Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
       
Zweibrücken Hornets
(RLSW)  Stürmer Claudio Schreyer kehrt nach einem Abstecher in die Regionalliga Nord von den Beach Devils Timmendorf zu den Hornissen zurück. Der 30-Jährige hat in der laufenden Saison im CET-Trikot 8 Spiele bestritten und brachte es dabei auf 11 Tore und 8 Assists womit er teaminterner Topscorer war
  
Eisbären Berlin
(DEL)  Offenbar haben die Eisbären Nationalspieler Tobias Eder ab der nächsten Saison langfristig unter Vertrag genommen. Der 24-Jährige spielt aktuell für die Düsseldorfer EG. Eine offizielle Bestätigung des Wechsels steht allerdings bislang noch aus
  
Adler Mannheim
(DEL)  Nationalspieler Nico Krämmer wird die Quadratestadt nach der Saison verlassen und heuert dem Vernehmen nach beim EHC Red Bull München an. Und auch Stürmer Markus Eisenschmid wird die Adler wohl ebenfalls verlassen. Dafür könnte möglicherweise Daniel Fischbuch als Ersatz von der Düsseldorfer EG nach Mannheim kommen
  
EHC Klostersee
(OLS)  Der Oberliga-Aufsteiger hat sich von Kotingentspieler Joseph Leonidas getrennt. Der kanadische Verteidiger hat in elf Partien ein Tor und sieben Assists für die Grafinger erzielen können. Schon zeitnah wollen die Verantwortlichen einen neuen ausländischen Spieler unter Vertrag nehmen
  
Chemnitz Crashers
(RLO)  Die beiden Eigengewächse Benett Musch und Leon Radant stehen den Crashers aus Studiengründen nicht weiter zur Verfügung. Dafür gibt es zwei Neuzugänge zu vermelden. Eric Neumann, der lange Zeit in der Oberliga spielte und zuletzt nicht aktiv war, sowie Lukas Lenk, der in der letzten Saison in der Oberliga Nord für die Rostock Piranhas aufs Eis ging, sollen die Offensive verstärken
  
EV Mittenwald
(BBZL)  Die Eishalle in Mittenwald soll zeitnah den Betrieb wieder aufnehmen. Es hat sich ein Investor gefunden, der den Erbpachtvertrag übernimmt und die Halle weiter betreiben wird. Die Eisaufbereitung soll bereits Anfang Dezember beginnen, so daß spätestens ab Mitte Dezember in der Halle wieder Eishockey gespielt werden kann
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Torhüter Brandon Halverson hat zuletzt eine Tryout bei den Pinguinen absolviert. Auf eine Zusammenarbeit konnte man sich allerdings nicht einigen
  
Baden Rhinos Hügelsheim
(RLSW)  Austin Cihak geht künftig für die Baden Rhinos auf Torejagd. Der ehemalige DEL2-Profi war in den letzten Jahren nicht aktiv. Zwischen 2016 und 2019 hat der Deutsch-Amerikaner 167 Partien für den EHC Freiburg in der zweiten Liga absolviert
  
Lindau Islanders
(OLS)  Torhüter Matthias Nemec hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und ist dadurch zu einer mehrwöchigen Zwangspause gezwungen
  
ERC Sonthofen
(BLL)  Eigengewächs Valentin Köcheler kehrt zum ERC zurück. Der 22-jährige Stürmer, der zuletzt inaktiv war, spielte zwischenzeitlich mehrere Jahre im Nachwuchs des ESV Kaufbeuren
  
Landesliga B.-Württemb.
(LLBW)  Das abgesagte Spiel vom 19.November zwischen den Mad Dogs Mannheim 1b und dem 1b-Team der Stuttgart Rebels wurde inzwischen durch den Verband mit 5:0 Tore für die Mad Dogs gewertet
  
Herne Miners
(OLN)  Der Iserlohner EC hat Nachwuchs-Verteidiger Lukas Jung mit einer Förderlizenz für den HEV ausgestattet. Der 18-Jährige hat in der laufenden Saison bereits im Roosters-Trikot erstmals DEL-Luft schnuppern können
  
Bären Neuwied
(RLW)  Der EHC hat seine Defensive mit Verteidiger Tim Cornelissen verstärkt. Der 29-Jährige, der lange Zeit für seinen Heimatverein, die Dinslaken Kobras spielte, wechselt vom Oberliga-Aufsteiger Füchse Duisburg zu den Bären. In der laufenden Spielzeit absolvierte er für den EVD lediglich zwei Partien in der Oberliga
  
EV Moosburg
(BLL)  Nach der Vertragsauflösung mit Stürmer Jefrey Laframboise, der aus familiären Gründen in die Heimat zurückgekehrt ist, wurde die zweite Kontingentstelle nun mit einem Verteidiger neu besetzt. Lukas Majercik soll der Defensive mehr Stabilität verleihen. Der 28-Jährige Slowake, der über Erfahrung aus der zweit- und dritthöchsten Liga seines Heimatlandes verfügt, spielte in der letzten Saison für den CE Timmendorfer Strand in der Regionalliga Nord. In 13 Partien konnte er für die Beach Devils ein Tor erzielen und weitere sechs Treffer vorbereiten
  
Beach Devils Timmendorf
(RLN)  Stürmer Claudio Schreyer, der vor der Saison aus Zweibrücken zu den Beach Devils kam, verlässt das Team aus beruflichen Gründen. In 7 Partien gelangen ihm 10 Tore und 6 Assists. Auch einen Neuzugang gibt es zu vermelden. Mikkel Joehnk geht ab sofort wieder für Timmendorf auf Torejagd. Der 29-jährige US-Amerikaner, der in Wien geboren ist, spielte bereits zu Beginn der letzten Saison für die Beach Devils und wechselte dann in die SPHL zu Macon Mayhem, wo er in 33 Partien 4 Tore erzielen konnte und weitere 10 Treffer vorbereitete
  
  
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 15.August 2022

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des Wochenendes und heutigen Tages mit insgesamt 9 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, sowie von der U20-Weltmeisterschaft.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
eisbrenberlinEisbären Berlin
Eisbären gewinnen gegen Biel-Bienne

(DEL)  Die Berliner, die auf mehrere Spieler wie beispielsweise Frank Hördler, Marcel Noebels, Leo Pföderl oder auch Yannick Veilleux, verzichten mussten, setzten sich im Halbfinale des Dolomitencups gegen den EHC Biel-Bienne aus der Schweiz mit 3:2 durch.
(EHCB/mebb)


eisbrenberlinEisbären Berlin
Eisbären verlieren gegen Pardubice

(DEL)  Die Eisbären Berlin belegen den zweiten Platz beim Dolomitencup. Im Endspiel des Vorbereitungsturniers im Südtiroler Neumarkt unterlagen die Berliner, die wieder auf einige ihrer Top-Spieler verzichten mussten, dem HC Dynamo Pardubice mit 1:4.
(EHCB/mebb)
  
   
duesseldorferegDüsseldorfer EG
Erstes Testspiel, erster Sieg: DEG gewinnt 3:2 in Krefeld!

(DEL)  Endlich wieder Eishockey! Mit dem heutigen Testspiel bei den Krefeld Pinguinen begann für die Düsseldorfer EG die Vorbereitung auf die Saison 2022/23. Die Rot-Gelben siegten bei den Nachbarn mit 3:2 (0:0, 1:1, 2:1). Sie zeigten spielerisch einige gute Ansätze, müssen sich aber natürlich in vielen Bereichen noch einspielen und steigern. Dafür ist in den kommenden Wochen noch genügend Zeit.
(DEG/pdeg)
  
    
koelnerhaieKölner Haie
Anekdoten, Geschichten und große Persönlichkeiten bei der Haie-Jubiläumsgala - „Ehrenhai“ für Frank Gotthardt und Detlef Langemann

(DEL)  Eine besondere Woche findet einen besonderen Abschluss. Im Rahmen der Haie-Jubiläumsgala trafen sich am Samstagabend in der Flora Köln Legenden, Weggefährten, viele Mitglieder der Haie-Familie, die aktuelle Mannschaft sowie Stadtgesellschaft und Partner des KEC, um drei Tage nach dem offiziellen Geburtstag das 50-jährige Jubiläum zu feiern.
400 Gäste, das Who is Who der Kölner Haie, feierten und bejubelten Geschichten aus 50 Jahren Haie – die großen Meisterschaften, aber auch Anekdoten von Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen. Die Jubiläumsgala – moderiert von MagentaSport-Kommentator Konstantin Klostermann und RTL-Moderatorin Jana Azizi – sorgte im würdigen, festlichen Rahmen für reichlich Nostalgie, aber auch viele herzliche Lacher.
Von Gründungsmitglied Detlef Langemann, über Jahrhundertspieler Erich Kühnhackl, Rekord-Nationalspieler Udo Kießling, Legenden wie Mirko Lüdemann oder Peppi Heiß, Spieler der Meistermannschaft von 2002, wie Tino Boos, Andi Renz oder Christoph Ullmann, bis hin zum aktuellen Team rund um Cheftrainer Uwe Krupp: Fünf Jahrzehnte wurden durch begeisternde Gäste spürbar gemacht.
Zum Ende des Abends erhielten zwei wichtige Menschen aus der Haie-Familie eine Auszeichnung, die so zuvor noch nie vergeben wurde – den „Ehrenhai“. Hauptgesellschafter Frank Gotthardt sowie Gründungsvater Detlef Langemann erhielten den Ehrenhai für ihre besonderen Verdienste im Zeichen des Clubs.
Die Kölner Haie bedanken sich bei allen Beteiligten, die uns bei der Realisierung des Fan-Fests und der Haie-Jubiläumsgala unterstützt haben.
Die Stimmen des Abends:
Philipp Walter: „Es war ein wunderschöner Abend, für den wir zutiefst dankbar sind. Bei der Gala war sehr zu spüren, was die Haie auszeichnet: Gemeinschaft, Identifikation, Lebendigkeit und Freundschaft. Großartige Persönlichkeiten haben die Historie der Haie geprägt. Dass so viele von Ihnen die Gala bereichert haben, empfinde ich als Geschenk. Die Energie, die an diesem Abend entstanden ist, nehmen wir mit in die Zukunft.“
Detlef Langemann: „Ich bin ein Mann der klaren Worte. Mir ist es wichtig zu sagen, dass ich nicht allein für all das hier verantwortlich bin. Ich war ein Teil von Leuten, die nach vorne wollten mit diesem Club. Dieser Verein ist besonders und wir alle teilen unvergessliche Erinnerungen. Die Meisterschaft war für mich eines der größten Highlights. Aber hier zu sein, ist auch ein unbeschreiblich großes Highlight.“
Erich Kühnhackl: „Ich verbinde mit Köln und den Haien natürlich den Eishockeysport und dass ich hier gelebt habe. Es gibt so viele Geschichten, da müsste man eigentlich einen Tisch und zwei Stühle holen und ganz viel Zeit mitbringen, um das alles zu erzählen. Den KEC hat einfach die Leidenschaft und Begeisterung zum Sport ausgezeichnet. Da waren so viele Leute im Umfeld, die für die Haie gebrannt haben. Und was ich so mitbekomme, ist, dass das heute auch noch der Fall ist. Die Haie haben ein unglaubliches Potential, weil sie einfach zu dieser Stadt gehören.“
Udo Kießling: „Es ist toll, dass der KEC diesen Abend feiert und ich bin sehr dankbar, ihn miterleben zu dürfen. Ich denke gerne an die damalige Zeit zurück. Die 70er und 80er Jahre waren andere Zeiten. Es waren nicht immer leichte Zeiten, aber es waren unsere Zeiten.“
Uwe Krupp: „Es ist eine riesige Ehre für mich auf der Bühne neben zwei Legenden, wie Erich Kühnhackl und Udo Kießling stehen zu dürfen. Sie sind der Grund, weshalb wir heute hier sitzen. Sie haben Eishockey durch ihr können erst ins Rampenlicht geführt.“
Uwe Krupp: „Dieses Jahr will ich eine schlagkräftige Mannschaft und unser Motto soll sein, Respekt in der Liga zurückzugewinnen. Wir kennen alle die Gründe, weshalb es in den letzten Jahren nicht so lief und können zig Geschichten darüber erzählen. Das macht aber am Ende keinen Unterschied. Wir wollen, dass die gegnerischen Teams wieder wissen, dass sie sich dick anziehen müssen, wenn es gegen Köln geht. Und ich bin überzeugt, dass wir wieder angreifen werden.“
Moritz Müller: „Es ist etwas sehr Besonderes auf dieser Bühne zu stehen. Wir haben heute viele große Persönlichkeiten hier stehen sehen und das verdeutlicht auch, wofür dieser Verein steht. Für mich ist es ein unglaublich großes Privileg, Kapitän in der heutigen Zeit sein zu dürfen.“
(KEC/js)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bulls unterliegen Mountfield HK im ersten Härtetest

(DEL)  Beim 1:7 (0:4|1:0|0:3) im Halbfinale gegen Mountfield HK erzielte Austin Ortega den Münchner Treffer.
Trainer Don Jackson mit drei Neuzugängen: Ryan McKiernan, Chris DeSousa und Andreas Eder spielten gemeinsam in einer Reihe mit Yannic Seidenberg und Yasin Ehliz. Im Tor Danny aus den Birken. Der Münchner Schlussmann parierte die ersten Versuche der schnörkellosen Tschechen, bei den Nachschüssen von Jakub Lev (7.) und Christophe Lalancette (8.) hatte er das Nachsehen. Die Red Bulls steigerten sich nach dem schnellen Doppelschlag, die Tore machte Mountfield. Michael Gaspar (15.) und Kevin Klima (19.) bauten die Führung vor der ersten Drittelpause aus – 0:4 aus Sicht der Münchner.
Im zweiten Abschnitt ein ausgeglichenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. München hatte durch Maximilian Kastner die große Chance auf den Anschlusstreffer – knapp vorbei (28.). Sieben Minuten später machte Ortega es besser: Der Angreifer stellte ansatzlos auf 1:4. Die Red Bulls nun überlegen, aber ohne weiteren Treffer vor der Drittelpause.
Das erste Highlight in den letzten 20 Minuten gehörte Mountfield HK: Radek Smolenak vollendete sehenswert zum 1:5 (42.). Die Tschechen weiterhin ohne große Schwachpunkte, München versuchte dennoch alles: Trainer Jackson brachte sieben Minuten vor Spielende den sechsten Feldspieler – ohne Erfolg. Nikita Scerbak sorgte per Empty-Net-Treffer (57.) für das 1:6 und legte in der Schlussminute sein zweites Tor des Abends zum 1:7-Endstand nach.
Don Jackson:
„Sie waren schneller, physischer und besser organisiert. Wir sind schlecht gestartet, nach dem ersten Drittel waren die Chancen ausgeglichener. Ein gutes Zeichen ist, dass meine Jungs zu keinem Zeitpunkt aufgehört haben zu kämpfen.“
(EHCM/rbmm)


ehcredbullmuenchenRed Bull München
Aufholjagd wird nicht belohnt: Red Bulls mit knapper Niederlage gegen Zug

(DEL)  Red Bull München hat auch das zweite Spiel beim Red Bulls Salute 2022 in Kitzbühel verloren. Im kleinen Finale unterlag das Team von Don Jackson trotz starker Aufholjagd dem schweizerischen Meister EV Zug mit 4:5 (0:4|3:1|1:0). Ben Smith, Chris DeSousa, Yasin Ehliz und Jonathon Blum erzielten die Münchner Tore.
Zug mit einem Start nach Maß: Tobias Geisser staubte im Powerplay zur frühen Führung ab (4.). Die Eidgenossen auch danach mit viel Tempo und weiteren Treffern: Lino Martschini (9.) und Carl Klingberg (12.) veredelten jeweils einen schnell ausgespielten Konter. Die Red Bulls hatten Möglichkeiten auf das Anschlusstor, spätestens bei EVZ-Goalie Leonardo Genoni war aber Endstation. Kurz vor der ersten Drittelpause noch einmal die Schweizer: Jan Kovar erzielte das 4:0 (19.).
Gregory Hofmann eröffnete mit dem fünften Treffer für Zug (29.) einen turbulenten Mittelabschnitt. Die Red Bulls – inzwischen mit Christopher Kolarz im Tor – schalteten einen Gang hoch und belohnten sich dafür: Smith (31.), Neuzugang DeSousa (32.) und Ehliz (36.) verkürzten den Rückstand in nur wenigen Minuten auf zwei Tore.
Viel Tempo auch im Schlussdrittel. Zug zunächst torgefährlicher, doch Kolarz hielt sein Team im Spiel. Auf der Gegenseite rettete Genoni mehrere Male. München versuchte alles, das 4:5 von Blum in letzter Sekunde kam aber zu spät.
Justin Schütz:
„Wir haben wie gestern das erste Drittel verschlafen. Danach waren wir das überlegene Team und haben stark aufgeholt. Es ist aber extrem schwierig, ein Spiel nach 0:5-Rückstand noch zu gewinnen.“
(EHCM/rbmm)
  
     
    

Nachwuchs

Nationalmannschaften - Nachwuchsmannschaften
  
    
deutschereishockeybundU20-Nationalmannschaft
U20-Auswahl gewinnt gegen die Schweiz und qualifiziert sich für Viertelfinale

U20-Nationalmannschaft, um Bundestrainer Tobias Abstreiter feiert den zweiten Sieg in der Gruppenphase der diesjährigen Juniorenweltmeisterschaft in Edmonton. In einer spannenden Partie bezwingt das deutsche Team die schweizer Auswahl mit einem 3:2 und sichert sich somit nicht nur weitere drei wichtige Punkte in der Gruppe B, sondern mit Platz 3 auch den Einzug ins Viertelfinale. Für die deutsche U20-Nationalmannschaft trafen Bennet Roßmy (6.), Thomas Heigl (9.) sowie Haakon Hänelt (37.). Markus Schweiger wurde zudem als bester deutscher Spieler ausgezeichnet. In der letzten Partie der Vorrundengruppe B am kommenden Montag, 15. August 2022 (dt. Zeit 04:00 Uhr +1 / live auf MAGENTA SPORT) wartet nunmehr die schwedische Auswahl auf das DEB-Team.
●       Florian Bugl (Straubing Tigers) parierte heute 23 schweizer Schüsse auf das deutsche Tor.
●       Die Treffer für das deutsche Team erzielten Bennet Roßmy (Eisbären Berlin), Thomas Heigl (Red Bull Hockey Akademie) sowie Haakon Hänelt (Olympiques de Gatineau).
●       Heute nicht im Line-Up: Niklas Lunemann (Kölner Haie/ EC Bad Nauheim), Ryan del Monte (Barrie Colts), Leon van der Linde (ESV Kaufbeuren).
●       Bester Spieler des deutschen Teams: Markus Schweiger (ESV Kaufbeuren).
Stimmen zum Spiel:
U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter: „Wir haben über weite Strecken das Spiel sehr gut gespielt, haben dann aber wieder ein paar Phasen gehabt, wo wir uns das Leben etwas schwergemacht haben. Dennoch haben die guten Sachen überwogen. Wenn wir Schweden Paroli bieten wollen und sie herausfordern wollen, dann müssen wir über 60 Minuten konstant so spielen, wie 50 Minuten gegen die Schweiz.“
Stürmer Haakon Hänelt: „Wir haben als Mannschaft wirklich Druck gemacht, haben schnell gespielt und die Chancen gut verwertet. Diese Partie heute war eine starke Mannschaftsleistung. Ich glaube, wenn wir jetzt gegen die Schweden spielen, dass wir noch konsequenter in der defensiven Zone werden müssen.“
Stürmer Bennet Roßmy: „Mit den zwei Toren zu Beginn sind wir gut gestartet. Wir haben die gesamte Partie über als Mannschaft gespielt, jeder hat für den anderen gearbeitet und zudem haben wir die Scheiben gut rausgebracht. Am Ende sind wir verdient als Sieger vom Eis gegangen. Gegen Schweden müssen wir natürlich unsere Fehler abstellen und die Scheiben noch besser an der Bande herausbekommen. Ich denke, so können wir gut mitspielen gegen Schweden.“
(DEB/kw)
  
     
eishockeylogoU20 WM 2022
Tag 5: Fortsetzung 3. Spieltag

Erste Entscheidungen gab es in den Gruppenspielen dieses Spieltages. Kanada sicherte sich durch einen Sieg gegen Tschechien in der Gruppe A den Viertelfinaleinzug. Die USA hat das Viertelfinale nach einem Sieg über Österreich erreicht und Deutschland erreicht nach einem knappen Erfolg gegen die Schweiz ebenfalls das Viertelfinale.
Gruppe A:
Kanada – Tschechien 5:1 (3:1/2:0/1:0)
Kanada wäre mit einem Sieg Gruppensieger und diese Chance ließen sie sich nicht entgehen, auch wenn es kleinere Startschwierigkeiten gab. Denn Tschechiens Jaroslav Chmelar kassierte zwar nach einem Check gegen den Kopf- und Nackenbereich nach fünf Minuten eine Spieldauerdisziplinarstrafe, ein Treffer gelang den Kanadiern in den fünf Minuten Überzahl aber nicht. Im Gegenteil, Tschechien konnte in Unterzahl durch Martin Rysavy nach sechs Minuten das 0:1 erzielen. Erst nach 17 Minuten brachte Kanadas Überlegenheit Erfolg, Mason McTavish traf zum Ausgleich. 60 Sekunden vor dem Seitenwechsel konnte Kent Johnson das 2:1 erzielen.
Im 2. Drittel kassierte Tschechien nach fünf Minute die zweite Strafe des Spiels und diesmal waren die Kanadier erfolgreich. Ganze fünf Sekunden brauchten sie, um durch Ridly Greig auf 3:1 zu erhöhen. Mason McTavish sorgte mit den 4:1 nach 32 Minuten für eine Vorentscheidung.
Einen Treffer konnten die klar überlegenen Kanadier im letzten Drittel nachlegen. Tyson Foerster traf in der 48. Minute zum 5:1-Endstand.
Kanada holt sich damit zunächst den 1. Platz ab und hat das Viertelfinale sicher erreicht. Tschechien muss noch ein wenig zittern, hat aber ebenfalls gute Chancen das Viertelfinale zu erreichen.
Gruppe B:
Österreich – USA 0:7 (0:4/0:2/0:1)
Keine Chance hatte Außenseiter Österreich gegen den Titelverteidiger. Schon nach 54 Sekunden konnte Wyatt Kaiser die USA in Führung bringen. Matthew Coronato erhöhte nach 152 Sekunden auf 0:2, Wyatt Kaiser kam nach 12 Minuten zu seinem zweiten Treffer und Red Savage traf nach 19 Minuten zum 0:4-Pausenstand.
Das 2. Drittel brachte den USA zwei Treffer von Carter Mazur. Er traf in de r28. Minute zum 0:5 und 57 Sekunden später in Überzahl zum 0:6.
Österreich kämpfte, musste aber 41 Sekunden vor der Schlusssirene das 0:7 von Sasha Pastujov hinnehmen.
Andrew Oke im Tor der USA bekam 15 Schüsse auf sein Tor, die er alle abwehren konnte und somit als zweiter Torhüter zu einem Shutout kam.
Während die USA damit große Chancen hat als Gruppensieger ins Viertelfinale einzuziehen, benötigt Österreich im letzten Siel gegen die Schweiz einen Sieg, dann wäre eine sensationelle Viertelfinalteilnahme erreicht.
Deutschland – Schweiz 3:2 (2:1/1:0/0:1)
Luca Hauf war erstmals mit im Aufgebot, für ihr pausierte Ryan del Monte. Im Tor des DEB-Teams begann wieder Florian Bugl. Mit einem Sieg hätte Deutschland nicht nur den Platz im Viertelfinale erreicht, sondern auch mindestens den 3. Platz dieser Gruppe. Für die Schweiz ging es ebenfalls um den Einzug ins Viertelfinale.
Deutschland begann gut und es gab auch früh ein Powerplay, das aber keinen Erfolg brachte. Nach sechs Minuten gibt die U20 aber verdient in Führung, ein Schuss von Bennet Roßmy schlug hoch im langen Eck ein und Deutschland führte nach sechs Minuten. Auch ein zweites Powerplay brachte keinen Erfolg, aber kaum komplett, kassierte die Schweiz nach neun Minuten das 2:0. Einen Schuss von Yannik Proske konnte der Schweizer Torhüter noch abwehren, gegen den Nachschuss von Thomas Heigl war er aber machtlos. Die Schweizer kamen zwar auch zu guten Angriffen, aber sie scheiterten entweder am Torhüter oder an der Latte, wie nach 12 Minuten. Das DEB-Team hatte das Spiel gut im Griff, dennoch kamen die Schweizer zum Anschlusstreffer. Einen Konter vollendete Simon Knak neun Sekunden vor der Pause und es stand nur noch 2:1.
16 Sekunden nach Wiederbeginn gab es das 4. Powerplay von Deutschland, doch wieder gelang kein Treffer. Sie griffen weiter an und es gab auch einige gute Torchancen. Von der Schweiz kamen weiter Konter und auch diese hatten es in sich. Die größte Chance für Deutschland gab es nach 27 Minuten, aber Kevin Pasche im Tor der Schweizer lenkte einen Nachschuss von Yannik Proske gerade noch mit einer Glanzparade an den Pfosten. Beide zeigten vollen Einsatz und drei Minuten vor der Pause gab es den nächsten Treffer. Haakon Hänelt wurde nicht angegriffen und so ließ er sich die Chance nicht entgehen, um mit einem Schuss ins lange Eck auf 3:1 zu erhöhen. Auch ein 5. Powerplay brachte Deutschland keinen Treffer, dennoch ging es mit einer verdienten 3:1-Führung in die 2. Pause.
40 Minuten war Deutschland das bessere Team, nun galt es nicht nachzulassen. Denn die Schweizer würden sicherlich versuchen wieder zum Anschluss zu kommen. Und sie hatten auch früh ein Powerplay, das aber keinen Treffer brachte. Die Schweizer griffen weiter an und nun kamen von Deutschland nur noch Konter. Mit Ablauf der zweiten Strafe gegen Deutschland konnte die Schweiz auf 3:2 verkürzen. Mit einem Nachschuss war Jonas Taibel neun Minuten vor dem Ende erfolgreich und nun wurde es doch noch richtig eng. Der Druck auf das Tor der Deutschen wurde immer größer, aber der Ausgleich wollte nicht fallen. 68 Sekunden vor dem Ende nahmen die Schweizer den Torhüter vom Eis und sie versuchten es mit sechs Feldspielern. Doch auch die letzten Schüsse der Schweizer konnten abgewehrt werden und so gewann Deutschland am Ende knapp, aber verdient mit 3:2.
Den 3. Platz in dieser Gruppe hat das DEB-Team bereits erreicht, es könnte sogar noch einen Platz nach oben gehen. Die Schweizer haben nun ein Endspiel um den 3. Platz gegen Österreich.
Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.iihf.com/en/events/2022/wm20/
(NIS/ns)


eishockeylogoU20 WM 2022
Tag 6: Abschluss 3. Spieltag und Start in den 4. Spieltag

Im 1. Spiel des Tages ließ Finnland im Spiel der Gruppe A der Slowakei keine Chance. Lettland gewann gegen Tschechien und schaffte damit die erste Überraschung der WM. Die USA gewann das Spitzenspiel um den Gruppensieg der Gruppe B knapp gegen Schweden
Gruppe A:
Finnland – Slowakei 9:3 (2:1/4:1/3:1)
Für Finnland geht es noch um den Gruppensieg, die Slowaken benötigten Punkte um noch den 4. Platz zu erreichen.
Finnland erwischte den besseren Start, nach bereits 35 Sekunden traf Kasper Simontaival zum 1:0. Doch die Slowaken blieben dran und sie kamen nach acht Minuten durch Peter Repcik den Ausgleich. Eine kleine Strafe gegen die Slowaken konnte Finnland zur erneuten Führung nutzen, Joel Määttä traf nach 15 Minuten zum Pausenstand. 49 Sekunden vor der Sirene kassierte Slowakeis Adam Sykora eine Spieldauerdisziplinarstrafe.
Die Aufgabe wurde also für die Slowaken nicht leichter und 24 Sekunden nach Wiederbeginn wurde es noch schwieriger. Denn Roni Hirvonen konnte in dieser Überzahl auf 3:1 erhöhen. Hoffnung gab es nach 28 Minuten, denn Servac Petrovsky konnte auf 4:2 verkürzen. Dann waren wieder die Finnen dran, bis zur Pause schraubten in Überzahl Joel Määttä (32.), Aatu Raty (37.) und Oliver Kapanen (39.) das Ergebnis auf 6:2.
Spätestens mit dem 7:2 durch Kalle Vaisanen in der 47. Minute war diese Partie entschieden. Daran änderte auch das 7:3 nichts mehr, Libor Nemec verkürzte drei Minuten nach dem 7:.2. Finnland kam noch zu zwei weiteren Powerplaytreffer, Kasper Simontaival (52.) und Kasper Puutio (56.) sorgten für den 9:3-Endstand.
Finnland hat damit zum Abschluss der Gruppenphase gegen Kanada ein Endspiel um den Gruppensieg, die Slowaken haben das Viertelfinale verpasst, denn dazu hätte Lettland gegen Tschechien maximal einen Punkt holen dürfen.
Tschechien – Lettland 2:5 (1:2/1:2/0:1)
Nach der Niederlage der Slowaken war klar, mit mindestens zwei Punkten gegen Tschechien könnten die Letten noch das Viertelfinale erreichen. Klingt nach einer sehr schweren Aufgabe, aber sie wurde gemeistert.
Tschechien hatte wie erwartet mehr Spielanteile, aber ein Angriff der Letten brachte nach fünf Minuten die Führung. Martins Lavins verwandelte einen Querpass vor das Tor zur Führung. Und es kam noch besser, denn Rainers Rullers erhöhte in der 12. Minute auf 0:2. Drei Minuten vor der Pause kam Tschechien zum ersten Treffer, Michal Gut traf in Überzahl.
Bis zur 30. Minute hielt das Ergebnis, dann konnte Stanislav Svozil für Tschechien den Ausgleich erzielen. Doch die Letten schlugen zurück. Ralfs Bergmanis konnte zwei Treffer erzielen (32., 38.), den zweiten in Überzahl und Lettland führte nach dem 2. Drittel mit 2:4.
Zum letzten Drittel wechselten die Tschechen den Torhüter und sie waren nun erneut gefordert. Sie hatten zwar das Viertelfinale bereits erreicht, es geht aber um die Abschlussplatzierung. Doch Lettland hielt den Vorsprung und Tschechiens Jan Mysak vergab nach 48 Minuten sogar einen Penalty. Also versuchte es Tschechien in den letzten 132 Sekunden ohne Torhüter, was Ralfs Bergmanis zu seinem 3. Treffer in diesem Spiel verhalf. 79 Sekunden vor der Schlusssirene landete sein Schuss im leeren Gehäuse der Tschechen. Tschechien hatte bei einem Schussverhältnis von 35:17 klare Vorteile, genutzt hat das am Ende aber nichts.
Lettland belegt damit den 3. Platz der Gruppe, gefolgt von Tschechien. Die Slowakei belegt den 5. Platz der Gruppe A. Kanada und Finnland bestreiten ein Endspiel um den Gruppensieg.
Gruppe B:
USA - Schweden 3:2 (1:0/1:0/1:2)
Es ging für beide um den Gruppensieg. Den USA hätten zwei Punkte gereicht, Schweden musste drei holen.
Die USA kamen in einem ausgeglichenen 1. Drittel als erstes Team zu einem Treffer, Brett Berard traf nach sieben Minuten.
Das 2. Drittel ging klar an die USA, es gelang aber wieder nur ein Treffer Matthew Coronato traf in der 26. Minute.
Als erneut Matthew Coronato nach 46 Minuten das 3:0 erzielte, schien die Partie entschieden, doch die Schweden kamen wieder heran. Emil Andrae konnte acht Minuten vor dem Ende das 1:3 erzielen und in Überzahl und ohne Torhüter traf Ake Stakkestad 75 Sekunden vor der Schlusssirene zum 3:2. Diesen Vorsprung verteidigten die USA und gewannen am Ende knapp.
Die USA wird die Gruppe B auf dem 1. Platz abschließe, dahinter kommt es zu zwei Duellen um die Plätze. Schweden spielt mit Deutschland den 2. Platz aus, die Schweiz und Österreich spielen um den 4. Platz.
Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.iihf.com/en/events/2022/wm20/
(NIS/ns)
  
 
 
 Montag 15.August 2022 www.icehockeypage.de 
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