Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

          
    
EA Schongau
(BYL)  Die Mammuts haben auf die Verletzung von Jakub Muzik reagiert und mit Jason Lavallee einen neuen Kontingentspieler verpflichtet. Der 25-jährige Kanadier spielte zuletzt in der Landesliga beim ERC Lechbruck
  
Rostocker EC
(OLN)  Der amerikanische Stürmer Jack Combs, der nach nur vier Spielen (drei Assists) die Piranhas verlassen hat, wechselt in die ECHL zu den Allen Americans
  
Krefeld Pinguine
(DEL)  Der russische Angreifer Nikita Shatsky, der letztes Jahr aus der zweithöchsten russischen Liga kam, muss die Pinguine nun wieder verlassen. Der 26-Jährige stand in der aktuellen Saison noch nicht im Aufgebot
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Der gebürtige Kanadier Brad Snetsinger hat seinen deutschen Paß erhalten. Daher sondieren die Verantwortlichen nun intensiv den Transfermarkt um die zweite Kontingentstelle neben Curtis Leinweber neu zu besetzen
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Verteidiger Moritz Raab kommt auf Leihbasis von den Lausitzer Füchsen aus der DEL2 zu den Indians. Der 20-Jährige absolvierte mittels Förderlizenz in der Saison 2019/2020 bereits einige Partien für Memmingen
  
EHC Neuwied
(RLW)  Die Bären haben kurzfristig nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Aus der Oberliga Nord von den Rostock Piranhas wechselt Stürmer Jonathan Galke nach vier Punktspielen (keine Scorerpunkte) zum EHC
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Verteidiger Maximilian otte muss wegen einer Schulterverletzung für etwa sechs Wochen passen. Noch schlimmer hat es Stürmer Viktor Beck erwischt, für den die Saison wegen einer Knieverletzung bereits vorzeitig beendet ist
  
Eisadler Dortmund
(RLW)  Verteidiger Josef Schäfer hat die Eisadler mit unbekanntem Ziel verlassen. Dafür kehrt mit Verteidiger Niklas Clusen ein alter Bekannter aus Dinslaken zurück. Der 29-Jährige spielte in der Saison 2011/2012 bereits für Dortmund
  
Oberliga Nord
(OLN)  Die für Freitag Abend angesetzte Partie zwischen dem Herforder EV und dem Herner EV wurde wegen eines Defekts an der Eismaschine abgesagt
 
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Verteidiger Kilian Keller hat die Verantwortlichen aus persönlichen Gründen um eine Pause gebeten und wird somit vorerst nicht mehr im Aufgebot der Towerstars stehen
  
Bayernliga
(BYL)  In der Bayernliga kommt es zu zwei weiteren Spielabsagen für das kommende Wochenende. Wegen eines Corona-Verdachtsfalles müssen die Spiele des EHC Waldkraiburg beim ESC Geretsried und gegen den ESC Dorfen verschoben werden
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Neben Louis Latta, der weiter an einer Gesichtsverletzung laboriert hat sich nun auch Mannschaftskapitän Nick Latta verletzt und fällt vorerst aus
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Stürmer Michael Bartuli wird wie schon in der letzten Saison wieder mit einer Förderlizenz der Kölner Haie für die Roten teufel spielberechtigt sein und auch schon am kommenden Wochenende zum Aufgebot gehören. Ausserdem trainieren die beiden Kölner Nachwuchsspieler Sandro Mayr und Justin van der Ven derzeit beim ECN mit
  
Deggendorfer SC
(OLS)  Der kanadische Stürmer Chase Schaber, der in der letzten Saison für den DSC aufs Eis ging, wird nach Großbritannien zu den Fife Flyers zurückkehren
  
Bayernliga
(BYL)  Im Team der Königsbrunner Pinguine gibt es mehrere Coronafälle, so dass beide Spiele am Wochenende gegen den ESC Kempten und den ESV Buchloe abgesagt werden mussten. Und auch bei den Schweinfurt Mighty Dogs gibt es mehrere Coronafälle in der Mannschaft, so dass auch die Spiele gegen den ERSC Amberg und den ESC Dorfen ausfallen müssen
  
Bezirksliga Bayern
(BBZL)  Das Spiel in der Gruppe 1 am Sonntag zwischen dem ERC Regen und der 1b-Mannschaft des EC Pfaffenhofen wurde von der Gastmannschaft abgesagt
 
TSV Erding
(BYL)  Die Gladiators haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und Stürmer Wassilij Guft-Sokolov verpflichtet. Der 19-Jährige, der im Münchener und Garmischer Nachwuchs spielte, wechselt vom Ligakonkurrenten EC Pfaffenhofen nach Erding
  
Eisbären Regensburg
(OLS)  Stürmer Richard Divis hat sich am vergangenen Wochenende eine Verletzung zugezogen und wird wohl mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen. Daher sind die Verantwortlichen nun auf der Suche nach einem neuen Kontingentspieler. Zudem könnte möglicherweise der gebürtige Tscheche Nikola Gajovsky zeitnah einen deutschen Paß erhalten und würde dann keine Kontingentstelle mehr belegen
  
Lausitzer Füchse
(DEL2)  Stürmer Toni Ritter hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird den Füchsen damit für etwa vier Wochen fehlen
  
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 9.Oktober 2021

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 22 Beiträgen von der Nationalmannschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Südwest und Regionalliga Nord.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
nationalmannschaftNationalmannschaft
Festlegung vor NHL-Start: Leon Draisaitl, Philipp Grubauer und Moritz Seider im deutschen Olympia-Kader

(DEB)  DEB-Sportdirektor Christian Künast und Bundestrainer Toni Söderholm haben die drei NHL-Spieler Leon Draisaitl, Philipp Grubauer und Moritz Seider informiert, fest zum Kader der Herren-Nationalmannschaft für die Olympischen Spiele 2022 in Peking zu gehören.
Alle teilnehmenden Teams der Winterspiele in China wurden von der IIHF, der NHL und der NHLPA aufgefordert, eine Liste von drei NHL-Spieler einzureichen, die in Peking sicher dabei wären (vorbehaltlich der üblichen Verhinderungsgründe). Am 15. Oktober 2021 werden alle teilnehmenden Nationen zudem eine „Long List“ mit allen weiteren in Frage kommenden Spielern bei der IIHF einreichen. Die finalen Kader werden im Januar 2022 bekannt gegeben.
Leon Draisaitl bestätigte auch in der vergangenen Spielzeit seine Ausnahmerolle in der NHL. In insgesamt 60 Spielen für die Edmonton Oilers erzielte der wertvollste Spieler (MVP) der Saison 2019/20 starke 89 Scorerpunkte und landete damit auf Platz zwei der NHL-Topscorer-Wertung. Im Jahr 2020 wurde der 25-Jährige als Deutschlands Sportler des Jahres ausgezeichnet.
Philipp Grubauer läuft in dieser Saison für die neue NHL-Franchise Seattle Kraken auf. In der zurückliegenden Saison lieferte der deutsche Goalie eine starke Saison im Trikot der Colorado Avalanche ab. In 40 Hauptrundenspielen erreichte der 29-Jährige einen Gegentorschnitt von 1,95 sowie eine Fangquote von 92,2 Prozent. Grubauer gehörte deshalb zu den Finalisten um die Vezina Trophy für den besten Torhüter der Liga.
Moritz Seider steht vor seiner ersten NHL-Saison bei den Detroit Red Wings. Die vergangene Spielzeit absolvierte er im Team von Rögle BK und wurde er zum besten Rookie der schwedischen Profiliga SHL gewählt. Im Anschluss krönte der 20-Jährige seine Saisonleistung mit der Auszeichnung als bester WM-Verteidiger bei der IIHF WM 2021 in Riga.
Während das Trio bereits WM-Einsätze im Trikot der deutschen Nationalmannschaft feiern konnte, stehen sowohl Leon Draisaitl als auch Philipp Grubauer und Moritz Seider jeweils vor ihrer ersten Olympia-Teilnahme.
(DEB/ma)
  
    
pennydelDeutsche Eishockey Liga
Martin Hyun im DEL-Podcast „Eiskalt auf den Punkt – powered by SPORT1“: „Wenn wir inklusive Entscheidungen treffen, wird auch die Welt inklusiver“

(DEL)  In der aktuellen Folge des DEL-Podcast „Eiskalt auf den Punkt“ powered by SPORT1 geht es um die so eminent wichtigen Themen Inklusion sowie den Kampf gegen Rassismus und vor allem, wie der Eishockey-Sport gerade präventiv in diesen Bereichen noch besser werden kann.
Zu Gast ist Martin Hyun, Gründer von Hockey is Diversity. Hockey is Diversity ist ein gemeinnütziges internationales Netzwerk von aktuellen und ehemaligen Amateur- sowie Profi-Eishockeyspielern. Der Verein wurde 2010 vom ehemaligen DEL-Spieler Hyun gegründet. Er war zudem der erste koreanischstämmige Profi in der DEL sowie Junioren-Nationalspieler Deutschlands.
Im Gespräch geht es um die Ziele sowie die Intention von Hockey is Diversity. Zudem wirft Hyun einen Blick auf die aktuellen Geschehnisse in der Ukraine. Dort gab es jüngst bei einem Spiel Vorkommnisse, die hohe Wellen schlugen. Thematischer Schwerpunkt sind zudem die Aufgaben sowie Herausforderungen, die Hockey is Diversity in Deutschland sowie in enger Zusammenarbeit mit der Liga und den Clubs angehen möchte. Denn seit Anfang 2021 kooperiert die PENNY DEL mit Hockey is Diversity. Grund genug also, die ersten Projekte zu beleuchten und einen Ausblick zu geben.
Die neue Folge des Podcast „Eiskalt auf den Punkt“ gibt es direkt auf der Homepage sowie App der PENNY DEL. Zudem auf den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcasts, Deezer, Amazon Music und Podigee, ebenso in der SPORT1 App und auf https://podcast.sport1.de
(DEL/kk)
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
Stark gespielt und doch verloren; DEG unterliegt 2:5

(DEL)  Es hat nicht sollen sein! Im vierten Heimspiel der Saison kassierte die Düsseldorfer EG ihre erste Heimniederlage. Dabei wurde sie mit Standing Ovations in die Kabine verabschiedet. Und das völlig zurecht! Auch gegen die Adler Mannheim brachten die Rot-Gelben wieder eine starke Leistung aufs Eis. Die Adler nutzten ihre Chancen einfach effektiver und fügten der DEG so eine etwas zu hohe 2:5 (1:1; 0:3; 1:1)-Niederlage bei.
(DEG/pdeg)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bulls in Torlaune: 6:3-Sieg in Ingolstadt

(DEL)  Starker Auftritt im oberbayerischen Duell: Red Bull München hat beim ERC Ingolstadt mit 6:3 (2:0|3:1|1:2) gewonnen. Vor 3.405 Zuschauern glänzte Ben Street mit zwei Toren und zwei Assists. Maximilian Daubner, Philip Gogulla, Yasin Ehliz und Frederik Tiffels erzielten die weiteren Tore für den Tabellenführer der PENNY DEL.
Chancenfestival im ersten Drittel. Die Red Bulls setzten sich gleich in der Panther-Zone fest – mit Erfolg: Street fälschte einen Schuss von Daryl Boyle perfekt zum 1:0 ab. Ingolstadt danach mit guten Möglichkeiten, die Gäste aber effizienter: Daubner knallte den Puck in der 17. Minute genau in den Winkel – sein erstes Tor in dieser PENNY DEL-Saison. Münchens Torhüter Danny aus den Birken rettete die Zwei-Tore-Führung mit spektakulären Paraden in die Drittelpause.
Viele Highlights auch nach dem Seitenwechsel. Don Jacksons Team wieder mit dem besseren Start: Streets Direktschuss rutschte über die Fanghand von ERC-Torhüter Kevin Reich – 3:0 (23.). Nur eine Minute später verkürzte Ingolstadt durch Justin Feser. Die Red Bulls reagierten mit Druck, Zaubereishockey und weiteren Toren: Gogulla konnte den Puck nach Austin Ortegas überragender Vorlage ins leere Tor einschieben (29.). Ehliz setzte im Powerplay mit seinem 5:1 (32.) den Schlusspunkt hinter ein starkes Drittel der Gäste.
Im Schlussabschnitt dauerte es 19 Sekunden bis zum ersten Tor: Ingolstadts Brandon Defazio verkürzte im Powerplay. Tiffels sorgte in der 44. Minute mit dem 6:2 wieder für einen komfortablen Vorsprung. Der Anschlusstreffer durch Samuel Soramies war nur Ergebniskosmetik (48.). München verteidigte mit dem 6:3 im Rücken aktiv, der achte Saisonsieg war nie in Gefahr.
Don Jackson: „Die frühen Tore waren wichtig. Danny war großartig im Tor und unsere Offensive war richtig heiß.“
(EHCM/irbm)
  
    
toelzerloewenTölzer Löwen
Ein Abend, an dem wenig klappt

(DEL2)  Gebrauchter Abend für die Buam: In der Lausitz verliert Schwarz-Gelb mit 1:4. Einzig Lukáš Vantuch schafft es den starken Leon Hungerecker zu überwinden.
"Wir mit unseren neun Stunden Anfahrt, neun Mann. Das ist nicht ohne, aber wir machen weiter", sagte Thomas Merl nach dem ersten Drittel, in dem die Buam sich zwei Gegentore fingen. Dabei war man gar nicht schlecht aus dem Bus gekommen, wie auch der Löwen-Stürmer zu Protokoll gab. Tyler McNeely vergab die beste Chance. "Wir hatten einen sehr guten Start, haben uns gute Chancen erarbeitet. Das habe ich so nicht erwartet", sagte auch Kevin Gaudet. Besser machte es auf der Gegenseite Clarke Breitkreuz, der einen Schuss von Korbinian Geibel unhaltbar abfälschte. "Nach dem 1:0 von Weißwasser waren sie die bessere Mannschaft", ergänzte der Löwencoach. Auch das zweite Tor fiel nach einfachem Muster: Schuss. Nachschuss, Tor. Diesmal durch Kontingentspieler Peter Quenneville, der eine echte Bereicherung für die DEL2 ist.
Früh im Mitteldrittel dann die nächste kalte Dusche, durch den Schuss von Steve Hanusch, der seinen Weg zum 3:0 ins Tor hinter Marco Wölfl fand. In der Folge wurden die Löwen offensiv kreativer, im Abschluss fehlte es aber an der nötigen Präzision. Auch Leon Hungerecker, eine der vielen Leihgaben der Eisbären Berlin, zeigte starke Saves. So blieb es ein bitterer Abend für die Tölzer Löwen, der in der ersten Saison-Niederlage mündete. Zu allem Übel fingen sich die Buam im Schlussdrittel auch noch in eigener Überzahl ein Konter-Gegentor durch Toni Ritter. Immerhin gelang es Lukáš Vantuch in seinem ersten Einsatz direkt seinen ersten Treffer zu erzielen. Er staubte vor dem Tor von Hungerecker ab und versaute dem jungen Füchse-Goalie den Shutout. Dennoch stellte Gaudet klar: "Puckglück und Hungerecker haben das Spiel heute gewonnen." Die Chance auf Saisonsieg Nummer drei gibt's dann am Sonntag - diesmal aber in der RSS-Arena - gegen die Heilbronner Falken.
(TL/sr)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Tigers geben etwas glücklos die Punkte an Bad Nauheim

(DEL2)  Schneller Beginn beider Teams, die auf langes Abtasten verzichteten und von Anfang an auf Betriebstemperatur waren. Dabei dauerte es jedoch etwas, bis die erste echte Chance kreiert werden konnte, als Pruden von der blauen Linie knapp verpasste. Im Gegenzug versuchte sich Hickmot, der an Herden scheiterte, der in der Folge noch zwei Mal eingreifen musste und weitere Chancen der Nauheim zu Nichte machen konnte. Cabana scheiterte ebenso, wie Hohmann – mit der bis Dato besten Gelegenheit - der nach 11 Minuten von Järveläinen auf die Reise geschickt wurde und in Bick seinen Meister fand. Das Drittel, das leistungsgerecht unentschieden ausging und bei dem noch keine Treffer fielen, war insgesamt geprägt von guten taktischen Mitteln und konzentriertem Abwehrverhalten der Jungs auf der Eisfläche.
Eine erste gute Möglichkeit erspielten sich die Tigers nach 22 Minuten, als Järveläinen auf den Plan trat, abzog und Bick prallen lassen musste – den Nachschuss von Kretschmann konnte der Nauheimer Schlussmann aber ebenfalls parieren. Die erste Strafe der Partie, die der Ex-Bayreuther Tomas Schmidt nach 23 Minuten zog, brachte ein gut strukturiertes Powerplay der Gastgeber, ohne jedoch einen mit einem Treffer zählbares kreieren zu können. Danach musste Herden mehrfach eingreifen, als zunächst Körner frei im Slot auftauchte und kurz darauf Reiter freistehend abziehen konnte. Bindels und Kolozvary, der von Meier klug von hinter dem Tor bedient wurde, verpassten die mögliche Führung, die danach und nach 36 Minuten Bad Nauheim gelang, als Körner einer vor Herden aufspringenden Scheibe noch den entscheidenden Ruck mitgab und diese an Herden vorbei ins Tor „stolperte“. Nur wenige Minuten später rutschte Meisinger in der eigenen Zone weg und musste so die Scheibe frei geben, die Kohler aufnahm und
schnell zur 0:2 Führung nutzte. Unschön und völlig unnötig dann die Aktion, die sich Pollastrone kurz vor den Pausenpfiff erlaubte, als er in der Bayreuther Zone auf Höhe der Spielerbank Kretschmann von hinten in die Bande checkte, dies im Anschluss als wohl nicht foulwürdig erachtete und lächelnd davon fuhr – allerdings dann auch auf die Strafbank, auf der für die nächsten fünf Minuten Platz nehmen musste. Die wenigen Augenblicke im Powerplay noch vor dem Pausenpfiff konnte man nicht nutzen, auch wenn Järveläinen mit Gewalt abzog und knapp verfehlte.
Zunächst tat man sich schwer, die noch gut vier Minuten Überzahl, die auf der Uhr zu Beginn des Schlussabschnitts standen, in vernünftige Bahnen zu lenken, konnte jedoch dann doch noch zuschlagen. Kretschmann konnte im Powerplay den Anschluss herstellen. In der Folge rannte man ein ums andere Mal an und setzte die Nauheimer, die immer wieder mit gefährlichen Kontern zu Gelegenheiten kamen, unter Druck. Meier hatte dann zwei Mal in Folge gute Gelegenheiten, vor allem nach 48 Minuten, als er alleine auf Bick zufahren konnte aber der Schlussmann der Nauheimer glänzend reagierte. Hohmann und Pither, die jeweils kurz vor dem Nauheimer Tor an die Scheibe kamen, konnten ebenso Bick nicht überwinden, wie Järveläinen, der mehrfach mit Direktabnahmen sein Glück versuchte. Als man eine Minute vor Schluss einen sechsten Feldspieler aufs Eis schickte und zudem Pollastrone kurz vor dem Ende noch eine Strafe wegen Spielverzögerung nahm, hatten die Gäste das Glück der Tüchtigen und konnten ihr Tor nahezu vernageln, was ihnen am Ende – in einem Spiel auf Augenhöhe – die volle Punkteanzahl einbrachte.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
5:4! Eispiraten sichern sich zwei Punkte in Kaufbeuren - Westsachsen holen im Penaltyschießen ersten Auswärtssieg beim ESVK seit 2014

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau reiten weiter auf der Erfolgswelle. Nach dem 6-Punkte-Wochenende zum Start dieser DEL2-Saison, sicherten sich die Schützlinge von Cheftrainer Marian Bazany heute Abend zwei Punkte in Kaufbeuren. Beim ESVK setzten sich die Westsachsen durch Scott Fesers Game-Winning-Goal im Penaltyschießen mit 5:4 durch. Mit acht von neun möglichen Zählern gehen die Eispiraten am Sonntag somit als Tabellenzweiter in ihr Heimspiel gegen den EHC Freiburg (10.10.2021 – 17.00 Uhr).
Auch ohne den weiterhin verletzten Willy Rudert (Aufbautraining nach Oberkörperverletzung) und den nach Bremerhaven abgestellten Greg Kreutzer, entwickelte sich in der Erdgas Schwaben Arena schnell ein rassiges Spiel, in welchem sich Scott Feser schon früh den Puck stark zurück eroberte und diesen mit einem satten Schuss unter die Querlatte ins Kaufbeurer Tor beförderte – 1:0 (4.). Die Allgäuer antworteten jedoch postwendend. Der Puck schien schon unter Luka Gracnar begraben, doch Sami Blomqvist spitzelte das Spielgerat in einer unübersichtlichen Situation zum 1:1 über die Torlinie - lediglich 27 Sekunden später (5.).
Die Eispiraten blieben dennoch weiter gefährlich. Scott Timmins und Patrick Pohl vergaben nach doppeltem Doppelpass die Chance zum 2:1, fast im Gegenzug gelang dann den Gastgebern der Führungstreffer. Gracnar, dem die Sicht versperrt war, konnte nur prallen lassen. Markus Lillich schob zum 1:2 ein (10.). Das letzte Wort war im ersten Durchgang aber noch lange nicht gesprochen. Zunächst war es Kapitän und Goldhelm Vincent Schlenker, der in doppelter Überzahl nur wenig Mühe hatte, zum 2:2 auszugleichen (12.). André Schietzold, von Mario Scalzo auf die Reise geschickt, erzielte in der 14. Minute dann den nächsten Überzahltreffer und brachte die Eispiraten mit seinem dritten Saisontor wieder in Front – 3:2.
Mit einem Affentempo ging es auch in den zweiten 20 Minuten weiter. Zahlreiche Chancen ergaben sich auf beiden Seiten. Immer wieder waren es Meier und Gracnar, welche sich mit starken Paraden auszeichnen sollten. Letzterer blieb in der 24. Minute dennoch nur zweiter Sieger gegen Fabian Koziol, der seine Kaufbeurer mit dem Treffer zum 3:3 wieder ins Spiel brachte. So richtig absetzen konnte sich über die gesamte Distanz aber kein Team. Die Joker und die Eispiraten schenkten sich in einem super intensiven Spiel keinen Zentimeter Eis.
Es ging hin und her. Schließlich war es der Bremerhavener Förderlizenzspieler Filip Reisnecker, unter der Woche noch in der Champions Hockey League gefordert, welcher mit einem richtigen Hammer zum 4:3 einschoss und Meier keine Abwehrchance ließ (43.). Der erneute Ausgleich zum 4:4 kam in der 56. Minute dann schon fast folgerichtig. Die Schützlinge von Marian Bazany ließen einmal mehr viele Hochkaräter aus, Sören Sturm fälschte einen eigentlich ungefährlichen Schuss aus spitzem Winkel dann unhaltbar ab und sorgte dafür, dass es in die Overtime ging.
In der Verlängerung gelang beiden Teams kein Torerfolg, weshalb die Entscheidung über den Zusatzpunkt schließlich im Penaltyschießen fallen musste. Mit dem 20. Versuch war es letztlich Scott Feser, der sein Team ja schon früh in Führung brachte und mit dem Game-Winning-Goal das Spiel auch zu Gunsten seiner Farben entschied. Erstmals seit 2014 konnten die Westsachsen also wieder im Allgäu gewinnen – gegen den EHC Freiburg sollen am Sonntag dann schon die nächsten wichtigen Zähler folgen.
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen starten Verkauf für November-Derbys

(DEL)  Für die Sachsenderbys der Dresdner Eislöwen am 02. November 2021 gegen die Eispiraten Crimmitschau und am 05. November 2021 gegen die Lausitzer Füchse ist der Vorverkauf gestartet. Ab sofort sind Tickets für die beiden Sachsen-Kracher online über unseren Partner Etix erhältlich sowie in allen Vorverkaufsstellen.
Für die beiden Sachsenderbys bleibt es auch weiterhin bei der 3G-Regel, die auch bei den anderen Heimspielen der Dresdner Eislöwen gilt. Nur geimpfte, genesene oder getestete erhalten Zutritt zum Heimspiel der Eislöwen. Dazu ist das Tragen eines medizinischen Mundschutzes oder FFP2-Maske Pflicht, kann am Platz aber abgenommen werden. Der Arena-Umlauf dient nicht als Stehplatzbereich. Die Cateringstände haben geöffnet.
Für die Tickets zu den Derbys wird ein Zuschlag i.H.v. 2,00 Euro auf alle Kategorien und Ermäßigungen erhoben.
Schnell sein lohnt sich, denn es ist nur eine begrenzte Anzahl an Tickets verfügbar.
(ESCD/ka)


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen gehen in Heilbronn leer aus

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das Auswärtsspiel bei den Heilbronner Falken am Freitagabend mit 0:4 verloren. Im dritten Saisonspiel sind die Blau-Weißen damit erstmals leer ausgegan-gen.
Im ersten Spielabschnitt schenkten sich beide Teams nichts. Die Eislöwen suchten den Weg nach vorn, wie auch die Falken. Janick Schwendener im Dresdner Tor und Arno Tiefensee im Heilbronner Gehäuse durften sich mehrfach auszeichnen. Die beste Eislöwen-Chance hatte Vladislav Filin, der frei vor Tiefensee auftauchte, den Falken-Torhüter aber nicht überwinden konnte.
Im zweiten Drittel dauerte es keine drei Minuten, da gingen die Falken in Führung. Jeremy Williams sorgte per Nachschuss für das 0:1 aus Dresdner Sicht (23.). Heilbronn machte weiter Druck und folgerichtig fiel der zweite Treffer. Karl Fabricius fälschte einen Schuss freistehend vor Schwendener unhaltbar ab (28.). Als die Eislöwen in der 31. Minute mehrfach am Heilbronner Keeper scheiterten und anschließend eine Strafe gegen Filin angezeigt wurde, nutzten die Falken den Sechs gegen Fünf Vorteil und erhöhten durch Fabricius auf 3:0.
Im dritten Drittel ging es erneut schnell. Johan Porsberger musste auf der Strafbank Platz nehmen, durfte sie aber 23 Sekunden später schon wieder räumen. Julian Lautenschlager traf im Powerplay für die Gastgeber (42.). Das Spiel war spätestens nach dem vierten Treffer für Heilbronn gelaufen.
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben im ersten Drittel sehr ordentlich gespielt und hatten auch zwei gute Chancen. Auswärts musst du ganz einfach heiß und hungrig sein, aber das waren wir heute nicht. Ab dem zweiten Drittel hat Heilbronn dominiert, sie haben fast jeden Zweikampf gewonnen. Wir haben unseren Faden dann verloren, heute war nicht mehr drin. Daraus müssen wir lernen.“
Weiter geht es für die Eislöwen am Sonntag um 17:00 Uhr mit dem Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren. Tickets für das Spiel gibt es online, an den Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.
(ESCD/ka)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
Huskies auch im Derby ohne Fortune

(DEL2)  Dritter Spieltag, erstes Derby. Nach dem missglückten Saisonstart am vergangenen Wochenende hatten die Kassel Huskies am heutigen Freitag die Löwen Frankfurt zur insgesamt 156. Auflage des Hessenderbys zu Gast.
Und die Partie startete heißblütig. Sieben Sekunden waren gespielt, da tauschten Oliver Granz und Löwe Pierre Preto in einem Faustkampf erste Nettigkeiten aus. Doch auch auf dem Eis entwickelte sich ein zumindest im ersten Drittel von Spannung geprägtes Derby. Ex-Husky Ryon Moser scheiterte frei vor Jerry Kuhn (1.) und auch Löwen-Goalie Jake Hildebrand konnte gegen Timo Gams (4.) eine erste Parade feiern. Insbesondere der wieder genesene Oliver Granz tat dem Spiel der Nordhessen gut und belebte die Reihe um Corey Trivino und Brett Cameron in der Abwesenheit von Jamie MacQueen.
Doch zunächst war es Huskies-Topscorer Lois Spitzner, der in den Fokus rückte. In doppelter Überzahl wurde Spitzner im Slot freistehend angespielt und stellte auf 1:0 (12.). Doch die Löwen blieben gefährlich. Zunächst traf Schwartz im Powerplay nur den Pfosten. Besser machte es kurz darauf Youngster Preto, der einen Schlagschuss-Rebound von Kuhn zum 1:1 in die Maschen jagte (17.). Und die kalte Dusche sollte noch kälter werden: In Kasseler Überzahl zog Sykora über den linken Flügel auf und davon und drosch die Hartgummischeibe über Kuhns Schulter hinweg ins lange Eck (19.).
Und damit nicht genug. Bereits kurz nach Wiederbeginn verzockte sich der aus dem Kasten herausgeeilte Kuhn, verlor den Puck und hatte schlussendlich gegen Manuel Strodel und dessen Schuss ins verwaiste Tor das Nachsehen – 1:3 (22.). Die Huskies versuchten in der Folge vieles, ließen Einsatz und Kampf nicht vermissen – zu echten Torchancen genügte dies jedoch nicht. Tim Lucca Krüger verpasste den Anschluss in der 23. Minute nur knapp, ehe auch Olli Granz an Hildebrand scheiterte (25.). Mitten in die Kasseler Angriffsbemühungen stach Löwe Wruck, der einen Konter der Südhessen zum 4:1 veredelte (32.).
Dementsprechend anspruchsvoll schien die ausgemachte Aufholjagd vor dem letzten Drittel. Und trotz aller guten Wünsche, blieb diese am heutigen Tag aus. Schlussendlich zu ungefährlich und zu wenig zwingend präsentierten sich die Nordhessen im gegnerischen Drittel. Als sich die Schlittenhunde gegen Ende der Partie auch noch in Strafzeitentrouble brachten, machten die Löwen endgültig den Deckel drauf und erhöhten durch Moser (56.) Schwartz (57.) gar auf 1:6.
(ECK/js)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt den Eispiraten Crimmitschau mit 4.5 n.P.

(DEL2)  Am Freitagabend ging es für den ESV Kaufbeuren gegen die Eispiraten aus Crimmitschau zur Sache. Die Gäste waren bisher hervorragend in die Saison gestartet und 1.772 Zuschauer in der erdgas schwaben arena waren gespannt, wie die Kaufbeurer Mannschaft auf den extrem überraschenden Weggang von Ex-Trainer Rob Pallin reagieren würde. Dieser Umstand hatte auch zur Folge, dass zu diesem Spiel die Kaufbeurer Urgesteine Sebastian Osterloh und Stefan Mayer an der Bande die strategischen Ansagen machten. Die Tatsache, dass auch noch Stefan Vajs und John Lammers ausfielen, machte es für die Joker nicht unbedingt leichter. Als Goalie durfte Maximilian Meier ran.
Zuallererst muss die grandiose Stimmung im Stadion, die vom ersten Bully weg herrschte, erwähnt werden. Die erste gute Chance des Spiels konnten die Gäste in Person von Vincent Schlenker nach einer gespielten Minute verzeichnen. Die Joker legten aber auch direkt los wie die Feuerwehr, konnten aus guten Einschussmöglichkeiten für Joey Lewis, Max Oswald und Jan Pavlu aber vorerst noch nicht das Netz hinter Luka Gracnar zappeln lassen. In der vierten Minute klingelte es dann aber im Kasten von Maximilian Meier. Die Rotgelben bekommen die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel und Scott Feser nagelt den Puck unhaltbar unter die Torlatte. Die perfekte Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Joey Lewis scheitert zuerst noch an Gracnar, auch der Nachschuss von Branden Gracel kann noch knapp vor der Linie gestoppt werden, aber Sami Blomqvist schiebt dann endgültig ein. Spielstand, 1:1 in Minute Fünf. Es folgte das erste Powerplay für die Wertachstädter, weil Patrick Pohl nach einem gefährlichen Beinstellen gegen Simon Schütz auf die Strafbank muss. Die Joker hatten dabei Topchancen auf die Führung, verfehlen aber jeweils knapp das Gehäuse. Dann liefen plötzlichen gleich zwei Crimmitschauer allein auf Maximilian Meier zu, der in dieser Szene einen irren Save zeigte. Im Gegenzug kam Alex Thiel frei zum Schuss, setzte diesen zentral auf die Maske von Gracnar und den Abpraller kann dann Markus Lillich zum umjubelten 2:1 in der 10. Minute nutzen. Die Gäste ließen nicht lange die Köpfe hängen und kamen nach einer Strafe gegen Philipp Krauß und einer weiteren, fragwürdigen Entscheidung gegen Alex Thiel wegen hohen Stocks, in doppelte Überzahl. Dieses Geschenk nahmen die Sachsen dankend an und glichen in der 11. Minute mit zwei Mann mehr auf dem Eis, durch Vincent Schlenker aus. Es kam noch schlimmer. Immer noch mit einem Mann mehr auf Seiten der Crimmitschauer nimmt André Schietzold, im Abseits stehend, einen Pass in die Spitze auf und verwandelt zum 2:3 in Minute 14. Auch das Schiedsrichtergespann fühlte sich sichtlich unwohl mit der Entscheidung, blieb aber bei seiner Entscheidung auf Tor. Die Buron Joker drehten in den letzten Minuten des ersten Drittels zwar nochmals richtig auf, konnten Luka Gracnar vor der ersten Sirene aber nicht mehr überwinden. Trotz Rückstand ging es unter Beifall in die erste Pause.
Auch zu Beginn des zweiten Drittels gab es vor allem eines zu sehen, Offensivhockey. Es ging munter Hin und Her, bis Florian Thomas im Angriffsdrittel die Scheibe auf Fabian Koziol ablegte und dieser einen Laserstrahl zum 3:3 in der 23. Minute in den Winkel setzte. In der Folge standen vor allem beide Keeper im Mittelpunkt. Während Luka Gracnar immer wieder alle Hände voll, gegen die wütend anrennenden Joker, zu tun hatte, musste auch Maximilian Meier immer wieder mit blitzschnellen Reflexen glänzen. Filip Reisnecker kam in der 26. Minute, beispielsweise völlig frei vor Kaufbeurens Goalie zum Schuss, blieb dabei aber nur zweiter Sieger. Die Sachsen wurden zunehmend undisziplinierter und wanderten dafür auf die Strafbank. Der ESVK agierte aber zu inkonsequent in Überzahl und schaffte auch mit zwei Mann mehr auf dem Eis, vorerst keinen weiteren Treffer. Die Partie blieb aber weiterhin sehr unterhaltsam und mit einem Unentschieden und viel Vorfreude auf das Schlussdrittel, ging es in die zweite Drittelpause.
Die Joker starteten denkbar schlecht in den Schlussabschnitt und fingen sich durch Simon Schütz eine zweiminütige Strafe wegen Beinstellens ein. Die Rotgelben zeigten im Grunde ein solides Penaltykilling, aber die Gäste nutzten am Ende auch dieses Powerplay für einen Treffer. Es ist eine Einzelleistung von Filip Reisnecker der die Gäste in der 43. Minute erneut in Führung bringt. Eine weitere Unterzahl überstand Kaufbeuren dann endlich ohne weitere Schäden. Das hohe Anfangstempo hinterließ langsam Spuren und der Kampf stand immer mehr Mittelpunkt. Chancen gab es aber trotzdem noch, Markus Lillich mit einem Sahnepass auf Tyler Spurgeon, doch dessen Abschluss ging zu zentral auf Luka Gracnar. Gleiches Spiel wenig später, als Markus Schweiger auf den anlaufenden Philipp Krauß spielt und die Scheibe erneut mittig auf Gracnar´s Schoner traf. Es standen nur sechs Minuten auf der Uhr und Crimmitschau schoss mittlerweile aus allen Lagen, Maximilian Meier hielt seine Mannschaft immer wieder stark im Spiel und das zahlte sich auch aus. Aus dem Nichts zog Sören Sturm ab, Philipp Krauß nahm Luka Gracnar komplett die Sicht und das Hartgummi schlug in der 56. Minute zum Ausgleich im Gästetor ein. Die Joker kamen kurz darauf nochmals in Überzahl, ein weiterer Treffer lag definitiv in der Luft, aber er wollte nicht fallen, in diesem Moment fehlte einfach die Kaltschnäuzigkeit und auch das Glück. Es blieb beim Unentschieden und somit mussten beide Mannschaften und die Fans Überstunden schieben. Die besseren Chancen in Overtime hatten wieder klar die Hausherren, die beste durch Sami Blomqvist, der bei seinem Alleingang aber seinen Meister in Luka Gracnar fand. Es folgte ein langes, NERVENAUFREIBENDES Penaltyschießen, mit dem glücklicheren Ende für den ETC.
Am Ende stand der erste Saisonpunkt für Rotgelb, wobei es bei den bisherigen Spielverläufen auch durchaus schon neun hätten sein können.
(ESVK/jk)
  
    
towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
TOWERSTARS GEBEN SPIEL AB ZWEITEM DRITTEL AUS DER HAND

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben in Freiburg einen richtig derben Abend erlebt. Nach zahlreichen Chancen im ersten Spielabschnitt setzte es am Ende eine 1:5 Niederlage.
Die Towerstars ließen von Beginn an keinerlei Zweifel offen, dass sie sich für diese Begegnung viel vorgenommen hatten. Die Scheibe wurde schnell nach vorne gespielt und die Stürmer checkten aggressiv bereits an der gegnerischen Grundlinie vor. Das eröffnete den Oberschwaben eine Vielzahl hochkarätiger Möglichkeiten. Wojciech Stachowiak schoss in der zweiten Minute nur ganz knapp am linken Pfosten vorbei, zweieinhalb Minuten später ließ Sam Herr aus halblinker Position das Metall des rechten Torpfostens durch die Arena klingen.
Die drückende Überlegenheit der Gäste in der Startphase schwächte sich erst ab der 7. Minute etwas ab. Hier musste Jonas Langmann nach einem verdeckten Schuss erstmals eingreifen. Das regelrechte Chancenfeuerwerk der Towerstars setzte sich allerdings alsbald fort. In der 8. Spielminute verpasste zunächst Josh Donald am rechten Pfosten ganz knapp, kurz danach hatte Alexander Dosch die eigentlich längst überfällige Führung auf dem Schläger.
Der erste Treffer sollte allerdings auf der Gegenseite fallen. Als die Freiburger Wölfe nach dem Powerbreak doch etwas selbstbewusster aufs Eis kamen und sich die Möglichkeiten häuften, traf Nick Pageau mit einem Schuss aus der zweiten Reihe zum 1:0 für Freiburg. Pech für Jonas Langmann, denn der Schuss prallte vom linken Innenpfosten ins Netz. Chancen auf den Ausgleich gab es im weiteren Verlauf des Startabschnitts zuhauf und das Schussverhältnis von 5:12 sprach eine deutliche Sprache. Kaufen konnten sich die Ravensburger Cracks hiervon allerdings nichts, denn es ging mit der knappen Führung für die Wölfe in die erste Pause.
Bevor die Towerstars im zweiten Abschnitt die Mission „Ausgleich“ angehen konnten, galt es noch eine Strafzeit gegen Robbie Czarnik zu überstehen. Wieder vollzählig, fanden die Oberschwaben allerdings nur schwer ins Spiel und Freiburg unterband im Vergleich zum ersten Spieldrittel die Angriffe schon deutlich früher und effektiver. Auch während einer Überzahlmöglichkeit in der 31. Minute fand sich kein erfolgreiches Rezept, die Freiburger Abwehr zu knacken.
Ab der zweiten Hälfte des Mitteldrittels sollte die Partie immer mehr in Richtung der Wölfe kippen, mit deutlichen Auswirkungen auf den Spielstand. Vier Minuten vor der zweiten Pause staubte Nikolas Linsenmaier am rechten Pfosten ab, als Jonas Langmann den Puck mit der Fanghand zur Seite lenkte, 84 Sekunden später drückte Jordan George den Puck im dritten Nachschuss gar zum 3:0 über die Linie. Aus Ravensburger Sicht ein durchweg ernüchternder Zwischenstand nach 40 Minuten.
Für den Schlussabschnitt musste also ein schneller Anschlusstreffer und neues Selbstvertrauen her. Vielversprechend war da freilich die 42. Minute, als Calvin Pokorny wegen Hakens für zwei Minuten auf die Strafbank musste und die Towerstars ein Powerplay aufziehen konnten. Die zwei Minuten verstrichen allerdings ohne Erfolg, auf der Gegenseite zeigten sich die Gastgeber drei Minuten später wesentlich effektiver. Calvin Pokorny erhöhte auf 4:0, als Robbie Czarnik auf der Strafbank saß.
Die Partie war damit durch, der Abend wurde für das Team von Peter Russell aber noch unangenehmer. Zehn Minuten vor Ende erhöhte Scott Allen völlig frei am rechten Pfosten auf 5:0. Das Georgiy Saakyan 11 Sekunden vor Ende dem Freiburger Torhüter den Shutout verhagelte, war für die Towerstars und die rund 60 mitgereisten Fans ein eher schwacher Trost.
„Freiburg war im zweiten Drittel deutlich hungriger, außerdem haben uns die Strafzeiten völlig aus dem Spielfluss gebracht“, sagte ein enttäuschter Towerstars Coach Peter Russell, der sich den Abend an seiner früheren Wirkungsstätte freilich ganz anders vorgestellt hatte.
(EVR/fe)
  
    
selberwoelfeVER Selb
Landshut eine Nummer zu groß - Selber Wölfe vs. EV Landshut 1:10 

(DEL2)  Unsere Selber Wölfe starteten sehr gut in die Partie, konnten in Führung gehen und hielten gegen die favorisierten Landshuter sehr gut mit. Erst wenige Sekunden vor der ersten Pausensirene kam der Ausgleich durch Landshut – ausgerechnet bei Selber Überzahl. Doch es kam noch dicker: Noch während der gleichen Strafe gegen Landshut gingen die Gäste mit dem zweiten Shorthander gar in Führung. Es folgten noch Treffer drei und vier im Mittelabschnitt. Im Schlussabschnitt schienen bei unseren Jungs alle Dämme gebrochen zu sein. Bockstarke Landshuter zogen ein ums andere Mal ihr schnelles und präzises Passspiel auf und erzielten gnadenlos Tor um Tor. Für unser Wolfsrudel heißt es nun, die Lehren aus dieser Niederlage zu ziehen und am Sonntag – erneut zu Hause – gegen Weißwasser neu anzugreifen.
Der erste Spielabschnitt gestaltete sich äußerst unterhaltsam. Ein offener Schlagabtausch auf dem Eis als auch auf den Rängen. In der 5. Spielminute ließ Thompson seine Farben jubeln. Er schloss eine schön herausgespielte Kombination über Miglio und Boiarchinov im Nachschuss zum Führungstreffer für unsere Wölfe ab. Unsere Gäste aus Niederbayern antworteten mit einer wütenden Drangphase, drängten unsere Jungs minutenlang in die Verteidigungszone, doch Weninger und seine Vorderleute wussten den möglichen Ausgleich zu verhindern. Aber auch unsere Wölfe tauchten immer wieder gefährlich vor Landshuts Schlussmann Schmidt auf. So zum Beispiel erneut Thompson in Überzahl in der 18. Minute, doch der Gästekeeper reagierte schnell und konnte die Scheibe gerade noch so abwehren. Sekunden vor Ende des Drittels jubelten dann doch noch die Landshuter: Ein Break bei Selber Überzahl schloss Mühlbauer durch die Beine von Weninger zum Ausgleich ab.
Fehlstart für unsere Wölf im Mittelabschnitt: Landshut immer noch in Unterzahl, erneut ein Scheibenverlust unserer Wölfe und Forster erzielt das 1:2. In der 23. Minute hatte Aquin den Ausgleich auf dem Schläger, doch Schmidt im Gästetor blieb Sieger. Im Anschluss agierten unsere Wölfe erneut in Überzahl. Die Scheibe lief nun besser und die haarsträubenden Abspielfehler blieben aus. Der Gästetorhüter geriet mehrfach in Bedrängnis, wusste jedoch einen weiteren Gegentreffer zu verhindern. In der 27. Minute hatte Miglio eine Breakchance in Unterzahl, verzog die Scheibe jedoch knapp. Besser machten es die Landshuter: Zunächst erneut Forster mit einem schönen und unhaltbaren Abfälscher zum 1:3, dann Samanski 27 Sekunden vor Drittelende zum 1:4-Pausenstand.
Im Schlussabschnitt ließ Landshut Scheibe und Gegner laufen. Nach dem 1:5 – ein Powerplay-Treffer durch Alderson - machte Weninger für Weidekamp Platz. Doch auch Weidekamp musste noch fünf Gegentreffer einstecken, einen davon bei Selber Unterzahl. Bemerkenswert war, dass das Selber Publikum unserem Team die herbe Niederlage nicht krummnahm, sondern das Team mit Standing Ovations verabschiedete.
(VERS/oo)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Deggendorfer SC müht sich zum Auftaktsieg über die Landsberg Riverkings

(OLS)  Der Deggendorfer SC ist zwar holprig, aber mit drei Punkten in die neue Oberligasaison gestartet. Am Freitagabend bezwang die Mannschaft von Trainer Chris Heid vor 1356 Zuschauern in der Festung an der Trat die Landsberg Riverkings mit 3:2.
Die Gäste aus Oberbayern erwischten einen echten Blitzstart in die Partie. Gerade einmal acht Sekunden waren gespielt, da überwand Frantisek Wagner DSC-Keeper Timo Pielmeier mit einem schnellen Abschluss zur frühen Führung für die Gäste. Die Deggendorfer zeigten sich sichtlich beeindruckt von dem frühen Gegentor und taten sich enorm schwer in die Partie zu kommen. Viele Ungenauigkeiten und fehlende Abstimmung sorgten dafür, dass kaum gefährliche Tormöglichkeiten generiert wurden. In der 14. Minute fiel aber dennoch der Ausgleich. Liam Blackburn behauptete im Slot den Puck gegen die Landsberger Verteidigung, bediente Nicolas Sauer, der mit einem präzisen Schuss das 1:1 markierte. Doch der Ausgleichstreffer beflügelte die Hausherren nicht. Es blieb vieles Stückwerk und mit dem Unentschieden ging es hinein in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt bot sich ein ähnliches Bild. Viele Unzulänglichkeiten und ein unangenehmer Gegner sorgten dafür, dass der DSC kaum zur Entfaltung kam. Auch in der Defensive boten die Hausherren den Riverkings zu viel an, wurden aber nicht dafür bestraft. Der Spielstand nach dem zweiten Abschnitt blieb weiterhin beim 1:1.
Auch im Schlussdrittel zeigte sich über weite Strecken ein ähnliches Bild. Der Deggendorfer SC kam kaum zu klaren Tormöglichkeiten und wenn ein Deggendorfer Stürmer einmal in einer aussichtsreichen Position war, störten die aufopferungsvoll kämpfenden Riverkings im letzten Moment. In der 52. Minute war es DSC-Stürmer Nicolas Sauer, der sich ein Herz fasste. Er umkurvte das Landsberger Tor und überwand Landsbergs Keeper Stettmer zum 2:1. Doch die Gäste hatten die passende Antwort parat. Im Powerplay fälschte Sven Gäbelein in der 55. Minute einen Schuss von Adriano Carciola unhaltbar zum 2:2 ab. Doch dieses Mal waren es die Hausherren, die die prompte Antwort parat hatten. Eine schöne Kombination über Niklas Jentsch und Neuzugang Lukas Miculka vollendete Thomas Greilinger zum 3:2. In den Schlussminuten drückten die Oberbayern zwar noch auf den Ausgleich, doch die Deggendorfer Defensive ließ sich nicht mehr bezwingen.
Mit dem knappen Erfolg über die Landsberg Riverkings sichert sich der DSC zum Auftakt drei Punkte und trifft am kommenden Sonntag im heimischen Stadion auf die Eisbären Regensburg. Spielbeginn ist um 17 Uhr.
(DSC/mh)

  
deggendorferscDeggendorfer SC
2. Heimspiel am Wochenende: DSC empfängt am Sonntag die Eisbären Regensburg

(OLS)  Gleich 2 Heimspiele zum Auftakt in die Saison 2021/22 der Eishockey Oberliga Süd hält der Spielplan für den Deggendorfer SC bereit. Am Sonntag, 10.10.2021 sind die Eisbären aus Regensburg zu Gast in der Festung an der Trat. Der Spielbeginn wurde auf 17 Uhr vorverlegt.
Dass sich bei diesem Duell zwei Topmannschaften der neuen Saison gegenüberstehen werden, hat sich bereits in der Vorbereitung im Rahmen des Donaupokals gezeigt. Aber nun werden die Karten neu gemischt, wenn es am Sonntag, 10.10.2021 ernst wird und sich die beiden Mannschaften zum ersten Mal um Punkte duellieren.
Bei den Gästen wird vor allem der zuletzt verletzte Nikola Gajovsky zur im Aufgebot erwartet, aber aus Sicht der Deggendorfer Fans wird wohl vor allem auf den ehemaligen Deggendorfer Publikumsliebling Andrew Schembri geachtet werden, der erstmals in einem Punktspiel gegen seinen langjährigen Arbeitgeber auflaufen wird.
Beim DSC soll auch Neuzugang Lukas Miculka zum Einsatz kommen. Da der Angreifer nur wenig Trainingszeit hatte, um Mannschaft und Spielsystem kennenzulernen, will man von Seiten der Verantwortlichen keinen Druck aufbauen und der Neuverpflichtung ausreichend Zeit zur Eingewöhnung geben. Ansonsten kann der Deggendorfer Trainer Chris Heid bis auf den verletzten René Röthke aus dem Vollen schöpfen und hat alle Mann an Bord.
Wie schon bei der Freitagspartie gegen Landsberg gilt auch am Sonntag im Deggendorfer Eissportstadion die 3G-Plus-Regel. Zum Einlass ist demnach ein Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung, eine überstandene Corona-Infektion oder ein aktuell gültiger PCR-Test nötig. Im Stadion gelten dann weder Abstandsregeln, noch Maskenpflicht oder Alkoholverbot. Schüler mit einem gültigen Schülerausweis und regelmäßiger Testung benötigen keinen PCR-Test. Tickets müssen personalisiert werden und können deshalb ausschließlich online erworben werden. Es gibt keine Abendkasse. Selbstverständlich werden die Spiele des DSC auch in der neuen Saison live auf Sprade-TV gezeigt.
(DSC/tt)
  
    
ehf-passauEHF Passau
Auftaktniederlage für die Passau Black Hawks - 1:6 in Höchstadt

(OLS)  Zum ersten Spieltag der neuen Oberliga Saison mussten die Passau Black Hawks zum Höchstadter EC. Der letztjährige Halbfinalist kam besser aus der Kabine und in die Partie. Die 712 Zuschauer im Eisstadion Höchstadt sahen von Beginn an druckvolle Hausherren die sich in den ersten Minuten noch ihre Zähne an Hawks Goalie Leon Meder ausbissen. Doch in der 11. Spielminute war auch er machtlos. Jannik Herm legt die Scheibe in den Slot, dort konnte Michail Guft-Sokolov den Schläger rein halten und der Puck ging zum 1:0 ins Passauer Gehäuse. Rund vier Minuten später bekam Anton Seewald zu viel Platz im Angriffsdrittel, seinen Schuss kann Meder noch parieren, gegen den Nachschuss von Vojcak war er dann machtlos.
In das zweite Drittel starteten die Hausherren noch mit einer Überzahl, die der HEC auch nutzte. Austin Albrecht mit dem Querpass und Guft-Sokolov traf per Direktschuss zum 3:0. Passau gab sich aber nicht auf und die „laute Kabinenansprache“ von Trainer Ales Kreuzer zeigte Früchte. Den Passau kam besser ins Spiel und so entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Weitere Tore gab es aber erstmal nicht. Es dauerte bis zur 55 Minute bis die Hausherren wieder jubeln durfte, Albrecht erhöhte mit einem Schuss ins kurze Eck auf 4:0 und setzte den Startpunkt für vier Tore in drei Minuten. Denn rund 90 Sekunden später verkürzte zunächst Jeffrey Smith, ehe Albrecht und Neugebauer mit einem Doppelschlag das Ergebnisse auf 6:1 hochschraubten.
„Wir hatten einen schlechten Start ins Spiel, waren im zweitem Drittel konkurrenzfähig, aber am Ende hat es nicht gereicht“ resümierte Trainer Ales Kreuzer nach dem Spiel.
Die Chance auf einen besseren Start ins Spiel und damit auf ein besseres Ergebnis, haben die Hawks bereits am Sonntag beim Heimauftakt gegen den EC Peiting. Spielbeginn ist bereits um 16:30 Uhr. 
(EHFP/sh)
  
   
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Starbulls-Heimauftakt am Sonntag gegen den EV Füssen

(OLS)  Endlich ist es wieder soweit: Die Starbulls kämpfen auf Rosenheimer Eis um Punkte in der Eishockey-Oberliga Süd und die Fans dürfen im ROFA-Stadion mit dabei sein. Zuletzt war das vor über 19 Monaten der Fall. Erster Heimspielgegner der Grün-Weißen ist am Sonntag mit dem EV Füssen ein gleichermaßen interessanter wie schwer einzuschätzender Gegner. Spielbeginn ist um 17 Uhr. Dem am Donnerstagabend im Eröffnungsspiel beim SC Riessersee ergatterten ersten Saisonzähler wollen die Starbulls nun unbedingt den ersten Saisonsieg folgen lassen.
Rosenheims Heimspiel-Auftaktgegner EV Füssen geht in sein drittes Oberliga-Jahr. Nach einer hervorragenden Premierensaison, in der die Allgäuer als „Überraschungsteam“ die Hauptrunde punktgleich mit dem Tabellenvierten Eisbären Regensburg abschlossen, verpassten sie in der vergangenen zuschauerlosen Spielzeit als Tabellenelfter die Playoffs. In dieser Saison nun wollen die Gelb-Schwarzen wieder eine deutlich bessere Rolle spielen und haben sich dafür in der sportlichen Verantwortung neu aufgestellt. Der sportliche Leiter beim EVF, Andreas Becherer, trainiert jetzt die U20. Er soll dort die Voraussetzungen schaffen, dass möglichst viele Spieler aus dem eigenen Nachwuchs den Sprung in das zuletzt noch ihm selbst betreute Oberliga-Team schaffen. Dort ist nun ein Finne als Headcoach im Amt: Marko Raita wechselte von Zweitligist Löwen Frankfurt, wo er drei Spielzeiten lang Assistenztrainer war, nach Füssen. Der 41-jährige soll genau der richtige Mann für das junge Füssener Team sein, das sich aus vielen Spielern der Jahrgänge 1999 und 2000 zusammensetzt.
Im Kontrast dazu schnürt Eric Nadeau mit 46 Jahren in seiner inzwischen 17. Saison die Schlittschuhe für den EVF. Weitere prominente Akteure im Füssener Team sind der kanadische Stürmer Samuel Payeur (176 Scorerpunkte in 135 Spiele für die Allgäuer!) und der neu verpflichtete 38 Jahre alte Stürmer Andrei Taratukhin – ehemals russischer Nationalspieler und mit reichlich Erstligaerfahrung in Rußland und Rumänien ausgestattet.Ein weiterer Trumpf der Gelb-Schwarzen ist die Kooperation mit Zweitligist ESV Kaufbeuren, von der man sich am Kobelhang einiges erhofft – auch im Hinblick auf die Kaderbreite, um über 60 Minuten hohes Tempo zu gehen und einige Favoriten ärgern zu können.
In der Vorbereitungsphase auf die aktuelle Oberliga-Saison mussten sich die Gelb-Schwarzen gegen die Zweitligisten Ravensburg (1:7) sowie Kaufbeuren (2:7 und 0:6) deutlich geschlagen geben. Doch gegen die ambitionierten Bayernligisten Kempten (8:3) und Peißenberg (5:2) gab es ebenso Siege wie gegen die Ligakonkurrenten Lindau (4:2) und zuletzt in Peiting (6:4).
Am Freitagabend startet der EV Füssen gegen die Eisbären Regensburg in die Saison. Starbulls-Coach John Sicinski wird diese Partie aufmerksam verfolgen, um sein Team bestmöglich einzustellen, damit am Sonntagabend der erste Rosenheimer Saisonsieg zu Buche steht, der beim Auftaktspiel gegen den SC Riessersee leichtfertig verschenkt wurde.
Spielbeginn am Sonntag ist um 17 Uhr. Die Starbulls Rosenheim weisen darauf hin, dass für das Spiel gegen den EV Füssen am Sonntag analog zu den Vorbereitungsheimspielen im ROFA-Stadion die 3-G-Regelung gilt. Der Stadionbesuch ist für Personen zulässig, die geimpft, genesen oder getestet sind, dies mit einem fristgerechten Nachweis belegen können und zusätzlich einen Lichtbildausweis oder Führerschein zur Gegenprüfung vorlegen können
Schüler gelten gegen Vorlage des Schülerausweises als getestet. Berufsschüler fallen nicht in diese Kategorie. Für Kinder unter 6 Jahren entfällt die 3-G-Regel.
Es gilt – ausgenommen beim Verzehr von Speisen und Getränken (kein Alkohol) – eine ständige Maskenpflicht mit medizinischen Masken. Stoff-Masken sind nicht zulässig. Tickets werden personalisiert und sind daher ausschließlich online unter www.starbulls.de/tickets buchbar. Da eine Kontaktdatenaufnahme vor Ort aus zeitlichen Gründen nicht durchführbar ist, bleiben die  Tageskassen am ROFA-Stadion geschlossen. Die Starbulls-Geschäftsstelle ist am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr und am Spieltag ab 15 Uhr geöffnet.
Das Spiel der Starbulls Rosenheim gegen den EV Füssen wird wie alle Partien der Eishockey-Oberliga Süd auch live und kommentiert per im Internet übertragen (www.sprade.tv, 6,90 Euro). 
(SBR/mh)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
buchloheESV Buchloe
Piraten machen auswärts weiter Beute - ESV Buchloe gewinnt bei den Donau Devils in Ulm mit 5:2

(BYL)  Zweites Auswärtsspiel – zweiter Auswärtssieg. So lautet die bisher makellose Bilanz des ESV Buchloe in der noch jungen Bayernligasaison auf gegnerischem Eis. Denn nach dem 6:5 Auswärtserfolg letzten Sonntag in Kempten gewannen die Pirates auch am Freitagabend ihr zweites Match in der Fremde gegen die Devils Ulm/Neu-Ulm verdient mit 5:2 (2:0, 1:1, 2:1). Über 60 Minuten erwiesen sich die Gennachstädter einfach als die cleverere Mannschaft, bei der vor allem die erste Reihe mit vier Treffern zu überzeugen wusste.
Das Spiel begann auf beiden Seiten eher verhalten. Zwar gab es zunächst kaum Unterbrechungen, doch wirklich Gefährliches passierte vor den jeweiligen Toren erst einmal nicht. Doch nach gut zehn Minuten gingen die Piraten trotzdem durch Simon Beslic in Front und wollten danach sofort den nächsten Treffer nachlegen. Dies glückte tatsächlich noch vor der ersten Pause durch einen wunderschönen Angriff. Mit Übersicht fand die Scheibe über Alexander Krafczyk und Michal Petrak den Weg zu Peter Brückner, der an alter Wirkungsstätte nur noch ins leere Tor zum 2:0 einschieben musste (15.). Mit diesem Spielstand ging es anschließend auch zum ersten Mal in die Kabinen.
Auch im Mitteldrittel präsentierten sich die Freibeuter vorerst als die abgezocktere, routiniertere und somit bessere Mannschaft. Und dies wurde nach 28 Minuten mit dem nächsten Treffer der ESV-Paradereihe belohnt. Einen perfekt getimten Chip-Pass von Peter Brückner vollendete dieses Mal Michal Petrak am langen Pfosten zum 3:0. Doch noch wollten sich die Ulmer, die zum Auftakt am letzten Wochenende in Waldkraiburg noch eine 0:10 Klatsche einstecken mussten, nicht kampflos ergeben. Folgerichtig verkürzte Kai Laux vor dem bis dahin tadellosen ESV-Schlussmann Johannes Wiedemann auf 3:1, wobei dem Treffer ein nicht geahndeter Kniecheck der Hausherren vorausgegangen war (33.). Trotzdem war der Anschluss sicher nicht unverdient, da sich die Piraten in dieser Phase etwas zu nachlässig präsentierten. Dies galt vor allem für das eigene Überzahlspiel, das sicherlich noch für mehr Druck und Gefahr sorgen müsste. So blieb auch eine vierminütige Überzahl der Rot-Weißen zum Ende des zweiten bzw. zum Start des letzten Drittels ungenutzt.
Ebenso verpasste Michal Petrak nach 47 Minuten mit einem verschossenen Penalty die Gelegenheit zur Vorentscheidung, als er an Torwart Martin Niemz scheiterte. Vorausgegangen war ein Foul an Peter Brückner, der dann auch noch unglücklich ins Torgestänge krachte. Nach kurzer Behandlungspause ging es für den Torjäger aber zum Glück weiter. Und so konnte sich Brückner schließlich doch über das 4:1 seiner Mannen freuen, die im Powerplay durch Robert Wittmann aus dem Gewühl heraus wieder den alten Abstand herstellten (47.). Aber Ulm verkürzte rund fünf Minuten später nochmals in Person von Dominik Synek zum 4:2. Letztlich geriet die Führung der Piraten bis zur Schlusssirene aber dennoch nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Zu kompakt stand man Hinten und blieb auch Offensiv aktiv. Und so führte ein Konter etwa fünf Minuten vor dem Ende sogar noch zum fünften ESV-Tor. Rückkehrer Markus Vaitl, der an diesem Abend sein gelungenes Comeback im Pirates-Dress feierte, schickte Alexander Krafczyk auf die Reise, der eiskalt zum 5:2 Endstand traf.
Nun gilt es für die Buchloer diese konzentrierte Leistung auch am Sonntag abzurufen, um nach zwei Siegen in der Fremde auch zu Hause die ersten Zähler einzufahren. Zu Gast ist dabei ab 17 Uhr der TSV Erding.
(ESVB/chs)
  
    
ESC KemptenESC Kempten
Der erste Dreier ist da - ESC Kempten siegt überzeugend mit 5:0 beim EC Pfaffenhofen

(BYL)  Endlich drei Punkte, die Vorgaben des Trainers klasse umgesetzt, zu null gespielt und dem Gegner unser Spiel aufgedrängt. Voll des Lobes war Trainer Carsten Gosdeck nach dem ersten Sieg seiner Mannschaft in der neuen Saison.
Furioser Beginn der Sharks, nur 18 Sekunden waren gespielt, da hatte Joonas Huovinen den Puck im Tor der Hausherren versenkt. Der finnische Stürmer rückte in die erste Sturmreihe neben Oppenberger und Schäffler auf. Das erste Drittel brachte viel Spielüberlegenheit, begünstigt auch durch gleich vier Strafzeiten der Hausherren. Einziges Manko bis dahin die Torausbeute der Kemptener, es blieb beim 0:1 Pausenstand.
Kein richtiger Spielfluss kam im zweiten Abschnitt auf, zu viele Strafen wurden auf beiden Seiten verhängt. Eine davon nutze Kapitän Eugen Scheffer und erhöhte zum für die Icehogs bis dahin schmeichelhaften 0:2 Stand. Ein einheimischer Zuschauer auf der Tribüne war auch entsprechend unzufrieden mit seinem Team:“ Die san jo sogar  in Überzahl no schlechter wia Kempten mit 4 Mann“. Trotzdem eine zwei Tore Führung ist keine sichere Bank. So galt es im letzten Abschnitt die Trefferquote zu erhöhen, zu dick waren die Chancen in den ersten 40 Minuten. Und dies gelang den Mannen von Gosdeck ordentlich, einem Doppelpack von Maximilian Schäffler, ein Treffer davon bei doppelter Unterzahl, folgte der Schlusspunkt zum durchaus verdienten 5:0 durch Daniel Rau. Erfreulich auch das die Defensive dieses Mal richtig stabil stand, und Jenny Harß gleich in ihrem ersten Spiel nach Verletzungspause einen souveränen Shutout feierte. Großen Anteil am Sieg hatten neben ihr auch Maximilian Schäffler und Joonas Huovinen, die mit jeweils 5 Scorerpunkten an allen Treffern beteiligt waren.
Und auch die Fans kamen auf ihre Kosten, zum ersten Mal seit dem Halbfinalspiel 19/20 in Ulm begleitete wieder ein Fanbus die Sharks zu einem Auswärtsspiel, und machten die Begegnung akustisch zu einem Heimspiel. 
(ESCK/th)
  
    
ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
ESC Eispiraten Dorfen – EHC Klostersee 1:6 (0:0, 0:1, 1:5)

(BYL)  Dritter Auftritt, dritter Drei-Punkte-Sieg. Im Auswärts-Derby am Freitagabend setzte sich der EHC Klostersee bei den Eispiraten Dorfen klar mit 6:1 durch. So deutlich wie es das Resultat letztlich aussagt, war der offene Schlagabtausch über weite Strecken freilich nicht. Die Grafinger diktierten zwar das Geschehen über weite Strecken, doch nach dem torlosen ersten Abschnitt hatte das knappe 1:0 bis in das Schlussdrittel hinein Bestand. Die Gastgeber machten den Rot-Weißen durch enorme Laufbereitschaft und kämpferischen Einsatz das Leben schwer, dazu ließ die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss erneut etwas zu wünschen übrig.
Erst durch die zwei Treffer in der 42. und 48. Minute konnte die Mannschaft von Dominik Quinlan die Sache etwas ruhiger angehen. Nach dem Anschlusstor der Eispiraten wurde es doch noch torreich. Raphael Kaefer machte durch seinen lupenreinen Hattrick in knapp sechs Minuten das halbe Dutzend noch voll.
(EHCK/pel)
  
   
zweibrueckenhornetsEHC Zweibrücken
Hornets empfangen die Eisbären Eppelheim

(RLSW)  Nach einem gelungenen Start in der Regionalliga Süd-West, mit sechs Punkten aus zwei Spielen, empfangen die Hornets die Eisbären des EC Eppelheim.
Die Gäste konnten vergangenes Wochenende, in Ihrem ersten Spiel der Saison, ebenfalls die ersten Punkte gegen den SC Bietigheim-Bissingen einfahren. Nach einem Doppelpack von US-Neuzugang Tyler Rostenkowski und Toren von Bierther und Gottschalk konnten die Eppelheimer sich mit 4:1 im heimischen ICE-House durchsetzen.
Zusätzlich zu dem bereits erfolgreichen US-Amerikaner Rostenkowski verstärkten sich die Eisbären mit vier weiteren Neuzugängen. Von den Mad Dogs Mannheim wechselten die beiden Routiniers Udo Sofia und Fabian Jandura nach Eppelheim. Von den Frankfurter Löwen konnte der 22-jährigen Stürmer Max Weber verpflichtet werden. Als letzter Transfer kehrt mit Tim Essig ein ehemaliger Eisbär nach sieben Jahren in Zweibrücken in das ICE-House zurück.
Nicht nur im Kader hat sich einiges bei den Eisbären getan. Auch in der Führungsetage gab es personelle Veränderungen. Vereinsintern einigte man sich die Stelle des Abteilungsleiter Senioren zu schaffen. Dieser soll als Bindeglied zwischen den Seniorenteams und der Vorstandschaft fungieren. Mit Richard Drewniak und Thomas Korte wurde eine adäquate Besetzung gefunden.
Hornets Coach Wolf zum Spiel gegen Eppelheim: „Die Eppelheimer haben mit dem Sieg gegen Bietigheim überrascht. Steven Teucke wird uns an diesem Sonntag definitiv nicht zur Verfügung stehen. Es ist noch nicht sicher, wie wir diese Personalie ersetzen werden. Wenn alles wie geplant läuft und wir den Impuls aus Heilbronn mitnehmen, möchten wir aus dieser Partie als Sieger vom Eis gehen.“
Ob Hornets Neuzugang Tom Schickedanz am Sonntag das Tor der Hornets hüten kann, wird sich erst kurzfristig herausstellen.
Bis auf Steven Teucke, kann Hornets Coach Wolf aus dem Vollen schöpfen.
Anpfiff zum Spiel ist um 18.00 Uhr.
Die Abendkasse öffnet um 17.00 Uhr.
In der gesamten Eishalle gilt das "2G+ System". Insgesamt dürfen so 700 Zuschauer an der Veranstaltung teilnehmen. Die Anzahl an Personen, welche nicht der 2G-Regel (geimpft oder genesen) entsprechen, ist auf 25 begrenzt. Die entsprechenden Nachweise, inklusive Ausweis, sind auf Verlangen vorzulegen.
(EHCZ/me)
  
     
      

Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord
  
   
salzgittericefightersSalzgitter Icefighters
Icefighters-Coach Radek Vit zum Saisonstart 2021

(RLN)  Am Samstag um 19.30 Uhr geht es für die TAG Salzgitter Icefighters erstmals seit rund 1,5 Jahren bei der Puckjagd wieder um Punkte. Zum Start der Saison 2021/2022 reisen die Stahlstädter zum ECW Sande. In unserem Videointerview blickt Coach Radek Vit sehr offen auf den Stand der Dinge – und die Vorfreude ist riesig.
Selten schaute das Team vom Salzgittersee auf eine solch lange und intensive Vorbereitung zurück. Nicht ohne Grund: Bedingt durch die Corona-Pandemie fehlt den Jungs eine gesamte Spielzeit. So war es um so wichtiger, mit so viel Eiszeit wie möglich wieder in das Spielgeschehen zu finden. Dabei musste der Cheftrainer und Sportliche Leiter allerdings auch Rückschläge hinnehmen, denn nur selten bekam er den Kader voll, sei es aufgrund von Verletzungen oder aus beruflichen Gründen. Dennoch blickt Vit wie gewohnt positiv auf die kommende Saison.
https://www.youtube.com/watch?v=nEIoNSD8ZHA
(SVASS/jb)
  
 
 
 Samstag 9.Oktober 2021 www.icehockeypage.de 
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