Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                      
         
Saale Bulls Halle
(OLN)  Stürmer Roman Pfennings, zur letzten Saison von den Hannover Scorpions zum MEC gewechselt, hat seinen Vertrag verlängert. Der 29-Jährige war mit 20 Toren und 23 Vorlagen ein wichtiger Leistungsträger in der Offensive der Saale Bulls
  
EC Peiting
(OLS)  Überraschend muss der ECP den Abgang von Maximilian Söll hinnehmen. Mit dem 20-jährigen Verteidiger wurde fest für die neue Saison geplant. Nun will er aber seine Chance nutzen und wird in die DEL2 wechseln
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Die Holländer vermelden zwei Spielerabgänge. Der kanadische Angreifer Brett Bulmer wird in seine Heimat zurückkehren. Ausserdem wird der Vertrag mit Stürmer Kevin bruijsten nicht mehr verlängert
  
CE Timmendorfer Strand
(RLN)  Michael Pohl, der vor zwei Jahren aus Südtirol an die Ostsee kam, wird auch in der nächsten Saison wieder an der Bande der Beach Devils stehen. Ausserde, wird er zusätzlich das Amt des Sportlichen Leiters übernehmen
  
Waldkraiburg Löwen
(BYL)  Der EHC hat den Vertrag mit Torhüter Chrstoph Lode gleich um zwei weitere Jahre velrängert. Der 22-Jährige spielte bereits im eigenen Nachwuchs und kehrte dann 2016 aus dem Rosenheimer Nachwuchs wieder zu den Löwen zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Der ERSCO hat die Zusagen von drei wichtigen Defensivspielern erhalten. Auch in der Landesliga werden Rik Knopf, Maximilian Pasiciel und Florian Hansch für den Aufsteiger aufs Eis gehen
  
Eisbären Burgau
(BLL)  Mannschaftskapitän David Heinrich wird auch in der kommenden Spielzeit wieder im Eisbären-Trikot auflaufen. Der 27-jährige Verteidiger ist seit vielen Jahre eine feste Größe im Team. In der letzten Saison konnte er 4 Tore und 20 Assists beisteuern
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Mit Tobias Estermaier gibt es einen weiteren Spielerabgang zu vermelden. Der 28-jährige Stürmer spielte bislang in seiner gesamten Laufbahn ausschliesslich für den TSV
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Die Aibdogs haben mit ihren beiden Topverteidigern Christoph Gottwald, der letztes Jahr aus Miesbach kam, und Lucas Wimmer, der 2020 aus Waldkraiburg zum EHC wechselte, für die nächste Landesligasaison verlängert
  
Füchse Duisburg
(OLN)  Nach drei Jahren wird Stürmer michael Fomin zum EVD zurückkehren. Der 23-Jährige sammelte inzwischen reichlich Erfahrung in der DEL2 und Oberliga. In der letzten Saison ging der gebürtige Moerser für die Saale Bulls Halle aufs Eis und konnte dabei in 44 Partien 12 Tore und 10 Assists erzielen
  
Erding Gladiators
(BYL)  Nachdem Thomas Mende den Verein verlassen hat, konnten die Gladiators nun einen neuen Torhüter vorstellen. Vom Ligakonkurrenten EC Pfaffenhofen wechselt Thomas Hingel nach Erding
  
Schongau Mammuts
(BYL)  Verteidiger Mathias Schuster wird weiterhin im Trikot der EAS auflaufen. Der 34-Jährige absolvierte in der letzten Saison 40 Spiele für die Mammuts und brachte es dabei auf 3 Treffer und 13 Vorlagen
  
Adler Mannheim
(DEL)  Der kanadische Angreifer Andrew Desjardins, der die Adler nach 5 Jahren verlassen hat, wechselt nach Österreich zum Villacher SV
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Die Pinguine haben Verteidiger Moritz Wirth unter Vertrag genommen. Der 22-jährige gebürtige Frankfurter wechselt von den Adlern mannheim nach Bremerhaven. In der letzten Saison hat er 33 Spiele bestritten und konnte dabei ein Tor und vier Assists für sich verbuchen. Zudem hat er mittels Förderlizenz einige Spiele für die Heilbronner Falken in der DEL2 bestritten
  

     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 2.Mai 2022

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 8 Beiträgen von der U18-Weltmeisterschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Regionalliga Südwest.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
eishockeylogoU18-WM 2022
Tag 6: Schweden ist neuer Weltmeister, Finnland belegt 3. Platz

Im kleinen Finale der U18-Weltmeisterschaft in Landshut und Kaufbeuren konnte sich Finnland gegen Tschechien durchsetzen. Nachfolger von Kanada als Weltmeister ist Schweden, dass vor 2.560 Zuschauern gegen die USA gewann.
Finnland – Tschechien 4:1 (1:1/1:0/2:0)
Tschechien könnte erstmals seit 2012, als der 2. Platz belegt wurde, wieder eine Medaille gewinnen. Finnland gelang dies letztmalig 2018, damals gewannen sie den Titel. Zuzutrauen war ein Sieg beiden Teams und beide können auch schönes Offensiveishockey sielen.
Beide gingen auch gleich zur Sache und nach vier Minuten konnte sich Finnland erstmals in Überzahl versuchen. Tschechien überstand dieses erste Unterzahl und ging wenig später in Führung. Ondrej Becher vollendete einen Konter mit dem 0:1 nach sechs Minuten. Wenige Sekunden später landete ein Kracher von Finnland an der Latte des tschechischen Tores. Finnland blieb aber dran und kam nach zehn Minuten zum Ausgleich. Joakim Kemell fälschte einen Schuss unhaltbar ins Tor ab. Finnland hatte bis zur Pause Vorteile, aber auch ein zweites Powerplay brachte keinen Treffer und so ging es mit dem 1:1 in die Pause.
Finnland kam mit viel Druck aus der Kabine und es gab einige sehr gute Torchancen. Doch die Finnen scheiterten immer wieder am Torhüter der Tschechen. Erst eine Strafe gegen Finnland nach 25 Minuten brachte den Tschechen Entlastung. Danach ging es ausgeglichener zu, Finnland hatte aber weiter kleine Vorteile. Sechs Minuten vor der Pause konnte Finnland seine Vorteile zur Führung nutzen. Ein Puckgewinn in der neutralen Zone brachte dienen Angriff mit Torchance und im Nachschuss konnte wieder Joakim Kemell mit seinem sechsten Tor bei dieser WM Finnland wieder in Führung bringen. Die Versuche von Tschechien den Ausgleich zu erzielen, blieben bis zur Pause ebenso erfolglos, wie die Versuche der Finnen den Vorsprung auszubauen. Es blieb beim knappen 2:1 und das ließ auf ein spannendes letztes Drittel hoffen.
Die Tschechen mussten kommen, nur ließen die Finnen kaum Angriffe zu. Sie störten den Spielaufbau früh und so kamen die Tschechen kaum in das Drittel der Finnen. Und wenn möglich, zogen die Finnen ihre eigenen Angriffe durch. Tschechien kam zwar doch zu Druckphasen, die konnten aber nicht genutzt werden. Finnland machte es besser, fünf Minuten vor dem Ende sorgte Jere Lassila für eine Vorentscheidung. Ein Angriff der Finnen konnte er erfolgreich abschließen. 3:31 Minuten vor dem Ende nahm Tschechien den Torhüter vom Eis, sie hatten nichts mehr zu verlieren. Doch Finnland konnte sich immer wieder befreien und 49 Sekunden vor dem Ende machte Jere Lassila mit seinem zweiten Treffer den Sack zu. Er hatte keine Probleme den Puck ins leere Tor zu schießen.
Am Ende gewann Finnland verdient dieses Spiel und belegt damit den 3. Platz bei dieser WM.
USA – Schweden 4:6 (2:2/1:2/1:2)
2019 konnten die USA den 3. Platz bei der U18-WM belegen, 2021 gingen sie leer aus. Der letzte Titel stammt aus dem Jahr 2017. Die Schweden konnten bei den letzten drei Weltmeisterschaften insgesamt jeden Podiumsplatz belegen. 2021 war es der 3. Platz, 2019 wurde der Titel geholt und im letzten Jahr war es der 3. Platz. Beide blicken also auf erfolgreiche Turniere zurück.
Das Finale nahm gleich Fahrt auf. Vor beiden Toren wurde es gefährlich und nach 144 Sekunden gab es den ersten Treffer. Ryan Leonard brachte die USA in Führung. Es ging weiter hoch her vor den Toren, denn beide Teams spielten auf Angriff. Und es waren die Schweden, die nach 13 Minuten eine ihrer Chancen nutzen konnten. Oskar Pettersson wurde lang angespielt und gegen seinen Schuss von der blauen Linie war der US-Goalie machtlos. 62 Sekunden später führten die Schweden sogar. Noah Östlund setzte sich schön durch und das Spiel war gedreht. Doch die USA kamen drei Minuten später zum Ausgleich. Ein Angriff der Schweden wurde im eigenen Drittel abgefangen und den Gegenangriff nutzt Frank Nazar III nach einem Alleingang über die gesamte Fläche zum Ausgleich. Gegen seinen Schuss von der Seite war der Torhüter machtlos. Ein starkes Drittel endete mit diesem Spielstand.
Die USA hatte im 1. Drittel Vorteile und das setzte sich im Mittelabschnitt fort. Sie bestimmten die Offensive, Schweden spielte nun mehr auf Konter. Eine Strafe gegen die USA brachte den fünften Treffer in diesem tollen Spiel. Zunächst hatte die USA eine gute Konterchance, dann konnte Liam Öhgren für Schweden einen Schuss von der Seite im Tor der USA unterbringen und Schweden führte nach 32 Minuten mit 2:3. Weitere Strafen bremsten die SUA aus und 68 Sekunden mussten sie sogar mit drei Feldspielern auskommen. Und diese Chance ließen sich die Schweden nicht entgehen. Zwei Sekunden bevor die USA um einen Feldspieler aufstocken konnten, konnte Noah Östlund das gute Powerplay der Schweden vier Minuten vor der Pause mit dem 2:4 abschließen. Doch die USA kamen zum Anschluss. Beide mit einem Spieler auf der Strafbank und nach einem Bully bei Schweden konnte Rutger McGroarty 12 Sekunden nach dem 2:4 auf 3:4 verkürzen. Und es folgte ja noch ein Powerplay für die USA, dass allerdings keinen weiteren Treffer brachte. Doch auch Schweden ließ ein weiteres Powerplay liegen und so blieb es nach 40 Minuten beim knappen 3:4.
Während die USA vor 2.560 Zuschauern weiter Angriff und auch zu zwei weiteren Powerplays kam, spielte Schweden weiter auf Konter. Und das erfolgreich, denn nach 50 Minuten zum 3:5. Liam Öhgren ging durch und ließ den US-Keeper aussteigen. Die SUA stürmten weiter und einige Strafen gegen Schweden brachten den USA zusätzlichen Platz auf dem Eis. 3:19 vor dem Ende und bei einer Strafe gegen Schweden riskierten die USA es ohne Torhüter zu spielen und sie konnten durch Rutger McGroarty 191 Sekunden vor dem Ende auf 4:5 verkürzen. Weitere Versuche ohne Torhüter den Ausgleich zu erzielen, scheiterten und 31 Sekunden vor dem Ende sicherte Jonathan Lekkerimäki Schweden mit einem Empty Net Goal den WM-Titel.
Schweden holt sich durch eine bessere Chancenverwertung den zweiten WM-Titel in dieser Altersklasse.
Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.iihf.com/en/events/2022/wm18/
(NIS/ns)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bulls verlieren zweites Finalspiel in der Verlängerung

(DEL)  Red Bull München hat Spiel 2 des PENNY DEL-Finals gegen die Eisbären Berlin mit 2:3 nach Verlängerung (1:1|0:0|1:1|0:0|0:1) verloren. In der Best-of-Five-Serie steht es damit 1:1. Trevor Parkes erzielte die beiden Münchner Treffer im mit 5.533 Zuschauern ausverkauften Olympia-Eisstadion. Für die Mannschaft von Don Jackson war es die erste Niederlage nach zuvor sechs Playoff-Siegen in Folge. Am Montag (19:30 Uhr) steigt Spiel 3 in der Bundeshauptstadt. Der Ticket-Vorverkauf für Spiel 4 in München am Mittwoch um 19:30 Uhr hat bereits begonnen.
Die Red Bulls waren in einer intensiven Anfangsphase das aktivere Team. Berlin hatte Mühe, sich dem harten Forecheck der Gastgeber zu entziehen. Da die Eisbären jedoch gut verteidigten, fehlten zunächst die großen Torchancen – auf beiden Seiten wohlgemerkt. Dies änderte sich mit einem Powerplay der Gäste (10.), welches den Eisbären zu mehr Schwung verhalf. Der Druck auf das Tor von Henrik Haukeland nahm zu, doch die Red Bulls überstanden die Unterzahl-Situation schadlos und schalteten danach den Vorwärtsgang ein – mit Erfolg: Parkes (13.) feuerte den Puck aus dem Handgelenk zum 1:0 in den Winkel. Die Berliner Antwort sollte allerdings nicht lange auf sich warten lassen, denn Leo Pföderl stellte nur 35 Sekunden nach der Münchner Führung auf 1:1. Das Tempo weiterhin hoch. Beide Teams hatten vor der ersten Drittelpause noch Chancen, am Spielstand änderte sich aber nichts.
Berlin startete schwungvoll in den Mittelabschnitt, das gefährlichere Team war aber München. Zach Redmond im Powerplay (24.) und Justin Schütz (26.) hatten viel Zeit im Slot, Mathias Niederberger im Kasten der Gäste entschärfte jedoch die beiden Hochkaräter. Niederberger auch danach im Mittelpunkt, denn die Red Bulls übernahmen immer mehr die Spielkontrolle und standen wenig später mit zwei Spielern mehr auf dem Eis. Redmond und Co. zogen mehrere Male ab, doch am Eisbären-Keeper war kein Vorbeikommen. Haukeland auf der anderen Seite war selten gefordert, aber zur Stelle, wenn er gebraucht wurde – so wie in der 30. Minute beim Direktschuss von Matt White. Danach beide Teams mit guten Aktionen in der Offensive, weitere Treffer fielen im zweiten Drittel aber nicht mehr.
Die Eisbären starteten in Überzahl in den letzten Abschnitt und nutzten diesen Vorteil. Frans Nielsen fälschte einen Pass von Pföderl unhaltbar zum 1:2 ab (41.). Sekunden später glänzte Haukeland gegen White und verhinderte so den Doppelschlag der Gäste (42.). München versuchte danach alles, die Berliner verteidigten aber gut. Kai Wissmann hatte sogar eine große Chance auf das 1:3 (54.), Haukeland klärte jedoch mit der Stockhand und hielt sein Team damit im Spiel. In der 58. Minute machte der Keeper Platz für den zusätzlichen Feldspieler. Kurz nachdem Haukeland die Bank erreicht hatte, stocherte Parkes den Puck zum 2:2-Ausgleich über die Torlinie. Verlängerung.
München war in der ersten Overtime die zunächst spielbestimmende Mannschaft, doch auch Berlin hatte Drangphasen. Haukeland und Niederberger machten den Stürmern das Toreschießen weiterhin schwer und sorgten dafür, dass das Duell auch nach dem vierten Abschnitt auf einen Sieger wartete. Die Entscheidung fiel in der 84. Minute. Eisbären-Angreifer Nielsen traf unhaltbar für Haukeland zum 2:3 in den Winkel und sorgte damit für den 1:1-Ausgleich in der Finalserie.
Frank Mauer:
„Niemand hat drei Siege in Folge erwartet. Trotzdem ist es eine bittere Pille, wenn du in der Overtime verlierst.“
(EHCM/rbmm)


ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bulls unterliegen in Berlin

(DEL)  Red Bull München hat Spiel 3 im Playoff-Finale bei den Eisbären Berlin mit 1:2 (1:1|0:1|0:0) verloren. Vor 14.200 Zuschauern erzielte Zach Redmond den einzigen Treffer der Münchner, die in der Best-of-Five-Serie nun mit 1:2 zurückliegen. Weiter geht es am Mittwoch um 19:30 Uhr im Olympia-Eisstadion.
Ein spektakulärer Auftakt beider Finalisten: Eisbären-Stürmer Zach Boychuk knallte den Puck nach wenigen Sekunden an den Pfosten, im Gegenzug prüften Frederik Tiffels und Austin Ortega den Berliner Keeper Mathias Niederberger (1.). Mit hohem Tempo ging es weiter. In der 5. Minute schlugen die Gastgeber eiskalt zu: Die Scheibe landete im ersten Powerplay der Berliner bei Boychuk, der Henrik Haukeland im Münchner Kasten keine Chance ließ. Die Red Bulls ließen sich vom Gegentor nicht groß beeindrucken und hatten kurz darauf die Antwort parat: Redmond erzielte nach Vorarbeit von Ben Street mit einem platzierten Schuss das 1:1 (7.). München nach dem Ausgleich mit mehreren Druckphasen und einem deutlichen Chancenplus, am Spielstand änderte sich vor der ersten Drittelpause aber nichts mehr.
Nach dem Seitenwechsel hat es zunächst weniger Möglichkeiten gegeben. Die Eisbären wurden im Laufe des Mittelabschnitts zwingender. Haukeland musste nun häufiger eingreifen, in der 33. Minute hatte er Glück, dass der Pass von Boychuk auf den einschussbereiten Leo Pföderl nicht durchkam. Auf der Gegenseite tauchte Maximilian Daubner frei vor Niederberger auf (38.), doch der Berliner Keeper war zur Stelle. Das letzte Wort im zweiten Drittel hatte dann Dominik Bokk, der einen Schuss von Kai Wissmann unhaltbar zum 1:2 (39.) abfälschte.
Die Red Bulls versuchten im Schlussabschnitt alles, Berlin blieb aber gefährlich. Die Latte verhinderte nach dem verdeckten Schuss von Marcel Noebels den dritten Eisbären-Treffer (41.). Die Münchner erhöhten das Risiko, doch die Gastgeber verteidigten weiterhin konzentriert und ließen wenig zu. In der vorletzten Minute brachte Trainer Don Jackson den zusätzlichen Feldspieler, der Ausgleich sollte aber nicht mehr gelingen.
Patrick Hager:
„Beide Mannschaften spielen auf hohem Niveau und lassen wenige Chancen zu. Da machen Kleinigkeiten den Unterschied. Am Ende hat uns der eine geblockte Schuss gefehlt.“
(EHCM/rbmm)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Kaufbeurer Legenden gewinnen Derby mit 9:8 - Legendenspiel ein toller Erfolg / 1599 Zuschauer sehen torreichen Partie gegen den EV Füssen

(DEL2)  „Ein einfach toller Eishockeyabend. Viel mehr gibt es eigentlich gar nicht zu sagen“, so oder so waren viele O-Töne von den zahlreichen Eishockey Fans, die sich das Legendenspiel zwischen dem ESV Kaufbeuren und dem EV Füssen am Samstagabend in der erdgas schwaben arena angesehen haben.
Die Stimmung unter den 1.599 Zuschauern war fantastisch und den Spielern auf dem Eis war der Spaß stets in das Gesicht geschrieben. Für viele Anhänger des ESVK und auch des EV Füssen, egal ob jung oder alt war es mit Sicherheit eine große Freude, die eine oder andere Deutsche Eishockey Legende auf dem Eis zu sehen, wie zum Beispiel Dieter Medicus, Beppo Riefler, Patrick Reimer oder auch Uli Hiemer und Michael Wolf. Eine besondere Freude war es auch für viele ESVK Fans, dass mit Daniel Oppolzer und Max Schmidle noch zwei Publikumslieblinge aus der jüngeren ESVK Geschichte kurzfristig zusagten und ihren Beitrag zu einem tollen Eishockeyabend leisteten. Mit Peter Werner alias „Pewa“ war dazu auch noch eine echte Betreuer-Legende für die ESVK Spieler an der Bande im Einsatz. 
Am Ende des Tages stand dabei sogar ein torreicher 9:8 Erfolg für die Mannschaft der beiden Trainer Pit und Holger Ustorf in den Büchern, welchen die Fans in der erdgas schwaben arena mit einer Welle und der Aufforderung zur Feier-Raupe gemeinsam mit der Mannschaft feierten. Selbstverständlich gab es zuvor noch eine gemeinsame Ehrenrunde der beiden Legendenteams, die sich dabei den hochverdienten Applaus von den Rängen abholten.
Ein großer Dank geht am Ende noch an beide Mannschaften, die ein stets faires, tolles und sehr kurzweiliges Eishockeyspiel zeigten. Es war uns eine Ehre.
(ESVK/pb)
  
    
selberwoelfeSelber Wölfe
Die „Selber Wölfe GmbH“ ist gegründet - Die Gesellschafter Jürgen Golly und Thomas Manzei sind auch Geschäftsführer

(DEL2)  Ein Meilenstein in der Selber Eishockeygeschichte ist vollbracht: Am Freitag, 29.04.2022 um 16:00 Uhr wurde von den Gesellschaftern Jürgen Golly und Thomas Manzei, die beide auch als Geschäftsführer fungieren, die Selber Wölfe GmbH gegründet. Beurkundet wurde die Gründung durch Notar Dr. Christian Roßner in Selb. Somit steht der Ausgliederung des Profi-Teams unserer Selber Wölfe aus dem Stammverein VER Selb e.V. in die Spielbetriebsgesellschaft nichts mehr im Wege.
Wie bereits berichtet, war der VER Selb e.V. bisher eine der wenigen Ausnahmen in der DEL2 als auch in der Oberliga, die den Spielbetrieb der Lizenzspielermannschaft nicht an eine externe Betriebsgesellschaft ausgegliedert hatte. Mit der Ausgliederung des Profisports in eine Spielbetriebsgesellschaft verfolgt man unter anderem die Ziele, den Verein vor dem Verlust der Gemeinnützigkeit als auch vor möglichen Zahlungsschwierigkeiten bzw. einer möglichen Insolvenz der Profiabteilung zu schützen. Zudem soll die Verantwortung, einen Verein in der Größenordnung des VER Selb e.V. als Vorstand zu führen, wieder überschau- und tragbar werden, so dass man auch Menschen findet, die sich ein solches Amt zutrauen und entsprechend Verantwortung übernehmen. Um eine Entfremdung zwischen Profisport und Stammverein zu verhindern, werden verschiedene geeignete Maßnahmen eingeleitet. So wird es unter anderem bei einem einheitlichen Erscheinungsbild bleiben, es wird einen einheitlichen Außenauftritt des Gesamtstandorts inklusive Wolfsbau gGmbH und Vorwerkliegenschafts GmbH geben und ein übergeordneter Verwaltungsrat gegründet werden.
(VERS/oo)
  
   
bluedevilsweidenBlue Devils Weiden
Christian Kaminsky wird neuer Leiter Medienteam - Simon Ertl bleibt den Blue Devils erhalten

(OLS)  Die Blue Devils feilen nicht nur am Kader für die nächste Saison mit Hochdruck, auch im
organisatorischen Bereich wird kräftig gearbeitet.
Christian Kaminsky, bisher verantwortlich für das SpradeTV-Team, übernimmt ab sofort von
Simon Ertl auch die Aufgabe als Leiter Medienteam. Zu seinen zentralen Aufgaben gehören die
Erstellung und Veröffentlichung von Pressemitteilungen, das Verfassen von Artikeln für die
Website, Bearbeitung von Medien- und Presseanfragen sowie die Betreuung der Social Media
Kanäle.
Für Franz Vodermeier, Geschäftsführer der Blue Devils Spielbetriebs GmbH, ist der gebürtige
Weidener die richtige Person für diesen Job: "Im Zuge der weiteren Professionalisierung wollen
wir uns auch im Bereich Kommunikation und Medien weiterentwickeln. Christian ist als
‘Eishockey-Insider’ ja schon mit allen Themen vertraut. Gerade das Thema Weiterentwicklung
unserer Kommunikation mit internen und externen Stakeholdern wird uns in den nächsten
Jahren stark beanspruchen. Ich freue mich auf eine enge Zusammenarbeit mit Christian!"
“Zunächst möchte ich mich bei Simon für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den
letzten zwei Jahren bedanken und wünsche ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg. Die Blue
Devils und auch der Nachwuchs liegen mir seit vielen Jahren am Herzen. Ich freue mich, das
Weidener Eishockey in Zukunft mitgestalten zu dürfen”, so der neue Leiter Medienteam.
Im Zuge des Wechsels bedankt sich Vodermeier bei Simon Ertl recht herzlich für seine langjährige
und sehr erfolgreiche Tätigkeit: “Simon fungierte stets für die Geschäftsführung und die
sportliche Leitung als wichtiger Berater in allen kommunikativen Fragen. Herzlichen Dank,
Simon!“
Simon Ertl übernimmt bei den Blue Devils ein anderes Aufgabengebiet, welches nicht komplett
neu für ihn ist. „Neben meiner Tätigkeit als Pressesprecher durfte ich in den vergangenen Jahren
bereits in der Videoanalyse tätig sein. Es freut mich, Bassa in der kommenden Saison mit meiner
Tätigkeit noch intensiver unterstützen zu können. Ich möchte mich bei den Verantwortlichen
der Blue Devils Spielbetriebs GmbH für das Vertrauen und die Zusammenarbeit in den letzten
vier Jahren bedanken und wünsche meinem Nachfolger Christian alles Gute.“
(BDW/ck)


bluedevilsweidenBlue Devils Weiden
Dennis Palka verlässt Weiden

(OLS)  Die Blue Devils Weiden verabschieden einen weiteren Spieler. Dennis Palka verlässt die
Blue Devils auf eigenen Wunsch und schließt sich in der kommenden Spielzeit einem anderen
Oberligisten an.
Der 30-jährige Außenstürmer wechselte zur Saison 2020/2021 vom Herner EV in die Oberpfalz.
Für die Blue Devils erzielte er in 84 Spielen 33 Tore und 45 Vorlagen.
Die Blue Devils bedanken sich bei Dennis Palka für seinen Einsatz und wünschen ihm sportlich
wie auch privat für die Zukunft alles Gute!
(BDW/ck)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
     
rebels-stuttgartStuttgart Rebels
Etwas Normalität auf dem Eis – Kinder aus der Ukraine im Hockey-Camp des Stuttgarter Eishockey-Clubs

(RLSW)  Normalität ist für Alexandra und ihren Bruder George gerade meilenweit entfernt. Noch weiter als ihre Heimatstadt Kiew. Der russische Angriff zwang sie wie viele anderen Ukrainer zu einer übereilten Flucht. Die Heimat, die Freunde und viele schöne Erinnerungen mussten sie zurücklassen. Es folgten Unsicherheit, Ängste und Bilder, über die man lieber nicht sprechen möchte. Nun sind sie rund 1500 Kilometer von ihrer Heimat entfernt in Stuttgart angekommen.
Was Sie aus ihrer Heimat retten konnten, ist die Freude am Eishockey. Eishockey ist in der Ukraine so etwas wie ein Nationalsport. Da lag es nahe, Kontakt mit den örtlichen Eishockey-Vereinen aufzunehmen. So haben auch den Stuttgarter Eishockey-Club zahlreiche Anfragen erreicht. Dort hat man nach schnellen Lösungen gesucht, denn das Ende der Saison steht unmittelbar bevor: „Für uns war sofort klar, dass wir die Kinder aus der Ukraine kostenlos an unserem Training teilnehmen lassen“, so der Erste Vorsitzende Dr. Christian Ballarin: „Wir mussten allerdings schnell erkennen, dass mit drei oder vier Trainings bis zum Saisonende keine gute Integration möglich gewesen wäre.“ Da boten sich die Camps in den Osterferien an, bei denen rund 80 Eishockey-begeisterte Kinder zusammenkommen, um vier Tage intensiv ihre Fähigkeiten zu trainieren. Der Verein ermöglichte den Kindern aus der Ukraine die kostenlose Teilnahme an den sonst kostenpflichtigen Camps. Doch die Herausforderungen waren weitaus vielfältiger: manche Kinder hatten zwar Teile ihrer Eishockey-Ausrüstung mitnehmen können, aber eine vollständige Ausrüstung hatten die wenigsten zur Verfügung. „Zum Glück konnten wir uns hier auf die Eishockey-Familie verlassen“, so der Erste Vorsitzende: „Viele Eltern haben engagiert mitgeholfen. In kürzester Zeit konnten wir Helfer, Übersetzer und insbesondere die fehlenden Ausrüstungsgegenstände organisieren.“ Und so standen direkt nach Ostern 84 Kinder bei den Hockey-Camps auf dem Eis – davon neun aus der Ukraine.
Herkunft spielte bei den Camps keine Rolle, vielmehr stand der gemeinsame Spaß im Vordergrund. Auf dem Trainingsplan standen Powerskating, Skills, Stocktechnik, Moving, Passing und Scoring. Darüber hinaus konnten sich neun Torhüter und Torhüterinnen in extra auf sie zugeschnittenen Trainingseinheiten im Tor verbessern. Die Freude der Kinder darüber war groß, und es gab sogar eine Überraschung: Einige Vereinsmitglieder des Vereins Sokol Kiev haben sich nach ihrer Flucht in Stuttgart auf dem Eis wieder getroffen. „Wir sind so glücklich, bei den Stuttgarter Rebels weiter Eishockey spielen zu können“, sagt die ukrainische Jugend-Nationalspielerin Alexandra Mashkina (15) aus Kiew. Ihr Bruder, George Mashkin (11), fügt hinzu: „Was besonders toll war: Bei dem Camp haben wir zwei Eishockey-Freunde aus unserem Heimat-Verein wieder getroffen.“
Die Camps fanden unter Leitung des Stuttgarter Headcoaches Thomas Schneeberger statt, der dabei von Trainern des Stuttgarter Eishockey-Clubs und befreundeter Vereine sowie einiger Spieler der Stuttgart Rebels unterstützt wurde. Dieser zieht ein positives Fazit von den Camps: „Die Kinder hatten viel Spaß und konnten an den vier Tagen ihre Fähigkeiten weiterentwickeln. Die Kinder aus der Ukraine wurden gut integriert und es war interessant, auch eine Jugend-Nationalspielerin mit auf dem Eis zu haben“, so der Headcoach: „Es hat sich wieder gezeigt, dass Sport die Integration fördert und hier keine Sprachbarrieren existieren.“ Das zeigt sich auch in der Rückmeldung der Kinder: „Das gesamte Training war super, auf dem Eis, aber auch Seilspringen und Fußballspielen gegen die Trainer fand ich cool!“ resümiert Luca Khiminchuk (11), der als Torhüter am Camp teilgenommen hat. „Und der Chef-Trainer ist genauso wie unser Trainer in Kiev: Herausfordernd auf dem Eis, hart, aber fair,“ ergänzt George.
Für die Kinder aus der Ukraine waren die Camps Ablenkung und Spaß in einer schwierigen Zeit. In den nächsten Monaten werden viele von ihnen am Sommertraining teilnehmen, bevor es nach den Sommerferien wieder auf das Eis gehen wird. „Der Stuttgarter Eishockey-Club freut sich über die Bereicherung, die wir durch die Kinder aus der Ukraine erhalten“, so Dr. Christian Ballarin: „wir hoffen, ihnen hier eine zweite oder gar eine neue Heimat bieten zu können.“
(SEC/pk)
  
 
 
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