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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 22.Oktober 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirkliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost



EHC Red Bull München
Red Bull München noch mindestens fünf Spiele ohne Shugg
(DEL)  Red Bull München muss auch noch in den kommenden fünf Pflichtspielen (DEL und CHL) auf Justin Shugg verzichten. Der 26-Jährige zog sich beim Auswärtsspiel in Bremerhaven eine Oberkörperverletzung zu und fehlte bereits die vergangenen vier Partien. Trainer Don Jackson kann seinen Stürmer frühestens wieder nach der Deutschland-Cup-Pause Mitte November einsetzen. Auch Kapitän Michael Wolf, Mads Christensen und Trevor Parkes fehlen dem Deutschen Meister derzeit verletzungsbedingt. 
Shugg kam vor der Saison von den Kölner Haien in die bayerische Landeshauptstadt. In einer Angriffsreihe mit John Mitchell und Trevor Parkes erzielte er bisher in zehn Spielen zwei Tore und bereitete zwei weitere vor.



Höchstadter EC
Lautstark in der Oberliga – HEC erobert Platz 6
(OLS)  Spannend macht es die Mannschaft der Alligators derzeit allemal, allen voran Trainer Martin Ekrt war am Freitag Abend in der Pressekonferenz nach dem mit 5:4 gewonnenen Heimspiel gegen den ERC Sonthofen mit dieser emotionalen und nervenaufreibenden Schlussphase so gar nicht glücklich. Doch am Ende des Wochenendes stand ein 6-Punkte-Wochenende auf dem Konto der Höchstadter und so belohnte Ekrt sein Team mit einem trainingsfreien Tag, während Selbs Trainer Henry Thom eine "krasse Trainingswoche" für seine Mannschaft ankündigte.
Eine Zweiklassengesellschaft mit den Höchstadt Alligators als Schlusslicht, so schätzte man die Oberliga Süd vielerorts vor Saisonbeginn ein. Nun nach dem 9. Spieltag scheint sich diese Voraussagung größtenteils zu bewahrheiten, aber ein Verein passt nicht ins Bild: Der Höchstadter EC. Nicht nur konnten die Höchstadter bisher jeden Gegner aus der so eingeschätzten unteren Hälfte der Liga besiegen, auch präsentierten sie sich der oberen Hälfte als harter Gegner und konnten dabei den Starbulls Rosenheim einen Punkt abnehmen und nun sogar drei Punkte aus dem Spiel gegen die Selber Wölfe mit in den Aischgrund bringen.
"Natürlich will ich gern gewinnen", erklärte Martin Ekrt am Freitag Abend. "Sonst brauchen wir gar nicht hinfahren und könnten einfach ein Bild schicken!" Vor Saisonbeginn schien ein Sieg gegen Selb nicht unbedingt realistisch, am Freitag zumindest denkbar und am Sonntag Abend wurde er dann Realität. Doch es kommt noch besser: Mit diesem 6:5-Sieg der Alligators tauschten die Teams ihre Plätze und der Höchstadter EC liegt nun auf Platz 6 – in der oberen Hälfte der Zweiklassengesellschaft.



Starbulls Rosenheim
„Shop Your Game“ am verkaufsoffenen Mantelsonntag
(OLS)  Zum Mantelsonntag am 28.10.2018 haben sich die Starbulls Rosenheim in Zusammenarbeit mit dem City-Management Rosenheim ein besonderes Schmankerl für alle Shopping- und Eishockeyfreunde ausgedacht: Unter Vorlage eines Kassenbons in Höhe von 25,00 Euro oder mehr, erhält man an der Abendkasse zwei Stehplatztickets zum Preis von einem.
Shopping und Eishockey an einem Sonntag und dabei auch noch Geld sparen? Das gibt’s nicht? Oh doch, denn die Starbulls Rosenheim haben sich in Zusammenarbeit mit dem City-Management Rosenheim für den diesjährigen Mantelsonntag am 28.10.2018 etwas ganz Besonderes ausgedacht: Unter Vorlage eines Kassenbons in Höhe von 25,00 Euro oder mehr, erhält man an der Abendkasse des ebenfalls an diesem Tag stattfindenden Heimspiels gegen die Blue Devils Weiden zwei Stehplatztickets zum Preis von einem.
Im Detail bedeutet das für den Besucher, dass die Stehplatzvarianten „Stehplatz regulär“
„Stehplatz - Ermäßigt“ und „Stehplatz - U16“ beliebig kombiniert werden können und dabei das jeweils günstigere Ticket kostenlos ist.
Wichtig sind folgende Richtlinien: Es sind nur Kassenbelege vom Sonntag, den 28.10.2018 mit einer Betragsuntergrenze von 25,00 Euro gültig. Diese Kassenbelege müssen aus einem Einkauf bei einem teilnehmenden Geschäft des Rosenheimer Einzelhandels stammen. Eine Addition mehrerer Einzelbelege, um die Untergrenze zu erreichen, ist nicht möglich.
„Shopping- und Eishockeyherz was willst du mehr? Beim diesjährigen Mantelsonntag am 28.10.2018 kann man das Beste aus beiden Welten kombinieren und das Shopping-Erlebnis perfekt mit einem Stadionbesuch bei unseren Starbulls verbinden. Mit dieser besonderen Aktion wollen wir als Eishockeyverein mit dem Motto „Aus Rosenheim, für Rosenheim“ auch unsere Verbundenheit zum heimischen Einzelhandel unterstreichen“, sagt Starbulls Vorstand Marcus Thaller.



ERC Sonthofen
Spielbericht vom 9. Spieltag ERC Sonthofen gegen den EHC Waldkraiburg
(OLS)  In einer, vom Niveau her, schwachen Partie gewinnen die Bulls gegen die Löwen aus Waldkraiburg mit 5:4 nach Penalty.
Die Bulls mussten heute auf Sean Morgan verzichten, der sich im Spiel am Freitag eine Gehirnerschütterung zugezogen hat. Das erste Drittel begann abwechslungsreich und beide Teams kamen immer wieder zu guten Chancen. In der 4. Spielminute nutzten die Löwen eine davon zum 0:1. Kirils Galoha traf zur Führung für Waldkraiburg. Nur drei Minuten später dann der Ausgleich: Über Franz Mangold und Fabian Voit kam die Scheibe zu Jonas Schlenker, der zum 1:1 traf. Weitere zwei Minuten nach dem Ausgleich die erneute Führung für Waldkraiburg: Michael Trox netzte zum 1:2 ein. Die Antwort der Bulls folgte aber prompt. 60 Sekunden nach dem Rückstand war es Petr Sinagl, auf Vorlage von Lukas Slavetinsky und Jörg Noack, der zum 2:2 ausglich. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel kam der ERC besser ins Spiel. Die Bulls übernahmen das Spielgeschehen und in der 24. Minute folgte dann auch der verdiente Führungstreffer. Martin Frolik und Vladimir Kames bedienten Franz Mangold, der die erste Führung im Spiel der Bulls ermöglichte. Im weiteren Verlauf bestimmten eher Strafzeiten auf beiden Seiten das Spielgeschehen und ein geordneter Spielfluss wollte kaum noch entstehen. So endete das Drittel mit der knappen Führung für Sonthofen von 3:2.
Das letzte Drittel begann aus Sicht der Bulls optimal. Gerade mal 1:13 Minuten sind gespielt, da war es Marc Sill, der die Führung des ERC auf 4:2 ausbaute. Lukas Slavetinsky und Martin Frolik waren am Treffer maßgeblich beteiligt. In der 49. Spielminute dann nochmals Hoffnung auf Seiten der Löwen. Petr Gulda brachte Waldkraiburg mit seinem Treffer auf 4:3 heran. Bis kurz vor Schluss sah Sonthofen wie der sichere Sieger aus. Doch 23 Sekunden vor Ende fiel doch noch der Ausgleich. Michael Trox rettete mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend sein Team in die Overtime und sicherte somit einen Punkt.
Nach einer torlosen Overtime war es am Ende Jonas Schlenker, der mit seinem zweiten, verwandelten Penalty für den wichtigen Heimsieg der Bulls und zwei Punkte sorgte.
Nach diesem Sieg stehen die Bulls nun auf Platz 9 der Tabelle. Trotz der zwei Punkte an diesem Abend, war Martin Sekera nicht zufrieden mit dem Spiel der Bulls. Vor allem in der Rückwärtsbewegung und der Chancenverwertung müssen wir wesentlich besser werden. Auch die Einstellung passt derzeit nicht so ganz. Wenn man das Pech vor dem Tor hat, dann muss man es wenigstens durch Einsatz und Wille erkämpfen, so der Trainer.
Weiter geht es für den ERC am kommenden Freitag auswärts in Peiting und am Sonntag daheim gegen Regensburg.



EC Hannover Indians
Ein Blick hinter die Kulissen!
(OLN)  Als Belohnung für den aufopferungsvollen Kampf und der grandiosen Teamleistung in Herne und gegen Tilburg, sind die Indianer auf Einladung an ihrem freien Tag beim Hauptsponsor der Herrenhäuser Privatbrauerei zu Gast. Begrüßt wurden sie von Geschäftsführer Axel Schulz-Hausbrandt.
Bei einer Führung mit Brauereiführer Jonas wurden die genauen Brauprozesses des traditionsreichen Brauhauses erklärt.
„Es ist schon toll mal zu sehen wie die Prozesse zu funktionieren, sagten die Spieler.“
Viele Mitarbeiter der „Herri“ sind Fans vom ECH und freuten sich die Spieler auch mal hautnah zu erleben. Nach der Führung gab es dann noch eine kleine Verkostung.
Jetzt geht es damit gut ausgeruht in die Vorbereitung für das Spiel am kommenden Freitag in Braunlage!



Hannover Scorpions
Scorpions mit 6 Punkte Wochenende - Dennis Arnold wechselt zu den Scorpions
(OLN)  6 Punkte am letzten Wochenende, die weiße Weste in der hus de groot EISARENA bleibt weiß und Dennis Arnold-in der Region Hannover kein Unbekannter wechselt vom Herner EV zu den Scorpions.
Drei äußerst positive Meldungen, die vor dem schweren kommenden Wochenende (Zuhause gegen Duisburg und auswärts gegen Herne) für Ruhe und eine positive Grundstimmung in der Wedemark sorgen.
Dennis Arnold, der 21 jährige Stürmer (174 cm/85 kg) ist in Frankfurt geboren, wo er auch seine Eishockeyausbildung durchlief. 57 Spiele absolvierte Arnold in der DNL bei den Kölner Haien ehe er die vergangenen 3 Jahre in der Oberliga für die Indians die Schlittschuhe schnürte.
Sowohl Dennis Arnold als auch Trainer Dieter Reiss sowie Sportchef Eric Haselbacher freuen sich, dass der Wechsel jetzt geklappt hat.
Das kommende Wochenende hat es für die Scorpions in sich. Am Freitag, den 26. 10. um 20:00 Uhr empfangen die Scorpions in der hus de groot EISARENA die Duisburger , ehe es am Sonntag nach Herne zum direkten Tabellennachbarn, die nur einen Punkt von den Scorpions getrennt sind, geht.



EC Harzer Falken
Der Wahnsinn hält im Wurmbergstadion Einzug
(OLN)  Die Harzer Falken belohnen sich nach einem tollen Eishockeyspiel vor  
715 Zuschauern für eine couragierte und konzentrierte Leistung und  
besiegen die EXA Icefighters nach einem wahren Krimi in der letzten  
Minute mit 4:3 (1:0; 1:2; 2:1).
Nicht nur die Tatsache, dass man den ersten Dreier der Saison  
eingefahren, sondern vor allem auch die Art und Weise, wie dieser in  
der letzten Minute zustande gekommen ist, verwandelte das  
Wurmbergstadion in ein wahres Tollhaus. Denn bis 41 Sekunden vor  
Schluss führten die Harzer Falken mit 3:2, bis Gästecoach Sven Gerike  
seinen Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm und  
der beste Leipziger Michal Velecky mit einer Direktabnahme von der  
blauen Linie ins lange Eck den Ausgleich besorgte. Auf den Rängen,  
aber auch auf dem Eis wähnte man sich bereits in der Overtime und  
nicht wenige Harzer Fans trauerten bereits den verlorengegangenen  
Punkten nach. Doch vor allem das Leipziger Team hatte die Rechnung  
ohne den Harzer Kapitän Erik Pipp gemacht. Als der Puck von Zach  
Josepher aus der Verteidigungszone der Falken in das Leipziger Drittel  
gespielt wurde, fühlte sich angesichts der wenigen noch zu spielenden  
Sekunden keiner so recht zuständig für Erik Pipp, der den Puck erlief  
und sich auch keiner rechten Gegenwehr des Leipziger Verteidigers  
konfrontiert sah, der ihm hinterhergleitete. Und Pipp nutzte die  
einzig ihm bleibende Chance, denn auch Torwart Eric Hoffmann war wohl  
gedanklich schon auf dem Weg zur Spielerbank, um sich für die Overtime  
einstellen zu lassen. Und statt einfach nur den kurzen Pfosten dicht  
zu machen, ließ er sich von Pipp von hinter dem Tor anschießen und  
leitete den Puck 2 Sekunden vor Schluss selber in den Kasten. So  
unfassbar unglücklich diese Aktion für Hoffmann und seine Defensive,  
so verdient war dieser Siegestreffer und verwandelte das Eisstadion in  
das besagte Tollhaus.
Doch auch was die Zuschauer in den 60 Minuten zuvor zu sehen bekamen,  
war Eishockey vom allerfeinsten. Die Leipziger für ihr gradliniges und  
schnelles Spiel bekannt und immer wieder angetrieben durch den  
ungemein starken Michael Velecky stellten das Harzer Team vor diverse  
Aufgaben, die es, angetrieben durch einen Fabian Hönkhaus in  
Höchstform, bravourös meisterte. Und auch die Falken zeigten, dass  
ihnen diese Spielweise recht gut lag und zeigten sich kein Stück  
schlechter als ihr Gegner. Mit dem Unterschied zu den vorherigen  
Spielen, dass man seine Chancen nutzte und gleich die erste  
Möglichkeit im Powerplay im Leipziger Tor versenkt wurde, als Patrick  
Dzemla nach einem Blueliner von Valerij Guts den Abpraller zum 1:0  
unterbrachte. Und als die Falken dann noch ein vierminütiges  
Unterzahlspiel schadlos überstanden, weil nicht nur die Defensive gut  
stand, sondern auch Fabian Hönkhaus diverse Male überragende zupackte,  
wusste man, dass dies ein erfolgreicher Abend werden könnte. Denn  
nicht nur das Hönkhaus beim Alleingang von Florian Eichelkraut in der  
12. Minute und in der 20. Minute überragend reagierte, als Leon Lilik  
allein vorm Harzer Tor auftauchte und gleich zwei Nachschüsse nicht am  
Harzer Schlussmann vorbeibrachte. Auch die Falken kreiierten ihre  
Chancen und hatten in der 16. Minute Pech, als Lasse Bödefeld nur die 
Latte traf.
Und so wie das 1. Drittel auf Augenhöhe und mit einem ungeheuren Tempo  
verlief, sollte auch das Mitteldrittel kein Stück an Intensität  
verlieren. Dabei nutzten die Leipziger ihr Powerplay diesmal deutlich  
besser, als Patrick Raaf-Effertz seinen Blueliner mit einem satten  
Flachschuss ins lange Eck zum 1:1 nutzte. Und als sich Damian  
Schneider in der 33. Minute durch die Harzer Abwehr pumpte und die  
Leipziger Führung markierte, hätte man meinen können, die Harzer  
verzweifeln erneut aufgrund der einen oder anderen vergebenen Chance  
zuvor. Doch weit gefehlt. Denn die Falken zeigten Moral und kamen  
zurück. Geordie Wudrick überlief in der 36. Minute das Leipziger  
Drittel über die rechte Seite und so ganz genau konnte man es nicht  
nachvollziehen, ob er in die Mitte passen oder auf das Tor schießen  
wollte, unter gütiger Mithilfe der Leipziger Verteidiger und Torwart  
Eric Hoffmann rutschte der Puck auf jeden Fall zum Ausgleich in das  
Tor der Icefighters. Ein Tor, das die starke Harzer Leistung  
bestätigte und Extraluft für das Schlussdrittel frei machte.
Die Zach Josepher in der 49. Minute im Harzer Powerplay mit einem  
verdeckten Schuss von der blauen Linie zum 3:2-Führungstreffer nutzte.  
Nun hieß es durchhalten, defensiv sicher stehen, keine Fehler machen  
und das Ergebnis irgendwie über die Zeit zu bringen. Was die Falken  
auch sehr couragiert meisterten – bis zu dieser Schlussminute, an die  
sich die Zuschauer im Wurmbergstadion wahrscheinlich noch lange  
zurückerinnern werden. (Hei)



Icefighters Leipzig
Ein gebrauchter Tag…
(OLN)  Gestern Abend spielten unsere EXA IceFighters bei den Harzer Falken in Braunlage. Nach dem tollen Heimerfolg gegen die Moskitos aus Essen gab es also die Chance auf ein 6-Punkte-Wochenende. Aber es kam anders. Vor vielen mitgereisten und lautstarken Fans fanden unsere Mannen einen Weg, dieses Spiel nicht zu gewinnen.
Es ging schon bescheiden los. Gleich in der 2. Minute kassierte Antti Paavilainen eine Strafe in der Offensivzone und prompt schlug es hinter Eric Hoffmann ein. „In dem Unterzahlspiel waren wir zu nachlässig. Erst wird der Schuss von der Blauen nicht geblockt und dann gibt’s auch noch einen Rebound – das können wir besser“, monierte Coach Sven Gerike. Danach erspielte sich seine Mannschaft mehrere gute Chancen aber der Puck wollte nicht am starken Harzer Keeper vorbei. Mit dem knappen Rückstand ging es in die Kabine.
Das zweite Drittel starteten wir wieder druckvoll. Aber erstens war die Chancenverwertung katastrophal und zweitens war es durch etliche Unterbrechungen und Strafen auch schwer, einen ordentlichen Rhythmus zu finden. In Überzahl gelang endlich der erste Treffer. Patrick Raaf-Effertz fälschte in der 29. Minute einen Schuss von Antti Paavilainen unhaltbar ab. Und auch das nächste Powerplay saß. Damian Schneider tankte sich in der 33. Minute erfolgreich durch und hob den Puck in den Winkel. Jetzt sollte doch das Spiel den erwarteten Verlauf nehmen, oder? Die Harzer Falken sagten deutlich nein. Sie erzielten nur gut zwei Minuten später den Ausgleich und hatten dann sogar noch Chancen auf den dritten Treffer.
Der gelang ihnen dann im dritten Drittel. In Überzahl rutschte die Hartgummischeibe irgendwie durch. Die Antwort der IceFighters war gut. Pfostentreffer und große Chancen selbst im Unterzahl wurden erarbeitet. Aber das Tor wollte nicht fallen. „Die Moral, die Leidenschaft, der Einsatz – das stimmt alles“, meinte Gerike auf der Pressekonferenz nach der Begegnung und fügte hinzu: „Wir brauchen aber eindeutig zu viele Chancen um ein Tor zu erzielen.“ Eins gelang aber noch. In der 60. Minute traf Michal Velecky bei 6 gegen 5 zum Ausgleich. Alle richteten sich auf die für beide Seiten verdiente Punkteteilung ein – da geschah das Unglaubliche. 2 Sekunden vor der Sirene unterlief Eric Hoffmann ein folgenschwerer Fehler und der Puck lag im Tor. Damit war das Spiel natürlich entschieden. „Wir sind alle Menschen und die machen Fehler. Meine Spieler machen einige pro Spiel und haben oft Glück, dass der Nebenmann oder der Torhüter diese Fehler ausmerzen. Wenn dem Torwart so ein Fehler unterläuft, dann ist halt niemand mehr da um ihm zu helfen. Das ist zwar bitter, aber nicht mehr zu ändern. Das Spiel hätte vorher schon anders laufen sollen und diesen Schuh müssen sich andere anziehen“, nahm Gerike seinen jungen Keeper in Schutz.



EHF Passau Black Hawks
Black Hawks zu undiszipliniert - Bittere 6:4 Niederlage in Königsbrunn

(BYL)  Am Ende war es ein Abend zum vergessen für die Passau Black Hawks. Bei Aufsteiger EHC Königsbrunn mussten sich die Dreiflüsse Städter am Ende mit 6:4 geschlagen geben. Dabei wäre vor den 350 Zuschauern in der Hydro-Tech eisarena wesentlich mehr drin gewesen für die Mannen von Trainer Christian Zessack. Die mitgereisten Fans waren sich einig. „Die Mannschaft hat heute ein ganz anderes Gesicht gezeigt, also noch beim sensationellen Heimsieg am Freitag.“ Da haben die Passau Black Hawks beim 2:0 Sieg gegen Schweinfurt das beste Spiel der Saison abgeliefert. Diszipliniert, kämpfend und mit einer tollen Teamleistung. Anders dann die Vorstellung der Habichte in Königsbrunn. Viele Einzelaktionen und erneut unnötige Strafzeiten waren am Ende für die Niederlage verantwortlich. Ganze vier Tore erzielten die Pinguine in Überzahl – umgekehrt konnten die Habichte aus einer 5 gegen 3 Überzahl Situation kein Kapital schlagen. „Wir wollten mit der gleichen Taktik wie am Freitag spielen. Das waren tatsächlich zwei total unterschiedliche Spiele. Beginnend bei der Körpersprache! Am Freitag in Passau werden wir definitiv ein anderes Gesicht zeigen!“ so ein sichtlich verärgerter Christian Zessack. In der Tat dürfen sich die Passau Black Hawks nicht viele dieser Schnitzer leisten. Die Bayernliga ist noch stärker einzuschätzen als in der Vorsaison und das Erreichen der Playoffs kein Selbstläufer. „Es gilt jetzt das Spiel in Königsbrunn selbstkritisch zu hinterfragen und die Fehler abzustellen. Auswärts müssen wir einfach anders auftreten. Die Jungs sind jetzt gefordert eine Reaktion zu zeigen und Konstanz ins Spiel zu bringen. Es war ein Wochenende mit Licht und Schatten – da darf man kritisch sein, muss aber nicht alles schlechtreden.“ so das Fazit von Black Hawks Vorstand Christian Eder.
Bereits am Freitag können die Passau Black Hawks in der EisArena Wiedergutmachung betreiben. Um 20 Uhr kommen die Eishackler aus Peißenberg nach Passau. Da bedarf es dann einer anderen Leistung als gegen Königsbrunn um die Punkte zu holen. Tickets für das Heimspiel gegen Peißenberg erhalten Sie bereits jetzt im Vorverkauf. (Reisebüro Eichberger, Fuzo – Tankstelle Färber, Maierhof) -czo



SC Forst
Falcons rupfen Nature Boyz - SC Forst unterliegt in Pfronten
(BLL)  Nix war es mit den erhofften drei Punkten am Sonntag Abend in der Pfrontener Eishalle. Die Falcons behielten die Oberhand und gewannen mit 9:4 (2:0, 1:2, 6:2) etwas zu hoch.
Die letzten vier Spiele hatten die Nature Boyz gegen die Falcons aus Pfronten gewonnen, offensichtlich nahm die Mannschaft das Spiel zu leicht, denn nur so läßt sich dieses Ergebnis erklären. Die Gastgeber starteten, wie zu erwarten war, mit offensivem Angriffsspiel. Andreas Scholz begann im Forster Kasten und hielt, was zu halten war. Bereits in der 8. Spielminute die 1:0-Führung der Einheimischen durch Matthias Ziegler. Knapp zwei Minuten später erhöhte wiederum Matthias Ziegler auf 2:0, die Forster Defensive ging nicht konsequent zur Sache. Die gelegentlichen Angriffsversuche auf das Gastgebertor verpufften ergebnislos. In der 19. Spielminute mußte Andreas Scholz verletzt gegen Markus Kieslich gewechselt werden, denn ein Schlagschuß traf Scholz an einer ungeschützten Stelle an der Schulter.
Markus Kieslich wurde bereits in der 23. Spielminute bezwungen, als Gröger auf 3:0 für die Einheimischen erhöhte. Jetzt besannen sich die Nature Boyz auf ihr Können und gingen konsequenter ins Spiel. Pfronten wurde im Spielaufbau gestört, die Gäste waren jetzt am Drücker. In der 27. Minute, bei eigener Überzahl konnte Daniel Anderl Franziska Albl zum ersten mal überwinden, er verkürzte auf 3:1. Die Mannen um Trainer Josef Bachmeier erspielten sich jetzt einige Chancen, doch zu ungenau und zu leichtfertig wurden die Chancen vergeben. In der 38. Minute wußte wiederum Daniel Anderl, wie die Torhüterin zu bezwingen ist, denn er verkürzte auf 3:2, das Spiel ließ auf Spannung im letzten Spieldrittel hoffen.
In dem Glauben, das Spiel jetzt noch leicht gewinnen zu können präsentierten sich die Gäste zu Beginn des letzten Spielabschnittes. Die Folge daraus war der 4. Treffer der Falcons in der 42. Spielminute. Das entgültige k.o. dann in der 48. Spielminute, zwei Gästespieler fanden sich auf der Strafbank, als die Einheimischen auf 6:2 erhöhen konnten. Das 7:2 fiel in der 52. Spielminute, das 7:2 in der 53. Minute. Ergebniskosmetik betrieben anschließend Michael Kölbl mit einem haltbaren Weitschuß, sowie nochmal Daniel Anderl zum 8:4-Zwischenstand. Auf den Endstand von 9:4 erhöhte in der 58. Spielminute Joel Titsch.
In der anschließenden Pressekonferenz waren sich beide Trainer einig, dass der Sieg verdient war, vielleicht um ein oder zwei Tore zu hoch ausgefallen. Trainer Josef Bachmeier stellte kurz und knapp fest, dass seine Mannschaft nicht den stärkeren Siegeswillen zeigte.



SE Freising
Ex-Bayernligist Pfaffenhofen zu stark für Black Bears -Verdiente 2:5-Niederlage trotz „Heimvorteil“
(BLL)  Nicht weniger als zehn Freisinger Spieler trugen schon einmal das Trikot der IceHogs aus Pfaffenhofen. Dieser „Heimvorteil“ brachte den Black Bears aber nichts Zählbares im zweiten Landesliga-Derby. Verdient gewannen die Gastgeber mit 5:2, „die haben uns jetzt mal gezeigt, wie schnell und exakt man in dieser Liga spielen muss, um oben dabei zu sein“, war die Bilanz von Coach Markus Knallinger.
Überhaupt zum ersten Mal trafen die beiden Teams in einem Pflichtspiel aufeinander, zuvor gab es immer nur Vorbereitungsspiele. Mit den beiden Torhütern Johannes Sedlmeier und dem aktuell verletzten Manuel Hanisch, Verteidiger Pavel Hanke, Bernhard Weinzierl und Sebastian Kröger sowie den Stürmern Manuel Kühnl, Christian Birk, Marcus Mooseder, Andre Oesterreich und Simon Schorr schnürten zehn Black Bears früher auch schon ihre Schuhe für Pfaffenhofen. IceHogs-Trainer Chris Heid, dessen Auftrag und Ziel der sofortige Wideraufstieg in die Bayernliga ist, hatte sein Team hervorragend auf die Freisinger vorbereitet, die mit drei Siegen und breiter Brust in das halboffene Pfaffenhofener Stadion kamen. Pfaffenhofen spielte sofort sehr druckvoll, hart und schnell mit präzisen Pässen und tollen Kombinationen. Bears-Goalie Johannes Sedlmeier stand von der ersten Sekunde an unter Beschuss und parierte, was möglich war. In der elften Minute das verdiente 1:0 für die IceHogs durch Duprey, der allerdings wenige Sekunden später nach einem rüden Bandencheck gegen Dennis Berndt, der verletzt ausscheiden musste, zum Duschen in die Kabine durfte. Die anschließende Überzahl nutzen die Black Bears schnell zum Ausgleich, Christian Birk hatte Martin Dürr klasse in Szene gesetzt und der netzte ein. Die anschließenden wütenden Angriffe der Hausherren konnte Freising mit viel Einsatz ohne weiteres Gegentor bis zum ersten Pausendrittel überstehen.
Im zweiten Abschnitt gaben die IceHogs dann so richtig Gas und boten tolles Bayernliga-Niveau. Folgerichtig klingelte es in den Minuten 23, 24 und 29 drei Mal im Freisinger Netz. Von ernsthaften Black Bears Angriffen konnte man da kaum sprechen, auch die vier Powerplay-Situationen wurden nicht gut bis zum Ende gespielt und blieben daher torlos. Im letzten Drittel schalteten die Gastgeber sichtbar einen Gang zurück, nun war es wieder ein ausgeglichenes Spiel. In Minute 47 erhöhten sie noch auf 5:1, der Lohn für das Bemühen der Freisinger, die an diesem Abend von einer stärkeren Mannschaft geschlagen wurden, war dann noch der zweite Treffer durch Sebastian Kröger in der 57. Minute. „Wir haben heute deutlich gesehen, wo wir ansetzen müssen: Beim Tempo und der Präzision, denn der nächsten Gegner Waldkirchen ist mit Sicherheit nicht schwächer als Pfaffenhofen. Wenn wir das umsetzen, was wir jede Woche trainieren, können wir aber auch die schlagen“, verspricht Trainer Knallinger.



EV Moosburg
Bad Aiblinger Rumpftruppe nimmt alle drei Punkte mit
(BLL)  Der EV Moosburg hinkt den eigenen Erwartungen in der Landesliga weiter hinterher. Zwei Tage nach dem mühsamen Heimsieg über Dingolfing setzte es eine überraschende, aber nicht unverdiente 3:4 (1:0, 1:2, 1:2)-Pleite gegen den EHC Bad Aibling.
Mit gerade mal elf Feldspielern waren die „Aibdogs“ an die Isar gereist, weshalb deren Coach Heinz Zerres „mit allem gerechnet“ hatte, „aber nicht mit drei Punkten“. Doch die EHC-„Elf“ lieferte eine starke Vorstellung ab. EVM-Coach Bernie Englbrecht sagte bei der Pressekonferenz: „Wenn unser Goalie Linus Messerer nicht so gehalten hätte, hätte Bad Aibling schon in den ersten zwei Dritteln vier Tore schießen können“. Zu viele seiner Spieler seien wohl der Meinung gewesen, gegen so eine dezimierte Mannschaft geht’s von allein.
Dabei wirkten die Moosburg in der Anfangsphase durchaus konzentriert, ließen die Scheibe schön laufen und kamen nach zehn Minuten durch Alexander Asen zum 1:0. Doch die gefährlichen Konter der „Aibdogs“ häuften sich – und so lag kurz nach dem ersten Pausentee die Scheibe via „Bauerntrick“ erstmals hinter der Torlinie des EVM-Gehäuses (22.). Aber weil sich die Gäste nun des öfteren auf der Strafbank aufhielten, konnten die Grün-Gelben den Druck wieder erhöhen. In Minute 31 traf Jakob Killermann im 5:3-Powerplay zur erneuten Führung. „Und dann muss ich in solchen Phasen halt auch mal eins nachlegen“, bemängelte Englbrecht.
Aber das Gegenteil war der Fall: Die Gäste tauchten nun wieder gefährlich vor dem Moosburger Tor auf – und bekamen einen Penalty zugesprochen (38.). Den konnte der starke Messerer zwar noch entschärfen, weil seine Vorderleute es aber nicht schafften, die folgende Schlussphase des Mitteldrittels vernünftig zuende zu spielen, fiel – nachdem man acht Sekunden davor noch ein Bully im gegnerischen Drittel hatte – mit der Pausensirene das 2:2.
Für den Schlussabschnitt stellte der EVM-Coach die Angriffsreihen zwar nochmal um, das nun folgende Anrennen war aber nicht von Erfolg gekrönt. Wie schon in den vergangenen Spielen waren die Dreirosenstädter im Abschluss meistens zu harmlos. Die größeren Chancen spielten sich durch ihre schnell und direkt vorgetragenen Gegenstöße weiterhin die Aiblinger heraus. Sie wussten in der 53. und 58. Minute auch, wie man die Scheibe im gegnerischen Tor unterbringt – und so die Partie endgültig dreht. Patrice Dlugos’ 3:4-Anschlusstreffer 62 Sekunden vor dem Ende kam zu spät.



Wanderers Germering
Saisonstart wird kurzfristig um eine Woche verschoben - Sommerlicher Herbst verhindert Eisaufbereitung
(BBZL)  Bedauerlicherweise musste das erste Punktspiel der Wanderers Germering in der Bezirksliga-Saison 2018/2019 wenige Tage vor dem Spieltag seitens des Gegners abgesagt werden. Den Zuständigen des ESC Geretsried war es auf Grund der aktuellen Wettersituation nicht möglich gewesen, eine Eisbereitung im offenen Freiluftstadion sicherzustellen. Neuer Spieltermin ist nun Freitag, der 30. November 2018 um 19:30 Uhr.
Eine Woche verspätet startet die Mannschaft von Wanderers Coach Heinz Feilmeier nun doch vor heimischer Kulisse in die Bezirksliga-Saison. Zu Gast am kommenden Freitag im Germeringer Polariom ist die zweite Mannschaft der Spielgemeinschaft Bad Bayersoien / Peiting. Wie auch der eigentlich erste Gegner Geretsried zählte das Team von Johannes Schmaußer in der letztjährigen Spielzeit zu den Top 3 und verpasste nur knapp den Einzug in das Playoff Viertelfinale. Topscorer ist der 36-jährige Routinier Thomas Maier, der über 300 Spiele in der Oberliga und über 200 Bayernliga-Spiele in seiner Vita stehen hat. In dieser Zeit erzielte er 191 Tore und bereitete weitere 228 vor. Ein Angreifer, den es unter Kontrolle zu bringen gilt. Neu ins Team kommt Norbert Löw von der EA Schongau. Ein Allrounder, den man überall einsetzen kann. Der neue Vorstand vom Oberligisten EC Peiting Thomas Zeck konnte es nicht ganz lassen mit dem Aufhören und schloss sich ebenfalls den Soiern an. Er bringt massig Erfahrung aus 18 Jahre Oberliga mit. Auch die Besetzung der zweiten Torhüterposition zog sich etwas, doch schließlich wurde man in Maximilian Eirenschmalz fündig. Darüber hinaus zählen Markus Hirschvogel, Mario Kögler, Klaus Müller, Andreas Saal und Timmo Weindl zu den wichtigen Stützen bei der SG. Die Soier blicken insgesamt auf eine durchwegs positive Vorbereitungsphase zurück, mit vier Siegen in vier Spielen.
Auf das Feilmeier-Team wartet zu Saisonbeginn eine schwere Aufgabe, präsentierten sich die Soier nach dem personellen Umbruch doch ungewöhnlich stark in den Testspielen. Für die schwarz-gelben Anhänger wird es spannend zu beobachten sein, wie sich die junge Germeringer Mannschaft gegen das doch großteils sehr erfahrene Team aus Bad Bayersoien und Peiting schlägt. Man wird über die Geschwindigkeit und den Kampf kommen müssen, um dann die spielerischen Elemente vor dem gegnerischen Tor ausleben zu können.



ERC Lechbruck
Flößer mit Bad Bayersoien/Peiting 1b auf Augenhöhe
(BBZL)  In einem Spiel zweier gleichwertigen Mannschaften, duellierten sich die Flößer am Sonntagabend im Eisstadion Peiting mit der SG Bad Bayersoien/Peiting 1b. Die Hausherren begannen dabei anfangs druckvoll, doch Lechbruck überstand die ersten zehn Minuten schadlos. Danach sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch: Im Minutentakt gab es Chancen auf beiden Seiten, nutzen konnten diese jedoch nur die Soier und schossen ihrerseits einen 2:0-Vorsprung zur ersten Pause heraus. Im zweiten Abschnitt ein unverändertes Bild: Zwei Mannschaften die sich regelmäßig, teils durch schöne Kombinationen, Torchancen erspielten. Und wieder war hierbei die Spielgemeinschaft kaltschnäuziger: In der 23. Minute erhöhten die Hausherren auf 3:0 und manch ein Anhänger des ERC rieb sich die Augen und meinte „wir haben mehrere Hundertprozentige und die schießen das Tor, unfassbar!“. Doch die Flößer antworteten prompt und konnten durch Matthias Ehrhard den 1:3-Anschlußtreffer erzielen (29.). Der ERC kam nun stärker auf und schnürte die Soier minutenlang in deren Drittel ein, ohne Zählbares verbuchen zu können. Unglücklich liefen die Lecher im Vorwärtsdrang in einen Konter, den Stefan Schweizer eiskalt zum 4:1 abschloss. Das letzte Spieldrittel gehörte dann wiederum komplett den Lechern, die das gesamte Spiel mit vier Blöcken agierten. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf die SG zu und in der 48. Minute verkürzte Lukas Zugmaier auf 2:4. Der ERC wollte mehr und er bekam mehr: Jonas Seitz brachte die Blau-Weissen in der 52. Minute auf 3:4 heran, ehe Christoph Hack eine Zeigerumdrehung später den vielumjubelten Ausgleich besorgte. Die SG Bad Bayersoien/Peiting 1b wirkte zu diesem Zeitpunkt stehend KO und konnte nur gelegentliche Entlastungsangriffe entgegensetzen. Als die Flößer mehrere Hochkaräter liegen ließen und sich die meisten Zuschauer schon auf ein Penaltyschießen einstellten, schockte Stefan Schöller in der 58. Minute den ERC-Anhang mit einem Schuß aus der zweiten Reihe, der unglücklich den Weg durch Flößer-Goalie Patrick Dietl ins Tor fand. Insgesamt waren die Soier schlicht abgeklärter im Torabschluss, was letztlich das Ergebnis in Ordnung gehen lässt. Beide Mannschaften starten am kommenden Wochenende in die Punktrunde: Der ERC spielt am Freitag um 20:00 Uhr in Königsbrunn, Bayersoien in Germering.



EC Eppelheim
Eisbären feiern ersten Saisonsieg
(RLSW)  Im dritten Anlauf konnten die Eisbären den ersten Saisonsieg einfahren. Nach Toren von Marc Bruns, Manuel Pfennung und Cedric Striepeke behielt man gegen die Baden Rhinos mit 3:2 die Oberhand.
Das Duell stand bereits im Vorfeld unter besonderer Bedeutung. Denn nicht nur der Gäste Trainer Richard Drewniak, sondern mit ihm gleich 4 Spieler waren vor der Saison von den Eisbären an den Airpark gewechselt. So hatten beide Seiten eine besondere Motivation, dieses Duell für sich zu entscheiden.
Den besseren Start in eine von beiden Seiten sehr fair geführten Partie hatten dabei die Eisbären, die von Beginn das Heft des Handelns in die Hand nahmen. Anders als in den Spielen zuvor belohnte man sich dabei früh mit dem Führungstreffer, Bruns umspielte clever den Gäste-Goalie Janis Wagner zum 1:0 (3.). In der Folge ließ man, trotz vierminütiger Überzahl jedoch die Chance liegen, die Führung auszubauen und wurde promt bestraft. Drei Sekunden vor Ablauf der ersten Strafe gegen die Eisbären nutzen die Rhinos den Platz vor dem Tor und ließen Jeromy Semtner beim Ausgleichstreffer keine Chance (12.). Der Treffer brachte den Gästen offensichtlich Sicherheit, während die Eisbären kurz ins Schwimmen gerieten, in dieser Phase allerdings, auch dank dem starken Rückhalt im ECE-Kasten, keinen weiteren Rückschlag einstecken mussten.
Im Mitteldrittel waren die Rhinos zunächst darum bemüht, das Spiel an sich zu reißen. Doch ein ums andere Mal scheiterten die Gäste an der ECE-Defensive. Selbst als man sich zur Hälfte des Spiels eine doppelte Unterzahl leistete, ließ man den Rhinos kaum eine echte Großchance kreiieren. Im Gegensatz konnte man in der dann folgenden Überzahl kaum Gefahr ausstrahlen, doch gerade als Hügelsheim wieder komplett war, gelang Pfenning der wichtige Treffer zur erneuten Führung (36), der bis zur Drittelpause Bestand hatte.
Wer im letzten Spielabschnitt mit einem Anrennen der Gäste rechnete, wurde eines besseren belehrt. Die Eisbären hatten nun endgültig ins Spiel gefunden, ließen in der Defensive kaum nennenswerte Aktionen zu, während ein ums andere Mal der dritte Treffer der Eisbären in der Luft lag. Es bedurfte allerdings eines Puckverlustes der Gäste im Mitteldrittel, den Striepeke aufnahm, ein Solo auf Wagner startete und mit gekonnter Täuschung das 3:1 erzielte (56.). Die Rhinos wollten sich allerdings noch nicht endgültig geschlagen geben, nahmen in der Schlussminute ihren Goalie zugunsten eines 6. Feldspielers vom Eis und konnten so 8 Sekunden vor Schluss den Anschlusstreffer erzielen, der sich am Ende jedoch nur als Ergebniskosmetik entpuppen sollte.
Mit einer konsequenzen Spielweise im Schlussabschnitt, den wichtigen Treffern zur richtigen Zeit und einer guten Defensivarbeit konnte so ein am Ende verdienter Sieg gegen den ESC Hügelsheim eingefahren werden. Im nächsten Heimspiel gegen den EHC Freiburg (28.10.) sollte dies erneut das Ziel sein, um sich in der Tabelle weiter nach oben orientieren zu können.



TSG Reutlingen
12 Minuten verschlafen
(LLBW)  Den Black Eagles gelang der Saisonstart in die Eishockey Landesliga Baden-Württemberg am vergangenen Sonntag nicht wie erhofft. Gegen den EC Eisbären Balingen unterlag das Team von Trainer Roberto Cazacu mit 5:8. Spielentscheident war dabei sicherlich die schwache erste Hälfte des ersten Drittels, in der die Black Eagles innerhalb von 12 Minuten vier Tore kassierten und selbst nur einmal durch Matthew Lewis erfolgreich waren. Durch zwei schöne Einzelaktionen von Jan Schmitt und Matthias Blaschzik in der 34. und 35. Minute kamen die Black Eagles zwar auf drei zu vier im zweiten Drittel heran und konnten zu Beginn des dritten Drittels durch Matthew Lewis sogar ausgleichen. Die Gäste aus Balingen antworteten innerhalb von 21 Sekunden jedoch prompt mit dem 4:5. Die kräftezehrende Aufholjagd des ersten Drittels machte sich im dritten Drittel nun bemerkbar. Mit ihren zwei Blöcken konnten die Black Eagles das Tempo der Eisbären nicht mehr mitgehen und geriet mit vier zu acht in Rückstand. Armin Arsnalagic betrieb 27 Sekunden vor Spielende bei doppelter Überzahl Ergebniskosmetik und verkürzte mit einem sehenswerten Schlagschuss von der blauen Linie auf 5:8. Obwohl die Black Eagles den Gästen das Toreschießen viel zu leicht machten, waren doch schon sehr gute Ansätze im Spielaufbau erkennbar. Weiter geht es für die Black Eagles bereits am Sonntag gegen den Schwenninger ERC. Das Team aus der Eishockeyhochburg war in der vergangenen Saison aus der Regionalliga Südwest abgestiegen und startet seinen Neuaufbau in der Landesliga. Auch der es SERC gilt als Favorit für die Meisterschaft, da er eine Vielzahl sehr gut ausgebildeter Spieler in seinen Reihen hat. Von den Black Eagles wird also wieder viel Disziplin gefragt sein, um dem Gegner nicht zu viele Möglichkeiten zu geben. Los geht es, wie immer, um 19:15 Uhr.



Dinslakener EC Kobras
Kobras siegen auch in Neuss
(RLW)  Trotz des am Ende deutlichen 8-3 Sieges war es doch der erwartet schwere Gang.
Die Kobras begannen im 1.Drittel druckvoll und gingen bereits in der 8.Minute durch Philipp Heffler mit 1-0 in Führung und bereits in der 11.Minute erhöhte Michal Plichta zum 2-0 für die Kobras. Danach ließ man es etwas ruhiger angehen und der Gastgeber kam zu einigen guten Chancen, aber Dennis Kohl im Tor der Kobras reagierte 2 mal glänzend, als die Neusser Fans den Torschrei schon auf Lippen hatten.Mit der 2-0 Führung für die Kobras ging es in die erste Pause.
Die Gastgeber kamen deutlich frischer aus der Kabine und erzielten bereits in der 22.Minute durch Sven Schiefner den 1-2 Anschlusstreffer in Überzahl,denn Tim Cornelißen saß auf der Strafbank. In der 27.Minute war es Michal Plichta,der auf der Strafbank saß und David Bineschpayouh aus dem Gewühl heraus irgendwie an Dennis Kohl vorbei zum 2-2 ins Tor brachte.Als in der 34.Minute Philipp Heffler auf die Strafbank musste, witterten die Neusser Morgenluft, vielleicht ein wenig zu offensiv gingen sie dieses Powerplay an, denn der aufmerksame Leon Taraschewski spritzte dazwischen,schnappte sich den Puck und raste alleine auf Goalie Ken Passmann zu und ließ diesem keine Chance. Mit 3-2 für die Kobras ging es dann auch in die Kabine.
Als Michal Plichta gleich zu Beginn des letzten Drittels bereits die 4-2 Führung für die Kobras erzielte, dachten nicht wenige, das das Spiel jetzt gelaufen wäre. Aber Neuss wäre nicht Neuss, wenn man nicht mit unbändiger Kampfkraft (und wieder in Überzahl) zum 3-4 Anschluss kam. Aber spätestens nach dem 5-3 durch Stefan Dreyer war der Wille der Gastgeber gebrochen und so konnten Marvin Linse, Jesse Parker und Petr Macaj (mit seinem ersten Saisontreffer) das Ergebnis noch auf 8-3 schrauben.
Trainer Milan Vanek war nach dem Spiel auch mit seiner Mannschaft,außer im 2.Drittel, zufrieden und lobte vor allem die zahlreichen mitgereisten Kobras-Fans, die über das ganze Spiel ihr Team lautstark anfeuerten und am Ende 8 Tore und einen tanzenden Dennis Kohl auf dem Eis bejubeln durften.



EHC Neuwied
EHC setzt Meilenstein in der Nachwuchsförderung - Kooperation mit Andernacher Hasenfänger-Grundschule bringt 300 Kinder aufs Eis
(RLW)  Die Offensive des EHC „Die Bären“ 2016 im Nachwuchsbereich läuft auf Hochtouren und lebt. Am Montagvormittag haben der Neuwieder Eishockeyverein und die inklusive Grundschule Hasenfänger aus Andernach im Icehouse einen neuen Meilenstein gesetzt. Sage und schreibe 170 Schüler kamen – viele von ihnen zum ersten Mal – in Kontakt mit dem Eis. Es ist der erste Schritt der neuen Kooperation, die EHC-Jugendkoordinator Holger Pöritzsch initiierte. „In Neuwied gab es ein derartiges Projekt noch nicht, und ich weiß nicht, ob eine Sichtung, bei der man eine komplette Schule mit 300 Kindern aufs Eis holt, auch deutschlandweit überhaupt schon einmal stattgefunden hat“, sagt Pöritzsch, der erst vor wenigen Wochen die Nachwuchsarbeit in Neuwied übernommen hat.
170 Dritt- und Viertklässler machten den Anfang, ungefähr noch einmal so viele Schüler aus den ersten und zweiten Klassen werden zeitnah folgen. „Zunächst einmal geht es darum“, so Pöritzsch, „den Jungs und Mädels den Spaß am Schlittschuhlaufen zu vermitteln.“ Und den hatten sie. Hinfallen, aufstehen, weitermachen – die Kinder hatten eine helle Freude auf dem glatten Untergrund. Die begeisterten Gespräche untereinander mit glänzenden Augen machten das mehr als deutlich. „Was? Die Stunde ist schon vorbei?“, hieß es genauso wie: „Eishockey ist ja voll cool. Viel besser als Fußball.“
Dabei blieben Schläger, Puck und Tore zum Anfang noch in der Kabine. „Aber die werden dazu kommen“, verspricht Holger Pöritzsch. Denn nach anfänglichen Laufschuleinheiten, die ab Mitte November einmal wöchentlich im Rahmen des Nachmittagsunterrichts auf die Andernacher Schüler warten, bekommen sie auch die Möglichkeit, am Vereinstraining des EHC-Nachwuchses teilzunehmen. „Wir haben ganz konkrete Pläne“, so Pöritzsch, der das Training gemeinsam mit dem Neuwieder Regionalliga-Torjäger Martin Brabec und Dennis Schlicht leitete. „In der kommenden Saison soll aus einem Teil der Kinder die neue U7- oder U9-Mannschaft der Bären entstehen. Die fünf Monate Zeit, die wir haben, werden wir nutzen. Die Kinder lernen schnell. Das hat man auch bei dieser ersten Schnuppereinheit gesehen.“ Zu Beginn noch mit den Händen an der Bande Halt suchend, flitzten sie später schon ohne Hilfe quer übers Eis.
„Das wird in den kommenden Tagen das große Thema in unserer Schule sein“, spürt auch Daniela Dockendorff die Begeisterung. Und das nicht erst, seitdem die Kinder im Icehouse zu Gast waren: „Schon als wir in der Schule über die neue Kooperation mit dem EHC informierten, waren sowohl Schüler als auch Eltern richtig heiß. Einige gingen sogar in den Tagen vor dem ersten Training schon Schlittschuhlaufen, um zu üben“, erzählt die Andernacher Schulrektorin.
Die Zusammenarbeit funktioniert Hand in Hand zwischen Verein, Schule und Eishalle, die einen kostenlosen Schlittschuhverleih ermöglichte und dem EHC bei der Eismiete besonders entgegenkam. „Wir haben eine Sache angestoßen, die mit Sicherheit eine tolle Zukunft hat. Wir streben ähnliche Kooperationen noch mit weiteren Schulen an. Was gibt es Schöneres, als Kinder für etwas zu begeistern?“, schwärmt die EHC-Vorsitzende Sandra Fischer. Die Begeisterung der Hasenfänger-Schüler war greifbar. „Der Sport bietet eine super Möglichkeit zu zeigen, welche Fähigkeiten die Kinder besitzen und worauf sie stolz sein können. Das ist auch Lernen fürs Leben, soziales Lernen, wenn man auf dem Eis einmal hingefallen ist, sich gegenseitig wieder aufzuhelfen und gemeinsam weiterzumachen. Hinzu kommt, dass Eishockey ein besonderer Sport ist. Was wir hier innerhalb kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben, ist der Wahnsinn“, funkelten Rektorin Dockendorff die Augen. Und wer weiß: Vielleicht kann sie schon in knapp einem Jahr vom Spielfeldrand aus beobachten, wie ihre Schüler als ein gemeinsames Team um Tore und Punkte kämpfen. Dann mit Schläger und Ausrüstung mit dem Neuwieder Bärenkopf auf dem Trikot.



EC Nordhorn
ECN feiert ersten Saisonsieg - 5:4-Heimerfolg gegen Adendorfer EC
(RLN)  Große Freude beim Eishockey Club Nordhorn e.V.: In seinem dritten Saisonspiel schlägt der Regionalligist die Heidschnucken vom Adendorfer EC in der Eissporthalle Nordhorn mit 5:4 (3:1; 1:2; 1:1). Die 363 Zuschauer in der heimischen Eissporthalle konnten eine packende Partie verfolgen, in der die ersatzgeschwächten Hausherren letztlich triumphieren und damit den ersten Sieg in einem Punktspiel verbuchen konnten.
Gerade das erste Drittel verlief spielentscheidend - Mikhail Berezhnoi brachte sein Team nach neun Minuten in Überzahl in Führung, der zwischenzeitliche Ausgleich der Adendorfer erfolgte durch Tufan Salfeld. Danach übernahm der ECN das Ruder: Bis zur Pause legten erst Kevin Schophuis und dann Daniel Bogdziul nach - drei Sekunden vor der Pause steht es 3:1 für den ECN.
Im mittleren Abschnitt kam der AEC besser ins Spiel, besonders dank Kenneth Schnabel - zwei Tore gehen in diesem Abschnitt auf sein Konto, die Partie gestaltet sich deutlich ausgeglichener. Doch so schnell lässt sich der ECN das Spiel nicht aus der Hand nehmen: Kevin Zimbelmann stellt die Führung in der 37. Minute wieder her und verschafft seiner Mannschaft eine Verschnaufpause.
Erneut ist es Kenneth Schnabel, der seine Mannschaft im Spiel hält: In der 44. Minute erfolgt der erneute Ausgleich, die Partie bleibt somit offen. Trotz der vielen Strafzeiten auf beiden Seiten erfolgte jedoch bisher nur ein Tor in Überzahl - und das ändert auch der letzte Treffer von Daniel Bogdziul nicht: Der Litauer überwindet Adendorfs Torhüter Andreas Bierzahn in der 52. Minute ein fünftes und letztes Mal - die Partie endet mit 5:4 für die Hausherren, der EC Nordhorn fährt seinen ersten Sieg der Saison im dritten Spiel ein.
Coach Andris Bartkevics musste gleich auf mehrere Spieler verzichten, krankheits- und verletzungsbedingt fehlten eine ganze Reihe wichtiger Spieler: Karel Horak, Pauls Zvirbulis, Jonas Cremers und Anton Gluchich standen nicht im Aufgebot. Nick Jurk wurde rechtzeitig wieder fit.
Weiter geht es für den ECN bereits am kommenden Freitag, 26. Oktober, dann reist die Truppe von Bartkevics auswärts zum Rückspiel nach Adendorf.



Salzgitter Icefighters
TAG Salzgitter Icefighters verlieren gegen ECW Sande
(RLN)  Am 2. Spieltag der Regionalliga Nord mussten die TAG Salzgitter Icefighters die erste Niederlage hinnehmen. Gegen den Aufsteiger ECW Sande unterlag die Mannschaft von Radek Vit am Sonntagabend mit 0:4 (0:1, 0:2, 0:1) und rutscht damit auf den vierten Platz in der Tabelle zurück.
Dabei starteten beide Mannschaften mit viel Schwung in das Geschehen, wobei die Gastgeber die ersten Offensivakzente setzen konnten. Nachdem Thomas Herklotz im Angriffsdrittel die Scheibe eroberte, landete ein darauf folgender Versuch allerdings nur am Aluminium (1.). Luca Häufler versuchte es im Anschluss gleich zweimal, verfehlte dabei einmal das Gehäuse und scheiterte beim anderen Mal an Gäste-Goalie Nikolajs Zukovs (3.). Auch ein frühes Powerplay blieb - so wie alle darauf folgenden - ergebnislos. Im Anschluss daran folgten wechselseitige Angriffe, bei denen sich erste Probleme abzeichneten, die nahezu das gesamte Spiel durchzogen, wie Vit treffend formulierte: "Unser Zweikampfverhalten war sehr schlecht, die Pässe kamen nicht an, es war zu wenig Zug zum Tor und die gegenseitige Unterstützung fehlte. Alles was wir vor zwei Wochen gezeigt haben, fand heute nicht statt." So gingen die Jadehaie in Minute 12 mit einem Treffer von Nick Hurbanek, der vom rechten Bullykreis aus abzog, mit 0:1 in Führung und übernahmen in der Folge immer mehr Spielanteile. Die Stahlstädter hingegen taten sich immer schwerer, einen koordinierten Spielaufbau zu gestalten. Die Defensivstärke des erfahrenen Gegners tat ihr übriges.
Zu Beginn des zweiten Drittels zog Sande diverse Strafen, sodass das Team vom Salzgittersee mehrere Minuten in Überzahl spielte - teilweise sogar 5-gegen-3 -, daraus jedoch keinen Nutzen ziehen konnte. Die Mannschaft von der Nordsee setzte ihr Spiel weiter durch und erhöhte durch Johannes Mundt auf 0:2 (28.). Dabei bekam der Spieler ein gut getimten Pass und konnte völlig frei stehend an Dennis Korff vorbei einschieben. Vit nahm zur Spielmitte eine frühe Auszeit, die allerdings wenig veränderte. "Wir haben dann auf drei Reihen umgestellt und wollten einen neuen Impuls setzen." Weiterhin kamen Pässe nicht an, Zweikämpfe wurden nicht geführt und der Spielaufbau führte des Öfteren ins Leere. Das Roadteam profitierte von einer insgesamt stabilen Verteidigung und auch Schlussmann Zukovs hatte einen guten Tag erwischt.
Zu den wenigen guten Möglichkeiten auf Seiten der Icefighters gehörte ein weiterer Versuch von Häufler, dessen Schuss am Schlägerschaft des Goalies endete, in der 34. Minute und ein Alleingang von Herklotz, der sich durch die gesamte Defense tankte und dennoch keinen Erfolg hatte. Beim nächsten Angriff legte Mundt im Powerplay nochmal nach und erhöhte auf 0:3 (35.). Im Schlussabschnitt bot sich lange Zeit weiterhin dasselbe Bild, Korff musste sich noch einmal umdrehen, nachdem das 0:4 (45.) in seinem Kasten gelandet war. Erst zehn Minuten vor der Sirene bäumte sich die Vit-Truppe nochmal auf und setzte den Gegner in dessen Drittel unter Druck, ein Torerfolg blieb trotzdem aus.
"Gegen eine Mannschaft wie Sande, die gute Spieler geholt hat, kann man so nicht bestehen. Nur im letzten Drittel hatten wir ansatzweise das gezeigt, was gegen Bremen zu sehen war. Aber wir waren nicht gefährlich genug, da hat der letzte Biss gefehlt. Wir wollten teilweise auch zu viel, statt die einfachen Dinge zu machen. Das war verdient verloren. Jetzt müssen wir den Schalter wieder umlegen. Wir müssen hart miteinander arbeiten, dann werden wir auch wieder Erfolg haben", resümierte Salzgitters Trainer.



ESV Chemnitz
Bittere Niederlage in der Hauptstadt 
(RLO)  Am Samstag reisten die Crashers nach Berlin, um sich mit den Blues zu messen. Neben dem gesperrten Michael Stiegler fehlten mit Nicholas Lang, Hendrik Haaser, Yannek Seidel und Janik Langer gleich fünf Stammspieler; was die zu meisternde Aufgabe in der Hauptstadt erschwerte.
Wie in den letzten Begegnungen gegen Schönheide und Dresden verpennten die Crashers den Spielstart. Durch teils katastrophale Puckverluste im eigenen Drittel lud man den Gegner zu Gegentreffern regelrecht ein. Nach 12 Spielminuten und einem 0:3 Rückstand nahmen die Crashers die dringend nötige Auszeit, um sich neu zu sortieren und die Reihen umzustellen. So konnte das Spiel anschließend stabilisiert werden.
Im zweiten Drittel agierten die Männer um Ersatzkapitän Rentzsch besser. Das Spiel wirkte strukturierter, die Fehlerquote sank. Zudem waren die Crashers auch endlich vor dem gegnerischen Tor erfolgreich. Tobias Rentzsch und im Powerplay Filip Kokoska ließen die Chemnitzer auf 2:3 herankommen. Hoffnung auf Auswärtspunkte keimte auf.
Im letzten Drittel sahen die Zuschauer das gleiche Bild. Die Crashers spielten gut und erarbeiteten sich Chancen. Charly Rudolph schloss einen Konter sehenswert zum Ausgleich ab. Der Ausgleich währte aber nicht lang. Ein harmloser Schuss rutschte an Torhüter Kevin Kopp ins Chemnitzer Tor. Doch die Crashers blieben dran und mobilisierten in den letzten Spielminuten alle Kräfte. Im Powerplay konnte Tobias Rentzsch von der blauen Linie zum Ausgleich einnetzen. Danach meisterten die Mannen um Rentzsch & Co. aufopferungsvoll eine 3 gegen 5 Unterzahl. Als alles auf eine Punkteteilung deutete, passierte den Crashers erneut ein haarsträubender Puckverlust vor dem eigenen Tor, wodurch die Berlin Blues den Puck unbedrängt zum 4:5 Siegtreffer einschieben konnten.
Tobias Rentzsch zur Partie: "Ich bin zum einen sehr enttäuscht. Ich bin zum anderen aber auch sehr stolz auf den Kampfgeist und die Leidenschaft meiner Mannschaft. Viele unnötige Fehler haben uns heute um den Lohn einer harten Arbeit gebracht."
Auch Trainer Torsten Hofmann fasste das Spiel zusammen: "Erneut haben wir das erste Drittel verschlafen. Wie die Mannschaft sich aber zurück ins Spiel arbeitete, war erstaunlich. Dass wir heute ohne Punkte nach Hause fahren, ist sehr bitter."



ELV Niesky
Tornados scheiterten knapp
(RLO)  Am Sonntag waren die Tornados das erste Mal zu Gast bei denAmateuren der Saale Bulls imSparkassen Eisdom in Halle. Im Nieskyer Kader fehlten die Stammspieler Philipp Rädecker, Jörg Pohling, Richard Rentsch und David Vatter. Für den Kasten der Tornados waren Ivonne Schröder und Lars Morawitz zuständig.
Im 1. Drittel hütete Morawitz das Tor und kassierte schon in der 4. Minute das Tor Nr.1. Doch nur zwei Minuten später gelang Chris Neumann noch Vorlage von Tom Domula der Ausgleich. In der 12. Minuten gingen die Gäste aus der Lausitz in Überzahl durch einen Treffer von Kapitän Sebastian Greulich nach Vorarbeit von Chris Neumann und Sven Becher in Führung. Leider überwanden die Hallenser in den letzten zwei Minuten des 1. Drittels Goalie Lars Morawitz noch zweimal und übernahmen mit 3:2 die Führung.
Ab dem 2. Drittel stand Torfrau Ivonne Schröder im Kasten der Tornados. In der 27. Minute glich Greulich in Unterzahl nach Zuspiel von Neumann und Domula wieder aus. Nur eine Minute später übernahmen die Gastgeber in Überzahl wieder die Führung. In der 37. Minute sorgte Sebastian Greulich mit seinem dritten Tor in diesem Spiel erneut für den Ausgleich. Mit einem Spielstand von 4:4 ging es in die letzte Pause. Alles war wieder offen!
In der 2. Minute des dritten Drittels konnten die Saale Bulls wieder die Führung übernehmen. Leider gelang den Tornados der Ausgleich nicht mehr. Trotz Auszeit und Herausnahme des Goalies in den letzten Minuten.
So endete die Partie in Halle mit 5:4 (3:2; 1:2; 1:0) und ohne Punktgewinn für die Nieskyer. Trainer Jens Schwabe sagte dazu: „Schade, leider zum Schluss kein Glück gehabt. Zu viele Fehler im Aufbau und im Abwehrverhalten sowie Ungenauigkeiten beim Abschluss vor dem Tor haben uns den Sieg gekostet. Daran müssen wir dringend arbeiten! Schließlich wollen wir zum Heimspielauftakt am kommenden Sonnabend in Niesky unbedingt siegen.“


    
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Montag 22.Oktober 2018
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