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  KURZNACHRICHTEN  

       
    
Heilbronner Falken
(OLS)  Stürmer Niklas Jentsch hat seinen Vertrag in der Käthchenstadt verlängert. Der 24-jährige Berliner kam letztes Jahr von den Crocodiles Hamburg zum DEL2-Absteiger und konnte in 58 Spielen beachtliche 31 Tore und 29 Assists erzielen
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Bei den Piranhas stehen die nächsten drei Spielerabgänge fest. Nicht mehr für den REC werden Stürmer Jack Bloem, sowie die Verteidiger Mark Shevyrin und Raul Jakob auflaufen. Alle drei kamen erst letztes Jahr an die Ostsee
  
Crocodiles Hamburg
(RLN)  Nach der Meisterschaft in der Verbandsliga halten die Crocodiles weiter an ihrem Erfolgstrainer Jacek Darowski fest

Bayreuth Tigers
(OLS)  Die insolventen Bayreuth Tigers haben einen großen Schritt in Richtung Rettung und Oberliga-Fortbestand gemacht. Die Gläubiger haben dem Insolvenzplan zugestimmt. Nun muss noch die Frist abgewartet werden, welche am 9.Mai auslaufen wird, danach beginnen unter dem neuen Geschäftsführer Thomas Lünenborg die Planungen für die neue Spielzeit
  
EHC Klostersee
(BYL)  Eigengewächs Vitus Gleixner bleibt in Grafing. Der 25-jährige Angreifer kehrte nach einem kurzen Abstecher zum Ligakonkurrenten EC Pfaffenhofen noch während der letzten Saison zu seinem Heimatverein zurück und konnte in 18 Spielen 7 Scorerpunkte beisteuern
  
Füchse Duisburg
(OLN)  Nachdem der EVD erst Torhüter Leon Jessler verabschiedete, steht nun bereits der nächste Abgang fest. Stürmer Dominik Piskor wird nicht mehr für die Füchse aufs Eis gehen. Der 31-jährige Deutsch-Tscheche war zuletzt mit 17 Toren und 15 Vorlagen aus 38 Partien teaminterner Topscorer
  
Sande Jadehaie
(RLN)  Nick Hurbanek wird weiterhin als Trainer an der Bande des ECW stehen. Sein bisheriger Partner Slava Koubenski wird dagegen künftig das Amt des Teammanagers ausüben
  
Hamburger SV
(RLN)  Stürmer Henning Schümann hat verlängert und geht bereits in sein vierter Jahr beim HSV. Der 23-Jährige konnte sich stetig steigern und brachte es zuletzt in 26 Spielen auf 13 Scorerpunkte
  
Diez-Limburg Rockets
(BNL)  Die EGDL trennt sich von ihrem schwedischen Torhüter Markus Ekholm Rosen. Der 27-Jährige erhält keinen neuen Vertrag, da die dritte Kontingentstelle künftig an einen Feldspieler vergeben werden soll
  
Harzer Falken Braunlage
(RLN)  Nach zwei Jahren wird Goalie Leon Grothe den EC nun wieder verlassen. Der 22-Jährige kam 2022 aus dem Wolfsburger Nachwuchs an den Wurmberg
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Der ERSC freut sich über den Verbleib von vier wichtigen Stürmern. Lukas Pfaffinger, Adrian Huber, Julian Behmer und Urgestein Fabien Ferron haben ihre weitere Zusage in Ottobrunn gegeben
  
Augsburger Panther
(DEL)  Schon das zweite Jahr in Folge hat der sportliche Abstieg für die Augsburger Panther keine Folgen. Durch die Niederlage der Kassel Huskies im DEL2-Finale verbleiben die Fuggerstädter weiterhin in der DEL, da Meister Regensburg im Gegensatz zu den Nordhessen nicht für die höchste Spielklasse gemeldet hat
  
Adendorfer EC
(RLN)  Torhüter Andreas Bierzahn wird mit nun 43 Jahren seine aktive Laufbahn beenden. Auch die Nummer-3 im Team, Philip Grittner wird den AEC verlassen. Der 25-Jährige muss aus zeitlichen Gründen kürzer treten
  
Wunstorf Lions
(VLN)  Der ERC hat sich von Trainerduo Jörg Meyer und Uri Steller getrennt. Über die letzten Plätze in der Regionalliga kamen die Lions in den vergangenen zwei Jahren nicht hinaus. Nun will man einen Neuanfang unter neuer sportlicher Leitung wagen
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Die Niederländer trennen sich nach zwei Jahren vom finnischen Angreifer Mikko Virtanen. Der 30-Jährige konnte in der vergangenen Saison in 36 Partien 8 Tore erzielen und weitere 6 Treffer vorbereiten. Seinen Vertrag verlängert hat dagegen Torhüter Ruud Leeuwesteijn 
  
Bietigheim Steelers
(OLS)  Die ersten Spielerabgänge beim DEL2-Absteiger stehen fest. Mannschaftskapitän Pascal Zeressen wird die Steelers genauso verlassen wie die Stürmer Dominik Lascheit, Brett Schäfer, Morgan Adams-Moisan und Lewis Zerter-Gossage
  
Eisbären Balingen
(LLBW)  Der EC hat den Vertrag mit Headcoach Petr Kasik weiter verlängert. Der 61-jährige Tscheche hat die Eisbären vor zwei Jahren übernommen
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Taylor Vause geht in sein viertes Jahr in der hessischen Kurstadt. Der 32-jährige Kanadier, der 2021 aus Wien zu den Roten Teufeln kam, konnte verletzungsbedingt in der vergangenen Saison lediglich 26 Partien bestreiten und brachte es dabei auf 12 Tore und 14 Vorlagen
  
 
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 1.Oktober 2022

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga und Regionalliga West.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
   
mannheimeradlerAdler Mannheim
Lange Verletzungspause für Gaudet

(DEL)  Die Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Die Adler Mannheim müssen je nach Heilungsverlauf zwischen drei und vier Monate auf Tyler Gaudet verzichten. Dies ergab das Gespräch am gestrigen Donnerstag mit einem Spezialisten. Gaudet hatte sich am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers am Bein verletzt, musste seine erst zweite offizielle Partie im Dress der Adler vorzeitig beenden.
„Dass uns Tylers Ausfall besonders hart trifft, ist mit Sicherheit kein Geheimnis. Er ist zweifellos einer der besten Center der Liga. Vor allem aber für ihn tut es mir unheimlich leid. Er hatte sich gerade erst von einer kleineren Verletzung erholt. Ich bin mir aber sicher, dass er wieder aufstehen und sein Potenzial nach seiner Rückkehr aufs Eis bringen wird“, so Sportmanager Jan-Axel Alavaara zum Ausfall des 29 Jahre alten Kanadiers.
(AM/ap)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bulls unterliegen in Frankfurt nach Penaltyschießen

(DEL)  Nach zuletzt vier Siegen hat Red Bull München bei den Löwen Frankfurt mit 3:4 nach Penaltyschießen (1:0|1:3|1:0|0:0|0:1) verloren. Ben Street, Andreas Eder und Konrad Abeltshauser erzielten vor 5.351 Zuschauern die Treffer für über weite Strecken überlegene Münchner.
Im ersten PENNY DEL-Duell der beiden Teams München schneller auf Temperatur: Street besorgte nach nur 76 Sekunden die Führung. Der auffällige Kanadier hatte per Penalty die Großchance auf den zweiten Treffer, Löwen-Keeper Jake Hildebrand entschärfte aber seinen Versuch (6.). Auf der anderen Seite Danny aus den Birken ebenfalls mit starken Aktionen, aber weniger Arbeit als sein Gegenüber. Hildebrand rückte immer wieder in den Mittelpunkt und vereitelte zahlreiche Hochkaräter der Red Bulls.
Intensives, schnelles und aufregendes Eishockey im Mittelabschnitt. Die Löwen dieses Mal mit dem besseren Start: Ryon Moser erzielte im Nachschuss den Ausgleich (26.). München aber nicht geschockt, sondern mit der perfekten Antwort durch Eder – 2:1 (29.). Es ging weiter hin und her. Chancen eröffneten sich beiden Mannschaften, doch es jubelte Frankfurt. Denn Dominik Bokk (31.) und Brett Breitkreuz (40.) drehten das Spiel vor der zweiten Drittelpause.
München im Schlussabschnitt mit Dauerdruck. Die Belohnung für den starken Auftritt folgte erst in der 58. Minute, weil das Löwen-Bollwerk um Hildebrand felsenfest stand. Abeltshauser stellte auf 3:3 und sorgte damit für die Verlängerung.
In der Overtime waren die Red Bulls dem Sieg näher, die Entscheidung sollte aber erst im Penaltyschießen fallen. Dort sicherte Brendan Ranford den Frankfurtern den Zusatzpunkt.
Maximilian Kastner:
„Im ersten und letzten Drittel haben wir sehr gut gespielt und den Gegner eingeschnürt. Leider haben wir uns nicht belohnt. Die Chancenverwertung war nicht die beste.“
(EHCM/rbmm)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Torlos zurück aus Dresden…

(DEL2)  Mit Cabana, der neben Järveläinen und Cornet auflief und Blomqvist, der sich zu Bindels und Kretschmann gesellte, ging man das Spiel in Sachsen mit veränderten Angriffsformationen an.
Dabei waren es die Dresdner, die anfangs das Spiel machten und durch Knobloch sowie Porsberger zu ersten Möglichkeiten kamen. In der vierten Minute ging Mannes als erster Akteur auf die Strafbank, dem später noch einige weitere folgen sollten. Die Überzahlspiele beider Teams in diesem Abschnitt blieben aber, mit Ausnahme einer Möglichkeit der Gastgeber, als Mitte des Abschnitts Cornet sitzen musste, jedoch überschaubar. Auf Seiten der Tigers gelangen während dieser nummerischen Bevorteilungen meist nur ein Abschluss, was deutlich zu wenig war. Als Drews, kurz vor dem Drittelende, eine weitere Strafe nahm und Bayreuth sich in Überzahl einen Scheibenverlust in der neutralen Zone erlaubte, ging es ziemlich schnell. Andres setzte geschickt Mrazek ein, der sich die Gelegenheit nicht entgehen ließ und per Shorthander die Führung für seine Farben auf die Anzeigentafel schreiben konnte.
Auch im zweiten Abschnitt waren es die Eislöwen, die den Ton angaben und entsprechend schnell zu ersten Möglichkeiten kamen. Porsberger zielte über das Tor, Karlsson nahm den Schuss aus dem Halbfeld, der bei Steinhauer landete. Ein kurzes Aufflackern bei den Tigers, als Kurz und Cabana in kurzer Abfolge das Tor von Schwendener unter Beschuss nahmen, konterte Dresden mit einem Treffer nach 25 gespielten Minuten, als Kiedewicz – nach einem erneuten Scheibenverlust der Tigers in der neutralen Zone – zwei mitgelaufene Kollegen ignorierte und den Erfolg für sich selbst verbuchte. In der Folge versuchte sich Drews, Knobloch und erneut der Ex-Bayreuther Drews, der am stark reagierenden Steinhauer scheiterte. Ein schnell vorgetragener Konter der Tigers, als Meier auf Cabana legte, endete bei Schwendener, der hier keine Probleme hatte. In zwei weiteren Überzahlspielen, welche die Tigers für sich verbuchen durften, blieb man zu harmlos. Lediglich eine Kombination, die bei Blomqvist endete und eine Einzelaktion von Bindels brachte etwas Gefahr. Auf der Gegenseite zeichnete sich Steinhauer noch mehrfach – gegen Knackstedt sowie Porsberger - aus, und verhinderte mit seinen Aktionen einen höheren Rückstand für sein Team.
„Erstmal muss man sich entschuldigen bei allen, die heute zuschauen. Es ist eine Frechheit, wie wir auftreten. Spielen hinten schwammig und vogelwild“, schimpfte ein sichtlich unzufriedener Eric Stephan im Pauseninterview zur Leistung seines Teams…
Auch wenn im Schlussabschnitt ein Bemühen zu erkennen war und man energischer antrat, läuferisch mehr Engagement zeigte – die ganz großen Chancen fehlten auch hier. Einzig Schumacher hatte eine dieser, die einen Erfolg hätten bringen können, als der junge Stürmer der Tigers nach 45 Minuten aus kurzer Distanz das Tor knapp verfehlte. Dresden verwaltete das Spiel weitestgehend und kam – bei einem Überzahlspiel – welches nur zehn Sekunden dauern sollte, zum dritten Treffer, der gleichbedeutend mit dem Endstand des Spieles an diesem Abend war.
„Wir haben uns einige Chancen erarbeitet, sind oft an Schwendener gescheitert. Wie zuletzt haben wir uns Powerplay nicht genutzt und Dresden hat seine Chancen eiskalt genutzt“, so Robin Farkas kurz nach der Partie.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
3:5! Eispiraten müssen sich Towerstars beugen - Aufopferungsvoller Kampf im Schlussdrittel wird nicht belohnt

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau mussten sich den Ravensburg Towerstars in ihrem heutigen Heimspiel mit 3:5 geschlagen geben. Trotz eines tollen Comebacks und eines starken Auftritts im Schlussdrittel, können die Westsachsen somit erneut keinen Ertrag erzielen. Am Sonntag treffen die Schützlinge von Marian Bazany auf die Heilbronner Falken (02.10.2022 – 17:00 Uhr).
Die Eispiraten, bei denen heute Maxim Rausch sein Debüt mit der Trikotnummer 46 gab, starteten mit einer ersten guten Chance in das Duell mit den Ravensburgern. Scott Feser bediente Mathieu Lemay – dessen Schuss entschärfte Robin Langmann aber stark. In der Folge musste Filip Reisnecker auf die Strafbank und die Crimmitschauer in Unterzahl ran. Josh MacDonald hieß der Nutznießer dieser Powerplaysituation und jagte den Puck aus spitzem Winkel an Ilya Sharipov vorbei ins Tor – 0:1 (8.). Der Gegentreffer nahm den Schützlingen von Marian Bazany den Schwung. Nur selten entwickelten sich nach dem Rückstand gute Abschlusssituationen für die Gastgeber, während Sharipov das ein oder andere Mal stark vereitelte. Fast mit der Pausensirene bekam Tyler Gron dann vor dem Tor der Gäste einen Schläger ins Gesicht. Die Folge: Ein Penalty für die Eispiraten! André Schietzold übernahm die Verantwortung und überwand Jonas Langmann geschickt zum 1:1-Ausgleich (20.).
Die Eispiraten verpassten es aber, den Schwung mit ins zweite Drittel zu nehmen und spielten teils fahrig. Es dauerte schließlich nur 50 Sekunden, ehe sich Ex-Eispirat Robbie Czarnik durch mehrere Crimmitschauer durchschlängelte und Ilya Sharipov schließlich zum 1:2 überwand (21.). Die Ravensburger blieben fortan das spielbestimmende Team und erspielten sich Chance um Chance. In der 34. Spielminute fiel fast folgerichtig der nächste Gegentreffer. Czarnik nutzte einen Querpass und traf mit seinem zweiten Tor zum 1:3. Plötzlich keimte aber wieder Hoffnung im Sahnpark auf. Filip Reisnecker erkämpfte sich an der Bande den Puck, zog vor das Tor von Jonas Langmann und überwand diesen schließlich rotzfrech mit seinem Beinschuss zum 2:3-Anschluss (36.).
Die Aufholjagd war also gestartet und die Eispiraten begannen auch im Schlussdrittel schwungvoll. Schließlich war es Patrick Pohl, welcher in der Crimmitschauer Drangphase einen satten Schuss auspackte und den Puck unter die Latte jagte – 3:3 (48.). Das Comeback war also gelungen und im Anschluss hatten die Eispiraten sogar noch gute Möglichkeiten, selbst in Führung zu gehen. Kurz nach Ablauf einer Unterzahlsituation, war es aber einmal mehr Robbie Czarnik, der die stark aufspielenden Westsachsen schockte und zum 3:4 traf (55.). Die Eispiraten rannten nochmals an und zogen schließlich auch Goalie Ilya Sharipov, um eine weitere Offensivkraft aufs Eis zu schicken. Nick Latta machte mit seinem Schuss ins verwaiste Gehäuse der Pleißestädter jedoch den Sack zu und traf in der Schlussminute zum 3:5-Endstand.
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen feiern ersten Saison-Heimsieg

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben am Freitagabend ihren ersten Saison-Heimsieg eingefahren. Vor 1.767 Zuschauern setzte sich die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann mit 3:0 gegen die Bayreuth Tigers durch. Janick Schwendener feierte bei seinem Comeback einen Shutout.
Verzichten mussten die Dresdner auf David Rundqvist. Nick Jordan Vieregge, Fabian Belendir, Lukas Mannes, Joshua Geuß und Jannis Kälble kamen für den Kooperationspartner Erfurt zum Einsatz. Timo Walther zog sich bei seinem ersten Wechsel eine Oberkörperverletzung zu.
Im ersten Drittel fanden sich die Eislöwen in den ersten zehn Minuten vor allem in Unterzahl wieder. Aber die Defensivarbeit am Freitagabend stimmte, sodass Bayreuth nur zu wenigen guten Torchancen kam, die Schwendener zu vereiteln wusste. Nachdem die Dresdner zwei Überzahlspiele ungenutzt ließen, schlugen sie in Unterzahl zu. Matej Mrazek erzielte die 1:0-Führung, mit der es in die Pause ging.
Im zweiten Spielabschnitt erwischten die Eislöwen einen guten Start. Adam Kiedewicz leitete einen Gegenangriff ein, den er selbst zum 2:0 vollendete. In der Folge leisteten sich die Blau-Weißen wieder Strafzeiten, die Bayreuth aber erneut nicht nutzen konnte.
Die Zwei-Tore-Führung spielten die Eislöwen im Schlussabschnitt sicher über die Zeit, ohne dass Bayreuth noch einmal ernsthaft Gefahr ausstrahlen konnte. Im Gegenteil: Durch Philipp Kuhnekath schlugen die Dresdner in Überzahl noch einmal zu. Der Rückkehrer erzielte den 3:0-Endstand (55.).
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ich bin sehr zufrieden, wir haben gut gespielt, wobei wir selbst noch zehn oder zwölf hochkarätige Chancen nicht gut ausgespielt haben. Hinten haben wir wenige klare Chancen zugelassen und das Spiel gut kontrolliert. Durch unsere Strafen hatten wir Bayreuth im Spiel gehalten, aber die Jungs haben einen sehr guten Job gemacht.“
Weiter geht es für die Dresdner Eislöwen am Sonntagabend 18:30 Uhr in Bad Nauheim. Am Dienstag empfangen die Eislöwen den ESV Kaufbeuren.
(ESCD/ka)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt Krefeld mit 2:3

(DEL2)  Einhundertzwanzig schwarze Sekunden im ersten Drittel, in denen man gleich drei Gegentore kassierte, brachten den ESV Kaufbeuren am Freitagabend im Spiel gegen den DEL-Absteiger Krefeld Pinguine auf die Verliererstraße. Die Joker, die ansonsten ein durchaus gutes, vielleicht sogar das beste Spiel der jungen Saison zeigten, sich zurückkämpften und zudem zahlreiche Chancen auf mindestens den Ausgleich verdient gehabt hatten, verloren am Ende vor 2.444 Zuschauern knapp mit 2:3 den Kürzeren.
Die, freilich wenig aussagekräftige, Tabellensituation nach vier Spieltagen erlaubte es sogar, diese Spielansetzung, die es seit der Saison 1996/97 nicht mehr gegeben hatte, als Spitzenspiel der DEL2 zu betiteln. Beide Mannschaften konnten das Spiel mit einem vollen Lineup beginnen, im Tor starteten mit Maxi Meier und Hendrik Hane zwei Torhüter, die beide in dieser Saison noch nicht hinter sich greifen mussten.
Die Teams kamen gut in die Begegnung hinein, wobei der ESVK sich zu Beginn leichte Vorteile erarbeiten konnte, was sich aber nicht mit größeren Torchancen bezahlt machte. In der siebten Minute hatten die Krefelder die erste ganz große Torgelegenheit in diesem Spiel, beim Alleingang von Mike Fischer reagierte Maxi Meier jedoch glänzend. Kurz darauf war der Kaufbeurer Goalie allerdings machtlos, als in der neunten Spielminute Nikita Krymskiy einen zwei auf eins Konter abschließen konnte. Beinahe genau eine Zeigerumdrehung später konnte sich Justin van der Ven hinter dem Kaufbeurer Tor die Scheibe erobern und den heranstürmenden Leon Niederberger bedienen, der den Puck zum zweiten Mal an diesem Abend im Kaufbeurer Tor unterbringen konnte. Doch damit noch nicht genug, denn nur weitere 57 Sekunden später, inzwischen wurde Spielminute elf notiert, erhöhte der langjährige DEL- und ehemalige Nationalspieler Marcel Müller, ziemlich freistehend, auf 0:3. Marko Raita reagierte mit einer Auszeit, wodurch die Joker in der Folge wieder besser zu ihrem Spiel fanden. Tobias Echtler (18. Minute) und Tyler Spurgeon (19. Minute) hätten die Chancen gehabt, noch vor der ersten Pause ihre Mannschaft mit einem Tor ins Spiel zu bringen, scheiterten jedoch an der Krefelder Abwehr bzw. an Hane.
Der Mittelabschnitt erlebte seine ersten Highlights nach etwa fünf gespielten Minuten als nach einer Strafe gegen Tobias Echtler zum ersten Mal an diesem Abend die Special Teams aufs Eis durften. Doch nicht die Gäste aus Krefeld waren es, die diese Situation für sich nutzen konnte, sondern der ESVK: in der 28. Minute konnten sich die Joker aus der Umklammerung der Powerplay-Formation der Pinguine befreien und kamen in Person von John Lammers und Spurgeon in den Genuss eines zwei auf eins Konters. Ersterer bediente seinen Kapitän mustergültig, sodass Spurgeon den Krefelder Torwart erstmals bezwingen konnte. Anderthalb Minten später brachte Tomas Schmidt die erdgas schwaben arena vollends zum Beben, als er bei angezeigter Strafe freistehend vor dem Tor Hane mit einem Rückhandschuss in den Winkel bezwingen konnte. Nun schienen die Gäste verunsichert und behalfen sich mit einer Auszeit. In der 36. Minute hatten Lammers sogar den Ausgleich auf dem Schläger, sein harter Schuss landete aber am Torgestänge.
Im Schlussabschnitt schien das Spiel mehr und mehr zu Gunsten der Kaufbeurer zu entwickeln, da die Joker die Spielkontrolle immer mehr in die Hand nahmen. Die Belohnung dafür gab es in Form von mehreren guten Torchancen, es fehlte aber schlussendlich immer ein wenig Genauigkeit und hier und da auch das Scheibenglück. Am turbulentesten war hier die 43. Minute: erste fälschte Joey Lewis einen Schuss von der blauen Linie direkt an die Querlatte ab, kurz darauf scheiterte Markus Lillich freistehend an Hane. In der 47. Minute war es ebenfalls Lillich, der aus guter Schussposition das Tor verfehlte. In der Schlussphase hielten die Krefelder ihre Offensivbemühungen auf ein Minimum zurück, was die Räume für die Joker in deren Offensive nicht unbedingt öffnete. Der Kaufbeurer gaben sich aber nicht geschlagen, fighteten weiter um jeden Puck und brachten den DEL-Absteiger immer wieder in arge Nöte. Mit all ihrer Routine konnten die Gäste aus Krefeld das Spiel aber über zuZeit bringen, der ESVK stand am Ende erstmals in dieser Saison mit leeren Händen da.
(ESVK/pb)
  
    
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
ESV Kaufbeuren - Krefeld Pinguine 2:3

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine konnten sich am Freitagabend bei ihrem Gastspiel beim ESV Kaufbeuren mit 3:2 durchsetzen. Grundstein des Erfolgs war ein Dreierschlag der Pinguine in der 9., 10. und 11. Minute erzielt durch Nikita Krymskiy, Leon Niederberger und Marcel Müller. Mit der 3:0-Führung wiegte man sich jedoch in falscher Sicherheit.
Denn die Bayern konnten im zweiten Abschnitt ebenfalls mit zwei Toren in zwei Minuten den Abstand verkürzen. Tyler Spurgeon traf in der 28. Minute in Unterzahl, Tomas Schmidt 87 Sekunden später zum 3:2.
Im letzten Drittel sicherten die Pinguine jedoch mithilfe ihres erneut starken Schlussmanns, der Düsseldorfer EG-Leihgabe Hendrik Hane, sowie einer geschlossenen Teamleistung die knappe Führung ab und steht nun selbst an der Tabellenspitze der DEL2.
Stimmen:
Leif Strömberg:
Ich denke wir haben einen sauberen Start hingelegt und haben sehr viele Dinge richtig gut gemacht. Aber ein Spiel besteht nun mal aus mehreren Etappen. Der Shorthander hat den Kaufbeuren Kraft gegeben und sie sind ins Spiel zurückgekommen. Letztlich bin ich zufrieden, dass wir im Schlussabschnitt das
Spiel zugemacht haben und uns vor allen Dingen mannschaftlich geschlossen gezeigt haben.
Marcel Müller:
Ich denke, dass wir gut angefangen haben und auch verdient mit 3:0 geführt haben. Aus irgendeinem Grund sind wir dann abgekommen von der Linie und haben im zweiten Drittel die beiden Gegentore kassiert. Im letzten Drittel haben wir das Spiel dann aber wieder besser kontrolliert und kaum Chancen zugelassen.
(KEV/mt)
  
    
selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe lassen sich die Butter vom Brot nehmen - Selber Wölfe vs. EV Landshut 4:5 n.V. (2:0; 2:3; 0:1; 0:1)

(DEL2)  Achterbahnfahrt der Gefühle in einer packenden Partie für die Zuschauer in der NETZSCH-Arena. Nach sehr guten ersten 30 Minuten und einer 4:0-Führung für die Wölfe brachte ein Torwartwechsel die Gäste zurück in die Partie. Noch im 2. Drittel kam Landshut auf 1 Tor heran. In den letzten 20 Minuten stemmten sich die Wölfe weiter gut dagegen, ehe ein umstrittener Pfiff den späten Ausgleich für den EVL brachte. In der Overtime sicherte sich Landshut auch noch den Zusatzpunkt.
Die Gäste aus Niederbayern schienen zu Spielbeginn gedanklich noch im Bus zu sitzen. Sichtlich überrascht vom Tempo und der Hartnäckigkeit der Selber Wölfe waren sie mehrfach einen Schritt zu langsam. Und das nutzten die Wölfe eiskalt aus. Zunächst war es Naumann, der nach einem abgewehrten Hammerbauer-Schuss in der 2. Minute am schnellsten schaltete und sich die nötige Zeit für einen platzierten Abschluss an Vogl vorbei zum 1:0 nahm. Gute 2 Minuten später legte McNeil gar das 2:0 ins lange Eck vorbei am Landshuter Torhüter nach. Die Niederbayern brauchten bis zur Powerbreak, um besser in die Partie zu kommen. Chancen der Gäste durch Mayenschein und Eckl machte Bitzer zunichte. Auch die Gastgeber drückten weiter aufs Tempo, ein weiterer Treffer sollte aber weder Gelke noch Trska gelingen.
Ganz nach dem Geschmack der Wölfe-Fans verlief die Partie weiter bis zur 35. Minute. Doch der Reihe nach: in den ersten 10 Minuten des 2. Spielabschnitts neutralisierten sich beide Teams weitgehend. Dann war es Naumann, der erneut einen Nachschuss zum 3:0 verwerten konnte. Als 4 Minuten später zunächst Bitzer gegen Eckl gerettet hatte, machte Noack vom Bully weg per abgefälschter Bogenlampe gar das 4:0. Direkt nach diesem Treffer war für Vogl im Landshuter Tor Feierabend. Und dieser Weckruf des Gästetrainers zeigte Wirkung. Keine Minute nach dem letzten Treffer erzielte Zucker den ersten Treffer für den EVL. 80 Sekunden später brachte Pfleger die Gäste auf 2 Tore heran, ehe in der 38. Minute erneut Zucker in Überzahl gar das 4:3 erzielte. Plötzlich war Landshut wieder voll im Spiel.
Landshut rannte an, Selb stemmte sich entgegen. So kann man den letzten Spielabschnitt kurz zusammenfassen. Die Zeit schien für die Wölfe zu laufen, doch eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung brachte die Gäste kurz vor Ende der regulären Spielzeit nochmal in Überzahl. Und die nutzten die Gäste zum Ausgleich. So ging es in die Overtime, in der Hult nach gespielten 64:45 Minuten den Siegtreffer für den EVL erzielte.
(SW/oo)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Nur 1 Punkt zum Auftakt: DSC unterliegt in Peiting mit 3:4 in der Overtime

(OLS)  Schon das erste Drittel gehörte in weiten Teilen dem EC Peiting. Der Deggendorfer SC kommt in der Phase mit dem aggressiven Spiel der Gastgeber nicht zurecht. Timo Pielmeier im Tor der Niederbayern rettet mehrmals in höchster Not. Allerdings hat auch Deggendorf seine Chancen wie Cheyne Matheson, der sich durchsetzen kann, aber alleine vor dem Peitinger Schlussmann scheitert.
Das Mitteldrittel startet für den DSC ideal. Bereits nach 16 Sekunden trifft Yannic Bauer zur Führung für den DSC. Nach einem Doppelschlag der Gastgeber in der 24. und 26. Spielminute ist der DSC sichtlich angezählt. Die Oberbayern präsentieren sich spritziger und zweikampfstark. Erst gegen Ende des Mittalabschnitts gelingen dem DSC wieder bessere Wechsel und kann den Ausgleich durch René Röthke erzielen. Als dann das Drittel praktisch vorbei ist, bringt Peiting den Puck noch einmal in  Richtung Tor. Die Scheibe, wird abgefälscht und landet mit der Sirene im Tor.
Im Schlussabschnitt ist der DSC sichtlich bemüht, aber über weite Phase egalisieren sich die beiden Teams. Nach einer gelungenen Vorarbeit von Neuzugang Christoph Schmidt kann Sascha Maul den Ausgleich erzielen, was letztlich die Punkteteilung nach 60 Minuten bedeutete.
Als die Mannschaft von Jiri Ehrenberger gerade eine Unterzahl überstanden hat, die noch zu Beginn der Verlängerung Bestand hatte, kann sich der Peitinger Payeur über die linke Deggendorfer Abwehrseite fast unbedrängt durchsetzen und aus spitzem Winkel Pielmeier im Tor überraschen, was die Entscheidung nach 30 Sekunden in er Overtime bedeutete.
Für Trainer Jiri Ehrenberger war nach dem Spiel der Treffer zum Ende des zweiten Drittels eine Schlüsselszene: „Das muss man intelligenter lösen. Das Tor dürfen wir natürlich nicht bekommen. Ansonsten haben wir erst spät unseren Rhythmus mit vier Reihen gefunden. Das zweite und dritte Drittel machen mich aber optimistisch für die nächsten Spiele.“
Weiter geht es für den DSC am kommenden Sonntag, 02.10.2022 in eigener Halle gegen die Starbulls aus Rosenheim.
(DSC/tt)
  
    
ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
Blue Devils Weiden – EHC Klostersee 5:0 (2:0, 2:0, 1:0)

(OLS)  Der EHC Klostersee hat den Einstieg in die Punkterunde 2022/23 in der Oberliga Süd hinter sich. Am Freitagabend unterlagen die Rot-Weißen bei den übermächtigen Blue Devils in Weiden mit 0:5. Dem Top-Favoriten auf die Meistertitel und möglicherweise sogar den Aufstieg in die DEL2 unterlagen die ersatzgeschwächten Grafinger - mit Lynnden Pastachak, Raphael Kaefer, Nicolai Quinlan und Yannick Kischer fehlten vier wichtige Stammkräfte der ersten beiden Blöcke - im Aufeinandertreffen David gegen Goliath trotz engagierter Vorstellung mit 0:5. "Wir hätten durchaus auch ein, zwei Tore schießen, aber natürlich auch mehr kassieren können", analysierte Trainer Dominik Quinlan, dessen Team wie erwartet vom ersten Bully weg defensiv Schwerstarbeit zu verrichten hatte und in Torhüter Philipp Hähl einen überragenden Puckfänger stellte.
Die anfängliche Nervosität legten die EHCler Mitte des ersten Abschnitts mehr und mehr ab, als man sich nach dem 0:1 trotz weiterer guter Chancen der Gastgeber stabilisierte und auch nach vorne mutiger wurde. Anstatt des bei zwei, drei durchdachten Kontern möglichen, wenn auch glücklich gewesenen Ausgleichs fing man sich kurz vor der Pausensirene den zweiten Gegentreffer ein. Und zwei weitere in der Anfangsphase des zweiten Drittels nach schlechtem fliegenden Wechsel und missglückter Befreiung aus der eigenen Zone. Es folgte die beste Phase der Mannschaft um Philipp Quinlan, der für den fehlenden Raphael Kaefer das "C" auf der Brust trug. Weder ein Alleingang, noch zwei Direktabnahmen in aussichtsrichter Position führten zum Erfolg, ein Blueliner landete am Torpfosten von Weidens Gehäuse. Der fünfte Streich gelang den Blue Devils schließlich aus dem Powerplay heraus (54.).
(EHCK/fb)
  
    
landsbergriverkingsLandsberg Riverkings
Gelungener Saisonauftakt für den HCL

(OLS)  Mit einem 5:2 Sieg gegen den EV Füssen starten die Riverkings erfolgreich in die Oberligasaison 2022/23.
Nach der Vorstellung der neuen Hymne der Riverkings und dem ersten Puck Drop durch Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl und TSV Landsberg Spielertrainer Sascha Mölders begann das Team von Trainer Sven Curmann zunächst etwas verhalten die Mission „Einzug in die Pre-Playoffs“. Vor guter Kulisse von 1196 Zuschauern begann der HCL zunächst zögerlich. Die Nervosität war den Akteuren durchaus anzumerken. Zwar ließ man bei 5 gegen 5 keine größeren Chancen zu, allerdings konnte man sich in der Offensive auch noch nicht zwingend durchsetzen.
Beim ersten Überzahlspiel in der 4. Spielminute sprang ebenfalls keine zwingende Chance heraus. Besser machte es in der 9. Minute der EV Füssen. Alleine im Slot vor dem Tor überwand Leon Dalldush den chancenlosen Landsberger Torwart Michael Güßbacher zum 0:1. In der Folge ließen die Riverkings abermals ein Überzahlspiel ungenutzt und so waren es zum zweiten Mal die Gäste, die in der nächsten Überzahlsituation jubeln konnten. Der Treffer von Maximilian Dropmann zum Pausenstand von 0:2 entsprach dabei fast exakt dem ersten Treffer des Altmeisters.
In einer ereignisarmen zweiten Hälfte, scheiterten beide Mannschaften einige Male jeweils am Goalie des Gegenübers, hervorzuheben sind hier die Chancen von Mika Reuter und Frantisek Wagner, die allerdings beide am Füssener Torwart Benedikt Hötzinger scheiterten.
Das letzte Drittel hatte dann alles was Eishockey ausmacht und was auch am gestrigen Abend die Halle zum Toben brachte. Landsberg kam stark verbessert und mit deutlich mehr Zug zum Tor aus der Kabine. In der 44. Minute klingelt es dann auch folgerichtig das erste Mal im Tor der Gäste. Steven Ipri schloss eine feine Einzelleistung mit einem Handgelenksschuss ins lange Eck zum 1:2 Anschluss ab. Keine Minute später glich Adriano Carciola mit einem Bauerntrick zum 2:2 aus. Jetzt verwandelte sich das Stadion endgültig zum Tollhaus. In der 47. Spielminute bediente Dennis Neal den, an der gegnerischen blauen Linie lauernden, Steven Ipri mit einem starken Pass und dieser vollendete im Stile eines Torjägers zur erstmaligen Führung für die Hausherrn. Die endgültige Entscheidung fiel in der 51. Minute. In Überzahl versenkte Adriano Carciola aus halblinker Position mit einem unhaltbaren Schlagschuss den Puck zum 4:2. Füssen kam noch zu drei guten Chancen, scheiterte aber entweder an Torwart Güßbacher oder am Pfosten. Das 5:2 ins leere Füssener Tor durch Riley Stadel besiegelte den ersten, viel umjubelten Landsberger Heimsieg in der neuen Saison.
Neben der gelungenen Heimpremiere sorgte auch die neue HCL Hymne der Landsberger Formation EL LABOGA mit dem Titel „Wir sind die Riverkings“ für gute Stimmung und gute Kritiken bei den Fans. Der Musiker Specki T.D. von IN Extremo trommelte dazu seine ehemaligen Landsberger Bandkollegen Oliver Miller, Martin Fuchs und Christoph Kantsberger um sich und schrieb zusammen mit Johannes „Jojo“ Hicks und Korbinian Hamberger dem den Riverkings eine Rockhymne auf den Leib. Der Song ist ab sofort auf allen gängigen Plattformen erhältlich.
Weiter im recht straffen Anfangsprogramm der Riverkings geht es am Sonntag, 2.10. um 17.30 beim Auswärtsspiel gegen die Passau Black Hawks. Zum nächsten Heimspiel am Mittwoch, 05.10. erwartet der HCL um 20 Uhr den EHC Klostersee.
(HCL/js)
  
    
ehf-passauPassau Black Hawks
Auftakt nach Maß! Black Hawks gewinnen mit 6:2 beim EV Lindau - Bärenstarker Auftritt am Bodensee

(OLS)  Was war das für ein Auftritt der Passau Black Hawks! Mit 6:2 fegten die Dreiflüssestädter den EV Lindau im eigenen Stadion vom Eis. Gleich zu Beginn Gleich zu Beginn hatten die Hawks eine Überzahlsituation, die ungenutzt blieb. Doch nach knapp 10 Minuten war es Zack Dybowski vergönnt das erste Tor der Saison für Passau zu erzielen. Ein unhaltbarer verdeckter Schuss von Lindau`s Biberger sorgte jedoch 6 Minuten später für den Ausgleich. Doch Passau blieb am Drücker, war über weite Strecken das aktivere Team, es ging dennoch mit einem 1:1 in die erste Pause. Michi Reich, das Passauer Eigengewächs, war es der der die Hawks nach 24 Minuten wieder in Führung gebracht. Brett Schäfer hatte dann mir einem Pfostenknaller Pech. Doch Passau`s Neuzugang Jakub Cizek machte es dann genauer und erhöhte auf 1:3 in der 32. Minute. Pech dann für die Mannschaft von Petr Bares, dass Lindau nur zwei Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels doch noch den 2:3 Anschlusstreffer erzielte.         
Doch auch das brachte die Black Hawks nicht aus dem Konzept „Wir haben unser Konzept durchgezogen!“ meinte auch Petr Bares in der Pressekonferenz nach dem Spiel. Seine Mannschaft zündete im Schlussdrittel den Turbo! Innerhalb von etwas mehr als sechs Spielminuten legten die Dreiflüssestädter dem EV Lindau dreimal den Puck ins Netz. Das Spiel war nach 50 Minuten entschieden. Und das völlig verdient! Lindau hatte nichts mehr entgegenzusetzen. Stefan Wiedmaier, Trainer des EV Lindau gratulierte den Hawks „….zu einem absolut verdienten Sieg! Wir haben von Passau heute eine Watschn bekommen!“ Die Black Hawks lagen sich nach 60 Minuten feiernd in den Armen, setzten sich dann wieder in den Bus um erneut 370 km auf der Rückreise abzusitzen.
Bereits am Sonntag um 17:30 Uhr steht die Heimpremiere in der Eis-Arena in Kohlbruck an. Mit dem HC Landsberg kommt ein Gast nach Passau, der ebenfalls Wind unter den Flügeln haben wird. Mit 5:2 gewann der HCL am Freitag gegen den EV Füssen. „Da wird es dann richtig abgehen und laut werden in der Passauer Eis-Arena“ freut sich die Passauer Fangemeinde. Tickets für das Heimspiel gegen den HC Landsberg gibt es Online auf ETIX.com oder am Sonntag ab 16:30 Uhr an der Abendkasse. 
(EHFP/ce)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Travis Oleksuk führt die Starbulls zum Derbysieg

(OLS)  Die Starbulls Rosenheim sind mit einem 6:3-Derbysieg gegen den SC Riessersee erfolgreich in die Saison 2022/23 der Eishockey-Oberliga Süd gestartet. Vor 3.775 Zuschauern legten die über weite Strecken überzeugenden Grün-Weißen im heimischen ROFA-Stadion bereits im ersten Drittel mit einer 3:0-Führung den Grundstein zum dreifachen Punktgewinn. Neuzugang Travis Oleksuk – Cheftrainer Jari Pasanen kürte ihn zum besten Spieler der Partie – legte die ersten beiden Starbulls-Tore auf und traf schließlich noch zweimal selbst. Auch Stefan Reiter schnürte einen Doppelpack, und mit Manuel Strodel und Tyler Mc Neely trugen sich zwei weitere Rosenheimer Neuzugänge gleich im ersten Punktspiel in die Torschützenliste ein.
Nicht einmal drei Minuten mussten die Starbulls-Fans warten, um den ersten Saisontreffer ihrer sehr beherzt in Spiel gegangenen Mannschaft bejubeln zu können. Als Torschütze durfte sich Stefan Reiter feiern lassen. Der Neuzugang aus Bad Nauheim zwirbelte einen Rückpass von Travis Oleksuk ins rechte untere Eck des Gästetores (3.). Der vom Villacher SV an die Mangfall gekommene Oleksuk legte auch den zweiten Rosenheimer Treffer vor, diesmal im Rahmen eines Überzahlspiels und sehr sehenswert per Rückhand. Der in der Vorsaison noch für die Löwen Frankfurt spielende Manuel Strodel fackelte nicht lange und versenkte den idealen Rückpass unhaltbar im linken oberen Eck (8.). Der 2:0-Zwischenstand war völlig verdient, Tyler McNeely, Marc Schmidpeter und Manuel Edfelder hatten weitere hochkarätige Torchancen für die Starbulls.
Die zweite Hälfte des ersten Spielabschnitts gehörte allerdings mehr und mehr den Gästen, für die Luca Allavena zweimal den Anschlusstreffer auf dem Schläger hatte (13./16.). Nach einem dritten Rosenheimer Treffer sah es jetzt nicht unbedingt aus. Dass dieser eine halbe Minute vor der ersten Pause dennoch fiel, lag an einem leichtfertigen Scheibenverlust von SCR-Verteidiger Thomas Schmid in der Vorwärtsbewegung an der Mittellinie. Oleksuk roch den Braten, lief alleine auf das Gästetor zu und lies Torwart Daniel Allavena keine Abwehrchance (20.).
Im zweiten Drittel bauten die Starbulls ihre Führung gar auf 4:0 aus, denn auch dem zweiten – und zugleich letzten – Rosenheimer Überzahlspiel entsprang ein Treffer. Stefan Reiter war mit einem frechen, ansatzlosen Flachschuss erfolgreich, von dem sich Gästekeeper Daniel Allavena überraschen ließ (34.). Davor stand einige Male der gut aufgelegte Starbulls-Torwart Andreas Mechel im Fokus, um den ersten Gästetreffer zu verhindern. Die größte Möglichkeit dazu hatte Marlon Wolf (24.).
Die letzten Minuten vor der zweiten Pause liefen dann aber aus Rosenheimer Sicht richtig schlecht. Die Gäste verkürzten durch zwei nahezu identische Überzahltore auf 4:2. Robin Soudek passte jeweils diagonal vor das Tor und Lubor Dibelka konnte zweimal ungehindert eindrücken (38./40.). Zwischen den beiden Gegentreffern scheiterte McNeely am Pfosten und Schmidpeter brachte den Nachschuss ebenfalls nicht im Gehäuse unter (39.). Viel bitter aus Rosenheimer Sicht war aber ein Bandencheck gegen Tim Lucca Krüger kurz nach dem Treffer zum 4:0, der ungeahndet blieb. Für den aus Kassel gekommenen Neuzugang war die Partie sofort beendet und es droht eine lange Ausfallzeit.
Gleich in der Anfangsphase des letzten Spielabschnitts deklarierte sich Travis Oleksuk endgültig zum Rosenheimer Matchwinner an diesem Abend. Clever stieß er in die Lücke in der neutralen Zone, wurde per Steilpass von Stefan Reiter perfekt bedient, blieb wie schon bei seinem ersten Alleinganz zum 3:0 eiskalt und versenkte die Scheibe souverän zum 5:2 (43.). Rosenheim-Rückkehrer Tyler Mc Neely, zuletzt in Bad Tölz aktiv, legte den sechsten Treffer nach, indem er einen von der Bande zurückgeprallten Schuss von Klemen Pretnar aus spitzem Winkeln über die Torlinie drückte (48.). Vier Minuten vor der Schlusssirene verkürzte Jan Pietsch mit einem zentralen Schuss aus der Halbdistanz noch auf 6:3 (54.).
„Insgesamt bin ich zufrieden, die Strukturen in unserem Spiel waren ok. In der neutralen Zone bei fünf gegen fünf waren wir gut. Mit dem Unterzahlspiel war ich nicht ganz zufrieden und am Spielaufbau unter Druck aus der Defensivzone haben wir sicher noch einiges zu tun“, sagte Jari Pasanen nach der Partie. Zwei seiner Spieler hob der Starbulls-Cheftrainer heraus: „Travis Oleksuk war heute der beste Spieler auf dem Eis, er hat auch richtig gut defensiv gearbeitet. Und wir können uns glücklich schätzen, dass Andi Mechel so gut gehalten hat, denn im zweiten Drittel hätten wir ein paar Gegentore mehr kassieren können.“
Für die Starbulls Rosenheim stehen nach dem erfolgreichen Heimspielauftakt nun gleich drei Auswärtsspiele in Folge auf dem Programm. Am Sonntag sind die Grün-Weißen beim Geheimfavoriten Deggendorf SC zu Gast, Spielbeginn im Stadion an der Trat ist um 18:45 Uhr. Schon zwei Tage danach treffen die Rosenheimer Eishockey-Cracks auf die Blue Devils Weiden. Das interessante Duell gegen den Staffelmeister der Vorjahrsaison, der nach einer weiteren Kaderverstärkung als Topfavorit gehandelt wird, beginnt am Dienstag um 20 Uhr (Hans-Schröpf-Arena). Am kommenden Wochenende gastieren die Starbulls zunächst in Passau (Freitag, 19:30 Uhr) und empfangen dann am Sonntag, 9. Oktober, die Memmingen Indians (17 Uhr, ROFA-Stadion).
Alle Spiele werden live über das Portal www.sprade.tv übertragen. Karten für das kommende Starbulls-Heimspiel gegen Memmingen sind online auf www.starbulls.de/tickets buchbar.
(SBR/mh)
  
    
saalebullshalle04Saale Bulls Halle
Thomas Gauch verstärkt Saale Bulls

(OLN)  Unsere Saale Bulls waren noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv und haben mit Thomas Gauch einen weiteren Verteidiger für die laufende Saison unter Vertrag genommen. Der 24-Jährige wechselt von den Lausitzer Füchsen aus der DEL2 an die Saale.
Der gebürtige Mannheimer erfuhr seine Eishockeyausbildung in Bad Tölz, zweimal wurde er mit den Isarwinklern Meister in der Schüler-Bundesliga. Nach zwei Spielzeiten in der Deutschen Nachwuchs-Liga wagte der Linksschütze 2017 den Sprung in den Seniorenbereich und wechselte zu den Moskitos vom ESC Wohnbau aus Essen. In seinen zwei Jahren für die Stechmücken mit 27 Punkten (vier Tore) in 92 Einsätzen spielte sich Gauch in die Notizbücher der Löwen des damaligen Zweitligisten Frankfurt, die den Baden-Württemberger an den Main lotsten – ein Pflichtspiel sollte der zu diesem Zeitpunkt 21-Jährige jedoch nicht für die Hessen bestreiten können.
Eine langwierige Schulterverletzung setzte den mit Gardemaßen von 102 Kilogramm auf 194 Zentimeter Körpergröße ausgestatteten Abwehrhünen nahezu eine komplette Saison außer Gefecht, lediglich zwei Einsätze (zwei Zähler) bestritt Gauch, ausgeliehen an den Krefelder EV, in der Spielzeit 2019/20. Nach dem folgenden Wechsel zum Herner EV streifte sich der mittlerweile vollständig genesene Gauch in der abgelaufenen Saison bei 48 Hauptrunden-Partien das Trikot der Crocodiles Hamburg über – seine dabei gesammelten 40 Scorerpunkte (neun Treffer, einer zum Sieg) machten ihn zum viertbesten Verteidiger der gesamten Liga.
Nun also der Wechsel in die Händelstadt, wo Gauch mit seiner Reichweite und körperlichen Präsenz dazu beitragen soll, die hallesche Defensive weiter zu verstärken. 
Die Saale Bulls heißen Thomas Gauch recht herzlich in Halle willkommen und wünschen ihrem neuen Verteidiger eine verletzungsfreie und erfolgreiche Spielzeit im MEC-Trikot. 
Thomas ist just auf dem Weg zu uns. Das heißt: Unsere Bullen freuen sich auf einen Mann mehr auf dem Eis! Rock it! 
(MECH/jy)
  
    
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Crocodiles bleiben ungeschlagen

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben auch das vierte Spiel der neuen Saison für sich entschieden. Gegen die Füchse Duisburg gewannen die Hamburger am Freitagabend mit 6:1 (0:1/3:0/3:0).
Es stand das gleiche Team auf dem Eis, das am vergangenen Dienstag das Derby gegen die Hannover Indians für sich entschied – die 720 Fans im Eisland Farmsen sahen allerdings ein völlig anderes Gesicht des Teams. Schwache Zweikampfführung, wenig Laufbereitschaft und Fehler am laufenden Band. Die logische Konsequenz war die Führung der Gäste, die Oula Uski per Powerplaytreffer besorgte (11.).
Die Hausherren kamen erst im zweiten Drittel in die Partie, setzten den Aufsteiger dann aber auch ordentlich unter Druck. Jan Tramm sorgte für den Ausgleich (22.), Max Schaludek traf zur Führung (31.) und Philip Kuschel erhöhte auf 3:1 (35.).
Die Gegenwehr der Duisburger ließ nach, als Harrison Reed in doppelter Überzahl nach nur 18 gespielten Sekunden im Schlussabschnitt auf 4:1 erhöhte. Die Crocodiles hatten in der Offensive mehr Platz und nutzten das aus. Mit seinem zweiten Treffer stellte Schaludek auf 5:1 (46.) und Juuso Rajala setzte mit einem Schuss aus der Drehung den Schlusspunkt (48.).
„Wir haben das erste Drittel verschlafen, da waren wir nicht bereit. Das darf uns nicht passieren. Im zweiten Drittel konnten wir den Schalter umlegen und am Ende auch souverän gewinnen“, sagte Verteidiger Jan Tramm.
Am Sonntag geht es für die Hamburger bei den Hammer Eisbären weiter.
(CH/tb)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
erscambergAmberg Wild Lions
Wild Lions gegen namhaft verstärkte Sharks - ERSC Amberg startet gegen Kempten in die Bayernliga-Saison

(BYL)  Die Zeit des Vorbereitens und Testens ist vorbei, an diesem Wochenende geht es in der Eishockey-Bayernliga wieder ans „Eingemachte“. Die offizielle Eröffnung bildet das Spiel am Samstagabend zwischen Buchloe und Vizemeister Miesbach. Für den ERSC Amberg fällt der Startschuss am Sonntag vor heimischem Publikum gegen den ESC Kempten. Die Partie um 18.30 Uhr bedeutet auch: Vorjahresdritter gegen Vorjahresvierter der bayerischen Meisterschaft, nach den Maßstäben der letzten Saison also ein echtes Topspiel.
Was die Amberger Wild Lions betrifft, so zeigt sich der Kader nur geringfügig verändert. Anders bei den Allgäuern: Zweistellig die Zahl der Abgänge und ebenso zweistellig die der Zugänge. Dabei sticht vor allem der Name von Erich Nadeau heraus. Der 49-jährige (!) Kanadier kam seinerzeit zu seinem Karrierestart in Deutschland nach Kempten, spielte die letzten 17 Jahre für den EV Füssen, zuletzt noch in der Oberliga und schließt sich jetzt wieder den Sharks an. Von dessen Erfahrung wird die Mannschaft sicherlich profitieren können, auch der neue Coach Brad Miller. Neu sind auch die beiden tschechischen Kontingentspieler Rostislav Martynek (40) aus der 2.CZ-Liga und Dan Przybyla (23), der in Frankreich aktiv war. Der Angriff war schon in der Vorsaison das Prunkstück der Sharks und hiervon sind Nikolas Oppenberger, Lars Grözinger und Max Schäffler weiter an Bord, ebenso Verteidiger Mauro Seider mit einer stürmerwürdigen Scorerwertung. In der Vorbereitung maßen sich die Kemptener vorwiegend mit Oberligagegnern. Dabei gab es durchaus achtbare Resultate gegen Memmingen und Füssen, beim EC Peiting wurde sogar mit 2:1 gewonnen.
Mit weit weniger schweren „Kalibern“ hatte es der ERSC Amberg bei seinen Tests zu tun. Die Leistungen waren phasenweise etwas verhalten, insgesamt aber sicher zufriedenstellend mit der Tendenz nach oben. Aber jetzt mit Saisonbeginn wird alles ohnehin wieder auf Null gestellt….das heißt, nicht ganz: Seine Spieldauerstrafe aus der Vorbereitung gegen Haßfurt muss Löwen-Kapitän Kevin Schmitt am Sonntag „absitzen“, sicher ein besonderes Handycap für die Wild Lions. Fehlen auf der Bank wird daneben auch Trainer Dirk Salinger und da stammt das Vergehen noch aus der letzten Saison im Play-Off-Halbfinale in Klostersee, was sich demnächst auch auf die nächste Partie in Dorfen auswirken wird. Betreut werden die Wild Lions in beiden Fällen von Assistant-Coach Bernie Keil, der ebenso nahe am Team steht wie Salinger – beide harmonieren hervorragend und werden zusammen einen Schlachtplan aushecken. Im Vorjahr gewann Kempten die ersten drei von vier Begegnungen mit dem ERSC relativ sicher, in der vierten und letzten war die Partie nach 47 Minuten beim Stand von 6:3 für Amberg beendet. Die Sharks fühlten sich benachteiligt, verschwanden in der Kabine und kehrten nicht mehr zurück – aber das ist Schnee von gestern.
Für das erste Auswärtsspiel am Freitag, 7.Oktober, um 20 Uhr, setzen „Die treuen Lions Fans“ einen Fanbus ein. Der Fahrpreis beträgt 26 €. Die Anmeldungen können vor der Partie und während der Drittelpausen im Spiel gegen Kempten am Sonntag erfolgen.
(ERSCA/js)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
   
ratingenRatinger Ice Aliens
Gelungener Start gegen die Wiehl Penguins

(RLW)  Mit einem 12:0 setzten die Ice Aliens am Freitagabend ein Statement zur neuen Saison. In einer fair geführten Partie, die gänzlich ohne Strafzeiten auskam, zeigten die Ratinger Spieler von Beginn an Entschlossenheit und Durchsetzungskraft. Obwohl fünf Spieler absagen mussten, zeigte das Aufgebot einen guten Start gegen einen Gegner, der mit nur zehn Feldspielern und zwei Torhütern angereist war.
Bereits nach 54 Sekunden brachte Dustin Schumacher sein Team in Führung. Als das erste Drittel mit einem 2:0 endete, konnten die Zuschauer schon ahnen, dass den Gästen bei dem hohen Tempo, das die Ice Aliens an den Tag legten, bald die Puste ausgehen würde. Dies bestätige sich spätestens nach dem zweiten Spielabschnitt, der mit einem Spielstand von 7:0 endete. Im letzten Drittel versuchten die Penguins noch Nadelstiche zu setzen, doch die Abwehr der Ice Aliens hielt. Lukas Schaffrath im Tor der Ice Aliens, der einen eher ruhigen Abend hatte, war immer hellwach und zur Stelle, wenn es nötig war. Dies und eine aufmerksame Defensive sicherte ihm im ersten Spiel einen Shut-Out.
Trainer Frank Gentges zeigte sich mit seiner Mannschaft zufrieden. "Wir haben die Aufgabe gegen einen personell dezimierten Gegner gut gelöst. Aber auch wir hatten heute fünf Spieler nicht dabei.12 geschossene Tore, ein Shut-Out und keine Strafminuten liest sich für den Auftakt sehr gut. Am Sonntag werden wir dann auf den Top-Favoriten treffen, da werde ich sehen wer das Niveau gehen kann."
(RIA/uh)
  
 
 
 Samstag 1.Oktober 2022 www.icehockeypage.de 
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