IHP NachrichtenDonnerstag 25.Oktober 2018
(IHP) Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen:
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Ost
Eisbären Berlin
DEL Allstars treffen auf Ex-NHLer beim Benefizspiel für die Eisbären Juniors
(DEL) Angeführt von Rob Zepp und Sven Felski werden am kommenden Sonntag (28.10.2018) jede Menge echte Allstars um 13 Uhr auf das Eis der Mercedes-Benz Arena laufen. Sowohl im Kader der Eisbären Allstars als auch in jenem des russischen Teams von Gazprom Export Hockey liest und hört man viele hochdekorierte Namen.
Das Berliner Allstar-Team ist eine Mischung aus ehemaligen Eisbären-Spielern und Ex-DEL-Stars, die gemeinsam über 9000 DEL- bzw. Erstligaspiele während ihrer aktiven Zeit bestritten. Im Tor wird sich Rob Zepp mit seinem 2013er Meisterpartner Sebastian Elwing abwechseln. In der Verteidigung stehen dem Ex-Eisbären-Brüderpaar Nico und Danny Pyka sowie Verteidiger-Haudegen Torsten Deutscher die DEL-Legenden Mirko Lüdemann, Michael Bresagk, Andreas Renz, Tino Boos und Martin Ancicka zur Seite. Im Sturm finden sich mit Daniel Kreutzer, Herberts Vasiljevs und Günter Oswald ebenfalls absolute DEL-Ikonen. Dazu kommt die obligatorische Ziesche-Reihe der Brüder Steffen und Jens mit dessen Sohn Markus und z.B. auch die Ex-Eisbären-Stürmer Niklas Hede, Guido Hiller und Rumid Masche.
Das russische Team gewann bisher alle zehn Vergleiche mit den Eisbären Allstars und ist deshalb auch dieses Jahr wieder haushoher Favorit. Dafür spricht auch die Aufstellung mit klangvollen Namen. Der bekannteste Spieler in diesem Jahr ist sicherlich Boris Mironov (716 NHL-Spiele für die Winnipeg Jets, Edmonton Oilers, Chicago Blackhawks und die New York Rangers). Dazu kommen die festen Gazprom Export Hockey Teammitglieder Viktor Gordiyuk (NHL Ex–Buffalo, DEL 1999-2001 Ex-DEG), Alexander Kharitonov (Ex-NY Islanders und -Tampa Bay Lightning), Alexander Korolyuk (Ex-San José Sharks) und Igor Varitsky (Ex-Kassel Huskies und -Hannover Scorpions).
Fans, denen noch ihr Autogramm von Rob Zepp fehlt, sei der Eisbären-Fantalk, präsentiert von wettentv Sportwetten, empfohlen. Dieser findet am Sonntag ausnahmsweise bereits VOR dem DEL- Spiel um 17:45 Uhr in der Gameday Lounge der Mercedes-Benz Arena statt.
Tickets für die Partie sind weiterhin im Eisbären Teamstore auf dem Mercedes Platz sowie am Spieltag selbst auch ab 11 Uhr an den Ticketfenstern der Mercedes-Benz Arena erhältlich.
Düsseldorfer EG
Mit Rückenwind ins zweite Viertel
(DEL) Nachdem die DEG gegen jeden Gegner einmal gespielt hat, steht der Club auf einem überaus erfreulichen zweiten Tabellenplatz. Am Wochenende startet nun das zweite Viertel der DEL-Hauptrunde. Für die Rot-Gelben haben die langen Auswärtsfahrten der jüngeren Vergangenheit erstmal ein Ende. Am Freitag geht es zu den Iserlohn Roosters ins Sauerland (19.30 Uhr), am Sonntag kommen dann die Schwenninger Wild Wings in den ISS DOME (16.30 Uhr).
Straubing Tigers
Straubing Talisman: extra Portion Glück für DEL-Team
(DEL) Einen Tag vor dem Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg (Do. 19.30 Uhr) haben die Straubing Tigers in Form des Straubing Talisman eine zusätzliche Portion „Glück“ entgegennehmen dürfen.
…umgesetzt von einer Goldschmiedemeisterin, ist ein Schmuckstück in Juwelierqualität, das von Frauen und Männern getragen werden kann. Je nach Anlass mit dem Stadtturm oder dem Rathaus auf der Vorderseite.
Das Design wurde in einem gemeinsamen Projekt mit dem Projektforum FOS Gestaltung der FOS/BOS Straubing entwickelt. Die Projekt-Informationen finden Sie hier: https://bit.ly/2PUukLk
Der Straubing Talisman ist in drei Ausführungen erhältlich, eines ist aber immer gleich: pro verkauftem Anhänger geht ein Anteil in Höhe von 10,00 Euro an die Spendenaktion „Freude durch Helfen“ und damit an einen wohltätigen Zweck.
„Freude durch Helfen“ ist eine Spendenaktion der Mediengruppe Straubinger Tagblatt / Landshuter Zeitung: https://freude-durch-helfen.de/
Geschäftsführerin Gaby Sennebogen, Trainer Tom Pokel und Kapitän Sandro Schönberger haben von Jürgen Seissler – Initiator des Straubing Talisman – jeweils ein Schmuckstück erhalten.
„Der Straubing Talisman wird den Straubing Tigers Glück bringen, davon bin ich fest überzeugt. Es war uns wichtig, dem sportlichen Aushängeschild unserer Stadt das Schmuckstück zu übergeben, denn einen besseren Botschafter können wir uns nicht vorstellen“, erklärt Jürgen Seissler.
„Es freut uns, dass Herr Seissler auf uns zugekommen ist. Der Straubing Talisman ist ein gelungenes Schmuckstück und gefällt mir sehr gut. Dass mit dem Kauf auch Gutes getan wird, ist eine tolle Sache“, sagt Gaby Sennebogen.
In welcher Ausführungen, wo und zu welchen Preisen der Straubing Talisman erhältlich ist, erfahren Sie hier: www.straubing-talisman.de
Bayreuth Tigers
Zwei sehr ähnliche Gegner am Wochenende für die Tigers
(DEL2) Zwei Kontrahenten aus dem Tabellenmittelfeld, mit bisher sehr ähnlichem Status wie gleicher Punktzahl (jeweils 16) und zu viele Gegentore die die Wirkung der eigenen, relativ guten Trefferquote sehr schmälern, duellieren sich mit den Oberfranken
Freitag um 19.30 Uhr führt der Spielplan nach Bad Nauheim, dem letzten Gegner gegen, den man noch nicht spielte in dieser Saison. Neutrainer Christoph Kreutzers Mannschaft liegt auf Platz 10 und ist Offensiv sehr abhängig von den Sylvester-Brüdern Dustin (16 Punkte) und Cody, sowie dem Deutschtschechen Andrey Bires (jeweils 14). Die Abwehr führt der neue Holländer mit viele Nordamerika-Erfahrung Mike Dalhuisen zusammen mit dem Einheimischen Daniel Ketter und dem erfahrenen Steve Slaton. Größte Problemstelle war lange vermutlich die Torwartposition, da der geplanter Stammgoalie Boutin verletzt (Gehirnerschütterung) schon länger ausfällt. Der zuletzt eingesetzte Junior Hendrik Hane (erst in diesem Herbst 18 Jahre alt geworden) überzeugte aber und soll zusammen mit dem von Iserlohn kurzfristig neu verpflichteten Defender Shevyrin nun für mehr Stabilität sorgen. Die 55 Gegentore sind bei durchaus stattlichen 45 eigenen Treffern nämlich sicher der Hauptgrund dafür, dass man sich aktuell nicht weiter vorne in der Tabelle platzieren kann.
Ähnliche Probleme haben auch die Tölzer Löwen (Torbilanz 42-54), die sich Sonntag um 18.30 Uhr am Roten Main vorstellen. Der Playdown-Gegner des Vorjahres der Tigers hat unter Neutrainer Markus Berwanger zwar zahlreiche Neuzugänge im Kader, die aber hauptsächlich vorwärts ihre Stärken haben. Die Topscorer Kyle Beach, Stephen MacAulay (bereits 8 Tore) und Andreas Pauli, plus Johannes Sedlmayer bekamen letzte Woche sogar durch den lange verletzten Lubor Dibelka noch weiteren prominenten Zuwachs. In der Abwehr stechen das zurück gekehrten Eigengewächs Andreas Schwarz (aktuell mit 14 Punkten zweitbester Offensivverteidiger der Liga), Casey Borer und der ungarische Amerikaner Kevin Wehrs (5.) heraus, aber eben auch mehr offensiv als in ihrer eigentlichen Kernkompetenz Abwehrarbeit. Erschwerend kommt der mögliche Ausfall von Stammtorwart Ben Meisner hinzu, der als klare etatmäßige Nr.1 vorgesehen ist. Beim 5-2 Hinspielsieg für Tölz hielt man sich aber schadlos und liegt aktuell auf Platz 11 der Tabelle, knapp unter dem wichtigen Strich zur Playoff-Qualifikation.
Den haben die Wagnerstädter vorläufig nicht mehr im Blick, sondern müssen sich über kleine Schritte nach den herben Niederlagen der Vorwoche erst wieder sammeln. Helfen könnte dabei der schmerzlich vermisste Abwehrroutinier Jozef Potac, dessen Mittelfußbruch soweit verheilt und er insgesamt auch wieder fit ist, dass er eventuell schon diese Woche zurück in den Mannschaftskader kommen kann. Auch alle anderen Akteure waren Anfangs der Woche spielfit, so dass Trainer Kujala vielleicht wirklich erstmals sein komplettes Team auch in Punktspielen zur Verfügung hat. Die Missstimmung des Finnen über die letzten Spiele war auch unter der Woche nicht verraucht, weswegen der sonst so auskunftsfreudige Übungsleiter sich nicht groß äussern wollte. Verbesserungspotenzial sieht er besonders auch in der Einstellung einiger Leistungsträger und den unbedingten Willen auf dem Eis von allen zu sehen. „Kurze gute Phasen von einigen Minuten reichen in dieser Liga nicht und das haben wir zuletzt deutlich zu spüren bekommen“, wollte er diesmal aber nicht weiter auf die letzten Spiele eingehen. „Fehlerminimierung, was in den Heimspielen zuvor besser gelang, erlebte zuletzt wieder herbe Rückschläge, da müssen wir wieder hin“, schob er in seiner Enttäuschung noch nach, ohne noch tiefer ins Detail gehen zu wollen.
Eispiraten Crimmitschau
Hand in Hand zum Erfolg - Eispiraten gegen Frankfurt und Heilbronn gefordert
(DEL2) Für die Eispiraten Crimmitschau läuft es in der zweiten deutschen Eishockeyliga momentan wie geschmiert! Der Tabellenfünfte der DEL2 konnte am vergangenen Wochenende einmal mehr zwei wichtige Siege einfahren und sich somit einen Platz in der oberen Tabellenhälfte erspielen. Im Rahmen des kommenden Punktspielwochenendes geht es für die Pleißestädter nun gegen Frankfurt (26.10.2018 – 19:30 Uhr) und Heilbronn (28.08.2018 – 17:00 Uhr). Dabei heißt es erneut, gemeinsam alle Kräfte zu bündeln.
Der Motor läuft bei den Eispiraten: Aus den letzten sechs Zweitligaspielen holten die Rot-Weißen ganze fünf Siege, zuletzt gab es erneut ein 6-Punkte-Wochenende. Das macht Platz fünf der DEL2-Tabelle mit 22 Punkten und 43 geschossenen Toren. Zudem stellen die Westsachsen, gemeinsam mit Kaufbeuren und Kassel, nach den Ravensburg Towerstars (30) mit lediglich 36 Gegentreffern die zweitbeste Verteidigung. Das liest sich natürlich gut.
Und es darf gern so weiter gehen!
"Statistiken können nur Sekundärtugenden auflisten", zitiert man heute noch Andreas Egert, einen ehemaligen deutschen Journalisten. Doch die Statistik der vergangenen vier Partien, welche die Eispiraten und die Frankfurter gegeneinander bestritten haben, liest sich aus Sicht der Crimmitschauer gar nicht mal so schlecht. In diesen Begegnungen setzte sich nämlich immer der Gast durch. Ein gutes Omen vor dem Auswärtsspiel der Rot-Weißen?
Vielleicht! Doch der Kader des DEL2-Champions von 2017, bestückt mit einigen Größen wie Matt Pistilli, Adam Mitchell (beide mit jeweils 19 Scorerpunkten), Ex-Nationalspieler Eddi Lewandowski oder Mathieu Tousignant, liest sich nicht schlecht. So haben die Frankfurter, um den neuen finnischen Cheftrainer Matti Tiilikainen, erneut eine konkurrenzfähige Mannschaft geformt, die den Titel des DEL2-Meisters auch in diesem Jahr ins Auge fassen wird.
Der Gegner aus der hessischen Metropole liegt mit aktuell 27 Punkten drei Plätze vor den Sachsen, also auf Rang zwei. Neun Siege und vier Niederlagen stehen für die Tiilikainen-Truppe zu Buche - zuletzt gab es einen beeindruckenden 10:4-Erfolg gegen die Bayreuth Tigers.
Beim kommenden Gegner lief es zuletzt ebenfalls ganz zufriedenstellend. Drei Siege, zwei in Overtime, eins im Shootout, lassen die Falken momentan mit 18 Zählern auf dem achten Platz rangieren. Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison verlief außerdem nicht ganz nach dem Geschmack der Eispiraten. Mit einer knappen 2:3-Niederlage reisten die Westsachsen in die Heimat zurück. Ohnehin warten die Cracks der Eispiraten um Mannschaftskapitän André Schietzold seit vier Spielen auf einen Sieg gegen Heilbronn. Die Zeit, die Statistik positiv aufzupolieren, ist also allemal gekommen.
Während es bei den Eispiraten keinen „Superstar“ gibt und das Toreschießen, wie von Kim Collins gefordert, auf mehreren Schultern verteilt ist, sticht bei den Baden-Württembergern Roope Ranta heraus. Der Finne konnte in bislang zwölf Einsätzen elf Tore erzielen und bereitete weitere zehn vor. Mirko Pantkowski, U-Nationalspieler und aufstrebendes Torhütertalent, reiht sich mit seinen acht Siegen und einer Fangquote von über 91 Prozent aktuell in die Liste der Top-Goalies ein.
Doch die Eispiraten haben sich gefunden und konnten die letzten drei Heimspiele allesamt für sich entscheiden. „Wir haben zuletzt gegen Bad Nauheim gezeigt, wer im Sahnpark regiert“, sagte Tobias Kircher. Geht es nach dem jungen Förderlizenzspieler, sollen es noch einige Mannschaften im Kunsteisstadion Crimmitschau, mit dem Support der rot-weißen Anhänger im Rücken, ganz schwer bekommen.
Cheftrainer Kim Collins muss die Eisfläche am Dienstag sicherlich mit einem kleinen Schmunzeln betreten haben. Der Grund? Seit seinem Amtsantritt im vergangenen Sommer konnte der Eishockeylehrer wahrscheinlich noch nie so viele Spieler zu einer Trainingseinheit begrüßen. So nahmen nicht nur Mark Arnsperger, der zuletzt als BackUp-Goalie in Bremerhaven agierte, oder Ben Kosianski, der aktuell für die Icefighters Leipzig in der Nord-Oberliga auf Torejagd geht, am Teamtraining teil - Auch Tomas Kubalik kehrte nach seiner langen Verletzungspause endlich auf das Eis zurück! Ein Einsatz am Wochenende kommt für den tschechischen Topstürmer mit NHL-Erfahrung aber noch zu früh. "Wann ich wieder auf meinem alten Level sein werde, kann ich jetzt noch nicht sagen", meinte Kubalik. Alle seine Mitspieler - Stand jetzt - sind jedoch topfit und brennen auf die beiden Duelle am Freitag und am Sonntag.
Deggendorfer SC
DSC vor Württemberger Wochenende: Auswärtsspiel am Freitag in Heilbronn
(DEL2) Bevor der Deggendorfer SC am Sonntag in eigener Halle die Steelers aus Bietigheim empfängt, muss das Team von Trainer John Sicinski am Freitag auswärts in Heilbronn antreten.
Die Falken aus Heilbronn haben aus 12 Spielen 18 Punkte geholt und stehen damit auf dem 8. Tabellenplatz. Im Team, das diese Saison vom Österreicher Alexander Mellitzer trainiert wird, spielt der Finne Roope Ranta bislang eine überragende Saison. Der Angreifer kommt nach 12 Einsätzen breits auf 21 Scorerpunkte (11 Tore) und steht damit auf Rang 3 der Scorerwertung der DEL2. Neben Ranta haben aber auch der Kanadier Greg Gibson und der Amerikaner Derek Damon, die beide vor der Saison aus Dänemark zu den Württembergern gewechselt waren, als offensivstarke Verstärkungen erwiesen.
Im Tor schenken die Falken jungen Talenten das Vertrauen. Bislang erhielt der 20-jährige Förderlizenzspieler Mirko Pantkowski mit 11 Spielen die meisten Einsätze zwischen den Pfosten.
Beim DSC soll Neuzugang Andrew Hare im Tor stehen und damit die Ausländerposition des verletzten Justin Kelly übernehmen. Sein Debüt gibt der Kanadier also ausgerechnet in Heilbronn, wo er noch in der Vorsaison unter Vertrag gestanden hat.
Spielbeginn am Freitag, 26.10. in Heilbronn ist um 20:00 Uhr. Die Fans, die ihren DSC nicht nach Heilbronn begleiten können, haben wie immer die Möglichkeit, das Spiel live bei Sprade-TV mitzuverfolgen.
Dresdner Eislöwen
Vorstellung des neuen Cheftrainers Bradley Gratton
(DEL2) Cheftrainer Bradley Gratton…
…über seine ersten Stunden in Dresden:
„Ich war noch nie in Dresden, habe aber sehr viel Gutes von der Organisation und der Infrastruktur gehört. Von der Stadt habe ich bisher natürlich noch nichts gesehen. Ich bin am Mittwoch angekommen, war mehr als 24 Stunden wach. Heute Morgen habe ich die Mannschaft kennen gelernt und erste Gespräche geführt. Ich freue mich auf die Aufgabe!“
…über seine Karriere als Spieler und seine Familie:
„Ich habe an verschiedenen Standorten in Europa gespielt, habe die Zeit sehr genossen. Der Lebensstil hier kommt mir sehr entgegen, viel mehr als der in Nordamerika. Meine Familie bleibt zunächst in Kanada, kommt mich aber sicher besuchen. Ich bin seit 24 Jahren verheiratet, habe zwei Kinder. Mein Sohn hat selbst auch Eishockey gespielt, meine Tochter spielt Fußball. Meine Familie ist grundlegend aber absolut eishockeyverrückt. Mein Bruder und mein Cousin haben selbst in der NHL gespielt.“
…über seinen Ansatz als Trainer:
„Als Spieler habe ich immer Vollgas gegeben, war sehr offensiv orientiert. Die Bedeutung des defensiven Parts habe ich erst als Coach in dem Umfang wahrgenommen, wie es nötig ist. Ich würde mich selbst als Hockey-Nerd bezeichnen, schaue viele Spiele aus den verschiedensten Ligen, sauge alles wie ein Schwamm auf. Ich bin offen für neue Ideen und Ansätze, probiere Dinge gern auch. Ich bin detailverliebt, nehme mir Zeit Dinge genau zu erklären.“
…über seine Ansprache an die Mannschaft:
„Ich habe den Spielern gesagt, dass alles auf null gesetzt ist. Es ist egal, ob sie vorher gut oder schlecht gespielt haben. Jeder muss sich neu beweisen – und vor allem Spaß bei dem haben, was er tut. Klar ist aber auch: Spieler wie Trainer machen Fehler. Mir ist es wichtig, dass sich jeder diese auch eingesteht. Nur so baut man Vertrauen auf – und das ist extrem bedeutsam. Die Jungs müssen sich wohlfühlen und ich will behaupten können: Das sind meine Jungs. Mir ist es wichtig, dass Spieler Fragen stellen, denn dann sehe ich auch, dass sie darüber nachdenken.“
…über seine Erwartungen:
„Wir müssen positiv in jeden Tag starten. Ich will, dass jeder mit einem Lächeln zur Arena kommt und das genießt, was er tut. Denn es ist ein unheimliches Privileg, dies tun zu dürfen. Aus meiner Sicht ist es wichtig, morgens nicht aus dem Bett zu steigen und direkt in die Arena zu fahren, sondern den Körper und Geist zunächst in Gang zu bringen. Mir liegt viel daran, dass die Jungs auch nach dem Training noch einen Moment in der Kabine bleiben, miteinander sprechen – nicht nur über Eishockey.“
…über das erste Wochenende:
„Wir werden ins kalte Wasser geworfen, aber das ist völlig in Ordnung. Wir müssen einen Prozess in Gang setzen, dürfen die Jungs nicht überfrachten. Die Bezeichnung ‚hart arbeiten“ ist aus meiner Sicht überstrapaziert. Wir müssen mit einem klaren Kopf nach Bad Tölz fahren.“
Die Dresdner Eislöwen sind am Freitag, 26. Oktober um 19.30 Uhr bei den Tölzer Löwen gefragt und empfangen am Sonntag, 28. Oktober um 17 Uhr die Ravensburg Towerstars. Einzig Timon Ribnitzky steht am Wochenende nicht für einen Einsatz zur Verfügung. Die Partie am Freitag wird geleitet von den HSR Mischa Apel und Fynn-Marek Falten; am Sonntag von Sven Fischer und Carsten Lenhart. Kassen und Arenatüren am Sonntag öffnen um 15.30 Uhr; der VIP-Raum um 17 Uhr. SpradeTV zeigt beide Partien live.
Löwen Frankfurt
Eispiraten ankern in Frankfurter Eissporthalle
(DEL2) Am Freitag, den 26. Oktober steht in der Frankfurter Eissporthalle das nächste Top-Spiel der Löwen Frankfurt an. Diesmal ist mit den Eispiraten Crimmitschau ein direkter Verfolger der Hessen zu Gast am Main. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Wie gewohnt halten wir euch mit unserem Live-Ticker, auf Facebook, Twitter und Instagram auf dem Laufenden. Das Spiel wird zudem auf SpradeTV übertragen.
Nach den beiden intensiven Spielen vom Wochenende durften sich alle Jungs erst einmal ausruhen und die ersten beiden Tage der Woche freinehmen. In den beiden Partien in Bietigheim (4:2) und gegen Bayreuth (10:4) konnte zuvor das abgestellt werden, was von den Coaches gefordert wurde. Die Löwen zogen weitaus weniger Strafen als noch in den Partien davor. Auch die Chancenverwertung klappte deutlich besser, was sich vor allem am Spielstand gegen die Bayreuther zeigte.
Kapitän Adam Mitchell konnte punktetechnisch mit Matt Pistilli gleichziehen (beide 19). Da letzterer aber weiterhin mehr Tore (11) geschossen hat, trägt er auch gegen Crimmitschau den Goldhelm. Insgesamt finden sich in den Top 20 Scorern der Liga sechs Spieler der Löwen. Neben Pistilli und Mitchell sind Lukas Koziol (18 Punkte), Eduard Lewandowski (17 Punkte), Mathieu Tousignant und Carter Proft (beide 15 Punkte) in den Top 20. Damit stellt Frankfurt die meisten Topscorer der Liga.
Die Eispiraten sind zurzeit in Top-Form und haben die letzten drei Spiele gewonnen. Am vergangenen Wochenende gab es sowohl gegen Bad Nauheim (6:3) als auch zuvor in Bayreuth (5:0) sichere drei Zähler. Dank der Erfolge rangieren die Sachsen mit 22 Zählern auf Rang 5.
Am Freitag gibt es ein Wiedersehen mit zwei Spielern, die früher einmal das Löwen-Trikot getragen haben – eine Saison standen sogar beide gemeinsam für die Löwen auf dem Eis. Die Rede ist von Christoph Kabitzky (2014-2016) und Felix Thomas (2015/2016). Top-Scoroer der Gäste sind aber zwei andere Spieler: Carl Hudson und Patrick Pohl stehen bei je 14 Punkten.
Das Spiel könnte ein Duell der Gegensätze werden. Die Löwen stellen mit 64 Treffern die zweitbeste Offensive der DEL2. Crimmitschau hingegen glänzt mit der zweitbesten Abwehr. Erst 36 Tore erlaubten die Eispiraten ihren Gegnern. In den bisherigen 16 Aufeinandertreffen konnten die Löwen neunmal als Sieger vom Eis gehen. Allerdings gewann in der vergangenen Saison immer das Auswärtsteam.
EHC Freiburg
Michael Müller neuer EHC-Präsident - Vorstand im Amt bestätigt
(DEL2) der Vorstand des EHC Freiburg ist jetzt fünfköpfig: Die Mitgliederversammlung wählte Michael Müller zum Präsidenten des Eishockeyvereins. Vorsitzender Werner Karlin und Nachwuchsleiter Toni Klein wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Knapp 100 EHC-Mitglieder hatten sich am Dienstagabend in der Zimber-Müller-Lounge des Freiburger Eisstadions eingefunden, um auf das zurückliegende Geschäftsjahr - das ein finanzielles Minus mit sich brachte – zurückzublicken und die Vorstandswahlen abzuhalten. Hierbei wurden der erste Vorsitzende Werner Karlin und Nachwuchsleiter Toni Klein ohne Gegenstimme wiedergewählt. Die Amtszeiten von Martina Müller (Schatzmeisterin) und Marc Esslinger (zweiter Vorsitzender) laufen noch bis zur nächsten Jahreshauptversammlung.
Auf der Tagesordnung stand zudem die Wahl eines Präsidenten. Das Amt ist zwar optional in der Vereinssatzung verankert, jedoch seit vielen Jahren vakant. Nun präsentierte Werner Karlin einen geeigneten Kandidaten für diese hervorgehobene Position: Michael Müller. Der Ehemann von Schatzmeisterin Martina Müller ist seit Jahren im Förderkreis Nachwuchs aktiv und wirkt hinter den Kulissen des EHC Freiburg bereits seit dem Frühjahr massiv mit. Michael Müller ist eine der Triebfedern der Neuerungen, die im Sommer das Gesicht des Vereins merklich verändert haben: Neuer VIP-Bereich, neue Videowand, neues Ticketingsystem, neue Kabinenausstattung, neue EDV und neue Räumlichkeiten in der Geschäftsstelle, dazu David Bartholomä als neuer CEO/Geschäftsführer – all dies sind greifbare und strukturelle Veränderungen, die viel mit dem weitreichenden Engagement von Martina und Michael Müller zu tun haben. Außerdem wirkte Michael Müller erfolgreich bei der Gewinnung neuer Sponsoren und in Gesprächen mit Vertretern der Kommunalpolitik mit. All dies soll er als Präsident des EHC Freiburg fortführen. Werner Karlin stellte Michael Müller als einen "Macher" vor, der "anpackt, vernetzt ist und etwas bewegt". In diesem Lichte sei auch das Präsidentenamt zu sehen: "Der EHC-Präsident ist kein Sonnenkönig."
Die EHC-Mitglieder folgten dem vom Vorstand vorgeschlagenen Weg und wählten Michael Müller ohne Gegenstimme zum neuen Präsidenten des Clubs. Müller selbst gab sich kämpferisch, unter anderem mit Blick auf die unbefriedigende Hallensituation: "Unser Eisstadion ist die meistgenutzte Sporthalle in Südbaden. Jetzt ist die Stadt dran. Dafür werde ich – friedlich – auf den Tisch hauen." Zudem erläuterte er Veränderungen in der Sponsorenstruktur. Zwar sei es richtig, dass an der Bande noch einige Werbeflächen frei seien; die Einnahmesituation habe sich aber dennoch verbessert: "Wir haben uns bisher unter Wert verkauft." Neben der politischen Arbeit für eine neue Halle steht daher die weitere Gewinnung neuer Sponsoren auf der Agenda von Michael Müller.
Heimspiele am Sonntag und Mittwoch / Maly schwer verletzt / Clubheim öffnet
Drei Spiele mit zwei Derbys in sechs Tagen, ein Sondertrikot zu Halloween und die lang ersehnte Wiedereröffnung der Stadiongaststätte: Beim EHC Freiburg herrscht weiterhin High Life.
Die Partien zwischen den Bietigheim Steelers und dem EHC Freiburg haben seit Jahren einen ganz speziellen Reiz: Zwar gehen die Schwaben – die zu den Teams mit den größten Budgets der DEL2 zählen – stets als Favorit aufs Eis. Aber ihre Spielweise liegt den Wölfen, die Bietigheim ein ums andere Mal geärgert haben. Auch jetzt? Das zeigt sich am Freitag ab 20 Uhr in der EgeTransArena.
Ein Viertel der Punkterunde ist vorbei. Das zeigt sich daran, dass der Gegner des ersten Pflichtspiels der Saison nun in Freiburg aufschlägt: die Lausitzer Füchse. Damals, am 14. September, haben die Freiburger in Weißwasser bereits mit 3:0 geführt, mussten dann aber noch eine Overtime-Niederlage einstecken. Die Aufholjagd ließ schon erahnen, welch ein Potenzial heuer in den Füchsen steckt. Und tatsächlich grüßten die Ostdeutschen im Laufe der Saison bereits sechsmal von der Tabellenspitze. Damit gelten sie als das Überraschungsteam der Liga, auch wenn sie zuletzt fünf Niederlagen in Serie verkraften mussten. Das Heimspiel im Freiburger Westen beginnt am Sonntag um 18.30 Uhr.
Eine Hiobsbotschaft hat das Wolfrudel in dieser Woche erreicht: Verteidiger Daniel Maly fällt mit einer schweren Verletzung mehrere Monate aus. Der 20-Jährige, der bis dahin eine hervorragende Saison gespielt hat und sein enormes Potenzial andeutete, verletzte sich - zunächst kaum bemerkt - in der Partie gegen Dresden am Freitag. Im Lauf der Woche stellte dich dann heraus, dass Maly operiert werden muss und voraussichtlich bis ins Frühjahr hinein pausieren muss.
Lange stand der Wolfsbau an der Ensisheimer Straße leer – nun zieht wieder Leben ein in die Stadiongaststätte des EHC Freiburg. Anders als zuletzt allerdings nicht mit einem externen Pächter, sondern mit einem ganz neuen, familiären Konzept: Die Location öffnet am Sonntag erstmals als Clubheim seine Türen, das von der Freiburger Nachwuchsabteilung unter Federführung von EHC-Beirätin Katrin Barth betrieben wird. Der Wechsel von einem professionellen Gastronomiebetrieb zum ehrenamtlich geführten Clubheim ist eine enorme Herausforderung, die die engagierten Nachwuchseltern mit Gelassenheit und Charme angehen werden. Und für die Fans ist es schlichtweg toll, dass es an Spieltagen wieder einen Treffpunkt auf dem Stadion-Areal gibt. Am Sonntag um 15 Uhr beginnt das Pre-Opening mit speziellen Angeboten und einer Vesperkarte.
Süßes für die Fans und – im Idealfall – Saures für den Gegner: So möchte der EHC Freiburg das Heimspiel am Mittwoch, 31. Oktober, angehen. Tausend Lollis werden vom Nachwuchs unter den Fans verteilt, der EHC läuft um 19.30 Uhr in schaurig-schönen Sondertrikots auf und der Gegner ist ein Hochkaräter: Mit den Towerstars aus Ravensburg kommt die Überflieger-Mannschaft der Saison. Die Oberschwaben reisen als Tabellenführer zum südlichsten Baden-Württemberg-Derby der Liga.
Die erwähnten Grusel-Jerseys werden ausschließlich am Mittwoch vom EHC-Team getragen. Danach gehen sie in den Besitz der Fans über: Die Lose der Trikot-Tombola werden seit dem zurückliegenden Heimspiel in der Franz-Siegel-Halle verkauft und sind auch noch am Sonntag und Mittwoch für 5 Euro erhältlich. Wer die Trikotnummer eines aktuellen EHC-Cracks auf seinem Los vorfindet, bekommt direkt nach dem Ravensburg-Match genau jedes Textil – und das ganz persönlich (und schweißnass...) aus den Händen des Spielers aus dem Eis. Alle anderen Nummern bedeuten den Gewinn eines tollen Sachpreises aus dem Fanshop.
Karten für die beiden anstehenden Heimspiele gibt es im Onlineshop, in der Geschäftsstelle sowie in allen Reservix-Vorverkaufstellen. Besonders am Mittwoch dürfte das Freiburger Eisstadion gut besucht sein, so dass besonders Sitzplatz-Besucher den Vorverkauf nutzen sollten: Der Vorabend eines Feiertages ist ein wunderbarer Sport-Termin, das Derby gegen den Tabellenführer ist ein Knüller und das Halloween-Special ist die Kirsche auf der Sahne. Live übertragen werden die Partien wie immer auf www.sprade.tv, außerdem hält der Twitter-Ticker stets aktuelle Infos parat.
EHC Lausitzer Füchse
DIE „WOHNUNGSBAUGENOSSENSCHAFT WEISSWASSER eG“ BLEIBT PARTNER
(DEL2) Auch wenn es sportlich einmal nicht so läuft, dann gibt es für die Lausitzer Füchse trotzdem gute Nachrichten.
Mit der „Wohnungsbaugenossenschaft Weißwasser eG“ (WGW) hat ein weiterer Sponsor seine Unterstützung für diese Saison bekräftigt.
Bereits zum Saisonstart haben die WGW eG und die EHC “Lausitzer Füchse“ Spielbetriebs GmbH den Sponsorenvertrag für die laufende Saison unterschrieben.
Die WGW eG ist ein langjähriger Partner der Lausitzer Füchse und mit der Unterstützung durch dieses regionale Unternehmen schätzen sich die Verantwortlichen des Eishockeyclubs sehr glücklich.
Als neuer Premium-Partner engagiert sich die WGW eG nicht nur finanziell, sondern stellt dem Verein auch Mittel zur Verfügung, die den Eishockeyprofis in Weißwasser ein zu Hause bieten. Der Vorstandsvorsitzende der WGW eG, Dietmar Lange, bekräftigt noch einmal, dass es eine Herzensangelegenheit und Freude ist, den Eishockeysport auf diese Weise zu unterstützen.
Wir bedanken uns im Speziellen bei der WGW eG für das Engagement, welches nun schon seit einigen Jahren Bestand hat und freuen uns auf ein weiteres Jahr der Zusammenarbeit.
Höchstadter EC
Alligators treffen auf alte Bekannte
(OLS) Nach einem erfolgreichen 6-Punkte-Wochenende sind die Alligators mit einem Punkt Vorsprung auf die Selber Wölfe auf Platz 6 der Oberliga-Tabelle angekommen. Am kommenden Wochenende trifft die Mannschaft von Trainer Martin Ekrt nun auf zwei bekannte Gegner, mit denen man in den vergangenen Jahren schon oft die Schläger kreuzte und in spannenden Partien um wichtige Siege kämpfte.
Am Freitag Nachmittag (Spielbeginn 19:30 Uhr) führt die weite Reise für den Höchstadter EC zum EV Lindau an den Bodensee. Mit dreizehn Neuzugängen und dem gebürtigen Kanadier Chris Stanley als neuem Trainer starteten die Islanders in die neue Saison und konnten bisher in neun Spielen sieben Punkte erobern, aktuell liegen sie damit auf Platz 10 der Tabelle. Zuletzt trafen sich die Höchstadt Alligators und die Islanders im Halbfinale der vergangenen Saison, welches die Lindauer im dritten Spiel für sich entscheiden konnten.
Am Sonntag Abend um 18 Uhr empfängt der Höchstadter EC dann die Löwen aus Waldkraiburg zum ersten "Sparkassen-Spiel" der Alligators im Höchstadter Eisstadion am Kieferndorfer Weg. Kunden der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach erhalten an diesem Abend bei Vorzeigen ihrer Sparkassencard an der Abendkasse ermäßigten Eintritt und können sich auf ein kämpferisches Spiel der Alligators freuen, die gegen den derzeit Tabellenletzten versuchen werden mit einem weiteren Heimsieg ihr Punktepolster zu vergrößern. Als "Letzte Chance" betitelte man das kommende Wochenende in Waldkraiburg, denn bisher konnten die Löwen nicht ein Spiel für sich entscheiden und mussten bereits 43 Gegentore einstecken. Ein Wiedersehen gibt es für die Höchstader Fans mit Petr Gulda (2012 bis 2014) und Tomas Rousek (Saison 2016/2017) die inzwischen für die Löwen auf Torejagd gehen.
Starbulls Rosenheim
Freitag in Landshut, Sonntag gegen Weiden
(OLS) Nach einem erfolgreichen Sechs-Punkte-Wochenende, das mit dem Sieg gegen den zuvor ungeschlagenen Tabellenführer EC Peiting gekrönt wurde, fahren die Starbulls Rosenheim selbstbewusst zum Derby nach Landshut. Spielbeginn am Freitagabend im Stadion am Gutenbergweg im Rahmen des zehnten Spieltags der Eishockey-Oberliag Süd ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag sind die Starbulls dann Gastgeber für die Blue Devils Weiden, die sich jüngst mit einem Ex-Rosenheimer verstärkt haben, der vor einer Woche in der Eishockey-Oberliga Nord noch vierfacher Torschütze im letzten Spiel für sein dortiges Team war. Spielbeginn im emilo-Stadion ist um 17 Uhr.
Niemals aufgeben und immer an den Sieg glauben – diese Einstellung hat das Team von Trainer Manuel am Kofler im Heimspiel am Sonntag gegen den EC Peiting eindrucksvoll bewiesen. Entsprechend euphorisch feierten die Starbulls-Fans den verdienten 5:4-Sieg, mit dem ihre Starbulls den Spitzenreiter dank des Tores von Dominik Daxlberger 18 Sekunden vor der Schlusssirene doch noch in die Knie zwangen.
An die Leistung gegen Peiting bzw. an die optimale Sechs-Punkte-Ausbeute vom vergangenen Wochenende wollen Manuel Kofler und sein Team nun anknüpfen. Im Fokus steht dabei natürlich erst einmal das Derby am Freitagabend in Landshut. Neben dem Lokalkolorit sorgt die aktuelle Tabellensituation für zusätzliche Brisanz. Der EV Landshut steht nur einem Punkt hinter den Starbulls auf Platz fünf der Tabelle, weist aber das bessere Torverhältnis auf, würde also mit einem Sieg – egal ob nach 60 Minuten oder Verlängerung – an den Grün-Weißen vorbeiziehen. Das wollen die Starbulls natürlich keinesfalls zulassen, sondern ihrerseits einen Tabellenrang nach oben gutmachen. Mit drei Punkten würde dies am Freitagabend definitiv gelingen, da sich die auf den Plätzen zwei und drei rangierenden Mannschaften der Eisbären Regensburg und vom SC Riessersee der Punkte im direkten Duell berauben.
Verzichten muss Trainer Manuel Kofler beim Spiel in Landshut allerdings auf Tom Pauker. Der Stürmer erhielt nach seiner umstrittenen Matchstrafe im Spiel gegen Peiting eine sehr harte Strafe und wurde für vier Partien (eine davon auf Bewährung) gesperrt. Das bedeutet, dass er auch das Spiel am Sonntag gegen seine Ex-Mannschaft aus Weiden verpasst und erst wieder am nächsten Freitag im Heimspiel gegen Höchstadt für die Starbulls aufs Eis gehen kann. Dafür können die Grün-Weißen im Derby aber auf geballte Unterstützung ihrer Fans bauen. Es werden weit über 500 Rosenheimer Schlachtenbummler erwartet. Wer nicht live im Stadion am Gutenbergweg mit dabei sein kann, kann das Derby per Internet-Livestream – buchbar über www.sprade.tv zum Preis von 5 Euro – verfolgen.
Gleiches gilt für das Heimspiel der Starbulls Rosenheim am Sonntag gegen die Blue Devils Weiden, bei dem die Starbulls ebenfalls voll punkten möchten. Die von Trainerfuchs Ken Latta betreuten Oberpfälzer stehen mit zehn Zählern aus neun Spielen derzeit auf Tabellenrang acht, haben aber mindestens das Potenzial für die vordere Tabellenhälfte. Und sie haben sich unter der Woche noch einmal prominent verstärkt. Der Ex-Rosenheimer Herbert Geisberger wechselt von den Saale Bulls Halle nach Weiden und wird sein erstes Auswärtsspiel im Trikot der Blue Devils ausgerechnet auf Rosenheimer Eis bestreiten. Am vergangenen Wochenende bei seinem letzten Spiel für Halle in der Oberliga Nord gegen den ECC Preußen Berlin glänzte Geisberger als vierfacher Torschütze!
Spielbeginn im emilo-Stadion am Sonntag ist um 17 Uhr. Karten sind jederzeit online und zum Selbstausdruck erhältlich im Ticketshop auf www.starbulls.de. Die Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion ist für den Kartenvorverkauf am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 und 17 und 19 Uhr geöffnet. Die Tageskasse öffnet am Sonntag um 15 Uhr.
ERC Sonthofen
Freitag beim Tabellenführer, Sonntag daheim gegen den Tabellenzweiten
(OLS) Dieses Wochenende hat es der ERC Sonthofen mit zwei hochkarätigen Teams zu tun. Am Freitag reisen die Bulls zum Tabellenführer nach Peiting. Am Sonntag kommt mit den Eisbären Regensburg der Tabellenzweite nach Sonthofen.
Das Team von Martin Sekera trifft am Freitag mit dem EC Peiting auf das Top-Team der bisherigen Oberliga-Süd-Saison. Die Oberbayern führen die Tabelle souverän an und wollen nach der bisher einzigen Niederlage am vergangenen Wochenende unbedingt wieder in die Erfolgsspur kommen. Mit Milan Kostourek (10T/8A), Anton Saal (4T/13A) und Andreas Feuerecker (6T/10A) hat der ECP drei der besten fünf Scorer der ganzen Liga in ihren Reihen. Ty Morris (3T/11A), Simon Maier (6T/7A) sowie Brad Miller (5T/7A) stehen ihnen aber in nichts nach. Das ist die große Stärke des Teams von Trainer Sebastian Buchwieser: Die Ausgeglichenheit im Team macht Peiting so unglaublich stark – wie die Punkte unschwer erkennen lassen. So stellen sie mit 51 Toren den besten Sturm und mit >30% das effektivste Powerplay der Liga. Anfällig ist Peiting dagegen bei Strafzeiten. Mit 138 Strafminuten haben sie bisher die meisten aller Teams gesammelt. Auch beim Penalty Killing ist Peiting „nur“ auf Platz 6.
Hier gilt es für die Bulls anzusetzen. Aus einer kontrollierten Verteidigung heraus, mit wenig Strafzeiten, müssen diesmal die sich bietenden Chance eiskalt genutzt werden. Die Bulls treffen diese Saison nicht das erste Mal auf die Oberbayern. In der Vorbereitung gab es bereits zwei Spiele, in denen sich beide Male der EC Peiting (1:4 und 2:5) durchsetzte.
Am Sonntag gastiert dann das nächste Spitzenteam im Oberallgäu. Mit den Eisbären Regensburg kommt der Tabellenzweite an die Hindelanger Straße und will seine Siegesserie fortsetzen. Mit Nikola Gajovsky (8T/11A) stellen die Oberpfälzer den Topscorer der Liga. Aber auch Richard Divis (6T/10A) ist unter den Top 6 zu finden. Im Vergleich zur letzten Saison hat sich das Team von Igor Pavlov mit einigen jungen und sehr talentierten Spielern verstärkt. Dies scheint der richtige Schritt gewesen zu sein, um wieder in die Erfolgsspur der letzten Jahre zu kommen. Mit sieben Siegen in Folge (Stand 25.10.2018) kletterten die Eisbären in der Tabelle kontinuierlich bis auf Platz 2 hoch.
Für die Bulls gilt auch diesmal, aus einer kontrollierten Abwehr dagegen zu halten. Mit viel Mut, Willen und vor allem Kampfgeist wollen die Bulls den „Großen“ der Liga endlich Punkte abknöpfen. Dass die Bulls dazu in der Lage sind, haben sie mehrmals bewiesen. Gleichwohl fehlte am Ende immer wieder das nötige Glück – dafür müssen diesmal Kampf und Wille herhalten.
Mit Sean Morgan fehlt den Bulls kommendes Wochenende eine wichtige Säule in der Abwehr. Für ihn kommt ein Einsatz nach seiner Gehirnerschütterung noch zu früh. Ob der ERC Verstärkung von Kooperationspartnern erhält, entscheidet sich kurzfristig. In dieser Woche haben jedenfalls schon ein paar Spieler mit der Mannschaft trainiert.
Für Sonntag bietet der ERC erstmalig in dieser Saison einen Kartenvorverkauf bei seinem Partner Wonnemar Sonthofen an. Die Karten sind zu den regulären Öffnungszeiten ab sofort erhältlich.
ESC Moskitos Essen
Welche Richtung schlagen die Moskitos ein?
(OLN) Das vergangene Wochenende war für alle, die in Essen dem Eishockeysport bei den Moskitos zugetan sind, eine gewisse Herausforderung. Kann man vielleicht noch sagen, in Leipzig kann man knapp mit 5:4 verlieren, so ist der Umstand, in einem Drittel allein fünf Gegentreffer hinnehmen zu müssen, doch schon recht bedenklich. Vor heimischem Publikum setzte die Mannschaft aber noch einen drauf, indem sie gegen keineswegs übermächtige Erfurter mit 3:6 verloren hat. Chefcoach Frank Gentges sprach in der Pressekonferenz von zwei Lagern in der Mannschaft, von denen, die immer 110 % versuchen zu geben, und von einigen Spielern, die nicht bereit wären bis an die Grenze zu gehen. Doch ohne diesen Gang an die Grenze wird es nicht gelingen, in dieser engen Liga zu bestehen.
Nun darf man gespannt sein, was die Mannschaft selbst aus dem Pleiten-Wochenende für sich mitgenommen hat. Einen Weckruf der besonderen Art sandten Kapitän Stephan Kreuzmann und Lars Grözinger bereits im Anschluss an das letzte Wochenende aus. Und dieser Aufforderung bedarf es sicher auch, denn am Freitag (20 Uhr – Ijssportcentrum Stappegoor) müssen die Moskitos zu einem Gegner, der sicherlich keiner zusätzlichen Motivation bedarf. Die Tilburg Trappers mussten erstmals seit längerer Zeit die Tabellenführung an die Hannover Indians abgeben. Auch wenn das Tabellenbild aufgrund der unterschiedlichen Anzahl an Spielen etwas schief ist, wird das Team von Bo Subr sicherlich auf heimischem Eis versuchen die Spitze zurück zu erobern. In den letzten Jahren konnten die Wohnbau Moskitos zwar auch in den Niederlanden immer mal überraschen und die Trappers ärgern, ob das aber in der jetzigen Situation rund um die Mannschaft möglich ist, muss man sicherlich zunächst bezweifeln. Nach zehn Spielen kann man vielleicht sagen, dass sich drei Spieler bei den Tilburgern leicht absetzen. Danny Stempher mit 11 Treffern und 9 Assists kommt ebenso wie Mitch Bruijsten mit sieben Treffern und 13 Beihilfen auf 20 Scorerpunkten. Der in Essen noch bekannte Nardo Nagtzaam steht den beiden in nichts nach, ebenfalls bereits 13 Assists und auch schon fünf Tore. Das Spiel in Tilburg wird also nach dem letzten Wochenende sicherlich ein ganz heißer Tanz.
Am Sonntag (18:30 Uhr – Eishalle Essen-West) kann die Mannschaft der Wohnbau Moskitos dann vor eigenem Publikum versuchen Wiedergutmachung zu betreiben. Das wird allerdings ähnlich wie schon gegen Erfurt nicht so leicht, denn ein weiterer unbequemer Gegner kommt. Von der Ostseeküste reisen die Piranhas aus Rostock an den Westbahnhof und mit dabei die ehemaligen Essener Spieler Werner Hartmann, Dominik Patocka und Keeper Jan Dalgic. Die Raubfische sind perfekt in die Saison gekommen, vier Spiele, vier Siege gegen Teams wie Duisburg, Herne, Erfurt und Berlin. Danach jedoch kam auch an der Ostseeküste der große Bruch. Aus den folgenden sechs Begegnungen sprang gerade mal ein Overtime Erfolg gegen die Harzer Falken heraus. Alle anderen Spiele gingen verloren und die Piranhas wurden in der Tabelle bis auf Platz 9 durchgereicht. Mit 14 Punkten haben die Gäste allerdings identisch genauso viele Punkte wie die Wohnbau Moskitos, so dass es für beide Teams darum geht den jeweils anderen hinter sich zu lassen. Keine leichte Aufgabe für den Cheftrainer, aber auch keine leichte Aufgabe für die Mannschaft, Erfolge könnten hier helfen.
Hannover Scorpions
Scorpions mit hammerhartem Programm - Fünf Punktspiele in zehn Tagen
(OLN) Jetzt kommt es knüppeldick für das Oberligateam der Hannover Scorpions. Innerhalb der nächsten zehn Tage müssen die Wedemarker fünf!!! Pflichtspiele austragen.
„Harte zehn Tage für mein Team“, so Coach Dieter Reiss, der sehr froh ist, dass Goran Pantic zurück ist, Dennis Arnold zum Kader gestoßen ist und Marian Dejdar uns gerade in dieser wichtigen Phase hilft.
Das Programm der nächsten Tage:
Freitag 26. Oktober 20 Uhr Heimspiel in der hus de groot EISARENA, gegen die Füchse Duisburg.
Zwei Tage später, Auswärtsspiel am Sonntag den 28. Oktober 18:30 Uhr in Herne gegen den Herner EV.
Wieder zwei Tage später am Dienstag, den 30. Oktober 20 Uhr in der hus de groot EISARENA Heimspiel gegen die Halle Saale Bulls.
Nach zwei Tagen Erholungspause geht’s dann am Freitag, den 2. November um 20 Uhr zum Rückspiel nach Halle zu den Saale Bulls, ehe dieses Mammutprogramm dann zwei Tage später am Sonntag, den 4. November um 19 Uhr in der hus de groot EISARENA gegen die TecArt Black Dragons Erfurt endet.
Gut dass danach, wegen der Deutschland-Cup Pause, einige Tage spielfrei sind und das Team Zeit zur Regeneration hat.
EC Harzer Falken
Harzer Falken gegen die Hannover Indians und in Erfurt
(OLN) Am kommenden Wochenende steht zunächst ein Klassiker an, wenn die
Hannover Indians am Freitag um 20:00 Uhr ihre Visitenkarte im
Braunlager Wurmbergstadion abgeben. Zwei Tage später reisen die Harzer
Falken dann nach Erfurt, wo es um 16:00 Uhr zu dem Duell mit den
TecArt Black Dragons kommt.
Doch zunächst einmal sind alle Augen auf die Partie gegen die
Landeshauptstädter gerichtet. Denn nach dem furiosen Spiel am letzten
Wochenende gegen Leipzig, welches die Falken mit 4:3 für sich
entscheiden konnten, hofft man natürlich auf der sportlichen Seite,
dass die Spieler dieses Positiverlebnis mit in die Partie nehmen und
in ordentlich Selbstbewusstsein umwandeln können. Und auf der anderen
Seite erhoffen sich die Verantwortlichen der Harzer Falken auch ein
entsprechendes Feedback der Fans, welches mit einer Zuschauerzahl im
vierstelligen Bereich einhergehen sollte. Zumal die Hannover Indians
sehr reisefreudige Fans haben, die das Wurmbergstadion zusätzlich in
großer Zahl füllen dürften.
Aber vor allem sportlich hat diese Partie ihren ganz besonderen Reiz.
Nicht ganz einen Monat ist es her, als die Harzer Falken als Underdog
an den Pferdeturm gereist waren und das scheinbar völlig überraschte
Team der Indians im 1. Drittel geradezu an die Wand spielte. Zwar
sollte das Spiel am Ende nach einer 0:1-Führung der Harzer noch 4:1
verloren gehen, doch man hatte erstmals gezeigt, wozu dieses Team in
der Lage sein konnte. Nun wird Trainer Lenny Soccio seine Jungs sehr
wahrscheinlich ganz anders auf das Spiel im Harz vorbereitet haben und
ganz bestimmt werden die Falken nach diversen Achtungserfolgen und vor
allem dem Sieg gegen Leipzig nicht mehr unterschätzt. Denn man bekommt
es hier auch mit dem neuen Spitzenreiter der Oberliga Nord zu tun. In
einem überragenden Eishockeyspiel gegen die Tilburg Trappers am
vergangenen Wochenende holten sich die Indians mit einem 6:5-Erfolg in
der Overtime nicht nur eine Menge Euphorie ins Haus, sondern eben auch
die nötigen Punkte für den Platz an der Sonne – sprich den 1. Platz.
Und auch wenn man zwischenzeitlich angesichts der Ergebnisse der
letzten Wochen noch manchmal den Eindruck hat, dass einige Vereine
sich noch nicht so recht gefunden haben, ist dieser Tabellenplatz ganz
bestimmt kein Zufallsprodukt, sondern Ergebnis einer überaus homogenen
Mannschaft, aus der die beiden Kontingentspieler Brent Norris (9 Tore
und 14 Torvorlagen) und Branislav Pohanka (9 Tore und 9 Torvorlagen)
nochmal individuell herausstechen. Allerdings bezahlten die Indians
den Sieg gegen Tilburg auch teuer. Denn Nickolas Bovenschen und Robert
Peleikis sind für das Spiel in Braunlage gesperrt und so fehlen
Trainer Soccio gleich zwei robuste Spieler in der Defensive.
Sicherlich kein Nachteil für die Harzer Falken. Denn vor allem
Peleikis, der sich zwischendurch immer mal wieder gerne zum „Bad Boy“
macht, besitzt neben der körperlichen Komponente auch einiges an
spielerischer Klasse.
Spielerische Klasse, die auch der Sonntagsgegner aus Erfurt durchaus
aufzuweisen hat. Siege gegen Hamburg, Halle, Essen und die Hannover
Scorpions sowie der daraus resultierende 8. Tabellenplatz zeugen von
eben dieser Klasse der Thüringer. Und hier hat sich bislang einer in
den Vordergrund gespielt, der bereits in den letzten Spielzeiten sein
großes Talent hat aufblitzen lassen. Doch diese Saison scheint der
Knoten bei dem 23-jährigen Reto Schüpping so richtig geplatzt zu sein.
10 Tore und 8 Torvorlagen in 10 Spielen sprechen da eine recht
deutliche Sprache. Und dann ist da mit Michal Vazan (6 Tore und 10
Torvorlagen) noch einer, der die Harzer Falken schon in den letzten
Jahren gerne geärgert und ihnen den letzten Punch gegeben hat.
Doch die Harzer Falken 2018/2019 sind andere als noch in den letzten
Spielzeiten. Und so will man gar nicht darüber nachdenken, wie die
Partien vor allem in Erfurt in den letzten Jahren gelaufen sind,
sondern selber ein neues Kapitel aufschlagen. Dabei hat vor allem das
letzte Spiel gegen Leipzig gezeigt, dass man sich in der ohnehin
soliden Defensive nochmal weiterentwickelt hat und man auch gegen ein
laufstarkes Team wie Leipzig oder eben auch die Hannover Indians,
sicher stehen kann. Dazu hat sich nun am letzten Sonntag der Torsegen
und natürlich auch ein wenig das Glück eingestellt, welches gegen die
beiden kommenden Gegner unbedingt benötigt wird. Denn mit eben diesen
beiden Komponenten wäre auch am Pferdeturm vielleicht etwas mehr drin
gewesen. Ein Konjunktiv, das die Harzer Falken nur zu gerne
eliminieren wollen. (Hei)
Herner EV
Icefighters und Scorpions – HEV mit Personalsorgen am Wochenende!
(OLN) Zum ersten Mal muss der Herner EV in dieser Saison an einem Wochenende zuerst auswärts und dann zuhause antreten. So geht es also am Freitag nach Leipzig in den Kohlrabizirkus, der neuen Spielstätte der EXA Icefighters. Spielbeginn ist dort 20 Uhr. Am Sonntag empfangen die Grün-Weiß-Roten dann ab 18:30 Uhr die Hannover Scorpions in der Herner Hannibal-Arena.
Sechs Jahre lang spielten die Icefighters in ihrem Exil in Taucha, einer Kleinstadt wenige Kilometer nordöstlich von Leipzig gelegen. In diesem Sommer konnte man dann aber zurückkehren in die Heimatstadt. Mit dem altehrwürdigen Kohlrabizirkus, einer ehemaligen Großmarkthalle mit zwei imposanten Kuppeln, hat man endlich wieder eine dauerhafte Spielstätte im Leipziger Südosten gefunden. Bedingt durch den Umzug verlief die Saisonvorbereitung bei den Icefighters nicht so ganz nach Plan. Statt Trainingseinheiten auf dem Eis beteiligten sich Trainer und Mannschaft mehr am Aufbau der Tribünen. Diese Arbeiten sind nun abgeschlossen und man kann sich auf die Spiele im Kohlrabizirkus freuen. Die Mannschaft um Trainer Sven Gerike belegt zwar aktuell nur Platz 11 in der Oberliga-Tabelle, aber das ist kein Gradmesser für die Leistungsstärke der Icefighters. Das konnte man auch Ende September beim knappen Heimsieg des HEV gegen Leipzig sehen. Zweimal führten die Icefighters, den Herner Sieg konnten Michel Ackers und Thomas Zuravlev erst in den letzten zehn Minuten sichern. Auf das Team von Danny Albrecht wartet am Freitag also eine anspruchsvolle Aufgabe bei der Premiere der Grün-Weiß-Roten im Kohlrabizirkus.
Am Sonntag treffen dann in der Hannibal-Arena mit dem HEV der zumindest vor dem Wochenende Tabellenvierte auf den Dritten, die Hannover Scorpions. Der Deutsche Meister von 2010 schloss die Haupt- und Meisterrunde der letzten Saison jeweils auf Platz vier ab. In den Playoffs konnte das Team von Dieter Reiss dann nacheinander die Südteams aus Peiting und Rosenheim besiegen. Im Halbfinale scheiterte man knapp am späteren Meister Tilburg. Auch in dieser Saison zählen die Scorpions sicherlich zum engeren Kreis der Favoriten. Die Mannschaft ist in großen Teilen zusammengeblieben und verfügt vor allem im Angriff mit Patrick Schmid, Björn Bombis und Dennis Schütt über Top-Torjäger. Die beiden Neuzugänge Mathew Wilkins und Marius Garten stehen dem Trio nur wenig nach und mit Marian Dejdar hilft aktuell ein ehemaliger DEL-Spieler vorübergehend aus. Er wird übrigens auch beim Abschiedsspiel für Christian Nieberle und Danny Albrecht am 9. November 2018 im Allstar-Team in der Hannibal-Arena erwartet.
Bis dahin wird sich der Coach des Herner EV aber voll und ganz auf die noch drei ausstehenden Oberliga Spiele bis zur Länderspielpause konzentrieren. Für das Wochenende sind die personellen Voraussetzungen dabei nicht ganz so günstig. Weitere Untersuchungen bei Patrick Asselin haben ergeben dass sein Ausfall noch länger dauern könnte. Hier wird noch ein Spezialist konsultiert. Bei Michel Ackers und Vojtec Suchomer wird sich ein möglicher Einsatz am Wochenende erst kurzfristig entscheiden. Auch bei Mike Schmitz gibt es Fragezeichen, er verletzte sich in der Woche beim DEL-Training in Krefeld. Brad Snetsinger wird dagegen aller Voraussicht nach am Wochenende wieder im Kader sein.
„Natürlich treffen uns diese möglichen Ausfälle. Aber wir haben einen großen Kader, der aktuell noch durch den Bad Nauheimer Förderlizenzspieler Nico Kolb sowie durch Nicolas Geitner, der ebenfalls eine Förderlizenz von Bad Nauheim bekommt, erweitert wird. Deshalb gehen wir zuversichtlich an die Aufgaben des Wochenendes heran, wohl wissend dass es nicht leicht werden wird“ meint HEV-Coach Danny Albrecht.
Rostocker EC
Drei Spiele in fünf Tagen….
(OLN) …für die Rostocker Eishockeyspieler und die haben es in sich. Allerdings gibt es dieses Mal weniger Kilometer zu bewältigen, denn zur Freude der einheimischen Fans sind zwei Heimspiele dabei. Am Freitag, den 26.10.2018 um 20.00 Uhr sind die TecArt Black Dragons aus Erfurt zu Gast in der Rostocker Eishalle. Diese haben in den vergangenen Spielzeiten so gut wie nie in Rostock punkten können und jetzt werden sie noch siegorientierter anreisen, da die Piranhas in der ersten Begegnung sogar aus Erfurt nach Penaltyschießen zwei Punkte mit heim nehmen konnten. Mittlerweile stehen die Erfurter punktgleich mit den Ostseestädtern auf Platz 8 ( sie haben ein Gegentor weniger ). In den bisherigen zehn Spielen mussten die Thüringer sechs Mal als Verlierer vom Eis, konnten dagegen Gegner wie die Crocodiles Hamburg, Hannover Scorpions, MEC Halle Saale Bulls und den ESC Wohnbau Moskitos Essen bezwingen.
Letztgenanntes Team ist der Gastgeber des Auswärtsspieles am Sonntag. Trainer Frank Gentges ist mit der bisherigen Punkteausbeute sicherlich nicht zufrieden. Fünf Siegen stehen fünf Niederlagen gegenüber, wobei die im Lokalderby gegen Herne sicherlich am meisten schmerzte. Wie die Rostocker haben die Essener 14 Punkte, allerdings sieht ihre Tordifferenz mit plus sieben Toren bedeutend besser aus. Im Team der Moskitos gab es einen großen Umbruch. Im 25 Mann großen Kader stehen 22 neue Namen, darunter auch der ehemalige Piranhas Spieler Arthur Lemmer. Beginn der Partie ist um 18.30 Uhr in der Eissporthalle Essen-West.
Zur ungewohnten Futterzeit am Dienstag, den 30.10.2018 um 19.00 Uhr treffen die Rostock Piranhas auf den derzeitigen Tabellenersten, die Hannover Indians. Mit 24 Punkten haben sie sich schon etwas Vorsprung verschafft. Acht von elf Begegnungen verliefen siegreich. Die drei Niederlagen waren nur knapp, eine davon in der Overtime und eine im Shootout. Seit 2017 lenkt Trainer Leonard Soccio das Team. Zehn neue Spieler und ein neuer Torwart kamen hinzu. In der letzten Saison schafften es die Hannoveraner bis in das Achelfinale der Playoffs der Oberliga Nord.
EHC Königsbrunn
Warum es nun nicht einfacher wird
(BYL) Für den EHC Königsbrunn stehen am Wochenende zwei Duelle mit Schwergewichten aus der Bayernliga an. Am Freitag gastieren die Brunnenstädter ab 20 Uhr bei den „Eispiraten“ des ESC Dorfen, sonntags steht dann ab 18 Uhr die Partie gegen die „Gladiators“ des TSV Erding auf dem Programm.
Seit sechs Spieltagen wird in der höchsten bayrischen Spielklasse wieder um Punkte gekämpft, momentan stehen die Brunnenstädter auf dem sechsten Platz. Doch noch ist viel Bewegung in der Tabelle, und der ein oder andere Favorit findet sich auf den unteren Plätzen wieder. Auch der Tabellenführer aus Füssen musste schon die erste Niederlage hinnehmen, alle anderen Teams haben schon zwei oder mehr Spiele verloren. Vor der Saison hoch gehandelte Mannschaften wie Landsberg und Dorfen finden sich unterhalb der Königsbrunner wieder.
So hat der EHC vor dem Spiel gegen die Eispiraten aus Dorfen scheinbar die besseren Karten. In der vorherigen Spielzeit belegten die Oberbayern nach der Vorrunde noch den zweiten Rang, doch in dieser Saison ist momentan noch der Wurm drin. Nach einer eher durchwachsenen Vorbereitung hat die Mannschaften nach fünf Spielen nur zwei Partien für sich entscheiden können, eine davon erst nach Verlängerung. Nach dem beeindruckenden 9:3 Sieg gegen Klostersee müssen die Eispiraten allerdings auf ihren Topscorer Lukas Miculka verzichten, der sich in der Partie einen Boxkampf mit Bob Wren lieferte und eine Fingerverletzung davontrug. Diese Lücke füllt seitdem der 28-jährige Litauer Povilas Verenis, der aufgrund der Selbstbeschränkung aller Bayernligisten eigentlich in der 1b-Mannschaft der Eispiraten auflief. Wie auch der Königsbrunner Keeper Donatas Žukovas stammt Verenis aus Elektrenai und spielte für die dortige erste Mannschaft. Gegen Königsbrunn müssen nun Punkte her, ansonsten droht dem Verein den Anschluss an die ersten acht Plätze zu verlieren.
Am Sonntag ist dann der TSV Erding zu Gast, die Gladiators stehen momentan auf dem zweiten Tabellenplatz. Bisher mussten die Oberbayern nur gegen Klostersee und Miesbach Federn lassen, doch danach starteten die Gäste eine beeindruckende Siegesserie. Die Nachbarn aus Dorfen wurden mit 6:1 nach Hause geschickt, danach folgte ein 8:2 Sieg gegen Pegnitz. Zuletzt siegten die Gladiators mit 8:3 bei den bisher so starken Wölfen aus Bad Kissingen und schockierten die Konkurrenz. Dabei geht Erding vorbildlich seinen eigenen Weg und setzt komplett auf deutsche Spieler, hauptsächlich aus dem eigenen Nachwuchs. Neben so starken Offensivspielern wie Daniel Krzizok und Florian Zimmermann wechselten aktuell Florian Fischer und Tobias Feilmeier vom damaligen Bayernligisten Germering nach Oberbayern. Beide erzielten alleine in der letzten Saison 136 Scorerpunkte und durften bei ihrem neuen Verein auch schon fleißig punkten. Mit sechs Treffern pro Spiel schlägt sich so viel Klasse auch in der Statistik nieder, die Gäste sind am Sonntag Favorit.
Königsbrunns Trainer Fabio Carciola hat an diesem Wochenende ein Luxusproblem, denn nach seiner langen Verletzungspause war Kontingentspieler Hayden Trupp wieder im Training dabei. Ob er am Wochenende spielen kann wird direkt vor dem Spiel entschieden, bei einem Einsatz müsste dann allerdings entweder Donatas Žukovas oder Lukáš Hruzík pausieren. Da Jennifer Harß wieder fit ist hat der EHC-Trainer nun freie Auswahl. Und auch Nicolai Pest durfte diese Woche wieder mittrainieren, somit kann Königsbrunn mit kompletten Kader antreten.
Königsbrunns dritter Vorstand Tim Bertele hofft jetzt auf weitere Punkte gegen zwei starke Gegner: „Am Wochenende wollen wir unbedingt an unsere kleine Siegesserie anknüpfen. Besonders freut mich, dass Hayden Trupp nach dreiwöchiger Verletzungspause wieder dabei ist. Er verleiht unserer Mannschaft nochmals mehr Klasse.“
SC Forst
Nächster Favorit kommt zu Nature Boyz - ESV Buchloe gastiert am Freitag
(BLL) Auch an diesem Wochenende sind die Forster Nature Boyz zweimal im Einsatz, am Freitag um 19:30 Uhr gastieren die Pirates aus Buchloe im Peißenberger Eisstadion, ehe es am Sonntag um 18:00 Uhr in Bad Tölz gegen den SC Reichersbeuern geht.
Buchloe, in der letzten Saison aus der Bayernliga abgestiegen, sind für die Nature Boyz aktuell ein unbeschriebenes Blatt. Die Pirates gehören mit einigen anderen Mitbewerbern zum Favoritenkreis für den Aufstieg in die Bayernliga. Das erklärte sportliche Ziel seitens der Gäste ist der Aufstieg. Nach dem Abstieg hat sich der Kader zwar stark verändert, denn 11 Abgängen stehen 6 Neuzugänge gegenüber. Die Gäste treten mit zwei Kontingentspielern an, dazu einige Hochkaräter wie z. B. Marc Weigant, Alexander Krafczyk oder David Vycichlo. Nach 3 absolvierten Partien stehen die Gäste aktuell mit 6 Punkten auf dem 3. Tabellenplatz. In Burgau mußten sie eine 7:4-Niederlage einstecken, gegen Pfronten behielten sie im eigenen Stadion mit 9:5 die Oberhand, die Crusaders aus Fürstenfeldbruck hielten sie mit 3:1 nieder. Die Gastgeber werden bemüht sein, die Fehler aus der Vergangenheit zu reduzieren. Mit dem entsprechenden Kampfgeist und der erforderlichen Konzentration könnte das Spiel knapp ausgehen. Mitentscheidend wird sein, auf welchen Kader Josef Bachmeier zurückgreifen kann.
Am Sonntag erwartet der SC Reichersbeuern die Forster im Bad Tölzer Eisstadion. Der aktuell Tabellenvierte hat auch zwei seiner drei Pflichtspiele gewonnen. In Burgau setzte es eine 11:2-Klatsche, zu Hause bezwangen sie den EV Bad Wörishofen mit 4:1, das Rückspiel in Wörishofen wurde mit 2:5 gewonnen. Die Nature Boyz kennen den Mitbewerber aus den letzten Jahren, in denen eher die Gastgeber die bessere Mannschaft präsentierte. In der Vorbereitung behielten die Gastgeber mit 1:5 die Oberhand. Je nachdem, ob auch die U20-Spieler aus Peißenberg mithelfen, könnte in diesem Spiel ein Punkt möglich sein. Mitentscheiden wird auch sein, wer von den Stammspielern zur Verfügung steht.
SE Freising
Black Bears wollen mit Einsatz und Tempo weiter punkten - Am Freitag gegen Waldkirchen, am Sonntag in Dingolfing
(BLL) Nach der ersten Niederlage der Freising Black Bears in Pfaffenhofen treffen sie am Freitag (20.15 Uhr) in der heimischen Weihenstephan Arena auf den ESV Waldkirchen, ein Team, das gespickt ist mit tschechischen Spielern und wohl zu den stärksten in der Liga zählt. Am Sonntag muss die Knallinger-Truppe nach Dingolfing zu den IsarRats, eine Mannschaft, die ebenso wie Freising auf Legionäre verzichtet.
Die Niederlage in Pfaffenhofen geht laut Trainer Markus Knallinger absolut in Ordnung. Der Ex-Bayernligist sei spielerisch besser besetzt, „bei uns waren die vielen ehemaligen Pfaffenhofener übermotiviert und machten Fehler.“ Zudem sei im Team die Einstellung festzustellen gewesen, dass man nicht gut spielen könne und trotzdem irgendwie gewinne. „Das werde ich im Training deutlich ansprechen! Wir haben keine Stars, die ein Spiel alleine drehen können, sondern nur ein starkes Kollektiv. Wenn alle ihre Leistung bringen und Vollgas geben, dann können wir auch weiter siegen“, verspricht Knallinger den Fans. Wie stark die Bears als Team seien sehe man schon daran, dass alle Reihen Tore schießen und nicht ein Spieler als der Goalgetter herausrage.
Am Freitag stellt sich der ESV Waldkirchen vor, die „Crocodiles“ hielten sich nicht an die Liga-Absprache, nur maximal zwei Ausländer zu verpflichten, um dem heimischen Nachwuchs Spielzeiten zu geben. Im 16-köpfigen Kader stehen mittlerweile zehn Tschechen, sieben davon kamen neu in dieser Saison aus Passau oder Vilshofen, aber auch direkt aus den höchsten tschechischen Ligen. Die beiden, die die Bears in den Griff bekommen müssen, sind Vladimir Skoda, der vor ein paar Monaten noch als Profi in der slowakischen Extraliga auf Torejagd ging sowie Robert Vavroch. Obwohl bereits 44-jährig, ist er immer noch topfit, hat seit 2013 für Vilshofen in 652 Spielen 863 Scorerpunkte gesammelt. Zu Hause verloren die Waldkirchner das erste Ligaspiel gegen den anderen Meisterfavoriten Hassfurt mit 1:8, dafür gewannen sie das Rückspiel bei den Franken 8:4 sowie in Bad Aibling mit 8:1.
Am Sonntag fahren die Bears zu den IsarRats nach Dingolfing, die ebenso auf heimischen Nachwuchs setzen. Im Verein hat es nach der letzten Saison gewaltig rumort, daher sind Vorstand, Trainer Dustin Whitecotton, Betreuer sowie einige Spieler neu. In der Stadt herrscht wie immer Eishockey-Euphorie, zum ersten Vorbereitungsspiel kamen 300 Besucher, zum ersten Punktspiel gegen Vilshofen gar 500. Das verloren die Dingolfinger zwar mit 4:5, ein „Formfehler“ der Gäste führte nach Protest des EVD aber zu einer 5:0-Wertung für Dingolfing. In Moosburg verloren sie mit 3:4.
„In dieser Liga und zu diesem frühen Saison-Zeitpunkt ist für uns jeder Gegner schwer und wir müssen das Spiel abwarten. Aber wir haben mit Johannes Sedlmeier und Marco Krojer zwei starke Torhüter, dazu drei gleich stark besetzte Reihen. Ich bin daher sehr zuversichtlich, wenn jeder seine Leistung abruft, dass wir punkten können. Natürlich brauchen wir dazu die lautstarke Unterstützung unserer Fans“, lädt Coach Knallinger ein.
ESC Kempten
Harter Brocken wartet auf die Sharks - ESC Kempten reist zu den Donau Devils nach Ulm
(BLL) Zum zweiten Auswärtsspiel der Saison muss die Mannschaft von Martin Valenti zu einem der Top Favoriten nach Ulm.
Die Donaustädter haben sich vor der Saison massiv verstärkt und der Anspruch der Devils ist kein anderer als einer der Top Plätze.
So wurde der Kader um Top Torhüter Maximilian Güßbacher vom Bayernligisten aus Landesberg erweitert. In der Verteidigung konnten die Devils die beiden Oberliga erfahrenen Tim Tenschert vom ECDC Memmingen und Sebastian Koberger von den Lindau Islanders verpflichten. Und im Sturm wechselte mit Marius Dörner, Florian Döring und Peter Brückner gleich der komplette erste Block vom Ligakonkurrenten aus Bad Wörishofen nach Ulm. Zudem verstärkt mit dem letztjährigen Wolfgang Richter ein letztjähriger Shark die Verteidigung.
Auf Sharks Seite wiederum steht mit Martin Valenti der letztjährige Trainer der Ulmer hinter der Bande. Jede Menge alte Bekannte also die sich am Freitag in der Donauarena gegenüberstehen.
Für die Sharks geht es darum nach der unglücklichen Niederlage letzten Freitag gegen Farchant wieder das Tor zu treffen und möglichst Punkte mitzubringen. In den vergangenen Jahren waren die Begegnungen der beiden Teams meistens spannende Angelegenheiten und damit ist auch am Freitag wieder zu rechnen.
EV Moosburg
Jetzt müssen Punkte her
(BLL) Das vorerst letzte Doppelwochenende will der EV Moosburg nutzen, um verlorenen Boden im Kampf um die Top-Fünf-Plätze der Landesliga-Gruppe 1 gutzumachen. Am Freitag steht die Auswärtsfahrt zu Tabellenschlusslicht Selb 1b (20 Uhr; Busabfahrt 15.30 Uhr) auf dem Programm, am Sonntag empfangen die Dreirosenstädter um 17.15 Uhr mit dem ESC Vilshofen einen alten Bekannten.
Wenn man die beiden Wertungen außer Acht lässt und rein das Sportliche betrachtet, endeten alle bisherigen vier Punktspiele der Moosburger mit gerade mal einem Tor Unterschied. Das Problem: Dabei sprang nur ein Sieg heraus, weshalb der EVM mit drei Zählern auf dem Konto derzeit lediglich Platz acht belegt. „Da gibt es nichts schönzureden“, sagt Pressesprecher Bastian Amann. „Wir hatten in den drei Heimspielen drei machbare Aufgaben. Da sind drei Punkte einfach zu wenig.“
Um nicht frühzeitig den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren, stehen die Grün-Gelben an diesem Wochenende unter Zugzwang. Bei der bislang noch punktlosen Oberliga-Reserve der Selber Wölfe sollte deshalb ebenso gepunktet werden wie gegen Tabellennachbar Vilshofen. Dieser hat wie die Englbrecht-Truppe bislang erst einen Sieg eingefahren, ist allerdings zwei Spiele im Rückstand. Amann: „Der ESC hat heuer ähnliche Ziele wie wir, weshalb die drei Punkte in diesem Match sicher etwas mehr wert sind.“
Während die Selber auf eine Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs setzen, haben die niederbayerischen Wölfe eine hochkarätig besetzte Truppe zusammen: Neben einigen Ex-Passauern sind da besonders Milan Blaha senior und junior zu nennen – oder das starke Dingolfinger Defensiv-Duo Philipp Weinzierl und Jaroslav Koma.
Gut sind die Aussichten, dass beim EVM nach seiner Knieverletzung Stürmer Daniel Möhle sein Comeback feiert. Ob Armin Rotzinger (grippaler Infekt) auflaufen kann, steht noch nicht fest. Und die Torwart-Frage – welche beiden der drei Keeper werden nominiert? – ist angesichts der bisher gezeigten Leistungen des Trios ohnehin eher ein „Luxusproblem“.
EC Eppelheim
Eisbären empfangen den EHC Freiburg
(RLSW) Am Sonntag steht den Eisbären das 3. Heimspiel in Folge bevor. Zu Gast ist der EHC Freiburg 1b, der nach seinem Rückzug 2016 als Aufsteiger aus der Landesliga in die RLSW zurückgekehrt ist.
Kurz vor Saisonstart hatten die Breisgauer ihren Start in der Regionalliga vor 2 Jahren kurzfristig abgesagt und konnten somit an keinem Spielbetrieb teilnehmen. In der abgelaufenen Spielzeit folgte der Neustart in der Landesliga, in dem man sich knapp als Meister durchsetzen konnte und das damit verbundene Aufstiegsrecht wahrnahm. In den ersten Spielen musste der EHC allerdings Lehrgeld bezahlen, drei klare Niederlagen bedeuten als einziges punktloses Team das Tabellenende. Allerdings hatte man auch drei Top-Teams vor der Brust und konnte im ersten und einzigen Heimspiel immerhin einen Aufwärtstrend erkennen lassen. Somit werden die ersten Punkte nur eine Frage der Zeit sein und die Eisbären sollten gewarnt sein, die Gäste zu unterschätzen.
Der ECE kann dank des ersten Saisonsieges vor Wochenfrist etwas befreiter aufspielen, wird jedoch alles in die Waagschale werfen müssen, um diesem den nächsten Folgen zu lassen. Mit einem Gegentorschnitt von 3,3 liegt der ECE in den Top 3 der Liga, offensiv findet man sich jedoch unter den letzten 3 Teams (2,3 Tore pro Spiel). In beiden Wertungen liegt der EHC Freiburg auf dem letzten Platz, so dass die Eisbären als Favorit ins Rennen gehen. Dabei wird man voraussichtlich erneut nahezu aus dem vollen Schöpfen können, auch Neuzugang Marco Haas steht nach überstandener Schulterverletzung voraussichtlich wieder zur Verfügung.
HEC Eisbären Heilbronn
Eisbären Heilbronn vs. Stuttgart Rebels
(RLSW) Am kommenden Sonntag, den 28.10.18 (18:30Uhr), findet das nächste Heimspiel der Eisbären Heilbronn statt. Zu Gast in der Kolbenschmidt Arena sind die Stuttgart Rebels!
Nachdem die Rebels letzte Saison das Tabellenende zierten, haben sie sich zielsicher zur neuen Saison verstärkt. So wurden beide Ausländerpositionen besetzt und Spieler aus höheren Ligen verpflichtet.
Ganz rund läuft es aber auch dennoch nicht, denn alle ihre bisherigen Partien haben die Rebellen aus der Landeshauptstadt - teils auch im Penalty-Schießen - verloren.
Viel zu tun haben auch die Eisbären Heilbronn. Nach der desolaten Leistung beim letzten Heimspiel, ist unter der Woche "aufarbeiten" angesagt. Trainer Heiko Vogler kann auf einen kompletten Kader zurückgreifen. V. Maras und auch D. Brendle sind jeweils nach kurzer Pause wieder an Bord. Lediglich die Spieler der Heilbronner DNL3-Mannschaft stehen nicht zur Verfügung, da sie am Sonntag für die DNL3 im Einsatz sind.
Ob Coach Vogler nach seiner Spieldauer-Sperre deshalb selber wieder die Schlittschuhe schnürt, oder an der Bande die Geschicke lenkt, wird sich am Spieltag entscheiden.
Eins steht auf jedenfalls fest: Die Heilbronner Eisbären stehen mächtig unter Druck, wollen sie den Anschluss an die Tabellenspitze nicht verlieren. - So werden die Eisbären-Krallen gegen die "Rebellen" aus Stuttgart sicherlich scharf gewetzt sein!
Für dieses Heimspiel haben sich die Eisbären etwas BESONDERES einfallen lassen:
Alle SCHÜLER, die einen gültigen Schülerausweis vorlegen, bekommen für sich UND EINE BEGLEITPERSON FREIEN EINTRITT ZUM STEHPLATZ-BEREICH!
EG Diez-Limburg
EGDL spielt am Sonntag in Dinslaken
(RLW) Stelldichein der punktgleichen Tabellennachbarn: Wenn die EG Diez-Limburg am Sonntag zum einzigen Wochenendspiel bei den Dinslaken Kobras antritt, dann ist dies das Duell des Dritten beim Vierten - oder des Vierten beim Dritten, je nach Blickwinkel. In jedem Fall dürfte es erneut ein ausgeglichenes Duell werden zwischen beiden Teams. Die Partie in Dinslaken beginnt (vorgezogen) bereits um 19 Uhr.
Wäre heute die Hauptrunde beendet, die Rockets würden als Tabellenvierter in die Play-offs gehen und Dinslaken als Dritter. Warum die EGDL dennoch aktuell in den meisten Tabellen als Dritter gelistet ist? Sie errechnen das Ranking während der Saison bei Punktgleichheit nach dem Torverhältnis. Am Ende der Hauptrunde würde aber nicht das Torverhältnis, sondern der direkte Vergleich zählen. Und der geht aktuell an die Kobras.
Warum das so ist? Weil Dinslaken das bisher einzige Duell in Diez mit 8:5 gewonnen hat. Es war der erste Spieltag der noch jungen Saison - und alle im Rockets-Lager hatten sich zumindest den Ausgang dieses Duells anders erhofft. Mittlerweile konnte sich der Vizemeister der Vorsaison besonders im spielerischen Bereich deutlich steigern, die personelle Situation bleibt jedoch angespannt. Mit Konstantin Firsanov und Emanuel Grund fehlen dem ohnehin nicht üppigen Kader zwei Leistungsträger, ein Dritter hatte sich am Dienstag im Training verletzt. Diagnose noch offen, Einsatz eher unwahrscheinlich.
„Wir fahren trotzdem nach Dinslaken, um dort zu gewinnen“, sagt Rockets-Trainer Jens Hergt. Auch wenn er möglicherweise nur auf 12 Feldspieler kommen wird. „Wir wollen uns die drei Punkte aus der Heimniederlage zurückholen und da anknüpfen, wo wir in Neuwied aufgehört haben. Dort hat die Mannschaft stark gespielt. Und wir haben trotz der Ausfälle eine hohe Qualität im Kader. Wir müssen nur unseren Energielevel optimal verwalten. Aber ich bin nach dem vergangenen Wochenende sehr optimistisch, dass uns das gelingt.“
Allerdings kommt auch Dinslaken mit noch immer breiter Brust daher. Am vergangenen Wochenende standen zwei Auswärtsspiele auf dem Plan, beide wurden gewonnen: mit 4:3 in Herford und mit 8:3 in Neuss. Das letzte Heimspiel wurde zwar nach klarer Führung noch verloren, da war mit Hamm aber auch der Ligaprimus zu Gast (3:5).
EHC Neuwied Bären
Kein Prozent nachlassen
(RLW) Es gibt diese Sportfilme mit Drehbüchern, die teilweise so bizarr sind, dass der Zuschauer sie als realitätsfremd abstempelt. Wenn man es nicht besser wüsste oder mit 1018 Zuschauern am Sonntagabend im Neuwieder Icehouse miterlebt hätte, könnte man auch das, was da im Regionalliga-Derby der Eishockey-Rivalen EHC „Die Bären“ 2016 und der EG Diez-Limburg passierte, als das Ergebnis von zu Fantasie und Hang zum Übertreiben abstempeln.
6:4 lagen die Neuwieder vorn, kassierten 69 Sekunden vor dem Spielende den Ausgleich und gewannen dann durch das entscheidende Tor von Martin Brabec 26 Sekunden vor der Sirene doch noch in regulärer Spielzeit mit 7:6. „Solche Geschichten schreibt nur der Sport“, war EHC-Teammanager Carsten Billigmann auch Tage nach dem spektakulären Nachbarschaftsduell noch aus dem Häuschen. Genauso wie Trainer Daniel Benske: „Wer dieses Spiel genossen hat und nicht wieder in die Halle kommt, dem ist nicht mehr zu helfen.“ Am Wochenende haben die Eishockey-Fans, die jetzt noch mehr sehen wollen und auf den Geschmack gekommen sind, erneut zwei Gelegenheiten dazu im Neuwieder Icehouse.
Zum hessisch/rheinland-pfälzischen Doppelpack empfängt der Tabellenzweite am Freitagabend ab 20 Uhr die Luchse Lauterbach und am Sonntag ab 19 Uhr das Perspektivteam von DEL2-Ligist Löwen Frankfurt.
„Wenn wir gegen Lauterbach und Frankfurt nicht nachlegen, ist der Derbysieg gegen Diez-Limburg nichts wert“, nimmt Trainer Benske seine Spieler in die Pflicht. Vorerst nur zusehen kann Maximilian Wasser, der sich gegen die EGDL einen bereits Anfang der Woche mit Drähten und vier Schrauben fixierten Kieferbruch zuzog, als der Puck ihn im Gesicht traf. Wie lange der flinke Angreifer ausfällt, ist noch nicht absehbar.
Die kommenden Gegner zu unterschützen, ist den Bären strengstens untersagt. „Wir müssen in jedem Spiel 120 Prozent abrufen, sonst bekommen wir Schwierigkeiten“, unterstreicht Benske. „Alle Regionalligisten besitzen eine gewisse Qualität. Das gilt für Soest genauso wie für Frankfurt und Lauterbach.“
Die Neuwieder Heimspiele Nummer vier und fünf schließen am Freitag das erste Viertel der Hauptrunde ab und läuten die Runde der zweiten von vier Vergleichen vor den Play-offs ein. Das Ziel der Bären sind sechs Punkte. „Das muss unser Anspruch sein“, sagt Daniel Benske, der den Partien gegen die Teams aus dem unteren Tabellenbereich eine besondere Bedeutung beimisst, denn: „Wenn die Spitzenteams gegeneinander spielen, werden sich Siege und Niederlagen im Laufe einer Saison die Waage halten. Wenn es um eine gute Ausgangssituation für die Play-offs geht, wird es ganz vorn darum gehen, wer gegen die hinteren Teams die wenigsten Punkte liegen lässt.“
Lauterbach und Frankfurt waren bislang noch nicht in der Lage, die Favoriten ins Wanken zu bringen. Aber die Löwen haben beim Saisonauftakt gegen den EHC lange gut mitgehalten, kürzlich auch gegen die EG Diez-Limburg nur knapp mit 4:6 verloren und auch gegen Herford (5:8) gut dagegengehalten. „Eine Mannschaft, die unangenehm werden kann“, will Trainer Benske das noch punktlose Schlusslicht nicht unterschätzt wissen. Lauterbach hat immerhin zwei Partien für sich entschieden (6:3 gegen Neuss, 6:1 in Frankfurt) und am Sonntag nach zwischenzeitlicher 5:1-Führung noch mit 5:6 gegen Ratingen verloren, war aber auch schon in vier Partien zweistellig unterlegen.
Durch die Abgänge der Torjäger Jan Hammerbauer und Robert Sokol hat die Mannschaft zwei Leistungsträger verloren, besitzt aber gerade im Angriff in Nikolai Varianov und dem erfahrenen Tschechen Jiri Charousek Qualität. Um den Kader zu vergrößern, tätigte der EC mit dem ehemaligen Neuwieder Morgan Reiner eine Nachverpflichtung.
Auch die Löwen kommen mit einem Namen an den Rhein, der in Neuwied bekannt ist: Travis Pruden, der Zwillingsbruder von Ex-Bär Garret Pruden, ist nach seinem Nordamerika-Aufenthalt nach Deutschland zurückgekehrt und verstärkt seit vergangenem Wochenende die Frankfurter.
ELV Niesky
1.Heimspiel in Niesky - Doppelwochenende für Tornados
(RLO) Endlich hat das Warten ein Ende! Ab dem 17.10.2018 ist die Eisfläche im Stadion am Waldbad für die Nutzung freigegeben. Damit kann nun auch das 1. offizielle Heimspiel der Tornados in der Saison 2018/ 2019 stattfinden. Am Sonnabend, den 27.10.2018 um 18:30 Uhr ist Anpfiff für die Partie gegen den ESC Dresden 1b.
Allerdings fehlen beim 1.Heimspiel einige wichtige Spieler wie Sven Becher, Richard Rentsch, Jörg Pohling und David Vatter. Daniel Wimmer ist an diesem Tag leider gesperrt. Zwei weitere Cracks könnten krankheitsbedingt ausfallen. Das sieht also nach einem schwierigen Start in die neue Heimsaison aus.
Für die Heimspiele der Tornados in Niesky gelten in der Saison 2018/2019 folgende Eintrittspreise:
Erwachsene 7,00 EURO
ab 17 Jahre
Kinder von 6 bis einschl.16 Jahre 4,00 EURO (ermäßigt)
Vereinsmitglieder
Schwerbeschädigte
Kinder bis 16 Jahren, Vereinsmitglieder und Personen mit einem Schwerbeschädigtenausweis haben beim Erwerb der Eintrittskarten und beim Eintritt ins Eisstadion den entsprechenden Ausweis vorzuzeigen.
Der Kartenvorverkauf erfolgt wie gehabt in der Modeboutique Ramona Jandik auf der Görlitzer Straße und bei ETN auf der Rothenburger Straße in Niesky. In Weißwasser können Karten in „DER TANKESTELLE“ auf der Berliner Straße erworben werden.
Die neue Saisondauerkarte des ELV Niesky gilt für alle 11 Heimspiele der Tornados in der Hauptrunde. Der Kartenpreis für einen Erwachsenen ist 70,00 EUR statt normal bei Einzelkauf 77,00 EUR und für eine ermäßigte Saisonkarte 40,00 EUR statt 44,00 EUR. Jede Karte hat Anspruch auf Platz auf der Sitztribüne. Diese Karten gibt es bis zum 17.11.2018 nur in der Modeboutique Ramona Jandik in Niesky auf der Görlitzer Straße.
Gleich einen Tag später, am 28.10.2018, müssen die Tornados wieder ran. Dann treffen die Nieskyer Cracks im nächsten Auswärtsspiel um 16:00 Uhr im Eisstadion in Weißwasser auf die Bombers von Rot-Weiß Bad Muskau. Auf alle Fälle werden am Sonntag Daniel Wimmer und David Vatter den Kader der Tornados verstärken.
Schönheider Wölfe
Wölfe mit Doppel-Wochenende in der Hauptstadt
(RLO) Am kommenden Wochenende stehen für die Schönheider Wölfe gleich zwei Auswärtsspiele in der Hauptstadt an. Zunächst gastiert das Team von Coach Sven Schröder am Samstag, dem 27.10.18, um 19:30 Uhr bei den Berlin Blues im Eisstadion P9 am Glockenturm im Stadtteil Charlottenburg, ehe nur 18 Stunden später bereits die zweite Partie und damit auch das Spitzenspiel der Regionalliga Ost beim Freien Akademischen Sportverein Siegmundshof (FASS) Berlin im Weddinger Erika-Heß-Eisstadion ansteht.
Die Berlin Blues sorgten im Sommer dieses Jahres zwischenzeitlich für Aufregung, als eine Nichtteilnahme an der Regionalliga Ost im Raum stand. Gerüchten zu Folge hatten sich wichtige Geldgeber zurückgezogen. Mit dem Wissen der reduzierten Mittel, sprach sich dennoch ein Großteil der Mannschaft für den Verbleib in der Liga aus, wenngleich die unsichere Situation doch personelle Konsequenzen hatte und sich mehrere Spieler und auch der Trainer anderen Vereinen anschlossen. So gestaltete sich der Saisonstart für die Blues auch schwierig, als das Team mit den beiden Ex-Wölfen Marcus Maaßen und Patrick Preiß die ersten drei Partien gegen Dresden (1:6, 4:6) und Bad Muskau (2:6) verloren. Am vergangenen Wochenende dann das erste Achtungszeichen, als man die Chemnitz Crashers in eigener Halle mit 5:4 besiegte.
Die Wölfe haben dies natürlich zur Kenntnis genommen und werden ihren ersten Berlin-Gegner am Wochenende nicht unterschätzen und konzentriert in die Partie gehen. Ziel ist es, die drei Punkte einzufahren, um am Sonntag als Spitzenreiter ins Spitzenspiel gegen FASS Berlin zu gehen.
Die Akademiker haben bisher einen ähnlichen Saisonverlauf hingelegt wie die Wölfe. Noch ohne Punktverlust und mit vier Siegen gegen Halle (11:2), Niesky (6:4), Dresden (6:1) und Bad Muskau (11:2) ist das Team von Trainer Norbert Pascha bislang seiner selbstauferlegten Favoritenrolle in der Regionalliga Ost gerecht geworden. Die Wölfe werden mit dem nötigen Respekt aber ohne jegliche Bedenken in die erste Spitzenpartie der Saison gehen, denn das Erika-Heß-Eisstadion scheint den Schönheidern zu liegen und die Ergebnisse aus der letzten Spielzeit sprechen für sich, als die Wölfe alle drei Auswärtsspiele gegen die Akademiker gewinnen konnten. Aufgrund der zu erwartenden Brisanz, werden nicht nur die Sonntagspartie, sondern alle Spiele zwischen FASS Berlin und den Schönheider Wölfen in dieser Saison unter Verbandsaufsicht ausgetragen.
Wölfe-Coach Sven Schröder sagt zum bevorstehenden Berlin-Wochenende: "Wir wollen an beiden Tagen nur auf uns schauen und wieder unsere Leistung auf das Eis bringen. Wenn wir das schaffen, wird es schwer gegen uns. Die Blues haben in Ansätzen schon gezeigt, was sie können. Sie konnten es aber bisher nicht über sechzig Minuten durchziehen und genau das wird ihr Ziel gegen uns sein. Mit FASS Berlin treffen wir dann am Sonntag erstmals auf einen Gegner, der uns auch in der Defensive mehr fordern wird und ich bin gespannt, wie meine Mannschaft damit umzugehen weiß. Es ist sicherlich ein Duell auf Augenhöhe und nach den derzeitigen Ergebnissen tut es beiden Mannschaften jetzt auch gut, dass sie aufeinandertreffen. Nichts desto trotz wird das Ergebnis, egal in welcher Form, nur eine Momentaufnahme im Oktober sein.“ Personell muss der Wölfe-Coach auf den Langzeitverletzten Jannik-Noah Grätke und berufsbedingt auf Vincent Wolf verzichten.
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