Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
   
    
Oberliga Nord
(OLN)  Durch den Derbysieg bei den Hannover Indians haben sich die Hannover Scorpions vorzeitig den Meistertitel in der Oberliga Nord gesichert. Es ist bereits der vierte Meistertitel seit dem DEL-Ausstieg im Jahr 2013
  
Landesliga NRW
(LLW)  Am Wochenende wurden die Spiele des EC Bergisch Land gegen die Hammer Eisbären 1b, sowie des ESC Lippstadt gegen die Wiehl Penguins 1b abgesagt. Beide Partien werden durch den EHV-NRW nun mit 5:0 Toren für die Heimmannschaften gewertet
  
EC Peiting
(OLS)  Verteidiger Rob Brown wird den ECP bis zum Saisonende verstärken. Der mittlerweile 41-jährige Deutsch-Kanadier hatte nach seinem Engagement bei den Blue Devils Weiden eigentlich seine aktive Laufbahn bereits letztes Jahr beendet

Moskitos Essen
(OLN)  Die Wohnbau Moskitos müssen bis zum Saisonende auf Verteidiger Tim Junge verzichten. Der 21-Jährige laboriert an einem Kahnbeinbruch
  
Eisbären Regensburg
(DEL2)  Die beiden Stürmer Erik Keresztury und Daniel Pronin fallen beide wegen schweer Oberkörperverletzungen vorraussichtlich bis zum Saisonende aus
  
Beach Devils Timmendorf
(RLN)  Der CET hat auf die Ausfälle und Abgänge in der Defensive reagiert und Verteidiger Norman Martens verpflichtet. Der 36-Jährige, der über reichlich DEL- und Zweitliga-Erfahrung verfügt, spielte in den vergangenen fünf Jahren für die Crocodiles Hamburg, wo er zu den wichtigsten Leistungsträgern der Hintermannschaft gehörte
  
Erding Gladiators
(BYL)  Stürmer Wassilij Guft-Sokolov verlässt die Gladiators und wird sich einem anderen Bayernligisten anschliessen. Dafür wird nach einer kurzen Auszeit künftig Stürmerroutinier Michael Trox wieder die Schlittschuhe für die Erdinger schnüren
  
Pinguine Königsbrunn
(BYL)  Trainer Robert Linke hat seinen Vertrag beim EHC zu Beginn der Meisterrunde für die nächste Saison verlängert. Er will langfristig mit der Mannschaft zusammenarbeiten. Großes Ziel soll in der Zukunft der Aufstieg in die Oberliga sein
  
Stuttgart Rebels
(RLSW)  Torhüter Janis Wagner wird die Rebels bis zum Saisonende auf Leihbasis verstärken. Der 29-Jährige wechselt von den Pforzheim Bisons nach Stuttgart. Nach Saisonende wird er dorthin zurückkehren und die Abteilungsleitung beim CfR übernehmen. Die Stuttgart Rebels haben sich zudem von Stürmer Juraj Mily getrennt. Der Slowake kam erst vor wenigen Wochen neu zum Team, jedoch gingen die sportlichen Vorstellungen offenbar zu weit auseinander
  
Eisbären Burgau
(BLL)  Der ESV hat seine Defensive mit Oleg Novikov verstärkt. Der 34-jährige Ukrainer spielte bereits am letzten Wochenende für die Eisbären. In den letzten Jahren war er nicht aktiv. In Seinem Heimatland spielte er für Kharkov, Donetsk und Lviv
  
Weserstars Bremen
(RLN)  Paul Stumm verteidigt ab sofort für die Weserstars. Der 20-Jährige stammt aus dem Nachwuchs des REV Bremerhaven und spielte zudem für den REV 1b in der Landesliga
  
Hannover Indians
(OLN)  Nach Verteidiger Phillip Messing haben als nächstes die Brüder Dennis und Robin Palka ihre Verträge am Pferdeturm für ein weiteres Jahr verlängert. Während Dennis Palka erst letztes Jahr aus Weiden nach Hannover kam, wird Robin Palka bereits in seine dritte Spielzeit gehen. Unterdessen hat Stürmer Jannik Striepeke verletzungsbedingt seine aktive Laufbahn beendet und wird nicht weiter zur Verfügung stehen. Der ebenfalls derzeit verletzte Andrej Strakhov wird bis zu seiner Rückkehr aufs Eis als Co-Trainer fungieren
  
ESV Kaufbeuren
(DEL2)  Stürmer Yannik Burghart musste sich krankheitsbedingt einer Operation unterziehen und wird daher auf unbestimmte Zeit ausfallen
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Der ERSC bekommt Verstärkung im Kampf um den Klassenerhalt. Stürmer Casey Noyes soll der Offensive mehr Schwung verleihen. Der 26-jährige US-Amerikaner, der zulezt in der FPHL aufs Eis ging, sammelte auch schon Erfahrungen in Europa, als er im letzten Jahr in Spanien für Milenio Logrono aufs Eis ging
  
EC Peiting
(OLS)  Stürmertalent David Diebolder hat seinen Vertrag bei den Pfaffenwinklern verlängert. Der 21-Jährige kam vor der Saison aus Kaufbeuren zum ECP und konnte in den bisherigen 37 Partien 24 Scorerpunkte verbuchen
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Der TSV hat seine Defensive mit Justin Bachmann verstärkt. Der 20-Jährige, der aus dem Ingolstädter Nachwuchs hervorging, wechselt vom EC Peiting zu den Miners. Lediglich ein Spiel hat er für den ECP bestritten und zwei weitere Partien mittels Förderlizenz für den ESC Kempten
  
  
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 31.Oktober 2022

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 27 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Hessenliga, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
Keine Punkte in Straubing; DEG verliert 1:4

(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat bei den Straubing Tigers mit 1:4 verloren. Die Gastgeber behielten in einer hitzigen und unterhaltsamen Partie am Ende verdient die Nase vorn. Für die Rot-Gelben geht es mit einem Punkt aus dem Wochenende.
(DEG/pdeg)
  
   
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bulls erobern mit Sieg gegen Iserlohn die Tabellenführung

(DEL)  Die PENNY DEL hat einen neuen Spitzenreiter. Red Bull München ist nach dem 5:2-Erfolg (1:0|1:2|3:0) gegen die Iserlohn Roosters zurück auf Rang eins. Ben Smith ließ die 3.540 Zuschauer im Olympia-Eisstadion mit seinem spielentscheidenden Traumtor staunen, außerdem waren Maximilian Kastner, Austin Ortega, Andreas Eder und Yasin Ehliz erfolgreich.
Die Red Bulls übernahmen vom ersten Bully weg die Spielkontrolle. Mit schnellen Pässen suchte München den direkten Weg zum Tor, doch die Roosters verteidigten kompakt und sollten im Zuge eines Konters die erste Topchance bekommen: Danny aus den Birken parierte sowohl den Abschluss von Maciej Rutkowski als auch John Brodas Nachschuss (6.). Iserlohn immer wieder mit Nadelstichen, München aber weiterhin spielgestaltend. In der 13. Minute arbeitete Kastner den Puck über die Linie und sorgte damit für die hochverdiente Führung.
Der Mittelabschnitt war noch nicht einmal zwei Minuten alt, da schlug es zum zweiten Mal hinter Hannibal Weitzmann im Tor der Gäste ein. Ein Direktschuss von Ortega im Powerplay wurde unhaltbar von Sena Acolatse abgefälscht – 2:0 (22.). Nach einer halben Stunde die erste richtige Drangphase der Iserlohner. Erst verkürzte Lean Bergmann in Unterzahl (31.), kurz darauf stellte der Iserlohner Stürmer mit seinem zweiten Treffer den Ausgleich her (33.). Sebastian Streu hatte wenige Momente später sogar die erstmalige Führung der Roosters auf dem Schläger, scheiterte allerdings mit seinem Alleingang an aus den Birken (34.). Auch München noch mit einigen vielversprechenden Möglichkeiten, ein weiterer Treffer sollte vor der Pause aber nicht mehr fallen.
So ging es mit Hochspannung ins Schlussdrittel. Erneut legten die Red Bulls vor: Jonathon Blum zog von der blauen Linie ab, die Scheibe sprang von der Bande aus in die Luft und Smith vollendete in Baseball-Manier zum 3:2 (44.). Wenig später war der US-amerikanische Stürmer nach Traumpass von Daryl Boyle auf und davon, blieb aber an der Schiene von Weitzmann hängen (46.). Iserlohn in der verbleibenden Spielzeit um den Ausgleich bemüht, doch München ließ nichts mehr anbrennen und machte mit dem Powerplay-Tor von Eder (57.) sowie dem Empty-Net-Treffer von Ehliz (59.) alles klar.
(EHCM/rbmm)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Selb zieht das Derby…

(DEL2)  Mit einer „kalten Dusche“ ging es in die Partie am Sonntagabend. Nach nur 31 Sekunden kam Miglio unbedrängt vor Steinhauer an die Scheibe und hob diese mit der Rückhand in die Maschen. Nur wenig später versuchten sich die Tigers im Überzahlspiel, als Hlozek für zwei Minuten zusehen musste – konnten aber durch Ewanyk und Meier, die mit ihren Versuchen scheiterten, keinen Erfolg erzielen. Dieser sollte sich nach fünf gespielten Minuten einstellen, als Järveläinen in der Mitte den mitgelaufenen Gracel einsetzte und dieser aus der Drehung zum Ausgleich traf. Nur knapp zwei Minuten später war es wieder ein Selber Akteur, der – dieses Mal aus dem Halbfeld – unbedrängt zum Abschluss kam. Fern nahm Maß und traf zur erneuten Führung. Eine wieder in die Zone der Tigers springende Scheibe, als diese im Vorwärtsgang waren, nahm Gelke auf und schloss schnell und erfolgreich zum 3:1 ab, was gleichzeitig auch der Pausenstand sein sollte. Eine kurze Druckphase der Tigers, als der in diesem Abschnitt auffällige Ewanky ebenso wie Blomqvist und Mieszkowski scheiterten, überstanden die Selber, die zwischenzeitlich immer wieder gefährlich vor Steinhauer auftauchten, schadlos. Die beste Gelegenheit zum Anschluss kurz vor dem Pausenpfiff hatte Blomqvist, der ums Tor kurvte und versuchte die Scheibe einzuschieben – eine blitzschnelle Reaktion von Bitzer, der die Kelle noch dazwischen brachte, verhinderte dies jedoch.
Dass man im zweiten Abschnitt, aus Sicht der Tigers, in welchen man zu großen Teilen das Spiel gemacht hat und mehrfach gute Chancen kreieren konnte, zwei späte Treffer schlucken musste, wurde dem Drittel vom Verlauf nicht gerecht und so gingen die Gastgeber mit einer 3-Tore-Führung in die zweite Pause. Mieszkowski hatte sein Team zu Beginn – in der 22. Spielminute – herangebracht. Im weiteren Verlauf scheiterten Meier, Mieszkowski, Bindels bei aussichtsreichen Gelegenheiten. Fast vier Minuten Überzahl in Folge brachte keinen Erfolg, auch wenn die Gäste aus Bayreuth hier starken Druck erzeugen konnten – die Scheibe wollte nicht über die Linie.
Auch im Schlussabschnitt waren es die Tigers, die – hier in der 50. Minute – erstmals aufs Scoreboard kamen, als Järveläinen im Powerplay aus spitzem Winkel Maß nahm und die Scheibe ins rechte obere Eck befördern konnte. Hätte der eben erwähnte Schütze in einem weiteren Überzahlspiel, das die Tigers kurz darauf für sich hatten, nicht „nur“ den Pfosten getroffen, wäre es vermutlich noch mal spannend geworden. So waren es die Wölfe, die ihrerseits mit einem Mann mehr auf dem Eis durch Miglio, der seinen dritten Treffer an diesem Abend erzielen konnte, einen weiteren Erfolg verbuchen konnten. Das „Ziehen“ des Goalies für einen sechsten Feldspieler gut drei Minuten vor Schluss brachte nochmal einen Treffer durch Bindels, der – als noch gut 60 Sekunden zu spielen waren – jedoch zu spät kam.
„Wir stehen wieder hier und halten nichts in der Hand. Beim ersten Tor der Selber steht dieser allein vor unserem Tor. Als wir den Ausgleich erzielt haben ist die Halle ruhiger geworden. Wir verschenken im Moment einfach Punkte. Im zweiten Drittel haben wir gut gespielt und hatten die Hand drauf. Durch zwei Fehler haben wir dann zwei Tore hergeschenkt. Im dritten Drittel hat Selb das gut gespielt. Wir müssen einfach die Kleinigkeiten richtig machen“, so Coach Marc Vorderbrüggen kurz nach der Partie.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
4:3! Eispiraten bezwingen EV Landshut / Westsachsen drehen Partie kurz vor Schluss – Drei Punkte gehen nach Crimmitschau

(DEL2)  Was für ein Finish! Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Auswärtsspiel beim EV Landshut mit 4:3 für sich entschieden. Dabei konnten die Westsachsen mit zwei späten Treffern die Partie drehen und dem Tabellendritten drei Zähler abknüpfen. Überschattet wurde das Spiel durch einen medizinischen Notfall kurz vor Beginn des dritten Drittels. Auch an dieser Stelle wünschen wir dem Fan des EV Landshut eine schnelle Genesung!
Die 2.914 Zuschauer in der Landshuter Fanatec-Arena sahen von Beginn an ein flottes Spiel, in welchem sowohl die Gastgeber, als auch die Eispiraten, die mit unverändertem Personal, aber mit Ilya Sharipov im Tor, in ihr Auswärtsspiel gingen, schnell gute Möglichkeiten für sich verbuchen konnten. Nach acht Minuten war es dann schließlich Marco Pfleger, der von Tyson McLellan perfekt bedient zum 0:1 einschieben konnte. Die Schützlinge von Marian Bazany meldeten sich aber schnell zurück. So konnte Filip Reisnecker nach knapp zwölf Minuten ausgleichen. EVL-Goalie Sebastian Vogl hatte beim strammen Schuss des Deutsch-Tschechen keine Abwehrchance – 1:1 (12.). Für die Eispiraten kam es in der Folge noch besser! Timo Gams ließ – technisch sehenswert – gleich mehrere Landshut-Spieler aussteigen und vollendete letztlich mit seinem Beinschuss konsequent zur 2:1-Führung (19.).
Den Schwung des Führungstreffers nahmen die Westsachsen mit in das Mitteldrittel. Hier waren die Pleißestädter zunächst spielbestimmend, verpassten es aber, gleich nachzulegen. Schließlich war es Thomas Brandl, der in numerischer Überzahl ganz cool blieb und die Hartgummischeibe maßgenau zum 2:2 in den Winkel zirkelte – keine Abwehrchance für Ilya Sharipov (34.). So ging es mit einem Remis in das Schlussdrittel, welches aufgrund eines medizinischen Notfalls zunächst nicht starten konnte. Während vom Rettungsdienst in der Fanatec-Arena ein Fan reanimiert werden musste, verhielten sich beide Fanlager löblich und stellten den Support ein. An dieser Stelle wünschen wir dem Landshuter Fan, dem es scheinbar wieder etwas besser geht, eine schnelle Besserung und Danken allen Beteiligten für ihre schnelle Hilfe!
Nach einem kurzen Schockmoment ging es dann doch mit Eishockey an der Gutenbergweg in Landshut weiter. Und hier waren es schließlich die Niederbayern, die kurz vor Schluss den vermeintlichen Lucky Punch erzielten. Maximilian Forsters feine Hereingabe nutzte Andrée Hult und bugsierte den Puck sehenswert in das Kreuzeck – 2:3 (56.). Der EVL hatte die Rechnung aber noch nicht mit den Eispiraten gemacht, die eine tolle Moral bewiesen und auch dem zweiten Topteam der DEL2 an diesem Wochenende ordentlich dazwischenfunken sollten. Zunächst fasste sich Felix Thomas ein Herz und traf mit seinem Blueliner, der noch leicht von einem Landshuter Abwehrmann abgefälscht wurde, zum 3:3-Ausgleich (58.). 43 Sekunden vor der Schlusssirene sorgte Filip Reisnecker schließlich für die Entscheidung. Mit seinem Gewaltschuss  an den Innenpfosten, von wo aus der Puck in die Maschen sprang, drehte er die Partie und traf zum 4:3-Endstand (60.)! Der Lucky Punch ging am Ende also an die Crimmitschauer, die seit dem Wiederaufstieg des EV Landshut im Jahr 2019 also weiter jedes Auswärtsspiel am Gutenbergweg für sich entschieden haben.
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen feiern Heimsieg gegen Heilbronn

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben zum Familienspieltag gegen Heilbronn einen Heimsieg gefeiert. Vor 2.750 Zuschauern setzte sich die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann mit 5:3 gegen die Falken durch.
Keine 30 Sekunden waren gespielt, da durften die Dresdner Fans bereits jubeln. Matej Mrazek wurde vor dem Heilbronner Tor sträflich allein gelassen und versenkte den Puck zur Führung (1.). Die Freude währte aber nicht lange. In der 5. Minute kamen die Gäste durch einen kuriosen Treffer durch Frederik Cabana zum 1:1. Der Routinier schaffte es irgendwie die Scheibe an Janick Schwendener vorbei ins Tor zu mogeln. Die Eislöwen blieben aber am Drücker. In Überzahl erzielte Jordan Knackstedt die erneute Führung (12.) und Vladislav Filin legte in der 14. Minute mit dem 3:1 nach.
Im zweiten Drittel machten die Dresdner weiter Druck und erhöhten auf 4:1. Johan Porsberger konnte Ilya Andryukhov überwinden (24.). Die Eislöwen hatten das Spiel komplett unter Kontrolle, verpassten aber durch Nachlässigkeiten den Spielstand noch deutlicher zu gestalten. Kurz vor Drittelende konnten die Gäste verkürzen. Alexander Tonge verkürzte auf 2:4 aus Sicht der Falken (40.).
Im Schlussabschnitt bestimmten weiterhin die Eislöwen das Spielgeschehen. Die Folge war das schnelle 5:2 nach 50 Sekunden. Bei Vier gegen Vier erzielte Knackstedt seinen zweiten Treffer. Als der Dresdner Kapitän danach auf der Strafbank Platz nehmen musste, konnten diesmal die Gäste in Überzahl zuschlagen. Lukas Mühlbauer stellte auf 3:5 aus Heilbronner Sicht (46.). Die Eislöwen blieben weiter die bessere Mannschaft, verpassten aber mit einem weiteren Treffer die endgültige Entscheidung herbeizuführen. So witterte Heilbronn am Ende noch einmal Morgenluft, aber die Dresdner Defensive stand sicher und ließ keinen Gegentreffer mehr zu.
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „In der Phase, in der wir uns gerade befinden, sind die drei Punkte sehr wichtig für uns. Wir haben im ersten Drittel genau so gespielt, wie wir spielen wollen – sehr druckvoll, strukturiert und diszipliniert. Bei uns ist ein bisschen Druck da und das sieht man dann vor allem nach den Gegentoren. Im zweiten Drittel haben wir gute Phasen, sind dann aber zu verspielt. Das Spiel ist immer eng geblieben, wir sind aber natürlich sehr froh über die drei Punkte und ein am Ende gutes Spiel von uns.“
Weiter geht es für die Dresdner Eislöwen am Freitag mit dem Auswärtsspiel bei den Bayreuth Tigers.
(ESCD/ka)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
Huskies müssen sich mit einem Punkt in Regensburg zufriedengeben

(DEL2)  Am 15. Spieltag mussten sich die Kassel Huskies in einem torreichen und spektakulären Spiel in der Regensburger Donau-Arena mit 7:6 nach Penaltyschießen geschlagen geben.
Die Huskies starteten präsent und schwungvoll in die Partie. Im Tor der Gäste startete Jake Kielly, der das erste Mal nach knapp sieben Minuten gefordert war. Kassel verteidigte zunächst sehr stabil. Es war Ex-Husky Corey Trivino, der dann jedoch für die Eisbären gefährlich vor das ECK-Tor kam. In der 12. Spielminute fiel dann das erste Tor des Abends. Darren Mieszkowski lief den Konter und vom Schlittschuh eines Regensburgers rutschte die Scheibe zur Kasseler Führung in das Tor (12.) Die Regensburger konterten schnell, mit einem scharfen Zuspiel auf den alleinstehenden Andrew Schembri, der mit eine satten Schuss Kielly keine Chance ließ (14.) Die Huskies blieben agil und holten sich ihre Führung zurück, Jake Weidner brachte die Scheibe auf das Tor und Lars Reuß stand richtig. Zu seinem ersten Saisontor verwertete der Stürmer den Abpraller zum 1:2 (18.) Erneut suchten die Gastgeber die schnelle Antwort, Richard Divis gelang der 2:2 Ausgleichstreffer. Es folgte eine lange Entscheidungsfindung durch Videobeweis, doch das Tor zählte (19.) Es ging weiter hin und her, die Huskies gingen zum dritten Mal in Führung, Torschütze war Tom Geischeimer, ebenfalls mit seinem 1. Saisontor (20.). Der Torschütze zum 3:2 musste kurz darauf, unmittelbar vor Ende des 1. Drittels, auf die Strafbank. Es war die erste Strafe in einer bis dato fairen und spektakulären Partie.
Diese Unterzahl zu Beginn des zweiten Drittels überstanden die Huskies, die daraufhin erstmals im Mittelabschnitt auf ihren vierten Treffer drängten. Die Kasseler mussten dann jedoch erneut mit einem Mann weniger auskommen, nach Strafzeit gegen Vincent Schlenker. Nur 22 Sekunden benötigten die Gastgeber für den Ausgleichstreffer. Nachdem die Scheibe frei im Slot lag, war es Richard Divis mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend zum 3:3. Die Eisbären Regensburg gingen kurz darauf mit 4:3 in Führung, nachdem Jakob Weber mit einem harten Distanzschuss in die kurze Ecke traf (31.) Im Anschluss gab es erneut eine Strafe gegen die Huskies und wieder ging es schnell, dieses Mal dauerte es nur fünf Sekunden, bis Corey Trivino gegen seine ehemaligen Kollegen sehenswert zum 5:3 für die Gastgeber einnetzte. In der Schlussphase des zweiten Drittel gab es erstmals eine Überzahl für die Huskies und diese nutzten die Schlittenhunde direkt. Aus zentraler Position war es Max Farber mit einem präzisen Schlenzer, gegen den Patrick Berger im Regensburger Gehäuse machtlos war. Die Huskies waren sofort darauf bedacht, den schnellen Ausgleich folgen zu lassen. 10 Sekunden vor Ende des Mittelabschnitts erlief der schnelle Tristan Keck den Puck und schob ihn gerade so zum 5:5 Ausgleich durch die Schoner von Berger.
Im Schlussdrittel ließen die Huskies schnell den sechsten Treffer folgen und drehten das Spiel. Nach einem zwei auf eins Konter spielte Vincent Schlenker einen guten Querpass auf Tristan Keck, der mit seinem zweiten Treffer das Spiel wieder zugunsten der Nordhessen drehte (43.). In der Folge verlor die sehr spektakuläre Partie etwas an Tempo. In der vorletzten Spielminute hatte Tim Mc Gauley im Konter die Großchance auf den siebten Treffer, er scheiterte jedoch. Als die Gastgeber in der Schlussminute gerade ihren Torhüter vom Eis nahmen, war es schließlich der alleinstehende Richard Divis, der mit seinem dritten Treffer den 6:6 Ausgleich markierte. Es ging also in die Verlängerung.
In dieser ergab sich eine Großchance für Kassel, nachdem McGauley vor dem Tor auf Lowry ablegte. Patrick Berger im Regensburger Gehäuse war jedoch mit einer sensationellen Parade zur Stelle. Das Penaltyschießen musste die Entscheidung bringen. Nachdem Jake Kielly gegen Nikola Gajovski als Sieger hervorging, musste er sich gegen Corey Trivino und Marvin Schmid geschlagen geben. Für die Huskies scheiterten Vincent Schlenker und Joel Lowry. Der Zusatzpunkt blieb also in Regensburg.
Die Huskies nehmen einen Punkt mit zurück nach Nordhessen und treten am kommenden Freitag (4.11.) in Freiburg an. Zum nächsten Heimspiel empfangen die Schlittenhunde die Krefeld Pinguine am kommenden Sonntag, den 6.11. um 18.30 Uhr in der Kasseler Eissporthalle.
(ECK/lt)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
ESVK überrollt den EHC Freiburg / Joker begeistern ihre Fans erneut - Am Ende steht ein 9:1 Sieg auf der Anzeigentafel

(DEL2)  Am heutigen Sonntagabend stand für den ESV Kaufbeuren die Partie des 15. DEL2 Spieltages gegen den EHC Freiburg an. Verletzt fehlten Fabian Koziol, Yannik Burghart und John Lammers sowie krankheitsbedingt Joey Lewis. Nico Appendino weilte in München. Im Tor stand Daniel Fießinger.
Die Joker kamen sehr gut in die Partie und setzten die Freiburger auch gleich gut unter Druck. Dabei entwickelte sich eine schnelles und sehr schön anzusehendes Eishockeyspiel. Der ESVK hatte bis zum Powerbreak nach gut neun Minuten mehr vom Spiel, die Breisgauer tauchten aber immer wieder mal gefährlich vor dem Tor von Daniel Fießinger auf. In der elften Minute gingen die Kaufbeurer dann verdient mit 1:0 in Führung. Markus Schweiger zog mit viel Tempo in die Zone der Freiburger und traf mit einem satten Handgelenkschuss in den rechten Torwinkel. Patrik Cerveny im Tor der Freiburger war dabei Chancenlos. Ein anschließendes Powerplay der Gäste verteidigten die Joker stark, hatten dabei aber auch etwas Glück, als ein Schuss von Tor Immo an der Oberkante der Latte landete. In der 15. Spielminute konnte der frühere Joker Aktuer Christoph Kiefersauer zum 1:1 ausgleichen. Ein abgefälschter Schuss landete dabei direkt auf dem Schläger des Stürmer und dieser hatte alleingelassen vor Daniel Fießinger keine Mühe den Spielstand auf 1:1 zu stellen. Der ESVK aber schlus schnell wieder zurück. Ein schneller Konter der Allgäuer in der 17. Spielminute über Jere Laaksonen und Max Oswald brachte Mikko Lehtonen frei vor Patrik Cerveny in eine gute Schussposition. Der Finne traf dann genau in den linken Torwinkel zum 2:1 für den ESV Kaufbeuren. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt wurde die Partie dann sehr Einseitig. Es spielten nur noch die Joker. In der 24. Minute traf Markus Schweiger nach einer tollen Kombination über Sebastian Gorcik und Jacob Lagacé zum 3:1. Der Torschütze des ESVK musste dabei vor dem Tor nur noch den Schläger hin halten. 59 Sekunden später setzte Max Oswald über die Bandeseite zu einen schnellen Solo an. Der flinke Stürmer der Joker vor das Tor und verlud dazu Patrik Cerveny im Tor der Breisgauer eiskalt zum 4:1 für die Wertachstädter. Freiburgs Trainer Robert Hoffmann wechselte nach diesem Gegentreffer seinen Torhüter Patrik Cerveny aus. Neu im Tor des EHC stand stand nun Luis Bezing. Ein Powerplay der Freiburger nach 26 Spielminuten verlief dann ereignislos. Mikko Lehtonen hatte im Anschluss an das Powerplay der Gäste noch zwei gefährliche Torabschlüsse und hätte die Joker dabei noch höher in Führung bringen können. Der ESVK ließ dann aber auch noch weitere Hochkaräter von Alex Thiel und Jacob Lagace liegen. In der 34. Minute hatte Alex Thiel dann wieder einmal viel Platz und traf zum 5:1 für die Joker. Ein Überzahlspiel der Kaufbeurer nach 38 Minuten war dann brandgefährlich. Dabei ließen Alex Thiel zwei Mal, Mikko Lehtonen und Tyler Spurgeon das eigentlich sichere sechste Tor liegen. Die Freiburger zogen Sekunden vor der Pausensirene dann noch eine weitere Strafe und der ESVK konnte mit 98 Sekunden in Überzahl auf der Uhr in den letzten Abschnitt starten.
Dieses Powerplay nutzten die Joker dann in Person von Simon Schütz zu ihren sechsten Treffer. Ein Direktschuss des Kaufbeurer Verteidigers war wohl leicht abgefälscht für Luis Benzing im Tor des EHC nicht zu halten. Gespielt ware da 42 Minuten. Die Wertachstädter hatten das Spiel in der Folge auch weiter komplett im Griff und tauchten immer wieder gefährlich im Drittel der Freiburger auf. In der 45. Minute zauberte dann Rückkehrer Mikko Lehtonen auf. Der finnische Sturmtank ließ einen Freiburger Verteidiger sehenswert aussteigen und traf mit einen trockenen Schuss zum 7:1. Zwei Minuten später sahen die Zuschauer ein weiteres sehr sehenswertes Tor der Joker. Alexander Tiel eroberte im Powerplay eine eigentlich schon geklärte Scheibe, zog vor das Tor und hämmerte den Puck zum 8:1 in den rechten Torwinkel. Die energie schwaben arena stand Kopf! Der ESVK spielte im weiteren Verlauf sehr souverän und mit voller Energie weiter und begeistere die 2.392 Zuschauer zusätzlich mit tollen Spielzügen. Einen unnötigen und negativen Beitrag leistete sich dann noch EHC Defender Hagen Kaisler, der Philipp Bidoul einen Stockcheck in das Gesicht verpasste und zurecht eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte. Die letzten fünf Spielminuten zeigten die Joker auch nochmals ein starkes Powerplay und Markus Lillich markierte mit einem satten Direktschuss den 9:1 Endstand.
Am Ende stand nach einem ausgelichenen ersten Drittel ein völlig verdienter 9:1 Sieg der Joker auf der Anzeigentafel. Die Mannschaftg samt Trainerteam ließ sich nach dieser tollen Leistung auch lange nach Spielende noch von ihren völlig begeisterten Fans feiern und steht aktuell auch wieder an der Tabellenspitze der DEL2.
(ESVK/pb)
  
    
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Lausitzer Füchse - Krefeld Pinguine 1-2

(DEL2)  Im ersten Auswärtsspiel mit Peter Draisaitl als Cheftrainer konnten sich die Pinguine bei den Lausitzer Füchsen knapp mit 1:2 durchsetzen. Marcel Müller und Dennis Miller waren dabei die Torschützen.
Die Pinguine erlaubten sich im ersten Abschnitt zu viele Undiszipliniertheiten und fanden sich gleich vier Mal in Unterzahl wieder. Das letzte Überzahlspiel in der 19. Minute war für die Hausherren erfolgreich. Lane Scheidl sorgte für die Führung zur Drittelpasuse.
Der zweite Spielabschnitt sah ein deutlich disziplinierteres und flüssigeres Spiel, in dem die Pinguine langsam Fahrt aufnahmen. Trotzdem dauerte es, bis im letzten Abschnitt das erste Tor für die Schwarz-Gelben fiel. Marcel Müller sorgte in der 43. Minute nach Bullygewinn von Zach Magwood für den Ausgleich, ehe Dennis Miller nach einem Konter einen Fehler des Lausitzer Schlussmann Kristian Hufskys ausnutzte und in der 54. Minute den Führungstreffer erzielte und damit den letztlichen Endstand besiegelte. Pinguine Schlussmann Hendrik Hane hielt nämlich auch im letzten Drittel mit einigen guten Paraden das Tor dicht und die drei Punkte damit fest.
(KEV/mt)
  
    
eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
TABELLENFÜHRER GESTÜRZT: EISBÄREN REGENSBURG SCHLAGEN KASSEL MIT 7:6 NACH PENALTYSCHIEßEN

(DEL2)  Mit einer geschlossenen Teamleistung hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg für eine faustdicke Überraschung gesorgt: In der heimischen Donau-Arena besiegte der Klub die Kassel Huskies, bis dato Tabellenführer, mit 7:6 (2:3/3:2/1:1/0:0/1:0) nach Penaltyschießen. Damit holten die Domstädter vor 2689 Zuschauern in Richard Diviš‘ 200. und Korbinian Schütz‘ 350. Spiel für die Regensburger zwei Punkte gegen den großen Favoriten. Die Tore für die Bayern erzielten Andrew Schembri (14. Minute), Richard Diviš (drei – 19.; 25./PP1; 60/EA), Jakob Weber (31.) und Corey Trivino (33./PP1). Im Shootout verwandelten Trivino und Marvin Schmid ihre Versuche für die Eisbären, während EBR-Goalie Patrick Berger beide Kasseler Versuche parierte. Trotz des Erfolges rutschten die Oberpfälzer in der DEL-2-Tabelle vom neunten auf den zehnten Rang ab (20 Punkte). Sie liegen nun gleichauf mit den Eispiraten Crimmitschau (Neunte), die am kommenden Dienstag, 1. November, ab 17 Uhr in der Donau-Arena gastieren. Kassel büßte durch die Niederlage den ersten Platz ein und ist nun Zweiter (32 Zähler).
Ganz abgeklungen war die zuletzt im Team der Eisbären grassierende Krankheitswelle immer noch nicht: Zwar kehrten Goalie Devin Williams (wenngleich Patrick Berger startete) und Verteidiger Petr Heider zurück, doch neben den Langzeitverletzten Lars Schiller (Abwehr) und Kyle Osterberg (Sturm) fehlten zudem die Angreifer Erik Keresztury und Christoph Schmidt. Matteo Stöhr rutschte überzählig aus dem Kader.
Kassel begann druckvoll und zeigte, warum es zuvor mit drei beeindruckenden Siegen die Tabellenspitze erklommen hatte. Doch die Abwehr der Hausherren hielt zunächst Stand – bis Huskies-Stürmer Darren Mieszkowski zum Konter ansetzte. Sein Schüsschen wurde abgefälscht und landete hinter Berger zur Gäste-Führung im Netz (12. Minute). Die Antwort der Eisbären ließ aber nicht lange auf sich warten: Patrick Demetz schickte mit einem weiten Pass Andrew Schembri auf die Reise, der frei vor Kassels Keeper Jake Kielly den Puck zum 1:1-Ausgleich in die Maschen drosch (14.). Die Teams lieferten sich jetzt ein munteres Scheibenschießen. Erst legten erneut die Huskies durch Lars Reuß vor (18.), dann egalisierten die Eisbären durch Richard Diviš (19.). Bei der Großzahl an Chancen, die sich beide Mannschaften erarbeiteten, verwunderte es wenig, dass das neuerliche Remis dennoch nicht einmal bis zur ersten Pause Bestand hatte: Tom Geischeimer brachte die Hessen in der 20. Minute zum dritten Mal in Führung.
Doch zu Beginn des zweiten Durchgangs nahmen erst einmal die Eisbären das Heft in die Hand – und belohnten sich. Im Powerplay war erneut Diviš zur Stelle und stellte auf 3:3 (25.). Es begann die bis dato beste Phase der Gastgeber, die Kielly nun mit Schüssen eindeckten und den Huskies keine Luft zum Atmen ließen. Nach 31 Minuten brachte Jakob Weber die Bayern erstmals in Front – 4:3. Und als Corey Trivino noch etwas später (33.) gegen seinen alten Arbeitgeber in Überzahl sogar das 5:3 nachlegte (er traf im sechsten Spiel in Serie), schienen die Weichen auf Sieg gestellt. Doch die Hessen stellten noch vor der zweiten Sirene nicht nur den Anschluss wieder her (Maximilian Faber traf in Überzahl – 38.), sondern glichen sogar aus. Wie viele der Gegentreffer an diesem Abend fiel auch das 5:5 aus Eisbären-Sicht etwas unglücklich: Zehn Sekunden vor Drittelende spitzelte der davongeeilte Tristan Keck den Puck in die Maschen (40.).
Der Schlussabschnitt begann mit einer Kalten Dusche: Erneut Keck brachte die Huskies einmal mehr in Führung (43.). Die Eisbären investierten nun viel, doch ein Tor wollte zuerst nicht fallen. Erst in der Schlussminute avancierte Diviš zum Helden: Er krönte sein Jubiläum mit seinem dritten Treffer des Abends – die Eisbären hatten kurz zuvor Berger für den sechsten Feldspieler vom Eis genommen (60.).
Zwölf Tore nach 60 Minuten waren aber noch nicht genug: Die Overtime sollte nun die Entscheidung bringen. Doch keines der Teams brachte den Puck in der fünf-minütigen Zusatzzeit im Tor unter – es folgte das Penaltyschießen. Zwar scheiterte dort der an diesem Abend sonst starke Eisbären-Kapitän Nikola Gajovský zunächst, doch weil anschließend erst Trivino und dann Marvin Schmid verwandelten und Berger im Kasten die beiden Kasseler Versuche parierte, nahmen die Eisbären am Ende verdient den Zusatzpunkt mit.
Die Eisbären Regensburg treten als nächstes am Dienstag, 1. November, ab 17 Uhr in der heimischen Donau-Arena gegen die Eispiraten Crimmitschau, den Tabellennachbarn, an.
(EVR/jml)
  
    
selberwoelfeSelber Wölfe
Derbysieg vor ausverkauftem Haus - Selber Wölfe vs. Bayreuth Tigers 6:4 (3:1; 2:1; 1:2)

(DEL2)  Die Selber Wölfe gewannen das Derby gegen die Bayreuth Tigers vor stimmungsgewaltiger Kulisse mit 6:4. Die knapp 3.400 Zuschauer sahen eine packende, körperbetont geführte und torreiche Partie, in der die Wölfe das erste Drittel klar dominierten. Nach der ersten Pause kamen die Bayreuth Tigers besser ins Spiel und drückten auf den erneuten Ausgleich. Doch die Wölfe hielten dagegen, machten in den richtigen Momenten die entscheidenden Treffer und holten sich den verdienten Derbysieg.
Die Selber Wölfe kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine: Lavallée fing bereits nach 31 Sekunden einen Aufbaupass der Tigers ab, bediente Miglio, der mit viel Geduld den liegenden Steinhauer im Bayreuther Tor mit der Rückhand zur Führung für die Wölfe einnetzte. Beide Mannschaften agierten mit offenem Visier und gesundem Körpereinsatz. Ganz nach dem Geschmack der stattlichen Kulisse in der NETZSCH-Arena. Eine Unterzahlsituation überstanden die Hausherren ohne nennenswerte Probleme, doch in der 5. Minute nutzten diesmal die Tigers ein unsauberes Abspiel zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Die Wölfe zeigten sich von diesem Gegentreffer unbeeindruckt. Keine zwei Minuten nach dem Gästetreffer bediente Hlozek den mitgelaufenen Fern, der die Scheibe per Direktabnahme zum 2:1 in den Winkel schweißte. Die Tigers in den Offensivaktionen noch zu wenig zwingend. Anders die Wölfe: Silbermann schnappte sich in der neutralen Zone den Puck, bediente Gelke, der das Spielgerät kompromisslos zum 3:1 unter die Latte hämmerte. Kurz vor Drittelende spielten die Tigers noch einmal eine große Torchance heraus, doch Bitzer im Selber Tor parierte glänzend.
Die Tigers begannen den mittleren Spielabschnitt in Überzahl. Doch zunächst hielt das Selber Abwehrbollwerk Stand. Auch als die Gastgeber wieder vollzählig waren, übte Bayreuth weiter massiv Druck auf Bitzers Tor aus. Und das sollte sich auszahlen: Mieszkowski kam frei zum Schuss und drosch die Scheibe zum Anschlusstreffer in die Maschen. Die Tigers witterten nun Morgenluft und drängten die Wölfe mehr und mehr in die Defensive. Doch die Wölfe standen hinten gut und hatten mit Bitzer wieder einen überragenden Rückhalt zwischen den Pfosten. Ab der 30. Minute hatte das Wolfsrudel dann auch selbst wieder mehr Offensivaktionen. Und just in einer erneuten Drangphase der Gäste bissen die Wölfe gleich zweimal gnadenlos zu: Zunächst war es Gelke, der Steinhauer die Sicht nahm und die Scheibe auch noch unhaltbar zum 4:2 abfälschte, ehe Miglio einen Konter nach einem Zuckerpass von Naumann gar zum 5:2 verwertete.
Die Tigers versuchten im Schlussdrittel noch einmal alles, um die Partie zu drehen. Doch die Wölfe stellten sich gut auf den zu erwartenden Sturmlauf der Gäste ein und verteidigten gut. Die Spannung war in der NETZSCH-Arena förmlich spürbar. In der 51. Minute brachte Järveläinen mit einem sehenswerten Treffer in Überzahl seine Farben nochmal auf 2 Tore heran. Das Wolfsrudel ließ sich auch von diesem Gegentreffer nicht beeindrucken und schlug – ebenfalls in zahlenmäßiger Überlegenheit - in Person von Miglio drei Minuten vor Spielende zurück. So führten die Wölfe wieder mit 3 Toren. Die Tigers versuchten trotzdem noch mal alles und nahmen den Torhüter vom Eis. Doch zu mehr als einem weiteren Treffer reichte es für die Gäste nicht. So gewannen die Hausherren letztendlich mit 6:4.
(SW/oo)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Deggendorfer Rumpfkader feiert Sechs-Punkte-Wochenende

(OLS)  Trotz erneut zahlreicher Ausfälle gewann der Deggendorfer SC vor 666 Zuschauern am Sonntagabend sein Auswärtsspiel beim EHC Klostersee mit 2:4. Damit fuhr das Team von Trainer Jiri Ehrenberger den sechsten Sieg in Folge ein.
Zum Duell mit dem Aufsteiger konnte DSC-Trainer Jiri Ehrenberger nahezu auf den selben Kader zurückgreifen wie am Freitag gegen die Höchstadt Alligators. Einzig U20-Stürmer Johannes Schmid stieß zum Kader.
Die Deggendorfer legten gleich los wie die Feuerwehr. Gerade einmal 25 Sekunden waren gespielt, da traf Petr Stloukal auf Zuspiel von Thomas Pielmeier zum frühen 0:1. Der DSC blieb am Drücker und legte in der fünften Minute nach: Marcel Pfänder bediente Alex Grossrubatscher, der von der blauen Linie eingelaufen war und dieser traf ins rechte obere Eck zum 0:2. Zwar bemühten sich die Hausherren in den folgenden Minuten um den Anschlusstreffer, doch die Deggendorfer Hintermannschaft um Timo Pielmeier ließ sich nicht überwinden. In der Offensive legte die Ehrenberger-Truppe in der 15. Minute noch einen weiteren Treffer nach. Cheyne Matheson fing an der blauen Linie einen Puck ab und traf freistehend zum 0:3 Pausenstand.
Im zweiten Abschnitt waren die erneut stark dezimierten Deggendorfer bemüht, das Ergebnis zu verwalten und spielten über weite Strecken die Zeit solide von der Uhr. In der 40. Minute hingegen fiel schließlich der Grafinger Anschlusstreffer. Von der blauen Linie brachte Nicolai Quinlan den Puck Richtung Tor und er fand seinen Weg durch das Gewühl ins Deggendorfer Tor zum 1:3 Anschlusstreffer.
Auch im Schlussabschnitt fokussierte sich die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger primär auf die Defensive. Dennoch legten die Deggendorfer in der 51. Minute einen Treffer nach. Einen Schuss von der blauen Linie fälschte Julian Elsberger im Powerplay zum 1:4 ab. Zwar kam der EHC Klostersee nur eine Minute später durch Pastachak zum 2:4, doch der DSC ließ sich an diesem Abend die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und brachte das Ergebnis über die Zeit.
Der Spielemarathon in der Oberliga Süd nimmt nun so richtig Fahrt auf. Bereits am kommenden Dienstag trifft der DSC auf heimischem Eis zu seinem nächsten Heimspiel um 18 Uhr auf den EV Füssen.
(DSC/mh)
  
    
ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
EHC Klostersee – Deggendorfer SC 2:4 (0:3, 1:0, 1:1)

(OLS)  Weiter warten auf den ersten Dreier heißt es beim EHC Klostersee. Gegen den Deggendorfer SC, der trotz großer personeller Probleme seine Serie auf sechs Siege in Folge ausbauen konnte, unterlagen die Grafinger trotz einer Leistung auf Augenhöhe mit 2:4. Spielentscheidend war bereits der erste Spielabschnitt, in dem die Rot-Weißen viel zu naiv und nicht sattelfest verteidigten und sich trotz positven Torschussverhältnis einen Drei-Tore-Rückstand einhandelten.
Der Vergleich der EHCler gegen den letzten Gegner vor dem Rückzug aus der Drittklassigkeit vor sechs Jahren war erst 25 Sekunden alt, dann lag die Mannschaft von Dominik Quinlan bereits zurück. Es folgten ebenso "leichte" und vermeidbare Gegentore zwei und drei. Die Klosterseer bissen sich auf der Gegenseite immer wieder an der sehr kompakten Defensive der Gäste aus Niederbayern fest.
Zum zweiten Abschnitt gingen die Grafinger die Aufholjagd mit umgestellten Blöcken an. Weiterhin rannte man sich fest oder scheiterte an Gäste-Goalie Timo Pielmeier, der sich in der Schlussminute des Spieldrittels erstmals geschlagen geben musste. Mit diesem 1:3 ging die Truppe um Kapitän Raphael Kaefer hoffnungsvoll in die verbleibenden 20 Spielminuten. Da folgte in eigener Unterzahl ein weiterer und letztlich entscheidender Nackenschlag. Zwar arbeitete man sich schon kurz darauf mit 2:4 noch einmal heran, doch die clever agierenden Deggendorfer um den Ex-Klosterseer Marcel Pfänder brachten den Spielstand routiniert über die Zeit.
(EHCK/fb)
  
    
SC RiesserseeSC Riessersee
SC Riessersee feiert Schützenfest gegen Füssen - Weiß-Blaue gewinnen 9:1 beim Tag der Schulen und Vereine

(OLS)  Tag der Schulen und Vereine, über 700 Vereins-und Schulanmeldungen, weit über 30 Vereine. Bereits im Vorfeld des heutigen Heimspiels des SC Riessersee gegen den EV Füssen war klar es wird ein Eishockeyfest werden auf den Tribünen des Olympia Eissportzentrums. Weil am Ende auch die Weiß-Blauen auf dem Eis ein Schützenfest ablieferten, war es ein rundum gelungener Eishockeyabend für die insgesamt 2.023 Zuschauer im OEZ.
Beide Mannschaften starteten forsch und suchten von Beginn an den direkten Weg zum gegnerischen Tor. Nach etwa 5 Minuten übernahmen die Hausherren mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel. Felix Linden und Robin Soudek waren mit den ersten Gelegenheiten zwar noch glücklos, aber dann war es in der 8. Minute endlich soweit. Lukas Koziol eroberte die Scheibe aus der Luft und feuerte die Scheibe gleich zwei Mal auf Hötzinger ab. Beim zweiten Abpraller war dann Alex Höller zur Stelle und sorgte für die 1:0 Führung. Spätestens nach diesem ersten Tor spielte nur noch der SCR. Chyzowski und Soudek wurden beide sträflich vor dem Tor der Füssener alleine gelassen, und beide ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen und sorgten schnell für eine komfortable und auch in der Höhe verdiente 3:0 Führung zur ersten Pause. Füssen war nur noch in einer einzigen Überzahlsituation gefährlich, aber hier konnte sich der SCR auf Daniel Allavena verlassen.
Auch im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild wie im Anfangsdrittel. Die Männer von Pat Cortina waren auch weiterhin ständig im Vorwärtsdrang und die Füssener hatten alle Hände voll zu tun damit, die Blauen vom eigenen Tor weg zu halten. Dies gelang allerdings nur bis in die 26. Minute. Da schickte Uli Maurer Robin Soudek erneut auf die Reise. Und der Goalgetter war auch im zweiten eins gegen eins gegen Hötzinger der Gewinner und erzielte das 4:0. Und auch nach diesem vierten Tor war der Torhunger der Garmisch-Partenkirchner noch nicht gestillt. Soudek dieses Mal als Vorlagengeber, fand durch Dibelka einen dankbaren Abnehmer, der so für das 5:0 sorgte. Im Anschluss nahmen die Garmischer etwas das Tempo aus der Partie, allerdings ohne den Füssenern auch nur den Hauch einer Chance zu lassen in dieses Spiel zurückzukommen. Kurz vor dem zweiten Pausentee zog der SCR dann doch nochmal an und schraubte das Torekonto durch Höller und Dibelka per Bauerntrick auf sieben Tore hoch. 44 Sekunden vor der 2. Pause durften dann aber auch die mitgereisten Gästefans zum ersten Mal jubeln. Julian Straub konnte Daniel Allavena bezwingen und sorgte somit für das zwischenzeitliche 7:1.
Im Schlussabschnitt ließen die Weiß-Blauen dann auch nichts mehr anbrennen. Der SCR war auch in den letzten 20 Minuten in allen Belangen überlegen und hatte das Geschehen, zur Freude des stimmungsvollen Publikums, vollständig im Griff. Soudek gelang sogar ein Hattrick und erhöhte in der 52. Minute auf 8:1. 19 Sekunden vor dem Ende funktionierte dann endlich auch das Überzahlspiel und Cimmermann war mit dem 9:1 erfolgreich - der Endstand an diesem in allen Belangen erfolgreichen Eishockeyabend.
Weiter geht es am kommenden Mittwoch wenn sich der SCR auf den Weg an den Hühnerberg macht, wo der ECDC Memmingen auf die weiß-blauen wartet. Das nächste Heimspiel der Werdenfelser findet am Sonntag, 06.11.20 gegen die EV Lindau Islanders statt. Tickets für die Partie gibt´s im Onlineshop: https://bit.ly/3Dbq7gb
(SCR/pv)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Tolle Tore, starkes Powerplay: Starbulls – Lindau 7:2

(OLS)  Überzeugend, auch in der Höhe verdient und mit sehenswert herausgespielten Toren garniert war der 7:2-Heimsieg der Starbulls Rosenheim am Sonntagabend in der Eishockey-Oberliga Süd gegen die Lindau Islanders. Die Gäste vom Bodensee konnten nur im ersten Spielabschnitt mithalten und gingen mit einem Überzahltreffer sogar in Führung. Im zweiten Drittel zündeten die Starbulls im ROFA-Stadion vor 2.247 begeisterten Zuschauern dann ein spielerisches Feuerwerk und zogen auf 6:1 davon. Eine Menge weiterer Rosenheimer Torchancen blieben ungenutzt, im Powerplay zeigten sich die Starbulls aber effektiv: Allen drei Überzahlsituationen entsprang ein Treffer.
Lindau trat mit der Empfehlung eines 8:1-Heimsieges gegen den EC Peiting an. Und obwohl mit dem offensivstarken Verteidiger Skylar Pacheco ein Schlüsselspieler kurzfristig ausfiel und Torwart Matthias Nemec ebenfalls krankheitsbedingt nur auf der Bank Platz nahm, strahlten die Gäste vom Bodensee viel Selbstvertrauen aus. Die Starbulls, bei denen Mike Glemser wieder mit dabei war, aber Manuel Strodel (bekam beim 3:2-Sieg in Landsberg am Freitag einen Schuss auf das Knie ab) fehlte, dominierten zwar die Anfangsminuten, konnten die Lindauer Abwehr aber nicht knacken. Zudem war der erst 19-jährige Torwart Dieter Geidel, Förderlizenzspieler des ESV Kaufbeuren, anfangs ein sicherer Rückhalt.
Die Islanders erkämpften sich nach und nach ihre Spielanteile und setzten plötzlich die Hausherren unter Druck. Und als bei den Starbulls Travis Oleksuk auf die Strafbank musste, dauerte es nur wenige Sekunden, ehe nach Lindauer Bullygewinn Alexander Dosch im gegenüberliegendem Anspielkreis zum Abschluss kam und mit seinem Hanggelenkschuss exakt die Lücke im kurzen Eck zwischen Torwart Andreas Mechel und dem Pfosten fand – 0:1 (10.). Bestand hatte die Gästeführung jedoch keine zwei Minuten. Marc Schmidpeter erkämpfte sich mit Vehemenz die Scheibe an der Bande, legte nach innen, Manuel Edfelder leitete weiter und Maximilian Vollmayer nutzte den vorhandenen Freiraum und hebelte die Scheibe unhaltbar ins rechte obere Eck zum 1:1 (12.). Eine Rosenheimer Druckphase nutzte Aaron Reinig schließlich, um aus spitzem Winkel aus dem rechten Bullykreis ebenfalls sehenswert unter das Tordach einzuschweißen und die Grün-Weißen mit 2:1 in Front zu bringen. Tyler McNeely hätte frei vor Torwart Geidel Momente später bereits auf 3:1 erhöhen können.
Trotz Führung nach 20 Minuten war Starbulls-Headcoach Jari Pasanen mit seiner Mannschaft nicht zufrieden, wie er nach dem Spiel verriet: „Wir haben dem Gegner zu viel Möglichkeiten gegeben zu spielen. Das war halbherzig. Wir haben in der ersten Pause in der Kabine aber geredet wie Männer. Im zweiten Drittel haben wir dann so gespielt, wie wir es wollten. Die Aggressivität war da, die Scheibe ist gut gelaufen, wir haben dem Gegner Zeit und Raum genommen und ein paar richtig schöne Tore geschossen. Auch das Powerplay funktionierte gut.“
Dem ersten Rosenheimer Überzahlspiel entsprang nach viele sicheren Spielzügen der Treffer zum 3:1 durch Marc Schmidpeter, der einen idealen Rückpass von Oleksuk direkt nahm und flach im linken Eck versenkte (23.). Und nur elf Sekunden später erhöhte Norman Hauner nach Zuspiel von Lukas Laub und Tyler McNeely frei vor Torwart Geidel eiskalt auf 4:1 (24.). Beim zweiten Powerplay der Hausherren feierte Maximilian Vollmayer seinen zweiten Treffer, als er nach Bullygewinn von McNeely und schneller Weiterleitung von Hauner frei vor Geidel zum 5:1 vollstreckte (26.). Mit dem vierten Rosenheimer Treffer innerhalb von fünf Minuten machte schließlich Florian Krumpe das halbe Dutzend voll. Beim Schlenzer von der blauen Linie irritierte der stark spielende Schmidpeter den Lindauer Keeper entscheidend – 6:1 (28.).
Bei den Gästen löste nun der angeschlagene Matthias Nemec (Gästecoach Stefan Wiedmaier: „Er hat sich den Magen verdorben, saß mehr auf der Toilette als auf der Kabinenbank; Hut ab, dass er trotzdem noch geholfen hat“) den jungen Dieter Geidel auf der Torhüterposition ab. Mit tollen Paraden gegen die weiter wie entfesselt spielenden und sehenswert kombinierenden Hausherren zeigte Nemec sofort seine ganz Klasse. Auch im dritten Drittel entschärfte Nemec noch einige hochkarätige Rosenheimer Torchancen, wobei die Starbulls nicht mehr ganz so effektiv kombinierten und nicht mehr ganz so häufig zum Abschluss fanden wie im mittleren Spielabschnitt. „Wir mussten die Reihen etwas umstellen, weil Stefan Reiter Kreislaufprobleme hatte und nicht mehr spielen konnte. Ein paar Tore mehr hätte ich trotzdem gerne gesehen, aber Nemec hat sehr gut gehalten“, sagte Jari Pasanen, der sich jedoch darüber freuen konnte, dass auch das dritte Rosenheimer Überzahlspiel zum Torerfolg führte. Oleksuk dirigierte das Powerplay souverän und legte von hinter dem Tor auf den heranrauschenden Manuel Edfelder, der den Puck direkt und wuchtig ins rechte Eck zum 7:2-Endstand jagte (50.).
Zuvor hatte Lindaus Alexander Dosch, der auch den ersten Treffer der Partie erzielte, auf 6:2 verkürzt. Beim Rückhand-Nachschuss, der von einem Rosenheimer Schläger abgefälscht und so zur Bogenlampe wurde, hatte der im zweiten und dritten Drittel weitgehend beschäftigungslose Starbulls-Keeper Andreas Mechel keine Abwehrchance (44.).
Nicht nur mit dem Ergebnis und dem Gesamtauftritt, sondern vor allem dank vieler spielerischer Gustostückerl haben die Rosenheimer Eishockeyspieler beste Werbung für die nächsten beiden Heimspiele gemacht.
(SBR/mh)
  
    
diezlimburgrocketsDiez-Limburg Rockets
Die EG Diez-Limburg hat für Menschen aus der Region tolle Neuigkeiten

(OLN)  Ein Gönner, welcher nicht genannt werden möchte, hat es ermöglicht, dass im November 4 der 5 Heimspiele für alle kostenlos sind. Der Verein zeigt sich sehr dankbar, auch im Namen seiner Fans.
Willi Lotz, der 2. Vorsitzende der Rockets, ist begeistert: „Diese Person ist an uns herangetreten, da ist man natürlich erstmal skeptisch und auch überrascht, denn so eine Anfrage kommt nicht jeden Tag. Es zeigte sich schnell, dass man die Sache hier ernst meint und kein übler Scherz sein sollte. Nun ist alles in trockenen Tüchern und wir freuen uns für die finanziell arg gebeutelten Menschen da draußen, solch tolle Neuigkeiten überbringen zu dürfen. Vielen Dank an unseren Gönner, wir sind überwältigt.“
Schon kommende Woche Freitag, den 04.11.2022 kann diese Aktion zum ersten Mal genutzt werden, denn hier spielt man gegen Ligakonkurrent und gleichzeitig Schlusslicht Krefeld.
Der Stream über Sprade TV bleibt von dieser Aktion unberührt und ist somit weiterhin kostenpflichtig.
Die Getränke-Buden in der Halle werden an diesen Abende verlockende Angebote bereithalten. Der Erlös an diesen Ständen direkt im Hallenbereich geht immer in die Vereinskasse der Rockets.
Die EG Diez-Limburg freut sich auf die Möglichkeit, viele neue Besucher begrüßen zu dürfen.
Spieltermine der Rockets im November:
Freitag, den 04.11.2022 ab 20 Uhr gegen den Krefelder EV (kostenlos)
Freitag, den 11.11.2022 ab 20 Uhr gegen die Duisburger Füchse (kostenlos)
Sonntag, den 20.11.2022 ab 18 Uhr gegen die Tilburg Trappers (nicht kostenlos)
Sonntag, den 27.11.2022 ab 18 Uhr gegen die TecArt Black Dragons Erfurt (kostenlos)
Dienstag, den 29.11.2022 ab 20 Uhr gegen die Moskitos Essen (kostenlos)
(EGDL/dl)
  
    
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Dezimierte Crocodiles gewinnen in Erfurt

(OLN)  Die Crocodiles Hambrg haben das Auswärtsspiel bei den TecArt Black Dragons Erfurt mit 5:3 (2:1/1:1/2:1) gewonnen. Im Bus nach Erfurt saßen nur 11+2 Spieler. Max Schaludek, Thomas Zuravlev, Jan Tramm, Raik Rennert, Tobi Bruns, Juuso Rajala, Dominic Steck, Luis Müller, Nils Kapteinat und Fabian Jebens fielen verletzt oder krank aus. Neben dem Verletzungspech hat nun auch noch Corona zugeschlagen.
„Natürlich hat man ein extrem schlechtes Gefühl dabei, die Jungs jetzt in einen Bus zu stecken. Aber alle sind negativ getestet und so sind nunmal die Regeln, dass man ab 9+1 Spielern spielfähig ist“, sagt Geschäftsführer Sven Gösch.
Trotz der Umstände gingen die Gäste durch einen Treffer von Max Spöttel in Führung (5.) und bauten den Vorsprung durch Adam Domogalla auch noch auf 2:0 aus (13.). Ex-Hamburger Michal Bezouska konnte einen Fehler in der Crocodiles-Defensive zwar zum Anschlusstreffer nutzen (19.), doch die Führung hatte bis zur Pause Bestand.
Im zweiten Abschnitt wurden die Hausherren vor 782 Zuschauern stärker und feierten durch einen verunglückten Rückpass der Hanseaten, der im eigenen Tor landete, den Ausgleich (32.). Kapitän Dominik Lascheit beendete den Jubel allerdings auch schnell wieder und sorgte für eine erneute Führung zum Pausentee (34.).
In den Schlussabschnitt starteten die Hamburger mit einer doppelten Unterzahl, die nach nur 41 Sekunden im Ausgleich mündete. Doch die Erfurter konnten den Moment nicht nutzen und verpassten es, das Spiel zu drehen. So waren es wieder die Gäste, die durch Yannis Walch auf die Siegerstraße gebracht wurden (47.). Die Thüringer wehrten sich, mussten sich aber spätestens nach dem 5:3 durch Harrison Reed (60.) die Niederlage eingestehen.
„Gerade im ersten Drittel haben wir geradlinig gespielt und nur zwei richtige Chancen zugelassen. Da hätten wir eigentlich noch höher führen können. Durch das 2:2 haben die Erfurter mehr Energie auf das Eis bekommen, aber mit den Toren zum 3:2 und 4:3 haben wir das Spiel für uns entschieden“, sagte Trainer Henry Thom.
(CH/tb)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
buchloheBuchloe Pirates
Piraten sichern sich erstes perfektes Wochenende der Spielzeit

(BYL)  Erstmals in dieser Saison hat der ESV Buchloe ein Wochenende mit der optimalen Ausbeute von sechs Punkten abgeschlossen und somit den dritten Sieg in Serie gefeiert. Nach dem 3:1 Heimsieg am Freitag über Amberg nahmen die Freibeuter auch am Sonntag in Pegnitz alle drei Punkte mit auf die Heimreise. Im offenen Stadion der Ice Dogs mussten die Buchloer aber das erwartet schwere Spiel überstehen, ehe der 6:4 (2:0, 1:1, 3:3) Auswärtssieg unter Dach und Fach war. Denn im Schlussdrittel liefen die Piraten trotz anfänglichem Zwei-Tore-Vorsprung plötzlich einem Rückstand hinterher, ehe ein starkes Finish doch noch den Arbeitssieg brachte. Dass dieser enorm wichtig war zeigt ein Blick auf die Tabelle: Dort schoben sich die Rot-Weißen nun auf Rang neun vor, punktgleich mit dem Achten Kempten, auf den man am nächsten Sonntag zu Hause trifft.
Auf dem immer wieder von leichtem Nebel überzogenen Eis im offenen Pegnitzer Stadion brauchten beide Teams ein wenig, um in Spiel zu kommen. Nach dem ersten Abtasten übernahmen dann aber die Pirates vor allem offensiv immer mehr die Initiative, was nach 12 Minuten auch belohnt wurde. Nach starker Puckeroberung von Michal Petrak fand dessen Zuspiel Markus Vaitl, der zum 1:0 einnetzte. Auch danach blieben die Buchloer weiter das aktivere Team und so war das 2:0 nur eine Frage der Zeit. Alexander Krafczyk war es schließlich, der in Überzahl in bewährter Manier von der Blauen Linie per Direktabnahme zum bis dahin verdienten 2:0 Pausenstand erfolgreich war (15.).
Nach dem souveränen Auftritt im Auftaktdrittel verpassten es die Buchloer im Mittelabschnitt dann allerdings, genauso weiterzumachen. Denn während ESV-Keeper Dominic Guran in den ersten 20 Minuten fast nichts zu tu hatte, tauchten die Pegnitzer nun immer wieder gefährlich vor ihm auf. Die Gennachstädter, bei denen zu allem Überfluss Felix Schurr auch noch vorzeitig verletzt vom Eis in die Kabine musste, agierten in dieser Phase einfach zu passiv. So war der 2:1 Anschluss von Roman Navarra mit einem Unterzahl-Alleingang nur eine Frage der Zeit gewesen (30.). Auch danach drückte der Tabellenvorletzte weiter auf den Ausgleich, doch der nächste Treffer fiel stattdessen auf der Gegenseite. Markus Vaitls wichtiger Treffer zum 3:1 brach zumindest ein wenig den Schwung der Hausherren, womit der ESV mit dem Zwei-Tore-Vorsprung in den letzten Durchgang gehen konnte.
Dieser sollte dann eine wahre Achterbahnfahrt werden. Denn aus der Führung sollte im Laufe des finalen Drittels plötzlich ein Rückstand werden. Nach 43 Minuten hatte Pegnitz in doppelter Überzahl zunächst durch Patrick Dzemla auf 3:2 verkürzt. Und Markus Breyer glich sieben Minuten später erneut im Powerplay zum 3:3 aus. Die Hausherren bekamen nun die zweite Luft und als abermals Breyer sogar zur erstmaligen Führung für den EVP traf (54.), schien die Partie endgültig zu kippen. Doch die Piraten bündelten nochmals alle Kräfte und bewiesen Moral: Philip Wolf glich zunächst zum 4:4 aus (55.), ehe Michal Petrak doch noch für den späten und letztlich auch etwas glücklichen Buchloer Erfolg sorgte. Mit einer feinen Einzelleistung traf der Routinier zum 5:4 (58.) und ließ Sekunden vor Schluss per verwandeltem Alleingang sogar noch den 6:4 Endstand folgen, der am Ende ein hartes Stück Arbeit gegen kämpferisch starke Pegnitzer war.
(ESVB/chs)
  
    
ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn verliert gegen souveräne Miesbacher

(BYL)  Mit 4:2 verliert der EHC Königsbrunn seine Auswärtspartie beim TEV Miesbach. Die über den gesamten Kader top aufgestellten Gastgeber lieferten eine fast fehlerfreie Partie ab und gewinnen hochverdient gegen die Brunnenstädter.
Der TEV Miesbach startete mit 19 Feldspielern, Königsbrunn reiste mit 15 an. Im Tor stand von Beginn an der erfahrene Stefan Vajs. Nicht im Aufgebot waren krankheits- oder verletzungsbedingt Tim Bullnheimer, Nico Baur, Michael Rudolph und Lukas Häckelsmiller.
Beide Teams starteten eher verhalten in die Partie und gingen keine unnötigen Risiken ein. Dann nahm das Spiel mehr Fahrt auf, mit deutlich mehr Anteilen für die Gastgeber. Den ersten Treffer markierte dann auch der TEV Miesbach, als Stefano Rizzo nach schöner Vorarbeit den Puck zum 1:0 einnetzte. Auch danach hatten die Gastgeber mehr vom Spiel und kamen immer wieder gefährlich vors Königsbrunner Tor. Der EHC fing sich dann einige Strafzeiten, und in der 16. Spielminute sollte sich das rächen, Bohumil Slavicek legte das 2:0 in Überzahl nach. Nur eine Minute später gelang den Königsbrunner aber nach einem schönen Konter der Anschlusstreffer zum 2:1 durch Peter Brückner. Doch vor der Pause erhöhte der bärenstarke TEV noch auf 3:1, mit der klar verdienten Führung der Gastgeber gingen dann beide Mannschaften in die Kabinen.
Der EHC startete druckvoll in den zweiten Spielabschnitt und hatte dann Gelegenheit in Überzahl ein Tor nachzulegen. Miesbach verteidigte aber gut und ließ kaum Chancen zu. Auch in doppelter Überzahl wollte der wichtige Anschlusstreffer nicht gelingen. Beide Mannschaften erarbeiteten sich gute Chancen, wobei Miesbach mehr Scheiben vor das gegnerische Tor brachte als Königsbrunn. Bis zur letzten Pause wollte aber kein weiterer Treffer fallen.
Auch im letzten Drittel blieb es ein sehr intensives Spiel auf hohem Bayernliganiveau, vor allem die erste Reihe der Gastgeber machte mit dem 24-jährigen starken tschechischem Kontingentspieler Aleš Furch der Königsbrunner Defensive über die gesamte Spielzeit Probleme. In der 43. Spielminute erhöhte der TEV noch auf 4:1, doch der EHC dachte nicht daran einfach aufzugeben. In der 47. Spielminute verkürzte Toms Prokopovics nach feinem Anspiel von Marco Sternheimer auf 4:2. Königsbrunn kam nun zu mehr Chancen und war auch am Anschlusstreffer dran, kassierte dann allerdings auch eine Strafzeit. Kurz vor Spielende nahm EHC-Coach Bobby Linke Schlussmann Stefan Vajs zugunsten einen zusätzlichen Feldspielers vom Eis, doch ein weiterer Treffer für den EHC wollte bis zum Abpfiff nicht mehr fallen.
Der neue Tabellenführer TEV Miesbach gewinnt am Ende die fair geführte Partie hochverdient mit 4:2, die Gastgeber präsentierten sich als souveräner Titelaspirant und holen sich dank eines fulminanten ersten Drittels die drei Punkte. Königsbrunn zeigte sich aber kampfstark und hielt bis Spielende dagegen. Mit den Ausfällen war aber nicht mehr drin, durch die drei Punkte vom Freitag ist der EHC aber noch im Soll.
EHC-Coach Bobby Linke hatte nur wenig Grund zur Kritik an seiner Mannschaft: „Wir hatten uns für das Spiel viel vorgenommen, konnten es aber nicht so umsetzen. Vor allem im ersten Drittel hätten wir noch weitere Treffer kassieren können, da war Miesbach bockstark. So mussten wir dann schauen, dass wir wieder die Kurve kriegen. Ab dem zweiten Drittel hatten wir dann besseren Zugriff auf den Gegner, aber Miesbach hat das natürlich stark gemacht und uns wenig Möglichkeiten gegeben. Bei uns waren individuelle Fehler spielentscheidend, wir müssen eben weiter dazulernen und Kleinigkeiten besser machen. Trotzdem, Hut ab vor meiner Mannschaft, die hat sich wieder gefangen und dann ein vernünftiges Spiel abgeliefert.“
(EHCK/hp)
  
    
tev-miesbachTEV Miesbach
TEV springt auf Platz 1

(BYL)  Nach dem 3:5 Auswärtssieg am Freitag lag der TEV vor der Partie am Sonntagabend gegen den EHC Königsbrunn auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Gäste standen auf Platz 1 und mit einem Sieg hätte der TEV an den Brunnenstädtern vorbeiziehen können. Trainer Michael Baindl hatte mit Maxi Meineke nur einen Ausfall zu verzeichnen und konnte ansonsten wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen. Bei den Gästen musste Trainer Robert Linke auf seinen Topscorer Tim Bullnheimer krankheitsbedingt verzichten. Im TEV Tor startete wie am Freitag Anian Geratsdofer.
Die Partie begann temporeich, der TEV kam stark aus der Kabine und spielte konsequent einen Forecheck mit zwei Mann. In der 4.Spielminute konnte der TEV in Führung gehen. Ein klasse Einzelaktion von Stefano Rizzo führte zum 1:0. Rizzo umspielte zunächst einen Königsbrunner Verteidiger und schob die Scheibe dann mit der Rückhand unhaltbar an Stefan Vajs im Gästetor vorbei. Danach war das Spiel auch geprägt von einigen Strafzeiten, die zunächst ungenutzt blieben sollten, denn sowohl Geratsdorfer als auch Vajs zeigten jeweils eine starke Leistung im Tor, wobei Vajs vor allem im ersten Drittel den deutlich anstrengenderen Arbeitstag hatte und der TEV sich zahlreiche Chancen erspielte. Bohumil Slavicek war es dann in der 16.Spielminute, der die Führung ausbaute. Im Powerplay sprang die Scheibe von einem Gästeverteidiger auf seinen Schläger und von halblinks, war sein strammer Schuss so platziert, dass Vajs keine Abwehrmöglichkeit hatte. Eine Minute später waren dann auch die Gäste erfolgreich. Einen Konter erkämpfte sich Peter Brückner und traf alleine vor Geratsdorfer zum 2:1, aber der TEV setzte schnell die Antwort. Johannes Bacher zog von der blauen Linie ab, Vajs ließ prallen und Matthias Bergmann stand goldrichtig und staubte zum 3:1 ab und mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.
Im zweiten Drittel entwickelte sich eine ausgeglichene, temporeiche Partie in der beide Mannschaften fast keine Fehler machten und wenn es doch gefährlich wurde, konnten sie sich auf ihre Torhüter verlassen. Zu Beginn des Drittels musste der TEV eine 5 gegen 3 Unterzahlsituation überstehen, verteidigte dies aber sehr gut und ließ kaum Chancen zu. Nur einmal war Geratsdorfer schon geschlagen, aber der Innenpfosten rettete für den TEV. Somit ging es nach einem torlosen Zweiten in den Schlussabschnitt.
Auch hier das gleiche Bild beide Mannschaften hielten das hohe Tempo aufrecht und man sah warum beide Teams in der Tabelle ganz oben stehen. Nach einem Bully von Benedikt Pölt sprang die Scheibe zu Mäx Hüsken und dieser schloss direkt zum 4:1 ab. Spannend wurde die Partie nochmals rund sieben Minuten vor dem Ende. Marco Sternheimer erkämpfte sich die Scheibe und legte ab für Toms Prokopovics und dieser traf aus kurzer Distanz zum 4:2. Die Gäste versuchten daraufhin nochmal ran zu kommen, aber der TEV verteidigte konsequent und ließ Königsbrunn kaum zu Chancen kommen und gewann somit am Ende völlig verdient mit 4:2.
(TEVM/sh)
  
    
EA Schongau MammutsSchongau Mammuts
Volle Ausbeute – EA Schongau holt 6 Punkte am Wochenende!

(BYL)  War es am Freitag noch eine zähe Angelegenheit, bis die Punkte auf dem Konto waren, so lieferte die EAS am Sonntag in Waldkraiburg eine Galavorstellung, die von Ex-Nationalspieler und EHC-Trainer Markus Berwanger in der Pressekonferenz mit den Worten gelobt wurde, „wenn mich heute jemand fragen würde, Schongau ist die Nr. 1, die stärkste Mannschaft gegen die wir heuer gespielt haben“.   
Von dieser Favoritenrolle wollte EAS-Trainer Rainer Höfler nichts wissen, freute sich aber sichtlich, dass nach dem seiner Meinung schlechten Spiel am Freitag am Sonntag alles planmäßig klappte.
EA Schongau – TSV Erding 5 : 3 ( 2 : 1 / 0 : 1 / 3 : 1)
Gegen Erding geriet die EAS erneut schnell in Rückstand, als Ryan Murphy sich zu unbedrängt bis vors Schongauer Tor durchtanken durfte (03:21). Der Ausgleich fiel in der 13. Minute als Jonas Lautenbacher bei einem Konter den exakten Pass von Tristan Gagnon zum 1 : 1 verwertete. Als kurz vor der ersten Pause die EAS in Unterzahl geriet, war es der Zufall und ein eiskalter Jonas Schwarzfischer, der die EAS in Führung brachte. Gladiators Verteidiger Marc Waldhausen versprang im eigenen Drittel im Aufbau die Scheibe, Jonas Schwarzfischer setzte nach und hämmerte die Scheibe zum 2 : 1 ins Netz.
Im zweiten Abschnitt war es der TSV-Verteidiger der den Ausgleich einleitete. Bei seinem Distanzschuss an den Pfosten sprang Erdings Topscorer Philipp Michl der Puck direkt vor die Kelle, der ihn dann nur noch im offenen Tor unterbringen musste.
Als im Schlussdrittel dann TSV-Verteidiger Roni Rukajärvi die Scheibe zum 2 : 3 in die Maschen jagte (47.), war die EAS wieder einmal  in Zugzwang. Löste die Aufgabe jedoch erneut. Ein Zuspiel von Tristan Gagnon hämmerte Marius Klein zum Ausgleich in die Maschen, ohne das TSV-Torhüter Schedlbauer überhaupt reagieren konnte (52.). Und diesmal sollte es keine Overtime an der Schongauer Lechuferstrasse geben. In der 57. Minute schob bei einem Konter Jonas Schwarzfischer. Der immer stärker ins Spie kommt die Scheibe am Erdinger Schlussmann zum 4 : 3 vorbei. Und als sich wenig später Florian Zimmermann zu einem wuchtigen Stockschlag gegen seinen Gegenspieler Florian Seelmann hinreißen ließ und mit einer 5 + Spieldauer bestraft wurde, traf Mathias Schuster in einer abgeklärt geführten Überzahl noch zum 5 : 3 (58.) Endstand.
EHC Waldkraiburg – EA Schongau 2 : 6 ( 0 : 4 / 1 : 1 / 1 : 1)
In Waldkraiburg, das bisher alle Heimpartien für sich entscheiden konnte hatte die EAS gerade im ersten Abschnitt einen Gala-Auftritt. Schon nach wenig über 2 Minuten legte Samy Paré das 0 : 1 vor. Die erste Überzahl nutze Marius Klein mit einem satten Distanzschuss zum 0 : 2 (17.). Und nur 40 Sekunden später kombinierten sich die Schongauer so sehenswert durch die EHC-Abwehr, dass sich Torschütze Florian Seelmann per Handschütteln bei seinen Mitstreitern bedankte. Damit nicht genug – noch ein langer Pass auf Florian Höfler und nur weitere 30 Sekunden später stand es 0 : 4.
Mit diesem Vorsprung hatte die EAS schon im ersten Drittel den Grundstein gelegt, den Samy Paré nach überstandener Unterzahl in der 22. Minute gar auf 0 : 5 ausbaute. Erst ein zugesprochener Penalty für den EHC, den Christian Neuert verwandelte, konnte der EHC erstmals EAS-Goalie Philipp Wieland bezwingen (39.).
Die EAS schaffte es aber die Gastgeber immer auf Distanz zu halten und ihre torgefährliche erste Reihe zu neutralisieren. Als dann Tristan Gagnon in der 51. Minute ein Zuspiel von Lubos Velebny zum 1 : 6 nutze war der Deckel endgültig drauf. Unterhaltung war dann noch eine Kampfeinlage zwischen Florian Seelmann und Waldkraiburgs Stanik, die auch hier die Gäste obenauf sah. Beide Spieler werden jedoch durch die Spieldauerstrafe in der nächsten Partie ihren Teams schmerzlich fehlen.
Dass der EHC in der 58. Minute in Überzahl noch auf 2 : 6 verkürzte war vor über 400 Zuschauern dann nur noch Kosmetik. Mit dem 6 Punkte Wochenende hat die EA Schongau wieder eine Hürde in Richtung Saisonziel Top 8 geschafft. Mit 21 Punkte rückten die Mammuts vorerst auf Rang 2 der Tabelle. Und so gut die lobenden Worte von EHC-Trainer Berwanger in der Pressekonferenz dann auch taten, die Bayernliga verzeiht kein halbherziges Spiel und so bleiben die Herausforderungen egal gegen welchen Gegner weiter hoch, wie auch ein Blick auf die Parallelspiele unterstreicht.  
(EAS/gs)
  
   
loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
10:3 Sieg gegen Pfaffenhofen: Christian Neuert trifft doppelt und beendet Torflaute

(BYL)  Mit einem 3:10 Kantersieg zogen die Waldkraiburger Löwen am vergangenen Freitag glücklich aus der Eishockey-Bayernliga-Partie im Wohnzimmer des EC Pfaffenhofen von dannen. So einfach wie es auf dem Papier aussehen mag gestaltete sich die Partie jedoch nicht. Gerade in Abschnitt Nummer eins hatten die Löwen mehrfach bereits das Tor zu einer weiteren Auswärtsniederlage weit aufgestoßen.
Den ersten Torschuss im Spiel gab der, nach einer Verletzung am vergangenen Spieltag, wiedergekehrte Sebastian Stanik ab. Stanik arbeitete die ganze Woche hart, um in Pfaffenhofen zur Verfügung zu stehen und schaffte dies quasi auf den letzten Drücker. Von Beginn an hielt Pfaffenhofen noch gut dagegen und kreierte Torschüsse und auch echte Möglichkeiten, ohne dabei noch allzu zwingend zu sein. In der vierten Minute dann ein Doppelschlag der Löwen. Innerhalb von 22 Sekunden erzielte der EHC Waldkraiburg Tor Nummer eins und zwei. Erst war es Michal Popelka auf Zuspiel von Stanik und Neuert, der wieder den Glanz der letztjährigen Reihe eins aufflackern ließ, nur Sekunden nach diesem Tor erzielte Philipp Lode sein Tor auf Zuspiel von Judt und Maierhofer. Diese zwei schnellen Tore und eventuell auch die schlechten Ergebnisse des Gegners in den vergangenen Wochen ließen die Löwen im weiteren Verlauf etwas nachlässig werden. In der Folge begannen die Nachlässigkeiten, die man in den vergangenen Wochen immer wieder beobachten konnte. Man fühlte sich wohl zu sicher und wollte sich aufs Schönspielen verlagern. Dies bestrafte Pfaffenhofen jedoch schnell. In der 12. Und in der 16. Minute fiel zuerst der 1:2 Anschluss, bevor dann der 2:2 Ausgleich fiel. Beide Male hieß der Torschütze Birk. Bis zum Pausensignal hätten die Pfaffenhofener sogar noch in Führung gehen können, doch durch einen starken Christoph Lode im Tor, konnten die Löwen dies vermeiden.
Wohl beflügelt von einer ordentlichen Standpauke in der Kabine, spielten die Löwen das zweite Drittel durch und durch dominant. Nach knapp zwei Minuten, während einer der wenigen Überzahlspiele in dieser fairen Partie, schlägt Michal Popelka im Slot zum zweiten Mal an diesem Abend zu und markiert das 2:3. Die Dominanz weiter voll ausspielend kommt Popelka in der vierten Minute erneut vor das Tor. Sein Schuss jedoch wenige Zentimeter zu hoch angesetzt, kracht unüberhörbar an die Latte, von dort an den Torpfosten, um letztlich auf der Torlinie zum Erliegen zu kommen. Das 2:4 in der 30. Minute erzielte Max Cejka. Nach einem Vorstoß von Stanik der von Goalie Kiefer noch gehalten werden konnte, schnappt sich Cejka den Nachschuss, welcher direkt im Tornetz landete. Die zweite Hälfte des zweiten Durchgangs wurde von drei weiteren Toren belebt – allesamt auf der Seite des EHC Waldkraiburg. Den Anfang machte Christian Neuert mit dem 2:5 und einem Jubel, der zeigt, wie froh er darüber ist seinen vermeintlichen Torfluch nun endlich abgelegt zu haben. Das 2:6 erzielte Waldkraiburgs Nummer fünf, bedient von Philipp Lode von der blauen Linie. Fast im Stile von Jan Loboda schlenzt Lars Bernhardt die Scheibe von der blauen Linie direkt in das Tor. 35 Sekunden vor Ende des Durchgangs schlugen die Löwen ein weiteres Mal zu. Auf Zuspiel von Cejka und Brenninger versenkt Florian Maierhofer die Scheibe zum 2:7 in den Maschen und lässt die Löwen etwas beruhigter in die Kabine verschwinden.
Der dritte Spielabschnitt ist zwar ebenfalls dominiert von den Löwen, mit einem sicheren Sieg vor den Augen jedoch zuerst nicht mehr mit aller Konsequenz. Etwas mehr als acht Minuten dauerte es bis Pfaffenhofens Torhüter Kiefer ein weiteres Mal hinter sich greifen musste. Erneut war es Christian Neuert, der auf Zuspiel von Loboda und Maierhofer an der Anzeigetafel schrauben durfte. Was nun folgte war ein erneuter Doppelschlag der Industriestädter. Nach 52 Minuten und 52 Sekunden erzielte Florian Brenninger sein erstes und der Löwen neuntes Tor. Direkt vom Bully weg und nur sechs Sekunden später ist es Sebastian Stanik der das zehnte Tor für den EHC Waldkraiburg markieren durfte. Der Schlusspunkt in dieser Partie jedoch bleib den Hausherren überlassen. Kein geringerer als der Torschütze zum 1:2 und 2:2 übernahm auch die Ergebniskorrektur und so erzielte Pfaffenhofens Christian Birk das Tor zum 3:10 Endstand.
(EHCW/aha)
  
    
pforzheim bisons 2019Pforzheim Bisons
Bisons gehen baden - Heimniederlage gegen Rhinos

(RLSW)  Mit nur 13 tapferen Bisons mussten Marc Hemmerich und Christian Pratnemer nicht lange überlegen, wie ihre Jungs spielen sollten. Kurze Wechsel und hinten stabil stehen. Über einen schnellen Treffer nach nur wenigen Sekunden hatte sich in der Ansprache aber keiner Gedanken gemacht. Trotzdem gingen die Hausherren nach nur 6 Sekunden in Führung. Max Häberle im Tor war gedanklich wohl noch nicht anwesend und wurde durch Kevin Richter nach Zuspiel von Miroslav Vasilev problemlos überwunden.
Das restliche Drittel gehörte aber den Gästen vom Airpark. Überforderte und schlecht zusammenspielende Bisons mussten sich mehrmals bezwingen lassen. In kurzer Zeit kassierten die Goldstädter fünf Kisten und gingen somit mit einem deutlichen 1:5 Rückstand in die erste Pause.
Das Mitteldrittel gestaltete sich schon eher so, wie die Hausherren es sich vorgestellt hatten. Keine drei Minuten waren gespielt, da gelang Miroslav Vasilev das zwischenzeitliche 2:5 aus Sicht der Bisons. Kevin Richter hatte Christian Pister assistiert. Hügelsheim hatte aber die passende Antwort und traf nur kurze Zeit später zum 2:6. Ein von vielen Strafen durchzogenes Drittel endete mit einem Treffer in Unterzahl. Leider auf der falschen Seite und somit das sechste Tor der Rhinos (2:7).
Auch im letzten Drittel gab es viel mehr Strafen als notwendig. Beide Seiten vergaßen das Spiel und konzentrierten sich eher auf die Sitzplätze in der Kühlbox. Ein einziger Treffer wurde in diesem Abschnitt erzielt, leider aber auf Seiten der Gäste (2:8). Dieses Tor kurz vor Ende besiegelte die endgültige Niederlage der Pforzheimer.
Am kommenden Wochenende dürfte die Bank der Bisons etwas länger werden, dies ist auch zwingend nötig, geht es doch gleich zweimal gegen die Rebellen der Stuttgarter Waldau. Freitag gastieren die Männer um Kapitän Tim Brenner unterm Fernsehturm, bevor es am Sonntag dann gleich zuhause ins Rückspiel geht.
(CFRP/im)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
    
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Eisadler verlieren knapp

(RLW)  Am Sonntagabend haben die Eisadler das Auswärtsspiel bei den Luchsen aus Lauterbach knapp mit 3:2 verloren. Dabei konnten die Gäste, die aufgrund von einigen Ausfällen nur mit 14 Feldspielern plus 2 Torhütern angereist waren, sogar das erste und letzte Drittel jeweils mit 1:0 für sich entscheiden, allerdings sorgte ein schwaches Mitteldrittel dafür, dass die Dortmunder ohne Punkte die Heimreise antreten mussten.
Trainer Kevin Thau nach dem Spiel: "Ich kann meinen Jungs eigentlich keinen Vorwurf machen. Kämpferisch und von der Moral war das ok, allerdings bringen wir uns wieder mit individuellen Fehlern und Unkonzentriertheiten selbst um den Lohn. Das ist ärgerlich, denn so war es schon die dritte Niederlage mit nur einem Tor Unterschied. Wir werden das in der Woche analysieren und dann am Freitag vor und mit unseren Fans wieder Gas geben."
Nach dem beide Mannschaften am Freitag jeweils Niederlagen einstecken mussten, war die Verunsicherung auf beiden Seiten zu spüren. Keiner wollte einen Fehler machen und so ging es nur langsam hin und her. In der 14. Minute war es dann EAD Stürmer Ted Zeitler, der ein Zusammenspiel von Igor Furda und Til Lukas Schäfer zum 0:1 nutzen konnte. Lauterbach war danach ein wenig geschockt und so ging es mit einer knappen Dortmunder Führung in die erste Pause.
Eine in der 20. Minute ausgesprochene 2-Minuten Strafe gegen die Eisadler spielte den Luchsen dann in die Karten, denn so begannen die Hausherren das 2. Drittel in Überzahl. Die Eisadler standen in der Defensive gut, und überstanden diese und eine weitere Strafzeit schadlos. In der 27. Minute erzielten die Luchse dann doch den 1:1 Ausgleich. Danach konnten die Eisadler eine Riesenchance zum 1:2 nicht nutzen, kassierten aber im Gegenzug direkt das 2:1. So war das Spiel innerhalb von 58 Sekunden gedreht. Die Luchse danach weiter im Vorwärtsgang, aber Marvin Nickel im Tor der Eisadler hielt seine Mannschaft mit einigen guten Paraden im Spiel. In der 38. Minute konnte allerdings auch er das 3:1 nicht verhindern.
Im letzten Drittel versuchten die Eisadler dann alles. Erspielten sich einige gute Chancen, aber taten sich wieder im Ausnutzen der Chancen schwer. Nach schöner Einzelleistung war es Malte Bergstermann der knapp zweieinhalb Minuten vor dem Ende zum 3:2 traf. Kevin Thau nahm eine Auszeit und ersetzte Marvin Nickel in den letzten MInuten durch einen weiteren Feldspieler. Leider wollte der Ausgleich aber nicht mehr fallen.
(EAD/tb)
  
    
neusserevNeusser EV
Der NEV wachte zu spät auf

(RLW)  Schon nach den ersten Spielminuten wurde deutlich, dass das Spiel in Wiehl am späten Sonntagnachmittag harte Arbeit wird. Die Gastgeber hatten sich gut auf den Gegner eingestellt und erstickten die Angriffe der NEV-Stürmer schon im Ansatz. Das Spiel verlagerte sich immer mehr in das Drittel der Neusser, die nach zehn Minuten das 1:0 der Pinguins hinnehmen mussten. Damit ging es in die Pause, dass zweite Drittel schmeckte dem Neusser Trainer gar nicht: „ Wenn man im zweiten Drittel so spielt wie wir, dann kann man das Spiel nicht drehen“. In der Tat zeigten die Neusser wenig Bemühungen, den Ausgleich zu erzielen. Die Wiehler machten das Spiel und erzielten glücklich, aber verdient das 2:0. Nach einer ordnenden Ansprache zeigte der NEV im letzten Drittel ein anderes Gesicht und erarbeitete sich einige Torchancen, denen jedoch die Effektivität der letzten Spiele fehlte. Spät konnte der NEV sich endlich belohnen, Felix Kessinger konnte den Anschlusstreffer schießen. Dabei blieb es auch, den Ausgleich konnten die Jungs von Sebastian Geisler nicht erzielen: „Der Sieg von Wiehl geht in Ordnung, wir wollen es im nächsten Spiel wieder besser machen!“
(NEV/kf)
  
   
evbitburgeifelmoselbaerenEifel-Mosel Bären
Eifel-Mosel Bären reisen zum Testspiel gegen Neusser EV 1b

(HL)  Da in der Hessenliga dieses Jahr lediglich 10 Spiele auf dem Tableau stehen, haben sich die Eifel-Mosel Bären neue Gegner für Testspiele gesucht.
Am 05.11.22 gastieren die Bären in Neuss. Die 1b Mannschaft vom Niederrhein gilt als Perspektivteam des Regionalligisten aus Neuss. Neben erfahrenen Spielern sollen vor allem die jüngeren Spieler Erfahrung sammeln um so den Sprung in die 1. Mannschaft zu schaffen. Aktuell spielen die Jungs um Trainer Mike Hilgers in der Bezirksliga Nordrhein-Westfalen.
Saisonziel ist das erreichen der Play-Offs. Zu den bekanntesten Akteuren zählen Spieler wie Holger Schrills, Emanuel Beckford, Michael Kalisch und Benjamin Jakob.
Auch wenn es in der Bitburger Eishockey Geschichte sicherlich schon Spiele gegen Neuss gab, reisen die Eifel-Mosel Bären in Ihrer Vereinshistorie zum ersten Mal nach Neuss. Für das Team von Trainer Michal Janega geht es darum im Spielfluss zu bleiben und auch in Nordrhein-Westfalen eine Duftmarke zu setzen. Spiele gegen neue Gegner sind auch für die Bären immer reizvoll. Zudem kann man bei Testspielen immer neue bzw. bestehende Kontakte pflegen. Da das Spiel an einem Samstagabend stattfindet, besteht zudem für den ein oder anderen Zuschauer die Möglichkeit, den Weg nach Neuss zu finden.
Erstes Bully in der Eishalle „Am Südpark“ in Neuss, ist um 20:45.
(BESV/mm)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
rlo2019Regionalliga Ost
FASS bleibt weiter ungeschlagen

(RLO)  Zum zweiten Derby der Saison trafen sich am Sonntag die Eisbären Juniors Berlin und FASS Berlin. Die Weddinger gewannen dieses Derby mit 1:6 (0:1/0:1/1:4) bleiben damit in der Liga ungeschlagen und übernehmen zumindest vorübergehend die Tabellenführung.
Bei 14 Feldspielern weiter nicht in Bestbesetzung gingen die Juniors in dieses Derby, im Tor begann Gion Ulmer. Mit dem gleichen Aufgebot wie am Vortag beim 8:3-Erfolg gegen Niesky ging FASS Berlin in dieses Derby. Lediglich im Tor wurde von Danny Bohn auf Patrick Hoffmann gewechselt. Und die Weddinger wollten ihre Serie fortsetzen, denn konnten alle Saisonspiele gewonnen werden.
Da beide gern offensiv spielen, gab es gleich Angriffe beider Teams. Torchancen kamen dabei aber in der Anfangsphase nicht heraus. Nach neun Minuten waren es die Weddinger, die eine ihrer Chancen nutzen konnten. Ein Schussversuch von Daniel Volynec konnte der Keeper der Eisbären noch abwehren, gegen den Nachschuss von Felix Kübler war er aber machtlos. Die Juniors kamen zwar weiter zu einigen Angriffen, insgesamt aber hatte FASS nun mehr vom Spiel und die besseren Möglichkeiten. Erst zum Ende des Drittels kamen wieder mehr Angriffe der Juniors, es blieb aber nach 20 Minuten beim verdienten 0:1.
FASS kam mit mehr Schwung aus der Kabine und sie konnten sich gut im Drittel der Juniors festsetzen. Von den Gastgebern ging nun nach vorne nicht mehr viel. Die 32. Minute brachte den Weddingern das inzwischen hochverdiente 0:2. Nach einem Bullygewinn kam Niklas Weihrauch an den Puck und gegen dessen Schuss ins lange Eck war der Torhüter der Juniors machtlos. Einige Chancen ergaben sich für die Juniors zwar nach Kontern, aber da hatten sie dann auch Pech, wie zum Beispiel mit einem Lattenkracher drei Minuten vor der Pause. Auch das erste Powerplay der Partie konnten die Juniors nicht nutzen. Drei Sekunden vor der Sirene testete auch FASS das Metall des Tores, ins Tor ging der Puck aber nicht und so ging es mit dem 0:2 in die Kabine.
39 Sekunden nach Wiederbeginn konnte FASS die Vorentscheidung erzielen. Stefen Freunschlag wurde schon von Tom Fiedler angespielt und sein Schuss ging zum 0:3 ins Tor. Bei einem Powerplay testeten die Juniors drei Minuten später den Pfosten des Tores, auf einen Treffer mussten sie aber weiter warten. Den machte dann FASS, in Überzahl fälschte Tom Fiedler einen Schuss von Felix Kübler ab und so stand es nach 48 Minuten 0:4. Die Juniors kamen nach 50 Minuten doch noch zum ersten Treffer, Niclas Koch staubte nach einem Konter ab. Sechs Minuten vor dem Ende kassierte der vorher schon negativ aufgefallene Lucas Topfstedt nach einem Faustschlag eine Matchstrafe. FASS nutzte die Überzahl um durch Felix Braun auf 1:5 zu erhöhen (55.). Und ebenfalls noch in diesem Powerplay traf Patrick Czajka zum 1:6 (58.). Bei diesem Ergebnis blieb es und der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung.
FASS gewann verdient, sie waren spielerisch besser und hatten auch mehr Torchancen. Bei den Juniors stimmte der Einsatz, das reicht aber nicht, um gegen ein Spitzenteam der Liga, egal ob selbsternannt oder durch andere bestätigt, bestehen zu können. Auch können die Ausfälle nicht kompensiert werden, was eine Saison insgesamt schwieriger gestaltet. Und wenn dann noch vermeidliche Leistungsträger alles im Sinn haben, nur nicht Eishockey zu spielen, erhöht das den Schwierigkeitsgrad weiter.
(NIS/ns)
  
    
fassberlinFASS Berlin
Derbysieg mit Schockmoment

(RLO)  Sechs-Punkte-Wochenende für FASS Berlin: Am Sonntag gelang beim Lokalrivalen Eisbären Juniors ein ungefährdeter 1:6 (0:1, 0:1, 1:4)-Erfolg. Damit behält FASS auch nach sechs Spielen seine „weiße Weste“ in der Regionalliga Ost. Im Vergleich mit den Hohenschönhausenern war es der neunte Sieg in Folge – gegen keinen anderen Ligakonkurrenten haben die Weddinger eine vergleichbar gute Bilanz.
Überschattet wurde der Erfolg durch eine brutale Attacke des Eisbären-Spielers Topfstedt gegen einen schutz- und wehrlosen Gregor Kubail, welche die umsichtigen Referees in der 54. Minute mit einer Matchstrafe ahndeten. Kubail trug schwere Gesichtsverletzungen davon und musste im Krankenhaus behandelt werden, konnte es aber noch am Abend verlassen.
Beide Teams gingen ersatzgeschwächt in die Begegnung. FASS kam immerhin wie am Vortag auf drei komplette Blöcke. Im Tor stand diesmal Patrick Hoffmann, der einen sehr ruhigen Nachmittag verleben sollte.
FASS zeigte von Beginn an eine hoch konzentrierte Leistung und erlaubte den Eisbären nur wenige Offensivaktionen. Allerdings verteidigten auch die Gastgeber geschickt, weshalb die etwa 100 Besucherinnen und Besucher ein intensives, aber eher chancenarmes Spiel sahen. Die Weddinger konnten nach gut acht Minuten zum ersten Mal jubeln, als der sehr starke Felix Kübler eine Vorlage von Daniel Volynec verwertete. Beim Stande von 0:1 wurde zum ersten Mal gewechselt.
Der dritte Block (im Bild Preiß, Weihrauch, Levin und Hermann) zeigte eine starke Vorstellung.Auch im zweiten Drittel blieb FASS spielbestimmend und kam nun zu deutlich mehr Chancen. Den Treffer erzielte wieder ein Akteur aus dem dritten Block: Nach einem gewonnenen Face-off zog Niklas Weihrauch ab, und die Scheibe zappelte zum zweiten Mal im Netz (32.). Doch auch die Eisbären intensivierten ihre Angriffsbemühungen etwas, kamen aber weiter nicht an Hoffmann vorbei.
Vielleicht wollten die Eisbären sich im Schlussdrittel noch einmal gegen die drohende Niederlage aufbäumen, doch Stefan Freunschlag begrub diese Bestrebungen schon nach 39 Sekunden mit dem 0:3. Für einen Akteur war dies offensichtlich zu viel, und seine Frustbewältigung wird noch ein Nachspiel haben. Topfstedt wurde zunächst mit 2+2 Strafminuten belegt, als er einen FASS-Spieler mit einem Faustschlag niederstreckte. Tom Fiedler nutzte die Überzahlsituation zum 0:4. Nachdem Koch den Ehrentreffer für die Gastgeber erzielen konnte, kam es zu der eingangs beschriebenen Situation. Die Mannschaft war zunächst geschockt, gab dann aber ihre Antwort auf dem Eis und erzielte zwei weitere blitzsaubere PowerPlay-Treffer durch Felix Braun (55.) und Patrick Czajka (58.).
FASS Berlin bestätigte erneut eindrucksvoll seine Position als Nummer zwei im Hauptstadt-Eishockey. In der Regionalliga Ost belegt man den ersten Rang, allerdings ist auch Schönheide (bei einem Spiel weniger) noch verlustpunktfrei. Am kommenden Samstag wartet der ES Weißwasser auf die Nordberliner – eine schwierige Aufgabe, wenn man sich an den mühsamen Sieg vor Wochenfrist erinnert.
(FASSB/ah)
  
       
    

Frauen Eishockey

Nationalmannschaft - Bundesliga
  
     
eishockeylogoDFEL
Memmingen holt alle Punkte

Wieder eine (erwartete) Niederlage mussten die Eisbären Juniors Berlin hinnehmen. Das 2. Spiel gegen den ECDC Memmingen ging mit 0:7 an die Indians.
Beide Teams wechselten zum zweiten Duell die Torhüterinnen. Bei den Eisbären begann Cohen Myers, bei Memmingen Emma Schweiger. Ansonsten gab es keine Änderungen. Zu erwarten war ein ähnliches Spiel wie am Samstag, die Indians gingen als klarer Favorit in diese Partie.
Memmingen versuchte auch wieder sofort Druck aufzubauen, aber die Eisbären verteidigten wieder sehr gut. Und zwischendurch versuchten sie selbst anzugreifen. So hatten die Indians wieder mehr Spielanteile, es gelang aber beiden Teams nicht, im 1. Drittel einen Treffer zu erzielen.
56 Sekunden nach Wiederbeginn konnten die Indians doch in Führung gehen. Die Eisbären bekamen den Puck nicht vom Tor weg und das nutzte Alyssa Hulst, um zum 0:1 abzustauben. Die Eisbären hielten weiter gut mit, aber mitten in eine Offensivphase kassierten sie das 0:2. Katharina Häckelsmiller ging alleine durch und traf nach 34 Minuten sicher zum 0:2. Zehn Sekunden später stand es 0:3, denn nach den gewonnenen Bully im Anschluss an das Tor ging Laura Kluge durch und traf ebenfalls sicher. Und wie am Vortag folgte ein weiterer schneller Treffer. Alyssa Hulst traf nach 36 Minuten zum 0:4.
Auch im letzten Drittel kam Memmingen zu einem frühen Torjubel. Nach 30 Sekunden landete ein Schuss ins kurze Eck von Theresa Knutson zum 0:5 im Tor der Berlinerinnen. Memmingen ließ nicht nach und so konnte Alyssa Hulst nach 49 Minuten ihren 3. Treffer in diesem Spiel erzielen. Und zwei Minuten vor dem Ende konnte Luisa Bottner auf 0:7 erhöhen. Mit diesem Ergebnis endete das Spiel und so kam Emma Schweiger im Tor der Indians zu einem Shutout.
In beiden Spielen haben die Eisbären defensiv eine gute Leistung abgeliefert und bei einer besseren Chancenverwertung bei den Breaks wäre vielleicht eine Überraschung möglich gewesen. Insgesamt aber waren es so zwei verdiente Siege der Indians.
Am kommenden Wochenende geht es für die Eisbären im Pokal weiter, Freitag muss beim ETC Crimmitschau angetreten werden. Nach einer Länderspielpause, die für einige Spielerinnen der Eisbären auf Grund von Nominierungen kurzer wird, geht es am Wochenende 19. und 20. November mit den Rückspielen in Memmingen weiter.
(NIS/ns)
  
 
 
 Montag 31.Oktober 2022 www.icehockeypage.de 
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