mit 11:3 die Oberhand.
Dass die gastgebenden Luchse, die vor dem Wochenende mit Morgan Reiner noch einen Ex-Herforder verpflichtet hatten, in diesem Spiel nicht viel zu bestellen haben würden, konnte man von der ersten Minute an sehen. Die Ice Dragons wollten endlich wieder gewinnen, entsprechend gingen sie mit hohem Tempo ins Spiel. Vor allem die Reihe Skinner, Hutt, Berezovskij war in Torlaune, wollte sich den Frust der zuletzt so häufig vergebenen Torchancen von der Seele schießen. So kam es nicht von ungefähr, dass Killian Hutt in der 4. Minute den Torreigen eröffnete, in Unterzahl nutzte er eine Vorarbeit von Gleb Berezovskij, um Felix Michel das erste Mal zu überwinden. Ben Skinner legte in der 7. Minute das 0:2 nach und als Kevin Rempel in der 9. Minute bereits auf 0:3 erhöhte, sah sich der Coach der Luchse bereits gezwungen, seine Auszeit zu nehmen, um sein Team zur Ruhe zu mahnen. Dies hatte kurzfristig Erfolg, wohl auch, weil die Ice Dragons es mit der Defensiv-Arbeit phasenweise nicht allzu genau nahmen. So war dann Tim Stenger, bis dato beinahe beschäftigungslos, in der 11. Minute erstmals geschlagen, Knut Apel hatte auf 1:3 verkürzt. Die Reaktion der Ice Dragons war deutlich, sie zogen das Tempo wieder an, benötigten jedoch einige Chancen, bis es endlich wieder im Kasten der Luchse klingelte. Es lief die 19. Minute, als Ben Skinner, bedient von Berezovskij und Hutt, frei vorm Tor auftauchte und die Scheibe ansatzlos mit der Rückhand zum 1:4 Pausenstand in den Winkel schaufelte.
Das Bild auf dem Eis änderte sich auch im zweiten Drittel nicht, die Ice Dragons übernahmen mit Anpfiff sofort wieder das Kommando. So rückte Luchse-Goalie Felix Michel auch sofort wieder in den Mittelpunkt des Geschehens. Und es dauerte nicht lange, bis er trotz Teils starker Paraden wieder hinter sich greifen musste. Aaron Reckers hatte in der 23. Minute einfach mal von der blauen Linie abgezogen, Ben Skinner nahm Michel die Sicht und die Scheibe schlug zum 1:5 ein. Wieder legten die Ice Dragons umgehend nach, Killian Hutt erhöhte auf 1:6 in der 26. Minute, Ben Skinner schoss aus kurzer Distanz zum 1:7 in der 27. Minute ein. Jetzt ließen die Ice Dragons, sehr zum Missfallen von Coach Jeff Job, die Zügel ein wenig schleifen, was dazu führte, dass auch Tim Stenger im Herforder Tor wieder häufiger zu tun bekam. Doch nach ein paar Minuten fingen sich die Ice Dragons wieder, was dann zum 1:8 durch Nils Bohle in der 39. Minute führte.
Den besseren Start ins letzte Drittel hatten dann die Hausherren. In Überzahl agierend verkürzten sie durch Morgan Reiner auf 2:8 in der 55. Minute, dieser Zwischenstand sollte jedoch nur wenige Minuten Bestand haben. Denn die Antwort der Ice Dragons kam umgehend, Killian Hutt in der 48. Minute und Ben Skinner in der 50. Minute machten das Ergebnis zweistellig.
Einmal konnten die die Gastgeber noch verkürzen, nach einem Konter der Luchse waren die Ice Dragons kurz unsortiert, die Scheibe kam zu Michal Zizka und der Verteidiger netzte sehenswert in den Winkel zum 3:10 ein. Das letzte Wort jedoch hatten die Ice Dragons. Mit einer wuchtigen, platzierten Direktabnahme stellte Gleb Berezovskij in Überzahl in der 58.
ESV Bergisch Gladbach
KLARER AUFTAKTSIEG GEGEN RATINGER ICE ALIENS - REALSTARS bezwingen kämpferische „Außerirdische“ mit 6:1
(LLW) Einen gelungen Saisonauftakt erlebte ESV-Cheftrainer, Ex-Nationalspieler und deutscher
Eishockeymeister Andy Lupzig, beim Spiel seiner Mannschaft gegen die Ratinger Ice Aliens
(1b) in der heimischen Eissportarena. Mit 6:1 (0:0; 2:1; 4:0) bezwangen die RealStars die
kämpferisch aufspielenden Gegner beim ersten Spiel in der Landesliga-Saison 2018/19.
Im ersten Drittel gab Bergisch Gladbach zwar den Ton an, konnte seine Chancen aber nicht
nutzen. Torlos fuhren die Teams in die Kabine. Mit Blick auf die hochsommerlich warmen
Temperaturen vermuteten die Zuschauer, dass Lupzig seinen Spielern in der Pause statt des
üblichen Pausentees Cocktails reichte. Immerhin kehrten sie effektiver als im Anfangsdrittel
aufs Eis zurück – und schenkten Ratingen direkt ein: Nach „jecken“ 22:22 Minuten erzielte
Berk Karota nach perfektem Zuspiel das hochverdiente 1:0. Nur drei Minuten später erhöhte
ESV-Kapitän Pawel Kuszka auf 2:0. Kurz nach dem Ratinger Anschlusstreffer zur Spielhälfte
folgte der Schock des Abends, als Berk Karota nach einem heftigen Bandencheck verletzt
vom Eis und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der Verdacht auf
Schlüsselbeinbruch bestätigte sich nicht. Wann Karota wieder spielen kann, ist noch offen.
Das anschließende fünfminütige Powerplay konnten die RealStars nicht für ein Tor
verwerten. Es waren allerdings nur 44 Sekunden im Schlussdrittel gespielt, als Sebastian
Schmitz mit dem 3:1 nachlegte. Der Widerstand der Gäste schwand. Die Anzahl der
Ratinger Spieler auch. Mit Philipp Hoth, der in der 45. Spielminute eine Matchstrafe wegen
eines Kopfstoßes erhielt, schickten die souverän agierenden Schiedsrichter Silvia
Schneegans und Markus Jordan gleich das zweite Ratinger „Alien“ vorzeitig zum Duschen.
Der ESV gab das Spiel nicht mehr aus der Hand. Peter Zirnow (48.), Kai Arkuszewski (55.)
und Pawel Kuszka (59.) stellten mit ihren Toren den 6:1 Endstand her.
Trotz des Sommerwetters und der zeitgleich spielenden Fußballnationalmannschaft war die
Partie in der Eissportarena gut besucht. Sichtlich erfreut zeigte sich ESV-Sportvorstand
Peter Schüller: „Es hat die Spieler und den gesamten Verein enorm beflügelt, dass wir nach
den anstrengenden Wochen heute nicht nur mit einem Sieg, sondern mit so regem Zuspruch
von Fans und Zuschauern belohnt worden sind. Das gibt uns allen Kraft für die weiteren
Wochen.“
Bereits am Freitag treffen die RealStars auswärts auf die Troisdorf Dynamites. Das
rheinische Derby in der Landesliga ist für seine explosive Stimmung auf dem Eis und auf den
Rängen bekannt. Erstes Bully ist um 20 Uhr. Der Eintritt in Troisdorf kostet 6 Euro, ermäßigt
4 Euro. Das nächste Heimspiel der RealStars in der Eissportarena findet am Samstag, den
27. Oktober um 20 Uhr gegen die Eisadler Dortmund statt.
REALSTARS AM FREITAG ZUM DERBY IN TROISDORF - ESV nach 6:1-Auftaktsieg zu Gast bei den Dynamites
Bereits im zweiten Spiel der Saison trifft der Eissportverein am Freitag, 19. Oktober 2018,
auswärts auf die Troisdorf Dynamites. Das rheinische Derby in der Landesliga ist für seine
explosive Stimmung auf dem Eis und auf den Rängen bekannt. Das Duell im Ice Dome an
der Uckersdorfer Straße verspricht Hochspannung. Die RealStars wollen gegen den
Erzrivalen an ihren 6:1-Erfolg aus dem Saisonauftakt gegen die Ratinger Ice Aliens (1b)
anknüpfen. Troisdorf will sich vor heimischem Publikum keine Blöße geben. Die Zutaten für
einen ereignisreichen Derby-Freitag liegen bereit.
ESV-Cheftrainer, Ex-Nationalspieler und deutscher Eishockeymeister Andy Lupzig, weiß um
die schwere Herausforderung seiner Mannschaft: „Wir sind mit einer sehr ordentlichen
Leistung in die Saison gestartet. Meine Spieler haben nach Berk Karotas foulbedingter
Verletzung Moral bewiesen, im letzten Drittel vier Tore erzielt und das Match klar für sich
entschieden. Troisdorf hat aber schon drei Spiele absolviert und alle gewonnen. Sie sind
entsprechend eingespielt und fühlen sich selbstsicher. Wir werden mit großem Einsatz und
Leidenschaft dagegenhalten und uns Chancen herausspielen. Wenn wir sie noch effizienter
nutzen als gegen Ratingen, nehmen wir die drei Punkte mit nach Hause.“
Erstes Bully des Derbys ist um 20 Uhr. Der Eintritt im Troisdorfer Ice Dome kostet 6 Euro,
ermäßigt 4 Euro. Das nächste Heimspiel der RealStars in der Bergisch Gladbacher
Eissportarena an der Saaler Mühle findet am Samstag, den 27. Oktober um 20 Uhr gegen
die Eisadler Dortmund statt.
Hamburger SV
Auftakterfolg für den HSV - Zum Jubiläum ein knappes 5:4 in Nordhorn
(RLN) 50 Jahre alt wird die HSV-Eishockeyabteilung in diesen Tagen – da wollte sich die Regionalligamannschaft der Rautenträger nicht lumpen lassen und drei Punkte zu den Feierlichkeiten beitragen. Die brachte das Team um Kapitän Marcel Schlode denn auch aus Nordhorn mit – tat sich aber wie befürchtet schwer. Dabei lief es zunächst recht ordentlich, vor allem das Powerplay funktionierte effizient – nach 35 Minuten führte der HSV durch drei Überzahltore mit 3:0. Der ECN hatte allerdings vor Wochenfrist in Bremen bereits Moral bewiesen und ließ sich auch am Samstagabend nicht abschütteln – aus einem 2:5 machten die Grafschafter kurz vor Schluß ein 4:5, plötzlich war wieder alles offen. 40 Sekunden vor Schluß handelte sich der HSV dann auch noch eine Strafzeit ein, Nordhorn belagerte anschließend den HSV-Torraum. Erfolglos – die Stellinger würgten den Vorsprung über die Zeit.
Einfache Spiele – das zeigte die Begegnung am Samstagabend nur zu gut – wird es in dieser Saison nicht geben. Der Liga kann das eigentlich nur guttun.
EC Nordhorn
Großartige Leistung gegen den HSV - EC Nordhorn unterliegt knapp mit 4:5 in eigener Halle
(RLN) Knappe Niederlage zum heimischen Saisonauftakt: Die Kufencracks des Eishockey Club Nordhorn e.V. empfingen am vergangenen Samstag den Hamburger SV zum ersten Heimspiel der neuen Regionalliga-Saison. Die mehr als 400 Zuschauer bekamen einiges geboten, denn die Partie wurde zum Ende noch einmal so richtig mitreißend - letztlich siegten die Gäste knapp mit einem Ergebnis von 4:5 (0:1; 1:3; 3:1) nach regulärer Spielzeit.
Die Mannschaft von Trainer Andris Bartkevics stieg mit viel Tempo ins Spiel ein, über weite Strecken befanden sich beide Teams auf Augenhöhe - trotz des ersten Tores für die Gäste, Lasse Haffke konnte in der zehnten Minute erstmals für den HSV treffen, als Mikhail Berezhnoi gerade zwei Minuten auf der Strafbank verbrachte.
Auch danach konnte der HSV seine Chancen nutzen - zwei weitere Tore stehen in der Uhr, Robin Richter und Alexander Schier nutzen beide erneut ein Überzahlspiel aus. Und dabei hielten sich die Strafzeiten sogar im Rahmen, die Elbstädter konnten die Gelegenheit nur bestens nutzen - der ECN liegt mit 0:3 hinten, bis Kevin Zimbelmann in der 37. Minute den Anschlusstreffer erzielt. Auf Zuspiel der beiden Neuzugänge Pauls Zvirbulis und Daniel Bodgziul gelingt das 1:3, ebenfalls in Überzahl - Marc Stüven sitzt derweil für den HSV auf der Bank. Kurz vor Ende des zweiten Drittel kann Pascal Heitmann den Vorsprung für die Gäste auf 1:4 ausbauen - es geht in die Pause.
Ließ sich der ECN im Mitteldrittel noch zu leicht die Scheibe abnehmen und versuchte es mit zu komplizierten Zügen, so kam für den Schlussabschnitt eine vollkommen andere Mannschaft aufs Eis: Pauls Zvirbulis versenkt in der 47. Minute zum 2:4-Anschlusstreffer, danach stellt erneut Alexander Schier den alten Abstand wieder her. Unter der Führung von Coach Andris Bartkevics dreht der ECN mächtig am Tempo und startet eine furiose Aufholjagd - erst verkürzt Mikhail Berezhnoi in der 58. Minute zum 3:5, dann schiebt Christian Synowiec etwas mehr als eine Minute später zum 4:5 nach.
Leider kann der ECN trotz sechstem Feldspieler und nur vier Hamburgern (HSV-Spieler Marc Stüven saß für eine Spielverzögerung erneut auf der Strafbank) nicht mehr den Ausgleich erzielen - die Partie endet letztlich mit 4:5 für den HSV, die große Leistung der Nordhorner wird zum Schluss nicht mehr belohnt. Dennoch eine eindeutig starke Vorstellung der Regionalliga-Mannschaft, der durchgehende Rückstand hat das Team nur befeuert - und nicht demotiviert. Daran hatten auch die anwesenden Fans in der Halle großen Anteil, die in den letzten Minuten stehend jeden Zug zum Tor bejubelten und für mächtig Stimmung auf den Rängen sorgten.
Für den ECN geht es direkt weiter, am kommenden Samstag gastieren die Heidschnucken vom Adendorfer EC in Nordhorn: Um 19 Uhr startet am 20. Oktober die Partie, dann kämpft das Team von Andris Bartkevics erneut um die Punkte.
ESV Chemnitz
Chemnitz Crashers erkämpfen sich einen Punkt
(RLO) Die Chemnitz Crashers verlieren gegen den ESC Dresden 5:6 nach Verlängerung. Den verdienten Punkt erkämpften sich die Crashers vor 454 Zuschauern in den Schlussminuten der regulären Spielzeit.
Die Männer um Kapitän Michael Stiegler starteten mit einem schwachen ersten Drittel. Durch leichtsinnige Puckverluste lud man die Landeshauptstädter regelmäßig zu Kontern ein. Auch im eigenen Drittel verloren die Chemnitzer oft die Zuordnung. Die Folge waren schnelle drei Gegentore. Kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts konnte Filip Kokoska einen Alleingang zum 1:3 Pausestand verwandeln.
Im zweiten Drittel haben die Crashers besser ins Spiel gefunden und waren die spielbestimmende Mannschaft mit ordentlich Druck auf die gegnerische Kiste. Nach dem Anschlusstreffer zum 2:3 durch Nicholas Lang folgte allerdings promt, durch einen Strafpenalty, der vierte Treffer der Dresdner. Als die Gäste sogar den 5. Treffer erzielten, glaubten nicht mehr viele der Zuschauer an Punkte für die Crashers. Kenneth Hirsch ließ aber die Hoffnungen vor der Pause durch den 3:5 Treffer wieder aufleben.
Entsprechend motiviert gingen die Hausherren in die letzten 20 Minuten. Als nach mehreren Strafen die Crashers ein 5 gegen 3 Überzahlspiel hatten, nahm Tobias Rentzsch eine Auszeit – mit Erfolg. Filip Kokoska konnte einen Rebound nach einem Schuss von Michael Stiegler zum Anschlusstreffer erzielen. Leider war kurze Zeit später, nach einem Foul, für unseren Kapitän das Spiel beendet. Mit 5 Minuten plus Spieldauer musste Michael Stiegler vom Eis. Doch auch die Gäste nahmen nochmal auf der Strafbank Platz, so dass die Crashers 4 gegen 3 Powerplay spielen konnten. Nach einer schnellen Kombination über Nicholas Lang und Filip Kokoska drückt Tobias Rentzsch den Puck zum verdienten Ausgleich in der 57. Minute über die Linie. Die Halle bebte und drohte vor Spannung zu platzen. Im Anschluss ging es in die Overtime.
Die Chemnitzer begannen die Verlängerung in Unterzahl. Nach einem Konter gab es einen Penalty für die Hausherren, welchen Filip Kokoska allerdings ungenutzt ließ. Die Dresdner hingegen nutzen ihr erste Chance und sicherten sich so mit dem 5:6 den Extrapunkt.
„Natürlich sind wir glücklich einen Punkt in Chemnitz behalten zu haben. Jedoch haben wir vor allem im ersten Drittel den Gegner zu oft zu Chancen eingeladen. Diese Fehler müssen wir abstellen“, so Karsten Stiegler über die Partie.
| www.icehockeypage.de | Informationen zum Thema | ||
|
- Kaderlisten - Ergebnisse und Tabellen - IHP facebook |













