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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 27.Januar 2019

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord



    
EHC Red Bull München
Drei Punkte gegen Iserlohn
(DEL)   Der EHC Red Bull München hat im Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters einen 5:1-Sieg (2:0|2:0|1:1) eingefahren. 3.940 Zuschauer im Olympia-Eisstadion sahen, wie Doppeltorschütze Matt Stajan, Trevor Parkes, Yannic Seidenberg und Maximilian Daubner den Meister zum sechsten DEL-Sieg in Folge schossen. Damit hat München den Rückstand auf Tabellenführer Mannheim auf sieben Punkte verkürzt.
Die Red Bulls erwischten den besseren Start und gingen in der vierten Minute in Führung, weil Trevor Parkes einen Schuss von Justin Shugg entscheidend abfälschte. München bestimmte auch nach dem 1:0 die Partie und hatte weitere Chancen, Niko Hovinen im Iserlohner Tor parierte aber mehrfach stark – unter anderem beim Abschluss von Tobias Eder aus dem Slot (6.). In der 14. Minute erzielte Yannic Seidenberg mit einem Schlagschuss in den Winkel das 2:0. Wenige Sekunden später vereitelte Münchens Torhüter Kevin Reich mit dem Schoner gegen Marko Friedrich die beste Roosters-Chance vor der ersten Pause.
Im Mittelabschnitt kam Iserlohn gut aus der Kabine. Die Gäste aus dem Sauerland strahlten nun mehr Gefahr aus, Kevin Reich hielt aber die Null. München war spätestens nach dem Abschluss von Mark Voakes in der 29. Minute wieder im Spiel. Dann hatte Matt Stajan seinen großen Auftritt: In der 34. Minute staubte der 35-Jährige zum 3:0 ab, 54 Sekunden später vollendete er einen Alleingang zum 4:0. 
Im Schlussdrittel konzentrierten sich die Red Bulls darauf, keine gefährlichen Abschlüsse der Gäste zuzulassen – und in der Offensive agierte der Meister effizient: Maximilian Daubner traf aus dem Slot zum 5:0 (48.). Zwei Minuten später jubelten die Gäste, weil Anthony Camara bei seinem Alleingang Kevin Reich keine Chance ließ. Münchens Torhüter verletzte sich in dieser Situation und wurde in der Schlussphase durch Danny aus den Birken ersetzt. Am Spielstand änderte sich nichts mehr.
  
    
Thomas Sabo Ice Tigers
Chris Brown fehlt im Hauptrundenendspurt
(DEL)  Die THOMAS SABO Ice Tigers müssen im DEL-Hauptrundenendspurt auf Chris Brown verzichten. Der 27-jährige Stürmer hat sich am Freitagabend während des Heimspiels gegen die Eisbären Berlin eine Knieverletzung zugezogen und muss ungefähr sechs Wochen lang pausieren.
Mit 13 Toren und zwölf Assists aus 37 Spielen ist der US-Amerikaner aktuell sechstbester Scorer der Ice Tigers.
  
    
ERC Sonthofen
Sonthofen punktet weiter, verliert aber gegen die EV Lindau Islanders nach Overtime
(OLS)  Von Beginn an war der ERC besser im Spiel und übernahm das Spielgeschehen. Lindau nur vereinzelt gefährlich vor dem Tor von Patrick Glatzel. So gingen die Bulls folgerichtig in der 14. Spielminute mit 1:0 durch Fabian Voit in Führung. Martin Guth sowie Marc Sill assistierten ihm dabei. Danach schwächte sich der ERC selbst. Bei 5:3-Überzahl für Lindau nutzten die Islanders die Gelegenheit und machten in der 17. Minute durch Andreas Farny den Ausgleich. Damit ging es auch in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel war eher von Chancenarmut auf beiden Seiten geprägt, mit leichten Vorteilen auf Seiten des ERC. Eine der wenigen Chancen konnte erneut Fabian Voit nutzen: Auf Vorarbeit von Lukas Slavetinsky traf er in der 29. Minute zur 2:1-Führung. Daraufhin neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend und es sollte kein weiterer Treffer in diesem Drittel gelingen.
Im letzten Drittel, neues Spiel. Beide Teams kamen gut aus der Kabine und spielten schnell vor das Tor des anderen. Die beiden Torhüter standen aber sicher. Das einzige Powerplay im dritten Drittel konnte der ERC nicht zur Vorentscheidung nutzen. Immer wieder scheiterten die Bulls an David Zabolotny im Tor der Islanders, sodass dieser sein Team weiter im Spiel hielt. Lindau versuchte nun alles und nahm kurz vor Ende Zabolotny für einen weiteren Spieler vom Eis. Zunächst hatte der ERC die Gelegenheit, das 3:1 zu machen, doch die Bulls trafen das leere Tor nicht. Im Gegenzug sollte den Lindauern dann das glücken, was die Bulls in Lindau bereits geschafft hatten: In der 59. Minute war es Filip Stopinski, der kurz vor Schluss noch das 2:2 erzielen konnte. So ging es dann auch in die Overtime.
Die Overtime ist, wie so oft, ein Glücksspiel und dieses sollte der ERC diesmal nicht für sich entscheiden. Fredrik Widen auf Seiten der Islanders war es, der mit einem satten Schuss Glatzel überwand und somit den Zusatzpunkt für Lindau sicherte.
Für den ERC war es eine bittere und vor allem auch vermeidbare Niederlage. „Wir haben die Chance zur Vorentscheidung mehrmals liegenlassen und daher sind es zwei verschenkte Punkte heute Abend“, sagte Trainer Martin Sekera in der anschließenden Pressekonferenz.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
FURIOSE 30 MINUTEN SICHERN DEN SIEG IN KÖNIGSBRUNN
(OLS)  Der EHC Waldkraiburg konnte am Freitag den nächsten Sieg in der Verzahnungsrunde feiern. Beim EHC Königsbrunn gewann die Mannschaft der Trainer Alexei und Sergej Piskunov nach zwar einem schwachen, aber auch zwei sehr starken Dritteln mit 7:2. Bobby Chaumont traf drei Mal, Christof Hradek doppelt, außerdem waren Michail Sokolov und Michael Rimbeck sogar in Unterzahl erfolgreich. Mit zwei Treffern und zwei Vorlagen war Christof Hradek der fleißigste Punktesammler für die clever auftretenden Industriestädter.
Die Piskunov-Brüder mussten in der Hydro-Tech Eisarena in Königsbrunn auf Torhüter Korbinian Sertl und Nico Vogl verzichten, da beide angeschlagen waren, dafür standen Nachwuchs-Torhüter Christoph Lode und Verteidiger Felix Lode im Aufgebot der Löwen. Insgesamt war der Kader aber wieder mit 15 Feldspielern und zwei Torleuten überschaubar. Nach einer ersten guten EHC-Chance nach nicht einmal zwei Minuten übernahmen die Gastgeber zunächst die Kontrolle in der Partie und Patrick Zimmermann traf in der siebten Minute gegen Kevin Yeingst auch zur 1:0-Führung für die Pinguine (06:09). Im Anschluss wurde Yeingst warm geschossen, blieb jedoch auf dem Posten und so ging Königsbrunn mit der knappen Führung in die erste Drittelpause.
Kurz nach Wiederanpfiff war dann abermals Zimmermann erfolgreich und traf zum zweiten Mal für die Hausherren (21:06). Die Löwen ließen sich aber nicht aus der Bahn werfen, wieso auch, schließlich war man es in dieser Saison gewohnt oft und früh hinten zu liegen. Konzentriert arbeitete das Team weiter und nach einer halben Stunde übernahmen die Waldkraiburger die Kontrolle über das Geschehen. Erst traf Bobby Chaumont zum Anschlusstreffer (29:29), 155 Sekunden später schloss auch der starke Christof Hradek einen Konter mustergültig ab und besiegelte den Ausgleich (32:04). Wenig später war dann erneut Chaumont auf dem Posten und brachte den EHC Waldkraiburg in Überzahl in Führung (35:39), noch vor der zweiten Drittelpause jagte auch Michail Sokolov Königsbrunns Torfrau Jennifer Harß die Scheibe im Powerplay in die Maschen zum 4:2 für die Löwen (36:31).
In Unterzahl begann der EHC Waldkraiburg dann die letzten 20 Spielminuten, doch Michael Rimbeck zeigte sich davon unbeeindruckt und sorgte per Shorthander für das 5:2 (41:19). Bei den Gastgebern lief inzwischen nicht mehr viel zusammen, auch der Torwartwechsel nach dem 2:5 – der Lette Donatas Zukovas kam für Jennifer Harß – brachte keine wirkliche Besserung. Zusätzlich lagen nun offensichtlich bei manchen die Nerven blank, denn öfter gerieten nun die Spieler aneinander, es hagelte Strafzeiten. Bei drei gegen drei schlug Chaumont dann das dritte Mal zu, es war das fünfte Tor im fünften Spiel der Verzahnung für den Kanadier (47:05). Den Schlusspunkt in Sachen Tore schießen setzte dann Christof Hradek mit dem Treffer zum 7:2-Endstand (53:30), den Schlussakt im „Kennenlernen“ setzten EHC-Verteidiger Tim Ludwig und Königsbrunns früherer DEL-Profi Aleksander Polaczek. Dabei zog der 22-jährige Waldkraiburger gegen den 38-Jährigen zwar den Kürzeren, länger pausieren muss jedoch Polaczek, der nach der Boxeinlage eine Spieldauerstrafe kassierte.
  
    
MEC Saale Bulls Halle
DUELL DER TABELLENNACHBARN – JEDER PUNKT ZÄHLT! 37. Punktspiel der Saison 2018/19: Saale Bulls vs. ESC Wohnbau Moskitos Essen
(OLN)  Was nach dem ersten Drittel der Saison fast aussichtslos schien, ist für die Saale Bulls aktuell wieder in greifbarer Nähe: Ein Platz unter den besten vier der Oberliga Nord ist aufgrund der guten Leistungen nach der Deutschlandcup-Pause ein durchaus realistisches Szenario – ein Ziel, was alle Teams verfolgen, sichert man sich doch so das begehrte Heimrecht in den Playoffs.
Einen riesigen Schritt dahin könnten die Gastgeber morgen tatsächlich aus eigener Kraft machen, treffen sie doch im heimischen Sparkassen-Eisdom auf ihren direkten Tabellennachbarn auf Platz 4 – und von den Wohnbau Moskitos Essen trennt sie nur ein Punkt. Die Chancen für dieses Unterfangen sehen auch gar nicht so schlecht aus, zum einen ist da die enorme Heimstärke der Bulls, zum anderen kann Trainer Dave Rich seit langem wieder aus den Vollen schöpfen, denn die langanhaltende Verletzungs- und Krankheitsmisere im Team scheint erst einmal überwunden.
Schaut man jedoch auf den starken Kader unserer Gäste, könnte sich dieser Optimismus wieder etwas relativieren. Zum einen steht bei den Moskitos der in Halle gut bekannte und überragend agierende Patrik Cerveny im Tor, der den Bulls in dieser Saison schon mehr als einmal das Leben schwer gemacht hat. Sowohl seine Qualität als auch eine starke Abwehr vor ihm sind wohl die Gründe dafür, dass Essen mit nur 93 Gegentreffern in dieser Saison nachweislich die beste Abwehr der Liga hat. Und auch offensiv zeichnen sich die Moskitos dadurch aus, dass sie die Last des Tore Schießens auf viele Schultern verteilen können. Im Angriff bleiben sie damit noch immer schwer ausrechenbar: bereits zwölf Spieler (darunter vier Verteidiger) verfügen bereits über einen zweistelligen Scorerwert.
Aber mit dem positiven Gefühl des Auswärtssieges vom Freitag und der Unterstützung der Fans von den Rängen haben es die Bulls selbst in der Hand, sich weitere wichtige Punkte zu sichern und vielleicht sogar an Essen vorbei zu ziehen.
  
    
Crocodiles Hamburg
Leidenschaftlicher Kampf wird nicht belohnt, 3:4 In Leipzig
(OLN)  Viel Respekt von den gegnerischen Fans bekommen, leidenschaftlich gekämpft, aber am Ende steht das Hamburger Team ohne Punkte da. 11 Feldspieler (3 Verteidiger/8 Stürmer) und "Solo"-Goalie Kristian lassen sich wirklich durch nichts erschüttern. Verlust der Play-Off-Berechtigung, Abgänge, alle Förderlizenzspieler in Weißwasser, Verletzungspech. All das wären gute Gründe, den Kopf hängen zu lassen, nicht aber bei unseren Crocodiles. Sie geben weiter ihr Bestes und sind auch mit kleinem Kader sportlich konkurrenzfähig. Ein Wahnsinn, dieses TEAM! Mit etwas mehr Glück, wären in Leipzig sogar Punkte möglich gewesen.
Das Spiel startet wirklich schlecht für die Hamburger, bei eigener Überzahl bereits nach 8 Sekunden ein Gegentor bekommen und nach 38 Sekunden wird dann auch noch Martens in die Kühlbox geschickt. Da hat sicher mancher der 1.321 Zuschauer gedacht, dass das ein leichter Abend für das Heimteam wird. Aber die Crocodiles überstehen diese Phase und Lupzig erzielt 19 Sekunden nach Martens Rückkehr sogar das 1:1. Mit diesem Ergebnis geht es dann, nach ausgeglichenem Spiel, in die Kabinen.
Die ersten Minuten im zweiten Drittel kann man als zerfahren bezeichnen. Es sind die Krokodile von der Elbe, die sich als erste fangen. Nach knapp 6 Minuten fälscht Balla einen Schuss von Mitchell ins Netz zum 2:1 ab. Leider dauert die Freude nur dreieinhalb Minuten lang, denn der Kapitän der Icefighters gleicht zum 2:2 aus. Nur zwei Minuten später die umstrittene Führung für Leipzig. Tramm versucht einen Bauertrick, aber Kristian passt auf und legt die Fanghand auf den Puck. Diese wird dann, samt Puck, von Tramm über die Linie geschoben. Zur Überraschung von Goalie Kristian gibt Schiedsrichter dieses Tor, 3:2 für die Icefighters. Nur 49 Sekunden später vollendet wieder Kapitän Eichelkraut den Doppelschlag, 4:2. Vier Minuten vor dem Drittelende macht sich dann Schiedsrichter Flad noch mehr "Freunde" im Hamburger Team und schickt Martens und Synowiec gemeinsam für 2 Minuten auf die Bank. Mit leidenschaftlichem Kampf verhindern die drei Krokodile die Entscheidung. Pause.
Kurz nach Beginn des letzten Drittels dann eine Schrecksekunde für Coach Plachta. Lupzig bekommt einen Schläger ins Gesicht und muss kurz raus, kann aber erfreulicherweise weitermachen. Mitte des letzten Spielabschnitts dann eine kleine Raufeinlage zwischen Raaf-Effertz und Lupzig. Beide werden in die Kühlbox geschickt, der Leipziger allerdings mit 2+2 Minuten. Überzahl Hamburg und die kann Palausch zum Anschlusstreffer nutzen. Nur noch 3:4. Noch 4 Minuten zu spielen, die Crocodiles wittern ihre Chance, aber es gibt ja noch den "Unparteiischen", der drei Strafen gegen Hamburg ausspricht: Bankstrafe, Kristian und Mitchell. Mitchell erhält zu den zwei Minuten auch noch eine 10 minütige Disziplinarstrafe und darf duschen gehen. Anstatt Torwart raus und mit einem Mann mehr auf den Ausgleich zu gehen, zwei Minuten 3:5 Unterzahl. Da das Spiel nun entschieden ist, riskiert Leipzig nichts und hält den Puck in den eigenen Reihen. Schluss!
In der Pressekonferenz zeigte sich Coach Plachta begeistert vom Charakter seines Teams, wollte zum Spiel selbst allerdings nicht viel sagen. Muss man eben auch mal verstehen.
Am Sonntag treten die Crocodiles in Farmsen um 16:00 Uhr gegen den Tabellennachbarn aus Herne an. Dieses tolle Team hat eure Unterstützung verdient, helft mit! Karten gibt es über die Homepage/Ticketshop oder an der Abendkasse.
  
    
TEV Miesbach
TEV startet erfolgreich ins Wochenende
(BYL)  Zum Auftakt in die Serie mit 3 Spielen in 5 Tagen besiegte der TEV Miesbach die Gäste aus Peißenberg mit 5:4 (3:1,2:1,0:2). Vor knapp 300 Zuschauern brachte Hörndl die Gäste in Überzahl mit 1:0 in Führung (2.). Unbeeindruckt darauf reagierte der TEV und münzte die Überlegenheit durch Tore von Nico Fissekis zum 1:1 (6.) bzw 2:1 (12.), sowie Felix Feuerreiter (Assistent Flo Feuerreiter, Thomas Schenkel - 16.) in eine 3:1 Führung um. Im Mitteldrittel brachte Eichberger die Peißenberger wiederum in Überzahl auf 2:3 heran (22.). Doch auch hier antwortete Nico Fissekis mit seinem dritten Treffer nach schönem Zuspiel von Michael Grabmaier und Christian Czaika. Der TEV übte viel Druck aus und erhöhte nach 30 Minuten durch Michael Grabmaier erhöhte auf 5:2 (Assistent Flo Feuerreiter, Johannes Bacher). Als dann in der 36. Minute Bobby Slavicek das vermeintliche 6:2 markierte, schien die Partie entschieden, doch Schiedsrichter Fröhlich gab das Tor nicht wegen Torraumabseits. Als dann in der gleichen Minute Michael Grabmaier wegen eines Checks von hinten eine Spieldauerstrafe kassierte drohte die Partie zu kippen. „ Grabe war überrascht, dass er für seine Aktion eine Strafe erhielt und wir alle um so erstaunter, dass eine Spieldauer ausgesprochen wurde,“ schildert Trainer Peter Kathan die Aktion. Der TEV überstand die fünfminütige Überzahl die die Gäste, musste aber wieder zu Beginn der Drittels das dritte Gegentor bei einer 3:5 Unterzahl hinnehmen (Tor Malzatzki, 52.). Als dann Peißenberg bereits 4 Minuten vor Schluss den Torwart für den sechsten Feldspieler zog, gelang Barth gar noch das 4:5 (57.) Anschlusstreffer. Den knappen Vorsprung verteidigte der TEV mit Glück und Geschick und feierte nicht unverdient die drei Punkte. „ Wir haben 4 Tore in Unterzahl kassiert und es nochmal unnötig spannend gemacht. Bei 5 gegen 5 könnten wir den Druck des Gegner jedoch gut standhalten,“ fasste Kathan zusammen.
Am Sonntag reist der TEV in den Nachbarlandkreis Ebersberg, um sich mit dem EHC Klostersee zu messen. Mit 2 Siegen und einem Punktgewinn beim Favoriten SC Riessersee aus 4 Spielen belegt das Team von Trainer Dominik Quinlan derzeit mit 7 Punkten den 5. Platz in der Verzahnungsrunde. (Das aufgrund der heftigen Schneefälle abgesagt Auswärtsspiel beim TSV Peißenberg vom 2. Spieltag wird am 29.01 nachgeholt). Die Bayernliga-Hauptrunde beendete man mit 43 Punkten aus 26 Spielen auf Platz sieben und Quinlan konnte sich bei nur 76 Gegentoren auf die stärkste Defensive der Liga verlassen. Die Mannen vor dem formstarken Torwart Dominik Gräubig, wie Kapitän Bernd Rische, Marinus Kritzenberger und Nicolai Quinlan lassen nicht viel zu. Zudem hat die Offensive viel Erfahrung: Topscorer ist kein Geringerer als Bob Wren aus Kanada (14 Tore/ 27 Vorlagen in 24 Spielen), der in seiner langen Vita auch schon in der NHL auf dem Eis stand, 571 Mal in der AHL spielte und auch schon 261 DEL-Partien sowie 208 Spiele in der ersten Liga Österreichs auf dem Buckel hat. Dass er nichts verlernt hat, zeigt der 44-Jährige insbesondere beim Überzahlspiel, das zu den stärksten der Liga zählt. Torgefährlich sind auch seine Stürmerkollegen Andreas Persson, Raphael Kaefer und Philipp Quinlan.  Der TEV unterlag den Hausherren zum Saisonauftakt zuhause mit 3:4 und auch das Rückspiel ging mit 1:2 nV verloren. Ausschlaggebend war hier die mangelnde Disziplin. Deshalb gilt es von der Strafbank Abstand zu halten, sollte ein Punktgewinn angestrebt werden. Trainer Peter Kathan muss neben den Verletzten Matthias Stumböck und Stephan Stiebinger auch auf Michael Grabmaier nach seiner Spieldauerstrafe verzichten. Spielbeginn am Sonntag ist um 17.30 Uhr.  
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks gewinnen Eishockeyschlacht - Black Hawks empfangen am Sonntag Schweinfurt um 18.30 Uhr
(BYL)  527 Zuschauer in der Passauer EisArena waren am Freitagabend Zeuge einer wahren Eishockeyschlacht zwischen den Passau Black Hawks und dem EV Pegnitz. Am Ende konnten die Habichte einen nicht unverdienten 3:2 Erfolg feiern. Im ersten Abschnitt waren die Hausherren den Gästen aus Franken in allen Belangen überlegen. Dreimal rettete der Pfosten den EV Pegnitz vor einem frühen Rückstand. Im zweiten Drittel entwickelte sich dann ein richtiger Schlagabtausch auf der Eisfläche. Alex Janzen schoss die Black Hawks in der 26. Minuten mit 1:0 in Führung. Der Ausgleich des EV Pegnitz folgte nur wenige Minuten später. Im Anschluss mussten die Spieler reihenweise die Strafbank aufsuchen. Die Black Hawks spielten fast sechs Minuten mit zwei Mann weniger. In dieser Phase erzielten die Gäste durch Alexanders Kercs die 1:2 Führung. Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels konnten die Black Hawks im Powerplay durch Petr Sulcik zum 2:2 ausgleichen. Die Entscheidung musste somit im letzten Drittel fallen. Dort lieferten sich die Mannschaften weiter hart aber fair geführte Zweikämpfe. Schließlich war es Anton Pertl, welcher die Passau Black Hawks in der 48. Minute erlöste. Aus dem Gewühl heraus gelang dem Stürmer der 3:2 Führungstreffer. In den letzten Minuten warf der EV Pegnitz noch mal alles nach vorne, scheiterte aber stets an einem gut aufgelegten Clemens Ritschel im Black Hawks Tor. „Das war heute ein sehr wichtiger Sieg für uns. Wir hätten bereits im ersten Drittel in Führung gehen müssen. Im zweiten Drittel hatten die beiden Mannschaften mit vielen Strafzeiten zu kämpfen. Da war es sehr wichtig, dass wir noch im zweiten Drittel den Ausgleich erzielten konnten. Am Ende geht der Sieg für uns aber in Ordnung. Der Sieg war am Ende verdient.“ so die Analyse von Black Hawks Trainer Christian Zessack.
Bereits am Sonntag um 18.30 Uhr dürfen die Passau Black Hawks erneut in der Passauer EisArena antreten. Dann kommt es zum Spitzenspiel in der Verzahnungsrunde Gruppe B. Tabellenführer Schweinfurt fordert die Passau Black Hawks und will selbstverständlich die Tabellenführung verteidigen. Bei einem Sieg der Passau Black Hawks winkt als Belohnung die Tabellenführung. „Wichtig ist es einfach die Heimspiele zu gewinnen. Gerade gegen die Bayernliga Teams aus Pegnitz und Schweinfurt. Die Zuschauer dürfen sich auf ein richtig emotionales Heimspiel freuen.“ so der Ausblick von Vorstand Christian Eder.
Die Abendkasse öffnet am Sonntag um 17.30 Uhr. Das Eröffnungsbully findet um 18.30 Uhr statt. -czo
  
    
TSV Peißenberg
Rote Laterne geht an die „Eishackler“ nach Peißenberg
(BYL)  Eine Niederlage die Folgen hat. Nach dem Freitagsspiel in Miesbach rutschten die „Eishackler“ auf den letzten Tabellenplatz der Verzahnungsrunde ab. Eine völlig neue Situation, für die sonst vom Erfolg verwöhnten „Eishackler“, die sonst, was Verzahnungsrunden oder Playoffs betrifft, eigentlich immer auf den Punkt genau ihre Bestleistungen abrufen konnten, müssen den neuen Stand der Dinge, erst einmal annehmen. Spätestens nach dem Spiel gegen Füssen am vergangenen Sonntag, erhielt der Eishackler-Anhänger, den Eindruck, dass die Luft nach dem erreichen des 8. Platzes in der Hauptrunde, komplett raus ist. Dabei war das doch nur ein Etappenziel… schließlich, ist die Saison noch nicht vorbei und man kann dank dem neuen Modus in dieser Saison noch Bayrischer Meister werden, die Voraussetzung ist allerdings unter die Vier besten Bayernliga-Mannschaften zu kommen. Wie weit der Zug in diese Richtung schon abgefahren ist, zeigt sich im Moment noch nicht, es sind erst 4 von 18 Partien gespielt und es sind noch eine Menge Punkte zu holen.
Es fing eigentlich ganz gut an in Miesbach. Valentin Hörndl ließ schon in der 2.) Minute den Puck im Netz zappeln und nutzte somit die Überzahl der „Eishackler“ zur 1:0-Führung. Eine Leistungssteigerung zum Füssen-Spiel war auch zu erkennen, allerdings hat Miesbach einen sehr guten Lauf im Moment und gewannen in der Verzahnung bisher all ihre Spiele. Spätestens nach dem 1:1 Ausgleich durch Athanasios Fissekis, übernahm Miesbach, komplett das Spielgeschehen im ersten Drittel. In der 12.) Minute nutzten die Miesbacher eine Überzahl bei (4gg.3), wiederum Fissekis, zum 2:1. Felix Feuerreiter traf in der 16.) Minute sogar zum 3:1. Felix Barth im Tor, war es zu verdanken das es das Ergebnis nicht noch höher ausfiel nach den ersten 20 Minuten.
Wenn was ging, dann in Überzahl. Die TSV-Männer kamen in der 22.) Minute zum 2:3 Anschlusstreffer durch Manfred Eichberger bei (5gg.4). Die kurz aufgekommene Euphorie, verpuffte aber nach exakt 14 Sekunden, als Fissekis mit seinem Hattrick den zwei-Tore Abstand wiederherstellte. Während die „Eishackler“ auch im zweiten Drittel chancenlos agierten, machte Miesbach in der 30.) Minute das 5:2 durch Michael Grabmaier. Das war auch das Zwischenergebnis nach dem 2. Drittel.
Egal was es ist. Es muss raus aus den Köpfen. Ein Spiel hat 60 Minuten, da reicht nicht nur ein Drittel, denn im letzten Abschnitt kamen die „Eishackler“ wieder ins Rollen, man merkte den Miesbachern an, dass die Leistung aus den ersten beiden Dritteln ordentlich Kraft gekostet hat und das nutzten die „Eishackler“ aus und übernahmen das Spielgeschehen. In der 52.) nutzte Maximilian Malzatzki, erneut ein Powerplay zum 3:5 aus TSV-Sicht. Dann kam die Phase, in der man natürlich alles riskieren muss. Fast Vier Minuten vor Ende der Partie nahm Simon Mooslechner, der Trainer Sepp Staltmayr (Private Gründe) vertrat, Felix Barth für einen 6. Feldspieler vom Eis. Mit Positiven Ergebnis in der 57. Minute traf Florian Barth zum 4:5 und es war noch genügend Zeit auf der Uhr um das fast Unmögliche, noch möglich zu machen. Eingeschnürt im eigenen Drittel, konnte der TEV die Scheibe nur noch durch Befreiungsschläge aus dem eigenen Drittel befördern. Das andauernde anrennen brachte den „Eishacklern“ aber leider kein Tor mehr ein. Es wäre auch ziemlich schmeichelhaft gewesen, wenn man sich ehrlich ist.
Erfreuliches gibt es aus dem Lazarett der „Eishackler“. Martin Andrä war gegen Miesbach wieder mit von der Partie und die Freude aufs Eishockey spielen, sah man ihm an.
Dominik Novak allerdings, wird weiterhin fehlen und länger ausfallen.
Bei Moritz Birkner wird es auch noch zwei bis drei Wochen dauern um ans Eishockey spielen wieder zu denken.
Am Sonntag empfängt man Zu Hause Königsbrunn und hoffentlich gibt es dann Vollgas-Eishockey ab der ersten Spielminute und nicht erst ab der 41. Minute.
  
    
SE Freising
Black Bears rutschen an den Abgrund - 1:3-Heimniederlage gegen Dingolfing
(BLL)  Nach der zweiten Niederlage im dritten Spiel der Landesliga-Abstiegsrunde stehen die Freising Black Bears bereits bedrohlich nahe am Abgrund zur Bezirksliga. Punktgleich mit Trostberg und nur einen Zähler besser in der Tordifferenz muss nun endlich ein Befreiungsschlag für das Team von Trainer Markus Knallinger her. Gegen Dingolfing unterlagen schwache Bears verdient mit 1:3.
Wie groß der Willen im Team ist, den Abstieg mit aller Gewalt zu verhindern, sieht man daran, dass auch die stark lädierten Manuel Kühnl und André Oesterreich spielten, obwohl sie die ganze Woche kaum auf dem Eis trainieren konnten. Lediglich Martin Dürr und Kapitän Bernhard Weinzierl fehlten verletzungsbedingt, doch die beiden dürfen nicht dafür herhalten, dass bei den Bears nichts so richtig zusammen passte. Knallinger schickte drei komplette Reihen aufs Eis, doch keine konnte wirklich überzeugen, zu viele Einzelaktionen und zu wenig Teamplay war zu sehen.
Die Dingolfinger kamen mit einer bitteren 1:7-Niederlage aus dem letzten Spiel in Bad Aibling im Gepäck in die Weihenstephan Arena. Beim letzten Aufeinandertreffen in der Vorrunde mussten sie in Freising eine deutliche 1:5-Niederlage mit nach Hause nehmen. So agierten die „IsarRats“ um Spielertrainer Dustin Whitecotton zunächst vorsichtig aus einer massiven Abwehr heraus. Doch von Anfang an wurde sichtbar, dass die Strategie schnelle Tempogegenstöße vorsah – und prompt wurden die Bears schon in der dritten Minute davon eiskalt erwischt. Im Laufe des ersten Drittels erspielten sich die Gäste immer mehr Vorteile und waren dem zweiten Treffer deutlich näher als Freising dem Ausgleich. Die Bears überstanden dabei allerdings auch vier Minuten in Unterzahl, die Hälfte davon sogar Drei gegen Fünf.
Im zweiten Spielabschnitt plätscherte das Spiel so vor sich hin, bei Freising war die Bemühung zum Ausgleich deutlich zu sehen, doch echte Torchancen gab es wenige. In der 33. Minuten dann endlich das 1:1, Kühnl hatte sich die Scheibe im eigenen Drittel erkämpft, legte sie Christian Birk in den Lauf und der passte zum einschussbereiten Oesterreich – ein Spielzug wie aus dem Lehrbuch, doch leider der einzige an diesem Abend. Stattdessen bekamen die Dingolfinger wieder Oberwasser und schossen in der 38. Minute durch Bilek die erneute Führung. Mit der anschließenden doppelten Überzahl konnten die Bears nichts anfangen.
Auch im letzten Durchgang hatten die Freisinger drei Mal zwei Minuten einen Mann mehr auf dem Eis, ohne dass sich daraus echte Tormöglichkeiten ergeben hätten. 75 Sekunden vor der Schlusssirene nahm Knallinger Torwart Manuel Hanisch aus seinem Kasten, um vielleicht doch noch den Ausgleich zu erzwingen. Aber auch daraus konnte eine an diesem Abend insgesamt schwache Bears-Mannschaft kein Kapital schlagen, vielmehr netzte der Dingolfinger Braun 25 Sekunden vor dem Ende ins leer Freisinger Tor zum verdienten 1:3-Endstand ein.
  
    
ESC Kempten
Punkte verschenkt - ESC Kempten findet bei der 4:2 Niederlage in Vilshofen nicht zu seiner Form
(BLL)  Nichts war es mit den erhofften drei Zählern beim bis dato punktlosen Schlusslicht in Niederbayern. Ausreden sind immer schnell gefunden, offenes Stadion, Schneefall, aber noch vor zwei Wochen in Geretsried waren die Bedingungen deutlich schlechter und man hat eindrucksvoll gezeigt dass man damit umgehen kann. Fehlende Spieler: Timo Stammler, Alessandro Feldmeier, Phillip Stalla und vor allem Adrian Kastel-Dahl waren nicht dabei. Trotzdem haben die Sharks die Qualität im Kader diese Ausfälle zu kompensieren. Was waren also die Gründe für die unnötige Niederlage.
Kapitän Gregor Stein fasst das ganze offen und ehrlich zusammen:“ Wir haben leider über 60 Minuten nicht ins Spiel gefunden. Wenn man in die Bayernliga will muss man so ein Spiel gewinnen und punkten. Diese drei Punkte fehlen uns hoffentlich nicht am Ende der Runde. Nun muss von uns allen eine Reaktion kommen, vielleicht war es ja ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit. Es sind immer noch 9 Spiele zu spielen und es ist nichts verloren. Da müssen wir eben auch mal auswärts unerwartete Punkte bei den starken Gegnern holen“.
Nach der langen Anreise mit einem ordentlichen Stau noch dazu schaffte es Kempten nicht sein Spiel aufzuziehen. Recht schnell übernahmen sogar die Hausherren das Kommando und Fabian Schütze im Kemptener Tor musste einige Male sein ganzes Können aufbieten um einen Rückstand zu verhindern.In der 15 Spielminute konnte aber auch er das 1:0 nicht mehr verhindern. Vilshofen spielte einfaches Hockey, war immer am Gegner und lies den Allgäuern keine Räume. Trotzdem konnte David Hornak in Überzahl einen Schuss von Alexander Henkel zum Ausgleich noch vor der Pause abfälschen. Doch wer gehofft hatte das sich die Allgäuer in der Pause sammeln und anders aus der Kabine kommen wurde enttäuscht. Ein unverändertes Bild im zweiten Drittel brachte Vilshofen mit zwei Treffern sogar mit 3:1 in Front. Im letzten Spielabschnitt ließen bei den Hausherren deutlich die Kräfte nach und die Sharks kamen zu mehr gefährlichen Aktionen und es boten sich dadurch mehr und mehr Chancen. Der Anschlusstreffer zum 3:2 wurde aber von den Schiedsrichtern nicht anerkannt. Angeblich war die Uhr schon bei 50.00 was im offenen Stadion bedeutet das nochmals die Seiten gewechselt werden.
Doch dies war nun endgültig Motivation genug und Kevin Steiner erzielte 30 Sekunden später tatsächlich das 3:2. Kempten drängte auf den Ausgleich, konnte aber den starken Keeper der Wölfe nicht mehr überwinden. Das 4:2 ins leere Kemptener Tor war der Endpunkt eines verkorksten Auswärtsspieles. Nun heißt es ganz schnell umschalten und den Focus auf das schwere Spiel am Sonntag gegen starke Amberger richten.
  
    
EV Moosburg
1:9 gegen Ulm: EVM "wie das Kaninchen vor der Schlange"
(BLL)  Die Talfahrt des EV Moosburg in der Verzahnungsrunde geht weiter: Auch gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm präsentierten sich die Grün-Gelben über weite Strecken äußerst harmlos und mussten beim 1:9 (0:3, 1:2, 0:4) die bislang höchste Niederlage in dieser Runde hinnehmen. Hinzu kamen vier neue Namen auf der Verletztenliste.
"Wie das Kaninchen vor der Schlange" hatte Coach Bernie Englbrecht seine Mannen über die 60 Minuten gesehen. Und sein Pendant Robert Linke gab ihm insofern Recht,  "dass es uns der Gegner heute streckenweise auch recht einfach gemacht hat". Dabei sah es für die Moosburger personell endlich mal wieder vielversprechend aus: Mit den Comebackern Daniel Möhle und Max Retzer hatte Englbrecht zwei neue Optionen für die Offensive. Doch der EVM startete denkbar unglücklich in die Partie: Bereits nach eineinhalb Minuten verlor Goalie Carlo Schwarz die Kontrolle über die Scheibe - 0:1. Kurz darauf mussten zwei Moosburger auf die Strafbank, was die Gäste via Powerplay mit dem zweiten Gegentreffer bestraften. Das dritte Devils-Tor nach 13 Minuten war fast schon die Vorentscheidung. Von den Hausherren kam außer ein paar ungenauen Alibi-Pässen nach vorne so gut wie gar nichts, hinten stolperte man von einer Verlegenheit in die nächste.
Immerhin kämpferisch klar verbessert gingen die Dreirosenstädter in den zweiten Abschnitt. Dabei erspielten sie sich auch die eine oder andere kleinere Torchance. Doch Ulm war weiterhin viel gefährlicher: Dem 0:4 (29.) folgte bald Tor Nummer fünf (32.). Die Gastgeber schienen den Faden nun wieder verloren zu haben. Für einen kleinen Hoffnungsschimmer sorgte nach 34 Minuten Rückkehrer Daniel Möhle, der eine 5:4-Überzahl mit dem 1:5 abschloss. Bei den beiden vorangegangenen Powerplays war dem EVM kein einziger vernünftiger Torschuss gelungen.
Wer die Hoffnung für den Schlussabschnitt noch nicht aufgegeben hatte, wurde bald enttäuscht. Sechs Strafzeiten kassierten die Moosburger in den letzten 20 Minuten - und so lässt sich natürlich kein Spiel drehen. Im Gegenteil: Die Devils nahmen die Überzahl-Gelegenheiten gerne wahr und bauten ihre Führung so in aller Ruhe auf 1:9 aus. Neben den statistischen mussten die Gastgeber nun auch noch personelle Hiobsbotschaften verkraften: Stefan Groß (Schulter ausgekugelt) und Alexander Asen (Folgen eines Kniechecks) konnten nicht mehr weiterspielen, und auch die Namen von Kapitän Kevin Steiger und Tobias Gilg kamen nach der Partie auf die Verletztenliste. Fazit: Ein Abend zum Vergessen.
  
    
EV Pfronten
Pfronten vergibt Sieg
(BLL)  Innerhalb von gerade einmal 20 Sekunden gaben die Falcons am Freitag Abend zwei mögliche Punkte aus der Hand und mussten zum Auftakt eine knappe 1:2 (0:0/0:0/1:1/0:1) Niederlage nach Verlängerung im Heimspiel gegen den TSV Farchant hinnehmen. Überraschend stand mit Maxim Polkovnikov ein unerwarteter Neuzugang in den Reihen der Pfrontener, dessen Spielgenehmigung erst kurz zuvor erteilt wurde. Der 41jährige Verteidiger kam somit ebenso wie Stürmer Yannik Baier zu seinem ersten Einsatz. Dem Spiel selbst konnte keiner der beiden seinen Stempel aufdrücken, trotz erkennbarer Bemühungen fehlte den Neuzugängen erkennbar noch die Bindung zur Mannschaft. Die Begegnung entwickelte sich von Beginn an zu einem Abnutzungskampf, klare Torchancen waren Mangelware und wurden durch die beiden guten Torhüter Dennis Schlickenrieder auf Seiten der Oberbayern und Franziska Albl auf Seiten der Falcons entschärft. So mit endete das erste Drittel torlos. Im Mitteldrittel ein ähnliches Bild, Höhepunkt war ein grobes Foul von Farchants Florian Berndaner an Ladislav Hruska, welches zu Recht geahndet wurde und für den Gästespieler das vorzeitige Spielende bedeutete. Die anschließende fünf minütige Überzahl konnten die Hausherren jedoch nicht nutzen, so dass es beim Stand von 0:0 in das Abschlussdrittel ging. Dieses begann mit einem Paukenschlag, da nun tatsächlich der erste Treffer der Begegnung fiel. Bezeichnenderweise ging diesem Treffer keine Torchance voraus, denn der Schuss von Jörg Neumann aus dem neutralen Drittel erschien völlig ungefährlich und fand nur unter Mithilfe von Farchants Schlussmann den Weg ins Tor. Die knappe Führung, sollte bis kurz vor Ende halten, es waren nur noch knapp eineinhalb Minuten zu spielen, als Gästetrainer Markus Jocher seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm und den Druck aufs Pfrontener Tor noch einmal erhöhte. Doch die Hausherren hielten den Angriffen zunächst stand und hätten das Spiel entscheiden können, doch diesmal fand die Scheibe nicht den Weg in das verwaiste Tor. So kam es wie es kommen musste, es waren noch dreizehn Sekunden zu spielen und der TSV Farchant schaffte es doch noch, durch Sebastian Kastner den Ausgleich zu erzielen und die Verlängerung zu erzwingen. Die anschießende Verlängerung hatte, so wie sie verlief, diesen Namen gar nicht verdient, denn es dauerte nur ganze sieben Sekunden, als Felix Watz nach gewonnenem Bully von Sebastian Kastner bedient, zum 1:2 einschoss und Farchant somit den zweiten Punkt bescherte. Auf Seiten der Hausherren war die Frustration spürbar, fehlten doch nur 13 Sekunden zu drei wichtigen Punkten und am Ende musste man sich mit nur einem Punkt zufrieden geben. Trotz allem starteten die Falcons nicht völlig erfolglos in die Abstiegsrunde und vielleicht kann auch dieser erreichte Punkt am Ende noch entscheidend sein.
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
Doppelwochenende für den EHC Auswärtsspiel in Freiburg – Heimspiel gegen Ravensburg
(RLSW)  Die Regionalliga Saison ist an Spannung kaum zu überbieten. Durch die gestrigen Ergebnisse haben die Hornets die Möglichkeit sich im Kampf, um die Playoff Plätzte eine hervorragende Ausgangsposition zu verschaffen. Voraussetzung hierfür ein sechs Punkte Wochenende.
Die Freitagsspiele hätten aus EHC Sicht nicht besser verlaufen können. Heilbronn meldet sich eindrucksvoll zurück und besiegt den ESC Hügelsheim mit 6:0. Der Gegner vom Sonntag musste sich überraschend in Stuttgart mit 3:1 geschlagen geben. Ligen Primus Bietigheim hat durch den 6:1 Sieg gegen Mannheim die Tabellenführung weiter ausgebaut und dadurch Playoff Teilnahme so gut wie gesichert.
Sollte es den Hornets gelingen, beide Partien am Wochenende zu gewinnen, hätte man mit 39 Punkten in der Tabelle den zweiten Platz eingenommen und somit einen vier Punkte Vorsprung auf Hügelsheim und sogar 7 Punkte Vorsprung auf den EV Ravensburg.
Um den Grundstein dafür zu legen, bedarf es heute einer konzentrierten Leistung gegen das Tabellenschlusslicht aus Freiburg.
Doch der Eindruck täuscht. Der Aufsteiger hat sich bisher prima geschlagen und viele Duelle knapp verloren. Zudem ist es immer entscheidend, mit welcher Mannschaft die Breisgauer antreten. Bisher konnte der EHC beide Duelle für sich entscheiden. Im Oktober wurde in Freiburg mit 8:5 gewonnen. Damals mit reichlich Unterstützung aus der DEL 2 Truppe. Im Dezember, vor heimischem Publikum, endete die Partie 5:1 für die Hornets. Bester Mann auf dem Eis der Freiburger Torhüter Constantin Haas. Einer der Topscorer wird für diese Partie nicht mehr zur Verfügung stehen. Christian Bauhof, der gegen den EHC im Oktober viermal getroffen hat, hat den Verein verlassen und sich dem Schwenninger ERC angeschlossen um dort, in der DNL, mehr Spielpraxis zu erhalten.
Spielbeginn in Freiburg ist 18.15 Uhr.
Am Sonntag zu gewohnter Zeit (Spielbeginn 19.00Uhr), empfängt der EHC den EV Ravensburg. Bisher konnte man keins der beiden Spiele gewinnen. 7:2 verlor man die Partie im Oktober und vergangenes Wochenende musste man sich knapp, mit 2:1 nach Penaltyschiessen geschlagen geben.
Am Sonntag soll endlich der erste Sieg gegen die Towerstädter erzielt werden. Gerade in den Auswärtsspielen zeigt die junge Ravensburger Truppe nerven. Wie auch die 3:1 Niederlage gestern in Stuttgart zeigte.
Ebenfalls am Sonntag wird der Spieltag mit den Spielen Freiburg-Heilbronn und Eppelheim-Stuttgart abgerundet.
Bei sechs Punkten aus den beiden Partien kann der EHC der große Gewinner des 17. Spieltags der Regionalliga werden.
Für beide Begegnungen hat Coach Terry Trenholm, bis auf die langzeitverletzten, den kompletten Kader zur Verfügung.
Wir freuen uns auf spannende Spiele und auf zahlreiche Unterstützung der Zuschauer.
  
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras durften sich in Ratingen nicht belohnen
(RLW)  Viel vorgenommen hatten sich die Kobras für das Spiel in Ratingen. Am Ende stand eine unglückliche 3-5 Niederlage und viel Frust.
Die ersten Minuten gehörten ganz klar den Gastgebern und bereits nach 3 Minuten stand es 2-0 für die Aliens. Die Kobras waren bis dahin noch gar nicht im Spiel angekommen. Erst nach den beiden Toren fanden sie langsam ins Spiel. Die Aliens bestimmten aber weiterhin das Spiel,aber auch den Kobras boten sich erste Chancen,die allerdings allesamt ungenutzt blieben. Am Ende des 1.Drittels stand dann ein 0-2 Rückstand.
In der Kabine muss Trainer Milan Vanek dann allerdings die richtigen Worte gefunden haben,denn von Anfang an ging es in diesem Drittel nur in eine Richtung,nämlich in die des Ratinger Tores. Philipp Heffler erzielte dann auch folgerichtig in der 26.Minute das erste Tor für die Kobras. Und danach rollte der Kobras-Express weiter Richtung Ratinger Tor und nach einer tollen Kombination über Alex Zaslavski und Marvin Linse war es Henrik Müller,der in der 27.Minute den Ausgleich erzielen konnte. Und jetzt waren die Kobras nicht mehr zu stoppen,auch nicht vom „Unparteiischen“ der den Kobras von Zeit zu Zeit einige Ruhepausen auf der Bank verordnete.Und als nach einem weiteren tollen Spielzug Joey Menzel die Kobras gar in Führung brachte,da wurde es plötzlich ganz still,und es waren nur noch die lautstarken Kobras Fans zu hören. Mit dem Mute der Verzweiflung versuchten sich die Ratinger gegen diesen Druck der Kobras zu stemmen, und kamen kurz darauf durch einen unglücklich abgefälschten Schuss zum zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften Ausgleich.
Im letzten Drittel machten die Gastgeber dann wieder mehr Druck und die Kobras lauerten geduldig auf ihre Chancen,die ein guter Christoph Oster oder auch viel Pech verhinderten.
Im letzten Drittel war es ein Spiel auf Augenhöhe,was einem neutralen Zuschauer sicherlich viel Freude bereitet hätte,für beide Mannschaften aber eher zur Qual wurde,weil ein weiteres Tor einfach nicht fallen wollte. Bis zur 57.Minute , Ratingen durfte mal wieder Überzahl spielen, da traf Max Bleyer mit einem Schuss von der blauen Linie genau ins Kobras Tor und ins Kobras Herz. Andrew Harrison,der kurz zuvor vom „Unparteiischen“ mit einer Ruhepause beschenkt wurde,wollte diesem auf dem Weg von der Strafbank noch schnell seinen Dank aussprechen. Leider wurde er missverstanden und dafür mit einer Spieldauer bestraft. Die Kobras setzten nun alles auf eine Karte,nahmen Torwart Frenzel für einen weiten Feldspieler vom Eis,aber der Ausgleich wollte nicht mehr fallen. So war es Dustin Schumacher,der den Puck ins leere Tor beförderte und so die Niederlage der Kobras besiegelte.
„Wir haben das erste Drittel verschlafen,waren dann im zweiten Drittel klar spielbestimmend und haben uns am Ende leider nicht belohnen können“,fiel der Kommentar von Milan Vanek nach dem Spiel dann auch kurz und knapp aber treffend aus.
  
    
Herforder EV
Ice Dragons lassen Rockets keine Chance!
(RLW)  Die Art und Weise, wie die Ice Dragons im Spiel gegen den letztjährigen Finalgegner, die Rockets der EG Diez-Limburg auftraten, nötigte Respekt ab! Defensiv extrem aufmerksam, schnell und zielstrebig auf dem Weg nach vorne, das Team von Jeff Job hielt sich exakt an den Plan des Coaches und gewann am Ende absolut verdient mit 6:1. „Wir haben gesehen, dass die Rockets im Vergleich zur letzten Saison ein wenig langsamer geworden sind“, so Jeff Job nach dem Spiel, „also haben wir das Tempo über 60 Minuten so hoch wie möglich gehalten. So hatte Diez Schwierigkeiten uns zu stoppen und wir haben ein paar Tore gemacht.“
Knapp 11 Minuten dauerte es, bis die Ice Dragons das erste Tor bejubeln konnten. 11 Minuten, in denen das Team von Jeff Job sich erst darauf konzentrierte, die gegnerischen Offensivbemühungen im Keim zu ersticken, um dann selbst schnell nach vorne zu kombinieren. So erspielten sie sich nach und nach ein Chancenplus, benötigten allerdings eine Überzahl, um etwas Zählbares daraus zu machen. Dann jedoch fand Killian Hutt nach Vorarbeit von Ben Skinner und Gleb Berezovskij endlich einen Weg vorbei an Steve Themm im Tor der Gäste. Auch in der Folgezeit hatten die Ice Dragons mehr vom Spiel, es dauerte jedoch bis 13 Sekunden vor Ende des Drittels, ehe sie diese optische Überlegenheit erneut nutzen konnten. Killian Hutt hatte sich hinter dem Tor der Rockets gegen seinen Gegenspieler durchgesetzt, spielte die Scheibe zentral vors Tor, wo Ben Skinner eiskalt abzog und den 2:0 Pausenstand herstellte.
Im zweiten Drittel brannten die Ice Dragons dann ein wahres Offensiv-Feuerwerk ab! Immer wieder tauchten sie gefährlich vor Steve Themm auf, ließen selbst nur wenige gefährliche Angriffe der Rockets zu. Wenn die Rockets allerdings dann doch mal durchkamen, musste Kieren Vogel teilweise Kopf und Kragen riskieren, um den Anschlusstreffer zu verhindern. Doch desto länger das Drittel lief, desto mehr rückte Rockets-Goalie Steve Themm in den Mittelpunkt, der immer wieder beste Chancen der Ice Dragons vereitelte. Neuzugang Matyas Kovács war es dann in der 35. Minute, der sein starkes Debüt mit einem Treffer veredelte und auf 3:0 erhöhte, als er einen Schuss von Nils Bohle unhaltbar abfälschte. Und die Ice Dragons legten noch vor der Pause nach! Tommy Kuntu-Blankson narrte Steve Themm nach toller Kombination aus kurzer Distanz und erhöhte auf den 4:0 Pausenstand in der 38. Minute.
Ins letzte Drittel erwischten die Ice Dragons dann einen Start nach Maß! Es lief die 43. Minute, als Gleb Berezovskij in Überzahl auf 5:0 erhöhte, spätestens jetzt war klar, die Gäste würden nicht mehr zurück ins Spiel finden. Zwar konnte James Hill in der 47. Minute einen Konter zum 5:1 abschließen und so etwas Ergebniskosmetik betreiben, doch die Ice Dragons antworteten in der 49. Minute durch Leon Nasebandt, der einen Unterzahlkonter erfolgreich zum 6:1 abschloss. Anschließend spielten die Ice Dragons die Partie routiniert zu Ende, so dass es bei diesem Ergebnis blieb.
  
    
Grefrather EG
Grefrath Phoenix verpasst Überraschung in Dortmund
(LLW)  Die Überraschung ist ausgeblieben. Nach einer spannenden und umkämpften Begegnung musste sich die Grefrather EG am Freitagabend den Dortmunder Eisadlern geschlagen geben. Das Team von der Niers unterlag beim Tabellenzweiten denkbar knapp mit 2:3 (0:1,1:1,1:1).
Trotz Blitzeis-Vorhersage hatten sich die Blau-Gelben mit der Zielsetzung auf den Weg ins Ruhrgebiet gemacht, den bereits für die Aufstiegsrunde zur Regionalliga qualifizierten Gastgebern alles abzuverlangen und möglichst den einen oder anderen Punkt an die Niers zu entführen.
Trainer Karel Lang musste Grippe bedingt passen und wurde an der Bande durch Nachwuchs-Coach Oliver Jöbkes vertreten. Angreifer Marvin Pilz und die Verteidiger Christoph Kiwall, Christian Robens sowie Geburtstagskind Kai Weber fehlten ebenfalls und mussten durch die Nachwuchskräfte Kai Göbels und Viktor Hubbertz ersetzt werden.
Vor gut 300 Zuschauern im Dortmunder Eis-Oval entwickelte sich rasch eine packende und umkämpfte Begegnung in welcher sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten. Es dauerte bis zur 15. Spielminute, ehe die Eisadler eine Überzahlsituation zur 1:0-Führung zu nutzen wussten. Die knappe Dortmunder Führung zur Pause gab nicht ganz das Spielgeschehen auf dem Eis wieder, zumal sich die Grefrather durchaus auch eigene Möglichkeiten erspielen, den starken Dortmunder Schlussmann Sven Rotheuler jedoch zunächst nicht überwinden konnte.
Druckvoll und mit Zug zum Tor starteten die Gastgeber in den zweiten Spielabschnitt und wurden dafür promt mit dem 2:0 belohnt (22.). Die Grefrather Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten, so dass nur zwei Minuten später mit Max Parschills 2:1-Anschlusstreffer per Nachschuss die Hoffnung auf Zählbares in die Reihen der GEG zurückkehrte. Das Spiel nahm nun noch einmal an Leidenschaft und Fahrt auf, bis zur zweiten Sirene ließen die konsequent und konzentriert arbeitenden Defensivabteilungen beider Teams jedoch keinen weiteren Torerfolg zu.
Ein knapper Rückstand zur zweiten Pause. Eine Überraschung lag durchaus noch im Bereich des Möglichen. Grefrath wollte es noch einmal wissen und übernahm im Schlussabschnitt zunehmend die Kontrolle über die nach wie vor umkämpfte und spannende Begegnung. Ausgerechnet während einer Überzahlsituation erwischte es schließlich die Feuervögel eiskalt. Beim 3:1 in der 48. Minute durch Dortmunds Torjäger Patric Schnieder hatte der ansonsten äußerst starke Oliver Nilges im Phoenix-Tor keine Chance.
Grefrath steckte trotz des Rückschlages nicht auf und kam zwei Minuten vor Schluss sogar noch zum 2:3-Anschlusstreffer durch Roby Haazen. Der Ausgleich sollte jedoch nicht mehr gelingen.
Trotz einer ihrer besten Auswärts-Leistungen der bisherigen Saison steht die GEG am Ende mit leeren Händen da. Dennoch haben die "Grefrather Jungs" nach wie vor die Möglichkeit, das anvisierte Saisonziel "Aufstiegsrunde" noch aus eigener Kraft zu erreichen. Voraussetzung dafür wären jeweils Siege in den verbleibenden vier Begegnungen. Am kommenden Wochenende möchte man beim Auswärtsspiel in Herne (Freitag, 01.02., 20:00 Uhr) und in eigener Halle gegen Moers (Samstag, 02.02., 20:30 Uhr) die ersten beiden dieser Spiele gewinnen.
  
    
Salzgitter Icefighters
Icefighters empfangen den Ligaprimus aus Sande
(RLN)  Am Sonntag um 18 Uhr gastiert der ECW Sande bei den TAG Salzgitter Icefighters. Den Stahlstädtern ist seit Freitagabend die Meisterrunde nicht mehr zu nehmen, so geht es für die Mannschaft von Radek Vit in der Regionalliga Nord nun darum, Platz drei zu sichern.
Nachdem für das Team vom Salzgittersee gegen den unangefochtenen Tabellenführer in den bisherigen drei Aufeinandertreffen mit 0:4, 0:3 und 1:5 nichts zu holen war, soll nun endlich ein Erfolg gegen den Aufsteiger her. "Es gibt nichts zu verlieren, wir können befreit spielen", sagte der Coach im Vorfeld der Partie, der trotz der Niederlagen gegen die Jadehaie recht positiv zurückblickt: "Abgesehen von dem ersten Spiel waren wir gar nicht so schlecht, Sande war eben cleverer und effektiver!" Die Gastmannschaft vom Sonntag musste sich in der gesamten Hauptrunde erst dreimal geschlagen geben, nur einmal davon nach regulärer Spielzeit. Mit Ivan Rohac hat sich der Ligaprimus kurz vor Transferschluss auch nochmal verstärkt.
Damit es auch gegen den ECW nun endlich klappt, "muss alles passen. Wir müssen vorne effektiv sein und hinten alles dicht halten. Es geht darum, ein gutes Spiel zu zeigen und alles zu geben", so der Ex-Profi, der nun jeden Punkt holen möchte, um sich mit Rang drei eine gute Ausgangslage für die Meisterrunde zu verschaffen. Anküpfen können die Grün-Schwarzen dabei an eine Serie von starken Auftritten aus der jüngsten Vergangenheit, trotz der knappen Niederlage in Hamburg am letzten Spieltag. "Abgesehen vom ersten Drittel, was wir verschlafen hatten, war das trotzdem ein gutes Spiel", merkte der Übungsleiter an.
Lediglich personell gesehen, ist der Optimismus etwas gedämpft. Mit Justin Spenke, Alex Genze, Delf Sinnecker, Niklas Dalsch, Leon Geffers und Jannis Sahno, fehlen mindestens sechs Akteure aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen. Drei Sturmreihen bekommt der Coach zusammen, nur in der Verteidigung wird es etwas knapp: "Wir müssen mal schauen, wie wir das lösen."
  

     
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Sonntag 27.Januar 2019
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