Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

          
   
Red Bull München
(DEL)  Verteidiger Andrew MacWilliam muss sich wegen einer Fußverletzung einer Operation unterziehen und wird vorraussichtlich bis Ende Januar nicht zur Verfügung stehen
  
Deutsche Eishockey Liga
(DEL)  Das Spiel der Straubing Tigers am nächsten Sonntag gegen die Red Bulls München wurde abgesagt und auf März verschoben
 
Bietigheim Steelers
(DEL)  Der DEL-Aufsteiger trennt sich mit sofortiger Wirkung von Stürmer Mitchell Heard. Der Kanadier, der in der Sommerpause von den Straubing Tigers ins Ellental kam, konnte in 19 Partien 4 Tore und 11 Assists erzielen
 
EHC Freiburg
(DEL2)  Stürmer Lennart Otten muss wegen einer Oberkörperverletzung für etwa zwei Monate pausieren
  
Dinslakener EC
(RLW)  Die Kobras haben ihre Offensive mit Marek Malinsky verstärkt. Der tschechische Stürmer ging zuletzt in Lettland aufs Eis. Dafür kommt es zur Trennung mit dem tschechischen Verteidiger Nicolas Kanak, der erst vor der Saison aus Würzburg kam
  
Deutsche Eishockey Liga
(DEL)   Das DEL Winter Game, welches am 1.Januar 2022 stattfinden sollte wird wegen der derzeitigen Corona-Situation verschoben. Ein neuer Termin wird im Dezember 2022 angestrebt
  
Straubing Tigers
(DEL)  Torhüter Sebastian Vogl muss wegen einer Unterkörperverletzung etwa sechs Wochen pausieren. Verteidiger Mario Zimmermann wird ebenfalls verletzungsbedingt für mehrere Wochen fehlen
  
Stuttgarter EC
(RLSW)  Mit Stürmer Christian Bauhof kehrt ein Eigengewächs zu den Rebels zurück. Der 21-Jährige, der später auch im Mannheimer und Schwenninger Nachwuchs spielte, sammelte in den letzten Jahren Erfahrungen in der DEL2 und Oberliga. In der letzten Saison ging er für die Rostock Piranhas aufs Eis. Erst vor wenigen Tagen wurde der tschechische Verteidiger Martin Muchka verpflichtet
 
Hessenliga
(HL)  Die Luchse Lauterbach haben alle vier Spiele im Ligapokal Hessen gewonnen. Auf dem zweiten Platz schliessen die Amateure der Roten Teufel Bad Nauheim ab vor dem Drittplatzierten Amateur-Team der Löwen Frankfurt
  
BEV
(BEV)  Der Bayerische Eissport-Verband hat beschlossen, dass die Saison in der Bayernliga, Landesliga und Bezirkliga fortgeführt werden soll. Ein Saisonabbruch stehe derzeit nicht in Frage. In Hotspot-Gebieten, in denen ein Lockdown gilt, soll versucht werden bei Spielen das Heimrecht zu tauschen oder in andere Stadien auszuweichen
  
Ostseeliga
(OSL)  Die Saison 21/22 der Ostseeliga wurde wie schon die Vorsaison erneut abgesagt. Von den 5 Teilnehmern sehen sich 2 Teams nicht in der Lage unter 2G zu spielen, so dass es mit nur 3 Mannschaften keinen geregelten Ligabetrieb geben kann
  
Adler Mannheim
(DEL)  Verteidiger Korbinian Holzer hat sich eine Hüftverletzung zugezogen und muss opereirt werden, was ihn zu einer Pause von mindestens 4 Wochen zwingt. Stürmer Borna Rendulic muss sich einer Operation an der Schulter unterziehen und wird etwa für 4 Monate ausfallen
 

     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 7.November 2021

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 30 Beiträgen von der Frauen-Nationalmannschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
deutschereishockeybundFrauen-Nationalmannschaft
Torhüterin Jennifer Harss positiv auf Corona getestet / Lisa Hemmerle rückt in den Kader nach

(DEB)  Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft um Bundestrainer Thomas Schädler muss in der kommenden Woche bei der finalen Olympia Qualifikation der Frauen Gruppe D in Füssen auf Routinier Jennifer Harss verzichten.
Nach einem auffälligen COVID19-Eingangs-Schnelltest vor Beginn der Maßnahme und dem ersten Zusammentreffen der Mannschaft wurde Harss nach Protokoll des internationalen Weltverbandes umgehend isoliert. Ein anschließender PCR-Test bestätigte den positiven Befund. Bis auf leichte Erkältungssymptome geht es der Nationalspielerin den Umständen entsprechend gut. Alle weiteren PCR-Tests der Mannschaft und des Staff waren sowohl am Freitag als auch am Samstagnachmittag negativ ausgefallen.
Franziska Albl und Lisa Hemmerle, welche bereits seit Donnerstag mit in Füssen auf dem Eis trainieren, stehen Bundestrainer Thomas Schädler und seiner Auswahl für den weiteren Verlauf ebenso zur Verfügung, wie die 23-jährige Sandra Abstreiter. Sie stößt am Sonntag zum DEB-Team dazu.
Bundestrainer Thomas Schädler: „Natürlich ist solch eine Nachricht mit Jenny kurz vor unserer wichtigen Olympia Qualifikation bitter. Ich habe dennoch vollstes Vertrauen in unsere drei Torhüterinnen. Wir sind mit Franziska Albl, Sandra Abstreiter und Lisa Hemmerle gut aufgestellt und werden auch weiterhin unser Ziel von Peking 2022 mit voller Energie in Angriff nehmen.“
(DEB/ma)
  
    
StraubingtigersStraubing Tigers
Anpassung des Zuschauerkonzepts auf das 2G-Prinzip am Sonntag, den 07. November

(DEL)  Am Sonntag, den 07. November 2021, müssen die Straubing Tigers das Zuschauerkonzept, durch Inkrafttreten der Änderung der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, auf das 2G-Modell anpassen. Die Stadt Straubing fällt derzeit unter die Rote Stufe der regionalen Hotspot-Regelung. Dies bedeutet, dass der Zutritt nur Personen mit vollständigem Impfschutz oder einem entsprechenden Genesungsnachweis gewährt wird. Eine besondere Ausnahme stellen dabei Kinder unter 12 Jahren dar: Der Stadionbesuch ist für diese Personengruppe weiterhin mit einem Schülerausweis und einem gültigen Personalausweis uneingeschränkt möglich. Kinder ab 12 Jahren dürfen, laut einer Änderung der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die am 06. November in Kraft getreten ist, nur mit 2G-Status ins Stadion eintreten. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren müssen daher ebenso einen Impf- oder Genesungsnachweis vorlegen.
Die 2G-Regel bleibt so lange bestehen, bis die rote Stufe der regionalen Hotspot-Regelung nicht mehr greift. Die Straubing Tigers hoffen, so bald wie möglich zum 3G Plus-Prinzip zurückkehren zu können.
Mehr Informationen zu den Corona-Regeln und den Zugangs-Checkpoints finden Sie auf unserer Website.
(ST/fh)
  
    
DEL2Deutsche Eishockey Liga 2
Spielverlegung der Partie Kaufbeuren gegen Selb - Neuer Termin ist in Absprache

(DEL2)  Die Partie ESV Kaufbeuren gegen die Selber Wölfe am Sonntag, 07. November 2021 wird vorsorglich im Interesse einer sowohl für die Clubs als auch Fans planbaren Spieldurchführung verlegt. Die Entscheidung wurde einvernehmlich mit beiden Clubs getroffen.
Die Mannschaft der Selber Wölfe absolviert heute Vormittag, infolge der gestern aufgetretenen positiven Schnelltest-Ergebnisse, PCR-Tests mit der gesamten Mannschaft. Infolgedessen sind Ergebnisse dieser Tests frühestens heute Abend, wahrscheinlich aber erst im Laufe des morgigen Sonntags zu erwarten. Die Terminierung für die Neuansetzung der Partie erfolgt in der kommenden Woche. 
(DEL2/dk)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Kurzfristige Spielverlegung gegen den VER Selb

(DEL2)  Die Partie ESV Kaufbeuren gegen die Selber Wölfe am Sonntag, 07. November 2021 wird vorsorglich im Interesse einer sowohl für die Clubs als auch Fans planbaren Spieldurchführung verlegt. Die Entscheidung wurde einvernehmlich mit beiden Clubs getroffen.
Die Mannschaft der Selber Wölfe absolviert heute Vormittag, infolge der gestern aufgetretenen positiven Schnelltest-Ergebnisse, PCR-Tests mit der gesamten Mannschaft. Infolgedessen sind Ergebnisse dieser Tests frühestens heute Abend wahrscheinlich oder erst im Laufe des morgigen Sonntags zu erwarten. Die Terminierung für die Neuansetzung der Partie erfolgt in der kommenden Woche.
Alle bereits gekauften Tickets behalten für den Ersatztermin selbstverständlich ihre Güligkeit.
(ESVK/pb)
  
    
towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
MIT DERBY-SIEG AN DIE TABELLENSPITZE

(DEL2)  Mit einem erneut starken Auftritt haben die Ravensburg Towerstars am Freitagabend gegen Kaufbeuren gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Sie holten sich beim 7:3 wie schon zum Saisonauftakt den Sieg im Oberschwaben-Allgäu Derby, zudem durften sie sich über den Sprung an die Tabellenspitze freuen.
Vor 2386 erwartungsfrohen Zuschauern in der CHG Arena hatten die Ravensburg Towerstars alles andere als einen vielversprechenden Start. Zwar verbuchten die Ravensburger Cracks in der Startminute einen druckvollen Angriff, nach 53 Sekunden kam es an der eigenen blauen Linie allerdings zu einem Puckverlust und den bestrafte John Lammers eiskalt. Der Kaufbeurer Top-Scorer zog über die rechte Seite vor das Ravensburger Tor und überwand Jonas Langmann über der Schulter zum 0:1.
So hatten sich die Oberschwaben die Startphase in dieses Derby freilich nicht vorgestellt und es wurde noch brenzliger. Knapp eineinhalb Minuten waren gespielt, da setzte es gegen Pawel Dronia eine Strafzeit wegen Bandenchecks. Die Oberschwaben zeigten allerdings ein starkes Penaltykilling und brachten die zwei Minuten gut über die Zeit. Knapp eine Zeigerumdrehung, nachdem die Gastgeber wieder komplett auf dem Eis gestanden waren, fuhr Max Oswald den Check gegen Fabian Dietz einen Meter von der Bande entfernt gefährlich zu Ende. Die Unparteiischen zögerten nicht und prüften via Videobeweis eine große Strafzeit. Zwar blieb dem Kaufbeurer Stürmer eine Spieldauerstrafe erspart, dennoch kamen fünf Minuten auf die Uhr – eine gute Gelegenheit also für die Towerstars, die Scharte eines frühen Rückstands wieder auszumerzen.
Schon in den Spielen zuvor konnte das Team von Coach Peter Russel in numerischer Überzahl überzeugen und hatte sich in der Powerplay-Statistik an die DEL2-Spitze geschoben. Auch an diesem Abend zeigten die Ravensburger Cracks eine fast schon erschreckende Effektivität. So konnten sie die fünfminütige Überzahl dank der Treffer von Vincenz Mayer (7.- und 10.) sowie Sam Herr (8.) gleich dreimal nutzen. Das Rezept war in allen drei Fällen vermeintlich einfach: Die Scheibe kam zum Tor, dort wurde entweder abgefälscht oder die Sicht verdeckt.
Das Spiel hatte jetzt einen klaren Ravensburger Stempel aufgedrückt bekommen. Zwar konnten die Gäste durchaus vielversprechende Angriffe auf das Ravensburger Tor bringen, wirklich in Bedrängnis brachte das Towerstars Keeper Jonas Langmann allerdings nicht. Die wirklichen Machtverhältnisse unterstrich dann Georgiy Saakyan dreieinhalb Minuten vor der ersten Pause. Er vernaschte Kaufbeurens Torhüter Stefan Vajs mit einem Schuss fast von der Grundlinie aus zum 4:1.
Es war keine Frage, Kaufbeuren musste im zweiten Spielabschnitt mehr riskieren und druckvoller nach vorne spielen. Die Partie war jetzt deutlich offener, als noch in Abschnitt 1 und beide Teams boten einen offenen Schlagabtausch. In der 31. Minute musste Ex-Towerstars Verteidiger Sören Sturm für zwei Minuten auf die Strafbank, die erneute Überzahlchance nutzten die Towerstars gnadenlos zum 5:1. David Zucker spielte quer zu Josh MacDonald, der hämmerte die Scheibe per Direktabnahme in die Maschen.
Dass Yannick Burghardt dreieinhalb Minuten später etwas glücklich den Puck zum 5:2 an Jonas Langmann vorbei bugsierte, war klar: Dieses Spiel war noch nicht durch. Die Annahme wurde verstärkt, als dem ESVK in der 45. Spielminute der 5:3 Anschlusstreffer gelang. Wieder war es John Lammers, der sich als Torschütze eintrug - Diesmal allerdings mit einem Distanzschuss. Enrico Salvarani, der im Schlussabschnitt den leicht angeschlagenen Kollegen Jonas Langmann vertrat, brachte in dieser Situation die lange Ecke nicht rechtzeitig zu.
Die rund 100 mitgereisten Fans der Gäste witterten Lunte, doch schon zweieinhalb Minuten später brachten die Towerstars ihren lautstarken Anhang wieder zum Jubeln. Nach selbstbewusstem Antritt setzte Robbie Czarnik den Puck durch die Schoner des gegnerischen Keepers zum 6:3 ins Tor. Damit war jetzt auch die Moral der Gäste sichtlich angekratzt. Zwar versuchte Gäste-Coach Tray Tuomie zweieinhalb Minuten vor Ende mit der Herausnahme des Torhüters ins Spiel zurückzukommen, doch die Towerstars waren viel zu selbstbewusst, als dass sie sich noch einmal in Bedrängnis hätten bringen lassen. Geduldig und effektiv verteidigten sie ihre Zone und acht Sekunden vor der Schlusssirene gelang sogar noch der Empty-net Treffer zum 7:3. Die Fans skandierten „Oh wie ist da schön“ und aufgrund des Punktverlustes von Frankfurt gegen Freiburg folgte alsbald ein „Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey“ hinterher.
„Unser Spiel bei 5 gegen 5 war gut, aber unser Powerplay war heute wie Dynamit“, sagte Towerstars Coach Peter Russell prägend. Viel wichtiger als das Erklimmen der Tabellenspitze sei ihm, wie die Mannschaft sich die Entschlossenheit und das Selbstvertrauen erarbeitet habe."
Am Sonntag wartet auf die Towerstars zum Abschluss des ersten Hauptrundenviertels eine ganz schwere Aufgabe, wenn sie zu den Lausitzer Füchsen reisen. Auch die Ostsachsen bestritten am Freitagabend ein Derby und unterlagen den Dresdner Eislöwen mit 1:4.
(EVR/fe)
  
    
selberwoelfeVER Selb
Spiel in Kaufbeuren wird verlegt - Das für Sonntag angesetzte Spiel unserer Selber Wölfe wird auf einen anderen Termin verlegt / Grund: Mehrere Corona-Verdachtsfälle im Team unserer Selber Wölfe

(DEL2)  Die Partie ESV Kaufbeuren gegen unsere Selber Wölfe am Sonntag, 07. November 2021 wird vorsorglich im Interesse einer sowohl für die Clubs als auch Fans planbaren Spieldurchführung verlegt. Die Entscheidung wurde einvernehmlich zwischen der DEL2 und beiden Clubs getroffen.
Unsere Spieler absolvierten heute Vormittag, infolge der gestern aufgetretenen positiven Schnelltest-Ergebnisse, PCR-Tests mit der gesamten Mannschaft. Infolgedessen sind Ergebnisse dieser Tests frühestens heute Abend wahrscheinlich oder erst im Laufe des morgigen Sonntags zu erwarten. Die Terminierung für die Neuansetzung der Partie erfolgt in der kommenden Woche.
(VERS/oo)


selberwoelfeVER Selb
Chronologie eines gebrauchten Tages / Für die kurzfristige Absage des Oberfranken Derbys hagelte es zum Teil heftige Kritik – unsere Selber Wölfe legen die Geschehnisse vom Freitag komplett offen

(DEL2)  Eigentlich sollte es ein wunderbarer und stimmungsvoller Abend werden: Das Oberfrankenderby zwischen unseren Selber Wölfen und den Bayreuth Tigers in der DEL2 stand an. Beide Fanlager als auch die Akteure auf dem Eis waren heiß auf die Partie. Alles war angerichtet für ein Eishockeyfest der Extraklasse. Doch ab kurz vor 9:00 Uhr überschlugen sich die Ereignisse, Hiobsbotschaften und Entwarnungen wechselten sich ab und gipfelten letztendlich in der kurzfristigen Spielabsage. Eine Entwicklung, die sich niemand gewünscht hatte und die so auch nicht absehbar war.
Am Samstagnachmittag saßen die Vorstandsmitglieder unseres VER Selb e.V. Jürgen Golly und Thomas Manzei zusammen und arbeiteten den Freitag akribisch auf. Hätte man anders handeln sollen? Wurde irgendwas übersehen? Das sind die Fragen, die die VERantwortlichen – neben der Sorge um die betroffenen Spieler – an diesem Tag umtreiben. „Uns ist daran gelegen, die ganze Situation aufzuarbeiten und transparent zu machen, um Unklarheiten aus dem Weg zu räumen“, so Thomas Manzei.
8:56 Uhr: Headcoach Herbert Hohenberger informiert den Vorstand, dass sich ein Spieler unwohl gefühlt hat, er sofort von der Mannschaft separiert und ein Schnelltest durchgeführt wurde, der positiv ausgefallen war. Der Spieler wurde daraufhin umgehend nach Hause geschickt. Der Vorstand ordnet an, alle Spieler zu testen, was auch umgehend geschieht.
9:30 Uhr: Die Ligenleitung wird über die Situation informiert. Hier kommt die Weisung, dass umgehend das Gesundheitsamt zu informieren sei und die Testergebnisse abzuwarten sind. Das Gesundheitsamt wird sofort in Kenntnis gesetzt. Die Behörde bittet um schnellstmögliche Information bezüglich der Testergebnisse.
11:09 Uhr: Headcoach Herbert Hohenberger informiert darüber, dass alle Testergebnisse negativ ausgefallen sind und keiner der Spieler über Symptome klagt. Gesundheitsamt und Ligenleitung erhalten diese Information unverzüglich. Die Ligenleitung kontaktiert die Bayreuth Tigers. Der VER Selb e.V. kontaktiert nochmals das Gesundheitsamt, welches grünes Licht für die Durchführung des Spiels gibt: Wenn alle negativ getestet und symptomfrei sind, spräche nichts gegen die Durchführung des Spiels.
12:00 Uhr: Der Mannschaftsarzt unserer Selber Wölfe spricht direkt mit dem Arzt des Gesundheitsamtes, übermittelt die negativen Testergebnisse und Symptomfreiheit der übrigen Spieler. Die Aussage des Gesundheitsamtes, dass die Partie am Abend stattfinden kann, wird noch einmal bestätigt.
12:05 Uhr: Nochmaliges Telefonat mit der Ligenleitung: Bayreuth hätte wohl zunächst Bedenken bezüglich der Durchführung des Spiels geäußert, nach Erklärung der Vorgehensweise in Selb und der Einschätzung der Ärzte sowie des Gesundheitsamtes durch die Ligenleitung hätten sich die Bayreuther Verantwortlichen mit der Durchführung des Spiels einverstanden erklärt. Auch unsere Verantwortlichen stimmen der Spieldurchführung zu. Die Ligenleitung äußert die Bitte, dass weitere Reihentestungen durchgeführt werden sollen, sobald weitere Personen Symptome zeigen sowie am Samstag und vor dem Spiel am Sonntag.
17:43 Uhr: Einer der Physiotherapeuten meldet, dass ein weiterer Spieler über Symptome klagt und ein sofort durchgeführter Schnelltest positiv ausgefallen war.
18:23 Uhr: Der Mannschaftsarzt meldet, dass insgesamt vier Spieler Symptome zeigen und auch positiv getestet wurden.
18:30 Uhr: Der Trainer der Bayreuth Tigers wird über die aktuelle Situation informiert.
18:32 Uhr: Die Ligenleitung wird telefonisch über die aktuelle Situation informiert.
18:35 Uhr: Der Vorstand spricht mit dem Mannschaftsarzt, um Situation medizinisch einzuschätzen. Hier erfolgt der dringende Rat, das Spiel abzusagen.
18:45 Uhr: Telefonat mit der Ligenleitung: Es wird einvernehmlich entschieden, das Spiel zu verlegen.
18:50 Uhr: Der Stadionsprecher informiert die bereits in der NETZSCH-Arena eingetroffenen Zuschauer über die Spielabsage. Gleichzeitig wird ein entsprechender Hinweis auf dem Videowürfel angezeigt. Medienvertreter sowie Polizei werden über die Spielabsage informiert.
Es gab am Freitag keinerlei direkten Kontakt zwischen den Vorstandsmitgliedern unseres VER Selb e.V. und der Geschäftsführung der Bayreuth Tigers. Die Darstellung, dass Bayreuth das Spiel nicht durchführen wollte und dies von Selber Seite abgelehnt wurde, ist nicht zutreffend.
Wie geht es jetzt weiter?
Die komplette Mannschaft unserer Selber Wölfe unterzog sich am Samstag einem PCR-Test, dessen Ergebnisse aktuell noch nicht vorliegen. Das Auswärtsspiel in Kaufbeuren wurde in Abstimmung mit der Ligenleitung sowie dem ESV Kaufbeuren vorsorglich abgesagt. Beide Partien werden neu angesetzt. Die Termine werden voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche bekannt gegeben. Gekaufte Eintrittskarten für das Derby gegen Bayreuth behalten für den Ersatztermin ihre Gültigkeit. Informationen bezüglich einer möglichen Rückerstattung sowie einer möglichen Rückabwicklung der Sprade TV-Gebühren geben wir auf unseren Kanälen bekannt, sobald wir uns hierzu mit den entsprechenden Anbietern abgestimmt haben.
(VERS/oo)
  
    
evfuessenEV Füssen
Viele Chancen, keine Tore - EVF unterliegt Riessersee mit 0:3

(OLS)  Enttäuschend endete das Heimspiel des EV Füssen gegen den SC Riessersee. Dank einer schwachen Chancenverwertung des EVF konnten die Werdenfelser alle drei Punkte mitnehmen, Torhüter Michael Böhm durfte beim 0:3 (0:1, 0:0, 0:2) sogar einen Shutout feiern. Dabei waren die Garmischer sicherlich nicht der stärkste Gegner der bisher am Kobelhang auflief, zwei eher glückliche Treffer sowie ein Empty Net Goal reichten jedoch zum Sieg, weil die Füssener selbst aus besten Möglichkeiten kein Kapital schlagen konnten.
Der SCR begann mit viel Druck und Benedikt Hötzinger musste gleich zu Beginn zweimal eingreifen. Nach fünf Minuten vergab dann erstmals Sam Payeur frei vor dem gegnerischen Tor. Nach überstandenem Unterzahlspiel hatte Marco Deubler bei einem Konter die Führung auf dem Schläger, ebenso kurz darauf Dejan Vogl, der vor dem Tor aber nochmals abspielen wollte. In der zwölften Minute scheiterte Gästestürmer Soudek ebenso wie erneut Vogl. Nach einem Abwehrschnitzer des SCR kam Marc Besl frei zum Schuss, danach hatte Julian Straub gleich zwei Großchancen. Auch nach einem Schuss von Radu an den Außenpfosten blieb der EVF am Drücker und Eric Nadeau tauchte frei vor Böhm auf, doch auch dem Routinier gelang kein Treffer. Ziemlich überraschend und glücklich gingen die Gäste kurz vor der Drittelpause in Führung. Eine Bogenlampe fiel vor das freie Gehäuse, Knaub konnte ohne Probleme einnetzen.
Der zweite Abschnitt begann mit einem Alleingang von Sam Payeur, den dieser an den Pfosten setzte. In Überzahl kamen Marc Besl und Johannes Krauß frei zum Schuss, scheiterten jedoch. Erst zur Hälfte der Partie wurde Riessersee wieder aktiver und nun gab es ein wildes Auf und Ab. Die besseren Möglichkeiten hatte aber weiterhin Füssen. Im Powerplay zielte der freigespielte Besl knapp vorbei, Payeur traf den Außenpfosten, auch ein Schuss von Maxi Miller ging an das Gestänge. Ein 2 gegen 1 Konter wurde von der Garmischer Hintermannschaft gerade noch entschärft, ein Schuss von Nadeau sprang von der Stockhand über das Gehäuse. Nach einem Abwehrfehler wäre aber auch beinahe der zweite Gegentreffer fällig gewesen, überhaupt gehörten die beiden letzten Minuten wieder dem SCR.
Dieser startete dann erfolgreich ins Schlussdrittel, als ein Schlenzer von Linden von der blauen Linie zum 0:2 ins kurze Eck ging. Nach den vielen großen EVF-Möglichkeiten war so ein Gegentreffer natürlich äußerst bitter. Die Füssener hatten kurz darauf schon wieder eine Riesenchance durch einen Konter, Miller konnte die Scheibe aber nicht unterbringen. Es folgten drei Überzahlspiele hintereinander, diese wurden ebenfalls vergeben und alle Schüsse blieben erfolglos. Spätestens als Straub frei vor dem Tor vergab war klar, dass das Spiel mit dieser Abschlussschwäche nicht gewonnen werden kann. So kam es dann auch. Und als Trainer Raita bereits dreieinhalb Minuten vor Ende den Torhüter für einen sechsten Feldspieler brachte traf Chyzowsky noch zum 0:3.
(EVF/mil)
  
    
ecdcmemmingenECDC Memmingen
Arbeitssieg gegen Höchstadt: Memmingen holt den nächsten Dreier

(OLS)  Die Memminger Indians holen gegen die Alligators aus Höchstadt den nächsten Sieg. Damit bleiben die Maustädter am Hühnerberg ungeschlagen. Rund 1300 sahen den 5:2 Erfolg der Rot-Weißen.
Ohne die verletzten Lion Stange und Philipp de Paly sowie Joey Vollmer, der krankheitsbedingt mehrere Wochen fehlen wird, starteten die Mannen von Sergej Waßmiller in die Begegnung gegen den alten Rivalen. Spielerisch war der ECDC überlegen und drückte auf die Führung. Die fiel jedoch auf der Gegenseite. Der HEC ging durch Kokes etwas schmeichelhaft mit 1:0 in Führung. Die Memminger fanden trotz Dominanz nicht die zwingenden Torabschlüsse, bemühten sich aber weiterhin das Spiel baldmöglichst zu drehen. Der Ausgleichstreffer von Donát Péter in der 11.Minute war dann mehr als verdient. Weitere Tore fielen im ersten Drittel aber keine mehr.
Auch im zweiten Abschnitt gestalteten die Indianer das Spiel. Die Begegnung verlief aber insgesamt eher zäh. Jaro Hafenrichter sorgte mit einem Hammer von der rechten Seite in der 24.Minute für die erstmalige Indianer-Führung. Doch die Panzerechsen glichen wieder aus. Michail Guft-Sokolov trug sich in die Torschützenliste des HEC ein (27.Minute). Mit diesem Unentschieden ging es in den letzten Spielabschnitt des Abends.
Das letzte Drittel war dann der endgültige Wendepunkt und die Indians stellten die Weichen nun auf Sieg. Matchwinner Matej Pekr setzte die Scheibe in der 42.Minute gekonnt unter die Latte. Danach drückte der ECDC aufs Gehäuse der Alligators und wurde folgerichtig belohnt. Erneut war es Pekr, der trocken zum 4:2 einnetzte (51.Minute). Als dann auch noch Kapitän Daniel Huhn zum 5:2 einschob, war der Sack endgültig zu.
Mit diesem Heimerfolg setzen die Maustädter ihre Siegesserie am Hühnerberg fort. Bereits am Sonntag wartet aber ein weiterer unangenehmer Gegner auf die Indians. Der ECDC reist dann zum Derby an den Lech. Gegner sind die Riverkings aus Landsberg. Spielbeginn ist um 18:00. Die Indianer hoffen erneut auf zahlreiche Unterstützung ihrer Anhänger aus der Maustadt. Gemeinsam sollen die nächsten drei Punkte eingefahren werden, ehe es in die einwöchige Länderspielpause geht.
(ECDCM/fl)
  
    
ehf-passauEHF Passau
Böser Ausrutscher gegen die Blue Devils – Sonntag: Derby gegen Regensburg in der EisArena

(OLS)  Böse ausgerutscht sind die Passau Black Hawks am Freitag bei den Blue Devils Weiden. Die Kreuzer Truppe unterlag der mit DEL Spielern gespickten Mannschaft mit 10:2. „Nach dem ersten Drittel lagen die Habichte mit 2:0 in Rückstand. Deutlich wurde es dann im zweiten Spielabschnitt. Dort erzielten die Hausherren gleich sechs Treffer. Das letzte Drittel konnten die Habichte dann mit einem 2:2 ausgeglichen gestalten. „Es war uns bewusst, dass die Trauben in Weiden sehr hoch hängen. Heute war einfach einer dieser Tage an denen einfach absolut gar nichts gelaufen ist und wir zu keiner Zeit des Spiels in die Partie fanden. Die Qualität der Mannschaft aus Weiden ist schon beeindruckend. Am Sonntag gegen Regensburg werden wir mit Sicherheit ein anderes Gesicht zeigen“. analysiert Black Hawks Vorstand Christian Eder die deutliche Niederlage.
Am morgigen Sonntag um 18:30 Uhr empfangen die Passau Black Hawks den Tabellenzweiten und Oberliga Süd Meister Eisbären Regensburg in der Passauer EisArena. Am letzten Wochenende gelangen den Oberpfälzern zwei deutliche Siege gegen Lindau (9:0) und Landsberg (6:2). Ganz stark präsentierte sich zuletzt der aus Deggendorf verpflichtete Andrew Schembri. Der 39jährige führt mit starken 17 Scorerpunkten die interne Teamwertung der Regensburger an. „Am Sonntag sind unsere Tugenden gefragt. Wir müssen ganz anders auftreten als in Weiden um gegen Regensburg zu bestehen. Die Mannschaft hat Charakter und Moral und wird sich am Sonntag anders verkaufen“. weiß Trainer Ales Kreuzer.
WICHTIGER HINWEIS: Tickets sind an der ABENDKASSE sowie Online auf ETIX erhältlich. Er gelten die 3Gplus Einlassregelungen.
(EHFP/czo)
  
    
SC RiesserseeSC Riessersee
Bayern verschärft Corona-Regeln - 2G-Regelung tritt in Kraft

(OLS)  Die Krankenhausampel im Landkreis Garmisch-Partenkirchen steht seit dem heutigen Tag auf Rot. Zudem tritt ab heute eine neue Infektionsschutzmaßnahmenverordnung im Freistaat Bayern in Kraft. Demnach gelten ab sofort - und bis auf weiteres - verschärfte Corona-Regeln, die auch die Heimspiele des SC Riessersee betreffen.
Das Team aus der Marktgemeinde sieht sich mit dem heutigen Tag gezwungen, die Zutrittsbestimmungen auf das 2G-Modell umzustellen. Bislang galt noch die 3G-Plus Regelung.
Mit dem Heimspiel am morgigen Sonntag, 07. November, gegen den EC Peiting, erhalten ausschließlich vollständig geimpfte oder genesene Personen Zugang zum Olympia Eissportzentrum. Ein PCR Test ist demnach nicht mehr zulässig.
WICHTIG! Aufgrund der neuen Beschlüsse gilt zudem auch ab sofort und bis auf weiteres im Stadioncafé die 3G+ Regelung!
Die ab sofort in Kraft tretenden Beschlüsse ( 2G – Genesen oder Geimpft) gelten für alle Personen ab dem 12. Lebensjahr! Ein Schülerausweis bei Personen älter als 12 Jahre (bzw. eine Bescheinigung der Schule, ein Schüler-Abo etc.) ist mit der neuen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung als Nachweis daher ab sofort NICHT mehr ausreichend. Bei Schülern zwischen 6 und 12 Jahren gilt weiterhin, wie gewohnt, ein Schülerausweis, Schulnachweis oder Schüler-Abo zum Zutritt zu den Heimspielen der Weiß-Blauen. Für Kinder unter 6 Jahren besteht keine Testplicht.
Ebenfalls ausgenommen von der 2 G Regelung sind asymptomatische Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (entsprechender ärztlicher Nachweis notwendig) und für die es keine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gibt. Bei diesen Personengruppen ist ein PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden zum Spielbeginn) ausreichend.
Während den Einlasskontrollen gilt zudem einen FFP2-Maskenplicht!
Tickets für das morgige Heimspiel gibt es in unserem Onlineshop unter https://bit.ly/3mf3pwd. Die Partie wird auch wie gewohnt auf SpradeTV übertragen!
(SCR/sz)
  
   
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Überzahl phänomenal: Starbulls-Auswärtssieg in Regensburg

(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben das Spitzenspiel der Eishockey-Oberliga Süd am Freitagabend bei den Eisbären Regensburg mit 4:2 für sich entschieden. Dank des Auswärtserfolgs haben die Grün-Weißen sich am direkten Kontrahenten vorbei auf den zweiten Tabellenplatz geschoben. Auch in der Regensburger Arena war vor 1.734 Zuschauern auf das herausragende Powerplay der Starbulls verlass, und erneut zeigte sich Torwart Christopher Kolarz als bärenstarker Rückhalt.
Duplizität der Ereignisse zum letzten Auswärtsspiel am vergangenen Sonntag in Deggendorf: Auch in Regensburg erhielt der Rosenheimer Gegner lediglich zwei kleine Strafen, doch erneut nutzten die Starbulls dies zu zwei Treffern – und schraubten ihre phänomenale Powerplay-Erfolgsquote weiter nach oben. Sie steht nun bei sagenhaften 62 Prozent!
Das erste Überzahltor von Marc Schmidpeter, einer der agilsten Starbulls-Akteure an diesem Abend, per Direktabnahme platziert ins kurze Eck auf Zuspiel von Brad Snetsinger und Curtis Leinweber bedeutete den 1:1-Ausgleich (27.). Den zweiten Rosenheimer Überzahltreffer erzielte Zack Philipps nach Zuspiel von Dominik Daxlberger und Max Brandl (43.) – allerdings nicht nach einer klassischen Powerplayaktion. Der Kanadier spielte nach einem Solo quer in Richtung des mitgelaufenen Max Brandl, doch bevor dieser verwerten konnte fälschte Regensburgs Verteidiger Lars Schiller den Puck ins eigene Tor ab. Gleich in der Anfangsphase des dritten Drittels erhöhten die Grün-Weißen damit auf 3:1 zu ihren Gunsten. Und nur drei Minuten später baute Florian Krumpe mit einem satten Schuss von der blauen Linie, der vom Regensburger Petr Heider noch leicht abgefälscht wurde, die Führung auf 4:1 aus (46.).
Die Hausherren konnten durch Erik Keresztury per Abstauber rasch auf 4:2 verkürzen (48.) und drängten danach auf den Anschlusstreffer. Doch die Starbulls verteidigten leidenschaftlich und hatten in Christoper Kolarz einen herausragenden Keeper – und einmal bei einem Schuss von Heider an den Außenpfosten (49.) auch das Quäntchen Glück auf ihrer Seite. Vor allem die Ruhe und Sicherheit, die Torwart Kolarz über die gesamte Spielzeit ausstrahlte, war ein Trumpf auf Rosenheimer Seite, der entscheidenden Anteil am vielumjubelten Auswärtssieg hatte.
Dabei begann die Partie alles andere als gut für die zunächst viel zu passiven Starbulls. Die sehr schwungvoll aus der Kabine gekommenen Eisbären konnten bereits nach 68 Sekunden den Führungstreffer durch Lukas Heger bejubeln, der durch die zu zögerlichen Rosenheimer Abwehr fahren durfte und eiskalt abschloss (2.). Die Gastgeber dominierten den ersten Spielabschnitt klar und hatten zahlreiche Möglichkeiten um weitere Tore nachzulegen. Von den auch in der Defensive anfangs nicht immer sattelfest wirkenden Starbulls kamen lediglich einzelne offensive „Nadelstiche“. Zack Philipps hatte den Ausgleichstreffer auf dem Schläger, dennoch ging die Regensburger 1:0-Führung zur ersten Pause mehr als in Ordnung
Im zweiten Spielabschnitt legten die Grün-Weißen vom ersten Bully weg ein anderes Gesicht an den Tag. Nun war Regensburg in der Defensive gefordert – in einigen Situationen überfordert. Dem Rosenheimer Ausgleichstreffer in Überzahl folgte knapp drei Minuten später der 2:1-Führungstreffer durch Maximilian Vollmayer (29.), dessen Flachschuss aus der Halbdistanz dem Eisbären-Keeper Peter Holmgren durch die „Hosenträger“ rutschte. Wie beim 1:1 hatten die immer besser miteinander harmonierenden Snetsinger und Leinweber den erfolgreichen Torabschluss vorbereitet. Zur zweiten Pause konnten sich die gastgebenden Eisbären glücklich schätzen, nicht deutlicher in Rückstand zu liegen. Doch das Versäumte holten die Starbulls gleich zu Beginn des letzten Spielabschnitts nach und ließen sich diesmal nicht wie in den ersten Auswärtsspielen gegen Riessersee und Passau die „Dreipunktebutter“ noch einmal vom Brot nehmen.
„Im ersten Drittel waren wir viel zu hektisch und sind der Scheibe nur hinterhergelaufen. Im zweiten Drittel haben wir dann clever agiert und kontrolliert gespielt, aber Regensburg war trotzdem immer gefährlich. Im letzten Drittel war es ein Kampf bis zum Ende und es hätte noch einmal eng werden können. Ich bin sehr froh über die drei Punkte, mit unserem Auftritt im ersten Drittel war ich aber überhaupt nicht zufrieden“, lautete das Fazit Starbulls-Cheftrainer nach dem Spiel.
Nach dem zweiten Auswärtssieg in Folge steht für die Starbulls am Sonntag bereits das nächste Spitzenspiel auf dem Programm. Dann ist Tabellenführer Blue Devils Weiden zu Gast im ROFA-Stadion (Spielbeginn 17 Uhr). Mit einem Sieg nach 60 Minuten könnten die Starbulls mit dem Spitzenreiter, der in der laufenden Saison noch kein einziges Spiel nach regulärer Spielzeit verloren hat, nach Punkten gleichziehen. Nach dem am Sonntag absolvierten zehnten Spieltag folgt in der Eishockey-Oberliga dann ein spielfreies Wochenende.
(SBR/mh)


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Ab sofort 2G-Regelung

(OLS)  Mit den neuesten Beschlüssen der bayerischen Staatregierung und der damit verbundenen Regionalisierung der „Krankenhaus-Ampel“, gilt für die Spiele der ersten Mannschaft ab sofort die 2G-Regelung. Kinder unter 12 Jahren sind ausgenommen.
Diese Woche hat die bayerische Staatregierung verkündet, dass die sogenannte Krankenhaus-Ampel ab sofort regionalisiert wird. Für die Region Rosenheim steht diese auf Rot, was auch Einfluss auf die Heimspiele der ersten Mannschaft der Starbulls Rosenheim hat.
Bereits ab dem morgigen Spitzenspiel gegen die Blue Devils aus Weiden tritt die 2G-Regelung für den Stadionbesuch in Kraft. Dies bedeutet, dass die Heimspiele der Starbulls Rosenheim ab sofort nur noch von geimpften und genesenen Personen besucht werden dürfen.
Ausgenommen hiervon sind Kinder unter zwölf Jahren. Für deren Stadionbesuch ist allerdings die Vorlage eines Altersnachweises erforderlich.
(SBR/ah)
  
    
diezlimburgrocketsEG Diez-Limburg
Rockets verlieren trotz Aufholjagd in Hamburg

(OLN)  Diese Niederlage klang lange deutlich, am Ende aber zeigte die EG Diez-Limburg Moral und bewies Kämpferherz: Bei den favorisierten Crocodiles Hamburg lagen die Rockets zwischenzeitlich bereits mit 2:7 zurück, kämpften sich bis zum Schluss aber noch auf 5:7 (1:2, 1:4, 3:1) heran. Am verdienten Sieg der Gastgeber sollte das aber nichts ändern. Am Sonntag sehen sich beide Teams am Heckenweg wieder (18.30 Uhr).
„Der Start war ganz unglücklich“, sagt Arno Lörsch, Sportlicher Leiter der Rockets. Bereits nach 27 Sekunden musste Lorenzo Valenti auf die Strafbank, zehn Sekunden später hatte Dominik Lascheit die Hanseaten in Führung geschossen. Diese baute Lascheit mit seinem zweiten Tor in Minute vier bereits früh auf 2:0 aus. Doch Valenti hielt seine Mannschaft im Spiel, die mit nur einem Tor Rückstand in die Pause ging, nachdem der Verteidiger zum 1:2 getroffen hatte (16.).
„Im zweiten Drittel hatten wir dann aber einen kollektiven Blackout“, beschreibt Lörsch die spielentscheidende Phase in Abschnitt zwei. Hamburg, bis dahin ohnehin über weite Strecken spielbestimmend, erhöhte mit schnellen Toren durch Dennis Reimer (23.), Norman Martens (23.) und erneut Lascheit (26.) schnell auf 5:1. „Vor dem 1:3 hatten wir eine große Chance auf den Ausgleich, danach sind wir aus dem Tritt gekommen“, sagte Lörsch.
Rockets-Cheftrainer Jeffrey van Iersel nahm eine Auszeit und Keeper Louis Busch vom Eis, für ihn stand fortan Tim Stenger im Tor. Es begann eine „zweite Hälfte“ dieser Partie, die nach dem zwischenzeitlichen 1:5 mit 4:2 an die EGDL gehen sollte. Geschuldet war das gleich mehreren Gründen. Die Rockets konnten zwar weiterhin die offinsivstarken Gäste nicht aus dem Spiel nehmen, aber sie kämpften nun besser um die Scheiben, verteidigten konzentrierter, suchten auch im Angriff ihre Chancen. Dazu dürften die Hanseaten nach dem deutlichen Zwischenstand einen Gang zurückgeschaltet haben.
Im zweiten Drittel fielen zunächst zwei weitere Tore: Maximilian Schaludek (34.) erhöhte auf 6:1, Konstantin Firsanov verkürzte auf 2:6 (38.). Und das letzte Drittel ging gar mit 3:1 an die Gäste. Dem 7:2 für Hamburg durch Jan Tramm (51.) ließen die Rockets noch drei Tore folgen: Nikita Krymskiy (52.) und Steve Slaton (60.) schossen jeweils ihre ersten Saisontore, dazu traf Topscorer Kyle Brothers (54.). So stand am Ende ein 5:7 aus Sicht der EGDL auf der Anzeigentafel.
„Die Jungs haben eine kleine Aufholjagd gezeigt“, sagte Arno Lörsch. „Hinten raus haben wir Charakter gezeigt. Ich denke nicht, dass wir gegen eine Mannschaft wie Hamburg grundsätzlich chancenlos sind. Am Sonntag wollen wir eine Reaktion zeigen.“ Ein Lob gab es von Lörsch auch für die drei Förderlizenzspieler aus Köln: Leonhard Korus, Sandro Mayr und Justin Büsing hatten nach nur einem Training mit den Rockets in Hamburg reichlich Eiszeit bekommen. „Sie haben das sehr gut gemacht, waren klar in ihren Aktionen und haben viel Geschwindigkeit mitgebracht. Auch aus dem Team heraus gab es viel Lob für die drei, die ja im Prinzip weder das eigene Team noch die Liga und den Gegner kannten.“
(EGDL/tn)
  
    
icedragonsherfordHerforder EV
Erstes Duell geht knapp an Leipzig - Herforder Ice Dragons unterliegen Icefighters Leipzig mit 3:4

(OLN)  Gekämpft aber verloren – der Herforder Eishockey Verein bot in der Oberliga Nord zwar erneut eine kämpferisch starke Leistung, verlor jedoch das erste „Back-to-Back“-Duell gegen die Icefighters Leipzig knapp mit 3:4 (1:0/1:2/1:2). Eine zwischenzeitliche 2:0-Führung reichte nicht aus, um die abgeklärten Gäste in die Knie zu zwingen. Diese warteten geduldig auf die sich bietenden Chancen und schlugen dann in Manier einer Spitzenmannschaft eiskalt zu und entführten drei Zähler aus der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“.
Mit Philip Lehr, Björn Bombis, dem gesperrten Elvijs Biezais sowie den kurzfristig ausgefallenen Philipp Brinkmann und Nils Bohle fehlten Coach Michael Bielefeld erneut fünf wichtige Spieler und so legte der HEV zunächst viel Wert auf die eigene Defensivarbeit. Da auch die Icefighters zu Beginn der Partie darauf bedacht waren, möglichst wenig Torchancen zuzulassen, belauerten sich beide Teams in den ersten Spielminuten. In Überzahl bugsierte dann jedoch Quirin Stocker die Scheibe in der 10. Minute in einer unübersichtlichen Situation über die Torlinie und brachte die Herforder Ice Dragons mit 1:0 in Führung. Leipzig erhöhte zwar in der Folge den Druck, blieb allerdings bis zur ersten Drittelpause noch ohne Torerfolg.
Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Gäste dann das Tempo und drängten den HEV ins eigene Abwehrdrittel. In einer Kontersituation hebelte Dennis Schütt dann jedoch in der 26. Spielminute mit einem langen und mustergültigen Pass die gesamte Icefighters-Defensive aus und brachte Christoph Koziol in Szene, der mit einem Schuss in den rechten oberen Torwinkel abschloss und auf 2:0 für die Gastgeber erhöhte. Doch Leipzig wurde nicht nervös, spielte konsequent weiter und kam durch Maximilian Spöttel in der 33. Minute zum 1:2-Anschlusstreffer in einer Unterzahlsituation. Die Sachsen setzten sofort nach und nur zwei Minuten später egalisierte Joonas Riekkinen zum verdienten 2:2, mit dem es auch ein letztes Mal in die Kabinen ging.
Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Torgelegenheiten auf beiden Seiten. In der 45. Minute brachte Ian Farrell die Gäste erstmals in Führung. Herford konterte jedoch noch einmal und kam in einem weiteren Überzahlspiel durch Dennis Schütt in der 50. Minute zum Ausgleich. Nur zwei Minuten später schaltete Maximilian Spöttel blitzschnell vor dem Tor von Kieren Vogel, nahm den von der Bande abprallenden Puck auf und erzielte mit seinem zweiten Treffer das entscheidende 4:3. Zwar versuchte Herford noch einmal alles, um erneut auszugleichen, doch Leipzig ließ in den Schlussminuten nichts mehr anbrennen und brachte die knappe Führung mit viel Routine über die Zeit.
„Wir haben heute Möglichkeiten liegen gelassen und auch Treffer kassiert, die wir vermeiden können. Wenn alles optimal läuft, haben wir heute auch ein realistische Siegchance. Doch Leipzig spielt das gesamte Spiel schlau und diszipliniert und lässt sich von seiner Linie nicht abbringen“, äußerte sich der Sportliche Leiter Sven Johannhardt unmittelbar nach Spielende.
In der Tabelle verbleibt Herford mit 10 Punkten weiterhin auf Platz 11 und muss aufpassen, dass man zu den vorliegenden Teams nicht den unmittelbaren Anschluss verliert. Bereits am morgigen Sonntag kommt es zum Rückspiel, wenn die Icefighters ab 18.00 Uhr im legendären Kohlrabizirkus Gastgeber des zweiten Teils im „Back-to-Back“ sind. „Für uns wird es darauf ankommen, wieder mit viel Disziplin aufzutreten. Mit Elvijs Biezais kehrt ein wichtiger Spieler in den Kader zurück, ansonsten müssen wir schauen, dass nicht kurzfristig weitere Akteure ausfallen“, blickte Chefcoach Michael Bielefeld schon einmal auf die Sonntagsbegegnung.
(HEV/som)
  
    
hernerev2007Herner EV
Vier Gegentore im Schlussdrittel – Herne verliert bei den Scorpions!

(OLN)  Der Herner EV hat das Auswärtsspiel bei den Hannover Scorpions mit 4:6 (2:1/2:1/0:4) verloren und musste dabei im Schlussdrittel vier Gegentore hinnehmen. Am Sonntag kommt es direkt zum Rückspiel am Gysenberg (18.30 Uhr).
Der HEV musste in Mellendorf auf Christoph Ziolkowski verzichten, der aus privaten Gründen fehlte, am Sonntag aber wieder dabei ist. Herne stand von Beginn an kompakt in der eigenen Defensive und verlegte sein Spiel immer wieder auf schnelle Konter. Direkt die erste Möglichkeit nutzte Dennis Swinnen zum 0:1 (7.). Drei Minuten später spielte Tomi Wilenius seinen Sturmpartner Nils Liesegang wunderbar frei, so dass dieser keine Mühe hatte Ansgar Preuß im Tor der Scorpions zu überwinden (10.). Hannover kam durch Christoph Kabitzky zwar schnell zum 1:2-Anschlusstreffer (13.), aber die Herner Pausenführung war nicht unverdient.
Kurz vor diesem Gegentor blieb Nils Liesegang in einer Rille auf dem Eis hängen und prallte unglücklich mit dem Kopf gegen den Schlittschuh seines Gegenspielers. Nach Vorgabe des DEB-Concussion Protokolls musste der HEV ihn dann aus dem Spiel nehmen. „Da Liese ein Kämpfer ist, hoffen wir ihn Sonntag wieder auf dem Eis zu sehen“, sagt Danny Albrecht.
Auch im zweiten Abschnitt änderte sich nicht viel am Spielverlauf. Der HEV setzte auf Konter und nutzte diese bis dato auch eiskalt aus. Erst war es Tomi Wilenius mit einem schönen Schuss in den Winkel zum 1:3 (32.), dann war es Denis Fominych, der mit Dennis Swinnen einen Fehler im Spielaufbau der Scorpions roch, und zum 2:4 traf (36.). Zwischendurch konnte Julian Airich in Überzahl für die Gastgeber das 2:3 erzielen (34.).
Das Überzahlspiel sollte auch in den letzten 20 Minuten eine wichtige Rolle spielen. Die erste Möglichkeit der Gastgeber nutzte Michael Hammond direkt zum 3:4 (41.), im zweiten Überzahlspiel des Drittels hämmerte Thomas Supis den Puck zum Ausgleich in den Winkel (49.). Zwischendurch hätte Michel Ackers den alten Abstand nach einer 2-1-Situation wiederherstellen können und auch nach dem 4:4 hatte Herne seine Möglichkeiten. So scheiterte Artur Tegkaev nach einem Alleingang am Pfosten.
Zwei Minuten vor dem Ende war es dann Julian Airich der mit einer Einzelleistung, bei der die Herner Abwehr alles andere als gut aussah, für das Siegtor der Scorpions sorgte. Eine Minute später machte Tyler Gron den Sack mit dem 6:4 dann endgültig zu.
„Wir hatten es in der Hand die Partie für uns zu entscheiden, wurden dann zweimal für individuelle Fehler gnadenlos bestraft. Wir haben unsere Vorgaben umgesetzt und taktisch ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Am Ende zählen aber halt die Punkte und diese haben wir nicht eingefahren“, so das ernüchternde Fazit von Danny Albrecht.
Am Sonntag kommt es in der Hannibal-Arena zum direkten Rückspiel zwischen beiden Teams. Bully am Herner Gysenberg ist dann um 18.30 Uhr. „Jetzt gilt es die Dinge im Heimspiel besser zu machen und genauso hart zu arbeiten damit wir uns am Ende selbst belohnen“, so der HEV-Coach abschließend.
(HEV/ms)
  
     
    

Region Süd

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erscambergERSC Amberg
ERSC muss gegen Pfaffenhofen auf der Hut sein - „Kellerkind“ kommt mit neuem Coach nach Amberg / Sonntag 18.30 Uhr

(BYL)  Es ist in dieser Saison noch nicht so richtig vorgekommen, dass der ERSC Amberg favorisiert in ein Pflichtspiel der Eishockey-Bayernliga gehen konnte, am ehesten noch vor dem späteren 5:3-Sieg gegen den ESC Dorfen. An diesem Sonntag sind die Wild Lions aber wirklich der Kandidat für drei Zähler – zumindest auf dem Papier. Um 18.30 Uhr sind die Eishogs des EC Pfaffenhofen zu Gast im Stadion am Schanzl und die hatten – Stand vor den Freitagsspielen – die „rote Laterne“ des Tabellenletzten in ihrer Kabine hängen.
Zuletzt gab es für die Eishogs ergebnistechnisch den absoluten Tiefpunkt, nämlich zwei Niederlagen in zweistelliger Höhe hintereinander: 0:10 in Peißenberg und 1:11 gegen Miesbach. Nun hat sich aber etwas Entscheidendes geändert in Pfaffenhofen, denn seit letzter Woche hat mit Andreas Bentenrieder ein hauptamtlicher Trainer das Coaching des Teams übernommen. Der 54-jährige Mühldorfer betreute in seiner langen Karriere vorrangig Nachwuchsteams (Nürnberg, Frankfurt, Waldkraiburg u.w.), aber auch Oberligisten wie Rostock oder Adendorf und als Co-Trainer bei den Nürnberg IceTigers. Es wird sich zeigen, wie schnell er Zugriff auf sein neues Team bekommt. Das Gerüst ist so schlecht nicht, denn gerade das Angriffs-Trio um den aus Riessersee zurückgekehrten Torjäger Nick Endress sowie den beiden Kanadiern Connor Sanvido und Daniel Hanlon zeigt sich schon recht treffsicher. Auch haben sich die Eishogs in manchen Partien scheinbar unter Wert verkauft, brachen erst gegen Ende ein. Der einzige Punktgewinn resultierte aus einer 2:3-Overtime-Niederlage in Buchloe, was auch schon einen gewissen Respekt abnötigt.
Ungeachtet dessen strebt der ERSC Amberg seinen vierten Sieg im fünften Heimspiel an, auch wenn hinter dem Einsatz wichtiger Spieler – besonders für den Defensivbereich – noch dicke Fragezeichen stehen. Sehr positiv ist allgemein aufgefallen, dass die Löwen schon mehrfach im Schlussdrittel nochmals zulegen konnten. Das hat Siege gegen Miesbach und Dorfen eingebracht und beinahe hätte es auch in Schongau noch geklappt. Das deutet auf eine gute physische Verfassung des Kaders hin, aber man könnte die Grundlage zu Punktgewinnen ja gerne auch in den Anfangsdritteln legen. Bleibt noch abzuwarten, wie die beiden Kontrahenten die Freitagsspiele überstanden haben: Pfaffenhofen zuhause gegen Dorfen und der ERSC in Königsbrunn.
(ERSCA/js)
  
    
ESC KemptenESC Kempten
Spielabsage ESC Kempten

(BYL)  Nun hat das Virus auch die Sharks erwischt. Das Auswärtsspiel am Sonntag in Peißenberg muss verlegt werden.
Nachdem in den letzten Tagen einige Corona Verdachtsfälle sowie positive Tests in Reihen der Kemptener auftraten bleibt gar keine andere Wahl als das Spiel abzusagen.
Da unter anderem auch noch Testergebnisse ausstehen ist die Verantwortung gegenüber Gegner, Zuschauern und Mitspielern viel zu groß und lässt keine andere Entscheidung zu. Einen Nachholtermin gibt es noch nicht, sobald dieser feststeht wird er natürlich auch veröffentlicht.
Allen Betroffenen wünschen wir an dieser Stelle Gute Besserung und eine rasche Genesung.
(ESCK/th)
  
    
TSVPeissenbergTSV Peißenberg
Historische Sieg in Buchloe - Anderer Gegner am Sonntag

(BYL)  Nach 11 Jahren konnten die heutigen „Miners“, ein Spiel nach 60 Minuten erfolgreich, in Buchloe, gestalten. Der letzte Sieg geschah am 29.10.2010 nach Penaltyschießen mit einem 2:3. Nur 2015 konnte seitdem, ein Punkt ergattert werden, weil man es ins Penaltyschießen schaffte, dort aber dann verlor.
Die Peißenberger gingen hochmotiviert zu werke, in den ersten 20 Minuten. Was sich auch in einer deutlichen 0:3 Führung nach dem ersten Drittel widerspiegelte. Niko Fissekis, Simon Sendl und Moritz Birkner, brachten die Jungs von der Ammer auf die Siegerstraße.
Im zweiten Drittel wurden die „Miners“ dann etwas nachlässiger und gleich zu Beginn, konnte Alexander Krafcyk, nach einem schön herausgespielten Angriff, den Anschlusstreffer erzielen. Diesen Treffer, konterte Dominic Krabbat mit dem 1:4. Die perfekte Antwort. In der 37. Minute half den „Pirates“, eine 5gegen3 Überzahl zum erneuten Anschlusstreffer, durch Andreas Schorer. In Unterzahl gelang aber Maximilian Malzatzki der Treffer zum 2:5, in der 39. Minute.
Im letzten Drittel spielte es der TSV, konzentriert, bis zum Schluss zu Ende. Das wollte auch Trainer Christian Kratzmeir, so sehen. „Wir haben den Gegner, sehr ernst genommen und fast über die ganze Spielzeit zu Ende gespielt.“
Zwar gelang es den Buchloern nochmal auf 3:5 heranzukommen, aber auch dieses Tor sollte ihnen nichts mehr bringen, denn Sinan Ondörtoglu, machte mit dem sechsten Treffer am Freitagabend, den Deckel drauf.
Bis auf wenige brisante Situationen im zweiten Drittel, die Korbinian Sertl, hervorragend parierte, war es ein hochverdienter Sieg, für die Peißenberger und erwarten jetzt am Sonntag nicht wie ursprünglich geplant, den ESC Kempten, sondern die „Mighty Dogs“ aus Schweinfurt, denn Kempten musste aufgrund mehrerer Coronafälle, das Spiel in Peißenberg, absagen. Jetzt wurde aber schnell ein Ersatzgegner gefunden. Einem schönen Eishockeyabend in der Peißenberger Eissporthalle, steht also nichts mehr im Weg.
Ein großer Dank, gilt auch den mitgereisten Fans. Die wieder sehr zahlreich vor Ort waren und ihre Mannschaft bis zum Schluss, stimmgewaltig unterstützten.
(TSVP/as)
  
     
schweinfurtmightydogsERV Schweinfurt
KURZFRISTIGE SPIELPLANÄNDERUNG FÜR DIE DOGS

(BYL)  Vor wenigen Minuten konnten sich der TSV Peißenberg und die Mighty Dogs darauf einigen, dass für den 09.01.2022 angesetzte Meisterschaftsspiel auf den 07.11.2021 vorzulegen.  Während die Mannen um Andreas Kleider morgen planmäßig spielfrei wären, hätten die Miners am Sonntag die Sharks aus Kempten empfangen. Da es hier seitens der Sharks zu einer Absage kam, haben sich die Verantwortlichen beider Vereine auf die Ansetzung der Begegnung für morgen geeinigt.
(ERVS/imd)


schweinfurtmightydogsERV Schweinfurt
Gegnercheck – TSV Peißenberg „Miners“

(BYL)  Spieltag – ja, welcher denn? Nimmt man den Spielplan zu Saisonbeginn, wäre es der 26. Spieltag.  Bekanntermaßen wären die Mighty Dogs am Sonntag spielfrei gewesen und der morgige Gastgeber TSV Peißenberg hätte die Sharks aus Kempten empfangen. Heute Mittag musste Kempten das Gastspiel bei den Miners absagen, da in der Mannschaft ebenfalls positive Coronafälle aufgetaucht sind. Kurzerhand haben sich die Verantwortlichen beider Mannschaften darauf geeinigt, dass für den 09.01.2022 angesetzte Meisterschaftsspiel vorzulegen. „Wenn wir die Saison bestmöglich zu Ende bringen wollen, müssen alle flexibel sein in der momentanen Situation. Somit hat Peißenberg und auch wir einen Spieltag mehr zur Verfügung, falls zu weiteren Spielausfällen oder Verlegungen kommen wird.“, so Stephan Steinert. Auch Headcoach Andreas Kleider sieht es so: „Das ganze ist jetzt natürlich sehr kurzfristig, aber es ist ein Spiel mehr gespielt. Es ist eine besondere Lage und da muss jeder nun schauen, dass er entsprechend mitmacht und flexibel ist. Vorbereiten konnten wir uns jetzt nicht hundertprozentig auf das Spiel morgen, aber wir fahren nach Peißenberg und werden das Spiel entsprechend spielen. Wir müssen uns wohl alle darauf einstellen, dass es die nächsten Wochen zu Verschiebungen kommen kann und der Gegner ein anderer sein könnte wie ursprünglich angesetzt.“
Das es kein leichtes Unterfangen wird, macht der Blick auf die Tabelle deutlich. Peißenberg konnte bereits 8 Spiele absolvieren und kann 18 Punkte vorweisen.  Aus den letzten fünf Spielen konnte man vier Mal als Sieger vom Eis gehen.
Spielbeginn gegen den TSV Peißenberg ist am 07.11.2021 um 17:30 Uhr in der Peißenberger Eissporthalle. Bitte beachtet das Hygienekonzept des TSV Peißenberg – alle Informationen dazu können von der Homepage der Miners entnommen werden.
(ERVS/imd)
  
    
ERC LechbruckERC Lechbruck
ERC entführt verdient drei Punkte aus Fürstenfeldbruck

(BLL)  Die Flößer haben sich am Freitag mit einer tollen Mannschaftsleistung den vierten Sieg im fünften Spiel geholt. Beim stark eingeschätzten EV Fürstenfeldbruck behielt der ERC verdient mit 4:2 die Oberhand und war damit der Partycrasher bei der Heimspielpremiere der Münchener Vorstädter.
Lechbruck startete mit viel Druck kam gleich zu Beginn durch Loic Jarry zu einer vielversprechenden Torchance. Auch Frederic Abraham scheiterte nur knapp mit einem Lattentreffer in der 4. Minute. Doch auch die Hausherren versteckten sich keineswegs und tauchten immer wieder mit gefährlichen Kontern vor dem Gehäuse von Sean Nelson im ERC-Tor auf. So auch in der 10. Minute, als Nelson in höchster Not einen Alleingang der Crusaders entschärfen musste. Ab der 14. Minute spielten die Lecher in Unterzahl: Zunächst erhielt Lukas Zugmaier fünf Strafminuten wegen unerlaubtem Köperangriff, was die Flößer aber genauso unbeschadet überstehen konnten wie die anschließende Strafzeit für Marcus Köpf. Selbst in Unterzahl konnten zwei gute Möglichkeiten durch Frederic Abraham und Patrick Völk abgeschlossen werden, leider noch ohne Torerfolg.
Im zweiten Drittel waren die Flößer dann deutlich tonangebend und gingen in der 22. Minute durch Fabian Bacz (Lucas Hay) mit 1:0 in Führung. Lechbruck brannte nun ein Chancenfeuerwerk ab und erhöhte durch Marcus Köpf (Loic Jarry, Frederic Abraham) in der 28. Minute auf 2:0 für den ERC. Eine Zeigerumdrehung klingelte es erneut im Kasten der Crusaders: Lucas Hay bediente mustergültig Frederic Abraham und der netzte eiskalt zum 3:0 für die Gäste ein. Zu diesem Zeitpunkt waren die Lecher drückend überlegen und schnürten die Hausherren in deren Verteidigungsdrittel regelrecht ein. EVF-Trainer Roman Mucha nahm nun eine Auszeit und wies seine Mannen sichlich bedient zurecht. Das sollte Wirkung zeigen, denn in der 30. Minute erzielte Kevin Melcher den 1:3 Anschlusstreffer für Fürstenfeldbruck. Eine fragwürdige Strafzeitenauslegung verwies in der 34. Minute Lucas Hay und Dominik Kösl auf die Strafbank, damit Lechbruck erneut in doppelter Unterzahl. Diese wurde mit Glück und Geschick schadlos überstanden, doch kurz nachdem der ERC wieder komplett war, mußte der stark haltende Sean Nelson erneut hinter sich greifen, denn der tschechische Kontingentspieler des EVF, Kresimir Schildhabel, konnte im Nachschuss zum 2:3 verkürzen. Kurz vor Ende des zweiten Drittels dann nochmal ein Auftritt des Schiedsrichtergespanns: Lucas Hay schoss nach dem Pfiff des Schiedsrichters auf’s Tor und fing sich einen Faustschlag seines Gegenspielers ein. Hierfür erhielt Hay erstaunlicherweise zwei Strafminuten für Stockschlag plus weitere zwei Strafminuten für unnötige Härte. Immerhin wurde auch der Fürstenfeldbrucker mit 2+2+10 Minuten auf die Strafbank geschickt.
Im letzten Abschnitt sammelte dann der EV Fürstenfeldbruck einige Strafzeiten, was der ERC aber trotz druckvollem Powerplays nicht in Tore ummünzen konnte. Erst in den Schlussminuten nahm die Partie dann nochmal Fahrt auf, denn die Crusaders wollten sich vor eigenem Publikum nicht kampflos ergeben. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Teams, doch die beiden starken Torhüter hielten ihre Tore voerst sauber. In der 60. Minute nahm dann Fürstenfeldbruck Torhüter Berger zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch wie schon öfters in dieser Saison zeigten sich die Lecher in dieser Situation einen Tick cleverer: Marcus Köpf fing einen Pass des EVF ab und spielte direkt weiter auf Frederic Abraham, der nur noch ins leere Gehäuse der Hausherren zum 4:2 Siegtreffer für den ERC einschieben mußte.
Der ERC Lechbruck entführt damit verdient drei Punkte aus Fürstenfeldbruck und liegt nun mit zwölf Punkten weiterhin auf dem vierten Platz der Tabelle, gleichhauf mit dem Zweiten ESV Burgau und dem drittplatzierten SC Reichersbeuern. Am Freitag, den 12.11.2021, um 19:30 Uhr gastiert der ESV Burgau im Lechparkstadion und zwei Tage später geht’s dann nach Bad Tölz zum Spiel gegen den SC Reichersbeuern.
(ERCL/ms)
  
    
2021 MEKMünchener EK
Früher Rückstand kann nicht aufgeholt werden – Luchse verlieren zum Saisonauftakt

(BBZL)  Viel Anlass zum Jubeln gab es für die Luchse gestern Abend noch nicht. Mit einer 4-0 Auswärtsniederlage beim ESV Gebensbach sind die Luchse ohne Tore und ohne Punkte in die Saison 2021/22 gestartet.
Zum ersten Saisonspiel hatten sich die Luchse viel vorgenommen. Der erste Sieg des Jahres sollte her, und welcher Anlass wäre geeigneter als der Hauptrundenauftakt? Die Luchse gingen hochmotiviert auf die Eisfläche, um das erste Pflichtspiel des Jahres erfolgreich zu gestalten. Leider wurde die gute Laune auf der Münchner Bank sofort erdrückt.
Die Luchse erwischten, ähnlich wie in den meisten Vorbereitungsspielen, den schlechteren Start. Die Münchner gingen das Spiel viel zu passiv an und wurden noch im ersten Wechsel bestraft. Die im gegnerischen Drittel pressenden Gastgeber erzwangen einen Puckgewinn im Münchner Drittel und brachten den Puck unverzüglich auf das Tor von Jens Berger, der den Start im Luchse-Tor bekam. Der erste Versuch blieb noch an einem Verteidiger hängen, Jens war allerdings bereits am Boden. Dadurch war es für ESV-Kapitän Manuel Bertl kein zu großes Kunststück, den Puck erstmals im Münchner Tor unterzubringen. Zum Zeitpunkt des 1-0 waren gerade einmal vierzig Sekunden vergangen.
So schnell sollte es allerdings nicht besser werden, denn auch die zweite Münchner Reihe konnte die Weste in ihrer ersten Schicht nicht weiß halten. Die Tore für Gebensbach kamen recht schnörkellos zustande. Ein Querpass im Münchner Drittel, erneut Bertl zieht ab, und schon zappelte der Puck wieder in den Maschen. Zwei Wechsel, zwei Schüsse, zwei Tore – es hätte kaum schlimmer laufen können für die Gäste.
Glücklicherweise setzte sich dieser Trend nicht fort, denn die Luchse fanden nach dem Anfangsschock langsam wieder zu sich. Die erste Chance des Abends für die Gäste hatte es gleich in sich. Der aufgerückte Verteidiger Leon Axtner bekommt direkt vor dem Gebensbacher Tor eine versprungene Scheibe auf den Schläger und muss nur noch Manuel Hammerlindl besiegen. Den ersten Puck kann Hammerlindl noch entschärfen, und der Nachschuss kullerte in Zeitlupe am Tor inklusive besiegten Torhüter vorbei. Zu schade, denn ein früher Anschlusstreffer hätte den Luchsen sicher gutgetan.
Das restliche erste Drittel war eine offene Angelegenheit mit Chancen auf beiden Seiten. Sobald Jens Berger seinen ersten Puck aus der Luft gefischt hatte, war der Münchner Torwart warm und konnte sich das ein oder andere mal im ersten Abschnitt auszeichnen. So auch in einer durch einen Fehlpass in der Münchner Abwehr heraufbeschworenen Situation, in der die Gastgeber plötzlich zu zweit mit nur einem Gegenspieler auf Jens zuliefen. Dieser ließ sich aber nicht nochmal im ersten Drittel überwinden und parierte souverän.
Auch die Münchner kamen nochmal brandgefährlich vor das gegnerische Tor. Geburtstagskind Raphael Cera wurde von Sturmpartner Sascha Günzel sehr gut in Szene gesetzt, aber ähnlich wie Leon kurz vor ihm brachte Raphi den Puck am Torhüter, aber auch am Tor vorbei. Da hatte nur eine Haaresbreite gefehlt. So ging es mit einem 2-0 für die Gastgeber in die erste Pause.
Der Vorsatz zu Beginn des zweiten Drittels lautete, nicht wieder ein frühes Tor zu bekommen. Diesmal überstanden die Münchner die ersten Wechsel ohne zu große Probleme, allerdings kamen sie auch selbst nicht wirklich vor das Tor der Gastgeber. Stattdessen konnten sich die Münchner am Ende des Abschnitts bei ihrem Torhüter, dem Torgestänge und ihrem Schutzengel bedanken, dass es nicht nach vierzig Minuten schon düster aussah.
Beste Gelegenheit des Abschnitts für die Luchse bot sich früh im Drittel. Amin Reisinger fuhr ein 2-auf-1 und entschied sich für den Schuss aufs lange Eck, aber Hammerlindl war im Gebensbacher Tor zur Stelle. Ärgerlich für die Münchner – besonders, da sich für sie kaum weitere Gelegenheiten im zweiten Drittel boten. Die Gäste brachten in den zweiten zwanzig Minuten nur fünf Pucks auf das gegnerische Gehäuse. So wird die Aufholjagd schwierig.
Die Gastgeber hingegen wurden mit zunehmender Spielzeit immer gefährlicher. In Überzahl bewegten sie Puck und Gegner gut und deckten das Luchse-Tor mit Schüssen ein. Das Penaltykill der Münchner war gestern allerdings bereits gut in Form. Die Schusswege waren meistens zu, und wenn Gebensbach zu Torabschlüssen kam, warf sich ein Gästespieler in den Schuss oder Jens war im Tor zur Stelle.
In den letzten zehn Minuten des Mittelabschnitts konnten die Luchse dann von Glück reden, dass es mit einem 2-0 in die zweite Pause ging. Fehlpässe im Aufbau und zu viele Konter gaben den Gastgebern beste Chancen, ihren Vorsprung zu erhöhen, aber selbst die klarsten Gelegenheiten konnte der ESV nicht nutzen. Mal war es MEK-Goalie Jens, der weiteres Unheil verhindern konnte. Lag der Münchner Schlussmann geschlagen auf dem Eis, trafen die Gastgeber das so gut wie leere Tor nicht. Und schließlich half auch das Torgestänge den Münchnern. Ganze vier Mal scheiterte der ESV in diesem Drittel an der Latte oder dem Pfosten. Großes Glück für die Gäste, dass es nach vierzig Minuten bei einem zwei-Tore-Rückstand blieb.
Wer seine Chancen nicht nutzt, wird bestraft. Diese Sportweisheit wollten sich die Münchner im letzten Drittel zu Nutzen machen und die Gastgeber für ihren fahrlässigen Umgang mit Großchancen zur Rechenschaft ziehen. Insgesamt legten die Münchner einen guten Start ins Drittel hin. Nach sechs Minuten wurde es erstmals richtig brenzlig vorm Gebensbacher Gehäuse. In Überzahl kam Alex Killinger an der blauen Linie frei zum Schuss und ließ einen mächtigen Hammer los. Diesmal waren es jedoch die Gastgeber, die im Glück waren. Mit seiner Kufe konnte ESV-Goalie Hammerlindl den Puck wenige Zentimeter vor der Torlinie noch abwehren.
Direkt im Gegenzug wurde es für die Münchner dann ganz bitter. Gerade wieder vollzählig, befreiten sich die Gebensbacher mit einem unerlaubten Weitschuss aus dem eigenen Drittel. Da die Unterzahlsituation ausgelaufen war, handelte es sich um ein offensichtliches Icing – nur der Pfiff blieb aus. Die Gastgeber handelten nach der Maxime „ohne Pfiff nie aufhören, zu spielen“, nahmen dem letzten Luchse-Verteidiger die Scheibe zu zweit ab und schossen in Person von Patrick Beham zum 3-0 ein. Das Schiedsrichtergespann erkannte den eigenen Fehler an, konnte aufgrund des Regelwerks das Tor wegen eines verpassten Icing-Pfiffs jedoch nicht zurücknehmen. Stürmer Simon Klopstock ließ seine Wut an seinem Schläger aus und verlieh dem emotionalen Geschehen auf der fassungslosen Münchner Bank damit repräsentativ Ausdruck.
Ähnlich wie Simons Stock war auch die Moral der Münchner nach diesem Nackenschlag stark angeknackst. Zwar versuchten es die Gäste weiterhin nach vorne, aber ohne Erfolg. Gebensbach verteidigte clever und konnte die Führung nochmal erhöhen. Per einstudiert aussehendem Spielzug fand Rudi Mayer mit einem Querpass Matthias Selmair. Dieser hatte im hohen Slot zu viel Platz und versenkte die Scheibe zum 4-0 in den Maschen.
Am Ende wäre den Luchsen beinahe noch etwas Ergebniskosmetik gelungen. In Unterzahl versprang den Gastgebern an der blauen Linie die Scheibe, und Amin Reisinger befand sich im Alleingang auf dem Weg in Richtung Manuel Hammerlindl. Amin konnte aber auch seinen zweiten Alleingang des Abends nicht verwandeln. Hammerlindl hielt nicht nur den letzten Schuss des Abends, sondern damit auch die Null und den Sieg für die Gastgeber fest.
Insgesamt war es ein verdienter Sieg für die Gastgeber. Dennoch haben sich die Jungs vom MEK das Leben schwerer gemacht als nötig. Ein zwei-Tore-Rückstand nach zwei Minuten zieht meist ein sehr langes Hinterherlaufen nach sich. Liegen die Münchner nicht so früh hinten, oder hätten sie im ersten Drittel selbst etwas Scheibenglück gehabt, kann das Spiel durchaus noch spannend werden.
Trotzdem wäre es verfrüht, jetzt in Panik zu verfallen. Die Münchner verteidigten in Unterzahl stark und erspielten sich ihre beste Chance des Spiels in Überzahl. Jens Berger macht im Tor weiterhin einen guten Job und hat seine Fähigkeiten vom Inlinehockey nahezu nahtlos auf die Eisfläche übertragen, vor allem mit seinen starken Reflexen auf der Linie. Vielleicht braucht es mal eine Führung, oder zumindest keinen frühen Rückstand, damit der Luchse-Zug richtig ins Rollen kommen kann.
Auch wenn es auf dem Eis nichts zu feiern gab, muss zumindest einem Luchs heute gratuliert werden. Stürmer Raphael Cera feierte am Freitag seinen 22. Geburtstag. Wir wünschen dir alles Gute, ein frohes und gesundes neues Lebensjahr sowie eine verletzungsfreie Saison, Raphi!
Zu lange können die Münchner die Köpfe nicht hängen lassen, denn heute Abend geht es schon weiter. Um 19:30 Uhr empfangen die Luchse den EV Mittenwald im Münchner Weststadion.
Aktuell gilt bei den Heimspielen der Münchner Luchse die 3G+ Regelung. Zutritt erhalten also nur Geimpfte, Genesene und Personen mit einem aktuellen (maximal 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn) negativen PCR-Test. Beim Verlassen des eigenen Platzes, insbesondere beim Betreten der Innenräume, gilt Maskenpflicht. Wir bitten euch, die aktuell geltenden Regelungen zu beachten, und bedanken uns im Voraus für euer Verständnis und eure Mitarbeit!
(MEK/bd)
  
    
pforzheim bisons 20191.CfR Pforzheim
Erstes Heimspiel - erster Sieg!

(RLSW)  Lange haben diese Stadt, diese Region und nicht zuletzt unsere Fans auf diesen Abend warten müssen! Die aktuelle Pandemie hatte den Bisons ja bekanntlich einen ordentlichen Strich durch die Rechnung gemacht und das Eis in der heimischen Eishalle zum schmelzen gebracht.
Nachdem das zwingend notwendige Impfzentrum seine Arbeiten Ende September beendet hat, durften die Bisons ihr so geliebtes Wohnzimmer in den letzten Wochen wieder einrichten.
Wer es noch nicht gesehen hat, dem lass das gesagt sein: Tobias Nuffer und sein Team haben ganze Arbeit geleistet und sind aktuell nur noch dabei die „Dekoration“ zu verfeinern!
Am gestrigen Freitag hatten die Kufencracks des EV Ravensburg die Ehre, das erste Heimspiel der Bisons mitzugestalten. Natürlich ging es um Punkte, natürlich gab es keine Geschenke, aber für viele Beteiligten stand die Neueröffnung der Heimspielstätte mit Sicherheit auch im Mittelpunkt.
Bei den Bisons auf dem Eis, war der Fokus aber schnell auf die Begegnung gegen die Mannschaft aus Oberschwaben gerichtet. Beide Teams schenkten sich nichts und kämpften fair um jeden Zentimeter Eis. Es entwickelte sich ein flottes Spiel, jedoch erstmal ohne Treffer.
In der 17. Minute war es den Gästen aus Ravensburg vorbehalten das erste Tor zu erzielen (0:1). Die Antwort der Bisons kam aber postwendend, Leon Rausch glich eine halbe Minute später aus (1:1).
Auch im Mittelabschnitt schenkten sich beide Teams nichts und es erfolgten mehrere Möglichkeiten mit einem Überschuss an Chancen auf Seiten der Hausherren. Keine fünf Minuten waren nach der Pause absolviert, als es durch Martin Juricek Zählbares zu vermelden gab. Nach Zuspiel von Marco Trenholm, hatte er seine Bisons in Front gebracht.
Als Maurice Pietzka in der 28. zum Abkühlen geschickt wurde, fand Ravensburg eine Möglichkeit und traf zum 2:2.
Ein jetzt etwas ruppigeres Aufeinandertreffen sollte bis zur nächsten Pause unentschieden bleiben.
Dies sollte und musste sich im Schlussakkord ändern und Fabio Laule tat dies auch kurz nach dem Pausentee. Trainer John Kraiss hatte seine Männer nochmal eingeschworen und seine Worte hatten Wirkung gezeigt. Erneut war es ein Zuspiel von Marco Trenholm, erneut waren die Bisons frei vor dem Gehäuse der Oberschwaben und änderten den Spielstand auf 3:2.
Auch der nächste Treffer wurde auf Seiten der Bisons erzielt. Das 4:2 durch Leon Rausch in Überzahl (4:2), hielt aber nur bis zur 55. Minute stand (4:3). Martin Juricek hatte aber wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff keine Mühe den Puck ins verwaiste Tor der Gäste unterzubringen und markierte so das 5:3 für die Bisons und brachte damit die nächsten Punkte auf das Konto der Goldstädter.
(CFRP/im)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Bezirksliga Nordrhein-Westfalen - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
    
dinslakenerkobrasDinslakener EC
Die Pflicht erfüllt

(RLW)  Ein Sieg war Pflicht, wollten die Kobras den zweiten Tabellenplatz in der Qualifikationsrunde der Gruppe A untermauern und dies ist ihnen mit 7:1 gegen die U23 der Essener Moskitos gelungen. Die Höhe des Sieges wurde allerdings erst im letzten Abschnitt entscheidend manifestiert, den die Dinslakener mit 4:0 für sich markieren konnten.
Doch insbesondere im Abschnitt 1 taten sich die Gäste im Spielaufbau gegen laufstarke, engagiert spielende Moskitos schwer. Man benötigte zudem die gesamten ersten 20 Minuten, um ein Mittel gegen das aggressive 2-Mann-Forechecking der Stechmücken zu finden. Das Aufbauspiel wirkte zerfahren und in der Rückwärtsbewegung war man ebenfalls das ein oder andere Mal zweiter Sieger. Eine solche Kontersituation nutzten dann auch die Hausherren in der 8. Spielminute zur 1:0 – Führung.
Die Kobras mühten sich redlich, blieben im weiteren Verlauf jedoch ohne zählbaren Erfolg. Ein wenig Pech war schon dabei, denn zweimal klopfte der Puck an die Umrandung des Essener Gehäuses, überquerte aber nicht die Torlinie. Dafür wurde im Eifer des Gefechtes auch schon mal das leere Gehäuse verfehlt. Dementsprechend ging es mit 0:1 aus Kobra – Sicht in die erste Pause.
Die Pausenansprache von Milan Vanek muss es dann wohl in sich gehabt haben, denn die Giftschlangen kamen nun mit mehr Engagement aufs Eis zurück. Spielerisch war sicherlich immer noch deutlich Luft nach oben, man sollte aber auch berücksichtigen, dass das Team erst seit kurzer Zeit wieder personell so gut bestückt ist und man eigentlich noch nie in dieser Konstellation zusammengespielt hat. Apropos: „Neuzugang“ Benni Hüsken hatte Wort gehalten und lief in Essen wieder für seine Kobras auf. Zum Ende der Begegnung merkte man ihm dann doch seine noch vorhandenen konditionellen Probleme an, spielerisch und kämpferisch kann man ihm dafür einen sehr guten Wiedereinstieg attestieren.
Mit dem „Mehr“ an Engagement lief bei den Giftschlangen nun auch die Torproduktion an. In der 31. Spielminute sorgte Stefan Dreyer mit seinem 1:1 für die Wende in der Partie. Vier Minuten später brachte Sven Schiefner die Gäste erstmalig in Führung. Einen Schlagschuss von Martin Beneš fälschte Dominik Scharfenort, der sich vor dem Essener Gehäuse während eines Powerplays eingeparkt hatte, unhaltbar für Steffen Pietzko gekonnt ab. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt knapp 39 Minuten. Mit dieser beruhigenden 3:1 – Führung ging es in die zweite Drittelpause.
Im letzten Abschnitt gab die Vanek – Truppe das Heft nun nicht mehr aus der Hand und tat etwas für ihr Torverhältnis. Dabei konnten sich zweimal Dennis Appelhans (48. Und 59. Minute), einmal Martin Beneš (52.) und noch einmal Sven Schiefner (60.) auf dem Spielberichtsbogen verewigen.
Mit bangem Blick schauten die mitgereisten Fans auf den Kader der Gäste während des Spiels, denn die Dinslakener waren nur mit Lucas Eckardt als einzigem Goalie angereist und während des letzten Drittels gingen dann schon diverse Spieler duschen.
Dazu der Dinslakener Coach: „Dass wir heute nur mit Lucas Eckardt als Goalie anreisen würden, war im Vorfeld so abgesprochen. Im letzten Drittel habe ich den ein oder anderen Spieler aus der Partie genommen, um ihn für Sonntag zu schonen. Mit Ausnahme von Tjaard Jansen, Pawel Kuska und Benni Hüsken werden wir gegen die Füchse Stand jetzt mit voller Kapelle auflaufen. Ich glaube übrigens, dass meine Jungs zumindest im ersten Abschnitt gedanklich schon zwei Tage weiter waren. Nachdem ich sie daran erinnert hatte, dass wir nur von Spiel zu Spiel denken, lief es dann ja auch besser“, äußerte sich Schlangenbeschwörer Milan Vanek nach dieser Partie.
Damit läuft alles auf ein hoffentlich spannendes Straßenbahnderby gegen die Füchse Duisburg am morgigen Abend in der Schlangengrube hinaus.
(DEC/pdk)
  
    
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
5:3 Niederlage

(RLW)  Am Samstagabend mussten die Eisadler Dortmund in der Qualifikationsrunde auswärts bei den Wiehl Penguins antreten. Nach einem umkämpften Spiel verloren die Eisadler am Ende mit 5:3 (1:2, 0:1, 4:0) und konnten im Kampf um Platz 3 keine Punkte für sich verbuchen.
Die erste, leider wenig erfreuliche Nachricht, gab es schon vor Spielbeginn, denn für den erkrankten Trainer Waldemar Banaszak, übernahm der 1. Vorsitzender Bernd Schnieder (mit einer Ausnahmegenehmigung) dessen Job an der Bande, und auf dem Eis versucht Kevin Thau die Organisation zu führen. Auch bei den Gastgebern gab es unter der Woche eine personelle Veränderung, denn die Aufgaben von Trainer Bernd Arnolds hat Neu-Coach Andy Lupzig übernommen.
In einem ausgeglichenen ersten Drittel mit zahlreichen Offensivaktionen auf beiden Seiten.  
gingen die Penguins in der 4. Minute mit 1-0 in Führung. Allerdings konnte EAD Stürmer Kevin Thau eine knappe Minute später für die Eisadler zum 1:1 ausgleichen. Die Eisadler, die weiterhin vom Verletzungspech verfolgt werden, konnten mit 13 Feldspielern und 2 Torhütern antreten und gingen in der 14. Minute durch einen verdeckten Schuss von Niklas Clusen mit 2:1 in Führung. Die neu zusammengewürfelten Reihen machten ihre Sache gut und so ging es mit einer knappen Führung für die Gäste in die erste Drittelpause.
Auch das zweite Drittel begann ganz nach dem Geschmack der Dortmunder. So konnte Ben Busch die Führung in der 34. Minute auf 3:1 ausbauen. Dann kam allerdings der Bruch ins Spiel der Eisadler, denen man das Fehlen ihres Trainers anmerkte. Zudem gab es leider die nächste Verletzung. Nach einem Beinstellen fiel Eisadler Stürmer Oliver Kraft unglücklich auf die Schulter und kugelte sich die aus. Die Schulter wurde zwar wieder eingerenkt, aber an ein weiterspielen war nicht zu denken. Das Ergebnis der anschließenden Röntgenuntersuchung liegt noch nicht vor (Gute Besserung an dieser Stelle). Das Ergebnis nach dem zweiten Drittel lautete also 3:1 für die Eisadler.
Im letzten Drittel drehten die Wiehler dann auf, und konnten durch einen Doppelschlag (42./43.) Minute zum 3:3 ausgleichen. Bei den Eisadlern schwanden die Kräfte und die Wiehler waren plötzlich am Drücker. Nach 53. Minuten gingen die Penguins dann mit 4:3 in Führung. Den Schlußpunkt setzte Wiehl dann in der 57. Minute mit dem 5:3.
Fazit: Die Personalmiserie macht den Eisadlern in dieser Saison ganz schön zu schaffen, und der Druck im Kampf um Platz 3 steigt. Aber, noch ist nichts verloren und abgerechnet wird bekanntlich am Ende. Gegen die Moskitos müssen Punkte her....
(EAD/tb)
  
   
grefrathphoenixGrefrather EG
Grefrath Phoenix bei den Füchsen Duisburg chancenlos

(RLW)  Für die GEG war es erneut eine dieser Erfahrungen, auf die man gut und gerne hätte verzichten können. In einem mehr als ungleichen Duell unterlagen die Blau-Gelben am Freitagabend bei den Füchsen Duisburg mit 1:16 (0:3,1:10,0:3).
Dass es für das Team von Gerrit Ackers beim Liga-Überflieger überaus schwer werden würde, hatte der Phoenix-Coach bereits im Vorfeld der Begegnung erwartet. Dennoch wollte man es den Duisburgern mit einer kämpferischen Einstellung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung so schwer wie möglich machen. Bis zur ersten Drittel-Sirene schien diese Rechnung auch aufzugehen, zumal es für den Phoenix mit einem respektablen 0:3-Rückstand in die Pause ging.
Der zweite Spielabschnitt begann mit einer 5-Minuten-Strafe gegen Duisburgs Lennart Schmitz. Grefrath konnte die Situation jedoch in keiner Weise für sich nutzen und musste stattdessen trotz nummerischer Überzahl ganze drei Gegentreffer binnen zwei Minuten hinnehmen.
Beim Stande von 0:6 nach 25 Minuten machte der völlig bediente Christian Tebbe im Phoenix-Tor Platz für Rene Dömges. Es half nichts. Die Füchse spielten sich in einen regelrechten Torrausch während beim Phoenix alle Dämme brachen. Bis zur 29. Minute erzielte Duisburg vier weitere Treffer. Immerhin gelang Tobias Meertz nach Zuspiel von Christopher Pelk in der 28. Minute das zwischenzeitliche 1:9, was jedoch nicht mehr als den Ehrentreffer bedeutete. Schließlich ging es beim Stande von 1:13 zur zweiten Pause in die Kabinen.
Im letzten Spielabschnitt ließen es die Füchse vor 636 Zuschauern in der Duisburger PreZero Rheinlandhalle dann etwas ruhiger angehen, so dass das Team von der Niers nur noch 3 weitere Gegentreffer hinnehmen musste.
Für die Füchse war dies bereits der 5. zweistellige Sieg im 6. Spiel. Angesichts des enormen Leistungsgefälles innerhalb der Qualifikationsgruppe sportlich sicherlich fragwürdig und aus Grefrather Sicht ein Muster ohne Wert.
Nun gilt es für die GEG die verbleibenden drei Auswärtsspiele der Spielrunde zu nutzen, um sich für die zweite Saisonhälfte, die Landesliga-Hauptrunde in Form zu bringen. Spätestens dann möchte man der Konkurrenz auf Augenhöhe begegnen.
(GEG/dr)
  
    
neusserevNeusser EV
Zehn Tore und drei Punkte am Freitagabend!

(RLW)  Schon nach wenigen Spielminuten war den rund 200 Zuschauern im Neusser Südpark klar, wer im Fokus steht: der Goalie der Gäste aus Solingen, der von den Neusser Stürmern von Anfang unter Beschuss genommen wurde.  Es dauerte jedoch rund zehn Minuten, bis der NEV etwas Zählbares aufweisen konnte. Das 1-0 erzielte das Eigengewächs Jonas Herz, der vom anderen „Ur-Neusser“ Tom Sprengnöder perfekt angespielt wurde.
Danach setzten die Gäste aus der Klingenstadt durch Konter Akzente, einer davon führte zu Beginn des zweiten Drittels zum Ausgleich. Im weiteren Spielverlauf zog der NEV bis auf 6:1 davon, es hätte anhand der Chancen auch locker 10:1 stehen können. Die Torschützen verteilten sich quer durch die Mannschaft, auch die DNL Spieler der DEG beteiligten sich am Torerfolg. Coach Sebastian Geisler konnte dieses Mal auf 22 Feldspieler zurückgreifen, darunter eben auch vier Spieler aus Düsseldorf.
Danach setzte im letzten Drittel der Schlendrian ein, die Solinger verkürzten auf 3:6, ehe Janis Lachmann den Schlusspunkt mit dem 7-3 setzte.
Die Vielzahl der ungenutzten Chancen merkte auch der Trainer Sebastian  Geisler an :„Ich freue mich, dass wir 7 Tore geschossen haben und drei weitere Punkte auf dem Habenkonto haben.  Aber es war im gesamten Spiel zu wenig Tempo, wir hätten noch mehr Tore schießen müssen. Dennoch den Sieg wollten wir haben- den haben wir, dass ist wichtig.“
(NEV/ks)
  
     
      

Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord
  
   
salzgittericefightersSalzgitter Icefighters
Icefighters kassieren gegen dezimierten HSV nächste bittere Niederlage

(RLN)  Am Freitagabend mussten die TAG Salzgitter Icefighters ein weiteres Mal eine unnötige Niederlage hinnehmen. Nach viermaliger Führung gelang es dem Hamburger SV, der mit lediglich zehn Feldspielern angereist war,  jedes Mal, den Ausgleich herbeizuführen und die Verlängerung zu erzwingen. Nachdem es dort zu keiner weiteren Entscheidung kam, zeigte sich der HSV im Penaltyschießen erfolgreich und entführte beim Endstand von 6:7 (1:1, 3:3, 2:2, 0:0, 0:1) zwei Punkte vom Salzgittersee.
Und wieder waren es die Hausherren, die eigentlich einen guten Start erwischten. Dennoch zeigten sich die Nordlichter effektiver und verwandelten eine der wenigen echten Möglichkeiten zu einer kurzen 0:1-Führung (13.). Darauf hatten die Icefighters nach nur wenigen Minuten eine schnelle Antwort durch Pascal Frey auf der Kelle, der zum ersten Ausgleich (16.) einnetzte.
Auch im zweiten Abschnitt kamen die Stahlstädter mit mehr Feuer aus der Kabine. Martin Záhora stellte nach nur 69 Sekunden auf 2:1 (22.), woraufhin die Hanseaten noch schnell zurückstellten (25.). Der tschechische Stürmer legte jedoch kurz darauf das 3:2 (26.) nach, Daniel Herklotz erhöhte 59 Sekunden später auf 4:2 (27.). Das Spiel schien nun in den Händen des Vit-Teams, doch wieder einmal funktionierte die Defensive nicht so wie sie sollte. Der HSV ließ sich nicht lange bitten und sorgte für den erneuten Ausgleich (35., 39.).
Im Schlussdrittel zeigte sich das Team vom Salzgittersee gegen den schmalen Kader der Gäste abermals stärker. Jakub Müller drehte auf 5:4 (44.), woraufhin die Blau-Weißen wieder ausglichen (46.), Neuzugang Pavel Simak schürte mit dem 6:5 (47) ein weiteres Mal Hoffnung auf den Sieg, doch den Hamburgern gelang es mit dem 6:6 (54.) die Verlängerung zu erzwingen. Dort fielen keine Tore – im Penaltyschießen entschied Jannik Höffgen mit dem 6:7 (65.) für seine Mannschaft das Spiel.
Dennoch war der Salzgitteraner Übungsleiter nicht ganz unzufrieden: "Die Defensive hat schon besser funktioniert als in der jüngsten Vergangenheit. Diesmal haben die Verteidiger ihre Aufgaben so weit erledigt, aber es fehlte an der Unterstützung seitens der Stürmer. Da hat die Rückwärtsbewegung nicht gepasst."
(SVASS/jb)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
   
fassberlinFASS Berlin
Sieg nach Anlaufschwierigkeiten

(RLO)  Eine wie erwartet schwere Aufgabe hatte FASS Berlin am Samstag zu bewältigen. Die Jungfüchse aus Weißwasser forderte den Weddingern alles ab. Nach einem schnellen und attraktiven Eishockeyspiel hieß es am Ende vor 161 zufriedenen Zuschauern 8:4 (1:3, 4:0, 3:1) für die Weddinger, die damit ihre Tabellenführung verteidigen.
Nach den im Vorfeld angekündigten Personalien trat FASS mit 16 Feldspielern an. Kurzfristig fiel auch Steinbach krankheitsbedingt aus, so dass Philipp Hermann in der Defensive aushelfen musste. Er machte seine Sache sehr gut. Die Jungfüchse reisten mit 16 Feldspielern und zwei Torhütern an. Trotz vorab gemeldeter Personalprobleme war ein gutes Aufgebot angereist. FASS war zwar Favorit, aber das Hinspiel am letzten Samstag hat gezeigt, wie stark Weißwasser ist.
Beide Teams griffen gleich an, und so mussten die Torhüter Patrick Hoffmann (FASS) und Marian Kapicak (ESW) von Beginn an aufmerksam sein. Den Weddingern gelang es nach fünf Minuten, den ersten Treffer des Spiels zu erzielen. Felix Braun war mit einem Nachschuss erfolgreich. Kurze Zeit später kassierte FASS eine Strafzeit und kurz vor Ablauf dieser Strafe traf Pavel Dousa zum Ausgleich (8.). Nach elf Minuten bekamen die Gäste für 72 Sekunden Gelegenheit, im Powerplay fünf gegen drei in Führung zu gehen, und das nutzen sie auch. Luca Ladusch traf zur Führung der Jungfüchse. 71 Sekunden später stand es sogar 1:3, DEL2-„Leihgabe“ Luis Müller hämmerte den Puck in der Torwinkel. Die Weddinger waren also gefordert, und sie kamen auch zu Torchancen. Sie scheitern aber entweder am Goalie, oder vergaben diese. So blieb es nach 20 Minuten beim 1:3.
FASS musste kommen und das taten sie auch. 22 Sekunden waren gespielt, da konnte Gregor Kubail auf 2:3 verkürzen. 83 Sekunden später gelang der Ausgleich. Nach einem Bullygewinn im Drittel der Gäste zog Daniel Volynec ab und Weißwassers Torhüter war erneut geschlagen. Nach 25 Minuten war das Spiel endgültig gedreht, Dennis Merk hatte allein vor dem Tor stehend keine Probleme einzuschießen. Die Gastgeber traten nun deutlich verbessert auf, die Gäste gerieten immer wieder unter Druck. Viele Angriffe der Jungfüchse gab es nun nicht mehr. Dafür kam FASS nach 35 Minuten zum 5:3, in Überzahl bekam Daniel Volynec des Puck schön aufgelegt und nutzte diese Chance. So brachte ein Zwischenspurt im zweiten Drittel den Weddingern eine 5:3-Führung.
Weißwasser versuchte wieder ins Spiel zu kommen, und so gab es Chancen auf beiden Seiten. Und nach 45 Minuten waren die Gäste wirklich wieder dran. Oldie Jörg Wartenberg zog ab und es stand nur noch 5:4. Es gab weitere Chancen auf beiden Seiten, inklusive Metalltreffer beider Teams. Nach 51 Minuten waren die Gastgeber erfolgreich, Dennis Merk konnte einen Nachschuss verwerten. 95 Sekunden später verhalf ein Bullygewinn im Drittel der Gäste den Berlinern zum nächsten Treffer, Nico Jentzsch konnte mit dem 7:4 eine Vorentscheidung erzielen. Zwar versuchten die Gäste wieder zum Anschluss zu kommen, doch 116 Sekunden vor dem Ende machte Tom Fiedler mit einem harten Schuss aus dem Slot den Sack endgültig zu. 45 Sekunden vor dem Ende bekam Weißwasser noch einen Penalty zugesprochen, den Pavel Dousa nicht verwerten konnte. So endete das Spiel mit 8:4 und FASS bleibt Spitzenreiter der Regionalliga Ost.
Kommende Woche geht es am Freitag, dem 12. November um 19:30 Uhr weiter. Dann kommt der EHC Berlin Blues ins Erika-Heß-Eisstadion.
Wie ihr sicherlich den Medien entnehmen konntet, gilt in Sachsen ab sofort die 2G-Regel. Es gab auch schon eine Ligatagung. Sobald bekannt ist, ob es Auswirkungen auf den Spielbetrieb geben wird, werden wir diese bekanntgeben. Die Fans von FASS haben schon mit einer Aktion auf mögliche Folgen hingewiesen.
(FASSB/ns)
  
 
 
 Sonntag 7.November 2021 www.icehockeypage.de 
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