Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

               
        
TSV Farchant
(BBZL)  Der tschechische Verteidiger Matej Kurzweil, seit 2018 für den TSV im Einsatz, wird nach der Corona-Pause nun wieder die Schlittschuhe für Farchant schnüren
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Die Blue Devils müssen vorerst auf zwei ihrer Neuzugänge verzichten. Stürmer Nardo Nagtzaam hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und muss für etwa drei Wochen pausieren. Auch Torhüter Marco Wölfl laboriert an einer Unterkörperverletzung und wird etwa zwei Wochen nicht zur Verfügung stehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons haben kurzfristig einen neuen Spieler verpflichtet. Marius Winkelmann soll die Defensive verstärken. Der 19-jährige gebürtige Berliner spielte in den letzten Jahren im Nachwuchs des EC Salzburg. Die Vorbereitung absolvierte er beim Zweitligisten Bayreuth Tigers, wo sein Vertrag in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde
  
Heilbronner Falken
(DEL2)  Jeremy Williams muss wegen einer Knieverletzung vorerst passen. Ebenfalls nicht zur Verfügung steht Verteidiger Malte Krenzlin, der sich eine Schulterverletzung zugezogen hat. Beide werden den Falken wohl für jeweils sechs Wochen fehlen
  
Füchse Duisburg
(OLN)  Verteidiger Leonhard Günther hat sich beim Spiel am Sonntag gegen den Krefelder EV eine schwere Beinverletzung zugezogen und wird langfristig pausieren müssen
  
Beach Devils Timmendorf
(RLN)  Weitere Vertstärkung aus Finnalnd für die Defensive des CET: Verteidiger Lauri Viitanen wechselt aus der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes von Nokian Pyry zu den Beach Devils. Der 30-Jährige bringt auch Erfahrung aus Norwegen und Nordamerika mit an die Ostsee. Ausserdem hat Stürmer Jason Horst seinen Verbleib bei den Beach Devils erklärt. Mit Ludwig Synowiec der vom EECW Sande kommt, steht ein weiterer Neuzugang fest, Der 31-Jährige bringt reichlich Oberliga-Erfahrung mit zum CET
  
Münchener Luchse
(BBZL)  Verteidiger Martin Schafroth hat seine weitere Zusage gegeben. Damit ist die Defensive der Luchse vorerst komplett
  
Kölner Haie
(DEL)  Verteidier Ryan Stanton hat sich das Handgelenk gebrochen und muss nun für etwa zwei Monate pausieren
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Der ESV vermeldet weitere Neuzugänge und Verlängerungen. Aus der bayerischen Landesliga vom ESV Burgau wechselt der kanadische Stürmer Zach Erhardt zu den Realstars. Die Defensive soll unterdessen Tim Dreschmann verstärken, der aus der Oberliga vom Krefelder EV kommt. Ebenfalls neu im Team sind die Verteidiger Nikolai Kulik vom EC Bergsich Land und Florian frisch aus dem Kölner Nachwuchs. Aus dem letztjährigen Kader bleiben ausserdem die Verteidiger Alec Berk und der Tscheche Nicholas Kanak, sowie die Stürmer Sebastian Brockelt, Sebastian Schmitz und Marius Schüller
  
Luchse Lauterbach
(RLW)  Die beiden Brüder Emanuel und Julian grund bleiben auch in der Regionalliga bei ihrem Heimatverein und haben ihre Zusage gegeben
  
Eisbären Balingen
(LLBW)  Die Stürmer Frank Ebner, Anton Gunst, Markus Rummel und Marco Schneider bleiben den Eisbären eine weitere Saison treu
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Stürmer Charlie Jahnke hat sich den Unterarm gebrochen und muss operiert werden. Der 24-Jährige wird damit auf unbestimmte Zeit ausfallen
  
Harsefeld Tigers
(VLN)  Verteidiger Sören Krebs, bislang im 1b-Team auf dem Eis, schnürt künftig die Schlittschuhe für die 1.Mannschaft der Tigers
  
Chemnitz Crashers
(RLO)  Nach dem Abgang von Toms Prokopovics haben die Crashers ihre zweite Kontingentstelle neu besetzt. Vom Ligakonkurrenten ESC Dresden wechselt Stürmer Guillaume Vachon zum ESV. Der 25-jährige Kanadier konnte in der vergangenen Saison in 14 Spielen 13 Tore erzielen und weitere 14 Treffer vorbereiten
  
Dingolfing Isar Rats
(BLL)  Stürmer Marco Sedlar, der 2020 aus Landshut zu seinem Heimatverein zurückkehrte, hat beim EVD einen Vertrag für die nächsten vier Jahre unterzeichnet. In der letzten Saison gelangen dem 27 Jährigen in 20 Partien 34 Scorerpunkte
  
  
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 19.September 2022

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 30 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin und aus dem Frauen-Eishockey.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
eisbrenberlinEisbären Berlin
Eisbären verlieren in Nürnberg

(DEL)  Die Eisbären Berlin müssen sich zum Auftakt der PENNY DEL-Spielzeit 2022/23 geschlagen geben. Die Berliner unterlagen am zweiten Spieltag der neuen Saison bei den Nürnberg Ice Tigers mit 2:4. Für Eisbären-Kapitän Frank Hördler und seinen ältesten Sohn Eric war es die erste gemeinsame Partie in Deutschlands höchster Spielklasse.
(EHCB/mebb)
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
Sieg in Schwenningen; DEG schlägt Wild Wings 2:1!

(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat bei den Schwenninger Wild Wings mit 2:1 gewonnen. Mann des Abends war ohne Frage Stephen Harper, der beide Tore für die Rot-Gelben erzielte. Für die DEG stehen somit fünf Punkte nach dem ersten Wochenende auf dem Zettel.
(DEG/pdeg)
  
   
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Drei Punkte gegen Mannheim! Red Bulls gewinnen beim Jackson-Jubiläum

(DEL)  Red Bull München hat ein hochklassiges Spitzenspiel gegen die Adler Mannheim mit 5:2 (2:0|1:2|2:0) gewonnen und Trainer Don Jackson in dessen 1000. Partie in der Deutschen Eishockey Liga ein erfolgreiches Jubiläum beschert. Konrad Abeltshauser, Ben Street, Chris DeSousa, Zach Redmond und Yasin Ehliz erzielten die Münchner Treffer, Danny aus den Birken zeigte eine starke Leistung zwischen den Pfosten.
Hohes Tempo, harte Checks und viel Action im ersten Drittel. Mannheim startete schwungvoll, doch die Münchner Defensive um Torhüter aus den Birken hielt dem Druck stand (7.). Danach die Red Bulls mit einer sehenswerten Kombination: Abeltshauser tauchte nach Doppelpass mit Patrick Hager frei vor dem Tor auf und beförderte den Puck in den Winkel (14.). Street legte für das eiskalte Jackson-Team noch vor der ersten Drittelpause das 2:0 (19.) nach.
Hochklassiges Eishockey im Mittelabschnitt – und die Adler zu Beginn am Drücker: Tim Wohlgemuth bescherte den Gästen mit seinem Anschlusstreffer einen perfekten Start (23.). Aus den Birken auch danach im Fokus. Der Keeper hatte gute Szenen, den Ausgleich durch Matthias Plachta in Mannheimer Überzahl konnte er allerdings nicht verhindern (33.). Danach rettete gleich dreimal das Torgestänge für München. Die Red Bulls zeigten sich davon aber nicht beeindruckt und antworteten vor der zweiten Drittelpause: DeSousa (38.) sorgte nach schöner Vorarbeit von Maximilian Daubner für eine 3:2-Führung nach 40 Minuten.
Auch im Schlussdrittel intensive Zweikämpfe, dazu Hochkaräter auf beiden Seiten. Aus den Birken glänzte weiterhin zwischen den Pfosten und ebnete den Red Bulls den Weg zum ersten Saisonsieg. Dieser wurde nach dem Powerplay-Treffer von Redmond zum 4:2 (50.) immer konkreter. Das Jackson-Team danach in doppelter Überzahl mit der Riesenchance auf den fünften Treffer, doch Felix Brückmann im Adler-Tor rettete spektakulär gegen Andreas Eder (53.). Mannheim riskierte alles, das Tor machte München: Ehliz markierte per Empty-Net-Treffer den 5:2-Endstand.
Don Jackson:
„Wir sind immer zurückgekommen, wenn sie getroffen haben. Es war sehr aufregend. Ich bin heute der glücklichste Trainer der Welt.“
(EHCM/rbmm)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Landshut nimmt die Punkte mit… Bayreuth Tigers vs. EV Landshut 1:4 (1:1, 0:3, 0:0)

(DEL2)  Patrick Kurz rutschte – im Vergleich zum Auftaktspiel in Regensburg - für Garret Pruden ins Line-Up beim ersten Heimspiel im Bayreuther Tigerkäfig der Saison.
Schneller Beginn beider Teams in den ersten fünf Minuten – ohne jedoch bereits zwingende Chancen kreieren zu können. Das Tempo blieb auch in der Folge hoch. Erstmals zu einer Gelegenheit kamen die Tigers als Blomqvist nach fünf Minuten direkt auf Vogl zielte. Gleich im Anschluss versuchte sich Järveläinen aus zentraler Position sowie gleich nochmals von der blauen Linie. Bei einem Überzahlspiel der Landshuter wurde es dann erstmals gefährlich vor dem Tor der Tigers als Valenti zwei Mal in Folge durchladen konnte und vom linken Bully-Punkt jeweils das Tor knapp verpasste. Sein Kollege Cameron machte dies besser, konnte aber ebenfalls nicht jubeln weil Steinhauer – der an diesem Abend den Vorzug vor Schmidt erhielt – mit einer starken Reaktion aufwartete. Die Tiger, die ihrerseits dann im Powerplay agieren durften, scheiterten in Person von Blomqvist ebenso wie Kretschmann, der den Pfosten traf. In der 15. Minute war es dann soweit – Bindels beschäftigte Vogl mit einem platzierten Schuss, den dieser noch abwehren konnte, jedoch gegen Kretschmann, der danach an die Scheibe kam und die Führung besorgte, machtlos war. Dass diese lediglich 15 Sekunden Bestand hatte, lag einem durchdacht vorgetragenen Angriff.
Cameron, der über die rechte Außenbahn ins Angriffsdrittel lief sah Hult in der Mitte, den er bediente. Hult versuchte sich jedoch nicht selbst sondern legte überlegt auf Mayenschein ab, der nur noch den Schläger hinhalten musste, um den Ausgleich zu schreiben. Die Möglichkeit, dies zu korrigieren war durchaus da für die Bayreuther, genauso wie für Landshut, die mehrfach gefährlich vor dem Kasten von Steinhauer auftauchten.
Ohne Freddy Cabana, der angeschlagen passen musste, ging man das zweite Drittel an, das Landshut besser begann. Pfleger, der in der neutralen Zone an die Scheibe kam und auf Steinhauer zulaufen konnte, kam ungehindert zum Schuss und schoss schnell, nach 22 Minuten, seine Farben in Führung. Darauf hin waren es die Tigers, die auf den Ausgleich drückten. Ewanyk, und dann Schuster, der zu zentral zielte und Schumacher, der nach schöner Kombination an Vogl scheiterte, hätten die Möglichkeit hierzu gehabt. Es kam anders – im direkten Gegenzug war es Grimm, der freigespielt wurde und zum 1:3 einschießen konnte. Als nach 29 gespielten Minuten Schumacher und gleichzeitig Roach hinausgestellt wurden und Landshut volle zwei Minuten mit zwei Mann mehr agieren konnten, fiel – fast schon erwartungsgemäß – der nächste Gegentreffer. McLellan und Pfleger dienten als Vorbereiter für Cameron, der zum 1:4 stellte, was gleichzeitig den Pausenstand darstellte.
Mit noch einem Mann mehr auf dem Eis ging es in den Schlussabschnitt, bei dem Cornet die erste Möglichkeit hatte, hier aber an Vogl scheiterte. Ein überschaubar vorgetragenes Überzahlspiel, als McLellan auf die Strafbank wanderte, brachte keinen erhofften Erfolg sodass man gleich zu Beginn des Abschnitts gute Möglichkeiten liegen ließ, um dem Spiel ggf. eine Wendung geben zu können. Blomqvist und Nikkilä verpassten ebenso, wie Ewanyk. Als 6 Minuten und 30 Sekunden vor Ende Zucker auf die Strafbank wanderte, nahmen die Bayreuther Coaches Steinhauer für einen sechsten Feldspieler vom Eis und versuchten so nochmals mehr Druck aufzubauen. Für ca. 90 Sekunden gelang dies auch, jedoch ohne den erhofften Torerfolg generieren zu können. Im Anschluss nahm Steinhauer seinen gewohnten Platz wieder ein. Dass Landshut im Schlussabschnitt den Verwaltungsmodus fuhr und sich auf die Defensive konzentrierte, wurde in der 56. Minute deutlich, als die Gäste die erste und einzige gute Möglichkeit in diesem Spielabschnitt auf sich vereinten. Pageau scheiterte hier am gut reagierenden Steinhauer.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
8:1! Eispiraten mit Kantersieg gegen Bad Nauheim - Westsachsen schießen sich zum Home Opener den Frust von der Seele

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihren heutigen Home Opener im Kunsteisstadion mit einem eindrucksvollen Sieg abgeschlossen! Das Team von Cheftrainer Marian Bazany bezwang den EC Bad Nauheim zum ersten Heimspiel der neuen DEL2-Saison mit 8:1. Kapitän Patrick Pohl erzielte dabei einen Hattrick und Jasper Lindsten einen Doppelpack. Für die weiteren Tore zeigten sich Mathieu Lemay, Filip Reisnecker sowie Tyler Gron verantwortlich.
Am Lineup von Cheftrainer Marian Bazany änderte sich im Gegensatz zu Freitag nicht viel. Lediglich Georgiy Saakyan spielte wieder für Bremerhaven – im Gegenzug stieß dafür Tim Lutz zum Team. Willy Rudert spielte erneut für Leipzig. Nick Walters, Valentino Weißgerber (beide langzeitverletzt) und Luca Tuchel, der in den kommenden Tagen wieder ins Training einsteigt, fehlten noch. Im Tor startete erneut Ilya Sharipov.
Die nahezu gleiche Mannschaft zeigte schon von Beginn an ein anderes Gesicht, als noch am Freitag in Selb. Die Eispiraten starteten richtig gut und konnten bereits nach vier Minuten durch einen Rückhandschuss von Jasper Lindsten in Führung gehen – 1:0. Der finnische Neuzugang war schließlich auch am zweiten Treffer beteiligt. Lindsten legte in Unterzahl für Patrick Pohl auf, der mit seinem Schuss in die lange Ecke zum 2:0 traf (6.). Die Westsachsen nahmen den Schwung mit und ließen Bad Nauheim keine Zeit zum Durchatmen. Einen Blueliner von Yannick Hänggi fälschte Mathieu Lemay nach nicht einmal zehn Minuten unhaltbar für Felix Bick ab und erzielte so das 3:0 (10.). Wiederum nur zwei Minuten später besorgte Filip Reisnecker im Nachsetzen das 4:0 (13.), welches nach dem Videobeweis auch seine Anerkennung fand. Den Schlusspunkt im ersten Durchgang besorgte erneut Patrick Pohl. In Überzahl setzte sich André Schietzold sehenswert durch und legte quer – der neue Eispiraten-Kapitän fackelte nicht lange und hämmerte die Scheibe zum 5:0 in die Maschen (20.).
Bad Nauheim reagierte und nahm Felix Bick für Rihards Babulis aus dem Kasten. Doch auch der Deutsch-Lette musste sich der Offensive der spielfreudigen Eispiraten ergeben. Nachdem die Nauheimer eine gut fünfminütige Überzahl nicht nutzen konnten, war es Tyler Gron, welcher auf der Gegenseite seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellte und in doppelter Überzahl auf 6:0 erhöhte (29.). Auch in der Folge blieben die Westsachsen spielbestimmend, verpassten es aber, weiter nachzulegen. Die wohl größte Möglichkeit vergab dabei Patrick Pohl, der frei vor dem Tor nicht einschieben konnte.
Die Eispiraten waren aber auch im Schlussabschnitt das bessere Team und konnten sich weiterhin Chance um Chance erspielen. Schließlich klappte es für Patrick Pohl doch mit seinem Hattrick! In doppelter Überzahl überwand der 32-Jährige den Nauheimer Goalie Babulis zum dritten Mal – 7:0 (56.). Zwar konnten die Hessen nach 58 Minuten in Person von Michael Bartuli noch den Ehrentreffer markieren und nach einem Fehler in der Eispiraten-Hintermannschaft auf 7:1 stellen, doch das Spiel war noch nicht vorbei. Auch der stark aufspielende Jasper Lindsten belohnte sich in der 59. Minute mit seinem zweiten Treffer und insgesamt vierten Scorerpunkt am heutigen Abend, wie der folgende Videobeweis ergab: Gutes Tor zum 8:1-Endstand!
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen gehen in Freiburg leer aus

(DEL2)  Auch im zweiten Spiel der neuen DEL2-Saison sind die Dresdner Eislöwen leer ausgegangen. Mit 1:2 musste sich die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann am Sonntagabend in Freiburg geschlagen geben. Jonas Neffin gab im Dresdner Tor sein Pflichtspiel-Debüt für die Eislöwen und zeigte eine überragende Leistung. Vladislav Filin erzielte den einzigen Treffer für die Dresdner.
Im ersten Drittel waren die Gastgeber über weite Strecken die tonangebende Mannschaft, erspielten sich ein Übergewicht an Torchancen. Neffin durfte sich so bereits in den ersten 20 Minuten mehrfach auszeichnen und sich für das Vertrauen von Brockmann bedanken. Immer wieder konnte der 22-Jährige den Rückstand verhindern, bis zur 12. Minute. David Suvanto und Mike Schmitz saßen auf der Strafbank. Calvin Pokorny nutzte die doppelte Freiburger Überzahl zur Führung. Diese hielt aber nur rund fünf Minuten. Die Eislöwen kamen ihrerseits im Powerplay zum Ausgleich. Filin drückte den Puck über die Linie und erzielte so den ersten Saisontreffer der Dresdner.
Das zweite Drittel war von Strafzeiten gegen beide Mannschaften geprägt. Es kam nur wenig Spielfluss zustande, wobei die Eislöwen noch die besseren Torchancen zu verzeichnen hatten. Patrik Cerveny im EHC-Tor wusste diese aber zu vereiteln. Zum Ende des zweiten Spielabschnitts saß Simon Karlsson auf der Strafbank. In Überzahl zwangen die Freiburger Jonas Neffin zu einer Glanzparade, jubelten aber gleichzeitig auch. Tor Immo war sich in der 40. Minute sicher, dass der Puck im Tor war und so schauten die Schiedsrichter nach. Neffin parierte den Schuss des Freiburgers mit der Fanghand, die dabei aber hinter der Torlinie gewesen sein soll. Die Schiedsrichter entschieden nach langem Videostudium auf Tor für die Hausherren.
Im dritten Drittel häuften sich weiterhin die Strafen und es kam nur wenig Spielfluss zustande. Cerveny hielt was auf seinen Kasten kam und Neffin konnte sich erneut mehrfach mit Glanzparaden auszeichnen. Für einen Punktgewinn reichte es nicht mehr.
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir wussten, dass es ein intensives Spiel wird, in das wir nicht gut reingekommen sind. Wir hatten uns viel vorgenommen, kassieren dann aber in doppelter Unterzahl das Gegentor. Dann kommen wir ein bisschen besser ins Spiel und machen zum Glück das 1:1. Im zweiten Drittel waren wir besser drin, es waren viele Emotionen und Strafen dabei, es ging rauf und runter mit vielen Chancen. Unser Problem ist klar bei einem Tor aus zwei Spielen. Da fehlt im Abschluss der nötige Biss derzeit. Jonas Neffin hat sehr sehr gut gehalten. Der Saisonstart ist natürlich nicht gut, aber es war erst das zweite Spiel. Wir müssen daraus lernen und viele Dinge besser machen.“
Weiter geht es für die Eislöwen am Freitag 19:30 Uhr mit dem Heimspiel gegen Kassel.
(ESCD/ka)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
Huskies unterliegen Selber Wölfen 2:3 nach Verlängerung

(DEL)  Auch im zweiten Anlauf gelang nicht der erste Saisonsieg. Die Kassel Huskies
haben den Heimauftakt der DEL2-Saison 2022/23 mit 2:3 nach Verlängerung
gegen die Selber Wölfe verloren.
Bei den Schlittenhunden gab es im Vergleich zur Auftaktniederlage in Kaufbeuren
nur eine personelle Änderung. Joel Keussen rückte für Marco Müller in den Kader.
Jerry Kuhn startete erneut zwischen den Pfosten.
Der Kasseler Schlussmann hatte von Beginn an gut zu tun, da die Gäste aus
Oberfranken gut in die Partie starteten. Und bereits nach vier Minuten musste
Kuhn das erste Mal hinter sich greifen. Kruminsch traf in Überzahl zur Führung für
die Gäste. Doch damit nicht genug. In der 17. Spielminute nutzte Nick Miglio einen
von im ersten Drittel zahlreichen Wölfe-Alleingänge zum 2:0. Die kalte Dusche für
die Huskies war perfekt.
Nach einer sicherlich deutlichen Ansprache von Trainer Bo Subr kamen die
Nordhessen deutlich zielstrebiger aus der Kabine. Jedoch dauerte es bis zur 39.
Spielminute, ehe die Huskies zum Anschluss kamen. Joel Lowry fälschte einen
Faber-Schuss unter die Latte ab. Zuvor verpassten die Schlittenhunde teils
hochkarätige Einschussgelegenheiten oder scheiterten am hervorragend
aufgelegten Wölfe-Schlussmann Michael Bitzer.
Die Huskies nahmen den Schwung mit ins Schlussdrittel und konnte dort nach
wenigen Minuten ausgleichen. Tristan Keck eilte der Selber Hintermannschaft
davon und ließ Bitzer mit einem platzierten Handgelenksschuss keine Chance. 2:2
nach 46 Minuten. In Folge drückten die Huskies auf den Führungstreffer, kamen
aber zu keinem weiteren Torerfolg. So musste die Verlängerung einen Sieger
bringen. Nach einem Fehler in der Kasseler Hintermannschaft fasste sich Deeg ein
Herz und traf zum Auswärtssieg für die Selber Wölfe.
(ECK/js)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
ESVK gewinnt Auswärtspiel bei den Heilbronner Falken vor 1.429 Zuschauern mit 2:1

(DEL2)  Der ESV Kaufbeuren war am heutigen Sonntagabend am 2. Spieltag der DEL2 Spielzeit 2022/2023 bei den Heilbronner Falken zu Gast. Joker Trainer Marko Raita musste dabei verletzungsbedingt auf Fabian Koziol, Yannik Burghart und Markus Lillich sowie krankheitsbedingt auf Joey Lewis verzichten. Dazu spielte Verteidiger Nico Appendino für den EHC Red Bull München in der DEL. Max Hops war dagegen wieder im Kader und rückte in die dritte Sturmformation. Im Tor stand Daniel Fießinger.
Die Allgäuer brauchten dann ein paar Minuten um in die Partie zu kommen, wobei dies wohl vor allem die Offensive betraf. Defensiv standen die Kaufbeurer sogleich wieder sehr stabil. Daran änderten auch zwei Überzahlspiele der Falken in der vierten und siebten Spielminute nichts. Die Heilbronner hatten mit Ablauf der zweiten Strafe gegen Leon van der Linde in der neunten Spielminute ihre erste gute Chance, Stefan Della Rovere aber verzog aus kurzer Distanz. In der elften Spielminute hatten die Joker dann ein dickes Ding auf dem Schläger. Jacob Lagacè wurde im Slot stehend, von hinter dem Tor bedient, sein Direktschuss konnte Florian Mnich aber mit einer schnellen Reaktion mit der Beinschiene abwehren. Im Gegenzug zeigte sich dann Daniel Fießinger sicher gegen einen Schuss von Lukas Mühlbauer. Das Spiel nahm nun etwas mehr an Fahrt auf und Dieter Orendorz hatte binnen Sekunden zwei gefährliche Schüssen abgefeuert. Nach schönen Pässen von Markus Schweiger und John Lammers hatte Tyler Spurgeon dann nach 15 Minuten die nächste gute Joker Chance auf dem Schläger, Florian Mnich aber war zu Stelle. Auf der anderen Seite hatten die Allgäuer nach einem Fehler von Dieter Orendorz etwas Glück, dass der überraschte Jeremy Williams aus kurzer Distanz knapp verzog. Pech hatte der ESVK dann aber nur eine Minute später, als Markus Schweiger, von John Lammers in Szene gesetzt, nur den Pfosten traf. So endete der erste Abschnitt mit einem Spielstand von 0:0.
Der ESVK bekam nach wenigen Sekunden im zweiten Abschnitt ein Powerplay zugesprochen und die Joker nutzten dieses auch sofort zum 0:1. John Lammers war dabei mit einem sensationellen Rückhandschuss zu Stelle und wuchtete die Scheibe unhaltbar für Florian Mnich unter die Latte. Nach dem Führungstreffer der Kaufbeurer hatten die Falken eine Druckphase von drei bis vier Minuten, ohne allerdings dabei gefährliche Chancen zu kreieren. Der ESVK hatte in dieser Phase nur einen Konter von Sebastian Gorcik auf dem Chancenzettel stehen, die Nummer 74 der Joker verzog von Außen kommend aber knapp. In der 27. Spielminute meldeten sich die Kaufbeurer dann aber auch wieder in der Offensive. Angefangen mit einer Großchance für Johannes Krauß, der Youngster scheiterte nach einem Pass von Jere Laaksonen frei vor dem Falken Gehäuse an Florian Mnich. Die Joker hielten den Druck aber weiter aufrecht und belohnten sich in der 29. Minute dann mit dem Treffer zum 0:2. Alex Thiel traf dabei mit einem Schlagschuss aus zentraler Position in den rechten Winkel. Die Heilbronner zeigten sich vom zweiten Tor der Allgäuer dann eine Zeit lang beeindruckt und hatten immer wieder Schwierigkeiten einen geordneten Spielaufbau auf das Eis zu bekommen. Die Joker hatten in diesen Minuten dann auch immer wieder kleinere Chancen auf einen dritten Treffer, allerdings wurde es selten richtig gefährlich vor Florian Mnich. Zum Ende des Drittels kamen die Falken dann wieder etwas besser in die Partie und kamen noch zu zwei sehr guten Chancen. Julian Lautenschlager brach in der 37. Spielminute über Außen durch und packte einen satten Schlagschuss aus, welchen Daniel Fießinger aber parieren konnte. Eine Minute später war es Alex Lambacher der im Slot zum Schuss kam, aber der Kaufbeurer Torhüter war erneut zur Stelle. So ging es mit einem Spielstand von 0:2 zum zweiten Pausentee.
Der Schlussabschnitt begann nicht gerade Ideal für die Joker. Die Hausherren kamen mit viel Druck aus der Kabine und der ESVK hatte ein wenig Schwierigkeiten damit umzugehen. Daraus resultierte auch eine unglückliche Strafe gegen Dieter Orendorz, der wegen eines hohen Stockes für 2+2 Strafminuten auf dem Sündenbänkchen Platz nehmen musste. Das vier Minuten lange Powerplay der Falken verteidigten die Joker dann aber wiederum sehr stark und hatten dazu mit Daniel Fießinger einen sicheren Rückhalt im Kasten. Der Kaufbeurer Torhüter konnte sich bei Chancen von Justin Kirsch und Kenney Morrison auszeichnen. Der ESVK konzentrierte sich nun weiter auf seine stabile Defensive und konterte kontrolliert. Die beste Konterchance hatte Sebastian Gorcik, der von Simon Schütz im Rückraum freigespielt wurde, sein Handgelenkschuss konnte Florian Mnich aber parieren. In der 52. Minute kamen die Heilbronner dann aber auch verdienterweise zum Anschlusstreffer. Die Falken belohnten sich für eine gute Druckphase und am Ende war es Judd Blackwater, der den Puck in einer unübersichtlichen Situation vor Daniel Fießinger zum 1:2 über die Linie drückte. Die Hausherren waren mit diesem Treffer natürlich wieder voll im Spiel und machten weiter Druck auf die Joker. Doch der ESVK stand weiter sehr stabil und ließ den Falken kaum Möglichkeiten für einen kontrollierten Torabschluss und wenn doch, dann war Daniel Fießinger immer Herr der Lage. Eine gute Chance für die Allgäuer hatte in der 52. Minute dann erneut Sebastian Gorcik, der von Jacob Lagacé perfekt im Slot freigespielt wurde, sein Schuss verfehlte sein Ziel aber leider knapp. In der Folge rannten die Falken weiter an, aber gegen die sichere Kaufbeurer Defensive war einfach nicht viel auszurichten. Gute 90 Sekunden vor dem Ende agierten die Heilbronner dann noch mit sechs Feldspielern und somit ohne Torhüter, schafften es aber auch dabei nicht, das Joker Bollwerk zu knacken. Schlussendlich sicherte sich die Mannschaft von Trainer Marko Raita die nächsten drei Punkte.
Wie schon am Freitagabend beim Heimspiel gegen die Kassel Huskies zeigte der ESVK eine gute, vor allem auch in der Defensive sehr stabile Leistung und sicherte sich trotz einiger wichtiger Ausfälle, sechs Punkte zum Start in die DEL2 Saison 2022/2023.
(ESVB/pb)
  
    
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Gamereport Spieltag 2 Krefeld Pinguine - Eisbären Regensburg

(DEL2)  Das erste Heimspiel der Saison haben die Krefeld Pinguine gegen die Eisbären Re-gensburg mit 5:0 (0:0, 2:0, 3:0) gewonnen. Nach einem insgesamt ereignisarmen ersten Durchgang, in dem beide Teams sich über weite Strecken neutralisierten, ließen die Pinguine Anfangs des zweiten Drittels eine lange doppelte Überzahl un-genutzt.
In der 33. Minute dann aber doch der Treffer für die Gastgeber durch Kael Mouille-rat. In der 38. Minute dann das verdiente 2:0 für Krefeld durch Marcel Müller.
Der Schlussabschnitt war dann gerade Zweieinhalb Minuten alt, da war es der junge Justin van der Ven, der per Direktschuss zum 3:0 traf. Vier Minuten später dann der vierte Treffer durch Davis Koch, der in Überzahl eine freie Scheibe über die Linie drückte.
In der Folge kontrollierten die Hausherren das Geschehen und spielten spürbar für ihren Schlussmann, im Versuch, die Null zu halten. Sie kamen sogar zum Konter über Alex Weiß, der legte mit einem tollen Move auf Koch, der Nikita Krymskiy be-diente und der traf mit dem schönsten Tor des Tages zum 5:0 (58.). Die letzten An-griffe der Gäste wehrte Krefeld souverän ab und so durfte Sergey Belov, der eine gute Leistung bot, auch seinen ersten Shutout in der DEL2 feiern.
(KEV/mt)
  
    
selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe überraschen in Kassel

(DEL2)  Auch im ersten Auswärtsspiel der Saison können die Selber Wölfe als Sieger das Eis verlassen. Bei den Kassel Huskies gewinnt die Mannschaft
von Trainer Sergej Waßmiller mit 3:2 nach Verlängerung und steht somit nach dem ersten Punktespiel-Wochenende auf Platz 4 der Tabelle, punktgleich mit den Pinguinen aus Krefeld (Platz 3).
(SW/cf)
  
    
ecdcmemmingenMemmingen Indians
Sieg im letzten Heimtest: ECDC gegen Ligakonkurrent Tölz erfolgreich

(OLS)  Der ECDC Memmingen schloss sein letztes Testspiel vor heimischer Kulisse mit einem 5:4 Sieg gegen Bad Tölz ab. Am Sonntag gewannen die Indians mit 4:3 beim EC Peiting.
Im ersten Drittel am Freitagabend waren die Indianer zwar etwas überlegen und erspielten sich relativ viele Chancen. Tore fielen auf Seiten der Indians aber nicht. Die Tölzer Löwen gingen dafür aber relativ früh in der Begegnung durch Ex-Indianer Nirschl in Führung. Es war der einzige Treffer in einer typischen Vorbereitungsbegegnung.
Im zweiten Drittel wendete sich das Blatt. Memmingen nahm das Heft in die Hand und drehte die Partie mit satten vier Treffern. Den Ausgleich erzielte Marcus Marsall, ehe Linus Svedlund, Förderlizenzspieler Marvin Drothen und Maxim Kryvorutskyy das Ergebnis auf 4:1 schraubten.
Im letzten Drittel war das Spiel zunehmend zerfahrener. Memmingen ließ etwas nach und die Gäste aus Tölz nutzten dies aus, sodass es in der 54.Minute plötzlich 4:4 stand. Daraufhin nahm Indians-Headcoach Lidström eine Auszeit, was Früchte tragen sollte. Sekunden später erzielte Dominik Meisinger den 5:4 Siegtreffer für die Indians.
Am Sonntagabend gab es den nächsten Sieg des Wochenendes, im zweiten Aufeinandertreffen der Vorbereitung gegen den EC Peiting gewannen die Indians mit 4:3. Verletzungsbedingt fehlte Petr Pohl, während hingegen Donat Peter aus privaten Gründen nicht mit von der Partie war.
Im ersten Drittel stellten die Memminger die Weichen auf Sieg. Nach 40 Sekunden schloss Sergei Topol zum 1:0 ab. Einen Doppelschlag gab es dann in der 13. Und 14.Minute. Dominik Meisinger und Jaro Hafenrichter schraubten das Ergebnis auf 3:0. Kurz vor Ende des ersten Drittels war es erneut Meisinger, der zum 4:0 traf.
Im zweiten Drittel behielten die Indianer das Heft in der Hand, Treffer fielen aber auf beiden Seiten nicht. Die letzten zwanzig Minuten gehörten dann dem ECP. Die Hausherren hatten nun mehr vom Spiel und verkürzten auf 3:4. Am Sieg der Indians änderte das aber nichts mehr. Bitter aus Memminger Sicht waren vor allem die zwei Verletzungen von Pascal Dopatka und Dominik Meisinger, die beide nicht weiterspielen konnten und deren Diagnose noch aussteht.
Das letzte Testspiel der Maustädter findet am kommenden Freitag in Kempten statt (19:30 Uhr), ehe es eine Woche später mit der neuen Oberliga-Saison in Bad Tölz losgeht. Der Ligaauftakt vor eigenen Fans, am 02. Oktober, bietet einen echten Kracher. Dann kommt das Topteam aus Weiden zum Duell an den Hühnerberg.
(ECDC/fl)
  
    
ehf-passauPassau Black Hawks
Sieg und Niederlage am Wochenende für die Black Hawks

(BYL)  Die Passau Black Hawks haben am vergangenen Wochenende die Testspiele gegen Deggendorf und Miesbach absolviert. Am Freitag mussten sich die Habichte dem DSC vor 400 Zuschauern in der Passauer Eis-Arena mit 0:3 geschlagen geben. Die Habichte präsentierten sich von Beginn an richtig giftig und waren über weite Strecken der Partie nicht nur ebenbürtig, sondern die spielbestimmende Mannschaft. Am Ende scheiterten die Black Hawks aber immer wieder an Timo Pielmeier im Deggendorfer Tor. Die Black Hawks probierten viel, hatten aber das Scheibenglück nicht auf ihrer Seite. Mit der körperbetonten Gangart und dem schnellen Umschaltspiel werden die Passau Black Hawks in der kommenden Saison noch etliche Spitzenmannschaften so richtig ärgern und hoffentlich auch Siege einfahren.
Am Sonntag waren die Habichte dann zu Gast beim TEV Miesbach. Die Gastgeber hatten erst am Freitag den Oberligisten Landsberg mit 12:9 geschlagen. Ein Fingerzeig das die Miesbacher einer der Top Favoriten um den Aufstieg in die Oberliga Süd sind. Und auch beim Spiel der Black Hawks in Miesbach sollten die Zuschauer wieder viele Tore zu sehen bekommen. In einer abwechslungsreichen Partie konnten sich die Passau Black Hawks mit 6:7 durchsetzen. Für die beiden Trainer gibt es nach der Partie auf jeden Fall viel zu analysieren. Positiv dürfte Trainer Petr Bares auf jeden Fall der Blick auf seine Torschützen stimmen. Sechs verschiedene Spieler waren für die Treffer beim Auswärtserfolg verantwortlich. Auf der anderen Seite muss die komplette Mannschaft weiter am Defensivverhalten bis zum Start der Oberliga Saison am 30. September beim EV Lindau arbeiten.  
Das letzte Vorbereitungsspiel vor dem Start in die Oberliga Süd Saison absolvieren die Passau Black Hawks am Freitag um 20 Uhr in der Eis-Arena Passau. Dann kommt es zum Rückspiel gegen den TEV Miesbach. Die Zuschauer dürfen sich bereits jetzt auf eine kurzweilige Partie freuen. Tickets für das Spiel gibt es Online auf ETIX.com.
(EHFP/czo)
  
    
diezlimburgrocketsDiez-Limburg Rockets
350 Jahre Schloss Oranienstein und ein Sieg für die Rockets

(OLN)  Anlässlich des 350. Jahrestages von Schloss Oranienstein in Diez, entschied man sich zusammen mit der Stadt Diez und der Stadtbürgermeisterin Annette Wick, ein Eishockeyspiel gegen ein Team aus den Niederlanden zu veranstalten.
Dieses Spiel bildete zugleich das Rückspiel der Partie vom 09. September, welches man in Geleen mit 5:4 gewann.
Auch heute sollte es wieder ein torreiches Spiel geben, auch wenn es zunächst danach aussah, als würde es recht einseitig werden. Wer sich etwas im Eishockey auskennt, wird sich über den Spielverlauf nicht übermäßig wundern. Berichten wir der Reihe nach.
15:07 Uhr startete die Partie, eingeworfen wurde der Puck vom kleinen Gerrit aus Altendiez, welcher an einem seltenen Gen defekt leidet.
Die EGDL machte mächtig Druck, gab einen Schuss nach dem anderen ab, aber der Goalie der Niederländer hatten einen sehr guten Tag erwischt und ließ die Scheibe nicht durch. Erst als Kolupaylo 2 Minuten in die Box musste, kam etwas Gegenwehr auf.
Im Anschluss an das Unterzahlspiel versuchte Philipp Seckel sein Glück und brachte einen strammen Schuss auf das Tor der Niederländer, doch auch hier hielt der Goalie zunächst. Allerdings hatte Marcel Kurth aufgepasst und konnte den Nachschuss zum 1:0 hinter die Linie bringen. 3 Minuten später kam Torben Reuner durch einen Assist von Bajaruns zum erfolgreichen Abschluss und erhöhte auf 2:0.
Im 2. Drittel machte man weiterhin mächtig Druck. 2 Strafen für die Eaters brachten den Rockets doppeltes Überzahlspiel. Dieses konnte durch Marcel Kurth zügig genutzt werden, sodass die Anzeigetafel sich auf 3:0 einstellte. In der 31. Minute erhöhte Nikonor Dobrynski bei einem erneuten Powerplay sogar auf das zwischenzeitliche 4:0.
Vermutlich haben die meisten Zuschauer in der Halle und im Internet damit gerechnet, dass am Heckenweg nun alles in trockenen Tüchern sei, aber weit gefehlt. Die Beine der Rockets waren beim 3. Spiel am 3. Tag doch sehr schwer und in der 34. Minute kam der erste Gegentreffer durch Lars van Sloun gar nicht so unerwartet. Nur 2 Minuten später war es Cody van Lierop, welcher das 2:4 schoss und Mitch Koumans, der wiederum nur eine Minute später auf 3:4 verkürzte. Gefährlich nah ließ man die Gäste innerhalb weniger Minuten wieder herankommen, lediglich die Zuschauer dürften sich über so viele Tore gefreut haben.
Teljukin fand in der Kabine die richtigen Worte und so kam man trotz schwerer Beine deutlich besser wieder zurück aufs Eis.
Ein Doppelschlag innerhalb von 4 Minuten durch den lettischen Importspieler Egils Kalns war es, der die Gäste aus den Niederlanden den endgültigen Schlag versetzte. Zwar konnte Nick Guiney eine Minute vor Schluss nochmal auf 4:6 verkürzen, aber dies änderte letztlich nichts mehr an der Tatsache, dass die Rockets weitestgehend überlegen gewonnen haben.
Jeden Tag 3 Trainingseinheiten und noch 5 Testspiele in 9 Tagen. Die Vorbereitung war hart, aber ist nun Geschichte. 4 Siege und eine knappe Niederlage hat man davongetragen. Das Trainergespann wird seine Schlüsse ziehen und den Fokus jetzt auf das erste Punktspiel der Saison, am kommenden Freitag in Hamburg, legen.
(EGDL/dl)
  
    
saalebullshalle04Saale Bulls Halle
Nach den Testspielen: Meisterrunde im Fokus

(OLN)  Unsere Saale Bulls haben somit am vergangenen Freitag die Testspielphase mit einem 4:2-Sieg (0:0, 1:2, 3:0) gegen die Hannover Indians beendet.
Mit einem nur 14-Mann besetzten Kader zeigten unsere Bulls Nerven und drehten einen 1:2-Rückstand am Pferdeturm. Sören Sturm, Patrick Schmid, Tatu Vihavainen, Sebastian Albrecht, Dennis Schütt, Lukas Valasek und Thomas Merl fehlten auf dem Eis.
Das erste Drittel in der Partie blieb torlos. Die Indians, die mit vier kompletten Reihen aufliefen, gingen im Mitteldrittel 2:1 in Führung. Matias Varttinen erzielte den Anschlusstreffer für unser Team. Bitter: Vojtech Suchomer ist in der zweiten Pause nach einem Check behandelt worden. Im letzten Drittel musste er vorzeitig vom Eis. 12+1-Kufencracks rissen das Ruder rum und holten sich den Auswärtssieg. Matias Varttinen, Marius Demmler und Thore Weyrauch netzten für uns ein.
Unser sportlicher Leiter Kai Schmitz attestierte unseren Saale Bulls eine Top-Leistung. „Die Jungs haben nicht nur gekämpft, sondern auch diszipliniert gespielt. Das hat sich ausgezahlt.“ Wider Erwarten ist unser finales Testspiel am Sonntagabend gegen die Hannover Indians aufgrund vieler Verletzungen im Team unserer Saale Bulls abgesagt worden.
Sechs Testspiele absolvierten die Saale Bulls bislang in der Vorbereitung. Nun steht das kommende Wochenende im Fokus.
Die Männer starten endlich in die Meisterrunde - Eiszeit in der Oberliga Nord. Uns stehen zwei Kracher bevor. Zum ersten Punktspiel (20 Uhr) reisen unsere Saale Bulls zu den Miners vom Herner EV.
Am Sonntag begehen wir den Saisonauftakt gegen die Tilburg Trappers. Anbully ist 15 Uhr Sparkassen-Eisdom. Kommt zahlreich und unterstützt uns bei der heimischen Premiere. Dauerkarten für die Spielzeit 2022/23 sind auf unserer Homepage und im Fanshop erhältlich.
(MECH/nsb)
  
    
hannoverscorpionsHannover Scorpions
So. 25.09. Scorpions Heimspielpremiere gegen Erfurt - Krefeld, Erfurt, Hamm in fünf Tagen

(OLN)  Das Startprogramm der Hannover Scorpions in die neue Eishockey-Oberliga-Saison hat es in sich. Nach dem Auftaktspiel am Freitag den 23.09. um 19:30 Uhr in Krefeld, empfangen die Scorpions bereits im ersten Heimspiel der Saison, Sonntag 25.09. 19:00 Uhr in der ARS Arena, mit den Erfurter Black Dragons den Gegner gegen den es in der vergangenen Saison gar nicht geklappt hat.
48 Stunden später am Dienstag den 27.09. 20:00 Uhr, kommen die Hammer Eisbären in die ARS Arena, das Team, dass es den Scorpions in den letzten beiden Testspielen recht schwer gemacht hat und die in dieser Saison sicherlich eine gute Rolle in der Oberliga Nord spielen werden.
Am Freitag den 30. September, geht es dann zu den Moskitos Essen, ehe es bereits am Sonntag, den 2. Oktober um 19:00 Uhr in der ARS Arena, zum ersten Derby der Saison gegen die Hannover Indians kommt.
Nach einer insgesamt ordentlichen Testspielserie mit vier Siegen und nur einer Niederlage im ersten Testspiel der Saison gegen die klassenhöheren Kassel Huskies, müssen die Männer von Kevin Gaudet jetzt zeigen wo sie augenblicklich stehen.
Unglücklich ist zu Saisonauftakt nicht nur, dass Thomas Supis wohl noch etwas Zeit braucht ehe er nach seiner Operation wieder ins Geschehen eingreifen kann. Auch Ralf Rinke fehlt durch seine Sperre aus dem Hamburg Spiel sehr.
Die Scorpions hoffen, dass Christoph Kabitzky nach seinem schmerzhaften Schuss auf den Oberschenkel vielleicht schon am Freitag in Krefeld dabei sein kann.
Tickets gibt es an
- Allen bekannten Vorverkaufsstellen
- Online unter https://tickets-hannoverscorpions.reservix.de/events
- Direkt in der Geschäftsstelle der ARS Arena
Alle Spiele werden außerdem Live auf sprade.tv übertragen.
(HS/nb)
  
    
icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons auch gegen Duisburg siegreich - Schiedsrichterentscheidung sorgt für Unmut

(OLN)  Erfolgreiche Generalprobe mit Beigeschmack – der Herforder Eishockey Verein siegte im letzten Testspiel vor dem Saisonstart der Oberliga Nord mit 8:6 (4:2/2:2/2:2) gegen Aufsteiger Füchse Duisburg. Doch so richtig Freude über den fünften Sieg im sechsten Spiel der PreSeason wollte nicht aufkommen. Grund hierfür war eine Schiedsrichterentscheidung im zweiten Drittel, die nicht nur eine lange Spielunterbrechung zur Folge hatte, sondern auch Sperren auf Herforder Seite mit sich bringen wird.
Während die Ice Dragons die angeschlagenen Anton Seidel und Daniel Bartuli schonten, mussten die Füchse Duisburg auf gleich sechs Spieler verzichten. Im Tor der Herforder schenkte Coach Milan Vanek dem Nachwuchsmann Pascal Lorenz das Vertrauen, um für die anstehende Hauptrunde in der 3. Liga wertvolle Eiszeit zu sammeln. Der Herforder Goalie machte seine Sache sehr gut und zeigte einmal mehr, dass er ein wichtiger Bestandteil im Kader der Ostwestfalen ist.
Nachdem sich beide Mannschaften einige Minuten abtasteten, eröffnete Gleb Berezovskij in der 10. Minute den Torreigen. In Überzahl war er glänzend durch Rustams Begovs und Dominik Patocka in Szene gesetzt worden und vollendete zum 1:0. Zwei Minuten später erhöhte André Gerartz auf 2:0, dem Quirin Stocker nur wenige Sekunden später das 3:0 folgen ließ. Der Schwede Pontus Wernerson Libäck verkürzte in der 14. Minute im Powerplay auf 1:3 für die Gäste, bevor André Gerartz per Penalty, den zuvor Marek Krocker herausgeholt hatte, den alten Abstand wieder herstellte. Noch vor der Pause verkürzte erneut Pontus Wernerson Libäck auf 2:4 für die Füchse.
Im zweiten Spielabschnitt war gerade einmal die erste Spielminute abgelaufen, als André Gerartz mit seinem 3. Treffer auf 5:2 erhöhte. Als Logan DeNoble in der 32. Minute auf 6:2 erhöhte, deutete alles auf ein relativ unaufgeregtes Spiel hin. Doch dieses änderte sich abrupt rund 90 Sekunden vor der Pausensirene. Pontus Wernerson Libäck fuhr einen heftigen Bandencheck gegen den Herforder Verteidiger Lukas Krumpe, der daraufhin verletzt liegen blieb. In der Folge bildete sich dann ein Knäuel von Spielern, in dem zuerst Handschuhe und Helme und schließlich auch Fäuste flogen. Fast unbeachtet landete der Puck im Netz der Herforder. Nachdem die Schiedsrichter wieder alles sortiert hatten, folgten minutenlange Aufzeichnungen und Diskussionen der vier Unparteiischen. Die Referees entschieden zunächst einmal auf Tor für Duisburg – Torschütze Manuel Neumann – und ließen somit den Bandencheck unbestraft. Nun kam es zur Strafenverteilung. Auf Seiten der Herforder gab es eine 5-Minuten-Strafe für Logan DeNoble wegen Faustkampf, ebenso erhielt Quirin Stocker eine 5-Minuten-Strafe wegen Faustkampf und zudem eine Spieldauerdisziplinarstrafe, die eine Sperre nach sich zieht. Auf Seiten der Duisburger erwischte es Pontus Wernerson Libäck, der ebenfalls eine 5-Minuten-Strafe für den Faustkampf erhielt. Zur Verwunderung aller erhielt derselbe Spieler auch noch eine 2-Minuten-Strafe für einen Crosscheck, der jedoch nicht dem ursprünglichen Bandencheck zuzuordnen ist, da es sonst eine Spielunterbrechung bei kontrolliertem Scheibenbesitz der Duisburger hätte geben müssen. Offensichtlich ahndeten die Schiedsrichter also eine Szene, die im Nachgang des Ursprungschecks erfolgte, jedoch von fast allen Beteiligten unbemerkt blieb. Zu allem Überfluss handelte sich Coach Milan Vanek ebenfalls eine Spieldauerdisziplinarstrafe ein, indem er eine Plastiktrinkflasche auf das Eis warf und den Regeln entsprechend nun die Bank verlassen musste. Nachdem sich die Gemüter einigermaßen beruhigt hatten, ging es in Überzahl für die Füchse weiter, die kurz vor Ende des Drittels durch Michael Fomin auf 4:6 verkürzten.
Im Schlussabschnitt überstand Herford zunächst weitere drei Minuten in Unterzahl und sorgte dann wieder für Torgefahr. Max Pietschmann erhöhte in der 46. Minute auf 7:4, dem Lennart Schmitz das 5:7 in der 54. Minute folgen ließ. Vier Minuten vor dem Ende erzielte Nicklas Müller in Überzahl seinen ersten Treffer bei den Senioren und stellte beim 8:5 den alten Abstand wieder her. Manuel Neumann setzte in der 58. Minute schließlich in einer 5auf3-Situation den Schlusspunkt, indem er für die Füchse noch einmal auf 6:8 verkürzte.
„Zu der Schiedsrichterentscheidung möchte ich lieber gar nichts sagen. Aus Trainersicht ist das heute ein Spiel gewesen, mit dem wir nicht zufrieden sein dürfen. Da gibt es noch einige Aufgaben, die wir bis zum Saisonstart am Freitag in Tilburg haben. Wir wollen da wieder als Mannschaftseinheit auftreten und auch Tilburg wird uns erst einmal schlagen müssen“, analysierte Co-Trainer Gordon Nickel im Anschluss an die Begegnung.
Am Freitag um 20.00 Uhr starten die Ice Dragons bei den Tilburg Trappers in die neue Oberligaspielzeit, bevor es am Sonntag ab 18.00 Uhr zur Heimpremiere gegen die Rostock Piranhas kommt. Zwar gibt es für die sehr starke PreSeason keine Punkte, doch die Ice Dragons haben in den vergangenen 13 Tagen und sechs Vorbereitungsspielen sehr viel Werbung in eigener Sache betrieben und begeisterten die ostwestfälischen Eishockeyfans durch viel Kampfgeist und vor allem einer gehörigen Portion Teamspirit.
(HEV/som)
  
    
EXA-IceFightersIcefighters Leipzig
GELUNGENER ABSCHLUSS DER VORBEREITUNG

(OLN)  Zum Abschluss der Vorbereitung gab es für unsere EXA IceFighters Leipzig noch einmal Grund zum Jubeln. Im zweiten Aufeinandertreffen nacheinander mit dem SC Riessersee konnten sich unsere Mannen mit 4-3 nach Penaltyschießen durchsetzen und damit Revanche für Freitag nehmen, wo das Spiel in Leipzig mit dem gleichen Ergebnis zugunsten der Bayern endete. Stark war dabei, dass die Mannschaft trotz vieler Ausfälle wieder einen starken Kampf ablieferte. Florian Eichelkraut, Marvin Miethke, Tim Heyter, Connor Hannon, Dominik Piskor, Michael Burns blieben verletzt oder angeschlagen daheim. Niklas Heyer, am Donnerstag gerade Vater geworden, musste beziehungsweise durfte seine kleine Familie aus dem Krankenhaus abholen. Somit waren gerade einmal 4 Verteidiger und 10 Stürmer im Aufgebot der IceFighters. Einer der Stürmer war Förderlizenzspieler Willy Rudert, der erneut von den Eispiraten Crimmitschau zur Verstärkung geschickt wurde.
Die ersten zehn Minuten gehörten den Hausherren, die mehr Puckbesitz und Schüsse aufs Tor hatten, aber die dezimierte Defensive, in der Ian Farrell mal wieder als Verteidiger aushalf, stand ordentlich und Patrick Glatzel war von Beginn an auf dem Posten. Ab der Mitte des ersten Drittels kamen unsere Eiskämpfer besser ins Spiel und hatten die ersten guten Offensivchancen. Danach übernahmen die Bayern wieder das Geschehen und hatten gute Chancen auf den Führungstreffer, aber Patrick Glatzel hielt seinen Kasten sauber. Mit 0-0 ging es in die erste Pause.
Im zweiten Drittel nutzten unsere IceFighters gleich in der 24. Minute ein Powerplay zum 1-0. Nicolas Sauer bediente Filip Stopinski und der ließ sich nicht zweimal bitten. In der 29. Minute musste dann auch der gut aufgelegte Patrick Glatzel das erste Mal hinter sich greifen. Beim Nachschuss von Ulrich Maurer gab es keine Abwehrchance mehr für ihn. Trotzdem waren die Eiskämpfer deutlich besser im Spiel. Sie hatten offensiv durch Filip Stopinski oder Jonas Wolter durchaus Chancen auf den nächsten Treffer. Das Spiel hatte jetzt zeitweise wieder sehr hohes Tempo und die Frage war, ob das dünn besetzte Lineup diese Geschwindigkeit verkraften würde. Ein paar Minuten lang sah das nicht mehr gut aus und das 2-1 von Robin Soudek aus der 38. Minute war hochverdient und eher schmeichelhaft für unser Team. Mit diesem knappen Rückstand ging es in die letzte Pause.
Das letzte Drittel begannen unsere Mannen in Überzahl und auch diese Situation konnten sie nutzen. Victor Östling erzielte seinen ersten Treffer für sein neues Team. Was folgte, war eine lange Abwehrschlacht gegen immer wieder angreifende Hausherren. Unsere Mannschaft machte das aber gut, brachte immer wieder einen Schläger oder ein Körperteil in die Pass- und Schussbahnen und setzte mit Kontern gute Nadelstiche. In der 50. Minute konnte der SC Riessersee dann aber doch das 3-2 erzielen. Torschütze war der ehemalige IceFighter Moritz Israel. Keine drei Minuten später wäre beinahe der vierte Gegentreffer fällig gewesen, aber stattdessen nutzte Oliver Eckl einen kapitalen Fehler der Bayern aus, lief alleine auf den Torhüter zu und verwandelte eiskalt zum 3-3 Ausgleich. Bei diesem Spielstand blieb es auch bis zum Ende des Spiels und auch die Verlängerung brachte keinen Sieger. Deshalb musste, wie schon am Freitag, wieder das Penaltyschießen entscheiden. Hier waren es auf der Leipziger Seite Janis Hübner und Nicolas Sauer, die trafen, während Patrick Glatzel nur einen Treffer zuließ und somit den Sieg sicherte.
(IFL/sr)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
erscambergAmberg Wild Lions
Am Sonntag Fünfer-Pack von Mennear

(BYL) Am Sonntagabend gewannen die Wild Lions dann auch ihr drittes Vorbereitungsspiel. Der Vorjahresdritte der Regionalliga Ost, die Chemnitz Crashers, stellten aber zu keiner Phase einen echten Prüfstein für die Amberger dar. Am Ende stand es 8:0, weshalb sich ERSC-Goalie Carsten Metz über einen Shut-Out freuen durfte. Den Wild Lions gelangen dabei sogar drei Treffer in Unterzahl. Mann des Abends war wie bereits am Freitag der Kanadier Brett Mennear. Ihm gelang diesmal sogar ein 5er-Pack. Nach einer relativ ereignisarmen Anfangsphase traf Mennear doppelt, bevor Felix Köbele noch im Anfangsdrittel auf 3:0 stellen konnte. Nennenswerte Chancen der Gäste gab es kaum, nicht einmal bei deren Überzahl. Mit einem Mann weniger auf dem Eis gelang zu Beginn des Mittelabschnitts das 4:0 für Amberg durch Michael Kirchberger. Ebenfalls ein „Shorthander“ war das 5:0 durch Mennear, der per Penalty schließlich noch vor der Pause das halbe Dutzend an Treffern vollmachte. Im Schlussabschnitt ließen es die Gastgeber dann deutlich ruhiger angehen, schraubten durch Mennear und Köbele das Ergebnis dennoch auf 8:0. 
(ERSCA/js)
  
    
ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Deutlicher Sieg nach lahmen Beginn

(BYL)  9:2 stand es am Ende der Partie EHC Königsbrunn gegen den ERC Sonthofen, eigentlich ein deutliches Ergebnis.  Doch wie schon am Freitag gegen Klostersee kamen die Brunnenstädter erst ab dem zweiten Spielabschnitt richtig in die Gänge. Am Ende war es dann doch eine klare Angelegenheit für den EHC.
Sonthofen reiste mit 18 Feldspielern an, Königsbrunn startete mit 17, darunter der lettische Gastspieler Toms Prokopovics. Im Tor der Brunnenstädter stand dieses Mal der 21-jährige Timo Weiss, der bisher nur in der Bezirksliga halten und nun zum ersten Mal Bayernliga-Luft schnuppern durfte. Die am Freitag noch erkrankten Tim Bullnheimer und Peter Brückner standen auch wieder im Kader, dafür fehlte berufsbedingt Julian Becher und der verletzte Max Petzold.
Sonthofen begann mit viel Einsatz und kam gleich in der vierten Spielminute mit einem gefährlichen Konter vor das Tor der Königsbrunner, doch Tormann Timo Weiss entschärfte die Situation. Nur eine Minute später durfte sich der junge Goalie bei einer weiteren guten Gelegenheit der Oberallgäuer auszeichnen. Der EHC kassierte nun Strafzeiten, was die Gäste gnadenlos ausnutzten. In doppelter Überzahl netzte Sonthofens Top-Transfer Marc Sill zum 1:0 für den ERC ein. Königsbrunn hatte Probleme in die Partie zu finden, erspielte sich zwar ein optisches Übergewicht, war aber vor dem gegnerischen Tor zu harmlos im Abschluss und die gefährlicheren Schüsse waren kein Problem für Gästekeeper Fabian Schütze. So ging es mit dem 0:1 Rückstand für den EHC in die erste Pause.
Im zweiten Spielabschnitt merkte man den Königsbrunnern an, dass sie sich viel vorgenommen hatten, die Mannschaft wirkte giftiger, fokussierter und sehr entschlossen. In der 25. Spielminute war es dann endlich so weit, in einer Vier gegen Vier-Situation netzte Marco Sternheimer mit einem platzierten Schuss zum 1:1 Ausgleich ein. Eine Minute später bekam der EHC einen Penalty zugesprochen, konnte diesen aber nicht nutzen. Dafür brachte Max Lukes in Überzahl den EHC mit seinem sehenswerten Treffer mit 2:1 in Führung. Königsbrunn war nun drückend überlegen, Szegedin legte nur eine Minute später nach feinem Anspiel von Szwez das 3:1 nach. Die Brunnenstädter trafen jetzt fast nach Belieben und schossen bis zu Pause noch vier weitere Male ein, so dass die Königsbrunner mit einer komfortablen 7:1 Führung in die Kabine gingen.
Im letzten Spielabschnitt wollten es die Gäste nochmal wissen und versuchten mit viel Einsatz das letzte Drittel für sich zu entscheiden. In der 43. Spielminuten wurden die Bemühungen der Oberallgäuer belohnt, als Henkel zum 7:2 einschoss. Doch Königsbrunn dachte nicht daran, das Spiel nochmal aus der Hand zu geben und legte bis zum Schlusspfiff zwei weitere Treffer nach. Am Ende stand es hochverdient und standesgemäß 9:2 gegen die kampfstarken Gäste aus Sonthofen.
Erneut hatte der EHC im ersten Drittel Probleme, Zugang zum Spiel zu finden, doch die zweite Hälfte bot dem heimischen Publikum Tore am Fließband und schön herausgespielte Treffer, aber auch zwei vergebene Penaltys der Heimmannschaft. Als Fazit bleibt, Königsbrunn ist in der Breite viel besser aufgestellt als in der letzten Saison und auf einem guten Weg, auch wenn es einige Dinge zum Kritisieren gab. Sonthofen hat sich teuer verkauft und im ersten Vorbereitungsspiel Potenzial sowie sehr gute Ansätze gezeigt. Wo beide Mannschaften wirklich stehen, wird sich wohl erst in den ersten Punktspielen zeigen.
Für EHC-Coach Bobby gibt es jedenfalls bis Saisonstart noch einiges zu tun: „Im ersten Drittel waren wir zwar dominant, haben es aber nicht auf die Anzeigetafel gebracht. Zu viele Chancen wurden liegen lassen, dumme Unterzahlsituationen provoziert, dann hat der Gegner zugeschlagen. Wir haben nicht gut genug nach vorne gearbeitet, unsere Schussqualität war mäßig und der gegnerische Torwart hat sehr gut gehalten. Mit dem 0:1 sind wir in die Pause, haben dann im zweiten Abschnitt ein wenig umgestellt und hatten dann mehr Durchschlagskraft. Die Jungs waren danach bissiger in den Zweikämpfen und wirkten viel motivierter. Vor dem Tor waren wir wesentlich präsenter und haben so auch Nachschüsse bekommen. Das zweite Drittel war insgesamt sehr gut von uns. Im letzten Abschnitt hat der Gegner mit viel Einsatz versucht, wieder ins Spiel zu kommen und wir waren da ein wenig überrascht. Nach einem einfachen Gegentor hatten wir aber wieder Zugriff zum Spiel und fanden in die Partie. Insgesamt war unsere Schussausbeute zu gering, auch wenn es neun Tore waren. Wir müssen einfach lernen, über 60 Minuten Vollgas Eishockey zu spielen.“
(EHCK/hp)
  
   
forstnatureboyzForst Nature Boyz
Nature Boyz gegen Peißenberg Miners ohne Chance - Der Bayernligist setzt sich klar mit 10:2 durch

(BLL)  Das sehnsüchtig erwartete Nachbarschaftsderby fand am vergangenen Freitag im Peißenberger Eisstadion statt, denn um 20:00 Uhr duellierten sich der Bayernligist Peißenberg Miners mit dem Landesligisten Nature Boyz aus Forst.
Vor dem Spiel wollten die "Gastgeber" aus Forst möglichst lange ohne Gegentor bleiben und den großen Nachbarn ein wenig ärgern. Doch dieser Plan ging nicht auf, denn die Peißenberger legten gleich mit hohem Tempo los und ließen die Forster nicht ins Spiel kommen. Bereits in der 4. Spielminute führte Peißenberg mit 0:1. Im ersten Drittel konnten die Mannen um Trainer Robert Kienle nicht mithalten und mussten mit einem 0:7-Rückstand in die Pause gehen.
Zu Beginn der letzten beiden Dritteln konnte man sehen, dass Peißenberg die Zügel etwas schleifen ließ. Demzufolge kamen die Nature etwas besser ins Spiel und konnten auch ein paar Schüsse aufs Peißenberger Tor abfeuern. Andreas Krönauer war es vorbehalten, den ersten Treffer in diesem Spiel zu erzielen. Mit einem Weitschuß von der blauen Linie konnte er Korbinian Sertl überwinden. Das Zuspiel kam von Bastian Grundner und Julian Kraus. Peißenberg traf noch zweimal ins Schwarze und erhöhte auf 1:9.
Im letzten Drittel eigentlich der gleiche Verlauf, wie im Mittelabschnitt. Forst konnte einige Chancen herausspielen, doch zwingend vor dem Tor agierten sie nicht. In der 54. Minute verloren die Peißenberger bei einem Angriff die Scheibe, Michael Krönauer startete auf Thomas Zimmermann los und ließ in zum 2:9 keine Chance. 29 Sekunden vor Spielende stellten die Peißenberger den 2:10-Endstand her.
Am kommenden Freitag, dem 23. September 2022, gastiert um 20:00 Uhr der EV Fürstenfeldbruck im Peißenberger Eisstadion, ehe am darauffolgenden Sonntag in Buchloe ein Auswärtsspiel gegen den ESV Türkheim startet.
(SCF/ws)
  
    
wanderersgermeringWanderers Germering
Wanderers messen sich mit Bayernligisten Schongau

(BLL)  Am vergangenen Wochenende gastierte der ERSC Ottobrunn im Germeringer Polariom. Mit Serverin Dürr stand beim Landesliga-Aufsteiger der langjährige Publikumsliebling der Wanderers zwischen den gegnerischen Pfosten, der von seinen ehemaligen Anhängern freudig empfangen wurde. Seine damaligen Teamkollegen stellen den gut aufgelegten Dürr an diesem Abend immer wieder auf den Prüfstand und brauchten bis zur elften Spielminute, um ihn in Person von Michael Fischer erstmals zu überwinden und in Führung zu gehen. Den Spielstand erhöhen konnte Nico Rossi zur Mitte der Partie, weitere Treffer waren den Wanderers gegen gut verteidigende Ottobrunner bis zum zweiten Pausentee nicht vergönnt. Aber auch der ERSC konnte hin und wieder Nadelstiche setzen, münzte diese aber nicht in Tore um. Stattdessen gelang es Michael Fischer mit einem Doppelschlag im Schlussdrittel die Partie endgültig zu entscheiden. Drei weitere Treffer durch Neuzugang Markus Mair, Manuel Winkler und Dominik Schulz sorgten wenige Minuten vor Schluss schließlich für den verdienten 7:0 Endstand.
Kommenden Sonntag (25.09.) geht es für die Winhart-Truppe um 17:00 Uhr in den oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau. Einen herausragenden dritten Tabellenplatz nach der Vorrunde und einen beachtlichen Platz 5 in der anschließenden Aufstiegsrunde belegte die EA Schongau in der Bayernliga-Spielzeit 21/22. Am Lech wird seit langem sehr gut und nachhaltig gearbeitet. Einen großen Anteil am Erfolg hat dabei Coach Rainer Höfler, der im Vorjahr als Trainer des Jahres ausgezeichnet wurde und auch heuer wieder an der Bande steht. Es wird sicherlich nicht leicht, die glorreichen Ergebnisse der Vergangenheit zu bestätigen, doch personell hat die EA im vergangenen Sommer wieder mächtig aufgerüstet. Die beiden Kontingentspieler Jason Lavallee und Roman Tomanek haben den Verein verlassen. Neu bei den „Mammuts“ sind Marcus Köpf (ERC Lechbruck), der Abwehrhüne Lubos Velebny (EV Füssen), Tobias Estermaier (TSV Peißenberg) und Jonas Schwarzfischer (HC Landsberg), die mit reichlich Routine und Erfahrung nach Schongau kommen. Darüber hinaus hat man die beiden Kontingentspieler-Positionen wieder besetzt. Samy Pare kommt als Spieler des Jahres aus der Quebec Junior Hockey League, wo ihm unglaubliche 104 Scorerpunkte in 49 Partien gelangen. Ebenfalls aus Kanada stammt Angreifer Tristan Gagnon, der im Vorjahr für die Concordia University of Edmonton aktiv war. Vielversprechende Neuzugänge mit reichlich Potential und Qualität. Ein Kräftemessen gegen so ein Topteam motiviert in den Germeringer Reihen natürlich jeden. Auch wenn Schongau den Heimvorteil genießt, werden die Wanderers dagegenhalten und ihr Chancen im Angriff suchen. 
(EVG/fh)
  
    
pfrontenfalconsPfronten Falcons
Derbysieg für die Falcons

(BLL) Mit 4:1 (2:0/0:0/2:1) konnten die Falcons das Derby zur Vorbereitung auf die anstehende Saison gegen den ERC Lechbruck gewinnen. In einer unterhaltsamen Begegnung gelang Pfrontens Neuzugang Lukas Lithen bereits in der 6. Minute das 1:0. Eugen Scheffer schickte den jungen Schweden mit einem schönen Zuspiel auf die Reise und dieser ließ sich diese Chance nicht entgehen und überwand Lechbrucks Schlussmann Lukas Bauer. In der 11. Minute konnten die Falcons dann eine Überzahlsituation nutzen um die Führung auszubauen. Nach einer schönen Kombination durch Eugen Scheffer und Filip Matejka war es erneut Lukas Lithen der die Scheibe im Tor der Flößer unterbrachte. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause. Im Mitteldrittel fielen keine Tore, beide Mannschaften lieferten sich einen fairen Kampf auf Augenhöhe. Im Schlussabschnitt musste dann auch Pfrontens starker Schlussmann Dominik Gimbel erstmals hinter sich greifen, nach dem Daniel Keller in der 47. Minute auf 1:2 verkürzen konnte und somit die Hoffnung der Gäste wieder aufleben ließ. In der 54. Minute sollte diese jedoch wieder etwas schwinden, als sich Domenik Timpe gleich gegen zwei gegnerische Verteidiger durchsetzte und sehenswert zum 3:1 einnetzte. Den Schlusspunkt setzte dann in der 58. Minute Lukas Lithen, der nach Zuspiel von Niklas Munz den Schuss von Filip Matejka abfälschte und somit zum dritten Mal an diesem Abend als Torschütze gefeiert wurde. Am Ende ging der Sieg dieses Mal verdientermaßen an die Falcons, die sich selbst für ihre engagierte Leistung belohnten.
(EVP/jk)
  
    
ercsonthofenERC Sonthofen
ERC startet mit Niederlage in die Vorbereitung

(BLL)  Der ERC Sonthofen ist mit einer Auswärtsniederlage in die Saisonvorbereitung gestartet. Am Sonntagabend unterlagen die Oberallgäuer mit 2:9 beim höherklassigen Bayernligisten EHC Königsbrunn. Mark Sill und Alexander Henkel trafen für die Schwarz-Gelben, welche auf Spielertrainer Vladimir Kames, Ondrej Havlicek, Marco Reinholz, Jonas Gotzler und Coach Helmut Wahl verzichten mussten.
Die Partie begann auf beiden Seiten leicht verhalten. Sonthofen agierte respektvoll und geriet gleich zu Drittelbeginn in Unterzahl. Der EHC setzte sich daraufhin immer wieder im Verteidigungsdrittel der Kreisstädter fest, konnte aber erstmal nichts Zählbares bewirken. Anders dann der ERC, der während einer doppelten Überzahl durch Rückkehrer Marc Sill mit 1:0 in Führung ging. Königsbrunn kam fortan immer besser ins Spiel, war aktiver und fuhr gute Forechecks, scheiterte aber immer wieder am stark aufgelegten Fabian Schütze im Tor der Gäste. Der Zwischenstand von 1:0 nach dem ersten Spielabschnitt spiegelte den Spielverlauf nicht wirklich wider.
Im zweiten Drittel dominierten die Brunnenstädter. Man sah ihnen den Vorbereitungsvorsprung deutlich an. Sonthofen kam mit dem Tempo der Hausherren nicht mit und verlor den Gegner im eigenen Verteidigungsdrittel immer wieder aus den Augen, was vom EHC gnadenlos bestraft wurde. In Summe klingelte es 7-mal im schwarzgelben Tor und das, obwohl beide ERC-Goalies (Calvin Stadelmann ab der 30. Spielminute) eine starke Leistung boten. Mit 1:7 aus Sicht der Oberallgäuer ging es zum Pausentee.   
Der Schlussabschnitt begann für den ERC besser. Zuerst wurde den Gastgebern ein Tor wegen eines hohen Stockes aberkannt und kurz darauf verkürzte Sonthofens Alexander Henkel auf 2:7. Die Mannen von EHC-Coach Linke ließen dann aber nichts mehr anbrennen und legten noch zwei Treffer zum Endstand von 2:9 nach.
Aus Sonthofner Sicht darf diese Partie nicht überbewertet werden. Zum einen stehen die „Sonthofner Jungs“ erst kurz in ihrer Saisonvorbereitung und zum anderen gehört Königsbrunn zu den besten Teams der kommenden Bayernligasaison. 
(ERCS/ko)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
   
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Eisadler gewinnen 6:4 gegen Neuss

(RLW)  Am Freitagabend haben die Eisadler das zweite Vorbereitungsspiel mit 6:4 (3:2, 2:0, 1:2)gegen den Neusser EV gewonnen.
Im ersten Auftritt vor heimischer Kulisse waren die Eisadler dabei über 60 Minuten die spielbestimmende Mannschaft, versäumten es aber die zwischenzeitliche 5:2-Führung weiter auszubauen.
In der 3. Spielminute gingen die Eisadler durch Calvin Manke auf Vorlage von Dustin Demuth und Matthias Potthoff mit 1:0 in Führung. Fünf Minuten später konnten die Gäste zum 1:1 ausgleichen. Dustin Demuth traf dann erst zum 2:1 und nach dem 2:2 Ausgleich durch den NEV war es wieder der Mann mit der Nr. 44 der das 3:2 für die Eisadler erzielen konnte.
So ging es in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel waren die Eisadler dann zielstrebiger und so konnte Calvin Manke mit seinem 2. Treffer die Führung auf 4:2 ausbauen. OIiver Kraft erhöhte dann nach Zuspiel von Dustin Demuth auf 5:2. Danach wechselten beide Teams den Torhüter. Für Lennard Brunnert kam nun Paul Fries ins Tor. Der Try Out Spieler machte seine Sache ordentlich. Ob es zu einer Verpflichtung kommt wird sich wie auch bei den anderen Try Out Spielern nach weiteren Gesprächen zwischen Trainer und Vorstand entscheiden. Mit einer 3-Tore-Führung ging es dann ins letzte Drittel.
Dort ließ die Konzentration etwas nach, so dass die Gäste nach 42 Minuten auf 5:3 verkürzen konnten. Nach schöner Einzelleistung war es dann Malte Bergstermann der für die Eisadler zum 6:3 traf. Eine knappe Minute vor dem Ende gelang den Neussern dann noch das Tor zum 6:4 Endstand.
Eisadler Trainer Kevin Thau sah einen verdienten Sieg und sagte nach dem Spiel: "Ich habe viele gute Dinge gesehen, die wir im Training angesprochen, trainiert und umgesetzt haben. Allerdings, dass ist aber in der Vorbereitung völlig normal, sind mir auch Sachen aufgefallen, die wir definitiv besser machen müssen und auch können. Ich bin da aber sehr zuversichtlich."
Für die Eisadler geht es in der Vorbereitung am kommenden Sonntag (25.09.2022 um 19 Uhr) weiter. Gegner ist dann Ligakonkurrent Ratinger Ice Aliens, der in dieser Saison vom ehemaligen Dortmunder Coach Frank Gentges trainiert wird.
(EAD/tb)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
rlo2019Regionalliga Ost
KOMPAKT: Weitere fünf Spiele

(RLO)  Die Vorbereitung der Regionalligisten geht weiter, fünf Spiele haben vier Teams am Wochenende bestritten. Ein weiteres musste leider ausfallen.
Das für letzten Freitag geplante Testspiel der Schönheider Wölfe beim EHC Bayreuth musste abgesagt werden. Nach einigen Verletzten konnten die Tigers keine spielfähige Mannschaft stellen.
Erfreuliches gibt es zum Thema Eisbereitung. Diese wird erfolgen, der gesamte Verein kann sich nun also der Saisonvorbereitung widmen.
FASS Berlin hatte zum letzten Testspiel die Luchse Lauterbach aus der Regionalliga West zu Gast. Und es war ein für die Zuschauer unterhaltsames Spiel, 14 Tore sahen sie beim 8:6 (2:2/3:0/3:4). Felix Braun, Gregor Kubail (je 2), Philipp Hermann, Nico Jentzsch, Dennis Merk und Niklas Weihrauch trafen für die Weddinger, Waldemar Ginder, Nils Hilgenberg, Mika Junker, Jonas Manger, Tobias Schwab und Matyas Welser. Die Weddinger kamen zu zwei Unterzahltreffern, Lauterbach zu einem und drei Powerplaytreffern.
Die Jungfüchse Weißwasser und die Eisbären Juniors Berlin trafen sich in Weißwasser zu zwei Testspielen. Am Samstag siegten die Juniors klar mit 1:6. Niclas Koch (2), Dimitry Butasch, Philipp d`Heureuse, Justin Ludwig-Herbst und Nils Plauschin trafen für die Juniors, für Weißwasser war Jamie Teichmann erfolgreich.
Auch das 2. Spiel ging an die Juniors. 6:8 (1:3/1:3/4:2) setzten sich ersatzgeschwächte Berliner in Weißwasser durch. Neo Siegmund (3), Stanislaw Drozd-Niekurzak, Kevin Herscher und Luca Ladusch erzielten die Tore der Jungfüchse, Justin Ludwig-Herbst (4), Stephan Belimenko, Marc Bergmann, Gino Kinder und Nils Plauschin trafen für die Juniors.
Gegen die Juniors des HC VLCI Jablonec trat Tornado Niesky innerhalb eines Trainingslagers in Tschechien an. Einen 1:0-Rückstand durch einen Überzahltreffer nach neun Minuten konnte Tristan Schwarz (26.) in Unterzahl im 2. Drittel ausgleichen. Doch Die Gastgeber konnten nach 33 Minuten ebenfalls in Unterzahl wieder in Führung gehen. Zwar konnten Eric Girbig und Lucas Wehlam Niesky mit einem Doppelschlag in der 43. Minute in Führung bringen, am Ende erzielten die Gastgeber aber noch zwei Treffer (52., 55.) und gewann am Ende mit 4:3 (1:0/1:1/2:2)
Da in Niesky mit der Eisbereitung verspätet begonnen wird, muss auch der Spielplan geändert werden. Das Stadion wird nun erst zum 17. Oktober eröffnet und nun muss das für den 8. Oktober angesetzte erste Heimspiel gegen die Schönheider Wölfe verlegt werden.
Zum ERSC Amberg reisten die Chemnitz Crashers. Hier gab es für die Crashers nichts zu holen, Amberg gewann mit 8:0 (3:0/2:0/2:0).
Am kommenden Wochenende startet die Liga in ihre Saison. Außerdem gibt es weitere Testspiele.
(NIS/ns)
  
    
chemnitzcrashersChemnitz Crashers
Ohne Chance

(RLO)  NICHTS ZU HOLEN gab es für unsere Männer beim dritten Testspiel der Saison in Amberg. Die Bayern waren von Anfang an dominant. Beim 0:8 (0:3, 0:3, 0:2) war Trainer Jiri Charousek enttäuscht vom Auftreten seiner Mannschaft. „Amberg war nicht stärker als Pegnitz in der letzten Woche. Unser Spiel war emotionslos und taktisch mit Fehlern behaftet. Erschwerend hinzu kam, dass beide planmäßigen Kontingentspieler, Karel Novotny und Toms Prokopovics, fehlten, die im Normalfall für hohen Offensivdruck sorgen.“
Apropos Toms Prokopovics. Er wird seit geraumer Zeit von einigen Profiteams umgarnt. Auf eigenen Wunsch wird er unseren Verein Richtung Bayern verlassen, um den nächsten Schritt in seiner Laufbahn gehen zu können. Charousek: „Dass das passieren wird, wussten wir. Dass es unmittelbar vor Saisonbeginn sein wird, schmerzt gewaltig. Für Toms persönlich aber ist es der richtige Weg. Er will und muss mit seinem Handwerk Geld verdienen. Dazu hat er bei uns aktuell keine Gelegenheit. Toms hinterlässt Spuren im Verein. Hat stets vorbildlich gearbeitet, sowohl im Männerteam als auch in der Nachwuchsarbeit. Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute!“
Zum letzten Testspiel kommt am Samstag, 24.9., 19 Uhr, der Ligakonkurrent ESC Dresden in unser Wohnzimmer.
Tickets gibt es an der Abendkasse ab 18 Uhr.Der Eintritt zu den Vorbereitungsspielen kostet 5€. Bitte kommt rechtzeitig! Die Stadiontore öffnen 18:00 Uhr. Das Parken von Fahrzeugen erfolgt bitte über den großen Parkplatz des Eissportzentrums, Zufahrt Wittgensdorfer Straße. Das Nutzen Öffentlicher Verkehrsmittel der CVAG erspart lästiges Warten bei der Ein- und Ausfahrt. Um Wartezeiten am Parkplatzautomat nach den Spielen zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass unser Stadionbetreiber während der Spiele Ausfahrtickets an der Pistenbar in der Eissporthalle verkauft.
(ESVC/tb)
  
    
tornadonieskyTornado Niesky
1.Heimspiel der Tornados verschoben

(RLO)  Das für den 08.10.2022 geplante 1.Heimspiel der Tornados gegen die Schönheider Wölfe muss aufgrund des fehlenden Eises im Nieskyer Stadion verschoben werden. So starten die Tornados nun erst am 22.10.2022 ihre neue Heimsaison. Gegner sind dann die Eisbären Juniors aus Berlin. Das Heimspiel gegen Schönheide wird nun am 07.01.2023 stattfinden. Am 08.10.2022 fahren die Nieskyer stattdessen ins Erzgebirge.
(ELVN/ew)
  
    
oscberlinOSC Berlin
OSC-Mixteam gewinnt gegen Mammuts

(LLB)  In einem weiteren Testspiel gewann ein Mixteam der beiden Landesligateams des OSC Berlin gegen den ESC Erfurt Mammuts mi 9:4 (2:1/5:1/2:2).
Am Wochenende absolvierten die beiden Landesligateams des OSC im Harz ein Trainingslager, zum Abschluss dieses Trainingslagers gab es im Paul-Heyse-Stadion ein Testspiel gegen die Mammuts aus der Thüringenliga. Der OSC trat dabei mit einem Mixteam beider Landesligateams an. Und während der OSC den Platz auf dem Spielberichtsbogen komplett ausnutzte, traten die Gäste mit zehn Feldspielern und einer Torhüterin an.
Die Mannschaft aus der Thüringenliga versteckte sich nicht und so kamen beide Teams zu guten Angriffen. Nach zehn Minuten war Gästetorhüterin Anja Neuhaus erstmals geschlagen, Fabian Müller brachte den OSC in Führung. Vier Minuten später konnte Mark Wassermann auf 2:0 erhöhen. Doch auch die Gäste kamen im 1. Drittel noch zu einem Treffer, Sebastian Koppe nutzte das erste Powerplay des Spiels 110 Sekunden vor der Pause zum 2:1.
Das 2. Drittel begann mit einer Strafe gegen den OSC und diese führte zum nächsten Treffer. Diesmal allerdings für den OSC, denn René Berkmann konnte einen Konter in der 22. Minute erfolgreich abschließen. Der OSC nutzte seine Chancen weiter besser und konnte nach 28 Minuten durch Chris Matiascheck auf 4:1 erhöhen. Christoph Baranowski konnte mit einem Nachschuss auf 5:1 erhöhen (35.) und 24 Sekunden später traf Mark Wassermann zum 6:1. Dann zeigte Erfurt wie Powerplay geht. Bully, Schuss und Tor hieß es nach 36 Minuten und es stand 6:2. Torschütze war Sebastian Koppe. 35 Sekunden vor der Pause konnte Marvin Melian eine schöne Vorarbeit von René Berkmann zum 7:2-Pausenstand verwerten.
Zum letzten Drittel wechselte der OSC im Tor, für Lilly Ann Riesner kam Tobias Meißner. 23 Sekunden nach Wiederbeginn erzielte Mark Wassermann seinen 3. Treffer der Partie und es stand 8:2. Erfurt kam auch in diesem drittel zu einem Powerplaytreffer. Wieder traf Sebastian Koppe und so stand es nach 49 Minuten 8:3. Erfurt spielte weiter mit und sie kamen auch ohne Powerplay zu einem Treffer. Sebastian Koppe ging in der 55. Minute durch und es stand 8:4. Auch der OSC griff weiter an und Marvin Melian konnte 179 Sekunden vor dem Ende auf 9:4 erhöhen. Es war der letzte Treffer in einem fairen und unterhaltsamen Spiel.
Ein Dank geht an die Mammuts, die trotz kleinen Kaders nach Berlin gekommen sind und eine faire Partie abgeliefert haben.
Es war eine deutliche Steigerung im Vergleich zum ersten Testspiel gegen Leipzig, was allerdings auch nicht so schwer war. Am kommenden wochenemde geht es zum Rückspiel nach Leipzig, in 14 Tagen folgt noch ein weiteres in Berlin. Bis dahin soll der nötige Feinschliff für den Ligastart im Oktober geholt werden.
(OSCB/NIS/ns)
  
       
    

Frauen Eishockey

Nationalmannschaft - Bundesliga
  
    
eishockeylogoFrauen-Eishockey
Ein Testspiel, ein Turnier und drei Saisonstarts

Mit einem Testspiel in Hannover, einem weiteren in Salzburg und einem Turnier in Zürich ging die Vorbereitungsphase weiter. Die 1. Frauenliga Nordost, die EWHL und der Super Cup starteten am Wochenende ihre Saison.
FRAUENBUNDESLIGA (DFEL):
Der EC Bergkamener Bären reiste am 17. September zu einem Testspiel zu den Hannover Lady Indians. Glatt mit 12:1 (5:0/3:0/4:1) gewann der Bundesligist dieses Spiel. Alena Hahn (3), Chloe Glass, Felina Klare, Svenja Küsters, Alina Leveringhaus, Michelle Lübbert, Leonie Maßner, Valerie Offermann, Maybelline Prochnow und Claudia Weltermann trafen für Bergkamen, Pia Szawlowski konnte den Ehrentreffer der Indians erzielen.
Die DEC Salzburg Eagles empfingen den ESC Planegg-Würmtal zu einem Testspiel. Ein Ergebnis liegt leider noch nicht vor, es wird aber nachgereicht.
ZÜRICH TROPHY 2022:
Die Zürich Trophy 2023 fand in diesem Jahr mit doppelter Beteiligung aus der Frauenbundesliga statt. Neben Meister ERC Ingolstadt nahmen auch die Mad Dogs Mannheim teil. Weitere Teilnehmer waren Gastgeber ZSC Lions Zürich, Aisulu Almaty aus Kasachstan und der HC SKP Bratislava aus der Slowakei.
Zum Auftakt gewann Bratislava 4:0 (1:0/2:0/1:0) gegen Aisulu. Nikola Nemcekova erzielte nach 12 Minuten den ersten Treifer des Turniers. Livia Kubekova (21., 30.) und Barbora Kapicakova (36.) sorgten für die weiteren Tore, Livia Debnarova konnte gleich zum Turnierauftakt einen Shutout feiern.
Titelverteidiger Mannheim traf im Anschluss auf Gastgeber Zürich. Naemi Herzig konnte die Lions nach drei Minuten in Führung bringen. Die erste Strafe gegen die Mad Dogs führte zum 0:2, Chiara Eggli traf 25 Sekunden vor der 1. Pause. Mit dem ersten Angriff im 2. Drittel konnte Zürich auf 0:3 erhöhen, Alina Marti traf nach 15 Sekunden. Sinja Leemann konnte nach 27 Minuten auf 0:4 erhöhen, drei Minuten vor dem Ende erzielte Lucia Schmitz in Überzahl den Treffer zum 1:4-Endstand (0:2/0:2/1:0) erzielen.
Der ERC Ingolstadt griff gegen Almaty ins Turnier ein. Und auch Ingolstadt kam zu einen frühen Treffer, Theresa Wagner traf nach 23 Sekunden zum 0:1. Almaty konnte drei Minuten später ausgleichen, Alicia Williams erzielte den ersten Turniertreffer der Kasachinnen. Doch weitere drei Minuten später führte Ingolstadt wieder, Celina Haider brachte den deutschen meister wieder in Führung. Im 2. Drittel konnte Ingolstadt nachlegen, Franziska Brendel sorgte nach 20 Minuten für das 1:3. Doch die Kasachinnen kamen zurück. Innerhalb von 21 Sekunden konnten in Überzahl Larissa Sviridova (37.) und Roxanne Rioux (38.) das Spiel ausgleichen. Mit diesem 3:3 (1:2/0:1/2:0) endete diese Partie und so teilten sich beide die Punkte. Almaty beendet den 1. Turniertag mit einem Punkt.
Zürich traf im vorletzten Spiel auf Bratislava. Beide waren mit einem Sieg ins Turnier gestartet, der Gewinner könnte also einen Schritt in Richtung Turniersieg machen. Die Lions konnten das erste Ausrufezeichen setzen, Alina Marti konnte sie nach fünf Minuten mit 1:0 in Führung bringen und Bratislava den ersten Gegentreffer des Turniers einschenken. Nach 26 Minuten folgte der 2. Gegentreffer, Kathryn Cipra traf für die Lions. 78 Sekunden vor der 2. Pause konnte Sinja Leemann sogar auf 3:0 erhöhen. Im letzten Drittel konnte Alina Marti nach 43 Minuten in Überzahl für den 4:0-Endstand (1:0/2:0/1:0) sorgen. Laura De Bastiani kann sich als zweite Torhüterin des Turniers über einen Shutout freuen. Zürich hat damit beide Spiele gewonnen, Bratislava hat eine ausgeglichene Bilanz.
Zum Abschluss des 1. Turniertages trafen die Bundesligisten Ingolstadt und Mannheim aufeinander. Einen Treffer gab es in diesem Spiel und der fiel drei Minuten vor dem Ende in Überzahl. Lea Welcke traf und sorgte so für einen Sieg der Mad Dogs. Ingolstadt bleibt bei einem Punkt, Mannheim hat zwei geholt.
Bratislava und Mannheim eröffneten den 2. Turniertag. Der Sieger hätte noch Chancen auf den Turniersieg, wenn auch nur geringe. Bis ins letzte Drittel mussten die Teams und Zuschauer auf einen Treffer warten. 130 Sekunden vor dem Ende konnte – für Bratislava das 1:0 erzielen. Kristina Simnova konnte mit diesem Tor gleichzeitig den Siegtreffer zum 1:0 (0:0/0:0/1:0) erzielen. Mit Andrea Risianova konnte auch die zweite eingesetzte Torhüterin der Slowakinnen einen Shutout feiern. Bratislava hat einen großen Schritt in Richtung Podiumsplatz gemacht, Mannheim kann diesen aber auch noch erreichen.
Bei der Partie Almaty und Zürich waren die Lions klarer Favorit und hätten mit einem Sieg den Turniersieg in der Tasche. Und Almaty hielt sich sehr gut. Roxanne Rioux brachte Almaty mit 2:0 in Führung (6., 20.), doch Zürich kam wieder zurück. Janine Hauser in Überzahl (28.) und Skylar Fontaine (31.) konnten zum 2:2 ausgleichen. Fünf Minuten vor dem Ende konnte Jana Peter den Siegtreffer für die Lions erzielen. Durch dieses 2:3 (1:0/1:1/0:2) sicherte sich Zürich vor dem letzten Turnierspiel den Turniersieg.
Für Ingolstadt und Bratislava ging es um die Plätze. Um einen der ersten drei Plätze zu belegen, müssten beide gewinnen. Ingolstadt musste aber schon punkten, um noch eine Chance auf das Podium zu haben. Bratislava würde mit zwei weiteren Punkten den 2. Platz sichern. Und sie konnten auch durch Nikola Rumanova nach 111 Sekunden in Führung gehen. Jule Schiefer mit einem Powerplaytreffer nach elf Minuten und drei Minuten später Franziska Brendel konnten die Partie im 1. Drittel drehen. Nikola Rumanova kam nach 24 Minuten zu ihrem zweiten Treffer und es stand 2:2. Doch nach 37 Minuten konnte Lucy Klein die Schanzerinnen erneut in Führung bringen. Für die Entscheidung sorgte 34 Sekunden vor dem Ende Sara Kaneppele, die zum 4:2-Endstand traf (2:1/0:1/2:0).
Mannheim und Almaty konnten in ihrem letzten Spiel den Sprung auf den 3. Platz schaffen. Dies gelang den Kasachinnen, die am Ende mit 1:3 (0:1/1:2/0:0) gewannen. Madina Tursynova brachte Almaty nach acht Minuten in Führung, Megan Forrest gelang in de r21. Minute der Ausgleich. Jordan Andreana Marchese (30.) und in Überzahl Tatyana Koroleva sorgten für den Sieg der Kasachinnen. Nun aber musste Almaty warten, ob Ingolstadt noch einen Punkt holen konnte.
Zum Turnierabschluss ging es zum Spiel zwischen Zürich und Ingolstadt. Zürich stand als Turniersieger fest, Ingolstadt hätte sich noch auf den 3. Platz verbessern können. Dazu hätte man einen Punkt holen müssen. Mit zwei Punkten wäre der Sprung auf den 2. Platz möglich gewesen. Doch Zürich beendete das Turnier mit einem weiteren Sieg und einer weißen Weste. Skylar Fontaine (9.) und Alina Marti (12.) brachten Zürich mit 2:0 in Führung. Kenzie Robinson konnte nach 15 Minuten den Anschlusstreffer erzielen, doch erneut Alina Marti sorgte mit dem letzten Turniertreffer nach 20 Minuten für den 3:1-Endstand (2:1/1:0/0:0).
Turniersieger wurde damit der ZSC Lions Zürich, vor Bratislava und Ingolstadt.
1.FRAUENLIGA NORDOST:
Zum Saisonstart trafen sich der REV Bremerhaven und FASS Berlin.0:16 (0:4/0:6/0:6) konnte FASS dieses Spiel gewinnen. Chiara Leonhardt, Vanessa Wartha-Gasde (je 5), Lisa Idschok, Lena Noske (je 2), Sophie Gralla und Melanie Wartha (je 1) trafen für die Titelverteidigerinnen. Johanna Schüller kam zu einem Shutout.
Ausführliche Statistiken zu den 1. Frauenliga Nordost gibt es HIER 
https://www.nordverbund.info/2022-1flno/
EUROPEAN WOMEN’S HOCKEY LEAGUE (EWHL):
Mit der Partie des EVB Eagles South Tyrol gegen Metropolis Katowice wurde am Samstag die EWHL-Saison eröffnet. Die Eagles gewannen das erste Spiel der Saison mit 2:1 nach Verlängerung (0:1/1:0/0:0)
Am Sonntag folgte das Rückspiel zwischen beiden Teams, diesmal mit Katowice als Gastgeberinnen. Hier holten sich die Eagles alle drei Punkte, sie gewannen 2:3 (1:1/1:0/0:2)
EWHL SUPER CUP:
Das erste Spiel in diesem Wettbewerb bestritten der ECDC Memmingen Indians und die Austrian Selects. Die Indians gewannen wenig überraschend mit 5:1 (1:0/3:0/1:1). Daria Gleißner (14.) brachte Memmingen im 1. Drittel in Unterzahl in Führung. Theresa Knutson (24.), Sonja Weidenfelder (33.) und in Überzahl Ronja Hark (37.) sorgten im 2. Drittel für die Vorentscheidung. Nach dem 4:1 durch Nina Rainer nach 46 Minuten sorgte Sonja Weidenfelder sechs Minuten vor dem Ende für den Endstand.
Weiter geht es m kommenden Wochenende mit einem Spiel der EWHL. Außerdem findet am Mittwoch ein weiteres Spiel der Super Cup Gruppe B statt und für das kommende Wochenende sind die Spiele der Gruppe A angesetzt.
Ausführliche Statistiken zu den EWHL-Wettbewerben gibt es HIER 
https://ewhl.com/
Weiter geht es am kommenden Wochenende mit einem Spiel der 1. Frauenliga Nordost, einem Spiel der EWHL und neun Spielen im Super Cup.
(NIS/ns)
  
     
EKU MannheimMad Dogs Mannheim
Mad Dogs Mannheim Frauen beenden Zurich Trophy mit zwei Niederlagen

Die Titelverteidigung ist nicht geglückt: Nach kräftezehrenden Spielen mussten die Mannheimerinnen im Morgenspiel und am Nachmittag Tribut zollen und verloren beide Partien gegen knapp gegen Bratislava und mit zwei Toren Unterschied gegen Almaty.
Die ersten drei Minuten am Morgen gehörten überwiegend Bratislava, ehe das Spiel ausgeglichener verlief. Beide Teams investierten viel, kaum ein Zentimeter Eis wurde hergegeben. Die 10. Minute lief, als eine Slowakin für zwei Minuten vom Eis musste. Daraus resultierten einige Gelegenheiten in einem guten Mannheimer Powerplay. Ein Tor sprang dabei nicht heraus, aber die Mad Dogs Frauen nahmen daraus eine leichte Dominanz für die folgenden Minuten mit.
Es waren zwei Minuten im Mitteldrittel gespielt, als Nikola Rumanova unbedrängt Mad Dogs-Torhüterin Jessica Ekrt prüfte, die aber dicht machte. Ekrt wurde anschließend in einer SKP-Drangphase richtig warmgespielt, doch es blieb beim „Nothing“ auf der Anzeigetafel. Rumanova erschien in der 21. Minute vor dem Tor, nachdem sie sich gegen mehrere Mannheimerinnen durchgesetzt hatte, fand in der Mannheimer Schlussfrau ihre Endstation. Und versuchte es zwei Minuten später wieder, diesmal trickreicher, erneut konnte Ekrt abwehren.
Da kam das zweite Mad Dogs-Powerplay in Bratislavas Druckphase nicht ungelegen, mit der starken Gegenwehr hatten die Mannheimerinnen allerdings Probleme. Und die Slowakinnen blieben bei Gleichzahl gefährlich und versuchten immer wieder die lange Bank zu nutzen. Anderthalb Minuten vor dem Ende beinahe mit Erfolg, die Mad Dogs Frauen hielten aber mit allem was sie hatten dagegen.
Mit einer SKP-Großchance begann der Schlussabschnitt, als die freie Barbora Kapicakova angespielt wurde. Jessica Ekrt wahrte das Unentschieden. Das erste Powerplay von Bratislava konnten die Zuschauenden anderthalb Minuten nach Drittelbeginn verfolgen. Auf den Spielstand hatte das keine Auswirkungen. In der Folge ein Spiel mit offenem Visier.
Mit vier gegen vier ging es in der 40. Minute nach Unstimmigkeiten weiter. Noch zwei Sekunden waren auf der Uhr, als Mannheim eine weitere Feldspielerin an die Strafbank verlor, sich kurz darauf einen guten Konter erarbeitete. Bratislava in der Folge mit einigen Chancen, und Kristina Simnova gelang es noch in der Überzahl, den von Barbora Kapicakova zugespielten Puck ins Tor zu befördern.
Die Mad Dogs Frauen nahmen sofort eine Auszeit, doch als eine Minute vor Spielende eine weitere Strafe ausgesprochen wurde, gab es keine Möglichkeit mehr auf einen Ausgleich.
Als letzter Mannheimer Gegner Spiel des Turniers war Aisulu Almaty angesetzt, das gegen Bratislava deutlich mit 4:0 verlor, aber ein Unentschieden gegen Ingolstadt und ein achtbares 2:3 gegen Zürich erreichte. Unterschätzen durfte man kein Team des hochklassig besetzten Turniers. Dies zeigte sich zweieinhalb Minuten nach Spielbeginn in der ersten Überzahl des Spiels, die an Mannheim ging. Mit einem langen Pass wurde eine an der blauen Linie lauernde Spielerin der Kasachinnen bedient, doch Michelle Teucke verhinderte Schlimmeres.
Viel Hin und Her bekamen die Zuschauenden geboten, ehe Alicia Kay Williams und Madina Tursynova die mangelnde Zuordnung in der Mad Dogs-Defensive zum 0:1 nutzten. Mannheim erhöhte den Druck und verschaffte Almatys Torhüterin Bree-Anne Cook Tyler einige Arbeit. Doch deren Mitspielerinnen stießen ebenfalls offensiv immer wieder vor.
Mit Überzahl Nummer zwei starteten die Mannheimerinnen ins zweite Drittel, und sie wurde nach einer guten halben Minute doppelt. Kapitänin Tara Schmitz versuchte es zweimal, doch ihr Schlagschuss ging nicht an Cook vorbei. Die nächste Mad Dogs-Reihe vermochte keine torgefährlichen Szenen zu kreieren.
Dafür gelang der Ausgleich bei Gleichzahl. Hanna Amort kreiste, bis sie den richtigen Moment für ihren Schlagschuss gefunden hatte, und Megan Forrest stand genau richtig im Slot, um den Rebound zu verwerten.
Mit einer einfachen in der 22. und eine Minute später doppelten Unterzahl mussten auch die Mannheimerinnen umgehen, und dies gelang sehr gut. Die Strafe war gerade abgelaufen, als der Puck durch eine Unstimmigkeit bei Almaty vor die Kelle der aufs Spielfeld zurückkehrenden Lucia Schmitz kam, deren Schuss Cook aber noch mit einer Parade am Tor vorbeienken konnte.
Ein bisschen aus dem Nichts kam in der 28. Minute die abermalige Führung für die Kasachinnen, als Andreana Marchese Jordans Blueliner offenbar für Michelle Teucke unsichtbar ins Tor ging, womöglich noch von Jordans Mitspielerin abgefälscht. Und es sollte noch ungünstiger für Mannheim kommen. Eine gute Minute später Überzahlchance für Almaty, in der Tatyana Koroleva im Nachsetzen verwertete.
Den 2-Tore-Rückstand konnten die Mannheimerinnen im letzten Drittel nicht mehr egalisieren oder verringern, wenngleich es einige gute Chancen gab. Auch eine Überzahl änderte nichts daran. Die Kasachinnen kamen ihrerseits zu guten Gelegenheiten, doch allen auch gefährlichen Situationen zum Trotz blieb es beim 1:3.
Das Turnier zusammen fasste Mad Dogs-Torhüterin Michelle Teucke nach dem Spiel im Interview der Lions-Frauen:
„Die letzten drei Spiele haben uns noch in den Knochen gesteckt und waren ziemlich anstrengend. Aber wir konnten nochmal einiges mitnehmen jetzt. Wir haben noch zwei Wochen, bis bei uns die Saison losgeht.
Zum Modus mit vier Spielen an einem Wochenende: „Ich finde es gar nicht so schlecht, um in die Saison einfach mal wieder reinzukommen, mal zu gucken, wie ist unser Kräftelevel auch, und an der Stelle möchte ich mich auch nochmal bedanken, dass wir hier sein durften. Wir sind immer froh hier zu sein, und es macht uns einen Riesenspaß! Und so war es auch dieses Jahr.
Dem ist nur noch der Dank der Mad Dogs Frauen an die ZSC Lions Frauen für ein professionelles Turnier und die angenehme Zusammenarbeit hinzuzufügen. Und die Gratulation zum bereits jetzt feststehenden Turniersieg!
(EKUM/ts)
  
 
 
 Montag 19.September 2022 www.icehockeypage.de 
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