Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
   
      
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Der ESC hat sich für die Abstiegsrunde nochmal verstärkt und Stürmer Mikkel Joehnk verpflichtet. Der in Wien geborene US-Amerikaner wechselt aus der Regionalliga Nord vom CE Timmendorfer Strand zu den Eispiraten. In der laufenden Saison gelangen dem 29-Jährigen in 13 Partien für die Beach Devils 8 Tore und 4 Assists
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Stürmer Fabian Voit hat sich im Training eine Gesichtsverletzung zugezogen und wird für längere Zeit den Oberpfälzern nicht zur Verfügung stehen
  
Sande Jadehaie
(RLN)  Volodymyr Aleksyuk wird ab sofort die Hintermannschaft des ECW verstärken. Der 35-jährige ukrainische Verteidiger spielte in der laufenden Saison bislang für Sokil Kyiv und ko9nnte dabei in 32 Partien 2 Tore erzielen und weitere 9 Treffer vorbereiten
  
Deggendorfer SC
(OLS)  Die Niederbayern müssen für etwa vier Wochen auf ihren Mannschaftskapitän Thomas Pielmeier verzichten. Der Stürmer laboriert an einer Unterkörperverletzung
  
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat den Vertrag mit Trainer Ville-Pekka Savonnen um ein weiteres Jahr verlängert. Der 46-jährige Finne steht seit 2 Jahren an der Bande des Regionalliga-Teams und coachte zuvor das 1b-Team
  
Selber Wölfe
(DEL2)  Stürmer Daniel Schwamberger muss wegen einer Gescihtsverletzung für mehrere Wochen pausieren
  
Eisbären Berlin
(DEL)  Stürmer Ryan Olsen, der derzeit bei den Löwen Frankfurt unter Vertrag steht, wird offenbar zur nächsten Saison zu den Eisbären Berlin wechseln
  
Oberliga Nord
(OLN)  Durch den Derbysieg bei den Hannover Indians haben sich die Hannover Scorpions vorzeitig den Meistertitel in der Oberliga Nord gesichert. Es ist bereits der vierte Meistertitel seit dem DEL-Ausstieg im Jahr 2013
  
EC Peiting
(OLS)  Verteidiger Rob Brown wird den ECP bis zum Saisonende verstärken. Der mittlerweile 41-jährige Deutsch-Kanadier hatte nach seinem Engagement bei den Blue Devils Weiden eigentlich seine aktive Laufbahn bereits letztes Jahr beendet

Moskitos Essen
(OLN)  Die Wohnbau Moskitos müssen bis zum Saisonende auf Verteidiger Tim Junge verzichten. Der 21-Jährige laboriert an einem Kahnbeinbruch
  
Eisbären Regensburg
(DEL2)  Die beiden Stürmer Erik Keresztury und Daniel Pronin fallen beide wegen schweer Oberkörperverletzungen vorraussichtlich bis zum Saisonende aus
  
Beach Devils Timmendorf
(RLN)  Der CET hat auf die Ausfälle und Abgänge in der Defensive reagiert und Verteidiger Norman Martens verpflichtet. Der 36-Jährige, der über reichlich DEL- und Zweitliga-Erfahrung verfügt, spielte in den vergangenen fünf Jahren für die Crocodiles Hamburg, wo er zu den wichtigsten Leistungsträgern der Hintermannschaft gehörte
  
  
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 15.Februar 2022

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 29 Beiträgen von der Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen, aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Hessenliga, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
nationalmannschaftNationalmannschaft
Viertelfinal-Qualifikation gegen die Slowakei / DEB-Nationalmannschaft nutzt spielfreien Tag für Regeneration und Training  

(DEB)  Am morgigen Dienstag, 15. Februar 2022, geht es für die Eishockey-Nationalmannschaft in der Viertelfinal-Qualifikation gegen die Slowakei. Der heutige Montag ist spielfrei für alle zwölf Herren-Nationalmannschaften. Wie das Team von Bundestrainer Toni Söderholm den spielfreien Tag verbringt:  
Wenig Eiszeit, dafür umso mehr Zeit für Regeneration und Erholung: Der spielfreie Tag des olympischen Eishockeyturniers steht für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ganz im Zeichen von Regeneration. Die Mannschaft absolvierte ein kurzes Training auf dem Eis des National Indoor Stadiums in Peking, danach ging es zurück ins olympische Dorf. Am Abend steht ein kurzes Teammeeting auf dem Programm – ansonsten haben die Eishockeyspieler Freizeit, die sie für Regeneration nutzen.  
Bundestrainer Toni Söderholm: „Das Training heute war kurz, aber gut. Es ist wichtig, dass wir uns nach der Partie gegen die USA ordentlich regenerieren. Das Spiel gegen die Slowakei morgen wird ein enges und intensives Match. Die beiden Mannschaften kennen sich ganz gut. Wir konzentrieren uns auf uns und auf das, was wir gegen die USA schon viel besser gemacht haben. Wir haben sehr aggressiv gespielt und über das ganze Eis solide gearbeitet. Es wird morgen wichtig sein, dass wir in unserem Spielplan bleiben, dass wir geduldig bleiben – und dann schauen wir, was bei Spielende auf der Tafel steht. Ich bin aber zuversichtlich, dass unsere Entwicklung weitergeht.“    
In Gruppe A mit den Eishockeynationen Kanada und USA – auch wenn beide Teams auf ihre NHL-Spieler verzichten müssen, war klar: Die Herausforderung für die deutsche Nationalmannschaft war groß. Nach einer klaren Niederlage gegen Kanada (1:5 (0:3; 1:1; 0:1)), einem erkämpften Sieg gegen China (3:2 (2:0; 1:1; 0:1)) und einer knappen Niederlagen gegen die USA (2:3 (1:1; 0:1; 1:1)) landete die DEB-Auswahl nach der Gruppenphase auf Platz drei. Dabei steigerten sich die Silbermedaillen-Gewinner von 2018 kontinuierlich von Spiel zu Spiel.   
Stürmer Marcel Noebels: „Gegen die USA haben wir unser bestes Spiel gemacht. Gegen die Slowakei wollen wir natürlich den nächsten Schritt machen, unsere Leistung bestätigen, noch einen drauflegen – und dann ins Viertelfinale kommen.“  
DEB-Sportdirektor Christian Künast:„Wir hatten einen schwierigen Turnierstart und haben im zweiten Spiel einen Arbeitssieg herausgeholt. Unsere beste Leistung haben wir gestern gegen Team USA gezeigt, da sind wir uns alle einig. Jetzt gilt es, daran anzuknüpfen und uns zu weiter zu steigern, um weiter im Turnier zu bleiben.“  
Beim Deutschland Cup 2021 standen sich beide Eishockeymannschaften das letzte Mal gegenüber. Das Ergebnis aus deutscher Sicht: 4:1 (2:0; 1:1; 1:0). Vor Beginn des olympischen Eishockeyturniers trafen sich die Slowakei und Deutschland zu einem kleinen Trainingsspiel, mit starker Leistung beider Mannschaften und Toren auf beiden Seiten. Die Slowakei belegte in der Gruppenphase wie die deutsche Mannschaft den dritten Platz – das Team verlor gegen Schweden und Finnland, sicherte sich im letzten Gruppenspiel gegen Lettland den ersten Sieg des olympischen Eishockeyturniers. Ebenfalls ähnlich zur deutschen Eishockey-Nationalmannschaft zeigt die Formkurve der Slowaken nach oben. Mit dem 17jährigen Juraj Slafkowsky hat die Slowakei zudem den aktuellen Topscorer dieser Olympischen Winterspiele in ihren Reihen. Bislang schoss er vier Tore.  
DEB-Präsident Franz Reindl: „Das ist ein Spiel, auf das alle so lange hingearbeitet haben. Die Slowakei ist ein sehr starkes, talentiertes Team, aber unsere Nationalmannschaft hat die Mentalität und Qualität, diese große olympische Herausforderung anzunehmen.“  
Stürmer Matthias Plachta: „Mit der Slowakei erwartet uns morgen ein sehr starker Gegner. Wir hatten letzte Woche schon ein kleines Vorbereitungsspiel, das sehr eng war. Die Mannschaft ist robust, groß und stark. Die Slowaken werden versuchen, uns das Leben schwerzumachen. Für uns kommt es auf die Kleinigkeiten an. Wir müssen körperlich gut dagegen halten und einfach unser Spiel durchziehen.“  
Stürmer Dominik Kahun: „Die Slowaken sind ein sehr unangenehmer Gegner. Sie haben eine sehr starke Defensive, die auf der kleinen Eisfläche eine lange Reichweite hat. Das heißt für uns: Wir müssen uns offensiv durchsetzen und uns vorne festsetzen. Wir wollen wieder mit derselben Leidenschaft und dem Teamgeist aufs Eis wie am Sonntag gegen die USA. Wir wollen unser Spiel zeigen. Und wenn dann noch das Glück auf unserer Seite ist, dann schaut es gut aus fürs Viertelfinale.“  
Seit 1994 hat die Slowakei sieben Mal an Olympischen Winterspielen teilgenommen; 2018 unterlag das Team im Viertelfinale den USA mit 1:5. In den olympischen Duellen zwischen Deutschland und der Slowakei liegt die DEB-Mannschaft hauchdünn vorne: 1994 in Lillehammer verlor Deutschland noch knapp mit 5:6 in der Verlängerung, 1998 in Nagano siegte die DEB-Auswahl mit 4:2, 2002 in Salt Lake City gab es ein 3:0 für Deutschland in der Vorrunde. Am Dienstag stehen sich die Mannschaften nach 20 Jahren das erste Mal wieder bei Olympia gegenüber.  
Olympia 2022: Die Paarungen in der Viertelfinal-Qualifikation der Eishockey-Herren:
- Dienstag, 15. Februar 2022, 5:10 Uhr (dt. Zeit, 12:10 Uhr Ortszeit Peking):
Slowakei vs. Deutschland
Sieger trifft im Viertelfinale auf die USA.  
- Dienstag, 15. Februar 2022, 5:10 Uhr (dt. Zeit, 12:10 Uhr Ortszeit Peking):
Dänemark vs. Lettland
Sieger trifft im Viertelfinale auf das Russische Olympische Komitee.   
- Dienstag, 15. Februar 2022, 9:40 Uhr (dt. Zeit, 16:40 Uhr Ortszeit Peking):
Tschechien vs. Schweiz
Sieger trifft im Viertelfinale auf Finnland.   
- Dienstag, 15. Februar 2022, 14:10 Uhr (dt. Zeit, 21:10 Uhr Ortszeit Peking):
Kanada vs. China
Sieger trifft im Viertelfinale auf Schweden.  
(DEB/ms)
  
    
DEL2Deutsche Eishockey Liga 2
Die Partie Crimmitschau gegen Bad Tölz wird verlegt - Duell wird am ursprünglichen Spieltag stattfinden

(DEL2)  Aufgrund coronabedingten notwendigen Spielverlegungen bei den Tölzer Löwen wurde im gegenseitigen Einvernehmen aller Beteiligten das Spiel zwischen den Eispiraten Crimmitschau und den Tölzer Löwen vom 20. Februar auf den 19. Februar verlegt. Spielbeginn am Samstag ist 20 Uhr. 
(DEL2/dk)


DEL2Deutsche Eishockey Liga 2
Partie Selb gegen Bad Tölz wird verlegt - Neuer Termin steht bereits fest

(DEL2)  Aufgrund der bestehenden Quarantänemaßnahmen für Teile des Teams der Tölzer Löwen sowie die zu absolvierenden „Return-to-play“-Protokolle für Teile des Teams der Tölzer Löwen und der damit verbundenen nachgewiesenen nicht erreichten Spielfähigkeit (9 plus 1) muss die Partie der Tölzer Löwen bei den Selber Wölfen gemäß Spielordnung abgesagt und verlegt werden.
Als neuer Termin konnte nach Rücksprache mit allen Beteiligten gefunden werden. Somit empfängt Selb die Tölzer Löwen am Montag, 7. März um 19:30 Uhr. 
(DEL2/dk)
  
    
toelzerloewenTölzer Löwen
Die Partie Crimmitschau gegen Bad Tölz wird verlegt - Duell wird am ursprünglichen Spieltag stattfinden

(DEL2)  Aufgrund coronabedingten notwendigen Spielverlegungen bei den Tölzer Löwen wurde im gegenseitigen Einvernehmen aller Beteiligten das Spiel zwischen den Eispiraten Crimmitschau und den Tölzer Löwen vom Sonntag, 20. Februar, auf den Samstag, 19.Februar, verlegt. Spielbeginn am Samstag ist 20 Uhr.
(TL/ts)


toelzerloewenTölzer Löwen
Partie Selb gegen Bad Tölz wird verlegt - Neuer Termin steht bereits fest

(DEL2)  Aufgrund der bestehenden Quarantänemaßnahmen für Teile des Teams der Tölzer Löwen sowie die zu absolvierenden „Return-to-play“-Protokolle für Teile des Teams der Tölzer Löwen und der damit verbundenen nachgewiesenen nicht erreichten Spielfähigkeit (9 plus 1) muss die Partie der Tölzer Löwen bei den Selber Wölfen gemäß Spielordnung abgesagt und
verlegt werden.
Als neuer Termin konnte nach Rücksprache mit allen Beteiligten gefunden werden. Somit empfängt Selb die Tölzer Löwen am Montag, 7. März um 19:30 Uhr.
(TL/ts)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
Die Partie Crimmitschau gegen Bad Tölz wird verlegt - Duell wird am ursprünglichen Spieltag stattfinden

(DEL2)  Aufgrund coronabedingten notwendigen Spielverlegungen bei den Tölzer Löwen wurde im gegenseitigen Einvernehmen aller Beteiligten das Spiel zwischen den Eispiraten Crimmitschau und den Tölzer Löwen vom 20. Februar auf den 19. Februar verlegt. Spielbeginn am Samstag ist 20 Uhr.
(EC/af)
  
    
towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
TOWERSTARS LASSEN KASSEL NUR WENIG CHANCEN

(DEL2)  Im heißen Kampf in der Spitzengruppe der DEL2 haben die Towerstars drei wichtige und hochverdiente Punkte gebucht. Das Team von Coach Peter Russell besiegte die Kassel Huskies mit 5:1.
Das Spiel gegen Verfolger Kassel begann jedoch mit einer sorgenvollen Szene. Fabian Dietz blieb nach einem Zweikampf verletzt liegen und schon mit dem ersten Wechsel war der Abend für ihn beendet. Wie schwerwiegend die Verletzung ist, müssen MRT Untersuchungen zeigen. Für die Oberschwaben war das ein herber Dämpfer, denn mit Florin Ketterer, Robbie Czarnik, Alexander Dosch, Georgiy Saakyan sowie Simon Gnyp fehlten bereits fünf wichtige Akteure in der Aufstellung. 
Von der mauen Personallage ließen sich die Gastgeber in keinster Weise beeindrucken. Gerade einmal 47 Sekunden waren gespielt, da schob der völlig frei am Torraum postierte Sam Herr den Puck zur 1:0 Führung über die Linie. Die Towerstars spielten auch danach die Scheibe selbstbewusst nach vorne, während Kassel - wohl auch bedingt durch den frühen Dämpfer - überraschend unsortiert wirkte. Es folgten weitere hochkarätige Möglichkeiten quer durch alle Sturmreihen, phasenweise spielten die Oberschwaben wie im Offensivrausch die Scheibe durch die gegnerische Zone. Die Kassel Huskies konnten sich da bei ihrem Torhüter Jerry Kuhn bedanken, dass nicht schon in den ersten Minuten des Startdrittels ein ernüchterndes Ergebnis auf der Anzeigentafel stand. Das 2:0 durch Vincenz Mayer, der einen starken Pass von Josh MacDonald auf halblinker Position annahm und den Puck dann millimetergenau im rechten Torwinkel unterbrachte, war viereinhalb Minuten vor der ersten Pause längst überfällig und mehr als verdient. 
Auch im zweiten Spielabschnitt waren die Towerstars immer Herr der Lage, auch wenn das Tempo aufgrund der etwas stärkeren Gegenwehr der Nordhessen nicht mehr ganz so hoch war. Auch am überdeutlichen Plus klarer Torchancen änderte sich nichts. Kamen gegnerische Angriffe in die Ravensburger Zone, war Torhüter Jonas Langmann sicher und konzentriert.  Ab der 26. Minute folgte eine Phase, in der das Spiel zerfahren wirkte. Die Zweikämpfe wurden härter, es kam zu Strafzeiten. Die potenzielle Sorge, das Spiel könnte damit eine Wende erleben, zerstreuten die Towerstars in der 34. Minute. Wieder war es die zweite Ravensburger Sturmreihe, die regelrecht Katz und Maus vor dem Tor der Gäste spielen durfte. Sam Herr erhöhte auf 3:0, zugleich der Spielstand nach 40 gespielten Minuten. 
Im Schlussabschnitt wurde erwartet, dass die Gäste noch einmal alles in die Waagschale werfen. Allerdings waren die Towerstars weiterhin gut abgestimmt und wirkten auch physisch deutlich frischer und agiler. Sam Herr, David Zucker sowie Josh MacDonald, der in der 48. Minute nur die Torumrandung traf, hatten weitere Treffer auf dem Schläger. Knapp elf Minuten vor dem Ende der Partie traf erneut Vincenz Mayer dann aber doch zum 4:0. Josh MacDonald setzte sich auf halbrechter Seite entschlossen durch, den gut getimten Pass in den Slot verwertete der Towerstars Kapitän ohne Mühe. 
Dass die Towerstars danach etwas kräfteschonender zu Werke gingen, war in Anbetracht der klaren Führung durchaus verständlich. In der 53. Minute war die Ravensburger Defensive hinter dem Tor einen Tick zu unentschlossen, den Pass an den linken Pfosten verwertete dann Denis Shevyrin zum 4:1 Ehrentreffer. Aufregung herrschte dann zwei Minuten vor der Schlusssirene. Towerstars Torhüter Jonas Langmann wurde von Jamie MacQueen von den Beinen geholt, dann ging es handfest zur Sache. Die Bilanz der Szene: Insgesamt 60 Strafminuten, darunter zwei Spieldauerstrafen gegen Brett Cameron und Enrico Henriquez-Morales. Vorzeitig zum Duschen konnte Minuten zuvor schon Mitch Wahl, nachdem er beim vierten Ravensburger Treffer die Hauptschiedsrichter mit nicht gerade jugendfreundlichen Kommentaren konfrontiert hatte. 
Immerhin sorgte Sam Herr 71 Sekunden vor der Schlusssirene noch für einen Schlusspunkt der positiven Art. Als Gäste-Trainer Tim Kehler mit der Herausnahme des Torhüters weiteren Nachdruck für einen zweiten Anschlusstreffer verleihen wollte, setzte der Ravensburger Goldhelm den Puck zum 5:1 ins verwaiste Tor der Huskies. 
“Wir haben ein gutes Spiel gemacht heute und den Gegner mit gutem Vorchecking nicht zur Entfaltung kommen lassen”, zeigte sich Towerstars Coach Peter Russell zufrieden mit den 3 Punkten und lobte den Teamgeist. „Die ganzen Ausfälle gleichen die Jungs mit der Stimmung in der Kabine wieder aus.“
(EVR/fe)
  
    
selberwoelfeVER Selb
Partie Selb gegen Bad Tölz wird verlegt - Neuer Termin steht bereits fest

(DEL2)  Aufgrund der bestehenden Quarantänemaßnahmen für Teile des Teams der Tölzer Löwen sowie die zu absolvierenden „Return-to-play“-Protokolle für Teile des Teams der Tölzer Löwen und der damit verbundenen nachgewiesenen nicht erreichten Spielfähigkeit (9 plus 1) muss die Partie der Tölzer Löwen bei den Selber Wölfen gemäß Spielordnung abgesagt und verlegt werden.
Als neuer Termin konnte nach Rücksprache mit allen Beteiligten gefunden werden. Somit empfängt Selb die Tölzer Löwen am Montag, 7. März um 19:30 Uhr.
(VERS/oo)
  
    
lindau islandersEV Lindau
Atemlos durch die Saison: Drittes Spiel binnen fünf Tagen - EV Lindau Islanders zu Gast beim ECDC Memmingen

(OLS)  Atemlos durch die Saison: Das dritte Spiel binnen fünf Tagen steht für die EV Lindau Islanders am Dienstag (15. Februar 2022 / 20.00 Uhr) beim ECDC Memmingen Indians auf dem Programm. Trotz des Erfolgs beim Höchstädter EC (3:2) am Freitag und dem Overtime-Sieg gegen den SC Riessersee (4:3) am Sonntag gehen die Schützlinge von Headcoach Stefan Wiedmaier als Außenseiter ins Gastspiel beim Lokalrivalen. Das Spiel kann wie üblich bei SpradeTV (www.sprade.tv) gebucht und live verfolgt werden.
Die Indians gewannen am Sonntag das Spitzenspiel gegen die Eisbären Regensburg mit 3:1 und festigten Rang zwei in der Tabelle. Um sich eine gute Ausgangsposition für die Playoffs zu sichern, sind drei Punkte gegen die Islanders fest eingeplant.  Die beiden bisherigen Saisonspiele gewann Memmingen mit 5:0 und 6:1 jeweils klar.
„Wir haben Moral gezeigt. Jeder hat gefightet, jeder hat gekämpft“, lautete die Bilanz von Stefan Wiedmaier nach dem mit fünf Punkten bislang ertragreichsten Saison-Wochenende. Mit Blick auf den spielentscheidenden Treffer von Martin Mairitsch ergänzte der Österreicher: „Das Glück kommt zum Tüchtigen.“ Selbst gegen den Aufstiegsaspiranten Memmingen hofft Wiedmaier auf eine Überraschung. „Wir werden uns gut vorbereiten. Wir müssen uns gut regenerieren. Und wir werden auch in Memmingen einen großen Kampf liefern.“
Allerdings glänzt der Gegner derzeit auch mit einer Siegesserie. Seit Mitte Januar blieben die Indians in sieben Partien ungeschlagen. Der Verein hinterlegte fristgerecht die Lizenzunterlagen, um die Aufstiegsambition zu untermauern. Zusätzlich wurde auch die vorgeschriebene Kaution in Höhe von 25.000 € hinterlegt. Dieser Vorgang ist Voraussetzung, um in den anstehenden Playoffs als aufstiegsberechtigt zu gelten.
„Unsere Mannschaft spielt eine sportlich hervorragende Saison und wird ungefährdet in die Playoffs einziehen. Durch diese Formalität wahren wir uns alle Chancen“, sagte Memmingens 1. Vorstand Helge Pramschüfer in einer Pressemitteilung des Vereins. Pramschüfer weiter: „Wir wollen uns keine Möglichkeiten verbauen, auch wenn für einen sportlichen Aufstieg noch viele Siege in den Playoffs eingefahren werden müssten. Diese Bewerbung ist auch ein Zeichen an alle Sponsoren und Fans, dass wir im Hintergrund hart an der Zukunft des Memminger Eishockeys arbeiten.“
Vor Saisonbeginn hatten die Memminger einen radikalen Umbruch eingeleitet. Elf Abgänge standen namhafte Neuzugänge gegenüber, darunter die torgefährlichen Stümer Jaroslav Hafenrichter, Matej Pekr und Petr Pohl. Das Trio steht in der aktuellen Scorerliste auf den Plätzen zwei, vier und fünf. Am vergangenen Freitag traf Matej Pekr beim 7:4 gegen den HC Landsberg Riverkings drei Mal. Gegen Regensburg waren Pohl, Alec Ahlroht und der Ex-Lindauer Ludwig Nirschl erfolgreich.
(EVL/wh)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
DSC muss am Dienstag nach Regensburg

(OLS)  Schon am Dienstag, 15.02.2022 geht die Terminhatz des Deggendorfer SC weiter. Ab 20:00 Uhr trifft man auf die Eisbären Regensburg.
Bislang konnte in dieser Saison erst eine Begegnung gegen die Oberpfälzer ausgetragen werden. Am 2. Spieltag im Oktober konnte der DSC einen 4:2-Sieg einfahren. In der Folge mussten alle Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften coronabedingt verschoben werden. Für die Eisbären bedeutet das unterm Strich die größten Verwerfungen im Spielplan aller Oberligavereine. Im Gegensatz zum DSC, der 35 Spiele austragen konnte, durfte Regensburg nur 28 Mal antreten.
Im Kader der Regensburger hat sich Saisonstart nicht viel, aber dafür entscheidendes verändert. Nachdem Nikola Gajovský seinen deutschen Pass erhalten hat und damit nicht mehr unter die Ausländerbeschränkung fällt, wurde mit dem 38-jährigen Tschechen Tomas Plihal ein neuer Kontingentspieler verpflichtet. Zuvor war Plihal in dieser Saison für Jablonec nad Nisou auf Eis gegangen und konnte in der 3. tschechischen Liga in 22 Spielen 14 Tore und 15 Vorlagen erzielen.
Topscorer bei den Eisbären ist derzeit mit 45 Punkten aus 28 Spielen der ehemalige Deggendorfer Andrew Schembri. Neben dem Deutsch-Kanadier zeichnet sich der eingespielte Angriff der Oberpfälzer durch seine Ausgeglichenheit aus. Immerhin 9 Spieler im Kader von Trainer Max Kaltenhauser konnten in dieser Saison 1 Scorerpunkt oder mehr je Spiel erzielen. Diese Offensive muss von der Deggendorfer Hintermannschaft in den Griff bekommen werden, wenn man Zählbares aus Regensburg mitnehmen will.
Ob die zuletzt fehlenden Lukas Miculka und Jonas Stern in den Kader von Jiri Ehrenberger zurückkehren können, wird sich kurzfristig entscheiden. Thomas Greilinger wird weiterhin fehlen.
(DSC/mh)
  
   
ecdcmemmingenECDC Memmingen
Wichtiger Heimsieg: Indians schlagen Regensburg

(OLS)  Der ECDC entschied das Spitzenspiel am Sonntagabend für sich. Gegen die Eisbären Regensburg gewann das Team von Sergej Waßmiller am Ende mit 3:1 und holte die nächsten wichtigen Punkte im Endspurt der Hauptrunde. Schon am Dienstag geht es für die Indians weiter, dann gastiert der EV Lindau am Hühnerberg.
Mit Jaro Hafenrichter kehrte eine wichtige Stütze zurück in die Mannschaft. Marco Eisenhut startete im Tor der Indians. Die Begegnung startete recht flott und intensiv. Beide Teams wollten sich nichts schenken und führten ein kampfbetontes Drittel. Der ECDC ging aber verdient in der siebten Minute in Führung. Alec Ahlroth drückte den Puck zum 1:0 in die Maschen. Memmingen spielte schneller und agiler als die Gäste aus der Domstadt. Tore fielen aber keine mehr, trotz mehrerer Gelegenheiten in Überzahl für die Eisbären.
Im zweiten Drittel, zumindest was die Spielanteile beider Teams angeht, zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Indians waren das aktivere Team und erhöhten folgerichtig auf 2:0. Ludwig Nirschl versenkte die Scheibe im Eisbären-Gehäuse. Jedoch wurde das Spiel zunehmend ruppiger, was den ausverkauften Hühnerberg in einen Hexenkessel verwandelte. An Spannung und Intensität fehlte es keinesfalls.
Im letzten Drittel kamen die Gäste zunächst zum Anschlusstreffer. Etwas überraschend versenkte Petr Heider zum 1:2 von der blauen Linie. Doch Memmingen ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Die Indianer spielten konzentriert und standen kompakt. Auch Marco Eisenhut glänzte im Tor der Maustädter. Der entscheidende und letztendlich verdiente Treffer zum 3:1 fiel in der 56.Minute. Nach schöner Vorarbeit von Jaro Hafenrichter war es Petr Pohl, der eiskalt einnetzte und den wichtigen Sieg im Spitzenspiel perfekt machte.
Zeit zum Regenerieren bleibt kaum, schon geht es Schlag auf Schlag weiter im Endspurt der Oberliga-Hauptrunde. Bereits am Dienstag kommt mit dem EV Lindau der nächste Gegner an den Hühnerberg. Das Team vom Bodensee konnte zuletzt zwei Erfolge, gegen Garmisch und Höchstadt einfahren und steht auf Platz 9 der Tabelle. Mit Martin Mairitsch und dem neuverpflichteten Nolan Redler stehen den Islanders zwei starke Kontingentspieler zur Verfügung. Die weiteren Leistungsträger sind die etablierten Kräfte Andreas Farny, Simon Klingler oder Florian Lüsch.
Die Indians, die sich mittlerweile auf Rang 2 vorgearbeitet haben, dürfen sich im Endspurt der Hauptrunde keinen Patzer mehr leisten, wenn sie noch einmal den Spitzenreiter Weiden angreifen wollen. Zuhause sind die Memminger bislang eine Macht, nur ein einziges Spiel musste man im Saisonverlauf abegben, das soll auch weiterhin so bleiben. 
(ECDCM/mfrfl)
 
    
ehf-passauEHF Passau
Black Hawks hoffen trotz Corona Sorgen auf Heimspiel gegen Landsberg

(OLS)  Die Passau Black Hawks konnten ihr Auswärtsspiel am gestrigen Sonntag zu den Starbulls Rosenheim aufgrund von mehreren positiven Corona Tests nicht antreten. Der Mannschaft von Trainer Ales Kreuzer stehen heute und morgen noch weitere Corona Testungen ins Haus. Sollte es heute und morgen keine weiteren positiven Corona Testergebnis geben, treten die Black Hawks am morgigen Dienstagabend um 20 Uhr in der Passauer EisArena gegen die Landsberg Riverkings an. Fehlen werden zu diesem Spiel die verletzten Jeff Smith und Anders Poulsen sowie die an Corona erkrankten Spieler. „Umso wichtiger wird in dieser Partie der Rückhalt von den Rängen sein“. weiß Black Hawks Vorstand Christian Eder.
Mit Blick auf die Tabelle der Oberliga Süd treffen mit Passau und Landsberg die beiden Schlusslichter der Liga aufeinander. Beide Mannschaften haben das Ziel sich die bestmögliche Ausgangssituation vor den anstehenden Play-Downs zu sichern. Aktuell stehen die Passau Black Hawks mit vier Punkten Vorsprung auf Platz elf der Tabelle. Umso wichtiger wird es in den verbleibenden zwei Spielen gegen Landsberg sein, die volle Anzahl an Punkten zu holen. „Wir müssen uns jetzt Platz elf holen und uns damit das Heimrecht in den Play-Down sichern“. Und jeder Punkt könnte am Ende doppelt wertvoll werden, da am Ende der Punkteschnitt je Spiel für die Abschlusstabelle herangezogen wird. „So möchte der Verband erreichen, dass Mannschaften welche weniger Spiele absolviert haben, benachteiligt werden“.
Im ersten sechs Punkte Spiel gegen Landsberg werden die Black Hawks also mit einer Rumpfmannschaft antreten müssen. Nichts desto trotz wollen und müssen sich die Habichte am Dienstag deutlich bissiger als am vergangenen Freitag gegen Memmingen präsentieren. Dort hatten die Dreiflüsse Städter das erste Drittel total verschlafen und lagen nach zwanzig Minuten bereits mit 0:5 zurück. Trotz und gerade auch wegen der vielen Ausfälle wird die Mannschaft jetzt zusammenrücken und gegen Landsberg alles in die Waagschale werfen um die drei Punkte in Passau zu behalten.
Tickets für das Heimspiel gegen Landsberg gibt es Online auf ETIX sowie an der Abendkasse ab 19 Uhr. 
(EHFP/czo)
  
    
SC RiesserseeSC Riessersee
SCR übergibt Spenden & Fanartikel an Rheumakinderklinik - Robert Ehrhardt verdoppelt Betrag

(OLS)  Es war kurz vor Weihnachten, als der SC Riessersee zwei Trikots zur Charityauktion angeboten hat. Unter den Hammer kamen der Auswärtsgameworner von Michael Boehm sowie ein Preseasontrikot der diesjährigen Saison. Der gesamte Erlös sollte der Kinderheumaklinik Garmisch-Partenkirchen zu Gute kommen. Damit führte der zehnfache Deutsche Meister die Tradition fort, den Menschen der Region, in welcher der Verein seit fast 100 Jahren tief verwurzelt ist, etwas zurückzugeben und seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden. Und die Aktion wurde gut angenommen. Neben zahlreichen Geboten auf die Gameworner wurde Robert Ehrhardt von der Robert Ehrhardt Allfinanz AG aus Penzberg auf die Aktion aufmerksam und bot an, den Erlös an die Rheumakinderklinik zu verdoppeln: „ Seit Jahren engagiere ich mich immer wieder für soziale Projekte oder Einrichtungen. Seitdem ich dieses Jahr Sponsor beim SC Riessersee geworden bin, verfolge ich alles rund um den Verein selbstverständlich mit voller Leidenschaft. Nach der gemeinsamen Ticketaktion im Dezember zugunsten der Tafel Garmisch-Partenkirchen, fand ich auch die Trikotauktion für die Rheumakinderklinik etwas Besonderes und freue mich, diese Aktion unterstützen zu dürfen.“
Vergangenen Donnerstag war es nun endlich soweit. Gemeinsam mit Robert Ehrhardt besuchte der SCR Geschäftsführer Panagiotis Christakakis, Herrn Prof. Dr. med. Johannes-Peter Haas, ärztlicher Direktor der Klinik. Im Gepäck hatten die beiden einen Scheck über € 650,00 sowie zahlreiche weiß-blaue Fanartikel, wie Schals, Caps, T-Shirts oder auch Schlüsselanhänger: „Uns war es wichtig, neben der finanziellen Unterstützung der Kinderrheumaklinik, auch den Kindern & Patienten des Krankenhauses ein Lächeln in diesen schwierigen Zeiten aufs Gesicht zu zaubern. Die Kinder müssen, neben den Einschränkungen aufgrund ihrer Krankheit, in der aktuellen Zeit auch auf viele andere Dinge verzichten. Gerne hätten wir die Mitarbeiter und Patienten zu einem unserer Heimspiele eingeladen. Während der Pandemie ist das Risiko hierfür leider zu hoch. Gerade für Rheumapatienten ist es wichtig, die Kontakte so gering wie möglich zu halten. Daher ist die Klinik seit Beginn der Pandemie so gut abgeschirmt von der Außenwelt wie nur möglich. Sobald es wieder möglich ist, möchten wir die Heimspieleinladung aber selbstverständlich nachholen.“, so Geschäftsführer Panagiotis Christakakis zur Spendenübergabe.
„Die Aktionen des SC Riessersee für die Kinderrheumaklinik haben schon eine lange Tradition, die sich heuer fortsetzt. Sport ist in der Therapie von Rheumakindern in den letzten Jahren ein wichtiges Element geworden. Da sind gerade Sportler, die sich für Rheumakinder engagieren, wichtige Identifikationsfiguren. Vielen Dank.“, so der ärztliche Direktor und Geschäftsführer der Kinderrheumaklinik. Prof. Dr. Johannes-Peter Haas während des Termins bei der Rheumaklinik.
Neben den zahlreichen Fanartikeln und dem Spendenscheck überreichte Robert Ehrhardt der Klinik das Gameworntrikot aus der diesjährigen Preseason, welches zur Versteigerung angeboten wurde. Ersteigert hatte das Trikot der langjährige SCR-Fan Holger Leonhardt. Leonhardt selbst hat in seiner Trikotsammlung bereits unzählige Gameworner der Weiß-Blauen. Aus diesem Grund spendete er das, von der gesamten Mannschaft unterschriebene Trikot, an die Rheumaklinik: „ Ich fand die Aktion des SC Riessersee einfach klasse und wollte diese unterstützen. Daher ersteigerte ich das Trikot, um es dann der Kinderrheumaklinik zu spenden. Ich hoffe, es erhält einen würdigen Platz in der Klinik.“, so Holger Leonhardt.
(SCR/sz)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Leinweber-Comeback gegen angeschlagene Peitinger

(OLS)  Nach der kurzfristigen Absage des Heimspiels gegen die Black Hawks Passau am Sonntag steht für die Starbulls Rosenheim am Dienstag um 20 Uhr die Auswärtsaufgabe gegen den EC Peiting an. Die Grün-Weißen treffen auf einen nach zwei ernüchternden Niederlagen am vergangenen Wochenende angeschlagenen Gegner, der aber zum Punkten verdammt ist, um seine Chance auf die direkte Playoff-Qualifikation zu wahren. Vor dem Comeback im Rosenheimer Team steht Curtis Leinweber. Die Partie wird live im Internet übertragen, buch- und abrufbar auf www.sprade.tv.
Angeschlagene Boxer können bekanntlich besonders gefährlich sein. Die Starbulls Rosenheim müssen am Dienstag also auf der Hut sein, wenn sie am Dienstagabend im Peitinger Eisstadion die Mission Auswärtssieg erfolgreich bestreiten wollen. Der EC Peiting hat ein rabenschwarzes Wochenende hinter sich. Nach einer überraschend deftigen 1:8-Auswärtsniederlage am Freitag gegen den EV Füssen unterlag die Mannschaft von Trainer Anton Saal am Sonntagabend auf eigenem Eis auch dem Höchstadter EC letztlich deutlich mit 1:4. Damit überholten die Mittelfranken den ECP, der auf den siebten Tabellenrang zurück fiel und nun schleunigst wieder in eine Erfolgsspur finden muss, um die Chancen auf Platz sechs und damit auf die direkte Playoff-Qualifikation zu wahren. Coach Anton Saal sprach davon, dass seine Mannschaft zuletzt sehr verkrampft agierte und sich wohl auch deshalb mit dem Tore schießen ungewohnt schwer tat.
Die Peitinger warten noch immer auf ihren ersten Sieg nach regulärer Spielzeit im Jahr 2022 (bisher zwei Overtime-Siege, eine Niederlage nach Verlängerung, sechs Mal null Punkte – bei durchschnittlich 5,2 Gegentreffern pro Spiel!). Angeschlagen sind die Pfaffenwinkler aber nicht nur wegen dieser Negativserie und den beiden jüngsten ernüchternden Pleiten, sondern auch wegen zahlreicher Spielerausfälle (Thomas Heger, Daniel Reichert, Maximilian Söll, Fabian Weyrich, Tim Rohrbach, Manuel Bartsch), die insbesondere die Verteidigung betreffen. Die zahlreichen Gegentore kommen also nicht von ungefähr.
Die Rosenheimer Trefferausbeute gegen Peiting war zwar beim 8:2-Heimsieg Anfang Januar hoch, beim 3:2-Overtime-Erfolg Anfang Februar im ROFA-Stadion dagegen mager. Anders als beim jüngsten Aufeinandertreffen vor neun Tagen wollen John Sicinski und seine Mannschaft diesmal alle drei Punkte eintüten, um ihren Punkte-Quotienten bestmöglich aufzurüsten. Dieser blieb am Sonntag wegen des Ausfalls des Heimspiels gegen den Tabellenvorletzten Passau – die Absage aufgrund positiver Corona-Testergebnisse beim Gegner kam erst fünfeinhalb Stunden vor dem ersten geplanten Bully – bei 2,364 stehen. Somit fielen die Starbulls auf den dritten Tabellenrang zurück, da die Memmingen Indians dank eines 3:1-Heimsieg im Verfolgerduell gegen Regenburg ihren Punktequotienten auf 2,371 steigerten und nun mit hauchdünnem Vorsprung Tabellenposition zwei innehaben.
Beim ersten Auswärtsspiel in der laufenden Saison gegen den EC Peiting landeten die Starbulls am 17. Oktober einen 5:2-Sieg. Rosenheimer Torschützen damals waren Manuel Edfelder (2), Maximilian Vollmayer, Marc Schmidpeter und Curtis Leinweber. Letzterer wird nun am Dienstag sein Comeback im Starbulls-Team geben, nachdem er sieben Spiele verpasste und zuletzt am 5. Januar – gegen Peiting – mit von der Partie war. Als zweiten Rosenheimer Kontingentspieler sieht Headcoach John Sicinski Brock Trotter vor, Zack Phillips wird deshalb pausieren. Brett Schäfer, der am vergangenen Freitag in Landsberg aussetzte, ist wieder im Team, nicht im Starbulls-Kader stehen dagegen aller Voraussicht nach Maximilian Hofbauer und Thomas März. Nachdem es vor neun Tagen die Peitinger waren, die beim Vergleich mit den Starbulls zwei Tage zuvor spielfrei waren, hofft Sicinski nun auf den umgekehrten Effekt: „Wir hatten jetzt eine nicht eingeplante Erholungsmöglichkeit und ich hoffe, dass uns das gut getan hat diesmal wir die spritzigere Mannschaft sind. Aber ich sehe den Ausfall des Spiels gegen Passau mit gemischten Gefühlen. Wir hätten natürlich gerne drei Punkte mitgenommen.“
Das nächste Heimspiel bestreiten die Starbulls Rosenheim am kommenden Freitag. Zu Gast im ROFA-Stadion (Spielbeginn 19:30 Uhr) ist dann der EV Füssen. Die Rahmenbedingungen für den Spielbesuch sowie alle Infos zum Ticketing (es gibt keine Abendkasse, Eintrittskarten müssen online gebucht werden) sind auf www.starbulls.de veröffentlicht.
(SBR/mh)
  
    
hannoverscorpionsHannover Scorpions
Scorpions erneut mit 6 Punkte-Wochenende - Jetzt geht es gegen Leipzig, Hamburg und Halle

(OLN)  Mit einem 9:4 Auswärtssieg an der Ostsee gegen die Rostock Piranhas und einem 5:3 Heimsieg gegen den Herforder EV haben die Hannover Scorpions am vergangenen Wochenende die erwarteten Ergebnisse erzielt und den 2ten Tabellenplatz behauptet.
In der kommenden Woche stehen mit den EXA Icefighters Leipzig am Dienstag 20:00 Uhr in der hus de groot EISARENA, den Hamburg Crocodiles am Freitag 20:00 Uhr ebenfalls in der hus de groot EISARENA und am Sonntag 18:15 Uhr beim Spitzenteam in Halle drei starke Gegner auf dem Spielplan.
In diesem Rhythmus geht es auch in den kommenden Wochen bis zum Ende der Hauptrunde weiter.
Nach dem Sieg über Herford gilt jetzt die volle Konzentration der Begegnung gegen die EXA Icefighters Leipzig, die sich in der bisherigen Saison als äußerst kampfstarkes Team ausgezeichnet haben.
Am Montagvormittag sah bei den Scorpions alles danach aus, dass alle Spieler verletzungsfrei aus dem Wochenende gekommen sind und bis auf Christoph Kabitzky (ist bereits wieder im Mannschaftstraining) einsatzbereit sind.
(HS/nb)
  
    
icedragonsherfordHerforder EV
Ice Dragons mit nächstem Spiel - Herford auswärts bei den Hannover Indians

(OLN)  Zu Gast am Pferdeturm – der Herforder Eishockey Verein bestreitet in der Oberliga Nord Hauptrunde seine nächste Begegnung am Dienstagsspieltag. Um 20.00 Uhr sind die Ice Dragons zu Gast bei den Hannover Indians am Pferdeturm und wollen versuchen an die kämpferisch starke Leistung vom vergangenen Wochenende anzuknüpfen.
Noch 14 Partien stehen für die Mannschaft von Chefcoach Michael Bielefeld in der Hauptrunde auf dem Programm, in denen sich entscheidet, wohin die Reise in dieser Saison gehen wird. Aktuell nimmt der HEV nur noch den 11. Tabellenplatz ein und benötigt im Fernduell mit den Moskitos Essen und den Rostock Piranhas Punkte, um in die Top 10 der Liga, verbunden mit der Teilnahme an den PrePlayOffs, zurückzukehren.
Aufgrund des derzeit kleinen Spielerkaders ist Herford auch bei den Indians klarer Außenseiter, zeigte jedoch zuletzt gegen Tilburg und vor allem bei den Hannover Scorpions in ähnlicher Situation sehr viel Moral und verkaufte sich jeweils teuer. Möchte man etwas Zählbares mitnehmen, wird erneut eine disziplinierte Leistung und die Bereitschaft zum Kampf um jeden Zentimeter Eis notwendig sein.
Das Herforder Trainerteam hofft, dass sich in den kommenden Tagen Stück für Stück der Kader durch die Rückkehr zuletzt fehlender Akteure wieder auffüllt. Inwiefern am Pferdeturm schon Spieler zurückkehren, liegt aktuell in den Händen der medizinischen Abteilung des HEV, die genau den Gesundheitszustand nach Rückkehr aus Quarantäne- und Isolationsmaßnahmen beobachtet.
Die Begegnung bei den Hannover Indians wird live auf www.sprade.tv übertragen und ist unter der Woche das derzeit einzig geplante Spiel der Ice Dragons. Regulär geht es am Freitag in Krefeld sowie am Sonntag zuhause gegen die Black Dragons Erfurt weiter.
(HEV/som)
  
    
hernerev2007Herner EV
HEV-Pflichtsieg gegen den Krefelder EV!

(OLN)  Im einzigen Spiel des Wochenendes hat der Herner Eissportverein zuhause gegen den Krefelder EV mit 6:2gewonnen. Am Mittwochabend kommt der Tabellenführer aus Halle. Bully ist um 20 Uhr.
Der HEV musste dabei auf die verletzten Akteure Sebastian Moberg, Rene Behrens und Christoph Ziolkowski verzichten, auch Aaron Krebietke war nicht dabei. Der Youngster spielte für die deutsche U18-Nationalmannschaft. Dafür stand Benjamin Hüfner wieder im Aufgebot.
Und es fing nicht gut an für die Herne. Bereits in der vierten Spielminute hatte Adrian Grygiel auf der rechten Seite zu viel Platz und auch KEV-Topscorer Marcel Mahkovec wurde in der Mitte sträflich freigelassen, so dass er keine Probleme hatte zum 0:1 einzunetzen. Doch Herne hatte die richtige Antwort parat. Nur 45 Sekunden später fand ein langer Pass von Artur Tegkaev seinen Sturmpartner Marlon Polter, der mit seinem ersten Saisontreffer ausglich. Für die Führung sorgte dann Kevin Orendorz, der einen Schuss von Nils Elten ins Netz abfälschte.
Im zweiten Abschnitt hatte der HEV die Partie dann komplett unter Kontrolle. Nur einen Schuss gestattete man den Gästen. Orendorz legte mit seinem zweiten Treffer des Abends das 3:1 nach, für das vierte Tor war Denis Fominych im Nachschuss erfolgreich. Zu Beginn des letzten Abschnitts schenkte Danny Albrecht dem jungen Goalie Finn Becker das Vertrauen, das dieser mit mehreren guten Saves rechtfertigte.
Dennis Swinnen stocherte die Scheibe zum 5:1 über die Linie, Kevin Orendorz machte beim 6:1 seinen Hattrick perfekt. In der Folge hätte Herne das Ergebnis noch deutlich höher schrauben können, scheiterte jedoch immer wieder an Patrick Klein. Für den Schlusspunkt sorgte auf der anderen Seite der ehemalige HEV-Akteur Tom Schmitz mit dem 6:2.
„Wir sind nicht gut aus der Kabine gekommen und konnten nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Dies lief ab dem zweiten Drittel dann deutlich besser. Hier haben wir dann jedoch zu viele Chancen liegengelassen“, sagte Danny Albrecht. „Am Ende war es von uns ein gutes Eishockeyspiel. Die jungen Sportler haben allesamt eine gute Leistung abgeliefert“, war der HEV-Coach nach der Partie froh über die drei Punkte und den Auftritt seiner Mannschaft. Bereits am kommenden Mittwoch kommt dann der Tabellenführer aus Halle in die Hannibal-Arena. Bully ist um 20 Uhr.
(HEV/ms)
  
    
EXA-IceFightersIcefighters Leipzig
KEIN SIEG, ABER EIN PUNKT

(OLN)  Am Sonntagabend kam es endlich zum lang erwarteten Aufeinandertreffen der EXA IceFighters Leipzig und der Hannover Indians. Nachdem das Auswärtsspiel der Leipziger am Pferdeturm wegen Corona mehrfach verschoben wurde, kamen die Indianer gestern in den Eiszirkus. Auf Seiten der Eiskämpfer fehlten immer noch eine Handvoll Spieler. Verletzt mussten Patrick Glatzel, Michael Burns und Erek Virch weiterhin zuschauen, außerdem kränkeln noch Jonas Wolter und Ian Farrell und Moritz Miguez ist immer noch nicht wieder einsatzbereit fürs Eis.
Die gut 1000 Zuschauer im Eiszirkus sahen ein hart umkämpftes Spiel, das am Ende zwar nicht in der Entstehung, aber im Ausgang ein verdienter Sieg in Overtime für die Gäste wurde. Doch von Anfang an.
Zu Beginn standen beide Mannschaften defensiv gut und ließen wenig Chancen zu, waren aber gleichezeitig beide auch offensiv wenig durchschlagend. Leichte Vorteile konnte man vielleicht bei den Indians beobachten. In der 9. Minute kam es dann zur ersten großen Fehlentscheidung, in der Tim Heyter für einen Check eine 5-Minuten Strafe zog. Auf Seiten der Leipziger traf das auf Unverständnis, da der selbe Schiedsrichter in vergangenen Spielen bereits gleiche Situationen gegen uns mit nur 2 Minuten oder gar nicht bestrafte, obwohl es auch um Checks gegen den Kopf ging, nach denen unsere Spieler nicht aufs Eis zurückkehren konnten. Dass unterschiedliche Personen Situationen unterschiedlich bewerten, liegt in der Natur der Sache, doch in dieser Konstellation war das fürs Leipziger Team nicht verhältnismäßig oder nachvollziehbar. Im ersten Drittel hatten die Eiskämpfer dennoch das Geschehen defensiv gut im Griff und offensiv arbeiteten sie gut nach vorn. Beide Torhüter waren aber sehr sicher, somit ging es ohne Tore in die erste Pause.
Im zweiten Drittel waren wir dann besser im Spiel und das Team zeigte besonders im Hinblick darauf, dass es erst das zweite Spiel nach längerer Pause war, erneut einen starken Einsatz. Kapitän Florian Eichelkraut beobachtete von da an das Spielgeschehen größtenteils von der Bank aus, da seine Kräfte nach seiner kurzfristigen Rückkehr ohne viel Training erschöpft waren.
In der 21. Minute gab es dann zum ersten Mal Grund zum Jubeln. Thomas Voronov spielt den Puck mustergültig heraus und auf Marvin Miethke, der gut verzögert und mit einem schön platzierten Schuss das 1:0 erzielt.
Dann wurde es merklich chaotischer, jede Aktion und jeder Check wurde eine Szene und beide Teams ließen sich unter die Haut fahren. Es war erwartbar und gegen die Indians auch keine Seltenheit, doch schon da hätten die Schiedsrichter eingreifen müssen, was sie permanent nicht oder falsch machten. Das schraubte den Frust weiter nach oben.
Im weiteren Verlauf des Drittel zeigte Sven Gerikes Team eine starke und gute Defensivleistung, die nur 4 oder 5 Schüsse aufs Tor zuließ. In dieser starken Phase gelang dann auch durch eine wunderschöne Zusammenarbeit und Kontermöglichkeit von Maximilian Spöttel und Thomas Voronov das 2:0. Letzter konnte damit zu seinem ersten IFL-Treffer einnetzen. Mit der Zwei-Tore-Führung ging es in die zweite Pause und nach der kam es dann, wie es kommen musste.
Eine durchaus gerechtfertigte Strafe bringt das erste Gegentor, das jedoch erst noch mustergültig beantwortet wurde. In der 47. Minute hat Max Spöttel viel Zeit und hämmert nach Zuspiel von Filip Stopinski gnadenlos in den Winkel.
Doch dann ließen die Kräfte im letzten Drittel nach und die Entscheidungen wurden nicht mehr richtig getroffen. Zu oft wurde der Puck einfach nur rausbefördert und damit nicht mehr genug Offensivkraft aufgebracht. Damit ergaben sich natürlich Chancen für die Indianer, die dann im Zusammenspiel mit einer ungleichen Strafenverteilung durch Treffer von Turnwald und Pohanka auf 3:3 ausgleichen können.
In der Verlängerung stellten sich die Eiskämpfer dann etwas unglücklich an und suchten zu sehr das eins gegen eins. Die Indianer hatten da die bessere Scheibenkontrolle, doch leider war der Siegtreffer dann erneut strittig. Ein womöglich schwer zu erkennendes Abseits erhitzte die Leipziger Gemüter zur Schlusssirene. Insgesamt machten die Offiziellen an diesem Abend eindeutig keine gute Figur. Trotzdem verdienten sich die Indianer mit dem Ausgleich und den größeren Chancen am Ende den Zusatzpunkt und den Sieg.
Fazit bleibt: eine stark kämpfende Leipziger Truppe hat gestern Abend einen Punkt gewonnen und den Stolz ihrer Anhänger erarbeitet!

(IFL/sr)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
ehcpinguinekoenigsbrunnEHC Königsbrunn
Königsbrunn verschenkt den Sieg in Ulm

(BYL)  Mit 3:4 verliert der EHC auch sein zweites Auswärtsspiel gegen die „Donau Devils“ des VfE Ulm/Neu-Ulm. Die Partie war bis kurz vor Spielende offen, am Ende setzte sich die körperlich präsentere Mannschaft verdient durch.
Vor dem Spiel gab es bei Um eine gravierende personelle Veränderung. Nachdem die Devils am Freitag ihr Heimspiel gegen Erding mit 0:9 verloren hatten, reagierte der Vorstand und zog seine Konsequenzen aus der sehr deutlichen Niederlage. Wie am Samstag bekannt wurde, entband der Verein Trainer Robert Linke mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben. Gegen den EHC übernahm zunächst das Interims-Trainergespann Martin Jainz und Alexander Jäger das Coaching. Die Devils konnten für die Partie 15 Feldspieler aufbieten, Königsbrunn startete mit 14. So fehlten auf Seiten der Brunnenstädter neben dem Langzeitverletzten Michael Rudolph unter anderem die Leistungsträger Hayden Trupp, Julian Becher, Max Arnawa und Kapitän Alexander Strehler.
Beide Mannschaften starteten mit viel Tempo in die Partie, die sich zunächst ausgeglichen gestaltete. Bei den Brunnenstädtern war durch den reduzierten Kader bedingt noch ein wenig Sand im Getriebe, viele kleine Fehler führten zu Scheibenverlusten. Den ersten Treffer markierten dann die Gastgeber, in der sechsten Spielminute verwandelte Synek ein cleveres Anspiel zum 1:0 für die Devils. Kurz darauf hatte Ulm in Überzahl sogar die Möglichkeit auf einen weiteren Treffer, doch Jakub Bitomsky stibitzte sich die Scheibe und netzte souverän zum 1:1 Ausgleich ein. Mit fortlaufender Spieldauer kam der EHC aber immer besser in die Partie, auch wenn Ulm sich ebenfalls gute Möglichkeiten erarbeitete. Kurz vor der Pause machte Königsbrunn nochmal mächtig Druck und ging durch den Treffer von Jakub Bitomsky mit 2:1 in Führung, bis Drittelende fielen aber keine weiteren Tore mehr.
Im Mitteldrittel startete der EHC zunächst stark, verpasste es aber den Vorsprung weiter auszubauen. Auch in Überzahl wollte der dritte Treffer nicht fallen, oder landete am Pfosten der Gastgeber. Die gingen allerding nicht so verschwenderisch mit ihren Möglichkeiten um und glichen in der 35. Minute aus, Torschütze war erneut Synek. Mit dem für die Gastgeber etwas glücklichen 2:2 gingen dann auch beide Mannschaften in die letzte Pause.
Die Entscheidung musste nun im Schlussdrittel fallen. Ulm hatte zunächst mehr vom Spiel und erarbeitete sich einige Möglichkeiten, konnte aber nicht nachlegen. Königsbrunn hatte scheinbar den Faden verloren und kam nicht wirklich in die Partie. Beide Teams lieferten sich jetzt einen intensiven Kampf auf dem Eis, die Devils sorgten für ordentlich Druck. Doch nach Scheibenverlust der Gastgeber setzte sich Tim Bullnheimer gegen seine Gegenspieler durch und schoss in der 49. Spielminute zum 3:2 für Königsbrunn ein. Ulm dachte aber nichts ans Aufgeben und belohnte sich für den Einsatz mit dem Ausgleich in der 57. Spielminute.  Nur 33 Sekunden später legten die Devils nochmal nach und trafen zur 4:3 Führung. Königsbrunn versuchte zwar noch auszugleichen und nahm dann Goalie Žukovas zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Das 4:4 wollte aber nicht mehr fallen, auch wenn die Chancen dazu durchaus vorhanden waren.
Königsbrunn bleibt dank des Doppelschlags der Gastgeber erneut ohne Punkte in Ulm und trifft am nächsten Freitag erneut auf eigenem Eis auf die Devils.
EHC-Coach Andy Becher nennt Ursachen für die Niederlage: „Aufgrund des Trainerwechsels war uns bewusst, dass eine Mannschaft kommt, die eine sehr hohe Intensität aufs Eis bringt. Nach dem 0:1 Rückstand haben wir die Scheibe besser laufen lassen und sind dann verdient mit 1:2 in die erste Pause gegangen. Wir waren im Mitteldrittel die spielbestimmende Mannschaft, konnten es aber nicht auf die Anzeigetafel zu bringen. Mit dem unglücklichen 2:2 gingen wir dann in die letzte Pause. Ziel für das letzte Drittel war, die Strafzeit zu überstehen und dann weiterhin geduldig zu spielen. Das ist uns mit dem Tor Mitte des letzten Drittels gelungen und dann bekommen wir in der 57. Minute aus einem Standard das 3:3 Gegentor. Kurz darauf ist das 4:3 aus einer eigentlich harmlosen Situation gefallen. Wir haben im wichtigsten Moment nicht nur den Kopf, sondern auch das Spiel verloren.“
(EHCK/hp)
   
    
blackbearsfreisingSE Freising
Sechs-Punkte-Wochenende für die Black Bears

(BLL)  Am Wochenende gab es zwei dringend benötigte, wenn auch jeweils hauchdünne Erfolge in der Fremde.
Am Freitag bei der 1b von Selb nutzte die Heimmannschaft ihre Überzahl in der 8. Minute zur Führung. Aber auch Freising nutzte ihrerseits eine Überzahl: Christian Birk wurde in der 17. Minute von Peter Meier bedient. Der überragende Peter Meier stellte dann eine Minute später selbst auf 1:2, Assist war Vincenz Stegner. Damit ging es in die Drittelpause.
Hier gelang den Gästen dann ein - allerdings nur zwischenzeitlich beruhigendes - 1:3 durch Nolan Regan (A: Peter Meier) in der 30. Minute. Allerdings konnte Selb drei Minuten später wieder auf 2:3 verkürzen. Trotz vielen Strafzeiten rettete Freising den knappen Vorsprung ins dritte Drittel.
Das letzte Drittel war dann nervenzerfetzend. Dank eines stabilen Rückhalts durch Goalie Manuel Hanisch hielt die Freisinger Defensive, nach vorne gelang aber auch nichts Zählbares. So feierten die Black Bears dann den ersten Sieg in der Abstiegsrunde der Landesliga Nord.
Mindestens genau so spannend war es dann am Sonntagabend in Vilshofen. Früh, in der 4. Minute, ging Freising durch Quirin Oexler in Führung (A: Dimitri Kurnosow). Das 0.1 hielt den Rest des 1. Drittels und auch das zweite Drittel über.
So ging es höchst spannend ins letzte Drittel. Anton Münzhuber gelang in der 44. Minute bei Überzahl das 0:2 (A: Peter Meier). Zwei Minuten vor Schluss erzielte Vilshofen dann doch den verdienten Anschlusstreffer und natürlich warfen sie dann alles nach vorne. Allerdings kassierten sie eine Auszeit und die Black Bears konnten die knappe Führung ins Ziel retten.
Das waren zwei ganz wichtige Siege für Freising. Nach bisher vier Spielen gelang der Sprung auf Tabellenplatz 3 und damit stünde man über den potenziellen zwei Abstiegsrängen. Es bleibt aber spannend und es müssen sicher noch einige Siege her um die Liga zu halten. 
(SEF/an)
  
    
wanderersgermeringWanderers Germering
Furioser EVG überzeugt mit Topleistungen und erobert Platz 1

(BLL)  Die Chance auf Wiedergutmachung, nach der 3:10 Hinspielniederlage vor genau einer Woche, war da für den ESV Burgau. Genutzt wurde sie nicht. Lautstarken Support bekamen beide Mannschaften von den Rängen, so dass die Partie unter einem einmaligen und eines Topspiel würdigen Rahmen stattfand. Der erste Spielabschnitt zeigte engagierte und läuferisch gut aufgelegte Hausherren, die viel Druck auf das gegnerische Tor ausübten. Auch die Kompaktheit in der Defensive und das kompromisslose Verteidigen aus der eigenen Zone waren der Schlüssel zu einem nahezu perfekten Start. Folgerichtig ging man nach Toren von Dennis Sturm und Daniel Menge mit einer 2:0 Führung in die erste Pause. Das Mitteldrittel bot einige Parallelen zum Aufeinandertreffen an der Mindel. Schwarz-Gelb klar tonangebend und weiterhin mit viel Zug auf das Gehäuse von ESV-Goalie Roman Jourkov. Es war eine Frage der Zeit, bis die Torsirene wieder klingeln würde. Den 5-Tore-Regen eröffnete schließlich Christian Czaika in der 25. Minute, dem Treffer von Dennis Sturm, Michael Fischer, Daniel Menge und Nico Rossi, mit einem wrap around, nachfolgten. Zu viele leichte und individuelle Fehler entschieden das Spiel bereits nach 40 Minuten. In der Schlusssequenz schalteten die Wanderers ein paar Gänge zurück und auch die „Eisbären“ glaubten nicht mehr an das Wunder. Während den Gästen noch der Ehrentreffer gelang, setzten Marcus Mooseder und Dennis Sturm, mit seinem dritten Tor an diesem Abend, für den 9:1 Endstand.
Zwei Tage später bekam der EVG die Möglichkeit sich für die Hinspiel-Niederlage gegen den SC Reichersbeuern zu revanchieren und bei einem Sieg die Tabellenführung zu übernehmen. Entsprechend motiviert startete die Menge-Truppe in das Topspiel, konnte im ersten Spielabschnitt ihre Überlegenheit jedoch nicht in eine Führung ummünzen. Stattdessen gingen beide Mannschaften torlos in die erste Drittelpause. Danach dauerte es nur fünf Minuten bis Maximilian Raß den längst überfälligen Führungstreffer für seine Farben in personeller Überzahl markierte. Wenig Später wusste aber auch Reichersbeuern eine Strafzeit der Wanderers auszunutzen und egalisierte zur Mitte der Partie das Ergebnis. Zur Freude der rund 30 mitgereisten schwarz-gelben Fans hatte Dennis Sturm umgehend die passende Antwort parat stellte den alten Spielabstand wieder her. Die Hausherren taten nach dem Pausentee weiterhin alles dafür, den ersten Platz der Aufstiegsrunde zu verteidigen und machten vor dem Tor von Christoph Müller noch einmal mächtig Druck. Dieser machte sich in der 45. Spielminute bezahlt, als der SCR erneut den Ausgleich markieren konnte. In der Folge entwickelte sich eine spannende Schlussphase, in der beide Mannschaften die Möglichkeiten hatten das Spiel für sich zu entscheiden. Dementsprechend entschied am Ende eine Einzelaktion den Kampf um die Tabellenführung: mit einem Mann weniger gelang es Manuel Winkler alleine auf SCR-Goalie Michael Iszovics zuzulaufen und mit einem präzisen Schuss spektakulär die Hartgummischeibe zum 2:3 Endstand zu verwandeln.
Am kommenden Freitag tritt der EVG gegen den Fünftplatzierten der Vorrunde an, der es im wahrlichen allerletzten Moment in die Aufstiegsrunde geschafft hat. Der ERC Lechbruck ist Nutznießer des neuen Zwischenrunden-Modus, der es vorsieht, dass die Plätze 1-5 der Landesliga-Gruppe 2 um die Playoffs in die Bayernliga kämpfen. Eigentlich hätte die Partie bereits am Sonntag, den 30. Januar stattfinden sollen. Doch das Spiel musste eine halbe Stunde vor dem Bully kurzfristig abgesagt werden. Grund waren mehrere positive Corona-Schnelltests eines Lechbrucker Spielers. Auch wenn sich das PCR-Testergebnis des betroffenen ERC-Spielers nicht bestätigt hatte, wurden an den Folgetagen mehrere Akteure der „Flößer“ mit leichten Symptomen positiv getestet, so dass die Lecher eine Woche lang zum Zuschauen verdammt waren. Seit vergangenen Dienstag ist man wieder im Trainingsbetrieb und möchte nun da anknüpfen, wo man zum Aufstiegsrunden-Auftakt gegen den EV Fürstenfeldbruck aufgehört hat.
Bei allen Widrigkeiten auf Grund von Corona, erwartet man einige verletzte Stammkräfte zurück im Kader, so dass man zuversichtlich und motiviert in die heiße Phase der Saison geht. Auch wenn man auf dem Papier vermeintlich der Außenseiter ist, will man in der Aufstiegsrunde mithalten. Diese Ambitionen sind auch in jeglicher Hinsicht legitim, zeigte man Mitte Januar bei der 4:6 Heimniederlage gegen den SC Reichersbeuern eine herausragende Leistung und war über weite Strecken tonangebend. Die spielerische Anlage hat sich in letzten Wochen deutlich verbessert. Man tritt kompakt auf und zeigt in der Offensive eine deutlich stärkere Durchschlagskraft wie in der ersten Saisonhälfte. Zudem entwickelt sich der slowakische Neuzugang David Hornak mehr und mehr einem echten Königstransfer, taucht er, seit seinem Wechsel Anfang Januar, regelmäßig auf der Scorerliste auf. Defizite sind lediglich noch im Penaltykilling zu sehen, so dass man gut daran tut, Strafzeiten zu vermeiden. Das wird man sich auch für das Match gegen Schwarz-Gelb vornehmen.
(EVG/md)
  
    
ERC LechbruckERC Lechbruck
Ausgeglichenes Spiel, aber keine Punkte für den ERC gegen Burgau

(BLL)  Gegen den ESV Burgau hatten sich die Lecher am Sonntag einiges vorgenommen und wollten unbedingt drei Punkte einfahren. Bis zur Hälfte des Spiels hatte der ERC das Geschehen auch gut im Griff, schenkte dann aber eine 3:1-Führung her und die Eisbären drehten das Match zu ihren Gunsten. Zwar gab es reichlich Komplimente für eine insgesamt sehr ordentliche Mannschaftsleistung der Flößer, aber unter dem Strich wartet der ERC nach drei Spieltagen weiter auf die ersten Zähler in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga.
Beide Teams waren bis in die Haarspitzen motiviert und so ging es auch von Beginn an gleich zur Sache. Nationaltorhüterin Franziska Albl stand bei den Eisbären im Tor und wurde frühzeitig mehrfach von den Flößern geprüft. Der ERC hatte mehr Offensivanteile, doch das erste Tor schossen die Gäste: In der 11. Minute war es David Ballner der zum 0:1 für den ESV einschoss, nachdem die Hintermannschaft des ERC zu weit aufgerückt war, Ballner frei vor Lukas Bauer stand und diesem keine Chance ließ. Es dauerte aber nur 30 Sekunden, ehe Marcus Köpf ein schönes Zuspiel von Christoph Pfeiffer nutzte und zum 1:1 ausgleichen konnte. Lechbruck baute nun vehement Druck auf das Gästetor auf und Fabian Bacz (Christoph Pfeiffer) erzielte in der 19. Minute die verdiente 2:1-Führung für die Lecher.
Nach der ersten Pause machte der ERC nahtlos weiter und erhöhte durch Kapitän Matthias Erhard (Lukas Zugmaier, Marcus Köpf) in der 22. Minute sogar auf 3:1. Die Lecher nun beflügelt und drauf und dran den vierten Treffer zu erzielen, übertrieben es etwas mit dem Vorwärtsdrang und kassierten durch einen Treffer von Bence Makovics den 2:3-Anschlusstreffer der Gäste in der 24. Minute. Der ESV legte nun eine Schippe drauf und für den ERC begann gleichzeitig eine zehnminutige Schwächephase. Unnötigerweise ließen sich die Lecher durch die vielen Nickligkeiten und Provokationen der Gäste etwas aus dem Konzept bringen und luden die Eisbären zweimal geradewegs zum Toreschießen ein: David Ballner in der 29. Minute und Patrick Spingler in der 36. Minute nahmen die Geschenke gerne an und brachten Burgau mit 3:4 in Führung. Mit diesem Zwischenstand ging es in die zweite Pause.
Der ERC kam mit dem Willen zurück aufs Eis, schnellstmöglich den Ausgleich zu erzielen. Ein durchaus berechtigtes Ansinnen, denn beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und die Chancen für die Lecher waren absolut intakt. Doch erneut lief Lechbruck im Vorwärtsdrang in einen Konter und Jacob Schwarzfischer bedankte sich mit dem 3:5 in der 42. Minute. Ein Gegentor zur absoluten Unzeit für den ERC, aber die Truppe von Trainer Jörg Peters stemmte sich erneut kampfstark gegen die drohende Niederlage und hatte nun wieder mehr vom Spiel. Wie schon gegen Reichersbeuern betrieben die Blau-Weißen einen sehr großen Aufwand, erspielten sich zahlreiche Torchancen, konnten aber nichts Zählbares erwirken. Cleverer erneut die Gäste, die aus wenig viel machten: In der 58. Minute machte David Ballner den Deckel für die Eisbären drauf und sorgte für den 3:6-Endstand.
Am Rande des Spiels waren erneut in einem Spiel gegen den ESV Burgau erhöhte Sicherheitsmaßnahmen notwendig. Die Gruppierung von sogenannten „Fans“ des Gegners machte sich in einem Bus auf den Weg nach Lechbruck. Es kam zu keinen größeren Zwischenfällen während und nach dem Spiel, was unter anderem dem sehr besonnenen und deeskalierenden Auftreten der Einsatzkräfte der Polizei und des Sicherheitsdienstes zu verdanken war. Sympathiewerte hat der ESV Burgau mit seinen Anhängern aber auch diesmal in Lechbruck nicht hinzugewonnen.
(ERCL/ms)
  
    
blackeaglesreutlingenTSG Reutlingen
TSG Reutlingen Black Eagles – EC Eisbären Balingen 5:4 (1:3;2:1;2:0)

(LLBW)  Und wieder schallte Derbysieger, Derbysieger nach der Partie gegen die Eisbären Balingen aus der Kabine der Black Eagles Reutlingen. Wieder waren die Eisbären mit drei Toren in Führung gegangen und wieder hatten die Black Eagles eine furiose Aufholjagd gezeigt. Als Tabellenzweiter und Tabellendritter waren die Teams in die Party gegangen. Der Vergleich war also für beide Mannschaften ein Sechspunkte-Spiel. Im ersten Drittel sah es zunächst ganz danach aus, als gebe es für die Black Eagles an diesem Abend gegen die Eisbären nichts zu holen. Die Gäste traten laufstärker auf und hatten gegen die unorganisiert wirkenden Black Eagles die besseren Spielanteile. Lediglich fünf Schüsse konnten die Black Eagles im ersten Drittel auf das Gästegehäuse abgeben. Die Eisbären hingegen nutzten ihre Chancen konsequent aus. Zunächst brachte Böhm seine Farben in der 8. Minute mit einem verdeckten Schuss in Überzahl in Führung. Rund eine Minute später erhöhte Schneider nach einem schönen Pass direkt vor das Tor zum 0:2. Steinhauer konnte in der 20. Minute in Überzahl zum 0:3 erhöhen. Zu diesem Zeitpunkt schien die Partie schon fast gelaufen, wäre da nicht Lukas Borchert gewesen, der 5 Sekunden vor drittelende ebenfalls in Überzahl mit einem präzisen Handgelenksschuss zum 1:3 verkürzte. Zum Mittelabschnitt kamen die Black Eagles wie verwandelt aus der Kabine. Reutlingens Trainer Roberto Cazacu hatte offenbar die richtigen Worte gefunden. Sein Team zeigte sofort Laufbereitschaft und Agilität. Schon nach 27 Sekunden konnte Matthew Lewis den Abpraller von Enrico Fritz auf der langen Seite verwerten und ins leere Tor einschießen. Mit dem 2:3 waren die Black Eagles wieder im Spiel. Beide Teams zeigten eine Partie auf hohem Niveau mit viel läuferischem Einsatz, aber auch taktischer Prägung. Dem Gegenspieler wurde wenig Raum zur Entfaltung gelassen, sodass nur durch Tempo Spielchancen entstanden. In der 36. Minute konnte Steinhauer auf 2:4 erhöhen. Die Black Eagles blieben aber dran, sodass noch nichts entschieden war. Martin Cervenka startete in der 38. Minute die finale Aufholjagd der Black Eagles mit einer schönen Einzelaktion zum 3:4. Das Spiel wirkte zu diesem Zeitpunkt quasi schon ausgeglichen. Im Schlussdrittel gingen den Gästen die Kräfte aus. Die Black Eagles kontrollierten das Spiel und konnten sich teilweise auch im Spiel fünf gegen fünf im gegnerischen Drittel festsetzen. Den Gästen gelang nur noch wenig in Richtung des Reutlinger Gehäuses. Der verdiente Ausgleich durch Luis Fabig in der 51. Minute zwang die Eisbären das Tempo nochmals anzuziehen. Die letzten 9 Minuten waren dann ein echter Eishockeykrimi, wobei die Black Eagles weiterhin die besseren Chancen hatten. Als schon alles nach einem Unentschieden mit anschließendem Penaltyschießen aussah, schoss Matthias Schreiber kurz nach der blauen Linie nur 17 Sekunden vor Schluss die Scheibe in Richtung des Eisbären Gehäuses. Ein Abpraller vom eigenen Mann fälschte die Scheibe unhaltbar zu 5:4 ins Balingen und Tor ab, sodass die Halle Kopf stand. In den verbleibenden 17 Sekunden gelang den Gästen nichts mehr, sodass die Black Eagles auch das zweite Derby gegen die Eisbären für sich entscheiden konnten. Mit dem Sieg bleiben die Black Eagles auf dem zweiten Tabellenplatz, gefolgt von den Eisbären Balingen und der ESG Esslingen. Weiter geht es für die Black Eagles am Sonntag, wenn der Tabellenführer Schwenningen ERC zu Gast sein wird. Die Schwarzwälder haben bislang keinen Punkt abgegeben und zeigten sich in den Vergleichen gegen die Eisbären Balingen und die ESG Esslingen als klar überlegene Mannschaft. Auch diese Party wird für die Black Eagles somit schwer werden. Hinzu kommt, dass das Team aus Schwenningen verstärkt wird mit jungen Spielern aus der DNL Division 2, die sich stets läuferisch und spielerisch auf sehr hohem Niveau präsentieren. Los geht es, wie immer, um 19:15 Uhr. 
(TSGR/mr)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
    
dinslakenerkobrasDinslakener EC
Platz 2 ist fix

(RLW)  Zu Beginn souverän, ab dem Mittelabschnitt unkonzentriert. So oder so ähnlich könnte man die Leistung der Dinslakener Kobras beschreiben, die sie am gestrigen Auswärtssieg bei den Eisadlern Dortmund ablieferten. 5:6 stand nach Spielende auf der Anzeigetafel, nach dem ersten Drittel hatten die Kobras noch 3:0 geführt.
Zu Beginn lief alles wie am Schnürchen. Zwar hatten die Gastgeber die ersten vielversprechenden Möglichkeiten, doch noch war die Dinslakener Defensive sattelfest. Auch in die Gegenrichtung lief es zunächst wie gewünscht. Dominick Spazier eröffnete den Torreigen in der 3. Spielminute, ihm folgten Treffer von Stefan Dreyer (7.) und Igor Furda (14.) in sehenswerter Tic – Tac – Toe – Manier mit Martin Beneš und Stefan Dreyer. Mit einer 3:0 - Führung für die Gäste ging es in die erste Pause.
Im Gefühl der Überlegenheit schalteten die Kobras in Durchgang zwei einen Gang zurück und brachten die Westfalen dadurch ins Laufen. Mit Folgen, wie sich dann herausstellen sollte. Bis zur 24. Spielminute waren sie durch Tore von Oliver Kraft (21.) und Robin Loecke (24.) auf 2:3 herangekommen. Für etwas Sicherheit sorgte dann wieder der sehenswerte Alleingang von Dominik Scharfenort, den er mit einem Schuss aus spitzem Winkel unter den Giebel abschloss (25.)
Leider konnten die Niederrheiner aus einer anschließenden, zweiminütigen doppelten Überzahl kein Kapital schlagen, sodass beim Spielstand von 2:4 zum zweiten Mal die Sirene ertönte.
Als Igor Furda mit seinem zweiten Treffer in der 45. Spielminute das zwischenzeitliche 2:5 erzielte, schien der Drops für die Giftschlangen eigentlich schon gelutscht. Doch die Westfalen merkten, dass ihr ‚Gegner an diesem Abend nicht so ganz bei der Sache war und bestürmten weiter das von Lucas Eckardt bewachte Gehäuse. Erneut Robin Loecke verkürzte dann auch in der 46. Spielminute auf 3:5. Eine im Anschluss gegen einen Dinslakener Akteur ausgesprochene 5 – Minuten - Strafe bescherte dann den Hausherren die Chance, das Ergebnis für sie noch freundlicher zu gestalten.
Und als Kevin Thau in der 53. Spielminute innerhalb eben dieser Strafe das 4:5 erzielte, schwante den mitgereisten Dinslakener Fans nichts Gutes. Zum Glück hatte Igor Furda an diesem Abend all seine Erfahrung in die Waagschale geworfen und war in der 57. Spielminute mit seinem dritten Treffer an diesem Abend zum 4:6 für die Vanek – Truppe erfolgreich.
Doch dies war noch nicht das Ende. Während ein Dinslakener Akteur ca. 2 Minuten vor Schluss in die Kühlbox musste, beorderte der Eisadler – Trainer seinen Goalie Marvin Nickel auf die Bank und schickte für ihn einen sechsten Feldspieler aufs Eis. Und die Westfalen nutzten die doppelte numerische Überzahl zum 5:6 – Anschlusstreffer durch Dustin Demuth 48 Sekunden vor dem Ende.
Marvin Nickel blieb auch nach diesem Treffer auf der Dortmunder Mannschaftsbank zugunsten des sechsten Feldspielers. Die Kobras hatten diverse Möglichkeiten, das Empty – Net – Tor zu erzielen, doch weder hüben noch drüben ging die Scheibe nochmals in die Maschen.
Somit wurde trotz eines sehr guten Starts am Ende „nur“ ein Arbeitssieg eingefahren. Die drei Punkte waren Pflicht und sie wurden von den Giftschlangen mitgenommen. Das war die Hauptsache.
Damit erreichen die Giftschlangen erstmalig in ihrer Regionalligageschichte einen Platz in den Playoffs, bei denen sie mit einem Heimvorteil beginnen. Davon ausgehend, dass der 1. Platz den Duisburgern im Rahmen der Quotientenregelung erhalten bleibt, werden sich die Kobras mal wieder mit die Neuwieder Bären messen, die ihrerseits nicht mehr von den Ratinger Ice Aliens verdrängt werden können. Damit ist bei den Kobras im Halbfinale auf alle Fälle rassiges Eishockey garantiert.
(DEC/pdk)
  
    
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Eisadler mit knapper Heimniederlage

(RLW)  Am Sonntagabend mussten sich die Eisadler Dortmund im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten (entsprechend der Quotientenregel) aus Dinslaken mit 5:6 knapp geschlagen geben. Die Dortmunder konnten zwar das Erfolgserlebnis vom Sieg am Freitag mit in die Partie nehmen und auch zwei der drei Drittel für sich entscheiden und den Kobras über weite Strecken Paroli bieten. Aber die Gäste waren vor allem im ersten Drittel effektiver in der Chancenverwertung. Trotzdem blieb die Partie bis zur Schlusssirene spannend, denn kurz vor Abpfiff boten sich mit 6 Feldspielern (Ohne Torhüter) beim Stand von 5:6 durchaus Einschussmöglichkeiten.
Für den immer noch erkrankten Trainer Waldemar Banaszak warerneut Ralf Topp an der Bande verantwortlich und ihm standen an diesem Abend 14 Feldspieler plus 2 Torhüter zur Verfügung. Die Gäste aus Dinslaken waren dagegen mit 22 Spielern angereist. Die erste Chance im Spiel hatten die Eisadler, allerdings blieb der Puck ganz knapp vor der Torlinie legen. Die Kobras waren dagegen zielstrebiger vor dem Tor und so fiel bereits in der 3. Minute das 0:1 im Nachschuss. Nach 5 Minuten ‚klingelte‘ es auch am Dinslakener Gehäuse, leider war es nur ein Pfostenschuss von Youngster Calvin Manke, der sich immer besser ins Dortmunder Teamhineinfindet. Wie man Tore erzielt zeigten die Kobras eine Minute später, ebenfalls im Nachschuss erhöhten die Gäste auf 0:2. In der Folge spielten die Eisadler weiterhin gut mit, hatten auch die ein oder andere Chance, aber sie trafen das Tor nicht. In der 14. Minute konnte Igor Furda für Dinslaken sogar auf 0:3 erhöhen. 
Das zweite Drittel begann mit wie aufgedrehten Eisadlern. 45 Sekunden waren gespielt, da traf Oliver Kraft nach guter Kombination auf Vorlage von Constantin Wichern zum 1:3 Anschlusstreffer. Die Eisadler blieben weiter am Drücker und wurden in der 24. Minute belohnt. Kevin Thau und Niko Bitter bereiteten das 2:3 vor, Robin Loeckewar der Vollstrecker. Eine Minute später konnten die Kobras allerdings mit einem weiteren Treffer den alten Abstand zum 2:4 wieder herstellen. Nach gut 30 Minuten dann eine kuriose Szene, die für Aufregung sorgte. Bei einem regulären Zweikampf stürzten EAD Stürmer Matthias Potthoff und sein Gegenspieler nahe der Bande. Dabei traf der Schläger des Dinslakener Spielers die Nase des Dortmunder Stürmers, so dass der blutend kurzzeitig das Eis zwecks Behandlung verlassen und anschließend das Trikot wechseln musste. Nach längeren sehr emotional geführten Diskussionenbekamen die Eisadler gleich zwei Strafen, Dinslaken keine!Wie schon am Freitag gegen Neuss überstand das Dortmunder Team erneut eine doppelte Unterzahl schadlos. So blieb es beim 2:4-Zwischenstand nach 40 Minuten.
Im letzten Drittel war es dann weiter ein Spiel auf Augenhöhe. Die Eisadler versuchten den Rückstand zu verkürzen, mussten sich aber immer wieder den Angriffen der Kobras zur Wehr setzen. In der 44. Minute erhöhten die Kobras zunächst auf 2:5, aber eine gute Minute später konnte Robin Loecke mit einem schönen Handgelenkschuss zum 3:5 verkürzen. In der 48. Minute folgte eine fünfminütige Strafzeit gegen die Gäste, so dass die Dortmunder vehement auf den erneuten Anschlussdrängten. Der Einsatz wurde belohnt, denn Kevin Thau traf in der 53. Minute zum 4:5. Und wieder lag der verdiente Ausgleich in der Luft, doch die Kobras bewiesen ihre Cleverness und zogen in der 57. Minute wieder auf 4:6 davon. In den letzten Minuten warfen die Eisadler nochmal alles nach vorne und wurden erneut belohnt. Dustin Demuth traf 48 Sekunden vor dem Ende zum 5:6. Das 6:6 lag zwar in der Luft, aber es fiel leider nicht. Dennoch war es ein gutes Wochenende für die Eisadler, die mit den gezeigten Leistungen insgesamt zufrieden sein können.
(EAD/tb)
  
    
ratingenRatinger Ice Aliens
Nachholspiel gegen die Eisadler Dortmund

(RLW)  Wegen einer Vielzahl Corona Erkrankter mussten die Eisadler
das ursprünglich geplante Spiel in Ratingen absagen, die Verlegung erfolgte
auf den Dienstag, 15.02.2022, um 19:30 Uhr. Mittlerweile sind die
Dortmunder Spieler genesen und setzten am Sonntagabend ein
Ausrufezeichen. Gegen die Dinslaken Kobras verloren sie nur knapp mit
5:6, holten dabei aber einen drei Tore Rückstand auf und gewannen zwei
Drittel. Das Team von Trainer Topp darf also nicht unterschätzt werden.
Die Ice Aliens haben ihre Wunden geleckt und die unglückliche Niederlage
von Freitag in Dinslaken abgehakt. Aus dem Spiel am für die Liga
ungewöhnlichen Dienstag sollen die nächsten Punkte eingefahren und für
den Endspurt in der Hauptrunde noch einmal Selbstvertrauen getankt werden.
(RLW/uh)
  
   
evbitburgeifelmoselbaerenBitburger ESV
Aufholjagd am Ende nicht belohnt; Eifel-Mosel Bären verlieren mit 3:4 (0:0,0:3,3:1) gegen RT Bad Nauheim

(HL)  Sowas gibt es fast nur im Eishockey. Das Spiel der Bären gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim zeigte wieder alle Facetten, was diesen Sport auszeichnet. Dennoch muss man auch sagen,  dass einzig 20 Minuten gutes Eishockey im letzten Drittel nicht unbedingt zum gewünschten Erfolg führen.
Während die Bären nur schwer ins Spiel fanden, waren die Gäste aus Bad Nauheim von Beginn an hellwach. Dennoch lag es an beiden Goalies, dass es nach dem 1.Drittel 0:0 stand. Obwohl auch die Bären durchaus Torchancen hatten, war es hauptsächlich Daniel Petry zu verdanken, dass die Bären keinen Gegentreffer schlucken mussten. Dies änderte sich jedoch im Mitteldrittel. Auch hier wirkten die Bären ein wenig pomadig und fanden nicht so richtig zu ihrem Spiel. In der 25. Minute traf Pablo Gimenez in Überzahl zum 0:1. Die Bären konnten eine Topchance zum Ausgleich nicht nutzen, und mussten in der 34. Minute das 0:2 durch Max Stark hinnehmen. Kurz vor Ende des Mitteldrittels erhöhte erneut Gimenez auf 0:3 (40.) Zu Beginn des letzten Drittels hätten wohl die wenigsten mit dem gerechnet, was nun folgte. Die Bären besannen sich auf alte Eishockeytugenden und kämpften sich von  Minute zu Minute zurück ins Spiel. In der 42. Minute brachte Lukas Föhr die Bären zum ersten Mal auf die Anzeigentafel. Sein Treffer zum 1:3 war der Startschuss für eine famose Aufholjagd. In der 45. Minute traf Trainer Michal Janega (in Überzahl) zum 2:3. Michael Martaller hätte in der 50. Spielminute auf 2:4 stellen können, scheiterte jedoch mit einem Penalty an Daniel Petry. Die Bären belohnten sich In der 55. Minute für ihren Kampf. Lukas Golumbeck traf zum umjubelten 3:3. Als alle mit einem Penaltyschiessen rechneten, kam in der 58. Minute die kalte Dusche und somit die bittere Niederlage für die Bären. Florian Flemming setzte mit seinem Treffer zum 3:4 den Schlusspunkt in dieser Partie.
Nimmt man die beiden ersten Drittel und das 0:3, hätte jeder in der Eishalle die Niederlage als hochverdient akzeptiert. Doch aufgrund des letzten Drittels ist der Sieg der Teufel nicht unverdient, am Ende jedoch sehr glücklich. Auch wenn die Bären nochmal furios zum 3:3 kamen, reichen 20 gute Minuten im Eishockey mitunter nicht aus um ein Spiel erfolgreich zu gestalten. Dennoch scheint Trainer Janega in der 2. Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn plötzlich zeigten die Bären ihr wahres Gesicht. Durch die  Niederlage tauschten beide Teams den Tabellenplatz und die Bären sind nun 4. in der Hessenliga. Für die Bären geht es kommenden Sonntag in Frankfurt gegen die heimischen Löwen welter.
(BESV/mm)
  
     
      

Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord
  
   
salzgittericefightersSalzgitter Icefighters
Icefighters mit Schützenfest bei Pflichtsieg gegen HSV

(RLN)  Mit einem wichtigen Sieg meldeten sich die TAG Salzgitter Icefighers nach der Niederlage am Freitag wieder zurück. Am Sonntagabend bezwang das Team von Cheftrainer Radek Vit das Tabellenschlusslicht Hamburger SV mehr als deutlich mit einem 8:0 (2:0, 3:0, 3:0). Die Heimmannschaft gab dabei durchgehend den Ton an und war jederzeit Herr der Lage. Für Dennis Korff war es der zweite Shutout der Saison.
Wie gewohnt kam Salzgitter gut in das Spiel und machte diesmal auch wieder etwas daraus. Für das Mehr an Spielanteilen und die größere Anzahl an Abschlüssen belohnten sich die Icefighters mit dem 1:0 (13.) durch Christian Pelikan und das 2:0 (19.) von Martin Záhora. Ansonsten sahen die Fans ein flüssiges erstes Drittel ohne Strafen oder größere Unterbrechungen.
Im zweiten Abschnitt setzten die Stahlstädter ihre Linie fort. Nun folgten wechselseitig einige Strafen, die am Zwischenstand jedoch nichts änderten. Dann ging es Schlag auf Schlag. Petr Binias leitete mit dem 3:0 (31.) zur Spielmitte eine Serie von schnellen Treffern ein. Innerhalb von weniger als 120 Sekunden ließen es Jakub Müller (32.) und nochmals Binias (33.) zum Spielstand von 5:0 krachen. Bis zur Pause spielte weiterhin nur eine Mannschaft, der HSV hingegen gesellte sich immer wieder auf die Strafbank.
So ging es im letzten Drittel weiter. Salzgitter kam wieder mit viel Angriffsdruck aus der Kabine und setzte das Schützenfest fort. Petr Binias netzte in Minute 43. mit seinem dritten Treffer des Spiels zum 6:0 ein, Jakub Müller erhöhte mit seinem zweiten Tor des Abends auf 7:0 (46.). Während die Hansestädter machtlos erschienen, war der Torhunger des Teams, welches noch immer die Playoffs im Visier hat, noch nicht gestillt. Jannis Bahr – unter Vorbereitung von Müller, der seinen fünften Scorerpunkt des Spiels erzielte – nagelte keine zehn Minuten vor Schluss das finale 8:0 (51.) in die Maschen.
So war Cheftrainer Vit sichtlich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, welche die Ausfälle gut kompensieren konnte: "Dadurch dass Jakob Ceglarski wieder dabei war, konnten wir die ursprünglichen Reihen wieder herstellen und das hat sich natürlich ausgewirkt. Ich fand es auch sehr positiv, dass die Mannschaft über 60 Minuten unser Spiel durchgezogen und das Tempo hochgehalten hat und auch im Forechecking präsent war, egal wie der Spielstand war. Einzig das Powerplay funktioniert noch nicht gut, daran müssen wir weiter arbeiten."
(SVASS/jb)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
   
rlo2019Regionalliga Ost
Drei Spiele und ein Rückzug

(RLO)  Mit fünf Spielen sollte es am Wochenende in der Regionalliga Ost weitergehen, aber auch an diesem Wochenende gab es Spielausfälle.
Weißwasser muss passen:
Das Spiel der Jungfüchse Weißwasser gegen FASS Berlin musste von Weißwasser abgesagt werden.
Chemnitz mit klaren Erfolg:
Tornado Niesky hatte es mit den Chemnitz Crashers zu tun. 28 Minuten konnte Niesky mithalten, dann setzten sich die Crashers ab und gewannen am Ende klar mit 3:10 (2:2/0:5/1:3). Fabian Kießling konnte Chemnitz nach 13 Minuten mit einem Powerplaytreffer in Führung bringen, eine Minute später gelang Tom Domula der Ausgleich. Das 1:2 von Toms Prokopovics in der 18. Minute konnte Andreas Brill 42 Sekunden später ausgleichen. Bis zur 28. Minute blieb es beim 2:2, dann legte Chemnitz los. Kenneth Hirsch in Überzahl (28.), Jiri Charousek (30.) wieder Kenneth Hirsch (34.) und 20 Sekunden später Oliver Hesse brachten die Gäste mit 2:6 in Führung. Torhüter Lars Morawitz wurde daraufhin durch Daniel Koether ersetzt, der nach 37 Minuten das 2:7 von Michael Galvez Peraza kassierte. Im letzten Drittel sorgten Leon Radant (46.), Michael Galvez Peraza (47.) und Tobias Rentzsch für den 2:10. David Vatter konnte für Niesky acht Minuten vor dem Ende noch einen Treffer erzielen und er sorgte damit für den 3:10-Endstand.
Wölfe gewinnen im letzten Drittel:
Die Eisbären Juniors Berlin hatten mit den Schönheider Wölfen in dieser Saison keine guten Erfahrungen gemacht. Diesmal aber könnten sie den Favoriten fordern, unterlagen aber dennoch mit 3:5 (1:0/1:1/1:4). Justin Ludwig-Herbst konnte die Juniors nach zehn Minuten in Überzahl in Führung bringen. Nach 25 Minuten konnte er sogar auf 2:0 erhöhen, dann aber kam Schönheide. Tomas Rubes gelang nach 27 Minuten der Anschlusstreffer und im letzten Drittel traf Kevin Piehler zum Ausgleich. Diesen konnte Yannik D’Arino 23 Sekunden später mit dem 3:2 beantworten. Vincent Wolf (47.), Roy Hähnlein (54.) und vier Minuten vor dem Ende erneut Vincent Wolf trafen zum 3:5-Endstand.
Schönheide gewinnt auch zweites Wochenendspiel:
Das Spitzenspiel des Wochenendes gab es in Chemnitz, die Crashers empfingen die Schönheider Wölfe. Robert Horst konnte Schönheide nach sechs Minuten in Führung bringen. Ein Überzahltreffer von Tomas Rubes brachte den Gästen nach 28 Minuten das 0:2. Doch Leon Radant konnte Chemnitz nach 31 Minuten auf 1:2 heranbringen und so wurde es wieder ein enges Spiel. Doch drei Minuten später konnte Schönheide wieder in Überzahl auf 1:3 erhöhen. Weitere drei Minuten später zogen die Wölfe durch einen Treffer von Richard Zerbst auf 1:4 davon. Für die Entscheidung in diesem Spiel sorgte Petr Kukla nach 47 Minuten. Und 36 Sekunden später legte Kevin Piehler mit dem 1:6 nach. Viktor Braun konnte noch in Überzahl das 2:6 erzielen (51.), bei diesem Ergebnis blieb es dann.
Blues ziehen Mannschaft zurück:
Die Berlin Blues haben ihre Mannschaft am 09. Februar aus dem Spielbetrieb der Regionalliga Ost abgemeldet. Die ausgetragenen Spiele der Blues wurden aus der Wertung genommen.
Schönheide übernimmt nach den zwei Siegen vom Wochenende die Tabellenführung, mit 33 Punkten liegen sie nun zwei Punkte vor FASS Berlin. Beide haben 12 Spiele absolviert. Weißwasser folgt mit 20 Punkten aus 14 Spielen auf dem 3. Platz, Chemnitz hat aus elf Spielen 17 Punkte geholt. Mit zehn Punkten aus elf Spielen haben die Eisbären Juniors schon einen gewissen Abstand zu den vorderen Plätzen. Für das kommende Wochenende sind fünf Spiele angesetzt und dann könnte noch mehr Bewegung in die Tabelle kommen. Ausführliche Statistiken gibt es im SEV-Manager.
(NIS/ns)
  
       
    

Frauen Eishockey

Nationalmannschaft - Bundesliga
  
     
eishockeylogoFrauen-Eishockey
Entscheidungen in DFEL / FASS holt sich Tabellenführung der 1. Frauenliga Nordost

Es gab nur insgesamt sieben Spiele an diesem Wochenende, diese brachten aber in der DFEL einige Entscheidungen. Und in der 1. Frauenliga Nordost gab es drei Spiele, die einen Wechsel an der Tabellenspitze brachten.
FRAUENBUNDESLIGA (DFEL):
Spiele der Eisbären gegen Mannheim wurden abgesagt:
In Berlin sollten die Eisbären Juniors Berlin die Mad Dogs Mannheim empfangen, die Eisbären konnten aber keine spielfähige Mannschaft stellen und mussten die Spiele absagen.
Planegg sichert sich 1. Platz:
In Füssen trafen sich der ESC Planegg-Würmtal und der Kölner EC „Die Haie“ zu den Rückspielen. Mit Maria Huss präsentierte Planegg eine neue Torhüterin und diese feierte gleich einen Sieg. 5:2 (2:0/1:0/3:1) gewann der Titelverteidiger am Samstag. Alicia Williams (14.) und Janina Fuchs (15.) brachten Planegg im 1. Drittel mit 2:0 in Führung. Im 2. Drittel konnte Sarah Bramer in Überzahl auf 2:1 verkürzen (38.), zu Beginn des letzten Drittels sorgte Marie-Kristin Schmid mit einem Doppelschlag für die Vorentscheidung (42., 44.). Gesa Dinges konnte noch auf 2:4 verkürzen (46.), doch zwei Minuten später sorgte Sarah Kubiczek für den 5:2-Endstand.
Auch am Sonntag hatte Planegg seine Mühe mit den Haien. Franziska Feldmeier konnte den Titelverteidiger nach vier Minuten in Führung bringen, doch drei Minuten später konnte Gesa Dingens in Unterzahl ausgleichen. Auch die erneute Führung von Janina Fuchs (12.) konnte Köln mit dem Ausgleich beantworten, Pauline Geschwandtner traf nach 15 Minuten. Im 2. Drittel konnte Anna Bramer Köln nach 26 Minuten sogar in Führung bringen, doch 51 Sekunden erzielte Julia Zorn den Ausgleich. Sarah Kubiczek brachte Planegg nach 29 Minuten mit 4:3 in Führung. Köln war aber immer noch nicht geschlagen und nach 44 Minuten konnte Gesa Dingens ausgleichen. Drei Minuten vor dem Ende konnte Janina Fuchs das 5:4 erzielen. Bei diesem Ergebnis blieb es und so gewann Planegg am Ende knapp mit 5:4 (2:2/2:1/1:1).
Ingolstadt sichert sich Playoff-Platz:
Der ERC Ingolstadt wollte mit zwei Punkten aud den beiden Spielen gegen den EC Bergkamener Bären den Einzug in die Playoffs besiegeln. Vier Tore im 2. Drittel brachten dem ERC Ingolstadt am Samstag den Sieg. 4:0 (0:0/4:0/0:0) hieß es am Ende und Ingolstadt profitierte von einem starken Powerplay. Marie Delarbre (30.), Jule Schiefer (33.) und Ann-Kathrin Voog (35.) trafen mit einer Spielerin mehr auf dem Eis. Den 4. Treffer besorgte Jule Schiefer nach 37 Minuten. Lisa Hemmerle konnte sich über ein Shutout freuen.
Ein knappes 2:1 (1:1/1:0/0:0) gab es am Sonntag. Alina Leveringhaus brachte Bergkamen nach sechs Minuten in Überzahl in Führung. Vier Minuten später erzielte Marie Delarbre den Ausgleich. Den Siegtreffer für Ingolstadt erzielten Jule Schiefer nach 36 Minuten. Bergkamens Svenja-Daniela Küsters erhöhte ihr Strafzeitenkonto an diesem Wochenende auf über 200. Ingolstadt kann nun nicht mehr vom 4. Platz verdrängt werden und ist vierter Playoffteilnehmer.
Die Playoff-Teilnehmer stehen also fest, nun geht es in den um die Abschlussplatzierungen. Ausführliche Statistiken zur DFEL gibt es HIER. https://www.gamepitch.de/deb/frauen/frauen-bundesliga/
Unter RODI-DB findet ihr weitere Statistiken zu Spielerinnen aus dem Bereich Fraueneishockey. https://www.rodi-db.de/
1.FRAUENLIGA NORDOST:
Drei Spiele gab es in dieser Liga an diesem Wochenende. Der ETC Crimmitschau empfing den REV Bremerhaven. Nach Anlaufschwierigkeiten gewann der Tabellenführer mit 6:2 (1:2/2:0/3:0). Madita Kosch konnte die Gäste mit zwei trefffern in Führung bringen (2., 14.), dann kam der ETC. Tracy Hauptmann (18.), Lina Elze (38.), Chanel-Virginia Hofverberg (38.), Lisa Ruschke (43.), Tracy Hauptmann (57.) und wieder Lisa Ruschke (59.) sorgten für den 6:2-Erfolg.
Zwei Auswärtsspiele hatte FASS Berlin zu bestreiten. Samstag ging es zu den Hamburg Crocodiles. Das Hinspiel war das erste der Teamgeschichte und wurde klar gewonnen und auch diesmal gab es einen glatten Erfolg. 0:8 (0:4/0:4/0:0) hieß es nach 60 Minuten. Chiara Leonhardt (3), Emmi-Lee Hanack, Lisa Idschok (je 2) und Sarah Schneider erzielten die Tore für FASS. Im Tor teilten sich Lilly-Ann Riesner und Johanna Schüller die Spielzeit und blieben ohne Gegentreffer.
Sonntag folgte das Rückspiel beim Altonaer SV. Wie schon im Hinspiel gab es auch diesmal ein spannendes Spiel. Vanessa Wartha-Gasde brachte FASS mit zwei Treffer innerhalb von 16 Sekunden mit 0:2 in Führung. Im 2. Drittel konnte Lisa Meister nach 22 Minuten den Anschlusstreffer erzielen, doch vier Minuten später erhöhte Emmi-Lee Hanack auf 1:3. Jasmin Wilke konnte 45 Sekunden vor der 2. Pause das 2:3 erzielen und bei diesem Ergebnis blieb es bis zur 51. Minute. Dann erzielte auch Emmi-Lee Hanack ihren zweiten Treffer in diesem Spiel und 73 Sekunden vor dem Ende traf Joanne Seifert zum 2:5. Zwei Sekunden vor der Schlusssirene konnte Lisa Wilke den Treffer zum 3:5-Endstand (0:2/2:1/1:2). Altonas Torhüterin Elisa Mallast konnte in diesem Spiel zwei Vorlagen beisteuern. Bei FASS teilten sich Johanna Schüller und Lilly-Ann Riesner wieder die Spielzeit.
FASS holt sich mit diesen sechs Punkten mit sieben Siegen aus sieben Spielen wieder die Tabellenführung, vor dem ETC Crimmitschau mit 19 Punkten aus acht Spielen und dem HSV, der aber mit neun Punkten aus sechs Spielen schon weit zurück liegt.
Ausführliche Statistiken zu den 1. Frauenliga Nordost gibt es HIER 
https://www.nordverbund.info/2020-1-frauenliga-nordost/
ÖSTERREICHISCHE STAATSMEISTERSCHAFT:
Die Spiele um den 3. Platz zwischen dem DEC Salzburg Eagles und den KEHV Lakers sind terminiert, die beiden Spiele finden am 19. und 20. Februar statt. Für die Finalspiele gibt es noch keinen Termin.
(NIS/ns)
  
 
 
 Dienstag 15.Februar 2022 www.icehockeypage.de 
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