IHP NachrichtenDienstag 30.Oktober 2018
(IHP) Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen:
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost
Deutscher Eishockey Bund
Deutschland Cup: Nicolas Krämmer für den verletzten Frederik Tiffels nachnominiert
(DEB) Frederik Tiffels hat seine Teilnahme am Deutschland Cup (8. bis 11. November 2018 in Krefeld) aufgrund einer Oberschenkelverletzung abgesagt. Der 23-jährige Stürmer hatte sich die Verletzung kurz nach seiner Ankunft bei den Kölner Haien zugezogen. Nun dauert der Heilungsprozess weiter an und verhindert somit eine Turnierteilnahme des gebürtigen Kölners.
Für Frederik Tiffels rückt nun Nicolas Krämmer in das Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft. Der 26-Jährige hat bisher 47 Länderspiele für die DEB-Auswahl absolviert, traf fünf Mal und bereitete weitere fünf Treffer vor. Nicolas Krämmer ist nach Denis Reul, Sinan Akdag, Marcus Kink, Matthias Plachta, Markus Eisenschmid und David Wolf der siebte Mannheimer Akteur im Kader. Der Linksschütze trägt beim Turnier die Rückennummer 21.
Düsseldorfer EG
DEG muss auf Stefan Reiter verzichten
(DEL) Die Düsseldorfer EG muss am kommenden Wochenende ohne Stefan Reiter auskommen. Der Stürmer fällt mit einer Oberkörperverletzung bis nach der Deutschland Cup-Pause aus. Die Blessur hatte sich Reiter bereits im Spiel bei den Iserlohn Roosters am vergangenen Freitag zugezogen und konnte deshalb bereits gegen die Schwenninger Wild Wings nicht auflaufen.
Krefeld Pinguine
In dieser Woche: Ticket-Vorverkaufsphase zwei startet
(DEL) Die Krefeld Pinguine starten in dieser Woche mit der zweiten Ticketvorverkaufsphase. Bereits ab Dienstag, 10 Uhr können sich Dauerkartenfans mit Einzelkarten für die verbleibenden Heimspiele eindecken, dazu öffnet am Mittwoch auch der Fanshop von 10 – 18 Uhr. Ab Donnerstag, ebenfalls 10 Uhr, ist der Vorverkauf für Jedermann freigeschaltet.
Möglichkeiten des Vorverkaufs:
VVK-Stellen: Karten können im Fanshop an der Westparkstraße (dienstags, donnerstags und freitags von 10 -18 Uhr, samstags von 10 -14 Uhr) sowie im Mediencenter Krefeld (montags – freitags von 9 – 18 Uhr) im Vorverkauf erworben werden.
Online: Tickets können auch am Spieltag noch ganz bequem online (und ohne Tageskassenzuschlag) unter www.kevtickets.de gebucht und selbst zu Hause ausgedruckt oder per QR-Code aufs Handy geladen werden.
Telefonisch: Karten über unsere Tickethotline montags – freitags von 8-21 Uhr, samstags von 8-20 Uhr und sonntags von 10 – 20 Uhr unter der 01806 991117 *(0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) gebucht werden.
EV Lindau Islanders
Vier-Punkte-Wochenende für die EV Lindau Islanders
(OLS) Am vergangenen Spielwochenende siegten die EV Lindau Islanders beim Heimspiel gegen die Höchstadt Alligators mit 2:1 in der regulären Spielzeit und konnten damit 3 Punkte gutmachen. Beim Lokalderby in Memmingen, mussten sich die Lindauer in der Overtime 2:3 geschlagen geben und nahmen einen Punkt mit nach Hause. Nach diesen Partien steht Lindau weiterhin auf dem zehnten Tabellenplatz. Garret Milan und Anthony Calabrese standen nach ihren Verletzungen am Wochenende wieder auf dem Eis und unterstützten die Mannschaft.
Vor 604 Zuschauern kam das Spiel gegen die Höchstadt Alligators am Freitagabend im Lindauer Eisstadion schnell in Fahrt. Die Mittelfranken übten starken Druck aus und hatten in der 9. Minute bereits eine Torchance, die durch David Zabolotny verhindert wurde. Nach einer 2+2 Strafe für die Höchstadter in der 11. Minute sowie einer weiteren Strafe in der 12. Minute hatten die Lindauer in doppelter Überzahl gute Angriffschancen, die sie nicht verwandeln konnten. Kurz vor Ende des ersten Drittels zeichnete sich Simon Klingler durch ein Solo aus, das leider am Torhüter Schnierstein der Mittelfranken scheiterte. Auch zu Beginn des zweiten Drittels gingen die Gäste aus Höchstadt mit hohem Druck in die Partie. In der 22. Minute parierte Zabolotny hervorragend und konnte dadurch ein Tor für die Gäste verhindern. In der gleichen Spielminute gab es ein Powerplay für die EV Lindau Islanders durch eine Strafe für den ehemaligen Teamkollegen Jiri Mikesz. Dies nutzten die Lindauer und gingen 1:0 durch ein Tor von Anthony Calabrese nach Zuspiel von Ovaska und Ochmann in Führung. Der Treffer gab Lindau einen erneuten Aufschwung. Durch zwei Strafen für die Höchstadter in der 25. und 26. Minute war Lindau erneut in doppelter Überzahl und konnte dabei durch einen Treffer von Jan Hammerbauer nach Zuspiel von Milan und Calabrese die Führung auf 2:0 ausbauen. Eine doppelte Unterzahl für die Lindauer in der 30. Minute, konnte die Mannschaft durch eine gute Offensivleistung gut überstehen. In diesem Abschnitt zeigten die Lindauer, dass sie als aktiveres Team das Heft in der Hand hatten und boten den Fans ein schnelles attraktives Spiel. Mit diesem Engagement starteten die Lindauer auch in den letzten Spielabschnitt. Die Höchstadt Alligators versuchten mit allen Mitteln den Anschluss zu finden und nutzten eine Unterzahl der Lindauer, um das 2:1 zu erzielen. Gegen Ende nahm das Spiel nochmal richtig Fahrt auf und zeigte spannende Aktionen auf beiden Seiten, die leider ohne Tore für die Lindauer blieben. Höchstadt versuchte durch die Herausnahme des Torwarts in der 59. Minute, und dadurch einem Mann mehr auf dem Eis, noch den Anschlusstreffer zu erzielen – ohne Erfolg. „Die Mannschaft hat mit Herz und Leidenschaft gespielt und damit eine gute Antwort auf die vergangenen Spiele geliefert.“, sagt Sascha Paul, sportlicher Leiter der EV Lindau Islanders.
Beim Lokalderby gegen die ECDC Memmingen Indians am Sonntag, sahen die Fans wie zu erwarten eine spannende Partie. Die EV Lindau Islanders zeigten von Anfang an ein sehr offensives und gutes Spiel mit einigen Chancen im ersten Drittel. Auch ein Unterzahlspiel in der 6. Minute nach einer Behinderung durch Christian Schmidt, überstanden die Lindauer ohne Gegentore und zeigten dabei eine gute Defensivleistung, die dem Gegner nicht viele Spielräume bot. In der 9. Minute gingen die Lindauer durch ein Tor von Filip Stopinski nach Zuspiel von Ovaska und Farny 1:0 in Führung. Nach einem Check von hinten gegen Stefan Rodrigues musste der Memminger Piskor für 12 Minuten vom Eis. Das Überzahlspiel für die Lindauer blieb jedoch ohne Tore. Das zweite Drittel war zwischen den beiden Lokalkonkurrenten sehr ausgeglichen. Lindau zeigte neben einer guten Defensivleistung auch gute Aktionen in der Offensive und nutze ein 5 zu 3 Powerplay, um die Führung durch ein Tor von Andreas Farny nach Zuspiel von Calabrese und Ovaska auf 2:0 auszubauen. Im letzten Spielabschnitt agierte das Lindauer Team zu passiv und konnte dem Druck der Memminger nicht standhalten. In der 44. Minute verkürzten die Allgäuer den Rückstand im Überzahlspiel auf 2:1. Kurz vor Schluss gelang den ECDC Memmingen Indians in der 57. Minute durch einen abgefälschten Schuss der Ausgleich zum 2:2, woraufhin es in die Verlängerung ging. In der Overtime zeigten beiden Mannschaften ein ausgeglichenes Spiel. Aus einer eher harmlos erscheinenden Situation, ließen die Memminger durch einen Schuss von halb rechts den Puck nur knapp über die Linie kullern und erzielten damit das Tor zum Endstand von 2:3. „Wir haben in großen Teilen des Spiels gutes Eishockey gezeigt. Memmingen hatte heute etwas mehr Glück und hat verdient gewonnen.“, so Paul.
Bereits am Mittwoch, den 31. Oktober stehen die EV Lindau Islanders ab 19:30 Uhr wieder vor heimischem Publikum gegen den EV Landshut auf dem Eis. Am 02. November spielen die Lindauer ab 20:00 Uhr in Oberfranken gegen die Selber Wölfe. Mit den Starbulls Rosenheim erwarten die EV Lindau Islanders am Sonntag, den 04.November einen weiteren hochkarätigen Gegner im Lindauer Eisstadion. Bully ist um 18 Uhr.
ECDC Memmingen
Top-Favorit am Hühnerberg: Indians empfangen Rosenheim
(OLS) Es geht Schlag auf Schlag: Bereits am Mittwoch empfangen die Indians die Starbulls Rosenheim zum Heimspiel. Gegen den Altmeister erwartet die Memminger ein äußerst schweres Spiel. Aufgrund des bevorstehenden Feiertags rechnen die Indians erneut mit einer großen Kulisse.
In sämtlichen Prognosen wurden sie als Top-Favorit genannt, auch von den Rosenheimern selbst wurde der Aufstieg als klares Ziel formuliert. Wenn am Mittwoch der ehemalige Deutsche Meister an den Hühnerberg kommt, sind die Indians nur krasser Außenseiter. Doch die Memminger wollen den Schwung aus zuletzt zwei Siegen unter dem neuen Trainer Sergej Waßmiller mitnehmen und den Favoriten möglichst ärgern. Vor eigener Kulisse wäre ihnen das im Vorjahr fast geglückt. Nur wenige Minuten fehlten damals zur großen Sensation, ehe die Oberbayern das Spiel noch drehten.
Die Starbulls kommen mit so prominenten Namen wie Dusan Frosch, Michael Fröhlich oder Michael Baindl in die Maustadt. Zahlreiche Eigengewächse, die über eine tolle Ausbildung verfügen, tragen den derzeit Tabellendritten. Die Kontingentspieler Chase Witala und vor allem Vitezslav Bilek sind mit das Beste, was die Liga zu bieten hat. Vor allem Bilek dürfte der Indians-Abwehr noch schmerzhaft in Erinnerung sein, er besiegelte die Memminger Niederlage am ersten Spieltag der aktuellen Saison quasi im Alleingang, als er beim 6:4 Sieg ganze vier Treffer erzielte.
Die Indians nutzten den Montag nach der schweren und kräfteraubenden Partie gegen Lindau zur Regenration. Am Dienstag hat Trainer Waßmiller ein Training angesetzt, um gut vorbereitet in das Duell gegen Rosenheim zu gehen. Zurückgreifen kann er dabei, bis auf Patrik Beck, voraussichtlich auf den ganzen Kader. Ab sofort nicht mehr bei den Indians auflaufen wird hingegen Verteidiger Philipp Gejerhos. Der 24 Jahre alte Kaufbeurer hat um eine Vertragsauflösung gebeten, welcher die Indians auch entsprochen haben.
Karten für das Spiel am Mittwoch sind an sämtlichen VVK-Stellen erhältlich. Auch an den Abendkassen wird es ausreichend Tickets für sämtliche Kategorien geben. Um Wartezeiten zu vermeiden empfehlen die Indians eine frühzeitige Anreise zum Spiel.
ERC Sonthofen
Nach großem Kampf verlieren die Bulls unglücklich gegen die Eisbären Regensburg
(OLS) Für die Bulls läuft es derzeit nicht. Nach zuletzt schwachen Partien wollte das Team von Martin Sekera daheim gegen Regensburg Wiedergutmachung betreiben. Die Partie begann mit hohem Tempo auf beiden Seiten und Marc Sill hätte bereits in der 2. Minute bei einem Alleingang zum 1:0 einnetzen können. Peter Holmgren im Tor der Eisbären hielt jedoch seinen Kasten sauber. In dieser Aktion erhält Marc Sill zudem die erste Strafzeit wegen unkorrekten Körperangriffs. Dieses Powerplay nutzte Regensburg sofort. Zwar rettete zunächst noch der Pfosten für die Bulls, doch kurz vor Ablauf der Strafzeit war es Divis, der Regensburg mit 0:1 in Führung brachte. Doch Sonthofen wollte sich durch den Rückstand nicht entmutigen lassen. Die Bulls spielten weiter mutig nach vorne und auch die Körpersprache war wieder da – genau die hatte in den letzten Wochen so oft gefehlt. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel und es ging mit 0:1 aus Sicht der Sonthofer in die erste Drittelpause.
Gleich zu Beginn des zweiten Drittels: Sonthofen im Powerplay. Die Scheibe lief gut, aber Daniel Rau traf nur die Querlatte. Sonthofen nahm in dieser Phase das Heft in die Hand und drängte auf den Ausgleich. Doch ein ums andere Mal wurden beste Möglichkeiten liegen gelassen. In der 37. Minute war es dann endlich soweit. Auf schöner Vorarbeit von Petr Sinagl und Fabian Voit war es einmal mehr Lukas Slavetinsky, der zum verdienten 1:1 traf. Die Bulls jetzt klar tonangebend, schwächte sich Regensburg zudem selbst durch Strafzeiten. Immer wieder musste Peter Holmgren für seine Farben in höchster Not klären, die Bulls dagegen vergaben wie so oft in dieser Saison reihenweise Großchancen. Mit 1:1 ging es in die zweite Drittelpause.
Im letzten Drittel dasselbe Bild: Sonthofen spielbestimmend mit einer Chance nach der anderen und in der 44. Minute dann der verdiente Lohn. Im Powerplay traf Marc Sill, nach Vorarbeit von Vladimir Kames und Lukas Slavetinsky, zum viel umjubelten 2:1-Führungstreffer. Die Führung der Bulls war zu diesem Zeitpunkt hochverdient. Doch kaum zwei Minuten später glich Regensburg durch Lukas Heger zum 2:2 aus. Dieses Tor beflügelte Regensburg so sehr, dass diese fortan das spielbestimmende Team waren. Sonthofen hatte es Patrick Glatzel zu verdanken, der sein Team weiterhin im Spiel hielt. Der ERC dagegen immer wieder mit gefährlichen Kontern, jedoch ohne Zählbares. Fünf Minuten vor Schluss dann die spielentscheidende Situation: Richard Divis musste auf Seiten der Eisbären in die Kühlbox und Sonthofen somit im Powerplay. Doch war es Felix Schwarz, der sein Team mit einem Shorthander mit 2:3 in Führung brachte. Sonthofen im Anschluss abermals mit sehr guten Chancen. Trotz Herausnahme von Patrick Glatzel zu Gunsten eines sechsten Feldspielers, wollte den Bulls kein weiterer Treffer an diesem Abend gelingen. Constantin Ontl netzte zudem 14 Sekunden vor Ende zum 2:4 Endstand ins leere Tor ein.
Sonthofen ging zwar heute Abend als punktemäßiger Verlierer vom Eis, jedoch nicht kämpferisch. Heute hat die Mannschaft bewiesen, was im Hinblick auf Einsatz, Wille und Leidenschaft in ihr steckt. Dennoch bleibt die Chancenverwertung das große Sorgenkind beim ERC. Die Bulls erspielen sich mit guten Kombinationen reihenweise Top-Chancen, doch scheitern sie immer wieder an der eigenen Abschlussschwäche und das kostet wie schon so oft in dieser Saison wichtige Punkte.
Weiter geht es für die Bulls am Mittwoch, 31.10.2018 daheim gegen den SC Riessersee.
Am Mittwoch gastiert der SC Riessersee in Sonthofen
Am Mittwoch, den 31.10.2018, bekommt es der ERC Sonthofen um 20:00 Uhr in der Eissporthalle Sonthofen mit dem SC Riessersee zu tun.
Für den ERC ist es das zweite Aufeinandertreffen mit der Mannschaft von Toni Söderholm. Im ersten Spiel hatte die Mannschaft unterhalb der Zugspitze mit 3:2 knapp die Oberhand behalten. In einem guten Spiel beider Mannschaften, war der Mannschaft von Trainer Martin Sekera ein Punktgewinn leider verwehrt geblieben. Das Besondere an der ersten Begegnung der beiden Teams in dieser Saison: Alle Tore fielen im Powerplay.
Der SC Riessersee steht derzeit mit 21 Punkten auf Tabellenplatz 5. In den ersten elf Spielen ging der SCR sechs Mal als Sieger vom Eis. Vor allem die „Münchner“-Reihe um Tobias Eder ist immer wieder brandgefährlich. Florian Vollmer ist mit 4 Toren und 8 Assists Top-Scorer der „Weiß-Blauen“. Danach folgt auch gleich Tobi Eder mit 5 Toren und 6 Assists. Zuletzt gab es für Riessersee zwei herbe Niederlagen: In Regensburg verloren die Männer von der Zugspitze mit 3:6, daheim hatten sie im Derby gegen Landshut mit einem Endstand von 1:6 das Nachsehen.
Nach dem Rückzug aus der DEL2 aufgrund finanziellen Schwierigkeiten, sind die Riesserseer dieses Jahr vor allem auf die Kooperation mit dem DEL-Team Red Bull München angewiesen. Stehen Toni Söderholm an einem Spieltag soweit alle Mann zur Verfügung, kann das Team in dieser Liga jeden schlagen. Bleiben die Spieler aus, wie zuletzt gegen Landshut, ist die Personaldecke sehr dünn. Nichtsdestotrotz steckt sehr großes Potential in der Mannschaft. Gerade nach den beiden jüngsten Niederlagen wollen die „Weiß-Blauen“ jetzt bestimmt wieder in die Erfolgsspur zurückkommen.
Für den ERC gilt es, die Leistung aus dem Spiel gegen Regensburg zu bestätigen. Wille, Einsatz und Kampf haben an diesem Spieltag gepasst. Es steht den Bulls einzig die katastrophale Chancenverwertung im Weg. Nur durch harte Arbeit auf dem Eis verdient man sich auch das nötige Glück, das den Bulls in dieser Saison bisher so oft verwehrt geblieben ist.
Mit den Fans im Rücken sind die ersehnten Punkte aber nicht weit entfernt.
EC Harzer Falken
Harzer Falken brechen im zweiten Drittel gegen Erfurt ein
(OLN) Zunächst sah das eigentlich ganz gut aus, was die Harzer Falken da in
Erfurt ablieferten. Doch zu viele Strafminuten brachen den Harzern ab
Mitte des 2. Drittels das Genick und so feierten die TecArt Black
Dragons einen deutlichen 6:1 (1:1; 2:0; 3:0)-Sieg.
Vor allem im Hinblick auf das 1. Drittel sollte man nicht annehmen,
dass das Spiel eine derartige Wendung nehmen sollte. Denn auch wenn
die Erfurter mit schnellem und technisch feinem Spiel immer wieder
gefährlich vor dem Harzer Kasten auftauchten und in der 8. Minute auch
in Führung gehen sollten, war es zu diesem Zeitpunkt ein flottes Spiel
zweier gleichwertiger Mannschaften. Folgerichtig egalisierten die
Falken das Ergebnis auch in der 10. Minute, als Patrick Dzemla bei
einem Blueliner von Dennis Gulda einfach mal die Kelle hinhielt und
dem Puck die entscheidende Richtung ins Erfurter Tor gab. Und auch im
2. Drittel sollte das Spiel zunächst einen ähnlichen Verlauf nehmen,
auch wenn die Hausherren in ihren Aktionen nun immer zwingender
wurden. Folgerichtig erzielte ausgerechnet der Ex-Braunlager Sebastian
Hofmann das 2:1, als Zach Josepher eine seiner vielen und noch dazu
häufig unnötigen Strafzeiten nahm. Und als Hauptschiedsrichter
Fauerbach Fabian Hönkhaus eine Strafzeit verpasste, als dieser sich in
seinem Torraum versuchte Platz zu machen, legten die Black Dragons in
Person von Robin Sochan gleich noch ein weiteres Powerplaytor oben
drauf.
Und von da an ging es mit dem Harzer Spiel eigentlich schon stetig
bergab. Die Erfurter spielten sich teilweise in einen Rausch, während
den Falken nicht mehr allzu viel einfiel und man kaum noch eigene
zwingende Tormöglichkeiten gestalten konnte. So war es dann nur noch
eine logische Schlussfolgerung, dass die Hausherren den Sack im
letzten Drittel mit drei weiteren Toren endgültig zumachten. Wobei man
sie zeitweise durch ungenaue Pässe, hilflos wirkende Zweikämpfe und
einem ungenauen Aufbauspiel noch tatkräftig unterstützte.
So war Trainer Arno Lörsch nach dem Spiel auch so richtig bedient. Und
hier in erster Linie von den gestandenen Spielern, die den Begriff
Leistungsträger für sich in Anspruch nehmen. Zwar nannte er dabei
keine Namen, doch zu offensichtlich war die Leistung einiger Spieler.
Zach Josepher, der an diesem Wochenende insgesamt mehr durch
Strafzeiten auffiel, als dass er dem Team einen entscheidenden Input
hätte geben können, muss unbedingt wieder in die Spur kommen und das
Eishockey zeigen, welches er bereits in einigen Spielen zuvor gezeigt
hatte. Teilweise war es erschreckend, wie einfach der Gegner die
Zweikämpfe gegen ihn gewinnen konnte, wie unmotiviert er in der
Defensive in die Angriffe ging und wie hoch letztlich auch die
Fehlpassquote war. Ein noch deutlicheres Zeichen setzte Trainer Lörsch
bei Geordie Wudrick. Denn wenn ein Kontingentspieler in beiden Spielen
im letzten Drittel nicht mehr berücksichtigt wird, während die jungen
Spieler selbst in den Über- und Unterzahlsituationen ihre Eiszeit
bekommen und diese vorbildlich nutzen, kann sich jeder Zuschauer sein
eigenes Bild über den weiteren Werdegang in der Causa Wudrick machen.
So muss man in der momentanen Situation schon froh sein, dass die
Kassel Huskies am Mittwoch kein Spiel haben, wenn der Tabellenletzte
aus Berlin zum Kellerduell in den Harz gereist kommt. Denn neben den
bereits an diesem Wochenende eingesetzten Lasse Bödefeld und Florian
Kraus, die beide einen sehr ordentlichen Job ablieferten, werden
Bastian Schirmacher und vor allem Tim Lucca Krüger dem Harzer
Offensivspiel sehr gut tun und geben dem Trainer zugleich noch einige
Alternativen, um angesichts des Spieles in Erfurt zu reagieren. Noch
dazu hat Arno Lörsch mit Leon Hungerecker auch gleich noch eine
weitere Alternative für das Harzer Tor, auch wenn man dort mit Fabian
Hönkhaus und Fritz Hessel sehr gut besetzt ist. Denn will man sich vom
letzten Platz absetzen und gleichzeitig den Anschluss auf die
mittleren Plätze nicht vollends verlieren, sind Punkte am Mittwoch im
heimischen Stadion gegen Preussen Berlin und auch am Freitag beim
Rückspiel in Berlin schon Pflicht. (Hei)
Icefighters Leipzig
Derby-Kartenvorverkauf
(OLN) Start ist am 31.10.18 zum Heimspiel gegen die TecArt Black Dragons ab der ersten Drittelpause. Ab Donnerstag haben alle Vorverkaufsstellen Zugriff auf die Tickets, der Online Verkauf startet am Montag, 05.11.18.
Außerdem findet das Heimspiel an diesem Mittwoch unter einem besonderen Motto statt – Halloween im Kohlrabizirkus! Schon zwischen 13 und 16 Uhr kann die ganze Familie zum Schlittschuhlaufen kommen, für die Kleinsten gibt es Hüpfburg und Kinderschminken. Wer zum Eislaufen da ist, erhält ermäßigten Einlass zum abendlichen Spiel der EXA IceFighters, Anbully ist 18.00 Uhr im Kohlrabizirkus. Die Mannschaft trägt zu diesem Anlass spezielle Halloween-Trikots, die mit einer Verlosungs-Aktion noch am selben Abend an die Fans gebracht werden.
TSVE Erding
(BYL) Eine deutliche Niederlage mussten die Erding Gladiators gestern Abend
beim EHC Königsbrunn einstecken. Nach 60 Minuten bejubelten die Gastgeber
gegen müde wirkende Gäste ein 7:3 (1:1, 3:1, 3:1).
Nachdem Torfrau Jennifer Harß am Freitag bei der 4:8-Schlappe in Dorfen
offenbar nicht überzeugen konnte, schickte Königsbrunns Spielertrainer
Fabio Carciola gegen die Gladiators den Letten Donatas Zukovas ins Tor –
ein letztlich erfolgreicher Schachzug. Zweiter Ausländer im Team des EHC
war der Amerikaner Hayden Trupp, dafür musste der tschechische
Verteidiger Lukas Hruzik auf der Tribüne Platz nehmen. Bei Erding stand
Jonas Steinmann zwischen den Pfosten. Nachdem sich Andreas Gerlspeck am
Freitag verletzt hatte, saß U 20-Keeper Daniel Wagner auf der Bank als
Backup bereit.
Die Gladiators erwischten einen guten Start. Schon nach knapp drei
Minuten war Florian Fischer zum 1:0 erfolgreich. Doch die Antwort der
Gastgeber kam relativ zügig: Nach einem Abspielfehler in der Erdinger
Abwehr war es Trupp, der den Puck zum 1:1 unter die Latte setzte (6.).
Danach wurde die Partie ziemlich zerfahren, vor allem bedingt durch
relativ viele Strafen auf beiden Seiten. Mehr Chancen hatten die
Königsbrunner, die bereits in dieser Phase etwas frischer als die Gäste
wirkten. Offenbar hatte die Gladiators die Freitagspartie gegen
Schweinfurt zu viel Kraft gekostet.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts waren erst einmal die Hausherren am
Zug. Nicolas Neuber brachte Königsbrunn in Führung (22.), und in
Überzahl erhöhte Lukas Fettinger auf 3:1 (26.). Hoffnung keimte in der
29. Minute auf, als Daniel Krzizok mit toller Einzelleistung den
2:3-Anschlusstreffer besorgte. In der Folge hatten die Gladiators
kurzzeitig sogar eine 5:3-Überzahlchance, die sie aber nicht nutzten.
Und gerade als Königsbrunn wieder komplett war, setzte Verteidiger
Matthias Forster den Puck zum 4:2 in die Maschen (38.).
Zu Beginn des Schlussdrittels waren zunächst wieder die Gäste am Zug: In
Überzahl wuchtete Mathias Jeske den Puck zum 3:4 ins Netz (43.). Aber
innerhalb von nur fünf Minuten entschied Königsbrunn die Partie
endgültig für sich – mit zwei Volltreffern im Powerplay durch Forster
zum 5:3 (45.) und Trupp zum 6:3 (49.), sowie dem 7:3 durch Maximilian
Hermann (50.). Die Partie war jetzt endgültig entschieden.
Königsbrunn war damit die Rehabilitierung fürs Dorfen-Spiel
eindrucksvoll geglückt, Erding dagegen blickt auf ein siegloses
Wochenende zurück.
Gladiators verlieren nach Penaltyschießen - Was für ein Krimi
Der Tabellenzweite Erding Gladiators hatte am Freitagabend den Vierten
ERV Schweinfurt Mighty Dogs zu Gast, und die Partie hatte die
Bezeichnung Spitzenspiel wahrlich verdient. Nach 60 dramatischen Minuten
und spannender Verlängerung unterlagen die Erdinger 3:4 (0:0, 1:1,2:2;
0:1) nach Penaltyschießen.
In einer von Beginn an packenden Partie, zeigten beide Teams, dass sie
zu den defensivstärksten der Liga zählen. Diszipliniert, hart am Mann,
aber meist fair, so ließen sowohl Erding als auch Schweinfurt dem Gegner
kaum Raum für Torchancen. Die Mighty Dogs kamen besser in die Partie,
und Gladiators-Torwart Andreas Gerlspeck musste höllisch aufpassen, um
nicht überrascht zu werden. Dann aber ergriffen die Gastgeber die
Initiative und schnürten die Franken in ihrem Drittel ein. Doch wirklich
zwingende Einschussmöglichkeiten ergaben sich kaum. Dann aber hatten sie
doch zweimal die Führung auf dem Schläger. Zunächst Simon Pfeiffer,
dessen Schuss Keeper Ferdinand Dürr nicht sah und großes Glück hatte, an
der Schulter angeschossen zu werden (15.). Und dann war Florian Fischer
frei, doch Dürr parierte (18.).
Das hohe Niveau hielt im zweiten Drittel an. Mit unglaublichem Tempo und
großer Intensität gingen die Spieler in die Zweikämpfe. In der 24.
Minute schickte Daniel Krzizok seinen Sturmpartner Florian Zimmermann
auf die Reise, der verzögerte geschickt, um dann den Puck zum 1:0 ins
Netz zu jagen. Anschließend aber bedrohliche Minuten für die Erdinger,
die zweimal hintereinander eine Strafe bekamen. Doch mit tollem
Kampfgeist überstanden sie diese kritische Phase.
In er 35. Minute eine Schrecksekunde für die Gäste, als Lucas Kleider
einen Schlagschuss abbekam, nach kurzer Verletzungspause aber
weitermachen konnte. Kurze Zeit später krümmte sich Daniel Tratz nach
einem unglücklichen Zusammenprall mit Pfeiffer vor Schmerz, aber auch er
konnte weiterspielen. 48 Sekunden vor Drittelende fiel dann der zu
diesem Zeitpunkt eher glückliche Ausgleich für Schweinfurt, als Josef
Straka im zweiten Nachschuss erfolgreich war.
Den besseren Start ins Schlussdrittel erwischten die Mighty Dogs. In
Überzahl brachte Pascal Schäfer Schweinfurt in Führung. Nur 72 Sekunden
später setzte Krzizok bei angezeigter Strafe gegen die Gäste den Puck
zum 2:2 ins Netz. Doch dann erneut Strafe gegen Erding – und nun kochte
die Volksseele: Bei einem Gewühl vor dem Tor lag ein Schweinfurter im
Torraum auf Keeper Gerlspeck, Patrik Rypar schlenzte den Puck locker ins
Netz – und zum Entsetzen der Erdinger gab der bis dahin tadellose
Hauptschiedsrichter Benedikt Lender das Tor zum 3:2 (55.). Jetzt war
Aggressivität im Spiel, Tratz erhielt nach einem üblen Check gegen
Krzizok eine Matchstrafe. Die Schlussphase wurde dramatisch. In Überzahl
glich Mathias Jeske mit einem satten Schlagschuss zum 3:3 aus (58.).
Nach torloser Verlängerung verwandelte Josef Straka den entscheidenden
Penalty für Schweinfurt.
ESC River Rats Geretsried
Rats gewinnen auch das zweite Heimspiel
(BYL) Kellerduell in Geretsried. Bei leichtem Nieselregen empfingen die Rats den Tabellennachbarn aus Passau zu einem für beide Seiten wichtigen Spiel.
Der ESC zeigte sich im Vergleich zu Freitag von Beginn an wacher und überraschte die Black Hawks in Person von Stefano Rizzo gleich mal mit einem Unterzahltor (8.). Noch in der gleichen Unterzahl entwischte Martin Köhler seinem Bewacher und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Mit dem fälligen Penalty scheiterte er allerdings an EHF-Torwart Ritschel. Die Gäste suchten durchaus häufig den Weg zum Tor von Martin Morczinietz aber die Defensive stand gut und zwang Passau zu vielen Weitschüssen. Aus dem leichten Niesel wurde strömender Regen und so kämpften beide Teams auch immer mehr gegen den rauen Untergrund. Gott sei Dank gehören diese Probleme ab nächster Saison der Vergangenheit an.
Den Black Hawks gelang kurz nach Wiederanpfiff der Ausgleich, Müller war im Nachschuss erfolgreich (25.). Ähnlich erzielten die Rats die erneute Führung, Hüsken stand goldrichtig und staubte zum 2:1 ab (29.). Jetzt konnte der ESC nachlegen und die Führung durch Fuchs ausbauen. Bene May wurde von der Strafbank kommend bedient, legte die Scheibe mustergültig auf Fuchs weiter, der mit einem platzierten Handgelenkschuss in die linke Ecke Ritschel keine Chance ließ (36.).
Bedingt durch zwei Strafzeiten Ende des zweiten Drittels und nochmals zwei Strafzeiten zu Beginn des letzten Drittels, wurde der Platz auf der Strafbank der Black Hawks ziemlich eng. Bei nun besten Wetterbedingungen bedeutete das reichlich doppelte Überzahl für den ESC. Bernhard Jorde ließ sich die Einladung nicht nehmen und erhöhte mit einem Schuss aus dem Slot auf 4:1 (42.). Immer noch mit zwei Mann mehr auf dem Eis, nagelte Hans Tauber die Scheibe aus relativ spitzem Winkel unter die Latte und brachte den ESC mit 5:1 in Front (42.). Die Gäste verloren langsam die Nerven, Passau-Coach Zessack kassierte neben einer Bankstrafe auch gleich noch eine Spieldauer und durfte sich die letzten 13 Minuten von der Tribüne anschauen. Den Deckel auf die Partie machte Stefano Rizzo mit seinem zweiten Treffer, nachdem er von Sturmpartner Ondrej Horvath vor dem Tor hervorragend angespielt wurde (52.).
Fazit: Zum ersten Mal konnten die Rats hinten raus zulegen statt abbauen und dementsprechend ruhig brachte man den zweiten Sieg unter Dach und Fach. Die Strafzeiten brachen Passau letztlich das Genick, da sich der ESC einmal mehr in Überzahl effizient zeigte. Das war die richtige Reaktion auf das verpatzte Spiel in Klostersee. In den nächsten Spielen muss man eine ähnliche Leistung zeigen, um weiterhin zu punkten und langsam aber sicher aus dem Tabellenkeller zu klettern.
HC Landsberg Riverkings
2 Siege gegen Miesbach und Füssen – Andreas Schmelcher hört auf
(BYL) Am vergangenen Wochenende standen für die Riverkings zwei wegweisende Spiele gegen den TEV Miesbach und den EV Füssen auf dem Programm. Nach etwas schwankenden Leistungen zu Saisonbeginn wollte man sich mit zwei guten Spielen weiter stabilisieren und so den Anschluss an das obere Tabellendrittel nicht verlieren. Beides gelang durch zwei kämpferische Leistungen prächtig.
Zunächst gastierte am Freitag der TEV Miesbach mit dem ehemaligen Landsberger Spieler Bohumil Slavicek im Landsberger Eisstadion. Trotz eines starken Beginns in den ersten Minuten geriet man vor knapp 700 Zuschauern in der ersten Unterzahlsituation mit 0:1 in Hintertreffen. Sofort machte sich die Unsicherheit der ersten Spiele wieder bemerkbar. Allerdings gelang es diesmal trotz eines weiteren Gegentreffers im ersten Drittel die etwas defensivere Spielausrichtung beizubehalten. Ebenfalls ließ man sich von einigen umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen nicht aus dem Konzept bringen und so gelang, nach einem weiteren Treffer zum 0:3, in der 36. Minute der Anschlusstreffer durch Mika Reuter. Er fälschte vor dem Tor stehend einen Schuss von Sven Curmann unhaltbar ab. Zu diesem Zeitpunkt zeigte der HC Landsberg bereits eine starke Leistung und erarbeitete sich Chance um Chance. In der 40. Minute wurde das Team dafür belohnt – Dejan Vogl traf zum 2:3. Kurz nach dem Beginn des letzten Drittels sorgte Tyler Wiseman dann für den Ausgleich. Er fuhr einen Konter, wartete geschickt auf Daniel Menge, der wie aus dem Lehrbuch vor dem Tor kreuzte, so den Verteidiger beschäftigte und dem Torwart die Sicht versperrte. Der platzierte Schuss landete unhaltbar in den Maschen.
Die Riverkings kämpften bis zum Schluss, teilweise in doppelter Unterzahl, aufopferungsvoll und konnten so das Unentschieden über die Zeit retten. Die anschließende Verlängerung endete torlos und so musste das Penaltyschießen entscheiden. Für den HCL trafen Dennis Sturm und Tyler Wiseman und auf Miesbacher Seite lediglich Bohumil Slavicek. So konnte sich die Mannschaft über zwei toll erspielte und erkämpfte Punkte freuen.
Am Sonntag stand das Auswärtsspiel beim Spitzenreiter EV Füssen auf dem Programm. Vor 1076 Zuschauern legten die Riverkings los wie die Feuerwehr. Nach 51 Sekunden traf Dennis Sturm zum 0:1, nach 2 Minuten und einer Sekunde Dejan Vogl in Überzahl zum 0:2 und nach 3 Minuten 27 Sekunden netzte Thomas Fischer freistehend zum 0:3 ein. Nach diesem starken und dominanten Beginn sahen die Zuschauer ein schnelles Bayernligaspiel, in dem sich die Landsberger, im Vergleich zu den letzten Spielen, in der Defensive deutlich stabiler zeigten. Mit dem Füssener Anschlusstreffer zum 1:3 durch Wood ging es in die erste Pause. In der 34. Minute folgte dann die Daniel Menge Show. In doppelter Unterzahl eroberte er sich klug die Scheibe, lief alleine aufs Tor der Füssener, wurde dabei zwar beim Schuss behindert, brachte die Scheibe aber so aufs Tor, dass Tyler Wiseman den Abpraller zur 2:4 Führung verwerten konnte. In der 38. Minute erhöhte Dejan Vogl auf 2:5, dies war auch der Stand zur zweiten Drittelpause. Im letzten Drittel traf zwar der EVF noch zwei Mal durch Payeur und Besl, die Riverkings erkämpften sich aber den verdienten ersten Auswärtssieg in der regulären Spielzeit.
Zukünftig nicht mehr für den HC Landsberg auflaufen wird allerdings Verteidiger Andreas Schmelcher. Für ihn ist die Doppelbelastung durch Beruf und Eishockey zur Zeit nicht machbar und so hat er sich entschieden, zunächst eine Pause einzulegen. Andreas Schmelcher dazu: „Es fiel mir in den letzten Wochen zunehmend schwerer mich für das Hockey zu motivieren und so die Doppelbelastung zu stemmen.“ Präsident Frank Kurz und Vizepräsident Gerhard Petrussek äußerten für diese Entscheidung absolutes Verständnis. „Man hat in den letzten Wochen gesehen, dass sich Schmelle wirklich gequält hat. Wir alle im Verein sind ihm für seinen Einsatz in den letzten fünf Jahren sehr, sehr dankbar! Wir hoffen alle, dass er schnell wieder Spaß und Zeit für unseren tollen Sport findet und so dem Eishockey in irgendeiner Form erhalten bleibt.“ so Frank Kurz.
EHF Passau Black Hawks
6:1 Klatsche in Geretsried - Black Hawks auf offener Eisfläche ohne Chance
(BYL) Es sollte ein sechs Punkte Wochenende für die Passau Black Hawks werden. Am Ende stehen die Dreiflüsse Städter ohne zählbares in der Hand da. Der 3:4 Heim-Niederlage am Freitag gegen Peißenberg, folgte eine deutliche 6:1 Klatsche beim ESC Geretsried. Die Habichte die erneut ohne Dominik Schindlbeck antreten mussten, fanden kein Mittel die Riverrats ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen. Das Spiel der Black Hawks war erneut von Fehlern und Undiszipliniertheiten geprägt. Zwei Treffer konnten die Gastgeber in Überzahl erzielen, ein Tor sogar bei eigener Unterzahl. Insbesondere im ersten Drittel taten sich die Passau Black Hawks schwer ins Spiel zu finden. Zwar konnte Philipp Müller im zweiten Drittel den Ausgleich erzielen, danach gelang den Passau Black Hawks allerdings kein weiterer Treffer mehr. Zu oft mussten die Habichte auf der Strafbank platznehmen. Das Schiedsrichtergespann, welches durch aus kleinlich pfiff, schickte sogar im Schlussdrittel Trainer Christian Zessack nach einem Wortwechsel mit einer Spieldauerstrafe von der Bank. „Das Wochenende lief sicher nicht so wie wir es uns vorgestellt haben. Diese Woche werden wir gemeinsam das Wochenende analysieren und Gespräche führen.“ erzählt Vorstand Christian Eder.
Eine Wende im Spiel der Passau Black Hawks ist mit Blick auf das kommende Wochenende auch dringend notwendig. Dann treffen die Black Hawks auf Tabellenführer EV Füssen und den Favoriten HC Landsberg. Zuerst müssen die Black Hawks am Freitag Auswärts im Allgäu antreten, ehe es am Sonntag in der Passauer EisArena zum Duell mit den RiverKings kommt. Das Eröffnungsbully findet am Sonntag um 18.30 Uhr statt. Tickets erhalten Sie im Vorverkauf im Reisebüro Eichberger in der Fußgängerzone und der Tankstelle Färber in Maierhof. -czo
ERV Schweinfurt
Spannendes Spiel der Aufsteiger
(BYL) Nach einem 4:3 – Sieg in Verlängerung gegen den EHC Klostersee stocken die Mighty Dogs ihr Punktekonto an diesem Wochenende um insgesamt weitere vier Punkte auf und belegen derzeit Platz 3 in der Bayernliga.
Am Sonntagabend konnten sich die Zuschauer im Icedome über ein schnelles, spannendes Spiel auf Augenhöhe freuen. Im ersten Drittel gab es kaum Unterbrechungen aber Torchancen auf beiden Seiten. Doch nur die Mighty Dogs waren vorerst in der 16. Minute durch einen Treffer von Marcel Grüner erfolgreich, der die Scheibe im oberen Eck über die Schulter von Torhüterin Lisa Hemmerle plazierte.
Nach der Pause kam der EHC Klostersee stark aus der Kabine und setzten sich des Öfteren im Drittel der Mighty Dogs fest. Durch einen Doppelschlag innerhalb von 30 Sekunden drehte der EHC Klostersee den Spielstand. Zuerst glich Gennaro Hördt zum 1:1 aus (30. Minute), bevor Robert Wren nach einem Puckverlust der Schweinfurter im eigenen Drittel das 1:2 erzielte (31. Minute). Vor der zweiten Drittelpause nutzte Aleksander Andrusovich eine Überzahl zum erneuten Ausgleich (2:2; 38. Minute).
Im letzten Drittel gingen die Mighty Dogs wieder in Führung. In doppelter Überzahl nagelte Marc Zajic den Puck ins Lattenkreuz (3:2; 55. Minute). Doch der EHC Klostersee drängte erneut auf den Ausgleich und war in der 55. Minute durch Paul Andreas Perrson erfolgreich.
In Überzahl sicherten sich die Mighty Dogs bei 4 gegen 3 durch einen Schlagschuss von Christopher Schadewaldt von der blauen Linie aus den Zusatzpunkt
„Klostersee ist eine sehr starke Mannschaft. In den ersten 40 Minuten war es heute nicht unser Tag. Aber danach haben wir immer geduldig gespielt. Mein Fokus lag auf der Defensive. Ich bin froh, dass wir in der Verlängerung den zweiten Punkt gemacht haben.“, so Zdenek Vanc in der anschließenden Pressekonferenz.
Am kommenden Wochenende ist am Freitag, den 02.11.2018, um 20 Uhr der ESC Dorfen um 20 Uhr zu Gast im Icedome. Zum Derby gegen die Kissinger Wölfe am Sonntag, den 04.11.2018, um 18 Uhr bieten die Supporters Schweinfurt einen Fanbus an.
ERSC Amberg
Hammer von der blauen Linie
(BLL) Eine Spieldauerstrafe dient am Sonntag als Ansporn, denn die Löwen des ERSC Amberg wachen erst spät auf - aber gerade noch rechtzeitig gegen einen sehr unangenehmen Gegner. Und Vaclav Benak lässt es krachen.
Der TSV Trostberg hielt zwei Drittel lang im Spiel der Eishockey-Landesliga mit. Aber genau zu dem Zeitpunkt, als alles gegen Amberg zu laufen schien, besannen sich die Wild Lions auf ihre spielerische Stärke. Ein "Hammer" von der blauen Linie leitete den nicht mehr erwarteten 6:3-Sieg gegen starke Gäste ein.
Wie schon am Freitag in Haßfurt fanden die Löwen nicht zu ihrem Spiel. Vieles blieb Stückwerk, vor allem aus dem Chancenübergewicht wurde kein Vorteil erzielt. Gästetorhüter Dax Deadrick stand zwar oft im Blickpunkt, aber den Angriffsversuchen des ERSC fehlte der direkte Zug und somit die Durchschlagskraft. Besser machten es die Gäste durch den immer gefährlichen Wayne Grapentine, der eine Überzahlsituation zum 0:1 verwertete. Den fälligen Ausgleich verpasste Felix Köbele, als er mit einem Penalty scheiterte. Zur ersten Pause stand es trotzdem 1:1, weil Andreas Hampl im x-ten Versuch eines Powerplays endlich traf.
Trostberg stand sehr sicher in der Defensive und fuhr bei jeder sich bietenden Gelegenheit gefährliche Konter. Bereits der erste davon im Mittelabschnitt hatte Erfolg, erneut durch Grapentine, der in den ersten beiden Abschnitten kaum unter Kontrolle zu bringen war. Den Löwen fehlte zunächst weiter die Genauigkeit im Aufbau und Abschluss. Erst eine Energieleistung von Vaclav Benak, der einen Angriff aufbaute und am Ende auch vollendete, brachte den 2:2-Ausgleich. Die Unachtsamkeiten im Defensivverhalten des ERSC schlichen sich aber weiter ein und dies führte auch zum 2:3 durch Dominik Tobola. Einer der wenigen strukturierten Angriffe der Gastgeber brachte aber noch in der Schlussphase des Drittels den 3:3-Ausgleich von Verteidiger Kevin Schmitt.
Nur sechs Spielsekunden später eine fatale Situation hinter dem ERSC-Gehäuse. Torhüter Oli Engmann checkte Gästestürmer Florian Wehle und weil es sich um ein Foul mit Verletzungsfolge handelte, war für den Löwen-Goalie die Partie mit einer Spieldauerstrafe beendet. Junioren-Schlussmann Florian Hüttner musste fortan ins Tor und dem ERSC stand zusätzlich eine fünfminütige Unterzahl bevor. Glücklicherweise ging es zunächst in die letzte Pause.
Zum letzten Abschnitt erschienen völlig verwandelte Wild Lions auf dem Eis. Hochkonzentriert und mit plötzlicher Passgenauigkeit wurde die eigene Verteidigungszone abgesichert, ebenso intensiv verliefen nun auch die eigenen Angriffe. Amberg zog bei Fünf-gegen-Fünf ein Powerplay auf. Unter diesem Druck kassierten die Gäste nun auch mehr Strafzeiten. Ein eindeutiges Signal schickte dann Vaclav Benak an Team und Gegner. Von der blauen Linie aus traf er mit einem gewaltigen Schlagschuss zur erstmaligen Führung für die Löwen.
Amberg bekam nun so viel Übergewicht, dass der Nachwuchs-Goalie nicht ein einziges Mal ernsthaft eingreifen musste. Peter Hendrikson besorgte mit dem 5:3 die Vorentscheidung, Kapitän Dan Heilman setzte mit dem 6:3 das i-Tüpfelchen auf einen lange Zeit nicht erwarteten Erfolg. Die Gäste verloren ihr drittes Auswärtsspiel am Stück, allerdings gegen durchwegs starke Konkurrenz und dürften in dieser Verfassung noch ein Wörtchen bei der Vergabe der vorderen Plätze mitsprechen.
Neben den Schlittschuhen
Ein gebrauchter Abend für die Löwen: Nach zweiwöchiger Pause hatte sich der ERSC Amberg viel vorgenommen zum Top-Spiel der Eishockey-Landesliga beim Tabellenführer ESC Haßfurt. Doch der Freitagabend lief aus dem Ruder.
Denn Spitze zeigten sich nur die Gastgeber, die beim 8:4 über weite Strecken eindeutig Herr im eigenen Haus waren. Die Löwen standen dagegen etwas neben den Schlittschuhen. Die Wild Lions waren weit von dem entfernt, was sie zu leisten vermögen. Das sah auch Coach Dirk Salinger so: "Bei uns lief es nicht wie gewünscht. Aber es gibt einfach so gebrauchte Tage, an denen nichts funktioniert", resümierte der ERSC-Coach.
Ganz anders lief es da bei den Gastgebern, die bereits mit ihrer ersten Chance durch den Tschechen Jakub Sramek mit 1:0 in Führung gingen. Ein optimal abgestimmtes Kontingentspieler-Quartett war schließlich auch der Schlüssel zum Erfolg für die Hawks, denn Sramek, Hora, Babkovic und Trübenekr harmonierten wie aus einem Guss und erzielten alleine sieben der acht Haßfurter Treffer.
Amberg hatte sicher nicht weniger Gelegenheiten, war aber im Abschluss zu zaudernd und nicht annähernd so effektiv wie der Gegner. Zudem kassierte der ERSC einfach zu viele Strafzeiten und es war ja im Vorfeld hinlänglich bekannt, dass die Hawks Überzahlmöglichkeiten konsequent nutzen. Für den Amberger Geschmack wurden sie bei den häufigen "Konflikten" auf dem Eis teilweise als Alleinschuldige ausgemacht. Die Gastgeber hatten am Ende zwar sogar eine höhere Quote, kassierten aber 47 Minuten alleine erst im Schlussdrittel, als die Begegnung längst entschieden war. Spielentscheidend war dies aber zweifellos nicht.
Die Möglichkeit, das Spiel selbst kontrollieren zu können, bestand für den ERSC nur kurzfristig. Als Felix Köbele und Peter Hendrikson im Anfangsdrittel den Rückstand binnen 65 Sekunden zu einer 2:1-Führung drehten, wäre gleich darauf sogar der dritte Löwen-Treffer möglich gewesen. Stattdessen gerieten die Gäste in Unterzahl, die Jan Trübenekr zum Ausgleich nutzte. Zwei weitere Powerplaytore durch Daniel Hora und erneut Trübenekr bedeuteten einen beruhigenden Vorsprung für die Hawks zur ersten Pause.
Eine Vorentscheidung fiel bereits zu Beginn des Mittelabschnittes. Der überragende Michal Babkovic und David Franek bauten binnen 90 Sekunden die Führung auf 6:2 aus und damit war den Löwen offensichtlich der Zahn gezogen. Selbst der sonst so überragende Goalie Oli Engmann wurde von der Unsicherheit der Vorderleute angesteckt. Die suchten zwar weiterhin nach einer Resultatsverbesserung, aber Hawks-Torhüter Martin Hildenbrand hatte eine gute Form und oftmals auch das nötige Glück. Mit dem 7:2 durch Sramek waren dann auch letzte Zweifel am Sieger beseitigt. Das Schlussdrittel brachte dann aus Amberger Sicht noch etwas Ergebniskosmetik durch Vaclav Benak und Dan Heilman. Babkovic traf nochmals für den hochverdienten Sieger.
SC Forst
Punktloses Wochenende für Nature Boyz - In Reichersbeuern unterlegen
(BLL) Am Sonntag mußten die Nature Boyz aus Forst in Bad Tölz gegen den dortigen SC Reichersbeuern antreten, dieser erwies sich zu stark, somit steht eine 7:1 (2:0, 4:0, 1:1)-Niederlage in den Statistiken.
Zu Beginn des Spieles hielten die Gäste ziemlich gut mit und hatten ihre Gegenspieler unter Kontrolle. Die Angriffe liefen zwar vermehrt auf das Tor des starken Andreas Scholz, doch konnte dieser seinen Kasten sauber halten. Er gab wieder eine souveräne Vorstellung und hielt sein Team im Spiel. Pech hatte Manfred Guggemos mit einem Gewaltschuß von der blauen Linie, denn die Scheibe prallte vom Torgestänge zurück ins Spielfeld. So blieb es beim torlosen Unentschieden, bis die Gastgeber mit ihren routinierten Akteuren in der 17. Spielminute die 1:0-Führung erzielten. Knapp drei Minuten später die 2:0-Führung und zugleich Zwischenstand zum Seitenwechsel.
Die Mannschaft wollte die Gastgeber jetzt mehr in Bedrängnis bringen, doch leider kam diese sehr schlafmützig aus der Kabine. Das Eröffnungsbully gewannen die Gastgeber, diese stürmten auf Andreas Scholz und überwanden ihn glücklich zur 3:0-Führung, es waren gerade 9 Sekunden gespielt. Ein weiterer Treffer in der 23. Minute sorgte bereits für die Vorentscheidung. Die Einheimischen drängten ihre Gäste immer wieder in deren Verteidigungsdrittel, und waren in der 34. und 39. Minute mit weiteren Treffern erfolgreich. Mit dem 6:0-Zwischenstand ging es in den Schlußabschnitt.
Mit dem Willen, wenigstens dieses Drittel zu gewinnen, begannen die Nature Boyz die Schlußoffensive und wurden auch belohnt. Daniel Anderl verkürzte in der 44. Minute auf 6:1. Die Gastgeber ihrerseits wollten dieses Drittel nicht abgeben und sorgten in der 53. Spielminute für den 7:1-Endstand.
Leider ist es für die Mannschaft und den Trainer schwierig, mit immer wechselnden Sturm- und Verteidigungsreihen spielen zu müssen. Einige Akteure stehen der Mannschaft aus verschiedensten Gründen nicht immer zur Verfügung. So kann keine Harmonie ins Spiel der Mannschaft einziehen. Man kann am Gegner Reichersbeuern erkennen wie wichtig es ist, erfahrene Spieler in seinen Reihen zu haben. Die Aufgaben werden nicht leichter, geht es am kommenden Wochenende zum ESV Burgau, sowie der EV Bad Wörishofen gastiert in Peißenberg, die überraschend Buchloe niederhielten.
EV Moosburg
Nach 1:3-Rückstand: Eigengewächs Asen wird gegen Vilshofen zum Matchwinner
(BLL) Zwei Drittel lang biss sich der EVM am Sonntag an den Vilshofener Wölfen die Zähne aus – und kam dann um so stärker im letzten Abschnitt zurück. Mit einer tollen Aufholjagd landeten die Grün-Gelben noch einen 4:3 (1:1, 0:2, 2:0, 1:0)-Erfolg nach Verlängerung. Der Matchwinner kommt aus dem eigenen Nachwuchs.
Erst blickte er ungläubig, dann machte er die Becker-Faust und verschwand kurz darauf in der Jubeltraube seiner Mitspieler. EVM-Eigengewächs Alexander Asen war mit drei Toren der Matchwinner beim Moosburger Verlängerungsdrama gegen den ESC Vilshofen. Schlusspunkt seines Hattricks war der Treffer zum 4:3, als der 21-Jährige in der dritten Minute der Verlängerung die Scheibe über die Linie stocherte.
„Die dritte Sturmeihe mit Alex, Tobias Stuckenberger, Philipp Ujcik und abwechselnd Jakob Killermann ist heute da hingegangen, wo’s weh tut“, lobte Coach Bernie Englbrecht in der Pressekonferenz den Auftritt seiner jungen Wilden. „Da können sich einige unserer erfahrenen Spieler eine Scheibe abschneiden.“
Ein Routinier war es allerdings auch, der die Hausherren bereits nach 69 Sekunden in Führung geschossen hatte: Tobias Hanöffner. Die Moosburger waren äußerst forsch und frech in die Partie gegangen, brachten die älteren Herrschaften in den Reihen des ESC in arge Nöte. Doch mit dem Ausgleich der Gäste (6.) war auch der Schwung bei den Englbrecht-Schützlingen dahin. Wölfe-Spielertrainer Vladimir Gomow brachte es auf den Punkt: „Wir sind dann immer besser reingekommen. Und das zweite Drittel gehörte uns.“
Definitiv. Die Hausherren mühten sich zwar weiter, fanden aber keine Mittel mehr, um die abgezockten Vilshofener ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Und deren Überlegenheit drückte sich bald auch in Toren aus. Zwischen dem 1:2 (22.) und dem 1:3 (28.) verschoss Daniel Möhle einen Penalty – es sollte einfach nicht sein.
Dass das Spiel im letzten Drittel doch noch zugunsten der Moosburger kippte, lag möglicherweise auch an dem Aussetzer von Milan Blaha senior. Der ESC-Oldie (45) echauffierte sich nach einem nicht gegebenen, vermeintlichen Foul gegen seinen Sohn Milan Blaha jun. in der zweiten Drittelpause dermaßen, dass er mit Spieldauer vom Eis musste. Der EVM jedenfalls meldete sich zurück, warf in den letzten 20 Minuten noch einmal alles nach vorne und wurde für seinen Kampfgeist belohnt: Asen verkürzte zunächst auf 2:3 (44.) und glich sechs Minuten später aus – bevor er in der Overtime seinen starken Auftritt mit dem Siegtor krönte.
EC Pfaffenhofen
IceHogs mühen sich zum Sieg gegen Dingolfing - Trotz deutlicher Überlegenheit fällt die Entscheidung erst in der Schlussphase
(BLL) Hauptsache gewonnen. Kurz und knapp lässt sich aus Pfaffenhofener Sicht der 5:2 (2:0; 1:2; 2:0) Heimerfolg gegen den EV Dingolfing am Freitag beschreiben. Trotz deutlicher Überlegenheit über weite Strecken der Begegnung gelang es den IceHogs erst in der Schlussphase, für die Entscheidung zu sorgen.
Knapp 60 Schüsse feuerten die Hausherren auf den Kasten von Gästekeeper Dennis Jedrus ab, lediglich fünf davon fanden letztlich auch den Weg über die Linie. Die mangelhafte Chancenverwertung bleibt nach wie vor ein Problem der IceHogs, die sich dadurch das Leben selbst unnötig schwer machen. ECP-Coach Chris Heid musste auf fünf seiner Spieler verzichten und beorderte für den gesperrten Spielmacher Dillon Duprey Michael Welter an die Seite von Nick Endreß und Robert Neubauer in die erste Angriffsformation, die auch gleich zuschlug. Über Welter und Endreß kam die Scheibe zu Robert Neubauer, der Dennis Jedrus schon nach 46 Sekunden hinter sich greifen ließ. Ein Auftakt nach Maß also für die Gastgeber, die in der Folgezeit das Tor der Gäste regelrecht belagerten, aus ihrer Überlegenheit allerdings lange kein Kapital schlagen konnten. Erst in der 17. Minute gelang Michael Welter nach einem Traumpass von Andi Pielmeier das längst fällige 2:0, bei dem es auch bis zur ersten Pause blieb. „Da hätten wir klarer führen müssen,“ bemängelte Chris Heid angesichts der Vielzahl guter Chancen, die seine Mannschaft liegen ließ. Im zweiten Abschnitt waren gut drei Minuten gespielt, als die bis dahin harmlosen Gäste mit einem abgefälschten Überzahltreffer von Maximilian Ohr verkürzen konnten. In der Folgezeit entwickelte sich eine sehr zerfahrene Begegnung, in der Spieler beider Seiten mehrmals aneinander gerieten und deshalb die Strafbank immer gut besucht war. Dies spielte aber eher dem EVD in die Karten, denn die IceHogs hatten ihren Spielfluss fast gänzlich verloren. So sorgte auch das 3:1 durch Jake Fardoe n in der 37. Minute kaum für Beruhigung, weil Waldemar Detterer postwendend Dingolfing bei einem der wenigen Vorstöße erneut heranbrachte (39.). Obwohl die Hausherren im Schlussabschnitt wieder klar das Kommando übernahmen, mussten sie bis kurz vor dem Ende um den Erfolg bangen, weil sie nach wie vor auch beste Möglichkeiten ungenutzt ließen und die Gäste durchaus einige Male gefährlich vor dem Tor von Patrick Weiner aufkreuzten. Mit dem schönsten Spielzug des Abends über Andi Pielmeier und Simon Bogner sorgte David Felsöci in der 57. Minute mit einem Mann mehr auf dem Eis aber dann doch für die Vorentscheidung. Nur wenig später machte Robert Gebhardt, ebenfalls in Überzahl, endgültig den Deckel drauf. Von einem „verdienten Sieg“ sprach Gästecoach Dustin Whitecotton und gratulierte seinem Kollegen Chris Heid, dem der Auftritt seiner Mannschaft aber sicherlich einige Nerven gekostet haben dürfte.
Wanderers Germering
Mit einem Erfolgserlebnis geht`s ins zweite Match - Wanderers erkämpfen sich den ersten Sieg
(BBZL) Das Team um Wanderers Coach Heinz Feilmeier ist mit einem Heimsieg in die Bezirksliga-Saison 2018/2019 gestartet. Nach einer 4:1 Führung im ersten Spielabschnitt wurde es im Mitteldrittel und zu Beginn des Schlussdrittels noch einmal richtig spannend. Den Gästen aus Bayersoien gelang es, die Partie zwischenzeitlich auszugleichen. Sie tauchten immer wieder gefährlich vor Daniel Klein auf, die Hausherren bewiesen jedoch Nerven und gewannen am Ende auch verdient mit 6:5. Man darf sich nie zu schnell sicher sein und auf seinen Lorbeeren ausruhen, diese Erkenntnis müssen die Münchner Vorstädter mit in die nächsten Aufgaben nehmen. Dass man spielerisch auf einem guten Niveau agieren kann, hat man auf jeden Fall bewiesen.
Am zweiten Spiel sind die Schwarz-Gelben zu Gast bei der Spielgemeinschaft TSV Schliersee / TEV Miesbach. Das Team um Trainer Maximilian Arnold hat bereits zwei Spiele absolviert. Gegen die zweite Garde des EV Fürstenfeldbruck feierte man einen ungefährdeten 5:1 Heimerfolg, am vergangenen Wochenende musste man sich dem ESC Geretsried 1b nur knapp mit 0:2 geschlagen geben. Einen echten Vollstrecker haben die Schlierseer nicht in ihren Reihen, auch wenn der Kader im Sommer mit Benedikt Galler, Dominik Willibald, Lukas Pfeiffer, Sebastian Höck und Yannik Dreier verstärkt wurde. Markus Taffel kommt ebenfalls aus der aufgelösten Landesliga-Mannschaft zum Bezirksliga-Team und soll für Stabilität in der Abwehr sorgen. Man erwartet eine fokussierte und konzentrierte Mannschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Chancenauswertung im Vergleich zur Vorbereitung zu verbessern.
Nach dem Sieg am ersten Spieltag will das Team um Wanderers Kapitän Quirin Reichel den Schwung mit in die nächste Partie nehmen. Dass es volle Konzentration und Leistungsbereitschaft über die gesamten 60 Minuten bedarf, hat sich in der Vorwoche gezeigt. Aber die junge Germeringer Mannschaft ist in einem Lernprozess, so sollte gerade die kämpferische und leidenschaftliche Leistung den Fans Mut machen, dass es eine gute Saison werden kann. Die Unterstützung der Fans ist auf jeden Fall da!
EC Eppelheim
Eisbären ringen Freiburg nieder
(RLSW) Nach einem harten Kampf haben die Eisbären den EHC Freiburg in eigener Halle besiegt. Christian Pister, Lukas Sawicki und Marc Bruns erzielten die Tore zum knappen 4:3-Erfolg.
Dass mit dem Tabellenschlusslicht Freiburg kein Fallobst im Icehouse auflaufen würde, war den Eisbären durchaus bewusst. Doch dass man bis kurz vor Schluss zittern müsste, war dann doch etwas überraschend. Zunächst nahm das Spiel den erwarteten Verlauf. Gegen tiefstehende Freiburger mussten die Eisbären das Spiel machen, die Gäste lauerten zunächst auf Konter. Ein früher Doppelschlag durch Pister und Sawicki (7.) innerhalb von nur 21 Sekunden entsprach dem bisherigen Spielverlauf. Doch trotz des Rückstandes blieben die Wölfe ihrer defensiven Linie treu, agierten stabil und ließen die Eisbären ein ums andere Mal verzweifeln. Durch schnelle Konter setzen die Wölfe dabei das Tor des ECE vereinzelt gefährlich unter Druck und sollten bei einem Alleingang in der 14. Minute mit dem Anschlusstreffer erfolgreich sein.
Im zweiten Drittel ein ähnliches Bild, wobei die Gäste nun auch selbst ein wenig offensiver agierten ohne ihre Abwehr dabei großartig zu vernachlässigen. Die Eisbären wurden angesicht des Abwehrbollwerkes zum Teil schlampig im Spielaufbau, was immer wieder gefährliche Konter zur Folge hatte und Marcel Kappes im ECE-Gehäuse immer wieder prüfte. Nachdem es die Eisbären verpassten, die Führung auszubauen, folgte die Strafe auf dem Fuße. Kurz vor Drittelende brach erneut ein Freiburger durch, konnte zwar von einem Eisbär gestört werden, jedoch nicht zwingend genug, um den Ausgleichstreffer zu verhindern (39.).
Die richtige Antwort fanden die Eisbären im Schlussabschnitt. In Überzahl gestartet gelang Pister kurz vor Ablauf der Überzahl der erneute Führungstreffer (42.). Die Wölfe spielten nun munter mit und der knappe Rückstand setze bei dem dünn besetzen Kader noch einige Kräfte frei. Trotz weniger klarer Chancen zeigten die Wölfe ein Maß an Effektivität und konnten nach einem abgefälschten Schuss den erneuten Ausgleich erzielten (49.). Nachdem die Eisbären in der Folge selbst in Überzahl keinen Torerfolg verbuchen konnten, musste man sich langsam mit dem Gedanken eines Punktverlustes anfreunden. Dann folgte ein weiterer Alleingang auf das ECE-Tor, der den ersten Rückstand erwarten ließ. Doch Kappes entschärfte die Situation souverän und hielt das Remis fest. Bruns war es dann letzten Endes vorbehalten, 71 Sekunden vor dem Ende die Eisbären mit seinem Treffer zum 4:3 zu erlösen. Die Wölfe setzen in der Schlussminute nochmals alles auf eine Karte, doch konnten sie sich für den aufopferungsvollen Kampf trotz sechsten Feldspieler nicht mehr belohnen und so durften die Eisbären einen verdienten, aber hart erkämpften Heimsieg feiern.
HEC Eisbären Heilbronn
Eisbären Heilbronn beim Tabellen-Ersten!
(RLSW) Die Regionalliga Südwest ist ausgeglichen wie nie und so trennt den derzeitigen Tabellen-Fünften, die Eisbären Heilbronn, vor der Begegnung am Freitag, den 02.11.18 (20Uhr), beim Tabellenführer dem EV Ravensburg nur ein Punkt!
Ravensburg hat seinen Kader in den letzten Jahren gezielt durch regionale Spieler aufgebaut. Nachdem man die ersten Jahre nur im hinteren Tabellendrittel verbrachte, scheiterte man in der Saison 17/18 nur knapp an den Playoffs. Nach gezielten Verstärkungen über die Sommermonate, grüßt man nun von der Tabellenspitze. Dass es die Gegner gerade auf Ravensburger Eis schwer haben, zeigen die Spiele des SC Bietigheim-Bissingen und des EHC Zweibrücken: beide Partien wurden von den Gästen deutlich mit 7:3 und 7:2 verloren!
Also liegt vor Heiko Vogler und seine Mannen eine kleine Herkulesaufgabe, um die Tabelle weiter so ausgeglichen zu gestallten, wie zur Zeit. Zumal die Freitags-Spiele traditionell schwer zu spielen sind, da der Kader durch die entsprechenden Arbeits- und Studienzeiten der Amateure in Kombination mit der frühen Abfahrtszeit nach Ravensburg, erfahrungsgemäß überschaubar ist.
EHC Zweibrücken Hornets
Hornets verlieren verrücktes Eishockeyspiel gegen den amtierenden Meister SC Bietigheim-Bissingen 1b nach Penaltyschießen mit 8:9 (3:0/2:1/3:7)
(RLSW) Was sich gestern in der Peter Cunningham Arena abspielte, war für die Zuschauer ein absolutes Wechselbad der Gefühle. Zwei Drittel lang hatte man den Sieg vor Augen und führte mit 6:2, kassierte im Schlussdrittel sieben Gegentore und lag plötzlich mit 7:8 zurück. Dann gelang den Hornets der viel umjubelte Ausgleich, musste sich aber letztendlich im Penaltyschießen, gegen die sehr starken Gäste aus dem Schwabenland, verdient geschlagen geben.
Für das Heimspiel gegen den aktuellen Meister der vergangenen Saison, konnte Hornets Coach Terry Trenholm, bis auf die bekannten Ausfälle Vodicka und Sefrin, den kompletten Kader aufbieten. Sebastian Trenholm konnte kurz vor der Partie grünes Licht geben.
Somit starteten die Hornets mit 18 Feldspielern gegen 15 Steelers aus Bietigheim. Im Tor bei den Hornets begann heute Steven Teucke.
Hauptschiedsrichter Markus Eberl, der von den Linienrichtern Schwebius und Pfeffer unterstützt wurde, hatte die sehr faire Partie jederzeit im Griff.
Die Hornets starteten furios in die Partie. Gerade mal 77 Sekunden waren gespielt und es stand 1:0. Marco Trenholm verwandelte das Zuspiel von Maximilian Dörr zur frühen Führung für die Hausherren. Die Steelers dominierten die Partie, die Tore schossen aber die Hornets. Fabian Fellhauer konnte einen tollen Alleingang zum 2:0 abschließen. Dan Radke war es dann, der vor der ersten Drittelpause noch das 3:0 erzielen konnte.
Die Steelers wechselten zum Beginn des zweiten Spielabschnitts den Torhüter und erwischten den besseren Start. Miroslaw Jirusek erzielte den Anschlusstreffer. Das Übergewicht der Gäste nahm nun deutlich zu und die Hornets verlagerten sich aufs kontern. Eine sich bietenden Möglichkeite nutzte Christian Werth, der das Zuspiel von Fabian Fellhauer im Tor der Gäste zum 4:1 unterbringen konnte.
Nach 10 gespielten Minuten entschied der gut leitende Schiedsrichter auf Penalty für die Hornets. Marco Trenholm wurde alleine vor dem Torhüter zu Fall gebracht. Dan Radke verwandelte sicher zum 5:1 für die Hausherren.
Der Schlussabschnitt sollte es in sich haben. Wieder kamen die Steelers wacher aus der Kabine und Adrian Kolar verkürzte auf 2:5. Maximilian Dörr war es, der in der 46. Spielminute, auf Zuspiel von Bernd Hartfelder und Marco Trenholm, den 4 Tore Abstand wiederherstellen konnte.
Nach diesem Treffer kam die Sturmlawine der Steelers erst richtig ins Rollen. Binnen 125 Sekunden erzielten die Steelers 3 Treffer durch Tim Heffner, Pierre Doumont und Mathias Vostarek und es stand nur noch 6:5. Dan Radke mit seinem dritten Treffer an diesem Abend erzielte den 2 Tore Vorsprung der Hornets, den die Bietigheimer Mike Weigandt 2 mal und Tim Heffner zur erstmaligen Führung der Gäste umwandeln konnte. Die Zuschauer waren von diesem Spielverlauf entsetzt. Eine sichere 6:2 Führung wurde aus der Hand gegeben und die Steelers führten erstmals in der Partie mit 8:7.
Was wohl keiner von den knapp 700 Zuschauern mehr erwartete ist dann doch noch eingetroffen. In der 58. Spielminute konnte der, in dieser Partie herausragende Hornets Akteur Marco Trenholm, den Ausgleich für die Hornets erzielen.
Somit endete die Partie mit 8:8 und musste im Penaltyschießen entschieden werden.
Erster Schütze der Hornets war diesmal Christian Werth, der sicher verwandelte. Ebenso wie sein Gegenüber Mathias Vostarek. Als nächster Schütze trat Dan Radke an. Diesmal scheiterte er am Keeper der Steelers. Steven Teucke konnte den Versuch von Miroslaw Jirusek ebenfalls verhindern.
Nun trat Marc Lingenfelser an und konnte den Torhüter der Gäste sicher überwinden. Tim Heffner verwandelte seinen Penalty eiskalt zum Ausgleich. Nun musste Bietigheim vorlegen. Der aktuelle Topscorer der Liga, Mathias Vostarek verwandelte sicher.
Dan Radke musste jetzt also für die Hornets treffen, scheiterte aber erneut am Torhüter der Gäste.
Somit ging der Zusatzpunkt an die Gäste aus Bietigheim, die nach grandioser Aufholjagd verdient mit 9:8 gegen die Hornets gewinnen konnten.
Das nächste Spiel der Hornets in der Regionalliga Südwest findet am kommenden Freitag statt. Spielbeginn in Stuttgart bei den Rebels ist um 20.00 Uhr.
Zwei Tage später findet das nächste Heimspiel der Hornets statt. Der Gegner lautet Mad Dogs Mannheim. Spielbeginn ist19.00 Uhr.
Dinslakener EC Kobras
Erneuter Dämpfer vor heimischen Publikum
(RLW) Am Sonntagabend unterlagen unsere Giftschlangen gegen die EG Diez/Limburg mit 5:7 (2:2; 1:4; 2:1). Nach guter und kämpferischer Leistung ist es für die Kobras immer noch schwer, vor heimischer Kulisse die Punkte in der Schlangengrube zu behalten.
Das Match startete auf beiden Seiten mit viel Tempo. Den Kobras merkte man an, dass sie die Niederlage vom vergangenen Freitag wett machen wollten. Engagierte Kobras können sich nicht belohnen, da die Rockets aus Limburg zunächst die Tore erzielten. Nach sieben Spielminuten und einem Doppelpack von Florian Böhm, stand es schon 2:0 für die Gäste. Sie nutzen einen individuellen Fehler in der Abwehr und die fehlende Konzentration im Abspiel der Kobras.
Der frühe Rückstand für die Kobras war ein kleiner Weckruf. Sie spielten weiterhin nach vorne und kamen auch zu ihren Möglichkeiten. Phillip Heffler war es, der den Anschluss schaffte, nach Vorarbeit von Jesse Parker und Moritz Hofschen. Kurze Zeit später gelang den Kobras sogar der Ausgleich zum 2:2, nach einem satten und strammen Schuss von unserem Defensivmann Alexander Zaslavski. Mit einem leistungsgerechten Unentschieden ging es in die erste Drittelpause.
„Dann sind wir heute 2:0 in Führung gegangen und können das locker runterspielen und bringen Dinslaken wieder ins Spiel und dann stand es schon 2:2“, resümierte Jens Hergt den ersten Spielabschnitt des abends.
Die Kobras kamen mit viel Schwung und Tempo aus der Kabine. Sie wollten unbedingt das Spiel machen. Doch das erste Tor des zweiten Spielabschnitts machten die Rocktes aus Diez/Limburg. Durch eine tolle Passkombination zwischen Andre Bruch und Alexander Engel, war es Julian Grund, der die Rockets wieder in Front brachte.
Gute Zehn Minuten später gab es dann aus Sicht der Kobras den verdienten Ausgleich, zumal die Chancenverwertung bis dahin nicht gut war. Erneut war es Phillip Heffler, der den Giftschlangen den Ausgleich bescherte, nach guter Vorarbeit von Michal Plichta und Jesse Parker. Die Euphorie für einen Heimsieg war wieder voll da und das machte sich auch auf der Haupttribüne mit lauten Sprechchören für die Kobras bemerkbar. Doch was dann geschah, war ein regelrechter Schock für alle Kobra Anhänger. Binnen zwei Minuten, schafften es die Rockets aus einem 3:3 ein 3:6 zu machen. Sie nutzen die Patzer der Kobras und schraubten das Ergebnis eiskalt nach oben. Robert Sokol, Julian Grund und Pierre Wex waren hier die Torschützen.
„Kurz vor Ende des zweiten Drittels haben wir ein wenig Glück gehabt, das auf einmal jeder Schuss drin war und die Dinslakener unkonzentriert waren“, schmunzelte Jens Hergt über das zweite Drittel.
So hieß es für die Kobras, dass eine furiose Aufholjagd kommen musste, um das Ruder noch herumzureißen. Durch Kristof Kelsch, nach Vorlage von Tom Goldmann und Petr Macaj verkürzten die Giftschlangen zunächst auf 4:6. Es wurde immer mehr nach vorne gespielt und mehr Risiko gegangen. Daraus folgte dann der fünfte Treffer der Kobras, erzielt durch Stefan Dreyer. Es lief zunächst alles nach Maß für unsere Giftschlangen, denn kurz vor Schluss kassierten die EG Diez Limburg noch eine zweiminütige Strafe. Durch die bessere Spielanlage der Rockets, verteidigten sie das 6:5 aus ihrer Sicht sehr kämpferisch. Die Kobras hingegen konnten in der Überzahlsituation keine Akzente mehr setzen und kassierten bei einem Fehler in der Vorwärtsbewegung den Endstand von 5:7.
Im Anschluss in der Pressekonferenz sprach Schlangenbeschwörer Milan Vanek deutliche Worte zu der Niederlage gegen die EG Diez/ Limburg.
„Punkt eins ist, dass unsere Ausländer nicht funktionieren und das schon zum zweiten Mal hintereinander. Über die Fehler die wir ständig ansprechen, sind trotzdem diese Fehler gemacht worden und das darf einfach nicht passieren. Keiner wird von mir über seine Fehler bestraft, aber irgendwann reicht es und dann platzt auch mir der Kragen. Die Fans waren heute mal wieder überragend mit ihrer Unterstützung, aber die Jungs sind momentan nicht in der Lage, es ihnen zurückzuzahlen. Ein 2:2, ein 5:6 wird geschafft und zum Schluss in der Überzahl sind wir nicht in der Lage, das Spiel zu kippen“, stellte Milan Vanek ganz klar in der Pressekonferenz klar. Vanek lobte außerdem den Vorstand und die Ehrenamtlichen, woran die Kobras sehr profitieren, weil „die Jungs alles bekommen, was sie benötigen“, so Vanek weiter.
Das nächste Spiel für unsere Kobras ist am kommenden Sonntag gegen die U25 Perspektivenmannschaft der Frankfurter Löwen. Die Kobras werden weiterhin daran arbeiten und versuchen, das Beste herauszuholen.
EC Lauterbach
Luchse verlieren auch gegen Hamm
(RLW) Die Lauterbacher Luchse haben in der Regionalliga West am Sonntag abend gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Hamm 13:3 (4:1 6:2 3:0) verloren.
Bereits nach knapp 8 Minuten führten die Hammer Eisbären mit 4:1, die 1:0 Führung von Polter (4.) konnte Varianov noch ausgleichen (5.), danach stellte Hamm mit 3 Toren von Kraft (6.), Orendorz (8.) und Lichnovsky (8.) die Weichen früh auf Sieg.
Auch wenn die Messe spätestens nach dem 5:1 von Spacek (22.) gelesen war, kämpften die mit nur 11 Feldspielern angetretenen Luchse weiter und belohnten sich mit 2 weiteren Toren von Charousek (27.) und Reiner (30.) Die Eisbären schraubten bereits im zweiten Drittel den Spielstand durch Tore von Hoppe (28.), Loecke (29.), Demuth (30.), Novacek (31.) und nochmals Loecke (39.) in den zweistelligen Bereich.
Die Hammer Eisbären nahmen mit zunehmender Spielzeit das Tempo aus der einseitigen Partie, Polter (57.) und Thau (52., 60.) erhöhten im dritten Drittel für die Gastgeber auf 13:3.
Weiter gehts es für die Luchse am Sonntag mit einem Heimspiel gegen den Punktgleichen Neusser EV.
Ratinger Ice Aliens
T.S.M & VIP Service neuer Sponsor bei den Ice Aliens
(RLW) Die Ice Aliens freuen sich, den T.S.M & VIP Service als neuen Sponsor begrüssen zu dürfen. Seit vielen Jahr ist das in Duisburg ansässige Sicherheitsunternehmen auch in Ratingen aktiv, sei es bei anderen Sportvereinen oder bei öffentlichen Veranstaltungen in der Stadt.
Das Unternehmen wurde 2012 von Dirk Terhaart gegründet und ist in den Bereichen Event & Veranstaltungsschutz, Objekt & Personenschutz, Ermittlungen und vielen anderen Geschäftsfeldern aktiv. Dabei setzt das Unternehmen insbesondere auf die Schulung und die Motivation der Mitarbeiter. Weitere Informationen finden sie unter:
http://www.tsm-vipservice.de
Mit dem T.S.M & VIP Service haben die Ratinger Ice Aliens einen kompetenten Partner an ihrer Seite, der nicht nur den Verein unterstützt, sondern auch für die Sicherheit bei der Durchführung der Spiele unverzichtbar ist.
ESV Bergisch Gladbach
Bittere Heimniederlage gegen Dortmund - ESV verliert nach leidenschaftlichem Kampf mit 1:3
(LLW) Am Ende standen sie mit null Punkten da – aber vor einem Publikum, das sie frenetisch feierte. Nach einer leidenschaftlich geführten Partie unterlagen die RealStars am Samstag den Eisadlern Dortmund unglücklich mit 1:3 (1:1; 0:1; 0:1). „Das Spiel verloren, aber die Herzen der Fans gewonnen“, fasste ESV-Sportkoordinator Peter Schüller den Abend in der heimischen Eissportarena zusammen.
Vor den prall gefüllten Tribünen – auch die Westfalen kamen mit großem Tross – schenkten sich beide Mannschaften von Anfang an nichts. Die Zuschauer erlebten einen offenen Schlagabtausch mit vielen Strafzeiten in einer körperbetonten, aber zu keiner Zeit unfairen Begegnung. Eine hochspannende Partie mit vielen Torchancen, großartigen Kombinationen und grandiosen Paraden begeisterte die Fans auf beiden Seiten. ESV-Schlussmann Stefan „Blacky“ Schwarz und Dortmunds Sven Rotheuler hatten alle Handschuhe voll zu tun. Sie verantworteten, dass am Ende nur vier Tore auf der Anzeigetafel standen. Das erste Tor nach fünf Minuten stand als Sinnbild für den Spielverlauf: Die RealStarrs setzten Dortmundmit einer 5:3-Überzahl unter Druck, scheiterten aber immer wieder am überragend haltenden Rotheuler. Einen unnötigen Puckverlust nutzte Patric Schnieder zum Kontersolo auf das Gladbacher Tor – und schloss unhaltbar ab. Das 0:1 focht den ESV jedoch nicht an. Er erkämpfte sich Torchance um Torchance und belohnte sich in der 15. Spielminute, als Kapitän Pawel Kuszka nach Vorarbeit von Sebastian Schmitz und Peter Zirnow den hochverdienten Ausgleich erzielte. Nach der Pause erwischte Dortmund den besseren Start und ging nach 1:39 Minuten im zweiten Drittel durch Schnieder nach Zuspiel von Malte Bergstermann und Constantin Wichern erneut in Führung. In der ausgeglichenen Partie zweier Mannschaften auf Augenhöhe blieben weitere Treffer bis zum Schlussdrittel dank beeindruckender Torwartleistungen aus, ehe Mark Terry Hall in der 51. Minute zum 1:3-Endstand einnetzte.
ESV-Cheftrainer, Ex-Nationalspieler und deutscher Eishockeymeister Andy Lupzig: „Das einzige, womit ich nicht zufrieden sein kann, ist das Ergebnis. Meine Jungs haben stark gespielt, leidenschaftlich gekämpft und gut kombiniert. Das Ergebnis hätte auch umgekehrt lauten können. Dann holen wir uns den Sieg eben beim Rückspiel in Dortmund.“
Das steht bereits am kommenden Freitag (2. November, 20 Uhr) im Eissportzentrum Westfalen an. Schon am Sonntag (4. November) reisen die RealStars nach Solingen zum Spiel gegen die Bergisch Raptors. Am 10. November 2018 (Samstag, 20 Uhr) empfängt der ESV die Grefrather EG zum nächsten Heimspiel in der Eissportarena.
Salzgitter Icefighters
TAG Salzgitter Icefighters verlieren bei den Weserstars Bremen
(RLN) Am 3. Spieltag der Regionalliga Nord verloren die TAG Salzgitter Icefighters erneut. Nach einem starken Auftritt des Teams von Radek Vit reichte es am Sonntagabend bei den Weserstars Bremen nur zu einem 2:5 (1:1, 0:2, 1:2). Dabei waren die Stahlstädter über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft.
Nach einem guten Start sorgte ein Gegentreffer in eigener Überzahl für den ersten Dämpfer. Nach dem 1:0 (3.) von Tim Maier taten sich die Gäste in den folgenden Minuten schwer, die Ordnung zu finden. Erst eine knappe Viertelstunde später sorgte Luca Häufler für den Ausgleich (16.). "Wir sind gut in das Spiel gestartet, aber nach den Gegentoren gab es immer ein paar Minuten Unordnung, weil wir zu schnell wieder ausgleichen wollten", so der Coach nach der Partie.
Im zweiten Drittel dauerte es nicht lange, bis Mirco Ratajczak mit dem 2:1 (25.) für die nächste Bremer Führung sorgte und auch nach diesem Tor dauerte es eine Weile bis das Team vom Salzgittersee wieder zum Zug kam. Doch statt die zahlreichen Chancen zu nutzen, schlug es nach einem individuellen Fehler abermals im Kasten von Dennis Korff ein, Arthur Galwas hatte auf 3:1 (34.) erhöht. "Wir hatten richtig gute Möglichkeiten und standen auch oft alleine vor dem Goalie, aber wir haben nichts draus gemacht", stellte Vit fest.
Der letzte Abschnitt gehörte eigentlich dem Roadteam. In der 45. Minute gelang der erneute Anschluss durch das 3:2 von Kirill Borisov. Das Spiel stand nun wieder auf der Kippe, die Icefighters drückten mit aller Macht nach vorne und fesselten den Gegner in dessen eigenem Drittel. Doch statt die Chancen zu verwerten, zog man eine unnötige Strafzeit, die Igor Schön kaltschnäuzig für das 4:2 (56.) nutzte. Kurz vor Schluss musste der Meister selbst in Unterzahl, Vit holte Korff zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis - doch statt in der doppelten Überzahl für einen Erfolg zu sorgen, verloren die Grün-Schwarzen die Scheibe und Tim Maier netzte in das leere Tor zum 5:2 (58.) ein.
"Das ist richtig ärgerlich! Wir hätten Punkte holen können, aber dafür musst du deinen Job auch über 60 Minuten richtig machen. Wir haben zwei Gegentore durch unnötige Fehler kassiert, weil wir die einfachen Sachen nicht gemacht haben. In den Momenten wo wir das Spiel hätten drehen können haben wir Fehler gemacht und uns um den Lohn unserer Arbeit gebracht", resümierte der Coach.
ESV Chemnitz
Mit Disziplin und Kampfgeist zum Heimsieg gegen Halle
(RLO) Die Crashers haben am vergangen Samstag das Heimspiel gegen die Saale Bulls Amateure aus Halle vor 477 Zuschauern mit 6:1 (1:0,2:0,3:1) gewonnen.
Nach zuletzt drei Niederlagen legten die Crashers von Beginn an viel Wert auf Struktur und taktische Disziplin. Der frühe Treffer durch Filip Kokoska gab dem Spiel der Crashers die nötige Sicherheit. Die Crashers erarbeiteten sich etliche Torchancen und ließen kaum offensive Aktionen der Hallenser zu.
Im zweiten Drittel blieben die Chemnitzer das dominante Team. Der zweite Treffer für die Hausherren fiel in Überzahl durch Kapitän Michael Stiegler. Kurze Zeit später erzielte Sebastian Kneuse seinen ersten Treffer der Saison – 3:0. Im Schlussabschnitt erhöhten Michael Stiegler erst auf 4:0 und in Unterzahl erneut Filip Kokoska auf 5:0. Letzterer hatte kurz darauf die Chance, per Penalty zu treffen, scheiterte jedoch an Hofmann im Tor der Saale Bulls. In der 56. Minute gelang den Gästen aus Halle der Ehrentreffer durch Evans nach Puckverlust in eigener Überzahl der Crashers. Den Abschluss machten die Chemnitzer bei 5 gegen 3 Überzahl durch Kenneth Hirsch zum souveränen 6:1 Endstand.
Tobias Rentzsch: „Nach dem Sieg von Halle gegen Niesky waren wir gewarnt. Wir haben heute taktisch sehr diszipliniert gespielt. Halle kam in den ersten 40min selten gefährlich vor unser Tor. Ein großes Lob an die geschlossene Mannschaftsleistung. Der Sieg war nicht selbstverständlich. Halle hat sich im Vergleich zum Hinspiel enorm gesteigert.“
Zum nächsten Heimspiel am kommenden Samstag treffen die Crashers 17 Uhr auf Serienmeister Tornado Niesky.
ELV Niesky
6-Punkte-Wochenende für Tornados
(RLO) Am Sonnabend, den 27.10.2018 fand endlich das 1.offizielle Heimspiel der Tornados in der Saison 2018/2019 im heimischen Eisstadion am Waldbad in Niesky statt. Fast 800 Zuschauer waren gekommen, um ihrem Team Mut und Unterstützung zu geben. Zu Gast waren die Cracks des ESC Dresden 1b. Trotz einiger personeller Probleme schafften die Tornados dank großem Engagement und starkem Teamgeist mit 5:2 (2:0; 2:1; 1:1) einen klaren Heimsieg und damit die ersten 3 Tabellenpunkte in dieser Saison. Torschützen an diesem Abend waren 2x Philip Riedel, Philipp Rädecker, Chris Neumann und Andreas Brill.
Gleich einen Tag später, am 28.10.2018, trafen die Nieskyer Cracks in ihrem nächsten Auswärtsspiel im Eisstadion in Weißwasser auf die Bombers von Rot-Weiß Bad Muskau. An diesem Sonntagnachmittag zeigten die Tornados einmal mehr ihre Stärke. Sie besiegten die Bombers souverän mit 3:9 (1:1; 0:5; 2:3). Die Tore schossen für den ELV Niesky 2x Lukas Wehlam, 2x Markus Fabian, 2x Philip Riedel, 2x Andreas Brill und David Vatter. Leider gab es durch die recht harte Spielweise der Gastgeber 4 verletzte Cracks im Nieskyer Team.
Andreas Brill hatte sich das Knöchel gebrochen und einen Bänderriss, so dass er einen Tag später operiert werden musste. Daniel Wimmer verletzte sich an der Hand. Lukas Wehlam musste im Krankenhaus an der Lippe behandelt werden. Dazu kam noch Chris Neumann mit einer Bänderdehnung. Alle Verletzungen während des Spiels wurden mit äußerst unfairen Gesten der Fans aus Bad Muskau kommentiert. Fairplay sieht anders aus! Am Ende konnten die Nieskyer 3 weitere Punkte mit nach Hause nehmen, auch Dank der tollen Unterstützung der fast 200 mitgereisten Tornado-Fans.
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