Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
   
      
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Der ESC hat sich für die Abstiegsrunde nochmal verstärkt und Stürmer Mikkel Joehnk verpflichtet. Der in Wien geborene US-Amerikaner wechselt aus der Regionalliga Nord vom CE Timmendorfer Strand zu den Eispiraten. In der laufenden Saison gelangen dem 29-Jährigen in 13 Partien für die Beach Devils 8 Tore und 4 Assists
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Stürmer Fabian Voit hat sich im Training eine Gesichtsverletzung zugezogen und wird für längere Zeit den Oberpfälzern nicht zur Verfügung stehen
  
Sande Jadehaie
(RLN)  Volodymyr Aleksyuk wird ab sofort die Hintermannschaft des ECW verstärken. Der 35-jährige ukrainische Verteidiger spielte in der laufenden Saison bislang für Sokil Kyiv und ko9nnte dabei in 32 Partien 2 Tore erzielen und weitere 9 Treffer vorbereiten
  
Deggendorfer SC
(OLS)  Die Niederbayern müssen für etwa vier Wochen auf ihren Mannschaftskapitän Thomas Pielmeier verzichten. Der Stürmer laboriert an einer Unterkörperverletzung
  
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat den Vertrag mit Trainer Ville-Pekka Savonnen um ein weiteres Jahr verlängert. Der 46-jährige Finne steht seit 2 Jahren an der Bande des Regionalliga-Teams und coachte zuvor das 1b-Team
  
Selber Wölfe
(DEL2)  Stürmer Daniel Schwamberger muss wegen einer Gescihtsverletzung für mehrere Wochen pausieren
  
Eisbären Berlin
(DEL)  Stürmer Ryan Olsen, der derzeit bei den Löwen Frankfurt unter Vertrag steht, wird offenbar zur nächsten Saison zu den Eisbären Berlin wechseln
  
Oberliga Nord
(OLN)  Durch den Derbysieg bei den Hannover Indians haben sich die Hannover Scorpions vorzeitig den Meistertitel in der Oberliga Nord gesichert. Es ist bereits der vierte Meistertitel seit dem DEL-Ausstieg im Jahr 2013
  
EC Peiting
(OLS)  Verteidiger Rob Brown wird den ECP bis zum Saisonende verstärken. Der mittlerweile 41-jährige Deutsch-Kanadier hatte nach seinem Engagement bei den Blue Devils Weiden eigentlich seine aktive Laufbahn bereits letztes Jahr beendet

Moskitos Essen
(OLN)  Die Wohnbau Moskitos müssen bis zum Saisonende auf Verteidiger Tim Junge verzichten. Der 21-Jährige laboriert an einem Kahnbeinbruch
  
Eisbären Regensburg
(DEL2)  Die beiden Stürmer Erik Keresztury und Daniel Pronin fallen beide wegen schweer Oberkörperverletzungen vorraussichtlich bis zum Saisonende aus
  
Beach Devils Timmendorf
(RLN)  Der CET hat auf die Ausfälle und Abgänge in der Defensive reagiert und Verteidiger Norman Martens verpflichtet. Der 36-Jährige, der über reichlich DEL- und Zweitliga-Erfahrung verfügt, spielte in den vergangenen fünf Jahren für die Crocodiles Hamburg, wo er zu den wichtigsten Leistungsträgern der Hintermannschaft gehörte
  
  
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 1.Februar 2022

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 20 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Zwei Spitzenteams vor der Brust

(DEL2)  Nach den beiden Siegen am Wochenende gehen die Tigers mit etwas mehr Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben. Mit dem Spiel am Dienstag (19:30 Uhr) bei den Löwen Frankfurt startet man in den „neuen“ eng getakteten Spielplan mit 16 Spielen in den kommenden 33 Tagen. Am Donnerstag gastieren die Ravensburg Towerstars zur gewohnten Zeit um 20 Uhr im Tigerkäfig.
In Frankfurt ist die Zielsetzung für die Saison eindeutig: Als einziges Team der DEL2 hat man die formalen Vorgaben für einen Aufstieg in die DEL erfüllt und so ist die gesamte Planung auf das Erreichen dieses Ziels ausgerichtet. Dazu steuerte man in den vergangenen Wochen noch einmal nach: Brett Breitkreuz und Adam Mitchell kehrten nach Frankfurt zurück und mit Nathan Burns holte man einen weiteren Stürmer in den Kader, der vor einer langen Verletzungspause für den hessischen Konkurrenten Kassel aktiv war. In den letzten acht Spielen seit Jahresbeginn konnten die Löwen sechs Siege feiern, verloren aber gegen die beiden Top-Teams aus Dresden (1:4) und Ravensburg (3:4 n.P.). Das Scoring ist beim Team von Trainer Bo Subr auf viele Schultern verteilt, bereits sechs Spieler haben mehr als 30 Scorerpunkte gesammelt. Top-Scorer ist Rylan Schwartz (19 Tore + 25 Assists) gefolgt von Dylan Wruck (16 + 25) und dem Kanadier Carson McMillan (16 + 20) sowie Ryon Moser (11 + 22). Im Tor steht der US-Amerikaner Jake Hildebrand, sein Backup ist Bastian Kucis: Beide liefern eine Fangquote von mehr als 92 Prozent und haben damit großen Anteil an der starken Defensive und dem besten Penaltykilling (89,9 Prozent) der Liga - wenig überraschend haben die Löwen die wenigsten Gegentreffer aller Teams kassiert. Im ersten Duell der Saison konnten die Tigers einen 5:1-Heimsieg feiern, Anfang Dezember unterlag man in Frankfurt knapp mit 3:4 in der Verlängerung.
Die Ravensburg Towerstars liegen in der Tabelle auf dem zweiten Rang und haben - bei einem Spiel weniger - zwei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Dresden. Mit 151 erzielten Toren und einer Powerplay-Quote von 27,7 Prozent liefert man jeweils den Spitzenwert der DEL2 - im Unterzahlspiel steht man dagegen nur auf Rang 13. In den acht Spielen seit Jahresbeginn gelangen dem Team aus Oberschwaben sechs Siegen, am Wochenende unterlag man zunächst dem ESV Kaufbeuren, am Sonntag gelang aber ein 5:2-Auswärtssieg in Weißwasser. Bei den Towerstars liegen die Kontingentstürmer an der Spitze der internen Scorer-Liste: Sam Herr (21 + 20) führt die Wertung vor Robbie Czarnik (13 + 26) und Charlie Sarault (9 + 27), Punktbester Verteidiger ist James Bettauer (11 + 19). Im Team von Coach Peter Russell herrscht große Konstanz: Seit der Kaderzusammenstellung im Sommer 2021 hat man noch nicht nachjustiert, sondern arbeitet mit dem hochkarätig besetzten Kader - und dies sehr erfolgreich.
Bei den Tigers wird man alles daransetzen, die gezeigten Leistungen zu stabilisieren und wieder konstant zu agieren. „Die beiden Siege helfen uns natürlich, aber wir haben noch einen weiten Weg vor uns“, ordnet Coach Robin Farkas die beiden Spiele vom Wochenende ein: „Wir waren defensiv ok, haben aber in der Offensive zu viele Chancen liegen gelassen. Daran müssen wir weiter arbeiten, dann können wir auch in den nächsten Spielen punkten.“
Wahrscheinlich werden die Tigers mit dem gleichen Aufgebot wie zuletzt in die beiden Spiele gehen. Für Marvin Ratmann, der in diesen Tagen wieder ins Training einsteigt, kommt ein Einsatz noch zu früh, hier wird man kein Risiko eingehen.
(BT/kno)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Neue Eislöwen-Straßenbahn fährt vom Hof

(DEL2)  Die Dresdner Verkehrsbetriebe haben die neue Eislöwen-Bahn in Betrieb genommen. Am Montag wurde die Straßenbahn des Typs NGT D8DD (Niederflurgelenktriebwagen Drehgestell 8 Achsen, Typ Dresden) bei einem Pressetermin offiziell vorgestellt. Eislöwen-Torhüter Janick Schwendener durfte die Eislöwen-Bahn unter Anleitung eines Fahrlehrers vorfahren und präsentieren.
Schwendener findet sich auch auf der Bahn wieder. Ein Bild des Torhüters wurde in das Design eingearbeitet. Neben dem Bild sind auch der Schriftzug Dresdner Eislöwen, das Club-Logo sowie die Logos der DEL2 und des Stammvereins Eissportclub Dresden e.V. auf der Eislöwen-Bahn abgebildet. Umgesetzt wurde das Bekleben der neuen Folie über EASTprint.
Lars Seiffert, Vorstand Betrieb und Personal Dresdner Verkehrsbetriebe: „Mit den Dresdner Eislöwen verbindet uns schon seit 2001 eine leidenschaftliche Partnerschaft, die wir 2003 auch vertraglich besiegelt haben. Viele Eislöwenfans sind unsere Fahrgäste, die nicht nur zu den Spielen mit Bus und Bahn fahren. Umgekehrt finden sich auch in der DVB-Belegschaft zahlreiche Fans. Mit der neuen Eislöwen-Bahn möchten wir noch mehr Menschen für die Fahrt in unseren umweltfreundlichen Verkehrsmitteln gewinnen und gleichzeitig auf den bisher einzigartigen Saisonverlauf des Teams in der DEL2 aufmerksam machen. Jetzt sind wir natürlich auf die Play-offs gespannt.“
Steve Maschik, Leiter Marketing & Sponsoring Dresdner Eislöwen: „Wir freuen uns, dass die neue Eislöwen-Bahn endlich vom Hof fahren kann und von nun an durch unsere schöne Stadt fährt. Die Straßenbahn ist ein unheimlich wichtiges Werbemittel für uns und sehr beliebt unter den Eislöwen-Fans. Das sehen wir an den Bildern, die uns immer wieder zugeschickt werden.“
Janick Schwendener, Torhüter Dresdner Eislöwen: „Die neue Eislöwen-Bahn ist richtig gut geworden und ich fühle mich geehrt, dass es ein Bild von mir auf die Bahn geschafft hat. Das Schöne ist, dadurch dass ich sehr zentral wohne, dürfte ich die neue Eislöwen-Bahn sicher das ein oder andere Mal häufiger sehen und sicher werde ich auch mal mitfahren. Als Fahrgast natürlich.“
(ESCD/ka)


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Doppelspieltag für die Eislöwen

(DEL2)  Innerhalb von zwei Tagen sind die Dresdner Eislöwen am Dienstag und Mittwoch zweimal in der DEL2 gefordert. Am Dienstagabend ist die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann 19:30 Uhr bei den Tölzer Löwen zu Gast, 24 Stunden später wartet der ESV Kaufbeuren auf den Tabellenführer. Nach der Straffung des Spielplans hat der ESVK der Vorverlegung der Partie von Donnerstag auf Mittwoch zugestimmt. Die Eislöwen werden deshalb für eine Nacht in Bayern bleiben.
Es wird der vierte und letzte Vergleich in der Saison-Hauptrunde mit den Tölzer Löwen. Nach zwei sehr engen Spielen konnte das letzte Aufeinandertreffen Anfang Januar in Dresden klar mit 4:1 gewonnen werden. Die kurze Bank der Löwen sollte dabei erneut keinesfalls zum Unterschätzen des Gegners führen, das haben die beiden knappen 5:4-Siege zuvor gezeigt.
David Suvanto, Abwehrspieler Dresdner Eislöwen: „Bad Tölz spielt ein gefährliches System, eine Art Falle. Sie lauern nur darauf, dass wir einen Fehler machen und den nutzen sie dann aber eiskalt aus. Das haben wir in allen drei Spielen gegen sie bisher erlebt. Auch wenn sie nur wenige Spieler haben, haben sie sehr viel Qualität im Team. Wir sind definitiv gewarnt.“
Für den Schweden sind solche „Back-to-Back“-Spiele, also Partien an zwei aufeinanderfolgenden Tagen nichts Neues. Wenn im Norden seiner Heimat gespielt wurde, ist es durchaus auch vorgekommen, dass an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gespielt wurde. Die Partie in Bad Tölz wird von den Hauptschiedsrichtern Daniel Kannengießer und Ruben Kapzan geleitet. Ihnen assistieren Alexander Pletzer und Michael Sauer. Erstes Bully ist 19:30 Uhr. SpradeTV überträgt live.
Im Anschluss an die Partie in Bad Tölz geht es direkt mit dem Bus nach Kaufbeuren, wo die Eislöwen übernachten werden, ehe es am Mittwoch gegen den ESVK geht. Die Kaufbeurer konnten sechs ihrer letzten acht Spiele gewinnen, haben in diesen acht Partien 39 Tore geschossen.
Janick Schwendener, Torhüter Dresdner Eislöwen: „Kaufbeuren hat eine gute Mannschaft und ist im Aufwind. Sie haben nochmal nachverpflichtet. Dazu brauchen sie aktuell die Punkte dringend. Wir müssen nach dem Tölz-Spiel gut regenerieren und dann in Kaufbeuren versuchen im Kopf frisch zu bleiben und unser Spiel zu spielen.“
Spielbeginn ist 19:30 Uhr. Aleksander Polaczek und Erich Singaitis werden die Partie leiten. Linesperson sind Christian Höck und Michael Sauer. SpradeTV wird live übertragen.
(ESCD/ka)
  
    
evllandshuteishockeyEV Landshut
Ab Donnerstag dürfen alle Dauerkarteninhaber ins Stadion / EV Landshut lässt bei Heimspielen Fans bis zur 25%-Grenze von 1112 Zuschauer ein - Nächste Partie auf eigenem Eis am Donnerstag, 3. Februar (19.30 Uhr) gegen Frankfurt

(DEL2)  Der EV Landshut hat nach den Erfahrungen aus dem ersten Heimspiel vor Fans seit acht Wochen seine Zulassungsbeschränkungen für die Fanatec Arena noch einmal angepasst. Dementsprechend dürfen ab dem Heimspiel am Donnerstag (19.30 Uhr) gegen die Löwen Frankfurt bis zur Kapazitätsgrenze von 1112 Zuschauer (25 % des Fassungsvermögens) sowohl Sitzplatz- als auch Stehplatz-Dauerkarteninhaber ins Stadion. Die Stehplatzränge dürfen aber aufgrund der behördlichen Vorgaben leider weiterhin nicht genutzt werden. Auf den Sitzplätzen herrscht freie Platzwahl. Es gilt das Motto „First Come, First Serve“.
„Wir haben uns mit den Behörden kurzfristig ausgetauscht, damit schon beim kommenden Heimspiel alle Dauerkarteninhaber mit dabei sein können. Bis zur Grenze von 1112 Fans werden wir jetzt Zuschauer auf den Sitzplätzen zulassen können. Deshalb bitten wir alle Fans um frühzeitiges Erscheinen. Grundlage für diesen Entscheidung sind die Erfahrungen aus dem Sonntag-Spiel gegen Bad Tölz sowie die Nutzung der Dauerkarten bei den vorherigen Spielen mit Zulassungsbeschränkungen.
Jetzt freuen wir uns auf das nächste Heimspiel“, erläutert EVL-Spielbetrieb-GmbHGeschäftsführer
Ralf Hantschke. Wie gehabt gilt weiterhin die 2G-Plus-Regel sowie die FFP2-Maskenpflicht. Auf den Sitzplätzen muss zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, ein adäquater Sicherheitsabstand eingehalten werden. Der EVL bittet alle Fans ausdrücklich eigenverantwortlich auf die Einhaltung dieser Mindestabstände zu Personen von anderen Haushalten zu achten. Zusätzlich wird dies durch das Ordnungspersonal und die Behörden streng kontrolliert.
Als zusätzliches „Dankeschön“ bleibt für alle Fans, die sich über ihre Dauerkarte für die SpradeTVNutzung angemeldet haben, weiterhin die Möglichkeit bestehen, die Live-Übertragung der Spiele im Stream zu sehen.
Sportlich steht der EVL aktuell vor einem Mammutprogramm. Nach der Umstellung des DEL2-Spielplanes auf den Zwei-Tages-Rhythmus warten auf die Rot-Weißen in den kommenden 20 Tagen insgesamt zehn Spiele. Der neue Spielplan greift ab Dienstag. Die Landshuter gastieren dann ab 19.30 Uhr bei den Kassel Huskies. Die nächsten Heimspiele steigen am Donnerstag, den 3. Februar gegen die Löwen Frankfurt und am Montag, den 7. Februar gegen die Bayreuth Tigers. Spielbeginn ist jeweils um 19.30 Uhr.
(EVL/mm)
  
    
selberwoelfeVER Selb
Wölfe zweimal auswärts gefordert / Zunächst gegen die Eispiraten Crimmitschau, anschließend bei den Lausitzer Füchsen – der Kader wird immer dünner

(DEL2)  Im 2-Tages-Rhythmus geht es weiter für unsere Selber Wölfe. Am Dienstag um 20:00 Uhr gibt unser Wolfsrudel zunächst im Crimmitschauer Sahnpark seine Visitenkarte ab, ehe sich der Wölfe-Liner am Donnerstag auf die Reise nach Weißwasser zu den Lausitzer Füchsen macht. Spielbeginn in der Lausitz ist um 19:30 Uhr. Beide Spiele werden live auf Sprade TV sowie in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen.
Formkurve:
Es ist zum Mäusemelken: Nach zuletzt deutlich aufsteigender Form traf unser Wolfsrudel vergangenen Dienstag der nächste Corona-Nackenschlag: Mehrere infizierte oder in angeordneter Quarantäne befindliche Spieler sowie die bekannten Verletzten oder Erkrankten. Dann noch am Donnerstag der Autounfall unseres Neuzugangs Amadeus Egger bei seiner Anreise nach Selb. Zuletzt standen in Kaufbeuren 13 Feldspieler und 2 Torhüter auf dem Eis. Darunter befand sich auch der reaktivierte Dennis Schiener, der „seinen“ Wölfen auf eine begrenzte Zeit aushelfen will, damit man zumindest dem drohenden Ausschluss vom Spielbetrieb entgeht. Eigentlich ging es bei unseren Wölfen nur darum, sich nicht noch zusätzliche Verletzte abzuholen und sich halbwegs achtbar aus der Affäre zu ziehen. Zweiteres gelang unseren Wölfen sehr gut. Man kann unseren Spielern nur den allergrößten Respekt zollen für diese Einstellung und die Leistungen, die abgerufen worden sind! Doch ohne weitere Verletzte kamen unsere Wölfe zum Abschluss einer rabenschwarzen Woche nicht aus der Sonntagspartie, denn voraussichtlich haben wir nach dem Kaufbeuren-Spiel 4 zusätzliche Ausfälle zu beklagen.
Statistik:
Unter normalen Umständen sind die Eispiraten Crimmitschau ein Gegner, bei dem es für unsere Selber Wölfe etwas zu holen gibt. Die erste Partie ging mit 3:2 an unser Wolfsrudel, im Sahnpark verloren wir mit 1:4 und in die dritte Begegnung beider Teams konnten die Westsachsen nochmals denkbar knapp mit 2:1 für sich entscheiden.
Ähnliches gilt auch für die Lausitzer Füchse, die ebenso wie unsere Selber Wölfe auf einem Playdown-Rang rangieren. Zwei Punktspiele bestritten unsere Selber Wölfe in dieser Saison bislang gegen die Lausitzer Füchse, zweimal zu Hause in der NETZSCH-Arena. Und beide Partien gingen verloren. Während man in der ersten Begegnung das 2. Drittel vollkommen verpennt und drei Tore kassiert hatte, bot man dem Tabellendreizehnten in der zweiten Partie kurz vor Jahreswechsel bis zum Spielende Paroli und verlor knapp mit 0:2, wobei der letzte Treffer im verwaisten Selber Tor einschlug.
Lineup:
2 Torhüter, 5 Verteidiger und 4 Stürmer – darunter der reaktivierte Schiener: So lautet das vorläufige Aufgebot unserer Selber Wölfe für die kommende Partie in Crimmitschau. Nach dem Kaufbeuren-Spiel fallen zusätzlich Boiarchinov, Böhringer, Reuß und Walters aus. Rückkehrer aus dem Wölfe-Lazarett kann Headcoach Herbert Hohenberger erstmal nicht erwarten.
(VERS/oo)
  
    
lindau islandersEV Lindau
Islanders mit Personalsorgen zum direkten Duell nach Passau - „Sechs-Punkte Spiel“ für Lindau in Passau

(OLS)  Mit Personalsorgen im Gepäck reisen die EV Lindau Islanders zum Duell der Tabellennachbarn. Ein dickes Fragezeichen steht vor dem Gastspiel am Dienstag (01. Februar / 20 Uhr) bei den Black Hawks Passau hinter den Einsätzen von Nolan Redler und Jere Laaksonen. Ob die Kontingentspieler der Islanders einsatzfähig sind, entscheidet sich womöglich erst am Spieltag. Als wäre dies nicht schon schlimm genug, ist obendrein auch der Einsatz von Martin Mairitsch nicht hundertprozentig sicher, der erstmals Montagabend wieder ins Training einsteigen wird.  Ob und auch wer von den drei Kontingentspielern gegen Passau auf dem Spielberichtsbogen aufgelistet ist, entscheidet sich wohl erst am Spieltag oder sogar unmittelbar vor Spielbeginn.
Headcoach Stefan Wiedmaier kann dagegen fest mit Paul Fabian und Pascal Dopatka planen. Die beiden mit einer Förderlizenz ausgestatteten Akteure des Augsburger EV sind gegen Passau auf jeden Fall mit von der Partie. Für die Islanders, aber auch für die Black Hawks, ist das Duell der Tabellennachbarn ein sogenanntes „Sechs-Punkte-Spiel“: Bei einem Sieg könnten die Islanders mit den Black Hawks punktemäßig gleichziehen. Das Spiel gibt es wie gewohnt auch bei SpradeTV live zu sehen. 
Mit Passau hatten die Islanders in der bisherigen Spielzeit so ihre Probleme, man verlor beide Spiele gegen das Team aus der Universitäts-Stadt mit 2:3 aus Lindauer Sicht. Das Spiel in Passau nach Overtime, das Spiel in Lindau in regulärer Spielzeit. Die vergangenen Partien müssen die Lindauer am Freitag aber gedanklich abhaken und sich voll und ganz auf das dritte Aufeinandertreffen fokussieren. Für die Islanders wird es im Spiel gegen die Black Hawks hauptsächlich darauf ankommen, das Spiel von Beginn an zu bestimmen, um die drei Punkte  an den Bodensee zu entführen und mit dem direkten Konkurrenten um den so wichtigen Platz 10 gleichzuziehen.
Im Kader der Black Hawks gab es in der vergangen Woche noch einen Neuzugang. Wie bei den Islanders, verstärkten sich die Passauer mit einem dritten Kontingentspieler, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein. Passaus Headcoach Ales Kreuzer kann somit nun zwischen den Stürmern um Ex-Islander Jeff Smith und dem Dänen Anders Poulsen, sowie dem neuen kanadischen Verteidiger Zack Dybowski wählen, wenn er als Kontingentspieler in die Spiele schickt.
(EVL/cs)
  
    
ecdcmemmingenECDC Memmingen
Indians belohnen sich im Spitzenspiel gegen Weiden

(OLS)  Der ECDC Memmingen entschied auch das zweite Heimspiel an diesem Wochenende für sich. Gegen den EV Weiden stand es am Ende 5:3 für die Indians. In einer mitreißenden Partie war Sergei Topol mit drei Treffern am Ende der Matchwinner für die Rot-Weißen.
Gegen den Tabellenführer aus Weiden gingen die Indianer mit der gleichen Aufstellung wie zuletzt ins Spiel. Weiterhin waren nur drei Stamm-Verteidiger mit an Bord. Es zeichnete sich schon zu Beginn ein absolutes Topspiel ab. Memmingen ging durch einen satten Schuss von Sergei Topol mit 1:0 in Führung (2.Minute). Aber die Blue Devils glichen eine Minute später durch Nick Latta aus. Über 900 Zuschauer bekamen eine schnelle und intensiv geführte Partie zu sehen. In der 13.Minute jubelte der Hühnerberg erneut. Matej Pekr versenkte nach Vorarbeit von Topol zum 2:1 (13.Minute). Doch Minuten später stand es wieder unentschieden. Chad Bassen markierte das 2:2 für die Gäste. Die Indianer sollte dies jedoch nicht beeindrucken, denn kurz darauf legten die Hausherren nach. Sergei Topol netzte sehenswert in Überzahl zum 3:2 ein (18.Minute).
Im zweiten Drittel blieb die Partie sehr interessant und beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Der glänzend aufgelegte Sergei Topol machte seinen Hattrick perfekt. Im Zusammenspiel mit Matej Pekr vollstreckte der Angreifer zum 4:2. Der Treffer der Blue Devils zum 3:4 kurz vor der Pause versprach noch einiges an Brisanz für die letzten zwanzig Minuten.
Im letzten Drittel blieb die Begegnung äußerst spannend. Beide Teams versuchten das Spiel an sich zu reißen ohne jedoch einen spielentscheidenden Fehler zu begehen. Auch die Torhüter zeigten eine tolle Leistung. Marco Eisenhut erwies sich auch an diesem Abend wieder einmal als enorm wichtiger Rückhalt für die Memminger. Die Entscheidung, in einem hart umkämpften und zum Ende ruppigen Drittel, fiel kurz Ablauf der regulären Spielzeit. Petr Pohl machte mit seinem Empty-Net-Goal zum 5:3 alles klar und die drei Punkte für die Indianer perfekt.
Nach zwei wichtigen Siegen an diesem Wochenende geht es für den ECDC in der kommenden Woche gleich wieder weiter. Am Freitag reisen die Maustädter nach Deggendorf, am Sonntag kommt der EV Füssen an den Hühnerberg. Tickets sind in Kürze im Vorverkauf verfügbar.
(ECDCM/fl)
  
    
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Neuterminierung des Spiels gegen die Rostock Piranhas

(OLN)  Die Mannschaft von Trainer Henry Thom hat in dieser Woche einen weiteren Spieltermin dazubekommen. Die Rostock Piranhas gastieren am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr im Eisland Farmsen. Damit holen die Crocodiles das durch den Corona-Ausbruch verlegte Spiel vom 14.01.2022 nach, das ursprünglich in Rostock stattgefunden hätte. „Damit wir nicht an zwei aufeinanderfolgenden Tagen auswärts spielen müssen, haben die Rostocker das Heimrecht mit uns getauscht. Am 01.03.2022 spielen wir dann in Rostock statt im Eisland Farmsen. Wir bedanken uns herzlich bei den Piranhas für die gute Zusammenarbeit“, so Geschäftsführer Sven Gösch. 
(CH/tb)


crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Spielabsage für die Crocodiles

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg müssen erneut umplanen. Die ESC Wohnbau Moskitos Essen mussten die morgige Partie aufgrund von Corona-Fällen absagen. Ein Ersatzgegner ließ sich in der Kürze der Zeit für Dienstag nicht mehr finden.
(CH/tb)
  
    
hannoverscorpionsHannover Scorpions
Scorpions empfangen Krefelder EV - Spiele gegen Herne auf Augenhöhe

(OLN)  Nach einem 6:2 Auswärtssieg in Herne hatten die Herner am Sonntag das bessere Ende mit 3:4 für sich. Drei Siege aus vier Begegnungen in dieser Saison sind gegen einen Gegner wie Herne eine außerordentlich gute Bilanz. Auch die Begegnung in der hus de groot EISARENA, die ein Spiel auf Augenhöhe war, hätte mit ein wenig mehr Scheibenglück durchaus auch zu Gunsten der Scorpions enden können.
Am Freitag, den 4. Februar um 20:00, geht es mit der Begegnung gegen den Krefelder EV in der hus de groot EISARENA in die letzten 13 Partien der Hauptrunde, ehe dann die Playoffs gegen den Süden starten. „Mein Team muss in der Begegnung gegen Krefeld mit der gleichen Einsatzbereitschaft und dem gleichen Engagement aufs Eis gehen wie in den letzten Spielen und die drei Punkte in Richtung Playoffs sichern“, äußerte sich Coach Tobias Stolikowski zur am Wochenende anstehenden Partie.
Am Sonntag, den 6. Februar um 16:00 Uhr, treten die Scorpions in Erfurt bei ihren 'Lieblingsgegner' dieser Saison den TecArt Black Dragons an und man darf gespannt sein, ob die Scorpions den Dreh gefunden haben, um erstmals in dieser Saison gegen die Erfurter einen Sieg einzufahren.
(HS/nb)
  
   
icedragonsherfordHerforder EV
Großer Kampf der Ice Dragons wird nicht belohnt - Unglückliche 3:2-Niederlage in Leipzig

(OLN)  Chapeau – der Herforder Eishockey Verein musste in der Oberliga Nord eine unglückliche 2:3 (1:2/1:1/0:0)-Niederlage bei den EXA Icefighters Leipzig hinnehmen. 60 Minuten lang kämpfte der HEV aufopferungsvoll mit einem Minikader, musste letztlich jedoch ohne Punkte die lange Heimreise antreten.
Im Vergleich zur Freitagsbegegnung fehlten Chefcoach Michael Bielefeld mit Marius Garten und Marcnel Bathe zwei weitere Akteure, während Ralf Rinke in den Kader nach überstandener Erkältung zurückkehrte. Somit standen nur 12 Feldspieler zur Verfügung, die ihre Sache gegen die favorisierten Icefighters sehr gut machten. Herford erzeugte in der Anfangsphase viel Druck, scheiterte zunächst aber am bärenstarken Leipziger Goalie Patrick Glatzel sowie zwei Mal am Pfosten. In der 13. Minute traf jedoch Max Pietschmann mit einem sehenswerten Schuss in den rechten Torwinkel zum 1:0 für die Ice Dragons. Kurios dann die Szene zum Ausgleich nur eine Minute später. Während der HEV sich in der Verteidigung den Puck für den nächsten Spielaufbau zupasste, brach dem scheibenführenden Verteidiger die Kufe, der sich daraufhin auf dem Eis wiederfand. Der Finne Joonas Riekkinen reagierte am schnellsten, fuhr allein auf das Tor zu und ließ Kieren Vogel im Gehäuse der Herforder keine Abwehrgelegenheit. Zwei Minuten vor der ersten Drittelsirene wurde Patrick Demetz dann in einer Kontersituation glänzend von Ian Farrell in Szene gesetzt. Demetz hatte daraufhin freie Bahn und erzielte das 2:1, mit dem es dann in die Pause ging.
Im zweiten Durchgang drängte dann Leipzig auf den dritten Treffer. Herford warf sich in jeden Schuss und verteidigte den knappen Rückstand aufopferungsvoll. Einer der wenigen Konter führte in der 25. Minute zum Ausgleich, als Ralf Rinke dem Leipziger Torhüter mit einem Schuss von halblinker Position keine Abwehrchance gab. Doch die Icefighters drängten weiter und kamen durch einen Zuordnungsfehler der Herforder Verteidigung in Person von Joonas Riekkinen in der 33. Minute zur erneuten Führung.
Im letzten Spielabschnitt versuchte Herford noch einmal alles, doch allmählich schwanden die Kräfte bei den dezimierten Ice Dragons. Auch zwei Überzahlsituationen führten nicht zum durchaus verdienten Ausgleich und den Ostwestfalen lief langsam die Zeit davon. Leipzig agierte hingegen clever und ließ nur wenige Gelegenheiten zu. Ausgerechnet in Unterzahl hatte Herford kurz vor dem Ende jedoch noch einmal die Ausgleichschance, als Ralf Rinke einen Konter fuhr. Doch abermals rettete Patrick Glatzel seinem Team den Vorsprung und letztlich auch den Sieg in einem spannenden Duell.
„Ich habe einen ganz großen Respekt vor der Leistung meiner Mannschaft. Einige Spieler hatten heute 37, 38 Minuten Eiszeit. Ich staune, wo die teilweise die Kraft hernehmen. Wir werden weiterkämpfen und irgendwann holen wir auch wieder Zähler“, blickte Chefcoach Michael Bielefeld auf die künftigen Aufgaben.
Herford behält in der Tabelle den letzten PrePlayOff-Platz 10, während Leipzig nach dem 11. Sieg in Folge einen Top 4-Platz innehat und immer weiter stabilisiert. Bereits am Mittwoch um 19.30 Uhr steht die nächste Aufgabe für die Herforder Ice Dragons auf dem Programm. Dann ist im Nachholspiel der Herner EV zu Gast in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“, bevor am Freitag und Sonntag die äußerst wichtigen Begegnungen in Hamm und Essen für die ostwestfälischen Kufencracks folgen.
(HEV/som)
  
    
hernerev2007Herner EV
Spielbericht Hannover Scorpions - Herner EV Miners

(OLN)  Nach der 2:6-Niederlage am Freitagabend zuhause gegen die Hannover Scorpions revanchierte sich der Herner EV am Sonntag mit einem 4:3 (2:2/2:1/0:0)-Auswärtssieg beim amtierenden Meister der Oberliga Nord. Am Mittwoch geht es in Herford weiter.
HEV-Coach Danny Albrecht stand dabei der gleiche Kader wie am Freitag zur Verfügung und auch die Partie begann genauso wie zu Beginn des Wochenendes. Die Scorpions gingen in Herne nach acht Sekunden in Führung, im Heimspiel benötigten sie elf Sekunden mehr. Patrick Klöpper fälschte einen Schuss zum 1:0 ab. Doch erneut zeigte Herne eine gute Reaktion. Nils Liesegang wurde von Dennis Swinnen freigespielt und netzte gekonnt zum Ausgleich ein. Während der ersten Überzahl-Situation des HEV erzielte Klöpper zwar das 2:1 in Unterzahl, doch wieder schlugen die Miners zurück. Michel Ackers sorgte mit einem platzierten Schuss zum 2:2-Pausenstand ein.
Im zweiten Drittel begann dann die Zeit von Robert Peleikis. Der ehemalige Hannoveraner, dem in den vergangenen Partien oftmals das Pech am Schläger klebte, brachte sein Team mit einer schönen Einzelaktion erstmals in Führung. Zwar konnte Tyler Gron in Überzahl für die Scorpions ausgleichen, doch nur 20 Sekunden später stand Peleikis erneut goldrichtig. Der Verteidiger bekam einen abgefälschten Schuss auf die Kelle und netzte zum 3:4 ein.
Dafür, dass dies am Ende der Siegtreffer sein sollte, sorgte Herne dann im letzten Abschnitt. Alle Akteure kämpften gemeinsam für den Auswärtssieg, warfen sich in die Schüsse und verteidigten konsequent. Und wenn ein Schuss durchrutschte, war Björn Linda mit toller Leistung zur Stelle. Zudem war auch der Torpfosten seines Gehäuses an diesem Sonntagabend grün-weiß-rot angestrichen. So nahm der HEV am Ende drei Punkte mit, die das Team vorerst auf den fünften Tabellenplatz brachten. „Das frühe Gegentor war natürlich nicht unser Plan. Wir wollten in der neutralen Zone etwas kompakter stehen und das ist uns phasenweise auch ganz gut gelungen. Wir haben heute mehr gearbeitet“, erklärte Danny Albrecht.
Am Mittwochabend geht es zum Nachholspiel zum Herforder EV. Bully bei den Ostwestfalen ist um 20 Uhr. Am Freitag steht das Heimspiel gegen die TecArt Black Dragons auf dem Spielplan (20 Uhr, Hannibal-Arena), am Sonntag geht es zur EG Diez-Limburg (18.30 Uhr).
(HEV/ms)
  
    
EXA-IceFightersIcefighters Leipzig
ZÄHES SPIEL BRINGT ELFTEN SIEG

(OLN)  Gestern Abend traten unsere EXA IceFighters Leipzig im direkten Rückspiel gegen die Herforder IceDragons an. Die besten Nachrichten des Abends waren, dass unsere Eiskämpfer mit 3-2 gewinnen konnten und damit der elfte Sieg in Folge geholt wurde. Außerdem gab Moritz Miguez nach langer Pause sein Comeback und konnte bis kurz vor dem Ende gut mithalten. Die schlechteste Nachricht des Abends war der Ausfall von Florian Eichelkraut, der mit einer Gehirnerschütterung ab der 26. Minute nicht mehr spielen konnte.
Das Spiel begannen die Gäste erneut stark. Die Topreihe mit beiden Imports und dem zurückgekehrten Ralf Rinke wirbelte ab dem ersten Bully und produzierte Chancen am laufenden Band. Die IceFighters hatten ihre Mühe, mit dieser Formation. Allein Patrick Glatzel schien von Beginn an hellwach und vereitelte viele große Chancen der IceDragons. Nach Strafen auf beiden Seiten ging es in der 13. Minute mit 4 gegen 4 auf dem Eis weiter. Die Gäste bedankten sich artig für einen schweren Aufbaufehler und erzielten durch Max Pietschmann das 1-0. In der 14. Minute griff Fortuna zugunsten unserer Mannschaft ein. Beim Herforder Abwehrspieler brach die Kufe und Joonas Riekkinen war daraufhin mit Puck alleine vor dem Gästetor. Er ließ Kieren Vogel keine Abwehrchance. Der schnelle Ausgleich war offensichtlich gut für die Nerven unserer Eiskämpfer, denn sie waren danach besser und torgefährlicher. In der 18. Minute nutzte Patrick Demetz einen schnellen Konter zum 2-1 Pausenstand.
Das zweite Drittel gestalteten unsere Mannen deutlich besser. Mit viel Druck ging es hauptsächlich in eine Richtung. Aber auch Kieren Vogel zeigte eine starke Leistung. Ein erneuter Fehler in Kombination mit schlechten Unparteiischen sorgte für den Ausgleich der Herforder. Ralf Rinke hämmerte den Puck in der 25. Minute humorlos in die Maschen. Kurze Zeit später verloren unsere IceFighters ihren Kapitän mit einem Check gegen die Bande. Auch hier, wie im kompletten Verlauf des Spiels, waren die Schiedsrichter nicht Herr der Lage. „Das Problem ist nicht, welche Strafen sie pfeifen und welche nicht. Das Problem ist meistens, dass es keine erkennbare Linie gibt. Da schaukeln sich dann auch sinnlos die Emotionen hoch und das bekommt man dann kaum noch in den Griff. Die unterschiedlichen Regelauslegungen sind einfach ein Problem“, antwortete Headcoach Sven Gerike auf die Nachfrage nach dieser und anderen Situationen. In der 33. Minute konnte Joonas Riekkinen nach schönem Zuspiel von Ian Farrell auf 3-2 erhöhen.
Das letzte Drittel hatte dann nicht mehr viele spielerische Highlights zu bieten. Auf beiden Seiten war der Fokus nicht mehr beim Eishockey, sondern bei Zweikämpfen und einigen Nickligkeiten. Die Unparteiischen bekamen das auch nicht mehr unter Kontrolle. Höhepunkt war, dass sie in der 49. Minute den Gästen eine 5 gegen 3 Überzahl ermöglichten. Unsere „Penalty-Killer“ machten aber mit Hilfe des erneut überragenden Patrick Glatzel alle Chancen zunichte. Am Ende einer hart umkämpften und zeitweise zähen Begegnung stand aber der 11. Sieg in Folge fest und das war die wichtigste Information des Abends. Am heutigen Montag können alle Spieler einmal durchschnaufen und regenerieren. Übermorgen geht es am Pferdeturm in Hannover gegen die Indians weiter.
(IFL/sr)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
schweinfurtmightydogsERV Schweinfurt
Sechs Punkte Wochenende für die Mighty Dogs

(BYL)  Nach dem Heimsieg gegen die River Rats am Freitag konnten
die Mighty Dogs auch die volle Punktzahl aus Königsbrunn entführen. „Ich bin
richtig erleichtert und freue mich wahnsinnig für die Mannschaft, weil
wir uns endlich mit dem Sechs-Punkte-Wochenende selbst belohnen konnten.
Spielerisch haben wir phasenweise nicht gut gespielt – aber auswärts
muss man nicht immer schön spielen, da muss man kämpfen. Das haben wir
auch definitiv gemacht, jeder einzelne war bis zum Ende gewillt alles zu
geben und schließlich wurde am Ende der Kampf belohnt.“, so Torschütze
Christian Masel.
Mit einem Blitztreffer nach 61 Sekunden von Marcel Grüner waren die
Mighty Dogs perfekt in die Partie gestartet. Nachdem die Gastgeber eine
doppelte Überzahl nicht nutzen konnten, erarbeitete sich Schweinfurt
weitere Torchancen doch es blieb bei der knappen Führung.
Zum zweiten Drittel mussten die Mighty Dogs auf Jakub Körner verzichten,
der nach einer Verletzung im ersten Drittel vorsichtshalber sofort aus
dem Spiel genommen wurde. Die Gastgeber kamen nun besser aus der Kabine
und Jakub Bitomsky sorgte 41 Sekunden nach dem Anpfiff für den
Ausgleich. „Wir sind gut ins zweite Drittel gestartet. Danach ging es
hin und her, wir haben Strafzeiten bekommen und haben zwei
Riesenmöglichkeiten nicht genutzt – momentan fehlt es uns am
Scheibenglück. Wir müssen einfach mehr Tore generieren.“, haderte der
Königsbrunner Trainer Andreas Becher mit seiner Mannschaft. Jakub
Bitomsky konnte zwar die Partie kurzzeitig drehen (32.), doch Christian
Masel erzielte kurz vor der Drittelpause den Ausgleich.
„Die Jungs haben gut gespielt – auch wenn das zweite Drittel eine
Katastrophe war. Da hätte Königsbrunn das ein oder andere Tor mehr
machen können – wenn nicht sogar müssen. Wir können dann im letzten
Drittel mit einer guten Einzelleistung von Dylan Hood und gutem Querpass
auf Nils Melchior das 2:3 machen.“, war Trainer Andreas Kleider froh,
dass seine Mannschaft im letzten Drittel wieder Zugriff zum Spiel bekam.
Doch nach der erneuten Führung der Mighty Dogs kosteten die letzten
Spielminuten noch einmal Nerven. „Wir machen dann in den letzten
zweieinhalb Minuten eine richtig dumme Strafe. Königsbrunn konnte uns da
nochmal unter Druck setzen – da hätte es nochmal richtig eng werden
können, wenn einer ihrer Schüsse reingegangen wäre.“ Doch Schweinfurt
konnte den Druck standhalten und sicherte sich weitere drei Punkte an
diesem Wochenende.
Nachdem die Mighty Dogs am kommenden Freitag spielfrei sind, steht am
Sonntag, den 06.02.2022, nur die Auswärtspartie in Pfaffenhofen an.
Spielbeginn gegen die Ice Hogs ist um 17:30 Uhr.
Wer am kommenden Wochenende aber Eishockey im Icedome sehen möchte, kann
zu zwei Spielen der 1b kommen. Am Samstag, den 05.02.2022, findet um 17
Uhr das Derby gegen die 1b vom ESC Haßfurt statt, bevor der EHC
Stiftland Mitterteich am Sonntag, den 06.02.2022, um 18 Uhr sein
„Heimspiel“ gegen die 1b im Schweinfurter Icedome austrägt.
(ERVS/mk)
  
    
bayreuthtigersEHC Bayreuth
Auswärtsschwäche hält weiter an: 3:6 in Vilshofen

(BLL)  Gleich im ersten Spiel der Abstiegsrunde musste der EHC einen bitteren Dämpfer hinnehmen. Die Bayreuther unterlagen in Vilshofen mit 6:3 und müssen sich deutlich steigern, wenn der Klassenerhalt in der Landesliga nicht in Gefahr geraten soll.
Die Vorzeichen für den ersten Auswärtssieg der Saison standen allerdings schon im Vorfeld nicht sehr günstig. Der EHC musste wieder auf einige Spieler krankheits- oder verletzungsbedingt verzichten und auch von den Anwesenden war der ein oder andere angeschlagen oder nicht ganz fit. Da auch unsere Nachwuchsmannschaften selbst im Einsatz waren, konnte von dort ebenfalls keine Verstärkung mitgenommen werden.
Auch Vilshofen konnte nicht in Bestbesetzung auflaufen, daher kam die deutliche Überlegenheit der „Wölfe“ im ersten Abschnitt doch etwas überraschend. Sie dominierten anfangs die Partie, brauchten nur wenige Sekunden für ihren ersten Treffer und hatten bis zum Ende des Drittels bereits dreimal ins Bayreuther Tor getroffen, während der EHC bis dahin wenig Erwähnenswertes geboten hatte.
Im zweiten Drittel war man dann zwar redlich bemüht, dies zu ändern, doch gelungene Aktionen blieben die Ausnahme. Andreas Geigenmüller verkürzte nach 26 Minuten auf 1:3, viel mehr war jedoch nicht zu verzeichnen. Sagerer erhöhte stattdessen nach 36 Minuten auf 4:1 und so ging es dann auch in die letzte Pause.
Der letzte Abschnitt bot zunächst auch wenig Positives aus Bayreuther Sicht. Das Spiel konnte zwar bisweilen ausgeglichen gestaltet werden, doch wieder war es Vilshofen, das mit dem 5:1 nach 47 Minuten den nächsten Wirkungstreffer landete, wodurch die Begegnung praktisch entschieden war. Der EHC kam dann zwar noch einmal zurück und verkürzte durch Tore von Andreas Geigenmüller und Michael Cejka auf 3:5, aber dieses Aufbäumen kam zu spät. Als Geiger zwei Minuten vor dem Ende das sechste Tor für die „Wölfe“ markierte, war endgültig alles klar.
Damit steht der EHC bereits am kommenden Wochenende ordentlich unter Zugzwang, wenn es am Freitag zum Auswärtsspiel nach Freising geht (Bully 20.15 Uhr) und am Sonntag dann Vilshofen in Bayreuth gastiert (Bully 19.00 Uhr)
(EHCB/sr)
  
    
hcmaustadtHC Maustadt
Eine Nummer zu groß – HCM unterliegt in Sonthofen mit 3:12 / Am Freitag nun gegen Königsbrunn

(BBZL)  Der Tabellenführer war für den HC Maustadt mindestens eine Nummer zu groß. Beim hochgehandelten Meisterschaftsanwärter ERC Sonthofen unterlag der HCM deutlich mit 3:12(1:4/1:5/1:3), verpasste wegen der mangelhaften Chancenverwertung aber ein zumindest zahlenmäßig freundlicheres Ergebnis. Am Freitag (20 Uhr) geht’s für den HC Maustadt am Hühnerberg gegen einen weiteren Titelaspiranten, gegen die SG Königsbrunn.
Dass die Trauben beim souveränen Tabellenführer sehr hoch hängen, war klar. Dennoch hielten die Maustädter gut mit, einer der gravierenden Unterschiede war aber einmal mehr die Chancenverwertung. Hier präsentierten sich die Oberallgäuer „abgezockt“ und stellten die Weichen früh auf Sieg. Nach den ersten 20 Minuten lang der HCM vor 400 Zuschauern mit 1:4 hinten, weil für die Grün-Gelben nur Neuzugang Maxi Härtl mit seinem ersten Saisontreffer erfolgreich war. 
Auch nach der ersten Pause ein ähnliches Bild – der HCM hielt vor allem gut mit, wenn Sonthofens Ausnahmespieler Havlicek nicht auf dem Eis war. Aber der Tabellenführer konnte bei Bedarf immer wieder einen Zahn zulegen und ließ den HCM nach Kevin Aschenbrenners 2:4-Anschlußtreffer nicht wirklich gefährlich ins Spiel kommen. Im Gegenteil, bis zur zweiten Pausensirene konnte der ERC den Vorsprung auf 9:2 ausbauen. 
Sonthofen markierte im Schlußabschnitt schnell den zehnten Treffer, ehe erneut Maxi Härtl Sonthofens Keeper überlisten konnte. Zum Schluß zogen die Gastgeber nochmals an und schraubten das Ergebnis auf 12:3.
„Aber kein Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Es war ein tolles Spiel vor toller Kulisse. Sonthofen ist in dieser Konstellation nicht unsere Liga“, resümierte Spielertrainer Ingo Nieder und blickte gleich auf die nächste hohe Hürde.
Am Freitag (20 Uhr) gastiert mit der ebenfalls ambitionierten Königsbrunner Spielgemeinschaft (EHC Königsbrunn 1b/EV Königsbrunn) ein weiteres „Schwergewicht“ am Memminger Hühnerberg. „Mal schauen, was geht“, hofft Nieder, dass er dann wieder zahlenmäßige Alternativen zur Verfügung hat und mit seinen Jungs die Augsburger Vorstädter mehr als nur ärgern kann.
(HCM/rad)
  
   
pforzheim bisons 20191.CfR Pforzheim
Brenners Männer besiegen Bietigheim - Bisons vs Steelers 5:1

(RLSW)  Ein hartes Stück Arbeit, wahrlich kein schönes Spiel, aber am Ende ein deutliches Ergebnis für die Bisons um Kapitän Tim Brenner.
Nach der Corona-Zwangspause ging es für die Goldstädter am Sonntag in die erste Regionalliga Playoff Begegnung der Vereinsgeschichte. John Kraiss konnte bis auf Martin Juricek und Marco Trenholm auf seinen gesamten Kader zurückgreifen und somit drei Reihen ins Geschehen schicken.
Bietigheim trat ohne seinen ersten Torhüter an, der kurzfristig durch Jamie Pasetto im Gehäuse der Ellentaler vertreten wurde. Marco Schwarzer durfte indes als Back-up fungieren.
Der Gast aus Bietigheim startete fulminant ins erste Drittel und drückte die Hausherren tief in ihre eigene Zone. Die Bisons zeigten sichtlich Probleme und hatten es Janis Wagner im Tor zu verdanken, dass es für die Steelers nichts zu feiern gab. Ein ums andere mal zeigte der beste Torhüter der Liga sein Können und hielt seine Mannschaft im Spiel.
Ein schnelles und über weite Strecken faires erstes Drittel blieb lange ohne Höhepunkte und drohte schon Unentschieden zu enden, als Miroslav Vasilev in Unterzahl sein Team in Führung brachte. Tim Brenner saß in der Kühlbox und Marc Hemmerich setzte den schnellen Miro toll in Szene. Der konnte in der 16. Minute zum 1:0 für seine Bisons treffen.
Mehr Action gab es im ersten Abschnitt nicht, dafür aber gleich nach Wiederanfang des Mitteldrittels! 91 Sekunden war der nächste Abschnitt alt, da erhöhte Leon Rausch im Alleingang auf 2:0. Die bis dahin gut haltende Torhüterin der Steelers hatte hier aber nicht das Glück auf ihrer Seite. Leon traf genau zwischen ihre Schoner und ließ die Fans der Bisons jubeln.
Vor fast ausverkauftem Haus traf Maurice Pietzka nach toller Vorarbeit von Tim Brenner und Miroslav Vasilev in der 26. Spielminute zum zwischenzeitlichen 3:0 für die Goldstädter. Ein im Training oft geübter Angriff wurde von Erfolg gekrönt und ebnete den Weg zum verdienten Sieg. So zumindest sah es lange aus. Das Mitteldrittel ging mit diesem Spielstand in die nächste Pause und auch der Schlussakkord blieb lange ohne einen weiteren Treffer. Erst in der 49. Minute war es Marc Hemmerich, der seinen eigenen Alleingang mit einem weiteren Treffer krönte (4:0).
Bietigheim gab aber nicht auf, konnte fast fünf Minuten vor dem Ende noch ein wenig Spannung in die Begegnung bringen und brachte die gut 100 mitgereisten Gästefans zum Jubeln. Yuma Kaiser, der bereits im letzten Spiel gegen die Bisons erfolgreich war, verkürzte auf 1:4. Als der Gästetrainer dann bei eigenem Überzahl den Torhüter zog und auf einen weiteren Feldspieler setzte, konnte Leon Rausch die Gelegenheit nutzen und endgültig den Sack mit dem 5:1 zu machen.
Somit führen die Bisons die Serie gegen Bietigheim mit 1:0 an und können theoretisch am kommenden Freitag das Ticket fürs Halbfinale bereits lösen. Wer die Begegnung im Eissportzentrum aber gesehen hat, wird bestätigen, dass dies noch ein ganzes Stück Arbeit sein wird!
(CFRP/im)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
   
ratingenRatinger Ice Aliens
Zweites Auswärtsspiel gegen Duisburg auch abgesagt

(RLW)  Leider kann das nächste Auswärtsspiel der Ice Aliens am
kommenden Freitag in Duisburg auch nicht wie geplant stattfinden. Die Füchse
vermelden inzwischen zwölf Infektionen in ihrer Mannschaft. Das Spiel
wurde in gegenseitigem Einvernehmen auf Dienstag, den 22. Februar, um
19:30Uhr verschoben.
Dagegen ist die Durchführung des Heimspiels am kommenden Sonntag um
18:00 Uhr gegen den EHC Neuwied bisher nicht gefährdet. Der Online
Kartenverkauf wird aber erst am Donnerstagabend gegen 19:00 Uhr, nach
den turnusmäßigen Tests aller Spieler, freigeschaltet.
Die aufgrund Covid-19 Erkrankungen ausgefallenen Spiele wurden
inzwischen alle neu terminiert, so dass sich der Spielplan für die
verbliebenen sieben Spiele der Hauptrunde aktuell wie folgt darstellt:
Sonntag, 6.Februar, 18:00 Uhr: Ice Aliens - EHC Neuwied
Freitag, 11.Februar, 20:00 Uhr: Dinslakener Kobras - Ice Aliens
Dienstag, 15.Februar, 19:30 Uhr: Ice Aliens - Eisadler Dortmund
Sonntag, 20.Februar, 18:00 Uhr: Ice Aliens - Neusser EV
Dienstag, 22. Februar, 19:30 Uhr: EV Duisburg - Ice Aliens
Freitag, 25. Februar, 19:30 Uhr: EV Duisburg - Ice Aliens
Sonntag 27.Februar, 19:00 Uhr: Eisadler Dortmund - Ice Aliens
Anschließend beginnen die Play-Off Halbfinalspiele ab dem 4. März. Da
die Ice Aliens voraussichtlich Platz 3 oder Platz 4 belegen werden,
steht das erste Heimspiel für Sonntag, 6. März um 18:00Uhr auf dem Plan.
(RIA/uh)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
   
schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Punkteteilung im ersten Saison-Derby

(RLO)  Da war richtig Feuer drin, im ersten Derby der Regionalliga Ost-Saison 2021/2022 zwischen den Schönheider Wölfen und Chemnitz Crashers. Nach 60 spannenden Minuten, in denen die Hausherren zweimal einem doppelten Rückstand hinterherlaufen mussten und in der regulären Spielzeit doch noch den verdienten 3:3-Ausgleich erzielten, waren es in der Overtime aber die Crashers, welche sich vor 331 Zuschauern im Wolfsbau den Zusatzpunkt sicherten und dem Team von Coach Sven Schröder mit 3:4 n.V. (0:2, 1:0, 2:1, 0:1) die erste Saisonniederlage beifügten. „Man muss die Leistung der Crashers anerkennen und auch die Niederlage akzeptieren. Wir brauchen einfach jetzt Eiszeit, damit die Mechanismen wieder greifen und dazu nutzen wir die kommende Trainingswoche und versuchen es im nächsten Spiel besser zu machen.“, so der Wölfe-Trainer kurz nach dem Spiel.
Nach den Siegen beider Mannschaften am Vortag war genügend Selbstbewusstsein auf dem Eis, um ein spannendes erstes Derby im Wolfsbau erwarten zu können und so begann die Partie dann auch ohne großes Abtasten. Rein optisch fanden die Wölfe anfangs gar nicht so schlecht ins Spiel, konnten aber aus den ersten Angriffsversuchen kein Kapital schlagen. Mit zunehmender Spielzeit bekamen die Hausherren aber dann immer mehr Probleme mit der Spielweise der Crashers, welche sich im ersten Drittel aggressiver und zweikampfstärker präsentierten. Die Marschroute der Chemnitzer war klar, defensiv gut stehen und über schnelle Konter Nadelstiche setzen. Dies gelang in der fünften Minute schon ganz gut, als Toms Prokopovics das 1:0 für die Gäste erzielte. Auch in der Folge hatte Schönheide mehr Spielanteile, war aber selbst im Powerplay vor dem Chemnitzer Gehäuse viel zu harmlos. Chemnitz dagegen sehr effektiv. Von der Strafbank kommend, nahm erneut Toms Prokopovics einen Pass von Michael Stiegler auf, lief allein auf Wölfe-Goalie Niko Stark zu und verwandelte in der neunten Minute zum 2:0 für die Crashers. Bis zur ersten Pause hatten die Wölfe zwar noch die ein oder andere Tormöglichkeit, doch entweder war der Chemnitzer Goalie Kevin Kopp zur Stelle oder das Aluminium verhinderte den ersten Treffer des Heimteams. Man durfte gespannt sein, wie die Schönheider zum Mittelabschnitt aus der Kabine kommen, denn die Pausenansprache von Coach Sven Schröder dürfte deutlich ausgefallen sein. Und so präsentierten sich die Wölfe dann auch besser, nahmen die Zweikämpfe an und erhöhten nach und nach den Druck auf die Gäste, welche das ein oder andere Mal nur per Foulspiel die Angriffe der Hausherren stoppen konnten. So auch in der 25. Minute, als Florian Heinz auf dem Weg zum Chemnitzer Tor von den Beinen geholt wurde und die Wölfe einen Penalty zugesprochen bekamen. Die große Chance zum Anschlusstreffer ließ sich Petr Kukla nicht nehmen und so verkürzte der Wölfe-Topscorer auf 1:2. In zwei aufeinanderfolgenden Überzahlspielen hatten die Schönheider dann auch öfters den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterten aber erneut am Gäste-Keeper oder am Pfosten, wonach es bis zur zweiten Pause bei der knappen Crashers-Führung blieb. Das Schlussdrittel versprach viel Spannung, denn inzwischen hatte sich die Partie zu einem echten Derby entwickelt. Den besseren Start erwischten aber wieder die Chemnitzer, welche erneut über einen Konter durch Kenneth Hirsch auf 3:1 (45.) erhöhten. Für die Wölfe bedeutete dieser Gegentreffer ein Kraftakt, denn in den verbleibenden Spielminuten galt es, diesen erneuten Zwei-Tore-Rückstand aufzuholen. Es entwickelte sich in der Folge ein Spiel auf ein Tor, nämlich auf das der Chemnitzer. Schönheide lief jetzt Angriff auf Angriff, während die Gäste offensiv kaum noch zu Chancen kamen. Die Hausherren wurden dann auch für ihr unermüdliches Anlaufen belohnt, als erst Florian Heinz (49.) und in der 57. Minute Tomas Rubes für den umjubelten 3:3-Ausgleich sorgten. Bis zum Ende der regulären Spielzeit war sogar noch der vierte Treffer für die Wölfe drin, doch verhinderte zum fünften Mal im Spiel der Pfosten oder die Latte einen weiteren Wölfe-Treffer.
Nach der insgesamt verdienten Punkteteilung, sollte die Overtime über den Zusatzpunkt entscheiden. Beiden Teams merkte man nun deutlich an, dass das Derby Kraft gekostet hat. Die letzten Reserven mobilisierte dann noch einmal Chemnitz auffälligster Spieler, Toms Prokopovics, welcher in der letzten Minute der Verlängerung eine starke Einzelleistung zeigte und den nicht unverdienten 4:3-Siegtreffer für die Crashers markierte. Nach dem Spiel war der Chemnitzer Trainer Jiri Charousek natürlich sehr stolz auf seine Mannschaft, denn nach dem Sieg am Vortag beim Tabellenführer FASS Berlin, gelang den Crashers nach fünf Jahren wieder ein Derbysieg in Schönheide. Wölfe-Coach Sven Schröder nahm die Niederlage sportlich fair und fand, dass nach zuletzt vielen einseitigen Spielen und Ergebnissen, dieser Weckruf für sein Team genau zur richtigen Zeit kommt, wenn man auf das restliche Saisonprogramm mit noch drei Derbys gegen Chemnitz oder die beiden Heimspiele gegen FASS Berlin schaut.
(SW/mg)
  
    
lev_berlinLandesliga Berlin
Zwei Spiele und zwei Absagen

(LLB)  Es gab leider wieder zwei Spielabsagen, die zwei ausgetragenen Partien haben aber Bewegung in die Tabelle gebracht.
FASS weiter in Quarantäne:
Zum Duell der 1b-Teams von FASS Berlin und dem OSC Berlin kam es am Freitag nicht, die Weddinger können immer noch kein spielfähiges Team stellen.
Hartes Stück Arbeit für den Club:
Beim dann einzigen Freitagspiel ging es zwischen dem Berliner Schlittschuh-Club und dem SCC Berlin um Punkte. Der Club benötigte diese dringend, um im Kampf um den 4. Platz keinen weiteren Boden zu verlieren. 40 Minuten konnte der SCC gegen den Club ein Unentschieden halten. Patrick Dreßler mit seinem ersten Treffer für den SCC (3.), Nico Kuicke (23.) und Jonathan Liebig (35.) konnten den Außenseiter jeweils in Führung bringen, Daniel Just mit zwei Treffern, einer davon in Überzahl, (17., 32.) und Eric Gwost (38.) gelang jeweils der Ausgleich. Im letzten Drittel brachte ein Doppelschlag von Simon Braun (41., 44.) den Club mit 5:3 in Führung, doch Maurice Giese brachte den SCC in Überzahl wieder heran (46.). Als Simon Braun (46.) und Benjamin Ufnowski (49.) das Ergebnis auf 7:5 schraubten, schien das Spiel entschieden, doch ein Doppelschlag von Nico Kuicke (41., 52.) machten es wieder spannend. Drei Minuten vor dem Ende sorgte Adam Vradenburg mit einem Unterzahltreffer für den 9:6-Endstand (1:1/2:2/6:3).
Corona stoppt Wikinger:
Das Spiel des OSC Berlin gegen die Wikinger vom BSchC musste wegen Coronafällen bei den Wikingern abgesagt werden.
ERSC festigt Tabellenführung:
Das Spitzenspiel des Wochenendes war die Partie zwischen dem ERSC Berliner Bären und der 1b der Berlin Blues. 30 Minuten hatte der ERSC das Spiel im Griff und führte durch Treffer von Maksim Cepik (15.), Rico Juschten (17.), Harald Kott (23.), Jerome Kindler (26.) und erneut Maksim Cepik (28.) mit 5:0. Dann aber kamen die Blues in Form von Steven Haucke. Vier Tore erzielte der Stürmer (33., 38., 41., 52.) und machte es wieder spannend. Der vierte Treffer fiel dabei in Überzahl. Jerome Kindler machte mit dem 6:4 23 Sekunden nach dem vierten Treffer der Blues für den Endstand. Mit diesem 6:4 (2:0/3:2/1:2) sicherte der ERSC die Tabellenführung ab, die Blues rutschen auf dem 5. Platz ab.
Auf den 13. März verlegt wurde die Partie zwischen den Allstars von FASS Berlin und dem ASC Spandau. In der Statistik hat sich ein bisschen was getan, gleich mehrere Spieler konnten reichlich Punkte sammeln. Die komplette Landesligastatistik der Saison ist fertig und kann HIER abgerufen werden.
https://www.noppe-ist-schuld.de/index.php/berichte/landesliga-berlin/statistik-archiv
(NIS/ns)
  
 
 
 Dienstag 1.Februar 2022 www.icehockeypage.de 
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