IHP NachrichtenMontag 28.Januar 2019
(IHP) Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen:
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Ost
| Düsseldorfer EG Heimsieg! – DEG schlägt Augsburg mit 4:3 (DEL) Sechs Heimspiele im Januar und kein einziger Sieg? Das galt es für die Düsseldorfer EG gegen die Augsburger Panther unbedingt zu verhindern. Schließlich sind die Schwaben ein direkter Konkurrent um die vorderen Plätze in der DEL-Tabelle. Mit einer starken Leistung fuhr die DEG vor 5378 Zuschauern einen verdienten und letztlich zu knappen 4:3 (3:1; 0:0; 1:2)-Sieg ein. |
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| EHC Red Bull München Sechs-Punkte-Wochenende am Oberwiesenfeld (DEL) Der EHC Red Bull München hat auch das vierte und letzte Saisonduell gegen die Grizzlys Wolfsburg gewonnen. Vor 4.710 Zuschauern im Olympia-Eisstadion siegte der Deutsche Meister mit 3:1 (1:0|1:1|1:0). Trevor Parkes, Frank Mauer und Patrick Hager erzielten die Tore beim siebten DEL-Erfolg der Red Bulls in Serie. Die erste Chance der Partie hatte Wolfsburgs Sebastian Furchner in der zweiten Minute, der erste Treffer fiel wenige Sekunden später auf der Gegenseite: Andrew Bodnarchuk passte vor das Tor zu Trevor Parkes, der München aus kurzer Distanz in Führung schoss (3.). Die Red Bulls setzten die Gäste aus Niedersachsen danach mit einem aggressiven Forecheck unter Druck und erspielten sich gute Chancen, David Leggio im Grizzlys-Tor ließ vor der Pause aber keinen weiteren Gegentreffer zu. Im zweiten Drittel starteten die Gäste aus Niedersachsen besser. In der 25. Minute rettete Danny aus den Birken gegen Christoph Höhenleitner stark mit dem Schoner, beim Nachschuss von Gerrit Fauser war Münchens Torhüter chancenlos. Danach erhöhten die Red Bulls das Tempo. In der 31. Minute zog Frank Mauer nach einem Pass von Konrad Abeltshauser vor das Tor und stellte auf 2:1 für den Deutschen Meister. Die beste Chance der Gäste auf den erneuten Ausgleich hatte Alexander Karachun, der bei einem Alleingang den Außenpfosten traf (37.). Im Schlussabschnitt neutralisierten sich beide Teams zunächst. In der 44. Minute durften die Red Bulls dann erstmals ihre Powerplayformation aufs Eis schicken. Matt Stajan hatte in dieser Überzahlsituation das 3:1 auf dem Schläger, verfehlte das Tor aber knapp. In der Schlussphase riskierten die Grizzlys viel, es gelang den Gästen aber nicht, sich gegen die konzentrierte Defensive der Münchner klare Chancen zu erspielen. Zwölf Sekunden vor dem Ende erzielte Patrick Hager mit einem Schuss ins leere Wolfsburger Tor den 3:1-Endstand. |
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| Bayreuth Tigers 2-Tore-Führung reicht am Ende nicht (DEL2) Hellwach begannen die Bayreuther das Spiel beim Tabellenfünften und gingen, nachdem Kunz und Bartosch bereits gute Möglichkeiten erarbeitet hatten, nach sieben gespielten Minuten durch Tim Richter in Führung. Dieser ließ Guryca, nach einem Pass von Busch in die Mitte, aussteigen und vollendete zur Führung. Und weiter gings – nach der ersten Strafe der Partie, die Slaton zog - nahm Mayr Maß und stellte mit einer Direktabnahme von der blauen Linie auf 0:2. Nur eine Minute später zog erneut Richter ab, der Nauheimer Schlussmann konnte die Scheibe nicht kontrollieren aber mit ein bisschen Glück im letzten Moment von der Linie kratzen. Als Stiefenhofer seinen Kollegen Kahle klug einsetzte, zog dieser die Scheibe auf die Rückhand und überwand Herden nach 15 Minuten zum ersten Mal. Im Anschluss waren die Gastgeber aufgewacht und erarbeiteten sich weitere gute Möglichkeiten. Einen Blitzstart legten die Hessen im zweiten Abschnitt hin. Nach nur 36 Sekunden kam Dalhuisen, nach einem Weitschuss von Stiefenhofer, an die Scheibe und erzielte den Ausgleich für seine Farben. Die Tigers taten sich zunehmend schwerer und so dauerte es vier Minuten, bis Kirchhofer zum ersten Mal in diesem Abschnitt auf das Gehäuse der Gastgeber zielen konnte. Kunz erarbeitete sich wenige Momente später selbst die Scheibe und scheiterte – nach einem Alleingang über die fast komplette Eisfläche – an Guryca. Die anschließenden Chancenhoheit der Nauheimer unterbrach nur kurz ein Powerplay der Tigers mit Möglichkeiten durch Rajala und Heatley, sowie ein Schuss von Mayr, der von Gams schön eingesetzt wurde. Die vermehrten Chancen der Rot-Schwarzen vereitelte der Bayreuther Torsteher in diesem Abschnitt. Auch im Schlussdrittel gaben zumeist die Hessen den Ton an, jedoch waren die ersten Möglichkeiten auf Seiten der Bayreuther zu verzeichnen. Richter und Gams zu Beginn des Drittels fanden im Goalie der Nauheimer ihren Meister. Bei einem Schuss von Bires aus kurzer Distanz hatte man das Glück des Tüchtigen – ebenso wie bei einem Pfostentreffer durch Sylvester im zweiten Überzahlspiel der Nauheimer an diesem Abend. Dass zuvor die Pfeife der Unparteiischen still blieb – nachdem Rajala zwei Mal in kurzer Abfolge von den Beinen geholt wurde - passte zum glücklosen Spiel der Tigers an diesem Abend. Beinahe ebenso unglücklich, dieses Mal agierte man selbst etwas ungestüm und war mit fast allen Akteuren in der Vorwärtsbewegung, musste man den entscheidenden Gegentreffer hinnehmen, als Bires mit einem zentimetergenauen Pass aus dem eigenen Drittel seinen Kollegen Sylvester fand und dieser alleinstehend vor dem Bayreuther Gehäuse routiniert einschoss, und damit dem Gamewinner erzielte. Stimmen der Trainer nach dem Spiel: Petri Kujala: „Es war weniger unglücklich sondern vielleicht ein bissen dumm mit der letzten Situation wo wir mit drei Mann vorne waren. Insgesamt war es aber ein gutes Auswärtsspiel. Nauheim hat offensiv sehr gut gespielt. Wir haben im dritten Drittel wieder ganz gut gespielt und hätten natürlich gerne einen Punkt mitgenommen.“ Christoph Kreutzer: „Es war das erwartet schwere Spiel. Bayreuth hat die letzten vier Spiele gewonnen. Bayreuth hat gut begonnen und die Führung erzielt. Es war dann richtig harte Arbeit für mein Team zurück zu kommen. Wir hatten im zweiten und dritten Drittel ganz gute Chancen. Timo hat da gut gehalten. Der Unterschied war dann vielleicht der Alleingang aber das zeichnet meine Mannschaft auch aus, dass man solche Spiele dann gewinnt. Am Ende war es ein Arbeitssieg.“ |
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| Eispiraten Crimmitschau 1:9-Debakel in Frankfurt - Eispiraten müssen sich Löwen geschlagen geben (DEL2) Ein Spiel zum Vergessen. Die Eispiraten unterlagen den Löwen Frankfurt in ihrem Auswärtsspiel mit 1:9. Die Eispiraten, die im ersten Drittel noch gut mithielten, hatten dem Tabellenvierten fortan nur wenig entgegenzusetzen. Das einzige Tor für die Crimmitschauer erzielte Pat McNally beim zwischenzeitlichen Stand von 0:8. Personal: Die Eispiraten traten im Vergleich zum 6:3-Erfolg gegen Heilbronn fast unverändert an. Nur Christoph Kabitzky, der wieder Probleme mit der Hand hatte, musste passen. Weiterhin fehlten André Schietzold und Patch Alber. Im Tor startete Sebastian Albrecht. Die Eispiraten und die Löwen Frankfurt lieferten sich im ersten Drittel weitestgehend einen offenen Schlagabtausch. Während die Westsachsen ihre Chancen nicht nutzen konnten, lief es bei den Gastgebern deutlich besser. Daniel Spang traf nach elf Minuten zum 0:1, Antti Kerälä legte kurze Zeit nach – 0:2 nach 14 Minuten. Ein Debakel schien sich dann im zweiten Drittel anzubahnen. Ex-Eispirat Maximilian Faber traf kurz nach Wiederbeginn im Powerplay zum 0:3 (22.). Lukas Koziol (28., 38.) und Brett Breitkreuz (32.) legten nach und sorgten für einen Spielstand von 0:5 nach 40 Minuten. Brett Kilar ersetzte mittlerweile Sebastian Albrecht, konnte sich allerdings auch nicht gegen die hohe Niederlage stemmen. Brett Breitkreuz traf erst zum 7:0 (51.), Adam Mitchell kurz später zum 8:0 (54.). Pat McNally sorgte mit seinem präzisen Schuss in den Winkel dann für den Ehrentreffer kurz vor Schluss (58.). Lukas Koziol sorgte mit seinem Treffer zum 1:9 dann für den Schlusspunkt. |
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| Deggendorfer SC DSC geht nach desaströser Leistung in Heilbronn unter (DEL2) Nachdem das Team von Trainer Otto Kerezstes zwei Mal in Folge zu Null spielte, mussten die Deggendorfer am Sonntagabend eine böse Auswärtsniederlage bei den Heilbronner Falken hinnehmen. Gegen die Baden-Württemberger verlor der DSC nach katastrophaler Leistung am Ende vor 1161 Zuschauer in der Kolbenschmidt Arena mit 9:1. Der Deggendorfer SC erwischte dabei gleich einen rabenschwarzen Start in den ersten Abschnitt. Gerade einmal 40 Sekunden waren gespielt, als Greg Gibson völlig ungedeckt im Slot zum 1:0 einnetzen konnte. In diesem Tempo ging es auch weiter. Die Falken wirkten in der Anfangsphase schneller und spritziger als die Deggendorfer und konnten in der fünften Minute nachlegen. Verteidiger Patrick Kurz erhöhte mit einem präzisen Schlagschuss auf 2:0. Damit war der Arbeitstag von Cody Brenner gelaufen und für ihn kam Jason Bacashihua in die Partie. Diese Maßnahme von DSC-Trainer Otto Kerezstes schien allerdings nicht zu fruchten, denn die Falken agierten weiterhin mit viel Oberwasser und konnten das Ergebnis noch weiter in die Höhe schrauben. Samuel Soramies (9.), Brock Maschmeyer (11.) und Jan Pavlu (19.) erhöhten noch im ersten Abschnitt auf 5:0. Im zweiten Abschnitt bot sich dann zunächst ein ähnliches Bild und die Hausherren konnten bis zur 28. Minute weiter nachlegen. In der 25. Minute erzielte Justin Kirsch den dritten Powerplaytreffer der Heilbronner an diesem Abend, ehe in der 28. Minute Kevin Lavallée auf 7:0 erhöhte. In der 30. Minute dann schließlich ein Lebenszeichen der Deggendorfer, als Curtis Leinweber bei einem schnell vorgetragenen Konter den ersten Treffer für seine Farben markierte. Im weiteren Drittelverlauf boten sich zwar noch Chancen auf beiden Seiten, jedoch ließ sich keiner der beiden Keeper mehr überwinden. Im Schlussdrittel zeigte sich dann ein ähnliches Bild. Die Falken traten dominant auf und es gelang nahezu alles. Der DSC hatte nichts mehr entgegenzusetzen und musste noch zwei weitere Gegentreffer durch Alex Lambacher (50.) und Justin Kirsch (53.) einstecken. Nun gilt es für die Deggendorfer Kufencracks konzentriert zu bleiben und den Fokus möglichst schnell auf die Aufarbeitung der Niederlage und auf den nächsten Gegner zu legen. Zu Gast sind am kommenden Freitag in der Festung an der Trat die Kassel Huskies. Spielbeginn ist um 20 Uhr. |
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| Dresdner Eislöwen Niederlage in Bad Tölz (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Tölzer Löwen mit 3:4 (1:1; 1:1; 1:2) verloren. Vor 1415 Zuschauern brachte Christian Billich den Gast in Führung (8.), doch Lubor Dibelka (13.) gelang noch vor der Pause der Ausgleich. Im zweiten Abschnitt war Dennis Palka (28.) für Dresden erfolgreich. Abermals traf jedoch auch Bad Tölz durch Stephen MacAulay in Unterzahl (40.). Florian Strobl (48.) in Überzahl und Andreas Pauli (52.) brachten den Gastgeber in Front. Der Anschlusstreffer durch Stefan Della Rovere diente nur noch der Ergebniskosmetik (60.). Eislöwen-Stürmer Dennis Palka zog sich im Spiel eine Verletzung an der Unterlippe zu und wurde mit vier Stichen genäht. Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: "Das war einfach ein schlechter Auftritt unseres Teams. Die Jungs haben sich nicht an den Plan gehalten. Auch unser Powerplay hat nicht funktioniert. Ich nehme es auch auf meine Kappe, da ich im Spiel reagiert und Anpassungen vorgenommen habe, die aber keine Wirkung gezeigt haben. So oder so reicht es aber nicht, in den letzten Minuten zu glauben ein Spiel plötzlich noch entscheiden zu können, wenn man schlecht in die Partie gestartet ist. Einige Spieler hätten heute besser zu Hause bleiben sollen. Bad Tölz zolle ich Respekt für die Leistung mit einem sehr kleinen Kader.“ Das nächste DEL2-Spiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 1. Februar um 20 Uhr bei den Bietigheim Steelers. |
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| ESV Kaufbeuren Joker unterliegen in Ravensburg mit 6:1 (DEL2) ESVK Coach Andi Brockmann musste heute Abend neben den bekannten Verletzten Spielern auch auf den angeschlagenen Joey Lewis verzichten. Die Joker zeigten vor 3.171 Zuschauer ein sehr gutes Auswärtsspiel, was sich aufgrund des Ergebnisses etwas komisch anhört, aber gemessen an Chancen und Spielanteilen, durchaus so gewertet werden kann. Die Joker kamen gut in die Partie bei den Towerstars und hatten nach wenigen Sekunden schon die Chance auf einen frühen Treffer. Branden Gracel aber scheiterte knapp. Auch die nächsten Minuten gehörten den Allgäuern. Doch den ersten Treffer machen dann die Hausherren. Daniel Pfaffengut behielt bei einer undurchsichtigen Situation vor dem Torraum der Allgäuer die Übersicht und staubte zum Führungstreffer für die Towerstars ab. In der Folge saßen die Joker zu oft auf der Strafbank. Konnte man die ersten beiden Powerplaysituationen der Ravensburger noch überstehen, klingelte es bei der dritten im Kasten von Stefan Vajs. Nach einem Pass durch die Box hatte Mathieu Pompei viel Platz und Zeit und netzte die Scheibe unhaltbar in den Winkel ein. Die Kaufbeurer hatten ihrerseits durch Branden Gracel, Sami Blomqvist und Max Schmidle wiederum gute Möglichkeiten, auf den Anschlusstreffer, welche leider ungenutzt blieben. Der ESVK startet in das zweite Drittel mit einem Überzahlspiel und nutzte dies auch zum Anschlusstreffer. Sami Blomqvist spielte einen perfekten Pass auf Ossi Saarinen und dieser Schoss direkt zum 2:1 ein. Die Joker hatten auch sofort eine top Chance auf den Ausgleich, welcher aber Jonas Langmann im Kasten der Oberschwaben in letzter Sekunde mit einer starken Parade verhinderte. In einem weiteren Powerplay der Joker lag der Ausgleich mehrfach in der Luft. Branden Gracel setzte die Scheibe zwei Mal hauchdünn am Tor vorbei, Sami Blomqvist traf nur den Innenpfosten und scheiterte mit einem weiteren Schuss an Jonas Langmann. Die Kaufbeurer Druckphase wurde dann durch ein Überzahlspiel für die Hausherren unterbrochen. Zuerst hatten die Allgäuer erneut Pech, als die Hartgummischeibe hinter Jonas Langmann auf der Linie liegen blieb. Fast im Gegenzug nutzten die Towerstars ihr Powerplay und erhöhten den Spielstand auf 3:1. Robin Just war der Torschütze. Auch im nächsten Überzahlspiel war den Kaufbeurern das Glück nicht hold. Einen Schuss von Sami Blomqvist rettete ein Ravensburger Verteidiger für seinen schon geschlagenen Torhüter noch mit seinem Schlittschuh auf der Linie. Trotz eines wirklich starken Powerplays und vieler guter Torschüsse gelang den Joker aber kein weiterer Treffer. Sekunden vor der Pause hatten die Rotgelben dann etwas Glück. Olivier Hinse verzog völlig frei im Slot aus kurzer Distanz und verpasste somit mit den vierten Treffer für die Hausherren zu einem physologischen durchaus wichtigen Zeitpunkt. Der Schlussabschnitt ist dabei wiederum schnell erzählt. Die Joker hatten beste Chancen durch Alex Thiel, Sami Blomqvist, Florian Thomas oder auch durch Daniel Oppolzer. Direkt nach dem Daniel Oppolzer frei vor Jonas Langmann scheiterte, setzten die Hausherren zum spielentscheidenden Konter an. Perfekt von Olivier Hinse in Szene gesetzt hatte Vincenz Mayer keine Probleme die Scheibe einzuschieben und es sollte noch besser kommen für die Ravensburger. Auch der nächste Konter saß. Ondrej Pozivil hatte alleine vor Stefan Vajs keine Mühe schloss mit einem Schuss in den Winkel perfekt ab. Ein Powerplaytor der Ravensburger sorgte dann für den 6:1 Endstand. Der ESVK war schlussendlich nach einem guten Spiel deutlich unter Wert geschlagen, was Abe natürlich nichts am verdienten Sieg der Towerstars ändert. |
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| Ravensburg Towerstars TOWERSTARS ZEIGEN BEGEISTERNDEN AUFTRITT GEGEN KAUFBEUREN (DEL2) Die Ravensburg Towerstars haben sich im Kampf um die Tabellenspitze der DEL2 mit einem verdienten 6:1 Heimsieg im Derby gegen Kaufbeuren zurückgemeldet. Das Team von Coach Jiri Ehrenberger überzeugte vor rund 3200 Zuschauern in allen Mannschaftsteilen. Ein ganz wichtiges Signal gab es vor dieser Partie bereits am Samstag. Topscorer und Spielmacher Andreas Driendl konnte nach einer überstandenen Halsentzündung am Training teilnehmen und bekam auch für das Derby gegen Kaufbeuren grünes Licht für einen Einsatz. Damit standen Trainer Jiri Ehrenberger wieder vier komplette Sturmreihen sowie sieben Verteidiger zur Verfügung. Für die würdige Einstimmung auf dieses Derby in der DEL2-Spitzengruppe sorgten zum einen die lautstarken Fans beider Lager, zum anderen aber auch eine rund zehnminütige Laser-Lightshow vor dem Einlauf beider Mannschaften. In den ersten Szenen wirkten die Gäste aus dem Allgäu druckvoller in ihren Kombinationen, Towerstars Torhüter Jonas Langmann musste da von Beginn an hochkonzentriert zu Werke gehen. Nach exakt dreieinhalb Minuten erlebte die Partie ihren ersten Treffer und der durfte von den Ravensburger Fans bejubelt werden. Olivier Hinse hatte sich auf rechter Seite mit einer Einzelaktion eine Einschussmöglichkeit vor dem Kaufbeurer Tor erarbeitet, den von ESVK-Torhüter Stefan Vajs zunächst abgewehrten Puck stocherte im Nachgang Daniel Pfaffengut über die Linie – 1:0 für die Gastgeber. Die Towerstars bestimmten auch danach das Spiel in allen Belangen. Dies konnte man auch daran erkennen, dass es zwischen der 6. und 14. Spielminute gleich drei Strafzeiten gegen Kaufbeuren setzte. Die dritte nutzten die Oberschwaben dann prompt zum 2:0. Andreas Driendl bediente mit viel Übersicht seinen Kollegen Mathieu Pompei auf halbrechter Seite und dessen platzierter Schlenzer ließ nach 14 gespielten Minuten das gegnerische Netz wackeln. Auch Kaufbeuren kam insbesondere in der Schlussphase zu guten Einschussmöglichkeiten, doch die Ravensburger Defensive vor und mit Torhüter Jonas Langmann räumte die Pucks entschlossen aus der Gefahrenzone. In der 22. Minute war der Ravensburger Keeper aber dann doch geschlagen. Aufgrund einer aus dem Startabschnitt übernommenen Strafzeit gegen Maximilian Kolb konnten die Gäste ein präzises Powerplay durch das Ravensburger Drittel laufen lassen, Ossi Saarinen nahm letztlich einen Pass auf linker Position direkt ab und der neue Spielstand war 2:1. Spielerisch wurde die Partie etwas zerfahrener, beide Mannschaften kamen dennoch zu hochkarätigen Chancen und die Torhüter standen im Brennpunkt. Einen ganz wichtigen Treffer markierten die Towerstars dann in der 29. Minute. Wieder saß ein Gäste-Akteur auf der Strafbank und Robin Just drückte nach schöner Kombination im Nachschuss zum 3:1 ein. Im weiteren Verlauf des Mitteldrittels hatten beide Teams weitere gute Chancen, das Schussverhältnis war auch weitgehend in der Waage. Entscheidend für die Ravensburger 2-Tore Führung war aber unbestritten die Effektivität. Es war klar, dass Kaufbeuren im Schlussdrittel mehr nach vorne investieren musste. Diese Vorgabe wurde prompt umgesetzt, allerdings gab es an Towerstars Torhüter Jonas Langmann kein Vorbei. Sowohl bei 1-1 Situationen , als auch bei Distanzschüssen war der Ravensburger Keeper nicht zu überwinden. Mehr noch: Jonas Langmann leitete mit einer Parade in der 49. Minute sogar den vierten Treffer ein. Den Puck nahm Olivier Hinse seitlich neben dem Tor auf und zog entschlossen davon. Er entschied sich aber dann nicht für den eigenen Torabschluss, sondern spielte clever zurück auf Vincenz Mayer. Der stand frei im Slot und ließ Stefan Vajs im Kaufbeurer Tor nicht den Hauch einer Chance. Mit dem 4:1 war die Partie eigentlich entschieden, allerdings war der Torhunger der Ravensburger Cracks noch nicht gestillt. In der 52. Minute schaltete sich Verteidiger Ondrej Pozivil sehenswert in den Angriff mit ein und traf zum 5:1. Kapitän Vincenz Mayer krönte seine gute Leistung an diesem Abend dann in der 56. Minute mit dem 6:1 – zugleich der Endstand. Die restlichen Minuten konnten die Oberschwaben dann bei stehenden Ovationen der Zuschauer über die Zeit bringen. Dank des Sieges konnten sich die Towerstars wieder auf Platz 2 vorschieben, neuer Tabellenführer sind die Lausitzer Füchse. Diese haben allerdings zwei Spiele mehr absolviert als die Towerstars. |
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| Tölzer Löwen Tölzer geben niemals auf (DEL2) Im ersten Spiel unter Scott Beattie war der Löwencoach über 28 Minuten mit der Leistung seines Teams zufrieden. Am Freitag waren es schon deren 50. Am heutigen Sonntag war Beattie dann sogar mit den kompletten 60 Minuten im Reinen. Aufopferungsvoll kämpfende Löwen rangen am Sonntagabend die formstarken Dresdner Eislöwen mit 4:3 (1:1, 1:1, 2:1) nieder. "Tölzer geben niemals auf" schallte es nach Spielende durch die weeArena. Ob die Südkurve auf die vielen Rückschläge während des Spiels anspielte oder auf eine potenzielle Playoff-Teilnahme war nicht herauszuhören. Doch ergeben beide Interpretationen Sinn. Durch den Sieg ist der Rückstand auf Rang zehn wieder auf sechs Punkte geschrumpft. Verkleinert hatte sich während des Spiels auch die Tölzer Seite der Spielerbank. "Es war ein enormer Charakter-Sieg für uns. Sehr wenige Spieler, mit nur zwei Kontingentspielern und am Ende nur noch zwei Verteidigern", freute sich Scott Beattie nach seinem ersten Heimauftritt als Löwencoach. Dass die Verteidiger auf eine Reihe schrumpften, lag daran, dass zuvor Tom Horschel, Andreas Schwarz und kurzzeitig auch Valentin Gschmeißner ausschieden. Horschel musste Ende des zweiten Abschnitts wegen einem "Checks gegen Kopf und Nacken" per Spieldauer hinaus. Andreas Schwarz schied verletzt aus, Valentin Gschmeißner kassierte 30 Sekunden vor Schluss noch eine Strafzeit. Auch aufgrund des dezimierten Kaders gab es auch vom Gästetrainer Bradley Gratton Lob: "Sie hatten wenige Spieler, vermissen Kontingentspieler und haben trotzdem ein gutes Spiel gemacht. Sie hatten heute Herz, wir nicht". Kevin Wehrs fehlte gesperrt und sah das Spiel neben Kyle Beach aus den Zuschauerrängen. Die beiden Kontingentspieler sahen eine Tölzer Mannschaft, die die passstarken Eislöwen mit einem enormen Forecheck immer wieder unter Druck setzten. Knackpunkt im Spiel waren sicherlich die ausgelassenen Powerplay-Situationen der Dresdner. Sechsmal waren die Eislöwen (mindestens) ein Mann mehr auf dem Eis. Doch das Tölzer Unterzahl funktionierte prächtig. Stephen MacAulay gelang es kurz vor dem zweiten Drittelende sogar in Unterzahl ein Tor zu erzielen. Das 2:2, nachdem zuvor Chris Billich, Lubor Dibelka und Dennis Palka trafen. Der Shorthander gab den Buam offensichtlich nochmals zusätzliche Energie für den Schlussabschnitt. Denn das dritte Drittel setzte dem Auftritt die Krone auf. Nachdem zunächst fünfeinhalb Minuten Unterzahl überstanden wurden, bliesen die Löwen zum Angriff. Florian Strobl nutzte ein Powerplay, Andreas Pauli fälschte einen Schuss von Valentin Gschmeißner unhaltbar ab. Die Tölzer hatten sich ein Polster erarbeitet, das gegen Spielende nochmal ins Wanken geraten sollte. Stefan Della Rovere traf zum Anschluss. In den restlichen 47 Sekunden kämpften sich die Buam zum Sieg - trotz doppelter Unterzahl. Entsprechend froh war Beattie über den Erfolg. "Wir werden uns weiter nach vorne bewegen und uns als Team weiterentwickeln", so der Italo-Kanadier vor seiner ersten vollständigen Woche als Tölzer Trainer. |
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| ECDC Memmingen Knaller-Sieg: Indians schlagen Landshut mit 5:2 (OLS) Der ECDC Memmingen hat dem Favoriten aus Landshut ein Bein gestellt und die Niederbayern mit 5:2 geschlagen. Vor rund 1400 Zuschauern zeigten die Indians eine begeisternde Vorstellung und sicherten sich drei verdiente Punkte. Am Freitag kommt Lindau zum Derby. Was für ein Spiel am Memminger Hühnerberg. Mit enormen Tempo ging es bereits los. Die Indians setzten den Favoriten mächtig unter Druck. Auch Landshuts Trainer Kammerer sah seine Mannschaft zu Beginn klar unterlegen. Wichtig für die Indians: Sie nutzten ihre Vorteile auf dem Eis dieses Mal auch aus. Mit 2:0 gingen sie in Führung, innerhalb von nur einer Minute wurden dem EVL zwei Treffer eingeschenkt. Beide Male bereitete Tadas Kumeliauskas die Spielzüge vor, einmal legte er quer auf Jared Mudryk, der das 1:0 erzielte, das andere Mal tankte sich der Litauer durch die Defensive und leistete so die Vorarbeit für Milan Pfalzer, der trocken abschloss. Etwas ärgerlich für die Indians der Anschluss kurz vor der Pause durch einen abgefälschten Schuss von Horava. Im zweiten Abschnitt häuften sich dann die Strafzeiten auf beiden Seiten. Ausgenutzt werden konnten die Powerplay-Situationen aber vorerst von keinem Team. Der einzige Treffer des Abschnitts durch Landshuts Baßler fiel bei numerischer Gleichheit. Mit einem Spielstand von 2:2 ging es dann in die letzten 20 Minuten. Der Schlussabschnitt wurde dann noch einmal etwas intensiver geführt. Das bessere Ende hatten dieses Mal die Indians. Zu verdanken hatten sie dies zu einem großen Teil Dominik Piskor, der ganze drei Treffer erzielen konnte: Zuerst war er in der 45. Minute für sein Team erfolgreich, das auch noch weitere Chancen, darunter auch Pfostenschüsse, zu verzeichnen hatte. Die Maustädter verteidigten ihren Vorsprung geschickt und waren bei Kontern immer gefährlich. Einen dieser Gegenstöße nutzte dann erneut Piskor zur Vorentscheidung zwei Minuten vor dem Ende, ehe er einen weiteren Treffer ins leere Landshuter Tor nachlegte. Mit diesem Sieg verteidigen die Indians den 5. Tabellenplatz der Oberliga-Süd und verkürzen sogar den Abstand auf Rang 4, der Heimrecht in den Play-Offs bedeutet. Diesen haben im Moment die Starbulls Rosenheim inne, zu welchen der ECDC am Sonntag reisen muss. Zuvor gibt es am Freitag allerdings noch das große Allgäu-Bodensee-Derby am Hühnerberg. Gegen den EV Lindau sind spannende und enge Spiele garantiert. Los geht es um 20 Uhr, Karten sind an allen VVK-Stellen erhältlich. |
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| VER Selb Torfestival gegen Sonthofen (OLS) Reichlich Beute machten unsere Selber Wölfe an diesem Wochenende. Auf den 6:1-Auswärtserfolg gegen die Starbulls Rosenheim ließ das Rudel in der heimischen NETZSCH-Arena gegen die Bulls aus Sonthofen einen weiteren Sieg folgen. Nach einem munteren Scheibenschießen, welches den beiden Trainern nicht so gut schmeckte, behielten unsere Wölfe klar und vollkommen verdient mit 8:5 die Oberhand. Sonthofen startete besser ins Spiel, unsere Wölfe übernahmen aber ab dem zweiten Spielabschnitt klar das Kommando, ließen jedoch in der Schlussphase die Zügel ein wenig zu locker, sodass die Gäste aus dem Allgäu nochmal auf drei Tore herankamen. Der erste Spielabschnitt gehörte den Gästen, das muss man so deutlich sagen. Unsere Wölfe schienen sichtlich überrascht vom forschen Forechecking der Bulls sowie von deren ungewohntem Offensivdrang. Doch war es Gare vorbehalten, den Torreigen zu eröffnen. In Unterzahl tankte er sich durch, scheiterte im ersten Versuch, um den eigenen Abpraller dann noch selbst zu verwerten. Die Gäste aus dem Allgäu zeigten sich wenig beeindruckt, glichen in der 11. Minute durch einen wunderbar herausgespielten Treffer aus. Kurz darauf überlistete Kremer den Gästetorhüter mit einem Schlenzer von der blauen Linie, zwei Minuten später egalisierte Malzer mit einem platzierten Schuss die zwischenzeitliche Wölfe-Führung. Den Schlusspunkt im ersten Drittel setzten wieder unsere Wölfe: Schiener vollendete einen Konter über McDonald zur 3:2-Pausenführung. Unser Trainer schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Unsere Wölfe gingen nun defensiv und im Spielaufbau konzentrierter zu Werke. Und dies machte sich auch gleich auf der Anzeigentafel bemerkbar: Lüsch nach tollem Graaskamp-Solo, Gollenbeck in Überzahl und erneut Gare mit einem platzierten Schuss stellten den Spielstand nach 40 Minuten auf 6:3. Unsere Wölfe kontrollierten nun das Spiel und ließen kaum etwas zu. Und wenn die Allgäuer vor Deske auftauchten, war dieser, wie in der 26. Minute gegen Guth oder in der 31. Minute bei einem Break, zur Stelle. Zunächst machten unsere Wölfe weiter wo sie aufgehört hatten. Nach einigen guten Chancen hämmerte McDonald die Scheibe noch gegen den Pfosten, der Puck sprang von dort zu Gare, der die Führung auf fünf Tore ausbaute. Doch dann ließen es unsere Jungs etwas schleifen. Der 7:3-Anschlusstreffer fiel bei vier gegen vier: Schiener hatte seinen Stock verloren, was den Bulls eine kurzzeitige Überzahlsituation bescherte, die die Gäste in Person von Sinagl ausnutzten. Fünf Minuten vor Schluss stellte McDonald zwar den alten Abstand wieder her, doch ließ man in den letzten vier Spielminuten noch zwei weitere unnötige Gegentreffer zu, so dass die Gäste das Ergebnis für sich etwas freundlicher gestalten konnten. |
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| ERC Sonthofen In einem temporeichen Spiel gab es für den ERC bei den Selber Wölfen nichts zu holen: Das Sonntagsspiel endete mit 5:8 (OLS) Das Spiel begann temporeich auf beiden Seiten. Das erste Ausrufezeichen setzten die Selber Wölfe in der 5. Spielminute. Der ERC in Überzahl, doch wieder einmal war es die gegnerische Mannschaft, die den Treffer erzielte. Landon Gare brachte sein Team mit 0:1 in Führung. Die Führung sollte aber nicht lange Bestand haben. In der 12. Minute war es Lukas Slavetinsky, der das Spiel egalisierte. Doch Selb konnte direkt antworten. Nur zwei Minuten später traf Kremer zum 1:2. Die Bulls ließen aber nicht locker. Wiederum nur zwei Minuten später konnte Manuel Malzer erneut den Ausgleich erzielen. Kurz vor Ende des Drittels dann aber noch das 2:3 aus Sicht des ERC: Schiener traf für seine Farben zum glückliche 2:3-Pausenstand für die Selber. Im zweiten Drittel legte Selb los wie die Feuerwehr. In der 25. Minute war es Lüsch, der Roman Steiger im Tor der Bulls erneut überwinden konnte und zum 2:4 einschob. In der 32. Minute das auch schon das 2:5 durch Gollenbeck. Nur zwei Minuten später die Vorentscheidung: Erneut traf Gare und stellte auf 2:6. Sonthofen konnte in diesem Drittel den energischen Angriffsläufen der Wölfe wenig entgegensetzen und so ging es mit 2:6 in die letzte Drittelpause. Im letzten Drittel nahm Selb etwas Tempo aus dem Spiel und ließ Sonthofen etwas kommen. Dennoch war es Gare mit seinem dritten Treffer an diesem Abend, der zunächst auf 2:7 stellte. Die Mannschaft von Martin Sekera wollte sich aber damit nicht geschlagen geben. In der 51. Minute das 3:7 durch Petr Sinagl. Sonthofen weiterhin im Angriff und so ergaben sich Kontergelegenheiten für Selb. Einen dieser Konter wurde durch Top-Scorer MCDonald zum 3:8 verwertet. Vladimir Kames und erneut Petr Sinagl bescherten dem ERC die Treffer vier und fünf, konnten jedoch am verdienten Erfolg der Wölfe nichts mehr ändern. So endete das Spiel mit 5:8. |
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| Crocodiles Hamburg Erst kein Glück, dann auch noch Pech, 1:3 Niederlage gegen Herne (OLN) Ein bitteres Wochenende für die Crocodiles. Erst am Freitag die unglückliche Niederlage in Leipzig, heute dann noch ein Spiel, in dem man wenigstens einen Punkt verdient gehabt hätte. Beide Trainer zollten dem kleinen Hamburger Team höchsten Respekt ob der erbrachten Leistung. Standen in Leipzig noch 11 Feldspieler zur Verfügung waren es heute Nachmittag im Spiel gegen den Tabellennachbarn nur noch deren zehn. Verteidiger Synowiec musste sich am Sonnabend einer Zahn-OP unterziehen und konnte noch nicht eingesetzt werden. Somit standen Coach Plachta exakt zwei gelernte Verteidiger und acht Stürmer zur Verfügung, also genau zwei Reihen. Herne standen dagegen acht Feldspieler mehr zur Verfügung. Aber wieder nahmen die Mannen um Kapitän Mitchell den Kampf an, zogen sich mehr als achtbar aus der Affäre und lieferten Herne bis zum Schluss einen heißen Fight auf Augenhöhe. Bemerkenswert noch, dass es ein ausgesprochen faires Spiel war und Schiedsrichter Meier nicht eine Strafzeit aussprechen musste. Von Beginn an sahen die 1.409 Zuschauer ein abwechselungsreiches und schnelles Spiel, in demn sich beide Teams eine Vielzahl guter Chancen erspielten. Entweder der Puck ging knapp vorbei oder die beiden starken Goalies behielten die Oberhand. So ging es mit einem 0:0 in die erste Pause. Im zweiten Drittel dauerte es ein paar Minuten, bis das Spiel wieder richtig Fahrt aufnahm. Aber es waren die Crocodiles, die sich die besseren Chancen erspielten, aber einfach kein Abschlussglück hatten. Mitte des Drittels waren die Crocodiles mächtig am Drücker und die Pucks flogen dem Herner Keeper Linda nur so um die Ohren. Wie aus dem Nichts dann aber das 0:1 für die Herner. Ein eher ungefährlicher Schuss (Krämer) von der blauen Linie traf Calovi am Schlittschuh und sprang von dort unhaltbar ins Croco-Netz. Wer nun erwartet hat, dass sich die Crocodiles nach dieser Enttäuschung aufgeben, lag falsch. Es wurde weiter klug gekontert. Pech, dass Herne dann nur 48 Sekunden vor der Drittelpause das 0:2 (Thielsch) erzielte. Dieses Mal allerdings gut herausgespielt. Im letzten Drittel hatten die Crocodiles auch mal Glück, denn nachdem Kristian bereits geschlagen war, setze der Herner Stürmer den Puck nur an den Pfosten. Den Abpraller schnappt sich dann Kristian. Sieben Minuten vor dem Ende holt sich dann Lascheit den Puck am eigenen Tor, schaltet den Turbo an, lässt zwei Herner Verteidiger an der blauen Linie stehen und behält vor Linda die Nerven, 1:2 (13:04)! Nun drehten auch die Fans der Crocodiles noch einmal auf und feuerten ihre Lieblinge vehement an. Drei Minuten vor Schluss wurden die Hamburger dann aber ausgekontert. Marsall bekommt den Puck von einem hinter dem Croco-Tor stehenden Mitspieler aufgelegt und trifft aus kurzer Distanz zum 1:3. Hier monierten die Zuschauer allerdings ein nicht gegebenes Halten gegen Lupzig im Herner Drittel, das der ansonsten unauffällig, also gut pfeifende Schiedsrichter Meier nicht ahnden wollte. Die Crocodiles nehmen zwar noch den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, können das Spiel aber nicht mehr wenden. Kein Zuschauer wird heute traurig nach Hause gehen, sondern stolz! Unsere Crocodiles haben Herne über 60 Minuten Paroli geboten und alles gegeben. Auch Neuzugang Schnabel war nach dem Spiel im Interview begeistert, welchen Kampfgeist und Willen sein Team entwickelte. Nun heißt es bis Freitag regenerieren und Kräfte sammeln, denn dann sind die Hannover Indians zu Gast (Freitag 01.02. 20:00Uhr), die sicher wieder viele stimmgewaltige Fans mitbringen werden. Bei den Crocodiles wird zumindest Synowiec wieder zur Verfügung stehen. Bleibt zu hoffen, dass auch ein paar Förderlizenzen aus Weißwasser den Weg zurück nach Hamburg finden. Karten für diesen traditionellen Nordschlager wie immer über den Ticketshop auf der Homepage oder an der Abendkasse. |
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| Herner EV Crocodiles Hamburg - Herner EV 1 : 3 (0:0,0:2,1:1) (OLN) In einer ausgesprochen fairen Partie ohne eine einzige Strafzeit kommt der Herner EV am frühen Sonntagabend in Hamburg bei den Crocodiles zu einem 3:1-Auswärtssieg und holt sich damit am Wochenende mit zwei Arbeitssiegen wichtige sechs Punkte in der Oberliga Nord. „Ich bin glücklich über die drei Punkte, aber nicht über das Spiel. Wir haben zu viel außen herum gespielt und zu wenig aufs gegnerische Tor gebracht. Außerdem haben wir das Körperspiel vergessen um den Gegner mit den wenigen Spielern mürbe zu machen. Wir wussten dass es nicht einfach wird gegen den Mini-Kader der Crocodiles. Deshalb geht auch ein Kompliment an den Gegner dafür dass sie so super gekämpft haben“ meinte HEV Coach hinterher. Sein Hamburger Kollege Jacek Plachta zollte seinem Team großen Respekt für ihren Kampf, die Leidenschaft und den Charakter. Dem kann man sich auch aus Herner Sicht vorgehaltlos anschließen. Erst im Laufe des ersten Drittels Holte sich der Herner EV mit 18 Feldspielern gegen 10 mutig kämpfende Hamburger immer mehr Spielanteile und ein deutliches Chancenplus heraus. Die größte Chance hatte Lois Spitzner in der 11. Minute, als sein Schuss nur knapp an der freien langen Ecke des Gehäuses vom Crocodiles Keeper Kai Kristian vorbei ging. Der Hamburger Keeper stand häufiger im Blickpunkt als sein Gegenüber. Aber auch Björn Linda musste bei einigen gefährlichen Kontern der Gastgeber eingreifen. Der zweite Abschnitt begann mit einem schnellen Herner Angriff, aber Philipp Kuhnekath verpasste das Zuspiel von Marcus Marsall knapp. Danach nahmen die Crocodiles das Heft in die Hand und holten sich einige gute Chancen heraus. In der 33. Minute musste Björn Linda zum Beispiel ein gefährliches Break von Gianluca Balla entschärfen. Nur eine Minute später fiel dann das erste Tor des Abends. HEV-Verteidiger Cornelius Krämer zog von links von der blauen Linie ab, sein Schuss wurde von einem Hamburger abgefälscht und schlug hinter Kai Kristian zum 0:1 ein. Nun folgten weitere Herner Möglichkeiten und 47 Sekunden vor der zweiten Pause brachte eine gute Kombination über Michel Ackers und Nils Liesgang durch Dennis Thielsch das 0:2. Wer nun gedacht hatte dass das Spiel entschieden sei, der wurde im Schlussdrittel eines Besseren belehrt. Zwar startete der HEV druckvoll in die letzten zwanzig Minuten, hatte auch weitere gute Möglichkeiten, aber als Dominik Lascheit in der 47. Minute mit einem schnellen Break nach abgefangenem Herner Angriff das 1:2 erzielen konnte, da waren die Crocodiles wieder im Spiel. Kurz daraus musste Björn Linda sogar aus seinem Tor heraus um den nächsten Hamburger Angriff zu stoppen. Danach ließ sich der HEV aber nicht noch einmal überraschen. Patrick Asselin hatte in der 56. Minute eine gute Torchance und eine Minute später sorgte Marcus Marsall mit dem 1:3 für Beruhigung. Die Gastgeber versuchten noch einmal alles, nahmen schon zwei Minuten vor dem Abpfiff den Torhüter heraus, aber es blieb beim Ergebnis von 1:3. Am kommenden Wochenende muss der Herner EV nur einmal antreten und zwar am Freitagabend ab 20 Uhr in Braunlage bei den Harzer Falken. Am Sonntag ist das Team von Danny Albrecht spielfrei. Weiter geht es dann in der drauf folgenden Woche mit zwei weiteren Auswärtsspielen und zwar am Mittwoch, dem 6. Februar 2019 in Leipzig und zwei Tage später in Essen. Das nächste Heimspiel der Grün-Weiß-Roten folgt dann am Sonntag, dem 10. Februar 2019 um 18:30 Uhr in der Hannibal-Arena gegen Preussen Berlin. |
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| EV Füssen EVF schlägt den EHC Klostersee, unterliegt aber in Bad Kissingen nach schwachem Beginn (BYL) EV Füssen - EHC Klostersee 5:2 Einen wichtigen Heimsieg konnte sich der Eissportverein im Vergleich mit dem EHC Klostersee sichern. Gegen die Grafinger, denen man an Weihnachten noch im Penaltyschießen unterlegen war, gab es einen verdienten 5:2-Erfolg (1:1, 1:0, 3:1), der durchaus auch deutlicher hätte ausfallen können. Bester Spieler war auf Seiten der Gäste aber wie schon vor vier Wochen Torhüter Dominik Gräubig, der sein Team bis in die Endphase im Spiel hielt. Nach verhaltenem Beginn überstand der EVF die erste Strafzeit unbeschadet, ehe Samuel Payeur die erste Möglichkeit gleich zur Führung verwandelte. Die Freude im heimischen Lager währte darüber aber nicht lange. Eine halbe Minute später Strafzeit gegen Füssen, und nur 14 Sekunden später nutzte Grafing das Powerplay bereits zum Ausgleich. In der Folge hatte der EVF ein Chancenplus, versäumte es in dieser Phase aber, erneut in Führung zu gehen. Im zweiten Abschnitt ging es weiter Richtung Gäste-Tor, doch vor allem in Überzahl ließ das Team um Kapitän Eric Nadeau nach wie vor viele gute Möglichkeiten liegen. Erst Tyler Wood brach im Powerplay den Bann und erhöhte auf 2:1. Danach lag mehrmals der dritte Treffer in der Luft, am Ende machte aber auch Grafing nochmals Druck und drängte auf das zweite Tor. Mit der knappen Führung ging es in das letzte Drittel. Hier kam der EVF schnell in Unterzahl, doch ausgerechnet hier gelang Tobias Meier mit einem Shorthander das 3:1. Die Strafzeit sollte aber auch noch negative Folgen haben, denn drei Sekunden nach Ablauf traf Klostersee zum Anschluss, der fünfte Füssener Spieler konnte nicht mehr eingreifen. Die Antwort hatte nur 34 Sekunden später Markus Vaitl parat, der mit dem schönsten Tor des Tages den Zwei-Tore-Abstand wieder herstellte. Der EVF spielte darauf hin sehr kontrolliert, trotzdem kam der Gegner durch vereinzelte Abwehrfehler noch zu Torchancen, die Maxi Meier allesamt vereitelte. In der Offensive war das Heimteam aber auch mehrmals am fünften Treffer dran, diesen erzielte schließlich Vincent Wiedemann in der Schlussminute, nachdem der EHC seinen Torhüter vom Eis genommen hatte. EC Bad Kissingen - EV Füssen 7:2 Nach vier Siegen in Folge gegen den EC Bad Kissingen setzte es für den EVF erstmals eine Niederlage gegen die Wölfe. Dass diese mit 2:7 recht empfindlich ausfiel, war dem völlig verschlafenen Anfangsdrittel geschuldet. 0:5 stand es da bereits, und die Partie war eigentlich gelaufen. Im zweiten Abschnitt kam dann im Tor Benedikt Hötzinger für Maximilian Meier, dem man keinen Vorwurf machen kann, und dieses Drittel entschied der EVF durch Tore von Maximilian Dropmann und Marc Besl verdient für sich, bei zwei Stangentreffern wäre sogar noch mehr drin gewesen. Im letzten Abschnitt nutzte Bad Kissingen die Angriffsbemühungen der Füssener und den sich bietenden Platz zum sechsten Treffer, der siebte fiel in der Schlussphase ins leere Tor, nachdem man beim EVF nochmals alles auf eine Karte gesetzt hatte. Trainer Andreas Becherer (EVF): „Wenn man zwei Drittel lang gut spielt hat man sich normalerweise einen Punkt verdient, aber heute nach dem ersten Abschnitt nicht. 0:5 ist auswärts ein ganz weiter Weg. Das Positive, was ich heute herausheben kann, ist, dass wir nicht aufgesteckt haben. Unter dem Strich ein verdienter Sieg für Bad Kissingen, für uns aber sehr ärgerlich. Wenn man gedanklich noch im Bus sitzt, tut man sich gegen jeden Gegner schwer. Für uns war wichtig, dass wir wenigstens die letzten beiden Drittel ordentlich zu Ende gespielt haben, um noch ein gutes Gefühl für das Spiel gegen Miesbach zu bekommen.“ Durch die Niederlage fiel der Eissportverein wieder auf den fünften Platz zurück. Der Rückstand auf einen Aufstiegsplatz beträgt drei Zähler, der Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Rang zwei Punkte. Am Freitag kommt der momentane Zweite TEV Miesbach an den Kobelhang. Offizielles eSports-Team für den EVF Der Eissportverein Füssen bestreitet neue Wege und wird als zweiter Eishockeyverein in Deutschland nach der Düsseldorfer EG offiziell mit einem eigenen eSports-Team an den Start gehen. In der beliebten Eishockey Simulation NHL 19 des US-amerikanischen Videospieleentwicklers EA Sports treten erfahrene Online-Spieler für das EVF-Team an und messen sich in verschiedenen Wettkämpfen wie der Europäischen Champions League (ECL), die momentan läuft, oder der deutschen GCL mit anderen Mannschaften. „Online-Spiele erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, die Entwicklung auf diesem Gebiet ist für Sportvereine sehr interessant“, weiß Felix Warmann als Marketing Beisitzer des Vereins, der ebenso wie sein Kollege Lukas Jentsch schon seit längerem von der Idee angetan ist, hier mit einer Mannschaft den EV Füssen zu repräsentieren. „Bislang stellt im Eishockey-Bereich nur die Düsseldorfer EG ein eigenes Team, doch das Interesse ist überall groß. Das renommierte Unternehmen Dr. Oetker stellt für die Europaliga ein Preisgeld von 10.000 Euro, ein Indiz, dass hier auch ein neuer Markt für Sponsoren entsteht. Und für unsere Spieler gab es auch Angebote anderer DEL-Ligisten. “ Doch Stefan und Alexander, beides junge Spieler im eSport, sind als Füssener eingefleischte EVF-Fans und begeistert, nun mit einem Team unter dem Logo des Eissportvereins an den Start zu gehen. Dabei handelt es sich um eine internationale Mannschaft, denn von den sieben weiteren Mitstreitern kommen zwei aus der Schweiz bzw. Österreich. Die neun Zocker im Alter zwischen 17 und 40 Jahren sind erfahren im Online-Eishockey, konnten schon einmal die deutsche German Championship League gewinnen, sowie in der zweithöchsten europäischen Liga, der ECL Pro, das Viertelfinale erreichen. Zusammen werden sie nun versuchen, für den EV Füssen Erfolge zu verzeichnen, welcher mit seinem Engagement zeigt, dass man am Kobelhang als junger Verein nicht nur der Tradition, sondern auch zukunftsträchtigen Themen verpflichtet und für neue Ideen stets offen ist. Weitere Informationen hierzu werden in Kürze folgen. |
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| ESC River Rats Geretsried Starkes erstes Drittel sichert Sieg über Schongau (BYL) Die große Frage vor dem Spiel gegen die Mammuts war, welcher Verteidiger denn eigentlich zur Verfügung steht. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Mannschaftsarzt Dr. Kauschke, der vor allem bei Ondrej Stava, Michi Wiedenbauer und Daniel Merl über das Wochenende ganze Arbeit geleistet hat. Zusätzlich meldete sich auch Nino Poch nach beruflicher Abwesenheit wieder zurück. Das waren gute Nachrichten, denn gegen formstarke Gäste brauchen die Rats jeden Mann. Schongau kommt mit breiter Brust, gewann in der Verzahnungsrunde bisher jedes Spiel und hatte vor dem Spiel doppelt so viele Punkte wie der ESC auf dem Konto. Die Marschroute war die gleiche wie bei allen Heimspielen: Voll auf Sieg. Bene May eröffnete das Match mit einem Paukenschlag, luchste dem Verteidiger der Mammuts die Scheibe ab und ließ Torwart Müller beim Alleingang keine Chance (2.). Nur Augenblicke später veredelte Ondrej Horvath im Nachschuss den Start der Rats und stellte auf 2:0 (3.). Schongau versuchte vor allem körperlich dagegenzuhalten, was dem ESC eine vierminütige Überzahl einbrachte. Ondrej Horvath scheiterte mit seinem Schlagschuss noch am Pfosten, doch Nino Poch machte es wenig später besser. Nach einem gezielten Schuss in das lange Eck, hatte Müller wieder das Nachsehen und Gästetrainer Mucha sah sich zu einer Auszeit gezwungen (7.). Bei einer weiteren Überzahl schlich sich plötzlich der Schlendrian ein, Muzik nutzte einen Aufbaufehler und verkürzte zum 3:1 (9.). Kurz darauf schon wieder Überzahl für den ESC, doch jetzt klingelte es im richtigen Tor. Stefano Rizzo setzte sich halblinks neben dem Tor auf engstem Raum stark durch und erzielte das 4:1 (10.). Danach waren die Rats öfter in der Kühlbox, zeigten aber hervorragendes Penaltykilling und allmählich beruhigte sich das Spiel ein bisschen. Ein starkes Drittel der Männer von Sebastian Wanner und Peter Holdschik, so hatte man sich das im Lager der Rats vorgestellt. Auf ihr gutes Unterzahlspiel konnten sich die Rats auch im zweiten Abschnitt verlassen, selbst mit zwei Mann mehr brachte Schongau die Scheibe nicht am tadellosen David Albanese vorbei. Eher glücklich kam dann das sechste Tor des ESC zustande. Christian Heller probierte es aus der Drehung und im liegen schob sich Müller das Ding selbst hinter die Linie (30.). Hinten hingegen fing man sich ein ziemliches Gurkentor, als ein missglückter Querpass am eigenen Tor hängen blieb und Schongau in Person von Fend einfach am schnellsten schaltete (34.). Der ESC reagierte mit wütenden Angriffen, doch Müller zeigte in dieser Phase Glanzparaden am laufenden Band und hielt sein Team im Spiel. Den Gästen gab das ziemlichen Auftrieb, die Zuschauer sahen mittlerweile einen offenen Schlagabtausch. Schongau warf im letzten Drittel verständlicherweise nochmal alles nach vorne, doch David Albanese war in guter Form und hielt was zu halten war. Zudem haderten die Mammuts mit ihren vergebenen Überzahlmöglichkeiten, denn davon gab es auch im Schlussabschnitt einige. Gegen Ende des Spiel kam nochmal gehörig Schwung in die Partie. Erst schloss Bene May eine schöne Kombination in Überzahl zum 6:2 ab (51.), doch Schongau antwortet umgehend mit dem 6:3 durch Turner (52.) und kämpfte verbissen weiter. Letztlich lief die Uhr für den ESC, Schongau musste sich trotz aller Anstrengungen geschlagen geben. Am Ende packte Bene May mit einem platzierten Schuss über die Stockhand sogar noch das 7:3 drauf und machte seinen Hattrick perfekt (59.). Fazit: Der ESC kann auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Nach dem Freitagskrimi kann man endlich nachlegen und das so wichtige 6-Punkte Wochenende feiern. Trotz komfortabler Führung nach 20 Minuten, mussten die Rats nochmal gewaltig um den Sieg kämpfen. So darf und muss es weitergehen, diese Spiele sollten neben den Punkten vor allem ordentlich Selbstvertrauen gegeben haben. |
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| EHC Klostersee EHC Klostersee – TEV Miesbach 4:2 (1:1, 1:1, 2:0) (BYL) Der EHC Klostersee bleibt in der Verzahnungsrunde Bayernliga / Oberliga Süd auf eigenem Eis eine Macht und damit auf Kurs Playoffs, für die sich bekanntlich die besten vier Viertligisten qualifizieren. Am Sonntagabend besiegten die Rot-Weißen den bis dahin verlustpunktfreien TEV Miesbach in einem engen Match am Ende verdient mit 4:2. Im erwartet harten Schlagabtausch wurde schnell klar, dass spieltechnische Mittel allein nicht genug sein würden. Auch nicht nach dem rekordverdächtigen Blitzstart der Grafinger mit dem 1:0 nach nur sieben Sekunden. Die Gäste kämpften sich in die Partie zurück und gingen nach dem Ausgleich im Mitteldrittel sogar in Führung. Zwei ganz dicke Ausgleichschancen ließ der EHC anschließend liegen, bevor das 2:2 erzwungen war. Im letzten Spieldurchgang war beiderseits die Devise: Nur nicht den ersten und damit vielleicht entscheidenden Fehler machen. Fast zehn Minuten ging´s im Abnutzungskampf rauf und runter, bevor beide Teams fliegend wechselten und der Raum gegenüber der Spielerbänke total auf war. Verteidiger Marinus Kritzenberger nutzte den Platz, skatete raumgreifend nach vorne und Thomas Hummer schob zum 3:2 ein (50.). Etwas mehr als eine Minute später fabrizierten die beiden Protagonisten auch den vierten Treffer, diesmal mit umgekehrten Rollen. Bis die Truppe um Kapitän Bernd Rische den Dreier sicher hatte, musste gegen nicht aufsteckende Gäste freilich noch richtig gerackert werden. |
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| EHC Königsbrunn Knappe Niederlage gegen die Eishackler (BYL) Der EHC Königsbrunn verliert mit 1:3 seine Auswärtspartie bei den „Eishacklern“ des TSV Peißenberg. Dabei hatten die Brunnenstädter noch bis zum Spielende die Chance, Punkte zu holen und eine Verlängerung zu erzwingen. Königsbrunn reiste mit gerade mal 14 Feldspielern an, einige Spieler konnten die Begegnung nicht antreten. So musste neben dem gesperrten Aleksander Polaczek auch Top-Scorer Lukas Fettinger berufsbedingt pausieren, in der Defensive fehlte Robin Pandel. Wie schon am Freitag stand Jennifer Harß im Tor der Brunnenstädter, Donatas Žukovas war als Backup mit im Kader. Im ersten Drittel kam Peißenberg gut in die Partie und erarbeitete sich gleich Chancen. Königsbrunn brauchte erst ein paar Minuten um ebenfalls ins Spiel zu kommen. Eine erste Strafe der Eishackler konnte der EHC zwar nicht verwerten, doch danach setzte Jeff Szwez seinen Sturmpartner Hayden Trupp in Szene, dieser netzte zum 1:0 für die Brunnenstädter ein. Danach hatte Königsbrunn zwei gute Möglichkeiten, ehe die Gastgeber wieder ins Spiel fanden. In der 13. Spielminute kassierte dann Ralf Rinke nach einem dummen Foul eine 2+10-minütige Strafzeit, die nicht folgenlos blieb. Nach gerade mal 34 Sekunden Überzahlspiel der Gastgeber zappelte der Puck im Königsbrunner Tor, es stand nun 1:1. Danach setzte es für beide Teams Strafzeiten, Tore gab es aber bis zur Pause nicht mehr zu sehen. Nach Wiederanpfiff hatte Königsbrunn noch in Überzahl Zeit, in Führung zu gehen. Doch der EHC präsentierte sich nun schwach und schaffte es nicht, sich im gegnerischen Drittel festzusetzen. Beide Teams zeigten heute eine schwache Bayernligapartie mit vielen Fehlern. Königsbrunn war in Überzahl viel zu harmlos, leistete sich viele Fehlpässe und spielte nahezu körperlos. So war es nicht verwunderlich, dass die Eishackler in der 28. Spielminute zum 2:1 trafen. Torfrau Jennifer Harß war aber an beiden Treffern schuldlos und wohl der einzige Königsbrunner Akteur mit Normalform auf dem Eis. Peißenberg hatte kurz vor Drittelende noch die Chance, einen weiteren Treffer zu erzielen, denn zwei Königsbrunner Spieler mussten auf die Strafbank. Doch die Eishackler nahmen die Einladung nicht an, die doppelte Überzahlsituation blieb folgenlos. Auch im letzten Spielabschnitt war Königsbrunn nicht in Normalform und kam kaum aus dem eigenen Drittel heraus, doch auch Peißenberg wollte scheinbar kein Tor mehr schießen. Erst zehn Minuten vor Spielende schaffte es der EHC wieder Chancen zu generieren, Dominic Auger traf dann auch mal den Pfosten, doch die Bemühungen wurden nicht honoriert. Kurz vor Spielende setzte Coach Sven Rampf nochmal alles auf eine Karte, nun musste Jennifer Harß zugunsten eines weiteren Feldspielers auf die Bank. Doch dieser Schuss ging nach hinten los, 55 Sekunden vor Spielende traf ein Eishackler das leere Tor und sorgte für den 3:1 Endstand zugunsten der Gastgeber. Peißenberg schlägt Königsbrunn verdient mit 3:1 und behält alle Punkte in Oberbayern. Der EHC hätte auch gewinnen können, nutzte aber seine Chancen nicht und leistete sich zu viele Fehler. Am Dienstag folgt nun das nächste Auswärtsspiel beim TSV Miesbach, der momentan den zweiten Tabellenplatz hinter Riessersee belegt. Um dort bestehen zu können bedarf es einer gewaltigen Leistungssteigerung, ansonsten droht Königsbrunn den Anschluss auf den anvisierten sechsten Tabellenplatz zu verlieren. Der Königsbrunner Trainer Sven Rampf nennt Ursachen für die Niederlage: „Ich muss meine Mannschaft zuerst mal loben, sie hat von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft. Jenny im Tor war heute mal wieder überragend, sie hat uns ganz lange im Spiel gehalten. Wir haben leider etwas unglücklich gespielt, man muss aber auch sehen, dass Peißenberg die größeren Chancen hatte. Zum Schluss haben wir noch nachgelegt, da war leider der Pfosten im Weg. Wir wollten unbedingt noch das 2:2 machen und haben dann mit vollem Risiko ohne Torwart gespielt, dies wurde leider nicht belohnt. Trotzdem, die Mannschaft hat toll gekämpft, wir waren ja gerade mal 14 Feldspieler vor Ort. Ich musste sogar einen Verteidiger im Sturm einsetzen, Alexander Strehler hat das aber sehr gut gemacht. Im Gegensatz zum Freitag haben wir uns heute gesteigert, hoffentlich klappt das am Dienstag gegen Miesbach noch besser.“ |
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| TSV Peißenberg Die ersten Drei Punkte für das Eishackler-Konto (BYL) Endlich. Der erste Sieg in der Verzahnungsrunde für die „Eishackler“ aus Peißenberg. Zu Gast war am Sonntagabend der EHC Königsbrunn, wo Aleksander Polaczek aufgrund einer Spieldauerstrafe und Lukas Fettinger verletzt fehlte. Auf Peißenberger Seite musste Fritz Stögbauer pausieren, aufgrund einer Verletzung aus dem Miesbach-Spiel, sowie Moritz Birkner und Dominik Novak. Spielerisch machten die „Eishackler“ in den ersten Minute Druck auf das Königsbrunner Gehäuse, dass erste Tor an diesem Abend machte aber der EHC in der 4. Spielminute, durch Hayden Trupp der unhaltbar in den Winkel einschoss. In derselben Minute musste Jakob Goll mehrfach sein Können aufzeigen, eine 3 auf 1 Situation hielt er stark mit dem Schoner und nur wenige Sekunden später tauchte ein Königsbrunner allein vor dem Gehäuse auf, der auch an Goll scheiterte. Eine Überzahl dominierten die „Eishackler“ nach Belieben, in den Minuten 9. Und 10., die abgegebenen Torschüsse verfehlten entweder das Tor oder die Torhüterin Jennifer Harß parierte was auf das Tor kam. Der weitere Verlauf der Begegnung über weite Teile hinweg, war sehr offen gestaltet von beiden Mannschaften. In der 13. Minute war es eine Überzahl-Situation, die genutzt werden konnte, Leo Zink nahm der Torhüterin die Sicht und Maxi Malzatzki hielt einfach mal drauf und die Scheibe schlug im Tor ein. 1:1, der verdiente Ausgleich zu diesem Zeitpunkt. Im zweiten Drittel waren es weiterhin die TSV-Männer die sich ein Chancenplus erarbeiteten. Aber man scheiterte weiterhin an der Torfrau Jennifer Harß. In der 33. Spielminute konnte sich Tobias Estermaier durchsetzen und zum wichtigen und hochverdienten 2:1 treffen. Mehr kam in diesem Abschnitt aber nicht mehr auf. Im letzten Drittel waren es dann zu Beginn die Königsbrunner, die mehrfach ihr Glück versuchten und den Ausgleichstreffer erzwingen wollten. Aber auf Jakob Goll im Tor war an diesem Tag absoluter Verlass und ließ nichts mehr anbrennen. Zwei Minuten vor Schluss nahm Königsbrunn seine Auszeit und gleichzeitig auch die Torhüterin vom Eis. Das leere Tor in der 60. Minute, traf Manfred Eichberger zum entscheidenden 3:1 und somit auch zum verdienten Heimsieg am 5. Spieltag der Verzahnungsrunde. |
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| ESV Buchloe ESV holt Überraschungssieg beim Bayernligisten in Dorfen - Kompakte Mannschaftsleistung sichert zweites 6-Punkte-Wochenende der Aufstiegsrunde (BLL) Mit einer bärenstarken und geschlossenen Mannschaftsleistung hat der ESV Buchloe am frühen Sonntagabend den ersten Bayernligisten in der Aufstiegsrunde geschlagen und damit nach dem 8:7 Heimsieg am Freitag gegen Haßfurt abermals ein perfektes Wochenende feiern können. Denn beim ESC Dorfen entführten die Buchloer beim 4:2 (2:2, 2:0, 0:0) Auswärtssieg alle drei Punkte, womit man mittlerweile mit 13 Zählern an der Tabellenspitze der Gruppe steht. Allerdings haben einige Teams noch ein Spiel weniger absolviert und zudem haben die Gennachstädter noch weitere acht harte Duelle vor der Brust. Nichts desto trotz nehmen die Buchloer die Punkte sicherlich gerne mit, zumal der erste Sieg gegen einen Bayernligisten auch für die Moral wichtig war, wie auch ESV-Trainer Alexander Wedl nach der Partie meinte. Dabei verlief der Auftakt bei den Eispiraten Dorfen eigentlich eher suboptimal, weil den Gastgeber schon nach gut zwei Minuten durch Bastian Rosenkranz, der mit einem Flachschuss ESV-Schlussmann Alexander Reichelmeir überwand, das frühe 0:1 gelang. Und auch in den folgenden Minuten machte der bislang ligahöhere ESC den etwas gefestigteren und reiferen Eindruck. Doch gegen Drittelmitte änderte sich das, da sich die Buchloer ins Spiel kämpften. Und prompt wurde man durch den Ausgleich von Timo Hauck belohnt, der ein feines Zuspiel von Lukas Hruzik mit der Rückhand zum 1:1 vorbei an Dorfens Keeper Thomas Hingel ins Tor setzte (9.). Ein genau platzierter Schuss von Fabian Kanzelsberger unter die Latte sorgte aber nur rund eine Minute später für die neuerliche Führung der Isenstädter. Allerdings ließen sich die Pirates auch dadurch nicht aus der Bahn werfen und kamen noch vor der ersten Pause zum bis dahin durchaus leistungsgerechten Ausgleich. Bei Vier gegen Vier auf dem Eis bediente John Boger nach guter Puckeroberung Marc Weigant, der Hingel gekonnt umspielte und zum 2:2 einschob (15.). Und auch im Mitteldrittel boten die Gennachstädter dem Favoriten mehr als Paroli und wurden immer stärker. „Im zweiten Durchgang waren wir klar besser“, freute sich der Buchloer Coach, dem auch sein Dorfener Gegenüber zustimmte. Denn die gefährlicheren Aktionen hatten tatsächlich die ESV´ler, die aber zunächst eine mögliche Führung verpassten, da die letzte Abschlusspräzision noch fehlte. So dauerte es bis zur 36. Minute, ehe Lucas Ruf im Powerplay Maß nahm und von der Blauen Linie zum 3:2 einnetzte. Und es sollte noch besser kommen: Nachdem die Rot-Weißen bei einem Dorfener Schuss ans Lattenkreuz noch Glück hatten, baute Alexander Krafczyk den Vorsprung unmittelbar vor dem zweiten Seitenwechsel zu einem psychologisch günstigen Zeitpunkt weiter aus. Unter Bedrängnis war der ESV-Kapitän zum 4:2 erfolgreich (39.), was seinen Mannen ein Zwei-Tore-Polster für den abschließenden Abschnitt bescherte. Dort spielten die Buchloer weiter mannschaftlich richtig kompakt und gut weiter. “Wir haben es clever und diszipliniert zu Ende gespielt“, lobte Wedl seine Schützlinge, die ihr Spiel einfach hielten und so die Eispiraten vor reichlich Probleme stellten. Denn in der Tat ließen die Buchloer gegen den Bayernligisten erstaunlicherweise nur noch relativ wenig vor dem eigenen Tor zu. Ein Schuss an den Außenpfosten von Christian Göttlicher (45.) und eine gute Möglichkeit im Powerplay durch Michal Horky (54.) blieben eigentlich fast die einzigen Situationen bei denen der ESV noch einmal um den greifbaren Auswärtssieg bangen musste. Und bei einigen Konterchancen wie durch Tobias Kastenmeier (47.) oder Maximilian Schorer (52.) hätten die Buchloer das Spiel auch bereits vorzeitig entscheiden können. Letztlich fielen auf beiden Seiten aber keine weiteren Treffer mehr, weshalb sich die Freibeuter über drei vielleicht etwas überraschende, aber gern genommene Punkte im Aufstiegsrennen freuen konnten. |
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| ESC Kempten Den Sack nicht zugemacht - Sharks nutzen Ihre Chancen gegen Amberg nicht und verlieren mit 3:4 n.V. (BLL) Wiedergutmachung war angesagt beim ESC Kempten nach der unnötigen Niederlage in Vilshofen am Freitag. Und so starteten die Sharks auch ganz anders ins Spiel gegen starke Amberger. Ohne Adrian Kastel-Dahl und Timo Stammler war Markus Wartosch erneut gezwungen die Reihen umzustellen. In der ersten Reihe stürmten neben Nikolas Oppenberger diesmal Tobias Epp und David Hornak. Patrick Weigant lief im zweiten Block auf. Das erste Drittel war geprägt von Taktik und Disziplin, beide Teams standen defensiv stark und ließen wenig Chancen zu. Im zweiten Drittel dann ein komplett anderes Bild. Nach einer harmlosen Situation musste David Hornak, einer der fairsten Spieler der Liga, mit einer völlig überzogenen 5min plus Spieldauer Strafe vom Eis. Dies erhitzte deutlich die Gemüter beider Teams, so das der Spielfluss völlig verloren ging, dafür aber die Strafbänke fast dauerhaft besetzt waren. Etliche unnötige Strafen wurden ausgesprochen und die Unparteiischen zogen sich den Zorn der Zuschauer zu. Sie machten in diesem Abschnitt einen nicht ganz sicheren Eindruck. Trotzdem wurde weiter Eishockey gespielt und so konnte Amberg in einer Überzahl die Führung erzielen. Doch zwei Minuten später konnte David Hornak die Scheibe sehenswert hinter dem Gästetor erobern, seinen Pass vor das Gehäuse verwandelte Fabian Gmeinder eiskalt zum Ausgleich. Und nur eine Minute, mit zwei Mann weniger auf dem Eis fing Nikolas Oppenberger den Puck im eigenen Drittel ab, und bediente mustergültig Tobias Epp, der zum 2:1 traf. Unmittelbar darauf folgte die besagte Hinausstellung gegen Hornak und die Allgäuer waren wieder einmal in Unterzahl. Genau dies nutzen die Oberpfälzer und trafen zum 2:2. Sowohl die Strafzeiten als auch das Tore schießen gingen weiter, Patrick Weigant brachte seine Sharks mit einem Hammer wieder in Führung. In der zweiten Pause beruhigten sich die Gemüter etwas und es wurde im letzten Abschnitt auch mal wieder mit 5 gegen 5 gespielt. Die Allgäuer waren nun die sichtbar bessere Mannschaft und erspielten sich hochkarätige Chancen konnten aber, auch in eigener Überzahl nicht das vorentscheidende 4:2 erzielen. Auch Nikolas Oppenberger schaffte es in Minute 50 nicht einen Penalty zu verwandeln, der Amberger Keeper hatte sein Tor zuvor aus der Verankerung gekippt was als Spielverzögerung bestraft wird. Und so kam es wie so oft, nach einem verlorenen Bully liefen die Wild Lions einen Konter und trafen zum Ausgleich. Auch alle weiteren Bemühungen der Sharks brachten keinen weiteren Treffer, und im Gegenzug musste Fabian Schütze im Kemptener Tor einige Male in höchster Not retten. Schließlich musste die Verlängerung entscheiden, in der die Gäste nach nur 25 Sekunden den letzten Treffer setzten und somit den Zusatzpunkt sicherten. Nun geht es am Freitag zum schweren Auswärtsspiel nach Schongau, aber auch ohne den gesperrten David Hornak wollen die Sharks dort versuchen wichtige Punkte zu holen. |
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| EV Aich EV AICH ZURÜCK IN DER ERFOLGSSPUR – AUSWÄRTSSIEG IN BERCHTESGADEN (BBZL) Nach dem zweistelligen Sieg gegen den EK München konnten die Aicher am vergangen Freitag gegen Berchtesgaden nachlegen. Mit einem souveränen 6:3-Erfolg, der dem Spielverlauf zufolge durchaus noch höher hätte ausfallen können, haben die Jungs von Trainer Georg Herrmann für die restlichen Spiele wieder ordentlich Selbstvertrauen getankt. Ein besonderes Schmankerl erwartet die Zuschauer im vorletzten Heimspiel gegen Inzell. Die Aicher werden dabei das Zünglein an der Waage sein, ob neben dem bereits qualifizierten Tabellführer Waldkraiburg der DEC Inzell oder der ESV Gebensbach an den Playoffs zur Bayerischen Meisterschaft teilnimmt. Aber zurück zum Spiel in der Berchtesgadener Arena. Nach der Partie verteilte der Aicher Coach besonders an seinen Torhüter Johannes Pfafferott, der diesmal aufgrund der Erkrankung von Nadja Gruber auf seiner Position allein war, und seine vier Verteidiger lobende Worte. Im Sturm sah die Personalsituation schon wieder besser aus, so dass drei komplette Reihen auflaufen konnten. Und die haben den Gastgeber immer wieder gehörig durcheinander gewirbelt. Mit schnellen und schönen Spielzügen haben sie Scheibe und Gegner laufen lassen und so die Überlegenheit deutlich gemacht. Dennoch hatten die Gastgeber mit einem gefhrlichen Schuss von der baluen Linie die erste gute Chance. Im Gegenzug verpassten Marco Maier und Tarek Mustapha mit besten Möglichkeiten den möglichen Führungstreffer. Für den sorgte dann Michael Schwarzkugler (Florian Erl/Thomas Wilhelm) in der 5. Minute, als er die Scheibe an der blauen Linie gekonnt abfing und unhaltbar zum 1:0 einschoss. Obwohl die Aicher in der Folge deutlich überlegen waren, gelang ihnen kein weiterer Treffer. Im Gegenteil, sie mussten in Unterzahl in der 16. Minute sogar den 1:1-Ausgleich hinnehmen. Aber der EV Aich hat ja Jens Trautmann. Von Alexander Scholz bestens bedient, hämmerte er die Scheibe kurz vor Drittelpause zur erneuten Aicher Führung ins Berchtesgadener Gehäuse. Zu Beginn des zweiten Drittels waren die Aicher anscheinend noch beim Pausentee, als Gardinger nach nur 26 Sekunden zum erneuten Ausgleich für die Hausherren traf. Die Gastgeber hatten jetzt die beste Phase ihres Spiels und hätten mit zwei guten Chancen sogar in Führung gehen können. Als dann Alexander Neumeier und Michael Schwarzkugler auf der Strafbank saßen, mussten die Aicher fast zwei Minuten eine 3 gegen 5 Unterzahlsituation überstehen. Nachdem ihnen dies ohne Gegentreffer gelang, nahm der EVA das Heft aber wieder in die Hand. Bei der nächsten Aicher Überzahl war Daniel Korn (Scholz) zur Stelle und brachte seine Mannschaft erneur in Führung. Und es dauerte keine zwei Minuten, da legten die Aich gleich noch eins drauf. Tarek Mustapha verwertete ein Zuspiel von Trautmann gekonnt zum 4:2. Damit nicht genug, 29 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels erhöhte der Aicher Kapitän Stefan Urzinger (Scholz/Trautmann) mit einem platzierten Schuss auf 5:2. Die Gastgeber gaben trotzdem nicht auf und konnten zu Beginn des letzten Spielabschnitts nochmal auf 5:3 verkürzen. Die Aicher ließen aber nichts mehr anbrennen und hatten den Gegner weiterhin im Griff. Den Schlusspunkt setzte Michael Schwarzkugler (Wilhelm/C. Koller) in der 51. Minute, als er in Unterzahl der Berchtesgadener Hintermannschaft entwischte und mit dem 6:3 für die endgültige Entscheiding sorgte. |
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| 1.CfR Pforzheim Knappe Niederlage gegen Mannheim (LLBW) Die Bisons unterlagen am Sonntagabend vor heimischer Kulisse den Mad Dogs Mannheim 1b mit 3:4 (0:1/1:1/2:2). Mit den Rückkehrern Tobias Nuffer im Tor und Vladimir Viller sowie U17-Spieler Dominik Sellnow begannen die Bisons offensiv. Benjamin Frick scheiterte bereits nach einer Minute am Gästegoalie. Die Gäste kamen in Überzahl zu ihren ersten Möglichkeiten. Doch bei gleicher Spieleranzahl auf dem Eis waren die Bisons näher an der Führung. Allerdings konnten Viller, Frick, Körper oder Wittmann den Puck nicht im Kasten unterbringen. Als knapp drei Minuten vor der ersten Pause Maurice Pietzka knapp am Tor vorbeizielte, nutzen die Kurpfälzer den sich bietenden Konter und gingen durch Dayliin Smallchild mit 1:0 in Führung. Im Mittelabschnitt durften die Bisons gleich in Überzahl ran, ein Scheibenverlust gegen Keegan Pruden führte jedoch zum 2:0 für die Gäste (23.). In einem weiteren Überzahlspiel hatte Sidney Körper die beste Möglichkeit zum Anschluss. Kurze Zeit später zappelte die Scheibe zur Freude der Bisons im Netz, Valentin Pustovitov konnte den Anschluss zum 1:2 erzielen (29.). Die Bisons hielten den Druck hoch, doch der Ausgleich wollte noch nicht fallen. Knapp drei Minuten vor der Pause konnte sich auch Tobias Nuffer im Kasten der Bisons auszeichnen. Etwa 80 Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt, als die Bisons einen schönen Spielzug zum vielumjubelten Ausgleich durch Nico Nellissen. Die Härte nahm etwas zu, doch die beiden Unparteiischen versuchten ohne Strafen auszukommen. In der 51. Minute musste dann auf beiden Seiten je ein Spieler auf der Strafbank platznehmen. Zunächst hatten die Bisons durch Maurice Pietzka die Möglichkeit zur Führung (51.), kurz darauf nutzte Mannheim den sich bietenden Platz auf dem Eis besser und zog innerhalb von zehn Sekunden durch zwei Treffer von Smallchild auf 4:2 davon (53.). Die Bisons wurden nun wieder stärker und kamen zu guten Einschussmöglichkeiten, Christian Pratnemer zog von der blauen Linie ab, den Abpraller von Benjamin Frick konnte Mika Dehoust im Kasten der Mad Dogs unter sich begraben. Die Gäste wollten die Zeit runter laufen lassen, allerdings konnte Sergej Wittmann einem Mannheimer die Scheibe abnehmen und ließ Dehoust keine Chance und traf zum 3:4 (58.). Im direkten Gegenzug stand Smallchild freistehend vor Nuffer, der die Chance sicher vereitelte. Als 43 Sekunden vor Spielende eine Strafe gegen die Bisons ausgesprochen wurde, nahm Bison-Coach Ken Filbey eine Auszeit, um auch in Unterzahl zum Ausgleich zu kommen. Leider wurden die Bisons für ihre Kampfbereitschaft nicht belohnt und mussten die dritte Niederlage in Folge hinnehmen. Die nächsten Wochen werden für die Bisons nicht leichter, denn am Samstag, 02.02.2019 um 16:00 Uhr treten die Pforzheimer beim Tabellenführer, Schwenninger ERC, an. Nur eine Woche später geht’s nach Esslingen ehe am Sonntag, 17.02.2019 das Nachholspiel gegen die Eisbären Balingen um 19:00 Uhr im Eissportzentrum Pforzheim angepfiffen wird. |
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| EG Diez-Limburg Rockets feiern Kantersieg in Lauterbach (RLW) Pflichtsieg eingefahren: Die EG Diez-Limburg gewinnt das Auswärtsspiel bei den Luchsen Lauterbach am Sonntagabend mit 10:1 (4:0, 3:1, 3:0). Damit fahren die Rockets drei wichtige Punkte ein im Kampf um den vierten Tabellenplatz, auf dem die EGDL derzeit steht und der in der ersten Play-off-Runde Heimrecht bedeuten würde. Hatten die Luchse zuletzt mit einigen knappen Ergebnissen aufhorchen lassen, so gerieten sie gegen die Rockets schnell in Rückstand: Verteidiger Alexander Engel brachte seine Mannschaft schon nach 31 Sekunden in Führung. Nach der Niederlage zwei Tage zuvor in Herford war die Mannschaft gefordert, die drei Pflichtpunkte im Luchsbau einzufahren - und sie lieferte schon früh ab. Bereits nach dem ersten Drittel lag die EGDL mit 4:0 in Führung: Neben Engel hatten auch Julian Grund (4.) an alter Wirkungsstätte, Andre Bruch (9.) und Jamie Hill (15.) für die Rockets getroffen. Die kassierten zwar zu Beginn des zweiten Abschnitts das 1:4 durch die Ex-Rakete Nikolai Varianov (26.), den Spielverlauf stellte das aber nicht mehr auf den Kopf. Im Gegenteil: Jeff Smith mit einem Penalty (33.), erneut Jamie Hill (36.) und Andre Bruch wenige Sekunden vor dem zweiten Pausentee (40.) schraubten das Ergebnis auf 7:1 in die Höhe. Hinten ließen eine konzentrierte Defensive und Keeper Constantin Schönfelder keinen weiteren Jubel der Luchse mehr zu. Im letzten Drittel machten es die Gäste dann noch zweistellig: Tobias Schwab mit einem Doppelpack (45., 52.) und Florian Böhm (49.) erhöhten auf einen am Ende auch in der Höhe verdienten und standesgemäßen 10:1-Auswärtssieg der Rockets. Drei wichtige Punkte für die EGDL, die damit auch den vierten Saisonvergleich gegen die Luchse gewinnen konnte. „Von der ersten bis zur letzten Minute ein auch in der Höhe hochverdienter Sieg“, sagte Rockets-Trainer Stephan Petry, der US-Stürmer Jeff Smith nach seinem Treffer zum 5:1 (33.) angeschlagen aus dem Spiel nehmen musste. „Wir haben heute sehr konzentriert gespielt und die Aufgabe sehr gut gemeistert. Natürlich kannst du die Chancenverwertung in einem solchen Spiel nicht über 60 Minuten hochhalten. Wir hätten durchaus noch mehr Tore schießen können, aber auch die beiden Lauterbacher Keeper haben gut gehalten. Unsere Spieler haben die Aufgabe clever gelöst.“ |
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| EC Lauterbach Luchse mit Niederlagen gegen Soest und Diez-Limburg (RLW) Einen guten Start erwischten die Luchse bei Ihrem Heimspiel gegen die Soester EG. Vor 100 Zuschauern gelang Knut Apel in der 11. Minuten der Führungstreffer. Den Ausgleich von Reschetnikow (15.) machte Daniel Knieling 45 Sekunden später mit dem 2:1 wieder vergessen. 17 Sekunden vor Drittelende gleicht Benes zum zweiten Mal für die Soester EG aus. Den ersten Rückstand für die Luchse durch Benes (28.) konnte Knieling noch egalisieren (39.), doch nur 33 Sekunden später brachte Klinge die Bördeindianer wieder in Front. Anfang des dritten Drittel erhöhte Klinge in Überzahl auf 3:5 (42.) und Benes besiegelte mit dem 3:6 (53.) die Niederlage für die Luchse. |
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| EHC Neuwied Bären Blitzstart ist der Schlüssel zum Sieg (RLW) Vertauschte Rollen in Dinslaken: Wenn der EHC „Die Bären" 2016 in der Schlangengrube gastierte, musste er in der Vergangheit zunächst einmal fast immer einem Rückstand hinterlaufen. In fünf der sechs zurückliegenden Auswärtsspiele der Neuwieder bei den Kobras kassierten die Deichstädter den ersten Gegentreffer, drehten drei Partien davon aber noch zu ihren Gunsten. Am Sonntagabend setzte der Tabellendritte den ersten Stich - und den zweiten, und den dritten. Dabei hatte man seitens der Blau-Weißen eine stürmische Heimmannschaft erwartet, die zunächst allerdings eher abwartend agierte. Dem schloss sich Neuwied an, um seine Torchancen dann konsequent zu nutzen. Die Anfangsphase hievte den Bären zwei Tage nach der guten Leistung bei der Niederlage gegen Tabellenführer Hamm auf den Weg zum 7:4-Auswärtssieg am Niederrhein. „Wir waren eigentlich drei Drittel lang die stärkere Mannschaft und haben zurecht gewonnen. Ich bin stolz auf das Team, wie es die momentanen Ausfälle wegsteckt", freute sich Teammanager Carsten Billigmann, der erneut auf der Bank die Verantwortung trug und froh war, dass nicht noch weitere Verletzte hinzukamen, denn: „Da waren bei Dinslaken schon einige schmutzige Aktionen auf den Mann dabei - vor allem Kniechecks, die der Schiedsrichter leider nicht gesehen hat." Nach dem brillianten Auftakt der Gäste mit Toren durch Stephan Fröhlich (10., Penalty), Maximilian Wasser (12.) und Martin Brabec (13.) innerhalb von 121 Sekunden entwickelte sich eine umkämpfte, emotional geführte Partie mit viel Betrieb auf beiden Strafbänken und einer Heimmannschaft, die alles daran setzte, ihre Heimserie (letzte Niederlage am 18. November) am Leben zu halten. Schiedsrichter Fabian Caelers hatte insbesondere im ersten Abschnitt alle Hände voll zu tun. Die Punkte gingen schließlich an die Bären, weil sie sich von Gegentoren nicht aus der Bahn werfen ließen und immer die passende Antwort fanden. Auf Stefan Dreyers 1:3 (16.) ließen Martin Brabec (22.) und Michael Jamieson (31.) das 1:5 folgen. Das 2:5 durch Benedikt Hüsken (37.) relativierte erneut Brabec (44.), und auch nach dem Doppelschlag von Dreyer sowie Philipp Heffler (beide 46.) schärften die Gäste wieder ihre Sinne. Billigmann nahm sofort die Auszeit und bremste Dinslakens Schwung ein. Wichtig für die Bären, die nur mit acht Stürmern aufliefen und durch zwei Disziplinarstrafen gegen Dennis Schlicht sowie Martin Brabec zwei Akteure für längere Zeit auf Eis gelegt bekamen, dass sie kurz später eine Bankstrafe unbeschadet überstanden. Es war ein wichtiger Schritt zum Auswärtssieg, den endgültigen machte Michael Jamieson mit dem Schuss ins leere Tor (58.). Trotz des EHC-Auswärtssieges bleibt im Kampf um Tabellenplatz zwei alles beim Alten. Weil der Herforder EV das Spitzenspiel in Hamm mit 5:3 für sich entschied, beträgt der Neuwieder Rückstand auf den amtierenden Meister weiterhin fünf Punkte. Wäre die Hauptrunde jetzt zu Ende, käme es im Play-off-Viertelfinale erneut zum Aufeinandertreffen zwischen Neuwied und Dinslaken. |
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| Ratinger Ice Aliens Ice Aliens siegen in Neuss und feiern mit den Fans ein 6-Punkte Wochenende (RLW) Turbulent ging es in den letzten zehn Minuten der Begegnung am Südpark zu. Die Ice Aliens hatten gerade das 3:5 durch Tim Brazda erzielt und die Gastgeber zum 4:5 aufgeschlossen. Bei einem Angriff der Ratinger blieb plötzlich Marvin Cohut auf dem Eis liegen, schleppte sich zur Band und blieb schmerz verzerrt am Boden liegen. Der Puck war unter dem Tiefschutz bei ihm eingeschlagen und raubte ihm die Luft. Währenddessen ging die Partie weiter. Cohut hatte sich gerade erholt, da lag Stefan Traut auf dem Eis. Ein Ellenbogencheck des Neussers Nelleßen hatte ihn getroffen und seine Nase blutete stark. Für Nelleßen war die Partie damit beendet, er erhielt eine fünfminütige- plus Spieldauerstrafe. Leider verpassten es die Ice Aliens wieder einmal die Überzahl auszunutzen, die Strafzeit verstrich ohne zählbaren Erfolg. Die Neusser nahmen anschliessend das Heft in die Hand und drängten auf den Ausgleich. Vierzig Sekunden vor Abpfiff ging der NEV Keeper Passmann aus dem Tor, aber die Ice Aliens brachten den Sieg noch ins Ziel. Parallelen taten sich zum Spiel vom Freitag gegen Dinslaken auf. Wieder gingen die Ice Aliens in Führung. Nach zehn Sekunden traf Alexander Brinkmann nach Vorlage von Tim Brazda. Vier Minuten später erhöhte Michal Plichta nach Vorlage von Tom Giesen und Dennis Fischbuch. Ratingen hatte die Partie im Griff, das Spielgeschehen fand fast ausschließlich im Drittel des Neusser EV statt, weitere Treffer fielen anber nicht. Wieder war es das zweite Drittel, das die Ratinger schlecht ablieferten. Noch in der ersten Minute des Abschnittes gelang Neuss der Anschlusstreffer zum 1:2. Zwar konnten die Ice Aliens durch Dustin Schumacher (Dominik Scharfenorth, Tim Brazda) den alten Abstand wiederherstellen, doch der hatte nur kurz Bestand. Noch vor der zweiten Pause schloss die Mannschaft vom Südpark mit dem 2:3 wieder auf. So ging es im letzten Drittel weiter, die Ice Aliens konnten sich nicht entscheidend absetzen, auch nicht durch den Treffer von Marvin Cohut, der von Alexander Schneider und Dustin Schumacher bedient worden war. Dann begannen die letzten zehn Minuten, die die mitgereisten Fans zittern liessen. Nach dem Abpfiff feierten sie Ihr Team und liessen es noch einmal auf das Eis kommen. Mit diesem Sieg haben die Ice Aliens den fünften Tabellenplatz gefestigt. Fünf Punkte Vorsprung vor Dinslaken, aber auch nur vier Punkte Abstand zu EG Diez-Limburg. Es bleibt weiter spannend im Kampf um Platz Vier. |
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| ELV Niesky 3. Sieg in Folge gegen Dresden - 400. Spiel von Sven Becher (RLO) Am Sonnabend, den 26.01.2019 waren die Cracks des ESC Dresden 1b zu Gast bei den Tornados in Niesky. Die bisherigen zwei Partien gegen die Dresdener in dieser Saison hatten die Nieskyer bereits gewonnen. Und auch die 3. Begegnung der beiden Teams endete mit dem klaren Sieg für die Gastgeber. Allerdings kamen beide Mannschaften schwer ins Spiel. So bleib das erste Drittel noch torlos. In der 1.Minute des Mitteldrittels bezwangen die Gäste aus der Landeshauptstadt das erste Mal Tornado-Goalie Lars Morawitz. Doch schon 4 Minuten später glich Jörg Pohling nach Vorlage von Tom Domula und Sven Becher aus. Nun liefen die Gastgeber zur Höchstform auf. Es folgten innerhalb der nächsten 15 Minuten drei weitere Treffer durch Philip Riedel (29. Minute), Jörg Pohling (30.Minute) und Philipp Rädecker (38.Minute). So ging es mit einem Spielstand von 4:1 in die letzte Pause. Doch die Dresdener blieben immer gefährlich und gaben nie auf. So versenkten sie in der 54.Minute nochmal den Puck im Kasten von Morawitz. Doch die Nieskyer wollten klar den Sieg und 3 Punkte für die Tabelle. In der 59. Minute vollendete Philipp Rädecker nach Zuspiel von Jörg Pohling und Tom Domula mit einem weiteren Tor dieses Ziel. Rädecker gab am Sonnabend mit zwei Toren gleich einen guten Einstand nach langer Verletzungspause. So endete die Partie dank einer guten Mannschaftsleitung mit einem verdienten Sieg von 5:2 (0:0; 4:1; 1:1) für die Tornados. Dies war auch ein besonderer Abend für Verteidiger Sven Becher. Er bestritt an diesem Tag sein 400. Spiel für den ELV Niesky. Nun gehört Becher mit Sebastian Greulich zum Klub der 400. Er ist seit der Saison 2003/04 dabei, schoss 52 Tore und saß 1.275 Minuten auf der Strafbank. Damit ist er Spitzenreiter auf der Strafbank bei den Tornados! Er gehört seit Jahren zweifellos zu den Führungsspielern der Nieskyer. Der ELV Niesky bedankte sich vor dem Spiel für seine vorbildliche Einsatzbereit und sein langjähriges Engagement und überreicht ihm ein ganz besonderes Trikot, das der Verein speziell für diesen Anlass hatte fertigen lassen. Mit diesem Trikot dürfte er auch das Spiel bestreiten. |
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| Schönheider Wölfe Wölfe mit Schützenfest gegen Bad Muskau Die Schönheider Wölfe feierten am Samstag beim ersten Heimspiel im neuen Jahr gegen die Bombers Bad Muskau ein wahres Schützenfest. Vor 363 Zuschauern im Wolfsbau ließ das Team von Coach Sven Schröder den Gästen aus der Oberlausitz keine Chance und gewann die Begegnung klar mit 18:2 (4:1, 6:1, 8:0). Als besonders treffsicher erwies sich Schönheides Jordan Klotz, welchem allein sechs Tore gelangen. Zudem trugen sich Petr Kukla (3), Florian Heinz (2), Robert Horst (2), Christoph Rogenz (2), Florian Richter (2) und Jan Gruß in die Torschützenliste ein. Beide Mannschaften konnten nur mit einem Minikader antreten. Während die Bombers mit 11 Feldspielern und zwei Torhütern anreisten, liefen bei den Wölfen immerhin 13 Akteure plus zwei Goalies auf. In welche Richtung das Spiel laufen sollte, zeigte sich bereits nach acht Sekunden, als Petr Kukla die Scheibe zum 1:0 im Bad Muskauer Gehäuse versenkte. Doch zunächst steckten die Bombers den frühen Rückstand gut weg und kamen mit ihrer ersten Offensivaktion in der zweiten Spielminute auch gleich zum Ausgleich, als Christian Gubisch Wölfegoalie Oliver Fengler überraschte. Doch in der Folge spielte sich das Geschehen fast ausschließlich im Drittel der Bombers ab. Bis zur ersten Pause nutzten Jordan Klotz (6.) und Florian Heinz (16.) zwei Überzahlsituationen zur 3:1-Führung, welche der US-Amerikaner mit einem Shorthander in der 20. Minute auf 4:1 ausbaute. Im Mittelabschnitt erhöhten die Wölfe weiter die Schlagzahl und benötigten nur gut zehn Minuten, um die Führung durch Treffer von Robert Horst (21.), Petr Kukla (24.), Jordan Klotz (25.), Christoph Rogenz (30.) und Florian Heinz (33.) auf 9:1 auszubauen. Den tapfer kämpfenden Bombers gelang in der 36. Minute lediglich das 9:2 erneut durch Christian Gubisch. Dieses Gegentor beantworteten die Wölfe aber nur 32 Sekunden später mit dem 10:2 durch Christoph Rogenz. Der Dominanz des Tabellenführers hatten die Oberlausitzer im Schlussdrittel dann gar nichts mehr entgegenzusetzen. Die Wölfe kombinierten jetzt nach Belieben und spielten sich in einen wahren Rausch. Bis zum Schlusspfiff klingelte es durch Treffer von Jordan Klotz (3), Robert Horst, Florian Richter (2), Petr Kukla und Christoph Rogenz noch achtmal im Bad Muskauer Kasten zum 18:2-Endstand. Bombers-Coach Marco Ludwig nahm es nach der Partie mit Galgenhumor: „Schönheide ist wie ein Zahnarztbesuch. Du weißt, dass du einmal im Jahr hin musst und weißt, dass es weh tut.“ |
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