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  KURZNACHRICHTEN  

       
    
Heilbronner Falken
(OLS)  Stürmer Niklas Jentsch hat seinen Vertrag in der Käthchenstadt verlängert. Der 24-jährige Berliner kam letztes Jahr von den Crocodiles Hamburg zum DEL2-Absteiger und konnte in 58 Spielen beachtliche 31 Tore und 29 Assists erzielen
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Bei den Piranhas stehen die nächsten drei Spielerabgänge fest. Nicht mehr für den REC werden Stürmer Jack Bloem, sowie die Verteidiger Mark Shevyrin und Raul Jakob auflaufen. Alle drei kamen erst letztes Jahr an die Ostsee
  
Crocodiles Hamburg
(RLN)  Nach der Meisterschaft in der Verbandsliga halten die Crocodiles weiter an ihrem Erfolgstrainer Jacek Darowski fest

Bayreuth Tigers
(OLS)  Die insolventen Bayreuth Tigers haben einen großen Schritt in Richtung Rettung und Oberliga-Fortbestand gemacht. Die Gläubiger haben dem Insolvenzplan zugestimmt. Nun muss noch die Frist abgewartet werden, welche am 9.Mai auslaufen wird, danach beginnen unter dem neuen Geschäftsführer Thomas Lünenborg die Planungen für die neue Spielzeit
  
EHC Klostersee
(BYL)  Eigengewächs Vitus Gleixner bleibt in Grafing. Der 25-jährige Angreifer kehrte nach einem kurzen Abstecher zum Ligakonkurrenten EC Pfaffenhofen noch während der letzten Saison zu seinem Heimatverein zurück und konnte in 18 Spielen 7 Scorerpunkte beisteuern
  
Füchse Duisburg
(OLN)  Nachdem der EVD erst Torhüter Leon Jessler verabschiedete, steht nun bereits der nächste Abgang fest. Stürmer Dominik Piskor wird nicht mehr für die Füchse aufs Eis gehen. Der 31-jährige Deutsch-Tscheche war zuletzt mit 17 Toren und 15 Vorlagen aus 38 Partien teaminterner Topscorer
  
Sande Jadehaie
(RLN)  Nick Hurbanek wird weiterhin als Trainer an der Bande des ECW stehen. Sein bisheriger Partner Slava Koubenski wird dagegen künftig das Amt des Teammanagers ausüben
  
Hamburger SV
(RLN)  Stürmer Henning Schümann hat verlängert und geht bereits in sein vierter Jahr beim HSV. Der 23-Jährige konnte sich stetig steigern und brachte es zuletzt in 26 Spielen auf 13 Scorerpunkte
  
Diez-Limburg Rockets
(BNL)  Die EGDL trennt sich von ihrem schwedischen Torhüter Markus Ekholm Rosen. Der 27-Jährige erhält keinen neuen Vertrag, da die dritte Kontingentstelle künftig an einen Feldspieler vergeben werden soll
  
Harzer Falken Braunlage
(RLN)  Nach zwei Jahren wird Goalie Leon Grothe den EC nun wieder verlassen. Der 22-Jährige kam 2022 aus dem Wolfsburger Nachwuchs an den Wurmberg
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Der ERSC freut sich über den Verbleib von vier wichtigen Stürmern. Lukas Pfaffinger, Adrian Huber, Julian Behmer und Urgestein Fabien Ferron haben ihre weitere Zusage in Ottobrunn gegeben
  
Augsburger Panther
(DEL)  Schon das zweite Jahr in Folge hat der sportliche Abstieg für die Augsburger Panther keine Folgen. Durch die Niederlage der Kassel Huskies im DEL2-Finale verbleiben die Fuggerstädter weiterhin in der DEL, da Meister Regensburg im Gegensatz zu den Nordhessen nicht für die höchste Spielklasse gemeldet hat
  
Adendorfer EC
(RLN)  Torhüter Andreas Bierzahn wird mit nun 43 Jahren seine aktive Laufbahn beenden. Auch die Nummer-3 im Team, Philip Grittner wird den AEC verlassen. Der 25-Jährige muss aus zeitlichen Gründen kürzer treten
  
Wunstorf Lions
(VLN)  Der ERC hat sich von Trainerduo Jörg Meyer und Uri Steller getrennt. Über die letzten Plätze in der Regionalliga kamen die Lions in den vergangenen zwei Jahren nicht hinaus. Nun will man einen Neuanfang unter neuer sportlicher Leitung wagen
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Die Niederländer trennen sich nach zwei Jahren vom finnischen Angreifer Mikko Virtanen. Der 30-Jährige konnte in der vergangenen Saison in 36 Partien 8 Tore erzielen und weitere 6 Treffer vorbereiten. Seinen Vertrag verlängert hat dagegen Torhüter Ruud Leeuwesteijn 
  
Bietigheim Steelers
(OLS)  Die ersten Spielerabgänge beim DEL2-Absteiger stehen fest. Mannschaftskapitän Pascal Zeressen wird die Steelers genauso verlassen wie die Stürmer Dominik Lascheit, Brett Schäfer, Morgan Adams-Moisan und Lewis Zerter-Gossage
  
Eisbären Balingen
(LLBW)  Der EC hat den Vertrag mit Headcoach Petr Kasik weiter verlängert. Der 61-jährige Tscheche hat die Eisbären vor zwei Jahren übernommen
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Taylor Vause geht in sein viertes Jahr in der hessischen Kurstadt. Der 32-jährige Kanadier, der 2021 aus Wien zu den Roten Teufeln kam, konnte verletzungsbedingt in der vergangenen Saison lediglich 26 Partien bestreiten und brachte es dabei auf 12 Tore und 14 Vorlagen
  
 
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 29.Oktober 2022

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 29 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga West und Landesliga Nordrhein-Westfalen.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
Düsseldorfer Traditionsunternehmen steigt ein: TEEKANNE wird neuer DEG-Partner

(DEL)  Die Rot-Gelben dürfen sich über ein neues Familienmitglied aus der eigenen Heimat freuen. Das Düsseldorfer Traditionsunternehmen TEEKANNE steigt als neuer Partner ein. Nachdem der Tee-Spezialist bereits Sponsor zu Zeiten der DEG an der Brehmstraße war, rücken beide Traditions-Marken nun wieder ganz eng zusammen.  
(DEG/pdeg)


duesseldorferegDüsseldorfer EG
DEG verliert 3:4 n.V. gegen Köln

(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat das Derby gegen die Kölner Haie mit 3:4 nach Verlängerung verloren. 
Trotz einer 3:1-Führung bis wenige Sekunden vor Schluss, reichte es für die Rot-Gelben am Ende nur zu einem Punkt. 
(DEG/pdeg)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Spektakuläres Spitzenspiel: Red Bulls feiern Derbyerfolg in Ingolstadt

(DEL)  Mit einem furiosen Auftritt im ersten Drittel legte Red Bull München den Grundstein für seinen 6:3-Erfolg (5:0|1:2|0:1) beim ERC Ingolstadt. Chris DeSousa erzielte vor 3.605 Zuschauern einen Doppelpack. Außerdem waren Ben Smith, Justin Schütz, Yasin Ehliz und Maximilian Kastner für München erfolgreich.
Die Münchner mit dem besseren Start ins oberbayerische Derby, nach dem Doppelschlag durch Smith (5.) und Schütz (6.) ging es dann nur noch in eine Richtung. Das Team von Trainer Don Jackson zeigte sich spielfreudig, gedankenschnell und äußerst effizient. DeSousa bescherte mit einem strammen Schuss das 3:0 (12.), wenig später legte Ehliz den nächsten Treffer nach (14.). Damit war der Arbeitstag von Michael Garteig beendet. Für den kanadischen Torhüter kam Kevin Reich in die Partie. Dieser musste bereits nach 14 Sekunden hinter sich greifen: Kastner stellte auf 5:0 (15.).
Nach dem Seitenwechsel ging es hin und her. Beide Teams mit Chancen – und Toren: Louis Brune verkürzte für Ingolstadt (24.), DeSousa antwortete mit einem Powerplay-Hammer zum 6:1 (26.). Tempoerhöhungen der Red Bulls sorgten für Gefahr vor dem Tor von Reich, doch der Schlussmann hielt seinen Kasten fortan sauber. Auf der anderen Seite erzielte Charles Bertrand den zweiten Ingolstädter Treffer – Danny aus den Birken erneut ohne Chance (39.).
München im Schlussabschnitt kompakt und mit einem weiteren Powerplay, doch den Treffer erzielte Ingolstadt: Wayne Simpson verkürzte auf 3:6 (47.). Der ERC danach ohne nennenswerte Chancen gegen abgezockte Red Bulls. Fünf Minuten vor Spielende brachte Trainer Mark French erstmals den zusätzlichen Feldspieler, am Spielstand änderte sich aber nichts mehr.
Yasin Ehliz:
„Wir wollten stark aus der Kabine kommen und das ist uns auch gelungen. Es war ein sehr gutes Spiel von uns.“
(EHCM/rbmm)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Punkte gehen nach Hessen… Bayreuth Tigers vs. EC Bad Nauheim 0:2 (0:1, 0:0, 0:1)

(DEL2)  Verzichten musste man neben den weiter angeschlagenen Cornet auch auf Olafr Schmidt, der sich eine Verletzung unter der Woche im Training zugezogen hatte. Erstmals dafür dabei Neuzugang Branden Gracel.
Schnell generierte man die erste Chance durch Järveläinen, der aus dem Halbfeld abzog und Bick zum Nachfassen zwang. Als die Gäste erstmals gefährlich in die Angriffszone kamen und sich Pollastrone durchsetzen konnte, seinen in der Mitte positionierten Mitspieler suchte und in Herrmann fand, zog dieser direkt ab und stellt die Führung für sein Team her. In der Folge kamen die Tigers immer wieder zu guten Gelegenheiten. Blomqvist aus spitzem Winkel, ein schönes Zusammenspiel zwischen Mieszkowski und Ewanyk, welches nicht konsequent genug zu Ende gespielt werden konnte oder Gracel aus kurzer Distanz konnten keinen Erfolg erzielen. Auch Roach, der mit der Rückhand die Scheibe neben das Tor hob, Ewanyk, der sich über die rechte Außenbahn durchsetzen konnte oder Kurz, der es von der blauen Linie versuchte, fanden nicht den Weg ins Tor – genau wie Gracel, der wenige Sekunden vor dem ersten Pausenpfiff im Slot eingesetzt wurde.
Waren es im ersten Abschnitt die Tigers, die mehr Chancen kreierten und deutlich in der Schussstatistik (10:5) vorne lagen, so drehte sich dies im Mittelabschnitt klar um. 7:17 zählten die Statistiker hier. Eine gute Möglichkeit durch Meier, der sich zu Anfang des Drittels durchgetankt hatte und wenige Augenblicke vor der Pause Blomqvist, der alleine auf Bick zufahrend den Pfosten anvisierte hatten zwei Möglichkeiten, die den Abschnitt – analog zu den ersten 20 Minuten – auf den Kopf gestellt hätte. Zwischendurch waren es jedoch die Nauheimer, die oftmals brandgefährlich vor Steinhauer auftauchten, der mit einer starken Vorstellung und dem notwendigen Quäntchen Glück seine Jungs im Spiel halten konnte.
Wenig Zugriff erhielt man auch im Schlussabschnitt. Meier, der in der 42. Spielminute vors Tor kam aber bereits zu nah dran war, hatte eine gute Möglichkeit den Ausgleich zu setzen, was ebenso wenig gelang, wie Blomqvist zur Mitte des Abschnitts – wo es jedoch bereits 0:2 stand, da Vause wenige Minuten zuvor im Powerplay Köhler als Doppelpassgeber ausgemacht hatte und per Direktabnahme erhöhen konnte. Auch die Herausnahme von Steinhauer für einen sechsten Feldspieler gut 100 Sekunden vor der Schlusssirene sollte an diesem Abend nichts mehr bringen.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
5:4! Eispiraten bezwingen Kaufbeuren im Penaltyschießen / 1.565 Fans sehen Achterbahnfahrt der Gefühle – Zusatzpunkt geht an Crimmitschau

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben sich in ihrem heutigen Heimspiel mit 5:4 nach Penaltyschießen gegen den Tabellenführer aus Kaufbeuren durchgesetzt. So konnte das Team von Cheftrainer Marian Bazany nach einer nervenaufreibenden Partie letztlich zwei Punkte im Sahnpark behalten. Am Sonntag steht für die Westsachsen dann das nächste Spiel in der DEL2 an. Um 17 Uhr gastieren die Eispiraten dann beim EV Landshut.
Die Eispiraten gingen mit unverändertem Personal in ihr Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren. Neben Valentino Weißgerber (Schulterverletzung) fehlten weiterhin auch Nick Walters und Tamás Kánya, die seit dieser Woche immerhin schon wieder erste Skating-Einheiten auf dem Eis absolvieren konnten.
Ihre Kollegen legten indes einen richtig guten Start hin und konnten schon in den ersten Minuten, natürlich auch durch eine Überzahlsituation bedingt, zahlreiche Chancen verbuchen und sich dafür auch belohnen. Filip Reisneckers Schuss konnte Maximilian Meier nur klatschen lassen, Dominic Walsh stand zum Rebound bereit und busgierte die Scheibe zum 1:0 über die Torlinie (3.). Die Westsachsen legten dann schnell nach. Erneut im Powerplay war es Mathieu Lemay, der sich gegen mehrere Kaufbeurer stark durchsetzte und Meier mit einem trockenen Handgelenkschuss aus der Drehung keine Abwehrchance ließ – 2:0 (6.). André Schietzold setzte wenig später sogar noch einen drauf! Geschickt von Patrick Pohl, war es der Rekordspieler der Eispiraten, der in unnachahmlicher Art zum 3:0 ins lange Eck vollendete und nach nicht einmal acht Minuten auf 3:0 stellte (8.).
Für Maximilian Meier war der Spieltag zu diesem Zeitpunkt schließlich vorbei. Daniel Fießinger rutschte zwischen die Pfosten des ESVK. Auf der Gegenseite hatte Christian Schneider, der den Vorzug vor Ilya Sharipov erhielt, lange Zeit nicht viel zu tun, was gleichermaßen auch an der starken Defensivarbeit seiner Vorderleute lag. Nur wenige Augenblicke nach Wiederbeginn musste Schneider dann aber doch hinter sich greifen. Sebastian Gorcik traf gerade einmal 72 Sekunden nach Wiederbeginn, unter Mithilfe von Taylor Dohertys Schläger, zum 1:3-Anschlusstreffer (22.). In der Folge wirkten die Buron Joker aus dem Allgäu griffiger und setzten sich zeitweise im Drittel der Eispiraten fest. Es war schließlich also nur eine Frage der Zeit, ehe Jere Laaksonen Christian Schneider zunächst gekonnt die Sicht nahm und schließlich sogar zum 2:3 abfälschen konnte (30). Erst zum Ende des Mitteldrittels nahmen die Crimmitschauer dann das Heft des Handelns wieder in die Hand und kamen über Henri Kanninen zur besten Möglichkeit, noch vor der Pausensirene auf 4:2 zu erhöhen. Er scheiterte allerdings am stark reagierenden Daniel Fießinger.
Besser machte es Mathieu Lemay im dritten Durchgang. So dauerte es nicht einmal vier Minuten, bis der Kanadier sich zum zweiten Mal am heutigen Tag aufs Scoreboard eintragen konnte. Mit seinem Rebound erhöhte er auf 4:2 (44.) und auch Fießinger war das erste Mal geschlagen. Der Spitzenreiter aus dem Allgäu wusste seine Qualitäten im dritten Drittel aber gekonnt auszuspielen. Die Mannschaft von Marko Raita arbeitete sich in dieses Spiel zurück und konnte nach dem 4:3-Anschlusstreffer von Markus Schweiger (48.) sogar auf 4:4 stellen. In ihrer einzigen numerischen Überzahl, war es Johannes Krauß, der nach einem Abpraller von Christian Schneider am schnellsten reagierte und für den ESVK zum 4:4 einschob (56.).
In der folgenden Overtime fielen, wie schon in der Vorwoche, keine Treffer. Einmal mehr musste also im Penaltyschießen eine Entscheidung her. André Schietzold traf auf Seiten der Eispiraten, während Christian Schneider alle drei Versuche der Buron Joker zu vereiteln wusste. Der Zusatzpunkt ging so – nach einer Achterbahnfahrt der Gefühle - an die Crimmitschauer, die schon am Sonntag vor der nächsten Herausforderung beim EV Landshut (30.10.2022 – 17:00 Uhr) stehen.
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Knappe Niederlage in Kassel

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen sind im Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies am Freitagabend leer ausgegangen. Mit 1:2 musste sich das Team von Trainer Andreas Brockmann in Hessen geschlagen geben.
Die Eislöwen zeigten von Beginn an, dass sie eine Reaktion auf den schwachen Auftritt in Ravensburg zeigen wollten. Nach acht Sekunden gab Johan Porsberger den ersten Torschuss ab, verfehlte das Gehäuse von Kassels Keeper Jerry Kuhn aber genauso, wie Vladislav Filin gut 90 Sekunden später. Nach fünf Minuten konnte sich Janick Schwendener das erste Mal auszeichnen, verhinderte bei einem Drei-auf-Zwei-Konter der Huskies den Rückstand. Auf der Gegenseite hatte Matej Mrazek nach starkem Pass von Porsberger die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber an Kuhn. In der zehnten Minute durften die Hausherren jubeln. Nach einem Durcheinander vor Schwendener bekommen die Dresdner den Puck nicht geklärt. Tristan Keck kommt mit Tempo an und versenkt die Scheibe zur Kasseler Führung. Die Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten. Keck musste auf die Strafbank und 22 Sekunden später stand es 1:1 (15.) Jordan Knackstedt bekam die Scheibe im Slot, schloss zweimal ab und erzielte den Ausgleich.
Im zweiten Drittel konnten sich die Hausherren mehr Torchancen erspielen. Joel Lowry traf nur das Außennetz (22.) und Keck fand diesmal in Schwendener seinen Meister (25.). Für die Eislöwen konnte Adam Kiedewicz in der 27. Minute die erste gute Chance im Mittelabschnitt verzeichnen, aber wieder war Jerry Kuhn der Sieger. In der 36. Minute gingen die Gastgeber erneut in Führung. In der Defensive der Eislöwen fehlte die Zuordnung. Pierre Preto kommt so zweimal frei zum Abschluss. Den ersten Schuss können die Dresdner blocken. Beim zweiten Versuch ist auch Schwendener machtlos.
Im dritten Drittel haben die Eislöwen alles versucht, kämpften um den Ausgleich. Kassel spielte die knappe Führung aber im Stil einer Spitzenmannschaft nach Hause. Die besten Chancen kamen erst kurz vor Spielende. Erst scheiterte Andres im Slot (58.) und in der letzten Minute konnte Knackstedt in Unterzahl den Puck nicht mehr zum Ausgleich im Tor unterbringen.
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ich war positiv überrascht von meiner Mannschaft, dass die Energie bereits wieder da war. Wir haben ein gutes erstes Drittel gespielt, auch sehr diszipliniert. Das zweite Drittel hat mir nicht so gut gefallen, weil wir unsere Struktur etwas verloren haben. Nach einem Turnover bekommen wir das zweite Gegentor. Kleinigkeiten entscheiden diese Spiele. Wir haben leider diese zwei Fehler gemacht, die das Spiel entschieden haben. Meine Mannschaft hat alles versucht noch zum Ausgleich zu kommen. Es sollte leider nicht sein, aber es war ein guter Schritt nach vorn.“
Weiter geht es für die Dresdner Eislöwen am Sonntag mit dem Familienspieltag bereits um 16 Uhr gegen die Heilbronner Falken. Premiumpartner Infineon wird die Partie präsentieren.
(ESCD/ka)
  
   
kasselhuskiesKassel Huskies
Kassel Huskies verpflichten neuen Torwarttrainer

(DEL2)  Gabriel Remelin verstärkt das Trainerteam der EC Kassel Huskies für die Saison 2022/23.
Der 29-jährige Schwede ist bereits seit sieben Jahren als Torhütertrainer aktiv, davon die vergangenen fünf Jahren für Västerviks IK in der zweithöchsten schwedischen Spielklasse. In der laufenden Saison wird sich Remelin, der bereits in dieser Woche in Nordhessen angekommen ist und seine Arbeit aufgenommen hat, unter anderem um die Torhüter im Profibereich kümmern, vor allem jedoch sein Augenmerk auf den Nachwuchsbereich der Schlittenhunde legen.
Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Wir sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten unsere Organisation zu verstärken. Wir freuen uns, einen jungen und angesehenen Torwarttrainer verpflichtet zu haben, der eine Bereicherung für die gesamte Organisation darstellen wird. Dies gilt sowohl für den Profibereich, als auch für unseren Nachwuchsbereich. Gabriel Remelin wird insbesondere unserer Jugend helfen und die dortigen Trainingsmöglichkeiten weiter professionalisieren und vorantreiben.“
(ECK/lt)


kasselhuskiesKassel Huskies
Kassel bezwingt Dresden nach tollem Schlagabtausch mit 2:1

(DEL2)  Vor 3276 Zuschauern feierten die Kassel Huskies am 14. Spieltag den nächsten Heimsieg. Durch die Tore von Tristan Keck und Pierre Preto blieben drei Punkte in Kassel.
In den ersten fünf Minuten neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Die Gäste aus Dresden zeigten sich von Anfang an zielstrebig und suchten den schnellen Abschluss auf das Kasseler Gehäuse von Jerry Kuhn. Auch die Huskies spielen sich vor das gegnerische Tor – Tim McGauley zielte zunächst vorbei. Eine weitere große Gelegenheit ergab sich für Vincent Schlenker, der ebenfalls scheiterte. Kurz darauf behielt Schlenker im Getümmel vor dem Tor jedoch den Überblick, legte gekonnt mit der Rückhand auf Tristan Keck ab und dieser traf zur Führung für die Gastgeber (10.) Etwas später gerieten die Huskies in Unterzahl. Im Powerplay der Eislöwen ging es dann ganz schnell. Jordan Knackstedt stand richtig und erzielte den Ausgleichstreffer für seine Farben (15.). Unmittelbar danach versuchten die Huskies mit einem schönen Spielzug zu antworten, doch Pierre Preto schoss am Tor vorbei.
In einem im zweiten Drittel weiterhin sehr ausgeglichenen Spiel meldete Tristan Keck die Huskies mit einem Handgelenksschuss an, den Schwendner jedoch sicher parierte. Daraufhin gaben auch Joel Keussen und Alec Ahlroth gefährliche Abschlüssen für die Huskies ab, die das Tempo gegen Mitte des Drittels etwas anzogen. Anschließend spielten die Gastgeber in Unterzahl, zeigten sich jedoch sehr laufstark und clever und hatten sogar die Chance auf den Shorthander durch Preto. Dieser machte es kurz darauf dann in einer Nachschuss-Aktion besser und traf und zum 2:1 für die Blau-Weißen mit seinem 1. Saisontreffer (36.). Thomas Reichel setzte im Voraus geschickt nach, sodass der Abpraller zum Torschützen gelang.
Im Schlussdrittel waren beide Teams darauf bedacht zunächst keine Fehler zu begehen. Beide Goalies zeigten sich zudem sehr sicher. Es herrschte eine tolle Stimmung in der gut gefüllten Kasseler Eissporthalle, die ein sehr attraktives und eng umkämpftes Spiel honorierte. Die Huskies beherzten kurz vor Beginn der Schlussphase das Motto: „Angriff ist die beste Verteidigung“. Lars Reuß gab einen ECK-Pfostenschuss ab und die knappe 2:1 Führung blieb bestehen. Gästetrainer Andreas Brockmann nahm 1:35 vor Spielende eine Auszeit. Ohne Eislöwen-Goalie Schwendener im Tor versuchten die kämpferischen Sachsen nochmal alles. Stephan Tramm verfehlt das leere Tor haarscharf. Anschließend gab es knapp 60 Sekunden vor dem Abpfiff, zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt aus Gästesicht, eine Strafzeit gegen David Suvanto. In Überzahl brachten die Huskies dann ihrerseits den Sieg über die Zeit.
Durch den Heimerfolg gegen die Dresdner Eislöwen stellten die Huskies ihr Punktekonto somit auf 32 Zähler und zogen mit dem ESV Kaufbeuren gleich. Mit einem absolvierten Spiel weniger klettern die Huskies außerdem auf den ersten Tabellenplatz. Als neuer Spitzenreiter geht es am Sonntag zur Auswärtspartie bei den Eisbären Regensburg (17.00 Uhr).
(ECK/lt)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker holen in Crimmitschau einen Punkt / ESVK holt 3:0 und 4:2 Rückstand auf - muss sich dann aber im Penaltyschießen mit 5:4 geschlagen geben

(DEL2)  Für den ESV Kaufbeuren stand heute das zweite Auswärtsspiel in Folge auf dem Programm. Dabei waren die Joker am 14. Spieltag bei den Eispiraten Crimmitschau zu Gast. Trainer Marko Raita musste dabei verletzungsbedingt auf Fabian Koziol, Yannik Burghart, John Lammers und Mikko Lehtonen verzichten. Dazu fehlte Joey Lewis krankheitsbedingt, der wie einige andere Joker Akteure auch, unter der Woche nur eingeschränkt oder gar nicht trainieren konnte. Nico Appendino war wiederum für Red Bull München in der DEL im Einsatz. Im Tor stand Maximilian Meier.
Die Joker hatten dann einen Horror-Start in das Spiel. Eine fragwürdige Strafe gegen Markus Schweiger brachte den Hausherren schon nach einer Minute ein erstes Powerplay. Der ESVK verteidigte das Überzahlspiel der Eispiraten zunächst gut und Maxi Meier konnte sich dabei zwei mal gegen Filip Reisnecker auszeichnen. Gerade als die Allgäuer wieder komplett waren, klingelte es dann aber doch noch im Kasten der Kaufbeurer. Dominic Walsh konnte in der dritten Spielminute nach einem Schuss von der blauen Linie, direkt vor Maxi Meier, zum 1:0 abstauben. Keine Minute später musste mit Simon Schütz wieder ein Joker auf die Strafbank und die Westsachsen erhöhten auf 2:0. Der ESVK verpasste es dabei mehrfach die Scheibe aus dem Drittel zu bringen und am Ende landete ein abgefälschter Befreiungsversuch direkt im Slot bei Mathieu Lemay. Der Kanadier traf dann halbhoch auf der Stockhandseite gegen den machtlosen Maxi Meier. Die Kaufbeurer übten dann in der siebten Minute großen Druck in der Zone der Eispiraten aus, vertändelten aber dann noch die Scheibe und Andre Schietzold konnte im Konter alleine vor Maxi Meier auf 3:0 erhöhen. Die Crimmitschauer waren hier also eiskalt und die Kaufbeurer bestimmt keine drei Tore schlechter. ESVK Trainer Marko Raita nahm nach dem dritten Gegentreffer eine Auszeit und für Maxi Meier stand fortan Daniel Fießinger im Tor der Joker. Der ESVK handelte sich dann in der Offensiven Zone erneut eine Strafe ein. Da aber auch die Crimmitschauer nach wenigen Sekunden im Powerplay einen Konter der Rotgelben nur regelwidrig stoppen konnten, wurde vier gegen vier Eishockey gespielt. Die beste Chance in dieser Phase hatten dann die Kaufbeurer durch Max Oswald, der mit der Rückhand knapp verzog. Der ESVK war in der Folge um die Kontrolle des Spieles bemüht, merkte man den Allgäuern aber immer wieder an, dass der Schock des schnellen Rückstandes sich nicht so leicht abschütteln lässt. Zwei Minuten vor der Pause hatte Johannes Krauß nach einem Pass vom Tomas Schmidt noch eine dicke Möglichkeit den Spielstand zu verkürzen, aber Christian Schneider im Tor der Westsachsen konnte im Nachfassen parieren. So ging es dann auch mit der Drei-Tore-Führung der Eispiraten in die erste Pause.
Die Joker kamen dann wie die Feuerwehr aus der Kabine und setzten die Eispiraten unter Dauerdruck. In der 21. Minuten kam der ESVK dann auch schon zum Anschlusstreffer. Jacob Lagacé fand mit einem Pass durch die komplette Zone den freistehenden Sebastian Gorcik, der sofort auf Markus Schweiger spielen wollte, der frei am langen Pfosten lauerte. Der Passversuch des Tschechen wurde aber vom Crimmitschauer Verteidiger beim Rettungsversuch unglücklich in den eigenen Kasten abgefälscht und es stand nur noch 3:1. Der ESVK hatte nun auch das Momentum auf seiner Seite und das Spiel fand eigentlich nur noch in der Zone der Westsachsen statt. Immer wieder hatten die Joker gute Torabschlüsse und Christian Schneider im Tor der Eispiraten hatte alle Hände voll zu tun. Es dauerte dann aber bis zur 29. Minute bis sich die Mannschaft von Trainer Marko Raita ein weiteres mal belohnte. Leon van der Linde fand von der Bandenseite aus Jere Laaksonen vor dem Crimmitschauer Gehäuse und die Nummer 39 des ESVK fälschte die Scheibe unhaltbar für Christian Schneider zum 3:2 Anschlusstreffer ab. In der Folge hatten die Rotgelben noch beste Chancen durch Markus Schweiger, Jacob Lagacé und Sebastian Gorcik, sogar den Ausgleichstreffer zu markieren, aber es sollte nicht sein. Daniel Fießinger musste in Mitteldrittel in der 35. Minute den ersten Schuss der Hausherren parieren, was auch zeigt, welch großen Druck der ersatzgeschwächte ESVK in dieser Phase der Partie ausübte. Kurz vor der Pause hatten dann noch einmal Jacob Lagacé eine dicke Joker Chance liegen gelassen und auf der anderen Seite musste Daniel Fießinger gegen Filip Reisnecker und Henri Kanninen sein ganzen Können aufzeigen. So ging es nach einem sehr starken Mitteldrittel des ESVK mit einem Spielstand von 3:2 zum wohlverdienten Pausentee.
Im Schlussabschnitt machten die Eispiraten dann bereits in der 44. Spielminute ihren vierten Treffer und es schien ein wenig so, als hätten sich die Hausherren jetzt wieder besser auf die Joker eingestellt. Beim Treffer hatte Torschütze Mathieu Lemay viel Platz vor dem Kaufbeurer Tor und konnte im Nachschuss Daniel Fießinger aus kurzer Distanz zum 4:2 überwinden. Die Wertachstädter steckten aber nicht auf und kamem nochmals zurück. Markus Schweiger wurde in der 47. Minute von Sebastian Gorcik auf die Reise geschickte und der wieselflinke Stürmer traf durch die Beine von Christian Schneider zum 4:3 Anschlusstreffer. In der Folge war das Spiel dann sehr ausgeglichen. Hochkarätige Chancen waren Mangelware, aber der ESVK versuchte natürlich weiterhin auf den Ausgleichstreffer zu drücken. In der 55. Spielminute bekamen die Joker nach einen Foulspiel an Jere Laaksonen ihr erstes Powerplay zugesprochen und nutzten dies dann auch zum Ausgleichstreffer. Simon Schütz brachte die Scheibe in die Zone der Crimmitschauer, passte diese mit etwas Risiko auf Markus Schweiger, der aus Drehung auf das Tor schoss. Johanns Krauß stand dabei goldrichtig und konnte den Nachschuss zum 4:4 verwerten. In den letzten Minuten spielten beide Mannschaften dann sehr kontrolliert und folgerichtig ging es in die Overtime.
In dieser hatten die Joker schon nach einer Minute Pech, als ein Schuss von Alex Thiel am Innenpfosten landete. Die Eispiraten hatten nach drei Minuten eine ganz dicke Chance durch Mario Scalzo, der frei vor Daniel Fießinger scheiterte. Zehn Sekunden vor dem Ende hätte Markus Schweiger dann das Spiel noch zu Gunsten der Allgäuer entscheiden können. Er scheiterte bei einem Alleingang aber knapp am Schoner von Christian Schneider und es ging in das Penaltyschießen.
In diesem traf dann nur Eispirat André Schitzold und die Westsachsen sicherten sich somit den Zusatzpunkt. Am Ende mussten sich die ersatzgeschwächten Joker zwar in Crimmitschau geschlagen geben, zeigten dabei nach dem schlechten Start in die Partie aber eine tolle Moral und belohnten sich schlussendlich immer hin noch mit einem Punkt.
(ESVK/pb)
  
    
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Krefeld Pinguine - Selber Wölfe 6-2

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine konnten im ersten Spiel unter Peter Draisaitl nach einem verpatzten Anfangsdrittel noch eine ordentliche Leistung zeigen und das Spiel gegen die Selber Wölfe mit 6:2 für sich entscheiden.
Im ersten Drittel entwickelte sich ein munteres Spiel. Obwohl es Chancen auf beiden Seiten gab, war es lediglich Martin Hlozek auf Seiten der Wölfe, der einen der beiden Goalies auf dem Eis in der 10. Minute per Alleingang überwinden konnte.
Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste aus Selb ebenfalls besser aus der Kabine. Nick Miglio netzte nach 34 Sekunden im zweiten Abschnitt zum 0:2 ein. Die Pinguine sahen diesen Treffer jedoch als Weckruf und schlugen ihrerseits in der 27. Minute durch Topscorer Marcel Müller zurück, der seine Punkteserie inzwischen auf 13 Spiele ausweiten konnte. Als sich das Drittel dem Ende zuneigte und viele mit einem knappen Pausenrückstand rechneten, erzielten die Pinguine durch Tom-Eric Bappert und erneut Müller in der 40. Minute innerhalb von 42 Sekunden das 2:2 respektive 3:2. Das Spiel war gedreht.
Im letzten Drittel überzeugten die Pinguine gegen schwächer werdende Wölfe und konnten sich noch drei weitere Male freuen. Dennis Miller (54.) mit seinem ersten Tor im Pinguine-Dress sowie ein Empty-Net-Treffer Eduard Lewandowskis (59.) brachten die Entscheidung. Müller vergrößerte 47 Sekunden vor Schluss mit seinem dritten Tor des Abends den Vorsprung sogar nochmals.
Stimmen:
Peter Draisaitl
Ich habe heute mehr Gutes als Schlechtes gesehen. Es ist immer unglaublich schwer, im Eishockey Angewohnheiten loszuwerden. Das hat man heute zwischendurch auch noch gesehen. Auf uns wartet noch ein gewisser Prozess, um Sachen wie die Struktur oder Special Teams zu automatisieren und zu stabilisieren. Der Sieg ist sehr wichtig für die Jungs. Es war gut, dass die Jungs nach dem 0:2 wieder zurückgekommen sind und das Spiel drehen konnten. Das kann der Mannschaft ein gewisses Polster an Selbstvertrauen geben, auf dem wir in Weißwasser aufbauen können. Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft.
Dennis Miller
Wir haben den Start verpasst, sind dann aber ab dem zweiten Drittel besser ins Spiel gekommen und haben über weite Strecken das Spiel dann dominiert. Ich denke, wir haben verdient gewonnen. Die erste Woche im Training mit Peter war eine Menge Laufarbeit, aber das hat sich am Ende ja offensichtlich ausgezahlt.
(KEV/mt)
  
    
eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
OVERTIME-NIEDERLAGE: EISBÄREN REGENSBURG UNTERLIEGEN NACH HARTEM KAMPF 2:3 IN RAVENSBURG

(DEL2)  Einmal mehr lieferte Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg einen wahren Thriller: Bei der 2:3 (0:0/1:2/1:0/0:1)-Overtime-Niederlage beim Topteam der Ravensburg Towerstars fiel der entscheidende Gegentreffer in der Verlängerung erst 3,5 Sekunden vor dem Ende – nachdem die Domstädter zuvor die besseren Chancen auf den Zusatzpunkt gehabt hatten. So stand letztlich aber dennoch immerhin ein Zähler gegen die Schwaben zu Buche: ein kleiner Überraschungs-Erfolg. Die Treffer für die Oberpfälzer erzielten Corey Trivino (26. Minute) und Richard Diviš in Überzahl (43.). In der Tabelle verblieben die Eisbären auf Rang neun (jetzt 18 Punkte), Ravensburg rutschte trotz des Sieges vom vierten auf den sechsten Platz ab (nun 24 Zähler).
Die zuletzt grassierende Krankheitswelle hatte auch in Ravensburg noch Nachwirkungen: Weil Goalie Devin Williams betroffen war, hütete Patrick Berger das Regensburger Tor – Jonas Leserer war Backup. Neben den Langzeitverletzten Lars Schiller (Abwehr) und Kyle Osterberg (Sturm) fehlten zudem Abwehrrecke Petr Heider sowie die Angreifer Erik Keresztury und Christoph Schmidt.
Von Beginn an entwickelte sich ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Mehr (und bessere) erarbeiteten sich allerdings die Towerstars, die den überragend aufgelegten Regensburger Schlussmann Berger mit Schüssen eindeckten, jedoch immer wieder scheiterten. Auch Bergers Gegenüber Jonas Stettmer zeigte indes eine Klasse-Leistung und entschärfte jeden der oft Nadelstich-artig gesetzten Eisbären-Angriffe. Einen Schuss von Constantin Ontl lenkte er beispielsweise an den Pfosten (9. Minute). Der erste Durchgang endete damit torlos.
Im zweiten Durchgang sahen die 2114 Zuschauer in der CHG-Arena ein ähnliches Bild: Ravensburg drückte zum Teil immens, doch die Eisbären hatten mit Berger an diesem Abend einen Torhüter in absoluter Bestform auf ihrer Seite. Schon nach 26 Sekunden wäre ebendieser aber bereits machtlos gewesen: Erst landete ein Schuss von Ravensburgs Josh MacDonald am Pfosten, kurz darauf donnerte Fabian Dietz den Puck ans Aluminium (21.). Der Videobeweis zeigte allerdings eindeutig, dass das Spielgerät zu keiner Zeit im Tor gelandet war. Bei einer Direktabnahme von Dietz hielt Berger glänzend (24.). Und so kam es, dass trotz der teils drückenden Überlegenheit der Hausherren die Gäste in Führung gingen: Xaver Tippmann gewann den Puck, der über Richard Diviš bei Corey Trivino landete – und der schloss die Zwei-auf-Eins-Situation vor Stettmer selbst eiskalt zum 1:0 für die Eisbären ab (26.). Der Treffer zeigte Wirkung: Es folgte eine Druckphase der Oberpfälzer, die zunächst der frei vor Stettmer auftauchende Nikola Gajovský (27.), dann Ontl (31.) beinahe mit dem 2:0 gekrönt hätten. Doch Gajovský scheitere und Ontls Abschluss blieb hinter Stettmer auf der Torlinie liegen und wurde von einem Verteidiger in letzter Sekunde geklärt. Der Ausgleich der Hausherren fiel dann in einer großen Drangphase der Ravensburger – und dennoch etwas unglücklich aus Sicht der Ostbayern: Berger hatte zunächst einige Großchancen vereitelt, doch dann schoss Nick Latta ihm von hinter dem Tor an den Rücken, von wo die Scheibe ins Tor prallte (38.). Und es kam noch schlimmer: Nach einer unnötigen Strafe gegen die Eisbären netzte Julian Eichinger nur 86 Sekunden später zur 2:1-Towerstars-Führung ein (39.) – das starke Powerplay der Schwaben hatte dafür nur 12 Sekunden benötigt.
Trotz des Rückstandes gaben sich die Eisbären im (vermeintlichen) Schlussabschnitt noch nicht geschlagen – im Gegenteil. Nach nur 26 Sekunden hatte Topi Piipponen schon die erste Top-Chance. Die Eisbären wirkten nun bissiger und entschlossener. Der Lohn war der Ausgleich durch Diviš nach 43 Minuten in Überzahl. Beide Teams lieferten sich jetzt einen offenen Schlagabtausch. Doch die starken Torhüter hielten ihre Kästen auch bei den besten Abschlüssen sauber. Am Ende der regulären Spielzeit stand es 2:2 – die Verlängerung musste über den Sieger entscheiden. Es war bereits die dritte Overtime in Folge für die Eisbären.
Und in dieser spielten hauptsächlich die Bayern, die ihre zahlreichen Möglichkeiten aber ungenutzt ließen (die beste durch Diviš – sein strammer Schuss in der 64. Minute landete an der Latte). In den Schlusssekunden der Overtime tauchte dann Julian Eichinger plötzlich frei vor Berger auf, welcher stark parierte und auch den Nachschuss von Luigi Calce spektakulär entschärfte. Doch der dritte Versuch, dieses Mal von Heim-Kapitän Sam Herr, zappelte dann 3,5 Sekunden vor dem Ende doch hinter Berger in den Maschen. Siegtreffer für Ravensburg (65.).
(EVR/jml)
  
    
selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe verkaufen sich teuer - Krefeld Pinguine vs. Selber Wölfe 6:2 (0:1; 3:1; 3:0)

(DEL2)  Nach langer Busfahrt kamen die Selber Wölfe zwar erst spät am Niederrhein an, fanden aber schnell ins Spiel und gingen nach den ersten 20 Minuten mit einer Führung in die Kabine. Miglio erhöhte direkt nach der Pause gar auf 0:2, doch nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Pinguine drehten die Gastgeber mit einem Doppelschlag in der 40. Minute das Spiel. Selb blieb trotz eines weiteren Treffers der Gastgeber bis kurz vor Spielende in Schlagdistanz. Krefeld bewahrte aber die Nerven und entschied mit einem weiteren Doppelschlag in der letzten Minute endgültig die Partie.
Die Selber Wölfe kamen nach langer Busfahrt erst sehr spät in Krefeld an, was man in den Anfangsminuten merkte. Die Pinguine mit viel Scheibenbesitz, doch das Wolfsrudel stand defensiv kompakt und gab den Gastgebern keine klare Torchance. So waren es die Wölfe, die zweimal durch Thompson und einmal durch Fern die ersten klaren Chancen im Spiel, aber noch keinen Erfolg hatten. Dies änderte sich in der 10. Minute: Fern schickte mit einem genialen Pass Hlozek auf die Reise, der alleine auf Belov zulief und die Scheibe halbhoch über die Stockhand des Krefelder Goalies zum 0:1 versenkte. Im weiteren Verlauf hatte Krefeld wieder mehr Spielanteile. Die Porzellanstädter konnten sich aber auf Weidekamp im Tor verlassen. Allein zwischen der 11. und 17. Spielminute entschärfte der Wölfe-Goalie 4 Großchancen der Gastgeber souverän. Und rettete die Führung in die erste Pause.
Der mittlere Spielabschnitt begann ganz nach dem Geschmack der Selber Wölfe: Gerade einmal 34 Sekunden waren gespielt, da konnte Belov einen Thompson-Schuss nur abprallen lassen, Miglio nahm die Scheibe auf und schob diese mit der Rückhand zum 0:2 in die Maschen. In der 27. Minute gelang den Gastgebern dann in der von beiden Seiten körperbetont geführten Partie der Anschlusstreffer durch Müller. Die Wölfe reklamierten zwar eine Abseitsstellung, doch der Treffer zählte. Im weiteren Verlauf verteidigten die Wölfe eine Unterzahlsituation sehr gut und auch Weidekamp bedankte sich mit ausgezeichneten Saves für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. In der 39. Minute hatte Hlozek eine weitere gute Abschlusschance auf Seiten der Selber, fand aber in Belov seinen Meister. Besser machte es Krefeld, die in der 40. Minute mit einem Doppelschlag durch Bappert und Mouilleriat innerhalb von 43 Sekunden das Spiel drehten.
Der letzte Spielabschnitt war lange Zeit ein offener Schlagabtausch. Die Porzellanstädter zeigten erneut auch in Unterzahl ihre Klasse und ließen zunächst keinen weiteren Treffer der Gastgeber zu. In der 54. Minute gelang den Pinguinen nach einer längeren Drangphase das 4:2 durch Müller. Selb kam nach diesem Nackenschlag stark zurück und erarbeitete sich gleich 4-5 Chancen direkt hintereinander, die aber allesamt Belov zunichtemachte. Eine weitere Überzahlsituation für die Wölfe verstrich ungenutzt. Zwei Minuten vor dem Ende setzten die Selber nochmal alles auf eine Karte und zogen Weidekamp zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers. Doch statt des Anschlusstreffers für die Gäste fiel die Entscheidung für Krefeld durch Lewandowski zum 5:2. Das 6:2 47 Sekunden vor Spielende durch den 3. Treffer von Müller war der Schlusspunkt des Abends.
(SW/oo)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Stark dezimierter Deggendorfer SC holt erneut drei Punkte

(OLS)  Was für eine kämpferische Leistung des Deggendorfer SC am Freitagabend in der Festung an der Trat. Vor 1766 Zuschauern in der Festung an der Trat rang der stark ersatzgeschwächte Deggendorfer SC am Freitagabend den Tabellendritten, die Höchstadt Alligators, mit 5:2 nieder.
Nachdem neben den bereits bekannten Ausfällen René Röthke, Curtis Leinweber, Lukas Miculka, Thomas Greilinger und Benedikt Schopper auch der fragliche Niklas Pill mit einer Oberkörperverletzung passen musste, blieb Jiri Ehrenberger nichts anderes übrig, als Verteidiger Alex Grossrubatscher vor der Partie in den Sturm zu beordern. Zudem war U20-Stürmer Johannes Schmid beruflich verhindert. Leon Zitzer kehrte hingegen nach langer Verletzungspause in den Kader zurück. Mit nur acht nominellen Stürmern und sechs Verteidigern startete der DSC somit in die Partie gegen die Alligators.
Die Gäste aus dem Frankenland versuchten in den Anfangsminuten Druck aufzubauen, doch der DSC überstand diese Phase des Spiels schadlos. In der 12. Minute fiel der etwas überraschende Deggendorfer Führungstreffer. Sascha Maul kämpfte den Puck aus spitzem Winkel regelrecht über die Linie. Damit nicht genug. Knapp drei Minuten war es erneut Maul, der nach einer tollen Einzelleistung auf 2:0 stellte. Der DSC hatte nun richtig Auftrieb und holte in der 19. Minute zum Doppelschlag aus: Zunächst verwertete Kapitän Thomas Pielmeier einen Abpraller im Powerplay zum 3:0 und nur 40 Sekunden später erhöhte Alex Grossrubatscher per Abfälscher zum 4:0 Pausenstand.
Auch im zweiten Abschnitt kamen die Gäste wie die Feuerwehr aus der Kabine und hatten deutlich mehr Spielanteile vorzuweisen. Schließlich belohnten sie sich in der 27. Minute mit dem 1:4. Einen Querpass vor dem Tor vollendete Michail Guft-Sokolov im Powerplay zum Höchstadter Anschlusstreffer. Im weiteren Drittelverlauf blieben die Alligators spielbestimmend, doch der DSC verteidigte mit viel Geschick und Einsatz, sodass es mit dem 4:1 in die zweite Pause ging.
Auch im Schlussdrittel zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Alligators optisch überlegen, jedoch verteidigte der DSC in der eigenen Zone geschickt und ließ ein ums andere Mal die Angriffe der Gäste abprallen. In der 52. Minute kamen die Gäste schließlich doch noch zum Anschlusstreffer. Einen Fauxpas in der Deggendorfer Hintermannschaft nutzte Jari Neugebauer zum 4:2. Zwar warfen die Gäste noch einmal alles nach vorn, doch in der 59. Minute sorgte Petr Stloukal mit seinem Treffer ins mittlerweile verwaiste Alligators-Tor für die Entscheidung.
(DSC/mh)
 

deggendorferscDeggendorfer SC
Erstes Duell mit dem Aufsteiger: DSC reist nach Grafing

(OLS)  Am kommenden Sonntag reist der Deggendorfer SC zu seinem nächsten Auswärtsspiel. Zu Gast ist die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger im oberbayerischen Grafing, wo man den EHC Klostersee trifft.
Die Oberbayern feierten, nach dem Neustart im Jahr 2016-17, nach insgesamt fünf Jahren Abstinenz im Sommer die Rückkehr in die Oberliga und bereichern die dritthöchste deutsche Spielklasse als dreizehntes Team in der Südstaffel.
Die Grafinger hielten nach dem Aufstieg am Großteil des Meisterkaders der vergangenen Bayernliga-Spielzeit fest und wollen sich nun ihren Weg durch die Oberliga kämpfen. Nach den anfänglichen Eingewöhnungsschwierigkeiten konnten die Oberbayern am vergangenen Sonntag beim Auswärtsspiel in Passau ihren ersten Punkt ergattern.
Topscorer im Team von Trainer Dominik Quinlan ist aktuell der kanadische Verteidiger Joseph Leonidas, der die interne Scorerwertung mit acht Punkten (1 Tor, 7 Assist) nach neun Spielen anführt. Nach seiner Sperre zu Saisonbeginn ist auch der letztjährige Topscorer Lynnden Pastachak seit kurzem wieder spielberechtigt. Pastachak ist der Sohn der Deggendorfer Eishockeylegende Kevin Pastachak, der Anfang der 90er in Deggendorf für Furore sorgte.
Vor dem Wochenende bleibt der DSC-Kader auch weiterhin alles andere als üppig besetzt. Mit Benedikt Schopper, René Röthke, Thomas Greilinger, Lukas Miculka und Curtis Leinweber fehlen Jiri Ehrenberger erneut fünf Leistungsträger. Einzig Leon Zitzer soll am Wochenende sein Saisondebüt geben. Nachdem er in der Partie gegen die Memmingen Indians verletzt ausschied, ist zudem der Einsatz von Stürmer Niklas Pill fraglich.
(DSC/mh)
  
    
SC RiesserseeSC Riessersee
Vierter Sieg in Folge für den SCR -Weiß-Blaue gewinnen gegen Passau 5:2

(OLS)  Zum Auftakt in das fünfte Wochenende der Oberliga Süd Saison 2022/23 waren die Weiß-Blauen zu Gast bei den EHF Passau Black Hawks. Das Team aus der Drei-Flüsse Stadt startete gut in die Saison, in den vergangenen Spielen mussten die Black Hawks jedoch etwas Federn lassen. Im SCR-Bus nach Niederbayern fehlten, neben den langzeitverletzten Christoph Eckl und Moritz Israel auch der angeschlagene Sebastian Cimmerman und Aziz Ehliz. Da auch Xaver Nagel nicht fit war und Daniel Allavena in München gebraucht wurde saß heute zum ersten Mal in dieser Saison Louis Waaßmann, Torhüter des SCR-DNL2 Team als Ersatzgoalie auf der Bank der Weiß-Blauen.
Die Weiß-Blauen kamen gleich zu Beginn des ersten Drittels richtig gut in die Partie und beschäftigten die Gastgeber in den ersten Minuten ordentlich in deren Drittel. Dabei ergaben sich auch gleich einige gute Gelegenheiten für die Garmischer. Die beste hatte Christopher Chyzowski der völlig frei vor dem Passauer Schlussmann Mayer freigespielt wurde aber diesen nicht überwinden konnte. Das letzte Puzzelstück das noch zur Führung fehlte wurde dann in der 9. Minute in Form einer Überzahl gegeben. Soudek scheiterte zwar noch an Mayer aber den Abpraller konnte Kevin Slezak zum verdienten 0:1 verwerten. Und die Gäste sahen keinen Grund im Anschluss den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Weiterhin ging es nur in eine Richtung. Simon Mayr konnte mit einem Schuss aus der 2. Reihe das 0:2 erzielen. Auch in der Höhe war der Zwischenstand zu diesem Zeitpunkt absolut in Ordnung. Allerdings konnte der SCR diese Zwei-Tore-Führung nicht mit in die erste Pause nehmen. Passau nutzte ihre zweite Powerplaysituation in Form von Cizek zum 1:2 -108 Sekunden vor der ersten Drittelsirene. 1,5 Minuten später nutzte Schäfer dann sogar noch eine weitere Unachtsamkeit in der SCR-Defensive zum 2:2 Ausgleich und stellte den Spielverlauf demnach völlig auf den Kopf.
Die Pause tat den Garmisch-Partenkirchnern im Anschluss sehr gut. Die erneute Führung durch Kircher entstand zwar in einer Kontersituation bei einem Alleingang. Aber insgesamt stimmte die Richtung aus Gästesicht wieder und es gingen wieder deutlich mehr Scheiben auf das Tor von Black Hawks Schlussmann Mayer. Erst als sich zuerst Alex Höller und im Anschluss auch Uli Maurer eine jeweils zweiminütige Strafzeit leisteten waren die Passauer wieder voll da. Aber Michael Böhm war auch in den gefährlichen Situationen zur Stelle - nur bei einem Schuss war er machtlos. Allerdings kam ihm da der Pfosten zur Hilfe. So überstand der SCR diese beiden Unterzahlsituationen und konnte endlich auch wieder selbst Offensivakzente setzen.
Es dauerte genau eine Minute, bis Lubor Dibelka über die halblinke Seite auf den Weg Richtung Mayer geschickt wurde. Und der blieb ganz cool und zeigte seine ganze Routine indem er den jungen Torhüter der Black Hawks umkurvte und ins leere Tor zum 2:4 einschob. Allerdings konnten die Riesserseer auch durch dieses Tor nicht die nötige Ruhe ins Spiel bringen und es kam weiterhin zu einigen hochkarätigen Gelegenheiten für die Passauer. Auch weiterhin bedingt durch einige weitere Strafzeiten gegen den SCR. Allerdings waren die Passauer bei weitem nicht mehr so effektiv wie im ersten Drittel und die Gäste konnten dieses Mal ihre zwei Tore Führung mit in die Kabine nehmen.
Im Schlussabschnitt konzentrierten sich die Garmischer dann noch mehr darauf kein Tor mehr zu kassieren und nach vorne den einen oder anderen gefährlichen Konter zu setzen. Zwei Mal gelang es den Garmischern sich in eine eins gegen eins Situation gegen Mayer zu bringen, aber beide Male gewann der Schlussmann der Gastgeber die Duelle und hielt die Black Hawks im Spiel. Erst als der SCR eine erneute Unterzahlsituation überstehen konnte wurde der anschließende Angriff der Gäste mit der Vorentscheidung zum 2:5 belohnt. Die dritte Reihe des SCR´s zeigte sich dabei mit einem ganz besonderen Spielzug. Sam Verelst und Veit Oswald spielten gleich zwei Mal die Scheibe in den eigenen Rücken und Tobi Kircher hatte dann keine Probleme mehr zur Vorentscheidung einzuschieben. Dieses Tor zeigte bei den Passauern Wirkung und die Angriffsbemühungen wurden von Minute zu Minute weniger. Der SCR spielte die restliche Zeit souverän herunter und sorgte somit durch die erste Heimniederlage der Black Hawks dafür, dass die Passauer in der Tabelle überholt werden konnten durch den 4. Sieg in Folge.
(SCR/pv)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Knapper Sieg in Landsberg gegen starke Riverkings

(OLS)  Nur zum Teil ihrer Favoritenrolle gerecht wurden die Starbulls Rosenheim im Auswärtsspiel am Freitagabend gegen die Landsberg Riverkings. Beim unerwartet stark spielenden Tabellenvorletzten der Eishockey-Oberliga Süd gewannen die Grün-Weißen knapp mit 3:2. Norman Hauner, Marc Schmidpeter und Maximilian Vollmayer erzielten die Treffer für die Starbulls, die im ersten und im dritten Spielabschnitt viele gute Torchancen liegen ließen.
„Nach dem ersten Drittel müssen wir meiner Meinung nach 4:0 oder 5:0 führen. Dass wir so viele gute Torchancen nicht verwerten können, macht mich schon nachdenklich. Wir haben uns dadurch das Leben heute selbst schwer gemacht“, sagte Starbulls-Chefcoach Jari Pasanen nach der Partie, lobte aber auch den Gegner: „Hut ab vor der Leistung der Heimmannschaft, die super gekämpft hat. Auch der Torwart war sehr stark. Das war ein Eishockeyspiel, das den Zuschauern Spaß gemacht hat – mir allerdings weniger“.
Pasanen musste auf den angeschlagenen Mike Glemser verzichten, der zuletzt gegen Höchstadt noch als zweifacher Torschütze glänzte. Die vierte Rosenheimer Sturmreihe führte daher Manuel Edfelder als Center zwischen Dominik Kolb und Christian Obu; Michael Knaub rückte in den dritten Sturm. Das Rosenheimer Tor hütete Christoph Kolarz. Die gastgebenden Riverkings mussten auf die verletzten Verteidiger Tobias Wedl und Dominic Erdt sowie auf die Stürmer Dominic Strodel (verletzt), Jason Lavallee und Adriano Carciola (beide gesperrt) verzichten, boten mit Walker Summer aber einen neu verpflichteten amerikanischen Stürmer auf, der zahlreiche gute Aktionen hatte.
Nach dem ersten Spielabschnitt sah es noch so aus, als wären die Gastgeber ganz weit davon weg, den Starbulls Punkte streitig machen zu können. Norman Hauner hatte die Grün-Weißen nach tollem Rückhand-Rückpass von Lukas Laub in Führung geschossen (5.), ehe Marc Schmidpeter nach guter Vorarbeit von Dominik Daxlberger mit seinem ersten Saisontreffer auf 0:2 erhöhte (14.). Chancen auf weitere Rosenheimer Tore gab es reichlich, der gute Landsberger Keeper Andreas Magg hatte viel zu tun und einmal Glück, als Marius Möchel den Puck an den Pfosten nagelte.  
Das zweite Drittel gehörte dann aber den Riverkings, die zwar schon zuvor gefällig mitspielten, nun aber auch Torgefahr entfachten. Florian Reicheneder gelang nach Landsberger Bullygewinn mit einem Schlenzer ins kurze Eck der 1:2-Anschlusstreffer (23.); Torwart Kolarz hatte keinerlei Sicht und daher keine Abwehrchance. Im Powerplay hatten Walker Summer und Dennis Neal das 2:2 auf dem Schläger. Auf beiden Seiten blieben einige gute Konterchancen ungenutzt. Bei einem Rosenheimer Überzahlspiel kurz vor der zweiten Pause lag nicht etwa das 1:3 in der Luft, sondern die Hausherren hatten bei einem Unterzahlbreak die große Chance auf ihren zweiten Treffer.
Im letzten Drittel waren die Starbulls vor zahlreichen Rosenheimer Fans unter den 850 Zuschauern von Beginn an wieder deutlich präsenter. Und nach gutem Rückpass von Schmidpeter sorgte Maximilian Vollmayer mit einem raffinierten Abschluss durch die Beine von Torwart Magg für das 1:3 (46.). Doch der Tabellenvorletzte hielt weiter dagegen – mit tollem Kampfgeist, aber auch spielerischen Elementen. In Überzahl vollendete Mika Reuter ein mutiges Solo mit dem erneuten Anschlusstreffer – 2:3 (52.). Weil Riverkings-Keeper Magg mehrfach den vierten Rosenheimer Treffer mit starken Paraden verhinderte, mussten die Starbulls um die drei Zähler bis zur Schlusssirene zittern – und Torwart Kolarz musste gegen Walker Summer noch einmal all sein Können unter Beweis stellen (58.). Bitter aus Rosenheimer Sicht: In der Schlussphase bekam Manuel Strodel einen satten Schuss ans Knie und wird für die kommenden Begegnungen wohl ausfallen.
Die Starbulls Rosenheim bestreiten nun drei Heimspiele in Folge: Am Sonntag (Spielbeginn 17 Uhr) sind die Lindau Islanders, die am Freitag den EC Peiting mit 8:1 aus der Halle schossen, zu Gast im ROFA-Stadion. Am Mittwoch (19:30 Uhr) kommt es zum Derby gegen die Tölzer Löwen und am Freitag (19:30 Uhr) gibt der EV Füssen seine Visitenkarte an der Mangfall ab. Alle Spiele werden live übertragen, buchbar auf www.sprade.tv. Eintrittskarten sind jederzeit per Online-Buchung auf www.starbulls.de/tickets und ab zwei Stunden vor Spielbeginn an der Tageskasse am Stadion erhältlich.
(SBR/mh)
  
    
saalebullshalle04Saale Bulls Halle
Zwei Neuzugänge für die Saale Bulls neben dem Eis

(OLN)  Die Saale Bulls haben zwei Neuzugänge neben dem Eis verpflichtet: Unser Management hat sich zum Saisonstart personell verstärkt.
Stephanie Riedel hat die Leitung Marketing und PR übernommen. Ihr zur Seite steht Leon Brendel, unser Youngster im Team. Gemeinsam mit dem Duo wollen wir als Management den einzigen Eishockeyverein Sachsen-Anhalts rocken.
(MECH/nsb)
  
    
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Overtime-Niederlage gegen Herne

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen den Herner EV am Freitagabend mit 4:5 (1:1/1:2/2:1/0:1) in Overtime verloren. Für die Mannschaft um Kapitän Dominik Lascheit war es die erste Niederlage im Eisland Farmsen.
Die Hamburger mussten erneut Ausfälle kompensieren – Max Schaludek und Juuso Rajala fielen krankheitsbedingt aus und Ilja Fleischmann ist zurück in Weißwasser. Zudem fielen Luis Müller, Nils Kapteinat, Thomas Zuravlev, Jan Tramm, Dominic Steck und Fabian Jebens weiterhin aus. Lediglich Max Spöttel kehrte aus dem Krankenlager zurück.
Trotz des dezimierten Kaders legten die Hausherren einen Traumstart hin: Keine drei Minuten waren gespielt, das traf Louis Habel bereits zur Führung. Die Herner mussten sich kurz schütteln, glichen aber durch Denis Fominych schnell wieder aus (7.).
Im zweiten Spielabschnitt wiederholte sich das Bild. Dennis Reimer sorgte früh für die Hamburger Führung (24.) und Hernes Neuzugang Elvijs Biezais sorgte für das 2:2 (28.). Diesmal legten die Gäste in Überzahl allerdings noch einmal nach und gingen erstmals in Führung (30.).
Im letzten Drittel waren die Herner kaum aus der Kabine, da waren sie ihre Führung auch schon los. Louis Habel netzte ein zweites Mal ein (42.) und Harrison Reed drehte das Spiel mit einem sehenswerten Überzahltreffer (43.). Den knappen Vorsprung brachten die Hamburger allerdings nicht über die Zeit: Fomynich traf mit dem Fuß zum umstrittenen Ausgleich und in der Verlängerung sicherten sich die Miners mit einem Überzahltreffer den Zusatzpunkt.
„Wir haben trotz des kleinen Kaders ein gutes Spiel gezeigt und alles auf dem Eis gelassen. Kämpferisch wäre ein Sieg bestimmt verdient gewesen, aber mit dem Punkt müssen wir leben“, sagt Doppeltorschütze Louis Habel.
Am Sonntag geht es für die Crocodiles in Erfurt weiter.
(CH/tb)
  
    
hannoverindiansHannover Indians
Langjähriger Partner der Indians „Karl Balcer Fruchtgroßhandel“ verlängert - Kooperation bereits für die 10. Spielzeit in Folge

(OLN)  Die Hannover Indians sind stolz auf ihre vielen langjährigen Partner, die unsere Mannschaft schon seit Jahren unterstützen.
Eine wichtige strategische Partnerschaft verbindet die EC Hannover Indians mit der Firma Karl Balcer Fruchtgroßhandel.
Die laufende Indians Saison ist bereits die zehnte in Folge, in der Karl Balcer Fruchtgroßhandel die Mannschaft der Hannover Indians wöchentlich mit frischem Obst versorgt, so dass unsere Jungs in der Kabine immer bestens versorgt sind.
Seit über 80 Jahren ist der Fruchtgroßhandel Balcer in und um Hannover und darüber hinaus ein verlässlicher Partner, wenn es um frisches Obst und Gemüse geht. Qualität und Service stehen dort im Vordergrund, und so liefert Karl Balcer nun schon in der vierten Generation schnell und zuverlässig die bestellten Produkte. Darauf können nicht nur die Hannover Indians vertrauen! Ob hinsichtlich der Produktqualität oder der Liefertreue – Karl Balcer Fruchtgroßhandel ist bekannt für seine Zuverlässigkeit.
Das wissen ihre langjährigen Kunden aus Gastronomie, Handel, Großküchen und kommunalen Einrichtungen sehr zu schätzen.
Die beiden Geschäftsführer Karlheinz Balcer und Matthias Reichelt freuen sich über die Fortführung der Zusammenarbeit: „Die Spieler der Hannover Indians wissen die Qualität unserer Produkte schon seit Jahren zu schätzen und wir bekommen regelmäßig entsprechend positives Feedback von den Jungs. Das freut uns sehr und macht uns stolz, dass wir mit unserer Unterstützung zum Erfolg der Mannschaft beitragen können.“
Indians Geschäftsführer Andy Gysau ist im Namen der Mannschaft sehr dankbar für die wöchentliche Unterstützung: „Unsere Spieler trainieren in einer Saison sehr hart und insbesondere in dieser Saison sorgt der volle Terminkalender für wenig Regenerationsmöglichkeiten zwischen den Spielen. Daher ist es umso wichtiger, dass sich unsere Jungs gesund ernähren und ausreichend Vitamine und Nährstoffe über ihre Nahrung zu sich nehmen. Karl Balcer Fruchtgroßhandel sorgt mit seinen Produkten dafür, dass wir hier bestens ausgestattet sind.“
(ECH/ag)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
erscambergAmberg Wild Lions
Duell mit einem alten Rivalen und Tabellennachbarn - ERSC-Löwen erwarten die Schweinfurter Mighty Dogs

(BYL)  Das Sonntagsheimspiel in der Eishockey-Bayernliga verspricht für den ERSC Amberg ein höchstinteressantes Duell mit einem alten Rivalen zu werden. Um 18.30 Uhr erwarten die Wild Lions den ERV Schweinfurt – und der ist bislang eine der positiven Überraschungen der Liga. Die Mighty Dogs liegen nach sieben Begegnungen mit 13 Punkten auf dem fünften Rang, zwei Zähler vor dem ERSC.
Da die Schweinfurter am Freitagabend spielfrei waren, könnten die Löwen mit einem „Dreier“ im Klassement an ihnen vorbeiziehen, unabhängig davon, wie der Amberger Auftritt in Buchloe verlaufen ist. In der Vorsaison waren beide Aufeinandertreffen mit dem ERV eine klare Angelegenheit für Amberg: Mit 10:1 und 5:2 gingen alle sechs Punkte auf das Konto des ERSC. Das dürfte diesmal ein ganzes Stück schwieriger werden für das Team um Trainer Dirk Salinger. Die Mighty Dogs ließen mit einigen beachtenswerten Ergebnissen aufhorchen, holten einen Zähler in Schongau und konnten bislang als einzige gegen Spitzenreiter Peißenberg punkten. Neben einer konsequenten Defensivarbeit liegt der Erfolgsschlüssel bei einem treffsicheren Sturm-Duo. Dylan Hood führt mit 17 Scorerpunkten die interne Wertung an, gefolgt von Joey Sides mit 16 Punkten. Der 36-jährige Sides kommt aus Jacksonville und absolvierte über 300 Begegnungen in der ECHL. Daneben glänzt auch noch der junge Nils Melchior als eifriger Punktesammler. Neu im Kader ist Leon Hartl, der noch in der letzten Saison für den ERSC Amberg auf Torejagd gegangen war. Der 20-jährige vom Oberligisten Höchstadt hat nun eine Förderlizenz für die Mighty Dogs erhalten.
Die Rivalität beider Vereine besteht schon seit den späten 80er-Jahren, damals noch mit Jamie Fiesel und Kevin Clemence auf Schweinfurter Seite, sowie Mike Morin und Jack Bowkus bei den Löwen. Dementsprechend sind auch die aktuellen Duelle meist zuschauerträchtig. Die Mighty Dogs werden von mindestens einem Fanbus zur Unterstützung begleitet und auch bei den ERSC-Zuschauern haben diese Aufeinandertreffen stets einen hohen Stellenwert. Die bisherige Bestmarke in dieser Saison in der Amberger Eishalle lag im Eröffnungsspiel gegen Kempten bei gut 650 Personen, dies dürfte am Sonntag sicherlich übertroffen werden. Salinger und sein Assisstantcoach Bernhard Keil sind froh, dass der Kader weitgehend wieder zur Verfügung steht und durch jedes Spiel, jedes Training besser harmonieren kann. Bleibt noch abzuwarten, wie die Löwen das schwere Spiel in Buchloe überstanden haben, aber es muss auch kein Vorteil für Schweinfurt sein, am Freitagabend nur Zuschauer gewesen zu sein. Ambergs sportlicher Leiter Chris Spanger erwartet auf jeden Fall „eine ganz enge Kiste“. 
(ERSCA/js)
  
    
buchloheBuchloe Pirates
Kompakte Piraten schlagen zahme Löwen - ESV Buchloe besiegt die Wildlios Amberg mit geschlossener Mannschaftsleistung

(BYL)  Nach dem ersten Auswärtssieg vergangenes Wochenende in Geretsried hat der ESV Buchloe am Freitag im Heimspiel gegen den ERSC Amberg den Schwung mitnehmen können und den zweiten Sieg in Folge gefeiert. Gegen die Wildlions zeigten die Piraten eine erneut kompakte und geschlossene Mannschaftsleistung und präsentierten sich vor allem defensiv deutlich sattelfester, wie noch bei den vorherigen Heimauftritten. Verdienter Lohn war somit ein 3:1 (2:0, 1:1, 0:0) Erfolg, der den Gennachstädtern drei wichtige Punkte einbrachte.
„Wir haben heute defensiv super gearbeitet und einfach weniger eigene Fehler gemacht wie die Spiele zuvor“, so das knappe aber zutreffende Urteil von ESV-Coach Christopher Lerchner, der das Spiel als gelungene Fortsetzung der guten Leistung vom Geretsried-Spiel betitelte. In der Tat zeigte sich vor allem die Defensive an diesem Abend als einer der Garanten für den Heimsieg gegen den Vorjahreshalbfinalisten Amberg. Mit harter Arbeit, aufopferungsvollem Einsatz und einem gewohnt sichern Johannes Wiedemann als Rückhalt im Tor ließen die Buchloer selten etwas vor dem eigenen Kasten anbrennen, was auch Gäste-Coach Dirk Salinger nach der Partie als Knackpunkt sah: „Wir tun uns momentan schwer mit dem Toreschießen und wer nur einmal triff, kann normalerweise auch kein Spiel gewinnen.“
Beide Teams brauchten trotz temporeichem Start ein wenig, um gefährlich vor die Tore zu kommen. Umso wichtiger, dass Markus Vaitl nach 15 Minuten die Führung für seine Farben gelang. Einen Schuss von Max Schorer konnte ERSC-Keeper Timon Bätge nicht festhalten und Vaitl stand vor dem Tor goldrichtig und staubte im Nachsetzten zum 1:0 ab. Und noch vor der ersten Pause erhöhten die Hausherren diesen Vorsprung: Einen Fernschuss von Alexander Krafczyk hatte Andreas Schorer noch entscheidend vor dem Tor in die Maschen abgefälscht (18.), sodass die Piraten mit ein 2:0 in die Kabinen gehen konnten.
Aus diesen kamen die Gäste etwas angriffslustiger heraus – auch bedingt durch zwei Überzahlspiele. Doch die Piraten-Defensive überstand beide Situationen schadlos und auch der Außenpfosten rettete einmal bei einem Versuch von Brett Mennear (21.). Auf der Gegenseite hatte Michal Petrak in Unterzahl sogar die Gelegenheit zum 3:0 – vergab diese mit einem Bauerntrick jedoch am gut reagierenden Amberger Schlussmann (23.). Aber auch Johannes Wiedemann bewahrte sein Team mit einer überragenden Parade bei einem Alleingang der Gäste vor einem Gegentreffer(25.). Nach 27 Minuten klingelte es dann doch binnen weniger Sekunden in beiden Toren. Erst hatte Robert Wittmann zum 3:0 getroffen, als die Scheibe über Philip Wolf und Felix Schurr den Weg zu Wittmann an den langen Pfosten gefunden hatte (27.). Und nur Augenblicke später durften auch die Amberger jubeln, als man erneut im Powerplay agierte und dies durch Michael Kirchberger nach wenigen Sekunden zum 3:1 Anschluss ausnutzte (28.). Anschließend hatten beide Mannschaften bis zur zweiten Pause nochmals die Möglichkeit zu erhöhen, doch beide Defensivreihen standen gut. So konnten beiden Seiten ihre Überzahlspiele nicht in Zählbares ummünzen, womit die endgültige Entscheidung ins letzte Drittel vertagt wurde.
Dort stand die Buchloer Abwehr weiter sicher und ließ kaum eine gefährliche Aktion der Gäste zu. Auch zwei Unterzahlspiele überstand man schadlos, da man sich gut in die Schussbahnen stellte und aufopferungsvoll die Abschlüsse blockte. „Wir haben gut vor dem eigenen Tor gearbeitet, die Rebounds weggenommen und auch die Kleinigkeiten heute richtig gemacht“, lobte Lerchner seine Schützlinge für die disziplinierte Arbeit, die am Ende von Erfolg gekrönt wurde. Denn weitere Tore sollten bis zur Schlusssirene keine mehr fallen, was den Piraten durchaus recht war. Denn so konnten die Freibeuter den zweiten Heimsieg der Saison feiern und den Rückstand auf Platz 8 auf zwei Punkte verkürzen.
INFO: Der Spielbeginn der Sonntagspartie beim EV Pegnitz wurde auf 18 Uhr verlegt.
(ESVB/chs)
  
    
ESC KemptenKempten Sharks
59.59 Sharks gewinnen Krimi - ESC Kempten fügt dem  TSV Peißenberg eine Sekunde vor Ende die erste Saisonniederlage zu

(BYL)  Mit dem unbesiegten Spitzenreiter wartete am Freitagabend in Peißenberg der schwierigste mögliche Gegner für die Allgäuer. Die konnten wieder auf ihren genesenen Kapitän Eric Nadeau zurückgreifen, bei den Miners fehlten die beiden erkrankten Mecrones Zwillinge. Co Trainer Markus Russler war  zuversichtlich vor der Begegnung: „Wir haben die Woche gut trainiert, neues Wochenende, neues Glück. Natürlich hat Peißenberg einen Lauf, aber wir gehen in jedes Spiel um zu gewinnen. Und selbstverständlich wollen wir Peißenberg die erste Niederlage zufügen.“ Und er sollte recht behalten.  Kempten begann von Beginn an hellwach und zeigte das man gewillt war. Bereits in der zweiten Minute fälschte Mauro Seider einen Schuss von Anton Zimmer in Überzahl zur frühen Gästeführung ab. Doch quasi im Gegenzug trafen die Miners zum Ausgleich. In der Folge bekamen die Zuschauer ein temporeiches hochklassiges Drittel mit dicken Chancen auf beiden Seiten zu sehen. Kempten war absolut auf Augenhöhe und deutlich verbessert gegenüber dem letzten Wochenende. Aber trotz bester Einschussmöglichkeiten trafen nur die Hausherren in der 18 Minute zur schmeichelhaften 2:1 Pausenführung. Ab dem zweiten Drittel war es dann ein Spiel Sharks gegen Korbinian Sertl. Was die Sharks auch unternahmen, beim überragenden Schlussmann der Miners war immer wieder Endstation. Einzig Dan Przybyla gelang es den Goalie zum 2:2 zu überwinden. Gleiches Bild im Schlussabschnitt, die Sharks mit ihrer besten Saisonleistung das bessere Team, Peißenberg mit dem Treffer zum 3:2.  Aber es war mit 13 Minuten noch genug Zeit zur Aufholjagd. Nikolas Oppenberger sorgte dann 5 Minuten vor dem Ende für den Ausgleich. In der letzten Minute dann ein Solo von Lars Grözinger, dieser konnte aber noch gestoppt werden, allerdings nur mit einem Foul welches eine Strafe nach sich zog. Alles stellte sich auf die Verlängerung ein , einzig Nikolas Oppenberger nahm sich ein Herz und zog eine Sekunde vor End nochmal ab. Die Scheibe schlug ein und der Jubel bei den zahlreichen Kemptener Anhängern kannte keine Grenzen mehr. Unter dem Strich durchaus ein verdienter Sieg. Kempten zeigte eine Top Leistung und nahm drei verdiente Punkte mit nach Hause.
(ESCK/th)
  
    
ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn ist Tabellenführer nach zähem Arbeitssieg

(BYL)  Mit 3:2 gewinnt der EHC Königsbrunn sein Heimspiel gegen die “Eispiraten“ des ESC Dorfen. Nach 60 teilweise durchwachsenen Spielminuten holen sich die Brunnenstädter wichtige drei Punkte gegen einen kämpferischen und sehr disziplinierten Gegner, der dem EHC lange Zeit Paroli bot und am Ende auch einen Punkt verdient hätte.
Beide Mannschaften starteten mit 15 Feldspielern, im Tor der Königsbrunner stand von Beginn an Markus Kring.  Bei den Brunnenstädtern fehlten Tim Bullnheimer, Nico Baur, Julian Becher und Michael Rudolph. Aber auch Dorfen hatte mit einigen Ausfällen zu kämpfen.
Im Gegensatz zum letzten Spiel, als der EHC noch die Partie von Beginn an dominierte, kamen die Königsbrunner nicht wirklich in die Gänge. Statt hohem Tempo zeigten die Brunnenstädter viele Scheibenverluste und Probleme im Spielaufbau. In Überzahl verpassten es der EHC, in Aufstellung zu kommen, Dorfen stand gut und verteidigte clever. Nach einer verpassten hochkarätigen Chance in Überzahl kassierten die Königsbrunner einen Konter, der nur durch ein Foul des Schlussmanns gestoppt werden konnte. Den zurecht gegebenen Penalty verwandelte Christof Hradek in der 15. Spielminute zum verdienten 0:1 für Dorfen. Drei Minuten später fing sich der EHC einen weiteren Konter, den Sandro Schröpfer mit einem knallharten Schuss ins Königsbrunner Tor einnetzte. Mit dem verdienten 0:2 für die Gäste gingen beide Mannschaften in die erste Pause.
Nach gerade mal 48 Sekunden im zweiten Spielabschnitt tankte sich Marco Sternheimer durch die Reihen der Eispiraten und erzielte den 1:2 Anschlusstreffer für Königsbrunn. Der EHC erarbeitete sich in den ersten Minuten mehr Chancen als im ersten Drittel, verpasste es aber auszugleichen. Die Eispiraten hielten gut dagegen und lauerten auf Konter. In der 34. Spielminute bediente Max Petzold Jeffrey Szwez, der dann nur noch einschieben musste und den verdienten Ausgleich erzielte. Bis zur letzten Pause fielen aber keine weiteren Treffer.
Im letzten Spielabschnitt blieb es ein Kampf auf Augenhöhe, der EHC mit mehr Chancen als die Eispiraten, aber auch die Gäste wollten die drei Punkte haben und suchten die Entscheidung. In der 53. Spielminute revanchierte sich Jeff Szwez für die Vorlage zum Ausgleich und legte quer zu Max Petzold, der dann freistehend zum 3:2 für die Königsbrunner einnetzte. Nun mussten die Gäste einer Führung hinterherrennen. Kurz vor Spielende nahmen die Eispiraten ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und setzten sich im Königsbrunner Drittel fest. Den Ausgleich konnte der ESC aber nicht mehr erzielen, am Ende siegt der EHC glücklich, aber nicht unverdient gegen spielerisch unbequeme Gäste aus Dorfen.
Nach dem wohl bisher schlechtesten ersten Drittel der laufenden Saison kämpfen sich die Königsbrunner zurück in die Partie und holen sich, ohne zu glänzen wichtige drei Punkte im Kampf um die ersten Plätze. Die Brunnenstädter sind nun Tabellenerster vor dem punktgleichen TEV Miesbach, aufgrund der besseren Tordifferenz steht der EHC zum ersten Mal auf Platz 1 der Bayernliga.
EHC-Coach Bobby war nach der Partie nur mit den Punkten zufrieden: „Das Begegnung heute war schwere Kost. Wir hatten zwar mehr Spielanteile, haben aber nichts daraus gemacht. Dorfen hat die Räume eng gehalten, da haben wir leider nicht das umgesetzt, was wir gestern noch trainiert hatten. Wir haben kein Tempo generiert und uns zu Beginn selbst das Leben schwer gemacht. Wie aus dem Lehrbuch hatten wir uns auskontern lassen. Im zweiten Drittel haben wir das zum Glück ein wenig besser gemacht und zwei Tore geschossen. Das war enorm wichtig, um im Schlussdrittel nicht gegen ein Bollwerk anrennen zu müssen. Wir haben dann einen Konter sauber ausgespielt, aber wieder viel zu viele Chancen liegen gelassen. Unser Überzahlspiel heute war einfach nur schlecht, das müssen wir uns ankreiden lassen. Am Ende sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen und haben die drei Punkte geholt. Es ist aber positiv, dass wir immer einen Weg finden, um die Partie an uns zu ziehen und zu gewinnen. Das ist auch eine Qualität, die man haben muss, um erfolgreich Eishockey zu spielen.“
(EHCK/hp)
  
    
tev-miesbachTEV Miesbach
Derbysieg in Geretsried

(BYL)  Das erste von fünf Spielen innerhalb von 9 Tagen stand für den TEV am Freitag mit dem Derby in Geretsried auf dem Plan. Mit dabei war wieder Rekordspieler Sebastian Deml, der seine Sperre abgesessen hat. Dafür fehlte Maxi Meineke aufgrund einer Schulterverletzung. Er wird Trainer Michael Baindl ca. 2 Wochen fehlen. Lukas Kögl half bei der SG Schliersee/Miesbach 1b in der Landesliga aus. Im Tor stand dieses mal wieder Anian Geratsdorfer. Auch bei den Riverrats gab es unter der Woche eine personelle Änderung. Trainer Stefan Roth trat am Montag aus familiären Gründen zurück und am Freitag stand Ex-Spieler Hans Tauber interimsmäßig an der Bank der Geretsrieder.
Der TEV wurde eiskalt erwischt und die Geretsrieder gingen in der dritten Spielminute durch einen Schuss von Xaver Hochstrasser in Führung. Im Anschluss hatte Ales Furch die beste Möglichkeit als er alleine vor ESC Torhüterin Johanna May auftauchte, aber scheiterte. Im ersten Powerplay stoppte dann May einen Schuss von Stefano Rizzo. Retter in der Not war dann Florian Heiß für den TEV, der einen Schuss der Riverrats von der Linie klärte. Auch der Gegenseite wurde dann Michael Grabmaier vor dem leeren Tor in letzter Sekunde gestört. Der TEV war nun druckvoller und hatte bei einer 2 auf 1 durch Felix Feuerreiter die nächste Chance auf den Ausgleich, aber auch dessen Abschluss entschärfte May. Zum Schluss des Drittels wurde es nochmals brenzlig für den TEV als zuerst Alexander Kirsch auf die Strafbank musste und wenig später dann Stefan Mechel folgte. Man konnte sich aber in die Drittelpause retten. Dort begannen die Riverrats dann weitere 30 Sekunden mit zwei Mann mehr.
Aber auch diese Situation konnte die Mannschaft von Trainer Baindl klären und machte sich danach auf die Partie auszugleichen. Nun war der TEV am Drücker und erspielte sich Chance um Chance. In der 27.Spielminute war es dann Matthias Bergmann, der die rund 40 Miesbacher Fans zum Jubeln brachte, dabei erkannte er clever vor dem Tor, dass May auf den Querpass spekulierte und schob den Puck direkt ins Tor. Zwei Minuten später setzte Thomas März einen harten Check und bekam dafür eine 5-Minuten Strafe ohne Spieldauer. Das anschließende Powerplay nützten die Riverrats postwendend aus. Ondrej Horvath traf mit einem Mann mehr zum 2:1. Trotz der Unterzahl konnte der TEV nur 40 Sekunden später ausgleichen. Ales Furch erkämpfte sich die Scheibe und traf per Solo zum 2:2 in 30.Spielmimute. Kurz darauf fast das zweite Unterzahl des TEV’s, aber der Pfosten rettete für Geretsried. Im weiteren Verlauf der Überzahl ging Geretsried aber erneut durch einen Treffer von Daniel Bursch in Führung. Die restliche Unterzahl überstand man schadlos und agierte danach selbst zwei Mal in Überzahl, man konnte aber kein Kapital daraus schlagen. Zum Ausgleich kam man trotzdem noch vor der Pause.   Bohumil Slavicek hatte das Auge für Nick Endress und Endress verwandelte zum 3:3 zwanzig Sekunden vor der Pause.
Zu Beginn des dritten Drittels passierte dann eine der Schlüsselszene der Partie. Zunächst die hatten die Geretsrieder die große Chance zur erneuten Führung. Nach einem Foul gab es einen Penalty für die Riverrats. Der Ex-TEV’ler Josef Reiter trat an, scheiterte jedoch an Anian Geratsdorfer, der somit den Ausgleich festhielt. Nur kurz danach dann die erste Führung für den TEV. Thomas März schoss in der 46.Min Johanna May von hinter dem Tor an zum 3:4. Danach verwaltete der TEV das Ergebnis und spielte die Führung souverän runter. Zwei Minuten vor Schluss nahm Geretsried dann eine Auszeit und May verließ ihr Tor. Dies nutze Ales Furch in der 58.Min zum 3:5 per Empty Net Goal.
Somit feiert der TEV den nächsten Auswärtssieg. Am Sonntag ist dann der EHC Königsbrunn zu Gast im MiaHelfnZam-Stadion. Um 18 Uhr steigt das Spitzenspiel zwischen dem TEV und den Pinguinen, die sich vor der Saison stark verstärkt haben 
(TEVM/sh)
  
   
schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Zu Gast in der Oberpfalz

(BYL)  Nach der abgebrochenen Corona Saison 2020/21 absolvierten die Wild Lions in der vergangenen Saison ihre erste „echte“ Spielzeit nach dem Aufstieg in die Bayernliga. Nach Platz fünf in der Vorrunde und Platz vier in der Aufstiegsrunde konnte man mit einem dritten Platz in den Playoffs eine überragende Saison abschließen. Personell sind die Löwen weiterhin gut aufgestellt und konnten einen Großteil ihres Kaders behalten. Die Angriffsreihe mit den Top-Scorern Felix Köbele (65 Pkt.), Marco Pronath (69 Pkt.) und Michael Kirchberger (37 Pkt.) konnte man ebenfalls, wie Importspieler Brett Mennear (49 Pkt.) in Amberg halten. Neu hinzu kommt der Kanadier Tanner Campbell von der University of Regina (USports). Aktuell stehen die seit zwei Spielen ungeschlagenen Amberger mit elf Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. Am vergangenen Wochenende gelang den Wild Lions jeweils ein Dreier gegen EHC Waldkraiburg (4:2) und beim EC Pfaffenhofen (1:9).
Am Freitag sind die Mighty Dogs noch spielfrei und müssen daher erst also am Sonntag in den Ligaalltag wieder eingreifen. Wie auch in der letzten Saison können die Mighty Dogs auf eine weiss-blaue Wand im Gästebereich zählen. Denn die beiden Fanclubs „Schweinfurter Plärrdeifl“ und „Spersemer Eiswürfel“ setzen einen Fanbus ein und der erste ist bereits ausgebucht. Dennoch nehmen beide Fanclubs über ihre Facebook-Seite weitere Anmeldungen entgegen, da man einen zweiten Bus starten lassen möchte. Zudem wird es sicherlich auch einige Privatfahrer geben, die die Mannschaft unterstützen möchten. Und dann gibt es ja auch noch eine offene Rechnung vom letzten Gastauftritt in Amberg, der sich so nicht wiederholen soll.
Es wird also das nächste Spitzenspiel für die Mighty Dogs und die Sorgenfalten bei Andreas Kleider sind in den letzten Tage nicht kleiner geworden. Denn wie zuletzt wird er wohl nur auf vier Verteidiger zurückgreifen können. Mit Lucas Kleider hat man nun leider doch einen weiteren Langzeitverletzten, der sich beim Gastspiel in Pfaffenhofen bei einem Zweikampf verletzt hat. Eine genaue Zeitangabe über die Dauer ist leider nicht möglich, aber man rechnet mit einigen Wochen und somit also der dritte Spieler, der für mehrere Wochen ausfallen wird.
Andreas Kleider mit einem Ausblick auf das Topspiel am Sonntag:
„Knüpfen wir an die letzten Spiele an, können wir dieses Spiel gut und gerne positiv für uns gestalten. Ich habe mir natürlich hier schon meine Gedanken gemacht, wie wir das Spiel angehen wollen. Natürlich wie die letzten Wochen auch, ist es auch davon abhängig, welchen Kader ich zur Verfügung stehen habe. Neben den beiden Langzeitverletzen haben wir nun mit Lucas Kleider einen weiteren dazu bekommen. Zudem ist noch nicht sicher, ob Leon Hartl für uns spielen wird, aber zumindest so geplant. Dazu werden Schäfer (Urlaub) und Schneider (EinsBe hat zwei Spiele am Wochenende) nicht dabei sein können. Hoffnung mach ich mir bei Simon Knaup, aber das wird sich noch entscheiden. Allerdings wird auch Sean Fischer nicht dabei sein können, da es das Privat nicht zulässt. Es gibt eben auch manchmal wichtigeres wie Eishockey.“
Durch die Ausfälle bekommen natürlich alle anderen Spieler mehr Eiszeit, was sich auch bei den Kräften bemerkbar macht:
„Das die Jungs vor allem in Schongau am absoluten Limit waren, hat man gerade in den letzten Minuten gesehen. Dennoch gab sich die Mannschaft nicht auf und wollte unbedingt als Sieger vom Eis. Am Ende fehlte eben die Kraft und somit immerhin ein Punkt für uns. Das wir jetzt am Freitag spielfrei sind, kommt also zur richtigen Zeit. Gestern Abend ging es erstmals wieder auf´s Eis und man merkt dann doch noch, dass der ein oder andere Platt ist. Für Sonntag bin ich trotzdem optimistisch, dass es erneut einen absoluten Sieges- und Kampfwillen zu sehen gibt!“
Spielbeginn Am Schanzl ist am Sonntag, den 30. Oktober, um 18.30 Uhr.
(ERVS/imd)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
    
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Eisadler verlieren unnötig in Berg. Gladbach

(RLW)  Am Freitagabend gastierten die Eisadler beim noch sieglosen Schlusslicht den RealStars Bergisch Gladbach. Eisadler Trainer Kevin Thau hatte 20 Feldspieler und 2 Torhüter aufbieten können, und seine Jungs in der Vorbereitung auf das Spiel noch gewarnt, die Real Stars nicht zu unterschätzen und sich auf die robuste Spielweise einzulassen.
Doch die Eisadler enttäuschten vor allem im 1. Drittel und leisteten sich ungewöhnlich viele Fehler im Defensivverhalten. In der 3. Minute gingen die Hausherren mit 1:0 in Führung. Knappe 3 Minuten später konnte Oliver Kraft eine Vorlage von Til Lukas Schäfer zum 1:1 nutzen. Danach passierte auf dem Eis recht wenig, ehe die RealStars in der 15. Minute erneut in Führung gehen konnten (2:1). In der 18. Minute war es dann Dustin Demuth der in Überzahl für die Eisadler (Vorlage Tommy Kuntu-Blankson) zum 2:2 traf. Wer dachte es ginge mit einem 2:2 in die 1. Pause, der wurde eines besseren belehrt, denn in der letzten Sekunde gingen die Gastgeber erneut in Führung (3:2). Die Pauseansprache von Kevin Thau an seine Mannschaft dürfte dementsprechend ausgefallen sein.
So starteten die Eisadler druckvoller ins 2. Drittel und belohnten sich mit dem erneuten Ausgleich. Constantin Wichern mit der Vorlage und Oliver Kraft mit seinem 2. Treffer zum 3:3. Doch die Eisadler machten sich das Leben selbst schwer und fanden kaum eine Antwort auf das robuste Spiel der Hausherren. So kam es noch schlimmer aus Dortmunder Sicht, denn die Eisadler verloren zwischen der 27. und 30. Minuten völlig den Faden und lagen auf einmal mit 6:3 hinten. Selbst ein Torwortwechsel auf Seiten der Gäste (für Lennard Brunnert kam Marvin Nickel) brachte nicht viel Ruhe ins Dortmunder Spiel. In der 37. Minute fiel dann zumindest der 6:4 Anschlusstreffer. Auf Vorarbeit von Ben Busch und Ted Zeitler traf Igor Furda. Mit einem 2 Tore Rückstand ging es dann ins letzte Drittel.
Da passierte lange Zeit wenig. Die Eisadler bemühten sich jetzt zwar Struktur und Linie in ihr Spiel zu bekommen, aber so richtig überzeugend war das nicht. In der 52. Spielminute erzielte Vladyslav Sushkov in Überzahl das 6:5 für die Eisadler (Vorlage Josef Schäfer und Ben Busch) und so blieben den Eisadlern knapp 8 Minuten um den erneuten Ausgleich zu schaffen. Doch es sollte nicht sein, die Hausherren retteten mit Glück, Geschick und am Ende nicht unverdient den Sieg über die Zeit. Eine unnötige Niederlage für die Niederlage für die Eisadler und das vor der schweren Aufgabe am Sonntag in Lauterbach.
(EAD/tb)
  
    
neusserevNeusser EV
Clever und effizient gewinnt der NEV

(RLW)  Einen Blitzstart erwischten die Jungs um Kapitän Maximilian Stein am Freitagabend im Südpark. Schon nach sechs Spielminuten stand es 2:0 für den NEV, Nils Nemec und Dimitrii Metelkov hatten getroffen. Die bisher bemängelte Chancenverwertung- an diesem Abend wusste der NEV genau, wo das Tor steht. 
Die Lauterbacher waren nach der schnellen Führung unter Zugzwang. „Lauterbach hat viel Druck gemacht, damit kamen wir im ersten Drittel gar nicht zurecht“, resümierte Sebastian Geisler nach dem Spiel. Doch ein hervorragender Leon Brunet hielt dem Druck stand und seinen Kasten sauber „Leon Brunet hat eine sehr gute Leistung zwischen den Pfosten gezeigt“. Dem Lob des Coaches schlossen sich auch die Fans, die den jungen Duisburger Förderlizenzspieler zum Spieler des Abends kürten.                                                                                  
Das zweite Drittel zeigte auf der Anzeigentafel einen ähnlichen Verlauf wie das erste Drittel, zur Spielmitte hatte der NEV durch Tillmann und Thum auf 4:0 erhöht. Im letzten Abschnitt gelang den Gästen der Anschlusstreffer, doch Maximilian Tillmann stellte in der 51. Minute den alten Abstand und den Endstand her.  „Ein glücklicher Sieg, aber da fragt morgen keiner mehr nach“, so Coach Geisler. In der Tat hatten die Gäste vom Vogelsberg mehr Chancen an diesem Abend, der NEV hatte jedoch den Torriecher und Leon Brunet.                               
Durch diesen Sieg kletterte der NEV auf Platz 3 in der Tabelle und hat am Sonntag in Wiehl die Chance, diesen Platz zum manifestieren. 
(NEV/kf)
  
    
ratingenRatinger Ice Aliens
Ice Aliens schlagen den Favoriten und bauen die
Führung in der Tabelle 
aus

(RLW)  Der Eishockeyabend hielt alles, was er im Vorhinein versprochen hatte.
In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie auf Augenhöhe schlugen die
Ice Aliens die Bären Neuwied mit 4:2. Damit bauen sie die Führung in der
Tabelle auf vier Punkte aus. Coach Frank Gentges ist stolz auf die gesamte
Mannschaft, wie sie sich gegen den Top-Favoriten durchgesetzt hat. „Es war
von uns ein starkes Spiel und ein hoch verdienter Sieg. Das zweite Drittel war
unser bestes Drittel in dieser Saison, da hat alles gepasst. Im Gegensatz zum
Hinspiel in Neuwied, wo beide Seiten hohes Tempo gegangen sind, war
dieses Spiel mehr von Taktik geprägt“, fasste er die Begegnung zusammen.
Beide Mannschaften hatten sich auf diese Partie gefreut und waren bereit
alles zu geben. Die Abteilungen Attacke spielten auf beiden Seiten schöne
Kombinationen heraus und die Defensivabteilungen waren sehr konzentriert.
Was dennoch aufs Tor kam, fischten die gut aufgelegten Goalies weg. Da war
es kein Wunder, dass es einer Überzahl für Neuwied bedurfte, um in Führung
zu gehen. In der 16. Minute saß Malte Hodi auf der Strafbank und der
Kanadier Bozzo nutzte dieses Überzahlspiel zu Führung für die Gäste. Die Ice
Aliens zeigten sich überhaupt nicht beeindruckt und nutzten aus, dass die
Gäste wohl noch im Freudentaumel waren. Nur 11 Sekunden brauchte es, um
dein Gleichstand herzustellen. Die erste Reihe hatte mit Tim und Tobias
Brazda für Benni Hanke aufgelegt und der verwandelte geschickt. Am Ende
des Drittels erhielt Dustin Schumacher zwei plus zwei Strafminuten, was den
Beginn des zweiten Abschnitts stark beeinflusste. Als Maik Klingsporn nach
30 Sekunden ebenfalls eine Strafe erhielt, waren die Pessimisten auf einen
neuen Rückstand der Ice Aliens eingestellt. Im Gegensatz zu früheren
Spielzeiten hielt die Defensive und die Gastgeber gingen unbeschadet aus der
Unterzahl hervor. In der Folge war die Partie wieder ausgeglichen, mit leichten
Vorteilen für Ratingen. In der 37 Minute kamen die Ice Aliens zu ihrer ersten
Überzahl und nutzten die Gelegenheit schon nach 25 Sekunden. Wieder
hatten die Brazda Brüder für Benni Hanke aufgelegt. Der bedankte sich in der
39. Minute mit einer Vorlage für Tim Brazda, Maik Klingsporn war ebenfalls
beteiligt.
Mit dieser beruhigenden Führung ging es in das letzte Drittel zu dessen
Beginn erneut Tim Brazda einnetzte. In der 45. Minute hatten Benni Hanke
und Dustin Schumacher serviert. Der Anschlusstreffer für die Bären fiel in der
46. Minute, als für Ratingen eine Strafzeit angezeigt war. In der Folge
drängten die Bären auf weitere Treffer, doch die Konzentration ließ nach und
sie setzten sich selbst unter Druck. Mit viel Geschick überstanden die Ice
Aliens zwei weitere Unterzahlspiele. Neuwieds Trainer Sulak nahm bei 58:50
Minuten den Torhüter heraus, doch auch diese Maßnahme verpuffte an der
Ratinger Defensive.
Damit bleiben die Ice Aliens Tabellenführer und haben erst am 6. November
das nächste Spiel. Dann geht es zum Neusser EV.
(RIA/pia)
  
   
grefrathphoenixGrefrath Phoenix
Grefrath Phoenix erwarten Wiehl Penguins 1b zum Heimspiel-Auftakt

(LLW)  Trotz der derzeitigen, fast noch sommerlichen Außentemperaturen jenseits der 20-Grad-Marke sind die Jungs von Eishockey-Landesligist Grefrath Phoenix heiß auf ihr "Lieblingseis". Am Samstagabend, 29.10. erwarten die Blau-Gelben die Wiehl Penguins 1b zum Heimspiel-Auftakt im Grefrather EisSport & EventPark. Erstes Bully ist um 19:30 Uhr.
Mit drei Punkte aus den ersten beiden Begegnungen liegt das Team von der Niers derzeit im Soll. Auf eine am Ende etwas zu deutliche 5:9-Niederlage vergangenen Freitag beim Liga-Favoriten Troisdorf folgte am Sonntagabend ein 5:2-Erfolg bei Aufsteiger ESC Rheine. Trotz einiger Ausfälle, darunter Kapitän Andreas Bergmann und Torjäger Roby Haazen, wusste auch eine sehr junge Grefrather Mannschaft über weite Strecken zu überzeugen und so eine gute Ausgangslage für den nun anstehenden Heimspiel-Auftakt zu schaffen.
Mit der 2. Mannschaft der Wiehl Penguins trifft die GEG vor heimischem Publikum nun erneut auf einen interessanten Liga-Neuling. Die Gäste aus dem Oberbergischen unterlagen zum Saisonauftakt in Hamm knapp mit 1:2 und dürften hoch motiviert sein, einen Fehlstart in die Saison abzuwenden. Trainer Joschua Schmitz erwartet für seine Grefrath Phoenix keine leichte Aufgabe: "Die Penguins sind ein sehr junges Team, das sicherlich versuchen wird, mit viel Tempo zu spielen. Wir dürfen die Gäste daher ganz sicher nicht unterschätzen". Dennoch sieht Schmitz gute Chancen, dass mit der Schlusssirene am Samstagabend drei weitere wichtige Zähler auf das Grefrather Punktekonto wandern. "Wir haben in dieser Trainingswoche nochmal sehr intensiv an unseren Fehlern aus der Vorwoche gearbeitet und an einigen Abläufen gefeilt. Gegen Wiehl wollen wir versuchen, die Fehlerquote möglichst gering halten. Wenn wir unseren Spielprinzipien treu und konzentriert bleiben, bin ich für das Spiel optimistisch".
Für die Begegnung hoffen Trainer und Mannschaft auf reichlich Rückenwind und Unterstützung durch die Zuschauer. Wie bei allen Heimspielen des Grefrath Phoenix gilt auch am Samstagabend "Pay what you want!", so dass auch Fans mit derzeit schmalem Budget die Chance haben, einen spannenden Eishockey-Abend zu erleben. Derzeit gelten keine Corona bedingten Einschränkungen.
(GEG/dr)
  
 
 
 Samstag 29.Oktober 2022 www.icehockeypage.de 
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