IHP NachrichtenDienstag 29.Januar 2019
(IHP) Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen:
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost
| Deutscher Eishockey Bund Die Teamsport Deutschland Verbände gratulieren dem DHB zur erfolgreichen Weltmeisterschaft im eigenen Land (DEB) Teamsport Deutschland gratuliert dem Deutschen Handballbund zu einem gelungenen Turnier im eigenen Land. Mit dem Erreichen des Halbfinales und letztendlich einem 4. Platz ist der Handball-Nationalmannschaft ein respektabler Erfolg gelungen. „Neben der sportlichen Leistung, muss aber vor allem auch die hervorragende Organisation des gesamten Turniers rausgehoben werden. Der DHB hat sich und Deutschland als tollen Gastgeber präsentiert und ein Turnier auf höchstem Niveau, mit ausverkauften Hallen und einer großartigen Atmosphäre ausgerichtet“, sagt Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball Bundes und Sprecher der Spitzenverbände im Deutschen Olympischen Sportbund. Die Handball-WM in Deutschland hat erneut gezeigt, welche große Begeisterung internationale Sportgroßveranstaltungen von Mannschaftssportarten im eigenen Land auslösen. Mit über 900.000 Zuschauern bei 96 Spielen/Schnitt 9.440 pro Spiel waren die Arenen in Deutschland und Dänemark an den Standorten Berlin, München, Köln und Hamburg sowie Herning und Kopenhagen mit einem neuen WM-Rekord ausgelastet. Zur Erinnerung: schon bei der Eishockey WM 2017 GER/FRA waren überragende Zuschauerzahlen mit 686.391 in 64 Spielen (Schnitt 10.725 pro Spiel) zu verzeichnen. Ebenso waren die TV-Zuschauerzahlen beeindruckend. Mit im Durchschnitt über 7 Millionen Zuschauern, einem Topwert in der Hauptrunde von über 10 Millionen Zuschauern und einer Rekordquote bei der Übertragung des Halbfinals von durchschnittlich 11,91 Millionen Zuschauern im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, konnte wieder unter Beweis gestellt werden, dass Mannschaftssportarten eine hohe gesellschaftliche Bedeutung haben. Gerade Mannschaftssportarten führen die Menschen zusammen, fördern Zusammenhalt und Gemeinschaftssinn, schaffen Vorbilder für jeden und vermitteln Werte wie Fairplay, Leistungsbereitschaft, Teamgeist und fördern soziales Engagement. „Deutschland liebt den erfolgreichen Teamsport leidenschaftlich, die erfolgreiche Handball-Nationalmannschaft hat das wieder bewiesen, herzliche Gratulation“, sagt DEB-Präsident Franz Reindl. Sportveranstaltungen in dieser Größenordnung sind in Deutschland jedoch nur mit einem dauerhaften Schulterschluss von Verbänden und Politik sowie der Öffentlichkeit möglich. Die Handballweltmeisterschaft hat wieder gezeigt, wie wichtig es ist, dass in Deutschland regelmäßig internationale Sportgroßveranstaltungen stattfinden. Mit der bevorstehenden Beachvolleyball-Weltmeisterschaft in Hamburg, der Bewerbung des Deutschen Basketball-Bundes um die Europameisterschaft 2021 und den bereits an Deutschland vergebenen Europameisterschaften 2024 im Fußball und Handball, sorgen die Verbände für weitere sportliche Highlights in Deutschland. Auch zukünftig bauen die Mitgliedsverbände von Teamsport Deutschland auf die Unterstützung aus der Politik und freuen sich über einen weiteren Ausbau der Zusammenarbeit und Unterstützung der Bundespolitik, um auch zukünftig die Ausrichtung großer Turniere in Deutschland zu ermöglichen. Über Teamsport Deutschland: Teamsport Deutschland, im März 2017 gegründet, ist die institutionalisierte Interessengemeinschaft der fünf größten deutschen Mannschaftssportverbände, die sich aktiv für die Verbesserung der sportlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Mannschaftssportarten einsetzt. Zu den Mitgliedern gehören der Deutsche Basketball Bund (DBB), Deutsche Eishockey-Bund (DEB), Deutsche Fußball-Bund (DFB), Deutsche Handballbund (DHB) und der Deutsche Volleyball-Verband (DVV). |
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| Düsseldorfer EG Nächste schwere Verletzung – Saisonaus für Johannes Huß (DEL) Die Verletzungsmisere bei der DEG reißt nicht ab. Verteidiger Johannes Huß hat bei der siegreichen Partie gegen die Augsburger Panther beim Check eines Gegenspielers einen Abriss des Labrums in der Schulter erlitten. Der 20-Jährige muss operiert werden und wird der Düsseldorfer EG in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Johannes Huß ist nach Leon Niederberger bereits der zweite Spieler innerhalb weniger Tage, der mit dieser Verletzung langfristig ausfällt. |
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| Krefeld Pinguine Krefeld Pinguine gründen Alumni-Club für ehemalige und verdiente Spieler (DEL) Die Krefeld Pinguine gründen einen Verein für ehemalige und verdiente Spieler aus der über 80-jährigen Geschichte. Aufgenommen werden Spieler, die entweder mindestens drei Jahre für Schwarz-Gelb aufs Eis gegangen sind oder besondere Verdienste für die Pinguine errungen haben. Dazu zählen Meisterschaften, Aufstiege und Auszeichnungen oder Titel auch fern des Eises. Präsident des Alumni-Vereins wird Pinguine-Ehrenkapitän Uwe Fabig. Der Aufstiegsheld wird den ehemaligen Spielern als Ansprechpartner dienen und ist Schnittstelle zwischen Alumnis und den Krefeld Pinguinen. Fabig hat auch den Erstkontakt zu den Cracks hergestellt. Passend zum Retro-Spieltag gegen Köln am kommenden Sonntag, 16:30 Uhr, werden einige Ehemalige zu Gast in der YAYLA ARENA sein und sich während des Warm-Ups auf der speziellen Alumni-Wand im Eingangsbereich verewigen. Ziel des Clubs ist die aktive Einbindung der Ehemaligen in die Vereinsarbeit und Außendarstellung der Krefeld Pinguine. Game-Worn-Trikots vom Retro-Spieltag: Ab heute werden Lose für jeweils fünf Euro im Fanshop verkauft. Nach dem Spiel werden die Siegnummern bekannt gegeben. Die Gewinner können die getragenen Jerseys direkt am Sonntag mitnehmen und nach Wunsch vom jeweiligen Spieler unterschreiben lassen. Retro-Tickets: Ebenfalls in den Umläufen, Fanshops und an den Tageskassen sind besondere Retro-Tickets erhältlich. Wer diese Karte beim Kauf von Einzelkarten gegen Wolfsburg (14.2.; 19:30 Uhr) nach dem Sonntagsspiel und in der darauffolgenden Woche vorlegt, erhält 10% Rabatt auf Karten der Preiskategorien 3-6. Dieses Angebot ist nicht online erhältlich und pro Käufer auf zwei Tickets begrenzt. Fanartikel: Am Sonntag wird es außerdem einen limitierten Retro-Schal im Fanshop des Umlaufs für jeweils 16 Euro geben. |
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| Straubing Tigers Mitchell Heard setzt Physionachbehandlung in seiner Heimat fort (DEL) Der 26-jährige Angreifer begibt sich am heutigen Dienstag nach Kanada, um dort die intensive physiotherapeutische Nachbehandlung fortzusetzen. „Der Heilungsprozess schreitet gut voran und im renommierten Centre of Physical Help, Ajax, Ontario, wird Mitchell Heard weiterhin an seinem Comeback arbeiten“, informiert Teamarzt Dr. med. Markus Vogt (Klinikum St. Elisabeth Straubing). Dr. Vogt steht dazu auch in regem Austausch mit Michael Clarfield, dem behandelnden Physiotherapeuten. „Die Mitarbeiter des Centre of Physical Help betreuen unter anderem Spieler der Toronto Maple Leafs – Mitchell Heard ist dort in sehr guten Händen“, so Dr. med. Markus Vogt. „Ich möchte mich bei den Offiziellen, bei den Fans, bei den Mitspielern und den Trainern bedanken, dass sie sich mich während meines ersten Jahres in Europa sehr gut unterstützt haben. Es war mein Wunsch, in meiner Heimat an meiner Genesung zu arbeiten und ich bin dankbar, dass der Club dieser Bitte entsprochen hat“, sagt Mitchell Heard. „Mitchell Heard hat alles für das Team gegeben und deshalb war er sehr wichtig für die Mannschaft. Nun steht die Heilung seiner Schulterverletzung an erster Stelle. Unsere medizinische Abteilung hält mich über die Entwicklung auf dem Laufenden und ich verfolge diese mit großem Interesse“, erörtert Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers. |
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| Heilbronner Falken Heilbronner Falken gründen Supporterclub `86 (DEL2) Anfang des Jahres 2019 haben die Heilbronner Falken den Supporterclub `86 ins Leben gerufen. Ziel ist es, neue Partner für die Heilbronner Falken zu gewinnen und langfristig für den Sport Eishockey zu begeistern. Der Supporterclub `86 bietet drei unterschiedliche Mitgliedschaften: vom Premiumpaket „Goldhelm“ (999,- €), über das Standardpaket „Center“ (499,- €) bis hin zum Starterpaket „Rookie“ (249,- €) gibt es für jeden Anspruch ein geeignetes Angebot. Die verschiedenen Supporterclub-Pakete sollen jedoch nicht nur unternehmerische Vorteile, wie beispielsweise eine auffällige Werbepräsenz im Stadion und Tageskarten bieten. Es soll außerdem Nähe zum Team geschaffen werden. Jedes Supporterclub-Mitglied erhält eine exklusive Einladung zum Grillfest „Meet the Team“ direkt am Anfang jeder Saison. In entspannter Atmosphäre ergeben sich interessante Gespräche beim ersten Kennenlernen der neuen Mannschaft. In einer groß angelegten Mailing-Aktion wurden in der vergangenen Woche über 1.500 Sendungen mit allen Informationen rund um den Supporterclub `86 verschickt. Die Zielgruppe umfasste kleine bis mittelständische Unternehmen im Großraum Heilbronn, die bisher noch keine Verbindung zum Heilbronner Eishockey aufweisen. Darüber hinaus sprechen die Heilbronner Falken mit dem Supporterclub `86 ebenfalls die Fans in den eigenen Reihen an. Zu diesem Zweck wird es am Sonntag, den 03. Februar 2019, einen Informationsstand im Stehplatzbereich der Kolbenschmidt-Arena geben. Gerne beraten die Heilbronner Falken oder helfen beim Abschließen einer Mitgliedschaft. Die Mitgliedschaft im Supporterclub `86 kann jederzeit gestartet werden: über eine anteilige Berechnung kann das Engagement bereits in dieser Saison beginnen, alternativ kann ein vollständiger Vertrag für die kommende Saison 2019/2020 abgeschlossen werden. |
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| EV Lindau Islanders Kampf um die Playoffs spitzt sich zu – Showdown um Platz 8 / Freitag Derby in Memmingen, Sonntag direktes Duell gegen Höchstadt um die Playoffs (OLS) Am kommenden Spielwochenende wird es für die EV Lindau Islanders gleich zweimal spannend. Am Freitag den 01.02. um 20:00 Uhr geht es zum Derby nach Memmingen gegen die Indians. Am Sonntag den 03.02. um 18:00 Uhr, erwarten die EV Lindau Islanders den direkten Konkurrenten um Platz 8, die Höchstadt Alligators. Nach dem letzten Wochenende, mit einem Overtime-Sieg gegen Sonthofen sowie einer Overtime-Niederlage gegen den Tabellenführer aus Regensburg, beträgt der Abstand der Islanders auf die Höchstadt Alligators momentan nur noch einen Punkt. Das erste Spiel im direkten Duell dieser beiden Mannschaften in der Meisterrunde steigt am Sonntag den 03.02. um 18:00 Uhr in der Lindauer Eissportarena. Die Mannschaft aus Mittelfranken belegt momentan den so begehrten achten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an den Playoffs mit der Oberliga Nord berechtigt. Diesen Platz würden die EV Lindau Islanders nur allzu gerne im direkten Duell erobern und am besten bis zum Ende der Meisterrunde auch nicht mehr abgeben. Dass dies kein leichtes Vorhaben wird, zeigen die beiden Spiele aus der Normalrunde. Das Spiel in Lindau verloren die Islanders mit 1:2 und auch das Spiel in Höchstadt entschieden die Alligators mit 3:1 für sich. Die Höchstadt Alligators als Aufsteiger konnten zu Saisonbeginn nur schwer eingeschätzt werden und waren deshalb die Überraschung in der Oberliga Süd. Zuletzt verloren die Alligators aber 12 von 14 Spielen, weshalb sich die Verantwortlichen aus Höchstadt am Montagabend von Trainer Martin Ekrt trennten. An der Bande übernimmt Höchstadts Rekordspieler Daniel Sikorski zusammen mit dem hauptamtlichen Nachwuchstrainer Petr Kasik als Interimstrainer. Dies macht es für die Islanders bestimmt nicht einfacher, denn wie man weiß kann frischer Wind auch frische Energie freisetzen. Ein weiterer Grund für einen positiven Energieschub bei den Mannen aus dem Aischgrund, ist die frühzeitige Rückkehr des zuvor verletzten Vitali Aab, der den Alligators die letzten Wochen extrem fehlte. Dies wird höchstwahrscheinlich im Laufe der restlichen Spielzeit ebenfalls zur Stabilisation der Mannschaft führen. Aber auch der Topscorer Michal Petrak und sein Stürmerkollege Ondrej Nedved sind brandgefährlich. Zudem wird Ex-Islander Jiri Mikesz alles daran setzen an seiner alten Wirkungsstätte zu treffen. Es spitzt sich also alles auf das Duell und die beiden Spiele der EV Lindau Islanders gegen die Höchstadt Alligators um den achten Tabellenplatz der Meisterrunde zu. Dies könnte wieder einmal mit einem neuen Kapitel der Lindauer Vereinsgeschichte enden, sollten sie den so ersehnten Playoffplatz 8 erreichen und in selbige Runde einziehen. Wie der Zufall will, spielen die Höchstadt Alligators wie schon in den Jahren zuvor wieder eine gewichtige Rolle. Allen voran die Bayernliga Meisterschaft 2015 der EV Lindau Islanders, die sie sich in Höchstadt sichern konnten oder auch die Spiele in der letzten Saison um den Einzug ins Finale der Verzahnungsrunde, in der sich beide Mannschaften über drei Spiele bis zum alles entscheidenden Penaltyschießen duellierten, mit dem positiveren Ende für die EV Lindau Islanders. Es ist also alles angerichtet für einen Schlagabtausch auf dem Eis, in dem sich zeigen wird, wer heißer auf die Teilnahme an den Playoffs ist. Vor dem direkten Duell gegen Höchstadt gibt es ein Derby in Memmingen, das man nicht vergessen sollte. Am 01.02. um 20:00 Uhr sind die EV Lindau Islanders zu Gast am Hühnerberg. Die Indians haben gerade einen Lauf. Am vergangenen Sonntag schlugen sie den EV Landshut zu Hause mit 5:2 und verloren freitags zuvor in Peiting erst in der Overtime. Aber auch der Neuzugang Tadas Kumeliauskas schlägt voll ein. So erzielte der litauische Nationalspieler, den Memmingen aufgrund der Einbürgerung von Lubor Pokovic als zweiten Kontingentspieler verpflichtete, im ersten Spiel für die Indians gegen Weiden gleich einen Dreierpack. Auch bei den folgenden Spielen in Peiting und gegen Landshut war der Neuzugang an vielen erfolgreichen Aktionen der Memminger beteiligt. Es kommt also zur bereits gefährlichen Offensive um Jared Mudryk, Daniel Huhn und Antti-Jussi Miettinen ein weiterer Spieler hinzu um den sich die Defensive der Islanders kümmern muss. Die Indians sind für die EV Lindau Islanders in dieser Saison eine schwer zu knackenden Mannschaft. Dies mussten die Islanders schon mehrmals erfahren, denn bis Dato gab es noch keinen Sieg gegen die Maustädter. Nach drei nur sehr knappen Niederlagen, mussten die Islanders nach einem blutleeren Auftritt beim letzten Spiel in Memmingen mit einem 0:4 im Gepäck die Heimreise an den Bodensee antreten. Ein Grund des aktuellen Laufs der Indians ist auch der Memminger Trainer Sergej Waßmiller. Dieser formte nach der Entlassung seines Vorgängers im Herbst ein Team, gegen das sich seitdem viele Mannschaften der Liga schwer tun. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Indians auf Tabellenplatz 5 stehen. Spielertrainer Chris Stanley und sein Team wissen um die Brisanz dieses Spiels, möchten sie dem Lokalrivalen doch allzu gerne die volle Punkteausbeute abnehmen. Mit einem möglichen Sieg über die Indians, wären die EV Lindau Islanders eventuell bereits am Freitag, vor dem Duell am Sonntag gegen Höchstadt, die Mannschaft die vom achten Tabellenplatz grüßt. Die Spiele am Wochenende bieten also alles was das Herz eines Eishockeyfans höher schlagen lässt. Derbys können immer wieder für Überraschungen sorgen und bieten meist Spannung bis zum Schluss und auch das Spiel gegen Höchstadt steht unter besonderen Vorzeichen. Die letzten Jahre gab es zwischen den EV Lindau Islanders und diesen beiden Mannschaften oft großartige Fights. Deshalb hoffen die EV Lindau Islanders auch auf viele Eishockeybegeisterte die am Freitag mit an den Hühnerberg reisen und vor allem auch am Sonntag, im so wichtigen Spiel gegen die Höchstadt Alligators, die Mannschaft in der Lindauer Eissportarena nach vorne peitschen. |
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| EHC Waldkraiburg Löwen DANIEL HÄMMERLE ENTSCHEIDET 9-TORE-SPIEL GEGEN ERDING (OLS) Der EHC Waldkraiburg hat das erste Sechs-Punkte-Wochenende der Saison gefeiert. Nach dem 7:2 am Freitag in Königsbrunn gewannen die Industriestädter am Sonntagabend ihr Heimspiel in der Raiffeisen Arena mit 5:4.Tobias Thalhammer, Michail Sokolov, Bobby Chaumont und Dennis Ladigan trafen dabei für die Löwen, das entscheidende Tor zum 5:4 erzielte EHC-Kapitän Daniel Hämmerle. Neben dem Ergebnis sorgen die Trainer Alexei und Sergej Piskunov auch mit dem Einsatz von eigenen Nachwuchsspielern für positive Schlagzeilen. Am Freitag war neben dem 18-Jährigen Torhüter Christopher auch dessen 17 Jahre alter Cousin Felix in den Kader der ersten Mannschaft gestoßen, am Sonntag gegen die Gladiators feierte der 20-jährige Verteidiger Alexander Imiolek sein Debüt. Man merkt den Piskunov-Brüdern an, dass sie auf den Nachwuchs setzen und nicht vergessen haben, welche Jungs sie vor ein paar Jahren als Nachwuchscoachs betreut haben. Vor dem Spiel habe man der Mannschaft klargemacht, dass man diesmal nicht wie zuletzt beim 0:5 gegen Miesbach auftreten will, erklärte Alex Piskunov nach der Partie. Man habe dann gesehen, dass das Team lebt, Charakter und Moral hat so Piskunov weiter, der sich auch freute, dass man den Fans mit den drei Punkten in einem Heimspiel als Dankeschön für die Unterstützung etwas zurückgeben konnte. Gespannt waren viele Fans schon, bevor es überhaupt auf dem Eis losging. Denn nach ihrem Freitagsspiel hatten die Gladiators mit Trainer Topias Dollhofer bekanntgegeben, dass Dollhofer im nächsten Jahr von Waldkraiburgs Ex-Trainer Thomas Vogl beerbt würde, bis Ende der Saison sollte Vogl bereits gemeinsam mit Dollhofer, der aus privaten Gründen aufhört, an der Bande stehen. In Waldkraiburg beim Spiel seines neuen gegen sein altes Team war Vogl jedoch nicht dabei. Doch werden wir sportlich: Tobias Thalhammer brachte die Löwen mit einem feinen Treffer nach gut elf Minuten in Führung (11:33), Florian Fischer schaffte im ersten Erdinger Powerplay aber den Ausgleich (14:24). Gut zwei Minuten später gingen die Gladiators dann sogar in Führung und Christian Mitternacht durfte jubeln (16:31). Nur 21 Sekunden später hatten die Löwen mit einem Traumtor aber die passende Antwort in petto: Christof Hradek ließ den Puck über die Schläger der Erdinger Verteidiger flippen und Michail Sokolov haute Jonas Steinmann die Scheibe ins Netz (16:52). Erneut in Überzahl brachte Florian Zimmermann Erding im zweiten Drittel abermals in Führung (28:09), die Hausherren ließen sich aber wieder nicht beirren und Bobby Chaumont sorgte mit seinem sechsten Tor in der Verzahnungsrunde fünf Minuten später für den erneuten Ausgleich (33:36). Per Abstauber brachte Dennis Ladigan den EHC Waldkraiburg dann erstmals an diesem Abend in Front (35:00), diese Führung sollte aber nur für drei Minuten Bestand haben. Sokolov wurde nämlich von den nicht wirklich souverän auftretenden Unparteiischen auf die Strafbank geschickt und 35 Sekunden später nutzte Zimmermann die nominale Überlegenheit auf dem Eis zum 4:4 (38:03). Die Löwen behielten aber die Nerven, spielten im letzten Drittel ihre Klasse immer mehr aus und Daniel Hämmerle traf im Slot zum 5:4 nachdem ihn Chaumont klasse in Szene gesetzt hatte (47:31). Es sollte der entscheidende Treffer des Spiels sein, denn Erding, das besonders im Powerplay extreme Gefahr verbreitete und Kevin Yeingst zu mancher Parade zwang, konnte nicht mehr nachlegen. Gleichzeitig rettete die Gladiators in der 55. Minute beim Schuss von Verenis Povilas der Pfosten, Chaumont fehlte 80 Sekunden vor dem Ende ebenfalls das Zielwasser. So blieb es beim 5:4 für die Hausherren und die Freude über das erste 6-Punkte-Wochenende war den Spielern der Löwen deutlich anzusehen. „Es freut mich, dass man sieht, dass wir uns Woche für Woche steigern. Nach der Unruhe zuletzt kann die Mannschaft ihre Leistung abrufen“ so Alex Piskunov. Der Zeitpunkt passt in jedem Fall: Am kommenden Freitag ist der SC Riessersee in der Raiffeisen Arena zu Gast, nächsten Sonntag geht es für die Löwen nach Landsberg. |
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| EC Harzer Falken Tilburg und Scorpions am Ende souverän gegen die Harzer Falken (OLN) Nach dem letzten Wochenende sollte es auch ein Stück weit Wiedergutmachung werden, da die Fans ihren Unmut recht deutlich kundtaten. Doch letztendlich waren die Aufgaben zu Hause gegen den Tabellenersten aus Tilburg und beim Tabellenzweiten aus der Wedemark natürlich deutlich zu hart, um etwas Zählbares zu erlangen. Aber darum ging es ja auch gar nicht. Denn auch wenn beide Spiele mit 2:10 (1:1; 1:5; 0:4) gegen Tilburg und 8:1 (2:0; 4:1; 2:0) bei den Hannover Scorpions mehr als deutlich ausfielen, waren zumindest phasenweise wieder die Tugenden erkennbar, die man eine Woche zuvor gegen Leipzig so sehr vermisst hatte. Vor allem in den ersten Dritteln machte man es beiden Gegner schwer und lediglich die Chancenauswertung sorgte dafür, dass es dann doch Ergebnisse wurden, die dem Tabellenstand entsprachen. Denn sowohl die Tilburg Trappers, als auch die Scorpions haben in der Offensive eine brutale Qualität, gegen die man nur schwer gegenarbeiten und Tore verhindern kann. Und bei drei Shorthandern der Tilburger und einem der Scorpions, dem kein Powerplaytor gegenübersteht, muss man einräumen, dass auch die numerische Überlegenheit der Falken nicht zwingend einen Vorteil darstellt. So keimte zwar immer wieder Hoffnung auf. Doch insgesamt waren die beiden Spiele eine Art Spiegelbild. Denn nach dem 2:3-Anschlusstreffer gegen Tilburg durch Bobby Sokol und dem 3:1-Anschlusstreffer gegen die Scorpions durch Artjom Kostyrev, benötigten beide Gegner jeweils nur knapp vier Minuten für drei Tore und klare Verhältnisse. Aber das, was die Falken bis auf die Phasen, in denen sie die Gegner davonziehen ließen, zeigten, war zumindest von dem Kampf und Einsatz geprägt, den man erwarten darf. Und zudem gab es auf der Harzer Seite auch einen echten Gewinner. Denn im Schlussdrittel gegen Tilburg durfte Nick Paurat in den Harzer Kasten und machte seine Sache mehr als ordentlich. Was ihm nicht nur ein Sonderlob seines Trainers einbrachte, sondern auch dazu führte, dass er gegen die Hannover Scorpions durchspielte. Ein Umstand, der seine Vorderleute durchaus auch in die Pflicht nahm, ihn zu schützen und in der Defensive konzentriert zu arbeiten. Was gut gelang und Paurat auch in der Wedemark ein gutes Zeugnis einbrachte. „Nick hat die ganze Zeit sehr gut trainiert und wir haben gemeinsam entschlossen, dass es nun Zeit ist, ihm auch die nötigen Spielminuten zu geben. Das hat er sehr gut gemacht und auch die Mannschaft hat gut darauf reagiert.“ so Trainer Arno Lörsch im Anschluss. Und ein Stück weit kann man auch Nico Ehmann zu den Gewinnern zählen. Nach seiner langen Verletzungspause gelang ihm nicht nur der Führungstreffer gegen Tilburg, sondern auch insgesamt bot er eine solide Leistung, bemessen an der zuletzt fehlenden Spielpraxis. Diese wird sich ein anderer Falke nunmehr an einem anderen Ort holen. Denn naturgemäß bleiben auch die Harzer Falken nicht davon verschont, dass sich die Playoff-Teilnehmer vor Ablauf der Wechselfrist nochmal im Tabellenkeller bedienen. Und so wird Louis Trattner ab sofort das Trikot der Hannover Indians überstreifen. Ein Wechsel, der den Falken natürlich sehr wehtut, ist doch Trattner mit 12 Treffern zweitbester Torschütze der Harzer und auch in puncto Kampf und Einsatzbereitschaft mit einer vorbildlichen Einstellung gesegnet. Doch ein Stück weit ist man im Harz abseits der Emotionen dann auch stolz auf die Entwicklung, die der junge Stürmer bei den Falken genommen hat. „Louis hat den Harzer Falken viel zu verdanken. Ohne das Vertrauen, dass Arno Lörsch in ihn gesetzt hat, wäre er in der Entwicklung wahrscheinlich noch nicht ganz so weit, wie er es jetzt ist. Auch, um den nächsten Schritt zu machen.“ ist Vater Jürgen Trattner, der selber auf eine sehr erfolgreiche Eishockeykarriere zurückblicken kann, voll des Lobes bezüglich der Ausbildung seines Sohnes. So bleibt der Stolz und nichts weiter, als Louis Trattner alles Gute für seinen weiteren persönlichen und sportlichen Werdegang zu wünschen. (Hei) |
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| Hannover Scorpions Scorpions empfangen Erfurt - Nach Sieg und Niederlage weiter Platz 2 (OLN) Nach der 0:3 Niederlage am Pferdeturm siegten die Scorpions am Sonntag in der heimischen hus de groot EISARENA gegen die Harzer Falken mit 8:1. Nach drei Siegen in Folge gegen die Indians war die Niederlage kein Beinbruch zumal nach dieser Niederlage Tabellenplatz zwei vor den Indians verteidigt wurde, wobei der Punkteabstand zu den Indians sieben Zähler beträgt. Nach einem etwas zähen Start in das Spiel gegen die Harzer Falken brach Björn Bombis den Bann und mit dem Tor von Marian Dejdar, dass ebenfalls im ersten Drittel fiel, gingen die Scorpions mit 2:0 in Führung. Sebastian Lehmann, Sachar Blank, Dennis Arnold, Matt Wilkins und Patrick Schmid (2) waren die weiteren Torschützen, die den jederzeit ungefährdeten Sieg sicherstellten. Am Freitag, den 01. Februar um 20:00 Uhr findet die nächste Partie, der zu Ende gehenden Hauptrunde in der hus de groot EISARENA gegen die Black Dragons Erfurt statt. „Ein äußerst unbequemer Gegner“ so Coach Dieter Reiss, der darauf hinwies, dass die Erfurter am vergangenen Sonntag in Tilburg bis zur 55. Minute ein 3:3 Unentschieden hielten, ehe sie die Begegnung dann doch noch mit 3:6 verloren. |
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| Herner EV Wochenend-Nachlese – Zur Situation in der Oberliga Nord! (OLN) Am Wochenende begann das letzte Viertel der Hauptrunde in der Oberliga Nord. Bis zum 3. März 2019 stehen nun noch 12 Spieltage auf dem Programm, darunter zwei Mittwochstermine, bevor dann feststeht welche Vereine sich auf welchen Rängen direkt in die Playoffs einziehen können (Plätze 1 bis 6), wer in die Pre-Playoffs muss (Plätze 7 bis 10) und für wen die Saison bereits Anfang März beendet ist. Noch sind alle Fragen ohne definitive Antwort und man kann davon ausgehen dass noch viele spannende Spiele bei der ausgeglichenen Liga zu erwarten sind. An der Tabellenspitze stehen erwartungsgemäß die Tilburg Trappers und die Hannover Scorpions, wobei die Niedersachen zuletzt den Abstand zum dreimaligen Oberliga-Meister aus den Niederlanden verkürzen konnten. Das Top-Trio wird durch die Hannover Indians komplettiert, die zuletzt deutlich aufholen konnten. Dahinter geht es eng zu im Kampf um den vierten Platz, der den Heimvorteil in den Playoffs gegen den Süden garantiert. Der Herner EV liegt als Sechster nur einen Punkt hinter den Saale Bulls (5.) und den Essener Moskitos (4.). Spannender kann es nicht sein. Die Hamburger Crocodiles sind aktuell Siebter (vier Punkte hinter dem HEV), sie nehmen allerdings durch den gestellten Insolvenzantrag eine Sonderrolle ein. Gemäß den Durchführungsbestimmungen des DEB dürfen Vereine bzw. durch Kooperation mit einem Verein verbundene Gmbhs nicht an Aufstiegsplayoffs teilnehmen, solange das Insolvenzverfahren durchgeführt wird. Damit würde auch für Platz 11 (aktuell Erfurt), die Teilnahme an den Playoffs winken. Die Rostock Piranhas, die Icefighters aus Leipzig sowie die Füchse aus Duisburg stehen jeweils durch einen Punkt getrennt auf den Plätzen 8 bis 10. Bei 9 bis 11 Punkten Abstand auf den HEV werden die drei Teams aber ihre direkte Playoff-Qualifikation sicherlich noch nicht abgeschrieben haben. Die personelle Situation hat sich zuletzt beim Herner EV entspannt. Am Wochenende fehlte lediglich Verteidiger Maik Klingsporn krankheitsbedingt. Mike Schmitz kam in der DEL bei den Krefeld Pinguinen zum Einsatz. Dafür konnten die Förderlizenzspieler Philipp Kuhnekath (Krefeld) und Nicolas Geitner (Bad Nauheim) beim HEV eingesetzt werden. Edwin Schitz spielte am Freitag im Trikot der Grün-Weiß-Roten um dann mit dem Krefelder DNL-Team am Samstag und am Sonntag zu zwei Siegen gegen Rosenheim zu kommen. Auch wenn beim Team von Danny Albrecht am Wochenende der spielerische Glanz fehlte, so war die maximale Punktzahl aus den beiden Partien enorm wichtig um den Abstand auf die Teams vor dem HEV zu verkürzen und den Abstand auf die Verfolger zu vergrößern. Nicht unerwähnt sollte dabei auch bleiben dass die Gysenberger in den letzten neun Begegnungen immer gepunktet haben. Diese Nachhaltigkeit im Sammeln wichtiger Punkte muss nun auch in den verbleibenden sechs Auswärts- und fünf Heimspielen beibehalten werden um Platz sechs zu verteidigen und gleichzeitig den Blick weiterhin konsequent auf Platz vier zu richten. Leicht wird diese Aufgabe in den kommenden fünf Wochen nicht werden, aber diese sportlichen Ziele sind lohnenswert. |
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| HC Landsberg Riverkings Sensationeller Sieg gegen den Oberligisten Riessersee – bittere Niederlage in Erding (BYL) Mit einem sensationellen 2:1 Heimsieg im Penaltyschießen am Sonntag gegen den SC Riessersee vor 1100 begeisterten Zuschauern bewiesen die Riverkings einmal mehr ihre Stärke bei Heimspielen. Allerdings setzte es am Freitag trotz starkem ersten Drittel eine bittere 0:7 Niederlage gegen die Erding Gladiators. Das Team des HCL reiste zwar in großen Teilen angeschlagen und ohne die immer noch an den Nachwirkungen einer Gehirnerschütterung leidenden Dennis Sturm und Marcel Juhasz nach Erding, legten dort aber los wie die Feuerwehr. Bei sichtbarer Feldüberlegenheit erarbeiteten sie sich immer wieder gute Chancen, alleine der Puck wollte nicht ins gegnerische Tor und so kam es wie es kommen musste. In der letzten Minute des ersten Drittels trafen die Gastgeber in Überzahl zum bis dahin überraschenden 1:0. Im zweiten Drittel verloren die Riverkings dann den Zugriff auf das Spiel. Man erarbeitete sich weiter ab und an Chancen, die Tore schossen allerdings die Gladiators und das bis zum 7:0 nahezu ausschließlich in Überzahl. Völlig anders präsentierten sich die Riverkings am Sonntag gegen den zehnmaligen Deutschen Meister SC Riessersee. Die Werdenfelser schlossen zwar die Hauptrunde in der Oberliga als Tabellenvierter ab, mussten jedoch auf Grund eines laufenden Insolvenzverfahrens in der Verzahnungsrunde mit der Bayernliga antreten. Die Jungs von Trainer Randy Neal zeigten von Beginn an eine durchgehend konzentrierte Leistung und hielten sowohl in Sachen Tempo, als auch in Sachen taktischer Disziplin voll mit dem Favorit mit. Ganz im Gegenteil: Die Riverkings erarbeiteten sich, nach einer starken Druckphase der Garmischer in den ersten Minuten, immer wieder gute Chancen, scheiterten aber am starken Garmischer Torhüter Daniel Allavena. HCL-Keeper Markus Kring stand ihm in diesem Spiel allerdings in nichts nach und vereitelte eine Chance nach der nächsten. Nach einem im ersten Drittel schnellen und spannenden Spiel, ging es deshalb mit 0:0 in die wohlverdiente Pause. Auch im zweiten Drittel sahen die 1100 begeisterten Zuschauer abermals einen weiterhin stark aufspielenden HCL der sich in diesem Drittel sogar ein leichtes Chancenplus erarbeiten konnte. In der fairen Partie mit wenigen Strafen wollte allerdings auch im zweiten Drittel kein Tor fallen. Im letzten Drittel ging es weiterhin auf hohem Niveau zur Sache. In der 45. Minute war es dann soweit – Der Garmischer Moritz Miguez schloss ein gut vorgetragenen Kontor zum 0:1 ab. Die Riverkings steckten allerdings nicht auf und so fasste sich in der 49. Minute Verteidiger Tobias Wedl ein Herz und lief von der eigenen blauen Linie auf der linken Seite bis ins gegnerische Drittel durch und schloss mit einem präzisen Handgelenksschuss ins lange Eck zum 1:1 ab. Jetzt kochte das Stadion! Trotz einer Unterzahlsituation kurz vor Schluss fiel keine weiteres Tor dadurch kam es zu einer fünfminütigen Overtime. Auch diese blieb, trotz Chancen auf beiden Seiten, torlos. Im anschließenden Penaltyschießen sicherten sich die Hausherrn, dank zweier Tore von Daniel Menge und Tyler Wiseman und toller Paraden von Markus Kring, den Zusatzpunkt. Am kommenden Wochenende steht jetzt am Freitag das wichtige Auswärtsspiel in Peißenberg, sowie am Sonntag um 17 Uhr das Heimspiel gegen den nächsten Oberligisten aus Waldkraiburg auf dem Programm. |
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| TEV Miesbach TEV unterliegt in Klostersee (BYL) Im fünften Spiel der Verzahnungsrunde kassiert der TEV mit 2:4 (1:1,1:1,0:2) beim EHC Klostersee die erste Niederlage. Trainer Peter Kathan musste auf den gesperrten Michael Grabmaier, sowie Stephan Stiebinger und Christian Czaika verzichten und deshalb seine Reihen umstellen. Dies wurde ausgerechnet bei dem zuletzt so effizienten Überzahlspiel sichtbar, sodass hier der TEV trotz guter Gelegenheiten ohne Tor blieb. Auch der Start lief nicht optimal, so gelang den Hausherren vom Bully weg bereits nach 8 Sekunden der Führungstreffer durch Hördt. Doch der TEV kämpfte sich in die Partie und konnte in der 8. Minute durch Filip Kokoska (Assistent Bobby Slavicek, Johannes Bacher) ausgleichen. Auch im 2. Drittel war die Partie ausgeglichen, diesmal mit dem besseren Start für den TEV als Nico Fissekis auf Zuspiel von Michael Höck und Sebastian Deml einen Konter erfolgreich abschließen konnte (Minute 21.). Der Ausgleich in der 28. Minute fiel umstritten, da Torhüter Timon Ewert Schlittschuhtor reklamierte, aber die Schiedsrichter gaben den Ausgleich durch Glombitza. „ Die ersten beiden Drittel waren ausgeglichen, einmal 8:7 Torschüsse und dann 6:8 Torschüssen,“ berichtet Kathan. Im letzten Drittel hatte der TEV durch Felix Feuerreiter und Bobby Slavicek gute Gelegenheiten zur Führung nicht nutzen konnten und bei einem Wechselfehler, es verteidigten 3 Miesbacher gegen 5 Klosterseer, erzielte Hummer die Führung für die Gastgeber (50.). Kurz darauf traf Kritzenberger nach einem gewonnen Bully zum 4:2. Doch auch dadurch ließ sich der TEV nicht entmutigen und versuchte verzweifelt den Anschlusstreffer zu erzielen. Aber fehlende Durchschlagskraft und geschickt verteidigende Grafinger, konnten selbst bei 4:6 Unterzahl, als Kathan bereits drei Minuten vor Schluss den Torwart zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis nahm, ließen keinen TEV-Treffer mehr zu. „ Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, wir haben gekämpft, nicht viel zugelassen, waren aber bei den Gegentoren eins bis drei unachtsam,“ bilanziert Kathan. Viel Zeit zum Köpfe hängen lassen bleibt nicht, da bereits am morgigen Dienstag das nächste Spiel ansteht. Hier empfängt der TEV den EHC Königsbrunn zum Nachholspiel. Das Team von Trainer Sven Rampf steht momentan mit 4 Punkten aus 5 Spielen auf dem 8. Tabellenplatz und möchte sich aber unbedingt für die Play-Off-Runde qualifizieren. Dies würde für den so stark aufspielenden Aufsteiger den versöhnlichen Saisonabschluss bedeuten, für eine doch turbulente Saison. Königsbrunn startete gespickt mit starken Einzelspielen wie Jennifer Harß, Dominic Auger, Matthias Forster, Aleksander Polaczek, Ralf Linke, Adriano Carciola, aber auch den spielstarken Eigengewächsen Patrick Zimmermann und Lukas Fettinger erfolgreich in die Saison. Um die Weihnachtszeit hatte das Team einen kurzen Durchhänger und man trennte sich von Spielertrainer Carciola, sowie dem überzähligen Ausländer Lukas Hruzik. Dafür reaktivierte man Aufstiegstrainer Sven Rampf, den Ex-DEL-Spieler Jeffrey Szwez, sowie weitere Eigengewächse, um breiter aufgestellt zu sein. Was in dem Team steckt, musste Miesbach bei der 0:7 Heimniederlage anerkennen, in dem insbesondere das Überzahlspiel nahezu perfekt funktionierte. „ Königsbrunn ist eine gefährliche Mannschaft, mit einer Reihe an Top-Einzelspielern, wie wohl keine zweite Mannschaft in der Bayernliga. Sie sind nicht optimal in die Verzahnungsrunde gestartet, deshalb benötigen sie dringend Punkte um im Rennen um die Play-Off-Plätze dabei zu bleiben,“ warnt Kathan. Beim TEV wird Michael Grabmaier nach seiner abgesessenen Sperre wieder ins Team zurückkehren und Kathan hofft auch auf die Rückkehr von Stiebinger und Czaika. Davon abhängig wird sein, ob Allrounder Sebastian Deml wieder im Sturm auflaufen wird oder als Verteidiger. Die Entscheidung fällt voraussichtlich heute beim Abschlusstraining. Spielbeginn ist am Dienstag um 20 Uhr in der Miesbacher Eissporthalle. |
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| EHF Passau Black Hawks Black Hawks ringen Schweinfurt nieder / 5 Spiele – 5 Siege – Passau ungeschlagen in der Verzahnungsrunde (BYL) Die Passau Black Hawks haben am Sonntag vor 782 Zuschauern das Spitzenspiel in der Passauer EisArena gegen die Schweinfurt Mighty Dogs mit 3:2 nach Verlängerung gewonnen. Die Dreiflüsse Städter sind somit nach fünf Spielen in der Verzahnungsrunde weiter ungeschlagen. Im ersten Drittel taten sich die Black Hawks lange Zeit sehr schwer den Matchplan von Trainer Christian Zessack umzusetzen. „Da müssen wir in den nächsten Spielen einfacher disziplinierter sein. Jeder Spieler muss seine Aufgaben und seine Vorgaben konsequenter umsetzen.“ so der Black Hawks Coach nach dem Spiel. Trotzdem gelang den Habichten in der vierzehnten Spielminute der Führungstreffer durch Svata Merka in nummerischer Überlegenheit. Die Freude währte allerdings nicht lange, den nur 52 Sekunden später konnten die Gäste aus Unterfranken zum 1:1 ausgleichen. Im zweiten Drittel machten die Habichte ihre Sache dann besser und fanden nach und nach zu ihrem Spiel. So ließen sich die Passauer Eishockeycracks auch durch die zwischenzeitliche Schweinfurter Führung nicht aus der Ruhe bringen. Roman Nemecek konnte mit einem Hammer von der blauen Linie in Unterzahl für seine Farben zum 2:2 ausgleichen. Die Black Hawks machten weiter Druck und konnten sogar kurz vor Ende des zweiten Drittels den Führungstreffer erzielen. Das Tor wurde nach kurzer Beratung durch das Schiedsrichtergespann wegen einem hohen Stock am Ende nicht anerkannt. Das Schlussdrittel war vor Spannung kaum überbieten. Die Mighty Dogs kamen nur noch mit gelegentlichen Entlastungsangriffen vor das Tor der Passau Black Hawks. Immer wieder scheiterten die Habichte aber am gut aufgelegten Schlussmann der Unterfranken. So musste die Entscheidung in der Verlängerung fallen. Da dauerte es nur 83 Sekunden bis zum erlösenden Tor-Jubel in der Passauer EisArena. Dominik Schindlbeck umkurvte Gäste-Keeper Keßler und versenkte die Scheibe im Schweinfurter Tor zum 3:2 Heimerfolg für die Passau Black Hawks. „Der Sieg war absolut verdient. Wir hatten genügend Chancen das Spiel auch schon nach 60 Minuten für uns zu entscheiden. Jetzt blicken wir auf das nächste Wochenende und die Spiele in Moosburg und Fürstenfeldbruck. Da wollen wir die nächsten sechs Punkte holen.“ so der Ausblick von Trainer Christian Zessack. Die Passau Black Hawks stehen nach fünf Spielen auf dem dritten Platz in der Bayernliga Abstiegsrunde. Allerdings haben die Habichte ein Spiel weniger auf dem Konto als die Teams aus Pfaffenhofen und Schweinfurt. Gelingt es den Passau Black Hawks nächste Woche sechs Punkte zu holen, winkt als Lohn die Tabellenführung in der Gruppe B. Das nächste Heimspiel steht für die Passau Black Hawks am Sonntag, 10. Februar um 18:30 Uhr gegen den EV Fürstenfeldbruck auf dem Plan. -czo |
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| ERV Schweinfurt Das Punktekonto wächst (BYL) Am vergangenen Wochenende sind die Mighty Dogs mit weiteren vier Punkten im Gepäck von ihren Auswärtsfahrten nach Schweinfurt zurückgekehrt. Gestartet waren die Mighty Dogs am Freitag mit einem Sieg in Burgau, für den sie im ersten Drittel bereits den Grundstein legten. Nach dem Bullygewinn von Daniel Tratz in der neunten Spielminute brachte Viktor Ledin die Mighty Dogs mit 1:0 in Führung. Anderthalb Minuten später behauptete Patrik Rypar bei einem Konter die Scheibe und passte zu Josef Straka, der den Burgauer Schlussmann ausspielte. Bei weiteren Torchancen im ersten Drittel scheiterten die Schweinfurter am Burgauer Torwart Roman Jurkov. Nach der Pause kamen die Hausherren besser aus der Kabine und erzielten im Powerplay durch Dominik Schönwetter den 1:2 Anschlusstreffer (23. Minute). Danach gerieten die Mighty Dogs ins Straucheln und ließen Burgau fast noch einmal ins Spiel kommen. Um dies und den Ausgleich zu verhindern nahmen Josef Straka und Christopher Schadewaldt in der 34. Minute eine Auszeit, in der Letzterer seine Mannschaft lautstark wachrüttelte. Im Anschluss mussten die Mighty Dogs noch eine Unterzahl überstehen, bevor Roman Jurkov noch einen Alleingang von Patrik Rypar abwehren konnte, doch Sekunden später war er beim Abschluss von Josef Straka machtlos (37. Minute). Im letzten Drittel machten die Mighty Dogs dann den Sack zu. Aus engem Winkel erzielte Maximilian Rabs das 1:4 in der 43. Minute und Jan Kouba legte 3 Minuten später das 1:5 nach. In Überzahl traf David Zachar noch zum zweiten Mal für den ESV Burgau. In doppelter Überzahl netzte Pascal Schäfer zum 2:6 ein, bevor Daniel Tratz mit dem 7.Treffer der Mighty Dogs den Schlusspunkt setzte. Am Sonntagabend konnten die Mighty Dogs einen Punkt aus Passau entführen. Neben dem verletzten Aleksander Andrusovich fehlten außerdem die beruflich verhinderten Marcel Grüner und Simon Knaup. Dennoch standen Steffen Reiser, der als Unterstützung mit nach Passau gefahren war, drei komplette Reihe zur Verfügung. „Passau ist der Favorit in unserer Gruppe, überraschend, dass sie es mit dem Kader nicht unter die Top 8 geschafft haben. Hätte mich einer vorm Spiel gefragt, ihr geht mit einem Punkt heim, hätte ich gesagt, alles klar, passt. Passau hatte sicherlich auch ein bisschen mehr Spielanteile. Rein von der Leistung her, gehen zwei Punkte an Passau und zwei Punkte an uns vollkommen in Ordnung. Das muss man so anerkennen. Passau kommt ja nochmal zu uns, da sieht es dann anders aus.“, schmunzelte Steffen Reiser in der Pressekonferenz nach dem Spiel. Im ersten Drittel ging der EHF Passau in Überzahl durch Svatopluk Merka in der 14. Spielminute in Führung Punkt, doch die Mighty Dogs hatten die Antwort parat und Stephan Trolda hämmerte keine Minute später den Ausgleich in die Maschen. In der 26. Minute spielte Jan Kouba die Scheibe vors Tor zu Viktor Ledin, der die Mighty Dogs in Führung brachte. Doch die Führung währte wieder nicht lange, denn anderthalb Minuten später glich Pfaffenhofen aus. In Überzahl wurde Josef Straka in der 27. Minute unfair vorm gegnerischen Tor weggeräumt, doch anstelle des Pfiffs des Schiedsrichters folgte im Gegenzug ein Konter, den Roman Nemecek mit dem Ausgleich abschloss. Mit dem Unentschieden ging es dann auch in den dritten Spielabschnitt. In der 49. Spielminute hätte Pascal Schäfer die Mighty Dogs in Überzahl fast noch einmal in Führung gebracht, allerdings verhinderte die Torlatte den Treffer des Schweinfurter Verteidigers. Die Hausherren setzen im Schlussabschnitt noch einmal alles daran in der regulären Spielzeit in Führung zu gehen, doch die Mighty Dogs hielten dagegen und hatten einen starken Kevin Kessler als Rückhalt im Tor, der nach dem Spiel verdient zum Man of the Match gewählt wurde. Nach 48 Sekunden in der Verlängerung hielt Kevin Kessler mit einem Big Save seine Mannschaft weiterhin im Spiel, doch kurz darauf wurde er in Penalty-Manier von Dominik Schindelbeck ausgespielt, der dem EHF Passau den Zusatzpunkt einbrachte. |
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| ERSC Amberg Der ERSC Amberg zeigt eine Reaktion (BLL) Der ERSC Amberg hat eine passende Antwort geliefert. Die Wild Lions brachten den Kempten Sharks am Sonntagabend mit einem 4:3-Erfolg in der Verlängerung deren erste Heimniederlage in der Bayernliga-Verzahnungsrunde bei und konnte damit den Ausrutscher gegen Schongau, gegen die man am Freitag mit 2:5 verloren hat, weitgehend ausbügeln. Vaclav Benak war der entscheidende Torschütze für die Salinger-Truppe, die sich damit weiterhin ihre Chancen auf einen Bayernliga-Aufstieg erhält. Auf den Rängen verlief die als „Hochsicherheitsspiel“ von den örtlichen Sicherheitsorganen eingestufte Partie absolut problemlos, auf dem Eis ging es aber manchmal turbulent zu. Die Gastgeber hatten das Manko, dass deren schwedischer Topscorer Adrian Castel-Dahl nicht zur Verfügung stand. Wie der ERSC hatten auch die Sharks ihr Freitagsspiel verloren – mit 2:4 in Vilshofen allerdings völlig unerwartet. Deswegen gab es zunächst ein Abtasten beider Teams, aber die Löwen übernahmen bald das Kommando. Spielanteile und Chancenhoheit lagen nach dem ersten Drittel beim ERSC, aber in die Pause ging es torlos. Der Mittelabschnitt sollte ereignisreicher sein, mit einem Wechselbad der Gefühle für beide Lager. Zunächst konnte Amberg in Führung gehen, weil Bernhard Keil mit einem Gewaltschuss von der blauen Linie erfolgreich war. Fabian Gmeinder antwortete postwendend mit dem Ausgleich und gleich danach traf Tobias Epp in doppelter Unterzahl für die Gastgeber – eine Höchststrafe für den ERSC. Nur wenig später war für Sharks-Stürmer David Hornak wegen eines Checks von hinten die Partie mit einer Spieldauerstrafe beendet. Während dieses Powerplays gelang Daniel Krieger der 2:2-Ausgleich, aber dann folgten fünf Strafzeiten am Stück für die Löwen, diese nicht immer nachvollziehbar. Patrick Weigant gelang das 3:2 für Kempten, aber das war es dann auch mit der Statistik dieses Drittels. Der Schlussabschnitt begann erneut bedrohlich für den ERSC in doppelter Unterzahl. Diese Phase überstanden die Löwen souverän, doch dann drohte erneut eine Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber. Kempten erhielt einen Penalty zugesprochen, zu dem Nikolas Oppenberger antrat. Aber der Top-Torjäger der Sharks scheiterte an Löwen-Goalie Oliver Engmann. Das war nochmals eine Initialzündung für die Amberger, deren Einsatz durch das 3:3 von Felix Söllner belohnt wurde. Der ERSC-Stürmer traf auf Vorlage von Peter Hendrikson genau ins Tordreieck. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit hatte Amberg nochmals die Gelegenheit einer Überzahl, ließ diese aber ungenutzt. Besser lief es dann in der Verlängerung, wo Vaclav Benak nach nur 25 Sekunden eine Vorarbeit von Felix Köbele zum entscheidenden 4:3 für den ERSC verwandelte. |
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| SE Freising „Jetzt brennt der Baum schon so langsam!“ - Black Bears gehen in Bad Aibling chancenlos 3:9 unter (BLL) Zwei Wochen hat Trainer Markus Knallinger nun Zeit bis zum nächsten Spiel der Abstiegsrunde in der Eishockey-Landesliga, um sein Team moralisch wieder aufzubauen und auf mehr gesunde Spieler zu hoffen. Nach dem 3:9 in Bad Aibling befinden sich die Black Bears gemeinsam mit Trostberg ganz hinten in der Tabelle – gerade mal um ein Tor in der Differenz besser. Bei den Freisingern fehlten mit Manuel Kühnl, André Oesterreich, Martin Dürr, Bernhard Weinzierl, Dominik Schulz und Armin Dünzl sechs wichtige Stammspieler. Bei einem Gegner wie Bad Aibling, der sich seit Beginn der Playdowns ohne personelle Verstärkungen, außer einem anderen Trainer, von Spiel zu Spiel immer mehr gesteigert hat, waren das natürlich keine guten Vorzeichen. Die „Aibdogs“ führen jetzt die Tabelle mit drei Siegen aus vier Spielen an, haben dabei 25 Tore geschossen, Freising gerade Mal acht. Und die schlimmen Befürchtungen wurden dann auch leider voll erfüllt. Bad Aibling war von der ersten Sekunde hellwach und gab sofort Vollgas, was man von den Bears nicht behaupten konnte. 1:0 nach der sechsten Minute, 2:0 nach der 15. und 3:0 zur ersten Pausensirene. Davon schienen zwei Treffer nicht unhaltbar und so machte Johannes Sedlmeier Platz im Tor für Manuel Hanisch. Prompt begann auch der zweite Spielabschnitt mit einer Drangphase der Freisinger Gäste, die zuvor 20 Minuten lang eigentlich keine echte Torchance hatten. Anton Münzhuber schnappte sich die Scheibe an der Mittellinie, überspielte zwei Aibdogs-Verteidiger und schlenzte sie hoch über die Schulter des Aiblinger Goalies Fischer ins Netz. Eine wirklich sehenswerte Einzelleistung, leider blieb es dabei. Denn sehr schnell übernahmen wieder die Hausherren das Kommando und erhöhten in der 26. Minute auf 4:1. Freising konnte dann endlich einmal aus einer Powerplay-Situation Kapital schlagen, Fabien Ferron wurde von Kevin Rentsch schön bedient und verkürzte auf 2:4. Was gutes Überzahlspiel bedeutet, das zeigten die Aiblinger, die vier ihrer insgesamt neun Tore mit einem Spieler mehr auf dem Eis erzielten. 5:2 in der 30. Minute und 6:2 in der 32., bereits jetzt war klar, dass er kein Aufbäumen der Black Bears mehr geben würde, die hatten sich mit der dritten Niederlage im vierten Abstiegsspiel abgefunden. Im Schlussabschnitt spielten dann nur noch die Gastgeber, Torwart Hanisch musste ein ums andere Mal in höchster Not retten, war aber weitere drei Mal machtlos. Der dritte Freisinger Treffer durch Marcus Mooseder, erneut in Überzahl, war nur noch minimale Ergebniskorrektur. „Jetzt brennt der Baum aber schon so langsam, wer es bis jetzt noch nicht gemerkt hat, der sah es heute: Wir stecken voll im tiefsten Abstiegskampf“, fasste es Betreuer Lorenz Häuslmeir zusammen. Für das nächste Spiel am 8. Februar zu Hause gegen Selb will er sich einen speziellen Pausentee überlegen, dass die Bären auch wieder zu Raubtieren werden. |
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| EV Moosburg Endspurt in Pegnitz nicht mit Punkten belohnt (BLL) Nach den jüngsten Klatschen und neuesten personellen Ausfällen musste man das Schlimmste befürchten. Aber: Der EVM zog sich bei seinem Sonntags-Gastspiel in Pegnitz achtbar aus der Affäre und hätte in den Schlussminuten gegen den Bayernligisten fast noch gepunktet. Letztendlich fuhren die Hausherren einen verdienten 6:4 (1:0, 4:1, 1:3)-Erfolg ein. Mit Markus Gröger, Tobias Gilg, Kevin Steiger und Stefan Groß haben sich nach dem Ulm-Heimspiel vier weitere Leistungsträger verletzt bzw. erkrankt abgemeldet. „Deshalb war ich mit dem Auftritt meiner Rumpftruppe eigentlich ganz zufrieden“, sagte Moosburgs Coach Bernie Englbrecht bei der Pressekonferenz. Die 13 grün-gelben Feldspieler hatten einen guten Start erwischt: Hinten standen sie sicher und griffen nach den Puckverlusten der IceDogs immer wieder überfallartig das Pegnitzer Gehäuse an. Alleine Nolan Regan hatte zweimal den Führungstreffer auf dem Schläger. Von den Hausherren war nicht allzu viel zu sehen – bis in der zehnten Minute trotzdem die Scheibe im EVM-Tor lag. Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste gewillt, das Chancenplus endlich auch auf der Anzeigetafel sichtbar zu machen – aber das ging daneben: Pegnitz überrumpelte die Dreirosenstädter per Doppelschlag (21./22.). Jetzt dominierte der EVP, verschärfte das Tempo. Moosburg stand unter Druck und musste einen weiteren Doppelschlag (29./31.) hinnehmen. Die nächste Klatsche bahnte sich an. Doch Daniel Möhle sendete mit dem 1:5 (40.) ein kleines Lebenszeichen. Auf dem bauten die Englbrecht-Schützlinge in den letzten 20 Minuten auf. Trotz des frühen sechsten Treffers der Pegnitzer kam Moosburg nun wieder besser ins Spiel und wollte mindestens noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Dass daraus fast noch Zählbares geworden wäre, hatten die Gäste den in der Schlussphase zunehmenden Undiszipliniertheiten der Hausherren zu verdanken, die die Unparteiischen vielleicht etwas zu genau ahndeten. Sechs Zwei-Minuten- und eine Spieldauer-Disziplinarstrafe kassierten die „Eishunde“ ab der 50. Minute. Die 5:3-Gelegenheiten nahmen Basti Krämmer mit zwei Distanzschüssen (53./54.) und der zuvor glücklose Nolan Regan (54.) gerne an. Nach dem 4:6 war die Aufholjagd allerdings beendet. Immerhin: Vier Tore in einem Spiel sind den Moosburgern in der gesamten Verzahnungsrunde noch nicht geglückt. Vielleicht ist die Ladehemmung damit endgültig beendet. |
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| EC Pfaffenhofen ECP bleibt weiter auf Erfolgskurs - Ungefährdeter 5:0 Erfolg in Fürstenfeldbruck (BLL) Der EC Pfaffenhofen bleibt weiter in der Erfolgsspur. Mit einem ungefährdeten 5:0 (2:0; 2:0; 1:0) Erfolg beim EV Fürstenfeldbruck feierten die Pfaffenhofener den vierten Sieg in Folge und festigten damit ihren Platz im Spitzenfeld der Verzahnungsrunde. Die zahlreich mitgereisten ECP-Fans, die gut die Hälfte der Zuschauerkulisse bildeten, sahen einen souveränen und abgeklärten Auftritt ihrer Mannschaft, die, ohne zu glänzen, die Partie jederzeit unter Kontrolle hatte. Die Gastgeber gingen durchaus engagiert zu Werke und es war auch jederzeit das Bemühen erkennbar, die ersten Punkte in dieser Runde auf das Habenkonto zu verbuchen. Doch fehlten dem Tabellenschlusslicht letztendlich die Mittel, um die IceHogs in echte Verlegenheit zu bringen. So ließ die ECP-Abwehr nur sehr wenig zu und was dennoch auf das Tor kam, war eine sichere Beute von Philipp Hähl. Deutlich mehr zu tun bekam sein Gegenüber Christoph Müller, der zum besten Spieler seiner Mannschaft an diesem Abend werden sollte. Nachdem er bereits einige Male glänzend pariert und so einen Rückstand verhindert hatte, war er in der 12. Minute dann doch zum ersten Mal geschlagen. Auf Zuspiel von Andi Pielmeier und Robert Neubauer brachte Robert Gebhardt die Gäste in Führung. Nur zwei Minuten später ließ David Felsöci das 2:0 folgen und deutete damit bereits an, in welche Richtung das Spiel laufen sollte. Auch nach dem Wechsel änderte sich nichts an den Kräfteverhältnissen. Die IceHogs diktierten das Geschehen, ließen aber zuweilen den Zug zum Tor und die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen. Was wiederum Coach Chris Heid überhaupt nicht gefallen konnte, der dies seiner Mannschaft auch sehr deutlich machte. Erst die erste Strafzeit für die Hausherren in dieser außerordentlich fair geführten Partie brachte dann das 3:0 durch Nick Endreß nach Vorarbeit von Robert Gebhardt und Vitali Stähle. Und auch den zweiten Ausschluss eines Fürstenfeldbruckers nutzten die IceHogs , bei denen Jakub Felsöci, Michael Welter und Alex Schardt nicht mit dabei waren. Torschütze zum 4:0 in der 37. Minute war Jake Fardoe. Im Schlussabschnitt plätscherte die Begegnung dann mehr oder weniger so dahin. Die Entscheidung war längst gefallen, zumal Dillon Duprey gleich zu Beginn den Vorsprung auf 5:0 ausgebaut hatte und dies bei eigener Unterzahl, die erste Strafzeit überhaupt für die IceHogs. Die hatten dann in der Folgezeit noch zweimal die Gelegenheit, ihr Unterzahlspiel zu üben und dies erfolgreich, so dass Philipp Hähl am Ende einen Shutout feiern konnte. Fünf Minuten vor dem Ende sorgte eine Szene dann doch noch für Aufregung. Bei einem Zweikampf prallte ein Fürstenfeldbrucker Spieler mit einer Linienrichterin zusammen, die sich dabei eine Beinverletzung zuzog und ins Krankenhaus gebracht werden musste, wo sich die Verletzung zum Glück jedoch als nicht schwerwiegend herausstellte. IceHogs erobern die Tabellenführung - Philipp Hähl feiert beim 7:0 gegen Burgau zweiten Shutout in Folge Mit dem zweiten perfekten Wochenende in Folge hat der EC Pfaffenhofen vorerst die Tabellenführung in der Verzahnungsrunde zwischen Bayernliga und Landesliga übernommen. Nach dem 7:0 (0:0; 1:0; 6:0) Erfolg gegen den ESV Burgau am Sonntag liegen die Pfaffenhofener mit 15 Punkten einen Zähler vor den Bayernligisten Passau und Schweinfurt, wobei Passau allerdings ein Spiel weniger absolviert hat. Durch den hart erkämpften, am Ende aber dann doch deutlichen Sieg gegen den Sieger der Landesliga Gruppe 2 holten die IceHogs nicht nur die optimale Ausbeute an Punkten an diesem Wochenende, sondern blieben nach dem 5:0 vom Freitag in Fürstenfeldbruck sogar ohne Gegentreffer. Torhüter Philipp Hähl konnte sich somit über den zweiten Shutout in Folge freuen, war dafür aber am Sonntag deutlich mehr gefordert, als dies am Freitag noch der Fall war. Die Gäste aus Burgau, die anders als in der Vorrunde nur mit den erlaubten zwei Kontingentspielern antraten, legten nämlich gleich mächtig los und setzten die IceHogs enorm unter Druck. Die hatten alle Mühe, sich der Attacken zu erwehren und Philipp Hähl musste schon mehrmals sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern. Erst nach etwa 10 Minuten konnten die Gastgeber die Partie offener gestalten und sich selbst einige Möglichkeiten erarbeiten. Bis zur ersten Pause blieb es jedoch bei einem Chancenplus für Burgau, so dass das 0:0 aus Sicht der IceHogs eher als glücklich zu bezeichnen war. Nach dem Wechsel lieferten sich beide Teams dann einen offenen und fairen Schlagabtausch mit hoher Intensität. Doch je länger die Partie dauerte, desto mehr übernahmen die IceHogs das Kommando .Die Gäste sahen sich zunehmend in die Defensive gedrängt und bei ihren Entlastungsangriffen konnten sie sich gegen die wieder enorm starke ECP-Abwehr kaum mehr durchsetzen. Mit einem herrlichen Alleingang in Überzahl brach Dillon Duprey in der 32. Minute den Bann und brachte seine Mannschaft in Front. Dieser Führungstreffer beflügelte die IceHogs, die in der Folgezeit das Gästetor regelrecht belagerten und ESV-Torhüter Roman Jourkov unter Dauerbeschuss nahmen. Jetzt konnte Burgau froh sein, nur mit einem knappen Rückstand in die zweite Pause gehen zu können, denn neben der Vielzahl vergebener Chancen rettete auch zweimal das Gestänge für den bereits geschlagenen Jourkov. Allerdings leisteten sich die Gäste kurz vor der Sirene noch zwei Strafzeiten, so dass die IceHogs das Schlussdrittel mit doppelter Überzahl beginnen konnten. Schienen die Gäste schon ab Mitte der Begegnung dem hohen Tempo Tribut zollen zu müssen, wurde dies im letzten Drittel ganz offensichtlich. „Wir konnten da kaum mehr dagegenhalten,“ sagte Burgaus Trainer Stanislav Hlozek, der mit ansehen musste, wie die Hausherren bereits 29 Sekunden nach Wiederbeginn ihre Überzahl durch Nick Endreß zum 2:0 nutzten. Danach spielten die IceHogs ihre enorm starke Physis aus und erhöhten nochmals die Schlagzahl. Burgau konnte sich nun kaum mehr aus der Umklammerung lösen und kassierte bis zur Schlusssirene noch fünf weitere, teilweise schön herausgespielte Treffer durch Thomas Bauer (2); David Felsöci, Robert Gebhardt und Robert Neubauer. Am Ende stand ein deutlicher 7:0 Erfolg, nachdem es aber lange Zeit nicht ausgesehen hatte. |
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| Wanderers Germering Playoff-Einzug zum Greifen nahe - Die schwarz-gelbe Siegesserie hält weiter an (BBZL) Die Wanderers schwimmen weiter auf der Erfolgswelle. Beim Auswärtsspiel am vergangenen Wochenende beim ESV Dachau hieß es am Ende 7:0 für die Münchner Vorstädter. In einem fulminanten ersten Drittel spielte nur die Mannschaft von Wanderers Coach Rudi Simm und ging verdient mit einer 6:0 Führung in die Kabine. Im zweiten Spielabschnitt agierten die „Woodpeckers“ wesentlich konzentrierter, doch die Gäste nahmen merklich einen Gang raus, so dass die zweiten 20 Minuten torlos zu Ende gingen. Im Schlussdrittel passierte nicht mehr viel, das 7:0 von Thomas Köppl soll jedoch nicht unerwähnt bleiben. Insgesamt ein bärenstarker Auftritt des jungen Germeringer Teams, das wahrlich über den kompletten Saisonverlauf zu einer geschlossenen Einheit herangewachsen ist. Während der EV Mittenwald mit vier Punkten Rückstand noch in Schlagdistanz ist, kann der Tabellendritte aus Geretsried nur noch punktuell gleichziehen, bei einer deutlich schlechteren Tordifferenz. Das Ticket für die Playoffs können die Schwarz-Gelben somit am nächsten Spieltag bereits lösen. In den verbleibenden drei Vorrunden-Spielen benötigen Quirin Reichel und Co. nur noch einen Punkt, um auch rechnerisch nicht mehr von einen der ersten beiden Plätze verdrängt werden zu können. Es wäre jedoch auch wichtig Tabellenerster zu bleiben, um sich das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale zu sichern. Am kommenden Freitag begrüßen die Wanderers die SG Schliersee / Miesbach im Germeringer Polariom. Gegen das Team von Trainer Maximilian Arnold haben die Münchner Vorstädter noch eine Rechnung offen. Schließlich verlor Schwarz-Gelb am zweiten Spieltag das Hinspiel in Miesbach mit 3:6 und möchte sich dafür revanchieren. Dabei helfen sollen auch die heimischen Fans, die so zahlreich und lautstark in Dachau die Mannschaft unterstützt haben. Die Gäste befinden sich als Tabellenvierter noch voll im Kampf um die Playoffs, so machten sie vor einer Woche beim 5:2 Heimsieg gegen den Zweiten aus Mittenwald auf sich aufmerksam und haben auf den begehrten Playoff-Platz nur noch drei Zähler Rückstand. Mit gleichem Einsatz und Zweikampfverhalten erhofft man sich in Germering punkten zu können. Das Simm-Team möchte sich vor eigenem Publikum keine Blöße geben und das Spiel gewinnen. Die harte Arbeit der letzten Wochen trägt Früchte, so dass der Playoff-Einzug für Trainer und Team Motivation genug ist, wieder alles rauszuhauen und von Anfang an keine Zweifel darüber aufkommen zu lassen, wer am Ende den Sieg mit seinen Fans feiern wird. „Zusammen Stärke zeigen“, so dürfte das Motto für alle Germeringer Eishockeyfreunde lauten. |
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| ERC Lechbruck Durch Sieg gegen Augsburg weiter im Rennen (BBZL) Seine Lauerstellung auf dem dritten Tabellenplatz hat der ERC Lechbruck noch nicht aufgegeben: mit einem ungefährdeten 8:1 (2:0; 6:0; 0:1) Sieg gegen die EG Woodstocks Augsburg haben die Flößer ihre Aufholjagd erfolgreich bestanden und können immer noch auf einen Play-Off Platz hoffen. Die Tore erzielten Matthias Köpf (2), Matthias Erhard (2), Markus Sadkowski, Florian Graml, Dominik Kösl und Lukas Baader. Mit Entschlossenheit und entsprechender Einstellung starteten die Flößer das Heimspiel am Sonntag. Bereits in der 5. Minute eröffnete Markus Sadkowski mit dem ersten Treffer für den ERC, Florian Graml erhöhte drei Minuten später zum 2:0 aus Lecher Sicht. Im zweiten Spielabschnitt lief es dann erst recht für die Flößer: Matthias Erhard erhöhte in der 27. Minute auf 3:0, Matthias Köpf erhöhte nur Augenblicke später mit zwei Treffern auf 5:0. Dominik Kösl gelang in der 36. Minute der sechste Treffer, eine Minute später erhöhte Lukas Baader auf 7:0. Für Kapitän Matthias Erhard schien dies wohl noch nicht genug, noch kurz vor der Pause landete er Treffer Nummer acht für die Flößer. Im Schlussdrittel wurde es etwas ruhiger in beiden Teams, die Tore blieben länger aus, erst in der 56. Minute gelang den Gästen aus der Fuggerstadt der Anschlusstreffer zum 8:1 Endstand. Mit diesem Sieg bleiben die Flößer weiter auf Platz drei der Tabelle, streben weiter auf einen Spitzenplatz und haben die Hoffnung auf die Play Offs noch nicht aufgegeben. Das nächste Spiel findet am Sonntag, 03.02.2019, um 17:00 Uhr im Lechparkstadion gegen die SG Senden/Burgau statt. Für das Auswärtsspiel am Sonntag, 10.02.2019, um 18:30 Uhr in Memmingen gegen den HC Maustadt wird der ERC einen Fanbus einsetzen. Mindestteilnehmerzahl sind 35 Mitfahrer, Unkostenbeitrag pro Person 10 EUR. Abfahrt ist um 16:45 Uhr am Rathaus. |
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| EC Eisbären Eppelheim Eisbären erleiden Rückschlag (RLSW) Eine 3:4-Niederlage mussten die Eisbären gestern gegen die Stuttgart Rebels quittieren und somit im Kampf um einen Play-Off Platz weitere Punkte einbüßen. Die Tore von Marco Haas, Marcus Semlow und Dominik Dech waren am Ende zu wenig, um sich in den Play-Off Rängen zu halten. Die Eisbären hätten ein Gewinner des Spieltages werden können, bei einem Sieg auf Platz 3 vorrücken können. Trotz einiger Ausfälle kamen die Eisbären auch gut in die Partie und gingen folgerichtig durch Haas (6.) früh in Führung. Als Kapitän Semlow in der 10. Minute auf die Reise geschickt wurde und das 2:0 markierte, schien das Spiel auch in die richtigen Bahnen gelenkt zu sein. Doch in der Folge deutete sich an, dass die Rebels, die zwei Tage zuvor bereits den EV Ravensburg besiegten, auch im Icehouse nicht nur Punktelieferant sein wollen. Ein ums andere Mal musste Marcel Kappes in höchster Not klären, um den Vorsprung nicht schmelzen zu lassen. Da jedoch auch die Eisbären offensiv einiges liegen ließen, ging die 2:0 Pausenführung durchaus in Ordnung. Im zweiten Abschnitt machten die Rebels weiter Druck auf die Eisbären und kamen nun verdient zum Anschlusstreffer (23.). Die Eisbären fanden kein Mittel, die kompakt auftretenden Schwaben ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Doch wie aus dem Nichts dann der nächste Treffer der Eisbären durch Dech (33.), der den Eisbären hätte Sicherheit bringen können. Doch erneut belohnten sich die Rebels für ihren Einsatz, und kamen 4 Minuten vor der Pause zum erneuten Anschlusstreffer. Die Eisbären verpassten es in der Folge, in einer doppelten Überzahl nachzulegen, so dass es mit dem knappen Vorsprung in die zweite Pause ging. Angesichts des Spielverlaufes nur allzu verständlich, setze der Außenseiter im Schlussabschnitt alles auf Sieg, da die Eisbären sich in den ersten Dritteln nicht als unschlagbar gezeigt haben. Der frühe Ausgleich (43.) war die logische Konsequenz. Die Eisbären konnten den Rebels nun kaum noch etwas entgegensetzen. Das offensive Anrennen der Rebels zeigte Wirkung, die Eisbären konnten keinen geregelten Spielaufbau mehr praktizieren. Die Rebels kamen so zum verdienten Führungstreffer (52.) und die Partie war gedreht. Nach einer Auszeit keimte plötzlich neue Hoffnung auf, die Eisbären nun wieder bissiger und mit einigen Chancen. Doch eine unnötige Strafzeit machte alle Hoffnungen zu Nichte. In Unterzahl konnte man sich zwar schadlos halten, doch der erneute Ausgleich sollte so nicht mehr gelingen. Den Eisbären bleibt trotz der verdienten Niederlage nur Rang 5, doch mit einem Spiel weniger als die Konkurrenz noch Hoffnung, sich wieder in die Spitzengruppe zu spielen. Dafür muss am kommenden Wochenende aber zwingend ein Doppelerfolg gelingen. Hierbei empfängt man am Sonntag zum letzten Hauptrunden-Heimspiel das Schlusslicht aus Freiburg, tags zuvor gastiert man zum Derby beim Vorletzten Mannheim. |
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| HEC Eisbären Heilbronn Eisbären wollen weiter in der Erfolgsspur bleiben (RLSW) Vier Spiele - vier Siege. Von Platz sechs auf Platz drei. Das ist die Bilanz im neuem Jahr für die Eisbären Heilbronn! Wenn es nach den Verantwortlichen der Eisbären Heilbronn geht, soll es natürlich so bleiben. Bevor es aber gegen die direkten Kontrahenten um einen Playoff-Platz geht, steht am kommenden Freitag, den 01.02.19, um 20 Uhr die Partie gegen die Stuttgart Rebels an. Die Hauptstädter haben zwar nichts mehr mit dem Kampf um die Playoff-Plätze zu tun, sind aber, wie es letztes Wochenende die Artgenossen aus Eppelheim bei ihrer Niederlage gegen Stuttgart erleben durften, immer für Überraschungen gut. Die Mannschaft um die Trainer Rainer Schreyer und Sascha Bernhardt dürfte gewarnt sein: die Rebellen aus Stuttgart sind nicht zu unterschätzen! |
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| Stuttgarter EC Rebels mit Sechs-Punkte-Wochenende (RLSW) Tristesse war angesagt unter dem Fernsehturm nach der enttäuschenden Heimniederlage gegen den Tabellenletzten EKU Mannheim am vorletzten Wochenende. Mit zwei Siegen gegen zwei Play-Off-Kandidaten am vergangenen Wochenende konnten sich die Stuttgart Rebels jedoch eindrucksvoll rehabilitieren. Einem 3:1 beim Heimspiel am Freitag gegen den EV Ravensburg ließ das Team um Trainer Pavol Jancovic am Sonntag einen überraschenden 4:3-Erfolg bei den Eisbären Eppelheim folgen. Nachdem man die beiden ersten Vergleiche gegen die Oberschwaben jeweils eher unglücklich verloren hatte, sollte nun endlich ein Sieg her. Die Vorzeichen für dieses Vorhaben schienen vor dem Spiel allerdings nicht allzu gut, da Coach Jancovic auf gleich sechs Spieler verzichten musste. Mit Marcel Santi, Sebastian Meindl, Patrick Daucik, Fabio Laule, Alexander Hotz und Eric Strieska fiel mehr als ein kompletter Block aus. Zudem kam Miro Hudak als Ersatz für Lukas Kubik zu seinem ersten Saisoneinsatz. Da auch die Gäste beim Kampf um die Endrunde auf jeden Zähler angewiesen sind, entwickelte sich von Beginn an ein intensiv geführtes Match, bei dem die Rebels die leichten spielerischen Vorteile der Gäste mit großem Einsatz auszugleichen wussten. Ein Doppelschlag binnen 16 Sekunden in der sechsten Spielminute durch Lutz Kästle in Überzahl und Patrick Eisele sorgte bereits früh für eine Führung, die den Gastgebern sichtlich mehr Sicherheit in ihren Aktionen einbrachte. Auch im zweiten Durchgang konnten die Rebellen den Gegner weitestgehend kontrollieren. Beide Defensivabteilungen verdienten sich Bestnoten und so blieb die Anzahl an wirklich guten Tormöglichkeiten auf beiden Seiten eher überschaubar. Eine der wenigen Gelegenheiten konnte Lukas Willer in der 28 Minute zu einem zweiten Überzahltor verwerten. Durch einen Treffer von Steffen Kirsch zehn Minuten später konnten die Gäste noch vor der Pausensirene wieder verkürzen und dafür sorgen, dass man sich auf Seiten der Gastgeber nicht allzu sehr in Sicherheit wiegen konnte. Ravensburg versuchte im Schlussdrittel noch einmal mehr Druck aufzubauen, verfing sich aber immer wieder im dichten Abwehrnetz der Rebels, die mit einer disziplinierten Leistung nichts mehr anbrennen ließen und somit einen am Ende verdienten 3:1-Erfolg feiern konnten. Somit konnte man sich vor den 367 Fans für die schwache Leistung der Vorwoche rehabilitieren. Nach dem Spiel zeigte sich der zweite Vorstand Olav Schnier dann auch zufrieden mit Leistung und Ergebnis: „Ich habe heute vielleicht nicht das beste Spiel der Saison gesehen, wohl aber die beste Mannschaftsleistung. Die Mannschaft hat sich die Kritik nach dem Mannheim-Spiel zu Herzen genommen und gezeigt, dass sie mit einer disziplinierten Spielweise gegen jeden Gegner in der Liga mithalten kann.“ „Kurze Bank kommt gut ins Spiel“, nach diesem Motto ging es zwei Tage später in die Kurpfalz, um die am Freitag gezeigte Leistung gegen die Eisbären Eppelheim zu bestätigen. Für Miro Hudak war wieder Lukas Kubek am Start. Trotz eines 0:2-Rückstandes durch Treffer von Marco Haas und Marcus Semlow nach dem ersten Drittel ließen sich die Waldau-Cracks nicht entmutigen und arbeiteten sich sukzessive wieder ins Spiel zurück. Marc-Stephen Wied und Patrick Eisele, bei einem zwischenzeitlichen Gegentreffer durch Dominik Dech, sorgten dafür, dass man sich für das letzte Drittel alle Möglichkeiten offen ließ. Und endlich einmal wurden die Rebellen auch auswärts für ihr Engagement belohnt. Tim Becker und Jesper Leis sorgten mit ihren Treffern für die Stuttgarter Führung. Diese ließ man sich dann auch nicht mehr nehmen und das erste Sechs-Punkte-Wochenende seit langer Zeit war perfekt. |
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| Herforder EV Ice Dragons gewinnen Spitzenspiel in Hamm! (RLW) Im 4. Anlauf hat es endlich geklappt, die Ice Dragons konnten sich beim Tabellenführer Hamm mit 5:3 durchsetzen! In einer intensiven, umkämpften Partie dauerte es allerdings bis zur 59. Minute, ehe die endgültige Entscheidung für die Ice Dragons fiel. Für Jeff Job ein am Ende etwas glücklicher Sieg, wie er anschließend unumwunden zugab: „Hamm hat trotz ihrer Ausfälle ein starkes Spiel geliefert, sehr aggressiv verteidigt und uns vor viele Probleme gestellt. Am Ende hatten wir mit den letzten beiden Toren ein bisschen mehr Glück als Hamm.“ Dabei waren die Ice Dragons von Beginn an optisch leicht überlegen, kombinierten sich immer wieder ins gegnerische Drittel. Dort allerdings verteidigte der Tabellenführer geschickt, ließ keine Schüsse aufs Tor von Sebastian May zu und schaltete blitzschnell in den Angriff um, sobald sich die Möglichkeiten dazu ergaben. So hatten die Gastgeber dann auch die klareren Torchancen, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Eine Überzahl in der 12. Minute brachte den Ice Dragons dann die 0:1 Führung. Aaron Reckers hatte von der blauen Linie abgezogen, Jan-Niklas Linnenbrügger schaltete beim Abpraller am schnellsten und hämmerte die Scheibe aus kurzer Distanz unter die Latte! 4 Minuten später hatten die Ice Dragons dann erneut die Chance, in Überzahl zu agieren und so eventuell auf 0:2 zu erhöhen. Doch jetzt trug das aggressive Defensivverhalten der Gastgeber Früchte, Oliver Kraft fing eine Scheibe an der eigenen blauen Linie ab, lief allein auf Kieren Vogel zu und netzte zum 1:1 Pausenstand ein. Das 2. Drittel begann ganz nach dem Geschmack der mitgereisten Herforder Fans! Anstatt in Überzahl in Ruhe aufzubauen, setzte Philipp Brinkmann mit einem schnellen, perfekt getimten Pass Killian Hutt in Szene, der alleine auf Sebastian May zulief und in der 23. Minute zur erneuten Herforder Führung einnetzte! Doch auch diese Führung hatte nicht lange Bestand. Robin Loecke glich in der 29. Minute aus, als er nach einer Parade von Kieren Vogel die herrenlose Scheibe nur noch über die Linie drücken musste. Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, Tore fielen jedoch bis zur Pause keine mehr. Im letzten Drittel suchten dann beide Teams die Entscheidung. Und wieder waren es die Ice Dragons, die den besseren Start erwischten! Einen Schuss von Aric Schinke konnte Sebastian May in der 46. Minute nur prallen lassen, die Scheibe landete genau auf der Kelle von Gleb Berezovskij, der direkt abzog und die Ice Dragons mit 2:3 in Führung brachte! Wie schon im ersten Drittel bekam das Team von Jeff Job die Möglichkeit, diese Führung in Überzahl auszubauen. Wie schon im ersten Drittel, ging dieser Schuss nach hinten los! Gleich mehrfach sorgten Ungenauigkeiten im Aufbau dafür, dass die Gastgeber kontern konnten, drei Mal konnten Kieren Vogel und seine Vorderleute das Unheil noch irgendwie verhindern. Dann jedoch kam die 53. Minute, Kevin Thau bekam nach einem erneuten Unterzahlkonter einen Penalty zugesprochen. Und der Hammer Kapitän nutzte diese Möglichkeit mit einem sehenswerten Trick zum erneuten Ausgleich! Dieser Treffer schien ein Wirkungstreffer zu sein, denn nur Sekunden später lief erneut ein Stürmer der Eisbären allein auf Kieren Vogel zu, scheiterte jedoch bei seinem Versuch. Dann jedoch fingen sich die Ice Dragons und Sebastian May rückte vorerst wieder in den Blickpunkt! Binnen kürzester Zeit musste er gegen Kiel, Skinner und Hutt parieren. In der 56. Minute war er jedoch machtlos! Tommy Kuntu-Blankson hatte sich im Hammer Drittel die Scheibe erkämpft und auf Matyas Kovács abgespielt, der arbeitete die Hartgummischeibe aus spitzem Winkel an May vorbei zum 3:4! Die Gastgeber waren nun wieder unter Zugzwang und sie warfen noch einmal alles nach vorne! Doch noch einmal ließen sich die Ice Dragons nicht überraschen. Im Gegenteil, sie verteidigten nun geschickt und routiniert die Führung! Und als die Gastgeber gerade Torwart May zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis genommen hatten, erkämpfte sich Gleb Berezovskij im eigenen Drittel die Scheibe, marschierte bis in die neutrale Zone und versenkte von da aus die Scheibe im leeren Tor zum 3:5 Endstand! |
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| Ratinger Ice Aliens Ice Aliens siegen in Neuss und feiern mit den Fans ein 6-Punkte Wochenende (RLW) Turbulent ging es in den letzten zehn Minuten der Begegnung am Südpark zu. Die Ice Aliens hatten gerade das 3:5 durch Tim Brazda erzielt und die Gastgeber zum 4:5 aufgeschlossen. Bei einem Angriff der Ratinger blieb plötzlich Marvin Cohut auf dem Eis liegen, schleppte sich zur Band und blieb schmerz verzerrt am Boden liegen. Der Puck war unter dem Tiefschutz bei ihm eingeschlagen und raubte ihm die Luft. Währenddessen ging die Partie weiter. Cohut hatte sich gerade erholt, da lag Stefan Traut auf dem Eis. Ein Ellenbogencheck des Neussers Nelleßen hatte ihn getroffen und seine Nase blutete stark. Für Nelleßen war die Partie damit beendet, er erhielt eine fünfminütige- plus Spieldauerstrafe. Leider verpassten es die Ice Aliens wieder einmal die Überzahl auszunutzen, die Strafzeit verstrich ohne zählbaren Erfolg. Die Neusser nahmen anschliessend das Heft in die Hand und drängten auf den Ausgleich. Vierzig Sekunden vor Abpfiff ging der NEV Keeper Passmann aus dem Tor, aber die Ice Aliens brachten den Sieg noch ins Ziel. Parallelen taten sich zum Spiel vom Freitag gegen Dinslaken auf. Wieder gingen die Ice Aliens in Führung. Nach zehn Sekunden traf Alexander Brinkmann nach Vorlage von Tim Brazda. Vier Minuten später erhöhte Michal Plichta nach Vorlage von Tom Giesen und Dennis Fischbuch. Ratingen hatte die Partie im Griff, das Spielgeschehen fand fast ausschließlich im Drittel des Neusser EV statt, weitere Treffer fielen anber nicht. Wieder war es das zweite Drittel, das die Ratinger schlecht ablieferten. Noch in der ersten Minute des Abschnittes gelang Neuss der Anschlusstreffer zum 1:2. Zwar konnten die Ice Aliens durch Dustin Schumacher (Dominik Scharfenorth, Tim Brazda) den alten Abstand wiederherstellen, doch der hatte nur kurz Bestand. Noch vor der zweiten Pause schloss die Mannschaft vom Südpark mit dem 2:3 wieder auf. So ging es im letzten Drittel weiter, die Ice Aliens konnten sich nicht entscheidend absetzen, auch nicht durch den Treffer von Marvin Cohut, der von Alexander Schneider und Dustin Schumacher bedient worden war. Dann begannen die letzten zehn Minuten, die die mitgereisten Fans zittern liessen. Nach dem Abpfiff feierten sie Ihr Team und liessen es noch einmal auf das Eis kommen. Mit diesem Sieg haben die Ice Aliens den fünften Tabellenplatz gefestigt. Fünf Punkte Vorsprung vor Dinslaken, aber auch nur vier Punkte Abstand zu EG Diez-Limburg. Es bleibt weiter spannend im Kampf um Platz Vier. |
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| Hamburger SV Ein Pokal und drei Punkte - Der HSV bezwingt Adendorf und feiert den Nordpokal (RLN) Ein rundweg gelungener Freitagabend für den Hamburger SV: vor stimmungsvoller Kulisse gab es zunächst im Punktspiel ein 3:2 (1:2,1:0,1:0) gegen den Adendorfer EC, anschließend ließ sich das Team für den Erfolg im Nordpokal feiern. Die „Pflicht“ gegen Adendorf wurde dabei ohne Glanz erfüllt – nach schneller Führung kehrte noch schneller der Schlendrian ein, wenige Minuten später lag Adendorf vorn. Das Team aus der Heide kämpfte engagiert und hielt die Führung bis weit ins zweite Drittel hinein, ehe Gino Blank mit seinem zweiten Treffer ausgleichen konnte. Benni Garbe sorgte schließlich zwei Minuten vor Ultimo für den entscheidenden Treffer zum Sieg. Gute Stimmung also, die im Anschluß noch besser wurde: Pokalorganisator Götz Neumann (NEV) überreichte Mannschaftskapitän Marcel Schlode den Nordpokal 2018/19. Der erste Saisonbeitrag für den Trophäenschrank ist also geleistet, das Team kann also selbstbewußt in die Verzahnungsrunde mit dem Osten starten – und das als Vizemeister der Vorrunde Nord, denn diese Position ist mit dem Erfolg gegen Adendorf ebenfalls gesichert. Bewegung im Kader - Dominic Steck verläßt den Hamburger SV Das Transferfenster schließt am Donnerstag und so kommt auch in den Kader mit der Raute noch einmal Bewegung: Verteidiger Dominic Steck, zu Beginn der Saison aus Timmendorf gekommen, hat die Verantwortlichen beim HSV aus persönlichen Gründen um die Auflösung seines Vertrages gebeten – der Bitte wurde selbstverständlich entsprochen. Da der Kader mittlerweile für die anspruchsvolle Verzahnungsrunde etwas dünn geworden ist hat auch der HSV seinerseits die Fühler nach potentiellen Verstärkungen ausgetreckt. Es bleibt also spannend. |
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| Salzgitter Icefighters Icefighters verlieren Strafzeitendebakel gegen Sande (RLN) Mit einem 3:6 (2:2, 1:2, 0:2) mussten sich die TAG Salzgitter Icefighters auch im vierten Aufeinandertreffen mit dem ECW Sande in der Regionalliga Nord geschlagen geben. Dabei sahen die rund 380 Zuschauer am Sonntagabend zunächst eine hochklassige Partie, bevor eine Reihe von Strafzeiten die Qualität der Begegnung kippte. Von einem Abtasten war im Duell gegen den Tabellenführer keine Spur. Sogleich gingen beide Teams mit vollem Einsatz in das Spiel, wobei die Hausherren mit enormen Angriffsdruck aus der Kabine kamen, was es den Jadehaien nicht einfach machte Offensivakzente zu setzen. Dennoch war es die Mannschaft aus dem Norden, die nach knapp fünf Minuten per Konter mit 0:1 in Führung ging. Die Männer von Radek Vit ließen sich davon nicht beirren und erzielten durch einen Sololauf von Thomas Herklotz den verdienten Ausgleich zum 1:1 (11.) und drehten mit einem sensationellen Treffer von Yannick Meve kurz vor der Pause das Spiel. Dabei sprang der Stürmer in einen Schuss von Cedric Schröder und jagte die Scheibe unhaltbar zum 2:1 (19.) in die Maschen. Die Freude währte allerdings nur kurz, Sande egalisierte den Spielstand nur vier Sekunden vor der Sirene. "Das sind die Kleinigkeiten, die dann entscheiden. Beim 2:2 bespielsweise, als wir den Pass in die Mitte gespielt haben. Das darf halt nicht passieren, so eine Führung muss man mit in die Pause nehmen", so der Coach. Trotzdem man mit dem Gegentreffer in die Kabine musste, startete die Vit-Truppe auch in den zweiten Abschnitt stark und belohnte sich folgerichtig mit dem Tor von Michael Kopke zum 3:2 (21.). Sah es nun noch eine Weile danach aus, als hätten die Schwarz-Grünen die Partie in der Hand, so kippte das Geschehen zur Spielmitte. Es folgten reihenweise Strafzeiten, mit denen der Salzgitteraner Trainer haderte: "Die Definitionen der Strafen haben sich im Verlauf des Spiels immer wieder verändert. Da konnte ich nicht jede Entscheidung nachvollziehen – allerdings auf beiden Seiten. Das hat den Spielfluss unterbrochen, es wurde ja kaum noch fünf gegen fünf gespielt." Der ECW nutzte das Momentum und zeigte sich im Powerplay effektiv. So erzielte Sande den nächsten Ausgleich in Überzahl (30.) und schickte den Gastgeber zu allem Unglück mit einem 3:4 (36.) in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt setzte sich das Strafzeitendebakel fort, das Spiel hatte mit dem hochklassigen Duell der ersten dreißig Minuten nichts mehr zu tun. Die Überhand hatte keines der beiden Teams, doch das Roadteam machte aus den zahlreichen Strafen mehr. Während Salzgitter keine dieser Gelegenheiten nutzen konnte, netzten die Jadehaie noch zwei weitere Male im Powerplay ein (50., 55.) und entschieden die Partie somit für sich. "Wir haben die Überzahlsituationen nicht gut gespielt, das war entscheidend. Sande hingegen hat seine Möglichkeiten im Powerplay genutzt und sich den Sieg durch die Effektivität verdient", resümierte der Ex-Profi. |
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| ESV Chemnitz Crashers lösen vorzeitig Ticket zur Verzahnungsrunde (RLO) Unsere Crashers konnten mit dem Heimsieg gegen die Saale Bulls 1b die Teilnahme an der Verzahnungsrunde fix machen. Mit 6:2 (2:0,4:2,0:0) gewann das Team um Kapitän Michael Stiegler vor 573 Zuschauern gegen das Team aus Sachsen-Anhalt. Die Hausherren starteten konzentriert und erarbeiteten sich einige gute Chancen. Als ein Hallenser auf der Strafbank platznehmen musste, bewiesen die Crashers ihr verbessertes Überzahlspiel. Rentzsch konnte auf Vorlage von Charousek zum 1:0 einnetzen. Ebenfalls in Überzahl erhöhte Kneuse noch vor der Drittelpause auf 2:0. Im zweiten Spielabschnitt schalteten die Crashers noch einen Gang höher. Braun brachte auf Zuspiel von J. Langer die Chemnitzer mit 3:0 in Front. Die Hallenser steckten nicht auf und kamen zu der ein oder anderen gute Szene vor dem Tor von Kevin Kopp. Eine Unordnung in der Crashers-Defensive nutzten die Gäste zum 3:1 Anschlusstreffer durch Sakic nutzen. Die Crashers fanden schnell zurück in die Erfolgsspur und erhöhten binnen fünf Minuten durch Rentzsch, Hirsch und Charousek auf 6:1. In Unterzahl mussten die Crashers einen weiteren Treffer hinnehmen. Kapitän Hähnlein traf für Halle per Schlagschuss von der blauen Linie. Im letzten Drittel nahmen die Crashers deutlich Tempo und Intensität aus dem Spiel. Auf beiden Seiten waren daraufhin Torchancen Mangelware. Die Hausherren fuhren letztendlich kontrolliert den Sieg ein. Torsten Hofmann: „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Wir haben den Gegner stets dominiert und unsere Chancen eiskalt genutzt.“ Tobias Rentzsch: „Das wir unser großes Ziel Verzahnungsrunde erreicht haben, kommt nicht von ungefähr. Das ist das Ergebnis von harter Arbeit und Willen. Wir sehen eine deutliche Entwicklung des Teams, auch wenn immer noch Luft nach oben ist. Für unseren Standort, den Verein und die Fans bedeutet das Erreichen der Verzahnung unglaublich viel. Darauf können wir alle stolz sein.“ Torsten Buschmann: „Jiri Charousek, unser neuer Kontingentspieler und Nachwuchstrainer, hat super in die Crashersfamilie gefunden. An 10 der letzten 19 Tore die wir geschossen haben, war er beteiligt gewesen. Im Nachwuchs spielt er schon nach wenigen Wochen Arbeit eine gute Rolle. Die Entscheidung für ihn, war nach jetzigem Standpunkt, ganz klar die richtige gewesen.“ |
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