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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 21.Oktober 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Oberliga Süd, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West



Deutscher Eishockey Bund
U16 in Vierumäki: Kantersieg für Finnland
(DEB)  Die deutsche U16-Nationalmannschaft hat auch ihre zweite Partie gegen die finnische U16-Auswahl verloren. Am Samstag unterlag das Team von U16-Bundestrainer Stefan Mayer in Vierumäki vor 210 Zuschauern mit 0:9 (0:4, 0:2, 0:3).
Der Gastgeber brauchte gerade einmal 25 Sekunden, um in der Partie in Führung zu gehen. Samu Salminen trug sich für die finnische Auswahl in die Torschützenliste ein. In der Folge sahen die Zuschauer eine Partie mit einigen Entlastungsangriffen der deutschen Mannschaft, jedoch auch mit einer stark aufspielenden finnischen Mannschaft. So schraubten Eemeli Saari (9. / Powerplay), Otto Mykrä (12.) und Brad Lambert (14.) das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe und verwerteten somit vier ihrer 22 Torschüsse.
Im Mittelabschnitt wurden die Finnen weiter offensiv gefährlich und erarbeiten sich ein deutliches Chancenplus. In der 24. Minute war es erneut Samu Salminen, der den Auftakttreffer nach der Pause besorgte. Vier Minuten später erhöhte Viljami Marjala auf den 6:0-Drittelstand. Auch in den letzten 20 Minuten präsentierten sich die Finnen torgefährlich und wurden drei Mal belohnt: Jesse Helander (49.), Jeremi Tammela (59.) und Viljam Sandvik (60.) schossen den Gastgeber letztlich zu einem deutlichen 9:0-Erfolg.
U16-Assistenztrainer Norbert Weber: „Es war das erwartet schwere Spiel gegen Finnen, die frisch und voll motiviert spielten. Wir hatten heute zu keiner Zeit Zugriff auf das Spiel. Daher geht das Ergebnis auch in Ordnung. Finnland ist am heutigen Tag volles Tempo gegangen und war uns in allen Belangen überlegen.“
Matthias Scholze verstärkt DEB im Pressebereich
Der Pressebereich des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. bekommt Verstärkung: Matthias Scholze wird zukünftig den Verband im PR- und Medienbereich unterstützen. Der 41-Jährige war zuletzt als Leiter Medien- und Kommunikation bei den Löwen Frankfurt tätig und hatte im Sommer den DEL2-Klub nach 15-jährigem Wirken verlassen. Aktuell arbeitet er an seinem neusten Projekt DUMP & CHASE, einem sechsmal im Jahr erscheinenden Eishockey-Magazin, das demnächst im Handel erhältlich ist.
Matthias Scholze wird den DEB insbesondere bei Turnieren, wie dem bevorstehenden Deutschland Cup in Krefeld oder der kommenden IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft im Mai 2019, unterstützen. Über die Länderspiele hinaus wird er die strategische PR- und Medienplanung des DEB mitbegleiten- und gestalten.
Matthias Scholze, DEB-Presse/Medien: „Nachdem ich viele Jahre auf Klubebene tätig war, freue ich mich umso mehr, nun die Verbandsseite kennnenzuleren. Den DEB zu unterstützen ist eine große Ehre und gleichzeitig auch eine spannende Aufgabe. Gerade weil es in jüngster Zeit viele positive Schlagzeilen rund um die Nationalmannschaft gibt, gilt es jetzt, die aktive Medienarbeit weiter voranzutreiben.“
Marc Hindelang, DEB-Vizepräsident: „Die medialen Aufgaben rund um den DEB sind in den letzten Monaten deutlich anspruchsvoller geworden und diesen Ansprüchen wollen wir natürlich genügen. Matthias Scholze bringt eine langjährige Erfahrung - insbesondere durch seine Tätigkeit bei den Löwen Frankfurt - mit. Wir sind davon überzeugt, dass er diese beim DEB einbringen kann und uns bei den bevorstehenden Aufgaben im Pressebereich bestmöglich unterstützen wird.“



Düsseldorfer EG
Ebner und Niederberger für Deutschland
(DEL)  Zwei Düsseldorfer sind von Bundestrainer Marco Sturm in den Kader der Nationalmannschaft für den Deutschland Cup berufen worden. Torhüter Mathias Niederberger und Verteidiger Bernhard Ebner werden beim Turnier in Krefeld vom 8. bis 11. November dabei sein. Auch Co-Trainer Tobias Abstreiter wird das Auswahlteam erneut an der Bande unterstützen.



Krefeld Pinguine
Phillip Bruggisser und Daniel Pietta für Nationalmannschaften nominiert
(DEL)  Gleich zwei Spieler der Krefeld Pinguine werden ihre Nationalmannschaften während der bevorstehenden Länderspielpause im November verstärken: Kapitän Phillip Bruggisser trifft mit Dänemark auf Polen, Österreich und Norwegen. Daniel Pietta spielt mit dem DEB den Deutschland Cup in Krefeld. Die Gegner des DEB-Teams sind die Schweiz, Russland und die Slowakei treffen.
Der Spielplan der Dänen:
09.11. 17:30 Uhr Polen-Dänemark 10.11 14:00 Uhr Dänemark-Österreich 11.11 14:00 Uhr Dänemark-Norwegen
Der Spielplan der Deutschen:
08.11. 19:00 Uhr Deutschland – Russland
10.11. 13:30 Uhr Deutschland - Schweiz
11.11. 14:30 Uhr Deutschland – Slowakei
Phillip Bruggisser: „Ich bin stolz, Teil von Heinz Ehlers erster Nationalmannschaft zu sein. Auch wenn es nur Teststpiele sind, ist es eine große Ehre sein Land zu repräsentieren. Ich freue mich sehr auf die Partien.“
Daniel Pietta: „Ich freue mich sehr, mit der Nationalmannschaft den Deutschland Cup spielen zu dürfen. Als gebürtiger Krefelder ist das für mich besonders schön so ein Turnier zu Hause zu spielen. Der Deutschland Cup ist eine riesen Sache für Krefeld.“



Straubing Tigers
Stefan Loibl für Deutschland Cup nominiert
(DEL)  „Es ist schön, den Deutschland Cup zum zweiten Mal in Folge spielen zu dürfen. Die Jungs zu treffen macht immer viel Spaß und ist eine schöne Abwechslung. Natürlich will ich Marco Sturm und sein Trainerteam weiterhin von mir überzeugen“, sagt Stefan Loibl.



ERC Sonthofen
Spielbericht vom 8. Spieltag Höchstadt Alligators gegen ERC Sonthofen
(OLS)  Sonthofen verliert bei den Höchstadt Alligators mit 4:5.
Höchstadt begann das Spiel mit viel Tempo und setzte den ERC gehörig unter Druck,
jedoch stand die Defensive sicher und die Bulls hielten immer wieder mit schnellen und
gefährlichen Angriffen dagegen. In der 19. Spielminute dann doch das 0:1. Maximilian
Otte überwand Patrick Glatzel im Tor der Bulls. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste
Drittelpause.
Im zweiten Drittel dasselbe Bild. Höchstadt mit mehr Spielanteilen, Sonthofen dagegen
immer wieder mit gefährlichen Kontern, die immer wieder von Phillip Schnierstein
zunichte gemacht wurden. Ab der 25. Minute mussten die Bulls zudem auf Jonas
Schlenker verzichten. Nach einem Check von hinten in die Bande musste Jonas stark
blutend vom Eis und ins Krankenhaus. Das Schiedsrichtergespann gab hierfür jedoch
gerade mal 2 Minuten – zum Unverständnis des ERC. In der 30. Minute dann das 0:2
durch Topscorer Vitalij Aab. Nur eine Minute später das 1:2 durch Jayden Schubert auf
Vorlage von Marc Sill und Lukas Slavetinsky. Doch dann wieder einmal ein Einbruch im
Spiel der Bulls: Die Zuordnung hatte nicht mehr gestimmt und das nutzte Höchstadt
eiskalt aus. Zwischen der 32. und 38. Minute zogen die Alligators auf 1:5 davon. Michal
Petrak, Vitalij Aab und Lukas Lenk waren die Torschützen. Kurz vor Ende des Drittels
mussten die Bulls in Unterzahl ran. Petr Sinagl gelang hierbei ein Shorthander und
verkürzte auf 2:5.
Im dritten Drittel dann ein komplett anderes Bild. Die Bulls dominierten von der ersten
Minute an. Auch kämpferisch war die Mannschaft voll da. Trotz drückender
Überlegenheit, gelang es dem ERC nicht die sich bietenden Chancen zu nutzen. Aber
auch Phillip Schnierstein im Tor der Alligators erwischte einen Sahnetag. Erst in der
letzten Spielminute gelangen unserem Team zwei weitere Treffer zum Endstand von
4:5. Erst traf Lukas Slavetinsky 52 Sekunden vor Ende und gerade mal 9 Sekunden vor
Schluss dann auch noch Vladimir Kames. Die Aufholjagd kam jedoch zu spät und der
ERC musste die Heimreise in Allgäu ohne Punkte antreten.
Weiter geht es am Sonntag, den 21.10.2018, um 18:00 Uhr daheim gegen die Löwen
aus Waldkraiburg.



EHC Waldkraiburg Löwen
0:7 GEGEN ROSENHEIM – LÖWEN OHNE DUCHSCHLAGSKRAFT GEGEN DEN FAVORITEN
(OLS)  Gewaltig unter Wert geschlagen wurde der EHC Waldkraiburg am Freitagabend in der Raiffeisen Arena von den Starbulls aus Rosenheim. Trotz zahlreicher Chancen hielt man die Begegnung zwei Drittel lang offen und war nur mit zwei Toren in Rückstand, ehe man im Schlussabschnitt zerlegt wurde und 5 Gegentore in 20 Minuten kassierte.
Ein wirklich bitterer Abend ging für die Löwen am Freitag gegen 22:30 Uhr zu Ende und auf der Videowand in der Raiffeisen Arena prangerte mit 0:7 ein Ergebnis, das nicht ganz so widerspiegelte, was in den vorigen 60 Spielminuten auf dem Eis passiert war. Entsprechend bedient präsentierte sich auch Löwen-Coach Thomas Vogl auf der Pressekonferenz den Fans: „Ich bin gerade sehr enttäuscht nach diesem Wechselband der Gefühle- vierzig Minuten haben wir super Eishockey gespielt, zwanzig Minuten Katastrophen-Eishockey“ erklärte Vogl. In den ersten beiden Dritteln habe er die beste Leistung seiner Mannschaft gesehen, seit er beim EHC sei, meinte der 41-Jährige, doch für das letzte Drittel fehlten ihm die Worte. Zuvor hatte seine Mannschaft stark begonnen und auch wenn man nach wie vor keinen Sieg in dieser Saison hatte feiern können, begannen die Löwen engagiert und glaubten an sich gegen den großen Favoriten, der zuvor zwei Spiele verloren hatte. Das erste EHC-Powerplay nach gut drei Minuten war richtig stark, doch Kirils Galoha verzog bei den zwei großen Chancen zweimal und so schlug Rosenheim wenig später zurück. Nach einem gewonnen Bully im Löwen-Drittel kam die Scheibe zu Fabian Zick und der frühere Waldkraiburger zog vors Tor und wartete ganz lange, ehe er eine Lücke fand und den Puck an Korbinian Sertl vorbei ins Netz befördern konnte (05:56). Die Löwen gaben sich aber nicht auf, sie waren nach wie vor gewillt und drängten auf den Ausgleich- aber ein Tor sollte im ersten Drittel nicht mehr fallen.
Hochmotiviert kamen die Löwen dann im zweiten Abschnitt aus der Kabine, doch wieder gab es früh die kalte Dusche durch die Gäste. Michael Fröhlich konnte sich gegen zwei Löwen-Verteidiger durchsetzen und schloss dann alleine vor Sertl mit dem 2:0 ab (24:06). Wieder also ein früher Rückschlag für die Industriestädter, doch erneut gab man sich- noch zumindest- nicht auf und nur eine Minute später hatte Michael Rimbeck bei einem Alleingang das 1:2 auf dem Schläger- doch an Lukas Steinhauer gab es kein Vorbeikommen. „Das zweite Drittel war bisher immer das stärkste von Waldkraiburg in dieser Saison, aber wir haben es trotzdem geschafft, das Tor zu machen“ resümierte Rosenheim-Coach Manuel Kofler nach der Partie und damit hatte er Recht. Es hätte ei starkes Drittel der Löwen sein können, doch von Durchschlagskraft war auf EHC-Seite nicht viel zu sehen.
Dennoch- Zwei Tore hinten, zwanzig Minuten zu gehen und die Chancen waren in den vorigen beiden Dritteln klar da. Abermals kam man darum mit viel Glaube an sich selbst aus der Kabine, doch wieder gab es den frühen Nackenschlag und Tom Pauker stellte nach einem leichtfertigen Scheibenverlust im EHC-Spielaufbau auf 3:0 (43:15). Damit war der Knoten geplatzt bei den Starbulls und jetzt ging es dahin mit den Löwen, die nun kurz drauf, nach dem 4:0 durch Dominik Daxlberger (45:40) am Nasenring durch die Manege gezogen wurden. Michael Baindl sorgte schließlich für das 5:0 (49:19) und Fröhlich (53:46) und Zick (57:38) schnürten jeweils einen Doppelpack und besiegelten damit den Endstand.



EV Füssen
Hartumkämpfter Sieg in der Verlängerung gegen Oberligaabsteiger Miesbach
(BYL)  Ein Kräftemessen auf Augenhöhe, ein Wechselbad der Gefühle, und am Ende eine wohl gerechte Punkteaufteilung zwischen dem EV Füssen und dem TEV Miesbach. Beim 5:4 nach Verlängerung (3:0, 1:2, 0:2, 1:0) für den EVF zeigte sich der letztjährige Oberligist als der erwartet starke Gegner, der durch zwei Treffer in der Schlussminute zum glücklichen, aber auch verdienten Auswärtspunkt kam. Gewinner waren auf jeden Fall die Zuschauer, die ein spannendes Spitzenspiel Erster gegen Dritter mit sehr hohem Tempo und vielen Chancen auf beiden Seiten sahen.
Der Eissportverein legte gleich los wie die Feuerwehr. Nach nur 44 Sekunden schickte Payeur seinen Sturmpartner Marc Besl auf die Reise, und der verwertete zum 1:0. Miesbach kam mit der Geschwindigkeit zunächst überhaupt nicht mit, zeigte sich nur mit seinem ersten Block gefährlich, der am Ende dann auch alle Treffer der Oberbayern markieren sollte. Oft wussten sie sich nur durch Fouls zu helfen, mussten im ersten Abschnitt gleich fünfmal auf die Strafbank. Das nutzte der EVF durch Marius Klein, der einen Schuss abfälschte, sowie einen Velebny-Hammer zu zwei Powerplay-Treffern. Und auch wenn Miesbach immer wieder zu eigenen Chancen kam, so hätten doch Wiedemann, Klein, Nadeau, Keller oder Payeur, der sogar alleine auf das gegnerische Tor zu lief, bereits für eine Vorentscheidung sorgen können.
Bitter auch der verletzungsbedingte Ausfall von Christian Krötz im ersten Drittel. Da durch den kurzfristig abgewanderten Mauro Seider sowie den gesperrten Maximilian Dropmann die Verteidigung sowieso schon sehr dünn besetzt war, wurde nun Kapitän Eric Nadeau in die Defensive beordert, die daraus resultierenden Umstellungen wirkten sich deutlich auf das Spielgeschehen aus. Miesbach wurde immer stärker, visierte zunächst die Latte an, auf der anderen Seite hielt Gästekeeper Geratsdorfer gegen Newhook. Die Gäste hatten jetzt Vorteile, und immer wieder musste Andi Jorde im Füssener Tor sein ganzes Können aufbieten. Der erste Gegentreffer nach der Hälfte des Spiels hatte sich abgezeichnet, unnötig war dagegen der Konter, welcher sogar zum Anschluss führte. Hier war Vaitl zuvor zweimal in aussichtsreicher Position gescheitert, den Treffer machten im Gegenzug aber die Gäste. Sehr wichtig war da das 4:2 in der letzten Minute des Drittels durch eine starke Einzelaktion von Tobias Meier.
In den letzten Abschnitt startete Füssen in Überzahl und mit richtig guten Chancen, danach war aber wieder der TEV am Drücker. Jorde hatte Schwerstarbeit zu verrichten, einmal konnten er und ein Verteidiger sensationell noch die Scheibe von der Linie kratzen. Eine Vorentscheidung hätte zur Hälfte des Abschnitts fallen können, doch bei zwei großen Konterchancen durch Vaitl und kurz darauf Meier fehlte das Glück zum Abschluss. Trotz der Abwehrprobleme spielten die Schwarz-Gelben die Schlussphase zunächst souverän, drei Minuten vor Ende gab es aber nochmals Überzahl für Miesbach. Diese Situation wurde auch noch mit viel Einsatz gemeistert, kaum wieder komplett war aber doch noch das 4:3 fällig. Zu spielen war da noch eine knappe Minute. Und hier nutzte der TEV einen Abwehrschnitzer und stocherte die Scheibe zwölf Sekunden vor Spielende zum sehr späten Ausgleich ins Netz. Es ging in die Verlängerung, und hier scheiterte zunächst Eric Nadeau völlig frei vor dem Tor. Als Miesbach ein Wechselfehler unterlief, schlug Velebny zum zweiten Mal in seiner bekannten Art und Weise zu. Der Zusatzpunkt ging an den EVF, und damit auch der fünfte Sieg in Folge.
Trainer Simon Steiner (Miesbach): „Heute hat jeder gesehen, dass wir im ersten Drittel noch im Bus waren. Außerdem wollten wir von der Strafbank weg bleiben und haben es dann geschafft, den Schläger immer so in die Beine zu bringen, dass der Schiedsrichter pfeifen kann. Ab dem zweiten Drittel waren wir die stärkere Mannschaft, hier hätten wir mehr wie die beiden Tore machen können. Auch im letzten Abschnitt wäre mehr möglich gewesen, am Ende hatten wir aber Glück, noch einen Punkt zu holen. Mit dem bin ich zufrieden.“
Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Eine gerechte Punkteteilung heute, wobei ich froh bin, dass wir den zweiten für uns geholt haben. Man hat schon gesehen, dass Miesbach keine Laufkundschaft, sondern ein sehr schwerer Gegner ist. Im ersten Drittel ist es für uns gelaufen, wir haben da auch Strafen provozieren können. Im zweiten haben wir Glück gehabt, nur zwei Gegentreffer zu bekommen, hätten aber auch unsere Konter besser spielen können. Am Ende waren wir wieder besser, da sah es ständig so aus, als ob es nun in die oder die Richtung gehen kann. Ich habe eben in der Kabine gesagt, dass Fehler passieren können, da wird keinem ein Vorwurf gemacht.“ (MiL)



EA Schongau
Im Endspurt weitere 3 Punkte gesichert ! EA Schongau Mammuts besiegen die Riverrats aus Geretsried in einer dramatischen Schlußphase
(BYL)  EAS-Trainer Roman Mucha war zufrieden mit seinem Team – aber nur mit den ersten 10 Minuten und dem Schlussdrittel. Entsprechend umgekehrt sah es sein Geretsrieder Kollege Ludwig Andrä, der in der Pressekonferenz bemängelte, dass man wie schon die letzten 3 Partien auch diese in der der unkonzentrierten Schlußphase mit zu vielen Strafzeiten verloren habe, nachdem man im Mittelabschnitt die Chance, als die EAS lange in Unterzahl - und sogar lange mit zwei Mann weniger auf dem Eis war.
Begonnen hatte es für die Mamuts nach Maß – ein Zuspiel über Tobias Turner und Sebastian Sutter ermöglichte EAS-Verteidiger Markus Jänichen für einen Alleingang mit perfekten Abschluß – 1 : 0 nach nicht einmal 2 Minuten.
Die EAS versäumte diesen Vorsprung auszubauen – und die Gäste glichen durch Ondrej Horvath in der 12. Minute aus.
Unterzahl konnte sich die EAS über Simon Fend befreien und seinen Pass vollendete der mitgelaufene Milan Kopecky zum 2 : 1 (16.) . Allerdings konnten die Riverrats diese Überzahl noch zum Ausgleich verwerten (17.) und mit zwei Mann mehr auf dem Eis gelang den Gästen 1 Sekunde vor der Pause gar noch das 2 : 3.
Immer noch in Überzahl konnte der ESC in der 22. Minute gar das 2 : 4 nachlegen – Auszeit Schongau – aber die EAS blieb in diesem Drittel beständig in Unterzahl. Jedoch nun hielt die Defensive dicht – selbst volle zwei Minuten mit zwei Mann weniger auf dem Eis.
Das war wohl ein der der spielentscheidenden Punkte, denn im Schlußabschnitt leisteten sich nun die Gäste vermehrt Strafen.
Roman Mucha hatte seine Reihen inzwischen etwas umgestellt, dennoch tat sich auch die EAS schwer in der 46. Minute eine längere 5-3 Situation zu nutzen, ehe Fabian Magg seine Torjägerqualitäten erneut bestätigte – in der 48. Minute verkürzte er auf 3 : 4.
Die Gäste wurden nun nervöser und in der Defensive anfälliger – ein Prachtschuss von Jakub Muzik zum längst verdienten 4 : 4 in der 52. Minute befeuerte das Schongauer Bestreben auf die volle Punktzahl.
Die Chance kam in der 53. Minute als ESC-Verteidiger Stephan Engelbrecht EAS-Angreifer Simon Fend mit einem Check gegen den Kopf niederstreckte. In der 5 minütigen Überzahl war es dann Routinier Milan Kopecky der goldrichtig stand und das Zuspiel von Simon Maucher zum 5 : 4 an ESC-Goalie Morczinietz vorbei in die Maschen beförderte (57.)
Noch einmal geriet die EAS in Unterzahl - Geretsried nahm den Goalie vom Eis, doch die EAS konnte sich befreien und war schon zu zweit auf den Weg zum leeren ESC-Tor. Das Empty-net konnte Ondrej Horvath nur durch einen unfairen Einsatz verhindern.
Am Ende blieb es beim 5 : 4 für die Mammuts, die somit auch in ihrer vierten Partie punkten konnten und sich mit 8 Punkten weiter in illustrer Gesellschaft in der Tabellenmitte bewegen.



ERV Schweinfurt
Die Auswärtsreihe reißt
(BYL)  In der Freitagspartie gegen den EHF Passau waren die Mighty Dogs nicht zwingend genug und verloren mit 2:0.
Bis auf Maurice Köder, der nach dem Bandencheck in Landsberg verletzt ausfiel, waren die Mighty Dogs inklusive des Neuzugangs Daniel Tratz komplett bei den Passau Hawks angetreten. Jedoch brauchten die Schweinfurter gut zehn Minuten, bis sie ins Spiel kamen. Der Fokus der Mighty Dogs lag, wie auch in Landsberg, wieder auf einer stabilen Defensive, jedoch konnten die Schweinfurter diesmal nur wenige Akzente nach vorne setzen. Bei einem Konter der Passau Hawks konnte dann Aleksander Andrusovich einen Querpass von Oliver Wawritzki auf Petr Sulcik nicht abfangen, was zum 1:0 für die Hausherren führte (17. Minute).
Im zweiten Drittel geschah nicht viel Erwähnenswertes auf beiden Seiten. Josef Straka hatte in der 35 Minute die Chance auf den Ausgleich, doch Clemens Ritschel konnte sich bei der Torlatte bedanken, die den Schuss übers Tor lenkte. Kurz darauf ging noch Daniel Tratz Abschluss knapp am Pfosten vorbei.
Im letzten Spielabschnitt reagierte Zdenek Vanc auf das bisher torlose Spiel seiner Mannschaft und beorderte Marc Zajic in die erste Reihe. Zajic’s Schuss in der 51. Minute ging aber wiederum am Tor vorbei. Als es bei den 1:0 Rückstand in die letzten Spielminuten ging nahm Zdenek Vanc seine Auszeit und kurz darauf Ferdinand Dürr vom Eis, der mit einer tollen Leistung sein Team im Spiel gehalten hatte. Doch die Mighty Dogs konnten den weiteren Feldspieler nicht zum Ausgleich nutzen und kassierten stattdessen eine Minute vor Spielende durch einen Empty-Net-Teffer von Petr Sulcik das 2:0.
In der Pressekonferenz beglückwünschte Zdenek Vanc Passau zum Sieg: „Passau war in den ersten Minuten die bessere Mannschaft. Dann kommen wir zurück und wir spielen unser Spiel, aber wir schießen heute kein Tor. Das war unser Problem. Wir haben nicht genug Chancen zum Abschluss herausgespielt. Unsere Defensive war gut. Ich bin insgesamt zufrieden, aber drei Punkte bleiben leider hier. […] Unser Powerplay ist unsere Stärke. Aber heute hat nicht alles perfekt funktioniert. Das ist normal, wir können nicht jedes Spiel vier oder fünf Tore im Powerplay schießen. Aber ich denke, wir sind immer eine starke Mannschaft. Am Sonntag spielen wir Zuhause gegen Schongau [Anmerkung: Spielbeginn 18 Uhr] und drei Punkte bleiben in Schweinfurt.“



SE Freising
„Bären“ fieseln „Chiefs“ mit 5:3 ab - Black Bears gewinnen drittes Spiel in Folge
(BLL)  Zwei wirklich starke Drittel, ein zufriedener Trainer und Fans nach dem 5:3 Sieg gegen den TSV Trostberg, das ist die Bilanz nach dem dritten Spiel der Black Bears Freising in der Landesliga. „Wir haben fast zwei Spielabschnitte genau so gespielt, wie wir es trainieren und wie ich es mir vorstelle. Am Schluss war es nicht mehr so gut – aber der Sieg war mit Sicherheit verdient“, bilanzierte Coach Markus Knallinger.
Er musste mit den erkrankten Marcus Mooseder und Simon Schorr auf zwei Stammkräfte verzichten, konnte aber drei komplette Reihen aufs Eis schicken. Die sahen sich in einem fairen, schnellen und gutklassigen Landesliga-Spiel zunächst starken „Chiefs“ aus Trostberg gegenüber. Sie waren von deren Coaches, den Brüdern Alex und Sergej Piskunov, die vor Jahren auch schon in Freising ihre Schlittschuhe geschnürt hatten, gut eingestellt und spielten vom ersten Bully an druckvoll in Richtung Freisinger Tor. Das wurde an diesem Abend von Johannes Sedlmeier exzellent gehütet, er verhinderte mehrfach – auch in 1:1-Situationen – den Einschlag. Dennoch gingen die Gäste nach sieben Minuten verdient in Führung, ein Freisinger saß in der Kühlbox. Langsam befreiten sich die Freisinger vom Trostberger Druck und gewannen selbst die Überhand. Als wieder ein Bear auf die Strafbank der Hausherren musste, führte ein Freisinger Entlastungsangriff mitten ins Trostberger Powerplay hinein zum Ausgleich. Dominik Schultz zog mit roher Gewalt an der blauen Linie ab und Gäste-Goalie Käsmeier ließ die Scheibe durch die Schoner rutschen. Das war für Freising das Signal mit Vollgas weiter zu spielen, nun ergaben sich zahlreiche dicke Chancen, alle herauskombiniert, keine Einzelaktionen. Da Trostberg voll dagegen hielt bot sich den Zuschauern ein tolles Spiel. Christian Birk scheiterte zunächst noch am Pfosten, den Abpraller legte er dann herrlich auf Kühnl zurück, der schlenzte den Puck lässig halbhoch ins rechte Eck, 2:1 für Freising. Den dritten Treffer für die Hausherren erzielte Birk selbst, dieses Mal hatte Kühnl ihn bedient.
Am offenen Schlagabtausch änderte sich auch im zweiten Spielabschnitt nichts, beide Teams wollten ohne viele Fouls Tore schießen. Daher standen die beiden Keeper abwechselnd im Focus und konnten sich mehrfach auszeichnen, bei Trostberg stand mittlerweile Deadrick im Kasten. In der 32. Minute das 4:1, Pavel Hanke spielte einen langen Pass genau in den Lauf von André Oesterreich und der Ex-Pfaffenhofener versenkte die Scheibe flach neben dem Pfosten. Dann saßen mit Hanke und Münzhuber zwei Freisinger für 90 Sekunden gemeinsam auf der Strafbank, eine lange Zeit für 3 gegen 5 – doch die Bears fighteten bravourös und konnten einen weiteren Gegentreffer verhindern.
Im letzten Drittel war der Elan der ersten 40 Minuten bei Freising irgendwie weg, dafür wurden die Chiefs immer stärker, sie hatten sich mit der Niederlage noch nicht abgefunden. Der einzige Fehler von Torwart Sedlmeier, der einen vermeintlich haltbaren Schuss über den Fanghandschuh kullern ließ, führte zum 4:2. Jetzt drängten die Chiefs noch stärker, doch Freising war das Glück hold. Ohne Bedrängnis vergaß ein Trostberger Verteidiger die Scheibe im eigenen Drittel, Martin Dürr spritzte dazwischen, überspielte den Torwart und erzielte seinen zweiten Saisontreffer zum 5:2. Nur 30 Sekunden später nutzten die Trostberger effektiv eine Überzahl zum 5:3. Das war’s dann aber, mit viel Einsatz und Kampf sowie ein bisschen Glück verteidigten die Black Bears den dritten Sieg im dritten Spiel.



EV Moosburg
4:3 gegen Dingolfing - der erste Dreier ist unter Dach und Fach
(BLL)  An Spieltag drei hat es also endlich geklappt: Mit einem 4:3 (1:1, 1:1, 2:1)-Heimerfolg über den EV Dingolfing fuhr der EVM den ersten Dreier der Saison ein. Gezittert werden musste allerdings bis zum Schluss.
Man kennt und schätzt sich. Als Moosburgs Coach Bernie Englbrecht Co-Trainer beim DEL-Club Straubing Tigers war, stürmte Dingolfings Trainer Dustin Whitecotton für die Niederbayern. Zuletzt lief man sich auch in der Oberliga über den Weg. Entsprechend harmonisch verlief die Pressekonferenz: Whitecotton bezeichnete den Moosburger Sieg als "am Ende sicher verdient", während Englbrecht Kampf und Einsatz der Isar Rats lobte. Was die eigene Truppe betrifft, hatte Letztgenannter zwar auch positive Worte übrig ("Man kann niemandem etwas vorwerfen - jeder hat bis zum Schluss alles gegeben"), Bernie Englbrecht war allerdings trotzdem gezeichnet von der wieder mal krimireifen Schlussphase: "Wir hätten den Sack schon früher zumachen müssen."
Zwar dauerte es jeweils ein paar Minuten, aber die Gäste hatten an diesem Abend immer eine passende Antwort parat. Ob Philipp Ujciks 1:0 (11.), Tobias Hanöffners Unterzahl-Konter (33.) oder der schöne Schlenzer von Markus Gröger (43.) - in der 20., 38. und 45. Minute glich der EVD zum 1:1, 2:2 bzw. 3:3 aus. So musste in der Schlussviertelstunde die Entscheidung fallen - oder eben in der Overtime. Doch gegen letzte Variante hatte Goalgetter Patrice Dlugos was: Eine Kombination über Hanöffner und Nolan Regan verwertete der Routinier vier Minuten vor der finalen Sirene zum 4:3. Dass die Gäste daraufhin alles nach vorn warfen, war klar. Aber der in der 45. Minute für Johannes Probst gekommene Linus Messerer im Moosburger Gehäuse und seine Vorderleute verteidigten den knappen Vorsprung.
Dass es in diesem Isar-Derby ordentlich zur Sache ging, belegt übrigens auch die Raufeinlage von Jakob Killermann (EVM) und Markus Simbeck (EVD) nach 30 Minuten. Lautstark beklatscht vom Publikum mussten beide Akteure mit 2+2-Strafminuten in die Kühlbox. Zumindest hier erreichten die Isar-Rats ein Unentschieden.
Zusatz:
Ende der Woche ereilte den EV Moosburg eine Nachricht, die bei erfolgreicherem Ausgang der ersten beiden Punktspiele für jede Menge schlechte Stimmung im Verein gesorgt hätte. Weil der - prinzipiell gültige - Spielerpass von Stürmer Jakob Killermann aufgrund der Änderungen in der Altersstruktur des Verbands nicht rechtzeitig umgeschrieben worden war, wurden die Spiele gegen Freising und in Amberg mit jeweils null Punkten und 0:5 Toren gegen den EV Moosburg gewertet. Da die Grün-Gelben zu dem Zeitpunkt allerdings noch keine Zähler auf dem Konto hatten, hielt sich der Schmerz - bis auf die zu erwartende Geldstrafe - in Grenzen. Lediglich das Torverhältnis verschlechterte sich: aus 5:7 wurde 0:10.



ESC Hügelsheim
Auswärtssieg in Heilbronn – Rhinos gewinnen „El Clasico“ mit 4:1
(RLSW)  Der Auftakt in das Road-Trip-Doppelwochenende mit Spielen in Heilbronn und in Eppelheim ist geglückt. Gestern Abend gewannen die Baden Rhinos das erste Saisonduell mit dem Lieblingsrivalen aus der Käthchenstadt verdient mit 4:1 (1:1/2:0/1:0). Rund 400 Zuschauer wollten den Regionalliga-Klassiker erleben und durften -sofern sie dem Hügelsheimer Lager die Daumen drückten- in der 5. Minute das erste Mal jubeln. Die Rhinos eroberten im eigenen Drittel das Spielgerät, Christian Böcherer schickte mit einem langen Pass durch die Mittelzone Andy Mauderer auf die Reise, der Höhe der Bullykreise trocken zur Führung abschloss. In der zehnten Spielminute der bis dato nach Spielanteilen verdiente Ausgleich. Die Abstimmung in der Defensive hakte und Daniel Steinke stand zwar bewacht aber nicht effektiv bedrängt im Slot zum Einschuss bereit. Eine kurze Phase, in der sich die Rhinos durch Konzentrationsschwächen selbst in Bedrängnis brachten, hatte dem Gastgeber Möglichkeiten zur Führung geboten, die aber von den Eisbären ungenutzt blieben. Mit dem Remis ging es in die erste Pause.
Aus dieser kamen die Rhinos wesentlich frischer hervor und drückten nun ihrerseits dem Spiel den Stempel auf. Drei Umdrehungen hatte der Sekundenzeiger vollendet, als Maxim Engel goldrichtig stand und aus dem Slot nach Rösch-Pass die Führung erzielte. Drewniak's Jungs standen nun gut in der Mittelzone und setzten mit der Führung im Rücken die taktischen Vorgaben des Trainers gut um. In der 32. Minute war es wieder der zweite Anzug der Rhinos, der mit einem kurzen Doppelpass gut aus dem Drittel kam. Andy Mauderer schnappte sich die Scheibe, umkurvte nahezu unbedrängt die Heilbronner Hintermannschaft und fand darüberhinaus auch noch aus spitzem Winkel die Lücke zum 3:1. Die Nadelstiche der Rhinos kamen zur rechten Zeit und taten den Eisbären weh. Es schien, als hätten sie mit tiefstehenden Nashörnern nicht gerechnet und fanden selten ein Mittel um den Abwehrgürtel zu durchbrechen. So blieb es auch beim 3:1 nach 40 Minuten.
Das letzte Drittel knüpfte nahtlos an den Mittelabschnitt an. Heilbronn ideenlos, Hügelsheim clever und auf Konter bedacht. Eine der wenigen Überzahlmöglichkeiten in einem gut geleiteten und fair geführten Spiel brachte die Vorentscheidung. Lars White fand den Weg hinter die Abwehr und legte auf Math Fleury quer, der in der 45. Minute das 4:1 erzielte. Gewarnt aus dem Heimspiel gegen Bietigheim blieben die Rhinos nun fokussiert, brachten die verbleibende Zeit konzentriert zu Ende und landeten letztlich einen verdienten Auswärtssieg.



EHC Zweibrücken Hornets
Hornets gewinnen mit 8:5 (1:0/4:2/3:3) gegen den EHC Wölfe Freiburg 1b
(RLSW)  Am gestrigen Samstag stand die nächste Auswärtsbegegnung für den EHC Zweibrücken auf dem Spielplan. Mit 18 Feldspielern und 2 Torhütern machte sich der EHC auf den Weg nach Freiburg.
Bis auf Tomas Vodicka (Trainingsrückstand nach überstandener Krankheit) und Pascal Sefrin (Fußverletzung) hatte Hornets Coach Terry Trenholm den kompletten Kader zur Verfügung.
Dem Gegenüber standen 19 Feldspieler aus Freiburg – 5 Verteidiger / 14 Stürmer und 2 Torleute. Aus dem DEL 2 Kader der Wölfe wurden die Spieler Bauhof Christian, Bräuner Sofien, Neher Marvin und Meder Leon (Tor) eingesetzt. Genau diese Spieler waren es auch die auf Freiburger Seite die Akzente setzten. 11 von 13 erzielten Scorerpunkten gingen auf das Konto der genannten Spieler.
Schrecksekunde gleich vor Beginn der Partie. Beim Aufwärmen klemmte sich Sebastian Trenholm einen Nerv im Rücken und stand daher nicht als Backup für Steven Teucke zur Verfügung.
Geleitet wurde die Partie vom souveränen Schiedsrichtergespann Bierther Lucas, Pfeifer Dominik und Kaspar Fabian.
Die Hornets starteten selbstbewusst in die Partie und hatten wesentlich mehr Spielanteile, ohne daraus jedoch zwingende Torchancen zu erspielen. Auch eine Unterzahl Situation (Tim Essig zwei Minuten wegen Beinstellen) wurde schadlos überstanden. Nach gespielten 14 Minuten konnte Tim Essig nach Zuspiel von Marc Lingenfelser und Felix Stokowski, das 1:0 für die Hornets erzielen. Jetzt erspielten sich die Hornets ein deutliches Chancenplus. Dan Radke scheiterte zweimal, frei vor dem sehr starken Schlussmann im Tor der Freiburger. Zwei Spielminuten vor Ende des ersten Drittels hatten die Breisgauer die erste gefährliche Chance, die Steven Teucke im Tor der Hornets mit einem tollen Reflex verhindern konnte. Beim Stand von 1:0 wurden die Seiten gewechselt.
Der zweite Spielabschnitt sollte wesentlich abwechslungsreicher werden und wurde vom starken Powerplay der Zweibrücker dominiert. Nach drei gespielten Minuten traf Stephen Brüstle von der blauen Linie, die Vorlagen kamen von Marco Trenholm und Marc Lingenfelser, zum 2:0. Auch das nächste Powerplay wurde ausgenutzt. Diesmal war der Torschütze Fabian Fellhauer auf Zuspiel von Dan Radke und Christian Werth. Nach zehn Minuten und dem nächsten Powerplay der Hornets stand es 4:0. Tim Essig legte auf Felix Stokowski ab, dessen Schlagschuss von Christian Wert ins Tor der Freiburger gelenkt wurde.
Mit beruhigender Führung im Rücken wurden die Hornets etwas leichtsinniger. Christian Bauhof nutze die Gelegenheit und erzielte den Anschlusstreffer zum 1:4.
Der sehr stark spielende Marc Lingenfelser konnte den beruhigenden vier Tore Abstand wiederherstellen und traf zum 1:5. Den Freiburgern gelang drei Minuten vor Drittelende ein weiterer Treffer. Torschütze zum 2:5 war abermals Christian Bauhof.
Im Schlussabschnitt bot sich den Wölfen die Möglichkeit der doppelten Überzahl. Christian Werth und Bernd Hartfelder saßen in der Kühlbox. Die Strafe von Christian Werth war abgelaufen als erneut Christian Bauhof, mit seinem dritten Treffer an diesem Abend, in Überzahl zum 3:5 für die Freiburger traf.
Dann kam der Auftritt von Marco Trenholm. Im Alleingang ließ er die Verteidiger der Wölfe stehen und sein platzierter Schuss schlug im oberen Winkel im Freiburger Gehäuse ein. Das Tor zum 6:3 war Marcos erster Treffer im Trikot der Hornets.
Keine 90 Sekunden später erneut ein schöner Angriff der Hornets. Felix Stokowski spielte auf den Flügel zu Christian Werth, der sah den in der Mitte vor dem Tor freistehenden Dan Radke, dem es gelang den Goalie im Tor der Freiburger zum 7:3 zu überwinden.
Anton Bauer auf Seiten der Gäste gelang erneut der Anschlusstreffer zum 4:7. Danach erfolgte die stärkste Phase der Gäste. Doch Marc Lingenfelser gelang, nach tollem Zuspiel von Maximilian Dörr und Bernd Hartfelder, neun Minuten vor Ende das Tor zum vorentscheidenden 8:4 für die Hornets.
Der vierte Treffer von Christian Bauhof an diesem Abend war gleichzeitig der Endstand und die Hornets gewannen dieses Spiel mit 8:5.
Bernd Hartfelder bekam noch eine extra Lob. Bei seinem Debüt, nach über 15 Monaten Pause, lieferte unsere Nummer 80 eine wirklich starke Partie ab.
Das nächste Spiel der Hornets in der Regionalliga Südwest findet am kommenden Sonntag, den 28.10.2018 um 19 Uhr statt. Gegner ist der SC Bietigheim.



Herforder EV
Ice Dragons unterliegen den Kobras
(RLW)  Es lief nicht wirklich rund für die Ice Dragons am Freitagabend in der Eishalle „Im kleinen Felde“.
Erst musste Jeff Job kurzfristig auf Ben Skinner, der auf Grund einer Trainingsverletzung ausfiel, verzichten, für ihn rückte Evan Wood in die Mannschaft. Dann starteten die Ice Dragons zwar gut, leisteten sich jedoch in der Folge zu viele Fehler und fanden zu spät zurück in die Partie, so dass sie am Ende verdient mit 3:4 gegen die Dinslakener Kobras unterlagen.
Ausgeglichen, so begann die Partie zwischen den Ice Dragons und den Dinslakener Kobras. Beide Teams neutralisierten sich häufig in der neutralen Zone, ließen wenig echte Torchancen zu. Bis zur 6. Minute. Da nämlich steckte Philipp Brinkmann die Scheibe mit einem Traumpass auf Killian Hutt durch, der ließ zwei Gegenspieler stehen und im Abschluss dem Kobra Schlussmann Frenzel keine Chance, die Ice Dragons lagen in Führung! Mit dieser Führung im Rücken wirkten die Ice Dragons nun sicherer, bauten Druck auf das Tor von Marvin Frenzel auf, den zweiten Treffer nachzulegen gelang ihnen jedoch nicht. So konnten die Kobras in Überzahl in der 11. Minute ausgleichen, wenn auch dieser Treffer kein typisches Überzahltor, sondern eher ein blitzsauberer Konter war, den Michal Plichta zum 1:1 Ausgleich abschließen konnte. Die Ice Dragons wollten umgehend reagieren, doch es fehlte ein wenig an Präzision, so dass die Angriffe meist verpufften. Besser machte es da Tom Goldmann für die Gäste in der 16. Minute. Mit einem sehenswerten Solo ließ er die komplette Herforder Hintermannschaft stehen, nahm Maß und ließ Kieren Vogel keine Chance, die Kobras führten zur Pause mit 1:2.
Den nächsten Nackenschlag bekamen die Ice Dragons dann mit Beginn des 2. Drittels. Ein verdeckter Schuss von Jesse Parker rutschte Kieren Vogel über die Fanghand, erneut durften die Gäste jubeln. Doch jetzt schien der Kampfgeist der Ice Dragons geweckt. Sie berannten nun, unterstützt durch einige Strafzeiten gegen die Kobras, das Tor von Marvin Frenzel. Und als dann Nils Bohle in der 28. Minute in doppelter Überzahl aus spitzem Winkel genau Maß nahm und auf 2:3 verkürzte, hätte man meinen können, dass die Ice Dragons nun die Kontrolle über das Spiel übernehmen würden. Doch so wirklich viel zusammen lief bei den Ice Dragons nicht. Sie waren zwar optisch überlegen, das letzte Quentchen Überzeugung und Genauigkeit in der Offensive schienen aber zu fehlen. Dazu gesellten sich mit der Zeit dann wieder Fehler. Und einer dieser Fehler wurde in der 39. Minute mit dem 2:4 bestraft. Die Gäste hatten in Unterzahl einen Konter gefahren, den die Ice Dragons vermeintlich geklärt hatten. Dann jedoch misslang erst ein Aufbaupass, woraufhin sich zwei Spieler der Ice Dragons gegenseitig behinderten und so Michal Plichta freie Bahn in Richtung Tor hatte. Kieren Vogel sprintete dem Stürmer entgegen, versuchte die Scheibe mit dem Schläger zu klären, traf aber genau den heran rauschenden Stürmer, der die Scheibe so auf den Schläger bekam und zum 2:4 Pausenstand einschieben konnte.
Zum letzten Drittel beorderte dann Jeff Job dann Tim Stenger für Kieren Vogel zwischen die Pfosten, ein gern genutztes Mittel, um die Mannschaft wachzurütteln. Und dieses Mittel zeigte Wirkung. Die Ice Dragons gingen nun deutlich beherzter zur Sache, erhöhten Druck und Tempo, drängten auf den Anschluss! Als dann Evan Wood in der 48. Minute das 3:4 erzielte, schien auch der Glaube an die eigene Stärke endgültig zurückgekehrt zu sein, die Ice Dragons marschierten weiter. Doch nicht nur die Ice Dragons legten ein paar Briketts nach, auch Gästetorwart Marvin Frenzel wurde immer stärker! Mehrfach war der Goalie eigentlich schon geschlagen, um dann doch noch mit einer phänomenalen Parade den Ausgleich zu verhindern. So lief den ice Dragons mehr und mehr die Zeit davon. Egal was sie versuchten, egal wer aufs Tor schoss, immer wieder war es Marvin Frenzel, bei dem die Scheibe hängen blieb. Auch die letzte Option der Ice Dragons, Tim Stenger zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis zu nehmen, brachte da nicht mehr den gewünschten Erfolg, am Ende jubelten die Gäste über den 3:4 Sieg in Herford.
Ice Dragons feiern Arbeitssieg in Frankfurt
Meister gegen Aufsteiger, auf dem Papier eigentlich eine klare Sache. Jedoch hatten die Ice Dragons 40 Minuten lang ihre liebe Mühe mit dem Tabellenletzten aus Frankfurt, ehe sie sich mit 3 Toren im letzten Drittel entscheidend absetzen und so einen 8:5 Auswärtssieg einfahren konnten.
Dabei fing es gut an für die Ice Dragons. Bereits nach 65 Sekunden war Nils Bohle zur Stelle, um eine Vorarbeit von Killian Hutt zum 0:1 in Überzahl zu verwerten. Anschließend dominierten die Ice Dragons optisch zwar das Geschehen, die letzte Entschlossenheit vor dem Tor von Fabian Heyde fehlte jedoch. Es dauerte bis zur 15. Minute, ehe Killian Hutt diesen Bann dann mit einem Doppelpack brach. Erst schob er, in Überzahl bedient von Nils Bohle, die Scheibe durch die Schoner von Fabian Heyde zum 0:2 ein, dann legte er nur 43 Sekunden später zum 0:3 nach. Nun schien für die Ice Dragons alles in die gewünschte Richtung zu laufen, doch das Team von Jeff Job nahm zu früh den Fuß vom Gas. Das nutzten die Löwen eiskalt aus, binnen 18 Sekunden verkürzten sie in der 19. Minute auf 2:3: Erst überwand Patrick Senftleben den Herforder Schlussmann mit einem verdeckten Schuss in Überzahl, dann legte David Lademann zum 2:3 Pausenstand nach.
Auch im zweiten Drittel erwischten die Ice Dragons den besseren Start. Wieder war es Killian Hutt, der in der 23. Minute nach einem tollen Pass von Leon Nasebandt alleine aufs Frankfurter Tor zulief und eiskalt verwandelte. Aric Schinke erhöhte in der 29. Minute sogar auf 2:5, doch wieder fühlten sich die Ice Dragons etwas zu sicher und unterschätzten die Kampfkraft der Hausherren! Florian Flemming verkürzte in der 33. Minute in Überzahl auf 3:5. Ein weiterer Doppelschlag, dieses Mal durch David Lademann und Dustin Bauscher in der 36. Minute, sorgte sogar dafür, dass es mit einem Unentschieden in die zweite Pause ging und trieb Jeff Job die Zornesröte ins Gesicht.
Der Herforder Coach reagierte in der Drittelpause. Wie schon am Freitag zog er den Trumpf „Torwartwechsel“ um sein Team aufzuwecken, Kieren Vogel stand nun zwischen den Pfosten. Und wie schon am Freitag zeigte diese Maßnahme Wirkung. Zwar gehörte die erste große Chance des letzten Drittels den Gastgebern, dann aber zogen die Ice Dragons das Tempo an. Der Lohn der Mühe war das 5:6 durch Leon Nasebandt in der 47. Minute, der eine Vorarbeit von Killian Hutt aus kurzer Distanz trocken verwandelte. Die Löwen versuchten nun zu antworten, bekamen dabei sogar ungewollte Hilfe durch die Ice Dragons, die sich im letzten Drittel gleich 3 Mal auf die Strafbank begeben mussten. Doch das Team von Jeff Job hielt dagegen, warf sich in Schüsse, arbeitete die Scheibe immer wieder aus der Gefahrenzone und legte sogar mit einem Unterzahltreffer nach! Aric Schinke wurde nämlich von Gleb Berzeovskij auf die Reise geschickt und nagelte die Scheibe unhaltbar für Fabian Heyde zum 5:7 in der 55. Minute in den Winkel. Endgültig den Deckel auf die Partie machte dann Killian Hutt, der nach schöner Vorarbeit von Tommy Kuntu-Blankson in der 57. Minute zum 5:8 Endstand traf.



Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens verlieren mit Rumpfkader gegen Diez-Limburg mit 5:8
(RLW)  Gegen den letztjährigen Halbfinalgegner reisten die Ice Aliens mit nur 14 Feldspielern und zwei Torhütern an. Trotzdem rechneten sie sich eine Chance aus und gingen bereits in der 5. Minute in Führung. Doch die währte nur Sekunden, denn die Rockets glichen postwendend aus. In der zehnten Minute musste Haiko Hirsch mit Verdacht auf Rippenprellung das Eis verlassen. In der Folge zeigte sich das Spiel ausgeglichen, so dass das 1:1 auch der Pausenstand war. Gleich nach dem Wiederanpfiff markierten die Gastgeber das 2:1, das die Ratinger ihrerseits im Gegenzug egalisierten. Bis zur Spielmitte zeigte sich das Spiel weiterhin ausgeglichen. Doch dann übernahmen die Rockets das Spiel und die Ice Aliens hatten Glück, dass Diez-Limburg zwei Mal nur den Pfosten traf. Trotzdem stand es nach dem zweiten Abschnitt 5:3. In der Pause musste Christian Müller das Spiel aufgeben. Er war bereits mit einem verletzten Knöchel in die Partie gegangen, der hielt nun nicht mehr durch. So mussten die Ice Aliens mit 12 Spielern den letzten Abschnitt bestreiten.
Dennis Fischbuch brachte seine Mannschaft noch einmal auf 5:4 heran, doch die Rockets entschieden das Spiel innerhalb von drei Minuten, als sie drei Treffer markierten. Tim Brazda erzielte den letzten Treffer des Abends zum Endstand von 8:5.
Wilfried Tursch vertrat an diesem Abend Krystian Sikorski, der zu einem Trainerlehrgang in Füssen gereist war. Tursch sah anfangs beide Mannschaften als Gegner auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten. Trotz der vielen Verletzten hatte sich sein Team gut geschlagen, wenngleich die Gastgeber verdient gewannen. Ähnlich sah es Rockets Trainer Jens Hergt. Er bemängelte lediglich die ausgelassenen Chancen und zeigte sich unzufrieden mit den Gegentoren.


    
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Sonntag 21.Oktober 2018
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