Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
       
Zweibrücken Hornets
(RLSW)  Stürmer Claudio Schreyer kehrt nach einem Abstecher in die Regionalliga Nord von den Beach Devils Timmendorf zu den Hornissen zurück. Der 30-Jährige hat in der laufenden Saison im CET-Trikot 8 Spiele bestritten und brachte es dabei auf 11 Tore und 8 Assists womit er teaminterner Topscorer war
  
Eisbären Berlin
(DEL)  Offenbar haben die Eisbären Nationalspieler Tobias Eder ab der nächsten Saison langfristig unter Vertrag genommen. Der 24-Jährige spielt aktuell für die Düsseldorfer EG. Eine offizielle Bestätigung des Wechsels steht allerdings bislang noch aus
  
Adler Mannheim
(DEL)  Nationalspieler Nico Krämmer wird die Quadratestadt nach der Saison verlassen und heuert dem Vernehmen nach beim EHC Red Bull München an. Und auch Stürmer Markus Eisenschmid wird die Adler wohl ebenfalls verlassen. Dafür könnte möglicherweise Daniel Fischbuch als Ersatz von der Düsseldorfer EG nach Mannheim kommen
  
EHC Klostersee
(OLS)  Der Oberliga-Aufsteiger hat sich von Kotingentspieler Joseph Leonidas getrennt. Der kanadische Verteidiger hat in elf Partien ein Tor und sieben Assists für die Grafinger erzielen können. Schon zeitnah wollen die Verantwortlichen einen neuen ausländischen Spieler unter Vertrag nehmen
  
Chemnitz Crashers
(RLO)  Die beiden Eigengewächse Benett Musch und Leon Radant stehen den Crashers aus Studiengründen nicht weiter zur Verfügung. Dafür gibt es zwei Neuzugänge zu vermelden. Eric Neumann, der lange Zeit in der Oberliga spielte und zuletzt nicht aktiv war, sowie Lukas Lenk, der in der letzten Saison in der Oberliga Nord für die Rostock Piranhas aufs Eis ging, sollen die Offensive verstärken
  
EV Mittenwald
(BBZL)  Die Eishalle in Mittenwald soll zeitnah den Betrieb wieder aufnehmen. Es hat sich ein Investor gefunden, der den Erbpachtvertrag übernimmt und die Halle weiter betreiben wird. Die Eisaufbereitung soll bereits Anfang Dezember beginnen, so daß spätestens ab Mitte Dezember in der Halle wieder Eishockey gespielt werden kann
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Torhüter Brandon Halverson hat zuletzt eine Tryout bei den Pinguinen absolviert. Auf eine Zusammenarbeit konnte man sich allerdings nicht einigen
  
Baden Rhinos Hügelsheim
(RLSW)  Austin Cihak geht künftig für die Baden Rhinos auf Torejagd. Der ehemalige DEL2-Profi war in den letzten Jahren nicht aktiv. Zwischen 2016 und 2019 hat der Deutsch-Amerikaner 167 Partien für den EHC Freiburg in der zweiten Liga absolviert
  
Lindau Islanders
(OLS)  Torhüter Matthias Nemec hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und ist dadurch zu einer mehrwöchigen Zwangspause gezwungen
  
ERC Sonthofen
(BLL)  Eigengewächs Valentin Köcheler kehrt zum ERC zurück. Der 22-jährige Stürmer, der zuletzt inaktiv war, spielte zwischenzeitlich mehrere Jahre im Nachwuchs des ESV Kaufbeuren
  
Landesliga B.-Württemb.
(LLBW)  Das abgesagte Spiel vom 19.November zwischen den Mad Dogs Mannheim 1b und dem 1b-Team der Stuttgart Rebels wurde inzwischen durch den Verband mit 5:0 Tore für die Mad Dogs gewertet
  
Herne Miners
(OLN)  Der Iserlohner EC hat Nachwuchs-Verteidiger Lukas Jung mit einer Förderlizenz für den HEV ausgestattet. Der 18-Jährige hat in der laufenden Saison bereits im Roosters-Trikot erstmals DEL-Luft schnuppern können
  
Bären Neuwied
(RLW)  Der EHC hat seine Defensive mit Verteidiger Tim Cornelissen verstärkt. Der 29-Jährige, der lange Zeit für seinen Heimatverein, die Dinslaken Kobras spielte, wechselt vom Oberliga-Aufsteiger Füchse Duisburg zu den Bären. In der laufenden Spielzeit absolvierte er für den EVD lediglich zwei Partien in der Oberliga
  
EV Moosburg
(BLL)  Nach der Vertragsauflösung mit Stürmer Jefrey Laframboise, der aus familiären Gründen in die Heimat zurückgekehrt ist, wurde die zweite Kontingentstelle nun mit einem Verteidiger neu besetzt. Lukas Majercik soll der Defensive mehr Stabilität verleihen. Der 28-Jährige Slowake, der über Erfahrung aus der zweit- und dritthöchsten Liga seines Heimatlandes verfügt, spielte in der letzten Saison für den CE Timmendorfer Strand in der Regionalliga Nord. In 13 Partien konnte er für die Beach Devils ein Tor erzielen und weitere sechs Treffer vorbereiten
  
Beach Devils Timmendorf
(RLN)  Stürmer Claudio Schreyer, der vor der Saison aus Zweibrücken zu den Beach Devils kam, verlässt das Team aus beruflichen Gründen. In 7 Partien gelangen ihm 10 Tore und 6 Assists. Auch einen Neuzugang gibt es zu vermelden. Mikkel Joehnk geht ab sofort wieder für Timmendorf auf Torejagd. Der 29-jährige US-Amerikaner, der in Wien geboren ist, spielte bereits zu Beginn der letzten Saison für die Beach Devils und wechselte dann in die SPHL zu Macon Mayhem, wo er in 33 Partien 4 Tore erzielen konnte und weitere 10 Treffer vorbereitete
  
  
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 31.Januar 2022

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 24 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
   
toelzerloewenTölzer Löwen
Die Löwen verlieren das Derby im ersten Drittel / EV Landshut - Tölzer Löwen 6:2 

(DEL2)  Das DEL2-Duell zwischen dem EV Landshut und den Tölzer Löwen war am Sonntagabend bereits nach dem ersten Drittel entschieden. 5:0 stand es zu diesem Zeitpunkt für die Hausherren, Marco Pfleger hatte gegen sein Ex-Team die ersten vier Treffer erzielt. Die Tölzer agierten mehrmals zu nachlässig und ließen so ihren Keeper Josef Hölzl einige Male allein.
Im zweiten Durchgang zeigten die Gäste dann aber Moral, steigerten sich deutlich,
profitierten aber auch davon, dass die Landshuter einen Gang zurückschalteten. Lubor
Dibelka brachte die Gäste in der 35. Minute auf 5:1 heran, Thomas Brandl stellte wenig
später auf 5:2, ehe es zum zweiten Pausentee ging.
Willen und Einsatz zeigten die Tölzer auch in den letzten 20 Minuten. Sie versuchten noch
einmal heranzukommen und erspielten sich durchaus gute Möglichkeiten. In den letzten
Minuten setzten sich die Löwen im Landshuter Drittel fest. Als dann drei Minuten vor dem
Ende ein Landshuter auf die Strafbank musste, nahm Coach Kevin Gaudet Hölzl zu Gunsten
eines sechsten Feldspielers aufs Eis. Die Scheibe lief gut in den Tölzer Reihen und man
erspielte sich gute Schussmöglichkeiten. Allerdings ließ sich EVL-Keeper Dimitri Pätzold
nicht mehr überwinden und Landshut machte elf Sekunden vor dem Ende mit einem Empty
Net Goal den Sack zu.
„Wir haben das Spiel im ersten Drittel verloren, das darf nicht passieren. Die ersten vier
Minuten waren in Ordnung, dann haben wir sechs Fehler gemacht und fünf Gegentore
kassiert. Marco Pfleger und Andreé Hult waren unglaublich effizient. Wir haben auf die
beiden nicht aufgepasst und wurden bestraft. Nach einem 0:5 ist es schwer ins Spiel zu
kommen, aber die Mannschaft hat im zweiten Drittel Moral gezeigt und sich Chancen
erarbeitet. Aber der Landshuter Torwart hat sehr gut gehalten“, resümierte Löwen-Coach
Kevin Gaudet nach der Begegnung.
Weiter geht es für die Tölzer Löwen bereits am Dienstag, 01.02.2022, mit dem Heimspiel
gegen die Dresdner Eislöwen, das um 19:30 Uhr in der RSS-Arena beginnt. Im Hinblick auf
die Zuschauerregelung gibt es im Laufe des Montags noch weitere Gespräche mit dem
Landratsamt, ob es möglich ist, die Stehplätze für Stehplatz-Dauerkarten-Besitzer als
Sitzplätze zu nutzen. Das Stehen auf diesen Plätzen wäre dann nicht erlaubt, das Mitbringen
von Sitzkissen wäre natürlich möglich. Klar ist bereits jetzt, dass Sitzplatz-Dauerkarten ihre
Gültigkeit behalten und auch die SpradeTV-Freischaltung für alle Dauerkarten-Besitzer
erhalten bleibt. Wir berichten noch ausführlich über alle Kanäle.
(TL/ts)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Tigers mit 6-Punkte-Wochenende / Bayreuth Tigers vs. Eispiraten Crimmitschau 4:2

(DEL2)  Mit gleichem Kader, wie bereits am Freitag, ging man das Spiel gegen die Eispiraten an, bei welchem erstmals seit längerer Zeit wieder Zuschauer im Tigerkäfig erlaubt waren. Die 800 Zugelassenen sahen im ersten Abschnitt eine konzentrierte Tigers-Mannschaft, die in der Abwehr stabil stand und immer wieder die Scheibe vor das Gehäuse von Gracnar brachte. Nachdem Hohmann, Pither und Järveläinen gescheitert waren und man während einer ersten Überzahl zwei gute Möglichkeiten durch Kretschmann und Järveläinen herausgearbeitet hatte, war es in der 10. Minute Kevin Kunz, der den ersten Eintrag aufs Scoreboard schreiben durfte. Dabei prallte ein Schuss vom jungen Stürmer der Tigers vom Goalie zurück und im Anschluss von einem „Eispiraten-Schlittschuh“ ins Tor. Ebenso der zweite Treffer, der nur eine Minute später viel. Cabana arbeitet hinter dem Tor, brachte die Scheibe nach vorne, wo dieser wieder von einem Gäste-Akteur die entscheidende Richtungsänderung bekam und zum 2:0 über die Linie rutschte. Nach einer weiteren guten Möglichkeit durch Kretschmann waren es dann die Eispiraten, die sich besannen und Offensiv mehr Druck entwickelten, jedoch weder durch Gläser, Timmins oder Reisnecker zum Erfolg kamen.
Anders sah dies zu Beginn des Mittelabschnitts aus, als die Gäste in einem Überzahlspiel in die Aufstellung kamen und ein Pass von Pohl, der durch den Slot gehen sollte, unglücklich abgelenkt wurde und zum Anschlusstreffer an Herden vorbei ins Netz flog. Damit zogen die Sachsen das Momentum auf ihre Seite, kamen mehrfach zu Möglichkeiten, die Herden zu verhindern wusste. Aber auch die Tigers kamen, in einem
jetzt schnellem Spiel, zu Chancen. Schumacher im Slot, Cabana visierte den Pfosten an und Järveläinen fand in Gracnar seinen Meister. Kurz darauf, es waren 36 Minuten gespielt, war es Walsh, der aus halbrechter Position frei zum Schuss kam und dies mit einem Erfolg in den Winkel zum Ausgleich krönen durfte. Wenig später fing Hohmann in eigener Unterzahl die Scheibe ab, lief auf Gracnar zu, konnte diesen jedoch nicht überwinden. Als wenige später die Tigers ihrerseits – die Eispiraten waren mit zu vielen Spielern auf der Eisfläche unterwegs – in Überzahl agierten, spielte man geduldig, bis man Kretschmann in der Mitte frei war. Der Bayreuther Stürmer verzögerte kurz und schoss dann zur erneuten Führung – kurz vor der Pause – ein.
Järveläinen, Bindels, Davis, Pither, Meier und Schumacher. Alle diese Protagonisten hatten zu Beginn des Schlussdrittels Möglichkeiten auf einen weiteren Treffer, der jedoch nicht fallen sollte. Dagegen spielte man eine Überzahlmöglichkeit eher überschaubar. Zum Ende des Abschnitts, in welchen man den Gästen wenig Möglichkeiten – und wenn ja, dann meist von außen – gestattete wurde es nochmal spannend, als die Eispiraten gut zwei Minuten vor Schluss den Goalie für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahmen und die Bayreuther Zone belagerten. Eine erste Befreiung, als Hohmann ein Laufduell mit seinem Gegner entschied, brachte keinen Erfolg, da der Stürmer der Tigers die Scheibe mit der Rückhand knapp am Tor vorbeisetzte. Erst als Davis 30 Sekunden vor Ende in der eigenen Zone an die Scheibe kam, und vor dort aus Maß nahm – damit per Empty-Net den Endstand schrieb, atmete der gut gelaunte Tigerkäfig - in welchem während der Partie mehrfach Szenenapplaus aufbrannte – auf.
Mit einer konzentrierten und kämpferisch ansprechenden Leistung verdiente man sich die drei Punkte an diesem Abend redlich.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
2:4! Eispiraten unterliegen Bayreuth - Westsachsen erneut ohne Punkte bei den Tigers

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben am heutigen Sonntagabend keine Punkte aus dem Bayreuther Tigerkäfig entführen können. Die Westsachsen unterlagen den Franken, in einer lange offenen und spannenden Partie, mit 2:4.
Ohne die verletzten Mathieu Lemay, Niklas Heyer und Ty Wishart, dafür allerdings mit Comebacker Timo Gams, reisten die Eispiraten, nach ihrem 6:1-Sieg gegen Heilbronn am Freitag, heute zum Tabellendreizehnten nach Bayreuth. Bei den Franken erwischten die Crimmitschauer jedoch keinen guten Start und sahen in einigen Aktionen nicht unbedingt glücklich aus. Sinnbildlich dafür waren dann gleich zwei Gegentore. Zunächst fälschte Dominic Walsh nach zehn Minuten einen Schuss von Kevin Kunz mit dem Schlittschuh zum 0:1 ins eigene Tor ab, nur zwei Minuten später machte es ihm Ole Olleff nach und half beim 0:2 durch Frederik Cabana tatkräftig, aber genau so unglücklich mit (13.).
Die Eispiraten wurden danach aber besser und kamen zu Beginn des zweiten Durchgangs, dank eines weiteren kuriosen Tores, zurück ins Spiel! Patrick Pohl traf im Powerplay den Rücken eines Bayreuther Verteidigers – von da aus sprang der Puck zum 1:2-Anschluss ins Tor, ohne Abwehrchancen für Timo Herden (22.). Die Mannschaft von Marian Bazany erspielte sich fortan Oberwasser und kam nach etwas mehr als 35 Minuten dann auch nicht ganz unverdient zum 2:2-Ausgleich. Felix Thomas bediente Dominic Walsh, welcher an der blauen Linie den Hammer auspackte und die Scheibe zum 2:2 in die Maschen drosch (36.). Fast aus dem Nichts gelang den Franken, kurz vor der Pausensirene, jedoch ein weiterer Treffer. In Unterzahl hatte kein Eispirat den Bayreuther Offensivmann Christian Kretschmann auf dem Zettel, welcher unbedrängt zum 2:3 einschießen konnte und die Crimmitschauer somit erneut in Rückstand brachte (39.).
Die Tigers konnten den Schwung des erneuten Führungstreffers mit in den Schlussabschnitt nehmen. Die Crimmitschauer hatten nun kaum Zugriff, während die Hausherren diese Partie weitestgehend dominierten. Immer und immer wieder war Luka Gracnar der Retter in der Not, hielt teilweise überragend und gab seiner Mannschaft so bis kurz vor dem Ende die Möglichkeit, doch noch etwas Zählbares aus diesem Gastspiel mitnehmen zu können. In der Schlussminute war es dann allerdings Kurt Davis, welcher das leere Eispiraten-Tor aus der eigenen Zona traf und somit den Endstand von 2:4 herstellte (60.).
(EC/af)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
ESVK schlägt die Selber Wölfe mit 8:0 - Joker haben mit dezimierten Gästen keine Probleme

(DEL2)  Die Wölfe aus Selb waren am Sonntagnachmittag an die Wertach gereist, um gegen den ESV Kaufbeuren anzutreten. Endlich waren zu diesem Anlass auch wieder 743 Zuschauer in der erdgas schwaben arena dabei.
Die von Coronafällen und Verletzungen gebeutelten letztplatzierten Aufsteiger mussten mit einer sehr kurzen Bank antreten, aber auch beim ESVK fehlten Stefan Vajs, Fabian Voit, Markus Schweiger und Fabian Koziol im Kader. Der finnische Neuzugang Mikko Lehtonen durfte sich nach dem Achtungserfolg der Joker, am Freitag gegen Ravensburg, auf sein erstes Heimspiel für die Rotgelben freuen.
Die Hausherren gaben von Beginn den Ton an und prüften durch Tyler Spurgeon und Sami Blomqvist die Reflexe von Michel Weidekamp im Wölfe Tor. Bei einem Schuss von Lukas Klughardt in der vierten Minute, musste dann auch Maximilian Meier zum ersten Mal eingreifen, hatte dabei aber keine größeren Schwierigkeiten. In der siebten Minute lief der erste zwingende Angriff der Joker über Simon Schütz, der die Scheibe in den Lauf von Philipp Krauß spielte und dieser mittlerweile eiskalt vor dem Tor und mit dem 1:0 für Rotgelb. Der ESVK blieb weiter am Drücker, Sami Blomqvist kam mit viel Speed ins Angriffsdrittel legte aus der Drehung hinter sich zu seinem Landsmann Mikko Lehtonen und der haut das Ding wuchtig unter die Querlatte, zur 2:0 Führung in der 10. Minuten. Ein erstes Powerplay für Kaufbeuren brachte nicht viel ein und die Gäste kommen im Anschluss durch Nick Miglio zu einer Topchance, die Maximilian Meier mit einer blitzsauberen Parade entschärfen konnte. Die Joker machten es sich jetzt unnötig schwer, agierten kurzzeitig etwas unsortiert und fingen sich die erste Strafzeit gegen Jan Pavlu ein. In Unterzahl waren sie auch wieder voll auf der Höhe und hätten durch Sami Blomqvist fast einen Shorthander erzielen können. Vor der Pause fiel dann auch noch ein weiterer Treffer für den ESV und der war wieder sehenswert. Philipp Krauß schickte erst John Lammers auf die Reise, der kurz vor dem Selber Kasten nochmals quer auf Joey Lewis ablegte, der sich herzlich mit einem Treffer bedankte und auf 3:0 zur Pause stellte.
Das zweite Drittel begann direkt mit einer Überzahl für die Wölfe, weil Sami Blomqvist wegen hohen Stocks auf die Strafbank geschickt wurde. Maximilian Meier packte dabei in Unterzahl, einen bärenstarken Save aus und verhinderte somit den ersten Treffer der Gäste. Die Joker in der Folge wieder spielbestimmend, wenn auch teilweise etwas umständlich im Spielaufbau. In der 26. Minute setzte es eine Strafe gegen Feodor Boiarchinov und Rotgelb durfte mit einem Mann mehr ran. In Überzahl zog John Lammers auf der rechten Außenbahn vor, brachte die Scheibe schön zentral vor Weidekamp und dort wurde sie mustergültig von Yannik Burghart zum 4:0 versenkt. Knapp drei Minuten später passt Sami Blomqvist das Spielgerät vor das Gäste Tor, wo wie so oft Kaufbeurens Kapitän Tyler Spurgeon lauerte und auf 5:0 erhöhte. Von Selb war mittlerweile so gut wie Nichts in der Offensive zu sehen und die Joker in der 33. mit dem nächsten Powerplay. Dieses Mal wollte aber kein weiterer Treffer fallen, Tyler Spurgeon traf nämlich nur den Torpfosten. Minute 36 brach an und Sami Blomqvist ließ erneut die Selber Hintermannschaft stehen, passte im letzten Moment in den Slot zu Mikko Lehtonen und der musste für Treffer Nummer Zwei im Heimdebüt, nur noch seinen Schläger reinhalten. Die letzten beiden Minuten im Mitteldrittel gehörten dann chancentechnisch den Gästen, die aber allesamt am glänzend aufgelegten Maximilian Meier und bei einem Alleingang von Nick Miglio auch noch an der Torlatte scheiterten.
Auch zu Beginn des letzten Drittels musste mit Florian Thomas früh ein Joker auf der Strafbank platznehmen und wieder zeigte der ESV ein gutes Unterzahlspiel, aus dem sich ein Alleingang von Max Oswald ergab, der am Ende nur unfair gestoppt werden konnte und einen Penaltyshot zugesprochen bekam. Max Oswald lief an machte zwei schnelle Bewegungen und steckte Weidekamp den Puck durch die Hosenträger zum 7:0 in der 42. Spielminute. Dann wurde es etwas gemütlicher auf dem Eis, die Joker mussten und die Selber konnten in der Phase einfach nicht mehr zeigen. Joey Lewis und Tyler Spurgeon dabei mit der besten Chance, bei einer Zwei auf Eins Situation, aber der Wölfe Schlussmann konnte abwehren. In der 48. Minute nutzte Mikko Lehtonen eine gute Einschussmöglichkeit, nach Zuspiel von Alex Thiel erst nicht, der Finne schnappte sich die Scheibe aber erneut und brachte sie hinter dem Tor stehend auf Sami Blomqvist, der sie aus spitzem Winkel humorlos zum 8:0 in die Maschen knallte. Dann ein Selber Lebenszeichen durch Routinier Lukas Slavetinsky, dessen Schuss aber von Meier aus der Luft gepflückt wurde. Auf der anderen Seite Lehtonen mit der dem nächsten OneTimer und im Gegenzug musste dann Kaufbeurens Keeper gleich zweimal in höchster Not klären und verwehrte den Gästen den Ehrentreffer. In Minute 56 kam es für die Wölfe noch dicker, weil Feodor Boiarchinov nach einem Zweikampf in die Bande krachte und nur gestützt das Eis verlassen konnte. Sportlich gesehen gab es noch einen Lattentreffer von Florian Thomas und einen Pfostentreffer von Sami Blomqvist, binnen weniger Sekunden zu erwähnen, bis die unrühmlichen letzten zwei Minuten anbrachen. Der Frust saß mittlerweile tief bei den Gästen und Nick Miglio lief einen überharten Check auf Kopfhöhe gegen Markus Lillich, der sofort zu Boden ging, direkt danach brannten Leon Lilik die Sicherungen durch und er schlug den jungen Johannes Krauß ins Gesicht, woraufhin ihn Max Oswald ebenfalls mit einigen Fausthieben ruhigstellte. Diese Aktion brachte zwei große 5 Minuten Strafen gegen Selb und eine weiter 5 Minuten Strafe gegen die Joker mit sich. Ohne weitere Treffer endete das Spiel, mit einem nie wirklich gefährdeten 8:0 Sieg der Buron Joker, in dem Maximilian Meier einen Shutout und Mikko Lehtonen einen Einstand nach Maß feiern durften.
(ESVK/pb)
  
   
selberwoelfeVER Selb
„Spielfähig“ – was bedeutet das? Wer stellt die Spielfähigkeit fest? Welche Kriterien gelten? Welche Konsequenzen drohen?

(DEL2)  Nahezu jeder Spieltag der DEL2, aber auch in anderen Ligen, war in den letzten Wochen geprägt von „wackelnden“ Spielansetzungen, von mehr oder weniger kurzfristigen Spielabsagen und von Partien, bei denen eines der beiden Teams mit einem Rumpfkader antreten musste. In aller Munde sind Floskeln wie „die Ligagesellschaft hat die Spielfähigkeit festgestellt“ oder „beide Teams haben sich auf eine Spielverlegung geeinigt“. Wann genau ein Team „spielfähig“ ist, was es mit der 9+1-Regel auf sich hat und welche Konsequenzen drohen, wenn ein Team trotz festgestellter Spielfähigkeit und vom Gegner abgelehnten Antrag auf Spielverlegung nicht antritt, ist den Wenigsten bekannt. Wenn man die Hintergründe und die daraus drohenden Konsequenzen kennt, dann erklärt sich auch die Reaktivierung von Spielern, die ihre Karriere längst beendet hatten. Diese Maßnahme haben zuletzt in der DEL2 nicht nur unsere Selber Wölfe ergriffen.
Die „9+1-Regel“ kurz erklärt:
Um zu verstehen, warum der Einsatz von Dennis Schiener für unsere Selber Wölfe so wichtig ist, muss man die Regel um die Feststellung der Spielfähigkeit durch die Ligenleitung laut Spielordnung im Detail kennen:
• Als „spielfähig“ ist ein Team - laut bestehender Regularien - einzustufen, sobald mindestens 9 Feldspieler sowie 1 Torhüter „zur Verfügung stehen“.
• Als „zur Verfügung stehend“ werden jedoch auch all diejenigen Spieler eingestuft, die aufgrund „sporttypischer Sachverhalte“ (Verletzungen oder Sperren) sowie anderweitiger Erkrankungen definitiv ausfallen. Spieler mit ärztlich attestierter Arbeitsunfähigkeit (z.B. aufgrund eines gebrochenen Beins oder einer Mandelentzündung) oder von der Liga gesperrte Spieler (z.B. Sperre nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe) fallen also unter die Rubrik „zur Verfügung stehend“.
• Als „nicht zur Verfügung stehend“ werden ausschließlich positiv auf COVID-19 getestete oder in behördlich angeordneter Quarantäne befindliche Spieler eingestuft.
• Wird ein Team als „spielfähig“ eingestuft, kann die Ligenleitung das Spiel nicht absagen, es sei denn, der entsprechende Gegner stimmt einem Antrag auf Spielverlegung zu. Erfolgt keine Zustimmung des Gegners, bleibt die Spielansetzung bestehen.
• Tritt ein Team nicht an, obwohl es als „spielfähig“ eingestuft ist und der Gegner einer Spielverlegung nicht zugestimmt hat, drohen drastische Sanktionen: Das Spiel wird für den nichtantretenden Club als verloren gewertet und es wird eine Geldstrafe ausgesprochen. Beim zweiten Verstoß dieser Art in einer Saison findet dann § 14 Abs. 1 der Spielordnung „Ausscheiden aus dem Spielbetrieb“ Anwendung: „Tritt ein Lizenz-Club innerhalb einer Wettkampfsaison zweimal zu Meisterschaftsspielen schuldhaft nicht ordnungsgemäß an bzw. verschuldet er einen Spielabbruch, so scheidet der Lizenz-Club aus der laufenden Meisterschaft aus, es sei denn, die Gesellschafterversammlung der Ligagesellschaft beschließt Abweichendes.“
Beispiel zur Verdeutlichung:
Ein DEL2-Team hat 28 Spieler (3 Torhüter und 25 Feldspieler) im Kader. 14 Feldspieler sind positiv auf COVID-19 getestet oder befinden sich in behördlich angeordneter Quarantäne. 4 weitere Feldspieler sowie 1 Torhüter sind verletzt oder anderweitig krank. Folge: 3 Torhüter sowie 14 Feldspieler gelten als „zur Verfügung stehend“, die Mannschaft wird also durch die Ligenleitung als „spielfähig eingestuft“, obwohl faktisch nur 2 Torhüter und 7 Feldspieler einsatzfähig sind. Stimmt der Gegner dem Antrag einer Spielverlegung nicht zu, bleibt die Spielansetzung bestehen. Der betroffene Club kann aber nicht antreten, da die Mindestspielstärke von 9+1 nicht gegeben ist, selbst wenn einer der beiden Torhüter im Feld spielen würde. Folge: Spielwertung gegen das betroffene Team, Geldstrafe und eine Verfehlung gemäß § 14 Abs.1 der Spielordnung.
Unser großer Dank gilt an dieser Stelle nochmals Dennis Schiener, der uns in dieser Situation aushilft, sowie allen anderen Mitgliedern unseres Wolfsrudels, die sich trotz Blessuren oder leichterer Erkrankungen in den Dienst unserer Mannschaft und unseres Clubs stellen, um einen drohenden Ausschluss aus dem Spielbetrieb zu verhindern.
(VERS/oo)


selberwoelfeVER Selb
Dezimiertes Rudel auch im Allgäu ohne Chance / ESV Kaufbeuren vs. Selber Wölfe 8:0

(DEL2)  Erneut massiv dezimiert musste Hohenberger mit seinen Jungs den Weg nach Kaufbeuren auf sich nehmen. Obwohl Reuß wieder mit von der Partie war und zudem Eigengewächs Schiener, der sich bereiterklärte, seinem Heimatverein während der angespannten Personalsituation vorübergehend auszuhelfen. Auch wenn man unserem Rudel vor allem kämpferisch erneut nicht viel vorwerfen konnte, blieb man über weitere Strecken einmal mehr chancenlos und musste eine weitere deutliche Niederlage ohne eigenem Treffer wegstecken. In der aktuellen Lage zudem äußerst bitter: Böhringer und Boiarchinov mussten das Eis verletzungsbedingt vorzeitig verlassen.
Zweifelsohne waren die Hausherren im ersten Drittel die spielbestimmende Mannschaft. Einen aufopferungsvollen Kampf konnte man unseren Jungs aber wieder keinesfalls absprechen: Man blockte einige Schüsse der Allgäuer und hielt im Rahmen der Möglichkeiten noch recht ordentlich dagegen. Nach sechs gespielten Minuten musste Weidekamp dennoch zum ersten Mal hinter sich greifen, als Krauß den Puck unhaltbar im kurzen Eck unterbrachte. Drei Minuten später erhöhte Lehtonen auf 2:0. Unsere Wölfe konnten im Anschluss das erste Unterzahlspiel schadlos überstehen und selbst im Powerplay erstmals offensiv in Erscheinung treten. Zwei Minuten vor Drittelende musste man jedoch das dritte Gegentor durch Treffer von Lewis hinnehmen.
Nachdem unsere Jungs zu Beginn des zweiten Drittel aus einem weiteren Powerplay erneut kein Kapital schlagen konnten, machten es die Hausherren einmal mehr an diesem Abend besser: Burghart traf zum 4:0, als Boiarchinov wegen eines Bandenchecks in der Kühlbox saß, Spurgeon erhöhte wenig später auf 5:0 und ESVK-Neuzugang Lehtonen gelang in der 36. Minute sein zweiter Treffer des Abends. In den letzten Minuten des Mittelabschnitts zeigte unser Rudel dennoch einmal mehr, dass man sich nicht aufgegeben hat und erarbeitete sich die ein oder andere Gelegenheit in der Offensive. Im Alleingang traf Miglio aber nur Aluminium und Klughardt und Reuß blieben gegen Meier im Tor der Allgäuer nur zweiter Sieger.
Ein weiteres Mal wurde unseren Wölfen früh im Drittel ein Powerplay zugesprochen. Allerdings hatte Oswald dabei in Unterzahl die Breakaway-Möglichkeit – Slaventisky konnte hier nur noch die Notbremse in Form eines Hakens ziehen. Folglich wurde den Hausherren ein Penalty zugesprochen, den Oswald auch verwandelte. Auch Blomqvist, der bis dato bereits an drei Treffern beteiligt war, gelang noch ein Treffer zum 8:0. Unsere Jungs versuchten zwar noch wenigstens einen Ehrentreffer zu erzielen, um ein kleines Erfolgserlebnis mitnehmen zu können, doch auch das wollte nicht mehr gelingen. Stattdessen verletzte sich Boiarchinov noch zum Ende des Spiels, als er unglücklich in die Bande rutschte und es hagelte in der Schlussphase nochmal einige Strafen gegen beide Teams.
(VERS/oo)
  
    
lausitzerfuechseweiswasserLausitzer Füchse
NEUE SPIELTERMINE - ANPASSUNGEN IM SPIELPLAN DER HAUPTRUNDE

(DEL2)  Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) hat sich in einem Meeting mit allen 14 DEL2-Clubs darauf verständigt, Anpassungen am Hauptrunden-Spielplan vorzunehmen.
Aufgrund der Corona-Pandemie kam es zuletzt vermehrt zu Spielverlegungen. Damit auch weiterhin möglichst alle Hauptrunden-Partien durchgeführt werden können, haben sich die Clubs der Liga darauf verständigt, den Rahmenterminplan nachzujustieren.
Der Spielbetrieb wird somit ab dem 1. Februar auf einen möglichen Zwei-Tages-Rhythmus umgestellt. Dieser weicht zeitweise von den bekannten Spieltagen – Freitag, Sonntag und Dienstag - ab. So wurde es bereits in der vergangen Saison zum Ende der Hauptrunde umgesetzt.
Sollte es am Ende der Hauptrunde dennoch dazu kommen, dass bei einzelnen Clubs nachzuholende Spiele nicht mehr rechtzeitig vor dem Start der Endrunde angesetzt werden können, wird die Tabelle gemäß aktueller Spielordnung auf die Quotientenregel (erreichte Punkte geteilt durch die gespielten Spiele) umgestellt, um die finalen Platzierungen zu ermitteln.
René Rudorisch, Geschäftsführer DEL2: „Uns allen ist bewusst, dass damit eine Intensivierung der Hauptrunde stattfindet. Ausgehend des Club-Meetings und von den Erfahrungen aus dem letzten Jahr sowie dem Willen der Clubs, die Hauptrunde soweit wie möglich sportlich zu entscheiden, kehren wir zu einem möglichen Zwei-Tages-Rhythmus zurück. Dies gibt etwas mehr Spielraum für zu verlegende Partien. Darüber hinaus ist weiterhin das klare Bestreben der Ligagesellschaft mit ihren Clubs, die Endrunden im definierten Spielmodus beizubehalten.“
Der neue Spielplan ist bereits veröffentlicht und kann unter https://www.del-2.org/ eingesehen werden. Änderungen unter Vorbehalt.
(EHCL/rb)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Punktgewinn nach 0:4 Rückstand: DSC unterliegt im Penaltyschießen

(OLS)  Der Deggendorfer SC punktet auch im zweiten Spiel an diesem Wochenende. Gegen den Tabellenzweiten aus Rosenheim unterlag die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger am Sonntagabend vor 985 Zuschauern in der Festung an der Trat – nach zwischenzeitlichem 0:4 Rückstand – mit 4:5 nach Penaltyschießen.
Die Deggendorfer starteten gut in die Partie und erspielten sich früh einige gute Chancen, die jedoch alle von Christopher Kolarz im Starbulls-Tor zunichte gemacht wurden. In der sechsten Minute jedoch die kalte Dusche für den DSC. Im ersten Powerplay traf Manuel Edfelder für die Gäste zum 0:1. Doch damit nicht genug. Einen Lappsus in der Deggendorfer Hintermannschaft nutzte Brett Schaefer nur wenige Sekunden später zum 0:2. Die Hausherren wirkten sichtlich beeindruckt von den beiden Rosenheimer Treffern und kamen fortan nur zu wenigen Entlastungsangriffen. Die Starbulls blieben weiter im Vorwärtsgang und legten noch vor der Pause zum 0:3 nach. In der 17. Minute war es Brad Snetsinger, der vor dem Tor einen Pass von Dominik Daxlberger verwertete.
Im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild. Die oberbayerischen Gäste blieben über weite Strecken die spielerisch stärkere Mannschaft mit den besseren Torchancen. In der 35. Minute belohnten sich die Starbulls nach einer längeren Drangphase in der Deggendorfer Zone mit dem 0:4. Verteidiger Steffen Tölzer rückte von der blauen Linie auf und überwand Pielmeier aus kurzer Distanz zum 0:4 Pausenstand.
Im Schlussdrittel startete der DSC mit einem Powerplay und war prompt erfolgreich. Neuzugang Cheyne Matheson wurde wunderbar von Lukas Miculka bedient und der Kanadier traf zum frühen Anschlusstreffer. Für die Deggendorfer schien dies so etwas wie der Weckruf gewesen zu sein, denn von nun an ging es weiterhin nur in Richtung Starbulls-Tor. Exakt zwei Minuten nach dem 1:4 war es erneut Matheson, der sich auf der Außenbahn gut durchsetzte und Kolarz mit einem Schuss aus spitzen Winkel zum 2:4 überraschte. Als Liam Blackburn knapp eine Minute später gar auf 3:4 verkürzte, war plötzlich eine verloren geglaubte Partie wieder völlig offen. Und dem DSC gelang in der 55. Minute der nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleich. Leon Zitzer zog ab, traf SBR-Verteidiger Steffen Tölzer und der Puck fand den Weg über den mittlerweile eingewechselten Mechel hinein ins Rosenheimer Tor.
Die Partie ging in die Verlängerung und auch dort fiel kein Treffer. Das Penaltyschießen musste entscheiden und dort behielt Rosenheims Brad Snetsinger kühlen Kopf und entschied die Partie für seine Farben.
Nach dem tollen Comeback geht es für den Deggendorfer SC bereits am Dienstag weiter mit der nächsten Partie. Dann trifft die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger auswärts um 19:30 Uhr auf den EC Peiting.
(DSC/mh)


deggendorferscDeggendorfer SC
Weitere Spielplanänderung für den DSC

(OLS)  Corona hält die Oberliga Süd weiterhin voll auf Trab. Aus diesem Grund hat sich für den Deggendorfer SC eine weitere Spielplanänderung ergeben. Am morgigen Dienstag trifft der Deggendorfer SC auswärts auf den EC Peiting. Diese Partie wird vom 23.02. vorgezogen, um Ausweichmöglichkeiten für die bereits ausgefallenen Spiele zu schaffen.
Spielbeginn in Peiting ist um 19:30 Uhr.
(DSC/tt)
  
    
ehf-passauEHF Passau
Starker Auftritt in Peiting – Dienstag kommen die Islanders

(OLS)  Die Black Hawks haben die Corona bedingte Zwangspause gut überstanden und haben sich am Sonntag beim EC Peiting bei der 5:4 Niederlage nach Verlängerung einen Punkt erkämpft. Hellwach, laufstark und mit viel Körpereinsatz machten die Dreiflüsse Städter über weite Strecken das Spiel. Der EC Peiting hatte mit dem frühen Forechecking der Black Hawks über die gesamte Partie Probleme. Bis fünf Minuten vor Ende führten die Black Hawks durch den Premieren-Treffer von Zack Dybowski mit 3:4. Shane Heffernan besorgte im Fallen den Peitinger Ausgleich. In der Verlängerung hatten dann die Gastgeber das bessere Ende für sich. Simon Maier verwertete einen Rebound zum Siegtreffer. „Wir wussten am Anfang natürlich nicht wie es uns gehen wird. Wir waren zuletzt ohne Rhythmus. Es war mehr drinnen als nur ein Punkt. Wir haben gutes Eishockey gespielt und haben uns wirklich stark präsentiert. Wir haben drei Spiele in Folge gepunktet und das ist wichtig“. so die Analyse von Trainer Ales Kreuzer.
Bereits am morgigen Dienstag steht um 20 Uhr die nächste Partie auf dem Spielplan. In der Passauer EisArena kommt es zum Duell gegen die Lindau Islanders. Und das Spiel gegen Lindau ist für beide Mannschaften eine ganze wichtige Partie. Die Black Hawks stehen aktuell auf dem so begehrten zehnten Tabellenplatz und haben drei Punkte Vorsprung auf die Islanders auf Platz elf. Mit einem Sieg können die Habichte den zehnten Tabellenplatz zementieren. Dazu kommt es bereits am Freitag zum nächsten Duell mit dem EV Lindau. „Wir spielen innerhalb von vier Tagen jetzt zweimal gegen einen direkten Konkurrenten um die Pre-Playoffs. Ohne Zweifel sind das zwei wichtige Spiele und die Mannschaft wird alles daran setzen, diese Spiele erfolgreich zu bestreiten“. weiß Black Hawks Vorstand Christian Eder. Ein Schlüssel zum Erfolg wird auf jeden Fall die Leichtigkeit sein. „Wenn wir gegen Lindau die Leistung der letzten Spiele abrufen, werden wir erfolgreich sein“. zeigen sich die Black Hawks zuversichtlich. Den mit Lindau kommt einer der unangenehmsten Gegner in die Passauer EisArena. Die Islanders verfügen über einen breiten Kader und haben zuletzt mit Nolan Redler einen dritten Kontingentspieler verpflichtet. Trainer Stefan Wiedmaier hat somit die Qual der Wahl und kann flexibel auf die jeweiligen Gegner reagieren. Topscorer sind die beiden Kontingentspieler Martin Mairitsch und Jere Laaksonen. Diese dürften durch die Nachverpflichtung von Nolan Redler extra motiviert sein. Den schließlich möchte keiner der Spiele seinen Kaderplatz an einen anderen verlieren. So oder so erwartet beide Mannschaften in der Passauer EisArena ein heißer Tanz.
Erfreulich ist außerdem die Tatsache, dass die EisArena wieder zu 50% mit Zuschauern ausgelastet werden darf. Somit stehen wir die Heimspiel gegen Lindau und am Sonntag gegen Deggendorf jeweils 750 Tickets zur Verfügung. Tickets für die Spiele sind Online auf ETIX sowie an der Abendkasse erhältlich. Wir empfehlen allen Zuschauern sich frühzeitig Tickets für die Spiele zu sichern. Es gelten die aktuellen Corona Bestimmungen. 
(EHFP/czo)
  
    
SC RiesserseeSC Riessersee
Spielabsage des Auswärtsspiels in Weiden - Weiteres Spiel fällt Covid 19 zum Opfer

(OLS)  Das für den kommenden Dienstag geplante Auswärtsspiel bei den Blue Devils Weiden fällt, wie bereits die vorherigen Termine auch, wegen einiger Covid 19 Fälle in Reihen des SC Riessersee, aus. Das Spiel wurde von Seiten des Deutschen Eishockey Bundes und nach Absprache mit den beteiligten Vereinen verlegt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Sobald dieser bekannt ist, wird er entsprechend über die Kanäle kommuniziert.
(SCR/pv)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Nur zwei Punkte in Deggendorf nach 4:0-Führung

(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben beim 5:4-Auswärtssieg in Deggendorf am Sonntagabend zwei Punkte erbeutet, aber eine bis zur zweiten Pause herausgearbeitete 4:0-Führung verspielt. Die Gastgeber entschieden das dritte Drittel noch mit 4:0 für sich und durften sich zumindest über einen Zähler freuen. Nach einer torlosen Verlängerung musste der Shout Out entscheiden. Brad Snetsinger verwandelte dabei gleich zwei Versuche souverän und sichert den Grün-Weißen damit den Zusatzpunkt.
Beim Deggendorfer SC fehlte mit Thomas Greilinger ein ganz wichtiger Spieler, Starbulls-Coach John Sicinski konnte hingegen nur auf einen von drei im Kader stehender Kontingentsspieler zurückgreifen. Bei Curtis Leinweber fehlte im Rahmen des „Return-To-Play-Protokolls“ noch das grüne Licht für einen Einsatz und der neu verpflichtete Brock Trotter musste angeschlagen passen. Wieder dabei war bei den Grün-Weißen Manuel Edfelder, der sich auch gleich in die Torschützenliste eintrug: Beim ersten Rosenheimer Überzahlspiel versenkte er einen Rückpass von Alexander Höller per Direktabnahme zum 0:1 (6.). Keine halbe Minute später erhöhte Rosenheims Neuzugang Brett Schäfer – Geburtsort übrigens Deggendorf – auf 0:2. Zwei Akteure der Hausherren behinderten sich im Spielaufbau an der eigenen blauen Linie gegenseitig, Schäfer spritze dazwischen und überwand DSC-Torwart Timo Pielmeier mit einem satten Flachschuss (6.). Maximilian Hofbauer und Kevin Slezak hatten in den nächsten Szenen sogar das 0:3 auf dem Schläger (7.), das schließlich Brad Snetsinger nach herrlichem Rückpass von Dominik Daxlberger in der Schlussphase des ersten Drittels gelang (17.).
Die Rosenheimer Drei-Tore-Führung zur ersten Pause war verdient. Die Hausherren hatten zwar die ersten Spielminuten bis zum 0:1 klar dominierten, danach aber kaum noch Mittel gefunden, die Starbulls in Verlegenheit zu bringen. Im zweiten Spielabschnitt ging es dagegen hin und her, jedoch mit den besseren Torchancen auf Rosenheimer Seite. DSC-Keeper Pielmaier rettete zweimal stark gegen Zack Phillips (23./27.), musste aber hinter sich greifen, als Steffen Tölzer von der blauen Linie vor das Tor fahren und per Rückhand abschließen konnte – 0:4 (35.). Snetsinger und Phillips hatten die Deggendorfer Defensive aus den Angeln gehoben und die von Tölzer genutzte Lücke hergestellt.
Mit drei Toren binnen drei Minuten stellten die Hausherren zu Beginn des dritten Drittels den Anschluss her. Zunächst netzte der Kanadier Cheyne Mathesonin seinem Premieren-Spiel für den DSC im Powerplay nach Rückpass Lukas Miculka zum 1:4 ein (42.). Mit einem verdeckten Flachschuss aus spitzem Winkel verkürzte derselbe Spieler auf 2:4 (44.). Einen schönen Spielzug gegen in dieser Phase vor allem defensiv wenige souveräne Starbulls über Miculka und Rene Röthke vollendete Liam Blackburn per Rückhand zum 3:4 (45.). John Sicinski („ich wollte die Mannschaft damit wachrütteln“) holte seinen dabei getunnelten Torwart Christopher Kolarz, der in den ersten beiden Spielabschnitten souverän und sicher spielte, vom Eis und schickte Andreas Mechel zwischen die Pfosten. Während Mechel bei einem Deggendorfer Überzahlspiel den vierten Rosenheimer Gegentreffer mit guten Paraden verhinderte, ließ Snetsinger nach Idealvorlage des von der Strafbank zurückkehrenden Phillips frei vor Torwart Pielmeier das 3:5 liegen (49.).
Höchst kurios fiel der späte Deggendorfer Ausgleich: Ein harmloser Schuss von Leon Zitzer prallte an die Schulter des einen Meter neben dem Rosenheimer Tores stehenden Steffen Tölzer und fand per Bogenlampe über Torwart Mechel hinweg den Weg an den Pfosten und von dort über die Torlinie zum 4:4 (55.). Weniger Glück hatte Snetsinger, der in der letzten Minute der regulären Spielzeit mit einem satten Schuss an der Latte des Deggendorfer Tores scheiterte. Im Shout Out überwand Snetsinger den Deggendorfer Torwart dann aber gleich zweimal auf souveräne Art und Weise, während auf Deggendorfer Seite Mark Heatley einmal traf, bei seinem zweiten Versuch aber an Mechel scheiterte. Matheson und Miculka für die Hausherren sowie Höller und Slezak für die Starbulls vergaben ihre Schüsse.
Fazit von Starbulls-Cheftrainer John Sicinskis nach der Partie: „Ich freue mich über den Zusatzpunkt, aber es ist ärgerlich, dass wir eine 4:0-Führung aus der Hand gegeben haben. Wir haben bekommen, was wir verdient haben. Wir waren defensiv nicht stabil genug. Das Überzahltor zu Beginn des letzten Drittels hat Deggendorf das Momentum gegeben.“
Bereits am Mittwoch geht es für die Starbulls Rosenheim in der Eishockey-Oberliga Süd mit einem Heimspiel weiter. Zu Gast im ROFA-Stadion (Spielbeginn 19:30 Uhr) sind die Aischgrund Alligators vom Höchstadter EC.
(SBR/mh)
  
    
bluedevilsweidenBlue Devils Weiden
Weitere Spielabsage: Heimspiel gegen SCR fällt aus

(OLS)  Ein weiteres Heimspiel der Blue Devils kann leider nicht stattfinden. Das für Dienstag geplante Spiel gegen den SC Riessersee wurde aufgrund von positiven Coronafällen bei den Garmischern abgesetzt. Ob es für die Blue Devils einen Ersatzgegner gibt, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch offen. Sollte ein Spiel gegen eine andere Mannschaft angesetzt werden, wird dies auf den Kanälen der Blue Devils bekannt gegeben.
(BDW/se)
  
    
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Crocodiles unterliegen in Tilburg

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel bei den Tilburg Trappers am Sonntagnachmittag mit 0:5 (0:1/0:3/0:1) verloren.
Schon um 6.00 Uhr morgens ging es für die Mannschaft von Trainer Henry Thom, die sich über die Rückkehr von Dominik Lascheit freuen konnten, aber auf Harrison Reed (persönliche Gründe) verzichten musste, mit dem Bus Richtung Tilburg los.
Trotz der frühen und langen Anreise zeigten sich die Gäste hellwach und erspielten sich vor 1.000 Zuschauern sogar leichte Vorteile. Die Hausherren hatten allerdings mehr Glück im Abschluss und gingen in der 18. Minute durch Max Hermens in Führung.
Im zweiten Spielabschnitt waren die Hanseaten nicht wiederzuerkennen. Tilburg belagerte das Tor von Kai Kristian, die Hamburger bekamen die Scheibe kaum noch aus dem eigenen Drittel. Raymond van der Schuit (25.), Kilian van Gorp (30.) und erneut van der Schuit (33.) erhöhten auf 0:4. Eine Auszeit durch Trainer Henry Thom brachte wieder mehr Ruhe in das Spiel der Crocodiles, nach vorne gelang dennoch wenig. Dominic Steck bekam zudem einen Schuss ins Gesicht und musste das Spiel abbrechen.
Auch im letzten Abschnitt fanden die Spieler um Kapitän Norman Martens nicht mehr zu ihrem Spiel zurück. Van der Schuit setzte mit dem 0:5 den Schlusspunkt und feierte einen Hattrick (44.).
„Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben dann aber im zweiten Drittel unsere Linie verloren. Eine Mannschaft wie Tilburg bestraft das eiskalt. Wir müssen unsere Köpfe und unsere Beine wieder frei kriegen, am Dienstag geht es weiter“, sagte Carl Zimmermann.
(CH/tb)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
ehcpinguinekoenigsbrunnEHC Königsbrunn
Unglückliche Niederlage gegen die Mighty Dogs

(BYL)  Königsbrunn verliert sein Sonntagsspiel nur knapp mit 2:3 gegen die „Mighty Dogs“ des ERV Schweinfurt. Die Gäste hatten in der hochspannenden Partie das bessere Ende für sich und holten sich nach drei Punkten vom Freitag auch bei den Brunnenstädtern die volle Punkteausbeute.
Die Gäste reisten mit 16 Feldspielern an, Königsbrunn konnte nur 15 aufbieten und wie die Mighty Dogs mit drei kompletten Reihen spielen. EHC-Coach Andy Becher war nicht zu beneiden, er musste alle Formationen umstellen. Denn neben den Langzeitverletzten Michael Rudolph und Marc Barchmann fehlten Antti-Jussi Miettinen, Julian Becher sowie Max Arnawa.
Wie schon beim Spiel der letzten Woche waren die Anfangsminuten des Drittels noch sehr zerfahren, was auch den vielen Umstellungen der Königsbrunner Reihen geschuldet war. Gleich in der zweiten Minute fing sich der EHC einen Treffer, nachdem ein abgefälschter Puck den Weg ins Tor der Brunnenstädter fand. Schweinfurt war in den ersten 20 Spielminuten die bessere Mannschaft und hätte noch mehr Treffer erzielen können. Dem EHC fehlte noch der Zugang zur Partie, zu viele Scheiben wurden verloren. In Unterzahl verteidigten die Mighty Dogs gut und störten den Spielablauf der Brunnenstädter. Mit der verdienten Führung der Gäste gingen dann beide Teams in die erste Pause.
Im mittleren Spielabschnitt erwischten die Brunnenstädter den besseren Start und erzielten in der 21. Spielminute durch den Treffer von Bitomsky den Ausgleich. Nach feiner Einzelleistung überraschte er den Schweinfurter Keeper mit einem klassischen „Bauerntrick“ und ließ die Königsbrunner Fans jubeln. Die Brunnenstädter hatten nun mehr vom Spiel, in der 32. Spielminute legte der EHC sogar noch das 2:1 nach. Jakub Bitomsky fälschte einen Schlagschuss von David Farny unhaltbar für den Gästekeeper ab und lenkte ihn ins Schweinfurter Tor. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch mit offenem Visier, was beiden Trainern sicherlich die Pulsfrequenz in die Höhe trieb. Statt einen weiteren Treffer nachzulegen kassierte Königsbrunn in der letzten Minute vor der Pause den Ausgleich.
Mit dem insgesamt wohl verdienten 2:2 starteten beide Mannschaften ins letzte Drittel. In dem mehr vom Kampf als von technischer Finesse geprägten Partie hätte der EHC die Führung erzielen können, doch den nächsten Treffer zum 2:3 markierten die Gäste in der 49. Spielminute. Königsbrunn hatte nun gut zehn Minuten Zeit, das Spiel noch zu drehen, blieb aber im Abschluss zu harmlos oder scheiterte an den clever verteidigenden Gästen, die gekonnt das Ergebnis verwalteten. Auch die Herausnahme des Königsbrunner Keepers zugunsten eines weiteren Feldspielers brachte nicht den gewünschten Torerfolg, am Ende gewinnen die Mighty Dogs etwas glücklich, aber nicht unverdient gegen dezimierte Gastgeber.
Der EHC verliert unglücklich gegen einen Kontrahenten auf Augenhöhe, der zu den richtigen Zeitpunkten seine Tore machte und die Partie dann clever zu Ende brachte. Natürlich spielten auch die vielen Ausfälle bei Königsbrunn eine Rolle, in den kommenden Partien muss der EHC aber wieder punkten. Ein direkter Vergleich zu den anderen Mannschaften ist momentan aber unmöglich, denn bedingt durch Corona fanden von den angesetzten sieben Partien in der Zwischenrunde nur zwei statt.
EHC-Coach Andy Becher nennt Ursachen für die Niederlage: „Wir sind gut ins erste Drittel gestartet und haben im gegnerischen Drittel für Torgefahr gesorgt. Nach einem individuellen Fehler lagen wir mit 0:1 zurück, waren aber die spielbestimmende Mannschaft, konnten viele Chancen kreieren und hatten einige Abschlüsse. Nach der Pause haben wir gleich den Ausgleich durch die feine Einzelleistung von Bitomsky erzielt. Das 2:1 machten wir dann nach guter Offensiv-Rotation und waren dann vorn. Nach Scheibenverlust geben wir kurz vor der Pause wieder unsere Führung her, wir hätten im Mitteldrittel mehr Tore machen müssen. Im letzten Drittel waren wir zunächst dominant, sind aber am Keeper der Mighty Dogs gescheitert, der seiner Mannschaft die Partie gerettet hat. Nach einem Break lag dann Schweinfurt vorne, wir haben danach noch alles versucht und gehen dann trotz guter Leistung ohne Punkte aus dem Spiel.“
(EHCK/hp)
  
   
loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg
EHC Waldkraiburg unterliegt in erstem Spiel nach Corona-Pause gegen Klostersee

(BYL)  Zwei Wochen Coronapause, nahezu ohne Training und ganz ohne Spielpraxis, hinterlassen ihre Spuren. Vor allem wenn es als Willkommensgeschenk nach der ungewollten Pause eine Bayernliga-Partie für den EHC Waldkraiburg gibt, die es in sich hat. Der EHC Klostersee gastierte am vergangenen Freitag in der heimischen Raiffeisen-Arena und der dominierte bereits in der Vorrunde die Tabelle nach Belieben. Gleichwohl, die Löwen gingen, wenn auch jeweils nur nach Overtime, in diesem Jahr stets als Sieger vom Eis, was zumindest ein klein wenig Hoffnung ließ.
Doch die Mannschaft aus Grafing setzte alles daran, diese Hoffnung gleich zu Beginn im Keim zu ersticken. So kamen die Löwen erwartet schwer in diesen ersten Durchgang hinein und ließen Klostersee zu oft und zu viel agieren. Auf der anderen Seite fiel es ihnen sichtlich schwer selbst Akzente im Angriff setzen zu können. Dies lag zum einen an der disziplinierten Grafinger Abwehrleistung, welche sich stets wie eine Wand vor den Industriestädtern auftat, zum anderen auch an der fehlenden Sicherheit beim eigenen Spielaufbau. Klostersee hingegen feuerte einen Schuss nach dem anderen auf das Gehäuse der Waldkraiburger, doch stand dort Waldkraiburgs bester Mann des Abends Christoph Lode und hielt die Löwen im Spiel. Nach etwas mehr als 17 gespielten Minuten, konnte dieser jedoch auch nichts mehr ausrichten. Einen ersten Schuss von Klostersees Roeder kann er zwar noch parieren, dennoch kam er nicht schnell genug auf die rechte Seite des Tores, wo Vitus Gleixner den Puck nur noch in die freie Stelle schieben muss um das zu dem Zeitpunkt verdiente 0:1 für die Gäste zu erzielen.
Der zweite Durchgang begann wie der erste endete. Auch wenn man als einer der 436 Zuschauer an diesem Abend vielleicht die Hoffnung hatte, dass dieses Gegentor einen Aufwach-Effekt auslösen könnte, so blieb dieser vorerst noch aus. Die Gäste aus Grafing konnten weiterhin nahezu nach belieben agieren. Torerfolge blieben aber auch für Klostersee aus, dies lag unter anderem daran, dass die Verteidigung in diesem Mitteldrittel sicherer zu stehen schien und den Rest erledigte Goalie Lode. In der an das Spiel anschließenden Pressekonferenz bezeichneten beide Trainer das Spiel als „taktisch“ und ebenso gestaltete sich die Partie nun auch. Der EHC Waldkraiburg kam zwar nun besser ins Spiel, doch weder auf der einen noch auf der anderen Seite ergaben sich viele hochklassige Torchancen und wenn, dann zeigten die beiden besten Torhüter der Liga ihr Können. Keine zwei Minuten vor dem Ende des Drittels dann endlich die Erlösung. In Überzahl kann Nico Vogl, unter dem frenetischen Jubel der lautstarken Löwen-Anhängerschaft das Spielgerät über die Torlinie drücken und zur Pause das Spiel ausgleichen.
Verglichen mit dem Rest der Partie hatte es der dritte Spielabschnitt in sich. Beide Mannschaften liefen nun schneller und Möglichkeiten zu Toren ergaben sich in höherer Frequenz. Klostersee merkte, dass ein Verwalten des Spielstandes nicht so einfach möglich ist und Waldkraiburg spürte, dass selbst unter den gegebenen Voraussetzungen noch „was drin“ ist. Doch nimmt man „taktisch“ als Synonym für „torarm“, so war auch dieses Drittel von der Taktik geprägt. Letztlich entschied Klostersee, zu einem Zeitpunkt wo ein jeder bereits an die Overtime dachte und die Löwen wohl sehr gut hätten damit leben können, das Spiel durch ein hineingearbeitetes Tor von Raphael Käfer für sich. 
(EHCW/aha)


loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg
Nach Niederlage gegen Amberg: Nullrunde für den EHC Waldkraiburg am vergangenen Wochenende

(BYL)  Nach dem sehr knapp verlorenem Heimspiel gegen den EHC Klostersee waren die Löwen am Sonntagabend in Amberg zu Gast. Dies ist bereits der zweite Auswärts-Auftritt der Löwen in Amberg, ein Heimspiel fand bisher nicht statt. Eine gute Erinnerung hatte man nicht an das Auswärtsspiel der Hinrunde, schickten die Wild Lions die Löwen doch mit einem 3:0 wieder nach Hause, dies sollte sich heute freilich ändern.
Die ersten Minuten gehörten klar den Löwen aus Waldkraiburg die optisch die Feldüberlegenheit innehatten. Dennoch, nach etwa vier Minuten Spielzeit fingen auch die Amberger Gastgeber an mehr am Spiel teilzunehmen und erhielten die klareren Chancen bis hin zu einer Überzahl nach einem Haken von Florian Brenninger. Die Verteidigung hielt jedoch und dieses erste Powerplay der Amberger endet ohne eine gefährliche Torchance. Im Anschluss ist es Christian Neuert der, bedient von Christof Hradek, in der achten Minute die Scheibe aufs Tor bringt, doch verzieht er den Schuss und der Puck endet über dem Gehäuse. In der elften Minute war es dann erneut einer dieser Entlastungsangriffe über die Seite, den Brett Mennear der Amberger jedoch zur 1:0 Führung nutzt. Ab der 13. Minute des Durchgangs dann ein wenig Hektik im Waldkraiburger Spiel. Erst ist es Florian Brenninger, der sich seine zweiminütige Strafe abholt, es folgen ihm im gebührenden Abstand Nico Vogl, Jan Loboda und Fabian Kanzelsberger, was den Löwen etwa vier Minuten im 5-gegen3 einbringt. Doch Moral und Kampfeswille siegen über die Feldüberlegenheit und die Löwen kommen unbeschadet aus dieser schwierigen Situation. Rund eine Minute vor dem Pausenpfiff setzt Christian Neuert Michal Popelka noch einmal in Szene, dieser kann den Puck jedoch nicht im Tor unterbringen und beidem Teams gehen mit dieser knappen Führung Ambergs in die Kabinen.
Der weite Durchgang startete schnell. Nach einer schnellen Löwen-Chance in der ersten Minute und einem sofortigen Gegenschlag von Amberg, können diese Nico Vogl nur durch ein Foul stoppen und ebenfalls ihre erste Strafe des Spiels kassieren. Die Waldkraiburger spielten diese Strafe besser als es der Gegner im ersten Durchgang tat. Kurz nach Ablauf der Strafe, steht Ambergs Felix Köbele frei im Slot und kann den Pass seines Mitspielers in aller Ruhe annehmen und zum 2:0 verwandeln. Im weiteren Verlauf erst ein vier-gegen-vier, welches in einer einmütigen Überzahl für die Löwen aus Waldkraiburg endet. Hier versucht es Decker und auch Beck, jedoch aber ohne zählbarem Erfolg. Felix Köbele auf Seiten der Amberger hat da hingegen deutlich mehr Erfolg. Nachdem er einmal ungestört das Tor umrunden durfte, legt er sich das Spielgerät auf die Rückhand und versenkt den Puck eiskalt im linken oberen Eck zum 3:0. Auch eine weitere Überzahl, rund vier Minuten vor dem Ende des Drittels spielen die Löwen gut, doch auch hier scheint es wie verhext und so konnten die Löwen auch hier den Anschluss nicht erzielen. So auch 30 Sekunden vor Ende, als Beck den Puck aussichtsreich vor das Amberger Tor bringt, der Torhüter jedoch mit seiner gesamten Körpermasse irgendwie die Scheibe verdecken kann. So endet der Durchgang mit 3:0.
Spielerisch sind die Löwen in den ersten sieben Minuten des letzten Spielabschnitts erneut deutlich überlegen. Doch weder Popelka noch Neuert oder Decker können dies in Tore ummünzen. Amberg verlagert das Spiel derweil auf Konter, um die hochstehende Waldkraiburger Mannschaft für ihr sehr offensives Spiel zu bestrafen. So kam es, dass Christoph Lode in der 47. Minute eine Zwei-auf-Eins-Möglichkeit der Amberger entschärfen konnte. In der 51. Minute dann der nächste Treffer des Abends, erneut fällt dieser auf der Seite der Wild Lions, die durch Leon Hartl auf 4:0 erhöhen. Fünf Minuten vor Ende das erste Tor für die Löwen. Christian Neuert stand gut im Slot und konnte das Zuspiel von Thomas Rott verwerten. Drei Minuten vor Ende des Spiels nehmen Sergej und Alex Piskunov Christoph Lode vom Eis. Fortan findet das Spiel ausschließlich im Drittel der Amberger statt. Doch all der Druck war vergebene Mühe, das Spiel endet dennoch mit 4:1 und die Löwen gehen mit null Punkten aus diesem Wochenende heraus.
(EHCW/aha)
  
    
wanderersgermeringWanderers Germering
Holpriger Start in die Aufstiegsrunde ohne Punkte

(BLL)  Die Spatzen pfiffen es bereits vor dem Eröffnungsbully von den Dächern. Ein hochklassiges Landesliga-Match zwischen den Wanderers Germering und dem SC Reichersbeuern erwartete man am vergangenen Freitag im Polariom. Das Spiel des Ersten gegen den Zweiten der Vorrunde. Entsprechend temporeich und intensiv ging es in die Partie, in der die Hausherren den besseren und druckvolleren Start erwischten. Der Führungstreffer war jedoch den Gästen vorbehalten, die ihr erstes Powerplay zur 0:1 Führung nutzten. Gut zehn Minuten später verwandelte der EVG in Person von Dominik Schulz ebenfalls ein Überzahlspiel zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Drei Angriffssituationen später konnte Michael Fischer den Doppelschlag perfekt machen und die erstmalige Führung für die Münchner Vorstädter erzielen. Wer dachte, die Geschichte des ersten Drittels wäre damit erzählt, wurde eines Besseren belehrt. Kurz vor dem ersten Pausentee spielten Daniel Menge und Dennis Sturm einen Konter in Unterzahl herausragend aus und erhöhten das Ergebnis auf 3:1. Im Mittelabschnitt überschlugen sich die Ereignisse und Schwarz-Gelb agierte völlig von der Rolle. Kein Tempo, leichte Scheibenverluste, wenig Kreativität in der Offensive und einige Undiszipliniertheiten, die die ein oder andere Strafe nach sich zogen. Die Tölzer ließen sich nicht zweimal bitten und schossen zwei ihrer drei Tore bei nummerischer Überzahl. Schlimmeres konnte das Team von Daniel Menge bis zu diesem Zeitpunkt verhindern. In den verbleibenden 20 Spielminuten sah man ein Aufbäumen der Wanderers, die nochmal alles in die Waagschale warfen, doch man scheiterte immer wieder am glänzend aufgelegten Gästegoalie Michael Goldbrunner. Sieben Minuten vor dem Ende der Partie durften die schwarz-gelben Anhänger dann doch den Ausgleich von Daniel Menge bejubeln. Germering ließ nicht ab und drängte auf den Sieg, doch 51 Sekunden vor der Schlusssirene entschied ein eiskalt ausgespielter Konter von Reichersbeuern das Match zu Gunsten der Gäste.
Trainingsspiel statt zweites Aufstiegsrunden-Spiel hieß es am Sonntag. Die Partie gegen den ERC Lechbruck musste eine halbe Stunde vor dem Bully abgesagt werden. Grund war ein positiver Befund eines Lechbrucker Spielers, der erst vor Ort einen Schnelltest machen ließ. Nach unmittelbarer Absprache mit dem Bayerischen Eissport-Verband entschieden sich die Wanderers dafür, das Match zum Schutz beider Mannschaften auszusetzen. Die Germeringer wünschen dem Akteur gute Besserung und einen milden Verlauf.
Interessant, spannend und hitzig wird das Auswärtsspiel am kommenden Freitag beim ESV Burgau. Die „Eisbären“ schafften es im bisherigen Saisonverlauf nicht, die Münchner Vorstädter zu bezwingen. Das Team von der Mindel war in beiden Partien nah dran und hatte in beiden Aufeinandertreffen nur mit einem Tor das Nachsehen. In Germering und in Burgau war es jeweils ein schlechtes Drittel, dass dem ESV verdiente Punkte kostete. Die fehlende Konstanz und Beständigkeit, ein Spiel 60 Minuten durchzubringen, ist sicherlich das größte Manko bei der Mannschaft von Trainer Stefan Roth. Die Leistungsbereitschaft, das Tempo und die Qualität ist in allen Reihen vorhanden und bringen den Zuschauern Spiele auf höchstem Landesliga-Niveau. Auch das Durchsetzungsvermögen und die Effektivität ist mit 118 geschossenen Toren eine wahre Stärke. In diesem Punkt ist man in der zweithöchsten bayerischen Eishockeyliga unangefochtene Nummer 1. Maßgeblichen Anteil daran hat das Kontingentspieler-Quartett um David Zachar, David Ballner, Petr Ceslik und Zach Erhardt, das allein auf 146 Scorerpunkte kommt. Darüber hinaus hat man mit der deutschen Nationaltorhüterin Franziska Albl eine starke Torhüterin im Kasten stehen, die vor gut drei Wochen stark gegen den EVG aufspielte. Man erwartet abermals ein enges Match und einen Kampf um jeden Zentimeter Eis!
Egal ob bei Sonnenschein, Regen oder Schneefall – Im großen Winter Classic gibt's kein Pardon. Am Sonntag empfängt der EV Fürstenfeldbruck die Wanderers zum großen Landkreis-Derby. Muhammad Ali hat einst gesagt: „Champions werden nicht in Trainingshallen geboren. Champions werden durch etwas gemacht, das sie in sich tragen: ein Verlangen, einen Traum, eine Vision. Sie brauchen außergewöhnliche Ausdauer, sie brauchen die Fähigkeiten und den Willen. Aber der Siegeswille muss stärker sein als die Fähigkeiten.“ Besser kann man die Vorzeichen für das Freiluft-Spektakel nicht beschreiben, als mit den Worten der berühmten Boxlegende. Die Brucker legten in den vergangenen Wochen einen furiosen Endspurt hin und zogen letztlich in überzeugender und souveräner Manier mit 32 Punkten in die Aufstiegsrunde ein. Seit Anfang Dezember ist man ungeschlagen und hat unter anderem gegen die besserplatzierten Teams aus Burgau und Reichersbeuern triumphiert. Der Erfolg kommt insbesondere durch die tadellose Arbeit in der eigenen Zone und vor dem eigenen Tor, stellt man mit nur 50 Gegentreffern in 18 Saisonspielen die beste Defensive der Liga. Mit der Mannschaft um EVF-Coach Roman Mucha, die mit sehr viel Selbstvertrauen und Rückenwind ins Spiel gehen wird, ist also zu rechnen. Da wird ein eingeschworenes Kollektiv auf dem Eis stehen, das den Gegner bis auf das Äußerste fordern wird. Ein dicker Brocken für Schwarz-Gelb. Die Aufstiegsrunden-Gruppe ist so stark, dass man in jeder Phase der Partie aufmerksam und konzentriert sein muss. Germerings Coach Daniel Menge und seine Truppe wird hart und aggressiv arbeiten müssen.
(EVG/fh)
  
    
ercsonthofenERC Sonthofen
Ein Dutzend für „Sonthof“

(BBZL)  Mit einem 12:3-Kantersieg verabschiedete sich der ERC Sonthofen am vergangenen Freitagabend aus der Hauptrunde der Bezirksliga in die Playoffs für den Aufstieg in die Landesliga. Das Sonthofner Team ließ auch an diesem Spieltag keinen Zweifel an seiner Favoritenrolle aufkommen. U20-Verteidiger Aron Grillinger feierte sein Debüt im Team der Oberallgäuer.
Was für ein Auftritt des ERC Sonthofen zum Abschluss der Hauptrunde! Von Anfang an waren die Schwarz-Gelben tonangebend. Die ersten richtigen Chancen konnte Gästegoalie Steffen Chronz noch abwehren, dann gab es aber auch für die tapfere Nummer 35 nichts mehr zu halten, als der ERC in der 9. Spielminute zum Doppelschlag ausholte: Chronzs Mitspieler Simon Füllenbach brachte seine Farben wegen eines Hakens in Unterzahl. Nach Wiederanpfiff dauerte es nur fünf Sekunden, bis Kristof Spican das Zuspiel von Tobias Waibel mit einem halbhohen Schlenzer zur 1:0-Führung verwandelte. Eine halbe Minute später bediente Alexander Henkel den von der blauen Linie einfahrenden Denis Adebahr zwischen den Hashmarks, der daraufhin mit einer feinen Einzelleistung das 2:0 im Alleingang in Stein meißelte. Vier Minuten später nutzen die Gäste in Person von Maximilian Härtel einen Abwehrfehler der Hausherren durch einen für Maustadt glücklich abgefälschten Schuss zum 1:2. Sonthofens Goalie Calvin Stadelmann, der wieder eine hervorragende Partie bot, war hier chancenlos. Der ERC blieb vom Anschlusstreffer der Gäste unbeeindruckt und erhöhte in der 18. Spielminute durch Vladmir Kames mit einem verdeckten Schuss -das Zuspiel kam von Ondrej Havlicek- und knapp eine Minute später durch Alexander Henkel im Alleingang auf 4:1, was auch dem Pausenstand entsprach.
Im Mittelabschnitt fielen auf beiden Seiten insgesamt sechs Tore, die Torverteilung lag allerdings um das Fünffache beim ERC, obwohl dem HC Maustadt die erste Kiste gelang: Es waren nur 56 Sekunden gespielt, als Kevin Aschenbrenner das Zuspiel Alexander Ulianiw zum 2:4-Anschlusstreffer nutzte, was der ERC aber nur eine Minute später durch ein gezieltes Pfund von Jonas Gotzler auf Zuspiel von Kevin Adebahr zum 5:2 zu korrigieren wusste. Dem nicht genug machte sich Christian Engler nur 87 Sekunden später mit der Vorlage von Jochen Hartmann allein auf den Weg um das 6:2 zu versenken. Zur Spielhälfte verließ ERC-Goalie Calvin Stadelmann planmäßig seinen Kasten zugunsten von Domnik Bauer, der im Schlussabschnitt noch mit einigen gruseligen Fehlpässen seiner Mannschaftskollegen zurechtkommen musste. In der 32. Spielminute nutzte dann Sonthofens David Mische in Überzahl den Abpraller von Ondrej Havlicek zum 7:2. Drei Minuten später stand Christian Engler ebenfalls in Überzahl goldrichtig um das starke Zuspiel von Ondrej Havlicek zum 8:2 ins Tor zu lenken. Der letzte Treffer in diesem Drittel war ERC-Stürmer Kristof Spican vorbehalten, der ebenfalls einen Abpraller -diesmal von Tobias Waibel- zum 9:2-Pausenstand wahrlich rein zimmerte.
Der Schlussabschnitt begann diesmal für den ERC mit einem Traumstart. Gerade einmal 36 Sekunden nach dem Anfangsbully zog Vladimir Kames von der blauen Linie zum 10:2 ab. In der 47. Spielminute musste Sonthofens Jochen Hartmann wegen eines Hakens auf die Strafbank. Maustadt wusste die folgende Überzahl zu nutzen: Zuerst konnte Dominik Bauer den Schuss von HC Stürmer Maximilian Härtel mit seiner Schulter abwehren, ehe dann Andre Aschenbrenner den Nachschuss zum 3:10 verwandelte. Zu diesem Zeitpunkt hatte der sehr gut aufgelegte Dominik Bauer bereits mehrmals sein Können unter Beweis gestellt, da seine Vorderleute des Öfteren fragwürdige Pässe im eigenen Verteidigungsdrittel spielten. Der ERC bat also regelrecht um diesen Gegentreffer. Was allerdings als „jammern auf hohem Niveau“ zu vernachlässigen ist, wenn man die komplette Partie der Oberallgäuer betrachtet. Das vorletzte Tor an diesem Abend wurde durch Kristof Spican und Ondrej Havlicek mit einer Passstafette eingeleitet, als beide völlig alleingelassen vor dem Gästetor auftauchten und letztendlich Ondrej Havlicek zum 11:3 für die Hausherren einschob. Den Abschlusstreffer zum 12:3 Endstand markierte Marco Reinholz auf Zuspiel von Christian Engler.
ERC-Trainer Peter Waibel zeigte sich im Interview nach dem Spiel sehr zufrieden mit seiner Mannschaft und auch mit dem bisherigen Saisonverlauf. Im Hinblick auf die ab 18.02.2022 beginnenden Playoffs wird seine Mannschaft das Verteidigungsspiel noch verbessern müssen, um das ausgegebene Ziel Aufstieg in die Landesliga erreichen zu können, mahnte Waibel an. 
(ERCS/ko)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
rlo2019Regionalliga Ost
Tore und eine Absage

(RLO)  Die Regionalliga Ost hat am Wochenende wieder den Spielbetrieb aufgenommen. Sechs Spiele waren angesetzt und so umfangreich geht es auch in den nächsten Wochen weiter. Ein Spiel musste allerdings abgesagt werden.
Wölfe mit klarem Auftaktsieg:
Tornado Niesky und die Schönheider Wölfe eröffneten am Samstag die Restsaison. Und Schönheide ließ beim 2:9-Erfolg (1:3/1:5/0:1) nichts anbrennen. Richard Zerbst traf nach bereits 57 Sekunden und Philip Riedel (12.) konnte in Überzahl auf 0:2 erhöhen. Zwar gelang Tristan Schwarz nach 18 Minuten das 1:2, aber 54 Sekunden vor der Pause traf Kilian Glück bei einem erneuten Powerplay zum 1:3. Im 2. Drittel schraubten Yannik Löhmer (22.), Petr Kuka (24.) und Florian Heinz in Überzahl (27.) das Ergebnis auf 1:6. Andreas Brill konnte Nieskys zweiten Treffer erzielen (28.), nach dem 2. Drittel stand es durch Tore von Petr Kuka (29.) und Philip Riedel (38.) 2:8. Erneut Philip Riedel sorgte mit seinem 3. Treffer in diesem Spiel nach 42 Minuten für den Endstand.
Chemnitz siegt im Wedding:
FASS Berlin bekam es mit den Chemnitz Crashers zu tun. Und es setzte beim 3:6 /1:1/1:2/1:3) die erste Saisonniederlage nach regulärer Spielzeit. Viktor Braun konnte die Gäste nach sieben Minuten in Führung bringen, mit der Pausensirene gelang Nils Watzke in Überzahl der Ausgleich. In Unterzahl konnte Toms Prokopovics Chemnitz wieder in Führung bringen, doch 47 Sekunden später nutzte Luis Noack das gleiche Powerplay zum Ausgleich. Die 39. Minute brachte Chemnitz die erneute Führung, Richard Poljew war der Torschütze. Im letzten Drittel sorgten in Überzahl Viktor Braun (44.), Michael Stiegler (64.) und mit einem Empty Net Tobias Rentzsch (57.) für die Entscheidung. Daniel Volynec konnte zwei Minuten vor dem Ende den Treffer zum 3:6-Endstand erzielen.
Weißwasser holt sich Derby:
Der ESC Dresden empfing die Jungfüchse aus Weißwasser. Und die Jungfüchse konnten am Ende jubeln. Zwar brachte Tim Götze Dresden in Führung, Denis Salnikov (10.) und Aron Wagner (15.) drehten das Spiel aber bis zur Pause. Alexander Kulemetyev (26.) und Pavel Dousa (28.) brachten Weißwasser mit 1:4 in Führung, ehe Thomas Barth das 2:3 gelang (29.). Doch mit dem 2:5 von Neo Siegmund nach 30 Minuten war der Vorsprung zur 2. Pause wieder auf drei Tore angewachsen. Dresden kam noch einmal heran, Martin Klein (54.) und Tim Götze (58.) verkürzten auf 4:5. In Unterzahl machte Weißwasser 24 Sekunden vor der Schlusssirene den Sack zu, Phil Miethling traf zum 4:6 (1:2/1:3/2:1)
Blues müssen passen:
Der Sonntag sollte mit der Partie der Berlin Blues gegen Tornado Niesky starten. Doch die Blues konnten keine spielfähige Mannschaft stellen und mussten deshalb das Spiel absagen.
Jungfüchse gewinnen nach Penaltyschießen:
Für die Jungfüchse Weißwasser ging es am Sonntag mit einem Gastspiel bei den Eisbären Juniors Berlin weiter. Geizig mit Toren waren beide Teams, lediglich zwei Tore gab es in der regulären Spielzeit. Pavel Dousa brachte die Gäste nach vier Minuten in Überzahl in Führung, Phillip Golz gelang neun Minuten später der Ausgleich. Bis zur 65. Minute gab es keine Treffer, also gab es ein Penaltyschießen. Auch hier gab es wenig Treffer, genauer gesagt einen. Und den erzielte Phil Miethling, Weißwasser gewann also mit 1:2 (1:1/0:0/0:0) n.P.
Chemnitz gewinnt auch zweites Spitzenspiel:
Zum Derby empfingen die Schönheider Wölfe die Chemnitz Crashers. Und die Crashers konnten sich zwei weitere Punkte sichern. Toms Prokopovics traf im 1. Drittel doppelt (5., 9.), die Wölfe bissen aber zurück. Petr Kukla (25.) konnte im 2. Drittel verkürzen und nach dem 1:3 von Kenneth Hirsch (45.) konnten Florian Heinz (49.) und Tomas Rubes (57.) noch den Ausgleich erzielen. 47 Sekunden vor Ende der Verlängerung erzielte Toms Prokopovics seinen dritten Treffer in diesem Spiel und Chemnitz gewann nach Verlängerung mit 3:4 (0:2/1:0/2:1).
Nach Punkten führt FASS weiter die Tabelle an, vor Schönheide, Weißwasser, Chemnitz und den Juniors. Nach Punkten pro Spiel sieht die Tabelle aber etwas anders aus. Aber noch hoffen ja alle auf eine einigermaßen reibungslose Saison mit möglichst vielen Spielen.
Für das kommende Wochenende sind von Freitag bis Sonntag sogar sieben Spiele vorgesehen. Ähnlich voll wird es im Terminplan auch bis zum geplanten Hauptrundenende bleiben. Ausführliche Statistiken gibt es im SEV-Manager.
https://2021.sev-manager.de/seiten/pmWettbewerb/wettbewerb/index.php?XHM=PMWETTBEWERB_WETTBEWERB_DATEN&XDS=20&XQ=kXkcFmJg00nXcpj0
(NiS/ns)
  
    
berlinjuniorsberlinEisbären Juniors Berlin
Penaltyschießen entscheidet intensives Spiel

(RLO)  Ein hart umkämpftes Spiel sahen die Zuschauer beim Start der Eisbären Juniors Berlin in den Rest der Hauptrunde der Regionalliga Ost. Gegen die Jungfüchse Weißwasser ging es bis ins Penaltyschießen, ehe Weißwasser mit 1:2 (1:1/0:0/0:0) gewann.
Während die Juniors ihr erstes Spiel nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs bestritten, kam Weißwasser mit einem Derbysieg aus Dresden in den Welli gereist. Die Juniors mussten immer noch einige Ausfälle verkraften, konnten aber trotzdem 16 Feldspieler aufbieten. Im Tor begann Lucas Hofmann. 15 Feldspieler hatten die Gäste im Gepäck, dazu zwei Torhüter, von denen Marian Kapicak begann.
Es gab von Beginn an Chancen auf beiden Seiten und so war es nicht verwunderlich, dass nach bereits vier Minuten der erste Treffer fiel. Die Juniors in Unterzahl und 18 Sekunden dauerte es, bis Pavel Dousa den Puck ins Tor schoss. Es ging weiter hoch her vor beiden Toren, Abwehrreihen und Torhüter bekamen reichlich zu tun. Als beide Teams wegen Strafen auf einen Spieler verzichten mussten, wurde Phillip Golz der Puck im eigenen Drittel zugespielt und er ging durch. Trotz Störung eines Gegenspielers konnte er nach 13 Minuten den Ausgleich erzielen. Es gab weiter gute Chancen beider Teams, ein Treffer konnte aber in den ersten 20 Minuten nicht mehr bejubelt werden.
Zum 2. Drittel gab es bei den Eisbären einen Torhüterwechsel, Sören Thiem kam für Lucas Hofmann. Angriffe wurden auch weitergefahren, nur Großchancen blieben Mangelware. Es wurde viel geblockt und gut gestört. Nach 29 Minuten jubelten die Gäste nach einem Angriff in Unterzahl zwar, aber Berlins Torhüter lag auf dem Puck und so blieb es beim 1:1. Die Eisbären konnten zwei Powerplays nicht ausnutzen und Weißwasser reichten auch 39 Sekunden doppelter Überzahl nicht aus, um einen Treffer zu erzielen. Tore gab es im 2. Drittel keine, dafür wurde die Partie immer intensiver geführt.
Weißwasser ging mit 61 Sekunden Überzahl in dieses letzte Drittel, aber wieder fiel kein Treffer. Aber kaum komplett, kassierten die Berliner die nächste Strafe, doch es blieb beim 1:1. Nach 51 Minuten durften sich die Juniors mit einem Spieler mehr versuchen. Es gab auch eine Großchance, die der Torhüter mit einer klasse Reaktion vereitelte. Es wollte auch im letzten Drittel kein Treffer fallen und so durften sich in der Verlängerung jeweils drei Feldspieler versuchen.
Auch hier wurde weiter um jeden Puck gekämpft, beide Teams hatten ihre Torschüsse. Nur treffen konnten beide nicht und so ging es ins Penaltyschießen.
Die Juniors konnten ihre drei Penaltys nicht nutzen, für Weißwasser traf Phil Miethling, der den Gästen damit den 2. Punkt bescherte. 
(NIS/ns)
  
    
chemnitzcrashersESV Chemnitz
Fulminanter Re-Start in die Regionalliga Ost / 5 Punkte auswärts geholt - Crashers mit eindrucksvoller Vorstellung im Auswärtsderby - Erster Sieg im Wolfsbau seit 7 Jahren 

(RLO)  Wer das im Vorfeld behauptet hätte, wäre als größenwahnsinnig oder ganz einfach als verrückt bezeichnet worden. Aber Jiri Charousek und seine Mannen haben uns eines Besseren belehrt. Bereits am Samstag siegten unsere Crashers beim Tabellenführer FASS Berlin mit 6:3 (1:1; 1:2; 1:3) und keine 20 Stunden später landeten sie den nächsten Coup. Ausgerechnet bei den schier unbezwingbaren Schönheider Wölfen gelang den Crashers mit nur 13 Feldspielern ein perfektes Spiel. 3:3 (0:2; 1:0; 2:1) nach regulärer Spielzeit. 47 Sekunden vor Ende der Verlängerung schoss Toms Prokopovics, der Held des Tages mit insgesamt drei Toren, sein Team zum Sieg. Unbändige Freude. Das macht definitiv Lust auf mehr!!! Hier die Zusammenfassung auf Sprade-TV: https://www.thefan.fm/details/9582/
Schon am kommenden Samstag könnt ihr unsere Crashers live in ihrem Wohnzimmer erleben. Gegner sind ab 16:30 Uhr die Berlin Blues. Mehr zum Spiel erfahrt ihr hier: https://www.facebook.com/events/483152796538691?acontext=%7B%22event_action_history%22%3A[%7B%22surface%22%3A%22page%22%7D]%7D. Schnappt Sack und Pack und unterstützt uns auf dem Weg in die Play-Offs!
(ESVC/tb)
  
   
tornadonieskyELV Niesky
Herbe Niederlage und Spielabsage

(RLO)  Am Sonnabend, den 29.01.2022 empfingen die Tornados - nach einer langen Corona bedingten Zwangspause - im heimischen Eisstadion am Waldbad in Niesky die Schönheider Wölfe. Trotz der 2G plus – Regel sahen ca. 300 Zuschauer eine spannende Partie.
Tornado-Trainer Jens Schwabe konnte fast auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Nur Goalie Robert Handrick und Jannik Grätke fehlten verletzungsbedingt. Doch der Trainingsrückstand war bei den Nieskyern deutlich spürbar. So endete das Spiel leider für die Gastgeber mit einer herben Niederlage von 2:9 (1:3; 1:5; 0:1). Die Tore für die Tornados schossen in der 18.Minute Tristan Schwarz nach Vorlage von Richard Jandik und in der 28.Minute Andreas Brill nach Zuspiel von Tom Domula und David Frömter.
Nach dem Spiel sagte Trainer Jens Schwabe: „Insgesamt war ich mit meinem Team zufrieden. Gegen eine stark aufspielende Schönheider Mannschaft haben wir nie aufgegeben, stets gekämpft und immer versucht, das Beste rauszuholen. Defizite haben wir definitiv noch in den Zweikämpfen im eigenen Drittel. Das muss im Training weiter geübt werden. Überzeugt hat mich auch unsere neuer Torhüter Daniel Koether. Er hat ein paar Mal sehr gute Torchancen der Gäste zunichte gemacht. Doch die Wölfe wurden insgesamt ihrer Favoritenrolle in diesem Spiel gerecht. Trotzdem stimmt die Moral und der Zusammenhalt in meiner Mannschaft und lässt mich auf eine deutliche Steigerung in den nächsten Wochen hoffen!“
Das für Sonntag geplante Auswärtsspiel der Tornados gegen den EC Berlin Blues wurde am Samstagabend kurzfristig durch die Gastgeber krankheitsbedingt abgesagt.
(ELVN/ew)
  
       
    

Frauen Eishockey

Nationalmannschaft - Bundesliga
  
     
eishockeylogoFrauen-Eishockey
Elf Spiele und einige Absagen

Vier Spiele aus der DFEL, zwei der 1. Frauenliga Nordost und fünf der EWHL fanden an diesem Wochenende statt, es gab aber leider auch drei Absagen. Die Zusammenfassung zum Wochenende lohnt aber trotzdem.
FRAUENBUNDESLIGA (DFEL):
Punkteteilung in Grafing:
Nach den beiden Liederlagen am letzten Wochenende ging es für den ESC Planegg-Würmtal mit zwei Heimspielen gegen den EC Bergkamener Bären weiter. Diese hatten gegen Berlin einen Punkt geholt, waren aber trotzdem klarer Außenseiter. Bei Planegg gaben Torhüterin Lena Schuster und Abwehrspielerin Emilia Lier ihr Saisondebüt, für Emilia Lier war es gleichzeitig ihr Bundesligadebüt. Die Bären traten wieder mit einem Minikader von elf Feldspielerinnen an. Sarah-Jasmin Scholl brachte Bergkamen nach 17 Minuten in Führung, 56 Sekunden später gelang Sybille Kretzschmar der Ausgleich. Im 2. Drittel stellte Leonie Willeitner mit einem Doppelpack innerhalb von 44 Sekunden auf Sieg (33., 34.). Denn Bergkamen kam im letzten Drittel lediglich zum 3:2 durcheinen Powerplaytreffer von Alena-Laura Hahn (43.). Bei diesem Ergebnis blieb es und so holte sich Planegg das erste Spiel, wenn auch äußerst knapp. Kathrin Lehmann schaffte den nächsten Meilenstein ihrer langen Karriere, sie gab ihre 150. Vorlage ihrer Bundesligakarriere.
Im Duell der ersatzgeschwächten Teams gewann der EC Bergkamen am Sonntag etwas überraschend mit 2:4 (0:1/1:0/1:3). Sarah-Jasmin Scholl brachte Bergkamen nach 17 Minuten in Führung, Julia Zorn gelang im 2. Drittel der Ausgleich (29.). Linda Rolle (50.), 16 Sekunden später Sarah-Jasmin Scholl und in Überzahl die im Feld eingesetzte Torhüterin Sarah Körber (57.) brachten die Gäste mit 1:4 in Führung, ebenfalls in Überzahl traf Franziska Feldmeier 15 Sekunden vor dem Ende den Treffer zum 2:4-Endstand. Katharina Gerstmeir (ESCP) und Alena-Laura Hahn (ECB) kassierten die 150. Strafminute ihrer Bundesligakarriere.
Memmingen sichert sich Playoff-Platz:
Die ECDC Memmingen Indians empfingen zu Nachholspielen die Eisbären Juniors Berlin. Bei Memmingen gaben Torhüterin Emma Schweiger (Auslandssemester) und Abwehrspielerin Daria Gleißner (Krank) ihr Saisondebüt. Die Eisbären reisten wieder mit nur elf Feldspielerinnen ins Allgäu. Luisa Bottner traf für die Indians nach fünf Minuten zum 1:0. Zwei Minuten später erhöhte Sonja Weidenfelder auf 2:0. Und nach zehn Minuten stand es 3:0, Laura Kluge war erfolgreich. Und es kam im 1. Drittel noch schlimmer, denn Antje Sabautzki traf drei Minuten vor der Pause zum 4:0. Im 2. Drittel erhöhten Katharina Häckelsmiller (24.) und Laura Kluge (25.) und Mariah Hinds (26.) auf 7:0, dann wechselte Berlin die Torhüterin. Für Amelia Murray kam Lilly-Xenia Günther. Sie musste vier weitere Treffer der Indians von Leonie Bottner (30.), Kassandra Roache (31.), Laura Kluge (39.) und Ronja Hark (52.) hinnehmen. Memmingen gewann am Ende klar mit 11:0 (4:0/6:0/1:0) und Emma Schweiger kam bei ihrem Bundesligacomeback gleich zu einem Shutout.
Die Partie am Sonntag konnten die Eisbären freundlicher gestalten. Zwar gewannen die Indians mit 7:4 (2:1/2:1/3:2), die überlegenen Indians hatten aber mehr zu tun, um dieses Spiel zu gewinnen. Lena Kartheiniger brachte Memmingen bei doppelter Überzahl nach 12 Minuten in Führung, Co-Trainerin Kathrin Fring, die am Sonntag mitmischte, konnte aber drei Minuten später den Ausgleich erzielen. Laura Kluge traf weitere zwei Minuten später zum 2:1-Pausenstand. Das 3:1 von Leonie Bottner nach 25 Minuten konnte Geburtstagskind Annabella Sterzik nach 39 Minuten mit dem 3:2 beantworten. 24 Sekunden später erhöhte Antje Sabautzki jedoch auf 4:2. Im letzten Drittel erhöhte Kassandra Roach auf 5:2 (49.), doch drei Minuten später konnte erneut Annabella Sterzik es wieder freundlicher gestalten. Wiederum eine Minute später traf Laura Kluge in Unterzahl zum 6:3 und 19 Sekunden später traf Anna-Maria Nickisch in Überzahl. Den Schlusspunkt setzte Kassandra Roache 119 Sekunden vor dem Ende mit dem 7:4.
Corona stoppt Ingolstadt:
Der ERC Ingolstadt musste die Spiele gegen den Kölner EC „Die Haie“ absagen, nach positiven Testergebnissen konnte die Mindestantrittsstärke nicht erreicht werden.
Und auch an diesem Wochenende mussten die Mad Dogs Mannheim zuschauen was die Konkurrenz macht. So konnte sich auch der ECDC Memmingen Indians für die Playoffs qualifizieren. Auch Ingolstadt ist dieser Runde ein großes Stück näher gerückt. Bergkamen setzt sich durch die Punkte von Köln ab. Ausführliche Statistiken zur DFEL gibt es HIER. https://www.gamepitch.de/deb/frauen/frauen-bundesliga/
Unter RODI-DB findet ihr weitere Statistiken zu Spielerinnen aus dem Bereich Fraueneishockey. https://www.rodi-db.de/
1.FRAUENLIGA NORDOST:
Auf Reisen ging der ETC Crimmitschau. Samstag ging es zum REV Bremerhaven. Glatt mit 0:8 0:3/0:2/0:3) gewann Crimmitschau dieses Spiel. Tracy Hauptmann (3), Janine Speck, Maria Vogt (je 2) und Lisa Ruschke erzielten die Tore für den ETC, Anna-Sophie Schulze feierte einen Shutout.
Am Sonntag folgte das Spiel bei den Hamburg Crocodiles. Und auch hier hielt Anna-Sophie Schulze ihren Kasten sauber. Crimmitschau gewann durch Tore von Tracy Hauptmann (2), Maya Löscher, Mia Mühlig und Maria Vogt (je 1) mit 0:5 (0:2/0:1/0:2). Crimmitschau schiebt sich damit vorübergehend auf den 1. Platz, hat aber schon sieben Spiele absolviert. Nach fünf Spielen ohne Punktverlust folgt FASS Berlin auf dem 2. Platz.
Zwei Spiele gibt es am kommenden Wochenende. Ausführliche Statistiken zu den 1. Frauenliga Nordost gibt es HIER 
https://www.nordverbund.info/2020-1-frauenliga-nordost/
EUROPEAN WOMEN’S HOCKEY LEAGUE (EWHL):
Die Silesian Metropolis Katowice hatten am Wochenende die Neuberg Highlanders zu Gast. Samstag gewann Katowice durch zwei Treffer im letzten Abschnitt mit 3:1 (1:1/0:0/2:0), bei mehr Torschüssen der Highlanders.
Am Sonntag waren die Highlanders Gastgeber, gespielt wurde aber wieder bei den Polinnen. Und wieder ging die Partie an Katowice. Diesmal setzten sich die Polinnen mit 1:4 (1:1/0:2/0:1) durch
Tabellenführer EHV Sabres Wien wollte eigentlich den HC SKP Bratislava empfangen, die Gäste mussten dieses Spiel aber absagen.
Sonntag gab es das Derby zwischen der Budapest Jegkorong Akademia und KMH Budapest. Hier setzte sich der Titelverteidiger mit 1:6 (0:1/1:2/0:3) durch.
Die EVB Eagles South Tyrol bestritten am Wochenende zwei Heimspiele. Samstag waren die DEC Salzburg Eagles zu Gast. Trotz mehr Torschüsse der Eagles aus Bozen jubelten am Ende die Eagles aus Salzburg etwas mehr. 3:4 (0:1/1:2/2:0) gewann Salzburg nach Verlängerung.
Sonntag trafen die Eagles South Tyrol auf die Kärnten Lakers. Einen Treffer gab es in diesem Spiel und den erzielten die Lakers nach 15 Minuten in Überzahl. So gewannen die Lakers 0:1 (0:1/0:0/0:0).
Zehn Spiele müssen in der EWHL inzwischen neu angesetzt werden, es werden also immer mehr. Vier Spiele sind für das kommende Wochenende angesetzt. Ausführliche Statistiken zu den EWHL-Wettbewerben gibt es HIER 
https://ewhl.com/
(NiS/ns)
  
 
 
 Montag 31.Januar 2022 www.icehockeypage.de 
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