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September 26
                         
September
             
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 31.Oktober 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Nord



Deutscher Eishockey Bund
Fanoramas startet Pilotprojekt beim Deutschland Cup
(DEB)  Das kanadische Tech-Start-up Fanoramas testet vom 8. bis 11. November beim Deutschland Cup 2018 seine innovative Fan-Engagement-Plattform.
"Ich bin Kanadier und gehe seit ich drei Jahre alt bin zum Eishockey. Mein Vater hatte eine Dauerkarte für die Calgary Flames und ich wollte immer ein cooles Andenken, um zu zeigen, dass ich im Stadion dabei war - etwas, das ich in den Händen halten kann, oder etwas dass im Bücherregal steht oder and der Wand hängt. So entstand die Idee von Fanoramas.“
„Fanoramas bringt mich in die Arena zurück und lässt mich diese Erinnerung wiedererleben. Man kann das nicht kaufen oder irgendwo geschenkt bekommen."- Fanoramas Mitgründer Al Hamilton.
Das in Calgary beheimatete Unternehmen wird seine Technologie während des Deutschland Cups im KönigPALAST als Pilotprojekt in Europa auf den Markt bringen. Fanreaktionen während der größten Momente im Spiel werden durch Fanoramas eingefangen und mit den Fans noch während des Spiels geteilt. Fans melden sich ganz einfach bei Fanoramas an, registrieren ihren Steh- oder Sitzplatz und bekommen ihre Fotos mit exklusiver Fotogalerie kostenfrei auf ihr Handy. Fans können Fotos von sich selbst ansehen, herunterladen oder exklusive Fanartikel von der Veranstaltung im Online-Shop bestellen.
"Wir freuen uns, beim diesjährigen Deutschland Cup in Krefeld diese neue, interaktive und begeisternde Möglichkeit den Besuchern als europäisches Pilotprojekt anbieten zu dürfen", sagt Franz Reindl, Präsident des DEB. "Fanoramas bietet eine innovative Plattform für unsere Fans die einzigartigen, sportlichen Momente mit Blick auf den Fan bildlich festhält. Ich bin sehr gespannt auf die Reaktion der Fans und wie die Plattform angenommen wird."
Das Pilotprojekt Fanoramas ist eine neuartige Partnerschaft mit dem DEB im Rahmen des Deutschland Cups 2018 und dem KönigPALAST und konzentriert sich ausschließlich auf das Erlebnis und die Erfahrung der Fans - dem wichtigsten Teil der Veranstaltung.
Alle Fanfotos vom Deutschland Cup finden Sie ab Turnierbeginn hier: http://DEB.FAN.XYZ



Adler Mannheim
Lange Verletzungspause für Marcel Goc
(DEL)  Die Spielzeit 2018/19, sie steht für Marcel Goc unter keinem guten Stern. In seinem ersten
Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen die Straubing Tigers zog sich der Routinier eine
Patellafraktur zu, die operativ versorgt werden muss. Gocs Ausfallzeit wird bei optimalem
Heilungsverlauf auf rund zehn Wochen geschätzt.
Der 35-Jährige war erst zwei Tage vor dem Heimdebüt aufs Eis zurückgekehrt, eine hartnäckige
Brustverletzung hatte den sympathischen Center rund sechs Wochen vom Spielgeschehen
ferngehalten. „Ich weiß nicht, was ich sagen soll“, fehlen Goc zunächst die Worte. „Ich werde die
Zeit bis zum Start der Reha definitiv benötigen, um die Verletzung zu verarbeiten. Lamentieren
bringt letztlich aber nichts, ich muss nach vorne schauen. Das Positive: In der Reha warten
kompetente Leute auf mich, die mich wieder dort hinbringen, wo ich hinwill.“
Gocs Ausfall trifft die Adler schwer: „Das ist extrem bitter. Marcel hat sich gerade erst aufs Eis
zurückgekämpft, er hat unglaublich hart für sein Comeback geschuftet. Marcel ist ein wichtiger
Bestandteil der Mannschaft, seine Rolle im Team ist unumstritten. Wir wünschen ihm alles Gute
und hoffen, dass er bald zurückkommt“, sagt Cheftrainer Pavel Gross.



EHC Freiburg
Halloween-Party im Eisstadion: EHC prüft Spitzenreiter Ravensburg
(DEL2)  Eishockey an Halloween, Heimspiel am Vorabend eines Feiertages, Sondertrikots und Süßigkeiten - und dann kommt auch noch der Tabellenführer: Die Rahmenbedingungen für einen großen Abend in der Franz-Siegel-Halle sind gegeben. Um 19.30 Uhr geht's am Mittwoch los.
Die Ravensburg Towerstars sind die dominierende Mannschaft der bisherigen Saison, Spitzenreiter mit 32 Punkten aus 13 Partien und mit einem formidablen Torverhältnis von 71:37. Das ist eine beeindruckende Bilanz. Und doch sind die Oberschwaben verwundbar: Mit 0:4 unterlagen sie am Sonntag den Dresdner Eislöwen. 
Der EHC Freiburg hat zwar zehn Zähler weniger auf seinem Konto, braucht sich aber dennoch nicht zu verstecken: Von Rang sieben grüßen die Wölfe, die in jedem der vier jüngsten Spiele gepunktet haben und zuletzt sogar die Top-Teams aus Bietigheim und Weißwasser in die Knie zwangen.
Mit Speed, Eleganz, Wille und Teamspirit wissen die EHC-Cracks zurzeit zu überzeugen - das macht Spaß und spricht sich herum in Freiburg und Umgebung. Deshalb sollten speziell Sitzplatz-Zuschauer den Vorverkauf in Anspruch nehmen: Auf der Geschäftsstelle in der Ensisheimer Straße am Dienstag zwischen 17 und 19 Uhr sowie am Mittwoch ab 16.30 Uhr, zudem natürlich im Onlineshop und in allen Reservix-Vorverkaufstellen. 
Für die Fans ist schließlich auch jede Menge geboten am Mittwochabend: Nachwuchsspieler verteilen 1000 Lollis auf den Rängen - und das eigens angefertigte Halloween-Trikot ist ein Knüller: Grandios gestaltet mit viel Liebe zum Detail, voller Grusel-, Spuk- und Schaudermotive und nicht ohne Augenzwinkern. Die Textilien werden nur dieses eine Mal von den Freiburger Profis getragen, danach gehen sie in die Hände der Tombola-Gewinner über (Lose werden auch am Mittwoch noch verkauft): Wer ein "game worn" Jersey gewinnt, bekommt es direkt nach dem Match von dem jeweiligen Akteur überreicht. Die Aussage, dass sich Mannschaft und Fans zusammenschweißen, erhält so einen ganz neuen Sinn.
Übertragen wird die Partie wie immer auf www.sprade.tv, außerdem hält der Twitter-Ticker stets aktuelle Infos parat.
Am Freitag hat die Equipe von Trainer Leos Sulak spielfrei, ehe am Sonntag (18.30 Uhr) die Begegnung beim EC Bad Nauheim auf dem Programm steht. Dann werden auch die Teilnehmer der offiziellen Freiburger Eishockey-Kultur-Reise dazustoßen, die von Donnerstag an in Prag, Hradec Králové und Kladno unterwegs sind.



Höchstadter EC
Volles Programm für die Alligators
(OLS)  Schlag auf Schlag geht es gerade in der Eishockey-Oberliga: Nach nur zwei Tagen Pause stehen in den nächsten fünf Tagen drei weitere spannende Spiele für die Höchstadt Alligators auf dem Programm.
Zum Auftakt empfangen die Höchstadter, derzeit auf dem sechsten Platz, am Mittwoch um 20 Uhr die auf Platz 7 liegenden Blue Devils aus Weiden im Höchstadter Eisstadion am Kieferndorfer Weg. Die Oberpfälzer haben noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, denn am ersten Spieltag gewannen die Alligators in Weiden mit 2:0 und liegen aktuell zwei Punkte vor den Blue Devils.
Um ihre Mannschaft noch einmal deutlich zu verstärken holte man in Weiden in der vergangenen Woche den langjährigen Oberligatopstürmer Herbert Geisberger, zudem kehrte am vergangenen Wochenende der wieder genesene Marcel Waldowsky in den Kader der Weidener zurück, was die Aufgabe für die Alligators sicherlich nicht einfacher machen wird.
Die etlichen erwarteten Fans der Blue Devils dürften zusammen mit den ohnehin lautstarken Fans des HEC für Topstimmung im Höchstadter Eisstadion sorgen.
Am Freitag, den 2. November führt die Reise der Höchstadt Alligators dann zu den Starbulls nach Rosenheim. Die Favoritenrolle ist in diesem Duell klar verteilt, denn die Oberbayern wollen in diesem Jahr ein gehöriges Wort um den Aufstieg in die DEL2 mitreden.
Dennoch blicken die HEC-Fans gerne auf das Hinspiel in Höchstadt zurück, als es den Alligators gelang die Starbulls in die Overtime zu zingen und ihnen so überraschend einen Punkt abzunehmen. Mittlerweile sind die Rosenheimer in Schwung gekommen, zuletzt gelangen ihnen vier Siege in Serie, mit Robin Slanina (zuletzt Moskitos Essen) wurde die Offensivabteilung der Starbulls in der vergangenen Woche noch einmal verstärkt.
Am Sonntag,den  4. November gastiert um 18 Uhr mit dem EV Landshut der nächste Traditionsverein und ehemalige Deutsche Meister im Höchstadter Eisstadion am Kieferndorfer Weg. Im Hinspiel in Niederbayern unterlag das Team von Trainer Martin Ekrt am Ende zwar mit 1:4, dennoch lieferten sich beide Teams ein hartumkämpftes Duell bis zum Spielende. Der EVL hat auf den verletzungsbedingten Ausfall von Spielmacher Ales Jirik reagiert und mit Vitalij Stähle einen weiteren erfahrenen Oberliga-Stürmer verpflichtet. Am vergangenen Sonntag konnte der EVL sein Auswärtsspiel gegen den SC Riessersee mit 6:1 gewinnen und sich so Platz 4 in der Tabelle sichern. Auch an diesem Abend sind die Rollen klar vergeben, die Alligators können befreit aufspielen und nur überraschen.
Nach diesem Wochenende können die Teams der Oberliga etwas durchschnaufen und regenerieren, denn während des Deutschland-Cups-Wochenende vom 9.-11. November 2018 legt auch die Oberliga eine Spielpause ein. Weiter geht es dann am Freitag, den 16. November mit dem Heimspiel der Alligators gegen den EV Regensburg.



EV Lindau Islanders
Drei Hammerspiele für die EV Lindau Islanders - Ehemalige Deutsche Meister kommen an den Bodensee
(OLS)  Diese Woche geht es Schlag auf Schlag. Die EV Lindau Islanders haben 3 Spiele in 5 Tagen zu absolvieren. Die Spielserie startet am Mittwoch den 31. Oktober um 19:30 Uhr mit dem Heimspiel gegen den EV Landshut. Das nächste Auswärtsspiel folgt am 02.11. ab 20:00 Uhr gegen die Selber Wölfe in Oberfranken. Am 04. November sind die Starbulls Rosenheim um 18 Uhr zu Gast in Lindau. „Es steht eine spannende Woche gegen die großen Alphatiere der Oberliga bevor. Mit Landshut und Rosenheim warten die ehemaligen Meister der 90-er Jahre mit einer übermächtigen Mannschaft auf unser Team.“ So Bernd Wucher, 1. Vorsitzender der EV Lindau Islanders. „Diese Gegner lassen sich nur im Kampf besiegen und dafür müssen unsere Jungs 60 Minuten lang über sich hinauswachsen und Herzblut geben. Wir dürfen gespannt sein, wie sich unsere Jungs gegen die DEL2 Anwärter verkaufen“
Am 31.10 um 19 Uhr stehen die EV Lindau Islanders dem Landshuter Team von Axel Kammerer vor heimischem Publikum gegenüber. Der EV Landshut rangiert seit Jahren stets in der oberen Tabellenhälfte der Oberliga Süd und hält momentan auf dem vierten Tabellenplatz den Anschluss an das Spitzentrio. Die bisherigen Spiele der Islanders in dieser Saison gegen die Topmannschaften der Liga, waren meist sehr enge Spiele, was auch am Mittwoch wieder auf ein hochklassiges Eishockeyspiel hoffen lässt. Auch im ersten Spiel gegen den EV Landshut in dieser Saison, sahen die Fans ein spannendes Spiel, mit leichten Vorteilen auf Lindauer Seite im ersten Abschnitt. Im weiteren Spielverlauf drehten die Landshuter das Spiel jedoch und siegten mit einer 4:2 Führung. „Wir hoffen, dass viele Fans zu diesem heißen Spiel vor dem Feiertag ins Stadion kommen, um unsere Lindauer anzufeuern.“, so Wucher.
Das nächste Auswärtsspiel folgt am 02.11. um 20 Uhr im Oberfränkischen Selb gegen die Selber Wölfe. Das Team von Henry Thom befindet sich momentan mit 13 Punkten auf dem achten Tabellenplatz und hat im ersten Spiel gegen die EV Lindau Islanders bereits gezeigt, dass sie auch in diesem Jahr wieder zu den Topmannschaften der Oberliga Süd zählen. Trotzdem reichte es für die EV Lindau Islanders in einem aufregenden Spiel zum Endstand von 7:3. Die Wölfe werden daher mit ihrer starken Offensive aus den beiden DEL2 Stürmern Andreas Geigenmüller der Bayreuth Tiger und Erik Gollenbeck der Eispiraten Crimmitschau sowie dem Kanadier Ryan McDonough versuchen die Niederlage aus der vergangenen Begegnung wieder gutzumachen. „Selb ist unglaublich heimstark und nach einem kleinen Durchhänger wieder auf dem aufsteigenden Ast. Es wird entscheidend sein, wie unsere Jungs die lange Fahrt verkraften und sowohl physisch als auch mental auf dem Eis steht.“, so Wucher.
Das nächste Heimspiel in dieser Woche folgt am Sonntag, den 04.11. um 18 Uhr gegen den aktuellen Tabellendritten, die Starbulls Rosenheim. Der ehemalige DEL2-Verein zeigte in den bisherigen Spielen dieser Saison gute Leistungen und musste sich nur in zwei Partien seinen Gegnern geschlagen geben. Mit Lukas Steinhauer, der momentane Top-Goalie aus der Liga, sind die Rosenheimer vor allem auch in der Defensive stark aufgestellt. In der ersten Begegnung der beiden Mannschaften zeigten die Lindauer vor allem im ersten Abschnitt ein sehr gutes Spiel und konnte den Rosenheimern lange standhalten. Am Ende gewannen die Starbulls 3:5. Nun hoffen die Lindauer auf eine Revanche vor heimischem Publikum und lassen auf eine spannende Partie hoffen.
„Als Vorstand kann ich mir nur wünschen, dass die Mannschaft vor einem ausverkauften Stadion jeden Tropfen Blut gibt, um bei den Spielen am Wochenende gut auszusehen und Parole zu bieten.“ so Wucher. „Entscheidend für das Erreichen der Play-Off-Plätze sind die drei Mannschaften jedoch nicht.“
Wer die EV Lindau Islanders am Freitag vor Ort anfeuern möchte, kann für 20 Euro mit dem Fanbus nach Selb fahren. Abfahrt ist um 13:00 Uhr vor der Eissportarena in Lindau, um 13:10 Uhr bei Tanner und um 13:20 Uhr bei Edeka in Weissensberg. Anmelden kann man sich bei Barbara Reiß unter br @evlindau.com oder unter 0171/3717405.



ESC Moskitos Essen
Hanseatische Zeiten bei den Moskitos  
(OLN)  Nach dem Sieg der Wohnbau Moskitos gegen Rostock, beginnen nun hanseatische Zeiten für das Team von Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges. Bereits am morgigen Mittwoch (18 Uhr – Eisland Hamburg-Farmsen) geht es weiter, wenn die Moskitos zu den Crocodiles nach Hamburg reisen müssen. Direkt im Anschluss, am kommenden Freitag (20 Uhr – Eishalle Essen-West) kommt es dann zum Rückspiel auf heimischem Eis, bevor es in die Deutschland-Cup Pause geht. Am kommenden Sonntag haben die Wohnbau Moskitos spielfrei, sodass es dann erst am 16. November in Halle weiter geht.
Sechs Siege stehen bei den Krokodilen sechs Niederlagen gegenüber, was ihnen aktuell Platz 6 in der Tabelle beschert. Allerdings haben die Farmsener auch nur einen Zähler mehr auf der Habenseite, als die Moskitos. Mit einer konzentrierten Leistung könnte das Essener Team also an Hamburg vorbeiziehen und sich in der Tabelle verbessern. Bisher hatten die Hamburger in den Ergebnissen eigentlich keine großen Überraschungen. Die torreiche Heimniederlage gegen Erfurt war sicherlich nicht eingeplant, die Hannover Scorpions muss man auf heimischem Eis allerdings auch erst mal schlagen und in Tilburg zwangen die Crocodiles den Meister in die Overtime. Am letzten Sonntag ging das Team aus der Hansestadt dann allerdings auch wieder sang und klanglos mit 0:5 in Duisburg unter.
Der Torjäger der letzten Jahre ist auch aktuell wieder der Torschütze der Hamburger, Brad Mc Gowan hat mit 10 Toren die meisten im Team erzielt und ist mit insgesamt 18 Punkten nur einen Punkt schlechter als Josh Mitchell, der große Vorbereiter bei den Farmsenern. Das sind also die beiden Angreifer, die bisher den Löwenanteil der Crocodiles Punkte gemacht haben, danach schiebt sich in der Rangliste Jakob Ustorf an die beiden heran und auch Verteidiger Aaron Reinig hat bereits sechs Treffer erzielt. Der ehemalige NHL- und DEL-Verteidiger Christoph Schubert hatte bisher keine Gelegenheit ins Geschehen einzugreifen, der Defensiv-Spezialist musste sich vor der Saison einer Schulter-OP unterziehen und wird seiner Mannschaft wohl noch eine Weile fehlen.
Ein Wiedersehen gibt es in den beiden Spielen mit Dominik Lascheit. Der letztjährige Stürmer der Wohnbau Moskitos unterschrieb einen Vertrag an der Elbe und gehört nun zum Team von Trainer Jacek Plachta. Mit zwei Toren und vier Assists ist der Stürmer auch noch nicht so ganz im Eisland Farmsen angekommen. Der Zweite im Bunde, der schon einmal das grün/lila Trikot getragen hat, ist Patrick Saggau. Der gebürtige Lübecker stand in der Saison 2007/2008 in Diensten der Moskitos, bevor es ihn über die Lausitzer Füchse nach Timmendorf zog, wo er viele Jahre spielte. Nach den Turbulenzen am Timmendorfer Strand konnten sich die Crocodiles Patrick Saggau angeln.
Viktor Lennartsson fällt langfristig aus
Die Wohnbau Moskitos müssen leider in den nächsten Wochen auf Importspieler und Stürmer Viktor Lennartsson verzichten. Der schwedische Stürmer, der vor der Saison aus Landshut an den Westbahnhof gewechselt war, fällt nach dem üblen Foul aus dem Heimspiel gegen Rostock zunächst auf unbestimmte Zeit aus. Das macht es nach dem Abgang von Robin Slanina für Cheftrainer Frank Gentges und seine Mannschaft nicht einfacher, mit Lennartsson fehlt nun ein weiterer als Leistungsträger verpflichteter Spieler.
Der Sportmanager zur aktuellen Situation in seiner Mannschaft: "Import Viktor Lennartsson fällt nach dem Foul (Matchstrafe) aus dem Sonntag-Spiel gegen Rostock und nach Untersuchung der Ärzte und MRT-Diagnose für unbestimmte Zeit aus, somit treten wir nur mit einem Import an."
Die Moskitos drücken Viktor Lennartsson die Daumen und wünschen eine baldige Genesung.



Rostocker EC
Piranhas bringen die Eishalle zum Beben…
(OLN)  Die Zuschauer des Spiels bekamen reichlich geboten an diesem Spielabend. Sehr flott starteten beide Teams in das erste Drittel. Leider kam es schon kurz nach Spielbeginn zur ersten unschönen Begegnung auf dem Eis. Nach einem Check wurde Thomas Voronov mit Matchstrafe zum Duschen geschickt. In der dritten Minute konnten sich die Gäste dann erfolgreich durchsetzen und Andreas Morcinietz ( Ziolkowski, Hein ) netzte den Führungstreffer für die Gäste ein. Erneut in Überzahl erhöhten die Hannover Indians dann in der vierten Minute durch Igor Bacek ( Morcinietz, Norris ). Insgesamt dominierten die Gäste die erste Hälfte des Drittels. Erst ab der siebten Minute und mit ihrem ersten Überzahlspiel erspielten die Piranhas erste echte Torchancen. Der Anschlusstreffer in der 14. Minute durch Andrej Teljukin ( Bezouska, Gärtner ) nach einem sehr schnellen Spielabschnitt gab den Piranhas den nötigen Schub. Das Drittel beendeten die Rostocker in der Überzahl.
Das zweite Drittel begann wieder mit hohem Tempo. In der 24. Minute kommt Maurice Becker zum Schuss, der Hannoveraner Keeper ist aber bereit. Den Piranhas gelingt es immer besser, den Spielaufbau der Gäste zu stören und ihrerseits den Puck vor das gegnerische Tor zu bringen. In der 27. Minute brachte Kapitän Greg Classen NHL – Feeling in die Rostocker Schillingallee. Nach einem unsauberen Spielzug des Gegners lieferte er sich eine handfeste Auseinandersetzung mit der gegnerischen Nummer 26, Robert Peleikis. Danach durften sich beide Spieler 16 Minuten auf der Bank ausruhen. In der 29. Spielminute nahm man dem Gegner gekonnt den Puck ab, brachte ihn zielgerichtet vor das gegnerische Tor und…Treffer. Den Ausgleich erzielte Michal Bezouska ( Kurka, Kröber ). Im Eifer des Gefechts wechselten danach zu viele Piranhas auf das Eis und wieder musste man ein Unterzahlspiel überstehen. Insgesamt war der zweite Teil des Drittels sehr ausgeglichen. Die Piranhas störten immer wieder den Spielaufbau der Indians.
Auch das letzte Drittel begann das Spiel der Piranhas wieder in Überzahl. Aber auch das nächste Powerplay ließ man ungenutzt. Chancen gab es auf beiden Seiten. In der 49. Minute dann eine Schreckminute. Nach einem Check liegt Goalie Jan Dalgic am Boden, rappelte sich unter dem Beifall des Publikums wieder auf. Und wieder muss ein Rostocker auf die Bank. Nach Absitzen seiner Strafe übernahm Andrej Teljukin den Puck von Tomas Kurka ( Piehler ) und brachte die Piranhas in der 52. Minute in Führung. Erneut saß in der 56. Minute ein Rostocker auf der Strafbank. Die Nerven der Zuschauer lagen blank, denn die Indians setzten sich im Drittel der Rostocker fest. Jan Dalgic parierte ausgezeichnet. Ab der 59. Minute dann die Piranhas in Überzahl, noch eine kurze Auszeit genommen und Sekunden vor dem Abpfiff erhöhte Tomas Kurka ( Teljukin, Classen ) auf den Endstand von 4:2.



Herner EV
Abschiedsspiel von Christian Nieberle und Danny Albrecht (als Spieler)!
(OLN)  Während die Oberliga Nord in dieser Woche gleich dreimal antritt, hat der Herner EV eine kleine Verschnaufpause. Denn die Grün-Weiß-Roten sind zweimal spielfrei und haben erst am Sonntag in Braunlage bei den Harzer Falken ihr nächstes Meisterschaftsspiel. Da am darauf folgenden Wochenende wegen der Länderspiele um den Deutschland Cup spielfrei ist, bot sich die Gelegenheit an am Freitag in einer Woche (9. November 2018 – 20 Uhr Hannibal-Arena) die Spieler Christian Nieberle und Danny Albrecht gebührend mit einem Allstar-Game zu verabschieden. Beide haben eine Mannschaft von gemeinsamen Weggefährten zusammengestellt, die sich dann mit dem aktuellen HEV-Team messen wird. Dieses Albrecht/Nieberle Allstar-Team wird sehr namhaft besetzt und sportlich attraktiv sein.
Gecoacht wird dieses Team von Kai Schmitz und Frank Petrozza. Kai Schmitz ist aktueller Spieler der Saale Bulls, kann aber wegen einer Verletzung nicht aktiv auf dem Eis mitwirken. Er spielte in Halle gemeinsam mit Danny Albrecht. Frank Petrozza spielte beim HEV noch gemeinsam mit Christian Nieberle, bevor er dann fünf Jahre Sportmanager und vier Jahre Cheftrainer am Gysenberg war. Aktuell trainiert er das Inline-Skaterhockey-Team der Essener Rockets, in dem Christian Nieberle und auch Danny Albrecht noch aktiv sind.
Für die Torhüterposition wurden Dustin Strahlmeier, Benjamin Voigt, Dennis Rudolph und Marvin Storb nominiert. Dustin Strahlmeier ist Nationalspieler und hütet aktuell das DEL-Tor der Schwenninger Wild Wings und spielte mit Danny Albrecht zusammen in Weißwasser bei den Lausitzer Füchsen. Benjamin Voigt spielte zwei Jahre lang beim HEV und war zuvor auch in Hamm in einem Team mit Christian Nieberle. Dennis Rudolph stammt wie Christian Nieberle aus dem Essener Nachwuchs. Dort spielten beide gemeinsam in der U20 sowie der damaligen 1b der Moskitos. Marvin Storb wurde von Danny Albrecht eingeladen, er ist Inline-Torhüter und ein guter Freund und Beinahe-Verwandter von Danny Albrecht.
Auch die Liste der Abwehrspieler kann sich sehen lassen. Danny Albrecht hat Jan Niklas Pietsch, Sven Valenti und Michal Schön für die Allstars gewinnen können. Mit Sven Valenti kann der aktuelle HEV-Coach auf eine gemeinsame Zeit als Spieler in Weißwasser und Kassel zurückblicken, durch die sich eine gute Freundschaft gebildet hat. Mit Jan Niklas Pietsch (aktuell Verteidiger in Halle, davor knapp zwei Jahre beim HEV) spielte er in Duisburg und bei den Essener Rockets. Auch Michael Schön spielt aktuell bei den Saale Bulls, dort war er knapp zwei Jahre lang Mannschaftkollege von Danny Albrecht.
Die drei anderen Verteidiger, Denis Nimako, Pierre Klein sowie Jan Werner, stammen alle wie Christian Nieberle aus dem Essener Nachwuchs und waren dort Mannschaftskameraden und Weggefährten. Denis Nimako hat mittlerweile das Spielertrikot gegen die schwarz-weißen Streifen des Schiedsrichters, wie ja bekanntlich auch Christian Nieberle, eingetauscht. Pierre Klein gehört ebenfalls der erfolgreichen Inline-Skaterhockey-Mannschaft der Essener Rockets an.



ESV Würzburg
Verschlafenes Mitteldrittel kostet Eisbären den Sieg zum Saisonauftakt
(BBZL)  Ein Jahr war es ruhig um die Eisbären Würzburg. Das Team, das in der Bezirksliga des BEV gemeldet war, musste vergangene Saison seine Aktivität vorübergehend einstellen. Grund dafür waren die bekannten Probleme mit der Fertigstellung der Eisbahn am Nigglweg. Während einige Spieler die Pause bei Teams in der Region überbrückten, bedeutete die verlorene Saison für andere, ein komplettes Jahr ohne Eishockey.
Umso größer war die Freude, dass es nun endlich wieder los ging. Zu Beginn der Saison, wo immer auch etwas Ungewissheit mitspielt wie sich die Gegner entwickelt und verstärkt haben, ging es den weiten Weg zu den Red Dragons aus Regen. Ein Gegner, dem man sich in den beiden letzten Aufeinandertreffen zwar geschlagen geben musste, gegen den man jedoch nie chancenlos war. Es sollte also spannend werden, wie sich das Team von Spielertrainer Stan Kacir gegen die Drachen aus dem Bayerischen Wald, rund um den ehemaligen NHL-Spieler Marek Posmyk, schlagen würde.
Die 300 Kilometer Anreise zum entferntesten Auswärtsspiel der Saison, schienen die Eisbären nicht weiter zu stören. Fokussiert ging es auf’s Eis und so durfte man bereits in der 7. Minute den ersten Treffer bejubeln. Patrick Grüner, einer der Neuzugänge aus Schweinfurt, durfte sich in die Scorerliste eintragen. In der Folge blieb eine Würzburger Unterzahl zunächst ohne Folgen und auch im vier gegen vier konnte keine der beiden Mannschaften etwas Zählbares verbuchen. Dennoch gelang es den Hausherren eine gute Minute vor der Pausensirene der Ausgleich durch Alexander Klostereit und so ging es mit ausgeglichenem Torverhältnis in die Kabinen.
Hätte, wenn und aber … das Mitteldrittel war ein mehr als Gebrauchtes für die Eisbären. Los ging es in der 25. Minute mit dem 2:1 der Hausherren durch Kapitän Daniel Huber. Ihm folgten teilweise im Minutentakt fünf weitere Treffer. Marek Posmyk (29.), Martin Nemec (30.), Daniel Huber (33.) (Anm.: der zweite mit diesem Namen in den Reihen der Drachen) in Überzahl, nochmals der Kapitän Daniel Huber (34.) und Jan Nemec (34.) erhöhten auf 7:1. Endlich konnten die Drachen wieder gebändigt und der Sturmlauf beendet werden. So ging es mit diesem Zwischenstand auch in den letzten Spielabschnitt.
Nach den desaströsen zehn Minuten im 2. Drittel, ging es in den letzten 20 Minuten nur mehr um Schadensbegrenzung. Und die Eisbären zeigten Moral. Direkt nach Wiederanpfiff war es der Trainer des Teams selbst, Stan Kacir (41.), der mit seinem Treffer auf 2:7 verkürzte. Jedoch konnten die Drachen durch Alexander Klostereit (44.) wieder den alten Abstand herstellen. Ein Doppelschlag von Kapitän Jasper Pleyer (52.) und seinem Assistent Felix Menzel (53.), sowie Kobinian Niedermüller (56.) brachten die Eisbären nochmal auf drei Tore ran. War da noch was drin? Um es vorwegzunehmen: Nein, die Messe war an diesem Abend gelesen und so musste man sich mit 8:5 den Hausherren geschlagen geben.
Fazit:
“Das erste Drittel war auf Augenhöhe, wir haben super gespielt und sind gut in die Partie gekommen. Die zehn Minuten im Mitteldrittel haben wir dann komplett verpennt und Regen hat es eiskalt ausgenutzt. Das waren die Fehler, die uns letztlich ein besseres Ergebnis gekostet haben. Dennoch bin ich stolz, dass die Mannschaft eine tolle Moral bewiesen hat und in den letzten 20 Minuten trotz des großen Rückstandes nochmal aufgedreht hat. Im Endeffekt ist es einfach ärgerlich, dass die kurze Phase Unkonzentriertheit sich so massiv ausgewirkt hat.“ – Jasper Pleyer, Kapitän Eisbären Würzburg.
Abhaken und auf die nächste Aufgabe fokussieren, kann da nur die Devise heißen. Nun gilt alle Konzentration dem nächstem Spiel, das am 11. November im Icedome Schweinfurt ansteht. Dann ist die dortige Eins Be der Gastgeber für das erste Derby der Saison. Gerade nachdem in den Reihen der Eisbären seit dieser Spielzeit einige ehemalige Schweinfurter auflaufen, dürfte das nochmal interessanter werden. Also, liebe Eisbären Fans: zum Faschings-Beginn ab in den Icedome, unsere Jungs anfeuern.



TSG Reutlingen
TSG Reutlingen Black Eagles – Schwenninger ERC 2: 9(1:3; 0:4: 1:2)
(LLBW)  Welcher Unterschied zwischen der Regionalliga Südwest und der Landesliga besteht, konnte am vergangenen Sonntag einmal mehr beobachtet werden. Die Black Eagles der TSG Reutlingen empfingen den Schwenninger ERC. Das Team aus dem Schwarzwald waren die Jahre zuvor in der Regionalliga Südwest angetreten, hatte dieses Jahr aber den Rückzug in die Landesliga erklärt. Begründet worden war dies von der Vereinsführung damit, dass keine konkurrenzfähige Mannschaft für die Regionalliga Südwest gestellt werden könne. Was die Schwenninger insbesondere in der ersten Viertelstunde der Partie zeigten, verdeutlichte, dass sie in der Landesliga sicherlich falsch aufgehoben sind. Die Black Eagles waren mit der Spritzigkeit, dem sicheren Passspiel und dem hohen Tempo der Gäste überfordert. Die Schwarzwälder präsentierten sich dabei mit zwei ehemaligen DEL 2-Akteuren auch nochmals deutlich stärker, als das Team der Eisbären Balingen. Den Black Eagles gelang es vor allem in den ersten Minuten nahezu nicht sich aus dem eigenen Drittel zu befreien. Bereits in der vierten Spielminute kamen die Gäste zum 0:1. In der 9. Minute folgte das 0:2. Allerdings unterschätzten die Schwenninger die Durchsetzungskraft von Black Eagles Stürmer Matthew Lewis. Dieser war in der 14. Minute nicht zu halten und ging im Alleingang durch die Schwenninger Abwehr und ließ zuletzt auch noch den Schwenninger Torhüter beim 1:2 aussteigen. Der SERC legte im Anfangsdrittel 2 Minuten vor Schluss allerdings auf 1:3 nach. Im Mittelabschnitt verloren die Black Eagles ihre Zuordnung völlig und ermöglichten den Gästen viel zu viel Räume, die diese auch gekonnt nutzten. Weitere vier Treffer im zweiten Drittel waren die Folge. Im Schlussabschnitt gab es in der 46.Minute durch Black Eagles Stürmer Dennis Kramer noch sehenswerte Ergebnikosmetik zum 2:7. Dennis Kramer hatte sich auf der Linksaußenposition mit einem schnellen Antritt vom Gegner gelöst und den Schwenninger Torhüter mit einem ansatzlosen Schuss ins obere Toreck überrascht. Bei schwindenden Kräften der Black Eagles konnten die Schwarzwälder zum 2:9 Endstand erhöhen.
Gegen den Aufstiegsfavoriten aus Schwenningen hatten die Black Eagles Erwartung gemäß nicht viel zu melden. Weiter geht es für das Team von Trainer Roberto Cazacu erst in zwei Wochen. Zu Gast sein wird dann ein weiteres starkes Team aus der Landesliga in Form der ESG Esslingen. Mit dem Spiel gegen Schwenningen dürften sich die Black Eagles aber schon einmal an das erhöhte Tempo gewöhnt haben.



EG Diez-Limburg
Heimspiel gegen Neuss, auswärts in Soest
(RLW)  Zuhause gegen Neuss, auswärts gegen Soest: Die EG Diez-Limburg geht mit einer klaren Zielvorgabe in das anstehende Wochenende in der Regionalliga West. Die Rockets wollen die maximale Punktzahl einfahren und in beiden Spielen ihrer Favoritenrolle gerecht werden, wohlwissend, dass keines der Spiele ein Selbstläufer ist. Das Heimspiel gegen Neuss steigt am Freitag um 20.30 Uhr in der Diezer Eissporthalle, das Auswärtsspiel am Sonntag in der Eishalle am Möhnesee beginnt um 19 Uhr.
Nur einmal im Einsatz waren die Raketen in der Vorwoche, als man die Aufgabe bei den Kobras in Dinslaken wie erhofft mit einem Sieg lösen konnte. Das 7:5 war am Ende jedoch unnötig spannend, weil die Mannschaft einmal mehr zu offensiv agierte. „Es bleibt dabei: Tore schießen macht halt einfach Spaß. Aber wir müssen defensiver noch sattelfester werden, und damit meine ich in erster Linie auf die Arbeit der Stürmer nach hinten“, sagt Rockets-Trainer Jens Hergt. „In Dinslaken hat uns in die Karten gespielt, dass wir sicherlich auch an den richtigen Stellen ein bisschen Glück hatten.“
Dass die Mannschaft jedoch auf einem sehr guten Weg ist, zeigt nicht nur der aktuell dritte Tabellenplatz, sondern auch der Vergleich zum ersten Spieltag, als man Zuhause gegen Dinslaken noch mit 5:8 verloren hatte. Und das, obwohl der Kader da deutlich besser besetzt war als am vergangenen Sonntag, als aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen nur etwas mehr als zwei Reihen zur Verfügung standen. „Wir sind jetzt deutlich besser in der Saison drin“, sagt Hergt. „Es ist auch in den Köpfen der Spieler angekommen, dass wir diese Spielzeit mehr investieren müssen für den Erfolg als noch letzte Saison.“
Investieren wollen die Rockets auch eine Menge gegen Neuss und in Soest - und sich dabei nicht von den Ergebnissen der ersten Spiele blenden lassen: in Neuss gewann die EGDL mit 8:1, gegen Soest mit 11:1. „Nicht vergleichbar“, warnt Hergt. „Jedes Spiel ist eine neue Situation. Und man sieht ja auch, dass sich auch die anderen Teams weiterentwickeln.“ Neuss etwa verkaufte sich beim 1:3 in Herford ebenso stark wie beim 2:4 gegen Ligaprimus Hamm oder beim 2:3 in Ratingen. Am vergangenen Sonntag boten die beiden nächsten Gegner der Rockets zudem ein echtes Spektakel, als Neuss in Soest zu Gast war: Soest führte mit 5:1, lag dann mit 5:6 zurück, um die Partie am Ende noch mit 7:6 zu gewinnen. Ein packendes Spiel und eine Warnung für die EGDL: Tore schießen können beide Teams.
Personell rückt am Wochenende der Tscheche Jakub Zdenek wieder in den Kader, US-Stürmer Bobby Sokol steht hingegen nicht mehr zur Verfügung. Er verlies aus persönlichen familiären Gründen unter der Woche Deutschland, um seine Eishockeykarriere zunächst ruhen zu lassen. „Zudem werden wir am Freitag auch wieder Unterstützung von unserem Kooperationspartner aus Bad Nauheim erhalten“, sagt Hergt, der zudem auch auf die Rückkehr des einen oder anderen Spielers hoffen kann, der am vergangenen Sonntag noch nicht zur Verfügung stand. „Wir wollen am Wochenende sechs Punkte holen“, gibt der Rockets-Trainer die klare Marschroute vor.



Hamburger SV
Kein einfaches Wochenende - Der HSV setzt sich in Pokal und Liga gegen die „großen Unbekannten“ durch
(RLN)  Wie motiviert man sich gegen Gegner, von denen man wenig weiß, gegen die man aber auf dem Papier Favorit ist? Vor dieser Frage stand die Regionalligamannschaft des Hamburger SV am vergangenen Wochenende gleich zweimal.
Zunächst ging es am Freitagabend im Nordpokal zum CET Timmendorf. Der Nachfolgeclub des Oberligisten ECHT 06 tritt nach dem Rückzug zwar „nur“ in der Landesliga an, hat allerdings oberligaerfahrene Cracks in seinen Reihen und eröffnete die Saison mit einem epochalen 37:0 gegen den SV Gödens. Und der CET legte gegen den HSV gleich nach und ging in Führung. Die Rautenträger ließen sich jedoch nicht beirren, nutzen das Gegentor als Wachmacher und übernahmen für den Rest der Partie die Kontrolle. Am Ende hieß es dann 6:1 für die Hamburger, allein die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig.
Keine 24 Stunden später stand dann bereits das Punktspiel beim ECW Sande an. Das Team vom Jadebusen – in der vergangenen Saison im Pokal noch überfordert – setzt nach dem Aufstieg in die Regionalliga voll auf die osteuropäische Karte. Die stach dann auch gegen den HSV: gestützt auf den starken lettischen Goalie Nikolajs Zurkovs lieferte der ECW ein enges Match, glich den Führungstreffer der Hamburger durch Robin Richter schließlich kurz vor Ende der Partie noch aus. In der Verlängerung fand schließlich Marc Stüven die Lücke und sicherte dem HSV den Zusatzpunkt.
Die Stellinger bleiben damit weiterhin in Pflichtspielen ungeschlagen und können selbstbewußt in die nächste Partie am Freitag gegen die Salzgitter Icefighters gehen.


    
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Mittwoch 31.Oktober 2018
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