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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 22.Oktober 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Ost



Deutscher Eishockey Bund
U16 in Vierumäki: Klarer Sieg für Finnland zum Abschluss
(DEB)  Die deutsche U16-Nationalmannschaft hat auch im dritten Vergleich gegen die finnische Auswahl eine Niederlage einstecken müssen. Am Sonntag unterlag das Team von U16-Bundestrainer Stefan Mayer in Vierumäki vor 120 Zuschauern mit 1:8 (0:5, 1:2, 0:1).
Bereits nach sechs Sekunden gelang dem finnischen Team das 1:0 durch Brad Lambert. In der Folge hielten die Finnen das Tempo hoch und konnten früh die Weichen auf Sieg stellen. Väisänen, Marjala und Sandvik konnten bereits nach sechs Minuten den Spielstand auf 4:0 hochschrauben. Danach fand die deutsche Mannschaft besser ins Spiel, lediglich Heimosalmi konnte in Unterzahl einen weiteren Treffer verbuchen.
Auch wenn das Spiel bereits entschideden war hielt die Mannschaft um Trainer Stefan Mayer weiter dagegen. Im zweiten Spielabschnitt wurden Sie mit dem Ehrentreffer durch Nikolaus Heigl zum zwischenzeitlichen 1:7 belohnt. Ruusunen setzte im letzten Drittel den Schlusspunkt zum Endergebnis von 1:8 aus Sicht der deutschen Mannschaft.
Christian Künast, Trainer der U20-Nationalmannschaft unterstützte das Trainerteam in Vierumäki: „Heute haben wir gegen die Top-Auswahl von Finnland 8:1 verloren. Trotz der deutlichen Niederlagen in diesen Vergleichen haben wir klare Erkenntnisse gewonnen. Wir müssen uns im athletischen, technischen und taktischen Bereich verbessern um gegen so eine Top-Nation eine Chance zu haben. Wir werden unseren eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen.“
U16 in Vierumäki: Kantersieg für Finnland
Die deutsche U16-Nationalmannschaft hat auch ihre zweite Partie gegen die finnische U16-Auswahl verloren. Am Samstag unterlag das Team von U16-Bundestrainer Stefan Mayer in Vierumäki vor 210 Zuschauern mit 0:9 (0:4, 0:2, 0:3).
Der Gastgeber brauchte gerade einmal 25 Sekunden, um in der Partie in Führung zu gehen. Samu Salminen trug sich für die finnische Auswahl in die Torschützenliste ein. In der Folge sahen die Zuschauer eine Partie mit einigen Entlastungsangriffen der deutschen Mannschaft, jedoch auch mit einer stark aufspielenden finnischen Mannschaft. So schraubten Eemeli Saari (9. / Powerplay), Otto Mykrä (12.) und Brad Lambert (14.) das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe und verwerteten somit vier ihrer 22 Torschüsse.
Im Mittelabschnitt wurden die Finnen weiter offensiv gefährlich und erarbeiten sich ein deutliches Chancenplus. In der 24. Minute war es erneut Samu Salminen, der den Auftakttreffer nach der Pause besorgte. Vier Minuten später erhöhte Viljami Marjala auf den 6:0-Drittelstand. Auch in den letzten 20 Minuten präsentierten sich die Finnen torgefährlich und wurden drei Mal belohnt: Jesse Helander (49.), Jeremi Tammela (59.) und Viljam Sandvik (60.) schossen den Gastgeber letztlich zu einem deutlichen 9:0-Erfolg.
U16-Assistenztrainer Norbert Weber: „Es war das erwartet schwere Spiel gegen Finnen, die frisch und voll motiviert spielten. Wir hatten heute zu keiner Zeit Zugriff auf das Spiel. Daher geht das Ergebnis auch in Ordnung. Finnland ist am heutigen Tag volles Tempo gegangen und war uns in allen Belangen überlegen.“



Düsseldorfer EG
Herzschlagfinale – DEG besiegt Straubing in der Overtime
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat am Sonntagabend bei den Straubing Tigers mit 3:2 (1:1, 1:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung gewonnen. Vor 3.544 Zuschauern im Eisstadion am Pulverturm erzielte Bernhard Ebner den Siegtreffer – nachdem die DEG die Partie eigentlich schon verloren hatte.



EHC Red Bull München
6-Punkte-Wochenende nach Sieg in Wolfsburg 
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat das Auswärtsspiel bei den Grizzlys Wolfsburg mit 4:0 (1:0|1:0|2:0) gewonnen. Schlussmann Danny aus den Birken feierte vor 2.702 Zuschauern einen Shut-out während Jason Jaffray und Matt Stajan je in Unterzahl einen Treffer beitragen konnten. Die weiteren Tore für München erzielten Derek Joslin und Frank Mauer. 
Beide Teams starteten angriffslustig, so musste Danny aus den Birken den Schuss von Alex Weiß (4.) ebenso mit einer starken Parade entschärfen wie auch David Leggio auf der Gegenseite gegen Andreas Eder (5.). Kurz darauf gab es eine 5 + Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen Kniechecks gegen den Münchner Patrick Hager nach einem Foul an Gerrit Fauser. Wolfsburg kam in dieser Überzahl durch Jeff Likens (8.) und Brent Aubin (9.) zu gefährlichen Abschlüssen, jedoch fiel der Treffer auf der anderen Seite: nach guter Vorarbeit von Mark Voakes setzte Jason Jaffray seinen Handgelenkschuss trocken ins Netz (9.). Nach diesem Treffer in Unterzahl agierten die Red Bulls fortan spielbestimmend und kamen durch Kastner (13.) und Button (14.) zu weiteren gefährlichen Chancen.   
München startete in Überzahl ins zweite Drittel und kam durch Kastner direkt zu einer guten Möglichkeit (22.), aber auch das dritte und vierte Powerplay brachten nichts ein. Erst in der 29. Spielminute konnten die Red Bulls mit einem Mann mehr erfolgreich abschliessen: Derek Joslin jagte eine Direktabnahme an David Leggio vorbei ins Tor. Wolfsburg zeigte sich mit Spencer Machacek (34.) und Daniel Sparre (40.) torgefährlich, aber Danny aus den Birken verhinderte den möglichen Anschlusstreffer.   
Im Schlussabschnitt gab es auf beiden Seiten gute Abschlüsse, aber erst in der 46. Minute fiel ein Tor, als die Red Bulls erneut in Unterzahl zuschlugen: Matt Stajan setzte einen verdeckten Schuss ins Kreuzeck. Wolfsburg bemühte sich weiterhin, scheiterte aber aus allen Lagen an Danny aus den Birken. München zeigte sich eiskalt, in Überzahl markierte Frank Mauer nach Vorarbeit von John Mitchell den 4:0-Endstand.



Bayreuth Tigers
Tigers leichte Beute für den Favoriten
(DEL2)  So gut wie das Spiel aus Bayreuther Sicht begann, so bitter endete es später. Denn zunächst waren die Tigers am Drücker und mit der ersten Chance brachten diese gleich Zählbares auf die Anzeigentafel. Heatley verwertete nach 68 Sekunden ein Zuspiel von Rajala. Auch in der Folge bestimmten größtenteils die Männer in den gelben Jerseys das Geschehen auf dem Eis und beeindruckten kurzfristig die Hessen. Mit dem ersten Treffer der Gastgeber nach zehn Minuten, den Maginot, wie aus dem Nichts, erzielte, änderte sich die Situation auf dem glatten Parkett jedoch grundlegend. Frankfurt übernahm mehr und mehr die Initiative – ohne dass die Tigers entscheidend dagegen halten konnten. Einen ersten Eindruck erhielt man nach 14 Minuten, als die Scheibe im Netz der Gäste zappelte – nach Sichtung des Videobeweises jedoch nicht gegeben wurde. Kurz vor Ende des Drittels gelang Faber dann doch die Führung als Järveläinen auf der Strafbank saß.
Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts tauchten die Tigers gefährlich vor Bick auf. Järveläinen, Veisert und kurz darauf Bosas mit Einschussmöglichkeiten, doch der Torsteher der Gastgeber war stets auf dem Posten. Als Tousignant nach knapp der Hälfte des Spiels über die linke Seite ins Drittel fuhr, ziemlich unbedrängt vors Tor ziehen konnte und nach dem ersten Scheitern noch seinen Nachschuss verwerten durfte, schien die Gegenwehr der Tigers gebrochen. Keine Minute später erhöhte Maximilian Eisenmenger mit einem Schuss aus nächster Distanz. Der nächste „Doppelschlag“ der Mainhessen folgte Minuten später. Erneut waren es weniger als 60 Sekunden, in welchen Breitkreuz und Mitchell zuschlagen konnten. Dabei profitierte Frankfurt von zwei Strafen gegen die Tigers und bewies eindrucksvoll, dass man das derzeit das beste Powerplay der Liga spielt.
Im letzten Spielabschnitt, der mit sieben Treffern der Torreichste war, legte Frankfurt zum dritten Mal an diesem Abend einen „Doppelpack“ hin. Knapp 70 Sekunden waren es dieses Mal, welche die Löwen benötigten um zwei Mal ins Netz zu treffen. Gams, mit einem Alleingang, und Gläser, der nachsetzte und die Scheibe über die Linie drücken konnte, korrigierten das Ergebnis im Schlussabschnitt etwas. Bindels und Lewandowski schnürten zum Schluss hin – bereits zum vierten Mal an diesem Abend – einen „Doppelpack“. Erneut nahmen die Tigers zwei Treffer innerhalb weniger Sekunden – in diesem Fall lagen 41 Sekunden zwischen den Toren der Löwen. Der Schlusspunkt dieses Abends war den Tigers vorbehalten – so richtig freuen konnte sich Tim Richter über sein spätes Tor dann auch nicht mehr…
Das nächste Heimspiel der Tigers – am Freitag geht es erneut nach Hessen zu den Roten Teufeln aus Bad Nauheim – steigt am kommenden Sonntag, dem 28.10.2018 gegen die Tölzer Löwen.



Eispiraten Crimmitschau
6:3! Eispiraten lassen Bad Nauheim keine Chance - Westsachsen machen drittes 6-Punkte-Wochenende perfekt
(DEL2)  Die 1.846 Zuschauer im Kunsteisstadion Crimmitschau sahen ein spektakuläres Eishockeyspiel, welches die Eispiraten gegen den EC Bad Nauheim mit 6:3 für sich entscheiden konnten. Das Team von Cheftrainer Kim Collins ließ den Roten Teufeln aus der hessischen Kurstadt über 60 Minuten keine Chance, spielten sich immer wieder im gegnerischen Drittel fest und konnten einen souveränen Heimsieg einfahren. Vincent Schlenker (2), Patrick Pohl, Dominic Walsh, Tobias Kircher und Pat McNally machten mit ihren Toren das bereits dritte 6-Punkte-Wochenende perfekt. Am Freitag (26.10.2018 – 19:30 Uhr) steht das nächste Spiel an, dann reisen die Sachsen zu den Löwen Frankfurt.
Die Eispiraten starteten unverändert zum 5:0-Auswärtserfolg in das Heimspiel gegen die Roten Teufel. Und es ging auch gleich gut los. Christoph Körner und Vincent Schlenker durften im Powerplay schön kombinieren – Patrick Pohl war Nutznieser, verzögerte vor dem Tor und schloss dann überlegt zum 1:0 ab (6.). Vincent Schlenker und Felix Thomas verpassten es in der Folge weiter zu erhöhen. Brett Kilar, der wieder das Vertrauen von Kim Collins erhielt, knüpfte nahtlos an seine Leistungen aus Bayreuth an und hielt mit guten Paraden die null.
Das zweite Drittel hätte nicht besser starten können! Nach einem Blueliner von Patch Alber schaltete Vincent Schlenker am schnellsten und besorgte so das 2:0 (22.). Noch in der selben Minute erhöhten die Westsachsen dann erneut! Felix Thomas bewies hinter dem Tor von Hendrik Hane viel Übersicht, bereitete stark für Dominic Walsh vor, der dann auf 3:0 stellte. Mit einer schönen Einzelaktion konnte Marvin Ratmann, fast aus dem Nichts, für die Nauheimer auf 3:1 verkürzen (24.). Doch die Mannschaft von Kim Collins zeigte sich keinesfalls geschockt. Sofort wurde wieder der Gang in die Offensive angetreten. Nach guten Chancen von Pohl und Hilbrich, denen wohl das nötige Scheibenglück fehlte, konnten die rot-weißen Anhänger im Sahnpark dann aber auch noch das vierte Tor bejubeln! André Schietzolds Hammer von der Blauen Linie fälschte Vincent Schlenker unhaltbar ab. So landete die Hartgummischeibe zum 4:1 genau in den Knick (33.). Die Eispiraten belagerten weiter das Drittel der Kurstädter und fast hätte Marius Demmler seinen Geburtstag unvergesslich gemacht. Doch Hendrik Hane hatte etwas gegen seinen ersten Profi-Treffer und hielt sehenswert.
Chancen, die Fühgrung zu erhöhen, waren auch zu Beginn des Schlussdrittels da. Hudson und Schietzold probierten es mit dem Hammer, doch Hane war zur Stelle. Tobias Kircher war es dann, der nach feinem Zuspiel frei auf Hane zulief und diesem mit einem schönen Move aussteigen ließ – 5:1 (48.). Die Eispiraten standen defensiv in diesem Moment aber relativ offen. Zwar konnte Brett Kilar zwei Mal mit grandiosen Paraden retten, doch Dustin Sylvester verkürzte in der 57. Minute auf 5:2. Den letzten Eispiraten-Treffer besorgte Pat McNally. Auf kleinem Raum bewies der 26-jährige Abwehrmann eine feine Puckbehandlung und tunnelte Hane zum 6:2 (59.). Der Niederländer Mike Dalhuisen sorgte in der 59. Minute für den 6:3-Endstand, legte sich nach seinem Treffer aber mit Rob Flick an. Der bullige Kanadier ließ sich nicht zwei Mal zum Fight auffordern und sorgte auch in der Kategorie „Boxen“ für den Sieg der Crimmitschauer.



Deggendorfer SC
DSC verliert in Kaufbeuren deutlich mit 2:9
(DEL2)  Recht deutlich hat der Deggendorfer SC am Sonntag in Kaufbeuren den Kürzeren gezogen. Gegen die Allgäuer kam die Mannschaft von Trainer John Sicinski mit 2:9 unter die Räder.
Der DSC, der wieder auf die Förderlizenzspieler Vladislav Filin und Max Gläßl aus Straubing zurückgreifen konnte, begann recht kuragiert und erspielte sich auch die ersten Chancen des Spiels. Doch bereits den ersten Fehler in der Abwehr der Niederbayern nutzen die Hausherren eiskalt aus und erzielte den ersten Treffer des Spiels. Auch gleich das erste Überzahlspiel konnten die Hausherren zum Ausbau der Führung nutzen. Mit dem Anschlusstreffer durch Litesov, war der Zwischenstand nach dem 1. Drittel noch im Rahmen. 
Im Mitteldrittel kam es dann für den DSC knüppeldick: Die Gastgeber kombinierten fast nach Belieben und auf Deggendorfer Seite bekam man praktisch überhaupt keinen Zugriff auf die Paradereihe der Kaufbeurer um Gracel und Blomqvist. Apropos Blomqvist: Der Finne erzielte zunächst im Mitteldrittel einen Dreierpack und ließ dann auch im Schlussdrittel weitere 3 Tore folgen. Nachdem der Angreifer schon im 1. Drittel getroffen hatte, standen am Ende unglaubliche 7 Treffer für den Stürmer auf dem Spielberichtsbogen.
Im Schlussdrittel gelang Filin noch mit dem zwischenzeitlichen 2:8 ein wenig Ergebniskosmetik.



Dresdner Eislöwen
Niederlage gegen Kassel
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Kassel Huskies mit 2:5 (1:1; 1:0; 0:4) verloren. Vor 2031 Zuschauern brachte Richie Mueller Kassel in der zweiten Minute in Führung. Nick Huard gelang in der 13. Minute der Ausgleich für die Eislöwen. Erst 13 Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt, als Huard den Puck zur Dresdner Führung im Tor unterbrachte (21.). Im Schlussdrittel waren Jace Hennig (50.), Tyler Gron (56./58.) und Derek Dinger (60.) für Kassel erfolgreich. 
Kassel-Coach Rico Rossi: „Es war ein wichtiger Sieg für uns. Wir befinden uns, wie Dresden auch, in einer schwierigen Situation. Beide Mannschaften sind mit viel Druck in die Partie gegangen. Jeder Erfolg bedeutet Erleichterung. Wir haben vor der Partie die Reihen und die Taktik geändert, damit wir nicht ins offene Messer laufen. Wichtig war die Phase nach dem 2:1. Im Spielverlauf hat man gesehen, wie die Partie durch zwei schnelle Tore kippen kann. “
Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling:  „Beide Teams sind sehr verkrampft in die Partie gegangen. Wir haben uns Chancen erarbeitet, sind in Führung gegangen. Dann ist das Spiel gekippt. Das kotzt uns an. Aber dennoch dürfen wir den Kopf nicht in den Sand stecken.“



ESV Kaufbeuren
Große Sami Blomqvist Show gegen den Deggendorfer SC - Überragender Finne erzielt sieben Tore beim 9:2 Sieg vor 2.411 Zuschauern
(DEL2)  Zum Wiedersehen mit den Ex-Jokern Milos Vavrusa, Mathias Müller, Christopher Kasten kam es in der heutigen Partie gegen den Deggendorfer SC. Der ESVK musste verletzungsbedingt auf Steven Billich und Simon Schütz verzichten. Nicht einmal eine Minute war gespielt, da traf Branden Gracel bereits den Pfosten. Der Aufsteiger ließ sich davon nicht beeindrucken und kombinierte sich immer wieder mit schnellen Angriffen in das Kaufbeurer Drittel. Mit dem Glück im Bunde war der ESVK als der Topscorer der Niederbayern, Christoph Gawlik, frei vor dem Kaufbeurer Tor auftauchte, die Scheibe nicht voll traf und somit die große Chance auf die Führung liegen ließ. Besser machte es Alex Thiel auf der anderen Seite. Nachdem Ossi Saarinen abgezogen hatte, konnte die Kaufbeurer Nummer 47 den Abpraller verwandeln. Dem ESVK gelang es dann in Überzahl, die Führung auszubauen. Sami Blomqvist konnte einen schönen Pass von Branden Gracel per Direktabnahme verwandeln. In einem sehr schnellen Spiel konnte der Deggendorfer SC in der 18.Minute auf 1:2 verkürzen. Nach einem wiederum schnell vorgetragenen Angriff war Dimitrij Litesov der Torschütze. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Drittelpause. In Überzahl ging es ins zweite Drittel. Dieses konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Wiederum war es Sami Blomqvist auf Zuspiel von Branden Gracel. Und es sollte noch besser kommen für den Topscorer des ESVK. Nur zwei Minuten später komplettierte der Finne seinen Hattrick. Für Cody Brenner war damit der Arbeitstag beendet. Sami Blomqvist traf wenige Sekunden später auch noch den Innenpfosten. Glück für den frisch ins Spiel gekommenen Björn Linda. Wer gedacht hatte, Sami Blomqvist hätte nun genug, sah sich getäuscht. Nach einem Doppelpass mit Branden Gracel legte er Nummer vier nach. Die Gäste waren nun merklich verunsichert und hatten mehrfach Glück, dass in dieser Phase nicht noch ein weiterer Treffer des ESVK folgte. Die Joker wollten es nun manches Mal zu schön machen und liefen dadurch in einige Konter. Auf Stefan Vajs war aber jederzeit Verlass. Nur wenige Sekunden vor der Drittelpause konnte Max Schmidle im Powerplay noch das 6:1 erzielen. Der dritte Abschnitt wurde dann nochmals zum Drittel des Sami Blomqvist. Der Mann des Abends legte drei weitere Treffer nach. Zwei davon im Powerplay. Dieses Spiel wird im noch lange im Kopf bleiben, denn sieben Tore eines Spielers in einem Spiel sind im professionellen Sport ganz und gar nicht alltäglich. Dazwischen gelang den Gästen bei eigenem Powerplay das zwischenzeitliche 8:2, was zu diesem Zeitpunkt bereits Ergebniskosmetik war. John Sicinski gratulierte dem ESVK zum Sieg und erkannte die gute Leistung des Gegners neidlos an. Andreas Brockmann war mit dem ersten Drittel nicht ganz zufrieden. Ab dem zweiten Drittel habe man das Tempo hochgehalten und demnach das Spiel ab diesem Zeitpunkt weitgehend im Griff gehabt.



Tölzer Löwen
Ravensburg zu stark für Löwen
(DEL2)  Wenn die Towerstars in Fahrt kommen, sind sie kaum zu stoppen. Das mussten am Sonntagabend auch die Tölzer Löwen anerkennen. Besonders im Mitteldrittel überzeugte der Tabellenführer mit brutaler Effizienz. Am Ende steht ein 7:3 (1:0, 4:2, 2:1) zugunsten der Gäste. Schon im ersten Drittel deutete sich an, dass es nicht der Abend der Löwen werden sollte. Die Gastgeber bestimmten das Spiel über weite Strecken, hatten auch einige gute Chancen. "Tölz hat sehr gut gespielt. Michael (Boehm) hat uns im Spiel gehalten", gab auch Ravensburgs Trainer Jiri Ehrenberger zu. Seine Mannschaft habe im ersten Drittel nicht gut gespielt. Dennoch trafen nur die Oberschwaben im Auftaktdrittel. Ein Schuss von Ilkka Pikkarainen rutschte Ben Meisner über die Stockhand. Auf der Gegenseite vergab Florian Strobl per Alleingang die beste Möglichkeit. Doch die Löwen belohnten sich für den couragierten Auftritt. Johannes Sedlmayr traf nach starker Übersicht von Lubor Dibelka zum 1:1-Ausgleich. "Nach dem 1:1 wollten wir zu viel. Dann haben wir einmal die Scheibe nicht tief gebracht, daraus ist ein Foul und das 1:2 entstanden", monierte Markus Berwanger. Vincenz Mayer traf im Powerplay zum 1:2. In dieser Phase verloren die Tölzer zu oft die Zuordnung. Geschenke, die Ravensburg gnadenlos ausnutzte. Olivier Hinse, Andreas Driendl und Mathieu Pompei erhöhten innerhalb von sechs Minuten auf 1:5. "Die machen aus wenig viel", brachte es Berwanger auf den Punkt. Der Treffer von Kevin Wehrs, der nach gutem Zuspiel von Sedlmayr im Slot frei zum Schuss kam, brachte zumindest noch etwas Rest-Hoffnung für den Schlussabschnitt. Doch der Tabellenführer ließ nichts mehr anbrennen. "Im letzten Drittel haben wir das gut kontrolliert", sagt auch Ehrenberger. Früh traf Pompei zu seinem zweiten Treffer und entschied die Partie endgültig. Zu diesem Zeitpunkt stand bereits Andreas Mechel im Löwentor. Ben Meisner hatte sich bei einer Parade am Oberschenkel verletzt. Eine genaue Diagnose ist in den nächsten Tagen zu erwarten. Das zweite Tor von Olivier Hinse und der Treffer von Kyle Beach schraubten das Ergebnis in die Höhe. "Schade, wir haben uns mehr ausgerechnet, wir waren gut drauf", resümierte Berwanger. Eine Kampfansage folgte dennoch direkt: "Es geht weiter am Freitag, dann werden wir wieder bereit sein". Gegner sind dann die Dresdner Eislöwen. Ein Team, das einen Platz unter den Löwen steht.



ECDC Memmingen
Gute Leistung, aber keine Punkte in Landshut
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat das Auswärtsspiel in Landshut mit 2:5 verloren. Beim Favoriten konnten die Indians das Spiel lange offen gestalten, zwei späte Gegentreffer entschieden die Partie aber zugunsten der Niederbayern.
Die Indians kamen nach der deutlichen Niederlage am Freitag erstaunlich gut in die Partie gegen den EV Landshut. Bereits nach fünf Minuten erzielten sie die frühe Führung durch Sven Schirrmacher, der ein Zuspiel von Daniel Huhn verwerten konnte. Die Hausherren aber ließen sich nicht aus der Fassung bringen. Innerhalb von nicht einmal 30 Sekunden drehten sie die Partie durch Treffer von Forster und Schinko. Wer aber dachte, dass die Indians durch diesen Doppelschlag auseinander fallen würden, sah sich getäuscht. Noch im ersten Abschnitt schlugen sie in Überzahl zurück: Neuzugang Saku Salminen ließ Berger im Tor des EVL keine Chance.
Im zweiten Abschnitt die Gastgeber dann überlegen. Die Indians hielten mit viel Kampf dagegen, trotzdem konnte Horava die Landshuter in Führung bringen, nachdem er in Überzahl per Direktschuss Joey Vollmer überwunden hatte.
Mit dem knappen Spielstand von 3:2 ging es auch in die letzten 20 Minuten. Die Indians lauerten geduldig auf ihre Chancen, konnten aber gegen die starke Abwehr der Hausherren keinen weiteren Treffer erzielen. Die Entscheidung dann wenige Minuten vor dem Ende, als Schmidpeter das 4:2 erzielte. Als die Maustädter Joey Vollmer noch einmal vom Eis beorderten, erhöhte der EVL zum 5:2 Endstand und machte den Deckel auf eine ansprechende Partie aus Memminger Sicht.
Am kommenden Wochenende geht es für die Indians erst nach Waldkraiburg, ehe am Sonntag der EV Lindau an den Hühnerberg kommt. Gegen die zwei direkten Konkurrenten um die Play-Off-Ränge wollen die Indians unbedingt punkten. Eventuell rückt dann auch der ein oder andere der verletzten Spieler wieder zurück ins Aufgebot.



Starbulls Rosenheim
Starbulls schlagen Spitzenreiter
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben ihr Heimspiel am 9. Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd gegen den EC Peiting mit 5:4 gewonnen und damit dem Tabellenführer der Liga die erst Niederlage der laufenden Saison beigebracht. 2.002 Zuschauer im Rosenheimer emilo-Stadion sahen ein hochklassiges Eishockeyspiel mit einer turbulenten Schlussphase. Die Starbulls gingen bereits in der ersten Spielminute in Führung, lagen nach dem zweiten Drittel aber mit 2:3 in Rückstand und mussten nach der erneuten Führung in der Schlussminute den Ausgleichstreffer zum 4:4 hinnehmen. 18 Sekunden vor der Schlusssirene gelang Dominik Daxlberger aber doch noch der Siegtreffer, so dass die Starbulls nach dem 7:0-Azswärtssieg am Freitag in Waldkraiburg ein Sechs-Punkte-Wochenende feiern konnten.
Ganze 24 Sekunden waren gespielt, als der junge Kanadier Chase Witala ein Solo mit einem Handgelenkschuss aus der Halbdistanz, der im rechten oberen Eck einschlug, mit dem frühen Rosenheimer Führungstreffer krönte. Auch in der Folge zeigten sich die gastgebenden Starbulls gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter gut eingestellt, doch Gästetorwart Andreas Magg, der den verletzten Stammkeeper Florian Hechenrieder gut vertrat, konnte zunächst weitere Tore der Hausherren verhindern.
Nach und nach kam Peiting besser ins Spiel, und in der 14. Spielminute hatte Milan Kostourek den 1:1-Ausgleich auf dem Schläger. Der Torjäger der Gäste scheiterte nach einem Solo aber am gut reagierenden Lukas Steinhauer im Rosenheimer Tor. Auch in Überzahl gelang dem besten Powerplay-Team der Liga zunächst kein Treffer – stattdessen trafen die Starbulls mit einem Mann weniger auf dem Eis. Nach einem idealen Pass von Tom Pauker netzte Daniel Bucheli frei auf Gästekeeper Magg zufahrend zum 2:0 ein (16.). Fast hätte Vietzslav Bilek nur eine Minute später auf 3:0 erhöht, doch bei seinem Abstauber auf das leere Tor rettete der am Boden liegende Torwart Magg in höchster Not noch mit dem Schläger. Als die Gäste dann erneut in Überzahl agierten, klingelte es dafür im Rosenheimer Gehäuse. Einen eher harmlosen Schuss von Bradley Miller aus recht spitzem Winkel ließ Torwart Steinhauer ins kurzen Eck rutschen (19.). Unverdient war der Anschlusstreffer nach guten Chancen zuvor durch Rob Brown und Simon Maier freilich nicht. Weil Dominik Daxlberger danach per Rückhand an der Latte des Peitinger Tors scheiterte, blieb es bei der knappen Rosenheimer 2:1-Führung zur ersten Pause.
Im zweiten Spielabschnitt lieferten sich die Kontrahenten ein rassiges Duell, in dem es von Beginn an hin und her ging. Zunächst lagen die Vorteile auf Peitinger Seite, und in einigen Situationen verhinderte Starbulls-Keeper Steinhauer mit Geschick und auch etwas Glück den 2:2-Ausgleichstreffer. Dann aber übernahmen die Hausherren die Regie und drängten auf das 3:1. Die größte Möglichkeit dazu hatte Fabian Zick, der von Witala eingesetzt wurde und frei zum Abschluss kam aber an einem tollen Reflex von Torwart Magg scheiterte (29.).
Für das Auslassen ihrer zahlreichen Torchancen wurden die Grün-Weißen in den letzten Minuten vor der zweiten Pause dann gnadenlos bestraft. Zunächst traf Bradley Miller aus heiterem Himmel nach Pass von Lukas Gohlke aus halbrechter Position hoch ins kurze Ecke zum 2:2 (38.). Dann passte die Rosenheimer Defensive an der Bande kurzzeitig nicht auf, Ty Morris schnappte sich dort die Hartgummischeibe, zog vor das Tor und versenkte eiskalte zum 2:3 (39.). Für den unrühmlichen Schlusspunkt dieses Mitteldrittels sorgte schließlich Rosenheims Tom Pauker, der Rob Brown unnötig und übertrieben gegen den Kopf checkte und von Hauptschiedsrichter Cori Müns mit einer Matchtstrafe belegt wurde (40.).
Mit ihrer daraus resultierenden fünfminütigen Überzahlphase wussten die Gäste aber nichts anzufangen – auch, weil die Hausherren jetzt ein richtig gutes Unterzahlspiel an den Tag legten. Ein einziger Schlagschuss von Manuel Bartsch entfachte Torgefahr. Glück hatten die Starbulls aber in der 49. Spielminute, als Simon Maier den Außenpfosten traf. Eine Minute später zappelte die Scheibe dann im Netz des Peitinger Tores. Bilek hatte abgezogen, Torwart Magg abprallen lassen und Dusan Frosch zu seinem ersten Saisontreffer abgestaubt – 3:3 (50.).
Die Starbulls schienen nun Blut geleckt zu haben und drängten auf den Führungstreffer. Und dann erwies Peitings Gohlke seinem Team einen Bärendienst, indem er sich zu seinen zwei Strafminuten wegen Stockschlags zwei weitere „dazumeckerte“. Neun Sekunden, bevor diese vier Minuten abgelaufen waren, zahlte sich das Rosenheimer Überzahlspiel aus. Über Michael Baindl, Michael Fröhlich und einem kleinen Umweg kam die Scheibe zu Chase Witala, der auf das offene kurze Eck zielte. Torwart Magg kam einen Tick zu spät und die Scheibe rutsche zum 4:3 über die Linie (56.)
Peiting versuchte nun alles, nahm eineinhalb Minuten vor Spielende den Torwart vom Eis und agierte dafür mit sechs Feldspielern. Mehrfach brannte es vor dem Rosenheimer Tor und 40 Sekunden vor der Schlusssirene staubte Milan Kostourek tatsächlich zum 4:4 ab. Doch nur 22 Sekunden später schlugen die Starbulls zurück. Florian Krumpe visierte von der blauen Linie das Tor an, Dominik Daxlberger fälschte noch leicht ab und die Scheibe schlug im rechten unteren Eck ein – der vielumjubelte 5:4-Siegtreffer ganz 18 Sekunden vor der Schlusssirene!



VER Selb
Ein Heimspiel schnell zum Vergessen
(OLS)  Böse ausgerutscht sind unsere Wölfe am 9.Spieltag in der Oberliga Süd. Gegen den Aufsteiger Höchstadter EC setzte es eine absolut unnötige Heimniederlage. Unsere Wölfe wirkten gehemmt und anstatt mit flüssigem Kombinationsspiel zum Erfolg zu kommen, suchte man vergeblich meist sein Heil in Einzelaktionen. Unser Wolfsrudel, in dem viele sogenannte Leistungsträger weit hinter ihren Erwartungen blieben, schaffte es nicht, die clever agierenden Gäste spielerisch in die Schranken zu weisen. Auch das Aufbäumen in der leider nicht von Erfolg gekrönten Schlussphase entschädigte für den ansonsten sehr enttäuschenden Heimauftritt nicht.
„Wir machen zu viele individuelle Fehler und anstatt für den anderen dann in die Presche zu springen, schauen alle Leute auf dem Eis zu“, so Wölfe-Trainer Henry Thom nach dem Spiel auf der Pressekonferenz.
Seine Aussage war bezeichnend für das ganze Spiel, alleine im ersten Abschnitt überboten sich seine Schützlinge mit unpräzisen Abspielen und einer ungewohnt hohen Anzahl von Fehlpässen schon meist im eigenen Spielaufbau. Die Gäste hingegen spielten clever, suchten den Zweikampf und stellten frühzeitig die Räume zu. Nennenswerte Torchancen auf beiden Seiten Mangelware, ein erstes Wölfe Überzahlspiel blieb ebenso ungenutzt wie ein Schuss von Ondruschka aus dem Hinterhalt. Pech hatte Moosberger, der alleine auf das Tor zulief, jedoch aufgrund es vorangegangenen Fouls von Kremer zurückgepfiffen wurde. Als alles schon nach einem leistungsgerechten 0:0 Pausenstand aussah, kam der erste Nackenschlag für unsere Wölfe. In Überzahl besorgte Routinier Aab, von Petrak in Szene gesetzt, das 1:0 – Deske ohne Chance.
Leicht verbessert bestreiten unsere Wölfe den Mittelabschnitt, wenn auch weiterhin spielerisch vieles im Argen lag und es nicht gelang, die Spielführung an sich zu reißen. In der 24. Minute, die Wölfe protestierten noch wegen eines angeblich hohen Stocks, nutzte Mikesz diese Verunsicherung zum 2:0 gnadenlos aus. Lange Gesichter im Wolfsbau, unsere Jungs sichtlich beeindruckt, ein Schuss von Gare wurde abgefälscht und ging links am Tor vorbei. Die Hausherren versuchten die Schlagzahl zu erhöhen, aber Höchstadt stand gut und ließ unsere Wölfe vergeblich anrennen. Trotzdem gab es Jubel im Wolfsbau. In Überzahl war es Gollenbeck, der den wichtigen Anschlusstreffer besorgte, ein Treffer der Auftrieb gab. Der Torjubel der Wölfe-Fans war noch nicht verhallt, da traf Moosberger, von Gare schön in Szene gesetzt, zum vielumjubelten Ausgleich – ein Wölfe-Doppelschlag innerhalb von 47 Sekunden. Es war jedoch der letzte Jubel bis zur Pause, denn Gare, Kolb oder Moosberger hatten kein Glück im Abschluss. Effektiver im Abschluss die Alligators. Petrak brachte seine Farben wieder in Front, abermals hatte Deske das Nachsehen.
Fataler Wölfe-Fehlstart. Die letzten Fans hatten noch nicht richtig ihre Plätze eingenommen, da erhöhte der HEC auf 4:2 – zu einfach machten es unsere Wölfe dem Gegner, der sich dafür mit den vierten Treffer bedankte. Auch wenn Kolb sich wenig später ein Herz fasste und kurzzeitig wieder verkürzte, fanden unsere Jungs nicht zur spielerischen Linie zurück, den Gegner nun massiv unter Druck zu setzen. Im Gegenteil. Ein Doppelschlag der Gäste innerhalb von nur 18 Sekunden besiegelte frühzeitig diese absolut unnötige Heimspielniederlage. An einem Abend, an dem im Wolfsrudel nicht sehr viel zusammenlief, entschädigte zumindest die Schlussphase noch etwas. Die Wölfe zeigten Moral und als McDonough auf 4:6 verkürzte, ging nochmals ein Ruck durch das Team. Wölfe-Coach Thom setzte alles auf eine Karte, nahm Deske zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Das Risiko wurde belohnt. 43 Sekunden vor Schluss fiel dann noch das 5:6, aber mehr nicht. In einem Spiel, in dem allerdings wesentlich mehr drin war und nach dem sich ein jeder der Akteure selbst hinterfragen muss.



EHC Waldkraiburg Löwen
LÖWEN ZEIGEN MORAL UND HOLEN PUNKT IN SONTHOFEN
(OLS)  Am Sonntagabend kassierte der EHC Waldkraiburg beim ERC Sonthofen eine 4:5-Niederlage. Allerdings konnte erst nach 65 Minuten im Penalty-Schießen der Sieger ermittelt werden, zuvor zeigten die Industriestädter erneut eine gute Leistung und holten sogar einen Zwei-Tore-Rückstand auf. Michael Trox, der im Verlauf des Spiels schon das 2:1 erzielt hatte, rettete den EHC 23 Sekunden vor dem Ende in die Verlängerung, außerdem trafen Kiril Galoha und Petr Gulda.
Man soll ja immer das Positive sehen und so lässt sich nach der knappen Penalty-Niederlage in Sonthofen sagen: Die Löwen haben wieder Tore geschossen. Zwei Tage nach der 0:7-Niederlage im Heimspiel in der Raiffeisen Arena gegen Rosenheim, in der die Mannschaft von Trainer Thomas Vogl zahlreiche gute Chancen liegen und die notwendige Effizienz vor dem Tor vermissen ließ, bewies die Offensivabteilung der Löwen, dass sie noch nicht vergessen hatte, wo das Tor des Gegners steht. Allerdings hatten an diesem kalten Abend im Oberallgäu zu Beginn offensichtlich die Defensiven beider Teams vergessen, was man auf dem Eis zu tun hat, denn nach nicht einmal zehn Minuten waren vor weniger als 600 Zuschauern schon vier Tore gefallen.
Kiril Galoha machte den Anfang und brachte den EHC Waldkraiburg, der ohne die Verteidiger Sebastian Wolsch und Thomas Rott, sowie die Youngster Valentin Hein, Josef Huber und Tim Ludwig angereist war mit 1:0 früh in Führung (03:31). Ein ungewohntes Gefühl für den EHC, im neunten Spiel der Saison gelang erst zum dritten Mal der Führungstreffer für die Löwen. Die Freude darüber währte aber nur kurz, denn die Anfangsminuten mit offenem Visier brachten den nächsten Treffer keine drei Minuten später: Nun war es Jonas Schlenker mit dem Ausgleich (06:24) und es sollte nicht der letzten Treffer des 24-Jährigen bleiben, der im Sommer von Zweitligist Heilbronn kam. Zuvor aber ging es im ersten Drittel noch munter hin und her: Michael Trox sorgte abermals für die Führung der Löwen (08:12), 61 Sekunden später war die erneut dahin, diesmal nach einem Treffer von Petr Sinagl- einer der beiden tschechischen Kontingentspieler der Bulls (09:13).
Das zweite Drittel begann perfekt für die Bullen aus dem Oberallgäu, den nach gut drei Minuten brachte Routinier Franz Mangold den ERC erstmals an diesem Abend in Führung (23:17). Doch damit nicht genug, denn auch zu Beginn des letzten Drittels war es wieder Sonthofen, das jubeln durfte. Diesmal trug sich Marc Sill in die Torschützenliste ein (41:13) und nun waren die Löwen plötzlich 2:4 hinten. Es ist langsam auffällig, wie oft der EHC Waldkraiburg zu Beginn des Drittels und nach dem Eröffnungsbully Tore kassiert- eine Nachlässigkeit, die man schleunigst abstellen sollte.
Denn irgendwann geht auch dem größten Optimisten die Zuversicht aus. Noch ist dem aber nicht so- trotz aller Niederlagen in dieser Spielzeit- wie die Löwen in der Folge demonstrieren sollten. Petr Gulda brachte Waldkraiburg wieder auf 3:4 heran (48:38) und 23 Sekunden vor dem Ende wurden die Löwen nochmals für ihre Bemühungen belohnt und Michael Trox brachte den EHC mit seinem Treffer zum 4:4 in die Verlängerung. Diese sollte torlos verlaufen und so begann die süddeutsche Eishockeylotterie Penalty-Schießen. Hier erwies sich erneut Jonas Schlenker als der entscheidende Faktor auf Seiten der Bulls und sicherte Sonthofen den Zusatzpunkt.



ESC Moskitos Essen
Moskitos mit verdienter Niederlage gegen Erfurt  
(OLN)  Das war schon über weite Strecken bitter, was die 1.051 Zuschauer am Essener Westbahnhof gegen die TecArt Black Dragons von den heimischen Moskitos zu sehen bekamen. Vorne lief so gut wie gar nichts zusammen und hinten standen die Moskitos alles andere als sicher. Die Gäste aus Thüringen spielten das geschickt, warteten ab, lauerten auf die Fehler der Moskitos und die kamen. Dabei hatten die Moskitos zu Beginn durchaus die Chance dem Spiel die richtige Richtung zu geben. Zunächst scheiterten Carsten Gosdeck und Aaron McLeod am Erfurter Keeper Philipp Lehr. Dann spielten die Moskitos André Gerartz im Slot frei, doch auf der Anzeigetafel stand bei den Moskitos weiterhin die Null. Und die Black Dragons bekamen die Chance, auf die sie bis dahin gelauert hatten, Fehler der Moskitos im eigenen Drittel, Benjamin Arnold sagte Danke.
Mit Beginn des 2. Drittel dann die große Chance auf den Ausgleich, die Moskitos hatten 5 gegen 3 Überzahl, doch das Manko der bisherigen Saison trat auch hier wieder zu Tage. Kein Treffer für die Moskitos. Nachdem Christian Wendler mit einer Großtat dann das 0:2 verhinderte, dann doch der Ausgleich. Im Powerplay zog Carsten Gosdeck von der blauen Linie ab und Julian Airich drückte die Scheibe letztlich über die Linie. Wer gedacht hatte, der Treffer gäbe der Mannschaft Sicherheit, der sah sich getäuscht. Es passte an diesem Abend überhaupt nichts bei den Wohnbau Moskitos. 37. Spielminute, da setzte sich Christoph Ziolkowski auf rechts schön durch, umspielte auch noch Wendler und die Gäste führten erneut. Doch damit nicht genug, nur 2 Minuten später der kluge Auftritt von Michal Vazan, der quer durch das Moskitos Drittel kurven konnte und den heranstürmenden Oliver Kämmerer in der Mitte perfekt bediente. Kämmerer hatte dann aus dieser Position, mit seinem Schwung keine Probleme die Scheibe zu versenken.
Im letzten Abschnitt gab es dann noch einmal ein munteres Scheiben schießen. Fast hätten es die Gäste den Moskitos vorgemacht, wie man 5 gegen 3 spielt, doch auch sie brachten in dieser Konstellation die Scheibe nicht an Wendler vorbei. Doch ganze 11 Sekunden war Marcel Pfänder zurück, da zog Christoph Ziolkowski trocken von halbrechts ab, wieder lag die Scheibe hinter Wendler. Und es sollte aus Essener Sicht noch bitterer werden, in der 55. Spielminute beschäftigte Reto Schüpping zwei Essener Verteidiger und haute die Scheibe dann auch noch oben rechts unter die Latte. Lars Grözinger umkurvte in Überzahl das Erfurter Tor und konnte noch einmal verkürzen, doch Christoph Ziolkowski machte in eigener Unterzahl, mit seinem dritten Treffer den Sack zu. Da war am Ende der Treffer von Viktor Lennartsson, der von rechts ins Erfurter Drittel zog und schließlich auch noch den Keeper umspielte, Kosmetik. Cheftrainer Frank Gentges in der Pressekonferenz: „Das was von den Rängen nachher kam war alles berechtigt, wir sind nicht Bayern München, wir sehen das anders, da bin ich 100% mit einverstanden. Auch wenn es schwer fällt stelle ich mich 100 % vor meine Mannschaft. Vor Wochen habe ich das bereits gesagt, wir haben dann den Kampf angenommen, wir haben Eier gezeigt und drei Spiele gewonnen. Heute war wieder ein kompletter Rückfall in die Zeit vor den drei Spielen“.



Crocodiles Hamburg
Crocodiles gewinnen Nordderby
(OLN)  Im Duell der beiden nördlichsten Oberliga-Clubs behielten die Crocodiles am Sonntagabend die Oberhand. In Overtime bezwang die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta die Rostock Piranhas mit 2:3 (2:2/0:0/0:0/0:1). Für die Gastgeber war es die erste Niederlage vor eigener Kulisse.
Nach einem unglücklichen Start und dem 1:0-Rückstand nach sieben Sekunden durch Michal Bezouska gerieten die Crocodiles anfangs unter Druck. So war das 2:0 für die Hausherren durch ein Überzahltor von Dominik Patocka durchaus verdient (7.). Doch die Hamburger kämpften sich zurück ins Spiel. In doppelter Überzahl erzielte Aaron Reinig den Anschlusstreffer (17.), noch in der gleichen Minute beendete Brad McGowan die zweite Strafe mit seinem Tor zum 2:2.
In der 30. Minute wurde der mit 13+2 Spielern ohnehin schon schmale Kader der Crocodiles weiter geschwächt. Jake Ustorf musste mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe in die Kabine. Dennoch brachten die Gäste das Unentschieden über die Zeit. In Overtime war es dann der Kapitän, der seiner Mannschaft den Zusatzpunkt sicherte. In der 63. Minute setzte sich Josh Mitchell über den rechten Flügel durch und überwand Piranhas-Torwart Jakub Urbisch aus spitzem Winkel.
„Das war ein wichtiger Sieg für die Moral. Wir sind mit wenigen Spielern angereist, lagen mit zwei Toren hinten und haben uns dann noch die zwei Punkte geholt. Die Jungs haben richtig Herz gezeigt“, lobte Jacek Plachta.
Am Freitag treffen die Crocodiles auf den direkten Verfolger, die Saale Bulls Halle.



Herner EV
Füchse Duisburg - Herner EV 3 : 5 (0:2,1:1,2:2)
(OLN)  In einer kampfbetonten und am Ende spannenden Partie konnte der Herner EV am Sonntagabend in der Duisburger Wedau bei den dortigen Füchsen mit 5:3 gewinnen. „Anfangs sind wir zwar nicht so gut gestartet, das wurde dann im Laufe des ersten Abschnitts besser, so dass wir mit 2:0 in Führung gehen konnten. Durch die vielen Unterzahlsituationen im letzten Drittel gerieten wir noch sehr unter Druck. Am Ende war es ein Sieg der Moral, vor allem nach dem Freitagsspiel“ meinte HEV-Coach Danny Albrecht nach dem Spiel. Er bedankte sich ausdrücklich beim Herner Anhang für die lautstarke Unterstützung. In der Tat machten sich die sehr zahlreich mitgereisten Fans der Grün-Weiß-Roten im Fuchsbau sehr deutlich bemerkbar und waren vor allem in den brenzligen Unterzahlsituationen im Schlussabschnitt eine große Hilfe im Kampf um die drei Punkte.
Die Begegnung begann etwas verhalten, die Gastgeber hatten die erste Chance durch Andre Huebscher, danach prüften gleich zweimal Marcus Marsall und Moritz Schug im Doppelpack Füchse Keeper Sebastian Staudt. Weitere Chancen folgten auf beiden Seiten, auf den ersten Treffer mussten die Zuschauer aber bis zur 17. Minute warten. Dann konnte Moritz Schug nach einer guten Kombination der 1. Reihe den Puck zum 0:1 über die Linie schieben. Es sollte für den HEV noch besser kommen, denn zwei Minuten später erzielte Marcus Marsall das 0:2. Zwischen den beiden Treffern konnte Michel Weidekamp mit einem guten Save sich auszeichnen. Im zweiten Abschnitt erhöhten die Füchse Duisburg den Druck und es dauerte bis zur 24. Minute, bevor Pavel Pisarik mit dem ersten seiner drei Treffer an diesem Abend den 1:2-Anschlußtreffer irgendwie erzielen konnte. In der 29. Minute verletzte sich Vojtech Suchomer bei einem Zusammenprall mit Duisburgs Kapitän David Cespiva so schwer, dass er vom Eis geführt werden musste und nicht mehr weiter spielen konnte. Ein schön herausgespielter Powerplay-Angriff brachte in der 34. Minute das 1:3. Einen Querpass von Nils Liesegang konnte Marcus Marsall von der linken Seite erfolgreich verwerten. Das letzte Drittel begann mit Duisburger Überzahl, die der HEV schadlos überstehen konnte. Aber die Füchse blieben am Drücker und konnten in der 45. Minute auf 2:3 verkürzen. Ab der 49. Minute mussten die Grün-Weiß-Roten dann aber drei Strafzeiten in kurzer Folge hinnehmen. Nun gaben die Herner Fans ihr Bestes und die Anfeuerung war so groß, dass Dennis Thielsch in der 50. Minute in Unterzahl das wichtige 2:4 erzielen konnte. Als der HEV dann aber über eine Minute lang mit drei gegen 5 Spielern verteidigen musste, führte der Dauerdruck in der 52. Minute doch zum 3:4-Anschlusstreffer. Damit war Spannung bis zum Schlusspfiff garantiert. Die Erlösung lieferte Dennis Thielsch 19 Sekunden vor Ende mit einem Schuss ins leere Fuchsloch zum Endstand von 3:5. Damit konnte der Herner EV Tabellenplatz vier absichern, in Reichweite der Tilburg Trappers und der beiden Hannoveraner Teams.
Der HEV musste in Duisburg ohne die Förderlizenzspieler Philipp Kuhnekath, Darren Mieszkowski und Edwin Schitz antreten. Dafür war Cornelius Krämer nach seiner Verletzung an alter Wirkungsstätte wieder im Einsatz. Aus internen Gründen hatte Danny Albrecht auf Brad Snetsinger verzichtet. Patrick Asselin fehlte ebenfalls, bei ihm werden in der Woche Untersuchungen den nötigen Aufschluss über Art und Schwere seiner Verletzung aus dem Freitagsspiel bringen. Dennis Arnold machte am Sonntagabend sein letztes Spiel für den HEV, er wird den Verein verlassen. Der HEV bedankt sich für seinen Einsatz und wünscht dem Stürmer alles Gute für seine weitere sportliche Zukunft.
Am kommenden Wochenende muss der Herner EV zuerst reisen und zwar am Freitag nach Leipzig in die EisArena im Kohlrabizirkus, der neuen Spielstätte der EXA Icefighters. Am Sonntag erwarten die Grün-Weiß-Roten ab 18:30 Uhr mit den Hannover Scorpions den aktuellen Tabellenzweiten der Oberliga Nord in der Herner Hannibal-Arena.



EV Füssen
EVF verliert in Peißenberg beim 2:3 im Penaltyschießen erstmalig in dieser Saison
(BYL)  Mit einem etwas unglücklichen 2:3 im Penaltyschießen (1:0, 0:0, 1:2, 0:1) verlor der EV Füssen sein erstes Saisonspiel in der Bayernliga, gleichzeitig war es in der Spielklasse die fünfte Niederlage im fünften Aufeinandertreffen mit dem TSV Peißenberg. Die Vorzeichen standen trotz der Tabellenführung aber auch nicht gut. Das Spiel am Freitag gegen Miesbach hatte sichtlich Kraft gekostet, das Tempo der Partie war nicht annähernd so hoch. Dazu fehlten die Verteidiger Maximilian Dropmann und Christian Krötz, mit DNL-Verteidiger Louis Landerer brachte man es auf fünf Abwehrspieler.
Die 644 Zuschauer sahen von Anfang an ein Spiel mit sehr guten Chancen auf beiden Seiten, sehr guten Torhüterleistungen und diskussionswürdigen Schiedsrichterentscheidungen. Am Ende vergab der EVF einfach zu viele hochklassige Torchancen, um den zweiten Auswärtssieg einzufahren.
Die ersten Möglichkeiten hatte das Team von Kapitän Eric Nadeau, erst nach acht Minuten kam der TSV, welcher nicht gut in die Saison gestartet war, besser in die Partie. Nach einer großen Chance für die Eishackler war es im Gegenzug Samuel Payeur, der aus kurzer Distanz zur Führung einschoss. Danach ging es weiter munter hin und her. Payeur scheiterte mit einem Unterzahlkonter, Zink traf den Füssener Pfosten, Wiedemann vergab einen Penalty. In der 17. Minute verletzte sich der bis dahin fehlerfreie EVF-Torhüter Maximilian Meier, und Benedikt Hötzinger wurde gleich bei Unterzahl ins kalte Wasser geworfen. Er machte mit der Leistung aber nahtlos weiter und hielt bis Spielende fehlerfrei. Die Schlussphase gehörte nochmals dem EVF, aber wenn wir schon bei den starken Torhüterleistungen sind: Felix Barth im Tor der Gastgeber zeigte einen absoluten Sahnetag.
Der zweite Abschnitt endete 0:0, er ging aber von den Spielanteilen her an die Füssener. Erst rettete Hötzinger noch nach einem Solo des Kanadiers Clairmont, danach große Chancen für den EVF, unter anderem scheiterte Vaitl frei vor dem Tor, nachdem der scheibenführende Verteidiger des Gegners ausgerutscht war. Eine harte Spieldauerstrafe gegen Peißenbergs tschechischen Verteidiger Dominik Novak brachte dem EVF zudem auch im fünfminütigen Powerplay große Möglichkeiten, aber die Scheibe wollte weder aus der Distanz noch aus dem Slot heraus ins Tor. Das sollte sich im letzten Abschnitt rächen.
Hier fiel nach nur 14 Sekunden der Ausgleichstreffer, nachdem die Scheibe nicht aus dem Drittel gebracht wurde. Oder doch? Newhook mit Solo, Vaitl mit penaltymäßigem Alleingang, Besl mit im letzten Moment abgeblocktem Schlenzer, auf der anderen Seite dagegen nur ein gefährlicher Schuss des reaktivierten Eichbergers – der EVF war näher an der neuerlichen Führung dran. Bis zur 50. Spielminute. Dann wurde ein Foul an Vaitl nicht gegeben, dafür erhielten er und Verteidiger Velebny innerhalb von 15 Sekunden jeweils zwei plus zwei Strafminuten wegen Behinderung und Unsportlichkeit aufgebrummt. Dreieinhalb Minuten lang spielten die Schwarz-Gelben in der eigentlich fairen Partie daraufhin in doppelter Unterzahl, was das 2:1 für Peißenberg zur Folge hatte. Hätten die Eishackler mit einem Konter in der 56. Minute die Vorentscheidung erzielen können, so gehörte die Schlussphase wieder dem EVF. Zunächst ein riesiger Fanghandsave von Barth gegen Klein, der aus kürzester Distanz auf das freie Toreck abzog. Dann nahm Trainer Becherer bereits dreieinhalb Minuten vor Spielende den Torhüter vom Eis, beim Bully in der gegnerischen Zone hieß es somit 6 gegen 5. Und tatsächlich setzte Kapitän Eric Nadeau einen Gewaltschuss zum 2:2 ins Netz. Füssen machte weiter Druck, die größte Chance vergab Wood in der Schlussminute, als er frei vor dem Tor das offene Eck denkbar knapp verfehlte.
In der Verlängerung vergaben erneut Wood und Newhook aussichtsreich, dann versuchten es Hörndl und Eichberger auf der Gegenseite ebenfalls erfolglos. Besl und Vaitl hatten in der letzten Minute dann nochmals den dritten Treffer auf dem Schläger, aber es sollte nicht sein. Im Penaltyschießen vergaben mit Rott, Vaitl und Besl dann alle der Füssener Schützen, während Zink für die Gastgeber verwandelte und den Zusatzpunkt sicherte.
Trainer Andreas Becherer (EV Füssen): „Ich kann nicht sagen, dass wir heute nicht gut gespielt haben. Ich denke, dass wir die Partie im Großen und Ganzen gut im Griff hatten. Einzig die Chancenverwertung war heute nicht optimal. Zudem hatte der Peißenberger Torhüter einen sehr starken Tag. Die Niederlage wirft uns nicht aus der Bahn, wir werden unter der Woche wieder konzentriert arbeiten und gut vorbereitet ins nächste Spiel gehen.“ (MiL)



EHC Königsbrunn
Verdienter Sieg nach starker Vorstellung
(BYL)  Der EHC Königsbrunn gewinnt auch sein zweites Punktspiel an diesem Wochenende und schickt die Gäste aus Passau mit 6:4 nach Hause. Dabei zeigten die Brunnenstädter die wohl bisher beste gezeigte Leistung in der Punkterunde.
EHC-Coach Fabio Carciola durfte in Bestbesetzung antreten, sogar Jennifer Harß stand heute zum ersten Mal auf der Spielerliste. Lediglich Hayden Trupp musste sich das Spiel noch von der Tribüne aus ansehen, noch hat er kein OK vom Arzt bekommen.
Königsbrunn startete selbstbewusst in die Partie und setzte sich immer wieder im Gästedrittel fest. Von Passau war zu Beginn nur wenig zu sehen, und so dauerte es gerade mal zwei Spielminuten, ehe der Puck im Netz der Gäste zappelte. Der junge Königsbrunner Luka Gottwald erzielte seinen ersten Treffer für den EHC und ließ das heimische Publikum ein erstes Mal jubeln. Nur zwei Minuten später kassierten die Brunnenstädter ihre erste Strafzeit, hätten aber fast durch einen Konter nachlegen können. Gleich im Gegenzug konnten sich die Passauer „Black Hawks“ aber im Drittel der Königsbrunner festsetzen und gekonnt zum Ausgleich einschießen. Doch der EHC zeigte sich unbeeindruckt und agierte weiterhin konzentriert. Einziger Kritikpunkt waren aber die vielen vergeben Chancen, ansonsten lief der Puck schnell und flüssig durch die Königsbrunner Reihen. Die wenigen Gelegenheiten der Gäste landeten allesamt bei Keeper Donatas Žukovas, der wieder eine Klassepartie zeigte und seiner Mannschaft ein sicherer Rückhalt war. In der elften Spielminute traf dann Fettinger in Überzahl zum wohlverdienten 2:1. Bis zur Pause fielen aber keine Treffer mehr.
Die Gäste erwischten nach Wiederanpfiff den besseren Start und erzielten nach nur einer Minute wie aus dem Nichts den 2:2 Ausgleich. Königsbrunn blieb jedoch weiterhin auf Kurs und war weiter spielbestimmend. Passau hatte dann aber die Chance auf eine Führung, als der EHC nach zehn Minuten mit zwei Mann weniger auf dem Eis stehen musste. Der gegnerische Coach nahm sogar eine Auszeit, um seine Mannschaft zu instruieren und die Partie in doppelter Überzahl zu drehen. Doch Königsbrunn verteidigte stark und überstand die Unterzahlsituation bravourös. Kurz darauf hatte der EHC Gelegenheit zum Überzahlspiel und machte es besser, denn in der 32. Minute netzte Dominic Auger zur erneuten 3:2 Führung ein. In der 36. Spielminute das gleiche Spiel, der EHC in Überzahl und Dominic Auger mit einem weiteren sehenswerten Treffer zum 4:2 Drittelendstand.
Im letzten Spielabschnitt verwaltete Königsbrunn den Vorsprung clever und ging keine unnötigen Risiken mehr ein. Beide Mannschaften trafen noch zweifach, für Königsbrunn durften sich Matthias Forster und Patrick Zimmermann noch in die Scorerliste eintragen. Die Gäste kämpften zwar tapfer bis zum Spielende, doch Königsbrunn stand mit dem 6:4 am Ende der Partie als verdienter Sieger fest.
Mit den beiden gewonnenen Spielen vom Wochenende kann sich der EHC nun auf den sechsten Rang vorschieben und hat nächste Woche wieder zwei Hochkaräter auf dem Programm. Doch eines hat die bisherige Punkterunde gezeigt, jede Mannschaft ist schlagbar, alle Teams haben schon Federn lassen müssen. Die Bayernliga war wohl selten so spannend wie in dieser Saison.
EHC-Coach Fabio Carciola ist voll des Lobes für sein Team: „Heute haben wir endlich mal so gespielt, wie wir es auch trainiert und geplant hatten. Die Mannschaft war über die gesamte Spieldauer konzentriert und diszipliniert, der Sieg geht vollkommen in Ordnung. Wir waren die klar bessere Mannschaft, nun gilt es so weiter zu spielen.“



HC Landsberg Riverkings
Die Riverkings gewinnen gegen Peißenberg 5:1 und verlieren knapp mit 7:8 gegen Geretsried
(BYL)  Am vergangenen Freitag stand das erste Derby der Saison auf dem Programm. Die Riverkings trafen im heimischen Eisstadion vor 1013 Zuschauern auf die Eishackler aus Peißenberg. Nach intensiven 60 Minuten Spielzeit konnte man mit 5:1 als Sieger das Eis verlassen. Allerdings forderte das Spiel zwei Verletzte. Dennis Neal wurde in der 22. Minute von Martin Andrä von hinten in die Bande gecheckt und blieb minutenlang regungslos liegen. Nach eingehenden Untersuchungen im Krankenhaus wurden eine Gehirnerschütterung und ein Schleudertrauma diagnostiziert. Andrä erhielt für das Foul eine 5 plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Kurz vor Schluss wurde dann auch noch Tyler Wiseman von einem hohen Stock im Gesicht getroffen, dabei wurden 2 Zähne übel in Mitleidenschaft gezogen. Er wurde noch in der Nacht in einer Münchener Zahnklinik behandelt. Zu Beginn geriet der HCL durch einen Schuss von Martin Andrä mit 0:1 in Rückstand. In der Folge spielten die Landsberger jedoch mutiger nach vorne und zwangen Peißenberg zur einen oder anderen Strafe. Eine der folgenden Überzahlsituationen nutzte Tyler Wiseman in der 13. Minute zum verdienten Ausgleich. Erstmals in Führung gingen die Riverkings dann in Folge der Strafe nach dem Foul gegen Neal. Andreas Geisberger netzte mit einem satten Schlagschuss zum 2 zu 1 ein. Teil 2 der Wiseman-Show folgte in der 39. Minute. In Unterzahl fuhr er ins gegnerische Drittel, wartete bis Daniel Menge mustergültig Peißenbergs Goalie die Sicht verstellte und traf mit einem platzierten Schuss zum 3:1. In der 54. Minute folgte Treffer Nummer drei. Nach einer tollen Kombination mit Dejan Vogl traf Wiseman mit seinem dritten Treffer zum 4:1. Als kurz vor Schluss 4 Landsberger gegen 3 Peißenberger auf dem Eis standen, traf Michael Fischer zum Endstand von 5 zu 1.
Am Sonntag Abend traten die Riverkings in Geretsried an. Dort arbeiteten die Verantwortlichen in den letzten Tagen intensiv daran, Eis ins offene Eisstadion zu zaubern. Durch die inzwischen etwas niedrigeren Temperaturen gelang dies und so konnte die Partie mit einer Stunde Verzögerung beginnen. Ohne die verletzen Spieler Tyler Wiseman und Dennis Neal, sowie die erkrankten Marcel Juhasz und Jakob Schwarzfischer geriet der HCL wie bereits am Freitag schnell in Rückstand, bevor Markus Kerber und dann Michael Fischer zur 2:1 Führung zurückschlagen konnten. In einem offenen ersten Drittel glich Geretsried bis zur Pause zum 2:2 aus. Nach einem rabenschwarzen zweiten Drittel lagen die Riverkings zur zweiten Pause mit 2:7 zurück. Außerdem mussten sie ab der 33. Minute nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe noch auf Michale Fischer verzichten. Im letzten Drittel drehten die Mannen vom Lech dann nochmals richtig auf und verkürzten bis 3 Minuten vor Schluss durch Tore von Sven Gäbelein, Sven Curmann, Andreas Schmelcher, Dennis Sturm und Daniel Menge auf 7 zu 8. Trotz eines weiteren Pfostentreffers wurde die tolle Aufholjagd nicht belohnt, es blieb letztendlich bei einer 7:8 Niederlage.



TEV Miesbach
TEV siegt  7:2 gegen Dorfen
(BYL)  Vor 348 Zuschauern besiegt der TEV Miesbach die Eispiraten aus Dorfen mit 7:2 (4:1, 1:0, 2:1). Die Gäste mussten auf 7 verletzte Spieler verzichten und so war das Heimteam, das wieder auf den am Freitag noch gesperrten Michael Grabmaier zurückgreifen konnte, von Beginn an tonangebend. Die Tore waren Abschlüsse frei vor dem Tor, die Schützen die üblichen Verdächtigen: 1:0 Zahora (Mechel, Deml), 2:0 Fissekis (Czaika), 3:1 Fissekis (Czaika), 4:1 Slavicek (Zahora, Lidl). Das Gegentor durch Vogelhuber resultierte aus einer Unachtsamkeit bei einem der wenigen Entlastungsangriffe. Nico Fissekis scheint seine Rückenbeschwerden überwunden zu haben: er erzielte am Wochenende 4 Treffer ! Im 2. Drittel konnte sich Dorfen etwas vom Druck befreien, jedoch war der TEV stets tonangebend. Das Tor zum 5:1 durch Czaika (Deml, Stiebinger) die logische Konsequenz. Im letzten Drittel verkürzte Vrba für die Gäste während einer kurzen Druckphase auf 2:5. Danach erhöhte Kathan (Deml, Zahora) bei einer 5 gegen 3 Überzahl auf 6:2 und bei der anschließenden 5 gegen 4 Überzahl erzielte Höck (Lidl, Feuerreiter Fl) den 7:2 Endstand. „ Ich bin mit den 4 Punkten am Wochenende zufrieden. Heute waren wir von Beginn an dominant und haben verdient die 3 Punkte geholt“, erklärte Trainer Simon Steiner bei der Pressekonferenz. Sein Gegenüber, John Samanski, ein alter Bekannter in Miesbach, gratulierte dem TEV: „ Miesbach war heute besser, aber ich hoffe dass wir uns mit einen kompletten Team in Dorfen die Punkte zurückholen können. Mit dem heutigen Team war nicht mehr drin, wobei ich meine 3.Reihe lobend erwähnen möchte“. Sein Heimdebüt beim TEV gab Christoph Gottwald, der eine solide Partie zeigte und andeutete, dass er die Mannschaft verstärken kann. Der TEV Miesbach belegt mit 12 Punkten nach  6 Spieltagen den 3. Tabellenplatz, hinter Füssen und Erding. Nächsten Freitag kommt es zum Duell gegen den bisher hinter den Erwartungen zurückgebliebenen EV Landsberg (Auswärts, Beginn 20 Uhr) und am Sonntag empfängt der TEV den Liganeuling Bad Kissingen, die sich bisher mehr als achtbar geschlagen haben, in der Miesbacher Eissporthalle. Spielbeginn ist um 18 Uhr. 



TSV Peißenberg
Wichtiger Sieg gegen Füssen
(BYL)  Der Erfolg im Heimspiel gegen Füssen hat einen Namen, Felix Barth war nicht nur Mann des Spiels, sondern der Garant für diesen Sieg im Penaltyschießen. Mit seinen unzähligen Paraden hielt er seine „Eishackler“ im Spiel.
Es machte von Beginn an den Eindruck als geht das ganze genau so weiter wie in den letzten Begegnungen, vorne Chancen ohne Ende, gute Überzahlsituationen und das Metallgestänge wollte auch nicht mitspielen. Schon fast Folgerichtig fiel das 0:1 für den EV Füssen, wobei man in dieser Situation auch selbst in Führung hätte gehen können, Maxi Brauer wollte sich gerade auf den Weg zum gegnerischen Tor machen, als ihm aber der Schiedsrichter einen Strich durch die Rechnung machte, im Weg stand und somit konnte Samuel Payeur diesen Konter für seine Mannschaft nutzen. Es waren nicht viele Chancen, die Füssen hatte aber wenn sie vor das Tor kamen wurde es Brandgefährlich. Beschweren darf man sich nicht, wenn man sogar mit 3 Toren Rückstand in die Kabine geht, Felix Barth war aber immer zur Stelle, wenn man ihn brauchte, auch einen Penalty hielt er in der 17. Minute. So ging man mit dem knappen Rückstand in die erste Drittelpause.
In der ersten Hälfte des Mittelabschnitts waren die „Eishackler“, die klar Spielbestimmende Mannschaft. In der 22. Minute (wie schon in Landsberg) bekam diesmal Dominik Novak eine 5+ Spieldauerstrafe, diese Strafe war aber doch sehr übertrieben und manchmal hatten einige der 644 Zuschauer das Gefühl das, dass Schiedsrichtergespann etwas überfordert war. Egal auf welcher Seite. Die anschließende 5-minütige Unterzahl-Situation überstand die TSV – Mannschaft Bravourös. „Es mangelt nicht an der Einstellung, die Moral stimmt und die Leistung der kompletten Mannschaft war überragend“, sagte Sepp Staltmayr nach dem Spiel. Tore wollten auf beiden Seiten aber nicht mehr fallen und so ging es mit dem 0:1 in das letzte Drittel.
Hier ging es turbulent zur Sache und es entwickelte sich eine spannungsvolle Partie in der Valentin Hörndl gleich vom Bully weg in Richtung Tor marschierte und zum 1:1 traf. 
Da war der Bann komplett gebrochen und jeder einzelne im Stadion merkte, dass da was drin ist gegen den Tabellenführer. In der 50. Minute leistete sich der EV Füssen zwei Strafen die, den „Eishacklern“ zu Gute kam. Zuerst nahm Markus Vaitl auf der Strafbank platz und bekam 2+2 Minuten und 15 Sekunden später, gesellte sich auch noch Lubos Velebny mit der gleichen Strafe hinzu, fast Vier Minuten also in der die „Peißenberger“ die Möglichkeit bekamen, in Führung zu gehen und dies gelang auch. Wiederum Valentin Hörndl war es der die Scheibe zur so wichtigen 2:1 Führung einschoss.
In den letzten Minuten war die Hoffnung groß das diese Führung reichte, aber leider war dieses eine Tor zu wenig Vorsprung. Fast vier Minuten vor Schluss nahm der ehemalige „Eishackler-Spieler“ und jetzt Füssens Trainer Andreas Becherer seinen Torhüter vom Eis. Es ist so eine gewisse 50:50 Chance, macht man das Empty Net is die Sache vermutlich gegessen. Leider zum Nachteil der „Eishackler“, kam Füssen`s Kapitän Eric Nadeau kurz nach dem gewonnenen Bully frei zum Schuss. Da war dann auch für den überragenden Barth im Tor nichts mehr zu halten. Es ging also in die Verlängerung. 
Hier konnte man froh sein, dass man diese Fünf Minuten bei Drei gegen Drei schadlos überstand, da war Füssen klar besser, aber die Abwehr der Hausherren verteidigte gut und konsequent. Penaltyschiessen.
Drei Schützen pro Mannschaft und Füssen musste vorlegen. Barth hielt gegen Rott. 
Leo Zink trat als erster für die „Eishackler“ an und der Verteidiger versenkte Souverän. 
Füssens Vaitl und Peißenbergs Clairmont scheiterten jeweils in ihren Versuchen und so war es Felix Barth, der den entscheidenden Penalty von Samuel Payeur und den „Eishacklern“ den zusätzlichen zweiten Punkt festhielt.
Es stand also der erste Heimsieg in dieser Saison fest und die TSV-Mannen waren auch die erste Mannschaft, die dem bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer die erste Niederlage zufügen konnte. Auch die Zuschauer waren am Erfolg beteiligt, man vermutete nach dem Landsberg-Spiel, das es weniger Zuschauer in die Eishalle zieht, aber dem war zum Glück nicht so, ganz im Gegenteil, dies zeigte der Mannschaft vielleicht auch, dass auf jeden einzelnen Verlass ist, auch wenn wie in den letzten Spielen einmal der Erfolg ausbleibt. Also vielen Dank für diese Unterstützung.



ESV Buchloe
Drei späte Überzahltore retten den ESV - Buchloer Piraten mühen sich gegen Fürstenfeldbruck zu umkämpftem Heimsieg
(BLL)  Ein ganz hartes Stück Arbeit hatten die Buchloer Piraten am frühen Sonntagabend zu verrichten, um den zweiten Heimerfolg der noch jungen Landesligasaison feiern zu können. Denn in einem sehr zerfahrenen und eher niveauarmen Spiel mühten sich die Hausherren bis ins Schlussdrittel, ehe man dort mit drei Powerplaytoren einen 0:1 Rückstand gegen den EV Fürstenfeldbruck doch noch in einen 3:1 (0:0, 0:1, 3:0) Erfolg drehte und so die nächsten drei Punkte auf der Habenseite verbuchen konnte.
Ähnlich wie im Vorbereitungsspiel vor genau vier Wochen, das übrigens auch mit 3:1 für die Freibeuter endete, bekamen die etwa 200 Zuschauer ein enges und sehr umkämpftes Spiel zu sehen. Und so gab es im Startdrittel auch kaum eine nennenswerte Aktion zu verzeichnen, da keine der beiden Kontrahenten wirkliche Ruhe und Passgenauigkeit ins eigene Spiel brachte. Während die Gäste anfangs durch zwei Überzahlspiele noch etwas aktiver waren, kamen auch die Hausherren anschließend mit einem Mann mehr auf dem Eis zu den ersten Torabschlüssen. Doch wirklich knifflig wurde es für die zwei Torhüter, Michael Bernthaler auf Buchloer und Valentin Mohr auf Fürstenfeldbrucker Seite, selten. Fast schon folgerichtig ging es somit torlos in die erste Pause.
Aus der kamen die Buchloer zwar anfangs ein wenig engagierter, doch wirklich gefährlicher wurde es auch weiterhin nicht. Zu selten kamen die Piraten, bei denen Neuzugang Robert Wittmann sein Debüt feierte (ein Bericht dazu folgt im Laufe der Woche), einmal geordnet ins gegnerische Drittel. Wenigstens stand im Vergleich zum letzten Wochenende aber immerhin dieses Mal die ESV-Defensive sicher, zumindest bis zur 32. Minute. Dort nutzten die Gäste durch Lorenz Dichtl einen Abpraller zum 0:1 und das gerade als die Piraten nach einer harten 2+10 Minutenstrafe gegen Alexander Krafczyk wieder komplett waren. Fortan liefen die Rot-Weißen also einem Rückstand hinterher und konnten diesen bis zur erneuten Pause nach 40 Minuten auch nicht wieder egalisieren.
Drei Treffer in Überzahl binnen viereinhalb Minuten drehten die zähe Partie aber dann doch noch zu Gunsten der geduldigen Piraten. Nach genau 47 Minuten staubte zunächst Simon Beslic einen Abpraller von David Strodel zum 1:1 ab, ehe eine Kopie dieser Situation den hart erkämpften Führungstreffer brachte. Wieder hieß der Torschütze Simon Beslic, der auf Zuspiel von David Strodel flach einschob (51.). Und als Marc Weigant mit einem verdeckten Blueliner den bis dahin stark haltenden Gäste-Tormann eine Minute später sogar zum 3:1 überwand, schienen die mühsamen vorangegangenen rund 50 Minuten fast schon vergessen. Denn mit drei Überzahltoren ließen die Buchloer ihre individuelle Klasse – wie beide Trainer auf der Pressekonferenz anschließend meinten – spät, aber nicht zu spät aufblitzen und zogen somit kurz vor Schluss doch noch den Kopf aus der Schlinge. Und mit dem furiosen Endspurt verhinderte man nicht nur die zweite Saisonniederlage, sondern verbuchte auch gleichzeitig die nächsten drei Zähler auf dem eigenen Punktekonto, das aktuell mit sechs Zählern Platz drei in der aber noch nicht wirklich aussagekräftigen Tabelle bedeutet.



EV Aich
EV AICH VERLIERT AUFTAKTSPIEL
(BBZL)  An mangelndem Einsatz und fehlender Moral lag es nicht, dass es zum Auftakt der Punkterunde nicht zu einem Sieg für den EV Aich reichte. Das war auch daran zu erkennen, dass die Spieler um Kapitän Stefan Urzinger im letzten Drittel einen 0:2-Rückstand ausglichen und am Ende näher am Siegtreffer dran waren als die Gäste aus Berchtesgaden. Es war wohl eher der derzeitigen Personalsituation zuzuschreiben, die dem Aich Coach die Sorgenfalten auf die Stirn trieben und einen Sieg gegen die durchaus schlagbaren Gebirgler verhinderte.
Mit Daniel Korn, Michael Schwarzkugler, Christian Koller, Lukas Ströbel und Raphael Wild fehlten fünf Stammkräfte, der verbliebene Rest konnte das nicht kompensieren. Keine einzige Formation spielte in der eigentlichen Besetzung zusammen und das wirkte sich natürlich auf das Aicher Spiel aus. Dennoch machten die Aicher von Anfang Druck und bestimmten gegen extrem defensiv eingestellte Gäste das Spiel. Spätestens als die Berchtesgadener zum ersten Mal in Unterzahl gerieten, hätten die Aicher in Führung gehen müssen. Aber die Gäste verteidigten aufopferungsvoll und konnten mit Glück und viel Einsatz einen Gegentreffer verhindern. Als in der 15. Minute Tarek Mustapha auf die Strafbank wanderte, zeigten dann die Gäste wie es geht. Im Gewühl vor dem Aicher Tor war die Scheibe plötzlich hinter der Linie und die Berchtesgadener führten 1:0. Ab dem Zeitpunkt war der Faden bei den Aichern gerissen.
Das zweite Drittel war aus Aicher Sicht zum Vergessen. Durch viele unnötige Strafzeiten spielte der EVA fast das ganze Drittel in Unterzahl, insgesamt sieben 2-Minuten-Strafen hatten die Aicher abzusitzen. Jo Pfafferot rettete zwar einige Male spektakulär, als die Berchtesgadener in der 34. Minute aber wieder einmal mit 5 gegen 3 spielten, fälschte der Gästestürmer Fegg unhaltbar zum 0:2 aus Aicher Sicht ab.
Der EVA gab sich aber noch lange nicht geschlagen und kämpfte bis zur letzten Sekunde um den Sieg. Die Aicher beherrschten im dritten Drittel wieder das Spiel, vor allem auch weil sie endlich wieder vollzählig spielten. Als der EV Aich in der 46. Minute einen Mann mehr auf dem Eis hatte, netzte Stefan Urzinger (Scholz, Schwenk) mit einem strammen Schuss von der blauen Linie zum Anschlusstreffer ein. Bei durchaus gefährlichen Kontern der Gäste war der Aicher Torhüter Johannes Pfafferott auf dem Posten und hielt seine Mannschaft im Spiel. Zehn Minuten vor Schluss erzielte Andreas Koller mit einem Weitschuss von der Mittellinie den 2:2-Ausgleich und plötzlich war wieder alles offen. Kurz danach hatten die Aicher zunächst noch Glück, dass bei einer unübersichtlichen Situation der Schiedsrichter schon abgepfiffen hatte, bevor der Puck ins Tor trudelte.
Aber es war wiederum eine Strafzeit, die den Aichern schließlich das Genick brach. Die einzige Hinausstellung gegen den EVA im letzten Drittel nutzte der Berchtesgadener Bräuer drei Minuten vor dem Ende und brachte seine Farben auf die Siegerstraße. Der Aicher Coach Hermann versuchte dann nochmal alles und nahm zum Ende der Begegnung den Torhüter zugunsten eines 6. Feldspielers vom Eis. Der Ausgleich lag in der Luft, wollte aber nicht mehr fallen und so stand am Ende eine bittere 2:3-Niederlage auf der Anzeigentafel.



HC Maustadt
Nervenaufreibener Sieg in Senden - HCM holt Drei-Tore-Rückstand auf
(BBZL)  Mit einem 8:6 (2:2/4:4/2:0)-Sieg bei der SG Senden/Burgau 1b ist der HC Maustadt erfolgreich in die neue Bezirksliga-Runde gestartet. Allerdings war es eine nervenaufreibende Partie, ehe die drei Punkte unter Dach und Fach waren.
Gewarnt von der letztjährigen Pleite in Senden erwartete Trainer Ingo Nieder von Beginn an eine konzentrierte Leistung. Zwar machte der HCM viel Dampf, wurde aber eiskalt von den gnadenlosen Kontern erwischt und lag prompt 0:2 hinten. Immerhin konnten Jimmy Nagle und Martin Löhle noch vor der ersten Pause egalisieren.
Ähnlich der Beginn des zweiten Durchgangs, die Grün-Gelben im Vorwärtsgang ohne ernsthaftes Abwehrverhalten – Senden zog innerhalb kürzester Zeit auf 5:2 davon. Nieder nimmt eine Auszeit und findet die passenden Worte – noch im zweiten Spielabschnitt besinnen sich seine Jungs auf ihre Qualitäten und münzen ihren spielerische Überlegenheit nun auch in Tore um. Dennis Schirrmacher, Florian Schwarz und Jimmy Nagle gleichen zum 5:5 aus. Wieder antwortet Senden mit der neuerlichen Führung, die aber postwendend von Andé Aschenbrenner noch vor der zweiten Pausensirene mit dem 6:6 ausgeglichen wird.
Im letzten Drittel spielt der HCM deutlich konzentrierter und lässt gegen die nie aufsteckenden Gastgeber kaum noch etwas zu. Dennis Schirrmacher und Mario Kusterer sorgen mit ihren Treffern für den glücklichen 8:6 Sieg.
„Positiv war, dass sich die Mannschaft trotz der Rückschläge nie aufgegeben hat. Allerdings müssen sich einige auch in der Bezirksliga von dem Gedanken verabschieden, einen vermeintlich "Kleinen Gegner" mit Halbgas zu schlagen“, erwartet Nieder von seinen Jungs zukünftig eine deutlich konzentriertere Einstellung von der ersten Minute an.



1.CfR Pforzheim
Bisons verlieren Saisonauftakt
(LLBW)  Die Pforzheim Bisons mussten zum Saisonauftakt eine verdiente 2:8 (0:3/1:3/1:2)-Heimniederlage bei der ESG Esslingen hinnehmen.
Zu Beginn des Spiels tasteten sich beide Mannschaften zunächst auf dem Eis ab, schließlich wollte keiner den ersten Fehler machen. Im Verlauf des Spiels wurden die Hausherren stärker und übernahmen das Kommando. Doch erst in der 15. Spielminute netzte Esslingen durch Philip Scheitterlein zur Führung ein. Nur 78 Sekunden später stellte Lars Schmohl auf 2:0 ehe Keven Frank keine Minute später die Hartgummischeibe zum 3:0 in die Maschen setzte. Mit diesem Rückstand gingen die Cracks des 1.CfR Pforzheim in die Kabine. Dort schien Coach Ken Filbey die richtigen Worte gefunden zu haben, denn nur 15 Sekunden nach Wiederbeginn konnte Vladimir Viller einen Angriff zum 1:3 erfolgreich abschließen. Allerdings nahmen sich die Bisons durch drei Strafzeiten innerhalb von drei Minuten selbst aus dem Spiel. Allerdings konnten die Esslinger das Powerplay nicht nutzen, denn Klaus Graefe, der Tobias Nuffer zum zweiten Drittel im Pforzheimer Kasten ablöste, vereitelte die Einschussmöglichkeiten. Nach zwei Überzahlsituationen für die Bisons hatten die mitgereisten Fans das Gefühl, dass es zu einer Wendung des Spiels kommen könnte, doch Esslingen überstand die Unterzahl und traf kurz darauf zum 4:1 durch Daniel Halbych (34.). Nur 27 Sekunden später netzte Keven Frank zum 5:1 ein. Kurz vor der zweiten Sirene erhöhte Patrick Schäffler zum 6:1 für die Neckarstädter. Steffen Bischoff verletzte sich gegen Ende des zweiten Drittels und konnte das Spiel nicht mehr fortsetzen. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Der Schlussabschnitt begann mit einer doppelten Überzahl für die Bisons, doch wieder konnten die Chancen nicht genutzt werden. Wenig später hatte Esslingen wieder ein Powerplay, die Esslinger zogen dieses gut auf und kamen zu guten Torchancen. Kaum kam Bisons-Verteidiger Daniel Rösinger von der Strafbank, zog Ulli Schweigert ab und versenkte den Puck zum 7:1 in die Maschen (47.). Marius Lorenz sorgte schließlich noch für etwas Ergebniskosmetik und traf zum zwischenzeitlichen 2:7 (51.). Für den 8:2-Endstand sorgte drei Minuten später Keven Frank mit seinem dritten Tor an diesem Abend.
Wie im Vorjahr – 2:7 gegen die Eisbären Balingen – verpatzen die Bisons somit den Saisonauftakt. Doch schon am Sonntag, 28.10.2018 um 19:00 Uhr können die Bisons wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Dann empfangen sie in der heimischen St.-Maur-Halle des FSV Heritage Schwenningen.



EG Diez-Limburg
Rockets verlieren mit 6:7 in Neuwied
(RLW)  Die EG Diez-Limburg hat in der Regionalliga West das Auswärtsspiel beim EHC Neuwied mit 6:7 (1:1, 2:2, 3:4) verloren. Die Entscheidung zugunsten der Gastgeber fiel im letzten Abschnitt.
Im ersten Drittel erzielte Tobias Etzel in der achten Minute in Überzahl die 1:0-Führung für Neuwied. Philipp Maier von den Rockets saß zu diesem Zeitpunkt auf der Strafbank. In der 15. Minute erzielte Andre Bruch in Unterzahl den Ausgleich für Diez-Limburg. Mit Robert Sokol saß zu diesem Zeitpunkt ein Mitspieler von Andre Bruch auf der Strafbank.
Im zweiten Drittel traf der Kanadier Mark Corbett zur erstmaligen Führung für die EGDL, das 2:1 in der 26. Minute fiel auf Vorarbeit von Florian Böhm. Für den Ausgleich noch im zweiten Drittel zeichnete sich der Neuwieder Stürmer Michael Jamieson verantwortlich, der in der 36. Minute zum 2:2 traf. Das Drittel endete mit zwei Toren auf beiden Seiten: Zunächst fiel die erneute Führung für die Gäste: Der Neuwieder Martin Brabec saß auf der Strafbank, als Florian Böhm in Überzahl für die Rockets zum 3:2 traf (39.). Wenig später traf Martin Brabec für Neuwied zum 3:3 (40.).
Im dritten Drittel trafen die Gastgeber einmal mehr als die Gäste: Deion Müller (43.) und Michael Jamieson (51.) trafen jeweils in Überzahl für Neuwied. Zudem trafen Max Wasser in der 46. Minute und Martin Brabec in der 60. Minute für die Bären. Bei den Rockets trafen Alexander Engel (48., in Überzahl) sowie Emanuel Grund (53.) und Julian Grund (59.) zum zwischenzeitlichen 6:6 nach 4:6-Rückstand.



EHC Neuwied Bären
Brabec schießt Bären ins Glück
(RLW)  Und dann kam Martin Brabec. Auf der linken Neuwieder Seite. Noch einmal durchsetzen, noch einmal abziehen, noch einmal jubeln und das Icehouse zu einem Tollhaus verwandeln. Der tschechische Angreifer des EHC „Die Bären“ 2016 machte sich mit einem Sonntagsschuss zum 7:6-Endstand 26 Sekunden vor dem Ende des Derbys in der Regionalliga West nicht nur für einen Abend, sondern auch die Tage danach zum Neuwieder Eishockey-Helden, denn dieses Spektakel zwischen dem EHC und der EG Diez-Limburg bot Gesprächsinhalt für mehr als ein abendfüllendes Programm. Brabec setze die Kirsche auf die Torte eines Eishockey-Spektakels von 1018 Zuschauern mit 13 Toren, einem Wechselbad der Gefühle und am Ende drei Punkten für die Deichstädter. „Wir haben ein sehr gutes Spiel gesehen und meiner Meinung auch verdient gewonnen, weil wir es im dritten Drittel mehr wollten“, analysierte EHC-Trainer Daniel Benske, nachdem er und sein Team „dem besten Publikum der Liga den Derbysieg geschenkt“ hatten. Insgesamt taten die Blau-Weißen sicherlich etwas mehr fürs Spiel und feierten einen Derbysieg, der mit seinem dramatischen, sich aber Endphase des Mitteldrittels von Minute zu Minute zuspitzenden Spielverlauf Maßstäbe setzte. Die Gastgeber, die im ersten Drittel leichte Vorteile hatten, machten den Anfang durch einen Überzahltreffer von Tobias Etzel zum 1:0 (8.), aber die Rockets zeigten immer wieder ihre Stärken im Umschaltspiel. Die Konter boten Gefahr, einer leitete in Unterzahl den Ausgleich durch den Ex-Neuwieder André Bruch ein (15.).
Ihre schwächste Phase hatten die Gastgeber im zweiten Abschnitt, als sie Probleme im Spielaufbau offenbarten und im Angriff nur wenige Akzente setzen konnten. Dass ein abgefälschter Schuss von Import-Verteidiger Mark Corbett (26.) zum 1:2 führte, war beinahe folgerichtig. Aber die Neuwieder zogen sich am eigenen Kopf aus der Schlinge. Trotz eines schwachen zweiten Drittels ging es mit einem Gleichstand in die Kabine. Dennis Schlicht drosch von der blauen Linie die Scheibe ins Netz (36.) – ab jetzt ging die Partie richtig steil. Florian Böhm hatte in Überzahl gegen außer Position geratene Bären viel zu viel Zeit, konnte sich gegen Jendrik Allendorf die Ecke aussuchen (2:3, 39.), dann kassierte EGDL-Keeper Constantin Schönfelder den bei weitem nicht einzigen Unhaltbaren des Abends zum 3:3 durch Martin Brabec (40.). 
Gleiche Voraussetzungen für den Schlussabschnitt, in dem Neuwied das Heft in die Hand nahm. Deion Müller in Überzahl (43.) und Max Wasser (46.) machten die EHC-Überlegenheit im Ergebnis deutlich, aber auch das zwischenzeitliche 5:3 sollte genauso wenig die Entscheidung herbeiführen wie Michael Jamiesons 6:4 (52.). Alexander Engel (48.), sowie die Grund-Brüder Emanuel (53.) und Julian (59.) brachten die Diezer und Limburger wieder dick ins Geschäft. „Wir haben gesehen, was es ausmacht, wenn man die Scheibe so häufig wie möglich aufs Tor bringt und vor der Kiste arbeitet. Ich glaube heute fielen drei Treffer durch abgefälschte Schüsse“, machte Benske deutlich, was die Arbeit an der Stelle der Spielfläche, wo es weh tun kann, ausmacht. 69 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit stellten sich nach Julian Grunds 6:6 (Benske: „Das kassierten wir genauso wie das 6:5 zu einfach“) viele schon auf die Verlängerung ein. Bis dieser Schuss von Martin Brabec von der linken Seite hinter Schönfelder einschlug. „Ich hatte immer wieder gesagt, bringt den Knödel auf die Kiste“, berichtete Benske. Der Ex-Diezer Brabec tat’s und machte den Unterschied mit dem 13. und letzten Tor dieses Eishockey-Spektakels. 
Jens Hergt hätte gerne das eine oder andere weniger gesehen: „Wir haben momentan das Problem, dass wir zu euphorisch und offensiv werden. Das war im letzten Drittel der Fall nachdem wir 40 Minuten lang eigentlich ganz gut gespielt hatten. Wenn du auswärts sechs Tore erzielst, muss das zumindest zu einem Punkt reichen. Ich muss hart daran arbeiten, den Spielern zu vermitteln, dass zuerst die Defensive kommt.“
Dass die Akteure auf dem Eis von der Euphorie getragen eher das Heil in der Offensive suchten, machte das Derby dann auch aus und zu einer Partie, über die man in Neuwied noch längere Zeit zurückerinnern wird.



Ratinger Ice Aliens
Last Minute Sieg in Lauterbach
(RLW)  Nach einem Rückstand von 5:1 drehen die Ice Aliens in den letzten zehn Minuten auf und gewinnen 5:6 gegen die Lauterbacher Füchse. Mit einem leider schon fast zur Normalität gewordenen kleinen Kader von 16 Spielern reisten die Ice Aliens am Sonntag nach Hessen. Die Gastgeber konnten nur mit 14 Spielern aufwarten, so dass viel Platz auf den Bänken war. Blieb zunächst die Frage offen, wer den längeren Atem hat. Die Gastgeber legten gleich los und gingen nach 44 Sekunden in Führung. Die Ratinger kamen überhaupt nicht in die Partie und mussten bis zur ersten Pause einen 3:0 Rückstand hinnehmen. Im zweiten Abschnitt verkürzte Tim Brazda in der 34. Minute auf 3:1, doch mehr Tore wollten für die Gäste nicht mehr fallen. Nur drei Minuten später stellten die Luchse den alten Abstand wieder her, als Marvin Cohut eine Strafe absaß. Der Zwischenstand von 4:1 hatte bis zur 50. Minute Bestand, dann konnte Lauterbach noch einen Treffer nachlegen.
Doch nun begann die Aufholjagd der Ice Aliens und bewiesen damit den längeren Atem. Die Tore fielen fast im Minutentakt. Zunächst erzielte Tim Brazda den Anschlusstreffer. Dominik Scharfenort setzte den nächsten Treffer in Überzahl, ehe Tom Giesen die Ratinger auf 5:4 heranbrachte. Petr Zachar, der Trainer der Lauterbacher Luchse, nahm jetzt eine Auszeit, um Ruhe in seine Mannschaft zu bringen und die Reihen noch einmal zu ordnen. Dies brachte für sein Team zunächst etwas Sicherheit, doch in der 59. Minute erzielte Kapitän Dennis Fischbuch den Ausgleichstreffer. Ice Aliens Coach Krystian Sikorski wollte nichts dem Zufall überlassen, nahm auch eine Auszeit und gab konkrete Anweisungen. Die waren wohl bei der Mannschaft richtig angekommen, denn 21 Sekunden vor der Schlusssirene markierte Dustin Schumacher den Siegtreffer. Mit diesem Sieg haben sich die Ice Aliens im Tabellenmittelfeld erst einmal festgesetzt, ohne den Anschluss an die Tabellenspitze zu verlieren.



Schönheider Wölfe
Schönheider Wölfe weiter in der Erfolgsspur
(RLO)  Die Schönheider Wölfe bleiben auch nach dem dritten Spiel in der Regionalliga Ost in der Erfolgsspur. Am Samstag gewann das Team von Trainer Sven Schröder das Auswärtsspiel beim ESC Dresden klar und deutlich mit 10:1 (4:0, 2:0, 4:1) und steht nach dem Wochenende noch ohne Punktverlust auf dem zweiten Tabellenplatz.
Von der ersten Minute an setzten die Wölfe ihren Gegner, welcher mit voller Kapelle angetreten war, unter Druck und zwang diesen zu Fehlern, wodurch sich die Erzgebirger Chance um Chance erarbeiten konnten. Nach dem folgerichtigen 1:0 durch Florian Heinz in der fünften Spielminute, hatten die Wölfe dann Glück, dass Dresden nur ein Lattentreffer gelang. Umgehend erhöhten die Gäste aber wieder den Druck und das Ergebnis, welches durch Tore von Petr Kukla (10./17.) und Kilian Glück zu einer komfortablen 4:0-Pausenführung führte.
Konzentriert in der Defensive, ließen die Wölfe auch im zweiten Abschnitt hinten nichts anbrennen und erhöhten durch die Treffer von Kilian Glück (22.) und Florian Heinz (24.) gar auf 6:0. In der Folge agierten die Wölfe aber zu verspielt und ließen gute Ansätze zu weiteren Treffern verpuffen.
Wieder etwas zielstrebiger verlief das Schlussdrittel. Zwar mussten die Wölfe in der 42. Minute den Gegentreffer von Dresdens Thomas Barth hinnehmen, doch wieder mit der nötigen Konsequenz in der Offensive gelang es den Wölfen, bis zur Schlusssirene das Ergebnis auf 10:1 in die Höhe zu schrauben. Christian Freitag (46.), Petr Kukla (50.), Jordan Klotz (52.) und Kilian Glück (59.) trugen sich in die Torschützenliste ein. Natürlich zeigte sich Wölfe-Coach Sven Schröder nach dem Spiel sehr zufrieden und fand auch anerkennende Worte für den Gegner: „Es war heute eine kompakte und konzentrierte Leistung durch alle Mannschaftsteile und wir haben verdient die drei Punkte geholt. Ich ziehe den Hut vor dem Dresdner Team, welches bis zum Schluss gekämpft hat, nie aufgab und trotzt des deutlichen Rückstandes dabei immer fair geblieben ist.“


    
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Montag 22.Oktober 2018
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